01.12.2022

12:14 | Der Pragmaticus: Gibt es den legitimen Tyrannenmord?

Russlands Angriff wirft die Welt in vielerlei Hinsicht zurück: Zu Debatten rund um das Recht des Stärkeren, in der Krieg eine bloße „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ ist, um es mit Clausewitz‘ berühmtem Zitat auszudrücken. Und eben auch zu alten Debatten rund um den Tyrannenmord. Für die es mittlerweile rechtlich relativ eindeutige Antworten gibt. Aber das Recht hat nicht immer das letzte Wort.

Wieso eigentlich erst seit Russlands Angriff? Es gab genügend völkerrechtswidrige Angriffe in den vergangenen Jahren, in denen merkwürdigerweise die den völkerrechtswidrigen Angriff befehlenden Politiker nie in den Verdacht gerieten, Tyrannen zu sein. Eher hat man den vermeintlichen Tyrannenstatus des Staatsoberhauptes zum Anlaß genommen, das Land anzugreifen. Und die rechtliche Lage hinsichtlich Russlands Intervention in der Ukraine ist nun einmal auch deutlich komplizierter, als es die wertewestliche Propaganda in ihrer den Rechtsstaat untergrabenden Einfältigkeit behauptet. AÖ

10:44 | exxpress: Andreas Tögel: Was eine funktionierende Wirtschaft braucht - Energie und Frieden

Jede Organisation wird früher oder später mit Herausforderungen konfrontiert, auf die sie zu reagieren hat. Korrekturen und Anpassungen sind dann unumgänglich. Doch die Resilienz jedes Systems kennt Grenzen: Wenn die Bedrohungen zu groß oder zur selben Zeit zu zahlreich werden, kann es zu einem Kollaps kommen, meint eXXpress-Kolumnist Andreas Tögel.

Was kennen unsere Politiker: Streit; von Energie, Frieden und Wirtschaft haben sie keine Ahnung! HP

13:37 | Der Ostfriese
Werter HP, so darf man das nicht sehen! Wirtschaft kennen sie als einen Ort, wo es Speisen und Alkohol gibt, Frieden kennen sie aus ihren Wahlprospekten, oder glauben es zumindest darin einmal gelesen zu haben. Energie kommt doch aus diesen kleinen Riegeln, die man sich von Zeit zu Zeit in den Mund schiebt (einige Politiker(innen) scheinen sich, wenn man sich deren Aussehen betrachtet, wohl in erster Linie davon zu ernähren) . ;-)
Aber mal im Ernst, wie funktioniert der Aufstieg in einer Partei? - und was sind die dafür erforderlichen Fähigkeiten? Gehört Kompetenz in irgendwelchen für die Gesamtheit nützlichen Wissensrichtungen dazu? Warum mit Nebensächlichkeiten aufhalten? Man muß sich gut „verkaufen“ können, möglichst einen Meistergrad in Intriganz erworben haben, wissen, wie man hinterrücks Konkurrenten ersticht… Für wirklich höhere Posten sollte man sich - oder zumindest seine Seele - verkaufen…
Herr Tögel verwechselt Ursache mit Wirkung. Die Covid-„Pandemie“-Veranstaltung hatte nie das Ziel, einen Virus dieser Art zu bekämpfen oder zu besiegen. „Covid“ war zu jedem Zeitpunkt nur Mittel zum Zweck, die Restriktionen zu testen und zu etablieren, sowie die Menschen zu verängstigen und zum „Schuß“ zu verleiten. Auch der Ukrainekrieg diente nur als Rechtfertigung der beabsichtigten Maßnahmen gegenüber dem „Pöbel“. Warum vertauscht der Autor Ursache und Wirkung? „Schiff ahoi!“ oder nur fehlende Fähigkeit etwas tiefer zu graben? Zumindest stellt er die Frage, ob die diese Politik aus Ignoranz oder Absicht Deutschland gegen die Wand fährt - eigentlich obsolet, da der Kurs in dem Moment wo die Folgen offen zu Tage treten, hätte korrigieren können (sollte man in seinem Alter wissen!). Warum dieses „herumgeeiere“? 

22.11.2022

12:30 | Der Pragmaticus: Katar kauft sich den Westen

Ob die Fußball-WM dem Image schadet oder nicht, ist fast egal: Katar kauft sich Macht und Einfluss ganz einfach. Die Öl- und Gas-Milliarden fließen in Medien, Rüstung und Immobilien im Westen.

Nona, denn ein Staat mit einem Handelsbilanzüberschuss muss diesen irgendwie veranlagen. Variante 1) läuft über die Dienstleistungsbilanz, d.h. man macht bspw. Urlaub im Ausland; Variante 2) läuft über die Kapital(verkehrs)bilanz, d.h. es werden ausländische Unternehmen erworben. Wer das nicht will, darf mit dem Land keinen Handel treiben. Würde man den Kauf unterbinden, würde man den Verkäufer im Grunde bestehlen. AÖ

21.11.2022

12:44 | science(!).orf.at: Geburtsschmerzen einer postnationalen Welt

Spätestens der Angriff Russlands gegen die Ukraine hat gezeigt: Die Idee einer friedlichen, postnationalen Welt ist noch fern. Dennoch bewegen wir uns in diese Richtung, ist der Philosoph Luca Maria Scarantino überzeugt. Manche Nationen leiden aber noch an den Geburtsschmerzen dieser Welt – dem begonnenen Bedeutungsverlust.

Si tacuisses, philosophus mansisses! - Selten einen derartigen Schwachsinn gelesen. Russland als Nationalstaat zu bezeichnen, zeugt von völliger Unkenntnis der staatsrechlichten Realität - "Russland" ist in Wahrheit die "Russländische Föderation", von der Russland ein Teil ist - und dem Wesen des Nationalstaats des 19. Jahrhunderts, um nur ein Beispiel zu nennen. Und wenn Scarantino es als eine Aufgabe der gegenwärtigen Philosophie sieht, "eine neue politische Doktrin zu erschaffen", dann hat er das Wesen der Philosophie - die Liebe zur Wahrheit/Weisheit - nicht begriffen. Sich den Mächtigen andienen, dass haben zwar viele Philosphen getan, aber dann waren sie nur mehr Philosophen dem Namen nach. AÖ

09:37 | mises: Wie Galileo Galilei einen Inflationstheoretiker in die Irre führte und von Gottfried Haberler korrigiert wurde

Galileis Streit drehte sich sinngemäß um folgendes Problem: Ein Pferd habe einen handelsüblichen Preis von 100 Kronen. Eine bestimmte Person schätzt den Preis des Pferdes aber auf 1.000 Kronen. Eine andere Person schätzt ihn auf lediglich 10 Kronen. Welche Schätzung ist weniger fehlerhaft?
Es ist vielleicht nicht unmittelbar ersichtlich, warum diese Frage mit der Messung von Preisdurchschnitten und Inflation zu tun hat. Man kann sie aber einfach umformulieren, damit der Zusammenhang deutlicher wird: Wie groß müsste der handelsübliche Preis des Pferdes sein, damit beide Schätzungen gleich falsch sind? Mit anderen Worten: Wie hoch müsste der handelsübliche Preis des Pferdes sein, damit die beiden Schätzungen im Durchschnitt richtig sind.

Fast täglich muss ich Mut zur Lücke beweisen. Kannte diese Geschichte leider bis dato noch nicht, lege sie aber jedem ans Herz, der sich für den "Wert von Dingen" interessiert! TB

10:48 | Silverado
Ein alter Mathematiklehrer trifft seinen miserabelsten Schüler, der inzwischen durch Handel steinreich geworden ist.
Sag amal, Meyer, wie hast ausgerechnet du es geschafft, mit Handel reich zu werden, wo du doch nie was vom Rechnen verstanden hast?
Nana Herr Lehrer, so ist es auch wieder nicht. Ich kaufe die Waren um 10€, verkaufe sie um 100€, und mit den 10% Aufschlag komme ich eben gut zurecht.

16:48 | Dipl.-Ing.
Falsch, lieber Castelli … das ist gar nicht ausgeschlossen … so eine Mähre hatte ich auch mal gehabt … um sie endlich los zu haben, habe ich dem Abnehmer („Käufer“) noch zusätzlich zum Ackergaul 800 Kronen gegeben .. Hauptsache das lahme Hüttehot war weg!

17:12 | Leserkommentar zum Dipl.-Ing.
Genau werter Dipl.-Ing. Wie kommt überhaupt auf den Gedanken, das an Handeln irgendwas falsch sei? Wir haben zwei Parteien, die eine will was verkaufen, die andere etwas kaufen. Man besieht also als Käufer zu Objekt das man haben will. Und bietet einen Preis um es zu bekommen. Der Verkäufer kann darauf eingehen oder nicht. Ein Pferd ist zudem ein Lebendes Objekt. Und kann man nur durch Augenschein im gewärtigen Jetzt eingeschätzt werden, wie dessen Qualitätszustand ist. So sagt ein Durchschnittspreis überhaupt nichst aus. Ausser man will die Katze im Sack kaufen ? Zudem gibt es noch viele andere Möglichkeiten, weshalb man ein Pferd will. Da ein Pferd kein Seifenstück ist, das relativ gleich und in der Qualitätsstufe einen Druchschnittspreis hat. Wenn ich aber schnell Seife brauche, und der Anbieter kann sofort liefern. Versuche ich dann unter Durchschnittspreis den Zuschlag zu bekommen, oder biete ich höher? An solchen Gedankenkonstrukten sieht man, wie Übel es um uns steht?

16.11.2022

07:58 | wirtschaftsdienst: Inflation ist kein wirksames Heilmittel gegen eine hohe Staatsschuldenquote

Weltweit sind die Volkswirtschaften mit hohen Preissteigerungen konfrontiert. Unter anderem beeinflusst die Inflation den Staatshaushalt sowie die Tragfähigkeit der öffentlichen Schulden. Wie und in welchem Ausmaß wird die Staatsschuldenquote durch die höhere Inflationsrate beeinflusst? Es wird gezeigt, dass eine hohe Inflation kein Heilmittel gegen eine hohe Staatsschuldenquote ist.

Diese Entschuldung funktioniert nur, wenn die Inflation plötzlich und unerwartet über die Gesellschaft hereinbricht, die Inflationsprämie auf die (Staats-)Schulden durch ein aktives Mitwirken der Zentralbanken gedeckelt wird und/oder wenn die Staatsausgaben nicht inflationsindexiert sind, entweder gesetzlich oder realpolitisch. Nur dann gelingt eine (Teil-)Entschuldung auf Kosten der Gläubiger und Nettotransferempfänger. AÖ

15.11.2022

08:30 | Leser Beitrag zum Begriff Anarchie

Im Folgenden mein Beitrag zu der sehr interessanten Diskussion, die sich im Bereich "Theorien und Konzepte" entsponnen hat.

Über das Missverständnis, Anarchie als Regellosigkeit aufzufassen, wurde in der Diskussion ja schon Einiges gesagt. Ergänzen ließe sich noch, dass viele „Linke“ mit dem Begriff "Anarchie" eine gewisse Zügellosigkeit verbinden – quasi einen Dispens davon, sich in der persönlichen Selbstdisziplin üben zu müssen. Das „Anarcho“-sein bietet für innerlich schwache Menschen die perfekte Entschuldigung dafür, die eigenen niederen Triebe ohne große Rücksichtnahme auf andere ausleben zu können. Dass diese Leute umgekehrt aber auf die Toleranz, die Gutmütigkeit und/oder das Wegsehen ihrer Mitmenschen angewiesen sind, entgeht ihnen meistens. Sie sind in diesem Sinne Parasiten einer Empathie, die eine gesunde Gesellschaft normalerweise Kleinkindern oder geistig Minderbemittelten entgegenbringen würde.

In dieser Rolle werden sie seitens der Herrschenden jedoch gerne instrumentalisiert, um die Gesellschaft weiter zu fragmentieren. Hier sitzen „Linke“ erneut einem (doppelten!) Missverständnis auf: Zum Einen verwechseln sie den Schutz, den sie mitunter durch staatliche Akteure erhalten, mit einem vermeintlich „ihre“ Sache stützenden gesellschaftlichem Konsens, was sie in ihrer Realitätsverleugnung noch gefestigter werden lässt.

Zum Anderen erkennen sie nicht, dass sie durch ihre Aktionen, die sie doch eigentlich gegen „das System“ gerichtet sehen wollen, eben dieses System stützen und festigen. Sie sind (nicht nur) in dieser Hinsicht schlichtweg mit Dummheit geschlagen – und Dummheit, das wissen wir spätestens seit Bonhoeffer, ist mitunter ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit.
Vor diesem Hintergrund habe ich mit der Verwendung des Anarchiebegriffs so meine Schwierigkeiten. Er ist für mich einfach nicht positiv besetzt. Ich würde lieber von selbstbestimmten und eigenverantwortlich handelnden Menschen sprechen und damit den Fokus weg von der Systemfrage lenken. Zuerst ein System im Kopf zu haben und sich dann zu überlegen, wie man die Menschen in selbiges pressen kann, ist für mich nämlich ebenfalls ein ur-“linkes“ Denken, das den Menschen immer bloß als Mittel und niemals als Zweck seiner selbst begreift. In diesem Sinne befördern linke Ideologien wenig Eigenverantwortung und Kreativität, sondern stattdessen eine starke Herdenmentalität. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass diese Herdenmentalität das Erlangen einer Herdenimmunität in Bezug auf eine bestimme Erkrankung verunmöglicht zu haben scheint. Ich denke, ich muss das hier nicht weiter ausführen.

Letzten Endes werden es die selbstbestimmten und eigenverantwortlich handelnden Menschen sein, die gut durch die kommende Zeit gelangen werden. Dabei ist es ziemlich egal, mit welchem Buchstaben des griechischen oder lateinischen Alphabetes man sie bezeichnen mag. Jeder, der sich in den letzten Jahren um eine gute Vernetzung bemüht hat, weiß, wie vielfältig die Charaktere und Persönlichkeiten sind, die in diese Kategorie fallen – nur (selbstklebende) "Linke" waren nicht darunter.

14.11.2022

11:44 | Nukleus zum "Wesen der Linken Ideologien" der letzten Tage

Anarchie ist stets das Reizwort für alle „Männer“, da dies für sie immer auch Regellosigkeit bedeutet. So etwas wie Regellosigkeit gibt es aber nicht, was ebenfalls wiederum solche „Männer“ nicht verstehen können, da es ihnen an geistiger Flexibilität fehlt. Ein System wird immer sofort von einem anderem System mit anderen Regeln abgelöst. Geschieht so etwas explodieren die Selbstmorde unter diesen „Männern“. Diese sehr gut erforschte Dynamik wird aber auch wieder von diesen „Männern“ abgelehnt, weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf. Es ist aber eben so, „Männer“ sind extrem regelfixiert und wenn ihre Regeln die sie kennen sich ändern, wird ihr gesamtes Leben sinnlos. Solche „Männer“ theoretisieren auch liebend gerne über eine bessere Welt mit besseren Regeln – eben "ihre" Regeln.

Anarchie ist kein System, es ist eine innere Einstellung – auch hier ist wieder wichtig zu untersuchen, was man unter einer Abwesenheit von Herrschaft versteht, also definiert. „Männer“ brauchen ein System an dem sie sich orientieren können, dieses System wird nicht selten von Frauen diktiert, da eben Frauen erkannt haben, wie sie sich die körperlich überlegenen Männer gefügig machen können. „Männer“ brauchen eben ihre Routinen, ohne diese fühlen sie sich hilf- und machtlos.

Hier ist der Begriff von Betas und Alphas gefallen. Die meisten „Männer“ sind eben genau diese Betas, ihr Leben besteht aus Unterwerfung und genau das wollen sie sich nicht eingestehen. Alphas sind IMMER Anarchisten, sie machen sich ihre eigenen Regeln im Rahmen der Möglichkeiten (Optionalität) und werden deshalb von Betas, also den „Männern“ gehasst und vergöttert. Es sind eben diese Betas, welche Frauen oder besser DIESE Frau, wenn sie sie den BESITZTEN würden auf Händen tragen würden. Was für ein geistiger Dünnschieß das ist, den Widerspruch darin, verstehen die Betas einfach nicht. Alpha Männer zwingen ihre Regeln immer den Betas und den Frauen auf – dies könnte man von aussen so interpretieren. In der Realität kommen Alphamänner mit den Regeln der Realität besser klar. Immer wieder, es gibt keine Regellosigkeit.

Betas fürchten sich extrem vorm System des Stärkeren und konstruieren in ihrem schwächlichem Geist, eine Welt ohne dieses „Überleben des Stärkeren“. Betas fühlen sich immer unterlegen, es sind eben diese „Männer“ und brauchen ein System, welches sie vor den „überlegenen“ schützt, und wieder ein irrer Widerspruch, unterwerfen sich einem Alpha, der sie vor anderen Alphas schützt. Hier wird meistens im Konsens von vielen Betas abstrahiert – also etwas wie „Für Gott, König und Vaterland“. Alphas nutzen diese Dynamik und halten so die vielen Betas unter Kontrolle und nutzen diese aus. Dieses Ausnutzen geschieht im Konsens von Alpha und Beta. Der Beta dient eben einer höheren Sache, so jedenfalls redet er es sich ein.

Betas haben oft Berufe beim Staatswesen, Polizisten zum Beispiel, damit sie wenigstens etwas Macht delegiert bekommen. Solche Betas reden sich dann sehr oft ein, sie wollten den Menschen helfen. Bei Fussballfans und beim Militär ist auch alles voller Betas. Betas brauchen immer etwas mit dem sie sich identifizieren können, ein großes Ganzes und viele viele sinnlose Regeln, welche man einfach einhält um nach Oben zu kommen. (Ich habe doch die Regeln eingehalten, wo sind den jetzt die Frauen? - Ja du Pussy, die lassen sich vom „versifften“ Motorradfahrer beglücken.)

Verunsicherte Frauen erziehen männliche Nachkommen meistens zu Betas, damit sie diese männlichen Nachkommen handhaben können. Generell ist dieses System extrem männerfeindlich ausgerichtet. Um zu sehen wie man selber so tickt, sollte man den Film Fight Club auf sich wirken lassen und wie man zu der dargestellten Dynamik steht. Was für Gefühle hat Mann/"Mann" dabei?

Betas flüchten in ihre Scheinwelten, alles wäre doch so viel schöner und besser, wenn denn …..

Alphas packen das Leben beim Schopf und machen das Beste draus. (Optionalität)

Gesellschaftliche am relevantesten sind die Omegas und die Sigmas. Diese beiden verändern die Welt. Tesla war eher ein Omega, ein schüchterner Eigenbrötler mit noch heute dominierender Technologie.

Links und Rechts werfen sich stets vor, anarchistisch oder archaisch zu sein. (Arch im Wort) Sogenanntes linkes und rechtes Gedankengut ist immer das Gedankengut von Betas, den „Männern“, den Abziehbild eines Mannes, von Frauen domestizierten eierlosen Gesindel eben. Linke rennen zu grünen Demos, damit sie ein Weibchen abbekommen und Rechte phantasieren von alter Familie, sie wollen eine von ihnen abhängige Frau besitzen - beide haben eben keine Ahnung von gesunder Familiendynamik. Betas haben immer ein Feindbild, den Faschist, den Kommunist, den Sozialist, den Kapitalist. Betas haben keinerlei Fehlertoleranz, passiert ihnen ein Fehler, dann tun sie alles um diesen zu vertuschen, es ist nie ihre Schuld – Schuld ist das System, das Umfeld, die Kommunikation, dies und jenes.

Betas fahren permanent das Vermeidungs- und Verdrängungsprinzip. Man vermeidet sich mit seinen Fehler auseinanderzusetzen und man lügt sich selber was vor, warum man doch keine kleine Scheißpussy ist. Betas kommen nie auf die Idee etwas anderes mal zu probieren, nein, was man bisher gemacht hat, ist prinzipiell richtig, man muss es eben nur besser machen – kennen wir ja, es gab bisher keinen echten Kommunismus, man hat es eben net richtig gemacht.

Es gibt keine Gesetzlosigkeit und auch keine Regellosigkeit, es gibt nur eine Änderung, es gelten ab jetzt andere Gesetze und Regeln. Die Einführung von Homeoffice ist für viele Betas ein schierer Horror, davor war es das Gleitzeitmodell und so weiter und so fort - Frauenwahlrecht, Bibel auf deutsch.

Ganz fasziniert bin ich von den Betas, welche im Unterricht permanent fragen, ob dies, was gerade doziert wurde in der Prüfung dran kommt. Die Damen im Raum, also die echten Weiber, würden solche Würstchen am liebsten vergiften, weil diese den Unterrichtsfluss mit ihren dämlichen Fragen stören. Dann gibt es noch die Klugscheißerbetas, welche alles besser wissen, als der Dozent. Hier regen sich die Männer recht schnell, er möge jetzt seine Fresse halten.

Und wer sich jetzt wieder ganz sehr verletzt und beleidigt fühlt, da gibt es so schöne „Bewegungen“ denen kann er sich gerne anschließen...nennt sich glaube ich woke oder wokeness.....hmmmmm....vielleicht hilft auch, sich irgendwo hinzukleben. Aber ja bitte, bitte nichts an der inneren Einstellung verändern, das wäre ja dann nicht mehr authentisch....nene, im schlimmsten Fall könnten sich Lösungen offenbaren und sich sogar das Leben verbessern. Man hätte auch nichts mehr zu jammern.

10:06  | Leserkommentar
Ich (Weib) kann dem nur zustimmen. Mit einem Alpha-Ehemann (und meinem mittlerweile erwachsenen Alpha-Sohn) kann man sich vernünftig arrangieren, aber niemals die Kontrolle übernehmen um sie besser zu handhaben. Wenn ich mitbekomme, wie die meisten Frauen in meinem Umfeld mit ihren Männern reden, dann fällt mir ehrlich gesagt nicht mehr viel ein - von Achtung und Würdigung keine Spur, sondern einen Umgangston, als hätten sie geistig Zurückgebliebene um sich. Auf der einen Seite machen sie ihre Partner zu folgsamen Waschlappen, beschweren sich dann aber, dass die gewaschlappten keinen Biss und keinen Antrieb mehr hätten. Wenn ich dann wagte zu bemerken, dass sie ihren Mann vielleicht auch als solchen behandeln sollten, und nicht wie einen dressierten Hund, dann schug mir pure Empörung entgegen.
Ja, wir Frauen haben viel Einfluss auf unsere Männer, aber das ist kein Freibrief zur Befriedigung kleingeistiger Bedürfnisse, sondern etwas was umsichtig eingesetzt werden muss, damit es zusammen mit dem Mann eine fruchtbare Symbiose wird. Ein echtes Weib zusammen mit einem echten Mann ist eine mächtige, kraftvolle Kombi, in deren Umfeld gesundes Gedeihen möglich ist. Nicht umsonst hat man über lange Zeit einen Keil namens "Selbstverwirklichung" und "Emanzipation" dazwischen getrieben. Und wer mir jetzt kommt mit "die Rechte unterdrückter Frauen", der kann sich gleich wieder schleichen. Ein heiler Mann wird nie und nimmer sein Weib unterdrücken, sondern achten und schützen. Die Unterdrückung und Quälerei von Frauen geschieht unter Betas, nicht unter Alphas. Und den tatsächlichen Unterschied von Betas und Alphas hat der werte Nukleus auf den Punkt genau beschrieben.

11:28 | Der Systemanalytiker
Ein großes "Chapeau" an beide Kommentatoren zur Analyse des Themas "Alpha" und "Beta" Menschen. Ich habe selten so eine spannende und zutreffende Analyse gelesen und ich bedanke mich hochachtungsvoll bei Ihnen Beiden.
Ich habe nun viele Gedanken dazu in meinem Kopf, möchte aber nichts mehr hinzufügen, weil beide Kommentatoren aus meiner Sicht alles bereits gesagt haben.
Zusätzliche Worte meinerseits würden diese abgerundete Gesamtdarstellung nur stören.
Nochmals Danke!

13:35 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 10:06
Werte Leserin, wie passt in Ihren Ausführungen das "Wort Liebe" rein ? Wenn ich lese "... kann man sich vernünftig arrangieren..." fühlt sich das an - als wäre es eine Art geschäftliche Vereinbarung ? Um hier unten zu überlieben ? Oder gehts schlicht um Drama machen. Da der Mann jetzt in den letzten Jahrzehnten im Aussen zum bösen ansich hochstilisiert worden ist.
Wer erzieht denn die Männer, wer gibt Ihnen den Rahmen, das waren doch immer schon Frauen. Und jetzt, nach dem sie geschafft haben - den Spez. Mann mehr oder minder zum Waschlappen erzogen haben. Damit er gehorcht, passt es wieder nicht ?! Weil eben Waschlappen kein Schutz geben können, so werden sie uninteressant, um die Art zu erhalten ?
Ist das somit eine massive Persönlichkeitsspaltung, weil man das Ideal haben den Archetyp haben will. Doch durch das eigene handeln, Waschlappen erschafft. Weil man gleichberechtigt sein will, was heisst das denn ? In Zeiten wo Männer angeblich auch Kinder gebären können. Viele Frauen erwarten, das unmögliche. Sie wollen einen Teddybären, der nur gut ist. Und wenn er dann im "vermeintlichen Guten" zum Schwert greift - ist er wieder der Böse, weil er das macht.
Und überhaupt, sind doch nur die Männer daran schuld, das es sowas gibt ? Somit ohne Männer wäre die Welt doch besser - wir arbeiten mit Hochdruck daran ? Ja und - wie war das mit der Liebe ???

14:16 | Der Initiator der "Wesen der linken Ideologie"-Diskussion bedankt sich
Als Urheber des Textes vom 11.11. möchte ich mich nochmal einbringen: bin hocherfreut, welch umfassende und tiefschürfende Debatte daraus wurde. Ich habe keinerlei Probleme mit Anarchie - ist nicht die schöne Erscheinung von bachheimer.com selbst ein anarchisches Projekt? Worum es mir ging, ist nicht wahre Anarchie, sondern der heuchlerische Bekenntnis-"Anarchismus" von RotGrün. Da unterstützt und finanziert man Gruppen wie FFF, Klimakleber, LBBGT und Antifa und macht selbst quasi totalitäre Klima- und Genderpolitik. Und die Unterstützten fordern dann wieder genau das, was auch RotGrüne als Regierung will! Das ist keine Anarchie. Das ist nur Staatspropaganda mit "anarchistischem" Anstrich. Genau das muss aufhören

14:54 I als Hausphilosoph wil ich hier auch meinen Senf dazu geben:
Anarchie heißt Herrschaftsfreiheit. Anarchie mag in manchen Ohren vielleicht gefährlich klingen, hat aber eben  nichts mit vermummten Gestalten und Molotow-Cocktails zu tun, im Gegenteil. Es ist eine Idee, eine Geisteshaltung der Freiheit, Bescheidenheit und Selbstverantwortung (welche Solidarität nicht ausschließt, im Gegenteil), die wir zum Beispiel bereits bei Aristoteles, Jesus Christus, Thomas von Aquin oder Pierre-Joseph Proudhon finden.

Ist b.com anarchistisch? Ja. Wir machen alles freiwillig und  es gibt für die Redaktion  keine Zensur durch TB oder andere. Regellos: nein, im Gegenteil. Wir haben zahlreiche Regeln, doch diese haben wir uns selbst, eben freiwillig gegeben.

15:17 | Der Bondaffe zu Nukleus
Werter Nukleus, Ihr Beitrag ist wirklich Balsam für die Seele. Genauso läuft es.
Vor knapp 15 Jahren bin ich über eine Outsourcing-Maßnahme meiner damaligen Firma bei einem einwöchigen Personalentwicklungsseminar gelandet. Da wurde ich zum ersten Mal mit dem Thema "Persönlichkeitsprofil" konfrontiert. Das war in meiner Welt so spannend, daß ich damals nachts schlaflos im Bett in der Unterkunft lag und alle Menschen , die mir so durch den Kopf gingen, in die Kategorien dieses Modells einteilte.
Was dort gelegt wurde war allerdings vom Inhalt her ein "alter Hut". Es war das DISG-Modell von William Moulton Marston (aus dem Jahr 1928).

https://de.wikipedia.org/wiki/DISG

Es ist vor allem für "Personaler" und die Auswahl von Firmenmitarbeitern gedacht. Welcher Typ Mensch gehört auf welchen Arbeitsplatz? Beispiel: Einen I-Typ (Initiativen) braucht man keinen Schreibtischjob als Buchhalter anbieten. Einem G-Typ (Gewissenhaften) sehr wohl. Das sind wir gleich bei den Alpha und Betas angelangt. Der D-Typ (Dominante) will für eine Leistung eine Gehahltserhöhung, dem S-Typ (Stetige) genügt ein Schulterklopfen als Anerkennung. Und im Alltag wissen Sie nach kurzer Zeit schon, ob Sie einen "D-Ler" oder einen "G-Ler" vor sich haben. Der Erstere ist prinzipiell laut in der Stimme, der Zweitere eher leise.

Wenn ich also jemand beeinflussen will ist es ungeheuer von Vorteil wenn man schnell herausbekommt, welchen Typ man vor sich hat. Und wenn man dann einen "Alpha-D-Ler" (Gerhard Schröder, auch Markus Söder) vor sich hat, dann kann man entsprechend drauf reagieren. Dann baut man das in Ihr/andere Modell ein: also Alphas und Beta, Männlein und Weiblein und schon hat jeder seinen Platz auf dem großen Spielfeld des Lebens. Wer das erkennt ist im Vorteil und so weiß man, daß ein männliches Alpha-D-Ler-Tier und ein weibliches Alpha-D-ler-Tier ganz schwer harmonieren werden. Weiblich-Alpha-D braucht am besten Männlich-Beta-S, dann funktionierts familiär. Da brauche ich nur an meine Schwägerin und meinen Schwager zu denken.

Jetzt kann man verfeinern. Für die ganz hohe Politik wie aktuell sind am besten negativ programmierte Geister geeignet. Da nimmt man D-Typen und G-Typen. Wobei der G-Typ der Gefährlichste ist. Ein G-Typ als "G"esundheitsminister ist super geeignet, schauen Sie in die Realität. Gehen Sie die deutsche Regierung durch und schauen Sie nur wer laut (D-Typ) und wer leise (G-Typ) spricht. Da können Sie keine I-Ler und S-Ler brauchen, das sind keine Alphas, das sind Betas. Alphas sind D-Ler und G-Ler.

Und so haben es "Modelle der Persönlichkeitsbeurteilung" in sich. Ich selbst komme mit den DISG-Modell sehr gut zurecht. Gerade im Alltag. Sie können das auch auf die Körperbewegung und Körperhaltung übertragen. Da braucht eine/r gar nicht den Mund aufzumachen. Selbst an der Körperhaltung kann man den Typ erkennen. Schauen Sie mal wer in einer Zweierbeziehung führt? Das ist immer recht witzig wenn man in einem Frühstücksraum im Hotel sitzt. Bei Paaren sieht man sofort den Alpha-D-Ler, egal ob männlich oder weiblich. Der geht voran und sucht den Tisch aus, usw. usf. Auch bei Fahrradtouren von Paaren springt es einen förmlich an. Vorne der ehrgeizige Alpha, hinten der träge Beta. Wobei es natürlich Mischformen bzw. Überlappungen in den Persönlichkeitsprofilen gibt.

In der Politik ist damit die Einteilung in "rechts" oder "links" noch einfacher durchzuführen, denn ideologisch sind führende D-Ler und bestimmende G-Ler total verbohrt. Die bleiben so.

Womit wir beim Persönlichkeitsprofil "Guter Geist" und "Böser Geist" angelangt sind. Aber urteilen Sie selbst.

16:47 | Leser-Kommentar zu 10:06
Werter Leser, der Begriff "Liebe" ist mittlerweile gnadenlos überstrapaziert und wird inflationär für alles mögliche verwendet, nur nicht für das was Liebe wirklich bedeutet - daher wählte ich "arrangieren". Zudem schließt in einer gesunden Beziehung das eine das andere nicht aus.
Der Rest Ihres Textes erschließt sich mir nicht. Ich habe keine Probleme mit echten Männern, ich habe selbst solch ein Juwel an meiner Seite, ich habe kein Drama oder fühle mich nicht unterdrückt oder sonst irgendetwas in dieser Richtung und habe auch nichts in diesem Zusammenhang geschrieben - also was wollen Sie mir eigentlich sagen?

16:59 | Leser-Kommentar zu 15:17
Werter Bondaffe, bei der ganzen Theorie über Alfas, Beta usw. - Nein das genügt nicht ? Flugs-di-bumm - springt der Verstand an und man das Ganze natürlich noch weiter trennen, auseinandernehmen. Denn um so mehr Schubladen, das macht dem Verstand freude, dann er das noch weiter auseinnahmen. Und irgendwann vielleicht kannste auf dem Smart-Ph. abrufen wieviele Schubladen Du hast ? Wie ist der Slogan von TB "Outside the Box". Diesen hat soweit ich mich erinnere eine Frau realisiert.
Und was kreiern wir - viele nette Boxen ? Wir determinieren den Mensch per se ? Und was hat eigentlich mit Anarchie zu tun. Och in einer Gruppe gibt sich jeder seine Regeln freiwillig ? Doch um Regel auferstehen zu lassen, müssen die anderen Gruppenmitglieder zustimmen. Ansonsten ist keine Regel, die für alle gilt. Das wird dann anspruchsvoll ? Es gibt keine Einigkeit, bis einer sagt wir brauchen einen (demokratischen) Anführer ! Der trifft dann die Entscheidung für alle in der Gruppe. Welche umstrittene Regeln nun gelten sollen oder nicht !

Ansonsten funkioniert die Sache nicht. Immer wieder - wir leben in einem hierarchischen Gesellschaftssystem und in keiner Idee oder in einem Ideal. Für mich ist Anarchie eine abgehobenes Gedankenkonstrukt mit dem der Verstand spielt und daran seine Freude hat. Doch für die gewährtigen Aufgabenstellungen die wir haben, nutzt uns das nichts. Es ist ein Zeitvertreib um sichabzulenken ? Hier noch ein Zitat dazu:

"Anarchie wäre der wünschenswerteste Weltzustand, wenn die Menschen Maschinen oder Götter wären. Aber dann müßte sie nicht erst gepredigt werden. Sie wäre eben da."
Arthur Schnitzler - (1862 - 1931), österreichischer Dramatiker und Erzähler

17:34 | Der Bondaffe zu 16:59
Alles schön und gut. Aber vielleicht leben wir schon in einer Anarchie, ohne es zu merken bzw. gemerkt zu haben. Da steht es, ich lese es: "Aber dann müßte sie nicht erst gepredigt werden. Sie wäre eben da."Möglich wäre es aber auch, daß Anarchie nur etwas für "bunte Gesellschaftsformen" ist. Braucht es in einer Gesellschaftsform "Gleiche und Gleiche" noch Anarchie? Schwer zu sagen! Aber wenn man sich vom Begriff der "Anarchie" erst gelöst hat, ist alles viel einfacher. Das ist der universelle Trick. Wenn man es erkannt hat, wenn man weiß, daß es existiert, dann kann man es loslassen.Aber solange man Wert drauf legt, daß der Slogan "Outside the Box" von einer Frau "realisiert" wurde, gibt es schon die natürliche Boxen-Einteilung. Mir eigentlich egal, aber wenns unbedingt wichtig ist. Von mir aus.Anarchie ist "the box". Anarchie ist der "Schubladen". Demokratie ist auch eine "box". Solange sich alle drin wohl fühlen gehts.

 

13.11.2022

09:20 | gs: US-Dollar, Euro, Renmimbi, Gold & Krypto: Die Suche nach dem Weltgeld

".... Wenngleich es vielleicht erklärungsbedürftig klingt, so ist doch ein freier Markt für Geld etwas ganz Natürliches. Ökonom Carl Menger erklärte, dass das Geld spontan im freien Markt entstanden ist, dass es nicht vom Staat kommt (es ist vielmehr ein Mythos zu meinen, es sei der Staat, der das Geld hat entstehen lassen - ein Mythos von der Art, dass Prometheus den Menschen das Feuer gebracht habe)."

Thorsten Polleit mit einem Blick zurück und einem nach vorn. HP

16:36 | Der Bondaffe
Was die Welt nicht braucht ist ein Spielcasino mit "Spielcasinogeld" wie wir es gerade haben. Die Realwirtschaft wird auch so funktionieren, also ohne Spielcasinogeld. Solange "Weltgeld" allerdings nur ein Fuzelchen des Charakters von "Spielcasinogeld" hat, kann man es vergessen. Daher
wird eine Wirtschaftsform und ein Wirtschaftssystem mit "Realwirtschaftsgeld" schon funktionieren. Doch ein Spielcasino darf daraus niemals werden. Und jede Demokratie wird ein Spielcasino daraus
machen, weil jede Demokratie nur mit Schulden funktioniert. "Weltgeld" und "Demokratie" passen daher nicht zusammen. Daher braucht "Realwirtschaftsgeld" auch eine andere "Schuldfunktion", falls es diese überhaupt benötigt.

 

12:02 | Barbarossa zum Leserbeitrag von gestern "Wesen der linken Ideologie"

Eines möchte ich zu diesem Beitrag von gestern meinen Ideologischen Senf dazu geben. "Das rot-grüne Personal ... hegt unverhohlene Sympathien für Anarchismus, also die gewalttätige Sonderform des Antiautoritären."

Das ist typisch für einen Kampfbegriff, der in die Köpfe gepflanzt wurde, um Anarchie zu diffamieren und nie der breiten Masse schmackhaft zu machen. Ja, ich bin überzeugter Anarchist. Man kann natürlich viel reininterpretieren, wie Chaos, Gewalt usw. Aber er bedeutet nichts anderes als die Abwesenheit von Herrschaft. Eine Ordnung ohne Herrschaft. Ein jeder kann machen was er will - solange er keinen anderen schadet. Punkt. Es können Räte gebildet werden, es kann sich organisiert werden, nur gibt es keine herrschende Klasse. Jeder, der die Anarchie für negatives missbraucht, glaubt daran, dass es jemanden geben muss, der einen beherrscht. Sie wollen und können gar nicht frei leben. Im Grunde ist in völliger Freiheit zu leben Anarchie. Was kann daran falsch sein? Wo ist diese Form zu leben gewalttätig? Antiautoritär? Ja aber bitte, was denn sonst? Natürlich gehört dazu ein gewisses Bewusstsein. Die Akzeptanz von Naturgesetzen und sonst nichts.
Fragt man die Linken, die Selbstverantwortung nie gelebt haben, ist Anarchie ihr heres Ziel. Zu Ende gedacht und was es für ihr Leben bedeutet, haben die es nicht. Und bei den Rechten ist die Anarchie sowieso nur Spinnerei der Linken. Auch die haben sich nie mit dem Begriff und der weitreichenden Bedeutung für unser aller Leben auseinander gesetzt. Staatsgläubigkeit und der Glaube, dass es Regierungen geben muss, ist das größte Übel unserer vielen Jahrhunderten. Es ist Zeit alternative Lebensformen zu denken. Viele Projekte, die es jetzt schon gibt, leben ihr Leben. Herrschaftsfrei.

13:06 | Leser-Kommentare zu Barbarossa
(1) Der Ostfriese: Werter Barbarossa, die Vorstellung das es eine Abwesenheit von Herrschaft geben könnte, halte ich für sehr weit hergeholt. Was passiert in dem Fall, wo doch einmal eine Person zu der Überzeugung kommen sollte, das es schön wäre, über andere zu herrschen? Strukturen bilden sich von selbst. Eine Gleichheit aller Menschen wird es nie geben, es sei den, das die ganze Menschheit eineiig wäre – und selbst da würden sich Unterschiede herausbilden. Eine Anarchie hat zudem das Problem, sich nicht wirklich gegen äußere Feinde zur wehr setzen zu können. Gibt es im Osten Deutschlands nicht kleinere Gebiete in denen Anarchie versucht wird zu leben? Selbst wenn diese Gebiete zur Zeit auf ihre Weise leben können, was wird passieren, wenn jeweils in der nächsten Generation Personen sein sollten, die diese Lebensform, da sie ja von ihren Eltern und nicht von ihnen freiwillig gewählt wurde, beenden wollen? Es können 999 Personen aus einem Brunnen schöpfen und ihn in Ordnung halten, es bedarf aber nur einer Person, diesen Brunnen auch für die restlichen 999 zu vergiften. Die eierlegende Wollmilchsau kenne auch ich nicht, aber wäre der Thing nicht doch die beste Regierungsform für kleinere Strukturen? Personen, die Macht ausüben müßten sich zuerst beweisen, bevor sie weiterreichende Macht erhalten. Das sich jeder um alles kümmert hört sich im ersten Moment zwar schön an, ist aber bei komplexen Themen nicht sinnvoll, da dafür zu viel Arbeitszeit verbraucht würde.

Was wäre die Folge, wenn ich – ich bin ein böser Mensch! – in einer Anarchie mich mit einem Dutzend meiner ebenso machtgeilen Kumpane vereine, wir im geheimen Waffen herstellen – üben – und im geeigneten Moment die Macht an uns reißen? Spätestens jetzt müßte sich eine „Gegenmacht“ bilden, um uns zu besiegen. Wird bei der gebildeten Gegenmacht niemand übrigbleiben ( Wir hatten einfach den Kampf nicht richtig geübt und wurden besiegt!), der sich in der Rolle eines Mächtigen gefällt?

(2) Werter Barbarossa, Anachie wird unter anderen so definiert. "Zustand der Gesetzlosigkeit, politische Wirren" "gesellschaftlicher Zustand, in dem eine minimale Gewaltausübung durch Institutionen und maximale Selbstverantwortung des Einzelnen vorherrscht" Eigenlich ein reines irrationals Gedankengut, welches auf einen fiktiven Glauben basiert.

Denn Anarchie kann es in hierarchischen Gesellschaftssytem, das wir der Erde haben nicht geben. Denn auch eine Anarchie, bildet sofort eine Struktur, wenn sie angerufen würde. D.h. es kommt sofort zu Rangfolge. Leitwölfe bzw. Alfas und Betas usw., struktieren eine Einflusszone, in der herrschen. So entstehen "Clans" welche Gebiete für sich in Beschlag nehmen, frei nach das Recht des stärkern. Und hierzu werden Waffen benutzt bzw. Menschen die den Alfas folgen. Der Leitwolf bestimmt dann, wie er in seinem Gebiet "Anarchie" definiert.

Um ein Landgebiet mit Bevölkerung zu halten, muss eine Verwaltung aufbauen, mit Regeln und Gesetzen. Welche dann von einer Exekutive im Bedarfsfall durchgesetzt werden. Keinesfalls also Selbstverantwortung, sondern das genieren von Macht. Das führt wiederum zur Artuslegende, bzw. zum Fundamental Königreich.

Die Alternative wäre allenfalls, Nomadendasein wo Menschengruppen als Sammler und Jäger durch Gegend ziehen, ohne jedwelche Organisationstruktur nach Aussen gesehen und ohne Gebietsansprüche. Das ist wohl alles, nur keine "linke Ideolgie" im Sinne des Sozialsmus bzw. Kommunismus.

Fazit. Schlichtweg wird der Käseschachtel nur eine anderer Name verpasst. Das Rad deshalb nicht neu erfunden. Da der Mensch extenziell nur als Spezies in der Herde überleben kann. Somit ist Anarchie, nichts weiter als ein altes stinkendes Muster, das erschaffen worden ist um Macht zu erschaffen.Also nichts neues unter der Sonne, ausser das man es micht irgendwelchen Namen belegt. Doch das Fundament lässt dadurch nicht löschen, allenfalls verschleiern damit die Masse dem folgt und Befehle erlaubt und akzeptiert ? Doch das klappt nur wenn eine gewisse Grundfülle
vorhanden ist, ansonsten geht die Struktur verloren und gruppiert sich wieder "neu". Wie schon seit Adam und Eva...

15:08 | Barbarossa antwortet den Kommentatoren
Zum Ostfriesen (1):
Mir ist sehr wohl bewusst, dass alle so denken und fühlen müssen. Sollte es wieder Mal einen Arsch geben, der meint sich über andere erheben zu müssen, dann müsste gegengesteuert werden. Wenn ich meine, dass alle gleich denken müssten, dann meine ich mitnichten, dass alle gleich sein sollen. Um Himmels Willen. Wie kann man das denn daraus ableiten? Was kann es schöneres geben, als ein Zusammenschluss von individuellen Menschen?
Auch der Einwurf von Wehrhaftigkeit ist nett gedacht. Ich weiß, ich bin ein Träumer. In einer herrschaftslosen Welt funktioniert es nur, wenn die Menschen dem Gusto folgen "was du nicht willst, dass man dir tu, dass füg auch keinem andern zu". Soll heißen, wenn sich alle in Ruhe lassen und respektieren, funktioniert es auch. Wozu sollte ich meinem Nachbarn mit dem Knüppel eins überziehen wollen? Weil der ein schöneres Fahrrad hat, seine Frau schlanker als die meine? Genau das meine ich mit dem Ablegen solcher Verhaltensmuster. Wenn alle so handeln (ja, ich weiß, das wird nie passieren), dann gäbe es keinen Neid, keine Gewalt, Kriege oder ähnliches mehr.
Und wozu brauchen wir Menschen, die über andere "Macht" ausüben? Ich lehne es ab, so zu leben. Und wer sagt, dass es keine Arbeitsteilung geben sollte? Jeder wie er kann und möchte. Es gibt ja nicht umsonst Meister ihres Fachs.
Und um beim Beispiel ihres Aufstands in einer Anarchie zu bleiben, was für ein erfüllendes Leben muss es doch sein, andere platt zu machen, um selber besser da zu stehen. Ich geb einen Tipp:
Bringt die wehrlosen Deppen, die sich mit allem auskennen und den Laden am Laufen halten ruhig um. Und nun? Seht doch zu, wo ihr euer Fressen herbekommt (im Moment läuft es ja viel subtiler ab).
Hier geht es um Bewusstsein - bewusst sein und nicht um Muskeln oder Gier.

Zum 2. Kommentar:
Sie haben 3 Worte hintereinander geschrieben, die das absolute Gegenteil bedeuten. Erst "Anarchie" und direkt danach "unter anderen". Da ist sie schon wieder, die Herrschaft. Und nein, nehmen Sie bitte nur das Wort. Das reine Wort, nicht irgendwelche Definitionen von Politologen. Aber ja, minimale Gewaltausübung und maximale Selbstverantwortung. Bin ich dabei. Was haben wir denn jetzt? Ach ja, maximale Gewaltausübung und minimale Selbstverantwortung. Und? Ist das was wir gerade erleben lebenswert? Ist es das, wofür wir geboren wurde? Halt die Fresse, schaff und friss das, was wir dir vorgeben?
Dass sich Strukturen bilden fände ich okay. Aber die unbewusste Sicht auf den unbewussten Menschen, der anderen den Schädel einschlagen muss, greift mir zu kurz. Ich stimme zu, wenn wir in unserem Wesen so bleiben wie jetzt, dann kommt es wieder zur Ausbildung von Herrschaftsstrukturen, Clanbildung usw. Mir geht es aber um Weiterentwicklung. Warum gehen denn immer alle vom Status Quo aus. Verlasst doch mal eure Denkstrukturen. Ich sag ja auch nicht, dass es morgen funktionieren würde.
Und zum Fazit:
Wenn alles so bleibt, wie es ist, dann stimme ich sogar zu. Obwohl ich nicht verstehe, wie ohne Macht, Macht entstehen kann. Wörter bekommen Begrifflichkeiten zugewiesen, um nicht über die wahre Bedeutung nachdenken zu müssen. Anarchie hat nichts aber auch gar nichts mit Gewalt zu tun.

16:48 | Der Ostfriese zu 15:08
Werter Barbarossa, wie sie selber sagen, wird nicht jeder von uns Lebewesen das Verhaltensmuster ablegen ( wenn auch nur einer von tausend es nicht ablegt, ist die Anarchie schon gestorben). Selbst wenn „wir“ die Menschen nicht brauchen, die über andere Macht ausüben, es wird immer welche geben, die sich dazu berufen fühlen werden... bei 80mio. dürfte es bestimmt über 10mio. geben, die Herrscherambitionen haben. Selbst wenn man das Verhältnis auf 1:1000 herunterdrücken könnte, wären es noch 80.000... Arbeitsteilung gibt es auch bei der Organisation des Zusammenlebens – und damit ist „Macht“ schon etabliert. Das Paradies auf Erden mag sehr schön sein, aber es ist leider eine Illusion. Mag sein, das eben das Ziel des WEF ist, aus reiner Menschenliebe dafür zu sorgen, das kein Deutscher mehr Macht über einen anderen Deutschen ausüben kann... - aber dann wird es ein anderer tun.

Warum ich meinem Nachbarn eins mit dem Knüppel überziehen sollte? Der hat doch tatsächlich beim schneeschieben letzen Winter eine Schaufel voll auf meinen Rasen geschmissen!... Der weiß doch genau, das der Parkplatz vor meinem Haus meiner ist!... Wenn der noch mal 'nen Apfel von meinem Apfelbaum!... Es gibt viele, zum Teil wirklich nichtige Gründe für einen Streit. Wie wollen Sie dafür sorgen, das jeder bei Streitigkeiten besonnen bleibt? Es ist nicht jeder so friedlich wie ich (Nachbar hat Fliederbüsche – die nicht auf seinem Grund standen so beschnitten, das sie eingingen. Birnbaum auch „kastriert“, etc.) Wer soll denn die Streitverursacher oder sich zur Macht berufen fühlenden in die Schranken weisen?
Sobald irgend jemand dies tut, stellt er sich über andere, oder wird von anderen über andere gestellt. Schöne Wunschvorstellung – Ja!... aber leider nicht realisierbar. Mein Lateinlehrer hatte mir damals geraten, ich sollte ein Haus nicht in der dritten Etage zu bauen anfangen, sondern beim Erdgeschoß beginnen. Das worauf wir unsere geistige Leistung jetzt verwenden sollten ist zu erarbeiten, wie die auf uns zu kommende Misere möglichst schadlos für uns und die uns nahe stehenden bewältigt werden kann. Alle wird man ohnehin nicht retten können. Wer versucht alles zu retten wird alles verlieren...

20:11 | Leser-Kommentar zu 16:48
Sehr gute Worte lieber Ostfriese. Das Ding ist genau das, dass alle mitmachen müssen. Es gab mal ein Auge um Auge Prinzip. Aber was nützt das, wenn der Nachbar ihren Baum zerstört und er keine hat? Ich kenne die Bedingungen schon und weiß leider um die Schwierigkeiten. Aber träumen wird man noch dürfen. Gewisse Grundsätze und die besten Ansätze kann man dennoch in die neue Zeit hinüber nehmen. Nichts ist fix und alles kann immer verbessert werden. Ich hoffe, wir können uns da mit einbringen.

11.11.2022

18:29 | Leser-Kommentar zum "Wesen der linken Ideologie" von gestern

Ja, wie kommt es dazu? Wer bereitet den Boden für diese linke Entwicklung?

Vermutlich lässt sich diese Frage nicht monokausal beantworten, zu viele Einflüsse spielen hier eine Rolle und man müsste wohl einen weiten Bogen in der Geschichte schlagen, um sich dem Kern der Sache mit Aussicht auf Gewinn nähern zu können. Dass dabei auch Fragen von Religion und Religionszugehörigkeit hereinspielen, macht die Angelegenheit nicht einfacher, denn in diesem Land herrscht wohl Narren- aber keine Redefreiheit, besonders nicht dann, wenn es um Religionen geht.

Das rot-grüne Personal, das nach seinem Marsch durch die Institutionen an Schalthebel und Fleischtöpfe der Macht gelangt ist, lässt sich mit wenigen Motivations- und Charaktermerkmalen beschreiben. Es ist antiautoritär, antinational, antichristlich, antifamilär, antihierarchisch, antikapitalistisch und es hegt unverhohlene Sympathien für Anarchismus, also die gewalttätige Sonderform des Antiautoritären.
Antiautoritär gibt es sich, indem es institutionelle und natürliche Autoritäten bekämpft, im Gegenzug subalterne und randständige Bevölkerungsgruppen fördert bei genereller Betonung der Gleichheit aller; antifamiliär – mit allen bekannten Konsequenzen der Familienzerstörung von Abtreibung über LBGT bis hin zur Duldung und sogar Propagierung von Pädophilie (Cohn-Bendit u.a.; antihierarchisch in dem Sinne, dass Gleichheit aller wichtiger ist als Persönlichkeit und Wohlergehen Einzelner (eine Berliner Schulsenatorin hat das mir gegenüber vor Jahren, als es um die großartigen Erfolge einer weltweit bekannten Integrationsschule und deren Zukunft ging und die Senatorin diese Schulform abschaffen wollte und später auch tat, auf die einfache Formel gebracht: „Wir wollen keine Leuchttürme mehr.“)
Die Merkmale antikapitalistisch, antichristlich und antinational bedürfen keiner näheren Beschreibung, sie werden fast täglich neu bekräftigt.

Alle diese Züge verbindet eines, das „anti“. Alles Bestehende wird, ohne Prüfung seiner Qualität oder Berechtigung, abgelehnt, bekämpft, verteufelt. Dies ist, mit Goethe, der Geist, der stets verneint, und der Altmeister hat ihn nicht umsonst mit dem Teufel verknüpft.

Nun fielen diese Wesenszüge und politischen Standpunkte – nein, Standpunkte sind es nicht, nur Affekte - ja nicht einfach vom Himmel. Sondern sie entstammen der 68er Bewegung, genauer, der Frankfurter Schule, dieser Versammlung akademischer Kommunisten, die nach dem Krieg aus ihrem amerikanischen Exil wieder nach Deutschland zurückgeschickt wurden, um hier die gesegnete Demokratie voranzutreiben. Aber mit welchen Mitteln und Methoden? Man möge sich die Schriften von Adorno und Horkheimer zu Gemüte führen – sie bestehen größtenteils aus „anti“; positive Entwürfe, die über einen schwammigen Marxismus hinausgingen, wird man dort nicht ausmachen. „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“, predigte Adorno, aber was das richtige Leben sei, blieb er schuldig. In seinen Schriften zur Musik finden sich vor allem Anklagen und Verrisse, der „Fall Wagner“, die „Katastrophe Hindemith“ - antiautoritär, antinational, antideutsch, ja, und auch antichristlich. Denn diese Frankfurter Revolutions-Professoren hatten mit dem Christentum nichts am Hut, sie kamen aus anderen Religionszusammenhängen.
Ihr Programm war, fasst man‘s einmal grob, reine Destruktion. (es gab dann in dieser Zeit ein paar ganz Schlaue, die meinten „Zersetzung“ dazu sagen zu können, hatten sich mit diesem „unzeitgemäßen“ Wort aber sofort ihr publizistisches Grab geschaufelt) Und Destruktion ist dann auch das Zentrum dessen, was die 68er-Enkel heute in ihrer Politik mit großer Leidenschaft veranstalten.

Der gemeinsame Ideengeber und Ahne von sowohl Rot-grün wie auch 68 ist natürlich Karl Marx, Sohn von Heinrich Heschel Marx (Wikipedia schreibt über ihn: „sowohl väterlicher- als auch mütterlicherseits bedeutenden Rabbinerfamilien entstammend“. Im Grunde ein Unding, religiöse Einstellungen sind tabu, wenigstens bestimmte, warum schmort dieser Wikipedia-Autor eigentlich nicht längst mit Ursula Haverbeck und Horst Mahler zusammen in der Zelle? Unsere Antisemitismusbeauftragten scheinen zu schwächeln).

Und bei Marx finden sich dann auch alle diese „antis“ wieder in trauter Runde versammelt. Antikapitalistisch, antiautoritär, antinational und internationalistisch, antifamiliär und natürlich antichristlich. Der Geist, der stets verneint, in Goethes Worten der Teufel.

Man könnte nun – rein theoretisch – nach den historisch weltanschaulichen Quellen dieser negativen, nihilistischen Destruktivität Ausschau halten, sich fragen, ob es in der Geschichte Gruppierungen gab, die sie in dieser oder ähnlicher Form besaßen.
Man könnte – wiederum rein theoretisch – auf ein eigenartiges kleines Volk stoßen, das im Alten Testament beschrieben ist; könnte dabei feststellen, dass dieses Volk antinational war, indem es nomadisch unter anderen Völkern und Nationen verstreut lebte; dass es für nationenbildende Völker die pejorative Bezeichnung Gojim bereit hielt, in welcher das Wort Goi für Nation enthalten ist; dass es lange Zeit keine Könige akzeptierte, also antiautoritär war (bis auf die eigene späte Zeit der Könige); dass es buchstäblich die erste antichristliche Gruppierung war - die höhnische und zugleich geniale Inschrift am Kreuz Christi gibt über ihre antikönigliche wie antichristliche Sicht in genialer Kürze umfassende Auskunft: INRI – Iesus Cristus Rex Iudarum, Jesus Christus, der König der Juden. Mehr Verachtung lässt sich in vier Buchstaben nicht ausdrücken.
„Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ - hatte Jesus zu ihnen gesagt (Joh. 8, 44), kein Wunder, sie wollten ihn loswerden.

Von der Red. gekürzt. 

10.11.2022

08:32 | exxpress: Andreas Tögel: Der Geist, der stets verneint - über das Wesen linker Ideologie

Ihr im Gefolge der „68er-Revolution“ angetretene Marsch durch die Institutionen war derart erfolgreich, dass die Linken sich heute kaum noch einer ernstzunehmenden Opposition gegenübersehen, findet eXXpress-Kolumnist Andreas Tögel.

Dazu mehr als passend (und schon öfters hier gebracht) - Markus Krall: Der Todestrieb des Sozialismus (unbedingt anschauen) TB

09:05 | Dipl.Ing.
inker Geist.... Bewegung........ Todestrieb,- kennen wir schon. ABER, wie kommt es dazu? Wer bereitet den Boden für diese linke Entwicklung?
Meine These ist, dass der Kapitalismus in seinen Auswirkungen und auch das Schuldgeldsystem systemisch, aber auch ein politischer
Richtungswechsel diese Entwicklung den Boden bereiten. Gibt es dazu auch Experten wissen? Jedenfalls macht dieses Schuldgeldsystem die Masse der Menschen immer ärmer und wenige Menschen immer reicher, welche dann die Welt diktieren. Meine Frage zielt absolut nicht dahingehend, der linken Bewegung gesonnen zu sein !!

09.11.2022

10:16 | mises: Freiheitsideale und Freiheitskämpfe in Deutschland. Ermutigendes aus Geschichte und Gegenwart

Am 8. Oktober 2022 fand die 10. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Insituts Deutschland im Bayerischen Hof in München statt. Das Thema lautete: “Die Freiheitskultur des Westens – ihre Krisen, ihre Zukunft”. Heute folgt die Veröffentlichung der Aufzeichnung des dritten Vortrages der Konferenzvon Professor Dr. Gerd Habermann mit dem Titel Freiheitsideale und Freiheitskämpfe in Deutschland. Ermutigendes aus Geschichte und Gegenwart

08.11.2022

12:34 | orf: Habeck will Übernahme von Chipfabrik durch Chinesen untersagen

Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will den Verkauf einer Chipfertigung des Dortmunder Unternehmens Elmos an einen chinesischen Investor untersagen. Das verlautete heute vorerst inoffiziell aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Das Ministerium habe dem Bundeskabinett die Untersagung des Erwerbs vorgeschlagen. Habeck sehe Übernahmen im Bereich von Halbleiterfertigung und Chipproduktion kritisch.

Wenn ein Land wie China jahrelang riesige Handelsbilanzüberschüsse fährt - auch mit Deutschland - dann wird es über kurz oder lang die dadurch aufgebauten Guthaben in diesem Land bzw. Währungsraum investieren müssen. Eine Untersagung von Unternehmenskäufen, also eine Bezahlung des Handelsbilanzdefizit über einen Transfer in der Kapitalbilanz, ist im Grunde nichts anderes, als eine Weigerung, die aus dem Ausland bezogenen Güter - in diesem Fall zeitlich verzögert - zu bezahlen. AÖ

07.11.2022

10:27 | mieses: die Freiheitskultur des Westens – ihre Krisen, ihre Zukunft. Teil 1

Freiheit ist nicht etwas, „das so einfach in der Welt ist“, sagte Dr. Torsten Polleit in seiner Begrüßung am 8. Oktober 2022 anlässlich der 10. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Instituts Deutschland vor 200 Gästen im Hotel „Bayerischer Hof“ in München. „Unsere Freiheit muss intellektuell verstanden und rationalisiert und gegen Angriffe immer wieder aufs Neue verteidigt werden. Freiheit ist kein Selbstläufer“, betonte er.

Die Freiheit ist in Gefahr

There is no such thing as a free lunch! HP

06.11.2022

17:52 | tom-cat "Den National-sozialen Katechismus hat wer verfasst?"

( ) Gregor Strasser, linker Flügelmann der NSDAP, (NSDAP-Mitgliedsnummer 9)

( ) Überkonfessionelle Kirchen-Kommission (UKK) des DGB

( ) Manfred Stolpe, SPD-Bundesminister a.D., war Konsistorialpräsident der evang. Kirche in der DDR (machte Schlagzeilen als IM "Sekretär")

( ) Reichsbischof Ludwig Müller (Deutsche Christen), NSDAP-Mitglied seit 1931

    Bildschirmfoto 2022 11 06 um 17.53.12

( ) Friedrich Naumann, Pfarrer & Publizist, Namensgeber der FDP-nahen Naumann-Stiftung

( ) Deutsche Bischofskonferenz (DBK)

( ) Fernseh-Pfarrer Fliege

( ) Alfred Rosenberg, Nazi-Chefideologe, (NSDAP-Mitgliedsnummer 18)

( ) Joachim Gauck, Theologe, Ex-Bundespräsident. Reagiert allergisch auf das Wort "Larve"

( ) Gustav Heinemann, erst CDU, dann GVP, später SPD, Bundespräsident 1969 - 1974

( ) Johannes Rau, erst GVP, später SPD, skandalumwitterter SPD-Politiker

( ) Margot Kässmann, evangelische Theologin, die nach einer Alkohol-Fahrt durch Hannover als EKD-Chefin abtrat.
Hält den Namen ihres Beifahrers bis heute geheim.

( ) Bernhard Grzimek, Naturschützer (NSDAP-Mitgliedsnummer 5.919.786 )

( ) Mao, chinesischer Kommunisten-Chef
    10 Horrible Facts About Mao Zedong's Policies and His Personal Life

16:30 | Leser-Kommentar
Sehr bemerkenswert, werter tom-cat. Spontan dazu fiel mir folgenes ein. "Welche Farbe mischen um Braun zu bekommen? Farben mischen zu Braun ist eigentlich ganz einfach. Aus den Grundfarben Rot, Gelb und Blau kannst Du Braun mischen, indem Du die drei Farben zu gleichen Anteilen einsetzt. Gibst Du Weiß hinzu, kannst Du den Braunton beliebig stark aufhellen, andersherum dunkelst Du Dein Braun mit Schwarz ab."

Das Kreuz' mit dem Kreuz! Egal wie man's dreht... OF

16:53 | Der Ostfriese zu 16:30
Warum so umständlich? Wie wäre es mit: Rot + grün? Darüber laut zu sinnieren, wenn man vor deren Wahlkampfständen steht, die sich meistens wohl in räumlicher Nähe zu einander befinden… ;-)

04.11.2022

09:09 | mieses:  Wenn Marktpreise nicht nur im ÖPNV nicht mehr “vermittelbar” sind

Das Beispiel 9-Euro-Ticket für Bus und Bahn und die beschlossene Nachfolgelösung – Den Kostenpreis wagen Politiker dem Volk schon lange nicht mehr zuzumuten – Sie funken in den Markt interventionistisch hinein – Finanzierung überwiegend aus Steuermitteln – Die unbeachteten Folgewirkungen – Warum nur Bahn und Bus verbilligen? – Was sich ebenfalls schon ausmalen lässt – Eine Wirtschaftslehre, der die notwendige Beachtung fehlt.

Das ist keine "Wirtschaftslehre", höchstens eine -leere, auf jeden Fall eine gefährliche Ideologie! HP