19.07.2026

13:47 | UM: AfD-Anfrage deckt auf: 675.000 Euro Steuergeld für islamische „Telefonseelsorge“

Das sorgt für Kritik. Denn Islamic Relief Deutschland steht seit Jahren wegen personeller Verbindungen zur Muslimbruderschaft in der Diskussion. Bereits nach einer Kleinen Anfrage im Bundestag erklärte die Bundesregierung im Jahr 2019, es gebe „signifikante personelle Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder ihr nahestehenden Organisationen“. In der Folge wurden Förderungen des Auswärtigen Amts beendet. Zuvor waren zwischen 2013 und 2016 nach Angaben des Bundesrechnungshofes rund 8,5 Millionen Euro an den Verein geflossen.

Auch heute hält das Bundesamt für Verfassungsschutz laut Presseauskünften an seiner Einschätzung fest, dass weiterhin „signifikante personelle Verflechtungen“ zwischen Islamic Relief Deutschland und der Muslimbruderschaft bestehen. Der Verein selbst weist diese Vorwürfe zurück.

Kommentar des Einsenders
"...Bereits nach einer Kleinen Anfrage im Bundestag erklärte die Bundesregierung im Jahr 2019, es gebe „signifikante personelle Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder ihr nahestehenden Organisationen“. In der Folge wurden Förderungen des Auswärtigen Amts beendet. Zuvor waren zwischen 2013 und 2016 nach Angaben des Bundesrechnungshofes rund 8,5 Millionen Euro an den Verein geflossen.

Auch heute hält das Bundesamt für Verfassungsschutz laut Presseauskünften an seiner Einschätzung fest, dass weiterhin „signifikante personelle Verflechtungen“ zwischen Islamic Relief Deutschland und der Muslimbruderschaft bestehen. Der Verein selbst weist diese Vorwürfe zurück. ..."

Die abgepressten Steuerdeppen in Europa zahlen für ihren eigenen Niedergang, die Politik finanziert Terroristen, Islamisten, Gotteskrieger, religiöse Spinner, deren Vereine u.a., während Pensionisten Pfandflaschen sammeln u.o. ein Gutteil sich das Leben nimmer leisten kann...!? "Berlin zahlt 675.000 Euro an Islamic Relief" u.a. für Telefonseelsorge...? ..und ein Oberbürgermeister spielt Tennis, während linke Terroristen die Infrastruktur angreifen...!? Der komplette Wahnsinn, der sich hier abspielt! Ps: auch das Seelenheil der Islamis ist wichtig, doch muss der hiesige Steuerdepp für all deren Sorgen aufkommen? "Wie bekomme ich am schnellsten 72 Jungfrauen", "komme ich ins Paradis, wenn ich meine Alte nicht Koran-konform verdresche", "straft mich Allah, wenn ich die Leasingrate für den 7er nicht bezahle", "mein unreiner Nachbar geht frühmorgens auf Arbeit, werde ich bestraft, wenn ich mich drüber lustig mache"...!? ...und der Bürger soll nicht zornig werden, wenn ihm die Politik täglich mit dem nackten Arsch ins Gesicht fährt...!?

Beim normalen Bürger wird jeder Beleg gefilzt, aber bei einem Verein mit jahrelang bekannten Verbindungen zur Muslimbruderschaft öffnet Berlin weiter die Staatskasse. Man nennt das dann halt Projektförderung, damit der grausliche Dreck etwas sauberer riecht. JE

18.07.2026

10:33 | oe24: Finalschiri Vincic geriet in Sexparty-Razzia

Vor sechs Jahren stand Vincic allerdings aus einem ganz anderen Grund im Rampenlicht. 2020 wurde er bei einer Polizei-Razzia im bosnischen Bijeljina vorübergehend festgenommen. Die Ermittler wollten einen mutmaßlichen Drogen-und Prostitutionsring zerschlagen, Medien berichteten über eine Sexparty. Kokain, Waffen und Bargeld wurden sichergestellt.
Vincic beteuerte stets seine Unschuld. Er sei lediglich einer Einladung nach einem Geschäftstermin gefolgt. Die Ermittler fanden keine belastenden Hinweise, ein Verfahren gab es nie. Seiner Karriere schadete der Vorfall jedenfalls nicht. Nach dem CL-Endpsiel 2024 zwischen Real und Dortmund wartet nun sein vierter WM-Einsatz – und das auf der größten Bühne.

Die FIFA ist halt wie die hohe Politik. Ähnliich wei bei Präsidenten und Kanzlern im Westen haben wir nun einen Schiedsrichter im Finale, der grossartig erpressbar ist. Ein Schelm der Übles denkt. TB


07:49
 | oe24: Österreicher ist im WM-Finale

Wenn am Sonntag (21 Uhr) das Endspiel der größten Fußball-WM aller Zeiten angepfiffen wird, blickt die Welt auf den Rasen des gigantischen MetLife-Stadions. Während Messi & Co. um die wichtigste Trophäe kämpfen, läuft im Hintergrund eine logistische Operation ab, die an Präzision der Taktik auf dem Spielfeld in nichts nachsteht. Verantwortlich dafür ist ein Wiener Traditionsunternehmen, das sich zum unersetzlichen Kulinarik-Architekten der globalen Elite aufgeschwungen hat: Do & Co.

Österreich exportiert bekanntlich gerne Moral, Bürokratie, Geld (über Brüssel in die Ukraine) und gelegentlich auch einen Bundespräsidenten mit erhobenem Klimafinger (der die Wirtschaft zerstört). Umso erfreulicher, wenn ausnahmsweise ein österreichisches Unternehmen die Welt erobert – und das ganz ohne Brüssel-Förderungen, sondern mit Unternehmergeist. Ein wenig Starthilfe vom Niki war nötig, aber dann hat der der türkischstämmige Unternehmer gezeigt, was Türken wirtschaftlich so drauf haben und gezeigt, dass eine Weltkarriere auch ohne Erdogan möglich ist. Zugegeben, die Do&Co ÖBB-Geschichte ("Attila Henry am Zug") war nicht ganz erfreulich, aber angesichts dieser Weltkarriere drücken wir ein Auge zu. TB

14.07.2026

18:43 |  Bild: Wie bekommt die Schweiz das hin?

Berlin – Millionen Menschen gehen in Deutschland jeden Tag zur Arbeit. Trotzdem haben viele das Gefühl: Von ihrer Leistung bleibt immer weniger übrig. Hohe Abgaben, steigende Preise und die Krise der Industrie drücken auf den Wohlstand. Der Blick in die Schweiz zeigt: Es geht auch anders. Dort ist die Wirtschaftsleistung pro Kopf kaufkraftbereinigt nach IWF-Daten um gut ein Drittel höher, bei nur leicht höherer Produktivität.

Heißt: Nicht allein die Menschen machen den Unterschied, sondern vor allem der Standort. 2025 wuchs die Schweizer Wirtschaft real um rund 1,4 Prozent, die deutsche nach zwei Rezessionsjahren nur um 0,2 Prozent. Die Schweiz kommt besser durch die Krisen.

In Deutschland arbeitet der Bürger, und bevor das Geld bei ihm ankommt, haben Staat, Kassen und Behörden bereits ihren Anteil kassiert. In der Schweiz bleibt mehr beim Erzeuger.  Man darf das Geschäft eben nicht vollständig ausbluten lassen... JE

17:19 | tichy: Wie CDU/CSU die Bundesrepublik zum Stasi-Staat umbauen will 

Historische Stasi-Akten zeigen, wie Zersetzung mit Fälschungen, Rufmord und Spitzeln funktionierte. Dobrindts Entwurf überträgt dieses Instrumentarium ins digitale Zeitalter – bis hin zu minderjährigen Zuträgern. Mal ganz abgesehen davon, dass Dobrindts Stasi-Gesetz den Verfassungsschutz der parlamentarischen Kontrolle entziehen will, dass er gestattet, Jugendliche ab 16 Jahren zu IMs, zu Zuträgern und Spitzeln zu machen, ohne auch nur im mindesten Verantwortung dafür zu übernehmen, in welche psychischen Probleme Jugendliche getrieben, welche psychischen Schäden entstehen können, liest sich gerade der Paragraph 60 unter dem historisch schwierigen Begriff Schutzmaßnahmen, denn es gab ja auch die Schutzhaft, wie eine Rezeption der Richtlinie 1/76 zur „Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV)“ der Stasi.

Der Vergleich von Dobrindts Gesetzesentwurf mit Ulbrichts „demokratischer Gesetzlichkeit“ und den Mitteln und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit ist nicht aus der Luft gegriffen, mehr noch, Dobrindts Gesetzentwurf überträgt diese und andere Richtlinien des MfS vom analogen ins digitale Zeitalter, wie grundsätzlich und an Beispielen zu zeigen sein wird.

Dobrindt will jetzt den Verfassungsschutz digital aufrüsten: Daten umleiten, Informationen verändern, falsche Fährten legen und 16-Jährige als Zuträger einsetzen. Früher brauchten die Machthaber dafür dunkle Hinterzimmer und Männer im Trenchcoat, heute reicht ein Gesetz mit dem Etikett „Schutzmaßnahme“. Ein Freiluft-Irrenhaus erkennt man daran, wenn der Staat die "Demokratie" retten will, indem er ihr heimlich die Beweise fälscht. JE

13.07.2026

18:18 | JF:  Um 55 Prozent: Regierung erhöht Tabaksteuer drastischer als beschlossen

Mit einer noch viel umfangreicheren Erhöhung der Tabaksteuer als gerade beschlossen, will die Bundesregierung ihre Haushaltslöcher stopfen. Allein für eine kleine Packung Zigaretten sollen 6,19 Euro Steuern fällig werden.  Rauchen wird zum Luxus. Die schwarz-rote Koalition will die Tabaksteuer bis zum Jahr 2030 schrittweise um 54,8 Prozent erhöhen. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf das von SPD-Chef Lars Klingbeil geführte Bundesfinanzministerium. Die noch drastischere Erhöhung als kürzlich von der Regierung beschlossen steht demnach in einer sogenannter Formulierungshilfe für Klingbeil.

Der Preis für eine kleine Packung Zigaretten würde dadurch von aktuell rund acht Euro um fast 50 Prozent in drei Jahren auf fast zwölf Euro steigen. Die stufenförmige Erhöhung hätte folgende Auswirkung auf den Packungspreis: 2027: 9,10 Euro, 2028: 9,91 Euro, 2029 10,81 Euro und 2030: 11,78 Euro.

Kommentar des Einsenders
...es geht nur "ihren" gepemperten Arsch! Ob Tabak, Mineralöl, Alkohol, Sprit, Energie, jedwede Leistungen, Arbeit u.a., sogar Luft - alles und alles wird besteuert und dem Steuertrottel und Konsumenten abgepresst wie es bereits ihr Altvorderer AH tat, um den Krieg zu finanzieren - und Steuern von damals, die bis heute nicht abgeschafft wurden, man wußte, sie werden wieder gebraucht..! ...und eine Vielzahl von Trotteln glauben immer noch das Märchen, es ginge um "Gesundheit", "Umwelt" u.a. ...!? ...und der Michl sitzt ruhig auf dem Sofa vor der Fernsehkastl...!?

Die Tschik wird zum Luxusgut, der Steuerhunger bleibt in der Grundversorgung. JE

18:49 | Spartakuss zu 18:18 -Der letzte Zug
Was für eine politisch passende Uhrzeit.
Die Rufe nach Veränderung, werden im Abgabenkrieg lautlos verhallen.
Falls euch die Kippen im bundesdeutschen Krieg zu teuer werden sollten, könnte man sich ja überlegen, ob sie an an der ukrainisch eingefrorenen Frostfront, auf Dauer für die Deutschen Glaubensdemokraten günstiger zu bewerben sind.
Es ist schon eine Überlegung Wert, mit welchem letzten Zug man fallen möchte.
Nach ukrainischem Bürgergeldvernichtungssstrom und genverseuchtem Weizen, folgt bald der uranabgereicherte Tabakstrom nach Deutschland.
Trotz Rezession, strömt immer noch sehr vieles in das Altparteien-Land der Deutsch-Nationalsozialisten.

11.06.2026

15:05 | FoB: Das 20-Milliarden-Grab der Republik

Auf einen Blick: Die nackten Zahlen aus dem ersten Entbürokratisierungsbericht der Republik sind kein Warnschuss, sie sind das Protokoll eines schleichenden Standortkollapses. Zwischen 2018 und 2025 kroch das reale Wirtschaftswachstum hierzulande bei mageren 4,5 Prozent dahin. Zum Vergleich: Der ohnehin träge EU-Durchschnitt schaffte im selben Zeitraum 9,2 Prozent, die USA marschierten mit 18 Prozent voran.

Die Gründe: Die Ursache dieser chronischen Schwäche liegt tief in den Amtsstuben vergraben. Bis zu 20 Milliarden Euro verpuffen in Österreich Jahr für Jahr für reine bürokratische Kosten. Geld, das im produktiven Wirtschaftskreislauf fehlt. Heimische Unternehmen müssen im Schnitt fast sieben Prozent ihrer gesamten Personalkapazitäten abstellen, nur um den unersättlichen Dokumentationshunger des Staates zu stillen.

Der Befund ist glasklar: Der Staat verwaltet sich primär selbst.

Frust aus der Praxis: Im März 2025 zog die Bundesregierung eine Notbremse und installierte ein eigenes Staatssekretariat für Deregulierung unter Sepp Schellhorn.

Kommentar des Einsenders
"...
Digitalisierungssackgasse (25–30 % aller Meldungen): Digitalisierung wird in Österreichs Verwaltung oft als das Einscannen von analogem Wahnsinn missverstanden. Bürger und Betriebe klagen über permanente Hinternisse. Da werden PDF-Formulare bereitgestellt, die online nicht ausfüllbar sind, nachträgliche persönliche Vorsprachen erfordern oder parallele Papierprozesse nach sich ziehen. Das gesetzlich verankerte „Once-Only“-Prinzip – Daten nur einmal zu melden – ist in der Praxis ferne Utopie.

Das föderale Kompetenzwirrwarr (15–20 % aller Meldungen): ..."

... aus der einst verwaltungstechnisch recht gut funktionierenden Monarchie ist das Land auf ein Verwaltungsbüro mit 10 Teileinheiten zusammengeschrumpft, unproduktiv, selbstherrlich und völlig auf der "falschen" Spur - seit 45. Und jetzt kommt eben der große Hammer, der intern. Abstieg! Die Verkrustung mit GW-Verbänden, Kämmerern, Vereinen, NGGOs, on top noch die Pfaffen und andere Giftmischer und Bankster, Karren längst im Dreck, fremdbestimmt, die große Wechselstube für jedwede Sauerei, der Steuertrottel als einzige Melkkuh für substanzlose Phantastereien und ein paar "wichtige" Sprücheklopfer, die von einer Wahlperiode zur nächsten das Rad neu erfinden wollen...! ...und genau dafür braucht's einen Deregulierungsstaatsekretär aus dem pinken Zwergenreich, damit genau NICHT passiert...! Dafür bekommt google eine ressourcenfressende Datenkrake auf der grünen Wiese, damit die Altparteien ihre wirtschaftspolitische "Kompetenz" heucheln können...!? Weiter so, der Kurs stimmt.

Österreich hat jetzt einen Entbürokratisierungsbericht, eine Entbürokratisierungsstelle, eine Entbürokratisierungsplattform und 5.008 Entbürokratisierungsmeldungen. Man bekämpft die Bürokratie also endlich mit dem, was Österreich am besten kann: neuer Bürokratie. JE

07:49 | report24: Existiert der Bürger nur noch zur Dauerfinanzierung des Staates?

Welch Überraschung: Immer neue Milliardenlücken tun sich im Bundeshaushalt auf. Doch keine Sekunde verschwendet die Regierung darauf, den Ausgabenapparat zu betrachten und die echten Einsparpotenziale auszuschöpfen. Stattdessen wird der Bürger beäugt, dem immer noch mehr Geld abgepresst werden soll, um mehr Einnahmen für noch größere Ausgaben zu generieren.

Wie kann man nur so negativ denken? Der Bürger macht doch viel mehr als nur Staatsfinanzierung. Er finanziert auch 
- Ukraine 
- Waffenlobby
- USrael
- Greta Thunberg sowie den Rest der Klimawahnsinnigen
- Millionen von Migranten, die auf Kosten des Bürgers hier gut und gerne leben können
- natürlich auch die Politiker die diesen Staat anstatt zu tragen, vernichten. 
Also über mangelnde Fumnktionen kann sich der Bürger - insbesondere der EU-Bürger - nicht beschweren! TB 

15:10 | Die Eule
Werter TB, Systeme haben die Neigung sich anzugleichen. Dies kann auch als Tendenz zur Vereinheitlichung bezeichnet werden. Mit der Masttierhaltung ist es während der Industrialisierung zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte gelungen, eine Überversorgung mit Fleisch zu garantieren. Dieses bewährte Prinzip hat die Obrigkeit nun auf den Staat selbst übertragen, in den Bürger eben als Mastbürger gehalten werden. Somit ist erstmals in der Geschichte des Staatswesens auch eine Überversorgung der Obrigkeit garantiert, sowie der mit ihr verbundenen Klientel. Eine wichtige Gruppe darf in der Aufstellung natürlich niemals fehlen, der medizinale Komplex.

 

10.07.2026

15:33 | welt: Flucht und Migration kosten Deutschland dieses Jahr fast so viel wie die Bundeswehr

Beim Gipfel der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Olaf Scholz geht es vor allem um eines: viel Geld.
Den Ländern ist die Unterstützung des Bundes angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen nicht genug – der Bund seinerseits verweist auf eine neue Steuerschätzung. Beim Spitzentreffen der Länderregierungschefs mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Kanzleramt steht eine Reihe von Themen auf der Tagesordnung. Abbau von Bürokratie, schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren und die Zukunft des Deutschlandtickets gehören dazu.

Angesichts der wachsenden Zahl von Schutzsuchenden wird es vor allem aber um die stetig steigenden Kosten in Zusammenhang mit Flucht und Migration gehen – für Unterbringung, Versorgung und die Eindämmung der irregulären Migration. Die Beträge, um die zwischen Bund, Ländern und Kommunen gefeilscht wird, sind gewaltig.

Wer seine eigene Umvolkung organisiert, muss sie sich halt auch leisten können.... Buntland zahlt Milliarden, nennt das auch noch Humanität und wundert sich dann, warum Kommunen, Kassen und Bürger  implodieren. JE

09:02 | danisch: Stell Dir vor, es ist Sondervermögen, und keiner geht hin …#

Deutschland kommt an den Punkt, an dem uns keiner mehr Geld geben will. Jetzt wird das richtig eng und garstig. Ich hatte ja schon oft die Frage gestellt, woher die Bundesregierung mit ihren Schuldenaufnahmen eigentlich immer so sicher sein will, dass sie auch Geld bekommt. Ich kann ja auch nicht einfach mal sagen, ach, ich nehmen jetzt eine Million auf, sondern muss auch erst einmal eine Bank finden, die mir das Geld geben will. Nun gibt es zwar einige Möglichkeiten der „unfreiwilligen“ Kreditgabe, nämlich indem man die ganzen Pensionsfonds und Rentenkassen zwingt, Staatsanleihen zu kaufen, man plündert also die privaten Rentenkassen.

Das macht aber das nächste Problem. Staatsanleihen haben ein Ablaufdatum, die kann man nicht als ewigen Kredit dauerhaft stehen lassen, sondern man muss die irgendwann wieder zurückzahlen. Und wenn man dann keine neuen Kreditgeber findet, steht man da wie wenn das Schneeballsystem platzt. Und ich habe mich schon lange gefragt, wer eigentlich noch so doof ist, Deutschland freiwillig noch Geld zu leihen, von dem klar ist, dass Deutschland nicht einmal vor hat, das jemals zurückzuzahlen, aber auch die Zinsen nicht wird stemmen können.

Höhere Ausgaben, höhere Schulden, sterbende Industrie, steigende Zinslast. Wer da noch immer so tut, als könne der Staat ewig Geld bestellen wie Pizza, verwechselt den Kapitalmarkt mit Lieferando. JE

15:10 | Der Bondaffe
Vollkommen richtig erkannt: "Was jetzt noch so aussieht, als lebten wir noch, ist in Wirklichkeit nur die Massenträgheit beim Sturz."

Der Anleihetrick und der Rendite- bzw. Zinsmechanismus sind keine komplexen Vorgänge. Sie sind relativ einfach zu verstehen, wenn man entsprechendes Wissen hat. Was die im Bericht erwähnte "Massenträgheit" angeht, wäre dies mit der Höhe der Rendite bzw. des Zinssatzes bei "deutschen Bundesanleihen" vergleichbar. Mittlerweile bevorzuge ich andere Formulierungen wie "Wertpapierkredite der Bundesrepublik Deutschland". Wohlgemerkt, es ist eine "Leihe", die BRD leiht sich Geld. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schon ein Schneeballsystem, weil man endfällige Anleihen mit neuen Krediten, also Anleihen, zurückbezahlt.

Mittlerweile gibt es massive Probleme: https://www.finanzen.net/anleihen/deutschland-bundesrepublik-anleihen "Insgesamt beträgt das ausstehende Volumen bei Deutschland, Bundesrepublik Anleihen 3,019 Bio. Euro. In den kommenden 5 Jahren werden davon 1,365 Bio. Euro fällig."

Problem #1: Zusätzlich zum normalen "Bundeshaushalt" müssen in den kommenden Jahren 1.365 MILLIARDEN EURO zurückbezahlt/getilgt und bei nicht vorhandenen Mitteln neu als Kredit/Anleihe "am Markt" aufgenommen werden. Wenn man bedenkt, dass grob geschätzt ein jährlicher "normaler" Bundeshaushalt 1.000 MILLIARDEN EURO umfasst und da schon nichts übrig bleibt, bleibt nur die Fragestellung: "Woher nehmen, wenn nicht stehlen?"

Problem #2: Die Renditen bzw. die Zinsen dürfen nicht weiter steigen. Zinsniveaus wie in den 1990er Jahren und eine Rendite für 10-jährige BRD-Anleihen von 6,0 % sind heutzutage illusorisch. Selbst die aktuelle Rendite von 3,03 % ist nicht gelber Bereich, das ist mittlerweile schon roter Bereich für den Klingbeil'schen Bundeshaushalt.

https://www.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield

Richtig übel, und das ist der Grund, warum die Zinsen bzw. Renditen nicht ansteigen dürfen, sind die Kursrückgänge bei diesen Anleihen. Je länger die Laufzeit, desto höher fällt der Kursrückgang bei einem angenommenen Renditeanstieg von 1 % aus.

Rechnen wir hier mit 3 % Renditeanstieg. Und rechnen Sie es selbst durch, Sie werden schockiert sein. https://www.zinsen-berechnen.de/bondrechner.php Nehmen wir an, Sie kaufen heute, 10.07.2026, eine BRD-Anleihe mit einem Zinssatz von 3,0 %. Die Marktrendite, das ist der Marktpreis für alle Anleihen in diesem Laufzeitensegment, beträgt ebenfalls 3,0 %. Die Anleihe ist in 10 Jahren, am 10.07.2036, fällig. Sie investieren 1.000 EURO, und bei 3,0 % Zinssatz und bei 3,0 % Rendite beträgt der daraus errechnete Kaufkurs, zu dem Sie kaufen, ziemlich genau 100,00 EUR. Ihr Anleihe-Vermögen beträgt vom investierten Kapital her 1.000 EURO.

Wenn die Marktrendite aus unerklärlichen Gründen von heute auf morgen auf 6,0 % steigt, geht der Kurs der Anleihe zurück, und zwar auf gerundet 78,00 EUR. Sie haben innerhalb eines Tages einen Kursrückgang von 22,00 EUR, was einem prozentualen Rückgang von ebenfalls 22 % entspricht. Das heißt: 3 Prozent Renditeanstieg über Nacht verursachen einen Kursrückgang der 10-jährigen Anleihe von 22 %. Auch über Nacht. Ihr investiertes Kapital beträgt jetzt nur noch 780,00 EURO.

Das darf natürlich nicht passieren. Weil diese Anleihen überall platziert sind. Versicherungsgesellschaften, gerade Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen, Family-Offices und so viele globale Kapitalsammelstellen bleibt gar nichts anderes übrig, als das viele Geld, welches sie erhalten und verwalten, in Geldschwämme wie festverzinsliche Anleihen zu investieren. Und alles ist miteinander verschachtelt. Diese Herrschaften hätten dann massive Kursrückgänge und Verluste zu verkraften, die natürlich die Kundschaft, also der Investor, tragen muss.

Problem #3: Wenn sich bei den Kapitalverwaltern die Erkenntnis durchsetzt, dass die BRD ein immer schlechterer Schuldner wird, dann steigen a) die Renditen und b) wird das Einsammeln von Geld äußerst schwierig.

Womit wir bei Problem #4 ankommen. Heutzutage würde ein Zins- bzw. Renditeanstieg verheerende Auswirkungen am Markt haben. Panik würde entstehen. Bisher wurden Zins- bzw. Renditeanstiege, also der Preis des Geldes, immer noch vom System "verarbeitet", es ging also weiter. Damit entsteht Problem #5: Die Illiquidität des Marktes. Plötzlich ist kein Geld mehr da. Käufer und Verkäufer finden nicht zusammen. Die Verkäufer von "Papieren", also Aktien, Festverzinsliche, Immobilien, wahrscheinlich auch Kryptos, finden keine Käufer. Mögliche Käufer werden nicht investieren, da sie nicht verkaufen können. Die Inflation steigt plötzlich ein, selbst eine Hyperinflation ist nichts dagegen, und das Geldsystem ist plötzlich im Stillstand. Der Geldkreislauf bricht zusammen, Exodus wie beim Blutkreislauf.

Problem #6: FIAT-Währungen lösen sich plötzlich auf. Das Problem ist global.

Problem #7: Derivate aller Art werden bei großen Marktveränderungen schlagend, es werden Ausgleichszahlungen fällig, die niemand bezahlen kann, weil unter anderem hinterlegte Sicherheiten wie festverzinsliche Papiere nicht verkauft werden können.

Die Anleihemärkte sind BILLIONEN-schwer. Wenn aber "von den gewünschten 200 Milliarden 60 nicht reinkommen", ist das ein Signal, nämlich für einen Renditeanstieg.

Frage: "Haben Sie noch festverzinsliche Wertpapiere, auch BRD-Anleihen im Bestand, oder ...?"

Was die Märkte betrifft, ist alles Psychologie. Diese Psychologie greift immer, auch mit KI. Ein Zusammenbruch muss/wird also theoretisch schnell gehen. Das hängt auch davon ab, ob der deutsche Finanzminister so viel Vertrauen am Markt schaffen kann, dass ihm die Investoren das Geld geben. Wenn nicht, bleibt nur eines: Steuern massiv rauf. Wenn die Investoren die Schuldenorgien nicht bezahlen, dann eben der Steuerzahler.

Das Beschriebene war nur ein kurzer Abriss eines einfachen Szenarios, was geschehen kann. Aber alles ist Psychologie, die Märkte werden von Menschen gemacht, und Massenpsychologie ist nichts anderes als mentaler Herdentrieb. Aber man muss ja nicht dabei sein. Man muss nicht mitmachen. Es entscheidet der freie Wille, und ganz wichtig: Sie haben die Wahl.

15:16 | Der Ostfriese
Na, endlich, die nächste Stufe der Umverteilungsaktion steht bevor. Dies
ist "alternativlos". Die ganze uns präsentierte Show hat nur zwei Ziele:
Versklavung der Bevölkerung mit dem vorgezogenen Etappenziel
Vermögenstransfer in die richtigen Hände. Das was hier abläuft, passiert
nicht zufällig, es ist von langer Hand geplant... nur, es muß für den
Pöbel plausibel sein, später wird die Geschichtsschreibung alles auf die
Politiker schieben, dabei aber nicht erwähnen, wessen Handlanger diese
sind. Zaubertricks sind häufig einfach, es muß nur genügend Brimborium
darum herum gemacht werden, damit das Publikum den Trick nicht durchschaut.

09.07.2026

16:32 |  tichy: Kein Zurück mehr aus dem Schulden-Sumpf

Die Schuldenbremse ist Geschichte. Eine Expertenkommission zerfasert sich im fiskalpolitischen Niemandsland. Gleichzeitig halluziniert sich Finanzminister Klingbeil in eine Scheinwelt unbegrenzter Staatsschulden. Der Absturz vollzieht sich schneller als gedacht. Sie sollten sich den 6. Juli 2026 als einen besonderen Tag im Kalender einkreisen. Es ist der Tag einer fiskalpolitischen Zäsur. Nicht unbedingt substanziell – der haushaltspolitische Weg Deutschlands in die wachsende Staatsverschuldung war bereits vorgezeichnet. Entscheidend ist vielmehr die Erkenntnis, dass auch die Staatswissenschaft inzwischen einen gefährlich sorglosen Umgang mit den öffentlichen Finanzen pflegt. Sie hat sich in die Rolle des rhetorischen Verstärkers politischer Finanzierungsillusionen begeben.

Deutschland modernisiert die Schuldenbremse halt nach dem Prinzip: Wenn die Bremse stört, nennt man den Aufprall Investition. JE

17:04 | Leserkommentar
Wie ist das eigentlich, wenn sich ein Land (Deutschland, USA, etc.) bis über die Ohren verschuldet und eines Tages feststellt, daß es die Schulden nicht mehr zurückzahlen kann. Werden dann die Außenstände von den Gläubigern mit einem Achselzucken einfach gestrichen, oder treten die dann auf den Plan und sagen, daß alles in diesem Land jetzt ihnen gehört?
Ist es das, von dem man sagen hörte: "Ihr werdet nichts besitzen und glücklich sein"? Ich beginne mich ernstlich zu fürchten und stelle fest, daß ich von dem vorher verschleuderten Geld überhaupt nichts gehabt habe, aber dafür haften muß. Was passiert eigentlich mit den unzähligen wirklich Schuldigen? Kriegen die vielleicht dann noch Orden dafür?

19:03 | Die Leseratte zu 17:04 h
Man könnte ja die Außenstände verpfänden? 1 Billion ungefähr schuldet der Rest Europas uns, wenn ich mich recht erinnere. Die werden NIE überwiesen, aber wenn man sie zur Entschuldung einsetzt haben die Anderen das Problem, sie einzutreiben ...

19:04 | Spartakuss zu 16:32
Deutschland gleicht einem riesigen Schuldensumpf. Die Bürger marschieren tapfer hinein, weil ihnen vom sicheren Ufer zugerufen wird: „Vertraut uns, der Boden trägt!“ Sobald das Wasser bis zu den Knien steht, wird vorsorglich noch einmal geprüft, ob in den Taschen nicht doch irgendwo ein paar Euro Steuergeld vergessen wurden. Optimismus gehört schließlich zur Staatsräson.

Und der Schuldensumpf ist das einzige Bauprojekt in Deutschland, das zuverlässig wächst. Die Bürger dürfen ihn finanzieren, anschließend betreten und zum Schluss feststellen, dass der Rückweg wegen Sparmaßnahmen leider gestrichen wurde. Aber keine Sorge – vom trockenen Ufer gibt es weiterhin aufmunternde Durchhalteparolen.

09:41 | news: Burgenland-RH sieht Landesfinanzen besorgniserregend

Der Burgenländische Landesrechnungshof (BLRH) hat den Rechnungsabschluss 2023 des Landes Burgenland geprüft und am Mittwoch auch einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Landesfinanzen gegeben. Direktor René Wenk ortete dabei einen "akuten und erheblichen Handlungsbedarf des Landes", denn die Reserven seien aufgebraucht. Für den Zeitraum 2020 bis 2026 erwartet der BLRH einen kumulierten Gesamtverlust von nahezu 1 Mrd. Euro.

Kommentar des Einsenders
"Man kann sagen, das letzte Tafelsilber wurde dann verwertet", stellte der BLRH-Direktor fest.

Google weiß dazu folgendes zu berichten: "Die SPÖ regiert das Burgenland seit 1966 ununterbrochen und stellt seither den Landeshauptmann. Die Partei prägt damit seit Jahrzehnten die Geschicke des Bundeslandes und gilt als politisches Kernland der Sozialdemokratie."
...und genauso siehts in Wien und im Bund mit dem SP-Finanzminister aus...! Rot, tot.

Wenn ein Land seine Reserven verbrät, Haftungen wachsen lässt und dann noch das letzte Tafelsilber verschärbelt, wirds irgendwann eng im Budgetkeller. Dann kommt nicht mehr die Frage, ob gespart wird, sondern nur noch: Wer kriegt die Rechnung zuerst, Bürger, Gemeinden oder die nächste Generation? JE

08.07.2026

14:58 | tichy:  Höhere Mehrwertsteuer? Neue Abzocke in Planung

Milliardenzahlungen an Rüstungsfirmen, an die NATO und an die Ukraine – der Schuldenberg wächst dramatisch. Deshalb droht allen Bürgern eine weitere Steuererhöhung: In der schwarz-roten Koalition wird darüber diskutiert, die Mehrwertsteuer 2028 von 19 auf 22 Prozent anzuheben. Angesichts eines drohenden Finanzbedarfs von mehr als 30 Milliarden Euro für das Jahr 2028 wird in der Koalition intern eine Anhebung des Regelsatzes von 19 auf 22 Prozent geprüft, im Gegenzug soll der ermäßigte Satz für Lebensmittel auf null Prozent sinken. Dieses Modell könnte die Haushaltslöcher zumindest rechnerisch stopfen, doch dieses Vorgehen bringt auch erhebliche soziale und wirtschaftliche Risiken.

Die Machthaber nennen es Haushaltskonsolidierung. Der Bürger nennt es: Mein Einkaufswagen finanziert jetzt  die Weltlage. JE

07.07.2026

07:55 | BZ+: Klingbeil legt Haushalt vor: Rekordschulden und immer mehr Militär-Milliarden

Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 und die mittelfristige Finanzplanung bis 2030 markieren eine fundamentale Verschiebung der deutschen Staatsausgaben. Die Prioritäten sind klar gesetzt: Sicherheit und Aufrüstung haben Vorrang vor allem anderen. Dass dieser Kurs teuer wird, verhehlt der Minister nicht einmal mehr. „Man kann sich gegen Putin nicht mit der Schwarzen Null verteidigen“, sagte Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) im ARD-Sommerinterview.

Damit lieferte er die rhetorische Breitseite für eine Verschuldungspolitik, die in der Geschichte der Bundesrepublik ihresgleichen sucht. Denn die nackten Zahlen des Entwurfs sind atemberaubend. Bis zum Ende des Jahrzehnts summiert sich die Neuverschuldung auf fast 840 Milliarden Euro. Bereits für das Jahr 2027 ist eine Neuverschuldung von 203,7 Milliarden Euro vorgesehen, wenn man die Sondervermögen für Infrastruktur und Bundeswehr einrechnet. Damit wird die 200-Milliarden-Marke nicht nur einmalig gerissen, sondern zum dauerhaften Begleiter der deutschen Finanzpolitik.

Kommentar des Einsenders
...Sozialisten halten den BlackRocker bei den Eiern (oder umgekehrt) - wer braucht schon Gesundheitsversorgung -, wenn die Investoren des Industriell-Militärischen Komplex verdienen wollen müssen, und als nächsten sind die Rentenkassen dran...! Es war immer schon so, seit Adenauer - lernen sie Geschichte, junger Freund, sagte einst Kreisky..! ...und hierorts ist es das gleiche, Rote und Grüne haben die Schwarzen bei den Eiern, um ihnen mit aller Kraft die Kanzlerschaft zu sichern...! ...und die Steuertrottel schweigen oder saufen murrend Aporol-Spritz am Badeteich...!? Bekommen sie ihren Krieg zur Refinanzierung nicht, erstickt das Land an den Kreditzinsen und die verwertbaren Assets liegen längst bei BlackRock&Co...! Super Aussichten.

Klingbeils Haushaltsentwurf verschiebt die Republik Richtung Rüstungs- und Schuldenstaat. Verteidigung wächst massiv, Sondervermögen und Bereichsausnahmen hebeln die alte Haushaltslogik aus, während Zinsen bis 2030 Richtung 80 Milliarden Euro marschieren.  Erst wird die Schwarze Null beerdigt, dann der Sozialstaat gekürzt, und am Ende nennt man den Schuldenberg dann halt „Zeitenwende“. JE

06.07.2026

16:50 | tichy: Wie Deutschland mit Entwicklungshilfe BlackRock reich macht

Wer wissen will, wie komplett irre die deutsche Entwicklungspolitik inzwischen ist, der muss nur schauen, was mit unserem Steuergeld im Senegal passiert. Es wäre ehrlicher, wir würden die Kohle direkt an die Wall Street überweisen. Der Senegal liegt unserem Bundeskanzler sehr am Herzen. Nein, nicht was Sie vielleicht denken, lieber Leser: Friedrich Merz ist nicht stolz auf das afrikanische Land, weil es gerade bei der Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschieden ist.

Deutschlands Regierungschef denkt da in größeren Kategorien:
„Wenn Sie das Schicksal dieser Menschen sehen, dieser Region sehen, dann verstehen Sie, wie wichtig es ist, dass ein wohlhabendes Land wie die Bundesrepublik Deutschland auch dazu beiträgt, dass sich diese Regionen auf der Welt stabil entwickeln können.“

So sprach Merz vor wenigen Tagen im Bundestag. Damit verteidigte er die durchaus üppige Entwicklungshilfe, die wir dem Senegal schon überwiesen haben – und, da ließ Merz keinen Zweifel, auch weiter überweisen werden:

„Das werden wir auch in Zukunft fortsetzen.“ Allein für das Jahr 2023 geht es um satte 288 Millionen Euro. Die hatte schon die Ampel im selben Jahr zugesagt. Merz hält daran fest und will die Zusammenarbeit ausbauen – was bedeutet: den Geldfluss erhöhen. Obwohl mehr als nur zarte Zweifel angebracht sind, was die Menschen vor Ort eigentlich davon haben.

Kommentar des Einsenders
Deutschland vergibt dem Senegal Entwicklungshilfe in Millionenhöhe, darunter 170 Millionen Euro für ein Projekt zur Energiewende und 118 Millionen als direkte Budgethilfe. Kritiker zeigen auf, dass diese Mittel vor allem ein Bergbauprojekt finanzieren, das von dem britischen Goldkonzern Endeavor Mining genutzt wird, der zu 42 % vom US-Finanzriesen BlackRock kontrolliert wird. Der Senegal hält am Konzern keine Anteile und trägt nicht zur Finanzierung des Straßenbaus bei. Kritik richtet sich gegen die Effektivität der Hilfsgelder und deren Vorteil für die lokale Bevölkerung.
Cocoon AI Summary

Obwohl Merz die Wohltat an den senegalesischen Staat als Wohltat für die dortigen Menschen hervorhebt, verkommt es letztlich zu einer Profitmaximierung seines ehemaligen Arbeitgebers BlackRock, der nun nicht selbst für Finanzierung und Unterhalt der notwendigen Infrastruktur des Goldabbaus aufkommen muß. Nett eingefädelt, zumal die Senegalesen davon so gut wie nicht profitieren.

Und was hat der deutsche Steuerzahler davon? Kriegstüchtigkeit ist kein akzeptables Ziel, sich tüchtig für den Frieden einsetzen dagegen schon. Es lebe der Frieden, die Freiheit und die Demokratie.

Der Staat sagt: „Wir helfen einer Region.“ Der Konzern sagt: „Schöne Straße.“ Der Investor sagt: „Schöne Marge.“ Und der deutsche Steuerzahler steht daneben wie der Trottel, der das Restaurant bezahlt, aber nicht einmal einen Sessel bekommt. JE

05.07.2026

19:05 | Jouwatch: Pistorius und die anti-demokratische Sabotage-Strategie gegen die AfD

Nun outet sich auch SPD-Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius als lupenreiner Antidemokrat: In der heutigen „Bild am Sonntag“ stellt er unmissverständlich klar, dass im Falle einer Regierungsbeteiligung der AfD “sensible und geheime Informationen nicht an deren Minister weitergegeben” werden dürften. Die absurde Begründung: Die „Nähe zu Putin“ sei nicht zu übersehen, Geldflüsse aus Russland stünden im Raum. „Sensible Informationen dürften nicht in die falschen Hände geraten“, so Pistorius. Man beschäftige sich intensiv mit der Frage, wem Zugang zu Verschlusssachen gewährt werden könne – aus Gründen der „Sicherheit unseres Landes“. Was eine unfassbare Heuchelei von einem Minister der Partei, die bis vor wenigen Jahren selbst engster Verbündeter der Putin-Administration war – und was ein Demokratieverständnis gegenüber der mit 30 Prozent stärksten Partei und Opposition im Land, das hier von einem Vertreter der sterbenden SPD, die in Sachsen-Anhalt und Thüringen an der 5-Prozent-Hürde kratzt, offen zu Markte getragen

Pistorius im Prinzip real verfassungswidrige Äußerungen sind Teil einer systematischen Linie vieler SPD- und CDU-Politiker im Brandmauerwahn, die AfD schon im Vorfeld einer möglichen Regierungsübernahme zu sabotieren. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hatte sich ähnlich geäußert. Ein AfD-Innenminister sei „ein Sicherheitsrisiko“, es gebe „Möglichkeiten“, ihn von bestimmten Informationen abzuschneiden. Bei einem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt warnte er vor umfangreichen Personalwechseln in der Landesverwaltung, die „Züge eines Staatsstreichs“ hätten.

Die Kleine Rebellin
Wählerwille oder Staatsstreich? Wann begreifen die Sesselkleber endlich, dass das Wählervolk mit ihrer Politik nicht mehr zufrieden ist. Noch haben sie die Gelegenheit, Politik mit gesundem Menschenverstand nach Gesetz und Recht zu betreiben. Aber leider ist ihnen „Ihre Demokratie“ ohne den Willen des Volkes, ihres Souveräns wichtiger.

18:38 | Leserkommentar  19:05 h "sensible und geheime Informationen"
So ein alberner Schmarrn; als wenn diese "sensiblen und geheimen" Informationen von weisungsgebundenen Diensten überhaupt noch seriös und zuverlässig wärenund von einer alternativen Regierung noch benötigt würden. Die AfD wäre gut  beraten im Falle einer Regierungsbildung solche fragwürdigen Institutionen außen vor zu lassen oder gar gleich zum Teufel zu schicken.

03.07.2026

07:23 | Bild: „Keine Steuerreform!“ „Planwirtschaftliche Elemente!“

Berlin/München – Der Unternehmensberater Roland Berger (88) hat die Krisen in Deutschland kommen und gehen sehen. Er hat selbst miterlebt, wie Branchen aufstiegen und niedergingen. Berger hat Kanzler, Staaten und Wirtschaftskapitäne beraten, zählt Kanzler Friedrich Merz zu seinen guten Bekannten. Am Donnerstag hat Merz mit seiner Koalition eine Großreform vorgelegt, die nicht weniger schaffen soll, als den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder fit und das Land zukunftsfähig zu machen – und Bürger und Wirtschaft zu entlasten. BILD fragte die Berater-Legende (schuf das einzige relevante europäische Beratungsunternehmen): Was taugt die Merz-Reform?

Berger reagiert verhalten: „Zunächst einmal sind diese Beschlüsse erst Absichtserklärungen. Eigentlich müssten die Parlamentsferien ausfallen, um schnell Gesetze und Maßnahmen zu verabschieden. Das wäre auch wichtig, um ein Zeichen noch vor den Wahlen im Herbst zu setzen – dafür, dass die demokratische Mitte in diesem Land handlungs- und reformfähig ist. Die Bürger müssten für Reformen nicht mehr die radikal Rechten (AfD) oder Linken (Die Linke) wählen.“

Merz nennt es Reformpaket, Berger nennt es wasch mich, aber bitte nur mit lauwarmem Mut. JE

01.07.2026

12:44 | eXX: Stadt Wien zahlt 50.000 Euro für Hitze-Studie – Ergebnis: Fenster auf und raus!

Während Wiens Schüler derzeit bei Temperaturen von weit über 30 Grad in den Klassenzimmern schwitzen, sorgt nun eine teure Studie der Stadt für Kopfschütteln. Rund 50.000 Euro kostete die Untersuchung aus dem Jahr 2021 – die wichtigsten Empfehlungen klingen jedoch alles andere als revolutionär: regelmäßig lüften, den Unterricht in kühlere Räume oder gleich ins Freie verlegen.

Monaco
für die kürzliche Empfehlung von Jörg Leichtfried ´in den Schatten´, sollten noch 30.000€ nachträglich ausgelobt werden...
auch für Leonore Gewesslers Vorschlag, beim Kochen ´Deckel auf den Topf´ halt ich 20.000€ für angemessen....

Wien zahlt 50.000 Euro und entdeckt, dass man bei Hitze besser dort ist, wo es kühler ist. Die Aufklärung erreicht endlich das Fensterbrett. JE

14:28 | Leser Kommentar 
Ich hätte gerne Studien. über Hitze auf Toilette. Wie man sich dort positiv verhält. Und speziell wäre es dienlich. Es aufzuschlüsseln in Frauen Tol., Männer Tol., Gender Tol., Div. Tol. und Unisex Tol. Falls ich was übersehen habe, bitte ich um Nachsehen. Und eine Notfall-Hitze-Tol.-Anleitung für die Auswahl die man hat, wäre ebenso anbracht. Um nicht ungewollt straffällig zu werden. Am besten wäre, ein Anstands und Benimm dich Atlas erauszugeben. Mit Bußgeldkatalog?