17.04.2026

08:24 | Bild:  Job-Schock! Jede dritte Firma will Stellen abbauen

Die deutsche Wirtschaft kommt nicht aus der Krise. Deutschlands Firmen blicken mit Sorge in die Zukunft – und das seit drei Jahren. „Eine so lange Durststrecke gab es seit 20 Jahren nicht“, urteilt das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Eine Besserung ist nicht in Sicht. Das bedroht auch zunehmend die Jobs. Fast 30 Prozent aller Unternehmen wollen noch in diesem Jahr Stellen streichen!   
Besonders drastisch könnte laut IW der Stellenabbau in der Industrie ausfallen. 37 Prozent der Unternehmen planen mit weniger Personal, nur 14 Prozent mit mehr. 28 Prozent der Dienstleister wollen Jobs streichen, 22 Prozent wollen Mitarbeiter einstellen.

.. in der Transformation ist der Wurm drinnen und der wird dann im Laufe der Zeit auch eingespart werden.  Es wäre nur ein kurzer Effekt die Lohnkosten und die Energiepreise zu senken .. den wo ist der Markt?  Wo steht Deutschland am Markt mit seinen Produkten? 
Die Erkenntnis, dass mit dem Wegfall der billigen Energie aus Russland, der Wettbewerbsvorteil weggefallen ist und es nicht die Qualität des Produktes war, sondern der Preis .. die kommt und ob dann noch Gas da ist?  Jeder m³ Gas der nach China geht, ist ein paar Jahre Vorsprung. TS 

09:00 | Leser Kommentar
Alles was in oder durch die EU geschieht, ist immer zum Nachteil Europas. Wenn es wirklich die Agenda Europa zugrunde zu richten ist, sind die am richtigen Weg. Gewiß, es sind nicht die hellsten Kerzen die in der EU brennen. Alle nationalen Versager oder Saboteure werden dorthin entsorgt, aber das da nur Unfähigkeit und Dummheit dahinterstecken, glaube ich schon lang nicht mehr. Viel mehr vermute ich Korruption und Abhängigkeiten. Früher bezeichnete man sowas als Volks,- oder Landesverrat.

09:29 | Spartakuss zu 8:24  
„Ach was, Panik ist völlig überbewertet. Wenn jede dritte Firma Leute rausschmeißt, bleibt doch immer noch genug übrig, um den Rest durchzufüttern. Notfalls arbeiten die Verbliebenen einfach doppelt so viel – ist ja eh gesünder als Freizeit. Und die Sozialsysteme? Die leben bekanntlich nicht von Geld, sondern von Hoffnung, Durchhalteparolen und gelegentlichen Pressekonferenzen.  
Im Zweifel erfinden wir einfach eine neue Berufsgruppe: den Vollzeit-Steuerzahler ohne Job. Der zahlt dann aus Prinzip – fürs gute Gefühl und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Aber hey, solange noch irgendwo das Licht brennt, kann die Wirtschaft ja nicht ganz aus sein.“

16.04.2026

16:01 | ntv:  Bosch schreibt erstmals seit Jahren rote Zahlen

Zum ersten Mal seit Jahren rutscht Bosch in die roten Zahlen. Grund sind die horrenden Kosten für die Stellenabbau-Pläne des Unternehmens. Für das laufende Jahr peilt die Geschäftsführung allerdings wieder ein Umsatzwachstum mit Gewinn ein. 
Die Milliardenkosten für den Stellenabbau und die US-Zölle haben den Technologiekonzern Bosch vergangenes Jahr tief in die roten Zahlen gedrückt. Das Ergebnis nach Steuern lag bei minus 400 Millionen Euro, wie Finanzchef Markus Forschner bei der Bilanzvorlage in Renningen sagte.

.. ergibt sich auch aus dem Standortnachteil.  TS 


11:00
 | eXX: Ungarn nach der Wahl im Fokus: Deutsche Industrie prüft Standortvorteile neu

Mit Péter Magyar steht Ungarn vor einem politischen Neustart. Laut der Nachrichtenagentur AP kündigte der künftige Regierungschef an, die Beziehungen zur Europäischen Union zu verbessern und auch den Kontakt zu Deutschland zu vertiefen. Beobachter verbinden damit die Hoffnung auf mehr Berechenbarkeit und ein investorenfreundlicheres Umfeld.

Schon lange vor dem Regierungswechsel hatten deutsche Unternehmen ihre Präsenz in Ungarn ausgebaut. Wie die Berliner Zeitung berichtete, investieren insbesondere Autobauer und Zulieferer seit Jahren in den Standort. BMW errichtet in Debrecen ein großes Werk, Mercedes baut seine Kapazitäten in Kecskemét aus und Audi zählt mit rund 11.000 Beschäftigten zu den wichtigsten Industriebetrieben des Landes. Auch Bosch und ZF verweisen laut dem Bericht auf die Vorteile des Standorts.

Es ist kein dramatischer Abzug, sondern eine schleichende Verlagerung. Die Produktion wächst dort, wo Energie, Löhne und Regulierung günstiger sind, also zunehmend in Ländern wie Ungarn. JE

15:14 | Die Eule 
Werter JE, die Produktion wächst auch dort, wo Arbeitskräfte noch arbeitem wollen Hierzulande suchen potentielle Arbeitskräfte ihren Weg in geistiger oder künstlerischer
Selbstverwirklichung und eben nicht in tätiger Arbeit. Die, die den sicheren Weg suchen, gehen gleich in die Verwaltung und entziehen sich so auch der tätigen Arbeit. Allein
dieses mangelnde Interesse an den Angeboten tätiger Arbeit, zwingt also die Unternehmen ihr Glück im Ausland zu suchen. 

15.04.2026

17:14 | heute: "Stimmung ist gekippt" – Lebensmittel werden teurer

Die Lage an den Finanzmärkten hat sich deutlich verschärft. "Die Stimmung ist gekippt", sagt Nils Kottke vom Bankhaus Spängler. Während das Börsenjahr stark begonnen hatte, sorgt seit März der Iran-Krieg für massive Unsicherheit. Besonders spürbar ist das bei den Energiepreisen. „Allein im März ist der Preis für Brent-Öl um über 60 Prozent gestiegen – der stärkste Monatsanstieg seit fast 40 Jahren", erklärt Markus Dürnberger von der Privatbank Spängler. Grund ist die Blockade der Straße von Hormus. Die Folge: steigende Kosten für Unternehmen - und am Ende auch für dich im Alltag.

Die Inflation zieht an. In der Eurozone liegen die Erwartungen bereits bei über drei Prozent. Das trifft vor allem Europa, weil viele Länder stark von Energieimporten abhängig sind. „Dazu steigen die Produktionskosten der Unternehmen, die diese an ihre Kunden weitergeben werden. Auch die Nahrungsmittelpreise dürften zulegen", sagt Markus Dürnberger.

Kommentar des Einsenders
Herr Bankster möge mit seinen Märchenerzählungen aufhören - es ist wie zu Beginn der C-Zeit eine dämliche Erzählung für die Normis, obwohl es ein Unsinn ist! Der letzte WTI-Brent-Sprung war 2022 als die SMO in der Ukro begann https://www.finanzen.at/rohstoffe/oelpreis , damals die Endpreise bei 1,50/1,60 ....- und Brent/WTI mit dem Iran/Hormuz nichts zu tun haben! Rezessionssorgen - ...wir sind seit fünf Jahren in einer Rezession und Angst vor dem Zins - ...dann gehen sie zum Arzt! So viel Schwachsinn auf einmal, und die MSM lassen den Schmarren wieder einfach so stehen...!?

14:36 | UCN: Über 20 von den USA genehmigte Schiffe passieren die Straße von Hormus, während Trump die Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Pakistan ins Auge fasst und weiter Updates

Das WSJ berichtet am Dienstagabend: „Nach Angaben zweier US-Beamter haben in den letzten 24 Stunden mehr als 20 Handelsschiffe die Straße von Hormus passiert. Zwar macht der Handelsverkehr nach wie vor nur einen Bruchteil dessen aus, was er vor dem Krieg war, doch stellt der Schiffsverkehr eine Verbesserung an dieser kritischen Engstelle dar.“ Es handelt sich hierbei natürlich um „zugelassene“ Schiffe, deren Durchfahrt durch das US-Militär koordiniert wurde – und dies, nachdem Anfang dieser Woche einige sanktionierte oder nicht zugelassene Schiffe die Durchfahrt in Angriff genommen hatten, bevor sie beschlossen, umzukehren. Mehr dazu laut WSJ:

Zu den Schiffen, die die Meerenge in den letzten 24 Stunden passiert haben, gehören Fracht-, Container- und Tankschiffe, die in den Persischen Golf ein- und auslaufen, sagte einer der Beamten. Einige Schiffe sind ohne eingeschaltete Transponder gefahren, um das Risiko iranischer Angriffe zu minimieren. Die Gefahr durch iranische Angriffe und Seeminen hat die meisten Schiffe davon abgehalten, während des Krieges zu versuchen, die enge Wasserstraße zu durchqueren.

Es bleibt dabei, dass Schiffe, gegen die keine Sanktionen verhängt wurden und die keine iranischen Häfen anlaufen, die von den USA verhängte Blockade passieren dürfen. Doch die Ölpreise und -märkte zeigen sich davon unbeeindruckt, da dies nicht schnell genug geschieht und angesichts der Minen sowie der anhaltenden Bedrohung des Seeverkehrs durch iranische Drohnen und Raketen nicht damit zu rechnen ist, dass sich die sprichwörtlichen Schleusen für den Tankerverkehr in nächster Zeit öffnen werden.

Kommentar des Einsenders
...es geht u.a. gegen China. ...die wichtigsten Meerengen sind kontrolliert, die "Ordnung" in den Versorgungsketten wird offensichtlich wieder hergestellt...!? Ps: Strömungskontrollen Richtung Osten, die mit den Versorgungslinien Mitteleuropas nur bedingt zu tun haben...! Wann werden seitens der EU die Verhandlungen mit den Pipelines-Partner wieder aufgenommen?

dazu passend CNN: Die USA erklären die Blockade iranischer Häfen für „vollständig umgesetzt“, während Trump weitere Friedensgespräche andeutet.

• US-Blockade: Das iranische Militär hat mit der Einstellung des Schiffsverkehrs im Roten Meer gedroht , sollte die US-Blockade iranischer Häfen andauern. Zuvor hatte das US-Zentralkommando erklärt, die Blockade habe den iranischen Seehandel „vollständig zum Erliegen gebracht“. Ein Teil des Handelsverkehrs durchquert jedoch weiterhin die Straße von Hormus.

• Gespräche zwischen den USA und dem Iran: Die USA haben einer Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran noch nicht formell zugestimmt, wie ein hochrangiger US-Beamter gegenüber CNN erklärte. Dies geschah inmitten von Berichten, wonach Washington und Teheran sich grundsätzlich auf eine Verlängerung geeinigt hätten, um mehr Zeit für Verhandlungen zu gewinnen. Präsident Donald Trump deutete an, dass die Gespräche diese Woche in Pakistan wieder aufgenommen werden könnten .

• Gespräche zwischen Israel und dem Libanon: Nach ihren ersten direkten Gesprächen seit Jahrzehnten verschärft der Kampf die Ernährungskrise vereinbarten die Nachbarländer weitere Verhandlungen, obwohl Israel sich weigerte, einen Waffenstillstand im Südlibanon zuzusichern. Laut dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen im Libanon.

und BBC: Wie viele Schiffe durchqueren die Straße von Hormuz?

Laut Schiffsverfolgungsdaten haben vier Schiffe mit Verbindungen zum Iran die Straße von Hormuz trotz des Beginns einer US-Seeblockade durchquert. Zwei dieser Schiffe scheinen jedoch ihren Kurs geändert zu haben, wie aus von MarineTraffic veröffentlichten Standortdaten hervorgeht. Der von den USA sanktionierte Tanker Rich Starry, der nach eigenen Angaben Ladung transportiert, fuhr über Nacht von Sharjah in den VAE durch die Straße von Hormus in Richtung Osten, hat aber inzwischen seine Richtung geändert. Laut Daten von MarineTraffic ist auch der Massengutfrachter Christianna, der am Montag nach einem Zwischenstopp in Bandar Iman Khomeini im Iran die Wasserstraße in Richtung Osten durchquert hatte, umgekehrt.

und auch noch BBC: Die US-Blockade iranischer Häfen in zwei Minuten erklärt

Nachdem die Friedensgespräche zwischen den beiden Ländern am Wochenende ergebnislos gescheitert waren, haben die USA am Montag eine Blockade der iranischen Häfen begonnen. In einem Beitrag in den sozialen Medien warnte US-Präsident Donald Trump, dass jedes iranische Schnellboot, das versucht, sich der Blockade zu nähern, „sofort eliminiert“ werde. Doch was genau bewirkt die Blockade und welche Risiken birgt sie? BBC-Sicherheitskorrespondent Frank Gardner erklärt ihre Funktionsweise und die potenziellen Auswirkungen weltweit.

„Freiheit der Schifffahrt“, sagen die einen, während sie Schiffe umdrehen lassen. „Souveränität“, sagen die anderen, während sie Maut kassieren wollen. am Ende ist es einfach ein bewaffneter Zollstreit, bei dem alle so tun, als wäre es kein Krieg, während sie schon mal die Minen legen. JE

14.04.2026

14:17 |  TP: Deutschlands Autobauer: Zu langsam, zu teuer, zu selbstgefällig

Deutsche Autobauer verlieren den Anschluss an China – und Schuld daran sind nicht Löhne oder Zölle, sondern die Manager selbst. Die deutsche Automobilbranche ist in der Krise. Es erfolgt ein tiefgreifender Strukturwandel hin zum E-Auto. Konzerne beklagen sinkende Gewinne. Manager skizzieren eine dramatische Lage durch geopolitische Spannungen, Trumps Import-Zölle und die gestiegene Konkurrenz für E-Autos auf dem chinesischen Markt. Die Ursachen sehen die Firmenlenker immer bei anderen. Auch Personal soll abgebaut und Löhne sollen gesenkt werden. "Auf eine sinkende Profitabilität im Sektor reagiert die Mehrzahl der Hersteller mit Stellenabbau und auch Werkschließungen, um Lohnkosten zu reduzieren und ihre Renditen zu steigern", schreiben die Arbeitssoziologen Karla Zierold und Stefan Schmalz von der Universität Jena in einer Studie, für die sie die Strategien der 111 größten Autobauer und Zulieferbetriebe in den letzten beiden Jahren hierzulande auswerteten.

Eine langfristige staatliche Förderung der E-Mobilität, die neben Marktanreizen und Kaufprämien auch auf Investitionen in Zukunftstechnologien und günstige Fahrzeugmodelle setzt, könnte eine "Perspektive für hiesige Hersteller" bieten, so die Wissenschaftler.

Die Deutschen haben den Markt nicht verloren, sie haben ihn arrogant verschenkt. Zu langsam, zu teuer, zu selbstverliebt. JE

12:16 | Focus:  Das spektakuläre Scheitern von Habecks grüner Stahl-Wette

Stahl-Gigant ArcelorMittal wollte in Deutschland Milliarden in grünen Stahl investieren. Doch nun geht der Auftrag nach Frankreich. Warum?
Andreas Bovenschulte kann sich noch heute an den Schmerz erinnern. Wie "mit der Bratpfanne vor den Kopf gehauen" habe er sich gefühlt, sagt er zu FOCUS online Earth. Bovenschulte, seines Zeichens Bremer SPD-Bürgermeister, sitzt in seinem Büro, als er das sagt – genau wie damals, im Juni 2025. Eine hochrangige Delegation des Stahlriesen ArcelorMittal hatte ihn um ein Gespräch gebeten. Es brachte ein für Bremen niederschmetterndes Ergebnis: „Wir lassen das“, so die Stahlbosse. Mit einem Satz stürzte ein Jahrhundertprojekt ein.

Der Grund für die Absage des Zukunftsprojekts: Es rechnet sich nicht. Der Industriestrompreis ist zu hoch.

Auch wenn dem Wirtschaftsminister die Sonne aus dem "A...." scheinen würde, würde sich diese Projekt nicht rechnen.  Die Fukushima-Falle schnappte zu, genau jene "Grundlage" der Energieproduktion die diese Projekt ermöglicht hätte, wurden von Merkel für die Grünen geopfert.  
Aus Fukushima .. wurde ein Iwo Jima und aus Energiewende ein Energieende.   Merkel hätte zur Migration sagen sollen .. "Wir lassen das" und zur Atomenergie "Wir schaffen das!" .. aber dies ist mit Grüne nicht möglich und mit einem Habeck schon gar nicht.  TS 

12:40 | Monaco
statt Stahl lieber Kupfer....wird von alleine grün, Patina und so.....

13.04.2026

14:54 | ET:  72 Feneberg-Supermarkt-Filialen im Süden in Insolvenz

Die Supermarktkette Feneberg ist insolvent, sie beantragte am 9. Januar ein Schutzschirmverfahren beim Amtsgericht Kempten. Am 1. April wurde das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung planmäßig eröffnet. Der Betrieb in den Filialen geht uneingeschränkt weiter. Feneberg ist der größte selbstständige Edekahändler und betreibt mit rund 3.000 Beschäftigten 72 Filialen im Süden Bayerns. Filialen gibt es vor allem im Allgäu, Oberbayern, Schwaben, Oberschwaben und der Bodenseeregion. Laut dem „Bayerischen Rundfunk“ habe die Kette angeblich rund 200 Millionen Euro Schulden.

Erst wird ausgepresst, dann „restrukturiert“, und am Ende bleibt ein leeres Gebäude mit Insolvenzschild und Leuten, die sich fragen dürfen, wer sie jetzt „nachhaltig stabilisiert“. JE

17:44 | Leserkommentar
Um es nicht kompliziert zu umfassen "selbstständige Edekahändler", da lachen ja Hühner und Hahn. Wo glauben wir denn bekommen die selbstständigen Händler, ihre Kreditwürigkeit her. In letzen ca. 20 Jahren wurde vor allem auf Land die Landschaft mit neu gebauten Edeka-Filialen zugepflastert. Das ist schon lange nicht mehr so, das wirklich selbständige Lebenmittelhändler, sich von einer Firma bzw. Genossenschaft beliefern lassen. Die Oberflächlich unserer Zeit, ist inzwischen unschlagber? Doch könnte es anders sein. Wo angeblich Strom in Steckdosen produziert wrid. Auch ein Zeichen das Deutschland schon lange abgeschafft hat. Eben durch kollektive Realitätsverweigerung?

12.04.2026

14:39 |  eXX: Maritime Expansion: Steyr Motors übernimmt Rüstungsunternehmen

Die strategische Bedeutung der Transaktion liegt vor allem in der Erweiterung des Produktangebots. Künftig deckt Steyr Motors ein Leistungsspektrum von 24 bis 700 PS für zivile und militärische Boote ab. Mit BUKH holt sich der oberösterreichische Hersteller zudem einen ausgewiesenen Spezialisten für sogenannte SOLAS-zertifizierte Rettungsboot-Motoren ins Haus. Diese international regulierten Systeme gelten als sicherheitskritische Schlüsseltechnologie im maritimen Bereich. Gleichzeitig entsteht ein zweiter Produktionsstandort in Europa – ein Schritt, der nicht nur Kapazitäten erweitert, sondern auch die operative Flexibilität erhöht. CEO Julian Cassutti sieht in der Übernahme die Grundlage für weiteres internationales Wachstum. Insbesondere die bestehenden Vertriebsstrukturen von BUKH sollen den Zugang zu Märkten in Asien und Südamerika beschleunigen.

Auch personell setzt das Unternehmen auf Kontinuität. Der bisherige Eigentümer und CEO von BUKH, Søren Christiansen, wird die Integration für mindestens zwei Jahre im Aufsichtsrat begleiten. Die operative Führung des dänischen Unternehmens hat bereits zum 1. April Torben Damberg übernommen, der zuvor als Technik- und Betriebsvorstand tätig war.

Kommentar des Einsenders
Europa muss "kriegsfit" werden, und Steyr immer schon eine gute Adresse für derartige Anliegen! Zeigt das erstklassige Niveau und Knowhow in der Antriebs- und Waffensparte (Arms leider an tschech. Finanzinvestor verhökert). Immerhin, solange die Wertschöpfung im Lande bleibt!

Klassischer Fall von „läuft operativ wie geschmiert, aber die Börse schläft“  große Vision, volle Auftragsbücher, aber der Markt sagt: Zeig erst mal, dass ihr den Laden auch wirklich hochskalieren könnt, bevor wir euch wieder Richtung 70€ durchwinken. JE

09:04 | br24: Wirtschaftsforscher melden starken Anstieg von Firmeninsolvenzen

In den ersten drei Monaten des Jahres sind hierzulande so viele Firmen pleite gegangen, wie seit 20 Jahren nicht. Zu diesem Ergebnis kommt das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle. Die Forscher verzeichneten im ersten Quartal des Jahres demnach auch höhere Insolvenzzahlen als im Zuge der großen Finanzkrise 2009. Besonders im März seien überraschend viele Unternehmen pleite gegangen. Auch der Ausblick in die Zukunft lasse wenig Raum für Optimismus, hieß es.

Wenigstens sind die vom Staat angestellten Wirtschaftsforscher noch in Lohn und Brot wenn schon viele andere davor zittern müssen auf Grund vom Staat verursachten Wirtschaftsselbstmord Lohn, Brot UND Würde zu verlieren. Die Würde deshalb, weil sie einsehen müssen, dass mehrheitlich sie selbst ihre Schlächter gewählt haben. TB

11.04.2026

13:01 | ZH: Größter Weinproduzent Amerikas setzt auf Spirituosen, da junge Menschen weniger trinken.

E. & J. Gallo Winery, der größte Weinproduzent der USA und weltweit nach Produktionsmenge, hat einen bedeutenden Kurswechsel hin zu Spirituosen vollzogen. Der Familienkonzern schloss die Übernahme der traditionsreichen Kentucky-Bourbon-Marke Four Roses von der japanischen Kirin Holdings in einem Geschäft mit einem Wert von bis zu 775 Millionen US-Dollar ab . Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines starken Umsatzrückgangs in der US-Weinindustrie und eines Generationenwechsels weg vom traditionellen Wein – insbesondere bei jüngeren Amerikanern.

Die Transaktion, die am 2. April 2026 abgeschlossen wurde, bringt Four Roses – gegründet 1888 und seit Langem einer der angesehensten Premium-Bourbons – erstmals seit 83 Jahren wieder in amerikanischen Besitz. Britt West , Chief Commercial Officer von Gallo , bezeichnete die Marke als „ einen der angesehensten Bourbons der Welt, geprägt von Tradition und Handwerkskunst“ und fügte hinzu: „Wir werden die Qualität von Four Roses bewahren und die Marke durch verstärkte Kundenbindung, Innovationen und globale Expansion als Eckpfeiler unseres Portfolios weiter ausbauen.“

Kommentar des Einsenders
Interessante Entwicklung und ein Mega-Deal in der Wein-Szene, der hierorts in den MSM so gut wie keine Niederschrift fand...!? Gallo, einer der weltweit größten Weinproduzenten kauft u.a Four Roses, und setzt zunehmend auf hard-spirits, da jüngere Zielgruppen dem Weingenuss abschwören, eher zu Cocktails u.a. greifen...! "Bedenkliche" Entwicklungen, die auch in unseren Breiten und traditionellen Weinregionen die "Alarmglocken" läuten lassen müßten!? Inbes. im Hinblick auf den großen Exportmarkt US für heimische Winzer und deren Positionierung...!

Wenn keiner mehr den Fusel saufen will, wird halt einfach stärker eingeschenkt – nennt sich dann halt „Premiumstrategie“ statt Panikreaktion. JE

10.04.2026

19:10 |  mmnews: Firmenpleiten auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im März überraschend deutlich gestiegen. Im ersten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit über zwanzig Jahren nicht mehr, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ergab.

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften lag demnach im März bei 1.716. Das waren 17 Prozent mehr als im Februar, 18 Prozent mehr als im März 2025 und 71 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie. Zuletzt lag die monatliche Zahl der insolventen Personen- und Kapitalgesellschaften im Juni 2005 höher. Im März 2026 wurden die höchsten jemals gemessenen Werte im Baugewerbe, im Handel und in den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen erfasst. Regionale Höchstwerte (seit 2020) gab es im März in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Erst künstlich am Leben gehalten, jetzt kollektiv abgenippelt – der Mittelstand macht den Abgang, und Berlin nennts wahrscheinlich wieder „Transformation“. JE

10:14 | Der Agronom:  Drei Rücktritte bei der Baywa r.e. - Beben erschüttert Aufsichtsrat

Im Aufsichtsrat der Baywa r.e. ist es offenbar zu einem massiven Krach gekommen. Gleich drei Mitglieder haben ihr Mandat niedergelegt – und zwar zeitgleich. Das berichtet die Börsen-Zeitung.

Die drei Aufsichtsräte vertraten im Gremium die Interessen des Schweizer Minderheitsgesellschafters Energy Infrastructure Partners (EIP). Hintergrund der Rücktritte sollen Differenzen über die Ausübung der Kontrollfunktion sein. Demnach fühlten sich die betroffenen Aufsichtsräte in ihrer Arbeit eingeschränkt. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens zu den Vorgängen steht bislang aus.

Was würde bei einer eingehenden Untersuchung der Bücher .. so alles in Bayern an den Tag gefördert werden?  TS 

10:50 | Monaco
´nach den Rücktritten besteht das Kontrollgremium nur noch aus 5 Mitgliedern. 4 davon stammen aus dem Lager der Baywa AG´....4 Lageristen, so prüft man in Bayern...den CEO überwacht der KKZ (Kukuruz-Kerndl-Zähler)

12:47 | Der Partisan  
Es lohnt sich für Deutsche und Österreicher gelegentlich die Seite
pleiteticker.info  
zu besuchen. Kamillentee bereitstellen !

09.04.2026

17:06 |  UCN: Iran gibt zugelassenen Hormuz-Schiffen „einige Sekunden“, um Gebühren in Bitcoin zu zahlen

Iran plant laut einem Bericht der Financial Times, Schifffahrtsunternehmen dazu zu verpflichten, Durchfahrtsgebühren für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, in Bitcoin zu zahlen. Wie Micah Zimmerman für BitcoinMagazine.com berichtet, verbindet dies Bitcoin mit einem der weltweit kritischsten Energiekorridore und aktuellen geopolitischen Entwicklungen. Die Regelung soll für Öltanker gelten, die während eines zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen Iran und den Vereinigten Staaten passieren dürfen, der nach einer Kursänderung durch Donald Trump angekündigt wurde. Ziel der Vereinbarung ist es, eine Route wieder zu öffnen, über die ein großer Teil der weltweiten Ölströme verläuft, während Teheran gleichzeitig die Kontrolle über den Zugang behält.

Nach Angaben iranischer Beamter sollen Schifffahrtsunternehmen vor dem Transit eine Zahlungsaufforderung erhalten. Sobald diese genehmigt ist, haben die Schiffe nur ein kurzes Zeitfenster, um die Transaktion in Bitcoin abzuschließen. Diese Struktur spiegelt den Versuch wider, traditionelle Finanzkanäle zu umgehen, die weiterhin durch Sanktionen eingeschränkt sind, und gleichzeitig einen Mechanismus zur Durchsetzung der Passage zu bewahren.

Der Iran baut gerade eine geopolitische Mautstation mit Krypto-Kasse – und der Westen darf jetzt entscheiden, ob er zahlt, eskaliert oder sich zum nächsten Nadelöhr treiben lässt. JE

14:11 | ORF: OMV und ADNOC schaffen Chemieriesen

An der Borouge International halten die OMV und der ADNOC-Investmentarm XRG nun je 50 Prozent. Der Konzern im Wert von rund 60 Mrd. US-Dollar (52,1 Mrd. Euro) vereint die bisherigen Töchter Borealis, Borouge und den nordamerikanischen Hersteller Nova Chemicals. Bei Borouge handelt es sich um einen 1998 gegründeten, in Abu Dhabi ansässigen Petrochemiekonzern und führenden Hersteller von Kunststoffen. Das Unternehmen gehörte zu 54 Prozent der ADNOC und zu 36 Prozent der Borealis. Die restlichen zehn Prozent befinden sich seit einem Börsengang im Jahr 2022 im Streubesitz und notieren an der Börse in Abu Dhabi.

Kommentar des Einsenders
...eine Mega-Meldung, die in der öffentlichen Wahrnehmung in den letzten Tagen etwas unter die Räder gelangte...!? "Fusion von Borouge und Borealis perfekt. Die Geburt eines Giganten: Die Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc, Abu Dhabi, VAE; www.adnoc.ae) und der österreichische Petrochemiekonzern OMV (Wien; www.omv.com) haben beschlossen, ihre Polyolefin-Geschäfte zu fusionieren." Mehr dazu unter industriemagazin https://www.youtube.com/watch?v=b2bYAWPu3V0 , und was der Deal für AUT/GER mittel- bis längerfristig bedeuten könnte...

Die OMV verkauft dir den Deal als Standortstärkung – in Wahrheit sitzt du plötzlich mitten in der verlängerten Werkbank eines Golfstaats. JE

08.04.2026

18:03 |  BBC: Die Kriegspause im Iran ist zu begrüßen, aber die wirtschaftlichen Narben werden bleiben.

In den meisten der letzten sechs Wochen haben wir Ihnen Karten einer blockierten Straße von Hormuz präsentiert. Schätzungsweise 800 Schiffe, viele davon mit Öl und Gas beladen, sollen im Golf festsitzen und nicht in der Lage oder willens sein, aufs offene Meer hinauszufahren. In dieser Zeit bestand ein direkter Zusammenhang zwischen dem größten Verkehrsstau der Welt und steigenden Benzin- und Dieselpreisen, höheren Flugpreisen und wachsenden Hypothekenzinsen rund um den Globus. Viele Länder sind zudem für die Gewinnung bedeutender Mengen anderer petrochemischer Produkte aus diesen Gewässern abhängig, die in den Raffinerien der Region hergestellt werden. Dazu gehören Kerosin, Diesel, Düngemittelbestandteile und Industrieprodukte wie Helium, das für die Mikrochip-Herstellung unerlässlich ist.

Der Iran hat gezeigt: "Wir können den wichtigsten Öl-Flaschenhals der Welt dichtmachen – auch ohne klassische Überlegenheit." Die Weltwirtschaft hängt an einer 50 km breiten Wasserstraße – und alle tun überrascht, dass jemand den Hahn zudrehen kann. Jetzt wird kurz gefeiert, weils nicht komplett eskaliert ist (bis jetzt...), während im Hintergrund schon überlegt wird, wie viel man künftig pro Durchfahrt abdrücken muss. Ist halt das Zeitalter der geopolitischen Wegelagerei. JE

15:04 | nypost:  Iran droht mit der „Zerstörung“ von Schiffen, die die Straße von Hormus passieren – trotz Waffenstillstandsabkommen.

Die angeschlagene iranische Marine hat Berichten zufolge am Mittwoch ausländische Schiffe gewarnt, dass sie „zerstört“ würden, sollten sie versuchen, die Straße von Hormus ohne Genehmigung aus Teheran zu durchqueren.  „Sie müssen die Genehmigung der iranischen Sepah-Marine einholen, um die Meerenge zu passieren. Wenn ein Schiff versucht, sie ohne Genehmigung zu durchqueren, wird es zerstört“, hörte man einen iranischen Beamten in einer Audioaufnahme sagen, die ein Besatzungsmitglied dem Wall Street Journal zur Verfügung gestellt hatte.  Die Drohung kommt, obwohl Präsident Trump am späten Dienstag bekannt gegeben hatte, dass der Iran der „VOLLSTÄNDIGEN, SOFORTIGEN und SICHEREN ÖFFNUNG der Straße von Hormus“ zugestimmt habe, durch die jährlich mehr als ein Fünftel des weltweit auf dem Seeweg transportierten Öls fließt.

Die Öffnung der Meerenge war eine zentrale Bedingung des Waffenstillstandsabkommens im Iran-Krieg. Der Iran hatte Raketen und Drohnen eingesetzt, um in der Meerenge Chaos anzurichten – als Vergeltung für die gemeinsamen US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf sein Land, um der Weltwirtschaft Schaden zuzufügen.

Washington ruft „alles unter Kontrolle“, Teheran sagt „fahr durch und stirb“. Und irgendwo dazwischen tuckern Öltanker und hoffen, dass niemand ernst macht. JE

17:42 | Der Ostfriese
Ab und zu so etwas dumme Blödelei ist doch wirklich ganz schön. Du darfst mich aba nuar von deinem roten Gummiboot aus kaputt machen, alles andere gildet nich! ;-)

Ist Dummheit und Dämlichkeit Grundvorraussetzung um bei dem zitierten Pöbelmedium arbeiten zu dürfen? Oder hat das nur gestiegene Beförderungschancen zur Folge? Mädels, die Schiffe sind so wertvoll, das es sich sogar lohnen würde 20 Unheilbringende Gegenstände zu einem Stückpreis von über 10.000 Dollar auf sie abzufeuern. Es ist nicht zwingend erforderlich, dies von Schiffen aus zu tun! Die USA benötigt in dem Gebiet zwar Schiffe (das sind Boote, nur aber eben größer!). Die Iranis können aber dort landgestützte Systeme einsetzen! Die wohnen dort! Die haben echt voll keinen Bock auf ein Seegefecht, weil sie es schlicht und ergreifend nicht brauchen!

Die "Bild" war früher schon schlimm, aber die US-Medien... na ja Schwamm drüber... 5-6 richtig in der Fahrrinne positionierte Wracks... und das war's für viele Monate, oder wenn "der Iran" will, sogar für Jahre.

17:53 | Leserkommentar 
Werte JE, hier brüllen alle laut und verkünden gegenseitig, das ja sie gewonnen haben. US macht es marzialisch, wenn man Trump zuhört ( wenn man es noch kann ) oder Heggi, als Kriegsminister, der ja in seiner Rede vom "endgültigen Sieg " faselt.

Was Iran hier nun macht, ist den Druck in der Verbalität ebenfalls hoch zu halten. Müssen sie ja auch. Zum einen kursiert, das jeder Frachter 2 Mio zu bezahlen hat um die Passage zu passieren. Dieses Geld benötigen sie ja auch und im Bereicht der Kooperationen, die Iran hat, haben sie kein effektiveres Mittel den Pedrodollar gegen den Pedroyuan zu ersetzen.Das ist der wirtschaftliche Ansatz, neben der Kontrolle über diese Straße und der Weltwirtschaft.

Des Weiteren, gesehen auf die bisherigen " Verhandlungen " ist das einfach nur der berechtigte Ausdruck des " wir vertrauen Euch nicht " Kontolle und Drohung ist besser, als wieder einmal Nachsicht und böses Erwachen.

Das nebenher, die Kollateralschäden sind für mich wesentlich schlimmer, ist des doch ein weiterer Mosaikstein um die Welt in den Greatreset zu bringen. Ohne Energie, Düngemittel und was noch alles nun nicht mehr ankommen kann, bzw. wenn überhaupt verspätet, führt doch genau zu dem Mangel, der gewollt ist. Du wirst nichts besitzen, in diesem Fall, da es nicht mehr vorhanden ist.

Blöd nur für die Welt, das es hierbei mittlerweile um das Eingemachte geht. Keine Energie, keine Mobilität, kein Essen, es sei denn ich kann dafür Unsummen ausgeben, was die Wenigsten können werden. Und mittlerweile geht es aufgrund der Ereignisse der letzten 40 Tage auch um Wasser und das ist die neue Art der Kriegsführung.

Aktuell noch "nur " in der Region in der dieser Konflikt unmittelbare Schäden angerichtet hat, siehe Entsalzungsanlagen. Aber dies kann sich schnell exportieren dank Klimaflüchtlinge in Länder, deren Grundwasser ebenfalls schon stark angeschlagen ist und weitere Dingen, die ja schon seit Jahren laufen, wie Geoingeneering, Überdüngung der Böden ( die ja nun dank Mangel nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, was zu wesentlich niederem Ertrag führen wird) Terminatorsamen und Monokulturen.

Mit einfachen Worten, dieser Nagel, der in den letzten 40 Tagen in die Welt eingeschlagen wurde, der wird Dimensionen erreichen in den nächsten zwei Jahren, welche diese Welt noch nicht gesehen hat.

07.04.2026

09:17 | welt: Russische Ölanlagen nach Drohnenangriff in Brand – Getreide-Frachter sinkt im Asowschen Meer

Bei Drohnenangriffen hat die Ukraine einen Getreide-Frachter versenkt und einen Brand in russischen Anlagen des Ölkonzerns Lukoil ausgelöst. Robert Browdi, Chef der Drohnentruppen, gratulierte den „rechtschaffenen Ukrainern“ – und verspottete den russischen Präsidenten Putin. Die Ukraine hat bei neuen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie mehrere Objekte in Brand gesetzt. Im Gebiet Nischni Nowgorod berichtete Gouverneur Gleb Nikitin bei Telegram, es seien 30 ukrainische Drohnenschläge abgewehrt worden.

Herabfallende Trümmer hätten Feuer in zwei Objekten des Ölkonzerns Lukoil ausgelöst. Es seien auch Wohnhäuser und ein Heizkraftwerk beschädigt worden. Demnach kam es auch zu Stromausfällen. Verletzte gebe es nach vorläufigen Angaben nicht.

Kommentar des Einsenders
...und ausgerechnet zu Ostern, wo die Waffen schweigen sollten! ...und zwei vereitelte (mutmaßliche) Bombenangriffe auf serbische Gasinfraanlangen, die u.a. Ungarn mit Oststoff versorgen...! Ein Wunder, dass Moskau nach wie vor eine derart lange Lunte hat!? Gut, die Nato/EU/Lord Koksi u.a. warten bloß drauf, dass sich etwas vom Osten her verirrt, um weiter entschlossener vorzustoßen (mit was auch immer) - doch wie lange wird sich RUS die permanenten Angriffe auf zivile Infrastruktur und zivile Versorgungsschiffe gefallen lassen...? Zeit, mal die Haselnusstüten aufzumachen und klare Kante zu zeigen, bis Ruhe im Stall herrscht! Auch die Nachbarn haben längst die Faxen dicke von Kiews Provokationen. Sauerei!

Man bombardiert nicht mehr Soldaten, sondern gleich die Kreditkarte des Gegners – blöd nur, dass die Quittung wieder Zivilisten unterschreiben. JE

03.04.2026

10:54 |  NTV: Wichtige Stahlwerke im Iran stellen Betrieb ein

Obwohl die iranische Wirtschaft stark vom Öl abhängt, gehört das Land auch zu den führenden Rohstahlproduzenten. Noch. Die israelisch-amerikanischen Angriffe auf die beiden größten Stahlwerke des Iran sollen die Kriegsführungsfähigkeit Teherans beeinträchtigen. Die beiden größten iranischen Stahlwerke sind bei Angriffswellen der USA und Israels nach Unternehmensgaben schwer beschädigt und anschließend außer Betrieb genommen worden. Es werde "mindestens sechs Monate und bis zu einem Jahr" dauern, die Produktion neu zu starten, sagte die Leitung des Chusestan-Stahlwerks laut der iranischen Justiz-Website "Misan Online". Das Mobarakeh-Stahlwerk in der zentralen Provinz Isfahan teilte mit, die Produktion sei wegen der großen Zahl der Angriffe komplett zum Erliegen gekommen.

Die beiden Werke wurden bereits Ende der vergangenen Woche beschädigt und waren seither wiederholt Ziele US-israelischer Angriffe. Stahl ist für die Produktion zahlreicher industrieller und militärischer Güter unverzichtbar, darunter Raketen, Drohnen und Schiffe.

Die Botschaft ist trivial... „Ihr wollt Krieg? Bittesehr... Zuerst drehen wir euch die Werkbank ab.“
Nicht die Armee wird direkt zerlegt, sondern das Fundament dahinter – einfacher, effizienter, langfristiger. Is so  im Wirtschaftskrieg, wo man nicht mehr nur Menschen tötet, sondern gleich die Produktionslinien mit. JE

10:27 | ET: US erheben neue Zölle: Wo Deutschland betroffen ist - und wo nicht

US-Präsident Donald Trump hat neue Importzölle für Medikamente und Metalle verkündet. Medikamente, die außerhalb der USA hergestellt werden, unterliegen künftig Zöllen von 100 Prozent – es sei denn, die Hersteller verlagern die Produktion in die USA und bieten amerikanischen Käufern sogenannte Meistbegünstigten-Preise an. Für die Europäische Union, Japan, Südkorea, die Schweiz und Liechtenstein gilt wegen des geschlossenen Abkommens ein niedrigerer Zollsatz von 15 Prozent, für Großbritannien 10 Prozent. Generika sind für ein Jahr von den Zöllen ausgenommen, eine Neubewertung ist für 2027 geplant.

Ökonomische Schutzgelderpressung made in USA... „Bau deine Fabrik in Amerika oder zahl 100 % – und danke sagen nicht vergessen.“ Freihandel à la Washington: frei bist du nur, solange du nach unseren Regeln verlierst.

Und Europa? Spielt brav den Juniorpartner, freut sich über „nur“ 15 % – und nennt das dann ernsthaft noch Partnerschaft statt kontrollierter wirtschaftlicher Selbstverzwergung. JE

08:40 | NIUS: Gelbe Tonne ist bankrott: Chinesen machen unser Plastik kaputt!

Wer seinen Müll trennt, tut der Umwelt etwas Gutes. Das dachten Millionen Deutsche, die Verpackungen aus Kunststoff in die gelben Tonnen warfen. Wie die Berliner Zeitung berichtet, ist das System Gelbe Tonne aber bankrott. Und die als Erfolg verkaufte Quote schrumpft in sich zusammen, wenn man die recycelten Mengen nicht theoretisch berechnet, sondern tatsächlich nachverfolgt.

In Deutschland werden laut Verband der Chemischen Industrie (VCI) über elf Millionen Tonnen Kunststoff pro Jahr verbraucht. Als Abfall statistisch erfasst werden davon nur rund sechs Millionen Tonnen, die Haushalte, Gewerbe und Industrie wegwerfen. Davon sind etwa 2,8 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen, schätzt die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM).

Die „Gelbe Tonne rettet die Welt“-Story ist größtenteils ein hübsch lackiertes Märchen. Ein großer Teil des Plastiks wird gar nicht wirklich recycelt, sondern verschwindet irgendwo zwischen Statistik, Export und thermischer Verwertung (= wird verbrannt, klingt halt nur weniger peinlich). JE

02.04.2026

17:14 | LeMonde: Guerre au Moyen-Orient : l’industrie française touchée de plein fouet par la crise énergétique

Nach mehr als einem Monat Krieg im Persischen Golf machen sich die Auswirkungen steigender Treibstoffpreise in mehreren französischen Industriezweigen bemerkbar, die fossile Brennstoffe oder aus Öl und Gas gewonnene Rohstoffe verbrauchen.

Eine weitere Krise für die französische Industrie. Nach der durch Covid-19 ausgelösten Krise 2020, der durch den russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 und der durch die Auflösung der Nationalversammlung 2024 verursachten politischen Instabilität gerät der französische Industriesektor nun durch den Krieg im Nahen Osten in Bedrängnis. Steigende Öl- und Gaspreise, Schwierigkeiten bei der Beschaffung bestimmter Rohstoffe, Störungen des globalen Schiffsverkehrs … Die Schließung der Straße von Hormus und die Bombardierung strategischer Ziele in mehreren Ländern des Persischen Golfs beginnen, sich auf viele französische Industriezweige auszuwirken.

Ist ein Bezahlartikel, doch Frankreich hat ein Problem nicht .. das Deutschland hat.  Frankreich hat Atomkraft.  Wenn uns die Straße von Hormus jetzt schon derartige Schmerzen bereitet und wir uns erinnern an die Energiekrise 1973 denke ... dann kann man nur eines sagen.  Wir haben nichts gelernt, wir haben nichts verstanden und wir haben es uns ehrlich verdient.  TS 

01.04.2026

17:25 | agrarheute:  Insolvenz in Leuna: Düngerhersteller wird doch nicht stillgelegt

Nach langer Ungewissheit ist die Zukunft des Chemiewerks DOMO Caproleuna gesichert. Eine neu gegründete Auffanggesellschaft der Unternehmen InfraLeuna und LEUNA-Harze übernimmt zum 1. April 2026 den Betrieb. Damit endet eine Phase der staatlichen Absicherung, die aufgrund drohender Umweltgefahren notwendig geworden war. Die drohende Stilllegung des DOMO-Chemiewerks in Leuna (Sachsen-Anhalt) ist abgewendet. Nach intensiven Verhandlungen hat der Insolvenzverwalter Prof. Dr. Lucas F. Flöther den Betrieb an eine neu gegründete Auffanggesellschaft von InfraLeuna und LEUNA-Harze übertragen. Das teilte die Insolvenzverwaltung am Mittwoch (1. April) mit. Damit bleibt der traditionsreiche Chemiestandort im Osten Deutschlands erhalten – ebenso wie 436 Arbeitsplätze.

Klassischer Fall von „zu wichtig zum Sterben, zu kaputt zum Laufen“ – erst fährt man den Laden gegen die Wand, dann darf der Staat die Umweltkatastrophe verhindern. Ist seit langem ein industrieller Dauer-Notbetrieb. JE

14:11 |  NIUS: Neue Konjunkturprognose: Irankrieg halbiert Deutschlands Wirtschaftswachstum

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird im laufenden Jahr nur noch um 0,6 Prozent zulegen – ein deutlich schwächeres Wirtschaftswachstum als erwartet. Das berichtet das Handelsblatt. Die „Gemeinschaftsdiagnose“ wurde vom RWI Essen, DIW Berlin, Ifo München, IWH-Halle und dem Kiel-Institut im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt. Für 2027 erwarten die Institute nur noch ein BIP-Wachstum von etwa einem Prozent.

Bei der vergangenen Gemeinschaftsprognose vor rund einem halben Jahr hatten die Institute noch ein Wachstum von 1,3 Prozent in diesem Jahr und rund 1,4 Prozent im nächsten Jahr prognostiziert. In Summe droht die Wertschöpfung nun rund 50 Milliarden Euro niedriger auszufallen. Die schwächere Prognose geht vor allem auf die Auswirkungen des Irankriegs und die deutlich gestiegenen Preise für Öl und Gas zurück.

Die deutsche Wirtschaft schleppt sich weiter dahin wie ein Kater nach drei Tagen Dauerbesäufnis – und jetzt kommt auch noch die nächste Rechnung rein. JE

10:24 | Bild:  Neue Prognose: Preise rauf, Wachstum runter

Deutschlands Mini-Aufschwung verpufft schon wieder. Die neue Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforscher zeigt: Für 2026 erwarten sie nur noch 0,6 Prozent Wachstum, für 2027 lediglich 0,9 Prozent. Noch im Herbst lagen die Erwartungen für 2026 bei 1,3 und 1,4 Prozent – also mehr als doppelt so hoch.
Gleichzeitig steigen die Preise wieder deutlich an. Die Inflation soll in diesem Jahr auf 2,8 Prozent klettern, im kommenden Jahr auf 2,9 Prozent.

Da die Straße von Hormus jetzt nicht mehr das Problem von Donald ist ... wie wäre es, wenn der Kanzler in den Iran fliegen würde und die Tanker durchleitet?  
Die Amis haben die NATO aufgegeben und haben mit diesem Angriff die arabische NATO verhindert, den Wirtschaftsraum gestört und mächtig viel Geld verdient .. jetzt wo der Schaden angerichtet ist, wird weiter nach "Plan" vorgegangen und Kuba als neu Begehrlichkeit in den Medien gebracht.  TS