12.09.2019

09:38 | Der Schwermetaller "Wacht der ADAC jetzt etwa auf?"

Bei der Lektüre der mittlerweile zur Hälfte aus Werbung bestehenden Motorwelt, war festzustellen, daß auch der ADAC die große Zukunft in den Batterieautos sieht. Nur selten war ein versteckter Hinweis zu finden, daß die Elektromobilität vielleicht doch nicht so toll ist. Anläßlich der IAA in Frankfurt musste natürlich auch der ADAC seinen Senf dazugeben in Form eines Interviews des Club-Präsidenten August Markl. Und da liest man erstaunliches. Man warnt davor im Elektroauto das Allheilmittel für die Mobilität der Zukunft zu sehen. Markl argumentierte, die Herstellung der Batterien berge Probleme und auch mit dem Laden sei das so eine Sache: „Solange man nicht weiß, wie der Strom, der vorne aus der Steckdose herauskommt, hinten hineinkommt, so lange ist es sicher problematisch.“

Nicht zu fassen, der ADAC merkt es auch schon. Weiterhin verwies der Hr. Präsident auf eine neue Klimastudie, die im Herbst veröffentlicht werden soll. Er meinte: „Ohne zu viel zu verraten, kann ich schon jetzt sagen: Die Ergebnisse zeigen, die Treibhausbilanz der E-Autos ist nicht die beste.“ Weiterhin könne man die klassischen Verbrenner sehr wohl emissions- und verbrauchsarm weiterentwickeln. Markl plädierte auch dafür andere Lösungen als die E-Mobilität einzusetzen, wie Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe. Scheinbar versucht der ADAC sich von der lange propagierten „Zukunftstechnologie“ Batterieauto etwas abzusetzen. Es wird ja auch immer schwerer zu verheimlichen, daß batterieelektrisches Fahren ökologisch, ökonomisch und physikalisch gesehen völliger Unsinn ist. Die Energiewende ist schon gescheitert, auch wenn die Subventionsabgreifer das noch nicht kapieren wollen.

10.09.2019

06:42 | Focus:  Übeltäter SUV: Welche Autos sind für Fußgänger wirklich gefährlich?

Am vergangenen Freitagabend kam es in Berlin zu einem verheerenden Unfall, bei dem vier Fußgänger wegen eines von der Straße abgekommenen SUVs ums Leben kamen. Seitdem gibt es verstärkt Rufe nach der Verbannung der SUVs. Doch sind SUVs für Fußgänger wirklich gefährlicher als andere Autos?

Betreutes Denken für die Masse! TS

25.08.2019

15:44 | fz:  Dieselskandal-Autos sind Verkaufsschlager in den USA

Wegen Effizienz und langer Garantie ist die Nachfrage nach Diesel-PKW, die VW zurückkaufen und überarbeiten musste, groß. Vor drei Jahren begann in den USA ein Rückkaufprogramm, bei dem Volkswagen jene Dieselfahrzeuge zurückkaufen musste, deren Steuerungssoftware darauf ausgelegt war, bei Verbrauchstests zu schummeln. Der deutsche Hersteller verpflichtete sich, die Autos zu überarbeiten und anschließend mit einer vierjährigen Garantie wieder in den Handel zu bringen.

Eine sehr effizente Justiz bei den Amis .... ginge das in Deutschland und Österreich auch? Nein, wir lutschen am Klima rum und hören die Predigten von Greta. TS

24.08.2019

13:55 | ET: Sojus-Andockmanöver an Raumstation ISS vorerst fehlgeschlagen

Die unbemannte Sojus-Rakete, die den ersten menschenähnlichen Roboter Russlands zur Internationalen Raumstation (ISS) bringen sollte, konnte nicht wie geplant an die Station andocken. Die Sojus wurde daraufhin in einen Sicherheitsabstand gesteuert, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa erklärte. Ein neuer Versuch zum Andocken könne nach russischen Angaben frühestens am Montag unternommen werden, teilte die Nasa weiter mit.

19.08.2019

08:25 | addendum: 5G, die neue Mobilfunk-Generation

Neben dem gesundheitlichen Aspekt wird die Debatte um 5G vom geopolitischen Wettbewerb um den Ausbau dominiert. Die US-Regierung hat die chinesischen Konzerne Huawei und ZTE vom Markt verbannt und übt Druck auf Europa aus, das ebenfalls zu tun. Der 5G-Netzausbau rückt damit in den Mittelpunkt des Konflikts zwischen den USA und China.

Habe diesen 5G-Beitrag einmal bewußt in diese Rubik gestellt - die gesundheitlichen Gefahren wurden (nicht nur) bei uns schon ausreichend behandelt. Addendum bietet mit diesem Medien-Projekt einmal auch einen Blick auf alle anderen Aspekte! TB

17.08.2019

14:01 | BAZ:  Die Verherrlichung des Natürlichen

Gentechnik, Mobilfunk, Hightechmedizin – die Durchdringung unseres Alltags mit Technologie hat eine problematische Zurück-zur-Natur-Bewegung ausgelöst. Während Jahren war es relativ ruhig um das Thema Mobilfunkstrahlung. Doch mit der Einführung des Standards 5G haben sich die Warner zurück­gemeldet. Der «Elektrosmog» könne zu Kopfweh und Krebs führen, verkünden sie. Der Kampf um die strahlenden Antennen ist neu entbrannt.

... aber um die Menschheit und das Klima zu retten, setzen sich viele auf eine Batterie! TS

15.08.2019

16:31 | FZ:  Neuer Elektromotor soll E-Autos doppelt so viel Kraft verleihen

Das texanische Jungunternehmen Linear Labs behauptet, mit seinem Produkt künftig die Elektromobilität revolutionieren zu können. Mit der so genannten Hunstable Electric Turbine (HET) hat es ein neues Design für Elektromotoren entwickelt, das eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen soll. Wie Jalopnik berichtet soll der Motor bei gleicher größe gegenüber herkömmlichen Elektromotoren doppelt so viel Kraft und zwei- bis fünfmal soviel Drehmoment entfalten.

17:39 | Leser-Kommentar
ich bin zwar kein Elektroingenieur, aber eins weiß ich: aus einem Motor kommt höchstens das vorn raus, was man hinten reinsteckt. Mehr wie 100%
gehen nicht, auch nicht wenn man die Motoren sonst wie verschaltet oder koppelt.

13.08.2019

10:32 | Der Schwermetaller "Der Wasserstoffverbrennungsmotor"

Im Jahre 2002 gab BMW bekannt ein Modell aus der 7er-Reihe als reines Wasserstoffauto zu produzieren. Das Auto sollte Hydrogen 7 heißen und basierte auf dem 760iL. Als Motor wurde ein etwas modifizierter Ottomotor verwendet und der Wasserstoff tiefkalt-verflüssigt in einem Kryotank mitgeführt. Von diesem Fahrzeug wurden 100 Stück gebaut, die allerdings nicht verkauft sondern nur verleast wurden. Nach einer Testphase sammelte man die Fahrzeuge wieder ein und beendete das Projekt.

Damals war der Wirkungsgrad des Wasserstoffverbrennungsmotors noch nicht so gut, das Wasserstofftankstellennetz noch sehr dünn und der tiefkalte Wasserstoff verflüchtigte sich auch bei Nichtbenutzung des Fahrzeugs aus dem Tank. Dennoch ließen sich einige der damals an dem Projekt beteiligte Ingenieure nicht beirren und gründeten eine eigene Firma zur Weiterentwicklung dieser Technologie. Die Firma heisst Keyou und einer der Hauptakteure ist Thomas Korn. Die Firma hat mittlerweile große Fortschritte in der Entwicklung gemacht. Zunächst konzentriert man sich auf die Betreiber größerer Fahrzeugflotten, da diese aufgrund des größeren Bedarfs den Wasserstoff billiger einkaufen können und meist ein eigenes Treibstoffdepot haben. Deshalb modifizierte man zunächst größere Dieselmotoren obwohl laut Thomas Korn eigentlich der Ottomotor die bessere Basis für die Wasserstoffverbrennung ist. Der Wasserstoff wird nicht mehr tiefkalt-verflüssigt getankt, sondern in Druckbehältern. I

m Nutzfahrzeugbereich beträgt der Druck 350 bar, im PKW-Bereich 700 bar, wobei das thermodynamische Optimum zwischen 450 und 500 bar liegt. Laut Thomas Korn enthält bei 350 bar ein Wasserstoffspeicher bezogen auf das Gewicht 20 Mal mehr Energie als eine Batterie. Auf der Kostenseite ist man ebenfalls um den Faktor 20 günstiger als eine Batterie. Ein Vorteil gegenüber der Brennstoffzelle ist, daß der Wasserstoff für den Verbrennungsmotor nicht die hohe Reinheit haben muß wie für die Brennstoffzelle, was ebenfalls die Kosten senkt. Der Motorenhersteller Deutz hat das große Potential des Wasserstoffverbrennungsmotors erkannt und arbeitet mittlerweile mit Keyou an dieser Technik zusammen.

Im April diesen Jahres wurde auf der bauma in München der erste von beiden Firmen entwickelte 7,8-Liter Prototypmotor vorgestellt. Keyou arbeitet auch mit weiteren Fahrzeugherstellern und Endanwendern zusammen und möchte die ersten Prototypfahrzeuge in der ersten Hälfte 2020 vorstellen. Die Serienreife wird für 2021/22 angestrebt. Im PKW-Bereich plant man ebenfalls die Technologie voranzutreiben. Der Wasserstoffverbrennungsmotor ist eine gute Sache und nachdem langsam auch die Politik in die Aufwachphase kommt und Wasserstoff als Treibstoff erkennt, kommt die Arbeit von Keyou und Partnern zu richtigen Zeit.

Laut Keyou ist es ohne großen Aufwand möglich die gängigen Benzin- und Dieselmotoren auf Wasserstoffverbrennung umzurüsten. Weiterhin werden im Bereich Wasserstoffgewinnung große Fortschritte in der Effizienz erzielt, was der Sache weiteren Vortrieb gibt. Die Brennstoffzelle wäre eigentlich gar nicht mehr nötig, die Batterie ohnehin nicht.

12:48 | M
Das liest sich ja erstmal ganz gut. So wollen wir aber hoffen, dass VW bei dieser Technik schwänzt. Denn wenn ein solcher H-Behälter - unter 700 bar Druck stehend - durchrostet und explodiert, dann gute Nacht Marie.

13:21 | Leser-Kommentar zu M
Was zur Frage führt, was ist besser beherrschbar, ein massiver Druckbehälter oder "renitente" Batterien welche man nicht löschen kann, allenfalls in Behältern ersäufen ?

14:12 | Der Schewrmetaller zu M
zum M's Anmerkung bzgl. der Wasserstofftanks. Was bis jetzt zu lesen war, werden die Wasserstofftanks nicht mehr aus Metall sondern aus Kohlefaser-Verbundmaterialien hergestellt. Weiterhin wurden angeblich sehr heftige Belastungstests mit solchen Behältern durchgeführt und scheinbar waren sie nicht kaputt zu kriegen.

10.08.2019

06:35 | Krone:  Mio. Autos betroffen: Blei-Skandal bei Continental

Der Autozulieferer Continental hat über Jahre hinweg zahlreiche elektronische Bauteile mit einem zu hohen Bleigehalt ausgeliefert. Man habe die „geringfügige Überschreitung“ der gesetzlichen Grenzwerte selbst festgestellt und Anfang Juni den zuständigen Behörden gemeldet, teilte Continental am Freitagabend in Hannover mit.

.... neues aus dem Land der "Dichter und Denker" ..... umbenannt in "Vernichter und Henker". TS

10:24 | Nukleus
Wo ist das Problem bei Blei? Schon mal auf das Dach geschaut? Dort wird nach wie vor Walzblei zur Abdichtung verwendet. Und irgendwie kommt dort dauernd Wasser ran. (Stichwort: Untersuchung der Verschmutzung des abfließenden Regenwassers – Abschwemmrate von Blei).
Nun zu den Elkos, welche mit zu viel Blei „verseucht“ sind. Dort handelt es sich nur um die Anschlussdrähtchen(verzinnter Kupferdraht), welche aus dem Bauteil raus gehen. In der Automobil-Industrie darf man generell noch Bleilot bei der Verlötung der Bauteile verwenden, da die bleifreie Schweiße nichts taugt (Stichwort: geplante Obsoleszens) und wesentlich höhere Sicherheitsanforderungen bestehen. Also ist es vollkommen egal, ob da ein paar Mikrogramm Blei mehr drinne sind und Elektroschrott muss recycelt werden.
Umweltschutz wird jaaa so groß geschrieben in Germany, aber was am Ende dabei raus kommt, ist doch nur ein Witz. Umweltschutz ist nur dann ein Thema, wenn man den Bürger oder KMUs über den Nuckel ziehen kann.

09.08.2019

19:13 | DiePresse:  Schüler fertigen Alexa-Lautsprecher

Um der hohen Nachfrage nachzukommen, setzt der im Zusammenhang mit Apple bekannt gewordene Zulieferer Foxconn bei der Fertigung von smarten Lautsprechern von Amazon, Schüler ein. Die Schüler arbeiten in den Fabriken bis zu zehn Stunden am Tag, sechs Tage die Woche.

Da werden die Kinder aber brav lernen ..... nix Freitag für Zukunft ..... hackeln für Apple. (Memo an Herrn Schieder .... Steuer, soziale Gerechtigkeit und Arbeiterrechte!) TS

15:28 | oe24: Trinkflasche verwandelt Wasser in Bier

Das Münchner Start-up „air up“ hat mit seiner nun im Handel verfügbaren Innovation nichts anderes vor, als den Getränkemarkt zu revolutionieren. Und diese Ansage könnte dem fünfköpfigen Team durchaus gelingen. Denn die fast drei Jahre Entwicklungszeit und über 200 unterschiedliche Entwürfe scheinen sich gelohnt zu haben. „air up“ hat Anfang August eine Trinkflasche auf den Markt gebracht, die Wasser nur über Geruch aromatisiert.

Notiz an mich. Redatkionswasserspender schleunigst entfernen! TB

19:15| Notiz an Bachheimer: Schooo wurscht Bachi .... geht supa! Ist die Maus aus dem Haus .... Katze irgendwos. 

05.08.2019

16:31 | ce: What Anesthesia Reveals To Us About Human Consciousness: Does It Have Long-Lasting Irreversible Effects?

When patients ask anesthesiologists what we charge for putting them to sleep, we often say we do it for free. We only bill them for the waking up part.
This isn’t just a way of deflecting a question, it also serves as a gentle reminder to both parties regarding the importance of “coming to.” If we couldn’t regain consciousness, what would be the point in having the surgery in the first place?

01.08.2019

15:29 | Leser-Zuschrift "VESS"

Unser Elektozweitwagen, der die Kilowatt-Stunden mittags vom PV-Dach holt, die sonst nicht einmal erzeugt würden - hat eine sogenanntes "VESS - Virtual Engine Sound System" welches momentan nur bei Langsamfahrt ein sehr dezentes Fahrgeräusch zur Warnung an Fussgänger generiert.

Hier wünschen wir uns die folgenden Optionen für die Zukunft:
- V8 5,7 Liter Small Block-Geräusch aus der Corvette
- B6 3,8 Liter Sound des Porsche 911
- L2 Plubbern des 900 ccm Ducati Königswellen-Desmos
die alternativ bei jedem Start fürs Losfahren entsprechend der Stimmung ausgewählt werden können. Sich in gewissen Situation sich öffnende Auspuffklappen und spezielles Sound-Design im Fzg-Inneren (mit aktiven Lautsprechern!) gibt es auch schon lange bei den Verbrenner-Fzgen. Ist (obwohl viele der "Benzinbrüder" das nicht mal wissen) - im Sinne der Puristen natürlich eigentlich auch schon ein Frevel, oder?

10:50 | Der Schwermetaller "Ein Porsche als E-Auto" 

Porsche-Chef Oliver Blume äußerte sich gegenüber dem Manage-Magazin, daß ab etwa 2027 nur noch der 911er mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sein wird. Die anderen Baureihen soll es dann nur noch als batterieelektrische Fahrzeuge geben. Angeblich sei die parallele Entwicklung von Verbrennungsmotoren und Elektroautos zu teuer. Auch Plug-in-Hybride würden mehr und mehr aus dem Angebot verschwinden außer für den 911er. Der erste vollelektrische Porsche soll 2019 erscheinen mit einer geplanten Reichweite von mehr als 500 km. Da hat der Hr. Porsche-Chef scheinbar vergessen nachzuschauen, welche Reichweite der Audi e-tron hat. Im ADAC-Test erreichte dieses Auto statt der theoretisch möglichen 550 km nur 329 km.

Ein Porsche lebt ja nicht nur von einem sehr sportlichen Fahrverhalten sondern auch von dem Sound, der zu einem Sportwagen irgendwie gehört. Weshalb glauben eigentlich diese Automanager, daß sie dem Kunden jedes Fahrzeug vorsetzen können. Die Kaufzurückhaltung der Kunden veranlasste sogar den Entwicklungschef von BMW kürzlich zu der Aussage, daß sie keine Nachfrage nach Elektroautos hätten. Warum sollte das bei Porsche-Kunden anders sein? Ein E-Porsche wäre bestenfalls ein Spielzeug für Leute, die nicht mehr wissen wohin mit ihrem Geld und die ohnehin einen vernünftigen Verbrenner in der Garage haben. Damit könnte Porsche aber vermutlich nicht überleben. Harley-Davidson ist ebenfalls dem Elektrowahn verfallen und bringt eine E-Harley auf den Markt, was noch grotesker ist als bei Porsche.

Ein guter Bekannter, der sich am Motorradmarkt sehr gut auskennt, sagte, daß Harley nur so viele Elektrokisten bauen würde, daß man den Händlern ein Vorführmodell liefern könnte, mehr aber nicht. Man rechnet nicht mit einem Kundenansturm. Eine E-Harley, gehts eigentlich noch? Ähnlich bescheuert wäre ein E-Mustang. Wenn sich Porsche mit seinen Elektrokübeln da mal nicht die Finger verbrennt.