26.06.2019

09:17 | mm: Leitzinssenkung schon im Juli - was die geldpolitische Kehrtwende für Anleger bedeutet

Wichtige Zentralbanken - allen voran die US-Notenbank Federal Reserve - haben eine geldpolitische Kehrtwende vollzogen und dürften schon bald die Leitzinsen senken. In den USA rechnen Investoren damit, dass Fed-Chef Jerome Powell bereits im Juli die Leitzinsen senken wird. Einen solchen Schritt könnte auch die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli vollziehen.

12:00 | Leserfrage
Stell mal die Frage in den Raum, ist das nun gut oder schlecht für Gold ?

24.06.2019

05:20 | rt: Russlands Zentralbank: Ausländische Banken bereit für russische SWIFT-Alternative

Russlands Alternative zum westlichen SWIFT-Zahlungssystem wird weiter entwickelt und gewinnt immer mehr neue Teilnehmer. Laut der Chefin der Zentralbank Russlands sind auch mehrere ausländische Banken bereit, sich dem Zahlungssystem anzuschließen.

22.06.2019

09:46 | gs: Die Fed hört auf, den Schein zu wahren

Nun, es brauchte nicht viel und es dauerte nicht lange. Nach Jahren der Aufschübe, einem zögerlichen Start, vielen vorsichtigen Pausen auf dem Weg und einer Höchstgeschwindigkeit, die nie wirklich Spazierfahrtgeschwindigkeit erreichte, nahm die Fed die erstbeste Ausfahrt von der Straße in Richtung Politik-"Normalisierung".

21.06.2019

06:04 | querschuesse: Russland: Währungsreserven Mai 2019

".... Primär sind die steigenden Währungsreserven auch dem steigenden Goldbestand geschuldet. Die Goldreserven der Zentralbank lagen Ende Mai bei 2190 Tonnen! (...) Russland hat alleine seit Jahresanfang 71 Tonnen Gold gekauft und die ZB hortet nun 2190 Tonnen Gold.
Sanktionen gegen Russland, postulierter wirtschaftlicher Niedergang in Russland, war da was? …. Ja und Nein, nein weil die Sanktionen Russland stärken, die heimische Wertschöpfung steigern, die landwirtschaftliche Produktion anpeitschen und Staat und Banken regelrecht antreiben die Auslandsverschuldung zu senken um weniger angreifbar zu sein. Es gibt keine relevante Kapitalflucht und die Staatsschulden betragen vergleichsweise lächerliche 13% des nominalen BIPs. Der Staat machte 2018 Überschüsse, 3,1% des nominalen BIPs und radikal werden Auslandsverbindlichkeiten abgebaut und in Summe baut die russische Volkswirtschaft Nettoauslandsvermögen auf..."

eine Art Anti-Draghi.... (Bezahlatikel). HP

20.06.2019

17:13 | konjunktion: US-Wirtschaft: Wie vorhergesagt hält die Federal Reserve am aktuellen Zinsniveau fest

Immer wieder habe ich in den letzten Monaten geschrieben, dass die Fed die Zinsen nicht senken wird und es zeitnah KEINE neue Runde einer Quantitativen Lockerung geben wird – trotz der medial aufgebauten wachsenden Erwartungshaltung, dass die Federal Reserve “jeden Moment die Zinsen senken wird”. Erneut hat die Fed nach ihrer letzten Sitzung die Zinsrate auf dem aktuellen Niveau belassen und sie wird auch in naher Zukunft keine Zinssenkung vornehmen, zumindest bis sich die derzeitige Rezession in den USA verfestigt hat und der Crash dann nicht mehr “drehbar” ist. Die Fed wird ihre Straffungspolitik (Bilanzrückführung und Liquiditätsverengung) auch weiterhin in diese wirtschaftliche Schwächephase hinein beibehalten – weil die Fed und ihre Hinterfrauen und -männer einen Kollaps WOLLEN.

17:14 | Kommentar des Einsenders
Obenstehende Einschätzung erscheint mir plausibel, auch nach eigener anderweitiger Recherche. Was meinen andere Leser dazu?

09:21 | welt: Mit einem Satz lässt der Fed-Chef dann noch Trump auflaufen

Er lässt sich nicht einschüchtern. Seit Monaten übt Donald Trump Druck auf Jerome Powell aus, den Chef der amerikanischen Notenbank Fed. Zuletzt soll der US-Präsident sogar die Anwälte des Weißen Hauses gefragt haben, wie er Powell loswerden könne. Trump missfällt, dass Amerikas oberster Währungshüter die Leitzinsen nicht senkt. Aber trotz all der Kritik blieb Powell auch bei der Fed-Sitzung im Juni seiner Linie treu. Er ließ die Zinsen konstant zwischen 2,25 und 2,5 Prozent – und machte auch deutlich, dass er sich von Trump nicht erpressen lässt.

08:36 | diepresse: US-Notenbank Fed hält Leitzins konstant

Die US-Notenbank Fed hat ihren Leitzins wie von Experten erwartet bestätigt. Das Zielband für den Leitzins "Fed Funds Rate" verharre zwischen 2,25 und 2,50 Prozent, teilte die Fed am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Die Wall Street reagierte mit leichten Kursgewinnen.

Es wurden aber Senkungen in Aussicht gestellt! Der Goldpreis hat reagiert! wir haben uns durch die Barriere 50-75 in einer nächtlichen Kauforgie durchgefressen! Momentaner Goldpreis 1382! TB

19:19 | Leser-Kommentar
Der Osten wendet sich vom Dollar ab und der Euro steht wohl zuerst vor dem Kollaps. Vielleicht versucht man den Dollar durch die "hohen Zinsen" interessant aussehen zu lassen, denn irgendwohin werdem die Eurohalter mit ihren Zetteln und Bits hin flüchten wollen, wenn es passiert.

19:36 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Also im Moment fällt der Euro nicht. Stellt sich die Frage fällt oder steigt der USD wenn USA den Iran angreift, die Wahrscheinlichkeit, ist jetzt auf jeden Fall gegeben. Wo flüchten dann die Eurohalter hin zur Mutter des Fiat-M. zu Gold o.ä. bzw. beides ? Und mal nur so in den Raum gestellt, der USD ist immer interessant, wenn es Krieg gibt.

19.06.2019

20:36 | finanzmarktwelt: Fed lässt Leitzins unverändert

Soeben hat die Fed ihren Entschluß mitgeteilt, die Zinsen unverändert zu belassen!

  • Unsicherheiten haben zugenommen
  • Fed läßt Wort „patient“ weg
  • Bullard wollte Zinsen senken
  • Dot plots gesenkt
  • Fed erwartet unveränderte Zinsen für 2019

Leserkommentar: Der Zinskorridor bleibt unverändert. Der Goldpreis schläg leicht aus.

 

20:13 | opp24: EZB-Horror: Nullzinsen, Negativzinsen, ahnungslos in den Abgrund

Wird die FED die Zinsen senken, nachdem Mario Draghi dies für die EZB angekündigt hat? Ganz gleich, was geschieht, der sich ankündigende Horror wird erst dann bei Otto-Normalverbraucher zur Realität, wenn er seinen Job verloren hat und die Miete nicht mehr zahlen kann. In Berlin geht es bereits mit Volldampf zurück in den Sozialismus – RRGrün will die Mietpreise für 5 Jahre deckeln. Das mag ein Grund zum Jubeln für die betroffenen Mieter sein, ist aber die Folge der verpfuschten Wohnungsbaupolitik und wird alles andere bewirken, nur nicht das Problem beseitigen.

20:18 | Leserkommentar: Mehr dazu um 20:30 > FOMC Press Conference June 19, 2019 (Live-Pressekonferenz)

 

18:24 | querschüsse: Kein Überleben ohne die Geldpolitik

EZB-Chef Draghi verlautbarte gestern: “Sollte sich der Wirtschaftsausblick nicht bessern (warum sollte er (Anm. Querschuesse)), sei eine zusätzliche Zinslockerung notwendig”. Geldpolitische Stützen wie Negativzinsen und weitere Anleihekäufe stellte Draghi in Aussicht. Die “Finanzmärkte” reagierten euphorisch, denn billiges Geld ist ihr Treibstoff und der Garant für den Erhalt der bestehenden exzessiven Vermögenswertblasen.

Den Link braucht man nichrt unbedingt anzuklicken, wir haben den gesamten überschaubaren Text gebracht! TB


15:12 | faz: Amerikanische Staatsanleihen : China verkauft im großen Stil

Droht China im Handelskonflikt mit einem Verkauf amerikanischer Staatsanleihen? Nach den jüngsten Daten des amerikanischen Finanzministeriums hat China in den vergangenen zwölf Monaten amerikanische Staatsanleihen, sogenannte Treasuries, im Volumen von 69 Milliarden Dollar verkauft. Auf 1,11 Billionen Dollar ist Chinas Bestand Ende April gesunken, was einen monatlichen Rückgang von 7,5 Milliarden Dollar darstellt und der tiefste Stand seit zwei Jahren ist.

Übrigens - heute ist wieder FOMC-Meeting! Die Tauberln werden höchstwahrschienlich dem kleinen Sparer wieder eifrigst aufs Kopferl sch......! TB

09:11 | MdB Peter Boehringer: Ponyhof

Nur eine weitere Anekdote aus der Ponyhof-Lala-Wunderwelt des neuen Normals, in der Aktionen keine Folgen mehr haben. Investitionen keine Rendite mehr bringen (siehe eben Mailing zur Berliner Mietpreiszwangsregulierung) und Schulden keine Zinsen mehr kosten.
Oder wie hier in Frankreich nun sogar ZinsERTRÄGE bringen! Macron hat es endlich geschafft: Das als „liberal“ getarnte Geldsozialisten-Konstrukt des Emmanuel „L´économie, c´est moi“ Sonnenkönigs "zahlt" nun ebenfalls erstmals in der langen Geschichte der Grande Nation Criminelle NEGATIVE Zinsen auf seine Staatsschulden!
Die geldsozialistische Volksrepublik BRD streicht heute übrigens sogar ebenfalls präzedenzlose 0,33% jährliche Negativzinsen auf zehnjährige Bundesanleihen ein (Bund Future auf Allzeithoch bei 172 Punkten – oder minus 0,33% Rendite!!). Würde Olaf Scholz die Bundesschuld von heute etwa 1,3 Billionen EUR schnell auf diesen neuen Satz umstellen, könnte er einen Gewinn für den Bundeshaushalt von über 4 Mrd EUR p.a. generieren…

18.06.2019

19:45 | NZZ: EZB-Chef Draghi stellt Zinssenkung in Aussicht – und erntet sofort den Groll von US-Präsident Trump

Mit seiner Ankündigung einer möglichen weiteren Lockerung der bereits extrem laxen Geldpolitik hat sich EZB-Präsident Draghi sofort deutliche Kritik eingehandelt. Doch diese kam nicht etwa von Bundesbank-Chef Weidmann, sondern von US-Präsident Trump, der einmal mehr unfaire Praktiken in Europa wittert.

Leseratte
Immer wieder lustig. Nach der Ankündigung Draghis, die Zinsen weiter zu senken, beschwert sich ausgerechnet Trump darüber! Der selbe Trump, der von der Fed seinerseits Zinssenkungen gefordert hat. Blöd, wenn die anderen da nachziehen, hätte er aber damit rechnen können.


19:00 | ET: „Der Augenblicksgier verfallen“: Publizist warnt vor neuen weltweiten Schuldenexzessen

Verlangsamtes Wachstum in China, stockende Konjunktur in Europa, ein globaler Schuldenberg in Höhe des Dreifachen der Wirtschaftsleistung aller Staaten: Publizist Gabor Steingart hält eine Lockerung der Geldpolitik in dieser Situation für unverantwortlich – doch er rechnet fix damit, dass sie kommt.


14:55 | KWN: Wednesday’s Fed Meeting – Fed Dovishness Should Be Bullish For Gold

As for the FOMC meeting on Wednesday, it is virtually certain that they will talk dovishly, with a high probability that they will lay out the path for a move to a rate cut. They will blame the fact that we have consistently lagged their “magical” 2% inflation number and, in a perverted twist of logic, that because we are so close to the “zero bound,” they need to be proactive about cutting rates.

Die Tauberln scheißen uns Steuerzahlern nun schon seit 10 Jahren auf den Kopf - die Groß-Investoren freuts. Langsam wirds Zeit den Geld-Schlag taubenfrei zu halten. All den Profiteuren widmen wir diesen Song von DÖF gemeinsam mit den wunderbaren Humpe-Sisters! TB

15:34 | Monaco in Abwandlung zum Video "DÖF-Philosophien neigen gesamtheitlich zu Widmungen......"
i steh in da Költn und woat auf´n Crash,
aba ea kummt ned, kummt ned, kummt ned
i woat auf des Brummen von ana MH-370,
aba es brummt ned, brummt ned, brummt ned
da Messenger sogd zu mir,
da Crash lieber Walter, is in 5 Minuten hier
i steh in da Költn...........


05:42
 | welt: Die Retter von 2009 manövrieren die Welt in eine neue Krise

"... Ein Gradmesser für die grassierende Angst sind die Anleihemärkte, wo die Zinsen immer neue Tiefstände markieren. Es lässt sich eine regelrechte Panik beobachten. In Deutschland fielen die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen zuletzt auf minus 0,27 Prozent. Im Klartext: Der Staat bekommt Geld geschenkt, wenn er sich für zehn Jahre verschuldet. Setzt sich die Panik am Anleihemarkt fort, könnten hierzulande theoretisch auch Häuslebauer, wenn sie eine Hypothek über zehn Jahre aufnehmen, demnächst Geld geschenkt bekommen, statt Zinsen zahlen zu müssen.

Nicht nur in Deutschland scheint die Situation aus den Fugen geraten. Auch in Frankreich, Spanien oder Portugal haben die Renditen neue Tiefs markiert. Portugal, das noch vor wenigen Jahren gerettet werden musste, zahlt für zehnjährige Schuldtitel nur noch 0,6 Prozent. Allein Italien kann wegen des Schuldenstreits mit Brüssel noch nicht von historisch niedrigen Zinsen profitieren."

Verrückt, oder!? Nein, im Grunde eine logische Konsequenz aus den beiden Zutaten FIAT-Geld und Zentralbanken. HP

15.06.2019

12:21 | standard: Saalschlacht in der Notenbank oder warum dort ein Rechter ausgezeichnet wird

In der Nationalbank wird ein Konferenz mit "libertären" Ökonomen stattfinden – inklusive Preisverleihung an einen extrem rechten Ökonomen. (Mit-)Veranstalterin: OeNB-Vizepräsidentin Kolm. So richtig willkommen ist sie – aus jetziger Sicht – nicht. Im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) findet am 13. und 14. November eine internationale Konferenz statt, die Austrian Economics Center sowie Hayek-Institut unter Barbara Kolm (mit)veranstalten. Konferiert wird laut Ankündigung im Internet über "Die österreichische Schule der Nationalökonomie im 21. Jahrhundert", "libertäre" Ökonomen werden die Referate halten, ebensolche teilnehmen.

Das Meinungsdiktat der Wertegemeinschaft setzt sich bis in die Säle der Österreichsichen Nationalbank fort. Natürlich war zu erwarten, dass man sich auf den 13. und 14. November einschiessen wird. Wir Austrians freuen uns jedoch auf diese Veranstaltung und lassen uns diese auch nicht madig machen.
Gestern und heute finden ja die Hayek Tage 2019 an der Universität Wien statt, wo auch ich teilnehme! Dr. Barbara Kolm und ihr Team wurde(n) gestern für ihre unglaubliche weltweite Vernetzungs-Aktivitäten ausgezeichnet - keine hat diesen Preis mehr verdient als sie. Besonders erwähnt wurde die vom Austrian Institute veranstaltete "free market road show" wofür ich auch heuer wieder meinen Beitrag in Prstina, Tirana und Tiflis leisten durfte!
Nach der Preisverleihung hat mir Dr. Kolm auch schon angekündigt, dass morgen wieder "berichterstattet" werden würde. Mehr brauchte sie nicht zu sagen, ich verstand sofort in welcher Form - et voila! TB

08:51 | lion: US-Zentralbank im Fokus: Wo ist das deutsche Gold?

Lange konnte man berechtigt und massiv daran zweifeln. Dann kam aber der überraschende (quasi über Nacht) Liefervorstoß des Jahres 2017. 50 % des Goldes sind auf einmal nach Hause gekehrt - weitere Lieferungen sind angesagt. Trotz der 2017er-Überraschung sollten die Deutschen und andere Nationen aber immer am Ball bleiben nachbohren. Von selbst passiert da wenig. Gottseidank habt Ihr den Peter Boehringer! TB
PS: Wohl noch nie hatten wir ein 6-Tages-Gap in dieser Rubrik! Diese Woche gabs nichts über die ZBs zu berichten. Ob das jetzt ein gutes Zeichen ist, .....TB

09.06.2019

09:00 | kopp: Hat David Rosenberg gerade den genialen Plan hinter Trumps vermeintlichem Wahnsinn entdeckt?

Ende April – der Offenmarktausschuss der Fed tagte gerade – ging Trump noch einen Schritt weiter: Er forderte eine Zinssenkung um einen Prozentpunkt sowie eine quantitative Lockerung durch verstärktes Drucken von Geld. In einem zweiteiligen Tweet zog der Präsident einen unschmeichelhaften Vergleich zwischen der Fed und der chinesischen Zentralbank und erklärte, bei einer Lockerung der Geldpolitik würde die US-Konjunktur »abgehen wie eine Rakete«.

07.06.2019

14:07 | fmw: Die Fed, die Zinsen – und die US-Arbeitsmarktdaten! Der Konjunktiv vom Konjunktiv

Jerome Powell und andere Fed-Mitglieder haben signalisiert, dass die Fed die Zinsen senken könnte, und das vorwiegend unter zwei Bedingungen:

1. wenn der Handelskrieg weiter eskaliert
2. die US-Wirtschaft der USA Schwäche zeigt (wiederum als Folge des Handelskriegs)

09:23 | mises: Ruinöse Geldpolitik: Die Fed will Zinsen wieder senken

Der weltweite Wirtschaftsboom stützt sich vor allem auf ein ungebremstes Kreditwachstum. Die Zentralbanken erhöhen, in enger Kooperation mit den Geschäftsbanken, die Geldmenge durch Kreditvergabe – durch Kredite, die nicht durch Konsumverzicht, also „echte Ersparnisse“, gedeckt sind. Diese künstliche Erhöhung des Kreditangebots senkt die Marktzinsen ab – und zwar unter das Zinsniveau, das sich einstellen würde, wenn es keine künstliche Erhöhung des Bankkreditangebots gäbe.

06.06.2019

19:28 | lion: Zentralbank unter Kontrolle: Federal Reserve reagiert auf Trumps Forderung

Ned sehr männlich vom p.....grabber! Vor der Wahl mit der Abschaffung der FED um Stimmen werben und nach der Wahl die Maßnahmen der Zentralbank für die Erfüllung der politischen Ziele nutzen! TB

16:02 | nachdenkseiten: EZB-Chef Weidmann? Der Kuhhandel um Europas Spitzenämter ist unwürdig und brandgefährlich

Bei den Europäischen Institutionen beginnt zur Zeit das große Stühlerücken. Sämtliche Spitzenpositionen in Kommission, EU-Rat und EZB müssen neu besetzt werden. Die Bundesregierung will verhindern, dass kein einziger Deutscher ein Spitzenamt im Europäischen Personalkarussell bekommt. Frankreich will wiederum verhindern, dass gleich zwei Spitzenämter von Deutschen besetzt werden. So ist die Frage um den kommenden EU-Kommissionpräsidenten zu einem Kuhhandel ausgeartet, der sich auch auf das bald vakante und angeblich vollkommen unpolitische Amt des EZB-Präsidenten ausgeweitet hat.

17:22 | Die Leseratte
Dass die derzeitige Kungelei in Brüssel über Postenbesetzungen eine unwürdige Farce ist, ist absolut richtig, aber auch absolut typisch die EU. Allerdings scheint der Autor ein totaler Anhänger der Draghi-Politik zu sein und Weidmann geradezu als den Leibhaftigen persönlich zu betrachten. Dass die "Südschiene" das so sieht ist klar, aber dieser unbedingte Wille, den Euro zu retten und uns Deutschen auch noch die Schuld in die Schuhe zu schieben für den Zustand der Südländer ist schon ziemlich befremdlich. Insbesondere, weil die befürchteten Unruhen mit 100 %-iger Sicherheit trotzdem kommen werden, wenn nicht früher dann eben später. Auch ein französicher Banker wird den Zusammenbruch nicht verhindern können, allem Wunschdenken der EUliten zum Trotz. Ich frage mich schon, wer hier in einem "Paralleluniversum" lebt.

14:16 | faz: Rechnungshof befürchtet erhebliche Risiken durch ESM-Reform

Der Bundesrechnungshof warnt vor einem erhöhten Verlustrisiko für den Bundeshaushalt, wenn das geplante Reformpaket für den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) verwirklicht wird. Die vom Euro-Gipfel im Dezember 2018 beschlossenen Eckpunkte enthalten zwei wesentliche Neuerungen: eine Weiterentwicklung der vorsorglichen Finanzhilfe und die Übernahme der Letztsicherung für den europäischen Bankenabwicklungsfonds. Derzeit laufen die Verhandlungen. Der Bundesrechnungshof mischt sich ein und empfiehlt dem Bundesrat, rechtzeitig Stellung zu beziehen, um teure Kompromisse der Bundesregierung von vornherein ausschließen zu können.

Diese Reform bringt auch eine Art Entmachtung des IWF mit sich. Entmachtung des IWF klingt einmal recht gut. Dass diese aber mit einer gleichzeitigen Stärkung des ESM einhergeht bedeutet nichts anderes, als dass sich nichts ändert außer welche der Dreibuchstaben-Organisationen das Sagen "beim Retten" hat! Zahlen werden wir so oder so! TB


07:50
 | wiwo: Fed ist bereit, Geldpolitik zur Stützung des Wachstums anzupassen

Die globalen Handelsstreitigkeiten beschäftigen die US-Notenbank. Die Fed-Direktorin Lael Brainard gibt nun einen weiteren Hinweis auf eine Zinssenkung.

05.06.2019

19:25 | bto: Italien bleibt auf Kurs – und die Bundesbank räumt ein, dass TARGET2 doch ein Problem ist!

The German Bundesbank has warned that it could face heavy losses if a major country leaves the euro and defaults on debts to the European Central Bank system, but warned that any attempt to prepare for such a crisis could backfire by triggering a speculative attack.“ – bto: Das ist in der Tat eine Kehrtwende!

04.06.2019

13:03 | tichy: Zins abschaffen, Sozialismus, Untergang must read!!!

Igor Schafarewitsch schrieb in seinem philosophischen Hauptwerk „Der Todestrieb in der Geschichte“ den prophetischen Satz: „Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ereignis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar.“ Das gilt auch für den Geldsozialismus. Ein Blick nach Japan genügt, um sich das klarzumachen.

Dazu passend - Krall: Der Todestrieb in der Geschichte! TB

12:02 | MMNews: Killt die Fed die Börsen?

Seit einem Jahr verkürzt die US-Notenbank die Bilanz. Bedeutet: Dem System wird Geld entzogen. Das ist nicht gut für Aktienmärkte und wohl der wahre Grund, warum die Börsen ins Stottern geraten. - Inverse US-Zinsstruktur signalisiert Rezession.

03.06.2019

16:00 | geolitico: Fed lässt Spekulationsblase platzen

Eine sehr wichtige Entwicklung für die Aktienmärkte und die Weltwirtschaft, über die kaum gesprochen wird, ist die von der Fed weiter vorangetriebene Reduzierung ihrer Bilanzsumme. Solange die Fed hier Gas gegeben hat, konnte man täglich hören und lesen, wie bullish das für die Aktienmärkte sei. Der Umkehrschluss, dass eine schrumpfende Bilanzsumme bearish sein müsste, ist hingegen kaum einmal zu hören.

14:48 | galileo: Hinter den Kulissen der Europäischen Zentralbank

Was macht eigentlich die Europäische Zentralbank in Frankfurt und ihr Chef Mario Draghi genau? Reporter Matthias erkundigt sich und blickt hinter die Kulissen.

Interessanter Rundgang durch die EZB - geldpolitsch aber realtiv überschaubarer Beitrag! TB

06:42 | derstandard: Industrie bangt um Banken als stabile Kernaktionäre

"... Konkret sorgt er sich um einen Entwurf der neuen Vorschriften für Banken, auch als Basel IV bezeichnet, dem zufolge Beteiligungen an Unternehmen künftig mit mehr Eigenmitteln unterfüttert werden müssen, der Satz soll von 100 auf 250 Prozent springen. Sprich, es soll ein wesentlich größerer Risikopuffer zur Seite gelegt werden als bisher – wozu wohl nicht alle Banken Lust verspüren werden....."

250% Eigenmittel? ...wie auch immer. Aber Basel IV, ein über 1.000 Seiten dickes Sammelsurium, steht exemplarisch für die Vorschriftswut eines abgehobenen Wasserkopfes im Sinne Ayn Rands. Das "Geniale" an solchen Vorschriften: sie sind auf Grund ihrer Komplexität zwangsläufig in sich widersprüchlich und schaffen somit automatisch Rechtsunsicherheit. Schön für die großen Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen, da lässt sich sowohl bei der Erstellung derartiger Paragraphen-Jungle Geld verdienen, als auch bei der anschließenden Beratung etc.
Nur zum Vergleich: Die EZB braucht für Basel IV (nach Basel 1-3) über 1.000 Seiten (= mindestens 250.000 Wörter). Dem Kodex Hammurabi (in Paris/Louvre zu besichtigen) genügten 8.000 Worte (!) um alles zu bestimmen, vom Staatsrecht bis zur Viehzucht. HP

01.06.2019

09:05 | wf: Target2-Salden im Euro System: Viel Rauch um Nichts?*

Seit der Finanzkrise im Jahr 2007 sind die Zahlungsströme der Länder des Euro-Systems nicht mehr ausgeglichen, was in den Target2-Salden erfasst wird. Es ist eine hitzige Debatte darüber entbrannt, inwiefern hohe positive Salden ein Verlustrisiko darstellen, sollte das Land, demgegenüber Forderungen bestehen, aus der Eurozone austreten. Ein Blick auf das amerikanische Zentralbankensystem zeigt: eine Währungsunion kann auch mit erheblichen Ungleichgewichten in Zahlungsströmen funktionieren. Anstatt eine Scheindebatte über ein nicht-reales Verlustrisiko zu führen, sollte man über fiskalische Ausgleichsmechanismen diskutieren.

10:36 | Monaco
bei einem Vergleich ´viel Rausch um nichts´......
wie bei einem Wirt, mit einem blühenden Beisl. Immer brummend voll, lustige Getränke werden gereicht, bis zum Abwinken.....
die meisten Gäste lassen ´anschreiben´.......
in der Bilanz, Forderungen gegenüber Konsumenten, untermalt durch Bierdeckel.....
alles wunderbar, so lange seine Hausbank und die Brauerei den Glauben nicht verliert......

31.05.2019

09:06 | f100: Wegen Konjunkturschwäche – erneute Zinssenkung durch die EZB möglich

Mit den „Perspektiven am Morgen“ stimmt Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank, Anleger mit Ausblicken, Kurzanalysen und Neuigkeiten auf den Tag ein. Britische Aktien hoch bewertet, Händler setzen auf Zinssenkung der EZB und weitere.

29.05.2019

12:42 | n-tv: Fragen und Antworten rund um die Suche nach neuem EZB-Präsidenten

Nach der EU-Wahl muss nicht nur ein Nachfolger für Kommissionspräsident Juncker her, auch der Posten von EZB-Chef Draghi wird neu vergeben.

Die wohl wichtigste Entscheidung des Jahres vielleicht sogar Jahrzehnts für D/Ö/NL/FIN! TB

28.05.2019

08:26 | fuw: Wie die Inflation zurückkehren könnte

Die Debatten über die Inflation in den Industrieländern haben sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Abgesehen von Problemen der (Fehl-)Bewertung sind die Bedenken hinsichtlich einer lähmend hohen Inflation und der übermässigen Macht der Bondmärkte längst verschwunden. Die Sorge besteht nun vielmehr darin, dass eine allzu niedrige Inflation das Wachstum hemmen könnte.

Erlauben Sie mir zu diesem Thema eine politische Platitüde, die einne Kern Wahrheit enthält (Volskwirte wegschauen):
Niedrige Inflation heisst: man kann sich mit der gleichen Arbeit relativ das gleiche kaufen, wie im Vorjahreszeitraum. Nun hat man Sorge, dass dies zu lange so weitergeht, weil das Waachstum gehemmt wird? Oder hat man Sorge, dass man "Volk" zu wenig enteignet und dass das wiederum das Wachstum der staatlichen Einflußnahme hemmt? TB

27.05.2019

11:53 | diePresse: EZB-Chefposten "für Deutschland wichtiger als Kommissionschef"

Manfred Weber als Chef der EU-Kommission oder Jens Weidmann als Chef der Europäischen Zentralbank? Das deutsche Forschungsinstitut ZEW plädiert eindeutig für Weidmann.

Unsere mehrfach in dieser Rubrik schon geäusserte Ansicht: beide Posten wird's für Deutschland nicht spielen. Wesentlich wichtiger wäre es für die einzige ernstzunehmende Zahler-Nation, den EZB-Chefposten inne zu haben. Besorgniserregend aus deutscher Sicht allerdings ist der große rote Punkt im diePresse-Foto. Lesen Sie dazueinen Ausschnit  aus einem connectiv-Artikel:

Besonders deutlich war das im Falle des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans Georg Maaßen. Er wurde, als es darm ging, dass er niedergeschrieben werden muss, mit einem großen, roten Punkt in den Titelfotos der Presse gezeigt und um ihn herum schwarze Schatten. das gab dem Ganzen die Anmutung, als sehe man ihn durch einen Gewehrlauf und der rote Punkt erinnert an den roten Zielmarkierungs-Laserlichtpunkt eines Scharfschützen. Als Frau Nahles von der SPD sich zu weit herauswagte, um Herrn Maaßen zu Fall zu bringen, erschienen dieselben Bilder von ihr. Von Kandidaten der AFD gibt es auch solche Bilder und seit Frau Bundeskanzlerin Merkel mehr und mehr in Ungnade fällt, ballen sich auch auf den Fotos von ihr dunkle Schatten um sie zusammen. Das kann man sehr gut erkennen, auf den Bildern, die Kai Orak mitgebracht hat.  TB

15:15 | Leser-Ergänzungslink zum Roten Punkt
...und rechts und links noch schwarz........die wollen ihn nicht.....  Wir auch nicht! TB
https://www.n-tv.de/politik/Zwischen-Demut-und-Schuldzuweisungen-article21050284.html

16:05 | Monaco
viel schwerwiegender, als ein roter Punkt, so finde ich, sind die gefühlten ´3 schwarzen Punkte´ bei manch Volksvertreter.....bei Herrn Lindner auch farblich passend, auf der gelben Armbinde.......

 

22.05.2019

16:00 | Mike Maloney: The Fed's Tragic Plan For Long Term Rates Revealed

Join Mike Maloney as he explains the Fed's latest plan to manipulate and distort the markets, and what the results are likely to be.

Ich kann mich bzgl Maloney nur wiederholen: diesem Mann sollte man unbedingt Gehör schenken! TB

08:50 | f100: Schicksalsfrage: Bei der Europa-Wahl geht es um Brüssel und unser Geld

... Mit der Europa-Wahl steht damit indirekt auch der Posten des EZB-Chefs im Zusammenhang, womit sie laut der Einschätzung etlicher Experten zur Schicksalsfrage für den Euro werden könnte. Viele Profis sind der Überzeugung: Wird Weber nicht zum EU-Kommissionspräsidenten ernannt, steigen die Chancen Deutschlands und damit des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann deutlich, EZB-Chef Mario Draghi zu beerben. Draghis Amtszeit endet am 31. Oktober 2019.

Für uns alle wäre es besser, bekämen wir einen französischen Kommissionspräsidenten und einen deutschen EZB-Chef! Weidmann ist in seinen Statements auch "braver" und unkritischer geworden - also passend weichgespült! TB

 

 

21.05.2019

10:51 | fuw: Der ewig optimistische Internationale Währungsfonds

Im April 2018 prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Weltwirtschaft 2018 und bis hinein ins Jahr 2019 mit knapp über 3,9% robust wachsen werde. Der globale Aufschwung sei «breiter und stärker» geworden. Diese Prognose erwies sich schnell als zu rosig. 2018 wuchs die Weltwirtschaft lediglich 3,6%. In seinem gerade veröffentlichten Update gibt der IWF zu, dass die andauernde Verlangsamung das globale Wachstum 2019 auf nur 3,3% drücken wird.

Prinzipiell haben die von FUW Recht. Ich bin auch der letzte der zur Verteidigung einer despotischen Organisation antritt, aber erst Anfang April ist der IWF mit einer regelrechten Warnorgie in Erschienung getreten. Stellvertretend für viele Artikel sei einer aus dem Handelsblatt hier angeführt! TB

 

 

19.05.2019

13:07 | fmw: EZB erklärt, warum man die Inflation bisher nicht ankurbeln konnte

Gemäß heute veröffentlichter offizieller Zahlen liegt die Inflationsrate in der Eurozone bei 1,7%. Das EZB-Ziel liegt bei 2,0%. Aber auch wenn es auf den ersten Blick doch ganz gut aussieht: Nur durch einen plötzlichen Sprung bei Dienstleistungspreisen springt auch die Inflationsrate nach oben. Die Kernrate bleibt bei 1,3%. Die EZB erklärte in den letzten Jahren immer wieder sie wolle beide Werte für einen längeren Zeitraum konstant bei 2,0% sehen, bevor man überhaupt nur darüber nachdenke die Zinswende einzuläuten.

Leider Binsenweisheit: Vermehrter Konsum mit einhergehender steigender Nachfrage lässt sich nicht erdrucken! Die EZB erklärt diese Erkenntnisse in Studien mit 100erten Seiten um enorme Kosten - auch eine Art Inflationsankurbelungen! TB

 

 

18.05.2019

08:36 | heise: EDIS: EZB plant Albtraum deutscher Sparer

Jetzt geht es ans Eingemachte - die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa. Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zur Transferunion. Die Umverteilung innerhalb Europas nimmt tagtäglich zu und - sollte EDIS (European Deposit Insurance System) Realität werden, wovon wir stark ausgehen - wird sie massiv zunehmen.

Das hat mit dem Hochverrat deutscher Politiker beim Aufsetzen der Statuten der EZB begonnen. Die haben sich bewußt in eine schwache Position hineinversetzen lassen und so das Vermögen der Deutschen verspielt. Solle vielleicht auch ein juristisches Nachspiel haben! TB

 

 

17.05.2019

19:43 | sputnik: Warum China seine US-Bonds loswerden will und welche Folgen dies hätte

Die neue Runde des von Trump ausgelösten Handelskriegs gegen China hat dem Yuan stark zugesetzt. Die Importzölle für Waren aus Amerika werden erst in zwei Wochen erhöht, und Analysten warnen: Um eine weitere Abwertung des Yuans zu verhindern, könnte Peking auf eine starke Waffe zurückgreifen – den umfassenden Teilverkauf seiner US-Staatsanleihen.

Die Leseratte
China wird nicht schlagartig große Mengen US-Anleihen auf den Markt werfen, weil sie sich damit selbst schaden. Aber es könnte gezwungen sein, einen Teil der US-Treasuries zu verkaufen, um seinen Yuan zu stützen! Und das hätte natürlich Auswirkungen auf die US-Wirtschaft.

 

 

16.05.2019

19:54 | Spiegel: Die Zombies der Ökonomie kehren zurück

Schulden? Soll der Staat halt mehr Geld drucken! Es wird zu viel gespart? Dann muss das Bargeld verschwinden! Ideen wie diese sind populär. Aber sie gefährden unser Wirtschaftssystem und unsere Freiheit.

Kommentar des Einsenders:
Was zum Teufel ist mit dem Spiegel los??
Gastautoren? Klingt österreichisch!
Schreiten wir weiter in diese Richtung, dann droht uns der Verlust von Freiheit, Vermögenspreisinflation, Kapitalfehlallokation, Bankensterben und ein übermächtiger Staat.

18:00 | wsj: China senkt Bestände an US-Anleihen auf tiefsten Stand seit zwei Jahren

China hat US-Staatsanleihen verkauft und die Bestände an amerikanischen Staatspapieren auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gesenkt. Im März habe sich das Gesamtvolumen der chinesischen Forderungen um 10,4 Milliarden Milliarden US-Dollar verringert, teilte das US-Finanzministerium am späten Mittwochabend mit. Trotz des Verkaufs bleibt das ostasiatische Land größter Gläubiger der USA.

Bin beim Lesen diesbezüglicher Meldungen jedesmal verwundert, dass man derartige Transaktionen niemals auf den Märkten spürt! TB

11:31 | fmw: Staatsschulden in Euroland sinken immer weiter? Nein, eine Täuschung!

Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat heute für das Jahr 2018 Daten bekanntgegeben für Staatsschulden, Schuldenquoten und die Haushaltsdefizite der Staaten in Eurozone wie auch Gesamt-EU. An dieser Stelle wollen wir uns nur die Daten der Eurozone anschauen, und nicht die der Gesamt-EU. Nach dem Ausscheiden der Briten aus der Union werden sich die Zahlen der Gesamt-EU ohnehin stark denen der Eurozone angleichen. Schaut man auf die Headline-Aussage der Statistiker, dann läuft alles wie am Schnürchen.

 

 

14.05.2019

14:18 | bto: „Capitalism Is Broken Because of Central Banks“

Heute schreibt Bloomberg, dass die Zentralbanken den Kapitalismus kaputtgemacht haben. Nicht schlecht. Vielleicht wäre das ein besseres Thema für Kevin Kühnert & Co.? Na ja, vermutlich zu kompliziert. Aber nicht für uns: ....

Dazu passend für die neueren b.com-Leser der Punkt 5 des Manifestes der Kommunistischen Partei
„Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“.

 

 

12.05.2019

18:32 | gs: Defla XXXL - Mehr daneben als ZB geht schon nicht mehr, oder holen sie noch zum Kahlschlag aus?

Und vorige Woche erfuhren wir nun von der US-Zentralbank, dass diese zwar ihre Geldmengensenkung ab etwa September zu beenden gedenke, am 25% Aufschlag vom Leitzins auf die Inflation aber festhält, denn: "Die Inflation wird schon noch kommen". Sie sieht ja auch keine Risiken am Horizont, ach wie weitsichtig!

08:34 | gs: Harakiri des Finanzsystems

... Denn die vermeintliche Unabhängigkeit ist während der vergangenen Jahre immer mehr zur Farce geworden - nicht zuletzt dadurch, dass zunehmend Politiker aus Regierungen in EZB-Gremien gewechselt sind. Auch von daher erklärt sich der Druck, unter dem Fed, EZB & Co. stehen. Nur, wo verläuft die Trennlinie zwischen Politik- und Geld-Amt? Ein naheliegendes Beispiel: Der jetzige Bundesbank-Präsident und EZB-Ratsmitglied Jens Weidmann war im Bundeskanzleramt, also in der Politik verankert, bevor er zur EZB wechselte. Hier ist er als strenger Geldpolitiker über alle Zweifel erhaben. Das lässt sich nicht von allen Mitgliedern im EZB-Rat behaupten.

14:40 | Leser-Kommentar
Durch die Entwicklung, nehmen wir mal den einen Fixpunkt, das Jahr 2000, hat sich gezeigt, das es eine Unabhängigkeit in Sinn überhaupt nicht gibt. Politik und Geldwesen sind nun mal grundsätzlich verschränkt. Nur ein Parameter hat sich verändert, das die ganze Sache auch oder wegen des Internets, der sogenannten Informationsgesellschaft öffentlich geworden ist, weil das mit den "Hinterzimmern" nicht mehr so klappt. Deshalb war es immer eher eine Illusion. Das FM-System ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Moment im "letzten Gefecht".
Bei der Sache um die es geht, ist die Zeitlinie relativ lang. Doch inzwischen besteht das Potenzial, das es sehr schnell gehen kann. Was nichts anderes heisst, das System kommt runter und wird in einem wie auch immer, in einem Prozess neu bzw. wieder aufgesetzt werden.
Dies wird allerdings seinen Preis kosten. Inwieweit dieser Prozess gesteuert oder mit einem Hintergrundplan versehen, ist schwer einzuschätzen. Das kann man jedoch als senkundär betrachten, wichtig für den Bürger ist, sich auf diesen "Event" so gut wie möglich einzustellen.
Und dies war der Grund, weshalb Seiten wie wie TB ect.pp überhaupt entstanden sind, ums seine Lebensarbeitsersparnisse
so gut wie möglich zu retten. Heute in Jetztzeit, ist dieser Aspekt in den Hintergrund getreten, weil es unter anderen inzwischen darum geht, ein Gesellschafts-Experiment abzuwehren, welche den Untergang der Kulturen Europaweit in sich trägt, umschrieben mit NWO usw. Wir sind in der Zeit der "Nemesis", das sollten wir nicht vergessen.

 

 

11.05.2019

14:24 | mises: Schulden machen reich? Die wirren Versprechen einer „neuen“ Geldtheorie

Innerhalb weniger Monate stieg die sogenannte „Modern Monetary Theory“ (MMT) von fast vollständiger Unbekanntheit zu notorischer Prominenz auf. Der Auslöser für den Start zur Berühmtheit der sogenannten Modernen Geldtheorie kam durch den Plan zustande, mit dem die Demokratischen Sozialisten von Amerika einen „Green New Deal“ finanzieren wollen. Die Sozialisten bezogen sich auf die „Modern Monetary Theory“, um zu begründen, dass die gewaltigen öffentlichen Ausgaben für das Projekt finanzierbar seien.

Abslute Pflichtlektüre für jeden Bachheimer-Leser - besondersfür die Deutschen. Gerade in Deutschland könnte eine Realisierung MMTs drohen, vor allem wenn die Regierung links wird - es steht aber auch zu befürchten, dass auch die Union sich mit diesen geldpolitischen Wahnsinn anfreunden könnte! TB


14:22
 | pfw: TRUMP DEMANDS QE4 - MMT Is Bullshit - Inflationary Spiral Coming!

 

 

10.05.2019

11:12 | faz: Bundesbank wirft Target-Kritikern Populismus vor

Seit Jahren streiten Fachleute erbittert über die möglichen finanziellen Gefahren, die für Deutschland mit dem Euro-Zahlungssystem Target 2 einhergehen könnten. Während einige deutsche Ökonomen vor Risiken in Höhe von Hunderten Milliarden Euro warnen, halten andere solche Mahnungen für völlig überzogen.

Die Buba - was ist nur aus ihr geworden. Dereinst das edelste und einzig anständige FIAT-Mutterhaus der Welt und nun das. In den 90er und Nuller-jahren hat man ihr Macht (und Eier) genommen (mittels Machttransfer zur EZB) und wie immer im Leben gilt: mit den Eiern geht auch der Verstand! Schade um ein einst so tolles Haus! TB

 

 

09.05.2019

17:22 | morganreport: Central Banks Dump Dollars and Buy Gold

Watch this video on Central Banks Dump Dollars and Buy Gold, then please share with your friends and family on social media and use the caption Central Banks Dump Dollars and Buy Gold The world's central banks are on a gold buying spree. But this time the motivations of the buyers are different than they were in years past, and they are worrying. That's why investors should take note.

13:10 | welt: Zentralbank übersieht Rechtschreibfehler auf Geldschein

Australiens Gelddrucker haben beim 50-Dollar-Schein nicht genug aufs Kleingedruckte geachtet: Auf dem Schein, der Australiens erste weibliche Parlamentsabgeordnete Edith Cowan (1861–1932) zeigt, finden sich gleich drei Rechtschreibfehler – immer im selben Wort. Statt „responsibility“ (Verantwortung) heißt es dort „responsibilty“. Es fehlt das dritte „i“. Zuerst hatte der Radiosender Triple M darüber berichtet und ein Foto der winzig kleinen Schrift auf der Fotoplattform Instagram gepostet.

Es gibt größere (Gedanken-)Schlampereien im Zentralbankenbereich! Gottseidank haben die Australier nebst Zentralbank noch die "Perth Mint"! Nach der österr. Münze eine der besten der Welt! Und diese Mint wird dereinst wichtiger sein als der schlampige australische Zentralbank! TB

 

 

08.05.2019

08:26 | gs: Die Regeln werden sich ändern, aber das ist (wahrscheinlich) in Ordnung

Nach jetzigem Stand habe ich die Vermutung, dass die USA irgendwann 2020 in eine Rezession eintreten werden. Ich könnte mich um ein oder zwei Jahre (zu früh) verrechnet haben, aber sie steht bevor. Wir wissen, dass zwei Dinge passieren werden:
Steuereinnahmen werden sinken, da das Einkommen sinken wird.
Staatliche Ausgaben werden steigen, da Forderungen nach sozialen Sicherheitsnetzen ansteigen.

 

 

07.05.2019

10:43 | Lionmedia: Zentralbank gibt zu, dass sie die Superreichen noch reicher macht

Für die neueren b.com-Leser: apollo-news: Cantillon Effekt: “Die Reichen werden immer reicher!“ TB

 

 

06.05.2019

08:00 | gs: Bank of England mit hawkisher Tonlage

Die letzte Sitzung der Bank of England (BoE) war im Ergebnis wie von den Analysten erwartet. Die Leitzinsen verbleiben bei 0,75%, die bisherigen geldpolitischen Maßnahmen bleiben unangetastet. Für Überraschung sorgte die BoE mit einer angehobenen Wachstumsprognose, bei gleichzeitiger Ankündigung von mehr Zinserhöhungen, als vom Markt erwartet. Voraussetzung sei, dass die BoE-Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung korrekt seien.

 

 

02.05.2019

19:40  | YouTube: Trumps Plan zur Entmachtung der Federal Reserve nimmt Form an    VIDEO

14:45 | Interessantes Konferenz-Details am Rande

1. Sehr viele ausländische Gäste (aus dem nicht EU-Raum) wollten die Tatsache einfach nciht wahr haben, dass die EZB NICHT FÜR ALLES zuständig ist. Stests kamen Fragen, was macht, die ECB, wenn... Löblicherweise stieg Gouverneur Nowotny auf die Fragen erst gar nicht wirklich ein und verwies auf den eingeschränkten Zuständigkeitsbereich laut Statuten der EZB! 

2. Dasselbe Publikum (mehrereFragen) wie unter Punkt 1 hat sich große Sorgen um die Umwelt gemacht und danach gefragt, ob die ECB diesbezügliche Vorhaben hätte! Was für ein Schwachsinn.
Es steht zu befürchten, dass Greta, nachdem sie als Göttin ausgedient hat, dereinst den Vorsitz der EZB übernehmen wird! TB


09:24 | OENB: Österr. Nationalbank "European Economic and Monetary Union: The first and the next 20 years"

09:47 | Der nächste Redner Jean-Claud Trichet
entgegen vieler negativer Voraussagen lebt der Euro nich immer
Die Eurozone hat sicherlich ein größeres Wachstum auf Grund der Währung hingelegt
Der USD-Raum wurde lanfristig etabliert 120 Jahre!
Der Euro hat es wesentlich schneller geschafft
Der Euro macht 35 % des global payments aus - USD 39 %
Stabilität des Euros ist stärker als alle anderen Währungen 40 Jahre zuvor (????)
Wir haben die richtigen Entscheidungen in der Krise getrofen. (ESM, Bankenunion etc.)
Viele Schwächen die in der Krise aufgetaucht sind, haben wir "bearbeitet" und erfolgreich bekämpft (Jetlag, J-C?)

Europäer habne größeres Vertrauen in EU-parlament als in Nationale Parlamente
(wie lang waren Sie schon nicht mehr in Österreich, Jean-Claude?)
Die Bürger vertrauen auch der Kommission mehr als den nat. Regierungen
(Frage von oben nochmal)

Man muß zugeben:
Der Euro hat jedoch noch nichtdafür gesorgt, dass sich die Lebensstandards der Mitgliedsstaaten ageglichen hätten
Trotz der langen Geschichte des USD hat dieser auch nicht für einen Angleich der Standards gesorgt
Vergleich Mississippi - Massachusetts klaffen auch weit auseinander
(meine Meinung: keine Währung der Welt kann unterschiedliche Lebens- und Verhaltensweisen angleichen)

Was muß getan werden?
Bankenunion muß forciert werden (um Himmels Willen)
Verstärkung der Entscheidungsfindung und Gewalt im ESM (a Waunsinn)
die wichtigste multinationale organisation (wenns umsGeld geht)
fordert einen Art Euro-Wirtschafts/Finanzministerium
Grenzkontrolle - gemeinsame (überraschend)
zentrale Digital-Entwicklungs-Finanzierung und gemeinsame Forschungsinstitutionen

Abshließend möcht ich noch den mehrfachen Höhepunkt seiner Rede erwähnen. Die ARt und Wiese wie er "Europa" ausspricht
ÖÖÖropppp! Da beginnt man Europa wieder zu lieben! TB

09:30 | Jetzt spricht der Finanzminister:
Er dankt Nowotny für seine mehr als 10jährige Gouverneurs-Arbeit
Wir waren nicht immer gemeinsamer Meinung, Ihre Rat war aber stets wichtig für die Politik
Geld- und Steuerpolitik sind extrem konnektiert und dieser Zusammenhang wird sich weiter teigern (bitte nicht)
Der Euro ist immer noch in seiner Pubertät - benimmt sich oft unerwaret
Teenager gefallen nicht immer einen jeden, trotz des jungen Alters hatte er aber auch positive Eigenschaften - Preisstabilität
die österr. Steuerreform wäred ohne WÄhrungsunion nicht möglich
Euro ist 2. wichtigste WÄhrung der Welt - ein Zeichen der STärke
36 % des Welthandels werden im Euro abgewickelt - sind nah dem USD
Volk mag den Euro 2/3 glaubt, dass es gut fürs jeweilige Land ist
67 % der Österr. glauben, dass Euro gut fürs Land ist. (i kenn offensichtlich hauptsächlich die anderen)

Bespricht/bewirbt die österr. Steuerreform, die diese Woche beschlossen wurde (ohne RAM zu fragen siehe Cover-Slider)
Bürger haben mehr im Börserl und auch Unternehmen haben bessere Investitionsmöglichkeiten - (legt hoffnungsvolle Zahlen vor)
57 % der Steuerpakets gehen in die niedrigen bis mittleren Einkommen
wir haben nicht nur Steuern sondenr auch Sozialbeiträge gesenkt
Steuern auf ARbeit sind VIEL zu hoch in Österreich (wir hatten 6. höchsten Steuern auf Arbeit der Welt)
3.000 Euros pro Mitarbeiter (zusätzlich ausbezahlt) werden steuerfrei - 15. Gehalt
Energeiwende wird  angesprochen (hat aber Greta Gottseidank nicht angesprochen)
Wir arbeiten auch daran, die "Steuerangelegenheiten" mehr benutzerfreundlich und einfacher zu machen (Reagonomics?
Die erste Steuerreform ohne zusätzliche Staatsverschuldung
Alle Ressorts müssen einsparen um die Ziele der Steuereform ohne Neuverschuldung zu erreichen (Isonomie?)

Österr. hat sehr von EU und Euro profitiert. Das war die Grundlage für die Steuerreform (glaub i ned)
Er wünscht einen schöne Konferenz über die "Benefits des Euros"
Mein dänischer Nebensitzer (trotz extra Anreise zur Konferenz) amüsiert sich köstlich und glaubt die Schlußaussage nicht!

08:06 | fuw: Wie unabhängig sind die Notenbanker?

Die Unabhängigkeit der Notenbanken von politischer Einflussnahme ist spätestens seit Donald Trumps öffentlicher Kritik an der Zinspolitik des Fed ein viel diskutiertes Thema (vgl. Text unten). Mit der Nomination des ehemaligen Chefs der New Yorker Notenbank, William C. Dudley, in den Verwaltungsrat der UBS stellt sich allerdings auch die Frage, wie unabhängig Notenbanker sind.

Dazu passend auch der Artikel von gestern (12:39)! Aber NBs sind nicht nur von der Politik sondern auch ovn den Konzernen abhängig, in denen sie zuvor gewirkt haben (Draghi) oder deren Anleihen sie kaufen (müssen)! TB

 

 

01.05.2019

12:39 | welt: Wie Politiker die Notenbanken zugrunderichten

Nicht jeder Deutsche glaubt an Gott, aber jeder an die Bundesbank, lautet eine klassische Beschreibung der Rolle der deutschen Notenbank. Ihren legendären Ruf begründete sie einst vor allem durch ihre Unabhängigkeit. Der Zentralbankrat in Frankfurt entschied unbeeindruckt und unbehelligt von politischen Erwägungen jeder Regierung.

Die BuBa des ausgehenden 20. Jhdts - ein Vorbild für alle ZBs dieser Welt! Disziplin, Voraussicht und Unabhängigkeit hatte diese auf ihre Fahnen geheftet. Leider wurden diese Werte mit dem Beitritt in den Euroraum alles vaporisiert. Und obwohl versprochen wurde, die ECB nach dem Vorbild der alten BuBa abzuführen, kam es ab spätestens 2007 zu Abweichungen und jetzt - 12 Jahre danach - haben wir den monetären Salat mediterrane! TB

 

 

30.04.2019

14:31 | Maiglöckchen "Die neuen Inflationszahlen"

Verbraucherpreis in DE um 2,0 % gestiegen (stat. BA) Reallöhne im Rückwärtsgang; Mio. Arbeitnehmer die mittels Steuern aufgestockt werden müssen,  damit das deutsche Exportmodell finanziert werden kann.
Arbeitnehmer aller Bundesländer vereinigt euch und legt diese sinnlose Beschäftigungen gegen zu wenig Entgelt endlich nieder. in ein bis zwei Wochen wäre der Billig-Billig-Drops gelutscht!

Jetzt arbeitet die EZB so hart daran, dass die Inflation steigt und jetzt wo das große Ziel 2 % erreicht ist, machen Sie sich lächerlich darüber, Maiglöckchen! Habens doch ein wenig Respekt vor der harten Arbeit der Europathen! TB

b.com-Verblödungsauftrag - gevestor: Optimale Inflation: Was ist das und warum 2 Prozent? TB

 

 

 

29.04.2019

12:48 | $-vigilante: Central Bank Insanity! Japanese Central Bank Owns Nearly Every ETF and Most Stocks

Vom "lender of the last ressort" zum "stockholder of the last ressort" ist nur ein kurzer Weg. Es gibt wohl kaum ein besseres Argument gegen das Zentralbanken-System unserer Tage! TB

 

 

28.04.2019

19:38 | faz: Unbegrenzte Staatsverschuldung : Voodoo Economics

In den Vereinigten Staaten macht eine neue Heilslehre von sich reden. Sie nennt sich moderne Geldtheorie und stößt bei linken Demokraten auf Begeisterung. Die Vertreter der neuen Lehre versprechen nichts Geringeres, als dass Staaten sich unbegrenzt bei ihrer eigenen Zentralbank verschulden können. So vom Risiko einer Pleite befreit, können sie alles finanzieren, was sich die Gesellschaft wünscht – und das ohne Inflation.

Voodoo Economics keine neue Heilslehre - George Bush I verwendete diesen Terminus schon 1980!!!! TB


17:13
 | wächter: “Es gehört dem Volk, nicht den Bankiers”: Italien ergreift Maßnahmen, um der Zentralbank die Kontrolle über die Goldreserven zu entziehen

Vor zwei Wochen gab der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wie aus heiterem Himmel heraus eine ungewöhnliche Erklärung ab, in der er bestätigte, dass die Europäische Zentralbank jede Operation in den Währungsreserven der Länder der Eurozone, einschließlich Gold und großer Fremdwährungsbestände, genehmigen muss.

Zunächst einmal sollte gesagt werden, dass "es gehört dem Volk und nicht ..." eine richtige und wichtige Feststellung ist. Zentralbanken sollten nicht die Alleinherrschaft und Entscheidungsgewalt über den Volksschatz haben. Es stellt sich andererseits auch die Frage: wer sollte die Entscheidungsgewalt erhalten? Etwa die Regierungen? Wenn da eine Regierung irgendeine Vision realisieren möchte, ist der Schatz im Nu perdu! Wär auch zu gefährlich. Oder das Volk selbst? Und sämtliche größeren Entscheidungen über den Schatz sollten per direkter Befragung getroffen werden? Enorm aufwendig, aber fair.
Die Schweizer hatten den Volksentscheid über das Gold bis in die späten 90er-Jahre. Danach wurde das Gesetz geändert und die Entscheidungsgewalt einen Gremium bestehend aus drei Köpfen übergeben. So schnell konnte man gar nicht schauen, waren 100erte t an Volksgold verkauft! TB

 

 

27.04.2019

14:27 | häring: Modern Monetary Theory: Eine Geldtheorie sorgt für Aufregung

Als US-Notenbankchef Jerome Powell vor einigen Wochen vor dem Kongress gefragt wurde, was er von dieser "Modern Monetary Theory" (MMT) halte, die in Washington gerade Furore machte, räumte er ein, dass er noch nichts gelesen habe, was diese Theorie genauer erklärt. Er halte aber nichts davon, wusste er dennoch zu sagen. "Die Vorstellung, dass Defizite keine Rolle spielen, wenn ein Land sich in der eigenen Währung verschulden kann, ist einfach falsch", sagte er.

 

 

26.04.2019

08:10 | f&w: €2.590 Milliarden für die WIR alle haften! Aufkaufprogramm der EZB (PSPP)

Die EZB hat mit ihrem Aufkaufprogramm 2,59 Billionen Euro investiert, um die Eurozone und den Euro am Leben zu erhalten. Es wurden Anleihen von Pleitestaaten wie Italien gekauft, aber auch Zombieunternehmen und Zombiebanken künstlich am Leben erhalten, die in der freien Marktwirtschaft schon längst Pleite wären. Wir erleben damit eine historisch einmalige Insolvernzverschleppung, für die im Notfall wir alle haften. Vor allem wir Deutschen, weil wir den größten Anteil an der EZB über die Deutsche Bundesbank haben.

Den größten Anteil an der EZB, die größte Haftung/Verantwortung aber nur gleich viel Stimmrechte wie Malta! Wer DAS im Namen der Deutschen ausgehandelt hat, dem gehören wirklich die ......! Im Ernst, der gehört sofort verhaftet und vor Gericht gebracht! TB

 

 

23.04.2019

12:32 | bi: Trump ist dabei, mit einem 105 Jahre alten Dogma zu brechen, um sich noch mehr Macht zu sichern

Kaum ein Tag vergeht, an dem er nicht gegen seine zahlreichen Gegner schießt, gegen Justiz, Medien, Demokraten. Kaum ein Monat vergeht, in dem er nicht neue verfassungsrechtlich bedenkliche Vorschläge macht. Geschadet hat ihm das bislang kaum. Seine Fanbasis steht fest hinter ihm. Seine Zustimmungswerte liegen bei um die 45 Prozent. Seine Wiederwahlchancen sind intakt.

 

 

22.04.2019

07:31 | gs: Wachstum, das gekauft aber nicht bezahlt ist

Sehr eindeutige Warnschilder zeigen uns, dass die US-amerikanische Wirtschaft auf Gefahr zusteuern könnte und dass die längste Expansion der jüngeren Vergangenheit bald enden könnte. Aber wie üblich sind die Finanzmedien und Mainstream-Investoren wieder einmal voll von Optimismus, weil der Aktienmarkt aufwärts rast.

Letzte Woche gab die Federal Reserve eine narrative Bestätigung der Gefahren, als sie offiziell ihr geldpolitisches Straffungsprogramm abbrach. Der Vorhang fiel viel früher als nahezu jeder im Mainstream erwartet hatte. Noch vor einigen Monaten nahmen die meisten an, dass die Fed die Zinserhöhungen und ihre Bilanzreduzierung bis weit ins Jahr 2020 und darüber hinaus fortsetzen würde. Nun hat sie angedeutet, 2019 keine weiteren Erhöhungen und 2020 vielleicht nur eine durchzuführen. Ebenso plant sie, ihr Programm zur Bilanzreduzierung im September zu beenden.

Dieses Programm hätte eigentlich viele Jahre andauern sollen und sollte den Bestand der Fed an US-Staatsanleihen und Hypothekenpfandbriefen im Wert von 4,5 Billionen Dollar um 50% oder mehr reduzieren. Doch nun rechnet die Fed mit einer Gesamtreduzierung von einigen Hundert Milliarden, was kaum Spuren in ihrem riesigen Bestand hinterlassen wird.

 

 

21.04.2019

18:56 | focus: Zweifel wachsen: Kann die türkische Notenbank die Lira schützen?

Die türkische Lira hat turbulente Tage hinter sich. Wie es weitergeht, wird stark davon abhängen, ob Präsident Erdogan und die Zentralbank es schaffen, das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen. Neue Zweifel an den Devisenreserven passen da nicht.

08:55 | gs: Schulden kosten scheinbar nichts

Das reiche Deutschland, wegen seiner wirtschaftlichen Erfolge (Export-Weltmeister, neuerdings sogar mit einer Schuldenquote unterhalb der Maastricht-Kriterien) bewundert, beneidet und beschimpft, muss sich jetzt den anhaltenden internationalen Repressionen beugen.

 

 

20.04.2019

07:27 | gs: Ist die Federal Reserve "zu groß, um zu scheitern"?

Der Ausdruck "zu groß, um zu scheitern" bezieht sich auf bestimmte Unternehmen, deren Lebensfähigkeit als ausschlaggebend für das Überleben und die effektive Wirkungsweise unseres Wirtschaftssystems angesehen wird. Diese sehr großen Unternehmen werden als zu groß, um zu scheitern bezeichnet, da ihr Scheitern oder Bankrott fatale Folgen für die Gesamtwirtschaft hätte.

Noch dazu wenn man bedenkt, dass die FED niemals alleine scheitern würde, sondern dass die anderen 3 der big4 mitscheitern würden! TB

 

 

19.04.2019

11:26 | Leser-Zuschrift "IWF-Kontosteuer"

Wenn der IWF eine Besteuerung von Konten will, wo ohnehin nur das von Lohn- bzw. Einkommenssteuer entlastete Nettoeinkommen vorliegt bietet sich doch nur eine neue Steuer an, vorschlagsweise eine Marinesteuer analog zur kaiserlichen Sektsteuer! Damit ließe sich die Gorch Fock aufhübschen, die verwrackte Ubootflotte restaurieren und, ggf. einen deutschen Fluzeugträger finanzieren?


07:53
 | n-tv: Japanisierung des Euroraums Nie mehr Zinsen?

Die EZB therapiert die kränkelnde Wirtschaft des Euroraums seit Jahren mit einer Politik des billigen Geldes. Warum die Währungshüter, trotz massiver Nebenwirkungen, noch viele Jahre an den Nullzinsen festhalten werden, erklärt der Chefvolkswirt der Commerzbank in der aktuellen Sendung.

 

 

18.04.2019

17:08 | dk: Die AfD will das Auslandsvermögen der Deutschen Bundesbank schützen

Das Target-System der Bundesbank ist nach langen Jahren des Totschweigens inzwischen ein öffentlich als brisant erkanntes Thema. »Target-2« sollte eigentlich nur ein Verrechnungssystem von Zentralbanken des Euro-Systems für grenzüber­schreitende Zahlungen im Euro-Raum sein.

Man kann der AfD und Boehringer nur die Daumen halten - allerdings hat er es beim Staatsgold auch geschafft, eine verfahrene Situation zu Gunsten Deutschlands aufzulösen und eine unglaubliche "Gold-zurück"-Aktion ins Rollen zu bringen! TB


13:20 | bto:  „Die Welt vor dem deflationären Schock“

Im März vor zehn Jahren erreichte die Finanzkrise ihren Höhepunkt. Der breite amerikanische Aktienindex, S&P 500, der schon in den Monaten davor dramatisch an Wert verloren hatte, fiel am Freitag, dem 6. März 2009 auf den Stand von 666 Punkten. Ein Verlust von über 50 Prozent in weniger als 18 Monaten. Ökonomen und Börsianer sahen die Welt auf dem Weg in eine neue Weltwirtschaftskrise. Nicht unbegründet, brachen doch alle wichtigen Indikatoren der Wirtschaftstätigkeit stärker ein als 1930.

06:00 | staatsstreich: “Nullzinsfalle”: Von den betörenden Verlockungen des Kredits

Drei Autoren, die zufällig tatsächlich Österreicher sind, haben soeben einen Text über ein von den Zentralbanken verabreichtes Opiat veröffentlicht, der unter Garantie weniger Publizität bekommen wird als das zeitgleich erschienene Haltungs-Buch von Reinhold “Django” Mitterlehner. Eine unverlangte Buchbesprechung.

Eine unverlangte, aber umso dringendere hausphilosophische Buchempfehlung! PFLICHTLEKTÜRE! HP

 

 

17.04.2019

09:58 | cash: Italienische Notenbank warnt vor ausuferndem Defizit

Italien droht laut der Notenbank ein ausuferndes Defizit, falls Rom auf eine erhöhte Mehrwertsteuer oder alternative Mittel zur Sanierung der Staatsfinanzen verzichtet.

Italienische+Notenbank+warnt+Defizit!
Klingt wie eine Überschurift für einen Satire-Artikel! TB

 

 

16.04.2019

14:28 | dk: Die AfD will das Auslandsvermögen der Deutschen Bundesbank schützen

Das Target-System der Bundesbank ist nach langen Jahren des Totschweigens inzwischen ein öffentlich als brisant erkanntes Thema. »Target-2« sollte eigentlich nur ein Verrechnungssystem von Zentralbanken des Euro-Systems für grenzüber­schreitende Zahlungen im Euro-Raum sein. Die Target-Forderungen der Bundesbank stiegen jedoch seit 2008 von einem bis dato normalen Stand um die Nulllinie herum an – und haben nun eine auf einem Verrechnungskonto völlig wesensfremde Höhe von 941 Milliarden Euro erreicht!

 

 

15.04.2019

09:32 | handelsblatt: EZB-Präsident besorgt um Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank

EZB-Präsident Mario Draghi macht sich Sorgen um die Unabhängigkeit der US-amerikanischen Notenbank (Fed). Sollte diese abhanden kommen, könne das Vertrauen in die Geldpolitik untergraben werden, warnte er am Samstag auf dem Frühjahrstreffen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington.

Wo ist denn der Unterschied zwischen Abhängigkeit von Politik (FED) oder Entscheidungs-Abhängigkeit von irgendwelchen 3-Buchstaben-Agenturen oder - noch schlimmer - von Einzelpersonen (ECB)? TB

07:05 | gs: Eine Planwirtschaft unter Kommando der Zentralbanken ...

Hätte man dem Durchschnittsamerikaner in den 1960er Jahren erzählt, dass die USA in 50 Jahren eine "Planwirtschaft" unterhalten würden, dann hätte man Sie sicherlich für verrückt erklärt. Damals war die Sowjetunion eine Planwirtschaft, unter der die Regierung alles mit dem notorischen "5-Jahresplan" kontrollierte.

Wenn wir bis zur heutigen Zeit vorspulen, dann finden wir die Vereinigten Staaten und andere wirtschaftliche Blöcke wie Europa unter der Kontrolle der Zentralbanken vor. Es war Mayer Amschel Rothschild, der einst sagt: "Erlaube mir die Ausgabe und Kontrolle über das Geld einer Nation und ich werde mich nicht länger darum kümmern, wer ihre Gesetze macht!" Demnach befinden wir uns nun in einer Situation, in der die Zentralbanken Volkswirtschaften und Gesellschaften kontrollieren und in Wirklichkeit den Platz der Regierungen einnehmen; Politiker wurden zu deren Funktionären degradiert.

 

 

14.04.2019

16:59 | krone: Deutsche Bundesbank warnt vor Apple und Google

Die deutsche Bundesbank fordert mit Nachdruck eine europäische Alternative zu den US-Bezahlangeboten für den Einkauf per Smartphone und im Internet. „Es kann uns als Bundesbank nicht gleichgültig sein, wenn große Technologiekonzerne wie Apple, Google, Paypal und Amazon mehr und mehr die Kundenbeziehung übernehmen und den Banken lediglich noch die Rolle des Zahlungsabwicklers im Hintergrund bleibt“, sagte Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz.

Ob jetzt die Geschäfe über die Bankster in Frankfurt oder die Technikgiganten im Silicon Valley, die integraler Bestandteil des amerikanischen Tiefen Staates sind, abgewickelt werden, ist für das einfache Volk wohl wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Wobei die Vorherrschaft der amerikanischen Technologiekonzerne an sich aus nationalistisch-patriotisch-europäischer Perspektive durchaus kritisch zu beäugen ist. Wir sollten für die wichtigsten Sparten der Digitalen Revolution europäische Ableger einrichten, um nicht in ein paar Jahrzehnten noch mehr vom Wohlwollen Washingtons abhängig zu sein. Für den Libertären mag das Fürchterlich klingen, allerdings denke ich wir sollten in einer Welt, die nicht nur von Marktmechanismen geleitet ist, auch den Machtfaktor auf die reale Welt, die wir nun vorfinden, miteinbeziehen. Ob nun die zukünftigen entscheidenden Technologieunternehmen, die in Europa Macht und Einfluss haben, amerikanische oder europäische sind, wird eine nicht zu unterschätzende Rolle im globalen Mächtemessen spielen. ML

14:50 | stalkerzone: Basel 3: A Revolution That Once Again No One Noticed

Real revolutions are taking place not on squares, but in the quiet of offices, and that’s why nobody noticed the world revolution that took place on March 29th 2019. Only a small wave passed across the periphery of the information field, and the momentum faded away because the situation was described in terms unclear to the masses.

 

 

12.04.2019

13:48 | querschuesse: Russland: Währungsreserven März 2019

".... Russland hat alleine seit Jahresanfang 31 Tonnen Gold gekauft und die ZB hortet nun 2150 Tonnen Gold.
Sanktionen gegen Russland, postulierter wirtschaftlicher Niedergang in Russland, war da was? ….Man kann viel kritisieren, Oligarchie, Korruption, die zu einseitige Ausrichtung der Wirtschaft usw. Aber Russland macht auch einiges richtig, die Steigerung der heimischen Wertschöpfung, eine tolle Entwicklung der Landwirtschaft und der Fokus auf fungible Werte, Währungsreserven und vor allem physisches Gold. Da ist Russland wesentlich klüger als Deutschland, was mit der Anhäufung unfungibler Papiergeldforderungen (wie u.a. Target2-Forderungen) “glänzt”.
Die wirtschaftliche und finanzielle Situation in Russland bleibt weiter stabil, es gibt keine relevante Kapitalflucht und die Staatsschulden betragen vergleichsweise lächerliche 13% des nominalen BIPs. Der Staat machte 2018 Überschüsse, 3,1% des nominalen BIPs und radikal werden Auslandsverbindlichkeiten abgebaut und in Summe baut die russische Volkswirtschaft Nettoauslandsvermögen auf, im Jahr 2018 lag das Nettoauslandsvermögen bei +370,940 Mrd. Dollar, nach 272,632 Mrd. Dollar 2017.
Russland bekommt man mit den Sanktionen nicht klein, man stärkt es eher, fördert die Orientierung der Russen nach China und anderen asiatischen Märkten und dies offenbart auch die Qualität des Personals, was die westlichen Sanktionen durchpeitschte und bis heute widersinnig daran festhält. Die Mainstreamberichte in der Vergangenheit über den kommenden Zusammenbruch der russischen Wirtschaft entbehrten jeder Grundlage, schlimmer noch die heutige Realität straft diese der Lügen! ….Ja die Wahrheit tut weh.

Liebe deutsche Nachbarn, seid nicht traurig! Ihr habt Target2, IM Erika, noch immer einen großen Teil eures Goldes in Übersee, etc. Ironie off! HP

 

 

11.04.2019

15:26 | wiwo: Machtlose EZB als Gefahr für die Märkte

Das Entsorgen der Altschulden über die Bilanzen der Notenbanken dürfte zur Lösung der Probleme nicht genügen. Die Zombies wären weiter da, die ungedeckten Verbindlichkeiten der Staaten blieben ungedeckt, die Produktivitätsfortschritte wären immer noch schwach und die Erwerbsbevölkerungen würden weiter deutlich zurückgehen.

Dazu passend - WiWo: Was wäre, wenn der Euro platzt? TB

 

 

10.04.2019

14:22 I derstandard: EZB bleibt mindestens bis Jahresende auf Niedrigzinskurs

"..... Die Zinswende im Euroraum lässt weiter auf sich warten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Auch an den 0,4 Prozent Strafzinsen, die Banken zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken, rüttelten die Währungshüter bei ihrer Sitzung am Mittwoch in Frankfurt vorerst nicht. (....) Bereits beschlossen sind neue Geldspritzen für Banken - auch als Reaktion auf gestiegene Risiken für die Konjunktur. Wie mehrfach in den vergangenen Krisenjahren bietet die EZB Geschäftsbanken erneut längerfristige Kredite zu besonders günstigen Konditionen an - im Fachjargon TLTRO genannt. Diese sollen ab September 2019 bis März 2021 zur Verfügung gestellt werden und eine Laufzeit von jeweils zwei Jahren haben. Ziel ist, über diesen Weg die Kreditvergabe der Banken anzukurbeln und so Konjunktur und Inflation anzuschieben. (....) Frische Milliarden in Staats- und Unternehmensanleihen will die Notenbank vorerst aber nicht stecken. Allerdings werden die Gelder aus auslaufenden Papieren wieder investiert. Von März 2015 bis Ende 2018 hat die EZB Wertpapiere für rund 2,6 Billionen Euro erworben."

07:43 | gs: "Preisstabilität erhalten" - Wem wollen die Zentralbanken etwas vormachen?

Eines der Hauptziele der Federal Reserve ist die Erhaltung von Preisstabilität. Doch das hat sie nie erreicht, zumindest nicht seit 1971. Abermals hat die Fed eine 180-Grad-Wende hingelegt, weil sie vollkommen unfähig ist, die ökonomischen Verhältnisse zu interpretieren. Die ahnungslose Fed hatte verschlafen und erkannte erst mit einigen Jahren Verspätung, dass sich US-Wirtschaft überhitzte.

 

 

09.04.2019

20:07 | MMNews: Target2: Weidel fordert Sicherheiten

Weidel: Deutschland muss von Target-2-Gläubigerländern Sicherheiten einfordern. gigantisches Erpressungspotenzial gegen Deutschland: Fast eine Billion unseres Volksvermögens steht im Risiko.

Die Leseratte
Endlich fordert mal ein Politiker Sicherheiten für die Target-Schulden! Denn bezahlen können die betreffenden Länder diese ohnehin niemals. Schöner Seitenhieb dabei der Hinweis auf die höheren Haushaltsvermögen in fast allen EU-Ländern im Vergleich zu Deutschland. So ganz langsam muss man den Deutschen ja reinen Wein einschenken bzgl. der Lüge vom "reichen" Deutschland.

18:56 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo März 2019

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat März 2019 von einem Anstieg der Target2 Forderung in Höhe von +68,631 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 941,311 Mrd. Euro. Auch zum Vorjahresmonat stieg die Target2 Forderung um +17,845 Mrd. Euro.

Seit 1,5 Jahren krebsen wir unter der Billionen-Marke herum. Bin schon gespannt, wann die psychologisch wichtige Marke von 1 Billion fällt. Dahinter liegen unendliche Höhen und Weiten, die die (nach dem BREXIT mangles Nord-Veto-Stärke) zum Club-Med verkommene EU tunlichst ergründen wird. Offiziell zum Freiden Europas, inoffiziell zur Zerstörung Deutschlands! TB

 

 

07.04.2019

16:27 | gs: DIE GRÖSSTE BAISSEPOSITION & DAS SPEKTAKULÄRE HAUSSEGESCHÄFT

Seit ihrer Gründung im Jahr 1913, und insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hinkt die Fed mit ihren Entscheidungen stets den Entwicklungen hinterher. Schwer zu glauben, dass dies allein der Inkompetenz geschuldet ist. Der jüngste Politikwechsel scheint kaum ein Teil des Plans zu sein, wohl eher eine erneute Reaktion auf Ereignisse. Mit Blick auf frühere Entscheidungen der Fed wird ganz deutlich, dass sie praktisch alle reaktiv gewesen sind und nicht proaktiv.

08:28 | tbc: Die Inflationisten von der EZB machen Europa zum Krüppel

Die Wiedereinführung von TLTRO ist ein Angebot zu noch mehr Inflation von Geld und Kredit, trotz der Beweise, dass die in den letzten zehn Jahren nie dagewesenen Wellen aus monetärer Inflation alle ihre Ziele verfehlt haben, für die sie gedacht waren. Mit Ausnahme von zwei Dingen: Regierungen bekommen weiterhin ihre Mittel, um sie ohne nennenswerte Zurückhaltung auszugeben, und zahlungsunfähige Banken wurden an Leben erhalten.

Dazu erklärend - flossbach: Banken in Geldnot! TB

 

 

06.04.2019

08:28 | gs: Fed-Inflation verliert beabsichtigte Wirkung

Wenn die Fed Schuldverschreibungen (Staatsanleihen, hypothekarisch gesicherte Wertpapiere, etc.) auf dem offenen Markt erwirbt, schreibt sie dem Konto des Wertpapierverkäufers (einem der primären Händler der Fed) eine Geldmenge gut, die der Dollarmenge der gekauften Schuldverschreibungen entspricht. Dieses neue Geld, das von der Fed im Austausch gegen erworbene Schuldverschreibungen generiert wurde, fließt ins System und erhöht die Geldbasis. Der Anstieg der Geldbasis wird durch eine entsprechende Zunahme der Fed-Bilanz reflektiert.

So gut wie jede Aktivität rund um Staatsschulden erzeugt "frisches Geld" und wir werden immer ärmer und verschuldeter! TB

10:50 | Der Systemanalytiker
Ja wir werden dabei immer ärmer, und das sogar im doppelten Sinn. Zuerst durch die Erstausgabe einer Schuldverschreibung (Staatsanleihen), bei der die Zentralbank frisches Geld auskotzt - Verzeihung- ausgibt, und danach durch den Wiederankauf dieser Schuldverschreibung, die die Zentralbank von einem der Marktteilnehmer am freien Markt erworben hat, der diese wiederum zuvor von der Zentralbank mit bereits bestehendem Fiat-Money erworben hat.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass bei jedem Ankauf von auch bereits im Umlauf befindlichen Papierln durch die Zentralbank immer wieder neues Verarmungsgeld erzeugt wird. Der Zuwachs an neuem Verarmungsgeld entspricht in der Höhe nach etwa der Preisdifferenz dieser Papierln zwischen Ankauf und Verkauf bei der Zentralbank. Warum wohl sehen wir seit mehr als 10 Jahren eine mehr ider minder lineare Steigerung der Börsenidizes?

10:53 | Barabarossa
Das dauerhafte QE hilft dem Arbeitsmarkt doch insofern, dass der Status Quo noch länger hingezogen werden kann. Das auch ihre Wirtschaft den Bach runter geht, weiß ein Herr Trump ganz genau, weshalb er jetzt auch wieder nach Maßnahmen schreit. Zumindest konnte er es ein wenig aufschieben.
Auch sonst würde ich nicht allzuviel auf das was dort passieren soll setzen. Bisher ist nicht viel passiert und alle Ankündigung wurden immer verschoben. Hinhalten ist schließlich auch eine Taktik.
Auch unsere wirtschaftliche Entwicklung hier ist spannend. Zum Glück bin ich im Handwerk tätig, dass kommt erst weit nach der Industrie dran. Da war ich 2008/2009 auch überrascht, als der Auftragseingang alles vorher sprengte.
Alle, die als Heilsbringer auf China oder die Seidenstraße schauen und hoffen, sollten sich mal das Punktesystem in diesem hochgelobten Land ansehen. Da kommt definitiv nix gutes.
Man darf gespannt sein ...

 

 

05.04.2019

18:39 | mm: Trump tritt US-Notenbankern schon wieder auf die Füße

US-Präsident Donald Trump hat der US-Notenbank Federal Reserve eine Zinssenkung vorgeschlagen. "Persönlich glaube ich, die Fed sollte die Zinsen senken", sagte Trump am Freitag vor seinem Abflug nach Kalifornien in Washington. "Sie haben uns wirklich gebremst", fügte er mit Blick auf die zurückliegenden Zinsanhebungen der US-Notenbank hinzu.

Abgesehen davon, dass Zinssatzsenkungen bei diesem Niveau nach dieser langen Tiefzinsphase nur einme dienen, nämlich der Trump-Administration bei der Wiederwahl: auf die Füße treten ist zu wenig. Langsam verleir ich die Geduld mit POTUS.

17:53 | fmw: Zentralbank-Marxismus: Der Weg in die Katastrophe

Im „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus dem Jahr 1848 nennt Karl Marx (1818-1883) zehn sogenannte „Maßregeln“ – despotische Eingriffe in die Eigentumsrechte –, die für die gesellschaftliche Umwälzung, die zum Kommunismus führen soll, notwendig seien. Maßregel fünf ist die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“. Eine überaus hellsichtige Forderung. Umso mehr, als in der Zeit, als Marx sie formuliert hat, Edelmetalle, Gold und Silber, Geld waren.

17:48 | Leser-Ergänzung
https://stevenguinness2.wordpress.com/2019/04/04/bis-general-manager-outlines-vision-for-central-bank-digital-currencies/
If bank deposits shift to the central bank, lending would need to shift as well. The central bank would be taking on the lending business.
Wie praktisch ! Die nötigen Werkzeuge werden schon bereitgestellt :
https://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/ist-deutschland-bereit-fuer-social-scoring.html
Aus dem kommunistischen Manifest :
10. An die Stelle aller Privatbanken tritt eine Staatsbank, deren Papier gesetzlichen Kurs hat. Diese Maßregel macht es möglich, das Kreditwesen im Interesse des ganzen Volkes zu regeln und untergräbt damit die Herrschaft der großen Geldmänner. Indem sie nach und nach Papiergeld an die Stelle von Gold und Silber setzt, verwohlfeilert sie das unentbehrliche Instrument des bürgerlichen Verkehrs, das allgemeine Tauschmittel, und erlaubt, das Gold und Silber nach außen hinwirken zu lassen. Diese Maßregel ist schließlich notwendig, um die Interessen der konservativen Bourgeois an die Revolution zu knüpfen.
Also : Der bürgerliche(zahlungs)Verkehr wird durch Zentralbank-Crypto "verwohlfeilert" ! Gold und Silber kann nach außen hinwirken.
Der Bürger der sich in den lokalen Wirtschaftsräumen (ehem. Nationen) bewegt, kann nur mit Crypto handeln. Im Außenhandel
gilt der Goldstandard. (leider notwendig um Interessen zu bedienen ).

Ich dachte immer, das wär' Punkt 5! TB

18:33 | Leser-Ergänzung "Punkt 7 ist auch spannend"
Vermehrung der Nationalfabriken, Produktions-Instrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan. Mittels Wirtschaftsregulationen und anderen Vorschriften kann der Staat solche Dinge kontrollieren und beeinflussen. Die Raumplanung ist staatlich. Ist evtl. die Verspargelung unserer Landschaft der "Abarbeitung" dieses Punktes geschuldet ? Die Monokulturen Bspw. Raps für Biosprit sind ja auch rein planwirtschaftlich erzwungen.

09:18 | gs: Frisierte Zahlen - Der Betrug ist viel größer als alle denken!Frisierte Zahlen - Der Betrug ist viel größer als alle denken!

Die FED hat entschieden, Zinsen sinken, Rezession droht. Die Edelmetalle sind wie festgenagelt. Nach alten Berechnungsmethoden ist die Inflation viel höher als ausgewiesen, d.h. die Realzinsen sind deutlich negativer als offiziell angegeben. Droht hier ein Ereignis wie in James Bond "Nuking Fort Knox", um den größten Finanzbetrug der Geschichte zu verbergen?

Seelig die, die den Veröffentlichungen der ZBs noch Glauben schenken! TB

 

 

04.04.2019

08:55 | Leser-Kommentar zur Markus-Krall-Diskussion von gestern

ein solches Krisenszenario wie von Herrn Krall beschrieben gab es schon einmal. Zwar nicht in der gesamten Eurozone aber in Griechenland. Da standen die Banken reihenweise vor der Pleite und was hat die EZB gemacht? Sie hat ihnen riesen Mengen von ELA-Krediten gegeben und die Krise somit im Keim erstickt. Genau so wird es auch im Falle von drohenden Bankenpleiten in der Eurozone kommen. Herrn Kralls Krisenszenario aufgrund von erodierenden Bankbilanzen wird somit nicht eintreten. Zum zweiten Punkt, den er nennt: Steigende Zinsen als Bedrohung: Japan hat dieses Problem seit dem Platzen der dortigen Spekualtionsblase Ende der 80er Jahre. Die Lösung: Nullzins über Jahrzehnte. Wenn Zinsanhebungen eine Gefahr darstellen, dann werden sie nicht stattfinden, insbesondere deshalb nicht, weil die Südländer die Mehrheit bei der EZB haben. Kralls Bankenkrisenszenario wird somit sehr wahrscheinlich nicht eintreten.

 

 

03.04.2019

19:18 | boehringer: SPD bestätigt "Neue Weltordnung"; EZB-Macht muss kontrolliert werden

- AfD beantragt, dass der Bundestag Fragen an die EZB richten kann …
- … doch die EZB-Politik soll kein Gegenstand von Bundestags-Debatten werden
- Geldsozialistische Planwirtschaft von EZB und EU
- Austausch mit der Bundesbank zu Target2
- Deutsch-Französisches Parlamentsabkommen
- Alexander Dobrindt: „EU-Gegner sind zu emotional“
- Martin Schulz wird Verschwörungstheoretiker: „Wir gehen in eine Neue Ordnung der Welt“

08:24 | gs: Die größte Baisseposition & das spektakuläre Haussegeschäft

Seit ihrer Gründung im Jahr 1913, und insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hinkt die Fed mit ihren Entscheidungen stets den Entwicklungen hinterher. Schwer zu glauben, dass dies allein der Inkompetenz geschuldet ist. Der jüngste Politikwechsel scheint kaum ein Teil des Plans zu sein, wohl eher eine erneute Reaktion auf Ereignisse. Mit Blick auf frühere Entscheidungen der Fed wird ganz deutlich, dass sie praktisch alle reaktiv gewesen sind und nicht proaktiv.

Der hochgeschätzte Markus Krall (der hat aber nix mit diesem Artikel zu tun) behauptet ja, dass es sich stets um Inkompetenz handelt, womit wir uns bei Banken und Politik herumschlagen müssen. Aber so viel Pech kann man doch nicht haben, dass immer ausgerechnet die Inkompetenten alle Posten ergattern. Ich denke bei all diesen Desastern haben auch Absicht und Boshaftigkeit eine große Rolle gespielt! TB

12:15 | Leser-Kommentare
(1) Der gutgläubige Herr Krall. Für wen ist denn die Reaktion der FED schlecht und für wen ist sie gut? Andersrum, für wen wäre aktives HAndeln der FED gut und für wen schlecht?
Erst wenn hier die Zielgruppen klar definiert sind, läßt sich mit Bestimmtheit sagen, ob es sich um Inkompetenz oder volkswirtschaftliche Sabotage handelt. Ich tendiere zu letzterem aus folgenden Gründen:
1. wenn die FED oder andere Geld- oder MAchtinstitutionen sich nicht die besten Leute leisten können, wer dann?
2. diesen o. g. Institutionen laufen allein schon wegen der Reputation die besten Leute die Türen ein...
3. was ist daran verwerflich, den Leuten, die dort die Machenschaften ausdenken und diese dann durchführen verbrecherisches Handeln und Sabotage zu unterstellen, wenn 1+2 und die aktuelle Wahrnehmung dies nahe legt?
Es sind Verbrecher, die an den Schaltstellen der Macht sitzen! Ihnen Inkompetenz zu unterstellen ist dumm und unter Berücksichtigung von 1+2 geradezu saudumm.

Oh Gott, was habe ich da nur angerichtet. Ich bin ein großer Fan von Markus Krall und seinen Analysen und Erkenntnissen. Ich wollte nur erwähnen, dass mit Inkompetenz alleine sich dieser Wahnsinn nicht erklären lässt. Krall als "saudumm" zu bezeichnen, finde ich absolut falsch. Ein cleverer Kerl ist der! TB

(2) Kommentar zum laufenden Disput Zunächst möchte auch ich mich TB anschließen und für Dr. Krall meine Hochachtung ausdrücken. Die gegebenen Unschärfen in seinen Aussagen sehe ich in der Vorsicht des Mannes begründet, Klagen gegen sich zu vermeiden. Seine Vorträge gehen dermaßen ans Eingemachte, dass diverse Kreise eigentlich schon jetzt rücktrittsreif sind/wären. Dr. Krall drückt sich einfach vornehm aus. Der Mitdenker weiß, was bisweilen gemeint sein dürfte. Insbesondere bei den Verweisen auf den IQ ...
Vielleicht fassen wir den Disput folgendermaßen zusammen: Wer auf derart böswillige Art und Weise handelt (wie die derzeitigen Funktionseliten), dass die Möglichkeit besteht, Inkompetenz vorzugeben, verfügt wohl einfach nicht über den Weitblick/die intellektuelle Kapazität zu erkennen, dass seinen über Jahrzehnte gesetzten Handlungen/Entscheidungen Konsequenzen folgen werden. Folgen, welche ihnen wohl noch zu Lebzeiten auf die Füße fallen - sofern die Schlafschafe den Betrug erkannt haben. Womit wir erneut bei der beiderseitigen Inkompetenz gelandet wären, auf Seiten der Täter UND der Opfer. Sie ahnen einfach nicht, was ihnen gemeinsam blüht.
Dr. Krall derart zu verunglimpfen halte ich im Übrigen für mehr als dreist. Besten Gruß

(3) über Herrn Krall kann man eines eindeutig sagen: Er ist ein Crashprophet. Dabei haben EZB und FED die Möglichkeit, den Crash noch um Jahre hinauszuschieben. Ich denke, sie werden diese Möglichkeit auch nutzen und die FED wird dieses oder Anfang nächstes Jahr die Zinsen senken, die EZB evtl. wieder QE starten, wenn die Wirtschaft weiter schwächelt. Crashpropheten hat es schon immer gegeben. Bisher hatten sie immer Unrecht. Was nicht heißt, dass nicht doch einmal ein Crash kommen kann. Es ist eben so wie mit der kaputten Uhr, die 2x am Tag die richtige Uhrzeit anzeigt aber 99% der Zeit falsch liegt.

(4) Eri Wahn: Die Frage bleibt, hat Krall Recht oder die Anhänger von Keynes et al. Anders ausgedrückt: Können die Notenbanken immerwährenden Wohlstand aus der „Druckerpresse“ herstellen oder folgen wir von Mises „Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll!“. In einem „freien System“ muss das jeder für sich SELBST entscheiden und die entsprechenden Vorbereitungen treffen. Zeitlichkeit und Tiefe der Veränderungen kann KEINER Vorhersagen. Krall kann auch nur die nach jetzigem Bilanzrecht, verlustbringendem Banken vorhersagen, der Rest bleibt dem gesunden Menschenverstand überlassen, sofern vorhanden …

(5) nochmal der Verfasser des Kommentars (1):
Auch ich schätze Dr. Krall und seine anschaulichen Darstellungen. In einem geh ich allerdings nicht dacore mit ihm, nämlich seiner immer wieder kund getanen Annahme, dass die Politiker inkompetent seien, weil er sich nicht vorstellen könne, dass sie Verbrecher seien - so seine öffentlichen Äußerungen. Er versucht das dann mit der Korrelation Gehalt - Intelligenz darzulegen. Ich halte diesen Teil seiner Vorstellungen für wenig zutreffend und glaubhaft, ja, fast möchte ich sagen, er kneift bei der Erwähnung möglicher Eigenschaften der Politiker.. Auf keinem Fall will ich ihm Dummheit unterstellen, aber sein Standpunkt, Gehalt/Intelligenz (Dummheit der Politiker) ist so gar nicht passend zu dem, was er sonst so von sich gibt.

 

 

02.04.2019

19:04 | W&F: Warum die Zinsen weiter fallen! FED & EZB so geht's weiter! Enteignung, Altersarmut und Negativzins

Was die Zinsentscheidung der FED für Sie und Ihr Geld bedeutet und Ausblick wohin die Reise mit den Zinsen geht - in Europa und den U$A!

 

01.04.2019

07:57 | gs: Die unerträgliche Leichtigkeit der Nullzinspolitik

Früher waren die Langfristzinsen tatsächlich so etwas wie ein Konjunkturbarometer. Das lag daran, dass die Zentralbanken die Zinsen angehoben haben, wenn die Wirtschaft stark wuchs und die Inflation anzog; und dass sie die Zinsen abgesenkt haben, wenn die Konjunktur lahmte und die Inflation nachließ. Doch seit 2008/2009 setzen die Zentralbanken die Leitzinsen nicht mehr in dieser Weise. Sie verfolgen andere Ziele: Es geht ihnen insbesondere darum, die Schuldenpyramide vor dem Einsturz zu bewahren.