21.02.2018

08:05 | mises:  Die Spielregeln der Goldwährung

Wenn es immer nur “Inflation” oder “Deflation” wären, durch welche die Preise im Durchschnitt erhöht oder gesenkt werden, dann wäre die Forderung nach Stabilisierung des Preisdurchschnitts berechtigt. In Wirklichkeit sind aber die Preisänderungen nicht nur von seiten des Geldes, sondern auch von der Warenseite her bedingt, und in der Praxis kann man nicht entscheiden, wo die Änderung ihren Ausgang genommen hat. Wenn beispielsweise dank technischer Fortschritte oder dank der Ergiebigkeit der Natur die Produktion verbilligt wird, so sinkt das Preisniveau, ohne daß eine “Deflation” vorliegt.

19.02.2018

08:36 | mises: Über die Wirkungskraft ökonomischer Theorien

Vor vielen Jahren, noch als junger Student, wurde mir folgender Scherz erzählt: Es ist zur Zeit des Eisernen Vorhangs in Moskau. Eine Militärparade wird abgehalten. Infanterie, Panzerwaffen, Raketengeschütze und vieles mehr werden dem versammelten Publikum vorgeführt.Plötzlich erscheint inmitten der Aufmarschierenden eine Gruppe von Männern, unbewaffnet, in graue Herrenanzüge gekleidet. Der Gast aus dem Westen, der neben dem obersten russischen General auf der Zuschauerbühne steht, fragt: „Und welche Funktion haben diese Herren?“ Da entgegnet ihm der General stolz: „Das ist unsere gefährlichste Waffe: das sind unsere Volkswirte!“

Der (propagandistische) Ökonom als "weapon of mass destruction", dagegen schwächelt jede Atomrakete. Die einzige Waffe die da mithalten kann, sind wohl die Geldfälscher... Gelddrucker aus den Nationalbanken! Im symbiotischen Zusammenspiel sind diese beiden Waffensysteme unschlagbar! TB

16.02.2018

09:40 | matrixhacker: Verlassene Vasallen

... Das DDR-1.0-Regime hatte Ceauşescu 1988 noch den Karl-Marx-Orden umgehängt, das DDR-2.0-Regime hängt Macron 2018 den Karlspreis um. Hier klammern sich verzweifelte Geschichtsverlierer aneinander und behängen sich mit den letzten ideologisch aufgeladenen Preziosen aus dem Altbestand. Stimmt die Analogie, dann werden 2019 die Völker die verbliebenen internationalsozialistischen Völkerverweser hinwegfegen.Vielen Dank für die Zeilen Roland, 1789, 1889, 1919, 1949, 1989 und nun 2019...das hätte was und wird auch langsam Zeit. Bereits 2018 wird, wie einst 1988 einige "Erschütterungen" bringen und wie damals, das dann folgende Jahr eindrucksvoll ankündigen.

Mein Vater hat mich immer schon gewarnt: "des Lem besteht immer aus Wiederholungen" ! Recht hatte er - wie fast immer! TB

11:41 l Leser-Kommentar
Wenn ich diese Zeilen lese, frage ich mich wirklich, ob das Weltnetz denn wirklich eine Informationsquelle und ein Lernplus für die Menschen ist.
Wieviele Menschen müssen denn noch sterben, damit man versteht, dass diese „Revolutionen“ gesteuert und eingeplant wurden, damit wir uns immer weiter von der natürlichen Ordnung entfernen.
Diese Planer reißen die Macht an sich über uns, unsere Werte, unsere Freiheit und unsere Gesellschaft und es gibt einige, die das bejubeln.
Der Antichrist kommt. Er spricht so viel dafür

15.02.2018

13:06 | SZ:  "Die liberale Demokratie zerfällt gerade"

Und zwar auch in Deutschland, glaubt Yascha Mounk. Der Harvard-Politikwissenschaftler macht sich gewaltige Sorgen, sagt aber: Noch ist das System reformierbar. Zum Beispiel durch einen neuen Nationalismus.

... wo bitte haben wir in Europa ein liberale Demokratie, in dem eine Regierung nicht gewählt wurde, die Meinung nur von einer durchgeknallten Minderheit zählt und Frauen sich auf den Straßen fürchten müssen? Wo ist hier eine Demokratie und noch dazu Liberal? Wenn Kinder im Kindergarten die verschiedenen Möglichkeiten von Sex gepredigt wird, mit dem sie a.) nichts anzufangen wissen und b.) davon traumatisiert werden. Nur zur geistigen Befriedigung kranker Gehirne. TS

14.02.2018

08:31 | mises:  Roland Baader: Ein Leben für die Freiheit

"Liberalismus ist keine Religion, keine Weltanschauung, keine Sonderinteressen-Partei. Liberalismus ist einfach die Lehre von der friedlichen Entwicklung der Menschen in einer freien Gesellschaft.“

Diese Sätze stammen aus der Feder des großen, vor sechs Jahren verstorbenen Freiheitsautoren Roland Baader – er würde heute seinen 78. Geburtstag feiern. Er trifft damit den Kern des Liberalismus. Anders als Kommunisten oder Sozialisten, die stets davon träumen, den „Neuen Menschen“ zu schaffen, akzeptiert der Liberale die Menschen so, wie sie sind.

07.02.2018

09:05 | mises: Im Zeitalter des Kapitalkonsums

Ist in der aktuellen politischen Debatte von Kapital die Rede, wird dieser Begriff stets sehr eindimensional verstanden: Ob es sich nun um die Kapitalanlage eines sparenden Bürgers, die Frage der Kapitalreserven von Vorsorgekassen, das Startkapital eines Jungunternehmers oder die Kapitalgewinnsteuer auf Anlagen handelt – Kapital wird in all diesen Fällen mit Geld gleichgesetzt.

05.02.2018

08:45 | mises: Haiti braucht Kapitalismus

Haiti sollte sofort damit aufhören, Land von Menschen zu konfiszieren, um die Leistung der Wirtschaft zu steigern. Im August 2013 trafen Männer mit Bulldozern in Tru-du-Nord, Haiti, ein, um Land zu konfiszieren – zur Verwirklichung der Wirtschaftswachstumsvision ihrer Regierung in diesem Teil des Landes, nämlich dem Anbau von Biobananen. Die Haitianer waren entsetzt und wussten nicht, wie ihnen geschah. Ihnen wurde nicht die Zeit gegeben, vorher noch ihre Felder abzuernten oder ihr Vieh in Sicherheit zu bringen. Familien wurden von ihrem Land vertrieben, und die örtliche Wirtschaft wurde komplett auf den Kopf gestellt – oder, genauer gesagt, auf zentral geplanten Biobananenanbau umgestellt.

04.02.2018

09:01 | nzz: Kolonialismus ist keine Schwarz-Weiss-Geschichte

Links wie rechts grassiert die Kolonial-Nostalgie. Unverbesserliche «Kalte Krieger» und abgehängte Marxisten bleiben lieber in ihren alten Schemen verhaftet, anstatt sich den neuen Realitäten zu stellen: Die einst beherrschten Länder sind heute unabhängig – und damit auch verantwortlich für ihre Taten.

01.02.2018

12:10 | fassadenkratzer:  Der geraubte Gewinn als Grundlage des Reichtums und der globalen kapitalistischen Herrschaft

Das hier schon in mehreren Artikeln behandelte Problem, dass im kapitalistischen Wirtschaftssystem der Gewinn allein den Eigentümern des Unternehmenskapitals in die privaten Taschen fließt, soll noch einmal zentral thematisiert werden, da dieser Gewinn die Grundlage des Reichtums und der Macht der in Wahrheit Herrschenden bildet. Dies wird, wie ich meine, von zu wenigen in seiner Bedeutung durchschaut. Das Eigentum am Unternehmenskapital – sei es das des Unternehmers selbst oder in Aktiengesellschaften das der Aktionäre – setzt sich in kaum hinterfragter Selbstverständlichkeit geradewegs in das Gewinnkapital fort. Diese einsackende Gewohnheit entspringt dem aus dem römischen Recht stammenden Privateigentum, das generell eine unbegrenzte Verfügungsmacht über die Sache und deren materielle Erträge verleiht.

Leser Kommentar:
Niemand kann bestreiten, dass der Abfluss des Unternehmens-Gewinnes in die Taschen der Eigentümer die zentrale Quelle für den Reichtum weniger ist. Dieser Reichtum wiederum bildet die Grundlage weiterer wirtschaftlicher Macht, die auf die politische Macht übergreift und diese weitgehend dominiert.
Die Arbeitnehmer hingegen, ohne deren Arbeit der Gewinn überhaupt nicht zustande kommen könnte, werden als "Abhängig-Beschäftigte" überwiegend mit Niedriglöhnen abgespeist.
Diese Verhältnisse erzeugen die jährlich beschriebene Schere zwischen Arm und Reich, die immer weiter auseinandergeht.

Der folgende Artikel befasst sich mit dieser zentralen Quelle des Reichstums und dessen gravierenden globalen Folgen. Wenn man die soziale Frage und Machtmonopole lösen will, kann man an diesem Problem nicht vorbeigehen. Es wäre hilfreich, wenn Sie ihn in ihrem Forum zur Diskussion stellen würden.

16:22 | el presidente 
Was hier gefordert wird ist nichts anderes als Kommunismus light. Bestenfalls funktioniert das in einer sozialromantischen Utopie. Zudem werden sehr viele Begriffe (absichtlich?) komplett verdreht.

Ein paar Ausschnitte aus dem Artikel und meine Meinung dazu. Ich bemühe mich auch diese nicht aus dem Kontext gerissen zu präsentieren:

Alleine die Überschrift ist schon übel:

"Der geraubte Gewinn"

Bestenfalls ist der Gewinn gestohlen, aber sicher nicht geraubt. Um den Rahmen meines Kommentars nicht zu sprengen bitte ein Wörterbuch bemühen. Doch selbst der Begriff gestohlen ist aus meiner Sicht eine grobe Verdrehung der Tatsachen. Warum führe ich weiter unten aus.

Weiteres Zitat des Artikels:
"Der Gewinn ist, wie jedermann einsehen kann, ja auch nicht das alleinige Verdienst des Unternehmers, erst recht nicht von im Unternehmen überhaupt nicht tätigen Aktienbesitzern. Der Gewinn kann nur mit allen Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet werden. Es ist daher im tiefsten Sinne entwürdigend, wenn die Mitarbeiter betriebswirtschaftlich als niedrig zu haltender Kostenfaktor behandelt, also vielfach wie Sklaven mit Niedrigstlöhnen abgespeist werden. Sie haben im Grunde genauso wie der Unternehmer Anspruch auf ein angemessenes Einkommen aus dem Ertrag des Betriebes, der nur durch ihre volle Mitarbeit erwirtschaftet werden kann."

Also eigentlich ist der Gewinn sehr wohl alleinige Leistung des Unternehmers, alleine aus dem Umstand, dass Gewinn sich ja aus Einnahmen minus Ausgaben ergibt. Diese hat der Unternehmer im Überblick und zu verantworten. Ab einer gewissen größe des Unternehmens kann das allerdings natürlich nicht mehr von einem alleine gestemmt werden.

Zudem wäre es ohne dem Kapital des Unternehmers ja überhaupt nie zu der Unternehmung gekommen, der Gewinn ist also die Belohnung für das Risiko welches der Unternehmer mit der Gründung eingegangen ist.

Natürlich haben die Arbeitnehmer Anspruch auf einen Teil des chashflows (ich benutze hier bewusst NICHT den Begriff Gewinn), den bekommen sie ja auch in der Form eines Gehalts ausgezahlt.
Wenn den Angestellten der Betrag zu niedrig ist, dann haben sie halt schlecht verhandelt. Das ist dann aber sicher kein Raub oder gar Diebstahl, es zwingt sie ja keiner für den Unternehmer zu arbeiten. Sie können sich eine andere Stelle suchen, oder noch besser sie werden selbst unternehmerisch tätig.
Dafür müsste man aber zunächst mal auf Konsum verzichten und sich ein Kapital ansparen, zudem hätte man ja auch das große Risiko einer Pleite. Als Angestellter bekommt man also zwangsläufig immer weniger ausgezahlt als ein Unternehmer, das Risiko eines scheiterns ist ja auch wesentlich geringer.

Nimmt man diese Anreize weg, wer würde noch irgendwas riskieren? Da stelle ich mich dann einfach irgendwo als Reinigungskraft hin und sage, dass ohne mein glorreiches Bodenschruppen der ganze Betrieb vor die Hunde geht, deshalb will ich jetzt entsprechend x% vom Gewinn haben. Ja gehts noch?
Kein Risiko und voll absahnen wollen, ja klar. Das funktioniert sicher toll wenn alle das so machen.

Ein Absatz noch:

"Die Abzweigung des Gewinnes in die privaten Taschen der Eigentümer ist in Wirklichkeit die Aneignung von immensen permanent fließenden leistungslosen Einkommen"

Der Gewinn ist eben NICHT leistungslos, die Investoren geben einen Teil Ihres Kapitals, der ja im Prinzip nix anderes darstellt als Konsumverzicht, man könnte sich ja auch ein neues Auto kaufen. Dieses Kapital wird dann in dem Unternehmen verwendet und wenn man Pech hat und die Dinge laufen nicht so gut, dann ist das Investment flöten gegangen.
Die Leistung ist also das Risiko welches man eingeht und der Konsumverzicht an sich ist auch eine Leistung.

Ein anderes Thema wäre jedoch, dass dieses an sich recht schöne und gerechte System von einem FIAT Geldsystem unterwandert wird und damit ergeben sich natürlich recht unschöne Entwicklungen. Das hat aber nichts und zwar absolut überhaupt nichts mit Kapitalismus oder "bösen Unternehmern" welche sich Lohnsklaven halten zu tun.

Kurzum, was hier gefordert wird ist nichts anderes als der Versuch einer verdrehung von Naturgesetzen. Das geht, aber halt nur sehr kurzfristig und endet IMMER in unglaublich viel Leid aller Beteiligten.

 

10:03 | deutschland-pranger:  Staat oder nicht Staat?

Immer wieder beobachte ich, dass selbst bei sonst gut informierten Leuten in gewissen Fragen der tiefere Durchblick fehlt. Gerade beim Thema BRD und Staat wird teils heftig über Dinge gestritten, die offensichtlich nicht vollumfänglich verstanden werden. Vielfach liegt das an einer gewollten Desinformation, häufig auch an einer Fehlinterpretation vermeintlicher Fakten oder einfach, weil das nötige Hintergrundwissen fehlt. Dabei können manche Fragen leicht aus dem Grundgesetz oder über andere gut recherchierbare Quellen verstanden werden. Köbler´s juristisches Wörterbuch zeigt dem interessierten Leser deutliche Wege zur Lösung auf. Und selbst die deutsche Sprache kann bereits zur Lösung beitragen. Sie muss nur so verstanden werden, wie sie ist. Präzise beschreibend und immer genau auf den Punkt gebracht.