07.05.2026

08:24 | aktien.news: Jamie Dimon warnt: Fünf Risiken für die Weltwirtschaft 2026

Jamie Dimon, Vorstandsvorsitzender von JPMorgan Chase, hat in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre eine Reihe von Risiken skizziert, die ihn für das Jahr 2026 besorgen. Der 70-jährige Bankenchef zählt zu den einflussreichsten Stimmen der globalen Finanzwelt und ist bekannt dafür, wirtschaftliche Gefahren frühzeitig anzusprechen – auch wenn diese nicht immer eintreten.

Dimon betonte ausdrücklich, dass er keine konkreten Vorhersagen mache, sondern mögliche Szenarien beleuchte. Dennoch verdienen seine Einschätzungen Aufmerksamkeit: JPMorgan Chase ist die größte Bank der USA, und Dimons Perspektive spiegelt die Risikoanalyse eines Instituts wider, das tief in die globalen Kapital- und Kreditmärkte eingebunden ist.

Dimon sagt nicht, dass alles zusammenbricht. Aber er sagt: Seid wachsam. Diversifiziert. Und unterschätzt nicht, wie schnell aus einem ‚kleinen Konflikt‘ ein teurer Schlamassel für die ganze Welt wird. Vielleicht sollten die in Washington da mal zuhören. JE

06.05.2026

14:55 |  ET: Französische Reederei: Angriff auf Containerschiff - Crew evakuiert

Die französische Reederei CMA CGM bestätigt, dass eines seiner Containerschiffe, die CMA CGM San Antonio, gestern angegriffen wurde, als es die Straße von Hormus durchquerte. Das Schiff unter maltesischer Flagge ist beschädigt, es gibt Verletzte. Die Crew wurde evakuiert, Verletzte werden medizinisch versorgt. Zuvor hatte die britische Behörde für maritime Sicherheit bereits gemeldet, ein Frachter sei am Dienstagabend in der Meerenge von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, ohne jedoch den Namen des Schiffes zu nennen. Dies bedeute „auf keinen Fall“, dass Frankreich im Visier gewesen sei, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron laut Regierungssprecherin Maud Bregeon nach der heutigen Kabinettssitzung. Das Schiff sei unter der Flagge von Malta und mit einer philippinischen Besatzung unterwegs gewesen.
„Die Schüsse, die ein Schiff der CMA CGM zum Ziel hatten, zeigen ganz eindeutig, dass die Lage nach wie vor gefährlich ist“, sagte die Regierungssprecherin.


 

08:13 | tkp: Immer mehr Länder und Branchen verabschieden sich von Net-Zero-Agenda

Brüssel und viele europäische Politiker arbeiten noch immer an der „klimaneutralen“ Gesellschaft. Die globale Mehrheit hat sich aber davon abgewendet, das Net-Zero-Gebäude an allen Ecken und Enden. Länder und Industrien verabschieden sich leise oder laut von den unrealistischen Verpflichtungen – nicht weil sie die „Klimakrise“ leugnen würden, sondern weil sie schlicht die wirtschaftlichen und technischen Realitäten nicht länger ignorieren können, wie das Heartland Institute analysiert. Trump hat mit seiner Politik den Klimasumpf trockengelegt: Defunding von Klimaprojekten, Ausstieg aus dem Pariser Abkommen, Rückzug aus UN-Klimabürokratien und die Aufhebung der Endangerment Finding.

Die Motivation war allerdings nicht die Einsicht in die Unwissenschaftlichkeit der Behauptung CO2 sei allein für Klimaänderungen verantwortlich. Maßgebend war vielmehr die Absicht an „Verbündete“ wie NATO, EU, Japan, Südkorea oder auch Indien Erdöl und Erdgas liefern zu können, sobald Venezuela durch die gewaltsame Entführung des gewählten Präsidenten Maduro unter Kontrolle gebracht und die Golfregion mittels Krieg gegen den Iran als Quelle ausgeschaltet sein würde. Nach „Drill, baby, drill“ wurden auch Öl- und Gasvorkommen wie in Alaska für Lieferungen ausgebaut und vorbereitet, die erst jetzt nach dem Angriff auf den Iran und die Blockade der Straße von Hormus wirtschaftlich konkurrenzfähig geworden sind

dazu auch passend tichy: IPCC streicht Klima-Katastrophenszenario: Die große Alarmmaschine verliert ihr Lieblingsinstrument

Der Weltklimarat der Vereinten Nationen nimmt der Klimapolitik eine ihrer beliebtesten Drohkulissen weg. Das Extrembild einer Erderwärmung um vier bis sechs Grad Celsius bis zum Jahr 2100 soll im nächsten IPCC-Bericht verschwinden. Ausgerechnet jene Prognose, mit der über Jahre Angst erzeugt, Politik begründet, Gerichte beschäftigt und Medienseiten gefüllt wurden, gilt nun nicht mehr als brauchbare Leitannahme für dieses Jahrhundert.

Damit fällt noch nicht die Klimadebatte in sich zusammen. Aber ein sehr beträchtlicher Teil ihrer dramatischsten Kulisse bekommt schwere Risse. Der neue obere Rand der IPCC-Szenarien liegt bei etwa 3,5 Grad Erwärmung gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter. Das bleibt hoch. Es bleibt folgenreich. Doch es ist politisch etwas völlig anderes als jene vier bis sechs Grad, die in Schlagzeilen, Gutachten und Klageschriften wie ein amtliches Weltuntergangssiegel verwendet wurden.

Kommentar des Einsenders
Kaum zu glauben, die Hoax-Orgel baut die Pfeifen ab...! Kommt gar die Vernunft wieder retour...? Die Narren und linken Jungvögel von Soros'-Gnaden werden weinen, ihre Phantasiewelt wird zerbrechen, Lebensinhalte über Klebeproteste hinweg platzen wie eine Seifenblase und die sinnbefreiten Modellebastler dürfen sich neue Jobs suchen... btw. Die umgeleiteten Billionen aus den Staatskassen der letzten drei Jahrzehnte für Narrative und Lebenserhaltungskosten samt "Forschungsreisen" einer handvoll Geneigter und deren Kongresse in der ganzen Welt, wären unverzüglich rückzuerstatten! Aus die Luftnummer, Ende von CO2-Abgaben, Sondersteuern und dem Rest für "Nichts".

Der Klimawahn war nie Wissenschaft. Es war immer ein gigantisches Umverteilungs- und Machtprojekt. Und jetzt, wo der große Sponsor Amerika aussteigt, fällt das ganze Kartenhaus in sich zusammen. Die Realität siegt. Nur in Berlin merkt man es noch nicht. JE

05.05.2026

18:59 | bmf: Aktuelle Wirtschaftsdaten - Österreich

Wichtige Kennzahlen der österreichischen Wirtschaft sind in einer Tabelle zur Information zusammengefasst und werden laufend aktualisiert. Sie beinhaltet Kenngrößen zur Wirtschaftsentwicklung (z.B. zu Produktion, Außenhandel, Arbeitsmarkt, Finanzbereich).

Kommentar des Einsenders
Das Katastrophenbild der heimischen Wirtschaft(spolitik) seit Jahren, kein Wachstum REAL, keine Signale, enorme Pleiten, explodierende Bürokratie, steigende Arbeitslosenzahlen und die Politik reagiert noch immer nicht!?
Und erneut die Perfidie auf EU-Ebene seit 2015 in den GDP-Berechnungen auf NOMINELLER Basis, die die Wirklichkeit nicht mehr abbilden zur Stützung des Euros und der Miteinbeziehung der Nominal-GDP (Marktpreis bezogen) in die Statistik durch Schweiz, Serbien und der Türkei in die EU27...!? Das System hat fertig. In der EU-Statistik als Bsp. AUT scrollen! Systemischer Betrug auf EU-Ebene. Dieser systemische Betrug muss zum Untergang führen! Rechnungen über Preise, die sich nur noch über Steuer- und Abgabenerhöhungen ermitteln (!) - in einem Höchststeuerland - verzerren das Gesamtbild, Staatsstatistiker als Mittäter in den Untergang und "unseriöses" Zahlenmaterial für Budgetplanungen!
https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/nama_10r_3gdp/default/table?lang=en
Entwicklung BIP AUT (Österr. Nationalbank) https://www.oenb.at/isawebstat/stabfrage/createReport?lang=DE&report=7.3

Das EU-BIP (inkl GB damalig) bis 2013 betrug 11.7 Billionen real, 2024 18 Billionen nominell, und drum müssen die Ukraine und Türkei und Serbien noch in den Reigen des Untergangs, noch mehr Asylanten rein, um das Überleben der EZB/EU noch irgendwie zu sichern. Bilanzbetrug, Bilanzausdehnung auf betrügerischer Basis, Falschzahlen, völliger Realitätsverlust!

 

17:33 | armstrongeconomics:  Zusammenbruch des britischen Einzelhandelssektors

Der britische Einzelhandel hat den stärksten Umsatzeinbruch seit über 40 Jahren erlebt – genau die Art von wirtschaftlicher Verschlechterung, vor der unsere Modelle für ganz Europa bis 2028 gewarnt haben. Der britische Industrieverband CBI berichtete, dass sein Umsatzvolumen im April auf -68 gesunken ist, nach -52 im März. Dies ist der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1983. Erstaunliche 77 % der Einzelhändler meldeten rückläufige Umsätze, während nur 9 % Zuwächse verzeichneten.

Dies ist die Art von Zusammenbruch, die man normalerweise mit einer schweren Rezession oder einer Staatskrise in Verbindung bringt. Die Mainstream-Medien versuchen weiterhin, jedes wirtschaftliche Problem einzeln zu behandeln, doch die Realität ist, dass Europa in einen umfassenden systemischen Abschwung gerät. Das Verbrauchervertrauen bricht ein, weil die Haushalte gleichzeitig unter Inflation, Energiekosten, Steuern, Kriegsängsten und sinkendem realen Wirtschaftswachstum leiden. Großbritannien ist zwar formal nicht mehr Mitglied der Europäischen Union, doch seine Wirtschaft ist weiterhin eng mit dem europäischen Finanzsystem verknüpft.

dazu passend tkp: Der Kollaps des britischen Einzelhandels: Vorbote für Europas ökonomischen Untergang

Der britische Einzelhandel meldet den schwersten Einbruch der Verkaufszahlen seit mehr als 40 Jahren. Die Confederation of British Industry (CBI) verzeichnete im April einen Absturz des Retail Sales Volume Balance auf -68 – der tiefste Wert seit Beginn der Erhebung 1983. 77 Prozent der Händler berichteten von rückläufigen Umsätzen, nur 9 Prozent von Zuwächsen. Die Erwartungen für Mai liegen bei -60, auf dem Niveau der COVID-Lockdowns.

Die Zahlen, die uns aus Großbritannien erreichen, sind nicht bloß „schlecht“. Sie sind ein Fanal. Der jüngste Einbruch der Einzelhandelsumsätze ist der heftigste seit über 40 Jahren – ein historischer Sturzflug, der das gesamte Kartenhaus des europäischen Wirtschaftsmodells zum Wanken bringt. Wenn wir uns die Daten des Confederation of British Industry (CBI) ansehen, sehen wir den nackten Abgrund: Ein Saldo von -68 ist der schlechteste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen 1983. Doch wer glaubt, das sei ein britisches Insel-Problem, der verkennt die systemische Krankheit, die unseren gesamten Kontinent befallen hat.

und JF:  Konsumklima in Deutschland so schlecht wie seit Anfang 2023 nicht mehr

BERLIN. Die Konsumstimmung in Deutschland hat den tiefsten Stand seit mehr als drei Jahren erreicht. Das Barometer sank im Mai auf 92,3 Punkte, den niedrigsten Stand seit Februar 2023. Im April dieses Jahres lag dieser Wert bei 94,9 Punkten, wie aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Handelsverbands Deutschland hervorgeht, die am Montag veröffentlicht wurde.

Beim aktuellen Rückgang von 94,9 auf 92,3 Punkte handelt es sich um den stärksten Verlust seit Januar 2024. Ein Sprecher des Handelsverbands nannte als mutmaßliche Gründe dafür „vor allem die steigenden Preise und die Sorgen um eine schwache Konjunktur“. Der Ende Februar ausgebrochene Iran-Krieg hatte für Deutschland bisher neben der stark gestiegenen Energiepreise auch eine gestiegene Inflation zur Folge: Die Inflationsrate liegt aktuell bei 2,9 Prozent – Höchststand seit mehr als zwei Jahren.

Kommentar des Einsenders
Der finale Schritt des ökonomischen Niederganges.

Wen wundert’s? Wer kann bei diesen Preisen, diesen Steuern, diesen Energie-Rechnungen und dieser grünen Wahnsinns-Politik überhaupt noch etwas kaufen? Die Leute haben schon beim Tanken und beim Einkaufen das Gefühl, sie bluten aus. Gleichzeitig werden die Steuern erhöht, um noch mehr für Migration, Klimafantasien und Kriege auszugeben. Typisch Europa: Erst die Industrie kaputt regulieren, dann die Bürger mit Abgaben auspressen und sich wundern, dass keiner mehr konsumiert. Der kleine Mann ist pleite, die Machthaber merken es nur noch nicht. JE

12:02 | DerAgronom:  Pleitewelle bei Solarfirmen immer schlimmer – Neue Insolvenzen in der Solarbranche

Die Insolvenz reiht sich in eine Entwicklung ein, die die Solarbranche massiv unter Druck setzt. Hersteller stehen unter starkem Wettbewerbsdruck, insbesondere durch günstigere Anbieter aus dem Ausland (China). Deshalb sind die Preise für Solarmodule deutlich gesunken. Hinzu kommt der Preisverfall bei Solarstrom und die gestiegenen Kosten für den Bau von Photovoltaikanlagen. Immer wieder sind auch größere Solarunternehmen betroffen.

Diese Diskussion wurde schon vor Jahren geführt .. die Produzenten sind in China und wir haben nichts anderes zu tun, als es zu verarbeiten.  TS 

12:55 | Monaco   
es ist im Börsel und der Kassa dieser Firmen ´so laar´....

04.05.2026

19:00 | thisisbeirut:  US-Militär: US-Zerstörer überqueren die Straße von Hormus, betreten den Golf!

US-Marine-Lenkwaffenzerstörer sind die Straße von Hormus passiert und sind im Rahmen einer neuen Mission zur Wiederherstellung des Seeverkehrs auf dem wichtigen Wasserweg in den Golf eingelaufen, teilte das US-Militär am Montag mit.
Die Kriegsschiffe "operieren derzeit im Arabischen Golf, nachdem sie die Straße von Hormus im Rahmen von Project Freedom durchquert haben", teilte das US-Zentralkommando (CENTCOM) auf X mit, in Bezug auf die am Sonntag von Präsident Donald Trump angekündigte Operation.

"Amerikanische Streitkräfte unterstützen aktiv die Bemühungen, den Transit für den kommerziellen Schiffsverkehr wiederherzustellen", sagte CENTCOM und fügte hinzu, dass "zwei US-amerikanische Handelsschiffe erfolgreich die Straße von Hormus durchquert haben und sicher auf ihre Reise antreten." Die Streitkräfte Teherans schlossen die Straße, eine wichtige Route für Öl- und Gaslieferungen, faktisch als Reaktion auf die am 28. Februar begonnene US-israelische Militärkampagne, während Washington die iranischen Häfen blockiert. Iran erklärte am Montag, er habe Raketen auf ein US-Kriegsschiff in der Straße von Hormus abgefeuert, aber CENTCOM erklärte, dass "keine US-Marineschiffe getroffen wurden."

Der Iran behauptet, sie hätten ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen, die Amis sagen: ‚Nix passiert, alles Fake.‘ JE

 

14:53 | UCN: Trump kündigt „Projekt Freedom“ an, um Schiffen ab Montag die Ausfahrt aus dem Hormuz-Kanal zu ermöglichen – 15.000 Soldaten und 100 Flugzeuge und weitere Updates

Update: (18:30 Uhr ET): Es scheint, als sei Trumps „Operation Freedom“ nur das jüngste leere Geschwätz. Wie das WSJ erklärt, ist „Project Freedom“ „ein Verfahren, mit dem Länder, Versicherungsgesellschaften und Schifffahrtsorganisationen den Schiffsverkehr durch die Meerenge koordinieren können, so ein hochrangiger US-Beamter. Derzeit seien keine Kriegsschiffe der US-Marine daran beteiligt, Schiffe durch die Meerenge zu eskortieren, sagte der Beamte.“ Mit anderen Worten: nur Füllmaterial für einen weiteren Beitrag von Trump.

dazu passend UCN:  Trump über die Blockade der Straße von Hormus: „Wir sind wie Piraten – und das ist sehr lukrativ“

Seltene Übereinstimmung mit iranischen Beamten? Präsident Trump hat kürzlich erklärt, die US-Marine verhalte sich „wie Piraten“, als er eine Operation zur Beschlagnahmung eines Schiffes im Rahmen der anhaltenden Blockade iranischer Häfen beschrieb. „Wir … sind auf dem Schiff gelandet und haben es übernommen. Wir haben die Ladung beschlagnahmt, das Öl beschlagnahmt. Das ist ein sehr profitables Geschäft“, sagte Trump am Freitag vor einem großen Publikum bei einer Kundgebung in Florida. „Wir sind wie Piraten“, fügte er hinzu, während die Menge ihm zujubelte. „Wir sind so etwas wie Piraten. Aber wir spielen keine Spielchen.“ Sehen Sie sich an, wie der US-Präsident außerdem erklärt: „Es ist ein sehr profitables Geschäft“:

und Der Iran verfügt in der Straße von Hormus über ein mächtiges neues Instrument, das er auch lange nach dem Krieg noch einsetzen kann.

Die Trump-Regierung behauptet, ihre Blockade der Straße von Hormus funktioniere: Neun Schiffe hätten den Anweisungen Folge geleistet und seien umgekehrt. Eines davon war der chinesische Tanker Rich Starry, der am Mittwoch im Golf von Oman kehrtmachte und durch die Meerenge zurückfuhr. Der Iran hingegen erklärt, weiterhin die Kontrolle über die Straße zu besitzen und selbst zu bestimmen, welche Schiffe die strategisch wichtige Wasserstraße passieren dürfen. Zudem warnte Teheran: Sollten iranische Häfen bedroht werden, werde „kein Hafen im Persischen Golf und im Golf von Oman sicher bleiben“.

Unabhängig davon, wie sich die Blockade entwickelt, dürfte der Iran langfristig in einer deutlich besseren Position sein, die Kontrolle über die Meerenge zu behalten – nicht die USA.

Trump verkündet großspurig „Project Freedom“, die USA eskortieren jetzt Schiffe durch die Hormus, die der Iran faktisch kontrolliert. Das ist ungefähr so, als würde man mit einem Schlauchboot in ein Haifischbecken fahren und rufen: „Ich rette euch alle!“

Während der Iran seine Gebühren kassiert und die Schiffe durchlässt (oder eben nicht), muss Washington wieder mal beweisen, dass es noch den längsten… äh… Schlauch hat...

Die Realität: Der Iran diktiert die Regeln, Russland und China schauen zu, und Trump versucht, aus einem strategischen Desaster eine PR-Show zu machen. Typisch Donald. Laut tönen, leise hoffen, dass niemand merkt, wie schwach man wirklich dasteht JE

02.05.2026

18:37 | wissen.deutschlandticket:  IC / ICE mit dem Deutschlandticket

Das Deutschlandticket ist dein günstiger Fahrschein für den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland. Du kannst Busse, U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Regionalzüge zu einem monatlichen Festpreis nutzen. Fernverkehrszüge wie IC, EC oder ICE sind normalerweise ausgeschlossen. Ausnahmen: IC- und ICE-Strecken, auf denen das Deutschlandticket gilt
Obwohl das Deutschlandticket nicht standardmäßig für Fernverkehrszüge gilt, gibt es Ausnahmen. Auf bestimmten IC- und ICE-Verbindungen im sogenannten Nahverkehrsangebot kannst du dein Ticket ebenfalls nutzen. Das betrifft Streckenabschnitte zwischen Metropolen, die hauptsächlich von Regionalverkehr gekennzeichnet sind. Diese Ausnahmen sind möglich, wenn der Betreiber der Strecke dies festlegt und der Fernverkehrszug überwiegend Nahverkehrsfunktion übernimmt.

Günstig durch Deutschland, solange die Züge pünktlich sind. JE

 

09:21 | SPON:  Auf diesen Strecken wird das Deutschlandticket zur ICE-Alternative

Das Deutschlandticket macht nicht nur den Nahverkehr günstiger, auch teure ICE-Tickets kann man sich damit oft sparen. Was Bahnreisende wissen sollten.

Ist ein Bezahlartikel .. und ich will nur die sicherste Strecke in Deutschland aufzeigen ... die ICE Strecken, da fährt kein Migrant mit ... TS 

 

01.05.2026

18:06 | makronom: Die EU ist eine industrielle Großmacht

Der Abgesang auf die europäische Industrie ist allgegenwärtig. „Wie industrieller Schwund den Wohlstand bedroht“, warnte kürzlich die Süddeutsche Zeitung. Und „Europa verliert Industriekapazitäten in einem noch nie dagewesenen Tempo“, ließ sich der Präsident des europäischen Chemieverbands zitieren. Auch auf der anderen Seite des Atlantiks herrscht der gleiche Tenor. In der Washington Post orakelte man: „Why Europe is falling way behind America’s powerhouse economy“, und der Chef von JPMorgan Chase richtete Europa in der Financial Times direkt aus: „You’re losing“.

Eine Großmacht - dass ich nicht lache. Ein verzweifelter "Haltet durch"-Artikel der an ganz dunkle zeiten erinnert. 
Eine Großmacht ist die EU nur in der nachhaltigkeit, denn nachhaltiger kannst Di söwa ned umbringen! TB

10:06 | Krone:  "Umtriebe von Benkos Beraternetzwerk nun sichtbar“

Nach der Insolvenz der Laura Privatstiftung gerät der vom Gericht in Innsbruck bestellte Masseverwalter in den Fokus. Mit Wolfgang Peschorn äußert nun auch der Präsident der Finanzprokuratur harte Kritik.
In der Vorwoche enthüllte die „Krone“ Immobilien-Deals der Laura Privatstiftung, die laut Grundbuch noch kurz vor der Insolvenzeröffnung am 12. März abgewickelt wurden. Um gut 30 Millionen Euro wechselten mehrere Innsbrucker Liegenschaften, die in Tochtergesellschaften der Benko-Pleitestiftung geparkt waren, den Besitzer.

Oh wie schön ... nur damit wir einmal das System in Österreich beschreiben.  Wichtig ist .. Geld in die linke und rechte Gesäßtasche zu stecken und damit alle zu befriedigen und damit man dies Jahrelang betreiben kann .. so ein Benko System, muss man ab und an Geld auch zwischen die linke und rechte Gesäßhälfte stecken.  Viel und tief .. weil das Netzwerk ist eng und tief. 
Wie sonst war es möglich .. einen Gusenbauer, Kurs, Hahn, Raiffeisen, Volksbanken ... die Wiener Szene und alle anderen mit an Bord zu bekommen.
Wenn man es wissen wollte, müsste man fragen:  Lieber Rene, was kostet eine Regierung?  TS

15:59 | Die Eule
Werter Leser so einfach ist die Betrachtung dann doch wieder nicht. Die Schuld kann man in dem Fall nicht immer nur bei den Mächtigen suchen. Krisen sind wie Krankheiten, die ausbrechen, wenn Energieströme in einem Körper gestört sind. Staatsverschuldungen, die durch übermäßigen Konsum entstanden sind, lösen eben auch solche Krisen aus. Dieser übermäßige Konsum erfolgte ja hierzulande genauso wie bei den Freunden im Westen. Im sprichwörtlichen und auch  im symbolischen Sinn ist nun eben einer der Hauptenergieströme, die
Hormuzstraße gestört. Wie der Körper versucht, mit Fieber eine Krise zu bewältigen und so das Gleichgewicht der Energieströme wieder herzustellen, geschieht dies hier eben mit Krieg. Dieses Heilmittel, das Mächtige allzugerne anwenden, hat sich schließlich seit Jahrhunderten bewährt. 

Werte Eule, bitte senden Sie uns Ihre wertvollen Kommentaren in "normaler Schrift" und nicht fett zu. Manchesmal vermag es mein Laptop nicht ihr Kommentar klein zu kriegen. Danke. Hier hats geklappt aber beim Brennpunkt Iran bin ich heute chancenlos. TB

30.04.2026

18:38 | ntv:  Iron-Dome-Hersteller könnte VW-Werk in Osnabrück übernehmen

Im Volkswagen-Werk in Osnabrück rollen derzeit noch T-Roc-Cabrios vom Band - doch die Tage der Autoproduktion sind gezählt. Insidern zufolge könnte die Fabrik bald zum Rüstungsstandort werden: Der israelische Iron-Dome-Hersteller Rafael soll in fortgeschrittenen Gesprächen mit VW sein.

Europas größter Autobauer Volkswagen könnte Insidern zufolge sein Werk in Osnabrück an den israelischen Iron-Dome-Hersteller Rafael Advanced Systems abgeben. Die beiden Unternehmen seien in fortgeschrittenen Gesprächen, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen Reuters. Eine Absichtserklärung sei bereits unterzeichnet worden, hieß es. Ein Rafael-Sprecher in Deutschland lehnte eine Stellungnahme ab.

Geschäftsfelder ... muss man eben vorhersehen.  TS 

29.04.2026

17:13 |  krone: Metallindustrie wandert ab, 10.000 Jobs sind weg!

Christian Knill, Bundessprecher der größten heimischen Industriesparte, der metalltechnischen Industrie, schlägt Alarm: Die Branche hat in zwei Jahren über 10.000 Mitarbeiter abgebaut. Laut aktueller Umfrage planen vier von zehn Betrieben, weitere Stellen zu streichen. Viele Firmen wollen zwar sehr wohl neue Jobs schaffen – allerdings im Ausland. Folge: Es droht die Deindustrialisierung Österreichs.

In den vergangenen beiden Jahren hat die metalltechnische Industrie, die einen Produktionswert von 47 Milliarden Euro erwirtschaftet, mehr als 10.000 Beschäftigte abgebaut, davon 4700 alleine im Vorjahr. „Dazu kamen noch 3000 bis 4000 Leiharbeiter“, sagt Knill. Damit gerät die Branche, zu der Paradeunternehmen wie Doppelmayr, Engel, Rosendahl, Otto Bock, Hörbiger und Palfinger zählen, als Jobmotor ins Stottern (siehe Grafik). Knill: „Von 2000 bis 2023 haben wir die Beschäftigung um über 22 Prozent erhöht, trotz Automatisierung und steigender Personalkosten. Aber in den letzten beiden Jahren gab es einen Knick nach unten.“

Kommentar des Einsenders
...gewollt durch diese vertrottelte Politik der letzten 25 Jahren mit Ansage und Plan, die Deutschen gehen vor, AUT trippelt still hinterher und von der verantwortlichen Politik kein Widerwort oder bloße Gefolgschaft in den Niedergang! Dieses kaputte System hat fertig, kann gehen inkl. dem kommunistischen Narrenschiff Brüssel. Bürger regeln sich ihr Leben, Wirtschaften, Handeln, Verwalten u.a. selber, der unnötige Moloch, der alles nach unten zieht, ist obsolet geworden. Und was zur Grafik im Artikel nicht dazugeschrieben wird - die Zessionen 1990, 2001 US, Euro, 2008, 2012, 2015, 2020, 2022 ff. als vermeintlich dargestellte "Krisen" waren von Entitäten geplante und gewollte Anschläge, um die Bürger/Betriebe zu gängeln, den Steuertrotteln permanent die Taschen und Kassen auszuräumen, Billionen umzuverteilen zugunsten der Mafiosis und Bankster... - alle machten mit, keine "höhere Gewalt". Der ganze Dreck, diese ganze Gaunerei muss weg, hat keine Zukunft mehr.

Österarm: Vom Industrieland zum Dienstleistungs-Döner-Bude mit Aussicht auf Arbeitslosigkeit. JE

13:01 | SPON:  Firmen planen größten Jobabbau seit Corona

Die unsichere Weltlage beeinflusst die Personalplanung deutscher Unternehmen. Forscher des Ifo-Instituts warnen: »Kaum eine Branche bleibt vom Arbeitsplatzabbau verschont.«
Deutsche Unternehmen planen einen so großen Stellenabbau wie seit den Anfängen der Coronapandemie vor sechs Jahren nicht ​mehr. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner ‌Ifo-Institut sank im April auf 91,3 Punkte, von 93,4 Punkten im März, wie die Forscher am Mittwoch mitteilten. Das ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. »Die geopolitische Unsicherheit greift auf die Personalplanungen der Unternehmen über«, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. »Es werden mehr Arbeitsplätze ab- als aufgebaut.«

»Die Irankrise trifft die deutsche Wirtschaft hart«, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Leser Kommentar
Es ist doch nicht die Irankrise, welche unsere Wirtschaft so hart trifft. Die Irankrise ist lediglich das Tüpfelchen auf dem i. Die total verfehlte Energie- und Asylpolitik, die Kosten für die Ukraine, die Kosten für die Eurokrise 2007 u folgende Jahre..............das macht unser Land kaputt. Dabei will die EU noch mehr Geld aus uns pressen, damit sie ihre Ideen durchsetzen kann. Wie lange noch bis zu unserem Staatsbankrott?

Man hat auf den Krieg gewartet, damit man eben eine Erklärung hat.  Wieso wird der Sprit teuerer .. wenn das Öl gar nicht nach Europa geht?  TS 

25.04.2026

15:37 |  eXX: Paketsteuer sorgt für Aufruhr: Händler laufen Sturm

Das Finanzministerium erwägt eine Paketabgabe von 2 Euro pro Paket für große Onlinehändler mit einem Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro im Jahr. Sollte die Abgabe wie angekündigt kommen, will der Onlinehändler Otto rechtlich dagegen vorgehen. Auch XXXLutz sieht rechtliche Probleme bei der Abgabe. Otto würde die Paketabgabe in Österreich bis zu 8 Mio. Euro im Jahr kosten. Kosten, die man an die Kunden weitergeben müsste. “So eine Abgabe kann rechtlich gar nicht halten. Ein Staat muss für klare Rahmenbedingungen und Rechtsbedingungen sorgen”, sagte Otto-Austria-Geschäftsführer Harald Gutschi zur APA. Otto würde “natürlich rechtlich dagegen vorgehen”, kündigte Gutschi an.

Bei XXXLutz hält man die Paketabgabe für keine zielführende Maßnahme. “Es darf nicht um Geldbeschaffung gehen, sondern alle Maßnahmen müssen darauf abzielen, den österreichischen Handel zu schützen”, so XXXLutz-Marketingchef Thomas Saliger auf Anfrage. Zudem müsse innerhalb der österreichischen Händler das Gleichberechtigungsgebot herrschen, das dürfe nicht von der Umsatzhöhe abhängig sein.

Kommentar des Einsenders
...die Verpackungssteuer als "großer Wurf" zur Entlastung der Wirtschaft soll fallen, dafür ventiliert der Narrenturm über Paktsteuer und Wasserzins...!? ...und das ewige sozialistische "Gegenfinanzieren"... man kann es nicht mehr hören! Bei 56% Hochsteuer, einer Abgabenflut dass die Türen nimmer zugehen, Spritpreise&Co2, damit die Sozis noch mehr Lewunzen zum Verschleudern haben, Milliardenkredite für andere, obwohl die Zinslasten explodieren, 4,4 Mrd laufende Schulden, EU-Kommissare im Land... Ende Februar 2026 waren 436.000 Menschen arbeitslos beim AMS gemeldet, die Wirtschaft darbt, in den OECD-Rankings rangiert AUT bei den Roten Laternen herum, und das sind die Ansagen der Politik...!? Zum Ausflippen.

Das ist typisch österreichische Politik: Man sieht das Feuer, greift zur Gießkanne und löscht damit die eigene Couch. Genial. JE

 

13:09 | BZ:  Permanente Stagnation bis in 2030er? Hans-Werner Sinn warnt: „Das vertreibt die Industrie“

Erst am Mittwoch hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die Wachstumsprognose für dieses Jahr halbiert. Neue Daten zeigen jetzt, dass sich die Lage weiter eintrübt: Die deutsche Wirtschaft ist im April erstmals seit Mai 2025 wieder geschrumpft. Der Einkaufsmanagerindex fiel laut einer Umfrage von S&P Global auf 48,3 Punkte und damit unter die Wachstumsschwelle von 50. Damit mehren sich die Anzeichen, dass Deutschland auf Jahre hinaus kaum noch wächst.

Ein aktueller Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zeichnet sogar das Szenario einer „permanenten Stagnation“ bis in die 2030er-Jahre. Die Ursachen liegen weniger in geopolitischen Krisen als in strukturellen Problemen: vom demografischen Wandel über schwache Investitionen bis zu Bürokratie und Reformblockaden. „Die deutsche Wirtschaft stagniert faktisch bereits seit 2019“, sagt Marcel Thum, Leiter der Ifo-Niederlassung Dresden, auf Anfrage der Berliner Zeitung. Die aktuellen Prognosen spiegelten diese Entwicklung lediglich wider. Aus seiner Sicht handelt es sich längst nicht mehr um eine konjunkturelle Schwäche, sondern um einen strukturellen Wandel.

Kommentar des Einsenders
...dies scheint die Strategie der "Besatzer" zu sein...!? Seit 25 Jahren (16 Jahre Merkel/Habeck/Scholz/Merz) zeigen die Windrosen südwärts, narratierte Kampagnenpolitik im Sinne von Atlantik-Brücke, WEF, Aspen-Institut, KPch, der Linken aus Washington u.a., um die Wirtschaft (Industrie/KMU/EPU) inkl. dem Rest systematisch abzuwracken, und Steuermilliarden zugunsten Dritter zu verschieben! Es wird gegen das Land gearbeitet, oder wie Spahn es einst formulierte, dass das Geschäftsmodell Deutschland nicht mehr funktioniere...; und geht der euop. Tanker nieder, zieht er den Rest mit! Und die Narren läßt man weiterwerkeln, ohne dass endlich Konsequenzen gezogen werden...!? 30 Jahre Zerstörung, Niedergang, Luftnummern als PR-Erfolge verkauft, und jetzt geht es an die Substanz. Dazu braucht's keine überteuerten Politiker-Horden, die "Drei Affen" würden völlig reichen!

Die deutsche Wirtschaft stirbt nicht an Putin oder Trump. Sie stirbt an ideologischer Selbstkastration und rosaroter Realitätsverweigerung JE

15:42 |  Die Eule
Permanente Stagnation ist ja bereits eine Schönfärberei des Niederganges. Ist hier der Tiefpunkt erreicht, werden alle froh sein, wieder zu Tiefstlöhnen in chinesischen Firmen arbeiten zu können. So wird hierzulande ein System der Knechtschaft entstehen, wie es sie Europa über Jahrhunderte hinweg in anderen Ländern praktizierte. Da geschickt eingefädelte Ideologien zu dieser Degeneration führten, muss man also nur die Ideengeber finden und schon hat man die Nutznießer.

24.04.2026

17:52 | Leseratte

Hier wird aufgelistet, welche Leistungen die Lufthansa im Laufe der Jahre so alles gestrichen bzw. verschlechtert hat. Letzte Aktion: Große Handgepäckstücke sind jetzt kostenpflichtig.

https://nius.de/kommentar/lufthansa-streicht-gratis-handgepaeck-kommentar

 

14:49 | yenisafak: Iranisches Frachtschiff erreicht Hafen nach US-Beschlagnahmungsversuch, berichten Medien.

Ein iranisches Frachtschiff mit Reis an Bord erreichte nach einem mutmaßlichen US-amerikanischen Beschlagnahmungsversuch im Golf von Oman erfolgreich den Hafen, wie iranische Medien am Donnerstag berichteten. Der Massengutfrachter wurde bei der Durchfahrt durch die strategisch wichtige Wasserstraße von Marineeinheiten der Islamischen Revolutionsgarde eskortiert.

Trump verlängert die ‚Waffenruhe‘, und die Mullahs lachen sich ins Fäustchen: ‚Netter Versuch, Cowboys, aber unser Reis kommt trotzdem an.‘ Das ist keine Seefahrt mehr, das ist Piraterie mit schlechterem Timing und noch schlechterer Ausführung. JE

12:08 | ET: Hapag-Lloyd sieht noch keine Möglichkeit für Hormus-Passage

Deutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd sieht derzeit keine Option, ihre im Persischen Golf festsitzenden Handelsschiffe durch die Straße von Hormus zu leiten. Es gebe derzeit keine Möglichkeit einer Durchfahrt und man warte auf eine Gelegenheit, sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen. Weitere Details nannte er nicht. Nach früheren Konzernangaben saßen sechs Handelsschiffe der Reederei im Golf fest. Jansen sagte, der Iran-Krieg verursache wöchentlich zusätzliche Kosten von rund 50 Millionen US-Dollar (rund 42,8 Millionen Euro). Er begründete das mit gestiegenen Treibstoffpreisen.

Hapag-Lloyd sitzt mit sechs Schiffen im Golf fest, zahlt wöchentlich 50 Millionen Dollar extra für Sprit und reicht die Rechnung an die Kunden weiter. Währenddessen ballert der Iran weiter auf Frachter und blockiert die wichtigste Ölroute der Welt. Das ist die schöne neue Realität: Europa zahlt die Zeche, die Schiffe liegen fest, und die Grünen erzählen uns weiter, dass alles nur am Klimawandel liegt. JE

22.04.2026

14:50 |  TP: Die Straße von Malakka: Das vergessene Nadelöhr

Millionen Tonnen Waren passieren täglich die Straße von Malakka – doch kaum jemand kennt dieses Nadelöhr. Was, wenn es plötzlich gesperrt würde? Alles schaut derzeit auf die Straße von Hormus. Viel größer ist allerdings das Risiko in der Straße von Malakka, die zwischen Indonesien im Westen sowie Malaysia und Singapur im Osten liegende Meerenge. Zwischen Singapur und den umliegenden indonesischen Riau-Inseln ist dieser Schifffahrtsweg ein Flaschenhals von nur wenigen Kilometern Breite.

In dieser Gegend greifen jährlich mehrere Dutzend Male Piraten internationale Frachtschiffe an, zumeist von indonesischer Seite ausgehend. Bisweilen werden selbst Tanker gekapert, doch für die unzähligen riesigen Handelsschiffe der großen internationalen Reedereien gelten inzwischen nicht mehr als Sicherheitsproblem, das für die Versicherung der Frachter eine Bedeutung hätte.

Die Straße von Malakka ist wie die A3 am Freitagnachmittag, nur dass hier die gesamte globale Wirtschaft im Stau steht.  Und kaum einer merkt es, bis plötzlich nichts mehr kommt. Das ist das echte Malakka-Dilemma. JE

05:00 | fmw: Iran-Krieg: China füllt Lücke der Golf-Airlines

Der Krieg im Nahen Osten hat innerhalb weniger Tage zentrale Strukturen im internationalen Luftverkehr unterbrochen. Die großen Drehkreuze in Dubai, Doha und Abu Dhabi verlieren einen erheblichen Teil ihrer Funktion, weil wichtige Lufträume nicht mehr genutzt werden. Gleichzeitig zwingt die Lage Fluggesellschaften auf den Verbindungen zwischen Europa und Asien zu Umwegen, die längere Flugzeiten und höheren Treibstoffverbrauch nach sich ziehen. Parallel dazu verschärft die Blockade der Straße von Hormus die Versorgungslage beim Kerosin, was sich bereits deutlich in den Preisen niederschlägt und zunehmend auch physische Engpässe befürchten lässt.

Um eines klarzustellen: JA, es gibt eine Einschränkungen bei den Golfairlines in den Verbindungen - zumindest bei Emirates.
Aber NEIN die Preise sind meiner Meinung nach - ich habe seit Kriegsausbruch 4 Flüge gebucht - nicht gestiegen. Weder bei Emirates noch Südostasien (Kuala Lumpur) bzw. hier in Fernost (Hongkong). TB

14:49 | Leserkommentar
Mag ja sein, werter H.TB. Doch wenn ich mich recht erinnere. Scott Ritter fliegt ja demnächst von USA nach Russland. Und er hat in einem seiner Videos erwähnt. Der Kerosin-Aufschlag auf sein Ticket wären weit über 500 $. Was das auch heissen mag, in der Unergründlichkeit der Wirtschaft ?! 🤠

Er will nämlich dort hin, https://forumspb.com/about/?lang=ger Das 29. Sankt Petersburger Internationale Wirtschaftsforum (SPIEF) findet vom 3. bis 6. Juni 2026 statt.

21.04.2026

17:41 | derstatus: Wirtschaftsweise zu Spritpreisen: Wer ein Auto hat, ist eh reich...

Angesichts der Energiekrise durch den Krieg im Nahen Osten und die dadurch stark gestiegenen Spritpreise, sind viele Menschen am verzweifeln und können sich das Leben kaum mehr leisten. Bei einer Diskussion im ÖRR zeigt die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer ihre Abgehobenheit. Wer ein Auto besitzt, sei ohnehin reich genug. Außerdem könne man ja auch an anderer Stelle mehr sparen.

Normalerweise heißt es, dass die Spitzenpolitik inzwischen zu abgehoben sei und in ihrem selbstgeschaffenen Elfenbeinturm zwischen Leibwächtern, Dienstlimousinen, fürstlichen Rentenansprüchen und Gagen keinen Bezug mehr zur Lebensrealität der Menschen habe. Dies trifft aber offenbar auch immer mehr auf die Experten zu, die die Regierung und die Politik beraten sollen. Ein Beispiel lieferte nun die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR), besser bekannt als "Wirtschaftsweisen", Monika Schnitzer. Die Wirtschaftsprofessorin, die zugleich auch dem Wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie angehört, fiel bei der Diskussionssendung Caren Miosga am Sonntagabend auf der ARD mit mehr als zweifelhaften und abgehobenen Diskussionsbeiträgen auf.

Wer im Taxi zur Talkshow fährt, hält den Dieselpreis halt für ein philosophisches Problem JE

18:52 |  Spartakuss zu 17:41
Früher sind die Jäger wenigstens ehrlich durch den Wald gezogen, haben die Beute erlegt und ihr das Fell abgezogen. Heute ist das Ganze deutlich moderner organisiert: Die Beute läuft freiwillig zur Zapfsäule, zahlt brav – und bekommt von den neuen „Jägern“ noch erklärt, dass sie eigentlich reich genug ist. �
derstatus.at

Die Jagdgemeinschaft hat sich dabei sinnvoll aufgeteilt:
Die einen erhöhen die Preise, die anderen kassieren die Steuern – und die Wirtschaftsweisen stehen daneben und erklären dir, dass du eigentlich gar kein Problem hast, sondern nur zu viel Auto fährst.

Und falls es doch knapp wird? Ganz einfach: weniger Urlaub, weniger Pullover, vielleicht auch weniger Leben – aber bitte weiterhin volltanken, damit das System nicht ins Stocken gerät. Man muss schon sagen: Früher war das Ausnehmen der Leute wenigstens noch körperlich anstrengend. Heute reicht ein Fernsehstudio und ein Taschenrechner.

12:48 |  Der Dipl.-Ing.

… es ist schon verwunderlich, dass das Iranische Schiff „Touska“ ziemlich weit von der Meerenge entfernt gekapert wurde …
… aber einige Schiffe durchqueren die Straße von Hormuz immer noch …

Hormus

 

04:35 | n-tv: Chefwechsel bei Apple - Tim Cook tritt zurück

Der iPhone-Hersteller Apple bekommt nach rund 15 Jahren einen neuen Chef. Ab dem 1. September werde John Ternus das Unternehmen führen, teilte Apple mit. Der bisherige Chef Tim Cook werde Vorsitzender des Aufsichtsrats von Apple. "Es war das größte Privileg meines Lebens, CEO von Apple zu sein und das Vertrauen zu genießen, ein so außergewöhnliches Unternehmen führen zu dürfen", sagte Cook.

Auch wenn er oft viel Kritik einstecken hat müssen. Er wars der das Unternehmen durch die Wachstumsphase geführt und die Marktkapitalisierung des Apferls von 350 Mrd auf 4 Billionen gebracht hat. Muss ihm einer einmal nachmachen. 
Er hat auch kein einziges Produkt von Apple erfunden aber er hat dafür gesorgt, dass jedes Handy (oder andere Device)  maximal Geld bringt - zu meinem Leidwesen (als multipler Apple-User). TB

20.04.2026

08:09 | merkur: Deutsch-französischer Rüstungs-Showdown: Europas Kampfjet-Projekt steht vor dem Aus

Das 100-Milliarden-Euro-Projekt FCAS steht vor dem Aus. Eine Vermittlungsmission brachte offenbar keine Einigung zwischen Dassault und Airbus. In Berlin wächst der Druck, Alternativen zu prüfen.

Berlin – Das 100-Milliarden-Euro-Rüstungsprojekt FCAS steht vor dem Aus: Eine von den Regierungen in Berlin und Paris eingesetzte Vermittlungsmission hat offenbar keine Einigung zwischen den zerstrittenen Rüstungskonzernen Dassault und Airbus gebracht. Volker Mayer-Lay (CDU), der für die Luftwaffe zuständige Berichterstatter der Unionsfraktion, sagte der Nachrichtenagentur AFP, mit der „jetzt zum Ende kommenden Mediation wurden alle Optionen ausgeschöpft“. Sollte kein tragfähiges Ergebnis vorliegen, sei „FCAS in seiner bisherigen Ausgestaltung gescheitert“.

Kommentar des Einsenders
"No Future compat air system" - 100Mrd. Steuermittel in den Wind geblasen, kein Ergebnis, "irgendwer" wird schon gut verdient haben, und schön langsam werden sich gewissen Herrschaften doch mal Fragen gefallen lassen müssen...!? Die stinkenden Typhoon/EF-Akten sind immer noch nicht aufgearbeitet, steht schon der nächste fauxpas in den Löchern. Hauptsache Lord Koksi wird durch seine Drohnenfreunde in Berlin motiviert, weiterhin fliegende Steuermillionen im Hinterland von Russland zu versenken...!? Eine einzige Narretei, und die Bundeswehr versenkt dazu noch Milliarden in ein Funksystem, das nicht funktioniert, und niemand schreit...

100 Milliarden für ein Projekt, das an Egos scheitert, bevor überhaupt ein Flieger abhebt. Europa diskutiert, Frankreich will bestimmen, Deutschland zahlt, und am Ende kaufen sie doch wieder irgendwo anders ein. JE

19.04.2026

14:49 | NIUS: Wirtschaftsrat-Boss ärgert sich über Energiepolitik: „Nicht der Irankrieg hat uns in eine Krise gestürzt!“

Die Sperrung der Straße von Hormus lässt die Bürger die Auswirkungen hoher Energiepreise und einer unklaren Versorgungslage unmittelbar spüren. Doch wer den Irankrieg für die Misere verantwortlich macht, liegt falsch. Das schreibt Wolfgang Steiger, der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, in seiner aktuellen Kolumne.

Denn für den Experten steht fest: „Nicht der Irankrieg hat Deutschland in eine Krise gestürzt. Die Krise besteht vielmehr in einer Energiewende, die ineffizient ist, deren Kosten aus dem Ruder laufen.“ Statt Emissionen einzusparen, werde deindustrialisiert. Es sind die Folgen einer falschen Förderpolitik, die aus einem alten Energiesystem aussteigen wollte, bevor ein neues installiert ist. „Die Bilanz dieses Irrwegs ist nicht weniger als fatal. Deutschland hat hunderte Milliarden Euro ausgegeben und dennoch einen der höchsten Strompreise der Welt. Wir zahlen für Strom derzeit viermal so viel wie Frankreich. Der Wirtschaftsstandort blutet, die Auswirkungen auf das Klima bleiben jedoch verschwindend gering.“

Deutschland betreibt energiepolitisches Russisch Roulette und lädt dabei selbst nach. Kraftwerke raus, Hoffnung rein… und wenn der Laden verreckt, wars halt das Wetter. Industrie auf der Flucht, Strompreise auf Viagra… und oben erzählt man uns  das sei jetzt alternativlos. Sicher… und der nächste Blackout ist dann bestimmt klimaneutral. JE

 

11:06 | merkur: Teleshopping-König QVC droht die Pleite: Mutterkonzern rutscht in die Insolvenz

Jahrzehntelang dominierte QVC das Teleshopping. Jetzt drücken 6,6 Milliarden Dollar Schulden. Das Unternehmen setzt auf einen radikalen Neustart – mit einem neuen Rettungsanker.Düsseldorf – Wer nachts nicht schlafen konnte, kennt das  Phänomen: Moderatoren preisen Diamantringe und Küchengeräte an, als gäbe es nichts Besseres auf der Welt. Über Jahrzehnte beherrschte QVC diese Nische wie kein anderer Sender. Nun steht der Teleshopping-Gigant vor dem finanziellen Aus.

In den USA hat die QVC Group – zu der auch der Sender Home Shopping Network (HSN) gehört – ein Insolvenzverfahren eingereicht. Ziel ist es, den gewaltigen Schuldenberg von rund 6,6 Milliarden Dollar auf etwa 1,3 Milliarden Dollar zu reduzieren, wie t-online.de berichtet. Das entspricht einem Schnitt von fast 80 Prozent.

Teleshopping stirbt nicht… es wird endlich erlöst. Jahrzehntelang haben sie uns nachts Kochtöpfe wie heilige Reliquien verkauft, jetzt rächt sich das Publikum… keiner will mehr anrufen, wenn er auch einfach klicken kann. Fernsehen insgesamt wirkt daneben wie ein Museum für bewegte Bilder… während auf TikTok in 30 Sekunden mehr verkauft wird als bei QVC in drei Stunden Dauergeplapper. Das Ende vom Märchen… die Fernbedienung verliert gegen den Daumen. JE

18.04.2026

17:29 | Leserzuschriften: Das Geld wird knapp...

Gestern, am Freiteg, dem 17. April war ich vormittags in unserem gutbürgerlichen Stadtteil Hamburgs beim Aldi einkaufen. Der Monat dauert nun noch 2 Wochen und Freitag ist ein Einkaufstag. Es waren trotzdem nur wenige Kunden im Laden. Meine Rechnung betrug € 9,16. Ich gab 16 Cent passend hin und einen 50-Euro Schein. Also bekam ich € 41,-- zurück. Der Kassierer gab mir 4 10-Euro Scheine zurück. D.h. in der Kasse befinden sich hauptsächlich nur noch kleine Scheine; nicht mal 20er.

Heute erzählte mir eine Bekannte, dass sie Termin für Frisör, Kosmetik und Fußpflege immer zum Monatsende bucht. Da sind immer Termine frei und man hat viel Zeit für sie. Zum Monatsende wird das Geld eben knapp.

17:31 | Leserkommentar
Heute am Samstag morgen 11.30 Uhr bin ich mit meinem PKW in die Waschstraße. Normalerweise war dort Samstag morgens immer ordentlich Betrieb und einige Autos standen Schlange. Ich brauchte heute gar nicht warten, im Gegenteil, zwei Autowäscher waren draußen im Bereich der Seitentür und warteten. Bei den Sauganlagen jedoch war alles voll. Schlägt die Krise hier auch bereits voll zu?

18.04.2026

14:33 | BILD:  Wir können uns weniger leisten als 2019

Die dramatischen Meldungen aus der deutschen Wirtschaft häufen sich: Die Blockade der Straße von Hormus hat die Ölpreise explodieren lassen. Bürger und Logistikbranche leiden an der Tankstelle unter den steigenden Spritpreisen, Kerosin-Mangel könnte sogar zu Flugausfällen zur Urlaubszeit führen. Die Bundesregierung wird wohl ihre Wachstumsprognose erneut senken. Jetzt warnen Ökonomen: Deutschland steckt in einer Wirtschaftskrise, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt haben.

„Seit Jahren schlafwandeln wir von einem Wirtschaftsschock in den nächsten, zwischenzeitliche Hoffnungsschimmer verschwinden“, sagte Michael Grömling vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Corona, Ukraine-Krieg, Energiekrise: „Die Aneinanderreihung von massiven ökonomischen Schocks in den vergangenen Jahren ist einmalig“, so Grömling. Eine ähnlich lange Krise habe es zuletzt im Zeitraum 2000 bis 2005 (Dotcom-Blase) gegeben. Damals waren es fünf magere Jahre. Jetzt sind es – wie im Alten Testament – schon sieben.

Deutschland, das einstige Industrieland, jetzt offiziell ein Hochpreis-Freilichtmuseum mit angeschlossener Behördeninzucht. Energie teurer als Champagner, Jobs verschwinden schneller als Wahlversprechen, und Wachstum gibt es nur noch im Staatsapparat.  Hauptsache die CO² Billanz stimmt. JE

17.04.2026

08:24 | Bild:  Job-Schock! Jede dritte Firma will Stellen abbauen

Die deutsche Wirtschaft kommt nicht aus der Krise. Deutschlands Firmen blicken mit Sorge in die Zukunft – und das seit drei Jahren. „Eine so lange Durststrecke gab es seit 20 Jahren nicht“, urteilt das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Eine Besserung ist nicht in Sicht. Das bedroht auch zunehmend die Jobs. Fast 30 Prozent aller Unternehmen wollen noch in diesem Jahr Stellen streichen!   
Besonders drastisch könnte laut IW der Stellenabbau in der Industrie ausfallen. 37 Prozent der Unternehmen planen mit weniger Personal, nur 14 Prozent mit mehr. 28 Prozent der Dienstleister wollen Jobs streichen, 22 Prozent wollen Mitarbeiter einstellen.

.. in der Transformation ist der Wurm drinnen und der wird dann im Laufe der Zeit auch eingespart werden.  Es wäre nur ein kurzer Effekt die Lohnkosten und die Energiepreise zu senken .. den wo ist der Markt?  Wo steht Deutschland am Markt mit seinen Produkten? 
Die Erkenntnis, dass mit dem Wegfall der billigen Energie aus Russland, der Wettbewerbsvorteil weggefallen ist und es nicht die Qualität des Produktes war, sondern der Preis .. die kommt und ob dann noch Gas da ist?  Jeder m³ Gas der nach China geht, ist ein paar Jahre Vorsprung. TS 

09:00 | Leser Kommentar
Alles was in oder durch die EU geschieht, ist immer zum Nachteil Europas. Wenn es wirklich die Agenda Europa zugrunde zu richten ist, sind die am richtigen Weg. Gewiß, es sind nicht die hellsten Kerzen die in der EU brennen. Alle nationalen Versager oder Saboteure werden dorthin entsorgt, aber das da nur Unfähigkeit und Dummheit dahinterstecken, glaube ich schon lang nicht mehr. Viel mehr vermute ich Korruption und Abhängigkeiten. Früher bezeichnete man sowas als Volks,- oder Landesverrat.

09:29 | Spartakuss zu 8:24  
„Ach was, Panik ist völlig überbewertet. Wenn jede dritte Firma Leute rausschmeißt, bleibt doch immer noch genug übrig, um den Rest durchzufüttern. Notfalls arbeiten die Verbliebenen einfach doppelt so viel – ist ja eh gesünder als Freizeit. Und die Sozialsysteme? Die leben bekanntlich nicht von Geld, sondern von Hoffnung, Durchhalteparolen und gelegentlichen Pressekonferenzen.  
Im Zweifel erfinden wir einfach eine neue Berufsgruppe: den Vollzeit-Steuerzahler ohne Job. Der zahlt dann aus Prinzip – fürs gute Gefühl und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Aber hey, solange noch irgendwo das Licht brennt, kann die Wirtschaft ja nicht ganz aus sein.“

16.04.2026

16:01 | ntv:  Bosch schreibt erstmals seit Jahren rote Zahlen

Zum ersten Mal seit Jahren rutscht Bosch in die roten Zahlen. Grund sind die horrenden Kosten für die Stellenabbau-Pläne des Unternehmens. Für das laufende Jahr peilt die Geschäftsführung allerdings wieder ein Umsatzwachstum mit Gewinn ein. 
Die Milliardenkosten für den Stellenabbau und die US-Zölle haben den Technologiekonzern Bosch vergangenes Jahr tief in die roten Zahlen gedrückt. Das Ergebnis nach Steuern lag bei minus 400 Millionen Euro, wie Finanzchef Markus Forschner bei der Bilanzvorlage in Renningen sagte.

.. ergibt sich auch aus dem Standortnachteil.  TS 


11:00
 | eXX: Ungarn nach der Wahl im Fokus: Deutsche Industrie prüft Standortvorteile neu

Mit Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen Neustart. Laut der Nachrichtenagentur AP kündigte der künftige Regierungschef an, die Beziehungen zur Europäischen Union zu verbessern und auch den Kontakt zu Deutschland zu vertiefen. Beobachter verbinden damit die Hoffnung auf mehr Berechenbarkeit und ein investorenfreundlicheres Umfeld.

Schon lange vor dem Regierungswechsel hatten deutsche Unternehmen ihre Präsenz in Ungarn ausgebaut. Wie die Berliner Zeitung berichtete, investieren insbesondere Autobauer und Zulieferer seit Jahren in den Standort. BMW errichtet in Debrecen ein großes Werk, Mercedes baut seine Kapazitäten in Kecskemét aus und Audi zählt mit rund 11.000 Beschäftigten zu den wichtigsten Industriebetrieben des Landes. Auch Bosch und ZF verweisen laut dem Bericht auf die Vorteile des Standorts.

Es ist kein dramatischer Abzug, sondern eine schleichende Verlagerung. Die Produktion wächst dort, wo Energie, Löhne und Regulierung günstiger sind, also zunehmend in Ländern wie Ungarn. JE

15:14 | Die Eule 
Werter JE, die Produktion wächst auch dort, wo Arbeitskräfte noch arbeitem wollen Hierzulande suchen potentielle Arbeitskräfte ihren Weg in geistiger oder künstlerischer
Selbstverwirklichung und eben nicht in tätiger Arbeit. Die, die den sicheren Weg suchen, gehen gleich in die Verwaltung und entziehen sich so auch der tätigen Arbeit. Allein
dieses mangelnde Interesse an den Angeboten tätiger Arbeit, zwingt also die Unternehmen ihr Glück im Ausland zu suchen. 

15.04.2026

17:14 | heute: "Stimmung ist gekippt" – Lebensmittel werden teurer

Die Lage an den Finanzmärkten hat sich deutlich verschärft. "Die Stimmung ist gekippt", sagt Nils Kottke vom Bankhaus Spängler. Während das Börsenjahr stark begonnen hatte, sorgt seit März der Iran-Krieg für massive Unsicherheit. Besonders spürbar ist das bei den Energiepreisen. „Allein im März ist der Preis für Brent-Öl um über 60 Prozent gestiegen – der stärkste Monatsanstieg seit fast 40 Jahren", erklärt Markus Dürnberger von der Privatbank Spängler. Grund ist die Blockade der Straße von Hormus. Die Folge: steigende Kosten für Unternehmen - und am Ende auch für dich im Alltag.

Die Inflation zieht an. In der Eurozone liegen die Erwartungen bereits bei über drei Prozent. Das trifft vor allem Europa, weil viele Länder stark von Energieimporten abhängig sind. „Dazu steigen die Produktionskosten der Unternehmen, die diese an ihre Kunden weitergeben werden. Auch die Nahrungsmittelpreise dürften zulegen", sagt Markus Dürnberger.

Kommentar des Einsenders
Herr Bankster möge mit seinen Märchenerzählungen aufhören - es ist wie zu Beginn der C-Zeit eine dämliche Erzählung für die Normis, obwohl es ein Unsinn ist! Der letzte WTI-Brent-Sprung war 2022 als die SMO in der Ukro begann https://www.finanzen.at/rohstoffe/oelpreis , damals die Endpreise bei 1,50/1,60 ....- und Brent/WTI mit dem Iran/Hormuz nichts zu tun haben! Rezessionssorgen - ...wir sind seit fünf Jahren in einer Rezession und Angst vor dem Zins - ...dann gehen sie zum Arzt! So viel Schwachsinn auf einmal, und die MSM lassen den Schmarren wieder einfach so stehen...!?

14:36 | UCN: Über 20 von den USA genehmigte Schiffe passieren die Straße von Hormus, während Trump die Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Pakistan ins Auge fasst und weiter Updates

Das WSJ berichtet am Dienstagabend: „Nach Angaben zweier US-Beamter haben in den letzten 24 Stunden mehr als 20 Handelsschiffe die Straße von Hormus passiert. Zwar macht der Handelsverkehr nach wie vor nur einen Bruchteil dessen aus, was er vor dem Krieg war, doch stellt der Schiffsverkehr eine Verbesserung an dieser kritischen Engstelle dar.“ Es handelt sich hierbei natürlich um „zugelassene“ Schiffe, deren Durchfahrt durch das US-Militär koordiniert wurde – und dies, nachdem Anfang dieser Woche einige sanktionierte oder nicht zugelassene Schiffe die Durchfahrt in Angriff genommen hatten, bevor sie beschlossen, umzukehren. Mehr dazu laut WSJ:

Zu den Schiffen, die die Meerenge in den letzten 24 Stunden passiert haben, gehören Fracht-, Container- und Tankschiffe, die in den Persischen Golf ein- und auslaufen, sagte einer der Beamten. Einige Schiffe sind ohne eingeschaltete Transponder gefahren, um das Risiko iranischer Angriffe zu minimieren. Die Gefahr durch iranische Angriffe und Seeminen hat die meisten Schiffe davon abgehalten, während des Krieges zu versuchen, die enge Wasserstraße zu durchqueren.

Es bleibt dabei, dass Schiffe, gegen die keine Sanktionen verhängt wurden und die keine iranischen Häfen anlaufen, die von den USA verhängte Blockade passieren dürfen. Doch die Ölpreise und -märkte zeigen sich davon unbeeindruckt, da dies nicht schnell genug geschieht und angesichts der Minen sowie der anhaltenden Bedrohung des Seeverkehrs durch iranische Drohnen und Raketen nicht damit zu rechnen ist, dass sich die sprichwörtlichen Schleusen für den Tankerverkehr in nächster Zeit öffnen werden.

Kommentar des Einsenders
...es geht u.a. gegen China. ...die wichtigsten Meerengen sind kontrolliert, die "Ordnung" in den Versorgungsketten wird offensichtlich wieder hergestellt...!? Ps: Strömungskontrollen Richtung Osten, die mit den Versorgungslinien Mitteleuropas nur bedingt zu tun haben...! Wann werden seitens der EU die Verhandlungen mit den Pipelines-Partner wieder aufgenommen?

dazu passend CNN: Die USA erklären die Blockade iranischer Häfen für „vollständig umgesetzt“, während Trump weitere Friedensgespräche andeutet.

• US-Blockade: Das iranische Militär hat mit der Einstellung des Schiffsverkehrs im Roten Meer gedroht , sollte die US-Blockade iranischer Häfen andauern. Zuvor hatte das US-Zentralkommando erklärt, die Blockade habe den iranischen Seehandel „vollständig zum Erliegen gebracht“. Ein Teil des Handelsverkehrs durchquert jedoch weiterhin die Straße von Hormus.

• Gespräche zwischen den USA und dem Iran: Die USA haben einer Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran noch nicht formell zugestimmt, wie ein hochrangiger US-Beamter gegenüber CNN erklärte. Dies geschah inmitten von Berichten, wonach Washington und Teheran sich grundsätzlich auf eine Verlängerung geeinigt hätten, um mehr Zeit für Verhandlungen zu gewinnen. Präsident Donald Trump deutete an, dass die Gespräche diese Woche in Pakistan wieder aufgenommen werden könnten .

• Gespräche zwischen Israel und dem Libanon: Nach ihren ersten direkten Gesprächen seit Jahrzehnten verschärft der Kampf die Ernährungskrise vereinbarten die Nachbarländer weitere Verhandlungen, obwohl Israel sich weigerte, einen Waffenstillstand im Südlibanon zuzusichern. Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen im Libanon.

und BBC: Wie viele Schiffe durchqueren die Straße von Hormuz?

Laut Schiffsverfolgungsdaten haben vier Schiffe mit Verbindungen zum Iran die Straße von Hormuz trotz des Beginns einer US-Seeblockade durchquert. Zwei dieser Schiffe scheinen jedoch ihren Kurs geändert zu haben, wie aus von MarineTraffic veröffentlichten Standortdaten hervorgeht. Der von den USA sanktionierte Tanker Rich Starry, der nach eigenen Angaben Ladung transportiert, fuhr über Nacht von Sharjah in den VAE durch die Straße von Hormus in Richtung Osten, hat aber inzwischen seine Richtung geändert. Laut Daten von MarineTraffic ist auch der Massengutfrachter Christianna, der am Montag nach einem Zwischenstopp in Bandar Iman Khomeini im Iran die Wasserstraße in Richtung Osten durchquert hatte, umgekehrt.

und auch noch BBC: Die US-Blockade iranischer Häfen in zwei Minuten erklärt

Nachdem die Friedensgespräche zwischen den beiden Ländern am Wochenende ergebnislos gescheitert waren, haben die USA am Montag eine Blockade der iranischen Häfen begonnen. In einem Beitrag in den sozialen Medien warnte US-Präsident Donald Trump, dass jedes iranische Schnellboot, das versucht, sich der Blockade zu nähern, „sofort eliminiert“ werde. Doch was genau bewirkt die Blockade und welche Risiken birgt sie? BBC-Sicherheitskorrespondent Frank Gardner erklärt ihre Funktionsweise und die potenziellen Auswirkungen weltweit.

„Freiheit der Schifffahrt“, sagen die einen, während sie Schiffe umdrehen lassen. „Souveränität“, sagen die anderen, während sie Maut kassieren wollen. am Ende ist es einfach ein bewaffneter Zollstreit, bei dem alle so tun, als wäre es kein Krieg, während sie schon mal die Minen legen. JE

14.04.2026

14:17 |  TP: Deutschlands Autobauer: Zu langsam, zu teuer, zu selbstgefällig

Deutsche Autobauer verlieren den Anschluss an China – und Schuld daran sind nicht Löhne oder Zölle, sondern die Manager selbst. Die deutsche Automobilbranche ist in der Krise. Es erfolgt ein tiefgreifender Strukturwandel hin zum E-Auto. Konzerne beklagen sinkende Gewinne. Manager skizzieren eine dramatische Lage durch geopolitische Spannungen, Trumps Import-Zölle und die gestiegene Konkurrenz für E-Autos auf dem chinesischen Markt. Die Ursachen sehen die Firmenlenker immer bei anderen. Auch Personal soll abgebaut und Löhne sollen gesenkt werden. "Auf eine sinkende Profitabilität im Sektor reagiert die Mehrzahl der Hersteller mit Stellenabbau und auch Werkschließungen, um Lohnkosten zu reduzieren und ihre Renditen zu steigern", schreiben die Arbeitssoziologen Karla Zierold und Stefan Schmalz von der Universität Jena in einer Studie, für die sie die Strategien der 111 größten Autobauer und Zulieferbetriebe in den letzten beiden Jahren hierzulande auswerteten.

Eine langfristige staatliche Förderung der E-Mobilität, die neben Marktanreizen und Kaufprämien auch auf Investitionen in Zukunftstechnologien und günstige Fahrzeugmodelle setzt, könnte eine "Perspektive für hiesige Hersteller" bieten, so die Wissenschaftler.

Die Deutschen haben den Markt nicht verloren, sie haben ihn arrogant verschenkt. Zu langsam, zu teuer, zu selbstverliebt. JE

12:16 | Focus:  Das spektakuläre Scheitern von Habecks grüner Stahl-Wette

Stahl-Gigant ArcelorMittal wollte in Deutschland Milliarden in grünen Stahl investieren. Doch nun geht der Auftrag nach Frankreich. Warum?
Andreas Bovenschulte kann sich noch heute an den Schmerz erinnern. Wie "mit der Bratpfanne vor den Kopf gehauen" habe er sich gefühlt, sagt er zu FOCUS online Earth. Bovenschulte, seines Zeichens Bremer SPD-Bürgermeister, sitzt in seinem Büro, als er das sagt – genau wie damals, im Juni 2025. Eine hochrangige Delegation des Stahlriesen ArcelorMittal hatte ihn um ein Gespräch gebeten. Es brachte ein für Bremen niederschmetterndes Ergebnis: „Wir lassen das“, so die Stahlbosse. Mit einem Satz stürzte ein Jahrhundertprojekt ein.

Der Grund für die Absage des Zukunftsprojekts: Es rechnet sich nicht. Der Industriestrompreis ist zu hoch.

Auch wenn dem Wirtschaftsminister die Sonne aus dem "A...." scheinen würde, würde sich diese Projekt nicht rechnen.  Die Fukushima-Falle schnappte zu, genau jene "Grundlage" der Energieproduktion die diese Projekt ermöglicht hätte, wurden von Merkel für die Grünen geopfert.  
Aus Fukushima .. wurde ein Iwo Jima und aus Energiewende ein Energieende.   Merkel hätte zur Migration sagen sollen .. "Wir lassen das" und zur Atomenergie "Wir schaffen das!" .. aber dies ist mit Grüne nicht möglich und mit einem Habeck schon gar nicht.  TS 

12:40 | Monaco
statt Stahl lieber Kupfer....wird von alleine grün, Patina und so.....

13.04.2026

14:54 | ET:  72 Feneberg-Supermarkt-Filialen im Süden in Insolvenz

Die Supermarktkette Feneberg ist insolvent, sie beantragte am 9. Januar ein Schutzschirmverfahren beim Amtsgericht Kempten. Am 1. April wurde das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung planmäßig eröffnet. Der Betrieb in den Filialen geht uneingeschränkt weiter. Feneberg ist der größte selbstständige Edekahändler und betreibt mit rund 3.000 Beschäftigten 72 Filialen im Süden Bayerns. Filialen gibt es vor allem im Allgäu, Oberbayern, Schwaben, Oberschwaben und der Bodenseeregion. Laut dem „Bayerischen Rundfunk“ habe die Kette angeblich rund 200 Millionen Euro Schulden.

Erst wird ausgepresst, dann „restrukturiert“, und am Ende bleibt ein leeres Gebäude mit Insolvenzschild und Leuten, die sich fragen dürfen, wer sie jetzt „nachhaltig stabilisiert“. JE

17:44 | Leserkommentar
Um es nicht kompliziert zu umfassen "selbstständige Edekahändler", da lachen ja Hühner und Hahn. Wo glauben wir denn bekommen die selbstständigen Händler, ihre Kreditwürigkeit her. In letzen ca. 20 Jahren wurde vor allem auf Land die Landschaft mit neu gebauten Edeka-Filialen zugepflastert. Das ist schon lange nicht mehr so, das wirklich selbständige Lebenmittelhändler, sich von einer Firma bzw. Genossenschaft beliefern lassen. Die Oberflächlich unserer Zeit, ist inzwischen unschlagber? Doch könnte es anders sein. Wo angeblich Strom in Steckdosen produziert wrid. Auch ein Zeichen das Deutschland schon lange abgeschafft hat. Eben durch kollektive Realitätsverweigerung?

12.04.2026

14:39 |  eXX: Maritime Expansion: Steyr Motors übernimmt Rüstungsunternehmen

Die strategische Bedeutung der Transaktion liegt vor allem in der Erweiterung des Produktangebots. Künftig deckt Steyr Motors ein Leistungsspektrum von 24 bis 700 PS für zivile und militärische Boote ab. Mit BUKH holt sich der oberösterreichische Hersteller zudem einen ausgewiesenen Spezialisten für sogenannte SOLAS-zertifizierte Rettungsboot-Motoren ins Haus. Diese international regulierten Systeme gelten als sicherheitskritische Schlüsseltechnologie im maritimen Bereich. Gleichzeitig entsteht ein zweiter Produktionsstandort in Europa – ein Schritt, der nicht nur Kapazitäten erweitert, sondern auch die operative Flexibilität erhöht. CEO Julian Cassutti sieht in der Übernahme die Grundlage für weiteres internationales Wachstum. Insbesondere die bestehenden Vertriebsstrukturen von BUKH sollen den Zugang zu Märkten in Asien und Südamerika beschleunigen.

Auch personell setzt das Unternehmen auf Kontinuität. Der bisherige Eigentümer und CEO von BUKH, Søren Christiansen, wird die Integration für mindestens zwei Jahre im Aufsichtsrat begleiten. Die operative Führung des dänischen Unternehmens hat bereits zum 1. April Torben Damberg übernommen, der zuvor als Technik- und Betriebsvorstand tätig war.

Kommentar des Einsenders
Europa muss "kriegsfit" werden, und Steyr immer schon eine gute Adresse für derartige Anliegen! Zeigt das erstklassige Niveau und Knowhow in der Antriebs- und Waffensparte (Arms leider an tschech. Finanzinvestor verhökert). Immerhin, solange die Wertschöpfung im Lande bleibt!

Klassischer Fall von „läuft operativ wie geschmiert, aber die Börse schläft“  große Vision, volle Auftragsbücher, aber der Markt sagt: Zeig erst mal, dass ihr den Laden auch wirklich hochskalieren könnt, bevor wir euch wieder Richtung 70€ durchwinken. JE

09:04 | br24: Wirtschaftsforscher melden starken Anstieg von Firmeninsolvenzen

In den ersten drei Monaten des Jahres sind hierzulande so viele Firmen pleite gegangen, wie seit 20 Jahren nicht. Zu diesem Ergebnis kommt das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle. Die Forscher verzeichneten im ersten Quartal des Jahres demnach auch höhere Insolvenzzahlen als im Zuge der großen Finanzkrise 2009. Besonders im März seien überraschend viele Unternehmen pleite gegangen. Auch der Ausblick in die Zukunft lasse wenig Raum für Optimismus, hieß es.

Wenigstens sind die vom Staat angestellten Wirtschaftsforscher noch in Lohn und Brot wenn schon viele andere davor zittern müssen auf Grund vom Staat verursachten Wirtschaftsselbstmord Lohn, Brot UND Würde zu verlieren. Die Würde deshalb, weil sie einsehen müssen, dass mehrheitlich sie selbst ihre Schlächter gewählt haben. TB

11.04.2026

13:01 | ZH: Größter Weinproduzent Amerikas setzt auf Spirituosen, da junge Menschen weniger trinken.

E. & J. Gallo Winery, der größte Weinproduzent der USA und weltweit nach Produktionsmenge, hat einen bedeutenden Kurswechsel hin zu Spirituosen vollzogen. Der Familienkonzern schloss die Übernahme der traditionsreichen Kentucky-Bourbon-Marke Four Roses von der japanischen Kirin Holdings in einem Geschäft mit einem Wert von bis zu 775 Millionen US-Dollar ab . Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines starken Umsatzrückgangs in der US-Weinindustrie und eines Generationenwechsels weg vom traditionellen Wein – insbesondere bei jüngeren Amerikanern.

Die Transaktion, die am 2. April 2026 abgeschlossen wurde, bringt Four Roses – gegründet 1888 und seit Langem einer der angesehensten Premium-Bourbons – erstmals seit 83 Jahren wieder in amerikanischen Besitz. Britt West , Chief Commercial Officer von Gallo , bezeichnete die Marke als „ einen der angesehensten Bourbons der Welt, geprägt von Tradition und Handwerkskunst“ und fügte hinzu: „Wir werden die Qualität von Four Roses bewahren und die Marke durch verstärkte Kundenbindung, Innovationen und globale Expansion als Eckpfeiler unseres Portfolios weiter ausbauen.“

Kommentar des Einsenders
Interessante Entwicklung und ein Mega-Deal in der Wein-Szene, der hierorts in den MSM so gut wie keine Niederschrift fand...!? Gallo, einer der weltweit größten Weinproduzenten kauft u.a Four Roses, und setzt zunehmend auf hard-spirits, da jüngere Zielgruppen dem Weingenuss abschwören, eher zu Cocktails u.a. greifen...! "Bedenkliche" Entwicklungen, die auch in unseren Breiten und traditionellen Weinregionen die "Alarmglocken" läuten lassen müßten!? Inbes. im Hinblick auf den großen Exportmarkt US für heimische Winzer und deren Positionierung...!

Wenn keiner mehr den Fusel saufen will, wird halt einfach stärker eingeschenkt – nennt sich dann halt „Premiumstrategie“ statt Panikreaktion. JE

10.04.2026

19:10 |  mmnews: Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im März überraschend deutlich gestiegen. Im ersten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit über zwanzig Jahren nicht mehr, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ergab.

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften lag demnach im März bei 1.716. Das waren 17 Prozent mehr als im Februar, 18 Prozent mehr als im März 2025 und 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie. Zuletzt lag die monatliche Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften im Juni 2005 höher. Im März 2026 wurden die höchsten jemals gemessenen Werte im Baugewerbe, im Handel und in den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen erfasst. Regionale Höchstwerte (seit 2020) gab es im März in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Erst künstlich am Leben gehalten, jetzt kollektiv abgenippelt – der Mittelstand macht den Abgang, und Berlin nennts wahrscheinlich wieder „Transformation“. JE

10:14 | Der Agronom:  Drei Rücktritte bei der Baywa r.e. - Beben erschüttert Aufsichtsrat

Im Aufsichtsrat der Baywa r.e. ist es offenbar zu einem massiven Krach gekommen. Gleich drei Mitglieder haben ihr Mandat niedergelegt – und zwar zeitgleich. Das berichtet die Börsen-Zeitung.

Die drei Aufsichtsräte vertraten im Gremium die Interessen des Schweizer Minderheitsgesellschafters Energy Infrastructure Partners (EIP). Hintergrund der Rücktritte sollen Differenzen über die Ausübung der Kontrollfunktion sein. Demnach fühlten sich die betroffenen Aufsichtsräte in ihrer Arbeit eingeschränkt. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu den Vorgängen steht bislang aus.

Was würde bei einer eingehenden Untersuchung der Bücher .. so alles in Bayern an den Tag gefördert werden?  TS 

10:50 | Monaco
´nach den Rücktritten besteht das Kontrollgremium nur noch aus 5 Mitgliedern. 4 davon stammen aus dem Lager der Baywa AG´....4 Lageristen, so prüft man in Bayern...den CEO überwacht der KKZ (Kukuruz-Kerndl-Zähler)

12:47 | Der Partisan  
Es lohnt sich für Deutsche und Österreicher gelegentlich die Seite
pleiteticker.info  
zu besuchen. Kamillentee bereitstellen !

09.04.2026

17:06 |  UCN: Iran gibt zugelassenen Hormuz-Schiffen „einige Sekunden“, um Gebühren in Bitcoin zu zahlen

Iran plant laut einem Bericht der Financial Times, Schifffahrtsunternehmen dazu zu verpflichten, Durchfahrtsgebühren für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, in Bitcoin zu zahlen. Wie Micah Zimmerman für BitcoinMagazine.com berichtet, verbindet dies Bitcoin mit einem der weltweit kritischsten Energiekorridore und aktuellen geopolitischen Entwicklungen. Die Regelung soll für Öltanker gelten, die während eines zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen Iran und den Vereinigten Staaten passieren dürfen, der nach einer Kursänderung durch Donald Trump angekündigt wurde. Ziel der Vereinbarung ist es, eine Route wieder zu öffnen, über die ein großer Teil der weltweiten Ölströme verläuft, während Teheran gleichzeitig die Kontrolle über den Zugang behält.

Nach Angaben iranischer Beamter sollen Schifffahrtsunternehmen vor dem Transit eine Zahlungsaufforderung erhalten. Sobald diese genehmigt ist, haben die Schiffe nur ein kurzes Zeitfenster, um die Transaktion in Bitcoin abzuschließen. Diese Struktur spiegelt den Versuch wider, traditionelle Finanzkanäle zu umgehen, die weiterhin durch Sanktionen eingeschränkt sind, und gleichzeitig einen Mechanismus zur Durchsetzung der Passage zu bewahren.

Der Iran baut gerade eine geopolitische Mautstation mit Krypto-Kasse – und der Westen darf jetzt entscheiden, ob er zahlt, eskaliert oder sich zum nächsten Nadelöhr treiben lässt. JE

14:11 | ORF: OMV und ADNOC schaffen Chemieriesen

An der Borouge International halten die OMV und der ADNOC-Investmentarm XRG nun je 50 Prozent. Der Konzern im Wert von rund 60 Mrd. US-Dollar (52,1 Mrd. Euro) vereint die bisherigen Töchter Borealis, Borouge und den nordamerikanischen Hersteller Nova Chemicals. Bei Borouge handelt es sich um einen 1998 gegründeten, in Abu Dhabi ansässigen Petrochemiekonzern und führenden Hersteller von Kunststoffen. Das Unternehmen gehörte zu 54 Prozent der ADNOC und zu 36 Prozent der Borealis. Die restlichen zehn Prozent befinden sich seit einem Börsengang im Jahr 2022 im Streubesitz und notieren an der Börse in Abu Dhabi.

Kommentar des Einsenders
...eine Mega-Meldung, die in der öffentlichen Wahrnehmung in den letzten Tagen etwas unter die Räder gelangte...!? "Fusion von Borouge und Borealis perfekt. Die Geburt eines Giganten: Die Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc, Abu Dhabi, VAE; www.adnoc.ae) und der österreichische Petrochemiekonzern OMV (Wien; www.omv.com) haben beschlossen, ihre Polyolefin-Geschäfte zu fusionieren." Mehr dazu unter industriemagazin https://www.youtube.com/watch?v=b2bYAWPu3V0 , und was der Deal für AUT/GER mittel- bis längerfristig bedeuten könnte...

Die OMV verkauft dir den Deal als Standortstärkung – in Wahrheit sitzt du plötzlich mitten in der verlängerten Werkbank eines Golfstaats. JE

08.04.2026

18:03 |  BBC: Die Kriegspause im Iran ist zu begrüßen, aber die wirtschaftlichen Narben werden bleiben.

In den meisten der letzten sechs Wochen haben wir Ihnen Karten einer blockierten Straße von Hormuz präsentiert. Schätzungsweise 800 Schiffe, viele davon mit Öl und Gas beladen, sollen im Golf festsitzen und nicht in der Lage oder willens sein, aufs offene Meer hinauszufahren. In dieser Zeit bestand ein direkter Zusammenhang zwischen dem größten Verkehrsstau der Welt und steigenden Benzin- und Dieselpreisen, höheren Flugpreisen und wachsenden Hypothekenzinsen rund um den Globus. Viele Länder sind zudem für die Gewinnung bedeutender Mengen anderer petrochemischer Produkte aus diesen Gewässern abhängig, die in den Raffinerien der Region hergestellt werden. Dazu gehören Kerosin, Diesel, Düngemittelbestandteile und Industrieprodukte wie Helium, das für die Mikrochip-Herstellung unerlässlich ist.

Der Iran hat gezeigt: "Wir können den wichtigsten Öl-Flaschenhals der Welt dichtmachen – auch ohne klassische Überlegenheit." Die Weltwirtschaft hängt an einer 50 km breiten Wasserstraße – und alle tun überrascht, dass jemand den Hahn zudrehen kann. Jetzt wird kurz gefeiert, weils nicht komplett eskaliert ist (bis jetzt...), während im Hintergrund schon überlegt wird, wie viel man künftig pro Durchfahrt abdrücken muss. Ist halt das Zeitalter der geopolitischen Wegelagerei. JE

15:04 | nypost:  Iran droht mit der „Zerstörung“ von Schiffen, die die Straße von Hormus passieren – trotz Waffenstillstandsabkommen.

Die angeschlagene iranische Marine hat Berichten zufolge am Mittwoch ausländische Schiffe gewarnt, dass sie „zerstört“ würden, sollten sie versuchen, die Straße von Hormus ohne Genehmigung aus Teheran zu durchqueren.  „Sie müssen die Genehmigung der iranischen Sepah-Marine einholen, um die Meerenge zu passieren. Wenn ein Schiff versucht, sie ohne Genehmigung zu durchqueren, wird es zerstört“, hörte man einen iranischen Beamten in einer Audioaufnahme sagen, die ein Besatzungsmitglied dem Wall Street Journal zur Verfügung gestellt hatte.  Die Drohung kommt, obwohl Präsident Trump am späten Dienstag bekannt gegeben hatte, dass der Iran der „VOLLSTÄNDIGEN, SOFORTIGEN und SICHEREN ÖFFNUNG der Straße von Hormus“ zugestimmt habe, durch die jährlich mehr als ein Fünftel des weltweit auf dem Seeweg transportierten Öls fließt.

Die Öffnung der Meerenge war eine zentrale Bedingung des Waffenstillstandsabkommens im Iran-Krieg. Der Iran hatte Raketen und Drohnen eingesetzt, um in der Meerenge Chaos anzurichten – als Vergeltung für die gemeinsamen US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf sein Land, um der Weltwirtschaft Schaden zuzufügen.

Washington ruft „alles unter Kontrolle“, Teheran sagt „fahr durch und stirb“. Und irgendwo dazwischen tuckern Öltanker und hoffen, dass niemand ernst macht. JE

17:42 | Der Ostfriese
Ab und zu so etwas dumme Blödelei ist doch wirklich ganz schön. Du darfst mich aba nuar von deinem roten Gummiboot aus kaputt machen, alles andere gildet nich! ;-)

Ist Dummheit und Dämlichkeit Grundvorraussetzung um bei dem zitierten Pöbelmedium arbeiten zu dürfen? Oder hat das nur gestiegene Beförderungschancen zur Folge? Mädels, die Schiffe sind so wertvoll, das es sich sogar lohnen würde 20 Unheilbringende Gegenstände zu einem Stückpreis von über 10.000 Dollar auf sie abzufeuern. Es ist nicht zwingend erforderlich, dies von Schiffen aus zu tun! Die USA benötigt in dem Gebiet zwar Schiffe (das sind Boote, nur aber eben größer!). Die Iranis können aber dort landgestützte Systeme einsetzen! Die wohnen dort! Die haben echt voll keinen Bock auf ein Seegefecht, weil sie es schlicht und ergreifend nicht brauchen!

Die "Bild" war früher schon schlimm, aber die US-Medien... na ja Schwamm drüber... 5-6 richtig in der Fahrrinne positionierte Wracks... und das war's für viele Monate, oder wenn "der Iran" will, sogar für Jahre.

17:53 | Leserkommentar 
Werte JE, hier brüllen alle laut und verkünden gegenseitig, das ja sie gewonnen haben. US macht es marzialisch, wenn man Trump zuhört ( wenn man es noch kann ) oder Heggi, als Kriegsminister, der ja in seiner Rede vom "endgültigen Sieg " faselt.

Was Iran hier nun macht, ist den Druck in der Verbalität ebenfalls hoch zu halten. Müssen sie ja auch. Zum einen kursiert, das jeder Frachter 2 Mio zu bezahlen hat um die Passage zu passieren. Dieses Geld benötigen sie ja auch und im Bereicht der Kooperationen, die Iran hat, haben sie kein effektiveres Mittel den Pedrodollar gegen den Pedroyuan zu ersetzen.Das ist der wirtschaftliche Ansatz, neben der Kontrolle über diese Straße und der Weltwirtschaft.

Des Weiteren, gesehen auf die bisherigen " Verhandlungen " ist das einfach nur der berechtigte Ausdruck des " wir vertrauen Euch nicht " Kontolle und Drohung ist besser, als wieder einmal Nachsicht und böses Erwachen.

Das nebenher, die Kollateralschäden sind für mich wesentlich schlimmer, ist des doch ein weiterer Mosaikstein um die Welt in den Greatreset zu bringen. Ohne Energie, Düngemittel und was noch alles nun nicht mehr ankommen kann, bzw. wenn überhaupt verspätet, führt doch genau zu dem Mangel, der gewollt ist. Du wirst nichts besitzen, in diesem Fall, da es nicht mehr vorhanden ist.

Blöd nur für die Welt, das es hierbei mittlerweile um das Eingemachte geht. Keine Energie, keine Mobilität, kein Essen, es sei denn ich kann dafür Unsummen ausgeben, was die Wenigsten können werden. Und mittlerweile geht es aufgrund der Ereignisse der letzten 40 Tage auch um Wasser und das ist die neue Art der Kriegsführung.

Aktuell noch "nur " in der Region in der dieser Konflikt unmittelbare Schäden angerichtet hat, siehe Entsalzungsanlagen. Aber dies kann sich schnell exportieren dank Klimaflüchtlinge in Länder, deren Grundwasser ebenfalls schon stark angeschlagen ist und weitere Dingen, die ja schon seit Jahren laufen, wie Geoingeneering, Überdüngung der Böden ( die ja nun dank Mangel nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, was zu wesentlich niederem Ertrag führen wird) Terminatorsamen und Monokulturen.

Mit einfachen Worten, dieser Nagel, der in den letzten 40 Tagen in die Welt eingeschlagen wurde, der wird Dimensionen erreichen in den nächsten zwei Jahren, welche diese Welt noch nicht gesehen hat.

07.04.2026

09:17 | welt: Russische Ölanlagen nach Drohnenangriff in Brand – Getreide-Frachter sinkt im Asowschen Meer

Bei Drohnenangriffen hat die Ukraine einen Getreide-Frachter versenkt und einen Brand in russischen Anlagen des Ölkonzerns Lukoil ausgelöst. Robert Browdi, Chef der Drohnentruppen, gratulierte den „rechtschaffenen Ukrainern“ – und verspottete den russischen Präsidenten Putin. Die Ukraine hat bei neuen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Objekte in Brand gesetzt. Im Gebiet Nischni Nowgorod berichtete Gouverneur Gleb Nikitin bei Telegram, es seien 30 ukrainische Drohnenschläge abgewehrt worden.

Herabfallende Trümmer hätten Feuer in zwei Objekten des Ölkonzerns Lukoil ausgelöst. Es seien auch Wohnhäuser und ein Heizkraftwerk beschädigt worden. Demnach kam es auch zu Stromausfällen. Verletzte gebe es nach vorläufigen Angaben nicht.

Kommentar des Einsenders
...und ausgerechnet zu Ostern, wo die Waffen schweigen sollten! ...und zwei vereitelte (mutmaßliche) Bombenangriffe auf serbische Gasinfraanlangen, die u.a. Ungarn mit Oststoff versorgen...! Ein Wunder, dass Moskau nach wie vor eine derart lange Lunte hat!? Gut, die Nato/EU/Lord Koksi u.a. warten bloß drauf, dass sich etwas vom Osten her verirrt, um weiter entschlossener vorzustoßen (mit was auch immer) - doch wie lange wird sich RUS die permanenten Angriffe auf zivile Infrastruktur und zivile Versorgungsschiffe gefallen lassen...? Zeit, mal die Haselnusstüten aufzumachen und klare Kante zu zeigen, bis Ruhe im Stall herrscht! Auch die Nachbarn haben längst die Faxen dicke von Kiews Provokationen. Sauerei!

Man bombardiert nicht mehr Soldaten, sondern gleich die Kreditkarte des Gegners – blöd nur, dass die Quittung wieder Zivilisten unterschreiben. JE

03.04.2026

10:54 |  NTV: Wichtige Stahlwerke im Iran stellen Betrieb ein

Obwohl die iranische Wirtschaft stark vom Öl abhängt, gehört das Land auch zu den führenden Rohstahlproduzenten. Noch. Die israelisch-amerikanischen Angriffe auf die beiden größten Stahlwerke des Iran sollen die Kriegsführungsfähigkeit Teherans beeinträchtigen. Die beiden größten iranischen Stahlwerke sind bei Angriffswellen der USA und Israels nach Unternehmensgaben schwer beschädigt und anschließend außer Betrieb genommen worden. Es werde "mindestens sechs Monate und bis zu einem Jahr" dauern, die Produktion neu zu starten, sagte die Leitung des Chusestan-Stahlwerks laut der iranischen Justiz-Website "Misan Online". Das Mobarakeh-Stahlwerk in der zentralen Provinz Isfahan teilte mit, die Produktion sei wegen der großen Zahl der Angriffe komplett zum Erliegen gekommen.

Die beiden Werke wurden bereits Ende der vergangenen Woche beschädigt und waren seither wiederholt Ziele US-israelischer Angriffe. Stahl ist für die Produktion zahlreicher industrieller und militärischer Güter unverzichtbar, darunter Raketen, Drohnen und Schiffe.

Die Botschaft ist trivial... „Ihr wollt Krieg? Bittesehr... Zuerst drehen wir euch die Werkbank ab.“
Nicht die Armee wird direkt zerlegt, sondern das Fundament dahinter – einfacher, effizienter, langfristiger. Is so  im Wirtschaftskrieg, wo man nicht mehr nur Menschen tötet, sondern gleich die Produktionslinien mit. JE

10:27 | ET: US erheben neue Zölle: Wo Deutschland betroffen ist - und wo nicht

US-Präsident Donald Trump hat neue Importzölle für Medikamente und Metalle verkündet. Medikamente, die außerhalb der USA hergestellt werden, unterliegen künftig Zöllen von 100 Prozent – es sei denn, die Hersteller verlagern die Produktion in die USA und bieten amerikanischen Käufern sogenannte Meistbegünstigten-Preise an. Für die Europäische Union, Japan, Südkorea, die Schweiz und Liechtenstein gilt wegen des geschlossenen Abkommens ein niedrigerer Zollsatz von 15 Prozent, für Großbritannien 10 Prozent. Generika sind für ein Jahr von den Zöllen ausgenommen, eine Neubewertung ist für 2027 geplant.

Ökonomische Schutzgelderpressung made in USA... „Bau deine Fabrik in Amerika oder zahl 100 % – und danke sagen nicht vergessen.“ Freihandel à la Washington: frei bist du nur, solange du nach unseren Regeln verlierst.

Und Europa? Spielt brav den Juniorpartner, freut sich über „nur“ 15 % – und nennt das dann ernsthaft noch Partnerschaft statt kontrollierter wirtschaftlicher Selbstverzwergung. JE

08:40 | NIUS: Gelbe Tonne ist bankrott: Chinesen machen unser Plastik kaputt!

Wer seinen Müll trennt, tut der Umwelt etwas Gutes. Das dachten Millionen Deutsche, die Verpackungen aus Kunststoff in die gelben Tonnen warfen. Wie die Berliner Zeitung berichtet, ist das System Gelbe Tonne aber bankrott. Und die als Erfolg verkaufte Quote schrumpft in sich zusammen, wenn man die recycelten Mengen nicht theoretisch berechnet, sondern tatsächlich nachverfolgt.

In Deutschland werden laut Verband der Chemischen Industrie (VCI) über elf Millionen Tonnen Kunststoff pro Jahr verbraucht. Als Abfall statistisch erfasst werden davon nur rund sechs Millionen Tonnen, die Haushalte, Gewerbe und Industrie wegwerfen. Davon sind etwa 2,8 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen, schätzt die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM).

Die „Gelbe Tonne rettet die Welt“-Story ist größtenteils ein hübsch lackiertes Märchen. Ein großer Teil des Plastiks wird gar nicht wirklich recycelt, sondern verschwindet irgendwo zwischen Statistik, Export und thermischer Verwertung (= wird verbrannt, klingt halt nur weniger peinlich). JE

02.04.2026

17:14 | LeMonde: Guerre au Moyen-Orient : l’industrie française touchée de plein fouet par la crise énergétique

Nach mehr als einem Monat Krieg im Persischen Golf machen sich die Auswirkungen steigender Treibstoffpreise in mehreren französischen Industriezweigen bemerkbar, die fossile Brennstoffe oder aus Öl und Gas gewonnene Rohstoffe verbrauchen.

Eine weitere Krise für die französische Industrie. Nach der durch Covid-19 ausgelösten Krise 2020, der durch den russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 und der durch die Auflösung der Nationalversammlung 2024 verursachten politischen Instabilität gerät der französische Industriesektor nun durch den Krieg im Nahen Osten in Bedrängnis. Steigende Öl- und Gaspreise, Schwierigkeiten bei der Beschaffung bestimmter Rohstoffe, Störungen des globalen Schiffsverkehrs … Die Schließung der Straße von Hormus und die Bombardierung strategischer Ziele in mehreren Ländern des Persischen Golfs beginnen, sich auf viele französische Industriezweige auszuwirken.

Ist ein Bezahlartikel, doch Frankreich hat ein Problem nicht .. das Deutschland hat.  Frankreich hat Atomkraft.  Wenn uns die Straße von Hormus jetzt schon derartige Schmerzen bereitet und wir uns erinnern an die Energiekrise 1973 denke ... dann kann man nur eines sagen.  Wir haben nichts gelernt, wir haben nichts verstanden und wir haben es uns ehrlich verdient.  TS 

01.04.2026

17:25 | agrarheute:  Insolvenz in Leuna: Düngerhersteller wird doch nicht stillgelegt

Nach langer Ungewissheit ist die Zukunft des Chemiewerks DOMO Caproleuna gesichert. Eine neu gegründete Auffanggesellschaft der Unternehmen InfraLeuna und LEUNA-Harze übernimmt zum 1. April 2026 den Betrieb. Damit endet eine Phase der staatlichen Absicherung, die aufgrund drohender Umweltgefahren notwendig geworden war. Die drohende Stilllegung des DOMO-Chemiewerks in Leuna (Sachsen-Anhalt) ist abgewendet. Nach intensiven Verhandlungen hat der Insolvenzverwalter Prof. Dr. Lucas F. Flöther den Betrieb an eine neu gegründete Auffanggesellschaft von InfraLeuna und LEUNA-Harze übertragen. Das teilte die Insolvenzverwaltung am Mittwoch (1. April) mit. Damit bleibt der traditionsreiche Chemiestandort im Osten Deutschlands erhalten – ebenso wie 436 Arbeitsplätze.

Klassischer Fall von „zu wichtig zum Sterben, zu kaputt zum Laufen“ – erst fährt man den Laden gegen die Wand, dann darf der Staat die Umweltkatastrophe verhindern. Ist seit langem ein industrieller Dauer-Notbetrieb. JE

14:11 |  NIUS: Neue Konjunkturprognose: Irankrieg halbiert Deutschlands Wirtschaftswachstum

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird im laufenden Jahr nur noch um 0,6 Prozent zulegen – ein deutlich schwächeres Wirtschaftswachstum als erwartet. Das berichtet das Handelsblatt. Die „Gemeinschaftsdiagnose“ wurde vom RWI Essen, DIW Berlin, Ifo München, IWH-Halle und dem Kiel-Institut im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt. Für 2027 erwarten die Institute nur noch ein BIP-Wachstum von etwa einem Prozent.

Bei der vergangenen Gemeinschaftsprognose vor rund einem halben Jahr hatten die Institute noch ein Wachstum von 1,3 Prozent in diesem Jahr und rund 1,4 Prozent im nächsten Jahr prognostiziert. In Summe droht die Wertschöpfung nun rund 50 Milliarden Euro niedriger auszufallen. Die schwächere Prognose geht vor allem auf die Auswirkungen des Irankriegs und die deutlich gestiegenen Preise für Öl und Gas zurück.

Die deutsche Wirtschaft schleppt sich weiter dahin wie ein Kater nach drei Tagen Dauerbesäufnis – und jetzt kommt auch noch die nächste Rechnung rein. JE

10:24 | Bild:  Neue Prognose: Preise rauf, Wachstum runter

Deutschlands Mini-Aufschwung verpufft schon wieder. Die neue Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforscher zeigt: Für 2026 erwarten sie nur noch 0,6 Prozent Wachstum, für 2027 lediglich 0,9 Prozent. Noch im Herbst lagen die Erwartungen für 2026 bei 1,3 und 1,4 Prozent – also mehr als doppelt so hoch.
Gleichzeitig steigen die Preise wieder deutlich an. Die Inflation soll in diesem Jahr auf 2,8 Prozent klettern, im kommenden Jahr auf 2,9 Prozent.

Da die Straße von Hormus jetzt nicht mehr das Problem von Donald ist ... wie wäre es, wenn der Kanzler in den Iran fliegen würde und die Tanker durchleitet?  
Die Amis haben die NATO aufgegeben und haben mit diesem Angriff die arabische NATO verhindert, den Wirtschaftsraum gestört und mächtig viel Geld verdient .. jetzt wo der Schaden angerichtet ist, wird weiter nach "Plan" vorgegangen und Kuba als neu Begehrlichkeit in den Medien gebracht.  TS