20.05.2019

09:57 | heise: Google sperrt Android-Updates und den Play Store für Huawei

Der US-Telekommunikationsnotstand hat Konsequenzen: Huawei-Handys bekommen keine Updates mehr und können nicht mehr auf den Play Store zugreifen.

16.05.2019

13:43 | sputnik: Doch noch abhängig: USA kaufen zusätzliche Plätze bei Russland für ISS-Flüge

Die russische Staatskorporation Roskosmos und die US-Weltraumbehörde Nasa haben sich auf den Kauf von zwei zusätzlichen Plätzen in der Sojus-Trägerrakete für US-amerikanische Astronauten geeinigt, damit diese in den Jahren 2019 und 2020 zur ISS fliegen können. Dies übermittelte eine Nachrichtensendung von Roskosmos.

10:22 | Der Schwermetaller "Der Mercedes EQB"

Auch die Firma Mercedes Benz kann sich dem Elektromobilitätswahn nicht entziehen und hat jetzt den EQB vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen SUV mit 2,5 Tonnen Gewicht. Autos vergleichbarer Größe und mit Verbrennungsmotor wie der VW Tiguan Allspace oder der Touareg wiegen dagegen nur 1,6 bzw. 2 Tonnen. Der Mercedes EQB hat einen 80 kWh Lithiumionenakku und die Reichweite wird mit 445 bis 471 Kilometern angegeben, berechnet nach dem alten NEFZ-Zyklus. Gemäß dem neuen WLTP-Zyklus dürften es deutlich weniger sein. Sofern eine entsprechende Ladesäule vorhanden ist kann der EQB mit maximal 110 kW Gleichstrom geladen werden.

Dabei dauert es immer noch 40 Minuten um den Ladezustand der Batterie von 10 % auf 80 % zu bringen. Viele Hersteller geben seltsamerweise immer die Ladezeit bis zum Erreichen von 80 % Akkukapazität an. Das liegt vermutlich daran, daß ein weiteres Laden für die Reichweite nicht mehr viel bringt. Mit dem EQB wurde in Norwegen (=E-Auto-Lummerland) in der Gegend von Oslo eine Testfahrt durchgeführt. Bei einer gemächlichen Fahrt auf Oslos Autobahnen mit 80 – 110 km/h wurden jedoch nur 350 km Reichweite vom Fahrzeug errechnet. Es ist leicht vorstellbar, wie die Reichweite in den Keller geht, fährt man etwas schneller. Auch mit so einem Gefährt sollte man immer die nächstgelegene Ladesäule im Blick haben. Der Preis für dieses Fahrzeug ist noch nicht bekannt. Da der vergleichbare Audi e-tron bei 79.900 Euro beginnt, dürfte der Preis für den EQB in diesem Bereich liegen. Ein wirtschaftlich sinnvolles und praktikables Auto ist das nicht. Es entsteht ohnehin immer mehr der Eindruck, als würden die Kundenanforderungen an ein Auto von den Herstellern immer weniger berücksichtigt.

Besonders beim VW-Vorstand scheinen bei der schon wahnhaften Fokussierung auf batterieelektrisches Fahren alle Sicherungen durchgebrannt zu sein. Anhand der Zulassungszahlen scheint der Kundenwunsch nach einem E-Auto nicht sonderlich groß zu sein. VW ist es aber zumindest momentan wichtiger ideologiekonforme E-Kisten in den Markt zu drücken. Gott sei Dank, gibt es noch vernünftigere Stimmen. Mercedes gab kürzlich in einer Pressemitteilung bekannt, daß man weiterhin an der Entwicklung von Verbrennungsmotoren, sowie an synthetischen Kraftstoffen und der Brennstoffzelle arbeite. Laut Mercedes weiß heute niemand, welche Antriebsform sich durchsetzen würde. Deshalb möchte man verschiedene Antriebsvarianten entwickeln, da der Kunde entscheiden solle, welche Form für ihn am besten passt und nicht die Politik. Ähnlich äußerte sich BMW. Bosch, als der weltgrößte Autozulieferer ist gemäß Pressemitteilung der Meinung, daß im Jahre 2030 immer noch 70 % der Autos einen Verbrennungsmotor haben werden.

Deshalb arbeite man an einer Weiterentwicklung in diesem Bereich. Offensichtlich sieht man auch bei Bosch keine große Zukunft für das batterieelektrische Fahren: Zusammen mit einem schwedischen Partner möchte man in Kürze in die Großserienfertigung von Stacks für Brennstoffzellen einsteigen. Laut Bosch rechnet man damit, daß im Jahre 2030 20 % der elektrischen Fahrzeuge einen Brennstoffzellenantrieb haben werden. Der Autozulieferer Continental rechnet auch mit einem Weiterbestand der Verbrennertechnologie und hat vor kurzem den sogenannten RingKat-Turbolader vorgestellt, der erhebliche Effizienzgewinne beim Verbrennungsmotor bringen soll. Es bleibt zu hoffen, daß Autokäufern bewusst ist, daß man mit der Kaufentscheidung ein deutliches Signal gegen den Unsinn des batterieelektrischen Fahrens setzen kann.

06:05 | heise: Mobilitätsexperte über Tesla: "Dümmste und obszönste Variante der E-Mobilität"

".... Mobilitätsexperte und Ex-Greenpeace-Mitarbeiter Wolfgang Lohbeck lässt kein gutes Haar am Elektroautohersteller Tesla. "Was diese Firma herstellt, ist die dümmste und obszönste Variante der Elektromobilität. Einen Drei-Tonnen-Wagen zu bewegen, noch dazu mit extremen Beschleunigungswerten, das kann nicht ökologisch sein und auch nicht sozial"

14.05.2019

17:09 | fz: Aufregung um Cyberangriff auf die Stadt Wien

Aufregung herrschte am Donnerstagabend über einen angeblich "massiven Cyberangriff" auf die Stadt Wien, von dem die Tageszeitung "Die Presse" berichtete. Dieser habe zu Problemen bei der Beantragung von Wahlkarten geführt, schrieb die Zeitung mit Bezug auf den ÖVP-Bezirksvorsteher des Wiener Bezirks Döbling, Daniel Resch. Darüber hinaus spekulierte die Zeitung, die von einem "Hackerangriff" sprach, auch darüber, dass durch den Angriff sensible Daten abhanden gekommen sein könnten.

11.05.2019

14:30 | fz: Erstes komplett 3D-gedrucktes Dorf entsteht in Lateinamerika

In einer tropischen Region in Lateinamerika - der genaue Standort wurde noch nicht verraten - wird bald ein Dorf entstehen, dessen Gebäude per 3D-Druck hergestellt werden. Wie Dwell berichtet, haben die Non-Profit-Organisation New Story, der Architekt Yves Behar von fuseproject und das 3D-Druck-Unternehmen Icon diesen Plan entwickelt.

10.05.2019

20:04 | heise: LKW-Platooning: Sicher, aber nicht so sparsam wie erwartet

Teilnehmer des Pilotprojekts ziehen ein positives Fazit. Bis zum Praxisbetrieb dauert es aber noch – und einige Hoffnungen haben sich bisher nicht erfüllt.

Leserservice: Platooning

 

18:47 | awo: Die Bruchlandung in Moskau zeigt grundlegende Probleme der Luftfahrt auf

Das Berufsbild eines Verkehrspiloten hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. Der Kapitän ist heute mehr Manager als tollkühner Held der Lüfte. Die Ausbildung und fortlaufende Schulung trägt dem Rechnung was zur Folge hat, dass primären Fertigkeiten nicht mehr ausreichende Aufmerksamkeit gewährt wird.

10:24 | Der Schwermetaller: "Synthetische Kraftstoffe"

Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) arbeitet an dem sogenannten Querschnittsprojekt „Future Fuels“ zur Erforschung synthetischer Kraftstoffe. In fünf Teilprojekten wird z.B. untersucht, wie sich synthetische Kraftstoffe mit Sonnenenergie und Elektrolyseverfahren herstellen lassen und man entwickelt auch möglichst effiziente Verfahren für die Rückverstromung dieser Brennstoffe. Weiterhin arbeiten die Forscher an emissionsoptimierten Kraftstoffen für Verkehr und Luftfahrt und speziellen „grünen“ Treibstoffen für die Raumfahrt.

Der Koordinator des Projekts, Prof. Manfred Aigner meint dazu: „Synthetische Kraftstoffe haben einen doppelten Vorteil. Sie lassen sich relativ einfach in unsere vorhandene Energie- und Mobilitätsstruktur integrieren und können weitgehend aus erneuerbaren Ressourcen hergestellt werden.“ Projektleiter Prof. Uwe Riedel ergänzt: „Das Schöne an Future Fuels ist, dass wir sie für den jeweiligen Einsatz optimieren können.“ In dem Projekt werden zudem Systemanalysen und Technikbewertungen durchgeführt, die das Thema Future Fuels aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachten und Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Leistungsfähigkeit Versorgungssicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz einbeziehen. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und ein Budget von 13 Millionen Euro. Ein wirklich sinnvoll investierter Betrag. Wenn wir nicht so eine unglaublich dämliche Bundesregierung hätten, könnte man im Bereich synthetische Kraftstoffe schon viel weiter sein und es wären nicht Unsummen für das batterieelektrische Fahren verschleudert worden. Übrigens: VW hat jetzt die ersten Daten von seinem angeblich so zukunftsträchtigen Elektroauto I.D.

Neo veröffentlicht, das so etwas wie ein eigenständiger E-Golf sein soll. Der Einstiegspreis für das Basismodell liegt bei 29.900 Euro und man kommt laut Werksangabe mit einer Batterieladung 330km weit. Im Realbetrieb sind vermutlich nicht mehr als 250 km möglich. Beim neuen Golf 8, der im Oktober vorgestellt wird, soll der Einstiegspreis für das Basismodell bei 18.000 Euro liegen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß man auch mit dem etwas schwereren Golf Variant mit 1,5 Liter Turbobenziner, Miller-Verbrennungsverfahren und Zylinderabschaltung ohne Probleme mit einer Tankfüllung (50 Liter) 1.200 km weit fahren kann. Es sieht so aus, als würde VW die Kunden mit dem Elektroauto wirklich für dumm verkaufen wollen.


05:48
 | kn: Feuerwehr versenkt brennendes Auto

Weil das Feuer einfach nicht ausgehen wollte, hat die Feuerwehr im Kreis Segeberg ein brennendes Hybrid-Auto kurzerhand versenkt. Der Kleinwagen sei am Dienstag auf dem Parkplatz Moorkaten an der Autobahn 7 aus bislang geklärter Ursache in Flammen aufgegangen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

09.05.2019

15:41 | skb: Elektromobilität: Scheitern aus jeder Perspektive

Der Lobbyist war erkennbar stolz auf sein Argument. Er hatte es sich für den Anlaß auch ganz genau zurechtgelegt. Immerhin saß mit einem leibhaftigen Minister einer seiner Geldgeber in der ersten Reihe. Denn besagten Lobbyisten gibt es nur, weil die Bundesregierung das sogenannte „Schaufenster Elektromobilität“ fördert, eine reine Marketing-Veranstaltung. Gut, ohne Schaufenster gäbe es den Herrn natürlich auch, nur würde er dann nicht ein flammendes Plädoyer für batteriebetriebene PKW halten.

09:28 | Der Schwermetaller "Autonomes Fahren – das wird wohl so schnell nichts"

Vor zwei bis drei Jahren sah es so aus als würde das vollautonome Fahren in sehr naher Zukunft Wirklichkeit werden. Autohersteller wie Mercedes, Volvo, General Motors oder Nissan überboten sich gegenseitig, daß autonomes Fahren ab etwa 2020 möglich sein wird und innerhalb eines Jahrzehnts sei das autonome Fahren der Stufe 5 realisiert. Doch seit einem Jahr macht sich die große Ernüchterung breit und Autohersteller wie Zulieferer rudern kräftig zurück. Bisher hat Cadillac als einer der wenigen Hersteller seinen Fahrassistenten Super Cruise in Serie gebracht für 5.000 Dollar Aufpreis.

Dieser übernimmt auch nur auf bestimmten Strecken die Lenkarbeit und ist damit nur ein teilautonomes System. Hersteller wie Mercedes, BMW und Audi bieten bis jetzt auch in ihren Topmodellen aus der Luxusklasse einen kaum messbaren Mehrwert. Mittlerweile melden sich immer mehr Zulieferer und Autohersteller mit erheblichen Zweifeln, daß man in den kommenden zehn Jahren vollautonom fahren würde. Wilko Stark, Mercedes Vorstand dazu: „ Zunächst wird die Technik nicht in Autos zu finden sein, die man kaufen kann, sondern in Fahrzeugen von Mobilitätsdienstleistungen.“ Der Grund liegt nicht zuletzt in einer Sicherheitszentrale, die alle Fahrten überwacht und kontrolliert. Bryan Reimer vom renommierten Massachusetts Institute of Technology meint: „Tesla verkauft es als autonomes Fahren, doch das ist es nicht.

Es funktioniert sehr gut, ist aber nur automatisiert. Und eines muss klar sein, sicherer als der Mensch am Steuer ist eben für einen Roboter am Steuer noch nicht sicher genug. In den Städten selbst wird wegen der sehr komplexen Verkehrssituationen erst einmal nichts geschehen. Es geht eher um die Strecken zwischen den Städten. Wir werden daher noch sehr lange Pedale und Lenkrad im Fahrzeug haben.“ Laut VW-Nutzfahrzeug-Chef Thomas Stefan würden Kosten und Komplexität die weltweite Einführung der Level-5-Technologie untergraben.

Level 5 wird niemals global sein. Man benötigt überall mobile Infrastruktur der neuesten Generation sowie ständig aktualisierte , hochauflösende digitale Karten. Nahezu perfekte Straßenmarkierungen sind ebenfalls unbedingt notwendig. Und selbst dann funktioniert die Technologie nur bei idealen Wetterbedingungen. Wenn auf der Straße bei starkem Regen Pfützen entstehen, zwingt dies bereits dazu, dass ein Fahrer eingreift. Manche Entwicklungsgelder wären wirklich besser investiert.

10:45 | Monaco
´autonomes Fahren´ wird ja evtl. zu allererst in der Formel 1 umgesetzt.....hätte dann a bisserl was von Carrera-Bahn......

Um ehrlich zu sein, ich find' schon Automatik-Fahren ein wenig Freiheits-einschränkend! Nix für mich! TB

12:54 | Maiglöckchen
SCHADE! Ich hatte mich schon so darauf gefreut - Scherz beiseite, tatsächlich, hat es m. E. Vorteile.
Mein Arbeitgeber stellt mit einen Firmenwagen zur Verfügung, ich kann genau sagen, wieviel km ich privat fahre - es sind relativ wenige wenn ich die Urlaubsreise, etc., die ich auch mit der Bahn fahren könnte, abziehe. Die wenigen km, die ich fahre beschränken sich i. d. R. auf sehr kurze Strecken unter 30 km. Sollte ich irgendwann mal keinen Firmenwagen mehr benutzen können, müßte ich diese Fahrleistung heutzutage entweder mit dem Taxi oder einem eigenen Auto zurücklegen. Und genau hier kommt der Aspekt des autonomen KFZ wertvoll ins Spiel.
Warum soll ich ein Auto besitzen müssen/wollen, inkl. Kapitalbindung und Wertverlust sowie nur schwer kalkulierbarer Wartungs- und Instandhaltungskosten, wenn ich auf ein System autonomes Fahren zurückgreifen könnte?
Per Händi zur Uhrzeit an den Abholort bestellt, mit dem voraussichtlichen Zielort, der dortigen Verweilzeit, dann wieder abholen und wieder nach Hause bringen - bspw. Einkaufen....wäre doch optimal. Ich benötige kein eigenes Auto, der Anbieter kann seine autonome Flotte optimal auslasten, etc....
Ich hoffe, das kommt bald!

07.05.2019

08:33 | carismatismus: Japans Forschung mit Mensch-Tier-Wesen

Eine Gesetzesänderung der japanischen Regierung soll Wissenschaftlern die Forschung mit Mensch-Tier-Wesen erleichtern. Das berichtet das Internetportal „Forschung und Wissen“. Bislang mussten Wissenschaftler in Japan Tiere, in die sie menschliche Zellen einbrachten, binnen 14 Tagen töten. Inzwischen vertrete das Wissenschaftsministerium jedoch die Ansicht, „dass das Risiko, bei der Forschung ein Mischwesen mit tierischen und menschlichen Elementen zu schaffen, technisch bei null liegt.“

Dazu passend - Max Planck Gesellschaft: Ethik setzt Forschung Grenzen! TB

04.05.2019

19:21 | ET: Expertenkonferenz in Prag warnt vor Sicherheitsrisiken bei 5G-Technik

Experten aus etwa drei Dutzend Ländern haben vor Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit der neuen 5G-Technik gewarnt. Das „umfassende Risiko des Einflusses eines Drittlands“ müsse beim Einsatz der Technologie mit berücksichtigt werden, heißt es in den am Freitag vorgestellten sogenannten Prager Empfehlungen. In der tschechischen Hauptstadt diskutierten seit Donnerstag Vertreter aus 32 Ländern unter anderem der EU und der Nato über die Sicherheit von 5G-Netzwerken.
Der Staat, in dem ein Ausrüster seinen Sitz habe, müsse geltende „multilaterale, internationale oder bilaterale Abkommen zur Cybersicherheit, zum Kampf gegen Internetkriminalität und zum Datenschutz“ unbedingt einhalten, mahnte das Strategiepapier. Die Konferenz zur Sicherheit bei der 5G-Technik fand im Lichte von Bedenken gegen den chinesischen Technologiekonzern Huawei statt.