08.02.2023

17:19 | handelsblatt: Chipfabrik in Magdeburg: Intel hält knapp zehn Milliarden Euro Subventionen für notwendig

Deutschlands Aufholjagd in der Chipproduktion könnte für die Steuerzahler wesentlich teurer werden als gedacht. Der US-Konzern Intel hält nach Informationen des Handelsblatts für seine geplanten Werke in Magdeburg inzwischen Zuschüsse vom Bund von fast zehn Milliarden Euro für notwendig. Das berichteten mehrere Regierungsvertreter übereinstimmend. Bislang hat Berlin lediglich 6,8 Milliarden zugesagt.
Die Ankündigung von Intel im März des vergangenen Jahres, eine hochmoderne Chipfabrik mitten in Ostdeutschland zu errichten, hatte für Euphorie in der Region und in der Bundesregierung gesorgt. 17 Milliarden Euro, so hieß es damals, wolle der zweitgrößte Chiphersteller der Welt in Magdeburg investieren. Inklusive Zulieferern könnten insgesamt 10.000 Arbeitsplätze entstehen.
Doch inzwischen droht die Ansiedlung in Deutschland zu wackeln. Vor allem die USA locken mit enormen Fördersummen Chiphersteller ins Land und werben mit einem günstigen Energieangebot.

Jetzt hat der müde Joe heute den grünen Kinderbuchautor wegen des Inflation Acts abblitzen lassen, somit könnte sich Berlin gegen diesen erneuten Steuerverschwendungsdeal stemmen!? US-Firmen (vgl. Tesla) schlagen im Sinne ihre Aktionäre hier am Grünland auf, lassen sich die Steuermilliarden in den Allerwärtesten blasen und sobald der Wind dreht, ist man wieder über alle Äcker...!? Was war Grünheide für ein Tamtam, übrig blieb eine gewaltige Naturzerstörung und ein paar Fließbänder samt einer handvoll polnischer Arbeiter inkl. eines Steuergrabes... OF

19:19 | Die Leseratte zu 17:19
Ist die Chipproduktion nicht furchtbar Energieaufwändig? Wer baut denn sowas ausgerechnet in Deutschland? Und war nicht auch schon von einem ähnlichen Projekt im Saarland die Rede (wo es auch in erster Linie um Subventionen ging)?

19:25 | Leserkommentar zu 17:19
Hom die Leit das rechnen verlernt. 1 Milliarde sind 1.000 Millionen. Wenn wir diese nehmen und teilen sie durch 10 Tsd. Arbeitsplätze sind wir bei 100 Tsd. Euro x 10 = 1 Million. So könnte man z.B. fiktiv jeden der 10 Tsd. Arbeitnehmer 16, 666 Jahre 5 Tsd. Euro pro Monat schenken. Auch hier sind wir in einer Art "Last Stand"?! Ich hoff ich hab nicht verrechnet, die vielen Nullen irretieren...

 

08:50 | qs: Deutschland: Industrieproduktion Dezember 2022

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete sank der Output des Produzierenden Gewerbes (breit gefasste Industrieproduktion inklusive Baugewerbe) im Dezember 2022 saisonbereinigt um -3,1% zum Vormonat und um -3,9% zum Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr 2022 sank die Produktion um -0,6% zum Vorjahr. (...) Letztlich muss man das trotzdem alles entspannt beobachten, denn egal ob man die möglichen Szenarien am Produktionsstandort Deutschland kritisch und richtig beschreibt und darstellt oder kritisch aber übertrieben negativ, die Masse ficht das alles nicht an, sie schlafwandelt nicht nur beim Thema künftiges wirtschaftliches Wohlergehen, auch bei existentielleren Themen wie den Frieden. Sie läuft absurd hohlen orwellschen Phrasen hinterher und verinnerlicht diese, sei es Krieg ist Frieden, mit noch mehr Waffen Frieden schaffen usw. Insofern ist die mehr oder weniger “freiwillige” Aufgabe von physischem Wohlstand und seinen Zuwächsen, welche erstmal erarbeitet werden müssen, das kleinste Problem bzw. eines was sich nahtlos einordnet in den Zustand, die geistige Verfassung unserer Bevölkerung, getriggert von Politik und Medien.

(Bezahlschranke) Keine Sorge, alles wird gut! Olaf, Robert und Christian haben sicher bereits einen Plan. HP

07.02.2023

17:32 | cnbc: The Covid pandemic drives Pfizer's 2022 revenue to a record $100 billion

Pfizer verkaufte im vergangenen Jahr seinen Impfstoff Covid im Wert von 37,8 Mrd. USD, ein leichter Anstieg von 3 % gegenüber 2021, da die Nachfrage nach den Impfungen nachließ.
Die Verkäufe von Paxlovid hingegen stiegen im Jahr 2022, dem ersten vollen Jahr, in dem die antivirale Pille erhältlich war, auf 18,9 Mrd. USD.
Pfizer erwartet für 2023 einen Umsatzrückgang um bis zu 33 % auf 67 bis 71 Mrd. USD, da sich die Welt von der Pandemie erholt und die Nachfrage nach seinen Blockbuster-Medikamenten Covid nachlässt.

Mit nahezu globaler politischer Unterstützung kein ökonomisches Kunstwerk, gefährliche, wirklose und ungeprüfte Chemosuppen unters Volk zu bringen und dabei zu verdienen, als gäb's kein morgen!? Bleibt zu hoffen, dass sie auch entsprechende Rücklagen gebildet haben...!? OF

12:34 | Tagesschau: Ausgaben wachsen schneller als Einnahmen

Der Aufwand in der Frauen-Bundesliga ist auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Im Schnitt gab jeder Klub fast drei Millionen Euro aus, doch nicht mal die Hälfte des Etats war dabei gedeckt.

Ginge es nicht um Frauensport, würde die Überschrift lauten "Frauen-Bundesliga rutscht immer weiter ins Minus". Abdecken darf das Minus natürlich der Männer-Fußball, damit ein paar Frauen ihrem Hobby frönen können. Bei der im Sommer stattfindenden Frauen-"Fußball"-WM werden sich dann wieder die Meldungen über die hohen Zuschauerzahlen aneinanderreihen. Verschwiegen werden wird, dass die teuerste Karte für das Finale dieser WM ungefähr gleich viel kostet, wie die zweitbilligste Kategorie bei der Fußball-WM in Katar. AÖ

14:17 | Barbarossa zu 12:34
Wie bitte kann etwas wachsen, was ich nicht habe? Ich hatte z.B. noch nie "Ausgaben" in der Hand, "wachsende Ausgaben" schon gar nicht. Einnahmen dagegen schon. Schön, wie hier mit Worten gespielt wird.

12:14 | Destatis: Reallöhne im Jahr 2022 um 4,1 % gegenüber 2021 gesunken

Der Nominallohnindex in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen der Verdiensterhebung im Jahresdurchschnitt 2022 um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Index bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einschließlich Sonderzahlungen ab. Es handelt sich um den stärksten Anstieg der Nominallöhne seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahr 2022 um 7,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sanken die Reallöhne damit voraussichtlich um durchschnittlich 4,1 % gegenüber 2021, nachdem sie sich bereits in den letzten beiden Krisenjahren rückläufig entwickelt hatten.

Mit Ausnahme des zweiten Quartals 2021 - und dem vierten Quartal 2020 mit einem Miniplus - sinken in Deutschland seit dem zweiten Quartal 2020 durchgängig die Reallöhne. Aber gleichzeitig soll die Wirtschaft 2023 wachsen? Das ist zwar theoretisch möglich, aber doch höchst unwahrscheinlich. AÖ

10:45 | dwn: Produktion deutscher Unternehmen überraschend eingebrochen

Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion überraschend stark gedrosselt. Ökonomen sehen Deutschland im Winterschlaf und erwarten nun doch eine Rezession.

"Überraschend" HP

13:59 | Der Dipl.-Ing zu 10:45
.. und schon wieder wird die Aussage verwässert („liberalisiert“) … „Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion überraschend stark gedrosselt.“

… jajaaaa, bestimmt ganz freiwillig “gedrosselt“ ... oder doch gezwungenermaßen, da Aufträge gefehlt haben …???

15:21 | Die Leseratte zu 10:45
Aaah! "Winterschlaf" nennt man das jetzt, wenn die Industrie - frei nach Habeck - einfach nicht mehr produziert (ob vorübergehend oder endgültig). Ob die hohen Energiekosten dabei wohl auch eine Rolle gespielt haben? Ganz abgesehen von gestörten Lieferketten, gestiegenen Rohstoffpreisen, steigenden Löhnen, geringere Nachfrage ... je nach Branche.

06.02.2023

19:44 | CNBC: Dell to lay off 6,650 workers, or 5% of its workforce

Dell kündigte am Montag Pläne zur Entlassung von 5 % seiner Belegschaft an, das sind etwa 6.650 Mitarbeiter, wie aus einem SEC-Bericht hervorgeht. Die Kürzungen bei Dell erfolgen in einer Zeit, in der sich die Nachfrage nach PCs und Laptops weltweit verlangsamt hat. Laut den Branchenanalysten von IDC gingen die weltweiten PC-Lieferungen im vierten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 28 % zurück. Die Computerlieferungen von Dell gingen im gleichen Zeitraum um 37 % zurück, während die Konkurrenten Lenovo, HP und Apple um 28 %, 29 % bzw. 2 % zurückgingen. Die Aktien von Dell fielen am frühen Montag um 3 %. In einem Memo an die Mitarbeiter sagte Jeff Clarke, Co-Chief Operating Officer bei Dell, dass die Kürzungen in dem Bemühen vorgenommen wurden, "den Auswirkungen des Abschwungs voraus zu sein".

Abschwung oder kein Abschwung - das ist (noch) die Frage. Vor den Iden des März rumst es, ich lehne mich jetzt aus dem Fenster. AÖ

19:04 | orf: Belgien hadert mit Diamantengeschäft

Russlands lukratives Diamantengeschäft ist lange Zeit von EU-Sanktionen verschont geblieben. Und das, obwohl vermutet wird, dass die Erlöse aus dem Edelsteinhandel in die russische Kriegskasse fließen. Nun deutet sich ein Umdenken in der Europäischen Union an: Belgien, das in der Frage bisher auf der Bremse stand, scheint einzulenken. Seine Industrie, die nach wie vor russische Rohdiamanten importiert, will das EU-Land aber weiterhin schützen.

Wie viele Industriezweige und jahrzehnte-, wenn nicht gar jahrhundertelang gewachsene Handelsplätze sollen denn noch in Europa zerstört werden? Die Golfstaaten, die USA und Asien lachen sich angesichts der Dummheit der Europäer ins Fäustchen. AÖ

12:54 | Business Insider: Wegen Inflation: Nestlé kündigt erneut Preiserhöhungen an

Produkte des Schweizer Nahrungsmittelriesen Nestlé dürften erneut teurer werden. „Wir haben die für uns anfallenden Mehrkosten noch nicht vollständig weitergegeben. Es wird daher weitere Preissteigerungen geben“, sagte Konzernchef Mark Schneider der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Auch wenn die Teuerung nicht mehr so hoch ist wie 2022, besteht für uns, aufs volle Jahr gesehen, noch ein Aufholbedarf“, erklärte Schneider die anstehenden Preisaufschläge trotz einer sich leicht abschwächenden Inflation. Ende 2022 hatte die Inflation etwas an Tempo verloren, im Gesamtjahr aber ein Rekordhoch erreicht.

Daher wird die Teuerung auch 2023 deutlich erhöht bleiben, d. h. über der von der EZB angestrebten Zielmarke von 2% liegen. Alles andere ist Wunschdenken. AÖ

12:34 | Reuters: Exclusive: Indian refiners pay traders in dirhams for Russian oil

ie indischen Raffinerien haben damit begonnen, den größten Teil ihres russischen Öls, das sie über in Dubai ansässige Händler beziehen, in Dirham der Vereinigten Arabischen Emirate statt in US-Dollar zu bezahlen, so vier Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Obwohl Indien die westlichen Sanktionen gegen Moskau nicht anerkennt und der Kauf von russischem Öl nicht gegen diese Sanktionen verstößt, sind die Banken und Finanzinstitute bei der Abwicklung von Zahlungen vorsichtig, um nicht unwissentlich gegen die zahlreichen Maßnahmen zu verstoßen, die nach dem Einmarsch in die Ukraine gegen Russland verhängt wurden. Indische Raffinerien und Händler befürchten, dass sie ihre Geschäfte nicht mehr in Dollar abwickeln können, insbesondere wenn der Preis für russisches Rohöl über die von der Gruppe der Sieben und Australien im Dezember auferlegte Obergrenze steigt. Dies hat die Händler veranlasst, nach alternativen Zahlungsmöglichkeiten zu suchen, was auch Russlands Bemühungen unterstützen könnte, seine Wirtschaft als Reaktion auf die westlichen Sanktionen zu entdollarisieren.

Die De-Dollarisierung setzt sich - von niedrigstem Niveau ausgehend - fort. Und sollten sich diese neuen Abwicklungsmechanismen als technisch, rechtlich, öknomisch und politisch taugliche Alternativen erweisen, wird es auch kein Zurück zum US-Dollar mehr geben. Die hohen Ambitionen des Euro, den US-Dollar herauszufordern, sind seit dem Einfrieren der russischen Währungsreserven endgültig geplatzt. Viel wahrscheinlicher ist nun, dass der Euro seinen Anteil am weltweiten Handel nach und nach abbauen wird. AÖ

12:16 | Weekend: Mogelpackung: Die neuen Prozent-Pickerl von Rewe

Die Billa Rabatt-Pickerl flattern mit den Werbeprospekten in den Postkasten: Bis jetzt waren immer vier Pickerl für Billa und Billa Plus auf einer Karte. Doch auch bei den Pickerl gibt es eine Neuerung, die nur so geschickt gemacht ist, dass sie niemandem auffällt. Statt wie bisher vier Rabatt-Markerl sind jetzt nur mehr drei auf dem Bogen. Gleiches Format, gleiches Layout, aber eben um ein Pickerl weniger. "Shrinkflation" wird das genannt - eine Verkleinerung von Packungsgrößen oder Mengen bei der weniger Inhalt zum gleichen Preis verkauft wird.

-25% auf die -25%-Pickerl: In der Inflationsnot gibt sich Rewe selber einen Rabatt, auf den Rabatt. Im Ernst: Schon seit geraumer Zeit ist zu bemerken, dass die Rabatte nicht mehr so üppig ausfallen wie zu Vor-Inflationszeiten: Aus -50% wurde mitunter -40%, aus -33% so um die -27%. Der Effekt ist derselbe wie bei einer Preisanhebung: An der Kassa zahlt der Kunde mehr. AÖ

18:33 | Leserkommentar zu 12:16
Zu den  Rabattpickerln bei den Supermärkten: bei Unimarkt sind schon seit ca 2-3 Monaten auf den Produkten kurz vor Ablauf nur mehr 30% Reduktionen drauf.Früher 50%.

05.02.2023

18:25 | Leser-Zuschrift: Verdi kündigt neue Warnstreiks bei der Post an

Verdi fordert dabei eine Entgelterhöhung von 15 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sollen nach Vorstellung der Gewerkschaft für jedes Ausbildungsjahrum 200 Euro pro Monat angehoben werden.

Kommentar
Inflations-Hemmer-Booster?

Die hatten auch schon mal bessere Ideen...!? OF

04.02.2023

14:24 | orf: Skitourismus: Unklar, wohin die Reise geht

Die Semesterferien sind angelaufen – und Österreichs Skigebiete können mit Blick auf Schnee- und Buchungslage vorerst aufatmen. Nach den österreichweit aperen Skigebieten in den letzten Monaten gibt es in weiten Teilen des Landes nun reichlich Neuschnee. Dennoch muss die Branche langfristig Maßnahmen für ihre Zukunftsfähigkeit setzen, fordern Klimaforscher. Denn weniger Schnee reduziert nicht nur die Skitage und setzt den Wintertourismus unter Druck, sondern zeigt auch im Sommer Konsequenzen.

Der nächste "Qualitäts"artikel der von Zwangsbeiträgen bezahlten Redaktion von orf.at, der durch Unwissen und Einseitigkeit glänzt und nur der Panikmache dient. Den Redakteuren sei einmal ein Einführungskurs in die Meteorologie empfohlen. Da warme Luft mehr Wasser transportieren kann als kalte, würde eine Klimaerwärmung zu höheren Niederschlägen führen, die schon in gewöhnlichen Höhen als Schnee niedergingen. Und wenn es im Tal wärmer wird, reduziert dies die Gefahr der früher zum Teil verheerenden Frühjahrshochwasser, wenn bei gefrorenem Boden im Tal Schmelz- und Regenwasser gleichzeitig in die dann Hochwasser führenden Flüsse rinnen. AÖ
 

14:02 | Destatis: Exporte im Jahr 2022: +14,3 % zum Vorjahr – Exportüberschuss mehr als halbiert

Im Dezember 2022 sind die deutschen Exporte gegenüber November 2022 kalender- und saisonbereinigt um 6,3 % und die Importe um 6,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2021 um 5,9 % und die Importe um 3,0 %. Im Gesamtjahr 2022 nahmen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 14,3 % gegenüber dem Vorjahr zu, die Importe stiegen insbesondere aufgrund der infolge des Kriegs in der Ukraine stark gestiegenen Preise für die Einfuhr von Energie deutlich stärker um 24,3 %. Der kalender- und saisonbereinigte Exportüberschuss sank damit 2022 bereits im fünften Jahr in Folge.

Der starke Rückgang beim Exportüberschuss ist eine schlechte Nachricht für die Länder, in denen die Deutschen den Urlaub verbringen. Den ein geringerer  Überschuss bei den Warenexporten übersetzt sich in ein geringeres Budget für Dienstleistungsimporte. Und der Urlaub im Ausland wird in der Zahlungsbilanz als Dienstleistungsimport verbucht. AÖ

03.02.2023

15:55 | ucn: Die Kontrolle von 4 riesigen Chemieunternehmen über das Lebensmittelsystem bedroht Gesundheit

Einem neuen Bericht zufolge üben die vier größten Agrochemieunternehmen der Welt immer mehr Einfluss auf ein Agrarsystem aus, in dem die Konzentration von Macht und Reichtum die Gesundheit, die Umwelt und den Zugang zu Nahrungsmitteln bedroht.

Die vier größten Agrochemiekonzerne – Bayer (Monsanto), BASF, Corteva und Sinochem (das kürzlich ChemChina/Syngenta übernommen hat) – üben laut einem neuen Bericht immer mehr Einfluss auf ein Agrarsystem aus, in dem die Konzentration von Macht und Reichtum die Gesundheit, die Umwelt und den Zugang zu Nahrungsmitteln bedroht.

Alleine schon die Bezeichnung Lebensmittelindustrie sagt eigentlich schon alles über den Zweck dieser Firmen aus. Da geht es nicht um gesunde Nährstoffreiche Lebensmittel, dass sind zu Großteil nur essbare Produkte. JE

06:52 | f100: 200 Milliarden Dollar haben Öl-Giganten verdient - in die Zukunft investiert keiner

Für Chevron, BP, Shell, TotalEnergiesund ExxonMobil war 2022 demnach ein vorzügliches Jahr. Laut dem Datendienstleister Refinitiv erwirtschafteten die „Big Five" einen gemeinsamen Jahresgewinn von knapp 200 Milliarden US-Dollar. Mit 91,1 Milliarden US-Dollar haben allein Exxon und Chevron mehr verdient, als alle größten amerikanischen und europäischen Ölkonzerne im Jahr zuvor zusammen.
Die Aktionäre sollen auch ein Stück vom Kuchen abhaben. Den Anfang hat Chevron bereits gemacht. Die Kalifornier schütten elf Milliarden US-Dollar an Dividenden aus. Der Gewinn lag bei 35,5 Milliarden US-Dollar. ExxonMobil plant 15 Milliarden US-Dollar, zugleich die höchste Dividende seit Jahrzehnten, an seine Eigner zu zahlen.

Wenn der Fokius der Energiegiganten auf der Versorgung der Aktionäre liegt, dann wissen wir nur zu genau, was uns blüht. Nämlich mangelnde Explorer-Tätigkeit, die uns widerum zu einer echten (und nicht politisch herbeigeführten) Knappheit führt. Erinnern wir uns an die Nuller-Jahre, wo man auf Grund falsch eingepreister Erwartungen "vergessen" hatte sowohl neue Up- als auch neue Downstream-Anlagen zu errichten. Ab 2004 ging dann die Oil-buying-frenzy los mit all ihren Unsicherheiten. TB

 

01.02.2023

17:04 | handelsblatt: Neue Chipfabrik im Saarland: Wolfspeed und ZF erwarten eine halbe Milliarde Euro Subventionen

Der US-Chiphersteller Wolfspeed und sein deutscher Partner ZF rechnen mit rund einer halben Milliarde Euro an Zuschüssen für ihre geplante neue Halbleiterfabrik im Saarland sowie ein dazugehöriges Forschungszentrum. Das sagten Wolfspeed-Chef Gregg Lowe und ZF-Vorstand Stephan von Schuckmann im gemeinsamen Interview dem Handelsblatt.
Die zwei Firmen beabsichtigen, auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerks eine hochmoderne Fabrik für Chips aus Siliziumkarbid zu errichten. Diese Bauelemente werden vor allem von der Autoindustrie für Elektrofahrzeuge benötigt.
Unter einem Dutzend Standorten in Europa habe sich das Saarland durchgesetzt, erläuterte Lowe. „Am wichtigsten ist für uns, dass wir Zugang zu Personal von unserem Partner ZF und aus der Region bekommen“, sagte der US-Manager.

Steuerverschwendung auf höchsten Niveau, um für EUschi noch das eine oder andre Feigenblatt ihrer "Europäischen Chipinitiative" zu generieren!? Selbst die Branche gibt den E-Kutschen keine längerfristige Überlebenschance - also so what!? Stellt sich die gesamte Branche neu auf, wird wohl auch dieses Thema des Chipwettbewerbs komplett neu aufstellt werden müssen...!? OF

16:54 | Leserkommentar zu 17:04
150 Mio. € für 3000 Arbeitsplätze bei Nordvolt in Heide/Holstein hatte Habnix versprochen, die USA ködern mit 800 Mio. $.
Demokratie ist die Regierungsform des Kapitals, das war schon im alten GR so. Die Stände/Zünfte hatten das Sagen.
1/2 Mrd. € Subventionen für ein Geschäft, hallo, gehts noch? Entweder eure Idee ist gut und funzt dann braucht ihr keine Subventionen - schätze aber eher, ihr seid Schnorrer, Überflüssige, sowie damals Nokia in Bochum.

15:15 | Leserzuschrift: Amtsgericht Essen eröffnet Insolvenzverfahren für Galeria

Das Amtsgericht Essen hat am Mittwoch ein Insolvenzverfahren in Eigenregie für den Kaufhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof eröffnet. Das geht aus einer Bekanntmachung des Gerichts hervor, über die die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) in ihrer Donnerstagausgabe berichten wird.

Die vom Eigentümer eingesetzten Sanierungsexperten sollen demnach auch diese neuerliche Insolvenz mit der alten Geschäftsführung managen dürfen. Ihre Pläne, wie schon 2020 erneut Dutzende Warenhäuser zu schließen, einige an Konkurrenten abzugeben und nur einen Kern profitabler Standorte unter dem Galeria-Dach weiterzuführen, können sie damit nun umsetzen. Für tausende Beschäftigte bedeutet das aber womöglich den Verlust ihrer Arbeitsplätze.
Wie vor zweieinhalb Jahren folgt das Amtsgericht damit dem Konzept des Sanierer-Duos. Hätte ihr nun vorgelegter Insolvenzplan das Gericht nicht überzeugt, hätte es eine Regelinsolvenz angeordnet und selbst den Insolvenzverwalter bestellt. So dürfte etwa die Hälfte der Filialen künftig nicht mehr als Karstadt oder Kaufhof weitergeführt werden.

Zuletzt war laut WAZ-Bericht die Rede von maximal 70 zu erhaltenden Standorten, das "Handelsblatt" nannte die Zahl 48. Für rund 20 Häuser soll es Interessenten geben. Da an vielen Standorten noch über Mietermäßigungen und Flächenverkleinerungen verhandelt wird, können sich diese Zahlen aber noch deutlich verändern, eine endgültige Liste soll es erst Mitte März geben. Für die zu schließenden Häuser hatte Galeria bereits angekündigt, dass es dort betriebsbedingte Kündigungen geben werde.

Kommentar des Einsenders:
Was weiderum ein Indiz ist, wir drucken bis zum Untergang?

12:04 | Eurostat: Jährliche Inflation im Euroraum auf 8,5% gesunken

Die jährliche Inflation im Euroraum im Januar 2023 wird auf 8,5% geschätzt, gegenüber 9,2% im Dezember. Diesgeht aus einer von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlichtenSchnellschätzung hervor.Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass „Energie“ im Januar diehöchste jährliche Rate aufweist (17,2%, gegenüber 25,5% im Dezember), gefolgt von „Lebensmitteln, Alkohol undTabak“ (14,1%, gegenüber 13,8% im Dezember), „Industriegütern ohne Energie“ (6,9%, gegenüber 6,4% imDezember) und „Dienstleistungen“ (4,2%, gegenüber 4,4% im Dezember).

Zu dieser überraschend niedrigen Zahlen einige Anmerkungen:
1) Deutschlands Zahlen wurden geschätzt, da sich das Statistische Bundesamt aufgrund von Problemen mit der Software die Daten nicht in der Lage sah, die Daten zeitgerecht zu senden. Und die Erwartung ist, dass die Inflation in Deutschland auf der höheren Seite negativ überraschen könnte.
2) Die Kerninflation, die die EZB vorranging zur Beurteilung der Inflationslage heranzieht, weist weiterhin eine leicht steigende Tendenz auf.
3) Der Preisanstieg bei den Lebensmittelpreisen hat sich beschleunigt.
4) In Österreich ist die Inflation nach drei Monaten mit sinkender Tenden wieder angestiegen; auf 11,1% (VPI) bzw. 11,5% (HVPI). 
Kurzum: Für eine Entwarnung ist es viel zu früh. AÖ

31.01.2023

12:14 | Reuters: German industry to pay 40% more for energy than pre-crisis - study says

Die deutsche Industrie wird im Jahr 2023 etwa 40 % mehr für Energie bezahlen als im Jahr 2021, also vor der durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine ausgelösten Energiekrise. Dies geht aus einer Studie der Allianz Trade vom Montag hervor, die sich auf auslaufende Verträge und verzögerte Auswirkungen der Großhandelspreise beruft. "Der große Energiepreisschock steht den europäischen Unternehmen noch bevor", so Allianz Trade, der Kreditversicherer, der letztes Jahr seinen Namen von Euler Hermes geändert hat. Im Jahr 2022 konnten die höheren Rechnungen der Unternehmen eingedämmt werden, da die langen Durchlaufzeiten auf den Großhandelsmärkten und die Interventionen der Regierungen die unmittelbaren Auswirkungen des Preisanstiegs abfederten, als Russland die Brennstoffexporte in den Westen einschränkte. Die Preiserhöhungen werden die Unternehmensgewinne in ganz Europa um 1-1,5 % schmälern und zu geringeren Investitionen führen, die sich im Falle Deutschlands auf 25 Mrd. Euro (27 Mrd. USD) belaufen würden, schätzt Allianz Trade.

Wir leben wirklich in merkwürdigen Zeiten, in denen sämtliche ökonomische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft gesetzt scheinen: Corona-Schließungen - wurscht, Energiepreisanstieg - wurscht, Energie(w)ende - wurscht, kriegsbedingte Verwerfungen - wurscht, demographischer Wandel - wurscht. Egal welcher Schock trifft, er soll auf den Wohlstand keine nennenswerten Auswirkungen haben. Aber der Schein trügt mit Sicherheit, auch wenn die Aufdeckung, die Ent-täuschung länger dauert, als ursprünglich vermutet. AÖ

09:30 | wiwo: Aussicht für Weltwirtschaft hellt sich auf – aber „nicht genug”

Noch im Herbst waren die Prognosen des Internationalen Währungsfonds düster. Zwar belasten globale Krisen die Weltwirtschaft weiter schwer – doch Chinas neue Corona-Politik könnte den Weg zur Erholung ebnen.

Prognosen die die Zukunft betreffen....!? HP

30.01.2023

18:58 | Uncut News: Weltwirtschaftsforum lanciert im Stillen eine Initiative zum massiven weltweiten Aufkauf von Land

Das Weltwirtschaftsforum hat eine neue Initiative ins Leben gerufen: die Giving to Amplify Earth Action (GAEA). Die Initiative zielt darauf ab, verschiedene Teile der Great-Reset-Agenda zu fördern und der Elite mehr Macht über die Gesellschaft zu geben, so der Autor Justin Haskins im Podcast Relatable im Gespräch mit Allie Beth Stuckey.

Die Leseratte
Jetzt fängt auch noch der WEF ganz offiziell damit an, Land aufzukaufen! Für den "Naturschutz". Damit ist es amtlich, dass sie vorhaben, große Mengen an Farmland der Bewirtschaftung zu entziehen. Der WEF hat dafür extra eine Initiative ins Leben gerufen: GAEA. Die wollen jährlich 3 Billionen (europäische oder amerikanische?) Dollar dafür sammeln. Das ist das Problem: Die können es wirklich schaffen, riesige Flächen sich anzueignen.

 

17:39 | welt: Deutsche Wirtschaft schrumpft im 4. Quartal 2022

Die deutsche Wirtschaft steht mit einem Bein in der Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte von Oktober bis Dezember um 0,2 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Dafür sorgten vor allem sinkende Konsumausgaben der Verbraucher, die unter der hohen Inflation leiden. Im vorangegangenen Sommerquartal hatte es noch zu einem Wachstum von 0,5 Prozent gereicht.
Damit wird eine Rezession wahrscheinlicher: Die meisten Experten rechnen mit einem erneuten Schrumpfen von Europas größter Volkswirtschaft im laufenden ersten Quartal. Ökonomen sprechen erst bei zwei negativen Quartalen in Folge von einer Rezession. Ab Frühjahr wird wieder mit einem leichten Aufwärtstrend gerechnet.

Kaum zu glauben, jetzt, wo doch die Außenministerin dem Wirtschaftsminister einen riesen Gefallen getan hat, indem sie Russland den Krieg erklärte...!? Die Fließbänder müßten doch nur so laufen... OF

28.01.2023

12:40 | focus: Münchner Firma baut Drohnen für die Ukraine - das macht sie so besonders

Die Ukraine hat 105 Drohnen aus deutscher Produktion bestellt. Die Flugsysteme des Münchner Start-ups „Quantum-Systems“ verfügen über KI und sollen die ukrainischen Streitkräfte bei der Überwachung des Gegners an der Front unterstützen.

105 Aufklärungsdrohnen hat die Ukraine bei dem Start-up bestellt. Eine kostet 180.000 Euro. Die Drohnen sollen ein Lagebild liefern und mit Videoaufnahmen die gegnerische Artillerie und Truppenbewegungen überwachen.

27.01.2023

17:09 | bbc: Job risk as Shell considers quitting energy market

Bis zu 2.000 britische Arbeitsplätze sind bei Shell Energy gefährdet, nachdem das Unternehmen angekündigt hat, den Ausstieg aus dem Energiesektor zu erwägen. Das Unternehmen erklärte, es führe angesichts der "schwierigen Marktbedingungen" eine "strategische Überprüfung" seiner Aktivitäten in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland durch.

Das in Coventry ansässige Unternehmen versorgt 1,4 Millionen Haushalte im Vereinigten Königreich mit Energie und rund 500.000 Menschen mit Breitbandanschlüssen.
Eine Sprecherin sagte: "Es wurden noch keine Entscheidungen über das weitere Vorgehen getroffen" und fügte hinzu, dass die Überprüfung Monate dauern könnte.
Das Unternehmen erklärte, es wolle "den Wert maximieren" und "die Leistung unter schwierigen Marktbedingungen verbessern", bestätigte jedoch nicht, was dies für die Arbeitsplätze bedeuten könnte.
Eine der Optionen, die auf dem Tisch liegen, ist der vollständige Rückzug aus dem Markt für Haushaltsenergie. Die Energieunternehmen sind durch die von Ofgem festgelegte Obergrenze, die im April geändert wird, in der Höhe der Preise, die sie für die von ihnen verkaufte Energie verlangen können, eingeschränkt. Die Obergrenze bedeutet, dass die Unternehmen verpflichtet sind, Preise festzulegen, die unter den Kosten liegen, die sie für den Einkauf von Gas und Strom auf dem Großhandelsmarkt zahlen müssen.

Im Mai 2022 wurde berichtet, dass seit August 2021 30 Energieunternehmen ihre Geschäftstätigkeit im Vereinigten Königreich eingestellt haben.

Shell erklärte, es bleibe seinem Geschäftsmodell verpflichtet, Energie zu produzieren, zu kaufen, zu handeln, zu transportieren und weltweit zu verkaufen.
"Unsere Priorität bleibt es, sicherzustellen, dass unsere Kunden in diesen Ländern weiterhin eine zuverlässige und erschwingliche Energieversorgung erhalten, und Kunden zu unterstützen, die mit den Energiekosten und dem allgemeinen Druck auf die Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben", fügte das Unternehmen hinzu.

Äußerst interessante Entwicklung, wenn selbst Shell nun derartige Schritte setzen will!? btw. was der britische Steuerzahler in den letzten Jahrzehnten zugeschossen hatte, sollte dabei aber auch nicht unerwähnt bleiben...!? OF
 

16:16 | golem: SAP wird 3.000 Stellen abbauen

SAP will durch ein "gezieltes Restrukturierungsprogramm in ausgewählten Bereichen" 3.000 Stellen abbauen. Der Softwarekonzern gab am 26. Januar 2023 bekannt, dass in Deutschland 200 Beschäftigte betroffen seien. Dies entspreche 2,5 Prozent der Belegschaft, sagte eine SAP-Sprecherin Golem.de.

Durch den Stellenabbau sollen mehr Investitionen im Kerngeschäft möglich werden. Laut Konzernchef Christian Klein sei es das Ziel, "den Fokus stärker auf strategische Wachstumsbereiche zu legen". Das Unternehmen will die jährlichen Kosten mit dem Abbau um 350 Millionen Euro reduzieren. Es wird auch Entlassungen geben.

Der Jahresumsatz stieg um 11 Prozent auf 30,9 Milliarden Euro, der Nettogewinn sank um 68 Prozent auf 1,71 Milliarden. Das bereinigte Betriebsergebnis blieb bei 4,7 Milliarden Euro. Konzernchef Christian Klein erklärte: "SAP ist widerstandsfähiger als je zuvor. Wir schließen das Jahr 2022 mit einer weiterhin starken Dynamik im Cloudgeschäft ab und verzeichneten im vierten Quartal wieder ein Wachstum beim Betriebsergebnis. Dies ist ein wichtiger Wendepunkt." Man sei daher zu Beginn des Jahres 2023 sehr zuversichtlich, ein beschleunigtes Umsatzwachstum zu erreichen.

18:44 | Die Leseratte zu 16:16 und 17:09
Und die nächsten Meldungen über einen gerne tausendfachen Jobabbau in den USA! Wer es bisher nicht verstanden hat, warum die USA die europäische Wirtschaft so brutal zerstören wollen, unsere Pipelines gesprengt haben, neue Gesetze als Schutz vor unserer Wirtschaft erlassen haben und darauf hoffen, dass europäische Firmen sich in den USA ansiedeln, dem sollte langsam ein Licht aufgehen: Dort müssen die wirtschaftlichen Aussichten furchtbar sein! Die Bilanz der Dems ist mit anderen Worten katastrophal!

 

15:01 | fmw: Pakistan: Rupie auf Rekordtief – Zahlungsunfähigkeit droht

Pakistan ist eines der Länder, das letztes Jahr durch die explodierenden Energiepreise noch tiefer in die Krise rutschte. Die europäischen Einkäufer von Flüssiggas sorgten mit ihren hohen Preisgeboten, die sie zahlen konnten, für quasi unbezahlbare Preise für Pakistan als Einkäufer. Und offenbar verschärft sich die Energiekrise derzeit weiter, LNG-Lieferungen bleiben aktuell aus. Die finanzielle Krise im Land hat sich auch aus anderen Gründen weiter verschärft.

Die pakistanische Währung Rupie stürzt aktuell auf ein Rekordtief. Angesichts der Tatsache, dass die Kreditvergabe des IWF in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar ins Stocken geraten ist und eine Zahlungsunfähigkeit droht, ist der Rückgang der Währung ein Zeichen für die Entschlossenheit von Premierminister Shehbaz Sharif, die dringend benötigten Mittel zu erhalten, so Bloomberg heute. Die Zentralbank hat in dieser Woche auch die Zinssätze auf ein 24-Jahres-Hoch angehoben, um den Preisanstieg zu bekämpfen.

Pakistan rutscht in die Krise weil der Westen das Klima und die ganze Welt retten will, deshalb schalten wir unsere sicheren und umweltfreundlichen Kernkraftwerke ab und kaufen den ärmeren Ländern das Flüssiggas ab. Ich sehe schon die nächste Flüchtlingswelle auf uns zurollen. JE

18:51 | Die Leseratte zu 15:01
Pakistanische Abgeordnete haben sich letztes Jahr von den USA kaufen lassen und ihren Premierminister Imran Khan gestürzt, weil der sich nicht bedingungslos dem Sanktionsmanagement der Amis unterwerfen wollte. Er hat gewusst, warum. Khan hätte wahrscheinlich längst einen Deal mit den Russen gemacht, um an billiges Gas zu kommen. Genau das wollten die USA natürlich verhindern. Jetzt wird einfach geliefert, was bestellt war. Ob sie was daraus lernen? Vielleicht bei einem Blick nach Indien?

 

12:54 | orf: Viel Lust auf Urlaub für weniger Geld

In einer Erhebung des Linzer Marktforschungsinstituts Market im Auftrag der Wirtschaftskammer (WKO) Ende letzten Jahres gaben fast 80 Prozent der Befragten an, dass heuer wieder ein normales Urlaubsgefühl aufkommen könne. Vor einem Jahr, mitten in der Pandemie, war nur ein Drittel der Befragten dieser Meinung, vor zwei Jahren war es gut ein Fünftel (22 Prozent).Allerdings haben Inflation und Preissteigerungen dazu geführt, dass „die Menschen genauer darauf achten, wann und wie sie verreisen“. „Für die Menschen ist Reisen ein zentrales Bedürfnis, auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld“, sagte die Geschäftsführerin der Österreich Werbung (ÖW), Lisa Weddig. Doch die Kosten spielten zunehmend eine Rolle. Die Konkretisierung der Reisepläne für den Winter und den Sommer nimmt laut ÖW ab.

Der erste Bericht zu der Presseaussendung war auf orf.at noch betitelt mit "Österreich Werbung: Touristen werden sparsamer". Diese eindeutig negativere Schlagseite der Schlagzeile dürfte jemanden ernsthaft gestört haben. Und nur wenige Stunden später wird eine wesentlich positivere Schlagzeile gewählt. Man will ja nicht den Eindruck erwecken, dass der Hoffnungssektor Tourismus ((c) Wifo) vielleicht doch nicht alle Hoffnungen erfüllen kann. AÖ

15:25 | Der Spaziergänger zu 12:45
Ja, ja, Lust und Bedarf an Urlaub und Reisen gibt es ganz gewiss. Es gibt auch Leute mit Geld (siehe Meldung 7.45 h), welche das bezahlen können. Die Mehrheit der Menschen ist das nicht (mehr). Unter jenen, die ihre „Reiseabsichten 2023“ abgegeben sind sicherlich genug Realitätsverweigerer, die noch nicht geschnallt haben, was los ist und demnächst vielleicht noch kommen wird. Außerdem wird speziell bei den Reiseabsichten (immer noch) gerne dick aufgetragen.

Kenne jemanden, der vor genau 3 Jahren seinen Job verloren hat. Er hat ernsthaft geglaubt, auch wie die Lockdowns usw. schon liefen, er findet rasch wieder einen gut bezahlten Arbeitsplatz. Er hat mich damals gefragt, wie ich einschätze, wies mit ihm weitergehen wird. Aufgrund seines Alters und Gesundheitszustandes, habe ich mir erlaubt, ihm Folgendes zu sagen:

1.) Er wird keinen Job mehr finden, muss froh sein, wenn er irgendwie in die Pensi kommt. Er muss sich rasch an seine nun viel schlechtere finanz. Situation anpassen.
2.) Seine obligatorischen Thermenurlaube u. ä. sind ab sofort zu streichen.
3.) Motorrad und Zweitauto sofort verkaufen, kostenpflichtige Abstellplätze stornieren.

Nichts davon wollte er wahrhaben! Vor allem das mit den Urlauben nicht! Bis zum letzten Moment nicht. Pkt. 2 und 3 wurden im Laufe der Zeit - gezwungenermaßen - umgesetzt. Einen Arbeitsplatz gibts bis heute nicht. Mit Minisozialgeld und - später - Minipension hat sich das Thema „Reiseabsichten“ wohl erledigt…..

12:34 | orf: EU verlagert Umweltfolgen ihres Konsums nach Osten

Die Europäische Union lagert ihre Umweltschäden einer Studie zufolge vor allem an ihre östlichen Nachbarn aus. Eine internationale Forschungsgruppe stellte fest, dass von der EU verursachte Belastungen wie Treibhausgasemissionen und Materialverbrauch außerhalb der EU zunahmen, während sie innerhalb der Staatengemeinschaft abnahmen. Das geht aus ihrer gestern im Fachmagazin „Nature Sustainability“ veröffentlichten Studie hervor.„Der Konsum in der EU kommt vor allem Mitgliedsstaaten zugute, während er für die östlichen Nachbarn wie Albanien, Montenegro, Serbien, die Ukraine und die Moldawien höhere Umweltbelastungen mit sich bringt“, sagte Koautor Yuli Shan, Professor an der University of Birmingham.

Die Wirklichkeit sieht natürlich weitestgehend so aus, dass die klimaysterisch und naturvergötternd motivierten Regulierungs- und Besteuerungsirrsinnigkeiten immer mehr Unternehmen ins Ausland vertrieben werden. AÖ

07:45 | mm: Luxusgüterkonzern LVMH meldet Rekordjahr

Gute Nachrichten für Bernard Arnault: Sein Luxuskonzern LVMH legte 2022 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn zweistellig zu. Arnault dürfte damit seinen Vorsprung als reichster Mensch der Welt ausbauen.

Die Zentralbanken haben in Kooperation mit der Politik ganz Arbeit geleistet. Während das Gros der Bevölkerung kaum mehr seine (Über-) Lebenskosten decken kann, feiern die Privatjet-, Yacht- Luxusartikelbranchen fröhliche Urständ! TB

26.01.2023

17:01 | handelsblatt: EY baut Stellen in Deutschland ab

Die Prüfungsgesellschaft EY will mit einem Personalabbau ihre Organisation in Deutschland straffen. Gut 380 Stellen will das Unternehmen in sogenannten Backoffice-Bereichen wie Marketing und Verwaltung streichen. Zusätzlich sollen die Verträge von 40 der etwa 800 Partnerinnen und Partner aufgelöst werden, wie es in Kreisen des Unternehmens heißt. Der Stellenabbau würde so 3,8 Prozent der Gesamtbelegschaft von 11.000 Mitarbeitenden entsprechen.
Zuerst hatte die „Financial Times“ über die Pläne berichtet. Offiziell bestätigte EY am Donnerstag nur, dass in Deutschland „strukturelle Veränderungen mit Personalmaßnahmen“ geplant seien. Man wolle sich damit bestmöglich für den zukünftigen Erfolg positionieren. Man werde Gespräche mit Arbeitnehmervertretern und Betroffenen führen.

Die ersten Anzeichen des Abschwungs; andererseits, bei den kriminellen Performences rund um Wirecard-Skandal&Co auch kein Wunder...!? OF

13:31 | fmw: Globale Smartphone-Lieferungen brechen zweistellig ein

Die vielen weltwirtschaftlichen Belastungsfaktoren, wie beispielsweise die hohe Inflation, die restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und die zunehmende Deglobalisierung machen sich immer stärker bemerkbar. Jetzt hat es auch den weltweiten Smartphone-Markt getroffen. Bei allen großen Handy-Hersteller wie Apple, Samsung und Xiaomi brachen die Lieferungen im letzten Quartal zweistellige ein.

Wie Bloomberg berichtet, haben die globalen Smartphone-Lieferungen ihren schlimmsten Quartalsrückgang seit Beginn der Aufzeichnungen erlitten. Dies ist ein deutliches Zeichen für die Abkühlung der Verbrauchernachfrage, die besonders Produktionszentren wie Südkorea und Vietnam noch mehr zu schaffen macht.

Wer Probleme mit dem Heizen und Essen hat, wird sich wohl auch kein neues Smartphone kaufen. Das gleiche gilt auch für viele andere Dinge die eher dem gehobenem Lifestyle dienen als zum täglichen Tagesbedarf. Da werden noch viele andere Branchen drunter leiden. JE

14:05 | Leserkommentar zu 13:31
man schaue sich mal Harpex und den baltic exchange dry index an, da weiß man was da ist/kommt.

14:37 | Der Ostfriese zu 14:05
Containerschiffe einfach oben zuschweißen - und schon haben wir genügend LNG-Schiffe. Gleiches gilt für die Container als solche… gut, die beulen ein wenig aus, aber damit kann man leben. ;-)
Die Weltwirtschaft wird auf biegen und brechen gegen die Wand gefahren. Die Kartoffeln schreien auch noch „Hura“. Mir wird übel! Ich will raus hier...

15:44 | Leserkommentar zu 13:31
Nur mal trocken angemerkt. Was das für ein Deutsch? Nicht die Lieferungen brechen ein.
Sondern der Absatz bzw. Verkauf von Smart-Ph. bricht ein. Und das schreibt eine
Finanzmarkte-Seite!

12:56 | Destatis: Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im November 2022: -5,6 % zum Vormonat

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im November 2022 gegenüber Oktober 2022 kalender- und saisonbereinigt um 5,6 % gesunken. Dabei fiel der Rückgang im Hochbau mit -2,9 % deutlich geringer aus als im Tiefbau mit -7,7 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2021 fiel der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 12,7 %. Aufgrund der deutlich gestiegenen Baupreiselag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im November 2022 mit einem Volumen von 7,4 Milliarden Euro 2,0 % über dem Vorjahresniveau.

Das ist also der Aufschwung, der heraufbeschworen wird. AÖ
 

12:20 | NDR: Airbus bekommt offenbar Rekordauftrag aus Indien

Der Flugzeugbauer Airbus steht angeblich vor einem der größten Aufträge seiner Geschichte. Die Fluggesellschaft Air India will nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters mehr als 230 Maschinen aus der A320-Familie bestellen, die zum großen Teil in Hamburg gebaut werden.

Ich hoffe doch sehr, dass die Klimahysteriker in Deutschland und Frankreich die Umsetzung dieses 20 Milliarden Euro schweren Auftrags verhindern können, da dieser naturgemäß als schwerer Anschlag auf das Klima zu werten ist. Die daraus resultierende Arbeitslosigkeit ist nur recht und billig. Und wenn Ingenieure dann versuchten, aus der EU auszureisen, um die Flugzeuge im Rest der Welt zu bauen, dann sind diese Personen natürlich mit einer Ausreisesperre zu belegen. Für das Klima - wie schon für Corona - ist alles erlaubt!!! AÖ

14:06 | Leserkommentar zum grünen AÖ Kommentar
Hoffentlich kleben die sich auf die Tragflächen 🛫🛬🛫🛩

15:46 | Die Eule
Ganz richtig ! Es isat wirklich an der Zeit dass hier die Klimakirche ein Machtwort ausspricht. Airbus braucht ein Damaskuserlebnis um endlich zu begreifen, dass es so nicht weitergehen kann.
Deshalb muss die Klimakirche die Ingenieure taufen und zu Klimapredigern umschulen. Die müssen dann Indien Missionsarbeit leisten und die Inder von ihrem Irrglauben abbringen. Funktioniert
die bei Airbus könnten, nach und nach all die Daxkonzerne in Missionsschulen umgebaut werden. Wie im Mittelalter, könnte dann mit Klimawallfahrtskirchen wieder richtig Geld verdient werden.


07:31
 | uncut-news: Ein hartkantiger Fels: Die wirtschaftliche Kriegsführung gegen die Menschheit

Warum sind viele moderne Lebensmittel von minderer Qualität? Warum leidet die Gesundheit und warum werden Kleinbauern, die den global größten Teil ernähren, aus der Landwirtschaft verdrängt? Hauptsächlich wegen der Denkweise von Leuten wie Larry Fink von BlackRock – der weltweit größten Vermögensverwaltungsgesellschaft – und dem Wirtschaftssystem, von dem sie profitieren und das sie fördern.

Dazu passend - kai orak: KRIEGSWIRTSCHAFT - WOLLT IHR DEN TOTALEN KRIEG⁉️

24.01.2023

12:08 | help.orf.at: Rama ist „Mogelpackung des Jahres“

Rama wird seit dem Vorjahr mit 400 statt 500 Gramm Inhalt zum selben Preis in einer gleich großen Dose verkauft – eine versteckte Preiserhöhung von 25 Prozent, so die Verbraucherzentrale Hamburg. Rama-Hersteller Upfield hatte den Angaben zufolge auch bei seinen Marken Lätta, Sanella, Becel und Violife im vergangenen Jahr Füllmengen reduziert. Das Unternehmen rechtfertigte sein Vorgehen mit Kostensteigerungen. Auch sei die Änderung auf den Packungen ausgewiesen.„Wenn der Inhalt schrumpft, die Packung aber nicht, haben Verbraucherinnen und Verbraucher kaum eine Chance, die Weniger-drin-Trickserei zu bemerken“, so hingegen die Verbraucherzentrale Hamburg.

Das ist eine klassische Ablenkungsmasche für das gemeine Fußvolk. Denn die "Mogelpackung des Jahres" ist definitiv der 100-Euro-Schein mit Christine Lagardes Unterschrift, der vorgibt 100 Euro wert zu sein, aber binnen Jahresfrist nur mehr Güter um rund 91 Euro kauft, querbeet selbstverständlich, und nicht wie die Empörungsschürer nur bei vereinzelten Produkten. AÖ

14:04 | Leserkommentar zu 12:08
Für den Verbraucher ist es selbstverständlich sofort erkennbar, da das Gewicht des Inhaltes auf der Verpackung steht. Solange da keine falschen Angaben gemacht werden kann man den Herstellern also genau gar nicht vorwerfen, und wenn Verbraucher zu dumm zum Lesen und vergleichen sind, ist ja dafür nicht irgendein Produzent verantwortlich. Zumal Hersteller eigentlich nur zwei Möglichkeiten haben in diesem durch die Politiker geschaffenem Umfeld:

1. Preise anpassen
2. Produktion einstellen

Von daher ein Rat an alle die über so etwas jammern: jetzt könnt ihr noch Rama kaufen, zu einem erhöhten Preis. Wartet mal ab wie interessant das Leben wird wenn Möglichkeit 2 eintritt.

Beim 100 Euro Schein sieht die Sache aber ganz anders aus, erstmal wird absichtlich eine falsche Inhaltsangabe gemacht, es steht nämlich 100 Euro drauf, die sind aber nicht drin enthalten. Und was wirklich drin ist kann ich auch nicht einfach durch nachwiegen bestimmen, das ist leider sehr viel komplizierter. Ich kann zwar die offiziell angegebene Inflation nehmen und den Inhalt um diese verringern, um einen Eindruck vom Inhalt zu bekommen, nur ist die offiziell ausgewiesenen Inflation ja zusätzlich auch noch gefälscht und statistisch manipuliert. Von daher gehören diese Betrüger angeprangert und in den Knast, und nicht irgendwelche Firmen die versuchen unter der Fuchtel der Kriminellen irgendwie zu überleben.

14:06 | Der Spaziergänger zu 12:08
https://www.merkur.de/verbraucher/einsparungen-statt-preisschilder-rewe-kunden-supermarkt-veganuary-deutschland-zwei-92035337.html

Typischer REWE-Unfug. Passt perfekt zum Jö-Karten-Wirrwarr und zur Giftspritzenverabreichung an der Kassa. Ein Lob für Spar ist wieder einmal angebracht. Dort macht man nicht gleich jeden politischen Trend mit Vollgas mit.  
 
14:55 | Leserkommentar zu 12:08
das ist doch wirklich unerhört!
die Republik verfügt doch über mündige BürgerX, viele von denen können lesen, etwas weniger auch verstehen, was sie lesen! Was mischt sich denn die VZ da ein, die halten die BürgerX wohl für blöd - Pfui!

23.01.2023

17:05 | BZ: Für Waffenproduktion: EU importiert mehr Seltene Erden aus China über Russland

Deutsche Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 für die Ukraine sorgen gerade für einen heftigen Streit zwischen Deutschland und den USA. Zuvor hatten die Elektronikprobleme bei den modernsten Puma-Panzern für viel Aufruhr gesorgt. Ob für Elektronik, Microchips oder für die Munition für moderne Waffen: Deutschland und seine Nachbarn brauchen Metalle der Seltenen Erden. Diese importiert die EU zu über 90 Prozent aus China und, wie sich nun herausstellt, über Russland: trotz dessen Kriegsführung in der Ukraine und der EU-Sanktionen gegen Russische Eisenbahnen, eine staatliche Monopolgesellschaft. Wie die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf die EU-Statistiken berichtet, hätten die Einfuhren chinesischer Metalle über Russland allein in den ersten neun Monaten des letzten Jahres mehr als das Doppelte im Vergleich zum gesamten Vorjahr 2021 betragen.

Sehr erhellend. Angeblich säße ja ein verrückter Halbtoter im Kreml, der der EU nicht mal mehr ein paar Liter Gas und Öl gönne, die eigenen Pipelines sprenge und obendrein noch mit Sanktionen überschüttet werde... Aber Metalle aus China läßt man ungehindert durchgehen für den Waffenbau, die am Schlachtfeld gegen sie selbst gerichtet sind!? Zumindest die Stories von EUschi und ihrer Entourage werden immer unglaubwürdiger. OF

12:46 | Welt: „Wir werden den gewohnten Wohlstand nicht halten können“

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger betont, dass sich Deutschland mitten in einem Strukturwandel befinde und er aufgrund der aktuellen Krise keinen Grund zur Entwarnung sehe. Im internationalen Standortwettbewerb sei Deutschland mittlerweile weit zurückgefallen.

Das ist doch völlig egal, Hauptsache die Haltung stimmt! Wer braucht schon ein warmes Bett, wenn man für die 72-Geschlechter-Welt kämpft? Wer braucht schon einen voll gefüllten Magen, wenn man gegen den Klimawandel kämpft? Wer braucht schon Warmwasser, wenn man sich für den Siegeszug der feministischen Außenpolitik einsetzt? AÖ

22.01.2023

14:21 | faz: Stellenabbau bei Ford - Unternehmen schweigt

Bei Ford in Köln könnten einem Medienbericht zufolge zahlreiche Arbeitsplätze wegfallen. Der Autobauer wolle die Belegschaft um eine vierstellige Zahl verringern, berichtet die «Automobilwoche» unter Berufung auf das Unternehmensumfeld.

Für Montag habe der Gesamtbetriebsrat eine außerordentliche Betriebsversammlung für die rund 14.000 Beschäftigten in Köln einberufen. Ein Unternehmenssprecher wollte sich am Freitag nicht äußern. Laut «Automobilwoche» will Ford Kosten senken und seine Strukturen in Europa verändern.

21.01.2023

17:06 | wo: IKEA erschließt Lieferquellen außerhalb Chinas

"Zudem wolle IKEA sicherstellen, dass der Konzern auf die Menschen und den Planeten achte. In Deutschland seien 30 Prozent der Produkte in den Ikea-Restaurants vegan, sagte Brodin der FAS." "Dazu haben wir ein Projekt. Das fing als Qualitätssicherung an, und dann haben wir gemerkt, dass es auch um Nachhaltigkeit geht", sagte Brodin der FAS. "Früher haben wir tatsächlich nur an den Zusammenbau gedacht, nicht so sehr ans Auseinandernehmen und wieder Zusammenbauen. Das war eine Schwachstelle. Jetzt gehen wir dazu über, dass Sie die Möbel zusammenklicken. Demnächst komme ein Billy-Regal auf den deutschen Markt, das Kunden ohne Werkzeug zusammenbauen können."

Um CO2 einzusparen, hat man extra für Deutschland das virtuelle Billy-Regal auf den Markt gebracht!
Leicht zusammenzubauen, schaffen sogar die (unter 30jährigen) Enkel der einstigen Ingenieurs-Nation! TB

Kommentar des Einsenders
Faszinierend. Als ob es in Deutschland keine Werkzeuge zum zusammenbau gäbe. Doch vielleicht ist der Chef der Meinung, das man in Deutschland - Werkzeuge nicht mehr bedienen kann. Deshalb braucht man auf den deutschen Markt etwas zum zusammenklicken. Ganz auf der Ebene von Lego. Mehr ist in Deutschland nicht mehr drin?

18:02 | Leser-Kommentare
(1) Jetzt weiß ich, welchen Sinn mein Legokasten aus den 70er Jahren hatte. Vorbereitung auf das IKEA-Zeitalter.

(2) Monaco: ´nur ans Zusammenbauen gedacht, nicht ans Auseinandernehmen´.....war auch nicht nötig, ging oftmals von ganz von alleine, z.B, durch das Platzieren eines Buches......

(3) Die Leseratte: Ich kenne tatsächlich genügend Leute, die zu dämlich sind, ein Billy-Regal zusammen zu bauen, geschweige denn einen Schrank oder eine Kommode, bei der auch noch Schubladen dabei sind. Das war schon zu Studentenzeiten so. Hat meist nichts damit zu tun, dass die keinen Schraubenzieher halten können, sondern vor allem mit logischem Denken und Vorstellungsvermögen: Die können die Bedienungsanleitung (nur Bilder) nicht verstehen!

(4) @ (3) Ach werte Leseratte es gibt sogar welche, die sind zu doof einen BillyBoy überzuziehen. Werde wohl Kurse anbieten und WEF Klausi mal fragen  ob die mich finanziell unterstützen.

20.01.2023

18:26 | ad-hoc: Supermärkte leiden zusehends unter der Konkurrenz durch Discounter

Vergangenes Jahr haben Aldi, Lidl, Penny und Netto klassischen Vollsortimentern wie Rewe oder Edeka kräftig Marktanteile weggeschnappt. Das zeigen Zahlen der Marktforschungsfirma GfK, über die der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. 

Kommentar des Einsenders
Scheinbar hat es sich bei MSM noch nicht rumgesprochen, das Netto, auch Edeka ist. https://www.handelsjournal.de/news/2020/juli/edeka-uebernimmt-netto-anteile.html
"Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka hat künftig allein das Sagen bei seiner Billigkette Netto 
Marken-Discount. Der Handelsriese übernimmt zum 1. Januar 2021 die verbliebene 10-prozentige Beteiligung 
der Tengelmann-Gruppe an der Filialkette." Schon zu blöd für google?

16:56 | merkur: Größter Eisenbahn-Auftrag der Firmengeschichte: Mega-Deal für Siemens bahnt sich an

München – Es ist der größte Lokomotivauftrag in der Geschichte des Unternehmens: Siemens will der staatlichen indischen Eisenbahngesellschaft 1200 Lokomotiven für den Gütertransport liefern. Das teilte das Unternehmen am Montag (16. Januar) in München mit. Der Auftrag hat den Angaben zufolge einen Gesamtwert von rund drei Milliarden Euro. Laut Siemens beinhaltet der Vertrag die Lieferung der Lokomotiven über einen Zeitraum von elf Jahren sowie die Wartung und Instandhaltung über einen Zeitraum von 35 Jahren. Die Montage soll im indischen Bundesstaat Gujarat in einem Werk von Indian Railways gemeinsam mit Beschäftigten der Eisenbahngesellschaft erfolgen. Die Antriebe will Siemens Mobility selbst bauen – ebenfalls in einem Werk in Indien. „Es handelt sich bei den Loks um eine komplette Neuentwicklung für den indischen Markt, auf Basis von bestehender Technologie“, sagte eine Siemens-Sprecherin. Die erste Lok solle bereits in zwei Jahren ausgeliefert werden.

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen...!? Wertschöpfung und Ausbeute für den tschörmonischen Standort wohl eher bescheiden, außer die Sahnehäubchen, die hernach weiter durch die Welt vagabundieren dürfen!? Den Indern wünscht man Vertrags- und Projekttreue, ansonsten haben's 2053 noch immer keine Loks gemessen an zeitgemäßen Errichtungsstandards in Deutschland der jüngeren Zeit!? OF

12:38 | orf: 2,27 Mio. Schulden: Habibi & Hawara insolvent

Das Unternehmen war bereits 2016, im Jahr nach der Flüchtlingskrise, ins Leben gerufen worden. Beschäftigt seien in erster Linie Kriegsflüchtlinge und Personen in schwierigen persönlichen Situationen gewesen. Auf der Website heißt es jetzt: „Herausforderungen wie Corona, Inflation und die damit verbundenen Umsatzrückgänge, steigende Energiekosten und nicht zu vergessen die Lebensmittel-Preissteigerungen, machen auch vor sozialen Unternehmen, wie dem Habibi & Hawara, nicht Halt.“

Ein Unternehmen, das in wenigen Jahren über 2 Millionen Schulden anhäuft ist sicher vieles, aber nicht sozial. Sozial ist es, so zu wirtschaften, dass dauerhaft Arbeitsplätze geschaffen werden.  Dass die Bundesregierung an diesem und vielen weiteren Insolvenzen aufgrund ihrer gemeingefährlichen Coronamaßnahmen-, Energiekrisenbekämpfungs- sowie Energie(w)endenpolitik erhebliche Mitschuld hat, darf natürlich nicht unerwähnt bleiben. AÖ

18:19 | Leserkommentar zu 12:38
FDP?! Da würde ich eher eine Wette eingegehen, wie unser lieber H.TB eingegangen ist. Denn hier ist Wahrscheinlichkeit ungemein höher, das man gewinnt!!!

 

10:17 I qs: Deutschland: Produktionsindex chemische Industrie

Spannende Daten liefert das Statistische Bundesamt (Destatis) mit seinem Produktionsindex der deutschen Industrie, darunter der Subindex für die chemische Industrie. Zuletzt im November 2022 sank der Output bei der Herstellung chemischer Erzeugnisse um -20,6% zum Vorjahresmonat. Nachdem hier im Blog ausführlich der Niedergang der deutschen Autoindustrie am Standort Deutschland verfolgt wurde, nun auch der Blick auf einen der weiteren wichtigen Sektoren der deutschen Industrie, die chemische Industrie. (....)
Im November 2022 ging es um -20,6% zum Vorjahresmonat abwärts, auf 80,4 Indexpunkte.
Das Allzeithoch ist bereits lange her, es wurde im Dezember 2006 markiert mit 115,0 Indexpunkten.
Ohne preiswerten Strom und vor allem preiswertes Gas hat der deutsche Chemie-Standort wenig Potenzial.

Allerdings sollen in Kürze die neuen Lastenfahrräder made in Germany vorgestellt werden......... HP

 

07:09 | bild: Erster FDP-Politiker droht Habeck mit Koalitionsbruch

„Wir werden den Weg in die Deindustrialisierung nicht mitgehen!“, sagte der energiepolitische Sprecher der FDP, Michael Kruse (39), gegenüber BILD auf die Frage, ob der Streit um Stromengpässe das Ampel-Bündnis sprengen kann.

Nun kann sich endlich einmal zeigen, dass ein kleiner Koalitionspartner ein ganzes Land nicht nur beeinflussen sondern sogar vor dem Untergang bewahren kann. Wenn die Akteure der FDP nicht Jobverliebt sind, lassen sie diese Wahnsinnsregierung platzen und könnten - vorausgesetzt das deutsche Wahlvolk hat dazu gelernt - die ganze Nation retten.
Buchstäblich! Denn seit Davo s wissen wir ja, dass habeck, die Nation am liebsten verschwinden lassen möchte! TB

Der Wutbürger
der energiepolitische Sprecher der FDP, Michael Kruse, scheint den Deutschlandhasser Habeck endlich durchschaut zu haben. Der mittelmäßige Märchenonkel Habeck kennt nur ein Ziel, die Zerstörung Deutschlands. Dazu ist ihm jedes Mittel recht. Dass die Wähler der Grünlinge das nicht verstehen, ist klar. Es ist jetzt aber an der Zeit, dem Kerl seine Grenzen aufzuzeigen und ihn schnellstmöglich aus seinem Amt zu entfernen. Gleichzeitig muss die FDP überlegen, ob sie nicht die unwürdige Koalition verlässt, um das menschenverachtende Regime endlich zu stürzen.

 

19.01.2023

12:34 | Eurostat: Jährliche Inflationsrate im Euroraum auf 9,2% gesunken

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Dezember 2022 bei 9,2%, gegenüber 10,1% im November. EinJahr zuvor hatte sie 5,0% betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Dezember 2022 bei 10,4%, gegenüber 11,1% im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 5,3% betragen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlich

Während sich der Energiepreisanstieg weiter einbremst, steigen die Lebensmittelpreise mit über 12 Prozent im Jahresvergleich weiter kräftig. Auch ist  die Inflationsrate bei den Dienstleistungen mit 4,4 Prozent weiter im Ansteigen begriffen und damit mehr als doppelt so hoch wie das Inflationsziel der EZB. AÖ

10:21 | f100: Microsoft streicht 10.000 Jobs

Die Kündigungswelle in der Technologie-Welt hat Microsoft erreicht: Der Software-Riese kündigte als weiteres Schwergewicht der Branche einen großen Job-Abbau an. Microsoft will bis Ende März rund 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen. Das seien weniger als fünf Prozent der Belegschaft, wie der US-Konzern am Mittwoch betonte.

Hierzu lohnt es sich zu wissen, dass Microsoft auch ein Investor in OpenAI ist, also jenem Unternehmen hinter dem Chatbot ChatGPT.
Wenn Weiterentwicklung zur Kanibalisierung führt! TB

18.01.2023

19:27 | fmw: Microsoft baut 10.000 Arbeitsplätze ab – 5 % der Belegschaft

Microsoft hat angekündigt in diesem Jahr 10.000 Stellen beziehungsweise etwa 5 % seiner Belegschaft abzubauen, und damit Maßnahmen zu ergreifen, um mit den zunehmend düsteren Aussichten fertig zu werden, die inzwischen viele der größten Unternehmen der Technologiebranche in Mitleidenschaft gezogen haben, so Bloomberg aktuell. Microsoft wird im zweiten Quartal eine Belastung von 1,2 Milliarden Dollar für diesen Schritt hinnehmen, die den Gewinn pro Aktie um 12 Cent schmälern wird, so das Unternehmen in einem Bericht. Die Entlassungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Softwareriese feststellt, dass seine Kunden Vorsicht walten lassen, da sich einige Teile der Welt in einer Rezession befinden und andere auf eine solche zusteuern. Microsoft wird seine Ergebnisse am 24. Januar vorlegen und voraussichtlich den geringsten Umsatzanstieg seit sechs Jahren verzeichnen.

12:54 | The Sounding Line: Corporate Debt Service Costs Still Near Historic Lows

Ähnlich wie der Schuldendienst der privaten Haushalte befindet sich auch der Schuldendienst der Unternehmen im Nichtfinanzsektor trotz hoher nominaler Verschuldung und steigender Zinssätze auf einem historischen Tiefstand.

Das ist weiterer Grund, warum die Zinsen dauerhaft nicht einmal auf dem aktuellen Niveau verbleiben können. Denn sonst würde diesen Zombies per Zinserhöhung der Todesstoß versetzt werden. AÖ

12:24 | Bild: Erste Möbelhäuser montags dicht

Die hohen Energie-Preise machen unseren Möbelhändlern zu schaffen! Jetzt ziehen erste Läden Konsequenzen – und machen ihre Geschäfte montags dicht.So etwa die Möbelhäuser Ehrmann in der Pfalz, Baden und in Trier. Vor allem die Tausenden Lampen und Lichter schlagen finanziell zu Buche. „Wir wollen mit dem Schließtag unseren Energieverbrauch um zehn Prozent reduzieren“, so Firmenchef Horst Ehrmann gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Die Verkürzung der Geschäftsöffnungszeiten ist nicht nur energiebedingt begründet, sondern auch schon dem Personalmangel geschuldet. Das wird die neue Normalität werden. AÖ

17.01.2023

20:07 | eilt: handelsblatt: Dax-Konzern: BASF schreibt Milliardenverlust – Wintershall Dea gibt Russland-Geschäft auf

Unter dem Strich stehen für den Chemiekonzern 1,4 Milliarden Euro Verlust. Wintershall Dea plant einen vollständigen Rückzug aus Russland.
Der Chemiekonzern BASF ist wegen Abschreibungen auf das Russland-Geschäft seiner Fördertochter Wintershall Dea im vergangenen Jahr überraschend in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich häufte das Dax-Unternehmen vorläufigen Zahlen zufolge einen Verlust von rund 1,4 Milliarden Euro an, wie es am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte.

Verantwortlich dafür waren vor allem Wertminderungen auf Wintershall Dea in Höhe von 7,3 Milliarden Euro, weil die Konzerntochter das Segment Russland abspaltet und neu bewertet. Außerdem fielen Abschreibungen auf die Nord Stream AG an. Allein im vierten Quartal betrugen die Abschreibungen bei BASF 5,4 Milliarden Euro. Wintershall Dea plant den Angaben zufolge einen vollständigen Rückzug aus Russland unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.

16.01.2023

12:30 | Businessinsider: „Auf des Messers Schneide“: Weltbank warnt vor einer globalen Wirtschaftskrise mit historischem Ausmaß

Die hohe Inflation, steigende Zinsen und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bremsen das weltweite Wirtschaftswachstum nachhaltig und drastisch aus. Die Weltbank senkte am Dienstag ihre globale Wachstumsvorhersage für dieses Jahr auf nunmehr 1,7 Prozent und warnte vor einer möglichen Rezession.

2021 und 2022 wurden die Wachstumsraten durch den Basiseffekt infolge des Wirtschaftseinbruchs wegen der völlig überzogenen Corona-Maßnahmen künstlich nach oben getrieben. Dieser Effekt fällt 2023 weitestgehend weg. Und es gibt weiterhin keinen triftigen Grund, warum das vor Corona bereits schwächelnde Wirtschaftswachstum in weiten Teilen der industrialisierten Welt nun höher ausfallen soll. Im Gegenteil, die grundlegenden Faktoren - demographischer Wandel, Überschuldung, Öko-Wahn - haben sich weiter verschlechtert, zudem schlagen die deutlich gestiegenen Zinsen nun neu auf die Konjunktur. AÖ

12:04 | Destatis: Großhandelspreise im Dezember 2022: +12,8 % gegenüber Dezember 2021

Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Dezember 2022 um 12,8 % höher als im Dezember 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat damit niedriger aus als im November 2022 (+14,9 %) und im Oktober (+17,4 %). Gegenüber dem Vormonat November 2022 fielen die Großhandelspreise im Dezember 2022 um 1,6 %. Einen stärkeren Preisrückgang zum Vormonat gab es zuletzt im Dezember 2008 (-3,1 %).

Der Preisauftrieb (bei den Großhandelspresien schwächt sich weiter ab. Das Plus von 12,8 % ist dvon der Preisentwicklung in den vergangenen 1 1/2 Jahren einmal abgesehen noch immer auf extrem hohen Niveau. Somit ist zwar eine Entspannung im vergleich zu den Entwicklungen in den verganenen 18 Monaten gegeben, nicht aber im historischen Vergleich. Ein Alkoholiker mag es normal finden, zum Frühstück ein Krügerl zu trinken. Normal ist das dennoch nicht. AÖ

08:22 | wiwo: Frachtschiff aus Ukraine läuft auf Grund – Bosporus gesperrt

Die wichtige Meerenge zwischen Schwarzen Meer und Mittelmeer ist aktuell gesperrt. Ein Frachtschiff aus der Ukraine blockiert die Handelsroute. Die Hintergründe sind noch unklar.

Ich war mehrfach am Bosporus und von dem was ich dort gesehen habe, ist der breit genug, dass ein Frachtschiff alleine den niemals zur Gänze blockieren würde.
Die weltweiten Lieferketten sind auch nicht wirklich betroffen, ein kurzfristiges Ansteigen der Getreidepreise könnt das aber schon bewirken! TB

Der Wutbürger
Na, geht doch … und der nächste „Zwischenfall“, der Lieferprobleme „erklärt“ …

13.01.2023

18:41 | Focus: Weltwirtschaftsforum und grüne Produkte 

Das Weltwirtschaftsforum fordert Unternehmen auf, den Klimawandel einzudämmen und dessen Folgen zu verringern. Dafür müssten aber zunächst Staaten die Rahmenbedingungen setzen.

Die Leseratte
Erste Meldungen vom WEF. Sie fordern staatliche Eingriffe, um eine nachhaltige Wirtschaft zu fördern. Ach ja, die Planwirtschaft. Sie zeigen ihre sozialistische Fratze immer deutlicher. Ich verstehe nur nicht, warum dieses Experiment immer wieder wiederholt werden soll, obwohl es doch voraussehbar immer wieder scheitert?

19:47 | Spartakuss
Werte Leseratte, der Herr von der Relativitätstheorie hat es doch erwähnt.
Wahnsinn ist, wenn man immer wieder aus Machtgier, mit dem sozialistischen Troja-Pferd, seine Mitmenschen mit aggressiven Intentionen, erniedrigen muss, um seine eigenen überwertigen Gefühle zu befriedigen.
Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.
Klaus Schwab und sehr viele weitere Menschen, sind leider unheilbar geisteskrank.
Dafür brauch man auch keinen Untersuchungsausschuss, weil die uns auf ihren IRRE-Parabeln Schaden hin-Weisen.
Wenn uns noch die Weisheit des Erkennens fehlt, schwingen sie halt niederschwellig weiter und stören positive Frequenzen.
Genauso, wie kleine Kinder ihren ungezügelten Willen durchsetzen wollen.
Nur die Geisteskranken streben nach Macht, um ihre innere Sucht nach Unruhe besänftigen zu müssen.
Um Frieden unter der Kuppel zu finden, müssten wir Menschen ohne Minderwertigkeitskomplex, alle herrschsüchtigen Gene neutralisieren.
Es ist schon verwirrend, wenn man die friedlichen Menschen, immer in Unruhe, Angst und Stress hineinlockt.
Die Moder(nd)nen Hänsel und Gretels konditionierten sich im Mediendschungel.
Auf in die Bäume ihr ……. 

18:34 | ET: Habeck will Wohlstand der Deutschen neu definieren

Lässt sich Wohlstand einer Gesellschaft daran messen, wie viele Windräder gebaut wurden, wie hoch der Nitratgehalt im Grundwasser ist oder wie viele Schulabgänger es gibt? Wirtschaftsminister Habeck versucht sich an der Zahlenakrobatik. Für den deutschen Wohlstand wird es bald ein neues Kapitel geben.

Der Kühlschrank ist voll. Der Weg zum nächsten Supermarkt dauert nur wenige Gehminuten und der Lieblingshausarzt ist schnell mit dem Auto erreichbar. Alles Anzeichen einer hohen Lebensqualität? Wohlstand zu definieren, ist in der Tat kein leichtes Unterfangen. Sie zu messen, grenzt ans Unmachbare.

Doch genau das nimmt sich Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nun vor: Er will den Wohlstand der Deutschen ganzheitlich erfassen, und zwar mit ganz neuen Indikatoren. 34 Ideen dazu hat er zu Papier gebracht. Denen widmet Habeck ein Sonderkapitel im Entwurf des diesjährigen Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung. Demnach sollen ökologische sowie soziale Aspekte den Wohlstand künftig mitdefinieren.

Bisher hat die Zauberformel geheißen: Wirtschaftswachstum gleich Wohlstand. Als wichtiger Maßstab gilt dabei das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Es erfasst den Gesamtwert aller Güter und Dienstleistungen, die in einem Land, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes, produziert wurden. Ein wachsendes BIP ist Ausdruck des steigenden Wohlstands, so die Devise.

So versteht Habeck Wohlstand

Für Wirtschaftsminister Habeck ist diese Form der Wohlstandsmessung nicht mehr haltbar. „Die individuelle und damit auch die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt hängen von weit mehr als nur den wirtschaftlichen Rahmendaten ab“, heißt es in dem Berichtsentwurf, der dem „Handelsblatt“ vorliegt.

Kritik am Wachstumskonzept gibt es seit Jahren reichlich. So sagt das BIP nichts darüber aus, wie die Einkommensverteilung ist. Die Ressourcen seien zudem nicht unendlich, das Wachstum habe Grenzen. Auch bleiben Aktivitäten, die nicht über Märkte laufen, aber zum Wohlstand einer Gesellschaft beitragen, unberücksichtigt, wie etwa unbezahlte Arbeit, Nachbarschaftshilfe, Hausarbeit und so weiter.

Um den Wohlstand in Deutschland zu ermitteln, brauche es laut Habeck Indikatoren, die über den „zentrierten Wachstumsgedanken“ hinausgingen. Zu den neuen Größen zählen unter anderem Einkommensunterschiede zwischen Osten und Westen sowie zwischen Norden und Süden; Anzahl der Schulabgänger; Anzahl ausländischer Beschäftigter; Arbeitsproduktivität; Forschungs- sowie Investitionsausgaben.

Klimaziele gehörten ebenfalls zu den Schlüsselindikatoren für Wohlstand. Darunter fallen Aspekte wie der Nitratgehalt im Grundwasser, Ausbau von Windkraftanlagen oder Anbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Alle diese Größen zu ermitteln und zusammenzubringen, gleicht einer Zahlenakrobatik.

Eine gemischte Bilanz

Das Wirtschaftsministerium gibt aus den bisher gesammelten Daten ein gemischtes Bild für den deutschen Wohlstand ab: Die Einkommen der Deutschen seien gewachsen, es wurde mehr in Forschung investiert und die Anzahl der ausländischen Beschäftigten steigt. Die Klimaziele wurden hingegen weit verfehlt, der Wohlstand sei sehr ungleich verteilt und die Wirtschaftsdynamik gering.

Abgesehen davon, dass einige Indikatoren sich gar nicht direkt messen lassen, ist zu hinterfragen, wie die einzelnen Faktoren gewichtet wurden. Kritiker sind der Meinung, dass eine subjektive Beeinflussung hierbei kaum vermeidbar sei. Die Frage nach der ‚realen‘ Wohlfahrt eines Landes könne „vermutlich niemals ‚objektiv‘ beantwortet werden“, so die Wirtschaftswissenschaftler Peter Michael von der Lippe und Claus Christian Breuer in ihrer häufig zitierten Analyse.

Politische Agenda hinter dem Zahlenspiel?

Zugegeben, Ende des 19. Jahrhunderts, im Zuge der Industrialisierung, hatte die wachsende Wirtschaftsleistung einen nicht zu leugnenden Effekt auf die Lebensbedingungen der Deutschen. So wurden Wirtschaftswachstum und Wohlstand zum untrennbaren Paar. Das vielschichtige Phänomen des Wohlstands wirkte fassbarer zu sein.

Die Gesellschaft heute erscheint zunehmend komplexer, die Wirtschaftsstruktur immer undurchsichtiger. Die Bedürfnisse der Menschen beschränken sich nicht mehr allein auf Essen, Wohnraum und Kleidung. Die Digitalisierung ist in nahezu alle Lebensbereiche eingedrungen und beeinflusst, wie Menschen miteinander interagieren und wie sie die Welt wahrnehmen.

Und auch wenn Wohlstand vom Kollektiven abhängt, ist er dennoch eine persönliche Erfahrung. So sprechen viele Menschen vom inneren Reichtum. Weisheiten wie, „Reich ist, wer weiß, dass er genug hat“ vom chinesischen Philosophen Laotse, werden für einige zur Lebensphilosophie. Auch andere Konzepte wie „Zeitwohlstand“ oder „spiritueller Wohlstand“ etwa von Buchautorin Vivian Dittmar, bahnen sich gleichfalls ihren Weg in die Gesellschaft. Alle diese Umstände machen es nicht einfacher, das Konstrukt des Wohlstands zu erfassen.

Der Versuch, etwas zu messen, das objektiv nicht messbar ist, bleibt höchst fraglich. Wirtschaftsminister Habeck kann sich kaum der Kritik entziehen, mit dem Zahlenspiel eine politische Agenda vorantreiben zu wollen. Von der Lippe und Breuer brachten es auf den Punkt:

"Großzügig darüber zu entscheiden, was andere oder die Gesellschaft insgesamt wünschenswert finden sollen, ist kennzeichnend für bestimmte Regierungsformen und kann keinesfalls das Geschäft des Statistikers sein.“

19:03 | Die Leseratte zu 18:34
Der durchsichtige Versuch, den Niedergang des Landes und das Abgleiten der Bevölkerung in die Armut irgendwie schön zu reden.
Soll wohl vor allem das Ausland blenden, a
uch Scholz faselte ja vor einiger Zeit davon, eine konkurrenzfähige grüne Wirtschaft in Deutschland zu schaffen, die andere Länder als Vorbild betrachten. Da muss man natürlich eine neue Berechnungsmethode als das BIP erfinden, sonst fällt es auf.

19:49 | Monaco
den Wohlstand der Deutschen neu definieren, sehr begrüßenswert......z.B. die Steigerung des IQs eines Grüninnen-Politikers über Jahre.....tja, das Problem es ist objektiv nicht messbar, es ist prinzipiell nicht messbar...... 

18:26 | Die Leseratte: Unternehmen fehlt Kredit

Da steht dann mittelfristig die nächste Pleitewelle bevor. Die Banken erhöhen die Kreditzinsen und sind vorsichtiger geworden bei der Vergabe von Krediten. Besonders Kleinunternehmer und Selbständige haben Probleme, an Geld zu kommen.

 


17:33 | wiwo: Deutschland-Tourismus unter Vorkrisenniveau

Der Deutschland-Tourismus hat im November 2022 trotz kräftiger Zuwächse das Niveau vor der Corona-Krise nicht erreicht. Hotels, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe verbuchten 29,8 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte.
Das waren 21,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, als der Tourismus durch die vierte Corona-Welle stark eingeschränkt war. Gegenüber November 2019, dem Vergleichsmonat vor der Corona-Pandemie, wurde ein Minus von 8,1 Prozent verzeichnet. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,9 Prozent auf 24,7 Millionen. Das Vorkrisenniveau wurde um 6,2 Prozent unterschritten. Noch stärker hinkte der grenzüberschreitende Tourismus hinterher. Mit 5,1 Millionen Übernachtungen von ausländischen Reisenden wurde das Niveau vor der Pandemie um 16,2 Prozent verfehlt.

Und Besserung scheint angesichts der allgemeinen Gesamtlage in nächste Zeit wohl eher nicht in Sicht zu sein!? OF

12:50 | jf: Unternehmensinsolvenzen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen

Die von der Energiekrise geprägte vergangene Jahreshälfte hat viele deutsche Unternehmen hart getroffen. Wie sehr viele von ihnen mit Preisschocks und Co. zu kämpfen haben, belegt die horrende Zahl an Insolvenzanträgen im Oktober.

Aktuell sind die Strompreise an der Strombörse nur mehr doppelt so hoch wie vor dem Beginn des Preisanstiegs im Sommer 2020. Das liegt natürlich an den außergewöhnlich warmen Temperaturen in den vergangenen Wochen, die nun ihrem Ende zugehen dürften. Tendenziell ist aufgrund der Energie(w)ende mit einem säkularen Verteuerungstrend zu rechnen. AÖ

12:20 | orf.at: Gewerbe und Handwerk in der Krise

Verschärfte Kreditvorgaben, steigende Zinsen und Kosten erschwerten die Finanzierbarkeit von Bauprojekten. Zudem gebe es einen Fachkräftemangel. „Ein Tischler, der sonst 30 oder 40 Aufträge zu dieser Zeit hat, hat jetzt nix“, sagte Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Wer derzeit noch Aufträge habe, arbeite welche von früher ab.

Hier wieder ein Indikator, der auf eine weitere Abkühlung der Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr hindeutet. AÖ

11.01.2023

18:02 | mmnews: IWH: Firmenpleiten erreichen im Dezember Jahreshöchststand

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften ist im Dezember im Vergleich zu den beiden Vormonaten weiter angestiegen. Insgesamt zählten die Forscher des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) im letzten Montag des Jahres 879 Firmenpleiten. Das ist der höchste Wert des vergangenen Jahres.

Im November waren es 808 Insolvenzen, auch dies war der bis dahin höchste Wert. Die Zahlen vom Dezember lagen 23 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, der langjährige Mittelwert ist aber höher. Im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 wurden laut amtlicher Statistik im Dezember 968 Personen- und Kapitalgesellschaften insolvent gemeldet. Die Analyse des IWH zeigt, dass in den größten zehn Prozent der Unternehmen, deren Insolvenz im Dezember gemeldet wurde, knapp 9.000 Arbeitsplätze betroffen waren.
In der zweiten Jahreshälfte 2022 stiegen sowohl die Zahl der Insolvenzen als auch die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze den Wirtschaftsforschern zufolge "spürbar" an. Vor dem Hintergrund zahlreicher spezifischer Probleme in der Industrie, insbesondere Lieferengpässen und hoher Energiepreise, entfielen 28 Prozent der von Insolvenz betroffenen Jobs im Jahr 2022 auf die Industrie, deutlich mehr als in den Vorjahren.

Zumindest mit unseren 2022er Prognosen lagen wir diesbezüglich ziemlich genau! Und damit wird wohl das Ende der Fahnenstange noch länger nicht erreicht sein!? OF

16:59 | Leserzuschrift Der Motor stottert, Industrie drängt Özdemir zum Handeln

Jahrelang war der Export ein Konjunkturmotor für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft. Das galt besonders für Schweinefleisch und Milchprodukte. Doch im vergangenen Jahr dürften die deutschen Agrarausfuhren inklusive Landtechnik in der Menge um 6,3 Prozent zurückgegangen sein. Das schätzt die Exportorganisation German Export Association for Food and Agriproducts (GEFA) auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamtes für die ersten zehn Monate 2022.

18:45 | Monaco zu 16:59
jetzt ist die Zeit gekommen, für Oezdemirs Balkon-Pflanzerl-Paradies.....ein paar afghanische Fachkräfte einstellen und dann auf zum Exportweltmeister......auf geht´s Cem.....

 

14:26 | bn: Russische Wirtschaft trotz Sanktionen und Krieg überraschend widerstandsfähig

Es gibt zwei Hauptgründe, warum sich der Rückgang der russischen Wirtschaft als weniger schlimm herausgestellt hat als erwartet: Politik und Handel. In den frühen Tagen des Einmarschs in die Ukraine haben Zentralbank und Aufsichtsbehörden schnell gehandelt und damit den Russen gezeigt, dass sie es ernst meinen mit der Bekämpfung der steigenden Inflation. Die Erwartungen an die Inflation gingen nach einem kurzen Anstieg wieder zurück. Höhere Zinsen haben die Bevölkerung dazu ermutigt, Geldbeträge, die sie in den frühen Tagen der Covid-19-Pandemie von ihren Bankkonten abgehoben hatten, wieder einzuzahlen. Die Sanktionen waren hart, aber im Großen und Ganzen gab es im Jahr 2022 nur wenige Einschränkungen beim Verkauf von Öl und Gas. Russland hat in diesem Jahr bisher einen Leistungsbilanzüberschuss von über 220 Milliarden Dollar erzielt, das ist doppelt so viel wie im Vorjahr.

Egal ob man sich mit Russland militärisch oder ökonomisch anlegt, man zieht immer den Kürzeren. Das sollten die Zuständigen Herrschaften schön langsam begriffen haben. JE

 

12:34 | WiWo: Die Welt befindet sich in einer geopolitischen Depression von Nouriel Roubini

Militärische Konflikte und Aufrüstung, Kampf gegen Klimawandel und Pandemien, Abmilderung der Folgen globaler Automatisierung und Bekämpfung der Ungleichheit werden die Staatsbudgets überbelasten. Weil die Steuern schon oben sind, bleibt den Regierungen nur weitere Verschuldung – und die Entschuldung durch Inflation und finanzielle Repression. Ein Gastbeitrag.

Die Unsicherheiten bleiben 2023 definitiv hoch, die ökonomischen wie die vorgelagerten (geo-)politischen. Wen man so will: Es bleibt spannend - ob wir wollen oder nicht. AÖ

10.01.2023

12:30 | Bild: Preis-Überraschung!

Für die inflationsgeplagten deutschen Verbraucher zeichnet sich eine Entspannung ab.So wenige Unternehmen wie seit über einem Jahr nicht mehr wollen in den kommenden Monaten ihre Preise erhöhen.Das entsprechende Barometer für deren Preiserwartungen sank im Dezember 2022 für die Gesamtwirtschaft auf 40,3 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter Tausenden Firmen mitteilte. Das ist der dritte Rückgang in Folge und der niedrigste Stand seit Oktober 2021. Im November 2022 hatte die Preiserwartung bei 46,2 gelegen.

Entspannt werden die Konsumenten erst sein, wenn die Inflationsrate wieder bei um die 2% liegt. Wie man bei den weiterhin schwindelerregend hohen Inflationszahlen, die allen voran wegen staatlicher Maßnahmen vorübergehend gesenkt wurden, von einer Entwarnung sprechen kann, ist schlichtweg schleierhaft. Aber auch der Säufer, der statt 12 Krügerln nur mehr 10 Krügerl säuft, meint ja, er sei schon quasi Anti-Alkoholiker. AÖ

09.01.2023

18:27 | Die Leseratte: Die Welt aus chinesischer Sicht

Die Welt aus chinesischer Sicht, sozusagen. Die Wiederbelebung der BRI (Belt-and-Road-Initiative) und der Ausbau der Möglichkeiten in Asien, da China durch den Niedergang des Westens natürlich Wirtschaftsverluste erleidet.

Zitat:
Aus der Sicht Pekings könnte der Einsatz nicht höher sein, da der Antrieb hinter der BRI 2.0 im globalen Süden darin besteht, China nicht in die Abhängigkeit von westlichen Märkten zu bringen. Ein Beweis dafür ist das gemeinsame Vorgehen gegenüber dem Iran und der arabischen Welt.

Wenn China gleichzeitig die Nachfrage aus den USA und der EU verliert, könnte dies nur ein kleines Hindernis auf dem (multipolaren) Weg sein, auch wenn der Absturz des kollektiven Westens verdächtig gut getimt scheint, um China zu Fall zu bringen.

Im Jahr 2023 wird China das New Great Game tief im Inneren spielen und eine Globalisierung 2.0 schaffen, die institutionell von einem Netzwerk unterstützt wird, das BRI, BRICS+, die SCO und mithilfe seines russischen strategischen Partners auch die EAEU und OPEC+ umfasst. Kein Wunder, dass die üblichen Verdächtigen benommen und verwirrt sind.

 

12:52 | Wolfstreet: Euro Inflation without Energy Hits Record, Services CPI Hits Record. Subsidies, Drop in Energy Push Down Overall CPI

Es war eine weitere Ohrfeige, die die Inflation austeilte: Im Dezember stieg der Verbraucherpreisindex ohne die von den Verbrauchern gekauften Energieprodukte (Benzin, Diesel, Strom, Erdgas, Heizöl usw.) laut Eurostat in den 19 Euro-Ländern auf einen Rekordwert von 7,2 %. Ein atemberaubender Anstieg:

Der Rekordrückgang der Inflationsrate in Deutschland war ja allen voran dem Umstand geschuldet, dass der Staat die Abschlagszahlungen für Gas übernommen hat. Ein übler Taschenspielertrick, auf den augenscheinlich auch die Börsen hineingefallen sind. AÖ

08.01.2023

11:33 | Leser-Kommentar zur "Umgestaltung der Industrie" von gestern

Was mich an den Reaktionen auf diese ganzen Grünrotschwarzgelben Untergangsprogrammen für alle Lebensbereiche zusätzlich stört ist,dass die Masse der Menschen immer noch denkt, das wäre deren Dummheit und Unfähigkeit geschuldet. Wenn endlich mal die Masse der Bevölkerung begreifen würde, dass das alles kein Zufall ist, sondern den Plänen und Anweisungen von Pädo Klaus, Soros, Gates und deren Oberherren folgt und unsere Politker nur deren gut bezahlte Handpuppen sind, dann gäbe es Hoffnung.
Nur wer die Ursache von Problemen begreift, kann diese nachhaltig lösen.
Die Masse sieht aber bis heute keine tiefgreifenden Probleme bezüglich der Zerstörung unserer Gesellschaftsordnung und Kultur. Die meisten glauben Corona ist vorbei und demnächst geht alles weiter wie gehabt. Da kannst Du sagen was Du willst, die Leute reden sich alles schön.

Schon klar, das die Protagonisten den Oberherren das Wort reden. Aber die Oberherren suchen sich halt jene als politische Führungskräfte aus, denen man die Pläne zur Zerstörung am leichtesten einreden kann. Und das sind halt die Grünen, die sind hochideologisiert und haben meiner Meinung nach, anfangs als sie ihre Ämter übernommen haben, noch an das Gute geglaubt. Es ist aber auch meine Meinung, dass diese jetzt, wo sie die Auswirkungen ihrer Taten erkennen müssen, schon leicht verzweifelt sind und es bereut haben, den Pakt mit den Teufeln eingegangen zu ein! TB

16:25 | Leser-Kommentar zum grünen TB-Kommentar darüber
"Aber die Oberherren suchen sich halt jene als politische Führungskräfte aus, denen man die Pläne zur Zerstörung am leichtesten einreden kann. Und das sind halt die Grünen, die sind hochideologisiert und haben meiner Meinung nach, anfangs als sie ihre Ämter übernommen haben, noch an das Gute geglaubt."

Werter TB, so würde ich das nicht formulieren, denn Sie werfen hier die grüne Basis und die Parteispitze und Vorzeigevisagen in einen Topf und das ist Grundfalsch.

Die grüne Basis in den 80ern das waren wirkliche Idealisten, welche zum Großteil wirklich gute Absichten hatten. Gar keine Frage, nur wieviele dieser ÖKo Träumer und Weltverbesserer sind heute noch Mitglied bei Grünen, oder in irgend einem politisch relevanten Amt, oder gar in einer Führungsposition? Praktisch keiner.

Was dabagelaufen ist, war folgendes dei grünen wurden finanziert von den üblichen Verdächtigen von naiven gutmenschenudn Weltverbesserern und Naturschützern gegründet. Deren Anliegen war Frieden, Naturschutz, Menschenrechte.
Was bitte ist den davon heute bei Grünen in der Realität noch vorhanden?
 Nichts!

Das ist aus diesem Grund so, dass alle diese netten Programmpunkte nur dazu dienten Wähler und Handlanger einzufangen (kenne solche persönlich) während gleichzeitig Kommunisten, Satanisten, Pädos und andere Menschenhasser aus der Schule des WEF in die Partei eingeschleust wurden und durch diese die Partei massiv unterwandert wurde (gleiches geschah später unter Merkel auch bei der CDU,) und einer ganz anderen politischen Ausrichtung folgte, während man nach außen immer noch so tat, als wäre man für Frieden Umwelt- und Naturschutz.

Die gesamte heutige Führung von Roth über Hofreiter bis Baerbock oder Habeck usw.sind weder naive Tagträumer noch haben diese Leute jemals an das Gute geglaubt, oder gar Gutes vorgehabt. Die kannten die Pläne ihrer Meister und wussten um Ihre Aufgaben.

Dass es unten an der Basis noch immer Naivlinge gibt welche nicht begreifen was gespielt wird und wessen Spiel die Grünen wirklich spielen und warum, das ist richtig.
Kenne solche naiven Menschen leider auch, die glauben an die Impfung und das Rußland an allem schuld usw. usw, das ganze Programm.

Die Grünen sind auch kein Zufallsprodukt, sondern ein von Anfang an geplantes Projekt.

09:52 | Der Ostfriese zur "Umgestaltung der Industrie" von gestern

Ob auf diese Art und Weise wohl dafür gesorgt werden soll, das sich immer mehr Unternehmen unter dem schützenden und wärmenden Schirm von Vater Staat begeben, der es doch so gut mit allen Unternehmen meint (zumindest, wenn sie sich freiwillig beherrschen lassen). Wer nicht mitspielen will, wird aus der Sandkiste eben heraus geekelt oder auf andere Art und Weise „fertiggemacht“. Was die Menschen direkt angeht - müssen wir jetzt nicht feststellen, das immer breitere Kreise der Gesellschaft finanziell geschächtet werden, beim gleichzeitigen Angebot von nun ab am Labsal der von Vater Staat angebotenen Mittel teilhaben zu dürfen (etwas, was ohne die bei uns durchgesetzte Politik garnicht erforderlich wäre) ? Selbstverständlich - das wird wohl jeder einsehen - verbunden mit der Auflage, sich ab jetzt dem Staat wohlgefällig zu verhalten und später im fortgeschrittenen Stadium auch zu denken...

09:36 | Der Realtist zum grünen TB-Kommentar von gestern

Die Grünen haben noch garnicht bemerkt, dass sie mit ihren anderen Untergangsverwaltern schon alles "umgestaltet" haben. Gestern las ich einen firmeninternen siebenseitigen Bericht eines CEO von einer DE- Firma, mit Zweigstelle in AT. Wir alle,inkl.WE,hätten es nicht besser schreiben können. Fazit: Die Titanic sinkt, reißt alles mit sich mit, wir wollen aber nicht die Rettungsboote von der Titanic,sondern während dem Sinken unsere eigenen Floße basteln. Beratungsresistenz und Tunnelblick, bis zum Untergang. 

07.01.2023

19:44 | jouwatch: Grüne wollen Industrie umgestalten

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat kürzlich angekündigt, dass das Jahr 2023 im Zeichen der Industrie stehen soll. Im Fokus stehen Maßnahmen zur Förderung der Klimaneutralität, wie zum Beispiel Elektromobilität, Wasserstoff-Technologie und Wärmepumpen. Der Grünen-Politiker möchte dies unter anderem durch mehr Subventionen erreichen, ähnlich wie es auch die US-Regierung mit ihrem „Inflation Reduction Act“ derzeit vorsieht (FAZ: 30.12.22).

"Umgestalten", das erste Weaselword des Jahres 2023! TB


09:33
 | qs: Deutschland: PKW-Produktion Dezember 2022

"(.....) Immerhin konnte man sich im Jahr 2022 stabilisieren und wie hier erwartet, fast die 3,5 Millionen Marke erreichen! Es ist damit also etwas ambivalent, einerseits für das sehr negative Umfeld war das Ergebnis 2022 sogar solide, andererseits hatte der Standort Deutschland bereits vorher einen massiven Abbau der Auslastung der Produktionskapazität gesehen. Das Autobauerland Deutschland, seine Kernindustrie, ist längst Schatten seiner selbst. Mutmaßlich wird man das Produktionshoch aus dem Jahr 2011 mit produzierten 5,871918 Millionen Einheiten nie mehr erreichen!"

(Bezahlschranke) Immer diese negativen rückwärtsgerichteten Sichtweisen! Es gibt auch positive Entwicklungen: noch nie gab es so viele Genderbeauftragte wie heute! HP

05.01.2023

19:18 | Die Leseratte: Absatzrückgänge

An diesem Artikel kann man schön erkennen, wie verzerrt die Zahlen sind, die man uns gerne präsentiert, und in diesem Artikel gibts viele, viele Zahlen. Zusammenfassung: Die deutsche Ernährungsindustrie kann teils erhebliche Umsatzsteigerungen vermelden, sowohl im Inland als auch im Auslandsgeschäft. Das klingt erstmal richtig gut. Diese Umsätze werden jedoch ausschließlich durch gestiegene Preise verursacht, in Wirklichkeit sind die Absätze gesunken! Im Inhalt um 3,8 %, bei den Ausfuhren sogar um 6,9 %!

https://www.mmnews.de/aktuelle-presse/192448-absatz-der-deutschen-ernaehrungsindustrie-deutlich-gesunken

Früher waren es die Lebensmittelproduzenten, jetzt ist's die Ernäherungsindustrie...!? Spricht eigentlich Bände, wie weit wir uns entfernt haben...! OF

11:05 | Der Ostfriese zum "Ende der Rabattschlacht" von gestern

Sieht dann bei den Händlern die Reimporte anbieten bestimmt lustig aus… Kann es sein, das viele PKW-Händler ein großes Rad drehen, da sie intensiv mit Fremdkapital, also Krediten arbeiten? Das könnte bei steigenden Zinsen ein richtiges Problem werden. Wann muß ich den Wagen bezahlen, den ich mir in die Ausstellung stelle? Kann ich es mir leisten, vom Typ xyz mehrere Modellvarianten in den Ausstellungsraum zu stellen? Ist es nicht doch für mich auf Dauer günstiger, nur als Vermittler aufzutreten - der Hersteller stellt also seine Wagen bei mir in den Ausstellungsraum… Was passiert mit den Altfahrzeugen (bei VW also ab einem Alter von 2!!! Jahren ), die ich in Zahlung nehmen muß? Werde ich es mir in Zukunft leisten können, PKWs beim Verkauf von Neufahrzeugen in Zahlung zu nehmen, wenn ich nicht sagen kann, ob sie dann für ein halbes Jahr oder länger bei mir auf dem Hof stehen?… Wenn die potenziellen Kunden in Zukunft weniger Geld ausgeben können, da ihre Kreditrahmen schon für andere Dinge ausgeschöpft sind… Auf Autohändler kommen schon bald interessante Zeiten entgegen.

14:35 | Leserkommentar zu 11:05
Welche Gebrauchtwagen, bei Autohdh.? Hier ein Beispiel es großen Renaul-Hdl. in Nürnberg. Firmenstammsitz ist in Österreich ist. Anhand eines beliebten Kombi von Renault. Welcher auch als Leasingwagen für den Aussendienst bei Firmen, nicht ungerne genommen wird.

https://www.sonnleitner-auto.com/de/online-borse/?filter=%7B%22brand%22%3A%22Renault%22%2C%22model%22%3A%22MEGANE%22%2C%22categories%22%3A%5B%22Gebrauchtwagen%22%5D%7D

Dort sind zwei im Angebot. Schauen Sie sich bitte mal Preis an. Wo wir wieder bei Angebot und Nachfrage wären? Sind beide über zwei Jahre alt. Und woran machen Privatverkäufer, den Preis fest? Das führt zur Frage, wo sind die ganzen Gebrauchtwagen hin. Bei diesen Preisen, ist sicherlich Inzahlungnahme drin? Ich wohne einem Stadtviertel, wo BMW eine Niederlassung vor realtiv kurzer Zeit in Betrieb genommen hat. Gebrauchtwagen findet man da, auch nur zu hohen Preisen. Das Standort zieht natürlich auch andere Firmen an. Wie z.B. Landrover. Neben dem Aldi ist ein Parkplatz da stehen neue "Defender ",Sückpreis z.B. über 100 Tsd. Euro.Lamborghini ist auch um die Ecke und haben zich Wagen in der Austellung. Wer kauft das bloß in Nürnberg ???

14:57 | Der Dipl. Ing. zum Ostfriesen um 11:05
Lieber Ostfriese .. ich habe mir erlaubt ihren guten Kommentar an meinen Freund, Verkaufsleiter Mercedes-Händler weiter zu leiten …

Hier seine Antwort:

„In diesem Prozess stecken wir schon seit einem Jahr…das nennt sich bei Mercedes VDZ= Vertrieb der Zukunft. Es ist ein Agenturmodell und beginnt am 01.05.23 Wie immer hat auch diese Vertriebsform Vor-und Nachteile, ist aber in Bezug auf die vielen Veränderungen in unserer Online-Offline-Welt folgerichtig und notwendig. In unserer Projektgruppe konzentrieren wir uns auf die Chancen und packen die Probleme pragmatisch an.“

16:22 | Leserkommentar zu 14:35
Werter Leser, die „Franzosen“ gehen doch bestimmt gern nach Nordafrika. Auch hat bei uns die angestrebte Massenarbeitslosigkeit noch nicht eingesetzt,... warten wir einfach noch ein paar Monate. Wir sind doch erst am Anfang der Entwicklung der steigenden Zinsen, oder?…Wo die gebrauchten Fahrzeuge in der kürzeren Vergangenheit untergebracht wurden, kann ich nicht sagen.

16:35 | Leserkommentar
Moin, die Gebrauchten sind vom Markt gesaugt worden durch WirkaufenDeinAuto.de und ähnliche Plattformen.

18:17 | Leserkommentar zu 16:35
Wann die Übersterblichkeit in den nächsten Jahren an Fahrt aufnimmt, brauchen wir uns um Gebrauchtwagen keine Sorgen machen.

04.01.2023

19:35 | Die Leseratte: Industriesituation Deutschlands

Diese Zusammenstellung fand ich auf dem Telegram-Kanal von "Übersicht Ukraine". Da hat sich jemand richtig Mühe gemacht. Es ist eine unglaublich umfassende Zusammenstellung der Situation der deutschen Industrie derzeit, unterteilt in 6 Teile. Ich habe den ersten Teil kopiert und am Ende - wie im Original - die Links für die nächsten Teile eingefügt, da der Umfang einer Mail sonst gesprengt würde.

Interessant sind immer die Zahlen zum Schluss dieses Teils, wo die Details zusammengefasst werden, z.B. dass 16 % Beschäftigte fast 25 % der gesamten Industrie erwirtschaften, oder dass 20 % des gesamten Umsatzes auf nur 3 Branchen entfallen, die nur 6,7% der insgesamt vorhandenen Industrieunternehmen mit nur gut 10 % der Beschäftigten darstellen. Dabei handelt es sich allerdings um die energieintensivsten Unternehmen! Daran kann man erkennen, was der Verlust eines großen Teils unserer Energie in der Industrie anrichten wird. Zitat: "Die fünf Branchen mit dem höchsten Energieverbrauch stellen zusammen ca. 81 % des gesamten Energiebedarfs der deutschen Industrie und 65% davon fallen auf die ersten 3 Branchen".

In den weiteren Teilen gibts dann ein bisschen mehr Info zu den einzelnen Branchen und nackten Zahlen und teils auch weiterführende Links zu den jeweiligen Punkten.
Hochinteressant und erschreckend, wenn man an die Zukunft denkt. Daher auch am Schluss die Forderung: Das Jahr 2023 wird entscheidend für den Standort Deutschland sein. Die Deindustrialisierung muss gestoppt werden, wenn es überhaupt noch möglich ist❗️

DEUTSCHE INDUSTRIE

Die Deindustrialisierung Deutschlands belegt mit Zahlen.

TEIL 1

🧩 Zuerst einmal müssen wir verstehen, in welchem Bereich uns die mögliche Deindustrialisierung am härtesten trifft. Wie man sich denken kann, trifft die “Energiekrise” solche Unternehmen, die sehr viel Energie verbrauchen.

🔻Vorweg schauen wir uns aber unsere Industrie in Zahlen (https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?sequenz=tabelleErgebnis&selectionname=42271-0002&zeitscheiben=3#abreadcrumb) an (Sortiert nach Anzahl der Beschäftigten):

1️⃣ Maschinenbau: 1021800 Beschäftigte: 245 Milliarden Euro

2️⃣ Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen: 799600 Beschäftigte: 413 Milliarden Euro

3️⃣ Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen: 732100 Beschäftigte: 193 Milliarden Euro

4️⃣ Herstellung von Metallerzeugnissen: 664400 Beschäftigte: 123 Milliarden Euro

5️⃣ Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln: 577300 Beschäftigte: 165 Milliarden Euro

6️⃣ Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren: 389300 Beschäftigte: 85 Milliarden Euro

7️⃣ Herstellung von chemischen Erzeugnissen: 351900 Beschäftigte: 172 Milliarden Euro

8️⃣ Metallerzeugung und -bearbeitung: 236400 Beschäftigte: 120 Milliarden Euro

9️⃣ Herstellung von Glas, Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden: 194500 Beschäftigte: 46 Milliarden Euro

🔟 Sonstiger Fahrzeugbau: 141000 Beschäftigte: 47 Milliarden Euro

1️⃣1️⃣ Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus: 128700 Beschäftigte: 42 Milliarden Euro

1️⃣2️⃣ Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen: 121200 Beschäftigte: 55 Milliarden Euro

1️⃣3️⃣ Herstellung von Möbeln: 97100 Beschäftigte: 20 Milliarden Euro

1️⃣4️⃣ Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Kork-Waren: 90800 Beschäftigte (1185 Betriebe): 27 Milliarden Euro

1️⃣5️⃣ Herstellung von Druckerzeugnissen, Vervielfältigung von Ton-, Bild- und Daten-Trägern: 82100 Beschäftigte: 12 Milliarden Euro

1️⃣6️⃣ Getränkeherstellung: 61500 Beschäftigte: 21 Milliarden Euro

1️⃣7️⃣ Herstellung von Textilien: 59300 Beschäftigte: 12 Milliarden Euro

1️⃣8️⃣ Herstellung von Bekleidung: 24900 Beschäftigte: 6 Milliarden Euro

1️⃣9️⃣ Kokerei und Mineralölverarbeitung: 18100 Beschäftigte: 90 Milliarden Euro

2️⃣0️⃣ Herstellung von Leder, Lederwaren und Schuhen: 12500 Beschäftigte: 3 Milliarden Euro

🔻Schauen wir uns nun die Industriebranchen in der BRD mit dem höchsten Energieverbrauch (https://t.me/ukrainekrieg2022/636) an:

▪️Den höchsten Energieverbrauch hat die Herstellung chemischer Erzeugnisse mit 351900 Beschäftigten (auf Platz 7 von der Anzahl der Beschäftigten in Deutschland ) und einem Jahresumsatz von 172 Milliarden Euro.

▪️Die Branche mit dem zweithöchsten Energieverbrauch: die Metallerzeugung und -bearbeitung mit 236400 Beschäftigten und 120 Milliarden Euro Umsatz.

▪️Und die Branche mit dem dritthöchsten Energieverbrauch: Kokerei und Mineralölverarbeitung, 18100 Beschäftigte mit Jahresumsatz von 90 Milliarden Euro.

Insgesamt wären es 606400 Beschäftigte und ein Jahresumsatz von 382 Milliarden Euro.

❗Die fünf Branchen mit dem höchsten Energieverbrauch stellen zusammen ca. 81 % des gesamten Energiebedarfs der deutschen Industrie und 65% davon fallen auf die ersten 3 Branchen.

🧩 Betrachten wir die Zahlen der 5 energieintensivsten Branchen, so sehen wir insgesamt 929600 Beschäftigte, die 470 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften.
Somit erwirtschaften 16% Beschäftigte (in der Industrie) 24,7% des Umsatzes der gesamten Industrie.

Und auch hier entfallen auf die ersten 3 Branchen 20,1% des gesamten Umsatzes der Industrie, wobei diese wiederum von nur 10,4% der Beschäftigten der gesamten Industrie erwirtschaftet werden. Rechnet man es auf die Anzahl der Unternehmen, so sprechen die Zahlen noch deutlichere Sprache: Es sind nur 6,7% der insgesamt vorhandenen Industrieunternehmen die eben 20,1% Umsatz der gesamten Industrie machen❗

🎯Im Klartext: Die energieintensivsten Branchen in der BRD gehören zu den wertvollsten Branchen der Deutschen-Industrie, was die Beschäftigungszahlen und die Umsatzzahlen betrifft. 

Zu TEIL 2 https://t.me/Ubersicht_Ukraine_Kanal/22501
Zu TEIL 3 https://t.me/Ubersicht_Ukraine_Kanal/22502
Zu TEIL 4 https://t.me/Ubersicht_Ukraine_Kanal/22504
Zu TEIL 5 https://t.me/Ubersicht_Ukraine_Kanal/22505
Zu TEIL 6 https://t.me/Ubersicht_Ukraine_Kanal/22506

Und ein derartiges Potenzial überläßt man als Vorsteher einem Kinderbuchautor samt einer durchgeknallten Kindergartentruppe in Gestalt der GrünInnen*Außen...!? Dieses Land hätt' echt was Besseres verdient! OF

17:57 | handelsblatt: Ende der Rabattschlacht – Autohersteller wollen den Händlern die Preiskontrolle nehmen

Zehn Prozent, 20 Prozent – oder darf es noch ein wenig mehr sein? Wer zum Autohändler geht, der erwartet bisher großzügige Rabatte. Die Händler sind darauf eingestellt: Das Feilschen um Preisnachlässe beim Autokauf ist ein eingeübtes Ritual. Die Händler verkaufen bislang die Fahrzeuge auf eigene Rechnung und dürfen damit den Endpreis bestimmen.
Damit wollen die Autohersteller Schluss machen. Sie wollen den Handel zukünftig viel stärker an sich ziehen und damit auch die Regeln des Geschäfts bestimmen – die Preise eingeschlossen. Das entscheidende rechtliche Vehikel dafür ist das sogenannte „Agenturmodell“.
Die eigentlich selbstständigen Autohändler sind dann die Agenten, also einfache Handelsvertreter, die Autos nur noch im Namen der Hersteller verkaufen dürfen. Das Wichtigste: Die Hoheit über die Preise geht vollständig auf die Autokonzerne über.

Ob das auf Dauer gut gehen wird, darf bezweifelt werden...!? Könnte eine Rechnung ohne den Wirt sein, der die Geschichte ja zu finanzieren hat! OF

03.01.2023

17:59 | Krall: Einkommensvernichtung

KralltweetEinkommensvernichtungGER2022

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte... OF

02.01.2023 

17:35 | welt: Aldi Nord und Süd gehen jetzt wieder getrenntere Wege

In der neuen Werbekampagne rückt Aldi Nord die niedrigen Preise in den Fokus – zulasten von Nachhaltigkeit und Bio. Aldi Süd dagegen stellt den veganen Januar klar heraus. Die Differenzen in dieser Frage sind so groß, dass die Strategie der gemeinsamen Werbung wieder beendet wird. Zwei Schritte vor, einer zurück: Der Discounter Aldi erprobt seit einigen Jahren eine engere Kooperation seiner beiden Schwestern Aldi Süd und Aldi Nord.
Die Handelsketten, 1961 von den Brüdern Karl und Theo Albrecht in zwei getrennte Unternehmen auseinanderdividiert, haben beispielsweise vor drei Jahren die Namen ihrer Eigenmarken vereinheitlicht. Zuletzt traten sie auch mit gemeinsamer Image-Werbung auf. Doch damit ist im neuen Jahr wieder Schluss. Ab Januar setzen die beiden Discounter verschiedene Schwerpunkte in getrennten Kampagnen. Dahinter stehe, heißt es bei Aldi, ein Dissens über den besten Schwerpunkt für die Werbung nach dem Inflationsschock der vergangenen Monate. Die Discounter haben wegen der stark steigenden Lebensmittelpreise 2022 Marktanteile von den Supermärkten wie Edeka und Rewe zurückgewonnen.

Erinnert ein wenig an Raider und Twix... Oder einfach HOFER, funktioniert in Nord wie Süd gleichermaßen bei uns...!? OF

18:23 | Leserkommentar zu 17:35
Niedrige Preise? Wird jetzt der Landwirt auf dem Feld, endgültig verkompostiert ?!
 

12:24 | The Sounding Line: My Favorite Charts from 2022

Ohne weitere Umschweife sind hier meine liebsten Charts aus diesem seltsamen Jahr.

Diese Charts zeigen direkt und unmittelbar, wie verrückt in vielerlei Hinsicht auch 2022 war. Und eines ist garantiert: 2023 wird sich in die Liste der verrückten Jahren einreihen und damit das Verrückte zur neuen Normalität werden lassen. AÖ

01.01.2023

10:06 | heise: Bericht: Twitter-Mitarbeiter müssen eigenes Toilettenpapier mitbringen

Um die Kosten für den Betrieb von Twitter weiter zu senken, ergreift Elon Musk anscheinend drastische Maßnahmen: Kosten für Hausmeister- und Sicherheitsdienste seien gekürzt worden – in einigen Fällen haben Mitarbeiter in der Folge ihr eigenes Toilettenpapier mit ins Büro bringen müssen, wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht. Zudem drohe nach Einstellung der Mietzahlungen, die Räumung der Büros. In den letzten Wochen habe Twitter durch Einsparungen bei der Miete und der Nichtzahlung von Dienstleistungen Beträge in Millionenhöhe eingespart.

Irgendwo müssen die Amis einen "S...-Fetisch" haben. Vor wenigen Jahren wars Appple, die ihren Mitarbeitern weniger Zeit zum Toilettengang zugestanden haben und jetzt Musk mit dieser Aktion. Jeder talentiertere Erbsenzähler würde in solchen Konzern 100erte andere Einsparungsmöglichkeiten finden, die wesentlich effizienter wären und weniger ins Privatleben der Mitarbeiter eingreifen würden. TB

11:03 | Leser-Kommentare
(1) Der Ostfriese: … und bitte jeweils immer nur 1 Blatt benutzen! - wir wollen doch in Sachen Umweltschutz einer der Vorreiter sein... Bei uns in Ostfriesland soll es Versuche gegeben haben, das Papier nach der Benutzung zu reinigen, dann zu trocknen um es wiederverwenden zu können... aber die Versuche scheinen wohl gescheitert zu sein. Haben Burgenländer in Österreich auch schon ähnliches versucht? Wie wäre es mit Schließfächern in den Toilettenräumen, wo jeder Mitarbeiter seine eigene Rolle einschließen kann? Jedes Fach einzeln mit Gesichtsscannern gesichert. Pech nur wenn dann jemand sein Gesicht verzieht, da es ihr/ ihm eilt... ;-)
Bravo Twitter, eine gute Aktion um den ersten Schritt zur inneren Kündigung eines Mitarbeiters (w / d /m) zu provozieren!

(2) andreas: Bei diesen Meldungen frag ich mich immer und immer wieder nach dem ‚Wahrheitsgehalt‘ bzw. was damit überhaupt bezweckt wird. Erinnern wir uns mal daran, dass Musk den Laden Ende Oktober, also gerade mal vor zwei Monaten, übernommen hat. Was waren denn seine ersten Taten nach dieser Übernahme? Richtig, er hat die kompletten Chefetagen zusammen mit der ganzen woken Quotenbaggage an die Luft gesetzt. Was das an Einsparung gebracht hat soll nun auf einmal nicht mehr reichen so das ein Centartikel wie Toilettenpapier ebenfalls eingespart werden soll? Da wundert mich eigentlich nur, dass die Meldung von Heise kommt, da sollte ich eventuell mal meine Beurteilung dieses Hauses überdenken…

(3) Die Eule: Werter TB, gerade solche Nadelstiche, wie das Einsparen von Toilettenpapier oder die Streichung des geliebten, kostenlosen Kaffees versetzen Angestellte regelmäßig in Panik.
Wird an dem gespart, entsteht sofort das Bild eines untergehenden Schiffes. Ängstliche Naturen verlassen dann selbst das Schiff, während der leistungsbereite Rest der Mannschaft
dann mal wieder richtig in die Pedale tritt. Somit ersetzt ein wenig eingesparter Kaffee oftmals teure und meist nutzlose Berater. Musk ist eben auch hier ein Praktiker.

(4) @ (1)  Lieber Ostfriese, gut erkannt mit dem einen Blatt Papier … hier die deutsche Übersetzung einer persönlichen Anordnung von Elon:

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(5) @ (2) Naja, vielleicht ist das Ziel, Twitter nur noch mit Veteranen zu betreiben, welche an der Front gedient haben. Hier muss Musk, aber aufpassen, denn Angeblich begehen Kriegsveteranen der USA Suizid. Täglich bringen sich 25 zur Himmelstreppe? Somit werter Andreas, haben Sie recht - was damit bezweckt werden...?

(6) Die weitaus ökonomischere Lösung für das Unternehmen ist, dass jeder Mitarbeiter sich seine eigenen Windelhosen kauft und damit bekleidet zur Arbeit kommt. So braucht der Arbeitsplatz für den Toilettengang nicht verlassen zu werden und die Arbeitsleistung kann gesteigert werden!