30.06.2022

12:34 | ifo.de: Ölkonzerne geben Tankrabatt zu 85 bis 100 Prozent weiter

Der Tankrabatt für Diesel und Benzin ist im Wesentlichen an die Kund*innen weitergegeben worden. Das ergeben Berechnungen des ifo Instituts. „Beim Diesel haben die Tankstellen ihn zu 100 Prozent weitergegeben, also 17 Cent Steuersenkung je Liter. Beim Super Benzin waren es 29 bis 30 Cent von den 35 Cent Steuersenkung, also 85 Prozent“, sagt Florian Neumeier vom ifo Institut, der die Berechnungen zusammen mit Daniel Stöhlker und ifo Präsident Clemens Fuest erstellt hat.

Je schärfer der Wettbewerb ist, desto größer ist der Anteil an einer Steuersenkung, der an die Kunden weitergegeben wird, bzw. im Falle einer Steuererhöhung von den Unternehmern zu tragen ist. AÖ

23.06.2022

12:44 | fazit - das wirtschaftsblog: Das Ende des Elefanten

Die Globalisierung überholt die reichen Staaten. Die Einkommen der Ärmsten wachsen jetzt schneller als die der Reichen.

Seit 2018 ist natürlich schon wieder einiges an Zeit vergangen und die durch die überzogenen Corona-Maßnahmen verursachten ökonomischen Verwerfungen könnten durchaus zu einer - zwischenzeitlichen - Rückkehr des Elephanten geführt haben. Dennoch, die Mär, dass die Armen immer ärmer würden bzw. dass es immer mehr Arme gibt, ist allen voran eine Mär. AÖ

12:22 | bundesbank.de: Wirtschaftsbericht 04/2022

Hierbei handelt es sich um die Übersetzung des von der EZB herausgegebenen "Economic Bulletin" (hier). Er enthält einige sehr interessante Artikel. So zeigt "Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Energiemärkte im Euro-Währungsgebiet (Englisch hier), dass das Gerede von der Putinflation propagandistischer Unsinn ist, also von höchsten staatlichen Stellen fabrizierte Fake News. AÖ

22.06.2022

12:54 | frbsf: How Much Do Supply and Demand Drive Inflation?

Die Inflation liegt seit über einem Jahr deutlich über dem Inflationsziel der Federal Reserve von 2 %. Wenn man die zugrunde liegenden Daten des Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) in angebots- und nachfragebedingte Kategorien aufteilt, zeigt sich, dass Angebotsfaktoren etwa die Hälfte des Anstiegs des aktuellen Inflationsniveaus erklären. Nachfragefaktoren sind für etwa ein Drittel verantwortlich, während der Rest auf nicht eindeutig zuweisbare Faktoren zurückzuführen ist. Es wird zwar allgemein erwartet, dass die Angebotsstörungen in diesem Jahr nachlassen werden, doch ist dieses Ergebnis höchst ungewiss.

Angesichts dieser Datenlage muss die Federal Reserve tatsächlich ein Überschießen verhindern, damit im Falle eines plötzlichen Verschwindens der angebotsseitigen Beschränkungen nicht plötzlich die Preisentwicklung ins Negative dreht. Die Federal Reserve hätte sich angesichts der aktuell großen Anzahl an Unwägbarkeiten daher selber einen Dienst erwiesen, wenn sie früher mit den Zinserhöhungen begonnen hätte. AÖ

21.06.2022

08:34 | bundesbank.de: Zur kalten Progression im Einkommensteuertarif

Selbst wenn die kalte Progression zielgenau kompensiert wird, ist die Einkommensbesteuerungregelmäßig grundlegend zu überprüfen. So nimmt die Progression auch durch gesamtwirtschaftlichwachsende Realeinkommen zu. Die Anreiz- und Verteilungswirkungen der Einkommensbesteuerunginsgesamt sind daher von Zeit zu Zeit zu evaluieren.

Da die Diskussion um die Abschaffung der kalten Progression in Österreich zu einem politischen Schlagzeilenthema verkommen ist, hier ein grundlegender Artikel zu dieser Thematik abseits der das Denken behindernden tagespolitischen Schablonen. AÖ

11:37 | Der Goldguerilla
Seit Jahrzehnten wird mittlerweile zumindest in Österreich über die Abschaffung der kalten Progression im Steuersystem diskutiert. Auch wenn im Zuge der Unterstützungsmaßnahmen nun der kalten Progression der Kampf angesagt wird, ändert es nichts daran, dass das Steuersystem nach wie vor für die meisten Laien unverständlich und sinnlos kompliziert bleibt.
Profiteure des Steuersystems sind nach wie vor überflüssige und sinnlose Beamte und Steuerberater. Der bürokratische Aufwand bzw. Kostenaufwand für die Erstellung einer einfachen Einkommensteuererklärung ist absolut unzumutbar. Das Steuersystem gehört daher dahingehend reformiert, dass es auch der größte Trottel im hintersten Winkel des Landes kapiert. In der Einfachheit liegt die Genialität und nicht in der Verkomplizierung. Aber das ist halt politisch nicht erwünscht, da bei einer Vereinfachung des Steuersystems viele gut dotierten Jobs verloren gingen.
WEG MIT DEM BÜROKRATISCHEN STEUERMONSTER !
HER MIT ZEHENT UND FLATTAX !

20.06.2022

09:24 | tom-cat "Wer hat's gesagt?"

„Der Sozialismus ist eine Alternative zum Kapitalismus, wie Zyankali eine Alternative zum Wasser ist."

( ) Robert Koch, legendärer Mediziner

( ) Tierarzt Wieler, Chef vom Robert-Koch-Institut (RKI)

( ) Roland Koch, CDU, Ex-Ministerpräsident von Hessen. Aktuell Chef der Ludwig-Erhard-Stiftung.

( ) Jürgen Drews, "König von Mallorca", der privat in Dülmen wohnt

( ) Céphas Bansah (73) ist seit 30 Jahren König des 300 000-Einwohner-Volkes der Ewe in Ghana – regiert sein Volk aber von seinem Wohnsitz in Ludwigshafen aus.

( ) Karl Lauterbach, SPD, Gesundheitsexperte. Seine Ex-Frau warnte das Volk vor dem Vater ihrer 4 Kinder.

( ) Jens Spahn, Bankkaufmann, CDU, träumte vom Kanzleramt, seine Ambitionen gingen im Corona-Chaos unter ... Legt Wert auf ordentliche Mieter. Vertraute diesbezüglich FDP-Chef Lindner. https://reitschuster.de/post/300-millionen-euro-gewinn-dank-masken-deal-und-bestechung/

( ) AKK, CDU, wollte Kanzlerin werden. Hatte rechtzeitig eingesehen, dass sie es nicht kann. Bezeichnete sich selbst als Quotenfrau, jetzt wohl Frührentnerin.

( ) Armin Laschet, CDU, wollte Kanzler werden

( ) Markus Söder, CSU, wollte Kanzler werden. Neigt laut Seehofer zu "Schmutzeleien".

( ) Christian Lindner, FDP, wollte 2017 nicht falsch regieren, jetzt regiert er mit den Falschen. Mietete sich bei Jens Spahn ein.

( ) der ukrainische Geheimdienstchef Kyrylo Budanow

( ) Satoshi Nakamoto, legendärer Bitcoin-Erfinder

( ) Papst Johannes Paul II., kannte Sozialismus aus eigener Anschauung.

( ) Paul Ziemiak, CDU, durch alle Jura-Examen gerasselt. Konnte von AKK daher leicht mit einem gut bezahlten Job geködert werden.

( ) Ludwig v. Mises, galt als der schärfste wissenschaftliche Kritiker des Sozialismus. Äusserte sich auch zur Gemeinwirtschaft.

( ) Reinhard Kardinal Marx, kath. Kirche. Kokettierte früher oft mit den Worten: "Gestatten, Marx aus Trier."

( ) die Taliban-Regierung in Kabul

( ) Adolf Joseph Lanz, Neutemplerorden

( ) Markus Lanz, ZDF-Plaudertasche mit italienischem Pass

The one and only! TB

17.06.2022

08:20 | wirtschaftsdienst.eu: Die EZB-Geldpolitik in der Zwickmühle von Kerstin Bernoth und Marcel Fratzscher

Die gute Nachricht ist: Eine Inflation von 3 % bis 4 % wäre gesamtwirtschaftlich nicht unbedingt schädlich, sondern könnte sogar die wirtschaftliche und ökologische Transformation unterstützen. Denn sie erfordert eine Anpassung relativer Preise. Und da fallende Preise volkswirtschaftlich eher schädlich sind, fördert eine etwas erhöhte Inflation diesen Anpassungsprozess und begrenzt den Schaden. 

Unfassbar, was für einen Stumpfsinn Ökonomen verzapfen können. Und nein, die EZB steckt formal gerade nicht in einer Zwickmühle, da es ihre Aufgabe ist, die Preisstabilität zu sichern. Etwaige negative Auswirkungen auf die Konjunktur hat sie nicht zu berücksichtigen, solange die Inflation (deutlich) über dem Inflationsziel liegt. Für etwaige Konjunkturmaßnahmen ist die Fiskal- und Wirtschaftspolitik zuständig. AÖ

15.06.2022

08:12 | fazit - das wirtschaftsblog: So verdienen Frauen mehr

Ob Frauen weniger Gehalt bekommen als Männer, das hängt auch von den Werten der Gesellschaft ab – aber nicht nur von den offensichtlichen.

Sehr spannende Ausführung, aber selbst als Ökonom hielte ich es für fatal, menschliches Leben oder Erfolg allein auf wirtschaftlichen Erfolg zu reduzieren, auch wenn das sämtliche (ökonomische) Analysen erheblich verkompliziert. AÖ

13.06.2022

12:04 | nber: Comparing Past and Present Inflation

In diesem Beitrag wird hervorgehoben, dass die Art und Weise, wie die Wohnungsinflation im Verbraucherpreisindex gemessen wurde, frühere Inflationszyklen volatiler erscheinen ließ und auf die Politik der Federal Reserve reagierte. Wir ziehen daraus zwei Schlussfolgerungen. Erstens deuten unsere Beobachtungen darauf hin, dass das derzeitige Inflationsregime näher an dem der späten 1970er Jahre näher ist, als es auf den ersten Blick scheint. Insbesondere die Rate Disinflation des Verbraucherpreisindex in der Volcker-Ära ist deutlich geringer wenn man die heutige Behandlung von Wohnimmobilien zugrunde legt. Um wieder auf 2 Prozent des Kern-VPI zu erreichen, brauchen wir fast die gleichen 5 Prozentpunkte Disinflation, die Volcker erreicht hat.

Ein äußerst spannendes Paper, das die Dramatik der aktuellen Situation zeigt. Immerhin dürften derartige Artikel von US-amerikanischen Notenbanker gelesen werden. Da Christine Lagarde einen Master in Englisch hat, könnte sie diesen Artikel durchaus zu lesen imstande sein. Diesen zu verstehen und in konkrete Handlungsschritte umzusetzen, ist dann allerdings ein anderes Paar Schuhe. Und dieses Paar Schuh ist ihr definitiv viel zu groß. AÖ

07:44 | nzz: Steht der Faschismus vor einem erneuten Durchbruch?

Wladimir Putins expansiver Nationalismus kommt heute wahrscheinlich am nächsten an das heran, was man in der Geschichte Faschismus nennt. In Paul Masons Buch taucht der Name des russischen Autokraten kein einziges Mal auf. Man darf sich fragen, wie gut der Autor das Phänomen begreift, für das er den Lesern die Augen öffnen will.

Weder das Buch noch die Rezension erwähnen offenbar die Gefahr des linken Faschismus, der mit seiner Auslöschungskultur und der wiederholten körperlichen Attacken gegen Politiker anderer Parteien ganz klar proto-faschistische Züge trägt, die Gefahr eines Öko-Faschismus, dessen radikale Exponenten in den selbst ernannten Qualitätsmedien nahezu unwidersprochen Gehör finden, noch die Gefahr des Islamfaschismus. Aber ja, der Kampf gegen Rääääächts muss verstärkt werden, und natürlich auch der gegen Putin. AÖ

09:16 | Leser-Kommentar
Ob Mr. Mason vielleicht auch ein „Free Mason“ ist??

10.06.2022

17:15 | zerohedge: World Health Organization Finally Admits COVID Lab-Leak Theory Is A Possibility

Zwei Jahre lang haben die Mainstream-Medien und die Big-Tech-Plattformen der sozialen Medien dazu aufgerufen, jeden zu zensieren, der versucht, die Beweise zu diskutieren.
Die WHO war ein eifriger Beschützer der chinesischen Regierung und wies alle Behauptungen zurück, sie sei durch die Erforschung von Funktionsgewinnen an der Entwicklung von Covid-Viren beteiligt.
Jetzt ist die WHO plötzlich bereit, die Theorie ernsthaft zu prüfen und gibt zu, dass noch einige wichtige Teile des Ursprungspuzzles fehlen. Es ist schwer zu sagen, warum dieser drastische Gesinnungswandel stattgefunden hat, aber es ist jetzt sehr schwierig, die Fakten zu leugnen. Seit einiger Zeit verdichten sich die Hinweise darauf, dass das Virus zumindest durch Mutationsprozesse in die Welt gesetzt, wenn nicht gar manipuliert wurde. Covid-19 stimmt zu 96 % mit einer Virusprobe überein, die im Labor in Wuhan über mehrere Jahre hinweg gesammelt und aufbewahrt wurde. Derselbe Virusstamm kommt in der Natur nicht in der Nähe von Wuhan vor, sondern nur im Labor, und die 4 %ige Diskrepanz lässt sich durch Funktionsgewinnforschung erklären.

Diese Forschung ist nun eine bestätigte Tatsache und wurde von Anthony Fauci, dem NIH, NIAID und verwandten Institutionen jahrelang finanziert.
Die einzigen „Beweise“, die die Theorie des Fisch-Marktes über den Ursprung der Rinderpest stützen, stammen von der chinesischen Regierung, die ein ureigenes Interesse daran hat, über die Situation zu lügen, und die noch immer keine genauen Daten über Covid-Todesfälle im Land veröffentlicht hat.

Und - who cares? Der Drops ist gelutscht und die große Ablenkungsshow funktioniert nimmer, jetzt wo bekannt ist, wer wie an welchen Orten der Welt über welche Finanzierungen was in den P4-Laboren und Bioforschungszentren angestellt hat, wer die Auftraggeber samt den Beteiligten waren und wozu wohl eine "potenziell verschärftere Virenvariante" wohl nötig gewesen sei, um ein globales Bespritzungsprogramm durchzudrücken...!? Der Rest ist Makulatur und die Firma WHO gehört abgerissen u.o. neu strukturiert! btw. warum wurde bis dato die Gensequenz des Originals noch immer nicht sequenziert und veröffentlicht!? OF

07.06.2022

12:12 | fazit - das wirtschaftsblog: Trotz hoher Inflation: Bleibt es bei einer Wirtschaftstheorie ohne Geld?

Die Inflationsrate ist kräftig gestiegen und dürfte wohl noch einige Zeit hoch bleiben. Das lädt zur Frage ein, ob die heutige Wirtschaftstheorie zur Analyse hoher Inflationen in der Lage ist. Die aktuelle Theorie wurde sehr stark von einem genau 50 Jahre alten und geradezu gefeierten Fachaufsatz geprägt. Hat er die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt?

Man könnte ja - allen Schwächen zum Trotz, insbesondere bei den Vereinfachern der vergangenen Jahrzehnte - einmal bei den Vertretern der "Österreichischen Schulde der Nationalökonomie" Nachschau halten. Von deren solider Basis ausgehend gibt es genügend Forschungsansätze, die eine Vertiefung und Aktualisierung verdienen. AÖ

08:24 | lsn: Companies are being forced to take a stand on moral issues like abortion even if it’s bad for business

Zwei der heiligsten Grundsätze einer liberalen Wirtschaft sind die Begriffe der moralischen Neutralität und der freien Märkte. Die Wall Street mischt sich nicht in persönliche Überzeugungen und Sitten ein, weil das schlecht fürs Geschäft ist. Solange das Recht auf Eigentum und Verträge respektiert werden, sind dem klassischen Liberalen widerstreitende religiöse Überzeugungen gleichgültig. Um es mit den Worten von Thomas Jefferson zu sagen: "Es schadet mir nicht, wenn mein Nachbar sagt, es gibt 20 Götter oder keinen Gott. Es stiehlt mir weder die Tasche, noch bricht es mir ein Bein".

Das heißt nicht, dass das Großkapital immer diese Wirtschaftspolitik verfolgt hat. Der ständige Handel mit kommunistischen Ländern ist ein Beispiel dafür, wie das Großkapital unmoralische und unterdrückerische Regime unterstützt, die in die Tasche greifen, Beine brechen und unfreie Märkte aufrechterhalten. Wenn es um die Linke geht, verstößt das Großkapital gegen seine eigenen liberalen Regeln.

Überaus wichtiger Artikel - bitte lesen.
Und das deutsche Großkapital benimmt sich ähnlich, wenn es um Umweltschutz geht - siehe Autoindustrie. Der Batterie-Tschäsn-Wahn greift den Auto-Aktionären in die Tasche und bricht der Industrie das Genick! Wir leben im Krypto-Kapitalismus! TB

06.06.2022

09:05 | tom-cat "Wer hat's gesagt?"

"Wenn Sie die Konservativen wählen, bekommt Ihre Frau größere Brüste und Sie haben bessere Chancen auf einen BMW M3."

( ) Jean-Claude Juncker, Luxembourg, Ischias-Patient
'Here comes the dictator' Juncker's cheeky welcome for Hungarian PM

( ) Viktor Orban, Budapest

( ) Markus Söder, Nürnberg/München

( ) Boris Johnson, London

( ) Sebastian Kurz, Wien

( ) Papst Franziskus, Rom

( ) Donald Trump, Washington

( ) Jens Spahn, Ahaus/Berlin

( ) Dr. Andreas Scheuer, Berlin/München

( ) Nicolas Sarkozy, Paris

( ) Silvio Berlusconi, Rom

( ) Christian Lindner, Meerbusch/Berlin

( ) Björn Höcke, AfD, Erfurt

( ) Armin Laschet, Aachen/Berlin

( ) General Franco, Madrid

( ) FJS

HInweis: Ich weiß ja nicht welches Auot der privat fährt aber das mit den Brüsten hat schon selbst hinbekommen! TB

01.06.2022

12:50 | bundesbank.de: Besorgnis über den Klimawandel und Handlungsbereitschaft: Können Menschen durch Vermittlung von Informationen motiviert werden, gegen den Klimawandel anzukämpfen?

Ist die Sorge über den Klimawandel groß genug, um private Akteure zu einer Verhaltensänderung und Inkaufnahme zusätzlicher Kosten zu bewegen? Wie lassen sich Einzelne dazu motivieren, gegen den Klimawandel aktiv zu werden? Eine von der Deutschen Bundesbank im Zeitraum von April 2020 bis Dezember 2021 durchgeführte Umfrage macht deutlich, dass die Menschen sich mehr um die Veränderung des Klimas als um die Lage der Wirtschaft sorgen. Während der Pandemie wurde diese Besorgnis zumeist nur noch von der Angst vor dem Coronavirus übertroffen. Dabei zeigen Personen, die den Klimawandel als schwerwiegendes Problem einstufen, auch eine höhere Bereitschaft, zusätzliche Kosten als Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel auf sich zu nehmen. Diese Bereitschaft lässt sich weiter erhöhen durch Vermittlung von Informationen, die Wege zur Reduktion von CO2-Emissionen aufzeigen. 

Die Bundesbank publiziert Forschungsartikel zur Frage, wie die Bundesregierung ihre Klimawandelbekämpfungspropganda verbessern kann. Das soll eine der (Kern-)Aufgaben einer Zentralbank sein? Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Bemerkenswert ist jedenfalls, dass der Klimawandel nur kaum als größere Gefahr wahrgenommen wird als die Flüchtlingslage, trotz der Klimawandeldauerpropaganda und den Beschwichtigungen über die Flüchtlingslage. AÖ

27.05.2022

10:01 | misesde: Ich handle, als bin ich

Es ist Zeit für einen neuen Methodenstreit in der Volkswirtschaftslehre. Ökonomen können nicht mit individuellen Verhaltenskonstanten rechnen. Der Mensch hat wechselnde Wünsche und tiefe Gefühle. Und er ist ein ewiger Neubeginner

EIn Artikel von Thorsten Polleit über die Relevanz der Praxeologie, einer der wichtigsten Erkenntnisse von Ludwig Mises, in der heutigen Zeit. JJ

26.05.2022

07:42 | oenb.at: The return of inflation

Diese Konferenz konzentriert sich auf sechs Themen: säkulare Triebkräfte der Inflation in der Welt nach der Pandemie; die Rolle und Messung von Inflationswahrnehmungen und -erwartungen; Erkenntnisse aus Mikro-Preisdaten; die Auswirkungen von Klimawandel und Klimaschutz auf die Inflation; die Rolle der Politik und die Wechselwirkung von Geldpolitik, fiskalischer Nachhaltigkeit und Finanzstabilität; und aktuelle Herausforderungen für die Inflationsprognose.

Die Vorträge vom ersten Tag sind nur zu empfehlen, insbesondere auch das "Policy Panel" mit dem Präsidenten der Bundesbank, Joachim Nagel, und dem Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey. Augenscheinlich ringt Joachim Nagel bei jedem Wort um den richtigen Ton und die richtige Nuance, so angespannt ist nicht nur er, sondern auch die ökonomische Lage. Doch seine Kritik an der EZB-Politik des vergangenen Jahrzehnts ist im Kern verheerend. Hörens- und lesenswert!
Nicht minder vernichtend die Kritik von OeNB Gouverneur Robert Holzmann in seinen "Opening Remarks", wo es - in meiner Übersetzung - heißt mit einer gehörigen Portion Sarkasmus als bestimmenden Unterton: "Als pflichtbewusste Zentralbanker haben wir energisch und schnell auf diese dramatischen Entwicklungen [bei der Inflation] reagiert, indem wir das Fragezeichen im Titel unserer Konferenz gestrichen haben. Doch ich gebe zu, für meinen Geschmack hätten wir wahrscheinlich noch viel mehr tun können - zum Beispiel ein Ausrufezeichen hinzufügen". AÖ

25.05.2022

12:51 | science.orf.at: Gesucht: Vertrauen in die Wissenschaft

Sehr wohl negativ ausgewirkt auf das Vertrauen in die Wissenschaft haben sich laut Hendriks Grenzüberschreitungen, die im Laufe der Pandemie im Dreieck Politik, Medien und Wissenschaft passiert sind. Zum Beispiel dann, wenn sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen jenseits ihrer Expertise geäußert oder gar selbst zu politisieren begonnen haben. Oder auch, wenn die Politik versucht hat, ihrerseits die Wissenschaft zu instrumentalisieren.

Nach den üblichen Behauptungen von der angeblichen Wissenschaftsfeindlichkeit der Österreicher und dem Seitenhieb auf die FPÖ wird dann doch noch das Kind beim Namen  genannt, ein bisserl Selbstkritik darf es also doch sein. Und die Grenzüberschreitungen waren derart zahlreiche, dass man sich nicht Wunder braucht, wenn die von der Politik hofierten Experten mit einer gehörigen Portion Skepsis bedacht wurden. Zudem haben viele Wissenschafter den - wissenschaftlich völlig unhaltbaren - Eindruck vermittelt, dass sich das Coronavirus in Österreich (Wien) gänzlich anders verhält als in vielen anderen Staaten. Und die fälschliche Darstellung von Ivermection als (ausschließliches) Pferdeentwurmungsmittel ist ein weiteres Beispiel dafür, dass "Wissenschafter" als politischen Akteure aufgetreten sind. Schuster bleib' bei Deinem Leisten - so einfach ließe sich Vertrauen aufbauen. AÖ

20.05.2022

09:07 | mises: PODCAST: Kein Kapitalismus: Mises erklärt die Ökonomie der Nazis

Es ist kein Zufall, dass Russland das bürokratische Muster und Deutschland das Muster der Zwangswirtschaft übernommen hat. Russland, das größte Land der Welt, ist dünn besiedelt. Es verfügt über die reichsten Ressourcen und ist von der Natur besser ausgestattet als jedes andere Land. Es kann ohne allzu großen Schaden für sein Volk auf den Außenhandel verzichten und in fast völliger wirtschaftlicher Autarkie leben.

Bei Deutschland ist dies anders. Deutschland kann seine Bevölkerung weder aus einheimischen Produkten ernähren noch kleiden. Es muss Nahrungsmittel und Rohstoffe einführen und diese dringend benötigten Importe durch die Ausfuhr von Waren bezahlen, die zum größten Teil aus importierten Rohstoffen hergestellt werden müssen. (Ludwig von Mises).

Und es ist auch kein Zufall, dass ich Ähnliches vor 10 Minuten in der Rubrik Russland schrieb ohne diesen Artikel zu kennen! TB

18.05.2022

12:54 | cicero.de: Das neue lineare Denken

Während der Corona-Pandemie feierten Strukturvorstellungen aus dem 19. Jahrhundert ihre Wiederauferstehung: Statt auf den mündigen, selbstverantwortlichen Bürger zu setzen, galt es, lediglich Anweisungen zu befolgen. Kritische Gegenfragen wurden rhetorisch und ganz praktisch delegitimiert. Eine Ausschlussstrategie, die sich jetzt in Debatten über den Ukraine-Krieg fortsetzt.

Akademiker, die sich als besonders kritisch bezeichnen, sollte man meiden wie der Teufel das Weihwasser. Bei denen hat die universitäre Verblödung Bildung sich nämlich besonders tief in die noch vorhandenen grauen Zellen eingefressen. AÖ

16.05.2022

12:34 | wirtschaftsdienst: "Geldpolitik und Nachhaltigkeit" von Prof. em. Martin Hellwig

Im Zuge des Wechsels der EZB-Präsidentschaft von Mario Draghi zu Christine Lagarde wurde der Klimaschutz zu einem Anliegen der Geldpolitik erklärt. Lagarde bekannte sich zu diesem Ziel und erhielt dafür viel Applaus. Seither steht das Thema „Klimaschutz als Anliegen der Geldpolitik“ auf der Tagesordnung der politischen Diskussion. Die Frage ist allerdings, wie das Ziel des Klimaschutzes sich mit dem Mandat der EZB vereinbaren lässt. Nach dem Vertrag über die Arbeitsweise der EU hat die EZB das Mandat, für Preisstabilität zu sorgen. Im Übrigen soll sie die allgemeine Wirtschaftspolitik der EU unterstützen, soweit dies nicht zulasten der Preisstabilität geht. Da die Institutionen der EU den Klimaschutz als wichtiges Ziel betrachten, fällt dieses Anliegen zweifellos unter dieses Sekundärmandat der EZB. Es bleibt allerdings die Frage, wie mit etwaigen Konflikten zwischen dem Ziel der Preisstabilität und dem Ziel des Klimaschutzes umzugehen ist.

Prof. Hellwig gibt ein vernichtendes Urteil über die "grüne" Ausrichtung der EZB ab und der sich aus dieser Politisierung ergebenden Rückstufung der Hauptaufgabe der EZB, die Preisstabilität zu sichern. Und so wie Otmar Issing im Interview mit Daniel Stelter (hier) bedient er sich einer klaren Sprache, die den komplexen Sachverhalt für jederman verständlich darlegt. Die EZB übt sich dagegen in einer unerträglichen Banalisierung der Kommunikation, die den Adressaten ihres - weltfremden - Geschwafels zu einem Baby degradiert. Aber im Vergleich zu einem Baby scheint selbst ein Volksschulkind kundig. AÖ

14:44 | Leser-Kommentar
Bisher hat es wohl selten eine Währung gegeben, die dermassen schnell und rapide im Wert gefallen ist wie der Euro. Mittlerweile fällt das wohl nun auch absolut jedem auf, von daher kann die EZB die Wahrung der Währungsstabilität nicht mehr als Ziel definieren, ohne sich völlig lächerlich zu machen. Daher werden nun andere Ziele gesucht die in weiter Ferne liegen, wie zum Beispiel die Erde vor einem Klimawandel zu schützen. Natürlich kann man bereits jetzt sagen das auch dieses Ziel niemals erreicht werden kann, da das Klima massgeblich durch Vorgänge der Sonne bestimmt wird, und diese EZB Versager darauf natürlich in kleinster Weise irgendeinen Einfluss nehmen können. Aber gut, so hofft man dann den Versagerladen noch eine Weile weiter betreiben zu können, danach kann man ja irgendwelche neuen utopischen Ziele definieren, zum Beispiel der Wassergehalt auf dem Mars muss unbedingt reguliert werden weil sonst irgendetwas schlimmes passieren wird.

08:20 | uncut-news: Weltwirtschaftskrieg: Wer profitiert? (Und wie viel Zeit ist noch übrig?)

Ich warne schon seit vielen Jahren vor einem unvermeidlichen Wirtschaftskrieg zwischen Ost und West. Die Frage war nie eine Frage der Wahrscheinlichkeit, sondern immer nur eine Frage des Zeitpunkts. Wann wäre der günstigste Zeitpunkt für einen Dritten Weltkrieg? Die Frage der „Bequemlichkeit“ mag seltsam klingen, aber ich möchte, dass sich die Leser an eine Regel erinnern: Alle Kriege sind Bankerkriege.

Die jüngere Geschichte mag dem Satz "Alle Kriege sind Bankerkriege" ja durchaus Recht geben. Aber im Ukraine-Konflikt kann ich beim besten Willen keinen Nutzen für die Banker erkennen. Kreditausweitung bei Nullzinsen ist ja nicht gerade das Bankenkriegsgeschäft, das es einmal war. Ausserdem leitet dieser Krieg Verwerfungen in dern Finanzarchitektur ein, die kein Banker brauchen kann und worauf man sich bzw. sein Haus als Bankier auch nicht oder nur wenig vorbereiten kann! TB

Die Leseratte
Interessanter Artikel, der - auch für Lieschen Müller verständlich - erklärt, was abläuft und warum. Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine dient neben der Ablenkung des Pöbels vor allem dem Beginn des totalen Wirtschaftskrieges, der sich jedoch weniger gegen Russland richtet, sondern gegen die uSA und den Dollar. Das Einfrieren der russischen Reserven war ausschlaggebend, denn "Der Rest der Welt sah mit einer Mischung aus Ehrfurcht und Entsetzen zu, wie der Westen Russland finanziell ausschaltete. Dieser Akt der wirtschaftlichen Kriegsführung ließ eine fast undenkbare Schlussfolgerung zu: Wenn sie es mit Russland getan haben, können sie es auch mit uns tun…" Der Autor behauptet, dass wir 8 Jahre Zeit hätten, bis 2030. Bis dahin wollen sie ihren Great Reset durchgeführt und eine zentralistische "Verwaltung" einer internationalen Finanzoligarchie eingeführt haben, mit Weltregierung und Weltwährung.

13.05.2022

07:38 | mises: Ein moralisches Angebot

Statt russische Künstler, Forscher und Studierende einzuschränken, sollte ihr Handlungsspielraum fruchtbar erweitert werden, sodass sie sich schnell und einfach vom Regime lossagen können. Sie sollten mit offenen Armen im Westen empfangen werden. Je glaubwürdiger die Auswanderungsdrohung der Klugen und Talentierten, desto weniger Humankapital kann das Regime für seine Zwecke missbrauchen. Russische Bürger leben leider nicht in einer den heutigen westlichen Demokratien vergleichbaren Demokratie. Trotzdem könnten sie mit ihren Füßen gegen den Kreml stimmen. Statt das Humankapital dem Regime zu lassen, sollte die Intelligenzija angeworben werden zum Schaden für das Regime und zum Vorteil für den Westen.

Mises.de kann auch tendenziös! TB

09:19 | Leser-Kommentare
(1) zum grünen Kommentar: Danke, Thomas!

(2) Monaco: was für ein Aufsatz und das auf Mises.de.....unfaßbar, unpackbar......das mehrmalige wiederholen ´freie demokratische Welt´.....ich kenne Herrn Prof. Dr. Stadelmann nicht, aber er scheint sich verirrt zu haben.....

(3) Was habt ihr erwartet...???
Nur die andere Seite der gleichen Medaille. Blechmedaille! Jetzt müssen auch sie sich offenbaren.

(4) Silverado: "Hinweis: Die Inhalte der Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Ludwig von Mises Instituts Deutschland wieder." Wenn man für pluralistische Meinungsvielfalt ist, sollte man auch diesen Standpunkt ertragen. Ich habe mir schon mal gedacht, dass das beinahe religiöse Daumenhalten für Putin die Hoffnung in sich birgt, wenn wir schon nicht selbst in der Lage sind, uns von all dem Übel zu befreien, ein Außenfeind dies zu tun vermag. Dass Putin-Russland im Mises´schen Sinne nicht das Paradies auf Erden darstellt, ist wohl klar. Im Mises´schen Paradies gäbe es überhaupt keine allmächtigen Staatsführungen, die beschließen, irgendwohin Truppen zu senden, weil sie Angst vor Konkurrenz haben. In diesem Paradies entscheidet jeder Kanton selbst, zu welcher übergeordneten Gebietskörperschaft mit rein organisatorischen Aufgaben er gehören will. Einerseits nach dem Europa der 172.493 Kantone zu rufen und sich andererseits die starke Hand eines übermächtigen Zentralstaates zu wünschen, passt auch nicht zusammen, außer man denkt, Moskau sei zu weit weg, um sich in die inneren Angelegenheiten einzumischen. Das waren schon die Mongolen nicht, und die haben nur einmal im Jahr vorbeigeschaut, zu Pferde, auch in Moskau. Übrigens konnte Mises einer Art Weltregierung durchaus etwas abgewinnen, weil er sich davon die Abschaffung der Einzelstaaten, die in ständigem, eitlem Wettkampf miteinander liegen, versprach. Er war eben ein Träumer. In diesem Sinne passt der Artikel zur Blattlinie. Das ostentative Wiederholen der "freien, demokratischen Welt" dürfte wohl auch der Tatsache geschuldet sein, dass die Financiers des Instituts Großindustrielle aus eben dieser Welt sind.

12.05.2022

12:40 | fazit - das wirtschaftsblog: Der wahre Preis des Autofahrens

Autofahrer wissen nicht, was ihr Wagen wirklich kostet. Selbst ein Corsa kommt auf 600 000 Euro.

Ich gestehe, ich habe mir die Studie nicht durchgelesen. Doch der Bericht über diese klingt ganz danach, als a) würde angenommen werden, dass Autofahrer keine Steuerzahler wären und kein Recht darauf hätten, über die Verwendung des Steuergeldes zu entscheiden; b) würde der finanzielle Nutzen den Kosten nicht gegenübergesetellt werden; so verliert der Autofahrer nicht nur Zeit - und damit Geld - im Stau, sondern gewinnt beides auch durch ein zügiges Nachhausekommen; c) würde nur die Kosten für Unfallopfer berücksichtigt werden, nicht aber finanzielle Gewinne durch einen schnellen Transport ins Spital etc. Sollte dies zutreffen, würde es sich nicht um eine wissenschaftliche Studie handeln, sondern um grünInnen*außen Propaganda. AÖ

09.05.2022

10:59 | dp: Der Fluch der Unsterblichkeit

Der Traum der Unsterblichkeit zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte: Ein Streifzug durch religiöse, philosophische und transhumanistische Vorstellungen der Ewigkeit, und warum am Ende alles anders ist.

13:51 | Leser-Kommentar
Der "neuste" Trend wurde nicht erwähnt. Es genügt für eine eine Gruppe, die sich "Shaumbra" nennt in stratgischer Allianz mit "Kyron" https://www.kryon.de/ vollkommen sich auf eine Bank zu setzen und sein Bewusstsein nach Aussen zu leuchten. Und das sind nur zwei Beispiele. Der Rest geschied dann autonom. Wenn das angeblich geschehen ist, kann man in einem Club gehen und auf der freien Seinsebene, ein Bier, Cocktail o.ä. zu sich nehmen. Oder man geht auf "neue Erde" welche von erschaffen wurde.
Auf diese kann man sich jeder Zeit runterladen, falls es einem aber durch irgendwelche Gründe, dort nicht mehr gefällt - kann sich jederzeit Augenblicklich wieder hochladen. Das ist wahrlich sogar mehr als ein Quantensprung, da die Ära des "dritten Kreises" begonnen hat. So strahlen wir - denn das ist ohne Zweifel - die größte Chance aller Zeiten" die aufgetan hat ??? Man braucht Sie nur zu ergreifen, die "neue Energie" ist da. Wenn man z.B. Crimson Circle in Google eingibt erhält folgendens "Ungefähr 151.000.000 Ergebnisse (0,76 Sekunden)" Nur mal so trocken angemerkt.
Petrer Kampits, ist österreichischer Philosoph und Experte für Bioethik, hat hier wohl etwas übersehen.
Die esoterischen Gruppen auf der Welt, sind schon ganz wo anders, und der Experte fischt in alter Energie und ist somit nicht auf der Höhe der Zeit ? Viele andere sind schon längst hier . "outside the box". Und erlauben das zu Glauben, was sie denn wollen. Und dann wird bald mal heissen, plötzlich und unerwartet, dabei läuft das schon seit Jahrzehnten.
Das ist eine reine Feststellung von mir, Jedem das Seine, als Reisende können wir es nur in Echtzeit erleben...

06.05.2022

12:22 | oe1.orf.at: "Das Recht schafft Reichtum und Ungleichheit"

"Was ist Kapital? Wie wird es produziert und hergestellt?" Für die Rechtswissenschaftlerin Katharina Pistor besteht Kapital aus zwei Komponenten: einerseits einer Sache, einem Versprechen oder einer Idee und andererseits dem Rechtscode, der es absichert. Der Rechtscode schützt aber nicht nur Vermögen, sondern kann auch neues schaffen, wie Katharina Pistor in ihrem 2020 auf Deutsch erschienenen Buch "Der Code des Kapitals" zeigt.

Eine sicherlich hörenswerte Sendung, auch wenn man nicht in allem mit Frau Prof. Pistor übereinstimmt. AÖ

04.05.2022

09:50 | mises: PODCAST: Dezentral und neutral

Um Europa aufblühen zu lassen, ist eine radikale De-Zentralisierung erforderlich. Statt EU und EZB braucht es ein Europa, das aus tausenden von Liechtensteins und schweizerischen Kantonen besteht, die miteinander durch freien Handel und einen internationalen Goldstandard verbunden sind und die miteinander im Wettbewerb darin stehen, produktive Menschen mit attraktiven Standortkonditionen zu halten und anzulocken.

Bekanntlicherweise bezeichnet Hoppte ja den Staat als Betrüger. Was ist dann seiner Sicht nach ein Superstaat wie die EU?
Ja, richtg geraten! TB

02.05.2022

09:48 | mises: Wie das unsolide Finanzsystem extreme Kreditzyklen auslöst, die zum Kollaps führen

Ein staatliches Fiat-Währungssystem mit einer nur teilweisen Deckung des Geldumlaufs durch die Bankreserven macht es möglich, dass die Geschäftsbanken mehr Geld als in Umlauf bringen als sie an Bargeld halten. Das sogenannte Giralgeld wird als Bankeinlagen gleichsam aus dem Nichts geschaffen. So ein Währungssystem ist nicht nur äußerst volatil, sondern auch anfällig für lange und extreme Phasen der Kreditausweitung und der Kreditkontraktion.

29.04.2022

10:48 | mises: Echtes Bruttogehalt – wem gehört der Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben?

Wie bereits in dem Artikel „Es gibt keinen dritten Weg!“ gezeigt wurde, ist unter einer Freiheit etwas anderes zu verstehen als unter einem Recht. Beides sind verschiedene Prototypen von Personen-Sachen-Beziehungen.[1] Unter „Freiheiten“ fallen solche Handlungen, die von einer Person ausgeführt werden können und die nichts „Unrechtes“ darstellen, also nicht gegen eine Konvention verstoßen. Rechte hingegen konstituieren einen anderen Fall. Rechte implizieren Verpflichtungen; Verpflichtungen implizieren Rechte. Korrespondiert zu dem Recht einer Partei keine Verpflichtung einer anderen Partei, so verliert der Begriff des Rechts seinen Sinn. Ohne Verpflichtung auf der Schuldnerseite verliert ein Recht seine Durchsetzungsmöglichkeit. Für ein echtes Recht muss eine Gläubigerseite (der Rechtehalter) und eine Schuldnerseite (die Verpflichtung) existieren.

28.04.2022

09:32 | exxpress: Andreas Tögel: Bedingungsloses Grundeinkommen - eine Schnapsidee

In der Schweiz wurde eine Initiative für ein “bedingungsloses Grundeinkommen” im Juni 2016 mit großer Mehrheit verworfen. Nun ist es in Österreich so weit: Anfang Mai läuft die Eintragungsfrist für ein solches Volksbegehren. Der hierzulande verinnerlichte Sozialdemokratismus lässt Schlimmes befürchten, findet eXXpress-Kolumnist Andreas Tögel.

Kollektivistische Idiotien kommen eben wieder und wieder.... HP

10:35 I Leserkommentar
Es gibt das Buch: Die humane Marktwirtschaft aus dem Anderwelt-Verlag, die dieses auf 440 € begrenzt aber für alle, vom Baby bis zum Greise.
Ich war bis anhin auch dagegen aber es hat auch Vorteile.
Den Ansatz befinde ich sehr gut.
Gerne würde ich die Meinung von Hr. Tögel dazu wissen.

Was mich stört und immer stören würde, wenn der Staat sich anmasst, früher oder später Ausnahmen zu machen.
Dann wird es wieder gefählich.
Aber dafür bedürte es in erster Reihe eine direkter Demokratie, noch direkter als in der Schweiz!

25.04.2022

12:56 | science (!).orf.at: Geschichte als Mittel der Politik

Geschichte, nicht zuletzt Zeitgeschichte, erlebt gerade wieder eine Konjunktur. Nicht nur, weil Zeitungsverleger in Sondernummern Abschnitte historischer Epochen als Seller entdeckt haben. Geschichte wird bis in die aktuelle Gegenwart in den Dienst der Politik genommen – siehe die Rückgriffe auf Geschichtserzählungen durch Russlands Präsident Wladimir Putin. Doch Zeitgeschichte muss gerade von den Demokratien noch aktiver in ‚Besitz‘ genommen werden, sagt der Zeithistoriker Oliver Rathkolb in einem Gastbeitrag für science.ORF.at. Es gelte, die „verborgene Geschichte“ zu bergen.

Ein Paradebeispiel dafür, wie ein von der (linken) Elite anerkannter Historiker der völligen Unterwerfung einer Wissenschaftsdisziplin das Wort redet, und dafür vermutlich mit Preisen überhäuft, statt als akademischer Scharlatan - selbst als Geisteswissenschafter - ins Ausgedinge geschickt zu werden. AÖ

08:18 | mises: Warum man „Inflation“ nicht messen kann

Über „die Inflation” wird viel Irreführendes geredet. Von Politikern, Zeitkommentatoren und selbst von manchen Ökonomen. Schon die am meisten verbreitete Definition ist falsch. So heißt es, „Inflation” sei ein anhaltender Anstieg der Preise. Weiterhin wird behauptet, dieser Anstieg ließe sich messen und demnach ergebe sich das „Preisniveau” und die „Inflationsrate”.
Preise: Der Grundirrtum des Ansatzes zur Messung der Preisinflation besteht darin, zu glauben, Geldpreise würden etwas „messen”. Demnach würde der Preis den Wert eines Gutes wiedergeben. Tatsächlich messen Geldpreise nichts. Und auch von der Existenz eines sogenannten „Preisniveaus” kann demnach prinzipiell nicht die Rede sein.

Vor allem sind Geldpreise aussagelos, wenn "das Geld" bzw. das was wir heute als Geld bezeichnen in seinem Angebot beliebig verändert (seit 50 Jahren beliebig vermehrt) werden kann! FIAT-Geld macht aus einer Meslatte ein Gummiband! TB

22.04.2022

10:10 | mm: "Umgekehrter Totalitarismus" – Sheldon Wolins provozierendes Alterswerk

„Beschreibt 'Demokratie' wirklich unsere Politik und unser politisches System, oder handelt es sich um eine zynische Geste, mit der eine zutiefst manipulative Politik getarnt werden soll?“ So lautet die Kernfrage in Sheldon Wolins großer, nun auch ins Deutsche übersetzten Analyse des politisch-ökonomischen Systems der USA. Aus seiner Antwort machte der 2015 verstorbene Princeton-Professor keinen Hehl. Wolin, neben Hannah Arendt der wohl bedeutendste Politiktheoretiker der vergangenen Jahrzehnte, sprach seinem Land die demokratische Qualität ab. Er sah in den USA ein neuartiges politisches und gesellschaftliches System heraufziehen: den „umgekehrten Totalitarismus“.

Laaangsam spricht es sich herum: Demokratie ist - wenn überhaupt - nur im Kleinen möglich, sie ist nicht beliebig skalierbar. Das ist keine neue Erkenntnis. Bereits Aristoteles meinte mahnend: Demokratie reicht nur soweit, wie der Ruf des Herolds schallt. »Unübertroffen ist jedoch der Köder, den man vor einigen Jahren im dem Namen Demokratie erfunden hat. Dieses Wort, das in der modernen Sprache keine wie immer geartete Form von Regierung oder sonst irgend ein bestimmtes Prinzip festlegt, hat den Vorteil, daß es den Massen, die die Revolutionen machen, durch unterschwellige Versprechungen Macht, Kredit, Geld und Freuden verheißt. Einem solchen Köder kann natürlich nichts gleichkommen.« Maurice Joly (1829-1878).

21.04.2022

11:50 | tom-cat "Wer hat's geagt?"

„Nur weil man sich für eine saubere und sichere Stadt einsetzt, ist man doch nicht konservativ.“

( ) Herbert Gruhl, erst CDU, dann ödp

( ) Herbert Wehner, erst KPD, später SPD

( ) Oskar Lafontaine, Ex-SPD, Ex-SED

( ) Angela Merkel, 1989 als Reformkommunistin in die Politik gewechselt

( ) Jogi Löw, Bundestrainer a.D.

( ) Boris Palmer, brachte seine grünen Parteifreunde immer wieder auf die Palme

( ) Dr. Franziska Giffey, wegen Betrügereien als Minister zurückgetreten.
In der Stadt Berlin schadet das nicht.

( ) Sahra Wagenknecht, SED, mit einem Ex-Sozialdemokraten verheiratet

( ) Jürgen Drews, "König von Mallorca", der privat im westfälischen Dülmen wohnt

( ) Céphas Bansah (73) ist seit 30 Jahren König des 300 000-Einwohner-Volkes der Ewe in Ghana –
regiert sein Volk aber von seinem Wohnsitz in Ludwigshafen aus.

( ) Heidi Klum, hat sich 50 % von Tokio Hotel gesichert (eher 25 %, oder? TB)

( ) Daniela Katzenberger, TV-Blondine

( ) Sebastian Kurz, Saubermann

( ) AKK, Ex-CDU-Ministerpräsidentin, bezeichnete sich selbst als Quotenfrau. War erste Verteidigungslinie von Angela Merkel gegen Friedrich Merz.
Doch auch die Verteidigungslinien Laschet und Braun hielten nicht.

( ) Tobias Hans, Ex-CDU-Ministerpräsident, wollte in Corona-Zeiten die Ungeimpften von dem gesellschaftlichen Leben ausschliessen.
Wunderte sich dann, dass die ihn bei der Landtagswahl 2022 von der Regierungsbildung ausschliessen wollten ...

( ) Klaus Wowereit, langjähriger Flughafenbauer litauischer Abstammung
https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/ber-chef-verdient-mehr-gehalt-als-kanzlerin-merkel-warum-ist-das-so-63917064.bild.html

( ) Eva Maria Welskop-Deffaa, CARITAS-Präsidentin

( ) Irme Stetter-Karp, Präsidentin des ZDK

( ) Jürgen Karpinski, Präsident Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. (ZDK)

( ) Adolf Hitler Uunona, namibischer Lokalpolitiker

( ) Vera Gäde-Butzlaff, Chefin der Berliner Müllabfuhr
https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/die-chefin-der-muellabfuhr-verdient-13-mal-so-viel-wie-ein-muellmann-ist-das-gerecht-oder-stinkts

( ) Arno Funke, bekannt geworden als Kaufhauserpresser "Dagobert", Umverteilungspraktiker

( ) Kevin Kühnert, als Ex-JUSO-Chef dem Sozialismus verpflichtet, Umverteilungstheoretiker

( ) Hermann Göring, nationaler Sozialist

( ) Walter Ulbricht, internationaler Sozialist

 

20.04.2022

10:30 | mises: Der neue Antikapitalismus von Rechts

Kapitalismuskritik verbinden die meisten Menschen vor allem mit linker Gesinnung. Doch zunehmend gibt es auch einen Antikapitalismus von rechts. Die AfD hat bekanntlich vor allem in Ostdeutschland Wahlerfolge, wo der Antikapitalismus – dies bestätigen zahlreiche Umfragen – sehr viel stärker verbreitet ist als in Westdeutschland. Sie setzt dabei bewusst auf das Thema des „sozialen Patriotismus“ und gewinnt damit viele Wähler, die früher die LINKE gewählt haben. Der rechte Antikapitalismus findet eine theoretische Fundierung durch Autoren wie etwa Benedikt Kaiser oder Götz Kubitschek. Sie können dabei an eine lange historische Tradition des rechten Antikapitalismus in Deutschland anknüpfen – von der sogenannten „Konservativen Revolution“ bis zum Nationalsozialismus.

11:46 | Leser-Kommentar
Ich bin mal wieder sehr angetan. Aber nur, falls man sich darauf einigen kann, das "Sozialsmus" links ist. Eine Sichtweise ist z.B. "Was ist Sozialismus und Kommunismus? Lenin unterschied anknüpfend an Marx zwischen einer niederen und höheren Phase der kommunistischen Gesellschaft, wobei die erste als Sozialismus (Diktatur des Proletariats), die zweite als Kommunismus (klassenlose Gesellschaft) bezeichnet wurde."
Das "National" ist im Kontext vollkommen nebensächlich. Deshalb ist z.B. die NSDAP nicht "Rechts" sonder schlicht "Links". Es kann auch keinen "rechten Antikapitalismus" geben. "Der Kapitalismus ist ein wirtschaftliches und politisches System, in dem Individuen wirtschaftliche Ressourcen und Industrie besitzen, während im Sozialismus der Staat Güter plant und produziert und entweder Ressourcen besitzt oder unter seinen Bürgern umverteilt."
Rechts, seht also für "Privatbesitz und Individuen", Links, es gibt keinen Privatbesitze, keine Individuen, nur den Schwarm und deren angebliche Gleichheit." Vom Fundamental her, kann somit auch keine "Konservative Revolution" geben, weil diese sich nur nach "Links" bewegen kann, weg von Kapitalismus und den Individuen. Ist mir schon öfter aufgefallen, warum will Mises, das Rad neu erfinden ?

19.04.2022

12:34 | nzz: Die Mächtigen brauchen keine Bürger mehr, die ihre Wahrheiten glauben. Sondern Menschen, die gehackt und gesteuert werden können

Lange hat die Macht von Wahrheit gesprochen, um ihren Willen durchzusetzen. In der digitalisierten Welt ist das anders.

Ein anregender, im Kern aber dystopischer Text. AÖ

17.04.2022

18:17 | H.Lohse zu 13.4.22 - 15:08

Werter Leser, Auferstehung -was ist das ?
"Grundsätzlich gibt es niemals freie Märkte!" und damit haben Sie vollkommen Recht. "Wenn nicht dieses Schuldgeldsystem abgeschaft wird", dann wird "die Macht leider von wenigen Köpfen bestimmt, - Sie haben auch kein Rezept dagegen"! Es gibt kein Rezept dagegen, außer man handelt endlich und setzt sich mit Gleichgesinnten zusammen. Wir müssen endlich lernen unserer Leben wieder selber in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen, so wie es uns unsere Ahnen vorgelebt haben. Nur so werden wir frei und von Anderen unabhängig unsere Souveränität wieder ausüben können.
Wenn über 90% der Massen hier in einen Zustand von Narkolepsie vor sich hin vegetieren und schon beim kleinsten Luftzug nach dem sogenannten Staat rufen, dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir mit diesem Vorgang einer Mandatsübereignung dafür die Rolle eines Bevormundeten erhalten. Das ist doch das, was wir regelmäßig bei Gericht erleben. Wir übertragen unserem sogenannten "Anwalter" alle Rechte, um dann, wenn er nicht für uns erfolgreich war uns mit dem dummen Spruch "bei Gericht und auf Hoher See, sind wir in Gottes Hand", abspeisen zu lassen.
Damit sollten wir doch einmal beginnen, bevor wir uns in Dinge stürzen, welche wir nicht verstehen - gerade heute am Tag der Auferstehung ist es an der Zeit sich die Bedeutung des Wortes - aufstehen - einmal vor Augen zu führen. Stehen wir auf von den Toten und wechseln unsere Person, von der Sache der juristischen zur natürlichen Person. Erheben wir uns über über Beide und werden zum Menschen, werden uns wieder bewusst was wir wirklich sind - Mann & Weib und damit der Souverän. Frohe Ostern und Gott in uns !
https://www.bibelstudium.de/articles/1105/gott-mit-uns-fuer-uns-in-uns.html

12:04 | Ein ehemals stiller Leser "Thoretische Gedanken zu Informationen"

Als Diplom-Informatiker hat man zwangsläufig viel mit Informationen zu tun.

Einige theoretische Gedanke zu Information, die nicht nur von mir stammen (bisher konnten diese nicht widerlegt werden, die gesamte Genetik kann einem oder mehreren Punkten zugeordnet werden):

1. Information ist eine nicht-materielle Größe - Information ist keine Eigenschaft der Materie oder ist aus Materie entstanden. Daraus folgt
2. Eine materielle Größe kann keine nicht-materielle Größe hervorbringen.
3. Information ist eine nicht-materielle fundamentale Größe.
4. Information ist die nicht-materielle Basis für alle programmgesteuerten technischen Systeme und für alle biologischen Systeme.
5. Es gibt keine Information ohne Code.
6. Jeder Code ist das Ergebnis einer freien willentlichen Vereinbarung die dem Sender und Empfänger bekannt sein müssen.
7. Es gibt keine neue Information ohne einen intelligenten und mit Willen ausgestatteten Sender.
8. In statistischen Prozessen kann keine Information entstehen.
9. Zur Speicherung von Information bedarf es eines materiellen Trägers.

Für ernsthafte, nicht polemisierende Diskussionen bin ich gerne zu haben.

Zum Abschluss ein Gesetz von Louis Pasteur, das bis heute noch nicht widerlegt werden konnte:
Sein Gesetz: Omne vivum ex vivo (alles Leben kommt aus Leben)

13.04.2022

10:42 | mises: Staat und Krieg

Aus ökonomischer Sicht lässt sich argumentieren: Der Staat (wie wir ihn heute kennen) ist aggressiv. Kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Staaten sind daher auch kein tragischer Zufallsfehler, sie sind vielmehr ein logisches Ergebnis.

15:08 | Leser-Kommentar
Grundsätzlich gibt es niemals freie Märkte! Und, so wie sich die Mises-eaner diesen freien Markt vorstellen, besteht aber weiter der Verschungsmechanismus, wenn nicht dieses Schuldgeldsystem abgeschaft wird. Sie haben auch kein Rezept dagegen, dass es weiter, wie bisher, zu extremer Anhäufung von Kapital in wenigeren Händen kommt, und somit die Macht leider von wenigen Köpfen bestimmt wird. Demokratie ist was anderes! Die aktuellen Big-Player haben nahezu den freien Markt, denn niemand behindert sie. Die Regierungen eben ihnen alle Wege zu mehr Reichtum und Macht. Sie bestimmen zunehmend und erst Recht mit TTIP etc usw., die Regeln für die Gesellschaft. Sie hebeln zunehmend die Demokratie aus. Demokratische Wahlergenisse kommen jetzt schon fast nicht mehr zustande, weil der Kapital-einfluss die Medienhohheit und damit das Narrativ für die Wähler herstellt und bestimmt. Freiheit ist was anderes! "Freie Märkte" würden auch die Bürger arm machen. Dann Bürgerkriege und, oder Großkriege provozieren. Schade, dass diese Experten so viel Energie mit dieser neuen Ideologie verschwenden, satt nach einen besseren und vernünftigen Geldsystem zu suchen, welche Arbeitsleistung nicht zur Schuld macht!

11.04.2022

10:13 | mises: Pseudoliberale Staatsinterventionen und die Neoklassik – Gedanken zum Homo Oeconomicus und zum wahren Wert der Dinge

Es gibt Themen, bei denen schwer zu entscheiden ist, ob sie niemals alt werden oder immer schon alt waren. Der sogenannte Homo oeconomicus ist ein solches. Seitdem sich die Volkswirtschaftslehre zur Wissenschaft erhoben hat, wird sie dafür kritisiert, daß sie auf einem unrealistischen Menschenbild beruhe. Die volkswirtschaftlichen Theorien darüber, wie der Markt für einen Ausgleich von Angebot und Nachfrage sorgt und auf diese Weise eine effiziente und verbraucherfreundliche Verteilung der Ressourcen herbeiführt, hängen gemäß dieser Kritik davon ab, daß alle Beteiligten vollkommen rational und informiert sind und nur ihrem Eigeninteresse folgen. Ohne die Annahme, daß sich alle Menschen wie der Homo oeconomicus verhalten, wären die schönen Theorien von Marktgleichgewicht und Freiheit des Unternehmertums dagegen hinfällig. Da sich diese Annahme nun aber leicht durch die Erfahrung widerlegen lasse – Menschen sind ganz offensichtlich fehlbar, manchmal irrational und regelmäßig falsch informiert – seien auch die darauf beruhenden volkswirtschaftlichen Theorien unhaltbar.

08.04.2022

12:48 | bundesbank: Wealth and subjective well-being in Germany

Wir finden, dass (i) die Lebenszufriedenheit von Individuen positiv vom Bruttovermögen des Haushalts beeinflusst wird, dem sie angehören, (ii) einzelne Vermögenskomponenten, wie Sachvermögen und Finanzvermögen oder auch Schulden, sich unterschiedlich auf die Lebenszufriedenheit auswirken und (iii) die relative Vermögensposition für die Lebenszufriedenheit von Bedeutung sein kann. Unsere Analysen zeigen, dass es wichtig ist, bei Studien zum Einfluss der finanziellen Situation auf die Lebenszufriedenheit einer Person, neben dem Einkommen auch das Vermögen zuberücksichtigen.

Geld an sich, weder als Einkommen noch als Vermögen, macht glücklich, weil Geld nur ein Instrument ist. Was man mit diesem Instrument zu vermögen (!) vermag, hängt vom Menschen ab. Ohne Geld ist aber auch (fast) alles nichts. Außer man ist NGO-Aktivist im Westen, dann singt man das Hohelied auf die - selber niemals erlebte - Armut, mit der Goldenen Mastercard vom Papi, einem alten weißen Mann, in der Hosentasche. AÖ

08:47 | mises: Kein Kapitalismus: Mises erklärt die Ökonomie der Nazis

Das deutsche Modell des Sozialismus (Zwangswirtschaft) zeichnet sich dadurch aus, dass es, wenn auch nur nominell, einige Einrichtungen des Kapitalismus beibehält. Die Arbeit ist natürlich keine “marktgängige Ware” mehr; der Arbeitsmarkt ist feierlich abgeschafft worden; die Regierung legt die Lohnsätze fest und weist jedem Arbeiter den Ort zu, an dem er arbeiten muss. Das Privateigentum ist nominell unangetastet geblieben. Tatsächlich aber sind die ehemaligen Unternehmer auf den Status von Betriebsführern reduziert worden. Die Regierung schreibt ihnen vor, was und wie sie zu produzieren haben, zu welchen Preisen und von wem sie einkaufen und zu welchen Preisen und an wen sie verkaufen sollen. Die Unternehmen können gegen unbequeme Anordnungen protestieren, aber die endgültige Entscheidung liegt bei den Behörden.

Es gibt ein Youtube-Video von Hitlers Rede zur Lage der deutschen Volkwirtschaft 1937 - leider kann ich es nicht mehr abrufen bzw. finde ich es in youtube nicht mehr. Wenn es einer von Euch hat, bitte zusenden. 
Wenn man sich diese Rede anhört und Hitlers Stimme ausspart, so könnte man über weite Strecken glauben, da spricht einer über das Heute! TB

09:38 | Leser-Ergänzung
manche Videos, welche auf youtube nicht zu finden sind, sind manchmal hier zu entdecken: www.archive.org
Besagtes Video aus 1937 habe ich als mp3, hier habe ich es für Sie hochgeladen: https://magentacloud.de/s/9gP7JLGAC7XJbQ8
Was man offline hat, das hat man...

Ich liebe die Bachheimer-Community. Nicht weil sie meine Namen trägt, sondern
08:47 wird ein Video gesucht
09:24 hat einer aus der Community das Video gefunden und übermittelt
09:40 nicht einmal eine Stunde nach der Suche steht es so der gesamten Community zur Verfügung
1000 Dank! TB

07.04.2022

09:40 | exxpress: Andreas Tögel: Gesetzliche Zahlungsmittel - Machtinstrumente der Extraklasse

Wer die Kontrolle über das Geld einer Nation hat, den interessiert nicht, wer deren Gesetze macht – was schon der Begründer der Rothschild-Banken-Dynastie wusste, ist auch eXXpress-Kolumnist Andreas Tögel bewusst – genauso wie der Grund dafür, warum Edelmetalle und nichtstaatliche Kryptowährungen Geldmonopolisten dieser Tage ein Dorn im Auge sind.

FIAT ist Herrschaft & ("schleichende") Enteignung! HP

04.04.2022

10:32 | mises: Bitcoin: ein Freiheitsprojekt in Gefahr

Seit einigen Jahren herrscht ein Machtkampf zwischen Bitcoin (BTC) einerseits und dem Staat, den Banken und Zentralbanken andererseits. Die größte Gefahr für BTC ist der Staat mit seinen Gesetzen und Regulierungen. Geld ist Macht und Macht gibt der Staat nie freiwillig her. Leider verschiebt sich aber die Machtbalance mehr und mehr zum Staat.

11:01 I Leserkommentar
Nun denn - wenn Freiheit auf "elektronisches Nichts" gründet, ist sie nichts Wert ? Wie man überhaupt auf den Gedanken kommt, man könnte einer Computer-Matrix entgehen. Das mutet schon recht seltsam an...

31.03.2022

10:11 | exxpress: Andreas Tögel: Wirtschaftssanktionen gegen Russland: Sinnlos und autodestruktiv

Arbeitsteilung und Freihandel bilden die Basis des Wohlstands. Wer gegenwärtig etwas für Frieden und Wohlstand in Europa tun will, sollte in der Ukraine eine für alle Seiten akzeptable Verhandlungslösung forcieren. Kriegstreiberei und Wirtschaftssanktionen dienen nicht diesem Zweck.

30.03.2022

16:17 | tom-cat "Wer hat's gesagt?"

„Sozialismus macht nicht frei, er macht nicht sexy, Sozialismus macht arm."

( ) Klaus Wowereit, gescheiterter Flughafenbauer, hat seine Fehler eingesehen und denkt jetzt über Armut und "sexy sein" anders als früher

( ) Marc T. Raddical, Hedge Fund - Manager, kennt sich mit J-Kurven-Effekten aus

( ) Stephan Paetow, langjähriger FOCUS-Mitarbeiter, jetzt Mitarbeiter bei Tichys Einblick, sinnierte dort einst über G-Punkte

( ) Linda Teuteberg, FDP, Christian Lindner begann früher häufig den Tag mit ihr

( ) Kevin Kühnert, SPD-Generalsekretär, in einer streng vertraulichen internen Besprechung im Willy Brandt-Haus

( ) Klaus Schwab, im Januar üblicherweise in Davos anzutreffen

( ) Prinz Michael von Kent, Cousin der Queen, prominenter britischer Freimaurer

( ) Jens Spahn, mischt im Berliner Immobilienmarkt mit

( ) Christian Lindner, hat schon mal eine Hütte beim Kollegen Spahn gemietet

( ) Charles Manson, Massenmörder (u. a. Sharon Tate), wohnte einige Zeit auf der Spahn Ranch

 

28.03.2022

10:12 | mises: Leben mit gegenseitig zugesicherter Zerstörung

Die Kapazität des zweiten Schlages kann den Frieden auferlegen

Es mag unpassend erscheinen, von gegenseitig zugesicherter Zerstörung — Mutual Assured Destruction (MAD) — dem Zeichen einer nuklearen Katastrophe als etwas Beruhigendes zu sprechen. Die Logik der Beruhigung ist jedoch tadellos, oder besser gesagt, sie es in einer statischen Welt.

25.03.2022

12:44 | nzz: Wokeness als Wahn – in San Francisco wächst der Widerstand gegen die neue Gegenaufklärung namens «Critical Race Theory»

Brave Bürger wehren sich gegen Bildersturm und Agitprop. Per Wahlzettel bekämpfen sie den sogenannten «Antirassismus», der in Amerika um sich greift. Dieser schafft statt Lösungen neue Ungerechtigkeiten. Und inzwischen ist unübersehbar, dass die Critical Race Theory die Aufklärung selbst ins Visier nimmt.

Die "Critical Race Theory" ist einer der - kultur-marxistischen - Bausteine dessen, was Biden, Uschi & Co. als unaufgebbaren Bestandteil des wertewestlichen Kanons verstehen, an dem die Welt genesen soll. AÖ

22.03.2022

12:30 | youtube: The Fourth Turning Has Arrived with Neil Howe

In dieser Folge von "On The Margin" spricht Mike Ippolito mit Neil Howe, dem Autor des Bestsellers "The Fourth Turning". In der Geschichte gibt es immer wieder Zyklen, Booms und Pleiten, Hochs und Tiefs, aufsteigende und absteigende Imperien. Wir vergessen oft, dass die Geschichte voll von diesen wiederkehrenden Zyklen ist. Deshalb haben wir Neil Howe zu On The Margin eingeladen, einen Experten für Generationenzyklen, der in der Sendung darüber spricht, was uns die Zyklen der Geschichte über das bevorstehende Rendezvous der USA mit dem Schicksal sagen.

Neil Howe ist ein äußerst anregender Denker, auch wenn seine Schlußfolgerungen bedeuten, dass uns nicht gerade rosige Zeiten bevorstehen. AÖ

20.03.2022

10:47 | gs: Staat und Krieg

"... Wer angesichts des Ukraine-Russland-Konflikts meint, die Lösung des Kriegsproblems liege in der weiteren Aufrüstung der Staaten, in Sanktionen, im Beenden der grenzüberschreitenden Arbeitsteilung, des Handels, der unterliegt einem schweren Irrtum. Das Kriegsproblem ist nicht gelöst, wenn der Aggressor besiegt ist, sondern nur dann, wenn die Ideologien, die zu Krieg führen, vollständig diskreditiert sind, bei den Menschen keinen Zuspruch mehr finden. Der Königsberger Philosoph der Aufklärung, Immanuel Kant, schrieb: "Der Friede muß gestiftet werden, er kommt nicht von selbst."
Ich füge hinzu: Der Friede stellt sich ein, wenn die Menschen freiwillig in freien Märkten miteinander kooperieren. Der Friede wird nicht vom Staat gestiftet. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall...."

Si vis pacem para pacem! Keine "Stiftung" (wer sollte stiften?), sondern ein tätiges Tun / Bemühen. Da lohnt es sich - zumal Sonntag ist - bei großen Thomas von Aquin (dem ersten Anarchisten!) und seiner Vernunft und Freiwilligkeit anzuknüpfen. Ja, ich weiß, klingt alles leichter als getan, aber darum heisst es ja "Theorien & Konzepte". HP

11:01 I Monaco
Dein Kommentar, wahrlich ein ´Wort zum Sonntag´......Hutzieh.....ois guade no....

18.03.2022

10:07 | mises: Stell dir vor, Russland führt Krieg gegen die Ukraine und Ludwig von Mises lebte noch in Lemberg/Lwiw

Stell dir vor, Ludwig von Mises wäre nicht Jahrgang 1881, sondern Jahrgang 1981. Er wäre dann nicht vor 140 Jahren am 29. September 1881, sondern erst vor 40 Jahren am 29. September 1981 geboren worden – zehn Jahre vor dem Ende der Sowjetunion. Seine Geburtsstadt hieße dann nicht Lemberg, sondern Lwiw, und sein Geburtsland hieße dann nicht Österreichisch-Ungarische Monarchie, sondern Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik.

16.03.2022

10:28 | mises: Kriegsursachen, Sanktionen, militärische Unterstützung und Frieden durch Freihandel – Interview mit Erich Weede über den Ukraine-Krieg

Sehr geehrter Professor Dr. Weede, in ihrem Interview mit André Lichtschlag am 16. Februar 2022 sagten Sie sinngemäß, dass die Existenz des Staates, wie wir ihn heute kennen, und die Existenz von staatlichem Denken in Einflusssphären nicht erfreulich sein mögen, aber es gebe sie nun einmal überall. Und wir würden sie nicht los dadurch, dass wir die Realität leugneten. Dies vorausgeschickt möchten wir Sie fragen, was Sie für die Hauptursache oder die wesentlichen Ursachen dieses Krieges halten.

14.03.2022

12:50 | credit suisse: Bretton Woods III

Wir sind Zeugen der Geburt von Bretton Woods III - einer neuen Welt(währungs)ordnung, in deren Mittelpunkt rohstoffbasierte Währungen im Osten stehen, die wahrscheinlich das das Eurodollar-System schwächen und auch zu inflationären Kräften im Westen beitragen wird. Es bahnt sich eine Krise an. Eine Krise der Rohstoffe. Rohstoffe sind Sicherheiten, und und Sicherheiten sind Geld, und in dieser Krise geht es um die zunehmende Anziehungskraft von Geld von außen gegenüber dem inneren Geld. Bretton Woods II wurde auf Insider-Geld aufgebaut, und seine vor einer Woche, als die G7 Russlands Devisenreserven beschlagnahmten...

Schon vor vielen, vielen Jahren sangen REM "It's the end of the world as we know it" und das dürfte nun langsam, aber sicher Formen annehmen. Und die Hinzufügung von REM "And I feel fine" ist wohl die einzige Möglichkeit, in der eher chaotischen Transformationsphase nicht den Verstand zu verlieren. AÖ

19:01 | Leser-Kommentar
Sun your balls, drink chaga coffee, watch FIAT die and feel fine. Hell, yeah!

10:31 | mises: Sozialismus in neuem Gewand: Lieferkettengesetz und Planwirtschaft

In diesem Artikel soll es nicht um die Details des deutschen Lieferkettengesetzes oder jene des aktuellen Vorschlags von EU-Justizkommissar Didier Reynders gehen, sondern um das planwirtschaftliche Denken, dass hinter solchen Interventionen steht.

Das kommt heraus, wenn sich Bevormundungsmenschen in steuergeldfinanzierten Bürokratien mit etwas, angeblich dem "Gemeinwohl" Nützlichem, beschäftigen.... HP

10:47 I Monaco
so ist es immer das gleiche Spiel, es muß positiv verkauft werden......´darf ich sie frakturieren ? Genießen sie den Moment, wenn der Schmerz nachläßt´....jo eh.....

10.03.2022

09:57 | exxpress: Andreas Tögel: Vertrauensverlust in die staatlichen Geldmonopole: „Katastrophenhausse“

"... Der Ökonom Ludwig Mises prägte in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts den Begriff „Crack-up-boom“, der am besten mit „Katastrophenhausse“ zu übersetzen Ist. Damals, in der Zeit der Hyperinflation in Österreich und Deutschland, manifestierte sich die Flucht der Bürger aus dem rapid verfallenden Geld, im Erwerb allerlei Güter des täglichen Bedarfs. Besser, zusätzlichen Hausrat in Reserve zu haben, als morgen wertlose Banknoten in der Tasche, so die Überlegung damals. Heute, hundert Jahre später und auf einem wesentlich höheren Wohlstandsniveau, erscheint der Kauf eines weiteren Anzugs, eines dritten Fernsehers oder eines vierten Computers nicht sehr attraktiv. Die ein zunehmendes Misstrauen gegenüber staatlich monopolisiertem Fiatgeld ausdrückenden Fluchtbewegungen dieser Tage, finden daher in Wertpapiere, ins “Betongold“, in Edelmetalle und Bitcoins statt."

09.03.2022

12:56 | youtube: Why Leaders Lie: The Truth About Lying in International Politics with John Mearsheimer

John Mearsheimer, Professor für Politikwissenschaft an der Universität von Chicago, liefert die erste systematische Analyse der Lüge als Mittel der Staatskunst. Er zeigt die verschiedenen Arten, die Gründe sowie die potenziellen Kosten und Vorteile auf und argumentiert, dass Staatsführer oft aus guten strategischen Gründen lügen, wobei er zwischen Lügen gegenüber einem anderen Staat und Lügen gegenüber der eigenen Bevölkerung unterscheidet.

Ein weiterer brillanter Vortrag von Prof. Mearsheimer. Seither sind mehr als 10 Jahre ins Land gezogen, und mittlerweile hat man den Eindruck, dass die Lüge zur neuen Norm geworden ist, gerade auch im Westen. Nur wenn das Gros der Bevölkerung und insbesondere der Intellektuellen und Journalisten die Lüge nicht als Lüge erkennen (wollen), dann kommt ein politisches System damit auch durch, zumindest eine Zeit lang. AÖ

10:06 | mises: Dezentral und neutral

Staaten, gleich welcher Verfassung, sind keine wirtschaftlichen Unternehmen. Im Unterschied zu Letzteren finanzieren sich Staaten nicht durch den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen an freiwillig zahlende Kunden, sondern durch Zwangsabgaben: durch Gewaltandrohung und -anwendung eingetriebene Steuern (und durch von ihnen buchstäblich aus dem Nichts geschaffenes Papiergeld). Bezeichnenderweise haben Ökonomen Regierungen, das heißt die Inhaber staatlicher Gewalt, deshalb auch als stationäre Banditen bezeichnet. Regierungen und alle Personen, die auf ihrer Gehaltsliste stehen, leben von der Beute, die man anderen Personen geraubt hat. Sie führen eine parasitäre Existenz auf Kosten einer unterworfenen und als „Wirt“ dienenden Bevölkerung.

07.03.2022

09:59 | mises: Dem “Nudging” fehlt die ethische Legitimation

".... wir schreiben Ihnen als eine Gruppe von Psychologen und Angehörigen der Gesundheitsberufe, um auf unsere großen ethischen Bedenken hinsichtlich des Einsatzes verdeckter verhaltenswissenschaftlicher Techniken (gemeinhin als “Nudges” bezeichnet, von nudge, schubsen, stoßen) in der Kommunikationsstrategie COVID-19 der Regierung hinzuweisen. Wir sind der Ansicht, dass der Einsatz dieser Verhaltensstrategien – die oft ohne bewusste Wahrnehmung der Menschen funktionieren und sich häufig darauf stützen, dass emotionale Notlagen aufgebauscht werden, um das Verhalten zu ändern – tiefgreifende moralische Fragen aufwirft...."

Im Grunde alter Wein in neuen Schläuchen. Macht braucht immer eine Legitimationserzählung. Sie muß ein Einzel-/Machtinteresse als Gemeinwohl vermarkten. Heute eben ein wenig ausgeklügelter. HP

04.03.2022

10:34 I mises: Die Anatomie der Freiheit

„Die Anatomie der Freiheit“, so heißt mein Vortrag, und die Kernaussagen will ich Ihnen gleich vorab, am Anfang mitteilen:

(1) Die Freiheit des Menschen ist untrennbar mit dem Eigentum verbunden – sie steht und fällt mit ihm.

(2) Der freie Markt ist die logische Entsprechung zu Eigentum und Freiheit der Menschen.

(3) Der Staat, wie wir ihn heute kennen, ist nicht vereinbar mit Eigentum und individueller Freiheit; er relativiert, unterwandert, er zerstört sie.

09:42 | dp: Und ewig lockt die Nation

Nationalismus macht Dinge einfach. Er erzeugt ein wohliges Wir-Gefühl und reduziert die Wirklichkeit auf Schwarz-Weiß. Von dieser Weltsicht kann sich Bosnien bis heute nur schwer lösen.

Das passende Internetfundstück: Demokratie, Masse & Menge HP

03.03.2022

09:28 | exxpress: Andreas Tögel: Der Staat ist stets im Krieg

Der Staat ist immer im Krieg – wenn nicht gegen einen Außenfeind, dann eben gegen die eigenen Bürger,

Der passende & zeitlose Literaturtipp: Leopold Kohr, Small is beautiful. HP

02.03.2022

10:15 | ansage: Das Verhängnis der „Eine-Welt”-Propaganda

"... Nun wurden diese Phantasten durch das Verhalten des immer noch originär (national-) sozialistischen, kommunistischen Putin eingeholt. Haben wir uns eigentlich nie bewusst gemacht, dass nach 1990 plötzlich der Begriff „Kommunismus” aus der Welt verschwunden war? Wieso aber konnte sich eine Ideologie, die 70 Jahre lang millionenfaches Leid verursachte und ganze Länder in Schutt und Asche legte, plötzlich auflösen? Die Antwort: Sie hat sich nie aufgelöst. Deutschland hat sich so sehr in seinem Nebel gefallen, dass ihm Wehrhaftigkeit und Selbstwertgefühl abhanden gekommen sind. Stattdessen wurden „Eine-Welt”-Parolen erfunden und das Gutmenschentum zum Non-Plus-Ultra erhoben. Die erste Bauchlandung kam mit den Folgen von uns selbst initiierten Flüchtlingskrise. Die zweite aktuell mit dem Krieg in der Ukraine."

10:44 I Monaco
die perfide Ausbreitung des Sozialismus wunderbar beschrieben von Roland Baader ´Kreide für den Wolf´......

Der Hausphilosoph ergänzt:
»Unübertroffen ist jedoch der Köder, den man vor einigen Jahren im dem Namen Demokratie erfunden hat. Dieses Wort, das in der modernen Sprache keine wie immer geartete Form von Regierung oder sonst irgend ein bestimmtes Prinzip festlegt, hat den Vorteil, daß es den Massen, die die Revolutionen machen, durch unterschwellige Versprechungen Macht, Kredit, Geld und Freuden verheißt. Einem solchen Köder kann natürlich nichts gleichkommen.«  Maurice Joly (1829-1878) Anwalt, Politiker und Schriftsteller

01.03.2022

12:30 | youtube: Prof. Dr. Christian Rieck: Putins Ukraine-Krieg: Lag die Spieltheorie falsch?

Russland beginnt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine - entgegen meiner Vorhersage aufgrund der Spieltheorie. War das Modell falsch? Ist Putin irrational? Wie geht es jetzt weiter?

So geht Selbstkritik, so geht Wissenschaft - Es ist vorbildlich, wie Prof. Rieck hier agiert, wobei natürlich angemerkt werden muss, dass keine Wissenschaft, und auch kein Ansatz innerhalb der Wissenschaft alles erklären kann. Wer einen derartigen Anspruch vermittelt, bewegt sich nicht mehr im Bereich der Wissenschaft, im Grunde aber auch nicht mehr im Bereich des Lebendigen, sondern zwingt seine Ideologie der Wirklichkeit wie eine Ritterrüstung auf. AÖ

26.02.2022

09:04 | rubikon: Der Kampf um das „Herzland“

Hitler wollte mehr „Lebensraum im Osten“, auch die Briten träumten von der Kontrolle des „Heartland“, der fruchtbaren Böden und Industrieanlagen Polens, der Ukraine und anderer Länder, die bis 1989 hinter dem „Eisernen Vorhang“ lagen. Kein Wunder, dass auch die Weltmacht NATO heutzutage nach der Vorherrschaft der an Russland angrenzenden Gebiete giert. Im Kampf um Märkte und Ressourcen dienen Menschenrechte und liberale Werte nur als Deckmantel. In Wahrheit herrscht das Gesetz des Dschungels.

Eine Portion Hintergrund. Inwieweit diese Theorie zutrifft, kann (auch) aktuell überprüft werden. HP

24.02.2022

09:38 | exxpress: Andreas Tögel: Der Staat – der Gott, der keiner ist

Im selben Maße, in dem die EU zwar jede Kompetenz zur Lösung realer Probleme, wie Schuldenexplosion, Arbeitslosigkeit, Kaufkrafterosion oder Massenimmigration wehrfähiger junger Männer aus Afrika und Asien vermissen lässt, entwickelt sie eine beachtliche Dynamik zur Ausweitung ihrer Tätigkeitsfelder. Der erst nach heftigen Protesten fallengelassene Plan zur Kennzeichnung alkoholischer Getränke mit Warnhinweisen, ist ein Beispiel.

Pflichtlektüre! HP

23.02.2022

08:55 | mises:  AUF DEM WEG IN DIE PLANWIRTSCHAFT

Für die Autohersteller werden in Brüssel „Flottenziele“ bestimmt, die festlegen, was sie zu produzieren haben. Mit einer Verordnung über „Taxonomie“ entscheidet die EU, welche Investitionen gut und welche schlecht sind. Mit einer EU-„Gebäuderichtlinie“ werden Immobilieneigentümer extrem umfassende Sanierungsverpflichtungen auferlegt.

21.02.2022

11:17 | mises: Warum ist der Sozialismus salonfähig?

Nach den schrecklichen Erfahrungen der Deutschen im Nationalsozialismus und im 2. Weltkrieg ist es nur allzu verständlich, daß nationalsozialistische und faschistische Ideologien in Deutschland (und weltweit) mit einem Tabu belegt sind. Was schon einmal zu Millionen von Opfern und zu fabrikmäßiger Menschentötung geführt hat, sollte wirklich nicht ohne weiteres gleichberechtigt neben anderen politischen Optionen stehen. Es kann mit gutem Recht als unberührbar gelten.

Meine 5 Cents dazu: noch vor wenigen jahrzehnten waren die Worte "Sozialist" und "Kommunist" in den USA ausgesprochene Schimpfworte und wurden darob kaum ausgesprochen. Dass jetzt der neue Sozialismus ausgehend von diesem Land (unter der tatkröäftigen Hilfe ausgerechnet eines Schweizers) die Welt infizieren könnte, war noch vor Kurzem undenkbar. Aber eine gevifte Mischung von Geschichtsklitterung, Milliardärs-Apolegeten und einer Schicht unter 30jähriger "leaders", die die wahren Absichten der Milliardäre scheinbar nicht erkennen möchten, macht's möglich. Ws für ein Drama! TB

13:47 | Leser-Kommentar
Die Protagonisten und "von Mises-jünger", sollten mal untersuchen, in wie weit die kapitalistische Wirtschaft der vergangenen Jahrzehnte, das
heutige wiederauferstehem des Sozialimus hoffähig machte

16:00 | Der Beobachter zum Kommentar darüber
Ganz einfach, Merkel, Schäuble, Steinmeier & Co. haben den Sozialkommunismus hoffähig gemacht und damit die Demokratie verraten.
Und ja werter TB, der Schweizer mit dem Namen Schwab auch.
Es fragt sich nur, wann es denn die Schweizer endlich begreifen, schließlich waren sie es auch, die Lenin und den SPD - Volksverräter August Bebel beherbergten! Dann aber auf "Neutral" machten.

20.02.2022

13:42 | youtube: Prof. Dr. Christian Rieck: Ukraine + Taiwan: Spieltheorie (Reputationsspiel und Strategeme)

Soll der Westen die Ukraine verteidigen, um damit Taiwan vor China zu schützen? Dieses Reputations-Argument steht im Widerspruch zur Rückwärtsinduktion, einem grundlegenden Lösungskonzept der Spieltheorie. Wie kann man den Widerspruch auflösen? Welche wahren Pläne können noch hinter den derzeitigen Geschehnissen stehen? Sind hier Kriegslisten im Spiel?

Teil 2 der Situationsanalyse, der wie schon Teil 1 hilft, Anreize genauer zu erkennen, um auch die unerträglich kriegstreibende Medienberichterstattung als solche enttarnen zu können. AÖ

18.02.2022

12:34 | ecb.europa.eu: Owner-occupied housing and inflation measurement

Im Rahmen des geldpolitischen Entscheidungsprozesses werden als Inflationsmessgröße primär Verbraucherpreisindizes (VPIs) herangezogen. Die kürzlich von der EZB durchgeführte Überprüfung der geldpolitischen Strategiezeigte, dass der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) weiterhin die geeignete Messgröße zur Beurteilung der Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet darstellt. Zugleich wurde aber eingeräumt, dass die für private Haushalte relevante Teuerung besser abgebildet würde, wenn die Kosten für selbst genutztes Wohneigentum (kurz auch „OOH“ für „owner-occupied housing“) mit einfließen würden. Der vorliegende Aufsatz beschäftigt sich mit der Erfassung von selbstgenutztem Wohneigentum in VPIs im Allgemeinen und im HVPI im Besonderen. 

Ein hoch interessanter Aufsatz. Das Ergebnis der Untersuchungen ist, dass die Berücksichtigung des selbstgenutzten Wohneigentums den HVPI nur maximal im Zehntelprozentbereich verändert und die Richtung nicht eindeutig ist. (Verlinkt ist der englische Originalartikel. Die EZB stellt - wie zu erwarten ist, ist man geneigt zu sagen - keine Übersetzung zur Verfügung. Die Deutsche Bundesbank übersetzt das gesamte "Economic Bulletin" unter dem Titel "Wirtschaftsbericht der Europäischen Zentralbank". Das PDF der aktuellen Gesamtausgabe mit diesem Aufsatz "Berücksichtigung von selbst genutztem Wohneigentum bei der Inflationsmessung" kann hier heruntergeladen werden.) AÖ

11:02 | gs: Inflation ist keine Naturkatastrophe. Sie ist menschengemacht

Inflation ist ein monetäres Phänomen. Sie ist Folge der Geldmengenausweitung durch die Zentralbanken. Es ist leider zu befürchten, dass die Inflation hoch bleibt, weil die Geldpolitiker das Geldmengenwachstum nicht entschieden genug verringern.

Willkommen in der Sackgasse! Thorsten Polleit mit einer Analyse. HP

17.02.2022

09:52 | exxpress: Andreas Tögel: Gekommen um zu bleiben – Inflation Naturereignis, Unternehmergier oder monetäres Phänomen?

".... Eine expansive Geldpolitik kann nicht auf Dauer ohne negative Konsequenzen betrieben werden. Das hat sich vor 100 Jahren gezeigt und es ist heute nicht anders. Der Erste Weltkrieg wurde mit der Notenpresse finanziert – mit katastrophalen Folgen. Heute wird ein Krieg gegen jede ökonomische Vernunft aus der Notenpresse finanziert – der „Green Deal“. Die traurigen Folgen werden nicht ausbleiben. Fazit: Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben."

Gold (und Silber) ist nicht auf Knopfdruck beliebig vermehrbar.... HP

16.02.2022

17:24 | breunig: Warum Glaube und Wissen zwei paar Stiefel sind

In einer Zeit der totalen Verwirrung ist es unumgänglich, den Blick auf das Tatsächliche zu fokussieren. Während draußen in der Welt der dritte Welt- (Medien) krieg um die vorherrschende Meinungshoheit tobt, gilt es Glaube von Wissen zu trennen. Wenn die Basis von dem, was wir glauben schon eine Lüge ist, wie kann das alles was darauf aufbaut, noch richtig sein? Ich habe lange geschwiegen, um mir anzusehen, wohin die Reise gehen soll. Ich habe meine Basis überprüft und meine Sichtweisen angepasst. Wenn Sie möchten, werde ich Sie mitnehmen, auf eine Reise in die Zusammenhänge dieser Welt, wie sie wirklich ist.

12:30 | finanzmarktwelt: Inflation, monetärer Klimawandel und die Fed: Über Paradigmenwechsel

Der Monetäre Klimawandel (Markus Fugmann), den wir durch die Fed derzeit an den Märkten erleben, etabliert ein neues Paradigma – es lautet: Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben. Um sie einzudämmen, werden sogar Zinserhöhungen nicht mehr ausgeschlossen. Man reibt sich die Augen und stellt verwundert fest: Was eben noch unverrückbar, gilt in dem neuen, komplett veränderten geistigen und ökonomischen Umfeld auf einmal nicht mehr. Das neue Narrativ schickt sich an, das alte auf breiter Front zu ersetzen. Der monetäre Klimawandel beinhaltet einen Paradigmenwechsel bei der Einschätzung der Inflation, der diesen Lorbeer tatsächlich auch verdient. Es lohnt sich daher, kurz innezuhalten und danach zu fragen, wie es zu dieser folgenreichen Verschiebung kollektiver Überzeugungen kommen konnte.

Ein äußerst aufschlußreicher Text, wobei ich die aktuelle Akzentverschiebung nciht als Paradigmenwechsel deuten würde. Meines Erachtens ändert sich das Inflationsparadigma genau in die andere Richtung: Nach Jahrzehnten der Inflationsbekämpfung (um fast jeden Preis), neigen immer mehr Akteure dazu, eine höhere Inflation zuzulassen, Stichwort Greenflation. Das aktuell zögerliche Agieren ist nämlich auch eher ein Ausdruck einer wesentlich größeren Entspanntheit höheren Inflationsraten gegenüber. AÖ

10:12 | mises: Der indische Seiltrick – die Entzauberung sprachlicher Tricks

Anthony de Jasays Schriftensammlung Der indische Seiltrick konzentriert sich auf den unvorsichtigen Gebrauch, den Missbrauch und sogar die Vergiftung der Sprache im modernen politischen Denken. Die „Entzauberung“ linguistischer Tricks ist ein zentrales Buchanliegen. Die Begriffe „Recht“, „Gerechtigkeit“, „Gleichheit“ usw. werden in der politischen Polemik oftmals zweideutig verwendet, so dass subtile Bedeutungsverschiebungen für das Publikum unbemerkt, ja unvermutet bleiben können. Die Sprache lenkt das Denken. Mit unscharfem Denken lässt sich die Freiheit weder verteidigen, geschweige denn wiedererlangen. Der korrekte Gebrauch der Begriffe Freiheit und Recht bildet ein stabiles Fundament für eine widerspruchsfreie Argumentation; dies ist der liberale Ansatz zur Beurteilung von Sachverhalten.

15.02.2022

08:05 | LR:  Bei der Krise in der Ukraine geht es nicht um die Ukraine. Es geht um Deutschland

„Das vorrangige Interesse der Vereinigten Staaten, um die wir seit Jahrhunderten Kriege führen – den Ersten, den Zweiten und den Kalten Krieg –, war die Beziehung zwischen Deutschland und Russland, denn dort vereint sind sie die einzige Kraft, die uns bedrohen könnte . Und dafür zu sorgen, dass das nicht passiert.“ George Friedman, STRATFOR-CEO beim Chicago Council on Foreign Affairs

09:00 | Leser Kommentar
Ja die STRATFOR, immer wieder gut, wenn es darum geht deutsches Geld abzuzocken und Deutschland, wie aber übrigens auch Korea, als engste "Partner" Amerikas, in den Dreck zu stoßen. Das haben diese Amis so gut gemacht, dass sie in totaler Ausübung Ihrer Pflicht, Deutschland von Russland getrennt zu halten, einen anderen Gegenspieler vollkommen übersehen haben und der schießt nun ein Tor nach dem anderen: CHINA.
Und China ist zwischenzeitlich mindestens genau so mächtig wie die USA. Wenn nicht bereits mächtiger. Und, die Chinesen haben sich mit Russland verbündet. Und das macht die Beiden unbezwingbar, da kann die Stratfor noch so zetern, sie werden scheitern.
Und so kommt, was kommen musste: wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
Und da können Deutsche aber eben auch Koreaner gelassen zuschauen. In absehbarer, nicht mehr ferner Zeit, sind die Amis weg vom Fenster, es sei denn, die Amis begreifen endlich wie falsch ihre Doktrin ist und steigen von ihrem hohen Ross herunter und behandeln Partner als gleichberechtigt und auf Augenhöhe, erbitten Absolution und sehen die Welt nicht länger als ihr Protektorat!

14.02.2022

14:24 | Mises:  DER AUFSTIEG DES NEO-SOZIALISMUS. UND WAS MAN DAGEGEN TUN KANN

In diesem Vortrag argumentiere ich, dass sich vor unseren Augen – von vielen Menschen vielleicht noch unbemerkt – eine rasante Abkehr vom System der freien Märkte (beziehungsweise von dem, was davon heute noch übrig ist) abspielt; und dass das eine Entwicklung ist, die nicht nur den Wohlstand, sondern auch das friedvolle Zusammenleben der Menschen auf dieser Welt gefährdet. Zu diesem Ergebnis komme ich, indem ich die aktuellen Geschehnisse mit Rückgriff auf ökonomische Theorien interpretiere. Abschließend mache ich einige Vorschläge, um dieser problematischen Entwicklung Einhalt zu gebieten.

... als erstes sich nicht impfen lassen.  Weil dann automatisch die Ungeimpften die Mehrheit werden.  TS

13.02.2022

09:08 | Prof. Rieck: Ukraine-Konflikt - Spieltheorie erklärt: Gibt es Krieg?

Ukraine vs. Russland: Wird Putin einmarschieren? Wie wird der Westen reagieren? Die Spieltheorie unterucht die strategischen Möglichkeiten der beteiligten Pateien und leitet eine Lösung mittels der Teilspielperfektheit her.

Hochinteressanter Vortrag des Spieltheoretikers - großartig für einen Sonntag vor einer spannenden Woche geeignet. Umsomehr, da ja die Spietheorie eben für militärische Überlegungen entwickelt wurde! TB

16:17 | Leser-Kommentar
Therorie ? Man hängt z.B. der Theorie an, man ist im 20 Stock und wenn man das Fenster aufmacht und springt raus, könnte man fliegen ? Wie kann man dei Theo. forensicher machen - man springt raus und erfährt dadurch was wirklich passiert. Um es wissenschaftlich dann zu zementieren nimmt man man z.B. 10 Tsd Freiwillige die aus dem gleichen Fenster springen. Und wenn keiner fliegen kann, ist es 100 % forensicher - bis einer rauspringt und eben fliegen kann. Das wird dann zunächst mal nicht zur Kenntnis genommen. Wenn es viele können, wird ein Unterschussausschuss von Fachleuten gebildet, die es prüfen. Lässt es sich durch Argumente úsw. nicht entkräften. Wird in Erwägung gezogen, das es vielleicht möglich wäre, das es anders wäre. Doch dazu braucht man Langzeitstudien, welche sich Jahrzehnt hinziehen können. Und wenn es dann immer noch da ist, ziehen sie in Erwägung, das es so ist ? Die Gedanken-Struktur-Spiele-Prof. arbeiten an einer Lösung ? Nun ja,der Mensch der fehlt nicht, in seinen Handlungen und Taten ? Das wird sehr spannend werden, wenn eine theoretische Spiel-Lösung, sich nicht so erfüllt, wie der Prof.es meint. Und nun die Frage, was passiert wenn sich die die Deckel der Raketen-Silo heben.

Die Raketen-Motoren starten, der A-Sprengkopf über KI freigeschaltet wird, und die Post abgeht ? Das wurde schon ausprobiert und ist deshalb keine Theorie was danach passiert. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/36401/umfrage/anzahl-der-atomsprengkoepfe-weltweit/ "Zu Beginn des Jahres 2021 haben sich die rund 13.000 weltweit vorhandenen Atomwaffen auf neun Staaten verteilt." "Bislang wurden weltweit etwa 2000 Kernwaffentests durchgeführt (davon 1030 durch die USA, 715 durch die Sowjetunion), wobei eine Sprengkraft von etwa 34.000 Hiroshima-Bomben freigesetzt wurde." Was für ein Spiel, der Perfektheit ?! Wenn militärische Überlegungen mal ausprobiert swerden, ob sie denn stimmen, damit man feststellen kann, ob das Spiel auch in der Praxis funktioniert ? Seien wir gespannt, da wir zweifellos sagen können, hier unten sind wir Reisende, somit passt das scho. Und in ein paar millionen Jahre oder so, laden wir uns halt wieder runter auf die Erde, um was zu beginnen.
"Rien ne va plus" und auf ein neues Spiel...?

08.02.2022

12:44 | fazit - das wirtschaftsblog: Lob der Lieferkette

Was Toyota aus der Tsunami-Katastrophe 2011 lernte. Und was Europas Chip-Subventionierer, die wirtschaftliche Souveränität anstreben, von Toyota lernen können.

Dass nicht nur, aber durchaus häufig die EU-Kommission mit etatistisch-dirigistischen Forderungen aufhorchen lässt, ist ja dem politischen Wunsch geschuldet, aus dem Staatenbund EU endlich einen Bundesstaat EU zu formen. Und wie es heute so üblich ist, wird bei dem Wunsch der Renationalisierung nur auf die Endfertigung geschielt, und der Umstand, dass die Rohstoffe dennoch importiert werden müssten, ausgeblendet. AÖ

05.02.2022

09:23 | gs: Die marxistische Wurzel der Lockdown-Politik

In einem Brief an Ludwig Kugelmann (1828-1902) vom 11. Juli 1868 schrieb Karl Marx (1818-1883): "Dass jede Nation verrecken würde, die, ich will nicht sagen, für ein Jahr, sondern für einige Wochen die Arbeit einstellte, weiß jedes Kind." Salopp gesagt teilt uns Marx mit diesen Worten hellsichtig mit, wohin ein "Lockdown", also eine staatlich diktierte Vollbremsung des Wirtschaftslebens, führt: in den Untergang.

Die hausphilosophische Diagnose: malinge (bösartige) Interventionitis von verantwortungs/haftungs- sowie kompetenzbefreiten Bevormundungsmenschen, gepaart mit chronischer Hybris, welches in Kombinantion zu ständigen Neoplasien beispielsweise in Form von Bürokratien führt. HP

10:46 | Leser-Kommentar
Das ist auch ein Beweis, dass es ein "leistungsloses Grundeinkommem" nicht geben kann! Jede Leistung muss erarbeitet werden
und es gibt in dieses System keine Gönner; - außer soviel Dummheit der Deutschen!

04.02.2022

19:12 I blaetter: Grün und sozial: Mit der Greenflation zur Transformation

".... Die aktuelle Inflationsentwicklung lässt sich also mit der durch die Notenbanken erzeugten Schwemme mit billigem Geld nicht erklären. Im Gegenteil: Gerade der marktradikal getriebene Monetär-Reduktionismus versperrt den Blick auf die eigentlichen Ursachen der heutigen Inflation. Es handelt sich dabei nämlich um zwei bisher unbekannte Triebkräfte, die in den Lehrbüchern der Ökonomik schlicht nicht vorkommen.
Zum einen geht ein gehöriger Anteil der aktuellen Geldentwertung auf die ökonomische Entwicklung unter dem Regime der Pandemie und ihrer Bekämpfung zurück. Zum anderen wird erstmals der Anstieg der Lebenshaltungskosten infolge einer politisch unvermeidbaren Verpreisung des CO2-Ausstoßes spürbar. Diese neuartige Form einer „Greenflation“, die sich vor allem in steigenden Energiepreisen manifestiert, ist die zwingende Folge des ökologischen Umbaus...."

10:21 | mises: Recht und Maske – eine Argumentationshilfe für Freiheitsfreunde

Wem ist es noch nicht passiert. Sogar beliebte Fußballer müssen sich dafür rechtfertigen, ihr Recht wahrzunehmen und sich nicht impfen zu lassen. Lehnt man das Masketragen ab, ist man schnell in einer Diskussion über die moralische Verantwortung der Gemeinschaft gegenüber. Aber was bedeutet dieser Verweis auf diese Verantwortung eigentlich? Welche Geisteshaltung zeigt derjenige, der dies einfordert? Wie könnte man argumentativ zumindest die darin liegende Substanz aufdecken? Überzeugen wird man eh nicht. Aber vielleicht genügt es, ein Nachdenken zumindest angeregt zu haben oder Zweifel an der so schönen moralischen Überlegenheit zu wecken und vielmehr das moralische Versagen offen zu legen.

02.02.2022

12:50 | fazit - das wirtschaftsblog: Milton Friedmans Glanzzeit

Edward Nelson rekonstruiert das theoretische und empirische Werk des berühmten Monetaristen und Ökonomie-Nobelpreisträgers.

Was auch immer man von Milton Friedman und seinem Monetarismus halten kann. Dass er einer der einflussreichsten Ökonomen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war, wird wohl niemand abstreiten können. AÖ
In den Kommentaren findet sich übrigens ein Hinweis zu einem Paper von Milton Friedman zum in der monetären Anaylse weitestgehend ausgeblendeten "Euro-Dollar-Markt", dem sich aktuell insbesondere Jeffrey P. Snyder mit seiner "Eurodollar University" widmet.