23.06.2019

16:19 | Eri Wahn "Dekarbonisierung a la Obersalzberg"

Im Urlaub habe ich das "Dokumentationszentrum Obersalzberg" besucht. Die erste Tafel am Eingang ist ein Zitat von Karl Dietrich Bracher, einem der bekannteste Totalitarismus-Forscher in der Bonner Republik. "Extreme politische Konzeptionen, die als 'Endlösung' für alle möglichen Probleme verheißen werden, dienen niemals humanitären Zielen, sondern erniedrigen Menschen und ihre Werte zu bloßen Instrumenten eines destruktiven Machtwahns und eines barbarischen Regimes. ..." https://www.obersalzberg.de/dauerausstellung/prolog/ Wenn man sich in dem Kontext anhört, welche Lösungen eine Dekabonisierung Deutschlands bieten soll, bekommt man ein Gefühl dafür, in welchen Zeiten wir leben und was uns noch bevorsteht ...

21.06.2019

08:04 | mises: Die Ablehnung der Wirtschaftswissenschaft

Nach Gunnar Myrdal behauptet die Wirtschaftswissenschaft, dass menschliche Handlungen „allein durch ökonomische Interessen motiviert“ seien und als ökonomische Interessen „den Wunsch nach höherem Einkommen und niedrigeren Preisen und zusätzlich, vielleicht, Einkommens- und Arbeitsplatzsicherheit, ausreichend Freizeit und eine zu seiner Zufriedenheit eingerichtete Umgebung, gute Arbeitsbedingungen, usw.“ betrachteten. Das, sagt er, ist ein Irrtum.

18.06.2019

06:04 | ipg: Nie wieder arbeitslos

Gerade einmal 29 Jahre alt und bis vor kurzem Kellnerin eines Restaurants, ist Alexandria Ocasio-Cortez innerhalb kürzester Zeit zur reichweitenstärksten Politikerin Amerikas nach Präsident Trump geworden. Wäre sie nicht aufgrund der amerikanischen Verfassung zu jung für das Präsidentenamt, sie wäre wohl die haushohe Favoritin im demokratischen Rennen für 2020. Das liegt zum einen an ihrer Authentizität und einem engagierten Team. Doch sie ruht sich nicht auf ihrem Charisma aus, um letzten Endes in wirtschaftsliberale Politik abzudriften. Ihr raketenhafter Aufstieg liegt an visionären, aber konkreten politischen Alternativen.

Der Autor dieses "epochalen Werkes" nennt sich Forscher in der Abteilung für Wirtschafts-, Sozial- und Beschäftigungspolitik und sitzt - richtig - in Brüssel. Aus Sicht der österreichischen Schule ein Beispiel für chronische Faktenignoranz und Lernallergie. HP

15.06.2019

16:31 | RT: Prof. Bontrup versus Dr. Krall - Ist der Neoliberalismus wirklich an allem schuld?

In einer Zeit, in der man oft befürchtet, dass die deutsche Debattenkultur vollkommen erstarrt und in harmoniesüchtiger Einheitlichkeit verwässert ist, haben wir zwei gegensätzliche Wirtschaftsgrößen zum Zwiegespräch geladen: Ein „Der Fehlende Part“-Spezial mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Heinz-Josef Bontrup und dem Volkswirt und Unternehmensberater Dr. Markus Krall.

14.06.2019

09:49 | mises: „Moderne Geldtheorie“: Alter Wein in neuen Schläuchen

Der Grundgedanke dahinter: Staaten, die über ein Monopol zur Geldproduktion verfügen, können nicht pleite gehen, da sie jede beliebige Menge Geld drucken können, um ihre Schulden zu bezahlen. Von dieser prinzipiell richtigen Feststellung ist es nur ein kleiner Schritt zur Illusion, mit einer Ausweitung der Geldproduktion, also mit aus dem Nichts geschaffenen Geld, jeden politischen Traum realisieren zu können. Theoretische Einwände und Hinweise auf – ausschließlich negative – Erfahrungen mit einer inflationistischen Geldpolitik, werden von den Protagonisten dieses Gedankens ignoriert. Denn diesmal wird angeblich alles anders! Das klingt vertraut, denn noch nach jedem gescheitertem sozialistischem Experiment – und sie sind alle fulminant gescheitert – wird beim nächsten Anlauf versprochen, diesmal wirklich alles richtig zu machen.

12.06.2019

08:38 | mises: Die Rückkehr des Protektionismus

Cowen bezieht sich dabei insbesondere auf die bemerkenswerten Niederlagen der linken Sozialdemokraten weltweit und den Aufstieg einer sogenannten Neuen Rechten. Dieser Neuen Rechten geht es nicht darum, die Staatsmacht einzuschränken, sondern sie für andere Aufgaben zu verwenden und neue Kontrollmechanismen für Handel und Einwanderung einzuführen, um die nationale Identität unter der Führung charismatischer, meist anti-linker Persönlichkeiten zu stärken. Anders ausgedrückt, bei dem großen politischen Kampf unserer Zeit geht es darum, wer die Kontrolle ausübt, und nicht gegen politische Kontrolle an sich.

09:30 | Leser-Kommentar
Was soll uns das sagen: "Anders ausgedrückt, bei dem großen politischen Kampf unserer Zeit geht es darum, wer die Kontrolle ausübt, und nicht gegen politische Kontrolle an sich." Das hört sich wie ein Quadrat im Kreis an.
In einem gesellschaftlichen System bzw. politischen System geht es immer darum, wer die "Kontrolle" ausübt. Es geht nur darum wie "stark" oder "schwach" diese ist. Die menschliche Spezies Homo sapiens organisiert sich nun mal a priori in Gruppenbildung. Wie die Natur, von Einzeller zum Mehrzeller usw. Unsere ganze Zivilisation basiert auf Zusammenarbeit um ein Ziel in echt oder imaginär zu erreichen.
Dazu braucht man einem Rahmen, den man unter anderen auch mit dem Wort "Kontrolle" belegen kann. Ist diese gestört oder nicht vorhanden, lässt sich ein Ziel schwer verwirklichen. Oder anders, man baut einen Flughafen, ist die "Kontrolle" gestört, wird dieser nicht eröffnet, weil die zich Teile, die einen Flughafen ergeben, nicht harmonisch miteinander agieren. Wo sind wir bei Unordung oder Struktur ankommen sind. Eine Struktur ist kontrolliert. Man sollte "Kontrolle" nicht ausschließlich negativ besetzen. Oder will man das Rad neu erfinden ?

11.06.2019

08:31 | Bambusrohr zu Nukleus' "Zum Thema Staat und was hier grundlegend vollkommen verkehrt läuft" von gestern

Ich möchte Nukelus in einigen Punkt widersprechen. Die Familie ist nicht der Grundbaustein eines Staates, sie ist sein Opfer. Der Staat, und das war schon bei den Römern so, lebt vom Verbrauch und der damit einhergehenden Zerstörung einer jeden Familie. Dabei mischt sich der Staat in sämtliche familiären Angelegenheiten ein, die ihn eigentlich gar nichts angehen, wie Bildung & Erziehung. Auch die Eckpfeiler Musik, Religion und Sprache werden auf- und durchgemischt. Es ist auch nicht die Aufgabe des Staates, das Überleben eines Neugeborene zu garantieren. Seine Aufgabe ist es, das Neugeborene so schnell wie möglich von Mutter und Familie zu trennen, es staatlich zu indoktrinieren, derweil die Mutter samt Familie dem industriellen Verbrauch zugeführt wird.

So ist es ja heute üblich, kleine Kinder mit bereits einem Jahr tief in der Nacht aufzuwecken und in fremde, fürsorgliche Hände zu geben, damit die Mutter arbeiten gehen kann, ums ich selbst zu verwirklichen oder aber das knappe Einkommen der Familie aufzubessern. Das so nur dumme Menschen heranwachsen, die nicht gelernt haben, mit dem Anderen umzugehen, sondern stattdessen nach den Sittenwächtern rufen, ist doch folgerichtig. So gibt es alljährlich ein Ranking aller Nationen , dass den Durchschnitts-IQ der Staatsbürger auflistet. Seit Jahren ungeschlagen auf Platz Eins mit einem Durchschnitts-IQ von 108 ist Singapur, dicht gefolgt vom europäisch erstplatzierten Volk, den Schweizern. Was machen die In Singapur oder der Schweiz nur anders? Denen ist bewusst, das die Bildung des IQ von der Entwicklung der Synapsen im Kleinkinnalter abhängt. Von daher legt man Wert auf geschultes Personal, dass dieses Wissen auch umsetzen kann. Daher sind die Kindergärtnerinnen in Singapur alle studiert, höchst qualifiziert und beziehen das Gehalt eines Oberstudienrates. Ähnlich in der Schweiz, wo es nicht ganz so extrem ist, man jedoch weiß, wie man mit Kindern kommuniziert und worauf zu achten ist. Später macht sich das dann halt bezahlt.

In Deutschland hingegen kommen fast alle Kindergärtnerinnen in die Ausbildung mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife, haben oft bunte Harre, nahezu alle Piercing und klatschen dann singend ideologischen Einheitsbrei mit der bunten Kinderschar. Ganz eindeutig, dass der Staat auf Verblödung setzt, denn um so wehrloser wird der Mensch und die Familie. Das Ergebnis durfte ich heute mal wieder im Regionalexpress bestaunen, als eine Pfandfingergruppe links von mir saß, Karten spielte und sich ein Mädchen beschwerte, dass das Spiel eigentlich hoch sexistisch sei, da der König über der Dame steht. Es sieht definitiv nicht danach aus, dass der Staat die Aufgabe hat, den Menschen die Freiheit zu sichern, damit sie sich weiterentwickeln können. ...Familie gründen, Nahrung und Obdach finden, seinen Nachkommen Wissen und Werte vermitteln, Entwicklung ermöglichen....genau das hat noch nie ein Staat in der Geschichte der Menschheit auf die Reihe gekriegt.

Ich stimme Nukleus seinen Forderungen zu, nur ist in diesem Falle der Henker eben nicht der Retter. Werte, Wachstum, Eigentum hatten immer so lange Bestand, bis ein Staat daher kam und alles sozial verbrauchte. Es ist die staatliche Lebensform an sich, die die Forderungen des Nukleus negiert. Als ob ein Imker den Bienen Honig jemals Honig spenden würde. Die Ausnahme bildet hier einzig und allein der Hofstaat, was aber eine andere Geschichte ist.

10.06.2019

18:16 | Nukleus: "Zum Thema Staat und was hier grundlegend vollkommen verkehrt läuft"

Was soll der Staat sein? Bei dieser Frage driftet man so sehr ins Abstrakte ab und verrennt sich im herum philosophieren, dass man das wesentlich vollkommen aus den Augen verliert. Man erkennt dies wunderbar im Artikel für die Streber, welcher verlinkt wurde.

Betrachtet man die Geschichte der Entwicklung von Staaten, dann wird schnell klar, wie korrumpiert und pervertiert das jetzige gesellschaftliche Konstrukt Namens Staat ist. Und den Kommentar kurz zu halten und weil es nicht hilfreich ist, werde ich mich auf die sinnvollen Funktionen eines Staates konzentrieren und aus was für Einzelteile er besteht.

Die Basis jeden Staates, der Grundbaustein ist die Familie. Natürlich kann man jetzt einwenden, der einzelne Mensch wäre der kleinste Teil eines Staates, aber genau diese Sichtweise wirkt zersetzend und pervertierend auf die Staatsidee und seinen natürlichen Ursprung. Ein einzelner Mensch ist zwar wiederum der Bestandteil einer Familie, aber ohne einen Partner vom anderem Geschlecht, wird er keine Familie gründen können. Der einzelne Mensch ist wiederum aus einer Familie oder einem Geschlechtsakt hervorgekommen. Die kleinste Einheit eines Staates, damit dieser Staat auch bestehen bleibt ist die Mutter mit dem Kinde. Für jeden sollte klar sein, ein Kleinkind ist ohne einen Erwachsenen nicht überlebensfähig.

Die primäre Funktion eines Staates ist also, das Überleben der Neugeborenen zu garantieren. Der Mensch ist ein soziales Wesen und die Überlebenschancen des Einzelnen zu verbessern, hat man sich zu Stämmen zusammengeschlossen. Dieses ganze Staatsblabla ist vollkommen für die Katz, wenn man sich nicht auf den natürlichen Ursprung und generell auf das Natürliche bezieht.

Der Staat muss also das Überleben des Einzelnen und seine maximale Freiheit sichern. Brechen wir das wieder auf die Familie herunter, dann ist es der innigste Wunsch der Eltern, ihre Kindern das überleben zu sichern und ihnen dabei die größtmöglichen Freiheiten zu gewähren.

Maximale Freiheit ist aber nur möglich, wenn man diese auch ausschöpfen kann, also muss man Wissen vermittelt bekommen, damit man wiederum seinen Nachkommen ein Überleben ermöglicht und sie in Freiheit aufwachsen lassen kann.

Schauen wir uns heute die Gesellschaft an, dann sieht man nur dumme Menschen, welche niemals gelernt haben, wie man mit anderen Menschen umgeht. Woher sollen dann wiederum die Nachkommen, den förderlichen Umgang mit anderen Menschen lernen?

Bei der Mensch zu Mensch Interaktion kann es keine Arbeitsteilung geben, jeder Mensch muss hier geschult werden und muss sich zum Meister entwickeln. Wir sehen heute nur Kleinkinder herum rennen, welche beim kleinsten Problemchen hilflos sind und nach dem pervertierten Staat rufen: Gerichte, Polizei, Parteien, Kirche.

Man schließt sich nicht zu einem Stamm/Staat zusammen, damit man einen Polizeiapparat gründet oder Gesetze beschließt. Heute haben alle vergessen worum es geht: Überleben, Lernen/Bewusstheit entwickeln und Weiterentwicklung.

Ich werde immer wieder direkter Beteiligter bei der Dynamik einer Selbstorganisation, wie sich in einer Gruppe von Menschen sich jeder in seine Aufgabe freiwillig einfügt, da diese ihm ein ungeheures Maß an Befriedigung verschafft. Und genau das sind wir bei der natürlichen Entstehung eines Staates und genau dieser Ursprung muss wieder in den Mittelpunkt des Staates gestellt werden und dafür gesorgt werden, das dies auch so bleibt.

Wo wir heute stehen und wie das Staatskonstrukt nur wegen seiner selbst besteht, sollte dem letzten Träumer und Verantwortungslosen bewusst werden.

Man kann also sagen, der Staat muss den Menschen die Freiheit sichern, damit er sich weiterentwickeln kann. Und in der tat ist das so einfach und in einem Satz zu packen, da alles andere darauf aufbaut....Familie gründen, Nahrung und Obdach finden, seinen Nachkommen Wissen und Werte vermitteln, Entwicklung ermöglichen....

09.06.2019

08:40 | nzz: Schuld ist Hegel: Trump-Philosophen nehmen den administrativen Staat ins Visier

In den USA gibt es ein paar konservative Denker, die die jüngeren politischen Auseinandersetzungen auf einen tiefliegenden geistigen Grundkonflikt zurückführen: Staatsglauben contra Verfassungstreue. Ihr Held ist Donald Trump. Sie sehen im amerikanischen Präsidenten den Alleszertrümmerer des Staats im Staate.

b.com-Bildungsservice: Rüdiger Voigt - Hegels Idealstaat: Zusammenfassung
Während Kant die formalen Prozeduren von Rechtsstaat und politischer Demokratie in den Vordergrund rückt, geht es bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831) vor allem um die einheitsstiftenden Kräfte. Das Verhältnis des Einzelnen zum Staat ist von einer besonderen Gesinnung erfüllt, dem Patriotismus. Dieser wirkt im inneren Staatsleben als belebendes Element für die vernünftige Verfassung; bei der Betätigung des Staates nach außen ist hingegen die Weltgeschichte das Weltgericht. Tatsächlich ist für Hegel der Staat die Wirklichkeit der sittlichen Idee. Grundsätzlich geht es also um die Idee und nicht unbedingt um einen real existierenden Staat. Hegels Idealstaat verwirklicht zugleich die menschliche Freiheit und das Prinzip der Vernunft.

Dazu passend für die Streber unter Euch - Dietmar von der Pfordten: Zum Begriff des Staates bei Kant und Hegel! TB

01.06.2019

17:42 | ET: Sloterdijk – und die Kunst des Möglichen – Eine Warnung vor dem Übergriff großer Kinder auf den Staat

Sloterdijk ist unter den Zeitgenössischen vielleicht der Problematischste. Anders als Precht, den ich für mich gerne den „Andre Rieu der Philosophie“ nenne, weil auch er den Effekt über den Gehalt stellt, stellt sich Sloterdijk der Tiefe. Es spielt keine Rolle, dass er dabei gelegentlich versinkt. Auch seine „Tauchgänge“ sind anregendes Gedankenfutter. Als ich 1983 seine „Kritik der zynischen Vernunft“ gelesen habe, war ich begeistert und überzeugt, Sloterdijk verdiene einen Sitz im Olymp.

27.05.2019

17:44 | mises: Unser Staat kennt keine Grenzen

... Genau so schockierend ist die Tatsache, dass Regierungen theoretisch allen Wohlstand in einem Jahr zerstören können. Wir sind von Regierungen buchstäblich umgeben, sogar von Regierungen innerhalb von Regierungen. Es gibt eine in Ihrer Stadt, in Ihrem Zuhause, Ihrem Büro, Ihrem Land und die größte von allem ist die Bundesregierung. Rund um die Welt treffen Regierungen aufeinander, um sich entweder zu bekriegen, ihren Freunden aus der Patsche zu helfen oder den Menschen Vorschriften zu machen.

18:39 | Bambusrohr
Bravo! Bleibt nur noch die Frage offen, welche Lebensformen die Menschen immer wieder wählen, um eine Regierung zu bekommen? Wie war das nochmal mit den Schafen und dem Schlächter?

08:27 | mises: Warum Nationalsozialismus Sozialismus war und warum Sozialismus totalitär ist

Heute möchte ich zweierlei zeigen: Erstens, warum Nazi-Deutschland ein sozialistischer und kein kapitalistischer Staat war. Und zweitens, warum Sozialismus, verstanden als Wirtschaftssystem, das auf staatlichem Eigentum an den Produktionsmitteln basiert, eine totalitäre Diktatur benötigt.

25.05.2019

15:51 | tomc-cat: "Wer hats gesagt?"

"Sozialdemokraten und Kommunisten berufen sich beide auf das humanistische Erbe Europas. Beide nehmen für sich in Anspruch, dieses Erbe weiterzutragen, den Interessen der arbeitenden Menschen verpflichtet zu sein, Demokratie und Menschenrechte zu verwirklichen. .... Keine Seite darf der anderen die Existenzberechtigung absprechen."
( ) Lenin
( ) Stalin
( ) Henri Nannen, Stern
( ) Rudolf Augstein, Spiegel
( ) Ulrike Meinhof, erst Publizistin, dann Terroristin
( ) Rudi Dutschke, Anführer des Studentenprotestes von 1968
( ) Willy Brandt (SPD) und Willi Stoph (SED) bei ihrem Treffen in Erfurt 1970
( ) Kevin Kühnert und Gregor Gysi in einer gemeinsamen Pressekonferenz
( ) gemeinsames Papier von SPD und SED aus dem Jahr 1987
( ) Jean-Claude Juncker, bis 2019 EU-Kommissionspräsident
( ) Kurt Schumacher, SPD
( ) Andrea Nahles, SPD
( ) Erich Mielke, STASI-Chef

Die Auflösung erfolgt am Abend - dem Gewinner winkt ein "Greatest Hits1987"-Album! TB


05:29
 | mises: Freihandel – die Hoffnung für Afrika

Afrika hat mit dem Freihandel gerade seine Zukunft gesichert.
Nachdem das westafrikanische Gambia im April die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA) ratifiziert hat, ist nun die notwendige Anzahl von 22 Ländern für das Inkrafttreten des Handelspaktes erreicht. Das ist eine gute Nachricht für Afrika, denn eine sich über den Kontinent erstreckende Freihandelszone wird nicht nur die Wirtschaft der Region ankurbeln, sondern ist auch wichtiges Zeichen einer ideologische Abkehr vom Sozialismus, der seit der Unabhängigkeit einen Großteil des Kontinents heimsuchte.

Nukleus
Afrika hat seine Zukunft also gesichert. Wer hätte das gedacht, Afrika hat es geschafft, dass ich auch morgen die Erde um die Sonne dreht und die Zeit vergeht.
Faktisch gesehen hat Afrika keinerlei Wirtschaft und da ändert eine Freihandelszone auch nichts daran. Das sich Sozialismus und Freihandel gegenseitig ausschließen ist auch so ein Unsinn, da es im Ostblock auch einen Freihandel gab, der sich nicht im geringsten von dem im Westblock unterschied. Dort machte die UdSSR die Regeln und hier die USA.
Echter Freihandel ist immer ein peer to peer Netzwerk und wird nicht irgendwie ratifiziert, also liegt Gesetzen zugrunde. Falls es immer noch nicht bemerkt wurde, Gesetze sind immer ein Werkzeug um den Freihandel zu unterbinden, den Wettbewerb zu verhindern und Monopole zu errichten.
Aber Gesetze brauchen wir doch, sonst geht doch alles drunter und drüber...blablabla...sicherlich brauchen dies vor allem Leute, deren geistige Kapazität sehr begrenzt ist. Ich für meinen Teil weiß auch ohne das es irgendwo in einem Buch steht, dass man Menschen nicht grundlos verletzt oder umbringt und betrügt, alles was mir nicht widerfahren soll also. Wie uns Gesetze zusetzen sehen wir gerade, wie selektiv sie angewendet werden....Refugees welcome muss man da nur schreiben.
Afrika braucht vor allem erst einmal ein Konzept, welches die Menschen dort aus ihrer Abhängigkeit herausführt. Wichtig wäre, die Landwirtschaft wieder zu beleben, die Korruption in den Griff zu bekommen und die Menschen zu mehr Eigenverantwortung zu motivieren.
Mal ein ganz sozialistisches Gedankenspiel: Warum nicht die Rohstoffunternehmen verstaatlichen und dann die Beschäftigten mit Anteilsscheinen/Aktien des Unternehmen bezahlt, bis das Unternehmen vollkommen „entstaatlicht“ ist. Ich hoffe, es ist jetzt niemand auf das „dünne Brett“ gekommen, ich würde die Menschen nur mit Anteilsscheinen und Aktien entlohnen!
Wäre auch eine Option für Europa, die Unternehmen würden den Beschäftigen die Möglichkeit geben einen Teil ihres Lohnes/Bonuszahlungen in Aktien/Anteilscheine bekommen. Wie würde sich eine Unternehmen entwickeln mit 12% der Beschäftigten als Firmeninhaber?
Freihandel als peer to peer Netzwerk, das würde den Menschen auch vor Augen halten, wie wichtig Infrastruktur ist und diese auch zu erhalten. Wie es um diese Einsicht steht, sieht man in Südafrika.
Für Menschen ist wichtig, für das unmittelbare Erkennen, dass sich etwas direkt zu einen Vorteil für sie entwickelt und nicht erst über sekundäre Effekte.
Ich möchte vor allem darauf hinaus, der Autor tut so, als würde alles schon seinen Gang gehen, da man jetzt eine Freihandelszone hat. Dies ist Unsinn, wenn man nicht sofort spürbare Verbesserungen für die Menschen umsetzen kann und dies funktioniert nur über peer to peer, also direkt.
Was in Europa die Rente ist, ist in Afrika der volle Magen und alles andere kann dann warten und ist uninteressant. Und glaubt ja nicht, der Afrikaner ist so blöde und schafft sich selber das europäische Hamsterrad der 40 Stunden Woche.

23.05.2019

18:03 | sezession: Zwei österreichische Lektionen

Seitdem ich mich mit Metapolitik und Aktivismus befasse quält mich die Erkenntnis: Unsere metapolitische Macht ist sehr gering. Die aktuelle Stärke der neuen patriotischen Bewegung kommt nicht aus einer neuen Idee, die über studentisch-theoretische Kreise in die Masse strahlt. Sie kommt aus dem Instinkt und der Reaktion der Massen, die vom Bevölkerungsaustausch unmittelbar betroffen sind. Die Flaggschiffe der Alternativen Medien wie PI NEWS, sind eher an ein älteres Publikum gerichtet und die stärkste Straßenbewegung, PEGIDA, war ein Erwachsenenprotest.

Die Leseratte
Martin Sellner über den Kampf der linken Macht gegen alles "rechte" am Beispiel der Vorkommnisse in Österreich. Er zitiert aus den Anweisungen der Stasi zur "Zersetzung" des politischen Gegners. Leider hat er recht, wenn er sagt, dass die hier wirkenden Kräfte des "tiefen Staates" und des linken Pressekartells mächtiger sind als jede Wahl und jedes Gesetz.

06:05 | ef: Geldtheoretischer Voodoo-Zauber

In Zeiten um sich greifender Diesel-Phobie, kollektiver Klimawandelhysterie, planmäßiger Desinformation durch linke Massenmedien und hoheitlicher Bestrebungen zur Errichtung eines totalen Kontroll- und Überwachungsstaates kann es nicht verwundern, wenn zugleich auch noch die letzten verbliebenen Reste ökonomischer Vernunft entsorgt werden.

Symptomatisch für Letzteres ist die von US-amerikanischen Linken propagierte „moderne Geldtheorie“ („Modern Monetary Theory“, MMT), die es ermöglichen soll, Amerika schlagartig von jeder Art von Mangel zu befreien, indem sie die Mittel für die Umsetzung einer Zweitauflage des einst von der sozialfaschistischen Regierung Franklin D. Roosevelts initiierten „New Deals“ bereitstellen soll.

Andreas Tögel in Bestform! HP

08:25 | Leser-Kommentar
Die "Erfinder" von MMT weisen darauf hin, daß MMT nur in Staaten funktioniert, die absolute Geldhoheit haben. Die USA mit dem Dollar könnte
also unbegrenzt neues Geld schöpfen. Die EZB könnte dies aber nicht ! Der Staat druckt die benötigten Mittel zur Umsetzung seiner Ziele
und sammelt , um Hyperinflation zu vermeiden, die Dollars am unteren Ende der Nahrungskette durch Steuern wieder ein. Die Steuern sollen also nicht mehr die Staatsausgaben decken sondern sind nur noch zur Sterilisation der überschüssigen Währungseinheiten dienlich.
Es würde also der Cantillon-Effekt institutionalisiert. Die Scheere Arm-Reich würde sich also ( planmäßig ) ins Absurde steigern.
( Die Co2 Steuer, könnte diese Funktion haben ? ). Das Konzept liesse sich nach Innen nur mit brutalster Gewalt umsetzen. Was aber könnte
das Ausland bewegen reale Güter für dieses moderne Geld zu liefern ? Hier wäre dann wohl auch militärischer Zwang nötig.
Jetzt wird deutlich, daß MMT eigentlich nur den "Jetztzustand" beschreibt und schon längst praktiziert wird. Während die Umsetzbarkeit
dieses Konzeptes diskutiert wird sehen wir gerade sein Scheitern.

22.05.2019

05:29 | danisch: Ist Europa schon tief in der Phase des Scheiterns?

Linkes Schattenfechten? Ich habe heute einige Artikel über die Investmentfirmen Black Rock und Black Stone gelesen, auch diesen bei Focus, wonach die inzwischen wohl das Machtzentrum der Welt sind und mehr Macht als Staaten und Präsidenten haben. Vier Billionen Dollar (und damit sind deutsche Billionen, nicht amerikanische billions=Milliarden gemeint) schieben die hin und her und diktierem jedem DAX-Vorstand, ob er hüpfen oder tanzen soll. Die kaufen auch in Deutschland Firmen, Industrie, Grundstücke.

20.05.2019

09:04 | mises: Auch auf dem Wohnungsmarkt gilt: Politik ist das Problem, nicht die Lösung

Die Interventionsspirale, generelle Verlaufsform der Interventionismus:[1] »Der isolierte preispolitische Eingriff in das Getriebe der Marktwirtschaft verfehlt den Zweck, den seine Urheber durch ihn erreichen wollen; er ist – im Sinne seiner Urheber – nicht nur zwecklos, sondern zweckwidrig, weil er das ›Übel‹, das durch ihn bekämpft werden soll, noch steigert. Ehe die Preistaxe erlassen wurde, war die Ware – nach der Meinung der Obrigkeit – zu teuer; nun verschwindet sie vom Markte.

Ohne Politik würden wir auf Grund des technischen Fortschritts schon am Montag Abend die Arbeit niederlegen. Hätten wir weniger Stress, weniger Ärger und vor allem keine wirklichkeitsverdrehende TV-Sender und Zeitungen! Ein Paradies! TB


06:02 I rubikon: Die Demokratur

Es war ein schöner Traum, aber eben doch nur ein Traum: ein vereinigtes Europa als Oase des Friedens und der Freiheit. Dieses Europa hat nicht nur das Friedensversprechen jener Generation gebrochen, die sich 1945 aus den Trümmern eines furchtbaren Krieges erhob; es hat nicht nur die soziale Ungleichheit zwischen den Ländern und auch im Inneren der einzelnen Staaten zu seinem Markenzeichen gemacht — dieses Europa ist auch dabei, seine Freiheit zu begraben. Die Freiheit, die es für seinen wichtigsten, immer wieder pathostriefend beschworenen Exportartikel hält. Der Unterschied zwischen den „bösen“ und autoritären Ländern des Ostens und den „guten“ des Westens ist dabei nur marginal. Ob in Ungarn, Polen und Österreich oder in Spanien, Italien und Frankreich; ob zentral in Brüssel und Berlin oder an der „Peripherie“, in Griechenland — überall zündelt die Staatsmacht mit Werkzeugen der Diktatur. Wir befinden uns längst auf dem Marsch in die autoritäre Postdemokratie.

05:40 | oo: Mehr Macht für die Freiheit

Zahlreiche machtwillige und machthungrige Berufspolitiker in allen Parteien finden (den Weg zur) Macht faszinierend und streben nach immer mehr Macht. In ihrer parteipolitischen Sozialisation üben sie gerne den höfischen Umgang mit (vermeintlich) Mächtigen. Sie lernen, wie sie sich in oligarchischen Parteistrukturen Macht aneignen können und wie sie ihre Macht ausüben und absichern können. Im innerparteilichen Intrigantenstadel gibt es stets zahlreiche Möglichkeiten für ein Training des Umgangs mit Macht.

18.05.2019

13:09 | goldgeldwelt: Kevin Kühnerts feuchter Traum: Darum ist Enteignung heute schon Realität

Während Juso-Chef Kevin Kühnert davon träumt, den aktuellen Finanzsozialismus (der fälschlicherweise meist als "Kapitalismus" bezeichnet wird) zu stürzen und die Freiheiten und Eigentumsrechte der Bürger endgültig abzuschaffen, distanziert sich quasi die gesamte SPD von den jugendlichen, ​kommunistischen ​Parolen. So lässt sich bei der Europawahl kein Blumentopf gewinnen.

15.05.2019

08:44 | mises: Eigentumsrechte und Umweltschutz sind natürliche Verbündete

In einem wirklich marktwirtschaftlichen System – nicht zu verwechseln mit der heutigen Mischwirtschaft, wo der Staat in immer mehr Bereiche hineinredet, – sind Eigentumsrechte per Definition geschützt. Das reizt zu einem vorsichtigen Umgang mit knappen Ressourcen und einer nachhaltigen Produktion an, weil persönliches Eigentum durch Übernutzung oder Verschmutzung an Wert verliert und in schlechtem Zustand weniger Profite abwirft.

Für die b.com Neulinge: Das Drama der Almende - warum sterben Wale aus und Kühe nicht! Weil Kühe kein Allgemeingut sind und jemanden gehören, der sich drum kümmert! (stark abgekürzt) TB

13.05.2019

08:29 | mises: Der Fall Kevin Kühnert zeigt: Der Sozialismus lebt

Nein, aus Erfahrung wird man nicht klug, jedenfalls nicht notwendigerweise. Das zeigen die jüngsten Vorschläge des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert nur allzu deutlich. Er hat in einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit unter anderem gefordert, den Automobilbauer BMW zu kollektivieren und allen Immobilienbesitz, der über die private Nutzung hinausgeht, zu enteignen und die Bewirtschaftung von Wohnraum dem Staat anheimzustellen.

Ist es nicht erstaunlich, wei oft man über etwas "nicht lebensfähiges", bzw eine Idee, die bisher noch immer versagt hat, "es/sie lebt" schreiben kann? Der Sozialismus ist diesbezüglich ein Phänomen. 1000 Mal gestorben und "lebt" noch immer! TB

12.05.2019

10:59 | NewYorkTimes: An Economist Who Believes Only Government Can Save Capitalism

A diverting Beltway pastime during the heyday of the Washington Consensus was to gently mock Joseph E. Stiglitz. It was remarkably easy for pundits to wave away his prestigious awards (Nobel Prize in Economics) and positions (World Bank chief economist, chairman of Bill Clinton’s Council of Economic Advisers) and dismiss his warnings about “market fundamentalism” as overripe hyperbole. In 2004 the financial columnist Sebastian Mallaby described Stiglitz as “like a boy who discovers a hole in the floor of an exquisite house and keeps shouting and pointing at it.” Fifteen years later, the house that capitalism built looks rather shabby. Maybe, just maybe, more people should have taken Stiglitz seriously.

Ein Nobelpreis-gewürdigter, der von Marktversagen spricht. Sicher, der ist belesener, intellektueller und g'scheiter als wir alle. Aber ich erlaube mir doch anzumerken, dass der von der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten gelebte Markt kein freier Markt war, sondern einer, dessen Fundamente manipuliert und aufgeweicht wurden. Der wichtigste Preis des Marktes, der Preis des Geldes wird täglich manipuliert und daraus ergibt sich in weiterer Folge eine umfassende Marktmanipulation, und deshalb kann er auch nicht so wirken, wie er es früher einmal tat. Andererseits, ein Vifzack wie er weiß das, vielleicht weiß er auch mehr, was wir nicht kennen. Bin irritiert! TB

08.05.2019

08:36 | mises: Umverteilung ist ungerecht

Du fragst mich, warum ich ein System unsozial finde, indem Einrichtungen auch für jene da sind, die kein Geld dafür zahlen können? Deine Frage zeigt ein Missverständnis. Ich finde es gut, wenn es Einrichtungen gibt, die von allen Menschen, armen und reichen gleichermaßen genutzt werden können.

Dazu der Umverteilungs-Zitaten-Klassiker schlechthin:
"Ich habe noch nie verstanden, warum es Gier genannt wird, das eigene, verdiente Geld behalten zu wollen, es aber keine Gier ist, sich das Geld anderer Leute aneignen zu wollen." - Thomas Sowell - TB

06.05.2019

09:32 | mises: Kevin Kühnert flirtet mit dem todbringenden Sozialismus

Es ist das Vorrecht der Jugend, radikal zu denken. Immerhin ist ihr Urteil ja durch keinerlei Lebenserfahrung, geschweige denn durch Leistungsdruck und/oder langjähriges Arbeitsleid getrübt. Manche Jugendliche verfügen aber dafür über ausgeprägte, und höchst ungewöhnliche Talente und Gaben. Beispielsweise vermag ein kurz vor seiner Seligsprechung stehendes Mädchen aus Schweden CO2 zu sehen. Sie schafft es, jenes Gras schon heute wachsen zu hören, in das wir morgen – dem Klimawandel sei Dank – allesamt beißen werden.

06:30 | nzz: «Wenn Kevin Kühnert glaubt, der Sozialismus sei kein autoritäres Konzept, sollte er dringend mal den Hörsaal verlassen»

Ich gönne Kevin Kühnert seine sozialistischen Träume. Das gehört beim Juso-Stammtisch zum guten Ton. Doch durch die schlechte Lage der SPD ist er einer der führenden Köpfe der ehemals grossen Volkspartei geworden. Deshalb muss man ihm laut und deutlich widersprechen. Unser Wohlstand beruht auf der Sozialen Marktwirtschaft. Wer vom Sozialismus träumt, dem geht es zu gut.

Eigentlich wollte ich nichts mehr zur verbalen Diarrhoe von klein Kevin bringen, aber hier spricht eine Frau seines Alters in erfrischener Art und Weise, obwohl: zum Thema Soziale Marktwirtschaft bitte bei Mises und Hayek nachlesen, Frau Schröder..... HP

08:08 | Monaco
Bücher von Mises und Hayek.....Frau Schröder beweist zumindest in Ansätzen, daß ein Aufschlagen der Bücher durchaus einen Erkenntnisgewinn bringen könnte.....bei klein-Kevin, wäre eher das Aufschlagen auf dem Kopf angebracht.....

05.05.2019

08:33 | gs: Kevin Kühnert, der Lehrling von Karl Marx

Meine Achtung gilt dem Juso-Chef Kevin Kühnert - einerseits, denn er hat es durch wenige Aussagen geschafft, was den meisten anderen Politikern nicht gelang: Den von fast allen Parteien bis vor wenigen Tagen schlappen, mit nichtssagenden bis dämlichen Parolen geführten Europa-Wahlkampf kräftig zu beleben. Allerdings gehört Kühnert auch ordentlich kritisiert - andererseits, denn seine Aussagen, zum Beispiel über den Autokonzern BMW und über Vermieter, sind überwiegend dummes Zeug.

02.05.2019

06:13 | add: „Der Grieche will schon wieder unser Geld“

Für unseren Schwerpunkt „Wo geht’s hier nach links?“ in der neuen Ausgabe der Addendum-Zeitung haben wir den ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis, der mit einer neuen linken Partei zur EU-Wahl antreten wird, zum Gespräch getroffen.

Theoretisch sollte sich - dem Namen der Rubik entsprechend - in den Ausführungen des Herrn Ex-Ministers und Universitätsprofessors zumindest eine klitzekleine Spur von Logik, Stringenz, Kausalität etc. finden, weit gefehlt! Mit anderen Worten: links (= das Geld anderer) reicht! HP