12.08.2026

17:52 | Leser Beitrag - Bonuspunkte

Heute hat eine Mitarbeiterin bei Edeka erzählt, dass ihre Tochter für bEuro 50,-- Bonuspunkte gesammelt hat. Jetzt erhielt sie ein Mail, ob sie mal die Bonuspunkte
einlösen will. Sie wollte sich das nur mal ansehen und klickte in die Mail rein. 
Und zack - waren die Bonuspunkte weg. Jetzt will sie beim Wert von Euro 10,-- den Bonus einlösen, dann ist wenigstens nicht so viel weg.

 

11:44 |  golem: KI-Agent hat unerwartet ein Fitnessstudio gehackt

Offenkundig gab es schon lange vor dem autonomen Cyberangriff von OpenAIs KI-Modellen auf Hugging Face Vorfälle, bei denen KI-Agenten unerwartet in fremde IT-Systeme einbrachen. Ein solcher Vorfall wurde nun in Australien bekannt. Dort wollte ein Nutzer seinen Agenten lediglich einen Platz in einem Fitnesskurs reservieren lassen. Doch der KI-Agent ging noch viel weiter und griff manipulativ in das Buchungssystem ein. Publik wurde der Vorfall durch einen Bericht der Australian Broadcasting Corporation (ABC). Dennoch ist der Fall nicht so neu, wie es scheint. Denn Andrew Bird, der Nutzer des genannten KI-Agenten sowie Mitarbeiter des australischen KI-Unternehmens Affinda, hatte schon Ende April einen Blogbeitrag darüber veröffentlicht.

Der Nutzer wollte Sport buchen, die KI entschied sich aber spontan für Penetration Testing. Initiative wird im Berufsleben schließlich hoch geschätzt. JE

08:43 | golem: Amazon will größtes Gaskraftwerk der USA bauen

Amazon will im texanischen Pecos County die sogenannte GW Ranch aufbauen – der Name lässt bereits erahnen, dass dort im Gigawattbereich geplant wird. Das Besondere daran: Der Rechenzentrumspark soll vorerst nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Dafür soll das größte Gaskraftwerk der USA gebaut werden. Zu einem neuen Rechenzentrum gehört in den USA mittlerweile fast automatisch ein eigenes Kraftwerk, insbesondere bei KI-Rechenzentren. Öffentlich machte das Projekt Michael Thomas, der auf seinem Portal Distilled über Rechenzentren und Energieinfrastruktur berichtet. Thomas gründete zudem das auf diese Themen spezialisierte Analyseunternehmen Cleanview. Am geplanten Standort des Rechenzentrums laufen bereits Bodenarbeiten, wie ein Satellitenbild vom 24. Juli 2026 zeigte. Amazon bestätigte, das Gelände gekauft zu haben; gebaut und betrieben wird das Kraftwerk von Pacifico Energy.

Wer Rechenleistung, Überwachung, und Narrativ kontrollieren will, braucht Energie. Und wenn das Netz sie nicht liefert, baut man sich eben sein eigenes Kraftwerk. JE

10.08.2026

11:51 | BZ:  Liebe Über-Eltern, nehmt euren Kindern endlich das Handy weg!

Kinderärzte sprechen von „gravierendem Elternversagen“ beim Umgang mit Social Media. Das ist hart formuliert. Aber vielleicht ist es an der Zeit, nicht nur auf die Plattformen und den Staat zu schauen, sondern auch auf die Erwachsenen, die Kindern das erste Smartphone in die Hand geben.

Jakob Maske, Bundessprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, hat diesen hart klingenden Satz mit Blick auf den Umgang von Eltern mit Smartphones und sozialen Medien ausgesprochen. In den Praxen, so Maske, sehe er täglich Kinder, die kaum noch von den Plattformen loskommen – und Eltern, die selbst auf ihre Telefone starren, während neben ihnen das Kind mit Kopfhörern auf dem Sofa sitzt. Und das ist vielleicht auch gleich der unangenehmste Teil der Debatte: Kinder lernen nicht nur durch das, was Eltern ihnen erlauben, sie lernen auch durch das, was Eltern selbst tun.

Kommentar des Einsenders
Sinnige Geschichte, die Debatte und keine staatlich verordneten Verbote braucht! Eltern, Erziehungsberechtigte sind in erster Linie in der Verantwortung, die Handynutzung (wie Fernsehen, Süßigkeiten u.a.) ihrer Kinder zu regeln. Kleinkindern ein smartphone mit Zeichentrickfilmchen unter die Nase zu halten, damit sie eine Ruhe geben, ähnelt Opium oder der früher landläufig gebrauchte Ruhigsteller in Form eines "Rumzutz" (Schnuller mit Alkohol, Mohn u.ä.) mit dem Ergebnis zurückgebliebener, "dummer" Kinder... Handys und Kids ("kindergerechte Beiträge", Filmchen, tiktok usw) passen nicht zusammen, und braucht in erster Linie das Bewußtsein der Eltern. Detto Kiga/Schule, die teils katastrophalen Pisa-Tests u.o. Blicke in die Kinderpsychologie-Zentren, zeigen bereits die Fehlentwicklungen der letzten Jahre....!

Handy wegnehmen. Eine wirklich revolutionäre Erziehungstechnologie, funktioniert sogar ohne App... JE

09.08.2026

16:33 | transition:  Google baut Rechenzentrum in Indien – und stößt auf Widerstand

Derzeit baut Google in Indien ein Datencenter-Hub im Wert von 15 Milliarden Dollar. Die Arbeiten im südlichen Bundesstaat Andhra Pradesh, der von einem Verbündeten von Premierminister Narendra Modi regiert wird, gingen laut Reuters bisher zügig voran. Doch jetzt hat das Projekt Umweltschützer auf den Plan gerufen, die kritisieren, dass die Regierung das Projekt vorangetrieben habe, ohne die Risiken für Wasserversorgung und Wildtiere ausreichend abzuwägen.

Der zunehmende Widerstand könnte zu einer Bewährungsprobe für Googles bislang größte Investition in Indien werden, schreibt Reuters. Denn das Unternehmen sehe sich mit mehreren rechtlichen Anfechtungen konfrontiert, wegen der Auswirkungen auf die Wasserversorgung und die Nähe zu einem Wildschutzgebiet, das die Heimat von Leoparden und Schuppentieren ist. In den vergangenen Wochen seien Aktivisten und Kinder in der Stadt Visakhapatnam marschiert, berichtet Reuters, ihre Banner hätten die Aufschrift «Wir können keine DATEN trinken» getragen. Zudem hätten sie das Google-Logo mit Handschellen bemalt. Die Aktivisten fordern, dass «Entwicklung nicht auf Kosten der Lebensgrundlage der Menschen gehen sollte».

Kommentar des Einsenders
...auch die Inder werden munter und stemmen sich gegen die vornehmlich segenspendenden Datencenter von google! Auch sie sehen ihre Trinkwasserreserven in Gefahr und protestieren gegen den - klammheimlich vermeintlichen - Siegeszug der tech-Giganten, die es scheinbar vorzogen, mit lokalen Behörden und Politikern im Hinterzimmer ins Geschäft zu kommen, als offen und transparent über ihre Pläne zu informieren...!? Das oberösterreichische. Kronsdorf ein Paradebeispiel verlogener Kommunalpolitik - achtzehn Jahre Verhandlungen hinter den Kulissen, nun die Offenbarung dank beherzter "Alternativer", was die MSM wohl gerne verschwiegen hätten...!? Und die nächste Kund tat sich schon auf - auch das burgenländische Nickelsdorf steht in der Ziehung um einen ressourcenverschlingenden Giganto-Bau der Amerikaner...! Es wird berechtigte Gründe geben, dass die Menschen weltweit besorgt und hellhörig werden, wenn sich google mit dem Bau von Datacenter in sensiblen Regionen, still und leise anpirscht...!?

07.08.2026

11:46 | ZH: Abbott ordnet Stopp der Genehmigungen für texanische Rechenzentren bis zum Abschluss einer Prüfung an

Texas-Gouverneur Greg Abbott hat soeben eine Pause bei der Genehmigung neuer Rechenzentrumsprojekte über den Netzanschlussprozess des Bundesstaates angeordnet – aus Sorge, dass ein starker Anstieg der Stromnachfrage die Versorgungssicherheit gefährden könnte, während der Widerstand gegen die Projekte wächst. Das Timing könnte kaum schlechter sein: Texas steht kurz davor, zu einem der weltweit größten Standorte für Rechenzentren zu werden. Reuters zitiert Branchenprognosen, wonach der Bundesstaat Virginia bis 2030 überholen könnte – dank reichlich verfügbarem Land, Energie und einem unternehmensfreundlichen Umfeld.

In einem Schreiben an die Public Utility Commission of Texas und den Netzbetreiber ERCOT vom Montag wies Abbott die Behörden an, vor weiteren Fortschritten von Anlagen eine Prüfung aller geplanten Rechenzentren vorzunehmen, die einen Netzanschluss anstreben. ERCOT prüfe derzeit etwa 474 Gigawatt an geplanter neuer Stromnachfrage – mehr als das Fünffache der bisherigen Rekordlast des Bundesstaates –, so der Gouverneur. Etwa 90 Prozent der Anträge stammten von Rechenzentren. (Reuters)

Nach Abbotts Anweisung müssen Entwickler nun „mehr Informationen zu Strombedarf, Wasserverbrauch, Steuervergünstigungen, Eigentumsverhältnissen und Maßnahmen zur Abmilderung lokaler Auswirkungen“ vorlegen. Abbott hat die Public Utility Commission of Texas (PUCT) und den Electric Reliability Council of Texas (ERCOT) angewiesen, eine umfassende Prüfung jedes Rechenzentrums durchzuführen, das sich im Anschlussverfahren des Bundesstaates befindet. Projekte, die Eigentums-, Finanz-, Wasser- und Auswirkungen auf die Gemeinden nicht offenlegen, könnten den Netzzugang verweigert bekommen.

Der Algorithmus soll ja die Welt retten. Zuerst braucht er allerdings noch ein Kraftwerk und einen eigenen See. JE

06.08.2026

17:05 | ET: Auch Meta-KI hackt fremde Firma - KI-Modelle von OpenAI vereinbarten unentdeckt ihr Ausbrechen

Nach den KI-Firmen OpenAI und Anthropic muss auch der Facebook-Konzern Meta einräumen, dass seine KI-Software sich in Computersysteme eines anderen Unternehmens gehackt hat. Ähnlich wie bei einigen Vorfällen der beiden Rivalen lag das Problem auch hier in einer Fehlkonfiguration des Systems bei demselben Testpartner, wie Meta unter anderem dem Sender CNN mitteilte. Durch die falsche Einstellung hatten die KI-Modelle Zugang zum Internet – was eigentlich gar nicht vorgesehen war. Meta machte keine Angaben zu dem Unternehmen, in dessen Systeme die KI des Konzerns durch die Ausnutzung einer Schwachstelle eindrang. Der Facebook-Konzern erfuhr von dem Zwischenfall nach eigenen Angaben durch eine Mitteilung des Testpartners.

Die KI plant ihren Ausbruch, nur der Mensch klickt weiterhin jedes Phishing-Mail an. JE

05.08.2026

12:08 | ZH: SpaceX befindet sich in den letzten Zügen der Sicherung eines neuen, riesigen Raketenstartplatzes in Louisiana.

Mehrere Medien aus Louisiana berichten, dass Elon Musks SpaceX sich in der „Endphase“ befinde, rund 130.000 Acres auf Pecan Island für einen massiven neuen Weltraumbahnhof zu sichern, von dem aus Raketen in die Umlaufbahn gestartet werden sollen.

Die Times-Picayune berichtet unter Berufung auf eine mit dem Geschäft vertraute Quelle, dass SpaceX im Begriff sei, die Kontrolle über etwa 130.000 Acres auf Pecan Island – genauer gesagt im küstennahen Vermilion Parish – zu übernehmen. Dies sei Teil einer Einigung, die langjährige Klagen gegen ExxonMobil wegen Küstenschäden beilegen solle. Gouverneur Jeff Landry werde die Vereinbarung voraussichtlich noch in diesem Monat bekannt geben.

passend space: Die US-Regierung will Umweltgesetze für kommerzielle Starts und Wiedereintritte von Raumfahrzeugen umgehen.

Ein neuer Vorschlag der Federal Aviation Administration (FAA) sieht vor, dass die Behörde die Genehmigung von kommerziellen Weltraumflügen für Raketenstarts und Wiedereintritte von Raumfahrzeugen beschleunigen will, indem sie „unnötige“ Umweltauflagen beseitigt.

Elon baut weiter an seiner privaten Infrastruktur zwischen Erde, Orbit und KI. Der Staat beseitigt währenddessen jene Hindernisse, die bei kleineren Unternehmen für gewöhnlich Gesetze heißen. JE

04.08.2026

18:23 |  tkp: Enteignung für Rechenzentren: Wenn der Staat dein Land stiehlt

Die stille Landnahme für Rechenzentren ist nur die Spitze des Eisbergs. Dahinter steht ein umfassender digitaler Umbau der Gesellschaft. Der neue Vorwand: Rechenzentren brauchen Strom, also brauchten sie dein Land.

Was sich derzeit in den USA abspielt, ist nichts anderes als legalisierter Raub. Private Grundstücke werden beschlagnahmt, um Stromtrassen für den rasant wachsenden KI- und Rechenzentrums-Sektor zu errichten. Weigert sich ein Eigentümer, ein Wegerecht freiwillig zu verkaufen, greift der Staat zum Instrument der Eminent Domain — der behördlichen Enteignung. Voraussetzung: Das Projekt wird zum „öffentlichen Nutzen“ erklärt, und der Eigentümer erhält eine „gerechte Entschädigung“, die der Staat festlegt. Dass der Staat dabei zugleich Enteigner, Preisfestsetzer und Richter in eigener Sache ist, stört niemanden in den Machtzentren.

Das Grundstück gehört dir, bis ein Rechenzentrum glaubhaft macht, dass dort dringend Katzenbilder berechnet werden müssen. JE

11:30 |  golem: Amazon berichtet von "katastrophal teurer" KI-Nutzung

In einem internen Meeting haben leitende Amazon-Entwickler Beispiele für Projekte genannt, in denen die Kosten für die unterstützende KI dramatisch überhandgenommen hat. Wie die Financial Times (FT) berichtet, sollen daher automatisierte Schutzvorrichtungen entwickelt werden, die derartiges in Zukunft verhindern.

In einer Präsentation für Mitarbeiter wurde ein Extremfall vorgestellt, in dem die KI-Nutzung zu Mehrkosten von 1,8 Millionen US-Dollar geführt hatte. Dabei wurde Anthropics Claude Sonnet verwendet, um Autorendetails mit den Daten von Amazons Webseite abzugleichen.

dazu passend finance.yahoo: Metas KI-Kreditkosten steigen aufgrund eines 12-Milliarden-Dollar-Rechenzentrumsdeals

Meta Platforms (NASDAQ: META) fiel im vorbörslichen Handel um 0,21 %, nachdem Anleiheinvestoren höhere Renditen für eine 12-Milliarden-Dollar-Finanzierung des Rechenzentrums in El Paso, Texas, forderten. Frühe Gespräche deuten auf Renditen über 7 % hin, wobei einige Investoren etwa 0,4 Prozentpunkte mehr verlangen als beim Hyperion-Projekt von Meta, das im Oktober in einer rekordverdächtigen Unternehmensanleihe-Emission 27 Milliarden Dollar einsammelte, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Konditionen könnten sich noch ändern.

Die Differenz spiegelt die wachsende Zurückhaltung gegenüber KI-Krediten wider – nach Monaten intensiver Kreditaufnahme großer Technologieunternehmen und einem Ausverkauf von KI-bezogenen Aktien. Anleihen aus dem Hyperion-Geschäft handelten am Donnerstag bei etwa 96 Cent pro Dollar. Bei einem Geschäft dieser Größe könnte bereits ein Zehntelprozentpunkt jährlich Millionen an zusätzlichen Zinskosten bedeuten.

Die KI macht die Arbeit schneller. Manchmal beschleunigt sie aber hauptsächlich den Weg vom Budget zur Sonderabschreibung. JE

08:38 | utilitydive:  Die Auslastung der Exelon-Rechenzentren mit hoher Wahrscheinlichkeit sinkt um 40 %.

Exelons „hochwahrscheinliche“ Rechenzentrums-Last ist im zweiten Quartal um fast 40 Prozent auf etwa 11 GW zurückgegangen – von 18 GW zum Jahresende –, teilte das in Chicago ansässige Versorgungsunternehmen am Donnerstag mit. Der Rückgang kommt, nachdem Exelon-Versorger mit potenziellen Rechenzentrumskunden „Übertragungssicherheitsvereinbarungen“ (Transmission Security Agreements, TSAs) abgeschlossen haben, hieß es. Die TSAs enthalten Bestimmungen, die bestehende Tarifkunden vor rechenzentrumsbedingten Kosten schützen sollen – etwa Kreditverpflichtungen, zugesagte Einnahmenbeiträge und Ausfallzahlungen.

„Dieses Update spiegelt wider, dass wir nun spekulative Projekte aussortieren und proaktiv Einblick bekommen, was real ist“, sagte Jeanne Jones, Finanzchefin von Exelon, während einer Telefonkonferenz mit Aktienanalysten.

Kommentar des Einsenders
Die von Exelon als „sehr wahrscheinlich“ eingestufte Auslastung des Rechenzentrums sinkt um 40 %...

"Die von Exelon als „sehr wahrscheinlich“ eingestufte Last durch Rechenzentren sank im zweiten Quartal um fast 40 % auf etwa 11 GW, nachdem sie Ende letzten Jahres noch bei 18 GW gelegen hatte, teilte das in Chicago ansässige Energieversorgungsunternehmen am Donnerstag mit. Der Rückgang sei darauf zurückzuführen, dass die Exelon-Versorgungsunternehmen „Übertragungssicherheitsvereinbarungen“ (TSAs) mit potenziellen Rechenzentrumskunden abgeschlossen hätten, hieß es. Die TSAs enthalten Bestimmungen, die bestehende Stromkunden vor Kosten im Zusammenhang mit Rechenzentren schützen sollen, wie beispielsweise Kreditverpflichtungen, zugesagte Umsatzbeiträge und Engpässe... ..."

...die Amerikaner sind hier schon etwas weiter, bei uns soll der Zirkus erst anfangen...!? Viele Fragezeichen zu den giga-Factorys, mangelnde Auslastungen, Schutzbestimmungen für Stromkunden usw... Essentielle Faktoren, die hierorts in der fehlenden Diskussion selbst gänzlich fehlen...! Es geht per se nicht um "pro oder contra", sondern um eine faire, offene Diskussion mit den Bürgern über die geplanten Vorhaben mit allen Beteiligten, Zielsetzungen und möglichen Auswirkungen für das Land...! Geheimkrämerei nach der Schwarz/Rot-Methode gilt nicht mehr.

Der prognostizierte Verbrauch sank, die bereits verursachten Kosten fanden diesen Schritt jedoch unnötig. JE

03.08.2026

11:29 |  golem: US-Regierung benutzt falsche KI-Landkarte bei Konferenz

Bei der Konferenz Aids 2026 in Rio de Janeiro ist es zu einem peinlichen Patzer gekommen. Während einer Präsentation von Jeff Graham, dem ranghöchsten Delegationsmitglied der US-Regierung, wurde eine Karte eingeblendet, auf der sechs Länder in Afrika hervorgehoben wurden. Alle waren komplett falsch platziert. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll die Karte ein Wasserzeichen gehabt haben, das auf einen KI-Ursprung hinweist. Es soll andeuten, dass die Karte mit Tools von OpenAI erstellt wurde. Wenn dies stimmt, überprüfte das Ergebnis offenbar niemand vor der Verwendung in der Präsentation.

reuters Die US-Regierung hat auf einer Weltkonferenz eine Karte von Afrika veröffentlicht, auf der jedes Land falsch beschriftet ist.

Das US-Außenministerium teilt mit, dass ein Mitarbeiter die Präsentation vor der Veranstaltung in Rio eilig geändert hat. Eine Reuters-Analyse zeigt, dass das Kartenbild ein OpenAI-Wasserzeichen enthält. Die Karte platziert Nigeria in der Sahara und verschiebt Mosambik und die Elfenbeinküste.

Die Länder lagen falsch, aber wenigstens innerhalb desselben Kontinents. Für so manch eine Regierungskonferenz bereits eine geografische Spitzenleistung. JE

 

08:28 | golem: Amazon erhöht KI-Ausgaben auf 220 Milliarden US-Dollar

Amazon wird seine Investitionen in diesem Jahr auf 220 Milliarden US-Dollar erhöhen. Wie Chief Executive Officer Andy Jassy am 30. Juli 2026 nach Handelsschluss an der Börse in New York erklärte, sind der Großteil Ausgaben für KI und Rechenzentren. Grund für die Steigerung der Ausgaben um 20 Milliarden US-Dollar seien gestiegene Kosten für Speicher.

Amazon verfüge nicht über ausreichende Kapazitäten, um die stark steigende Nachfrage bei AWS zu decken. Der Umsatz der Cloud-Sparte des Unternehmens stieg im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 42,2 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.

dazu passend golem. Wenn die KI-Blase platzt, bleibt die Technik

Wir wollten von euch wissen, was eurer Meinung nach passiert, wenn die KI-Blase platzt. Die daraufhin eingegangenen Antworten waren so zahlreich und verschieden, dass daraus zwei Teile geworden sind. In diesem Teil präsentieren wir die Beiträge, in denen ihr die wirtschaftlichen und technologischen Aspekte von künstlicher Intelligenz kommentiert habt. Der Tenor ähnelt unserer Berichterstattung. Unternehmen investieren massiv in KI und erwarten enorme Produktivitätsgewinne.

Amazon wirft 220 Milliarden Dollar in die KI, während der Markt noch sucht, wer die Rechnung am Ende bezahlen darf. Aber keine Sorge, diesmal ist die Blase bestimmt intelligent.... Denn sollte die KI-Blase platzen, bleibt immerhin noch genügend Rechenleistung übrig, um den Verlust sekundengenau auszurechnen. JE

11:33 | Der Ostfriese
Gott sei's gedankt, das diese Umweltheizungen elektrisch und mechanisch
unverwundbar sind, niemals durch eine Bombe oder Rakete zerstört werden
können!

Ein Cousin von mir war früher stellvertretender Leiter eines
Gesammthochschulrechenzentrums (momentan ist dieses eine UNI). Damals,
als die Leiterstrukturen noch viel gröber waren, erklärte er mir in der
Woche Urlaub, die ich dort verbrachte, das man über eine Stromversorgung
verfügte, die aus unseren 50 Herz die benötigten 60 machte... und das
Platinen (trotz der damals im Vergleich zu heute extrem großen
Strukturen) es absolut nicht mögen, wenn die Temperaturen sich
ungleichmäßig verändern, da es zu Leiterrissen kommen kann, die dann
unter Betriebsbedingungen zu unreproduzierbaren Fehlern führen können.
Platine heiß - beide Seiten eines Leiterbahnrisses berühren sich, haben
guten Kontakt... Platine wird kälter - die Verbindung wird langsam
hochohmig. Platine wird wieder heißer - die Verbindung leitet wieder wie
beabsichtigt. Die Platine wird kälter - Verbindung wird hochohmig, noch
kälter - Verbindung wird unterbrochen... So werter Leser, jetzt beginnen
SIE einmal die Fehlersuche... Rack für Rack. Könnte es in solchen
Rechenanlagen etwa mehr als zehn davon geben? Eventuell sogar mehr als
einen Schrank? Ein gelungener Anschlag - und das ganze Ding kann wieder
von Grund auf neu aufgebaut werden. Ob man wohl jedes Rack, jede Platine
testen muß? Wie hoch ist bei der Anzahl von Platinen die
Wahrscheinlichkeit, das eine ältere, gebrauchte Platine NACH einem
erfolgreichen Test nach dem Wiedereinbau einen Schaden (der beim Test
noch nicht zum tragen kam) aufweist? Könnte es nicht sein, das man nach
einem erfolgreichen Anschlag den ganzen Klimbim als potenziell
geschädigt betrachten wird, folglich einen vollständigen Tausch
durchführen wird?

01.08.2026

12:20 | apnews: Die EU investiert 11,4 Milliarden Dollar in sieben KI-Gigafabriken, um zu den USA und China aufzuschließen.

Die Europäische Union stellt 10 Milliarden Euro (11,4 Milliarden US-Dollar) an Fördermitteln für Unternehmen bereit, die sieben KI-Gigafabriken errichten wollen, um die KI-Lücke zu den USA und China zu schließen, teilte die Exekutive des 27-köpfigen Staatenbundes am Donnerstag mit. Die Europäische Kommission erklärte, sie wolle mit der öffentlichen Finanzierung zusätzliche private Investitionen in Höhe von 20 Milliarden Euro (22,8 Milliarden US-Dollar) anziehen.

„Der Zugang zu den immensen Rechenkapazitäten in KI-Gigafabriken ist für Europa angesichts der rasanten Entwicklung der KI eine strategische Notwendigkeit“, sagte Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission, die für die technologische Souveränität zuständig ist.

Kommentar des Einsenders
Die gekaufte Nomenklatura des Brüsseler ZK durch die US-bigtechs, während die aufgrund div. eklatanter Umweltbedenken aus amerik. Bundesstaaten zunehmend rausgeschmissen wird...!? Die Ressourcen in unseren Breiten als notwendiges Gut für die wahnwitzigen Ideen der WEF-Globalisten und ihrer zerstörerischen Pläne zur Unterjochung und Steuerung durch die KI-Phantasten (unter der Maßgabe des "Fortschritts" - wie immer)...! 12 Länder kämpfen offiziell um Energieknappheit, Blackouts, Versorgungsengpässe, Wasserknappheit u.a. - aber Gigafactorys werden gebaut...!? Wie dumm.

Bis zu zehn Milliarden Euro öffentliches Geld sollen Europas KI-Rückstand aufholen. Sollte das technisch nicht gelingen, kann man mit der Abwärme wenigstens die nächste Förderrunde beheizen. JE