19.10.2021

12:56 | diepresse.com: Was lässt sich über optimale Steuersätze sagen?

Die stilisierten Elastizitäten nach Abzug der Steuerermäßigungen implizieren optimale Spitzensteuersätze zwischen 44.63% und 90.01%, um die Steuereinnahmen des Staates zu maximieren.

Also, dass bei einem Grenzsteuersatz von 90% in der Einkommenssteuer die Einnahmen des Staates maximiert werden könnten, scheint mir nicht sehr glaubwürdig zu sein. Denn wer arbeitet bei solchen Grenzsteuersätzen noch? AÖ

18.10.2021

12:50 | youtube: Prof. Dr. Christian Rieck: Wirtschafts-Nobelpreis 2021: natürliche Experimente

Wie findet man heraus, ob Rauchen wirklich schädlich ist und ob Corona-Maßnahmen wirksam sind? Aus Forschungssicht ist das erstaunlich schwierig, weil der "Selection Bias" viele Untersuchungen ungenau macht. Die Nobelpreisträger dieses Jahres haben eine Methode entwickelt, wie man das Problem weitgehend korrigieren kann. Die Details dazu in diesem Video.

Da mir die diesjährigen Laureaten überhaupt nichts sagen, bleibt als einziger Kommentar zur Vergabe an Card, Angrist und Imbens nur der Verweis auf folgendes (Urlaubs-)Video von Prof. Rieck. AÖ

15.10.2021

09:10 | mises: „Die Verheißungen des Sozialismus“. Der Konferenzbericht (Teil 1)

The Great Reset ist eine Initiative des Weltwirtschaftsforums (WEF), die eine Neugestaltung der weltweiten Gesellschaft und Wirtschaft im Anschluss an die COVID-19-Pandemie vorsieht. Die Initiative wurde von Prinz Charles und WEF-Direktor Klaus Schwab im Mai 2020 vorgestellt und möchte den Kapitalismus verbessern. Investitionen sollen demnach stärker auf nachhaltigen Fortschritt ausgerichtet werden.“ Und weiter: „Prinz Charles betonte während der Präsentation des Planes, dass der darin niedergelegte Inhalt nur mit der Zustimmung der Menschheit geschehen solle.“

Wissenschafter hören nach dem 1000. gescheiterten Experiment auf, eine gewisse Theorie zu verfolgen, vor allem wenn diese Menschenleben gefordert haben - Ideologen nicht! TB

14.10.2021

16:48 | tom-cat: Wer hat's gesagt ?

„Ich will die Krisen dieser Welt lösen“

( ) Herkules, Held der griechischen Sagen

( ) Superman, Kino-Held

( ) Batman, Kino-Held

( ) Spiderman, Kino-Held

( ) Bionic Woman, Leinwand-Heldin

( ) Lady Gaga, Sängerin

( ) Annalena Baerbock, grüne Buchautorin, hat die "Prinzen" nicht zu ihrem Liede inspiriert "Das ist alles nur geklaut"

( ) Anna Hübriss, grüne Politikerin ohne Berufsausbildung

( ) Werbespruch des "Cafe Grössenwahn"

( ) Angela Merkel, 1989 als Reformkommunistin in die Politik gewechselt

( ) Prof. Andrea Nahles, SPD, kümmert sich um Telefonzellen und Briefkästen

( ) Ursula von der Leyen, CDU, löschte ihr Handy, um die eigene Krise zu lösen

( ) Kleopata, verzauberte mit ihrem Liebreiz mehrere Römer

( ) Napoleon, kam bis nach Moskau - und war als einer der ersten wieder in Paris

( ) Alexander der Grosse, kam bis nach Indien

( ) Wilhelm II, schickte deutsche Truppen nach China zu einem "Boxer-Wettkampf"

18:13 | Leser-Kommentar
gesagt hat es der Bär der im letzten halben Jahr einen Bock nach dem anderen geschossen hat.

18:19 | Die Kleine Rebellin
Letzter Punkt: Wilhelm II, schickte deutsche Truppen nach China zu einem "Boxer-Wettkampf" Nur am Rande: An dem Boxeraufstand hat mein Großvater teilgenommen. Nach seiner Rückkehr hat er das ganze Dorf mit Anekdoten aus China unterhalten.

12:40 | diepresse.com: Sportswashing und Financial Fairplay im europäischen Profifußball

Die offensichtliche Wirkungslosigkeit der Financial Fairplay Regelungen im Fußball überrascht wenig, denn es gibt eine Vielzahl von Umgehungsmöglichkeiten.

Als Österreicher und aus dem vorigen Jahrtausend kommend war mir die deutsche Bundesliga nie wirklich sympathisch, schon gar nicht Bayern München. Doch muss man der gesamten Liga, insbesondere den Bayern, im internationalen Vergleich eine höchstsolide wirtschaftlcihe Gebarung zugestehen. Und ohne die unzähligen Verzerrungen in anderen Ländern, die allzu oft von staatliche Behörden ermöglicht werden, hätte die deutsche Bundesliga in den vergangenen 20-30 Jahren wohl die europäischen Bewerbe dominiert. AÖ

13.10.2021

19:50 | jf: Deutsches Jugendinstitut: Direktorin fordert Wahlrecht ab Geburt

Die Direktorin des Deutschen Jugendinstituts, Sabine Walper, hat sich für ein Wahlrecht ab der Geburt ausgesprochen. Menschen über 60 Jahre hätten bei Wahlen mehr Einfluß als Jüngere, sagte die Professorin für Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Interview mit dem Berliner Tagesspiegel.

So ein Vorschlag wäre durchaus diskussionswürdig, aber selbstverständlich nur, wenn die Eltern das Wahlrecht für ihre Kinder wahrnehmen. So wird das in Österreich bei den Pfarrgemeinderatswahlen gehandhabt. Aber Kinder selbst abstimmen zu lassen, wie es die Direktorin fordert, wäre der helllichte Wahnsinn, denn die Kindheit zu politisieren wäre ein - weiterer - Anschlag auf die Kinder. AÖ

19:20 | stlouisfed.org: Teaching the Linkage Between Banks and the Fed: R.I.P. Money Multiplier

Der Geldmengenmultiplikator war jahrzehntelang ein Standardkonzept im einführenden Wirtschaftsunterricht, aber Veränderungen in der Art und Weise, wie die Federal Reserve die Geldpolitik umsetzt, haben das Modell überholt. Diese Ausgabe informiert über die Zusammenhänge zwischen der Fed und dem Bankensystem und gibt Anregungen für den Unterricht.

In dieser höchst informativen Aufbereitung wird daher auch vorgeschlagen, die aktuell als "unkonventionell" bezeichneten geldpolitischen Maßnahmen wie Anleiheankaufprogramme, Negativzinsen und die langfristigen Kreditprogramme für Geschäftsbanken hinfort als "konventionelle" Maßnahme anzusehen. Die Welt ist seit 2007/2008 eine andere. AÖ

09:03 | mises: Warum Geld seinen Wert nicht vom Staat erhält

Warum hat der Geldschein in unserer Tasche einen Wert? Einigen Kommentatoren zufolge hat Geld einen Wert, weil die Regierung, die an der Macht ist, dies sagt. Für andere ist der Wert des Geldes auf die gesellschaftliche Konvention zurückzuführen. Dies bedeutet, dass Geld einen Wert hat, weil es akzeptiert wird, und warum wird es akzeptiert? … weil es akzeptiert wird! Offensichtlich ist dies keine gute Erklärung dafür, warum Geld einen Wert hat.[1]

11.10.2021

12:20 | zeit.de: Im Kampf gegen den Staat

Das Netzwerk der sogenannten Libertären paktiert mit Rechten und Verschwörungstheoretikern. Soziologe Andreas Kemper warnt vor radikalen Auswüchsen der Ideologie.

Also ein deratig schwaches Interview, das nur das Ziel hat, die Libertären zu diskreditieren, habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ein Satz ist aber dann doch sehr vielsagend: "Die Menschen, die sich heute als libertär oder auch Anarcho-Kapitalisten bezeichnen, wollen keine Freiheit von Autoritäten, sondern eine Freiheit vom Staat, so die Kritik von Kemper. Was ja im Umkehrschluß bedeutet, dass sich die Linken dem Staat ausliefern, in der absurden Vorstellung, dass der Staat die (natürlichen) Autoritäten auflösen könne, ohne selbst totalitär zu werden. Anders gesagt: Das kälteste aller kalten Ungeheuer (Nietzsche) ist den Linken lieber als Vater und Mutter. AÖ

14:58 | Leser-Kommentar
Was ist schlecht daran sich dem besseren (Autorität/Markt/Unternehmer) unterzuordnen. Und nicht dem schlechteren (Autorität /Staat/Bürokrat). Vor allem wenns dann noch freiwillig passiert und nicht mit Gewalt.
Genau genommen gibt's nur zwei Arten der Führung der die Menschen sich unterordnen .
- Führung durch Kompetenz
- Führung durch Gewalt
Mehr sind mir nicht bekannt. Welche die bessere ist brauchen wir empirisch ja nicht noch 100 mal beweisen, oder?!!

06.10.2021

14:01 | Ludwig von Mises - DIE MODERNE VERSION VON J. R. R. TOLKIENS “EIN RING SIE ALLE ZU KNECHTEN“: EINE STAATLICHE WELTWÄHRUNG

Die Menschheitsgeschichte lässt sich aus vielen Blickwinkeln betrachten. Eine davon ist, sie als Kampf um Macht und Herrschaft zu sehen; als Kampf für Freiheit und gegen Unterdrückung; als Kampf des Guten gegen das Böse.  
So sah es Karl Marx (1818-1883), und ähnlich urteilte auch Ludwig von Mises (1881-1973). Mises schrieb:
“Die Geschichte des Westens, vom Zeitalter der griechischen Polis an bis zum heutigen Widerstand gegen den Sozialismus, ist im Wesentlichen die Geschichte des Kampfes um Freiheit gegen die Übergriffe der Amtsinhaber.”[1]

04.10.2021

12:51 I der pragmaticus: Mit Brot und Spielen in den Untergang

Wenn die Politik in Bedrängnis kommt, sind Zugeständnisse an die Bürger das erste Mittel der Wahl. Doch die Geschichte lehrt: Brot und Spiele, finanziert durch höhere Steuern, waren noch nie eine gute Idee.

Michael v. Lichtenstein mit seinem Beitrag zum großen Dossier "Inflation". Wie es aussieht, machen Mateschitz und Lichtenstein ernst mit ihrem Projekt Pragmaticus. Hier werden keine kleinen Brötchen gebacken. Man darf weiterhin gespannt sein. HP

10:12 | mises: Eine kurze Praxeologie der Politik in 7 Punkten

In meinem Buch „Der Kompass zum lebendigen Leben“ geht es um die von Ludwig von Mises entwickelte Methode der Praxeologie, mit der wir von Vornherein gültige Aussagen (A-priori-Aussagen) über das Handeln machen können und Interpretationen der Geschichte und Mutmaßungen betreffend die Zukunft daraufhin abprüfen können, ob sie gegen logische Denkgesetze verstoßen, die aus dem Handeln folgen.

Meine 5 Cents zum logischen Denken - der "Gassenhauer der letzten Wochen"
Weil der Schutz nicht funktioniert, müssen die Ungeschützten mit dem Schutz versorgt werden, damit die Geschützten geschützt bleiben.
Mises würde im Grabe rotieren! TB

01.10.2021

12:20 | cnbc: The psychology of panic buying: Why Brits are scrambling for gasoline

Britische Autofahrer haben in den letzten Tagen in Panik Benzin gekauft, was zu langen Warteschlangen, Tankstellenschließungen und Befürchtungen führte, dass Ärzte und Lehrer nicht zur Arbeit kommen könnten. Die Minister der Regierung haben immer wieder betont, dass es im Vereinigten Königreich keine Benzinknappheit gibt, aber seit Ende letzter Woche bilden sich lange Schlangen vor den Zapfsäulen.

Hamsterkäufe bei existentiellen Gütern sind in gewissen Situationen durchaus rationale Handlungen, so wie der Einkauf von Klopapierrollen und Nudeln kurz vor dem ersten Lockdown gezeigt hat. Wer auf kurzfristige Engpässe durch die entsprechende Vorratshaltung vorbereitet ist, braucht sich an diesen Hamsterkäufen nicht beteiligen. Bei lagerbaren Gütern sind Hamsterkäufe daher eher ein Zeichen dafür, dass der Großteil der Bevölkerung die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt hat, sei es durch ein Kopf-in-den-Sand-Stecken, sei es durch falsche Beschwichtigungen durch die Politik und die Medien. AÖ

14:58 | Der Franke zu den Hamsterkäufen
Bei Benzin ist das Bevorraten nicht ganz so einfach.
1. Benzin gast sogar aus verschlossenen Fässern aus und
2. muß wegen der Explosionsgefahr an einem sehr gut belüfteten Ort (trockener Außenbereich) aufbewahrt werden.
Bei Diesel ist es simpel im Heizöltank, jedoch nach ein bis zwei Jahren ein Additiv gegen Dieselpest; Biozid gegen Bakterien, Pilze und Hefen in Dieselkraftstoff und Heizöl zugeben, sonst kippte es um und ist nicht mehr zu gebrauchen.
Heizöl kann bedenkenlos bei älteren Dieselmotoren verwendet werden.
Bei neuen Turbodieselfahrzeugen gibt es keine eindeutige Aussage ob Heizöl geht.
Ich wüsste nicht, warum nicht.
Heizöl ist der bessere Dieseltreibstoff als das an der Tankstelle mit diesem Rapsmethylester-Scheiß

30.09.2021

08:40 | exxpress: Besteuerung ist Diebstahl! Daran wird auch die kommende Steuerreform nichts ändern

Derzeit ringen die Koalitionsparteien hinter verschlossenen Türen um die im Zuge der dräuenden Steuerreform auf uns zukommende CO2-Bepreisung. Da die Grünen dringend einen Erfolg brauchen und für die ÖVP weit und breit kein anderer Regierungspartner zur Verfügung steht, ist – im Namen der Klimarettung – mit einer kräftigen Erhöhung der Lebenshaltungskosten zu rechnen, konstatiert eXXpress-Kolumnist Andreas Tögel.

Wenn´s nach der Politik geht, endet das "System" erst bei "gerechten", "sozial ausgewogenen" und "klimaneutralen" 100%.... HP

24.09.2021

12:20 | fazit - das wirtschaftsblog: Die 99-Cent-Falle

Der Schokoriegel an der Supermarktkasse für 1,99 Euro, das T-Shirt einer internationalen Modekette für 19,99 Euro, der neue Fernseher für 690 Euro – gebrochene Preise begegnen uns überall. Und das schon seit Jahrzehnten. Die Händler setzen auf diese krummen Zahlen in der Hoffnung, die vermeintlich niedrigeren Preise verleiten die Kunden eher zum Kaufen. Das leuchtet ein – doch funktioniert der kleine Preistrick wirklich?

Was diese Mikrosicht außer Acht lässt, ist, dass gesamtwirtschaftlich betrachtet der Umsatzgewinn des einen natürlich einen Umsatzverlust des anderen mitsichbringt. Daher würde eine Umstellung der Preisgestaltung nur während einer Umstellungsphase zu Verschiebungen im Umsatz führen, sobald sich ein neues gesellschaftliches Preisbildungssystem etabliert hat, verschwinden auch die Umstellungsgewinne wieder. Ein großer Vorteil der Abschaffung von krummen Preisen wurde in der Studie scheinbar gar nicht behandelt, nämlich die Zeitersparnis bei der Herausgabe von Wechselgeld. Die zunehmende Nutzung von digitalen Zahlungsmöglichkeiten reduziert die Bedeutung dieses Aspektes natürlich. AÖ

15:09 | Leser-Kommentar
Mein Fazit ist. Für einen Menschen der denken und vergleichen kann, ist das irrational. Denn eine solche "Falle" ist lächerlich. Denn wo ist 1,99 näher dran, an 1 oder der 2 ? Wenn man schon nicht mehr fähig ist, hinter dem Komma, zu lesen. Hat man es nicht anders verdient ?

21.09.2021

12:08 | diepresse.com: Wie CO2-Steuern funktionieren

Abgaben oder ein Emissionshandel: In Europa gibt es verschiedene Systeme, um Anreize für umweltfreundliches Verhalten zu schaffen. Auch Österreich plant ab 2022 CO2-Steuern.

Mit einer Lenkungsabgabe das Budget finanzieren, auf diese hirnrissige Idee können nur GrünInnen*Außen kommen, sowie deren "konservative" Bettvorleger, die diesen fiskalischen Irrsinn umsetzen. AÖ

20.09.2021

08:36 | Mises:  WARUM DIE „AUSTRIANS“ KEINE NEOLIBERALEN SIND

Philip Mirowski, bekannt durch sein Buch More Heat than Light: Economics as Social Physics, Physics as Nature’s Economics, in dem er die Neoklassische Theorie für die Übernahme der naturwissenschaftlichen Methode kritisiert, hat kürzlich ein neues Werk über Neoliberalismus und Wirtschaftswissenschaft während der Finanzkrise veröffentlicht. Er vertritt in Never Let a Serious Crisis Go to Waste: How Neoliberalism Survived the Financial Meltdown [Auf Deutsch: Untote leben länger: Warum der Neoliberalismus nach der Krise noch stärker ist] die These, dass die Wirtschaftswissenschaft vollkommen darin versagt hat, die Finanzkrise vorherzusagen und zu erklären. Nichtsdestotrotz blieb die Mainstream-Ökonomie von negativen Konsequenzen verschont und macht einfach weiter wie bisher.

17.09.2021

12:24 | wirftschaftsdienst.eu: Inflation nach Corona: Sind die Sorgen berechtigt?

Im August 2021 wird die deutsche Inflationsrate voraussichtlich auf 3,9 % steigen. Ein Teil davon dürfte einmaligen oder vorübergehenden Effekten geschuldet sein. Hierzu zählen in Deutschland vor allem die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung, die Ausweitung der CO2-Bepreisung sowie Preisanstiege durch die Knappheit von Rohstoffen und Vorprodukten. Dennoch mag es strukturelle Gründe für eine steigende Inflation geben. So werden zum Teil die lockere Geldpolitik und das neue Inflationsziel der EZB für höhere Inflationsrisiken verantwortlich gemacht. Außerdem führt die expansive Fiskalpolitik der neuen US-Administration zu höheren Preissteigerungsraten in den USA. Ob die Möglichkeit einer Lohn-Preis-Spirale besteht und ob die Inflationsmessung verbesserungsfähig ist, wird ebenfalls im Rahmen dieses Zeitgesprächs diskutiert.

Ein informativer Sammelband, in dem höchst unterschiedliche Standpunkte zu Wort kommen. Nicht minder empfehlenswert der Leitartikel von Clemens Fuest hier. AÖ

15.09.2021

09:13 | mises: Carl Menger: Geld (Teil 6)

In den historischen Anfängen der Wirtschaftstätigkeit richtet sich das Interesse der Menschen weniger auf den Tauschwert als auf den Gebrauchswert. Man sucht solche Güter, die der unmittelbaren Befriedigung der Bedürfnisse dienen. Aber mit der wirtschaftlichen Entwicklung gerät der Tauschwert eines Gutes zunehmend in das Interesse der Menschen. Dabei entsteht das Problem, dass sich Personen mit gegensätzlichen Schätzungen des Tauschwerts finden müssen, sodass A das Gut X feilzubieten hat, das Y möchte, während B das bestimmte Gut X anbietet, das A begehrt. In einer Wirtschaft ohne Geld ist die Entwicklung behindert, weil der Tauschwillige einen Tauschpartner finden muss, der nicht nur die gesuchte Ware feilbietet, sondern dieser zugleich auch derjenige sein muss, welcher der angebotenen Ware bedarf.

03.09.2021

12:24 | Federal Reserve Bank of St. Louis: Teaching the New Tools of Monetary Policy| 2021 Webinar (youtube-Video)

Die Lehrkräfte lehren die Geldpolitik seit Jahrzehnten auf dieselbe Weise: Die Federal Reserve führt Offenmarktgeschäfte (OMO) durch, um den Leitzins nach oben oder unten zu bewegen. Diese Beschreibung ist jedoch seit über einem Jahrzehnt nicht mehr zeitgemäß. Diese Präsentation (aufgezeichnet am 26. August 2021) beschreibt den aktuellen Regelungsrahmen der Federal Reserve und bietet Unterrichtsvorschläge.

Eine sehr anschauliche Darstellung der neuen Normalität, die so neu gar nicht mehr ist. AÖ

09:25 | mises: Wie die Inflation die Familie angreift

Ich trat zur Seite und sah zu, wie unser zwölf Jahre alter Transporter in die Einfahrt fuhr. Meine Frau öffnete die Tür, lächelte und sagte mir, dass sie den Job bekommen hat. Ich legte den Basketball zur Seite, umarmte sie und sagte ihr, dass ich stolz sei. Es handelte sich um eine Teilzeitstelle abends und am Wochenende in einem örtlichen Naturkostladen, was angesichts der Interessen meiner Frau gut passte.

1971 Nixxon-Schock als Inflations-Umverteilungs-WARP-Antrieb
Als die heute 50-60jährigen Kinder waren hat kaum eine Mutter gearbeitet. jetzt arbeitet fast jede Mutter um den Lebensstandard halten zu können.
Die Produktivität des einzelnen Arbeitnehmers in Europa hat sich verdoppelt!
4-facher Input der Familie ins Wirtschaftsgeschehen - gleicher Output (wenn überhaupt, denn die Häuser und Wohnungen die wir uns leisten kännen sind wesentlich kleiner als jene, die man in den 60ern und 70ern baute - zumindest in meinme Umfeld)! TB

09:51 | Leser-Kommentar
Sehr geehrter TB, als die 50-60 Jährigen Kinder waren hat kaum eine Mutter gearbeitet. Das hat mehrere Gründe: 1. Der (handwerkliche) Arbeiter hat noch was verdient, heute darf er (am liebsten) Geld zur Arbeit mitbringen. 2. Der Anteil der "Schwafelwissenschaftler" (welche einen höheren Lohn als ein Arbeiter bekommen) war bei weitem nicht so hoch. Heute braucht man nur gut reden können ....... 3. Der Staat war noch nicht so gefräsig (verschwenderisch war er auch damals schon). und las but not least >>> 4. Das (Schuld)Geldsystem war noch halbwegs intakt, während es heute auf der Intensivstation liegt.

Das wollt ich ja damit ausdrücke.n Die von Ihnen genannten Punkte wären in einem ordentlichen Geldsystem allesamt nicht oder nur zum geringen Teil möglich! TB

16:08 | Leser-Kommentar
Werter H.TB, ich denke das hat viele Schichten. Ich kannte ja noch Waschküche, wo Waschmaschinen noch kein Standart waren. Auch kein heisses Wasser aus dem Hahn. Ebenso kein elektrisches Bügeleisen und der Küchenofen ging mit Holz und das Eisenbügeleisen wurde dort dann erhitzt. Kein Staubsauger usw. Man musste auch nicht bei der Freibank anstehen. Genauso wie auf Feld die Pferde vom Traktor abgelöst wurden. Das brachte für Frauen eine wirklich merkbare Zeitersparnis.

Aus diesem Grund nehme ich an, wollte meine Mutter arbeiten gehen. Sie sagte mal zu mir, sie will jetzt Ihr eigenes Geld verdienen. Mein Vater war anfangs dagegen, gab aber nach einiger Zeit nach. Meine Mutter ging damals also nicht wegen Inflation zum arbeiten, sondern aus persönlichen
Beweggründen. In den 70 Jahren beschlossen meine Eltern sich ein Reihenhaus bauen zu lassen. Nach etwas mehr als 20 Jahren, war die Hypothek getilgt.

Wenn heute, darauf zurückblicke, überhaupt auf das Ganze Leben damals. Ist das für mich wie Lichtjahre weg. Heute sitze ich am Computer, rede über Dinge, die ich mit 14 Jahren in SF-Heftromanen gelesen habe und wo ich dachte, schade das werde ich wohl nicht erleben. Jetzt erlebe ich es, doch im Moment sehe ich keinen Segen mehr darin. Wie denn auch, überall nur Niedergang, Krankheit, Krieg, Trennung usw.

Und das alles in etwas mehr 60 Jahren, das Alte wurde ersetzt. Und die Menchen reden in einem beträchtlichen Ausmaß nur noch mit ihrem Smart-Ph. Fast alles ist reglementiert, man braucht Freigaben, wird überwacht, wird getrennt usw. usw. Wie schön war es damals ? Heute kann ich schon froh sein, ein Bier zuhause trinken zu können, ohne etwas auszufüllen oder einen Ausweis haben zu müssen, das ich z.B. in eine Gastwirtschaft darf. Und falls ich das machen würde gehts nur getestet oder geimpft bzwl genesen. Und wenn ich eine rauchen will, muss ich vor Tür, weil rauchen tödlich ist.

Was ist aus unserem Leben geworden, das ich einmal kannte ? Gab es das wirklich oder ist es nur eine Einblidung ? Freiheit, Demokratie, welche Freiheit welche Demokratie, werter H.TB ? Ein Horrorfilm der Extraklasse und ich spiel in diesem Film mit, nein nicht im Kino. Das war nie meine Absicht, wann kommen sie mich holen ? Ich mach halt das beste für mich daraus. Genug ist genug. Du kommst nicht über meine Brücke und wenn Du es trotzdem schaffts. Meine Würde lass ich mir nicht nehmen, denn ich bin wie Du, nur ein Reisender hier unten, und dann sehen wir mal weiter. Da musst mich schon holen, freiwillig ergebe ich mich nicht.

02.09.2021

19:14 | diepresse.com: Alle Liegen sind besetzt: Der Wettlauf am Pool aus ökonomischer Sicht

In der Volkswirtschaftslehre wird oft über die Verteilung knapper Ressourcen debattiert. Wie sieht es nun mit der Ressource Liegestuhl aus? Und: Kann man anhand des „Handtuchproblems“ auch größere Themen diskutieren?

Am Ende der Urlaubssaison ist dieser Artikel zeitlich etwas deplatziert, allerdings verstehe ich ohnehin nicht, warum Millionen Menschen ans Meer fliegen, um dann am Swimmingpool zu liegen. AÖ

01.09.2021

14:06 | Ludwig von Mises:  CARL MENGER: GÜTERTAUSCH (TEIL 4)

1. September 2021 – Dies ist der vierte Teil der Reihe über die 1871, vor 150 Jahren, erschienenen „Grundsätze der Volkswirtschaftslehre“ von Carl Menger. Der erste Teil behandelte den Begriff des „Gutes“, der zweite Teil stellte Mengers Begriff der Wirtschaft vor und der dritte Teil dieser Reihe behandelte den Begriff „Wert“. Im vierten Teil beschäftigen wir uns mit den Prinzipien, die dem Tausch von Gütern zugrunde liegen.

31.08.2021

09:57 | freihals: Sozial-Kredit – eine Übersetzung

Kredit, lat. credere für „glauben“, „vertrauen“. Etwas verleihen, im Vertrauen darauf, es wieder zu bekommen, eben „auf Treu und Glauben“. Es ist meine freie (!) Entscheidung als Kreditgeber, ob ich auf die Nutzung meines Eigentums im Moment verzichte, um es anderen zu leihen, sei es Geld, eine Dienstleistung oder eine Sache. Gleiches gilt umgekehrt für den Kreditnehmer. Als solcher kann ich frei entscheiden, ob ich einen Kredit aufnehmen will und wenn ja, wie und bei wem.
Sozial-Kredit-Systeme – kollektivistisch wie sie sind – verkehren, pervertieren den Kredit in sein Gegenteil.

Sozial-Kredit, klingt nach einem Glied in der Versklavungskette des Great Reset/Agenda 2030. HP

27.08.2021

09:34 | mises: Das Programm von Marx und Engels wird in Euroland zügig umgesetzt

173 Jahre ist es her, dass zwei Individuen, die nie in ihrem Leben ihr Brot mit ihrer Hände Arbeit verdienen mussten, im Namen des Proletariats ihr berüchtigtes „Manifest“ verfasst haben. Anmaßung pur, weil die Herren Karl Marx und Friedrich Engels ja nie die Nähe von Proletariern gesucht haben, für die sie übrigens auch nichts als Verachtung übrighatten.

Anführungszeichen-Sozilaismus
Daher kann die konsequente Fortsetzung des "Kampfes für die Kleinen" nur so aussehen, wie sie heute auch aussieht.
Elitäre Milliardäre und Professoren an Elite-Universitäten sowie ein paar "Philantropen" sind die Vorreiter des "neuen Kommunismus" und porpagieren das Ende des Privateigentums (für 99,99 %) für eine "gerechtere Welt"! TB

26.08.2021

07:04 | exxpress: Andreas Tögel: Das Verbrechen von 1971

Politiker und Banker lieben das Fiatgeld. Otto Normalverbraucher dagegen leidet unter der von Regierungen und Banken betriebenen Geldinflation, die eine allgemeine Teuerung nach sich zieht. Die würde bei einem Währungssystem mit (Gold-) gedeckten Währungen nicht eintreten.

Pointiert wie immer! A. Tögel, ein leider seltener Lichtblick im Medienjungle. HP

25.08.2021

09:32 | mises: Carl Menger: Wert (Teil 3)

Wenn die Bewohner eines Dorfes täglich tausend Eimer Wasser benötigen, um ihren Bedarf an diesem Gute vollständig zu decken, und über einen Bach verfügen, der täglich hunderttausend Eimer Wasser führt, so hat für dieselben eine konkrete Teilquantität dieses Wassers, z. B. ein Eimer, keinen Wert, weil sie ihr Bedürfnis nach Wasser auch dann noch ebenso vollständig befriedigen können, wenn diese Teilquantität ihrer Verfugung entzogen, oder dieselbe überhaupt ihre Güterqualität einbüßen würde. Ja, sie werden täglich viele tausend Eimer dieses Gutes dem Meere zufließen lassen, ohne um dessentwillen in der Befriedigung ihres Bedürfnisses nach Wasser irgendwie geschädigt zu werden. (Grundsätze, S. 82 f.)

Und jetzt stellen Sie sich einmal vor, Sie leben am Eurofluss, welcher am EZB-Berg entspringt und wollen beim ortsansässigen Tischler einen Sessel kaufen und mit Küberl Eurowasser bezahlen! Der lacht sich kropfat! TB

22.08.2021

08:15 | Andreas Tögel:  Das Manifest der Kommunistischen Partei und die politische Realität anno 2021: Vom Kapitalismus ist kaum noch eine Spur zu finden

173 Jahre ist es her, daß zwei mehr oder weniger arbeitsscheue Individuen, die nie in ihrem Leben ihr Brot mit ihrer Hände Arbeit verdienen mussten, im Namen des Proletariats ein „Manifest“ verfasst haben. Anmaßung pur, weil die Herren Karl Marx und Friedrich Engels nie die Nähe von Arbeitern gesucht haben, für die sie ja auch nichts als Verachtung übrighatten.
Wie dem auch sei, ihre Programmschrift ist es jedenfalls wert, gelesen zu werden. Dies umso mehr, als es ja dieser Tage wieder - besonders in Kreisen selbsternannter intellektueller Eliten – als chic gilt, sich sozialistischen Wunschbildern hinzugeben und ätzende Kapitalismuskritik zu üben. Erst kürzlich (der „Exxpress“ berichtete darüber) hat zum Beispiel Bettina Jarsch, die Spitzenpolitikerin der Berliner Grünen, aus ihrem Herzen keine Mördergrube gemacht und ihre zutiefst privateigentumsfeindlichen Phantasien geäußert. „Deutsche Wohnen enteignen“ lautet das Motto ihrer aktuellen Initiative.
Wer meint, es handle sich dabei um eine zeitgeistige, der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt geschuldete Kampagne, irrt. Im „Proletarier und Kommunisten“ betitelten Kapitel II des Manifests, findet sich nämlich ein zehnteiliger Maßnahmenkatalog dessen erster Punkt wie folgt lautet: „Expropriation des Grundeigentums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben.“ Na bitte! So besonders originell sind die Enteignungsvorstellungen der Grünen, die auch von Kadern der Linken und der SPD geäußert werden, also nicht. Inwiefern die Expropriation von „Miethaien“ einen Beitrag zur (hauptsächlich durch massiven Bevölkerungszuzug bedingten) Linderung der Wohnungsnot liefern soll, bleibt übrigens das Geheimnis der mit dem Mysterium des Zusammenhangs von Angebot und Nachfrage bis heute nicht so recht vertrauten Linken.
Was jene Zeitgenossen, die sich der Lektüre des Marx-Engels´schen Pamphlets bislang nicht hingegeben haben überraschen dürfte, ist, wie viele der Forderungen der beiden Kommunisten längst erfüllt sind – und das in der Welt der neoliberalen Verdammnis.
In Punkt zwei des Katalogs wird etwa die Forderung nach einer „starken Progressivsteuer“ (mit dem klaren Ziel einer Schädigung der Bourgeoisie) erhoben. Na sowas! Welche politische Partei würde es dieser Tage ernsthaft noch wagen, eine Proportionalsteuer („Flat Tax“) vorzuschlagen?
An der Verwirklichung der in Punkt drei begehrten „Abschaffung des Erbrechts“ arbeiten die Sozialisten in allen Parteien unermüdlich. Vorschläge von bis zu 100% Erbschaftssteuern zielen exakt in diese Richtung.
Punkt fünf ist längst umgesetzt. Da heißt es: „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.“ Nun, am Geldmonopol der Zentralbanken zu rütteln, kommt heute selbst marktradikalen Liberalen nicht mehr in den Sinn.
Punkt sieben, der die Forderung nach einer „Vermehrung der Nationalfabriken, Produktionsinstrumente…“ erhebt, steht auch anno 2021 zur Debatte. Nicht wenige bedingungslos Staatsgläubige wünschen sich auch heute wieder – allen negativen Erfahrungen zum Trotz - ein starkes direktes Engagement des Staates im Bereich der Unternehmensführung.
Punkt zehn „Öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder…“ ist erledigt. Auch – und besonders – die im Land der Hämmer heute rar gewordenen Liberalen, haben gegen die Kindsverstaatlichung nichts einzuwenden.
Wer hätte das gedacht? Mehr als die Hälfte der im Manifest von Marx & Engels erhobenen Forderungen sind heute vollständig oder teilweise verwirklicht. An eine Rückabwicklung ist nicht gedacht. Was für ein gewaltiger, postumer Erfolg!
Fazit: Wer sich in Euroland heute noch über turbokapitalistische Umtriebe, Ausbeutung und Unterdrückung des Proletariats beklagt, sollte seine Prämissen überprüfen und/oder auf stärker wirksame Medikamente umsteigen. Moderne Neuroleptika wirken wahre Wunder.
Link zum zitierten Kapitel des „Manifests der Kommunistischen Partei“: https://www.projekt-gutenberg.org/marx/manifest/chap003.html   
Dieser Text ist zuerst bei Exxpress | für Selberdenker erschienen

10:25 | Leser-Kommentar
Herr Toegel, ich bitte Sie, Sie schreiben in diesen Artikel ziemlich einseitig: Ich verkenne nicht, dass in diesen beschriebenen Teil viel Sozialismus drinn ist. Aber, die andere Seite der kapiatlistischen Wirtschaft hat Goggl, Amazoon etc. usw., sie hat die Pharma- und Gesundheitsindustrie nach deren Musik unsere Politiker tanzen. Dies wird besonders deutlich bei den Corona-Maßnahmen !

Die von Ihnen genannten Firmen sind nie und nimmer "kapitalistisch" bzw. nur schienkapitalistisch. Das sind quasi-Staatsunternehmen, die unter dem Deckmantel des Kapitalismus arbeiten. Dorsey und Co erfüllen nur die Wünsche Ihrer Auftraggeber und werden dafür Milliardäre! Sieh twitter: Trump raus - Taliban rein! TB

Es ist wohl ein großes Phänomen, dass sich Sozialismus und Kapitalismus in unserer Zeit , leider sehr gut ergänzen: die Kapitlistische
Wirtschaft schafft die Armuststrukturen, welche für den Sozialismus hervoragend sind. Die Gleichförmigkeit im Sozialismus ist bei der
Markt- und Nachfragelenkung wieder super für die Kapitalisten. Die Politik wird vom Kapital gesteuert. Um das Volk zu führen und
beherrschen, sind sozialistische, totalitäre Politiker am Werke. Die kapitalistischen Kräfte sorgen dafür, dass nur gefügige , willfährige
Politiker am Ruder sind. Also bitte auch die zweite Seite der Medalie beschreiben, sonst wird es einseitig!

14:17 | Andreas Tögel antwortet dem Leser von 10:25
zur Begriffsbestimmung, um Missverständnissen vorzubeugen: „Kapitalismus“ ist eine von Karl Marx in die Welt gesetzte, pejorative Bezeichnung für das, was korrekt eine arbeitsteilige Marktwirtschaft mit gesicherten privaten Eigentumsrechten und Vertragsfreiheit genannt werden muss.
Wenn Sie Internetgiganten oder andere eng mit der Staatsmacht kooperierenden Riesenunternehmen (Pharma- und Rüstungsindustrie, sowie Banken sind Paradebeispiele) als Beispiele für „fehlgeleiteten Kapitalismus“ anführen, so ist dazu folgendes zu bemerken: Big Business und Big Government haben sich seit der industriellen Revolution stets bestens vertragen. Die Macht von Riesenunternehmen resultiert seit der Erfindung der Dampfmaschine aus ihrer hervorragenden Vernetzung mit der Politik, die ihnen jede lästige Konkurrenz (heute bevorzugt die der KMU) aus dem Weg räumt. Jede „Richtlinie“ der EU nutzt den Giganten und schlägt eine Menge Kleines aus dem Feld, die sich den Bürokratismus nicht länger leisten können (darüber könnte ich, als kleiner Handelsunternehmer in einer sensiblen Branche, ganze Bände schreiben).
Anstelle privater Vertragsverhältnisse, die die Beziehungen zwischen Anbietern und Nachfragern zugunsten des besten Angebots regen, treten hoheitliche Gebote, die massive Auswirkungen auf jene privatrechtlichen Beziehungen haben, die den „Kapitalismus“ (wie oben definiert) ausmachen.
Was Sie (zurecht) kritisieren, ist folglich nicht Kapitalismus, sondern das Phänomen, das Ludwig Mises „Korporatismus“ nennt. Eine unheilige Verhaberung von erfolgreich lobbyierenden Unternehmen und korrupten Regierungen und Bürokraten.
Erst der Staat mit seinem Gewaltmonopol und dem angemaßten Recht zum Einsatz unmittelbaren Zwanges, kann es Ihnen verunmöglichen, den Angeboten von Google, Amazon & Co. auszuweichen.
Corona liefert das beste Beispiel: Wer Ladengeschäfte bei Strafdrohungen schließt, bringt ja weder die Nachfrage, noch den Bedarf zum Verschwinden. Der kann dann aber eben nur noch mittels elektronischer Bestellungen – bei Amazon - befriedigt werden. Das Konsumentenverhalten wird nach der P(l)andemie nicht mehr sein, wie zuvor. Viele werden beim elektronischen Einkauf bleiben. Blinde Auslagenscheiben werden die Folge sein. Anschließend werden sich wieder rote Geistesakrobaten finden, die aufgeregt über „eklatantes Marktversagen“ schwadronieren.
Also bitte Ihre Kritik an die politischen Verantwortlichen zu richten und nicht den „Kapitalismus“ prügeln, der bei uns ja nicht einmal mehr in Spurenelementen zu finden ist.

07:53 | freihals: Demokratie, Masse & Menge

Mitunter ist eine begriffliche Spurensuche erhellend. Bei der „Masse“ führt diese zu „Maza“, griechisch für (Brot-)Teig und ein Teig muss bekanntlich geknetet, „massein“ werden.

Eine sonntägliche Inspiration. HP

20.08.2021

19:02 | oe24: AstraZeneca: Neues Medikament schützt vor Corona-Erkrankung

Ein Antikörper-Medikament des Pharmakonzerns AstraZeneca schützt klinischen Tests zufolge wirksam vor einer Corona-Erkrankung. Das Medikament AZD7442 - eine Kombination zweier langwirksamer Antikörper - ist speziell für Menschen gedacht, für die eine Impfung aus bestimmten Gründen nicht besonders gut geeignet ist. Das Mittel reduzierte in Tests einer klinischen Phase-III-Studie das Risiko, symptomatisch an Covid-19 zu erkranken, um 77 Prozent, wie AstraZeneca mitteilte.

Müßten mittlerweile Abstand davon halten, für die Pharmamafia dauernd Werbung zu machen (unbezahlt), da es sich um einen weiteren Versuch zu handeln scheint, die alte Tante AstraZeneca - deren Spritzenstoffe ja trotz enormen Orderings im Verkehr rückgestellt wurden - mit "neuen" Produkten wieder an Strahlkraft gewinnen zu lassen!? BT/Pfizer, Moderna & Co haben sich dank politischer Rückendeckungen milliardenschwere Goldnasen verdient, und offenbar muss es für AZ jetzt auch wieder weitergehen, um die Image- und andere Schäden zu kompensieren...!? Diese Geiselhaft der Pillendreher muss endlich durchbrochen werden. Gesunde Menschen brauchen kein Gift! OF

19.08.2021

09:14 | fazit - das wirtschaftsblog: Reformdiktat aus Washington

Stabilisieren, Liberalisieren, Privatisieren. Unter diesem Schlachtruf hatte die ökonomische Intelligenz in Washington einst Entwicklungsländern die Marktwirtschaft aufgedrückt. Das ist aus der Mode gekommen. Aber war es falsch?

Am sogenannten "Washington-Konsens" gäbe es natürlich einiges zu kritisieren. Nur kam die meiste Kritik aus einem marxistisch-linken Eck, die zwar durchaus wunde Punkte freilegten, allein deswegen waren und sind die Lösungen aus diesem Eck keine Verbesserungen, sondern Verschlimmerungen. AÖ

09:08 | ai: Steigende Inflation – nicht nur wegen Nachholeffekten, sondern auch politisch verschuldet

Gerade in Deutschland ist der Glaube groß, dass der Mensch Wetter und Klima durch sein Verhalten steuern kann. Hingegen wird die nun drastisch steigende Inflation als naturgegeben hingenommen. Sie ist es aber nicht, sondern wird durch politische Entscheidungen maßgeblich beeinflusst. Es sollte daher ein Alarmsignal sein, wenn selbst das Statistische Bundesamt, das die Preissteigerung bislang eher am wenig konsumierenden Pensionär errechnet hat, nun drei bis fünf Prozent Inflation für realistisch erachtet. Was nicht weniger als eine Verdoppelung des ohnehin problematischen EZB-Ziels von zwei Prozent bedeutet.

Zentralbanken, FIAT & Demokratur "besser" gehts nicht. HP Dazu passend

".... Die Masse, die demokratische Mehrheit, trat damit die Nachfolge des Gottesgnadentums an, dessen mythisch-religiöses Erbe stillschweigend mitnehmend.
Folgt man den Gedanken von Hans Herman Hoppe, kann man die Demokratie als Rück- an Stelle eines Fortschrittes sehen. Speziell unter den Gesichtspunkten der persönlichen Haftbarkeit, des „Skin in the Game“ sowie der Zeitpräferenz.
Wirft man einen Blick auf den politischen Alltag, ist der Eindruck einer Ochlokratie mitunter zwingend."

15.08.2021

17:45 | t-on: Woran Geimpfte eine Corona-Infektion erkennen

Ein Restrisiko bleibt: Auch Geimpfte können sich mit Corona infizieren, sie zeigen dann aber nur milde Symptome. Welche das sind und wie Betroffene reagieren sollten, haben Forscher untersucht.
Über die Corona-Impfung hält sich hartnäckig ein Mythos: Geimpfte können sich nicht mehr anstecken. Doch das ist falsch. Die zugelassenen Impfstoffe versprechen vor allem eines: Bei einer Infektion mit dem Coronavirus erkranken Betroffene nicht oder zumindest nicht schwer. Die Impfstoffe verhindern zum Beispiel zu 94 Prozent und mehr eine nötige Einweisung ins Krankenhaus (Hospitalisierung).

Großartig! Die Propagantisten nähern sich schön langsam den Aluhutträgern und Weltverschwörern an!? Heißt übersetzt, die Drecksuppe wirkt nicht wie versprochen oder geglaubt und die zitierten grippeähnlichen Symptome kennen wir eh bereits aus 2020!? Aber besten Dank, dass sie am goldenen Impfprogramm teilgenommen haben! OF

19:01 | Die Leseratte
Egal, wie sie es jetzt noch verpacken, inkl. des ätschi-bätschi, wir haben ja nie behauptet, dass die Impfung vor der Krankheit schützt. Dass selbst die Kanzlerin immer noch behauptet, mit der Impfung schützen Sie sich und andere, spielt keine Rolle. Auch Söder und Lauterbach und alle sonstigen Warner - was kümmert mich mein Gerede von gestern. Das eigentliche Desaster für die Regierung ist: Sie haben gerade mit viel Getöse die Diskriminierung der Ungeimpften beschlossen, die sich einerseits für jeden Pups auf dem öffentlichen Klo vorher testen lassen müssen, damit sie endlich ihre Versprechen gegenüber den Geimpften einhalten können, die nun die "große Freiheit" kriegen sollen - im Vergleich zu den Querulanten.

Da hat Merkel sich offensichtlich nochmal durchgesetzt. Und noch bevor die neuen Regelungen inkraft treten sollen, wird die Wahrheit immer öfter öffentlich verkündet: Auch Ungeimpfte können erkranken UND das Virus weitergeben! Diese Artikel wie hier sind nur der letzte Versuch zur Ablenkung der Öffentlichkeit. Das RKI fordert bereits PCR-Tests für Geimpfte, und in Kürze werden entweder alle Beschränkungen aufgehoben - was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, solange Merkel noch im Dienst ist, oder es kommen wieder Tests und weitere Beschränkungen für alle.

19:56 | Leser-Kommentar zu 19:01
Werte Leseratte, sprechen Sie es doch umverblümt aus. Die Wahrscheinlich ist hoch, das es für alle, wieder zum Lockdown kommt. Deutschland hat noch vor die Fähigkeit jeden Endsieg durchhalten. Wir sehen bzw. erleben das gerade. Und wann der Wandel ?
Das ist ganz einfach, wenn der Endsieg da ist und manifestiert. Dann wird die Rechnung bezahlt. Und es beginnt ein neues Spiel.

12.08.2021

19:04 | ET: Wildschweine für das Klima „schlimmer als eine Million Autos“

Internationale Forscher unter der Leitung der australischen Universitäten von Queensland und Canterbury haben herausgefunden, dass die Natur – in diesem Fall Wildschweine – dem Klima schadet. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher Mitte Juli in der Fachzeitschrift „Global Change Biology“. Darin haben sie nach eigenen Angaben mithilfe von Simulation und Kartierung „die Klimaschäden, die Wildschweine auf fünf Kontinenten verursachen, genau bestimmt“.
Weiter heißt es in einer Pressemitteilung der Forscher: „Indem sie den im Boden eingeschlossenen Kohlenstoff herausreißen, setzen Wildschweine weltweit jährlich Millionen Tonnen Kohlendioxid frei.“

Und solche "Forscher" dürfen im Namen der Wissenschaft einen derartigen Mist publizieren, gleich dem Mist, der jährlich in den IPCC-Papers verzapft wird! Klima wie Corona unter der Federführung von Voodoo-Priestern; leider hat das mit Wissenschaft längst nichts mehr zu tun. btw. wie tief müßte eine Wildsau graben, damit aus der Erdmasse CO2 freigesetzt werden könnte? OF

11.08.2021

17:33 | mmnews: Lauterbach will Ungeimpfte ganz auszuschließen

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach gehen die Corona-Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz nicht weit genug. Der Mediziner plädierte dafür, Ungeimpfte von bestimmten Großereignissen auszuschließen - das sogenannte "2G"-Prinzip. "Ich hätte es besser gefunden, Großereignisse mit Hunderten Menschen in Clubs oder Hallen auf Genesene und Geimpfte zu begrenzen", sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Jo mei lieber Koarl...„Selig sind, die da geistig arm sind; denn das Himmelreich ist ihr.“ Und da will einer erklären, die SPD lege in den Umfragen dazu!? Kann's einfach nicht geben. OF

12:04 | Gabor Steingart - Das Morning Briefing vom 11. August 2021: Klimapolitik treibt Inflation

[D]er Klimawandel und die Reaktion der deutschen Politik auf ihn befeuern die Geldentwertung in Deutschland. Dazu muss man wissen: Inflation herrscht immer dann, wenn man fürs gleiche Geld weniger bekommt. Inflation ist von allen Methoden, Menschen arm zu machen, die teuflischste. Man merkt ihre Wirkung immer erst dann, wenn es zu spät ist.

Ich gehe jede Wette ein, dass Christine Lagarde spätestens in ein, zwei Jahren ein Papier vorlegen lässt mit der Aussage, dass aufgrund der neuerdings "grünen" Ausrichtung der EZB derartige administrative Preisentwicklungen bei der Beurteilung der geldpolitischen Lage vollends auszublenden sind. Schließlich wären sie nur "vorübergehend" und dem Klimaschutz müsse schließlich alles geopfert werden, auch wenn der Rest der Welt wenig bis gar nichts davon hören will. AÖ

09.08.2021

13.24 I mises: Noch einmal: Beendet den Lockdown!

".... Letztlich können wir die Verantwortung für unsere individuelle Gesundheit nicht an Ärzte, Politiker oder medizinische Beamte auslagern oder delegieren. Wir können nicht risikolos leben und schon gar nicht andere zwingen, sich impfen zu lassen oder ihre natürliche Ausatmung mit Masken zu behindern. Immer wieder werden wir von Politikern in die Irre geführt, die Panikmache betreiben, um ihr eigenes politisches Macht- und Kontrollstreben zu rechtfertigen. Amerika kann einen Virus überleben, aber wir können keine gesetzlose Regierung überleben, die sich neue Befugnisse aneignet, sobald ein neuer Virus auftaucht."

Das war kein "delegieren", vielmehr eine Art internationaler Staatsstreich! HP

09:10 | AI: Die Papiergeldtrickser: Von John Law zu den Geldmanipulatoren heutiger Notenbanken

".... Dass die Wirtschaft nur mit hoher Geldflüssigkeit – Liquidität – läuft, wie John Law oder später John M. Keynes unterstellten, ist eine Mär. Die ganze industrielle Revolution bis 1914 kam unter dem Goldstandard zustande. Jede Banknote konnte in Gold am Schalter eingetauscht werden. Geld war knapp, die Preise sanken oft während Jahrzehnten, etwa von 1873 bis 1896. Das machte die Konsumenten reicher und belohnte die Sparer, also jene, die Kapital bildeten, und es bestrafte die Schuldner. Dass damals in Frankeich – und nach der Finanzkrise 2008 – die Kapitalmärkte leergefegt waren, hängt nicht an zu wenig Geld oder Liquidität, sondern an den Staatsdefiziten, die Kapital aufsaugen und einen produktiven, wohlstandsschaffenden Gebrauch desselben verhindern."

kurz, knackig, lesenswert! HP

08.08.2021

19:39 | jouwatch: SPD-Wahlkampf 2021: Niveaulos, geistlos, an der Realität vorbei

Ausgerechnet die SPD, die sich 2016 angewidert von den Wahlkampfpraktiken des damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump gezeigt hatte, nutzt nun dessen Methoden von einst – und bricht ein Tabu: Negative Campaigning. Statt eigene Stärken hervorzuheben, attackiert sie den sogenannten „politischen Gegner, die Laschet-CDU – obwohl schon jeder politische Laie weiß, dass programmatisch zwischen die bisherigen Groko-Partnern kein Blatt passt, weil beides Vertreter desselben linken, staatshörigen und grün-neosozialistischen Altparteien-Einerleis sind. Dennoch versucht die SPD künstliche Fronten hochzuziehen.

Ist ja längst nichts neues! Die headline suggeriert bereits, warum die SPD auch 2021 da steht, wo sie steht! Und ein wenig Platz nach unten gibt's dazu ebenso noch... OF

06.08.2021

19:15 | Leser-Beitrag: Galgenhumor

Dieses Video ist für mich Galgenhumor, (Klassiker) zeigt aber trotzdem einen Vorgeschmack auf das kommende (Videolänge 1:46) :

https://www.youtube.com/watch?v=QkJN9OEc3hs

Ein Klassiker, der ins Schwarze trifft! Bei gestreckter Timeline könnten wir die Realität erkennen... Und weg. OF

18:39 | uncut: Wir sind viele. Die Unterdrücker sind es nicht

Der imperiale Krieg gegen Länder, die sich den hegemonialen Imperativen der USA widersetzen, erfolgt in wenigen Schritten. Die Zielbevölkerung wird durch Wirtschaftsembargos, Handelssanktionen, Reisebeschränkungen und die Dämonisierung ihres Führers ihrer Grundbedürfnisse beraubt. Die Gesellschaft wird durch den Mangel an Ressourcen und wirtschaftlichen Aktivitäten destabilisiert. Die gegnerischen Kräfte im Land werden vom Imperium großzügig finanziert, um im Namen von „Revolution“, „Demokratie“, „Freiheit“ usw. eine Dynamik gegen das sich widersetzende „Regime“ aufzubauen. Die Gemeinschaften sind gespalten. Die Institutionen werden kompromittiert, um dem Kapital zu dienen, was die Bevölkerung noch mehr verwirrt und in Bedrängnis bringt. Oft reicht dies aus, um diejenigen zum Schweigen zu bringen, die sich solchen Eingriffen widersetzen, und es führt zu einem Umsturz der bestehenden Ordnung.

Die Leseratte
Ganz unbenommen des anschließenden langen Textes über das, was (aus amerikanischer Sicht) derzeit abläuft, dachte ich beim Lesen der Absätze über den Irak, die beschreiben, wie die USA mit unbotsamen Völkern umgehen und welche Instrumente sie einsetzen, dass eigentlich genau DAS gerade mit uns auch passiert! Im Grunde werden wir nicht anders behandelt als Länder wie der Irak! Zwar wurden gegen uns keine direkten Wirtschaftsembargos und Handelssanktionen ausgesprochen, doch seltsamerweise sind die Auswirkungen die gleichen! Es mangelt an allen Ecken und Enden. Reisebeschränkungen haben wir auch, unsere Gesellschaft wird gespalten, destabilisiert, dämonisiert werden div. Gruppen, die sich widersetzen, die Bevölkerung ist desorientiert. Im Grunde ist auch hier ein Umsturz geplant und bereits im Gange. Selbst diejenigen, die dahinter stehen, dürften dieselben sein!

03.08.2021

17:44 | tichy: Antikörperspiegel nach drei Monaten halbiert: Brisante britische Studie zur Wirkung der Impfstoffe – regelmäßige Auffrischimpfungen wohl notwendig

Das politische Versprechen, man wäre nach zwei Impfungen "durch" mit Corona, ist zunehmend unglaubwürdig. Eine Studie des University College London hat die Antikörperkonzentration nach der zweiten Impfung untersucht. ...Die Daten sprechen eine eindeutige Sprache: Innerhalb von zwei bis drei Monaten reduziert sich der Antikörperspiegel drastisch. Bereits 70 Tage nach der zweiten Impfung hat sich der Antikörperspiegel bei BionTech-Geimpften mehr als halbiert, bei AstraZeneca-Geimpften hat er sich sogar um deutlich über 80 Prozent reduziert. Wie sich die Daten nach weiterer Zeit entwickeln, bleibt abzuwarten, noch ist nicht abzusehen, ob sich die Werte weiter verschlechtern oder konstant bleiben.

a. Kursvernichtend, b. Aufwachprogramm für letzten Schlafschafe! Wie's aussieht, ist die ganze Nummer samt den kolportierten "Verläßlichkeiten" für'n A**** !? Einzig die Drucker des Gelben Passes wird's freuen, wenn das Bücherl innerhalb von 18 Monaten bereits voll sein wird!? OF

01.08.2021

14:59 | awo: Einer für alle – alle für einen!

 Heute wird an der Stanford Universität nichts mehr über Genossenschaften gelehrt. Nicht nur das. Nicht an einer einzigen aller Eliteuniversitäten der USA wird etwas über Genossenschaften gelehrt. Das Thema ist sozusagen tabu. Leland Stanford sagte im US- Kongress im Jahre 1887: „Die Übernahme der Prinzipien von Genossenschaften wird im Laufe der Zeit dazu führen, dass die meisten Industrien in diesem Land Genossenschaften sein werden.“ War der Mann ein Prophet oder nur ein reicher Spinner?