16.10.2018

20:11 | ET: Von der „DDR light“ zum nationalen Sozialismus? Ökonom warnt vor Teufelskreis der Verteilungspolitik

Sozialismus wird national, sobald ihm das Geld anderer Leute ausgeht – In einem Kommentar für „Cicero“ diagnostiziert Unternehmensberater Daniel Stelter nicht nur eine tiefgreifende Beratungsresistenz etablierter Politiker und Medien.

08.10.2018

08:38 | mises: Professor Dr. Jörg Guido Hülsmann: „Die neue Oberklasse – gelebte Utopie“

Die Rede von Dr. Hülsmann anlässlich der Jahreskonferenz des Mises Institutes in München! TB

06.10.2018

15:39 | lemondediplomatique: Populistenmacher

Der ehemalige Chefstratege von Donald Trump, Stephen Bannon, nimmt Europa ins Visier. Im Mai trat er in Budapest vor einem Publikum von ungarischen Intellektuellen und Prominenten auf: „Der Startschuss, der die Trump-Revo­lu­tion auslöste, fiel am 15. September um 9 Uhr morgens, als die In­vestmentbank Lehman Bro­thers in den Konkurs gezwungen ­wurde.“ Ihm ist natürlich bekannt, dass die Finanzkrise, die 2008 ihren Anfang nahm, in Ungarn besonders heftig war.

05.10.2018

19:14 | qpress: Demokratie als exquisites Hobby für Milliardäre

Absurdistan: Was sind die Amerikaner und wir stolz auf unsere so hochgelobte Demokratie. Die Theorie dazu ist schon ganz prima, aber eben auch nur Theorie. Die Praxis übertrifft am Ende alles und man darf richtig staunen, was in so einer Demokratie alles geht. Mehr Volksbeteiligung wird in der Regel von den Volksvertretern verhindert, weil die sonst um ihre elitären Befugnisse bangen müssten. Mehr Einbindung des Volkes (Vorsicht: „Volk“ ist ein rechtsradikaler Kampfbegriff) kann auch den Spielraum von Superreichen und Lobbyisten mächtig einschränken. Also ein Grund mehr, an den bestehenden und gut eingespielten Verhältnissen nicht zu rütteln.

Interessanter Artikel zum Wechselspiel zwischen Demokratie und Oligarchie sowie unserem Lieblingsmillardär George Soros! IV

28.09.2018

19:53 | Nachtwächter: Preußen, Hegel und das “deutsche Staatswesen“

Daraus folgte, dass die Beziehung zwischen Zivilgesellschaft und Staat nicht antagonistisch sondern wechselseitig war. Gerade der Staat ermöglichte es ja der Zivilgesellschaft, sich auf rationale Weise zu ordnen, und die Vitalität des Staates hing wiederum von den jeweiligen Partikularinteressen ab, welche die Zivilgesellschaft ausmachten, indem der Einzelne »in seiner besonderen Art für das Ganze tätig ist«.
»Diese besondere Sphäre lässt sich zu einer Totalität erheben, wenn das Geschäft aufrichtig und wahrhaft betrieben wird […]. Aus dieser Vollführung des einzelnen geht das Ganze hervor.« Hegel hatte keine liberale Vision vom Staat – er war kein Fürsprecher nationaler zentralistischer Legislativen, nachdem er miterlebt hatte, wozu diese unter den Jakobinern in Frankreich imstande gewesen waren. Doch die fortschrittliche Orientierung seiner Vision war nicht zu übersehen.
Denn bei allen Bedenken wegen des jakobinischen Experiments feierte Hegel die Französische Revolution doch als »herrlichen Sonnenaufgang«, der von »allen denkenden Wesen« mitgefeiert worden sei. Hegels Studenten in Berlin bekamen zu hören, dass die Revolution eine unumkehrbare Errungenschaft des »Weltgeistes« darstelle, deren Folgen immer noch zu spüren seien.

Interessanter Text über die Genese des deutschen Staates! IV 

09:21 | mises: Der Mythos vom demokratischen Sozialismus

Es war stets das Ziel sozialistischer Revolutionäre, Märkte und Privateigentum abzuschaffen. Dass dies stets gewaltsam und nie mit den Mitteln der Demokratie erreicht wurde, und dass die Menschen in diesen Ländern danach stets verarmten, verrät uns genug über dieses System.

26.09.2018

09:52 | mises: „Politik zwischen Wirklichkeit und Utopie“. Der Konferenzbericht

Die 6. Jahreskonferenz des Ludwig von Mises Instituts Deutschland am 15. September 2018 fand im ausverkauften Festsaal des Bayerischen Hofes in München statt. Vorstand Andreas Marquart und Präsident Thorsten Polleit freuten sich in ihren Begrüßungsreden nicht nur darüber, dass die Konferenz die bestbesuchte in der Geschichte des Instituts war, sondern auch darüber, dass die Internet-Publikationen und die Leserschaft ständig zunehmen. Auf der Homepage des Instituts, misesde.org, steht mittlerweile eine Bibliothek mit über 1.100 Aufsätzen und Artikeln zur Verfügung.

25.09.2018

19:50 | pm: Philosophy of Multicultures

Imagine taking the subway in any great world city, London, Amsterdam, San Paolo, Los Angeles, Sydney, Berlin, or New York, where one simply takes in the human fauna, where one listens and looks in a patient non-judgemental pose. I’ll use New York City, the city I know best. One will hear unfamiliar and incomprehensible languages from among the 200 languages that are spoken by its people -- Korean, Cantonese, Mandarin, Vietnamese, Arabic, Somali, French, Spanish, and Hindi. One will see people in unusual outfits with unusual hairdos – Buddhist monks and nuns, Hasidic Jews, Muslims of various stripes, Sikhs, Amish and Mennonite families, Hindu women with dots on their foreheads, and so on.


11:16
| katehon: Multipolarität ist die beste Zukunft Europas

Ich hoffe wirklich, dass wir den Globalismus loswerden und ein neues Europa organisieren könnten. Es gibt dann keine Diktatur mehr, nur freie Länder und ihre Zusammenarbeit. Aber wie viel sie kooperieren werden, ist eine offene Frage. Die Eliten zogen von der Stadt London nach New York und jetzt sind sie schon wieder irgendwo anders. Das ist die Natur der globalen Eliten - sie haben keine Heimat.

Ein sehr guter Artikel aus dem Russischen ThinkTank Katehon. Autor ist der schwedische Journalist Vavra Suk. Es stimmt; Europa muss sich neue organisieren, sonst ist es vorbei. KO

21.09.2018

08:55 | mises: Die Utopie der Sozialen Marktwirtschaft

Wer hierzulande für die „Soziale Marktwirtschaft“ eintritt, sie lobt und preist, kann auf breite, ja mehrheitliche Zustimmung rechnen. Doch wenn nahezu alle etwas bejubeln, ist man gut beraten, das eigene Denken nicht zu unterlassen und die Mehrheitsmeinung kritisch zu prüfen. Das gilt vor allem, wenn es sich um Ideen handelt, mit denen das Gesellschafts- und Wirtschaftsleben von oben gestaltet und gelenkt werden soll.

Statt des Zur-Verfügungstellens von ordentlichen Rahmenbedingungen (worin sie stets scheitert) konzentriert sich die EU auf das Beeinflussen von Wirtschafts- und Geschäftsleben! Umgekehrt würde ein Schuh draus! TB

08:52 | staatsstreich: Die Batterie-Misere macht dem Individualverkehr den Garaus

Unter dem Vorwand des Klimaschutzes macht sich die EU daran, Verbrennungsmotoren zu verbieten – obwohl die Emissionen europäischer Autofahrer nicht einmal mehr 3% des weltweiten Ausstoßes von CO2 ausmachen. Red_and_Blue_Tesla_Model_3Die als Ersatz propagierten Elektroautos sind – und bleiben auf absehbare Zeit – vollkommen inadäquat. Es ist, als würde Kutschern aus dem 19. Jahrhundert der Umstieg auf manuell gezogene Leiterwagerl nahegelegt.

20.09.2018

10:06 | WiWo: „Der Sozialstaat ist in Wahrheit unsozial“ must read!!!

Der Ökonom Guido Hülsmann über die Produktion unentgeltlicher Güter in der Marktwirtschaft und die zerstörerische Kraft des Wohlfahrtsstaates.
... ja, wenn Menschen handeln, ist dies meist mit positiven oder negativen Nebenwirkungen für die Mitmenschen verbunden. Spürt der Verursacher die Folgen seines Handelns nicht, glauben manche Ökonomen, der Markt habe versagt und fordern staatliche Eingriffe. Bei negativen Effekten werden zum Beispiel Steuern gefordert, um den Verursacher für die negativen Folgen seines Handels zu belasten. Bei positiven Effekten werden staatliche Subventionen gefordert, damit es zu einem höheren Angebot an erwünschten Gütern kommt.

19.09.2018

10:42 | mises: Die Realität des Sozialismus: Befehl, Zwang, Gewalt

Die ‚Neue Linke Bewegung‘ in Deutschland und die ‚demokratischen Sozialisten‘ in Amerika wollen ihren Anhängern glauben machen, dass man Reichtum und Einkommen umverteilen und einen großen Teil der Wirtschaft sozialisieren kann, ohne Produktion und Produktivität zu beeinträchtigen. Sie behaupten, dass eine umfassende Kontrolle der Wirtschaft durch die Regierung mehr Gerechtigkeit und mehr Wohlstand bringen würde.

18.09.2018

11:52 | Contra Magazin: Multikulturelle Umformung: Deutsche als Versuchskaninchen

Als der Politologe Yascha Mounk von der Harvard University in der ARD-Tagesthemen-Sendung mitteilte, "Weil wir ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.", fragten sich natürlich viele aufmerksame Zuseher, ob die Deutschen Teil eines großangelegten Experiments sind. Immerhin ist den geschichtsbewussten Deutschen durchaus bewusst, dass man schon während und nach dem Zweiten Weltkrieg einige Überlegungen anstellte, was man mit dem deutschen Volk machen solle.

Deutschland war natürlich bereits nach dem Zweiten Weltkrieg das erste Land in dem Poppers Idee von der "Offenen Gesellschaft" und das heißt auch immer Bevölkerungsaustausch und Masseneinwanderung, umgesetzt wurde. Lesenswerter Beitrag zu dem Thema! IV

15.09.2018

16:16 | makronom: Wieso Finanzkrisen mit einer pluraleren VWL besser antizipiert und bewältigt werden könnten

Unter dem Eindruck der Finanzkrise hat sich die Ökonomik durchaus weiterentwickelt. Eine tiefgehende Reflexion der wissenschaftlichen Grundausrichtung fand jedoch höchstens begrenzt statt – dabei wäre sie vonnöten, damit die die Wirtschaftswissenschaft ihr gesamtes Potenzial ausschöpfen kann.

14.09.2018

08:19 | mises: Sozialismus zerstört Venezuela

Zahlreiche politische Kommentatoren haben sich zum Thema ‚Wirtschaftskrise in Venezuela‘ geäußert. Zugegeben, einige von ihnen geben zumindest oberflächlich korrekt wieder, welche Faktoren zum Zusammenbruch Venezuelas beigetragen haben – nämlich die Zerstörung der bürgerlichen Freiheiten und der Eigentumsrechte.

Dazu erinnere ich mich gerne an einen Spruch den ich einmal in Kroatien gehört habe: Eine Sardelle ist ein Wahl, der alle Formen des sozialistischen Aufbaus durchlaufen hat! TB

12.09.2018

11:10 | nzz: Diversität zählt mehr als Wahrheit: Wie sich die Akademie ins intellektuelle Abseits manövriert must read!!!

Als ich vor dreissig Jahren in Harvard forschte, herrschte eine Atmosphäre der Offenheit und Neugierde. Heute dominieren hingegen Polemik und Abgrenzung. Die gesellschaftliche Spaltung hat längst auch den Elfenbeinturm erfasst.

Alles gewollt, und die letzten Intellektuellen die die Gesellschaft nicht per Zwang verändern wollen, wollen es einfach nicht verstehen! Da erklärt sichs Nassim Talebs IyI = Intellectual yet Idiot   (ein must read) von selbst! TB

11.09.2018

10:17 | prometheus: Hört auf, unser Leben zu planen

Mit welchem Recht sollten politische Entscheidungsträger überhaupt eine solche Pflicht einführen können? Kann die reine Legitimation durch die Wahl rechtfertigen, dass darüber entschieden wird, jedem Bürger ein Jahr seiner Zeit zu mopsen? Im Kalten Krieg mochte das gerade noch angehen – heute wirkt dieser Vorschlag schlichtweg grotesk. Selbst wenn eine große Mehrheit der Bevölkerung das Vorhaben unterstützen sollte, gibt es keine Rechtfertigung dafür, die Minderheit unter ein solches Joch zu zwingen.

10.09.2018

19:04 | nzz: Alles beginnt mit Herkunft – weshalb Ostdeutschland sich zur Provokation entwickelt

Die Ideologie des westdeutschen Neobiedermeiers kollidiert derzeit mit dem Wunsch der Ostdeutschen nach einem einigen und demokratischen Deutschland. Für diese war die Wiedervereinigung eine Heimkehr. Um zu verstehen, wie gross das Unverständnis ist, muss man Ostdeutschland als geistigen Raum begreifen.

Die Leseratte
Und wieder kommt dieser Artikel aus der Schweiz!

Aus NRW kommt sowas natürlich nicht! TB

09.09.2018

18:30 | independent: Hitler and the socialist dream

He declared that 'national socialism was based on Marx' Socialists have always disowned him. But a new book insists that he was, at heart, a left-winger.

Und das kommt nicht von irgendeiner oskuren Leugner-Seite sondern vom Independent, der sich ja stets als links-liberales (gibt's sowas überhaupt?) Magazin sieht! TB

09:14 | Ragnarök: "Wir ersticken im Papiergold" unbedingt lesen!

Wir beobachten es ja bereits seit einiger Zeit. Es entsteht immer mehr Papiergold während die tatsächlichen Fördermengen rückläufig sind. Der Goldpreis bewegt sich im Grunde seitwärts. Wie kann das gehen – fragen sich alle.

Die Erklärung des Papiergoldes ist dabei nur ein Teil der Wahrheit. Wie viele Papierunzen kommen inzwischen auf eine Reale? Spielt effektiv keine Rolle. Warum? Es ist die öffentliche Meinung – die manipuliert wird. Gold ist im Überfluss vorhanden. Man muss es sich nur holen.
Aber auch so – ist es kein Thema. Das Papier hier verspricht mir Gold. Also muss man sich eben etwas mehr holen. Lieferungen sind bisher nicht ausgefallen – und wenn gut mit Geld abgedeckt worden. Oder in dem jemand Pleite gegangen ist. Die Liste ist lang. Jedenfalls ist hier auch wieder die Manipulation – in dem Fall durch Auslassung das Thema. Denn was nicht gemeldet wird – vom Mainstream existiert auch nicht.

Was das ganze so pervers macht: Gold ist Vertrauen. Im Gegensatz zu unseren Geldscheinen WEISS ich – jemand hat (viel) Arbeit investiert und das Gold gefördert. Hat es aus den Tonnen von Gestein angereichert und anschließend sehr sehr reines Gold erzeugen können. Im Grunde schrecklich viel Arbeit. Die schon geleistet wurde. Es symbolisiert diese Arbeit – durch seine bloße Existenz als Münze, Barren und anderem. Es ist also grundverschieden von den Gold-Papieren. Diese symbolisieren eben NICHT durch die bloße Existenz die geleistete Arbeit. Denn was repräsentiert das Papier? Sicher nicht die geleistete Arbeit – sondern das Vertrauen, dass man entsprechend Gold erhält.

Echtes physisches Gold stellt mit seiner bloßen Existenz Vertrauen in die geleistete Arbeit her. Papiergold ist nur eine Verbriefung. Man vertraut also darauf – dass der / die das Gold zu einem Zeitpunkt X auch herausgeben können.
Wann wird der Goldpreis steigen? Eigentlich einfach. Wenn das Vertrauen in die Herausgabe erschüttert ausreichend erschüttert wird. Sehen wir und allerdings das Thema – „Was nicht geschrieben wird – existiert auch nicht.“ an atellen wir fest – die „Panik“ wird denke ich in Etappen ablaufen. Als erstes die gut informierten, dann die weniger gut informierten. Bis es allgemein bekannt wird.
Hört sich überaus „Dunkel“ an. Oder vielmehr Glänzend. Goldglänzend. Denn sieht man sich die nun sagen wir „Flüchtlingskrise“ an zu der hier auch schon länger zu lesen ist und der sehr viel offeneren und besseren Kommunikation – im Gegensatz zu dem, was derzeit in den Medien passiert (das Thema wird immer salonfähiger mit steigender Verbreitung der Direktbetroffenen) kann man 1 & 1 zusammenzählen und postulieren – dass auch derartiges möglichst lange hinausgezögert werden wird.

Da ich schon am kühne Thesen aufstellen bin, stelle ich einmal eine weitere kühne These auf. Wofür dient die Bargeldabschaffung? Damit niemand unkontrolliert Gold und andere Edelmetalle hortet. Die ihre Werthaltigkeit aus sich selbst beziehen. Denn eines ist klar – Gold ist Vertrauen. Aus sich selbst heraus. Es benötigt keinen Staat. Keinen Herausgeber. Keine Zentralbank. Es ist universell. Und damit ist es völlig egal – bei wem ich für eine Goldmünze etwas kaufe. Er wird sie akzeptieren. Nicht weil für sie garantiert wird. Sondern einfach aus sich selbst heraus. Etwas – dass man unter allen Umständen verhindern muss. Zumindest aus staatlicher Sicht. Ob die Staaten auch wissen – wie fragil und durchschaubar eigentlich deren System ist?

Vermutlich. Na hoffentlich machen einige Länder diesen Plänen einen deftigen Strich durch die Rechnung. Ich denke da an Länder wie Russland oder China, die die Dominanz des Dollars auch schon ein wenig Leid sind. Möglicherweise ist das eine Achillesferse. Und wie bei jedem guten Poker-Spieler lässt man sich nicht hinter die Karten schauen. Und kauft möglicherweise auch über ehm unorthodoxe Quellen physikalisches Gold. Nun – es bleibt spannend wie sich alles entwickln wird. Ich weiß nur eines – wer Gold hat ist wohl besser dran als mit dem gleichen Betrag auf dem Konto. Ok, ist auch nicht schwierig…

08.09.2018

08:31 | huffpost: Über die Wirkungskraft ökonomischer Theorien

Vor vielen Jahren, noch als junger Student, wurde mir folgender Scherz erzählt:
Es ist zur Zeit des Eisernen Vorhangs in Moskau. Eine Militärparade wird abgehalten. Infanterie, Panzerwaffen, Raketengeschütze und vieles mehr werden dem versammelten Publikum vorgeführt.Plötzlich erscheint inmitten der Aufmarschierenden eine Gruppe von Männern, unbewaffnet, in graue Herrenanzüge gekleidet. Der Gast aus dem Westen, der neben dem obersten russischen General auf der Zuschauerbühne steht, fragt: „Und welche Funktion haben diese Herren?“ Da entgegnet ihm der General stolz: „Das ist unsere gefährlichste Waffe: das sind unsere Volkswirte!“

07.09.2018

08:55 | mises: Währungswettbewerb & digitales Geld: Wie aktuell ist Hayeks Vorschlag?

Es ist eine Binsenweisheit, dass Monopole nachteilig sind. Sie sind kosten- und qualitätsineffizient, ihre Preissetzung bringt Wohlfahrtsverluste mit sich und darüber hinaus verwenden sie mitunter erhebliche Ressourcen allein darauf, andere Wettbewerber vom Markteintritt abzuhalten.[1] Folglich werden im Rahmen einer effizienten Wirtschaftsordnung Monopole entweder unterbunden oder zumindest an die Kandare genommen.

06.09.2018

08:59 | skb: Wie das Paradies zur Hölle wurde oder warum der Sozialismus der Feind der Evolution ist

Calhoun und seine Forscher fanden heraus, dass in einer Raum-begrenzten und Ressourcen-unbegrenzten Umgebung, die Bevölkerung von Mäusen explodierte, den Höhepunkte erreichte und zusammenbrach, was zum Aussterben der Population führte. Dieser Test wurde mehrmals repliziert und es wurde festgestellt, dass diese jedes Mal zu dem gleichen Ergebnis führten. Der Grund für dieses Phänomen wurde vom sozialen Verfall abgeleitet, der sich mit jeder Generation verschlechterte.

16:57 | Der Systemanalytiker
Genau meine Rede, und auch auf die Gefahr hin, dass ich wegen meiner nachfolgenden Aussage einen shitstorm ernten könnte, sei von mir folgende Hypothese aufgestellt: Da der Mensch an der Spitze der Nahrungskette steht und keine anderen Lebewesen als Feinde hat (da er sie unter Kontrolle halten kann bzw. sich gut vor ihnen schützen kann), hat die Natur es vorgesehen, dass er sich nur gegenseitig dezimieren kann und auch muss. Wäre das nicht so, so würde der Mensch die gesamten Lebewesen auf unserer Erde letztlich erdrücken und ausrotten und somit die Vielfalt des Lebens empfindlichst (zer)stören.

05.09.2018

11:59 | ET: Der Kommunismus ist von Natur aus teuflisch

Der Kommunismus hat im Laufe des vergangenen Jahrhunderts mehr als 100 Millionen Menschen durch Hungersnöte, politische Morde und Völkermord das Leben gekostet. Er hat Gesellschaften geschaffen, in denen eine kleine Gruppe die Macht hat, die ganze Nationen versklavt, und in denen Schlachtfelder, Gulags und Arbeitslager zur Umerziehung Teil des täglichen Lebens sind.

08:41 | mises: Was der Wohlfahrtsstaat aus den Menschen macht

Rational handelnde, verantwortungsvolle Eltern setzen alles daran, ihre Kinder so gut wie möglich vor allen ihnen drohenden Gefahren zu beschützen. Sind die Kinder noch klein und zum Gebrauch des eigenen Verstandes und zu eigener Einsicht noch nicht fähig, geht es auch gar nicht anders. In Momenten der Gefahr sind weitschweifige Erklärungen unangebracht. In solchen Situationen muss schnell und entschlossen gehandelt werden – bei Bedarf auch unter Einsatz brachialer Mittel. Einem Zweijährigen, der sich soeben anschickt, unbekümmert und ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn einer stark befahrenen Straße zu laufen, hilft die wachsame Mutter nicht durch liebevolles Zureden, sondern indem sie ihn sich greift und notfalls gewaltsam zurückhält.

Was der Sozialstaat aus den Menschen macht? Chemnitz! Staatsgeldangefixxte Chantals und Kevins hüpfen am Tatort einer Ermorrdung eines Deutschen mit Migrationshintergrund der durch einen vielfach vorbestraften, längst ausgewiesen gehörenden und nur wegen Staatsversagens noch hiersein könnenden und mit Steuergeldern finanzierten Refugees getötet wurde, zur Musik einer Band die staatszersetzende Songs von sich gibt und auf Einladung eines merkwürdigen deutschen linken Kommunarden-Bruder-Bundespräsidenten, der sich als Flüchtlings-Präsident sieht, gekommen ist, um mit Musik, Saufen und Kiffen ein Zeichen gegen Rechts zu setzen. Das ist der Sozialstaat! TB

04.09.2018

19:50 | RT: Bewegung "Aufstehen": Wagenknecht sieht Demokratie in der Krise

Sahra Wagenknecht hat die von ihr ins Leben gerufene Bewegung "Aufstehen" vorgestellt. Sie konstatiert eine "handfeste Krise der Demokratie" im Land und nennt als mittelfristiges Ziel die Bildung linker Mehrheiten. Es gibt viel Kritik - und viele Unterstützer.
Zum Start der linken Sammlungsbewegung "Aufstehen" hat die Initiatorin Sahra Wagenknecht die künftige Erzielung linker Mehrheiten mit Einfluss auf die Regierungspolitik in Deutschland als Ziel ausgerufen. Seit Anfang August hätten sich 101.741 Unterstützer online bei der Bewegung angemeldet, sagte Wagenknecht am Dienstag bei der Vorstellung in Berlin. Damit seien die Erwartungen übertroffen worden, betonte die Fraktionschefin der Linken im Bundestag. "Ich bin wirklich beeindruckt, wie viele Menschen sich gemeldet haben."

Interessanter Artikel über die "Aufstehen" Bewegung von Sarah Wagenknecht, die heute offiziell gegründet wurde. Jetzt schon 100.000 Mitglieder und die Ablehnung der Spitzen von Linkspartei, Grünen und SPD sind ja schon mal ordentliche Vorschusslorbeeren! Fehlt nur noch der logische Schritt von Wagenknecht daraus eine Partei zu machen! IV 

12:52 | gs: Der Konjunkturzyklus lebt

Auch wenn der weltweite Konjunkturaufschwung schon fast zehn Jahre andauert: Es gibt keine überzeugenden Gründe zu meinen, die konjunkturellen Zyklen hätten ihr Ende gefunden: Solange die Währungen der Welt ungedecktes Papiergeld darstellen, bleibt die Hoffnung auf den ewig währenden Aufschwung eine trügerische Hoffnung.

03.09.2018

10:35 | mises: Der Mythos vom demokratischen Sozialismus

Der aufsehenerregende Vorwahlsieg der selbsternannten „demokratischen Sozialistin“ Alexandria Ocasio-Cortez gegen den altgedienten demokratischen Abgeordneten Joe Crowley hat dem demokratischen Sozialismus in einigen Teilen des Landes einen weiteren Popularitätsschub verliehen. Da Sozialismus gerade bei jungen Wählern immer beliebter wird, ist es nötig, eine Grundwahrheit (man könnte auch sagen, eine „unbequeme Wahrheit“) erneut zu erklären: Der sogenannte demokratische Sozialismus ist eine mythologische Kreatur. Er ist das Monster von Loch Ness der politischen Ökonomie.

31.08.2018

16:50 | RT: Der Koran ist schuld, der Koran ist schuld, der Koran ist schuld

Thilo Sarrazin stellte am Donnerstag in Berlin sein neues Buch "Feindliche Übernahme - Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht" vor. Die Kernthese des Buches lässt sich so zusammenfassen: Der Koran ist schuld. An allem und jedem.

Vernichtender Bericht über die Präsentation zu Sarrazins neuem Buch. Mal schauen, wie die ersten Rezensionen dazu ausfallen werden! IV 

16:11 | jouwatch: Was wäre, hätte der Islam Europa bereits erobert?

Ein Phoenix-Film deutet mit der Frage, „Was wäre, wenn … der Islam Europa erobert hätte,“ die Geschichte subtil vorauseilend um
Der folgende Text sollte am 27. August bei Jouwatch erscheinen. Nachdem am Tage zuvor in Chemnitz ein Mann erstochen worden war, nachdem daraufhin Tausende gegen die Regierung, die abstreitet, dass es mit bestimmten in unserem Lande lebenden Menschen ein besonderes Kriminalitätsproblem gibt, demonstrierten, nachdem diese Demonstranten in einer bislang beispiellosen Hetzkampagne der Mainstreammedien und der Regierenden als NAZIS verunglimpft wurden, schien dieser Text nebensächlich und irgendwie unpassend. Signale, wohin die Reise gehen soll, gibt es aber überall, so auch in dem vordergründig seriös-sachlichen Film von Martin Carazo Mendez. Wer jetzt die Nachtigall nicht trapsen hört, dem ist nicht zu helfen. Wird bald dem christlichen Deutschland nicht mehr zu helfen sein?

Interessante Sezierung des Phönixfilms über die Entwicklung Europas nach einer muslimischen Eroberung im Mittelalter. Definitiv lesenswert! IV 

09:04 | mises: Der Kapitalismus hat erreicht, was der Marxismus nur versprochen hat

Marx‘ Schüler in Kuba und Venezuela bis Südafrika und Simbabwe begehen heute den gleichen Fehler. Verrückt von ihrem ideologischen Hass auf den freien Markt, weigern sie sich zu sehen, dass der Kapitalismus das geliefert hat, was Marx seit Langem wollte – weniger Arbeit und ein höheres Einkommen.

28.08.2018

08:30 | infosperber: 14 Fragen plus Nachfragen an Daniele Ganser

Ich fordere aber, dass die Terroranschläge von 9/11 neu untersucht werden, weil Terror sich dazu eignet, die Menschen zu täuschen. Bei 9/11 ist der Fokus auf den Einsturz des Gebäudes WTC7 zu legen, das kein Flugzeug getroffen hat. Schon im Jahr 2006 hatten mir zwei ausgewiesene Baustatiker der ETH gesagt, die Einsturzursache sei vermutlich eine Sprengung und kein Brand. WTC7 war ein Stahlskelettbau mit 81 starken senkrechten Säulen. Trotzdem fiel das Gebäude in 7 Sekunden, die ersten zwei Sekunden im freien Fall. Den offiziellen NIST-Bericht aus dem Jahre 2008 behauptet die Ursache sei Feuer gewesen, doch diesen Bericht halte ich für schwach...

24.08.2018

08:35 | mises: Der Wolkenkratzer-Fluch

m Zuge der Finanzkrise 2008 hat der Beruf des Ökonomen Schaden genommen. Aber anders als die meisten seiner Kollegen fand Mark Thornton 2008 seine Bestätigung. Mark war eine Stimme der Vernunft in Zeiten, in denen die wilden Interventionen der Federal Reserve dazu führten, dass ansonsten vernünftige Menschen ihren Verstand verloren. Eine Faustregel, die ich für mich übernommen habe, lautet: Wann immer die Idee, der Konjunkturzyklus könnte für allezeit gezähmt worden sein, beginnt, Mainstream zu werden, lauert der Bust bereits um die Ecke.

22.08.2018

08:49 | mises: Sozialismus – den gleichen Fehler wieder und wieder …

Wie reizvoll die sozialistische Idee Ende des neunzehnten und Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, erschien! Die Ankunft des Sozialismus würde alle Bürden des Lebens und des Alltags, all die scheinbaren Ungerechtigkeiten der Wohlstandsverteilung in der Gesellschaft, alle Unsicherheiten der Gesundheits- und Altersvorsorge von den Schultern des einfachen Mannes nehmen.

Hab ich mit 17 auch geglaubt! War in der Schule der "Karl-Marx-Spezialist" - mein 2. Thema waren Börsen. Der Widerspruch war den Lehrern offensichtlich egal, oder sie erkannten ihn nicht. Erinnere mich, wie mein Vater beim Frühstück immer und immer wieder erklärt hat, dass Sozialismus in der Praxis nicht funktioniere. Ich hab ihm nicht geglaubt. Bis zum 4. August 1986. Da bin ich zum 1. Male in den USA angekommen und habe das Auto der Putzfrau meiner Gasteltern gesehen (geiler 5-Meter-Buick aus den Anfang 80ern!)! Aus wars mit meinem Marxismus - relativ rasch wurde ich zum Reaggonomen - und Börsen hab ich ohnehin gemocht (war schliesslich schon mit 16 Gösser-Aktionär)! TB

20.08.2018

19:03 | Leserkommentar von El Presidente zu heise/Bedinungsloses Grundeinkommen vom 19.08:

Hallo liebes Bachheimer Team,
habe wieder mal einen Kommentar zu einem von euch verlinkten Artikel von Heise bezüglich dem Bedingungslosen Grundeinkommen.

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Gratuliere! Mit diesem verlinkten Heise Artikel habt ihr mich wieder mal aus der Reserve gelockt. ;-)
Für all jene die den Artikel nicht gelesen haben „BGE“ = Bedingungsloses Grundeinkommen.
Wobei mir ja schon dieser Begriff an sich sauer aufstößt, ein Einkommen kann niemals bedingungslos sein, oder zumindest nur so lange wie an der Wahlurne auch brav der „Richtige“ gewählt wird und dann nicht plötzlich doch Bedingungen eingeführt werden.
Aber darüber lässt sich vermutlich auch streiten, nehmen wir also mal an es würde so etwas wie ein BGE wirklich geben und gehen wir einfach mal den Artikel durch.

Zur besseren Lesbarkeit habe ich die Zitate aus dem Artikel farblich markiert.
Die Überschrift:
„Zum neuen Kapitalismus passt das Bedingungslose Grundeinkommen wie die Faust aufs Auge.”
Da muss ich 100% zustimmen, ein BGE ist für den produktiven Teil einer Gesellschaft nämlich nichts anderes als ein Schlag ins Gesicht.

In dem Artikel von Heise sind so viele pseudomäßige, oder gar überhaupt an Logik entbehrenden Argumente, dass ich kaum weiß wo ich anfangen soll.
Vielleicht mit dem einen Satz mit welchem ich einverstanden bin:
„Millionen Klickworker, Solo-Selbständige und kreative Lebenskünstler können mit den klassischen Sozialsystemen wenig anfangen.“
Ja, dem kann ich voll und ganz beipflichten, ich kann damit als solo Selbstständiger auch nicht viel anfangen. Das hat aber hauptsächlich damit zu tun, dass es unglaublich ineffizient, meiner Meinung nach total unfair und vor allem zwangsverordnet ist.
Kommen wir zum ersten Pseudoargument:
„Zunächst schrumpft die arbeitsfähige Bevölkerung, was dazu führt, dass ein immer geringerer Teil der Gesellschaft einen immer größer werdenden unterhalten muss.“
Stimmt, aber was genau soll ein BGE daran ändern? Das führt doch höchstens dazu, dass noch weniger Menschen arbeiten gehen bzw. Steuern zahlen. Somit macht es die Sache bestenfalls schlimmer, aber keinesfalls besser.
„Zudem ist die klassische abhängige Beschäftigung gekoppelt an ein traditionelles Familienbild, mit dem Mann als Alleinverdiener und einer Mutter, die sich zuhause um die Erziehung kümmert.“
Gehen inzwischen ohnehin in quasi allen Familien beide Elternteile arbeiten, unter anderem deswegen weil durch horrende Sozialausgaben die Steuerlast abartig hoch ist.
Was geht das den Staat an? Das soll sich jede Familie doch bitte selbst ausmachen.
Natürlich hat ein BGE den Riesen „Vorteil“, dass sich die Frauen keine Gedanken darüber machen müssen von wem sie ein Kind bekommen, der Staat kommt ja für alles auf. Man kann sich bei der Partnerwahl also getrost den größten Ar..h aussuchen, der einen dann mit den Kindern sitzen lässt.
Weiteres Zitat:
„Das Ideal der Vollbeschäftigung in der Arbeitsgesellschaft führt zu einer Massenproduktion und -konsum befördernden Wachstumsideologie.“
Das ist vielleicht nicht komplett falsch, aber halt auch sicher nicht vollkommen richtig. Das ewige Wachstum ist hauptsächlich dem Zinseszins auf FIAT money geschuldet.
Außerdem gilt immer noch, dass Angebot vor allem durch Nachfrage zustande kommt. Die Leute wollen also Billigschrott kaufen den eigentlich keiner braucht, sonst würde es ja auf Dauer auch keiner anbieten.
Was würden die Leute dann wohl mit dem BGE kaufen? Richtig, das gleiche Zeug wie vorher auch.
„Lebenslange Erwerbstätigkeit als zentraler Lebensinhalt gekoppelt mit einer Überhöhung der Arbeit als Grundbedingung menschlicher Daseinsberechtigung sei mittlerweile obsolet und entspreche nicht mehr den Bedürfnissen, Lebensentwürfen und auch nicht der Arbeits- man könnte auch sagen Projekt-Erfahrung vieler.“
Diese Aussage kann ich ja grundsätzlich viel abgewinnen, aber was genau hat das mit dem BGE zu tun? Es zwingt einen ja niemand Vollzeit arbeiten zu gehen. Man muss sich dann halt mit einem etwas niedrigeren Lebensstandard abfinden.
Wenn schon dann rührt das Problem ja eher aus dem Zwang in das staatliche Pensionssystem einzuzahlen, wenn man da nicht genügend Einzahlungsmonate hat, dann bekommt man später mal wenig bis nichts. (Dass es sich dabei um ein legales Pyramidenspiel handelt, macht die Sache auch nicht gerade besser.)
Zum Ende des Artikels kommt dann noch ein klein wenig Kritik auf, weil man anscheinend zumindest kapiert hat, dass man damit die Inflation gehörig anheizt.
Man kommt dann allerdings nicht zu dem Schluss, dass Helikoptergeld für alle nicht schon schlimm genug wäre, nein am Ende des Artikels kommt dann die wahre Intention zum Vorschein:

„Die Grundeinkommensbewegung hat das Problem erkannt und schreibt in ihrem Frankfurter Manifest zum digitalen Kapitalismus: "Ein Grundeinkommen als bloße Geldzahlung würde die destruktiven Kräfte des kapitalistischen Marktes nicht mindern."
Wie müsste demgegenüber ein Grundeinkommen aussehen, das nicht in die neoliberale Falle tappt, und im Sinne einer allgemeinen Daseinsvorsorge sowohl von den Zumutungen jede Arbeit anzunehmen befreit und gleichzeitig Sicherheit und Auskommen gewährleisten kann? Immer stärker rücken Forderungen nach direktem Zugang zu Daseinsvorsorge in den Vordergrund, die die Geldzahlung ergänzen: Bildung, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Kommunikation, Grundversorgung mit Energie und Wohnen sollten öffentlich finanziert und kostenlos sein. So lässt sich vielleicht verhindern, dass das Grundeinkommen, wenn es denn kommt, gerade einmal für die Miete reicht …“

Die Endausbaustufe dieser Idee ist dann also zwangsläufig der klassische Kommunismus, wie das ausgeht kann man sich ja wunderbar in Venezuela ansehen.

Meine Meinung dazu: Eine bessere Idee wäre wohl eher den (Sozial-)Staat so weit zu schrumpfen, dass man damit dann die Steuerlast runter fahren könnte, dann würde auch Teilzeitverdienern genug/mehr zum Leben bleiben.
All jenen die den ganzen Kommentar gelesen haben und noch mehr zum Thema wissen möchten, oder immer noch der Meinung sind, das BGE wäre eine gute Sache kann ich folgenden Artikel sehr empfehlen: https://www.misesde.org/?p=16639

07:50 | mises: Banca d’Italia gibt zu: Umverteilung führt zu Korruption

Die Gemeinschaftliche Agrarpolitik (GAP) der EU, die Agrarsubventionen, die derzeit 39 Prozent des EU-Budgets ausmachen (und früher sogar fast 70 Prozent auf sich vereinten), stößt schon seit langer Zeit auf große Kritik – und das zurecht. Sie ist ohne Zweifel eine der schrecklichsten politischen Programme in der Welt: Landwirtschaftliche Betriebe, die schon lange Bankrott gegangen wären, werden künstlich am Leben erhalten, immense Summen werden an große Landwirtschaftsbetriebe und reiche Grundbesitzer ausgezahlt (inklusive der Queen) und afrikanische Bauern werden durch die Überproduktion aus Europa geschädigt, da sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

19.08.2018

09:29 | heise: Missing Link: Agil leben im digitalen Kapitalismus. Teil 2 - Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen den nächsten Sprint schaffen

Software wird heutzutage meist mit agilen Methoden entwickelt: Kleine, selbständige Teams produzieren in kurzen Zyklen (Sprints) funktionsfähige Prototypen. Demgegenüber ist das alte Wasserfallmodell mit seiner fixen Abfolge klar definierter Projektphasen und starren Rollen in der Software-Entwicklung out - Hierarchien sind flacher geworden, Teams steuern sich selbst.

Teil 1 finden Sie darunter! TB

15.08.2018

11:49 | heise: Missing Link: Agil leben im digitalen Kapitalismus. Teil 1 - Der neue alte Geist des Kapitalismus

In einem Wintersport-Resort im US-Bundesstaat Utah traf im Februar 2001 eine Gruppe von Leuten aus der Softwarebranche zusammen, um nichts weniger als eine Revolution einzuleiten. Ihr "Manifest für Agile Softwareentwicklung" sollte die Art und Weise, wie Software entwickelt wird, wie IT-Projekte gemanagt und Arbeitsabläufe organisiert, werden von Grund auf verändern.

 

13.08.2018

20:00 | Suworow-TV: Globalisierung - Das Ende für Volk und Nationalstaat

Der Begriff der Globalisierung zählt zu den bedeutendsten Termini unserer Zeit. Gleichzeitig gehört er zu jenen Wörtern, die am wenigsten verstanden werden.
Und das mit Absicht: Denn hinter dieser Worthülse befindet sich kein schicksalshafter Prozess, welcher die Welt einfach zusammenwachsen lässt, sondern vielmehr eine menschengemacht Entwicklung, welche die Grenzen der Nationalstaaten einreißt und die Völker abschafft.

Umso wichtiger ist es, sich mit diesem schillernden Begriff genau zu befassen: Was bedeutet Globalisierung eigentlich wirklich? Wie ist es zu ihr gekommen? Wer profitiert von ihr? Und vor allem: Was können wir dagegen tun?

Der Historiker Alexander Markovics wird im Rahmen seines Vortrages diesen Fragen aus ideengeschichtlicher und ethnosoziologischer Sicht auf den Grund gehen und zeigen, dass es Alternativen zu diesem Prozess gibt.

Interessante Analyse der Globalisierung aus ethnosoziologischer Sicht - mit dem kontroversen Plädoyer für ein europäisches Reich. IV

12.08.2018

15:49 | Ada: Von den Londoner Riots zum Aufstieg Corbyns

An diesem Tag vor sieben Jahren brach eine Welle von urbanen Unruhen oder Riots in London und anderen englischen Städten aus. Ada-Redakteur Mark Bergfeld war damals aktiv in der britischen Studierendenbewegung und blickt auf die Umstände zurück, die zum Aufstand führten, und wie sie letztlich auch Jeremy Corbyn zum Aufstieg verhalfen.

Interessanter Artikel zum Aufstieg Jeremy Corbyns. IV

11.08.2018

09:20 | andernwelt: Ursache und Schuld in der Geschichte

„Alles was ist, hat seinen Grund, warum es so ist“, lautet der 4. Satz der Logik. Er kann auch lauten: „Ohne Ursache keine Wirkung.“ An diesem Satz vom zureichenden Grunde ist von Schuld keine Rede. Ursache und Schuld sind zwei verschiedene Kategorien, sie haben Unterschiedliches zum Gegenstand. Der Begriff der Ursache ist wissenschaftlich neutral, der Begriff der Schuld wertet moralisch. Wissenschaftliche Ursachen behandeln keine sittlichen Schuldfragen. Diese gehören den Philosophen und Theologen.

06.08.2018

08:47 | mises: Preisstabilitätspolitik schadet der Volkswirtschaft

Unter Ökonomen herrscht fast völlige Einigkeit darüber, dass die wichtigste Rolle der Zentralbank darin bestehe, Preisstabilität zu erreichen. Man geht davon aus, Preisstabilität würde das Wirtschaftswachstum und das Wohlergehen der Menschen fördern, indem sie die Effizienz der Marktmechanismen erhöhe.

Es gibt aber noch weitere katastrophale Form zentralbanklich hergestellter Stabilität. Das ist die Preisstabilität (künstliche Bindung) zwischen den Währungen unterschiedlicher Volkswirtschaften - sowieso der ökonomische Supergau. Keiner der teilnehmenden Wirtschaftsräume kann sich währungspolitisch den realtwirtschaftlichen Gegenbeiheiten gemäß darstellen - langfristig verlieren alle! Man kann auch Euro dazu sagen! TB

03.08.2018

16:42 | Mises: Venezuela ist ein Live-Experiment, das zeigt: Sozialismus produziert Armut. Dennoch huldigen westliche Intellektuelle dem Land

Wäre eine Welt ohne Egoismus und Privateigentum nicht eine gerechtere, also eine bessere Welt?

01.08.2018

08:44 | mises: Der Kapitalismus hat erreicht, was der Marxismus nur versprochen hat

Der Marxismus sollte viele positive Veränderungen bewirken, darunter die Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft, in der alle in Frieden lebten. Zu diesen ehrgeizigen Zielen sollte eine erhebliche Reduzierung der Arbeitszeit der Arbeiterklasse hinzukommen.

30.07.2018

16:09 | Kopp: Sie wollten den Krieg

Das Buch "Sie wollten den Krieg" klärt darüber auf, daß es vor allen Anderen die Briten waren, die den Krieg wollten und 10 Jahre im voraus geplant hatten. Es ging ausdrücklich gegen die Deutschen, die keine Ambitionen auf Weltherrschaft hatten.
Winston Churchill hat dann auch in der Fortsetzung des 1. WK gesagt, der Krieg richte sich nicht gegen Hitler sondern gegen die Deutschen. Dieser Krieg gegen Deutschland wird nun wiederum fortgeführt durch den Feind im Inneren auf Anordnung der UN, ausgeführt von Merkel, den Grünen und anderen International Sozialisten.

Das Buch klingt interessant, dürfte in die selbe Kerbe wie Schultze-Rhonhoffs "Der Krieg der viele Väter hatte" schlagen. IV 

28.07.2018

17:44 | n8waechter: Geld und Glauben (Teil 4)

Die Beitragsreihe “Geld und Glauben“ zeigt in komprimierter Form die “zeitgenössische Geschichtsschreibung“ auf und bietet dem geneigten Leser mit weiterführenden Fragen erhebliche zusätzliche Erkenntnisgewinne. Die Ereignisdichte erhöht sich beim Gang durch die Geschichte zwangsläufig, je mehr wir uns der Jetztzeit nähern. So beginnen sich in diesem vierten Teil einige maßgebliche Veränderungen abzuzeichnen, welche die Ursache der heutigen geo- und nationalpolitischen Umstände sind.

Kompakte Geschichtsstunde, welche den Leser vom Westfälischen Frieden zur Französischen Revolution führt. Leseempfehlung! IV

27.07.2018

08:56 | mises: Max Stirner – der Begründer des individualistischen Anarchismus

Im Jahre 1844 (im Buch datiert auf 1845) erschien im Verlag Otto Wigand in Leipzig Max Stirners Schrift „Der Einzige und sein Eigenthum“ in einer Erstauflage von tausend Exemplaren, dem weitere Auflagen mit vielen Übersetzungen folgen sollten. Heute gilt Stirner als der Begründer des individualistischen Anarchismus. Sein Werk erlebt immer wieder Wellen der Beachtung, so wie derzeit.

Frau Anahles und Herr Kern werden diesen Herrn wohl nicht kennen! Und ich muß gestehen auch ich kannte ihn bisher nur vom Namen her. TB


07:12
 | oo: Sozialismus wirkt!

Beim Sozialismus handelt es sich, wie der russische Mathematiker Igor Schafarewitsch wohl zu Recht befindet, um eine „anthropologische Konstante“. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen bricht er hervor – stets unter neuen Bezeichnungen und niemals ohne Gewalt, Chaos, Armut, Elend und/oder Leichenberge hervorzubringen. Aber der „wahre Sozialismus“ sei ja bisher ja noch niemals verwirklicht worden, weshalb man auch nicht von seinem Scheitern sprechen könne, tönt es aus den Reihen unbelehrbarer Dogmatiker nach jedem furios verunglückten Versuch. Das Ausmaß an Verblendung und Realitätsverweigerung ist schier grenzenlos.

Andreas Tögel, lesenswert, wie immer! HP

20.07.2018

09:28 | mises: Die freie Privatstadt: Keine weltfremde Utopie

Titus Gebel, gelernter Jurist, erfolgreicher Unternehmer und Investor, skizziert in diesem Buch die theoretischen Grundlagen zur Errichtung einer staatsfreien Privatrechtsgesellschaft. Dass sich ein von ihm initiiertes Projekt auf einer zu Honduras gehörenden Insel gegenwärtig in der Realisierungsphase befindet, ist kein Zufall. Er begnügt sich eben nicht mit dem Theoretisieren, sondern macht Nägel mit Köpfen.

Habe vorigen Oktober auchden hochinteressanten Vortrag von Dr. Gebell gehört. Ich frag mich nur, wie man so einen Staat in der heutigen Welt vor den übliche Verdächtigen verteidigen will. Mit den derzeit vorhandenen globalen Machtstrukturen wird das kaum zu machen sein. Die Errichtung kann ich mir gut vorstellen, aber sobald das gut läuft, werdne die da sein und es zerstören. Außer Trump und Putin (ja meine ich ernst) machen eine gute "Vorarbeit" und ziehen das durch, was sie in Helsinki angekündigt haben! TB

18.07.2018

09:46 | mises: Lassen Sie sich den Konsum nicht vermiesen!

Ich fange an zu glauben, dass die Bezeichnung „Konsumgesellschaft“ nur ein weiteres Wort für eine freiheitliche Marktordnung ist. Richtig ist, dass es auf dem Markt nur so sprudelt vor Waren, Dienstleistungen und technologischem Fortschritt. Die Leute behaupten, sie werden von diesen Dingen so überflutet, dass sie nicht mehr weiterwissen. Sie sagen: „Ich brauche dieses neue Zeugs nicht!“ Aber wirklich ernst meinen sie das nicht.

16.07.2018

10:25 | mises: Der Staat schafft keinen Wohlstand

Seit jeher haben sowohl aufrichtige Reformer als auch Demagogen versucht, die Armut durch staatliches Handeln zu beseitigen oder zumindest zu lindern. Doch in den meisten Fällen haben die vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen das Problem nur noch verschlimmert. Die häufigste und beliebteste dieser vorgeschlagenen Maßnahmen war die einfache Beschlagnahme bei den Reichen, um dann den Armen zu geben. Dieses Mittel hat tausende verschiedene Formen angenommen. Reichtum soll „geteilt“, „umverteilt“, „ausgeglichen“ werden. Tatsächlich ist in den Köpfen vieler Reformer nicht die Armut das größte Übel, sondern die Ungleichheit.

15.07.2018

12:42 | tichy: Gabriel: Flucht in die Verschwörungstheorien 

Wer die DDR noch erlebt hat, versteht, was Gabriel will: die Vernichtung des politischen Gegners mit den totalitären Methoden des aufgehübschten Klassenkampfes.

14.07.2018

13:08 | Ken-FM: Tagesdosis 14.7.2018 – Das globale Finanzsystem und der Vorwurf der Verschwörungstheorie 

Wer immer in unseren Tagen mehr als nur oberflächliche Kritik am globalen Finanzsystem übt, setzt sich der Gefahr aus, von den Mainstream-Medien und der offiziellen Politik als „Verschwörungstheoretiker“ und damit als wissenschaftlich nicht ernstzunehmender Aufwiegler abgetan zu werden.

Es lohnt sich, diesen Vorwurf näher unter die Lupe zu nehmen, denn er enthüllt bei genauerem Hinsehen mehr über die, die ihn erheben, als über die, gegen die er sich richtet.

Als Verschwörung gilt der Wikipedia zufolge „das zielgerichtete, konspirative Wirken einer kleinen Gruppe von Akteuren zu einem meist illegalen oder illegitimen Zweck.“ Der Duden definiert die Verschwörung als „gemeinsame Planung eines Unternehmens gegen jemanden oder etwas (besonders gegen die staatliche Ordnung)“.

10:52 | ver: Abschließende Kapitalismuskritik

In diesem Artikel habe ich mir nichts weiter vor genommen, wie den Kapitalismus endlich zu Grabe zu tragen. Provokant und bei vielen ein bösartiger kommunistischer Akt. Im Gegenteil, beide Ideologien, welche mit abertausenden Buchseiten „erklärt“ und gerechtfertigt wurden und werden, sind nichts weiter wie in Worte gefasster Unverstand.

Nukleus
Ein Beitrag, welche nicht gerade Begeisterungsstürme bei dem Kapitalismusanhängern hervorrufen wird. Interessant wie aufgezeigt wird, was der Kapitalist mit dem Kommunist gemeinsam hat und beide in die Sackgasse fahren und somit deshalb immer scheitern - beide sind Sozialismus und Planwirtschaften.

Die Mittelschicht schrumpft, Leistung eigentlich bestraft und die Innovation immer unwichtiger wird. Kurz auch angerissen, warum der christliche Glaube und seine Werte zur wirtschaftliche Entwicklung in Europa beitrug. Man nimmt auch Bezug auf die Antifragilität von Nassim Taleb und wie durch die Zentralisierung/Monopolisierung alles abgewürgt wird.

09.07.2018

08:38 | mises: Hongkong macht es vor: Wirtschaftliche Freiheit schafft Wohlstand

Der Finanzchef Hong Kongs, John Cowperthwaite, leitete daraus später die Doktrin des Positiven Non-Interventionismus ab, wonach die Regierung sich nur in engen Ausnahmefällen in die Wirtschaft einmischt, und stattdessen den rechtlichen und infrastrukturellen Rahmen schafft, damit eine marktbasierte Entwicklung erleichtert wird. Hong Kong hat also im Gegensatz zum britischen Mutterland freie Märkte ohne Umverteilung zugelassen und damit enorme Erfolge erzielt.

Und Österreichs Regierung kämpft momentan mit "Arbeitnehmervertretern", die den 12 Stunden Arbeitstag mit allen Mitteln verhindern wollen. Der seltene Fall wo eine Regierung für wirtschaftliche Freiheit einsteht und das aber verhindert werden soll! TB

08.07.2018

15:39 | Sputnik: „Der Herr der Ringe“ entschlüsselt: „Weltkriege und globale Finanz-Eliten“

„Der Herr der Ringe“ von John R. R. Tolkien zählt zu den Klassikern der Weltliteratur und hat das Fantasy-Genre geprägt. „Doch viele wissen nicht: Das Werk bezieht sich auch auf weltpolitische Ereignisse“, sagt Autor Ludwig Gartz im Sputnik-Interview. „So steht die Schlacht von Helms Klamm für den Zweiten Weltkrieg.“

Interessante Interpretation des HdR Zyklus von Tolkien. Das in den Büchern aber tatsächlich 9/11 verschlüsselt vorkommen soll, halte ich für Unsinn. Wer sich für die Reihe interessiert, sollte trotzdem reinschauen! IV

20:02 | Nukleus
Man kann immer etwas rein interpretieren. Eine kriegerische Auseinandersetzung ist unendlich komplexer und in einer einzelnen Szene niemals darstellbar. Man muss sich nur mal die gewaltige Bücherflut zum 2.WK anschauen und der Onkel will alles in einem Bild bringen?! Dem Autor muss man ein gutes Argumentationsvermögen aber schon attestieren, ebenso viel Fantasie und reichlich selektive Wahrnehmung.
Aber so sind nun mal die Menschen, sie brauchen es einfach und ohne Tiefgang. Bestes Beispiel ist hier das Merkel. Die Leute glauben tatsächlich, wenn das Merkel weg ist, dann wird alles wieder fein. Man muss weder mit aussersinnlicher Wahrnehmung noch mit Präkognition gesegnet sein, um die Fäden an dieser Marionette deutlich zu erkennen.

06.07.2018

14:49 | n8wächter: Geld und Glauben (Teil 3)

Nachdem im Jahre 395 das Römische Imperium in ein westliches und ein östliches aufgespalten wurde, hatte das Byzantinische Reich seit der im 7. Jahrhundert beginnenden Islamischen Expansion nach und nach große Teile des alten Reiches aufgeben und sich nach Kleinasien zurückziehen müssen.

25.06.2018

16:10 | Nachtwächter: Geld und Glauben (Teil 2)

22.06.2018

08:44 | mises: Konsequenzen der Praxeologie für Politik und Moral

Am 9. und 10. März 2018 fand in Kronberg/Taunus das 4. Ludwig von Mises Seminar statt – das Thema lautete „Die Österreichische Schule der Nationalökonomie – von der Theorie in die Praxis“. Alle Vorträge wurden aufgezeichnet.

20.06.2018

10:03 | mises: Nur der freie Mensch kann ganz und gar menschlich sein

Wenn Menschen wie Ameisen wären, würde die menschliche Freiheit niemanden interessieren. Wenn der einzelne Mensch, wie die Ameise, unterschiedslos, austauschbar und ohne eigene Persönlichkeitsmerkmale wäre, wen würde es dann interessieren, ob sie frei sind oder nicht? Überhaupt: Wen würde es interessieren, ob sie leben oder sterben? Die Herrlichkeit am Menschsein ist die Einzigartigkeit jedes Einzelnen, die Tatsache, dass jeder Mensch, obwohl in vielerlei Hinsicht ähnlich wie andere, eine ganz eigene Persönlichkeit besitzt.

17.06.2018

12:56 | rubikon: Das Trauma des Krieges

Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie, steht in ihrer Disziplin mit kritischen Beiträgen zur Migrationsdebatte ziemlich alleine da. Im Interview spricht sie über gewalttätige Zuwanderer, Kritik von links und den Einfluss der Islamverbände.

12.06.2018

14:45 | n8wächter: Geld und Glauben (Teil 1)

Die Ausarbeitung “Geld und Glauben“ greift als Quelle überwiegend auf Wikipedia-Einträge zurück, dies im vollen Bewusstsein, dass die “Online-Enzyklopädie“ keineswegs als fehlerfrei zu werten und in vielerlei Hinsicht gemäß heutiger politischer Vorgaben “gefärbt“ ist. Dennoch fand sich bei der Sichtung der Vielzahl von Einträgen ein roter Faden, welcher sich, aus einem gewissen Blickwinkel betrachtet, durch mehr oder weniger alle gesichteten Einzelartikel ziehen lässt.

09.06.2018

10:37 | Nukleus mit einem "Opus magnum - Mensch/Staat-Konzepte"

auch wenn dieser Text sehr lang ist und durch die Kapitalismuskritik und Religionskritik dem Team keineswegs schmecken wird, bitte ich um eine Veröffentlichung in der Rubrik „Theorien und Konzepte“. Bei zweiten Lesen und mit etwas weniger Voreingenommenheit wird klar, der Kapitalismus und das Christentum sind nur ein Meilenstein auf dem Weg der doch bisher erfolgreichen Europäischen Entwicklung. Notwendig, aber müssen sich weiter entwickeln, was sie in der Tat getan haben und auch eindrucksvoll bewiesen haben. Es gibt auch nur einen Weg nach vorne und keinen Weg zurück, also wir müssen wieder mehr christliche Werte leben und mehr Kapitalismus wagen ist der falsche Weg. Dennoch müssen wir wieder einige Schritte zurück und von diesem Standpunkt aus, einen neuen Weg gehen, es anders machen und zwar wieder mit mehr gesunden Menschenverstand und weniger irrationaler Angst. Und in der Tat wird es immer nur ein Herumprobieren bleiben, aber ein Herumprobieren mit Neuem von einem alten Standpunkt (wo es noch recht gut funktionierte) aus. Danke

Was ist ein Mensch?
Heute möchte ich den einen oder anderen neue Perspektiven auf diese Frage aufzeigen und ihn inspirieren, sich wie ein Mensch zu denken und zu handeln.

Irrwege der „Staats“ - Konzepte
Nähern wir uns dieser Frage langsam über die vielen Konzepte, welche der Mensch ersonnen hat: Demokratie, Kommunismus, Kapitalismus, Faschismus, Anarchie, Religion und Gewaltenteilung. Auf den ersten Blick wird sofort klar, diese Konzepte sollen unser Zusammenleben regeln. Und nun werde ich den ersten schon mal verblüffen oder gar verärgern, da wir nicht wegen diesen Konzepten so erfolgreich sind, sondern es ist erstaunlich, wir sind trotz diesen Firlefanz so erfolgreich.

Auf bachheimer.com werden die meisten natürlich Anhänger oder gar Verfechter des Kapitalismus sein. Gar ein Mises, den man wahrlich nicht einfältig oder gar dumm bezeichnen kann, ist ein Verfechter der kapitalistischen Idee. Und in der Tat, man muss von Einfältigkeit sprechen, wenn man sich den Kapitalismus genauer anschaut. Und nun erwartet man natürlich, einfach wie die meisten bei diesem Thema gestrickt sind, ich werde nun ein Plädoyer für den Kommunismus halten.

Meine Damen und Herren, der sogenannte Kapitalismus IST integraler Bestandteil des Kommunismus und wurde von eben jenen Kommunismusideologen erst als Antithese beschrieben. Der Kapitalismus wurde durch Marx und Engels definiert, mag der Begriff Kapitalist schon vorher aufgetaucht sein, definiert und beschrieben wurde er von Kommunisten. Raufen Sie sich nicht die Haare oder verfluchen Sie mich, der Grundgedanke, also das Konzept Kapitalismus ist wesentlich näher am Menschen und an der Realität, als andere Ideologien. Völlig verkehrt ist, diesen Kapitalismus zu verteidigen oder zu rechtfertigen.

Schaut man sich die anderen Konzepte an, Religion, Anarchie und Gewaltenteilung, kommt man zu einen ähnlichen Ergebnis. Alles vollkommen erfolglose Konzepte, welche das Zusammenleben des Menschen nur unnötig verkompliziert und verschlechtert haben. Demokratie und der Gegenentwurf Faschismus sind auch nur wieder These und Antithese und für das Zusammenleben der Menschen extrem fehlerbehaftete Konzepte.

„Menschenhaltung“
Machen wir an dieser Stelle einen Strich und kommen zum Thema artgerechte Haltung. Der Mensch gütig und mitfühlend wie er normalerweise ist und daraufhin erzogen wird, macht sich Gedanken über seine Mitwelt und wie er Tiere und Pflanzen artgerecht hält und behandelt. Seltsamerweise klammert er sich aber da aus und überlässt dieses wichtigste aller Themen solchen bösartigen Spinner wie Marx und dem Staatsideologen. Das Konzept Staat ist, um es im religiösen Terminus zu sagen, des Teufels. Ich spreche von Konzept Staat, nicht dem natürlichen Staat. Ich habe den Staat absichtlich nicht oben mit aufgeführt unter den Konzepten, das es auch einen natürlichen Staat gibt und zwar ohne Gewaltenteilung(ein Konzept was einfach nur irre), sondern den Staat mit Arbeitsteilung. Gewaltenteilung ist doch Arbeitsteilung? Im Lebe net! Und hier zählt mehr den je der gesunde Menschenverstand und ich bitte Sie, benutzen sie diesen, auch wenn er durch die Sozialisation in diesem verrückten Konzeptwust stark beeinträchtigt wurde. Es gibt keine Patentlösung und wenn, dann heißt diese nur gesunder Menschenverstand. Keine Gesetzgebung und Gewaltenteilung kann diesen ersetzen oder irgendwie zum Zusammenleben beitragen oder es regeln.

Grundlage und Ministaat Familie
Betrachten wir dazu ganz einfach die Familie und die „Kinderhaltung“. Als geistig gesunder Vater setze ich natürlich meinem Kind gewisse Grenzen, damit vor allem seine körperliche und geistige Unversehrtheit gewährleistet ist, ich setze der Mutter klare Grenzen im Umgang mit meinem Kind, damit sie es nicht verweichlicht und überlebensunfähig macht. Als geistig gesunde Mutter setze ich diese Grenzen auch und diese oft zu eng, hier hilft Vater der Mutter. Die Mutter wiederum setzt den Vater deutliche Grenzen und macht ihm begreiflich, dieses Anforderungen, welche du an unser Kind stellst, sind für es noch zu hoch. Es entwickelt sich eine natürliche Dynamik und das Kind wächst und gedeiht in diesen dynamischen Grenzen hervorragend. Großeltern spielen bei dieser „Kinderhaltung“ selbstverständlich auch eine wichtige Rolle und geben den Kind sowie den Eltern Rückendeckung bei den Konfrontationen. Weiterhin spielen Kinder untereinander eine gewaltige Rolle in der gegenseitigen Erziehung. Was sollte jeden bewusst sein hier? Alle oben genannten Konzepte sind hier vollkommen überflüssig und kontraproduktiv. Ja, vor allem die Religion kann hier schwer schädigend wirken(Anmerkung: in einem geistig gesunden Familienwesen). In einer gesunden Familie gehört es zu den zu vermittelten Werten, der Mensch steht mit allem auf einer Stufe, nichts steht über uns und nichts steht unter uns.

Der pervertierende Einfluss einer Religion und der schützende Einfluss
In dem Moment, wo ein über allem stehender Gott ins Spiel kommt fängt es an pervers zu werden, da mein Gott ja schließlich über deinen Gott steht. Vor allem ist es die Bequemlichkeit, welche einen Gott erfunden hat, da man damit einfach alles erklären kann: Es war eben Gott. Dieser Gott ist auch für alles verantwortlich, man stiehlt sich so einfach auch aus der Verantwortung. Nichtsdestotrotz, das Christentum ist die Religion mit einer beeindruckenden Entwicklung und hat Europa stark geprägt und konnte im Laufe der Zeit wichtige Werte den Menschen näher bringen. Zu beachten, diese wichtigen Werte werden aber primär durch eine gesunde Familie geprägt. Da diese gesunden Familie permanent von allen Seiten angegriffen werden, ist der wahre Verdienst des christlichen Glaubens, diese Werte (Mitgefühl, sich nicht zu wichtig zu nehmen) zu vermitteln. Hier bahnt sich die Natur immer wieder ihren Weg, der christliche Glaube als Schutzwall der Familie und Ausdruck dieses natürlichen Mechanismuses. Es ist für uns alle ratsam, den einseitigen christlichen Glauben hinter uns zu lassen und wieder zurück zur gesunden Familie zu finden. Er ist nur ein Wegweiser und Teilbewahrer gewesen.

Der natürliche Staat
Aus einer gesunden und natürlichen Familie erwächst ein natürlicher Staat mit effektiver Arbeitsteilung. Im Tierrudel und im Insektenstaat, welche gut erforscht und beschrieben sind, stehen uns sehr gute Beispiele zur Verfügung. In diesen Staaten gibt es keinen Kapitalismus und Kommunismus, es herrscht immer eine Art des Sozialismus mit seiner Umverteilung. Sozialismus aber nur im Bezug auf des Mitgefühl für die verdienten Rentner und Kranke und der Möglichkeit sich weiter zu entwickeln. Arbeitsteilung bedeutet Arbeitsteilung und nicht, einer macht die ganze Arbeit. Es gebt um Arbeitserleichterung, damit sich der Einzelne und die Gemeinschaft weiter entwickeln können, also die Freiräume und Möglichkeiten dafür zu schaffen. Ab jetzt wird es sehr komplex und die wenigsten können wirklich nachvollziehen, um was es im Leben tatsächlich geht. Hier ist die Familie wieder das beste Beispiel. Wir schaffen unseren Kindern die Freiräume, um sich möglichst gut zu entwickeln. Wir versorgen es mit Nahrung und befriedigen seine anderen Bedürfnisse. Das wichtigste Bedürfnis ist das Bedürfnis zu entdecken, zu forschen und sich zu erproben. Diese Entwicklung darf NIEMALS enden. Wir sind Wesen auf dem Weg zum Tod, erst dies beendet diesen Weg. Wer seine Weiterentwicklung vorher aufgibt, ist schon tot, bevor der Tod ihn ereilt. Höhepunkt dieser Entwicklung ist die Wissenschaft und Forschung. Wir investieren unsere Arbeitskraft und versorgen andere, damit diese für die Gemeinschaft neue Wege der Entwicklung beschreiten, welche irgendwann allen zu gute kommen.

Der falsche Ansatz der Gewaltenteilung
Wie falsch die Gewaltenteilung ist und sie die Gesellschaft degeneriert, schaue sich den Zustand in Europa an. Freiräume schaffen, damit sich der Einzelne und das Staatsvolk weiterentwickeln kann. Als Beispiel hierfür die Landesverteidigung: Der Soldat bekommt eine Grundausbildung und dann hat sich die Entwicklung erledigt. Er sitzt nach Dienstschluss in der Kaserne und ist sich selber überlassen. Dafür arbeiten andere Menschen und dann diese Herumgammler zu versorgen. Der Soldat ist natürlich nicht schuld daran. Mittlerweile ist es dem Soldaten in der Dienstzeit nicht gestattet Sport zu treiben! (Zwei mal 6 km Lauf in der Woche ist ein Witz) Jeder kennt die Zustände bei der Landesverteidigung. Wie also richtig? Verteidiger des Staates und Beschützer des Volkes müssen natürlich regelmäßig trainieren an ihren Werkzeugen, welches primäre ihr Körper und Geist und sekundär die Waffen sind. Ein Chirurg wird mit jeden Eingriff routinierter und sicherer und so geht es auch dem Soldaten und Polizisten. Ein Elektriker arbeitet immer effektiver und hat vor der Installation der Anlage bereits ein klares Bild vor Augen. Ein Lehrling tut sich da noch schwer, durch Training, also Wiederholung wird er immer besser. Besser werden ist das, worauf es im Leben ankommt. Als Großvater und Lehrmeister ist es meine Aufgabe nicht nur den Lehrling und den Kind etwas spezifisches beizubringen, es ist wichtig dem Schüler die Art und Weise wie er es sich selber aneignen kann beizubringen. Es ist wichtig im Strategien zu zeigen, wie er Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit erlernen kann.

Menschenhaltung
Was ist nun unter artgerechter Menschenhaltung zu verstehen? Im Moment ist diese Haltung durch und durch krankhaft und pervers. Wir erschufen Maschinen, welche uns die Arbeit erleichtern und was tut der Mensch? Er stellt Menschen an diese Maschinen, welche natürlich 24/7 laufen, im Dreischichtmodell davor. Anstatt unser Leben zu erleichtern und Freiräume für Weiterentwicklung zu verschaffen, versklaven und diese Maschinen. Liebe Leute, wer Wirtschaftlichkeit und Amortisation über die gesunde und artgerechte Menschenhaltung stellt und über die Gesundheit, der hat massive geistige Störungen. Und in der Tat haben 100% der Bevölkerung starke psychologische Störungen. Nein, es sind keine Marotten, es ist krankhaft. Persönlich habe ich mir dies eingestanden und konnte viele Defizite bereits erfolgreich beseitigen. Ich möchte eine dieser Störungen sogar Ihnen mitteilen. Mir wurde als Kind gesagt, wenn ich Tiere anfasse, würde ich mir Würmer zuziehen. Natürlich entwickelte ich eine ungeheure Angst vor einer Wurminfektion und mir wurde dadurch etwas sehr wichtiges genommen. Jeder geistig gesunde Mensch hat das Bedürfnis seine Liebe und Zuneigung durch Körperlichkeiten auszudrücken. Aus Angst vor den Würmern streichelte ich keine Tiere mehr. Das Bedürfnis wurde aber zu stark und ich streichelte wieder die ganzen Wuschelkuschel und Federknäule. Die Lösung für mich als Kind war, mir einfach danach die Hände zu waschen. Auch heute noch blicke ich mit Stolz auf diese Lösung zurück. Und so konnte ich aus dieser eigentlich negativen Erfahrung einen Gewinn ziehen. Nassim Taleb inspirierte mich dann und konnte mir diese Entwicklung, welche ich unbewusst machte, dann anhand der Antifragilität sehr schön in Worte kleiden.

Hinterfragen um weiter zu kommen
Als Christ hinterfragte ich meinen Glauben und die Konzepte dahinter. Ich entwickelte mich weiter und näherte mich Jesus auf eine neue Art. Dabei half mir Husserl. Ich transzendierte den Gottesbegriff und verwarf das Gotteskonzept vollkommen. Jesus an sich ist äußerst inspirierend und der gesunde Menschenverstand lassen die Geschichten um ihn in einen vollkommen anderen Licht erscheinen. Er ist ein Querulant und Außenseiter. Gerald Hüther bezeichnet diese Menschen als Omegas und diese Omegas sind die wichtigsten Voranbringer in einer Gesellschaft. Ich bin auch so ein Querulant und dieser Text lässt bei vielen die Galle überkochen. Jesus hat bei dem damaligen Establishment die Galle überkochen lassen.

Ein neues – altes Miteinander
Und heute wie damals Jesus prangere ich auch das „Wucher- und Schachertum“ an. Es ist ein Unding, das der Händler mehr an den Waren „verdient“, als der Produzent. Es ist auch ein Unding das der Händler mit so gewaltigen Aufschlägen arbeiten muss, damit er gewinnbringend handeln kann nach der Steuer. Jeder sollte verstehen, wir müssen wieder zu einem gesunden Ausgleich kommen. Dies ist nur über gesunden Menschenverstand möglich ohne krankhafte Regulierungen. Wir brauchen eine Neubewertung der Arbeit und der fiktiven Maßeinheit Geld. Geld stellt ein Maß dar für geleistete Arbeit und wie diese Arbeit der Gemeinschaft zugute kommt. Darüber wird noch ausführlich in der Rubrik „Was kommen soll“ zu beratschlagen sein.

Ein Mensch ist.....
etwas unbegreifliches, geheimnisvolles und vor allem wundersames. Vielleicht etwas ordinär, aber streichen Sie sich mit der Hand mal über den Arsch. Sofort werden Sie bemerken, wenn dort etwas nicht hingehört. Ich habe den Hinter bewusst gewählt, da man ihn nur im Spiegel sieht und wer schaut sich seinen Allerwertesten jeden Tag genau an. Das Wunder, ohne ihn zu sehen, genau zu wissen, zu erfühlen, dass dort etwas nicht hingehört (wie eine Zecke zum Beispiel), erstaunt mich immer wieder und ich bewundere diese Fähigkeiten meines Körpers und meines Bewusstseins.

Wir müssen das Staunen wieder lernen und den Respekt vor den täglichen Wundern um uns herum. Vor allem wieder über die vielen kleinen nervtötenden Wundern um uns herum, welche wir selber mal wahren und eigentlich immer noch sind: Kinder. Aus diesem Staunen und Respekt heraus ist uns alles möglich.

08.06.2018

08:41 | mises: Praxis eines Rechts ohne Staat

Am 9. und 10. März 2018 fand in Kronberg/Taunus das 4. Ludwig von Mises Seminar statt – das Thema lautete „Die Österreichische Schule der Nationalökonomie – von der Theorie in die Praxis“. Alle Vorträge wurden aufgezeichnet. Nachfolgend sehen Sie den Vortrag „Praxis eines Rechts ohne Staat“ von Professor Dr. David Dürr, Universität Zürich.

Anhören, anhören, anhören! TB

07.06.2018

06:34 | Voltairenet: Sayyid Qutb war Freimaurer

Der ägyptische Historiker Helmi Nimnim hat soeben eine neue Biografie über den Theoretiker des Dschihad, Sayyid Qutb (1906-66), innerhalb der muslimischen Bruderschaft herausgegeben. Das Buch zeigt einen in der Zeitschrift al-Taj al-Masri ("Krone von Ägypten") am 23. April 1943 erschienen Artikel des Meisters mit dem Titel "Warum ich ein Freimaurer wurde".
Der Artikel ist vor seiner Reise in die Vereinigten Staaten und seinem Beitritt zur Muslimbruderschaft erschienen.
In der Vergangenheit haben viele Autoren die Ähnlichkeiten zwischen den Initiationsriten der beiden Bruderschaften (Muslim-Bruderschaft und Freimaurerei) deutlich gemacht, aber es ist das erste Mal, dass ein Beweis für die Freimaurer-Mitgliedschaft von Sayyid Qutb erbracht wurde.
Zu dieser Zeit wurden die ägyptischen Logen direkt durch den britischen Geheimdienst kontrolliert. König Faruk gehörte auch dazu.
Die Frage einer möglichen Mitgliedschaft von Qutb in der CIA bleibt aber offen.

So abwegig ist das gar nicht. Es erklärt warum der des US-Ägypter Mursi als Mitglied der Muslimbruderschaft am roten Teppich der US-Globalisten unter Obama Präsident Ägyptens wurde und warum der ganze IS/Daesh/Al Kaida-Zirkus so prächtig auf Knopfdruck der "Westlichen Wertegemeinschaft'" funktioniert - bis hin zur IS-US-Schauspielertruppe der Weißhelme! TQM

06.06.2018

07:05 | mises: Freihandel nützt allen

Gemäß der Umfrage haben viele Menschen den Eindruck, Globalisierung würde mehr Ungleichheit schaffen. Die Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass die Globalisierung nicht zu höheren Löhnen führe. Etwa 40 Prozent sind der Auffassung, der internationale Handel sei für die Sicherheit der Arbeitsplätze ungünstig.

04.06.2018

06:48 | mises: Die freie Privatstadt als alternative Ordnung

Stellen Sie sich ein System vor, in dem Ihnen ein privates Unternehmen als „Staatsdienstleister“ Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum bietet. Diese Leistung umfasst innere und äußere Sicherheit, einen Rechts- und Ordnungsrahmen sowie eine unabhängige Streitschlichtung. Sie zahlen einen vertraglich fixierten Betrag für diese Leistungen pro Jahr. Der Staatsdienstleister als Betreiber des Gemeinwesens kann diesen „Bürgervertrag“ mit Ihnen später nicht einseitig ändern. Sie als „Vertragsbürger“ haben einen Rechtsanspruch darauf, dass er eingehalten wird und einen Schadensersatzanspruch bei Schlechterfüllung.

09:56 | Leser-Kommentar
Ich glaub mein Schwein pfeift. Das kennen wir doch alles schon, zuerst wird der Himmel auf Erden versprochen, dann gründlich Abgezockt, einige Zeit später dann geht man in geordneten Konkurs und alles ist weg. Nein, das funktioniert nicht. Und wieder ein weiterer privater Abzocker dem Geld zufließen soll, weil er die arbeitenden Menschen bevormundet. Nein, das alles ist bereits doppelt und dreifach mit unseren üppigen Steuern bezahlt und eine originäre Staatsaufgabe.

Ich kenne die Arbeit von Dr. Titus Gebell und habe diesen Vortrag in München live miterlebt. Dr. Gebell ist über jeden Abzocker-Verdacht erhaben. Das GAnze ist nohc recht visionär und die Erfüllung dieser Pläne wird erst die nächste Generation genießen können. Aber sehr schön, dass jemand ausgeklügelte Konzepte über die Möglichkeiten eines "freien Zusammenlebens" erstellt - in einer Zeit wo die demokratisch gewählten Volksverräter das exakte Gegenteil verwirklichen wollen! TB

10:51 | Gerhard Breunig
ganz so "visionär ist das alles nicht. Das hatten wir vor Jahren schon diskutiert, als ich noch in der PDV politisch engagiert war. Solch einen Ansatz den Menschen heute zu vermitteln ist schlicht unmöglich. Ich habe mich bereits an diesem Satz gestört: "Sie als „Vertragsbürger“ haben einen Rechtsanspruch darauf, dass er eingehalten wird und einen Schadensersatzanspruch bei Schlechterfüllung."
Frage: wer setzt meinen "Rechtsanspruch" durch, wenn der Dienstleister der "Beklagte" ist? Die werden sich wohl kaum selbst "verhaften". Mir nützt auch kein Schadenersatzanspruch, wenn der Dienstleister wegen schlechter Qualität pleite geht.

01.06.2018

08:57 | mises: Ein freier Markt für Sicherheit

Am 9. und 10. März 2018 fand in Kronberg/Taunus das 4. Ludwig von Mises Seminar statt – das Thema lautete „Die Österreichische Schule der Nationalökonomie – von der Theorie in die Praxis“. Alle Vorträge wurden aufgezeichnet. Nachfolgend sehen Sie den Vortrag „Ein freier Markt für Sicherheit“ von Professor Dr. Thorsten Polleit, Universität Bayreuth.

07:42 | gs: "Das sind wir uns selbst schuldig"

Bevor wir weitergehen, lassen Sie uns zusammenfassen, was wir bereits etabliert haben. Wir haben ein allgemeines Prinzip illustriert. Der Kredit an Bill ist gefälscht. Bill hat weder die Mittel, noch die Absicht zurückzuzahlen. So definieren wir Inflation - das Fälschen von Kredit. Es ist eine böswillige Handlung und sogar in unserem begrenzten Beispiel wird der Schaden nicht nur den unmittelbaren Gläubiger, Joe, treffen. Er wird sich auf Arthur übertragen.

Der Präsident des Goldstandard-Institutes USA mit Grundsätzlichem über Schulden und Kredit! TB