22.01.2019

08:02 | gs: Der sicherste Weg, den Kapitalismus zu besiegen

Eines der wichtigsten volkswirtschaftlichen Probleme lautet: Woher weiß man, ob ein Unternehmen Reichtum schafft oder zerstört? Der Unterschied ist objektiv, schwarz und weiß. Es sollte klar sein, dass unsere gesamte Wirtschaft jämmerlich arm sein wird, wenn Ihnen nicht einmal ein Geschäftsführer den Unterschied zwischen Reichtum schaffenden und Reichtum zerstörenden Aktivitäten erklären kann.

21.01.2019

18:05 |Der Schwermetaller: "Kalte Füsse bei VW?"

die Autoindustrie scheint langsam kalte Füsse zu bekommen angesichts des Irrsinns gegen das Auto. VW hat scheinbar beschlossen in die Offenssive zu gehen mit folgender Pressemitteilung. Das hätten sie schon viel früher machen sollen.

vw-newsroom: Der Mythos vom Neckartor

Die Diskussion zum Thema Diesel versachlicht sich, die Nachhaltigkeit der Dieseltechnologie wird wieder vorurteilsfreier diskutiert: unter Experten, in Medien und auf sozialen Kanälen. Hier erläutern wir die wichtigsten Fakten und fragwürdigsten Werte zu den Emissionswerten von Feinstaub und NOx.

 

15:25 | Leser-Zuschrift "Ursache für Dieselbashing"

Vor einiger Zeit konnte man hier im Forum einen Beitrag lesen, welcher den Mangel an Mitteldestillaten thematisierte. Das und nur das ist die Ursache für das Dieselbashing. Der Kerosinverbrauch hat sich von 1990 - 2010 verdoppelt. Der Dieselverbrauch in Deutschland von 1990 -2016 fast verdreifacht.
Neuere Zahlen konnte ich leider nicht finden.
Die USA, die früher Dieselkraftstoff exportieren konnten, haben wegen des Frackings weniger Mitteldestillate und sind selber darauf angewiesen schwerere Fraktionen zu importieren . Was vor 40 Jahren noch ein "Abfallprodukt" der Benzinherstellung ( daher die steuerliche Förderung von Dieslfahrzeugen in den 70ger und 80ger Jahren) war , ist mittlerweile das wichtigste Produkt bei der Erdölraffinierung geworden. Wer denkt die Politik würde gegen die Autoindustrie arbeiten der irrt. Ich denke da gibt es Absprachen.
Dass E -Autos keine Lösung sind wurde hier schon oft genug diskutiert. Allerdings wurde dabei ein Aspekt nicht beachtet. Und das ist die Brennstoffzelle.
https://www.daimler.com/innovation/case/electric/brennstoffzelle-wasserstoff-elektromobilitaet.html
Für Wasserstoff fehlt zur Zeit die nötige Infrastruktur. Aber Selbigen kann man z.b. aus Äthanol, Methanol oder auch Erdgas abspalten.
Nissan testet diese Technologie mit seinem Elektrotransporter in Brasilien.
Dort wird Äthanol im industriellen Masstab aus Zuckerrohr gewonnen und seit rund 50 Jahren in konventionellen Verbrennungsmotoren als Bezinersatz verwendet. Die notwendigen Modifikationen am Motor sind einfach , beschränken sich im wesentlichen auf einen kleinen Primertank mit Benzin für den Kaltstart und kraftstoffresistente Leitungen. Die Technik ist seit Jahrzehnten ausgereift und es ist auch möglich Benzin und Methanol in beliebigen Mischungsverhältnissen zu tanken.
Damit ist die komplette vorhandene Infrastruktur nutzbar. Europa hat allerdings nicht die Mengen an geeigneter Biomasse um Äthanol in den benötigten Grössenordnungen bereitzustellen. Aber da gibt es eine einfache Lösung:
Methan , sprich Erdgas, lässt sich in Methanol umwandeln. Es könnte dann direkt in entsprechenden Verbrennungsmotoren verwendet werden oder von Brennstoffzellenfahrzeugen mit Direktmethanoltechnik getankt werden. Einen Feldversuch mit Methanol aus Erdgas gab es meines Wissens in den 90ger Jahren in Berlin. Wir müssen nur die zusätzlichen Mengen an Erdgas bekommen.....

15:59 | Leser-Kommentar
Wie kann etwas, daß bei der Herstellung von Benzin als Abfallprodukt entsteht, plötzlich das wichtigste Produkt bei der Erdölraffinierung werden? Mir wurde mal von einem Tunesier erzählt, daß es Diesel dort praktisch umsonst gibt. Der erste Teil des Beitrags scheint mir (als Laie) Hoax zu sein.

Abfallprodukt? So würde ich das icht sehen. Beim Raffinieren von Erdöl werden meinen beschiedenen Kenntnissen nach, nach und nach Produkte "frei"! Was man produziert, hängt von der Beschaffenehit des Rohöls ab. Und genau in dieser "Was-produziere-ich"-Enrschiedung trennt sich die Spreu vom Weizen der Production-Manager"! So habe ich es zumindest einmal von einme Öl-Insider gehört! TB

18:44 | Leser-Nachtrag zum Leserkommentar von 15:59
Dem Kommentator empfehle ich die Lektüre des Wikipedia Artikels, der unter dem folgenden Link eingesehen werden kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6lraffinerie
Wenn ich ein Schwein schlachte , dann gibt es auch nur 2 Filets, 2 Schinken, 1 Herz , 2 Nieren.
Das ist beim Rohöl nicht viel anders. Abhängig vom Fördergebiet gibt es Unterschiede in der Zusammensetzung, aber ich kann nicht aus einem Liter Rohöl einen Liter Diesel oder einen Liter Benzin herstellen.
Wie der Metzger muss auch die Mineralölindustrie darauf achten , dass möglichst alle anfallenden Fraktionen möglichst gewinnbringend veräussert werden. Gelingt das nicht, so bleibt in der Regel nur die Möglichkeit die schlecht verkäuflichen Bestandteile im Preis zu senken, bis sich wieder das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage eingependelt hat.Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass man mit technischen Verfahren weniger gut verkäufliche Bestandteile in andere Produkte konvertieren kann. Jeder zusätzlich Produktionsschritt kostet Geld und meist auch zusätzliche Energie.
Nach dem Krieg wurden PKW hierzulande praktisch nur von Mercedes und in geringem Umfang auch von Peugeot mit Dieselmotoren verkauft.
Heizöl kostete in den 60ger Jahren zwisch 7 und 10 Pfennigen .( für Alle , die mit dem Euro gross geworden sind 3,5 bis 5 Cent)
Daher war es sogar für einen Bergmann verlockend seinen Feststoffkessel, für den er den grössten Teil des Brennstoffs vom Arbeitgeber geschenkt bekam, durch eine Ölheizung zu ersetzen. Damit konnte man die schlecht verkäufliche Fraktion loswerden.
Erst als Anfang der 70ger Jahre mit dem Golf Diesel ein Fahrzeug auftauchte, welches nicht nur äusserst sparsam sondern für Dieselverhältnisse auch noch ungewohnt flott war., änderte sich die Situation. Die anderen Autobauer zogen nach und unterstützt durch Massnahmen wie mehrjährige Fahrzeugsteuerbefreiung stieg der Dieselverbrauch rasch an. Damit stiegen auch plötzlich die Heizölpreise drastisch an.
Ab 1984 erschienen die ersten Transporter und ab 1987 die ersten PKW mit direkteinspritzenden Motoren. Mit dem Audi 100 C3 brachte Audi die erste Limousine aus deutscher Produktion auf dem Markt und ab jetzt begann der Diesel sein Image zu wandeln. Er war jetzt nicht mehr laut und lahm sondern schnell und komfortabel und dazu höchst sparsam.
Die gestiegene Nachfrage wurde einerseits durch Importe gedeckt, andererseits begannen breit angelegte Werbekampagnen um Ölheizungen durch Gasheizungen zu ersetzen - selbstverständlich nur zum Schutz der Umwelt!
Trotzdem scheint jetzt jedoch ein Punkt erreicht, wo der stetig steigenden Nachfrage nach Dieselfahrzeugen Einhalt geboten werden musste. Und wer sich die Zulassungsstatistiken ansieht, der kann den Akteuren nur gratulieren. Die Aktionen haben ordentliche Wirkung gezeigt.
Was die günstigen Dieselpreise in Afrika angeht kann ich dem Kommentator allerdings Recht geben. Gerade deswegen wird man sich dort auf die vielen guten Selbstzünder freuen, die jetzt in Deutschland weggeworfen oder verschleudert werden.


12:14 | Der Schwermetaller "VW und die Elektroautos"

na sieh mal einer an. Gemäß der Nachrichtenagentur Reuters verkündete VW noch im November 2018, ein Elektroauto für weniger als 20.000 Euro auf den Markt bringen zu wollen. Und jetzt kommt der Rückzieher. Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch ließ folgendes verlauten: Mit dem Umstieg auf Elektroautos würden sich die Kosten so erhöhen, daß die heutigen Preise für Kleinwagen nicht mehr haltbar seien und deshalb günstige Kleinwagen zunehmend aus dem Programm der Hersteller verschwinden würden. Die Frage, ob sich Menschen mit niedrigem Einkommen künftig noch ein Auto leisten können, werde ein Thema werden. Pötsch dazu: " Das ist einer der Punkte, bei denen wir uns fragen, ob bei der Festlegung neuer CO2-Grenzwerte auch alle gesellschaftlich relevanten Aspekte ausreichend berücksichtigt worden sind". Das von VW als Elektroauto entwickelte Fahrzeug I.D. werde erst ab 30.000 Euro aufwärts zu haben sein. Weiterhin müssten die Kunden Abstriche bei der Reichweite hinnehmen. Mehr als 300 bsi 400 km sind nicht möglich. Wacht die Autoindustrie jetzt doch langsam auf, was ihr da von EU, Merkel und den Grünen untergeschoben wurde? Ist das Elektroauto doch nicht der Heilsbringer? Das war aber schon lange offensichtlich.

09:04 | silverdoctors: Investors Beware: World Economy Headed For Recession In 2019 Unless Something Happens

Global economic activity has been slowing down dramatically in recent months, and now the mainstream media is filled with dire warnings that a global recession is dead ahead in 2019. And without a doubt, things do not look good right now as economic numbers from all over the globe just get bleaker and bleaker. China’s trade numbers are imploding, Germany is “careening towards recession”, and the government shutdown in the United States is taking a huge toll on the U.S. economy.

20.01.2019

12:03 | ET: Weltwirtschaftsforum in Davos – ohne Trump, May und Macron

Am Dienstag beginnt das Weltwirtschaftsforum in Davos – ohne Trump, May und Macron. Aber mit Angela Merkel, die am Mittwoch nach Davos reisen wird.

19.01.2019

08:03 | fuw: «Ein Handelskrieg kennt keine Gewinner»

Geraume Zeit kannte die Entwicklung der globalen Handelsaktivität nur eine Richtung: steil nach oben. Freihandelsabkommen wurden abgeschlossen, Hemmnisse abgebaut und Produktionsketten ausgeweitet. Doch nun scheint dieser Trend ins Stocken zu geraten. Ausgehend von den USA haben protektionistische Eingriffe zugenommen, was sich zurzeit besonders deutlich im sino-amerikanischen Handelsstreit manifestiert.

Mag im großen stimmen - kleinere Profit-Situationen können allerdings schon entstehen: Aus trend 2018:
Das Wiener Institut für internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) hat in seiner Analyse der Auswirkungen eines Handelskrieges auf die Weltwirtschaft einen klaren Profiteur benannt: Kanada. Der größte Stahlexporteur in die USA ist, genauso wie Mexiko, von den Restriktionen ausgenommen. Das wiiw hat errechnet, dass Kanadas Stahlproduktion durch die Importzölle für andere Staaten ein Zusatzgewinn von einer halben Milliarde US-Dollar jährlich erwächst. In der Aluminiumherstellung sind es immer noch 200 Millionen Dollar im Jahr. TB

18.01.2019

11:15 | n-tv: Etatstreit spitzt sich weiter zu Trump sagt Davos-Reise von US-Delegation ab

Der Haushaltsstreit in den USA nimmt persönliche Ausmaße an. Mit süffisantem Unterton streicht Präsident Trump der Demokratin Pelosi eine wichtige Reise unter Verweis auf den Shutdown. Auch einen Trip seiner eigenen Leute zum Weltwirtschaftsforum sagt er ab.

08:35 | faz: Die ökonomischen Spätfolgen des Merkelantismus

Die ökonomische Bilanz Angela Merkels als Bundeskanzlerin sieht auf den ersten Blick gut aus. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist seit 2005, dem Jahr ihres Amtsantritts, um gut 20 Prozent gestiegen. Zugleich nahm die Zahl der Erwerbstätigen um fast 5 Millionen zu, das war ein Anstieg um 12,5 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich von damals 4,8 Millionen nahezu halbiert, die Arbeitslosenquote sank von 13 Prozent auf unter 6 Prozent.

Mit ist ein Artikel der Zeitschrift "Capital" (Nov18) erinnerlich, die das ganz anders sehen, nämlich positiv - hat mich damals schon gewundert: hier gehts zum Artikel! TB

17.01.2019

16:03 | zero-h: Russia To Overtake Germany As World's Fifth-Largest Economy

Despite years of international sanctions and low oil prices have dragged on Russia's economy, which pushed the Russian economy into a recession during 2015, UK-based global bank Standard Chartered predicted in a report published this week that Russia will overtake Germany as the world's fifth largest economy, possibly as early as next year, according to RT.

Eri Wahn
"Aber die Sanktionen verfehlen ihre Wirkung nicht.", so ließ es das Wahrheitsministerium noch kurz vor Weihnachten über eines seiner Sprachrohre, den zwangsfinanzierten „Deutschlandfunk“ https://www.deutschlandfunk.de/eu-strafmassnahmen-wie-wirken-die-sanktionen-gegen-russland.795.de.html?dram:article_id=435917, verkünden. Ich wußte gar nicht, daß Relotius auch Wirtschaftsnachrichten erdichtet … Wobei ganz gelogen ist es ja nicht: Die Sanktionen entfalten sich eben dort, wo die größte Einfalt regiert, auf der Seite des Sanktionierenden!


10:56
 | fuw: Fed berichtet von sinkender Zuversicht

Die US-Wirtschaft hat zunehmend mit einem Mangel an Arbeitskräften zu kämpfen. Die Unternehmen hätten Schwierigkeiten, neue Mitarbeiter zu finden. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht des Federal Reserve hervor. Zugleich stiegen die Löhne und Preise aber in einem moderaten Tempo, heisst es in der jüngsten Ausgabe des Beige Book.

16.01.2019

08:18 | ip: Das Perverse: Unser Modell kannibalisiert das alte Inländische zugunsten des neuen Ausländischen

... Dem Maschinen- und Autobauer der Welt brechen langsam die Absatzmärkte ein: England im Brexit Chaos, die Mittelmeerländer in Dauerflaute, China in Abkühlungsphase, und in den USA werden insbesondere die Autokäufer plötzlich vorsichtig (Dieselskandal).

15.01.2019

10:29 | n-tv: Wirtschaft wächst so langsam wie lange nicht

Europas größte Volkswirtschaft wächst das neunte Jahr in Folge. Doch das Bruttoinlandsprodukt steigt nur um 1,5 Prozent. Das ist der tiefste Wert seit fünf Jahren. Verschiedene Faktoren hinterlassen Schrammen.

Wenn Steuereinnahmen schneller wachsen als die Wirtschaft, weißt Du, von wem Du regiert wirst Dazu passend folgende Kärntner Volksweisheit:
Da Bauer fett,
da Fock zaudia
den Foischn gfuadat
kimmt ma fia
für die dt. Leser: Fock=Schwein, zaudia = zahndürr/dünn, Foischn = der Falsche, gfuadat = gefüttert, kimmt ma fia kommt mir vor, denke ich! TB

14.01.2019

18:50 | nachdenkseiten: Danke, Botschafter Grenell!

Richard Grenell droht deutschen Unternehmen in einem Brandbrief Sanktionen an, wenn sie ihre Tätigkeit an der deutsch-russischen Ostseepipeline Nord Stream 2 fortsetzen. Selbst Vertreter der Regierungskoalition sind sich offenbar weitestgehend einig, dass Grenell sich – einmal mehr – im Ton vergriffen hat. Das ist natürlich richtig. Interessanter als das „Wie“ ist aber eigentlich doch das „Was“. Grenell sagt nur, was Präsident, Senat und Abgeordnetenhaus in Washington beschlossen haben.

Imperialismus des 21.Jhdts! TB

19:47 | Die Leseratte
Auf Sputnik wird dazu die Meinung vertreten, dass dieses Gehabe von Grenell eigentlich ein Zeichen von Schwäche ist. Trump hat die Kanzlerin trotz aller Bemühungen nicht dazu bewegen können, Northstream 2 aufzugeben, die politischen Bemühungen waren also erfolglos. Jetzt müssen sie es schon mit Gewalt versuchen, über unverhohlene Drohungen gegen die Wirtschaft. Zwei Aspekte muss man dabei im Hinterkopf haben: Zum Einen haben die beteiligten Firmen schon im Vorfeld eine eigene Firma für Northstream gegründet, sind also gar nicht nicht selbst direkt beteiligt, was Sanktionen gegen diese Firmen unzulässig machen würde. Zum anderen würde Deutschland damit plötzlich ebenfalls in der Gruppe der erklärten Feinde der USA wiederfinden, zusammen mit Russland und China. In dem Fall wäre es unlogisch, seinerseits Sanktionen gegen diese Staaten aufrecht zu erhalten. Also könnte Deutschland dann ankündigen, jetzt ganz offiziell den Schulterschluss mit den Mit-Parias suchen zu wollen.
https://de.sputniknews.com/kommentare/20190114323585477-grenell-politik-in-deutschland/

13.01.2019

08:50 | gs: Der gefährliche Schlaf der Merkel-Regierung

So mancher Besucher der diesjährigen CES-Messe in Las Vegas rieb sich verwundert die Augen: War es noch eine Veranstaltung für Elektronik-Spezialisten aus dem Silicon Valley und ihre Nerds oder schon für die Bosse der Autokonzerne, die so taten, als würden sie ihre Investitionen von heute auf morgen voll auf die Entwicklung selbst fahrender Autos mit Batterieantrieb konzentrieren? Zweifellos ging die Begeisterung für alles Neue - in den USA üblich und durchaus herzerfrischend - wieder Mal mit den Messebesuchern durch.

Sollte besser heissen: der gefährliche Schlaf der Wählerschaft. Denn, dass die Dame in Berlin derart viel anrichten und verschlafen kann, hat sie doch nur der schlafenden Wählerschaft zu verdanken! Ursache-Wirkung! TB

 

12.01.2019

16:06 | wsws: Ford plant Werksschließungen und Tausende von Entlassungen in Europa

Am Donnerstag kündigte der Autobauer Ford an, dass der Konzern im Rahmen seiner europäischen Umstrukturierungsmaßnahmen in Europa „Tausende“ von Arbeitsplätzen abbauen wolle. Es ist der jüngste von zahlreichen Angriffen der globalen Autokonzerne auf die Arbeiter.

Und das ganz ohne staatlicher "Diesel-Repression"! TB

10.01.2019

17:08 | spiegel: Altmaier sieht Deutschland noch 20 Jahre auf Wachstumskurs

Auf Aufschwung folgt Abschwung, so das eherne Gesetz der Konjunktur. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will die nächste Flaute möglichst lange hinauszögern - und setzt auf einen Pakt mit SPD, FDP und Grünen.

Natürlich könnte die deutsche Wirtschaft noch 20 Jahre wachsen, wenn, tja wenn die Politik halt nicht wär'! TB

16:54 | dw: Social Entrepreneurs: Innovativ und mit sozialer Ader

Soziale Verantwortung als Unternehmenszweck - das war schon die Triebfeder von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (Artikelbild), der in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Not der hungernden Bauern lindern wollte und mit seiner Genossenschaftsidee den Grundstein für die bis heute bestehende Raiffeisenorganisation schuf. In Jena war es Ernst Abbe, der Ende des 19. Jahrhunderts mit der Carl-Zeiss-Stiftung völlig neue Wege ging, um ein Unternehmen sozial verantwortungsvoll zu organisieren. Aber so richtig ins Bewusstsein der Öffentlichkeit kam der Sozialunternehmer, der Social Entrepreneur, erst mit der Verleihung des Friedensnobelpreises an Muhammad Yunus im Jahr 2006.

Auch ich bin der glücklichen Lage solch einen edlen Menschen zu kennen! In der Mitte seiner 60er ist der Mann aus seiner üblichen Geschäftstätigkeit ausgestiegen und rettet nun alteingesessene Firmen und Marken! Überaus löblich! Muß schön sein, wenn man kurz vor dem Ende der Karriere sich so um andere kümmern kann! Nur selten hab ich an Neid - in diesem Falle schon! TB


13:54 | standard: Das absurde Sterben der Kleinwagen

Kleinwagen müssen billig sein. Das können sie mit ambitionierten Verbrauchs- und Abgasvorschriften nicht. Darum nehmen sie viele Hersteller komplett aus dem Programm.

Kommentar des Einsenders
Durch die absurden CO2 Vorgaben seitens der ReGIERenden wird das Kleinwagengeschäft für die Hersteller immer uninteressanter. Zu teure Technologie für dieses Marktsegment. Hersteller nehmen daher günstige, spritarme und umweltschonende Kleinwagen aus dem Angebot. Die Frage von Fr. Weidel ist leicht zu beantworten: Ja, wir werden von Idioten reGIERt.


10:24
 | fuw: Synchron in den Abschwung

Der globale Konjunkturzyklus hat den Zenit überschritten. Diese Einsicht hat in den letzten Wochen die Langfristzinsen nach unten gedrückt und war der Hauptgrund für die Börsenturbulenzen im vergangenen Quartal. Die wichtigsten Frühindikatoren haben im letzten Jahr den Höhepunkt erreicht und zeigen jetzt nach unten.

Trotzdem - Mario "whatever it takes" wird nochmals prolongieren! TB

09.01.2019

15:26 | welt: Der Wohlstand der westlichen Welt steht auf dem Spiel

Das neue Jahr wartet gleich zum Auftakt mit unschönen Wirtschaftsdaten auf. Am Dienstag wurde bekannt, dass die deutsche Industrieproduktion im November überraschend stark gefallen ist. Sollte sich keine Erholung für Dezember einstellen, könnte Deutschland doch noch in die Rezession abrutschen. Und das ist noch nicht alles: Auch der Frühindikator für die Euro-Zone kühlte sich dramatisch ab.

11:45 | zero-h: Shocking German Industrial Production Plunge Stokes Recession Fears In Europe's Largest Economy

Mere hours after German Economy Minister Peter Altmaier assured the German public that the country's economy will continue to expand despite a recent raft of discouraging economic data, official data - unlike the US, Germany's government is open and economic data continue to be reported - showed German industrial activity plunged the most since 2009, confirming a weak factory orders print from Monday and sparking fresh fears that Europe's largest economy may have entered a recession during Q4 just as Mario Draghi was preparing to end the ECB's purchases of government bonds.

Eri Wahn
Wenn man sich über den Zustand der deutschen Wirtschaft informieren will, muß man wieder ausländische Feindsender lesen! Das zweite Chart mit der Entwicklung der Auftragseingänge in der Industrie ist besonders erschreckend: Die sind bis Oktober über sechs Monate mit zunehmender Tendenz geschrumpft. Die Industrieproduktion im November sogar um 4.9%(!) gegenüber dem Vorjahr und zwar quer über all Branchen(!). Die Mär, daß es "nur" um die Autoindustrie geht, kann man wohl vergessen! Eine Situation, die wir 2009 zum letzten Mal hatten. Die Gesundbeterei von Peterli (s. Eintrag gestern um 11:35) ist völlig substanzlos. Wenn ich mir ihn so ansehe, macht er das aber wahrscheinlich einfach am zunehmenden Auftragseingang der Pizzerien im Regierungsviertel fest ...

10:30 | jw: Konflikt auf Eis! Handelsgespräche China – USAHandelsgespräche China – USA

Eine offizielle Stellungnahme hat es nicht gegeben nach den gestrigen Gesprächen zur Beendigung des Handelskrieges zwischen Washington und Beijing. US-Präsident Donald Trump twitterte am Nachmittag: »Gespräche mit China laufen sehr gut!« Das muss allerdings nichts heißen. Als Trump am 1. Dezember mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping verhandelte und danach einen »Erfolg« vermeldete, steckten gleichzeitig kanadische Polizisten auf Antrag der USA die Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou in Untersuchungshaft – eine Aktion, die Chinas Wirtschaft den nächsten Schlag versetzen sollte.

08.01.2019

19:58 | futurezone: Chinas Kauf-Unlust bringt Apple und Samsung in Schwierigkeiten

Auf dem größten Markt für Smartphones wurden vergangenes Jahr deutlich weniger Handys verkauft als erwartet.

11:35 | n-tv: Umbruch, Zeitenwende, Rezession? "Autoindustrie steht richtungsweisendes Jahr bevor"

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht immerhin "gute Chancen", dass die Konjunktur hierzulande gut bleibt, die Wirtschaft weiter wächst. Für die Autoindustrie war das abgelaufene Jahr bereits eines der Trendumkehr: Absatz und Umsatz kletterten zumeist noch, die Gewinne gingen zurück. Wie sind die Aussichten für 2019?

Leider haben die vielen tausenden "Hackler", die in der Autoindustrie arbeiten, wehrlos ihr Bosse mit Millionen-Salären naiv akzeptiert, nicht verstehend, dass gerade diese Bosse willfährige Lakaien der Politik sind und somit die Bemühungen der ehrlich Arbeitenden konterkarieren. Mit leichtem Anflug von Fremdschämen erinnere ich an seine Peinlichkeit, Dieter Zetsche, der 2015 wider besseren Wissens der Kanzlerin in der Flüchtlingsfrage beigesprungen ist! "Volk" muss nicht nur die Politik sondern auch die Writschaftsbosse loswerden - und das schnellstens! TB

11:44 | Dazu passend: Das ist der Hammer! Unbedingt ganz anschauen! TB

RAM
Volkswirtschaftlich bedeudet es die Vernichtung der Kernindustrie der deutschen Nationalökonomie durch linksrabiates Gutmenschentum, welches die asozialen Massenverkehrsmittel (Schuldenmonster Bahn) und somit die Bewegungsfreiheit der Bürger, kontrollieren und bestimmen wollen!


11:09
 | presse: Amazon erstmals teuerstes Unternehmen der Welt

Der Online-Händler Amazon ist erstmals zum wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt aufgestiegen. Die Aktie des US-Konzerns legte am Montag um 3,44 Prozent zu, Amazons Börsenwert erhöhte sich auf 797 Milliarden Dollar. Das Unternehmen überflügelte damit den bisherigen Spitzenreiter Microsoft.

Eine Beurteilung dieses Menschen ist sehr gefährlich. Viele Neider wird er haben, die MSM setzt sich natürlich auf die Neid-Postings drauf - deshalb mit aller Vorsicht: sollten die Meldungen rund um die Working-Conditions halbwegs wahr sein, verdient dieser Mann keinen Respekt sondern Mitleid, dass man ein derartiges A....  sein kann! TB

07.01.2019

12:16 | handelsblatt: Deutsche Industrie mit überraschend kräftigem Auftragsschwund

Die deutsche Industrie hat im November wegen der schwächeren Nachfrage aus der Euro-Zone weniger Aufträge an Land gezogen. Das Neugeschäft schrumpfte um 1,0 Prozent zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet. Im Oktober waren die Aufträge noch um 0,2 Prozent gestiegen. Der Anteil an Großaufträgen fiel diesmal durchschnittlich aus.

Leider ein Bezahlartikel - der Teasertext sollte aber ausreichen! TB

08:40 | tichy: Aktiengesellschaften fehlt der Eigentümer

Sie klettern die Karriereleiter nicht deshalb nach oben, weil sie das Beste für die Eigentümer tun, sondern weil sie das Beste für ihre Vorgesetzten tun. Wenn sie oben angekommen sind, haben sie gelernt, das Beste für sich selbst zu tun. Wie der typische Manager sein Unternehmen kaputt macht.

Dazu das perfekte Zitat von Matthias Engelsberger, Ex MdB:" UNTERNEHMER IST, WER PERSÖNLICH HAFTET!" TB

06:54 | donaukurier: Audi-Ingenieure unerwünscht

Riedenburg (DK) Die Botschaft ist mehr als deutlich: In einem Ausschlussvermerk auf seiner Internetseite weist ein Riedenburger Handwerksmeister darauf hin, dass er Ingenieure von Audi und Siemens als Kunden nicht bedient. "Sie wissen alles besser und zahlen schlecht", lautet seine Begründung. Seitdem er so rigoros verfahre, sei das Leben deutlich einfacher.

06.01.2019

19:29 | mm: Dem deutschen Exportmodell droht das Ende

Lange galt Deutschlands Wirtschaft als vorbildlich. Doch die weltweite Konjunkturschwäche und die Abkehr vom Freihandel gefährden das exportorientierte Erfolgsmodell. Auf die Industrie warten heftige Verwerfungen.

11:22 | welt: Scholz erwartet baldigen Abschwung – „Die fetten Jahre sind vorbei“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sieht ein Ende des jahrelangen Aufschwungs in Deutschland gekommen. „Die schöne Zeit, in der der Staat immer mehr Steuern einnimmt als erwartet, geht zu Ende“, sagte der SPD-Politiker der „Bild am Sonntag“. Für 2018 werde man zwar noch mal einen Steuerüberschuss ausweisen können, „aber nun sind die fetten Jahre vorbei. Von jetzt an erwarte ich keine unvorhergesehenen Mehreinnahmen mehr.“

Für seine Partei sind sie das schon lange! TB

05.01.2019

09:09 | frankeschenbacher: Wer an 6,5% Wachstum glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann

Bei Chinas Wachstum ist etwas faul. Immer noch verkündet die Chinesische Staatsregierung 6,5% Wachstum, obwohl die Automobilhersteller einen deutlichen Rückgang verzeichnen, GM mit minus 15% und auch Apple deutlich weniger Produkte in China absetzt.

10:36 | Nukleus
Es würde reichen, wenn ich mit Kommunismus kommentieren würde. Irgendwie kapieren das die wenigsten Leute. Es gibt sogar „Libertäre“, Kapitalismusfreaks und Marktwirtschaftler, welche die unheimlichen Segnungen des Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft immer wieder bei den Chinesen sehen. Wenn es um die eigene Religion (Kapitalismus) geht, den einzig wahren Gott (der freie Markt), dann flippen die Leute immer komplett aus und verhaspeln sich in den wirrsten Gedankenspielen. Die Chinesen vernichten gerade den freien Markt nachhaltig mit ihrer Subventionspolitik. Sie drücken die Preise soweit, das niemand mehr wirtschaftlich produzieren kann und aufgeben muss. Die Chinesen haben nie wirklich Eroberungsfeldzüge im generellen militärischen Sinne geführt, sie haben sich sogar mehrfach erobern lassen und dann die Eroberer einfach durch Bevölkerungsaustausch und „Kulturüberstülpung“ assimiliert. Tibet ist das Paradebeispiel, obwohl militärisch okkupiert, hat man dort den Erfolg durch Bevölkerungsaustausch + eigene Kulturaufzwingung garantiert. Die setzen Machiavelli perfekt um. Das machen die Chinesen nun im globalen Maßstab. Jackie Chan sollte ein Begriff sein. Sympathischer Typ oder? Schon mal seine Meinung zur Freiheit gehört/gelesen? Jack Ma? Was er zur Freiheit zu sagen hat?

Die Chinesen sind wirklich erstaunlich effektiv mit der Umsetzung des Kommunismus/ Zentralismus in China und nun global. Ein extrem wichtiges Instrument ist die totale Überwachung, welche von der Bevölkerung absolut gut geheißen wird. Bei der Überwachung geht es nicht nur um die Überwachung („pöse Leude“ finden), sondern es geht auch darum die Stimmung in der Bevölkerung zu analysieren. Wie viel Freiheiten verträgt der Bürger bevor er unzufrieden wird? (chinesische Denkweise, spiegelt sich in den Zitaten eines Jackie Chan wieder „der Mensch kann mit zu viel Freiheit nichts anfangen/sei gefährlich“) Wer sich etwas mit dem Kommunismus auskennt, der weiß, es geht dort vorwiegend um die Befriedigung von materialistischen Bedürfnissen. Da sind die Kommunisten wie die Kapitalisten vollkommen auf dem Holzweg. Ich halte ja die Kapitalismusfreaks ja generell für ganz arme wirre Würstchen, da sie sich so nennen, wie es ihr Gesinnungsfeind ihnen vorschreibt. Der Kapitalismus ist eine Erfindung der kommunistischen Ideologen.

Ich bin eher für den Begriff des liberalen Handelns – freiheitliches Handeln, da er alles schon ins sich vereint: Ich respektiere die Freiheiten des anderen, solange er nicht meine Freiheiten damit beschränkt. Das bedeutet gleichzeitig auch eine Beschneidung der Freiheiten des Einzelnen in Form eines Konsensverfahrens. Das ist so einfach, das beherrschen sogar die nackt herum rennenden Orinocoindianer. Meine Fresse, ist das hier ein fragiles (anti-antifragiles kann man schon sagen) Affentheater)

Wie saudumm das schon läuft, sieht man daran, wie die ganzen Zuckerl derChinesen von den depperten „Kapitalisten“ gefressen wurden. Wenn Dummheit jucken würde, dann wären die schon auf dem Knochen mit dem kratzen.

03.01.2019

11:32 | gs: US-Regierung will chinesisches Unternehmen Huawei in Deutschland beschränken lassen

Die US-Regierung verlangt von Deutschland, Italien und Japan, daß ihre Telekommunikationsunternehmen keine Produkte des chinesischen Technologiekonzerns Huawei mehr verbauen sollen. Hintergrund dieses Vorstoßes sind unter anderem die geplanten Milliardeninvestitionen in die sogenannte 5G-Technologie, mit der die Datenübertragung im Mobilfunk stark beschleunigt werden soll.

OK, nach allem was wir bisher über 5G wissen, ist diese Technologie keine erfreuliche Entwicklung sowohl für die Gesundheit als auch für die Freiheit der Nutzer. Dennoch ermächtigt das in keinster Weise eine fremde Macht, sich in Deutschlands wirtschaftlichen Angelegenheiten einzumischen! TB