28.01.2022

09:00 | Mises:  STEUERN – EINSTIMMIGKEIT UND FREIWILLIGKEIT ALS EINZIG MÖGLICHE VERNUNFTKRITERIEN

Dass das Steuersystem ein Chaos ist, von dem niemand außer Steuerberatern profitiert, dürfte den meisten Kennern offenbar sein. Nicht einmal der Staat selbst gewinnt vom Wirrwarr, denn die Steuerpolitik schwächt die wirtschaftliche Leistung insgesamt. Wenn, dann kommt der Steuerwirrwarr den Großkonzernen zugute, allerdings nur indirekt, indem diese es besser als andere verstehen, Steuern zu vermeiden, und, wenn das nicht geht, auf ihre Kunden und Mitarbeiter abzuwälzen.

27.01.2022

12:58 | tabletmag.com: Saving Democracy From the Pandemic von John P.A. Ioannidis und Michaela C. Schippers

Drei Jahre Krise wurden genutzt, um die Machtkonzentration und die Unterdrückung von Freiheiten zu rechtfertigen, die nun zurückgenommen werden müssen.

Es ist nun einmal oft so, dass die an den Rand gedrückten großen Köpfe die brillantesten Ideen formulieren und den größten Mut haben, diese zu publizieren. Regierungsexperten sind dagegen immer auch von den Launen der Politiker abhängig, die ihrerseits meist zu schwache Charaktere sind, um sich mit Personen zu umgeben, die ihnen widersprechen. Einem Politiker, der keinen Hofnarren zu seinem Umfeld zählt, sollte man nur sehr eingeschränkt trauen. AÖ 

27.01.2022

09:57 I ai: Von der Nullzinspolitik zur Inflation: Die doppelte Enteignung der Sparer und die Flucht des Enteigners

Die Inflation ist unter uns: Im Euroraum stieg sie im Dezember 2021 auf 5%, in den USA auf 7%. Inflation heißt: nicht die Preise steigen, sondern das Geld verliert seinen Wert. Damit ist schon einmal richtiggestellt, was die Verharmloser dieser erstmaligen Preiswelle seit dreißig Jahren sagen. Verharmlost hatten die Notenbanken in den USA wie im Euroraum auch die Dauer dieser Entwertung ihres Geldes, und erst nach einem halben Jahr Inflation um die 5% nahm der US-Notenbankchef das Wörtchen „vorübergehend“ aus seinen gedrechselten Aussagen. Die Direktoren der EZB brauchen dieses Wörtchen immer noch.

09:42 | exxpress: Anarchie, Staat, Utopia: Auch heute noch leben freisinnige Denker

"... Die traurige Tatsache, dass der auf kulturmarxistischen Fundamenten ruhende Zeitgeist der politischen Korrektheit von Triumph zu Triumph eilt, ändert nichts an der Richtigkeit einer von Friedrich August von Hayeks fundamentalen Einsichten: Sozialismus ist nie ein bisschen richtig, sondern immer ganz falsch. Oder, um es mit den Worten des konservativen Universalgelehrten und Kosmopoliten Erich von Kühnelt-Leddihn zu sagen: Right is right and left is wrong. "

26.01.2022

12:58 | faz.net: „Ludwig Erhards Ideen sind hochmodern“

Die Corona-Krise, der Klimawandel, der Systemwettbewerb mit China: Der 125. Geburtstag von Ludwig Erhard, dem ersten Bundeswirtschaftsminister, späteren Bundeskanzler und Vater der Sozialen Marktwirtschaft, fällt in ein Jahr, in dem die von ihm erdachte Wirtschaftsordnung auf vielen Feldern herausgefordert wird. Das wurde am Montag auch bei einem Festakt auf Einladung der Stiftung Ludwig-Erhard-Haus in Erhards Heimatstadt Fürth deutlich, bei der pandemiebedingt nur wenige Gäste vor Ort sein konnten.

Wenn sich die Union ernsthaft inhaltlich erneuern wollte - nicht modernisieren im Sinne der Übernahme von (krypto-)marxistischen Ideen - dann könnte sie sich definitiv bei Ludwig Erhard und den zahlreichen weiteren Vertreter der ordoliberalen Schule ein Vorbild nehmen. Zeit hätte die Union jetzt genug, die sie aber lieber damit verpulvert, der Regierung einen zu laxen Umgang mit der Pandemie vorzuwerfen. AÖ

24.01.2022

12:44 | agenda-austria: Ein Viertel zahlt mehr als drei Viertel der Lohnsteuer

Gleiches gilt bei der Geschlechterbetrachtung. Männer verdienen im Schnitt mehr als Frauen und zahlen daher eine höhere Lohnsteuer. Im Zuge der Reform profitieren sie daher auch stärker. Schellhorn dazu: „Statt an einer geschlechtsspezifischen Steuerreform zu schrauben, sollte sich die Politik aber besser über die Ursachen der unterschiedlichen Einkommen Gedanken machen, die zu einem großen Teil auf Mutterschaft und in der weiteren Folge auf Teilzeitbeschäftigung zurückzuführen sind.“

Franz Schellhorn liefert ein Lehrbuchbeispiel dafür, warum Konservative gegenüber (Neo-)Liberalen/Wirtschaftsliberalen etc. häufig sehr negativ eingestellt sind. Ähnlich wie die Sozialisten neigen sehr viele Liberale aller Couleurs dazu, die Familie - ok, ein großbürgerliches oder ländliches Familienidyll, aber immerhin - den (eigenen) Wirtschaftsinteressen zu opfern. Schließlich erhöht bezahlte offizielle Fremdbetreuung das individuelle Einkommen und das BIP, im Unterschied zur unentgeltlich geleisteten Erziehungstätigkeit der Mütter und Väter. AÖ

19.01.2022

19:58 | agenda-austria.at: Oxfam: Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten

Jährlich wartet die NGO Oxfam zu Beginn des Jahres mit Horrorzahlen dazu auf, wie ungerecht die Welt ist. Es ist völlig unbestritten, dass es Verbesserungspotenzial bei der Bekämpfung von Armut sowie bei der Verteilung von Einkommen und Vermögen gibt. So dramatisch, wie von der NGO behauptet, ist die Entwicklung aber nicht. Denn entgegen der jahrelangen Oxfam-Behauptung wird die Welt besser und nicht schlechter. Dennoch gibt es Probleme. Entscheidend wird sein, wie wir diese Probleme lösen wollen.

Dass die Medien Studien von NGOs auch nur irgendwie ernst nehmen - was sich durch die nahezu ausnahmslos unkritische Übernahme der "Studien"ergebnisse zeigt - belegt nur die weltanschauliche Schlagseite dieser Medien. Jeder als Schwurbler diffamierter Impfpflicht- und Maßnahmenkritiker argumentiert seriöser als diese NGOs, die schleichend Rechtsstaat und Demokratie aushöhlen. AÖ

10:14 | mises: Was Sie über die Inflation unbedingt wissen sollten

Das Wort „Inflation“ fällt dieser Tage zwar häufig, aber nicht immer ist ganz klar, was damit eigentlich gemeint ist. Das Wort Inflation stammt vom lateinischen Wort „inflare“ ab, das so viel heißt wie aufblähen, ausweiten. Heutzutage verstehen die Menschen unter Inflation das Ansteigen der Güterpreise im Zeitablauf. Inflation in diesem Sinne bedeutet: Die Güter werden teurer, man muss immer mehr Geld für sie bezahlen. Güterpreisinflation bedeutet, dass man immer weniger Güter für sein Geld bekommt. Inflation steht so gesehen für Kaufkraftschwund des Geldes.

11:19 | Leser-Kommentar
Kurz und bündig - man geht in Mangel, das erzeugt Unbill bis hin zu Hunger und Tod ?

17.01.2022

09:48 | mises: ES GIBT KEINEN DRITTEN WEG! (ANTHONY DE JASAY)

Es ist schwer anzuerkennen, aber durchaus wahr, dass die Sozialwissenschaften fast immer das gleiche Wort „Recht“ verwenden, um zwei radikal unterschiedliche Arten von Beziehungen zwischen Akteuren, Objekten und Handlungen zu bezeichnen. Die politische Philosophie und die Ökonomie, in denen die Rechtediskussion sehr stark zur bevorzugten Diskursform geworden ist, sind besonders nachlässig, wenn es darum geht, darauf zu achten, zu welchem der beiden Tiere sie sprechen.

Dazu passend eine Unterscheidung, die in der englischen Sprache vorgenommen wird und die mit unser Hausphilosoph näher gebracht hat

- Freedom ist die ureigene menschliche Freiheit (westl. Welt : ein Christ ist frei geboren)
Wir sind durch Gott und Tod Jesu auch von Erbsünde – somit auf metaphysischer Ebene von Schuld befreit
Frei sein heißt aber auch eigenverantwortlich sein - Diese Eigenverantwortung gilt es, wieder wahrzunehmen

- Liberties sind erstrittene Rechte
denkt man über herrschende Freiheitsrecht nach sind das herrschende Freiheitsrechte.
Das Recht der Herrschenden bzw. die Rechte die uns die Herrschenden im Augenblick zugestehen
Wenns den Herrschenden passt, wird eine Bedrohung erfunden, die es „leider notwendig macht“, die Liberties, die wir noch haben, im Namen der Gesundheit der Klimarettung etc. abzuschaffen bzw. uns zu nehmen. TB

13:30 | Leser Kommentar
..... diese Aussage halt ich für falsch, weil es eine "schwarz-weiss" -sicht dogmatisiert. Eine demokratische Gesellschaft benötig den Kompromiss. Damit wäre schon mal ein anderer Weg als Kapitalismus, oder Kommunismus gegeben. Wir wir wissen und erkennen müssen, muss auch die demokratie-gesellschaft Grenzen. Grenzen sind eine ganz natürliche Form und Regel für ein Zusammenleben. Ein Zusammenleben in der es keine Regelungen und Grenzen gibt, ähnelt einem Kanibalismus; - halt in einer moderneren Form. Der vom Mises geprägte Weg des sich selbst regulierenden Marktes, gibt es niemals, sonst wäre dieser auch wieder ein Kanibalismus. Eine Gesellschaft gibt sich immer eine Führung. Und eine Führung muss für alle Teilnehmer entscheiden und Regeln erlassen. Damit hebt sich die "freie Marktwirtschaft" auf. Wenn es eine solche gäbe, dann wäre ein Verdrängungswettbewerb da, der zu Monopolen führt und bzw. zu unbegrenzten Größenwachstum führt. Ja, dann haben wir wieder eine Kapital-, bzw. eine Wirtschaftdsdiktaur. Darauf haben die von Mises-Anhänger keine plausible Antwort und Lösung.
von Mises hat viel gute Ansätze, aber die "freiemMarkt-these" ist nicht zu Ende gedacht und nicht praktikabel! Eine Demokratie ist ja auch sowas wie ein dritter Weg. Aber auch dieser braucht andere Regel, - insbesondere das Schuldgeldsystem !!,- um nachhaltig Bestand zu haben.

14.01.2022

10:24 | mises: Wie totalitäre Strukturen in individualistischen Gesellschaften entstehen, und was der moderne Staat damit zu tun hat

Laut Duden bedeutet „Solidarität“ das unbedingte Zusammenhalten mit jemandem aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele. Es kommt vom lateinischen „solidus“, was so viel heißt wie dicht, fest, stark, echt oder völlig. Wenn im Zusammenhang mit der Corona-Krise von Solidarität gesprochen wird, die wir unseren alten und kranken Mitmenschen schuldig sind, nimmt das Wort jedoch eine etwas überraschende Bedeutung an. Das „unbedingte Zusammenhalten“, das von uns gefordert wird, bedeutet nämlich nicht, daß wir dicht und fest beieinanderstehen sollen. Laut Regierung und Medien ist darunter stattdessen etwas anderes zu verstehen:

13.01.2022

10:16 | exxpress: Andreas Tögel: Wenn der Schiedsrichter Partei ergreift - Staatsinterventionen in die Wirtschaft

".... Könnte es vielleicht Ziel der einseitig elektromobilitätsfördernden Politik sein, damit eine entscheidende Etappe auf dem Weg zur Abschaffung motorisierter individueller Freiheit zurückzulegen? Rückte der Traum einer an Orwells Dystopie „1984“ orientierten Nomenklatura vom Ende der individuellen Mobilität der Bürger nicht um ein großes Stück näher, wenn jedermann nur noch mit dem Lastenfahrrad oder in den dann mit Gesichtserkennungssoftware ausgestatteten Massenverkehrsmitteln reisen könnte?

Nein, das ist es natürlich nicht! In Wahrheit ist es den Politeliten doch nur darum zu tun, steigende Meeresspiegel zu verhindern und Eisbären zu retten. Ganz sicher. Und wer etwas anderes behauptet, ist ein Verschwörungstheoretiker und/oder ein paranoider Spinner."

Abgesehen von der grundsätzlich fragwürdigen Tätigkeit (fast hätte ich geschrieben, Arbeit) wohlbestallter, hauptberuflicher Bevormundungsmenschen, geht alles in diese Richtung, Dystrophie. Aber dafür bekommen wir einen grünen Pass, QR-Codes und ein Spritzmittel-Abo. HP

12.01.2022

10:27 | unbesorgt: Psychosen, Hypnosen und volle Faktenckeckerhosen

„Ein Impfstoff wird keinen Ausweg aus der derzeitigen Sackgasse bieten. Denn in Wahrheit ist diese Krise keine Gesundheitskrise, sondern eine tiefgreifende soziale und sogar kulturelle Krise.“

Ein etwas längerer, aber lesenswerter Beitrag über die Hintergründe des herrschenden Wahns (durchaus im Jasper´schen Sinne seiner diagnostischen Trias:

  • der Patient zeigt eine außergewöhnliche Überzeugung und eine subjektive Gewissheit,

  • die Urteile sind unbeeinflussbar

  • und haben einen unmöglichen Inhalt. HP

11.01.2022

14:00 | Systemfrage:  Psychopathen und Machtpositionen

Trotz des wachsenden Interesses an der Wissenschaft und Psychologie narzisstischer Soziopathen und Psychopathen scheint es, als ob die heutige Gesellschaft aus den Augen verloren hat, wie diese Menschen das Kerngefüge einer Zivilisation oder Nation sabotieren können. Es ist sehr einfach, sich auf kollektivistische Ideologien als Quelle unserer Probleme zu konzentrieren und zu vergessen, dass diese Ideologien nicht in einem Vakuum funktionieren; sie können nicht von sich aus Schaden anrichten, sondern brauchen psychopathische Menschen, die sie lenken, um echten Schaden anzurichten.

16:50 | Leser-Kommentar
Für mich witzlos - es geht im Kern immer um erlauben und akzeptieren, des Massenbewusstseins. Spielt das mit, haben Ideologien und die darin agierenden psychopathische Menschen, wenn sie ganz oben auf Hühnerleiter stehen. Erst mal gewonnen. Und das hat damit zu tun, wieviele Menschen für sich eine Selbsbewusstheit für sich leben. Und mehr noch, diese auch im Aussen auszudrücken.

Denn wenn das nicht tut, fügt man sich "namenlos" in den Schwarm ein. Doch so lange, sich der Glaube hält, wir hätten eine Pandemie welche für das Volk/ Kollektiv, von diesem höher als das normale Lebensrisiko eingeschätzt wird, wird sich nur langsam was ändern. Weil die inzwischen offfen Nebenwirkungen, nach wie vor negniert werden. Unter anderen, es erwischt immer den andere, nur mich selber nicht.

Diese Unbewusstheit, hängt auch daran, weil man darüber nicht nachdenken will. Sich einen Glauben hingibt, der sich im Aussen so nicht zeigt. Dann ist eben so, das ist wie es ist. Weil die Masse eben die "momentane Realität" erschafft. Die dunklen Kräfte erschaffen einen eigentlich nicht fassbaren Feind, gegen man sich angeblich retten kann, wenn man sich impfen lässt.

Wir fliegen noch sehr tief. Hörst den Kanonendonner - Nein, ich halte das für ein fernes Gewitter, das ist mein Glaube...Was heissst das - nicht Fakten usw. erschaffen massgebend die Realität, sondern was die Mehrheit der Masse glaubt. Und solange sie nicht kapieren, das der eigentliche Feind, nicht das Virus ist, sondern die Spritze, was soll man dann machen, ausser das man über agieren hofft, das ein Aufwachen beginnt und das Aufwachen auch als Ausdruck im Aussen manifestiert ?

10.01.2022

18:50 | Rob Moore: David Icke EXPOSES The Cult Who Control The World

Wer kontrolliert wirklich die Welt? Es gibt viele Theorien darüber, wer oder was die Welt kontrolliert. In diesem schockierenden, seltenen Interview debattieren Rob & David darüber, wer das Geld, die Regierungen & die Welt kontrolliert.

Die US-Korrespondentin
David Icke: Wer kontrolliert die Welt? Leider auf englisch

13:24 | fazit - das wirtschaftsblog: Die Gentrifizierung des Fußball

Reiche Mannschaften gewinnen immer häufiger, der Sport wird langweilig. Womöglich kann ein bisschen Sozialismus helfen.

Meines Erachtens liegt der Hauptgrund in der Etablierung der Champions League, die den nationalen Spitzenteams aufgrund der sicheren Plätze in der Gruppenphase nahezu garantierte Zusatzeinnahmen in mehrfacher Millionenhöhe garantiert. Außerdem ist es selbst bei Kleingruppen, die den Aufstieg im Ligaodus ausspielen, viel wahrscheinlicher, dass sich der Favorit durchsetzt als bei Cupspielen mit einem Spiel, maximal mit Hin- und Rückspiel. Die höhere finanzielle Planungssicherheit war ja auch der Hauptgrund für die Ersetzung der alten Cupbewerbe durch ein (Teil-)Ligaformat. Würden wir wieder zur alten Aufteilung zurückkehren - Meistercup nur mit Meistern, Cupsiegerbewerb, sowie UEFA-Cup - würde die finanzielle Abgehobenheit der Topclubs schwinden. Insofern braucht es weniger Sozialismus in Form exklusiver Gruppenspiele im Ligaformat - die auch mittlerweile todlangweilig geworden sind - und mehr Wettbewerb. AÖ

08.01.2022

08:20 | RT:  Die zweite progressive Welle Lateinamerikas

Die Welt befindet sich in einem strukturellen politisch-ökonomischen Wandel. Der alte, durch die Globalisierung gekennzeichnete Konsens der freien Märkte, der Sparmaßnahmen und der Privatisierungen, der die Weltgesellschaft 30 Jahre lang geblendet hat, sieht heute müde aus und lässt den Optimismus für die Zukunft vermissen.

Die Leseratte
Ganz interessante Analyse zu dem, was seit Beginn dieses Jahrhunderts in Südamerika politisch geschehen ist. Leider sind sie jetzt auch an einem Punkt angelangt, wo neue Entscheidungen getroffen werden müssten, aber nicht werden. Insofern ist der Zukunftsausblick (auch ohne Great Reset) nicht optimistisch.

07.01.2022

09:51 | mises: Austrian Economics – die menschliche Ökonomie

".... Anders ausgedrückt, der Wert ist nichts, was dem Gut anhaftet. Auch wenn sehr viel Arbeit notwendig war, um ein Gut herzustellen, kann dessen Wert gering sein. Güter, ohne die wir nicht überleben können, sind nicht „automatisch“ wertvoller als andere Güter. Hohe Preise für Diamanten oder geringe für Wasser verdeutlichen diesen Fakt."

10:20 I Leserkommentar
Langsam mache ich mir Sorgen, solche Beiträge sind schon Nobelpreiseverdächtig ? Zunächst mal, wird Angebot und Nachfrage nicht in diese weise Feststellung einbezogen. Ohne Diamanten kann man überleben. Ohne Wasser, ist sehr kurzfristig game over..
Dann haben wir noch den Umstand, wenn Wasser für die Mehrheit nicht mehr erschwinglich, was passiert dann ? Oder soll das heisssen wenn Sie kein Wasser haben, sollen sie doch Whiskey trinken usw. Und was heisst automatisch, alles hat seinen Grund. Wenn der Bäcker kein Wasser hat, bzw. durch diese extenzielle Zutat, das Brot dann soviel kosten würde, das sich nur noch die welche gleicher sind leisten können, was passiert dann. Banales fast sinnfreie Gerede um dadurch anzuzeigen, das Mises höcht anspruchsvolle Fachleute sind ?

10:53 I Leserkommentar
Werter Leser, ... erst einmal volle Zustimmung von mir. Jedem Gut haftet ein Preis an! Das sind die Herstellungskosten, denn werden diese nicht erzielt, wird das Produkt nicht hergestellt. Der am Markt erzielbare Preis besteht dann aus Herstellungskosten + Angebot und Nachfrage. Das gilt für Wasser und wie für Diamanten.

03.01.2022

12:30 | faz.net: Grenzen der Staatsverschuldung

Staatsschulden sind kein Problem, wenn die Zinsen nur niedrig genug sind? Von wegen. Anmerkungen zu Olivier Blanchards neuen Thesen zur Begründung expansiver Finanzpolitik.

Eine Änderung der Maastricht-Kriterien weg von der Schuldenquote hin zum von den Kapitalmarktzinsen abhängigen Zinsendienst kann man durchaus diskutieren, aber nur, wenn nicht nur der aktuelle Zinsendienst zur Beurteilung herangezogen wird, sondern auch der künftige. Sonst ist das in Zeiten der - vorübergehenden - finanziellen Repression nahezu ein Freibrief für exzessive Schuldenaufnahme. Wie sehr ein Fokus auf die kürzestfristige Gegenwart die Beurteilung beeinträchtigt, zeigen die Berechnungen der CBO für die US-amerikanischen Bundesschulden. Aktuell beträgt der Zinsendienst rund 1,4% des BIP. Bis 2051 würde dieser in einem günstigen Zinsszenario auf über 8% ansteigen, bei einem ungünstigeren, sprich stärkeren Anstieg sogar auf rund 15%. AÖ

16:00 | Leser-Kommentar
Fragen über Fragen: Wohin fließen diese Zinsen (Begünstigte)? Wohin fließen dann die Zinserträge wieder, also was kaufen die Begünstigten davon? Wie könnte eine Neutralisation der Zinsen + Aufschuldung geschehen? (Erläuterung: Die Zinsmechanik sollen ja Risiken abdecken, eine Spareinlage generiert geringe Zinsen, da geringes Risiko, ein Einzelkredit hat ein höheres Risiko und bringt mehr Zinsen. Von der Differenz lebt der Bänker. Beide Geldmengen wachsen durch die Zinsen und durch die Rückzahlungen - Einlagen und Kredite, was auch durch einen Kreditausfall nur schwach ausgebremst wird, da das Geld ja im Umlauf oder auf einem anderen Konto ist, nur die Zinsen fallen nicht an und es auch keinen Verdopplung gibt - Geld aus dem Kredit + Geld für den Kredit.)

Neutralisieren könnte man diese logarithmische Geldmengenausweitung durch eine Inflationierung, also durch eine Verteuerung und den Lohnausgleich. Bisher haben wir nur eine Verteuerung ohne jeglichen Lohnausgleich, eher eine stetige Lohnminderung und so kann man keineswegs von einer Inflation sprechen.

In den USA sprechen wir beim BIP vor allem auch von der Finanzindustrie und so bekommen meine Fragen von oben eine ganz neue Bedeutung. Dazu muss ich noch kurz auf meinen Kommentar in Gesellschaft im Niedergang verweisen, damit sich dem Leser die Tragweite dieser Dynamik klar wird. Da wir keine Inflation haben, sondern eine Teuerung mit Lohnsenkung,
stehen wir vor einer beispiellosen Verelendung, welche die Sozialindustrie extrem befeuern wird. Man muss sich vor Augen halten, die 1,4% BIP sind nur von einem Kreditnehmer und in diesem BIP sind schon Zinserträge drin!

Die Zwangsanleihen oder der Lastenausgleich bildet genau dieses Szenario ab - Massenverelendung und man holt sich noch etwas wo es was zu holen gibt, damit man weiterhin Schulden aufnehmen kann. Dieses Gesetz zum Lastenausgleich hat nur eine Funktion bis jetzt, man stellt als Schuldner(Staatsverwaltung) neue Sicherheiten bereit. Das Risiko eines Kreditausfalls wird verringert durch den gesetzlich möglichen Zugriff auf das Privatvermögen. Dieses Gesetz ist wieder ein Kaninchen aus dem Zauberhut, um das Unvermeidliche hinauszuzögern.

Mein Rat aus Erfahrung: man muss das immaterielle Vermögen weiterhin stark ausbauen und das materielle Vermögen verschleiern. Jede Möglichkeit zur Weiterbildung also nutzen und in unscheinbar Werthaltiges gehen.