24.02.2018

06:49 | Handelsblatt:  Was Sie über den Geely-Einstieg bei Daimler wissen sollten

Was ist passiert?
Der chinesische Autokonzern Geely hat sich 9,7 Prozent der Aktien von Daimler gesichert. Damit ist das Unternehmen auf einen Schlag zum größten Einzelaktionär beim deutschen Konkurrenten geworden. Bisher war der Staatsfonds von Kuwait mit 6,8 Prozent größter Anteilseigner des Dax-Konzerns.

22.02.2018

15:39 | Netzfund: Facebook Kommentar 

Siemenschef Joe Kaiser dagegen ist Finanzmann, ebenso die Chefs von Deutscher Telekom (Tim Höttges), BASF (Kurt Bock), Haniel (Stephan Gemkow), Celesio (Marion Helmes), Bertelsmann (Thomas Rabe), Eon, RWE, Fresenius und K+S. Die Zeiten, wo bei Chemiekonzernen Chemiker, bei Fahrzeug- und Maschinenbauern Ingenieure oder Naturwissenschaftler an der Spitze waren, wo das Produkt zählte, die technische Innovation und nicht die Vorgaben des Finanzmarkts, sind vorbei.

Es ist eine Kulturrevolution, bei der die angelsächsischen Länder vorangehen und Kontinentaleuropa hinterherläuft. Wird das gut gehen? 20 Jahre lang war Jack Welsch der Chef von General Electric. Er hat 100.000 Mitarbeiter entlassen, dadurch den Jahresgewinn versiebenfacht und ist daraufhin von der Fachwelt zum „Manager des Jahrhunderts“ gekürt worden. Acht Jahre nach seinem Ruhestand hat der Abstand vom Tagegeschehen ihn weise werden lassen: „Genau betrachtet ist Shareholder Value die blödeste Idee der Welt“, hat er gesagt.

Die Shareholder-Value-Idee ordnet alles der Reichtumsmehrung der Aktionäre unter. Der Reichtum darf durch eingebauten Verschleiß, durch gewollte Produktfehler, durch Verträge mit unsichtbaren Hintertüren erzielt werden. Wenn der Aktienkurs steigt, ist alles wunderbar; wenn nicht, gibt es Probleme. Unternehmensführer dürfen keine Rücksicht nehmen auf die Belegschaft, auf Kunden oder Lieferanten, auf Standorte oder Staaten, deren Infrastruktur sie benötigen.

Alle weltumspannenden Unternehmen sind mit Produkten groß geworden, die die Welt verändert haben – so wie wir es heute bei „Enterprise 2.0“ erleben (Andrew McAfee: Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration In: MIT Sloan Management Review, Jg. 47, H. 3, S. 20–28). Und jetzt verkommen sie zu Finanzkonglomeraten mit einer angeschlossenen Werkstatt, die noch etwas Nützliches herstellt, um die Fassade aufrecht zu erhalten.

Großbritannien und die USA sind schon weitgehend deindustrialisiert; sie überleben noch dank ihrer allgewaltigen „Finanzindustrie“. Wenn Kontinentaleuropa diesem Weg folgt, wird es bald von Asien als eine Kolonie entdeckt werden, in der erstaunlich viel Know-how brach liegt, das Kolonialherren nutzen können.

21.02.2018

19:53 | RT:  Novartis-Skandal in Griechenland - Willkommenes Ablenkungsmanöver für Tsipras-Regierung?

Es ist vermutlich der größte Korruptionsskandal Griechenlands: Durch Bestechung soll der Schweizer Pharmakonzern Novartis lukrative Verträge erlangt haben, allerdings vor der Regierungsübernahme von Tsipras. Dem scheint die Affäre nicht ungelegen zu kommen.
Das griechische Parlament soll sich demnächst im Wege eines Untersuchungsausschusses mit den Korruptionsvorwürfen gegen mehrere Politiker im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Begünstigung des Schweizer Pharmakonzerns Novartis befassen. Dies hatte Regierungschef Alexis Tsipras Anfang Februar angekündigt.

11:26 | Handelsblatt:  Für VW-Mitarbeiter gibt es 4,3 Prozent mehr Lohn und eine Einmalzahlung

Volkswagen und die IG Metall haben sich in der Nacht auf einen Tarifvertrag geeinigt. Was der neue Haustarif den Mitarbeitern im Detail bringt. Bei den Tarifverhandlungen für die rund 120.000 Beschäftigten von VW haben Konzern und Gewerkschaften eine Einigung erzielt. Das teilte die IG Metall am Mittwochmorgen nach der vierten Verhandlungsrunde in Hannover mit.

10:00 | Kurier:  Niki Lauda fliegt mit Leiharbeitern

Die neuen Dienstverträge sorgen für Kritik der Gewerkschaft. Die Flugbegleiter werden unter anderem nach dem Kollektivvertrag der Handwerker angestellt. Dass Formel-1-Legende und Airliner Niki Lauda nichts zu verschenken hat, ist bekannt. Dass er den Junior-Flugbegleitern bei seiner neuen Fluglinie Laudamotion aber nur ein Grundgehalt von 959,20 Euro brutto bezahlen möchte, sorgt für Ärger bei den langjährigen NIKI-Mitarbeitern. Denn es handelt sich dabei um das ursprüngliche Einstiegsgehalt der insolventen Billigairline, deren Vermögenswerte an Lauda verkauft wurden.

20.02.2018

17:02 | Handelsblatt:  Warum Bilfinger seine Ex-Vorstände verklagt

Korruptionsfälle haben Bilfinger Milliarden gekostet. Nun verklagt der Aufsichtsrat Ex-Vorstände auf Schadensersatz. Unter ihnen ist auch Roland Koch. Gerade noch konnte Vorstandschef Tom Blades verkünden, dass er mit Bilfinger auf einem guten Weg ist. Die Jahreszahlen ließen für den Mannheimer Industriedienstleister hoffen – auch, dass es nun ein wenig ruhiger wird um den krisengeschüttelten Konzern.

06:38 | Handelsblatt:  „Ich habe die Leidensfähigkeit der Europäer unterschätzt“

Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman sieht die Weltwirtschaft auf Kurs. Für die nächste Krise sei sie aber schlecht vorbereitet. Hätte Paul Krugman mit seinen düsteren Prognosen über den wirtschaftlichen Niedergang Europas nach der Finanzkrise 2008 richtiggelegen, wäre seine erste Botschaft bei seinem Besuch in Berlin vermutlich gewesen: „Ich hatte recht.“

19.02.2018

08:49 | fuw: Indische Wirtschaft rückt in den Wahlmodus

Fünfzehn Monate vor den Parlamentswahlen rückt Indien zunehmend in den Bann der Parteipolitik. Das macht sich besonders im Wirtschaftsleben der weltweit grössten Demokratie bemerkbar. So wurde im Budget für das Anfang April beginnende Finanzjahr das Defizit vor allem wegen der zunehmenden Subventionen für Grundnahrungsmittel, der steigenden Löhne für Staatsdiener und der höheren Zuschüsse für die Gesundheitsversorgung von 3 auf 3,3% erhöht.

Indien im Wahlmodus? Ganz weit gedacht - muss doch gut für den Weltgoldpreis sein, oder? TB

18.02.2018

14:00 | Handelsblatt:  US-Ermittlungsakten belasten Daimler im Dieselskandal

Berichten zufolge hat Daimler bei Abgastests in den USA geschummelt. Der Autobauer schweigt zu Details, verweist auf laufende Untersuchungen. Der Stuttgarter Autobauer Daimler ist in der Diesel-Affäre offenbar in den Fokus der US-Ermittler geraten. Vertrauliche Ermittlungsunterlagen aus den USA sollen beweisen, dass Daimler ähnlich wie Volkswagen Softwareprogramme in den Diesel-Autos installiert haben soll, um bei US-Abgastests zu tricksen. Das berichtet die „Bild am Sonntag“ vorab.

12:09 | Focus:  Zinsen, Aktien, Rohstoffe: Das bedeutet der schwache Dollar für Europa

16 Prozent in einem Jahr verliert der Dollar gegen den Euro. Schlecht für die deutsche Wirtschaft und den Dax, gut für Schwellenländer und Rohstoffe. Und Mario Draghi gerät in eine unangenehme Lage.
Auf nichts kann man sich mehr verlassen. Da steigen in den USA die Leitzinsen. In Europa druckt die Zentralbank weiterhin Geld. Und was macht der Dollar? Nein, er steigt nicht – wie es schließlich in jedem Lehrbuch steht.

17.02.2018

13:39 | analitik:  Korruption vs. fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung

Die Staatsanwaltschaft hat keinen Nachweis für Bestechung in Verbindung mit Eurofighter-Verkäufen gefunden – und stellt ihre Ermittlungen ein. Dennoch muss der Konzern ein Millionen-Bußgeld zahlen.
Logisch, oder? Kein Beweis für Bestechung, Verfahren eingestellt, aber eine mächtige Strafe gibt es dennoch. So stellt man sich das Rechtssystem in einem echten Rechtsstaat vor.

Leser Kommentar:  
Einmal mehr herzlichen Dank für Eure tolle Arbeit wirklich wichtige Info´s an uns weiterzugeben. Und nein, ich habe noch nicht gespendet hoffe jedoch dies in absehbarer Zeit nachholen zu können ...  
Interessant wie man sich die Dinge zurechtrücken kann ohne daß es die Masse durchschaut wie man uns jeden Tag und das immer offensichtlicher für Dumm verkauft ...   
Wünsche Euch weiterhin klare Sich in trüben Zeiten und sollte ich nicht spenden können - vielleicht können wir das über Massagen kompensieren ... ;-)

... oh ja. TS 

17:30 | Leser Kommentar:
Wie funktioniert nun das „Rechtssystem“? Ab und an komme ich an echte „Insider“ und trage ihnen meine Sicht der Dinge vor. Ich weiß, sie können mir nichts sagen und es endet meistens damit, dass wir uns in die Augen schauen und ich eine leichtes Nicken bekomme, wenn ich richtig liege. Ich erhielt für folgendes sogar noch ein heben der Augenbrauen.

In einem Gerichtssaal und in allen (Staats)Anwaltsbüros geht es rein nur um Geld und nicht um Recht nach dem Gesetz. Nehmen wir einen Nachbarschaftsstreit an. Das erste was man wissen will, ist immer ein Geldbetrag, um den es sich dabei handelt. Ein Kläger muss zusehen immer einen sehr hohen Geldbetrag ins Spiel zu bringen und der Verklage muss immer zusehen den Betrag herunterzuspielen. So kommt man oft um eine Gerichtsverhandlung herum oder kann sie erzwingen. Es ist wichtig je nachdem den Geldbetrag hoch oder tief anzusetzen. Die Behörden gehen also einfach her und schlagen permanent Gebühren auf die Sache drauf, bis der Betrag hoch genug ist und dann geht es vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft verfährt natürlich genau so und ist dabei auch noch bestrebt, möglichst den Fall für sich zu entscheiden. Dies ist der zweite wichtige Punkt am „Rechtssystem“, es will nicht verlieren oder ein Unrecht zugeben, was sie verbrochen haben oder anders: Das Behördensystem will immer gewinnbringend (Geld und "Ruhm") abkassieren.

Und wir sehen hier (Airbus) ganz deutlich, was ich damit meine. Hat man sich auf eine Summe geeinigt und sie ist angemessen, dann wird sogar alles mit entsprechenden Formulierungen unter den Tisch gekehrt. Ich möchte immer wieder auf die Gerichtsverhandlung hinweisen! Man wendet kein Gesetz an, sondern man verhandelt miteinander, um für beide Seiten ein gutes Geschäft herauszuschlagen. Man möge mir bitte nicht mit der Sprache der Juristen kommen und verhandeln hat in ihrer Sprache eine andere Bedeutung. NEIN, es ist genau so, wie es dieses Wort beschreibt: Verhandeln und keine Rechtssprechung.

Persönlich hatte ich auch schon die eine oder andere Streiterei und bin in den meisten Fällen am Besten gefahren, wenn ich auf irgendwelche Anwaltsschreiben nicht reagiert habe. Wurde kein Streitwert genannt, dann weg mit dem Zettelchen. Wurde einer genannt, dann müssen die erstmal beweisen, dass dieser Wert auch so hoch ist am Gericht. Was diese kleinen Wichte von Anwälten schon versucht haben zu bluffen....lächerlich. Ich kenne das auch aus dem Freundeskreis und die waren so dumm und haben auf eigene Kosten sonst was an Gutachter investiert und haben vor Gericht so richtig minus gemacht. Dem Richter haben die Auslagen des Klägers einfach nicht interessiert und der Klägeranwalt war so was von einem Würstchen.

Wie kommt man den nun auf diese fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung? Man hat der Staatsanwaltschaft vermitteln können, man hat bei den Kompensationsgeschäften leider völlig entgegen der hauseigenen Ethik, nicht richtig Buch geführt und bekennt sich zu diesem „Schlendrian“ schuldig. Damit dies nicht mehr passiert (in dieser Form, man wird sich mehr Mühe geben beim nächsten mal und die Behörden natürlich nicht wieder vergessen), bezahlt man ein Bußgeld von 81 Mio. Euro. Fall erledigt und alle sind glücklich.

Gab es auch schon in Firmen. Da hat ein Abteilungsleiter auch als Subunternehmer die eigene Firma völlig überteuert beliefert. Dies flog auf und schnell erkannte die Führung: Auweia, Aufsichtspflichtverletzung! Da müssen wir ja auch unseren Hut nehmen. Dieser Abteilungsleiter ging mit einer hohen Abfindung (sehr hohe sechsstelligen Summe) aus der Firma.

16.02.2018

06:29 | SZ:  Jetzt soll der Staat für saubere Diesel-Autos zahlen

Regierungsberater empfehlen eine Förderung der Diesel-Nachrüstung mit öffentlichem Geld. Umweltpolitiker sind entsetzt. Dem nationalen Diesel-Gipfel droht der nächste Eklat. Im Kampf gegen Fahrverbote in Deutschland sollen womöglich nun auch Steuergelder helfen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung und des Bayrischen Rundfunks schlagen die Diesel-Experten der Bundesregierung vor, eine Nachrüstung "ganz oder zu einem höchstmöglichen Anteil" durch eine Förderung abzudecken.


09:33 l Leser-Kommentar zur Dritten Revolution von vogestern

eine Anmerkung zum Artikel über die angebliche dritte industrielle Revolution. Üblicherweise verbindet man ein industrielle Revolution mit dem Aufkommen neuer Technologien, die einen wirklichen Fortschritt bringen. Das im Artikel genannte renewable energy internet wird nicht funktionieren. Das Scheitern der Energiewende führt uns das täglich mehr als deutlich vor Augen. Windräder waren in der Vergangenheit schon unzuverlässig und werden es auch immer bleiben. D.h. hier gibts keinen Fortschritt sondern ein Zurück in voriundustrielle Zeit. Das gleiche gilt für das driverless mobility internet. Man schafft es bei der Münchner S-Bahn ja nicht einmal trotz modernster Signalanlagen und Software Schienenfahrzeuge pünktlich fahren zu lassen. Wer die Verkehrsleitsysteme auf dem Autobahnring A99 um München kennt, weiß welchen Schwachsinn diese Systeme teilweise anzeigen, Wenn das schon nicht mal funktioniert, wie soll dann das automnome Fahren funktionieren. Autonomes fahren funktioniert deshalb nicht, da sich im Strassenverkehr situationsbedingt ständig die Regeln ändern und menschliches Eingreifen immer nötig sein wird. Autonom könnte nur dann funktionieren wenn keine Menschen mehr am Verkehr beteiligt sind, d.h. es darf keine Fußgänger, Radfahrer usw mehr geben. Die Fahrzeuge wären also nur mit sich selbst beschäftigt (=Utopie). Und wo wäre dann hier der Fortschritt?

14.02.2018

17:04 | vice: The Third Industrial Revolution: A Radical New Sharing Economy

Third Industrial Revolution is unfolding with the convergence of three pivotal technologies: an ultra-fast 5G communication internet, a renewable energy internet, and a driverless mobility internet, all connected to the Internet of Things embedded across society and the environment.

Kommentar des Einsenders
ich tippe mal die bringen viel neue technologie des militrischen industriellen komplexes (nazi nasa) mainstream, elon musk ist so ein frontmann für diese technologie?
meine vermutung

19:15 | Der Indianer:
Undercover übersetzt, wir sind die Borg, Widerstand zwecklos, ergeben sie sich, sie werden assimiliert.

 

13.02.2018

12:00 | Handelsblatt:  Pistolen und Gewehre sind Ladenhüter – US-Waffenschmiede Remington insolvent

Die Traditionsmarke Remington muss Gläubigerschutz beantragen. Sie leidet – wie die ganze Branche seit Trumps Wahl – unter sinkenden Verkäufen. Hohe Schulden und sinkende Nachfrage nach Pistolen und Gewehren zwingen einen der ältesten US-Waffenhersteller in die Insolvenz. Die Remington Outdoor Company kündigte am Montag einen Antrag auf Gläubigerschutz an. Das Verfahren soll dem Unternehmen, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1816 zurückreichen, bei laufendem Geschäftsbetrieb den Abbau eines großen Schuldenbergs ermöglichen.

13:12 l Der Indianer
Das kann man ohne Zweifel als okkult und mystisch bezeichen. Keine führende Waffenschmiede in USA ist trotz oftmals von Konkursen in ihrer Firmengeschichte wirklich pleite gegangen und historisch geworden. Weder Colt, S&W, Ruger, Remington, Browing usw. Winchester wurde 2006 aufgelöst existiert aber immer noch unter Winchester im US-Bundesstaat Utah. Die Waffen wurden immer wieder unter diesen Markennamen weiter hergestellt. Wenn jemand glaubt der Staat USA würde seine Waffenindustrie aufgeben oder diese Namen nach z.B. Russland, China, oder sonstwo hin verkaufen, irrt gewaltig. Da es unter anderen staatstragend ist. Falls jemand auf die Idee käme, es würde so laufen wie bei AEG, Grundig, Dual, Blaupunkt usw. Für mich läuft da ein Spiel, wen es dient und wer den Profit macht, weiss ich allerdings nicht. Amerikanische Waffen waren noch nie ein "Ladenhüter" in der Welt, hier gibt es grundsätzliches ständige Nachfrage.
Zudem kann man in USA die Arbeitnehmer, nach wie vor viel eher feuern, als in Europa. Man kann zudem einen Schuldenberg nur abbauen, wenn man denn entweder frisches Geld bekommt oder Umsätze macht welche einen Gewinn erbringen um damit Schulden abzubauen. Ja, ja die Wahrheit liegt irgendwo im Gewehrlauf...

08:17 | Augengeradeaus:   G36-Nachfolge: Auch Rheinmetall/Steyr-Mannlicher steigt aus

Im Wettbewerb für eine neue Standardwaffe für die Bundeswehr als Nachfolger des Sturmgewehrs G36 verzichtet ein weiteres Unternehmen auf die Beteiligung. Nach Informationen von Augen geradeaus! reichte der Zusammenschluss des deutschen Rüstungsunternehmens Rheinmetall mit dem österreichischen Gewehrhersteller Steyr-Mannlicher bis zum Angebotsschluss am (gestrigen) Donnerstag kein Angebot für eine neue Waffe ein. Zuvor hatte bereits das Unternehmen SigSauer sein Angebot für das neue Sturmgewehr-System zurückgezogen.

Der Dissident:
Nein danke. Mit Pfuschi von der Laien´s BunterWehr will man eben nicht mehr gern zusammenarbeiten...

12.02.2018

07:48 | andernwelt: Anstand, Moral, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit… altmodische Begriffe, die bei unseren Polit- und Wirtschaftseliten keine Bedeutung mehr haben

.... Früher, ich erinnere mich dunkel, wurden im Ausland oft und gern die „deutschen Tugenden“ gerühmt: zuverlässig, pünktlich,vertrauensvoll, ehrlich, fleißig, integer… waren einige der Attribute, die den Deutschen grundsätzlich zugebilligt wurden. Auf meinen vielen Reisen als junger Mann ist mir das sehr oft und überall auf der Welt begegnet und ich gebe zu, ich war sogar ein wenig stolz darauf, diesem Volk anzugehören, das sich in vergleichsweise kurzer Zeit nach dem Desaster des Zweiten Weltkriegs wieder einen derart guten Ruf erworben hatte. Heute bin ich froh, dass ich nicht mehr reisen muss. Es wäre mir peinlich, mich als Deutscher zu erkennen zu geben, denn all die genannten positiven Eigenschaften mögen zwar immer noch auf die Mehrheit der Bevölkerung zutreffen, ganz bestimmt aber nicht auf unsere Polit- und Wirtschaftseliten.

Wobei man schon auch konstatieren sollte, dass es vor 20 - 30 Jahren auch schon viele moralbefreite Amigos- Peanuts- und andere Wirtschaftseliten gab. Beim Polit-Personal in Deutschland wurde mit dem jetzt herrschenden Pöbel jedoch ein historisches Rekord-Niveautief erreicht, dass künftig auch nicht mehr getoppt werden kann, denn noch tiefer und wir hören alle auf als zivilisierte Gesellschaft zu existieren! TB

09:27 l dazu passend - ET: Millionendefizit durch Untreue: Saarländischer CDU-Landtagspräsident Meiser tritt zurück! TB

11.02.2018

16:58 | mm: Zetsche stößt an Gehaltsdeckel von 10 Millionen Euro

Dieter Zetsche hat mit Daimler im vergangenen Jahr eine rasante Rekordfahrt hingelegt: 3,27 Millionen verkaufte Fahrzeuge, 164,3 Milliarden Euro Umsatz, 10,9 Milliarden Euro Nettogewinn. Aktionäre umgarnt der Konzern mit einer höheren Dividende und belohnt jeden Mitarbeiter mit 5700 Erfolgsprämie.

10.02.2018

19:08 | MMN:  Zeitung: Airbus schuldet Deutschland hunderte Millionen Euro

Dem deutschen Staat drohen bei einem Aus für das Großraumflugzeug A380 Einnahmeausfälle von mehreren hundert Millionen Euro. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, schuldet der Hersteller Airbus dem Fiskus noch Geld, das für die Entwicklung des A380 gezahlt worden waren. Zwar müsse der Flugzeughersteller mit jeder Auslieferung einen Teil dieser Darlehen zurückbezahlen, die deutsche Airbus-Tochter habe aber dem Bundeswirtschaftsministerium Ende 2016 noch 759 Millionen Euro geschuldet, wie die Zeitung berichtet.

Die Leseratte:
Soviel zur "schwarzen Null" und unserem sparsamen Finanzminister. Wie sagte Joschka Fischer dereinst: "Das Geld der Deutschen kann auch radikal verschwendet werden, hauptsache die Deutschen haben es nicht." Jepp!

09.02.2018

15:07 | ibd: Go Figure: Tax Revenues Climbed $18 Billion In First Month Of GOP Tax Cuts

Fiscal Policy: The Congressional Budget Office says that federal revenues in January added up to $362 billion. That's an increase of $18 billion— or 5.2% — from the year before. As a result, the government ran a surplus of $51 billion that month, which is equal to the previous January.

08.02.2018

06:49 | Welt:  Auf Elon Musks Höhenrausch folgt die harte Landung

Tesla hat einen Rekordverlust abgeliefert – da helfen auch Bilder von E-Autos im Weltall nichts. Immerhin gibt es keine neue Verzögerung beim Model 3. Jetzt kommt es auf die deutschen Tesla-Ingenieure an. ass nach dem Höhenflug zwangsläufig der Absturz folgen musste, war klar, bevor Elon Musk die Bilanz des Elektroautobauers Tesla in der Nacht zum Donnerstag präsentierte. Höher hinaus ging es ja gar nicht, schließlich war es Musk am Mittwoch gelungen, einen roten Tesla Roadster mit der neuen Riesenrakete Falcon Heavy seiner Zweitfirma Space X ins All zu schießen. Einen Tag lang schien es mal wieder, als könnte Musk nicht nur überirdisches, sondern auch übermenschliches vollbringen.

.... jede andere Firma würden sie unter die startende Rakette legen..... nur nicht Tesla, vielleicht wollen sie eines Tage Murks mit den eigenen Flammenwerfer rösten. TS

08:44 | Der Indianer:
Höhenrausch ? Eher wohl Höhendummheit, zeritfiziert nach Einstein. Wenn ich so was in Fix & Foxi lese, mag es ja noch angehen.
Doch angeblich ein erwachsener "Unternehmer" schießt ein E-Mobil ins Weltall, um zu zeigen das er event. auf Crack ist ? Spock bekommt sicher Muskelkater in seiner Augenbraune. Grässlich faszinierend.

09:20 | Leser Kommentar:
hier wieder was Neues vom Geldvernichter Musk. Jeder vernünftige Firmeninhaber hätte den Laden schon längst dicht gemacht. Alle anderen Autobauer sollten sich die Farce Elektroauto Tesla genau anschauen. Ein Produkt, das keiner will und das nur durch massive Subventionen in einen gewünschten Markt gedrückt werden soll, wird halt nicht funktionieren. Ideologie hat noch nie zum wirtschaftlichen Erfolg geführt.

07.02.2018

15:06 l ap: US economy fundamentally strong despite stock market plunge

15:51 l dazu passend, vielelicht - reuters: BP to boost U.S. investment after tax reform: CEO! TB

10:04 | we: Gastkommentar. Wer behindert die “Nordstream-2“?

Die Europäische Kommission will nicht zulassen, dass Moskau und Berlin direkte Gespräche führen. Um mehr Kontrolle über das Projekt zu bekommen, ist es geplant das Mandat an Brüssel - quasi an sich selbst - zu übergeben.

06.02.2018

08:58 l sz: Razzia in Audi-Zentrale

Die Staatsanwaltschaft München II durchsucht seit dem Morgen die Ingolstädter Zentrale der Volkswagen-Tochter Audi und das Audi-Werk in Neckarsulm. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR. Im Einsatz seien insgesamt 18 Staatsanwälte sowie Beamte der Landeskriminalämter Bayern und Baden-Württemberg.

Die nächste "Deutschland - wir tun uns gerne selbst weh" Aktion in der Autoindustrie? Natürlich wissen alle, welchen passenden Song wir zur Auflockerung für alle Audi-Mitarbeiter spielen! TB


08:27
 | welt: Heftige Börsenturbulenzen gefährden deutschen Aufschwung

„Wenn die Flut verebbt, sieht man, wer nackt badet“ – dieses Bonmot von Investorenlegende Warren Buffett bekommt gerade wieder neue Relevanz. Die Investoren fürchten eine radikale Trendwende der Notenbanken. Die Politik des billigen Geldes hat die Finanzmärkte in den vergangenen Jahren mit Liquidität geradezu geflutet und den Börsen eine der größten Haussen seit Dekaden beschert.

Noch keine 10 % Minus von der Spitze (und diese war nicht ohne) und schon wird befürchtet, dass alles hin ist. Was soll denn dann das für ein Aufschwung sein, bitte? TB

05.02.2018

08:04 | gs: Boom auf Pump

Die Weltwirtschaft ist im Aufwind ("Boom"). Die Aktienmärkte eilen von einem Rekordhoch zum nächsten. Die Konjunktur ist so gut, dass die Langfristzinsen anziehen; allerdings bewegen sie sich immer noch auf sehr niedrigen Niveaus (Abb. 1 a). Auf den Kreditmärkten herrscht Entspannung, oder besser: Sorglosigkeit: Die Preise für Kreditausfallversicherungen sind stark gefallen, haben Niveaus erreicht, die zuletzt vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise zu beobachten waren (Abb. 1 b). Kurzum: Auf den Märkten ist Bedenkenträgerei "out", Euphorie "in".

Letztendlich ist es nicht einmal ein Boom auf Pump sondern noch armseliger! Denn das Geld, welches über Kredite in Umlauf kommt ja in den seltensten Fällen ohne vorherige Geldmengenausweitung verborgt wird! TB

04.02.2018

08:43 | sputnik: Washingtons Ziel: Wirtschaftswachstum Europas verhindern – „Expert“

Die USA haben eine neue Sanktionsliste russischer Bürger veröffentlicht, die demnächst von der nächsten US-Sanktionswelle getroffen werden könnten. Nach Meinung des russischen Wirtschaftsmagazins „Expert“ ist das Ziel der ständig erweiterten US-Sanktionen dabei keineswegs nur Russland, sondern nicht zuletzt auch die EU.

Natürlich ist es mehr als widerlich, was die Amerikaner diesbezüglich treiben (wie so manches andere auch) - zumindest ist es aber aus deren Sicht verständlich. Dass die europäischen Politiker so gerne und leidenschaftlich hier (Sanktionen) mitgezogen haben, ist allerdings völlig unverständlich, Landes-schädigend, unfassbar und sollte eigentlich vor den Kadi gebracht werden! Peinliche US-devote Verräter-Würschteln! TB

02.02.2018

08:16 | Focus:  Produktion bei BMW und Audi steht jetzt still

Im Tarifstreit in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie haben am Freitagmorgen ganztägige Warnstreiks bei den Autobauern begonnen. Seit Mitternacht legten rund 7000 Beschäftige bei BMW in München ihre Arbeit nieder, wie Horst Lischka von der Gewerkschaft IG Metall sagte: "Das ganze Stammwerk steht still. Mehrere Hunderte Mitarbeiter versammelten sich vor den Werkstoren.

Man könnte es auch als Beitrag zum Umweltschutz sehen, 6% mehr Lohn wird gefordert .... sozusagen ein Update. TS

08:40 | Dieser Abschluß sollte unbedingt genau beobachtet und gewürdigt werden. Wir alle wissen, dass dieses Ergebnis die Benchmark für andere Branchen sein wird. Stellen Sie sich vor, die schließen mit 4 % ab und die anderen ziehen nach! Das durch die steigenden Rohstoffpreise langsam angesprungene Inflationskarussell wird sich beschleunigen! Ob Draghi dieses Karussell jemals im Griff haben wird? TB

17:28 | Der Dissident
Dissident zu Gewerkschaft bzw. Betriebsräte usw.: Ein Beispiel aus Salzburg, wie sich ein Betriebsrat, der eigentlich "seine" Kollegen" vertreten sollte - verhält. Der Bernhard ist jetzt Vizebürgermeister von Salzburg...
Nur ein paar Stichworte aus: http://doedr.forumieren.net/t11p250-menschen-und-personalien#2634 .. Und dann ist da noch die Entlassungs-Befürwortung durch Betriebsratsvorsitzenden Auinger (oder aktive Mithilfe?) betr. eines Porsche-Mitarbeiters wegen seines(?) angezeigten Postings auf Facebook . Da hätte es eine Verwarnung wohl auch getan und der Betriebsrat Auinger hätte mehr Mitarbeiter-Fürsorge gezeigt, wenn erst eine rechtskräftige Verurteilung abgewartet würde. Bei seinem politischen Ziehvater Schaden, dem das Posting galt, wird auch immer darauf hingewiesen, daß das Urteil noch nicht rechtskräftig ist...


07:01
 | sz:  Mögliche Koalition lässt Manager-Boni unangetastet

Die Koalitionäre wollen nicht gegen unangemessene Vorstandsgehälter und Pensionen vorgehen. Die Union weigert sich einen entsprechenden Vorschlag der SPD in den Entwurf des Koalitionsvertrages aufzunehmen. Erst am Montag hatten Politiker empört reagiert, weil die Deutsche Bank trotz abermaliger Jahresverluste Boni in Höhe von etwa einer Milliarde Euro ausschütten will.

08:35 | Der Indianer
Zunächst sollte man sich mal fragen weshalb sich Politik einmischt bzw. nicht einmischt. Die ursprüngliche Bedeutung von Bonus/Boni war. Mitarbeiter für aussergewöhnliche Leistungen zu honorienen bzw. Kunden oder Sales-Profis für ein Umsatzziel das erreicht oder übertroffen wurde zu belohnen. Um damit zu zeigen, das man den Mitarbeiter bzw. Kunden außerordentlich schätzt.
Das ist wie wir sehen, ist vollkommen pervetiert (Degeneration, Dekadenz, Entartung, Niedergang, Pervertierung, Verfall, Zerfall, Zerrüttung). Und zur Krönung sehen wir den Wahnsinn unseres Geldwesen an sich. Wie kann eine Bank bzw. Firma hohe Beträge auschütten, wenn sie Jahresverluste eingefahren hat und diese nicht mal einmalig waren. Da Verluste in einem intakten Geldwesen in der Regel den Konkurs bzw. eine hohe Gefahr das dieser eintritt brachten.
Aus diesem Blickwinkel sehen wir, das die Deutsche Bank obwohl sie ja eigentlich nicht mehr Deutsch, Systemrelevant ist. Das heisst nichts anderes das die "Manager" um die Leichenberge in ihren Kellern wissen und um deren Sprengkraft. In früheren Zeiten wären sie wohl teilweise aus dem Fenster gesprungen. Ab und zu macht es sogar heute noch einer, ob das freiwillig war, lasse ich mal dahingestellt. Man kann es auch anders ausdrücken, die Manager erspressen, weil sie wissen, wenn die Leichen zu Tage kämen, diese Staatsgefährdend sind. Oder soll ich liebeer sagen, "No Risk, not fun" ?

01.02.2018

16:57 | Handelsblatt:  Paypal spielt Ebay-Rauswurf herunter

Ebay bricht eine Tradition und trennt sich weitgehend von Paypal als Zahlart. Das trifft Paypal-Anleger hart – Ebay-Aktionäre freuen sich. Der US-Bezahldienst Paypal muss endgültig erwachsen werden. Das US-Auktionshaus Ebay, das Paypal einst aufpäppelte und dann 2015 an die Börse brachte, wird die enge Kooperation kappen und sich mit dem niederländischen Abwickler Adyen neu aufstellen. Das verkündete Ebay am Donnerstagabend. Verbraucher sollen weiterhin Paypal als Bezahl-Option nutzen können, mindestens bis 2023. Paypal ist sowohl als Bezahldienst für Konsumenten als auch als Zahlungsabwickler im Hintergrund aktiv.

14:10 | Handelsblatt:  Billigflieger schließen Air-Berlin-Lücke

Die europäischen Fluggesellschaften nehmen Deutschland ins Visier. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Donnerstagvormittag in Berlin vorstellte. Danach haben etwa die Billig-Airlines wie Ryanair, Easyjet oder auch Eurowings ihr Sitzplatzangebot zwischen 2011 und 2017 um satte 187 Prozent ausgebaut. „Diese Entwicklung wird auch im laufenden Jahr voranschreiten“, ist Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des BDL, überzeugt.

09:15 | diepresse:  Sondererlös rettet Siemens

Das Quartalsergebnis spiegelt die Probleme in der Kraftwerkssparte wider. Aktionäre kritisieren Medizintechnik-IPO. Draußen wetterten die Demonstranten gegen den Jobabbau in der Kraftwerkssparte. Drinnen ereiferten sich die Aktionäre bei der Siemens-Hauptversammlung über den geplanten Börsegang der profitablen Medizintechnik-Sparte. Da gingen die Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fast unter – obwohl sie die Schwachstellen des deutschen Technologieriesen deutlich machen.

Der Musikant:
....na..also das Auffangen der SPÖ-Granden kost' halt was....und...vielleicht...kommt der Hr "Spritzwein" auch noch.... ;-)

08:47 | Handelsblatt:  Daimler macht trotz Dieselkrise zehn Milliarden Euro Gewinn

Goldene Zeiten in Stuttgart: Nach dem Rekordabsatz 2017 legt auch der Gewinn von Daimler deutlich zu. Trotzdem muss sich Konzernchef Dieter Zetsche unangenehmen Fragen zum Diesel stellen. Dank neuen Bestwerten beim Absatz hat der Autobauer Daimler auch bei Umsatz und Ergebnis noch einmal deutlich zugelegt. In einem von Dieseldebatten und Kartellvorwürfen geprägten Jahr verbuchte der Stuttgarter Konzern 2017 einen Umsatz von 164,3 Milliarden Euro – sieben Prozent mehr als im Jahr zuvor.