24.02.2017

08:50 | VERTRAG ZUR EINRICHTUNG DES EUROPÄISCHEN STABILITÄTSMECHANISMUS (ESM)

Für die Gründlichen und Fleißigen: der ESM-Vertrag in voller Länge. NB

07:50 | faz: Warum steigende Zinsen für die Bundesbank ein Risiko sind

Die Deutsche Bundesbank überweist in diesem Jahr deutlich weniger Geld als sonst an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Statt 2,5 Milliarden Euro sollen nur 399 Millionen Euro fließen. Dabei hat die Bundesbank wieder gut verdient. Hinter dem Rückgang stecken höhere Rückstellungen, vor allem für Zinsänderungsrisiken: Die Bundesbank bereitet sich darauf vor, dass irgendwann die Zinsen wieder steigen, und ihr daraus finanzielle Nachteile entstehen.

Wenn es wirklich kracht, wird das wohl kaum reichen. NB

07:25 | f100: Ex-Mitarbeiterin der US-Notenbank räumt die verheerenden Folgen der US-Geldpolitik ein

Die US-Notenbanker behaupten ständig, dass die Geldpolitik der Fed gut sei für die US-Wirtschaft. Normalsterbliche dürften das allerdings zusehends bezweifeln, denn wie können enorme Blasen am Aktien- und Immobilienmarkt und deutlich steigende Inflation gut für eine Volkswirtschaft sein? Eine ehemalige Mitarbeiterin der Notenbank von Dallas kritisiert die Fed für ihre Geldpolitik einmal mehr scharf.

B.com-Leser wissen, was kommt! Wieder ist ein ein Ex-Mitarbeiter, der Fehler eingesteht. Ich weiß nicht, ob ich die warnenden Exler mittlerweile weniger leidne kann als die realitätsverweigernden im Amt Verbliebenen! TB

23.02.2017

14:05 | presse: Die Preise steigen, der Teddy fliegt

Die Inflationsrate ist bei zwei Prozent angekommen. Die Diesel-Preise ziehen sogar um 17 Prozent an. Der Warenkorb wird neu berechnet: Teddybären und MP3-Player fallen raus.

ECbleak must read!!!
Von der Statistik Austria wurde der Warenkorb zur Inflationsbemessung wieder einmal umgekrempelt. Dieses Mal wurde das Spielzeug Nr. 1 – der Teddybär – rausgenommen und dafür Pay-TV aufgenommen. Welche Art von Pay-TV (Kinofilme, Sport, online-Serienstreaming oder doch etwas einschlägigeres Pay TV...) konnte ich den Materialien der Statistik Austria nicht entnehmen, im Fragebogen zur Datenerhebung waren nur einige jugendfreie Beispiele für „Bezahlfernsehen“ angeführt. Vor einigen Jahren ist auch Chinakohl aus dem Warenkorb geflogen – dafür wurden Kebab und Kondome aufgenommen, man sieht hier auch gut wie sich die Gesellschaft verändert.

Dennoch wird gejubelt, die Preise steigen und die EZB Politik scheint zu funktionieren. Hauptsächlich steigt der Preis des Warenkorbs jedoch weil Energiepreise (vor allem Öl) steigen. An Universitäten wird jedoch gelehrt eher die Kerninflation zu berücksichtigen – ein Warenkorb ohne Energie – da diese Rohstoffpreise sehr von exogenen Faktoren abhängig und auch dementsprechend volatil sind. Im Klartext: damit kann die Inflationsrate manipuliert werden.

Die Inflation – durch das massive Gelddrucken der Zentralbanken – ist schon längst da, allerdings findet sie nicht im Supermarkt statt und wird somit nicht von der Statistik Austria oder Eurostat gemessen. Was wir haben ist eine Asset-inflation. Das billige Geld kommt nicht in den Supermarkt, sondern an die Börsen und in Immobilien – diese Preise steigen rasant, bis zum großen Knall. Interessant ist jedoch, dass laut EU Verordnung die Daten nicht mehr durch Besuche und Testkäufe erhoben werden sollen, sondern durch Vernetzung mit den Supermärkten. Ob das wieder ein kleiner Schritt zum gläsernen Bürger ist, kann ich jedoch nicht bestätigen.

In so gut wie jedem Produkt ist ein Energieanteil enthalten. Eine um Energiepreise bereinigte Inflationsrate als Core/Kernrate zu bezeichnen, dass amüsiert mich schon seit es CNBC & Co gab! TB


08:37
 | welt: Bundesbank plant eine Art Frontalangriff auf die EZB

Die Bundesbank ist einer der größten Kritiker der billionenschweren Staatsanleihenkäufe. Jetzt könnte offenbar werden, warum die Kritik durchaus berechtigt ist. Nach den monatelangen Ankäufen hat die Bundesbank mittlerweile enorme Risiken in ihrer Bilanz angehäuft. Angesichts der großen Summen, um die es geht, wachsen offensichtlich auch die Zweifel innerhalb der Notenbank.

Der Beobachter
Ja was jetzt?! Aber genau das war doch Ziel von Schäubles Geldpolitik: Ein Harakiri unseres Geldsystems, damit er, die Trulla, Soros und Konsorten die Neue "schöne" Weltordnung durchsetzen können. Und jetzt zweifelt man? Ich zweifle auch langsam - an meinem Verstand, oder sollte ich doch besser an Schäuble´s zweifeln?!

22.02.2017

18:13 | orf: Preisverfall gestoppt

Erstmals seit fast vier Jahren verzeichnet die gesamte Euro-Zone laut dem „Wall Street Journal“ eine Inflation. Das ist angesichts der dramatischen Folgen der vor bald zehn Jahren ausgebrochenen Finanzkrise ein positives Zeichen für die Europäische Zentralbank (EZB).

So viel volkswirtschaftlichen Unsinn in so wenig Zeilen - das bringt auch nur ein per zwangsgelder finanziertes Redakteursteam zustande! TB


07:49
 | paz: Verlustrisiko: 800 Milliarden Euro

Die Forderungen der Bundesbank im Rahmen des Zahlungssystems der Euro-Zentralbanken haben ein neues Allzeithoch erreicht. In den kommenden Monaten wird das Verlustrisiko ganz erheblich steigen.

Aber das Geld wäre jedenfalls nicht verloren. Es hätte nur jemand anderer in Form von schicken Autos, Maschinen und Ausrüstungen. NB

21.02.2017

20:04 | metropolico: Dokument belegt: IWF wusste seit 2010, dass Griechen-Hilfe nutzlos ist 

Ein öffentlich gemachten Geheimdokument soll belegen: Finanzexperten des Internationalen Währungsfonds (IWF) wussten schon vor Beginn der Krise 2010, dass die Milliarden-Hilfen für Griechenland nichts bringen wird. »Das Hilfsprogramm war eine einzige Irreführung«, so auch das Resümee des Ifo-Chefs Clemens Fuest.

19:32 | handelsblatt: Japans Notenbank will Zinsen niedrig halten 

Japans Notenbank ignoriert die straffere Geldpolitik der USA – und hält an ihrer Nullzinspolitik fest. Dank günstigem Yen zieht die Produktion in Japan deutlich an. Experten erwarten eine weitere Abwertung der Währung.

18:52 | erste: Die große Geldflut – Wie Reiche immer reicher werden 

Seit Jahren betreiben die Notenbanken dieser Welt eine Politik des billigen Geldes, allen voran die EZB. Sie kauft marode Papiere, um Banken zu retten, will das Wirtschaftswachstum ankurbeln, verschuldete Staaten stützen. Was die Staatshaushalte um hunderte Milliarden entlastet, ärgert auf der anderen Seite die Sparer: null Zinsen. Und die neue Geldschöpfung führt weltweit zu einer unkontrollierten, noch nie dagewesenen Geldflut.

Doku bis 2018 verfügbar.

08.30 | focus: Ein Zentralbank-Kartell beherrscht unser Geld – doch mit Trump droht sein Ende

Die Zentralbanken sind über Abkommen eng miteinander verbunden und halten das Finanzsystem flüssig. Die US-Notenbank Fed spielt dabei die größte Rolle. Doch Trump könnte das System zum Einsturz bringen.

Inszenierte Proteste (siehe Cover) sollen von den tatsächlichen Hintergründen ablenken. NB

passend dazu: Soros-Datenbank gehackt: Die Unterstützerliste der „Open Society Foundation“ im EU-Parlament


07:58 | Leseratte zu (2) von gestern

Zum Kommentar über die Inflationsrate am Beispiel einer Wurstsemmel: Der Kommentator hat ein wenig vereinfacht gerechnet, Inflation errechnet sich nicht absolut zu einem beliebigen Ausgangsjahr, sondern jährlich, also kumuliert. Und dann komme ich im Fall der angesprochenen Wurstsemmel bei einer Verdoppelung des Preises in 15 Jahren nicht auf 6,6 %, sondern auf ca. 4,75 % durchschnittliche Inflation (behauptet jedenfalls Excel).
Passt insofern, weil viele Preise sich seit der Einführung des Euro quasi verdoppelt haben. Aber bitte beachten: Diese Preissteigerung heißt nicht, dass die Waren "teurer" geworden sind, sondern dass der Euro seit seiner Einführung bereits die Hälfte seines Wertes verloren hat! Kurz gesagt: Es ist Unsinn, immer noch in DM umzurechnen, weil der Euro heute leider grad noch so viel wert ist wie die DM seinerzeit bei seiner Einführung! Bleibt rückwirkend festzuhalten, dass man uns beim Umtausch beschissen hat, bzw. bescheißt man uns heute noch - beim Lohn, denn der hätte sich mittlerweile ebenfalls verdoppeln müssen.
Bitte an Maddin schicken, da muss man doch was tun!

Weitere Kommentare zu (2)
(1) Tschuldigung, ich will ja nicht nörgeln, aber Prozentrechnen geht anders. Macht ja nix, aber es ist vorteilhaft wenn man bei Nichtwissen leiser ist oder weicher formuliert. “4 % ??? Naja ich merk hier mal trocken an, wie stehts überhaupt um % rechnen ?” Es reicht eben nicht, die Veränderung in Summe durch die Zeit zu dividieren. Zinsrechnung beinhaltet den Zinseszins (bei Anlagen, Krediten und Inflations-, bzw. Wachstumsberechnungen). Ein einfaches Teilen der Summe durch Zeit ist nur “richtig” bei jährlicher Auszahlung / Entnahme der Zinsen. Aber auch hier werden Anlagen nach der Internen Zinsmethode “schön” gerechnet, indem man unterstellt, der ausgezahlte Betrag wäre mit dem Basiszins neu angelegt worden. Das trifft aber in der Regel nicht zu.
Beispiel auszahlende Aktienfonds mit vielleicht 10% und Entnahme als Rente oder Neuanlage auf Tagesgeld mit 2 %. Daher als Faustformel 72 : die Dauer in Jahre bis zur Verdoppelung der Einmalanlage (alter Preis) ergibt den ca. Zins p.a. in Prozent. Also 2,50 zu 5 in 15 Jahren = 72:15 ist ca. 4,8% und nicht ca. 6,6% Somit bei 11 zu 30 in 15 Jahren also 6,7 % und nicht 11,53%
Für genauere Werte gibt es im Netz reichlich Zinsrechner, Rendite- bzw. Kostenrechner, dann hat man es noch einfacher.

Zinseszins - ein weitgehend unbekanntes Phänomen - gerne auch bei Häuslebauern. NB

(2) Doppelt hält besser - null Problemo, da 2 Prozent p.a. doch ohnehin in diesem betrügerischen Ponzi-System normal sind:
"Der EZB-Rat erklärte, die Definition der Preisstabilität werde beibehalten, wobei er es sich zum Ziel gesetzt habe, die Inflationsrate mittelfristig nahe 2% zu halten, und er betonte seine Entschlossenheit zur Abwehr der Deflation." (Quelle: BIZ, 73. Jahresbericht, 2003 [ http://www.bis.org/publ/arpdf/ar2003g4.pdf  ])
"Seit Einführung des Euro lag die jährliche Inflationsrate im Euroraum durchschnittlich bei 2 %. Das Eurosystem hat daran gemessen, das selbst gesteckte Ziel knapp erreicht."
(Quelle: Deutsche Bundesbank, 'Geld und Geldpolitik', 2014 [ https://tinyurl.com/jlpm4mc  ])
Moderne Geldmechanismen (Modern Money Mechanics) https://youtube.com/watch?v=8MUK11kAf_Q

(3) Der Beobachter zu Leseratte. Da sieht man mal deutlich "unser" europäisches Problem: Da hat ein Kommentator das Problem im Prinzip richtig erkannt, jedoch lediglich grob erfasst und berechnet, wodurch die Aussage jedoch nicht wirklich falsch ist. Und schon kommen von allen Seiten die Korinthenkacker und brillieren mit ihren mathematischen Ansätzen. Leider jedoch, so ist unsere Gesellschaft, hier wird sich gegenseitig zerfleischt und somit das eigentliche Problem wegen Kleinkariertheit gar nicht mehr gesehen: Nochmal, der urspüngliche Kommentator hat das Problem nämlich gut erkannt: lediglich die "Aufzinsung" nicht berechnet. Und was alle dann dabei so schön übersehen haben, ist nämlich der Wertverlust des Einkommens durch a) nicht angepasste Lohn/Gehaltsteigerungen und b) teiweise sogar Rückgang des Einkommensgefüge, bei gleichzeitiger oftmals UNBEZAHLTER Ausweitung der Arbeitsleistung (in Zeit). Und - das könnte man auch noch viel weiter ausbauen!
Also - die Herren und Damen Korinthenkacker - lernen sie zunächst erstmal generalistisch zu denken und den Gedanken hinter einem Satz zu sehen, bevor sie das nächstemal wieder loshecheln (Herr Lehrer, isch weiß was - im Keller brennts Licht....).

(4) Werte Leseratte, wenn man 100 % nimmt und diese durch die Zahl 15 (Jahre) teilt, bekommt man den Wert 6,66 bzw. x 15 = 99,99... %. Wie ist dann der Durchschnitt ? Zum anderen sind wir bei einem Vergleich. Als Referenz nahm ich die DM. Wenn der Euro die hälfte seines Wertes verloren hat, haben sich die Preise zum Referenzwert verdoppelt. Das ganze war zudem eine rational emozionale Aussage. Da sich Inflation ja in einer Bandbreite bewegt und nicht starr linear ist. Und wir zudem noch den Gegenspieler haben den man Deflation nennt. Fakt ist, das der normale Bürger mehr Ausgaben hat. Und dann sind wir bei den Einnahmen. Ich wollte keine Dr. Arbeit schreiben, wo ich das gepostet haben. ;-)

20.02.2017

12:15 | focus: Star-Ökonom Sinn warnt: „Die EZB treibt Inflation noch auf vier Prozent“

Deutschlands Sparer leiden schon jetzt unter Mini-Zinsen und steigender Inflation. Doch nach Auffassung des Wirtschaftswissenschaftlers Hans-Werner Sinn kommt es noch viel schlimmer: EZB-Chef Mario Draghi werde eine Inflation von bis zu vier Prozent zulassen. Die Folge: Sparer werden enteignet.

Kommentar
Ja? Vielleicht schaffen sie es sogar die Inflation auf unter vier Prozent zu treiben. Über eine vernünftige Methode, die Teuerung zu messen, gibt es unterschiedliche Ansichten. Die Teuerungen für Immobilien, vielleicht auch für Aktien usw. (also die Dinge wo das aus dem Nichts gedruckte Geld hingeht) sollten jedoch Berücksichtigung finden. Man hat den Eindruck, dass es nur noch eine einzige Verarsche ist was hier abgeht. Und der Star-Ökonom ist Teil dieser Verarsche.

(2) 4 % ??? Naja ich merk hier mal trocken an, wie stehts überhaupt um % rechnen ? Der Euro wurde vor 15 Jahr eingeführt. Nun mal Preise die uns täglich begegnen. Vor dem Euro hat eine Wurstsemmel ca. 2,50 DM gekostet, heute kostet diese auf dem Land 2,50 Euro. Das sind nach Adam Riese ca. 5,-- DM. Das doppelte somit 100 %. 100 % geteilt durch 15 ergibt 6,66 % im Schnitt im Jahr. Bier mittelständische Brauerei Kasten ca. 11,-- DM. Heute Kasten auf 5 Cent aufgerundet 15,-- Euro. Das sind ca. 30,-- DM. Aufschlag aufgerundet 173 % Teuerung 15 Jahre 11,53 % im Schnitt. Die Liste lässt sich fast endlos fortsetzen. In Lebensmittel wird zudem noch getürkt über Gewichtsverminderungen.
Von Gebühren und Abgaben will ich gar nicht reden. Warum fällt das keinem auf ? Meine These der Mensch hat ein kurzes Gedächtnis und passt sich gerne an. Fertig ist die Illusion. Wenn mir einer vor 15 Jahren erzählt hätte ich müsste für zwei Wurstsemmeln, die ich heute zu Mittag verspeist habe 10,-- DM zahlen, hätte ich dem Bäcker nur eines gesagt, kannst selber essen.

19.02.2017

18:35 | orf: Vatikan fror Millionen Euro aus zweifelhaften Quellen ein 

Im Kampf gegen Geldwäsche hat der Vatikan nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr zwei Millionen Euro aus zweifelhaften Quellen eingefroren. Seit 2013 seien damit bereits 13 Millionen Euro eingefroren wurde, sagte der Vatikan-Staatsanwalt Gian Pietro Milano gestern.

Vergangenes Jahr hatte die Vatikanische Finanzinformationsbehörde die Schließung von fast 5.000 verdächtigen Konten angekündigt. Die Maßnahme war Teil einer Umstrukturierung des Instituts für religiöse Werke (IOR), auch bekannt als Vatikanbank.

Wetten das der Vatikan ("plötzlich" angestachelt durch diese Falseflag Aktion?)demnächst auch das Bargeldverbot herausposaunen wird?

18:04 | ET: Ein Blick auf Italien und eine drohende Pleite – Deutschland bürgt in Höhe seines Bundeshaushaltes

In der letzten Woche sind die Zinsen für italienische Staatsanleihen um zwei Punkte gestiegen und die Börse empfiehlt italienische Anleihen zu verkaufen. Das klingt nach nicht viel, bedeutet jedoch, dass die Geldgeber Italien das Vertrauen entziehen. Bei einer Pleite wird Deutschland zur Kasse gebeten, denn über den Target 2 Mechanismus bürgt Deutschland mit 364 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Bundeshaushalt für 2017 beinhaltet Ausgaben in Höhe von 329,1 Milliarden Euro.

08:34 | gs: Gelogen wird querbeet

... Dadurch ist längst Wirklichkeit geworden, was rechtlich und vertraglich nicht sein darf: Die EZB betreibt auf Umwegen Fiskalpolitik, mag ihr Präsident Mario Draghi einschließlich Anhang im EZB-Rat dies noch so sehr abstreiten. Und die drei genannten großen Euroländer sind mit ihrer Verschuldung beileibe nicht allein. Man denke nur an Griechenland, wo sich Schulden aufgetürmt haben, die nie und nimmer zurückgezahlt werden können. Wer das Gegenteil behauptet, ist ein Lügner, und gelogen wird querbeet. Spätestens nach der Bundestagswahl dürfte ein Großteil der Wahrheit ans Tageslicht kommen.

17.02.2017

18:16 | sputnik: Letzte Rate: Russland tilgt sämtliche Sowjetschulden

Russland hat als Nachfolgestaat der Sowjetunion auch deren Schulden geerbt. In diesem Jahr zahlt Moskau den letzten Teilbetrag der Altlasten an Bosnien und Herzegowina zurück, wie die russische Zeitung „Iswestija“ berichtet.

Kommentar
Siehe da, nicht nur Deutschland hat fast 100 Jahre gebraucht, um seine Kriegsschulden zu bezahlen. Auch Russland zahlt immer noch an den Schulden der UDSSR. Ob unsere Nachbarn dereinst ihre (Target)Schulden bei uns auch bezahlen werden?

08:17 | welt: Steht die EZB vor ihrem letzten Tabubruch?

Normalerweise sind die EZB-Protokolle eher langweilig. Doch das jüngste Papier hat es in sich. Die Währungshüter scheinen am nächsten Masterplan zu arbeiten. Die Idee wäre für Deutschland verheerend.

Eine Zentralbank, die in der heutigen Zeit mit "frischem Geld(illusion)" Nestle- etc. Papiere kauft, hat Vernunft, Verstand und somit auch Legitimation verloren! TB

PB dazu
Sogar der Mainstream erkennt, dass das nun von der EZB begonnene Aufgeben des fixen Schlüssels für die Anleihekäufe der EZB diese ohnehin bereits illegale Geld-Planwirtschaft dann endgültig in eine komplett willkürliche und praktisch direkte Staatsfinanzierung der Euro-Südländer umwandeln würde! Damit also nicht nur PLAN-, sondern WILLKÜRherrschaft. Und selbstredend rechtswidrig auf allen Ebenen – sowohl der EZB-Satzung als auch der europäischen Verfassung (AEUV Art 123 - Verbot der Finanzierung von Mitgliedsstaaten durch die EZB). Und auch geltendes Verfassungsrecht hierzulande (Lissabon-Urteil 30.6.2009) verbietet die Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“, die hier über den Geldhebel kalt, undemokratisch ohne Parlament und ohne (zwingendes!) Referendum herbeigezwungen werden soll!
=> Das 68er Motto lebt: Legal, illegal, scheißegal. Solange die „Altvorderen“ bzw. die Leistungsträger (hier Deutschland) blechen, ist alles recht.

15.02.2017

19:12 | tichy: Besiege die Inflation 

Die EZB hat statt Geldwertstabilität eine Inflation von nahe 2% als Ziel ausgegeben - es können aber auch 4 werden. Früher bekämpft gilt neuerdings Inflation als Allheilmittel für Wirtschaftswachstum. Die Zeche zahlen Anleger, die sich falsch verhalten.

15:06 | tichy: Interview Hans-Werner Sinn: "Machen Sie der Enteignung ein Ende"

Tichy interviewt Sinn - Pflichttermin! TB

07:47 | spiegel: US-Notenbank Janet Yellen stimmt Finanzmärkte auf Zinserhöhung ein

US-Notenbankchefin Janet Yellen hat die Finanzmärkte mit deutlichen Worten auf bald steigende Zinsen vorbereitet. Ein solcher Schritt nach oben sei unter gewissen Bedingungen auf einer der nächsten Sitzungen "wahrscheinlich angebracht", sagte Yellen vor dem Bankenausschuss des Senats. Dazu müssten sich der Arbeitsmarkt und die Inflation im Einklang mit den Erwartungen der Zentralbank Fed entwickeln.

Wenn's nach den Zinsanstiegsvorbereitungen ginge, dann müssten wir einen Anstieg von + 8 % erwarten, so lange bereitet sie die Märkte schon vor. Nicht einmal ihr Hund glaubt noch an einen starken Hike! TB

Kommentar
"Dazu müssten sich der Arbeitsmarkt und die Inflation im Einklang mit den Erwartungen der Zentralbank Fed entwickeln".
Schon alleine der Satz macht die Kaiserin nackt.

14.02.2017

19:10 | Telepolis: Bundesbank hat sich mit der Rückholung von Goldreserven beeilt

Die beschleunigte, 2013 beschlossene Verlagerung habe weder mit Trump noch mit dem Brexit zu tun, sagt Bundesbank-Vorstand Thiele


16:40 | tichy: Inflation – Das Raubtier ante Portas

Ob die Inflation im Euro dieses Jahr wirklich schon mit Macht kommt, oder erst 2018, erscheint offen, ändert aber am prinzipiellen Problem nichts. Es gibt eben strukturelle Fehler, die einen zwangsläufig wieder einholen.

15:06 | RT: Greece plans to hire Rothschild as debt adviser 

As concerns over Greece and its debt mount, Athens has reportedly decided to call in Rothschild, one of the oldest financial firms in the world, to navigate the country’s long-running creditor stand-off and avert default.
According to the Financial Times, Greek authorities hope to finalize the appointment before crunch debt talks with eurozone finance ministers on February 20. The date has been described as the last chance for a bailout review with the upcoming elections in Europe likely to dominate the EU agenda.

In diesen Expertenhänden ist guter Rat teuer.

Kommentar
Die Griechen wollen die Rothschilds als Schuldenberater. Schon witzig. Da haben sie sich ja genau die richtigen ins Boot geholt oder ist ihnen nicht anderes mehr übrig geblieben? Über die EZB sind sie ohnehin schon im Würgegriff der Eigentümer der Zentralbanken. Und wer gehört da wohl dazu? Jedenfalls wird sich Griechenland damit aus keiner Abhängigkeit befreien sondern eher soweit erhalten werden, daß man weiterhin schön Geld absaugen kann. Das kann die Hochfinanz (und damit die Rothschilds) ja besonders gut.

09:15 | tichy: Hans-Werner Sinn: „Machen Sie der Enteignung ein Ende“

Unschöne Aussichten: Hans-Werner Sinn glaubt, dass die EZB vier Prozent Inflation tolerieren wird: Deutschland befindet sich längst in einem inflationären Prozess und soll für dumm verkauft werden.

Ist schon, oder? TB

08:23 | faz: Schweizerische Notenbank stemmt sich gegen starken Franken

Die Schweizerische Notenbank hat sich in der vergangenen Woche mit milliardenschweren Devisengeschäften gegen eine weitere Aufwertung des Frankens gestemmt. Das geht aus der am Montag veröffentlichten Statistik der Sichteinlagen von Bund und Banken bei der Notenbank hervor: Diese stiegen um gut 3,8 Milliarden auf 539 Milliarden Franken.

13.02.2017

09:24 | welt: Der tief gespaltenen Euro-Zone läuft die Zeit davon

Für die einen ist er der Euro-Retter, für die anderen der Mann, der Europas Geldvermögen schrumpft. Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hatte 2012 den Spekulanten, die auf das Auseinanderbrechen der Währungsunion wetteten, Einhalt geboten. „Die EZB ist innerhalb ihres Mandats bereit, zu tun, was immer nötig sein wird, um den Euro zu schützen“, erklärte Draghi. Die drei Worte „Whatever it takes“ beruhigten damals die Finanzmärkte.

Liebe Welt-Redaktion! Bitte zeigt mir die - oder besser gesagt - den einen, für die/den Draghi der Euroretter ist! Also ich kenne keinen und glaube, dass dieser Halbsatz reinste Propaganda ist! TB

11.02.2017

18:00 | cash: Zentralbanken führen «kalten Währungskrieg»

Verdeckte Massnahmen zur Währungsabwertung: Die Federal Reserve und die Bank of England sollen die beiden jüngsten Teilnehmer am neuen «kalten Währungskrieg» sein.

09.02.2017

20:13 | heise: Griechenland: IWF fordert Besteuerung der Einkommen unter der Armutsgrenze

Das Spiel mit dem Grexit wird zum Wahlkampfthema
Die Kreditgeber haben in der aktuellen Grexit-Debatte das geschafft, was in der mittlerweile acht Jahre langen Wirtschaftskrise in Griechenland noch nie vorgekommen ist. Vier frühere und aktuelle Finanzminister aus der Zeit der Krise des Landes aus unterschiedlichen politischen Lagern und mit verschiedenen politischen Motiven und Ideologien sind in der Ablehnung des Taktierens und der Forderungen der Troika einig. Ein vierter, dessen aktive Zeit bereits abgeschlossen ist, hat einen radikalen Lösungsvorschlag kontra zur Troikapolitik präsentiert.

15:11 | tbo: Euro: Desaster mit Ankündigung – Zieht die EZB den Stecker? – Oder ist Deutschland erpressbar?

Es ist zwar müßig, weil die Politiker es nie eingestehen werden: Doch weder das Chaos des Euro noch sein definitives Ende sind fraglich. Es ist nur eine Frage der Zeit. Heute schauen wir aus zwei Blickwinkeln. Wie klar die Probleme vorhergesehen wurden, habe ich bei bto mehrfach gezeigt. Die NZZ erinnert an die Mahnungen vor 25 Jahren:

08.02.2017

17:51 | handelsblatt: Gastbeitrag von Bundesbank-Vorstand Thiele - Das Netz der Notenbanken

... „Wie sich der Ankauf auf die T2-Salden auswirkt, hängt davon ab, in welchem Land der Verkäufer sein Konto führt. :-P ... Derzeit spiegelt der Anstieg der T2-Salden also auch die grenzüberschreitenden Wertpapierankäufe wider und ist nicht zwingend ein Indikator für aktuell zunehmende Probleme im Finanzsystem. ... Der Unterschied zwischen Ankaufprogrammen und konventionellen geldpolitischen Instrumenten liegt in der Abwicklung. Bei Offenmarktgeschäften zwischen nationaler Zentralbank und Geschäftsbank erfolgt die Gutschrift der bereitgestellten Liquidität auf Konten im Land der jeweiligen nationalen Zentralbank. Im Gegensatz dazu erfolgt die Abwicklung der Wertpapierankäufe auch grenzüberschreitend. “

Gehörte eigentlich in die Propaganda-Rubrik! TB

07.02.2017

09:42 | Deutschland: BuBa: Target2 Saldo Januar 2017

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete heute für den Monat Januar 2017 von einem Anstieg der Target2 Forderung in Höhe von +41,358 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 795,621 Mrd. Euro. Zum Vorjahresmonat stieg der Target2 Saldo um +208,622 Mrd. Euro an. Der Target2 Saldo im Januar 2017 entspricht einem neuen Allzeithoch, dieser reflektiert die schlimmsten wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der Eurozone seit ihrem Bestehen.

Alleine die im Euro befindlichen Zentralbanken schulden jedem Deutschen knapp 10.000 Euro. Pro Erwerbstätigen sind es beachtliche 18.500 Euros. Zusätzlich hat Euch der Staat - natürlich ohne Euch zu fragen - pro Kopf noch mit 28.000 Euronen verschuldet. Das nennt man dann Demokratie oder wie wir auf b.com sagen: Herrschaft des (Finanz-)Pöbels! TB

09:45 Dazu immer wieder passend und augenbefeuchtend: Staatsschuldenuhr! TB

07:43 | Leseratte zur gestrigen TARGET-Diskussion

Besicherung verlangen! Am besten das Gold, das alle Schuldner haben! Das müssen sie als Sicherheit überschreiben bis die Salden abgebaut sind. Tolerierbare Obergrenze (max. 1 Arbeitsjahr) festlegen, alles was darüber ist wird ohne Sicherheit nicht akzeptiert.

Kommentar zur Leseratte
Manchmal wünsche ich mir, wir würden mehr Deutsch reden. Target (engl. Ziel) Wir haben eine Zieldiskussion ? Wir haben Zielschulden bzw. sind wir Ziel-Gäubiger ? Ich denke mal, für die Masse sind solche Aussagen recht abstrakt. Nebenbei wird noch vom schwer vollstellbaren Milliardenbeträgen gesprochen. Und wir wundern uns, das sich keiner aufregt.

Target ist nichts anderes ein Wechsel. Der auf eine bestimmte Zeit ausgestellt sein sollte. Ich habe das in meiner kaufmännischen Leben noch in echt erlebt. Man liefert eine Ware. Der Käufer zahlt diese nicht, sondern gibt dem Verkäufer einen Wechsel. Dieser ist z.B. auf 90 Tage ausgestellt.

Zahlt der Käufer dann nicht, kann man diesen Wechsel verlängern "prolongieren". In beidseitigen Einverständnis wird der Wechsel nochmals um einen Zeitraum verlängert. Zahlt der Käufer dann immer noch nicht, wird der Wechsel notleidend. Der Gäubiger kann, wenn er will, den Wechsel auch zu Geld machen.

Er reicht ihn zu einer Bank ein und bekommt dafür Geld. Platzt ein Wechsel, wird er nicht eingelöst, hatte das früher eine sehr große Bedeutung und führte dann oft zum Konkurs dessen, der mit dem Wechsel bezahlt hat. Das ging relativ schnell.

Heute ist das ganz anders, sogenannte Zielforderungen ziehen, wenn sie überschritten sind, in der Regel keine merkbaren Konsequenzen mehr nach sich. Ausser das theor. darüber sprochen wird, das diese Forderungen ja eigentlich verloren sind und eine große Gefahr darstellen. Mehr aber auch nicht. Was soll das ganze dann eigentlich ?

06.02.2017

19:45 | buba: TARGET2-Saldo

TARGET2 ist ein Zahlungsverkehrssystem, über das nationale und grenzüberschreitende Zahlungen in Zentralbankgeld schnell und endgültig abgewickelt werden. Über TARGET2 fließen pro Tag im Durchschnitt rund 350.000 Zahlungen im Wert von rund 2 ½ Billionen Euro. Das entspricht in etwa dem deutschen Bruttoinlandsprodukt. Während eines ganzen Jahres werden von TARGET2 knapp 90 Millionen Zahlungen in einem Gesamtwert von rund 600.000 Milliarden Euro abgewickelt.

PB
Target2-Saldo der Deutschen Bundesbank explodiert gleich zu Jahresbeginn. Die von kritisch-realistischen Ökonomen schon oft als riskant und ausbuchungsgefährdet kritisierten Target2-Forderungen der Deutschen Bundesbank sind gleich Anfang 2017 erneut stark angestiegen. Alleine nur im Januar 2017 hat die Deutsche Bundesbank ihren Bestand an niemals werthaltig einbringbaren, unbesicherten und unverzinsten Target2-Forderungen um sagenhafte 40 Milliarden Euro ausgeweitet. Der heute von der Bundesbank veröffentlichte Saldo umfasst nunmehr über 795 Mrd EUR – und stellt damit mit über 75% die zugleich dominierende und kritischste Position der Bundesbank-Bilanz dar – wertmäßig das Siebenfache der Goldreserven der Bundesbank!

Dieser Forderungssaldo kann aus vier Gründen zustande kommen:
1. Unausgleichbare Handelsbilanzüberschüsse Deutschlands ggü. vor allem den Euro-Südländern – damit volkswirtschaftlich ein Verschenken unserer Exportgüter ans Ausland – vorfinanziert über das EZB-System bzw. indirekt über die Bundesbank – und damit über deutsche Liquidität und Bonität.
2. Kapitalflucht aus den EUR-Südländern – den anhaltenden Stress im Euro-Zwangskorsett anzeigend.
3. Kapitalverschiebung großer Adressen ins (ggü. den Südländern relativ sichere) deutsche Bankensystem, was auf Dauer innerhalb des Euro-Systems ohne Wechselkursventil weder gestoppt werden noch gut gehen kann.
4. Verschiebung hoch riskanter Südland-Staatsanleihen aus Büchern internationaler Hedge-Fonds an die EZB – und via Target2 an die Deutsche Bundesbank und damit letztlich an den deutschen Steuerzahler.

In allen vier Fällen wird deutsche Bonität und später deutsche Steuersubstanz ausgenutzt. Es ist ein anhaltender Skandal, dass sowohl Bundesbank als auch Bundesregierung den Missbrauch des als reines Verrechnungskonto für länderübergreifende, kurzfristige Salden gedachten Target2-Kontos auch nach fast 10 Jahren noch immer tolerieren. Und damit nicht nur absurde 40 Mrd EUR Monatszuwachs, sondern sogar ein neues Alltime-High dieser hochriskanten Position verantworten – zu Lasten Deutschlands. Die politisch bislang tolerierte Überbeanspruchung des reinen Verrechnungskontos ‚Target2‘ muss beendet werden. 790 Mrd Euro entsprechen zweieinhalb Bundesjahreshaushalten bzw. der Abgabeleistung aus 150 Millionen Arbeitsjahren deutscher Steuerzahler! Bis zum Ausstieg Deutschlands aus dem Euro sind diese hoch gefährdeten Target2-Forderungen der Bundesbank bis auf normale Größenordnungen nahe Null abzuschmelzen und jährlich zu saldieren oder Sicherheitsunterlegung einzufordern.‘ Was in Euro-Land noch bis 2007 völlig normal war und was in den USA bis heute problemlos geht, muss auch im EZB-System wieder der Normalzustand werden

Im o.g. Link der Bundesbank steht nun seit 5 Minuten plötzlich wieder der Target2-Wert per 31. Dez 2016 (754 Mrd EUR)! Das ist unverständlich, denn heute Nachmittag stand der Wert per 31.1.2017 dort: 795,6 Mrd EUR!!! Offenbar debattiert die Bundesbank gerade die "Kommunikationsfähigkeit" dieser Zahl... Unglaublich. Beobachten!


08:26
 | orf: SNB - Großinvestor an der Wall Street

.... Neben den Negativzinsen setzt die SNB auf Devisenmarktinterventionen, um eine wirtschaftsschädliche Aufwertung des Franken zu vermeiden. Sie druckt dabei Franken und kauft mit dem Geld Anleihen oder Aktien in Fremdwährungen. Dank dieser Politik zählt die SNB zu den großen Investoren an der Wall Street - erntet aber angesichts ihrer mehrere hundert Milliarden Franken großen Bilanz auch Kritik.

Jemand druckt sich sein Geld selbst (damit die Landeswährung nicht steigt), geht damit an die Wall Street, erzeugt damit falsche Preissignale an andere Investoren, verfälscht so die Realität, hamstert mit dem Falschgeld Dividenden und Kursgewinne ein. Zwangsfinanzierte Medien im Nachbarland (ORF) berichten darüber und niemand findet etwas dabei! Kranke Welt! TB

Leser-Richtigstellung des grünen TB-Kommentars
Irgendwie kribbelt das in mir. (Ja, ich bin Schweizer). Meines Erachtens hätte der Kommentar damit beginnen sollen: Jemand muss Geld drucken ...... Klar, die Fakten stimmen, die SNB druckt Geld. Der „Jemand“ ist aber nicht der Akteur sondern der Re-Akteur.

Freudigst (wir haben aufmerksame Leser) und zerknirscht (hätt' ich selbst auch anfügen sollen) zugleich gebe ich dem Kommentatoren Recht! TB

Allgemein

0:55 | presse: Schweizer Notenbank: "Negativzinsen im Moment unverzichtbar"

"Für uns sind die Negativzinsen im Moment unverzichtbar, um zumindest teilweise die historische Zinsdifferenz zum Euro und anderen Währungen zu erhalten", sagte er. Die Schweizer Banken hätten die Strafzinsen von ebenfalls 0,75 Prozent bisher besser verkraftet als prognostiziert.

05.02.2017

19:34 | quersumme: Japan: Bilanzsumme der BoJ Januar 2017

Wie die japanische Notenbank (Bank of Japan/BoJ) berichtete, wurde zum 31.01.2017 die Bilanzsumme der Zentralbank auf 481,982 Billionen Yen ausgeweitet. Dies war ein Anstieg von +5,484 Billionen Yen zum Vormonat und von +85,532 Billionen Yen (+759,7 Mrd. Dollar) zum Vorjahresmonat.

12:08 | yournewswire: Trump: Federal Reserve Must Stop Ripping Off Americans

President Trump has put the Federal Reserve on notice for violating the new administration’s America First policy, claiming the central bank has been operating illegally and ripping off Americans.

Wir alle wissen: es gibt wahre Aussagen, es gibt falsche Aussagen und es gibt lebensverkürzende Aussagen. Trumps statement gehört definitv zu den ersten beiden! TB

08:50 | gs: Die EZB gibt eine Inflationsgarantie

Möchten Sie von den Problemen, die Griechenland dem Euroraum und speziell Deutschland seit sieben Jahren zumutet, am liebsten nichts mehr wissen? Das ist verständlich - und dennoch holen sie uns immer wieder ein. Wie bereits an diesem Montag, denn da diskutieren die Direktoren des Internationalen Währungsfonds (IWF) über dessen jüngsten Griechenland-Bericht. Die Diskussion droht heiß zu werden. Was nach außen dringen wird, ist noch nicht abzusehen. Eines steht jedoch schon jetzt fest: Der Austritt eines Eurolandes - oder mehrerer - aus der Gemeinschaftswährung ist so gut wie sicher und nur noch eine Frage der Zeit.

Das alleine wär' noch kein Grund zur Sorge:  was die uns schon alles garantiert haben und nix is passiert...! TB

04.02.2017

09:37 | lengsfeld: König Draghi der Gnädige. Portugal und die EZB – eine gefährliche Symbiose

.... Dass die EZB Staatsanleihen kauft, ist kein Geheimnis – ganz im Gegenteil: In vielerlei Hinsicht kann es sogar gut sein, wenn eine „Bank“ so etwas tut (um den Rahmen nicht zu sprengen, lasse ich hier meine persönliche Meinung zur EZB außen vor). Für den Laien formuliert: Staatsanleihen sind ein Finanzprodukt, wobei Sie eine Anleihe von einem Staat kaufen, dem Staat also Geld leihen, und dieser verspricht Ihnen dafür eine Rendite, die mal mehr und mal weniger groß sein kann. Damit die EZB bestimmte Anleihen kaufen darf, müssen diese jedoch über bestimmte Voraussetzungen verfügen.

Wir von b.com finden eine andere Tatsache recht g'schmackig: die EZB hält Anleihen von Nestle, Glencore, Roche und Novartis und verzerrt somit den Wettbewerb zugunsten der vorgenannten Unternehmungen! Als ob diese es nötig hätten. Sollte die EZB b.com-Anleihen kaufen wollen, wir würden - trotz kargem Börserl - NEIN sagen! TB

Kommentar
Die Inflation ist gestartet....plötzlich, wie so oft und rasant steigend. Leider wird Draghi seine Ketchupflasche nicht unter Kontrolle haben, sodaß sich die Inflationssoße mit einem Schlag auf den ganzen Tisch ergießen wird. Ketchupinflation/Hyperinflation werden uns blühen, in einigen Ländern Stagflation.

03.02.2017

13:25 | focus: Schock für Sparer! Plötzlich definiert die EZB Inflation ganz neu

Eigentlich heißt es immer, dass die EZB eine Inflation von knapp zwei Prozent anstrebt. Doch jetzt, wo die Teuerung in den Euro-Ländern wieder langsam anfängt zu steigen, will die Zentralbank von einer eindeutigen Festlegung nichts mehr wissen - und präsentiert eine neue Definition.

Immer sehr geschmeidig, der Herr Draghi. Jetzt hat er vier neue Bedingungen für eine Zinsanhebung aus dem Hut gezaubert. Diese haben den Charme, mit absoluter SIcherheit nie einzutreten... NB

11:38 | f100: Chinas Notenbank überrascht mit unerwartet straffer Geldpolitik

Die chinesische Notenbank hat am Freitag ihren geldpolitischen Kurs gestrafft. Sie habe die Zinsen auf einige kurzfristige Repo-Geschäfte mit einer Laufzeit von sieben bis zu 28 Tagen um jeweils 0,1 Prozentpunkt erhöht, teilte die Notenbank auf ihrer Internetseite am Freitag mit. Damit würden Papiere mit sieben-tägiger Laufzeit nun mit 2,35 Prozent verzinst.

Der FED und anderen westlichen ZBs die noch auf "Kriegsmodus" sind, einen Schritt voraus? TB

11:27 | WiWo: US-NotenbankEine Mammutaufgabe namens Bilanzabbau

Die US-Notenbank Fed lässt keinen Zweifel daran: Ihre in den Nachwehen der Weltfinanzkrise auf die Summe von 4,5 Billionen Dollar angeschwollene Bilanz muss schrumpfen. Strittig ist der Zeitpunkt für den Startschuss.

02.02.2017

10:12 | spiegel: US-Notenbank lässt Leitzins unverändert

Wie Trumps Wirtschaftspolitik künftig auf die Geldpolitik wirkt - das ist auch für Volkswirte eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Daher hat die US-Notenbank Fed erwartungsgemäß ihren Leitzins im Januar unangetastet gelassen.

Wer hätte das gedacht? TB

01.02.2017

19:00 | ET: Fed entscheidet erstmals in der Ära Trump über Leitzins

Erstmals in der Präsidentschaft von Donald Trump gibt an diesem Mittwoch der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) seine Zinsentscheidung bekannt. Eine erneute Anhebung des Leitzinses nach der jüngsten Erhöhung im Dezember wird nicht erwartet. Allerdings steht die Fed mit ihrer den oppositionellen Demokraten nahestehenden Chefin Janet Yellen unter Druck.

17:06 | brettonwoods: Doubts persist over IMF participation in new Greek programme

Summary
Disagreements within Troika made public as IMF blames European Stability Mechanism for unsustainable proposals
IMF claims it is not pushing austerity
Greece refuses to implement proposed IMF labour and pensions reforms

13:43 | usawatchdog: Fed Will Be Forced to Print & Kill Dollar-John Williams

On rising interest rates, Williams predicts, “I think the Fed is going to suppress rates. Unfortunately, the bad economy we have now will be at least the better part of 2017. As the economy weakens, that puts renewed stress on the banking system. The Fed is going to be forced back to accommodating the solvency of the banking system.

09:07 | mises: Zentralbanken sind Geschöpfe der Machtpolitik, nicht der ökonomischen Vernunft

In einer Zeit, in der Zentralbankreformen in aller Munde sind, ist es wichtig sich, auch der fundamentaleren Frage nach der Notwendigkeit von Zentralbanken überhaupt zu widmen. Im Jahre 1936 publizierte Vera C. Smith (spätere Lutz) ihre Doktorarbeit The Rationale of Central Banking, die sie unter der Betreuung von Friedrich August von Hayek (1899-1992) an der London School of Economics geschrieben hatte.