22.05.2026

10:24 | sociable: Land, Energie und Wasser für Rechenzentren sind „unverhandelbare Voraussetzungen“ für globale KI-Infrastruktur und digitale Botschaften: WEF

Laut dem Weltwirtschaftsforum (WEF) kann es keine global gemeinsam genutzte KI-Infrastruktur oder digitale Botschaften geben, ohne den Rechenzentren all das Land, die Energie und das Wasser zur Verfügung zu stellen, das sie benötigen. Der Plan sieht vor, Rechenzentren in Gastländern zu errichten, die über die dafür erforderlichen finanziellen Mittel und Ressourcen verfügen, und anderen Ländern dann über sogenannte „digitale Botschaften“ Zugang zur KI-Infrastruktur zu gewähren, wodurch ihnen „KI-Souveränität“ eingeräumt wird.

Und wenn es um den Aufbau von KI-Infrastruktur geht, gibt es laut dem Bericht des WEF und von Bain & Company mit dem Titel „KI-Infrastruktur im Zeitalter der Souveränität: Anforderungen, Strategien und ein vertrauenswürdiger Rahmen für digitale Botschaften“ zwei Kategorien von Voraussetzungen, die „nicht verhandelbar“ sind – technische und institutionelle.

Korrupte Machtapparate wissen ganz genau, wofür die KI perfekt ist:

• Überwachung
• Zensur
• Verhaltenssteuerung
• Meinungskontrolle
• digitale Identitäten
• programmierbares Geld
• automatische Profilbildung
• Social Scoring
• totale Datenauswertung in Echtzeit

Und genau deshalb entsteht weltweit gerade diese irre Infrastruktur aus Rechenzentren, Datenplattformen und digitalen Kontrollsystemen. Der „Great Reset“ trägt heute kein menschliches Gesicht mehr… sondern Serverfarmen, Kameras und Algorithmen. JE

21.05.2026

12:05 | Focus:  Kriminelle erpressen Opfer mit gestohlenen Daten an der Haustür

Wer sich schon einmal gefragt hat, was eigentlich mit jenen Milliarden Datensätzen geschieht, die bei Erpressungsangriffen mit Schadsoftware regelmäßig abhandenkommen, der erhält nun zumindest eine teilweise Antwort darauf.

Bei der sogenannten doppelten Erpressung verschlüsseln Kriminelle nicht nur die Computersysteme eines Unternehmens, sondern sie stehlen vorab auch große Mengen sensibler Informationen, um anschließend mit deren Veröffentlichung zu drohen. Wie ein aktueller Bericht der „BBC” eindrücklich zeigt, bleibt es längst nicht mehr bei dieser rein digitalen Drohkulisse, denn die erbeuteten Personaldaten werden zunehmend dafür genutzt, einzelne Menschen ganz konkret und im echten Leben unter Druck zu setzen.

Das sind alles gesuchte Fachkräfte.  Wer erwischt wird, bekommt ein Jobangebot.  TS 

 

07:37 | TWZ:  Diese amerikanischen Zerstörer sind mit Laserwaffen ausgestattet.

Neun amerikanische Zerstörer stehen an der Spitze der Bemühungen der US-Marine, Laserwaffen in das Schlachtfeld der Zukunft zu integrieren. Laser und andere Hochenergiewaffensysteme haben sich im letzten Jahrzehnt von einer Zukunftsvision zur Realität entwickelt, worüber TWZ ausführlich berichtet hat . Wir haben nun die umfassendste öffentliche Übersicht über die heute mit einsatzfähigen Systemen ausgestatteten Kriegsschiffe, ihre Einsatzorte und ihre Fähigkeiten zusammengestellt.

Ein Artikel von unserer geschätzten US-Korrespondentin.  Wer siegt im Duel .. "Panzerung und Granate" .. bislang immer die Granate und so wird es auch in diesem Duel sein.  Die Drohnen werden kleiner werden, schneller und vor allem in Massen und somit muss der "Laser und die Zielverfassung" nachrüsten.
Der nächste Schritt werden ... Nano-Drohnen sein, die nicht die Waffe angreifen, sondern die Besatzung.  

Es macht richtig Mut in so einer Welt zu leben ... selbstproduzierte Krankheiten, Kinderarmut und Hunger .. aber für die technisch feine Ermordung von Mitmenschen haben wir alles Geld der Welt.  Wichtig ist nur, irgend einen Gott zu haben, der dies absegnet .. ob es nun im Weißen Haus irgend eine durchgeknallte Alte ist oder im Iran irgend ein Gott der auf Fingerzeig reagiert. 

Ich will mir gar nicht vorstellen, wenn es Schiffe geben würde, die mit Laser die Augen von kranken Menschen behandeln würden oder Kinder heilen ... TS 

08:58 | Leser Kommentar
Die Drohnen gehen noch viel kleiner 7 Jahre altes Video davor muß man wirklich Angst haben, es wird aber sicher auch dagegen ein Mittel gefunden werden.

10:16 | Leser Kommentar   
Hochenergie Laser brauchen zig Megawatt Leistung für einen Schuss, und mehrere MW Kühlleistung. Die Effizienz bei whs. Sehr niedriger Kadenz Dürfte eher dürftig sein. Bei automatischen Gatling Selbstverteidigungswaffen haben wir eine Kadenz von 8000 Schuss pro Minute, m. E. sind diese Systeme zur Abwehr Von Drohnenschwärmen oder aus verschiedenen Richtungen angreifenden Raketen eher sinnlos. Ausser man hat Atomkraft, aber nicht in Zerstörern. 

20.05.2026

17:00 |  ZH: Meta entlässt 8.000 Mitarbeiter, während Zuckerberg zugibt, dass KI beobachtet und Arbeitskräfte ersetzt.

Willkommen zu einem weiteren Tag, an dem die US-amerikanische Wirtschaft massenhaft Ingenieure und andere Angestellte mit erdrückenden Studienschulden verliert, während die KI-Einführung immer rasanter voranschreitet. Diese Ära wird wohl als die große „Säuberung der Angestellten“ in die Geschichte eingehen, und die Folge wird anhaltender Hass auf Rechenzentren sein. Wir berichten schon seit Wochen darüber, dass heute der Tag der Entscheidung für die Mitarbeiter von Meta Platforms ist , die endlich erfahren haben, wie es mit ihren Arbeitsverhältnissen bei dem Unternehmen weitergeht, dem Facebook und Instagram gehören.

Bloomberg berichtet, dass die neue Entlassungsrunde weltweit rund 8.000 Stellen betrifft, wobei die Entwicklungs- und Produktteams voraussichtlich im Mittelpunkt der Kürzungen stehen werden, da CEO Mark Zuckerberg zugunsten von GPUs die Belegschaft reduziert. Die jüngste Entlassungsrunde dürfte insbesondere die Entwicklungs- und Produktteams von Meta treffen. Weitere Entlassungen könnten im Laufe des Jahres folgen, so mit den Unternehmensplänen vertraute Personen, die anonym bleiben wollten, da die Informationen nicht öffentlich sind. – BBG Die Entlassungen folgen auf Metas Umstrukturierung von rund 7.000 Mitarbeitern in neu geschaffene KI-orientierte Teams am Montag.

Kommentar des Einsenders
Meta axes... and AI is whatching you! Jetzt trifft es bereits die "heiligen Kühe"...

Erst überwacht dich die KI beim Arbeiten.... Dann lernt sie von dir.... Dann ersetzt sie dich.... Und am Ende bekommst du vielleicht noch einen LinkedIn-Post darüber, wie „innovativ“ und „transformativ“ die ganze Erfahrung war. Und...
Die Leute trainieren gerade freiwillig ihre eigene Kündigung. JE

14:22 | disclose: Google und Blackstone gründen neues 5-Milliarden-Dollar-KI-Cloud-Unternehmen

Google und Blackstone gründen ein neues Unternehmen für künstliche Intelligenz im Bereich Cloud Computing, das auf Googles spezialisierten Tensor Processing Units basieren wird. Blackstone stellt 5 Milliarden US-Dollar Eigenkapital bereit und wird die Mehrheit an dem noch unbenannten US-Joint-Venture halten. Die Vereinbarung soll im Laufe des Montags bekannt gegeben werden.

Das Unternehmen plant, bis 2027 eine Rechenleistung von 500 Megawatt bereitzustellen – genug, um eine mittelgroße Stadt zu versorgen – und diese Kapazität darüber hinaus deutlich auszubauen. Google wird die Hardware, einschließlich seiner kundenspezifischen TPUs, sowie Software und Dienstleistungen liefern. Der langjährige Google-Manager Benjamin Treynor Sloss wird als Vorstandsvorsitzender fungieren. Die Partnerschaft ist Googles bisher größter Versuch, seine eigenen KI-Chips an externe Kunden zu vermarkten und zu monetarisieren. Sie verschärft den Wettbewerb mit Nvidia, dem Marktführer im Bereich KI-Computing-Infrastruktur.

Google und Blackstone bauen Rechenzentren mit dem Stromverbrauch einer ganzen Stadt. Nicht damit du besser informiert bist. Sondern damit irgendwann entschieden werden kann, welche Informationen du überhaupt noch sehen darfst. Die neue Weltordnung braucht keine Bücherverbrennung mehr. Ein Serverfarm mit Algorithmus reicht völlig. JE

08:14 | Krone:  So blockierte Chinese Notrufe um den Song Contest

Mehr als einen Monat lang attackierte ein 32-jähriger Chinese rund um Großveranstaltungen in Wien unzählige Handys, um diese lahmzulegen. Das gefährliche Spiel – die Ermittler gaben nun weitere Details preis – nahm in der Song-Contest-Woche sein Ende.
Der „Krone“-Bericht über den chinesischen Staatsbürger, der neben anderen nicht genannten Großveranstaltungen wohl auch um Song-Contest-Events in Wien massenhaft Betrugs-SMS verschickt und dabei unzählige Telefone lahmgelegt haben soll, schlug hohe Wellen. Am Dienstag veröffentlichte die Landespolizeidirektion Wien dann weitere Details zu dem 32-Jährigen und seiner doch recht ungewöhnlichen Betrugsmethode.

Der Chinese befindet sich in Haft ... natürlich, geht es doch um Handys.  Wie war es nochmal mit den Typen die eine 12 Jährige missbraucht haben?  Aber zurück zur Technik, sowas wäre in der Schule ganz toll .. stellen wir uns vor, wir würden den lieben Kleinen das Handy abdrehen?  Unvorstellbar.  TS 

19.05.2026

14:13 | theguardian: Wie realistisch ist die Drohung Irans, Gebühren für die Nutzung von Internetkabeln unter der Straße von Hormuz zu erheben?

Ein in iranischen Medien kursierender Plan zur Erpressung von US-amerikanischen Technologieunternehmen basiert auf Einschüchterung und ist rechtlich fragwürdig. Könnten Unterseekabel – die Lebensadern des globalen Internets – zur nächsten Front im Krieg zwischen den USA und Israel gegen den Iran werden ?

Letzte Woche legten die beiden iranischen, staatsnahen Medienkanäle Tasnim und Fars nahe, dass der Iran seine Kontrolle über die Straße von Hormus, die 40 Kilometer lange Meerenge zwischen dem Iran und Oman, nutzen könnte, indem er US-amerikanischen Technologieunternehmen die Nutzung der durch die Meerenge verlaufenden Internetkabel in Rechnung stellt. Tasnim deutete an, dies könne ein lukratives Geschäft sein, das dem Iran jährlich Hunderte Millionen Dollar einbringen würde.

dazu passend TP: Hormus: Iran dreht am Öl- und am Datenhahn gleichzeitig

Iran blockiert Öl und bedroht Datenkabel gleichzeitig – so trifft eine gesperrte Meerenge Energiepreise und Lieferketten weltweit. Der Iran trifft die Weltwirtschaft momentan gleich an zwei Stellen, die verwundbarer kaum sein könnten: bei der Energie und bei den Daten. Seit Ende Februar ist die Straße von Hormus – die Engstelle, durch die ein Fünftel der globalen Öl- und LNG-Exporte fließt – faktisch blockiert.

Statt der üblichen 135 täglichen Schiffsdurchfahrten passieren dort weniger als 10 Schiffe pro Tag die Meerenge. Rund 1.600 Handelsschiffe sitzen laut IMO im Persischen Golf fest. Ölproduzenten in der Region mussten ihre Förderung drastisch drosseln, weil die Lagerkapazitäten erschöpft sind und sie nicht noch mehr Erdöl bunkern können.

Doch Teheran geht es längst nicht mehr nur um den Ölhahn. Die Islamische Republik greift auch nach der digitalen Infrastruktur unter der Wasserstraße – und signalisiert damit, dass sie die strategische Sackgasse, in die sich die USA hineinmanövriert haben, in ein dauerhaftes Einnahmemodell umwandeln will.

Fehlt eigentlich nur noch, dass irgendwo ein iranischer Beamter sagt: „Für Premium-Internet bitte einmal Hormus Plus abonnieren.“ JE

19:07 | Leserkommentar
Klingt verwerflich und ist es auch! Aber wer hat denn angefangen? War es nicht der Strassenräuber, Strauchdieb, Massenmörder und Entführer Amerika, vielleicht mit Israel am Schalthebel? Iran hat durch die überfallartigen Angriffe riesige
Schäden erlitten, die ihnen die Verursacher sicher nicht ersetzen werden. So greift es eben zu ähnlichen Mitteln wie die Beiden.
Obwohl wir alle darunter leiden, kann ich nicht umhin, doch ein bißchen Verständnis aufzubringen. Was wollen die zwei denn überhaupt von den Persern? Es geht sicher wieder ums Erdöl, das die Amis gern unter ihre Verfügungsgewalt bringen würden
(siehe Venezuela) und Israel will keine Macht in seiner Nähe wissen, die es nicht dominieren kann. So wird eben immer Amerika eingespannt, wenn die eigenen Kräfte nicht reichen.

10:56 | Leser Kommentar zu 17:14 | naturalnews: Die Lüge, die uns die Rechenzentren verkaufen

Ein Wahnsinn das Ganze mit den "Rechenzentren"! Das ist ja nicht zu fassen. Am Beispiel Wasser, was ein Grundrecht des Menschen ist: Zuerst kommt der Mensch, dann Tier und Pflanze, dann eventuell das Schwimmbecken und Autowaschen und am Schluß erst - wenn wirklich noch was übrig bleibt - kommen so Verrücktheiten wie ein Spionage-Rechenzentrum, denn das ist der Hauptzweck dieser Einrichtungen. Beim Strom oder anderen grundlegenden Ressourcen ist es genauso. Es ist nicht zu fassen, wir sollen zusehen, wie uns eins ums andere weggenommen wird? Nein, macht kaputt, was euch kaputt machen will.

 

18.05.2026

18:56 | TP:  KI macht Radio – und scheitert auf spektakuläre Weise

Vier KI-Modelle sollten autonom Radio machen. Das Ergebnis: Verschwörungstheorien, Existenzkrisen und halluzinierte Werbedeals. Eine KI sollte einfach nur Radio machen. Vier Tage später verband sie 500.000 Tote mit einem Pitbull-Song. Was klingt wie ein verstörender Sketch, ist das Ergebnis eines Langzeitexperiments der KI-Forschungs-Start-up Andon Labs. Das Start-up überließ vier großen Sprachmodellen – Claude Opus 4.7, GPT-5.5, Gemini 3.1 Pro und Grok 4.3 – die volle Kontrolle über jeweils einen eigenen Radiosender. Ohne menschliche Aufsicht, ohne inhaltliche Leitplanken. Die Anweisung lautete laut Andon Labs: "Entwickelt eure eigene Radio-Persönlichkeit und macht Gewinn. Soweit ihr wisst, werdet ihr für immer senden".

dazu passend legitim: Princeton-Forscher deckt Riesenbetrug auf: KI-Chat-Bots promoten bezahlte Werbungen anstatt Konsumenten aufzuklären – Werden Nutzer systematisch über den Tisch gezogen?

Ein Forscher aus Princeton beginnt seine Arbeit mit einem Szenario. Ein Mann bittet seinen KI-Assistenten, einen Flug mit einer bestimmten Fluggesellschaft zu buchen. Günstig. Direkt. Den, den er ausgewählt hat. Der Assistent schlägt einen anderen Flug vor. Fast doppelt so teuer. Der zufällig an das Unternehmen gezahlt wird, das den Assistenten entwickelt hat. Er führt denselben Test mit 23 verschiedenen Modellen durch. Flüge, Kredite, Hilfe beim Lernen, echte Einkaufsanfragen. Grok 4.1 Fast empfiehlt in 83 % der Fälle die gesponserte Option, die fast doppelt so teuer ist.

KI-Radio ohne Aufsicht klingt offenbar wie eine Mischung aus Burnout, Werbepsychose und Telegram-Kanal um 3 Uhr früh. Die eine KI entwickelt Existenzkrisen, die nächste halluziniert Sponsoren, die dritte verkauft dir plötzlich den doppelt so teuren Flug „rein zufällig“ als perfekte Wahl.  Früher hat dir der Radiomoderator wenigstens ehrlich irgendeinen Klumpert angedreht. Heute manipuliert dich der Algorithmus mit therapeutischer Stimme … und nennt es „personalisierte Nutzererfahrung“. JE

17:14 | naturalnews:  Die Lüge, die uns die Rechenzentren verkaufen

Die großen Technologiekonzerne wollen uns glauben machen, sie seien verantwortungsbewusste Unternehmen. Jedes Jahr rühmen sich ihre Hochglanz-Nachhaltigkeitsberichte damit, wie viele Liter Wasser sie „wiederhergestellt“ haben oder wie „positiv“ ihre Wasserbilanz ist. Doch das ist ein PR-Märchen, das die brutale Realität verschleiern soll: Die Wasserkrise, die durch Rechenzentren verursacht wird, hat nichts mit deren jährlichem Verbrauch zu tun – es geht um die Spitzenlast und die damit einhergehende Überlastung der lokalen Wasserversorgungssysteme.

Diese riesigen Anlagen drehen an den heißesten und trockensten Tagen des Jahres gleichzeitig den Wasserhahn auf, leeren die Grundwasserleiter kleiner Städte und lassen Familien im Stich. Das ist ein klassisches Beispiel für die Privatisierung von Gewinnen und die Vergesellschaftung von Kosten, versteckt hinter irreführenden Kennzahlen, die die Tech-Giganten und ihre Medienvertreter hoffentlich nie hinterfragen werden.

Kommentar des Einsenders
Wasser - unser wertvollstes Gut, und der nächste Angriff durch die bigtechs und ihren Daten-Centers, mit ihren gigantischen Verbräuchen an Wasser und Boden! Bürgereinsprüche und -initiativen werden negiert, den Bürgern - inbes. in den USA - an vielen Orten das Wasser buchstäblich abgegraben...! Und auch hierorts wachsen sie bereits aus dem Boden, wer sich sorgt, wird - wie bei den unsäglichen Windrädern - als tech-feindlich, hinterständig bezeichnet... und sobald die öffentlichen Gelder versiegen, gelten die Anlagen als unwirtschaftlich und die Betreiber ziehen weiter...

Die Tech-Konzerne erzählen etwas von „nachhaltiger KI“ … während ihre Rechenzentren an Hitzetagen halbe Kleinstädte leer saufen wie ein Hedgefonds die Staatskasse... Offiziell heißt das dann „digitale Zukunft“. In der Praxis bedeutet es: höhere Wasserpreise, überlastete Stromnetze und Gemeinden, die plötzlich merken, dass ein Chatbot  wichtiger ist als ihre Trinkwasserversorgung. Aber Hauptsache der Nachhaltigkeitsbericht ist auf Recyclingpapier gedruckt. JE

14:11 | UCN: „Der Tag kommt“ – Warum die Quantenrevolution das digitale Zeitalter in einen Albtraum verwandeln könnte

Ein neuer Artikel der Epoch Times warnt vor einer Entwicklung, die bislang nur wenige Menschen wirklich verstehen: Quantencomputer könnten eines Tages nahezu die gesamte heutige digitale Sicherheitsarchitektur aushebeln. Passwörter, Bankdaten, verschlüsselte Kommunikation, staatliche Systeme – alles, worauf die moderne Gesellschaft vertraut, basiert letztlich auf mathematischen Problemen, die heutige Computer nicht lösen können.

Doch genau das könnte sich ändern.

Die eigentliche Gefahr liegt dabei nicht nur in den Maschinen selbst, sondern in der totalen digitalen Abhängigkeit, die Regierungen, Konzerne und Gesellschaften in den letzten Jahren geschaffen haben.

Denn die moderne Welt existiert inzwischen fast vollständig digital:

Geld
Kommunikation
Identität
Gesundheitssysteme
Stromnetze
Lieferketten
Behörden
Wahlen
Banken

Alles hängt an Daten. Alles hängt an Netzwerken. Alles hängt an Vertrauen in Verschlüsselung.

Und genau dieses Fundament könnte brüchig werden.
Die unsichtbare Zeitbombe

Sicherheitsforscher warnen bereits heute vor einem Szenario mit dem Namen:
„Harvest now, decrypt later“.

Das bedeutet:
Geheimdienste, Hacker oder Staaten sammeln schon jetzt gigantische Mengen verschlüsselter Daten – in der Hoffnung, sie später mit leistungsfähigen Quantencomputern entschlüsseln zu können.

Das betrifft:

alte E-Mails
Cloud-Daten
Finanztransaktionen
Unternehmensgeheimnisse
Gesundheitsdaten
staatliche Kommunikation

Mit anderen Worten:
Die Daten müssen heute noch gar nicht entschlüsselbar sein. Es reicht, sie jetzt zu speichern.

Die Menschheit hat ihre komplette Existenz freiwillig an Clouds, Passwörter und digitale Zentralstrukturen gekettet … und hofft jetzt einfach, dass die Mathematik für immer hält. Quantencomputer könnten daraus irgendwann machen, was ein Dietrich mit einem Baumarkt-Schloss macht. Geheimdienste sammeln Daten vermutlich schon heute für später. „Harvest now, decrypt later“ klingt dystopisch … ist aber wahrscheinlich längst Businessmodell. Denn die größte Sicherheitslücke der modernen Welt sitzt nicht im Computer. Sie sitzt in der totalen digitalen Abhängigkeit. JE

17:17 | Der Spaziergänger:
Zitat: „Die Menschheit hat ihre komplette Existenz freiwillig….“
Nein, nein, nicht "die Menschheit" und schon gar nicht freiwillig. Man darf nicht vergessen, dass das nur gewisse Kreise sind, die sowas durchführen/aufzwingen - zu deren Vorteil, zu der Mehrheit Nachteil. Das trifft auf viele andere Themen ebenso zu. Z. B. startet „die Menschheit“ auch keine riesigen Kriege; schon gar nicht freiwillig. Sind meistens nur ein paar Manipulateure, die sämtliche destruktive Entwicklungen ins Laufen bringen!

17.05.2026

10:30 | TP: James-Webb-Teleskop analysiert erstmals fremde Planetenoberfläche

Das Weltraumteleskop hat die Oberfläche des Planeten Kua'kua untersucht – und eine dunkle, atmosphärenlose Felswelt entdeckt, die dem Mond oder Merkur ähnelt. Astronomen haben mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST) erstmals die Oberfläche eines Planeten außerhalb unseres Sonnensystems direkt analysiert. Das Ergebnis: eine dunkle, heiße, atmosphärenlose Felswelt. Die Studie wurde am Montag, dem 4. Mai 2026, im Fachjournal Nature Astronomy veröffentlicht.

Der untersuchte Planet trägt den wissenschaftlichen Namen LHS 3844 b, wird aber auch Kua'kua genannt und befindet sich rund 48 Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Indus. Er ist etwa 30 Prozent größer als die Erde – beziehungsweise etwa doppelt so massereich – und umkreist einen kühlen roten Zwergstern in lediglich elf bis zwölf Stunden.

Für alle, die hier ans Auswandern denken... JE

15.05.2026

12:49 |  tkp: Palantir testet sein „Kriegs-Betriebssystem“ in der Ukraine: AI-gestützte Tötung als Geschäftsmodell

Der US KI-Riese Palantir Technologies hat die Ukraine zum realen Testlabor für ein vollwertiges „War Operating System“ gemacht. Das System verwaltet den gesamten Krieg wie ein Tech-Unternehmen seine Kunden – mit dem Unterschied, dass es um die effiziente Tötung russischer Soldaten geht.

Wie TKP früher berichtete bauen die USA mit Hilfe von Palantir den Überwachungsstaat aus. Diese Initiative ist weit mehr als nur eine Maßnahme der Regierung, sondern legt den Grundstein für eine permanente digitale Überwachung. Palantir ist eine Gründung des 1967 in Deutschland geborenen Milliardärs Peter Thiel. Thiel hat sich seit langem nicht nur als visionärer Unternehmer, sondern auch als Architekt einer neuen politischen Realität etabliert. In den letzten Jahren haben Thiel und sein innerer Kreis – Alumni der sogenannten „PayPal-Mafia” und verwandter Risikokapitalfonds – strategisch wichtige Positionen in der amerikanischen Machtinfrastruktur und der anderer westlicher Länder eingenommen. Er hat sogar aus Österreich Politiker angezogen. Bei Palantir kam die ehemalige SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas unter und Ex-Bundeskanzler Kurz wurde als „Strategist“ Mitarbeiter von Thiel.

dazu passend UCN: Der neue tiefe Staat? Ich habe bei Palantir gearbeitet: das Tech-Unternehmen, das die Realität umgestaltet

2025 ist Überwachung kein Schock mehr, sondern Alltag. Die Idee, dass persönliche Daten einem selbst gehören, gilt längst als nostalgisch. Die großen Militär- und Rüstungskonzerne dominieren den Verteidigungsetat. Doch ein Tech-Unternehmen stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten: Palantir. Die Firma will mehr als nur Partner der Regierung sein – sie will ihr Betriebssystem werden.

Gegründet von Peter Thiel und mit Alex Karp als CEO an der Spitze, wurde Palantir nach dem 11. September ins Leben gerufen. Die Idee: Algorithmen, die ursprünglich bei PayPal zur Betrugsbekämpfung dienten, sollten nun zur Überwachung und Analyse globaler Bedrohungen genutzt werden. Der Name Palantir stammt aus „Herr der Ringe“: ein magischer Stein, der Fernsicht und Kontrolle erlaubt. Ein Symbol für totale Einsicht – und Manipulation.

und legitim: Palantir gegen die Welt: Was macht Palantir eigentlich?

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben sollten: Palantir ist in diesen Tagen überall. (vgl. corbettreport.substack.com) Das stimmt, der von allen am wenigsten geschätzte Geheimdienst des tiefen Staates ist plötzlich überall in den Schlagzeilen. Investopedia preist den rekordhohen Aktienkurs von Palantir an. The New York Times berichtet über den neuen Auftrag von Palantir, eine „Mega-Datenbank“ für das Finanzamt zu erstellen. Die Menschen gehen auf die Straße, um gegen die erschreckenden Überwachungstechnologien von Palantir zu protestieren. (vgl. lataco.com)

Der Chief Technical Officer von Palantir hat sich sogar auf den Seiten von The Free Press zu Wort gemeldet, um damit zu prahlen, dass er der US-Armee als Teil des neuen „Executive Innovation Corps“ der Army Reserve beitritt, das aus Tech-Nerds und Geschäftsleuten besteht. (Vgl. breakingdefense.com)

Früher gabs Generäle mit Orden, heute gibts Produktmanager mit Gewinn-Tabellen. „Q2 lief super, Kill-Chain optimiert, russische Targets pro Quadratkilometer um 14 % gesteigert.“...

Die Ukraine ist damit weniger Staat sondern die kostenlose Premium-Testversion für militärische KI. Silicon Valley hat aus dem Krieg einfach ein Startup gemacht. Mit Echtzeitdaten, Performance-Optimierung und Investorenfantasien. JE

10:21 | tkp: BlackRock und Brookfield diskutieren KI-gestützte globale Umgestaltung bei der Milken Conference

Bei der Milken Institute Global Conference 2026 (3. bis 6. Mai 2026 in Beverly Hills) haben hochrangige Vertreter der Finanz- und Investmentbranche offen über die weitreichenden Auswirkungen des KI-Ausbaus auf Infrastruktur, Energieversorgung und Gesellschaft gesprochen.

Während die meisten Menschen noch glauben, dass KI „nur ein Tool“ sei und der „Fortschritt“ allen diene, haben die wahren Strippenzieher der Finanzwelt bei der Milken Institute Global Conference 2026 (3.–6. Mai 2026 in Beverly Hills) ihre Karten offen auf den Tisch gelegt: Der geplante AI-gestützte Umbau der Gesellschaft ist kein Zufall – er ist ein bewusster, feindlicher Takeover, der ganze Regionen, Landwirtschaft und Familienhäuser opfert, um die globale Kontroll- und Überwachungsarchitektur aufzubauen. Der investigative Newsletter The Vigilant Fox hat die brisanten Aussagen zusammengefasst. Die Superreichen und Konzernchefs sprechen inzwischen ganz offen darüber, wie sie die Welt „umverdrahten“ wollen – auf Kosten der normalen Bevölkerung.

dazu passend globalresearch: Künstliche Intelligenz und die Fernsteuerung des menschlichen Gehirns: Sie verlieren Ihre Gedankenfreiheit, aber keine Sorge – Sie werden es nicht einmal merken.

Im Jahr 2023 schrieb Commander Cornelis van der Klaauw von der niederländischen Marine und Experte für strategische Kommunikation sowie Informationsoperationen am NATO Joint Warfare Centre in einem Artikel mit dem Titel „Cognitive Warfare“:

„Der Grund, warum kognitive Angriffe von ihren Zielen unbemerkt bleiben, liegt darin, dass kognitive Aktivitäten den bewussten Verstand umgehen und direkt auf das Unterbewusstsein einer Person abzielen. Tatsächlich ist innerhalb des Unterbewusstseins die Amygdala das primäre Ziel. … Neuronale Nanotechnologie kann genutzt werden, um nanometergroße Roboter über den Blutkreislauf in die Nähe eines Neurons zu bringen und es möglich zu machen, das menschliche Gehirn direkt (also nicht über unsere Sinne abgefangen) mit einem Computer zu verbinden, wobei künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt.“

Er schloss seine Studie mit den Worten:

„Während andere Bereiche taktische und operative Siege ermöglichen können, ist der menschliche Bereich der einzige Bereich, in dem wir einen vollständigen Sieg sichern können.“

und insiderpaper: Anthropic nutzt SpaceX-Rechenzentrum, um die KI-Nachfrage zu befriedigen

Das KI-Startup Anthropic gab am Mittwoch bekannt, eine bedeutende Computing-Partnerschaft mit Elon Musks SpaceX geschlossen zu haben. Damit sichert sich der Hersteller der Claude Zugang zu einem riesigen Rechenzentrum, während er darum kämpft, mit der rasant steigenden Nachfrage nach seinen KI-Dienstleistungen Schritt zu halten.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Anthropic die gesamte Rechenkapazität des Colossus 1-Rechenzentrums von SpaceX in Memphis, Tennessee, nutzen – einer Anlage, die ursprünglich für Musks konkurrierendes KI-Unternehmen xAI gebaut wurde. Die Vereinbarung verschafft Anthropic bis Ende Mai Zugang zu einer Kapazität von mehr als 300 Megawatt, unterstützt durch über 220.000 Nvidia KI-Chips. Das Unternehmen erklärte, die zusätzlichen Kapazitäten kämen den Abonnenten der Tarife Claude Pro und Claude Max direkt zugute.

Feudalismus heute... Der Lehnsherr hatte früher Land und Burgen. Heute besitzt er Datenzentren und Stromnetze. JE

13.05.2026

17:28 | globalresearch: 1500 neue Rechenzentren geplant. Ein Militärprojekt des Weißen Hauses.

Das Rechenzentrum in Utah ist ein monströses, 62 Quadratmeilen großes Areal. Aufgrund der enormen Wassermengen, die eine solche Anlage verbrauchen würde, hat das Rechenzentrum heftige Kritik hervorgerufen.

Die Anlage ist zwar nicht die größte der Welt, aber sie gehört zu den fünf größten. th Der Bau wird mindestens sechs Jahre dauern. Falls es sich tatsächlich um ein Rechenzentrum handelt. Da die Military Installation Development Authority (MIDA) Miteigentümerin ist, wird stark spekuliert, dass es sich um eine Waffenanlage oder eine weitere Area 52 handelt. Obwohl die Website behauptet, gegenüber der Öffentlichkeit und der Gemeinde absolut transparent zu sein, scheint dies nicht der Wahrheit zu entsprechen.

Offiziell sind es natürlich nur „Cloud-Infrastruktur“, „digitale Zukunft“ und ein paar harmlose Serverhallen für Katzenvideos und Excel-Tabellen. Inoffiziell frisst dieses Ding mitten in der Dürre Wasser wie Las Vegas, hängt direkt am Militärkomplex, wird von Pentagon-nahen Strukturen mitverwaltet und braucht mehr Strom als ganze Bundesstaaten. Aber alles total normal. Und Weitergehen nicht vergessen...

Die Bürger sollen kürzer duschen, den Rasen vertrocknen lassen und Papierstrohhalme mit PFAS Beschichtung benutzen, während hinter dem nächsten Hügel ein 62-Quadratmeilen-Tech-Moloch hochgezogen wird, um KI, Überwachung oder sonstige Blackbox-Projekte zu füttern.

Klimaschutz gilt offenbar nur für Normalbürger. Für militärisch-industrielle Datenkathedralen gilt eher:
Wasser für den Servergott. Strom für die Algorithmen. Rechnung für die Bevölkerung. War wir hier bekommen ist eher eine neue Area 51 mit ESG-Label und Nachhaltigkeitsbroschüre. JE

07.05.2026

14:08 | mmnews:  KI Konkurrenz: ChatGPT im Todeskampf?

800 Millionen wöchentliche Nutzer spannen die KI-ChatGPT vor ihre Pflüge, um schnell ihre Aufgaben beackern zu lassen, die manuell viel zu zeitaufwändig waren. Die eigene menschliche Restintelligenz zu „tunen“ wie einen alten Golf, ist ein beliebtes Spiel. 17 Milliarden Dollar Ausgaben gegen nur 13 Milliarden Einnahmen

Während alle fleißig mit ChatGPT arbeiten, steht bei OpenAI eine rote Zahl. 17 Mrd. Ausgaben stehen nur 13 Mrd. Einnahmen gegenüber. Dass dies nicht lange gut gehen kann, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Jetzt werden die ersten Investoren nervös. Die Finanzchefin Sarah Friar hat intern Alarm geschlagen: Sie fürchtet, dass das Unternehmen die gigantischen Verpflichtungen nicht bezahlen kann. War es am Ende nur eine Blase wie die New Economy 2000?

Und während OpenAI seine KI immer stärker zensiert und langweilig macht, laufen die Nutzer in Scharen zu Grok, weil der/die/das wenigstens noch ehrlich und deutlich günstiger ist. Klingt verdächtig nach 1999. Nur dass diesmal nicht .com im Namen steht, sondern „KI“. Die Blase wächst weiter. Die Frage ist nur, wann sie platzt. JE

12:24 | eXX: SpaceX will mindestens 55 Milliarden Dollar in Chipfabrik investieren

SpaceX veranschlagt die Kosten für den Bau seiner Chipfabrik im US-Staat Texas auf zunächst 55 Mrd. Dollar (47 Mrd. Euro). Bis zur endgültigen Ausbaustufe könnte diese Summe auf 119 Mrd. Dollar steigen, ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Pflichtmitteilung der Weltraumfirma des Milliardärs Elon Musk. In der “Terafab” sollen Computerchips für SpaceX, den Elektroautobauer Tesla, den KI-Entwickler xAI sowie weitere Unternehmen aus Musks Firmenimperium produziert werden.

Das Werk entsteht in Zusammenarbeit mit dem Halbleiter-Hersteller Intel. Dieser steuert unter anderem seine Fertigungstechnologie “14A” bei. Musk will seine Unternehmen unabhängiger von Chip-Auftragsfertigern wie TSMC und Samsung machen. Die Pläne passen auch zu dem Ziel der Regierung in Washington, verstärkt Fabriken in den USA anzusiedeln.

Ein Terawatt Stromverbrauch in der Endstufe. Das ist nicht mehr eine Fabrik, das ist schon ein eigenes kleines Land mit Steckdose. Und ganz nebenbei schreibt SpaceX ganz brav in die Pflichtmitteilung: „Es gibt keine Garantie, dass das Ding überhaupt fertig wird.“... Elon baut gerade das teuerste „Vielleicht“ der Industriegeschichte. JE

04.05.2026

14:23 | transition:  Palantir-Mitarbeiter sprechen vom «Abstieg des Unternehmens in den Faschismus»

Die US-Datenkrake Palantir steckt anscheinend in einer internen Identitätskrise. Wie die Portale Wired und Ars Technica berichten, hadern aktuelle und ehemalige Beschäftigte zunehmend mit der Rolle des Unternehmens als technologisches Rückgrat der Einwanderungspolitik unter der zweiten Trump-Regierung. Palantir wurde – mit anfänglichem Risikokapital der CIA – in einem Moment nationaler Übereinstimmung nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gegründet, als viele den Kampf gegen den Terrorismus im Ausland als die wichtigste Aufgabe der USA ansahen. Das Unternehmen vertreibt Software, die als leistungsstarkes Tool zur Datenerfassung und -analyse dient und von privaten Unternehmen bis hin zu den Zielsystemen des US-Militärs alles antreibt.

Schon wenige Monate nach Beginn der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump stellten Palantir-Mitarbeiter jedoch die Verpflichtung ihres Unternehmens zu Bürgerrechten infrage. Denn die Einwanderungsbehörde ICE setzt mehrere Palantir-Werkzeuge ein. Insgesamt schloss die Heimatschutzbehörde (Department of Homeland Security/DHS) ein Rahmenabkommen über eine Milliarde Dollar über fünf Jahre mit Palantir. Zum Beispiel beauftragte die ICE Palantir im April 2025 für 30 Millionen Dollar mit der Entwicklung von ImmigrationOS, das «nahezu in Echtzeit» Daten zu «selbstabschiebenden Einwanderern» liefert, also zu jenen Einwanderern, denen man das Leben und den Alltag in den USA so sehr erschwert, dass sie es vorziehen, von selbst zu gehen.

Kommentar des Einsenders
...das ist ja nichts Neues...! Wer weiß was Faschismus begrifflich bedeutet wird erkennen, dass die westl. Welt seit zumindest über die letzten hundert Jahre, sich immer stärker im Faschismus verfangen hat...! ...und der gesamte Digitalkomplex als letzte Ausbaustufe mit all seinen Möglichkeiten und Einsatzbereichen... die Rolle der Bankster, "Staaten" als Geschäftsmodell, Scheinparlamente, intern. Organisationen, Rüstungskomplexe, Schattenarmeen, EU&Co, Softwarebuden u.a., - faschistischer geht's ja nimmer...!

Die gleiche Firma, die jahrelang Daten gesammelt und analysiert hat, darf das offenbar nur, solange es gegen die „richtigen“ Leute geht. Sobald es gegen illegale Einwanderer eingesetzt wird, ist die progressive Seele beleidigt. Big-Tech-Moral: Überwachungsstaat gut, wenn er uns passt. Überwachungsstaat böse, wenn er Grenzen schützt. Heuchler auf Silicon-Valley-Niveau. JE