13.11.2019

11:01 | Der Schwermetaller "Eine neue Methode zur Wasserstoffgewinnung"

Forscher haben ein Verfahren entwickelt Wasserstoff aus Ölsand (wird auch natürliches Bitumen genannt) und Ölfeldern zu extrahieren. Z.B. in Kanada und Venezuela gibt es gewaltige Vorkommen an Ölsanden. Interessanterweise funktioniert die Technologie auch bei Ölfeldern. Auch bereits aufgegebene Ölfelder enthalten immer noch nennenswerte Ölmengen, die zur Wasserstoffextraktion geeignet sind. Diese Methode wurde auf der diesjährigen Goldschmidt Geochemistry Conference in Barcelona vorgestellt. Durch die Injektion von mit Sauerstoff angereicherter Luft wird die Temperatur in dem Ölreservoir erhöht, was die anschließende Extraktion des Wasserstoffs ermöglicht. Vermutlich findet eine partielle Oxidation des Öles statt, was einerseits die Temperaturerhöhung erklärt und andererseits die Abtrennung von Wasserstoff ermöglicht. Zusätzlich dürfte der unter Druck in das Ölvorkommen eingepresste Sauerstoff selbst auch schon eine höhere Temperatur haben.

Das Reaktionsprodukt könnte das sogenannte Synthesegas sein, was aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid besteht. Dieses Synthesegas wird im Rahmen des Fischer-Tropsch-Verfahrens zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen, also z.B. Benzin und Diesel verwendet. Scheinbar haben die Forscher ein Verfahren entwickelt, die genannte Reaktion umzukehren. Grant Stem, CEO von Proton Technologies, die das Verfahren kommerzialisieren wollen meint dazu: „Die Technik kann gewaltige Mengen an Wasserstoff extrahieren während der Kohlenstoffanteil (des Öles) im Boden bleibt. Sobald das Verfahren im großtechnischen Maßstab arbeitet, können wir die bestehende Infrastruktur für Transport und Verteilung nutzen und Wasserstoff zu Kosten von 10 bis 50 Cent pro Kilogramm produzieren. Das ist deutlich günstiger als die Herstellung von Benzin bei gleichem Produktionsausstoß.

Die momentanen Kosten der Wasserstoffherstellung (durch Elektrolyse) liegen bei zwei Dollar pro Kilogramm. Zum Betrieb der Wasserstoffextraktionsanlage werden etwa 5 % des produzierten Wasserstoffs verbraucht.“ (Zitat Ende). Dazu gehört auch der Betrieb einer Luftzerlegungsanlage (absoluter Stand der Technik) zur Gewinnung des Sauerstoffs, der dann in den Ölsand oder das Ölfeld injiziert wird. Sollte dieses Verfahren erfolgreich umgesetzt werden, lassen sich gewaltige Mengen an Wasserstoff gewinnen, d.h. man fördert aus einem Ölfeld oder Ölsand nicht mehr Öl sondern Wasserstoff.

Die dadurch erreichte Kostensenkung würde der Wasserstoffwirtschaft einen großen Vorteil verschaffen, was die Brennstoffzelle oder auch die Direktverbrennung im Wasserstoffmotor voranbringen würde. Als Reaktionsprodukt erhält man in beiden Fällen nur Wasserdampf. Auch die Wasserstoffextraktion aus bereits aufgegebenen Ölfeldern macht die Methode sehr interessant. Eine weitere vielversprechende Alternative zu der völlig unsinnigen Batterietechnologie.

14:13 | Leser-Kommentar
Wenn das stimmt mal ein konstruktiver Vorschlag, der weiterhilft. Ein Dankeschön an den Autor.

 

06.11.2019

10:16 | Der Schwermetaller "Dümmer geht es nicht mehr"

Die Firma Bosch als der weltgrößte Autozulieferer testete einen synthetischen Dieselkraftstoff. Dieses als Care Diesel bezeichnete Produkt wird laut Bosch aus Rest- und Abfallstoffen sowie Altspeiseölen und Fettresten hergestellt. Die Kohlendioxidemissionen eines Dieselfahrzeuges würden um 65 % reduziert. Jedoch verweigert das Umweltbundesamt die Zulassung dieses Kraftstoffes mit der Begründung, es gäbe mit den Elektrofahrzeugen bereits Alternativen zum Diesel-PKW. Außerdem könne man in Berlin nicht ausschließen, dass zur Herstellung auch Palmöl verwendet wird. Ein Unternehmenssprecher von Bosch meinte, daß dies jedoch kontrolliert werden kann. Bereits 2008 sagte Volkmar Denner, seit 2012 Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH: „ Der Einsatz von regenerativen und synthetischen Kraftstoffen kann einen großen Beitrag leisten, die Erderwärmung zu begrenzen. Ihre Verwendung wirkt ökologisch wesentlich schneller als die komplette Erneuerung von Fahrzeugen und Infrastruktur.

Denn bestehende Tankstellen lassen sich weiter nutzen.“ Nachdem unsere Politvollversager mit der Energiewende ein unglaubliches Desaster angerichtet haben, darf jetzt die Elektrifizierung der Mobilität mit Batterieautos nicht auch noch scheitern. Deshalb nimmt man jetzt beim Umweltbundesamt die totale Verweigerungshaltung ein. Alles, was nicht batterieelektrisch ist, wird erst mal abgelehnt. Man möchte es nicht glauben, aber die EU scheint einen anderen Weg gehen zu wollen. Es sollen nicht nur alternative Antriebskonzepte neben dem E-Auto untersucht werden, sondern es steht auch die Einführung einer breiten Kraftstoffvielfalt bevor. Für Neuwagen ist inzwischen eine dezidierte Kennzeichnung im Tankdeckel verpflichtend, welcher Kraftstoff getankt werden darf. Dabei kennt die EU drei Benzin- und sechs Dieselvarianten. Boschs Ökodiesel würde genau dazu passen.

Es bleibt nur zu hoffen, daß die Kunden sich auch weiterhin nicht von der Politik bzgl. Batterieautos verarschen lassen und die Kisten einfach nicht kaufen. Nicht zu vergessen, jede Subvention für ein E-Auto bezahlt der Kunde letztlich selbst. Und die Autohersteller setzen die Preise für die Batteriekisten so hoch an, daß deren angeblicher Anteil an der Subvention schon einkalkuliert ist. Auch da bezahlt der Kunde selbst.

12:01 | Die Zecke
Ob es sich im Umweltbundesamt um Politvollversager, wie der Schwermetaller schreibt, oder, wie Herr Dr. Krall immer äußert, es sich um eine wenig intelligente Auslese bei Politikern handelt, mag dahin gestellt sein. Aber so dumm, dass sie nicht wissen, was sie nicht sagen oder entscheiden dürfen, sind sie meiner Meinung aber auch nicht. Da halte ich schon eher die Erklärung von Herrn Dr. Polli als wahrscheinlicher:
Prof. Dr. Gerd R. Polli, Ex-Verfassungsschutzchef Österreichs behauptet, das die ehemaligen Alliierten das Sicherheitssystem Deutschland in einem Maße unterwandert hätten, dass in vielen Bereichen von einer Eigenständigkeit und Selbständigkeit deutscher Behörden nicht mehr die Rede sein könne. Siehe Vortrag Thorsten Schulte https://www.youtube.com/watch?v=DJobiYDdkFo ab Minute 49.55.
Wenn dies so stimmt, und ich zweifle nicht daran, wird dieses Spiel weitergehen, bis zum bitteren Ende. Da können wir mit Beweisen und Argumenten kommen, bis wir schwarz werden.
Ohne Massendemonstrationen und direktem Wahlrecht, wie in der Schweiz, wird die weitere Entwicklung des Wahnsinns nicht aufzuhalten sein.

31.10.2019

14:39 | mm: MARKmobil Mittelpunkt - Freie Software in Gefahr

Mit einem dramatischen Appell wenden sich Wissenschaftler weltweit an die Öffentlichkeit. Unsere Freie Software ist in Gefahr. Beinahe jeder benutzt sie: den Firefox-Browser, das Android-System auf dem Handy, das OpenOffice-Schreibprogramm oder den VLC Player. Die ehrenamtlichen Programmierer dieser Software werden jetzt attackiert.

29.10.2019

14:27 | CW:  5G Cellphone Towers Signal Renewed Concerns Over Impacts on Health

Wireless carriers are installing millions of towers across the country to enable the new, faster 5G cellphone technology. KPIX asks the question: Are there legitimate health concerns? Julie Watts reports. 

RAM:
Für jeden Scheißdreck braucht man Prüfgutachten. Nur nicht für Menschheitsverbrechen!
siehe auch: https://www.facebook.com/100001757971012/posts/2465975326804376?sfns=mo

 

10:51 | fz:  Heute vor 50 Jahren wurde das Internet erfunden

Es fängt alles mit einer Panne an: Die erste Internetverbindung funktioniert nicht. Bereits nach dem „O“ im Wort LOG für „Login“, streicht der Computer seine Segel und hängt sich auf. Doch einige Stunden später klappt es: Ein kühlschrankgroßer Computer an der University of California in Los Angeles kommuniziert mit einem Computer der Stanford University bei San Francisco.

....vor 35 Jahren wurde der Terminator erfunden und heute?  Ist der Terminator 35 Jahre älter und das Internet um ein paar Computer reicher und zensuriert. TS

28.10.2019

06:41 | rt:  Google übertrifft mit Quantenprozessor alle bisherigen Supercomputer

Google will die Quantenüberlegenheit erreicht haben und läutet ein neues Computerzeitalter ein. Laut Konkurrent IBM aber habe sich Google eines Tricks bedient, indem die Rechenleistung der bisherigen Supercomputer nicht ausgeschöpft wurde.  Quantencomputer arbeiten nicht wie herkömmliche Computer mit Bits, sondern mit Qubits, und sind so in der Lage, mehrere Rechnungen gleichzeitig durchzuführen.

09:12 | Leser-Kommentar
So, so Qubits (Quanten-Bits?) Defination: "Der Begriff Bit wird in der Informatik, der Informationstechnik, der Nachrichtentechnik sowie verwandten Fachgebieten in folgenden Bedeutungen verwendet: als Maßeinheit für den Informationsgehalt. Dabei ist 1 Bit der Informationsgehalt, der in einer Auswahl aus zwei gleich wahrscheinlichen Möglichkeiten enthalten ist".
In diesem Fall also Fundamental betrachtet, die 0 und die 1. Das heisst, von dem Kontext her gesehen - Spekulation, es gibt dann X verschiedene O und 1 (Bit) nebeneinander, sonst könnte man nicht mehrere "Rechnungen gleichzeitig durchführen. Wo wir zum Quantenbegriff kommen:
http://www.quanten.de/wassindquanten.html
"Die Bezeichnung "Quanten" wird allgemein für Elementarteilchen (nicht mehr weiter teilbare Teilchen) benutzt, wenn ihr korpuskulares und nicht ihr wellenartiges Verhalten im Vordergrund steht. Die Erkenntnis, dass jede Materie (Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle,...) nicht nur Teilcheneigenschaft besitzt, sondern auch als Welle ("Materiewelle", de Broglie-Gleichung) beschrieben werden kann, ist eine der wichtigsten Errungenschaften der modernen Physik. Oft bezieht sich der Begriff Quanten jedoch auch auf kleinste Energieeinheiten, die von einem System auf ein anderes übertragen werden. Zurecht, denn diese Energieeinheiten haben wiederum sowohl Wellen- als auch Teilchencharakter.
Die Quantenmechanik hat gezeigt, dass nur Energieeinheiten (Quanten) einer bestimmten Größe von einem System zu einem anderen übertragen werden können. Die genaue Größe dieser Energieeinheiten hängt sowohl vom System ab, als auch vom Zustand, in dem sich das System befindet".

Daraus ergibt sich das verschiedene "Quanten-Dimensionen" gibt ansonsten könnte man nicht gleichzeitig mehrere Rechenprozesse durchführen, da diese zeitlich gesehen hintereinander abzuarbeiten wäre, da es nur eine 0 und 1 gibt. Also die zwei Möglichkeiten Plus oder Minus. Wobei die Null (Nichts) am Anfang beide Potenziale in sich trägt die Null und die 1. Wenn es also "Qubits" gibt, setzt das voraus, das es verschiede Dimensionen von Bit gibt (0+1) die nebeneinander laufen. Das nennt man paraell (gleichzeitig in gleicher, ähnlicher Weise neben etwas anderem [vorhanden, erfolgend, geschehend])
Fazit: Ein Quantenprozessor benutzt deshalb verschiedene Dimensionen der 0+1. Was nichts anderes bedeutet, das SF-Romane eigentlich in dem Kontext ein "Kindergarten" sind.

22.10.2019

10:59 | Krone: Grüner Treibstoff: Forscher-Clou made in Austria

Heureka! Österreichische „Daniel Düsentriebe“ (er)schaffen an der britischen Elite-Uni Cambridge die Grundlage für umweltfreundliches Benzin. Sieben Jahre lang forschte ein Team mit rund 25 Mitgliedern, angeführt von Erwin Reisner vom Christian-Doppler-Labor, an der englischen Elite-Uni Cambridge am „künstlichen Blatt“ - mithilfe einer Photosynthese, wie sie Blumen im natürliche Kreislauf vollziehen, will der Österreicher klimaneutralen Treibstoff erzeugen.

.... einmal vollblättern bitte! TS

08:06 | Leser Kommentar zu Altmaier....Weltraumbahnhof

Die Idee eines Weltraumbahnhofes in Deutschland spricht für die "Technologieführerschaft" eines Herrn Altmaiers. Jeder, der nicht nur Tanzen und Klatschen in der Schule hatte weis, dass die Fallbeschleunigung an den Polen hoch und am Äquator niedrig ist. D.h. am Äquator kann ich mit gleicher Rakete mehr Nutzlast heben. Warum ist denn der französische WRBhf in Guiana? nah? 5° nördliche Breite! Fallbeschleunnigung bei uns 9,81 am Äquator 9,78 Unterschied=0,3% das hört sich nicht viel an, aber auf die Gesamtmasse einer großen Ariane 4 von 480 t gerechnet sind das knapp 1,4t mehr an Nutzlast! Die Rakete schafft aber insgesamt nur knapp 5t in eine geostationäre Umlaufbahn.... Herr ALTMAIER- 6 setzen ! Andererseits, wenn man schon die Physik in der Elektrotechnik aushebeln will, was ist dann schon die Gravitation - das schaffen die mit links...

Fantasie lieber Leser, mit Fantasie ..... ist wie Stuttgart 21 nur voll viel größer, länger und besser! TS

21.10.2019

17:10 | spiegel: Altmaier will Idee für deutschen Weltraumbahnhof prüfen

Die deutsche Industrie wünscht sich einen Weltraumbahnhof an der Küste. Wirtschaftsminister Altmaier will nun immerhin untersuchen lassen, ob Deutschland als Standort überhaupt geeignet ist.

Sicher ist Deutschland das Land "Wernher von Brauns" geradezu prädestiniert für so einen Bahnhof. Altmaier ist halt leider nicht geeignet, als erster mitzufliegen. Heavy loads können bislang nur die Russen ins All schiessen - obwohl, schön wärs schon! TB

Kommentar des Einsenders
Na prima. Dann können wir endlich Merkel und AKK zum Mond schießen. Auf Wunsch auch in getrennten Raketen.

18:00 | Die Leseratte
Schöner kann man die Abgehobenheit der deutschen Politiker nicht mehr beschreiben. Wenn man auf dem Boden nix mehr geregelt kriegt, begibt man sich ins All! Von der Rettung der Welt zur Rettung des Universums ist halt nur noch ein kleiner Schritt. PS: Zumindest in der Rakete für AKK wäre bestimmt noch etwas Platz für den größten Außenminister, den DE je hatte.

Stimmt, werte Leseratte! Zerst sollte man einmal einen normalen Flughafen zustande bringen (wie die Vorbilder Burundi, Zentralafrikanische Republik und Papua Nue-Guinea es geschafft haben, danach erst sollte man ans All denken! TB

18.10.2019

17:29 | danisch: Neues aus der Forschung: Man hat jetzt herausgefunden, wofür Mobiltelefone erfunden wurden

Nämlich: Zur Festigung des Patriarchats, zur Unterdrückung von Frauen und zur ständigen und allerortigen Reproduktion von Geschlechtsunterschieden, kurz: Um Frauen ständig und überall in der Frauenrolle zu halten. Erkenntnisse feministischer Gender Studies. Herrje, warum nimmt man sie ihnen dann nicht einfach ab, wenn es ihnen ohne besser geht?

17:44 | Bambusrohr
Mobiltelephone sind eine Erfindung eigens für Dienstboten, da diese 24h erreichbar sein müssen, weshalb ich auch seit 11 Jahren glücklich OHNE Handy lebe.

17.10.2019

10:40 | Der Schwermetaller "Günstige synthetische Kraftstoffe"

Die kanadische Firma Carbon Engineering hat den Bau einer Anlage zur Bindung von jährlich 1 Million Tonnen Kohlendioxid aus der Luft bekanntgegeben. Die Anlage soll im Perm-Becken im US-Bundesstaat Texas entstehen. Der Bau soll 2021 beginnen und nach etwa zwei Jahren abgeschlossen sein. Kooperationspartner ist dabei Oxy Low Carbon Ventures, eine Tochter des Ölkonzerns Occidential Petroleum. Das im direct-air-capture Verfahren gewonnene Kohlendioxid wird u.a. zur sogenannten tertiären Ölgewinnung genutzt.

Die im Perm-Becken geplante Großanlage liefert Kohlendioxid, das dann unter Druck in Bohrlöcher gepresst wird um schwer erreichbares Öl an die Oberfläche zu fördern. Laut Steve Oldham, CEO von Carbon Engineering, holt die Anlage mindestens so viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre, wie bei der Ölförderung und anschließender Nutzung des Öls in Form von Kraftstoff wieder emittiert wird. Die Energieversorgung der Anlage erfolgt über Wind- und Solarenergie und Erdgas. Gleichzeitig arbeitet Carbon Engineering an der air-to-fuel Technologie zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe. In einer seit 2017 betriebenen Pilotanlage testet man die Gewinnung von Kohlendioxid aus der Luft mit anschließender Weiterverarbeitung zu e-fuels unter Verwendung von über Elektrolyse gewonnenem Wasserstoff, wobei die Energie wieder über Erneuerbare bereitgestellt wird.

Zur Kommerzialisierung dieser Technik stellten im Juli die Anteilseigner von Carbon Engineering und Neuinvestoren umgerechnet 7,5 Millionen Euro bereit. Die Kombination der oben genannten direct-air-capture-Anlage mit der air-to-fuel-Anlage könnte pro Tag 320.000 Liter synthetischen Kraftstoff (Benzin, Diesel, Kerosin) produzieren. Bereits jetzt produziert Carbon Engineering laut eigenen Angaben synthetischen Kraftstoff für etwa 1 Dollar pro Liter. Durch die Hochskalierung der Anlagen würden die Herstellungskosten noch weiter sinken. Jetzt fehlt nur noch ein small modular Kernreaktor als Energiequelle für die Anlagen. In den USA arbeitet man an diesen Reaktoren.

Es soll bald welche mit 50 MW Leistung geben, die Kernbrennstoff für 5 Jahre Volllastbetrieb enthalten. Bis zu zwölf Reaktoren sollen zusammengeschaltet werden können. Dann kann man auch auf die sogenannten Erneuerbaren mit ihrer schlechten Energiebilanz verzichten und eine Kreislaufwirtschaft für synthetische Kraftstoffe wäre möglich. Die USA werden das vermutlich so machen und wir haben leider die Grünen.

15.10.2019

14:19 | Der Schwermetaller "Japan und die Brennstoffzelle"

Das Brennstoffzellenauto Mirai von Toyota ist der Symbolträger für Wasserstoff als Antrieb der Zukunft. Im ersten Jahr der Fertigung wurden 700 Einheiten gebaut, 2016 waren es bereits 2000 und seit 2017 werden etwa 3000 dieser Autos jährlich gebaut. Japan will in Zukunft viel stärker auf Wasserstoff als Energieträger setzen, was bereits vor zwei Jahren in der Basic Hydrogen Strategy festgelegt wurde. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, wobei einige der großen Konzerne wie JX Nippon Oil & Energy, Kawasaki Heavy Industries, Panasonic und eben Toyota daran beteiligt sind. Bis 2020 sollen 40.000 Brennstoffzellenautos auf Japans Strassen rollen, bis 2030 dann etwa 800.000.

Momentan bezuschusst die japanische Regierung jedes Brennstoffzellenfahrzeug noch mit 20.000 Euro. Ziel ist natürlich bei höheren Stückzahlen die Subventionen dann zurückzufahren. Zum Beginn der olympischen Spiele am 24. Juli 2020 sollen dann 160 Wasserstofftankstellen in Japan zur Verfügung stellen. Die Brennstoffzelle wurde erwartungsgemäß vom VW-Chef Diess in seiner uncharmanten Art als zu wenig effizient abgetan. Seine Batteriekisten sind aber auch kein Beispiel für sinnvollen Umgang mit Ressourcen. Das darf er natürlich nicht sagen, da VW bereits Unsummen in die Entwicklung dieser politisch gewünschten und dennoch unsinnigen Batterieautos investiert hat. Was Diess auch nicht laut sagt ist, daß Audi grünes Licht für eine Zusammenarbeit mit Hyundai aus Südkorea zur Weiterentwicklung der Brennstoffzelle bekommen hat.

Die Aussagen von Diess zur Brennstoffzelle lösten bei Ferry Franz, Direktor von Toyota Motor Europe in Berlin, Verwunderung aus und Franz machte Diess dann gleich eine Rechnung auf: Bereits seit 2017 gingen aufgrund einer zeitweise zu hohen Stromproduktion bei geringer Nachfrage und deshalb abgeschalteten Windrädern 5,5 Terawattstunden Strom verloren. Mit dem Wasserstoff, der mit dieser Strommenge hätte produziert werden können, hätte man laut seiner Rechnung mit einem Mirai 14 Milliarden Kilometer fahren können. Toyota plant ab 2020 jährlich bis zu 30.000 Brennstoffzellenfahrzeuge zu verkaufen. Dazu passt auch, daß neben Japan auch China, Indien und Südkorea die Zukunft im Wasserstoff als Energieträger sehen. Die Entwicklung bei den Brennstoffzellen geht auch zügig voran, mit dem Ziel diese kleiner, leichter und kostengünstiger zu machen.

Vor kurzem wurde von Wissenschaftlern aus Berlin bekanntgegeben, daß ein neues Katalysatormaterial entwickelt wurde, das nur noch die Hälfte an Platin (also 15 g) pro Brennstoffzelle benötigt. Und was macht man in Deutschland: Man legt sich für das kommende Jahrzehnt auf die dämlichen Batterieautos fest, siehe die Aussagen von VW und Daimler Benz. Das Geld, das dabei zum Fenster hinausgeworfen wird, wäre sinnvoller in die Wasserstofftechnologie und auch synthetische Kraftstoffe für Verbrenner investiert. Man kann nur hoffen, daß die deutsche Autoindustrie im Hintergrund an den genannten Technologien weiterarbeitet, denn im asiatischen Raum schlägt man eine ganz deutliche Richtung ein. Den Markt will man doch nicht verlieren.

18:26 | Leser-Kommentar
Falls jemals die Brennstoffzelle eine breitere reale Anwendungschance beim Bürger erhält, so wird diese im Heizungskeller liegen: Dort ist die Bereitschaft, die 15 g Platin regelmäßig beim notwendigen Austausch der Stacks alle vielleicht drei bis fünf Jahre zu bezahlen, ungleich höher als bei der mobilen Anwendung! Solange da aber die Heizsystemanbieter nichts konkurrenzfähiges anbieten, kann man das im Fahrzeug noch aus einem weiteren Grund erst recht vergessen:Das H2 im Fahrzeug wird z.B. beim Toyota Mirai gegenwärtig bei 700 bar in Cfk/GfK-Druckzylindern gespeichert; die mit 250 bar arbeitenden CNG-Fahrzeuge (Compressed Natural Gas ) haben sich seit 15 Jahren in D nicht durchgesetzt, u.a. weil die Leute Angst vor beim Tanken berstenden Behältern haben.
Insbesondere VAG und damit auch der Vorstand Diess wissen dies ganz genau, eben weil sie selbst mit Berstunfällen konfrontiert waren; und Hyundai sowie Toyota, welche lauthals Richtung Wasserstoff gehen, wird dies genau auch zum Verhängnis werden! Warum aber dann dieser Wasserstoff-Hype?
Wem nützte es wirklich, wenn hier mit Steuergeldern Anlagen entwickelt und gebaut werden, um angeblich so oft abgeregelten Windstrom zu nutzen?
Hier möge man mal bitte die tatsächliche Stromerzeugung in D sich unter https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=all-sources&year=2019&month=10  anschauen ( Wichtig, den Schalter "Import Saldo" aktivieren, um zu sehen, wie dieser sich über die Zeit ändert)
Aufschlussreich ist auch das Rückblättern z.B. in Okt 2010, um zu sehen, wer hier wirklich seine immer mehr davon schwimmenden Gewinne (1Mio je Tag je Kraftwerk) sieht und unbedingt neue "Grundlastverbraucher" wie z.B. gesellschaftsfinanzierte Wasserstoff-Elektrolyseure benötigt...

08:48 | welt: Der ungleiche Kampf um die absolute Macht im Internet

er in seinem Internetbrowser den Namen einer Webseite, etwa meinexbeliebigebank.de, eintippt und die Enter-Taste drückt, nutzt in diesem Moment einen der ältesten Dienste des Internets: das Domain Name System (DNS). Dieser Dienst ist mit einem Telefonbuch vergleichbar. Er übersetzt den Domain-Namen, also in diesem Beispiel „meinexbeliebigebank“ und das nach dem Punkt folgende Ländersuffix, also das bekannte „de“, in eine für Computer lesbare Serveradresse. Das Ergebnis im Test-Fall lautet dann „212.227.116.221“.

Kommentar des Einseders
Gefährliche Zeiten!

12.10.2019

19:58 | ET:  Im Winter kann nach 30 Kilometern Schluss sein: E-Autos vs. Verbrenner – Analyse der Kosten und Konsequenzen

"Jeder Deutsche verursache 9 Gigatonnen CO2", so die energiepolitische Sprecherin der Grünen Ende 2018 im ZDF. Damit lag sie um den Faktor eine Milliarde daneben. Hinsichtlich der „verzapften“ Zahlen der Energiewende, E-Autos und -Mobilität liegt man nicht ganz so weit neben der Wirklichkeit, aber immer noch weit genug.

12:10 | Kurier:  Daimler muss erneut Hunderttausende Dieselautos zurückrufen

Der Autobauer Daimler muss erneut mehrere Hunderttausend Diesel-Fahrzeuge wegen einer mutmaßlich unzulässigen Abgastechnik zurückrufen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe einen entsprechenden Rückrufbescheid erlassen, teilte Daimler am Freitagabend mit. Man werde weiterhin mit den Behörden kooperieren, aber auch in diesem Fall Widerspruch gegen die Anordnung einlegen, unabhängig davon aber mit der Behörde kooperieren, hieß es.

09.10.2019

19:58 | SPON:  EU fürchtet staatlich gewollte Hackerangriffe auf 5G

Der Name Huawei taucht in einem Bericht der EU-Mitgliedstaaten zum 5G-Aufbau nirgends auf. Doch ihre Risikobewertung ist reich an Anspielungen auf den chinesischen Netzwerkausrüster. Die größte Gefahr gehe dabei von staatlichen oder staatlich unterstützten Akteuren aus. Denn sie "können die Motivation, Absicht und vor allem die Fähigkeit haben, dauerhafte und ausgefeilte Angriffe auf die Sicherheit von 5G zu führen". So steht es in einem Bericht, den die EU-Kommission am Mittwoch veröffentlicht hat.

Wenn das Gehirn Banane ist .... egal, wenn jedoch die Katzenvideos und Kinderfotos abgesaugt werden .... schlimme Sache. TS

05.10.2019

09:09 | rt: Etwas gruselig und "made in Russia" – Humanoider Roboter mit menschlicher Mimik geht in Serie

Modernste Technik und Informationstechnologie wie künstliche Intelligenz lassen Maschinen immer menschenähnlicher werden. Eine russische Firma beginnt nun mit der Serienproduktion des weltweit ersten humanoiden Roboters, der wie ein Mensch aussieht und arbeitet.

15:49 | Der Bondaffe
Das Thema wird schon bei Netflix in einer russischen Serie behandelt. Die ist wirklich gut gemacht. Titel: "Better than us". Man muß natürlich erwähnen, daß es im Grunde um "Killerroboter" geht. Allerdings ist das mehr eine chinesische Idee und die Russen wurden als "Tester" ausgewählt. https://en.wikipedia.org/wiki/Better_than_Us