06.10.2022

12:10 | bt.dk: 100 ton æbler rådner op hos dansk frugtavler: Ingen gider at købe, og det er for dyrt at køle dem ned [100 Tonnen Äpfel verfaulen bei dänischen Obstbauern: Keiner will sie kaufen und die Kühlung ist zu teuer]

Weil Lars Skou Hansen aber zu viele Äpfel hat, die nicht verkauft werden, müssen sie gekühlt werden. Aber die hohen Energiepreise machen das unmöglich. Wenn das Obst beispielsweise bis März oder April gekühlt werden muss, verliert es, allein für den Strom, 50 Prozent des Wertes, den er für das Produkt erhalten hätte.

Es ist nun einmal nicht unbedingt ökologisch, Eigenproduktion über längere Zeiträume zu lagern, anstatt diese aus dem Ausland zu importieren. Und ökonomisch muss es auch nicht sein. AÖ

05.10.2022

12:44 | eurostat: Erzeugerpreise in der Industrie im Euroraum um 5,0% und in der EU um 4,9% gestiegen

Im August 2022 stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber Juli 2022 im Euroraum um 5,0% und in der EU um 4,9% laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Juli 2022 waren die Preise im Euroraum um 4,0% und in der EU um 3,7% gestiegen. Gegenüber August 2021 stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie im August 2022 im Euroraum um 43,3% und in der EU um 43,0%.

Selbst ohne Energiepreise beträgt der Anstieg der Erzeugerpreise mittlerweile 14,5% im Euroraum und 15,1% in der EU. Kein Wunder, dass das ifo für Deutschland wie folgt berichtet: "Mehr Firmen wollen ihre Priese erhöhen". Im Lebensmittelsektor wollen sogar alle (!) befragten Unternehmen Preiserhöhungen. AÖ

12:04 | jf: Immer mehr Unternehmen müssen Produktion drosseln

Die steigenden Energiepreise zwingen immer mehr Unternehmen in Deutschland, ihre Produktion zu drosseln oder gar ganz einzustellen. Vor diesem Hintergrund seien „die Erfolgsmeldungen über gut gefüllte Gasspeicher geradezu zynisch: Die sind so voll, weil die produzierende Wirtschaft immer mehr zum Stillstand kommt“, kritisierte der Chef des Verbandes der Familienunternehmer, Reinhold von Eben-Worlée.Er bezieht sich dabei auf eine Umfrage seiner Organisation, an der 707 Unternehmen und Verbände teilgenommen hätten. „Das Umfrageergebnis offenbart Erschreckendes“, schlug der Familienunternehmer Alarm. Die bislang von der Wirtschaft erbrachte Einsparung von 12 Prozent des Gasverbrauchs sei nicht das Resultat reiner Sparsamkeit und Effizienzsteigerungen. „Ein großer Teil resultiert aus Drosselung und sogar kompletter Einstellung von Produktionen.“

So sieht nun einmal die Realität aus, fernab der Einsparungsideologen, die ernsthaft meinten, dass die Unternehmen im großen Stil bislang etwas verschenkt hätten und nun ohne gravierende Produktionskollateralschäden Energie einsparen könnten. Am meisten Energie wird natürlich eingespart, wenn gar nichts mehr produziert wird. Dann ist auch das große Ziel der GrünInnen*Außen und kriegsgeilen Konfrontationsschürer erreicht; die EU schützt das Klima zu 100% und hat es Putin so richtig gezeigt. Dazu auch passend folgende schockierende Studie von "dbresearch": "Energiekrise trifft Industriebis ins Mark". Eine Kernaussage vorweg: Jetzt ist es höchst an der Zeit, sich Klopapier zu kaufen. AÖ

11:40 | bi: Spektakuläre Wende: Elon Musk will Twitter nun doch kaufen und sogar die ursprünglich genannten 44 Milliarden Dollar zahlen

Tech-Milliardär Elon Musk will die milliardenschwere Übernahme des Online-Dienstes Twitter nun doch vollziehen. Das bestätigte der Tesla-Chef am Dienstag in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Musk habe in einem Brief vorgeschlagen, das Geschäft zum ursprünglich vereinbarten Kaufpreis von 54,20 Dollar pro Aktie durchzuführen, erklärten seine Anwälte. Damit bahnt sich eine spektakuläre Wende im monatelangen Konflikt um die rund 44 Milliarden Dollar teure Übernahme an. Allerdings bleibt etwas Ungewissheit – so wies Musk gegenüber der SEC darauf hin, dass seine Offerte von Finanzierungszusagen abhänge.

Der gute Mann hat hoch spekuliert, anfang Juli die Firma kaufen wollen, den Deal dann aber platzen lassen. Der Preis damals USD 33 - heute kostet sie USD 52. Zahlen wird er angeblich 54,20. Kann mir nicht vorstellen, dass der sich verzockt hat. Was könnte der Grund für seinen Rückzug im Juli sein? TB

Bildschirmfoto 2022 10 05 um 13.54.08

09:17 | pleiteticker: Um Energie zu sparen: Erste Supermärkte schließen ab 13 Uhr

Bisher waren Inflation & Gas-Krise beim Einkaufen nur durch die Preise spürbar – in Zukunft müssen sich Kunden auch auf zeitweise geschlossene Supermärkte einstellen. Die ersten Filial-Leiter verkürzen bereits die Öffnungszeiten ihrer Märkte, um Energie zu sparen.

Statt bisher nur eines, werden es künftig 2 Länder sein, die man nächtens aus dem All sehr leicht erkenne wird können, da sie nur dunkle Flecke sein werden.
1. Der Klassiker: Nordkorea
2. Der Neuling im Darkspotting: Deutschland.
Während ersterer seine Dunkelheit freiwillig und aus endogenen Gründen gewählt hat, bleibt zweiterer deshalb dunkel,
- um politisch korrekt zu sein
- fremden Mächten zu dienen
- und zu "helfen"! TB

10:06 | Leser-Kommentar
Das ist sowas von verrückt - das schafft nur der Homo-Sapiens in Germany ? Von wegen Energie sparen. Die Waren müssen ins Regal, Die Logisik zur Vorsorgung der Märke nimmt sicherlich keine Rücklsicht auf die Öffnungszeit ? Nehmen wir als Beispiel die Edeka. Die LKWs kommen inzwischen sogar und das ist nich diet Ausnahme - in frt letzten Stunde vor Geschäftsschluss, somit zwischjen 19 und 20 Uhr. Diese müssen entladen werden. Somit müssen Mitarbeiter in Laden sein.. Die Kühltheken und die Kühltruhen müssen auch immer weiter laufen. Die Deckenbeleuchtung kann man abschalten die Kassen stehen auf Stand by.
Die Elktrohubwagen müssen weiterhin geladen werten. Und der Gabelstabler verbraucht trotzdem sein Gas beim abladen der Waren. Und jetzt kommen wir zur Frage, wer befieht diese Sachen ? Denn wenn das nicht alle Supermärkte machen, gibt ea auch noch einen massiven Umsatzeinbruch. Und selbst wenn alle das tun, der Endverbrauch durch den Konsumenten wird dadruch nicht merkbar niedriger, denn dieser will Essen und trinken. Auf welchen Untergang laufen wir in diesem Jahr noch zu ???

04.10.2022

12:24 | iu.de: Die aktuelle Inflation. Wie fühlt sie sich an?

Verbraucher empfinden die aktuellen Preissteigerungen alsviel höher als die eigentliche Inflationsrate. Im Durchschnitt liegt bei denBefragten das Gefühl sogar bei 34,2 Prozent – gegenüber der aktuell gemessenen Inflation von 7,9 Prozent in Deutschland (Stand: August 2022, destatis).Bei den Frauen liegt der Durchschnitt mit 39,3 Prozent noch etwas höher.Im Vergleich dazu sind es bei den Männern durchschnittlich 29,0 Prozent.

Solche Studien hätte ja nur eine Relevanz, wenn sich die Verantwortungsträger um die Probleme von Otto Normalverbraucher scherten. Das tun sie aber nicht, fühlt sich die selbsternannte Elite der Gegenwart doch im Großen und Ganzen zu höherem berufen, wie die Weltklimarettung und dergleichen. [NB: Gendereien erlaube ich mir, ab sofort kommentarlos zu löschen, insbesondere die Sprachverhunzung durch Doppelpunkt-Genderei.] AÖ

19:26 | Der Bondaffe
Also ich fühl nix, aber meine Geldbeutel. Wenn man was spüren tät, dann könnte man das "Inflationsfieber" nennen. Der EURO wäre sozusagen "voll infiziert". Da helfen auch "Karlis Spritzen" nichts mehr. Aber die helfen ja sowieso nicht. Das sind höchstens Inflationstreiber. Weil diese Dinger eine Riesengeld kosten und dann ablaufen, verfaulen und dann weggeworfen (tschuldigung, dass heißt jetzt "entsorgt") werden.

Mit einem milden Verlauf wird das bei der Inflation auch nichts. Aber viele Menschen bekommen Angst, also Angstgefühle. Panikgefühle (alternativlos übrigens) und Perspektivlosigkeitsgefühle (eines der schlimmsten).

Ich habe schon viele blöde volkswirtschaftliche Überschriften lesen müssen und mich köstlich amüsiert. Aber "Die aktuelle Inflation. Wie fühlt sie sich an?" war bei mir sofort in den Top Ten. Aus dem Stand. Diese Verfasser brauchen sich keine Sorgen um ihre berufliche Zukunft machen. Als Berichtschreiber für Jahres- und Halbjahresberichte bei Kapitalgesellschaften genügt das vollkommen. Da braucht man sogar verwirrende Texte um von schlechten Performancezahlen abzulenken.

Das man das Wort "sorgen" ins Spiel bringt ist der Gipfel der Unverschämtheit. Denn es suggeriert auch "Sorge um die Vorsorge".

...und die VERsorge werter Bondaffe! Die sozialistischen Vollkaskomentalitätsmodelle geraten ins Wanken und dies scheint bei vielen Sorge auszulösen!? Vielleicht kann hierbei die FFP2 ein wenig zur Abfederung beitragen...!? OF

03.10.2022

16:57 | Die Leseratte: Deindustrialisierungsbeschreibung

Hier wird ein bisschen beschrieben wie Deindustrialisierung aussehen kann - am Beispiel Detroits. Allerdings wird das Schicksal Detroits in Deutschland flächendeckend auftreten! Der Ausweg, einfach wegzuziehen und in einer anderen amerikanischen Stadt nach Arbeit zu suchen wird in DE nicht funktionieren, da wird man schon ganz weit weg auswandern müssen. Außerdem war der NIedergang in Detroit offener sichtbar, wenn eine große Fabrik schloss, war das in der ganzen Stadt bekannt. In DE werden die Menschen noch eingelullt mit ständig neuen Versprechen der Regierung, die Medien veröffentlichen die Zahlen der Insolvenzen und Schließungen nicht, während der Wirtschaftsminister schwurbelt, dass man nicht gleich insolvent ist, nur weil man aufhört zu produzieren, man könne ja später wieder anfangen. Ja klar, ein Zusammenbruch auf unbestimmte Zeit, "irgendwann" geschieht ein Wunder ... Nur die allermeisten Deutschen glauben tatsächlich noch, dass es schon nicht so schlimm werden wird.

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2022/deindustrialisierung-lebensader/

Die Mehrheit wollte es offenbar, dass es so kommt...!? Leider. OF

12:52 | oe24: Cafés müssen Preise drastisch erhöhen

Auch die Gastronomie leidet unter den Teuerungen: Rechnungen für Strom, Heizung und Lebensmittel werden teurer. Lokale, wie etwa das Wiener Traditionscafé Hummel werden ihre Preise erhöhen müssen.

Selbst die Kurzfassung des Interviews ist sehr aufschlußreich. Die Kaffeehauskultur, so sie diese Krise überhaupt übersteht, wird sich sehr stark ändern. Was auch immer sich herausbilden wird, wird dann die Kaffeehäuser über Jahrzehnte prägen. AÖ

08:38 | wb: Putin: US-Eliten wollen Europa de-industrialisieren und aufkaufen

Für Putin scheint festzustehen, dass die USA den Angriff auf die beiden Nord Stream-Pipelines akkordiert haben: Nun sei durch den “Terroranschlag” auf Nord Stream auch noch Europas kritische Infrastruktur attackiert worden, um die in Europa aufkeimenden Forderungen nach einer Fortsetzung der russischen Gas-Lieferungen zu verunmöglichen. Denn viele europäische Politiker hätten sich gegen die Sanktionen ausgesprochen, meinte Putin. Faktencheck: In der Tat plante etwa Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban ein Referendum über die Selbstmord-Sanktionen. Und in Deutschland demonstrierte man in Lubmin, dem Nord Stream 2 Port, für die Öffnung der Pipeline. Als zunehmend verstanden worden sei, dass die “US-Eliten Europa deindustrialisieren werden und den europäischen Markt einnehmen” wollen, sei man zum Terror übergegangen.

Die Schagzeile ist schlecht gewählt, der Artikel ist eigentlich eine Zusammenfassung von der gesamten Rede Putins. In dem Aritkel kommt keine Aussage von Putin vor, wonach US Eliten Europa aufkaufen wollen.
No, Na kann ich nur sagen. Um das zu wissen, brauche ich keinen Putin, Es ist klar, dass die Amerikaner european assets nach dem Crash billig aufkaufen werden. Aber nicht nur die Amis, auch Chinesen, Araber, Inder usw. Wenn die Russen durften, würden sie es auch tun. Reiche Europäer werden auch zugreifen. Wer nicht zugreifen wird, dass ist der Großteil der europäischen Bevölkerung, die in der Not verkaufen wird müssen und kein Kapital mehr haben wird.
Übrigensm ein europäisches Land muss nicht mehr befürchten, dieses Schicksal zu erleben, und das ist Russland. JJ

 

07:54 | wb: Jeder 3. “Laden” bald Pleite: Inflation und Energiekosten vernichten Deutschlands Einzelhandel

In Norddeutschland steht jeder dritte “Laden” vor der Pleite, Inflation und Energiekrise geben den Läden den Rest. Angesichts der nicht mehr zu stemmenden Energiekosten, hat sich nun auch der Einzelhandel mit einem dringenden Hilfsappell an die Bundesregierung gewandt: Ohne wirksame staatliche Hilfe drohe eine Welle von Geschäftsaufgaben, so die Warnung.

IEs könne nicht ausgeschlossen werden, dass bis zu einem Drittel der Läden innerhalb der nächsten zwölf Monate schließen müssten, so Andreas Bartmann, Präsident des Handelsverbands Norderklärte er weiter.

Steigende Preise und gestörte Lieferketten würden die kritische Lage der Betriebe beinahe stündlich verschärfen, während die Kauflaune der Kunden einem Tiefpunkt entgegen gehe, so Bartmann. Hinzu komme eine Explosion bei den Energiekosten, die die schmalen Gewinne vieler Läden mehr als aufzufressen drohe.

Wenn man b.com liest, muss man den Schluß ziehen, es kommt eine große Depression auf uns zu. Dieser Befund steht im krassen Gegensatz zu der scheinbaren Sorglosigkeit der meisten Menschen. Wissen sie es nicht, ist ihre gute Laune nur vorgetäuscht? Oder sind wir überpessimistisch? JJ

09:54 | Leser-Kommentar zum grünen JJ-Kommentar
Antwort auf JJ-Kommentar. Weder noch werter JJ. Ich stelle in meinem Umfeld fest, dass sich die Menschen tatsächlich NICHT mit den Themen auseinandersetzen wollen und teilweise auch können. Das ist ihnen zu viel nach all dem Wahnsinn - vor allem müsste man dann noch eine Spur weiter denken …. und dann wird’s richtig heftig.

19:35 | Leser-Kommentar zu 09:54
Kann ich bestätigen, falls hier in Gruppe was sagt, wird man sofort "neutralsiert". Allenfalls noch möglich, unter 4 Augen. Und dann merkt erst, das meist das Grundwissen fehlt. Somit kann man allenfalls und an, einen Trigger setzen, das war es schon. Die meisten blocken sofort ab und wechseln das Thema.

02.10.2022

17:38 | finanzen: RWE-Aktie: RWE mit milliardenschwerem Zukauf in den USA

Der Esssener DAX-Konzern übernimmt nach eigenen Angaben die Con Edison Clean Energy Businesses Inc (Con Edison CEB), einen führenden Betreiber und Entwickler von Solaranlagen und Speichern in den USA. Con Edison CEB verfügt über eine installierte Kapazität von rund 3 Gigawatt (GW) und eine Entwicklungspipeline von mehr als 7 GW. Der Kaufpreis legt den weiteren Angaben zufolge einen Unternehmenswert von 6,8 Milliarden US-Dollar zugrunde. Der Zukauf soll ab dem ersten Jahr mit einem EBITDA von rund 600 Millionen Dollar zum RWE-Konzernergebnis beitragen. Finanziert werden sollen die Akquisition und das zusätzliche Wachstum durch Fremdkapitalinstrumente und eine Eigenkapitalmaßnahme der RWE AG. Das Eigenkapital will RWE durch die Ausgabe einer Pflichtwandelanleihe an eine Tochtergesellschaft des katarischen Staatsfonds Qatar Investment Authority (QIA) erhöhen.
Die Pflichtwandelanleihe hat einen Gesamtnennbetrag von 2,428 Milliarden Euro und eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Wandelanleihe wird in neue Inhaberstückaktien gewandelt, die voraussichtlich knapp 10 Prozent des aktuellen RWE-Grundkapitals entsprechen.

Grüner Zweckoptimismus samt kleiner Mitgift aus Tschörmony, während hierorts bald die Lichter ausgehen... OF

01.10.2022

08:00 | Leser-Kommentar

ich möchte auf folgenden Sachverhalt hinweisen:
- Anleihe Carnival (WKN: A2R9SK) notiert bei 48. Alles unter 50 ist höchste Konkursgefahr!
- Heute. Carnival Aktie minus 20%. TUI Minus 8% auf All-Time-Low (= obwohl alle geimpft sind!!).
- Puma, Nike, Adidas schwer im Minus ==> auf dem Kartoffelacker braucht es keine überteuerte Modekleidung aus Bangladesch, da reichen Holzschuhe oder barfuß!

Entschuldigen Sie meinen Sarkasmus, aber die Dinge beschleunigen sich in einer Art und Weise, dass es einen nur noch staunen lässt. Die Zentrifuge des Zeitgeschehens schleudert täglich mehr alles überflüssige von Bord.

07:38 | te: Wenn der Bundeswirtschaftsminister zum Wirtschaftsrisiko wird

Kurzfristig ist es zwar richtig, dass die Strom- und Gaspreise gedeckelt werden, doch muss so schnell als möglich die Reduktion des Energieangebots verhindert und das Energieangebot auf bezahlbare Weise wieder vergrößert werden. Bei dieser Aufgabe hat der Ankündigungsminister Habeck bisher vollkommen versagt. Sein Staatsekretär Patrick Graichen verärgerte im Mai noch die städtischen Energieversorger mit der Weisung, mit der Planung des Rückbaus des Gasversorgungsnetz zu beginnen, um die Energiewende unumkehrbar und uns vollkommen abhängig von den sogenannten „Erneuerbaren Energien“ zu machen.

Das war Habecks Linie, Habecks Ziel. Das Ziel ist mit der Sabotage an Nord Stream 1 und Nord Stream 2 erreicht, zwar schneller als erwartet und fremdverschuldet, aber immerhin erreicht. Robert Habeck, oder wie seine Parteifreunde ihn inzwischen devot nennen #DankeRobert, hat in seiner Amtszeit, die bis jetzt aus Reden, Reden und Gerede besteht, weder Ersatz für das russische Erdgas organisieren, noch hat er die Kohleverstromung in notwendiger Größe hochfahren können, weil ihm die totalitäre Ideologie des Ausstiegs aus den fossilen Energien, an die er wie nichts auf der Welt glaubt, außer vielleicht noch daran, auf den Wasser wandeln zu können, im Weg steht.

Diese Ideologie hindert ihn daran, langfristige Verträge, längere Liefer- oder Betriebsfristen für Gas oder für die Kohlekraftwerke einzugehen. 

Vergessen wir nicht, die Grünen sind eine Minderheit, auch in der Regierung. Es sind letzten Endes die Industrieparteien SDP und FDP, die die Zerstörung der deutschen Industrie möglich machen. JJ

30.09.2022

19:03 | mmnews: Studie: Amazon muss Lagerfläche für deutschen Markt verdoppeln

Amazon benötigt in den nächsten Jahren vermutlich zahlreiche neue Logistikzentren, um den deutschen Markt bedienen zu können. Laut einer Studie der kanadischen Logistikberatung MWPVL muss der weltgrößte Onlinehändler die Flächen bis 2028 von derzeit 4,3 auf über 8,8 Quadratkilometer mehr als verdoppeln, um mit dem erwarteten Wachstum des E-Commerce in Deutschland Schritt zu halten, berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Derzeit steuert der US-Konzern den deutschen Markt aus 30 Logistik- und Dienstleistungszentren, zwei weitere sind geplant.
Der Lagerboom wird aus Sicht von MWPVL-Experte Marc Wulfraat nur teilweise auf deutschem Boden stattfinden. Wegen höherer Arbeitskosten und Konflikten mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi beliefere Amazon deutsche Kunden verstärkt aus Polen, Tschechien und der Slowakei. "Wir erwarten, dass ein Gutteil der Fläche außerhalb Deutschlands gebaut werden wird", sagte er. Deutschland ist heute der zweitgrößte Markt für den Internethändler nach den USA. Für kein anderes westliches Land benötigt Amazon so viel zusätzliche Fläche wie für Deutschland. In den USA hat Amazon zuletzt dutzende Projekte beerdigt, weil der Onlinehandel dort nicht mehr so schnell wächst wie in der Pandemie.

Kommentar des Einsenders
Irgendenwelche Studien-Fachleute haben den Schuss noch nicht gehört ?

Die Landsleut' dürften den Schuß noch weniger gehört haben, da sie damit der eigenen klein- und mittelständischen Wirtschaft am meisten schaden!? Aber solange Amazon von sich behauptet, klimaneutral und nachhaltig zu sein, geht das offenbar alles ganz in Ordnung...!? OF
 

17:09 | wb: Pleitewelle in Österreich wegen Selbstmord-Sanktionen

„Zähne zusammenbeißen“ heißt es nun für die heimische Wirtschaft. Denn immer mehr Firmen müssen Insolvenz anmelden – bis zu 165 Prozent mehr Konkurse als im Vorjahr. Seit Wochen warnt die Industrie vor den Folgen der Selbstmord-Sanktionen, welche nun die österreichische Volkswirtschaft erbarmungslos treffen.
Zahlreiche Unternehmen müssen derzeit Insolvenz oder Sanierungsverfahren beantragen. Die Gründe hierfür sind nicht zwangsläufig falsches Wirtschaften oder schlechte Auftragslagen sondern die folgenschweren Auswirkungen der Lockdowns sowie der EU-Sanktionen gegen Russland. Grobe Lieferverzögerungen und enorme Preissteigerungen von bis zu 300 Prozent bei Arbeitsmaterial sowie Energie und Transport lassen bei laufenden Projekten keine Neukalkulation zu. Unerwartete Mehrkosten die weiterverrechnet werden, belasten Endkunden gleichermaßen wie die Produzenten.

Hinzukommen Liquiditätsprobleme oder gar Zahlungsausfälle der Kunden, die selbst von operativ gut laufenden Unternehmen mit vollen Auftragsbüchern mittelfristig nicht kompensiert werden konnten. Aktuell betroffen ist etwa das Traditionsunternehmen “Christof Industries Austria”. 350 Arbeitsplätze in den Niederlassungen in Wels, Graz, Wien und Werndorf stehen auf dem Spiel. Noch befindet sich die Firma in einem Sanierungsverfahren, man will das Unternehmen retten. Viele Betriebe dürften weniger Glück haben. Gerade am wichtigen Industriestandort Oberösterreich droht Massenarbeitslosigkeit.

Nach 15 Ministerwechsel und drei Bundeskanzler in knapp drei Jahren kann doch nicht davon ausgegangen werden, eine dramatische Situation wie diese im Moment, im Griff zu haben!? Die Lockdown- und völlig sinnlose Plandemiepolitik samt den gigantischen Fördermilliarden für die Betriebe war der Bauchschuß, die jetzige Weiterwurschtlerei auf Geheiß Berlins wird uns wohl den wirtschaftlichen Blattschuß bringen....!? Aber die Dilettanten kleben unverständlicherweise und fast widerspruchslos immer noch auf ihren Sesseln... OF

12:54 | bild: EU einigt sich auf finanzielle Notmaßnahmen

Die Minister billigten auch ein verpflichtendes Stromsparziel von fünf Prozent in Zeiten hoher Nachfrage. Dann kostet Strom besonders viel, da teures Gas zur Produktion genutzt werden muss. Insgesamt sollten die EU-Länder ihren Stromverbrauch freiwillig um zehn Prozent senken.

Gute Idee: Ab sofort dürfen Personen, deren Nachnamen mit A-M beginnt, nur mehr an geraden Tagen ein warmes Mittagessen sowie einen heißen Tee in der Früh einnehmen, N-Z-Nachnamige an ungeraden Tagen. Mein Vorschlag zur Güte: Sparen wir die EU ein, auch wenn es dort keine Leuchten gibt, die Strom verbrauchen. AÖ

12:24 | bundesbank: Privatpersonen in Deutschland haben während der Pandemie finanzielle Verluste erlitten

Eine Befragung der Bundesbank zeigt, dass in Deutschland lebende Privatpersonen während der Pandemie unterschiedliche Arten von finanziellen Verlusten erlitten. Vor allem Personen mit niedrigerem Einkommen berichteten von Einbußen bei Löhnen und Gehältern, die deutlich länger anhielten als andere finanzielle Verluste, wie beispielsweise Kursverluste bei Wertpapieren. Letztere wurden vor allem zu Beginn der Pandemie häufig berichtet, wurden aber laut Angaben der Befragten später zumindest teilweise wieder ausgeglichen. Insbesondere die dauerhafteren Lohn- und Gehaltseinbußen veränderten die Konsum- und Sparentscheidungen der Haushalte. Eine verändertes Spar- und Konsumverhalten kann sich wiederum auf die Transmission geldpolitischer Maßnahmen auswirken.

Nona, und die Bundesbank kann schon die nächste Studie vorbereiten: "Privatpersonen in Deutschland haben während der Energiekrise schwere finanzielle Verluste erlitten". AÖ

14:42 | Leser-Kommentar
Werter AÖ. Allein diese vollkommen überflüssige Studie zeigt, dass mit solchen Studien das eigentliche Problem völlig vernebelt wird. Natürlich waren Privatpersonen die Saudummen dieser Krise, weil sie eben keine gewerkschaftliche Lobby hatten. Mann kann all die Selbständigen als die neuen Bauern betrachten, die wie damals zu Zeiten des Bauernkrieges kräftig gemolken wurden und dadurch gezwungen wurden Kredite aufzunehmen. Ja, die Geschichte, die sich vor 500 Jahren ereignete, wiederholt sich derzeit nur in veränderter Form.

08:01 | extreme-cor-design.de: Adblue deaktivieren

Die Ansteuerung des AdBlue- Moduls wird in der Software des Motorsteuergerätes deaktiviert.Nach dem Softwareeingriff fährt das Auto auch ohne AdBlue mit voller Leistung und keinen weiterenEinschränkungen. Im Fehlerspeicher ist auch kein Eintrag mehr hinterlegt.Durch die Anpassung der CVN - Calibration Verification Number (Kalibrierungs-Prüfnummer) wird Ihre Modifizierung wie AGR OFF, DPF OFF, NOx OFF, ADBLUE OFF oder auch Ihre Kennfeldoptimierung unsichtbar. Die Hersteller, so wie auch der TÜV, Dekra etc. prüfen neuerdings mit speziellen Geräten Ihre Motorsteuerungssoftware auf Manipulation.Ist die Software verändert worden, wird das anhand einer fehlerhaften CVN (Kalibrierungs-Prüfnummer) sichtbar.Mit unserem CVN Fix / Patch werden alle Veränderungen an der Software unsichtbar, Ihre Werksgarantie bleibt somit auch erhalten. Die CVN (Kalibrierungs-Prüfnummer) der originalen Software wird in die veränderte Software implementiert, somit ist es nicht mehr nachvollziehbar, ob an der Software etwas verändert wurde.
ACHTUNG: Wir weisen hiermit ausdrücklich darauf hin, dass die Deaktivierung des AdBlue- Moduls (AdBlue OFF) im Geltungsbereich der StVZO nicht zulässig ist. Bitte beachten Sie das diese Dienstleistung nur für Exportfahrzeuge, Tuningszwecke auf der Rennstrecke oder auf privaten Grundstücken genutzt werden kann.

Kommentar des Zusenders
Highwa to (in) Hell...

08:03 | Leserkommentar
Es ist nicht möglich, moderne Diesel Pkw/Lkw ohne Adblue zu betreiben. Der Grund liegt darin, dass die NOx Umsätze und der Alterungszustand der SCR-Katalysatoren mit NOx-Sensoren überwacht werden, die zudem auch die Dosierung der Adblue Dosierung steuern. Schliesslich muss immer die gleiche Menge Adblue dosiert werden, die durch die Reaktion mit den Stickoxiden (plus sonstigen Verlusten, z.B. durch NH3-Oxidation) verbraucht werden. Eine Kennfeld-geregelte Adblue Dosierung wäre grundsätzlich möglich, ist aber viel zu ungenau. Ohne Adblue (=Harnstoff bzw. Ammoniak) ist es weder möglich NOx umzusetzen noch das SCR System als i.O. zu diagnostizieren.Die ECU wird sehr schnell einen Fehler im Abgassystem feststellen, dann das Fahrzeug in den Notlauf versetzen und möglicherweise sogar nach einiger Zeit ein Anlassen des Motors unterbinden.

08:21 | Leserkommentar zu 08:03
tja, super-modernes Graffl halt, Wohl dem, der einenalten DB Diesel Baureihe 123 aus den 1980ersein eigen nennt.

09:56 | nochmals der Fragesteller von gestern - 16:49
Da es offensichtlich für Spediteure und Landwirte rechtlich und technisch zu riskant ist (PKW interessieren hier in der strategischen Sicherstellung der Lieferkette nicht) , AdBlue bei Mangel einfach zu umgehen, kann man sich darauf einstellen, dass eine AdBlue-Mangellage zu dramatischen Liefer-und Ernteausfällen führen wird. Erst in letzter Not wird dann die Politik, in umständlicher Debatte,die temporäre AdBlue-Abschaltung ausnahmsweise genehmigen, um die Versorgung der Bevölkerung halbwegs aufrecht zu halten oder wieder zu gewährleisten.

Vorab werden aber erstmal die AdBlue-Preise auf dem Weltmarkt steigen, da man mit aller Macht daran festhalten wird, dass die Abgasbelastung, auch im (Wirtschafts-)Krieg, gering bleibt. Die Deutschen gehen halt umweltschonend und "moralisch sauber" unter. Mit dem Gasmangel fallen nun haufenweise Dominosteine der Reihe nach um. Ich jedenfalls stocke meine Vorräte weiter auf und beobachte nun genauer auch diese Vorwarnstufe.Danke an die Leserschaft für die Hinweise.

von Bedeutung für eine effiziente Manipulation wäre nach meinem Dafürhalten: Wieviele Sensoren gibt es, die in diesem Zusammenhang relevant sind? Wo sind die entsprechenden Anschlüsse von denen? Was verändert sich durch die jeweiligen aktuellen Messungen (Widerstand, Kapazität, Spannung)? Die Leitungen, die sonst in den Anschlüssen der Sensoren enden, sollte man zu kleinen Einplatinencomputern führen, die dann den Datenwunsch der Motorelektronik befriedigen könnten. Ein KFZ-Mechatroniker dürfte das wohl hin bekommen - und das Thema wäre gegessen. Ein direkter Eingriff in die geheiligte Motorelektronik wäre nicht erforderlich, Eine Manipulation wäre reversibel. Andere Möglichkeit: Harnstoff ist doch natürlichen Ursprungs...

11:44 | Leser-Kommentare
(1) @ (08:21) Berichte um Lieferengpässe von AdBlue gab es im Herbst '21 in Nordamerika und im Frühjahr '22 in Australien. Da war sehr viel Panikmache dabei, passiert ist letztendlich nicht viel.

(2) von Bedeutung für eine effiziente Manipulation wäre nach meinem Dafürhalten: Wieviele Sensoren gibt es, die in diesem Zusammenhang relevant sind? Wo sind die entsprechenden Anschlüsse von denen? Was verändert sich durch die jeweiligen aktuellen Messungen (Widerstand, Kapazität, Spannung)? Die Leitungen, die sonst in den Anschlüssen der Sensoren enden, sollte man zu kleinen Einplatinencomputern führen, die dann den Datenwunsch der Motorelektronik befriedigen könnten. Ein KFZ-Mechatroniker dürfte das wohl hin bekommen - und das Thema wäre gegessen. Ein direkter Eingriff in die geheiligte Motorelektronik wäre nicht erforderlich, Eine Manipulation wäre reversibel. Andere Möglichkeit: Harnstoff ist doch natürlichen Ursprungs...

 

29.09.2022

15:05 | Leser-Kommentare zu 19:40 ​"...In Deutschland ist das Umgehen dieser Startblockierung über Steckmodule, die man über ebay beziehen kann, nicht möglich, da dies illegal ist."

1.Also ist es wohl möglich! Wenn der "kleine Hunger" kommt duerften viele auf Legalität schxxxxx...

15:08 |
2. Das ist dann doch für unsere tschechischen, polnischen oder ukrainischen Speditionen nicht das Problem. Das sprengen einer Pipeline ist auch illegal – wird aber trotzdem gemacht. Das manipulieren der Abgaswerte ist auch illegal, wurde sogar von einer Firma praktiziert, die zu einem nennenswerten Teil im Besitz des Landes Niedersachsen ist.... Gut, man darf nicht dazu auffordern, aber wer soll die ganze Zahl der Übertretungen denn verfolgen? Dies ist wieder die Geschichte mit der sprichwörtlichen Bahnsteigkarte, ohne deren Erwerb eine Revolution in D nicht statt finden kann...

12:23 | Eine Frage zur AdBlue-Diskussion in Rubrik: Wirtschaft- Leserbeitrag 19:40
Was für ein Signal wird denn an die Motorelektronic gesendet, ein Füllstand über einen Füllstandsgeber oder gar eine chemische Analyse, die belegt, dass tatsächlich echtes AdBlue im Tank ist? Bei Ersteren dürfte es doch ausreichen, einfach destiliertes Wasser nachzufüllen, das die Füllstandsanzeige reagiert und der wieder Motor läuft, oder?
Besten Dank für die Hilfe

12:51 | Leserkommentar zu 12:23
Kann man das nicht einfach mal ausprobieren. Ad-Blue aus dem Zusatztank absaugen. Dann desti. Wasser einffüllen. Wenn der Motor dann weiter laüft Hurra. Wenn nicht, destiliertes Wasser wieder absaugen und Ad-Blue einfüllen. Am besten z.B. in  einem Landwirtschaftlicher Betreib o.ä. oder jemand der eine Hebebühne sein Eigen nennt und ein KFZ-Mechaniker wäre ebenfalls dienlich ? Selbst wenn Herrsteler sagen es wäre ein Sensor drin, der aufAdBlue reagiert, das muss in heutigen Zeiten nicht unbedingt heissen, das auch einer verbaut ist ?!

14:53 | Leser-Kommentar zu 12:51
Ich habe etwas im Netz geschaut und dort folgende Informationen gefunden:
1. Ad Blue Sensoren die man kaufen kann können auch die Ad Blue Konzentration messen. Also theoretisch problemlos möglich.
2. Es wird dringend abgeraten Ad Blue zu mischen oder sogar nur Wasser zu nehmen, da hierdurch der SCR KAT geschädigt werden würde.
Warum sollten die Softwaremodule zur Überbrückung dann vertrieben werden, wenn man das System mit Wasser überlisten könnte?

14:58 | Leser-Kommentar
Es wird nicht nur die Menge vom AdBlue geprüft: 
"Multifunktionale Sensoren mit den Funktionen der Füllstandmessung, Temperaturüberwachung, Heizfunktion bei niedrigen Temperaturen, Qualitätsbestimmung der Harnstofflösung sowie mit diversen Filtereinsätzen." 
Link: https://www.road-online.de/produkte-und-loesungen/def-adbluer-sensoren

16:32 | Leser-Kommentar
habe jahrlang statt Ad Blue immer Wasser verwendet (Audi A4 2lt Diesel, 190PS), wegen dem Gestank vom Ad Blue, besonders dem von Aral, bei BP war der Gestank geringer. Dienstfahrzeug ca. 60tkm p/a
Im Winter habe ich natürlich Ad Blue verwendet wegen Gefahr der Eisbildung (Oberbayern).
Hat weder dem Motor geschadet (Kilometerstand Rückgabe 195 tkm), noch hat es die Audivertragswerkstatt bemerkt.

16:49 | Nachtrag zur AdBlue-Diskussion
Die Frage scheint jetzt auch die Bauern zu beschäftigen:

https://www.agrarheute.com/technik/traktoren/faehrt-traktor-ohne-adblue-598321

Die Motorenhersteller behaupten pflichtschuldigst natürlich, dass es ohne AdBlue nicht geht, Schäden entstünden oder die Betriebserlaubnis erlösche. Alles schön und gut aber in einer Megakrise, wo es allein um hunderttausende LKWs ,Trecker etc. ginge, die dann nicht oder nur
temporär fahren können, müsste man doch Notmassnahmen im Sinne der Gefahrenabwehr kennen und ergreifen.

Offenbar gibt es primär Füllstandsanzeiger und es gäbe eine Messung der "Reagenzkonzentration" des AdBlue (im Tank ?). Zumindest müsste es aber dann ein Ersatzteil samt Kabelstrang für diese
"Reagenzkonzentrationsmessung" geben.Hat jemand ne Kfz-Werkstatt und kann hier nachsehen? Haben das alle LKW oder nur neue Modelle? Ggf. könnte noch ein Signal aus dem Stickstoffsensor der Abgasreinigung einen Datensatz für die Motorabschaltung liefern.

Fazit:
Sollte es also keine einfache technische Notfall-Umgehung des AdBlue-Mangels geben, schlägt eine längere AdBlue-Mangellage (die Erste ist bereits da) direkt auf die Regalfüllstände der Supermärkte und im Folgejahr auf die Ernteerträge durch. Die AdBlue-Lage zählt daher in diesem Falle zu den Krisenfrühindikatoren, es sei denn, man kann das unproblematisch umgehen und die Hersteller bluffen nur (Stichwort Dieselskandal etc.).

Unsachliche Bemerkung, aber das Thema erinnert irgendwie an die geplante 6-fach-Besprittung für die Oberarme!? Unter Vorwand muss das Zeugs rein, um mittels App die Systemgelüste zu befriedigen, hält man von der Einspritzung Abstand und überwindet den Exogendruck, läuft der "Motor" dennoch problemlos (oder sogar deswegen!)...!? Billige Meinung aus der Forstkanzlei, ob ein einfaches trail&error-Prinzip nicht reichen würd, diese Geschichte einfach zu umgehen!? A Motor is a Motor... OF

17:01 | Leser-Kommentar
Ja, der Deutsche macht keine Revolution, da müsste er ja den Rasen betreten.
Leute, die Elektronik kann man vom Tuner an der Ecke „anpassen“ lassen. Und sowieso: Beim Auspuff gehört das ganze Schalldämpfer, DPF und Sonstwas-Gedöns ab und ein gerades Rohr ran. Senkt den Verbrauch um 10 %. Beim Diesel schluckt der VTG-Lader sowieso jedes vernünftige Motorgeräusch. Macht euch mal locker.

20:09 | Leser-Kommentar
Ad-Blue Diskusion. Vor drei Jahren war ich mit eigenem Fahrzeug u.a. unterwegs zur Krim. Auf dem Hinweg nahm ich die Fähre und auf dem Rückweg die gerade geöffnete Brücke (Übrigens waren die einzigen, die dort den deutschen Soldatenfriedhof mit 50.000 Gräbern besuchten AFD Abgeordnete die namentlich nicht genannt werden durften, da die Krim damals schon sanktioniert wurde) aber ich schweife ab.....ein LKW Fahrer auf der Fähre mit einem recht neuen Iveco erklärte mir, das bei Iveco nur die Armaturentafel gelöst und lediglich ein Relais getauscht wurde. Vorbei war es mit Ad Blue. Dies wurde bei Iveco in Russland ausgeführt. Ergebnis war Leistungszuwachs und etwas Kraftstoffersparnis. Dies wurde mir auf meinem Weg nach Wladiwostok des Öfteren von anderen LKW Fahrern bestätigt.


07:38
 | msn: Chemieproduktion Leuna: Starke Einschränkungen

Die chemische Industrie in Leuna sieht sich angesichts der hohen Gaspreise zunehmend in Bedrängnis und fordert rasche Unterstützung von der Politik. "Wir haben über den Schnitt der Betriebe am Standort aktuell Produktionseinschränkungen von ungefähr 50 Prozent", sagte der Geschäftsführer der Infraleuna GmbH, Christof Günther, am Mittwoch in Halle. "Wir haben eine Situation, wo die chemische Industrie nicht mehr wirtschaftlich arbeiten kann und wo wir dringend Unterstützung brauchen."

Der Tag, an dem das hochkomplexe Zusammenspiel zwischen exakt dosierter Lieferung der Rohstoffe und Vorprodukte, die Produktion und der Transport zu den Kunden kollabiert, liegt, so steht zu befürchten, nicht in allzu weiter Ferne. Mit dem (Total-?)Schaden von NS 1+2 ist Deutschland hinsichtlich der verbleibenden Gaslieferungen nun fast vollständig Polen und der Ukraine ausgeliefert. Als gut würde man diese Verhandlungsposition definitiv nicht bezeichnen. AÖ

08:23 | Leserkommentar
Hier fliegen grad die letzten Schwalben über den Köpfen und sammeln sich. Selbst die halten es in der kommenden Kälte und dem heißen Winter nicht mehr im Verwaltungskonstrukt aus.
Die Amis haben bei den Polen einen U-Boot Hafen, die Polen bekommen die Nord Gas Pipeline. In Polen waren schon immer die Händler und Wucherer ansässig und die haben das Wuchern nicht verlernt.
Es wird für die Insassen der BRD nun die Einsicht kommen, wem man besser vertraut. Der Handelsregion und RäteGesellschaft EU, die ehemalige Montanunion, oder dem ehemaligen Kriegsgegner Rußland, welcher uns eigentlich die Freiheit schenken wollte, aber durch die Verwalter der BRD nicht angenommen wurde. Die Nachkommen der ukrainischen Khasaren, welche damals und heute die BRD im Auftrag der Kriegsgewinner immer noch leiten, wollen nichts Gutes für das Deutsche Volk, sie wollen nur eins, nämlich Nutzen aus dem Gebrauch der Menschen durch ihre Arbeit abschöpfen. So kreiert sich der Schöpfer der katholischen Kirche bzw. aller Religionen, welche noch nebenbei mit abschöpfen.
Nun sind wir abhängig vom PolenGas, vom KhasarenGas und dann noch vom AmiGas. Alle halten die Hände auf, lassen natürlich andere dafür arbeiten.
Bis leider trotzdem das Volk nicht rebellieren wird und wir diese Pein und Drangsal zuende durchgestanden haben. Der Russe überquert den Rhein, Paris brennt und die Welt gleicht einem Meer aus roten Flammen...

11:13 | Leser-Kommentar
Und die Himmelstreppe flüstert, die NWO manifestiert sich im Himmel, was könnte denn besser sein ?

28.09.2022

19:40 | Leser-Beitrag zur AbBlue Diskussion
Ich möchte kurz eine Information zu dem Kommentar abgeben: "Ob KFZ ohne Ad Blue weiterfahren entzieht sich meiner Kenntnis". Ich fragte hierzu einen alten Studienfreund, der in der KFZ Motoren Entwicklung gearbeitet hat. Wie es um ältere Diesel Fahrzeuge bestellt ist, kann ich nicht
sagen, jedoch ist ein Start des Motors ohne vorhandenes Ad Blue bei den aktuellen Modellen nicht möglich, da dies softwaretechnisch unterbunden
wird. Es wurde explizit gesagt, dass der Betrieb eines Dieselmotors ohne Ad Blue keinen Schaden bzw. Einfluß auf den Motor hat, da das Ad
Blue lediglich zur Reduzierung von Schadstoffwerten benötigt wird. Vor Jahren bereits gab es Messungen im laufenden Verkehr auf deutschen
Autobahnen, bei denen eindeutig festgestellt werden konnte, ob einige ausländische Speditionen diese Softwareblockierung umgangen hatten. In
Deutschland ist das Umgehen dieser Startblockierung über den CAN Bus (Softwareschnittstelle zum Auslesen des Fehlerspeichers) über
Steckmodule, die man über ebay beziehen kann, nicht möglich, da dies illegal ist. 

Man hat wirklich an alles gedacht. JJ

12:58 | gfk: Starke Kaufkrafteinbußen lassen Konsumklima weiter abstürzen

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Vormonat setzt die Verbraucherstimmung im September ihren Sinkflug fort. Die Konjunkturerwartung wie auch die Anschaffungsneigung verzeichnen moderate Einbußen, die Einkommenserwartung stürzt auf ein neues Allzeittief ab. GfK prognostiziert für das Konsumklima für Oktober 2022 -42,5 Punkte und damit 5,7 Punkte weniger als im September dieses Jahres (revidiert -36,8). Die sind die Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2022.Wesentlicher Grund für den starken Rückgang des Konsumklimas ist der Absturz der Einkommenserwartung in diesem Monat. Der Indikator verliert 22,4 Punkte und sinkt auf -67,7 Punkte. Dies ist ein neues Allzeittief. Seit Beginn der Erhebungen für Gesamtdeutschland im Jahre 1991 wurde bislang kein niedrigerer Wert für die Einkommensaussichten gemessen.

Das Wort des Jahres wird definitiv nicht Klimaerhitzung, sondern Abkühlung. AÖ

17:58 | Leser-Kommentar: man nennt es Stagflation, steigende Preise rückläufige Nachfrage. Lernen durch Erleben/Erfahren, Erfahrung macht klug - weiß der Volksmund. Nur viel werden die aktuell anstehenden Erfahrungen nicht überleben weil sie frühere Möglichkeiten ignorierten. Schade um die vielen Geschäfte, die demnächst schließen werden.

12:12 | fmw: Industrie: Gasverbrauch inzwischen 22 Prozent geringer als in Vorjahren

Der Gasverbrauch der Industrie liegt jetzt 22 Prozent unter dem Schnitt der letzten Jahre. Produktionsstilllegungen sind ein wichtiger Grund.

Wer ob dieser Zahlen jubelt, sei es ein Klimafanatiker oder ein Abhängigkeitsreduzierungsfanatiker, sollte sich sofort mit seinem eigenen Vermögen und Einkommen um die Arbeitslosen kümmern. Lange wird sein Geld aber nicht reichen. Den Produktionsstillegungen bzw. -einschränkungen werden für einen bedeutsamen und sicherlich steigenden Anteil an diesen "Einsparungen" verantwortlich zeichnen. AÖ

08:15 | Leserkommentar zu gestern 12:44
"Kleine" Ergänzung zum "Müll-Dilemma": bei allen Verbrennungen wird im Hochtemperaturbereich auch Stickstoff (70%iger Luftbestandteil) oxidiert. Es entsteht NOx - auch Stickoxide genannt. Für den Ausstoß bestehen gesetzliche Grenzwerte, also wird mittels Katalysator und Ammoniak (Harnstoff, - bei Kfz Ad Blue genannt) dies reduziert. Ohne Ammoniak müssen auch alle anderen kalorischen Kraftwerke und Verbrennungsanlagen abgefahren werden. Also auch kein Kohlestrom! Und genauso natürlich die  Biomasseanlagen, denn NOx entsteht in diesen ebenfalls. Ob Kfz´s ohne Ad Blue weiterfahren oder streiken, entzieht sich meiner Kenntnis - ich tippe auf Letzteres...

Man hat im Vorfeld ganze Arbeit geleistet und den Super-Gau gut vorbereitet!


08:12 
| orf: IV warnt: Ohne Maßnahmen drohen Stilllegungen

Weil energieintensive Betriebe die hohen Energiepreise derzeit besonders spüren, fordern Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung (IV) Sofortmaßnahmen von der Bundesregierung. Erste Unternehmen meldeten bereits Kurzarbeit an.

Die Sofortmaßnahme der Regierung sieht so aus, dass ab 1. Oktober eine CO2-Abgabe eingeführt wird. Damit wird die bald existenziell strauchelnde Industrie noch stärker ins Straucheln gebracht. Dass dies die GrünInnen*Außen wollen, sieht ein Blinder. Dass die ÖVP dem Wahnschinn zugestimmt hat und weiterhin zustimmt, ist deren Abgesang. AÖ

27.09.2022

17:36 | tichy: Automobilindustrie schlägt Alarm: Jedes fünfte Unternehmen verlagert ins Ausland

Die Chef-Lobbyistin der deutschen Autoindustrie dringt wegen der steigenden Energiekosten auf eine rasche Entlastung der Firmen. Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) ruft allerdings nicht nach dem, was Robert Habeck verspricht, nämlich ein gigantisches, letztlich schuldenfinanziertes Hilfspaket, sondern fordert in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: „Wir müssen vor allem runter mit Steuern, Abgaben und Umlagen.“ Müller zeichnet ein finsteres Bild ihrer Branche: „Noch werden angestaute Aufträge abgearbeitet, die vor allem wegen des Halbleitermangels und des Rohstoffmangels warten mussten. Aber die neuen Aufträge gehen spürbar zurück, das haben mir viele Hersteller gesagt.
Man merkt in dieser Branche, dass sich die volkswirtschaftlichen Erwartungen gerade wöchentlich verschlechtern – und dass die Verbraucherinnen und Verbraucher bei Neukäufen zögern.“ Zehn Prozent der Mitgliedsunternehmen im VDA hätten bereits jetzt Liquiditätsprobleme, ein weiteres Drittel erwarte signifikante Probleme in den kommenden Monaten. „Die Hälfte unserer Mitglieder hat deshalb bereits geplante Investitionen gestrichen oder verschoben – und mehr als ein Fünftel verlagert nun ins Ausland.“

Die Konglomatisierung in der Branche über in den letzten 20 Jahren hatte ja bereits entsprechende Schritte erleichtert, doch dass nun DAS Automobilland der Welt schlechthin beginnt die Sachen zu packen und verstärkt sich aus dem Staub zu machen, ist schon eine besondere Qualität, um dem Land zustätzlich zur desaströsen Politik eine aufzubrennen...! Voll in die Fresse... Und dies bei einem derartigen Wertschöpfungspotential!? OF

19:05 | Der Ostfriese
Bitte, wo ist da überhaupt das Problem? Ich bin einfach zu dumm, um dieses angebliche Problem zu erkennen!... Also, die Wirtschaft unseres westlich geprägten Teils der Erde geht den Bach 'runter, wird dabei durch Synergieeffekte sogar noch drastisch an Fahrt aufnehmen... Was wird es für uns Deutsche an Unterschied machen, ob sagen wir mal 10mio. PKW in deutscher Produktion nicht mehr gebaut werden, oder ob die nach China verlagerte Fabrik eben kein Auto mehr produziert? Unsere „Autohersteller“ sind Banken, an die jeweils 'ne kleine „Autoproduktion“ angeschlossen ist. Sie hatten bisher einen nennenswerten Teil ihrer Produktion für die „Halde“ produziert... sieht jetzt bei steigenden Zinsen wohl nicht nach dem Fortführen dieses Geschäftsmodells aus. Schlecht für die Boni der Chefs... Um mehr PKW's verkaufen zu können mein Vorschlag: Früher gab es Crashrennen auf leicht befestigtem Gelände, bei dem alte Fahrzeuge zu Schrott gefahren wurden – wie wäre es, wenn man ab jetzt jeden 2. Freitag im Monat die Autobahnen ab18:00 bis 04:00 morgens zur Verfügung stellen würde? Illegale Autorennen mit „aufgemotzten“ alten BMW's und Mercedes' gibt es sowieso in den Städten... Und so würde entscheidend die Wirtschaft angekurbelt werden, da die typische Klientel der Rennen ohnehin genug Geld zur Verfügung stehen hätte…

P.s.: Es ist nicht unbedingt alles ernst gemeint!

Interesanter Vorschlag werter Ostfriese, und wer liefert den Sprit!? OF

19:51 | Der Ostfriese zu grün
Werter OF, die, die diese Rennen in den Innenstädten fahren (Bein denen auch Kinder gefährdet werden - kein Scherz!), kommen schon irgendwie an Sprit - wenn auch viele von ihnen aus religiösen Gründen keinen „Sprit“ trinken dürfen...

B'soffen wär die Gschicht ja noch ärger! Hasch und Koks sind auch hier bei diesen Dillos genug im Spiel... OF

14:40 | eugyppius: Apparent Sabotage Disables Nord Stream 1 and 2

Anonyme deutsche Beamte scheinen die große Möglichkeit einer amerikanischen oder NATO-Beteiligung anzuerkennen. Gestern Abend brach der Druck in der unterseeischen Pipeline Nord Stream 2 plötzlich zusammen, und in der Nähe der dänischen Insel Bornholm konnte man Gas an die Oberfläche der Ostsee steigen sehen. Kurz darauf wurde berichtet, dass der Druck in unserer anderen großen unterseeischen Pipelineverbindung nach Russland, Nord Stream 1, vollständig zusammengebrochen ist, was auf einen weiteren Bruch hindeutet.
Regierungsbeamte gehen davon aus, dass die Schäden vorsätzlich herbeigeführt wurden und das Ergebnis eines Angriffs durch ausländische Kräfte sind. (Anm: Im Original ist ein Artikel aus tagesspiegel hier verlinkt, die folgenden Absätze dürften aus diesem Artikel übernommen worden sein):

Aufgrund des Zeitpunkts, der Tatsache, dass drei verschiedene Pipelines betroffen waren1, und der starken Druckverluste in Nord Stream 1 erwarten die Beamten das Schlimmste. "Wir können uns kein anderes Szenario als einen gezielten Angriff mehr vorstellen", sagte eine mit der Einschätzung der Bundesregierung und der Bundesbehörden vertraute Person. Sie fügte hinzu: "Alles spricht gegen einen Zufall."
Ein solcher Angriff auf den Meeresboden wäre alles andere als trivial; er müsste mit Spezialkräften durchgeführt werden - zum Beispiel von Marinetauchern oder einem U-Boot, sagten Personen, die über erste Einschätzungen informiert sind.
Hinsichtlich der Verantwortung für die angeblichen Angriffe werden zwei Möglichkeiten diskutiert. Erstens, so die ersten Spekulationen, könnten ukrainische oder mit der Ukraine verbundene Kräfte dafür verantwortlich sein. Durch die vorübergehende Abschaltung der Nord-Stream-Pipelines wären Gaslieferungen aus Russland nach Deutschland und Mitteleuropa nur noch über die durch Polen verlaufende Jamal-Pipeline oder das ukrainische Pipelinenetz möglich.

Das zweite Szenario, das die Ermittler laut dem verlinkten Tagesspiegel-Bericht in Erwägung ziehen, ist natürlich eine "Operation unter falscher Flagge" durch Russland, die durchgeführt wird, um "den Gaspreis in die Höhe zu treiben", "die europäische Energiekrise zu verschärfen" und "zusätzliche Unsicherheit zu schüren". Russland wird sicherlich für den Anschlag verantwortlich gemacht werden, sobald er bestätigt ist, daran habe ich keinen Zweifel.

Manche deutschen Politiker(innen) haben mit dem Gedanken spielt, Deutschland sei im Krieg. Nun, in einem Krieg muss man davon ausgehen, dass die eigene Infrastruktur zerstört wird. Hoffentlich hat Frau Bärbock das bedacht. Zweifellos wird man Russland für diesen Schaden verantwortlich machen. Es wäre wirklich dumm gelaufen,  wenn es einen Angriff der Verbündeten gewesen wäre. Daran darf man nicht einmal denken. Auf jeden Fall, Deutschlands Gasversorgung liegt jetzt zur Gänze in den Händen der polnischen und  ukrainischen Regierungen. Ob die das Gas im kommenden Winter nicht selber brauchen werden? JJ
P.S. Eugyppius dürfte ein deutscher Blogger sein, der auf english veröffentlicht. 

12:44 | welt: Jetzt droht Deutschland das Müll-Dilemma

Die hohen Gaspreise haben in Europa zu einem Einbruch der Ammoniak-Produktion geführt. Der Stoff ist notwendig für die Rauchgasreinigung bei der Müllverbrennung, wo strenge Grenzwerte gelten. Es droht der Stillstand – mit weiteren Folgen für Millionen Haushalte.

Bis das durch die völlig überzogenen Corona-Maßnahmen ohnehin schon angegriffene "Werkl" wieder mehr oder weniger rund läuft, werden selbst im besten Fall noch Jahre vergehen, und dadurch erhebliche Kollateralschäden verursachen. Man sieht, was alles funktioniert: die Energiewende, die Sanktionen, die grüne Transformation. Zeit, diese Unsinnigkeiten auf den Müllhaufen der Geschichte zu verfrachten. AÖ

11:07 | mm: Habeck warnt vor Dauerschäden

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (53; Grüne) hat wegen der Energiepreiskrise vor Dauerschäden für die deutsche Wirtschaft gewarnt. Er sprach sich für umfangreiche finanzielle Hilfen der Bundesregierung aus. Habeck sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Teils ist es erst ein Schwelbrand, teils brennt schon die Hütte. In jedem Fall ist die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft in Gefahr, es drohen Dauerschäden.

Der Wutbürger
Deutschlandzerstörer Habeck warnt also vor Dauerschäden für die deutsche Wirtschaft. Erst die Wirtschaft an die Wand fahren und jetzt Hilfsprogramme aufsetzen wollen. Habeck will mit aller Gewalt die Schuldenbremse aushebeln. Koste es den Michel was es wolle! Die Hilfsprogramme werden aber nur einen kurzfristigen Erfolg bringen, wenn überhaupt. Die Ursache allen Übels ist damit aber noch nicht beseitigt: der Volksverräter Habeck! Erst wenn der Kerl weg ist kann sich durch eine geeignete Person als Wirtschaftsminister die Wirtschaft in Jahren etwas erholen.

12:13 | Leserkommentar
Sieht das keiner oder will das keiner sehen, Privatwirtschaft ist dem Staat und deren die dahinter stehen ein Dorn im Auge! Freie Märkte und private Firmen werden Geschichte sein wenn der Staat mit seinen Stützzahlungen und Zuschüssen Hauptanteils Eigner der Aktien und Anleihen ist!
Also Demokratie 'ade' Kommunismus 'herzlich willkommen' und Diktatur dann nur mehr ein Katze Sprung entfernt!?
Die totale Überwachung kann so einfach sein ;)

12:15 | Leserkommentar
Deutschlandzerstörer Habeck warnt also vor Dauerschäden für die deutsche Wirtschaft. Erst die Wirtschaft an die Wand fahren und jetzt Hilfsprogramme aufsetzen wollen. Habeck will mit aller Gewalt die Schuldenbremse aushebeln. Koste es den Michel was es wolle! Die Hilfsprogramme werden aber nur einen kurzfristigen Erfolg bringen, wenn überhaupt. Die Ursache allen Übels ist damit aber noch nicht beseitigt: der Volksverräter Habeck! Erst wenn der Kerl weg ist kann sich durch eine geeignete Person als Wirtschaftsminister die Wirtschaft in Jahren etwas erholen.

Es stellt sich allerdings die Frage. Wer oder was soll denn Habeck, Lauterbach, Baerbock usw. wegbringen? Und wer sollen die geeigneten Personen sein. Auf Jahre ?! Wieviel Kollateral wird das kosten. Wir wissen nicht mal, wieviel Jahre der Euro noch hat - 500 Jahre oder 2 Nullen weniger ? "Orakel und Träume werden meist erst klar, wenn sie in Erfüllung gehen." 

- Heliodor - (3./4. Jhdt. n. Chr.), stammte aus Emesa (heute Homs) in Syrien, schrieb den Liebesroman Aithiopiká (Die Abenteuer der schönen Chariklea)

12:37 | Leserkommentar
Haben es hier einige denn immer noch nicht verstanden?
Das Desaster liegt nicht an einzelnen Politikdarstellern, sondern an dem was jetzt weltweit durchgezogen wird. Habeck, Lautebach und Co sind lediglich Gesichter für den programmierten Bürger, dem man eine Projektionsfläche für seinen Zorn anbietet, und sonst nichts. Keiner von denen entscheidet irgendetwas, was von bedeutender Tragweite wäre - das was die in die Kamera blubbern ist inhaltlich vorgegebener Text dessen Inhalt sie überhaupt nicht begriffen haben, was man beim Böcklein ja mehr als deutlich sehen kann.

Nichts und niemand wird die Menschen retten - egal welcher Seite man meint sich anschließen zu müssen. Selbst wenn die Ampelhampel von heute auf morgen verschwinden würden, dann würde jemand nachrückken, der genau das weiterführt was jetzt angefangen wurde - es würde nur anders verpackt werden (auch von der AfD, dass das mal klar ist), damit es der Bürger nickend schluckt.

Die kommende Enttäuschung wird demnächst einem sehr großen Teil der Bevölkerung die Sicherungen durchbrennen lassen und dann hat das System genau das was es braucht. Was hier geschieht, ist ein Umbau des Theaters, und damit das im Hintergrund durchgezogen relativ ungestört werden kann, insziniert man auf der Bühne eine Special-Effect-Show der Extraklasse, damit der Zuschauer wie hypnotisiert dorthin blickt und gar nicht mehr mitbekommt was um ihn herum in Wirklichkeit geschieht.

Das Problem sind weder Habeck noch andere Schauspieler, sondern jeder einzelne selbst, der seine Eigenverantwortung abgegeben hat um es sich im System bequem zu machen. Ich schließe mich da nicht aus, aber mir wurde vor etwa 7 Jahren klar, dass ich meine Prioritäten, wie ich die Dinge betrachte, empfinde und folglich behandle, anders setzen muss. Der steinige Weg liegt vor uns, egal was wir tun, denn der Zenit ist längst überschritten.


08:26 | diepresse: OECD-Prognose: Kaum noch Wachstum in Europa

Stark betroffen von sinkenden Realeinkommen und Störungen auf den Energiemärkten ist auch Europa. Hier dürften viele Volkswirtschaften im zweiten Halbjahr 2022 und im ersten Quartal 2023 bestenfalls ein schwaches Wachstum verzeichnen, bevor es bis zum Ende des Jahres 2023 zu einer gewissen Verbesserung kommt, heißt es in der Prognose. Kurzfristige Produktionsrückgänge seien in einigen Ländern wahrscheinlich, darunter Deutschland, Italien, Großbritannien und dem gesamten Eurowährungsgebiet.

Heute noch "kaum Wachstum in Europa", morgen schon gar kein Wachstum mehr, sondern eine Rezession. AÖ

07:46 | welt: „Teils ein Schwelbrand, teils brennt die Hütte“ – Habeck warnt vor Schäden für Wirtschaft

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat wegen der Energiepreiskrise vor Dauerschäden für die deutsche Wirtschaft gewarnt. Er sprach sich für umfangreiche finanzielle Hilfen der Bundesregierung aus. Habeck sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Teils ist es erst ein Schwelbrand, teils brennt schon die Hütte. In jedem Fall ist die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft in Gefahr, es drohen Dauerschäden. Wir müssen jetzt alle Finanzkraft aufbringen, um die gute Substanz unserer Wirtschaft über die Krise zu bringen, Arbeitsplätze zu sichern und die Investitions- und Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft zu schützen.“

Diese "Haltet den Dieb"-Dreistigkeit sucht schon ihresgleichen. Robert Habeck hat im Ministerium und bei sich zu Hause sicher schon alle Spiegel abhängen lassen. Denn das Mindeste ist, dass er sein eigenes Spiegelbild nicht mehr anzublicken imstande ist. Vielleicht sollte er doch den Hut nehmen, bevor er ihm auf unfreundliche Weise abgenommen wird. AÖ

09:11 | Moncao
ich denke Habeck und Lindner treffen sich täglich, morgens pünktlich auf dem Bundestags-WC.....und dann Warrior-fight.....sie pinkeln sich gegenseitig ans Hosenbein.....die große Frage, wer hat den Längsten ? Beide wissen es......

09:36 | Leser-Kommentar
ich denke, die treffen sich schon an der Brille auf dem Bundestags-WC, aber eher um gscheit zu schnupfn.
Koks-Spuren im Bundestag Kein Fall für die Justiz
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat sich entschieden. Sie wird sich mit den angeblich in Toiletten des Reichstags und des Abgeordnetenhauses gefundenen Kokainspuren nicht weiter beschäftigen.
Ansonsten würden die nie ständig in talk shows lachen, wenn man über ihre Beschlüsse schimpft.
Wir oben bestimmen und beschließen und ihr Mob unten könnt euch vergebens dagegen wehren, kostet natürlich auch richtig Geld, siehe den Spinner Scheuer, aber ihnen passiert nichts.
Nur wir können die Schnupf Phantasien ausbaden, die denen der Drogenblitz ins Hirn scheißt.

26.09.2022

17:42 | kleinezeitung: Produktionsstopp? Immer mehr steirische Betriebe arbeiten Pläne aus

Bereits vor gut zwei Wochen hat Stefan Stolitzka, Präsident der steirischen Industriellenvereinigung, im Interview mit der Kleinen Zeitung von einer "Alarmstufe Rot in der steirischen Industrie" gesprochen. Die Lage in vielen Unternehmen spitze sich vor dem Hintergrund der hohen Energiekosten dramatisch zu.
Am Montagnachmittag erneuerte Stolitzka diesen auch an die Politik gerichteten Appell. Immer mehr steirische Unternehmen müssten konkrete Pläne zur Abschaltung von Produktionsteilen oder gar ganzer Produktionen ausarbeiten, warnt Stolitzka. Binnen eines Jahres haben sich die Preise auf den Spotmärkten für Strom versechsfacht, jene für Gas sogar verzehnfacht. Eine Erhebung der IV Steiermark habe ergeben, dass in energieintensiven Branchen der Energiekostenanteil an den Herstellkosten von ursprünglich 15 Prozent auf 50 Prozent, zu Spitzenzeiten sogar auf 80 Prozent gestiegen ist.
Preise, die immer häufiger nicht mehr weitergegeben werden könnten, "Kunden bedienen sich zusehends Lieferanten aus anderen Regionen der Welt". Steirische Unternehmen würden an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, da sich die Energiepreise außerhalb Europas nicht annähernd auf diesem Niveau bewegen würden.
"Wir haben das Gefühl, dass die volle Tragweite der Situation vielen Entscheidungsträgern in Österreich nicht bewusst ist", so Stolitzka. "Alle Konjunktur-Indikatoren zeigen nach unten – die meisten von ihnen deutlich. Wir müssen davon ausgehen, dass der Herbst und das Frühjahr enorm herausfordernd werden, es droht uns eine Rezession in Europa."

Die nächsten Spezialisten nach der oberösterreichischen Ziegelindustrie, nun die Steirer...!? Die letzten drei Jahre wiederholen sich in den Mustern, und anstatt das Übel an der Wurzel zu packen (oder das Nicht-Übel zu erkennen!) und entsprechende Maßnahmen samt Handlungszwang auf die BR auszuüben, gibt man sich geschlagen von der Situation und arbeitet Pläne aus...!? Lahme Parteigänger, die mit der Zukunft des Landes und der der Menschen spielen...! Bis nichts mehr geht, da der Schuldige ja bereits feststeht!? Wie billig. OF

17:30 | ET: Analyse: Die Lage der Industrie aus Sicht der Müllverbrennung

Ein Blick auf die thermische Verwertung (Müllverbrennung): Wird weniger produziert, sinken die Abfallmengen. Doch das hat Auswirkungen auf die industrieeigenen Kraftwerke. Eine Analyse.

Und schon ist ein neuer Kriseninidkator geboren, auf welchen wir noch vor 3 Jahren niemals gekommen wären! TB

Die Kleine Rebellin
Da dachte ich, mir kann im Winter nichts passieren, da die Fernwärme aus verbranntem Müll kommt. Falsch und zu kurz gedacht. Gibt es gezwungener Maßen weniger Verbrauch und sparsameres Wirtschaften, gibt es auch weniger Müll. Selbst der Müll ist vor Habecks Wirtschaft nicht sicher.

19:46 | Leser-Kommentar
Der Artikel ist mittlerweile hinter einer Bezahlschranke. Aber zum Glück war er bereits archiviert.

Besten Dank werter Leser - sehr zuvorkommend für die Leserschaft! OF

11:48 | b-l: Deindustrialisierung in Deutschland - Angriff auf die Substanz der deutschen Industrie

Deutschland verliert wichtige Bereiche der Wirtschaft und der Industrie. Wer die Maßnahmen von Corona noch überstanden hat, sieht sich jetzt mit massiven Erhöhungen der Energiepreise konfrontiert. Viele Betriebe, Selbstständige und Unternehmen können die Kostenexplosionen nicht mehr tragen. Dazu kommt die Gefahr von Blackouts durch eine Strommangellage. Die Folge sind Insolvenzen oder die Abwanderung der Unternehmen ins Ausland. Das betrifft nicht nur das produzierende Gewerbe. Eine Übersicht welche Unternehmen Deutschland verlassen wollen – bzw. hier die Produktion einstellen – die aktuelle Auflistung finden sie weiter unten im Beitrag.

Made in Germany - killed by friendly fire! TB

07:52 | orf: Pfandleihe: Kunden wollen hohe Darlehen

Seit Pandemiebeginn – nun nochmals verstärkt durch die Teuerung – ist in den Pfandleihanstalten viel los. Immer mehr versuchen, finanzielle Engpässe kurzfristig mit dem Verpfänden ihrer Wertgegenstände zu überbrücken – und zwar zunehmend mit sehr wertvollen, um möglichst hohe Darlehen zu erhalten.

Und der drastische Einbruch der Wirtschaft steht erst bevor. Da können Flinten-Uschi und Christine Lagarde und die ganzen Sanktionsbejubler noch hunderte Male wie ein Kleinkind trotzig behaupten, dass wir nicht in eine markante Rezession schlittern werden. AÖ

08:19 | Leserkommentar
Christine Lagarde, gesteht es sich und der Öffentlichkeit gegenüber erst ein, wenn sie ihre Höhensonne zum Pfandleiher bringt......

13:07 | Leser-Kommentar
Wäre das Wort "Untergang" nicht das bessere Wort dafür, als Rezession, (lateinisch recessio „das Zurückweichen“) werter AÖ ? Wenn man zurückweicht, ist das eine Entscheidung, die man selber trifft ? Im Deutsch könnte man nicht ehrer sagen, ein Rückzug welcher deshalb gemacht wird, weil äusseren Umstände, es erzwingen ? Im worst case, kann man das mit Untergang umschreiben, wo die Mehrzahl aussäuft und es noch eine Anzahl von Überlebenden geben wird, nur wie viele werden das dann sein ?

24.09.2022

07:16 | uncut: Streik, Streik, Streik

Die zunehmende soziale Ungleichheit führt zu Protesten rund um den Globus. Die weltweit herrschende Klasse ist entschlossen, diese Proteste daran zu hindern, die Waffe einzusetzen, die sie zu Fall bringen kann – Streiks.

Die Oligarchen haben Jahrzehnte damit verbracht, die Gewerkschaften abzuschaffen oder zu domestizieren und die wenigen verbliebenen Gewerkschaften – nur 10,7 Prozent der Beschäftigten sind gewerkschaftlich organisiert – zu unterwürfigen Juniorpartnern im kapitalistischen System zu machen. Im Januar 2022 war der gewerkschaftliche Organisationsgrad in der Privatwirtschaft auf dem niedrigsten Stand seit der Verabschiedung des National Labor Relations Act von 1935. Und dennoch sagen 48 Prozent der US-Arbeitnehmer, dass sie gerne einer Gewerkschaft angehören würden.

EIn Artikel ueber die Gewerkschaften in den USA. Es gibt ein Problem mit den Gewerkschaften in Europa, das der Autor nicht anspricht. Diese haben sich zu Partnern der Regierungen gemacht und haben inzwischen das Vertrauen von einem Gutteil der Arbeiter und Angestellten verloren. Diese Sozialpartnerschaft war eine wertvolle Sache, solange Unternehmer, Politiker und Gewerkschafter alle das Wohl der Bevoelkerung im Auge hatten. Im Kontext der Ideologie der Globalisierung, wo die Ansprueche der einheimischen Arbeiter mit den Beduerfnissen der Weltbevoelkerung und der Weltwirtschaft im Einklang gebracht werden muessen, haben die Sozialpartner hoehere Prioritaeten und hehrere Ziele als die Interessen der Einheimischen. JJ

11:49 | Leser-Kommentar
Zu den Gewerkschaften in den USA sei auf den Film „Der Pate“ verwiesen. Hatten alle das Wohl der Bevölkerung im Auge? Ich gehe sogar noch eine Stufe weiter: Hatte überhaupt jemand das Wohl der Bevölkerung im Auge? Die „Sozialpartner“ haben in erster Linie „Eigeninteressen“. Mir ist aus näherer Umgebung ein Fall bekannt... Der „Gewerkschaftsmann“ betrachtet die von ihm „vertretenen“ (zurecht?) als Deppen, hat deren Interessen nur soweit vertreten, das es denen so gerade nicht auffiel. Gewerkschaftsvertreter betrachten ihre Tätigkeit als Beruf, bei dem schon etwas persönlich „herauszuholen“ ist. Meine damalige Lebenspartnerin war viele Jahre stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende in einer großen Firma der „Sozialindustrie“ im Norden Deutschlands, wobei sie zur Erkenntnis kam, das viele der Mitarbeiter(innen) schlicht und ergreifend zu dumm waren, um dies zu durchschauen. Versuche, diesen zu helfen liefen ins Leere. Das Hauptproblem ist, das vielen Leuten schlicht und ergreifend der Verstand fehlt um eigenständig Sachverhalte zu durchschauen. Papa wird’s schon (in meinem Sinn) richten.

23.09.2022

18:41 | exxpress: Energie-Krise: Sieben Ziegelwerke in Oberösterreich machen dicht!

Dramatische Entwicklung auf dem Ziegelsektor. Mehrere oberösterreichische Ziegelhersteller werden wegen der astronomischen Energiepreise und dem Einbruch der Nachfrage den Betrieb „auf unbestimmte Zeit“ einstellen. Hunderte Mitarbeiter sind betroffen. Die um sich greifende Energiekrise fordert ihre Opfer. Jetzt hat sie die Ziegelindustrie voll erwischt. Ab Herbst sind nicht weniger als sieben Ziegelwerke in Oberösterreich gezwungen, die Produktion einzustellen. „Auf unbestimmte Zeit“, wie es heißt. Die Gründe sind wenig überraschend: Die Betriebe hätten mit einer Vervielfachung – bis zum 20-fachen – der Strom- und Gaspreise zu kämpfen.
Die Produktion sei betriebswirtschaftlich nicht mehr rentabel. Der Obmann des Ziegelverbands, Peter Flotzinger, bezeichnete die Situation als „dramatisch“. „Ohne Hilfe schlittern Betriebe in existenzbedrohende Situationen“, so Flotzinger in Richtung Politik. 350 Mitarbeiter seien von den Stilllegungen betroffen. Um das Personal halten zu können, müsse nun eine Kurzarbeitslösung her.

Zwei Gedanken: a. der einstigen Wirtschaftspartei ÖVP ist bereits alles wurscht, da sie ihren baldigen Untergang schon besiegelt hat, b. geteilter Plan der Grünen mit ihren dt. Partnern Habeck&Co, die Wirtschaft im Sinne ihre Auftraggeber vollends zu zerstören!? Die Verantwortungslosigkeit der Regierung hat mittlerweile erschütternde Ausmaße abgenommen, gerade vor dem Hinblick, dass ein ehemaliger Wirtschaftskammer-Präsident, ÖVP-Schwergewicht und selbst einem oberösterr. Ziegelhaus entstammend, nicht längst in der Hofburg sitzt und Nehammer/Gewessler das Messer zum sofortigen Handeln ansetzt!? Der Gesamtzustand entwickelt sich mit Siebenmeilenstiefel Richtung völliger Eskalation; Eingriffe der Landesversorger in den Strommarkt überfällig und der Brüsseler Gurkentruppe von NATO Gnaden längst schriftlich mitgeteilt, das Heft des Handels jetzt in die Hand zu nehmen! Die Rufe nach dem Staat werden verhallen, nachdem uns dieser Dilettantenhaufen bereits in den letzten zwei Jahren grob 80-100Mrd. Euro geraubt und in einem beispiellosen Umverteilungsreigen mit der Gießkanne über Östereich ausgeschüttet hat! Erzwingt endlich Lösungen! OF

12:34 | ifw-kiel: Kiel Trade Indicator

Der Kiel Trade Indicator schätzt die Handelsströme (Im- und Exporte) von 75 Ländern und Regionen weltweit, sowie des Welthandels insgesamt. Grundlage ist die Auswertung von Schiffsbewegungsdaten in Echtzeit. Die Weltkarte zeigt farbig eine zu erwartende Zunahme (grün) oder Abnahme (rot) für die einzelnen Länder. Mit Klick auf ein Land öffnet sich eine Grafik mit Details. Geschätzt werden die Handelsströme eines Landes mit dem Rest der Welt. Der Kiel Trade Indicator wird jeweils um den 5. und 20. eines Monats aktualisiert.

Es gibt wohl keine bessere Aufstellung, die zeigt, wer die Deppen der Nation (eigentlich der Welt) sind, als diese Tabelle!
Und bitte nicht übersehen: die hier angeführten Veränderungs-Prozentsätze beziehen sich aufs Vormonat und nicht aufs Vojahr!!!! TB

Bildschirmfoto 2022 09 23 um 12.36.09

22.09.2022

14:50 | Leser-Kommentar zu Inflation oder Massenpleite (20.09., 12:54)
Noch haben wir nur Teuerung und keine Lohn-/Preis-Spirale, noch. Die Massenpleiten kommen noch, dann wird es erst recht keine Lohn-/Preis-Spirale mehr geben, weil dann gibt´s weder Kurzarbeiter- noch ALG1, ALG2, ALG3, ALG4, BG, etc. weil dann ist der Sozialstaat gewesen, der gR hat sein Zeil erreicht und jeder sich selbst der nächste. Hurra brd.land, ein land in dem wir gut und gerne leb(t)en.

18:34 | Leser-Kommentare
(1) Wie sähe es mit einer Preis-Lohn-Spirale aus? Spätestens wenn die Energiepreise so hoch sind, das man nicht mehr mit dem Auto zur Arbeit fahren kann, werden auch viele der dann noch verbliebenen Werktätigen ihre Arbeit einstellen, wenn sie keine entsprechenden Lohnerhöhungen bekommen - oder? Ich denke das es ab ca. ’95 ohnehin kaum merkliche Kaufkraftsteigerungen durch Lohnerhöhungen gegeben hat.

(2) Naja werter Leser. Um sich ein Bier mit AL G4 o.ä. zu kaufen. Muss das Bier erst mal dinglich vorhanden sein ? Was mich dann zu Strom bringt, dieser wird ja von Kobolden - in jeder Steckdose produziert ???


12:44 | sport.orf: Energiekrise: FIS schließt Weltcup-Absagen nicht aus

Die Energiekrise könnte im kommenden Winter zu zahlreichen Ausfällen von Weltcup-Veranstaltungen im nordischen und alpinen Skisport führen. Damit rechnet der Weltverband (FIS), wie Generalsekretär Michel Vion am Mittwoch beim Forum Nordicum der internationalen Skisportjournalistinnen und -journalisten in Kranjska Gora einräumte.

Es wird wie Corona, nur schlimmer. (Unbeschadet dessen ist der konstruktive Ton des ÖSV sehr zu begrüßen, der auch schon in der Coronakrise sehr viele Absagekohlen aus dem Feuer geholt hat.) AÖ

08:18 | fmw: Deutsche Bank: So deutlich stürzt Europa nächstes Jahr in die Rezession

Die Deutsche Bank prognostiziert aktuell für Europa ein wirklich deutlicheres Abdriften in die Rezession mit -2,2 Prozent für 2023.

Die Deutsche Bank muss sofort sanktioniert werden, denn sie verbreitet offensichtlich russische Propaganda. Die Wirtschaft in den EU-Mitgliedsstaaten ist robust, der brüsselitische 5-Jahres-Plan wird auf Punkt und Beistrich, ja auf jede Nachkommastelle genau erfüllt. Wer Gegenteiliges behauptet, ja nur den Zweifel an der punktgenauen Erfüllung des 5-Jahres-Plans sät, ist ein Feind. Kritische Diskussionen gibt es im freiesten Europa der Geschichte nur unter Gleichdenkenden und natürlich Glechdenkendinnen. AÖ

07:48 | oe24: Teuerung bringt Gastronomen in die Zwickmühle

Sehenswertes Gespräch mit zwei Gastronomen aus dem Umland von Wien, denen ihre Verzweiflung und die völlige Ausweglosigkeit der aktuellen Lage mit nackten Zahlen untermauern. Im Unterschied zu den den Staat wie eine Weihnachtsgans ausnehmenden NGOs und unnötigen Akademikern, die sich als Steuergeldempfänger ein gutes Leben machen, sprechen hier zwei Selbständige. (Verständnisschwierigkeiten aufgrund des doch eher breiten Dialekts können allerdings nicht ausgeschlossen werden.) AÖ

21.09.2022

17:39 | testrt: Hohe Energiekosten: Jedes zweite deutsche Handelsunternehmen bangt um Existenz

Nicht nur die antirussischen Sanktionen und die dadurch erhöhten Energiekosten machen den deutschen Einzelhändlern zu schaffen. Viele haben durch Lockdowns und zerstörte Lieferketten ihre finanziellen Rücklagen aufgebraucht. Für viele geht es nun an die Existenzgrundlagen. Laut einem Bericht der Deutschen Wirtschaftsnachrichten kletterten die Energiekosten im Einzelhandel seit Jahresbeginn durchschnittlich um knapp 150 Prozent. Jedes zweite Unternehmen steht damit vor existenziellen Nöten. Das bestätigt eine Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 900 Unternehmen der Handelsbranche.

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des HDE, sagte, dass viele Handelsunternehmen keinen Ausweg sähen. Er erklärte: "Einerseits steigen die Energiepreise enorm, anderseits können die meisten die Kosten aufgrund des harten Wettbewerbs nicht einfach an die Kundinnen und Kunden weitergeben."
Lediglich 14 Prozent der Befragten können die steigenden Energiekosten teilweise oder ganz auf die Verbraucherpreise addieren. Knapp ein Viertel der Umfragenteilnehmer rechnet damit, sein Geschäft innerhalb der nächsten zwölf Monate schließen zu müssen.

Mission Todesstoß der Ampel wohl kurz vor dem Finale!? Deutsche Effizienz in Sachen Zerstörung dank der selbstgewählten Gurkentruppe in Berlin und ihren braven Helferleins in den Ländern! Offenbar braucht's immer die Eskalation, bis in den geneigten Hohlbirnen die Denklampe anspringen!? ...aber dann werden sich die Herrschaften sicher nicht mehr auf die Straße zu gehen trauen... OF

12:44 | youtube: Hans-Werner Sinn: So bekommen wir die Inflation und die Wirtschaft in den Griff // Mission Money

Unsere Industrie ist herzkrank geworden, diagnostiziert Deutschlands bekanntester Ökonom Hans-Werner Sinn im Interview. Außerdem erklärt der frühere Ifo-Präsident, wie weit die Inflation noch steigen wird, wie weit die Europäische Zentralbank die Zinsen anheben muss und warum die geplanten Maßnahmen der Regierung gefährlich und inflationär sind.

Mich wundert ehrlich gesagt, dass Youtbube Hans-Werner Sinn nicht schon längst löscht. Denn in den Ohren der Zensoren muss die sachlich-nüchterne Analyse wie Fake-News klingen. Zumal er der Zentralbank eine Schuld an der immer schlimmeren Inflation gibt. Und jeder wertewestlich gebildete Mensch weiß natürlich, dass Putin schuld ist, und nur Putin, und überhaupt nur Putin. Und abgesehen davon gilt im besten Europaaaaaaaaaaa aller Zeiten ja nur mehr hysterisches Gekreische von männlich-weiblichen Mischwesen oder Studienabbrechernt als Ausdruck von Kompetenz und Weitsicht. AÖ

12:12 | jf: Einzelhandel: Jedes zweite Geschäft vor dem Aus

Nach zwei jeweils langen Zwangsschließungen aufgrund der Coronapolitik könnten die hohen Energiepreise vielen Einzelhandels-Geschäften endgültig den Todesstoß verpassen. Laut einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) droht Tausenden Betrieben die Schließung. Demnach sieht sich inzwischen jeder zweite Einzelhändler in Deutschland in Existenzgefahr. An der Befragung hatten sich 900 Betriebe beteiligt. Jeder vierte Betrieb fürchtet sogar schon kurzfristig das Aus.

Die Sanktionen und die grüninnen*außen "Wirtschafts"politik wirken. Aber wer braucht schon einen eigentümergeführten Einzelhandel, wenn genügend ausländische Facharbeiter als Paketzusteller zur Verfügung stehen. Und es kommen ja täglich mehr. Denn für den Schutz der Grenze ist naturgemäß nicht genügend Polizei vorhanden. AÖ

20.09.2022

12:54 | welt: Inflationswelle oder Massenpleite – ein Szenario wird Deutschland erwischen

Die Erzeugerpreise sind im August um 45,8 Prozent gestiegen. Unternehmen haben jetzt eine bittere Wahl: Die eigenen Margen ruinieren und die Pleite riskieren – oder die Inflation auf die Verbraucher abwälzen? Die Inflationswelle droht historisch zu werden.

Die Wirtschaftskompetenz bei der Welt war auch schon einmal höher. Korrekt muss die Überschrift natürlich lauten: "Inflationswelle und Massenpleiten - dieses Szenario wird Deutschland erwischen." Nur ein konzertiertes Vorgehen gegen die Inflation durch massive Zinserhöhungen und eine deutliche Angebotserweiterung im Energiesektor kann den Schaden noch irgendwie in Grenzen halten, und damit das Ausmaß der Massenpleiten. Zu meinen, man könne zwischen einer Inflationswelle und Massenpleiten wählen, ist ein gemeingefährlicher ökonomischer Unsinn. Denn wer die Inflation nicht bekämpft, wird am Ende eben beides haben. AÖ

12:04 | destatis: Erzeugerpreise August 2022: +45,8 % gegenüber August 2021

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im August 2022 um 45,8 % höher als im August 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Im Juli 2022 hatte die Veränderungsrate bei +37,2 % und im Juni bei +32,7 % gelegen. Im Vormonatsvergleich stiegen die Erzeugerpreise im August 2022 um 7,9 %. Das ist ebenfalls der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit Beginn der Erhebung.

"Nettes" Detail am Rande: Der Anstieg zum Vormonat von 7,9% wurde seit 2000 bislang nur einmal, im Juni 2008, im Jahresvergleich übertroffen. Immerhin steigen die Preise exklusive Energie nicht mehr ganz so extrem mit +14,0%, im Mai lag das Plus noch bei 16,5%, doch auch dieser Wert ist in historischer Betrachtung sehr, sehr hoch. Und den Unternehmen ist es letztlich egal, ob ihnen das Geld wegen der Strom-, Heizungs- oder Lebensmittelrechnung ausgeht. AÖ

08:26 | ifo: Viele Stornos im Wohnungsbau

Im Wohnungsbau kommt es weiterhin vermehrt zu Auftragsstornierungen. Im August waren 11,6 Prozent der befragten Unternehmen betroffen, nach 11,5 Prozent im Vormonat. Das geht aus der Umfrage des ifo Instituts hervor. „Seit April sehen wir, dass auffällig viele Projekte gestrichen werden. Die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau haben sich in den letzten Monaten massiv verschlechtert: Explodierende Baukosten, steigende Finanzierungszinsen und eingeschränkte Fördermöglichkeiten belasten die Kalkulation potenzieller Bauherren schwer. Einige Projekte werden damit unrentabel“, erklärt ifo-Forscher Felix Leiss.

Weniger Wohnungen, daher höhere Belegungsdichte, daher höherer Kuschelgrad und damit weniger Energieverbrauch - deutsche Wirtschaftspolitik im Jahr 2022. AÖ

12:25 | Leserkommentar
Der Bau, tja, letztes Jahr versuchten einige Fertig-hausfirmen sich ihrer Aufträge und Kunden noch wegen "überarbeit" durch "rauskaufen" bestehender Verträge zu entledigen - jetzt folgt schon das Jammertal - GUT so! Einige werden demnächst vom hohen Roß fallen - Autsch!

08:27 | Leserkommentar zu gestern 15:50
Dann bekommt eben der Schwarm, daß was er verdient... 

19.09.2022

15:50 | bundestag: Sahra Wagenknecht ueber Habeck

Herr Habeck, in der Wirtschaft ist das leider nicht so wie in der Politik. Ein Minister, der nichts mehr liefert, muss leider tatsächlich keine Insolvenz anmelden; Sie sind das beste Beispiel dafür. Aber ein Unternehmen, das wegen der hohen Preise nichts mehr verkaufen kann, verschwindet vom Markt, und das heißt: Wenn wir die Energiepreisexplosion nicht stoppen, dann wird die deutsche Industrie mit ihrem starken Mittelstand bald nur noch eine Erinnerung an die guten, alten Zeiten sein.

Sahra Wagenknecht wieder in Bestform, mit Beifall von der AfD und unerhörten Zwischenrufen der Gegenseite. Nur auch sie kapiert nicht, viele Menschen (die Meisten) wollen es nicht verstehen. SIe koennen oder wollen sich nicht vorstellen, was die Gruenen und SPD vorhaben. Obwohl, Wagenknecht bringt die Linken Ignoranten ab Min 3.30 zum Schweigen. JJ

19:50 | Leser-Kommentar zu grün
Der vorletzte Satz im grünen Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf. Die Masse kann es sich nicht vorstellen, bzw. will es auch gar nicht, wie Gustave Le Bon schon 1895 in seinem Buch "Psychologie der Massen" treffend beschrieben hatte.
Selbst wenn ein Politiker die Wahrheit spricht wird diese verdrängt, wenn sie nicht in das Weltbild passt. Jahrelang konnte in YouTube eine Wahlkampfrede von Martin Schulz (SPD) abgerufen werden. Darin erklärte er, dass die BRD bis 2024 als völlig deindustrialisierter Agrarstaat in der EU "aufgehen" wird. Bei dem Tempo, welches gerade vorgelegt wird, liegen die auch gut in der Zeit. Also in jener EU, der Schulz selbst im August 2013 die demokratische Legitimation abgesprochen
hatte. Da diese Rede seit Corona-Beginn nicht mehr abrufbar ist, war mir klar, dass Corona zum Spiel gehört, was die bisherigen und kommenden Lockdowns in der BRD erklärt, welche der Wirtschaft mit den Rest geben. Die jetzigen Energiemaßnahmen sind er Punkt auf das i.

Danke für's Kompliment werter Leser, und schön, auch hier nach hartgeld ihren ersten Kommentar zu lesen! OF

12:34 | kleinezeitung: Tankstellen in grenznahen Gebieten geraten schwer unter Druck

Am Tag 1 nach der erneuten Preissenkung sind die slowenischen Tankstellen unweit der österreichischen Grenze nur mäßig besucht, trotz verlockend niedriger Spritpreise von 1,35 Euro je Liter Superbenzin und 1,68 für einen Liter Diesel – so viel kostet der nach oben hin gedeckelte Treibstoff bei einer Hofer-Tankstelle in Tržič. Mehr Andrang von Pkw mit österreichischer Zulassung wird für das Wochenende erwartet. Anders als in Ungarn, wo Pkw aus dem Ausland sogenannte Marktpreise verrechnet werden und der Einheitspreis von 480 Forint (1,18 Euro) nur für Einheimische gilt, gibt es in Slowenien keinerlei Einschränkung.

Paradiesisch, sofern, was ich allerdings nicht weiß, die Preisdeckelung durch Reduktion der Steuerlast bewirkt wird. Andernfalls wäre sie ein ökonomischer Unsinn. Bei uns wird dank Schwarz-Grün der Sprit ab 1. Oktober noch teurer. Man darf es der ÖVP jedenfalls nicht mehr durchgehen lassen, dass sie diese Klimawandelhysteriker und Wirtschaftszerstörer in die Regierung geholt hat. AÖ

12:03 | SNA: „Fühlen uns Patienten dort verpflichtet“: Berlin-Chemie stoppt sein Russland-Geschäft nicht

 Im Unterschied zu mehreren anderen europäischen Firmen betreibt das Pharmaunternehmen Berlin-Chemie immer noch seine Produktion in Russland und für den russischen Markt. Dies gab das Vorstandsmitglied Christian Matschke in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ bekannt. Die Ausrichtung des Unternehmens auf den Osten habe historische Gründe, sagte Matschke: „Wir waren aus der DDR-Tradition heraus sehr gut in dieser Region vernetzt. Das hat sich auch bis heute bewährt. Wir produzieren viel für osteuropäische und zentralasiatische Märkte, aber nicht ausschließlich.“ Allerdings würden in vielen Ländern die in Berlin-Chemie hergestellten Medikamente unter dem Label Menarini verkauft. Übrigens habe das Unternehmen zwei Besonderheiten aus den DDR-Zeiten geerbt. Erstens verfüge die Firma über eine hauseigene Werkstatt für Maschinen-Ersatzteile. „So etwas hat nicht jedes Unternehmen, in der DDR war es üblich. Heute passt das natürlich gut zum Thema Nachhaltigkeit.“

Die Kleine Rebellin
Es gibt sie noch, die Menschen mit Vernunft und Verantwortungsbewusstsein. Hier ist die  Produktion nicht nur ein Geschäft, sondern man sieht seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Patienten, egal welcher Nationalität. Nicht überraschend ist es, dass es sich um eine ehemalige Firma aus DDR handelt, die gewohnt ist, mit schwierigen Situationen umzugehen. Zu befürchten ist allerdings, dass Habeck sie deswegen einfach enteignet, weil sie sich seinen Sanktionsanordnungen nicht beugt. Ihnen bedeutet die Versorgung von Patienten mit Medikamenten mehr, als die politische Doktrin.   
 

07:44 | express.at: Handelsverband schlägt Alarm: 6000 Unternehmen vor der Pleite

Energiekrise, Rekordteuerung und Lieferengpässe aus Asien wegen der Corona-Pandemie sind zur existenziellen Bedrohung für den Handel geworden, warnt Handelverband-Geschäftsführer Rainer Will. Zehntausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. 6000 Geschäften erklären, bis Jahresende zu schließen.

Gewessler und ihre schwarzen Bettvorleger jubeln - weniger Geschäfte, weniger Energieverbrauch, weniger Energieimporte (aus Russland) und damit kann der ganzen Welt gezeigt werden, dass die Sanktionen wirken. Auch bei folgender Meldungen werden Gewessler und Co. die Freudentränen in die Augen steigen: Energiepreise: Nahversorger vor dem Aus. AÖ

11:57 | Leserkommentar
Ach, die Titanic hat den Eisberg gerammt. Und nun schreit man Alarm. Ändert das etwas - was darauffolgen wird ?

07:45 | Leserkommentar zu gestern 20:03
Werte Leseratte. Eine Union hilft doch wo sie nur kann. Bei Fragen von Handelsrestriktionen und frechen Erpressungen seitens den USA,kann Deutschland den hoffentlich gelehrigen Schweden doch einiges beibringen. Dann heißt es fortan: Von einander lernen und miteinander leiden.

18.09.2022

20:03 | Die Leseratte: Beitrittshemmnisse!? 

Hier wird darauf hingewiesen, dass Schweden ziemlich viel Handel treibt mit China und Russland - und dass es Schwierigkeiten bekommen könnte nach seinem Nato-Beitritt. Die Handelsbeziehungen vor allem mit Russland könnten sich erheblich verschlechtern, aber auch China könnte die Importe aus Schweden ablehnen. Im Gegenzug hätte das Land auch keine Vorteile aus dem Beitritt.

https://srbin.info/de/svet/rusija-i-kina-ce-naterati-svedsku-da-pozali-sto-je-usla-u-nato/

17.09.2022

09:03 | wb: Bäckerei verkaufte blau-gelbe Ukraine-Krapfen – und steht jetzt vor Pleite

Dass die bedingungslose “Solidarität” mit der Ukraine Hand in Hand geht mit einer geradezu selbstmörderischen Sanktions-, Energie- und Wirtschaftspolitik, müssen derzeit auch solche Unternehmen machen, die die moralische Konsequenz der Ampelregierung gegenüber Moskau bejubelten und selbst seit Monaten mit Haltungsbekundungen für die Bevölkerung des Kriegslandes nicht hinterm Berg gehalten haben. Damit stärkten sie einer Bundesregierung den Rücken, die vor allem den deutschen Mittelstand in den Ruin treibt. Diese Erfahrung muss derzeit, neben vielen anderen Bäckereien, auch der „Herzensbäcker Künne“ aus Hannover machen.

Auch in Österreich würde eine blau-glebe Bäckerei untergehen. Glaugelb, die Farben Niederösterreichs, dort wo die Wiege der ÖVP-Korruption steht. Da bleibt dem informierten Österreicher das Krapferl im Halse stecken. TB

10:36 | Leser-Kommentar Leserkommentar zu Bäckereien etc.
Ich sehe diese systemkonformen Bäckereien, Unternehmen als auch Menschen als "Analakrobaten", die Regierungen, Arbeitgebern etc., meist auf Kosten Anderer in den A.... kriechen. Die waren mit Sicherheit auch an vorderster Front bei der Durchsetzung und Befürwortung von C-Maßnahmen. Mein Mitleid hält sich hier bei den Auswirkungen dementsprechend auch in argen Grenzen. Bekommen wie bestellt (gewählt).

12:41 | Leser-Kommentar
Sehr geehrtes Bachheimer Team, werter TB. Die meisten Handwerksbetriebe haben vom gegenwärtigen Zustand des Systems und des Landes keine Ahnung, außer das, was in den Nachrichten gespiegelt wird. Sie laufen alle ins offene Messer der gestellten Fallen, um den Standort Deutschland zu schließen für Privatwirtschaft. Wenn schon Tankstellen umgerüstet werden auf Militärbetrieb, sehe ich kommen, dass die Wirtschaft umgestellt wird auf Kriegswirtschaft. Preise überall verdoppelt, Fleischtheken in den Märkten werden immer kleiner, bei den Metzgereien werden die Wärmetheken ausgeräumt, da kein Handwerker mehr kommt und sich die Brotzeit zum doppelten Preis kaufen will. Eine kleine Dose Göttinger oder Pressack kostet jetzt bei den 200 Gramm schon 3,60 Euro, das sind knapp 7,20 DM. Ich kann meine geschriebenen Rechnungen in der Höhe auch nicht verdoppeln für die Kunden, da wäre ich zwar nicht insolvent, ich hätte nur kein Einkommen mehr.

Ich propagiere schon seit Jahren, dass das Ende nahe ist, wir werden zwar nicht alle sterben, aber viele. Gestern war das Fahrzeug der örtlichen Apotheke hier, mit den Lieferungen der Medikamente gibts auch schon Verzögerungen, wurde ja immer gesagt, dass die Menschen mit täglich lebenswichtigen Medikamenten sich einen Vorrat anlegen sollten. Es wird wohl da viele Ausfälle geben und das Ergebnis kann man sich dann ausmalen, wenn das Blut beim Herz- oder Schlaganfall Patienten dick wird. Schlangengift wird nicht überall zu finden sein, besonders jetzt im nahenden Winter. Putin meint, dass der Winter jetzt die Ukraine läutern wird, aber nicht nur die, auch die Wohlstandsdeutschen werden die Hosen runter lassen müssen. Nur wirds dann noch kälter im Schritt.

Ein Barreskamerad hatte zur letzten Wahl Krapfen mit allen Parteilogos gebacken und jeder konnte sich seine Partei so kaufen und er wollte dadurch statistisch feststellen, wie die Wahlen ausgehen. Nur der Shitstorm in allen Medien hier war dann so groß im linksrotverschwulten Bamberg, dass der die größten Schwierigkeiten bekam und sein Geschäft gemieden wurde. Da soll sich die Stadt jetzt nicht wundern, dass er auch nicht mehr erweitert und ob des kommenden Abschlags der Energieversorgung gleich zweimal nicht mehr.

Hier zur Aufmunterung ein Bild von einem knallharten Oberösterreicher im Anhang, welcher mir diese Woche ein Buidl zukommen ließ, erfreu dich dran, wie guts den Österreichern hier geht und wir halten ihn auch sehr in Ehren. Vielen Dank dafür, Reini!!!
Vielleicht kann man es mit einbinden.

Bildschirmfoto 2022 09 17 um 12.42.22

16.09.2022

07:38 | orf: Trotz Booms: Hotels für Strompreisdeckel

Auch für Wiens Tourismusdirektor Norbert Kettner waren es im Sommer „gute zwei, drei Monate“. „Wir waren zum Beispiel im Juli das erste Mal bei den Umsätzen in der Gesamtnote in Wien über dem Niveau von 2019.“

Bei insgesamt rund 10% Inflation seit 2019 unterliegt der Tourismusdirektor in seinen Jubelstürmen schlicht und einfach der Geldwertillusion. Wer in Zeiten markanter Inflationsraten nicht zwischen nominaler und realer Umsatzentwicklung unterscheidet, wähnt sich erfolgreicher, als er tatsächlich ist. Daher ist ja das Klagelied der Touristiker ökonomisch mehr als nur verständlich. AÖ

15.09.2022

20:01 | ET: Tesla legt Pläne für Batteriefabrik in Deutschland vorerst auf Eis

Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat das Bauvorhaben für eine Batteriefabrik in Deutschland einem Medienbericht zufolge vorerst auf Eis gelegt. Wie das „Wall Street Journal“ berichtete, prüft das Unternehmen des Milliardärs Elon Musk derzeit, ob ein Standort in den USA im Lichte eines neuen US-Gesetzes zur Förderung der heimischen Batterieproduktion vorteilhafter wäre.

Die Kleine Rebellin
Musk wollte in Grünheide auch für die USA Batterien bauen. Nun will Biden ein neues Gesetz, dass Kunden beim Kauf von in den USA gefertigte Autobatterien steuerlich entlastet werden. Darauf reagiert Musk, indem er erst einmal die Batterieproduktion in Grünheide auf Eis legt. Das kann für die Grundwasserversorgung der Brandenburger nur gut sein. Hoffentlich bleibt es dabei.

Allesamt verdammte Zocker, Gambler und Vollidioten, die solche Projekte mit derartigen Hasardeuren zulassen! Nur noch zum Schreien! Was hier bereits an Ressourcen reingeflossen sind, Wald abgerodet, Quellen gefährdet, Boden versiegelt, Natur zerstört, dafür dass wohl dem Laschet, Altmaier und der Angie ein paar Kuverts zugeschoben wurden, damit der Deal steigen kann!? Man kann so viel Dummheit einfach nicht erfinden! OF

15:20 | bild: Bäckerei soll 1,1 Millionen Euro zahlen

„Wir wollen nicht schließen. Wir wollen weitermachen“, sagt Caterina Künne (38) bei „Hart aber fair“. Immer wieder kämpft die Bäckerei-Chefin (sieben Filialen, 60 Mitarbeiter) aus Hannover während des ARD-Talks mit den Tränen. Die steigenden Kosten für Gas und Strom fressen ihren Familienbetrieb (Meisterbetrieb seit 1933) auf. Statt bisher 120 000 Euro pro Jahr sollen sie und ihr Mann Ralf ab Januar 1,1 Millionen Euro für Energiekosten zahlen.

Ich frage mich, ob die Poltiker, die die Energie und Lebensmittelversorgung der Deutschen gefaehrden, nicht irgendwann als verbrecher behandelt werden koennten. Mir scheint, es ist ein spezifisch deutsches Problem. Es liegt vielleicht an der Naivitaet der Briten, zur Zeit sind die Medien auch abgelenkt, aber ich kenne keine Artikel in unserer Pressen mit aehnlichen Inhalten.

Als Probe habe ich https://www.thesun.co.uk/money/ aufgerufen. (es gibt keine Wirtsschaftsrubrik, zu herausfordernd fuer die Leser vermutlich). Da finde ich rechts oben gleich diesen Artikel "BILL HOPE Three major energy firms making BIG change – and it will save you money" Das ist womoeglich alles Feel Good Propaganda, aber die Weltuntergangsstimmung Deutschlands, die von Habeck bis b.com reicht, ist hier schlicht nicht vorhanden. JJ

 

12:50 | orf: Variables Stromtarifmodell extrem teuer

Die hohen Strompreise treffen nun mehr und mehr Kunden und Kundinnen. Jüngstes Beispiel ist Pullstrom, eine Marke der Stadtwerke Klagenfurt (STW). Weil die Verträge von einem fixen auf einen variablen Tarif umgestellt werden, könnten sich diese ab November verdoppeln oder gar verdreifachen, heißt es von den Stadtwerken.

Irgendjemand muss das Preisänderungsrisiko tragen und die Rechnung muss am Ende auch von irgendjemand bezahlt werden, denn die Dinge kosten, was sie kosten. Entweder gehen aktuell die Kunden pleite oder das Unternehmen, so einfach ist das. Und wenn der Staat "rettet", geht am Ende der Staat pleite. AÖ

09:45 | mk: Electrolux - Leitet Sparprogramm ein

Electrolux leitet aufgrund der schwächer als erwarteten Marktnachfrage und der rückläufigen Ertragslage im dritten Quartal ein Kostensenkungsprogramm ein. Es wird damit gerechnet, dass diese Maßnahmen im Jahr 2023 zu einem wesentlichen positiven Ergebnisbeitrag führen werden. Electrolux erkennt bereits jetzt, dass die Nachfrage nach Haushaltsgeräten in Europa und den USA im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal deutlich schneller zurückgehen wird.

Nothing sucks like Electrolux! TB

07:48 | businessinsider: Europe will spiral into a severe recession as the energy crisis hikes inflation and weighs on GDP, BlackRock says

Europa wird in eine schwere Rezession schlittern, da die Verknappung der Energieversorgung die Inflation noch weiter in die Höhe treiben und das europäische BIP stark belasten wird, so BlackRock in einer Notiz vom Montag. "Die Energiekrise wird zu einer Rezession in Europa führen, wie wir seit März argumentiert haben. Die Krise hat sich seither verschärft, da Russland die Gaslieferungen gestoppt hat", warnten die Analysten und verwiesen auf die unbefristete Unterbrechung der Gaslieferungen aus der russischen Nord Stream 1-Pipeline.

Das sagt nicht nur BlackRock, sondern allen voran der Hausverstand. Ich wiederhole meine Einschätzung: Die ökonomischen Corona-Verwerfungen werden ein Kindergeburtstag sein gegen das, was uns bevorsteht, sollte nicht noch die Vernunft einkehren. So viel Hirn, so steht zu befürchten, kann nicht einmal Gott regnen lassen. AÖ

14.09.2022

12:44 | oe24: Wifo-Experte: Inflation bleibt für mehrere Jahre hoch

"Wir müssen uns drauf einstellen, für längere Zeit eine höhere Inflation zu haben," sagt der Wifo-Inflationsexperte Josef Baumgartner im APA-Gespräch. Ganz so hoch wie heuer oder im kommenden Jahr werde sie zwar nicht bleiben, aber auch für 2024/25 dürfte die Teuerung "noch immer relativ weit entfernt vom Inflationsziel der EZB - dieses liegt bei 2 Prozent - sein".

Gestern waren derartige Aussagen aber noch der unmissterändliche Hinweis auf eine räääääääääääääääääächtsräääääääääääääääächte Gesinnung. Schließlich hatten uns vergangenes Jahr so ökonomische Kapazunder wie Lagarde, Powell, Schnabel und Fratzscher doch immer und immer wieder darauf hingewiesen, dass die Inflation nur vorübergehend sei. AÖ

12:24 | cnbc: UK inflation rate unexpectedly dips to 9.9% as fuel prices decline

Die Inflation im Vereinigten Königreich hat sich im August aufgrund eines Rückgangs der Kraftstoffpreise verlangsamt, obwohl die Lebensmittelpreise angesichts der anhaltenden Lebenshaltungskostenkrise im Land weiter gestiegen sind. Der Verbraucherpreisindex stieg laut den am Mittwoch vom Office for National Statistics veröffentlichten Schätzungen um 9,9 % im Jahresvergleich und lag damit geringfügig unter der Konsensprognose von 10,2 % der von Reuters befragten Wirtschaftswissenschaftler. Er lag auch unter dem Wert vom Juli (10,1%).

PR-technisch angesichts der große Ablenkung infolge des Todes der Queen natürlich ungünstig. Ein deutlicher Anstieg wäre im aktuellen Trubel untergegangen, zumindest medial. AÖ

08:28 | tt: Urlaub wird weiterhin teurer, Spontanität und Nachhaltigkeit im Trend

Der Reisemarkt bleibt zwar krisenbedingt voller Unwägbarkeiten und es ist offen, wann das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht wird. Die Zahlen des heimischen Reiseveranstalters Ruefa zeigen heuer aber doch eine deutliche Erholung gegenüber der beiden Vorjahre. Heuer bis Ende August wurden gut 70 Prozent des Umsatzes des Vergleichszeitraums 2019 erzielt. Die Buchungsnachfrage bis November ist stark, für den Winter aber noch sehr zurückhaltend. Zudem wird Reisen weiter teurer.

Wenn ein Umsatzverlust von nominal 30% bei einer Geldentwertung von mehr als 10% seit 2019 eine Erholung ist, dann meint der Schreiberling wohl auch, dass ein Patient nach einer schweren Herzoperation bei Erreichen einer Belastungsfähigkeit von 60% als erholt anzusehen ist. Was täten wir nur ohne diesen staatlich subventionierten Qualitätsjournalismus. AÖ

07:46 | focus: Leere Regale bei Aldi und Lidl: Einige Produkte nicht mehr verfügbar

Beim Einkauf bei Aldi und Lidl warten auf viele Kunden aktuell Enttäuschungen. Viele Produkte bekannter Markenhersteller sind derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar, wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet. So klaffen bei Lidl etwa aktuell bei Produkten von Beiersdorf, Danone, Henkel oder Müllermilch große Lücken in den Regalen. Bei Aldi Nord müssen Kunden derzeit auf auffällig viele Nestlé-Waren verzichten, bei Aldi Süd wurde das Sortiment von Henkel stark ausgedünnt.

Mir ist allerdings auch schon des Öfteren aufgefallen, dass die Gebinde verschiedener Produkte nicht in die Tiefe gestaffelt waren, sondern die Gebinde eines Produktes in einer Reihe nebeneinander aufgestellt wurden, um den Eindruck voll gefüllter Regale zu erwecken. Willkommen in der Mangelwirtschaft! AÖ

11:08 | Leser-Kommentar
Ich bin tief betrübt, das es auch Danone (wem gehört der Laden wohl?) und Nestlé trifft. Kann mir jemand deren Kontonummer(n) geben, damit ich denen eine Unterstützungsspende zukommen lassen kann?
Ist das, was wir gerade sehen, ein Mangel an Rohstoffen und zugleich der Beginn eines Rückzugs der Markenhersteller? Ziehen sich die sogenannten Marken aus dem Markt für die (Bevölkerungs-)Massen zurück, da die Klientel für höherpreisige Nahrungsmittel (das Wort Lebensmittel möchte ich im Zusammenhang mit Nestle nicht benutzen) schrumpft bzw. sie wissen, das dies unweigerlich der Fall sein wird? Wir fanden es befremdlich, das z.B. die Lufthansa in diesem Jahr Personalmangel zu beklagen hatte – aber kann es nicht sein, das in der Führungsetage einige Entscheidungsträger schon auf die schwindende Kaufkraft potentieller Kunden vorbereitet wurden - das in den kommenden Jahren sogar noch weniger geflogen werden wird, als es zu Coronazeiten der Fall war?
Rohstoffmangel und erhöhte Energiepreise mögen ein Teil der Ursache „des Mangels“ sein, die Tatsache, das größte Teile der Bevölkerung notgedrungen auf günstigere Nahrung wird umsteigen müssen, wird aber auch ein entscheidender Faktor für einen Rückzug der Marken sein. Nestle und Co. wird die Bevölkerung später dann unter Billigmarken versorgen.

13.09.2022

15:30 | focus: Auch unsere täglichen Versorger stecken in der Krise

Hakle ist längst nicht der einzige Betrieb in Deutschland, der unter den hohen Energiekosten leidet. Davon ist die gesamte produzierende deutsche Wirtschaft betroffen. Schließlich muss jedes Unternehmen seine Ressourcen und Vorprodukte und später seine Waren transportieren. Jede Maschine in jeder Fabrik wird mit Strom betrieben, wo es heiß hergehen muss, ist Erdgas oft das Mittel der Wahl. So betrifft die Energiekrise auch viele Branchen, die Produkte für unseren Alltag herstellt und bei denen eine Verbindung zu hohen Gas- oder Strompreisen nicht sofort offensichtlich ist.

Die Leseratte
Nette kleine Zusammenstellung, welche Branchen besonders betroffen sind von den Energiepreisen, welche Zusammenhänge es da gibt und wie sich das dominomäßig auswirken wird. Z.B. sieht man bereits jetzt eine starke Konsumzurückhaltung, die sich u.a. auf die Möbelindustrie auswirkt, die ihrerseits ebenfalls mit stark gestiegenen Rohstoffpreisen zu kämpfen hat. Insolvenzen in der Glasindustrie führt zu fehlenden Flaschen, aber auch Ampullen in der Medizin und vielen anderen Anwendungen. Dazu kommen noch die Probleme Chinas, Medikamente werden im Ausland hergestellt usw.

12:20 | zew: Konjunkturerwartungen verschlechtern sich weiter

Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehen in der aktuellen Umfrage vom September 2022 um 6,6 Punkte auf einen Wert von  minus 61,9 Punkten zurück. Die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland geht recht stark zurück und liegt aktuell bei minus 60,5 Punkten, 12,9 Punkte unter dem Wert des Vormonats. Damit hat sich der Konjunkturausblick für Deutschland deutlich verschlechtert.

Damit liegen die Konjunkturerwartungen schon merklich unter dem Niveau vom März 2020. Nur um die Lehman-Pleite im September 2008 und während der Turbulenzen im EWS im Herbst 1992 war die Stimmung schlechter. AÖ
 

08:08 | orf: Italien: Zehn Prozent der Cafes und Restaurants droht Aus

Mindestens zehn Prozent der Gastronomiebetriebe in Italien sind aufgrund der hohen Energiepreise von der Schließung bedroht. Vor allem die jüngeren und weniger soliden Cafes, Bars und Restaurants wackeln, berichtete der Gastronomieverband Fipe-Confcommercio. „Alle produktiven Sektoren des Landes sind am Boden“, sagte Verbandsvizepräsident Aldo Cursano. Er forderte eine Obergrenze für die Gaspreise auf EU-Ebene.

Ja, mindestens 10%, und es werden, trotz der Vorteilhaftigkeit, dass viele Gastronomiebetriebe Familienunternehmen sind, die wesentlich flexibler auf konjunkturelle Schwankungen reagieren können als Großunternehmen, werden es deutlich mehr werden. Wären nur 10% gefährdet, wie es die Überschrift irreführenderweise suggeriert, hätte man kommentieren müssen: Oh du glückliches Italien! AÖ

07:48 | ifo: ifo Konjunkturprognose Herbst 2022: Inflation würgt privaten Konsum ab – deutsche Konjunktur vor hartem Winter

Die deutsche Konjunktur kühlt kräftig ab. Die hohen Inflationsraten lassen die realen Einkommen der privaten Haushalte sowie deren Ersparnisse dahinschmelzen und reduzieren ihre Kaufkraft. Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr noch um 1,6% zulegen und dann im kommenden Jahr um 0,3% schrumpfen. Die Inflationsrate wird in diesem Jahr bei durchschnittlich 8,1% liegen und im kommenden Jahr auf 9,3% steigen. Ihren Höhepunkt wird sie voraussichtlich im ersten Quartal 2023 mit etwa 11% erreichen. Im Jahr 2024 wird sich die Konjunktur allmählich wieder normalisieren. Die Wirtschaftsleistung dürfte mit 1,8% zulegen und die Inflationsrate auf 2,4% sinken.

Nur um 0,3% soll das BIP schrumpfen? Da wette ich eine gute Flasche Rotwein dagegen. Und ehrlich gesagt, angesichts der völligen Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen in der Ukraine, aber auch in China und Taiwan, würde ich keine punktgenauen Prognosen mehr veröffentlichen, sondern nur mehr Bandbreiten. Weniger Präzision kann durchaus mehr Präzision bedeuten. AÖ

12.09.2022

16:05 | focus: Startup von Scholz-Neffen nach 2 1/2 Jahren pleite

 “Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Situation, in der die Rubarb GmbH heute ist“, heißt es in einem Statement von Rubarb am Donnerstag. Rückblickend räumen die Neffen des Kanzlers auch gravierende Fehler im Umgang mit ihren Geldgebern ein. Sie entschuldigen sich für „einen Teil unseres Kommunikationsstils in den vergangenen Wochen, den wir rückblickend hätten besser händeln müssen“. Das Finanztechnologieunternehmen Rubarb war erst vor 29 Monaten gegründet worden.

(...) „Zum Schluss möchten wir Ihnen dringend empfehlen, nicht mit der Presse zu sprechen“, lassen die Rubarb-Gründer ihre Investoren wissen.

Kommentar des Einsenders:  Hmmm, zumindest können die sich noch erinnern...

 

16:00 | dailymail: Vegan restaurant hit by cost-of-living crisis says it will start serving MEAT dishes because they aren't getting enough customers

The Mango Tree in Taunton, Somerset, closed its doors on Saturday to undergo renovations including an updated menu which will include meat. They are not the only vegan restaurant to struggle in recent years due to a lack of uptake, but those who loved the plant-based values have hit out saying 'selling meat is worse than closing'.

Kommentar des Einsenders: Not macht erfinderisch ;)

 

12:44 | wz: Der schwere Weg zurück nach Europa

Doch so stark die bunten Kinderfahrräder nachgefragt wurden, so schwierig war es für das Unternehmen die notwendigen Komponenten aus Asien für die Produktion zu bekommen. Kunden mussten auf Wochen und Monate vertröstet werden, bis die Fahrräder fertiggestellt werden konnten. "Ein Fahrrad besteht aus über 50 Einzelkomponenten, wenn nur eine fehlt, kann es nicht fertiggestellt werden", sagt Sprecherin Belinda Ableitinger. Bei den Komponenten würden die Lieferzeiten von wenigen Wochen bis zu zwei Jahren variieren. Der Engpass führte dazu, dass Woom-Fahrräder auf Willhaben zu Höchstpreisen verkauft wurden. Denn Woom konnte die steigende Nachfrage immer seltener bedienen. Das Unternehmen entschloss sich daher, die Produktion aus Kambodscha, Vietnam und Bangladesch nach Europa zurückzuholen. Bald zeigte sich jedoch: So einfach ist es nicht, der Globalisierung ein Schnippchen zu schlagen.

Vor allem erhöht die Rückholung der Produktion den Verkaufspreis, den sich (noch) die Bobos mit ihrem Demonstrativkonsum zwecks öffentlicher Zurschaustellung ihrer moralischen Überlegenheit leisten können. AÖ

18:55 | Der Ostfriese
Ein großes Problem wird die Qualitätssicherung bei der Verlagerung aus Industrieländern wie Kambodscha und Bangladesch in Richtung Deutschland sein. Ob die verwöhnte Klientel diesen Qualitätsrückschritt mitmachen wird? Außerdem sollte man der sozialen Komponente dieser Entscheidung stärkere Beachtung schenken: Kann man es als Bobo verantworten, dazu beizutragen, das die Kinderarbeitslosigkeit in den beiden zuerst genannten Staaten hochschnellt? ;-) Aber mal ehrlich - die gutmenschlichen Kunden waren informiert, wußten, wo ihr Zweirad (bzw. die Teile dafür) hergestellt wird? Auch unter welchen Bedingungen - und haben es tatsächlich gekauft? Aha! Das läßt tief blicken!

12:28 | orf.at: Hotellerieumsätze auf Vorkrisenniveau

Laut Tourismusdirektor Norbert Kettner mussten 16 Prozent der Hotels, vor allem kleinere Betriebe, in den letzten zwei Jahren schließen. Er zieht er dennoch eine positive Bilanz und spricht von einer „rasanten Aufholjagd“: Rund 6,4 Millionen Nächtigungen wurden im ersten Halbjahr 2022 in Wien registriert, 350 Prozent mehr Übernachtungen als im Vergleichszeitraum 2021. Im Juli erreichte man rund 80 Prozent des „normalen“ Niveaus an Übernachtungen von 2019.

Also wenn bei 80% der Übernachtungen 100% des Umsatzes erreicht worden sind, dann bedeut das nach Adam Ries, dass eine Übernachtung im Vergleich zu vor drei Jahren im Schnitt um 25% teurer geworden ist. Das ist insofern bemerkenswert, als sich der spendierfreudige Kongresstourismus noch nicht auf dem Vorkrisenniveau befindet. Die Touristen hatten also die Spendierhose an. AÖ

09:44 | friedrich: CHINA als letzter Dominostein? (Weltwirtschaft in Gefahr)

China - die Werkbank der Welt steht vor enormen Problemen: Wankende Banken, eine gigantische Immobilienblase, die zu platzen droht, Millionen Menschen im Lockdown durch eine fanatische Zero COVID Strategie und die tickende Zeitbombe "Demografie". Wie geht es mit China und XI weiter? Welche Auswirkungen haben diese Probleme auf Deutschland und unser Geld?

10:34 | Leser-Kommentar
Also ich finds skurril, das oft im Kontext "Demografie" bemüht wird. "Die Demografie - "Demographie oder Bevölkerungswissenschaft ist eine Wissenschaft, die sich statistisch und theoretisch mit der Entwicklung von Bevölkerungen und ihren Strukturen befasst" Das ist doch völlig senkundär, da der Zeitgeist - da wir angeblich zu viele Menschen auf der Erde sind - auf verkleinern steht.
Und das noch in gewaltigen Ausmaß. Das wird doch erst wieder aktuell, wenn die Deagel-Liste erfüllt oder sogar übertroffen wird ? Somit genau mein Humor, vor allem wenn man an der Bierbude steht und auf der Aufruf der Himmelstreppe wartet, um fröhlich, wohlgemut aufsteigen zu können ?!


07:46
 | bild: Deutsche Betriebe vor dem Kollaps

Riesenangst in der deutschen Wirtschaft: Viele Unternehmen wissen wegen der hohen Energiepreise und der Lieferengpässe nicht mehr weiter. Laut Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie fühlt sich jedes dritte Industrie-Unternehmen in seiner Existenz bedroht. In Bedrängnis sind nicht nur die großen Chemie- und Stahl-Riesen, sondern auch viele Mittelständler. So warnt etwa der Zentralverband Oberflächentechnik in einer Mitteilung vor einem „Infarkt“.

Jetzt verbreitet sogar schon die transatlantische Springer-Presse russische Propaganda. Der Wirtschaft geht es allerbestens und wer das Gegenteil behauptet, ist, frei nach Alexander van der Bellen, ein Kollaborateur. AÖ

11.09.2022

19:47 | Die Leseratte: Zusatzkapitalschaffung

Eine unfassbare "Vernichtungsaktion"! Hier gibts u.a. ne kleine Beispielrechnung, wieviel Kapital der Wirtschaft durch die gestiegenen Energiepreise entzogen wird, Kapital für das nichts Zusätzliches geschaffen wird, einfach eine Preiserhöhung für eine bereits bestehende Ausgabe. Das ist ja nicht beschränkt auf private Haushalte, sondern betrifft auch öffentliche Ausgaben.

https://uncutnews.ch/was-fuer-europa-vorausgesagt-wird-ist-einfach-atemberaubend-wenn-diese-analyse-richtig-ist-werden-die-europaeer-nur-noch-lebensmittel-und-energie-kaufen-sonst-nichts/

Zitat:
Nehmen wir an, Sie sind ein durchschnittlicher US-amerikanischer Main-Street-Haushalt mit einem Einkommen von etwa 100.000 Dollar/Jahr und müssen aufgrund von Joe Bidens neuer nationaler Energiepolitik, die als Green New Deal bekannt ist, mit einer Erhöhung der Strompreise von 300 auf 500 Dollar rechnen. Das sind 200 Dollar mehr pro Monat für diesen ersten wirtschaftlichen/energetischen „Übergangs“-Moment. Diese zusätzlichen 200 $/Monat entsprechen 2.400 $ pro Jahr. Diese 2.400 Dollar pro Jahr sind eine statische Wirtschaftstätigkeit. Das heißt, es wurde nichts Zusätzliches geschaffen, und es wurde nichts Zusätzliches generiert. Die erfassten 2.400 Dollar sind einfach eine Preiserhöhung für eine bereits bestehende Ausgabe.

In der Zwischenzeit bleibt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Gemeinde, des Bezirks und des Staates statisch, da das BIP auf der Grundlage des Gesamtwerts der in Dollar ausgedrückten Waren und Dienstleistungen berechnet wird. Der Anschein eines statischen BIP ist künstlich. In realen Zahlen der Main Street gehen 12 Milliarden Dollar an wirtschaftlicher Aktivität verloren, aber der Preis oder der gestiegene Wert der Elektrizität verdeckt den Rückgang, der durch das Fehlen der gekauften Waren und Dienstleistungen entsteht.

Es werden weniger Waren und Dienstleistungen gekauft und konsumiert. Statistisch gesehen vermittelt der überhöhte Strompreis jedoch die Illusion einer Wirtschaft, in der der Status quo erhalten bleibt. Erweitern Sie diese Perspektive nun auf die nationale Ebene, und Sie können sich ein Bild von unserer derzeitigen wirtschaftlichen Lage machen.
All dies geschieht unter dem Vorwand des „Klimawandels“.

07:55 | evangelisch: DIW-Präsident: Hilfspakete verdoppeln oder sogar verdreifachen

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die Bundesregierung aufgefordert, bei ihren Hilfspaketen zur Abfederung der Energiekrise massiv nachzulegen. Ohne eine Verdopplung oder sogar Verdreifachung über die nächsten sechs Monate drohten nicht nur zahlreiche Unternehmensinsolvenzen, sondern auch Privatinsolvenzen, sagte Fratzscher dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (RND, Samstag)

Der Abschwung habe längst begonnen, eine Rezession sei unvermeidbar. "Meine Sorge ist gar nicht so sehr, dass wir in den nächsten zwei Quartalen schrumpfen werden, sondern dass es auch danach keine Erholung geben wird.""Das ist ein flächendeckendes Problem und trifft letztendlich die gesamte Wirtschaft", sagte der Ökonom.

Immerhin nennen die Ökonomen jetzt das Problem beim Namen: eine bevorstehende flächendeckende Insolvenzwelle. Eine Loesung fuer das Problem wollen sie nicht vorschlagen, weil die Loesung eine politische ist und keine oekonomische. Das Energieangebot muss erhoeht werden, wenn die Preise sinken sollen. Dazu gehoert, dass Energiezufuhr aus Russland muss wieder ungehindert und gesichert erfolgen muss. Das wollen die Politiker nicht in Erwaegung ziehen und die anderen trauen sich nicht, das anzusprechen. Die De-industrialisierung Deutschlands ist der deutschen Elite offenbar lieber als dieses heisse Eisen anzugehen. JJ

09.09.2022

16:45 | Die Leseratte: Produktverschwindibus

Hier wird darauf hingewiesen, dass die Discounter ALDI und Lidl trotz mehrerer Preiserhöhungsrunden etliche Produkte inzwischen gar nicht mehr in den Regalen haben, sei es aus Lieferschwierigkeiten, sei es wegen schleppender Preisverhandlungen. Kann ich bestätigen! Es sieht so aus, als ob eine Art Bereinigung stattfindet. Man kommt offenbar zurück auf den ursprünglichen Discounter-Gedanken und geht davon ab, von jedem Produkt möglichst viele verschiedene Sorten anbieten zu müssen.

Viele Regale beim ALDI meines Vertrauens sehen tatsächlich recht "luftig" aus, obwohl ich bestätigen kann, dass die Güter der Grundversorgung alle in ausreichenden Mengen vorhanden sind, das gilt auch für zu Beginn des Ukraine-Krieges ausverkaufte Waren wie Öl, Mehl, Zucker, Reis, Nudeln usw. Es sind teils neue Marken, sie haben aber schnell Ersatz-Produkte gefunden. Um ein Beispiel zu geben: Es gibt z.B. keine Sojamilch mehr, die jahrelang im Angebot war. Und neumodische Getränke wie Hafer- oder Mandelmilch gibt es nur noch im Rahmen der wöchentlichen Aktionen. "Normale" Milch dagegen ist ausreichend vorhanden, auch in verschiedenen Qualitäten. Das ist auch anderen Bereichen so, die Auswahl bei Kaffee und Tee ist geringer geworden, bei Kosmetik-Produkten muss man manchmal auf die gewohnte Marke warten, manche Süßigkeiten gibts nicht mehr (dafür andere) usw.

https://www.berliner-zeitung.de/news/engpaesse-und-teuer-schock-diese-produkte-sind-bei-aldi-und-lidl-verschwunden-li.265378

Solange der Nachschub für die heiligen Prinzenrolle in Weiß gesichert ist, ist alles ok! Wird u.U. in Zukunft ein wenig "blasser" und designunauffälliger werden, wenn's bestimmte Färbe/Bleichechemikalien nimmer gibt!? Aber der Produktnutzen in Bezug auf die Stabilität möge halt irgendwie erhalten bleiben...! OF

12:04 | orf.at: Seilbahnen planen winterlichen Sparmodus

Die Salzburger Seilbahnwirtschaft will zunächst die Sitzheizungen auf Sesselliften und in Gondeln ausschalten, den Nachtskilauf streichen und auch langsamer fahren: „Wir reduzieren die Geschwindigkeit um 20 Prozent. Dann sitzt der Gast etwas länger auf dem Lift. Das sind halbe Minuten oder Minuten, nicht länger. Und dennoch gibt es einen guten Effekt zum Stromsparen, und die Qualität des Aufenthalts ist nicht getrübt.“Zehn bis 15 Prozent könnte die Seilbahnwirtschaft einsparen, sind die Verantwortlichen überzeugt – auch durch tage- oder stundenweise Sperre kleiner Nebenpisten.

Wie schon längere Zeit prognostiziert, wird es auch dieses Jahr keinen Winter wie damals geben. Und ich sage schon jetzt voraus, dass es nicht bei der Sperre von kleinen Nebenpisten verbleiben wird. Sofern es sich nicht um Talabfahrten handelt, werden sonnenexponierte Pisten nicht mehr beschneit werden. Im Gegenzug steigen auch noch die Preise kräftig, das heißt, man bekommt nicht nur eine dünnere Suppe, sondern muss dafür auch noch mehr bezahlen. Schuld an dem Schlamassel sind die (Geld-)Politiker der vergangenen Jahre mit ihrer völlig verfehlten Energie-, Wirtschafts-, Corona- und Sanktionspolitik sowie Geldpolitik. AÖ

08:24 | faz: „Eine Rezession ist nicht mehr abzuwenden“

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, wählt deutliche Worte. „Eine Rezession in Deutschland wird nicht mehr abzuwenden sein“, sagte Sewing auf der Bankenkonferenz „Bankengipfel“ in Frankfurt. Die ausgebremste Globalisierung, unterbrochene Lieferketten, hohe Strom- und Gaspreise hätten die Inflation in die Hö­he schnellen lassen. „Wir gehen zwar da­von aus, dass unsere Wirtschaft genug Widerstandskraft hat, um die Rezession zu bewältigen. Aber das bedingt, dass die Zentralbanken jetzt schnell und entschlossen handeln.“ Am Donnerstag dürfte die Europäische Zentralbank ei­nen weiteren Zinsschritt bekannt geben. Es werden 0,5 oder 0,75 Prozentpunkte erwartet. Nach seinem Wunsch befragt, sagte Sewing, dass er das bekanntlich nicht zu entscheiden habe, dass er aber an einem „stärkeren Schritt“ interessiert sei.

Und ich dachte, eine Rezession gäbe es nur in Russland infolge der klugen, weitsichtigen und maßgeschneiderten Sanktionen. AÖ

10:53 | Leser-Kommentar
Die Deutsche Bank und ihre "Experten".
Somit wird erklärt, dass der Raubtierkapitalismus nur mit Globalisierung, Kolonialismus, Sklaverei, Banken im Casinobetrieb und Korruption funktioniert?
Was muss man für dieses geballte Wissen studieren?? BWL??
Und jetzt kommt Deflation, Stagflation, Rezession und Depression?
Nachdem jetzt alle Experten die Taschen voll haben, spielen wir das Schauspiel "Ende vom billigen Geld"?
FED, EZB als Drehbuchschreiber, BANK Experten als Regisseure, billige Politschauspieler auf der Bühne und wir Deppen hocken im Publikum und pfeifen die Truppe nicht mal aus!
So wie die Bevölkerung über den Tisch gezogen wird, glaubt sie, nach dem Gequatsche dieser "Exbärten", die empfundene Reibungshitze wäre Nestwärme.

Xxxxxxxxxxxxxxxxc
Dem geschätzten JJ noch Dank & Anerkennung für die interessanten politischen und gesellschaftlichen Hintergründe zum Ableben der Queen!

08.09.2022

17:26 | handelsblatt: Opel will bis zu 1000 Stellen in Deutschland streichen

Kaum aus der Sommerpause zurückgekehrt, erhielten viele Beschäftigte von Opel am Donnerstag unerfreuliche Nachrichten von ihrem Management. Bei einem Townhall-Meeting am Stammsitz des Autobauers in Rüsselsheim kündigte Arbeitsdirektor Ralph Wangemann an, die bestehenden Programme zum freiwilligen Personalabbau fortsetzen zu wollen. Das bestätigten dem Handelsblatt übereinstimmend mehrere Teilnehmer.
Details dazu nannte Wangemann dem Vernehmen nach nicht. Seine Optionen sind aber ohnehin genau festgelegt – er darf bis Ende des Jahres maximal 1000 Jobs sozialverträglich über Altersteilzeit, Vorruhestand oder Abfindungen streichen. So sieht es eine Eckpunktevereinbarung zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat vom 18. Dezember 2019 vor, die das Handelsblatt einsehen konnte.

Ein Unternehmenssprecher erklärte auf Anfrage: „Die Geschäftsführung der Opel Automobile GmbH befindet sich in Gesprächen mit den Sozialpartnern über die erneute Öffnung der bestehenden Freiwilligenprogramme.“ Ziel dabei sei es, die Wettbewerbsfähigkeit der Firma, die zum Verbund des 14 Marken umfassenden Stellantis-Konzerns zählt, langfristig zu stärken.
„Vor dem Hintergrund der rapiden Transformation der Branche, der Pandemie, der geopolitischen Situation, brüchiger Lieferketten sowie massiver Energie- und Rohstoffpreiserhöhungen will das Unternehmen die Freiwilligenprogramme für bis zu 1000 weitere Beschäftigte in Deutschland öffnen“, erläuterte der Opel-Sprecher.

Die Forstkanzlei wollte mit dem gestrigen Kommentar bezüglich der Textbausteine für Insolvenz- und Kündigungsgründe keine Anleitung an div. Konzern-PR-Abteilungen geben, denn das Schlußzitat ähnelt schon frappant...!? Dürfte eine harte Phase für die Autobauer anbrechen; andererseits wurde die anfängliche Euphorie über die neuen E-Strategien auch recht schnell klammheimlich rückgefahren...!? Der Gegenwind an die aktuelle Politik läßt leider noch vermissen! OF

19:11 | Das Maiglöckli
Der Verbrenner ist pfuibäh, das Emobil eine Totgeburt, und Asien läuft uns mit H2 davon. Zur Gewinnung baut CN bspw. jede Menge konventionelle Kraftwerke - ohne geht´s nur bei grün.

Dazu passend die heutige Meldung, dass Hyundai Wasserstoff-Lkw XCIENT Fuel Cell nach Deutschland bringen möchte, sich mittlerweile aber die kopf- und sinnbefreite Grünpolitik derart fest in die Managergehirne eingefressen haben, dass sich eine nationale Re/Neo-Strategie für die Ausrichtung am Mobilitätsmarkt komplett drehen muss!? Der jetzige Weg war ein Sackgasse, das wird den meisten mittlerweile klar geworden sein!? OF

16:40 | eurometaux: Europe’s non-ferrous metals producers call for emergency EU action to prevent permanent deindustrialisation from spiralling electricity and gas prices

Sehr geehrte Frau Präsidentin von der Leyen, sehr geehrte Frau Präsidentin Metsola, sehr geehrter Herr Präsident Michel,

im Vorfeld des für Freitag anberaumten Krisengipfels haben sich die führenden Vertreter der europäischen Nichteisenmetallindustrie in einem gemeinsamen Schreiben um angesichts der sich verschärfenden Energiekrise in Europa und ihrer existenziellen Bedrohung für unsere Zukunft Alarm zu schlagen. Unser Sektor hat bereits in den letzten 12 Monaten zu noch nie dagewesenen Kürzungen gezwungen.
Wir sind zutiefst besorgt, dass der kommende Winter einen entscheidenden Schlag für viele unserer Betriebe bedeuten könnte, und wir fordern die Staats- und Regierungschefs der EU und der Mitgliedstaaten auf, Sofortmaßnahmen zu ergreifen Sofortmaßnahmen zu ergreifen, um ihre strategisch wichtigen stromintensiven Industrien zu schützen und dauerhafte Arbeitsplatzverluste zu verhindern. 50 % der Aluminium- und Zinkkapazitäten in der EU mussten aufgrund der Stromkrise bereits abgeschaltet werden, ebenso wie such in der Silizium- und Ferrolegierungsproduktion kam es zu erheblichen Drosselungen, und in der Kupfer- und Nickelbranche sind weitere Auswirkungen zu spüren.
Unter letzten Monat mussten mehrere Unternehmen unbefristete Schließungen ankündigen, und viele weitere stehen kurz vor einem einem Winter, in dem es für viele Betriebe um Leben und Tod geht. Die Erzeuger sehen sich mit Strom- und Gaskosten konfrontiert, die mehr als zehnmal so hoch sind wie im letzten Jahr, Sie übersteigen bei weitem den Verkaufspreis für ihre Produkte. Aus Erfahrung wissen wir, dass die Schließung einer Anlage sehr oft zu einem Dauerzustand wird, da die Wiedereröffnung mit erheblichen Unsicherheiten und Kosten verbunden ist. ...

Ein deutlicher Aufruf an die Brüsseler Herrschaft, endlich in die Gänge zu kommen, die Marktrealität anzuerkennen und entscheidende Gegen-Maßnahmen zu setzen, bevor der komplette Stilstand droht! EUschi trauert vielleicht noch um ihr geliebtes Pony Dolly, aber wenn jetzt der 12-Sterne-Laden nicht die entsprechenden Zeichen setzt, haben über 500 Millionen Menschen nichts mehr zu lachen!? OF

19:54 | Leser-Kommentar zu grün
Sie werden und sie wollen nicht in die Gänge kommen. Begreift denn das keiner? Sie ziehen alle am gleichen Strang, ob Putin, Biden, Trump, Habeck, Scholz, Orban oder sonst wer. Erst wenn wir begreifen, daß Politik nichts Gutes will, kann sich etwas ändern. Solange wir systemimmanent sabbernd auf die nächsten Wahlergebnisse hoffen, wird uns irgendwann der Orkus ereilen. Und zwar alle miteinander.

Werter Leser! Sie mögen recht haben, dafür kommen mittlerweile ganz andere Massen an Menschen in der ganzen Welt in Bewegung, die sich diesen Zirkus nicht mehr gefallen lassen wollen! Wahlergebnisse sind das eine, und dabei ist die EU-Kommission nicht einmal von den Bürgern legitimiert, die andere Sache...! btw. Große Fairdenker-Demo in Wien - MEGA-Demonstration in Wien: Massen gegen Regierung mobilisieren! Samstag 10.9.- 14.00 Heldenplatz Wien. OF
 

14:42 | Bild: „Habeck der schlechteste Wirtschaftsminister aller Zeiten“

Der Bondaffe
So ist das in einer Demokratie: Es gibt nur schlechte Wirtschaftsminister. Und demzufolge gibt es auch nur schlechte Finanzminister. Denn der Nachfolger ist immer schlechter als der Vorgänger. Bis auf wenige Ausnahmen vielleicht. Und mit RH und CL ist die BRD-Verwaltung auf der untersten Stufe der Kompetenz in diesen Ministerien angelangt.


12:44 | destatis: Produktion im Juli 2022: -0,3 % zum Vormonat

Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % gesunken, nachdem sie im Juni 2022 gegenüber dem Vormonat um 0,8 % (vorläufiger Wert: +0,4 %) gestiegen war. Im Vergleich zum Juli 2021 war die Produktion im Juli 2022 kalenderbereinigt 1,1 % niedriger. Die vergleichsweise wenigen Schulferien- und Urlaubstage verhinderten dabei einen noch stärkeren Produktionsrückgang gegenüber dem Vorjahresmonat.

Es wird dunkel werden, wenn die Unternehmen das Licht in ihren Hallen und Geschäftsräumen nicht mehr aufdrehen, sehr dunkel wird es werden. Dazu passend folgende Meldung: Dr. Schneider meldet Insolvenz an. AÖ

08:14 | focus: „Dann steht Deutschland still“: Spediteure warnen vor Ausfall hunderttausender LKW

Stehen bald von 800.000 LKW, die täglich durch Deutschland fahren, viele still? Das könnte im schlimmsten Fall tatsächlich passieren, warnt Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL). Der Grund: Fast alle LKW in Deutschland laufen mit Dieselmotoren. Deren Betrieb ist wegen der hohen Spritpreise nicht nur immer teurer, sondern braucht auch einen Zusatz namens AdBlue. Und zwar nach Berechnungen des BGL zwischen 2,5 und fünf Millionen Liter am Tag und 1,2 Milliarden Liter pro Jahr. Nur wenige Hersteller dominieren den Markt - und haben jetzt wegen der extremen Gaspreise die AdBlue-Produktion eingestellt oder gedrosselt.

Kommt jetzt auch noch "Urinieren für den Frieden"? AÖ

09:49 | Leser-Kommentar
Glaube ich weniger, wer AÖ. Weil das primäre Ziel ist, das Europa unter geht. Um eine neue Ära einzuführen. Wurde mit Star Trek angekündigt. Wir werden Borg. Doch zuvor braucht man eine nötige Reduktion der Menge. Paraell muss man die "Hardware" vorbereiten, das geht gut über impfen. Kollateral-Schäden sind nebensächlich, es geht um die welche übrig bleiben. Und diese singen dann - "Wir sind die Borg" - ergeben sie sich, Sie werden assimiliert...? Und die Eliten hinter der Tür von Tür, trinken Wiskey und jubilieren - bald haben wir es geschafft...?

 

07:44 | diepresse: Deutsche Wirtschaft warnt vor Pleitewelle wegen zu teurer Energie

Wirtschaft und Politik warnen angesichts explodierender Energiekosten vor einer Pleitewelle in Deutschland. In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Industrieverbandes BDI heißt es, für 58 Prozent der Betriebe sei dies eine starke Herausforderung, für 34 Prozent gehe es um die Existenz. Letzteres hatten im Februar erst 23 Prozent gesagt. Fast jedes zehnte Unternehmen hat die Produktion schon gedrosselt oder sogar unterbrochen.

Die Energiewende wirkt! Die Sanktionen wirken! Studienabbrecher in der Regierung wirken! AÖ

07.09.2022

22:25 | Handwerkskammer Leipzig: Über Robert Habeck: Nicht mal das kleine Einmaleins!

"Dem Bundeswirtschaftsminister fehlt offenbar nicht nur jegliche Kompetenz für sein Amt. Ihm fehlt zudem noch jede Art von Empathie für Existenzängste von persönlich haftenden Unternehmerinnen und Unternehmern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Im Handwerk gibt es im Gegensatz zur Politik ein Qualifikationserfordernis für Führungspositionen – den Meisterbrief", so Matthias Forßbohm, Präsident der Handwerkskammer zu Leipzig. "Herr Habeck ist als Wirtschaftsminister nicht einmal mit dem kleinen Einmaleins der Betriebswirtschaftslehre vertraut. Betriebe leben davon, Ihre Erzeugnisse zu verkaufen, nicht von der Produktion." "Mit wieviel Gleichgültigkeit und Ignoranz muss ein Minister unterwegs sein, wenn er sich offensichtlich weigert, die drastischsten Folgen von verfehlter Wirtschaftspolitik zur Kenntnis zu nehmen", fragt der Hauptgeschäftsführer Volker Lux. "Die Energiekosten müssen runter, sonst fallen uns reihenweise die Betriebe um."

Wie lange ist Robert Habeck noch zu halten?  RI 

19:08 | Leser-Zuschrift: Schock in Kronach: Dr. Schneider insolvent

Der weltweit agierende Automobilzulieferer Dr. Schneider mit Sitz in Kronach-Neuses hat am Mittwoch Insolvenzantrag gestellt. Das bestätigte Timm Hain, Pressesprecher des Landgerichts Coburg, auf Nachfrage unserer Zeitung am Mittwochnachmittag. Das vorläufige Insolvenzverfahren bereits eröffnet worden. Die Belegschaft wurde um 15.30 Uhr in einer Betriebsversammlung informiert – am Stammsitz in Neuses gibt es 1400 Beschäftigte, an weiteren sieben Produktionsstandorten in Deutschland, darunter auch im thüringischen Judenbach, in China, Polen, Spanien und den USA sowie in mehreren Vertriebsbüros arbeiten mehr als 2600 weitere Menschen für Dr. Schneider.

Ähnlich wie bei #plötzlich&unerwartet werden wir einen vorgefertigten Textbaustein vorspannen mit der Erklärung: Aufgrund des Kriegs in der Ukraine, den gestiegenen Energiepreisen sowie globalen Verwerfungen in den Lieferketten müssen wir schmerzlich verkünden.... #Plötzlich Insolvent: Namenslisting... Spart Zeit und Speicherplatz. OF

18:09 | Tichy: Um der Sozialen Marktwirtschaft willen: Habeck sollte zurücktreten

Wenn es nur die offenkundigen fachlichen Defizite des Wirtschaftsministers wären! Mit seiner gefährlichen Mischung aus Dilettantismus und grünem Dogmatismus beschädigt Robert Habeck die Wirtschaftsordnung des Landes. Wenn er nicht geht, geht die Marktwirtschaft. Das kann man zu einem Bundeswirtschaftsminister nach einem solchen öffentlichen Auftritt noch sagen, außer: Der Mann sollte zurücktreten. Und wenn er es nicht selbst tut, sollte sein Chef, der Bundeskanzler ihn entlassen. Auf die Verabschiedung durch den obersten Chef, also das Wahlvolk, zu warten, könnte dem Land noch extremen Schaden zufügen. Es ist ohnehin ein fassungslos machender Zustand, dass in der wohl dramatischsten ökonomischen Lage der bundesrepublikanischen Geschichte das wichtigste Politikfeld nicht längst zur Chefsache erklärt wurde. Scholz aber tritt hier kaum in Erscheinung. Er überlässt das energiepolitische Ruder der wichtigsten europäischen Volkswirtschaft einem Mann, der in den wenigen Monaten seit Beginn des Ukraine-Krieges und damit der akuten Energieversorgungskrise, zwar zunächst sein Bemühen um Eindämmung signalisierte (durch Bettel-Reisen nach Katar und anderswohin). Mittlerweile kann man wohl eher sagen: simulierte. 

Auch die Unternehmen sollten sich endlich Gehör verschaffen, indem sie sich öffentlich gegen Robert Habecks Zerstörungswerk aussprechen. Mit Kadavergehorsam ist nichts mehr zu gewinnen, sondern alles zu verlieren.  RI 

16:34 | Leser-Zuschrift "Offizielle Inflation vs Realität"

Hier einige Beispiele der Inflation:
Mandelmilch 1 l neulich € 2,49 jetzt € 2,99 = 20 % Steigerung
Nougattaler von einer Traditionsbäckerei € 2,-- nach der Sommerpause € 2,75 = 37 % Steigerung
Ketchup auf dem Markt von einem kleine Hersteller neulich € 2,90 jetzt € 3,50 = 20 % Steigerung
Willkommen in der Wirklichkeit!

Und dann stellen Sie sich vor, Sie essen einmal was wirklich Gscheites! Da sind die I-Raten noch höher! TB


12:34
 | aljazeera: China agrees to pay for Russian gas in roubles and yuan: Gazprom

Der russische Energieriese Gazprom hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung mit China unterzeichnet, wonach die Zahlungen für Gaslieferungen nach China künftig in Yuan und Rubel statt in US-Dollar erfolgen sollen. Dies ist ein Zeichen für die sich erwärmenden Beziehungen zwischen Peking und Moskau, das unter westlichen Sanktionen steht. "Der neue Zahlungsmechanismus ist eine für beide Seiten vorteilhafte, zeitnahe, zuverlässige und praktische Lösung", wurde Gazprom-Chef Alexej Miller in einer Erklärung nach einem Videokonferenztreffen mit dem Chef des chinesischen Ölkonzerns CNPC, Dai Houliang, zitiert.

Die De-Dollarisierung schreitet weiter voran, der Klopapier-Euro wird aber definitiv nicht an seine Stelle treten, auch wenn das der Wunschtraum einiger Brüsseliten ist. AÖ

15:33 | Maiglöckli
Letzte Woche Arcelor, Anfang der Woche Hakle, gestern Görtz - dicht! Daimler, AUDI (VW darf nicht!), BMW zieht´s ins energetisch gut organisierte HU. 1000de Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, 1000de Existenzen, die einst grünen Landschaften verwelken zusehends und werden braun. Wenn demnächst die ersten Nahrungsmittel-Betriebe, die auf konstanten Energiefluß angewiesen sind, bspw. Milch- und Fleischverarbeiter, pleite gehen, dass wird aus braun schnell schwarz.

06.09.2022

18:42 | Leser-Zuschrift: Schuhhändler Görtz ist insolvent

neues Geschäftsmodel? 

...Die Löhne und Gehälter der rund 1800 Beschäftigten für September, Oktober und November seien durch die Bundesagentur für Arbeit gesichert. "Ab Dezember 2022 wird Görtz die Löhne und Gehälter wieder aus eigenen Mitteln zahlen." Begründet wird die aktuelle Entwicklung mit dem Ukraine-Krieg, der hohen Inflation und steigenden Energiepreisen, die zu "enormer Kaufzurückhaltung in den Filialen und im Onlinegeschäft" geführt hätten. Im Einzelnen sind die Muttergesellschaft sowie die Tochterunternehmen Görtz Retail GmbH und Görtz Logistik GmbH betroffen....
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Schuhhaendler-Goertz-ist-insolvent-article23571122.html

Völliger Blödsinn, und mit dieser lächerlichen "Begründung" a la "ich hab die Hausaufgaben nicht, da der Hund mein Heft gefressen hat" glauben die Betriebe tatsächlich, durchzukommen!? Steuergeld weiter im Spiel gleich die GF samt Finanzleitung kündigen, kuratellieren und bei pos. Grundergebnis und Markttragfähigkeit verwaltet weiterführen!? Kann doch nicht sein, dass mit diesem billigen Schmäh sich jetzt alle öffentlich finanziert vom Acker machen...!? OF

19:34 | Leser-Kommentar zu grün
Werter OF. Man darf gespannt sein, wenn die Jahresrechnung und Abschlag für die Energie kommt und was genau genau darin steht. Und mal sehen, wie sich die Inflation weiterentwickelt. Was für eine Kaufzurückhaltung wird es dann geben ? Denn ich denke, wir stehen am Anfang der Show ? Und wenn dann noch das Licht ausgeht und die Wohnung kalt. Braucht man dann Stiefel aus dem BW-Shop o.ä.?

17:28 | testrt: Medienbericht: Deutschland kann Rezession nicht mehr vermeiden

Laut der Nachrichtenseite Bloomberg wird das 65-Milliarden-Euro-Finanzhilfepaket, das von Berlin als jüngster Versuch verabschiedet wurde, den inflationsbedingten Druck einer sich verschärfenden Stromversorgungskrise zu lindern, nicht die drohende Rezession verhindern. Bloomberg stützt sich bei seinem Bericht auf verschiedene Analysten, die der größten Volkswirtschaft in der EU eine schwierige Zeit voraussagen. Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen umfassen höhere Subventionen für einkommensschwache Haushalte, Zahlungen an Studenten und Rentner sowie eine Deckelung der Strompreise. Der Ökonom des niederländischen Finanzdienstleisters ING Carsten Brzeski, soll laut Bloomberg in einem Bericht an Kunden geschrieben haben: "Während das angekündigte Paket in der Tat eine gewisse Erleichterung für die finanziell Schwächeren bringen wird, ist es zweifelhaft, dass das Paket ausreichen wird, um die Auswirkungen der höheren Energierechnungen vollständig zu kompensieren."

Dazu passend: heute: Handel schlägt Alarm – 6.000 Betrieben droht Schließung

Der österreichische Handel musste im zweiten Quartal 2022 laut Statistik Austria einen inflationsbereinigten Umsatzrückgang von -3,3% verkraften, das berichtet der Handelsverband (HV) am Montag in einer Aussendung. Im Lebensmitteleinzelhandel liegt das Minus sogar bei -5,1%. Dramatisch ist die Situation im KfZ-Handel: Hier beträgt das Minus nämlich 17,3%. Der preisbereinigte Halbjahresvergleich 2022 (vs. 1. HJ 2021) zeigt für den gesamten Handel keine Umsatzveränderung. Allerdings hatten die heimischen (Non-Food-)Handelsbetriebe im ersten Halbjahr 2021 bis zu acht Lockdown-Wochen geschlossen. Daher wird hier tatsächlich ein dickes Minus verzeichnet.

Als wir vor 30 Monaten diese Szenarien kundtaten (was abzusehen war), waren in der Grundannahme zwei Positionen nicht impliziert: Das Aushebeln der Verfassung/GG und die Eskalation am Energiesektor! Der Rest steckte bereits sichtbar in den Analysen, jetzt dreht sich die Abwärtsspirale dank der politischen Weitsichtigkeit und Besonnenheit ihrer Entscheidungen (inkl. EU/IWF/EZB ...) eben ein wenig schneller...! Anstatt frühzeitig zu reagieren, sind wir verlacht und gescholten worden... Voila! OF

16:05 | unz: Lenzing-Werk im Burgenland schlingert in Russland-Sanktionsstrudel

Der Wirtschaftskrieg gegen Russland hat auch die heimische Wirtschaft erreicht. Aufgrund der stark gestiegenen Gaspreise kündigt der oberösterreichische Textilfaserhersteller Lenzing an, seine Produktion am burgenländischen Standort in Heiligenkreuz erheblich zurückfahren zu müssen. FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl fordert einen sofortigen Ausstieg aus den wirtschaftsschädlichen Russland-Sanktionen.

Jetzt faengt die Deindustrialisierung Oesterreichs an. Man sieht, wie vorausblickend Frau Thatcher war, sie hat diese Umstukturierung schon in den 80er Jahren durchgefuehrt. Uebrigens, in England schliessen alle kleinen alleinstehenden Geschaefte (Buchhandlungen, Papierwaren, Sportwaren, usw). In diesen Gebaueden stehen an ihrer Stelle Kaffehauser, Immobiienbueros und, neu dazugekommen, Nagelstudios und Friseursalons, in denen unzaehlige eingewanderten Barbers arbeiten. Offenbar gibt es Bedarf an all diesen Leistungen, obwohl hier nichts ausser Schulden produziert wird. JJ

16:00 | te:Toilettenpapier-Hersteller Hakle muss Insolvenz anmelden

In einer Pressemitteilung gibt das Unternehmen bekannt, in den Sog der aktuellen Ereignisse geraten zu sein. „Die energieintensive Papierindustrie unterliegt seit dem Beginn der Corona-Pandemie 2020 starken Verwerfungen im global agierenden Rohstoff-, Logistik- und Energiemarkt. Die Unternehmen kämpfen seit nunmehr drei Jahren mit stark gestiegenen Herausforderungen – vor allem im Gas- und Stromsektor“, gibt Hakle bekannt.

„Die massiv gestiegenen Kosten für Material- und Energiebeschaffung sowie der Transporte konnten bislang nicht im zeitlich und/oder wirtschaftlich hinreichenden Umfang an die Kunden im Lebensmitteleinzelhandel und den Drogeriesektor weitergegeben werden“, heißt es weiter.

WIrd das Land von Gutenberg bald Papier importieren muessen. Hoffentlich klappt es mit dem dazugehoerigen Export von Euros. JJ

 

 

15:50 | mmn: ArcelorMittal stoppt Stahlproduktion in Deutschland

Wegen hoher Energiepreise: ArcelorMittal legt Anlagen in Bremen und Hamburg still. Der Konzern beschäftigt in Deutschland 8500 Mitarbeiter.- Andere Unternehmen werden folgen.

Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal stellt zwei Anlagen in Deutschland ab. Betroffen sind die Standorte Bremen und Hamburg. Dort gebe es bereits jetzt Kurzarbeit, die nun ausgeweitet werde, teilte ArcelorMittal mit. Davon sind demnach nicht nur die Werke in Bremen und Hamburg betroffen, sondern auch die Produktionsstandorte in Duisburg und Eisenhüttenstadt. Konkrete Zahlen zur Kurzarbeit nannte der Konkurrent von Thyssenkrupp und Salzgitter zunächst nicht. Der Konzern beschäftigt
hierzulande etwa 8500 Mitarbeitende.

Bald wird Deutschland Stahl importieren muessen, damit seine Produkte exportiert werden koennen. Das wird dazu fiuehren, dass die Produktion dann in die Rohstofflaender ausgelagert wird. JJ

 

12:24 | destatis.de: Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2022: -1,1 % zum Vormonat

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 saison- und kalenderbereinigt um 1,1 % gesunken. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich ein Rückgang von 0,8 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2021 lag der Auftragseingang im Juli 2022 kalenderbereinigt 13,6 % niedriger. Allerdings war das Auftragseingangsvolumen im Vorjahresmonat außergewöhnlich hoch gewesen.

Ok, selbst wenn der Basiseffekt definitiv wirkt, so ist das nicht die ganze Erzählung. Denn die Auftragseingänge aus dem Ausland haben gegenüber dem Vormonat zulegen können, obwohl es auch bei diesen im Juli 2021 einen Höchstwert zu verzeichnen gab. AÖ

08:34 | dailystar: UK pubs face closure crisis unless price of pint soars to £20, CAMRA chief warns

Die Kosten für ein Pint müssen auf etwa 15 bis 20 Pfund steigen, wenn die Pubs die Lebenshaltungskostenkrise ohne staatliche Hilfe überleben sollen. Das sagt Tom Stainer, der Geschäftsführer der Real-Ale-Kampagnengruppe CAMRA, der dem Daily Star sagte, dass Kneipenwirte mit einem fünf- bis sechsfachen Anstieg ihrer Betriebskosten konfrontiert sind, der eine große Anzahl von Lokalen in den Ruin zu treiben droht. Er sprach von einer "echten Krise" und einem "perfekten Sturm" von Faktoren, die "so ziemlich jeden Pub da draußen betreffen werden".

Na, dann Prost! - oder besser Gute Nacht! AÖ

08:04 | ifo.de: Lage in der Autobranche verschlechtert sich kräftig

Die aktuelle Lage in der deutschen Autobranche hat sich im August kräftig verschlechtert. Der Wert sackte in der ifo-Umfrage auf minus 10 Punkte, nach plus 7,5 Punkten im Juli. Die Erwartungen allerdings hellten sich etwas auf, von minus 4 auf null. Damit war das Gesamtklima erstmals seit April wieder unter null. „Die allgemeine Eintrübung der Konjunktur zeigt sich auch in der Autobranche“, sagt Oliver Falck vom ifo Institut. „Dabei sind die Zulieferer deutlich schlechterer Stimmung als die Hersteller.“

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Corona wird sich als harmlose Ouvertüre entpuppen im Vergleich zu dem, was uns bald im ersten Akt geboten werden wird. Leider sind wir bei dieser Tragödie in, so fürchte ich, mehreren Akten nicht nur als unbeteiligte Zuschauer dabei, sondern mittendrin. Der Energiekollaps als Performance, bei der die zahlenden Zuschauer die Hauptleidtragenden sind, während die Schauspieler, sprich Politiker, "Experten" und  die Journaille, von diesen Zuschauern für das von den Schauspielern verursacht Chaos bezahlt werden. Irgendetwas läuft da grob schief im Staate Dänemark. AÖ

05.09.2022

15:51 | Lebensmittelpraxis: Hakle meldet Insolvenz an

Die aktuellen Energie- und Materialpreise haben den Hygienepapierhersteller Hakle in die Enge getrieben. Das Unternehmen hat damit begonnen, sich mithilfe eines Eigenverwaltungsverfahrens neu aufzustellen. „Es geht um den Erhalt des Standortes und seiner Arbeitsplätze“, sagt Geschäftsführer Volker Jung. (...) Die energieintensive Papierindustrie unterliegt seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 starken Verwerfungen im global agierenden Rohstoff-, Logistik- und Energiemarkt. Die Unternehmen kämpfen seit nunmehr drei Jahren mit stark gestiegenen Herausforderungen – vor allem im Gas- und Stromsektor. Die massiv gestiegenen Kosten für Material- und Energiebeschaffung sowie der Transporte konnten bislang nicht im zeitlich und/oder wirtschaftlich hinreichenden Umfang an die Kunden im Lebensmitteleinzelhandel und den Drogeriesektor weitergegeben werden.

Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird abgewrackt. Auf Hakle werden viele weitere Unternehmen folgen, weil niemand in der Politik daran denkt, wieder günstige Energie in Deutschland zu ermöglichen. Auf die Rekordenenergiepreise werden demnach Rekordinsolvenzen folgen. Die Energiepreise auf diesem Niveau zu etablieren, bedeutet die Insolvenzen zu verstetigen. Das ist auch kein Versehen und hat auch seine Ursachen nicht in Corona oder dem aktuellen Wirtschaftskrieg, denn alle Parteien der Mali-Koalition planten die Energie zu verteuern.  RI 

16:38 | Leser-Kommentar
Aug. 2022: Brennholz, das neue Klopapier.
Sep. 2022: Klopapier, das neue Brennholz

...und unser alter Uni-Prof. prägte den Spruch, dass ein jedes Stück Holz zu schade sei, um verbrannt zu werden...! OF

14:45 | Leser-Kommentar zum Artikel: Mit Hilfe der Grünen: Die USA planen die Zerstörung der deutschen Wirtschaft (03.09)
Natürlich muss das Böse einen Namen bekommen, doch es ist nicht immer so einfach. Ein kürzlich in global resarch erschienener Artikel weist auf die Problematik. Die Schulden sind die Garotte der modernen Zivilisation. Es gäbe wohl Auswege aus dem Dilemma, doch die verhindern Inkompetenz, Gier und Ehrgeiz. Mit einem Bauernjahr verglichen, befinden wir uns aktuell am Ende der Erntezeit und dann muss eben das Feld gepflügt und gedüngt werden.. Erst nach einer weiteren Vorbereitungsphase kann wieder gesät werden. Die Grünen sind hier nur Ausführende und müssen ein Skript befolgen. Vergleicht man das alles mit dem Acker, werden am Ende ein paar Krähen ihre helle Freude haben, wenn das Stroh schon längst verarbeitet ist.

12:48 | fr.de: Hinter der Bühne: Verzweiflung

Helene Fischer zieht 130.000 Fans nach München – viele Musikschaffende aber spielen weiter vor halb leeren Sälen oder müssen ihre Tournee absagen.

Das hat mir vor kurzem auch ein Freund mitgeteilt, dessen Lieder immerhin regelmäßig auf Ö3 und anderen Radiostationen gespielt wird. Über den Sommer hatte er einige Auftritt, für den Herbst ist kein einziger fixiert worden. Seiner Ansicht nach wollen die Veranstalter angesichts der Corona-Erfahrungen in den vergangenen beiden Jahren und der daraus resutlierenden Unvorhersehbarkeit staatlicher Maßnahmen im Falle einer neuerlichen Welle kein finanzielles Risiko eingehen. Auch diese Kollateralschäden haben die Politik und ihre Zero-Covidioten unter den Regierungs-"Experten" sowie die die wildgewordene Twitteria zu verantworten. AÖ

12:28 | orf.at: Thermen: Betrieb könnte auf dem Spiel stehen

Die Thermen sehen sich – wie berichtet – wegen der Preisexplosion mit Mehrkosten in Millionenhöhe konfrontiert. Thermenbetreiber fordern Unterstützung der öffentlichen Hand. Einige gehen so weit, dass laut ihnen ein wirtschaftliches Weiterbetreiben der Thermen sonst unmöglich werde.

Wer ernsthaft glaubt, dass energieintensive Unternehmen in diesem Winter geöffnet haben werden, glaubt auch daran, dass die Wien Energie nicht spekuliert hat oder dass Masken im Alltag eine Wirkung entfalten. Insofern muss  der Konjunktiv in der Überschrift durch den Indikativ ersetzt werden. AÖ

13:47 | Leser-Kommentar
Da kann man auch auf den Betrieb in den Schigebieten gespannt sein. Ich kenne einige Leute, die angehängt an diese Branche (Werbung, Hotellerie, etc.) ihr Geld machen. Dort glaubt man zur Zeit mit einem Plus von 20% auf die Lifttickets mit einem blauen Auge davon zukommen. In Wahrheit ist der Wintertorurismus in AUT ohne billige russische Energie nicht durchführbar. Wer Geld hat, fährt in die Schweiz. Wer es sportlich will, wedelt in den fanzösischen Alpen. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Wintersportorte in AUT auf Massentourismus ausgelegt. Viele Pistenkilometer, Kunstschnee und beheizte Sessellifte, das betreibt man nicht mit Solar/Wind/Hamsterrad. Ganz zu schweigen davon, dass der Russe nicht mehr willkommen ist und die anderen (GER, NED, ...) es sich nicht mehr leisten werden können.

 

08:05 | Leserkommentar zu gestern 13:02
Na mal sehen, wie lange Edeka o.ä. das durchhält. Monatelang, wurde es auch bei Martini probiert. Wegen Preisdifferenzen gabs bei Edeka nur Cinzano o.ä. im Regal. Jetzt aber ist Martini wieder da. Und mehr noch, wie soll man das unseren besten Freud in USA erklären? "Die Heiligen Drei Könige aus der Neuen Welt: Cola, Camel und Comics."- Germund Fitzhum - (*1938), österreichischer Aphoristiker (Quelle: Fitzthum, Der Literat im Caféhaus, Selbstverlag, Wien 1980)

07:40 | cnbc: ‘Why shouldn’t it be as bad as the 1970s?’: Historian Niall Ferguson has a warning for investors

Der Historiker Niall Ferguson warnte am Freitag, dass die Welt in eine Ära politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen schlittert, die mit den 1970er-Jahren vergleichbar ist - nur schlimmer. In einem Interview mit CNBC auf dem "Ambrosetti Forum" in Italien sagte Ferguson, dass die katalytischen Ereignisse bereits eingetreten seien, um eine Wiederholung der 70er Jahre auszulösen, einer Zeit, die durch finanzielle Schocks, politische Zusammenstöße und zivile Unruhen gekennzeichnet war. Doch dieses Mal würden diese Schocks wahrscheinlich schwerer und nachhaltiger ausfallen. "Die Zutaten der 1970er-Jahre sind bereits vorhanden", sagte Ferguson, "Milbank Family Senior Fellow" an der "Hoover Institution" der Stanford University, gegenüber Steve Sedgwick von CNBC.

Eine Konsequenz aus diesem Vergleich wäre, dass uns die schlimmste Inflationswelle noch bevorsteht. Das Hoch jeder der insgesamt drei Inflationswellen war seinerzeit höher als das vorherige Hoch. Sicher ist jedenfalls, dass wir aktuell bestenfalls am Ende des Präludiums sind. Wieviele Sätze diese Inflationskomposition haben wird, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Schnell vorüberziehen werden die aktuellen Vewerfungen nämlich mit Sicherheit nicht. (Ein Video des Interviews findet sich hier.) AÖ

04.09.2022

17:21 | kurier: Wirklich alles notwendig? Das Firmengeflecht der Stadt Wien

Rathaus sitzt in 251 Unternehmen mit 25.000 Mitarbeitern und 25 Milliarden Euro Bilanzsumme. Aber sind alle diese Firmenbeteiligungen wirklich notwendig? Die Stadt Wien herrscht über eines der größten Wirtschaftsimperien Österreichs. Das riesige Firmengeflecht reicht weit über die Landesgrenzen und ist eine bunte Ansammlung von beinahe unüberschaubaren Beteiligungen. Vom Flughafen in Malta bis zur Weinakademie, von Donauschiffen bis zu Sportstätten und zur Bestattung, von Verkehrsbetrieben bis zu Wohnbauträgern und Garagen.

Auf erster Ebene, also direkt, ist die Stadt an 31 Unternehmen beteiligt. Sieht nicht nach viel aus. Doch wer tiefer gräbt, dem erschließen sich die wahren Dimensionen des Rathaus-Reiches. Gesiba, Wien Holding und Wiener Stadtwerke etwa sind richtige Teilkonzerne, unter denen wiederum etliche Firmen hängen, die sogenannten mittelbaren Beteiligungen. Wobei die Stadt nicht überall die Mehrheit hält, es gibt zahllose Minderheitsbeteiligungen.

Bis hinunter zur dritten Ebene besteht das Portfolio des Rathauses aus aktuell 251 Firmen, Kapital- und Personengesellschaften sowie Genossenschaften. Die 2021 mit 25.000 Mitarbeitern rund 5,8 Milliarden Euro Umsatz und eine Bilanzsumme von mehr als 25 Milliarden Euro erwirtschafteten. Darüber hinaus existieren eine vierte und eine fünfte Stufe, Ur-Urenkel-Firmen also.

Der Irrsinn von Wien wird täglich immer pikanter... Ein Perpetuum-Mobile roter Umtriebigkeit in Reinkultur, und am Ende stehen dann derartige Ergebnisse von letzter Woche im Raum, die einer finanz- & versorgungstechnischen Bombe gleichkommen!? Macht und Kontrolle ist die eine Seite, wirtschaftspolitische Wahnsinngkeiten die andere! Dass es dabei offensichtlich mittlerweile ganz an Übersicht und tatsächlicher Kontrolle fehlen muss, dürfen wir gerade schauen! Wien ist laut Selbstbeschreibung anders... So anders wie einst Rom vor dem großen Fall..!? Unpackbar. OF

13:02 | exxpress: Teuerungs-Krise: Erste Supermarkt-Kette stoppt Verkauf von Cola, Fanta und Sprite

Die erste große Handelskette macht beim Preisdruck der Hersteller nicht mehr mit: Weil ein großer Getränkehersteller meinte, die Supermarkt-Kunden sollen seine erhöhten Kosten einfach übernehmen, wurde der Verkauf von Cola, Fanta und Sprite nun eingestellt – Lebensmittel sollen kein Luxusgut werden.

Damit trifft man wieder die Ärmsten. Denn, was ich im Laufe der Jahre so bemerkt habe, ist es mehrheitlich das finanzielle Prekarait, welches seine Kinder mit diesen Gsöffn tränkt! TB

19:12 | Der Systemanalytiker
So manche schlechte Nachricht kann sich später als vorteilhaft für die Gesundheit und auf die Finanzen auswirken. Natürlich kann jeder trinken, was er möchte, doch auf diese "gesunden" Gesöffe zu verzichten und ab und zu mal Wasser trinken, ist der Gesundheit vielleicht nicht abträglich. Und die Euronen, die man dabei einspart, sind gut angelegt beim Kauf von höherwertigen Lebensmittel. Also eine Win-Win-Situation, nicht?
Aber...es komme mir keiner, mein geliebtes Bier zu streichen, da hört der Spass auf ;-)) Etwas Spass darf heute noch sein.

03.09.2022

18:58 | anti-spiegel: Mit Hilfe der Grünen: Die USA planen die Zerstörung der deutschen Wirtschaft

Dass die anti-russischen Sanktionen den Effekt haben, die deutsche – und damit im Endeffekt auch die europäische – Wirtschaft zu zerstören, kann niemand bestreiten. Die Explosion der Energiepreise macht ganze Wirtschaftszweige unrentabel und wird entweder zu einer massiven Pleitewelle ganzer Branchen oder zu ihrer sofortigen Abwanderung in Länder außerhalb der EU führen. Das ist nicht mehr zu verhindern, denn inzwischen kostet Gas in Europa das Zehnfache dessen, was es noch vor anderthalb Jahren gekostet hat, und auch die Strompreise in Deutschland haben sich um über 1.000 Prozent erhöht.

Deshalb werden die Inflationsraten von Deutschland und USA  ein ordentliches Gap aufreissen - selbstverständlich Deutrschland oben!
Geplant von Eurem closest ally, USA durchgebreacht von denGrünen in Deutschland! TB

02.09.2022

19:28 | Leser-Zuschrift: Weitere Standortdrosselungen

"Vynova: Drosselung der PVC-Produktion in Europa"
https://www.kunststoffweb.de/branchen-news/vynova_drosselung_der_pvc-produktion_in_europa_t251080

"Metsä Tissue wird Produktion weiter drosseln"
https://www.euwid-papier.de/news/unternehmen/metsae-tissue-wird-produktion-weiter-drosseln-310822-1/

"Inmitten der größten Energiekrise Europas seit Jahrzehnten fallen in Frankreich 30 Prozent der Atomkraftwerke aus: Wartungen und Reparaturen setzen die Betreiber unter Zugzwang. Der Strompreis explodiert. Experten bezweifeln die versprochene Besserung zum Winter. "
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Frankreich-bangt-um-seinen-Atomstrom-article23559032.html

"In der deutschen Industrie und im Mittelstand schließen offenbar die ersten Unternehmen ihre Produktion. Grund sind die hohen Energie- und Strompreise. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nannte die Entwicklung nach seiner Teilnahme an der Kabinettsklausur in Meseberg „alarmierend“."
https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/erste-firmen-stoppen-produktion-fuer-immer-substanz-der-industrie-bedroht-li.262725

Richtig erfrischend, dass beim größten Wirtschaftsminister aller Zeiten sich jetzt zumindest ein gewisses "Problembewußtsein" geformt haben dürfte...!? Aber wie wär's mit Lösungsansätzen, -vorschlägen, Aktivitäten, Verhandlungen etc., um der Sache Herr zu werden...!? Um eine Situation als alarmierend zu benennen, dafür braucht's ihn und seine Kumpane nicht! OF

17:46 | exxpress: Gas-Krise: Lenzing muss seine Produktion herunterfahren und Kurzarbeit anmelden 

Zwei der drei Produktionslinien sollen heruntergefahren werden. Beim AMS wurde bereits Kurzarbeit angemeldet. In welchem Ausmaß tatsächlich reduziert und die Kurzarbeit in Anspruch genommen werden muss, sei vor allem von der weiteren Entwicklung der Gas- und Strompreise in den kommenden Tagen abhängig, hieß es. Die Wahrscheinlichkeit, dass tatsächlich zwei Produktionslinien heruntergefahren werden müssen, sei aber “sehr groß”.

Der Standort in Heiligenkreuz ist von Gas abhängig und soll nun auf andere Energiequellen umgestellt werden, um ihn “langfristig retten zu können”, betonte der Unternehmenssprecher. Diesbezüglich gebe es auch Gespräche mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) und der Burgenland Energie. Angestrebt werde eine Versorgung mit Photovoltaik und Biomasse.
Doskozil bekräftigte aus diesem Anlass am Freitag gegenüber dem ORF Burgenland seine Forderung nach einem Energiepreisdeckel. Christoph Matznetter, SPÖ-Wirtschaftssprecher im Bund, warf der Regierung “Versäumnisse und Untätigkeit” in der Energiekrise vor und sah den “Wirtschafts- und Industriestandort Österreich” gefährdet. Es gebe noch keine Hilfen für Betriebe, die wegen der hohen Stromkosten in Not geraten sind, weil die Gesetze noch nicht finalisiert seien, so Matznetter.

Und ein paar Kilometer hinter der ungarischen Grenze funktioniert's problemlos...!? Was kann Orban, zu was die Dummbeutel in unseren Breiten offensichtlich nicht in der Lage sind...? Hätti & Plätti werden wieder in Bewegung gesetzt, Mitarbeiter abgebaut, Jobs gefährdet, Staatshilfen benötigt, sozialer Unfriede geschürt, Standorte bedroht... und Ungarn erhöht nach Verhandlungen sogar sein Gas-Volumen...!? Wann treibt der Pöbel diesen Haufen an Unwillig(fähig)keit endlich vom Acker!? Unpackbar. OF

15:09 | handelsblatt: Zu hohe Energiekosten: Arcelor-Mittal stellt Produktion an zwei deutschen Standorten ein

Der Stahlkonzern Arcelor-Mittal stellt an mehreren Standorten teilweise den Betrieb ein. Als Grund führt das Unternehmen „die exorbitant gestiegenen Energiepreise“ an. Die Herstellung sei schlicht nicht mehr wettbewerbsfähig, heißt es am Freitag in einer Mitteilung des Konzerns mit Sitz in Luxemburg.

Werden nicht die Letzten sein, die sich aus dem Staub machen.
Andererseits macht's in diesem Falle gar nix. Den der Sitz und wahrscheinlich auch die Steuerleistung befindet sich in Luxemburg. Richtig, werter leser, das ist jenes land, dass kaum Einwohner jedoch auf Grund der Besteuerung viele Konzernsitze beherbergt und in den EU-Machtpositionen personell überrepräsentiert ist. Aber auch  das Land, dass der EU auf Grund der personellen Macht in der EU selbiger immer wieder empfiehlt, die Steuereinnahmen maximal zu erhöhen.
Finde den Fehler! TB

Kommentar des Einsenders
Morgentau Plan 22

12:08 | eurostat: Erzeugerpreise in der Industrie im Euroraum um 4,0%und in der EU um 3,7% gestiegen

Im Juli 2022 stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie gegenüber Juni 2022 im Euroraum um 4,0% und in der EU um 3,7%, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Juni 2022 waren die Preise im Euroraum um 1,3% und in der EU um 1,5% gestiegen. Gegenüber Juli 2021 stiegen die Erzeugerpreise in der Industrie im Juli 2022 im Euroraum um 37,9% und in der EU um 37,8%.

Weil das In-den-Kontext-Stellen ja gerade wieder so in ist: Seit 1980 ist der PPI in den seltensten Fällen um mehr als 5% im Jahresvergleich gestiegen, und nur in ganz seltenen Ausnahmefällen um bis zu 10%. Anders gesagt: Die Preise steigen aktuell von Monat zu Monat stärker als früher fast in jedem Jahr von Jahr zu Jahr. AÖ

07:56 | aftonbladet.se: Elpriset stoppar pappersproduktion [Strompreise stoppen Papierproduktion]

Die Strompreise steigen rasant an. "Lessebo Paper" ist nun gezwungen, seine Papierproduktion vorübergehend einzustellen. "Hier stehen wir völlig hilflos da und können nur auf niedrigere Strompreise hoffen", sagt CEO Jens Olson gegenüber Smålandsposten.Die Strompreise steigen rasant an. "Lessebo Paper" ist nun gezwungen, seine Papierproduktion vorübergehend einzustellen. "Hier stehen wir völlig hilflos da und können nur auf niedrigere Strompreise hoffen", sagt CEO Jens Olson gegenüber Smålandsposten.

Einmal ein Beispiel aus Schweden, was die völlig verrückte Sanktionspolitik im Speziellen und die seit Jahren völlig verfehlte Energiepolitik im Allgemeinen verursachen. Die Preiserhöhungs-Angebotsverknappungs-Spirale wird sich jetzt von Tag zu Tag schneller drehen und die Inflation weiter befeuern. Aber wie Annalena Baerbock in ihrer unprofessionellen Freimütigkeit gestern bekanntgab, ist die Verarmung der Bevölkerung den Politikern eh wurscht. AÖ

01.09.2022

17:18 | heute: Knalleffekt! Erster Händler friert die Preise ein

Metro Österreich reagiert auf die weiter anhaltende Teuerung beim Einkauf und friert nach eigenen Angaben die Preise von 120 Kernprodukten – "von Eiern bis Alufolie" – vorerst ein. Die Aktion soll vom 1. September bis vorerst 25. Oktober gelten. (...)
"Unsere Hauptkundengruppe – die Gastronomie und Hotellerie – steht in Anbetracht der wachsenden Inflation unter einem enormen finanziellen Druck. Um die massiven Herausforderungen, die die Teuerung in vielen Bereichen mit sich bringt, etwas abzufedern, haben wir uns daher dazu entschlossen, die Preise für viele Kernprodukte einzufrieren. 

Die big Player beginnen zu reagieren - zumindest ein starkes Signal! Bei den Eigenmarken dürfte es wohl etwas "leicher" sein, den Hebel anzusetzen!? Dann sollten die Endkundenpreise in der Gastro aber auch entsprechend spürbar angepasst werden, um das Spiel am Laufen zu halten!? OF

20:48 | Monaco
....funktioniert aber auch nur dann, wenn sich der Gast rohe Eier in Alufolie bestellt, für den Gourmet gibts eine vorgeräucherte Forelle.....das ganze bei Kerzenlicht.......

10:46 | orf: Erneut Schiff im Sueskanal auf Grund gelaufen

Anderthalb Jahre nach der tagelangen Blockade des Sueskanals in Ägypten ist dort erneut ein Frachter stecken geblieben. Der rund 250 Meter lange Tanker „Affinity V“ sei wegen eines technischen Defekts am Ruder auf Grund gelaufen, teilte die Sueskanal-Behörde heute mit.

Angeblich wurde das Schff wieder flott gemacht! Und 5 Stunden reichen nicht aus um einen neuen weltweiten Lieferkettenengpass zu erklären!
Nochmal Glück gehabt! Ein weiteres Evegreen könnten wir uns sprichwörtlich nicht mehr leisten! TB

31.08.2022

18:44 | ET: Statistikamt Eurostat: Inflation in Eurozone klettert auf Rekordwert

Die Preise für Konsumenten in der Eurozone haben sich noch einmal erhöht. Das Statistikamt Eurostat spricht von 9,1 Prozent im Vergleich zum August 2021.
Die Inflation in der Eurozone hat sich im August auf hohem Niveau weiter beschleunigt und einen Rekordwert erreicht. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um 9,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg laut einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 9,0 Prozent gerechnet. Die August-Rate ist die höchste seit Einführung des Euro als Buchgeld 1999. Im Vormonat waren die Verbraucherpreise um 8,9 Prozent gestiegen.

Klettert heißt zumindest, es steigt. Anstonst sind diese "gschätzten" Werte von der Realinflation so weit weg wie die einst dauerhaft aufgepauschten C-Zahlen, Inzidenzen oder Instensivbettenbelegungen! Könnten Brutto-Netto- oder Tara-Zahlen sein, so ganz erschließen sich diese Statistiken aber nicht mehr!? OF

12:26 | br.de: Schlechte Stimmung bei Firmen: "Für Wirtschaft kommt es dicke"

Die Stimmung im Mittelstand sei katastrophal, sagt ein Verbandschef. Auch Volkswirte zeichnen angesichts der Energiekrise ein düsteres Bild: Für die deutsche Wirtschaft komme es derzeit dicke. Der Mittelstand fordert einen Schutzschirm.

Für die Wirtschaft wird es so "dicke" komme, dass der Body-Mass-Index nicht mehr als Skala ausreichen wird, um das auszudrücken, was auf uns zukommt. AÖ

31.08.2022

09:22 | Der Bondaffe "High roation"

na so was.....:-)
https://twitter.com/i/status/1564283380916781056
witzigerweise hat das beim VW-Logo auch funktioniert.....

09:43 | Der Bondaffe legt nach
Ich hätt hier auch was, das ohne Rotation funktioniert.. passt bloß nicht in Wirtschaft.. siehe Anhang..

Bildschirmfoto 2022 08 31 um 09.43.18

30.08.2022

12:48 | diepresse.com: Experte: Inflation trifft Konsumenten erst 2023 massiv

Schon jetzt stöhnen die privaten Haushalte unter den stark steigenden Preisen, aber es kommt noch dicker, warnt der Beschaffungsexperte Wolfgang Schnellbächer von der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG). "Die Preiserhöhungen, die wir auf der Produzentenseite sehen, sind bei weitem noch nicht auf der Konsumentenseite angekommen." Die Weitergabe der Teuerung an die Haushalte werde sich weit ins nächste Jahr hineinziehen, so der Experte.

Die Erzeugerpreise in Österreich verharren im Juli schon so wie seit Jahresanfang bei einem Plus von rund 20% im Jahresvergleich (siehe hier). Daher wird der Inflationsdruck in den kommenden Monaten definitiv nicht dramatisch abnehmen. AÖ

12:12 | stahl-online.de: Energiekosten bedrohen Existenz der Industrie

Die energieintensiven Industrien seien besonders von den drastischen Kostensteigerungen für Gas und Strom betroffen. Kurzfristig sei man mit extremen Preissteigerungen konfrontiert, die es in anderen Regionen nicht gebe, und langfristig sei ein noch höheres Preisniveau zu erwarten, wenn eine stärkere Versorgung über Flüssiggas erfolge, so Hubertus Bardt, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Dies bedrohe die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen. Laut Christof Bauer, Energieexperte der TU Darmstadt, zahle die deutsche Industrie für Erdgas derzeit einen Marktpreis, der um den Faktor acht höher liege als der Marktpreis in den USA. Wenn man Steuern und Abgaben hinzurechne, würden sich die Gaspreise in Deutschland und den USA sogar um den Faktor neun unterscheiden. Das hohe Preisniveau führe dazu, das energieintensive Unternehmen weniger investieren als sie abschreiben und somit ihre Substanz aufzehren.

Der Irrsinn ist ja, dass vom aktuellen Spotpreis an der Leipziger Strombörse von rund 700 Euro aus gerechnet selbst bei einem Rückgang des Spotpreises um 90% der Strompreis noch immer um 75% über dem langjährigen Durchschnitt von rund 40 Euro läge. Selbst ein derartiger Anstieg wäre kurzfristig für eine namhafte Anzahl an Unternehmen und privaten Haushalte kaum bzw. nicht zu stemmen. AÖ

29.08.2022

19:45 | Die Leseratte: Hamstereien

die Industrie beginnt zu hamstern! In Anbetracht der Schwierigkeiten der Glasindustrie bunkert VW inzwischen Windschutzscheiben und sonstige Fenster, die Veltins-Brauerei hat sich einen Jahresbedarf an Flaschen auf Lager gelegt!
Hieß es nicht irgendwo schon, dass auch die Produktion von Klopapier gasabhängig ist? Ich glaube, ich muss dringend einkaufen gehen ...

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/weil-glas-knapp-werden-koennte-vw-bunkert-windschutzscheiben-und-die-veltins-brauerei-50-millionen-flaschen/

Gewisse Industriezweige scheinen bereits seit über einem Jahr ordentlich zu hamstern!? Die Angebots-/Preisentwicklung verlief zu "künstlich" selbst bei regional/überregionalen Waren...!? OF

15:32 | Der BONDAFFE

Die Papierindustrie schlägt Alarm: Die Versorgung mit Klopapier in Deutschland ist gefährdet. Aufgrund der Gaskrise ist die Produktion gefährdet. Berlin – Die Hamburger haben es lieber softer, nämlich dreilagig, 50 Prozent der Deutschen knüllen es, der Rest faltet es und es wird darum gerungen, wie es richtig herum hängt: Über Klopapier lässt sich in Deutschland trefflich streiten, ist die Auswahl an Toilettenpapier in Supermärkten wie Aldi, Lidl, Edeka oder Rewe doch riesengroß. Eigentlich.

 

28.08.2022

17:42 | ET: Kanada: Fast jeder fünfte Kleinunternehmer steht kurz vor der Insolvenz

Pandemiebedingte Schulden, rückläufige Einnahmen und steigende Kosten: Viele Kleinunternehmer stehen vor der Insolvenz – und das nicht nur in Deutschland.
Fast jeder fünfte Kleinunternehmer in Kanada will sein Geschäft aufgeben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der kanadische Verband für Kleinunternehmer Canadian Federation of Independent Business (CFIB) kürzlich unter seinen Mitgliedern durchführte.
Demnach verzeichnen 54 Prozent der Kleinunternehmen immer noch unterdurchschnittliche Einnahmen. 62 Prozent haben unbezahlte Schulden, die sie während der Pandemie aufgenommen haben – nach den letzten verfügbaren Schätzungen betragen diese im Durchschnitt 158.000 Dollar.

Auch die Canacs sollen wohl nichts mehr besitzen und ihr krimineller Schwabziehsohn Trudeau wird ihnen dann erklären, dass sie dennoch glücklich sein werden...!? Anlässlich der Truckerproteste war zumindest erkennbar, dass sich die Kanadier wohl nicht widerstandslos diesem aufokktriertem Schicksal beugen werden! OF

08:40 | wb: Teuerungen treiben die Bürger ins Kriminelle

Die schon in den letzten Jahrzehnten von Gier getriebene Steuerpolitik des Staates hat jetzt in Zeiten der galoppierenden Inflation dazu geführt, dass die Schwarzarbeit blüht wie nie zuvor. Für viele Menschen ist es zurzeit die einzige Möglichkeit, die realen Einkommensverluste auszugleichen.

“Durch die enormen Teuerungen der letzten Monate verfüge ich jetzt über weniger Geld zum Haushalten als noch im Vorjahr”, klagte ein Betroffener, der seine prekäre Lage mit “schwarzem” Nachhilfeunterricht aufbessert. “Ich pfusche als Babysitter und Haushaltshilfe”, gesteht eine jüngere Frau. Dabei sind die beiden Oberösterreicher nicht allein, weil die Schwarzarbeit mittlerweile zu einer Art Volkssport geworden ist, der vielen Menschen dabei hilft, ihren Lebensstandard zu halten. Da sie sich von der Politik im Stich gelassen fühlen, haben sie auch kein schlechtes Gewissen dabei.

Der Schwarzmarkt blüht wieder auf. Aus diesem Grund will die US Steuerbehörde 87 000 neue und bewaffenete Steuerfahnder einstellen. Um diese Menschen aufzuspüren, die mit ihrem Geld in der Krise nicht mehr klar kommen. In den USA sind diese oft bewaffnet. In den USA könnte es ein sehr heißer Winter werden JJ

16:40 | Leser-Kommentar zum grünen JJ-Kommentar
Werter JJ, ich seh das nüchtern. Ich kenn zwar nicht i8n der Gesetzgebung von der USA in diesem Fall aus. Doch es mutet schon seltsam an. Das Steuerfahnder und hier ist wohl der Aussendienst gemeint. Früher nicht die Möglichkeit haten bewaffnet ihren Job auszuführen ? Auf die kulturellen Eigenschaften der USA gesehen ?! Würde ich fiktiv gesehen, niemals einen Job als Steuerfahnder annehmen, ohne Eigensicherung.

In Zeiten wo in manchen Staaten der USA schon das erlaubt ist.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/nach-schulmassakern-in-usa-lehrer-in-florida-duerfen-kuenftig-waffen-tragen/24278008.html

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/umgang-mit-schusswaffen-in-den-usa-schiessen-wird-in-iowa-teil-des-sportunterrichts/23767204.html

Deshalb kann ich schwer nachvollziehen, was denn an Steuerfahndern im Aussendienst, die bewaffent sind, so schlimm ist ??? Das dient doch der Eigensicherung. Darf somit ein Lehrer sich sichern, aber ein Steuerfahnder nicht ? Und echte Kriminelle tragen meist eine Waffe, dazu muss man nicht in USA leben. Ansonsten könnte man sagen, ein Schlagstock genügt bei den Mitarbeitern welche Geldtransporte durchführen usw. Ich gestehe ehrlich, wird hier nicht ein Ideal gepflegt, wie es sein sollte. Doch die gelebte Realität ist eine andere ?! Im Extrem gehts immer ums überleben, da wird "Kriminell" sehr realtiv.

Wenn man sich also nicht nach "Eden" runterlädt. Wie kommt auf die Idee, man könnte auf dem Kriegs-Planeten im Extrem länger überleben und ist das nicht schon seit Abel und Kain so, bzw. es geht doch um den Willen ? Wäre dieser determiniert hätten wir sowas nicht und gäbe keine Farben mehr, ausser z.B. der Farbe Blau ? Von was reden wir eigentlich, in einem dualen Universum, das nur existiert, weil es immer ein Gegenteil gibt ? Ansonsten könnte man die Farbe Blau nicht indentifizieren, weil der Gegensatz im Spiegel fehlt. Es gäbe nicht mal das alle gleich sind, da die welche gleicher sind fehlen ? In welchen Gedankenkonstrukten verlieren wir uns ? Wo wir bei "Stairway to Heaven" angekommen sind.

27.08.2022

20:05 | walltreet: Bundesnetzagentur erwartet kalte Saunen im Winter

Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller erwartet im Winter Einschränkungen bei Saunen und Wellness-Einrichtungen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Gasverbrauch im Freizeitbereich während des Winters angesichts der extrem hohen Energiepreise einfach weitergeht", sagte Müller der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Und die Energie-Experten von Bachheimer.com erwarten warme Kältekammern im Sommer! TB

07:14 | blackout: In Italien Restaurants hängen Gasrechnungen aus

Italienische Geschäftsinhaber sagen, dass sie gezwungen sind, entweder ihre Preise zu erhöhen oder zu schließen. Bars und Restaurants in Italien stellen ihre „monströsen“ Gas- und Stromrechnungen öffentlich zur Schau. Damit wollen sie auf die „dramatische Situation“ aufmerksam machen, mit der italienische Unternehmen angesichts eines Anstiegs der Energiepreise zu kämpfen haben.

Man ist geneigt zu denken, dass in manchen Ländern mit bestimmten Traditionen die Politik versucht, die Demokratie so weit zu diskreditieren, dass die Bevölkerung nach einer Diktatur ruft. In Italien könnte es vielleicht bald so weit sein. JJ

12:42 | Leser-Kommentar
Bescheide Frage werter JJ. Wie sie sowas demokratisch steuern, mit den Führungs-Eliten, welche agieren ? Denn auch eine Diktatur muss Energie bezahlbar machen, bzw. bereitstellen, ansonsten das Ablaufdatum schon vorbestimmt. Mehr noch, wie will man, was für eine Staatsform auch immer installieren, wenn keine Energie fliesen kann, bzw. extenziell für die Masse ist - wenn sie die Energie nicht mehr bezahlen kann ? Dann gibt es keinen Staat mehr, sondern nur fressen und gefressen werden. Im Extrem besteht das Potenzal, das Europa, wie zich Kleinkönigreiche zerfällt ? Wo wir wieder bei guter König, bößer König angekommen sind. Immer wieder - Demokratie klappt nur Fülle und schönen Wetter. Da der Mensch ein "Herdentier" ist. Und Gesellschaftsstruktur seit wir hier auf der Erde sind, hierachisch ist.
Alles andere ist eine Schachte,l wo ein anderer Name drauf steht. Eine Gruppe, ein Volk, ein Staat usw., fällt und steigt immer Personen die es frühren. Die sogenannte Demokratie ändert das Fundament nicht. Und das Fundament braucht Entscheidunge , neuzeitlich ausdrückt - umden Schwarm zu erhalten, das dieser nicht unter geht, bzw. zerfällt. Deshalb braucht man Menschen, die dem Form und Struktur geben.. Wo sind wir dann - bei Camelot und dem runden Tisch ?!

27.08.2022

06:32 | Leser-Kommentar zu JJ 09:02 "Hauptsache, der Mittelstand bleibt still und leise."

Sie meinten wohl damit eher, der Mittelstand vergeht still und leise. Ich habe in meinem Berufsleben von 38 Jahren, viele Mittelstandsunternehmen vergehen sehen. Weil schlicht kein Nachfolger mehr da war, der es machen wollte. Und hier war Zombie noch gar kein Thema. 2018 bin ich aus dem Arbeitsleben ausgeschieden. Was dann kam wissen wir ja.

26.08.2022

19:57 | Die Leseratte: Düngerverknappung

Immer mehr Düngemittelfabriken schließen oder drosseln zumindest die Produktion. Das führt nicht nur zu fehlendem Dünger für die Bauern, sondern verursacht auch eine Verknappung von CO2 (jaaa, dem bööösen), das für viele Anwendungen benötigt wird, man denke nur ans Bier.

https://de.news-front.info/2022/08/26/die-strompreise-in-europa-ruinieren-die-nahrungskette/

CO2 ist Leben werte Leseratte, sonst würd die Photosynthese nicht funktionieren...! OF

11:00 | Leserkommentar zu "Hoda drosselt Produktion..."
Wie schon vor einigen Jahren erwähnt - ohne Toyota kein Djihad, jetzt als paramilitärisches Fahrzeug auf allen Erdteilen in allen Armeen und in verschiedenen Umbauten und Aufbauten bei Militär Paraden zu sehen.

09:02 | wiwo: „Made in Germany“ droht die Kranker-Mann-Falle

Den Exportweltmeister plagt eine Sinnkrise. Plötzlich steht „made in Germany“ nicht mehr für Qualität, Präzision und Pünktlichkeit, sondern für Qual, Pannen und Pleiten. „Made in Germany bröckelt überall“, schlägt Telekom-Chef Timotheus Höttges Alarm und diagnostiziert eine Arroganz der Wohlstandsverwahrlosten.

Während viele Weltmarktführer dafür sorgen, dass im Bereich Hightechprodukte „made in Germany“ der Goldstandard bleibt, müssen sich Politik und öffentlicher Sektor dieser Frage dringend stellen. Denn für „made in Germany“ braucht es ein ideales Umfeld. Seit Jahren verschlechtern sich am Standort Deutschland die Rahmenbedingungen. Still und leise wandern Teile großer Konzerne ab, aber der große Knall im Mittelstand bleibt aus. Eine ineffiziente Bürokratie, hohe Steuern und die lahme Digitalisierung scheinen ihnen nichts auszumachen, denken sich manche Politiker und fahren das Land auf Verschleiß.

Vor zwei Jahren hat uns Markus Krall erklärt, dass die Zombies Deutschland in den Ruin treiben werden. Jetzt kommt Krieg, eine Energiekrise und Grüne Politik dazu. Hauptsache, der Mittelstand bleibt still und leise, dann kann nichts schiefgehen. JJ

25.08.2022

20:06 | wiwo: Bis zu 40 Prozent weniger Autos: Honda drosselt Produktion deutlich 

Der Autohersteller Honda wird ab September seine Produktion in Japan wegen anhaltend gestörter Lieferketten drosseln. Das Werk in der Präfektur Saitama nördlich von Tokio werde die Fertigung um etwa 40 Prozent herunterfahren, die beiden Linien im Werk Suzuka im Westen Japans um etwa 30 Prozent, kündigte der Konzern am Donnerstag an.
Honda hatte seine Produktion bereits im Mai angepasst, aber angekündigt, Anfang Juni zur Normalität zurückkehren zu wollen.
Zuletzt waren Hoffnungen aufgekommen, dass der Chipmangel nachlässt. So hält Honda-Rivale Toyota an seine Plänen für eine Rekord-Produktion von 9,7 Millionen Fahrzeugen im laufenden Geschäftsjahr fest.

Der Chip... Ein kleiner Bauteil für das Vehicle, ein großer Faktor für das künftige Überleben...!? OF

17:10 | wiwo: Ifo-Index sinkt weiter – „Wirtschaftsleistung dürfte im dritten Quartal schrumpfen“

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im August erneut leicht eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel auf 88,5 Zähler von 88,7 Punkten im Vormonat und damit das dritte Mal in Folge, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner Umfrage unter rund 9000 Führungskräften mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 86,8 Punkte erwartet.
Die Befragten äußerten sich zu ihrer Geschäftslage und zu den Aussichten etwas skeptischer als zuletzt. „Die Unsicherheit unter den Unternehmen bleibt hoch“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. „Die Wirtschaftsleistung dürfte im dritten Quartal schrumpfen.“
Im Frühjahr hat die deutsche Wirtschaft trotz der Folgen des Ukrainekrieges ein kleines Wachstum von 0,1 Prozent erreicht. Doch die Aussichten sind trübe: Die Bundesbank erwartet, dass die Wirtschaftsleistung im Sommer „in etwa auf der Stelle treten“ wird und es im Winterhalbjahr auch als Folge der Gaskrise zur Rezession kommen könnte.
Im August ist die Wirtschaft hierzulande laut S&P Global bereits den zweiten Monat in Folge geschrumpft. Das Barometer des Finanzdienstleisters fiel auf den tiefsten Stand seit Juni 2020.

Angesichts der politischen Meisterleistungen über die letzten zweieinhalb Jahre brauchte es keine hellsichtige Prophetie, um diese Entwicklungen erwarten zu können... Die Geldpolitischen Meisterleistungen in US/EU gepaart mit fiskalischer Irrlichterei, einer narratierten Umverteilungs- und Verbrennungspolitik zugunsten einer hochstilisierten Quasi-Influenza und fiktivem Klimahorror, Kriegsgeilheit des Westens und dem Stocken der Logisitkketten machen das Gebräu perfekt...! Da sind bei 0,1% Wachstum die Gelder fast zu  schade für die Steuermittelverschwendung an hochbezahlte Statistiker!? OF

 

24.08.2022

9:52 | ifo.de: Inflation frisst Überschussersparnis

Allerdings zeigen die Daten der Bilanzstatistik der Monetären Finanzinstitute auch, dass diese Überschusseinlagen bis zum Ende des ersten Quartals 2022 fast vollständig abgebaut wurden. Im zweiten Quartal setzte sich das »Entsparen« in beinahe unverändertem Tempo fort, und das Volumen der gesamten Bankeinlagen sank sogar unter den Wert, der ausgehend vom Verlauf der verfügbaren Haushaltseinkommen zu erwarten gewesen wäre, wenn man das Sparverhalten wie in den fünf Jahren vor Ausbruch der Coronakrise zugrunde gelegt hätte. Tatsächlich stagnierten die Einlagen annähernd, obwohl die Einkommen nach Schätzungen des ifo Instituts in seiner Sommerprognose 2022 weiter um etwa 20 Mrd. Euro gestiegen sein dürften. Die hohe Inflation dürfte dieses Entsparen der Haushalte maßgeblich getrieben haben. Allerdings ist fraglich, wie lange die Haushalte noch auf ihre Reserven zugreifen werden. Während der Konsum in den ersten Monaten des Jahres trotzhoher Inflation noch kräftig ausgeweitet wurde, v.a. weil Konsummöglichkeiten im Zuge des Abflauens der Coronawelle nach und nach wieder zur Verfügung standen, zeichnet sich seit Jahresmitte anhand vieler Frühindikatoren ein deutlicher Dämpfer ab. Die Sparpolster aus den Corona-Jahren sind aufgebraucht und die Verbraucherpreise dürften weiter kräftig steigen. Vieles spricht somit dafür, dass der private Konsum daher im weiteren Verlauf des Jahres als Konjunkturmotor in Deutschland ausfallen dürfte.

Ich bleibe dabei: Im Herbst, also nach dem Sommerurlaub, wo noch einmal auf den Putz gehaut wird bzw. wurde, wird es in Deutschland - und Österreich - zu einem signifikanten Einbruch beim Konsum kommen. Dieser wird sich mit Fortdauer der Hochinflationsphase zu einem größeren Einbruch als während der Corona-Lockdowns, exkl. Lockdown 1, auswachsen. Am besten ist es daher, noch schnell Langlaufschi, Tourenschi, Rodeln, Eislaufschuhe, wintertaugliche Wanderschuhe, aber auch Stirnlampen etc. zu kaufen, um im Winter im Freien und ohne energieintensive Aufstiegshilfen Sport treiben zu können. AÖ

09:10 | businessinsider: Moscow Exchange says it will stop accepting US dollars as collateral amid Russia's move away from 'toxic' currencies

Am Montag kündigte die Moskauer Börse an, dass sie ab dem 29. August keine US-Dollar mehr als Sicherheiten auf dem Devisen- und Wertpapiermarkt akzeptieren wird. Die Börse erläuterte die neue Politik nicht und nannte auch keine weiteren Einzelheiten, aber sie hatte die Verwendung des Greenback als Sicherheit bereits Anfang August von 50 % auf 25 % beschränkt. Die Moskauer Börse ist die größte Börse in Russland.

Die Desintegration der Weltwirtschaft und die Zurückdrängung des US-Dollar setzen sich weiter fort, und derzeit deutet rein gar nichts darauf, dass sich dieser Prozess noch einmal umkehren wird. AÖ

08:11 | report24: Energiekrise: Deindustrialisierung Europas beginnt – erste Metallwerke schließen

Europa ist als Standort für die Verhüttung von Metallen zunehmend uninteressant. Der Grund dafür sind vor allem die explodierenden Strom- und Energiepreise. Die Deindustriealisierung des Kontinents beginnt – und damit auch die umfassende Verarmung.

Die Leseratte
Nach den Düngerproduzenten schließen jetzt die ersten Metallwerke. Jedes geschlossene Werk hat Auswirkungen auf andere Industriebetriebe, da ab der Verhüttung die weitere Wertschöpfungskette i.d.R. ebenfalls im Lande ist. Mal sehen, was im Frühjahr noch vorhanden ist von "made in Germany".

Das Tragische ist, dass Deutschland schon am Beginn dieses europäischen Krieges dort steht, wo es am Ende des 1. Wletkrieges war - unter einer Wirtschaftsblockade. Das Perverse daran - die Deutschen haben sich selbst blockiert. Vielleicht hofften manche, irgendwo in er Welt, dasselbe Ergebnis als damals zu erzielen. Nur haben sind die Russen vorgewarnt und haben mit ihrem Angriff auf die Ukraine dem ein Riegel vorgeschoben. Eine Reindustrialiserung und Remilitarisierung Deutschlands wird viel schwieriger sein als in den 1930er oder 1950er Jahren. JJ

23.08.2022

16.55 | mmnews: Handel befürchtet Lieferengpässe zu Weihnachten

Der deutsche Einzelhandel befürchtet für die Weihnachtszeit erneut Lieferengpässe. "Manche Produkte wie elektronische Geräte, Spielwaren und Textilien aus Asien dürften an Weihnachten knapper sein", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Die Lieferketten ruckelten sich nur langsam wieder ein, sagte Genth weiter: "90 Prozent der Händler berichten weiter von Lieferschwierigkeiten. Vieles kommt später oder in der falschen Anzahl."
Viele Schiffe hingen in Warteschlangen fest oder seien noch nicht wieder im Zeitplan. "Hinzu kommt der weltweite Chipmangel, der die Produktion ausbremst." Derzeit sucht der Einzelhandel zudem händeringend nach neuen Mitarbeitern. "Aktuell gibt es rund 56.500 offene Stellen im Einzelhandel - und damit rund 3.300 mehr als vor der Pandemie", sagte Genth.

Leser-Kommentar
Trefflich - 2022 wird ein Jahr des besonderen schenkens. Denn wenn millionen Menschen nicht wissen, wie sie künftig ihre Energie bezahlen. Und bei vielen die Urlaubsreise gestrichen wird o.ä. Und die Inflation heizt das Schenken noch mehr an. Und dann noch die Kälte kommt usw. Ob dann die Erwartung des Handels stimmt ? Vielleicht werden Streichhölzer in Schachtel zum begehrten Weihnnachtsgeschenk ? Erstens wegen Brennwert und zusätzlich, kann man noch Kerzen anzünden, bzw. Lagerfeuer machen. Voll hybrid also. Was könnte uns denn besseres passieren ?! Passend zum Jahr der "6" - Feuer und Schwefel...

"(K)ein Schiff wird kommen, und meinen Traum erfüllen, Und meine Sehnsucht stillen..." Vielleicht dürfen wir uns diese Weihnacht wieder des sinnlichen Beisammenseins erfreuen und frohlocken, dass noch ein paar Kilowattstunden aus der Steckdosen kommen, um ein einfaches Mahl zu zaubern...!? Auf den Schrott, der auf den  Schiffen zwischen China und Westen herumgondelt, könnte man doch auch mal verzichten!? OF

19:06 | Leser-Kommentar zu grün
Werter Oberförster,
also, ich habe von meiner Mutter im August 5 Ster Brennholz geschenkt bekommen! Das ist Weihnachten verfrüht! 650 Euro…ein Wahnsinn! Dafür habe ich den ganzen Umbau für die Holzheizung bezahlt! 18000 Euro! Kaminsanierung war auch fällig! Ebenso zu Weihnachten!
Nur so geht es mittlerweile! Ich brauch nix zu Weihnachten! Und meine Mutter auch nicht!
Wir haben alles…..Keller gut gefüllt mit Essbarem, nun noch die Holzheizung mit Küchenofen zum Kochen und Backen! Für den Hund hab ich auch 100 kg Trockenfutter und 20 kg Nassfutter im Haus. Ich denke, ich komme 1 Jahr aus!

Klingt gut werter Leser! Im städtischen ist's halt ein bißchen schwierig, dem aufokktruierten Irrsinn zu entkommen...  Vielleicht beginnen die Leut' wieder ein bißerl zu Denken, sollte es kalt und dunkel bleiben...!? OF

12:26 | t-online: "Unsere Werke fliegen raus, während Putin Profit macht"

Haseloff bestätigte bei Lanz etwas, wovor in den vergangenen Tagen zunächst nur gewarnt worden war. Dem Ministerpräsidenten zufolge steht der Betrieb beim größten mitteleuropäischen Düngemittelhersteller SKW Stickstoffwerke Piesteritz mittlerweile still. "Die produzieren derzeit nicht", sagte er. "Jetzt muss entschieden werden, ob im Oktober überhaupt wieder hochgefahren wird." Denn bei den aktuellen Preisen für Gas, das bei der Produktion als Rohstoff gebraucht werde, mache das Unternehmen aus seiner Heimatstadt Wittenberg monatlich 70 bis 90 Millionen Euro Verlust. Der Wegfall des lokalen Lieferanten führe laut Haseloff zu der absurden Situation, dass nun Düngemittel unter anderem aus Russland importiert werden muss. Russischer Dünger sei nämlich wegen seiner Bedeutung für die Nahrungsmittelproduktion von den Sanktionen des Westens ausgenommen. "Unsere Werke fliegen raus, während Putin Profit macht und an den hohen Düngemittelpreisen zusätzlich verdient", warnte Haseloff.

Die Sanktionen wirken! AÖ

13:24 | Maiglöckli
Die kriegslüsterne Rheinmetall Lobbyistin täte gut daran beispielhaft voranzugehen. Die kesse Obersturmbannführerin könnte an der Spitze eines LGBT-Freikorps die Ukraine heldenhaft befreien und anschließen Russland niederringen. Im Anschluß daran erfolgt dann, zusammen mit ihren NAhTOd Spießgesellen, eine Parade im Stechschritt über den roten Platz mit Verleihung des Ritterkreuzes.

16:39 | Leser-Kommentar
Nahrmittelproduktion ist doch in Zeiten des Reduzierens, in keinster Weise wichtig. Vielmehr ist es der Ausdruck - ja, wir haben einen Plan, in Ausführung. Wir müssen die D-Liste erfüllen, um das Klima und Freiheit zu retten. Dazu muss jedes Schaf seinen Beitrag leisten. Und optimal ist halt, das Euch das Fell über die Ohren gezogen wird. Damit wir gerettet sind. Alles andere ist alternativlos...

12:04 | jf: Inflation viel höher als angenommen

Zwar leidet Deutschland unter einer Jahrhundert-Inflation. Aber in den 1970er Jahren lagen die Teuerungsraten noch höher als heute. Das liegt jedoch vor allem daran, daß Inflationsraten damals anders gemessen wurden. In ihrer Untersuchung „Comparing Past and Present Inflation“ (Vergleiche vergangener und aktueller Inflationen) haben drei US-Ökonomen nun festgestellt, daß wir aktuell nicht weit von den Teuerungsraten von vor 50 Jahren entfernt sind. Die Wissenschaftler Marijn A. Bolhuis, Judd N. L. Cramer und Lawrence H. Summers haben die Parameter für die Inflationsberechnung nun vereinheitlicht. „Wenn wir diese Instrumente benutzen, stellen wir fest, daß das aktuelle Inflationslevel viel näher an früheren Inflationshöhepunkten liegt als die offiziellen Zahlen suggerieren“, schreiben sie.

Im Grunde gilt für die Inflationsraten dasselbe wie für die Corona-Prognosen: Beide Zahlen haben in der Öffentlichkeit insofern nichts zu suchen, weil sie aufgrund der eklatanten Probleme bei der Berechnung eine Präzision vorgauckeln, die es so nicht geben kann. Die Inflationszahlen sind, egal auf welche Berechnungsmethode man auch immer zurückgreift, bestenfalls Näherungswerte, die grob eine Tendenz anzeigen. Sie sind ein intellektueller Krückstock, definitiv aber keine schweizer Präzisionsuhr. AÖ

11:04 | derpragmaticus: Die Schweiz – immun gegen Inflation?

Während in den meisten Industrieländern die Inflationsraten stark angestiegen sind, bleibt die Schweiz eine Insel der Geldwertstabilität. In den USA lag die Inflation im Juli bei 8,5 Prozent, im Euroraum bei 8,6 Prozent und in der Schweiz nur bei 3,4 Prozent. Im Lichte der globalen Geldschwemme und der aktuellen geopolitischen Krise sind insbesondere die Energie- und Lebensmittelpreise stark angestiegen.

Der ausschließliche Fokus auf die Inflationsrate greift natürlich auch zu kurz, denn viel mehr als ein höchst mangelhaftes Instrument zur Messung der Kaufkraftentwicklung ist sie natürlich nicht. Daher ja auch die ewige Diskussion um die "richtige" Inflationsmessung. AÖ

10:26 | cnbc: Citi projects UK inflation to breach 18% in January as energy prices skyrocket

In einer Research Note vom Sonntag aktualisierte der US-Bankenriese seine Prognosen für den Verbraucherpreisindex und den Einzelhandelspreisindex auf 18 % bzw. 21 % im ersten Quartal 2023. Dies basiert auf der Annahme eines politischen Ausgleichs von 300 Pfund, der von Oktober bis 2024 auf Energierechnungen von Haushalten angewendet wird.

Dabei steigen die Produzentenpreise im Vereinigten Königreich "nur" um etwas mehr als 20%, im Vergleich zu den mittlerweile fast 40% in Deutschland. AÖ

22.08.2022

17:45 | wiwo: DFL beauftragt Deutsche Bank für möglichen Verkauf von Bundesliga-Rechten

Im Raum steht ein Verkauf von bis zu 20 Prozent der Senderrechte für Deutschland und das Ausland. Für die Deutsche Bank ist das Beratungsmandat ein großer Erfolg.
Die Deutsche Fußball Liga hat informierten Kreisen zufolge die Deutsche Bank AG beauftragt, federführend bei einem möglichen Verkauf von Medienrechten zu helfen. Die DFL prüft, ob Deutschlands erste und zweite Bundesliga von externem Kapital und externer Expertise profitieren könnten. Die Deutsche Bank soll den Angaben zufolge mit dem langjährigen DFL-Berater Nomura Holdings Inc. zusammenarbeiten.
Eine Option besteht im Verkauf eines neuen Vehikels, das die Senderechte für Deutschland und das Ausland halten würde, wie Bloomberg News bereits im Juni berichtete. Wie zu hören ist, prüft die DFL den Verkauf eines Anteils von bis zu 20% an dem Vehikel. Dabei könnte die Gesamtbewertung bei rund 18 Milliarden Euro liegen.

Es scheint ans nächste Tafelsilber in Deutschland zu gehen, die DFL-Rechte...!? Und wieder mit unter der Bieterschaft die üblichen Verdächtigen orchestriert von der Deutschen Bank... Dann darf der Michl wohl gleich nochmals tiefer in die Tasche greifen, um dem geliebten Fußball auf der Mattscheibe zu frönen!? ÖF

21.08.2022

17:57 | derstandard: Streik auf größtem britischen Containerhafen

Erst Brexit, dann Pandemie – und nun Arbeitskämpfe: Ein mehrtägiger Streik von Hafenarbeitern am größten Containerhafen Großbritanniens droht, nicht nur die britischen Lieferketten weiter zu belasten. "Fast die Hälfte des britischen Containerverkehrs geht durch den Hafen in Felixstowe hindurch und 65 Prozent der ankommenden Container", sagte die britische Handelsexpertin Rebecca Harding. Ein achttägiger Streik, der am Sonntag begann, bedeute ein Risiko für Im- und Exporte im Wert von rund 800 Millionen Pfund (rund 950 Millionen Euro). Besonders betroffen sei die Kleidungs- und Elektronikbranche.
Doch der Streik ist längst nicht nur ein Thema für die Insel: Der globale Containerverkehr ist seit Ausbruch der Corona-Pandemie vor zweieinhalb Jahren zunehmend aus dem Tritt geraten. Jede Störung, etwa Lockdowns in einzelnen Häfen, eine Havarie wie die der "Ever Given" im Suezkanal oder eben Arbeitskämpfe, bringt zusätzlich Sand ins Getriebe.

Jetzt könnt's so richtig knusprig werden, wenn in den nächsten Wochen die Transporte nochmals ins Stocken kommen...!? Mehr Sand im Getriebe geht eh fast nimmer!? OF

20.08.2022

18:16 | wall-street: Bundesregierung erwartet Zugausfälle wegen Kohle-Transport

Fahrgäste der Deutschen Bahn müssen sich auf weitere Verspätungen und Zugausfälle einstellen. Grund ist die von der Bundesregierung geplante Vorfahrt von Zügen, die Kohle, Gas oder Öl geladen haben, vor dem Personenverkehr, schreibt die "Welt" in ihrer Samstagausgabe.

Kommentar des Einsenders
An dieser Aussage sieht man, die abgrundtiefe Realitätsverweigerung. Ist ja egal, ob das Licht ausgeht. Hauptsache man muss nicht lange auf den nächsten Zug warten. Wie kann denn so kindlich naiv sein, als Ehrenvorsitzender ? Ein längerer flächendeckender Blackout in Deutschland, wäre der ultimative Untergang. Inzwischen kann sich wirklich fragen, wie verdummt kann man denn nur sein ? Und das in schlappen 80 Jahren ?!


16:12 | MMNews: Innenstädte laut Studie immer unattraktiver

Deutschlands Innenstädte haben als Einkaufsort in den vergangenen Jahren deutlich an Anziehungskraft verloren, gerade bei jungen Menschen bis 30 Jahren. Das geht aus neuesten Zahlen der "Deutschlandstudie Innenstadt" hervor, wie der "Spiegel" berichtet. Demnach finden nur noch 40 Prozent der Befragten bis 30 Jahre, dass die Innenstadt ein attraktiver Einkaufsort ist, 35 Prozentpunkte weniger als noch 2015.

Die Verbannung der Autos durch die Grünen zeigt ihre Wirkung. irgendwann wird man draufkommen, dass autobefreite, grüne Innenstädte deren Tod sind! Natur gerettet - Stadt tot! TB

Die Leseratte
Was hier "gefühlt" schon öfter angesprochen wurde wird hier mit Zahlen untermauert: Die Innenstädte werden immer unattracktiver! Jetzt kommt noch die Inflation und der Energie-Preisschock dazu, sprich die Leute müssen ihr Geld zusammenhalten. Da können es sich viele schlicht nicht mehr leisten, "shoppen" zu gehen.

18:20 | Leser-Kommentare

(1) Monaco: so ist die Problematik der Innenstädte, die Monokultur.....überall die gleichen Läden, dieser globalen Läden.....hast du eine gesehen, hast du alle gesehen......wäre, wie wenn ich als Münchner auf Wien fahren würde und vollster Naivität ganz gespannt wäre, was es wohl bei McDonalds ´zu essen´ gäbe.....

(2) Die Oldenburger Innenstadt war eine der ersten in Deutschland, die damals „Autofrei“ wurden. Sie war für einige Jahrzehnte Magnet für Kunden aus einem Umkreis von über 70km. Viele Kunden kamen sogar aus den 65km+ entfernten Niederlanden. Aber es gab um die Fußgängerzone herum ein ausreichendes Parkplatzangebot. Seit einigen Jahren verringert sich die Attraktivität der Innenstadt dadurch, das alt angestammte Geschäfte schließen, Filialen von Handelsketten übernahmen den Raum, 1€-Läden, Handyläden... Die Gastronomie verschlechterte sich... die Straßen und Plätze wurden dreckiger und dreckiger („bunter?“)... 1990 konnten Frauen auch nachts noch unbehelligt durch die Straßen nach Hause gehen... heute – na ja... was soll man heute in der Innenstadt? Dreck... Leute die einen belästigen... Ein Warenangebot, das das www auch erfüllen kann ( zusenden der Ware kostet kaum mehr als die Kraftstoffkosten in die Stadt + Parkgebühr). Da ich weder „Schutzsuchender“, noch Drogendealer oder -konsument bin, was soll ich den bitte in der Fußgängerzone? Wie „Die Leseratte“ schon sagt, die Menschen (auch gerade jüngere, z.B. Studenten) haben auch zusätzlich weniger frei verfügbares Geld. Ruhe in Frieden deutsche Innenstadt...

(3) @ (1) Kommt halt auf den Betrachtungswiinkel bzw. weshalb man in die Innenstadt will. In Nürnberg z.B. gibts sogar noch Reisende die Urlaub machen. Die kommen nicht wegen der Ladengeschäfte, sondern wegen Sehenwürdigkeiten, z.B. die Kaiserburg. Und als Indianer kann man das auch mal ab an tun. Dem Handel der noch vorhanden ist, wird das allersdings wenig gefallen. Übrigens die Nürnberger Bratwürste, drei im Weckla, an der Buden wieder im Preis gestiegen, von 3 - oftmals auf 3,50, das sind 16,66 %.


11:16 | zerohedge: Velocity's Back And It's Taking Inflation With It

Die steigende Umlaufgeschwindigkeit wird die Inflation auf einem hohen Niveau halten und birgt das Risiko, dass sie nicht mehr verankert ist, so dass die längerfristigen Renditen strukturell zu niedrig erscheinen. Die Zentralbanker sollten vorsichtig sein mit dem, was sie sich wünschen. Nachdem sie jahrelang versucht haben, den Rückgang der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes aufzuhalten, nimmt sie nun endlich wieder zu.

Ein Anstieg der - im historischen Vergleich weiterhin extrem niedrigen - Umlaufgeschwindigkeit bedeutet nichts anderes, als dass die Bevölkerung davon ausgeht, dass die Preise stetig zulegen werden. Daher wird die Geldhaltung reduziert, um den Kaufkraftverlust durch die hohe Teuerung zu reduzieren. Das befeuert aber erst recht wieder die Inflation. Sollte sich dieser Trend verfestigen, werden die Zentralbanken nicht umhin kommen, noch stärker auf die Bremse zu steigen. Das wird wiederum die Rezession vertiefen und die Verschuldungsthematik noch stärker in den Mittelpunkt rücken. (Herzlichen Dank an den Zusender.) AÖ


11:00
 | New York Times: Mexiko sieht seine Energiezukunft in fossilen Brennstoffen, nicht in erneuerbaren Energien

An einem heißen Nachmittag in seinem Heimatstaat Tabasco feierte der mexikanische Präsident den jüngsten Triumph seiner Regierung: eine neue Ölraffinerie. Obwohl sie noch nicht in Betrieb ist, bezeichnete Präsident Andrés Manuel López Obrador die Raffinerie als Kernstück seiner großen Kampagne zur Sicherung der Energieunabhängigkeit Mexikos. "Wir haben das Lied der Sirenen ignoriert, die Stimmen, die in gutem Glauben das Ende des Ölzeitalters und das massive Aufkommen von Elektroautos und erneuerbaren Energien vorhersagten", sagte er der jubelnden Menge. (...) Mexiko erzeugt fast 80 Prozent seiner Energie aus fossilen Brennstoffen, während erneuerbare Energien und Kernkraft nach Angaben der Regierung die restlichen 20 Prozent liefern. (...)  López Obradors Regierungspartei Morena billigte auch einen Gesetzentwurf zur Neufassung der Regeln für die Einspeisung von Strom durch Kraftwerke. Damit wurden frühere Änderungen rückgängig gemacht, die vorsahen, dass billigere, oft erneuerbare Energie zuerst eingespeist wird, und stattdessen staatlichen Anlagen Vorrang eingeräumt wird.

Die linkspopulistische New York Times schäumt vor Wut.
Mit der gesetzlichen Beendigung der vorrangigen Einspeisung des grünen Teuerstroms ist das Grab für diesen vorbereitet.
Alle deutschen und österreichischen Unternehmen, die bereits in Mexiko ansässig sind, können sich auf eine sichere Energiezukunft einstellen. Präsident Obrador ist in den letzten 2,5 Jahren europäischen Beobachtern bereits als sehr liberal in seiner Coronapolitik aufgefallen. Kein Druck, kaum Maßnahmen, aber viel Freiheit waren die Punkte für die Obrador eintrat. Mit seinen 130 Millionen Einwohner bietet Mexiko nicht nur deutschen und österreichischen Winterflüchtlingen eine Alternative zum Frieren wegen Politikern, sondern auch allen auf ihrem Heimatmarkt gepeinigten deutschen und österreichischen Unternehmen.  RI 

10:38 | diepresse.com: Ökonomen warnen vor Rezession

Die Inflation dürfte nach Ansicht der befragten Volkswirte 2022 im Durchschnitt bei fast acht Prozent liegen. Der Wassermangel verschärft das Kostenproblem noch mehr.

Die Warnung vor einer Rezession war vor einigen Monaten genauso ein Grund, die dementsprechenden Warner als Schwurbler, Nazis etc. zu diffamieren, so wie es vor einem Jahr jenen ergangenen ist, die vor einer kräftigen Inflation gewarnt haben. Dem Mainstream geht es ja schon lange nicht mehr um eine sachliche Diskussion, sondern nur mehr um eine Aufrechterhaltung der eigenen Machtposition. Daher der permanente Zug, (große) Teile der Bevölkerung und abweichende Expertenstimmen zu verunglimpfen. AÖ

08:06 | mmn: Kein Gas: Bevölkerung steht bald vor leeren Regalen

Weder der Politik, noch der Bevölkerung scheint bewusst zu sein, was ein Mangel an Gas oder eine Verteuerung von Gas am Ende bedeutet. Es bedeutet nicht nur kalte Wohnungen und den Zusammenbruch der Industrie. Es bedeutet auch leere Regale und Hunger.

Einem der größten Düngemittel- und AdBlue-Produzenten in Deutschland, der SKW Stickstoffwerke Piesteritz in Lutherstadt Wittenberg, droht angesichts der steigenden Gaspreise und der zusätzlichen Gasumlage ein Produktionsstopp. Ohne AdBlue können viele LKWs die Abgasgrenzwerte nicht mehr einhalten und dürfen nicht mehr fahren. Das Problem dabei: Viele der Fahrzeuge transportieren auch Lebensmittel in Supermärkte.

08:36 | Leser-Kommentar
Obige zwei Sätze sind ein Beispiel dafür wie dekandent, große Teile unserer Gesellschaft inzwischen geworen ist. Oh, die LKW dürfen( !!! nicht mehr fahren., weil keine Erlaubnis derer vorliegt, das nicht "dürfen" aufzuheben. Um dadurch ein mögliches verhungern abzuwenden. Und dann wird sich indirekt noch darüber beklagt, (!) das mit diesen "Fahrzeugen" auch (!!!) Lebensmittel in Supermärkte geliefert werden. Das ist nicht mehr von dieser Welt. Das ist hochstgradige Verrücktheit, verschränkt mit einer Realitätsverweigerung, für die es eigentlich keine Worte mehr gibt. Das zudem MM solche Feststellungen veröffentlicht, zeigt das wir sowas von fertig haben, das man es nicht mal mehr mit Dummheit umschreiben kann?

12:53 |Der Spaziergänger zum Kommentar darüber
Gut erkannt vom Leser. Diese Pervertiertheit, dieses Vertauschen oder Nicht-Erkennen von Ursache und Wirkung, dieses Nicht-Hinterfragen von „Vorgaben“ treibt mir auch immer wieder die Zornesröte ins Gesicht. Man kennt das in den verschiedensten Ausformungen, speziell im Zusammenhang mit der Plandemie oder jetzt mit dem Ukraine-Krieg und dessen Auswirkungen auf unsere Wirtschaft etc., etc. Selbst aufgeweckte Zeitgenossen brauchen manchmal länger, um zu erkennen, dass eine „Vorgabe“ von irgendwo nicht in Stein gemeißelte Worte Gottes sind!

Im Übrigen Dank an den Leser von gestern 20 h bez. der 990 ml-Flaschen. Somit wurde bestätigt, dass es diese Größeneinheit gibt und ich niemand auf den Arm nehmen wollte, wie es der Leser 9.53 h, 2.), in den Raum gestellt hat. Der Spaziergänger erfindet keine Storys. Danke auch für die Erklärungen der Hintergründe dazu. Ich hatte vermutet, dass das nicht nur eine versteckte Preiserhöhung sein könnte, da die Differenz zum ganzen Liter ja sehr minimal ist. ……...

19.08.2022

19:40 | Die Leseratte: Fehlende Azubis

Die ewige Leier von den fehlenden Azubis. Das hat viele Ursachen! Die wenigen Kinder, die die Deutschen noch kriegen, versuchen irgendwie eine höhere Schule zu schaffen und dann zu studieren, wobei Fächer bevorzugt werden, die man in der Wirtschaft nicht braucht. Wobei dazu kommt, dass Die Abiturienten nicht studierfähig sind, jedenfalls nicht in Mint-Fächern. Alle diese jungen Menschen fehlen aber in der Wirtschaft.

Viele Jugendliche, die heute aus der Schule kommen, haben keine deutschen Eltern, in den Großstädten oft schon die Mehrheit. Sie haben schon in der Schule keine Lust, deshalb schlechte Zeugnisse, schlechte Deutschkenntnisse und sind für eine Ausbildung entweder nicht zu gebrauchen oder haben dazu auch keine Lust. Darunter leiden auch die deutschen Schüler, die sind oft auch nicht zu gebrauchen. Denen empfehlen aber die Eltern einen Beruf, in dem sie hinterher wenigstens ihr Auskommen verdienen (damit sie den Eltern nicht auf der Tasche liegen). Gastronomie gehört da in der Regel nicht dazu, Logistik (LKW-Fahrer) auch nicht, auch Frisör, Kranken- oder Altenpfleger oder Einzelhandel ist schlecht bezahlt. Das machen dann die Mihigrus, da macht man sich wenigstens nicht schmutzig. Gut, in der Bauindustrie kommen auch viele unter, aber nicht zwangsläufig als Azubi sondern als schlecht bezahlte Helfer ohne Ausbildung. Ein Viertel, oft mehr, brechen die Ausbildung ab, warum auch immer. Zu anstrengend, zu öde Tätigkeiten, eine Behandlung wie früher üblich, die die sensiblen Herrschaften nicht vertragen.

Irgendwas ist furchtbar schief gelaufen in Deutschland und entgegen den Versprechungen der Politik waren die Migranten nicht die Rettung. Andererseits werden wir im Frühjahr ganz andere Probleme haben.

https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article240551883/Keine-Bewerber-mehr-fuer-Jobs-so-schlimm-steht-es-um-Deutschlands-Ausbildungsberufe.html

Viel zu lange haben Betriebe es aber auch verschlafen, eigene Mitarbeiter auszubilden, da das Kosten-/Nutzenargument immer im Vordergrund stand! Der Zustand der Berufsschulen ging stätig bergab und der Qualitätsgehalt einer ordentlichen Lehrausbildung permanent schlecht geredet... Und am Ende bleibt dann das übrig!? War leider abzusehen... OF

07:35 | srbin: Neue Täuschung an den Märkten: Die Folge der Inflation, die viele nicht bemerken

Von Toilettenpapier über Joghurt und Kaffee bis hin zu Maischips reduzieren Hersteller auf der ganzen Welt leise die Verpackungsgrößen – ohne die Preise zu senken. Dieses Phänomen wird als „Shrinkflation/Schrumpflation“ bezeichnet und ist in vielen Ländern zu beobachten.

In den USA fasst eine kleine Kleenex-Schachtel jetzt 60 Taschentücher; und vor ein paar Monaten waren es 65. Chobani Flips Joghurts sind von 150 ml auf 130 ml geschrumpft. In Großbritannien hat Nestle seinen Kaffee Nescafe Azera Americano von 100 Gramm auf 90 Gramm reduziert. In Indien ist ein Stück Vim-Spülmittel von 155 Gramm auf 135 Gramm geschrumpft.

Leser-Info zu Russland
Deflation in Russland stieg in der Woche vom 9. bis 15. August auf 0,13%, - Rosstat

-Angesichts der aggressiven antirussischen Sanktionen des Westens und eines starken Anstiegs der Inflation in den westlichen Volkswirtschaften verzeichnet Russland seit 2,5 Monaten in Folge einen Preisrückgang - eine Deflation.

-Die meisten Produkte der Rosstat-Liste werden billiger, Hirse ist diese Woche der Spitzenreiter (-1,08%), gefolgt von Buchweizen (-0,67%). Zucker (+0,69%) bleibt der Spitzenreiter beim Preiswachstum.

-Der Preisverfall bei Obst und Gemüse hält an. Gurken fielen um weitere 6,4 %, Rote Bete um 6 %, Kartoffeln um 5,4 %, Möhren um 5,3 %, Kohl um 5 %, Tomaten um 4,2 %.

Seit Jahren wird uns von den Zentralbanken erzählt, Deflation führt ins Desaster, nur kontrollierte Inflation rettet den Wohlstand. Jetzt können wir zum ersten Mal die Resultate vergleichen. Schauen wir, wer im 2. Halbjahr 2022 besser aussteigt. JJ

09:53 | Leser-Kommentare
(1) Gelegentlich kaufe ich mir - gute Qualität darf ja etwas kosten - eine Flasche Apfelsaft bei einem kleinen, familiären Apfelverarbeiter. Nicht oft, denn die Preise sind - im wahrsten Sinne des Wortes - schon recht saftig; zumindest für einen einfachen Spaziergeher. Vorgestern schreite ich nach dem Kauf - zum üblichen Preis - von dannen und wundere mich noch während des Gehens über die „verbesserte" Handlichkeit der Flasche! Nur ein feiner Unterschied, aber doch. Des Rätsels Lösung: 990 ml statt 1 l. Scheinbar zählt jeder ml oder jedes mg. …..Ehrlich gesagt, finde ich das schon übertrieben. Die 10 ml werden ihn nicht retten oder reich machen. Bei einem Großerzeuger, ja, da schauts anders aus. ….

(2) Werter Leser, wollen Sie uns mit der 990 ml Flasche auf den Arm nehmen ? Eines ist aber sicher, auch verkleinern hat sein Ende, auf der Jäger und Sammler Ebene. Somit alles Banane ?

18:51 | Der Bondaffe
Wenn immer weniger in der Schachtel ist, kann man auch über billigere Verpackungsmaterialen nachdenken. Wenn Plastik billiger ist als ein Karton, könnte man den Plastikanteil erhöhen.

19:27 | Spartakuss
Das mit dem verkleinern des Verpackungsinhalts und dem nachlassen der Qualität, sowie der gleichzeitigen preislichen Erhöhung des Produktes, sind seit der Halluzination von Chor-o-Na-cht, Gangschaltung und leider nicht mehr gebe.
Nehmen auf Teufel komm raus, ist jetzt/sind jetzt die Devisen.
Beispiel:
Toilettenpapier von Rotzmann in der Recyclinghöflichkeits-verarschenden-Verpackung,
kostete vor dem Vieh-Russ: 3,79€, dann 3,99€, dann 4,79€ und momentan 5,29€.
Letztens habe ich eine Rolle von 3,79€, mit der von 5,29€ verglichen also übereinander gestellt.
Was soll ich sagen, die Rolle ist kleiner im Durchmesser geworden und ja, Rotzmann hat mich gerollt.

20:00 | Leser-Kommentar zu 09:53
Wirtschaft, kann ich eine Erklärung liefern: Wir produzieren hier ebenfalls Apfelsaft, den wir dann verkaufen, vermutlich ähnlich dem vom Leser gekauften. Bei den 1L Flaschen handelt es sich um Kronkorken- Flaschen. Es sind Pfandflaschen, die Kunden auch immer wieder zurück bringen. Die Flaschen werden dann im Herbst durch die Waschanlage geschickt und wieder befüllt. Von diesen Flaschen gibt es mehrere Typen (Norm- Flaschen). Eine ältere Type ist dabei, bei der ein befüllen auf mindestens 1L nicht sichergestellt werden kann, weil das Volumen bei diesen minimal kleiner ist und die Anlage technisch bedingt auch nicht ganz an den Rand befüllen kann und auch der Apfelsaft, wenn er abkühlt, sein Volumen geringfügig verringert.

Die Lösung ist also entweder diese Type von Flaschen von Kunden nicht zurückzunehmen (wäre vermutlich nicht sehr beliebt bei den Kunden) oder die Flaschen gegen Pfand zurückzunehmen und dann zu entsorgen (nicht sehr wirtschaftlich für Produzenten) oder eben einfach 990ml draufschreiben um nicht mit dem Gesetz in Berührung zu kommen. Diese Flaschen tauchen immer wieder auf, obwohl die vermutlich schon seit über 20 Jahren nicht mehr produziert werden, aussondern hat von daher schon mal wenig Sinn. Also ja eigentlich ganz gut, wenn die auch immer noch gefüllt werden, ist ja mal echte Müllvermeidung, eine neue Flasche ist auch nicht besser. Ob der Kunde der einfachheit halber für 10ml nicht weniger bezahlt ist eine andere Sache. Wir konsumieren diese Flaschen dann meist eher selbst, wenn es nicht zu viele sind.

Vielen Dank für die Erläuterung werter Leser! Sehr logisch und nachvollziehbar. OF

20:05 | Der Bondaffe zu 19:27
Ich verstehe. Die Bezahlung von Artikeln mit einer Plastik-Bankkarte führt in diesen Zeiten zu einer schnelleren Reduzierung der EURO-Einheiten auf dem Bankkonto.

Vor zwei Stunden (Freitag nachmittag um 17:30 Uhr) war ich im hiesigen Hagebaumarkt. Da war nichts los. Die haben acht Kassen und nur eine war besetzt. Und dort hat niemand angestanden. Die Kassiererin meinte dann in einem Anflug von Schwermut: "Hier wird einfach alles teurer". Sehr
wahrscheinlich brachte sie die fehlende Kundschaft damit in Verbindung.

Es ist bedrückend. Und ich kaufe dann eben zu höheren Preisen. Ich habe da ein komisches Gefühl. Ich sage mir: "Kaufe jetzt, auch wenn es teurer ist, denn später kriegst Du wahrscheinlich nichts mehr". Und mit nichts kriegen meine ich, daß ich auch nichts bekomme wenn es keine Ware mehr
gäbe sondern weil der Baumarkt zugesperrt hat.

Und da könnte ich einiges erzählen. Ich kenne einen Hagebaumarktleiter.

Bei Bekleidungsartikeln scheint es anders zu sein. In der hiesigen Filiale des "New Yorker" ist alles prall gefüllt. Da ist extrem viele Ware da, auch zu günstigen bis extrem günstigen Preisen. Aber niemand kauft. Und in der Filiale von "Charles & Antony" daneben war es das gleiche. Beim Bekleidungsversandhandel beobachtet meine Lebensgefährtin dasselbe. 50% Rabatt gibt es jvon Firmen mittlerweile, die vorher so etwas gar nicht kannten.

18.08.2022

20:16 | Die Leseratte: Ernüchterung

Wer hätte das gedacht! Der Frankfurter Flughafen zeigt sich ernüchtert: Die in der Türkei angefragten Aushilfskräfte werden nicht kommen. Das angebotene Personal erfüllt nicht die angefragten Voraussetzungen, lach. Was hatten die denn gedacht? Dass in der Türkei massenhaft arbeitslose, aber gut ausgebildete Arbeitskräfte auf der STraße herumlungern?

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/flughafen-ffm-aushilfskraefte/

Altbackene Vorstellungen der Berliner Schafsköpfe, dass die Türkei für sie ein dauerhaftes Reservoir an billigen Arbeitskräften darstellt...!? Die Zeiten sind vorbei. OF

17:08 | wiwo: Curevac erholt sich nur langsam von fehlgeschlagenem Impfstoff

Das Tübinger Unternehmen hatte seinen ersten Corona-Impfstoff wegen schwacher Wirksamkeit zurückgezogen. Die Hoffnungen ruhen jetzt auf einem neuen Impfstoffkandidaten.
Curevac erholt sich nur langsam von den Kosten seines fehlgeschlagenen Corona-Impfstoffs aus dem vergangenen Jahr. „Im zweiten Quartal 2022 zeigten sich weiterhin Effekte in unserer Finanzlage im Zusammenhang mit unserem Impfstoffkandidaten der ersten Generation, CVnCoV“, sagte Finanzvorstand Pierre Kemula am Donnerstag laut Mitteilung.
Der Verlust vor Steuern belief sich im zweiten Quartal auf 57,6 Millionen Euro (2021: 152,2 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse sanken auf 20,1 Millionen Euro, 2,3 Millionen Euro weniger im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021. Der operative Verlust sank auf 60,3 Millionen Euro (2021: 147,8 Millionen Euro).

Wenn es nach den Kriterien der minimalen Wirkweise (!?) der Spritzmittel geht, dürften sich AZ, Moderna oder biontech/Pfizer wohl gar nicht mehr erholen!? Die Tübinger durften eben im Konzert der Großen nur eine unbedeutsame Rolle spielen... Doch das wirklich interessante an der Geschichte ist: Man bestätigt hiermit, dass der Impfstoff trotz der Genehmigungen und Notfallzulassungen von EMA samt den Behörden ein fake war! Fehlgeschlagen ist das Zauberwort, hernach die Untersuchungsbehörden nun bei allen Anbietern etwas genauer in die Brauküchen schauen müßten!? OF

17.08.2022

20:02 | tichy: Verbandschef: Im Mittelstand herrscht blanke Existenzangst

Die Energiefrage ist nicht das einzige Problem, das die Unternehmen unter Druck setzt. TE-Gespräch mit dem Geschäftsführer des Mittelstands-Verbandes Markus Jerger über Atomkraft, Fachkräftemangel, die Lernkurve von Robert Habeck – und die Folgen der Merkel-Ära für Deutschland. Der Mittelstandsverband BVMW fürchtet mit Blick auf den Mangel an Gas und Strom eine massive Krise vieler Unternehmen im kommenden Winter. Verbandschef Markus Jerger sagt im Magazin Tichys Einblick: „Bei vielen Unternehmen herrscht blanke Existenzangst. Nach zwei entbehrungsreichen Pandemiejahren und nie da gewesenen wirtschaftlichen Herausforderungen mit Lockdowns und bis heute nicht behobenen Lieferkettenstörungen sind Energiepreisexplosionen, nicht nur bei Gas, echte Rentabilitätskiller. Für viele ist es der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Nicht wenige stellen Berechnungen an, ob eine Stilllegung der Produktion einer Aufrechterhaltung vorzuziehen ist.“

Immer mehr Unternehmen wollten energieintensive Produktion ins Ausland verlagern. „Immer mehr kommen zu dem Ergebnis, dass eine Produktionsverlagerung an kostengünstigere Standorte ein Ausweg ist. Für den Innovations­- und Investitionsstandort Deutschland ist das ein verheerendes Zeichen. Ich bin in großer Sorge“, so Jerger.

Und doch haben sie bei allem anstandslos mitgemacht, ohne großes Murren, obwohl jeder der nur bis drei zählen konnte sehen mußte, was die Folgen dieser irren "Poliitk" sein werden...!? Würden wir nicht hüben wie drüben wirtschaftlich so eng miteindander verzahnt sein, könnte man einfach sagen Selbst schuld..! Und hier setzt sich diese Politik ein zu ein fort, ohne endlich die Reißleinen zu ziehen!? OF

08:20 | wb: Verzweifelte deutsche Gastronomen überlegen Maßnahmenboykott 

Deutschland Gastronomen sind in ungläubiger Schockstarre darüber, dass der Corona-Wahnsinn nun zum dritten Winter in Folge erneut losrollen soll und ihre Existenz abermals gefährdet – obwohl es faktisch und praktisch keine Gesundheitsüberlastung, keine lebensbedrohliche Krankheit und erstrecht keine „Pandemie“ Corona mehr gibt. Viele Wirte denken sogar darüber nach, die willkürlichen Regeln – wie etwa eine Maskenpflicht in Innenräumen, sollte sie tatsächlich kommen – einfach zu ignorieren.

Und das alles nur, weil die Politik jeden Lernprozess verweigert und an dem Erkenntnisstand vom Sommer 2020 festhält, während Europa und fast die ganze Welt ihre Corona-Maßnahmen völlig abgeschafft oder zumindest auf ein absolutes Minimum reduziert hat. Stattdessen müssen sich deutsche Gastronomen, Theaterbetreiber etc. darauf einstellen, abermals massenhaft Kunden zu verlieren, die verständlicherweise nicht bereit sind, sich mit einem Corona-Maulkorb in Restaurants, Theater oder andere Räumlichkeiten zu setzen, sich damit auch noch selbst als potentielle „Impfgegner“ zu brandmarken und sich den Anfeindungen ihrer von der Politik aufgehetzten Mitmenschen auszusetzen.

Alle Wirte, mit denen ich spreche, erzählne mir, dass sie kein Personal mehr finden. Keine Köche und keine Kellner. Ergebnis, der Kunde ist da, kann aber nicht bedient werden, bzw es geht sich nur eine Kochschicht aus. Darüber hinaus merke ich, dass seit Corona die Innenräume der Gasthöfe gemieden werden. WIr wissen alle, dass mit diesen Energiepreisen das Schifahren nicht rentabel sein kann. Gestern wurde von der Schließung der Wellnesshotellerie (thermen) berichtet. Wenn die Politik auf hart schaltet, müssen wir davon ausgehen, dass viele Gastronomie- und Tourismusbetriebe schliessen werden müssen. Noch dazu die Preispirale, die ich vergaß zu erwähnen. JJ

07:37 | bi: Wichtiger Frühindikator des ZEW fällt auf den tiefsten Wert seit der Finanzkrise 2008

Die Aussichten für die deutsche Konjunktur verdüstern sich zusehends. Der ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen fiel im August um weitere 1,5 Punkte auf nun minus 55,3 Punkten. Dies ist der schlechteste Wert seit der Finanzkrise 2008, als der Indikator auf minus 64 Punkte abgestürzt war.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind ein wichtiger Frühindikator für die Konjunktur, vergleichbar mit den ifo-Geschäftserwartungen. Das ZEW befragt dafür monatlich rund 300 Experten von Banken, Versicherungen und den Finanzabteilungen von Großunternehmen. Der ZEW-Finanzmarkttest fängt also die Stimmung unter deutschen Finanzanalysten ein.

Ich kann nur von mir berichten, aber in meinem Umfeld sind alle recht unbesorgt. Vielleicht hat Klaus doch recht. Die Menschen werden nichts besitzen und bleiben trotzdem glücklich. Meine Mutter hat mir vom dem "Blitz" erzählt. Die Stimmung in der Londoner U Bahn, wo die Leute sich gesammelt haben, war angeblich recht gut, alle waren beisammen, während über ihren Köpfen die Bomben auf London fielen. Auch ist derBegriff Dunkirk Spirit nicht negativ besetzt. Wissen Spectre und die Grünen etwas, das wir nicht wissen? JJ

10:57 | Leser-Kommentar
Wie wird sich die Wirtschaft erst verdüstern, wenn das große Frieren kommt und als Booster das Licht ausgeht ? Falls dieser Cliffhanger kommt.

Alles kein Problem! Ganz zufällig haben die Şahins 2 Impfungen entwickelt. Eine gegen das Frieren und eine gegen die Dunkelheit. Die Medien werden wieder ein großes Tamtam rund um die Zulassung der Impfstoffe machen, obwohl jeder, der bis 3 zählen kann weiß, dass die Zulassung so sicher kommt wie das Amen im Gebet! TB

16.08.2022

15:51 | Achse: Habecks „gelenkte Wirtschaft“

Robert Habeck präsentierte zerknirscht seine „Gasumlage“. Doch warum soll der Staat, also der Steuerzahler, Unternehmen finanzieren, die durch fahrlässige Spekulationen in Schieflage geraten sind? Wer immer noch nicht wissen will, was mit „Energiewende“ gewollt ist, wird gerade wieder ein wenig angeschubst: Energieminister Habeck bestimmt – nicht der Markt – wie viel von welcher Energie eingesetzt wird und neuerdings auch noch, welche Unternehmen genehm sind. Die „Gasumlage“ zur Finanzierung eines ausgewählten Unternehmens ist der bisherige Gipfel der Unverfrorenheit unserer derzeitig Regierenden. Waren die bisherigen Enteignungen von Kernkraftwerken, die Stilllegungsprämien für hochmoderne Kohlekraftwerke, die horrenden „Übergewinne“ der Wind- und Solarbarone nur das Vorspiel, werden jetzt die Karten ganz offen auf den Tisch gelegt: Kombinate – das Wort Unternehmen ist hier gänzlich unangebracht –, die die „Energiewende“ treu begleiten, erhalten Narrenfreiheit und werden als Gegenleistung stets vom dummen Bürger finanziert. Doch der Reihe nach...
Die Rot/Grünen (Schröder/Trittin) wollten aus der Kernenergie aussteigen. Weniger aus einer irrationalen „Atomangst“, als zum Zwecke der Gesellschaftsveränderung. Die mit Abstand preiswerteste und umweltfreundlichste Stromerzeugung sollte dem verhassten – und überaus erfolgreichen – System „BRD“ entzogen werden.

In einer Sackgasse lenkt es sich leicht, da nur in Richtung Wand zu steuern ist. Der Aufprall ist jedoch nur eine Frage der Zeit.  RI 

08:55 | ntv: Viele Metzgereien stehen vor dem Ruin

Die Auswirkungen der Corona-Krise, eine hohe Inflation und der Fachkräftemangel - das alles setzt der Wirtschaft zu. Vor allem kleinere Unternehmen und Familienbetriebe, die seit Generationen bestehen, bangen um ihre Existenz. Besonders prekär ist die Lage für Metzgereien.

Eine Jubel-Meldung für die grüne Khmer. Familienunternehmen, die Fleisch verarbeiten, gehen in Konkurs. Die Entwicklung ist aber nur Teil einer grüßeren Problematik, es gibt keinen arbeitswilligen Nachwuchs in vielen Bereichen. Dazu gehört vor allem die Gastronomie. Es gibt kaum junge Leut, die als Kellner oder Koch arbeiten wollen. Auch Bäcker und Metzger haben das Problem. Der Kunde will bezahlen, kann aber nicht bedient werden.

Meine Meinung nach ist dies ein Ergebnis der Geburtenrate. Die Pensionisten sind zahlreich und haben Kaufkraft, es gibt aber niemand, der ihren Arbeitsplatz nach ihrer Pensionierung übernehmen kann. Wir haben zu wenige Kinder. Und die Migrantenkinder haben eine andere Vorstellung von Gesellschaft als wir. Ihre kulturellen Priotitäten liegen woanders und sie spüren vielfach kein Bedürfnis, unsere Strukturen (Metzgereien sind ein Prachtbeispiel) zu rettenn oder erhalten. Welcher junge Muslime will Bier servieren, Schnitzel backen, oder Würstel herstellen? JJ

15.08.2022

18:41 | BI: Der CEO von Whole Foods sagt, dass die Sozialisten in den USA die Macht übernehmen" und dass junge Menschen in liberalen Städten nicht arbeiten wollen"

Der Vorstandsvorsitzende von Whole Foods, John Mackey, sagte, er befürchte, dass in den USA "Sozialisten die Macht übernehmen" und dass junge Menschen "nicht arbeiten wollen". Der Mitbegründer der Supermarktkette äußerte sich in einem Podcast, der am Mittwoch zusammen mit dem Magazin Reason, einer monatlich erscheinenden libertären Publikation, veröffentlicht wurde. "Sie marschieren durch die Institutionen", sagte Mackey in dem Interview als Antwort auf Fragen zum Arbeitskräftemangel und dem Einfluss der Pandemie auf Whole Foods.

Durch die Instutitionen sind die Sozialisten auch in Deutschland und Österreich marschiert. Langsam dämmert es viele Menschen, dass es eine wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Todesmarsch ist.  RI

14.08.2022

20:07 | handelsblatt: „Die Stimmung kippt“: Bauträger stoppen Projekte wegen zu hoher Kosten

Die rasant steigenden Preise für Energie und Baumaterial versetzen die Baubranche in Alarmstimmung: Allein im zweiten Quartal haben die Preise für Wohn-, Büro- und Betriebsgebäude nach Daten des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahr zwischen 17,6 und 19,4 Prozent zugelegt.
Und ein Ende ist nicht in Sicht: Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers (PwC), die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, müssen sich Bauherren noch mindestens in den kommenden zwei Jahren auf weiter steigende Preise einstellen. „Wir gehen davon aus, dass die Baupreise für Immobilien in den kommenden beiden Jahren um mehr als 20 Prozent steigen werden“, sagt Harald Heim, Partner und Immobilienspezialist bei PwC.
Das lässt die Nachfrage nach neuen Bauprojekten auf breiter Front einbrechen. So klagte der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) vor wenigen Tagen darüber, dass der Auftragseingang der Branche im Mai rund 7,5 Prozent unter Vorjahr lag – Tendenz weiter fallend.

Auch dafür ist Putin nicht schuld! In unseren Breiten lag im Juli22 der Baukostenindex auf 123,3 (plus 8,4% zu *21) für Wohnungs- und Siedlungsbau, was die Margen entfallen läßt und wirtschaftliches Bauen bald verunmöglicht (inkl. steigender Zinsen)...!? Wie lange dies der Markt aushalten wird, bleibt hingegen äußerst fraglich!? OF

13.08.2022

17:02 | OOZ: Bäcker rufen nach Hilfe durch den Staat

ie rund 10.000 Handwerksbäcker in Deutschland fühlen sich mit den enormen Steigerungen der Energiekosten im Stich gelassen. „Das Versprechen der Bundesregierung, niemanden in der Krise alleinzulassen, ist bis jetzt nicht eingehalten worden. Wir fordern, dass die Politik jetzt handelt und unsere systemrelevante Branche unterstützt“, sagte Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Kommentar des Einsenders
Interessante These, was meint unser werter AÖ dazu bzw. die Leserschaft von TB ? Oder kann man vielleicht sagen "nicht wirklich" ? Bzw. gibts dann nur noch wenige Bäcker, das macht dann Aldi und Co ? Oder anders, wenn sie sich keinen Bäcker mehr leisten können, sollen sie doch zur Edeka gehen.

19:41 | Leser-Kommentar
Der kleine Unterschied wird im Teaser schon korrekt genannt: Die Handwerksbäcker, mithin der Mittelstand ruft hier um Hilfe. Passieren wird, wie in diesen Fällen üblich wenig bis gar nichts oder, sollte doch was finanzielles kommen, muss nächstes Jahr zurückgezahlt werden. Anders wäre das, wenn die industrielle Großbäckerei da auch nur einen Hauch eines Problems spüren würde und genau diese werden es auch sein die von eventuellen ‚Hilfsmaßnahmen‘ gestützt werden.

07:41 | tagesspiegel: Fachkräftemangel erreicht Rekordwert

In Deutschland fehlen einer Studie zufolge über eine halbe Million Fachkräfte. Im Zwölf-Monats-Durchschnitt zwischen Juli 2021 und Juli 2022 würden über alle Berufe hinweg 537.923 qualifizierte Arbeitskräfte fehlen, wie die Funke Mediengruppe am Freitag laut einem Vorabbericht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) berichtet.

Die größte Fachkräftelücke gebe es in der Sozialarbeit. Für 20.578 offene Stellen gebe es keine passend qualifizierten Arbeitslosen – laut IW ein Rekordwert. „Diese Fachkräfte fehlen beispielsweise bei der Berufseinstiegsbegleitung, in der Schulsozialarbeit, in Jugend-, Kinder- und Altenheimen oder in der Suchtberatung, also überall dort, wo Menschen persönliche Begleitung für die Lösung sozialer Probleme benötigen“, schreiben die Ökonominnen und Studienautorinnen Helen Hickmann und Filiz Koneberg.

DIe demographischen Konsequenzen unserer Pseudo-liberalen Politik sind eine weitere Baustelle, die unsere Politik geschaffen hat. Das hat zwei Kompontenen. Erstens die fehlende Jugend. Diese wird zwar nominell durch Einwanderung ersetzt, allerdings fehlt der eingewanderte Jugend die tiefe Verwurzelung in der sozialen Kultur ihrer neuen Heimat, die notwendig wäre, damit sie sich in und zum Wohle der Gesellschaft entfalten kann. Das hat natürlich vor allem Konsequenzen im Bereich der Sozial Arbeit, in der es in erster Linie um das Wohlbefinden in de Gesellschaft geht.

Und zweitens mindert diese Einwanderung das Gefühl des Wohlbefindens in der Gesellschaft insgesamt, was die sozialen Spannungen erhöht und zu einem erhöhten Bedarf an Sozialarbeit führt. Weder die Einwanderer noch die "langer dagewesenen" fühlen sich zu 100% wohl, die Jugend leidet unter einer permanenten Identitätskrise. Solange es Menschen aus dem Osten gibt, die zu billigen Preisen diese Probleme betreuen können, scheint  an der Oberfläche alles noch gut zu gehen. Aber langsam gehen uns die Menschen aus. JJ

19:33 | Die Leseratte
Eine halbe Million Fachkräfte fehlt jetzt schon, dazu kommen die aus den geburtenstarken Jahrgängen, die jetzt zunehmend das Rentenalter erreichen. Gleichzeitig spritzen wir einen gewissen Teil der arbeitenden Bevölkerung krank oder ins Grab. Da bleibt doch tatsächlich nur noch die Lösung, die Habeck so vehement vorantreibt: Die Wirtschaft kaputt machen, dann braucht man keine Fachkräfte mehr. Satire off.

12.08.2022

17:53 | handelsblatt: Wirtschaftsprüfer Ebner Stolz unter Verdacht: Aufsicht ermittelt wegen Abschluss von Adler Real Estate

Nach den Ermittlungen gegen EY im Fall Wirecard gerät jetzt der nächste Wirtschaftsprüfer in Erklärungsnot: Ebner Stolz, Prüfer der zum schwer angeschlagenen Immobilienkonzern gehörenden Gesellschaft Adler Real Estate. Die zuständige Abschlussprüferaufsichtsstelle, kurz Apas, hat laut Informationen des Handelsblatts konkrete Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Ebner Stolz in der Arbeit für das Immobilienunternehmen Pflichten verletzt haben könnte.

Die Apas hat deshalb gegen einen oder mehrere Prüfer Berufsaufsichtsverfahren eingeleitet. Dabei geht es um mögliche Verstöße gegen gesetzlich vorgeschriebene Prüferpflichten.
Zu den wichtigsten Pflichten gehören die Gewissenhaftigkeit und die Wahrung einer kritischen Grundhaltung gegenüber dem Mandanten – also dessen Angaben kritisch zu hinterfragen und laut Prüferordnung auf „Gegebenheiten zu achten, die auf eine falsche Darstellung hindeuten könnten“. Bisherige persönliche Verfahren der Apas gegen Einzelpersonen fußten in den meisten Fällen auf Verdacht auf Verstöße gegen diese Pflichten.

Haben könnte...? Wenn kein begründeter Verdacht da wär, täten's es wohl nicht schreiben!? Die nächste Bombe die sich möglicherweise auftut, wo die big-four samt Partner ihre Finger im Spiel hatten...!? Könnte ein äußerst spannender Herbst werden... OF

19:10 | Der Bondaffe
In der Gegenwart bekommt der Begriff des "Wirtschaftsprüfers" eine neue Dimension, einen neuen Geschmack, eine neue Qualtität. Wie wird man da reagieren, wenn es mit der "Wirtschaft" so wie jetzt steil bergab geht?
Dieser Wirtschaftsprüfer prüft aber nicht die "Wirtschaft", sondern das Unternehmen. Demzufolge kommt der "Wirtschaftsprüfer" meist aus einer "Unternehmensberatung".
Da hätte die Unternehmensberatung die Firma "Adler Real Estate" eben richtig beraten sollen. Oder ist diese "nur" für die "Wirtschaftsprüfung" zuständig? Kaum vorstellbar, denn man will doch
später nicht seine eigenen Fehler und das damit verbundene Desaster prüfen.

Wobei in dieser Konstellation zum Schluß gelangt, daß das beratende und prüfende Unternehmen schon vorher viel gewußt haben könnte. Es ist schwierig. Die großen Unternehmen wissen selbst nicht was sie sind. Die internationale Suchmaschine liefert bei PWC PricewaterhouseCoopers folgendes:

"PwC Deutschland
https://www.pwc.de
PwC bietet branchenspezifische Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Unternehmensberatung."

Das ist jetzt unangenehm, wenn der Wirtschaftsprüfer gleichzeitig Steuerberater und Unternehmensberater sein kann. Es gibt auch noch Managementberatung und Rechtsberatung, zudem Transaktionsberatung bei weiteren Firmen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ebner_Stolz

All das ist ein illustrer, aber überschaubarer Kreis:

"2018 bestimmten die folgenden Anbieter maßgeblich den deutschen Markt für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung – wobei die Big Four der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, wie auch international, klare Marktführer sind."

https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftspr%C3%BCfung

Irgendwie hat man das Gefühl, als würde sich der Hund oder besser die Schlange selbst in den Schwanz beißen. Man stellt Dienstleistungen zur Verfügung, die man dann selbst prüft. Man könnte auch das eigene Versagen prüfen, aber nicht eingestehen wollen.
Und wie das in einem anderen Fall bei "Cum Ex Geschäften" gelaufen ist wäre auch interessant. Wer hat da wen geprüft? Aber das ist eine andere Geschichte.

Wennst einen Hund kaufen mußt, der auf die Knackwurst aufpassen soll, dann geht das alles! Dazu braucht's nur den richtigen Züchter und einen Halter, der von Hunden keine Ahnung hat... Betrug, Filz und Schimmel wohin man schaut! OF

11.08.2022

17:55 | mmnews: IW: Mehr als 300.000 Arbeitslose durch hohe Gaspreise

Durch die hohen Gaspreise könnten mehr als 300.000 Menschen in Deutschland bis Ende kommenden Jahres ihren Job verlieren. Das zeigen neue Simulationen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Eine Verdoppelung des Gaspreises zum dritten Quartal würde demnach im laufenden Jahr zu einer Erhöhung der Arbeitslosenquote um 0,1 Prozent führen - das entspricht 30.000 Menschen.
Im Jahr 2023 würden dann sogar 307.000 Deutsche aufgrund der hohen Gaspreise ihren Job verlieren. IW-Ökonom Thomas Obst berechnete darüber hinaus Effekte auf das Bruttoinlandsprodukt: Bei einer Gaspreis-Verdoppelung schrumpft es in diesem Jahr um 0,2 Prozent und 2023 um zwei Prozent. Das entspricht 70 Milliarden Euro Verlust. Insgesamt steigt das Rezessionsrisiko, in Deutschland wie im gesamten Euroraum. "Die meisten Ökonomen rechnen noch mit einem Aufschwung in 2023, es kann aber sein, dass daraus nichts wird", so Obst. Entscheidend werde sein, wie man mit der Drosselung der Gaslieferungen aus Russland zurechtkomme. Unternehmen seien gefordert, neue Wege zu finden, um auch in dieser schwierigen Zeit wettbewerbsfähig zu bleiben.

Rechenmodelle, die wohl noch am untersten Rand der Bewertung angesetzt sind, falls neben einer massiven Verteuerung auch eine entsprechende Verknappung miteinher gehen würde!? Dennoch interessant, dass gerade beim Energiethema ist Wirtschaftskapitäne von einer der größten Volkswirtschaften noch immer so äußerst leise sind...!? Oder hat man sich mit dem totalen Niedergang in Form eines Stockholmsyndroms etwa bereits "abgefunden"..!? OF

12:26 | the sounding line: Emerging Market Debt Crisis

Der folgende Chart von Acemaxx Analytics zeigt, dass die Zahl der Schwellenländer, die von Umschuldungen und/oder Zahlungsausfällen betroffen sind, die Zahl während der globalen Finanzkrise übersteigt.

Wäre die Situation ökonomisch und darauf aufbauend gesellschaftlich nicht so dramatisch, könnte man sich mit einem Krügerl Bier gemütlich zurücklehnen, und den Notenbankern dabei zuschauen, wie sie verzweifelt versuchen zwischen der Option einer Schuldenkrise infolge inflationsbekämpfender Zinserhöhungen und einer außer Kontrolle geratenden Inflation infolge der Nicht-Straffung der Geldpolitik zwecks Vermeidung einer Schuldenkrise durchzunavigieren, und wie sie bei diesem Versuch scheitern werden. AÖ

08:12 | mises.de: De-industriallsierung und Schrumpfwirtschaft. Konsequenzen der grünen Wirtschaftspolitik

Von 22 Tausend Mitgliedern im Jahr 1982 ist die Mitgliederzahl der Parteiengruppierung Bündnis 90/Grüne inzwischen auf über 125 Tausend gestiegen. Auch wenn diese Anzahl an der Einwohnerschaft Deutschlands lediglich 0,15 % beträgt, ist diese Partei dabei, die deutsche Wirtschaftspolitik zu prägen und das Land mit zwangsbewehrter Regulierung auf eine mutmaßlich ökologischere Wirtschaft auszurichten. Es stellt sich die Frage, welche konkreten wirtschaftspolitischen Vorstellungen hier verfolgt werden. Wer übt prägenden Einfluss auf die Vorstellungen dieser Gruppierung aus, wenn es um die „ökologische Umgestaltung“ der Wirtschaft geht?

Eine gründliche Analyse von den deutschen "Austrians". Auch als Podcast verfügbar. JJ

 

10.08.2022

12:34 | oe24.at: Gastronomen und Hoteliers schlagen Alarm

Im gesamten 1. Halbjahr liege man bei den Nächtigungen aber noch um 18,1 % unter dem Vorkrisenjahr 2019 – „ein Minus, das wir heuer nicht mehr aufholen können“. Erfreulich sei das Plus von knapp 7 % bei Urlaubern aus dem Inland. Was freilich das Minus von rund 10 % bei den ausländischen Gästen nicht wettmachen könne. Für den Herbst seien die Buchungen „verhalten“, für den Winter „sehr verhalten“, so Spreitzhofer: „Es herrscht große Unsicherheit.“

Lt. Wifo ist ja der Tourismus die Hoffnungsbranche für das laufende Jahr. Und wie von mir vermutet, werden die Österreicher und die Deutschen nach dem Sommer den Gürtel ordentlich enger zu schnallen beginnen. Abgeschmolzene (Corona-)Ersparnisse, noch nicht erhöhte (Nominal-)Löhne und stark anziehende Preise im Tourismus (siehe auch: krone.at: Teurer Strom: Ist Skifahren heuer noch leistbar?) werden einen Katzenjammer verursachen, gegen den das Gebrüll eines Löwen wie das leise Blätterrauschen bei leichtem Wind wirkt. Im Unterschied zu Corona werden dieses Mal aber auch die Einheimischen vor Ort betroffen sein. AÖ

12:04 | destatis: Inflationsrate im Juli 2022 erneut leicht abgeschwächt bei +7,5 %

Die Inflationsrate in Deutschland − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat – lag im Juli 2022 bei +7,5 %. Die Inflationsrate hat sich damit erneut leicht abgeschwächt, verweilt aber auf hohem Niveau deutlich oberhalb von 7 %. Im Juni 2022 hatte die Inflationsrate bei +7,6 % gelegen, im Mai bei +7,9 %. „Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor Preiserhöhungen bei den Energieprodukten. Leicht dämpfend wirkten sich seit Juni 2022 zwei Maßnahmen des Entlastungspakets auf die Gesamtteuerung aus: das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt. Im Juli 2022 wurde zudem die EEG-Umlage abgeschafft“, sagt Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes.

Die leichte Abschwächung ist also rein administrativen Entscheidungen geschuldet, und nicht auf eine substanzielle Entspannung auf der Preisfront zurückzuführen. Lt. dem Artikel von 08.08 von 10:08 wird das Ende dieser Entlastungen sowie die Einführung der Gas-Umlage die Inflation um bis zu 3 Prozentpunkte erhöhen. Spannend wird heute noch, wie die US-Inflationszahlen (CPI) ausfallen, die heute um 14:30 MESZ veröffentlicht werden. AÖ

09.08.2022

16:51 | finanzen: adidas-Aktie: Konzernchef räumt Fehler in China ein

"Falls sich die ursprünglichen Annahmen dauerhaft ändern, müssten wir auch unsere Ziele anpassen", sagte Vorstandschef Kasper Rorsted dem "Handelsblatt" in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Er glaube aber nicht an eine endgültige Abkehr des Riesenreichs von westlichen Marken. "Dann hätten alle Firmen in der Welt ein Problem. Aber ich halte das nicht für realistisch. China wird wiederkommen, und dann ist auch der Hebel nach oben groß." Die Chinesen verfolgten im Fernsehen Basketball aus den USA und Fußball aus Europa. "Da treffen sie immer wieder auf adidas."
Im zweiten Quartal war der Umsatz von adidas in China um 35 Prozent eingebrochen, der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt musste die Prognosen für 2022 deshalb jüngst zurücknehmen. Rorsted führt das auf die erneuten Corona-Lockdowns in Großstädten wie Shanghai zurück, räumte aber ein, dass auch die Boykottaufrufe gegen westliche Textilhersteller eine Rolle dabei spielten. Sie verhinderten die Vermarktung über Influencer in sozialen Medien. Der Däne sagte, adidas habe in China Fehler gemacht. "Wir waren nicht gut genug darin, die Konsumenten zu verstehen. So haben wir den Spielraum für chinesische Wettbewerber geöffnet, die das besser gemacht haben." Nun würden die Produkte mehr auf den heimischen Geschmack zugeschnitten.

Dabei ist das Riesenreich einer der Märkte, auf denen sich der Konzern aus Herzogenaurach vorgenommen hatte, besonders stark zu wachsen. Der Konzernumsatz soll nach den im Frühjahr 2021 vorgestellten Plänen bis 2025 um acht bis zehn Prozent pro Jahr wachsen, der Nettogewinn sogar um 16 bis 18 Prozent.

"Fehler" ist relativ, in einer Branche, in der alle das große Glück in asiatischen Billigstlohnländern suchen "mußten", um hierorts ordentlich Reibach machen zu können!? China wird wieder kommen, die Frage ist bloß Wie/Wann!? Bei 35% Umsatzeinbruch, einer Markenstrategie unter Druck, wird es auch am US-Markt bei der hohen Konkurrenz nicht leichter werden zu reüssieren. Und wie sich generell das Sportgeschäft, der Spitzensport u.o. Sporttrends in Zukunft entwickeln werden, ist ebenso nicht gänzlich abzusehen..!? OF

19:33 | Leser-Kommentar zu grün
Genau werter OF. Denn wer weiss denn schon wieviele in Zukunft noch laufen können. Vielleicht reicht dann ein paar Sportschuhe für den Rest des Lebens ?!

Wenn's die Preispolitik von Apple durchsetzen können, warum nicht...!? OF

20:12 | Monaco zu grün
....genau ! neues iPhone ohne Ladekabel (extra bezahlen), gibt´s dann Turnschuhe ohne Schnürsenkel.......

 

08.08.2022

19:25 | Die US-Korrspondentin: BioNTech veröffentlicht Ergebnisse des zweiten Quartals 2022 und Informationen zur Geschäftsentwicklung

. Umsatz im zweiten Quartal in Höhe von 3,2 Milliarden Euro1, Nettogewinn von 1,7 Milliarden Euro und verwässertes Ergebnis pro Aktie von 6,45 Euro (6,87 US-Dollar2) sowie Umsatz im ersten Halbjahr in Höhe von 9,6 Milliarden Euro, Nettogewinn 5,4 Milliarden Euro und verwässertes Ergebnis pro Aktie von 20,69 Euro (18,92 US-Dollar²)
. BioNTech bekräftigt 2022er Umsatzprognose für COVID-19-Impfstoff von 13 Milliarden Euro bis 17 Milliarden Euro
. Vorbereitung für potenzielle Markteinführung zweier variantenangepasster bivalenter COVID-19-Impfstoffe in vollem Gange; wie von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (Food and Drug Administration, „FDA“), der Europäischen Arzneimittelagentur (European Medicines Agency, „EMA“) und anderen Zulassungsbehörden empfohlen, enthalten die bivalenten Impfstoffe den Wildtyp und das Spikeprotein der Omikron-Varianten BA.1 oder BA.4/5; Auslieferungen der an Omikron angepassten Impfstoffe können, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen, bereits ab Oktober 2022 beginnen
. Abschluss einer Liefervereinbarung mit der US-Regierung über 105 Millionen zusätzliche Dosen des COVID-19-Impfstoffs sowie einer Option zur Lieferung weiterer 195 Millionen Dosen
. Notfallzulassung (Emergency Use Authorization, „EUA“) erhalten für den Einsatz des COVID-19-Impfstoffs bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis vier Jahren sowie für Auffrischungsimpfung bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren in den Vereinigten Staaten
. Weiterer Ausbau der Pipeline: Beginn von zwei neuen klinischen Phase-1-Studien (BNT116 und BNT142); aktuell werden 18 Onkologie-Programme in 23 laufenden klinischen Studien evaluiert; BNT211, BioNTechs innovativer Ansatz für CAR-T-Zelltherapie, der sich gegen CLDN6 richtet, erhält Priority-Medicines (PRIME)-Status der EMA
. Baubeginn der ersten BioNTainer-Produktionsstätte für mRNA-Impfstoffe in Afrika

Eine Performance, bei der jede Silicon-Valley-Bude zu weinen beginnt! Vor drei Jahren quasi so gut wie nicht existent, durch hochkriminelle und betrügerische Methoden zum Superstar aufgestiegen, mit verantwortlich an pot. Genozid und "millionen"fachen Schäden am Menschen, Expansion ins Weltversuchslabor Afrika, ....plötzlich&unerwarteter Absturz, closing, Geld weg... OF

10:08 | fmw: Bestechende Analyse: Warum die Inflation auf über 10 Prozent steigen könnte

Die Inflation in der Eurozone liegt aktuell bei 8,9 Prozent. Aktuell ist uns eine Analyse der Ökonomen der Commerzbank ins Auge gefallen. Und man muss sagen – es ist eine bestechende Analyse, die klar darlegt, dass die Inflationsrate im Herbst über 10 Prozent ansteigen könnte.

Ein wirklich hervorragender Überblick - sollte die Inflation in der Eurozone, insbesondere in Deutschland zweistellig werden, könnte das in der Bevölkerung einen nächsten Schub an Vertrauensschwund in die Stabilität des Euro auslösen. Eine der Folgen zeigt der Artikel von 07:36: Die Arbeitnehmer und Pensionisten werden kräftig Lohn- bzw. Pensionserhöhungen nicht nur fordern, sondern auch durchsetzen wollen. Es ist daher höchste Zeit, dass die Ära von Christine Lagarde und Isabel Schnabel vorübergeht. Die Inflation tut es nämlich nicht. AÖ

07:36 | welt: Bis zu 19 Prozent mehr – dieser Tarifabschluss hat eine fatale Signalwirkung

Nur mit einem kurzen Warnstreik hat sich das Bodenpersonal der Lufthansa eine saftige, zweistellige Lohnerhöhung erkämpft. Sie zeigt, einen langen Arbeitskampf können sich Unternehmen nicht mehr leisten. Die Arbeitgeber stehen mit dem Rücken zur Wand.

Das Lächeln der Lufthansa-Mitarbeiter an den Check-in-Schaltern deutscher Flughäfen wird heute vielleicht noch ein wenig mehr von Herzen kommen als sonst. Sie können sich über 14 bis 19 Prozent mehr Geld freuen, mindestens 400 oder 500 Euro mehr im Monat. Ein beachtlicher Gehaltssprung für Beschäftigte einer Branche, die sich gerade aus einer tiefen Krise quält.

Ob das Verhandlungsergebnis von Ver.di auch ein Erfolg für alle Beteiligten ist, muss sich erst zeigen. Fliegen, das kündigte Lufthansa-Chef Carsten Spohr schon am Tag der Einigung an, wird teurer werden. Das wird sich nicht unbedingt positiv auf die Buchungszahlen auswirken. Bei den Geschäftsreisen geht der Trend schon jetzt weg von den Flugzeugen und hin zur Bahn oder gleich zu Zoom und Teams.

Die gefürchtete Lohn-Preis-Spirale ist längst Realität. Hohe Lohnabschlüsse werden steigende Preise nach sich ziehen und die Inflation weiter anheizen, was wiederum zu höheren Lohnforderungen führt. Nicht nur Fliegen wird sehr viel teurer werden.

Der letzte Ansatz nimmt meinen Kommentar vorweg. Es bleibt nur zu betonen, dass die Interventionen der Regierungen während der Covid Krise die Preis- und Produktionsstrukturen durcheinander gebracht haben und dass diese Interventione eine unvermeidliche Periode des Ungleichgewichts verursachen muss, in der Markt ein neues Equilibrium herstellt. WIe diese neue Preisstruktur ausschauen wird, können wir nicht sagen, ausßer dass die europäische Bevölkerung insgesamt ärmer sein wird. JJ

04.08.2022

14:08 | Der Bondaffe "Jetzt wird's wirklich ernst"

AUS DER BRAUEREIWELT - von einem E-Mail-Spezl:
"Interne Info, gerne zur Weitergabe. Bald wird das Bier knapp. Die
Brauereien bekommen nur noch 50% der benötigten Kohlensäure."

14:51 | Der Systemanalytiker
Das klingt echt frustierend, denn ein Leben ohne Bier ist möglich, aber sinnlos. Es stellt sich mir die Frage, ob nun H2O oder CO2 knapp ist?

15:36 | Leser-Kommentar
Bei Kohlensäure betrifft nur obergäriges Bier, Lagerbier (untergäriges) braucht das nicht, es wird durch das langsames vergären selbst produziert


12:58 | cnbc: Shipping firm Maersk, a barometer for global trade, warns of weak demand and warehouses filling up

AP Moller-Maersk prognostizierte am Mittwoch eine Verlangsamung der weltweiten Containernachfrage in diesem Jahr angesichts des schwächelnden Verbrauchervertrauens und der Überlastung der Lieferketten. Das dänische Schifffahrts- und Logistikunternehmen - eines der größten der Welt und ein wichtiges Barometer für den Welthandel - gab bekannt, dass es im zweiten Quartal 7,4 % weniger Container auf Schiffe verladen hat als im gleichen Zeitraum 2021, was es dazu veranlasste, den Ausblick für das Gesamtjahr für sein Containergeschäft zu revidieren. Maersk geht nun davon aus, dass die Nachfrage 2022 am unteren Ende der Spanne zwischen -1 % und 1 % liegen wird, da die steigenden Inflations- und Energiepreise die globalen Wirtschaftsaussichten eintrüben.

Wir stehen, speziell in Europa, vor einer ökonomischen Dunkelflaute: Im Dunkeln sitzend erlebt die Wirtschaft ihre Flaute. Zu hören ist nur das Flötenspiel der Rattenfänger. AÖ

12:40 | youtube: oe24.tv: Gert Kunze im Interview: Wirte-sterben schreitet voran

Gert Kunze spricht ab Minute 2:10 davon, dass er die Preise nur "marginal" angehoben hat und meint damit - Trommelwirbel -  "5%, 10%, mehr nicht". Wie schnell sich doch die Zeiten ändern, dass eine Preiserhöhung von "5%, 10%, mehr nicht" als "marginal" angesehen wird. Diese Formulierung könnte man bei den nächsten Gehaltsverhandlungen einsetzen: "Chef, ich will nur eine marginale Lohnerhöhung, also nur so 10%." AÖ

11:26 | f100: Lufthansa schreibt erstmals seit Beginn der Pandemie wieder schwarze Zahlen

Im zweiten Quartal 2022 verbuchte die Lufthansa erstmals seit Beginn der Pandemie wieder einen Gewinn. Das liegt vor allem an der Logistiksparte. Konzernchef Spohr freut sich über ein „starkes Ergebnis“.

Gerade in Zeiten wie diesen sollte man sich darüber freuen, wenn ein nationales Ausshängeschild Gewinne schreibt. Aber diese Gewinne sind nicht auf erfolgreiche Konzernlenkung zurückzuführen sondern eher den durch staatliche C-Maßnahmen hervorgerefunen Personaleinsparungen. Gewinne auf Kosten der Passagiere, die stunden-, tage- und teilw. wochenlang auf ihr Gepäck warten mussten! TB

03.08.2022

12:40 | derstandard.at: Fünf Dinge, die sich in der Gastronomie ändern müssen

Viele Gastro-Betriebe finden kaum mehr Mitarbeiter, denn die Bedingungen gelten als unattraktiv. DER STANDARD hat mit Beschäftigten gesprochen – und serviert hier ihre Forderungen.

Sämtliche Forderungen laufen auf zusäztliche Kosten hinaus, die am Markt kaum mehr durchsetzbar sein werden aufgrund der massiven Preisanstiege bei Energie, Strom und Lebensmitteln. Neben unzähligen Konkursen in der Gastronomie ist es nicht unwahrscheinlich, dass es vermehrt zu Buffet- oder anderen Selbstbedienungslösungen kommen wird, wie beispielsweise in Schweden. Das allein kann die Kostenexplosion irgendwie eindämmen. AÖ

14:26 | Leser-Kommentar
Werter AÖ! Es wird keine "Selbstbedienungslösungen" geben! Die Leute werden froh sein, wenn sie zu Haus das nötigste zum Überleben haben werden!!! Das sollte doch wohl langsam Jedem bewußt werden. Gastronomie in neuer Form wird es vielleicht in 5-10 Jahren in kleinem Umfang wieder geben.

15:56 | Leser-Kommentar
zur Kostenminimierung in der Gastronomie ´SB´ schon der 1. Schritt.....es folgt ´SK´ Selbst kochen, dann ´SA´ Selbst abspülen.....Stammgäste dürfen ihr Schnitzelfleisch sogar sebst mitbringen......

20:09 | Der Spaziergänger
Die „Zukunft“ der „Gastronomie“ ist vielleicht etwas, das sich seit Plandemiestart ausgebreitet hat wie der Virus selbst: der Automat! Mittlerweile nerven mich diese Geräte, weil gar so viele herumstehen. Es gibt jetzt sogar „Räumlichkeiten“, teils waren das mal normale Geschäfte, da hat man die Eingangstüre rausgerissen und einen Haufen verschiedene Automaten reingestellt. Statt eines Menschen findet man - bestenfalls - an der Decke eine (Schmäh-)Kamera.
Alles also ganz im Sinne von Schwab und Konsorten: Entsozialisierung und automatische Überwachung. Letztes Jahr, als ich da die Leute mit Kaffefilter im Gesicht rein- und rausgehen gesehen habe, teils gar mit Plastikhandschuhen oder wie sie sich brav gemäß Distancing-Vorschriften angestellt haben, habe ich mir öfter - mit Schaudern - gedacht: Das ist also die „Gastronomie“ der Neuen Normalität. …..


10:29 | Der Bondaffe "Zum Abschied kein leises Servus"

Bildschirmfoto 2022 08 03 um 10.29.10

10:53 | Leser-Kommentar
Wär das nicht was für die Rubrik, "Was Mut macht" ? Denn es schlägt immer mehr durch, was zur Wandlung führen kann ?


07:31
 | handelsblatt: Eines der wichtigsten Auto-Projekte Deutschlands droht zu scheitern

Das geplante „Deutschlandnetz“ aus 1100 Schnellladeparks verstößt womöglich gegen europäisches Recht. Unternehmen sorgen sich um den Wettbewerb.Bis 2023 sollen 1100 vom Bund finanzierte Schnellladeparks mit regulierten Abgabepreisen für Strom entstehen. Dieses „Deutschlandnetz“ ist eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands. Am Ende entstünden Ladeplätze für rund 10.000 Elektroautos.

Doch Unternehmen wollen das Projekt in seiner jetzigen Form zu Fall bringen und haben Beschwerden bei der EU-Kommission eingereicht. Genauer gesagt: bei der Generaldirektion Wettbewerb (DG Competition), einem Teil der Kommission, der für Wettbewerb zuständig ist.

Zu den Beschwerdeführern gehören zum einen der Ladesäulenbetreiber Allego, laut Zahlen der Bundesnetzagentur der drittgrößte Betreiber von Ladestationen hierzulande, und zum anderen der Verein Inspire, dessen Mitglieder große Ladesäulenbetreiber wie Fastned, Ionity und Ewe Go sind.

Jetzt fangen die Energie_"Wender" an, unter sich zu streiten. JJ

02.08.2022

12:22 | oe24.at: Wirte-Sterben: Selbst Koglers Kantine sperrt zu

Die Meldung kam am Montag, pünktlich um 8 Uhr: Hannahs Speisesaal, die angesagte und eigentlich mit 500 Menüs täglich sensationell gut gehende „Gourmetkantine“ (Falstaff) des Ministeriumsgebäudes am Donaukanal, wo Werner Kogler und Leonore Gewessler residieren, sperrt zu: „Die horrenden Preisentwicklungen und immensen Personalthemen, die die Gastronomie in den letzten Monaten ­trafen, machen uns ein wirtschaftliches Arbeiten in diesem Segment nicht mehr möglich“, so Kult-Gastronomin Hannah Neunteufel.

Des Vizekanlzers Gesundheit könnte die Schließung zuträglich sein, denn nun muss er ein paar Schritte mehr gehen. Als GrünInnen*Außen wird er ja sicher nicht mit dem Auto durch die Gegend fahren. Abgesehen davon beginnt sich die Angebotsverknappungs-Preis-Spirale nun stärker zu drehen. Diese unausweichlichen Konkurse vernkappen das Angebot, weswegen die verbliebenen Anbieter ihre Preise erhöhen können. Und wir stehen bei diesen Entwicklungen erst am Anfang. Besuchen Sie ihr Stammbeisl, solange es noch geöffnet hat. (Die Wortmeldungen der im Artikel zitierten Gastronomen sind übrigens sehr lesenswert.) AÖ

15:53 | Leser-Kommentar
Es gibt sicher schon Ersatz, Kebap (Bude) geht immer ... Mit diversen Steuervorteilen, bei Neueröffnung der Zuwanderer


11:49 | reuters: "Krematorien im Gasmangel"

Reuters informiert über angebliche Probleme in der Arbeit deutscher Krematorien im Zusammenhang mit nicht ausreichenden Gasreserven in Deutschland. Reuters bezieht sich auf Informationen der Assoziation deutscher Bestattungsunternehmen. Von rund einer Million Gestorbener im Jahr, lassen sich drei Viertel einäschern. Dies ist ein hoher Prozentsatz – im Vergleich zu anderen europäischen Staaten. Somit mache man sich Sorgen, wie die Gasversorgung zukünftig sein werde. Man erwarte, dass diese so wie bisher erfolge, denn man kann den Tod nicht einfach abschalten – so ein Vertreter der Branche. Man könne Gas einsparen und die Temperatur von 850 auf 750 Grad senken. Hierzu sind aber Sondergenehmigungen des Gesetzgebers erforderlich.

Grünes Wirtschaftswunder
- weniger Autofahren
- im Winter frieren
- kalt duschen
- und bitte nicht sterben, da kein Gas fürs Verbrennen da! TB

16:32 | Leser-Kommentar
Die Grünen sind vielleicht der Meinung, das nachhaltiges kompostieren grundsätzlich umweltfreundlicher ist. Wobei Massengräber noch ein zusätzlicher postiver Booster wäre ? Solyent Green, lass ich mal Aussen vor...

08:06 | Derstandard: Vielen Unternehmen geht die Luft aus – Firmenpleiten verdoppelt

Mehrfachkrisen und das Auslaufen der staatlichen Corona-Hilfen haben die Zahl der Firmenpleiten im ersten Halbjahr nach oben schnellen
lassen. Die Firmeninsolvenzen sind um 121 Prozent auf 2429 Verfahren gestiegen und haben damit annähernd das Vorkrisenniveau von 2019
erreicht, zeigen endgültige Zahlen des Gläubigerschutzverbands Creditreform. Die Privatinsolvenzen legten um mehr als ein Drittel auf
über 4700 Verfahren zu. Das Vorpandemieniveau soll gegen Jahresende erreicht werden.

"Österreich steht erst am Beginn einer Zeit steigender Privatinsolvenzen, und ein Ende ist nicht in Sicht", teilte Creditreform-Chef Gerhard Weinhofer am Montag in einer Aussendung mit. Angesichts der Konjunkturaussichten aufgrund der Polykrisen – Lieferkettenprobleme, Ukraine-Krieg, Inflation, Gefahr einer Stagflation, nicht ausgestandene Pandemie – werde mit neuen Rekorden bei der Zahlungsunfähigkeit von Privatpersonen in den kommenden Jahren zu rechnen sein, so Weinhofer.

 

01.08.2022

08:27 | kettner: Deutschland bereitet sich auf Kriegswirtschaft vor!

Videovortrag von Ernst Wolff zur Wirtschaftslage

08:23 |  wimmo: Gelingt die Systemrettung auf Kosten der Mittelschicht?

Videovortrag von Thomas Trepnau über die Wirtschaftslage