28.03.2017

14:31 I Der Hausphilosoph mit neuen € Fantastilliarden:

Target 2:
Deutschland € +814,375 Mrd.
Italien €-386,087 Mrd.
Spanien € -361,726 Mrd.

Ein Beispiel für eine Exponentialfunktion wie aus dem Lehrbuch:
„Aufgekaufte Wertpapiere für geldpolitischen Zwecke“ der spanischen Zentralbank, Februar 2017: € 217,079 Mrd., darunter € 164,489 Mrd. an spanischen Staatsanleihen. Zum Vergleich: vor einem Jahr waren es „erst“ rund € 130 Mrd, vor zwei Jahren rund 60 Mrd. Daten/Quellen: Bde.es/Statistical Bulletin 7. Banco de España, querschuesse.de

Leser-Logik
Schade das das nur Zentralbanken können. Würde dies in der Realwirtschaft funktionieren würde ich sofort eine Bäckerei eröffnen und die Tagesproduktion doppelt und dreifach an mich selbst verkaufen. Den daraus erwirtschafteten Gewinn würde ich in meine Bäckerei reinvestieren und das Spiel von vorne beginnen.

Wie wahr wie wahr. Wenn wir nur dürften, was die ZBs dürften. WEltherrschaft für Jedermann! Uns sollte ja eigentlich das schon reichen, tun zu dürfen, was Banken in ihren Bilanzen so dürfen! TB

13:54 | DWN: EZB dämpft Hoffnungen der Bundesbank auf Zins-Wende

Die EZB dürfte dem Wunsch der Bundesbank nach einem Ende der lockeren Geldpolitik nicht folgen. Der Chefvolkswirt der EZB sieht die Notenbank auf einem guten Weg.

08:38 I Der Hausphilosoph mit neuen Fantastilliarden, EZB

Die saisonbereinigten Geldmenge M3 ist im Februar 2017 auf € 11.471.510 Mrd. gestiegen. Die Geldmenge M0 liegt mit März 2017 bei € 2.550,937 Mrd., ein „plus“ von 37,9% zum Vorjahresmonat. Zum Hintergrund: Die Geldbasis wird durch die Zentralbank geschöpft/erfunden. Die Geldbasis, auch high-powered money genannt, kann (theoretisch?) die gesamte Geldmenge durch den Geldschöpfungsmultiplikator um ein x-Faches erhöhen.

Die Total Assets des Eurosystems und damit die Bilanzsumme sind mit der KW11 2017 um +33,6% zur Vorjahreswoche, auf € 3,856.913 Billionen gestiegen, ein neues Allzeithoch. Zum Schluss noch die Position 7.1 in der Bilanz des Eurosystems, „aufgekaufte Wertpapiere, im Rahmen für geldpolitische Zwecke“: Diese stiegen in der KW11 2017 auf € 1.862,925 Mrd. Wie nicht anders zu erwarten, ein neues Allzeithoch. Mit anderen Worten: Wahnsinn mit Methode.
Daten/Quellen: Ecb.europa.eu/Statistical Data Warehouse, querschuesse.de

12:34 | Leser-Ergänzung
"Die Geldbasis, auch high-powered money genannt, kann (theoretisch?) die gesamte Geldmenge durch den Geldschöpfungsmultiplikator um ein x-Faches erhöhen."

Ja, theorethisch, in der verdrehten keynesianischen Theorie.
Hier der Chart der Geldmenge M3: http://www.querschuesse.de/wp-content/uploads/2015/12/S744.png
Hier der Chart der Leitzinsentwicklung: https://infographic.statista.com/normal/infografik_2330_EZB_Leitzins_Entwicklung_n.jpg

Hier sieht man sehr deutlich, dass die exponentielle Geldmengenausweitung abrupt durch die Niedrigzinsphase gestopt wurde. Die Geldmenge M3 fing erst wieder ab beginn des zweiten Quartals 2015 an, stark zu steigen, als die EZB mit ihrem Anleihekaufprogramm begonnen hat, den Markt mit Euros zu fluten. Das steigen der Geldmenge M0, also die erhöhte Nachfrage nach Bargeld, kann nur zwei Ursachen haben: Entweder es wird wegen des niedrigen Zinses mehr geld unterm Kopfkissen gespart oder der Anteil der Geschäfte, die in Bar abgewickelt werden, ist gestiegen.

Kommentar
Die gestiegene Geldmenge bedeutet, dass etliche Gewehr bei Fuß stehen, um dieses Geld zu investieren. Es wäre natürlich schön für mich, wenn dieses Geld in Gold und/oder Silber fließen würde, aber das war bisher nicht der Fall und wird wahrscheinlich auch diesmal nicht passieren. Ich vermute, diese Leute warten auf günstige Aktienkurse. Der Dow Jones steht gerade mal 3% unter seinem Allzeithoch und sieht charttechnisch attraktiv aus, ebenso wie der DAX. Ich kenne auch einige Leute die auf günstigere Einstiegskurse für Aktien warten. Ein veritabler Crash am Aktienmarkt ist unter diesen Voraussetzungen fast ausgeschlossen.


07:49
 | gs: Die sogenannte Geldpolitik und ihre verheerenden Folgen

Der Dow Jones hat sein letztes Allzeithoch am 1. März erreicht und seitdem allmählich nachgegeben. Der Schlusskurs lag diese Woche nur 9 Punkte oberhalb der -2,5-%-Linie im folgenden Bear's Eye View (BEV) Chart. Nach den beeindruckenden 32 neuen Rekordhochs, die der Aktienindex seit der US-Präsidentschaftswahl im November verzeichnet hatte, sollten wir natürlich ein wenig Nachsicht mit ihm haben und nicht sofort annehmen, dass der jüngste Rückgang der Beginn eines historischen Marktcrashs ist. Doch ich kann mir nicht helfen - irgendetwas sagt mit immerzu, dass wir schon bald in geschichtsträchtigen Zeiten leben werden.

25.03.2017

16:43 | bo: EZB-Chefvolkswirt: Noch kein Ende der Geldflut in Sicht

In der Eurozone ist nach Einschätzung des EZB-Chefvolkswirts Peter Praet noch kein Ende der Geldflut in Sicht. Derzeit seien Diskussionen über einen Ausstieg aus der extrem lockeren Geldpolitik verfrüht, sagte Praet in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der Zeitung "Il Sole 24 Ore". Die Notenbank müsse nach wie vor Bedingungen für nachhaltiges Wachstum schaffen.

Da kommt eher die Sintflut bevor die EZB-Geldflut geht! TB

Der Goldguerilla
Der Schaden ist längst angerichtet, dessen Reparatur aber mittlerweile denkunmöglich. Aus der Sicht der Vertreter der Notenbanken war selbstverständlich keine andere Stellungnahme zu erwarten, als weiterzumachen wie bisher. Eine über Jahrzehnte unseriös betriebene Geldpolitik im Auftrag der vereinigten Weltsozialisten kann nur durch ein außerordentliches, katastrophales Ereignis oder durch einen freiwilligen Währungsschnitt beendet werden. Als exogene Events kommen in erster Linie Kriege, Naturkatastrophen, Derivatespekulationen und Bankenzusammenbrüche in Frage. Eine freiwillige Aufgabe der künstlichen Kreditexpansion scheint dagegen immer weniger plausibel, da weltweit kaum ein Politiker vorzufinden ist, der diese Verantwortung ernsthaft übernehmen wollte.

Die Herausbildung eines Zinssatzes, primäres und natürliches Instrument zur wirtschaftspolitischen Lenkung von Volkswirtschaften, wird von skrupellosen Notenbankern schon seit geraumer Zeit  künstlich inszeniert und scheint damit endgültig ausgedient zu haben. Man hat den Zins in´s Ausgedinge geschickt, obwohl er zu jenen maßgeblichen Kernindikatoren weltwirtschaftlicher Transaktionen zu zählen ist, die eine unabdingbare Orientierungshilfe für sämtlche Teilnehmer an wirtschaftlichen Prozessen darstellen. Ein einigermaßen unmanipulierter Zinssatz sendet jene erforderlichen Signale aus, die die verantwortlichen Personen in Unternehmen zu richtigen Entscheidungen veranlassen. Ein beliebig vergewaltigter Zinssatz dagegen führt weltweit  zu Fehlallokation von Kapital. In der Folge führen falsche Unternehmensentscheidungen zum Ausbau von Überkapazitäten, Verschwendung und destruktivem Wettbewerb.

WEG MIT DEN ZENTRALBANKEN !
HER MIT DEM GOLDSTANDARD !

Ragnarök zu den Zentralbanken
Na warum sollte diese Sintflut aufhören – vor der allgemein geliebten Sinti-Flut? Sind die „Pappnasen“, die athletische Meisterdarbietungen liefern und mit Kinder krücken laufen oder offensiv einen offensiv anbetteln. Sind mir aber immer noch lieber als die Nafri genossen „Schenken?“. Na Hauptsache der Rubel wird elektronisch gedruckt. Das ganze Papier für die ganzen Noten könnten wir uns ja nie Leisten. Also ein Kurrantgeld ^^. Ok, der war jetzt böse.


16:22
 | cash: Japans Notenbankchef sieht keinen Grund für Ende der lockeren Geldpolitik

Der Chef der japanischen Notenbank, Haruhiko Kuroda, sieht derzeit keinen Grund zur Straffung der extrem lockeren Geldpolitik in Japan. Bloss weil es Zinsanhebungen andernorts gebe, werde man den Zielwert für die langfristigen Zinsen nicht anheben, sagte Kuroda am Freitag bei einer Konferenz in Tokio. Es gebe derzeit auch keinen Grund, die kurzfristigen Zinsen zu erhöhen.

 

20.03.2017

07:41 | gs: Der Versuch, der Niedrigzinsfalle zu entkommen

Wenn es einen Faktor gibt, der die Finanzmärkte und Konjunkturen weltweit wie kein anderer beeinflusst, dann sind es die US-Zinsen, beziehungsweise dann ist es die Zinspolitik der US-Zentralbank (Fed). Bekanntlich ist der Zins eine zentrale volkswirtschaftliche Größe. Er nimmt unmittelbar Einfluss auf Sparen, Konsumieren und Investieren. Er verbindet sozusagen die Gegenwart mit der Zukunft

18.03.2017

18:40 | Finanztreff: G20 finden nur Minimaleinigung zum Handel

Die Finanzminister und Notenbankchefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) sind bei ihrem Treffen in Baden-Baden mit dem Versuch gescheitert, eine gemeinsame Haltung gegen Handelsprotektionismus zu finden. "Wir arbeiten daran, den Beitrag des Handels unseren Volkswirtschaften zu stärken", heißt es in der Abschlusserklärung lediglich. Zur Währungspolitik bekräftigten die G20 darin, sie würden "von wettbewerbsbedingten Abwertungen absehen".

17.03.2017

10:47 | Finanzen100: Bill Gross – „Nicht die Fed, sondern diese zwei Notenbanken könnten die Hölle am Bondmarkt lostreten“

Während die US-Notenbank die Zinsen nach oben treibt, versuchen die EZB und die japanische Notenbank die Zinsen unten zu halten. Bill Gross rät Investoren, vor allem die beiden im Auge zu behalten und warnt „Ohne das QE(-Gelddrucken) der EZB und der japanischen Notenbank würde die US-Wirtschaft in eine Rezession rutschen.“

Neue Notenbankpolitik (neue Kriegsstrategie): Man lässt drucken! TB

16.03.2017

13:15 | gr: Deutschland stößt US-Staatsanleihen ab

Deutschland hat im Januar US-Staatsanleihen im Wert von 10,6 Milliarden US-Dollar abgestoßen. Das Volumen sank gegenüber Vormonat um 13 Prozent auf 71,6 Milliarden US-Dollar. Es ist der niedrigste Stand seit zwei Jahren.

15.03.2017

20:05 | focus: Fed hebt zum zweiten Mal in drei Monaten Leitzins an

Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins leicht um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Er steigt damit auf ein Niveau zwischen 0,75 und 1,0 Prozent, wie die Fed am Mittwoch in Washington nach einer Sitzung ihres sogenannten Offenmarktausschusses mitteilte. Die Zinsanhebung kommt nicht überraschend - sie war von Notenbankchefin Janet Yellen im Vorfeld angedeutet und von den Finanzmärkten erwartet worden.

07:41 | gs: Die Rückkehr der Inflation und ein neuer Goldrausch

Professionelle Investoren verkaufen Aktien und kaufen Gold. Privatanleger investieren dagegen in Aktien und vernachlässigen das gelbe Metall. Die Aufmerksamkeit richtet sich in diesem Jahr bislang hauptsächlich auf die Aktienmärkte, doch Gold liegt 7,2% im Plus, während der Dow Jones Industrial Average nur 6,2% zugelegt hat. Was geschieht derzeit? In dieser Ausgabe diskutieren wir, was die professionellen Investoren eventuell wissen, und was den Kleinanlegern entgeht.

14.03.2017

17:14 | gr: Umstrittene Geldpolitik: Warum die EZB in der Zwickmühle ist

Während der US-Leitzins in dieser Woche mit großer Wahrscheinlichkeit weiter angehoben wird, bleiben die Zinsen im Euroraum bei null Prozent. Im Interview mit Bundesbank-Chef Jens Weidmann erörtert das Schweizer SRF, ob sich Europa überhaupt höhere Zinsen leisten kann.

Amerika doch auch nicht - außer man will dem Präsidenten ans Zeug flicken! TB

13.03.2017

09:28 | mises: Die unlauteren Methoden der EZB

.... Meist nämlich wird übersehen, dass Preissteigerungen durchweg zwei Ursachen haben: eine marktbedingte und eine geldpolitisch bedingte. Marktbedingt steigen Preise, wenn die Nachfrage nach Waren gestiegen, aber das Angebot an Waren (zunächst) unverändert geblieben oder gar zurückgegangen ist. Dann aber ist das keine Inflation, sondern nur eine marktbedingte Teuerung. Nicht schön, aber behebbar: Das Angebot wird sich der gestiegenen Nachfrage mehr oder weniger schnell anpassen, und die Preise – wenn freier Wettbewerb herrscht – wieder ins Lot kommen.

08:15 | ET: Trump-Berater: Notenbank macht guten Job – „Das Weiße Haus respektiert die Befugnisse der Fed“

Wenige Tage vor einer möglichen Leitzinserhöhung hat Präsidentenberater Gary Cohn die Arbeit der US-Notenbank Federal Reserve gelobt. „Sie haben einen guten Job gemacht“, sagte Cohn am Sonntag im Interview des Senders Fox News. Das Weiße Haus respektiere die Befugnisse der Fed.

Hochinteressante Aussage nur wenige Tage vor der bereits eingepreisten Zinssatzerhöhung, die ja -laut Wunsch der Gegenseite - Trumps Ralley beenden und seine Pläne stören soll! Ein letzter Versuch der Besänftigung oder gar ein Stärkezeichen der Trump-Admin in der Art "Ihr könnt uns ohnehin nichts mehr anhaben"? TB

11.03.2017

09:15 | Leser-Zuschrift zu "steigende Zinsen"

für alle, die Angst vor steigenden Zinsen haben, folgendes: Herr Trump ist ein Freund niedriger Zinsen. Ihm ist Frau Yellen ein Dorn im Auge. Derzeit sind zwei Posten im FED Board unbesetzt. Bei drei weiteren ist die Amtszeit bis Herbst 2018 zu Ende. D.h. spätestens im Herbst 2018 hat Trump eine Mehrheit seiner Leute in der FED. Spätestens dann ist der Zinserhöhungszyklus zu Ende. Das ist natürlich nicht ganz 100% sicher, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass es so kommen wird.

Dennoch - die Märkte haben einen Anstieg bereits zu 80 % eingepreist. Und ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass bei Märzsitzungen ist die Wahrscheinlichkeit von Erhöhungen statistisch sehr hoch! TB

Kommentare
(1) Ich verstehe dies nicht. Tatsache ist doch, dass die Besetzung des Boards der FED von den Eigentümern bestimmt wird. Ebenso der Chef der FED.Der US-Präsident darf – der Öffentlichkeit wegen – dem neuen Chef der FED publikumswirksam die „Ernennungsurkunde“ überreichen. Und die Eigentümer sind seit Gründung im Dezember 1913 immer noch dieselben wie damals: Judenbanken. Bin von TB enttäuscht, dass er dasselbe Spiel wie WE macht: Angst vor einem Antisemitismus. So ein Quatsch, da dies zu einer ganz normalen Berichterstattung gehört. Ein sonniges Wochenende wünsch ich Euch.

Und ich versteh' Ihr Kommentar nicht! Wo bitte verorten Sie bei meinem Kommentar eine Angst antisemitisch zu wirken? Außerdem ist Trump über seine Tochter mit den allerhöchsten New Yorker jüdischen Kreisen verbandelt.
Trotzdem bin ich doch auch der Meinung, dass die FED im Moment gegen Trump arbeiten möchte, weil sie ein Teil des Alten ist. Ich glaube auch, dass sie den Aufwärtstrend zumindest die Zugewinne seit Trumps Wahl zerstören wollen und dies in den nächsten Monaten auch tun werden. Ob das mit Religion zu tun hat, möchte ich eher bezweifeln viel mehr glaube ich, dass das eher mit dem alten "liberals"-Denken zu tun hat!
Ich liebe Kritik, denn diese verbessert stets unsere Seite, aber dass Sie mich mit WE vergleichen, schmerzt das Berichterstatter- und Aufklärerversucherherz! TB

(2) folgender Artikel verschafft Klarheit: http://de.reuters.com/article/usa-fed-yellen-idDEKBN14I0OZ  "Der für die Zinspolitik zuständige Offenmarktausschuss (FOMC) ist bei voller Besetzung zwölfköpfig. Doch seit geraumer Zeit sind zwei Posten vakant. Obama gelang es gegen den Widerstand im Kongress nicht, sie zu besetzen." Anscheinend bestimmen in den USA Politiker die Besetzung des für die Zinspolitik zuständigen FOMC der FED.

09:04 | querschüsse: Italien: Target2 Saldo Februar 2017

Die italienische Zentralbank (Banca d’italia) berichtete gestern für den Monat Februar 2017 von einem Anstieg der Target2 Verbindlichkeit in Höhe von 21,353 Mrd. Euro zum Vormonat, auf -386,087 Mrd. Euro. Zum Vorjahresmonat stieg die Target2 Verbindlichkeit um 136,554 Mrd. Euro an.

10.03.2017

20:15 | DWN: US-Arbeitsmarkt: Mehr Jobs mit schlechten Löhnen

Die US-Arbeitsmarktdaten sind nicht schlecht - aber auch kein Anlass zu Euphorie: Die Amerikaner bekommen zwar neue Jobs, werden aber immer noch schlecht bezahlt. Für den nächsten Zins-Schritt dürften die Zahlen jedoch ausreichen.


10:13
 | f100: Chinas Zentralbank: Wechselkurs des Yuan werde sich in diesem Jahr "automatisch" stabilisieren

Zentralbank-Gouverneur Zhou Xiaochuan trat am Freitag auf dem Volkskongress in Peking den Sorgen um eine sich fortsetzende Abwertung der chinesischen Währung entgegen.

09.03.2017

14:00 | fin100: EZB hält Leitzinsen bei Null, Dax ohne Reaktion

Die Europäische Zentralbank (EZB) unter Präsident Mario Draghi hat den Leitzins bei ihrer Sitzung am Donnerstag wie erwartet nicht angerührt. Damit bleibt der wichtigste Zinssatz der Eurozone bei 0,00 Prozent.

Überrrraaaaaschung!!!

08:11 | f100: Das bewegt die Märkte heute: EZB-Zinsentscheid im Fokus

Der langersehnte Tag ist nun gekommen und die EZB in Frankfurt wird in ihrer Sitzung am Nachmittag bekanntgeben, ob der Leitzins angehoben wird oder nicht. Der Dax wird zunächst tiefer erwartet und die Anleger dürften gespannt sein. Diese Vorsicht machte sich bereits in den vergangenen Handelstagen bemerkbar. Rund zwei Stunden vor dem Start taxierte der Broker IG den Dax 0,15 Prozent tiefer auf 11.949 Punkte.


08:43 | ECbleak zu "Zu den Target 2 Salden – Diskussionen der letzten Tagen" must read!!!

Zuerst einmal, auch wenn es schwer fällt, muss man zugeben, dass die Situation nicht ganz so dramatisch ist wie von vielen dargestellt. Bei Bilanzen sollte man immer das ganze Bild betrachten und sich nicht nur ein Position herauspicken. Im Falle der Deutschen Bundesbank beliefen sich die Target 2 Forderungen Ende des Jahres 2016 auf rund 754 Mrd. Euro. Gleichzeitig finden wir auf der Passivseite eine Verbindlichkeit des Banknotenumlaufs in der Höhe von 264 Mrd. Euro. (Diese Position repräsentiert die Verbindlichkeit gegenüber des Eurosystems für ausgegebene bzw. eingezogene Banknoten.) Summiert man auf, bleiben rund 2/3 der deutschen Forderung übrig. In Österreich ist das Bild aber ein ganz anderes. Der negative Target 2 Saldo von rund 30 Mrd. wird mit dem Ausgleich vom Banknotenumlauf ausgeglichen. Sollte die Eurozone verfallen, werden die viel diskutierten Salden nicht so wie dargestellt schlagend.
Dennoch hat das System einen gravierenden Fehler – und zwar das diese Salden sich theoretisch ins unendliche aufbauen können und nur auf dem Vertrauen der Länder untereinander basiert. In den USA gibt es ein sehr ähnliches System (Fedwire), dort müssen aber alle 12 Fed – Bankbezirke einmal im Jahr (April) ihre Salden untereinander begleichen.
Dennoch bleibt in Europa eine große Frage: Was passiert mit dem Saldo des Landes, das aus der Eurozone austritt. Draghi hat vor kurzem den Markt beruhigt und festgehalten, dass diese Beträge beglichen werden müssen – kann man natürlich glauben, aber nur wenn man auch an den Osterhasen glaubt. Sollte es soweit kommen gibt es zwei Möglichkeiten: 1) die Länder mit positiven Saldo müssen dafür geradestehen oder 2) es wird nach den Anteilen am EZB-Kapital unter den Ländern aufgeteilt. Dieser Streit unter den Notenbankchefs ist bereits vorprogrammiert!

08.03.2017

09.29 I Der Hausphilosoph mit den (gewohnten) deutschen Target2 Fantastilliarden:

Wie die BuBa berichtet, stiegen die Target2 Forderungen mit Feb. 2017 um € 18,754 Mrd. zum Vormonat, auf 814,375 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Feb. 2016 ein „Plus“ von € 209,369 Mrd.. Ein neues Allzeithoch, das die riesigen wirtschaftlichen Ungleichgewichte der Eurozone widerspiegelt.

Sollte/wird das alternativlose Friedens- Wohlstands-, Freiheits-, etc. Projekt €/EUdSSR zerbrechen, dürfte zumindest der Großteil dieser Forderungen verloren sein. Die europäischen Süd-Länder können bei einem Zerfall/Austritt ihren Target2-Verbindlichkeiten gar nicht nachkommen, selbst wenn sie es wollten, ganz abgesehen davon, dass sie niemand dazu wird zwingen können. Quelle: Bundesbank.de/Portal Target2 Saldo, querschuesse.de

 

09:04 | wächter: Spanien bestraft 65 korrupte Banker und sperrt früheren IWF-Chef wegen Betruges ein

Rodrigo Rato, früherer Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), wurde wegen der Zweckentfremdung von Finanzmitteln zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, als er Leiter zweier spanischer Banken war. Eine Gesamtzahl von 65 früheren Bankmanagern wurde dafür verurteilt, 12 Millionen Euro für weltliche Vergnügungen ausgegeben zu haben.

Banker? 12 Milionen verhurt? In Spanien? Endlich macht dieser Song Sinn für mich! TB


07:45
 | dasinvestment: So treibt die EZB die Inflation in die Höhe

Die Inflation kommt weder über Nacht, noch fällt sie wie ein Naturereignis vom Himmel. Sie bahnt sich an, hat eine Vorgeschichte. Und sie ist stets menschgemacht. Wenn man über Inflation spricht, ist es sinnvoll, genau zu sagen, über was man spricht. Die meisten Menschen verstehen unter Inflation einen fortgesetzten Anstieg der Konsumentenpreise. Das jedoch ist zu kurz gegriffen.

Die meisten b.com-Leser werden das kennen - es gibt jedoch bei uns (fast täglich) Neueinstieger, diesen sei dieser sehr gute Erklärbärtext ans Herzen gelegt! TB


13:45 | Der Goldguerilla zu Tschechiens Rekord-Devisenberg

Es gehört zur Tradition der Tschechischen Republik vormals Tschechoslowakei, in perfekter Weise aus den jeweiligen Situationen immer maximalen Profit zu ziehen. Manche fallen im Leben halt immer auf die Butterseite bzw. schaffen es gekonnt, sich immer die Rosinen aus dem Kuchen zu picken. Jedenfalls braucht wahrhaftig keiner Mitleid haben mit Tschechiens Notenbank, aus dem Blickwinkel eines EU-Steuerzahlers wäre aber durchaus Selbstmitleid angebracht.

Die Gesamtzuschüsse der EU für die Tschechische Republik betragen rund 7,075 Milliarden Euro, die Beiträge dieses Landes belaufen sich dagegen auf läppische 1,315 Milliarden Euro. Somit ist der EU-nettogeldempfangende Status dieses Landes klar definiert. Offenbar legt die EU keinen großen Wert auf die Verfolgung der wirtschaftlichen Entwicklung der EU-Nettogeldempfänger, denn mit über 100 Milliarden Euro an Devisenbeständen sollte einem solchen Land der Status des Nettogeldempfängers eigentlich aberkannt werden. Diesbezügliche Forderungen sind natürlich weit und breit von keiner Stelle zu vernehmen.

Die EU läßt wissentlich und vorsätzlich mit ihrer Förder- und Subventionspolitik unlauteren Wettbewerb unter den Mitgliedsstaaten zu, der unzähligen Betrieben z.B. in Österreich während der letzten Jahre schwer zugesetzt hat. Man braucht nicht unbedingt ein Genie zu sein, um mit Förderungen und Subventionen Marktpreise zu unterfahren und sich Marktanteile zu erkämpfen. Logischerweise gebietet es sich daher für die EU, Fördergelder an die Tschechische Republik mit sofortiger Wirkung einzustellen, um zumindest einigermaßen das Gesicht zu wahren. Als Nebeneffekt würde mit einem Schlag auch der Druck durch Spekulanten auf die Tschechische Notenbank genommen werden.

WEG MIT DEN EU-TRITTBRETTFAHRERN !
HER MIT DEM ENDE DER EU-FÖRDERUNGS- UND SUBVENTIONSPOLITIK !

07.03.2017

19:45 | Cash: Rekord-Devisenberg: Spekulanten setzen Notenbank Tschechiens unter Druck

Spekulationen auf ein Ende des Mindestwechselkurses der tschechischen Krone zwingen die Notenbank Tschechiens offenbar zu immer stärkeren Eingriffen am Währungsmarkt. Der Wert der Devisenreserven sei im Februar um 7,8 auf 111,7 Milliarden US-Dollar gestiegen, teilte die Tschechische Nationalbank am Dienstag in Prag mit. Damit befinden sich die Reserven auf Rekordniveau.


15:09 | börseard: Müssen Gold-Anleger die Fed fürchten?

In einer Woche kommt der Offenmarktausschuss der Fed zusammen, um über eine Leitzinserhöhung zu beraten. Für Gold-Anleger mutieren Yellen & Co. bereits im Vorfeld zum Schreckgespenst.

11:55 | zero-h: BIS Admits TARGET2 Is A Stealth Bailout Of Europe's Periphery

While debates over the significance of the Eurosystem's TARGET2 imbalances may have faded into the background now that sovereign yields in the Eurozone remains broadly backstopped by the ECB's debt monetization generosity, and fears about an imminent European breakdown fall along the lines of populist votes more than concerns about lack of funding, the BIS has finally chimed in with the truth about what the TARGET2 number really showed.

08:18 | DWN: EZB stemmt sich vehement gegen Crash im Bond-Markt

An den Kapitalmärkten wächst vor den wichtigen Wahlen in Frankreich und den Niederlanden die Skepsis. Ausdruck des Unbehagens ist die unterschiedliche Entwicklung der Staatsanleihen in Europa.

Dieser Titel ist mir ein wenig zu heroenhaft. Womit stemmt sie sich gegen die von ihr verursachten Probleme? Durch weitere Entrechtung und Enteignung der "letzten noch was Besitzenden"! TB

Kommentar
Das einzige Primäre stemmen wo ich erkennen kann, heisst wir drucken bis zum Untergang.

06.03.2017

07:48 | gs: Die gewollte Inflation

Die Inflation kommt weder über Nacht, noch fällt sie wie ein Naturereignis vom Himmel. Sie bahnt sich an, hat eine Vorgeschichte. Und sie ist stets menschgemacht. - Wenn man über Inflation spricht, ist es sinnvoll, genau zu sagen, über was man spricht. Die meisten Menschen verstehen unter Inflation einen fortgesetzten Anstieg der Konsumentenpreise. Das jedoch ist zu kurz gegriffen.

Montag-morgendlicher Polleit-must read-Doppelschlag! TB

07:46 | gs: Target-2-Salden - ruinös für Deutschland

Der berühmt-berüchtigte "Target-2-Saldo", den die Deutsche Bundesbank in ihrer Bilanz aufgetürmt hat, ist im Januar 2017 auf 795,6 Mrd. Euro gestiegen. Das ist eine Summe, die gut 25 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes entspricht. Was verbirgt sich hinter den Target-2-Saldo? Target-2 steht für ein Zahlungsverkehrssystem, in dem Banken grenzüberschreitende Zahlungen abwickeln. Üblicherweise sind die Salden, die die einzelnen Länder (beziehungsweise ihre Zentralbanken) untereinander ausweisen, ausgeglichen, d. h. die Target-2-Salden sind null.

09:02 | dazu ergänzend - Rott&Meyer: Tabubrüche! TB

03.03.2017

15:08 I Der Hausphilosoph mit neuen Fantastilliarden/€

„... Die Position 7.1 in der Bilanz des Eurosystems, aufgekaufte Wertpapiere, im Rahmen für geldpolitische Zwecke. Die aufgekauften Wertpapiere für geldpolitische Zwecke stiegen in der KW08 2017 auf 1807,064 Mrd. Euro. Die aufgekauften Staatsanleihen aus dem Public Purchase Programm (PPP) liegen nun schon bei 1386,672 Mrd. Euro. Das ausgelaufene, alte Securities Markets Programm (SMP) liefert noch aufgekaufte Staatsanleihen in Höhe von 99,449 Mrd. Euro dazu. (...)

In der KW08 2017 stiegen die Total Assets und damit die Bilanzsumme auf 3,808,242 Billionen Euro (+33,6% zur Vorjahreswoche).

Eine hyperventilierende Zentralbank (EZB) erzeugt nun doch soviel ZBG, dass die steigenden Preisen sich Bahnen brechen, es ist eine wahnsinnige Geldpolitik und niemand stoppt sie! Die Preise könnten weiter steigen und die Geldpolitik an den Rande kommen, wo es ihr aus der Kontrolle gerät!
Aber eines sollte nun jeder begreifen, ein Argument, es wäre für irgendetwas kein Geld da, ist eine Lüge, denn wenn es den Interessen der Eliten dient, wird jede erdenkbare Summe an Geld, aus dem NICHTS geschöpft, im Zweifel auch unlimitiert!“

Quelle: querschuesse.de, Ec.europa.eu/PDF: Schnellschätzung – Februar 2017 Jährliche Inflation im Euroraum auf 2,0% gestiegen

11:26 | f100: So pleite wären Italien, Spanien und Frankreich ohne das Gelddrucken der EZB

Die Schulden etlicher Länder der Euro-Zone wachsen weiterhin kräftig. Das immer gigantischere Gelddrucken der EZB sorgt dennoch dafür, dass die Zinsen für diese Länder auf immer neue Rekordtiefs sinken. Ein paar einfache Rechnungen zeigen, wieviel Geld die Länder an Zinseinnahmen sparen und dass die Länder ohne das Gelddrucken der EZB längst pleite wären.

08:28 | querschüsse: Japan: Bilanzsumme der BoJ im Februar 2017

Wie die japanische Notenbank (Bank of Japan/BoJ) berichtete, wurde im Februar 2017 die Bilanzsumme der Zentralbank auf 487,901 Billionen Yen ausgeweitet. Dies war ein Anstieg von +5,919 Billionen Yen zum Vormonat und von +84,110 Billionen Yen (+737 Mrd. Dollar) zum Vorjahresmonat.

Der ersten Zentralbank, die ab jetzt eine Stabilisierung oder gar Verringerung der Bilanzsumme vermelden kann, gewähren wir lebenslang Gratis-Zugang zu b.com! Vielleicht motiviert die das! TB


07:44
 | gs: Und urplötzlich taucht es wieder auf - das Gespenst der Inflation

Die deutschen Verbraucherpreise stiegen im Februar 2017 im Vergleich zum Vorjahr - für den Mainstream überraschend - auf 2,2 Prozent. Die von Reuters befragten Ökonomen hatten weniger erwartet. Die Teuerungsrate liegt nun erstmalig seit 2012 wieder über der Zielmarke der EZB von 2 Prozent. Somit wird die Entwertung der Sparguthaben (Sparbuch, Festgeld, Tagesgeld, Anleihen usw.) immer sichtbarer und nimmt sukzessive weiter zu.

02.03.2017

16:53 | welt: Die EZB sitzt plötzlich in der Inflationsfalle

Eigentlich ist es eine Erfolgsmeldung: Die Inflation ist erstmals seit fast vier Jahren wieder da, wo man sie haben will – bei zwei Prozent. Genau diesen Wert haben Europas Währungshüter mit Worten und allerhand geldpolitischen Tricks versucht, wieder herzustellen. Im Februar nun ist es gelungen: Die Teuerung im Euro-Raum liegt wieder genau dort, wo nach Definition der Europäischen Zentralbank (EZB) Preisstabilität erreicht ist.

Kommentar
Hier stellt sich die Frage, von wen hat die Welt rechnen gelernt ? Adam Riese wars sicher nicht oder ein defekter Klon ?

07:51 | sputnik: Finanzexperte: „Wir sind auf dem direkten Weg in einen gigantischen Crash“

Die Europäische Zentralbank kauft derzeit Anleihen im Wert von 80 Mrd. Euro im Monat. Die EZB wird somit zum Direktinvestor in Europas Wirtschaft, ohne dass das Geld den Umweg über das Bankensystem nehmen muss. Die Risiken der Aktion sind beträchtlich, der Nutzen zweifelhaft, meint der Finanzexperte Ernst Wolff, der vor dem totalen Crash warnt.