20.09.2017

19:28 | SZ: Regierung führte vor Air-Berlin-Pleite Geheimgespräche mit Lufthansa

Schon kurz, nachdem Air Berlin Insolvenz angemeldet hatte, gab es Vorwürfe, wonach die Bundesregierung die Lufthansa im Bieterprozess bevorzuge. Dokumente zeigen nun: Vertreter der Bundesregierung führten schon vor der Air-Berlin-Pleite Gespräche mit beiden Airlines.

... Ergebnis? Pleite! TS

14:00 | zero: Putin Orders End To US Dollar Trade At Russian Seaports

Whether in response to rising scorching tensions with the US, or simply to provide support for the ruble, on Tuesday Russian President Vladimir Putin instructed the government to approve legislation making the ruble the main currency of exchange at all Russian seaports by next year, RT reported citing the Kremlin website.

12:50 | Handelsblatt: Die deutsche Wirtschaft brummt für Merkel

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft werden immer besser. Auch die OECD erhöht ihre Wachstumsprognose für Deutschland auf über zwei Prozent. Neben Rückenwind für Merkel bietet der Bericht auch Munition für Schulz.

10:04 | plus.faz: Die nächste Finanzkrise

Deutsche-Bank-Ökonomen analysieren Risikofaktoren: Wenn es bald eine Krise gibt, war sie nicht unvorhersehbar

ECbleak: 
Es ist zwar ein Bezahl-Artikel der FAZ aber das ganze liest sich so als würde die Dt. Bank in Zukunft einen etwas unsicheren Markt sehen und zur Sicherheit eine Art „Warnung“ herausgeben. In concreto beunruhigt die Ökonomen der hohe Preis von Vermögenswerten, die weltweit hohe Verschuldung und der Zuwachs an Wählern der rechtspopulistischen Parteien.

Da alle drei Faktoren nicht über Nacht entstanden sind und ohnehin allgemein bekannt sind, ist der Umstand, dass Ökonomen diese plötzlich ernst sehen doch bemerkenswert! Und ganz am Schluss des Artikels ist auch noch das Statement abgedruckt, dass „Krisen hinsichtlich Ursprung und Zeitpunkt überraschen“, also alles was hier analysiert wird ist doch wieder unbeachtlich, da nichts vorhersehbar ist.

Ich kann es schwer erklären wie man für so etwas Zeit aufwenden kann, etwas aufzubauen und mit einem Statement gleich wieder auszulöschen – wahrscheinlich wollen sie, falls was losbricht nicht komplett das Gesicht verlieren!

 

08:22 | handelsblatt: Thyssen-Krupp und Tata formen europäischen Stahlriesen

Thyssen-Krupp und Tata vereinen ihre europäischen Stahlsparten. Tausende Stellen sollen wegfallen, der Konzernsitz in Amsterdam sein. Wie Thyssen-Krupp-Chef Hiesinger den Stahlwerkern den Deal dennoch schmackhaft macht.

Die "Formung" eines Riesen durch Wegfall von Arbeitsplätzen - eher eine Zwergerlentscheidung! TB


08:50 | Leser-Kommentar zum Toys'R'Us-Untergang

Ja, ich habe es schon einmal geschrieben. Mit Rabatten kann man keine Miete bezahlen. Und wenn man dann noch in der Hochsaison des Spielwarenverkaufs Rabattschlachten anfängt zu führen, tja, dann .... Chapter 11 - wie man so schön sagt in den USA. Und ja, Amazon ist ein Riesenstaubsauger, der ein ungeheures Käufervolumen die letzten Jahre aufgesogen hat. Es kommen auf den stationären Fachhandel, aber auch auf die vielen kleinen Online-Händler, wozu ich mich auch zähle, ganz, ganz schwere Zeiten zu. An Amazon führt für viele Händler kein Weg mehr vorbei. Und jedem Käufer sollte klar sein: im Preis der von ihm bezahlten Ware: 19 % 'Märchensteuer für den deutschen Fiskus' und 15 % Verkaufsprovision und ca. 8 EUR Pick+Pack-Porto-Kosten pro gekauftem Artikel für Amazon, wenn Amazon versendet. Und jetzt rechnen Sie das alles mal runter vom Kaufpreis, dann erkennen Sie, mit welcher Summe Sie dieses System mit jedem Kauf alimentieren. Unglaublich!

10:20 | Leser Kommentar:
Überall dasselbe: die Versklavung läuft auf Hochtouren,hier am Beispiel Amazon für Verkäufer. Allerdings muß ich gestehen, als Omi in den Siebzigern nicht mehr so fit für lange Märsche durch die Kaufhäuser und Läden zu sein und obendrein nicht das gefunden zu haben, was ich suchte, von Anfahrtswegen per Auto, Parkgebühren etc ganz zu schweigen. Was also tun? Da müssen neue Ideen her!

19.09.2017

19:41 | diepresse: Toys'R'Us hat das Spiel gegen Amazon verloren

Der weltgrößte Spielzeughändler muss Insolvenz anmelden. Die Ursachen sind hohe Schulden und die übermächtige Onlinekonkurrenz. Führt der schleichende Niedergang des US-Einzelhandels zu einer neuen Immobilienkrise? Ein Seufzer geht durch die Reihen der Babyboomer. Wehmütig erinnern sie sich an viele schöne Stunden, die sie in jungen Jahren und später mit eigenem Nachwuchs in einem kindlichen Schlaraffenland verbracht haben.

17:03 | Welt: Europa tappt in Chinas Käse-Falle

Bekanntlich mögen Chinesen keinen Käse. Doch das ist anders, seitdem ein weltoffenes China dank seiner Auslandsreisenden und zurückgekehrten Studenten auf den Geschmack gekommen ist. 2016 importierte China nach Angaben des Zolls 97.200 Tonnen Käse. Das waren 29 Prozent mehr als im Vorjahr oder zweieinhalb Mal so viel wie vor fünf Jahren.

 

11:50 | Leser-Zuschrift zu "Heuschrecken im Flug"

Ryanair hat den Markt aufgemischt mit konkurrenzlosen Preisen (z.B. Hamburg - Venedig inklusive Kreditkartengebühren für 4,99€), die nicht nur das eigene Personal zu spüren bekommen sondern auch das der anderen Anbieter. In der Konsequenz scheint es nun Unruhe zu geben und es stehen Ryanair nicht genügend Piloten zur Verfügung, es gibt ein heilloses Durcheinander, viele viele Flüge werden bis November gestrichen.

"Um in diesem Niedrigpreiskampf mitzuhalten, gibt es fast überall in der Branche Dumpinglöhne und unsichere Arbeitsbedingungen. Leiharbeit, Scheinselbstständigkeit und Befristungen sind laut einer Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung Begriffe geworden, mit denen sich die Arbeit von immer mehr Piloten beschreiben lässt. Auch die Lufthansa lässt zu, dass sich Hunderte ihrer eigenen angehenden Piloten für ihre Schulung verschulden. Und sie lässt sie im Unklaren, wann, wie und ob sie überhaupt als Pilot werden arbeiten können":
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-03/pilotenausbildung-lufthansa-flugpersonal-billigflieger-konkurrenz
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Ryanair-gesteht-heilloses-Chaos-ein-article20039938.html

Hier sind die Konsumenten gefragt, verantwortlich zu handeln und sich nicht zum Komplizen von Ausbeutertum zu machen.

In meiner Irlandzeit (99-01) musste ich vielfach mit Ryanair reisen. Damals war es noch ein wenig angenehmer. Vor Kurzme musste ich "zur Not" wieder einjmal eine Lautenbomberbesteigen! Nie nie wieder. So billig können die gar nicht sein! TB


09:06
 | presse: Spielzeughändler "Toys R Us" ist insolvent

Der auch in Österreich vertretenen US-Spielzeugkette Toys 'R' Us ist kurz vor dem Weihnachtsgeschäft das Geld ausgegangen. Es ist eine der größten Insolvenzen eines Fachhändlers in den USA.


09:12| Leser-Zuschrift zur Diesel-Studie
was ist denn das für Scheiße... jetzt bin ich von RT sehr enttäuscht.Die schreiben eine ganze Seite voll und dann:

"... Auch Seh- und Zahnprobleme, (usw.) werden mit der Überschreitung der Stickoxid-Grenzwerte in Verbindung gebracht." "Einen unumstößlichen Beweis dafür, ... , kann auch die jüngst veröffentlichte Studie nicht liefern." Wenn ich Kopfschmerzen habe bringe ich es auch mit dem Wetter in Verbindung - einen Beweis dafür kann ich aber nicht liefern.

18.09.2017

15:50 | RT: Neue Studie: Diesel-Gate fordert in Europa angeblich 5.000 Menschenleben pro Jahr

Man kann als Konzern bzw. als ganze Volkswirtschaft von einer Depression dahingerafft werden, man kann sich aber auch selbst umbringen unter Zuhilfenahme irgendwelcher korrupter Forscher, die gegen Bezahlung Studien erstellen, welche Konzerne und das Land umbringen! TB

17.09.2017

10:36 | jw: Ein übles Geschäft - Kaufangebote für Air Berlin.Kaufangebote für Air Berlin.

Die Messer sind gewetzt. Bis Freitag 14 Uhr gaben Investoren ihre Angebote ab, wie sie mit Air Berlin als Ganzes oder nur zum Teil umzugehen gedenken. Attraktiv für Investoren sind die Start- und Landerechte (Slots) auf den Flughäfen. Eine Lösung für die 8.000 Beschäftigten und ihre Familien zu finden ist für sie nachrangig.

Heuschreckenalarm? Slots gerettet, Arbeitnehmer downgegradet oder gekündigt! TB

15.09.2017

15:30 | dieunbestechlochen: AIR BERLIN: Die streikenden Piloten sind voll im Recht – Ein Kommentar

„Come, fly with me, come fly with me away“, sang einst der weltberühmte Künstler Frank Sinatra, aber inzwischen ist das Fliegen – zumindest in Deutschland – zu einer politischen Machtprobe zwischen Regierung und den Piloten geworden, die sich reihenweise krank melden. Nun kann man davon halten, was man will, fest steht jedoch: Die Piloten haben völlig recht, denn auf ihren Rücken, und damit auch auf den Rücken der Passagiere, wird ein mieser Ausverkauf der Fluggesellschaft Air Berlin betrieben, der an Brutalität nichts zu wünschen übrig lässt.

08:27 | ASuR: HOFER zeigt Satanszeichen in der Werbung

Der österreichische Ableger von ALDI (HOFER) hat in seiner neuesten Werbung die Sängerin Anastacia den Teufelsgruss zeigen lassen. Entweder besteht die Geschäftsleitung und Werbeabteilung von HOFER aus ahnungslosen Idioten, die nicht wissen was das Zeichen bedeutet, oder sie sind Satanisten und machen es extra!

Würd' ich jetzt nicht überbewerten. Einfach eine Marketingabteilung, die nur das studiert hat! TB

14.09.2017

16:21 | jw: Offener Brief an Air-Berlin-Konzernleitung

ch möchte Ihre »Interne Mitteilung« vom heutigen Tag nicht unkommentiert stehen lassen. Nein, es ist nicht der heutige Tag, der ein schlechtes Licht auf das Unternehmen wirft. Wie kommen Sie denn auf so eine nicht haltbare Schlussfolgerung? Ist Ihnen denn entgangen, dass trotz des aufopferungsvollen Einsatzes der Mitarbeiter der Air Berlin das Unternehmen Jahr für Jahr immer weiter in die Verschuldung rutschte? Wissen Sie nicht, dass die Mitarbeiter neben ihrer vertraglich geschuldeten Leistung bereit waren, die viel zitierte Extra-Meile zu gehen; haben Sie verdrängt, dass die Mitarbeiter in vielerlei Hinsicht Verzicht übten, in der Hoffnung auf Besserung; haben Sie schon vergessen, dass die Mitarbeiter bereitwillig unpopuläre Maßnahmen zur Restrukturierung der Airline mittrugen?

16:31 | Der Musikant
...also....ein typisches AUA Schicksal...war auch bei der AUA alle paar Jahre ein Thema ..


13:23
 | Leser-Zuschrift " Katastrophale Freihandelsabkommen"

Es ist erfreulich, wenn US-Präsident Trump Das Freihandelsabkommen TITIP auf Eisen legen will und so ein klares Zeichen gegen die Vernichtung von Millionen Existenzen setzt. Die EU beharrt hingegen weiter auf ihren neoliberalen Kurs, in dem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden sollen. Wie schlimm sich ein Freihandelsabkommen auswirken kann, sehen wir am Beispiel NAFTA. Das federführend von der Clinton-Regierung aus verhandelte Vertragswerk war sowohl für viele Durchschnittsamerikaner, als auch für Hunderttausende Mexikaner ein Desaster. Profitiert haben in erster Linie superreiche Konzerne und Großbetriebe, mit deren Aktionären. In dem keine Zölle mehr eingehoben werden und der Warenverkehr geradezu grenzenlos zwischen den jeweiligen Ländern verläuft, verlagerten sich Arbeitsplätze, vor allem im Bereich der Industrie von den USA nach Mexico. Schätzungsweise haben dadurch fünf Millionen Amerikaner ihre Arbeit verloren.

Die Löhne stagnieren in allen Mitgliedsstaaten und die einst prosperierenden Industriegebiete im Norden Amerikas gleichen immer mehr industriellen Ruinen. NAFTA war aber auch im Bereich der Landwirtschaft eine Tragödie. Betroffen hiervon, kleine mexikanische Bauern. Diese konnten mit der Billigkonkurrenz aus den USA, die nun den mexikanischen Markt überschwemmte nicht mehr mithalten. Vor allem viele Maisbauern gingen zugrunde. Die verzweifelten mexikanischen Kleinbauern wanderten teils in die USA aus, was dort wiederum zu Lohndumping, Arbeitslosigkeit, Wohnungsmangel und Kriminalität führte. Infolge von NAFTA stieg auch der Drogenhandel massiv an. Denn viele mexikanische Bauern begannen nun Opium anzubauen. Dadurch entstanden immer mehr mexikanische Drogenkartelle. Die Kriminalität stieg ins Unendliche. Junge Mexikaner schlossen sich immer mehr, auch mangels durch NAFTA hervorgerufene Perspektivlosigkeit kriminellen Gangs an, die heute in Mexico und den USA so viele Probleme verursachen. Das alles nur, weil einige Millionäre nicht genug bekommen können und es korrupte Politiker gibt, die völlig im Interesse des Neoliberalismus handeln.

PS: Der "böse" Donald Trump möchte NAFTA nachverhandeln, während der "gute" Bill Clinton der Hauptverantwortliche dieses desaströsen Handelspaktes ist.

 

12.09.2017

15:15 | MMNews: Vereinigung Cockpit "überrascht" über Krankmeldungen bei Air Berlin

Nach dem Ausfall von über 100 Flügen am Dienstag bei Air Berlin aufgrund von massenhaften Krankmeldungen der Piloten hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) jede Verantwortung zurückgewiesen. Man habe "überrascht zur Kenntnis genommen, dass am heutigen Tage durch eine Vielzahl von Krankmeldungen beim fliegenden Personal der Ausfall von zahlreichen Air-Berlin-Flügen eingetreten ist", teilte die Pilotengewerkschaft mit.

Die Leseratte
Das ist die einzig wahre und wirksame Waffe, die wir in Deutschland gegen "die da oben" einsetzen können, da Generalstreik ja verboten ist: Massenhafte Krankmeldungen.


10:58
 | Leser-Zuschrift "auch VW- schließt sich dem Alternativlos-Gelaber an"

laut SZ will VW also eine Vorreiterrolle bei den E-Autos übernehmen. Bedenklich finde ich die Aussage vom VW-Vorstandsvorsitzenden, daß diese Transformation durch nichts mehr aufzuhalten sei. Dieses Alternativlosgelaber kennt man zur genüge von der Bundestrulla und dieses Weib richtet ja permanent Schäden an. Bin gespannt, wie weit die Autobranche mit ihrem Elektrifizierungsvorhaben wirklich kommt. Gemäß dem Artikel in der Welt (Testfahrt mit diesem BMW i3) ist das E-Auto eher ein schlechter Witz als ein Auto. Das war auch zu erwarten beim Einsatz einer Lithiumionenbatterie: hohes Eigengewicht und geringe Energiedichte. Bei den Hybriden ist ja mehr als bekannt, daß die herstellerseitigen Verbrauchsangaben nie erreicht werden können. Beide genannten Technologien sind also schlechter als die bewährten Verbrennungsmotoren. Wo bleibt also der Fortschritt? Interessant ist, daß VW bis 2030 von jedem Modell zumindest eine elektrische Variante anbieten will. Heißt das, daß die restliche Modellpalette weiterhin Verbrennungsmotoren haben wird? Befürchtet man etwa daß die E-Auto-Transformation vom Kunden abgelehnt wird? Interessant ist außerdem, daß in dem SZ-Artikel der Brennstoffzellenantrieb nicht einmal erwähnt wird. Das wäre die einzige Variante, die beim elektrisch Fahren wirklich Sinn macht.


14:26 | Leser-Erläuterung zu dieser Zuschrift gestern (Wörhl/Airberlin):

"Hat einen Hauch Abenteuer. Ein Unternehmer der durch Bekleidungsgeschäfte (?) groß geworden ist, schüttelt so lässig 500 Millionen aus dem Ärmel (Kredit ?) um in eine Branche zu investieren, der es schon lange nicht mehr gut geht. Was treibt das an, Langeweile ?"

Wöhrls Angebot sieht im Detail so aus:
(Die Lufthansa hat kein Interesse an einer Zusammenarbeit) Der Betriebsrat ist skeptisch. Das Angebot sei nicht ernst zu nehmen, es entstehe der Eindruck, dass Wöhrl sich mit Macht ins Gespräch bringen wolle. Auch in der Branche wirkt Wöhrls Angebot auf manchen irritierend. Denn er bietet nur 50 Millionen Euro in einer ersten Tranche, die restlichen 450 Millionen Euro seien an Bedingungen geknüpft, so ein Beobachter, etwa ans künftige Ergebnis der neuen Air Berlin und somit nicht sicher. "Wie substanziell kann ein Angebot sein, wenn die Beteiligten nicht einmal Einsicht in die Zahlen Air Berlins nehmen wollen?" fragt ein Brancheninsider. Wöhrl hatte dies abgelehnt, da er keine Vertrauenserklärung unterschreiben wollte.

Alle Fragen beantwortet???

Dazu passend - MoPo: Bieter-Wettlauf: Letzter Aufruf für Air Berlin! TB

 

11.09.2017

19:31 | SZ: VW verkündet E-Auto-Offensive

Von jedem VW-Modell, von jedem Pkw, Bus oder Lastwagen, soll es bis 2030 eine Version mit Elektro-Antrieb geben - mindestens als Hybrid. Dazu plant der VW-Konzern ein Investitionsprogramm in zweistelliger Milliardenhöhe. Mit dem Geld sollen außerdem Batteriefabriken und das E-Tankstellennetz ausgebaut werden.

Bin schon gespannt was man da alles Updaten muss ...... im nachhinein? TS

06:21 | early b - Handelsblatt: 500 Millionen Euro für Air Berlin geboten

Wöhrl will für die insolvente Air Berlin bis zu einer halben Milliarde Euro zahlen. Ein entsprechendes Angebot habe er an den Sachwalter gefaxt, hieß es. Mitbieter wie Lufthansa, Condor und Tui seien informiert.

07:55 | Kommentar
Hat einen Hauch Abenteuer. Ein Unternehmer der durch Bekleidungsgeschäfte (?) groß geworden ist, schüttelt so lässig 500 Millionen aus dem Ärmel (Kredit ?) um in eine Branche zu investieren, der es schon lange nicht mehr gut geht. Was treibt das an, Langeweile ?

Und der arme Nikki schaut durch die Finger? Dabei wär der so talentiert. Nikki kann Fluggeschäft. Baut immer wieder tolle Fluggesellchaften auf, wird von "Größeren" übernommen, die dann sein Werk in die Pleite führen. Jetzt wärs einmal umgekehrt! TB

10.09.2017

10:03 | n-tv: Deutschland kommt auf Touren - Industrie hebt Wachstumsprognose an

Die konjunkturelle Dynamik der deutschen Wirtschaft wächst. Die Industrie ist zuversichtlich, ihre Prognose für dieses Jahr zu übertreffen. Wachstumstreiber bleiben die Exporte, die im ersten Halbjahr überraschend stark gestiegen sind.

Kommentar des Einsenders
Es ist schon erstaunlich, dass auch für das 2. Halbjahr ein Exportwachstum von 4% erwartet wird, trotz des starken Euro. Entweder sind das Phantasievorstellungen oder die deutsche Wirtschaft ist wirklich so gut. Wenn die Prognose stimmt, kann man sagen: Im September erst mal kein wirtschaftlich bedingter Crash am Aktienmarkt. Nordkorea, o.ä, können natürlich jederzeit in die Suppe spucken.

Werter Leser, ich verstehe Ihre Skepsis, kann diese aber bzgl der Frage "steigende Exporte trotz starken Euros" nicht teilen. Dass man nur dann gut exportieren kann, wenn die Währung schwächelt ist einer der übelsten Propagandatricks des letzten Jahrhunderts. Denken Sie doch einfach an die D-Mark zwischen sagen wir mal 1965 und 1990. Die hat sich gegenüber dme japanischen Yen extrem gesteigert und gleichzeitig sind die Exporte nach Japan gestiegen "wie Sau"! Die Japan-Exporte nach Deutschland sind zwar auch gestiegen die jahrzehntelange Schwachwährungspolitik der Japaner hat sich dann jedoch gerächt. Japan ist in eine Art Stagnation verfallen!

Wenn man simple Produkte - wei Gummi-Enten oder Reißzwecken produz- und exportiert, dann ist einem sicher mit einer sich verbilligenden Währung geholfen. Wenn man aber so großartige Dinge, wie sie die deutsche Industrie hervorbringt, produz- und exportiert, dann sind die Währungsschwankungen (im gewissen Rahmen) völlig egal. Sowohl der Kraftwerksbauer in Malaysia als auch der Neo-Millionär in Shenzen werden auch bei einem 5-%igen Euro-Erstarken die Turbinen bzw. Porsches bei den Deutschen bestellen! TB

08.09.2017

13:57 | wolfstreet: Brick & Mortar Meltdown: Toys R Us Hires Bankruptcy Law Firm

Brick-and-mortar retail meltdown strikes again – this time, Toys R Us. In what is a classic sign, the company has hired mega law firm Kirkland & Ellis, whose bankruptcy-and-restructuring practice is considered a leader in the now booming bankruptcy-and-restructuring industry.

Wie heisst so schön? Alle 7 Jahre kommen die Heuschrecken! TB

15:57 | Leser-Kommentar aus der Spielzeugbranche:
Tja, so ist das halt eben, wenn man meint, daß man mit Rabatten die Miete bezahlen kann. Toys R Us ist seit Jahren der Anbieter, der die ruinösesten Rabattschlachten angeführt hat. Vor allen Dingen in der Weihnachtszeit, wo das Geschäft mit Spielwaren eh läuft wie geschmiert, kamen die Verkaufskoryphäen von Toys R Us immer mit den größten Sondernachlässen. Einfach nur bescheuert die Strategen dort. ....und jetzt: die Quittung für Dämlichkeit!

12:05 | futurezone: Google soll kurz vor Übernahme von HTC stehen

Laut einem Bericht von Business Insider steht Google knapp davor, die Mobilfunksparte des taiwanesischen Elektronikkonzerns HTC zu kaufen. Die Gespräche würden sich in der finalen Phase befinden, heißt es unter Berufung auf die taiwanesische Commerical Times.

Der NSA-angetriebene Gigant kauft nach und nach die wichtigsten Konzerne auf und kein Kartellamt schert sich was drum! Ad propos: haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt warum es nur eine Monopolkontrollstelle gibt? TB


08:33
 | wie: Coca-Cola sucht Zuckerersatz: Eine Million Dollar Preisgeld

Coca-Cola kämpft mit sinkender Nachfrage nach zuckerlastigen Getränken – nun startet der Konzern einen hoch dotierten Wettbewerb für Entwickler alternativer Süßstoffe.Der Brausegigant ruft eine Million US-Dollar (830 000 Euro) als Preisgeld für Lebensmittelforscher aus, die kalorienarmen oder -freien Ersatz für Zucker liefern. Das teilte Coca-Cola in Berlin mit. Der US-Konzern hat sich als Ziel gesetzt, den Zucker in seinem Getränkesortiment bis 2020 um zehn Prozent zu senken.

Die offerieren einen geschätzten Ein-Sekunden-Umsatz (wohl gemerkt in Burundi oder so) für die Lösung des gordischen Knotens in de "Gsiferl-Industrie"* an? Selbst wenn ich die Lösung hätte, für das Geld? Die? Never ever! TB
* Gsiferl österr. für Getränk - kommt von Gesöff!

05.09.2017

10:19 | ET: Volkswagen ruft 1,8 Millionen Autos in China zurück

Volkswagen ruft in China 1,82 Millionen Autos in die Werkstätten. Grund seien möglicherweise defekte Einspritzpumpen, teilte die chinesische Verbraucherschutzbehörde am Montag mit.

10:14 | cash: Chinas Präsident sieht zunehmende Risiken für Weltwirtschaft

"Manche Länder sind zunehmend nach innen orientiert, und ihr Bestreben, an der globalen Entwicklungszusammenarbeit teilzunehmen, hat nachgelassen", sagte Xi. So seien multilaterale Handelsgespräche nur mit großen Schwierigkeiten vorangegangen, zudem sei die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auf Widerstand gestoßen. Vor diesem Hintergrund trat Xi für eine engere Zusammenarbeit der aufstrebenden Schwellenländer ein.

Es sieht fast so aus, als wäre ein großer Philanthrop namens George S. kürzlich in Peking gewesen! TB

04.09.2017

10:20 | bloomberg: Amazon Cuts Whole Foods Prices as Much as 43% on First Day

Amazon.com Inc. spent its first day as the owner of a brick-and-mortar grocery chain cutting prices at Whole Foods Market as much as 43 percent. In a sign of how the retailer is changing, the Amazon Echo, a voice-activated electronic assistant, was also for sale, for $99.99 -- a sharp pivot into electronics for a company known for kale and quinoa. The Echo Dot, a smaller version, was advertised for $44.99.

03.09.2017

10:20 | deutschland-pranger: Fakten zum Diesel Skandal

Es ist ein Phänomen, das ich mir nicht erklären kann. Da lässt es die Volkswagen AG, Europas größtes Unternehmen im Bereich Automobilbau und gemeinsam mit Toyota und General Motors Marktführer auf dem gesamten Globus zu, dass einer der treuesten Mitarbeiter in den USA mit Handschellen und Fußfesseln vorgeführt wird. Der für Umweltfragen in den USA zuständigen Konzerningenieur James Robert Lang, ein Familienvater mit 3 Kindern wurde zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 4 Monaten verurteilt. Mit seiner Verurteilung wurde gleichzeitig bereits die Messlatte gelegt für den in Miami festgenommenen und in Untersuchungshaft sitzenden Oliver Schmidt.

Deutsche Selbstbezichtigungs-Peinlichkeit: von Fremdmächten aufgezwungenes, der heimischen Politik gefördertes und von der Wirtschaft seltsam willig ertragenes Wirtschafts-Harakiri! TB


09:04 | deutsches-mädchen: Der Kreuzzug gegen solide Deutsche Unternehmen – Das Mittelalter ist in der Gegenwart angekommen!

„Die Air Berlin hat Insolvenz angemeldet!“ Eine neuerliche Schauerschlagzeile, die gerade durch die Medien geistert. Das Entsetzen ist groß, die Gesellschaft bedrückt und die Kunden in Panik. Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen: Mich überrascht das jetzt nicht wirklich. Bei der miserablen Führung und den fatalen Entscheidungen, die seitens der Firmenleitung in den letzten Jahren getroffen wurden, war es nur eine Frage der Zeit bis das passiert!

 

06:15 | early b. - Handelsblatt: Die Furcht vor dem September

Herbststurm statt Spätsommer: Der September gilt als schwierigster Börsenmonat. Dieses Mal haben Anleger auch Grund zur Unruhe. Vor allem der starke Euro gilt als Belastung. Richten soll es EZB-Präsident Mario Draghi.

... als ob der Mario schon einmal in seinem Berufsleben etwas gerichtet hätte! TB

15:57 | Leser Kommentar:
Nein, ich sehe auch nicht, was D gerichtet hätte. (richten im Sinne von korrigiert, angepasst, stimmig gemacht) Obwohl heute Sonntag ist, sage ich verdammt noch mal, ich sehe was er an-gerichtet hat. Nämlich den Sparbatzen aller, die sich für ihre Zukunft sorgten, mittel und unmittelbar zerstört. Mittelbar, indem die Instrumente der Selbstvorsorge ihre Renditen nicht mehr erreichen. (Das betrifft Millionen von Bürgern in Europa via Personalkassen und Versicherungen). Unmittelbar für jene, die auf ihren Anlagen und Sparguthaben mit einer anständigen Nettoverzinsung rechneten. Ich kann mir nur noch vorstellen, dass eine gewisse Selbständigkeit im Alter in der Politik absolut unerwünscht ist. Oder umgekehrt, dass alle Bürger am Schluss Bittsteller beim Staat werden müssen

02.09.2017

10:26 | RT: Mehr als 70 Frauen fallen in Ohnmacht in H&M Fabrik in Kambodscha

... weil Heidi Klum sich schon wieder als Modeschöpferin versucht hat und die Entwürfe so schiach waren? TB


07:18
 | FAZ: Dunkle Wolken über den Nafta-Verhandlungen

Am Freitag hat die zweite Verhandlungsrunde über das Nordamerikanische Freihandelsabkommen Nafta in Washington begonnen. Die Gespräche sind belastet durch wiederholte Stellungnahmen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump und Drohungen der mexikanischen Regierung. Trump hatte jüngst in Twitter-Mitteilungen, in Reden und auf einer Pressekonferenz wiederholt, dass er den Pakt für einen der schlechtesten halte, den die Vereinigten Staaten je abgeschlossen hätten. Er sei schrecklich.

01.09.2017

18:40 | Iran-daily: Iran produced 3.79 mbd of oil in August

Iran produced 3.79 million barrels per day (mbd) of crude oil in August, according to a Reuters survey published on Thursday. In an effort to prop up prices, the Organization of Petroleum Exporting Countries started reducing output by about 1.2 mbd on January 1 in its first supply cut since 2008.

07:39 | handelsblatt: US-Richter weist Klage gegen VW ab

Wyoming wollte vor Gericht weitere Strafen für VW wegen der Abgasmanipulationen des Unternehmens durchzusetzen. Doch der US-Bundesstaat ist mit seiner Klage gescheitert. Der Richterspruch könnte richtungsweisend sein.

Könnte! Das US-Rechtssystem hat zu viele Schlupfwinkel und Möglichkeiten um von der Politik gewünschte Urteile hervorzubringen! TB