27.11.2020

12:34 | fazit - das wirtschaftsblog: Grenzen für die Finanzpolitik

Manche Ökonomen behaupten, eine auf Verschuldung beruhende Finanzpolitik stoße auf wenige Grenzen. Diese Annahme beruht wesentlich auf der Beobachtung, dass sich die Verzinsung von Staatsanleihen unterhalb der Rate des Wirtschaftswachstums bewegt. Der bekannte Makroökonom Ricardo Reis hat nun Wasser in den Wein gegossen. Viele Träume der Expansionisten haben nichts mit der Realität zu tun.

Es ist dieser uralte Traum der Menschen, Wohlstand ohne Arbeit, allein durch das Regnenlassen von Geld hervorzubringen. Doch wie alle diese Träume, die das Paradies auf Erden versprechen, enden sie früher als später in einem Alptraum aus Armut und Unterdrückung. MMT und grünInnen*außen Weltklimarettungsutopien werden sich nahtlos in die lange Reihe der gescheiterten Utopien einfügen. Sie scheitern aber aus prinzipiellen Gründen, nicht wegen einer vermeintlich schlechten Umsetzung. AÖ

13:21 | Leser-Kommentar
zu 12:34 R. Reiss unterliegt einer falschen Annahme: eine Wirtschaft kann niemals mit diesen Kreditgeldsystem aus ihrer Verschuldung herauswachsen. Das geht nicht im exponetiellen System! Im Prinzip würde dies nur bei anhaltenden Negativ-Zins möglich sein. Dieses verursacht aber wieder andere langfristige Probleme; ist also auch keine Lösung!

23.11.2020

12:56 | the market: «Die Zentralbanken schiessen sich selbst immer wieder in den Fuss»

William White, früherer Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, geht hart ins Gericht mit der Politik der Zentralbanken. Für die Verarbeitung der aktuellen Krise müsse die Fiskalpolitik übernehmen.

Eine der Geldpolitik zugrundeliegende Theorie gibt es seit der Großen Finanzkrise schlichtweg nicht mehr. Seither wird auf Ad-hoc-Basis mehr schlecht als recht an den verschiedensten Stellschrauben gedreht. Eine neue Theorie als Metarahmen für geldpolitische Entscheidungen wird es erst wieder geben, wenn die digitale Transformation auch das Zentralbankgeld - Stichwort E-Euro etc. - ergriffen hat. Bis dahin wird weiter improvisiert werden. Deswegen ist auch die Gefahr so groß, dass die Klimawandelhysteriker die Zentralbanken vollständig kapern. Denn eine große Erzählung zur Verteidigung ihrer Unabhängigkeit haben sie nicht mehr zu Bekämpfung, insbesondere deswegen, weil in unseren Breitengraden eine Inflation nicht mehr zu den ökonomischen Schreckgespenstern zählt. AÖ

20.11.2020

08:25 | mises: Eltern und Großeltern müssen den Kindern die Vorzüge des Kapitalismus erklären

Der Angriff auf den Kapitalismus zugunsten des Sozialismus begann lange vor COVID-19, hat sich aber im letzten Halbjahr inmitten der wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen durch die pandemiebedingten Lockdowns beschleunigt. Eine schnelle Google-Nachrichtensuche nach dem Wort ‚Kapitalismus‘ offenbart eine Fülle an Angriffen aus der letzten Zeit, darunter die Schlagzeile der New York Times „Der Kapitalismus ist zerbrochen“ und die Proklamation von CNN, dass „der Kapitalismus nicht mehr funktioniert“. Das Weltwirtschaftsforum hat zu einem „Great Reset“ des Kapitalismus aufgerufen. Sogar der Papst hat sich letzte Woche gegen ihn ausgesprochen.

Völlig richtiger Aufruf, leider aber etwas spät! Während die Linken den letzten beiden Generationen ihre Ideologie zu erfolgreich weitergegeben haben und auch im Offspring anderer Ideologie erfolgreich aquiriert haben, waren die marktwirtschaftlich Geprägten zu blassiert oder zu beschäftigt um die einzig natürlich Wirtwschaftsfor* weiterzugeben.
*Wirtschaftsform anstatt Ideologie deshalb, weil natürlich entstanden und weils keine Philosophen brauchte, um es zu formulieren! TB

14:23 | Leserkommentar  
Ja genau TB, warum haben die Linken ihre Ideologie so erfolgreich weiter geben können? Weil der sogenannte Konservative kein Konservativer mehr ist, sondern nur ein alter fetter Boomer wurde und sich keiner Herausforderung mehr gestellt hat. Dies ging natürlich auf ihre Kinder über, wenn den welche da sind.

Mises und Hayek waren ihrer Zeit voraus, aber in unserer Zeit sind sie vollkommen überholt und die Aufgabe ihrer Anhänger wäre, auch ihrer Zeit voraus zu sein. Wer ist aber der Zeit voraus mit absurden Thesen und Forderungen? Die Sozialisten! Der Konservative will ja immer nur bewahren und früher war ja eh alles besser. Mises hat schon deutlich an der Oberfläche gekratzt, aber ihn und den Konservativen ist es aber nun einmal zu „spirituell“: Was ist der Sinn des Lebens? Und diese Frage haben die Sozialisten, den Konservativen abgenommen und die Jugend in den Abgrund ihrer Ideologie führen können.

Was kann den der Konservative seinen Kindern bieten: Sei a Feine in de Schul! Lern was g´scheit´s! Tu spare, spare spare! Such dir nen Partner, mach Kinder, bau a Haus! Und dann? Und dann stehen die vielen Menschen da, haben alles das gemacht was gefordert wurde und sind unglücklich. Der Konservative hat seinen Kindern genau dieses Weg dargelegt und wenn er diesen doch schön gehen würde, am Ende das Glück auf ihn warten würde. Die Konservativen halten ihre Kinder leider halt für sehr blöd und die Kinder merkten ganz schnell, was die da labern ist Bullshit von der übelsten Sorte.

Der konservative Depp soll bitte aufhören, den Lebenssinn in seinen Kindern zu sehen. Armseliger geht es nicht mehr, einen anderen Menschen für sein Glück und Erfüllung verantwortlich zu machen. Kinder haben die dumme Angewohnheit erwachsen zu werden. Das musste wohl jeder auf die harte Tour lernen und dann sind sie weg. Was dann lieber Boomer? Natürlich hat man jetzt endlich Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind zu verreisen. Ups Boomer, da war doch was mit Covid und so weiter.

Der westliche Lebensstil, den man Kapitalismus nennt, hat uns die Lebensgrundlagen auf dem silbernen Tablett serviert und uns so verhauschweinen lassen. Man kann sagen, diese Art von Kapitalismus hat uns einen großen Teil des Lebenssinns genommen und in die Verantwortungslosigkeit abdriften lassen.

Höhepunkte der geistigen Verwahrlosung: Trump wird es richten mit seinem 5D-Schachplan, die Ausserfriesischen werden uns zur Hilfe kommen und dergleichen Absurditäten ohne jegliche Relevanz für unser Leben/Zusammenleben. Ich frage einmal nach der Bewusstseinssprung und wie sich die Menschen diesen vorstellen. Da kam halt nix mit Substanz. Was ist eine höhere Bewusstseinsebene: man geht selbständig auf Sinnsuche, was ist der Sinn des Lebens, was gibt meinem Leben eine Sinnhaftigkeit (nein, nicht die Kinder du Lappen!)

Kinder sind etwas biologisch determiniertes, eine biologische Glücksseligkeit, welche man deshalb transzendieren muss – wie schaffe ich eine Win-Win Situation für mich und meine Kinder. Versteht das jemand? Ein negatives Beispiel sind die Helikopereltern. Der richtige Weg ist, wie bereite ich meine Kinder auf das Leben vor. Was ist Befriedigung, was verschafft diese und was hat das mit Sinnhaftigkeit zu tun? Helikoptereltern nehmen ihren Kindern jegliche Möglichkeit ein echtes Erfolgserlebnis zu haben.

Was hat das mit Sozen und westlichen Kapitalismus zu tun? Der Soze und der Konservative betrachtet alles durch die Geld-Brille, sprich, es ist alles eine Frage des Geldes. Hier sollte sich jeder mal die Frage stellen, wie und wo hatte er die ausgeprägtesten Glücksgefühle? Wenn du jetzt hier einige Assoziationen mit Geld hast, dann kauf dir eine Kiste und leg dich rein, du bist tot.

Bist du nicht tot, dann waren dies wohl Momente in dem sich ein tieferes Verständnis für etwas entwickelt hat, du stark emphatisch reagiertest, als dein Kind ein Erfolgserlebnis hatte oder du jemanden helfen konntest mit der damit verbundenen Befriedigung. Ein höheres Bewusstsein ist da, wenn man die Wichtigkeit eines Zahlungsmittels versteht und es im Kreislauf des Lebens auf seinen richtigen Prioritätenplatz zuordnen kann. Mises hat die Psychologie angeschnitten und wir müssen diese jetzt endlich als integralen Bestandteil unseres Lebens und somit auch der Wirtschaft, des realen antifragilen Kapitalismus verstehen.

Der wichtigste Punkt, wenn es um eine höheres Bewusstsein geht, ist die Angst. Was verursacht eine höheren Puls, 1000 Dollar zu finden oder 1000 Dollar verloren zu haben (Verlustangst)? Das meine ich mit emotioneller Energie verehrter Herr Bambusrohr. Diese Energie kann man messen, an der Herzfrequenz, am Blutzuckerspiegel und am Adrenalin. Wenn ich Bambusrohr als alten verbitterten Trottel bezeichne, hat dies eine vollkommen andere energetische Auswirkung auf seinen Organismus, als würde ich in als einen unbescholtenen Bürger bezeichnen.

Wie nehme ich etwas wahr, wie interpretiere ich es und was folgere ich daraus? Wie reagiere ich auf eine Zwangsimpfung? Nüchtern betrachtet ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, mit so einer Zwangsmaßnahme konfrontiert zu werden. Was für Möglichkeiten habe ich? Eine Möglichkeit wäre, man beschäftigt sich mit Entgiftung/Detox. Wie kann ich Gifte aus meinen Körper wieder raus bekommen? Wie wahrscheinlich ist eine DNS Manipulation von außen? Manipulieren sogenannte Viren nicht dauernd meine Zellfunktionen und schummeln Genmaterial rein? Hätten wir nicht mittlerweile Supermenschen/Unsterbliche würde das mit der DNS Manipulation funktionieren? Wenn eine Gen-Pflanze gegen ein Gift resistent ist, wie wird dies gemacht?

Wer etwas für seine Bewusstheit tun will, kann sich hier die oft schon verlinkten Videos von Rainer Mausfeld anschauen. Wie viele werden sich jetzt wieder persönlich angegriffen fühlen und rein gar nichts verstanden haben? Leider ist hier das Bewusstsein in der Höhe der Fußsohlen. Das bedeutet aber nicht, dass man hier stehen bleiben muss. Die Herausforderung besteht darin, trotz Merkel, Gates, Kurz, Lang und so weiter, sein Leben selber lebenswert zu gestalten. Die können uns gar nichts anhaben, wenn du ihnen nicht hilfst mit deiner Angst und deiner eingeredeten Hilflosigkeit.

Wer jetzt wieder wütend auf mich ist, der ist nur wütend auf sich selber. Ich kenne das. Ich war immer wütend auf die Menschen, welche meine Seifenblasen mit dem aufzeigen der Realität zum platzen brachten. Diesen Menschen danke ich jetzt von Herzen, da sie mich in das hier und jetzt des Lebens führten und ich wirklich Momente des Glücks realisieren kann.

Ich wünsche diesen Zustand alle b.com Machern und Lesern und das sie dann wieder andere Menschen damit „infizieren“. Das schlimmste Gift(Virus) für den Sozialismus sind zufriedene Menschen, die es immer wieder schaffen glückliche Momente für sich und andere zu erschaffen. Gut, ich befürchte fast, einige werden jetzt nicht ganz so glücklich sein. Ich hoffe ihr nehmt aber die Herausforderung an. Kapitalist 2.0 sein - sich Herausforderungen stellen und sich neue Herausforderungen suchen.

15:52 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Kapitalis 2.0, - das sollten Sie näher erläutern! bitte! Vieles ist richtig. Eines möchte ich aber ansprechen: der praktizierte Kapitalismus hat uns zu einen zweifelhaften Wohlstand, mit starker Umweltbelastung, Resourcenverschwendung, soziale Spaltung, nicht mehr bezahlbare Verschuldung, Kriege usw. gebracht. Das Ende ist zu ahnen!
Eine Entwicklungsepoche geht zu Ende. All die Erfahrungen und Auswirkungen dieses Kapitalismus macht reif und es möglich, dass der Sozialismus gedeien kann und wird. Die Maßlosigkeit ist schuldig, dies wird später im Sozialismus wieder so sein; - haben wir ja erleben können. Ein weiterer Kapitalismus 2.0??, mit seinen aktuellen
Kreditgeldsystem , wird alles nochmals wiederholen! Also keine nachhaltige Lösungen. Ich hoffe, Sie haben dazu mehr zu sagen?

18.11.2020

19:36 | ET: Die zwei Wege zum Sozialismus: Gleichheit und Klimawandel-Alarmismus

Amerikas Sozialisten, die von Konzernen unterstützt werden, die von zentraler Planung und gesetzlich geregelten Märkten profitieren, behaupten, Rassismus und fossile Brennstoffe seien existenzielle Bedrohungen. Das sind sie laut dem Autor Edward Ring nicht.
Edward Ring, Autor und Mitbegründer des California Policy Center sieht in der Wiederwahl des US-Präsidenten Donald Trump „eine der letzten Chancen für Amerika, das Abdriften der Nation in Richtung Sozialismus zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen“. Das schreibt er in einem Beitrag für „American Greatness“.

Und beides haben wir in unseren Breiten bereits gehabt und als nicht halt-, tragbar und zielführend erkannt! Darum ein klares Nein-Danke, auch Europa darf sich endlich in eine andere Richtung entwickeln! OF

09:13 | mises: Absolute Eigentumsrechte als ökologischer Imperativ

Hinzu gesellt sich noch der Gesundheits-Imperativ! Wenn der Staat den Unternehmer beim Produzieren stört, verletzt er auch die Eigentumsrechte des Unternehmers! TB

15.11.2020

18:42 | Leserzuschrift: Gutes Projet, Bau einer Arche

Mit der willkürlichen Zensur bei YouTube und anderen Internetkonzernen sowie der systematischen Bekämpfung von Querdenkern und Alternativen Medien, nimmt KenFM-Initiator Ken Jebsen die Herausforderung an, neue Wege zu gehen und etwas Neues zu schaffen. Ein analoges soziales Netzwerk soll entstehen – ähnlich einem Campus. Über die ambitionierten Pläne spricht Ken Jebsen im Gespräch mit Julia Szarvasy.

Mit dem Weggehen aus Berlin zeigt einer der Vorreiter der alternativen Szene - Jebsen -, wie hoch mittlerweile der Druck auf die Unabhängigen geworden ist und  bringt interessante Ideen für das weitere Fortkommen und Gedeien alternativer Medienformate. Eines ist aber mittlerweile gut zu beochten: Die MSM verlieren täglich mehr an ihrer teuer verkauften Meinungshoheit und an Reichweite, immer mehr Menschen erkennen die Lügerei. Auf die alternative Szene wird in Zukunft eine neue,  spannende Rolle zukommen, auch in Anbetracht der medialen Mittel und den Technologien, die den "Kleinen" derzeit schon zur Verfügung stehen! OF

13.11.2020

18:57 | Die Leseratte zu Öffentliche vs. veröffentlichte Meinung:

So werden Umfragen passend gemacht. Nicht wirklich neu, aber sollte immer mal wieder erinnert werden, weil wir ja täglich mit diesen Umfragen konfrontiert sind. Man sollte die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln - und die veröffentlichte Meinung nicht mit der öffentlichen Meinung.
https://www.epochtimes.de/politik/politik-analyse/umfrage-oeffentliche-meinung-veroeffentlichte-meinung-man-darf-die-mehrheit-nicht-mit-der-wahrheit-verwechseln-a3376343.html 

Alter journalistischer Grundsatz. Ist aber sehr trefflich, dass gerade jetzt dem Volke solche Geschichten nahegebracht werden!? Die Menschen dürfen jetzt scheinbar aufwachen!? OF

08:41 | mises: Ja, die Nationalsozialisten waren Sozialisten

Heute möchte ich gerne meine Diskussion, die ich kürzlich über Scott Sehon’s Artikel Nein, die Nationalsozialisten waren keine Sozialisten begonnen hatte, fortsetzen. Am Ende meines Artikels hatte ich Sehon gescholten, weil er sagte, das Adjektiv „sozialistisch“ im Namen der NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei) würde nicht beweisen, dass die Nationalsozialisten tatsächlich Sozialisten waren. Ich hatte beklagt, dass «Sehon Recht hat, dass das Wort „sozialistisch“ alleine uns nicht viel sagt. Aber leider kommt es ihm nicht in den Sinn, nachzuforschen, was die Nationalsozialisten damit gemeint und warum sie es verwendet haben.» Sehon könnte mir fairerweise begegnen, dass ich das auch nicht getan hatte und daher werde ich das nun in diesem Artikel nachholen.

Ich versteh' überhauptn nicht, warum da noch so viel herumdiskutieren mu?
Nationalsozialisten waren Sozialisten, genauso wie
Krankenhäuser Häuser,
ein Rennautos Autos,
und Amtsärzte Ärzte sind! TB

12.11.2020

12:04 | derstandard: Kann Geld in der Krise knapp werden? "Nein, wir haben unendlich davon"

Über keine Theorie wird derzeit unter Ökonomen so viel diskutiert wie über die Modern Monetary Theory (MMT). Sie versucht unseren Blick darauf zu verändern, was Geld ist und welche Rolle es in einer Volkswirtschaft spielt. Eines stellt Stephanie Kelton klar: In der heutigen Eurozone würde das Modell nicht funktionieren.

MMT, die pseudo-wissenschaftliche Rechtfertigung für immer größere Staatsausgaben. Psychologisch ansatzweise nachvollziehbar ist der Verlust der Angst vor der Inflation deswegen, weil auch die 1969 geborene Stephanie Kelton die beiden Hochinflationszyklen in den 1970ern und frühen 1980ern nicht mehr miterlebt hat. Für die "Wir-müssen-die-Welt-vor-dem-Klimakollaps-retten"-Fraktion, koste es, was es wolle, ist die MMT die perfekte theoretische Untermauerung für ihr enormes Geldausgabeprogramm. AÖ

08:38 | Leser-Zuschrift zur Kapitalismus-Kritik-Diskussion von gestern

Kann sein, daß ich mich jetzt als Etatist oute, aber wenn mir (20.28 Uhr) Afrika als das leuchtende Beispiel vorgehalten wird, dann mag ich nicht die Füße still halten.
Eine gewisse Staatsquote ist mir lieb und teuer. Ich möchte nicht, wenn es brennt, mit einem Eimer erst zum Fluß laufen müssen, ich möchte nicht, wenn wer bei mir klaut, mit dem Lasso hinter ihm herlaufen müssen, ich möchte nicht , um zu meinem Dorf fahren zu können, erst 10 Kilometer weit und drei Meter breit die Landschaft roden und einen Kiesweg anlegen müssen, ich möchte nicht alle 14 Tage eine Grube ausheben und meinen Fäkalieneimer da hinein ausleeren müssen, ich möchte nicht Streitigkeiten mit Anderen regelmäßig mit der Machete klären müssen - ich möchte zivilisiert, kultiviert und aufgabenteilig leben dürfen. Dafür haben wir vor einigen Tausend Jahren sowas wie Feuerwehr, Polizei, Straßenbau und - Verwaltung, öffentliche Kanalisation und staatliche Justiz erfunden und eingeführt. Und ebenso ist mir ein organisiertes Gesundheitssystem deutlich lieber als bei Bedarf dem Medizinmann Glasperlen anbieten zu müssen, wenn ich oder meine Familie ihn benötigen sollte.
Danke, ich lebe gerne in einem gut organisierten Staats- im Sinne von Gemeinwesen. "Freie" Marktwirtschaft bedeutet in meinen Augen nicht die totale Abwesenheit von Staat und Steuern, sondern die Freiheit, produzieren zu dürfen was ich für richtig erachte und Geschäfte mit denen machen zu dürfen, mit denen ich das möchte. Daher ist es mir deutlich wichtiger, Dinge wie "Diskriminierungs"verbote im Mietwesen oder Restriktionen bzw Subventionen im Mobilitätssektor (Diesel vs. Batteriestrom) anzuprangern als mich über Sinn oder Unsinn von Steuern zu verbreiten. Nichts für ungut, aber wir sind aus guten Gründen etwas "weiter" als die Tauschwirtschaftler in der Steppe.

09:12 | Leser-Kommentar
Kapitalismuskritik: Das heutige kapitalistische Wirtschaftssystem krankt vorallem zB. an seinen Exessen, Ausuferungen, Marktmacht, Rechtsbrüchen, Filz und Korruptionen. Die Ursächlichkeit liegt hauptsächlich an dem Kreditgeldsystem und an einer mangelden Begrenzung bei Fehlentwickungen. Das Kreditgeldsystem zwingt die Marktteilnehmer zum ständigen Wachsen; - und dies ist eine epidemische Funktion und am Ende "tödlich! Deshalb führt dieses System immer zu Aufbau und Zerstörung.
Es gibt ein natürliches Wachstum durch Arbeitsleistung von Mensch und Maschine, sowie durch Erfindungen. Der künstliche Wachstumszwang entsteht durch den Kredit, der mit der Ausgabe des neu gedruckten Geldes. Hierbei wird ein vielfaches neu gedruckt, als die Wirtschaftsleistung hoch ist. Da dieses neugedruckte Geld einen Zinsanspruch (in diesen System) hat, ist es niemals möglich durch mehr Arbeit und Wachstum die Schuldzinsen zu begleichen. (bitte nicht zu verwechseln mit Mieten und Pachten,- sie sind auch Zinsen) Also kurz: der künstliche Wachstumszwang und die Grenzenlosigkeit des Einkommen und Vermögens, müssen in einen besseren System beseitigt sein!

16:51 | Dipl.Ing.
Der Staat hat originär nur zwei wichtige Aufträge vom Volk übertragen bekommen– das ist der Schutz des Volkes, des Staates im Inneren und der Schutz gegen Feinde von außen! Alles andere haben sich die Volksvertreter über die Jahrzehnte geklaut!

18:56 | Leserkommentar zu 08:38:
Wir suchen nach einem neuen Wirtschaftssystem welches besser ist. Sozialismus: alle Menschen sind gleich. Ein 5 Jahresplan motiviert nicht wirklich. Es sind die oberen Genossen die sich ein schönes Leben auf Kosten der Bevölkerung machen. Honnecker hatte ein Videorecorder 😜

Kapitalismus: Wenige Kapitalisten besitzen das Geld. Die arbeitende Bevölkerung unterbietet sich selbst. Bauern verkaufen billiger um zu Überleben. Eine ReGIERung federt das ab und lenkt, unterstützt und spannt Hilfsfonds. Dafür entlohnen sie sich mächtig, selbst ohne Abschlüsse. 😜

An den Ing: Der Staat tritt auch als Auftraggeber auf um in schlechten Zeiten die Wirtschaft am laufen zu halten. Viele Baustellen 🤔
Ein neues System darf also nicht gleich stellen und nicht ausbeuten. Und es darf keine Parasiten durch füttern. Da kommt der Tauschhandel ohne Steuern ins Spiel. Jede Gemeinde hat wie früher eine Metzgerei, einen Bäcker und nicht zu vergessen ein Feierabend Treffpunkt mit kühlen Getränken. Mittelstand und gut ist. Die großen Firmen bezahlen als Werbung neue Straßen, Kinderspielplätze usw. Wie bei Bismarck. Gesundes Essen, keine vorprogrammierten Krankheiten... usw. Und vor allem wenige Abgeordnete/Vertreter die dann nach Leistung bezahlt werden.

19:46 | Das Bambusrohr zu 18:56:
Werter Leser, Sie schreiben "Ein neues System darf also nicht gleich stellen und nicht ausbeuten. Und es darf keine Parasiten durch füttern." Genau das von Ihnen Beschriebene wurde durch den von Ihnen erwähnten Bismarck für obsolet erklärt, indem er die Weichen für eine parlamentarische Demokratie stellte. Hitler und Merkel sind die Folge gewesen. Oft steht man mitten im Walde und sieht ihn vor lauter Bäumen nicht.

20:00 | Leserkommentar zu 18:56:
Ein Tauschhandel ist in dieser extremen komplexen Gesellschaft-,Wirtschafts- und Finanzsystem nicht mehr durchführbar. Und sie können nicht einfach die Steuern ausschließen.
Anders, wenn sie den Tauschhandel in so einen perfekt funktionierenden System sehen wollen, dann funktioniert auch gleichermaßen der Sozialismus, oder Kapitalismus, wenn gleiche Perfektionsansprüche angelegt werden. Diesen Perfektionismus gibt es niemals, und damit
erledigt sich auch ein Tauschhandel.
Wenn wir es besser, friedlicher und nachhaltiger wollen mit Wirtschaft u. Gesellschaft, dann müssen wir aus den Fehlern der bekannten beiden Systemen lernen und in einen Dritten Weg einbringen. Dies ist, wenn gewollt, mit einfachen und klaren Regeln machbar. Das Problem ist, dass die Führungskräfte, welche an guten Positionen
sitzen dieses eben nicht wollen, weil sie von dem jetzigen Ausbeutesystem gut profitieren. Das Volk ist aber angewiesen, dass es eben inteligente Führungsleute umsetzen und verteidigen.

Werter Leser! Ich möchte hier noch einen Aspekt zur Reflexion einbringen, den Rudolf Steiner in seiner Dreigliedrichkeit des sozialen Organismus beschrieben hat:
"Das Wirtschaftsleben entfaltet sich auf der Grundlage des nutzbaren Bodens im Kreislauf der Warenherstellung (Produktion), des Vertriebs (Handel) und des Verbrauchs (Konsum). Es soll nach dem Prinzip der Brüderlichkeit durch Assoziationen geregelt werden".

"Das Rechtsleben umfasst das eigentlich Politische und das Verwaltungsrecht und regelt das Verhältnis von Mensch zu Mensch nach dem Prinzip der Gleichheit in für alle gleich geltenden Gesetzen."

"Das auf Freiheit gegründete Geistesleben wird nicht staatlich reglementiert und umfasst u.a. das gesamte Bildungswesen, Kunst, Religion, technische Erfindungen, sowie auch die Rechtsprechung im Privat- und Strafrecht."

Tausch kann ein Aspekt sein, aber aus meiner bescheidenen Wahrnehmung haben sich Strukturen so mangelhaft/ungleich entwickelt, da die einzelnen Syteme in einander verwoben wurden und die Politik überall versuchte, hineinzuregieren bzw. ihren Nutzen daraus zu ziehen! Übrigens wurden diese Ansätze Steiners auf div. staatlichen Ebenen bereits in den 1920er-Jahren diskutiert, leider ist nie zu einer Umsetzung gekommen! OF

11.11.2020

09:17 | mises: Die große Verwirrung: Kapitalismus-Kritik, die Sozialismus-Kritik ist

Die Verwendung von Geld ist heutzutage für die meisten Menschen zur Selbstverständlichkeit geworden. So natürlich und problemlos wird Geld im täglichen Geschäftsverkehr eingesetzt, dass sich kaum noch jemand Gedanken darüber macht, was Geld eigentlich ist, wie es entstanden ist, und vor allem welche Auswirkungen das Geld beziehungsweise unterschiedliche Geldarten auf die wirtschaftlichen und politischen Geschicke einer modernen Gesellschaft und Volkswirtschaft haben. Doch es ist sicherlich nicht übertrieben zu sagen: Ohne das heute weltweit vorherrschende Fiat-Geldsystem, seine Entstehung sowie seine Funktions- und Wirkungsweise zu verstehen, lassen sich viele der wirtschaftlichen und politisch-sozialen Missstände der Zeit nicht verstehen und daher auch nicht lösen.

Kapitalismus-Kritik ist bei dieser Krise der völlig falche Ansatz!
Der wichtigste Preis der freien Marktwirtschaft ist der Preis des Geldes! Und ist dieser Preis ist - wie wir wissen - seit (ca 1996) komplett verfälscht, Weshalb wir nicht einmal im Entferntesten in einer kapitalistischen Gesellschaft leben.
Obwohl die "Nachteile des Kapitalismus" teilweise zum Vorschein kommen - Umverteilung von fleissig nach reich. Aber nocheinmal, das hat nichts mit Kapitalismus zu tun. Diese Umverteilung ist rein der Zusammenarbeit von Politik und Notenbank geschuldet und eines der größten Betrugsszenarien der Menschheitsgeschichte! TB

10:07 | Leser-Einspruch
Einspruch Euer Ehren: einen "freien Makt oder Maktwirtschaft" gibt es nicht! Alle Theorien mit dieser Prämisse sind letztlich nicht möglich. Es ist für mich eine vergeudete Kraft einen "besseren" Kapitalismus, als auch einen" besseren" Sozialismus zu wollen.
Lernen wir aus diesen beiden Systemen! Dann ist es höchste Zeit einen "dritten Weg" zu suchen. Dieser ist anspruchsvoll, aber gut, wenn die wiederholten Folgen aus der Vergangenheit in Betracht gezogen werden.

11:37 | Leser-Einspruch zum Einspruch
Teilweise haben Sie recht, derzeit gibt es keine freie Marktwirtschaft- offiziell, denn inoffiziell existiert der Schwarzmarkt und hat schon mehrmals durch seine Macht das Überleben der Menschen in fehlerhaften Systemen ermöglicht.
Als zweites Beispiel möchte ich das alte chinesische System des fliegenden Rades anführen:
Dabei haben sich Abgebot und Nachfrage immer getroffen, sogar ohne physisches Zahlungsmittel und ohne Übervorteilung. Folglich konnte sich kein Großkapital lobbyistisch betätigen, und die Marktwirtschaft verfälschen, wie es heute der Fall ist.
Das Funktionieren eines freien Marktes ist somit bewiesen und stellt das demokratischste Instrument dar, das wir vielschichtig nutzen können, um mehr als nur Handelsgeschäfte abzuwickeln.
Was die Mehrheit in Anspruch nimmt wird sich durchsetzen, egal ob Güter, Geld- oder Gesellschaftssystem,...

13:31 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 11:37
im Naturaltausch ist die möglich! Dies kann man niemals mit Heute vergleichen. Dieser Tauschhandel würde auch nicht funktonieren in einem System des Wachstumszwanges und im Kreditgeldsystem. Und wie bezahlen sie die Steuern und Abgaben; - "ach so die gibt es in der freien Marktwirtschaft vielleicht garnicht"!? Eine freie Marktwirtschaft
ist eine Illusion! Wie eben ein angeblich funktionierender Sozialismus auch!

19:21 | Leser-Anfrage zum Kommentator von 13:31
Werter Kommentator, könnten Sie mich bitte aufklären warum die freie Marktwirtschaft nicht funktionieren soll? Mir fehlt die Begründung um diese Behauptung zu verstehen.
Steuerpflicht alleine reicht da nicht, da ersetzbar.
Wenn Sie möchten erläutere ich meine Ansicht zusätzlich zum Beispiel des Schwarzmarktes.
Danke!

20:12 | Leserkommentar zu 19:21:
wenn sie betrachten, wer alles an Staats-Teilen, an Verbänden, an Instituten und sonstigen Gesellschaftseinrichtungen, finanziert werden will; - die eine Unmenge an Verwaltung bedarf; - wir haben eine Staatsquote von runden 50%, - dann kann man selbst bei einer Halbierung nicht von einen Eingriff in das Marktgehschen, mehr von einen freien ungezwungenen Markt sprechen. Gesundheit, Infrastruktur usw. erfordern soviel Regelungen; - wo ist da noch ein freier Markt? Nahezu jede dieser Administrationen hat einen Einfluß und Lenkungsfunktion. Oder, wie will man zB. strukturbenachteilige Gebiete, ohne sie zu benachteiligen, oder gar aus dem Markte zu drängen, fördern, oder einfach mitkommen lassen? Dazu kommt durchaus und ein berechtigter Anspruch auf ein soziales/humanes Gesellschaftswesen. Oder soll ein "freier Markt" nach dem Prinzip: fressen und gefressen werden, laufen? Dann entwickelt sich dieses System sicher in die Revolte-Richtung. Ich will den Status Quo absolut nicht verteidigen und einen Sozialismus schon gar nicht, denn hier läuft enorm viel falsch. Oder was ist, wenn sich durch den "freien Markt" Monopole und wie heute schon zB. Giga-Konzerne bilden und mit deren Marktmacht die Politik bestimmen? Wenn sie verhindern wollen, was auch absolut notwenige ist, - dann haben
sie einen massiven Eingriff in das Marktgeschehen. Was ist mit der Hochfinanz in Billionenhöhe;- auch diese bestimmen die Politik. Ein sich selbst regelnder Markt, - dies würde von einen "freien Markt erwartet, -kann es daher nicht geben.

Wie sehen das Prinzip divide et impera. Freie Märkte kennen wir "gar nicht", außer vielleicht den Bauernmarkt am Samstag!? Denn wie Markus Krall es immer so schön betont, der freie Markt hat immer recht. Aber nicht, wenn dauernd mit allen nur erdenklichen Mittel und Methoden eingegriffen wird! OF

20:28 | Kommentar des Lesers:
Tauschhandel ist real Angebot und Nachfrage... ohne Mehrwertsteuer. In Afrika hat sich das bis heute bewährt.


11:11 | Leser-Zuschrift "Zum Thema neues Konzept für ein freiheitliches System / Bambusrohr vom 9.11., 16.32"

Soweit ich Dr. Krall verstanden habe ist bei einer anstrebenswerten liberalen Lösung das höchste Gut die Freiheit des Einzelnen ohne dabei andere in ihrer Freiheit einzuschränken.
Somit kann es nicht Ziel der Sache sein ein fixfertiges Konzept über die Bevölkerung stülpen zu wollen-
vielmehr gilt es einen Rahmen von allgemeinen Spielregeln (Verfassung) zu schaffen um die Ausformulierung der genauen Regeln durch die Selektion an einem Ideenmarkt zu ermöglichen.
Auch wenn die Regeln schrittweise durch die Bevölkerung in einem fortlaufenden Prozess geändert werden können wird die Akzeptanz gegeben sein und einen überschaubaren Aufwand darstellen.
Gut Ding braucht Weile...
Die schöpferische Kraft unseres Kulturkreises ist nicht zu unterschätzen, durch das bereits vorhandene Chaos sollte diese bald entfesselt werden können.

11:36 | Maiglöckli
freiheitsliebende Menschen....WO, in der brd?
DIe gibt´s hier nicht und wenn dann nur als Hybride, das eine wollen ohne das Andere zu lassen.
Mutti wird´s schon richten, viele glauben immer noch an staatliche Fürsorge und drücken - zwar mit murren - monatlich ihren Tribut ab, und das trotz aller Offensichtlichkeiten wie Altersarmut, Pflegenotstand, abgewrackte Infrastruktur, staatlichem Terror durch die Insassen in den Amtsstuben, etc....
man muß schon blind sein um das nicht zu sehen - oder aber selbstverantwortungslos.....immer ist der/die/das andere schuld......jammern ohne die Konsequenzen daraus zu ziehen, zu groß ist die Angst vor etwas anderem, Neuem, lieber wieder Adolf wählen, auch wenn die jetzt anders heißt.

 

10.11.2020

09:32 | Silverado zur Aufziehmaus von gestern

Grundsätzlich ist die politische Wahl für freiheitsliebende und kritische Menschen richtigerweise eine zwischen Pest und Cholera. Aber was wird besser, wenn ich nicht wählen darf? Die Wahrscheinlichkeit, dass eine andere Regierungsform in meinem Sinne bessere Ergebnisse liefert, ist gleich null. Denn selbst wenn die oberste Figur, die ja auch durchaus ein Idiot im medizinischen Sinne sein kann, siehe Gütinand der Fertige oder Karl II von Spanien, feststeht, die Berater tun es nicht. Abgesehen vom unausweichlichen Nepotismus (was hat den Schwiegersohn von Trump zu seiner Funktion qualifiziert?) kommen und gehen diese ebenso wie die Strömungen. Zu erwarten, das es eine Regierung geben könne, die aktiv die Demontage der komplexen Gesellschaft betreibt, ist nichts als eine Illusion. FJ-1 hat daran festgehalten, AH hat daran festgehalten, bis Alles in Trümmern lag.
Die einzige Möglichkeit, das Trauerspiel zu beenden, ist daher der Zusammenbruch der komplexen Gesellschaft, was auch ihr vorbestimmtes Schicksal ist. Alles Andere ist ein reines Palliativum, wie etwa Steuersenkung oder Steuererhöhung, Schießbefehl oder Schießverbot auf Maskenverweigerer in der U-Bahn, Erhöhung oder Senkung des Tempolimits, natürliche oder erzwungenes Geschlecht.
Dass die Menschen sich übrigens gerne unterwerfen und die Wahl eigentlich eine Last ist, lässt auch Rückschlüsse auf die Möglichkeiten der Herrschenden zu. Ich denke auch an die maximal 2000 Leute, die in Wien bereit waren, gegen die Covidiotischen Maßnahmen zu protestieren. Übrigens, in China wären wir erschossen worden. Da ist mir doch lieber, zwischen Pest und Cholera zu wählen.

"Vuolsi così colà dove si puote
ciò che si vuole, e più non dimandare"

sagt Vergil zu Dante im Inferno der Divina Commedia, etwa "so wurde entschieden, wo man kann, was man will, und frag nicht weiter". Über mögliche Alternativen wird ja in "Was kommen soll" debattiert, wie seit Menschengedenken.

10.11.2020

07:35 | ef: Die Aufziehmaus

Über das „heilige Recht“ der Menschen, wählen zu dürfen

09.11.2020

06:58 | Focus:  Schulden ohne Ende: MMT - drei Buchstaben bringen das Geld-Glück für jeden Politiker

Die Modern Monetary Theory (MMT) wird gerade heiß diskutiert. Ihr zufolge sind Staatsschulden in heimischer Währung unproblematisch, solange die Notenbank unter staatlicher Kontrolle steht. Politikern dürfte dieser Ansatz schon länger gefallen. Doch er bringt einige Gefahren mit sich.

.... viel Spass mit dieser Theorie ... am Ende wird es sich in der Realität zeigen ob diese Theorie zu etwas taugt. TS

15:57 | Leser-Kommentar zum Kommentar von gestern 09:49

Sie sind schon nahe dran am dritten Weg!
Wie Sie richtig erkannt haben setzt dieser vernünftige Weg "die strikte Verfolgung von Wahrheit, Recht und Gesetz, Ordnung, etc.,“
voraus, was aber systembedingt nur durch ein Entsorgen der Parteipolitik möglich werden wird.
Diese ist aufgrund ihrer Beschaffenheit, durch das Belohnen falscher Verhaltensweisen, ursächlich für die auf längere Sicht entstehende Korruption von Politikern und Volk.
Ja auch das staatsfinanzierte Wahlvolk ist korrupt und führt ab dem Erreichen einer Mehrheit die Demokratie ad absurdum.
Wenn mehr als 50% der Wähler am Finanztropf der Regierigen hängt wird eine demokratische Änderung dieses Zustandes unmöglich.

Gäbe es eine unparteiische Berichterstattung seitens der Medien (Medienampel) könnten sich die Wähler besser selber Meinungen bilden, oder wenigstens nicht negativ beeinflusst Grundsatzentscheidung per Volksentscheid treffen. Wir brauchen keine Politiker!
Was gut für uns ist, können wir selbst bestimmen, durch eine neue Verfassung reglementiert und durch Experten ausführen und verwalten lassen.

Kein Unternehmen würde als Entscheidungsträger fach- und weltfremde Dummschwätzer beschäftigen! Warum lassen wir das für unsere Staatsaufgaben zu?Außerdem sollten wir uns Sokrates in Erinnerung rufen, der berechtigter Weise harsche Kritik am allgemeinen Wahlrecht geübt hat- als Herrschaftsform der Idioten!

Wer nichts zur Förderung der Allgemeinheit beiträgt, zb keine Einkommensteuer bezahlt oder sein Auskommen vom Staat erhält, sollte auch nicht wahlberechtigt sein.
Ja, auch Mütter wären ausgeschlossen, hätten aber die Stimmen der noch nicht stimmberechtigten Kinder zur Verfügung, da diese auch länger mit den getroffenen Entscheidungen leben müssen.

Was aber schwerer wiegt: der korrupte Sumpf (Parteiaparat, sonstige Schmarotzer) hätte nichts mehr mitzureden und würde so ausgetrocknet.

Wir müssen in die Gänge kommen,
Verantwortung übernehmen und handeln!

16:32 | Bambusrohr
Werter Leser, Sie haben vollkommen Recht mit dem, was Sie im allgemeinen über Politik äußern (so ist durch Politik das römische Reich untergegangen). Nur leider wird das nie zu Ende gedacht. Es wird immer wieder au angeprangert was falsch läuft, ohne jedoch eine gesunde Alternative anzubieten. Dr. Krall spricht ständig von einer bürgerlichen Revolution. Nur mit welchen Ziel? Darüber verliert keiner ein Wort. Nukleus ist da schon weiter, indem er meinte, wir müssen durch eine reinigende Anarchie, in der sich die Dinge neu ordnen werden. Da bekanntlich aus einem Chaos keine Ordnung entstehen kann, sollte man bereits im Vorfeld einen geordnetem Plan entwerfen, der dann im Chaos aus der Schublade geholt werden kann, wenn die Menschen nach dem rettendem Strohhalm schreien. Darüber hat sich anscheinend noch keiner Gedanken gemacht. Ein Ansatz wäre, den Gedanken eines Leser der letzten Tage aufzugreifen, der meinte, Rechts käme von rechtschaffend. Welche Form des Zusammenlebens wird der Rechtschaffenheit gerecht? Dies sollte der Maßstab für weitere Überlegungen sein. Die Bcom Theorie der tausend Kantone als richtiger Ansatz muss eben noch weiter und zu Ende gedacht werden. Wer traut sich? Nur mit dem Finger auf Andere zu zeigen, ohne es selber besser machen zu können, führt uns nicht zum Ziel.

16:49 | Leser-Kommentar zum Bambusrohr
Keine Sorge; die Pläne liegen fix und fertig in der Schublade – bei den üblichen Verdächtigen.

06.11.2020

08:35 | tom-cat "Wer hats gesagt?"

„Der Markt alleine löst nicht alle Probleme, auch wenn man uns zuweilen dieses Dogma des neoliberalen Credos glaubhaft machen will. (…) Die Zerbrechlichkeit der weltweiten Systeme angesichts der Pandemie hat gezeigt, dass nicht alles durch den freien Markt gelöst werden kann, und dass – über die Rehabilitierung einer gesunden Politik hinaus, die
nicht dem Diktat der Finanzwelt unterworfen ist – wir die Menschenwürde wieder in den Mittelpunkt stellen müssen.“

( ) Claudia Roth, Grüne, Spitzenverdienerin, war Managerin einer linken Rockband, die einst sang: "Macht kaputt, was euch kaputt macht"
( ) Gregor Gysi, SED/PDS/LINKE, bestreitet, "IM Notar" gewesen zu sein
( ) Papst Franziskus, lebt in einer Steueroase ohne Einkommensteuer, Mehrwertsteuer, Vermögenssteuer, Mineralölsteuer und Sektsteuer (bezeichnet den Vatikan trotzdem
nicht als "Paradies")
( ) Norbert Blüm, CDU, übte früher heftige Kritik an Franz Josef Strauss
( ) Heiner Geissler, CDU, ATTAC, erwog schon mal Gewalt gegen Polizisten
( ) Karl Marx, Schriftsteller, war die meiste Zeit seines Lebens pleite
( ) Reinhard Kardinal Marx, kath. Kirche, spendet gerne das Geld der Kirchensteuerzahler
( ) Heinrich Bedford-Stroh, SPD, Neuling im Schleppergeschäft
( ) Daniela Katzenberger, TV-Bondine, ob sie die Parole "das Private ist politisch" umsetzt?
( ) Sahra Wagenknecht, LINKE, Kommunistische Plattform, zitiert gerne Ludwig Erhard und den Papst
( ) Kevin Kühnert, SPD, will auch Spitzenverdiener wie Martin Schulz werden, Umverteilungstheoretiker
( ) Arno Funke, bekannt geworden als Kaufhauserpresser "Dagobert", Umverteilungspraktiker, wollte mit seiner Erpressung den Gini-Koeffizienten in Richtung Gleichverteilung beeinflussen,

Dass der Markt nicht alle Probleme löse muss natürlich einer sagen, der dem Markt bzw. seinem Produkt in puncto Einnahmen nicht vertraut und lieber Zwangsbeiträge kassiert!  Vom Steuerparadies ganz zu schweigen! TB

09:49 | Leser-Kommentar
........ es muss einen "dritten Weg" geben, - wenn wir wollen, dass die Menschheit nicht ständig seine Geschichte auf katastrophale Art und Weise, wiederholt. Der Sozialismus hat bewiesen, dass er nicht nachhaltig überleben kann. Aber auch das kapitalistische Wirtschaftssystem fährt gerade wieder an die Wand; - auch wiederholt!
Es gibt auch niemals einen funktionierenden freien Markt, weil es immer Eingriffe einer Regierung gibt. Grundsätzlich ist wichtig, dass Regierungen sowenig wie möglich an klaren und allgemein gültigen Gesetze, Verordnungen etc. erlässt. Insgesamt einen Bruchteil dessen was wir heute haben. Eine Staatsqutote von 15 bis 25 % sollte genügen. Es
darf auch nicht sein, dass Konzerne und Hochfinanz so groß werden, dass sie die Richtung der Politik und Gesellschaft bestimmen. Fanatismus ist auf jeder Seite falsch am Platze!
Ein "dritter Weg" sowie die strikte Verfolgung von Wahrheit, Recht und Gesetz, Ordnung, etc., ist immer ein schwerer Weg, als sich einer Ideologie, der einen oder anderen Seite, hinzugeben. Aber das soll es uns wert sein, für Frieden und Freihheit!