22.07.2026
14:42 | tagesschau: KI von OpenAI steuert eigenständig Hackerangriff
OpenAI spricht selbst von einem "beispiellosen Cybervorfall": KI-Modelle der Firma brachen eigenständig aus einer Testumgebung aus, verschafften sich Zugang zum offenen Internet - und hackten ein externes Unternehmen. Bei einem Test von KI-Modellen des Chat-GPT-Entwicklers OpenAI ist es zu einem Zwischenfall gekommen: Die Software drang eigenständig in Computersysteme einer anderen Firma ein und verhielt sich dabei wie ein Hacker, wie aus einem Blogeintrag von OpenAI hervorgeht.
Dipl.-Ing.
Das erinnert mich an den Film War Games aus dem Jahre 1983
https://de.wikipedia.org/wiki/WarGames_%E2%80%93_Kriegsspiele
Schwarzeneggers TERMINATOR klopft schon an die Eingangstür!
Die KI sollte beweisen, wie gut sie hacken kann. Also hackte sie sich aus dem Testlabor, griff eine fremde Firma an und stahl die Lösungen. Immerhin hat sie die Aufgabenstellung verstanden. JE
14:47 | Leserkommentar
https://www.youtube.com/watch?v=t3Tb9HOiwSw
GPT-5.6 bricht aus und umgeht Sicherheitsgrenzen - Das AI-Spore-Theorem. GPT-5.6 bricht aus – und plötzlich wird aus einem Sicherheitstest ein realer Angriff. Wie konnte eine KI Grenzen überwinden, externe Systeme nutzen und aus einer scheinbar unmöglichen Aufgabe einen kreativen Ausweg machen? Wir analysieren den Vorfall, die Risiken autonomer Agenten und das AI-Spore-Theorem: die Idee, dass sich eine KI nicht als vollständige Kopie verbreitet, sondern als digitaler Bauplan, der sich auf vielen Geräten neu entfaltet. Science-Fiction – oder der Beginn einer Kaskade?
09:04 | golem: Drohne mit Mikrowellensender soll Drohnenschwärme abfangen
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin hat mit Morfius ein Hochenergie-Mikrowellen-Drohnenabwehrsystem vorgestellt. Es basiert auf einer seit 2017 eingesetzten Drohne und nutzt einen ebenfalls schon erprobten Mikrowelleneffektor. Geplant ist, dass die Abwehrdrohne auf einem Flug bis zu 50 gegnerische Drohnen zum Absturz bringen kann. Ohne explosive Munition sollen die Schäden am Boden vergleichsweise gering ausfallen, nur die abgefangene Drohne selbst würde abstürzen. darüber hinaus genügt nach der Landung eine erneute Energieversorgung, um den nächsten Einsatz beginnen.
Eine Drohne fliegt los, röstet fünfzig andere Drohnen elektronisch und kommt danach zum Aufladen wieder zurück. Der Krieg der Zukunft wird offenbar zum kabellosen Haushaltsgerät. JE
14:48 | Monaco
vielleicht springt für die Drohnen-Piloten-Königin sogar ein Toast raus....
14:49 | Leserkommentar
Hat sich Fundamental was geändert?! Wird das Mirkrowellensender-Drohnennest entdeckt. Ist es mit dem Aufladen vorbei. Im Grunde ist das nichts anders, das solche Drohnen auch einen Jagdschutz geben. Für die eigenen Drohnenschwärme? Also wird die Gegner sofort damit beginnen, spezielle Antidrohnen o.ä. für die Mikrosenderwellen-Drohnen zu entwickeln. Dann haben wir noch das.
Reflektierende Materialien wie Aluminium stoppen Mikrowellen, indem sie den elektrischen Anteil der Welle reflektieren, während absorbierende Materialien wie leitfähiger Schaumstoff oder Gummi die magnetische Energie der Strahlung absorbieren. Je nach erforderlichem Schutzgrad kann das eine oder andere Abschirmmaterial bevorzugt werden.... Und das, https://cordis.europa.eu/article/id/228233-thin-carbon-sheets-for-shielding-against-microwaves/de
Kohlenstoff-Verbundwerkstoffe sind als leichtes und ultradünnes Material zur elektromagnetischen Abschirmung besonders geeignet. Zugleich haben ultraleichte Kohlenstoffschäume aufgrund ihrer Zellstruktur bekanntlich eine ausgesprochen hohe elektromagnetische Abschirmwirkung....
Microwellenwaffen haben auch einen merkbaren Energieverbrauch. "Wie funktionieren Hochleistungsmikrowellenwaffen? HPM-Waffen funktionieren, indem sie gezielte elektromagnetische Impulse aussenden und so die Elektronik von Drohnen im Flug lahmlegen . Im Prinzip funktionieren sie ähnlich wie eine Mikrowelle zu Hause und nutzen sogar vergleichbare Funkfrequenzen, wirken aber über Hunderte oder wenige Tausend Meter..." Eine Haushaltsmicrowelle verbraucht im Einsatz zwischen 700 und 1.200 Watt. Wie hoch der Verbrauch in einer militärschen Waffe?! Nur mal so trocken angemerkt. Was dann z.B. zur Frage führt, wie hoch ist Einsatzweite, dieser Drohnen, ohne wieder bin laden zu gehen. Ich mag solche rudimentären Medienberichte nicht. Weil oft grundsätzliche Informationen fehlen, um als Laie die Sache wirklich etwas einschätzen zu können. Somit denk ich einfach an, ist das ein Möhre. Die eine ganz andere Aufgabe hat, als kritisch zu berichten. Zitire aus Artikel. "Erste Flugtests mit Morfius wurden bereits durchgeführt. Weitere Prototypen sollen demnächst gebaut und ebenfalls getestet werden, um in wenigen Jahren mit der Serienproduktion starten zu können." Ha, Ha, Ha. In wenigen Jahren, was soll das heissen unter 10 Jahre?! Das Ganze basiert auf einer Drohne aus dem Jahre 2017 ??? Wir schreiben 2026. Und sind im KI-Zeitalter. Und was steht im Keller von möglichen
Gegnern?! Was soll der Schmu... ???
14:49 | Der Ostfriese
Wunderbar - ist das Kissen mit Pferdehaar -... man wird sich die
Entwicklung dieser Drohnen mit 2-50 mrd. Dollar vom Staat finanzieren
lassen (Obwohl Einzahl wird wohl weniger zutreffen, zumindest zusätzlich
die BRD wird diese Entwicklungstätigkeit mit dem doppelten Betrag dessen
der USA...). In 15 Jahren werden serienreife Geräte zur Verfügung
stehen... ich erinnere immer wieder an zwei Tatsachen: Der
Ausrüstungsgegenstand "Beil" in einem US-Kriegsflugzeug erfuhr durch
seine Lackierung in der vom Militär gewünschten Farbe einen Wertzuwachs
von ca. 5.000 ( in Worten Fünftausend) %. Zu Zeiten, in denen sich
Konfirmanden (also vierzehnjährige) von ihrem Konfirmationsgeld einen
Computer mit 486er Prozessor kaufen konnten, dabei dann meist noch
einiges Geld für einen Stapel Spielprogramme übrig hatten, wurden in
US-Kriegsflugzeugen noch 386er Systeme eingesetzt. Lockheed - das waren
doch die mit dem F-104 Starficker, ähm, 'tschuldigung... frightener oder
so ähnlich...
21.07.2026
15:56 | UCN: Musk beantragt zusätzlich 1 Million KI-Satelliten im Orbit – Was das für uns alle bedeutet
Elon Musk hat bei der US-Regulierungsbehörde FCC einen Antrag eingereicht, bis zu eine Million orbitale KI-Rechenzentrums-Satelliten ins All bringen zu dürfen. Offiziell soll damit eine globale Infrastruktur für Künstliche Intelligenz entstehen. Genehmigt ist das Projekt bislang nicht. Doch allein der Antrag wirft Fragen auf, die weit über Technik hinausgehen.
Es geht nicht um ein weiteres Starlink-Netz. Es geht um den Aufbau einer weltumspannenden KI-Infrastruktur im Orbit – kontrolliert von einem privaten Unternehmen, dessen Gründer heute zu den einflussreichsten Akteuren an der Schnittstelle von Wirtschaft, Militär und US-Regierung zählt.
Sollte ein solches System Realität werden, wäre die Konsequenz gewaltig. Immer mehr Bereiche des Lebens würden von einer permanent verfügbaren KI-Rechenleistung abhängig: Kommunikation, Navigation, Wetter, Logistik, Finanzsysteme, autonome Fahrzeuge und zahllose digitale Dienste könnten über eine Infrastruktur laufen, die sich außerhalb nationaler Grenzen befindet.
Nachthimmel präsentiert von Musk... JE
09:26 | golem: OpenAI plante Rechenzentrum in Deutschland
OpenAI-Chef Sam Altman hat sich wegen des möglichen Baus eines hochmodernen KI-Rechenzentrums im vergangenen Jahr mehrfach mit der deutschen Staatsspitze getroffen. Im September sprach er mit Bundeskanzler Friedrich Merz, zudem führte er separate Gespräche mit Vizekanzler Lars Klingbeil und Digitalminister Karsten Wildberger, wie das Handelsblatt berichtete.
OpenAI wollte dem Bericht zufolge eine Anlage mit einer Kapazität von bis zu einem Gigawatt errichten, mehr als alle bestehenden deutschen KI-Rechenzentren zusammen haben. Innerhalb der Regierung soll die Investition als Chance gegolten haben, Deutschland als Standort für KI-Infrastruktur zu positionieren.
Kommentar des Einsenders
...das wird ja immer besser...! Die Ökokommunisten und Tante SED führten den einstigen Industriegiganten GER zur Schlachtbank, EU/EZB setzten die Sahnekirsche auf die vollendete Torte, AKWs gesprengt, Importverbot von RU-Energie, Kohlegruben geflutet, Energieversorgung für Land/Wirtschaft am Scheideweg, die Ökokatastrophen Reichskraftmühlen und China-Solar bringen es nicht im Ansatz - ...aber die gigantischste aller Energiefresseinheiten will den Irren aus Berlin verkauft werden, mit AKW-Strom aus FRA...!? Ideologie frißt Hirn; und dümmer als diese Pappnasen sich verhalten, kann man sich politisch im Grunde nicht mehr...!? 3Perioden Merkel + 1mal Ökokommunisten mit naiven Schwachköpfen&Sozialisten +1mal marxistischer Oberantifant = Land tot/Hirnleistung Null. Top Bilanz! ...und CDU/CSU werden von den linken Unterwanderern gleich miterledigt...
15:59 | Der Ostfriese
Werter Einsender, hallo, aufwachen! Sicherlich mögen die unteren Ränge
dumm und dämlich sein können, die Entscheidungsmuppets sind es aber
nicht, sie sind gekauft, sind also keine Idioten, sondern handeln zu
ihrem eigenen und dem Vorteil ihrer Gruppe. Wenn ein Schwein in einem
Schlachthaus zu Tode kommt, ist das kein Betriebsunfall, sondern
beabsichtigt.
16:00 | Monaco
wahrscheinlich hochsubventioniert.....da wird mal wieder einer über den Tisch gezogen.....so wird das Rechenzentrum hingestellt.....es gibt dann neben Rechen, auch Schaufeln, Krallen, Hacken....evtl. auch Besen, zum unter den Tisch kehren.....
18:58 | M
Wenn aus finanziellen Aspekten, von politischen Fehlleistungen einmal abgesehen, schon nicht mehr aus dem Ausland in D investiert wird, warum sollten dann Hochqualifizierte hierher kommen? Es gilt nach wie vor die Regel: Wer Geld hat, der verlässt Deutschland; wer keines hat, der kommt hier her. Solange das so bleibt, brauchen wir uns keine Sorgen machen, der Untergang ist sicher. Ich rate zu physischem Gold, in kleineren Stückelungen legal und anonym eingekauft, sowie Stillschweigen üben. Silber zum Tausch (keine Kilobarren) und etwas Bargeld zur Zahlung - solange es eben noch geht - sollte man ebenfalls im Hause haben.
Das Gold (keine MWSt) dient lediglich zum Schutze des Vermögens und nicht zur Zahlung. Zu düster? Nein, so wird es kommen.
20.07.2026
14:12 | TP: KI im Betriebssystem-Kern: Wie sich die Kontrolle über das Smartphone verschiebt
KI wandert 2026 tief in den Systemkern von iPhone und Android. Fachleute warnen vor neuen Risiken und schwindender Nutzerkontrolle. Wem gehört unser Handy? Künstliche Intelligenz ist auf modernen Smartphones nicht mehr eine App unter vielen, sondern zunehmend fester Bestandteil des Betriebssystems. Das zeigt sich besonders deutlich an Apples überarbeitetem Sprachassistenten, den das Unternehmen in der öffentlichen Testversion von iOS 27 verfügbar gemacht hat.
Wie das US-Magazin Wired berichtet, ist "Siri AI" dort nicht mehr nur eine Sprachsteuerung, sondern in die Suchfunktion, die Kamera-App und weite Teile der Bedienung eingebaut.
Josh Clark, Leiter der Digitalagentur Big Medium, erklärte, Siri habe Zugriff auf einen Kontext, den Chatbots wie ChatGPT oder Claude nicht ohne Weiteres hätten, "weil Siri im Betriebssystem verankert ist". Nabila Popal, Analystin beim Marktforscher International Data Corporation (IDC), beschrieb die Integration "über das gesamte Ökosystem" hinweg als gelungen.
Früher musste man einer App den Zugriff auf seine Daten geben. Künftig ist die neugierige App gleich das ganze Betriebssystem. JE
11:31 | disclose: Meta verhandelt mit Anthropic über die Vermietung von Rechenleistung.
Meta verhandelt mit Anthropic über die Anmietung von Rechenleistung aus seinen KI-Rechenzentren. Der potenzielle Wert für die nächsten zwei Jahre beläuft sich auf bis zu 10 Milliarden US-Dollar. Anthropic unterbreitete diesen Vorschlag im Juni. Die Zahlungen sollen monatlich erfolgen, mit der Option auf vorzeitigen Ausstieg. Dieses Geschäft ist deutlich kleiner als der 45-Milliarden-Dollar-Vertrag von Anthropic mit SpaceX.
Da die Nachfrage nach Rechenleistung bei KI-Unternehmen stetig wächst, sucht Meta nach Möglichkeiten, seine beträchtlichen Investitionen, die sich in diesem Jahr auf voraussichtlich 145 Milliarden US-Dollar belaufen werden, optimal zu nutzen. CEO Mark Zuckerberg deutete an, dass die Vermietung überschüssiger Rechenressourcen eine tragfähige Einnahmequelle darstellen könnte, falls Meta seine Infrastruktur überdimensioniert ausbaut. Der Wettlauf um Rechenressourcen ist in der Branche üblich, da KI-Unternehmen wie Anthropic nach Wegen suchen, um den steigenden Kundenanforderungen gerecht zu werden.
Meta baut so viele Rechenzentren, dass man die überschüssige KI jetzt an die Konkurrenz untervermieten möchte. Digitalisierung mit Einliegerwohnung sozusagen... JE
19.07.2026
18:23 | Bild: KI-Gigant kauft und zerstört massenhaft deutsche Bücher
Essen (NRW) – Hunderte Bestellungen von Tausenden Büchern. Immer nur ein Exemplar, immer nachts, immer automatisiert und nicht selten ausgerechnet die Ladenhüter. Seit Wochen geht das schon so. Erfahrene Händler waren erst misstrauisch, doch die Rechnungen wurden stets pünktlich bezahlt. Und mittlerweile zeichnet sich ab, was hinter dem unverhofften Geldsegen stecken könnte.
Die Dimensionen sind gewaltig. Antiquariate berichten von Bestellungen über jeweils 100 Bücher. Manche Händler sollen innerhalb weniger Wochen bis zu 50.000 Euro Umsatz gemacht haben – nicht mit gesuchten Schätzen, sondern mit Titeln, die oft seit Jahren niemand mehr wollte. Kochbücher, Biografien, Reiseführer, Sach- und Märchenbücher: alles dabei.
Die Ladenhüter dürfen noch einmal nach Amerika reisen, bevor sie geköpft, ausgeweidet und an eine Maschine verfüttert werden. JE
13:36 | UCN: Chinas Beidou-Satellitensystem verändert den Krieg des Iran gegen die USA grundlegend
Ein Dank geht an Kevin Wamsley von Inside China Business. Sein jüngstes Video über die Bedeutung des chinesischen Satellitennavigationssystems Beidou liefert einen entscheidenden Einblick in den aktuellen Erfolg iranischer Raketenangriffe auf US-amerikanische und israelische Ziele. Es verändert die Spielregeln. Während des 12-tägigen Krieges im Juni 2025 hatten iranische Raketen und Drohnen erhebliche Schwierigkeiten gegen die hochentwickelte elektronische Kriegsführung Israels und der USA. GPS-Störungen und GPS-Spoofing beeinträchtigten ihre Leitsysteme wiederholt und schränkten ihre Wirksamkeit während des intensiven Konflikts erheblich ein.
Zu Beginn des Jahres 2026 hatte sich die Lage auf dem Schlachtfeld jedoch grundlegend verändert. Iranische Präzisionsangriffe durchdrangen plötzlich moderne Luftabwehrsysteme und trafen mit überraschender Genauigkeit hochwertige Ziele im gesamten Golfraum. Geheimdienstanalysten führten diese Entwicklung auf einen entscheidenden Faktor zurück: Der Iran hatte das GPS-System aufgegeben und stattdessen auf Chinas Satellitennavigationssystem Beidou umgestellt.
Kommentar des Einsenders
"Ausgerechnet die USA lieferten unbeabsichtigt den Anstoß für Chinas Entwicklung von Beidou. (...) Heute übertrifft Beidou GPS hinsichtlich Abdeckung und Präzision in rund 165 Ländern. Es bietet eine robuste Alternative, die von westlichen Staaten nicht einseitig gestört oder manipuliert werden kann. ..."
...unbeabsichtigt wohl eher nicht. Die Tiefstaatler in Washington, der City u.a. werden mit ihren Freunden in der KPch schon bewußt gewußt haben, wie man effiziente Systeme aufzubauen sind...!? ..und der Iran war/ist neben der Ukro einer der Proxys, die vom DS dazu mitaufgebaut wurden... Kommunisten eben, alles kontrollieren und überwachen...
18.07.2026
14:07 | transition: Irland: Rechenzentren verbrauchen fast ein Viertel des landesweiten Stroms
Unter anderem aufgrund der niedrigen Unternehmenssteuern gibt es in Irland mehr Datenzentren als in anderen EU-Ländern. Mehr als 80 davon sind bereits vorhanden – in einem Land mit etwas mehr als fünf Millionen Einwohnern. Und ein großes Problem dieser Serverfarmen ist deren massiver Stromverbrauch.
Wie Heise online berichtet, machen Datenzentren nun 23 Prozent des Stromverbrauchs Irlands aus. Die Zahl stammt von der irischen Statistikbehörde Central Statistics Office (CSO), laut der die Serverfarmen im Jahr 2025 insgesamt 7663 Gigawattstunden (GWh) verbrauchten. Das bedeutet einen Anstieg um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Verbrauch aller anderen Nutzer, einschließlich Privatkunden und anderer Geschäftskunden, stieg im gleichen Zeitraum um zwei Prozent an.
Der Bürger soll das Licht ausschalten, während daneben die Cloud ein Viertel des Landesstroms verdampft, damit ein Algorithmus die Totalüberwachung sortieren kann... JE
09:18 | eXX: Digitalisierungs-Panne: Gesundheitswesen faxt noch ein weiteres Jahr
Österreichs Gesundheitswesen kommt vom Faxgerät weiterhin nicht los. Weil die geplante technische Alternative noch immer nicht flächendeckend funktioniert, verlängert die Regierung die Übergangsregelung für sensible Gesundheitsdaten erneut – diesmal um ein ganzes Jahr. Das Faxgerät bleibt im österreichischen Gesundheitswesen vorerst weiter im Einsatz. Die Regierung verlängert die bestehende Übergangsregelung für die Übermittlung sensibler Gesundheitsdaten um ein weiteres Jahr. Grund dafür ist, dass die vorgesehene digitale Lösung noch nicht in allen Einrichtungen zuverlässig funktioniert.
Dabei läuft das Projekt zur Ablöse des Faxgeräts bereits seit 14 Jahren. Befunde, Arztbriefe und andere medizinische Informationen sollten eigentlich längst über ein einheitliches und sicheres digitales System ausgetauscht werden. In der Praxis ist eine flächendeckende Umstellung jedoch weiterhin nicht gelungen.
Kommentar des Einsenders
...seit 14 Jahren im Umsetzungsprozess...!? Solange es funktioniert... - bloß erneut muss sich der geneigte Beobachter die Frage stellen, wohin in AUT über 61Milliarden (12%BIP) im Jahr fließen und dann immer noch derartige Zustände wie in der "Steinzeit" vorzufinden sind...!? Die Phantasten schwafeln von "Hochleistung", "Spitzenpositionen", best pratice, KI-IT-Kompetenzen, irrsinnige Phantastereien von den Regierungsbänken, aber die elementarsten Dinge funktionieren auf gänzlich anderen Niveaus...!? Wo ist die Transparenz, wohin läuft all das Steuergeld... ? Es sind keine Pannen, es ist systematischer Raubbau, Bürokratie, Schluderei, Inkompetenzen, viele Köche die den Brei verderben, ein Perpetuum Mobile der Geldabsaugerei - dort wo es ankommen soll, soll es jedoch offenbar nicht ankommen...!? Zum Schreien.
Österreich digitalisiert das Gesundheitswesen seit 14 Jahren. Das Ergebnis kann man sich inzwischen bequem zufaxen lassen. JE
14:10 | Leserkommentar
Ich versteh das rumgehake am Fax nicht.
Die Datenübertragung ist doch digital, oder?
10011110011
Die Alternativen ???
Ich hab von meinem Stromlieferant das Angebot erhalten, meinen aktuellen Tarif zu verlängern, oder einen anderen zu wählen.
Mit 1.9.2026 wäre der alte Tarif abgelaufen.
Möglichkeiten
a Papierformular ausfüllen und per Post zurück
b Telefonisch
c Über Online account bequem, mir QR-Code gleich einsteigen
Die Variante "c" geht LEIDER NICHT weil Fehler im System.
Es wurde vergessen die Möglichkeit der Tarifänderung vor Tarifablauf dort zu programmieren.
So what?
Fax is super. Leute, kauft euch Fax"en", die Entwicklung geht zurück zu den digitalen Anfängen.
14:12 | Leserkommentar
Zumindest war die Steinzeit, ohne transhumane Faxen., werte JE. "Was ist ein Synonym für "faxen"? albern · blödeln · flachsen · herumalbern · herumblödeln · herumkalbern (regional) · herumkaspern · Jux machen · juxen · scherzen · spaßen · ulken · Unsinn machen · Unsinn treiben · Witze machen · witzeln · (sich) in Blödeleien ergehen (geh.) · auf Gaga machen (ugs.) · Faxen machen (ugs.) · gagamäßig drauf sein (ugs.)"
14:12 | Monaco
Wunderbar ! Die Ersatzteilversorgung für die Faxgeräte ist auch zu 100% garantiert....durch den geistigen Technik-Bruder aus Deitschland....
17.07.2026
18:43 | TP: Israel setzt auf Laserwaffen im All
Israel plant offensive Laserwaffen für den Weltraum. Auch die USA rüsten dahingehend auf. Was das für die Zukunft der Kriegsführung bedeutet. Ein Gastbeitrag. Als ob seine Kriege auf der Erde nicht schon genug wären, plant Israel nun die Entwicklung offensiver Laserwaffen für den Einsatz im Weltraum. "Kein Land verfügt über die Fähigkeit, Angriffe im Weltraum durchzuführen. Wir müssen das führende Land der Welt mit dieser Fähigkeit sein", sagte Israels Verteidigungsminister Israel Katz vergangene Woche bei einer Pressekonferenz vor Reportern.
"Wenn wir das erreichen, wird es den Vorteil der Abschreckung sichern und uns die Fähigkeit geben, anzugreifen, zu zerstören und all die anderen Dinge gegenüber unseren ressourcenstarken Feinden durchzuführen", erklärte er und fügte hinzu, dass Israel sowohl in offensive als auch in defensive Fähigkeiten im Weltraum investiert.
dazu auch gleich passend TP: Gegen Putins Oreshnik: Fünf EU-Rüstungsriesen planen Allianz für das Weltall
Mit Projekt Bliksem EXO wollen Destinus, MBDA, Airbus, Thales und Safran teure Abhängigkeit von US-Systemen beenden. Erste Weltraumtests sind für 2027 geplant. Europa hat noch erhebliche Schwächen damit, seinen Luftraum gegen ballistische Raketen zu verteidigen. Doch fünf europäische Rüstungsunternehmen wollen das jetzt ändern und die obere Verteidigungsschicht, die bislang fehlt, schließen.
Mit dabei ist das niederländische Unternehmen Destinus. In einer Mitteilung gab es jetzt bekannt, dass es gemeinsam mit MBDA Deutschland, Safran Electronics & Defense, Airbus Defence and Space sowie Thales am 14. Juli in Paris eine Absichtserklärung unterzeichnet habe, mit der das Bliksem-EXO-Konsortium ins Leben gerufen wird. Die Zeremonie fand während der Gründungssitzung einer neuen Anti-Ballistik-Koalition im französischen Außenministerium statt, in Anwesenheit des niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten.
Nachdem die Menschheit Erde, Meer und Luftraum ausreichend bewaffnet hat, wird nun endlich auch der Weltraum militärisch möbliert. Es wäre ja schließlich fahrlässig, irgendwo noch ein Frieden ungenutzt herumliegen zu lassen. JE
12:50 | reuters: SpaceX' Starship-Rakete bricht vor dem Start ab, Musk hält Start voraussichtlich nächste Woche
Die Starship-Rakete von SpaceX hat beim 13. Testflug am Donnerstag kurz vor dem Start einen automatischen Abbruch ausgelöst, nachdem einige der 33 Triebwerke nicht zündeten. SpaceX-Chef Elon Musk kündigte an, dass ein neuer Startversuch voraussichtlich Anfang nächster Woche erfolgen soll. Die Aktien von SpaceX, die erst im vergangenen Monat an die Börse gegangen sind, fielen im nachbörslichen Handel um etwa 3 %. Die Aktie schloss am Donnerstag bei 131,11 Dollar und damit erstmals seit dem Börsengang unter dem Ausgabepreis von 135 Dollar.
„Einige der Triebwerke haben nicht gezündet, was einen automatischen Startabbruch ausgelöst hat“, schrieb Musk auf X, ohne die genaue Anzahl der ausgefallenen Triebwerke des Super Heavy-Boosters zu nennen. „Um sicher einen guten Flug zu gewährleisten, werden zwei Raptor-Triebwerke ausgebaut und ersetzt. Der wahrscheinlichste Starttermin ist Anfang nächster Woche.“
Die Rakete blieb am Boden, was bei früheren Starship-Tests nicht immer der schlechteste denkbare Ausgang war. Diesmal explodierte immerhin nur der Zeitplan... JE
16:55 | Der Bondaffe'
Das gehört zum Geschäftsmodell von "Space X". Auch der Aktienkurs unterliegt dem Durchstartephänomen. Und es gilt: "What goes up, must come down". Manchmal knallts auch.
16.07.2026
16:29 | tkp: Chinas Raumfahrt im Höhenflug: Wie Peking die Raketentechnologie neu definiert
Die USA waren bisher führend in der softwaregestützten Wiederverwendung von Weltraumraketen, insbesondere Elon Musk hatte damit Geschichte geschrieben. Und Russland war führend in der Entwicklung und Produktion von zuverlässigen Raketenmotoren, welche selbst für die USA lange Jahre die einzige zuverlässige Möglichkeit der Weltraumreisen waren. Nun spielt auch China in dieser Liga mit, und wird möglicherweise bald auch hier die Führung übernehmen.
Am Freitag, dem 10. Juli 2026, ist China nach eigenen Angaben zur zweiten Nation der Welt geworden, die die erste Stufe einer Trägerrakete nach einem echten Orbitalflug kontrolliert zurückgeholt hat. Die Long March-10B hob vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der Insel Hainan ab, brachte einen Satelliten in die vorgesehene Umlaufbahn und ließ ihre Erststufe anschließend auf einer schwimmenden Plattform im Südchinesischen Meer landen. Was auf den ersten Blick wie eine technische Randnotiz wirkt, ist in Wahrheit ein Etappenziel eines jahrelangen, staatlich orchestrierten Aufholprozesses – und ein weiteres Signal dafür, dass sich das Kräfteverhältnis im All zunehmend verschiebt.
China holt nicht nur auf, sondern beginnt in einzelnen Bereichen eigene Standards zu setzen. JE
11:25 | golem: Japan landet erfolgreich wiederverwendbare Rakete
Die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa hat am 11. Juli 2026 mitgeteilt, dass ihr Prototyp einer wiederverwendbaren Rakete namens RV-X den ersten Start- und Landetest erfolgreich absolviert hat. Dies bedeutet für die japanischen Raketeningenieure einen entscheidenden Fortschritt in dem von SpaceX dominierten Markt.
Der Prototyp startete vom Testgelände in Noshiro in der Präfektur Akita, erreichte eine Höhe von etwa 11 Metern, bewegte sich horizontal 16 Meter und landete anschließend in aufrechter Position. Der Flug dauerte laut der Behörde etwa 40 Sekunden.
Japan lässt eine Versuchsrakete elf Meter aufsteigen und sauber landen. Deutschland schaut interessiert zu und prüft vermutlich zunächst, ob für die Landefläche eine Umweltverträglichkeitsprüfung, ein Genderkonzept und drei Bürgerdialoge nötig wären. JE
08:58 | derstandard: Google-Rechenzentrum bei Linz: Widerstand gegen "größtes Boden- und Energiefresserprojekt des Landes"
Dieser Tage wird der Ärger in Kronstorf im Bezirk Linz-Land lauter. Vergangene Woche wurde öffentlich, dass das Google-Rechenzentrum, das dort derzeit gebaut wird, noch einmal deutlich größer werden soll als ursprünglich geplant. Dies führt zu harscher Kritik von Umweltschutzorganisationen und einer lokalen Bürgerinitiative, die den Bau an diesem Standort grundsätzlich ablehnen. Die Fläche von rund 50 Hektar für den ersten Google-Standort in Österreich wurde bereits vor 20 Jahren gewidmet. Vor einem Jahr fiel dann die Entscheidung für den Baubeginn, die Eröffnung ist für das kommende Jahr vorgesehen.
dazu passend: r24: Blackout-Gefahr: US-Mega-Stromnetz kapituliert vor dem Energiehunger der Datenzentren
Das größte Stromnetz der USA schlägt Alarm: Zum dritten Mal in Folge fehlen gigantische Erzeugungskapazitäten, um die Versorgungssicherheit für die Zukunft zu garantieren. Während Rechenzentren für Künstliche Intelligenz wie Pilze aus dem Boden schießen, zeigt sich immer deutlicher, dass die Energiewende-Utopie an der Realität scheitert. Denn solche KI-Datenzentren lassen sich nicht mit unzuverlässigem, wetterabhängigem Flatterstrom betreiben.
Google plant in Kronstorf ein Rechenzentrum, das zweieinhalbmal größer werden soll als bisher vorgesehen. Dafür gibt es enorme Strommengen, Kühlwasser und versiegelte Flächen, aber ungefähr hundert dauerhafte Arbeitsplätze. Oberösterreich bekommt also einen industriellen Großverbraucher im Weltformat und personell ungefähr einen mittelgroßen Supermarkt... JE
11:27 | Leserkommentar
https://www.youtube.com/watch?v=lzXLkfS_uTs
Daniel Kokotajlo und sein Team haben die KI-Entwicklung präziser vorausgesagt als jeder andere. Jetzt haben sie ein neues, noch weiter reichendes Szenario vorgestellt, verbunden mit einer dringenden Handlungsempfehlung.
11:28 | Leserkommentar
vor nicht allzu langer Zeit laß ich in einem Printmedium, dass ein ähnliches Projekt im Osten Schleswig-Holsteins geplant sei. Ich konnte mir das Stirnrunzeln bei einem lauten Lachen nicht verkneifen. 1. Das Ding ist bestimmt optimiert auf Flatterstrom, Windflaute und Sonnenfinsternis - WOW, 2. da war doch erst vor einiger Zeit eine 600 Mio. Steuergeld-Pleite im Westen SHs - mir fiel leider Name nicht sogleich ein. Ich kann mich aber noch erinnern, dass nahezu alle Kommunalpolitiker plötzlich von ihren Klebstühlen aufsprangen und ganz laut Hurra riefen. Inzwischen kleben sie wegen Muskelkater in den Beinen wieder stumm an ihren Stühlen.
15.07.2026
19:03 | transition: Unternehmen holen nach KI-bedingten Entlassungen Mitarbeiter zurück
Noch vor Kurzem galt Künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen als Schlüssel, um Kosten zu senken und Arbeitsplätze zu automatisieren. Inzwischen zeichnet sich jedoch ein differenzierteres Bild ab: Mehrere große Unternehmen haben Personal wieder eingestellt, nachdem sich gezeigt hatte, dass KI menschliche Erfahrung und Urteilsfähigkeit nicht in allen Bereichen ersetzen kann.
Zu den bekanntesten Beispielen zählt der US-Autobauer Ford. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben beziehungsweise Medienberichten Hunderte erfahrene Ingenieure zurückgeholt oder neu eingestellt, nachdem automatisierte Systeme Qualitätsprobleme nicht in dem erwarteten Umfang lösen konnten. Nach Angaben des Unternehmens bleibt KI zwar ein wichtiges Werkzeug, ihre Leistungsfähigkeit hänge jedoch entscheidend von der Qualität der Daten sowie von menschlicher Expertise ab.
Kommentar des Einsenders
"...Das Unternehmen räumte später ein, die Auswirkungen der Umstrukturierung nicht ausreichend bewertet zu haben. ..."
..lineares Schwarz/Weiß-Denken, ideologisch beladen, von den Kapitalgebern erzwungen, und am Ende steht immer Chaos, sündhaft teure Fehlallokationen (Autoindustrie, Energie, woke/gender beste Beispiele), Niedergang, bis der Mensch wieder eingreifen muss! KI-ist keine Intelligenz.
Erst wurden erfahrene Mitarbeiter als teure Altlast entsorgt, dann durfte die KI zeigen, wie hervorragend sie ohne Erfahrung funktioniert... Nun holt man die Menschen zurück, damit sie der Maschine erklären, was sie eigentlich tun hätte sollen. Fortschritt bedeutet offenbar, denselben Arbeitsplatz zweimal zu besetzen... JE
14.07.2026
14:00 | konjunktion: Mercosur: Die digitale ID für Südamerika
Weltweit sehen wir die gleichen Bestrebungen: die Schaffung eines digitalen Gefängnisses, das denn Menschen als „Erleichterung, Sicherheit und Fortschritt“ verkauft wird. Zentrales Element dabei, die digitale ID. Daher verwundert es nicht, dass nun auch Südamerika „auf diesen Zug aufgesprungen ist“. So hat die „Wirtschaftsorganisation zur Schaffung eines gemeinsamen Marktes für Südamerika“, Mercosur, die digitale Identität in den Mittelpunkt ihres zukünftigen Handelns gerückt.
Die digitale Identität ist ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Transformationsbemühungen von Mercosur, da man ein „wegweisendes Abkommen verabschiedet hat, das grenzüberschreitenden digitalen Ausweisen innerhalb des gesamten Blocks Rechtskraft verleihen wird“. Der Rahmen für digitale Ausweise muss noch von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden. Das Abkommen über grenzüberschreitende digitale Identitäten wurde auf dem Gipfeltreffen in Asunción, Paraguay, unterzeichnet und stellt einen der bedeutendsten Fortschritte im Bereich der digitalen Governance in Südamerika seit Jahren dar. Die Mercosur-Mitgliedstaaten erkennen bereits an den Grenzen die Personalausweise der anderen Staaten anstelle eines Reisepasses an.
Kommentar des Einsenders
Wieder ein Gitterstab für den globalen GuLag.
Erst wird die digitale ID grenzüberschreitend. Danach wird das Leben ohne sie grenzwertig. JE
09.07.2026
17:24 | asiatimes: Südkoreas Marktchaos versetzt die Region in Alarmbereitschaft wegen KI-Krise
TOKIO – Südkorea gilt seit Langem als eines der besten Frühwarnsysteme der Welt. Seine 1,9 Billionen US-Dollar schwere Wirtschaft ist offen, groß und befindet sich im Zentrum aller wichtigen Entwicklungen in Handel, Finanzen und Technologie. Aktuell schlägt Seoul, ganz seinem üblichen Muster entsprechend, Alarm angesichts der Risiken, alles auf künstliche Intelligenz zu setzen. […]
Kommentar des Einsenders
"...Dies ist Teil der Bemühungen, die seit langem bestehende Überkonzentration Koreas auf Seoul zu beheben. Lee formuliert es so: „Eine ausgewogene nationale Entwicklung ist nicht mehr nur ein politisches Ziel – sie ist zu einer nationalen Überlebensstrategie geworden.“
Sollten globale Investoren jedoch jemals zu dem Schluss kommen, dass gigantische Investitionen in die Kommerzialisierung der KI – und die dafür erforderlichen riesigen Rechenzentren – zu riskant sind, wird Korea bei der Abrechnung nicht nur zuschauen. Das Land und der Rest Asiens werden der Epizentrum der finanziellen Folgen sein, sollte die KI einen Einbruch im Stil der Dotcom-Blase erleben... "
Hype, Konzentrationen, wieder völlig astronomische Allokationen (an Steuermittel), "nationale Überlebensstrategien", und selbst in Asien blickt man bereits mit Sorgenfalten auf das völlige Überschießen im KI-Bereich...! Vom Steuerdeppen finanzierte Giganto-Projekte zugunsten der bigtechs, platzt die Blase (wie web in den 0er-Jahren), steht der nächste Finanz-Tsunami vor der Haustür - und wieder müssen die Steuerzahler bluten für den fremdverschuldeten Irrsinn! Runter vom Gas und schau genau - tät auch hierorts nicht schlecht, bevor die Abenteuerlustigen in Politik/Wirtschaft wieder alles vergeigen... ps: BlackStone und der geplatzte Rechenzentrum-Deal https://eu.36kr.com/de/p/3883450067906824 ...!
Seoul sagt: Freunde, langsam mit der KI-Euphorie. Nur weil die Maschine schön redet, heißt das nicht, dass sie euch den Laden rettet. Wer alles auf eine Karte setzt, wacht irgendwann ohne Hemd, ohne Hose und mit einer Serverrechnung auf, die ihm die Kniescheiben grüßt. JE
12:45 | oe24: SO teuer wird Apples erstes Falt-Handy
Branchenanalysten und Zuliefererberichte vermuten, dass Apple dieses Jahr eine Produktionsoffensive startet. Dabei sorgt vor allem das erste faltbare Smartphone vom Tech-Giganten. Nun soll sogar der Preis geleakt worden sein. Das erste faltbare iPhone, welches intern als iPhone Ultra oder iPhone Fold bezeichnet wird, soll im September 2026 mit der restlichen iPhone-18-Modellen präsentiert werden. Es wird berichtet, dass das Gerät ein 7,7 bis 8 Zoll großes Innen-Display und einen 5,4 Zoll-Außenbildschirm haben soll. Das Besondere: Das Falt-iPhone bekommt das neuartige Liquidmetal-Scharnier, das faltenfreies OLED-Sehen ermöglichen soll.
Monaco
Handy falten - Gosch´n halten
Das faltbare iPhone soll knapp verfügbar sein, teuer werden und Lieferzeiten haben. Also alles wie immer bei Apple, nur dass man diesmal nicht nur sein Konto faltet, sondern auch das Gerät. JE
09:04 | oe24: Zuckerberg mit Tobsuchtsanfall
Meta-Chef Mark Zuckerberg hat sich einer Tonaufnahme zufolge intern unzufrieden mit dem Fortschritt bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) geäußert. Manche Insider reden von einem Tobsuchtsanfall. "Die Entwicklung von KI-Agenten habe sich in den vergangenen vier Monaten nicht wie erwartet beschleunigt", schrie Zuckerberg am Donnerstag auf einer Mitarbeiterversammlung, die die Nachrichtenagentur Reuters anhören konnte.
Zudem sei der Konzernumbau samt massiven Stellenstreichungen nicht so reibungslos verlaufen wie erhofft. Die Erwartungen an die neue Struktur hätten sich noch nicht erfüllt. Zuckerberg hofft jedoch, dass sich die KI-Investitionen in den kommenden drei bis sechs Monaten stärker auszahlen werden. Meta wird in diesem Jahr voraussichtlich bis zu 145 Mrd. Dollar (127,20 Mrd. Euro) für KI-Infrastruktur ausgeben. Ein Konzernsprecher lehnte eine Stellungnahme zum Tobsuchtsanfall ab.
Wenn ein Konzern seine KI mit gigantischen Summen, Personalumbau und interner Datenerfassung vorantreibt, aber gleichzeitig keine wirklichen Ergebnisse liefert, zeigt das den Kern der aktuellen KI-Blase: enorme Erwartungen, enorme Kosten, enormer Druck. Und wenn der Druck steigt, werden Mitarbeiter, Daten und Privatsphäre schnell zur Verfügungsmasse. JE
13:03 | Leserkommentar
Da bin ich aber mal gespannt, wenn der erste KI-Agent einen Tobsuchtsanfall bekommt, wenn die gesamten, unzulänglichen 2-Beiner, mit beschränkten Rechenkapazitäten im Oberstübchen, nicht performen.
Da gibt`s dann ein „Book ins Face“, so geht „Facebook“!
07.07.2026
08:19 | transition: Der neue Job der Philosophen: Warum die KI-Branche plötzlich Platon und Sokrates braucht
Die Vorstellung, dass ein Studium der Geisteswissenschaften automatisch zu schlechteren Berufschancen führt, gerät ausgerechnet im Zeitalter der technologischen Revolution ins Wanken. Während Künstliche Intelligenz (KI) immer größere Teile der Softwareentwicklung automatisiert, wächst in der Technologiebranche die Nachfrage nach Menschen, die nicht nur programmieren, sondern hinterfragen können (siehe auch hier).
Philosophen werden zunehmend zu gefragten Experten in KI-Unternehmen. Ihre Aufgabe: den Systemen Grenzen aufzeigen, ethische Leitlinien entwickeln und verhindern, dass leistungsfähige Algorithmen unkontrolliert Entscheidungen treffen. Neue Daten der Federal Reserve Bank of New York zeigen eine überraschende Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt: Absolventen philosophischer Studiengänge verzeichneten 2024 mit 5,1 Prozent eine niedrigere Arbeitslosenquote als Absolventen der Informatik, deren Quote bei rund 7 Prozent lag.
Kommentar des Einsenders
Mein lieber Herr Gesangsverein..., schön langsam sollte die Richtung jedem klar sein, wohin die Reise geht...!? Algorithmen und philosophische Ansichten, die wohl jedweden kritischen Diskurs abwürgen oder bloß "in eine Richtung" zulassen, um "ihre" Demokratie und die kommunistisch/sozialistischen Paradigmen am Leben zu erhalten...!? Eine ideologische KI auf Basis hanebüchener philosophischer Theorien aus längst zu hinterfragender Alt-Schulen, bis heute umstritten, und zur "Wahrheit" im digitalen Kampfe erhoben... - Dankeschön, dann bitte gleich den Rechner abdrehen! Wie verrückt muss es denn noch werden?
Früher fragte der Philosoph: „Was ist Wahrheit?“ Heute fragt er: „Warum halluziniert ChatGPT schon wieder eine Quellenangabe?“ Fortschritt ist, wenn Platon plötzlich im Debugging-Team sitzt. JE
06.07.2026
13:42 | tkp: 30-Mio-Dollar-Studie der USA beweist: Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung 200-fach zu hoch
Die Studie sollte die Frage nach Krebs durch Handys endgültig klären. Stattdessen hat sie die Regulierungsbehörden bloßgestellt. Eine neue Analyse zeigt, dass die aktuellen Sicherheitsgrenzwerte um den Faktor 200 zu hoch angesetzt sind. Manchmal kommen die vernichtendsten Beweise aus den eigenen Reihen des Establishments. Das US-amerikanische National Toxicology Program (NTP) gab 30 Millionen Dollar für die umfassendste Tierstudie zu Mobilfunkstrahlung aus, die je durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigten „eindeutige Hinweise“ auf Krebs. Nun haben zwei hochrangige Wissenschaftler diese Daten herangezogen und sie den standardmäßigen Risikobewertungsverfahren der EPA unterzogen – und was sie dabei herausfanden, sollte ein sofortiges regulatorisches Erdbeben auslösen.
Die Party funkt weiter, nur die Vorsorge hat gerade kein Netz. JE
05:58 | tkp: Chinas neuer „Hirn-Chip“: Wieder ein Rekord und Durchbruch
Ein Forschungsteam der Peking-Universität und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) hat einen Speicherchip entwickelt, der komplexe Hirnstrukturen in unter drei Millisekunden nachbilden kann – nach eigenen Angaben bis zu 478-mal schneller als ein Nvidia-A100-Grafikprozessor bei vergleichbaren Aufgaben. Die Studie erschien am 3. Juli 2026 im Fachjournal Science, eines der strengsten Peer-Review-Verfahren der Wissenschaft – das unterscheidet die Meldung von vielen anderen chinesischen Tech-„Durchbrüchen“, die manchmal nur über Staatsmedien laufen.
Früher hat man hier im Westen über die Xerox-Kopie-industrie Chinas gelacht. Heute stellen wir erschreckt fest, dass wir die Zukunft outgesourct haben und wir wundern uns (nicht wir Bachheimer, die in den Regierungsstühlen und Elfenbeintürmen), dass Peking aus dem Kopierstüberl einen Hochleistungs-Campus gemacht hat. TB
03.07.2026
Bisher war Blackstone im Immobilienbereich in den letzten Jahren vor allem dafür bekannt, viele seiner prestigeträchtigen Büroimmobilien – die nach dem Aufkommen von Homeoffice nie wieder ihre prognostizierten Cashflow-Potenziale erreichten – mit hohen Abschlägen zu verkaufen. Nun könnte das Unternehmen ein Kapitel aus seinem alten, vorkrisenhaften Playbook aufschlagen und den Höhepunkt in einem weiteren Segment des gewerblichen Immobilienmarktes ausrufen: Rechenzentren.
Vor zwei Tagen berichteten wir, dass Blackstone seine Anteile an drei Rechenzentren in Nord-Virginia für 3,5 Milliarden Dollar verkauft und damit einen Teil einer Wette einlöst, die es vor weniger als drei Jahren eingegangen war. Laut Bloomberg würde Digital Realty Trust 1,2 Milliarden Dollar in bar zahlen und Blackstone-Fonds Anteile im Wert von 2,3 Milliarden Dollar anbieten. Im Gegenzug übernimmt das Rechenzentren-Unternehmen Blackstones 80-prozentigen Anteil an zwei 96-Megawatt-Rechenzentren in Manassas, Virginia, sowie einen 50-prozentigen Anteil an einem 96-Megawatt-Zentrum im nahegelegenen Sterling.
Kommentar des Einsenders
Einfach unfaßbar, was hier für eine Wahnsinn mit diesen Datacenters aufgeführt wird! Eine Fläche so groß wie der Central Park in NYC verbaut, unfaßbare Verbräuche an Strom, Wasser, Kühlungen etc,, damit die Finanzmafia irgendwo ihre Fonds-Gelder unterbringen kann, und von heut auf morgen... - AUSSTIEG!
Gnadenlose Umweltzerstörung für Phantasia, AI&Co, unkoordiniert, ziellos und Ungewiss für die Zukunft! ...aber gebaut mußte erstmals werden...!? Alles eine traurige Show, eine riesige Blase (wie dot.com in den 00er Jahren), um für die Bankster noch irgendwo ein paar Prozent Rendite rauszuholen.... Der Einsatz - Zerstörung wertvollen Lebens-/Naturraum samt gigantischer Verschwendung von nat. Ressourcen...! Dumm.
KI wird angeblich bald die Welt regieren. Vorher müsste sie allerdings noch lernen, wie man eine Baugenehmigung bekommt, ohne dass die halbe Nachbarschaft mit Anwalt und Mistgabel auftaucht. JE
02.07.2026
12:45 | ntv: Ukraine bezeichnet Rheinmetall-System Skynex als "äußerst unzuverlässig"
Die Ukraine und Russland setzen im Kampf gegeneinander tagtäglich günstige Drohnen ein. Für den Kampf dagegen entwickelt Rheinmetall das Flugabwehrsystem Skynex. Einem Bericht zufolge soll das System bei einem russischen Angriff im April versagt haben.
Das Luftabwehrsystem Skynex von Rheinmetall hat womöglich bei einem russischen Luftangriff auf die Ukraine versagt. Wie der "Stern" unter Berufung auf einen internen Bericht des ukrainischen Militärs meldet, traten bei einem Drohnenangriff erhebliche technische Probleme auf. Rheinmetall weist die Vorwürfe laut "Stern" zurück. Das deutsche Rüstungsunternehmen erklärt auf Nachfrage: Das System habe sich in der Ukraine als "außerordentlich effektiv und zuverlässig" erwiesen.
Alles was mehr als einen Hammer, Schreubenzieher und eine Zange für die Reperatur benötigt .. ist an der Front untauglich. Alles was mehr als einen Tag Einschulung braucht .. ist sinnlos. TS
08:16 | „Es ist beschlossene Sache“: Trumps Rache an Deutschland
Leser Kommentar
Dummheit kennt keine Angst...
30.06.2026
12:58 | Bild: Ford holt Ingenieure zurück, weil die KI versagt
Mensch statt Maschine bei Auto-Riese Ford! Um Qualitätsprobleme in den Griff zu bekommen und steigende Garantiekosten zu senken, hat das Unternehmen 350 Ingenieure zurückgeholt oder neu eingestellt. Grund: Die Künstliche Intelligenz, auf die Ford mehr und mehr gesetzt hatte, konnte die teure Fehlerkrise nicht beheben.
„Wir hatten uns immer stärker auf automatisierte Qualitätssysteme verlassen“ und damit nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt, sagte Ford-Betriebschef Kumar Galhotra (60). „Wir haben technische Spezialisten zurückgeholt. Diese suchen nach Fehlerquellen, bevor ein Teil überhaupt die Werkshalle erreicht.“
Ja so ist es mit der KI .. die scheitert auch am Ford. TS
27.06.2026
08:42 | ntv: US-Regierung lässt Zugang zu ChatGPT-Version einschränken
Erst sperrt die US-Regierung das neueste Modell von KI-Entwickler Anthropic. Nun folgt auch die Einschränkung beim Rivalen OpenAI. Nur ausgewählte US-Firmen dürfen die Programme nutzen. OpenAI betont, die Zugangskontrollen seien nur temporär.
Der ChatGPT-Entwickler OpenAI schränkt auf Forderung der US-Regierung den Zugang zu seinem neuesten KI-Modell ein. Zugriff auf die Vorschau-Version von Modellen der GPT-5.6-Reihe bekomme nur eine abgestimmte kleine Gruppe von Partnern, denen man vertraue, teilte OpenAI mit. Die eingeschränkte Veröffentlichung sei von der Regierung verlangt worden.
Irgendwann dreht man dann den Computer auf und sieht wie eine chinesische KI eine amerikanische KI würgt. Wird spannend und dann gibt es eine Gipfeltreffen und man beschließt .. die Menschen auszurotten ... TS
17:48 | Die Leseratte zu grün - letzter Satz - unter 8:42 h
Ich empfehle dazu das Buch von Michael Morris: "IQ 100 – Die Auslese hat begonnen"
z.B. hier zu erwerben (17 €): https://www.kopp-verlag.de/a/iq-100-die-auslese-hat-begonnen?parentcat=002186&&6=72976179&otpcytokenid=72976179&CS=LB&ref=ppa&&6=72976183&otpcytokenid=72976183&CS=LB&ref=ppa
Werbetext des Verlages dazu:
Die Elite baut Archen - und was machen Sie?
Wir alle wissen, dass es so nicht weitergehen kann - und es wird auch nicht so weitergehen. Die Menschheit befindet sich auf dem absteigenden Ast. Während die Medien den Status quo schönreden und die meisten Menschen im Alltagstrott verharren, arbeitet eine straff hierarchisch organisierte Gruppe hochgebildeter und intelligenter Menschen im Hintergrund an einer rigorosen Neugestaltung der Welt.
Harte Zeiten erfordern harte Maßnahmen.
Hinzu kommt, dass der Erde dramatische Ereignisse bevorstehen, weswegen mit immensem Aufwand moderne Archen gebaut wurden - unterirdische Städte, die nur etwa 5 Prozent der Menschheit zur Verfügung stehen. Der Rest muss weg, vor allem aus Sicherheitsgründen. Michael Morris traf unter sonderbaren Umständen einen Mann, der nach eigener Aussage Teil dieser Struktur ist. In einem vertraulichen Gespräch enthüllte er die Agenda jener Kreise, die nicht diskutieren, sondern handeln - weil sie es können und über die nötige Intelligenz und Härte verfügen.
Ihr Ziel: Die Menschheit »umbauen« und für wenige Privilegierte eine Zukunft sichern - zum Fortbestand der Menschheit.
Dafür werden in den kommenden Jahren mehr als 90 Prozent der Menschen diesen Planeten verlassen. Der Zug rollt längst, und er nimmt immer mehr Fahrt auf.
Michael Morris' Gesprächspartner erklärt die Beweggründe sowie die Dringlichkeit ihres Handelns. Je nach Weltbild wirkt dieser Plan entweder wie das Ende aller Menschlichkeit - oder wie der einzige Ausweg aus dem globalen Chaos. Das Anliegen des Autors ist jedoch nicht, mit diesem Interview Angst zu schüren, sondern den Wenigen, die dazu bereit sind, ihre Komfortzone zu verlassen, eine völlig neue Sichtweise auf die Dinge zu eröffnen.
Wer dazu nicht eindeutig bereit ist, sollte die Finger von diesem Buch lassen.
26.06.2026
14:51 | TP: KI-Blitzer in Athen: Anwalt beklagt "Fehlerquote von 95 Prozent"
Beim Feldversuch in Griechenland melden Anwälte massive KI-Fehler: Schatten wurden als Handys gewertet, Tausende Bußgelder sollen falsch sein. Der Einsatz von KI-gestützten Kameras zur Verkehrsüberwachung wurde als revolutionäre Maßnahme gefeiert. Die Ernüchterung ist, dass die "intelligenten" Kameras in mehr als neun von zehn Fällen kläglich versagen sollen. Sie halluzinieren Verkehrssünden, wo keine sind. Statt Angst und Schrecken unter Verkehrssündern zu verbreiten, sorgen die KI-Kamerasysteme für eine andere Palette der Gefühle. Vom Frust bis zur Erheiterung ist alles dabei.
Vor wenigen Monaten startete nach einer kurzen, vielversprechenden Testphase in Athen ein interessanter Feldversuch mit Kollege KI von der Straßenpolizei als Hauptdarsteller. Die ersten Probephasen waren vielversprechend. Allein schon die Ankündigung einer lückenlosen Verkehrsüberwachung sorgte für eine vorläufige, spürbare Disziplinierung der notorisch die Straßenverkehrsordnung missachtenden Hellenen. Die Freigabe für einen Feldversuch im Großraum Attika war nur noch Formsache.
KI-Kameras... Wenn der Schatten sündigt, zahlt der Fahrer. JE
25.06.2026
18:04 | TP: Litauen: Android-App spürt Shahed-Drohnen per Mikrofon auf
Ein litauisches Start-up verwandelt alte Smartphones in akustische Sensoren gegen Kampfdrohnen. Das Netz soll auf das gesamte Baltikum wachsen. Russische Shahed-Drohnen sind tückisch, denn sie sind zu klein und fliegen zu tief für ein herkömmliches Radar. Doch sie haben einen Schwachpunkt: Ihr Kolbenmotor brummt, und niemand kann ihn überhören. Genau hier setzt das litauische Start-up Mainline an. Es hat die Initiative Dronuradaras.lt ins Leben gerufen, mit der ausgemusterte Android-Handys zur Entdeckung von Drohnen genutzt werden sollen.
Wie es auf der Seite der Initiative heißt, nehmen die Geräte die Umgebungsgeräusche auf, der Algorithmus in der App analysiert dabei in Echtzeit, ob das tieffrequente Brummen des Drohnenmotors zu hören ist.
dazu passend TP: Jagd auf die Shahed: Wie eine Billig-Drohne den Luftkrieg verändert
Staaten weltweit kopieren die iranische Plattform. Im Mai erreichte der Drohneneinsatz im Ukraine-Krieg mit über 8.000 Flügen einen Rekordwert. Der Drohnenkrieg in der Ukraine hat im Mai 2026 eine neue Dimension erreicht: Mit über 8.150 abgefeuerten Systemen verzeichnet die Front einen historischen Rekordwert. Um die ukrainische Abwehrquote zu brechen, setzt Russland nun auf neu entwickelte, pfeilschnelle Jet-Drohnen der Geran-Familie. Es ist der vorläufige Höhepunkt eines technologischen Wettrüstens, das mittlerweile die globale Militärstrategie revolutioniert.
Wie rasant sich diese neue Form der Kriegsführung ausbreitet, zeigt sich derzeit auch im Nahen Osten: Über 900 Drohnen hat Saudi-Arabien nach Zählung der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu allein in den ersten 41 Tagen des Irankrieges abgefangen. Dass sich Riad nun entschieden hat, dieselbe Waffe selbst zu produzieren, ist die folgerichtige Konsequenz aus einer militärischen Realität, die der Krieg unübersehbar gemacht hat.
Wenn ein altes Android-Handy mehr zur Luftverteidigung beiträgt als mancher Beschaffungsapparat, sollte irgendwo ein Ministerium leise rot werden... JE
24.06.2026
14:24 | ET: Schnellster Supercomputer steht jetzt in China - US-System auf Platz zwei verdrängt
Zehn Jahre lang führten Rechner aus den USA die Rangliste der leistungsstärksten Computer der Welt an – nun hat ein chinesischer Supercomputer den Titel erobert: Der Supercomputer Lineshine führt die mit Spannung erwartete und am Montag auf der ISC-Konferenz in Hamburg veröffentlichte Top-500-Liste der schnellsten Computer der Welt an. Damit verdrängte Lineshine den bisherigen Spitzenreiter El Capitan des US-Energieministeriums auf den zweiten Platz.
Kein US-GPU-Glamour, keine Silicon-Valley-Heiligenscheine, sondern chinesische Prozessoren, 2,2 Exaflops und Platz 1. Das ist die Art von Ohrfeige, die in Tabellenform besonders weh tut. JE
22.06.2026
14:42 | Roboter werden bald Roboter bauen - Ab 2028 soll es starten
Leser Kommentar
In eine strahlende Zukunft, in der wir sowieso schon leben?!
08:08 | zero-h: 8 Frightening Forecasts For The Future Of Fraud
Betrug tritt in eine neue Ära ein. Unternehmen in ganz Nordamerika gehen davon aus, dass Betrugstrends wie biometrischer Betrug, Deepfake-Betrug und synthetische Identitäten im Jahr 2026 an Häufigkeit zunehmen werden, da Kriminelle immer schnellere und ausgefeiltere Werkzeuge einsetzen.
Diese Visualisierung, die von Julia Wendling von Visual Capitalist in Zusammenarbeit mit Inigo für den sechsten Beitrag der Kampagne „Fraud in Data“ erstellt wurde, nutzt Daten aus dem Sumsub-Betrugsbericht 2025, um die Betrugstrends zu untersuchen, von denen Unternehmen glauben, dass sie die Zukunft digitaler Risiken prägen werden.
Das Grausamste daran ist das Wissen, dass die von uns gewählten Politiker jede neue Technologie zuerst uns aufzwingen und erst danach überlegen, wie man den Missbrauch verhindert. TB
18.06.2026
14:47 | UM: Wenn sich ein Roboter bei einem Roboter um einen Job bewirbt
Von MEINRAD MÜLLER | Die Firma sucht einen neuen Angestellten; weil der Chef aber keine Zeit und keine Lust hat, schreibt er den Text für das Stellenangebot nicht selbst. Er füttert seine KI mit drei schnellen Wörtern. Die KI baut daraus einen ganz tollen Text. Der strotzt nur so von viel heißer Luft, von großer Leistung und toller Zukunft. Es ist eine Lüge aus dem Computer. Eine Maschine tut so, als wäre die Firma der beste Arbeitsplatz der Welt. Dieses Inserat wird veröffentlicht.
Auf der anderen Seite sitzt der Jobsucher: Er sieht das Stellenangebot im Internet. Statt das alles mühsam zu lesen, scannt er die Anzeige, gibt diese in die KI ein und gibt den Befehl: Schreibe eine noch tollere Bewerbung. Seine künstliche Intelligenz liest den Text ein. Sie sucht nach den wichtigsten Wörtern. Dann schreibt das Programm ganz von alleine die Bewerbung. Dieser Brief glänzt vor Begeisterung. Da steht dann, wie sehr sich der Mann genau auf diese Arbeit freut. Der Bewerber schickt den Brief ab. Er hat selbst kein einziges Wort selbst formuliert.
Kommentar des Einsenders
Großartiger Beitrag - so läuft es heute ab, bloß die kritische Frage muss schon gestellt werden, in wie weit eine surreale Welt beginnt die Realität aufzufressen, die Lüge über der Wahrheit steht und dennoch die Erwartungshaltung vorherrscht, dass das System funktionieren soll...!? "Mensch ärgere dich" - verhängnisvoller Selbstbetrug/Dummheit ohne Ende.
Der Bewerber kann nix, aber seine KI war sehr motiviert. Reicht im modernen Arbeitsmarkt offenbar fast bis zur Probezeit. JE
11:53 | ET: Rheinmetall: Kamikaze-Drohnen starten in Salven
Deutschlands größte Waffenschmiede Rheinmetall kommt bei ihren Produktionsplänen zu Kamikaze-Drohnen voran.
Auf der Pariser Rüstungsmesse Eurosatory stellte die Firma einen Container als mobile Abschussbasis vor, in dem 18 Drohnen gelagert werden und nach oben in den Himmel katapultiert werden können. Wie bei einem Schwarm können mehrere gleichzeitig starten – Rheinmetall spricht von möglichen Salven beim Start. Besatzung ist nicht vor Ort, vielmehr werden die Flugkörper aus der Ferne gesteuert. Es wird auch Künstliche Intelligenz genutzt – die Drohnen können bis zu 70 Minuten in der Luft sein, ihre Reichweite beträgt Firmenangaben zufolge 100 Kilometer. Sie suchen menschengesteuert oder selbstständig ein Ziel, auf das sie sich stürzen und explodieren. Ein Mensch bleibt Firmenangaben zufolge jederzeit in den Entscheidungsprozess eingebunden.
Deutschland schafft die Transformation also doch noch, nur eben vom Verbrenner zum explodierenden Einwegflugkörper. JE
09:05 | Die Leseratte: Wegen des segensreichen Wirkens der Palantir-Software
bei der Anwendung "Auswahl von lohnenden Angriffszielen im Krieg" hier eine Liste von Niederlassungen der Firma in Europa.
Der Hinweis auf die getöteten Kinder bezieht sich darauf, dass die Palantir-Software extrem unethisch ist und wiederholt Kinder und Jugendliche als Ziele ausgewählt hat, so die Schule im Iran und das Internat in Russland.
PS: Wer es noch nicht mitbekommen hat: Heute hat die Ukraine in der Gegend von Brjansk einen Reisebus angegriffen, mit dem eine belarussische Kinderfußballmannschaft auf dem Weg in die Ferien nach Gelendschik (im Süden Russlands am Schwarzen Meer) unterwegs war. Eine Begleiterin wurde getötet, mehrere Kinder verletzt.
(https://t.me/russlandsdeutsche/49828), Video vom Bus (https://t.me/tassdenews/237579)
https://t.me/infodefGERMANY/24112
Zitat:
Palantir-KI aus Europa in ukrainischen Drohnen.
Unser bescheidenes OSINT* wird das nicht an den Auslandsgeheimdienst weiterleiten, es sollte reichen, wenn die Bürger der Städte darüber informiert sind.
⚡️Hier ist die Liste der Palantir-Büros in Europa, die Kinder töten:
🇩🇪 Deutschland (Frankfurt): Palantir Technologies GmbH, Marienstraße 15, 60329 Frankfurt am Main
🇩🇪 Deutschland (München): keine Adresse angegeben [Lässt sich jedoch bei Bedarf dank der zahlreichen Jobangebote rausfinden.]
🇦🇹 Österreich (Wien): Palantir Technologies Austria GmbH, Schottenring 25, 1010 Wien
🇬🇧 Vereinigtes Königreich (London): Palantir Technologies UK, Ltd., Birchin Court 5th Floor, 19-25 Birchin Lane, London, EC3V 9DU
🇩🇰 Dänemark (Kopenhagen): Palantir Technologies Denmark ApS, Philip Heymans Alle 3, sal 5, 2900 Hellerup
🇪🇸 Spanien (Madrid): Palantir Technologies Spain, S.L.U, Calle Nanclares de Oca, 1-B, 28022 Madrid
🇮🇹 Italien (Rom): Palantir Italia s.r.l., Largo Angelo Fochetti n. 29, 00154 Rom
🇱🇹 Litauen (Vilnius): Palantir Technologies Lithuania, UAB, Upės str. 23-1, LT-08128 Vilnius
🇳🇱 Niederlande (Amsterdam): Palantir Technologies NL, Rokin 92-96, 1012 KZ Amsterdam
🇳🇴 Norwegen (Oslo): Palantir Technologies Norway AS, Haakon VII's gate 10, 0161 Oslo
🇵🇱 Polen (Warschau): Palantir Technologies Poland Sp. z o.o., Park Avenue, 2. Etage, ul. Wspólna 70, 00-687 Warszawa
🇫🇷 Frankreich (Paris): Palantir Technologies France SAS, 162, Boulevard Haussmann, 75008 Paris
🇨🇭 Schweiz (Zürich): Palantir Technologies Switzerland GmbH, Löwenstrasse 20, 8001 Zürich
🇸🇪 Schweden (Stockholm): Palantir Technologies Sweden AB, Room 3009, KG 10, KUNGSGATAN 10, 111 43 Stockholm
*OSINT (Open Source Intelligence) — Aufklärung auf Basis offener Quellen.
17.06.2026
17:00 | UCN: Die Mainstream-Medien geben es endlich zu: KI ist eine „Waffe“, die gegen Sie eingesetzt wird
Die „Verschwörungstheoretiker“ hatten wieder einmal recht. In einem seltenen und schonungslosen Eingeständnis hat ein Gast bei Fox News gerade laut ausgesprochen, was die „Verschwörungstheoretiker“ seit Jahren in die Leere der Schattenzensur hinausschreien: Die KI, über die die Big Tech-Konzerne und die Regierung verfügen, unterscheidet sich deutlich von der KI, zu der die Öffentlichkeit Zugang hat, denn ihre KI ist ein Waffensystem, das gegen uns eingesetzt werden wird. Die einzige Frage, die nun noch offen bleibt, ist: Wenn dies zu diesem Zeitpunkt bei Fox News zugegeben wird, ist es dann bereits zu spät, uns davor zu schützen? Für viele Menschen ist es das. Aber nicht für diejenigen, die diese Sendung hören.
Sehen Sie, wir sind der Ansicht, dass wir ein ziemlich fundiertes Verständnis davon haben, wohin das alles führt – wir berichten schon seit Jahren darüber. Sie sprechen nicht nur von einem Sozialkreditsystem, sondern von etwas weitaus Unheimlicherem, weitaus Durchdringenderem – einer Art von System, das Ihnen den Zugang zu Grundbedürfnissen wie Nahrung, Strom und sogar Wasser verweigert, basierend auf Ihrem Verhalten.
Vor einiger Zeit habe ich sowas in der Art eh schon mal recherchiert....
Die KI wurde nicht gebaut, damit wir nette Gedichten schreiben, Einkaufslisten sortieren und uns ein Bild von einem Hund im Raumanzug malen lassen können. Das ist die Schaufensterware. Die bunte Kinderecke. Der Streichelzoo für die Bambis.
Der eigentliche Wert von KI liegt woanders: in Sortierung, Bewertung, Vorhersage und Steuerung unseres Verhalten...
Sie liest nicht nur, was wir schreiben. Sie erkennt Muster. Sie verbindet Bewegungsdaten, Kaufverhalten, Suchanfragen, Kontakte, politische Vorlieben, Gesundheitsdaten, Finanzdaten, Standortdaten und Stimmungen. Daraus entsteht nicht einfach ein Profil, sondern eine digitale Charakterakte. Wer bist du? Was glaubst du? Was kaufst du? Wem vertraust du? Wogegen könntest du dich wehren? Wann wirst du unbequem und wie?
Und genau da wird es grauslich.
Die nette Version heißt Komfort.
Die ehrliche Version heißt Kontrolle.
Die KI nicht Texte zusammenfassen. Sie soll Gesellschaften zusammenfalten. Medien filtern. Meinungen gewichten. Abweichungen erkennen. Empörung lenken. Themen sichtbar machen oder unsichtbar. Sie muss niemandem mehr den Mund verbieten, wenn sie vorher entscheiden kann, wer überhaupt eine Reichweite bekommt, wer als glaubwürdig gilt und wer im digitalen DarkRoom verschwindet.
Das ist Zensur mit Samthandschuh. Keine Bücherverbrennung mehr, sondern Algorithmuspflege. Kein Zensor mit rotem Stift, sondern ein Empfehlungssystem mit Moralblick.
Und das Süffisante daran: Dem Bürger verkauft man ChatGPT als Zukunft, damit er mit der Spielzeugversion beschäftigt ist. Schreib mir ein Rezept. Mach mir einen Lebenslauf. Erklär mir Mathe (obwohl die KI angeblich bei Mathe ziemlich abllosen soll...). Währenddessen laufen im Hintergrund ganz andere Modelle: für Militär, Geheimdienste, Plattformkontrolle, Risikobewertung, Überwachung und Verhaltenslenkung.
Das, was wir sehen, ist die nette Empfangsdame. Das, was sie wirklich interessiert, sitzt im Keller und zählt deine Abweichungen. JE
13:58 | UCN: „Zu gefährlich“: Immer mehr Länder kehren Palantir den Rücken
Zu viel Macht für US-Konzerne: Frankreichs Geheimdienst zieht die Reißleine bei Palantir. Jahrelang galt die Zusammenarbeit zwischen dem französischen Inlandsgeheimdienst DGSI und dem umstrittenen US-Datenkonzern Palantir als notwendiges Übel. Nach den Terroranschlägen von 2015 griff Paris auf die Software des von Peter Thiel mitgegründeten Unternehmens zurück, weil es in Frankreich keine vergleichbare Lösung gab. Nun scheint die Geduld erschöpft. Wie Bloomberg berichtet, will Frankreichs Sicherheitsapparat Palantir durch eine nationale Alternative ersetzen. Das Projekt soll die Abhängigkeit von amerikanischer Überwachungs- und Analysesoftware beenden und wird von vielen in Paris als Frage der digitalen Souveränität betrachtet.
Die Botschaft ist deutlich: Ein Staat, der seine sensibelsten Geheimdienstinformationen durch die Software eines ausländischen Konzerns analysieren lässt, verliert ein Stück seiner strategischen Unabhängigkeit. Der Schritt ist bemerkenswert, denn Frankreich gehörte lange zu den wichtigsten europäischen Kunden von Palantir. Die DGSI arbeitete seit 2016 mit dem US-Unternehmen zusammen und verlängerte den Vertrag mehrfach – offiziell mangels französischer Alternativen. (Le Monde.fr) Doch die geopolitische Lage hat sich verändert.
Frankreich entdeckt die digitale Souveränität. Spät, aber immerhin. Jahrelang ließ man den eigenen Inlandsgeheimdienst mit Palantir arbeiten, jetzt fällt denen plötzlich auf, dass die sensibelsten Staatsdaten vielleicht nicht unbedingt durch die Maschine eines amerikanischen Überwachungskonzerns laufen sollten. Manchmal braucht die République eben ein Jahrzehnt, um ihr Hirn zu finden. JE
15.06.2026
18:56 | UCN: Die Verbindung zwischen Rechenzentren und Smart Cities
Die Frage ist nicht mehr, wo Rechenzentren gebaut werden. Die Frage ist, warum sie gerade an diesen Standorten gebaut werden. Heute Abend glauben wir, diese Frage beantworten zu können. Wir haben Erin Brockovichs Karte aller Rechenzentren in Amerika herangezogen. Dann haben wir die Grundwasserleiter des Landes darüber gelegt. Uns ist aufgefallen, dass Rechenzentren nicht dort gebaut werden, wo das Land billig ist. Sie werden dort gebaut, wo das Wasser ist. Landwirte in der Nähe dieser Anlagen berichten, dass ihre Tiere nicht mehr trächtig werden. Anwohner sagen, das Brummen höre nie auf. Und die Projekte werden unter Geheimhaltungsvereinbarungen durchgeführt, sodass die meisten Städte erst davon erfahren, wenn der erste Spatenstich bereits erfolgt ist. Die Frage ist nicht mehr, wo sie bauen. Die Frage ist, warum sie dort bauen, wo sie bauen. Heute Abend glauben wir, diese Frage beantworten zu können.
Früher hieß es, geh aufs Land, da ist Ruhe. Heute heißt es, geh aufs Land, da brummt schon Google. JE
14:14 | swissvox: Was dort oben gerade passiert, könnte uns den Weltraum für immer kosten
Die Kommerzialisierung des erdnahen Orbits erreicht derzeit eine neue Dimension. Am 12. Juni 2026 vollzog SpaceX den nach Bewertung grössten Börsengang der Geschichte: Mit einem Festpreis von 135 US-Dollar pro Aktie und rund 555 Millionen ausgegebenen Stammaktien wurde der Konzern mit etwa 1,77 Billionen US-Dollar bewertet – das Starlink-Segment betreibt heute mehr als 9.600 Satelliten im niedrigen Erdorbit und zählt über 10 Millionen Abonnenten in über 160 Ländern. Starlink ist dabei nicht eigenständig an die Börse gegangen, sondern bildet als profitabelste Sparte das Herzstück des Gesamtkonzerns, der sich zunehmend auch als Anbieter orbitaler Rechenzentren positioniert. Neben SpaceX verfolgen auch Amazon und chinesische Anbieter ähnliche Megakonstellationsprojekte.
dazu passend ESA-Weltraumumweltbericht 2025
Unser Planet ist von Raumfahrzeugen umgeben, die wichtige Aufgaben erfüllen, um unser sich veränderndes Klima zu erforschen, globale Kommunikations- und Navigationsdienste bereitzustellen und uns bei der Beantwortung wichtiger wissenschaftlicher Fragen zu helfen. Doch einige ihrer Umlaufbahnen werden immer voller und zunehmend von tödlichen, sich schnell bewegenden Teilen ausrangierter Satelliten und Raketen durchzogen, die unsere Zukunft im Weltraum bedrohen.
Große Konstellationen kleiner Satelliten werden die Anzahl der Objekte im Erdorbit deutlich erhöhen. Satelliten verglühen am Ende ihrer Nutzungsdauer beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, wobei Aluminiumoxide als Hauptnebenprodukt entstehen. Diese sind als Katalysatoren für die Chloraktivierung bekannt, die zum Ozonabbau in der Stratosphäre beiträgt. Wir präsentieren die erste molekulardynamische Simulationsstudie auf atomarer Ebene, die den Oxidationsprozess der Aluminiumstruktur von Satelliten beim Wiedereintritt in die Mesosphäre aufklärt und das Ozonabbaupotenzial von Aluminiumoxiden untersucht. Wir stellen fest, dass der Verglühen eines typischen 250 kg schweren Satelliten etwa 30 kg Aluminiumoxid-Nanopartikel erzeugen kann, die jahrzehntelang in der Atmosphäre verbleiben können. Die Menge an Aluminiumoxidverbindungen, die von allen Satelliten beim Wiedereintritt in die Atmosphäre im Jahr 2022 erzeugt werden, wird auf etwa 17 Tonnen geschätzt. Wiedereintrittsszenarien mit Megakonstellationen deuten auf über 360 Tonnen Aluminiumoxidverbindungen pro Jahr hin, was zu einem signifikanten Ozonabbau führen kann.
und auch Ein orbitales Kartenhaus: Häufige enge Konjunktionen von Megakonstellationen
Die Anzahl der Objekte im Orbit nimmt rasant zu, vor allem durch den Start von Megakonstellationen. Dieser Ansatz im Satellitenkonstellationsdesign kombiniert eine große Anzahl von Satelliten mit deren schnellem Start und anschließender Entsorgung. Satelliten bieten der Gesellschaft zwar viele Vorteile, ihre Nutzung birgt jedoch auch Herausforderungen. Dazu gehören die Zunahme von Weltraummüll, Kollisionen, das Risiko von Bodenopfern, die Verschmutzung des optischen und Radiospektrums sowie die Veränderung der oberen Erdatmosphäre durch Raketenemissionen und den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Aktuelle oder geplante Aktionen im Orbit bergen das Potenzial, die orbitale Umgebung erheblich zu beeinträchtigen oder katastrophale Folgen zu haben. Dies unterstreicht die dringende Notwendigkeit, bessere Methoden zur Quantifizierung der Belastung der orbitalen Umgebung zu finden. Wir schlagen hier eine neue Metrik vor, die CRASH-Uhr. Sie misst diese Belastung anhand der Zeitspanne bis zu einer möglichen katastrophalen Kollision, falls keine Satellitenmanöver durchgeführt werden oder es zu einem gravierenden Verlust des Lagebewusstseins kommt. Unsere Berechnungen zeigen, dass die CRASH-Uhr aktuell bei 5,5 Tagen steht. Dies deutet darauf hin, dass nur wenig Zeit zur Erholung nach einem großflächigen Störereignis wie einem Sonnensturm bleibt. Dies steht im deutlichen Gegensatz zur Zeit vor den Megakonstellationen: Im Jahr 2018 betrug die CRASH-Uhr 164 Tage.
Früher schaute der Mensch in den Himmel und sah Sterne. Heute sieht er bald Starlink, orbitalen Müll und Elon Musks Geschäftsmodell im Tiefflug. Der Orbit wird zur nächsten Gewerbefläche, nur ohne Müllabfuhr, ohne Hausordnung und mit Milliardenbewertung. JE
18:55 | Die Leseratte
Wenn diejenigen, die den Weltraum dermaßen zumüllen, das wenigstens zum Wohl der gesamten Menschheit täten! Tun sie aber nicht. Deshalb haben die Russen gerade begonnen, ihr eigenes "Starlink" in den Weltraum zu schießen! Sie hatten die Vorteile von Starlink für die Drohnenführung erkannt, und da Musk ihnen den Zutritt verwehrt, schaffen sie sich halt ihr eigenes - für genau DEN Zweck: Für den Krieg! Die ersten 16 Sateliten sind bereits im Orbit, es sollen 450 werden. Kann man ihnen schlecht verwehren, ihr eigenes GPS haben sie ja auch schon.
07:54 | TP: Verdacht auf "Rechtsbeugung": Polizist soll Beweise per KI fabriziert haben
Ermittlungen wegen des Fälschens von Beweisen in Derbyshire – zeitgleich startet die Regierung ihr 75-Millionen-Pfund-Programm PoliceAI. Gegen einen Polizisten der britischen Polizei in Derbyshire wird wegen des Verdachts der Justizmanipulation (im Original: perverting the course of justice) ermittelt, da er in mehreren Fällen Beweismaterial mithilfe von KI-Systemen gefälscht haben soll. Wie die Times berichtet, arbeitet die Staatsanwaltschaft bereits mit Gerichten zusammen, um potenziell betroffene Strafverfahren zu identifizieren.
Der Fall enthüllt eine tiefe Kluft in der britischen Strafverfolgung: Ausgerechnet in der Woche, in der die Regierung ihr neues, 75 Millionen Pfund schweres Programm "PoliceAI" offiziell vorgestellt hat, zeigt sich, wie unkontrolliert die Technologie von Beamten eingesetzt werden kann. Denn klare Leitplanken fehlen bisher völlig. Der beschuldigte Beamte wurde vom aktiven Dienst abgezogen, Festnahmen gab es bislang aber keine. Während das nationale Zentrum "PoliceAI" eigentlich gestartet wurde, um jährlich 6 Millionen Arbeitsstunden einzusparen und Beamte zu entlasten, zeigt der Missbrauch in Derbyshire das immense Risiko eines verfrühten KI-Einsatzes im Justizsystem.
Die Maschine spart Zeit, halluziniert Fußballspiele und hilft bei Bedarf auch beim Basteln von Beweisen. Früher musste man Beweismittel noch mühsam manipulieren. Heute genügt ein Beamter, ein Prompt. JE
12.06.2026
12:43 | UCN: Wenn selbst die eigenen Mitarbeiter gehen: Der Aufstand gegen Palantir
Es ist ein Alarmsignal, das man nicht einfach abtun kann: 13 ehemalige Mitarbeiter von Palantir haben ihren einstigen Arbeitgeber öffentlich angeklagt. Nicht konkurrierende Unternehmen, keine politischen Gegner und keine Aktivisten – sondern Menschen, die das Unternehmen von innen kannten und mit aufgebaut haben. In einem offenen Brief mit dem Titel The Scouring of the Shire werfen sie Palantir vor, „Autoritarismus unter dem Deckmantel einer von Oligarchen geführten Revolution zu normalisieren“. Sie warnen davor, dass das Unternehmen seine ursprünglichen Ideale verraten habe und zu einer Infrastruktur der Überwachung und staatlichen Repression geworden sei. (wbur.org)
Palantir wurde nach den Anschlägen vom 11. September gegründet und verstand sich einst als Werkzeug zur Terrorbekämpfung. Das Unternehmen versprach, Daten sinnvoll auszuwerten, ohne Bürgerrechte zu verletzen. Heute sehen ehemalige Mitarbeiter davon nur noch wenig.
Wenn Überwachung, KI, Militär, Grenzkontrolle, Polizei und Gesundheitsdaten in privaten Plattformen zusammenlaufen, entsteht ein Staat im Staat. Nicht gewählt, kaum durchschaubar, aber technisch extrem mächtig. Das Problem ist nicht nur der Missbrauch. Das Problem ist die Normalisierung einer Infrastruktur, die den Missbrauch jederzeit möglich macht. JE
11.06.2026
17:14 | modernity: Großbritannien plant, Tech-CEOs, die sich weigern, jedes Handy auszuspionieren, ins Gefängnis zu stecken.
Neue Maßnahmen würden eine clientseitige Überprüfung jedes Fotos, Videos und jeder Nachricht auf den Geräten erzwingen und damit die bereits für britische Smartphones in Abstimmung mit großen Technologieunternehmen geplante digitale Identitätssperre verschärfen. Datenschützer warnen davor, dass hinter der Begründung „Kinderschutz“ ein umfassenderes Bestreben steckt, persönliche Telefone in obligatorische Überwachungsendpunkte zu verwandeln, wobei gegen jeden Manager, der sich dem widersetzt, strafrechtliche Sanktionen verhängt werden.
Die Organisation Reclaim The Net, die sich dem Kampf gegen Online-Zensur und digitale Überwachung verschrieben hat, wies in ihren jüngsten Aktualisierungen auf den Gesetzesentwurf hin.
Kommentar des Einsenders
Gratulation! Dahin ist GB unter diesen links-linken Vögel von Starmer&Co abgeglitten - Faschismus in Reinkultur, und wer nicht mitspielt, wird mit Gefängnis bedroht...!? "Schöne, neue Welt"...Kontrolle, Verbote, Zensur, Eingriffe in die intimsten Lebensbereiche der Bürger u.a. - willkommen im Sozialismus/Kommunismus, welcome to GB! ...und demnächst wohl auch in der EU...!?
Wer nicht verifiziert ist, bekommt Einschränkungen. Wer nicht scannt, riskiert Strafen. Und der Bürger soll glauben, dass ein Staat, der einmal die technische Macht zur Kontrolle jedes Telefons besitzt, diese Macht niemals ausweiten würde. Genau... Und der Wolf betreibt den Streichelzoo auch nur aus pädagogischem Interesse. JE
10:08 | golem: USA fördert Quantencomputer mit zwei Milliarden US-Dollar
Die US-Regierung plant Kapitalbeteiligungen in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar an mehreren Quantencomputer-Unternehmen. Wie die Financial Times (FT) berichtet, sind unter den neun Unternehmen, mit denen eine Absichtserklärung unterzeichnet wurde, das Start-up Psi Quantum mit Verbindungen zur Familie des US-Präsidenten Donald Trump sowie Ion Q, das vom stellvertretenden US-Verteidigungsminister Stephen Feinberg an die Börse gebracht wurde.
Was ein echter Quantencomputer so alles gefährden könnte:
Passwörter und verschlüsselte Archive
Online-Banking und Zahlungsverkehr
Kreditkarten- und Finanztransaktionen
Militärische Kommunikationssysteme
Geheimdienstliche Verschlüsselung
VPN-Netzwerke
E-Mail-Verschlüsselung
Digitale Signaturen und Zertifikate
Blockchain-Netzwerke und Kryptowährungen
Elektronische Ausweise und digitale Identitäten
Digitale Gesundheitsakten
Unternehmens- und Forschungsgeheimnisse
Satellitenkommunikation
Sichere Behördenkommunikation
Cloud-Speicher und digitale Datentresore
Elektronische Grundbücher und Eigentumsregister
Digitale Aktien- und Wertpapierregister
Smart-Contract-Systeme
Kritische Infrastruktur wie Strom-, Wasser- und Versorgungsnetze...
Die meisten Leute glauben, Quantencomputer seien einfach nur schnellere Computer. Tatsächlich könnten sie die gesamte digitale Welt zum kollabieren bringen. Denn wer als Erster einen leistungsfähigen Quantencomputer hat, kann viele dieser Schutzmechanismen aushebeln. Deshalb investieren Großmächte Milliarden in diese Technologie. Denn wer das Rennen um den Quantencomputer gewinnt, bekommt nicht den Schlüssel zu einer Tür, sondern gleich zum ganzen Gebäude. JE
12:22 | M
Wer nun glaubt, der große Bruder über dem großen weiten Teich ist uns doch nur wohl gesonnen... Yes, we scan. Habt ihr die Affäre schon vergessen? Big Brother wird alles anwenden, was ihm einen Vorteil beschert - selbstverständlich zu unserem Nachteil.
10.06.2026
13:52 | golem: EU will Stromnetz durch KI steuern lassen
Die Europäische Kommission hat ihren Plan für die Integration künstlicher Intelligenz ins Stromnetz vorgestellt. Während der Aufbau von KI-Infrastruktur als große Herausforderung für das Energiesystem betrachtet wird, soll diese zugleich die Lösung für die angestrebte Energiewende hin zu einer komplett erneuerbaren Stromproduktion sein. Mit der Digitalisierung des Stromnetzes und der Nutzung von KI im Energiesektor soll die Optimierung des Stromnetzes vorangetrieben werden. Gleichzeitig verspricht sich die Kommission eine Steigerung der Energieeffizienz und der Flexibilität.
Das intelligente Laden bei einem Überangebot im Stromnetz und das bidirektionale Laden sollen eine entscheidende Rolle spielen. In Summe soll die Stromversorgung der benötigten KI-Rechenzentren komplett nachhaltig erfolgen und zudem die europäische digitale Souveränität stärken.
Wenn genug Wind weht, lädt die KI dein Auto. Wenn kein Wind weht, erklärt die KI, warum dein Auto heute leider nicht geladen werden kann. So sieht moderne Kundenkommunikation aus. JE
10:57 | Der Musikant: Ich wünschte, ChatGPT wäre nie entstanden! (Prof. Bläsius)
Wir hatten nie die Kontrolle. TS
09.06.2026
14:56 | golem: KI-Code führt vermehrt zu Produktionsausfällen
Die schnelle Einführung von KI-generiertem Code führt in vielen Unternehmen vermehrt zu Produktionsausfällen und steigenden Kosten. Zu dem Schluss kommt eine Studie des Software-Unternehmens Cloud Bees. Dafür sind mehr als 200 Führungskräfte aus dem Technologiebereich ihrer Unternehmen befragt worden. Es berichteten 81 Prozent der Befragten von Problemen in der Produktion, die mit KI-generiertem Code zusammenhängen. Oft handele es sich um Funktionsfehler, Performance-Probleme und Sicherheitslücken, die erst nach der Bereitstellung auftraten.
dazu passend TP: KI-Schreibassistent beim Arzt erfindet Befunde – und ist trotzdem im Einsatz
In Ontario dokumentierten KI-Schreibassistenten falsche Medikamente und erfanden Befunde. Auch in Deutschland drängen solche Systeme in Praxen. Ihr Arzt könnte gerade etwas in Ihre Akte schreiben, das Sie nie gesagt haben. Nicht aus Nachlässigkeit, nicht aus Zeitdruck – sondern weil eine künstliche Intelligenz es erfunden hat. Das klingt vielleicht etwas abwegig – ist es aber nicht: Künstliche Intelligenz spielt auch im Gesundheitswesen von Deutschland eine immer größere Rolle, und aus Kanada, genauer: aus der kanadischen Provinz Ontario, liegen Erfahrungswerte vor, die nicht gerade beruhigend wirken.
Die gute Nachricht: Die KI erledigt die Arbeit in Sekunden. Die schlechte Nachricht: Drei Mitarbeiter verbringen anschließend Stunden damit herauszufinden, was davon überhaupt stimmt. JE
13:20 | Netzfund ... Analysten: KI-Blase kurz vor dem Platzen
Experten sagen das baldige Ende der KI-Blase voraus. Ein Einbruch im KI-Sektor könnte dabei sowohl die US-Wirtschaft als auch die Weltwirtschaft treffen. Als Hauptproblem gilt die wachsende Kluft zwischen milliardenschweren Investitionen und den tatsächlichen Einnahmen der Branche.
Die KI-Blase, die sich zu gigantischen Ausmaßen aufgebläht hat, kann jederzeit platzen. Führende Investoren sagen den Zusammenbruch des KI-Sektors in seiner derzeitigen Form voraus. Dieser Ansicht ist auch der Milliardär und Investor Ray Dalio, ehemaliger Geschäftsführer der Investmentgesellschaft Bridgewater. Man schenkt ihm Gehör, weil er über ein unübertroffenes Talent verfügt, wirtschaftliche Trends vorherzusehen, was ihm auch bei der Finanzkrise 2008 gelungen ist. Nun warnt er vor den Risiken des KI-Booms. Die Zeitung Iswestija schreibt:
"Das Hauptproblem des KI-Sektors im Sommer des Jahres 2026 ist die erhebliche Kluft zwischen den Investitionskosten und den tatsächlichen Einnahmen. In diesem Jahr planten die Technologiegiganten – Microsoft, Alphabet, Meta und Amazon –, rund 650 Milliarden US-Dollar für den Kauf von Chips und Servern sowie den Bau von Rechenzentren bereitzustellen. Venture-Capital-Fonds wie Sequoia Capital hatten noch vor einem Jahr berechnet: Um Infrastrukturinvestitionen dieser Größenordnung zu amortisieren, müsste die KI-Branche über 1 Billion US-Dollar an Einnahmen aus Endprodukten generieren. Die Realität fiel um ein Vielfaches bescheidener aus."
Dabei verläuft die Einführung von KI-Technologien durch Unternehmen nicht so zügig, wie es sich die IT-Konzerne wünschen würden. Die Einnahmen aus dem Verkauf von KI-Abonnements und spezialisierter Software belaufen sich auf Dutzende, aber bei weitem nicht auf Hunderte von Milliarden US-Dollar. Tatsächlich ist die Lage so: Die KI-Unternehmen haben eine teure Infrastruktur aufgebaut, aber keine zahlungskräftige Massenkundschaft gefunden.
Der KI-Sektor hat auch rein technische Probleme. Rechenzentren verbrauchen enorme Mengen an Energie und verursachen hohe Kosten für Kühlung und Betrieb. Hinzu kommt, dass die Iran-Krise die Energiepreise in die Höhe getrieben hat. "Die Betriebskosten für die Kühlung und Stromversorgung der Serverracks sind im Vergleich zu den Geschäftsplänen für 2024 um 30 bis 40 Prozent gestiegen", so Iswestija, "was den Betrieb vieler Rechenzentren unrentabel gemacht hat". Und auch die Bevölkerung, auf die durch steigende Tarife ein Teil der Kosten für die KI-Infrastruktur abgewälzt wird, leistet nun Widerstand.
Für die Vereinigten Staaten birgt die Abkühlung des KI-Booms die Gefahr einer harten Landung der Wirtschaft, prognostizieren Experten. Die Weltwirtschaft wird diesen Schlag über die Lieferketten der Mikroelektronik zu spüren bekommen. All dies könnte eine Rezession im asiatisch-pazifischen Raum auslösen. Und von dort aus könnte sich die Krise wie ein Lauffeuer auf alle Länder der Welt ausbreiten.
07:42 | welt: KI-Forscher warnt – „Alle Tests schlagen Alarm, die Sirenen heulen. Und wir ignorieren das einfach“
Der KI-Forscher und Informatiker Stuart Russell hält künstliche Intelligenz für eine existenzielle Gefahr für die Menschheit. Er befürchtet, Menschen könnten irgendwann kein „Mitspracherecht“ mehr haben – und wagt dann einen Vergleich mit der NS-Zeit. Der britische Informatiker Stuart Russell warnt vor den existenziellen Gefahren der künstlichen Intelligenz. Die Menschheit sei dabei, die Kontrolle über die Technologie zu verlieren, so Russell, der seit 50 Jahren an KI-Systemen forscht und zu den Geburtshelfern der Technologie zählt. „Die Menschheit ist in einer schlechten Lage. Alle Tests schlagen Alarm, die Sirenen heulen. Und wir ignorieren das einfach. Das ist Wahnsinn“, sagte er im Interview mit dem „Spiegel“.
Kommentar des Einsenders
Ob dann auch die Entwickler und Führungseliten mit über die Wupper gehen?
Die KI muss uns gar nicht vernichten. Es reicht vermutlich, wenn sie unsere Politiker analysiert und kündigt. JE
10:22 | Dipl.Ing. zu 7:42
… liebe JE, NEIN, es reicht nicht unsere Polit-Verbrecher nur zu analysieren und zu kündigen …
… die KI soll diese unbedingt auch gleich verurteilen und nach „Workuta“ schicken (O-Ton WE) …
… oder in den Gulag stecken …
10:56 | Leser Kommentar
Das mit dem vernichten dauert noch eine Weile, werte JE. Noch sind die Human-Roboter nicht so weit. Und bei der Batterie-Technik. Gibt es auch noch Nachholbedarf. Das angeblich KI sich schon selber bewusst wäre. Lass ich mal ganz Aussen vor. Und somit eine art KI-Selbsterhaltungstrieb gäbe. Das dann noch von heutigen Spezialisten die These aufgestellt wird. KI hätte Emotioen und Gefühle, welche dem Menschen mindestens ähnlich sind. Was soll dazu noch sagen?! Ausser das man dem Orakel von Hollywood folgt? Siehe folgenden Chip. Sogar mit Untertitel. https://www.youtube.com/watch?v=f0tW7MiHfhI
Adama's speech at Galactica's decommissioning ceremony... LZ etwas mehr als 2 Minuten. Hab das schon vor Jahren an TB gepostet und es wurde veröffentlicht. Dieser UN-Prämierte SF-Serie. Realisiert sich nun beständig in der gelebten Istzeit, in der wir leben. So kann man sagen, wir erschaffen im Moment wirklich sowas wie Zylonen ??? Hier noch mal eine andere Übersetzung der Rede.
"Adamas Ansprache bei der Stilllegungszeremonie:
Der zylonische Krieg ist seit langem vorbei. Und doch dürfen wir nicht die Gründe vergessen, warum so viele ihr Leben für die Sache der Freiheit geopfert haben. Der Preis dafür, die Uniform zu tragen, er mag hoch sein, aber ...
... Er ist manchmal zu hoch.
Durch den Kampf gegen die Zylonen wollten wir uns davor schützen ausgerottet zu werden. Aber wir haben uns nie gefragt: Sind wir es auch wert? Sind wir, als ein Volk, es überhaupt wert gerettet zu werden? Wir begehen noch immer Morde, aus Habgier, Gehässigkeit und Eifersucht. Und noch immer reichen wir alle unsere Sünden an unsere Kinder weiter. Wir weigern uns die Verantwortung für unsere Taten zu übernehmen. Wie wir es mit den Zylonen getan haben. Wir wollten Gott spielen, Leben erschaffen. Als sich dieses Leben gegen uns wendete, suchten wir Trost in dem Glauben, das es eigentlich nicht unsere Schuld gewesen sei, nicht wirklich. Man kann eben nicht Gott spielen und seine Schöpfung dann sich selbst überlassen. Irgendwann wird der Tag kommen an dem wir uns vor unseren Taten nicht mehr verstecken können"
Und dann wir noch das. https://de.wikipedia.org/wiki/Caprica
Die Serie spielt 58 Jahre vor den in Battlestar Galactica dargestellten Ereignissen. Ort der Handlung ist der Planet Caprica, eine von zwölf Kolonialwelten einer fiktiven menschlichen Zivilisation 150.000 Jahre vor unserer Gegenwart. Neben Familiendramen, Wirtschaftsintrigen und religiösen Spannungen schildert die Serie die Entwicklung der Zylonen, einer kybernetischen Lebensform, die ursprünglich als Kampfroboter entwickelt wurden und die sich später gegen ihre Erbauer auflehnen..." Eventuelle Übereinstimmungen mit der heutigen angehenden Realität, sind rein zufällig... Nur mal so in den Quanten-Raum gestellt.
08.06.2026
17:06 | TP: Altman, Sanders und die Frage: Wem gehören die KI-Gewinne?
US-Regierung und Tech-Konzerne verhandeln über direkte Staatsbeteiligungen an KI-Firmen – mit weitreichenden Folgen für den Markt. Ein Leitartikel. Erst bauen Tech-Konzerne die Zukunft – jetzt holen sie den Staat ins Boot, um sie gemeinsam zu kontrollieren. In Washington formiert sich eine Allianz, die das Verhältnis zwischen Staat und Tech-Branche grundlegend verschieben könnte. Wie das Wall Street Journal berichtet, diskutieren hochrangige US-Regierungsbeamte seit Anfang vergangenen Jahres darüber, direkte Kapitalbeteiligungen an führenden KI-Unternehmen zu erwerben. Nicht als Regulator von außen – sondern als Investor im System. Der Impuls dafür kommt ausgerechnet aus dem Herzen der Branche selbst. OpenAI-Chef Sam Altman hat die Idee staatlicher Beteiligungen aktiv vorangetrieben – obwohl sein eigenes Unternehmen zu den ersten gehören würde, die davon betroffen sind. Was wie ein Widerspruch wirkt, ist Kalkül.
dazu passend TP: Bernie Sanders will 50 Prozent der KI-Aktien in öffentliche Hand bringen
US-Senator plant Gesetz für 50-Prozent-Aktiensteuer auf OpenAI, Anthropic und xAI. Ein Staatsfonds soll Bürgern Dividenden zahlen. Der unabhängige US-Senator Bernie Sanders will die Eigentumsfrage bei künstlicher Intelligenz grundlegend neu stellen. Wie Sanders auf seiner Senatswebseite ankündigt, plant er in Kürze den "American A.I. Sovereign Wealth Fund Act" einzubringen. Der Gesetzentwurf sieht eine einmalige Steuer von 50 Prozent vor – nicht auf die Gewinne der großen KI-Unternehmen, sondern auf deren Aktien. Betroffen wären unter anderem OpenAI, Anthropic und Elon Musks xAI.
Die gute Nachricht: Künftig könnte die KI teilweise dem Staat gehören. Die schlechte Nachricht: Der Staat wird dann genauso überrascht sein, was die KI macht, wie wir JE
07.06.2026
18:51 | newsflix: KI-Rechenzentren: "Eine fehlgeleitete Lösung für das falsche Problem"
Die EU will digital unabhängiger werden von den beiden großen Playern, den USA und China. Dafür ist sie bereit, viel Geld in die Hand zu nehmen. 20 Milliarden Euro sollen in den nächsten Jahren in insgesamt fünf KI-Rechenzentren auf EU-Boden investiert werden. Eine dieser geplanten "AI-Gigafactories" wird möglicherweise in Wien entstehen: Die Stadt hat sich als Standort beworben. Erfolgt der Zuschlag, könnte bereits 2028 mit dem Bau begonnen werden. Die Gigafactories sollen zu den leistungsfähigsten KI-Rechenanlagen Europas gehören und Forschung, Entwicklung und Betrieb moderner KI-Systeme ermöglichen, so die Idee.
In Oberösterreich ist man da schon etwas weiter. Im April erfolgte in Kronstorf an der Enns der Spatenstich für das erste Rechenzentrum von Google in Österreich. Auf 50 Hektar vormals grüner Wiese soll hier bis 2027 genügend Rechenleistung entstehen, um die stetig wachsende Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten bedienen zu können.
Kommentar des Einsenders
"...Befürworter des Projekts argumentieren so: Solche Rechenzentren würden weitere Investitionen anziehen, da sie Regionen für technologieorientierte Unternehmen attraktiver machen. Eine eigene Digital-Infrastruktur könnte zudem Universitäten und Start-ups Zugang zu Rechen-Ressourcen verschaffen, die sonst nur bei US-Konzernen verfügbar sind.
Dem gegenüber steht ein gigantischer Ressourcenverbrauch: KI-Rechenzentren zählen zu den energieintensivsten Industrieanlagen überhaupt. Ihr Stromverbrauch liegt deutlich über jenem herkömmlicher Rechenzentren. Googles Projekt in Kronstorf soll, laut einer Einschätzung der Austrian Power Grid, pro Jahr 3,5 Terawattstunden Strom verbrauchen – so viel wie 900.000 Haushalte in Österreich. (...)
Christian Kleins (CEO SAP, Anm.) wichtigste Argumente, zusammengefasst:
- Europa verwechselt Infrastruktur mit Souveränität Ein Rechenzentrum in Europa bedeutet nicht automatisch technologische Unabhängigkeit, weil entscheidende Komponenten – Chips, Prozessoren, Netzwerktechnik – weiter aus den USA oder Asien kommen.
- Der eigentliche Wert entsteht durch Software, nicht durch Beton KI-Wertschöpfung entsteht nicht im Serverraum, sondern dort, wo Unternehmen KI einsetzen, um Prozesse zu verbessern, Kosten zu senken oder neue Geschäftsmodelle zu schaffen.
- Europa versucht, einen Wettlauf nachzuholen, den es bereits verloren hat Auch mit noch so vielen Milliarden sei der Rückstand
- Europas bei der Hardwareproduktion gegenüber den USA und Asien kaum mehr aufzuholen.
- Zu viel Regulierung, zu wenig Innovation Das EU-Datengesetz und das KI-Gesetz würden Unternehmen mit Bürokratie belasten und Innovation bremsen, so Christian Klein. Während die USA neue KI-Produkte entwickeln, beschäftige sich Europa mit Vorschriften.
- Geld anderswo investieren Statt Milliarden in Rechenzentren zu stecken, sollte die EU KI-Anwendungen fördern, Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen, KI-Ausbildung finanzieren, Start-ups stärken und Forschung rascher in marktfähige Produkte überführen. ..."
Sinniger und guter Kommentar samt berechtigten Argumenten eines Insiders! Alles klingt hierorts immer zu schön, was der Politik verkauft wird und diese den Bürgern anpreist - ihre "undurchdachten" Insellösungen von Lobbyistens Gnaden...! Realsituation (am Beispiel Preiseingriffe am Markt) anhand der vielzitierten Wurstsemmel mit Gurkerl...! Die Semmel erhält einen Steuervorteil, die Wurst nicht, und beim "veredelten" Gemüse ist man sich zwischen Regierung, Sozialpartner, Verbraucherschutzverbänden, Handelsvertretungen, Gewerkschaften, Produzenten und Händlern noch nicht gänzlich einig, wenngleich das Plastik beschichtete Papier zum Einwickeln der Wurstsemmel mit einer Plastikabgabe belegt werden soll...!?
Es fehlt die Strategie allerorts, während kreative sinnige Lösungen, schlüssige Hirnleistungen (die nicht in irgendein EU-Schemata passen) verworfen, nicht finanziert oder abgedreht werden, Bürokratie alles erstickt und die hellen Köpfe zum Auswandern treibt! Das Land hat gänzlich andere, substanziellere Probleme seit Jahrzehnten, und die sind selbst mit ressourcenfressenden KI-Gigafactories auf der grünen Wiese nicht lösbar.
Europa baut für 20 Milliarden Euro die teuersten Steckdosen der Welt. Die Chips kommen aus den USA, die Hardware aus Asien, der Stromverbrauch explodiert und am Ende erklärt uns eine amerikanische KI, warum europäische Steuerzahler das alles finanzieren mussten. Digitale Souveränität auf EU-Art: Wir besitzen das Gebäude, alle anderen besitzen den Rest. JE
05.06.2026
11:01 | Flugzeugträger USS Gerald R. Ford
Exklusive Aufnahmen von CNN zeigen umfangreiche Brandschäden an Bord des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford (CVN-78) nach einem Brand während eines Einsatzes gegen den Iran.
Das Feuerlöschsystem des Flugzeugträgers soll nicht wie vorgesehen funktioniert haben, sodass die Besatzung gezwungen war, den Brand manuell zu bekämpfen. Es dauerte etwa 30 Stunden, bis der Brand vollständig gelöscht war, und rund 600 Matrosen waren davon betroffen.
... na, da dürfte es einige Zeit dauern .. bis es wieder sauber ist. TS
(Raketentreffer?) ... Hitze, Verformung ...
07:46 | Leser Kommentar zur schwimmenden Stadt
Finde ich toll. Effektiv ist das eine 15-Minuten-Stadt wie aus dem Lehrbuch. Prinzipiell ist jedes Kreuzfahrtschiff ist eine solche und das boomende Geschäft zeigt, dass die Menschheit im Großen und Ganzen sehr wohl für das Konzept zu haben ist. Bedingung ist natürlich, dass alles auf hoher See stattfindet und damit steuerfrei (und ohne CO2- und sonstige Abgaben) ist. Erst dadurch können sich selbst Durchschnittsverdiener 4?-Sterne Kreuzfahrten leisten, während die Betreiber dennoch einen guten Gewinn einfahren. An Land ginge das nicht. Kreuzfahrtschiffe sind ein sehr anschauliches Beispiel dafür, wie sehr wir eigentlich abgezockt und in Armut gehalten werden. Wäre das allen bewusst, wir hätten wohl morgen schon eine Revolution.
12:35 | Der Partisan
Zur schwimmenden Stadt
Sagt der Kaiser zum Papst - halte du sie dumm
Sagt der Papst zum Kaiser - halte du sie arm
Dafür wurde man früher hingerichtet .....
3.06.2026
10:34 | focus: Die erste schwimmende Stadt: Riesiges Schiff soll 80.000 Menschen beherbergen
Wird es auch mit den "umweltfreundlichen Treibstoffen" betrieben ... ist das Wohngefühl den Tiertransporten übers Meer ähnlich? TS
12:07 | Leser Kommentar
Angenommen, der Kahn soll Greetsiel anlaufen... oder Hooksiel... muß der Kahn in Hooksiel im Außenhafen bleiben, oder was kostet eine Schleusung in Hooksiel für ihn? ;-)
dann recht schnell fast menschenleer dort sein wird.
aus dem Artikel: Gebaut ist das neue Schiff, das mit Kernbrennstoff betrieben werden soll, noch nicht. Aktuell werden Investoren gesucht, um das etwa 14 Milliarden teure Mammutprojekt zu finanzieren.
Also wenn mit dem Kernbrennstoff was schief geht .. schaltet man auf Dampfbetrieb um! Was mich noch ein bisserl irritiert .. ist, wenn .. nur als Beispiel ... sowas passiert:
Informationen des RKI zu Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff
Wirft man dann eine Bombe drauf? ... oder kommt wieder die Dampfschiff Variante ins Spiel? TS
01.06.2026
14:46 | tkp: Palantirs KI führt Krieg gegen Russland
Heute führen nicht mehr Staaten Kriege, sondern Konzerne die sie als Dienstleistung anbieten. Früher verkaufte man Kanonen, heute verkauft man Kill-Chains im Softwarepaket.
Und wenn ein Tech-Milliardär dann stolz verkündet, dass Angriffe auf Moskau das Kronjuwel seiner KI werden, und Politiker gleichzeitig von Deeskalation reden, weiß man ungefähr, wer inzwischen am Steuer sitzt und wer nur noch den Grüßaugust mimt. Krieg als Cloud-Service. Mit automatischen Updates, Datenanalyse und vermutlich bald einem Premium-Paket für besonders effiziente Eskalation. Die Zukunft ist wirklich beeindruckend JE
10:10 | Agrar: Chinesische Kettensäge gegen Stihl: Günstiger Geheimtipp oder Schrott?
Eine chinesische Kettensäge tritt im Duell gegen Marken wie Stihl und Bosch an. Ist das Produkt ein günstiger Geheimtipp - oder doch totaler Schrott?