20.08.2026

12:30 |  ZH: Die USA könnten die kanadischen Metallzölle halbieren, da die Frist für eine Einigung am Freitag näher rückt.

US-Kanada-Handelsabkommen würde Metallzölle auf 25 Prozent senken: Quellen sagten zu Bloomberg, ein vorläufiges Handelsabkommen würde die US-Zölle auf bestimmte kanadische Stahl- und Aluminiumexporte von 50 Prozent auf 25 Prozent senken.

Der Bericht fuhr fort:
Die Details sind noch nicht endgültig festgelegt und sollen nicht pauschal gelten. Für einige Folgeprodukte, die diese Metalle enthalten, könnten unterschiedliche Sätze gelten, sagten einige der Personen, die um Anonymität baten, um die Bedingungen der Vereinbarung vor der Ankündigung zu erörtern.

US-amerikanische und kanadische Handelsberater setzten die Verhandlungen am Mittwoch fort, weniger als 24 Stunden nachdem Präsident Donald Trump geplante 50-Prozent-Zölle auf kanadische Waren im Wert von Milliarden Dollar für drei Tage ausgesetzt hatte. Die Zugeständnisse bei den Metallen könnten den beiden Ländern helfen, vor Ablauf der Pause am Freitag zu einer umfassenderen Vereinbarung zu kommen. Präsident Trump hatte zuvor auf US-Zugeständnisse in den Handelsgesprächen hingewiesen.

 Donald Trump verkündet Einigung mit Kanada und setzt Zölle aus

Donald Trump erklärte, er habe eine Einigung mit Kanada erzielt, und setzte die Einführung einer neuen Welle von Zöllen im Wert von Milliarden Dollar gegen Amerikas zweitgrößten Handelspartner für drei Tage aus. Der US-Präsident schrieb am späten Dienstag auf Truth Social, dass er die für Mittwoch geplanten 50-prozentigen Zölle verschoben habe, „da Kanada und die USA vorbehaltlich der endgültigen Unterzeichnung der Dokumente eine Einigung erzielt haben“.

 Trump setzt Zölle auf kanadische Importe aus, Carney sagt, wichtige Arbeiten bleiben bestehen

WASHINGTON/OTTAWA, 18. August (Reuters) – US-Präsident Donald Trump auf kanadische Waren für drei Tage aussetzen werde gab am späten Dienstag bekannt, dass er die für Mitternacht geplanten neuen 50-prozentigen Zölle , da die beiden Länder eine Einigung erzielt hätten. Eine Stunde später erklärte der kanadische Premierminister Mark Carney in einer Stellungnahme: „Es wurden zwar bedeutende Fortschritte erzielt, aber es bleibt noch wichtige Arbeit zu erledigen.“ Trump erklärte in seinem Beitrag auf Truth Social, er habe die Zölle ausgesetzt, „weil Kanada und die USA, vorbehaltlich der endgültigen Unterzeichnung der Dokumente, eine Vereinbarung getroffen haben“.

Wer zuerst maximalen Schaden androht, kann später schon das Nicht-Zuschlagen als Erfolg verkaufen.
Don hat aus dem Freihandel eine Geiselnahme mit Zolltarif gemacht. JE

 

09:07 | ecb.europa: Anmerkungen des Podiumsteilnehmers zur europäischen Wirtschaft während einer Diskussion über die globalen Wirtschaftsaussichten beim Weltwirtschaftsforum

Europas Nachkriegswachstumsmodell ruhte auf drei sich gegenseitig verstärkenden Säulen. Heute schwächen sich alle drei angesichts des sich verändernden internationalen Umfelds ab. Die erste Säule war die Ausweitung des Welthandels. Europa entwickelte sich zu einer der offensten Volkswirtschaften der Welt – etwa doppelt so offen für den Handel wie die Vereinigten Staaten – und profitierte enorm von der Globalisierung. [ 1 ] Doch eine Ausweitung des Handels ist nicht mehr selbstverständlich. Allein im letzten Jahr wurden weltweit mehr als 2.500 Handelsbeschränkungen eingeführt. [2] Die zweite Säule war Europas Stärke in der mittelständischen Fertigungsindustrie, die zum Teil durch den Zugang zu relativ billiger Energie unterstützt wurde.

brusselssignal:   Lagarde sagt, Europa könne es sich nicht leisten, die KI zu verpassen, da sein Wachstumsmodell dadurch erodiere.

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, erklärte, das Nachkriegs-Wachstumsmodell Europas erodiere und werde wahrscheinlich nicht in seiner alten Form zurückkehren. Sie warnte davor, dass sich der Staatenbund den Boom der künstlichen Intelligenz (KI) nicht entgehen lassen könne. In ihrer Rede vor dem International Business Council des Weltwirtschaftsforums in Genf am 19. August sagte Lagarde, dass die drei Säulen, die den europäischen Wohlstand jahrzehntelang getragen hätten, gleichzeitig schwächer würden.

Der erste Faktor war die Ausweitung des Welthandels, wodurch Europa etwa doppelt so offen ist wie die Vereinigten Staaten. Weltweit wurden im vergangenen Jahr mehr als 2.500 Handelsbeschränkungen verhängt, sagte sie. Der zweite Bereich war die mittelständische Fertigungsindustrie, die von billiger Energie profitierte. China konkurriert heute in fast 40 Prozent der Sektoren, in denen es einen komparativen Vorteil besitzt, direkt mit der Eurozone, verglichen mit rund 25 Prozent Anfang der 2000er-Jahre.

Die EZB entdeckt, dass Europas Wachstumsmodell stirbt. Energie teuer, Kapitalmarkt zersplittert, Tech-Konzerne fehlen aber Bürokratie reichlich vorhanden. Immerhin gibt es einen Wirtschaftszweig, in dem Europa weiterhin Weltmarktführer ist: Regulierung des Wachstums, das anschließend fehlt. JE

19.08.2026

13:26 | r24: Der Sozialist Sánchez macht Spanien zur No-Go-Area für Investoren

Große internationale Fonds stellen geplante Investitionen in Spanien zurück. Gleichzeitig liegt der Zufluss ausländischen Kapitals weit unter dem Niveau von 2018, während Pedro Sánchez seit Jahren Steuern erhöht, Investoren mit neuen Eingriffen überzieht und inzwischen nicht einmal mehr einen regulären Staatshaushalt durch das Parlament bekommt. Das sozialistische Spanien wächst noch – doch beim Kapital, das Arbeitsplätze, Produktivität und künftigen Wohlstand schaffen soll, leuchten längst die Warnlampen.

„Investieren Sie ruhig Ihre Milliarden, wir versprechen auch, die Spielregeln erst nach Vertragsabschluss zu ändern.“ Dazu noch eine Solidaritätssteuer, einige Sonderabgaben und politische Drohungen gegen die Vermieter. Service wird in diesem Haus eben großgeschrieben. JE

17.08.2026

18:40 | Krone:  Erste Händler stellen Versand in EU-Länder ein

Die neue EU-Verordnung soll Verpackungen nachhaltiger machen, aber entpuppt sich in der Praxis als undurchsichtiger Bürokratie-Dschungel. „Wir haben zeitlich und finanziell einfach nicht die Ressourcen dafür“, sagt eine Händlerin aus Niederösterreich.
Teddybären mit Namen und Geburtsdatum, Holzspielzeug, Erinnerungsboxen: Bis zu 15.000 Pakete versendet Martina Wächter jährlich von Großweikersdorf in Niederösterreich aus. Normalerweise landen ihre teils in Handarbeit produzierten Waren in halb Europa – aber damit ist jetzt Schluss. Schuld ist die neue EU-Verpackungsverordnung („PPWR“), die seit 12. August in Kraft ist. „Wir müssten uns für jedes der 27 Länder lizenzieren und einen Bevollmächtigten beauftragen, ohne zu wissen, wie viele Bestellungen dann kommen“, erzählt die zweifache Mutter.

Wann genau haben wir es aus der Hand gegeben .. dieser EU den Zahn zu ziehen?  TS 

05:27 | fmw: Iran-Krieg: Folgen der Hormus-Dauerblockade

Der Iran-Krieg lähmt seit Monaten die wichtigste Energie-Schlagader der Welt. Doch die Hormus-Dauerblockade verteuert längst nicht nur Rohöl und Erdgas: Dünger, Metalle, Halbleiter, Kreuzfahrten, Flugreisen und Lebensmittel sind ebenfalls stark betroffen. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr, ob der Konflikt Inflation und Lieferketten trifft, sondern wie tief und wie lange seine wirtschaftlichen Folgen noch reichen werden – für die Weltwirtschaft, Europa und Deutschland.

Wir erinnern uns ungern an das querstehende Frachtschiff "Evergreeen" im Suez. Das hatte für ein vermindertes Angebot bei gesteigerter Sparquote (nach COVID) gesorgt. Teuerung allenortens. Nach wie vor bin ich der Meinung, dass Hormuz nicht für Inflation (höhere Geldmenge bei gleichbleibendem Angebot) sorgt sondern für Teuerung (gleichbleibende Geldmenge bei vermindertem Angebot). TB

 

14.08.2026

16:52 |  SF: Nut Zero: Das reale Ausmaß der Planetenrettung durch Deutschland – Wirtschaftliche Zerstörung für NICHTS

Zuvor hat er eine Wettersimulation auf den Weg gebracht. Damals musste man noch auf die Ergebnisse warten, je nach Komplexität der Berechnungen zuweilen recht lange, in jedem Fall lange genug, um eine Kaffeepause einlegen zu können, nachdem man das Rechenmodell auf den Weg gebracht hattte.

Der Einfachheit halber hatte Lorenz Ausgangswerte “truncated”, also von 0,506127 auf 0,506 reduziert, um nicht viel Zeit mit der Eingabe verbringen zu müssen.

Das Ergebnis war erstaunlich: Das Modell kam zu vollständig anderen Vorhersagen als sein Vorläufer mit Ausgangswerten, die auf sechs Stellen hinter dem Komma genau angegeben waren. Eine winzige Abweichung, dramatische Konsequenzen. Lorenz hat seine Entdeckung systematisiert, in seinem Papier “Deterministic Nonperiodic Flow” 1963 der wissenschaftlichen Welt präsentiert. Seine Erzählung ist mittlerweile so häufig wiederholt worden, dass sie selbst, wenn es sich um eine Ausschmückung gehandelt hätte, mittlerweile zur Realität geworden wäre.

Net Zero made in Germany: Industrie weg, CO₂ weg, Problem samt Wirtschaft nach China verschifft... JE

 

12:54 |  tkp: EU-Verpackungsverordnung: Angriff auf kleine Händler

Ab dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR). Brüssel verkauft dies als Meilenstein, die Wirklichkeit bringt noch mehr Bürokratie, kaum etwas für die Umwelt und erdrückt kleine Unternehmer und Händler. Für weniger Müll soll die neue Verpackungsverordnung sorgen. Schon jetzt haben einige Händler die Belieferung der EU dadurch eingestellt – damit schafft man wirklich mehr Müll. Kritiker meinen, dass die Verordnung Firmen in Bürokratie ersticke, Kosten verursache und Umweltziele verfehle.

Der Konzern stellt drei Juristen ein, der kleine Händler sperrt zu. Danach feiert die EU gleiche Wettbewerbsbedingungen..Denn die Verpackung wird nachhaltiger und der Betrieb biologisch abgebaut. JE

 

10:23 | ZH: Die größte Aluminiumoxidraffinerie der Welt außerhalb Chinas halbiert aufgrund von Erdgasunterbrechungen abrupt ihre Produktion.

Der norwegische Aluminiumhersteller Norsk Hydro hat die Produktion in seiner Alunorte-Anlage in Brasilien, einer der weltweit größten Aluminiumoxid-Raffinerien, wegen Störungen bei der Erdgasversorgung um 50 Prozent reduziert. Bloomberg berichtet, dass die Störungen bei der Erdgasverfügbarkeit in Alunorte zu einer Produktionskürzung um 50 Prozent führten und die Aluminiumpreise in London auf ein Sieben-Wochen-Hoch trieben. Hydro erklärte, die Produktion werde wieder auf volle Kapazität zurückkehren, sobald die Gasversorgung normalisiert sei.

Aluminium stieg in London um nahezu 2 Prozent und notierte bei 3373 Dollar pro metrische Tonne. Aluminiumoxid-Futures legten in Shanghai um 1 Prozent zu. Erdgas ist für Alunorte entscheidend, weil die Aluminiumoxid-Raffination hohe Temperaturen und Dampf benötigt. Das Gas treibt den Bayer-Prozess an, mit dem Bauxit raffiniert wird:

- Digestion: Bauxit wird mit Natronlauge vermischt und unter Druck erhitzt, um die aluminiumhaltigen Mineralien aufzulösen.

- Verdampfung und Dampferzeugung: Große Kessel liefern Dampf für die gesamte Raffinerie.

- Calcination: Aluminiumhydroxid wird auf etwa 1000 Grad Celsius erhitzt, um Wasser zu entfernen und hüttenfähiges Aluminiumoxid herzustellen.

Die Störung bedeutet, dass Alunorte nicht genug Dampf und Ofenhitze aufrechterhalten kann, um die Produktionslinien zu betreiben, und daher den Durchsatz reduzieren muss. Zum Vergleich: Alunorte ist die weltweit größte Aluminiumoxid-Raffinerie an einem einzigen Standort und die größte außerhalb Chinas. Sie liegt in Barcarena im Bundesstaat Pará und hat eine Jahreskapazität von 6,3 Millionen metrischen Tonnen.

Ohne Gas kein Aluminiumoxid... Die industrielle Wirklichkeit verweigert sich weiterhin erfolgreich jeder PowerPoint-Energiewende. JE

12:58 | Die Eule
Ausgerechnet die Raffinierie, die dicht am Erdgashahn liegt, bekommt kein Nordseegas mehr? Da könnte man doch fast glauben, dass hier der deutsche Speicherzar mal anrief und
mehr Gas für das Land des Michels forderte. Jenem Speicherzar schlottern mit Sicherheit schon jetzt die Hosen, denn auch er weiß, was der Bauernkalender am 1.August, zu Petrikett vermeldete.
`Ist’s von Petri bis Lorenzi (10. August) heiß, dann bleibt der Winter lange weiß´. Da die Tage bis Lorenzi doch sehr heiß waren, kann sich nun jeder den kommenden Winter bereits ausmalen. Ohne ausreichend Gas, könnte der dann ein wirklich denkwürdiger Winter werden.

12.08.2026

08:24 |  BN: Batteriefabrik Schwarze Pumpe: Altech gibt Werk mit bis zu 1.000 Arbeitsplätzen auf

Im sächsischen Teil des Industrieparks Schwarze Pumpe hat Altech am 30. Juli 2026 sein Cerenergy-Projekt beendet. Die Batteriefabrik Schwarze Pumpe scheiterte, weil das Unternehmen trotz neunmonatiger Gespräche keinen strategischen Partner fand. Eine an Bedingungen geknüpfte Förderung des Bundes von bis zu 46,7 Millionen Euro reichte deshalb nicht für den Finanzierungsabschluss. Altech löst nun die Projektgesellschaft auf, verkauft das Grundstück zurück und streicht Pläne für bis zu 1.000 Arbeitsplätze.

Altech suchte nach eigenen Angaben mehr als neun Monate nach einem finanzstarken Partner. Besonders weit gingen Gespräche mit einem europäischen Industriekonzern. Sie endeten jedoch ohne Vertrag und ohne verbindliche Investition. Der Vorstand sah deshalb kaum noch Chancen auf Bau und Inbetriebnahme.

Erst am 2. Juli hatte Altech eine verlängerte Frist für die Förderung gemeldet. Der Finanzierungsabschluss sollte nun bis zum 30. September 2026 gelingen. Dennoch blieb die Förderung an Auflagen gebunden und deckte rund 30 Prozent der erwarteten Baukosten. Für das erste Werk kalkulierte Altech außerdem etwa 156 Millionen Euro.

Bis zu 1.000 Arbeitsplätze verschwanden, bevor die meisten überhaupt eingestellt waren, das nenne ich mal maximale Effizienz.... Denn die Batterie sollte Energie speichern. Das Projekt schaffte es aber nicht mal, genügend Investorenvertrauen zu speichern. JE

 

07:45 | f100: Pekings Rohstoffwaffe trifft Deutschlands wichtigste Industrien

Sechs von zehn Unternehmen, die zumindest indirekt auf kritische Rohstoffe angewiesen sind, befürchten Produktionsstopps oder Verzögerungen, falls Peking seine Ausfuhrbeschränkungen ausweitet. Unter anderem betrifft das Rohstoffe wie Lithium, Gallium und sogenannte Seltene Erden. Eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, wie ernst die Lage bei den Unternehmen ist.

Wir großartigen Europäer wollten die Welt mit Moral, Sanktionen und Lieferkettengesetzen erziehen – und nun stellen wir (also die an der Spitze) fest (Überrrraaaaaschung), dass derjenige mit den Rohstoffen am längeren Hebel sitzt als jener mit der Morlakeule.
Peking betreibt Machtpolitik, während Berlin und Brüssel Formulare produziert – nur blederweis' fährt a Auto ned mit Haltung und Bürokratie. TB

11.08.2026

13:52 | ukrinform: Deutsches Werk in der Region Schytomyr stellt nach russischem Angriff den Betrieb ein

Ein Unternehmen mit deutscher Beteiligung, Kromberg & Schubert Zhytomyr, hat nach einem russischen Angriff in der Region Schytomyr den Betrieb eingestellt. Das Werk beschäftigt nahezu 3.500 Menschen. „In den vergangenen 24 Stunden wurde Kromberg & Schubert Zhytomyr angegriffen. Dabei entstanden erhebliche Schäden und weitreichende Zerstörungen an den Produktionsanlagen und der Infrastruktur. Es handelt sich um ein ziviles Produktionsunternehmen mit 100 Prozent deutscher Beteiligung, das seit 11 Jahren in der Region Schytomyr tätig ist und rund 3.500 Menschen Arbeitsplätze bietet“, hieß es in der Erklärung.

Das Unternehmen teilte mit, dass keiner seiner Mitarbeiter bei dem Angriff verletzt wurde. Aufgrund der umfangreichen Schäden sei das Werk gezwungen, den Betrieb vorübergehend auf unbestimmte Zeit einzustellen.

Wer in einem Kriegsgebiet produziert, entdeckt halt irgendwann, dass „Standortrisiko“ eine erstaunlich wörtliche Bedeutung haben kann. JE

18:57 | Monaco
´Aufgrund der umfangreichen Schäden sei das Werk gezwungen, den Betrieb vorübergehend auf unbestimmte Zeit einzustellen, sie seien jedoch nicht insolvent´....so Unternehmenssprecher Robert Habeck....

 

07:20 | fmw: 216 Milliarden: China verdoppelt Chip-Exporte in 7 Monaten

Gegenüber dem außergewöhnlichen Vormonat Juni haben sich die chinesischen Exporte im Juli abgekühlt, wenn auch weniger als prognostiziert. Dabei setzt sich der Umbau der chinesischen Wirtschaft weiter fort, weg von einer konsumgüterorientierten Exportwirtschaft, hin zu einer Veredelung von Hochtechnologie-Bauteilen, die für den KI-Boom gebraucht werden. Und das zwischenzeitliche Einfrieren der Hormus-Krise hat China benutzt, seine Käufe von Öl wieder aufzunehmen.

Das einzige womit Deutschland hier mithalten kann, ist die Zahl der abwandernden Millionäre - diese verdoppelt sich auch alle paar Monate! TB

10.08.2026

17:57 | TP: Patriot-Rakete ACE: Der Luftkrieg wird zum Wettbewerb der Produktionskosten

Die Patriot ACE ist mehr als eine neue Rakete. Sie zeigt, warum moderne Luftverteidigung immer stärker von Produktionskapazität und Kosten abhängt. Eine Patriot-Batterie scannt den Himmel über einer amerikanischen Basis im Nahen Osten. Irgendwo dort oben nähert sich ein Ziel – vielleicht eine iranische Drohne, vielleicht eine Rakete. Die Besatzung hat Sekunden, um zu entscheiden, welcher Abfangflugkörper aus dem Launcher steigt. Jeder Abschuss aus diesem System kostet mehrere Millionen Dollar. Genau an diesem Punkt setzt eine Neuerung an, die Lockheed Martin jetzt vorgestellt hat.

Der Rüstungskonzern präsentierte den PAC-3 Adapted Capability Effector, kurz ACE – eine neue, deutlich günstigere Version des Patriot-Abfangflugkörpers. Wie das Fachportal The War Zone berichtet, soll die neue Rakete weniger als halb so viel kosten wie die aktuell produzierte PAC-3 Missile Segment Enhancement (MSE).

Man muss den Gegner nicht durchbrechen. Es reicht manchmal, ihn leer schießen zu lassen. JE

09.08.2026

17:23 | GMX: Deutsche Exporte steigen auf Rekordwert

Die schon totgesagte Exportnation Deutschland schlägt sich im Welthandel unerwartet robust. Im Juni stiegen die Ausfuhren den fünften Monat in Folge. Eine Entwicklung macht aber Sorgen.

Überraschender Lichtblick für die deutsche Wirtschaft: Trotz Iran-Krieg, Ölpreisschock und US-Zöllen sind die deutschen Exporte im Juni auf einen Rekord gestiegen. Waren im Wert von 139,3 Milliarden Euro gingen in alle Welt, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilt. Das waren 0,9 Prozent mehr als im Mai und 6,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Erfolge der deutschen Exporteure stützten die deutsche Wirtschaft, die nach langer Flaute mit dem historischen Niedrigwasser am Rhein vor neuen Problemen steht.

Kommentar des Einsenders
bisschen verwunderlich, oder - aber wir stehen ja am Schluss für die anderen europäischen Schuldner grade - wie krumm wir dann selbst auch immer sind...

08.08.2026

16:59 | BR: Viele Selbständige bangen um wirtschaftliche Existenz

Fast jeder zweite Selbstständige klagt über fehlende Aufträge: Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Ifo-Instituts hervor. Mehr als ein Fünftel der Solo-Selbstständigen und Kleinstunternehmen sieht außerdem die eigene wirtschaftliche Existenz akut gefährdet. Ihnen fehlten oft die finanzielle Reserven, um längere Durststrecken zu überbrücken, erläuterte Ifo-Expertin Demmelhuber.

Der Unternehmer hat keine Kunden mehr, aber dafür reichlich Geschäftspartner: Finanzamt, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Kammern und Behörden.... Die erscheinen zwar nie mit einem Auftrag. Ihre Rechnung schicken sie trotzdem. JE

07.08.2026

15:15 |  tichy: Schwere Katerstimmung im Förderparadies: Nichts geht mehr beim grünen Stahl

Die deutsche Stahlbranche meldet Land unter beim grünen Stahl. Was im Grunde jeder wusste, lässt sich nun nicht länger leugnen: Wasserstoffbasierte Stahlproduktion ist absolut unrentabel. Milliarden an Steuergeld wurden versenkt, doch wird das Subventionsjägerkartell sich nicht so leicht geschlagen geben.

Wie Seifenblasen platzen in diesen Wochen die Träume der grünen Transformationsideologen. Nach verheerenden Zahlen der Chemieindustrie, des Maschinenbaus und aus der Herzkammer der deutschen Industrie, dem Automobilbau, war nun die Stahlbranche an der Reihe, ihr Lamento über die turmhohen Energiekosten und die verlorenen Hoffnungen auf die grüne Wende zum Ausdruck zu bringen. Dabei machen sie es sich zu leicht und verweisen auf die Politik als Schuldige, obwohl die ihnen mit Milliardensubventionen beim grünen Stahl die Entscheidung abnahm, sich kritisch mit der Transformationspolitik auseinanderzusetzen.

Grüner Stahl soll marktfähig werden. Der Markt bekommt vorsichtshalber Milliarden, damit er das auch versteht. JE

 

09:06 | reuters: Der Nivea-Hersteller Beiersdorf senkt seine Prognose für 2026 aufgrund schwieriger Marktbedingungen.

Beiersdorf (BEIG.DE) , öffnet neuen Tab, senkte am Montag seine Prognose für das Gesamtjahr und begründete dies mit einem schwierigen Marktumfeld und einer langsamer als erwartet verlaufenden Erholung seiner Kernmarke Nivea.
Der deutsche Konsumgüterkonzern rechnet nun in diesem Jahr mit einem Rückgang des organischen Umsatzes im niedrigen einstelligen Prozentbereich, nachdem er zuvor von einem „stagnierenden bis leicht wachsenden“ organischen Umsatz ausgegangen war.

Zudem senkte das Unternehmen seine Prognose für die operative Gewinnmarge (EBIT) ohne Berücksichtigung von Sonderfaktoren auf 11,8 %, auch aufgrund neuer Investitionen in kundenorientierte Aktivitäten, die nach eigenen Angaben das Wachstum in allen Produktkategorien vorantreiben werden. Zuvor hatte das Unternehmen Margen prognostiziert, die etwas unter dem Niveau des Vorjahres von 14,0 % lagen. Die Aktien von Beiersdorf gaben bis 12:15 Uhr GMT um 3,7 % nach, nachdem sie in diesem Jahr bereits um 13,8 % gefallen waren.

Aus dem blauen Deckel wird ein rotes Warnsignal. JE

06.08.2026

18:30 | Die Leseratte: Amerikanische Sanktionen bewirken oft genau das Gegenteil!

Die früher von westlichen Importen abhängige russische Wirtschaft hat es vorgemacht: Plötzlich musste alles mögliche im eigenen Land hergestellt werden und das hat Russland einen Riesenschub gegeben! Jetzt machen die Chinesen diese Erfahrung - und die Südkoreaner profitieren davon! Die USA wollen China US-Chips vorenthalten, um die Entwicklung von Technologie dort zu behindern. Also setzen die Chinesen alles daran, in dieser Hinsicht autark zu werden. Das beginnt damit, auch die Werkzeuge dafür selbst zu entwickeln und herzustellen. Getestet werden die jetzt in den chinesischen Werken der Südkoreaner Samsung und SK Hynix, die befürchten, irgendwann ebenfalls sanktioniert zu werden und nach Alternativen suchen. Diese werden - wenn sie dann soweit sind - vermutlich auch billiger sein als die amerikanischen Fertigungsanlagen. Da haben die USA sich also, statt die Chinesen zu behindern, in einer sehr wichtigen Zukunftssparte eine Konkurrenz auf dem Weltmarkt geschaffen! Glückwunsch.

https://t.me/geopolitics_prime/73157

Zitat (übersetzt):

Wie die Einschränkungen für US-Chips den Aufstieg der chinesischen Halbleiterausrüstung befeuerten. Die südkoreanischen Halbleiterriesen Samsung und SK Hynix testen chinesische Chipfertigungswerkzeuge als Schutzmaßnahme gegen strengere US-Beschränkungen, berichtet Reuters.

Was ist bisher bekannt?

Die südkoreanischen Unternehmen evaluieren Chipfertigungsanlagen des chinesischen Unternehmens Advanced Micro-Fabrication Equipment (AMEC) für einen möglichen Einsatz in ihren Fabriken in China. Die Evaluierungen sollen vor zwei Jahren begonnen haben, als Samsung und SK Hynix nach Alternativen suchten, falls die USA den Zugang zu westlichen Chipfertigungsanlagen, -komponenten und -wartungsdiensten für Unternehmen mit Sitz in der Volksrepublik einschränken.

Samsung betreibt drei Hauptproduktions- und -verarbeitungsstandorte in China, wobei der Großteil der Smartphone- und PC-Montage in Vietnam und Indien angesiedelt ist:

➡️ Halbleiterwerk für Flash-Speicher in Xian, das Berichten zufolge etwa 35–40 % der gesamten globalen NAND-Flash-Speicherproduktion von Samsung ausmacht.
➡️ Haushaltsgerätefabrik in Suzhou.
➡️ Halbleiter-Nachbearbeitungsanlage in Suzhou.

Die chinesischen Fabriken von SK Hynix machen einen erheblichen Teil der globalen Speicherproduktion des Unternehmens aus:

🔴 Die Fabrik in Wuxi produziert rund 35–40 % der gesamten globalen DRAM-Produktion von SK Hynix.
🔴 Der Komplex in Dalian ist für rund 30 % der gesamten globalen NAND-Flash-Speicherproduktion von SK Hynix verantwortlich.

Was ist AMEC?

AMEC stellt High-Tech-Ausrüstung her, die in Chipfabriken zur Verarbeitung von Siliziumwafern eingesetzt wird – den winzigen Schichten, die zu Halbleitern werden. Das chinesische Unternehmen wird in einigen Bereichen der Chipfertigung als inländische Alternative zu westlichen Anbietern wie Applied Materials, Lam Research und ASML angesehen. Es ist vor allem für Ätzgeräte bekannt, die während der Chipfertigung mikroskopisch kleine Materialschichten entfernen.

Westliche Medien weisen darauf hin, dass die Berichte über die Tests „ein Paradox im Kern der US-Technologiekontrollen“ verdeutlichen: Anstatt Chinas Halbleiterambitionen zu behindern, haben die US-Beschränkungen Chancen für chinesische Konkurrenten geschaffen.

Chinesische Hersteller von High-Tech-Ausrüstung machen Fortschritte.

Tatsächlich bedeutet das Interesse von Samsung und Hynix an AMEC nichts anderes als eine technische und kommerzielle Anerkennung. Experten räumen ein, dass chinesische Unternehmen die Lücke in Bereichen wie Ätzen, Abscheidung, Reinigung und Planarisierung zu ihren westlichen Wettbewerbern verringert haben. Darüber hinaus können chinesische Geräte 20 % bis 30 % weniger kosten als vergleichbare westliche Geräte.

Laut Analysten der Deutschen Bank werden die chinesischen Gerätehersteller Naura Technology, AMEC, Piotech und ACM Research voraussichtlich bis 2026 etwa ein Viertel bis ein Drittel der von Chipherstellern in China gekauften Geräte liefern.

Was ihre globale Rolle betrifft, so gewinnen sie stetig an Bedeutung: Schätzungen zufolge erhöhten NAURA, AMEC, ACM Research, Piotech, Hwatsing und Kingsemi zusammen ihren Anteil am globalen Markt für Wafer-Fertigungsanlagen (WFE) im Jahr 2025 auf 6,5 %, gegenüber 5,6 % im Jahr 2024 und 1,2 % im Jahr 2021.

Die Sanktionen der USA haben auf unvorhersehbare Weise gewirkt.

05.08.2026

19:02 |  r24: 60 Billionen Dollar Kosten: Ökonom zerlegt die Utopie von Netto-Null

Netto-Null bis 2050 gehört längst zum festen Inventar westlicher Politik. Regierungen beschließen Ausstiegsdaten, Verbote und Billionenprogramme, ohne den vollständigen Bedarf an Kraftwerken, Speichern, Netzen, Rohstoffen und Arbeitskräften offenzulegen. Der Ökonom Tore Andøl hat genau diese Rechnung aufgemacht – und kommt zu einem vernichtenden Ergebnis.

Die Rechnung des norwegischen Ökonomen beginnt mit der heutigen Wirklichkeit. Die Menschheit verbraucht jährlich rund 600 Exajoule Energie, rund 86 Prozent davon stammen weiterhin aus Öl, Gas und Kohle. Der fossile Anteil ist seit 2015 zwar leicht gesunken, der absolute Verbrauch fossiler Energieträger legte im selben Zeitraum jedoch um etwa 13.500 Terawattstunden zu. Allein dieser zusätzliche Verbrauch entspricht ungefähr dem Sechsfachen der jährlichen Öl- und Gasförderung auf dem norwegischen Kontinentalschelf.

Wer das Ziel gesetzlich festschreibt, bevor Kraftwerke, Rohstoffe und Speicher vorhanden sind, verkauft keinen Energieplan. Er verkauft eine Zahlungsverpflichtung. JE

 

16:07 |  reuters: Stromkrise in Rumänien - Dacia und Ford stoppen Produktion

Wegen eines drohenden Stromengpasses haben die Autobauer Dacia und Ford(F.N), opens new tab ihre Produktion in Rumänien nach Angaben von Ministerpräsident Ilie Bolojan vorübergehend eingestellt. Die Werke ​stünden bis zum 19. August still, sagte der Regierungschef am Montag ‌in Bukarest. Die Unternehmen seien damit einem Aufruf der Regierung gefolgt, den Energieverbrauch freiwillig zu senken. Durch den Produktionsstopp des US-Konzerns Ford und der Renault(RENA.PA), opens new tab-Tochter Dacia sei der landesweite Strombedarf ​am Montag bereits um 200 Megawatt gesunken. Bolojan fügte hinzu, dass weitere ​Firmen diesem Beispiel folgten und ihren Verbrauch ebenfalls drosseln würden.

Rumänien spart Strom, indem es die Autoindustrie abschaltet. Deutschland dürfte interessiert mitschreiben. JE

08:40 | JF: So nimmt das Brauereisterben seinen Anfang

Die deutschen Brauereien stehen vor großen Problemen: sinkender Konsum, steigende Kosten und der Druck des Einzelhandels (JF berichtete). Sogar traditionsreiche Betriebe müssen um ihr Überleben kämpfen. Es findet eine Konzentration der Kräfte statt. Die jüngste Hiobsbotschaft aus Mannheim klang wie ein Nachruf: Nach fast 350 Jahren stellt die Privatbrauerei Eichbaum ihren Betrieb ein. Bis Ende September werden noch bestehende Aufträge erfüllt, danach werden Anlagen, Grundstücke und andere Vermögenswerte verkauft. Rund 240 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. „Es schmerzt, dass wir diesen Schritt gehen müssen“, erklärten die Geschäftsführer Uwe Aichele und Frank Reifel. Unter den aktuellen Bedingungen sei die Schließung jedoch unausweichlich.

Eichbaum, gegründet im Jahr 1679, ist nur das prominenteste Beispiel einer Krise, die die gesamte deutsche Brauwirtschaft erfasst hat. Innerhalb weniger Monate meldeten auch das Hofbrauhaus Wolters in Braunschweig, die Schussenrieder Brauerei Ott, die Aktienbrauerei Kaufbeuren, die oberfränkische Brauerei Leikeim und die Colbitzer Heide-Brauerei bei Magdeburg Insolvenz an. Die Zahlen zeigen, warum. Voriges Jahr produzierten die Braustätten laut Deutschem Brauer-Bund (DBB) nur noch 74 Millionen Hektoliter (hl) – ein Rückgang von einem Viertel innerhalb von 20 Jahren. Erstmals fiel der Absatz unter 75 Millionen hl. Im letzten Vor-Corona-Jahr 2019 wurden noch 86,2 Millionen hl gebraut.

Das Bierland Deutschland wird nüchtern. Nicht freiwillig, sondern betriebswirtschaftlich. JE

19:13 | Leserkommentar
Mit der Eichbaum Brauerei stirbt in Mannheim der absolute Platzhirsch. Das betrifft nicht nur die 240 Mitarbeiter sondern die ganze Region. Auf fast jedem Volksfest in der Stadt und im Umland konnten die Vereine auf die Unterstützung der Brauerei zählen. Bänke, Tische, Biergondeln, Kühlwagen usw. Das trifft die ganze vereinskultur der Region. Ob das alles aufzufangen ist? Ein weiterer Identitätsstifter geht verloren. Für manche nur eine weitere Pleitefirma für Viele jedoch ein Stück Heimat.

04.08.2026

14:43 |  FoB: Kammerrücklagen sollen Insolvenzfonds retten

Auf einen Blick: Das Millionengrab des Insolvenzentgeltfonds zwingt die Republik zum Handeln, während SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann nach gewohnter Manier reflexartig nach neuen Belastungen ruft. Mit einem prognostizierten Loch von satten 160 Millionen Euro im kommenden Jahr steht der IEF vor dem Kollaps. NEOS-Staatssekretär Josef Schellhorn erteilte den schrecklichen Plänen einer Lohnnebenkosten-Erhöhung im Ö1-Morgenjournal eine radikale Absage. Stattdessen bringt er eine Alternative aufs Tapet:

Üppige Kammerrücklagen: Die Wirtschaftskammer und die Arbeiterkammer schwimmen auf ungenutzten Millionenreserven, die trotz Pandemie und Energiekrise unangetastet blieben.

Einmalige Krisenhilfe: Schellhorn fordert, diese fetten Polster anzapfen, um die Lücke im IEF zu stopfen und den Arbeitnehmern ihre offenen Gehälter zu sichern.

Imagepolitur für Funktionäre: Den behäbigen Pflichtvertretungen wird damit die seltene Chance gegeben, echten Nutzen für den Standort zu stiften.

Kommentar des Einsenders
Sepp, was machst du (schon wieder)..? Für diese unsäglichen Zustände braucht das Land keine hochdotierten Politiker mit sinngefreiten Allüren mehr, zum Abwirtschaften und Verwalten der dünnen Masse täten die drei sprichwörtlichen Affen reichen...!? Ein kaputtes System aus der Vergangenheit auf beiden Seiten, abgepresste Zwangsmitgliedsbeiträge zur Zweckentfremdung aufgrund einer völlig fehlgeleiteten Politik und permanenter "Fehlentscheidungen", eine "Sozialpartnerschaft" (IHRE Demokratie!) im Verfassungsrang, ein zerschossenes Budget dank Schwarz/Grün/Rot und die unstillbare Gier nach jedem Topf, in dem sich noch ein paar Kröten befinden... Alles verschi****, Zukunftsraub. Ps. Der "Staat" kann es nicht!

Wir müssen Insolvenzen verhindern. Deshalb erhöhen wir vorsorglich die Lohnnebenkosten. JE

11:42 | golem:  Macbooks werden wegen Speicherkrise Mangelware

Apples Macbook Air wird zunehmend zur Mangelware. Branchenbeobachter sehen die Ursache in dem weltweiten Speicherengpass, der eng mit den enormen Investitionen in KI-Infrastruktur zusammenhängt, wie Bloomberg-Reporter Mark Gurman in seinem Newsletter berichtete. Die Preise für SSDs und DDR5-Speicher steigen seit Jahresbeginn kontinuierlich. Apple reagierte Ende Juni und erhöhte die Preise über die gesamte Mac-Reihe hinweg. Trotzdem kann das Unternehmen die Nachfrage nach dem Macbook Air offenbar nicht decken.

Die KI schreibt Gedichte, während der Kunde drei Monate auf den Arbeitsspeicher wartet. Fortschritt braucht eben Opfer, bevorzugt zahlende. JE

01.08.2026

07:30 | Welt:  Palla kritisiert „organisierte Verantwortungslosigkeit“ im Management der Deutschen Bahn

Vorstandschefin Evelyn Palla will bei der Deutschen Bahn eine neue Leistungskultur etablieren – und übt scharfe Kritik am Management. Bislang habe man Probleme lieber erklärt statt sie zu lösen.
Zu oft sei Verantwortung hin- und hergeschoben worden zwischen der zentralen Verwaltung und der operativen Ebene vor Ort. „Das war am Ende so etwas wie organisierte Verantwortungslosigkeit. Das muss der Vergangenheit angehören. Pünktlichkeit beginnt mit einer klaren und transparenten Verantwortungsallokation an der richtigen Stelle“, sagte die Bahn-Chefin.

Gute Frau, leider bald wieder auf Jobsuche .. „Für mich ist es uninteressant, warum etwas nicht funktioniert, mich interessiert vielmehr, ob und wie Probleme gelöst werden.“   Kommt diese Erkenntnis aus dem ersten Abschnitt des Studiums oder ist das selbst angelesen?  Ich denke eher selbst angelesen, wenn man BMW, Mercedes und andere Manager Hochburgen ansieht. Schade ... so eine Frau bräuchte das Land .. die gegenwärtige lange Tante kann es nicht.  TS