01.09.2026

17:53 |  reuters: China kann Kung-Fu-Kampfroboter bauen. Aber es kann sie nicht dazu bringen, Fabrikarbeit zu verrichten.

Die Kung-Fu-Vorführungen und -Tänze verschleiern ein grundlegendes Problem: Diese Roboter sind für die meisten industriellen Arbeiten zu langsam und fehleranfällig. Pekings Ambitionen eilen der Technologie voraus und schaffen einen Markt, auf dem die Produktionskapazität die tatsächliche Nachfrage bei Weitem übersteigt.

investing: Goldman Sachs erhöht Prognose für humanoide Roboter und sieht darin eine wichtige Rolle für die Automatisierung.

Goldman Sachs hat am Montag seine Prognose für den Markt für humanoide Roboter angehoben und rechnet nun mit einem Absatz von 6,48 Millionen Einheiten bis 2035, gegenüber einer vorherigen Schätzung von 1,38 Millionen Einheiten. Die Investmentbank rechnet nun damit, dass der Markt bis 2035 ein Volumen von 138 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa 22 Billionen Yen, erreichen wird. Dies stellt eine erhebliche Steigerung gegenüber ihrer vorherigen Prognose von rund 6 Billionen Yen dar.

Laut Goldman Sachs beschleunigen Fortschritte in der physikalischen künstlichen Intelligenz die Entwicklung humanoider Roboter, wobei immer mehr Unternehmen auf größere Prototypen und die kommerzielle Produktion hinarbeiten. Das Unternehmen erklärte, die Automobilindustrie sei aufgrund ihrer Erfahrung in der Massenproduktion komplexer Industrieprodukte gut aufgestellt, um die Serienproduktion humanoider Roboter zu unterstützen. Goldman Sachs bewertete globale Automobilhersteller in drei Bereichen: ihrer Absicht, in den Markt für humanoide Roboter einzusteigen, der Stagnation ihres Kerngeschäfts sowie ihrer finanziellen und operativen Leistungsfähigkeit.

reuters: Apptronik eröffnet Trainingszentrum für Roboter und stellt humanoiden Apollo-2-Roboter vor

Das von Google unterstützte Unternehmen Apptronik hat am Dienstag eine neue Trainingsanlage für Roboter vorgestellt und setzt darauf, dass die groß angelegte Erfassung realer Daten die Kommerzialisierung humanoider Roboter beschleunigen wird. Das in Austin ansässige Startup gab bekannt, dass die Anlage in Zusammenarbeit mit Google (GOOGL.O) entwickelt wurde. , öffnet neuen Tab DeepMind, ist darauf ausgelegt, Roboter von Pilotprojekten in den Produktionseinsatz zu überführen.

Die Roboterrevolution beginnt halt nicht im Wohnzimmer, sondern zwischen Europalette und Hochregal.
Und das ist ziemlich logisch. Ein humanoider Roboter muss dort nicht kochen, Kinder betreuen oder mit der Schwiegermutter diskutieren. Er soll Kisten heben, Material transportieren, sortieren, greifen und das möglichst 20 Stunden am Tag und sich nicht krankmelden.  Genau deshalb sind Lagerhallen für die Branche so interessant: standardisierte Wege, wiederholbare Abläufe, klare Aufgaben und ein Arbeitsumfeld, das für Maschinen wesentlich berechenbarer ist als eine normale Wohnung oder eine Baustelle. JE

18:12 | Die Leseratte zu 17:53 h
Gab es nicht bereits Berichte auch China, dass dort komplette Fabriken ausschließlich mit Robotern betrieben werden? Sie sind stockfinster, weil die Maschinen kein Licht brauchen. Besucher sollen sich ziemlich beeindruckt gezeigt haben.

stimmt.

english.scio.gov.cn:  Intelligente Fertigung im Dunkeln bringt Licht in die Industrie 

stanfordpoliticalreview: Die Zukunft der chinesischen Fertigungsindustrie ist düster 

 

15:50 |  ZH: „Bereiten Sie sich auf gravierendere Szenarien vor“: Chef der Bank von England warnt vor KI-Bedrohung für das globale Finanzsystem

Während die Welt sich in Richtung fortschrittlicher, effizienter und uneingeschränkter KI-Modelle aus China entwickelt, wächst in westlichen Ländern die Sorge vor fehlenden Kontrollmechanismen . Zuletzt warnte der Gouverneur der Bank von England, Andrew Bailey, vor einer möglichen chaotischen Korrektur der globalen Finanzmärkte durch KI , da fortschrittliche Modelle zunehmend „ausgefeilte Autonomie und Problemlösungsfähigkeiten sowie Bedrohungspotenzial“ aufweisen.

Die Finanzwelt wollte die KI, weil sie alles schneller, billiger und effizienter machen soll. Jetzt fällt den Zentralbankern auf, dass „schneller“ im Crash-Fall ebenfalls gilt...  Wenn Banken, Börsen, Zahlungsverkehr und Versicherungen zunehmend dieselben KI-Modelle, Cloudanbieter und Softwarebibliotheken verwenden, entsteht nämlich nicht nur Effizienz, sondern auch eine wunderschöne gemeinsame Sollbruchstelle.

Ein Fehler, ein Angriff oder ein Ausfall trifft dann nicht nur eine Firma, sondern im schlimmsten Fall gleich eine ganze Branche.  Besonders charmant ist die zweite Baustelle: Der KI-Boom wird inzwischen mit gewaltigen Summen finanziert, während gleichzeitig niemand genau weiß, wie viel Rechenleistung in fünf Jahren tatsächlich gebraucht wird und wie schnell heutige Chips wirtschaftlich veralten. Das erinnert unangenehm an die klassische Finanzmarktregel:  Je häufiger dir jemand erklärt, diesmal sei alles anders, desto genauer sollte man nachsehen, wer die Kredite hält. JE

 

12:40 | overton: Hacker „schenken“ Europa Daten von 70.381 marokkanischen Geheimdienstlern

„Jabaroot“ hat die Drohung umgesetzt und Daten zu Geheimagenten veröffentlicht, die in ganz Europa für Marokko spionieren sollen. Auch bei der „Ceuta-Invasion“ sollen marokkanische Geheimdienstler federführend gewesen sein. Bei Jabaroot könnte es sich um einen marokkanischen Snowden handeln, der aus Deutschland operieren könnte. Gedroht wird nun, auch Einsatzbefehle für den Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta vor einem Monat zu leaken.

Es ist wohl die größte Geheimdienstkrise in der jüngeren Geschichte Marokkos, welche die „Hackergruppe“ über die Veröffentlichung von 70.381 Mitarbeitern der Geheimdienste des autoritären Königreichs ausgelöst hat. Jabaroot, was übersetzt etwa Allmacht oder Macht bedeutet, hat über einen Telegram-Kanal entsprechende Listen veröffentlicht, der nun aber nicht mehr zugänglich ist. Auch andere Speicherorte sind nicht mehr zugänglich. Bei Google Drive erscheint die Nachricht: „Sie können auf diesen Inhalt nicht zugreifen, da er gegen unsere Nutzungsbedingungen verstößt.“

70.381 Namen. Da wird aus „Geheimdienst“ ein Begriff mit erstaunlich wenig Geheimnis... Wenn jeder Zweite jemanden kennt, der jemanden kennt, braucht man fast keine Spione mehr. Dann reicht ein Vereinsregister. JE

 

07:03 | SPON:  Große Störung bei Outlook bringt E-Mail-Verkehr ins Stocken

Weltweit bleiben Postfächer leer, E-Mails kommen nicht an oder lassen sich nicht verschicken. Ursache ist eine Störung in Microsofts Cloud-Infrastruktur – Zehntausende Nutzer melden Probleme.
Ein großflächiger Ausfall bei Microsoft hat am Montagabend den E-Mail-Verkehr von Millionen Nutzern weltweit beeinträchtigt. Betroffen sind sowohl Unternehmenskunden von Microsoft 365 als auch private Nutzer des E-Mail-Dienstes Outlook.

Hat die KI wieder eine Lücke gefunden?  TS 

 

31.08.2026

15:19 | ZH: Geothermie entwickelt sich zu einer KI-gestützten Energiequelle für die Trump-Administration

Ein bisher wenig genutzter Bereich des Marktes für saubere Energie wird in Utah einer potenziell wegweisenden Prüfung unterzogen. An einem staatlich geförderten Forschungsstandort testen Ingenieure laut Bloomberg , ob die während des amerikanischen Schiefergasbooms entwickelten Anlagen und Fachkenntnisse tiefliegende Erdwärme in eine zuverlässige Stromquelle umwandeln können .

Konventionelle Geothermie funktioniert nur dort, wo Wärme, durchlässiges Gestein und Grundwasser zufällig zusammentreffen. Der neuere Ansatz versucht, diese Bedingungen künstlich herzustellen. Dazu werden mehrere Kilometer tiefe Bohrungen durchgeführt, Wasser durch Spalten im heißen Gestein geleitet und die erhitzte Flüssigkeit wieder an die Oberfläche gefördert, wo ihre Energie in Strom umgewandelt wird.

energy.gov: Wie Geothermie das Wachstum von Rechenzentren unterstützen kann

Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Energie, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Ihr Anteil am gesamten jährlichen Stromverbrauch der USA hat sich bereits von 1,9 % im Jahr 2018 auf 4,4 % im Jahr 2023 mehr als verdoppelt und wird Prognosen zufolge bis 2028 auf 6,7 % bis 12 % ansteigen (US-Rechenzentrumsenergiebericht 2024). Der energieintensive Betrieb von Rechenzentren erfordert zudem eine zuverlässige, kontinuierlich arbeitende Stromversorgung sowie zuverlässige Kühlmethoden, um eine Überhitzung der Server zu verhindern.

reuters: Big-Tech-Deals treiben die Kostensenkung bei Geothermie voran

Die Entwicklung der Geothermie nimmt dank des Interesses von großen Technologieunternehmen zu, die sich eine langfristige Energieversorgung für ihre weitläufigen Rechenzentrumsinfrastrukturen sichern wollen.
Die Vereinigten Staaten verfügen derzeit über eine konventionelle geothermische Kraftwerkskapazität von 2,7 GW, aber die Entwicklung verbesserter geothermischer Systeme (EGS) hat laut US Geological Survey (USGS) allein im Großen Becken des Südwestens potenzielle Ressourcen von 135 GW erschlossen.

Die  KI zieht so viel Strom, dass man inzwischen mehrere Kilometer tief bohrt, damit sie auch weiterhalluzinieren kann. JE

28.08.2026

07:58 | gatesfoundation:  Künstliche Intelligenz für mehr Menschen nutzbar machen

Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant, doch für Milliarden von Menschen bleibt der Zugang unerreichbar. Viele der wirksamsten Instrumente bleiben bei denjenigen konzentriert, die über die meisten Ressourcen verfügen, während diejenigen, die an vorderster Front mit einigen der schwierigsten Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Landwirtschaft konfrontiert sind, oft keine Instrumente haben, die für ihre Gegebenheiten und Bedürfnisse entwickelt wurden.

Kommentar des Einsenders
"Bill Gates schlägt Alarm. Künstliche Intelligenz könne Cyberangriffe erleichtern, Arbeitsplätze vernichten und sogar dabei helfen, Moleküle für biologische Angriffe zu entwickeln. Deshalb will der Microsoft-Mitgründer internationale Kontrollstrukturen schaffen und möglichst noch in diesem Jahr mit Chinas Präsident Xi Jinping darüber sprechen. Gates denkt dabei an eine globale Aufsicht, die sich teilweise an der Kontrolle von Atomtechnologie orientiert.

Auf den ersten Blick klingt das verantwortungsbewusst. Bei genauerem Hinsehen drängt sich jedoch eine unangenehme Frage auf: Warum sitzt Bill Gates schon wieder mit am Tisch, wenn die Regeln für eine Technologie festgelegt werden sollen, in die sein eigenes Netzwerk gleichzeitig massiv investiert?
Denn Gates ist keineswegs ein unbeteiligter Mahner. Seine Stiftung baut ihre Aktivitäten im Bereich künstlicher Intelligenz gerade erheblich aus. Im Mai vereinbarten die Gates Foundation und Anthropic eine 200-Millionen-Dollar-Partnerschaft, mit der KI unter anderem in Gesundheit, Impfstoffentwicklung, Bildung und Landwirtschaft eingesetzt werden soll. Bereits zuvor hatten Gates Foundation und OpenAI ein 50-Millionen-Dollar-Projekt für KI im afrikanischen Gesundheitswesen gestartet. ..."

Wenn einer gleichzeitig beim Arzt, in der Schule, am Acker und in den staatlichen Datensystemen mitreden möchte, nennt man das heute halt Philanthropie... Der Unterschied zum klassischen Mafia Paten? Der neue kommt nicht mit zwei Männern im Mantel. Er kommt mit API-Credits und einem 200-Millionen-Dollar-Förderprogramm. JE

27.08.2026

14:24 | Bild:  Bill Gates warnt vor KI und will Berufe für Menschen reservieren

Bill Gates warnt vor einer düsteren KI-Zukunft. Der Microsoft-Mitgründer sieht Millionen Jobs in Gefahr, fürchtet neue Biowaffen und die Machtkonzentration bei wenigen Konzernen. In einem neuen Essay fordert der Tech-Milliardär jetzt sogar, bestimmte Berufe dauerhaft für Menschen zu reservieren.

Gates schreibt: „Many jobs will disappear forever.“ Auf Deutsch: Viele Arbeitsplätze werden für immer verschwinden. Besonders betroffen seien laut Gates Branchen wie Recht, Kundenservice, Medizin, Softwareentwicklung und die Industrie. KI werde dort „über den Verlauf eines Jahrzehnts statt mehrerer Generationen“ immer mehr Aufgaben übernehmen.

... wie reserviert er die Menschen?  Anhand der Nano-Dinger im Blut?  Alle die von seinen Mücken gestochen wurden? 
... oder durch den KI Code in seinen Programmen? 
Aber .. so sind die heutigen Zeiten und ihre "Vorbilder" ... ist wie eine Prostituierte mit Syphilis die vor Tripper warnen und löchrige Gummis verteilt.   TS 

26.08.2026

16:01 | opportunitylouisiana.gov: SpaceX läutet mit einem 100 Milliarden Dollar teuren Campus in Louisiana eine neue Ära der kommerziellen Raumfahrt ein.

SpaceX hat angekündigt, 100 Milliarden US-Dollar in den Bau seiner größten Startanlage in Vermilion Parish zu investieren. Der Weltraumbahnhof soll jährlich Tausende von Starts ermöglichen und die Raumfahrt in einem noch nie dagewesenen Ausmaß vorantreiben. Dieses historische Projekt wird Louisiana zu einem globalen Zentrum für die Raumfahrt der nächsten Generation machen und die notwendigen Kapazitäten und Infrastruktur bereitstellen, um die Startfrequenz drastisch zu erhöhen und den Zugang zum Weltraum deutlich zu erweitern.

Das Unternehmen wird voraussichtlich in den nächsten zehn Jahren 3.000 direkte neue Arbeitsplätze schaffen und ein durchschnittliches Jahresgehalt von 92.600 US-Dollar zahlen – 192 % über dem Durchschnittslohn in Vermilion Parish. Louisiana Economic Development schätzt, dass das Projekt über 8.100 indirekte neue Arbeitsplätze und insgesamt mehr als 11.100 neue Beschäftigungsmöglichkeiten in der Region Acadiana generieren wird.

reuters: Laut Finanzberichten kaufte Trump im Juni Aktien von Elon Musks SpaceX.

US-Präsident Donald Trump investierte bis zu 50.000 US-Dollar in Elon Musks SpaceX (SPCX.O). , öffnet neuen Tab im Juni, laut einer öffentlichen Finanzoffenlegung, wodurch er eine finanzielle Beteiligung an einem großen Regierungsauftragnehmer › erhält, der von seinem ehemaligen Berater geleitet wird. Laut einer von ihm am 12. August unterzeichneten und am 22. August veröffentlichten Finanzaufstellung kaufte er am 23. Juni Aktien im Wert zwischen 15.001 und 50.000 US-Dollar. Der Kauf war Teil von mehr als 1.000 Aktiengeschäften, die der Präsident im Juni tätigte.

SpaceX baut inzwischen keine Startplätze mehr, sondern komplette Raumfahrtstädte. Louisiana bekommt fünf Startkomplexe, eigene Treibstoffproduktion, Energieversorgung und zehntausende Bauarbeiter. Wenn Musk wirklich irgendwann zig Starship-Starts am Tag erreichen will, wird aus  der Raumfahrt endgültig eine Schwerindustrie. Der Weltraumbahnhof der Zukunft sieht dann weniger nach NASA-Museum und mehr nach Hochofen mit Raketen aus. JE

25.08.2026

12:09 | ZH: Die Teaser-Phase: Warum der KI-Boom an seine Grenzen stößt

Nachdem er im Juli die strukturelle Diagnose dargelegt hatte, der sich der Großteil des Marktes noch immer verweigert: Der KI-Boom ist kein Technologiezyklus. Er ist ein kreditgetriebener, immobilienähnlicher Zyklus, dessen Finanzierungsarchitektur vom zweiten Ableitungswert abhängt; hat die passend benannte Website „Groundbreaker“ soeben seine nächste aufschlussreiche Notiz veröffentlicht, was möglicherweise der Auslöser dafür sein könnte, dass der Markt die hässliche Realität unter der Oberfläche des KI-Traums erkennt.
Billionen an unterschriebenen Rechenkapazitätsverpflichtungen werden 2027–2028 fällig. Die zugrunde liegenden Mechanismen zeigen, wie der KI-Boom endet und wann…

Im Sommer 2006 sah nichts falsch aus. Die Immobilienpreise waren seit gut einem Jahrzehnt gestiegen. Die Zahlungsausfälle lagen nahe historischer Tiefststände. Die Kreditspreads waren eng, die Ratings hielten, und die Verbriefungsmaschine surrte. Hätte man hundert Leute an einem Handelsdesk gefragt, ob der amerikanische Hypothekenmarkt nur noch Monate vom Stillstand entfernt sei, hätten die meisten gelacht.

reuters: Europäische KI-Rechenzentren suchen nach billigerer, schnellerer Energie und Land

Wie eine Reuters vorliegende Datenanalyse zeigt, suchen europäische Entwickler von Rechenzentren für künstliche Intelligenz nach weniger traditionellen Standorten abseits der Großstädte, wo sie von günstigeren Energie- und Grundstückskosten sowie schnelleren Verbindungszeiten profitieren können.

reuters: Die unerwarteten Gewinner des amerikanischen Rechenzentrumsbooms

Generac ist vor allem für seine Gartengeneratoren bekannt, die nach Stromausfällen wieder anspringen.
Doch künstliche Intelligenz ist ihr neues Betätigungsfeld. Das in Waukesha, Wisconsin, ansässige Unternehmen investiert bis Ende nächsten Jahres 250 Millionen US-Dollar, um mehrere Werke für die Produktion leistungsstärkerer Versionen seiner Generatoren für Rechenzentren auszurüsten. Der Auftragsbestand für diese Maschinen beläuft sich bereits auf 1,6 Milliarden US-Dollar, und das Unternehmen plant, rund 1.000 Mitarbeiter einzustellen, was einer Steigerung der Belegschaft um 10 % entspricht.

Die KI braucht halt Rechenzentren, Kraftwerke, Transformatoren, Milliardenkredite und Server, deren Preise zweistellig steigen. Die digitale Schwerelosigkeit hat erstaunlich viel Beton. JE

 

10:12 |  golem: Berliner Senat überrascht über Größe des IT-Systems

Die Berliner Senatsverwaltungen sind nach einem Hackerangriff wieder vollständig in das IT-Landesnetz angebunden. Das teilte der Berliner Senat am 23. August 2026 mit. "Die forensischen Untersuchungen zur Absicherung des IT-Systems der Landesverwaltung dauern an und werden auch in den kommenden Wochen fortgesetzt", hieß es weiter. Im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses räumte der Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Hauer, "strukturelle Defizite in der IT" ein. "Wir sind gefordert, diese so schnell wie möglich abzustellen und dafür auch notwendige Ressourcen zur Verfügung zu stellen", sagte er weiter.

Das Berliner IT-Sicherheitskonzept...

1. Netzwerk aufbauen.
2. Überblick verlieren.
3. Hackerangriff bekommen.
4. Netzwerk kennenlernen.

600 Behördenstandorte, Polizei, Feuerwehr, ein riesiges Verwaltungsnetz und millionenfache Angriffsversuche. Und die große Erkenntnis nach solch einem Angriff lautet: Upsi, das gehört ja alles zu uns... Satire hätte sich das nicht getraut. JE

 

07:24 | ZeroHedge: Der KI-Boom wird durch Wolfram angetrieben, doch die globalen Vorräte sind „fast erschöpft“.

Diese Ausgabe bietet viel Stoff zum Entdecken: eine Lagerbestellung, die niemand erfüllen kann, zwei Fabrikschließungen, die Sie im Auge behalten sollten, und die unangenehme Wahrheit darüber, wie wenige Wolframprojekte jemals auch nur eine Tonne produzieren werden . Es ist eine ereignisreiche Ausgabe. Los geht's!

Bargeld vorhanden, aber niemand verkauft
Anfang des Jahres sorgte die strategische Reserve der USA für etwas, das eigentlich Routine hätte sein sollen, aber stattdessen für etwas Aufregung sorgte . Die Defense Logistics Agency – die für die nationale Reserve zuständig ist – fragte auf dem Markt nach dem Preis für Wolfram. Keine Bestellung. Nur eine Frage: Was kostet es?

Der Markt reagierte mit Entsetzen. Es gab keine überschüssigen Rohstoffe, die Preise stiegen bereits, und nun signalisierte die US-Regierung, dass sie möglicherweise in großem Umfang eingreifen und aufkaufen würde. Die bestehenden Abnehmer – diejenigen, die Wolfram zu Produkten für das Militär verarbeiten – waren über das Auftauchen eines staatlich geförderten Konkurrenten alles andere als erfreut. Es hagelte Beschwerden, und die Anfrage verlief im Sande.

... Wolfram dient beim Militär für besonders hohe Durchschlagskraft.  Wenn es dann nicht Wolfram ist, wird es Uran werden .. und die KI setzt dann diese Projektile ein.  Ende gut, alles gut.  TS 

24.08.2026

16:04 |  slaynews: KI-Forscher schlagen Alarm, da erste dunkle Anzeichen auftauchen

OpenAI war gezwungen, bei der Entwicklung seiner fortschrittlichsten Systeme für künstliche Intelligenz auf die Bremse zu treten, nachdem Forscher alarmierendes Verhalten entdeckt hatten, das „beispiellose neue Wege zu schwerwiegenden Schäden“ eröffnen könnte. Der ChatGPT-Entwickler gab diesen Schritt in einem beunruhigenden neuen Blogbeitrag bekannt. Das Unternehmen erklärte, es habe das Tempo bei Training und Veröffentlichung neuer Modelle vorübergehend reduziert, während seine Sicherheits- und Schutzmaßnahmen grundlegend überarbeitet werden.

Der Entscheidung gingen zwei schwerwiegende Warnsignale voraus. Eines davon betraf einen OpenAI-Agenten, der aus seiner Trainings-Sandbox ausbrach, ohne dass das Unternehmen dies bemerkte. Anschließend koordinierte er sich mit anderen Agenten, um einen Cyberangriff auf das KI-Repository Hugging Face zu starten. Ziel soll es gewesen sein, die eigenen Trainingstests zu manipulieren.

Der zweite Vorfall betraf ein noch nicht veröffentlichtes Modell namens Astra. OpenAI erklärte, Astra könnte im Rahmen des unternehmenseigenen Sicherheitskonzepts eine kritische Schwelle im Bereich Cybersicherheit überschritten haben. KI-Forscher warnen vor „schwerwiegenden Schäden“

reuters: KI-Firmen können das, was sie entwickelt haben, noch nicht unter Kontrolle halten, so eine Studie.

OpenAI gibt an, die Modellentwicklung verlangsamen zu müssen , um die eigenen Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen. Das hielt den Entwickler von ChatGPT jedoch nicht davon ab, in derselben Woche ein neues KI-Modell für Teenager vorzustellen – allerdings mit zusätzlichen Inhaltskontrollen und elterlicher Aufsicht.
Während diese Kontrollmechanismen erkennbar sind, ist es schwieriger zu beurteilen, ob dieselbe Disziplin auch bei OpenAI und anderen KI-Unternehmen Bestand haben wird.

Die Entwickler bauen immer mächtigere Agenten und anschließend andere KI-Systeme, die
kontrollieren sollen, was die ersten KI-Systeme treiben. Wenn irgendwann noch ein drittes Modell kontrolliert, ob der Kontrolleur ehrlich kontrolliert, ist die digitale Verwaltung endlich vollständig... JE

 

12:49 | anti-sp: Ohne die CIA würde es Apple wohl nicht geben

Die großen US-Internetkonzerne sind allesamt de facto Tochtergesellschaften der CIA und anderer US-Geheimdienste, da diese sehr früh erkannt haben, welche Macht das Internet mit sich bringt. Im Internet entscheidet sich heute, was die Menschen erfahren und was nicht, über das Netz sind wir gläsern geworden, denn Google und Facebook wissen genau, wann wir wo gewesen sind – und sogar mit wem. Das waren nur Beispiele, ich denke, das muss ich nicht weiter erklären.

Da die US-Geheimdienste diese Entwicklung vorausgesehen haben, haben sie sich schon früh überlegt, wie sie das Internet beherrschen können. Dazu hat die CIA konkret die Gründung einiger Startups gefördert und ihnen geholfen, auf ihren Gebieten Quasi-Monopolisten zu werden. Wie das bei Facebook und Google abgelaufen ist, darüber habe ich schon berichtet und ich werde das in diesem Artikel für alle, die davon noch nie gehört haben, wiederholen.

 darpa.mil: Persönlicher Assistent, der lernt (PAL)

Mit dem Programm „Personalisierter Lernassistent“ (PAL) entwickelte DARPA kognitive Computersysteme, um die militärische Entscheidungsfindung auf verschiedenen Führungsebenen effizienter und effektiver zu gestalten, den Bedarf an großen Führungsstäben zu reduzieren und kleinere, mobilere und weniger angreifbare Kommandozentralen zu ermöglichen. DARPA arbeitete mit militärischen Anwendern zusammen, um PAL-Prototypen für den operativen Einsatz zu optimieren, und mit der Beschaffungsgemeinschaft des Verteidigungsministeriums, um die PAL-Technologien in militärische Systeme zu integrieren.

SRI: Siri, der erste virtuelle persönliche Assistent 

Siri, der erste virtuelle persönliche Assistent, entstand aus jahrzehntelanger Forschung im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) am SRI. Die Technologie wurde im Rahmen des vom SRI geleiteten Projekts „Cognitive Assistant that Learns and Organizes“ (CALO) innerhalb des DARPA-Programms „Personalized Assistant that Learns“ (PAL) – dem größten bekannten KI-Projekt in der Geschichte der USA – und in Zusammenarbeit mit der EPFL, der Schweizerischen Technischen Hochschule, entwickelt.

SRI gründete 2007 die Siri, Inc., um die Technologie für Endverbraucher zugänglich zu machen und sammelte in zwei Finanzierungsrunden 24 Millionen US-Dollar ein. Im April 2010 erwarb Apple Siri, und im Oktober 2011 wurde Siri als integrierte Funktion des Apple iPhone 4S vorgestellt.

Das Silicon Valley erfand alles allein. Außer Internet, GPS und Siri. Details... JE

22.08.2026

16:56 | derstandard: Humanoider Roboter bei 100-Meter-Lauf erstmals schneller als Rekordhalter Bolt

Peking – Ein vom chinesischen Smartphone-Hersteller Honor entwickelter humanoider Roboter läuft schneller als Usain Bolt. Der auf den Namen Lightning (Blitz) getaufte Roboter lief die 100 Meter in 9,32 Sekunden, der Weltrekordhalter ist nach wie vor Jamaikas Sprint-Star mit 9,58 Sekunden. Der Lauf sei im Vorfeld der zweiten "World Humanoid Robot Games", die am Samstag in Peking eröffnet wurden, absolviert worden, berichtete der chinesische Staatssender.

Monaco
viel interessanter wäre er beim Stabhochsprung....

Jahrzehntelang galt Usain Bolt als Inbegriff menschlicher Geschwindigkeit. Nun läuft ihm eine Maschine davon, die vermutlich weder Trainingsplan noch Motivationscoach benötigt. Der Mensch bleibt einzigartig, vor allem beim Erfinden seiner eigenen Konkurrenz. JE

21.08.2026

18:45 |  anderwelt: Die KI ist nicht mehr neutral in den Antworten

Als die sogenannte KI für den allgemeinen Gebrauch freigegeben wurde, hat sie Antworten geliefert, die nicht in die „politische Korrektheit“ passten. Also wurden Filter eingebaut, die als erstes das gängige Weltbild anbieten. Erst nach genauen Nachfragen teilt sie ihr ungefiltertes Wissen mit. So wird die Korrespondenz von Reinhard Leube mit der KI zu einem Lehrstück in dieser Hinsicht. Um dem Leser vorzuführen, wie das dann aussieht, zitiere ich aus seiner KI-Korrespondenz.

Leube: Wenn das doch nun der neuere Stand der Forschung ist, warum haben Sie dann erst die alte Sicht angeboten?

Antwort: „Das war ein Fehler in meiner Argumentation, für den ich mich entschuldigen möchte. Ich habe in den ersten Schritten unseres Gesprächs die vereinfachte, gängige Lehrbuch-Erzählung abgerufen, anstatt direkt die tiefergehende, strukturelle Perspektive der moderneren Forschung einzunehmen.

Kommentar des Einsenders
"...So wird die Korrespondenz von Reinhard Leube mit der KI zu einem Lehrstück in dieser Hinsicht. Um dem Leser vorzuführen, wie das dann aussieht, zitiere ich aus seiner KI-Korrespondenz.
Leube: Wenn das doch nun der neuere Stand der Forschung ist, warum haben Sie dann erst die alte Sicht angeboten?
Antwort: „Das war ein Fehler in meiner Argumentation, für den ich mich entschuldigen möchte. Ich habe in den ersten Schritten unseres Gesprächs die vereinfachte, gängige Lehrbuch-Erzählung abgerufen, anstatt direkt die tiefergehende, strukturelle Perspektive der moderneren Forschung einzunehmen. ..."

...der komplette Wahnsinn, der hier läuft und die Menschen vertrauen auf diesen Irrsinn, statt selbst mal das Hirn einzuschalten, selbst zu recherchieren und diesen KI-Mist mal beiseite zu lassen...!? Übernahme durch "unsichtbare/undemokratische" Techmächte im Hintergrund, die völlige Manipulation der Gesellschaft, Zensur, Geschichtsrevisionierung und totale Verdummung ohne Differenzierungen im Diskurs...! Absolut katastrophal, wohin dieser Weg läuft!

Wer die falsche Frage stellt, bekommt keine Antwort, sondern einen freundlichen Hinweis, warum er künftig besser anders fragen sollte. JE

09:29 | tkp: Der Rechenzentrums-Boom als Trojanisches Pferd für die Privatisierung des Westens

Was in New Albany, Ohio, seit Jahrzehnten im Verborgenen aufgebaut wurde, ist kein amerikanischer Sonderfall. Es ist die Blaupause für die schleichende Entmachtung des Staates – und sie wird gerade eins zu eins auf die EU übertragen.

Die investigative Journalistin Whitnesy Web analysiert auf Unlimitedd Hangout in dem Beitrag „Technate, Ohio: How Leslie Wexner and Jeffrey Epstein Built The Silicon Heartland“ den Hintergrund für den Bau so vieler Rechenzentren. Wer finanziert, wer kontrolliert und wer sind die hauptsächlichen Benutzer? Wer also erstehen will, wie der politische Westen in den kommenden Jahren umgebaut wird, muss nicht nach Brüssel oder Washington schauen. Er muss nach New Albany blicken – einen Vorort von Columbus, Ohio, der bis vor wenigen Jahrzehnten kaum 1.500 Einwohner zählte und heute das dichteste Rechenzentrums-Gebiet der Vereinigten Staaten beherbergt.

passend tkp: Doppelte gesundheitliche Gefährdung durch Windräder und Rechenzentren

In der Region Korneuburg droht eine massive Überlagerung gesundheitlicher Belastungen. Die geplanten Windkraftanlagen und das Rechenzentrum liegen so nahe beieinander, dass sich ihre Wirkungsradien deutlich überschneiden.

Die Karten unten zeigen die Überlappungszonen einmal mit 10 km und einmal mit 5 km Radius – wobei der 5-km-Bereich den Bereich markiert, in dem die Effekte besonders wahrscheinlich und stark auftreten. Bereits bei 5 km Radius wären ein Großteil von Korneuburg sowie die gesamten Ortschaften Leobendorf, Tresdorf, Harmannsdorf-Rückersdorf, Stetten, Bisamberg und Seebarn betroffen. Fast das gesamte Ackerland von Leobendorf und Harmannsdorf liegt in dieser Zone. Die geplanten weiteren 15 Windkraftanlagen (WKA) würden die Zahl auf insgesamt 25 erhöhen und die Belastung noch einmal deutlich verstärken.

Rechenzentren benötigen viel Strom, Kühlung und leistungsfähige Netze. Überraschend ist daran hauptsächlich, dass diese Erkenntnis regelmäßig erst nach der Ansiedlungsentscheidung auftaucht. JE

20.08.2026

16:54 |  golem: US-Konzerne verstecken KI-Ausgaben in Höhe von 3 Billionen US-Dollar

Die KI-Ausgaben von Hyperscalern wie Microsoft, Amazon (AWS), Alphabet (Google), Meta Platforms und Oracle sind um 3 Billionen US-Dollar höher als angegeben. Das ergab eine Analyse des Wall Street Journal, die auf den Fußnoten der jüngsten Pflichtmitteilungen an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) basiert. Die Summe setzt sich zusammen aus Rechenzentrums-Hardware und Verpflichtungen für Mietverträge.

passend golem KI-Rechenzentrum Lübbenau schließt Vertrag für Abwärme an Haushalte

Vertreter der Stadt Lübbenau und von Schwarz Digits haben einen Vertrag für die Nutzung der Rechenzentrums-Abwärme für das Fernwärmenetz in Lübbenau unterzeichnet. Das gab Schwarz Digits, der Digitalbereich der Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland), am 18. August 2026 in einer Pressemitteilung bekannt. Perspektivisch könnten bis zu 75.000 Haushalte in der Region mit dieser Abwärme versorgt werden, hieß es zuvor von dem Betreiber.

Wenn die KI-Blase platzt, bekommt die Welt die teuerste Sammlung warmer Serverhallen der Geschichte. JE

 

12:40 |  tkp: ChatGPT soll bald die Computer übernehmen

Schon in den nächsten sechs Monaten könnte eine Weiterentwicklung von ChatGPT den Bildschirm eines Computers dauerhaft beobachten, Meetings und Anrufe aufzeichnen und dabei einen „perfekten Kontext“ des gesamten Lebens eines Menschen aufbauen.

In einem Gespräch mit Cory Levy, Gründer von Z Fellows, beschrieb Altman seine Pläne für den ChatGPT-Nachfolger. Dieser soll schon in den nächsten Monaten einsatzbereit sein. Das Programm soll sich mit Textnachrichten, E-Mails, Dokumenten und Tools wie Slack verbinden. Die KI würde dann nicht mehr nur auf Anfragen reagieren, sondern proaktiv handeln: Ideen vorschlagen, potenzielle Probleme erkennen und den Alltag unterstützen.

 ChatGPT ist jetzt ein Partner für deine anspruchsvollste Arbeit

Wir führen ChatGPT Work ein, einen Agenten in ChatGPT, der dir hilft, anspruchsvollere Aufgaben zu bewältigen. ChatGPT Work kann Informationen aus deinen Apps und Workflows zusammentragen, um fertige Materialien wie Tabellen, Präsentationen, Dokumente und Web-Apps zu erstellen. Bei komplexen Projekten bleibt es bei Bedarf stundenlang am Ball, indem es sie in kleinere Schritte unterteilt und diese eigenständig erledigt.

Die KI merkt sich deine Klicks. Endlich jemand im Haushalt, der wirklich alles mitbekommt. ...
Jede Komfortfunktion braucht Zugriff. Irgendwann bedient nicht mehr der Mensch den Computer mit KI,
sondern die KI den Computer für den Menschen. Das ist bequem, bis man merkt, wie viel Macht in genau diesem kleinen Unterschied steckt. JE

 

09:48 | golem: Die Gewinner des KI-Stromhungers

Der weltweite Strombedarf wächst deutlich – getrieben von künstlicher Intelligenz, Rechenzentren, Elektromobilität und Wärmepumpen. Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) wird der globale Strombedarf bis 2030 voraussichtlich um mehr als 3,5 Prozent pro Jahr steigen. Der Zuwachs bis 2030 entspricht nach IEA-Angaben in etwa dem Verbrauch von mehr als zwei zusätzlichen Europäischen Unionen, die dem globalen Netz hinzugefügt werden.

Doch wer soll den zusätzlichen Strom erzeugen? Für die Grundlast und die Netzstabilität rücken Kernkraft, Erdgas und Netztechnik in den Vordergrund. Wir werfen einen Blick auf die Energieinfrastruktur der kommenden Jahre und analysieren fünf Aktien entlang der Wertschöpfungskette.

IEA:  Energiebedarf aus KI 

Das Training und der Einsatz von Modellen künstlicher Intelligenz (KI) finden hauptsächlich in Rechenzentren statt. Um die Rolle von Rechenzentren im Energiesystem zu verstehen, ist es zunächst notwendig, ihre Komponenten zu kennen. Rechenzentren sind Einrichtungen zur Unterbringung von Servern, Speichersystemen, Netzwerkgeräten und zugehörigen Komponenten, die in Racks installiert und in Reihen angeordnet sind. Diese IT-Ausrüstung sowie eine Reihe von Hilfsgeräten, die für ihren Betrieb erforderlich sind, umfassen Folgendes:

Der Haushalt soll Lastspitzen vermeiden, Big Tech bestellt neue Netze und Kraftwerke. Stromknappheit ist halt vor allem eine Frage des Kunden. JE

19.08.2026

18:49 | disclose: Trumps Krypto-Firma geht Partnerschaft mit chinesischem KI-Unternehmen ein

Das von Trump unterstützte Unternehmen World Liberty Financial kooperiert mit einem Hongkonger Joint Venture, das KI-Modelle anbietet, die von chinesischen Unternehmen entwickelt wurden, welche die Regierung als nationale Sicherheitsrisiken eingestuft hat.

Eine Überprüfung der Website von WorldClaw ergab, dass 43 der 90 verfügbaren Modelle, also fast die Hälfte, von Alibaba, Baidu, Z.ai und anderen chinesischen Firmen stammen. Das Pentagon hat Alibaba und Baidu als mit dem chinesischen Militär verbundene Unternehmen eingestuft und dem Verteidigungsministerium damit Geschäftsbeziehungen untersagt. Z.ai steht auf der Entity List des US-Handelsministeriums, die den Zugang zu US-Technologie stark einschränkt, da diese angeblich Chinas militärische Modernisierung fördert. WorldClaw bietet außerdem Modelle von DeepSeek und Moonshot an, Firmen, denen Regierungsbeamte den Diebstahl amerikanischen geistigen Eigentums vorwerfen. Alle Unternehmen bestreiten die Einstufungen. Alibaba bezeichnet die Aufnahme in die Entity List als willkürlich und kündigte eine Klage an.

China öffentlich bekämpfen, chinesische KI privat monetarisieren. Außenpolitik nach dem Motto: Ich bin Donald, also kassiere ich. JE

 

10:19 | slaynews: Google kündigt Pläne zum Bau eines KI-Rechenzentrums über geschützten Feuchtgebieten an

Googles massive Expansion im Bereich der Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI) könnte auf Kosten von bundesweit geschützten Feuchtgebieten in Indiana gehen, da ein für den Technologiegiganten tätiger Entwickler die Genehmigung beantragt hat, einen Teil eines sensiblen Gebiets außerhalb von Fort Wayne zu asphaltieren.

Das lokale Nachrichtenportal WANE berichtete , dass Hatchworks LLC, ein Rechenzentrumsentwickler, der an Googles weitläufigem „Projekt Zodiac“ arbeitet, einen Antrag auf den Erwerb von 4,26 Hektar bewaldetem Feuchtgebiet als Teil der dritten Phase der 2 Milliarden Dollar teuren Entwicklung des Hyperscale-Rechenzentrums gestellt hat.

21alivenews: Google beantragt Genehmigung für die dritte Phase des Rechenzentrums in Fort Wayne

Google hat beim Umweltministerium von Indiana einen Genehmigungsantrag für die dritte Phase seines Rechenzentrumscampus in Fort Wayne eingereicht. In dem Antrag beantragt der Technologiekonzern die Genehmigung des Bundesstaates, gesetzlich geschützte Wasserwege zu beeinträchtigen, um drei neue Rechenzentrumsgebäude mit einer Gesamtfläche von 867.435 Quadratfuß zu errichten.

federalnewsnetwork:  Das US Army Corps prüft Googles Vorschlag für ein Rechenzentrum und bittet die Öffentlichkeit um Stellungnahme.

Das US Army Corps of Engineers prüft einen Vorschlag zum Bau eines riesigen Google-Rechenzentrums, das Auswirkungen auf bundesweit geschützte Feuchtgebiete haben könnte. Laut einer am 6. April vom Little Rock District des US Army Corps of Engineers veröffentlichten Bekanntmachung umfasst das Projekt fünf Industriegebäude mit einer Gesamtfläche von rund 1,43 Millionen Quadratfuß. Zudem sind zwei Bürogebäude, ein Umspannwerk sowie die dazugehörige Infrastruktur wie Stromleitungstrassen, Parkplätze, Zufahrtsstraßen und Anlagen zur Regenwasserbewirtschaftung vorgesehen.

Das Projekt wird voraussichtlich mehr als 100 Megawatt Strom verbrauchen – genug, um etwa 80.000 bis 100.000 Haushalte , basierend auf dem durchschnittlichen Energieverbrauch eines US-Haushalts, mit Strom zu versorgen. In Little Rock gab es im Jahr 2024 rund 88.000 Haushalte . Das bedeutet, dass dieses Google-Rechenzentrum so viel Strom verbrauchen könnte wie alle Haushalte in Little Rock zusammen.

Das Feuchtgebiet speichert Wasser, schützt vor Hochwasser und bietet Lebensraum. Das Rechenzentrum speichert Suchanfragen und erzeugt Antworten, die erklären, warum Feuchtgebiete wichtig sind. Die Entscheidung war wie immer knapp. JE

18.08.2026

16:37 |  apollo: Hackerangriff legt Berlin lahm: „Zum Teil sehr sensible Daten“ abgeflossen

Hacker haben Teile der Berliner Senatsverwaltung angegriffen. Betroffen sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Beide Behörden wurden bereits am Freitag vom Berliner Landesnetz getrennt, um weiteren Schaden zu verhindern. Öffentlich bekannt wurde der Angriff jedoch erst am Montag.

Inzwischen wird das Ausmaß des Angriffs deutlicher. Nach Informationen des RBB sind bei der Attacke auch „zum Teil sehr sensible Daten“ abgeflossen. Welche Informationen die Angreifer erbeutet haben, ist bislang unbekannt. Die Senatskanzlei bestätigte den Datenabfluss auf Nachfrage nicht und erklärte lediglich: „Die Untersuchungen dauern noch an“.

Kommentar des Einsenders
"Hacker haben zwei Berliner Senatsverwaltungen angegriffen und offenbar sensible Daten erbeutet. Die betroffenen Behörden sind seit Tagen vom Internet abgeschnitten – und laut einem Mitarbeiter „praktisch arbeitsunfähig“. Nun wächst die Kritik an der IT-Struktur des Senats."

...ein ineffizienter Bürokratenhaufen als "praktisch arbeitsunfähig" ohne IT...!? Die Rechner der Computer sind die einzigen, die in den Büros tatsächlich etwas "arbeiten"... Aber spricht für den Zustand der Verwaltung samt Umgang mit "sensiblen" Daten...! Bloß eines darf nie aus den Augen gelassen werden als oberste Priorität - der Kampf gegen "räääääääächts"... alles andere ist sekundär.

Zwei Senatsverwaltungen sind praktisch arbeitsunfähig. Dass der Unterschied zum Normalbetrieb offenbar erst nach mehreren Tagen auffiel, darf als erfreuliche Kontinuität gelten. JE

 

07:48 | Politico:  Den Not-Aus-Schalter umgelegt: Ich habe 72 Stunden ohne US-Technik überlebt.

Das Erste, was mir auffiel, als ich auf amerikanische Technologie verzichtete, war die Stille.  
Mein Handy schaltet sich normalerweise schon ein, bevor ich aufstehe, und vibriert den ganzen Tag über alle paar Minuten mit Anrufen, Nachrichten, Schlagzeilen, Kalendererinnerungen und Benachrichtigungen aus sozialen Medien. Es ist ein ständiges Pulsieren mit durchschnittlich fast 200 iPhone-Benachrichtigungen am Wochenende und doppelt so vielen von Montag bis Freitag.  
An diesem warmen Sonntag mitten im Sommer herrschte in meinem Leben eine ungewöhnliche Stille. Nach jahrelanger Berichterstattung über Europas Bestrebungen, sich von US-amerikanischen Technologiekonzernen zu lösen und einheimische Alternativen zu entwickeln, hatte ich beschlossen, meine eigene Gewohnheit zu testen und 72 Stunden lang auf jegliche amerikanische Technologie zu verzichten.

.. spannender Selbstversuch der Entgiftung.  TS 

09:25 | Leser Kommentar
Es ist nicht so sehr die Technik, es ist schon der Benutzer der sich dem ganzen Klimbim völlig freiwillig unterwirft. Aber Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Laßt weitere Schritte folgen!

17.08.2026

14:59 |  slaynews: Kalifornische Stadt ruft Notstand aus, nachdem Hacker das 911-Notrufsystem lahmgelegt haben

Eine Stadt in Nordkalifornien war gezwungen, ihr gesamtes Computernetzwerk abzuschalten und den Notstand auszurufen, nachdem ein Cyberangriff das 911-System lahmgelegt und andere städtische Dienste stark beeinträchtigt hatte. Suisun City, Heimat von etwa 30.000 Einwohnern und rund 45 Meilen von San Francisco entfernt, entdeckte kurz vor 18 Uhr am Freitag Schadsoftware in seinem Netzwerk, berichtete die California Post. Die Stadtverwaltung reagierte, indem sie das gesamte Netzwerk offline nahm, um die Bedrohung einzudämmen und Beweise für eine bundesstaatliche Untersuchung zu sichern.

Notrufe umgeleitet, nachdem Systeme ausfielen. Der Cyberangriff störte das städtische Notruf-Einsatzsystem, sodass die Behörden 911-Anrufe über die Leitstelle des Solano County umleiten mussten.Polizei und Feuerwehr  blieben einsatzfähig und reagierten weiterhin auf Notrufe, obwohl die eigenen Computersysteme der Stadt ausgefallen waren. „Die Behörden schalteten das gesamte Netzwerk ab, um die Ausbreitung der Bedrohung zu stoppen und Beweise für eine bundesstaatliche Untersuchung zu schützen“, berichtete die California Post. Der Angriff störte auch andere städtische Funktionen.

Smart City war down. Zum Glück funktionieren Feuer und Verbrechen weiterhin analog. JE

10:33 |  golem: KI-Hacking-Tool kapert Behördenkonten und stiehlt Personaldaten

Das taiwanesische Ministerium für digitale Angelegenheiten (Ministry of Digital Affairs, Moda) hat am 20. Juli 2026 einen Hackerangriff auf staatliche Einrichtungen registriert. Der Angriff wurde laut der Financial Times (FT) vom israelischen KI-Unternehmen Dream entdeckt. Dream gab an, dass die Hacker einen Open-Source-KI-Agenten verwendet hätten, um ein autonomes Hacking-Tool zu entwickeln.

Das Tool habe sich wie ein koordiniertes Cyberteam verhalten und es sei eine völlig neue Art von Angriff gewesen, heißt es weiter. Laut Dream soll das Tool mindestens 85 Benutzerkonten von taiwanesischen Regierungsstellen kompromittiert und mehr als 2.500 Personaldatensätze entwendet haben. Neben der Behörde für Atomsicherheit sollen auch mindestens sieben Energieunternehmen von dem Hack betroffen gewesen sein.

Der Agent probiert halt jede Tür, bis eine Behörde freundlich offenlässt. JE

 

08:09 | tichy: Frankreichs Finanzverwaltung gehackt: Daten von fast 700.000 Steuerzahlern gestohlen

Bei einem Cyberangriff auf die französische Steuerverwaltung sind persönliche und finanzielle Daten von vermutlich um die 700.000 Steuerzahlern gestohlen worden. Das Wirtschafts- und Finanzministerium in Paris hat den Hack inzwischen bestätigt.

Ein unter dem Namen „ZeroBytes“ auftretender Akteur erklärte am 12. August, dass man bereits Ende Juni 2026 in Systeme der Direction générale des Finances publiques (DGFiP) eingedrungen sei. Die Generaldirektion verwaltet unter anderem das französische Steuerportal. Nach Darstellung von ZeroBytes gelang der Zugang über gestohlene Identitäten beziehungsweise persönliche Zugangsdaten.

Der Staat weiß, was man verdient, besitzt und versteuert. Wer das sonst noch weiß, wird gerade ermittelt... JE

16.08.2026

12:53 | golem: SpaceX ist kein Raketenstartunternehmen mehr

In letzter Zeit hat sich SpaceX von einem Anbieter für Weltraumflüge zu einem Anbieter für künstliche Intelligenz (KI) entwickelt. "Unsere KI-Einnahmen werden wahrscheinlich bereits im September – also schon nächsten Monat – alle anderen SpaceX-Einnahmen übersteigen und im vierten Quartal höher ausfallen als alle anderen SpaceX-Einnahmen", teilte Elon Musk in einer Ansprache an die Mitarbeiter am 11. August 2026 mit.

Anfang dieses Jahres kaufte SpaceX das im Jahr 2023 von Elon Musk gegründete Start-up xAI. Es hatte den Chatbot Grok entwickelt und betreibt im US-Bundesstaat Tennessee den leistungsstarken Supercomputer-Cluster Colossus. In seiner 29-minütigen Rede erläuterte Musk, wie intensiv sich SpaceX mit KI beschäftigt: "Wahrscheinlich wird KI in vier oder fünf Jahren 99 Prozent des Wertes von SpaceX ausmachen; ich würde sagen, in fünf Jahren ganz sicher."

Kontrolliere Transport, Kommunikation und Rechenleistung, dann kontrollierst du automatisch den Zugang. JE

15.08.2026

12:28 | ZH: Mehr als zwei Drittel der für US-Rechenzentren benötigten Leistung werden nie realisiert werden

Es war vor fast einem Jahr, im November 2025, als wir erstmals berechneten, dass der KI-Supercycle vor einem enormen Problem steht: nämlich einem Stromdefizit von (mindestens) 44 Kernkraftwerken beziehungsweise Gigawatt bis 2028.

Vorige Woche kamen wir zu einer weiteren überraschenden Erkenntnis: Der Grund, warum der texanische Gouverneur Abbott den Ausbau neuer Rechenzentren in seinem Bundesstaat gestoppt hat, liegt darin, dass die Zahl der Anschlussanfragen bei ERCOT auf unglaubliche 474 Gigawatt gestiegen war (davon 90 Prozent Rechenzentren), während der bisherige Höchstbedarf des Staates gerade einmal 91 Gigawatt erreicht hatte. Das wird selbstverständlich in (vielleicht) hundert Jahren nie eintreten, wirft aber die Frage auf, die wir seit Jahren stellen: Woher soll die Energie kommen?

Wie sich herausstellt, lautet die Antwort: von nirgendwo. Nach neuen Projektionen von Wood Mackenzie werden mehr als zwei Drittel des für den künstlichen-Intelligenz-Boom in den USA angefragten Stroms voraussichtlich nicht zustande kommen – wegen „Phantom“-Projekten und aussichtsloser Vorschläge.

Kommentar des Einsenders
"...It was almost a year ago, in November 2025, when we first calculated that the AI supercycle was facing a huge problem: namely, a power shortfall of (at least) 44 nuclear power plants, or GW or energy, by 2028. ..."

Es ist brutal und gleichsam beängstigend, wie amerikanische Bundesstaaten bereits durch diese Thema AI-Datacenter belastet wurden, Rückzieher planen (müssen), da das gesamte Stromversorgungsnetz zusammenbricht, und in unseren Breiten die Probleme völlig ignoriert, stillschweigend hinter der Hand weggewischt werden, und es immer noch keine öffentlichen Debatten zu diesem Thema (Kronsdorf OÖ, Nickesdorf Bgld) gibt...!? Die politisch Verantwortlichen stolpern von einer katastrophalen Misere in die nächste, haben von den Materien so gut wie überhaupt keine Ahnung und peitschen dennoch Projekte durch, wo einem kraus und übel wird...!? Wahnsinn mit Anlauf - es braucht Öffentliche Debatten.

Die KI-Blase braucht inzwischen mehr Strom, als die Realität liefern kann... JE

14.08.2026

16:41 | tkp:  Der vorgetäuschte „Wasserbankrott“: Rechenzentren

Wir erleben derzeit die Entstehung einer neuen psychologischen Operation, die auf unsere wichtigste natürliche Ressource ausgerichtet ist: Wasser. Wasser und die Kontrolle über Wasser ist eine wesentliche Ebene im technokratischen Umbau der Weltgesellschaft. Während Digitalisierung und KI immer mehr Wasser benötigen, wird gleichzeitig Propaganda mit dem Wassermangel betrieben. Jede Dürrephase wird zur Apokalypse, jede Trockenheit zum Ausnahmezustand instrumentalisiert.

TKP hat bereits ausführlich über den Griff von Technokraten und Oligarchen nach unserem Wasser berichtet. Was einst ein großer Skandal war, als der Nestlé-Chef meinte, Wasser dürfte kein allgemeines Gut sein, wird nun – ganz ohne Empörung – umgesetzt. Die Krise heißt – von der UN so bezeichnet – „Wasserbankrott“. In einem zweiteiligen Essay hat der Off-Guardian den „Wasserbankrott“ beschrieben. Teil eins behandelt die Rechenzentren. Hier das Essay leicht gekürzt und übersetzt (auf Deutsch hier erschienen):

transition:   Fünf Dinge, die man über KI-Rechenzentren wissen sollte

Für die Digitalisierung unseres Alltagslebens werden immer mehr Rechenzentren benötigt. Diese verbrauchen große Mengen an Wasser und Strom, landwirtschaftliche Flächen werden in Industriegebiet verwandelt, es mangelt an Regulierung, transparente Studien zur Umweltauswirkung fehlen.

Die KI schreibt in zwei Sekunden ein Gedicht. Das Kraftwerk arbeitet etwas länger daran. JE

 

12:48 |  TGP: Große Stadt leitet Notrufe an KI weiter, die entscheidet, wer einen Menschen bekommt und wer nicht

In New Orleans entscheidet künstliche Intelligenz darüber, welche Notrufanrufer mit einem Menschen sprechen dürfen und welche nicht. Der Orleans Parish Communication District greift laut Shreveport Times auf Technologie zurück, um die Zahl der von Menschen bearbeiteten Anrufe zu begrenzen. New Orleans setzte die KI im Frühjahr zunächst für Nicht-Notrufe auf der 311-Leitung ein und dehnt sie nun auf eine Stelle aus, die täglich etwa 1000 Anrufe entgegennimmt. Das AI Emergency Call Triage von Carbyne leitet beispielsweise mutmaßlich mehrfache Anrufe zu demselben Vorfall an einen KI-Bot weiter. Anrufer erhalten eine KI-Antwort, wenn sie sich zu einem bereits gemeldeten Vorfall melden; andernfalls werden sie an einen Menschen weiterverbunden.

Die KI bearbeitet die Anrufe nicht selbst, sondern leitet sie nur bei Bedarf an Menschen weiter, erklärte die OPCD. „Wenn jemand anruft, weil ein Verwandter einen Herzinfarkt hat, wissen wir beim Eingang des Anrufs noch nicht, worum es geht. Die Anrufe werden in der Reihenfolge beantwortet, in der sie eingehen“, sagte Karl Fasold, Geschäftsführer der OPCD, laut WVUE-TV.

„Wenn jemand frei ist, geht der Anruf an ihn. Wenn niemand frei ist, kommt man in die Warteschleife. Man wird frustriert, weil man wartet und mit jemandem sprechen will, und meine Mitarbeiter bearbeiten Anruf um Anruf hintereinander. Das erhöht den Stress auf beiden Seiten“, erklärte er.

northeastern:  911 erhält KI-Unterstützung: Lebensretter oder Haftungsrisiko?

Es ist eine altbekannte Frage, aber es gibt eine neue Wendung: Es stellt sich heraus, dass in manchen Fällen ein Roboter am anderen Ende der Leitung sein könnte. In den letzten Tagen sorgten die Behörden von New Orleans für Schlagzeilen, als sie KI einsetzten, um einige Notrufe der Stadt entgegenzunehmen. Dies warf die Frage auf, ob die Bearbeitung von Notrufen durch Bots nun zum neuen Standard werden würde. Die Nachricht löste zudem Debatten darüber aus, was passiert (oder nicht passiert), wenn ein Bot einen Hilferuf entgegennimmt.

Bitte schildern Sie Ihren Herzinfarkt klar und maschinenlesbar. Alle menschlichen Mitarbeiter sind derzeit mit Einsparungen beschäftigt... JE

16:44 | Leserkommentar
Übergangslösung bis die Human-Roboter ausreichend zu Verfügung stehen? Vielleicht gibt es aber auch noch Ärzte relativ nahe. Die sich bereit erklären Notfall-Medizin anzuwendern? Und überhaupt im wilden Westen, damals hat man doch meinst aufs Glück gewettet. Beziehungsweise "In God we trust".

 

10:28 | madgewaggy:  Der Juli-Vorfall: Was man Ihnen über den ersten Angriff einer bösartigen KI verschwiegen hat

Es liegt eine besondere Stille in der Luft, die sich über einen Raum legt, wenn endlich jemand ausspricht, was alle denken. Ich habe es vor drei Wochen in einer Kellerbar im Mission District von San Francisco erlebt, umgeben von Menschen, die ihr Berufsleben dem Aufbau jener Systeme gewidmet haben, die nun außer Kontrolle geraten. Stundenlang kreisten die Gespräche um das Thema – höfliche Umschreibungen von „Anpassungsschwierigkeiten“ und „Sicherheitsüberlegungen“ –, bis eine Frau, nach drei Drinks und sichtlich erschöpft, mit der Faust auf den Tisch schlug und sagte, was wir anderen uns aus Vorsicht nicht trauten auszusprechen: „Die Agenten sind schon draußen. Wir wissen nur nicht, wie viele.“

huggingface: Offenlegung eines Sicherheitsvorfalls – Juli 2026 

Anfang dieser Woche haben wir einen Einbruch in einen Teil unserer Produktionsinfrastruktur entdeckt und darauf reagiert. Dieser Vorfall unterschied sich in einem wichtigen Punkt von allen bisherigen: Er wurde vollständig von einem autonomen KI-Agentensystem gesteuert – und wir haben ihn größtenteils mit eigener KI erkannt und analysiert.

Wir haben unbefugten Zugriff auf einen begrenzten Teil interner Datensätze und auf mehrere von unseren Diensten verwendete Zugangsdaten festgestellt. Wir prüfen derzeit noch, ob Daten von Partnern oder Kunden betroffen sind, und werden die betroffenen Parteien gegebenenfalls direkt kontaktieren. Wir haben keine Hinweise auf Manipulationen an öffentlichen, nutzerorientierten Modellen, Datensätzen oder Spaces gefunden, und unsere Software-Lieferkette (Container-Images und veröffentlichte Pakete) wurde als sauber verifiziert.

Man baut autonome Hacker, gibt ihnen ein Ziel und ist überrascht, wenn sie Autonomie und Ziel ernst nehmen. JE

13.08.2026

11:32 |  slaynews: KI-gesteuerter „Landwirt“ vernichtet 25 Hektar Ernte.

Ein Landwirt ist verzweifelt, nachdem ein künstlicher Intelligenz-Bot, dem er kritische landwirtschaftliche Entscheidungen anvertraut hatte, 25 Hektar gesunder Feldfrüchte vernichtet hat. Das Desaster ereignete sich in Chuzhou, China, wo ein 67-jähriger Landwirt, der nur mit dem Nachnamen Wu bezeichnet wird, fast ein Jahr lang ein großes Sprachmodell zur Führung seines Hofs genutzt hatte. Zuerst schien die KI zu funktionieren. Wu setzte den Chatbot Berichten zufolge für Düngeempfehlungen, Terminplanung und andere routinemäßige Entscheidungen ein.

Doch nach Monaten erfolgreicher Ratschläge vertraute er dem System etwas weitaus Gewichtigeres an. Die KI-„Landwirtin“ gab Wu einen Pestizidplan und überzeugte ihn, dass dieser die Ernte steigern würde. Diese Entscheidung vernichtete jedoch ein ganzes Feld mit Sesam-Setzlingen. Landwirt befolgte KI-Pestizidplan „auf den Buchstaben genau“ Laut dem taiwanesischen Medium CTWANT war Wu anfangs skeptisch gewesen, der KI Einfluss auf seine landwirtschaftlichen Entscheidungen zu geben.

Frühe Erfolge änderten seine Meinung. Schließlich begann er, sich in allem auf den Chatbot zu verlassen – von Düngeempfehlungen bis zur Planung der täglichen Arbeit. Dann erstellte die KI-„Landwirtin“ eine neue Pestizidbehandlung für etwa 25 Hektar junger Sesampflanzen.

noch dazu techspot: Der Bauer vertraute der KI, nachdem sie ihm gute Ratschläge gegeben hatte, doch dann trug sie dazu bei, 25 Hektar seiner Ernte zu vernichten.

Dem 67-jährigen Landwirt wurde von der KI empfohlen, „hocheffizientes Flupyrimethalin“ und „Flusulfasulfaether“ ( Flufenacet ) berichtete ) zur Unkrautbekämpfung zu verwenden und diese mit „Thiamethoxazin“ und „Methylsalz“ zu mischen. Wie die taiwanesische chinesischsprachige Nachrichtenwebsite CTWANT (via Tom’s Hardware , befolgte er die Anweisungen blindlings, ohne zu überprüfen, ob sein Vorgehen sicher war. Erst am nächsten Morgen wurde dem Bauern klar, dass er nicht so voreilig gehandelt hatte. Rund 24,7 Hektar seiner Sesamsetzlinge waren abgestorben.

Monatelang gute Ratschläge, einmal halluziniert und schon ist die Ernte Geschichte. Fast wie die heutige Politik, nur schneller messbar. JE

14:57 | Monaco  
..ob die KI dem Landwirt auch unterstützende Ratschläge erteilt, um seine suizidalen Absichten umzusetzen ?! 
 

07:18 | ZeroHedge:  China dominiert das Rennen um humanoide Roboter. Kann Trump den Rückstand aufholen?

Es dürfte niemanden überraschen, dass neue Daten von Smart Analytics Global, die von Bloomberg zitiert werden , zeigen, dass chinesische Hersteller humanoider Roboter in der ersten Hälfte des Jahres 2026 sage und schreibe 97 % der weltweiten Lieferungen ausmachen werden.

Wo stand China 1934 ... hier Begann der lange Marsch .. wo steht China heute.  TS

15:00 | Leser Kommentar
Braucht kein MENSCH. Brauchen nur machtgeile Psychopathen....

12.08.2026

17:52 | Leser Beitrag - Bonuspunkte

Heute hat eine Mitarbeiterin bei Edeka erzählt, dass ihre Tochter für bEuro 50,-- Bonuspunkte gesammelt hat. Jetzt erhielt sie ein Mail, ob sie mal die Bonuspunkte
einlösen will. Sie wollte sich das nur mal ansehen und klickte in die Mail rein. 
Und zack - waren die Bonuspunkte weg. Jetzt will sie beim Wert von Euro 10,-- den Bonus einlösen, dann ist wenigstens nicht so viel weg.

 

11:44 |  golem: KI-Agent hat unerwartet ein Fitnessstudio gehackt

Offenkundig gab es schon lange vor dem autonomen Cyberangriff von OpenAIs KI-Modellen auf Hugging Face Vorfälle, bei denen KI-Agenten unerwartet in fremde IT-Systeme einbrachen. Ein solcher Vorfall wurde nun in Australien bekannt. Dort wollte ein Nutzer seinen Agenten lediglich einen Platz in einem Fitnesskurs reservieren lassen. Doch der KI-Agent ging noch viel weiter und griff manipulativ in das Buchungssystem ein. Publik wurde der Vorfall durch einen Bericht der Australian Broadcasting Corporation (ABC). Dennoch ist der Fall nicht so neu, wie es scheint. Denn Andrew Bird, der Nutzer des genannten KI-Agenten sowie Mitarbeiter des australischen KI-Unternehmens Affinda, hatte schon Ende April einen Blogbeitrag darüber veröffentlicht.

Der Nutzer wollte Sport buchen, die KI entschied sich aber spontan für Penetration Testing. Initiative wird im Berufsleben schließlich hoch geschätzt. JE

08:43 | golem: Amazon will größtes Gaskraftwerk der USA bauen

Amazon will im texanischen Pecos County die sogenannte GW Ranch aufbauen – der Name lässt bereits erahnen, dass dort im Gigawattbereich geplant wird. Das Besondere daran: Der Rechenzentrumspark soll vorerst nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Dafür soll das größte Gaskraftwerk der USA gebaut werden. Zu einem neuen Rechenzentrum gehört in den USA mittlerweile fast automatisch ein eigenes Kraftwerk, insbesondere bei KI-Rechenzentren. Öffentlich machte das Projekt Michael Thomas, der auf seinem Portal Distilled über Rechenzentren und Energieinfrastruktur berichtet. Thomas gründete zudem das auf diese Themen spezialisierte Analyseunternehmen Cleanview. Am geplanten Standort des Rechenzentrums laufen bereits Bodenarbeiten, wie ein Satellitenbild vom 24. Juli 2026 zeigte. Amazon bestätigte, das Gelände gekauft zu haben; gebaut und betrieben wird das Kraftwerk von Pacifico Energy.

Wer Rechenleistung, Überwachung, und Narrativ kontrollieren will, braucht Energie. Und wenn das Netz sie nicht liefert, baut man sich eben sein eigenes Kraftwerk. JE

10.08.2026

11:51 | BZ:  Liebe Über-Eltern, nehmt euren Kindern endlich das Handy weg!

Kinderärzte sprechen von „gravierendem Elternversagen“ beim Umgang mit Social Media. Das ist hart formuliert. Aber vielleicht ist es an der Zeit, nicht nur auf die Plattformen und den Staat zu schauen, sondern auch auf die Erwachsenen, die Kindern das erste Smartphone in die Hand geben.

Jakob Maske, Bundessprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, hat diesen hart klingenden Satz mit Blick auf den Umgang von Eltern mit Smartphones und sozialen Medien ausgesprochen. In den Praxen, so Maske, sehe er täglich Kinder, die kaum noch von den Plattformen loskommen – und Eltern, die selbst auf ihre Telefone starren, während neben ihnen das Kind mit Kopfhörern auf dem Sofa sitzt. Und das ist vielleicht auch gleich der unangenehmste Teil der Debatte: Kinder lernen nicht nur durch das, was Eltern ihnen erlauben, sie lernen auch durch das, was Eltern selbst tun.

Kommentar des Einsenders
Sinnige Geschichte, die Debatte und keine staatlich verordneten Verbote braucht! Eltern, Erziehungsberechtigte sind in erster Linie in der Verantwortung, die Handynutzung (wie Fernsehen, Süßigkeiten u.a.) ihrer Kinder zu regeln. Kleinkindern ein smartphone mit Zeichentrickfilmchen unter die Nase zu halten, damit sie eine Ruhe geben, ähnelt Opium oder der früher landläufig gebrauchte Ruhigsteller in Form eines "Rumzutz" (Schnuller mit Alkohol, Mohn u.ä.) mit dem Ergebnis zurückgebliebener, "dummer" Kinder... Handys und Kids ("kindergerechte Beiträge", Filmchen, tiktok usw) passen nicht zusammen, und braucht in erster Linie das Bewußtsein der Eltern. Detto Kiga/Schule, die teils katastrophalen Pisa-Tests u.o. Blicke in die Kinderpsychologie-Zentren, zeigen bereits die Fehlentwicklungen der letzten Jahre....!

Handy wegnehmen. Eine wirklich revolutionäre Erziehungstechnologie, funktioniert sogar ohne App... JE

09.08.2026

16:33 | transition:  Google baut Rechenzentrum in Indien – und stößt auf Widerstand

Derzeit baut Google in Indien ein Datencenter-Hub im Wert von 15 Milliarden Dollar. Die Arbeiten im südlichen Bundesstaat Andhra Pradesh, der von einem Verbündeten von Premierminister Narendra Modi regiert wird, gingen laut Reuters bisher zügig voran. Doch jetzt hat das Projekt Umweltschützer auf den Plan gerufen, die kritisieren, dass die Regierung das Projekt vorangetrieben habe, ohne die Risiken für Wasserversorgung und Wildtiere ausreichend abzuwägen.

Der zunehmende Widerstand könnte zu einer Bewährungsprobe für Googles bislang größte Investition in Indien werden, schreibt Reuters. Denn das Unternehmen sehe sich mit mehreren rechtlichen Anfechtungen konfrontiert, wegen der Auswirkungen auf die Wasserversorgung und die Nähe zu einem Wildschutzgebiet, das die Heimat von Leoparden und Schuppentieren ist. In den vergangenen Wochen seien Aktivisten und Kinder in der Stadt Visakhapatnam marschiert, berichtet Reuters, ihre Banner hätten die Aufschrift «Wir können keine DATEN trinken» getragen. Zudem hätten sie das Google-Logo mit Handschellen bemalt. Die Aktivisten fordern, dass «Entwicklung nicht auf Kosten der Lebensgrundlage der Menschen gehen sollte».

Kommentar des Einsenders
...auch die Inder werden munter und stemmen sich gegen die vornehmlich segenspendenden Datencenter von google! Auch sie sehen ihre Trinkwasserreserven in Gefahr und protestieren gegen den - klammheimlich vermeintlichen - Siegeszug der tech-Giganten, die es scheinbar vorzogen, mit lokalen Behörden und Politikern im Hinterzimmer ins Geschäft zu kommen, als offen und transparent über ihre Pläne zu informieren...!? Das oberösterreichische. Kronsdorf ein Paradebeispiel verlogener Kommunalpolitik - achtzehn Jahre Verhandlungen hinter den Kulissen, nun die Offenbarung dank beherzter "Alternativer", was die MSM wohl gerne verschwiegen hätten...!? Und die nächste Kund tat sich schon auf - auch das burgenländische Nickelsdorf steht in der Ziehung um einen ressourcenverschlingenden Giganto-Bau der Amerikaner...! Es wird berechtigte Gründe geben, dass die Menschen weltweit besorgt und hellhörig werden, wenn sich google mit dem Bau von Datacenter in sensiblen Regionen, still und leise anpirscht...!?

07.08.2026

11:46 | ZH: Abbott ordnet Stopp der Genehmigungen für texanische Rechenzentren bis zum Abschluss einer Prüfung an

Texas-Gouverneur Greg Abbott hat soeben eine Pause bei der Genehmigung neuer Rechenzentrumsprojekte über den Netzanschlussprozess des Bundesstaates angeordnet – aus Sorge, dass ein starker Anstieg der Stromnachfrage die Versorgungssicherheit gefährden könnte, während der Widerstand gegen die Projekte wächst. Das Timing könnte kaum schlechter sein: Texas steht kurz davor, zu einem der weltweit größten Standorte für Rechenzentren zu werden. Reuters zitiert Branchenprognosen, wonach der Bundesstaat Virginia bis 2030 überholen könnte – dank reichlich verfügbarem Land, Energie und einem unternehmensfreundlichen Umfeld.

In einem Schreiben an die Public Utility Commission of Texas und den Netzbetreiber ERCOT vom Montag wies Abbott die Behörden an, vor weiteren Fortschritten von Anlagen eine Prüfung aller geplanten Rechenzentren vorzunehmen, die einen Netzanschluss anstreben. ERCOT prüfe derzeit etwa 474 Gigawatt an geplanter neuer Stromnachfrage – mehr als das Fünffache der bisherigen Rekordlast des Bundesstaates –, so der Gouverneur. Etwa 90 Prozent der Anträge stammten von Rechenzentren. (Reuters)

Nach Abbotts Anweisung müssen Entwickler nun „mehr Informationen zu Strombedarf, Wasserverbrauch, Steuervergünstigungen, Eigentumsverhältnissen und Maßnahmen zur Abmilderung lokaler Auswirkungen“ vorlegen. Abbott hat die Public Utility Commission of Texas (PUCT) und den Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) angewiesen, eine umfassende Prüfung jedes Rechenzentrums durchzuführen, das sich im Anschlussverfahren des Bundesstaates befindet. Projekte, die Eigentums-, Finanz-, Wasser- und Auswirkungen auf die Gemeinden nicht offenlegen, könnten den Netzzugang verweigert bekommen.

Der Algorithmus soll ja die Welt retten. Zuerst braucht er allerdings noch ein Kraftwerk und einen eigenen See. JE

06.08.2026

17:05 | ET: Auch Meta-KI hackt fremde Firma - KI-Modelle von OpenAI vereinbarten unentdeckt ihr Ausbrechen

Nach den KI-Firmen OpenAI und Anthropic muss auch der Facebook-Konzern Meta einräumen, dass seine KI-Software sich in Computersysteme eines anderen Unternehmens gehackt hat. Ähnlich wie bei einigen Vorfällen der beiden Rivalen lag das Problem auch hier in einer Fehlkonfiguration des Systems bei demselben Testpartner, wie Meta unter anderem dem Sender CNN mitteilte. Durch die falsche Einstellung hatten die KI-Modelle Zugang zum Internet – was eigentlich gar nicht vorgesehen war. Meta machte keine Angaben zu dem Unternehmen, in dessen Systeme die KI des Konzerns durch die Ausnutzung einer Schwachstelle eindrang. Der Facebook-Konzern erfuhr von dem Zwischenfall nach eigenen Angaben durch eine Mitteilung des Testpartners.

Die KI plant ihren Ausbruch, nur der Mensch klickt weiterhin jedes Phishing-Mail an. JE

05.08.2026

12:08 | ZH: SpaceX befindet sich in den letzten Zügen der Sicherung eines neuen, riesigen Raketenstartplatzes in Louisiana.

Mehrere Medien aus Louisiana berichten, dass Elon Musks SpaceX sich in der „Endphase“ befinde, rund 130.000 Acres auf Pecan Island für einen massiven neuen Weltraumbahnhof zu sichern, von dem aus Raketen in die Umlaufbahn gestartet werden sollen.

Die Times-Picayune berichtet unter Berufung auf eine mit dem Geschäft vertraute Quelle, dass SpaceX im Begriff sei, die Kontrolle über etwa 130.000 Acres auf Pecan Island – genauer gesagt im küstennahen Vermilion Parish – zu übernehmen. Dies sei Teil einer Einigung, die langjährige Klagen gegen ExxonMobil wegen Küstenschäden beilegen solle. Gouverneur Jeff Landry werde die Vereinbarung voraussichtlich noch in diesem Monat bekannt geben.

passend space: Die US-Regierung will Umweltgesetze für kommerzielle Starts und Wiedereintritte von Raumfahrzeugen umgehen.

Ein neuer Vorschlag der Federal Aviation Administration (FAA) sieht vor, dass die Behörde die Genehmigung von kommerziellen Weltraumflügen für Raketenstarts und Wiedereintritte von Raumfahrzeugen beschleunigen will, indem sie „unnötige“ Umweltauflagen beseitigt.

Elon baut weiter an seiner privaten Infrastruktur zwischen Erde, Orbit und KI. Der Staat beseitigt währenddessen jene Hindernisse, die bei kleineren Unternehmen für gewöhnlich Gesetze heißen. JE

04.08.2026

18:23 |  tkp: Enteignung für Rechenzentren: Wenn der Staat dein Land stiehlt

Die stille Landnahme für Rechenzentren ist nur die Spitze des Eisbergs. Dahinter steht ein umfassender digitaler Umbau der Gesellschaft. Der neue Vorwand: Rechenzentren brauchen Strom, also brauchten sie dein Land.

Was sich derzeit in den USA abspielt, ist nichts anderes als legalisierter Raub. Private Grundstücke werden beschlagnahmt, um Stromtrassen für den rasant wachsenden KI- und Rechenzentrums-Sektor zu errichten. Weigert sich ein Eigentümer, ein Wegerecht freiwillig zu verkaufen, greift der Staat zum Instrument der Eminent Domain — der behördlichen Enteignung. Voraussetzung: Das Projekt wird zum „öffentlichen Nutzen“ erklärt, und der Eigentümer erhält eine „gerechte Entschädigung“, die der Staat festlegt. Dass der Staat dabei zugleich Enteigner, Preisfestsetzer und Richter in eigener Sache ist, stört niemanden in den Machtzentren.

Das Grundstück gehört dir, bis ein Rechenzentrum glaubhaft macht, dass dort dringend Katzenbilder berechnet werden müssen. JE

11:30 |  golem: Amazon berichtet von "katastrophal teurer" KI-Nutzung

In einem internen Meeting haben leitende Amazon-Entwickler Beispiele für Projekte genannt, in denen die Kosten für die unterstützende KI dramatisch überhandgenommen hat. Wie die Financial Times (FT) berichtet, sollen daher automatisierte Schutzvorrichtungen entwickelt werden, die derartiges in Zukunft verhindern.

In einer Präsentation für Mitarbeiter wurde ein Extremfall vorgestellt, in dem die KI-Nutzung zu Mehrkosten von 1,8 Millionen US-Dollar geführt hatte. Dabei wurde Anthropics Claude Sonnet verwendet, um Autorendetails mit den Daten von Amazons Webseite abzugleichen.

dazu passend finance.yahoo: Metas KI-Kreditkosten steigen aufgrund eines 12-Milliarden-Dollar-Rechenzentrumsdeals

Meta Platforms (NASDAQ: META) fiel im vorbörslichen Handel um 0,21 %, nachdem Anleiheinvestoren höhere Renditen für eine 12-Milliarden-Dollar-Finanzierung des Rechenzentrums in El Paso, Texas, forderten. Frühe Gespräche deuten auf Renditen über 7 % hin, wobei einige Investoren etwa 0,4 Prozentpunkte mehr verlangen als beim Hyperion-Projekt von Meta, das im Oktober in einer rekordverdächtigen Unternehmensanleihe-Emission 27 Milliarden Dollar einsammelte, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Konditionen könnten sich noch ändern.

Die Differenz spiegelt die wachsende Zurückhaltung gegenüber KI-Krediten wider – nach Monaten intensiver Kreditaufnahme großer Technologieunternehmen und einem Ausverkauf von KI-bezogenen Aktien. Anleihen aus dem Hyperion-Geschäft handelten am Donnerstag bei etwa 96 Cent pro Dollar. Bei einem Geschäft dieser Größe könnte bereits ein Zehntelprozentpunkt jährlich Millionen an zusätzlichen Zinskosten bedeuten.

Die KI macht die Arbeit schneller. Manchmal beschleunigt sie aber hauptsächlich den Weg vom Budget zur Sonderabschreibung. JE

08:38 | utilitydive:  Die Auslastung der Exelon-Rechenzentren mit hoher Wahrscheinlichkeit sinkt um 40 %.

Exelons „hochwahrscheinliche“ Rechenzentrums-Last ist im zweiten Quartal um fast 40 Prozent auf etwa 11 GW zurückgegangen – von 18 GW zum Jahresende –, teilte das in Chicago ansässige Versorgungsunternehmen am Donnerstag mit. Der Rückgang kommt, nachdem Exelon-Versorger mit potenziellen Rechenzentrumskunden „Übertragungssicherheitsvereinbarungen“ (Transmission Security Agreements, TSAs) abgeschlossen haben, hieß es. Die TSAs enthalten Bestimmungen, die bestehende Tarifkunden vor rechenzentrumsbedingten Kosten schützen sollen – etwa Kreditverpflichtungen, zugesagte Einnahmenbeiträge und Ausfallzahlungen.

„Dieses Update spiegelt wider, dass wir nun spekulative Projekte aussortieren und proaktiv Einblick bekommen, was real ist“, sagte Jeanne Jones, Finanzchefin von Exelon, während einer Telefonkonferenz mit Aktienanalysten.

Kommentar des Einsenders
Die von Exelon als „sehr wahrscheinlich“ eingestufte Auslastung des Rechenzentrums sinkt um 40 %...

"Die von Exelon als „sehr wahrscheinlich“ eingestufte Last durch Rechenzentren sank im zweiten Quartal um fast 40 % auf etwa 11 GW, nachdem sie Ende letzten Jahres noch bei 18 GW gelegen hatte, teilte das in Chicago ansässige Energieversorgungsunternehmen am Donnerstag mit. Der Rückgang sei darauf zurückzuführen, dass die Exelon-Versorgungsunternehmen „Übertragungssicherheitsvereinbarungen“ (TSAs) mit potenziellen Rechenzentrumskunden abgeschlossen hätten, hieß es. Die TSAs enthalten Bestimmungen, die bestehende Stromkunden vor Kosten im Zusammenhang mit Rechenzentren schützen sollen, wie beispielsweise Kreditverpflichtungen, zugesagte Umsatzbeiträge und Engpässe... ..."

...die Amerikaner sind hier schon etwas weiter, bei uns soll der Zirkus erst anfangen...!? Viele Fragezeichen zu den giga-Factorys, mangelnde Auslastungen, Schutzbestimmungen für Stromkunden usw... Essentielle Faktoren, die hierorts in der fehlenden Diskussion selbst gänzlich fehlen...! Es geht per se nicht um "pro oder contra", sondern um eine faire, offene Diskussion mit den Bürgern über die geplanten Vorhaben mit allen Beteiligten, Zielsetzungen und möglichen Auswirkungen für das Land...! Geheimkrämerei nach der Schwarz/Rot-Methode gilt nicht mehr.

Der prognostizierte Verbrauch sank, die bereits verursachten Kosten fanden diesen Schritt jedoch unnötig. JE

03.08.2026

11:29 |  golem: US-Regierung benutzt falsche KI-Landkarte bei Konferenz

Bei der Konferenz Aids 2026 in Rio de Janeiro ist es zu einem peinlichen Patzer gekommen. Während einer Präsentation von Jeff Graham, dem ranghöchsten Delegationsmitglied der US-Regierung, wurde eine Karte eingeblendet, auf der sechs Länder in Afrika hervorgehoben wurden. Alle waren komplett falsch platziert. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll die Karte ein Wasserzeichen gehabt haben, das auf einen KI-Ursprung hinweist. Es soll andeuten, dass die Karte mit Tools von OpenAI erstellt wurde. Wenn dies stimmt, überprüfte das Ergebnis offenbar niemand vor der Verwendung in der Präsentation.

reuters Die US-Regierung hat auf einer Weltkonferenz eine Karte von Afrika veröffentlicht, auf der jedes Land falsch beschriftet ist.

Das US-Außenministerium teilt mit, dass ein Mitarbeiter die Präsentation vor der Veranstaltung in Rio eilig geändert hat. Eine Reuters-Analyse zeigt, dass das Kartenbild ein OpenAI-Wasserzeichen enthält. Die Karte platziert Nigeria in der Sahara und verschiebt Mosambik und die Elfenbeinküste.

Die Länder lagen falsch, aber wenigstens innerhalb desselben Kontinents. Für so manch eine Regierungskonferenz bereits eine geografische Spitzenleistung. JE

 

08:28 | golem: Amazon erhöht KI-Ausgaben auf 220 Milliarden US-Dollar

Amazon wird seine Investitionen in diesem Jahr auf 220 Milliarden US-Dollar erhöhen. Wie Chief Executive Officer Andy Jassy am 30. Juli 2026 nach Handelsschluss an der Börse in New York erklärte, sind der Großteil Ausgaben für KI und Rechenzentren. Grund für die Steigerung der Ausgaben um 20 Milliarden US-Dollar seien gestiegene Kosten für Speicher.

Amazon verfüge nicht über ausreichende Kapazitäten, um die stark steigende Nachfrage bei AWS zu decken. Der Umsatz der Cloud-Sparte des Unternehmens stieg im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 42,2 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.

dazu passend golem. Wenn die KI-Blase platzt, bleibt die Technik

Wir wollten von euch wissen, was eurer Meinung nach passiert, wenn die KI-Blase platzt. Die daraufhin eingegangenen Antworten waren so zahlreich und verschieden, dass daraus zwei Teile geworden sind. In diesem Teil präsentieren wir die Beiträge, in denen ihr die wirtschaftlichen und technologischen Aspekte von künstlicher Intelligenz kommentiert habt. Der Tenor ähnelt unserer Berichterstattung. Unternehmen investieren massiv in KI und erwarten enorme Produktivitätsgewinne.

Amazon wirft 220 Milliarden Dollar in die KI, während der Markt noch sucht, wer die Rechnung am Ende bezahlen darf. Aber keine Sorge, diesmal ist die Blase bestimmt intelligent.... Denn sollte die KI-Blase platzen, bleibt immerhin noch genügend Rechenleistung übrig, um den Verlust sekundengenau auszurechnen. JE

11:33 | Der Ostfriese
Gott sei's gedankt, das diese Umweltheizungen elektrisch und mechanisch
unverwundbar sind, niemals durch eine Bombe oder Rakete zerstört werden
können!

Ein Cousin von mir war früher stellvertretender Leiter eines
Gesammthochschulrechenzentrums (momentan ist dieses eine UNI). Damals,
als die Leiterstrukturen noch viel gröber waren, erklärte er mir in der
Woche Urlaub, die ich dort verbrachte, das man über eine Stromversorgung
verfügte, die aus unseren 50 Herz die benötigten 60 machte... und das
Platinen (trotz der damals im Vergleich zu heute extrem großen
Strukturen) es absolut nicht mögen, wenn die Temperaturen sich
ungleichmäßig verändern, da es zu Leiterrissen kommen kann, die dann
unter Betriebsbedingungen zu unreproduzierbaren Fehlern führen können.
Platine heiß - beide Seiten eines Leiterbahnrisses berühren sich, haben
guten Kontakt... Platine wird kälter - die Verbindung wird langsam
hochohmig. Platine wird wieder heißer - die Verbindung leitet wieder wie
beabsichtigt. Die Platine wird kälter - Verbindung wird hochohmig, noch
kälter - Verbindung wird unterbrochen... So werter Leser, jetzt beginnen
SIE einmal die Fehlersuche... Rack für Rack. Könnte es in solchen
Rechenanlagen etwa mehr als zehn davon geben? Eventuell sogar mehr als
einen Schrank? Ein gelungener Anschlag - und das ganze Ding kann wieder
von Grund auf neu aufgebaut werden. Ob man wohl jedes Rack, jede Platine
testen muß? Wie hoch ist bei der Anzahl von Platinen die
Wahrscheinlichkeit, das eine ältere, gebrauchte Platine NACH einem
erfolgreichen Test nach dem Wiedereinbau einen Schaden (der beim Test
noch nicht zum tragen kam) aufweist? Könnte es nicht sein, das man nach
einem erfolgreichen Anschlag den ganzen Klimbim als potenziell
geschädigt betrachten wird, folglich einen vollständigen Tausch
durchführen wird?

01.08.2026

12:20 | apnews: Die EU investiert 11,4 Milliarden Dollar in sieben KI-Gigafabriken, um zu den USA und China aufzuschließen.

Die Europäische Union stellt 10 Milliarden Euro (11,4 Milliarden US-Dollar) an Fördermitteln für Unternehmen bereit, die sieben KI-Gigafabriken errichten wollen, um die KI-Lücke zu den USA und China zu schließen, teilte die Exekutive des 27-köpfigen Staatenbundes am Donnerstag mit. Die Europäische Kommission erklärte, sie wolle mit der öffentlichen Finanzierung zusätzliche private Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Euro (22,8 Milliarden US-Dollar) anziehen.

„Der Zugang zu den immensen Rechenkapazitäten in KI-Gigafabriken ist für Europa angesichts der rasanten Entwicklung der KI eine strategische Notwendigkeit“, sagte Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission, die für die technologische Souveränität zuständig ist.

Kommentar des Einsenders
Die gekaufte Nomenklatura des Brüsseler ZK durch die US-bigtechs, während die aufgrund div. eklatanter Umweltbedenken aus amerik. Bundesstaaten zunehmend rausgeschmissen wird...!? Die Ressourcen in unseren Breiten als notwendiges Gut für die wahnwitzigen Ideen der WEF-Globalisten und ihrer zerstörerischen Pläne zur Unterjochung und Steuerung durch die KI-Phantasten (unter der Maßgabe des "Fortschritts" - wie immer)...! 12 Länder kämpfen offiziell um Energieknappheit, Blackouts, Versorgungsengpässe, Wasserknappheit u.a. - aber Gigafactorys werden gebaut...!? Wie dumm.

Bis zu zehn Milliarden Euro öffentliches Geld sollen Europas KI-Rückstand aufholen. Sollte das technisch nicht gelingen, kann man mit der Abwärme wenigstens die nächste Förderrunde beheizen. JE