11.06.2026

17:14 | modernity: Großbritannien plant, Tech-CEOs, die sich weigern, jedes Handy auszuspionieren, ins Gefängnis zu stecken.

Neue Maßnahmen würden eine clientseitige Überprüfung jedes Fotos, Videos und jeder Nachricht auf den Geräten erzwingen und damit die bereits für britische Smartphones in Abstimmung mit großen Technologieunternehmen geplante digitale Identitätssperre verschärfen. Datenschützer warnen davor, dass hinter der Begründung „Kinderschutz“ ein umfassenderes Bestreben steckt, persönliche Telefone in obligatorische Überwachungsendpunkte zu verwandeln, wobei gegen jeden Manager, der sich dem widersetzt, strafrechtliche Sanktionen verhängt werden.

Die Organisation Reclaim The Net, die sich dem Kampf gegen Online-Zensur und digitale Überwachung verschrieben hat, wies in ihren jüngsten Aktualisierungen auf den Gesetzesentwurf hin. 

Kommentar des Einsenders
Gratulation! Dahin ist GB unter diesen links-linken Vögel von Starmer&Co abgeglitten - Faschismus in Reinkultur, und wer nicht mitspielt, wird mit Gefängnis bedroht...!? "Schöne, neue Welt"...Kontrolle, Verbote, Zensur, Eingriffe in die intimsten Lebensbereiche der Bürger u.a. - willkommen im Sozialismus/Kommunismus, welcome to GB! ...und demnächst wohl auch in der EU...!?

Wer nicht verifiziert ist, bekommt Einschränkungen. Wer nicht scannt, riskiert Strafen. Und der Bürger soll glauben, dass ein Staat, der einmal die technische Macht zur Kontrolle jedes Telefons besitzt, diese Macht niemals ausweiten würde. Genau... Und der Wolf betreibt den Streichelzoo auch nur aus pädagogischem Interesse. JE

10:08 | golem: USA fördert Quantencomputer mit zwei Milliarden US-Dollar

Die US-Regierung plant Kapitalbeteiligungen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar an mehreren Quantencomputer-Unternehmen. Wie die Financial Times (FT) berichtet, sind unter den neun Unternehmen, mit denen eine Absichtserklärung unterzeichnet wurde, das Start-up Psi Quantum mit Verbindungen zur Familie des US-Präsidenten Donald Trump sowie Ion Q, das vom stellvertretenden US-Verteidigungsminister Stephen Feinberg an die Börse gebracht wurde.

Was ein echter Quantencomputer so alles gefährden könnte:

Passwörter und verschlüsselte Archive
Online-Banking und Zahlungsverkehr
Kreditkarten- und Finanztransaktionen
Militärische Kommunikationssysteme
Geheimdienstliche Verschlüsselung
VPN-Netzwerke
E-Mail-Verschlüsselung
Digitale Signaturen und Zertifikate
Blockchain-Netzwerke und Kryptowährungen
Elektronische Ausweise und digitale Identitäten
Digitale Gesundheitsakten
Unternehmens- und Forschungsgeheimnisse
Satellitenkommunikation
Sichere Behördenkommunikation
Cloud-Speicher und digitale Datentresore
Elektronische Grundbücher und Eigentumsregister
Digitale Aktien- und Wertpapierregister
Smart-Contract-Systeme
Kritische Infrastruktur wie Strom-, Wasser- und Versorgungsnetze...

Die meisten Leute glauben, Quantencomputer seien einfach nur schnellere Computer. Tatsächlich könnten sie die gesamte digitale Welt zum kollabieren bringen.  Denn wer als Erster einen leistungsfähigen Quantencomputer hat, kann viele dieser Schutzmechanismen aushebeln. Deshalb investieren Großmächte Milliarden in diese Technologie.  Denn wer das Rennen um den Quantencomputer gewinnt, bekommt nicht den Schlüssel zu einer Tür, sondern gleich zum ganzen Gebäude. JE

12:22 |  M
Wer nun glaubt, der große Bruder über dem großen weiten Teich ist uns doch nur wohl gesonnen... Yes, we scan. Habt ihr die Affäre schon vergessen? Big Brother wird alles anwenden, was ihm einen Vorteil beschert - selbstverständlich zu unserem Nachteil.

10.06.2026

13:52 |  golem: EU will Stromnetz durch KI steuern lassen

Die Europäische Kommission hat ihren Plan für die Integration künstlicher Intelligenz ins Stromnetz vorgestellt. Während der Aufbau von KI-Infrastruktur als große Herausforderung für das Energiesystem betrachtet wird, soll diese zugleich die Lösung für die angestrebte Energiewende hin zu einer komplett erneuerbaren Stromproduktion sein.  Mit der Digitalisierung des Stromnetzes und der Nutzung von KI im Energiesektor soll die Optimierung des Stromnetzes vorangetrieben werden. Gleichzeitig verspricht sich die Kommission eine Steigerung der Energieeffizienz und der Flexibilität.

Das intelligente Laden bei einem Überangebot im Stromnetz und das bidirektionale Laden sollen eine entscheidende Rolle spielen. In Summe soll die Stromversorgung der benötigten KI-Rechenzentren komplett nachhaltig erfolgen und zudem die europäische digitale Souveränität stärken.

Wenn genug Wind weht, lädt die KI dein Auto. Wenn kein Wind weht, erklärt die KI, warum dein Auto heute leider nicht geladen werden kann. So sieht moderne Kundenkommunikation aus. JE

10:57 | Der Musikant:  Ich wünschte, ChatGPT wäre nie entstanden! (Prof. Bläsius)

Wir hatten nie die Kontrolle.  TS 

09.06.2026

14:56 | golem: KI-Code führt vermehrt zu Produktionsausfällen

Die schnelle Einführung von KI-generiertem Code führt in vielen Unternehmen vermehrt zu Produktionsausfällen und steigenden Kosten. Zu dem Schluss kommt eine Studie des Software-Unternehmens Cloud Bees. Dafür sind mehr als 200 Führungskräfte aus dem Technologiebereich ihrer Unternehmen befragt worden. Es berichteten 81 Prozent der Befragten von Problemen in der Produktion, die mit KI-generiertem Code zusammenhängen. Oft handele es sich um Funktionsfehler, Performance-Probleme und Sicherheitslücken, die erst nach der Bereitstellung auftraten.

dazu passend TP: KI-Schreibassistent beim Arzt erfindet Befunde – und ist trotzdem im Einsatz

In Ontario dokumentierten KI-Schreibassistenten falsche Medikamente und erfanden Befunde. Auch in Deutschland drängen solche Systeme in Praxen. Ihr Arzt könnte gerade etwas in Ihre Akte schreiben, das Sie nie gesagt haben. Nicht aus Nachlässigkeit, nicht aus Zeitdruck – sondern weil eine künstliche Intelligenz es erfunden hat. Das klingt vielleicht etwas abwegig – ist es aber nicht: Künstliche Intelligenz spielt auch im Gesundheitswesen von Deutschland eine immer größere Rolle, und aus Kanada, genauer: aus der kanadischen Provinz Ontario, liegen Erfahrungswerte vor, die nicht gerade beruhigend wirken.

Die gute Nachricht: Die KI erledigt die Arbeit in Sekunden. Die schlechte Nachricht: Drei Mitarbeiter verbringen anschließend Stunden damit herauszufinden, was davon überhaupt stimmt. JE

13:20 | Netzfund ... Analysten: KI-Blase kurz vor dem Platzen

Experten sagen das baldige Ende der KI-Blase voraus. Ein Einbruch im KI-Sektor könnte dabei sowohl die US-Wirtschaft als auch die Weltwirtschaft treffen. Als Hauptproblem gilt die wachsende Kluft zwischen milliardenschweren Investitionen und den tatsächlichen Einnahmen der Branche.

Die KI-Blase, die sich zu gigantischen Ausmaßen aufgebläht hat, kann jederzeit platzen. Führende Investoren sagen den Zusammenbruch des KI-Sektors in seiner derzeitigen Form voraus. Dieser Ansicht ist auch der Milliardär und Investor Ray Dalio, ehemaliger Geschäftsführer der Investmentgesellschaft Bridgewater. Man schenkt ihm Gehör, weil er über ein unübertroffenes Talent verfügt, wirtschaftliche Trends vorherzusehen, was ihm auch bei der Finanzkrise 2008 gelungen ist. Nun warnt er vor den Risiken des KI-Booms. Die Zeitung Iswestija schreibt:

"Das Hauptproblem des KI-Sektors im Sommer des Jahres 2026 ist die erhebliche Kluft zwischen den Investitionskosten und den tatsächlichen Einnahmen. In diesem Jahr planten die Technologiegiganten – Microsoft, Alphabet, Meta und Amazon –, rund 650 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Chips und Servern sowie den Bau von Rechenzentren bereitzustellen. Venture-Capital-Fonds wie Sequoia Capital hatten noch vor einem Jahr berechnet: Um Infrastrukturinvestitionen dieser Größenordnung zu amortisieren, müsste die KI-Branche über 1 Billion US-Dollar an Einnahmen aus Endprodukten generieren. Die Realität fiel um ein Vielfaches bescheidener aus."

Dabei verläuft die Einführung von KI-Technologien durch Unternehmen nicht so zügig, wie es sich die IT-Konzerne wünschen würden. Die Einnahmen aus dem Verkauf von KI-Abonnements und spezialisierter Software belaufen sich auf Dutzende, aber bei weitem nicht auf Hunderte von Milliarden US-Dollar. Tatsächlich ist die Lage so: Die KI-Unternehmen haben eine teure Infrastruktur aufgebaut, aber keine zahlungskräftige Massenkundschaft gefunden.

Der KI-Sektor hat auch rein technische Probleme. Rechenzentren verbrauchen enorme Mengen an Energie und verursachen hohe Kosten für Kühlung und Betrieb. Hinzu kommt, dass die Iran-Krise die Energiepreise in die Höhe getrieben hat. "Die Betriebskosten für die Kühlung und Stromversorgung der Serverracks sind im Vergleich zu den Geschäftsplänen für 2024 um 30 bis 40 Prozent gestiegen", so Iswestija, "was den Betrieb vieler Rechenzentren unrentabel gemacht hat". Und auch die Bevölkerung, auf die durch steigende Tarife ein Teil der Kosten für die KI-Infrastruktur abgewälzt wird, leistet nun Widerstand.

Für die Vereinigten Staaten birgt die Abkühlung des KI-Booms die Gefahr einer harten Landung der Wirtschaft, prognostizieren Experten. Die Weltwirtschaft wird diesen Schlag über die Lieferketten der Mikroelektronik zu spüren bekommen. All dies könnte eine Rezession im asiatisch-pazifischen Raum auslösen. Und von dort aus könnte sich die Krise wie ein Lauffeuer auf alle Länder der Welt ausbreiten.

 

07:42 | welt: KI-Forscher warnt – „Alle Tests schlagen Alarm, die Sirenen heulen. Und wir ignorieren das einfach“

Der KI-Forscher und Informatiker Stuart Russell hält künstliche Intelligenz für eine existenzielle Gefahr für die Menschheit. Er befürchtet, Menschen könnten irgendwann kein „Mitspracherecht“ mehr haben – und wagt dann einen Vergleich mit der NS-Zeit. Der britische Informatiker Stuart Russell warnt vor den existenziellen Gefahren der künstlichen Intelligenz. Die Menschheit sei dabei, die Kontrolle über die Technologie zu verlieren, so Russell, der seit 50 Jahren an KI-Systemen forscht und zu den Geburtshelfern der Technologie zählt. „Die Menschheit ist in einer schlechten Lage. Alle Tests schlagen Alarm, die Sirenen heulen. Und wir ignorieren das einfach. Das ist Wahnsinn“, sagte er im Interview mit dem „Spiegel“.

Kommentar des Einsenders
Ob dann auch die Entwickler und Führungseliten mit über die Wupper gehen?

Die KI muss uns gar nicht vernichten. Es reicht vermutlich, wenn sie unsere Politiker analysiert und kündigt. JE

10:22 | Dipl.Ing. zu 7:42  
… liebe JE, NEIN, es reicht nicht unsere Polit-Verbrecher nur zu analysieren und zu kündigen …
… die KI soll diese unbedingt auch gleich verurteilen und nach „Workuta“ schicken (O-Ton WE) …
… oder in den Gulag stecken … 

10:56 | Leser Kommentar  
Das mit dem vernichten dauert noch eine Weile, werte JE. Noch sind die Human-Roboter nicht so weit. Und bei der Batterie-Technik. Gibt es auch noch Nachholbedarf. Das angeblich KI sich schon selber bewusst wäre. Lass ich mal ganz Aussen vor. Und somit eine art KI-Selbsterhaltungstrieb gäbe. Das dann noch von heutigen Spezialisten die These aufgestellt wird. KI hätte Emotioen und Gefühle, welche dem Menschen mindestens ähnlich sind. Was soll dazu noch sagen?! Ausser das man dem Orakel von Hollywood folgt? Siehe folgenden Chip. Sogar mit Untertitel. https://www.youtube.com/watch?v=f0tW7MiHfhI

Adama's speech at Galactica's decommissioning ceremony... LZ etwas mehr als 2 Minuten. Hab das schon vor Jahren an TB gepostet und es wurde veröffentlicht. Dieser UN-Prämierte SF-Serie. Realisiert sich nun beständig in der gelebten Istzeit, in der wir leben. So kann man sagen, wir erschaffen im Moment wirklich sowas wie Zylonen ??? Hier noch mal eine andere Übersetzung der Rede.

"Adamas Ansprache bei der Stilllegungszeremonie:

Der zylonische Krieg ist seit langem vorbei. Und doch dürfen wir nicht die Gründe vergessen, warum so viele ihr Leben für die Sache der Freiheit geopfert haben. Der Preis dafür, die Uniform zu tragen, er mag hoch sein, aber ...
... Er ist manchmal zu hoch.
Durch den Kampf gegen die Zylonen wollten wir uns davor schützen ausgerottet zu werden. Aber wir haben uns nie gefragt: Sind wir es auch wert? Sind wir, als ein Volk, es überhaupt wert gerettet zu werden? Wir begehen noch immer Morde, aus Habgier, Gehässigkeit und Eifersucht. Und noch immer reichen wir alle unsere Sünden an unsere Kinder weiter. Wir weigern uns die Verantwortung für unsere Taten zu übernehmen. Wie wir es mit den Zylonen getan haben. Wir wollten Gott spielen, Leben erschaffen. Als sich dieses Leben gegen uns wendete, suchten wir Trost in dem Glauben, das es eigentlich nicht unsere Schuld gewesen sei, nicht wirklich. Man kann eben nicht Gott spielen und seine Schöpfung dann sich selbst überlassen. Irgendwann wird der Tag kommen an dem wir uns vor unseren Taten nicht mehr verstecken können"

Und dann wir noch das. https://de.wikipedia.org/wiki/Caprica

Die Serie spielt 58 Jahre vor den in Battlestar Galactica dargestellten Ereignissen. Ort der Handlung ist der Planet Caprica, eine von zwölf Kolonialwelten einer fiktiven menschlichen Zivilisation 150.000 Jahre vor unserer Gegenwart. Neben Familiendramen, Wirtschaftsintrigen und religiösen Spannungen schildert die Serie die Entwicklung der Zylonen, einer kybernetischen Lebensform, die ursprünglich als Kampfroboter entwickelt wurden und die sich später gegen ihre Erbauer auflehnen..." Eventuelle Übereinstimmungen mit der heutigen angehenden Realität, sind rein zufällig... Nur mal so in den Quanten-Raum gestellt.

 

08.06.2026

17:06 | TP:  Altman, Sanders und die Frage: Wem gehören die KI-Gewinne?

US-Regierung und Tech-Konzerne verhandeln über direkte Staatsbeteiligungen an KI-Firmen – mit weitreichenden Folgen für den Markt. Ein Leitartikel. Erst bauen Tech-Konzerne die Zukunft – jetzt holen sie den Staat ins Boot, um sie gemeinsam zu kontrollieren. In Washington formiert sich eine Allianz, die das Verhältnis zwischen Staat und Tech-Branche grundlegend verschieben könnte. Wie das Wall Street Journal berichtet, diskutieren hochrangige US-Regierungsbeamte seit Anfang vergangenen Jahres darüber, direkte Kapitalbeteiligungen an führenden KI-Unternehmen zu erwerben. Nicht als Regulator von außen – sondern als Investor im System. Der Impuls dafür kommt ausgerechnet aus dem Herzen der Branche selbst. OpenAI-Chef Sam Altman hat die Idee staatlicher Beteiligungen aktiv vorangetrieben – obwohl sein eigenes Unternehmen zu den ersten gehören würde, die davon betroffen sind. Was wie ein Widerspruch wirkt, ist Kalkül.

dazu passend TP: Bernie Sanders will 50 Prozent der KI-Aktien in öffentliche Hand bringen

US-Senator plant Gesetz für 50-Prozent-Aktiensteuer auf OpenAI, Anthropic und xAI. Ein Staatsfonds soll Bürgern Dividenden zahlen. Der unabhängige US-Senator Bernie Sanders will die Eigentumsfrage bei künstlicher Intelligenz grundlegend neu stellen. Wie Sanders auf seiner Senatswebseite ankündigt, plant er in Kürze den "American A.I. Sovereign Wealth Fund Act" einzubringen. Der Gesetzentwurf sieht eine einmalige Steuer von 50 Prozent vor – nicht auf die Gewinne der großen KI-Unternehmen, sondern auf deren Aktien. Betroffen wären unter anderem OpenAI, Anthropic und Elon Musks xAI.

Die gute Nachricht: Künftig könnte die KI teilweise dem Staat gehören. Die schlechte Nachricht: Der Staat wird dann  genauso überrascht sein, was die KI macht, wie wir JE

07.06.2026

18:51 | newsflix: KI-Rechenzentren: "Eine fehlgeleitete Lösung für das falsche Problem"

Die EU will digital unabhängiger werden von den beiden großen Playern, den USA und China. Dafür ist sie bereit, viel Geld in die Hand zu nehmen. 20 Milliarden Euro sollen in den nächsten Jahren in insgesamt fünf KI-Rechenzentren auf EU-Boden investiert werden. Eine dieser geplanten "AI-Gigafactories" wird möglicherweise in Wien entstehen: Die Stadt hat sich als Standort beworben. Erfolgt der Zuschlag, könnte bereits 2028 mit dem Bau begonnen werden. Die Gigafactories sollen zu den leistungsfähigsten KI-Rechenanlagen Europas gehören und Forschung, Entwicklung und Betrieb moderner KI-Systeme ermöglichen, so die Idee.

In Oberösterreich ist man da schon etwas weiter. Im April erfolgte in Kronstorf an der Enns der Spatenstich für das erste Rechenzentrum von Google in Österreich. Auf 50 Hektar vormals grüner Wiese soll hier bis 2027 genügend Rechenleistung entstehen, um die stetig wachsende Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten bedienen zu können.

Kommentar des Einsenders
"...Befürworter des Projekts argumentieren so: Solche Rechenzentren würden weitere Investitionen anziehen, da sie Regionen für technologieorientierte Unternehmen attraktiver machen. Eine eigene Digital-Infrastruktur könnte zudem Universitäten und Start-ups Zugang zu Rechen-Ressourcen verschaffen, die sonst nur bei US-Konzernen verfügbar sind.
Dem gegenüber steht ein gigantischer Ressourcenverbrauch: KI-Rechenzentren zählen zu den energieintensivsten Industrieanlagen überhaupt. Ihr Stromverbrauch liegt deutlich über jenem herkömmlicher Rechenzentren. Googles Projekt in Kronstorf soll, laut einer Einschätzung der Austrian Power Grid, pro Jahr 3,5 Terawattstunden Strom verbrauchen – so viel wie 900.000 Haushalte in Österreich. (...)

Christian Kleins (CEO SAP, Anm.) wichtigste Argumente, zusammengefasst:

  • Europa verwechselt Infrastruktur mit Souveränität Ein Rechenzentrum in Europa bedeutet nicht automatisch technologische Unabhängigkeit, weil entscheidende Komponenten – Chips, Prozessoren, Netzwerktechnik – weiter aus den USA oder Asien kommen.
  • Der eigentliche Wert entsteht durch Software, nicht durch Beton KI-Wertschöpfung entsteht nicht im Serverraum, sondern dort, wo Unternehmen KI einsetzen, um Prozesse zu verbessern, Kosten zu senken oder neue Geschäftsmodelle zu schaffen.
  • Europa versucht, einen Wettlauf nachzuholen, den es bereits verloren hat Auch mit noch so vielen Milliarden sei der Rückstand
  • Europas bei der Hardwareproduktion gegenüber den USA und Asien kaum mehr aufzuholen.
  • Zu viel Regulierung, zu wenig Innovation Das EU-Datengesetz und das KI-Gesetz würden Unternehmen mit Bürokratie belasten und Innovation bremsen, so Christian Klein. Während die USA neue KI-Produkte entwickeln, beschäftige sich Europa mit Vorschriften.
  • Geld anderswo investieren Statt Milliarden in Rechenzentren zu stecken, sollte die EU KI-Anwendungen fördern, Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen, KI-Ausbildung finanzieren, Start-ups stärken und Forschung rascher in marktfähige Produkte überführen. ..."

Sinniger und guter Kommentar samt berechtigten Argumenten eines Insiders! Alles klingt hierorts immer zu schön, was der Politik verkauft wird und diese den Bürgern anpreist - ihre "undurchdachten" Insellösungen von Lobbyistens Gnaden...! Realsituation (am Beispiel Preiseingriffe am Markt) anhand der vielzitierten Wurstsemmel mit Gurkerl...! Die Semmel erhält einen Steuervorteil, die Wurst nicht, und beim "veredelten" Gemüse ist man sich zwischen Regierung, Sozialpartner, Verbraucherschutzverbänden, Handelsvertretungen, Gewerkschaften, Produzenten und Händlern noch nicht gänzlich einig, wenngleich das Plastik beschichtete Papier zum Einwickeln der Wurstsemmel mit einer Plastikabgabe belegt werden soll...!?
Es fehlt die Strategie allerorts, während kreative sinnige Lösungen, schlüssige Hirnleistungen (die nicht in irgendein EU-Schemata passen) verworfen, nicht finanziert oder abgedreht werden, Bürokratie alles erstickt und die hellen Köpfe zum Auswandern treibt! Das Land hat gänzlich andere, substanziellere Probleme seit Jahrzehnten, und die sind selbst mit ressourcenfressenden KI-Gigafactories auf der grünen Wiese nicht lösbar.

Europa baut für 20 Milliarden Euro die teuersten Steckdosen der Welt. Die Chips kommen aus den USA, die Hardware aus Asien, der Stromverbrauch explodiert und am Ende erklärt uns eine amerikanische KI, warum europäische Steuerzahler das alles finanzieren mussten. Digitale Souveränität auf EU-Art: Wir besitzen das Gebäude, alle anderen besitzen den Rest. JE

05.06.2026

11:01 | Flugzeugträger USS Gerald R. Ford

Exklusive Aufnahmen von CNN zeigen umfangreiche Brandschäden an Bord des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford (CVN-78) nach einem Brand während eines Einsatzes gegen den Iran.

Das Feuerlöschsystem des Flugzeugträgers soll nicht wie vorgesehen funktioniert haben, sodass die Besatzung gezwungen war, den Brand manuell zu bekämpfen. Es dauerte etwa 30 Stunden, bis der Brand vollständig gelöscht war, und rund 600 Matrosen waren davon betroffen.

... na, da dürfte es einige Zeit dauern .. bis es wieder sauber ist.  TS 
(Raketentreffer?) ... Hitze, Verformung ... 

 

07:46 | Leser Kommentar zur schwimmenden Stadt

Finde ich toll. Effektiv ist das eine 15-Minuten-Stadt wie aus dem Lehrbuch. Prinzipiell ist jedes Kreuzfahrtschiff ist eine solche und das boomende Geschäft zeigt, dass die Menschheit im Großen und Ganzen sehr wohl für das Konzept zu haben ist. Bedingung ist natürlich, dass alles auf hoher See stattfindet und damit steuerfrei (und ohne CO2- und sonstige Abgaben) ist. Erst dadurch können sich selbst Durchschnittsverdiener 4?-Sterne Kreuzfahrten leisten, während die Betreiber dennoch einen guten Gewinn einfahren. An Land ginge das nicht. Kreuzfahrtschiffe sind ein sehr anschauliches Beispiel dafür, wie sehr wir eigentlich abgezockt und in Armut gehalten werden. Wäre das allen bewusst, wir hätten wohl morgen schon eine Revolution.


12:35 | Der Partisan  
Zur schwimmenden Stadt

Sagt der Kaiser zum Papst - halte du sie dumm
Sagt der Papst zum Kaiser - halte du sie arm

Dafür wurde man früher hingerichtet .....

3.06.2026

10:34 | focus:  Die erste schwimmende Stadt: Riesiges Schiff soll 80.000 Menschen beherbergen

Das geplante Freedom Ship soll das größte Schiff der Welt werden. An Board wird es neben Wohnungen auch Schulen, eine Markthalle sowie ein Stadion geben.
Mit einer Länge von etwa eineinhalb Kilometern, einer Breite von rund 244 Metern und 30 Decks lässt das geplante „Freedom Ship” die heutigen größten Kreuzfahrtschiffe der Welt winzig aussehen. Nicht umsonst wird das neue Schiff auch als schwimmende Stadt bezeichnet.
Wie die britische Tageszeitung „The Telegraph” berichtet, soll der gigantische Dampfer Platz für etwa 80.000 dauerhafte Bewohner, Tagesgäste oder Besatzungsmitglieder bieten. Damit könnte das Freedom Ship mehr als achtmal so viele Menschen befördern wie das derzeit größte Passagierschiff der Welt, die „Star of the Seas” von Royal Caribbean.
 

Wird es auch mit den "umweltfreundlichen Treibstoffen" betrieben ... ist das Wohngefühl den Tiertransporten übers Meer ähnlich? TS 

12:07 | Leser Kommentar  
Angenommen, der Kahn soll Greetsiel anlaufen... oder Hooksiel... muß der Kahn in Hooksiel im Außenhafen bleiben, oder was kostet eine Schleusung in Hooksiel für ihn? ;-)

Leute, laßt in Zukunft die kleinen Briefe mit dem weißen Pulver liegen, wo ihr sie findet! Auch wenn die Container mit acht Tonnen Schnee dadrin in Zukunft wieder ungehindert die Grenzen passieren, was den Preis spottbillig macht. Seit wann nehmen auch Schiffbauer dies Zeug? Welchen Hafen könnte ein solches Schiff anlaufen? In welchem Trockendock wird man eventuell anfallende zukünftige Reparaturen durchführen können? Wie hoch dürften die Gestehungskosten werden? Wie hoch ist die Terrorgefahr einzustufen, die Wahrscheinlichkeit, das Schiff zum Untergang zu bringen, damit verbunden die Frage nach Rettungsmöglichkeiten die Passagiere und Manschaften betreffend? Woher soll die Nahrung und sonstige Güter für die 80.000 Personen kommen? Warum nicht ein Flugzeug für 80.000 permanent darin wohnende Personen? Gibt es auf einem der Decks auch eine einer deutschen Großstadt nachempfundene Straßenzüge, auf welchem die männliche Jugend ihre so geliebten Straßenrennen durchführen kann - wenn nein, was gedenkt man zu tun, damit sich auch dieser Teil der Passagiere dort wohl fühlt? Wenn ja, schafft man regelmäßig neue "Fußgänger" zum überfahren und totfahren heran, damit der Spaß auch ein Spaß bleibt (ein Autorennen ohne getötete oder zumindest schwer verletzte sonst unbeteiligte Passanten ist in den Kreisen einfach gähnend langweilig)? Werden Bereiche auf dem Schiff für "mach Messer" besonders gestaltet und als solche ausgewiesen, oder wird das Schiff insgesammt eine "mach Messer" Zone sein? Fragen über Fragen... 
Geschlossene System entwickeln in kurzer Zeit eine kaum vorhersehbare Eigendynamik. Mir war so, als wenn man vor langer Zeit einmal ein vergleichbares Experiment mit anderen Säugetieren gemacht hätte, nämlich mit Mäusen. Nach einiger Zeit dürften die Bestattungsunternehmen (Plural!) die wichtigsten Unternehmen auf diesem Schiff werden, bis es
dann recht schnell fast menschenleer dort sein wird.
 
12:07 | Leser Kommentar
Denk spontan an Ameisenhaufen. Diese habe ich als Kind und Jugendlicher gern beoachtet. Doch mir kam nie in den Sinn. Ein Teil davon sein zu wollen.
 
12:07 | Leser Kommentar
aus dem Artikel: Gebaut ist das neue Schiff, das mit Kernbrennstoff betrieben werden soll, noch nicht. Aktuell werden Investoren gesucht, um das etwa 14 Milliarden teure Mammutprojekt zu finanzieren.

Also wenn mit dem Kernbrennstoff was schief geht .. schaltet man auf Dampfbetrieb um!  Was mich noch ein bisserl irritiert .. ist, wenn .. nur als Beispiel ... sowas passiert:
Informationen des RKI zu Hanta­virus-Aus­bruch auf Kreuz­fahrt­schiff
Wirft man dann eine Bombe drauf? ... oder kommt wieder die Dampfschiff Variante ins Spiel?  TS 

01.06.2026

14:46 | tkp: Palantirs KI führt Krieg gegen Russland

CNN hat gefilmt, wie ukrainische Streitkräfte die KI-Software PRISMA von Palantir einsetzen, um Angriffe tief im russischen Territorium zu planen und durchzuführen. Das System analysiert in Echtzeit russische Luftabwehrstellungen, berechnet Flugrouten durch Verteidigungslücken und speist die Koordinaten direkt in die „Kill Chain“ ein. Palantir-CEO Alex Karp prahlte zuvor, die Sommerangriffe auf Moskau würden die „Krone“ der KI-Systeme werden. Das ist keine Unterstützung. Das ist direkte operative Kriegsbeteiligung eines privaten US-Unternehmens an Angriffen auf eine Atommacht. Damit ist die Grenze zwischen „Unterstützung“ und direkter Kriegsteilnahme gefallen. Nicht durch einen Regierungsbeschluss, nicht durch eine Kriegserklärung, nicht durch eine parlamentarische Debatte. Sondern durch einen Tech-Konzern aus Denver, Colorado, dessen Software nun in Echtzeit Angriffe auf russisches Territorium steuert.
 

Heute führen nicht mehr Staaten Kriege, sondern Konzerne die sie als Dienstleistung anbieten. Früher verkaufte man Kanonen, heute verkauft man Kill-Chains im Softwarepaket.

Und wenn ein Tech-Milliardär dann stolz verkündet, dass Angriffe auf Moskau das Kronjuwel seiner KI werden, und Politiker gleichzeitig von Deeskalation reden, weiß man ungefähr, wer inzwischen am Steuer sitzt und wer nur noch den Grüßaugust mimt. Krieg als Cloud-Service. Mit automatischen Updates, Datenanalyse und vermutlich bald einem Premium-Paket für besonders effiziente Eskalation. Die Zukunft ist wirklich beeindruckend JE

 

10:10 | Agrar:  Chinesische Kettensäge gegen Stihl: Günstiger Geheimtipp oder Schrott?

Eine chinesische Kettensäge tritt im Duell gegen Marken wie Stihl und Bosch an. Ist das Produkt ein günstiger Geheimtipp - oder doch totaler Schrott?