10.06.2026

14:32 | HB+: Verfassungsschutz warnt Wirtschaft vor Spionage-Drohnen

Berlin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt die deutsche Wirtschaft vor einer wachsenden Gefahr durch Drohnen. Die unbemannten Fluggeräte könnten zunehmend für gezielte Spionage- und Sabotageversuche eingesetzt werden, heißt es in einer aktuellen Analyse der Behörde. Unternehmen sollten ihre Sicherheitskonzepte deshalb überprüfen und Beschäftigte auf mögliche Drohnensichtungen vorbereiten, schreibt der Inlandsgeheimdienst in dem Dokument mit dem Titel „Schutz vor Ausspähung durch Drohnen“.

Die Behörde verweist auf eine technische Dynamik, die die Abwehr erschwert: „Die Drohnentechnologie entwickelt sich mit enormem Tempo weiter.“ Kameras verfügten über eine immer höhere Auflösung, zugleich gehe der „Trend zur Miniaturisierung, weil immer bessere Technik auf immer weniger Raum verbaut werden kann“. Dadurch würden die Geräte schwerer zu erkennen, präziser zu steuern sein und für verdeckte Aufklärung attraktiver.

Das Praktische an den Drohnen ist: Sie können künftig nicht nur die Fabriken überwachen, sondern auch deren Abreise. Man will ja wissen, in welches Land all die Arbeitsplätze ausgewandert sind. JE

09.06.2026

12:57 | Focus:  „Bosch, Siemens, Miele: Zieht Euch warm an“

Die Daten der Verkaufsplattform mydealz zeigen: Die Dominanz deutscher Marken bei Küchengeräten ist vorbei. Chinesische Konkurrenten erobern Marktanteile im Flug.  

Als die chinesischen Autohersteller begannen, Europa aufzurollen, klang das für viele deutsche Manager zunächst wie die Geschichte einer einzelnen Branche. Heute kämpft Volkswagen gegen BYD, Mercedes gegen Nio und BMW gegen XPeng. Die Schlacht tobt. Doch wer glaubt, dass der Wettbewerb deutsche Ingenieurskunst gegen chinesische auf der Straße begonnen hat und auch dort endet, sollte seinen Blick in seine Küche werfen.

Natürlich ist eine Miele eine Miele und wird immer eine Miele bleiben .. natürlich ist die Miele ein hervorragende Stück deutscher Wertarbeit .. würde man die Miele zu den Lohnnebenkosten .. so wie in China .. herstellen, dann hätte Miele kein Problem, dafür aber China. 
Würde man Steuern auf Arbeit senken oder ganz abschaffen (übrigens was wurde aus der Einkommenssteuer-Streichung von Trump) .. dann hätte Deutschland überhaupt kein Problem, nur die Politik.  TS 

 

07:24 | ET: Jede sechste Firma meldet Probleme: Es fehlt an Vorprodukten und Material

Industrieunternehmen in Deutschland haben immer mehr Probleme, sich mit Vorprodukten zu versorgen. Im Mai meldeten 15,9 Prozent der Industrieunternehmen Engpässe, wie eine Erhebung des ifo Instituts ergab. Im April lag der Anteil noch bei 13,8 Prozent. „Die Lieferketten bleiben angespannt“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Vor allem Branchen mit hohem Bedarf an öl- und energieintensiven Vorprodukten spüren die Folgen der geopolitischen Spannungen.“
Stark betroffen ist die chemische Industrie. Dort meldeten 31,2 Prozent der Unternehmen Materialmangel. Auch bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren bleibt die Lage schwierig: Der Anteil stieg auf 23,7 Prozent. In der Elektroindustrie meldet rund jedes vierte Unternehmen Probleme bei der Materialversorgung. In der Automobilindustrie liegt der Anteil mit 10,0 Prozent vergleichsweise niedrig.

Vielleicht kommen ja die Vorprodukte mit dem nächsten Sonderzug der Energiewende. JE

08.06.2026

14:17 | UM: Nun auch Batteriehersteller Varta – Betriebsabwanderung ins Ausland

Der Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie dauert unvermindert an. Der führende Batteriehersteller Varta schließt mit Herbst seine Fabrik im bayrischen Nördlingen, wie auch t-online zu berichten wusste. Ein Großkunde, der für fast 100-prozentige Auslastung des Standorts gesorgt hatte, kaufe künftig keine Knopfbatterien von Varta mehr, teilte das Unternehmen dazu mit. Damit sei dem Werk jegliche Existenzgrundlage entzogen. Rund 350 Menschen verlieren damit ihren Job. Bei dem Kunden soll es sich laut Medienberichten angeblich um Apple handeln. Seitens Varta wollte man dies jedoch nicht bestätigen. Varta fertigt in dem Werk allerdings fast ausschließlich Knopfzellen für Airpods von Apple.

Einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zu Folge, wurde die Belegschaft über die Schließung informiert. Demnach ist auch ein Werksneubau von Varta in Löpsingen nunmehr fraglich. „Die Nachrichten über mögliche Einschnitte und Veränderungen am Standort erfüllen uns mit großer Sorge“, teilte dazu die Stadt mit.

Kommentar des Einsenders
Bitter - und von der Politik erneut kein Signal, kein Pieps, keine Reaktion aus dem Wirtschaftsministerium, dem Kanzleramt o.a. zur vernichtenden Situation der Industrie...!?

Noch bitterer ob der jüngsten Vergangenheit Vartas, die sich über die hiesige Gesetzeslage restrukturieren, die Insolvenz abwenden konnte, den Aktionären einen Tritt in den Arsch versetzte, Porsche und Tojner mit fresh capital ins Boot ließ, und nun dem Standort die lange Nase zeigt...!? Unehrenhaft, unsauber!

"Das vorläufige Ende der Geschichte bei Varta: Eine Restrukturierung nach dem Unternehmensstabilisierungs- und - restrukturierungsgesetz (StaRUG) wurde durchgeführt, Autobauer Porsche und Großaktionär Michael Tojner, der bereits 50,1 Prozent der Unternehmensaktien hielt, stiegen als mittelbare Gesellschafter ein. Es gab frisches Kapital von rund 60 Mio. Euro und einen Schuldenschnitt. Im März 2025 wurde das Grundkapital der Varta AG auf null Euro herabgesetzt. Heißt: 49,9 Prozent der bisherigen Aktionäre gingen ohne Kompensation leer aus, der Konzern verlor damit zunächst seine Börsennotierung." https://www.swr.de/swr1/leute/insolvenzverwalter-dr-frank-schaeffler-ueber-varta-und-andere-insolvenzverfahren-100.html

Die Energiewende wirkt. Deutsche Industriearbeitsplätze werden jetzt klimaneutral nach Ungarn und China verlagert.  JE

07.06.2026

17:44 | HB: Regierung kauft eigene Chips – um britische Tech-Firmen zu retten

London. Berichten des „Telegraph“ zufolge plant das Vereinigte Königreich, KI-Chips von eigenen Technologieunternehmen zu kaufen, um diese im Land zu halten. Unter Berufung auf Entwürfe der Pläne berichtete die Zeitung, dass Technologieministerin Liz Kendall in der kommenden Woche auf der „London Tech Week“ Pläne für „strategische Käufe“ von Halbleitertechnologie bei in Großbritannien ansässigen Unternehmen vorstellen werde.

Die Pläne sehen zudem vor, den Unternehmen Zugang zu Finanzmitteln – auch aus Steuergeldern – zu verschaffen und in die Qualifizierung von Arbeitskräften zu investieren. In einer Rede mit der Nachrichtenagentur Bloomberg im Januar hatte Kendall erklärt, die Regierung beabsichtige, eine Milliarde Pfund in den Ausbau ihrer KI-Forschungskapazitäten zu investieren, um diese „verzwanzigfachen“ zu können.

Kommentar des Einsenders
Sozialisten/Kommunisten in ihrer unübertrefflichen "Weisheit" und wirtschaftspolitischen Kompetenz! ...bis am Ende alle Leistungsträger weg sind und die linken Vögel feststellen, dass sie die "Chips" frittiert zum "Fish" nicht fressen können trotz des Überschusses an Vorräten... Drum schnell wieder in die EU, das fehlende Puzzleteil, dieselbe Geisteshaltung.

Die Briten haben festgestellt, dass digitale Souveränität schwer wird, wenn man seine Tech-Firmen erst an Amerikaner verkauft und sich danach über die Abhängigkeit wundert. JE

05.06.2026

13:59 | exxtra24: Corona-Hilfen: OGH-Urteil trifft Konzerne hart — und könnte eine Insolvenzwelle auslösen

Österreich hat in der Pandemie Milliarden an Unternehmenshilfen ausgeschüttet. Jetzt stellt der Oberste Gerichtshof fest: Ein Teil davon war illegal. Die Folgen könnten für manche Betriebe existenzbedrohend sein.

Am 28. April 2026 fällte der OGH eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen. Wie Der Standard berichtet, hat das Höchstgericht in der Rechtssache 1Ob23/26b klargestellt: Die EU-Beihilfenrechtsgrenze von 2,3 Millionen Euro für Covid-19-Förderungen gilt pro Konzern — nicht pro einzelner Tochtergesellschaft. Österreich hatte die Hilfen über die staatliche COFAG jedoch auf Ebene der jeweiligen Einzelgesellschaft berechnet und ausgezahlt. Konzerne mit vielen Töchtern erhielten so ein Vielfaches der erlaubten Obergrenze. Das war ein Verstoß gegen EU-Recht — und der Staat ist laut OGH verpflichtet, diese rechtswidrigen Beihilfen zurückzufordern.

Kommentar des Einsenders
Unfaßbar, was sich hier abspielt! Ein umetikettierter Schnupfen wird politisch als die neue Pest behandelt, ein Zinnober aufgeführt, Lockdowns, das Land zugesperrt, Insolvenzanmeldungen aufgehoben/verschoben, eine COFAG gegründet, budgetzerstörende Milliarden ins Ausland verschoben, Milliarden zur "Hilfe" als Überbrückungskredite ausgerufen, von denen Viele noch immer nichts erhielten, Steuerberater und Unternehmensberater rund um die Uhr zu hackeln hatten, um die Hilfen für die Betriebe zu lukrieren, Rückzahlungsrahmen verkürzt, was die Betriebe zusätzlich unter Druck brachte, Insolvenzen durch die Decke, ...und nun stellt selbst der OGH Illegalität bei Unternehmenshilfen fest..!?
Nicht bös sein, aber dieses System als Ganzes kann man nicht mehr ernst nehmen! Die linke Hand weiß nicht was die rechte tut, das Bürokratiemonster wächst und wächst, an jedem Eck ein "Experte" und in letzter Konsequenz hält nichts, alles Schall und Rauch, ein einziger Zirkus..! Österarm zurecht auf den letzten Plätzen; aber die Schuld gibt man Putin, Trump, Xi, Iran-/Ukro-SMO, den hl. Drei-Königen oder dem Klima...? Das Land hat von A-Z fertig.

Lockdowns verordnen, Betriebe zusperren, Existenzen zerstören, dann großzügig mit Steuergeld um sich werfen und Jahre später erklären, dass die eigenen Hilfen rechtswidrig waren. Jetzt sollen Unternehmen, die damals ums Überleben kämpften, Millionen zurückzahlen, weil Beamte und Politiker zu blöd für ihren Job waren. Der Staat schießt erst das Loch ins Schiff, wirft dann einen Rettungsring und schickt Jahre später die Rechnung für den Rettungsring samt Verzugszinsen. Fehlt eigentlich nur noch eine Steuer auf den Konkurs. JE

04.06.2026

12:41 | eXX: Übermaß an Leerständen: Der Handel steht vor dem nächsten Umbruch

Fachmarktgebiete haben in Österreich über Jahrzehnte eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben. Heute fließen rund 26 Prozent der gesamten Kaufkraft in solche Standorte, die meist aus mehreren Fachmärkten und Handelsketten an Stadteinfahrten bestehen. Seit dem Jahr 2000 konnte dieser Handelsbereich seinen Marktanteil von 25 auf 36 Prozent steigern. Gleichzeitig zeigen sich jedoch zunehmend strukturelle Schwächen. Die Konsumzurückhaltung vieler Verbraucher, die Verlagerung von Umsätzen ins Internet und Insolvenzen großer Handelsketten hinterlassen immer deutlichere Spuren. Leerstände häufen sich.

Besonders stark wirkt bis heute die Insolvenz von kika/Leiner nach. Die Schließung zahlreicher Möbelhäuser hat in vielen Bundesländern große Lücken hinterlassen. In Kärnten liegt die Leerstandsquote in Fachmarktzentren mittlerweile bei rund acht Prozent. Ein Großteil dieser ungenutzten Flächen geht direkt auf ehemalige Standorte der insolventen Möbelhauskette zurück. Wie Roman Schwarzenegger von Standort + Markt erläutert, entfallen rund 64 Prozent der leerstehenden Flächen auf frühere kika-Leiner-Immobilien.

Kommentar des Einsenders
So war's gewünscht - politisches Vollversagen ohne Weitblick, und jetzt das große Jammern. Die typischen Einkaufsstraßen, einstigen Flaniermeilen, wo einst KMU mit diversifiziertem Angebot ansäßig waren, dazwischen Gasthäuser, Cafes, Floristen, Modehändler, Bäcker, Fleischhauer, Imbiss, Parfümerie, Buchläden u.a. sind zugunsten der Big Player verdrängt worden, die jetzt auch das online-Geschäft dominieren... Zubetonierte Fußgänger/Begegnungszonen - Autoverkehr ausgesperrt, unattraktiv, überall dieselben Ketten, und die Hauseigner schmeißen die Kleinen raus, da ihnen der Leerstand wohl besser in den Kram passt als ein Einzelhändler, zudem horrende Mietpreise und Auflagen zugunsten der Großen...!? ...und bei jedem Kreisverkehr am Land wieder dieselben Händler für Gewerbeeinnahmen der Gemeinden... Bullshit mit Ansage, Gier und Dummheit rächen sich, Shopping ist kein Erlebnis mehr, Bestellen von der Couch (inkl gratis Retouren)... Selber schuld.

Die Innenstädte werden immer leerer. Wenigstens findet man jetzt leichter einen Parkplatz vor den Geschäften, die es nicht mehr gibt. JE

03.06.2026

14:55 |  EZ: Merz: „Es liegen sehr gute Jahre vor uns“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warb angesichts der wirtschaftlichen Probleme und schwierigen Reformvorhaben um mehr Zuversicht in Deutschland. „Wir müssen die Potenziale nutzen, die wir in unserem Land haben“, forderte Merz am Dienstag, 2. Juni, auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow. Während seiner knapp halbstündigen Rede betonte der Kanzler wiederholt, dass die Bundesregierung „keine leichten Aufgaben“ zu lösen habe:
„Wir sind bedrängt von ganz links und von ganz rechts. Darunter sind viele, die ganz grundsätzlich in Frage stellen, ob unser Staat denn überhaupt noch handlungsfähig sei.“

Alle gesellschaftlichen Kräfte gefragt Es treffe zu, dass sowohl der Staat als auch die Parteien in den vergangenen Jahren „nicht mehr gut genug“ gewesen seien, räumte Merz in seiner „Keynote“ ein. Es existiere auch eine „berechtigte Enttäuschung über verschleppte Entscheidungen auf vielen Ebenen“, sagte Merz, ohne ins Detail zu gehen. Nun gelte es eben, „besser zu werden“, Vertrauen zurückzugewinnen und zu „zeigen, dass es geht“.

Die Kleine Rebellin
Eine schöne Grabrede für die deutsche Wirtschaft. Ohne preiswerte Energie geht nichts.
 

Erst hat man das Land gegen die Wand gefahren, jetzt soll die Bevölkerung gefälligst optimistisch zuschauen, wie der Abschleppwagen bestellt wird. JE

12:40 | SPON: USA planen neue Zölle gegen Europa

Der EU und weiteren Staaten drohen neue US-Zölle in Höhe von zehn bis 12,5 Prozent – weil sie aus US-Sicht nicht konsequent gegen Produkte aus Zwangsarbeit vorgehen. Um Menschenrechte geht es dabei kaum.
Die USA haben 60 Volkswirtschaften neue Zölle angedroht, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Das teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mit.

War da nicht ein Deal mit Donny?  War da nicht ein Hose runter .. mit der Ursula?  Es ist egal, wie dienlich man den USA gerade ist .. Diener sind nicht erwünscht. Skalven eher und darauf gibt es auch noch Zölle.  Aber eines muss man den USA zugestehen, sie haben unglaublich viel Ahnung von Sklaverei.   TS 

 

02.06.2026

19:12 | BRF:  Transport- und Logistikgruppe Ziegler beantragt Insolvenz

Die belgische Transport- und Logistikgruppe Ziegler hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen stellte am Montag beim Brüsseler Handelsgericht einen entsprechenden Antrag. Die Entscheidung wurde den Beschäftigten im Rahmen einer außerordentlichen Betriebsratssitzung mitgeteilt. Nun sollen Insolvenzverwalter eingesetzt werden, die nach möglichen Investoren oder Käufern für die Geschäftsaktivitäten suchen. Ziel sei es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, teilten die Gewerkschaften mit. Die Unternehmensgruppe Ziegler besteht seit 1908 und beschäftigt weltweit mehr als 3.200 Mitarbeiter in 16 Ländern. Das Unternehmen kämpft seit Monaten mit wirtschaftlichen Problemen, unter anderem wegen gestiegener Treibstoffkosten.
 

Die Logistik funktionierte so lange, bis die Bilanz selbst auf die Reise ging und nie wieder zurückkam. JE

12:00 | trend:  Raiffeisen schreibt BayWa komplett ab

Die jahrelange Partnerschaft mit dem deutschen Agrarriesen endete für die Österreicher mit einer Totalbereinigung der Buchwerte und steigenden Verlusten in der Beteiligungsbilanz.
Weiter schlechte Nachrichten von Raiffeisen Österreich in Bezug auf ihre Beteiligung am deutschen Agrarkonzern BayWa: Zum einen geht aus der jüngst veröffentlichten Bilanz des Beteiligungsvehikels Raiffeisen Agrar Invest AG (für die Hauptaktionäre Leipnik Lundenburger Invest und RWA eGen mit zusammen 30,56 Prozent Anteil an der BayWa) hervor, dass das Engagement im Jahr 2024/25 ein Bilanzminus von 236 Millionen Euro verursacht hat, nach minus 176 Millionen Euro im Bilanzjahr zuvor.
 

Ein schwieriges Marktumfeld ... natürlich.  Man geht auf die Bank und fragt nach einem Kredit, da ist noch alles in Ordnung und dann plötzlich .. aber sowas von plötzlich, geht die Welt unter. 
Vielleicht findet sich ein Pröll für die BayWa in Deutschland .. normalerweise geben die dann wieder alles zurück.  TS
(Wieviel hat die BayWa in den letzten Jahre an die Politik verschenkt? ... ) 

12:20 | Monaco
die Baywa, v. Lagerhäusler zum Möchtegern-Weltkonzern...wie von TS angeregt, so findet sich bestimmt irgendein ´Pröllet´....
 

10:51 | ET: Jede sechste Firma meldet Probleme: Es fehlt an Vorprodukten und Material     

Geopolitische Spannungen sorgen für Probleme in der deutschen Industrie. Besonders betroffen sind Branchen, die auf öl- und energieintensive Vorprodukte angewiesen sind.
 
Industrieunternehmen in Deutschland haben immer mehr Probleme, sich mit Vorprodukten zu versorgen. Im Mai meldeten 15,9 Prozent der Industrieunternehmen Engpässe, wie eine Erhebung des ifo-Instituts ergab. Im April lag der Anteil noch bei 13,8 Prozent. 
„Die Lieferketten bleiben angespannt“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Vor allem Branchen mit hohem Bedarf an öl- und energieintensiven Vorprodukten spüren die Folgen der geopolitischen Spannungen.“ 
Die Chemiebranche leidet besonders 
Stark betroffen ist die chemische Industrie. Dort meldeten 31,2 Prozent der Unternehmen Materialmangel. Auch bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren bleibt die Lage schwierig: Der Anteil stieg auf 23,7 Prozent. 
In der Elektroindustrie meldet rund jedes vierte Unternehmen Probleme bei der Materialversorgung. In der Automobilindustrie liegt der Anteil mit 10,0 Prozent vergleichsweise niedrig.

Die Kleine Rebellin
Wenn Ideologie wichtiger ist als Rohstoffe für die Inlandsproduktion einzukaufen, geht natürlich alles den Bach runter. Jetzt staunt man, dass die Wirtschaft nicht mehr leistungsfähig ist,Man schadet sich nur selbst, dem Lieferanten ist das völlig egal.

 

01.06.2026

18:02 | RMX: Deutschland: 65.000 kleine Einzelhandelsgeschäfte sind verschwunden, da der wirtschaftliche Abschwung Europas „Wirtschaftsmacht“ weiterhin hart trifft.

Die Zahl der kleinen Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland ist seit 2010 drastisch zurückgegangen. Laut einer aktuellen Analyse der Kreditauskunftei Creditreform und des Handelsblatt Research Institute gab es 2010 noch 236.143 kleine Einzelhandelsgeschäfte mit einem Jahresumsatz von unter 250.000 Euro. Für 2025 prognostiziert die Umsatzsteuerstatistik nur noch 170.770 solcher Geschäfte, ein Rückgang um 28 Prozent, berichtet Junge Freiheit .
 
Kommentar des Einsenders
Katastrophale Zahlen, eine wirtschaftliche Entwicklung nach unten, das "Powerhouse" ist längst zur lahmen Schildkröte verkommen und die Politik lügt sich und den Bürgern täglich in die eigene Tasche... KMU völlig eingebrochen, dafür wächst die Bürokratie ins Unermessliche... Ein Wahnsinn.
 

Erst kamen die Energiekosten, dann die Inflation, dann die Bürokratie und anschließend die Kaufkraftkrise. Der kleine Einzelhändler durfte sich aussuchen, woran er zugrunde geht. Die Politik nennt das Transformation. Der Kunde nennt es tote Innenstadt. Und der Vermieter nennt es bald „attraktive Gewerbefläche mit Entwicklungspotenzial“. JE

19:11 | Der Ostfriese
Nee, also wirklich, so darf, so kann man das nicht sehen! Sicherlich haben die betroffenen Geschäfte ihren Umsatz auf über 250.000€ erhöht! - Wenn das kein gutes, aufmunterndes Signal sein dürfte? ! (wenngleich auch ein Umsatz von 250.000 aufgrund der Teuerung im Jahr '15 nicht mit einem Umsatz von 250.000 im Jahre 2025 zu vergleichen ist)