14.02.2026
15:51 | weltwoche: Mercedes-Benz erleidet Gewinneinbruch von 57 Prozent
Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz blickt auf ein düsteres Geschäftsjahr 2025 zurück, in dem der Gewinn unter dem Druck massiver externer Faktoren regelrecht eingebrochen ist. Wie der Dax-Konzern mitteilte, sackte das Betriebsergebnis (Ebit) im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro ab. Hauptverantwortlich für dieses Debakel waren neben einem schwachen China-Geschäft vor allem die drastisch erhöhten US-Importzölle, die allein rund eine Milliarde Euro an Gewinn verschlangen. Trotz Einsparungen von über 3,5 Milliarden Euro konnte der Konzern den Abwärtstrend, der nun bereits das dritte Jahr in Folge anhält, nicht stoppen.
Premium-Anspruch trifft geopolitische Realität. Und die war 2025 alles andere als luxuriös. JE
13.02.2026
10:29 | Achtung, Reichelt: Zerstörung der Wirtschaft: Schwarz-Grün wäre das Ende für Baden-Württemberg! | Achtung, Reichelt!
Der Reichelt .. wo doch so eine Nähe zu der CDU besteht .. mehr dazu in Medien. TS
07:30 | f100: China steuert den Aluminium-Markt: Was das für Ihr Geld bedeutet
Der Aluminiummarkt steht weiter unter Druck. Seitdem chinesische Unternehmen die Produktion reduziert haben, wird die Versorgung künstlich verknappt. Gleichzeitig bleibt Aluminium ein essenzieller Bestandteil bei Zukunftstechnologien, von denen auch die Energiewende abhängig ist. Genau wie viele andere Metalle hatte Aluminium zuletzt drastisch an Wert gewonnen, in den letzten Januartagen kam es aber zu einer Korrektur bei den Metallen, auch bei Gold, Silber und Kupfer. Was das für Anleger bedeutet.
30 - 40 % der Produktionskosten für Aluminium sind Energiekosten. In Deutschland wärens bei diesen Strompreisen wahrscheinlich 60-70 %. So ist's ohnehin vernünftiger China produzieren zu lassen. Alu ist grossartigst recyclebar und damit bleibt uns immer noch das Sekundär-Aluminium - passend zum Abstieg in die Gruppe der 2. Welt-Staaten. TB
12.02.2026
07:01 | tkp: USA führen Wirtschaftskrieg gegen die ganze Welt?
Die US-Wirtschaftspolitik ist klar: Die USA muss „gewinnen“, d.h. eindeutig einen Vorteil haben. Es gibt keine „gemeinsamen Interessen“ oder „Win-Win“-Situationen, sondern „The winner takes it all“. Was nichts anderes als ein Wirtschaftskrieg gegen die ganze Welt ist, wie Vertreter des Multipolarismus erklären.
250 Jahre Freiheit – und gefeiert wird mit Sanktionen, Sekundärsanktionen und tertiären Drohungn. Uncle Sam bläst die Kerzen aus und die Weltwirtschaft glei mit. Happy Birthday, "Illuminaten-Land of the free" – stott da Turtn gibt’s Zölle, (Auf-)Marschmusik, und der Dollar darf wieder Weltpolizist spielen - für eine kleine Verlängerungszeit. TB
11.02.2026
08:54 | BILD: Stadt stoppt Bau von Mega-Rechenzentrum
Groß-Gerau – Eine kleine hessische Stadt (25.000 Einwohner) sagt Nein zu einer 2,5-Milliarden-Investition! Ein US-Investor wollte in Groß-Gerau ein XXL-Rechenzentrum mit gigantischen 174 Megawatt Leistung bauen. Fünf Türme, die die höchsten Häuser der Stadt überragt und die Stellung Deutschlands als einer der wichtigsten Internetknoten der Welt gefestigt hätten. Doch eine Allianz aus SPD, Grünen, FDP, Freien Wählern und Linken hat den Bau abgelehnt. Beim Land Hessen ist der Frust groß, die Anwohner aber jubeln.
Mit 18 Nein-Stimmen gegen 14 Ja-Stimmen (CDU und Freie Wählergemeinschaft) wurde die Server-Farm der US-Firma Vantage im Stadtparlament von Groß-Gerau abgeschmettert. Dabei wird das Rechenzentrum dringend gebraucht: Im etwa 35 Kilometer entfernten Frankfurt liegt eines der größten Datenautobahn-Drehkreuze der Welt. Das Internet läuft hier zusammen und rast weiter über ganz Europa. In und um Frankfurt gibt es bereits 76 Server-Farmen – aber das reicht nicht, um die riesigen Datenmengen zu bewältigen. Ein Rechenzentrum in Groß-Gerau zur Unterstützung wird es trotzdem nicht geben.
tom-cat
irgendwann werden sie um solche Investoren auf Knien betteln ...
Deutschland will Weltmarktführer bei KI und Digitalisierung sein – aber bitte ohne Server, ohne Stromverbrauch und ohne Gebäude, die man sieht. Man redet den Leuten ein, man sei eine Hightech-Nation, und stimmt dann gegen die Infrastruktur, die Hightech überhaupt erst möglich macht. Wer Rechenzentren ablehnt, entscheidet sich eben für Provinzialität – nur mit schnellerem WLAN. JE
10.02.2026
18:40 | r24: Islamisierung: Katars immense Wirtschaftsmacht in Europa
Das Emirat Katar ist Hauptfinanzier und Operationsbasis der weltweiten Muslimbruderschaft – und ein großer Player des globalen Kapitalismus. Von vielen unbeachtet, ist besonders in Europa sein ökonomischer Einfluss mittlerweile riesig – mit politischen Folgen. Laut Lobby Control nehmen in Brüssel etwa 25.000 Lobbyisten mit einem Jahresbudget von 1,5 Milliarden Euro Einfluss auf die EU-Institutionen. Etwa 70 Prozent von ihnen arbeiten für Unternehmen und Wirtschaftsverbände. Sie genießen privilegierte Zugänge zu den Kommissaren. Und sie bearbeiten die Abgeordneten mit Zuckerbrot und Peitsche. Soviel zum Funktionieren „unserer Demokratie“. Diejenigen, die in dieser „Lobbykratie“ Einfluss nehmen, sind keineswegs nur europäische Konzerne, sondern auch globale Player. Eine herausragende Rolle spielt dabei die Qatar Investment Authority (QIA), der Staatsfonds des Emirats.
Wir regen uns gern über amerikanische Tech-Konzerne auf, während gleichzeitig ein gasreicher Wüstenstaat still und leise Flughäfen, Banken, Energiekonzerne und ganze Stadtviertel in Europa einsammelt. Kapital kennt eben nur Rendite und Einfluss. Wer Anteile an der Infrastruktur besitzt, sitzt am Ende mit am Tisch, wenn politische Entscheidungen fallen. Die eigentliche Frage ist nicht, ob Katar Einfluss bekommt, sondern warum Europa seine strategischen Assets überhaupt so bereitwillig verkauft. JE
09.02.2026
15:17 | eXX: ACC stoppt Gigafactories: Projekte in Deutschland und Italien endgültig aus
Das Batterie-Gemeinschaftsunternehmen ACC hat seine Pläne für den Bau von Gigafactories in Deutschland und Italien endgültig aufgegeben. Das Management der Firma, an der neben Hauptinvestor Stellantis auch Mercedes-Benz und TotalEnergies beteiligt sind, habe die Arbeitnehmervertreter darüber informiert, dass die Projekte in Kaiserslautern und im Termoli “definitiv zu den Akten gelegt” worden seien, teilte die italienische Metallarbeitergewerkschaft UILM am Samstag mit.
ACC bestätigte in einer eigenen Mitteilung, dass die Voraussetzungen für einen Neustart der seit Mai 2024 ruhenden Vorhaben voraussichtlich nicht erfüllt würden. Man habe einen “konstruktiven Dialog” mit den Betriebsräten in Deutschland und den Gewerkschaften in Italien über eine mögliche Einstellung der Projekte begonnen.
Industriepolitik ersetzt halt keine Nachfrage. Und der Markt sagt gerade ziemlich laut, dass Transformation nicht per Förderbescheid erzwungen werden kann. JE
12:34 | ZeroHedge: Europas Chemiebranche wird unter der Last des EU-Green-Deals „verschwinden“, warnen CEOs.
Der sichtbare Produktionsrückgang in Europas Chemiebranche könnte schon bald weitaus gravierendere Folgen haben. Produktionskapazitäten schwinden, und die weiteren Konsequenzen werden alarmierend sein, warnen die Führungskräfte der größten Unternehmen einer Branche, die erst vor Kurzem eine Phase des Aufschwungs erlebt hat.
Sie fordern rasche und weitreichende Änderungen des EU-Rechts, schreibt Polish Business Insider .
Die Branche wird sich freuen .. jetzt hat man einen Grund zu gehen und die Sicherheitsstandards in den Entwicklungsländern .. sind ganz andere. Löst sich dort ein Arbeiter auf, hat man sicher nicht so große Schwierigkeiten wie in Deutschland oder Europa.
Würde die EU die Welt vor einer Verschmutzung wirklich retten wollen .. würde man diese Betriebe nicht gehen lassen. TS
05.02.2026
19:18 | NDR: "No Shipping, no Shopping": Eisiger Winter bremst die Schifffahrt
Für das Gewerbe sei die aktuelle Lage eine "desaströse Situation", sagte Tobias Siewert von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg dem NDR Niedersachsen. Es komme zu Umsatzeinbußen, weil Binnenschiffer ihre Transporte aufgrund des Eisgangs nicht ausliefern und deshalb auch keine neuen Waren aufnehmen könnten. Gleichzeitig warteten Unternehmen aktuell bereits auf ihre Ware. "Wir sehen, dass mittlerweile Unternehmen nicht mehr so beliefert werden können, wie sie es gerne hätten", so Siewert. "Im Zweifel geht das dann schon in Richtung Produktionsrückgang oder vielleicht sogar Kurzarbeit."
Unter anderem wegen Eisschollen, die auf dem Wasser treiben, musste die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) mehrere Wasserstraßen in Niedersachsen sperren. Auf diesen Strecken kämen Eisbrecher nicht mehr hinterher, erklärte die WSV. Ende Januar wurden die ersten Wasserstraßen gesperrt, am Dienstag und am Mittwochabend sperrte die Behörde weitere Kanäle. Am Freitag droht die Sperrung eines weiteren Abschnitts auf dem Mittellandkanal zwischen Minden und Hannover-Anderten.
Ist die moderne Hochleistungswirtschaft, die beim ersten Frost in die Knie geht. Jahrzehntelang wurde die Infrastruktur auf Kante genäht, jetzt wundert man sich, dass ein bisschen Eis ganze Lieferketten pulverisiert. Global just-in-time geplant, lokal sofort am Ende. JE
03.02.2026
13:21 | Amazon streicht weitere 16.000 Bürojobs
Amazon baut weiter ab, etwa 16.000 Stellen sollen wegfallen. Das teilte die Konzernspitze in einem Schreiben an ihre Mitarbeitenden mit. Die jüngsten Streichungen folgen auf eine Entlassungswelle im Oktober, bei der Amazon schon 14.000 Mitarbeiter entlassen hatte.
Der Bondaffe
Der Artikel soll nur exemplarisch sein. Aktuell sehen wir, daß viele Firmen Personal abbauen. Gezielt durch Stellenstreichungen oder strategische Entlassungen. Bei manchen ist es schlimmer, das sind die, die in Insolvenz rutschen bzw. gerutscht sind.
So weit, so gut. Ist das der Dank, wenn diese Firmen von Ihren Mitarbeitern verlangt haben, sich impfen zu lassen. Zuerst übt man Druck aus, sich impfen zu lassen und dann werfen sie dich eiskalt raus und lassen dich auf der Straße stehen. Kein Dank, was man für die Firma getan hat sondern nur "Arsch lecken".
Wer bleibt als künftiger Arbeitgeber übrig, also "Operation Himmelfahrtskommando". Richtig, die Bundeswehr. Ob man bei der BW aber noch Alt-Gehimpfte nimmt ist eine andere Sache. Die Leute müssen schließlich bis 2029 lebendig bleiben. Da ist frisch impfen mit neuer Wehrpflicht besser.