31.07.2026

09:55 | r24: Krise erfasst BMW: 8000 Stellen sollen abgebaut werden

Die Krise deutscher Autobauer verschärft sich weiter. Nun will auch BMW weltweit rund 8000 Jobs abbauen. Der Großteil der betroffenen Stellen dürfte auf Deutschland entfallen. Bei Volkswagen, Mercedes, Audi und Porsche begannen die Stellenstreichungen schon im letzten Jahr – Porsche hat gerade erst den Wegfall weiterer 5000 Jobs bekannt gegeben. Jetzt reiht sich der Münchner Autobauer BMW ein: Weltweit sollen rund 8000 Jobs abgebaut werden.

Der Abbau soll über natürliche Fluktuation sowie ein freiwilliges Abfindungsprogramm in Deutschland erfolgen. Ein Abfindungsangebot soll laut „Bild“ an knapp 50.000 Beschäftigte gehen, wobei sich das Programm an Mitarbeiter außerhalb der direkten Produktion, vor allem in Verwaltung, Forschung, Entwicklung, Planung und Management, richten soll. Ziel ist es, dass BMW seine Strukturen und Prozesse „schnell und konsequent“ verschlankt und die Kosten deutlich senkt.

HB+: Stellenabbau wird konkret – wo Jobs wegfallen sollen

Das Projekt „New Ways“ ist der Beginn des angekündigten Abbaus von 4000 Arbeitsplätzen. Wesentlicher Bestandteil ist ein Freiwilligenprogramm – mit einer Besonderheit. Lange mussten die Lufthansa-Beschäftigten auf Details des angekündigten Stellenabbaus warten. Ende September vergangenen Jahres hatte der Konzern angekündigt, 4000 Stellen bis 2030 zu streichen. Nun wird der Plan konkret: Der Konzern startet für die Beschäftigten der Deutschen Lufthansa AG das sogenannte Programm „New Ways“.

Das Ziel ist der Abbau von bis zu 550 Vollzeitstellen bei der Kernmarke Lufthansa Airlines und in Zentralbereichen der Deutschen Lufthansa AG. Das geht aus einem Mitte Juli verschickten internen Schreiben an die Belegschaft hervor, das dem Handelsblatt vorliegt. „New Ways“ setzt unter anderem auf ein Freiwilligenprogramm, das allerdings einige Besonderheiten aufweist.

Industrieland, jetzt im Räumungsverkauf... JE

17:58 | Leserkommentar
Wir haben jetzt die Quartalszahlen aus Ende Q2.
Die sind miserabel und was die "Wirtschaftsweisen" hier sehen, als Licht am Ende des Tunnels, ist der Zug.
Sonst ist im Automotivbereich nichts zu holen, die nächsten Jahre.
Jetzt warten wir mal das Ende Q3 ab.
Die schlechten Zahlen werden, im besten Fall bestätigt, im schlechtesten Fall werden die Zahlen noch schlechter und dann ...
Dann kommt die nächste Kündigungswelle ... und die kommt dann zu Weihnachten.
Die Vorstandsvorsitzenden "verscheißen" den Familien, mit deren Kindern, noch gewissenlos Weihnachten.

30.07.2026

17:19 | slaynews: Experten schlagen Alarm wegen Mamdanis Plan für staatliche Lebensmittelgeschäfte und warnen, dass er die Wirtschaft zerstören werde.

Der sozialistische New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani sieht sich zunehmender Kritik ausgesetzt, nachdem er neue Details seines Vorschlags zur Schaffung eines Netzes städtischer Lebensmittelgeschäfte mit staatlich subventionierten Lebensmittelpreisen bekannt gegeben hat. Mamdani versprach , dass fünf steuerfinanzierte Supermärkte lebensnotwendige Lebensmittel zu Preisen anbieten würden, die 30 % unter denen privater Einzelhändler lägen, und versprach den New Yorkern niedrigere Kosten für Grundnahrungsmittel wie Fleisch, Obst und Gemüse, Milch und Käse.

Der Vorschlag stieß umgehend auf Kritik von Ökonomen, Wirtschaftsführern und Fiskalkonservativen, die argumentierten, der Plan würde die Steuerzahler mit enormen Kosten belasten und es privat geführten Lebensmittelgeschäften und Nachbarschaftsläden erschweren, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Staat, der Genehmigungen, Steuern, Mieten und Energiekosten verteuert, eröffnet anschließend einen eigenen Supermarkt, um die Folgen seiner Politik zu bekämpfen. JE

29.07.2026

13:23 | anti-sp: Ist das „De-Risking“, also die wirtschaftliche Abkopplung der EU von China, überhaupt realistisch?

Xenia Bondarenko, Professorin am Lehrstuhl für Weltwirtschaft der Fakultät für Weltwirtschaft und Politik der Nationalen Forschungsuniversität für Wirtschaft und promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin, darüber, ob eine echte Entkopplung von China möglich ist.

Als ich die Zahl von 23,6 Billionen US-Dollar zum ersten Mal sah, glaubte ich es nicht, denn sie klang zu sehr nach der abstrakten „Verschuldung der größten Länder der Welt“, die vor zehn Jahren in den Schlagzeilen stand. Aber nein: Genau so viel wird die „Beendigung der Abhängigkeit von China“ in kritischen Sektoren die USA und die europäischen Länder laut Berechnungen der Beratungssparte von EY-Parthenon bis 2050 kosten. Hochgerechnet auf ein Jahr entspricht das zusätzlichen Investitionen von rund 940 Milliarden US-Dollar. Dieser Prozess, die wirtschaftliche Trennung und Unabhängigkeit der Märkte voneinander, wird als Entkopplung (decoupling) bezeichnet.

Europa will sich von China unabhängiger machen, bestellt dafür aber zuerst mal ordentlich chinesische Solarpaneele, Batterien und seltene Erden. JE

09:55 | transition:  Milei privatisiert auch die Autobahnen

Die wirtschaftliche Entwicklung Argentiniens seit Beginn der Präsidentschaft von Javier Milei wird je nach «Denkschule» unterschiedlich gedeutet. Der Publizist Markus Langemann weist zum Beispiel darauf hin, dass laut der NZZ die Inflation seit Mileis Amtsantritt von 211 auf rund 30 Prozent und die Armutsquote von 42 auf 28 Prozent gesunken ist. Erstmals seit anderthalb Jahrzehnten gebe es zudem einen Haushaltsüberschuss. Langemann schreibt diesen Erfolg Mileis Politik zu. Der Ökonom Heiner Flassbeck widerspricht.

Milei hält jedenfalls an seinem neoliberalen Kurs fest, was natürlich auch bedeutet, möglichst viel zu privatisieren. Nun sind die Autobahnen an der Reihe, wie die argentinische Tageszeitung La Capital berichtet. So habe die Regierung die Vorauswahl der Angebote für die dritte Phase der Privatisierung nationaler Fernstraßen genehmigt und in diesem Zusammenhang die Öffnung der Preisangebote bestätigt.

Damit schreite die Privatisierung des staatlichen Unternehmens Corredores Viales voran und werde die landesweite Lizenzierung von insgesamt über 9.000 Kilometern abschließen. Der dritte Abschnitt umfasse mehr als 3.900 Kilometer nationaler Fernstraßen. Laut dem Wirtschaftsminister Luis Caputo gaben insgesamt 22 Bieter 50 Angebote für die verschiedenen Regionen ab.

Milei verkauft nicht die Straße, sondern nur die staatliche Fähigkeit, sie jahrzehntelang verfallen zu lassen. JE

13:25 | Leserkommentar
Ein Staat Fundamental gesehen - welcher immer "verkauft", privatisiert gar nichts. Weil er offen oder vedeckt jederzeit wieder verstaatlichen kann. Sonst würde das Wort privatisieren, in dem Kontext gar nicht existieren. Das verfallen spielt hier keine Rolle. Weil das ebenfalls beiderseitig möglich ist. Ob nun Staat oder privat?U nd jetzt denk ich spontan, an Wort. Nach mir die Sintflut... Was für ein gemeiner Trick?! Im Rider Waite Tarot, gibt es eine Karte dazu. Das Rad des Schicksals...

27.07.2026

13:38 |  krone: Insolvenzfonds des Staates steht selbst vor Pleite

Die jüngste Welle an Unternehmenspleiten reißt nicht nur die betroffene Belegschaft in arge Turbulenzen, sondern auch ein wichtiges Instrument des Sozialstaates. Ehemalige Mitarbeiter berichten, wie sie durch den Insolvenz-Entgelt-Fonds zu ihrem Geld gekommen sind.

Serhat Keskin konnte es zunächst gar nicht fassen. Die Pleite seines Arbeitgebers Ende 2024 traf den KTM-Techniker wie ein Hammerschlag. Es hatte sich zwar schon länger abgezeichnet, trotzdem war es dann ein Schock. „Denn das erwartete Weihnachtsgeld war schon für offene Rechnungen verplant. Ich hatte Glück, dass mir meine Bank entgegengekommen ist. Das ist der Vorteil, wenn man am Land lebt, wo jeder jeden kennt“, erzählt der zweifache Familienvater, der den Kredit für sein Haus stemmen musste – seine Frau war damals in Karenz.

Kommentar des Einsenders
Sozial(isten)staat - ...und am Ende ist alles weg. Unternehmer, Fonds, Pensionen, Kassen, Steuertöpfe..., während Milliarden für Ungebetene, NGGOs, Ukro-Krieg, Rest der Welt, Zinsen, Raketensysteme, Parteien und die zügellose Bürokratie, verschustert werden...!? Die Beiträge der Arbeiter/Arbeitgeber werden weiter steigen, Steuern/Gebühren wohl detto, ...bei den höchsten Einnahmen aller Zeiten, und noch gar nicht so lange ist's her, da hatte AUT eine "schwarze" Null im Budget...! Wer stellte die letzten drei (inkl Experten) Regierungen...?

Jetzt ist sogar die Pleiteversicherung pleite. Aber das Finanzministerium prüft bereits, ob man die Ertrinkenden höher besteuern kann... JE

10:23 | tichyseinblick: Katastrophenzahlen: Gastronomie im freien Fall

Folgender Kalauer ist unvermeidlich: Angesichts der Zahlen aus der deutschen Gastronomie bleibt einem der Bissen im Halse stecken. Um 7,1 Prozent implodierte der reale Umsatz in deutschen Restaurants, Bistros und Kneipen im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt und beziehen sich auf die aktuellste Erhebung, die derzeit vorliegt. Im gleichen Zeitraum schrumpfte der reale Umsatz des gesamten Gastgewerbes – also von Hotellerie, Gastronomie und Catering – um 6,0 Prozent.

Auch die Hotellerie geriet mit einem realen Umsatzminus von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat kräftig unter Druck. Die Deutschen versuchen, ihr Geld zusammenzuhalten und dennoch auf Urlaub nicht vollständig zu verzichten. All-inclusive-Angebote boomen, während vor Ort immer weniger konsumiert wird. Im vergangenen Jahr gaben die Deutschen rund fünf Prozent weniger für Gastronomieleistungen im Urlaub aus. Zunehmend werden auch inländische Reiseziele einer Auslandsreise vorgezogen. Der Wandel ist längst im Alltag angekommen: Immer mehr deutsche Haushalte schnallen den Gürtel enger.

Kommentar des Einsenders
...nicht aufregen. Klotze einschalten, Traubi-Soda und Ranz-Burger vom Mäci mit Uber/Wolt/foodora&Co an die Tür liefern lassen, Handwerk Koch und Kochen braucht niemand mehr, und nach dem Billig-AI-Urlaub maulen über die katastrophale Buffett- und Flugqualitäten, zuhause beim Pizza-Kebap-Standl vorbeischlurfen für den täglichen Junk-Ranz, high-class-Stern-Gastro von Investment-Bänkers Gnaden für Top-Klienten und Gastro-Influencer, bisserl Handy dazu, ein bisserl auf seelenlosen Aporol-Events herumgammeln, wozu noch Gastronomie von Großbrauerei's Gnaden zu Höchstpreisen und zweifelhaften Convenience-Aufwärm-Küchen zu Höchstpreisen ... Wozu Gastro?

Die Wirte sterben, die Innenstädte verwesen und aus den Restaurants werden Leerstände mit Energieausweis. Wenigstens ist der wirtschaftliche Leichnam am Ende klimaneutral. JE

13:40 | Die Eule
Der Umsatz wird sich in wenigen Jahren der Nulllinie nähern. Dann absorbieren Energie- und Mietkosten den Teil des Einkommens, den die Obrigkeit den Untertaten noch als Brotkrümel übriglassen wird.
Einige verbliebene Restaurants werden sich dann in geschlossenen Stadtbezirken befinden, in denen die Obrigkeit dann ungestört von murrenden Untertanen, im 3-Sterne Gourmethimmel feiern kann.

24.07.2026

17:48 | Leseratte

Also eines muss man den Chinesen lassen: Fix sind sie! Kaum ist das neue EU-Sanktionspaket verabschiedet, in dem auch 14 chinesische Firmen sanktioniert werden, verkünden die Chinesen ihrerseits Sanktionen gegen 14 europäische Firmen, u.a. deutsche wie Rheinmetall AG und die Antraco Chemie-Handelsgesellschaft mbH.

https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/china-adds-14-eu-entities-export-control-list-over-russia-related-sanctions-2026-07-24/

Zitat (übersetzt):
China verbietet mit sofortiger Wirkung den Export von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck in 14 weitere EU-Länder, teilte das Handelsministerium am Freitag mit. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf die jüngsten Sanktionen der EU gegen Russland.

Die EU hat am Donnerstag ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine verabschiedet, und das Handelsministerium teilte mit, dass 14 Unternehmen auf dem chinesischen Festland und in Hongkong mit Sanktionen belegt wurden.

Zu den europäischen Unternehmen, denen der Empfang von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck von China untersagt ist, gehört der deutsche Automobil- und Rüstungshersteller Rheinmetall AG (RHMG.DE).

Darin hieß es, dass es auch ausländischen Organisationen und Einzelpersonen untersagt sei, Güter mit doppeltem Verwendungszweck aus China an die betreffenden Einrichtungen zu transferieren oder zu liefern, während chinesische Exporteure in Ausnahmefällen eine Genehmigung beantragen könnten.

Als Reaktion darauf erklärte die Sprecherin der EU-Kommission, Paula Pinho, die EU analysiere die neu angekündigten Maßnahmen Chinas und werde sich mit den Mitgliedstaaten und den betroffenen Unternehmen abstimmen. „Wir werden bei unseren chinesischen Partnern um Klärung bitten, um besser zu verstehen, was auf dem Spiel steht“, sagte sie.

Bei Gütern mit doppeltem Verwendungszweck handelt es sich um Waren, Software oder Technologien, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen haben. Dazu gehören auch bestimmte Seltenerdelemente, die für die Herstellung von Drohnen und Chips unerlässlich sind.

Pekings Exportkontrollliste betrifft zumeist US-amerikanische und japanische Unternehmen. Im April wurden sieben europäische Unternehmen wegen Waffenverkäufen an Taiwan auf die Liste gesetzt – ein seltener Fall von Sanktionen gegen Europa im Zusammenhang mit der Taiwan-Frage.

Die EU teilte am Donnerstag in einer Erklärung mit, dass sie 51 neue Einrichtungen – darunter einige mit Sitz in China – auf die Liste derjenigen gesetzt hat, für die aufgrund ihrer Unterstützung des militärisch-industriellen Komplexes Russlands strengere Exportbeschränkungen für Güter und Technologien mit doppeltem Verwendungszweck gelten.

dazu passend:
https://t.me/RussiaDailyDE/46018

Zitat:
Das Handelsministerium Chinas hat 14 Unternehmen aus der EU in die Exportkontrollliste aufgenommen, teilt die Behörde mit.

Exportbetreiber werden nicht in der Lage sein, diesen Organisationen Dual-Use-Güter, die aus der VR China stammen, zu exportieren, und ausländische Firmen und Privatpersonen — sie zu übergeben oder bereitzustellen. Wenn der Export erforderlich ist, muss sich der Geschäftsbetreiber an das Ministerium wenden.

Auf der Liste stehen unter anderem solche Organisationen wie der große deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall AG, das Unternehmen Antraco Chemie-Handelsgesellschaft mbH, das mit chemischen Rohstoffen handelt, die italienische Firma Lafert S.p.A, die Elektromotoren für die industrielle Automatisierung herstellt, und andere.

 

07:27 | DerSpiegel:  Trump kündigt neue Strafzölle gegen 60 Handelspartner an

Die weltweiten zehnprozentigen Zölle sind gerade ausgelaufen – da legt Trump nach: Die US-Regierung will zusätzliche Zölle auf Importe aus rund 60 Ländern. Als Begründung nennt Washington unzureichende Maßnahmen gegen Zwangsarbeit.

Don Trumpione hat die Prämien für die Glasversicherungen erhöht.  Man kann eben kein kalabrisches Omlett ohne eingeschlagene Köpfe machen.  TS 

 

23.07.2026

08:22 | merkur: Varta vor dem Aus: Batteriekonzern fällt offenbar endgültig

Ellwangen – Varta hat offenbar nicht schnell genug einen überzeugenden Weg aus der Krise gefunden. Der Batteriehersteller steht nach Berichten der Wirtschaftswoche und der FAZ endgültig vor dem Aus. Die Gläubiger fordern ihre Kredite ein. Der Konzern soll dem Bericht nach zerschlagen werden. Varta war durch eine Entscheidung des US-Tech-Riesen Apple in die Krise gerutscht. Zunächst wollte man für eine bestimmte Reihe keine Varta-Batterien mehr kaufen. Dann beendete Apple die Zusammenarbeit komplett und kaufte in China. Deshalb beschloss Varta notgedrungen, sein Werk in Nördlingen, Bayern, dichtzumachen. 350 Angestellte verlieren hier ihre Arbeitsplätze.

Kommentar des Einsenders
Bitter. Hernach das Investorenkunststück von Tojner und Porsche relativ rasch wieder zu einem Ende gekommen ist
https://orf.at/stories/3382757/ . ...und dann teilt Porsche auch noch mit, weitere 5 Tsd. auf die Straße stellen zu wollen...! Harte Zeiten...

Die deutsche Batteriehoffnung ist leer. Ein passendes Ladegerät wurde nicht rechtzeitig gefunden. JE

22.07.2026

15:16 | BN: Reeder setzen auf steigenden Ölverbrauch: Über 600 neue Öltanker bestellt

Weltweit haben Reeder im ersten Halbjahr 2026 bereits 261 neue Öltanker bestellt, mehr als im gesamten Vorjahr. Insgesamt stehen über 600 Schiffe in den Auftragsbüchern, während es Ende 2023 nur 80 waren. Störungen an der Straße von Hormus und hohe Charterraten treiben den Bestellboom. Viele neue Tanker kommen jedoch erst in einigen Jahren auf den Markt.

Die Kämpfe am Persischen Golf haben den Verkehr durch die Straße von Hormus stark eingeschränkt. Zuletzt passierten nur wenige Frachtschiffe die Meerenge, während große Rohöl- und Flüssiggastanker ausblieben. Vor der Eskalation kostete ein Supertanker weniger als 50.000 Dollar Charter pro Tag. Danach stieg die Spitzenrate zeitweise auf 424.000 Dollar.

Die Politik verkauft grünes Klimagedöns, die Reeder kaufen Stahl. Einer von beiden setzt echtes Geld ein... Denn der fossile Ausstieg benötigt offenbar ungewöhnlich viel zusätzliche Transportkapazität. JE

08:46 | breitbart: Trump verhängt 50-prozentige Zölle auf diverse kanadische Waren wegen „Diskriminierung“ amerikanischer Autos

Präsident Donald Trump hat am Montag eine 50-prozentige Zollabgabe auf eine Vielzahl kanadischer Waren verhängt, darunter Alkohol, Milchprodukte, Hockeyschläger und viele weitere Produkte. Das Weiße Haus veröffentlichte die Proklamation am späten Nachmittag. Die von den USA verhängten Zölle erfolgen gemäß Section 338 des Tariff Act von 1930. Ein Fact Sheet des Weißen Hauses listet einige der betroffenen kanadischen Produkte auf:

- Jede Section-338-Proklamation verhängt einen 50-prozentigen Zoll auf eine andere Gruppe kanadischer Importe – von Wein über Hockeyschläger bis hin zu Zement.

- Diese Section-338-Zölle gelten für alle betroffenen Waren, unabhängig davon, ob diese unter dem US-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA) ursprünglich begünstigt sind.

- Die Section-338-Zölle gelten nicht für Energie, Kali, Produkte, die bereits unter Section 232 mit Zöllen belegt sind, sowie bestimmte andere Waren wie Fisch oder kritische Mineralien.

- Die Zölle treten 30 Tage nach der Unterzeichnung in Kraft und sollen die Belastung und Benachteiligung des US-Handels durch die Diskriminierung Kanadas ausgleichen.

ABC News lieferte weitere Details zu den Produkten, die nun mit einem 50-prozentigen Zoll belegt werden. Die Proklamation betont, dass die Zölle eine Reaktion auf „Diskriminierung“ durch ein kanadisches „Zollsystem“ gegen amerikanische Kraftfahrzeuge und Autoteile darstellen.

Kommentar des Einsenders
...und da die canadischen Kommunisten/Sozialisten/Marxisten genauso unfähig in ihrer politischen Ausrichtung sind wie die EU, lieber mit dem Finger permanent auf die Anderen zeigen, im Sinne Gut/Böse, statt Verhandlungen zu führen, bekommt auch Canada gerade sein Zoll-Waterloo und will naturgemäß stärker an die EU andocken...!? ...während Brüssel sich gerade mit den US-Tech-BigPlayer anlegt...!? Ideologie frißt Hirn, und mittlerweile laufen scheinbar nur noch völlig hirnentkernte Gestalten rum, die den politischen Kurs vorgeben...!? Narrenhäuser.

Trump belegt kanadischen Käse, Wein und Hockeyschläger mit 50 Prozent Zoll. Wenn Kanada schon nicht der 51. Bundesstaat werden will, soll wenigstens das Eishockeygerät Eintritt zahlen. JE

21.07.2026

18:31 | salzburg24: Baumarkt-Pleiten als Auslöser: Salzburger Firma mit 18 Millionen Euro in Konkurs

Die Pleiten der Baumarkt-Riesen BayWa und Hellweg treffen nun auch Salzburg: Über das Vermögen der Semer Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in der Stadt Salzburg wurde ein Konkursverfahren eröffnet. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf massive 18,3 Millionen Euro.

Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Dienstag bekannt gab, ist über die in der Reichenhallerstraße ansässige Firma am Landesgericht Salzburg ein Konkursverfahren eröffnet worden. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Holding ohne eigenen operativen Betrieb und ohne Mitarbeiter, die Beteiligungen an anderen Unternehmen hält.

Hellweg und die BayWa-Baumärkte kippen um, Semer liegt darunter. Das Baumarkt-Domino funktioniert halt besser als jede Sanierung. JE

11:39 |  golem: Media Markt will Kasse abschaffen

Media Markt bereitet einem Bericht der Lebensmittel Zeitung zufolge ein neues Bezahlkonzept für seine Filialen vor. Kunden sollen ihren Einkauf demnach künftig direkt auf der Verkaufsfläche abschließen können, ohne noch den Weg zu einer klassischen Kasse zurücklegen zu müssen. Das Blatt beruft sich auf Angaben des Mutterkonzerns Ceconomy. Intern trägt das Konzept offenbar den Namen Pay-on-Shopfloor. Der Kauf soll demnach genau dort abgeschlossen werden, wo auch die Beratung stattfindet. Ein fester Kassenbereich wäre für einen Teil der Einkäufe damit nicht mehr zwingend nötig.

Bei Media Markt wird die Kasse abgeschafft. Endlich kann derselbe Verkäufer, den man zwanzig Minuten lang sucht, auch gleich das Geld kassieren. JE

08:50 | eXX: Österreichs Bauwirtschaft am Tiefpunkt: Aufschwung lässt weiter auf sich warten

Laut der aktuellen Bauprognose des Beratungsunternehmens EY wird das gesamte Bauvolumen in Österreich heuer auf rund 51,7 Milliarden Euro sinken. Zum Vergleich: 2021 lag der Wert noch bei 58,7 Milliarden Euro. Damit hat die Branche innerhalb von fünf Jahren real nahezu zwölf Prozent ihres Marktvolumens verloren. Auch bis 2028 erwarten die Experten lediglich einen leichten Anstieg auf rund 52 Milliarden Euro. Das entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von gerade einmal 0,1 Prozent pro Jahr, berichtet der Kurier.

Besonders angespannt ist die Lage im Wohnungsneubau. Obwohl die Nachfrage nach leistbarem Wohnraum ungebrochen hoch ist, verhindern steigende Baukosten, hohe Zinsen und unsichere Renditen zahlreiche Projekte.

Kommentar des Einsenders
...die späte Rache. 20 Jahre lang wurde von den "Gemeinnützigen" brav Geld eingesammelt, nicht oder zuletzt auf "Hochpreis" zu Minimalanforderungen gebaut (ein VW-Polo zum Mercedes-Preis oder High-end Luxus), Wien baute in den blauen Himmel hinein (Vollspekulation der Spekulanten, astronomische Grundstückspreise), die auf den Objekten sitzen bleiben aufgrund der astronomischen Preise, Maximalversiegelung auf Teufel komm raus, dem Wiener Arbeitnehmer werden dennoch zusätzlich "Wohnbaugelder" vom Lohn abgedrückt, Einheiten "fehlen"...!? Völliges politisches Versagen, Fehlkalkulation/-spekulation, die Zinsentwicklung, C, leere Kassen, die Großpleiten Signa, Hallmann&Co, Gewerbeflächen stehen maximal leer (u.o. von städtischen Einheiten betrieben - waff/stadtfonds/job-beratungsoffices, Ausländerbüros etc), werden wieder abgerissen (Signa), dazu die unfaßbare Bürokratie... alles ein einziges Chaos! ...und man wundert sich...

Österreich braucht dringend Wohnungen und baut deshalb immer weniger davon. Dafür werden die Kosten, Vorschriften und Finanzierung so lange gestapelt, bis selbst der erste Ziegel bald Insolvenz anmeldet. JE

18:34 | Die Eule
Die Sache ist ganz einfach: Die derzeitigen Baukosten, verursacht durch Klimawahnologen, sind so hoch, dass sich die daraus resultierende Miete eben nur noch Premiumbürger leisten können.
Da dieser Kundenkreis zum großen Teil bedient ist, gibt es für neue Wohnungen eben keine Kunden. Die Klimawahnologen sehen diese Entwicklung natürlich mit klammheimlicher Freude, denn ohne den
dringend notwendigen Zubau, können die Klimaziele viel leichter erreicht werden. Wäre da nicht der Bauwahn bei den der KI-Rechenzentren und deren exorbitantem Energieverbrauch. Ohne diesen Bauwahn könnte alles so einfach sein, doch den Klimawahnologen wird auch hier eine Lösung einfallen.

17.07.2026

09:43 | derstandard:  Österreichs Wirtschaft wird bis 2030 nur um ein Prozent pro Jahr wachsen

Nach einer hartnäckigen Rezession in den zwei Jahren zuvor hat Österreichs Wirtschaft 2025 wieder auf den Wachstumspfad zurückgefunden – wenngleich nur auf einen "verhaltenen", wie es das Institut für Höhere Studien (IHS) bezeichnet. Zwar sind mit dem Beginn des Irankriegs die Inflationsraten kräftig angestiegen und die Vertrauensindizes eingeknickt, allerdings gehen die Ökonomen des Instituts davon aus, dass die auf den Konflikt zurückzuführenden Verwerfungen – sofern der Krieg nicht erneut aufflammt – bald überwunden sein werden und die Wirtschaft gegen Jahresende wieder an Fahrt gewinnt.

Im Juni hat sich die Konjunkturstimmung der Bank Austria zufolge jedoch wieder etwas eingetrübt. "Besonders stark fiel der Stimmungseinbruch seit Jahresbeginn im Dienstleistungssektor aus", erklärt Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer. Auch in der Industrie habe das Sentiment einen Dämpfer erhalten, während es am Bau etwas weniger Pessimismus gebe. Insgesamt sollte die österreichische Wirtschaft im zweiten Quartal 2026 stagniert sein. "Dennoch dürfte das BIP in Österreich im ersten Halbjahr um 0,8 Prozent im Jahresvergleich zugelegt haben", sagt Bruckbauer.#

Kommentar des Einsenders
"Das IHS rechnet mit einem verhaltenen Durchschnittswachstum nach 1,9 Prozent in den fünf Jahren zuvor. Die Inflation soll erst 2028 auf zwei Prozent sinken (...) Nach einer hartnäckigen Rezession in den zwei Jahren zuvor hat Österreichs Wirtschaft 2025 wieder auf den Wachstumspfad zurückgefunden – wenngleich nur auf einen "verhaltenen", wie es das Institut für Höhere Studien (IHS) bezeichnet. Zwar sind mit dem Beginn des Irankriegs die Inflationsraten kräftig angestiegen und die Vertrauensindizes eingeknickt, allerdings gehen die Ökonomen des Instituts davon aus, dass die auf den Konflikt zurückzuführenden Verwerfungen – sofern der Krieg nicht erneut aufflammt – bald überwunden sein werden und die Wirtschaft gegen Jahresende wieder an Fahrt gewinnt.(...)erklärt der Ökonom mit der Nutzung derzeit noch unterausgelasteter Kapazitäten. Die Konjunktur überlagere das schwache Potenzialwachstum (!!!). Bonin gibt jedoch zu bedenken. "Bei 0,8 Prozent Potenzialwachstum darf nicht viel passieren, sonst befinden wir uns schnell wieder in einer Rezession." ..."

Eines der zentralsten Probleme die dieses Land hat ist, dass einerseits Herrschaften eine "Heißluftfunktion" in führenden Positionen bei div. Wahrsager-Instituten seit Jahrzehnten innehaben, die Ökonomie offensichtlich nicht einmal im Leersaal verstanden haben und auf der anderen Seite Propagandisten aka Journalisten aus div. Spatzenpost-Redaktionen sitzen, die derartigen Schwachsinn unkommentiert abdrucken und die Rezipienten mit Fragezeichen hinterlassen und für völlig dumm verkaufen! Das "ökonomische" Pendant zur Corona-Zeit; vermeintlich Wissende, denen ein Expertenstatus zuerkannt wurde, erklärten den vermeintlich Nicht-Wissenden täglich einen Sachverhalt, der an Abstrusität und naiver Dummheit nicht mehr zu überbieten war, dämliches PR-Gewäsch, Zahlenjonglieren auf kindlichem Niveau, bis die Wut der Bürger ins Unermessliche stieg und nach wie vor anhält!

....anders formuliert: Österreich hat ein Problem, ist pleite, seit der Plandemie hat sich das Land nicht mehr erholt, die Schuldenexzesse der Vorgängerregierung(en) zugunsten EU und Finanzinvestoren treiben Inflation und Zinsendienst, gaben uns den Rest, der EU-green-deal auf Geheiß von WEF&Co bringt den Mittelstand um, die Ukraine-SMO hat das ganze zusätzlich befeuert, Kreditgeber stehen mit den Rücken zur Wand, fehlende und erschwerte Investitionen der KMU sind immanent, Großbetriebe gehen und die Steuerpolitik im Land gepaart mit der Bürokratie, setzen der Torte die Sahnekirsche auf! Befund. - Und welche Lösungen hätten die, denen "Lösungskompetenz" zuerkannt wurde und monatlich fürstlich dafür bezahlt werden...!?

Österreich wächst bis 2030 im Schnitt um ein Prozent pro Jahr. Das reicht immerhin, damit die Wirtschaft nicht rückwärts fährt... JE

16.07.2026

17:09 | r24:  Kettenreaktion: VW-Krise bedroht bis zu 200.000 weitere Jobs

Volkswagen zieht die Notbremse. Der Autobauer verschärft seinen bereits angekündigten Sparkurs massiv, und dies könnte weit über den Konzern hinaus drastische Konsequenzen nach sich ziehen: Während bei VW selbst bis zu 100.000 Stellen auf der Kippe stehen, fürchten Experten eine Kettenreaktion, die Zulieferer, Speditionen, Handwerksbetriebe, Hotels, Restaurants, Bäckereien und Einzelhändler treffen könnte – mit bis zu 200.000 zusätzlich gefährdeten Jobs.

Die Belegschaft des VW-Konzerns muss mit harten Einschnitten rechnen. Um die Kosten für Verwaltung, Infrastruktur und Unterstützung des Kerngeschäfts auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu senken, plant VW-Chef Oliver Blume nicht nur einen deutlichen Stellenabbau, sondern auch eine grundlegende Straffung des gesamten Konzerns. Die Investitionen sollen in den nächsten fünf Jahren um rund 45 Milliarden Euro sinken. Gleichzeitig soll die Modellpalette schrittweise halbiert werden.

Die Transformation gelingt, die Arbeitsplätze transformieren sich  jetzt ins Ausland. JE

17:12 | Leserkommentar
...vom Klumpenrisiko zur wirtschaftlichen Kernschmelze - überall dort, wo die Politik (u.o. Religion) ihre dreckigen Finger mit im Spiel haben! Früher oder später muss die Rechnung kommen, und VW das "beste" Beispiel, wie es nicht funktionieren sollte. Ideologie frißt Hirn, hirnlose Marionetten fahren die "Verstaatlichten" bis in den Abgrund, verbrannte Erde, vergeudete gute Ressourcen für Lau ohne Zukunft. Endspiel des Real-Sozialismus!

15.07.2026

12:58 | HB: Investitionsbereitschaft auf tiefstem Stand seit über 30 Jahren

Düsseldorf. Die Investitionsbereitschaft im deutschen Mittelstand ist auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren gefallen. Nur noch 52 Prozent der Unternehmen planen, in den kommenden sechs Monaten in ihren eigenen Betrieb zu investieren. Das hat eine Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ergeben.

Seit 1995 befragen DZ Bank und BVR mehr als 1000 Unternehmen. So gering wie aktuell ist die Investitionsbereitschaft seit dem Start der Umfrage noch nie ausgefallen, wie das Handelsblatt vor Veröffentlichung der Umfrage erfuhr. Die Investitionsbereitschaft ist demnach momentan geringer als während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009, der Coronapandemie 2020 oder der Energiekrise nach Beginn des Ukrainekriegs im Jahr 2022.

Der deutsche Mittelstand sieht das Loch im Dach sehr genau, traut sich angesichts der Bauvorschriften aber nicht mehr, die Leiter aufzustellen. JE

19:00 | Leserkommentar
"Eine neue Umfrage zeichnet ein düsteres Bild des deutschen Mittelstands: Die Investitionsbereitschaft ist auf den tiefsten Stand seit mehr als 30 Jahren gefallen. Als schwerste Last nennen die Unternehmen die hohen Kosten am Standort Deutschland – vor allem die hohen Löhne."

...aber wählen ihren eigenen Untergang, die die genau für die Idiotie seit mind. drei/vier Perioden dafür verantwortlich sind, dass sich durch bürokratische Unsinnigkeiten, politische Fehlentscheidungen und gesetzlich erschwerenden Rahmenbedingungen die Lohn-/Stückkosten, Kapitalkosten u.a. laufend nach oben entwickeln und die Produktivität sinkt! Oben scharen sich die linksgedrehten Vollpfeifen, unten erwartet man florierende "Landschaften" ...Hat noch nie in der Geschichte funktioniert!

19:02 | Leserkommentar
Der Inhaber eines mittelständischen Betriebes (30 Mitarbeiter) , welcher Komponenten für Heizungs - und Solarsysteme herstellt und viele namhafte Hersteller in
Deutschland mit Vorprodukten beliefert , hat mir heute erzählt, daß sein Unternehmen ab dem nächste Monat kurzarbeiten wird. Er sagte, daß sie bei den Letzten seien, die diesen Schritt mangels Nachfrage gehen müssten und daß die meisten ihrer Mitbewerber schon das gesamte Jahr reduziert arbeiten würden. Er sagte die Verbände würden versuchen die Situation mit aller Macht bis nach den Landtagswahlen im September unter der Decke zu halten .

 

08:41 | welt: Katar stoppt offenbar VW-Deal mit Israel – 2000 Jobs in deutschem Werk wieder ungewiss

Großaktionär Katar blockiert Berichten zufolge einen geplanten Rüstungsdeal zwischen VW und einem israelischen Unternehmen. Damit steht die Zukunft eines Werks in Niedersachsen wieder infrage. Die Pläne klangen gut: Das kriselnde VW-Werk in Osnabrück sollte als Rüstungsproduzent neu aufgestellt werden, hergestellt werden sollten dort Komponenten des sogenannten „Iron Dome“, eines Abwehrsystems, mit dem sich Israel vor Angriffen mit Raketen und Drohnen schützt. Ende April wurde bereits eine entsprechende Absichtserklärung zwischen Volkswagen und der israelischen Firma Rafael Advanced Defense Systems unterzeichnet.

Doch nun steht der Deal offenbar auf der Kippe: Denn Großaktionär Katar ist offenbar nicht willens, eine Kooperation oder ein Joint Venture mit einem israelischen Unternehmen zu billigen. Das berichten aktuell „Bild“-Zeitung und „Handelsblatt“.

Kommentar des Einsenders
Komponenten für den "iron dome" im VW-Werk in Osnabrück als deutsch/israelische Kooperation...!? ..und wohl auch für das europäische "sky shield"-Programm, für das die Steuertrotteln hierorts wieder 6+Mrd. abdrücken sollten...!? Die alte Hitlerei VW, die Kriegsproduktion, die Bankster- und Waffenmafia, und wieder kam zusammen, was damals bereits eins war! Genetischer Sündenfall unter Landesbeteiligung, 100K Personal Richtung Arbeitsagentur, die Qualität der Karren nur noch besch****, und nun dreht ihnen Quatar auch noch die Rüstung ab...! Bezeichnend, schaut man das Wahlergebnis der LDW22 an: 33%SPD, 28%CDU, 14,5%Grüne... Noch Fragen?

Deutschland liefert Israel Waffen, solange Katar bei VW nichts dagegen hat. Denn am Ende entscheiden nicht Wolfsburg oder Osnabrück, sondern jene, die genug Anteile besitzen, um am Tisch nicht laut werden zu müssen. JE

14.07.2026

10:58 | apollo: 70 Prozent günstiger: Deutsche Autoindustrie wandert nach Ungarn ab

Die deutsche Autoindustrie verlagert ihre Produktion zunehmend ins Ausland. Der Hauptgrund sind die hohen Kosten am Standort Deutschland: Teure Energie, hohe Löhne, eine hohe Steuer- und Abgabenlast sowie eine strenge Regulierung mit einer Vielzahl von Vorschriften und bürokratischen Auflagen machen die Fertigung hierzulande immer unrentabler.

Als bevorzugter Standort dieser Verlagerung etabliert sich zunehmend Ungarn. Ausschlaggebend sind vor allem die niedrigen Lohnkosten und die vergleichsweise geringe Steuerbelastung. Insbesondere Mercedes-Benz setzt verstärkt auf den Standort. Der Konzern hat sein Werk in Kecskemét, rund 80 Kilometer südöstlich von Budapest, erst kürzlich für rund eine Milliarde Euro umfassend erweitert. Das Werk ist nun die größte Automobilfertigungsstätte des Landes.

Na sowas: Deutsche Firmen flüchten ins angeblich so antidemokratische Ungarn, das Orbán mit niedrigen Steuern, billiger Energie und weniger Bürokratie aufgebaut hat. Deutschland liefert aber dafür Haltung, Vorschriften und Stellenabbau. Offenbar produzieren Autos lieber dort, wo die Regierung den Standort nicht täglich moralisch zerlegt. JE

13:48 | Die Eule
Das ist eben nur eine Seite der Medaille, denn die intelligentesten der Jahrgänge werden heute Beamter, Nachhaltigkeits-, Zirkulär- oder gar Sozialexperte. Damit wird das schwierige Ingenieurstudium umgangen,
das viele ja nur mit Extremnachhilfe bestehen könnten. Mangels geeignetem Nachwuchs sind also die Firmen sowieso gezwungen abzuwandern. In Zukunft wird eben statt Autos jenes zirkuläre Wissen verkauft und diese
Produktion ist dann auch garantiert klimafreundlich. Viele Länder, die uns jetzt schon beneiden, werden dieses Wissen dann teuer bei uns einkaufen. Das ist dann echte Transformation, die von der Werkarbeit zur Geistesarbeit führt.

13:49 | Der Ostfriese
Ähm, ich frage für einen Freund, also damit niemand meint, die Frage sei
auf meinem Mist gewachsen: Welchen Vorteil weist, wenn man von
bildungsmäßig überausgestatteten Mitarbeitenden absieht, der
Produktionsstandort BRD überhaupt noch auf? Gut, Vorstands- und
Aufsichtsratsposten im Ausland wahrzunehmen ist einfach zeitintensiver
als im eigenen Ländle. Aus dem Grund werden sich einige Betroffene (wenn
sie diese Tatsache erst einmal für sich selber persönlich thematisieren)
gegen eine vollständige Verlagerung aussprechen. Aber die gegebenen
Realitäten werden zumindest längerfristig gegen persönliche Bedenken siegen.

12.07.2026

11:21 | heute: Nichts gekauft, doch Geschäft will 25 Euro für Beratung

Ein Geschäft verlangt eine Gebühr, wenn Kunden sich beraten lassen, aber nichts kaufen. Das Geld gibt es nur bei einem tatsächlichen Kauf zurück.

Wenn es vor der Tür kenntlich gemacht wird und nicht erst danach verrechnet wird, dann ist's ok. Der freie Markt wird zeigen, ob man damit durchkommt oder nicht. TB

Der Spaziergänger
Jo, das ist so eine Sache…. Manchmal beträgt der Unterschied Geschäft/Internet wirklich nur ein paar Euro u. man sollte überlegen, wo man besser aussteigt. Da spielt nicht nur der Preis eine Rolle. Ein guter, direkter Ansprechpartner vor Ort ist oft ein Vorteil. Wo das (nächste) Geschäft liegt, spielt natürlich auch eine Rolle. Schnell mal mit dem Auto hin - sofern man sich noch eines leisten kann - muss man sich heute schon genau überlegen…

Preisunterschiede sind oft wirklich nur gering, da verstehe ich nicht, dass die Stationären diesen nicht nach unten korrigieren. Manchmal sind die Preise zum Net gleich. Da kann sich dann niemand beschweren. Mir schon seit längerem bekannt u. unerklärlich, genauso wie so manchem Augenarzt: Wieso kosten Kontaktlinsen beim Optiker - zumindest hier in Ö - so viel mehr als im Net??? Die wollen anscheinend gezielt nichts verkaufen….

Habe mir meine letzte Brille bei einem Optiker (kein Diskonter) machen lassen u. mich auch bez. Linsen beraten lassen. Weil ich noch Anstand habe, habe ich danach auch eine Pckg. Linsen bei ihm gekauft u. später sogar noch einmal, als ich sie sofort brauchte u. nicht abwarten konnte. Ansonsten ist Linsenkauf beim Optiker sozusagen ein No Go! Viel zu teuer!

Der Unterschied ist extrem hoch. Mein Optiker weiß natürlich, dass ich normalerweise im Net bestelle u. ich wollte bez. der Preise nie eine Diskussion starten.Sogar mein Augenarzt meinte einmal lachend: Die wollen anscheinend nix verkaufen… Weiß vlt ein Leser, wie es zu den hohen Preisunterschieden Versandhandel/stationärer Optiker kommt???

17:12 | Leserkommentar
ich stelle mir die Frage nach Kauf stationär oder Kauf via www nicht mehr, weil ich aus Erfahrung klug geworden bin. 1. Ist der stationäre Handel per se teurer, klar wegen Mieten, Personal, etc., , 2. ist der Einkauf beim stationären Handel aufwändig und teuer, Zeitaufwand, Fahrtkosten, Parkgebühren, etc., 3. sind Reklamationen/Rückgaben via www-Handel sehr viel nervenschonender als beim stationären Handel, 4., Bestellungen via www werden bis zur Haustür geliefert, ergo, kein Zeitaufwand, keine km, keine Parkgebühren, kein Knöllchen, etc.. Doch ich mache mir auch keine Illusionen, ist der stationäre Handel erst mal platt, werden die Einkäufe via www ganz sicher teurer.

17:14 | Der Bondaffe
Das kann ich gut verstehen. Da wollen die Kunden richtiges "Know-how", wollen es aber nicht bezahlen. Dieses "Know-how" und Fachwissen ist geistiges Eigentum. Ich kenne das Thema von einem Bekannten, der sich vor vielen Jahren in einem Fotogeschäft über hochpreisige Kameras lange beraten ließ, dann aber die Kamera übers Internet billiger gekauft hat. Meines Erachtens hat er die Zeit eines Fachverkäufers in Anspruch genommen, hat Fachwissen erworben, und dafür soll er zahlen. Das ist so wie beim Steuerberater und vielen anderen Berufen. Und ein Buchkauf im Geschäft ist nichts anderes. Dieser Bekannte hatte dabei keine Schuldgefühle, im Gegenteil, für ihn war das völlig normal. Ich sehe das als Teil einer Persönlichkeitsstörung und deshalb lasse ich mich von ihm nicht ausnutzen. Denn es ist nichts anderes, als andere zum eigenen Vorteil auszunutzen. Ich sehe ihn als einen Schmarotzer und Parasiten an.

Es kann sich um Anstand handeln, wenn man ein Buch im Online-Handel oder beim Buchhändler kauft. Unanständig wäre es, ein Buch "kostenlos" auf einer Schwarzmarkt-PDF-Börse herunterzuladen. Und warum sollen die Stationären die Preise nach unten korrigieren, wenn der billigste Preis im Netz sowieso bei billigst-kaufen.de angezeigt wird? Und was die Linsenpreise beim Optiker und im Versandhandel angeht, kommt es eben darauf an, ob man etwas Gescheites haben will oder nicht. Wer will, kann auch Linsen beim Discounter kaufen. Es kommt eben darauf an, was man seinen Augen gönnt oder ihnen antun will.

17:16 | Der Ostfriese
Werter Spaziergänger, unbestätigten Gerüchten zufolge soll Amazon sein
Lager in der Kärntnerstraße 5 bis 55 um ein weiteres Stockwerk nach oben
erweitern, ein weiterer Brillendiscounter soll, ebenfalls unbestätigten
Berichten zufolge, sein 4.000m2 Wiener Zentrallager im Goldenen Quartier
mit einer hartvergoldeten Dach-Innenverkleidung ausstatten, um für die
in diesem Lager Mitarbeitenden genau so attraktiv zu sein, wie das
Zentrallager eines Mitbewerbers, der, wie allen bekannt sein dürfte,
sein 10.000m2 Zentrallager in der Rotenturmstraße betreibt... ;-)

Ein Lager ohne Chichi, zudem noch in einer kostengünstigen Gegend (evtl.
Gewerbegebiet), ist einfach wesentlich günstiger, als dort, wo hohe
Mieten erzielt werden können. Zudem sind für viele Aufgaben Mitarbeiter
geringer Qualifikation vollkommen ausreichend. Aber wie würde sich bei
einem Optiker ein kurzfristig umgeschulter ehemaliger Frittenexperte vom
Mac D. machen? Es sind die anfallenden Kosten, die den Unterschied
machen. Hinzu kommt, das es bei einigen Warengruppen ohnehin nur noch
konfektionierte Ware gibt.

11.07.2026

18:33 | HB: Crash der Rüstungsaktien – die Gründe und die Aussichten

Der Kursverfall deutscher Rüstungsaktien schreitet voran. Seit dem vergangenen Oktober haben Rheinmetall , Hensoldt
, Renk und TKMS nach Berechnungen des Handelsblatts mehr als 58 Milliarden Euro an Börsenwert verloren. Die Renk-Aktie verlor binnen neun Monaten 52 Prozent, Rheinmetall fast 51 Prozent. Selbst Titel von TKMS notieren 24 Prozent unter ihrem bisherigen Rekordhoch. Dabei erhielt die Rüstungstochter von Thyssenkrupp am vergangenen Montag einen Großauftrag aus Kanada.

Die Stimmung der Investoren ist seit dem Ausbruch des Ukrainekriegs von Euphorie zu Skepsis gekippt. Die Frage ist, ob sich Rüstungskonzerne schnell genug an die technologiegetriebene moderne Kriegsführung anpassen können. Doch was bedeutet das für die Kurschancen der einstigen Börsenstars?

dazu passend reuters Rheinmetall friert Pläne zur Marinebeschaffung ein, nachdem Deutschland das Fregattenprogramm eingestellt hat.

Rheinmetall (RHMG.DE) hat Pläne zum Aufbau von 1.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen in seiner Schiffbausparte gestoppt, nachdem Deutschland im vergangenen Monat das F126-Fregattenprogramm gestrichen hat, wie ein Sprecher des deutschen Rüstungskonzerns am Dienstag mitteilte. Das Wirtschaftsmagazin Capital hatte die Einstellung zuerst berichtet. Berlin hatte das F126-Programm wegen Verzögerungen und erwarteter Kostenüberschreitungen gestrichen – ein Rückschlag für Rheinmetall, das als Favorit für den Auftrag gegolten hatte. Die Regierung entschied stattdessen, kleinere Meko-A-200-Fregatten bei einem anderen deutschen Unternehmen, TKMS (TKMS.DE), zu bestellen. Rheinmetall schätzt, dass die Streichung die Quartalsauftragszahlen um etwa 20 Milliarden Euro belasten wird, und versprach eine vollständige Einschätzung bei der Vorlage der Ergebnisse für das zweite Quartal am 6. August.

und Rheinmetall, Hensoldt und Renk wurden nach dem NATO-Gipfel von mwb research herabgestuft.

Der jüngste NATO-Gipfel bestätigte eine Verlagerung der Ausgaben hin zu Luftverteidigung, Drohnen, Überwachung und Marinekapazitäten, zum Nachteil traditionellerer Landplattformen. Infolgedessen senkt mwb research seine Empfehlung für drei deutsche Spezialisten in diesem Sektor: Rheinmetall, Hensoldt und Renk.

Kommentar des Einsenders
..die Investoren "glauben" nicht mehr den Krieg...!? Aus menschlicher Betrachtungsweise sehr gute Nachrichten. ...obwohl man doch Bein und Stein beschwört, dass RUS 2031 vor der Tür stehen werde...!? Die Lage scheint sich zu verändern...

09.07.2026

17:14 | mainpost: Rekordumsätze für bayerischen Maschinenbau

Nicht überall ist Krise: Der bayerische Maschinenbau hat im vergangenen Jahr so hohe Umsätze gemacht, wie nie zuvor. Laut Branchenverband VDMA Bayern ging es um rund 7 Prozent auf 70 Milliarden Euro nach oben. Bisheriges Rekordjahr war 2023 mit 68,8 Milliarden. Treiber des Anstiegs war das Auslandsgeschäft, das von 42 auf 46,7 Milliarden Euro zulegte, der Inlandsumsatz sank dagegen leicht. Inzwischen macht das Auslandsgeschäft damit fast 70 Prozent der Umsätze der Branche aus.

Bayern verkauft Maschinen in die Welt. Deutschland liefert dazu die passende Bedienungsanleitung: kompliziert, teuer und in dreifacher Ausfertigung. JE

10:37 | pleiteticker: 700 Arbeitsplaetze in der Schwebe bei bayerischem Traditionskonzern

Mitten im laufenden Zahlungsunfaehigkeitsverfahren sucht ein oberbayerischer Hersteller mit 60 Jahren Geschichte nach einem neuen Eigentümer. Die GWSPA Produktion GmbH aus Wasserburg am Inn, früher unter dem Namen Wilhelm Gronbach GmbH bekannt, befindet sich seit dem 1. Juli 2026 offiziell in einem gerichtlich eröffneten Verfahren zur Eigenverwaltung. Zuständig ist das Amtsgericht Rosenheim.

Rund 700 Beschäftigte arbeiten derzeit weiterhin an dem Standort in Wasserburg am Inn. Der Betrieb laufe ohne Unterbrechungen, Kunden würden beliefert und Lieferanten stünden dem Unternehmen nach eigenen Angaben zur Seite. Geschäftsführer Gerald Seidinger lobte ausdrücklich den Einsatz seiner Belegschaft als wesentlichen Faktor für die Handlungsfähigkeit des Betriebs. Das Unternehmen ging 1964 aus dem Lebenswerk von Dipl.-Ing. Wilhelm Gronbach hervor. Heute fertigt es als Vollversorger für namhafte Auftraggeber aus der Hausgerätebranche, der Fahrzeugtechnik und der Medizintechnik.

Der Mittelstand bekommt inzwischen mehr Umfirmierungen und Sanierungsberater als Aufträge mit Marge. JE

06.07.2026

16:56 | SF: 2015 und 2019: Zwei Jahre, in denen der wirtschaftliche Niedergang gestartet und verstärkt wurde

Maarten van den Berg, jemand, der mit Daten umgehen kann, hat drei Abbildungen veröffentlicht, die den wirtschaftlichen Niedergang und vor allem dessen Anfang in den Jahren 2015 und 2019 sehr deutlich zeigen. Die Abbildung basiert auf einer statistischen Methode, die sehr gut geeignet ist, um Abweichungen von einem Trend aufzuzeigen. Dazu wird für einen bestimmten Zeitraum, hier sind es die Jahre 1993 bis 2017, ein Trend berechnet, gemeinhin ein linearer Trend auf Basis einer Regression, der es nicht nur ermöglicht, Jahre zu identifizieren, die diesen Trend unterschreiten oder überschreiten, sondern zudem die Möglichkeit bietet, das Ausmaß von Unter- bzw. Überschreitung zu bestimmen.

Van den Berg hat das für die wirtschaftliche Entwicklung in den Niederlanden und Deutschland und den Zeitraum von 1993 bis 2026 (Februar) getan und kann auf Grundlage seiner Auswertung zeigen, dass zwei Jahre ausreichen, um die wirtschaftlichen Errungenschaften von Jahrzehnten zu zerstören:

Der Niedergang begann vor C*. C* hat nur den Sargdeckel schneller geschlossen... Wenn ein Land über Jahre unter seinen alten Trend fällt, kommt die Kettenreaktion fast automatisch: weniger Investitionen, weniger Industrieproduktion, weniger Produktivität, höhere Sozialkosten, mehr Schulden, mehr Steuerdruck, mehr Abwanderung von Kapital und Fachkräften. Dann wird aus wirtschaftlicher Schwäche politische Radikalisierung. Der Zirkus ist pleite, die Manege brennt, aber die Clowns erklären noch, das sei ein nachhaltiger Umbau. JE

03.07.2026

09:42 | fmw: EU gegen China: Der schlafende Gigant erwacht

Erst ignorierte die EU den neuen China-Schock, jetzt rüstet Brüssel handelspolitisch auf. Im aufziehenden Handelskonflikt sollte Peking Europas Trägheit nicht unterschätzen. Im aufziehenden Handelskonflikt mit China öffnet der schlafende Gigant Europa endlich die Augen. Während Bundeskanzler Friedrich Merz auf einen härteren Kurs umschwenkt, denken die Entscheidungsträger in Brüssel längst über den Einsatz bestehender und die Schaffung neuer wirtschaftlicher Waffen nach. Die endlosen Gipfel und nächtlichen Kompromisse wirken zwar oft schwerfällig, doch hinter der Fassade steht der größte Binnenmarkt der Welt als ein politisches Schwergewicht, das enorme Ressourcen mobilisiert, sobald eine Bedrohung existenziell wird.

Die EU wacht halt immer erst dann auf, wenn der Eindringling bereits neben einem im Bett liegt, die Industrie ausgezogen ist und Brüssel noch nach dem weiteren Argumenten für Empörung und den "Kampf gegen Rechts“ sucht. Gegen China wirkt Europa wie ein schlafender Gigant mit Bandscheibenvorfall: groß genug, um Eindruck zu machen, aber peinlich langsam beim Aufstehen. TB

03.07.2026

12:36 | BZ: EU will Abhängigkeit von China verringern – Europas Unternehmen machen das Gegenteil

Die Europäische Union wirbt seit Jahren für sogenanntes „De-Risking“ – also dafür, wirtschaftliche Abhängigkeiten von China zu verringern, ohne die Beziehungen vollständig abzubrechen. Doch ausgerechnet viele europäische Unternehmen schlagen inzwischen den entgegengesetzten Weg ein. Nach Einschätzung der Europäischen Handelskammer in China werden ihre Lieferketten immer stärker mit China verflochten.„Europa wird nicht weniger, sondern stärker von China abhängig“, sagte Jens Eskelund, Präsident der EU-Handelskammer in China, der South China Morning Post. China sei für viele europäische Unternehmen längst nicht mehr nur ein Absatzmarkt. Das Land sei zu einem unverzichtbaren Bestandteil ihrer weltweiten Lieferketten geworden. Der Grund liegt nach Einschätzung der Handelskammer vor allem im Wettbewerbsdruck. Europäische Unternehmen müssten immer häufiger auf chinesische Zulieferer, Produktionsstandorte und Innovationszentren zurückgreifen, um preislich und technologisch konkurrenzfähig zu bleiben.

Kommentar des Einsenders
Völlig absurd! Die EU ist mir ihrem Kurs vollends gescheitert, die Wirtschaftsunion in ihrer Entwicklung und Prägung ist vollends gescheitert, die Pappnasen haben den sozialistischen Kommando-Kurs zugelassen, den Händlern, Zockern und Lobbyisten das Ruder überlassen, und sind damit krachend gescheitert! Der Mittelstand hat die Lektion aus den China-Experimenten vor Jahren gelernt, wird aufgrund der hiesigen Bedingungen erneut zum Gehen gezwungen, die Industrie bleibt aus oder wandert ebenso ab...Modell EU gescheitert, und in Berlin, Wien u.a. applaudieren sich noch dazu!

De-Risking klingt nett, bis der erste Konzern ausrechnet, was europäische Energiepreise, Bürokratie und Steuer-Fesselung kosten. Dann ist China plötzlich nicht mehr Risiko, sondern Überlebenshilfe mit Containeranschluss. JE

18:45 | Leserkommentar
Abhängikeit von China reduzieren bedeutet wieder selber produzieren. Können wir das noch? Wenn ja, sind die Produkte natürlich viel teurer als die chinesischen. Das heißt, der überhitzte Wohlstand schrumpft auf ein besser verträgliches Maß.
Wir werden wieder ärmer, aber werden wir dadurch auch klüger, so wie wir es in Vor-EU-Zeiten ganz sicher waren? Werden sehen, was die Zukunft bringt. Um weiter von China kaufen zu können, brauchen wir aber auch das dazu nötige Geld, welches wir uns durch Warenherstellung und Verkauf verdienen müssen. Wird das noch gehen?

02.07.2026

09:33 | Leser Kommentar zu 12:21 vom 01.07. - : Die stillgelegte Werkbank: 

" von Atomkraft verabschiedete, Anlagen bewusst zerstörte, Kohleminen flutete....... Lieferungen von Energie aus Russland sanktionierte, hängt sie an US-Lieferungen" Genau das ist der Sinn und Zweck des Ganzen. Deshalb wurde die EU geschaffen, bzw. gleich nach deren Gründung von unseren "Freunden" übernommen. Das ist gut bezahlte Auftragsarbeit.

01.07.2026

12:21 | tkp: Die stillgelegte Werkbank: Wie Deutschland sich selbst von der Zukunft abschneidet

Eine Zahl von McKinsey legt offen, wie weit sich das einstige Erfinderland von seiner industriellen Substanz entfernt hat, auch wenn einige Daten die in Medien behauptet wurden, bei der Recherche nicht 100% bestätigt werden konnten. Hier das Ergebnis. Es gibt Kennzahlen, die eine wirtschaftspolitische Debatte zusammenfassen, ohne dass es weiterer Erklärung bedürfte. Die aktuelle McKinsey-Studie „Produktivität. Neu gedacht.“ liefert eine solche Zahl: Die produktiven Nettoinvestitionen in Deutschland – also jene Investitionen, die über den reinen Erhalt vorhandener Substanz hinausgehen – sind 2024 auf nur noch 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung gefallen. Noch 2019 lag dieser Wert bei rund 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

dazu passend tkp: Europas Wirtschaft hängt am seidenen Faden

Europas, noch stärker Deutschlands Wirtschaft hängt an einem seidenen Faden. Nachdem sich die politische Führung von Atomkraft verabschiedete, Anlagen bewusst zerstörte, Kohleminen flutete und die in Jahrzehnten bewährte Lieferungen von Energie aus Russland sanktionierte, hängt sie an US-Lieferungen und denen aus Westasien. Und dort droht ein großer Krieg.

Energie teuer, Bauen teuer, Bürokratie teuer, und wer trotzdem noch investieren will, muss erst beweisen, dass er Schmerzen mag. JE

14:45 | Leser Kommentar
Grrrr! Es ist nicht Deutschland, welches sich selbst von irgendetwas was auch immer! Es sind die machtausübenden Funktionäre! Nennt Roß und Reiter.

17:47 | Leser Kommentar 
Ich kann dem Kommentar um 14.45 nur zustimmen.
Was bringt die Häme über Deutschland??

Werden nicht alle Länder (auch Österreich!) von einer Funktionärskaste zu Entscheidungen gedrängt, die im höchsten Maße wahnsinnig sind?  
Wann tun WIR etwas dagegen?

29.06.2026

08:29 | apollo: Baden-Württemberg: Jeder dritte Arbeitsplatz in der Automobilindustrie droht bis 2040 wegzufallen

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat auf Grundlage einer Kleinen Anfrage der AfD umfassend zur Lage der Automobil- und Zulieferindustrie Stellung genommen. Die Antwort, die Apollo News vorab vorliegt, zeichnet ein düsteres Bild. Schon die jüngsten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sind besorgniserregend. In den kommenden Jahren dürfte sich die Lage für die Automobilindustrie in Baden-Württemberg den Aussagen der Landesregierung zufolge noch deutlich verschärfen.

Bereits die aktuellen Beschäftigtenzahlen zeigen einen klaren Abwärtstrend: Laut Statistischem Bundesamt, auf das sich die Landesregierung bezieht, sank die Zahl der Beschäftigten im sogenannten Clusterkern von 219.687 im Jahr 2023 auf 201.200 im Februar 2026. Damit sind insgesamt rund 18.000 Personen weniger in der Automobilbranche beschäftigt.

Kommentar des Einsenders
Applaus, Applaus, Applaus! Super Prognose, inbes. nach erneuter Betrachtung der Wahlergebnisse der letzten Landtagswahl für Grüne, CDU und SPD...!? Dummheit muss belohnt werden.

Die Landesregierung nennt das Transformation, die Zulieferer nennen es Kündigungsgespräch. Am Ende fährt die Produktion ins Ausland und der Steuerzahler winkt ihr mit dem Förderbescheid nach. JE

28.06.2026

18:53 | Bild: Depot schließt 66 Filialen – die komplette Liste

Großostheim – Nachdem vor gut einem Monat bekannt wurde, dass Depot schon wieder pleite ist, verkündet das Unternehmen jetzt eine bittere Nachricht: Ganze 66 Filialen der Deko-Kette machen dicht! Wie viele Mitarbeiter dadurch ihren Job verlieren, ist noch unklar. Der Deko-Riese aus dem bayerischen Großostheim hatte im Mai bereits zum zweiten Mal Insolvenz beim Amtsgericht Aschaffenburg angemeldet. Das erste Insolvenzverfahren startete im Jahr 2024 und endete mit der Schließung von 250 Filialen sowie der Kündigung von 2000 Mitarbeitern in ganz Deutschland. 155 Standorte blieben bestehen.

Depot wollte sich neu erfinden, aber die Kunden hatten anscheinend schon beim Temu bestellt. JE

27.06.2026

17:50 | SF: Energiemix in den wirtschaftlichen Niedergang: Schon 2013 wurde beschrieben, was sich heute ereignet

Ein Energiesystem muss einen Surplus produzieren, der groß genug ist, um die Erzeugung von Nahrungsmitteln, den Betrieb von Krankenhäusern und Hochschulen, die Ausbildung von Ingenieuren, die Kraftwerke planen und deren Erstellung übersehen können, Transport, Konstruktion, all die Elemente, die eine moderne Zivilisation erst möglich machen, zu ermöglichen.

Das ist unsere Übertragung ins Deutsche einer Sequenz aus einem Beitrag, den James Conca 2015 für Forbes geschrieben hat. Der Beitrag trägt den Titel „EROI — A Tool To Predict The Best Energy Mix“ und ist im Wesentlichen der Diskussion einer 2013 veröffentlichten Studie mit dem Titel „Energy intensities, EROIs, and energy payback times of electricity generating power plants“ gewidmet.

Am Ende steht die Kernkraft draußen vor der Tür und fragt, ob die Erwachsenen bald wieder mitreden dürfen. JE

26.06.2026

14:16 | UZ:  Versagt: Schwaches Wachstum, sinkende Kaufkraft, hohe Arbeitslosigkeit

Österreichs Wirtschaft dürfte in den Jahren 2026 und 2027 jeweils nur um etwa ein Prozent wachsen. Das geht aus der aktuellen Wifo-Prognose hervor. Zwar sei die Ausgangslage für das laufende Jahr günstiger als noch in der Frühjahrsprognose angenommen, doch der Iran-Krieg und der damit verbundene Anstieg der Rohöl- und Erdgaspreise haben Spuren hinterlassen. Die Inflation ist im Frühjahr deutlich gestiegen, gleichzeitig hat sich die Stimmung bei Haushalten und Unternehmen eingetrübt. Ab der zweiten Jahreshälfte rechnet das Wifo jedoch mit einer schrittweisen Erholung.

Monaco
im Gegensatz zum Politiker-Schmäh, Barbara Kolm mit ihrer fachlich, gewohnt, brutalen Ehrlichkeit...

Österreich wächst im Kriechgang. Die Regierung wartet auf sinkende Energiepreise wie andere auf den Bus um 3 Uhr in der Früh... Der Bürger verliert an Kaufkraft, der Staat macht Defizit, aber im Prognosepapier sieht es wenigstens ordentlich formatiert aus. JE

24.06.2026

08:21 | ntv:  Versicherer: Mehr als 1100 Schiffe sitzen weiter im Persischen Golf fest

Die Öffnung der Straße von Hormus ist einer der zentralen Punkte des Abkommens zwischen den USA und dem Iran. Doch der Schiffsverkehr am Persischen Golf hat sich noch nicht wieder normalisiert - im Gegenteil. Die Gefahr für Mannschaften und Schiffe ist noch nicht gebannt.

Im Persischen Golf sitzen nach einer Analyse der Allianz ungeachtet des Rahmenabkommens zur Beendigung des Irankriegs nach wie vor an die 1150 Schiffe fest. Der größte deutsche Versicherer schätzt den Wert der blockierten Schiffe und ihrer Ladung auf etwa 125 Milliarden Dollar. Eine Auflösung dieses Staus würde demnach auch bei einer Normalisierung der Verhältnisse mehrere Wochen dauern. "Die Schifffahrt ist eine Geisel dieses Konflikts", sagte Justus Heinrich, ein leitender Schifffsversicherungsexperte der Tochtergesellschaft Allianz Commercial.

.. und wenn man jetzt auf den Mangel wettet .. weil man ja den Stau kennt, dann kann man ein bisschen Geld verdienen.  TS 

09:42 | Leser Kommentar  
Sehr fokussierte Betrachtungsweise, werter TS. Wenn das Entritt kommt ist nicht die Schiffahrt, die Geisel. Sondern der Mensch und das global. Und das wird zu merkbaren Kollateralschäden führen. Ausser irgendwo sind Wunder versteckt. Der Rest ist einfach Einstein. Na, vielleicht kommt ja Steiner?! Welch ein selbsterschaffenes Drama oder eher Tragödie? Na auf jeden Fall, wird eine interesseante Show?! Hitze, Hitze, Hitze. Rechts, Rechts, Rechts...

 


09:40 | Leser Kommentar zum 230626 19:25  
Alles klar! Wenn jemand seine Firmengruppe nicht "Gruppe", sondern "Group" nennt, ist für mich schon klar, wessen geistiges Kind er ist. In der Hinsicht unterscheide ich emotional auch nicht zwischen "Group" und "مجموعة شركات" - auf deutschem Boden für mich in BEIDEN Fällen ein Zeichen gegen Deutschland und uns Deutsche, auch wenn englisch (Angelsachsen) doch eher eine plattdeutsch Mundart darstellt, zu der wir Norddeutschen einen besseren Zugang haben, als zu arabisch.

 

23.06.2026

19:25 | Bild: Playmobil stoppt Produktion in Deutschland

Zirndorf – Fast jeder kennt sie aus dem Kinderzimmer: Ritter, Polizisten, Bauarbeiter, Prinzessinnen. Jahrzehntelang standen Playmobil-Figuren für deutsches Spielzeug aus Franken. Jetzt ist die Produktion in Deutschland Geschichte. Eine Woche vor der offiziellen Schließung des Werks in Dietenhofen bei Nürnberg wurden die verbliebenen Beschäftigten freigestellt. „Die Produktion ruht“, sagte ein Sprecher des Herstellers, der Horst Brandstätter Group.

Rund 350 Beschäftigte sind betroffen. Das Werk in Mittelfranken wird zum 30. Juni geschlossen. Die Produktion der weltweit bekannten Figuren soll künftig in Malta und Tschechien gebündelt werden. Der Grund laut Unternehmen: zu hohe Kosten in Deutschland. Vor allem Löhne und Energie hätten die Fertigung am Standort Dietenhofen zu teuer gemacht. Das Unternehmen will so wieder wachsen und sich stabilisieren.

350 Jobs weg, Werk dicht, die Produktion flüchtet nach Malta und Tschechien. Deutschland verliert jetzt sogar seine Plastikmännchen. Wenn das kein Symbol ist, dann weiß die Standortpolitik nicht einmal mehr, womit sie spielt. JE

22.06.2026

12:35 | NeoP:  Umrüstung zur Rüstungswirtschaft in Deutschland?

Deutschland auf dem Weg in eine Kriegswirtschaft?
Die Debatte über Verteidigungsausgaben wird in Deutschland meist als finanzielle Frage geführt. Es geht um Milliardenbeträge, Sondervermögen, neue Schulden und Aufträge für die Industrie. Doch diese Sichtweise greift zu kurz. Hinter den Zahlen steht eine weit grundlegendere Entwicklung: die schrittweise Umorientierung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft auf ein Szenario dauerhafter militärischer Spannungen.

Wo ist das ganze Geld ... hingekommen, das für die Verteidigung in den letzten Jahren aufgewendet wurde.  TS 

14:01 | Leser Kommentar  
zu 12:35 ... Rüstungswirtschaft ist der sicherste Weg in den Kollaps einer ganzen Gesellschaft. Ein Unternehmen muss Prudokte herstellen, welche anschließend einen Mehrwert für die Gesellschaft haben. Es genügt nicht, dass die Arbeitnehmenr Einkommen und Steuer zahlen solange sie dort beschäftigt sind, wenn der Mehrwert fehlt. Z.B. ein Unternehmer stellt Werkzeuge, oder Software her, damit kann der Käufer ein Leistung erbringen, welche wieder einen höheren Wert ermöglicht.

Rüstungswirtschaft hat nur dann einen "Sinn"(?) wenn das Land dadurch "Beute" macht; so wie die usa immer praktiziert haben, mit der anschließenden Ausbeutung.

Aber, BITTE nicht Europa, oder Deutschland damit gleichstellen! Es wäre für uns in kürzester Zeit ein Totalschaden!

10:05 |  ET: USA lockern Iran-Blockade: Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zieht deutlich an

Nach monatelangen Spannungen im Persischen Golf zeichnet sich erstmals eine Entspannung ab: Die USA haben laut Vizepräsident JD Vance damit begonnen, ihre Seeblockade gegen den Iran schrittweise aufzuheben. Im Rahmen eines zwischen Washington und Teheran geschlossenen Abkommens zur Beendigung des Krieges konnten bereits mehr als ein Dutzend Schiffe iranische Häfen erreichen. Während eines Briefings im Weißen Haus erklärte Vance am Donnerstag, 18. Juni, das US-Zentralkommando habe „mehr als ein Dutzend Schiffe“ passieren lassen und über Nacht seien mehr als 12,5 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormus transportiert worden. Er wertete dies als erstes Anzeichen dafür, dass beide Seiten das Abkommen bereits umsetzen. „Wir erfüllen damit ebenfalls unseren Teil der frühen Phase des Abkommens auf militärischer Ebene“, sagte Vance.

Hormus geht wieder auf, und schon wirkt der Weltmarkt, als hätte ihm jemand den Sauerstoffschlauch wieder angeschlossen. Ein paar Tanker fahren, Vance erklärt Entspannung, Reuters zählt die Barrel, und die Reeder testen vorsichtig, ob die Meerenge wieder Handelsroute oder doch noch ein Nervenzusammenbruch mit Wasseranschluss ist. JE

07:08 | xinhua: Östlicher Korridor des China-Europa-Güterzugnetzes verzeichnet mehr als 40.000 Zugfahrten must read!!!

Die Luftaufnahme einer Drohne vom 16. Juni 2026 zeigt China-Europa-Güterzüge, die sich am Bahnhof Manzhouli in der Autonomen Region Innere Mongolei im Norden Chinas zur Abfahrt bereitmachen. Auf dem östlichen Korridor des China-Europa-Güterzugnetzes wurden bis Juni 2026 bereits mehr als 40.000 Zugfahrten verzeichnet, wobei mehr als 3,9 Millionen Zwanzig-Fuß-Standardcontainer (TEU) an Gütern befördert wurden. 
Der östliche Korridor des China-Europa-Güterzugnetzes verbindet mehr als 60 chinesische Städte mit 14 europäischen Ländern und befördert Güter wie Maschinen und Elektrogeräte, Lebensmittel sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse.

BRICS @work! TB

18.06.2026

18:18 |  heute: Billa führt in ganz Österreich neue Shopping-Regeln ein

Zum Autistic Pride Day am 18. Juni weitet Billa seine Initiative "Stille Stunde" deutlich aus. Ab 24. Juni soll es in jedem Bezirk Österreichs zumindest einen Billa oder Billa Plus Markt geben, in dem Kunden einmal pro Woche reizreduziert einkaufen können. Konkret findet die "Stille Stunde" künftig jeden Mittwoch von 14 bis 15 Uhr statt. Insgesamt kommen 73 neue Standorte dazu. Bereits jetzt nehmen 50 Billa und Billa PLUS Märkte an der Initiative teil. Dort wird die "Stille Stunde" laut Unternehmen schon täglich umgesetzt.

Hintergrund: Für Menschen mit Autismus oder anderen Neurodivergenzen (das Gehirn verarbeitet hier Reize und Informationen anders) kann der normale Einkauf schnell zur Belastung werden. Geräusche, grelles Licht, viele Menschen und hektische Abläufe können Stress auslösen. Billa will mit der Ausweitung ein Zeichen für mehr Barrierefreiheit setzen.

Der Spaziergänger:
Der nächste Humbug aus dem Rewe-Konzern. Was will man damit bezwecken? Gratiswerbung in diversen (fragwürdigen) Medien? Tatsache ist leider, dass es aktuell in Wirtschaft u. Politik keinen unbekannten Trend darstellt, sich mittels Hervorhebung von Randgruppen u. unwichtigen, kaum existierenden Themen/Problemen oder politisch gepushten Zwängen in Szene zu setzen…. Das Rewe-Management macht bei jedem vorgegebenen Thema mit. Mit Schrecken darf man sich bei der Gelegenheit auch daran erinnern, wie Rewe seinerzeit beim C-Spritzen-Aufdrängen eifrigst mitgemacht hat. Zur langfristigen Verinnerlichung, bitte:
https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/wo-in-wien-jetzt-an-der-supermarkt-kassa-geimpft-wird_a4840561

Eine Stunde Ruhe im Supermarkt gilt heute schon als Inklusionsprojekt... Das sagt weniger über Autismus aus als über den normalen Wahnsinn beim Einkauf, der längst klingt wie ein Casino mit Wursttheke. JE

08:20 | transition:  Deutschland: Firmenpleiten auf dem höchsten Stand seit 2018

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen bestätigt einen längeren Trend und stieg im März 2026 auf eine achtjährige Höchstmarke. Das geht aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 15,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Außerdem wurden in diesem Monat 7.462 Insolvenzen von Privatpersonen gemeldet, was einem Anstieg von 18,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.

Bezogen auf das 1. Quartal betrug der Anstieg der Unternehmensinsolvenzen 6,5 Prozent und derjenige der Verbraucherinsolvenzen 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Forderungen der Gläubiger aus den Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2026 hätten die Amtsgerichte auf rund 9,3 Milliarden Euro beziffert, so Destatis. Die Häufigkeit der Insolvenzen bezogen auf die Anzahl der Unternehmen war laut dem Statistikinstitut im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei am höchsten. Hier war eine von 312 Firmen betroffen. Danach folgten das Gastgewerbe und das Baugewerbe.

Kommentar des Einsenders
Es braucht eindeutig mehr Fachkräfte...! Ps: Speziell in der Wirtschafts- und Energiepolitik; die scheint bereits längst auf das Niveau ihrer importierten Goldstücke zurück gefallen zu sein...! "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" - Hopphopp, Fritz, ihr schafft das...!

Früher gründete man Unternehmen. Heute gründet man Gläubigerausschüsse. JE

17.06.2026

10:56 | wiwo: BayWa- und Hellweg-Baumärkte melden Insolvenz an

SSchonSchon seit geraumer Zeit steckt die Dortmunder Baumarktkette Hellweg in der Krise – nun hat die Geschäftsführung die Reißleine gezogen und Insolvenz angemeldet. Neben der Kernmarke Hellweg sollen auch die BayWa Bau- und Gartenmärkte ein Insolvenzverfahren durchlaufen. Betroffen sind insgesamt mehr als 4000 Mitarbeiter. Beide Unternehmen kämpften zuletzt mit einem herausfordernden Markt. Das ohnehin schwierige Umfeld habe sich zusätzlich durch Einkaufspreiserhöhungen, Konsumzurückhaltung, steigende Mieten sowie weitere inflationsbedingte Kostensteigerungen verschärft, teilten die Baumarktketten mit.

Hellweg geht in Insolvenz, BayWa gleich hinterher. Immerhin bleiben die Märkte offen. Falls jemand noch schnell Material braucht, um den Wirtschaftsstandort eigenhändig zu vernageln. JE

08:17 | eXX: Gerade mal 45 Euro Ersparnis: Der große Supermarkt-Check zur MwSt.-Senkung

Ab 1. Juli 2026 wird die Umsatzsteuer auf ausgewählte Lebensmittel von derzeit zehn auf 4,9 Prozent gesenkt. Betroffen sind unter anderem Milch, Joghurt, Butter, Eier, Brot und Gebäck, Reis, Mehl, Teigwaren, frisches Gemüse sowie zahlreiche Obstsorten wie Äpfel, Birnen oder Marillen. Restaurantbesuche und Produkte wie Wurstsemmeln bleiben hingegen von der Maßnahme ausgenommen.

Die Regierung stellt eine spürbare Entlastung für die Haushalte in Aussicht. Bei vollständiger Weitergabe der Steuersenkung würden die Preise der betroffenen Produkte um rund 4,6 Prozent sinken. Allerdings machen diese Lebensmittel nur etwa drei Prozent des Warenkorbs im Verbraucherpreisindex aus.

Kommentar des Einsenders
"...Laut Berechnungen des Budgetdienstes sparen Einpersonenhaushalte durch die Steuersenkung im Durchschnitt lediglich rund 45 Euro pro Jahr. Selbst in Haushalten mit fünf oder mehr Personen beträgt die jährliche Ersparnis durchschnittlich nur etwa 119 Euro. Über alle Haushalte hinweg ergibt sich eine Entlastung von rund 73 Euro pro Jahr – also etwas mehr als sechs Euro pro Monat. ..."

Realsozialismus - AUT2026! Nächster Schritt, Lebensmittelmarken. ...die Politik verkauft die steuerzahlenden Bürger für Volltrotteln! Ihre Schulden-/Ausgabenpolitik - Ausdehnung der GeldmengeM3 - Inflationierungsversuch zum Schuldenabbau (höchste Inflation in ganz Europa) - der verlogene "Warenkorb", eine kumulierte Inflation im hohen zweistelligen Bereich, Steuer- und Abgabenerhöhung im gefühlten Tagestakt, ein kaputter Euro, und ein politischer linker Popanz zur Einsparung "von 45 euronen/p.p/a"... Es darf gelacht werden! Dafür brauchts 14 Ministerien, 21 RegMitglieder, ein paar hundert Mitarbeiter, ein Deregulierungsstaatssekretariat (inkl 2 A8) und einen Beamtenstadl für 56,1% BIP...!?

Die große Entlastung ist da: ein paar Cent weniger auf Milch, Brot und Eier, sofern der Handel überhaupt mitmacht... Im Schnitt bleiben rund sechs Euro im Monat übrig. Also ungefähr genug, um sich einmal kurz an der Kassa nicht ganz so gedemütigt zu fühlen. JE

16.06.2026

08:55 | fmw: Drohender Handelskrieg: China sagt EU-Treffen ab

Die Stimmung im Handel mit China trübt sich zusehends ein, nachdem Peking zwei hochrangige Treffen mit der EU kurzfristig und ohne jede Begründung platzen ließ. Von den Absagen war zuerst das ministerielle Digital-Dialog-Treffen betroffen, bevor kurz darauf auch die Gespräche mit Olof Skoog, dem stellvertretenden Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes, gestrichen wurden. Das chinesische Außenministerium reagierte auf diplomatische Nachfragen aus Brüssel lediglich mit dem Hinweis auf eine ohnehin laufende Kommunikation. Durch diese ausweichende Haltung wurden die geplatzten Termine von der Führung in Peking weder offiziell bestätigt noch dementiert, was die Ungewissheit über die eigentlichen Hintergründe weiter verschärft.

Iss ja selten dass die Verkäufer Termine absagen - wird aber seine Gründe haben. Ich kenn 100.000.
Händwaschen, Uschi, Händewaschen. Dann wird alles wieder gut. TB

15.06.2026

17:08 | euractiv: Deutscher Rüstungsriese warnt vor der Zukunft des europäischen Panzers

Der Chef des deutschen Rüstungsriesen Rheinmetall befürchtet, dass Frankreich sich aus einem deutsch-französischen Panzerprogramm zurückziehen könnte, nachdem das gemeinsame Kampfflugzeugprojekt gescheitert ist, wie am Samstag berichtet wurde. Die deutsch-französische FCAS-Initiative zum Bau eines Kampfflugzeugs der nächsten Generation wurde diese Woche aufgrund von Spannungen zwischen den beteiligten Unternehmen aufgegeben, was den Bemühungen um eine europäische Verteidigungszusammenarbeit einen Schlag versetzt.

Nun wachsen die Befürchtungen um ein weiteres gemeinsames Projekt, das Main Ground Combat System (MGCS), das die derzeit von Frankreich und Deutschland eingesetzten Kampfpanzer ersetzen soll. In diesem Zusammenhang sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger gegenüber der Zeitung Welt am Sonntag: „Es besteht immer ein Risiko, aber es ist noch nichts entschieden“. Rheinmetall ist neben dem deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS und dem französischen Unternehmen Thales eines der beteiligten Unternehmen.

Kommentar des Einsenders
Gute Nachrichten. Zuerst die Flieger, jetzt die Panzer... - während sich militärische Auseinandersetzungen Richtung Drohnen u.a. entwickelten, setzen die Knallköpfe noch immer auf Panzer...!? ..und obwohl GER/FRA/EU gänzlich substantiellere Probleme politischer Natur zu bestreiten hätten, als Rüstungskooperationen...!? Alles verfällt, die Wirtschaft wandert ob der katastrophalen Standortbedingungen ab, kein Brot mehr für Bürger, aber die Rohre für Panzer sollen glühen...!? Btw. Schaut nicht gut aus, wenn "2031 Moskau vor Berlin stehen wird" ....

Europa plant den Panzer der Zukunft und schafft nicht einmal den Sitzkreis der Gegenwart. Frankreich kürzt, Deutschland jammert, Rheinmetall rechnet, Dassault will Geld, Airbus steht daneben, und Brüssel malt wahrscheinlich schon eine Hochglanzbroschüre über „gemeinsame Verteidigungsfähigkeit“. JE

10.06.2026

14:32 | HB+: Verfassungsschutz warnt Wirtschaft vor Spionage-Drohnen

Berlin. Das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt die deutsche Wirtschaft vor einer wachsenden Gefahr durch Drohnen. Die unbemannten Fluggeräte könnten zunehmend für gezielte Spionage- und Sabotageversuche eingesetzt werden, heißt es in einer aktuellen Analyse der Behörde. Unternehmen sollten ihre Sicherheitskonzepte deshalb überprüfen und Beschäftigte auf mögliche Drohnensichtungen vorbereiten, schreibt der Inlandsgeheimdienst in dem Dokument mit dem Titel „Schutz vor Ausspähung durch Drohnen“.

Die Behörde verweist auf eine technische Dynamik, die die Abwehr erschwert: „Die Drohnentechnologie entwickelt sich mit enormem Tempo weiter.“ Kameras verfügten über eine immer höhere Auflösung, zugleich gehe der „Trend zur Miniaturisierung, weil immer bessere Technik auf immer weniger Raum verbaut werden kann“. Dadurch würden die Geräte schwerer zu erkennen, präziser zu steuern sein und für verdeckte Aufklärung attraktiver.

Das Praktische an den Drohnen ist: Sie können künftig nicht nur die Fabriken überwachen, sondern auch deren Abreise. Man will ja wissen, in welches Land all die Arbeitsplätze ausgewandert sind. JE

09.06.2026

12:57 | Focus:  „Bosch, Siemens, Miele: Zieht Euch warm an“

Die Daten der Verkaufsplattform mydealz zeigen: Die Dominanz deutscher Marken bei Küchengeräten ist vorbei. Chinesische Konkurrenten erobern Marktanteile im Flug.  

Als die chinesischen Autohersteller begannen, Europa aufzurollen, klang das für viele deutsche Manager zunächst wie die Geschichte einer einzelnen Branche. Heute kämpft Volkswagen gegen BYD, Mercedes gegen Nio und BMW gegen XPeng. Die Schlacht tobt. Doch wer glaubt, dass der Wettbewerb deutsche Ingenieurskunst gegen chinesische auf der Straße begonnen hat und auch dort endet, sollte seinen Blick in seine Küche werfen.

Natürlich ist eine Miele eine Miele und wird immer eine Miele bleiben .. natürlich ist die Miele ein hervorragende Stück deutscher Wertarbeit .. würde man die Miele zu den Lohnnebenkosten .. so wie in China .. herstellen, dann hätte Miele kein Problem, dafür aber China. 
Würde man Steuern auf Arbeit senken oder ganz abschaffen (übrigens was wurde aus der Einkommenssteuer-Streichung von Trump) .. dann hätte Deutschland überhaupt kein Problem, nur die Politik.  TS 

 

07:24 | ET: Jede sechste Firma meldet Probleme: Es fehlt an Vorprodukten und Material

Industrieunternehmen in Deutschland haben immer mehr Probleme, sich mit Vorprodukten zu versorgen. Im Mai meldeten 15,9 Prozent der Industrieunternehmen Engpässe, wie eine Erhebung des ifo Instituts ergab. Im April lag der Anteil noch bei 13,8 Prozent. „Die Lieferketten bleiben angespannt“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Vor allem Branchen mit hohem Bedarf an öl- und energieintensiven Vorprodukten spüren die Folgen der geopolitischen Spannungen.“
Stark betroffen ist die chemische Industrie. Dort meldeten 31,2 Prozent der Unternehmen Materialmangel. Auch bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren bleibt die Lage schwierig: Der Anteil stieg auf 23,7 Prozent. In der Elektroindustrie meldet rund jedes vierte Unternehmen Probleme bei der Materialversorgung. In der Automobilindustrie liegt der Anteil mit 10,0 Prozent vergleichsweise niedrig.

Vielleicht kommen ja die Vorprodukte mit dem nächsten Sonderzug der Energiewende. JE

08.06.2026

14:17 | UM: Nun auch Batteriehersteller Varta – Betriebsabwanderung ins Ausland

Der Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie dauert unvermindert an. Der führende Batteriehersteller Varta schließt mit Herbst seine Fabrik im bayrischen Nördlingen, wie auch t-online zu berichten wusste. Ein Großkunde, der für fast 100-prozentige Auslastung des Standorts gesorgt hatte, kaufe künftig keine Knopfbatterien von Varta mehr, teilte das Unternehmen dazu mit. Damit sei dem Werk jegliche Existenzgrundlage entzogen. Rund 350 Menschen verlieren damit ihren Job. Bei dem Kunden soll es sich laut Medienberichten angeblich um Apple handeln. Seitens Varta wollte man dies jedoch nicht bestätigen. Varta fertigt in dem Werk allerdings fast ausschließlich Knopfzellen für Airpods von Apple.

Einem Bericht der Augsburger Allgemeinen zu Folge, wurde die Belegschaft über die Schließung informiert. Demnach ist auch ein Werksneubau von Varta in Löpsingen nunmehr fraglich. „Die Nachrichten über mögliche Einschnitte und Veränderungen am Standort erfüllen uns mit großer Sorge“, teilte dazu die Stadt mit.

Kommentar des Einsenders
Bitter - und von der Politik erneut kein Signal, kein Pieps, keine Reaktion aus dem Wirtschaftsministerium, dem Kanzleramt o.a. zur vernichtenden Situation der Industrie...!?

Noch bitterer ob der jüngsten Vergangenheit Vartas, die sich über die hiesige Gesetzeslage restrukturieren, die Insolvenz abwenden konnte, den Aktionären einen Tritt in den Arsch versetzte, Porsche und Tojner mit fresh capital ins Boot ließ, und nun dem Standort die lange Nase zeigt...!? Unehrenhaft, unsauber!

"Das vorläufige Ende der Geschichte bei Varta: Eine Restrukturierung nach dem Unternehmensstabilisierungs- und - restrukturierungsgesetz (StaRUG) wurde durchgeführt, Autobauer Porsche und Großaktionär Michael Tojner, der bereits 50,1 Prozent der Unternehmensaktien hielt, stiegen als mittelbare Gesellschafter ein. Es gab frisches Kapital von rund 60 Mio. Euro und einen Schuldenschnitt. Im März 2025 wurde das Grundkapital der Varta AG auf null Euro herabgesetzt. Heißt: 49,9 Prozent der bisherigen Aktionäre gingen ohne Kompensation leer aus, der Konzern verlor damit zunächst seine Börsennotierung." https://www.swr.de/swr1/leute/insolvenzverwalter-dr-frank-schaeffler-ueber-varta-und-andere-insolvenzverfahren-100.html

Die Energiewende wirkt. Deutsche Industriearbeitsplätze werden jetzt klimaneutral nach Ungarn und China verlagert.  JE

07.06.2026

17:44 | HB: Regierung kauft eigene Chips – um britische Tech-Firmen zu retten

London. Berichten des „Telegraph“ zufolge plant das Vereinigte Königreich, KI-Chips von eigenen Technologieunternehmen zu kaufen, um diese im Land zu halten. Unter Berufung auf Entwürfe der Pläne berichtete die Zeitung, dass Technologieministerin Liz Kendall in der kommenden Woche auf der „London Tech Week“ Pläne für „strategische Käufe“ von Halbleitertechnologie bei in Großbritannien ansässigen Unternehmen vorstellen werde.

Die Pläne sehen zudem vor, den Unternehmen Zugang zu Finanzmitteln – auch aus Steuergeldern – zu verschaffen und in die Qualifizierung von Arbeitskräften zu investieren. In einer Rede mit der Nachrichtenagentur Bloomberg im Januar hatte Kendall erklärt, die Regierung beabsichtige, eine Milliarde Pfund in den Ausbau ihrer KI-Forschungskapazitäten zu investieren, um diese „verzwanzigfachen“ zu können.

Kommentar des Einsenders
Sozialisten/Kommunisten in ihrer unübertrefflichen "Weisheit" und wirtschaftspolitischen Kompetenz! ...bis am Ende alle Leistungsträger weg sind und die linken Vögel feststellen, dass sie die "Chips" frittiert zum "Fish" nicht fressen können trotz des Überschusses an Vorräten... Drum schnell wieder in die EU, das fehlende Puzzleteil, dieselbe Geisteshaltung.

Die Briten haben festgestellt, dass digitale Souveränität schwer wird, wenn man seine Tech-Firmen erst an Amerikaner verkauft und sich danach über die Abhängigkeit wundert. JE

05.06.2026

13:59 | exxtra24: Corona-Hilfen: OGH-Urteil trifft Konzerne hart — und könnte eine Insolvenzwelle auslösen

Österreich hat in der Pandemie Milliarden an Unternehmenshilfen ausgeschüttet. Jetzt stellt der Oberste Gerichtshof fest: Ein Teil davon war illegal. Die Folgen könnten für manche Betriebe existenzbedrohend sein.

Am 28. April 2026 fällte der OGH eine Entscheidung mit weitreichenden Konsequenzen. Wie Der Standard berichtet, hat das Höchstgericht in der Rechtssache 1Ob23/26b klargestellt: Die EU-Beihilfenrechtsgrenze von 2,3 Millionen Euro für Covid-19-Förderungen gilt pro Konzern — nicht pro einzelner Tochtergesellschaft. Österreich hatte die Hilfen über die staatliche COFAG jedoch auf Ebene der jeweiligen Einzelgesellschaft berechnet und ausgezahlt. Konzerne mit vielen Töchtern erhielten so ein Vielfaches der erlaubten Obergrenze. Das war ein Verstoß gegen EU-Recht — und der Staat ist laut OGH verpflichtet, diese rechtswidrigen Beihilfen zurückzufordern.

Kommentar des Einsenders
Unfaßbar, was sich hier abspielt! Ein umetikettierter Schnupfen wird politisch als die neue Pest behandelt, ein Zinnober aufgeführt, Lockdowns, das Land zugesperrt, Insolvenzanmeldungen aufgehoben/verschoben, eine COFAG gegründet, budgetzerstörende Milliarden ins Ausland verschoben, Milliarden zur "Hilfe" als Überbrückungskredite ausgerufen, von denen Viele noch immer nichts erhielten, Steuerberater und Unternehmensberater rund um die Uhr zu hackeln hatten, um die Hilfen für die Betriebe zu lukrieren, Rückzahlungsrahmen verkürzt, was die Betriebe zusätzlich unter Druck brachte, Insolvenzen durch die Decke, ...und nun stellt selbst der OGH Illegalität bei Unternehmenshilfen fest..!?
Nicht bös sein, aber dieses System als Ganzes kann man nicht mehr ernst nehmen! Die linke Hand weiß nicht was die rechte tut, das Bürokratiemonster wächst und wächst, an jedem Eck ein "Experte" und in letzter Konsequenz hält nichts, alles Schall und Rauch, ein einziger Zirkus..! Österarm zurecht auf den letzten Plätzen; aber die Schuld gibt man Putin, Trump, Xi, Iran-/Ukro-SMO, den hl. Drei-Königen oder dem Klima...? Das Land hat von A-Z fertig.

Lockdowns verordnen, Betriebe zusperren, Existenzen zerstören, dann großzügig mit Steuergeld um sich werfen und Jahre später erklären, dass die eigenen Hilfen rechtswidrig waren. Jetzt sollen Unternehmen, die damals ums Überleben kämpften, Millionen zurückzahlen, weil Beamte und Politiker zu blöd für ihren Job waren. Der Staat schießt erst das Loch ins Schiff, wirft dann einen Rettungsring und schickt Jahre später die Rechnung für den Rettungsring samt Verzugszinsen. Fehlt eigentlich nur noch eine Steuer auf den Konkurs. JE

04.06.2026

12:41 | eXX: Übermaß an Leerständen: Der Handel steht vor dem nächsten Umbruch

Fachmarktgebiete haben in Österreich über Jahrzehnte eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte geschrieben. Heute fließen rund 26 Prozent der gesamten Kaufkraft in solche Standorte, die meist aus mehreren Fachmärkten und Handelsketten an Stadteinfahrten bestehen. Seit dem Jahr 2000 konnte dieser Handelsbereich seinen Marktanteil von 25 auf 36 Prozent steigern. Gleichzeitig zeigen sich jedoch zunehmend strukturelle Schwächen. Die Konsumzurückhaltung vieler Verbraucher, die Verlagerung von Umsätzen ins Internet und Insolvenzen großer Handelsketten hinterlassen immer deutlichere Spuren. Leerstände häufen sich.

Besonders stark wirkt bis heute die Insolvenz von kika/Leiner nach. Die Schließung zahlreicher Möbelhäuser hat in vielen Bundesländern große Lücken hinterlassen. In Kärnten liegt die Leerstandsquote in Fachmarktzentren mittlerweile bei rund acht Prozent. Ein Großteil dieser ungenutzten Flächen geht direkt auf ehemalige Standorte der insolventen Möbelhauskette zurück. Wie Roman Schwarzenegger von Standort + Markt erläutert, entfallen rund 64 Prozent der leerstehenden Flächen auf frühere kika-Leiner-Immobilien.

Kommentar des Einsenders
So war's gewünscht - politisches Vollversagen ohne Weitblick, und jetzt das große Jammern. Die typischen Einkaufsstraßen, einstigen Flaniermeilen, wo einst KMU mit diversifiziertem Angebot ansäßig waren, dazwischen Gasthäuser, Cafes, Floristen, Modehändler, Bäcker, Fleischhauer, Imbiss, Parfümerie, Buchläden u.a. sind zugunsten der Big Player verdrängt worden, die jetzt auch das online-Geschäft dominieren... Zubetonierte Fußgänger/Begegnungszonen - Autoverkehr ausgesperrt, unattraktiv, überall dieselben Ketten, und die Hauseigner schmeißen die Kleinen raus, da ihnen der Leerstand wohl besser in den Kram passt als ein Einzelhändler, zudem horrende Mietpreise und Auflagen zugunsten der Großen...!? ...und bei jedem Kreisverkehr am Land wieder dieselben Händler für Gewerbeeinnahmen der Gemeinden... Bullshit mit Ansage, Gier und Dummheit rächen sich, Shopping ist kein Erlebnis mehr, Bestellen von der Couch (inkl gratis Retouren)... Selber schuld.

Die Innenstädte werden immer leerer. Wenigstens findet man jetzt leichter einen Parkplatz vor den Geschäften, die es nicht mehr gibt. JE

03.06.2026

14:55 |  EZ: Merz: „Es liegen sehr gute Jahre vor uns“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warb angesichts der wirtschaftlichen Probleme und schwierigen Reformvorhaben um mehr Zuversicht in Deutschland. „Wir müssen die Potenziale nutzen, die wir in unserem Land haben“, forderte Merz am Dienstag, 2. Juni, auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow. Während seiner knapp halbstündigen Rede betonte der Kanzler wiederholt, dass die Bundesregierung „keine leichten Aufgaben“ zu lösen habe:
„Wir sind bedrängt von ganz links und von ganz rechts. Darunter sind viele, die ganz grundsätzlich in Frage stellen, ob unser Staat denn überhaupt noch handlungsfähig sei.“

Alle gesellschaftlichen Kräfte gefragt Es treffe zu, dass sowohl der Staat als auch die Parteien in den vergangenen Jahren „nicht mehr gut genug“ gewesen seien, räumte Merz in seiner „Keynote“ ein. Es existiere auch eine „berechtigte Enttäuschung über verschleppte Entscheidungen auf vielen Ebenen“, sagte Merz, ohne ins Detail zu gehen. Nun gelte es eben, „besser zu werden“, Vertrauen zurückzugewinnen und zu „zeigen, dass es geht“.

Die Kleine Rebellin
Eine schöne Grabrede für die deutsche Wirtschaft. Ohne preiswerte Energie geht nichts.
 

Erst hat man das Land gegen die Wand gefahren, jetzt soll die Bevölkerung gefälligst optimistisch zuschauen, wie der Abschleppwagen bestellt wird. JE

12:40 | SPON: USA planen neue Zölle gegen Europa

Der EU und weiteren Staaten drohen neue US-Zölle in Höhe von zehn bis 12,5 Prozent – weil sie aus US-Sicht nicht konsequent gegen Produkte aus Zwangsarbeit vorgehen. Um Menschenrechte geht es dabei kaum.
Die USA haben 60 Volkswirtschaften neue Zölle angedroht, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Das teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer mit.

War da nicht ein Deal mit Donny?  War da nicht ein Hose runter .. mit der Ursula?  Es ist egal, wie dienlich man den USA gerade ist .. Diener sind nicht erwünscht. Skalven eher und darauf gibt es auch noch Zölle.  Aber eines muss man den USA zugestehen, sie haben unglaublich viel Ahnung von Sklaverei.   TS 

 

02.06.2026

19:12 | BRF:  Transport- und Logistikgruppe Ziegler beantragt Insolvenz

Die belgische Transport- und Logistikgruppe Ziegler hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen stellte am Montag beim Brüsseler Handelsgericht einen entsprechenden Antrag. Die Entscheidung wurde den Beschäftigten im Rahmen einer außerordentlichen Betriebsratssitzung mitgeteilt. Nun sollen Insolvenzverwalter eingesetzt werden, die nach möglichen Investoren oder Käufern für die Geschäftsaktivitäten suchen. Ziel sei es, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, teilten die Gewerkschaften mit. Die Unternehmensgruppe Ziegler besteht seit 1908 und beschäftigt weltweit mehr als 3.200 Mitarbeiter in 16 Ländern. Das Unternehmen kämpft seit Monaten mit wirtschaftlichen Problemen, unter anderem wegen gestiegener Treibstoffkosten.
 

Die Logistik funktionierte so lange, bis die Bilanz selbst auf die Reise ging und nie wieder zurückkam. JE

12:00 | trend:  Raiffeisen schreibt BayWa komplett ab

Die jahrelange Partnerschaft mit dem deutschen Agrarriesen endete für die Österreicher mit einer Totalbereinigung der Buchwerte und steigenden Verlusten in der Beteiligungsbilanz.
Weiter schlechte Nachrichten von Raiffeisen Österreich in Bezug auf ihre Beteiligung am deutschen Agrarkonzern BayWa: Zum einen geht aus der jüngst veröffentlichten Bilanz des Beteiligungsvehikels Raiffeisen Agrar Invest AG (für die Hauptaktionäre Leipnik Lundenburger Invest und RWA eGen mit zusammen 30,56 Prozent Anteil an der BayWa) hervor, dass das Engagement im Jahr 2024/25 ein Bilanzminus von 236 Millionen Euro verursacht hat, nach minus 176 Millionen Euro im Bilanzjahr zuvor.
 

Ein schwieriges Marktumfeld ... natürlich.  Man geht auf die Bank und fragt nach einem Kredit, da ist noch alles in Ordnung und dann plötzlich .. aber sowas von plötzlich, geht die Welt unter. 
Vielleicht findet sich ein Pröll für die BayWa in Deutschland .. normalerweise geben die dann wieder alles zurück.  TS
(Wieviel hat die BayWa in den letzten Jahre an die Politik verschenkt? ... ) 

12:20 | Monaco
die Baywa, v. Lagerhäusler zum Möchtegern-Weltkonzern...wie von TS angeregt, so findet sich bestimmt irgendein ´Pröllet´....
 

10:51 | ET: Jede sechste Firma meldet Probleme: Es fehlt an Vorprodukten und Material     

Geopolitische Spannungen sorgen für Probleme in der deutschen Industrie. Besonders betroffen sind Branchen, die auf öl- und energieintensive Vorprodukte angewiesen sind.
 
Industrieunternehmen in Deutschland haben immer mehr Probleme, sich mit Vorprodukten zu versorgen. Im Mai meldeten 15,9 Prozent der Industrieunternehmen Engpässe, wie eine Erhebung des ifo-Instituts ergab. Im April lag der Anteil noch bei 13,8 Prozent. 
„Die Lieferketten bleiben angespannt“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Vor allem Branchen mit hohem Bedarf an öl- und energieintensiven Vorprodukten spüren die Folgen der geopolitischen Spannungen.“ 
Die Chemiebranche leidet besonders 
Stark betroffen ist die chemische Industrie. Dort meldeten 31,2 Prozent der Unternehmen Materialmangel. Auch bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren bleibt die Lage schwierig: Der Anteil stieg auf 23,7 Prozent. 
In der Elektroindustrie meldet rund jedes vierte Unternehmen Probleme bei der Materialversorgung. In der Automobilindustrie liegt der Anteil mit 10,0 Prozent vergleichsweise niedrig.

Die Kleine Rebellin
Wenn Ideologie wichtiger ist als Rohstoffe für die Inlandsproduktion einzukaufen, geht natürlich alles den Bach runter. Jetzt staunt man, dass die Wirtschaft nicht mehr leistungsfähig ist,Man schadet sich nur selbst, dem Lieferanten ist das völlig egal.

 

01.06.2026

18:02 | RMX: Deutschland: 65.000 kleine Einzelhandelsgeschäfte sind verschwunden, da der wirtschaftliche Abschwung Europas „Wirtschaftsmacht“ weiterhin hart trifft.

Die Zahl der kleinen Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland ist seit 2010 drastisch zurückgegangen. Laut einer aktuellen Analyse der Kreditauskunftei Creditreform und des Handelsblatt Research Institute gab es 2010 noch 236.143 kleine Einzelhandelsgeschäfte mit einem Jahresumsatz von unter 250.000 Euro. Für 2025 prognostiziert die Umsatzsteuerstatistik nur noch 170.770 solcher Geschäfte, ein Rückgang um 28 Prozent, berichtet Junge Freiheit .
 
Kommentar des Einsenders
Katastrophale Zahlen, eine wirtschaftliche Entwicklung nach unten, das "Powerhouse" ist längst zur lahmen Schildkröte verkommen und die Politik lügt sich und den Bürgern täglich in die eigene Tasche... KMU völlig eingebrochen, dafür wächst die Bürokratie ins Unermessliche... Ein Wahnsinn.
 

Erst kamen die Energiekosten, dann die Inflation, dann die Bürokratie und anschließend die Kaufkraftkrise. Der kleine Einzelhändler durfte sich aussuchen, woran er zugrunde geht. Die Politik nennt das Transformation. Der Kunde nennt es tote Innenstadt. Und der Vermieter nennt es bald „attraktive Gewerbefläche mit Entwicklungspotenzial“. JE

19:11 | Der Ostfriese
Nee, also wirklich, so darf, so kann man das nicht sehen! Sicherlich haben die betroffenen Geschäfte ihren Umsatz auf über 250.000€ erhöht! - Wenn das kein gutes, aufmunterndes Signal sein dürfte? ! (wenngleich auch ein Umsatz von 250.000 aufgrund der Teuerung im Jahr '15 nicht mit einem Umsatz von 250.000 im Jahre 2025 zu vergleichen ist)