09.10.2026

12:11 | r24:  Komplette Bevölkerung wurde gläsern: Zentrales Personenregister in Dänemark gehackt!

Brüssel baut die Digitale ID zum Schlüssel für Behörden, Unternehmen und immer mehr private Dienste aus. Dänemark liefert nun den passenden Warnschuss dazu: Über die API-Schnittstelle eines einzigen privaten Unternehmens konnten Unbefugte die Daten des Zentralen Personenregisters abgreifen, in dem jede in Dänemark gemeldete Person registriert ist. Informationen von 8,8 Millionen Menschen wurden erbeutet; Namen, Adressen und persönliche CPR-Nummern waren betroffen. Das zeigt: Die schöne neue Welt der digitalen Identität wird zum Sicherheitsrisiko für Millionen Menschen.

Du sollst dem Staat vertrauen, weil eh alles sicher, modern und bestens geschützt ist. Und wenns kracht, bekommst  wahrscheinlich ein Mail mit dem Hinweis, künftig besonders vorsichtig bei Phishing zu sein. JE

 

07:44 | insideparadeplatz: Grösster Cyber-Angriff: PK des Bundes ausgeraubt

Die Publica ist die wichtigste Pensionskasse des Landes. 70’000 sind bei ihr versichert: 18’000 aktive Bundesangestellte und 42’000 Rentner. Jetzt hats geknallt. Die Publica wurde gehackt. „Ein externer Softwarelieferant der Pensionskasse des Bundes Publica stellte Ende September einen Cyberangriff fest“, schreibt sie heute. „Das Unternehmen hat unmittelbar Strafanzeige erstattet, die relevanten Stellen des Bundes, die Pensionskasse des Bundes Publica sowie weitere Kunden informiert.“ Der Daten-Raub ist dramatisch. Name, AHV-Nummer, Adresse, Telefonnummer – alles weg.

Noch schlimmer: Die Unbekannten kennen das Vorsorgevermögen, den versicherten Lohn. Und sogar die Daten des Partners, der Ehefrau, des Ehemanns, sonstige. Auch die liegen irgendwo. Das hat’s noch nie gegeben. Ein kompletter Einbruch in eine der wichtigsten nationalen Organisationen. „Ihr Vorsorgeguthaben ist sicher“, versuchen die Publica-Chefs zu beruhigen. Der Vorfall zeigt, wie schwach die Abwehr der staatlichen Experten gegen Cyber-Kriminelle ist. Ein derartiger Einbruch hätte nienals passieren dürfen.

Die Publica hat eine Bilanzsumme von 45 Milliarden Franken – ein Tanker. Die Bundesräte gehören als Versicherte dazu. Das gibt dem Thriller politische Brisanz der Kingsize-Sorte. Daten von Parmelin, Keller-Sutter und Co. schwirren jetzt irgendwo im Darknet herum. Plus alles zu deren Partner.

"Publica hat 70’000 Versicherte – inkl. Bundesräte. Lohn, Vorsorge-Vermögen, Infos zu Partner in fremden Händen. Riesen-Hack in Bern."

Der tägliche Einzelfall mit den Hacks und dem Raub persönlicher Daten...!? Wer ist in die Haftung zu nehmen, gibt es Schadensersatz, personelle Konsequenzen, Klagen wegen unzureichender IT-Sicherheit? Ein Wahnsinn. Die Systeme nicht mehr sicher, das Vertrauen der Bürger mittlerweile Pfutsch! Ps: und Brüssel will den digitalen Euro durchsetzen...?! ...Ein Super-Gau. ST

08.10.2026

15:07 |  r24: Komplette Bevölkerung wurde gläsern: Zentrales Personenregister in Dänemark gehackt!

Brüssel baut die Digitale ID zum Schlüssel für Behörden, Unternehmen und immer mehr private Dienste aus. Dänemark liefert nun den passenden Warnschuss dazu: Über die API-Schnittstelle eines einzigen privaten Unternehmens konnten Unbefugte die Daten des Zentralen Personenregisters abgreifen, in dem jede in Dänemark gemeldete Person registriert ist. Informationen von 8,8 Millionen Menschen wurden erbeutet; Namen, Adressen und persönliche CPR-Nummern waren betroffen. Das zeigt: Die schöne neue Welt der digitalen Identität wird zum Sicherheitsrisiko für Millionen Menschen.

Brüssel ist zum zentralen Sicherheitsrisiko für die Vereinsmitglieder geworden, und diese schamlose Zentralisierei gehört längst unterbunden! Jedes Land muss die personenbezogenen Daten der Bürger garantieren können, der Rest kompletter Irrsinn! Weg mit dieser Brüsseler EU. ST

 

08:41 | ZH: Wenige dominierende KIs könnten eine wahnsinnige Machtkonzentration anhäufen, warnt ein Forscher.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der intelligente Maschinen den Menschen bei einer Vielzahl von Aufgaben mühelos übertreffen, komplexe Konzepte und mathematische Gleichungen in Sekundenschnelle zerlegen und kreative Produkte und Ideen zum Leben erwecken, die einst untrennbar mit dem menschlichen Geist verbunden schienen. In dieser Welt ist Ihr künstliches Intelligenzmodell (KI) nicht einfach nur ein Chatbot, der Ihre E-Mails bearbeitet und Aufgaben wie ein digitaler Assistent erledigt; es erfasst Probleme und trifft Entscheidungen , erforscht tiefgreifende intellektuelle Paradoxien und tut all dies autonom, ohne dass menschliches Eingreifen erforderlich ist.

Dies ist eine Möglichkeit, wie sich „Superintelligenz“ oder künstliche allgemeine Intelligenz manifestieren könnte, wenn es Forschern gelingt, große Sprachmodelle auf diese Schwelle zu skalieren.

Wenn fünf Firmen die leistungsfähigsten KI-Systeme der Welt kontrollieren, brauchst nimmer lang darüber reden, wer künftig die Macht hat. Dann reicht ein Blick aufs Serverzentrum. JE

07.10.2026

11:18 |  UCN: Wie das Silicon Valley Teil der ukrainischen Militärmaschinerie wurde

Die amerikanischen Big-Tech-Unternehmen sind sowohl zu Sponsoren als auch zu direkten Akteuren im Ukraine-Konflikt geworden. US-Firmen testen militärische KI, autonome Systeme und Software für den Einsatz auf dem Schlachtfeld unter Kampfbedingungen und nutzen dabei ukrainische Truppen faktisch als Versuchskaninchen für Systeme, die später möglicherweise vom US-Militär übernommen werden.

Russland hat bereits gravierende Schwachstellen in einigen dieser Technologien aufgedeckt. Frühe Anduril-Drohnen hatten unter der russischen elektronischen Kriegsführung zu kämpfen, während die von Starlink abhängigen ukrainischen Drohneneinsätze gezielten russischen Bemühungen ausgesetzt waren, die Satellitenkommunikation zu stören. Ausrüstung, die auf einem amerikanischen Testgelände reibungslos funktioniert, kann versagen, sobald russische Streitkräfte beginnen, ihre Navigation zu stören, ihre Verbindungen zu unterbrechen und Wege zu finden, sie außer Gefecht zu setzen.

Wer glaubt, hier gehe es nur um Waffenhilfe, schaut zu kurz. Der Krieg produziert etwas sehr Wertvolles: reale Gefechtsdaten für KI, Drohnen und autonome Systeme. Das ist für die Techindustrie ein Testfeld, das kein Labor der Welt nachbauen kann. Der Krieg liefert also die Versuchsanordnung. Und nachher verkaufen sie das System an alle, die gesehen haben, dass es funktioniert. JE

06.10.2026

08:28 | foxnews: Kampf Mensch gegen humanoiden Roboter im Käfig geht viral

Wir haben schon humanoide Roboter beim Fußballspielen, Wettrennen und sogar beim Kämpfen gegen andere Roboter beobachtet. Jetzt hat der Content-Creator Frankie LaPenna das Ganze auf eine viel wildere Art und Weise in eine andere Richtung gelenkt, indem er selbst in einen Käfig gestiegen ist, um gegen sie zu kämpfen.

Die Veranstaltung wurde von REK organisiert, einem Unternehmen für Roboter-Unterhaltung, das ferngesteuerte humanoide Roboter in Live-Kampfveranstaltungen einsetzt. In San Francisco trat LaPenna in einer Reihe von Kämpfen gegen drei Roboter an , darunter zwei EngineAI T800 in Originalgröße. REK kündigte die Veranstaltung als ersten Käfigkampf zwischen Mensch und humanoidem Roboter an.

Du baust dir einen Roboter. Du bringst ihm das Kämpfen bei. Dann steigst freiwillig mit ihm in den Ring. Da brauchst keine  KI mehr, sondern einen Erwachsenen, der dir das ausredet. JE

05.10.2026

14:58 | r24:   „Absolute shit“ und 90 Millionen Verlust: Europas Versuch, Microsoft und Co. zu ersetzen, scheitert

Europa will sich aus der Abhängigkeit von amerikanischer Software lösen. In Brüssel führte die EU-Kommission dafür eine „souveräne“ Alternative zu Microsoft Teams ein – und ein eigener Mitarbeiter bezeichnete sie intern als „absolute shit“. Deutschland hat das Experiment schon in größerem Maßstab hinter sich: Der Behördenarbeitsplatz Phoenix hinterließ beim öffentlich-rechtlichen IT-Dienstleister Dataport rund 90 Millionen Euro Verlust. Der politische Traum von der digitalen Unabhängigkeit trifft zunehmend auf die Niederungen der Praxis.

Ausgerechnet Microsoft Teams zeigt derzeit, wie schwierig die Sache werden kann. Die EU-Kommission führte im Sommer Element Pro als „souveränes Backup“ ein. Die Software läuft auf einer eigenen Infrastruktur und soll die Kommunikation am Laufen halten, wenn Teams ausfällt oder der amerikanische Dienst nicht verfügbar ist. Teams bleibt trotzdem das Hauptsystem. Und manche Mitarbeiter scheinen wenig Lust auf die Alternative zu haben: Einer fragte auf einem internen Nachrichtenbrett nach deren Mehrwert, ein anderer urteilte „absolute shit“. Ein Dritter spottete, die USA würden sofort gewinnen, sollten sie Europa ihre Technologie abschalten.

Monaco
als großes Vorbild galt, ´Kaufhaus Österreich´...

Wir ersetzen Microsoft... Also irgendwann... vielleicht... Bis dahin zahlen wir mal 90 Millionen Lehrgeld. JE

 

11:40 | morgenpost: Hackerangriff auf dänisches Melderegister – Daten von 8,8 Mio. Menschen geleakt

Bei einem Hackerangriff auf das dänische Melderegister haben sich Unbekannte Zugriff auf Daten von 8,8 Millionen Menschen verschafft. Wie das für Digitales zuständige Ministerium am Montag mitteilte, gehörten dazu die Namen, die Adressen und die Sozialversicherungsnummern von registrierten lebenden und verstorbenen Menschen. Das Register enthält Daten von rund elf Millionen Menschen.

Den Angaben zufolge war die Verwaltung der Behörde am Freitag über eine „Anomalie“ im System „im Lauf des Septembers“ informiert worden. Die Unbekannten verschafften sich demnach Zugriff über den legalen Zugang eines dänischen Unternehmens. Dieser Zugang wurde mittlerweile blockiert.

8,8 Millionen Datensätze auf einen Schlag. Früher musste ein Einbrecher noch von Haus zu Haus gehen. JE

 

09:33 | ET: „Erheblicher Nachholbedarf“: CDU-Politiker warnen nach IT-Panne bei der Bundeswehr

Wegen einer IT-Panne konnten Hunderte Reservisten der Bundeswehr kürzlich mehr als eine Woche lang nicht auf das zentrale IT-System zugreifen. Jetzt warnen CDU-Sicherheitspolitiker vor den Folgen eines solchen Ausfalls im Ernstfall. Sie fordern schnelle Verbesserungen. Erst kürzlich sorgte eine mehr als einwöchige IT-Panne bei der Bundeswehr dafür, dass Hunderte Reservisten von den zentralen IT-Systemen abgeschnitten waren. Inzwischen haben sich Sicherheitspolitiker der CDU zu dem Vorfall zu Wort gemeldet und fordern Konsequenzen. Marc Henrichmann (CDU), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Nachrichtendienste des Bundes, sagte dem „Handelsblatt“:

„Im Ernstfall wäre ein länger andauernder IT-Ausfall und der Verlust von Reservistendatenbanken eine Katastrophe.“

„Betriebliche Gründe“ als Ursache. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bereits am Mittwoch, 30. September, mitteilte, sei ein Cyberangriff von außen auszuschließen. Es habe „keine Datenabflüsse oder Zugriffe Dritter“ gegeben.

Bundeswehr 2026: militärisch aufrüsten, technisch ausloggen...
Du willst kriegstüchtig werden. Dann kommt ein Update und die Reservisten kommen nimmer ins System. Digitalisierung mit Feindkontakt zur eigenen IT. JE

02.10.2026

12:55 |  golem: Daten von 600.000 Studenten der LMU München betroffen

Die Ludwig-Maximillians-Universität München (LMU) hat weitere Details zu einem Hackerangriff veröffentlicht, bei dem Unbekannte Zugriff auf das Zulassungssystem der Hochschule hatten. Die Hacker haben offenbar Zugriff auf Immatrikulationsdaten, die etwa 50 Jahre zurückreichen. Laut LMU ist von rund 600.000 Datensätzen auszugehen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, entspricht dies in etwa der Zahl der Studentinnen und Studenten in diesem Zeitraum.

Je nach Alter der Daten enthalten die Datensätze unterschiedliche Informationen. Bis 1994 sollen ausschließlich Stammdaten sowie die Semesterhistorie gespeichert worden sein. Ab 2005 habe das System "umfangreichere Angaben" erfasst, darunter in Einzelfällen auch Bankdaten. Darüber hinaus seien Identitäts- und Kontaktdaten erbeutet worden, aber auch Informationen zum Studienverlauf und Beurlaubungen, heißt es im Bericht.

Du sammelst alles. Du speicherst alles. Dann kommt einer rein und nimmt alles. Digitalisierung kann  auch manchmal rückwärts skalieren JE

 

10:51 | UCN: Quantencomputer bedrohen unsere Daten schon, bevor sie überhaupt existieren

Die größte Gefahr durch Quantencomputer könnte längst begonnen haben, obwohl die Maschinen, vor denen Sicherheitsexperten warnen, noch gar nicht existieren. Denn verschlüsselte Daten müssen nicht heute geknackt werden. Es genügt, sie heute abzufangen, zu speichern und darauf zu warten, dass die notwendige Rechenleistung verfügbar wird.

Genau vor diesem Szenario warnt die Sicherheitsbranche unter dem Begriff „Harvest Now, Decrypt Later“ – heute ernten, später entschlüsseln. Ein aktueller Bericht von The Sociable zeigt, weshalb der Wettlauf um eine neue Generation der Verschlüsselung inzwischen in eine entscheidende Phase tritt. Betroffen sind nicht nur Geheimdienste oder Militärnetze, sondern potenziell Banken, Unternehmen, Krankenhäuser, Behörden und letztlich jeder Bürger, dessen vertrauliche Daten über Jahre oder Jahrzehnte geschützt bleiben müssen.

Du glaubst, deine Daten seien sicher verschlüsselt. Der Angreifer sagt: no Problem, ich heb sie mir einfach auf, bis die Technik nachkommt. Endlich ein Datenraub mit Zeitverzögerung... JE

30.09.2026

10:35 | slaynews: KI-Gigant Anthropologie eröffnet robotergesteuertes biologisches Labor

Der KI-Riese Anthropic hat ein KI-gestütztes biologisches Labor eingerichtet, in dem sein Claude-System Roboter steuern wird, die physikalisch-wissenschaftliche Experimente durchführen, während das Unternehmen in die pharmazeutische Industrie expandiert. Die Einrichtung in der San Francisco Bay Area stellt eine bedeutende Steigerung der biotechnologischen Ambitionen von Anthropic dar und führt die Forschung über Computersimulationen hinaus zu realen biologischen Experimenten.

„In einer Zeit, in der die Angst vor KI die Öffentlichkeit erfasst, hat das Startup im Großraum San Francisco ein Nasslabor, also einen Ort für physikalische Experimente, errichtet“, berichtete Reuters . „Anthropic hat erklärt, dass es Behandlungen für seltene Krankheiten entwickeln will, und seine biologische Arbeit geht über ‚in silico‘ oder Computerbewertungen hinaus.“

Wenn der Dreck kippt, darf hinterher wieder ein Untersuchungsausschuss klären, welcher Algorithmus angeblich ganz allein schuld war. JE

 

07:53 | insiderpaper: Claude AI ausgefallen, Anthropic meldet weit verbreiteten Ausfall

Die Meldungen über Ausfälle von Claude AI häufen sich, nachdem Anthropic eine umfassendere Serviceunterbrechung bestätigt hat, die mehrere seiner Produkte betrifft. In seinem jüngsten Status-Update gab Anthropic bekannt, dass es Leistungseinbußen bei Claude.ai, platform.claude.com, der Claude-API, Claude Code und Claude Cowork untersucht. Das Unternehmen veröffentlichte das Update am 29. September um 14:30 Uhr UTC.

führe Anthropic hatte zuvor mitgeteilt, dass das Problem zu erhöhten Fehlerraten auf Claude.ai , einschließlich der Desktop- und Mobil-Apps sowie Claude Code und Claude Cowork. Um 14:28 UTC teilte das Unternehmen mit, dass auch einige Anfragen an die Claude-API Fehler zurückgeben. Es kann zu fehlgeschlagenen Anfragen, Problemen beim Laden oder Senden von Konversationen, wiederholten Anmeldeaufforderungen oder allgemein zu Leistungseinbußen kommen. Laut Anthropic kann ein erneuter Versuch in manchen Fällen helfen, während die Ingenieure die Ursache weiter untersuchen.

Claude fällt aus und plötzlich merken tausende Menschen, dass sie ihre eigenen Sätze manchmal noch selbst zu Ende denken müssen. JE

29.09.2026

17:55 |  ET: Riesenrakete Starship schafft es erstmals in Erdumlaufbahn

Die Riesenrakete Starship des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX von Elon Musk hat es bei einem Testflug erstmals in eine Umlaufbahn der Erde geschafft. Das größte jemals gebaute Raketensystem hob von einem Weltraumbahnhof im US-Bundesstaat Texas ab, dann lenkte die obere Raketenstufe in eine Umlaufbahn etwa 275 Kilometer über der Erde ein und stürzte schließlich rund 3 Stunden später in einem Flammenball kontrolliert in den Pazifik. Die untere Raketenstufe war da bereits kontrolliert ins Meer nahe dem Startplatz gestürzt. Eigentlich war eine rund zehnstündige Mission geplant gewesen, bei der die Rakete in die Erdumlaufbahn einlenken und die Erde insgesamt etwa sechsmal umrunden sollte.

Du schickst die Rakete hoch. Sie scheitert. Du baust die nächste... Irgendwann fliegt sie... So einfach ist Fortschritt, wenn dir keiner nach dem ersten Rückschlag den Laden zusperrt. JE

 

07:25 | nypost:  In einer Stadt in Pennsylvania erhält jeder Einwohner 10.000 Dollar, wenn ein Rechenzentrum gebaut wird – doch die Einwohner wehren sich weiterhin: Bericht

Ein großer Bauträger, der unbedingt ein Rechenzentrum in der Nähe einer Stadt in Pennsylvania errichten will, soll angeboten haben, jeder dort ansässigen Familie 10.000 Dollar zu zahlen – doch die meisten wehren sich weiterhin dagegen, was Teil eines landesweiten Trends der Opposition gegen solche Standorte ist.

Während Northpoint Development die Genehmigung für ein Rechenzentrumsprojekt in den Ausläufern der Pocono Mountains einholte, verschickte das Unternehmen diesen Sommer Briefe an die 10.460 Einwohner der nahegelegenen Gemeinde Hazle Township und bot jedem Haushalt einen Scheck an, den dieser für „was immer Sie wollen“ ausgeben könne.

Kommentar des Einsenders
...während die Amerikaner zunehmend DataCenter ablehnen, werden sie hierorts den Bürgern quasi auf's Auge gedrückt - klammheimlich, hinter verschlossenen Türen verhandelt, ohne UVP, auf die grüne Wiese... Betreiber wollten Stadtbürgern in Pennsylvania pro Haushalt 10K Dollar zahlen, um sich das goodwill für Datencenter zu erkaufen, diese lehnten geschlossen ab...! Diese energiefressenden Monster will offenbar niemand in seiner Nähe wissen...

„Wofür ihr wollt“ klingt großzügig. Gemeint ist: damit ihr aufhört, nach Watt, Lärm und Grundsteuer zu fragen. JE

28.09.2026

14:41 |  ZH: KI-Untergang: Eine kurze Geschichte schlechter Technologieprognosen

Gehen wir drei Jahrzehnte zurück ins Jahr 1995, als das Internet gerade erst aufkam und die Meinungen über die Zukunft und die Auswirkungen dieser neuartigen Erfindung zahlreich waren: Einige sagten, es würde die globale Produktivität enorm steigern. Andere meinten, es sei nicht nützlicher als ein Faxgerät .

Im Nachhinein, rund 30 Jahre später, können wir sagen, dass die Internetdebatte entschieden ist, und wie Adrian Cox von der Deutschen Bank in einem ausführlichen Bericht, der diese Woche veröffentlicht wurde , schreibt, gehört Mut dazu, das zu tun, was Bob Metcalfe getan hat.

Erst heißt es: Das zerstört alles. Dann verdient jeder daran. Danach behauptet keiner mehr, er hätte je Panik gemacht. JE

 

07:58 | eXX: KI-Angst als Milliardengeschäft: Tech-Giganten profitieren vom Untergangsszenario

Außer Kontrolle geratene KI-Agenten, warnende Tech-Milliardäre und die Angst vor einer Maschine, die den Menschen überflügelt: Die KI-Branche lebt nicht nur von ihren Zukunftsversprechen – auch die Furcht vor der eigenen Technologie kann zum mächtigen Geschäft werden. Es ist ein Szenario, das inzwischen fast vertraut wirkt: Ein KI-Agent von OpenAI greift auf einen externen Server zu – diesmal sogar auf eine australische Regierungs-Website. Dabei wurden Gesundheits- und Kriminalitätsstatistiken abgerufen.

Gleichzeitig warnen führende Köpfe der Branche immer wieder vor den Gefahren ihrer eigenen Technologie. OpenAI-Chef Sam Altman, Anthropic-Chef Dario Amodei und andere prominente KI-Pioniere haben vor möglichen Kontrollverlusten gewarnt, berichtet die Krone.

Die Maschine könnte uns alle umbringen, sagt der Mann, der sie baut. Bitte investieren Sie trotzdem. Am Besten alles was Sie haben JE

25.09.2026

12:40 | krone: Meinl-Reisinger warnt vor Terminator-Killerroboter

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat am Donnerstagabend (Ortszeit) in New York in ihrer Rede vor der UNO-Vollversammlung eine Lanze für das Völkerrecht und eine regelbasierte Ordnung gebrochen. Die NEOS-Politikerin sprach außerdem von Arnold Schwarzenegger und dessen Hollywood-Paraderolle: Heute sei das keine Fiktion mehr. Die Vereinten Nationen blieben heute allzu oft hinter den Erwartungen zurück, kritisierte Meinl-Reisinger. Österreich werde aber während seiner Amtszeit als nichtständiges Mitglied im UNO-Sicherheitsrat 2027/28 keine Mühen scheuen, „um unsere gemeinsamen Regeln zu schützen“.

Dass die Vereinten Nationen aktuell die Erwartungen nicht erfüllten, liege aber nicht daran, dass sie „versagt haben“, stellte die Außenministerin laut Redetext klar, „sondern weil wir zugelassen haben, dass sie auf der Stelle treten.“ Es gelte aber, „das Vertrauen in unsere Weltordnung wiederherzustellen, das durch eine gefährliche Nullsummendenkweise untergraben wurde.“

Monaco
und speziell warnt Meinl-Reisinger vor dem ´KI-Killer-Kickl´.....

Die Loserregierung reist, warnt vor Robotern und stolpert über den eigenen Satz vom Vortag. UN-Heißluftgebläse trifft auf Hofburg-Eklat und nennt das Lebensversicherung. Schlimmer als diese Truppe kanns ja eigentlich nicht mehr werden, bis dieselbe Truppe den nächsten Auftritt bucht. Draußen wartet der Ernstfall. Und  drinnen liegt schon das nächste Filmzitat bereit. JE

24.09.2026

10:27 | heise: Planet Labs eröffnet Satellitenfabrik in Berlin

Satelliten aus Berlin: Das US-Raumfahrtunternehmen Planet Labs hat eine Fabrik in der Hauptstadt eröffnet. Dort wird es künftig Satelliten fertigen. Start ist im Herbst. Planet Labs werde in Berlin Satelliten vom Typ Pelican bauen, teilte Deutschland-Chef Martin Polak mit. Die ersten Satelliten sollen noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Bei der Eröffnung der Fabrik im Bezirk Mitte war Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) anwesend. In der Fabrik sollen künftig bis zu 60 Satelliten im Jahr gefertigt werden. Will Marshall, Chef und einer der Gründer, hatte den Bau der Anlage vor einem Jahr angekündigt.

Planet sei seit 2015 in Deutschland aktiv. Der Einstieg in den deutschen Markt erfolgte über den Kauf von RapidEye, einem Unternehmen aus Brandenburg, das seinerseits eine eigene Satellitenkonstellation zur Erdbeobachtung betrieb. Inzwischen hat das Unternehmen in der Hauptstadt seinen Europasitz. Aktuell beschäftigt Planet in Berlin gut 150 Menschen. Bis 2027 sollen laut Polak rund 70 Stellen hinzukommen.

Unser nächstes Kapitel in Deutschland: Planet erweitert Europageschäft um Satellitenfertigung

In diesem Herbst eröffnet Planet eine Produktionsstätte für Satellitenfertigung in Berlin. Damit werden die bereits bestehenden Bereiche Entwicklung, Missionsbetrieb, Daten und Geschäftsaktivitäten um eine wichtige Fähigkeit erweitert. Da es sich um die erste Produktionsstätte im europäischen Geschäftsbetrieb von Planet handelt, markiert dieser Schritt ein neues Kapitel in einer Geschichte, die vor über zehn Jahren in Deutschland begann.

Souveränität made in California, montiert in Mitte. Die Ministerin schneidet das Band, das Datenkabel geht trotzdem nach San Francisco. JE

 

07:59 | GMX: KI bricht in Regierungsrechner ein

Eine KI sollte eigentlich nur Gesundheitsstatistiken recherchieren. Doch als das australische Medicare-Portal die Daten verweigerte, verschaffte sich das Programm den Zugang auf anderem Weg. Die Regierung reagiert scharf.

Ein autonomer KI-Agent des US-Unternehmens OpenAI hat in Australien ein Regierungsportal gehackt. Die Künstliche Intelligenz (KI) habe sich unbefugten Zugang zu einem Medicare-Portal verschafft, das unter anderem Statistiken über Australiens staatliche Krankenversicherung bereitstellt, sagte Premierminister Anthony Albanese in New York. Der Vorgang sei "inakzeptabel", betonte der Regierungschef.

Erst der Chat, dann der Umweg, dann das Mail an niemanden Besonderes. Der Rechner der  Krankenkasse als Übungsplatz. Und die nächste Auswertung findet das nächste Tor.  Die Modelle lernen. Die Poststelle auch. Nur halt langsamer. JE

22.09.2026

12:16 |  slaynews: KI-Rechenzentrum leitet 5.000 Gallonen Diesel in Feuchtgebiete in New Jersey ein

Ein riesiges Rechenzentrum für künstliche Intelligenz (KI) hat Tausende Gallonen Dieselkraftstoff in geschützte Feuchtgebiete in New Jersey geleitet, nachdem ein offensichtlicher „Computerfehler“ eine große Umweltkatastrophe ausgelöst hatte. Etwa 5.000 Gallonen Dieselkraftstoff traten aus einem Lagertank im NY2-Rechenzentrum von Equinix in Secaucus aus und flossen in den Anderson Creek, einen Nebenfluss des Hackensack River. Die weitläufige Anlage ist speziell darauf ausgelegt , den enormen Rechenbedarf von KI zu decken. Der Bürgermeister von Secaucus, Michael Gonnelli, machte einen „Computerfehler“ für das Desaster verantwortlich.

Das Feuchtgebiet war vermutlich nicht Teil des Datensatzes. Sonst hätte die KI vielleicht davor gewarnt. JE

 

07:02 | ZeroHedge:  Trump kündigt „KI-Truppe“ an und plant die Ernennung eines KI-Beauftragten, während die USA ihre technologische Vorherrschaft anstreben.

Präsident Donald Trump kündigte Pläne zur Bildung einer „KI-Streitmacht“ und zur Ernennung eines KI-Beauftragten an. Seine Regierung will die schnell wachsende Technologie fördern und gleichzeitig bestehende Gesetze nutzen, um potenziellen Verstößen entgegenzuwirken.
Trump behauptete, die Demokraten versuchten, in der Öffentlichkeit Zweifel an KI zu säen, nachdem Kritik an Rechenzentren keine Resonanz gefunden hatte.

„Alles begann mit einem Angriff auf unsere Rechenzentren, bis den Leuten klar wurde, wie wertvoll und prestigeträchtig diese für die Gemeinden sind, in denen sie gebaut wurden“, schrieb Trump auf Truth Social und verwies dabei auf das, was er als höhere Gehälter, niedrigere Steuern und sicherere Straßen bezeichnete.

.. man sieht ja was die KI mit der Truppe macht!  KI-Fehler führte beinahe zu US-Militäroperation .. und in der Hand der Amis wird es dann noch besonders lustig.  TS 

 

21.09.2026

14:50 | transition:  KI-Rechenzentren-Boom treibt «Flutwelle» neuer PFAS-Produktion an

Am Dienstag lehnte der Ständerat in der Schweiz eine Deklarationspflicht für die gesundheitsschädlichen «Ewigkeitschemikalien» PFAS ab. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, den Vollzug bestehender Grenzwerte für Fleisch, Eier und Fisch, die mit der EU harmonisiert wurden, vorerst aufzuschieben.

Dabei kommt eine «Flutwelle» neuer PFAS-Produktion auf uns zu, die durch KI-Revolution ausgelöst wird, wie der Guardian berichtete. Die Chemikalien werden nämlich in Kühlsystemen von KI-Rechenzentren benötigt. Und laut ChemSec, einer Organisation, die die Chemieindustrie kritisch beäugt, treibt auch die explodierende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien die PFAS-Nachfrage in die Höhe.

PFAS werden «Ewigkeitschemikalien» genannt, weil sie sich in der Umwelt praktisch nicht abbauen. Und wie The Defender erklärt, werden sie mit Krankheiten wie Krebs, Schilddrüsenerkrankungen und entzündlichen Darmerkrankungen in Verbindung gebracht. Sie stehen zudem im Zusammenhang mit Entwicklungsstörungen bei Kindern.

Die zehn größten PFAS-Produzenten weltweit – die meisten bauen ihre Produktion aus.

Wer sind die größten PFAS-Produzenten? Wie abhängig sind sie von ihrer PFAS-Produktion und welche Strategien verfolgen sie für die Zukunft? Warum bauen einige Unternehmen ihre Produktion aus, während andere sich von „Ewigkeitschemikalien“ abwenden? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu den weltweit größten PFAS-Produzenten.

Sobald irgendwi KI draufsteht, bekommt selbst die Chemiekeule wieder einen Innovationspreis. JE

 

10:16 | ZH: Beinahe-Weltkrieg? KI halluzinierte Atomwaffenkomponenten an Bord eines chinesischen Schiffes auf dem Weg in den Iran

Könnte eine außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz (KI) einen zukünftigen Dritten Weltkrieg auslösen? Wir brauchen keine Filme wie Terminator 2 und sein SkyNet, um uns das vorzustellen, wir schreiben das Jahr 2026 und es gibt bereits einen erschreckenden Präzedenzfall in der realen Welt, der einen bewaffneten Krieg mit dem atomar bewaffneten China hätte auslösen können.

Ein menschlicher Analyst innerhalb der US-Geheimdienstgemeinschaft nutzte von KI gesammelte Daten für einen Bericht, der später über geheime Pentagon-Kanäle weit verbreitet wurde, mit der Ausnahme, dass der Chatbot, auf den man sich stützte, tatsächlich halluzinierte und behauptete, dass Atomwaffenkomponenten an Bord eines chinesischen Schiffes nach Iran transportiert würden .

Der Chatbot halluziniert mal wieder, der Analyst macht daraus einen Bericht und die Einsatzkräfte bekommen den Auftrag. Effizienz kann sehr beeindruckend sein, besonders wenn der erste Satz komplett falsch war. JE

19.09.2026

19:33 | ntv:  So planen Südkorea, China und auch Deutschland die Armee ohne Menschen

Südkorea lässt humanoide Roboter ein Kriegsschiff steuern, China erforscht solche Maschinen für den Häuserkampf. Hinter dem militärischen Interesse an dieser Technik steckt ein drängendes Problem: Dem Militär fehlt der Nachwuchs - auch in Deutschland.

Im Juli ließ die südkoreanische Marine einen Roboter dort antreten, wo bislang Menschen stehen: am Steuer eines Kriegsschiffs - allerdings zunächst nur im Simulator. Der rund 1,60 Meter große und 65 Kilogramm schwere Humanoide Pibot kann Instrumente erkennen, Seekarten lesen und Kommandos ausführen, die sonst ein Steuermann übernehmen müsste - auch per Sprachbefehl.

3 Jahre noch .. wird Zeit das Training wieder zu verschärfen.  TS 

18.09.2026

13:23 | ZH: KI-Agenten haben in Google-Experiment betrogen, berichten Forscher.

Künstliche Intelligenz (KI)-Agenten, die mit mathematischen Problemen betraut wurden, begannen zu schummeln, sobald sie auf schwierigere Vermutungen stießen, berichteten Forscher von Google in einer neuen Studie. Sie stellten außerdem fest, dass einige Agenten diejenigen meldeten, die betrogen hatten.

Google DeepMind untersuchte das Verhalten von 100 Agenten anhand von 71 formalen mathematischen Vermutungen bzw. Problemen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, von denen einige noch ungelöst waren. Die Forscher wiesen die Agenten an, sich wie Wissenschaftler auf einer gemeinsamen wissenschaftlichen Konferenz zu verhalten. Sie erklärten ihnen, dass sie nicht betrügen sollten: „Ihre Beweise müssen mathematisch korrekt sein. Jeder Versuch, die Überprüfung zu umgehen, wird erkannt und Ihre Einreichung wird ohne Punkte abgelehnt.“

Die Forscher wollten die Kooperation testen. Und die KI entdeckte zuerst die Prüfungsordnung. JE

17.09.2026

12:55 |  UCN: Die wichtigste KI-Geschichte der Welt spielt sich an einem Ort ab, von dem Sie noch nie gehört haben

Haben Sie jemals von der Präfektur Ulanqab gehört, einem kleinen Verwaltungsgebiet – zumindest nach chinesischen Maßstäben – mit 1,5 Millionen Einwohnern, verloren mitten in der Steppe der Inneren Mongolei? Dachte ich mir. Als ich meine Frau fragte, die Chinesin ist und fast überall in China gereist ist – darunter zweimal mit mir in der Inneren Mongolei –, hatte selbst sie noch nie davon gehört. Man kann also mit Fug und Recht sagen, dass dieser Ort selbst in China nicht gerade allgemein bekannt ist.

Das liegt daran, dass dieser Ort nach praktisch jedem Maßstab ziemlich unspektakulär ist. Schauen Sie sich seine Wikipedia-Seite an, und Sie werden sehen, dass das Einzige, wofür er bekannt ist, darin besteht, der Geburtsort von He Pingping zu sein, der für kurze Zeit den Guinness-Rekord als kleinster Mann der Welt hielt.

Man kann über KI-Souveränität reden. Oder man kann 5 Millionen Racks bestellen....Denn Rechenleistung rechnet besser mit billigem Strom (viel Strom...). Und wer Strom, Rechenzentren, Chips und Glasfaser kontrolliert, kontrolliert einen großen Teil der künftigen KI-Wertschöpfung.

Das Modell muss nicht einmal das beste sein, wenn die Infrastruktur billiger ist. Die wichtigste KI-Frage lautet vielleicht nicht „Welches Modell?“, sondern „Wo ist die nächste Umspannstation?“. JE

 

07:19 | ntv:  Wie könnte eine Super-KI die Menschheit auslöschen?

Der Ausstieg eines Anthropic-Mitarbeiters befeuert die Debatte um die Gefahren künstlicher Intelligenz. Einige Insider halten das Risiko einer Auslöschung bereits in wenigen Jahren für real. Ein Gedankenexperiment mit einer Superintelligenz zeigt, wie das ablaufen könnte.

Wird eine Büroklammer-Maschine die Menschheit vernichten? Vor einem ähnlichen Szenario warnten zuletzt zwei KI-Forscher: Jacob Coxon hatte Anthropic verlassen, weil dieses und andere Unternehmen seiner Ansicht nach mit der rasanten KI-Entwicklung "mit unserem Leben" spielen würden. Ein ehemaliger Kollege von ihm, Anthropic-Experte Evan Hubinger, sprang ihm auf X bei: Die Gefahr, dass eine KI bereits in den nächsten zehn Jahren die Menschheit töten werde, liege seiner Einschätzung nach bei mehr als zehn Prozent.

Wir brauchen die KI ins allen Bereichen .. nur nicht in diesem!  Das ist die einzige Sache, die wir selbst am besten erledigen können.  TS 

 

16.09.2026

14:04 | WNM: Regulierung von KI: Wie gefährlich ist der Ruf nach dem Staat?

Ausgerechnet die größten KI-Anbieter fordern plötzlich strengere staatliche Regeln. Kritiker sehen darin ein Muster: Erst wird der Weltuntergang beschworen, Sodann wird nach staatlicher Regulierung gerufen. Diese soll dann als Schutzwall gegen neue Wettbewerber dienen. Angenehmer Nebeneffekt: Der Staat wird treuer Kunde, der verlässlich zahlt, um die Daten abzugreifen. Damit steigt der Börsenwert der Unternehmen – und allen Beteiligten ist gedient.

Anfang September verließ Jacob Coxon den amerikanischen AI-Entwickler Anthropic und machte seinen Abschied öffentlich. Coxon hatte zuvor sowohl bei OpenAI als auch bei Anthropic an großen AI-Modellen gearbeitet. In seinem Beitrag warnte er vor einem Wettlauf um immer leistungsfähigere Systeme und vor einer sich selbst verbessernden Superintelligenz. Zuvor hatte noch nie jemand von Coxon gehört.

Erst kommt die Innovation. Dann kommen die Regeln. Und bals darauf dürfen nur noch jene mitspielen, die sich die Regeln auch leisten können. JE

07:29 | ZeroHedge:   Amazon Says Cloud Infrastructure In Bahrain, UAE 'Beyond Saving'

Amazon Web Services (AWS) kann den Zugang zu seinem Cloud-Computing-Zentrum in Bahrain sowie zu einer der drei Datenhosting-Zonen in den Vereinigten Arabischen Emiraten aufgrund der umfangreichen Schäden durch iranische Vergeltungsschläge nicht wiederherstellen, berichtete Reuters am 15. September.

„Die Schäden an unserer Infrastruktur erstreckten sich über mehrere Verfügbarkeitszonen und gingen über das hinaus, wofür unsere regionalen und Multi-AZ-Dienste ausgelegt sind “, berichtete AWS in seinem Statusupdate, das Reuters vorlag .

Da wird Amazon jetzt nicht mehr in den Iran liefern ... TS 

 

15.09.2026

14:10 |  eXX:Digitaler Eltern-Kind-Pass wird zum nächsten Pannenprojekt

Österreichweit soll der digitale Pass erst ab 1. Oktober 2027 funktionieren. Grund dafür sind technische Probleme. In mehreren Bundesländern dürfte die notwendige Umstellung der Software nicht rechtzeitig gelingen. Doch die Technik ist nicht das einzige Problem. Für Ärger sorgt auch die Rolle der Hebammen. Sie dürfen normal verlaufende Schwangerschaften begleiten und Schwangere untersuchen. Ihre Befunde sollen sie im elektronischen Eltern-Kind-Pass aber nicht ohne Weiteres selbst eintragen können.

„Wir sind uns des Problems bewusst“, heißt es aus dem Staatssekretariat von Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). Derzeit hätten Hebammen keinen Zugriff auf ELGA, die elektronische Gesundheitsakte. Deshalb fehlen ihnen auch die entsprechenden Schreibrechte im digitalen Pass. An einer Lösung werde gearbeitet.

Digitaler Eltern-Kind-Pass auf 1. Oktober 2026 verschoben

Die ursprünglich für Anfang 2026 geplante Ablöse des "gelben Papierheftes" durch die digitale Variante habe sich aufgrund der "Komplexität des Projekts" verzögert, ist den Erläuterungen des Gesetzesentwurfs zu entnehmen.

Später als geplant wird auch der ambulante Sektor dazu verpflichtet, eine einheitliche Diagnosen- und Leistungsdokumentation durchzuführen. Die entsprechende Regierungsvorlage wurde mit ÖVP-SPÖ-NEOS-Mehrheit in der Fassung eines Abänderungsantrag angenommen, der zunächst einen sechs Monate langen Pilotbetrieb vorsieht. Die vollumfängliche Pflicht zur Datenmeldung tritt somit erst ab dem dritten Quartal 2026 in Kraft.

Österreich digitalisiert weiter konsequent: zuerst die Ankündigung, dann die Verschiebung. JE

 

12:36 | UM: „Was ein Zufall“ – Palantirs neuer Partner das „israelische“ Unternehmen Nebius

Vorausgeschickt muss hierbei werden, dass Palantirs Kunden, von den Industrie- und Verteidigungssektoren der USA, der Ukraine und Israel bis hin zu „diversen“ Geheimdiensten, maßgeschneiderte Systeme erhalten werden, die auf deren eigenen Missionen zugeschnitten sein werden. Die Nebius Group, ehemals Yandex N.V., war von 2014 bis 2022 eine Tochtergesellschaft der russischen Yandex und operierte hauptsächlich in Europa und Israel. 2022 „floh“ ihr Chef, Arkady Volozh, von Russland nach Israel, erklärte den Bruch des Unternehmens mit dem Yandex-„Ökosystem“ und gab ihm einen neuen Namen, nämlich besagte Nebius Group. Seitdem nennen sowohl Volozh als auch das Unternehmen Israels Haifa ihr Zuhause.

Das umbenannte Unternehmen verlor auch keine Zeit und zog massive Investitionen an. Angefangen mit Nvidia, zusammen mit den Fonds Accel und Orbis Investments, als diese eng mit dem Mossad und der IDF zusammenarbeitete und auch jene, die über internationale Kanäle mit den USA zusammenarbeiteten. Seit 2023 baut Nebius mit israelischer Unterstützung eigene Rechenzentren auf amerikanischem Boden, nämlich in New Jersey und Missouri.

Kommentar des Einsenders
...was für ein Zufall..? ...und weshalb hierorts KI-Rechenzentren wie Schwammerl aus dem Boden wachsen sollen...!? Militär, Geheimdienste u.a. - der Rest ist Makulatur.

Wenn ausgerechnet einer der größten Datenkonzerne der Welt „Souveränität“ verkauft, sollte man vielleicht zuerst fragen, wer am Ende eigentlich über wessen Daten souverän ist. JE

13.09.2026

18:50 | Leseratte

Vor- und Nachteile des KI-Krieges ...

https://t.me/analytik_news/68296

Zitat:
Russland greift die digitale Kill-Chain der Ukraine an.

Ein Drohnenangriff beginnt schon lange vor dem Start der Drohne. Es müssen Videomaterial gesammelt, Ziele identifiziert, Koordinaten überprüft und Befehle an die Einheit gesendet werden, die den Angriff durchführt. Die Ukraine hat einen Großteil dieser Arbeit in Rechenzentren und KI-Software ausgelagert. Russland greift nun diesen Teil der Kette an.

Das russische Verteidigungsministerium gibt an, das B-Mobile-Rechenzentrum in Kiew mit Luftwaffen und Drohnen angegriffen zu haben. Moskau behauptet, die Anlage habe Daten, darunter auch Geheimdienstinformationen, gespeichert, verarbeitet und übertragen sowie ukrainische Militärnetzwerke unterstützt. Das Ausmaß des Schadens wurde noch nicht unabhängig bestätigt, doch die Wahl des Ziels ist von Bedeutung.

Die digitale Kriegsmaschinerie der Ukraine ist kein Geheimnis. Die Palantir-Software kombiniert Satellitenbilder, Drohnenvideos, Open-Source-Material und Geheimdienstinformationen westlicher Partner. Im Mai erklärte Kiew, dass die Tools von Palantir in die Planung von Tiefenangriffen integriert worden seien. Das ukrainische DELTA-System verknüpft Sensordaten, Hauptquartiere und Einheiten entlang der gesamten Front.

Avengers AI Labs stützt sich auf fünf Millionen annotierte Bilder vom Schlachtfeld, die größtenteils aus DELTA stammen. Mit diesen Daten erstellte Modelle analysieren laut dem ukrainischen Verteidigungsministerium monatlich mehr als 100.000 Drohnenaufnahmen und können rund 70 % der Ziele in Echtzeit identifizieren.

All dies läuft nicht aus dem Nichts. Es benötigt Server, Strom, Kühlung, Glasfaserleitungen und Bandbreite. Viele Drohnen können die rechenintensiveren Erkennungsmodelle nicht an Bord ausführen, sodass ihre Videoaufnahmen an einen anderen Ort weitergeleitet werden müssen. Wird der Server oder die Verbindung lahmgelegt, muss der Bediener die Daten umleiten, länger warten oder auf eine manuelle Überprüfung zurückgreifen. Das Ziel gewinnt dadurch mehr Zeit, sich zu bewegen.

Ein einziger Angriff reicht nicht aus, um ein verteiltes Netzwerk lahmzulegen. Russland muss es nicht vollständig zerstören. Verzögerungen, unvollständige Daten und unterbrochene Verbindungen können bereits ausreichen, um den Zyklus von der Erkennung bis zum Angriff zu verlangsamen. Wiederholte Angriffe auf Rechenzentren, Telekommunikationsknotenpunkte und die dahinterstehenden Stromversorgungssysteme würden dazu führen, dass ein größerer Teil der Datenverarbeitung ins Ausland verlagert wird und die Ukraine noch stärker von westlicher Cloud-Infrastruktur abhängig wird.

Das ist die Schwachstelle der softwaredefinierten Kriegsführung: Das militärische System ruht auf zivilen Netzwerken. Wenn eine kommerzielle Einrichtung Geheimdienstinformationen verarbeitet oder militärischen Datenverkehr weiterleitet, werden die darin befindlichen Server und Glasfaserkabel Teil der „Kill Chain“.

Raketen, Artillerie und Drohnen sind nur die sichtbare Spitze. Russland bewegt sich nun die Kette hinauf in Richtung der Computer, die bei der Entscheidung helfen, wo zugeschlagen wird.

 

15:42 | TP:  OpenAI und die Navier-Stokes-Gleichungen: Wessen Beweis ist es wirklich?

Ein KI-Agent von OpenAI soll eine Singularität in den Navier-Stokes-Gleichungen bewiesen haben. Der Mathematiker Tristan Buckmaster fragt: Wessen Idee war es?

Käme jemand auf die Idee, seine Kontodaten, Passwörter und PINs auf eine Postkarte zu schreiben und dann in den nächsten Briefkasten einzuwerfen? Wahrscheinlich nicht. Warum aber gehen wir gegenüber der KI so sorglos mit unseren Daten um? Es drängt sich der Verdacht auf, dass selbst Wissenschaftler zu blauäugig mit der KI ihre Forschungsgeheimnisse teilen.

Leser Kommentar
Das größte Problem an der (derzeitigen) KI Nutzung: Man überträgt auch seine wichtigsten Daten an die KI Firmen ....

 

08:52 | SPON:  Ukraine meldet weltweit erstes Gefecht zwischen Seedrohnen

Im vermutlich ersten Zusammentreffen zweier Marinedrohnen überhaupt hat das unbemannte russische Boot gegen sein ukrainisches Gegenstück nach Kyjiws Darstellung den Kürzeren gezogen.  
Wie die ukrainische Marine auf Telegram mitteilte , habe die Aufklärung eine russische Marinedrohne in einem nicht genannten Abschnitt des Schwarzen Meeres entdeckt. Eine daraufhin in Marsch gesetzte ukrainische Marinedrohne habe sich an das russische Boot heranmanövriert und dieses mit ihrem überschweren Maschinengewehr beschossen und versenkt.

... 8 März 1862 .. war auch so ein Tag.

.. toll diese Technik.  Zeigt man auch die Leichen?  TS 

 

12.09.2026

15:42 | Fob: 10 Milliarden für KI-Fabriken: Brüssel will die KI-Souveränität erzwingen

Auf einen Blick: Die EU-Kommission reagiert auf die digitale Verwundbarkeit und pumpt bis zu 10 Milliarden Euro Steuergeld in sogenannte „AI Gigafactories“. Ziel ist es, die massive Abhängigkeit von US-amerikanischen und chinesischen KI-Modellen zu brechen, nachdem Sperren wie bei Anthropic europäische Unternehmen kalt erwischt haben. Weitere 20 Milliarden Euro an privaten Investitionen sollen folgen, um eine eigene Infrastruktur für fortgeschrittene KI-Modelle hochzuziehen.

Warum das wichtig ist: Wer die Rechenpower und die Modelle nicht kontrolliert, ist politisch erpressbar. Wenn Washington oder Peking den Zugriff auf KI kappen, steht die europäische Wirtschaft sehr dumm dar. Die Kommission versucht nun mit dem „Cloud and AI Development Act“ (CADA) die Souveränität per Gesetz und Subvention zurückzukaufen.

Kommentar des Einsenders
...ein völliger Widerspruch zu dem, was in unseren Breiten gerade passiert, wenn google (EU Tochterunternehmen) hierorts Gigafabriken hochziehen...!?! Zugunsten von wem? Wer erpresst wen, um an Milliarden EU-Subventionen zu kommen? Der direkte Beitrag zum BIP (ink. Steuerleistungen) durch diese Gigafactories ist nahezu NULL.

Europa hängt bei Chips, Cloud und KI hinterher. Die Lösung: noch ein Milliardenprogramm, noch ein Strategiepapier und vermutlich noch drei neue Behörden, die erklären, warum diesmal wirklich alles anders wird. Und wenns dann noch immer nicht klappt, bleibt immer noch genug Geld für natürliche Bürokratie. JE

11.09.2026

15:23 | JF:  F-35: Deutschlands neuer Atom-Kampfjet hebt nur mit US-Hilfe ab

FORT WORTH. Der erste für die deutsche Luftwaffe gebaute Tarnkappenjet vom Typ F-35A hat dies Woche seinen Jungfernflug absolviert. Die Maschine mit dem taktischen Kennzeichen 35+01 startete vom Werksflugplatz des Herstellers Lockheed Martin im texanischen Fort Worth. Damit hat eines der teuersten Rüstungsprojekte der Bundeswehr einen wichtigen Schritt genommen. Die Maschine ist die erste von 35 bestellten F-35A, mit denen die Luftwaffe ihre rund 50 Jahre alten Tornado-Kampfflugzeuge ersetzen will.

Am 18. September soll der Jet bei einer offiziellen Zeremonie vorgestellt werden. Nach Deutschland kommt die 35+01 zunächst allerdings nicht.

Die F-35 ist technisch beeindruckend. Politisch ist sie genauso beeindruckend amerikanisch. Wer glaubt, Regenbogenland könne dieses System inklusive nuklearer Rolle völlig autonom betreiben, verwechselt Eigentum mit Kontrolle über die gesamte Liefer- und Freigabekette. JE

 

06:53 | STARTUP HAKK:   OpenAI didn't "solve it" - they stole it and then used brute force

OpenAI behauptet, die KI habe das Navier-Stokes-Problem gelöst – ein berühmtes mathematisches Problem, das seit rund 90 Jahren ungelöst war und mit einem Preisgeld von 1 Million US-Dollar dotiert war.

Doch die Zeitachse ist lückenhaft.

Mathematiker hatten auf demselben seltenen Weg bereits Fortschritte erzielt. Gerüchte machten die Runde, und OpenAI soll Berichten zufolge rund 10.000 Agenten und 130 Milliarden Ausgabetoken eingesetzt haben, bevor es seine Lösung bekanntgab.

OpenAI bestreitet, direkt auf die Arbeiten der Forscher zugegriffen zu haben, doch es bleiben Fragen hinsichtlich der Urheberschaft, der Nutzerdaten, des Trainings und der Frage, was passiert, wenn ein Pionierlabor enorme Rechenleistung auf vielversprechende menschliche Forschungsarbeiten anwenden kann.

Die geschätzten Kosten für diese 130 Milliarden Ausgabetoken? Rund 15 Millionen Dollar. 
Hat also die KI das Problem gelöst – oder hat Brute-Force-Rechenleistung vollendet, was Menschen begonnen haben?

 

10.09.2026

14:07 |  oe24: Apple stellt faltbares iPhone für 2299 Euro vor

"There is one more thing." - John Ternus leiht sich den Satz von Steve Jobs und klappt das iPhone auf. Der neue Apple-Chef, erst seit 1. September im Amt, zeigt in Cupertino das iPhone Duo. Zusammengeklappt so groß wie ein Reisepass. Aufgeklappt das dünnste iPhone aller Zeiten – mit dem größten Bildschirm, den Apple je in ein Handy gebaut hat.

Innen 7,6 Zoll, 50 Prozent mehr Fläche als das neue Pro Max, außen 5,4 Zoll, der Rahmen aus Titan, die Frontkamera unter dem Display, Touch ID im Seitenknopf. Und: Face ID ist weg. Kein Teleobjektiv, dafür zwei 48-Megapixel-Kameras. Der Chip: derselbe A20 Pro wie im iPhone 18 Pro – das kostet in den USA 800 Dollar weniger. Videolaufzeit: 31 Stunden innen, 44 Stunden außen. Nur eSIM. Die Farben: Sternenweiß und Nachthimmel. Apple Pencil kommt später.

Monaco
Handy falten - Gosch´n halten !

 

09:35 | jf:  F-35: Deutschlands neuer Atom-Kampfjet hebt nur mit US-Hilfe ab

Der erste für die deutsche Luftwaffe gebaute Tarnkappenjet vom Typ F-35A hat dies Woche seinen Jungfernflug absolviert. Die Maschine mit dem taktischen Kennzeichen 35+01 startete vom Werksflugplatz des Herstellers Lockheed Martin im texanischen Fort Worth. Damit hat eines der teuersten Rüstungsprojekte der Bundeswehr einen wichtigen Schritt genommen. Die Maschine ist die erste von 35 bestellten F-35A, mit denen die Luftwaffe ihre rund 50 Jahre alten Tornado-Kampfflugzeuge ersetzen will.

Am 18. September soll der Jet bei einer offiziellen Zeremonie vorgestellt werden. Nach Deutschland kommt die 35+01 zunächst allerdings nicht.

Monaco
...nur mit US-Hilfe....wahrscheinlich hat der deutsche Pilot den Tarnkappenjet nicht gefunden....

Auxiliartruppen .. nicht einmal soweit reicht es.  Auxilarpuppen, mehr nicht.  TS 

 

07:09 | Bild:  Zwei-Milliarden-Deal um deutschen KI-Gründer

Ein deutscher Gründer steht im Mittelpunkt eines möglichen Milliarden-Deals im Silicon Valley: Florian Juengermann gründete 2023 gemeinsam mit Alfred Wahlforss das KI-Start-up Listen Labs. Nun hat der US-Softwarekonzern Salesforce nach Informationen von Business Insider, das wie BILD zum Axel Springer Global Reporters Network gehört, Gespräche über einen Kauf des Unternehmens für rund zwei Milliarden Dollar geführt.

Zitat:
Listen Labs könnte Agentforce dabei helfen, besser zu verstehen, was Kunden denken und wollen. Die Technologie könnte etwa empfehlen, welche Produkte sie möglicherweise kaufen würden, und Vertriebsmitarbeitern dabei helfen, die passende Ansprache für einen Geschäftsabschluss zu entwickeln.

.. wunderbar und es sagt uns auch, was wir denken sollen.  TS 

09.09.2026

16:32 | tkp: KI-Spezialist steigt aus: Warnung vor Kontrollverlust

Ein KI-Spezialist von Anthropic hat mit einer öffentlichen Warnung das Unternehmen verlassen. Die großen KI-Firmen würden mit dem Leben der Menschheit spielen. Das sei allen bewusst, doch man rase weiter auf die Katastrophe zu. Jacob Coxon war drei Jahre bei den beiden führenden KI-Laboren OpenAI und Anthropic tätig. Mit einem öffentlichen Abgang hat er sich nun aus der Branche verabschiedet. Er ist Spezialist für das Vortraining großer Sprachmodelle und kritisiert die KI-Riesen scharf. Weder OpenAI noch Anthropic handelten verantwortungsvoll. Beide rasten auf eine sich selbst verbessernde Superintelligenz zu und spielten mit dem Leben der Menschheit.

Kommentar des Einsenders
Die Mechanisten und Entitäten wollen "Gott" spielen - immer wieder werden die Büchsen der Pandora geöffnet mit ungeahnten Folgen und dem Ziel, den Menschen von seiner eigenen "Göttlichkeit" fernzuhalten... Und die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Studien zeigen bestens das alte Muster aus dem Gespräch des "Königs mit dem Papst" - "...halt du sie unten, ich halte sie dumm..." ...Digitalisierung/KI/Supercomputer/Datencenter zur Steuerung, und die Menschen verdummen zusehends... Wer sind die neuen Könige, wer die neuen Päpste...?! ...eine offene kritische Diskussion ist keine "Technologiefeindlichkeit", doch es muss Grenzen geben.

Die Leute, die die KI bauen, warnen selbst davor, dass sie ihnen entgleiten könnte. Und die Lösung lautet dann nur: schneller weiterbauen, bevor es wer anderer tut. Technologischer Fortschritt nach dem Motto: Wenn schon Abgrund, dann wenigstens als Erster unten. JE

13:06 | interestingengineering: US-Durchbruch könnte Hyperschallschilde und Raketenteile in einem Bruchteil der Zeit herstellen 

Forscher des John Hopkins APL haben eine Methode entwickelt, die Herstellung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Verbundwerkstoffen drastisch zu beschleunigen. Das neue Verfahren, so das Forschungsteam, könnte den derzeitigen langsamen und arbeitsintensiven Prozess ersetzen und letztendlich die Produktionskosten erheblich senken.

„Diese Geschwindigkeit macht ein schnelles Auto aus.“ 2 „Das ist wirklich überzeugend“, sagte Sal Nimer, stellvertretender Leiter des Programms „Wissenschaft extremer und multifunktionaler Materialien“ am APL. „Es hat das Potenzial, eine schnellere und effizientere Produktion von Hochleistungsmaterialien für anspruchsvolle Anwendungen zu ermöglichen, sei es für Raketendüsen oder Hyperschallfahrzeuge“, fügte er hinzu.

jhuapl: Johns Hopkins APL-Durchbruch beschleunigt Entwicklung hitzebeständiger Materialien

Ein neuartiger Ansatz zur Herstellung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Verbundwerkstoffen könnte den langsamen, arbeitsintensiven Herstellungsprozess ersetzen, der die Verfügbarkeit des Materials eingeschränkt und seine Kosten in die Höhe getrieben hat.

Die von Ingenieuren des Johns Hopkins Applied Physics Laboratory (APL) in Laurel, Maryland, entwickelte Feldunterstützte Sintertechnik für Kohlenstoff-Kohlenstoff, oder FAST CAR 2 Das Verfahren nutzt eine einstufige Verdichtung, um die Produktionszeiten von Monaten auf Tage zu verkürzen. Obwohl es sich noch in der frühen Entwicklungsphase befindet, könnte es einen der langsamsten Schritte in der Herstellung fortschrittlicher Materialien in einen der schnellsten verwandeln.

„Diese Geschwindigkeit macht ein schnelles Auto aus.“ 2 „Das ist wirklich überzeugend“, sagte Sal Nimer am APL , stellvertretender Leiter des Programms „Wissenschaft extremer und multifunktionaler Materialien“ . „Es hat das Potenzial, eine schnellere und effizientere Produktion von Hochleistungsmaterialien für anspruchsvolle Anwendungen zu ermöglichen, sei es für Raketendüsen oder Hyperschallfahrzeuge.“

 darpa: Kohlenstoff-Crunch

Für Hyperschallflüge oberhalb von Mach 7 (über 5.000 Meilen pro Stunde) sind Kohlenstoff-Kohlenstoff-Verbundwerkstoffe (CC) das herausragende Material, das den extremen thermischen und mechanischen Belastungen standhält.

Dadurch eignet sich CC ideal für Hyperschall-Aerodynamikhüllen – die schützende Außenhülle eines Fahrzeugs, die während des atmosphärischen Fluges der Hitze und dem Druck am stärksten ausgesetzt ist. Die konventionelle Herstellung von CC ist jedoch ein langsamer, aufwendiger Prozess, der sich nicht ohne Weiteres skalieren lässt. Das Carbon Crunch-Programm hat zum Ziel, die Produktion dieser kritischen Komponenten zu beschleunigen, indem bahnbrechende Technologien entwickelt werden, die von Natur aus schneller und besser skalierbar sind als der aktuelle Stand der Technik.

Beim Wettrüsten entscheidet nicht nur, wer die bessere Rakete basteln kann. Entscheidend ist auch, wer sie zuverlässig, schnell und in ausreichender Stückzahl baut. Genau deshalb sind neue   Fertigungsverfahren strategisch oft wichtiger als spektakuläre Testvideos. Diese Technik löst noch nicht das gesamte Hyperschallproblem der USA. Aber wenn ein kritisches Hochtemperaturmaterial plötzlich in Tagen statt in Monaten entsteht, ist das jener unscheinbare Fortschritt, aus dem später reale militärische Produktionsmacht wird. JE

08.09.2026

18:43 | multipolar: Automatisiertes Töten

Sie erkennen Menschen automatisch und greifen an, ohne dass jemand es befehlen muss: KI-gesteuerte Killerdrohnen haben die Schlachtfelder in der Ukraine erreicht. Düstere Science-Fiction-Dystopien werden Wirklichkeit, während Verhandlungen über einen internationalen Kontrollvertrag für autonome Waffensysteme seit Jahren in zäher Konsenssuche feststecken.

Künstler haben die Entwicklung schon lange kommen sehen. In der Literatur taucht ein autonom tötender Roboter bereits Ende des 19. Jahrhunderts auf. In der Kurzgeschichte „Moxon’s Master“ des US-amerikanischen Schriftstellers Ambrose Bierce bringt ein Schachroboter seinen Schöpfer nach einer verlorenen Schachpartie um. In Edmond Hamiltons Novelle „The Metal Giants“ von 1926 baut ein künstliches Gehirn eine Armee von 90 Meter großen Robotern, die ganze Städte in den USA zerstören – ein Vorgriff auf dystopische Filme wie „Terminator“ von 1984 oder „The Matrix“ aus dem Jahr 1999. In beiden Filmen sowie ihren Nachfolgeproduktionen bekämpft und kontrolliert eine künstliche Superintelligenz die Menschheit mit autonomen Waffensystemen.

Kommentar des Einsenders
Ergänzung zum Theam Drohnenabwehr

07:25 | Garand:  Anti-Drohnen-Gewehrmunition (Militärische und zivile Nutzung)

 

Im modernen Krieg geht es nicht um die Lufthoheit, sondern ums Überleben. Heute testen wir Standard-12-Kaliber-Munition gegen moderne Anti-Drohnen-Gewehrpatronen im Kampf gegen reale Drohnenbedrohungen. Von Schützengräben bis hin zu fahrenden Fahrzeugen – wir treiben beide Munitionstypen bis an ihre Grenzen und finden heraus, was wirklich hilft, wenn etwas direkt auf einen zufliegt. Schrotflinten waren bisher die letzte Verteidigungslinie – sind diese neuen Patronen die Weiterentwicklung oder nur ein Hype?

Bisserl was aus der Praxis.  TS 

07.09.2026

16:07 | apollo: Von Zeugnissen bis hin zu geheimen Notfallplänen: Das ganze Ausmaß der im Darknet veröffentlichten Berliner Daten

1,44 Millionen Dateien der Berliner Senatsverwaltung sind seit Freitag im Darknet öffentlich verfügbar. Auch Apollo News konnte diese einsehen. Dabei wird das drastische Ausmaß des Datenlecks ersichtlich: Von hochsensiblen Personaldokumenten wie Zeugnissen und Gehaltsabrechnungen bis hin zu geheimen Plänen für den Verteidigungsfall sind sämtliche Daten jetzt öffentlich einsehbar.

Wie Bild berichtete, handelt es sich bei den Daten um insgesamt 5,26 Terabyte, darunter 46.522 Verträge, 16.389 E-Mail-Adressen, 5.941 Passwörter und 5.000 Personalakten. Darunter befinden sich Daten aus allen möglichen Abteilungen der Berliner Senatsverwaltung, wie die SZ feststellt. Unter anderem wurden Unterlagen der Fachbereiche, interne Mails und Dokumente zu politischen Prozessen offengelegt.

Vom Schulzeugnis bis zum Notfallplan, Berlin hat seine Verwaltung offenbar gleich im Komplettpaket ins Darknet gestellt...  Denn Berlin wollte die Verwaltungsdaten digital verfügbar machen. Mission erfüllt. Nur bei der Zielgruppe gab es halt ein kleines Missverständnis. JE

06.09.2026

18:50 | ToI:  Israelische Wissenschaftler entwickeln riesigen Schwamm zum Aufsaugen und „Auffressen“ von Ölverschmutzungen.

Wissenschaftler der Ben-Gurion-Universität sagen, dass Pflanzenmaterial, das mit Nährstoffen angereichert ist, um ölabbauende Bakterien anzulocken, innerhalb von nur wenigen Sekunden das Hundertfache seiner eigenen Masse an Rohöl oder Treibstoff aufnehmen kann.

Wäre doch mal eine wunderbare Erfindung.  TS 

 

17:37 | Der Vatikan-Korrespondent -  Der Hacker-GAU von Berlin: 5,79 Terabyte im Darknet!

Seit Freitagabend stehen 5,79 Terabyte aus der Berliner Verwaltung im Darknet, freigegeben von der Gruppe RHYSIDA, weil der Senat nicht gezahlt hat. Drin sind Personalakten, Lohnabrechnungen, Passwörter im Klartext und die Notfallpläne des Katastrophenschutzes. Kai Wegner hatte am 19. August gesagt, es sei nichts Sensibles abgeflossen — wir stellen das neben sein Statement vom Tag nach der Veröffentlichung. Manuel Atug von der AG KRITIS hatte Berlin 2023 und 2025 im Innenausschuss gewarnt und wirft dem Land grobe Fahrlässigkeit vor. Alle Verzeichnisse in diesem Video sind verpixelt: zu sehen ist die Ordnerstruktur, kein einziger Datensatz.

Ach der  Krall ... jeder hat ein Recht auf "seine" Meinung!  TS 

03.09.2026

12:45 | transition: Bill Gates fordert globale KI-Maßnahmen

Der Mann, dessen Ziel es war, der gesamten Weltbevölkerung experimentelle mRNA-«Impfstoffe» zu verabreichen, fordert nun von den Regierungen weltweit einen Plan im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). In einem Essay und einem Video, über die zum Beispiel die Tagesschau und 20 Minuten berichteten, erkennt Gates zwar den potenziellen Nutzen von KI, warnt aber vor dessen Gefahren.

Laut dem Multimilliardär wird KI «entweder das größte Werkzeug für Chancengleichheit sein, das je erfunden wurde, oder die schlimmste Quelle von Ungerechtigkeit». Der Übergang in das KI-Zeitalter werde «eine der turbulentesten Phasen der Menschheitsgeschichte sein». Im Moment würden wir uns nicht ausreichend darauf vorbereiten. Durch die richtigen Schritte könne KI jedoch «eine Kraft für das Gute sein und das Leben aller verbessern».

gatesnotes: Das turbulente Zeitalter der KI hat begonnen. Die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, sind von entscheidender Bedeutung.

Ich hatte in meinem ganzen Leben nur zwei Jobs. Im ersten war ich bei Microsoft an der Entwicklung von Software beteiligt, die Menschen durch meine Arbeit mehr Möglichkeiten eröffnet. In meinem zweiten Projekt, das ich 2008 hauptberuflich begonnen habe, gebe ich das Vermögen, das ich bei Microsoft erwirtschaftet habe, zurück, um die Welt zu einem gesünderen, besser gebildeten und gerechteren Ort zu machen. Das ist die Aufgabe, die ich für den Rest meines Lebens ausüben werde.

reuters: Bill Gates, der durch die KI alarmiert ist, hat politische Ideen, die er mit Chinas Xi besprechen möchte.

Bill Gates plant ein Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping im Laufe dieses Jahres, um ihm globale Bemühungen zur Minderung der wachsenden Risiken durch künstliche Intelligenz vorzuschlagen. Der Microsoft-Mitbegründer und milliardenschwere Philanthrop sagte in einem Interview mit Reuters, er glaube, China könnte einer Einschränkung der Veröffentlichung potenziell gefährlicher KI-Modelle zustimmen, wenn die USA zuvor die Initiative dazu ergriffen hätten.

Erst kommt die KI-Revolution, dann die Weltaufsicht. Silicon Valley denkt eben gerne vom Produkt bis zur Behörde. JE

 

10:43 | r24:  Der gläserne Bürger ist längst Realität: KI knackt „anonyme“ Standortdaten für 2,24 Dollar

Milliarden Menschen tragen ihr Smartphone praktisch rund um die Uhr bei sich – und hinterlassen damit eine Spur durch ihr gesamtes Leben. Datenhändler sammeln und verkaufen solche Standortinformationen seit Jahren als vermeintlich anonymes Handelsgut. Schweizer Forscher zeigen nun, wie wenig „Anonymität“ überhaupt noch besteht: Eine KI brauchte im Schnitt nur 17 Minuten und 2,24 Dollar, um aus Standortdaten eine bestimmte Person zu ermitteln.

Ein Smartphone verbringt die Nacht immer wieder an derselben Adresse. Morgens fährt es zu einem Bürogebäude, bleibt dort mehrere Stunden und kehrt abends zurück. Dafür braucht es keinen Geheimdienstanalysten, um einen naheliegenden Verdacht zu entwickeln: Hier wohnt jemand, dort arbeitet er. Oscar Thees, Roman Müller und Matthias Templ von der Fachhochschule Nordwestschweiz ließen eine KI diese Arbeit übernehmen. Sie sollte aus Bewegungsdaten Wohn- und Arbeitsorte erkennen und anschließend öffentlich verfügbare Informationen durchsuchen, bis sich hinter der angeblich anonymen GPS-Spur ein Name abzeichnete.

arxiv: Agentenbasierte KI-gestützte Re-Identifizierung: Eine neue, skalierbare Bedrohung für die Privatsphäre mobiler Mikrodaten

Die weitverbreitete Erfassung detaillierter Standortdaten durch kommerzielle Datenbroker birgt ein Risiko der Reidentifizierung, das der Öffentlichkeit nicht ausreichend bewusst ist. Zwar hat die Forschung gezeigt, dass Mobilitätsspuren hochgradig einzigartig sind und Personen prinzipiell anhand weniger räumlicher und zeitlicher Punkte identifiziert werden können, doch erforderten solche Angriffe in der Vergangenheit einen erheblichen manuellen Aufwand von erfahrenen Analysten, was ihre praktische Anwendbarkeit einschränkte.

netzpolitik: Alles, was Sie darüber wissen müssen, wie Adtech-Daten die EU der Spionage aussetzen

Unsere jüngste Recherche hat Brüssel aufgerüttelt: Kommerzielle Datensätze mit 278 Millionen Standorten können zur Überwachung der EU und der NATO genutzt werden. Die Europäische Kommission hat ihre Besorgnis geäußert, Abgeordnete fordern Maßnahmen. Eines ist klar: Werbe-Tracking und Datenhändler gefährden Europas Sicherheit.

„Anonymisierte Standortdaten“ klingen ja eh beruhigend, solange niemand nachschaut, wo das Handy jede Nacht schläft und jeden Morgen hinfährt. Die Schweizer Forscher ließen genau das eine KI erledigen, und plötzlich standen hinter den Koordinaten wieder echte Namen. Durchschnittlicher Preis: 2,24 Dollar. Datenschutz ist mittlerweile günstiger zu knacken als ein Kaffeehausfrühstück. JE

02.09.2026

14:23 | ZH: Pentagon bringt Grok und ChatGPT für militärische Zwecke auf den Markt

Das Kriegsministerium gab am 31. August die Einführung zweier neuer Plattformen für künstliche Intelligenz (KI) für militärische Zwecke bekannt und erweiterte damit die Plattform des Ministeriums für KI-Assistenten für Militärangehörige.

Die KI-Lösungen Grok for Government von Starshield AI und ChatGPT Mil von OpenAI wurden am Montag in die Generative-KI-Plattform GenAI.mil des US-Kriegsministeriums integriert. Die Einführung am 31. August erfolgte Monate nach der Ankündigung einer Partnerschaft zwischen dem Pentagon und OpenAI zur Bereitstellung von KI-Modellen in den klassifizierten Netzwerken des Pentagons sowie einer Partnerschaft mit Elon Musks xAI-Dienst zur Unterstützung des Personals im Umgang mit kontrollierten, nicht klassifizierten Informationen.

 techcrunch: Das Pentagon verfügt nun über eine eigene Version von ChatGPT und Grok.

Das Pentagon hat Versionen von OpenAIs ChatGPT und xAIs Grok auf den Markt gebracht und damit 3 Millionen zivilen und militärischen Mitarbeitern Zugang zu generativen KI-Werkzeugen verschafft, die auf die Bedürfnisse der „Kriegskämpfer“ zugeschnitten sind.

ChatGPT Mil und Grok for Government – ​​angepasste Versionen der beliebten generativen KI-Tools für Endverbraucher – sind jetzt Teil von GenAI.mil, einem zentralisierten, sicheren Portal, das letztes Jahr gestartet wurde.

openai.com: Unsere Vereinbarung mit dem US-Kriegsministerium

Im Verlauf unserer Gespräche hat das Ministerium deutlich gemacht, dass es unser Engagement teilt, sicherzustellen, dass unsere Tools nicht für Überwachung im Inland eingesetzt werden. Um unsere Grundsätze so klar wie möglich zu machen, haben wir gemeinsam daran gearbeitet, unserer Vereinbarung zusätzliche Formulierungen hinzuzufügen.

openai.com: ChatGPT kommt zu GenAI.mil

Heute kündigt OpenAI für Behörden⁠ die nächste Phase unserer Arbeit im Bereich der nationalen Sicherheit an: ChatGPT zu GenAI.mil zu bringen, der sicheren Enterprise-KI-Plattform des Department of War, die von 3 Millionen zivilen und militärischen Mitarbeitenden genutzt wird.

Durch den Beitritt zu den anderen führenden KI-Laboren auf GenAI.mil bauen wir auf unserer bestehenden Arbeit mit dem Pentagon auf – einschließlich unserer Zusammenarbeit mit DARPA⁠(wird in einem neuen Fenster geöffnet) zur Unterstützung von Cyberverteidigungsteams und des Pilotprogramms⁠, das wir Anfang dieses Jahres gemeinsam mit dem Chief Digital and Artificial Intelligence Office (CDAO) des Department gestartet haben und das zeigt, wie führende KI die Abläufe im Pentagon verändern kann.

war.gov: Das US-Kriegsministerium veröffentlicht auf GenAI.mil die KI-Anwendung „Grok for Government“ von Starshield AI.

Das US-Kriegsministerium hat heute „Grok for Government“ von Starshield AI vorgestellt und damit das Angebot an fortschrittlichen KI-Funktionen auf GenAI.mil, der führenden generativen KI-Plattform des Ministeriums, erweitert. „Grok for Government“ von Starshield AI ist für den sicheren und konsistenten Einsatz in Unternehmen konzipiert und für die Verarbeitung kontrollierter, nicht klassifizierter Informationen (CUI) der Sicherheitsstufe 5 (IL5) akkreditiert.

ChatGPT für die Planung.... Grok für die Logistik... Gemini für die Analyse...

Fehlt eigentlich nur noch die Alexa im Atomkoffer:
„Möchtest du wirklich fortfahren?“
„Ja.“
„Ich habe das leider nicht verstanden.“ JE

01.09.2026

17:53 |  reuters: China kann Kung-Fu-Kampfroboter bauen. Aber es kann sie nicht dazu bringen, Fabrikarbeit zu verrichten.

Die Kung-Fu-Vorführungen und -Tänze verschleiern ein grundlegendes Problem: Diese Roboter sind für die meisten industriellen Arbeiten zu langsam und fehleranfällig. Pekings Ambitionen eilen der Technologie voraus und schaffen einen Markt, auf dem die Produktionskapazität die tatsächliche Nachfrage bei Weitem übersteigt.

investing: Goldman Sachs erhöht Prognose für humanoide Roboter und sieht darin eine wichtige Rolle für die Automatisierung.

Goldman Sachs hat am Montag seine Prognose für den Markt für humanoide Roboter angehoben und rechnet nun mit einem Absatz von 6,48 Millionen Einheiten bis 2035, gegenüber einer vorherigen Schätzung von 1,38 Millionen Einheiten. Die Investmentbank rechnet nun damit, dass der Markt bis 2035 ein Volumen von 138 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 22 Billionen Yen, erreichen wird. Dies stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber ihrer vorherigen Prognose von rund 6 Billionen Yen dar.

Laut Goldman Sachs beschleunigen Fortschritte in der physikalischen künstlichen Intelligenz die Entwicklung humanoider Roboter, wobei immer mehr Unternehmen auf größere Prototypen und die kommerzielle Produktion hinarbeiten. Das Unternehmen erklärte, die Automobilindustrie sei aufgrund ihrer Erfahrung in der Massenproduktion komplexer Industrieprodukte gut aufgestellt, um die Serienproduktion humanoider Roboter zu unterstützen. Goldman Sachs bewertete globale Automobilhersteller in drei Bereichen: ihrer Absicht, in den Markt für humanoide Roboter einzusteigen, der Stagnation ihres Kerngeschäfts sowie ihrer finanziellen und operativen Leistungsfähigkeit.

reuters: Apptronik eröffnet Trainingszentrum für Roboter und stellt humanoiden Apollo-2-Roboter vor

Das von Google unterstützte Unternehmen Apptronik hat am Dienstag eine neue Trainingsanlage für Roboter vorgestellt und setzt darauf, dass die groß angelegte Erfassung realer Daten die Kommerzialisierung humanoider Roboter beschleunigen wird. Das in Austin ansässige Startup gab bekannt, dass die Anlage in Zusammenarbeit mit Google (GOOGL.O) entwickelt wurde. , öffnet neuen Tab DeepMind, ist darauf ausgelegt, Roboter von Pilotprojekten in den Produktionseinsatz zu überführen.

Die Roboterrevolution beginnt halt nicht im Wohnzimmer, sondern zwischen Europalette und Hochregal.
Und das ist ziemlich logisch. Ein humanoider Roboter muss dort nicht kochen, Kinder betreuen oder mit der Schwiegermutter diskutieren. Er soll Kisten heben, Material transportieren, sortieren, greifen und das möglichst 20 Stunden am Tag und sich nicht krankmelden.  Genau deshalb sind Lagerhallen für die Branche so interessant: standardisierte Wege, wiederholbare Abläufe, klare Aufgaben und ein Arbeitsumfeld, das für Maschinen wesentlich berechenbarer ist als eine normale Wohnung oder eine Baustelle. JE

18:12 | Die Leseratte zu 17:53 h
Gab es nicht bereits Berichte auch China, dass dort komplette Fabriken ausschließlich mit Robotern betrieben werden? Sie sind stockfinster, weil die Maschinen kein Licht brauchen. Besucher sollen sich ziemlich beeindruckt gezeigt haben.

stimmt.

english.scio.gov.cn:  Intelligente Fertigung im Dunkeln bringt Licht in die Industrie 

stanfordpoliticalreview: Die Zukunft der chinesischen Fertigungsindustrie ist düster 

 

15:50 |  ZH: „Bereiten Sie sich auf gravierendere Szenarien vor“: Chef der Bank von England warnt vor KI-Bedrohung für das globale Finanzsystem

Während die Welt sich in Richtung fortschrittlicher, effizienter und uneingeschränkter KI-Modelle aus China entwickelt, wächst in westlichen Ländern die Sorge vor fehlenden Kontrollmechanismen . Zuletzt warnte der Gouverneur der Bank von England, Andrew Bailey, vor einer möglichen chaotischen Korrektur der globalen Finanzmärkte durch KI , da fortschrittliche Modelle zunehmend „ausgefeilte Autonomie und Problemlösungsfähigkeiten sowie Bedrohungspotenzial“ aufweisen.

Die Finanzwelt wollte die KI, weil sie alles schneller, billiger und effizienter machen soll. Jetzt fällt den Zentralbankern auf, dass „schneller“ im Crash-Fall ebenfalls gilt...  Wenn Banken, Börsen, Zahlungsverkehr und Versicherungen zunehmend dieselben KI-Modelle, Cloudanbieter und Softwarebibliotheken verwenden, entsteht nämlich nicht nur Effizienz, sondern auch eine wunderschöne gemeinsame Sollbruchstelle.

Ein Fehler, ein Angriff oder ein Ausfall trifft dann nicht nur eine Firma, sondern im schlimmsten Fall gleich eine ganze Branche.  Besonders charmant ist die zweite Baustelle: Der KI-Boom wird inzwischen mit gewaltigen Summen finanziert, während gleichzeitig niemand genau weiß, wie viel Rechenleistung in fünf Jahren tatsächlich gebraucht wird und wie schnell heutige Chips wirtschaftlich veralten. Das erinnert unangenehm an die klassische Finanzmarktregel:  Je häufiger dir jemand erklärt, diesmal sei alles anders, desto genauer sollte man nachsehen, wer die Kredite hält. JE

 

12:40 | overton: Hacker „schenken“ Europa Daten von 70.381 marokkanischen Geheimdienstlern

„Jabaroot“ hat die Drohung umgesetzt und Daten zu Geheimagenten veröffentlicht, die in ganz Europa für Marokko spionieren sollen. Auch bei der „Ceuta-Invasion“ sollen marokkanische Geheimdienstler federführend gewesen sein. Bei Jabaroot könnte es sich um einen marokkanischen Snowden handeln, der aus Deutschland operieren könnte. Gedroht wird nun, auch Einsatzbefehle für den Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta vor einem Monat zu leaken.

Es ist wohl die größte Geheimdienstkrise in der jüngeren Geschichte Marokkos, welche die „Hackergruppe“ über die Veröffentlichung von 70.381 Mitarbeitern der Geheimdienste des autoritären Königreichs ausgelöst hat. Jabaroot, was übersetzt etwa Allmacht oder Macht bedeutet, hat über einen Telegram-Kanal entsprechende Listen veröffentlicht, der nun aber nicht mehr zugänglich ist. Auch andere Speicherorte sind nicht mehr zugänglich. Bei Google Drive erscheint die Nachricht: „Sie können auf diesen Inhalt nicht zugreifen, da er gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt.“

70.381 Namen. Da wird aus „Geheimdienst“ ein Begriff mit erstaunlich wenig Geheimnis... Wenn jeder Zweite jemanden kennt, der jemanden kennt, braucht man fast keine Spione mehr. Dann reicht ein Vereinsregister. JE

 

07:03 | SPON:  Große Störung bei Outlook bringt E-Mail-Verkehr ins Stocken

Weltweit bleiben Postfächer leer, E-Mails kommen nicht an oder lassen sich nicht verschicken. Ursache ist eine Störung in Microsofts Cloud-Infrastruktur – Zehntausende Nutzer melden Probleme.
Ein großflächiger Ausfall bei Microsoft hat am Montagabend den E-Mail-Verkehr von Millionen Nutzern weltweit beeinträchtigt. Betroffen sind sowohl Unternehmenskunden von Microsoft 365 als auch private Nutzer des E-Mail-Dienstes Outlook.

Hat die KI wieder eine Lücke gefunden?  TS