24.03.2026
12:56 | tkp: Vom Angriff auf den Iran zum Finanz-Crash
Selbst wenn der Krieg schnell zu Ende gehen würde, würde die globale Wirtschaft in eine tiefe Krise stürzen. Zu diesem Schluss kommt der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis in seiner Analyse. Der Ökonom Yanis Varoufakis hat sich in den letzten Jahren zu einem der prominentesten Kritiker Israels entwickelt. In einem aktuellen Interview mit dem Pulitzer-Preisträger Chris Hedges rechnet er mit verheerenden Folgen für die globale Wirtschaft, die der Angriff der USA und Israels auf den Iran bereits ausgelöst hat.
Varoufakis erklärt ausführlich, warum dieser Krieg anders ist als Trumps Zölle von 2024: „Je länger der Krieg mit Iran andauert, desto stärker wird die globale Wirtschaft in die Krise gestürzt. Die Iraner haben den Straß von Hormus abgeriegelt, durch den 20 Prozent der weltweiten Energieversorgung fließen.“ Die Ölpreise würden auf über 100 Dollar pro Barrel steigen, nach Erschöpfung der Reserven sogar auf 200 bis 300 Dollar. Benzinpreise explodierten, Lieferketten brächen zusammen. Anders als bei temporären Zöllen wirke hier der Energie-Schock langfristig – auch wenn die Straße morgen wieder offen wäre.
Der Westen tritt mit Anlauf in den eigenen Benzinkanister, zündet ihn an – und ist dann völlig überrascht, dass plötzlich alles brennt. und am Ende zahlen wie immer die, die weder Ölkonzerne besitzen noch Zentralbanken steuern. JE
21.03.2026
08:27 | fmw: Malaysia beendet Zollabkommen mit den USA
Malaysia beendet das Zollabkommen mit den USA und reagiert auf ein Urteil, das zentrale Teile von Trumps Zollpolitik für unzulässig erklärt. Malaysia beendet das Zollabkommen mit den USA und zieht damit direkte Konsequenzen aus einem Gerichtsurteil, das die Grundlage der bisherigen US Zollpolitik infrage stellt. Die Entscheidung aus Kuala Lumpur zeigt, wie schnell bestehende Handelsabkommen an Bedeutung verlieren, sobald der politische und rechtliche Druck nachlässt.
Definition eines Unterganges: Wenn Zollwünsche rascher verdampfen als das FIAT-Geld! TB
13:12 | Der Ostfriese
Der Kaiser ist nackt. So eine Entwicklung konnte nun echt fett voll krass niemand ahnen! Wie lange der Dollar international nochals Handelswährung überleben wird, ist für mich nicht vorhersehbar. Ein Land oder Unternehmen, das sich in Dollars bezahlen läßt, diese seinerseits aber nicht zur Begleichung der eigenen Zahlungsverpflichtungen gegenüber einem anderen Staat oder anderem Unternehmen nutzen kann, dürfte bei neuen Verträgen seinerseits auf Zahlung in einer werthaltigeren Währung bestehen. Der Petrodollar als solcher dürfte in kurzer Zeit Geschichte sein - ob dann selbst US-freundliche Staaten diese dann noch als verwendbares Zahlungsmittel betrachten werden, dürfte davon abhängen, wie hoch die Herrschenden die Farbrevolutionsemfindlichkeit ihres Staates einschätzen. So wie Herr M. sich dessen bewußt sein dürfte, was er hier in der und für die BRD anstellt, dürfte auch Herr T. nichts ohne seine Puppenspieler gemacht haben. Eine Dreiteilung der Einflußgebiete auf unserer Erde schreitet voran. Alles in der internationalen Politik hängt mit allem zusammen... Wenn die ersten US-Touristen oder Militärangehörigen auf Phuket oder in Pattaya stehen gelassen werden, wenn sie mit Dollars winken, wird man wissen, das der Zug für den Dollar abgefahren ist. Gerade so ein Business dürfte sehr schnell auf reale Marktsituationen reagieren. Aus der Sicht der Dollarhalter wäre es wünschenswert, wenn der Euro VOR dem Dollar kolabiert, um noch einmal richtig günstig einkaufen zu können. Wird deshalb in Europa soviel Wert darauf gelegt, das unsere Wirtschaft und damit der Euro unbedingt noch vor dem Dollar crasht?
20.03.2026
10:33 | ET: Deutsche Rüstungsindustrie soll enger mit zivilen Unternehmen verzahnt werden
Um Deutschland angesichts der weltweit angespannten Sicherheitslage wehrhafter zu machen, soll die Rüstungsindustrie enger mit zivilen Unternehmen zusammenarbeiten. Dazu haben Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Donnerstag, 19.März, in Berlin mit Industrievertretern über Wege zu einem schnelleren Ausbau der Rüstungsproduktion beraten. „Deutschland rüstet nicht auf, um zu drohen, um zu erschrecken. Deutschland rüstet auf, um nicht bedrohbar und nicht erschreckbar zu sein“, sagte Reiche nach dem Treffen im Bundeswirtschaftsministerium. „Wir müssen aus Ideen und Innovationen Verteidigungsfähigkeit machen.“ Dazu sei die Wirtschaft auch bereit und die Bundesregierung setze den Rahmen, etwa bei der Vereinfachung von Beschaffungsprozessen, bei der Außenwirtschaftsförderung und „bei der Beschleunigung von Überprüfungsverfahren für Geheimschutz und Sicherheit“.
Generalmobilmachung im Business-Casual-Look. Der totale Krieg – diesmal bitte effizient, skalierbar und mit Venture Capital unterfüttert. Willkommen im militärisch-industriellen Gründerparadies. JE
19.03.2026
14:17 | merkur: 45 Millionen Euro Schulden: Teleshopping-Pionier steht vor dem Aus – alle Kanäle betroffen
Der Teleshopping-Anbieter Mediashop ist insolvent und steht nun vor dem endgültigen Aus. Der TV-Betrieb wird eingestellt – mit Konsequenzen für Zuschauer und Sender. Wiener Neustadt – Ein Teleshopping-Pionier steht in Österreich vor dem endgültigen Aus. Nachdem die Sanierungsversuche gescheitert sind, hat das Landesgericht Wiener Neustadt die endgültige Schließung der Mediashop GmbH angeordnet, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. „Der KSV1870 gibt bekannt, dass nunmehr mit Beschluss des Landesgerichtes Wiener Neustadt die Schließung des Unternehmens der insolventen Mediashop GmbH (FN 280877f) offiziell angeordnet wurde“, heißt es in einer Mitteilung des Kreditschutzverbands KSV1870 aus Wien.
Der Klassiker stirbt wie alles, was noch glaubt, Leute würden nachts um 2 Uhr „Wunderhobel“ im Fernsehen kaufen. Denn... Amazon hat den Teleshopping-Opa einfach leise beerdigt. JE
12:29 | FR: Atomkraft oder Energiewende? Merz‘ Umweltminister gibt Rückkehr zu AKWs keine Chance
Während EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und Bayerns Ministerpräsident Söder die Atomkraft-Debatte befeuern, hält einer dagegen: Umweltminister Schneider.
Der Angriffskrieg von Wladimir Putin in der Ukraine im Februar 2022 hat die europäische Energieversorgung vor unerwartete Herausforderungen gestellt. Diese Situation verdeutlichte die Abhängigkeit Europas und Deutschlands von russischem Gas. Seitdem sind die Preise für fossile Brennstoffe gestiegen, was die Verbraucher bei ihren Energiekosten spüren. Die Frage bleibt, wie Deutschland mit seiner jahrzehntelangen Abhängigkeit von russischem Gas und Energieimporten umgehen soll. Vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Kriegs fehlt der Politik immer noch eine effektive Antwort und damit auch effiziente Lösungsansätze.
Man hat schon einmal den Nationalsozialimus in Deutschland gezündet .. und jetzt wurde das Grüne Gedankengut in Deutschland gezündet .. und schon sind Sie wieder auf Kurs. Nur zum Unterschied von 1945 .. wird diesmal der Nerobefehl umgesetzt. TS
18.03.2026
17:50 | anti-sp: Welche Produkte neben Öl und Gas der Weltwirtschaft wegen des Iran-Krieges noch fehlen
Die Lage um die Blockade der Straße von Hormus spitzt sich täglich zu und beeinträchtigt die gesamte Weltwirtschaft. Neben einem Viertel des Erdöls und 20 Prozent des Flüssigerdgases (LNG) werden durch die Meerenge zahlreiche Komponenten transportiert, die für Branchen wie die Flugzeug- und Automobilindustrie, die Chemie-, Düngemittel-, Mikrochip- und sogar MRT-Apparate benötigt werden. Experten prognostizieren eine beschleunigte Inflation in Europa, den USA und Asien. Und das scheint noch das kleinste Problem zu sein.
„Der massive Inflationsschock beginnt gerade erst, viele Wirtschaftszweige, Unternehmen und Privatpersonen zu treffen“, schrieb Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland und Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds, in sozialen Medien. Ihm zufolge steigen die Kosten für zahlreiche Ressourcen und Dienstleistungen, darunter Öl, Gas, Düngemittel und Seetransport.
dazu passend overton: IWF zum Iran-Krieg: „Denken Sie das Undenkbare“
Der Iran-Krieg hat bei längerer Dauer fatale wirtschaftliche Folgen, meint die Chefin des Internationale Währungsfonds (IWF). Darauf sollten sich die politischen Entscheidungsträger vorbereiten. Dass die Energiepreise angesichts der Sperrung der Straße von Hormus schon explodiert sind, wird allen voran für das Rezessionsland Deutschland schlimm, wo die Lage auch ohne den Überfall Israels und der USA schon als „wirklich dramatisch“ beurteilt wird.
Jahrzehntelang billig, schnell, maximal abhängig – und kaum macht einer den Hahn zu, stehen sie da: Industrie auf Diät, Bauern ohne Dünger, Hightech ohne Helium. JE
17.03.2026
18:54 | insideparadeplatz: Liebherr-Baumaschinen-Erbin macht Luftschloss-Unternehmer Garaus
Die Enkelin des grossen Baumaschinen-Herstellers Liebherr verstand keinen Spass mehr. Katharina Liebherr, so heisst sie, beharrte auf Begleichung der Schuld durch die United Global Water, eine Firma von Serial-Unternehmer Rolf Hess. Der hatte seinen Aktionären und Kreditgebern seit Jahren einen goldenen Börsengang versprochen. Statt dessen ist jetzt Schluss. Liebherr sei „Dank“. Die Geschäftsfrau, die endlich ihr Geld wie versprochen zurückwollte, klagte vor dem zuständigen Londoner Konkursgericht. Dieses gab ihr Ende Februar recht. Es verfügte die Liquidation des Unternehmens und setzte dafür einen Liquidator ein.
Aus, vorbei. Rolf Hess liess die Trauerarbeit von seinem langjährigen Weggefährten erledigen, einem Manager namens Norbert Stocker. Der hob in einem langen Schreiben vor 11 Tagen zuhanden der Aktionäre zu einem Lamento über Liebherr an. Allein weil diese kein Interesse am Überleben der Firma gehabt habe, sei es jetzt zum Konkurs gekommen.
Kommentar des Einsenders
"Liebherr habe bereits die Schweizer Einheit der United Global Water Holding (UGWH), die mit Trinkwasser-Erschliessungen das grosse Geschäft machen wollte, in die Insolvenz getrieben." ...
Die gnadenlose Privatisierung öffentlicher Güter nach den Nestle-Modell - Trinkwasserversorgung als Asset schamloser Investoren, und zumindest dieses Luftschloß scheint sich in Luft aufzulösen...
Klassischer Fall von: Solange alle an die Story glauben, ist es ein „Visionär“. Sobald jemand echtes Geld zurück will, ist es ein Kartenhaus... JE
16.03.2026
10:49 | news: Stahlbau beklagt "verzerrte Ökobilanzen" bei Baustoff Holz
Der heimische Stahlbauverband sieht sich gegenüber dem Baustoff Holz benachteiligt und kritisiert gegenüber der APA hierzulande "verzerrte Ökobilanzen", die Konstruktionen aus dem nachwachsenden Rohstoff fälschlicherweise bevorzugen würden. Der Vorstoß kommt angesichts einer in Erarbeitung befindlichen Bautechnikregel zur Nutzung nachhaltiger Ressourcen (OIB-Richtlinie 7), die später in Landesrecht zu gießen ist. Sie definiert, welche Bauweisen als klimafreundlich gelten.
Mit der Richtlinie ("Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen") soll das Lebenszyklus-Treibhauspotenzial (GWP) von Neubauten verpflichtend ausgewiesen werden müssen. Bewertet wird die Klimawirkung über den gesamten Lebenszyklus. "In Österreich wurde lange keine sachgerechte Bewertung vorgenommen, sondern nationales 'Holz-Golden-Plating', das die CO2-Bilanz des Holzbaus einseitig begünstigte", kritisiert der Stahlbauverband.
Kommentar des Einsenders
Das Kasperletheater mit der OIB-7 und den Bautechnik-VOs geht weiter, in die nächste Runde, um die Industrien gegenseitig - dank des Einflusses der klandestinen grünen Sekte - weiter auszuspielen! Gerade in wirtschaftlich desaströsen Zeiten wie diesen, ein Schmierentheater, das seit über 20 Jahren läuft...!
Die spitzentechnologische Industrie aller Bereiche (materialneutral) in unseren Breiten sollte sich eigentlich längst zusammenschließen und endlich die endgültige Abschaffung diesen sinnlosen "CO2-Klimagedöns" fordern, um international wieder wettbewerbsfähig zu werden (Bsp. US)! Dieser links-grün-sozialistische Ablaßhandel wider Wissenschaft&Vernunft hat ausgedient, Billionen (Steuer)Mittel fehlallokiert, den Wettbewerb völlig verzerrt und übrig geblieben ist erbärmlicher, bautechnischer Schrott mit "zeitgemäßer" architektonischer Handschrift - nicht nachhaltig, zu teurer, überbürokratisiert, vertechnisiert, politisch überladen, und am Ende billigst im Ergebnis, als Fortschritt verkauft! Rückbesinnung, die Autoindustrie führt ihren Absturz gerade vor...!
Am Ende geht es nicht um Wälder oder Klima – sondern darum, wer Milliarden an Bauaufträgen abräumt, sobald Brüssel Grenzwerte vorschreibt. JE
14.03.2026
16:26 | apollo: Statistisches Bundesamt: Alle 20 Minuten muss ein Unternehmen in Deutschland Insolvenz anmelden
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen und hat den höchsten Stand seit mehr als einem Jahrzehnt erreicht. Das geht aus neuen Daten des Statistischen Bundesamts hervor, über die Reuters berichtet. Demnach registrierten die Amtsgerichte im Jahr 2025 insgesamt 24.064 Insolvenzanmeldungen von Unternehmen. Das entspricht einem Anstieg von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wirtschaftsexperten sehen darin ein weiteres Zeichen für die anhaltende Schwäche der deutschen Wirtschaft. Es ist der höchste Wert seit 2014.
„2025 war ein besonders schwaches Jahr für Deutschland als Wirtschaftsstandort“, erklärte Volker Treier, Chefanalyst beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), laut Reuters. Rein statistisch bedeute dies, dass in Deutschland durchschnittlich alle 20 Minuten ein Unternehmen Insolvenz anmelden musste. Treier mahnt auch für das laufende Jahr 2026 wenig Anlass zur Entspannung an: Viele Unternehmen stünden weiterhin unter Druck durch schwaches Wachstum, hohe Kosten und unsichere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, so Treier laut Reuters.
Kommentar des Einsenders
...& applautieren, dass in einem wichtigen Bundesland die GrünInnen*Außen immer noch stärkste Kraft sind...!? Was Merkel und ihre roten Anhängsel nicht schafften, brachten Schwarz/Grün zu Ende, das Land ein Trümmerhaufen samt Vollverstrahlter, die selbst auf ihrer Brandmauer zu verbrennen drohen, "ihre Demokratie" gesichert, Wirtschaft kaputt, die Welt schüttelt ungläubig den Kopf... DDR 2.0 - und schon wieder hat das Märchen vom sozialistischen Phantasia-Land nicht funktioniert! Wie viele Runden es wohl noch brauchen wird...!?
Das Statistische Bundesamt hat die perfekte Lösung gefunden: Man veröffentlicht die Zahlen einfach später. Wenn die Wirtschaft schon absäuft, muss man ja nicht auch noch live zuschauen. Wenn die Realität hässlich wird, dreht man in Deutschland offenbar lieber das Licht aus. JE
13.03.2026
12:24 | ET: Zahl der Insolvenzen steigt auf den höchsten Stand seit 2014
In der Wirtschaftskrise sind so viele Unternehmen in Deutschland in die Pleite gerutscht wie seit mehr als zehn Jahren nicht. 2025 registrierten die Amtsgerichte 24.064 beantragte Firmeninsolvenzen, 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Dezember allein gab es einen Anstieg um fast 14 Prozent. Schon in den Vorjahren 2023 und 2024 war die Zahl der Firmenpleiten jeweils um mehr als 20 Prozent gewachsen. Gemessen daran ebbte der Anstieg nun ab. „Höher als 2025 hatte die Zahl der Unternehmensinsolvenzen zuletzt im Jahr 2014 mit 24.085 Fällen gelegen“, schrieben die Statistiker. Zum Vergleich: In der globalen Finanzkrise 2009 war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf 32.687 Fälle geklettert. Die deutsche Wirtschaft wird seit Jahren von einer Pleitewelle heimgesucht. Auch Verbraucher geraten zunehmend in finanzielle Bedrängnis. 2025 gab es nach Angaben der Statistiker 77.219 Verbraucherinsolvenzen – 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
Deutschland organisiert gerade seinen eigenen wirtschaftlichen Abschied – mit der Präzision eines deutschen Behördenformulars. Erst Energie verteuern, Industrie vergraulen, Bürokratie aufblasen und Wachstum regulieren – und dann überrascht feststellen, dass Firmen reihenweise dichtmachen. Die Pleitewelle ist kein Unglück. Sie ist das Ergebnis einer Politik, die Produktion für ein Problem hält und Ideologie für Wirtschaftspolitik. Wenn man jahrelang den Ast absägt, auf dem man sitzt, darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann der Aufprall gewaltig ist. JE
12.03.2026
17:40 | Der Agronom: Kubota verlagert Traktorenmontage nach Polen – Jobs in Deutschland betroffen
Der Landtechnikhersteller Kubota verlagert die Traktorenmontage vom hessischen Standort Nieder-Roden nach Polen. Dadurch verlieren 42 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Der Standort bleibt jedoch vorerst bestehen.
Der japanische Landmaschinenhersteller Kubota verlagert die Traktorenmontage vom hessischen Standort Nieder-Roden nach Polen. Das berichtete zuerst die Offenbach-Post.
Zwar bleibt der Standort vorerst erhalten und es gehen weniger Arbeitsplätze verloren als zunächst befürchtet, doch 42 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Ein Unternehmensvertreter bestätigte die Entscheidung gegenüber agrarheute.
Kein Problem, man stellt dann halt auf App-Entwickler um, Innen-Kontroller ... oder Bürgergeld-Tester. Produktion wird überbewertet .. die Lebens-Arbeits-Waage ist wichtig .. oder so. TS
10:12 | overton: US-Regierung hatte keinen Plan gegen eine Sperrung der Straße von Hormus
Man muss sich mittlerweile schon fragen, was sich US-Präsident Trump und seine Umgebung gedacht haben, als sie den Krieg gegen den Iran begonnen haben. Bei Netanjahu ist Krieg, insbesondere gegen den Iran, eine Obsession und ein Mittel zum Machterhalt. Für Trump, den Friedensstifter, der unbedingt den Friedensnobelpreis wollte, könnte er zum Desaster werden. Zumal das Gegenteil dessen herauskommen dürfte, was Trump/Netanjahu als Hauptgrund nannten: die Zerschlagung des iranischen Atomprogramms. Wenn das Regime überleben sollte, wird es zur Überlebensstrategie erst recht versuchen, Atomwaffen herzustellen oder zu beschaffen. Und viele andere Staaten werden ebenfalls die Option wählen, mit Nordkorea, aber auch Pakistan, Indien und Israel selbst als Vorbilder. Den Atomwaffensperrvertrag hat Trump in den Mülleimer gebracht.
dazu passend r24: Inferno im Golf: Terror-Boote sprengen Öltanker – Irak macht Häfen dicht, Ölpreis explodiert
Im Persischen Golf brennt das Meer! Zwei riesige Öltanker wurden von iranischen Terror-Booten in die Luft gejagt. Die Folge: Der Irak stoppt sofort alle Operationen an seinen Öl-Häfen. Der Ölpreis schießt in die Höhe und rast unaufhaltsam auf die 100-Dollar-Marke zu. Für uns bedeutet das: Der nächste Preis-Schock an der Zapfsäule rollt auf uns zu.
Es passierte mitten in den irakischen Hoheitsgewässern. Die Tanker SAFESEA VISHNU und ZEFYROS, voll beladen mit extrem leicht entzündlichem Naphtha und Kondensat, wurden in der Wartezone von sogenannten “Sprengstoff-Booten” attackiert. 25 Besatzungsmitglieder mussten in einer dramatischen Rettungsaktion evakuiert werden, während die Schiffe lichterloh brannten.
und auch NN: Die Straße von Hormus ist erst dann geöffnet, wenn der Iran sie für offen erklärt.
Die US-Marine hat laut internen Mitteilungen und Branchenvertretern mehrere Anfragen der Handelsschifffahrt zur Eskortierung von Schiffen durch die Straße von Hormus abgelehnt. Diese Ablehnung erfolgte trotz öffentlicher Äußerungen von Regierungsvertretern, die darauf hindeuteten, dass militärische Unterstützung zur Sicherstellung des Öltransports durch diese strategisch wichtige Meerenge zur Verfügung stünde. [1]
Reuters berichtet, dass die Marine fast täglich Anfragen nach bewaffneten Eskorten abgelehnt hat und dies mit der hohen Risikolage aufgrund des andauernden Konflikts zwischen US-amerikanischen und israelischen Streitkräften sowie dem Iran begründet. Die strategisch wichtige Wasserstraße, durch die rund 20 % des weltweiten Öltransports verlaufen, ist zum Brennpunkt militärischer Auseinandersetzungen geworden, was faktisch zu einer weitgehenden Unterbrechung des Handelsschiffsverkehrs geführt hat. [2]
Der Plan wirkt ungefähr so strategisch wie ein Kneipenschlägerei-Konzept: erst die Flaschen werfen, dann erstaunt schauen, dass der Laden brennt – und anschließend erklären, man habe eigentlich nur die Gläser aufräumen wollen. In Washington nennt man so etwas vermutlich Geopolitik. JE
18:56 | Leser KommentarDie sind voll doof, die in den Thinktanks! ;-)
So, jetzt 'mal ehrlich - genau diese Reaktion der iranischen Führung hat man nicht erwartet, nicht einmal als Möglichkeit durchgespielt? Scheiße, ich hab' meine Beißzange verlegt, heute Nacht werde ich wohl in langen Jeans schlafen müssen!... wer glaubt so etwas? Wir befinden uns in Zeiten eine Umbruchs in Richtung NWO. Das die Puppenspieler nicht genau das erwartet haben, was jetzt gerade passiert, ist für mich unglaubwürdig. Wenn Herr Trump nicht das liefert, was die Leute in seinem Hintergrund erwarten, wäre er die längste Zeit im Amt, oder am Leben gewesen. Ein irrer "Einzeltäter", der Herrn Trump ..., wird/würde sich hinterher leicht präsentieren lassen (hat man ihm nicht auch schon eine diesbezügliche Warnung zukommen lassen?). Beim Schachspiel wird häufig auch eine Figur als Opfer angeboten (wo ein Zuschauer geneigt ist, dies als groben Fehler zu interpretieren), um dadurch eine Situation zu schaffen, die für den, der dieses Opfer annimmt, dadurch in letzter Folge zum Verlust des Spiels führt. Schwarze Löcher kann man nicht sehen, aber ihre Wirkung. Was "Macht" betrifft, so verhält es sich häufig vergleichbar, da diese häufig aus dem Verborgenen heraus ihre Wirkung entfaltet. Es mag ketzerisch klingen, aber ich bin mir nicht wirklich sicher, ob die wirklich Mächtigen im Iran und den USA nicht doch "gemeinsame Sache machen". Es würde mich nicht wundern, wenn es in den USA zu einem "9-11" vergleichbaren Vorgang käme, der als Vorwand für finanzpolitische Ereignisse/ Verwerfungen herhalten müßte/dürfte.
08:32 | apnews: Ein neuer Drohnenhersteller, der sich teilweise im Besitz von Trumps Söhnen befindet, hofft auf Pentagon-Aufträge.
Unter Dutzenden von Unternehmen, die um Pentagon-Aufträge zur Lieferung von Kampfdrohnen konkurrieren, sticht eines besonders hervor. Powerus verfügt über reichlich Bargeld und wächst rasant, indem es Konkurrenten aufkauft und noch einen weiteren Vorteil hat: Es befindet sich teilweise im Besitz der beiden ältesten Söhne von Präsident Donald Trump. Die Familie Trump steht in der Kritik, weil sie ihr Immobiliengeschäft in Länder ausdehnt, die sich beim Präsidenten einschmeicheln wollen, und weil sie mit Kryptowährungsgeschäften, die von seiner Politik profitieren, Milliarden verdient. Weniger Beachtung finden hingegen ihre neuen Beteiligungen an Bundesauftragnehmern, die von Raketenteilen und Seltenerdmagneten bis hin zu KI-Chips und Computerhardware alles Mögliche liefern.
dazu passend domain-b: Boeing unterzeichnet Vertrag über 289 Millionen Dollar für intelligente Bomben für Israel
Boeing hat laut Quellen von Bloomberg und Reuters einen Vertrag über 289 Millionen Dollar mit Israel zur Lieferung von bis zu 5.000 GBU-39 Small Diameter Bombs (SDB) unterzeichnet. Die Lieferungen werden voraussichtlich über mehrere Jahre erfolgen, was darauf hindeutet, dass der Vertrag in erster Linie auf die Auffüllung langfristiger Lagerbestände und nicht auf die Deckung des unmittelbaren operativen Bedarfs abzielt.
und TP: Pentagon-Drohnenboom: Wie Trumps Söhne vom Rüstungsprogramm profitieren
Das Pentagon investiert Milliarden in Drohnen. Gleichzeitig steigen Donald Trump Jr. und Eric Trump bei Herstellern ein – mit Aussicht auf lukrative Aufträge. Unlängst wurde an dieser Stelle – anlehnend an eine Analyse des französischen Ökonomen Thomas Piketty – die zugespitzte Frage gestellt, ob Krieg ein Geschäftsmodell der US-Regierung sein könnte. Das ist im Fall des Iran-Krieges nicht leicht zu beantworten, weil komplexe wirtschaftliche Auswirkungen des völkerrechtswidrigen Angriffs der USA und Israels auf den Iran die Sache nicht auf einen einfachen Reim bringen lassen. In diesem Zusammenhang ist ein weiterer Artikel, der aktuell bei Le Monde erscheint, von Interesse. Dort geht es um Investitionen von zwei Söhnen des US-Präsidenten. Sie positionieren sich durch gezielte Beteiligungen, um vom Drohnen-Boom zu profitieren. Dies wirft Fragen nach möglichen Interessenskonflikten auf.
Krieg mag für Soldaten tödlich sein – für Rüstungsfirmen und Präsidentensöhne ist er vor allem ein ziemlich solides Geschäftsmodell. JE
15:32 | Monaco
so sind sie, diese guten Väter...spielen eben gerne mit ihren Buben...manchmal mit der Märklin-Eisenbahn, dann eben mit Kampfdrohnen...alles zu seiner Zeit...das wichtige, es stärkt die Beziehung...
07:10 | fmw: China treibt Handelsüberschuss auf Rekordniveau
Chinas Außenhandel boomt. Höherwertige Industrieexporte treiben den Überschuss nach oben und verändern die Kräfteverhältnisse im globalen Handel. Der chinesische Außenhandel ist mit ungewöhnlicher Wucht in das neue Jahr gestartet. In den ersten beiden Monaten erreichten Exporte und Importe zusammen ein Volumen von rund 1,1 Billionen Dollar, während der Handelsüberschuss für China bereits 213,6 Milliarden Dollar betrug. Dabei wuchsen die Exporte mit 21,8 Prozent schneller als die Einfuhren, die um 19,8 Prozent zulegten. Der Ökonom Brad Setser warnte, dass Chinas wachsender Überschuss internationale Märkte unter Druck setzen könnte. „Der boomende chinesische Handelsüberschuss hat noch erhebliches Wachstumspotenzial und wird zunehmend Verkäufe anderer Produzenten verdrängen.“
Der Westen schickt Flugzeugträger, Raketen und neue Regierungschefs, während China Frachter entsendet. Aus ihrer eigenen Geschichte sollten die Amis doch wissen, welche Strategie langfristig besser funktioniert. Leider "sollten". TB
11.03.2026
12:05 | Krone: Vermögensbunker der Benkos schlittert in Pleite
Mit der Laura Privatstiftung ist der wichtigste österreichische Stiftungsbunker der Familie Benko zahlungsunfähig. Der Vorstand stellte in Innsbruck einen Antrag auf Insolvenzeröffnung. Hintergrund sind verlorene Schiedsgerichtsverfahren.
Mission erfüllt. Stiftungen sind sicher .. solange Geld darin ist und genau das war der Zweck dieser Übung. Stellen wir uns vor, wieviel Vermögen aus Österreich geflüchtet wäre, wenn das Stiftungsrecht geändert worden wäre .. oder sogar ein Gericht hier etwas entschieden hätte.
So bleibt alles beim Alten .. der Staat schaut nicht in die Stiftungen, dafür zahlt man den Staat und alles ist gut.
Jetzt gibt es keinen Grund mehr, Benko in der Untersuchungshaft zu lassen .. und alles was jetzt kommt, ist reiner Spass. Ach ja, die Banken hab sicher auch schon eine Möglichkeit gefunden, die Verluste den Kunden umzuhängen. TS
10.03.2026
14:28 | welt: Gewinn bricht drastisch ein – Volkswagen streicht 50.000 Stellen in Deutschland
Europas größter Autobauer steckt tief in der Krise – der Gewinn bricht 2025 um fast die Hälfte ein. Bei Porsche ist das Betriebsergebnis noch dramatischer. Konzern-Finanzchef Arno Antlitz sieht dafür mehrere Gründe, kündigt aber auch Stellenstreichungen an. Diese Bilanz fällt bitter aus: Volkswagen hat 2025 wegen der Zölle von US-Präsident Donald Trump und dem Kurswechsel bei Porsche einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Konzernergebnis nach Steuern 2025 um rund 44 Prozent von 12,4 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro gesunken, teilte Europas größter Autobauer in Wolfsburg mit. Das ist das niedrigste Ergebnis seit der Dieselskandal-Krise im Jahr 2016. Der Umsatz sank um 0,8 Prozent auf knapp 322 Milliarden Euro.
Kommentar des Einsenders
Besser kanns fürs Volk, das zu 60 % Untergang haben will gar nicht laufen. Die Medien verkaufen das natürlich als sehr guten Schritt in Richtung CO2 neutral.
50.000 Mitarbeiter müssen für das Management-Experiment bluten, während sich die Chefetage immer noch Millionen überweist. JE
15:01 | Der Bondaffe
CO2-neutral" heißt auch "gewinn-neutral". Will heißen, der Gewinn muß runter auf neutal. Das hieße aber weiterhin "gewerbesteuer-mindernd" und noch schlimmer "aktionärsdividenden-feindlich".
Die Bezeichnung "Europas größter Autobauer" dürfte in der Form nicht mehr zu halten sein. Zumindest "mobiler Stromfesser-Produzent" wäre ein Ausgleich. Letztendlich können die Autos nichts dafür. Gute Autos, aber ein miserables Management. Ideologischer Hirnfraß, weit verbreitet im Land.
09.03.2026
12:54 | ET: Deutschland wird viertgrößter Waffenexporteur - weltweite Zunahme um 9,2 Prozent
Deutschland ist zum weltweit viertgrößten Waffenexporteur der Welt aufgestiegen. Wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht, überholte die Bundesrepublik im Zeitraum von 2021 bis 2025 in der Rangliste der wichtigsten Exporteure schwerer Waffen China. Das Volumen deutscher Ausfuhren stieg im Vergleich zum Zeitraum von 2016 bis 2020 um 15 Prozent. Fast ein Viertel der Lieferungen aus Deutschland – 24 Prozent – ging Sipri zufolge als Militärhilfe an die Ukraine. Deutschland kam von 2021 bis Ende 2025 demnach auf einen Anteil von 5,7 Prozent an den weltweiten Waffenexporten. Wichtigste Abnehmerregion deutscher Großwaffen war Europa mit 41 Prozent der Lieferungen, gefolgt vom Nahen Osten (33 Prozent) sowie Asien und Ozeanien (17 Prozent). Auch die Importe schwerer Waffen nach Deutschland nahmen drastisch zu, um mehr als das Zehnfache im Vergleich zum Zeitraum von 2016 bis 2020 (plus 914 Prozent).
Offenbar das letzte deutsche Qualitätsprodukt mit globaler Nachfrage. Und weil man funktionierende Geschäftsmodelle natürlich nicht gefährden darf, gilt offenbar die stillschweigende Branchenregel: Der Krieg muss weiterlaufen – sonst leidet am Ende noch die Konjunktur. JE
10:05 | shanakaanslemperera: Versicherungsmathematische Kriegsführung: Wie sieben Versicherungsbriefe den kritischsten Engpass der Welt schlossen und warum die Märkte die Duration um 300 % falsch bewerten
Am 5. März 2026 um Mitternacht Greenwich Mean Time gaben sieben der zwölf International Group Protection and Indemnity Clubs, die zusammen etwa 90 % der weltweiten Seeschifffahrtskapazität versichern, identische Kündigungsmitteilungen für die Kriegsrisikodeckung im Persischen Golf, im Golf von Oman und in den iranischen Hoheitsgewässern ab.
Gard, NorthStandard, Skuld, Steamship Mutual, der American Club, der Swedish Club und der London P&I Club zogen ihre Deckung zurück. Sie handelten nicht aufgrund einer staatlichen Anordnung, nicht aufgrund einer von einem Marinekommandanten verhängten Blockade und auch nicht aufgrund einer einzelnen im Schifffahrtskanal gelegten Mine. Sie zogen ihre Deckung zurück, weil ihre Londoner Vertragsrückversicherer angesichts unbegrenzter Nachhaftung in einem aktiven Kampfgebiet die von der Solvency-II-Richtlinie der Europäischen Union vorgeschriebenen Kapitalanforderungen von 99,5 % (Value-at-Risk) nicht mehr erfüllen konnten. Die Rückversicherer reduzierten ihre Kapazitäten. Den Clubs, die als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit agieren und deren Verluste direkt von den Mitgliedsreedern getragen werden, blieb rechnerisch keine andere Wahl.
Der Iran musste Hormus gar nicht verminen – es reichte, dass Versicherer sagten: „Zu teuer.“ Und plötzlich steht die wichtigste Ölader der Welt still. Ist eben die Realität des 21. Jahrhunderts: Krieg entscheidet das Militär – aber ob Handel läuft, entscheiden die Versicherungen. JE
10:58 | Leserkommentar
Genau werte JE. Die Versicherungen sollten die Versicherungsprämie für solche Risiken vermindern. Weil das es nur wages Potenzial ist. Das hier was passieren könnte. Da die Gefahr höchstwahrscheinlich nur Fake ist. Welche von Verschwörungs-Theo. in Welt gesetzt wurde. Ich sitze am Schreibtisch, doch vielleicht liege ich noch im Bett. Und träume einen surrealen Traum?! Outside the Box zu sein, ich mach das schon lange. Ist manchmal wirklich anspruchsvoll.
Vielleicht hängt das mit Realitätsverweigung zusammen? Welch eine great Show. 🤠
08.03.2026
16:18 | ZH: Zement, Medikamente und Öl – Wie der Iran-Konflikt globale Lieferketten stören könnte
Der Konflikt im Iran könnte Auswirkungen auf den internationalen Handel haben, die über Öl und Gas hinausgehen. Seit Beginn der US-israelischen Operationen im Iran ist noch keine Woche vergangen, und der Öltankerverkehr in der Straße von Hormus – einem wichtigen globalen Engpass für Energielieferungen – ist nahezu zum Erliegen gekommen. Laut Daten von Lloyd’s List Intelligence sitzen rund 200 Öltanker im Golf fest. Durch die Straße von Hormus werden schätzungsweise 20 Millionen Barrel Rohöl und Erdölprodukte pro Tag umgeschlagen, wobei der Großteil nach Asien geliefert wird.
Obwohl Teheran die schmale Wasserstraße nicht offiziell gesperrt hat, ist sie von westlichen Versicherern faktisch geschlossen worden, da diese den Versicherungsschutz gekündigt oder die Risikoprämien erhöht haben. Nicht nur der Seehandel und die Energieversorgung sind von dem Konflikt negativ betroffen. Flugzeuge, die Luftfracht aus dem Nahen Osten transportieren, wurden stillgelegt. Andere Schiffe umfahren das Kap der Guten Hoffnung in Afrika, was die Reise um Tage verlängert und die Treibstoffkosten erhöht. Je länger der Krieg andauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich auf die gesamte globale Lieferkette ausweitet, sei es bei Konsumgütern oder Baumaschinen. Wichtige Bau- und Fertigungsmaterialien wie Zement, Beton und Sand werden im Nahen Osten produziert. Sieben Prozent der weltweiten Aluminiumversorgung passieren die Straße von Hormus. Auch in Indien hergestellte Arzneimittel und in Saudi-Arabien produzierte Erdgasprodukte werden durch die Region transportiert.
Die globale Wirtschaft ist eben kein stabiles System, sondern ein just-in-time Kartenhaus. Und jedes Mal, wenn im Nahen Osten jemand am Tisch anstößt, fangen die Märkte an zu zittern. JE
06.03.2026
17:32 | welt: „Deutsche Wirtschaft steuert auf Kipppunkt zu“ – Spitzenverbände schlagen vor Treffen mit Merz Alarm
Bundeskanzler Merz trifft am Freitag die Chefs der vier großen deutschen Wirtschafts-Spitzenverbände. In einem gemeinsam verfassten Schreiben kritisieren sie „erheblich“ verschlechterte Bedingungen. Ihre Forderungen sind klar. Die vier großen Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben die Bundesregierung in einem Appell zu mutigeren und schnelleren Reformen aufgefordert. „Der Wirtschaftsstandort Deutschland steht unter Druck wie selten zuvor in der Nachkriegsgeschichte“, schreiben die Verbände in einer gemeinsamen Erklärung zu ihrem Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz an diesem Freitag in München, die dem „Politico Pro Newsletter Industrie und Handel“ vorliegt.
Absender sind der Arbeitgeberverband BDA, der Industrieverband BDI, der Zentralverband des Handwerks und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).
Deutschland ist das einzige Land der Welt, das seine Industrie gleichzeitig mit Ideologie, Formularen und Strompreisen erschlägt – und sich danach wundert, warum die Fabriken plötzlich Polnisch sprechen. Während Unternehmer noch versuchen herauszufinden, wie man einen Betrieb führt, ohne vorher drei Nachhaltigkeitsberichte, fünf Gleichstellungsformulare und ein CO₂-Sündenbekenntnis einzureichen, erklärt die Politik stolz, man habe „den Standort gestärkt“. Ja eh... gestärkt wie ein Patient nach drei Liter Blutverlust. JE
05.03.2026
18:50 | eXX: Nächstes Skigebiet kollabiert: Abtenau rutscht in die Insolvenz
Ein weiteres traditionsreiches Skigebiet gerät ins Straucheln. Die Abtenauer Bergbahnen sind zahlungsunfähig – über vier Millionen Euro Schulden drücken auf die Bilanz. Der Fall steht exemplarisch für eine Branche, die zwischen Kostenexplosion und Gästeschwund zunehmend unter Druck gerät. Die wirtschaftliche Schieflage ist erheblich: Rund 4,3 Millionen Euro Verbindlichkeiten stehen aktuell in den Büchern der Abtenauer Bergbahn GmbH. Dem gegenüber stehen Vermögenswerte von lediglich etwa 755.000 Euro. Neben den Mitarbeitern sind auch rund 45 Gläubiger von der Zahlungsunfähigkeit betroffen.
Geschäftsführer Walter Pendl erklärte, dass der Schritt unausweichlich gewesen sei. Die abgelaufene Wintersaison habe die Situation weiter verschärft. Schneearmut, eingeschränkter Liftbetrieb und eine schwache Gästeentwicklung hätten dazu geführt, dass das Skigebiet zeitweise nur eingeschränkt betrieben werden konnte. Die Einnahmen blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Abgesang – da helfen selbst die überteuerten Schulskikurse nix mehr. JE
17:30 | ET: Effektive Wohlstandsverluste: Verbraucherpreise steigen seit 2020 doppelt so stark wie Einkommen
Die Preise für Energie und Lebensmittel sind seit Beginn der 2020er-Jahre deutlich stärker gestiegen als die Einkommen. Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: Während die Verbraucherpreise um mehr als ein Fünftel zulegten, wuchs das Medianeinkommen nur halb so stark. Besonders betroffen sind Haushalte ohne Tarifbindung und mit niedrigen Einkommen.
Deutsche Normalverdiener haben im bisherigen Verlauf der 2020er-Jahre erheblich an Kaufkraft verloren. Dies geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor, die das Bündnis Sahra Wagenknecht erfragt hat. Die „Katholische Nachrichtenagentur“ (KNA) hat berichtet.
Entscheidend sei dabei, dass die Entwicklung der Einkommen seit Beginn des Jahrzehnts nicht mehr mit jener der Preise mithalten konnte. Und das, obwohl die Corona-Pandemie in den ersten Jahren sogar dämpfend auf die Inflationsentwicklung wirkte. Besonders die Preisexplosion zwischen Frühjahr 2021 und Ende 2023 hatte primär Güter des täglichen Bedarfs erheblich verteuert.
Kommentar des Einsenders
...hierorts gab es seit 2011 defacto keine Realeinkommenszuwächse netto mehr, die kumulierte Inflation (inkl. Steuern/Abgaben) und Preisentwicklungen fressen sich durch die Guthaben. ...und noch perfider: über Steuergelder (Schulden) wurden vielen Marktteilnehmern auch noch unfaßbare Coronahilfen überwiesen, Insolvenzen um Jahre verschleppt, Kreditbesicherungen über die Öffentlichkeit gewährt, während Verbraucherpreise (Handel, Gastro, Touristik, Banken etc) und Realeinkommen längst nicht mehr zusammenstimmen... ps: Steuerreform & Gewerkschaftsmoloch abschaffen!
Die Preise rennen im Sprint, die Löhne kriechen hinterher. Offiziell nennt man das Inflation – praktisch fühlt es sich für viele einfach wie schleichende Verarmung an. Während Energie, Brot und Milch explodieren, feiert die Politik eine 2-Prozent-Inflation, als wäre jetzt das Problem gelöst. Für Normalverdiener heißt das übersetzt: mehr arbeiten, weniger im Einkaufswagen. JE
19:02 | Spartakuss zu 17:30
Sehr viele Lebensmittelprodukte sowie chemieverseuchte Füllstoffe, kommen in einer Shrinkflation daher.
Früher kostete das Kilo geräucherte Makrele 12,49 €.
Heute kostet es 19,49 €.
Aber keine Sorge – laut offizieller Statistik haben wir natürlich nur etwa 2 % Inflation.
Ich vermute, meine Makrele hat heimlich ein Wirtschaftsstudium gemacht, den Markt analysiert und beschlossen, sich einfach selbst um 50 % aufzuwerten.
Oder sie ist jetzt ein Premiumprodukt.
Vielleicht wurde sie vorher gefragt, ob sie nachhaltig, emotional stabil und klimaneutral geräuchert werden möchte.
Und wahrscheinlich liegt es auch daran, dass heute weniger Makrele in der Packung ist, dafür aber mehr Luft, ein stabileres Plastikschälchen und eine Verpackung, die moralisch sehr überzeugt davon ist, die Welt zu retten.
Aber das Wichtigste ist:
Die Inflation liegt bei 2 %.
Der Rest ist vermutlich nur statistisch schlecht gelaunte Makrele.
05:39 | fmw: Mehr Inflation, mehr Schulden: Rohstoffe und Gold im Boom
Die wirtschaftlichen Parallelen zur Inflationsphase der 1970er Jahre stehen im Mittelpunkt des neuen Videos von Bravos Research. Darin blicken die Analysten nicht nur auf die ste zunehmende globalen Schulden, sondern nehmen auch jene Vermögenswerte ins Visier, die von einem neuen Inflationszyklus profitieren könnten. Besonders Gold und ausgewählte Rohstoffe rücken dabei in den Fokus, da sie historisch häufig als Schutz vor Kaufkraftverlust und steigender Inflation gelten.Die wirtschaftlichen Parallelen zur Inflationsphase der 1970er Jahre stehen im Mittelpunkt des neuen Videos von Bravos Research. Darin blicken die Analysten nicht nur auf die ste zunehmende globalen Schulden, sondern nehmen auch jene Vermögenswerte ins Visier, die von einem neuen Inflationszyklus profitieren könnten. Besonders Gold und ausgewählte Rohstoffe rücken dabei in den Fokus, da sie historisch häufig als Schutz vor Kaufkraftverlust und steigender Inflation gelten.
Väter, die mit einem Job die Familien ernähren konnten, Mütter, die zu Hause waren, High Raiser Foahrradl, Chevrolet Camaro, Cher nicht operiert, John Travolta in der Disco, Staying aliveFrisbee, Skateboard! Mögen die wirtschaftlichen Umstände dieselben sein - aber das Leben war wesentlich cooler. TB
04.03.2026
18:10 | ZH: Deutschlands Zusammenbruch der Unternehmenssteuern signalisiert Wirtschaftskrise
Der zehnminütige Applaus der CDU-Parteitagsdelegierten hallte noch nach, als das Bundesfinanzministerium die festliche Stimmung in Stuttgart trübte. Das Ministerium von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) meldete einen bundesweiten Einbruch der Körperschaftsteuereinnahmen um 79 Prozent im Januar 2026 im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig sanken die Einnahmen aus der Einkommensteuer um 14,2 Prozent, während die Einnahmen aus der Lohnsteuer um 9,1 Prozent stiegen.
Die Mehrwertsteuereinnahmen stiegen um zwei Prozent – ein Indiz für die anhaltende Inflation im Land, zu der der Staat durch seine Steuerpolitik maßgeblich beiträgt . Zwar könnten die Preissteigerungen durch die anhaltende Wirtschaftsschwäche gebremst werden, doch die kumulierte Inflation belastet die Verbraucher weiterhin, selbst wenn die jährliche Inflationsrate sinkt. Inflation ist für den Staat stets von Vorteil, weshalb sie fortbesteht.
Wenn die Firmen verschwinden, bleiben nur noch Bürger übrig, die man melken kann. Genau darauf läuft es hinaus. JE
14:22 | UZ: Mini-Rückgang schon vorbei: Inflation zieht zieht wieder an
ÖVP, SPÖ und Neos hatten sich für jüngsten Rückgang der Inflation auf zwei Prozent im Jänner selbst abgefeiert, obwohl die Preise trotzdem weiter steigen. Jetzt hat die Teuerung wieder angezogen. Die Inflationsrate in Österreich ist im Februar auf 2,2 Prozent gestiegen – deutlich höher als die zwei Prozent im Januar, die vor allem durch den Basiseffekt zu erklären waren. Dienstleistungen treiben mit einem Plus von vier Prozent (Januar: 3,8 Prozent) die Teuerung am stärksten an.
Lebensmittel, Tabak und Alkohol verteuern sich um drei Prozent, vor allem durch höhere Zigarettenpreise aufgrund der neuen Tabaksteuer – betroffen sind Hersteller wie Japan Tobacco International (JTI) und Philip Morris. Energiepreise bremsen mit minus 4,1 Prozent noch, wirken aber schwächer dämpfend als im Januar (minus 4,9 Prozent), da Treibstoffe weniger entlasten. Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel) bleibt bei 2,8 Prozent.
Kommentar des Einsenders
...mit statistischen Rechen- und Darstellungstricks gelingt es (seit Jahrzehnten) höchstens, unverstandenen Gesprächsstoff für die Stammtische zu liefern - von denen, die vor einem Jahr noch skandierten, dass budgettechnisch in AUT alles in Ordnung sei...!? ...und die Erhöhung der Energiepreise (zugunsten des Finanzministers +Ökoabgabe) jedes Mal, wenn irgendwo in der Welt ein Sack Reis umfällt, ist hanebüchen. Explodierende Staatsschulden (+Zinsen), sinkende Produktivität, Wertverlust der Währung, seit gut 15 Jahren kein Realeinkommenszuwachs, steigende Marktpreise u.a. bei Energiekonzernen (teils in Händen der Länder) und Abgaben der Länder (u.a. Wien), die die Bürger rotzfrech abzocken. ...und über weitere Steuererhöhungen wird auch noch diskutiert...!? Und damit will der Finanzminister seinen "Warenkorb" verteidigen...? Ps: https://de.tradingeconomics.com/commodity/crude-oil - würde das Krisenargument der Preisentwicklungen der Politik für die Endkunden gelten, weshalb wurden die Marktpreisrückgänge zwischen 2022-2025 NICHT an den Kunden weitergegeben...??
Ist nur blöd, dass die Preise trotzdem weiter steigen und kaum jemand im Supermarkt merkt, wie super diese Politik angeblich ist. Willkommen in der statistischen Wohlfühlökonomie. JE
18:06 | Der Bondaffe
Ganz zu Anfang darf man natürlich fragen, welche Koryphäen aus der Politik überhaupt Prozentrechnen können. Dann kommt man an der anderen Frage vorbei, wer aus der Politik überhaupt weiß, was Inflation ist? Denn schließlich gibt der Statistiker die Informationen vor, die dann nachgebrabbelt werden.
Beispiel: Am letzten Freitag, 28.02.26 habe ich vorsichtshalber den Diesel-Tank noch einmal voll gemacht.
Der Liter kostete EUR 1,72. Gestern nachmittag, 03.03.26, kostete der Liter Diesel an der gleichen Tankstelle EUR 1,97.
Frage an die Politprominenz: Wie hoch ist die prozentuale Veränderung?
Problem: Kann man aus den vorliegenden Zahlen überhaupt eine prozentmäßige Veränderung errechnen? Problemlösung: Amt für Statistik anrufen, Problem schildern und die prozentuale Veränderung errechnen lassen. Kommunikation intern: Der Statistiker fragt die KI und die sagt 14,53% Veränderung = Steigerung. Komminikation extern: Auf das er seinen gut dotierten Job behält sagt der Statistiker zum Politiker, wir bewegen uns annualisiert innerhalb des jährlichen Inflationskorridors von 2%. Das ist ganz einfach zu errechnen, denn monatlich ergibt sich ein Wert von 14,53% geteilt durch 12 Monate und das macht 1,21%.
Medienkommunikation: Die Politik teilt mit, daß die Inflation gerundet 1,0% beträgt. Normalerweise wäre sie tiefer, aber die Energiepreise sind etwas gestiegen. Fazit: Kein Grund zur Sorge, alles innerhalb des Inflations-Korridors. Und die Kerninflation (ohne Waren und Dienstleistungen, Energie, Nahrungsmittel, Wohnungsmieten, Industriegüter) bleibt niedrig, weil der Preis für das Bier in der Statistikerkantine subventionsbedingt immer gleich bleibt und seit Jahren nicht mehr gestiegen ist. Der Preis für das Bier steigt deshalb nicht, weil der auf der Bierflasche angegebene Prozentgehalt seit Jahren unverändert ist. Die Veränderung der Bier-Kerninflation bleibt somit bei Null.
Kommunikation auf Ministerebene: Wirtschaftsministerium faxt an Bildungsministerium, ob man Prozentrechnen überhaupt noch braucht? Bildungsministerium faxt zurück: eigentlich nicht, weil große Teile der Bevölkerung sowieso nicht Prozentrechnen können, das habe man schon vor 20 Jahren aus dem Lehrplan gestrichen. Es klingt aber gut, wenn man mit Prozentzahlen und prozentualen Veränderungen medial-verbal umherwerfen kann. Niemand aus der Bevölkerung kommt auf die Idee einmal nachzurechnen.
So weit, so gut. Wir wollen uns hier nicht darüber unterhalten, was ein "Basiswert" bzw. "Basiseffekte" sind. Da braucht man ein abgeschlossenes Mathematik-, Physik-, Quantenphysik- oder BWL-Studium. Bei letzteren bin ich mir aber nicht so sicher, ob das nicht doch zu schwierig ist.
03.03.2026
14:55 | RS: Supermärkte kapitulieren vor Gewalt: „Wir lassen Brutalo-Diebe laufen“
Dem Einzelhandel in Deutschland entstand durch Ladendiebstahl im Jahr 2024 ein Schaden in Höhe von mindestens drei Milliarden Euro. Rund die Hälfte dieser Summe entfällt auf Supermärkte und ähnliche Verkaufsstellen des LEH (Lebensmitteleinzelhandels). Im Vergleich zu 2022 ist der Schaden damit um etwas mehr als 20 Prozent innerhalb von nur zwei Jahren gestiegen, einzelne Marktchefs sprechen in ihren Filialen von einer Zunahme um 30 bis 50 Prozent.
Doch nicht nur die Zahlen bei den angezeigten Delikten sowie dem dadurch verursachten Schaden kennen seit Jahren nur noch eine Richtung, die Ladendiebe verlieren dabei zunehmend alle Hemmungen – und werden dafür offenbar auch noch belohnt. So räumte jetzt zum Beispiel der Chef eines Edeka-Markts in Völklingen (Saarland) gegenüber dem „Focus“ ein: „Wir lassen Brutalo-Diebe laufen.“ Leib und Leben seien es nicht wert, sich den Kriminellen in den Weg zu stellen und Heldentaten zu vollbringen, so der Kaufmann.
dazu passend heute: Mann räumt Bauernladen in Sekunden leer – Kinder halfen
Was als nettes Service für treue Kunden gedacht war, sorgt in Knittelfeld (Bezirk Murtal) derzeit für Ärger und Kopfschütteln. Gabriele Eberhardt, die gemeinsam mit ihrem Mann Benedikt einen kleinen, liebevoll geführten Bauernladen betreibt, wird seit Wochen immer wieder bestohlen – und das ausgerechnet bei ihrer "Selbstbedienungsecke".
Zweimal pro Woche verkauft die Familie selbstgemachte Produkte. Weil viele Kunden auch außerhalb der Öffnungszeiten einkaufen wollen, befüllen die Eberhardts seit einiger Zeit zusätzlich einen frei zugänglichen Kühlschrank. "Das funktioniert gut, aber in jüngster Zeit hat es leider mehrere Diebstähle gegeben", ärgert sich Eberhardt gegenüber der "Kleinen Zeitung".
und krone Diebe räumen lachend Hofladen von Ortschef aus
Der Hofladen des Bürgermeisters von Niederneukirchen in Oberösterreich wurde geplündert: Vier Frauen und ein Mann nahmen hochwertige Produkte aus dem umfangreichen Angebot mit. Der Schaden liegt zwischen 700 und 1000 Euro. Videoaufnahmen sollen jetzt helfen, die Täter zu finden. Vier Kameras im Laden, zwei davor und ein Eingangssystem, bei dem man eine EC-Karte benötigt – und trotzdem haben fünf vorerst unbekannte Täter (vier Frauen und ein Mann) am Sonntag gegen 17.30 Uhr ganz ungeniert in Niederneukirchen geplündert.
Wir werden uns an die neuen Sitten und Kulturen eben anpassen müssen JE
18:48 | Die Kleine Rebellin zu 14:55 Bauernladen
In ihrer arabischen Heimat würden denen für Diebstahl die rechte Hand abgehackt. Nicht moralisches Verständnis sondern Strafandrohung verhindert solche Taten. Vermutlich ist es nicht nur für den Eigenbedarf sondern zwecks Menge für eigenen Verkauf gedacht.
12:42 | Handelsblatt: Drohnenangriffe auf Rechenzentren im Nahen Osten
erDer Iran trifft nach dem Angriff durch Israel und die USA zahlreiche zivile Ziele in mehreren Staaten im Nahen Osten. Ob bewusst auf Häfen, Hotels und Fabriken gezielt wird, ist nicht immer eindeutig nachweisbar. In jedem Fall schlagen iranische Raketen, Drohnen oder Trümmerteile abgeschossener Flugkörper ein und versetzen Unternehmen unterschiedlicher Branchen in den Krisenzustand.
So eine Drohne ist sehr praktisch ... die hat keine Hoheitsabzeichen. Fr die Region jedoch .. ist es ein Rückschlag.
Amerika hat die VAE auf die Krisenliste gesetzt. TS
08:42 | ntv: "Iran hat Dubais Business-Modell innerhalb von 24 Stunden zerstört"
Jahrzehntelang steht Dubai als unerschütterliche Bastion für globales Kapital und Luxus. Doch der Iran-Konflikt entlarvt die geopolitische Verwundbarkeit der Metropole, sagt Finanzexpertin Sandra Navidi. Steht das Steuerparadies vor einer historischen Flucht der Investoren?
Raketenalarme, gesperrte Flughäfen, wachsende Nervosität bei Investoren. Der Krieg mit dem Iran trifft Dubai zwar nicht militärisch ins Mark. Dafür aber psychologisch. Im Podcast "Biz & Beyond" warnt Sandra Navidi, das zentrale Versprechen absoluter Sicherheit in einer unsicheren Region könnte beschädigt sein.
Ich darf nochmals auf meinen Kommentar im Banken Bereich hinweisen. Alles läuft nach Plan, der Zuhälter im WH .. will nicht, dass hier etwas entsteht. TS