19.05.2026

15:04 | UCN:  12 Anzeichen dafür, dass sich der unaufhaltsame Niedergang unserer Gesellschaft beschleunigt

In diesem Artikel möchte ich euch einige wirklich verrückte Dinge mitteilen. Seit mehr als anderthalb Jahrzehnten schreibe ich über den Niedergang unserer Gesellschaft. Leider hat sich unsere Kultur in dieser Zeit unaufhaltsam verschlechtert. Wir sind uns nicht mehr auf allgemein anerkannte moralische Werte geeinigt, alle unsere wichtigen Institutionen bröckeln, und auf den Straßen herrscht Chaos. Jeden Tag sehe ich mehr Anzeichen dafür, dass sich die Lage weiter verschlechtert. Ich habe immer gehofft, dass die Aufdeckung der tatsächlichen Zustände die Menschen dazu inspirieren würde, auf Veränderungen zu drängen. Stattdessen verschlechtern sich die Verhältnisse Jahr für Jahr weiter.

Wenn wir unsere Gesellschaft lieben, sollte das, was mit ihr geschieht, uns alle zutiefst betrüben. Hätten unsere Politiker ganz andere Entscheidungen getroffen, hätten wir ganz andere Ergebnisse erzielen können. Doch nun sind die Dinge völlig außer Kontrolle geraten, und die Zeit läuft davon. Im Folgenden finden Sie 12 Anzeichen dafür, dass sich der unaufhaltsame Niedergang unserer Gesellschaft beschleunigt…

Früher fragte man: „Wie retten wir die Gesellschaft?“
Heute fragt man: „Warum fühlt sich meine Plünderungserfahrung nicht inklusiv genug an?“

Kompletter Endzeit-Zirkus, aber immerhin sind die Pride-Logos auf den Polizeiautos jetzt klimaneutral. JE

18.05.2026

10:04 |  Mises:  Fiat erzeugt Kriminalität. Bitcoin erzeugt Gemeinschaft

Es gibt einen Satz, der in Debatten über Kriminalität, Ungleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt selten fällt: Geld ist vor allem Anreizstruktur. Nicht vor allem Moral. Nicht vor allem Charakter. 
Wer das versteht, sieht die Frage anders: Nicht: „Warum verhält sich jemand so?“ Sondern: „In welchem Geldsystem lebt er?“

Der Zeithorizont als gesellschaftliche Grundlage

Gesellschaftliche Ordnung – Vertrauen, Kooperation, Reputation – setzt einen gemeinsamen Zeithorizont voraus. Wer heute handelt und morgen erntet, denkt in Konsequenzen. Wer heute handelt und morgen nichts mehr hat, denkt in Überlebensrunden.

Ludwig von Mises (1881 – 1973) hat in Human Action gezeigt, dass Kapitalbildung eine niedrige Zeitpräferenz voraussetzt: Wer die Zukunft hoch gewichtet, spart, investiert, baut auf. Wer sie niedrig gewichtet, konsumiert, kooperiert weniger, riskiert den Ausschluss – weil der Ausschluss keine Kosten mehr hat.

Hartes Geld erzeugt niedrige Zeitpräferenz. Weiches Geld erhöht sie (Fokus auf raschem Konsum und geringe Kapitalbildung).

17.05.2026

17:55 | TP: Straße von Hormus: Der Krieg, den die USA nicht gewinnen müssen

Iran hält den Hebel am globalen Energiemarkt. Für die USA könnte die Krise dennoch mehr sein als eine strategische Niederlage. Eine Einschätzung. Es war Robert Kagan, der aussprach, was in Washington niemand laut sagen wollte. Der Neokonservative, Mitarchitekt der amerikanischen Interventionspolitik der vergangenen drei Jahrzehnte, diagnostiziert in der Zeitschrift The Atlantic eine historische Niederlage der Vereinigten Staaten – erlitten gegen Iran.

Anders als in Vietnam oder Afghanistan lasse sich diese Niederlage weder reparieren noch ignorieren. Die Straße von Hormus werde nicht mehr offen sein in dem Sinne, wie sie es einmal war. Wer sie kontrolliere, halte einen Hebel in der Hand, unmittelbarer und wirkmächtiger als jedes Nuklearprogramm: die Fähigkeit, den globalen Energiemarkt als Geisel zu nehmen. Zu den strategischen Kosten für die USA treten die ökonomischen. Die vom Pentagon genannte Zahl von 25 Milliarden US-Dollar an direkten Kriegsausgaben erfasse lediglich den unmittelbaren Mittelabfluss, schreibt Wirtschaftswissenschaftler Justin Wolfers in der New York Times.

Der Iran zeigt, dass man keine Flugzeugträger mehr braucht, wenn billige Drohnen reichen, um milliardenteure westliche Abwehrsysteme leerzuschießen. Die USA wiederum lernen live am Schlachtfeld, wie moderne Massenkriegsführung funktioniert… und Europa bezahlt wie immer die Energierechnung für den ganzen Wahnsinn.

Hormus wird damit zum perfekten Würgegriff: Nicht unbedingt tödlich für Amerika, aber brutal für Europas Industrie. Deutschland verliert Fabriken, Chemie, Stahl und Wachstum… Die USA sammeln Kampferfahrung und verkaufen danach vermutlich gleich zum LNG noch neue Waffenpakete dazu.

Und während einige vom historischen Niedergang der USA sprechen, wirkt es eher so, als hätte Don einfach beschlossen, das Schachbrett anzuzünden … weil er weiß, dass die anderen zuerst brennen. JE

08.05.2026

11:46 | forumgeopolitica: Unfähig zu einer Einigung

Bereits im Februar 2026 erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass die Vereinigten Staaten aus Sicht der Russischen Föderation nicht bereit seien, die Vereinbarungen einzuhalten, die beim Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin im August 2025 in Alaska getroffen worden waren. Einfach ausgedrückt: Die Vereinigten Staaten waren „unfähig, Vereinbarungen einzuhalten“. Zwar verkörpert die Regierung von Präsident Donald Trump diese Vorstellung mittlerweile, doch tatsächlich besteht dieses Phänomen schon seit geraumer Zeit.

Um genau zu sein, seit etwa 250 Jahren. Um „vereinbarungsfähig“ zu sein, muss man zunächst das Konzept der Rechtsstaatlichkeit verstehen und respektieren. Es gab eine Zeit, in der die Vereinigten Staaten danach strebten, ein solches Land zu sein. Schließlich sind wir eine Nation, die auf den Grundsätzen der Unabhängigkeitserklärung von Großbritannien gegründet wurde, in der es hieß, dass es bestimmte „selbstverständliche Wahrheiten“ gebe, nämlich „dass alle Menschen gleich geschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit bestimmten unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, darunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glück“. Diese inspirierenden Worte trugen dazu bei, eine Revolution anzufachen, die in einer neuen Nation mündete, die schließlich durch eine Verfassung definiert wurde, welche die Prinzipien und Werte der amerikanischen Gemeinschaft festlegte.

Kommentar des Einsenders
Treffende Charakterisierung des Yankee Imperiums.

Am Ende bleibt die banale Erkenntnis: Große Staaten halten Verträge, solange sie ihnen nutzen. Wenn nicht, finden sie Gründe, warum der Vertrag „ungerecht“ oder „überholt“ war. Das war schon immer so. Von den Römern über Napoleon bis heute. Nur die kleinen Länder müssen dann brav unterschreiben und hoffen, dass der Starke heute mal guter Laune ist. JE

06.05.2026

14:24 | anti-sp: Wie wichtig ist der Abzug der 5.000 US-Soldaten aus Deutschland für die NATO?

Medial ist die Ankündigung von US-Präsident Trump, 5.000 US-Soldaten aus Deutschland abzuziehen, eingeschlagen wie eine Bombe. Der polnische Ministerpräsident Tusk sagte dazu, der „Zerfall der NATO“ gehe weiter, während der deutsche Verteidigungsminister erklärte, das sei erwartbar gewesen und nicht dramatisch. Aber was bedeutet die Ankündigung wirklich? Ist sie militärisch wichtig? Und könnte Trump überhaupt alle US-Truppen aus Europa abziehen, wenn er es denn wollte?

Um es gleich vorweg zu sagen. Trump kann nur eine sehr begrenzte Zahl von US-Soldaten aus Europa abziehen. Der National Defense Authorization Act (NDAA) für 2026, ein US-Gesetz, das die militärischen Fragen der USA regelt, hat festgelegt, dass Trump die Zahl der US-Soldaten in Europa ohne Zustimmung des Kongresses nicht unter die Zahl von 76.000 reduzieren darf. Das Gesetz hat das US-Parlament passiert und soll demnächst von Trump unterschrieben werden.

dazu passend TP: Ohne US-Raketen: Deutschlands Abschreckung gerät ins Wanken

Trump stoppt Tomahawks und zieht Truppen ab – Experten warnen vor einer gefährlichen Fähigkeitslücke gegenüber Russland. Was macht Europa? Das Pentagon hatte kürzlich mitgeteilt, rund 5.000 der etwa 36.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten würden innerhalb von sechs bis zwölf Monaten das Land verlassen. Trump verschärfte diese Aussage am Wochenende umgehend: Die Zahl werde "weit mehr als 5.000" betragen, sagte er vor Journalisten in Florida.

Die Europäer provozieren einen Konflikt mit Russland und hoffen gleichzeitig, dass möglichst viele US-Soldaten hierbleiben. Trump sagt ganz offen: Wir kümmern uns jetzt um China, ihr Europäer dürft euch alleine um Russland kümmern... Die NATO ist nicht tot, aber sie ist schwer angeschlagen. Und Deutschland merkt langsam, dass es nicht mehr der bevorzugte Flugzeugträger Amerikas ist,  sondern nur noch einer von vielen. JE

12:02 | NDS: Wer den Abzug US-amerikanischer Truppen beklagt, hat offensichtlich den Überblick verloren

Die alliierten Truppen französischer und britischer Herkunft haben sich schon vor längerer Zeit aus Deutschland zurückgezogen – der Großteil der französischen Truppen verließ Deutschland schon 1966, ein kleiner Rest blieb noch bis 2014. – Der Abzug der britischen Truppen dauerte etwas länger. Der letzte Stützpunkt wurde 2020 aufgegeben. Allerdings sind britische Truppen im Rahmen von NATO-Einheiten noch im Lande. Das ist aber auch nicht annähernd vergleichbar mit der Präsenz der US-Streitkräfte beispielsweise in Ramstein, Büchel oder Grafenwöhr. – Die russischen Truppen haben sich vom Gebiet der früheren DDR – und aus anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks – schon 1994 zurückgezogen. Ein interessanter Bericht dazu findet sich hier vom MDR.

Aber die US-amerikanischen Truppen sind noch hier, verteilt auf mehrere Regionen und Orte in Deutschland – vergleichsweise viele in Rheinland-Pfalz und in Bayern, aber auch in Stuttgart und im hessischen Wiesbaden. Sie sind nicht zuallererst hier bzw. am wenigsten hier, um uns gegen die Russen zu verteidigen, sie sind hier, weil sie Westdeutschland als eine Art US-amerikanischen Flugzeugträger außerhalb der USA betrachten und von hier aus andere Regionen in Europa, im Nahen und Mittleren Osten und in Afrika militärisch „betreuen“. Auch die Lenkung und der Einsatz von Drohnen läuft unter anderem über Ramstein.

Deutschland sollte die Gelegenheit nutzen um seine eigene geopolitische Situation überdenken und ernsthaft über eine Neutralität nachdenken. Raus aus der NATO, keine US-Basen mehr als Zielscheibe, keine Mitmacherei bei jedem amerikanischen Überfall.

Und...  Andere europäische Länder würden sehr genau hinschauen. Wenn Deutschland den Mut hätte, aus dem transatlantischen Schatten herauszutreten könnte das einen Domino-Effekt auslösen. Viele sind die ewigen US-Kriege und die damit verbundenen Kosten längst überdrüssig. Statt weiter als vorgeschobener Brückenkopf zu dienen, könnten jetzt wieder deutsche Interessen in den Mittelpunkt stellen. Der Abzug der Amerikaner ist kein Abschied von Freunden,  es ist die Einladung zur erwachsenen Souveränität. JE

15:00 |  Die Eule
Da die USA nur mit Hilfe des Drehkreuzes Deutschland den militärischen Einfluss im Nahen Osten aufrecht erhalten können, werden sie auch nicht abziehen. Dies wird auch keine der beherrschenden Parteien veranlassen, da deren Führungskader vorab entsprechend geschult werden. Auch die Römer zogen ja damals aus ihren nördlichen Provinzen nicht freiwillig ab, sondern erst im Laufe des Zusammenbruchs ihres Reiches. Also müssen wir hierzulande nur noch etwas Geduld haben.

28.04.2026

12:32 | lifesitenews:  Peter Thiels Palantir Technologies könnte „das gefährlichste Unternehmen der Welt“ sein: Hier ist der Grund

Palantir, ein Unternehmen, von dem du vielleicht noch nie gehört hast, verfügt über eine außergewöhnliche Macht innerhalb der Trump-Regierung und weltweit. Palantir wird von mindestens einem scharfsinnigen Beobachter als „das gefährlichste Unternehmen der Welt“ bezeichnet, nicht nur wegen seiner tyrannischen Überwachungsreichweite in das Leben der Amerikaner, sondern auch wegen seiner erschreckenden Fähigkeit, durch seine Computeralgorithmen tödliche militärische und gesellschaftliche Entscheidungen auszulösen. Interessanterweise hat der homosexuelle Tech-Milliardär Peter Thiel, Vorsitzender von Palantir, größter Anteilseigner und ideologisches Rückgrat des Unternehmens, kürzlich während der Fastenzeit in Rom eine vierteilige Vortragsreihe über den biblischen Antichristen gehalten. Bereits 2009 schrieb Thiel, dass er aufgehört habe zu glauben, dass Freiheit und Demokratie miteinander vereinbar seien.

dazu passend TP: Palantir: Mitarbeiter warnen intern vor "Abstieg in den Faschismus"

Geleakte Slack-Nachrichten und Interviews zeichnen das Bild eines Unternehmens in der Identitätskrise – zwischen Bürgerrechtsversprechen und ICE-Verträgen. Palantir, der von Tech-Milliardär Peter Thiel mitgegründete US-Datenkonzern, steckt in einer tiefen mentalen Krise. Wie Ars Technica berichtet, verzweifeln Beschäftigte zunehmend an der Rolle des Unternehmens als technologisches Rückgrat der Einwanderungspolitik unter der zweiten Trump-Regierung. Interne Slack-Nachrichten und Interviews mit aktuellen sowie ehemaligen Mitarbeitern zeichnen das Bild eines Unternehmens, das mit sich hadert. Die Brisanz lässt sich an einem Telefonat zweier ehemaliger Mitarbeiter ablesen, das WIRED dokumentiert.

Ein ehemaliger Mitarbeiter fasste die Identitätskrise gegenüber WIRED zusammen: „Wir sollten diejenigen sein, die solche Missbräuche verhindern. Jetzt verhindern wir sie nicht – wir scheinen sie zu ermöglichen.“ Konkret setzt die Einwanderungsbehörde ICE mehrere Palantir-Werkzeuge ein. Für 30 Millionen US-Dollar beauftragte ICE im April 2025 Palantir mit der Entwicklung von ImmigrationOS, das „nahezu in Echtzeit“ Daten zu „selbstabschiebenden Einwanderern“ liefert, also zu jenen Einwanderern, denen man das Leben und den Alltag in den USA so sehr erschwert, dass sie es vorziehen, von selbst zu gehen. Das Tool ELITE (Enhanced Leads Identification & Targeting for Enforcement) erstellt Karten mit Adressen potenzieller Abschiebungsziele – gespeist aus DHS- und Gesundheitsdaten wie Medicaid-Einträgen. Laut einem geleakten Benutzerhandbuch lassen sich Filter deaktivieren, um sämtliche Zielpersonen für Massenrazzien anzuzeigen. Insgesamt schloss das DHS ein Rahmenabkommen über 1 Milliarde US-Dollar über fünf Jahre mit Palantir.

Es ist der digitale Stasi-Staat,  der jetzt unter Trump die volle Macht bekommt. Peter Thiel, der Typ, der offen sagt, dass Freiheit und Demokratie bald obsolet sind, baut mit Palantir ein System, das jeden bis in die letzte Zelle überwacht, während es gleichzeitig die US-Armee und die IDF mit Ziel-Algorithmen versorgt.

Das ist der private Deep State mit KI und unendlichem Budget bezahlt vom Steuerzahler, gesteuert von einem Milliardär, der Demokratie für überholt hält. Die neue Diktatur hat keine Stasi-Mäntel, sondern Server-Racks und Login. JE

25.04.2026

16:39 | Gerhard Breunig :  Die Koksnase aus Korruptistan

Kommt es ihnen auch so vor, als ob die Regierung der BRD keine Gelegenheit auslässt, Milliarden über Milliarden im korruptesten Land Europas zu versenken, während die arbeitende Bevölkerung gnadenlos finanziell ausgebeutet wird. Die Liste der ausgedachten Lügen ist inzwischen länger als Pinocchios Nase und manche Geschichte ist so hanebüchen, dass man sich nur noch angeekelt abwenden kann. Aber vielleicht ist es ja genau das, womit diese ReGIERung spekuliert. Die Geduld der Steuerzahler ist allerdings schon längst überstrapaziert. Während der Koksnase aus Korruptistan die Geldbündel geradezu hinterher geworfen werden, scheint für die eigenen Bürger NICHTS mehr übrig zu sein. Betrachten wir uns doch mal etwas genauer, was gerade passiert:

Leer sind laut gängiger medialer Berichterstattung die Rentenkasse und die Stadtsäckel, die Krankenkassen stehen vor einer unbezahlbaren Kostenlawine, die Städte und Gemeinden sind praktisch pleite und die Infrastruktur zerbröselt wie Kalkstein im Regen. Schulen, Kindergärten, Bahn und Kultureinrichtungen sind chronisch klamm. Alles was irgendwie nach Staat riecht, stinkt wie ein verwesender Kadaver im Hochsommer. Um es kurz zu machen, für all das ist angeblich kein Geld da, obwohl diese Regierung gerade die höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten hat und zudem bereits vor Amtsantritt auch noch, entgegen jeglicher Wahlversprechen, das größte Schuldenpaket aller Zeiten zu schnüren begann. Da trotz Rekordeinnahmen das Geld hinten und vorne nicht reicht, um die Verschwendungsorgie weiter am Laufen zu halten, werden wir ständig medial mit neuen Denksportaufgaben aus der sozialistischen Gedankenwelt beschossen. Dabei ist Sozialismus doch nur ein anderes Wort für eine Geisteskrankheit.

Während bei uns Rentner die Mülltonnen durchwühlen, Schulen einstürzen und die Bahn nur noch mit Verspätung fährt, wirft diese Regierung weiter Milliarden in das korrupte ukrainische Mafiastaat, damit Selenskyjs Oligarchen sich in Monaco Luxuswohnungen gönnen können.  Eine Regierung, die Ausländer über das eigene Volk stellt, ist nicht nur verräterisch sie ist illegitim. JE

22.04.2026

14:21 | konjunktion: Transhumanismus: Klonen von Menschen, die Epstein-Akten und das Brooklyn Project

Seit Mitte der 1990er Jahre sind Wissenschaftler vom Klonen von Tieren geradezu besessen. Das Schaf Dolly wurde vor fast 30 Jahren, im Jahr 1996, als erstes Säugetier aus einer Zelle geklont, die aus einer Brustdrüse eines erwachsenen Tiers entnommen worden war. Der Übergang vom Klonen tierischer Embryonen zum Klonen menschlicher Embryonen hat sich als weitaus kontroverser erwiesen, und das nicht nur wegen der Vielzahl der damit verbundenen Risiken. Bislang sind Wissenschaftler nur so weit gegangen, aus Stammzellen menschliche Embryomodelle zu erzeugen und Primaten aus fötalen Zellen zu klonen – und nicht aus adulten Zellen, wie im Fall von Dolly.

Das hat einige jedoch nicht davon abgehalten, diese Idee im Rahmen eines geheimen Vorhabens weiterzuverfolgen, um eine Alternative zur Anti-Aging-Technologie zu entwickeln, die klingt, als stamme sie direkt aus einem dystopischen Science-Fiction-Roman. Ein von Milliardären finanziertes, im Verborgenen agierendes Start-up namens R3 Bio gab kürzlich bekannt, dass es Geld sammelt, um „Organsäcke (organ sacks)“ aus nicht empfindungsfähigen Affen zu entwickeln, wie Wired letzte Woche berichtete – als eine Art „Alternative“ zu Tierversuchen. Solche Strukturen würden alle typischen Organe mit Ausnahme des Gehirns enthalten und letztlich als Quelle für Spenderorgane und -gewebe dienen.

Kommentar des Einsenders
Du stehst morgens auf, schaust in das Internet und schon steigt der Ekel vor deiner eignen Gattung.

Wenn man genug Geld hat, wird aus „Das dürfen wir nicht“ ganz schnell „Wie kriegen wir das hin?“. Und die Zugabe: Natürlich gibt’s auch hier wieder Verbindungen ins Epstein-Netzwerk. Weil nichts sagt „ethisch einwandfrei“ so sehr wie „finanziert von Leuten, die schon mal mit Kinderschändern und Inseln zu tun hatten“. JE

17:31 | Leser Kommentar
Passend dazu werte JE. Habs damals der Redaktion gepostet. https://www.youtube.com/watch?v=mVpPqzkUcug Da muss erst konjunktion kommen. Damit Nuoflix mal wieder von TB verlinkt wird. Naja, als Beitragstäter hat man es nicht leicht Darauf einen Peter T. Nein noch kein T-800...😎

20.04.2026

12:55 | forumgeopolitica: USA: «Warum wir verlieren»

Schaut man sich die Fakten an, so kann man sich des Verdachts nicht entziehen, dass der Irankrieg nicht nur zum grössten militärischen Fiasko in der kurzen Geschichte der USA wird, sondern die USA vom Thron des Hegemonen stossen wird. – Ein Gedankenspiel mit Fakten.

Bereits in meinem letzten Artikel («Irankrieg: Frieden mit den USA ist eine Farce, eine Fata Morgana» habe ich zum Ausdruck gebracht, dass das wohl nichts bringen wird – leider. Die Israelis morden weiter, sowohl in Gaza als auch im Libanon und brechen damit eine der vom Iran gestellten Bedingungen für einen Frieden. Trump verkündet eine Seeblockade – ein weiteres Kriegsverbrechen, das den Namen «Piraterie» trägt. Wir müssen davon ausgehen, dass diese Teilpause bald zu Ende sein wird und können somit bereits jetzt Gedanken des Untergangs spielen lassen. Auch der soeben ausgerufene Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon ist eine Farce, so wie die Öffnung der Strasse von Hormuz, die am Samstag bereits wieder geschlossen wurde.

Dieses System merkt, dass es seine Dominanz verliert, und schlägt um sich, in der Hoffnung, dass der alte Schrecken noch wirkt. Tut er aber immer weniger. Und genau das macht die Sache gefährlich: Nicht Stärke eskaliert hier, sondern schleichende Schwäche mit Atomarsenal. JE

14:55 | konjunktion: Straße von Hormus: Andere Blockadeführer, gleiche Stoßrichtung

Im April veröffentlichte ich einen Artikel mit dem Titel „Energiekrise: Kapitulation Irans in fünf Wochen oder warum dies erst der Anfang sein dürfte“, in dem ich die „Worst-Case“– und „Best-Case“-Szenarien für den Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran skizzierte. In meinem Best-Case-Szenario analysierte ich den konkreten Plan zur raschen Beendigung des Konflikts: eine Seeblockade der Straße von Hormus durch die USA, die den Spieß gegen den Iran umdrehen würde, indem alle Öltanker oder Gastanker, die iranische Häfen verlassen, blockiert oder beschlagnahmt werden.

Zwei Wochen später hat die Trump-Regierung genau diese Strategie umgesetzt. Interessanterweise – was viele gerne vergessen – war die Straße von Hormus vor dem Angriff Israels und den USA offen und frei zugänglich. Erst der Angriff veranlasste Teheran zur Schließung, ein Wiedereröffnen der Straße von Hormus war zu Beginn des Kriegs nie eine der Begründung Washingtons für den Konflikt an sich. Obwohl man dort wissen musste, dass der Iran in dieser Form reagieren würde. Steckt also viel mehr dahinter, als wir aktuell wissen/uns vorstellen können?

Kommentar des Einsenders
Beachtenswerte Conclusio.

Das ist kein Chaos… das ist ein Geschäftsmodell… ein bisschen Krise hier, ein bisschen Knappheit da… schön dosiert, damit der Preis nicht fällt und die Nerven blank bleiben… Und während sich alle streiten, wer der Böse ist… läuft im Hintergrund das Einzige, was wirklich zählt: der Ölpreis nach oben… und unser Konto nach unten… JE

13.04.2026

10:15 | overton: Canceln – ein Gewohnheitsrecht der Guten?

Wolfram Weimer cancelte neulich drei Buchhandlungen von einer Liste für einen Preis. Das darf offenbar nur das woke Milieu – alle anderen sollen sich bitte fair und anständig verhalten.

Hat man die selbstgerechten Vertreter der Wokeness, die selig werden im Dunstfeld von Meldestellen und die eine gewisse Laszivität beim Stornieren und Ausschließen Andersdenkender an den Tag legen, nicht immer wieder gewarnt? Hat ihnen niemand gesagt, dass all das wie ein Bumerang zurückkommen und sie direkt an der Stirn treffen werde? Jetzt machen sie große Augen, weil ein Kulturstaatsminister tut, was offenbar nur ihnen vorbehalten sein soll: Er cancelt, grenzt aus und dreht damit den Spieß um. Sein Name: Wolfram Weimer. Weimer ist ehemaliger Chefredakteur von Welt, Berliner Morgenpost und Focus – und Gründer des Magazins Cicero. Seit 2025 ist er Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien – Weimer ist parteilos und konservativ.

Wer die Guillotine aufstellt, sollte sich nicht wundern, wenn er irgendwann selbst drunterliegt. JE

12.04.2026

17:20 | konjunktion: USA, EU und NATO: Das Ende des Status Quo

Der tägliche Blick gen Westen, über den Teich oder auch jener in den Nahen Osten lässt einen derzeit mit einem mulmigen, aber auch wütenden Gefühl zurück. Natürlich gilt dies zuvorderst für die dortigen Politdarsteller, die im Sinne ihrer Auftraggeber im Hintergrund und nicht ihrer Bürger agieren; wobei anzumerken ist, dass die Gleichgültigkeit und das Wegsehen der Menschen über die Geschehnisse dort genauso stattfindet wie bei uns, wenn es z.B. um die Themen Massenmigration, Klimahoax usw. geht. Die Masse ist gefangen in einem seit Jahrzehnten aufgeführten Spiel der Ablenkung, Manipulation und offenen Lügen.

Dabei ist seltsamerweise auch festzustellen, dass sehr viele Konservative und Libertäre in den USA trotz Ablehnung der anhaltenden Angriffe auf den Iran durch Trump, der Meinung sind, dass die Folge des Nahostkrieges letztendlich eines der libertärsten Ergebnisse sein könnte. Warum? Weil eben jene Konservativen und Libertäre seit Jahrzehnten einen schlanken Staat fordern und jene – wie in der Ron-Paul-Bewegung – einen umfassenden Austritt der USA aus der NATO und die Schließung der US-amerikanischen Militärstützpunkte im Ausland einfordern. Und Trump hat – ob nun bewusst oder unbewusst – genau diesen Prozess in Gang gesetzt.

Der Laden brennt  und die Verantwortlichen diskutieren noch, wer den Feuerlöscher bezahlen soll. JE

10.04.2026

19:17 | focus: "Der ruiniert das Land!" Milei hat Wort gehalten, Merz nicht

Für FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz ist Argentiniens Präsident Javier Milei der derzeit erfolgreichste Regierungschef der Welt. Bundeskanzler Friedrich Merz ist im direkten Vergleich gescheitert. Es war im Dezember 2024 bei „Maischberger“, als der damalige Unions-Spitzenkandidat Friedrich Merz im Fernsehen ausrastete. Konfrontiert mit der Forderung, in Deutschland mehr Marktwirtschaft nach dem Vorbild des argentinischen Präsidenten Javier Milei zu wagen, fand Merz deutliche Worte: „Was dieser Präsident dort macht, ruiniert das Land, tritt die Menschen mit den Füßen“

Heute zieht FOCUS-online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz eine bittere Bilanz für den CDU-Chef. In jener Sendung verteidigte Merz noch die Schuldenbremse und versprach die Abschaffung des Bürgergelds. Doch stattdessen folgten Rekordschulden, wie es sie in Deutschland noch nie gegeben hat. Der Koalitionspartner SPD und Sozialministerin Bärbel Bas verhinderten währenddessen das Bürgergeld-Aus. Das Resümee von Reitz fällt deutlich aus: „Unterm Strich, Milei in Argentinien hat Wort gehalten. Friedrich Merz, der ihn so heftig kritisiert hatte, hat nicht Wort gehalten“.

Monaco
wenn der Focus schon einmal eine Sternstunde hat....

Milei schwingt die Kettensäge – Fritz verteilt Valium auf Staatskosten. JE

08.04.2026

12:42 | UCN:  Analyse: Würde ein Waffenstillstand dem Iran strategisch mehr nützen als den USA und Israel?

1. Kritische Engpässe bei Abfangsystemen
Die Bestände an Abfangraketen in Israel und den Golfstaaten gelten als stark reduziert. Selbst mit Unterstützung der USA wären schnelle Nachlieferungen nur begrenzt möglich, da Washington dafür Ressourcen aus anderen Weltregionen abziehen müsste. Zudem ist die kurzfristige Ausweitung der Produktion technisch und finanziell kaum realisierbar.

2. Wiederbewaffnung auch ohne Waffenstillstand möglich
Die Annahme, ein Waffenstillstand sei notwendig, um Israel militärisch zu versorgen, gilt als fragwürdig. US-Transportflüge laufen bereits kontinuierlich, und Israels Militärinfrastruktur ist trotz anhaltender Angriffe voll funktionsfähig. Ein Waffenstillstand würde daran wenig ändern.

3. Militärischer Vorteil für den Iran
Eine Kampfpause könnte dem Iran erhebliche operative Vorteile verschaffen. Innerhalb von zwei Wochen wäre es möglich, beschädigte Raketenbasen wiederherzustellen, Systeme zu reorganisieren und Waffenbestände in schwer zugängliche Regionen zu verlagern. Dies würde eine spätere Eskalation mit koordinierteren und umfangreicheren Angriffen erleichtern.

4. Stärkere Verhandlungsposition Teherans
Ein Waffenstillstand würde auch die diplomatische Lage verändern. Da militärischer Druck bereits ausgeübt wurde, aber keine entscheidenden Ergebnisse brachte, verfügen die USA über weniger Hebel. Gleichzeitig hat der Iran gezeigt, dass er globale Energieströme beeinflussen kann – ein entscheidender Vorteil in Verhandlungen.

5. Interne Stabilisierung und Reorganisation
Die Pause könnte Teheran zudem Zeit geben, politische und militärische Strukturen neu zu ordnen. Eine mögliche öffentliche Positionierung der Führung würde innenpolitisch Stabilität signalisieren und die Legitimität stärken.

6. Risiko von Täuschung und Eskalation
Gleichzeitig bleibt ein Waffenstillstand mit Risiken verbunden. Aus iranischer Sicht wäre ein hohes Maß an Misstrauen gegenüber den USA strategisch entscheidend, insbesondere vor dem Hintergrund früherer Angriffe während Verhandlungsphasen. Entsprechend müssten Sicherheitsmaßnahmen verschärft und Führungsstrukturen geschützt werden.

Ein Waffenstillstand ist hier kein Frieden, sondern eine Reload-Pause im Raketenkrieg, während der Westen seine Magazine nachzählt, baut der Iran schon die nächste Runde zusammen. JE

19:00 | Die Leseratte zu 12:42 h
Es gibt noch einen Vorteil für den Iran: Zeit gewinnen! Trump darf "seinen" Krieg nur für 2 Monate auf eigene Faust führen, dann braucht er die Zustimmung des Kongresses. Wenn der nicht zustimmt, muss er die Truppen abziehen! Wenn es also in den nächsten 2 Wochen zu keiner Einigung kommt, ist diese Karenzzeit fast rum! Klar können sie den Waffenstillstand verlängern oder auch wieder beginnen zu schießen, aber nicht mehr lange!

Mit der Zustimmung zur Waffenruhe hat sich der Iran also womöglich eines Feindes entledigt (Israel wird natürlich weiterbomben, hat aber kaum noch Abwehrraketen und die Frage ist, wie viele die USA in den 2 Wochen noch zusammenkratzen können). Das wird dann also gegenseitiges Truthahnschießen - mit dem Unterschied, dass Israel viiieeel kleiner ist als der Iran, viel weniger relevante Industrie, Universitäten, Kraftwerke etc. hat.