Die Sprache als Mittel der politischen Manipulation! Europa, sozial, rechts, Gemeinschaft, Integration - alles Worte deren ursprünglicher Wortsinn von Politik und Mainstream-Medien verdreht, verändert pervertiert wurde. In der Wissenschaft heißen sie "Wiesel Worte". Auf Anregung der Leserschaft haben wir diese Rubrik eröffnet um die deutsche Sprache wieder zurecht zu rücken (ein Leser hat "am Anfang war das Wort" beigesteuert) auf dass sie wieder ehrlicher und somit verständlicher werde. Wir bitten die b.com-Familie in dieser Rubrik auf absichtliche Sprachfehler, die nichts anderes im Sinn haben, als die Menschen in die Irre zu leiten, hinzuweisen.

 

 

13.06.2019

09:34 | Bambusrohr zur "Verstand, Emotion"-Diskussion von gestern

Zu den gestrigen Beiträgen möchte ich erwähnen, das Intelligenz, Emotion und Verstand vom Sprachbild her oft durcheinander gebracht werden und das eine mit dem andern vermischt wird. Dabei sind sie Eckpfeiler dessen, was der Esoteriker Körper, Seele und Geist nennt.

Im eigentlichen Sinne beschreibt das Wort fühlen den „Bewegungsablauf in den Raum hinein“. Insekten und einige Fische haben Fühler, mit denen sie den Umraum abtasten und sich in ihm zurecht finden. Das Fremdwort Intelligenz meint ursprünglich genau diese Bewegung. Karl der Käfer war ein sehr intelligentes Tier. Ein anderes Fremdwort ist Logos /Logik. Mit Gefühlen/Emotionen, geschweige denn dem Verstand, hat das alles wenig zu tun, auch wenn wir es gewohnt sind, umgangssprachlich falsch mit den Begriffen umzugehen. Fühlen ist eine reine Körpersache. Folglich hat logisches Denken auch nichts mit Empfinden/Gefühlen und dem Verstand am Hut. Da in Schulen und Medien das logische Denken (Intelligenzteste) gefördert wird und die anderen Bereiche ausgeblendet werden, ist es wenig verwunderlich, wenn es Freitags zum Massenhüpfen kommt. Denn man lernt die Kinder nur noch, im Sinne einer Ideologie logisch (= politisch) korrekt zwischen richtig und falsch zu unterscheiden und nicht zu hinterfragen, was wahr und unwahr ist.

Das Emotionale, also die Ge-fühle hingegen, sind seelischer Natur und steigen direkt aus dem Empfinden auf, welches wiederum von der Wahrnehmung beeinflusst wird. Die Wahrnehmung ist es ja auch, die die Gefahr wahr nimmt, nicht der Verstand. So ist es zu erklären, dass es oft Leute gibt, die Gefahrensituationen intuitiv kurz vorher wahr nehmen. Und die Wahrnehmung ist das, was vernebelt wird, durch Impfen, Strahlung, Pharmazie, Schule, Genderwahn, Presse und TV und dergleichen. Eine so in die Irre getriebene Wahrnehmung bombardiert nun regelrecht das Empfinden, aus dem dann verzerrte, kranke Gefühle aufsteigen, die nie mit den wahren eigenen Gefühlen übereinstimmen, sondern ideologischer Natur sind. Ein verseuchtes Empfinden kann kein eigenes Urteil fällen und somit auch keine eigene Meinung vertreten, sonder kann nur einer Ideologie (Ersatz) folgen. Ideologisch klingt wie: wenn der Logos, der ja kein Herz & Hirn hat, eine Idee hat...also wenn C.Roth denkt....und wieder wird fürs Klima gehüpft. Ein gesundes Empfinden hingegen, gekoppelt an eine klare Wahrnehmung, nennt man auch Bewusstsein. Die Seele ist es, die sich der Dinge im Empfinden bewusst wird, nicht der Verstand, der stattdessen durch (Sprach-)Bilder zur Einsicht gelangt. Ein gesundes Empfinden ist Ausdruck einer gesunden Seele, einer klaren Wahrnehmung, die in sich findet, was wahr und unwahr ist, wo es zur Gewissheit wird, was man dann Wissen nennt. Wissen wird heute im qualitativen Sinne verstanden, wer sich was Belangloses am besten merken kann. Derjenige wird dann TV-Millionär. Daher gibt es auch so viele Wissensendungen, wer mal wieder wo am Amazonas irgendeinem belanglosen Affen einen Peilsender verpasst hat, was anscheinend ja ungeheure Ausmaße auf unser Leben hier haben muss. Das eigentliche Sprachbild von Wissen umschreibt die qualitative Natur des Wortes Wissen, das die Gewissheit meint, die wahr nimmt, was wahr/tatsächlich ist.

Der Verstand ist geistiger Natur und kann zum besseren Verständnis auch als Einsicht bezeichnet werden. Man kann Einsicht in die verschiedensten Bereiche haben. Jede Person genießt (oder auch nicht) seine ganz persönliche Einsicht. Ferner kann man statt das Wort Verstand oder Einsicht auch das Wort Fügung verwenden. Ergibt alles den gleichen Sinn. Der Verstand ist das Gegenteil von Intelligenz. Das eine beschreibt die geistige Einsicht (Qualität), das andere die Bewegungsabläufe (Quantität). Je intelligenter einer ist, desto weniger Verstand hat er folglich und umgekehrt. Das mag sich jetzt für den einen oder anderen ungewohnt und falsch anhören, ist jedoch tatsächlich so. Und Gott sein Dank ist der Verstand ist im Gegensatz zur Intelligenz nicht messbar, sondern wird durch das Sprachbild deutlich. Und was nicht messbar ist, kann auch nicht verwaltet und verbraucht werden, sondern bleibt erhalten. Von daher hat man ja auch die Wahrnehmung so scharf ins Visier genommen, denn sie ist der wunde Punkt, durch den man den Menschen manipulieren kann. Ich sage daher immer, 5-6 Weißbiere sind bei weitem nicht so gesundheitsschädlich wie 15 min Tagesschau.

12.06.2019

15:52 | Leser-Zuschrift "Verstand und Emotion"

Ich denke es ist mal an Zeit, sich die Worte Gefühl, Emozion und fühlen anzusehen. Da dies ja maßgebend für z.B. Klimahysterie ist. Dabei spielt auch der Verstand eine Rolle. Eine Emozion bzw. ein Gefühl, wird vom Verstand erzeugt bzw. abgerufen um den Menschen zu schützen bzw. zu warnen. Kommen wir zum bekannten Beispiel: Ein Kind langt auf eine heisse Herdpatte, dieses erzeugt Schmerz, Schmerz ist ein Gefühl. Die Aktion Schmerz und Gefühl wird vom Verstand abgespeichert. Das läuft unterbewusst.
Will das Kind wieder auf eine heisse Herdplatte langen, wird dies abgerufen und zwar ein Verstandesmäßig und das Gefühl, das bei dieser Aktion entsteht. Deswegen greift ein Kind, das dies schon mal erlebt hat, nicht mehr unwillkürlich auf die Herdplatte, da es über den Verstand und dem Gefühl, es erlebt hat, es vorsichtig angehen lässt und erst mal prüft ob die Herdplatte denn heiss ist.
Und hier kommen wir zum Wort "fühlen" Das Kind testet zunächst durch fühlen ab, ob der Gegenstand, den der Verstand als Herdplatte definiert heiss ist. Das heisst, anders umschrieben, das Kind ist sich seines handelns bewusst, ist sich gewahrsam bzw. in Gewahrsamkeit im Augenblick.
Bei Erwachsenen wird das gerne mit Bauch (fühlen) und Kopf (Verstand) umschrieben. Wenn das Kopfgefühl merkbar anders ist als das Bauchgefühl, entsteht im günstigsten Falle ein abwägen, was denn nun "richtig" bzw. Erfolgversprechender ist, dem Verstand folgen oder dem fühlen. Fühlen, sich einfühlen hat oft den Vorteil, das es Dinge erkennt, welcher der Verstand (logik) im Moment nicht erkennt und sich erst durch betrachten beider Seiten eine Alternative, Lösung ergibt, welche Zielführender ist und sei zunächst erst mal abzuwarten.
Und nun kommen wir zur Manipulation, durch wiederholen immer wieder (falscher) Sachverhalte, wird eine Emozion erschaffen. Diese Emozion deckt sich oberflächlich mit dem Verstand (Klimahype), Verstand wittert Gefahr, mag es auch relativ unwahrscheinlich sein und gibt seinen "Segen" der Emozion, dem Gefühl.
Und somit wird es erlaubt, weil zudem das Umfeld, das Aussen, die Mehrheit es ebenso sieht. Es ist schwierig sowas in Worte zu fassen. Oder anders, Massensuggestion bzw. Hypnose basiert darauf, das man Lügen immer wieder wiederholt, so das im Gruppenbewusstsein bzw. Massenbewusstsein es als "wahr" angenommen und geglaubt wird.
Eine fast perfekte Illusion, wie wenn man einen Menschen hypnotisiert, das durch sein erlauben, Kälte heiss ist und Hitze kalt. Fazit: Wenn solche Muster aufgebaut sind, lassen sich diese nur schwer wieder brechen. Deshab auch die Parolen "Der Endsieg ist sicher", "Alternativlos" , "Wir schaffen das" usw. Der Bruch kommt meist dann, wenn durch gewahrsames erkennen erkannt wird, das sich eine Sache nicht mehr mit der "Realität" deckt z.B. unsere Stromwirtschaft ist sicher, dann kommt es zu massiven und längern Stromausfällen, groß flächendeckend, erst dann stirbt die Illusion langsam. Das ist ein maßgebender Grund warum wir uns vorkommen wie in der Wüste, wir rufen doch nur wenige hören zu. (fühlen sich ein)

20:03 | Deutonia antworthet dem Leser zu „Verstand und Emotion“

Der Leser schreibt, eine Emotion bzw. ein Gefühl wird fom Ferstand erzeugt bzw. abgerufen. Das entspricht aber nicht den Tatsachen. Der Ferstand ist der Gegenspieler des Gefühls und der damit ferbundenen Emotion. Gefühle und Emotionen haben ihren Ursprung im limbischen System, welches unserem Bewusztsein und somit unserem Ferstand nicht zugänglich ist. Deshalb zielt auch alle Werbung fast ausschlieszlich auf unser Unterbewusztsein, um uns zum Kaufen zu bewegen. Wenn ein Kind durch eine Aktion Schmerz empfindet, lernt das Unterbewusztsein, diesen Schmerz durch Meidung zu ferhindern. Der nachgeschaltete Ferstand ist nur in der Lage, eine eingetretene oder noch eintretende Sache zu bewerten, wie beispielsweise, wenn man eine Hand auf ein Bild mit einer heiszen Herdplatte hält, dasz dies nicht mit Schmerzen einher geht. Nur dazu ist der Ferstand in der Lage. Katzen ohne Ferstand fersuchen deshalb auch, die Maus im Fernseher zu fangen.
Der Ferstand greift fast nie in die emotionale und gefühlsmäszige Handelungssteuerung eines Menschen ein. Und diese läuft auf Autopilot und agiert somit follkommen unabhängig fom Ferstand. Der Ferstand kann nur sein Veto abgeben, welches aber durch die handelungssteuerende Gefühlsferanlagung stehts überstimmt wird. Am Ende werden die Damenschuhe eben doch gekauft, egal was der kluge Damenferstand auch sagt. Wenn eine Katzenpfote einmal auf eine heisze Herdplatte trat, dann lernt die Katze rein gefühlsmäszig, sich nie wieder auf diese Fläche zu begeben. Dieser Lernforgang bedarf also keines Ferstandes, wie der Leser aber schreibt.
Was das Beispiel mit der ständig wiederholten Unwahrheit anbelangt, so hat der Ferstand fast immer das Nachsehen gegen das Gefühl, da die Menschen nun einmal fast zu 100 % gefühlsgesteuert ihren Allthag bestreiten. Fakten und Argumente, welche der Ferstand präsentiert, führen zu nichts. Wem wundert dann noch, warum auf diesem Planeten fast keine Fernunft waltet, aber Ideologie an jeder Straszenecke lauert uns zu überfallen und dann die ganzen Menschenhirne mit allerlei Blödsinn ferseucht?
Sehr zustimmen möchte ich dem Leser bei diesem Satz: „Wenn solche Muster aufgebaut sind, lassen sich diese nur schwer wieder brechen.“ Um diese Muster zu ändern, bedürfte es einer Umprogrammierung des limbischen Systems, als dem Steuerzentrum der handelungssteuerenden Gefühle. Und dies ist fast AUSGESCHLOSZEN! Deshalb behält ein Mensch seine einmal erlangte (meist in der Kindheit zwangsferabreichte) Ideologie fast todsicher bis zu seinem Ableben. (Beitrag in deutonischer Rechtschreibung ferfaszt)

11.06.2019

09:04 | tichy: Schafft Sprache Wirklichkeit und wird es die von Robert Habeck sein?

Robert Habeck ist genau der Politiker, auf den die Medien gewartet haben. Er hat eine positive Ausstrahlung, vertritt den linken Mainstream, agiert gegen „rechten Populismus” und verwendet eine eloquente, gemäßigte Sprache, die ihn nicht zur Führungsfigur der Linken macht, sondern auch die bürgerliche Mitte erreicht. Auf der anderen Seite verblasst der Stern Merkels zusehends und die designierte Nachfolgerin Kramp-Karrenbauer stolpert von einer Verlegenheit in die nächste. Insbesondere ihre wenig souveräne Reaktion auf das Ergebnis der EU-Wahl lässt nicht nur bei jungen Leuten Zweifel an ihr aufkommen.

Ehrlich jetzt, bei Stehsätzen wie "Wir schaffen das", "Ich liebe Bremen oder auch nicht" und "Dunkeldeutschalnd" nimmt sich doch jeder Pönäler-Satz aus wie ein intellektueller Erguß aus! TB

10.06.2019

17:13 | welt: Merkels Pillepalle – vom Szenewort ins Politdeutsch

Angela Merkel hat in ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin schon mehrfach sprachprägend gewirkt. Das Synonym Neuland für die weite untererschlossene Welt des Digitalen, vor der sich die CDU ein bisschen fürchtet, geht beispielsweise auf eine Pressekonferenz zum Besuch von Barack Obama in Berlin 2013 zurück, in der sie sagte: „Das Internet ist für uns alle Neuland“. Das wurde ihr damals von Leuten, die sich im Internet schon so zu Hause fühlen, dass sie dort gerne mal die Füße mit stinkenden Socken auf den Tisch legen, natürlich mit der üblichen Maximalerregung um die Ohren gehauen.

03.06.2019

08:40 | faz: Festgemauert in den Phrasen

Sie beginnt auf Englisch mit den obligatorischen Grußadressen, der Feststellung, dies sei ein „day of joy“ und dass „experiences“ eine „door to a new life“ sein könnten. Was dann, auf Deutsch und portionsweise gedolmetscht, folgt, ist eine Rede, deren intellektuelles Niveau man nur niederschmetternd nennen kann. Sie sagt nichts eigentlich Falsches, bestimmt nur Gutgemeintes; aber schon, dass sie sich nicht entblödet, einem mit Hermann Hesses „Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“- Kitsch zu kommen, verheißt Schlimmes.

Ds ganz Schlimme an der Dame ist jedoch, dass nicht nur ihre REden sondern auch ihre politischen "Taten" niederschmetternd sind! TB

tom-cat ergänzt "§ 95 StGB "Majestätsbeleidigung""
"Wer den Kaiser, seinen Landesherrn oder während seines Aufenthalts in einem Bundesstaate dessen Landesherrn beleidigt,
wird mit Gefängnis nicht unter zwei Monaten oder mit Festungshaft von zwei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

Neben der Gefängnisstrafe kann auf Verlust der bekleideteten öffentlichen Ämter (sowie der aus öffentlichen Wahlen hervorgegangenen Rechte) erkannt werden."
(Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich. 1914)

27.05.2019

17:12 | antides: Zungenschlag, falscher

Unsere wunderschöne deutsche Sprache hat das „Hörbild“ vom „falschen Zungenschlag“ hervorgebracht. Schade, dass diese treffende Charakterisierung einer um einen Hauch zu vollkommenen Lüge, einer nur im kleinsten Detail verräterischen Sprache, längst untergegangen und außer Betrieb genommen worden ist. In den verstaubten Bänden alter Bibliotheken schläft sie einem jüngsten Tag entgegen, der wohl nie kommen wird. „Fake News“ ist noch nicht einmal ansatzweise ein Ersatz dafür.

In Momenten, wo man ob der Unfähigkeit so mancher (eigentlich fast aller)  politischer Akteure Österreichs sprachlos ist, eignet sich diese Rubrik perfekt um dieselbe wiederzufinden! Gleich geht's auch in den anderen Rubriken wieder weiter! TB

25.05.2019

16:42 | Bambusrohr "Man achte in Zeiten des Rechtspopulismus wohl auf seine Wortwahl!"

Wie kann man es geschickt vermeiden, aufgrund seiner vom Mainstream abweichenden Wortwahl und damit Meinung als übler Rechtspopulist, Nazi und Faschist diffamiert zu werden? Dazu führe ich seit drei Tagen einen äußerst aufschlussreichen Versuch durch, dessen Wirkung meine kühnsten Erwartungen bei weitem übertrifft: im Alltag, also im Umgang mit Leuten wie dem Busfahrer, der Kassiererin, dem Postbeamten sowie mit Freunden und Bekannten rede ich kein Deutsch mehr, da es anscheinend die Sprache der Nazis und Faschisten ist, sondern lege stattdessen den Finger auf den Mund, mache „Pssst….“ und teile mich folglich nur noch auf Englisch oder Niederländisch mit.

Vielsagend ist, das ausschließlich linke und tolerante Gutmenschen nun Schwierigkeiten bekommen, sich mir mitzuteilen, so ihrem Stuss nicht mehr loswerden können und dementsprechend gehässig reagieren. Eine, die sich für Flüchtlinge engagiert und nach Eigenaussage auf intelligente Männer steht, ist der Kragen geplatzt, nachdem sie vor lauter Zorn rot anlief, da es noch nicht mal für eine einfache Mitteilung auf Englisch reichte trotz ‚mittlerer Reife‘. Der Versuch veranschaulicht: die Gutmenschen scheinen sich hauptsächlich aus dem neofaschistischen Proletariat zu rekrutieren. Mit allen Anderen hingegen gibt es erwartungsgemäß keinerlei Verständigungsprobleme. Ein Mist nur, dass ich des Steirischen nicht mächtig bin, sonst würde ich es damit mal versuchen.

19.05.2019

15:53 | awo: Deutsche Sprache schwere Sprache – und dann auch noch der Tretroller

Es gab Zeiten, da musste ein Nachrichtensprecher noch korrektes Deutsch beherrschen. Die Rechtschreibung als solche ist mit den zwei überflüssigen “Reformen” schon unter die Räder gekommen. Mir drehen sich die Fingernägel auf, wenn ich heutzutage zuhören muss, wie die deutsche Sprache auch im ÖRR regelmäßig mit absurden Redewendungen vergewaltigt wird. Weiß überhaupt noch jemand, was ein Tretroller ist?

Wußten Sie, dass englsich auch gramatikalische Geschlechter hatte - nur das Volk des warmen Bieres hat halt schon vor Jahhunderten begonnen zu gendern! TB

19:11 | Monaco
´Tretroller´....ich denke im Wort ist bereits die rabiate Auseinandersetzung mit dem ´Ding´ eingebaut, wenn der Akku leer ist.....

17.05.2019

15:47 | welt: Vor Schwänzen wird gewarnt

Auf schwankendem Boden: „Wenn der Schwanz steht, ist der Verstand im Arsche“, soll Blücher gesagt haben. Und Goethe strich einen Schwanz-Reim aus dem „Faust“. Eine Lehrstunde, die man nicht schwänzen sollte.

Das Schwänzen der Ornithologiestunden resultiert in mangeldnder Fachkenntnis rund um Vögeln! TB


12:22
 | Leser-Zuschrift "DAS WORT SIE SOLLEN LASSEN STAHN"

Die aktuell häufig anzutreffende Schuldzuweisung des Systems an die vergangene Gesellschaftsordnung Sozialismus, an die schäbig kaputtgemachte DDR ("Ostdeutschland"), an alles, was früher unter anderen Bedingungen mal eine mehr oder weniger große Rolle spielte, ist raffiniert genug, um seine Wirkung zu erzeugen, aber von den begierig aufnehmenden Rezipienten eine glatte intellektuelle Fehlleistung.
Ob und wieweit charakterliche Defizite dabei mitspielen kann ich nicht sagen, nur vermuten.
Auf jeden Falle aber sind die höher gestellten Besserwisser einfach zu blöd, historisches Wissen, sowie empirische Erkenntnisse angemessen aufzunehmen und zu verarbeiten. Das Recht auf Irrtum inklusive. Es ist möglich - und nötig!
Seit dieser Scheißwende bin ich auch den schweren Weg der Erkenntnis gegangen. Sollte ich mich geirrt haben, so behaupte ich glatt das Gegenteil.
Leckt mich im ...

Anhand offen zugänglicher Werke, Lexika, Wörterbücher, Zeitschriften usw. kann man sich einlesen.
Schon die Terminologie ist wichtig.
Denn: Am Anfang war das Wort.
Und: Was bleibt ist das Wort.

"DAS WORT SIE SOLLEN LASSEN STAHN"

So steht es an der Kirche zu Meuchen, wo Gustav-Adolf nach der Schlacht bei Lützen aufgebahrt wurde.

Siehe Foto!
Bildschirmfoto 2019 05 17 um 12.24.11

Wenn man das beachtet sitzt man auch keinen falschen Freunden mehr auf.
Les faux amis - die falschen Freunde.
Termini, Worte, Fachbegriffe, Namen...deren Inhalt falsch ist, ein falsches Bild zeichnet.
Vermittels der heutigen Medienwelt werden ständig falsch Werte, Inhalte und falsche Bilder gezeichnet.

Wie kann sich Otto Normalverbraucher, Fräulein Dr. Lieschen Müller und der proletarische Gartennachbar, wie können die sich schützen?
Zunächst mal müssen wir alle erkennen wollen!
Auch der Allerduemmste muss sich sagen: Hey (Zitat aus einem Westernfilm!), ich wills wissen!!!
Aber ach! Er weiss ja schon alles.
Auf dem Sofa liegend, die Bierflasche in der Hand, die Zigarette im Mundwinkel, erklärt er dir die Welt.
Seine Welt.
In einer Hand die Bild Leipzig, in der anderen die Fernbedienung, um nichts zu verpassen, meint er ganz weltmännisch: "Das iss dor Russe...!"
Oder aber eine andere profunde Erkenntnis: "Dor Jude..."
Das kommt schon leiser.
Differenzieren ist nicht seine Welt und Kritik von anderen reizt ihn zum Festhalten an seinen simplen Thesen.
Ganz und gar nicht umgehen kann unser Mann, Otto der Normalverbraucher, mit Ironie und Satire.
Möglicherweise ist diese Sorte Mensch kaum noch zu belehren, kaum noch zu erreichen.
Sei's drum!
Dann wiederholen wir eben immer und immer wieder, was wir für richtig und wichtig halten.
Denn - Dummheit ist grenzenlos (Das wusste schon der Zionist Einstein!) und nicht rechts oder links.

Beispiele gefällig?
Wie wäre es mit dem idiotischem Kürzel "NAZI"?
Könnte ein arabischer Mädchenname sein, oder?
Oder aber die Abkürzung aus dem schönen alten deutschen Namen National-Zionist.
Oder doch für National-Sozialist?
Ich will mich da nicht festlegen - lieber behaupte ich das Gegenteil.
Und bis mir das einer erklärt verwende ich den NAZI lieber nicht.
Alles nazi - ausser Mutti.

ANTI-SEMITISMUS

Sehr schönes Wort. Leider völliger Quatsch. Was ist denn dann der SEMITISMUS?
Keine Ahnung.
Antisemitismus ist wohl, wenn einer was gegen Juden hat.
Semiten aber sind Angehörige einer großen Kultur- und Sprachfamilie. Also die Araber, sowie alle anderen Söhne des Sem, Araber, Palästinenser und Juden.
Antisemitismus aber wird synonym für Judenhass gebraucht.

NATIONALISMUS

Auch was Schlimmes.
Bloß was?
Soll wohl bedeuten, dass Jemand, der sein Volk liebt und achtet und sich für sein Volk einsetzt, letzten Endes ein ganz Schlimmer ist.
Nur kommt dieses Wort im alltäglichen Sprachgebrauch der Völker kaum vor.
Negativ benutzt wird es aber ständig von den Herrschenden als Druckmittel.
Aber: Völker Grenzen an Völker. Das ist relativ einfach und ganz und gar nicht nationalistisch.
Auch hatten die Völker (und Volksgruppen laut Hellmut Diwald), aber auch Stämme
(Das deutsche Volk, einig in seinen Stämmen...) stets Kontakte durch Handel und Wandel.

Die politisch abwertende Bedeutung des Wortes völkisch zeigt nur, das den Herrschenden für die herrschende Meinung - die Lügenpresse - nichts besseres oder schlechteres einfällt. Völkisch könnte in seiner Bedeutung zwischen national und nationalistisch liegen, was auch nicht weiter schlimm ist.
Siehe oben!

Ein ganz anderes Kapitel der organisierten Demagogie, der Massenverbloedung, ist und bleibt der Klimaschwindel.
Hier werden schon Kinder benutzt und missbraucht.
Friday vor Future ist der Gipfel der organisierten Dummheit.
In der alten Bundesrepublik, als deren Grundgesetz noch geltendes Recht und gültig war, gab es den durchaus populären Ruf Fuck for Future.
Wäre heute angebrachter - im Wettlauf mit der Gebaerfreudigkeit unserer lieben Dauergäste.

Auch beim Klimaschwindel werden ständig falsche Begriffe verwendet.
Die Kriegssprache entlarvt die Kriegstreiber, die Demagogen aller Couleur.
Klimakiller - was soll das sein?
Wer killt hier wen?
Die sogenannten Treibhausgase killen im Treibhaus unser Klima, heißt es.
Geht denn das?
Natürlich nicht!
Unsere Atmosphäre ist kein Treibhaus, sondern ein Luft-, Gas- und Wasserdampfgemisch, welches das organische Leben ermöglicht.
Außerdem wird diese Luftschicht nach oben dünner und geht irgendwo in das Weltall über, wo es auch kein Treibhaus mehr gibt. Höchstens verschrottete Weltraumstationen.
Jedwede politische Forderung, das sogenannte Treibhausgas Kohlendioxid CO 2 zu verringern oder zu vermeiden ist entweder straeflich dumm oder fachlich eine glatte Lüge!

Der geringe Bestand an Kohlendioxid ist in jedem Falle ein Bestandteil natürlicher Kreisläufe.
Die natürlichen Kreisläufe konnten unsere lieben Politiker noch nicht völlig umkrempeln, aber offensichtlich arbeiten sie dran.
Siehe Chemtrails u.a.!

Solange aber unsere lieben "gebildeten" Landsleute immer wieder die falschen Begriffe benutzen, kommen sie aus diesem geistigen Hamsterrad nicht raus.
Das aber muss man wollen und daran arbeiten.
Von nichts wird nichts.

16.05.2019

19:39 | Deutonia: Alle Achtung!

In Wirklichkeit müszte es heiszen, die Älteren (Eltern) sollen immer auf ihr Kind SECHZEHNEN. Warum? Wenn ein Fater auf sein Kind ACHTEN soll, dann schaut er mit seiner Augen-8 auf das Kind. Daher auch das Achten, die Achtung und die Achtsamkeit. Wenn nun die Mutter ihre Augen-8 ebenfalls auf das Kind wirft, dann ergibt dies den Wert 16. Also SECHZEHNEN Mutter & Fater, wenn beide das Kind beobachten, ja be-oben-acht-en! Im Grunde hätte die deutsche Sprache dies logisch herforbringen können. Ist aber nicht geschehen.
Dieser Zusammenhang ist zurückzuführen auf die Sonnenacht am Horizont, wenn diese über einer Waszerfläche entsteht. Zwei Augen (Sonnen) schauen einen an. Das geschieht am Osthorizont sowie am Westhorizont. Ebenfalls zwei 8en, welche unsere Aufmerksamkeit ferlangen. Und wer beim Sonnenuntergang über Waszer und seiner 8-ung wegschaut, straft diese mit seiner Fer-8-ung (Ferachtung). Wer hat nur an so einen Zusammenhang ge-d8?

09.05.2019

13:15 | nh: „Die Kraft der Sprache“ – Mechthild von Scheurl-Defersdorf

Sprache geht uns alle an. Wir gebrauchen sie tagtäglich in vielerlei Situationen des privaten und beruflichen Alltags. Dabei dient die Sprache in erster Linie der Weitergabe und dem Austausch von Informationen. Doch ist und kann sie weit mehr als das. In ihr liegt ein großes Geheimnis: Mit unserer Sprache erschaffen wir uns unsere eigene Wirklichkeit. Gezielte Änderungen der gewohnten Ausdrucksweise haben eine spürbare und nachhaltige Wirkung auf das Denken, Sprechen und Handeln.

13:30 | Bambusrohr ergänzt
Bamberger lernt Fremdsprachen mit Alkohol?  https://www.youtube.com/watch?v=txQg3sNbzNY

08.05.2019

09:06 | lengsfeld: Dummsprech für den mündigen Bürger

Es gibt Wörter, die, im Dauereinsatz in Medien und Politik, eine lähmende Wirkung auf das menschliche Denkvermögen haben. Der intellektuelle Mutmacher Immanuel Kant, von dem man wenigstens gelernt haben sollte, sich „seines eigenen Verstandes zu bedienen“, hat dann offensichtlich, wie überhaupt schon lange in Deutschland, nichts mehr zu melden, sobald sie die Arena öffentlicher Meinungsbekundungen betreten. Kommen sie zum Einsatz, verwandeln sie Fake News in Fact News, bloße Hypothesen in unumstößliche Tatsachen.

02.05.2019

15:37 | meedia: “In der Ära Merkel hat die Phrasenhaftigkeit der politischen Sprache einen neuen Schub bekommen”

"Und täglich grüßt das Phrasenschwein" ist der Titel eines Buchs, das der FAZ-Politik-Redakteur Oliver Georgi geschrieben hat. Er befasst sich darin mit der Phrasenlastigkeit der Politikersprache. Im Gespräch mit MEEDIA erklärt Georgi, warum er glaubt, dass Medien und Wähler auch eine wichtige Rolle dabei spielen, dass Politiker immer häufiger in Stanzen sprechen.

tom-cat
"Und täglich grüßt das Phrasenschwein" ist der Titel eines Buchs, das der FAZ-Politik-Redakteur Oliver Georgi geschrieben hat. Er befasst sich darin mit der Phrasenlastigkeit der Politikersprache. Im Gespräch mit MEEDIA erklärt Georgi, warum er glaubt, dass Medien und Wähler auch eine wichtige Rolle dabei spielen, dass Politiker immer häufiger in Stanzen sprechen.

01.05.2019

10:46 | jouwatch: Ex-Verfassungsrichter Udo di Fabio gegen „Sprachpolizei“

In einem freien Land kann man reden wie einem „der Schnabel gewachsen ist“. Umkehrschluß: Deutschland ist kein freies Land. Udo di Fabio, Verfassungsrichter von 1999 – 2011 gab dem „Bonner Generalanzeiger“ ein Interview, wie BILD berichtet.

24.04.2019

12:04 | ET: SMS und fehlendes Bücherlesen: Korrekte Rechtschreibung und Textverständnis nehmen stark ab

Mehr als jeder fünfte Viertklässler in Deutschland erfüllt bei der Rechtschreibung die Mindeststandards nicht. Lehrer gäben inzwischen sogar die Rückmeldung, dass Schüler Quellentexte oder literarische Texte nicht mehr verstehen.

Dafür sind die meisten der Schüler des "deutsch-türkischen" mächtig, Alder! Wird in Zukunft viel wichtiger sein, als das alte Hochdeutsch! TB

14:00 | Monaco
is mir scheissnegal, diese krasse Rechtsschreibung und Linksschreibung......

14:01 | M
Der moderne Satzbau: Digga, Subjekt, Prädikat, Beleidigung, ich fxxxx deine Mudda!
Es ist in der Tat so, dass es Schulen gibt, an denen autochtone deutsche Schüler mit türkisch/arabischem Akzent sprechen. Wenn ich den meist übelst billig produzierten Hip Hop - womöglich auch noch Gangsta-Rap - mit diesen prosischen Merkmalen höre, was mir ohne Würgreflex in der Regel nur 2 Sekunden gelingt, so kann ich nicht schnell genug den Schalter am Radio finden. Nein, so schlimm ist es nicht, aber ein Programmwechsel steht ganz sicher an.

19.04.2019

21:25 | Af-SachsenAnhalt: Dr. Hans-Thomas Tillschneider: Diese EU ist nicht unser Europa!

Hier sehen Sie die Rede des Sprechers für Wissenschaft, Bildung und Kultur der AfD-Fraktion, Dr. Hans-Thomas Tillschneider, zur Regierungserklärung des Staats- und Kulturministers Herrn Robra „Für Sachsen-Anhalt: Europa wählen!" vom 02.04.2019.

11:27 | bild: Wofür steht das „Kar“ in Karfreitag?

Es kommt vom althochdeutschen „Kar“ für „Trauer, Buße“. In der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag wurde Jesus verhaftet, verhört und gefoltert. Die Schergen peitschten ihn aus und drückten ihm eine Dornenkrone auf den Kopf. Frühmorgens verurteilte ihn der römische Statthalter Pontius Pilatus zum Tode. Um 9 Uhr wurde der Gottessohn ans Kreuz geschlagen, um 15 Uhr starb er. Getreue bestatteten ihn in einem Felsengrab, so heißt in den Evangelien des Neuen Testaments.

"to care"! TB

17.04.2019

08:34 | telegra-ph: Woher der Name Hofreiter stammt

Als #Hofreiter wurden seit dem Mittelalter #Dorftrottel bezeichnet, die ein Pferd sattelten und losreiten wollten, aber nicht in der Lage waren das Tor eines Vierseiterhofes zu finden.

Obwohl b.com gegen Sippenhaftung über Generation ist - in diesem Falle müssen wir der Theorie doch Recht geben, dass die deutsche Sprache sehr präzise ist! TB

29.03.2019

18:56 | Deutonia zum "SChreiben nach Gehör"-Beitrag von gestern

Schreiben wie hören, diese Sache ferfolge ich schon länger mit Argwohn! Meinem zweiten Stammhalter habe ich das saubere Schreiben beibringen müszen, da die Schule es nicht führ nötig hielt, auf Sauberkeit, Richtung und die Höhe der kleinen und groszen Buchstaben mehr zu achten. Da dreht sich einem Sprachforscher wie mir der Magen um. Und da man sich nicht jeden Thag übergeben möchte, schreibt Junior heute am saubersten als Junge in seiner Klasze.
Die heutige Nachricht fernahm ich deshalb schon mit etwas Freude, nun teilweise wieder zur einigermaszen fernünftigen Rechtschreibung (deutonisch wäre natürlich beszer und exakter) auch in der 1. & 2. Klasze zurückzukehren. Der Anfang ist gemacht!

28.03.2019

17:33 | welt: „Mama ich liep dich“ – Schreiben nach Gehör wird abgeschafft

„Somer“, „Hunt“ und „Fata“ – viele Grundschüler in Nordrhein-Westfalen durften ihre ersten Schreibversuche nach Gefühl zu Papier bringen. Die fehlerhafte Rechtschreibung der Erst- und Zweitklässler wurde nicht korrigiert. Doch damit soll jetzt wieder weitgehend Schluss sein. Die schwarz-gelbe Landesregierung leitet die Abkehr vom umstrittenen Prinzip „Schreiben nach Gehör“ ein.

18:03 | Monaco
meine Tochter besucht die 11. Klasse eines bayerischen Gymnasiums.....seit einem 1/2 Jahr, ist es so weit, daß ich ihre Aufzeichnungen, schriftlicher Natur, entziffern kann......Rechtsschreibtechnisch als als auch linksschreibtechisch (Muhahah) ist sie so aufgewachsen.....jeder Angestellte von mir, mit Quali (Hauptschulabschluß), in den 80ern lacht sich kaputt........

17:04 | Unterschriften für den Aufruf gegen Gender-Unfug

Für all jene, die sich über den Gender-Sprech nicht nur ärgern..... Ein link des Verein Deutsche Sprache. HP

17:22 | Monaco
noch wichtiger als jegliche Unterschrift begünstigend einer Pedition, ist das bedingungslose Umsetzen in der Praxis.....bestenfalls, so weit vorhanden, im Dialekt.....jeder der versucht den Gender-Sprech in dem ihm eigens erworbenen Dialekt einzubauen, merkt, ´daß es unbackboar und da Waahnsin is`......

17:50 I der Hausphilosoph anwortet:

Die eigene Praxis schließt die Unterschrift nicht aus...  Erstere dürfte bei b.com-Lesern selbstverständlich sein. Letztere steht jedem frei.

26.03.2019

06:12 | vl: Die Flucht der Politikversager in die Phrase

".... Insgesamt listet Kissler 15 Phrasen auf, die unseren Alltag beherrschen und denen unbedingt widersprochen werden muss. Das ist leicht gesagt und schwer getan. Schon Kurt Tucholsky wusste: „Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.“
Aber in unserer immer mehr von Phrasen beherrschten Welt muss die Auseinandersetzung gewagt werden, „damit das Denken beginnen und die Freiheit wachsen kann.“.... "

25.03.2019

10:44 | b.com-Hausjurist Dr.Dr. Heinz – Dietmar Schimanko "Freiheit und Sprache"

Ich hatte die Ehre, als Gast der Burschenschaft Aldania beim Freiheitskommers zugegen zu sein, der am Samstag, dem 23. März 2019 in der Hofburg in Wien unter dem Ehrenschutz des langjährigen Oppositionspolitikers und nunmehr als Staatsmann arrivierten Vizekanzlers Heinz Christian Strache abgehalten wurde.

Nach der Farbenrede des Jörg Mayer mit einem flammenden Plädoyer für die Verteidigung der Freiheit unserer angestammten Kultur hielt der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz als Gastredner die Festrede mit dem Titel „Uniformen der Sprache“. Dabei sprach er Klartext.

Prof. Dr. Bolz wies eindringlich auf die Gefahren der „political correctness“ hin, die insbesondere dadurch besteht, daß über die Regulierung der Sprache auch eine Regulierung des Denkens erfolgt. Die political correctness erfolgt mit Emotionalisierung und einem moralisierenden Ansatz und hat Elemente der realitätsfremden Sozialromantik in Form von Sozialkitsch und Rührseligkeit und der von Goethe benannten Lazarettpoesie („Die [Anm.: zeitgenössischen] Poeten schreiben alle, als wären sie krank und die ganze Welt ein Lazaret. Und die jetzige Generation fürchtet sich vor aller echten Kraft. Ich habe ein gutes Wort gefunden, um diese Herren zu ärgern. Ich will ihre Poesie die Lazaret-Poesie nennen“ [Martina Eicheldinger in Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Akademie der Wissenschaften in Göttingen und Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Hrsg.), Goethe-Wörterbuch, Lazarettpoesie])

Das Diktat der politisch korrekten Sprachregulierung erschwert die Diskussion und die sachliche Auseinandersetzung. Es bedarf schon einer „Tapferkeit vor dem Freund“, um sich nicht diesem Diktat zu unterwerfen und auch im Freundes- und Bekanntenkreis schwierige und emotionsbehaftete Themen offen anzusprechen.

Mit dieser Sprachregulierung erfolgt der Versuch der Aufspaltung der Gesellschaft in Gut und Böse und der Verdrängung von Andersdenkenden in Außenseiterpositionen. Sie ist eine mit Sprachtabus operierende Sabotage der sachlichen Diskussion. Dabei werde auch eine hysterische Hypersensibilität erzeugt, wie Prof. Dr. Bolz gerade „in der Stadt, in der die Krankheit der Hysterie entdeckt wurde“, betonen wollte.

Auch mit Labeling werden Tabus erzeugt, indem eine Etikettierung vorgenommen wird, die eine bestimmte Denkweise generell, also undifferenziert als verwerflich darstellt oder eine gewünschte Denkweise als einzig richtige ausweisen soll.

Dabei konzediert Prof. Dr. Bolz, daß einzelne Meinungsdiktate auf ursprünglich guten Ideen beruhen. Als Beispiele für solche Ideen, die ausgeufert sind, nannte er die Vermeidung von Diskriminierungen, die sich zu Gender-Mainstream und Diversity entwickelt haben.

Zu sprechen kam er auch auf die von Harry G. Frankfurt geprägte philosophische Dimension des Begriffs „Bullshit“, Äußerungen, die überhaupt keinen Bezug zur Wahrheit mehr haben – „ein Lügner ist näher an der Wahrheit“ (Anm.; siehe etwa den Relotius-Journalismus des rauschenden Meinungsblatts „Der Spiegel“).

Die Wirkmacht des politisch korrekten Meinungsdiktats bestehe gerade im Gesinnungsjournalismus, bei dem Journalisten als Oberlehrer agieren. Genauso, wie gewisse Politiker, welche die Bürgerinnen und Bürger als uneigenständig und hilflos ansehen und meinen, sie bevormunden zu müssen gleichsam wie kleine Kinder, die man mit sanften Schubsern auf den richtigen Weg bringt, weil sie sich noch nicht selbst sicher bewegen können. Dabei kann nicht mehr zwischen Berichterstattung und Mitteilung einer Meinung (Glosse, Kommentar) unterschieden werden, weil die Meinung bewußt mit dem Sachverhalt verschmolzen wird. [Anm.: So wird der Unterschied zwischen Informationsblatt und Meinungsblatt unkenntlich gemacht.

Als deutliches Beispiel für das Sprachdiktat des Gesinnungsjournalismus mit der Methode des Framing nannte er das „Framing-Manual der ARD“ womit Medienmitarbeiter [Anm.: der Begriff Journalistinnen und Journalisten wird hier wohl bereits bewußt vermieden] zentral gesteuert werden, indem ihnen vorgeschrieben wird, welche Begriffe sie beim „Berichten“ bestimmter Sachverhalte jeweils zu verwenden haben. Soviel dann auch zum Thema der journalistischen Freiheit.

Die Gesinnungsjournalisten sind unverfroren genug, auch weise Aussagen wirklicher Autoritäten zu ihrem Zweck falsch zu deuten, wie jene von Hans-Joachim Friedrich zur professionellen Distanz zum Gegenstand der Recherche und Berichterstattung: “Ein Journalist sollte sich niemals mit einer Sache gemein machen, auch nicht mit einer guten.“ („das habe er ja ganz anders gemeint….“).

Den Grund für die political correctness bestimmter Politiker und Journalisten ortet Prof. Dr. Bolz schlichtweg in Inkompetenz: „Diese Leute haben keine Ideen. Sie können gar nicht anders, als andere zu dämonisieren, weil sie selbst nichts zu Stande bringen. Dabei betreiben sie einen neuen Manichäismus [Anm. sinngemäß gemeint ein besonders simples Denken in Extremen] und Tribunalismus und würden dabei gerne die Guillotine wieder aktivieren. Dabei führen sie auch Scheingefechte wie jenen, den Prof. Dr. Bolz als nachträglichen, heute im Gegensatz zu den 1930er Jahren gefahrlosen Antifaschismus bezeichnet, den Kampf gegen Rechts als Mythos.

Diese Ausführungen erinnern mich an Univ.-Prof. Dr. Gerhard Jagschitz, der noch im Jahr 2018 als Stimme der Vernunft mit differenzierter Betrachtungsweise konstatiert hat, daß Österreich keine entwickelte Demokratie ist, und dabei gerade Problembereiche wie die Parteiendiktatur mit der Verdrängung Andersdenkender in Außenseiterpositionen, mangelnde Sachlichkeit im politischen Diskurs, täuschende Politinszenierung und die Dämonisierung des politischen Gegners angesprochen hat, und die Fehlallokation, daß in politische Agitation investiert wird, anstatt in Bildung („Österreich ist keine entwickelte Demokratie“, Interview von Evelyn Peternel und Jürg Christandl mit Univ.–Prof. Dr. Gerhard Jagschitz, www.kurier.at, 04.02.2018).

Ich meine, daß diese Warnungen ernst zu nehmen sind. Denn die Einschränkung der Meinungsfreiheit bewirkt als Sprachregulierung auch eine Einschränkung des Denkens und damit letztlich eine Einschränkung der Handlungsfreiheit. Die Freiheit von Einschränkungen ist die eine Seite der Freiheit, die andere die Freiheit zu eigenständigem Handeln. Und um diese Handlungsfreiheit auszuüben, bedarf es der Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger, was wiederum Bildung und Kompetenz voraussetzt. Und die darf nicht von den Gesinnungsterroristen zerstört werden.

Dabei sehe ich auch deren besondere Sparte der berufsmäßigen Mahner und Warner. Das sind selbst ernannte Moralautoritäten, die – ohne tatsächlich kompetent zu sein – sich zu moralischen Instanzen aufspielen und das Geschäftsmodell der Mahner und Warner anwenden. Dafür müssen sie real gar nicht existente Bedrohungsszenarios erfinden oder Probleme übertrieben darstellen, damit sie etwas vortäuschen können, wovor sie warnen können, und was Anlaß für mahnende Worte sein kann (wie den von Prof. Dr. Bolz als Beispiel genannten Kampf gegen Rechts als Mythos). So verleihen sie sich den Anschein besonderer Bedeutung, der ihnen tatsächlich nicht zusteht. Gerade auch vor ihnen muß die Meinungsfreiheit geschützt werden.

11:23  Bambusrohr ergänzt
Ergänzend zum Hausjuristen sei noch erwähnt, dass der Staat, im Gegensatz zur Schöpfung, keinerlei Urheberrecht an der Sprache besitzt und ihm daher auch keinerlei Befugnis zusteht, in diese regulierend einzugreifen. Gleiches gilt für die Ehe und die Familie.

22.03.2019

12:46 | geolitico: Von Dichtern und Demagogen

Schriftsteller Reiner Kunze unterzeichnet einen Aufruf gegen „Gendersprache”. Prompt unterstellt der „Spiegel“ ihm AfD-Nähe. Kunze erinnert das an die DDR.

Wortverbot -> Sprechverbot -> Bücherverbrennung -> 10.Mai 1933! TB

 

18.03.2019

06:21 | publico: Undressierte Bürger

In gleich zwei Aufrufen von Autoren und Intellektuellen wenden sich Zehntausende gegen die so genannte Gendersprache. Sie haben verstanden, dass es eigentlich nicht um Sprachfragen geht. Sondern um eine Machtfrage

16.03.2019

11:58 | Verein deutsche Sprache: Der Aufruf und seine Erstunterzeichner

Die sogenannte gendergerechte Sprache beruht erstens auf einem Generalirrtum, erzeugt zweitens eine Fülle lächerlicher Sprachgebilde und ist drittens konsequent gar nicht durchzuhalten. Und viertens ist sie auch kein Beitrag zur Besserstellung der Frau in der Gesellschaft.

13.03.2019

19:54 | ET: Schriftsteller Reiner Kunze: Ich fühle mich nicht im Dunstkreis der AfD sondern einer wiederkehrenden DDR

Der deutsche Schriftsteller und DDR-Flüchtling, Reiner Kunze, ist einer der Erstunterzeichner des Aufrufs des „Verein Deutsche Sprache e.V.“ gegen eine genderideologisch motivierte Modifizierung der deutschen Sprache. Ihm und anderen Unterzeichnern des Aufrufs wird nun Rechtspopulismus vorgeworfen.

Schon die alleinige Kritik am Binnen-I macht einem in den Augen der herrschenden "Elite" verdächtig und zum Krypto-Nazi. Die Feststellung von Herrn Kunze bringt es deshalb auf den Punkt. Der einzige Unterschied zur DDR ist, dass damals die Menschen wussten, dass sie nicht in einer Demokratie lebten. Heute gibt sich die Mehrheit allerdings der Illusion des Mitspracherechts und der Meinungsfreiheit hin. ML

12.03.2019

05:45 | pp: Aufruf zur Gemeinschaftsarbeit: Das Vokabular der Merkel-Jahre

".... Mit ihrem sprachlichen Instrumentarium gelingt es Angela Merkel, den Rahmen einer Debatte abzustecken, sich selbst unverdächtig oder kompetent erscheinen zu lassen. Ein paar Kostproben: „Europäische Lösung“, „nationale Abschottung“, „etwas vom Ende her denken“, „auf Sicht fahren“, „ein freundliches Gesicht machen“, „Stabilitätsunion“, „Wettbewerbsfähigkeit“, „die schon länger hier Lebenden“ oder das dann bald entsorgte „ihre Hausaufgaben machen“."

11.03.2019

05:45 | Stop Gendersprache jetzt!

Gebieten wir der Schreib- und Sprachwillkür Einhalt. Lassen wir die deutsche Sprache (hoch-)leben! Schließen Sie sich unserem Aufruf an.

Eine Initiative rund um Anabel Schunke, Prof. Dr. Norbert Bolz, Dr. Reiner Kunze, Helmut Markwort, Dr. Frank Böckelmann u.a.. Durchaus beachtenswert. HP

09.03.2019

09:49 | nzz: «Je mehr Politiker erkennen, dass die Genderei Wählerstimmen kostet, desto besser»

Hundert deutsche Intellektuelle haben eine Petition mit dem Titel «Schluss mit dem Gender-Unfug!» gestartet. Im Interview erklärt der Initiator Walter Krämer vom Verein Deutsche Sprache, warum er für die Gleichberechtigung von Mann und Frau und gegen Sternchen in Wörtern ist.

brillanter Kommentar des Einsenders (aus Dresden)
Dirk Hilbert = Bürgermeister
Dirk Hilbertin = Bürgermeisterin
Dirkin Hilbert = Bürgerinnenmeister
Dirkin Hilbertin = Bürgerinnenmeisterin

08.03.2019

17:25 | welt: Wird „Frau Hauptmann“ zur „Hauptmännin“ oder „Hauptfrau“?

„Wir kämpfen für Freiheit, Sicherheit und Gleichberechtigung – nicht nur am Internationalen Frauentag!“ Diese Botschaft verkündeten jetzt Soldatinnen in einer Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin und verschenkten Rosen an interessierte Frauen. Zugleich twitterten die Streitkräfte: „Viele Karrieremöglichkeiten für Frauen und Männer machen die Bundeswehr zum Vorreiter für Chancengleichheit.“

Österreich hatte dieses Problem schon 1996 (symbolisiert auch ungefähr den politischen Vorsprung Öserreichs gegenüber Deutschland) als Frau Waltraud Klasnic zur "Frau Landeshauptmann" (da komme mir noch einer und sage, bei den Steirern hätte Weibsvolk keine Chancen) der Steierrmark gewählt hat! TB

18:07 | M, ermüdet
Gähn... Wir hatten seit den 70ern schon eine Amtsmännin (für mich als Mann damals ein wenig unwohlklingend). Dann wurde es eine Frau Amtsfrau (fand ich angemessen, da zutreffend), um dann wieder zur Männin zu geraden und dann kamen - schwupps - irgendwelche Blitzgescheite, vermutlich Grüninnen, und es ist wieder eine Amtsfrau. Ich bin amused und hoffe auf ein (m-w-d) Amtsdivers. Echt, dass ist wichtig! ;-) Morgen sind Direktor(innen)en dann Direktierende, oder Bundeskanzler eben Bundeskanlzerdierende. Bundespräsidenten sind Präsentierende - ihr Geschlechteil? Ach, was freue ich mich. Ich hätte passend zum Weltfrauentag(innen) noch einen handfesten Skandal: Der Herrgott, oder zukünfig die Hergottierenden. Ich wünsch euch watt...

18:23 | Bambusrohr, passend zu M
Wencke Myhre - Wenn Gott eine Frau wär: https://www.youtube.com/watch?v=2DHfr1Rl2_g

07.03.2019

19:20 | Zum Genderwahn

i loss ma ned neidoktriniern,
wos i hob zum gspüan

b´hoids eia Blei
t´schendert´s Eich in Wahnsinn nei

da Mensch waas im Affekt,
zöht nur da Dialekt


wei do ia ea dahaam
des andre is Waahn


17:41
 | jfb: Gendersprache, nein danke!

Gebieten wir der Schreib- und Sprachwillkür Einhalt. Lassen wir die deutsche Sprache (hoch-)leben! Schließen Sie sich unserem Aufruf an.
Liebe Bürgerinnen und Bürger, Bürgerinnen, Bürger/innen, Bürger_innen, Bürger*innen,