23.04.2019

12:32 | bi: Trump ist dabei, mit einem 105 Jahre alten Dogma zu brechen, um sich noch mehr Macht zu sichern

Kaum ein Tag vergeht, an dem er nicht gegen seine zahlreichen Gegner schießt, gegen Justiz, Medien, Demokraten. Kaum ein Monat vergeht, in dem er nicht neue verfassungsrechtlich bedenkliche Vorschläge macht. Geschadet hat ihm das bislang kaum. Seine Fanbasis steht fest hinter ihm. Seine Zustimmungswerte liegen bei um die 45 Prozent. Seine Wiederwahlchancen sind intakt.

22.04.2019

07:31 | gs: Wachstum, das gekauft aber nicht bezahlt ist

Sehr eindeutige Warnschilder zeigen uns, dass die US-amerikanische Wirtschaft auf Gefahr zusteuern könnte und dass die längste Expansion der jüngeren Vergangenheit bald enden könnte. Aber wie üblich sind die Finanzmedien und Mainstream-Investoren wieder einmal voll von Optimismus, weil der Aktienmarkt aufwärts rast.

Letzte Woche gab die Federal Reserve eine narrative Bestätigung der Gefahren, als sie offiziell ihr geldpolitisches Straffungsprogramm abbrach. Der Vorhang fiel viel früher als nahezu jeder im Mainstream erwartet hatte. Noch vor einigen Monaten nahmen die meisten an, dass die Fed die Zinserhöhungen und ihre Bilanzreduzierung bis weit ins Jahr 2020 und darüber hinaus fortsetzen würde. Nun hat sie angedeutet, 2019 keine weiteren Erhöhungen und 2020 vielleicht nur eine durchzuführen. Ebenso plant sie, ihr Programm zur Bilanzreduzierung im September zu beenden.

Dieses Programm hätte eigentlich viele Jahre andauern sollen und sollte den Bestand der Fed an US-Staatsanleihen und Hypothekenpfandbriefen im Wert von 4,5 Billionen Dollar um 50% oder mehr reduzieren. Doch nun rechnet die Fed mit einer Gesamtreduzierung von einigen Hundert Milliarden, was kaum Spuren in ihrem riesigen Bestand hinterlassen wird.

21.04.2019

18:56 | focus: Zweifel wachsen: Kann die türkische Notenbank die Lira schützen?

Die türkische Lira hat turbulente Tage hinter sich. Wie es weitergeht, wird stark davon abhängen, ob Präsident Erdogan und die Zentralbank es schaffen, das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen. Neue Zweifel an den Devisenreserven passen da nicht.

08:55 | gs: Schulden kosten scheinbar nichts

Das reiche Deutschland, wegen seiner wirtschaftlichen Erfolge (Export-Weltmeister, neuerdings sogar mit einer Schuldenquote unterhalb der Maastricht-Kriterien) bewundert, beneidet und beschimpft, muss sich jetzt den anhaltenden internationalen Repressionen beugen.

20.04.2019

07:27 | gs: Ist die Federal Reserve "zu groß, um zu scheitern"?

Der Ausdruck "zu groß, um zu scheitern" bezieht sich auf bestimmte Unternehmen, deren Lebensfähigkeit als ausschlaggebend für das Überleben und die effektive Wirkungsweise unseres Wirtschaftssystems angesehen wird. Diese sehr großen Unternehmen werden als zu groß, um zu scheitern bezeichnet, da ihr Scheitern oder Bankrott fatale Folgen für die Gesamtwirtschaft hätte.

Noch dazu wenn man bedenkt, dass die FED niemals alleine scheitern würde, sondern dass die anderen 3 der big4 mitscheitern würden! TB

19.04.2019

11:26 | Leser-Zuschrift "IWF-Kontosteuer"

Wenn der IWF eine Besteuerung von Konten will, wo ohnehin nur das von Lohn- bzw. Einkommenssteuer entlastete Nettoeinkommen vorliegt bietet sich doch nur eine neue Steuer an, vorschlagsweise eine Marinesteuer analog zur kaiserlichen Sektsteuer! Damit ließe sich die Gorch Fock aufhübschen, die verwrackte Ubootflotte restaurieren und, ggf. einen deutschen Fluzeugträger finanzieren?


07:53
 | n-tv: Japanisierung des Euroraums Nie mehr Zinsen?

Die EZB therapiert die kränkelnde Wirtschaft des Euroraums seit Jahren mit einer Politik des billigen Geldes. Warum die Währungshüter, trotz massiver Nebenwirkungen, noch viele Jahre an den Nullzinsen festhalten werden, erklärt der Chefvolkswirt der Commerzbank in der aktuellen Sendung.

18.04.2019

17:08 | dk: Die AfD will das Auslandsvermögen der Deutschen Bundesbank schützen

Das Target-System der Bundesbank ist nach langen Jahren des Totschweigens inzwischen ein öffentlich als brisant erkanntes Thema. »Target-2« sollte eigentlich nur ein Verrechnungssystem von Zentralbanken des Euro-Systems für grenzüber­schreitende Zahlungen im Euro-Raum sein.

Man kann der AfD und Boehringer nur die Daumen halten - allerdings hat er es beim Staatsgold auch geschafft, eine verfahrene Situation zu Gunsten Deutschlands aufzulösen und eine unglaubliche "Gold-zurück"-Aktion ins Rollen zu bringen! TB


13:20 | bto:  „Die Welt vor dem deflationären Schock“

Im März vor zehn Jahren erreichte die Finanzkrise ihren Höhepunkt. Der breite amerikanische Aktienindex, S&P 500, der schon in den Monaten davor dramatisch an Wert verloren hatte, fiel am Freitag, dem 6. März 2009 auf den Stand von 666 Punkten. Ein Verlust von über 50 Prozent in weniger als 18 Monaten. Ökonomen und Börsianer sahen die Welt auf dem Weg in eine neue Weltwirtschaftskrise. Nicht unbegründet, brachen doch alle wichtigen Indikatoren der Wirtschaftstätigkeit stärker ein als 1930.

06:00 | staatsstreich: “Nullzinsfalle”: Von den betörenden Verlockungen des Kredits

Drei Autoren, die zufällig tatsächlich Österreicher sind, haben soeben einen Text über ein von den Zentralbanken verabreichtes Opiat veröffentlicht, der unter Garantie weniger Publizität bekommen wird als das zeitgleich erschienene Haltungs-Buch von Reinhold “Django” Mitterlehner. Eine unverlangte Buchbesprechung.

Eine unverlangte, aber umso dringendere hausphilosophische Buchempfehlung! PFLICHTLEKTÜRE! HP

17.04.2019

09:58 | cash: Italienische Notenbank warnt vor ausuferndem Defizit

Italien droht laut der Notenbank ein ausuferndes Defizit, falls Rom auf eine erhöhte Mehrwertsteuer oder alternative Mittel zur Sanierung der Staatsfinanzen verzichtet.

Italienische+Notenbank+warnt+Defizit!
Klingt wie eine Überschurift für einen Satire-Artikel! TB

16.04.2019

14:28 | dk: Die AfD will das Auslandsvermögen der Deutschen Bundesbank schützen

Das Target-System der Bundesbank ist nach langen Jahren des Totschweigens inzwischen ein öffentlich als brisant erkanntes Thema. »Target-2« sollte eigentlich nur ein Verrechnungssystem von Zentralbanken des Euro-Systems für grenzüber­schreitende Zahlungen im Euro-Raum sein. Die Target-Forderungen der Bundesbank stiegen jedoch seit 2008 von einem bis dato normalen Stand um die Nulllinie herum an – und haben nun eine auf einem Verrechnungskonto völlig wesensfremde Höhe von 941 Milliarden Euro erreicht!

15.04.2019

09:32 | handelsblatt: EZB-Präsident besorgt um Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank

EZB-Präsident Mario Draghi macht sich Sorgen um die Unabhängigkeit der US-amerikanischen Notenbank (Fed). Sollte diese abhanden kommen, könne das Vertrauen in die Geldpolitik untergraben werden, warnte er am Samstag auf dem Frühjahrstreffen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington.

Wo ist denn der Unterschied zwischen Abhängigkeit von Politik (FED) oder Entscheidungs-Abhängigkeit von irgendwelchen 3-Buchstaben-Agenturen oder - noch schlimmer - von Einzelpersonen (ECB)? TB

07:05 | gs: Eine Planwirtschaft unter Kommando der Zentralbanken ...

Hätte man dem Durchschnittsamerikaner in den 1960er Jahren erzählt, dass die USA in 50 Jahren eine "Planwirtschaft" unterhalten würden, dann hätte man Sie sicherlich für verrückt erklärt. Damals war die Sowjetunion eine Planwirtschaft, unter der die Regierung alles mit dem notorischen "5-Jahresplan" kontrollierte.

Wenn wir bis zur heutigen Zeit vorspulen, dann finden wir die Vereinigten Staaten und andere wirtschaftliche Blöcke wie Europa unter der Kontrolle der Zentralbanken vor. Es war Mayer Amschel Rothschild, der einst sagt: "Erlaube mir die Ausgabe und Kontrolle über das Geld einer Nation und ich werde mich nicht länger darum kümmern, wer ihre Gesetze macht!" Demnach befinden wir uns nun in einer Situation, in der die Zentralbanken Volkswirtschaften und Gesellschaften kontrollieren und in Wirklichkeit den Platz der Regierungen einnehmen; Politiker wurden zu deren Funktionären degradiert.

14.04.2019

16:59 | krone: Deutsche Bundesbank warnt vor Apple und Google

Die deutsche Bundesbank fordert mit Nachdruck eine europäische Alternative zu den US-Bezahlangeboten für den Einkauf per Smartphone und im Internet. „Es kann uns als Bundesbank nicht gleichgültig sein, wenn große Technologiekonzerne wie Apple, Google, Paypal und Amazon mehr und mehr die Kundenbeziehung übernehmen und den Banken lediglich noch die Rolle des Zahlungsabwicklers im Hintergrund bleibt“, sagte Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz.

Ob jetzt die Geschäfe über die Bankster in Frankfurt oder die Technikgiganten im Silicon Valley, die integraler Bestandteil des amerikanischen Tiefen Staates sind, abgewickelt werden, ist für das einfache Volk wohl wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Wobei die Vorherrschaft der amerikanischen Technologiekonzerne an sich aus nationalistisch-patriotisch-europäischer Perspektive durchaus kritisch zu beäugen ist. Wir sollten für die wichtigsten Sparten der Digitalen Revolution europäische Ableger einrichten, um nicht in ein paar Jahrzehnten noch mehr vom Wohlwollen Washingtons abhängig zu sein. Für den Libertären mag das Fürchterlich klingen, allerdings denke ich wir sollten in einer Welt, die nicht nur von Marktmechanismen geleitet ist, auch den Machtfaktor auf die reale Welt, die wir nun vorfinden, miteinbeziehen. Ob nun die zukünftigen entscheidenden Technologieunternehmen, die in Europa Macht und Einfluss haben, amerikanische oder europäische sind, wird eine nicht zu unterschätzende Rolle im globalen Mächtemessen spielen. ML

14:50 | stalkerzone: Basel 3: A Revolution That Once Again No One Noticed

Real revolutions are taking place not on squares, but in the quiet of offices, and that’s why nobody noticed the world revolution that took place on March 29th 2019. Only a small wave passed across the periphery of the information field, and the momentum faded away because the situation was described in terms unclear to the masses.

12.04.2019

13:48 | querschuesse: Russland: Währungsreserven März 2019

".... Russland hat alleine seit Jahresanfang 31 Tonnen Gold gekauft und die ZB hortet nun 2150 Tonnen Gold.
Sanktionen gegen Russland, postulierter wirtschaftlicher Niedergang in Russland, war da was? ….Man kann viel kritisieren, Oligarchie, Korruption, die zu einseitige Ausrichtung der Wirtschaft usw. Aber Russland macht auch einiges richtig, die Steigerung der heimischen Wertschöpfung, eine tolle Entwicklung der Landwirtschaft und der Fokus auf fungible Werte, Währungsreserven und vor allem physisches Gold. Da ist Russland wesentlich klüger als Deutschland, was mit der Anhäufung unfungibler Papiergeldforderungen (wie u.a. Target2-Forderungen) “glänzt”.
Die wirtschaftliche und finanzielle Situation in Russland bleibt weiter stabil, es gibt keine relevante Kapitalflucht und die Staatsschulden betragen vergleichsweise lächerliche 13% des nominalen BIPs. Der Staat machte 2018 Überschüsse, 3,1% des nominalen BIPs und radikal werden Auslandsverbindlichkeiten abgebaut und in Summe baut die russische Volkswirtschaft Nettoauslandsvermögen auf, im Jahr 2018 lag das Nettoauslandsvermögen bei +370,940 Mrd. Dollar, nach 272,632 Mrd. Dollar 2017.
Russland bekommt man mit den Sanktionen nicht klein, man stärkt es eher, fördert die Orientierung der Russen nach China und anderen asiatischen Märkten und dies offenbart auch die Qualität des Personals, was die westlichen Sanktionen durchpeitschte und bis heute widersinnig daran festhält. Die Mainstreamberichte in der Vergangenheit über den kommenden Zusammenbruch der russischen Wirtschaft entbehrten jeder Grundlage, schlimmer noch die heutige Realität straft diese der Lügen! ….Ja die Wahrheit tut weh.

Liebe deutsche Nachbarn, seid nicht traurig! Ihr habt Target2, IM Erika, noch immer einen großen Teil eures Goldes in Übersee, etc. Ironie off! HP

11.04.2019

15:26 | wiwo: Machtlose EZB als Gefahr für die Märkte

Das Entsorgen der Altschulden über die Bilanzen der Notenbanken dürfte zur Lösung der Probleme nicht genügen. Die Zombies wären weiter da, die ungedeckten Verbindlichkeiten der Staaten blieben ungedeckt, die Produktivitätsfortschritte wären immer noch schwach und die Erwerbsbevölkerungen würden weiter deutlich zurückgehen.

Dazu passend - WiWo: Was wäre, wenn der Euro platzt? TB

10.04.2019

14:22 I derstandard: EZB bleibt mindestens bis Jahresende auf Niedrigzinskurs

"..... Die Zinswende im Euroraum lässt weiter auf sich warten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Auch an den 0,4 Prozent Strafzinsen, die Banken zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken, rüttelten die Währungshüter bei ihrer Sitzung am Mittwoch in Frankfurt vorerst nicht. (....) Bereits beschlossen sind neue Geldspritzen für Banken - auch als Reaktion auf gestiegene Risiken für die Konjunktur. Wie mehrfach in den vergangenen Krisenjahren bietet die EZB Geschäftsbanken erneut längerfristige Kredite zu besonders günstigen Konditionen an - im Fachjargon TLTRO genannt. Diese sollen ab September 2019 bis März 2021 zur Verfügung gestellt werden und eine Laufzeit von jeweils zwei Jahren haben. Ziel ist, über diesen Weg die Kreditvergabe der Banken anzukurbeln und so Konjunktur und Inflation anzuschieben. (....) Frische Milliarden in Staats- und Unternehmensanleihen will die Notenbank vorerst aber nicht stecken. Allerdings werden die Gelder aus auslaufenden Papieren wieder investiert. Von März 2015 bis Ende 2018 hat die EZB Wertpapiere für rund 2,6 Billionen Euro erworben."

07:43 | gs: "Preisstabilität erhalten" - Wem wollen die Zentralbanken etwas vormachen?

Eines der Hauptziele der Federal Reserve ist die Erhaltung von Preisstabilität. Doch das hat sie nie erreicht, zumindest nicht seit 1971. Abermals hat die Fed eine 180-Grad-Wende hingelegt, weil sie vollkommen unfähig ist, die ökonomischen Verhältnisse zu interpretieren. Die ahnungslose Fed hatte verschlafen und erkannte erst mit einigen Jahren Verspätung, dass sich US-Wirtschaft überhitzte.

09.04.2019

20:07 | MMNews: Target2: Weidel fordert Sicherheiten

Weidel: Deutschland muss von Target-2-Gläubigerländern Sicherheiten einfordern. gigantisches Erpressungspotenzial gegen Deutschland: Fast eine Billion unseres Volksvermögens steht im Risiko.

Die Leseratte
Endlich fordert mal ein Politiker Sicherheiten für die Target-Schulden! Denn bezahlen können die betreffenden Länder diese ohnehin niemals. Schöner Seitenhieb dabei der Hinweis auf die höheren Haushaltsvermögen in fast allen EU-Ländern im Vergleich zu Deutschland. So ganz langsam muss man den Deutschen ja reinen Wein einschenken bzgl. der Lüge vom "reichen" Deutschland.

18:56 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo März 2019

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat März 2019 von einem Anstieg der Target2 Forderung in Höhe von +68,631 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 941,311 Mrd. Euro. Auch zum Vorjahresmonat stieg die Target2 Forderung um +17,845 Mrd. Euro.

Seit 1,5 Jahren krebsen wir unter der Billionen-Marke herum. Bin schon gespannt, wann die psychologisch wichtige Marke von 1 Billion fällt. Dahinter liegen unendliche Höhen und Weiten, die die (nach dem BREXIT mangles Nord-Veto-Stärke) zum Club-Med verkommene EU tunlichst ergründen wird. Offiziell zum Freiden Europas, inoffiziell zur Zerstörung Deutschlands! TB

07.04.2019

16:27 | gs: DIE GRÖSSTE BAISSEPOSITION & DAS SPEKTAKULÄRE HAUSSEGESCHÄFT

Seit ihrer Gründung im Jahr 1913, und insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hinkt die Fed mit ihren Entscheidungen stets den Entwicklungen hinterher. Schwer zu glauben, dass dies allein der Inkompetenz geschuldet ist. Der jüngste Politikwechsel scheint kaum ein Teil des Plans zu sein, wohl eher eine erneute Reaktion auf Ereignisse. Mit Blick auf frühere Entscheidungen der Fed wird ganz deutlich, dass sie praktisch alle reaktiv gewesen sind und nicht proaktiv.

08:28 | tbc: Die Inflationisten von der EZB machen Europa zum Krüppel

Die Wiedereinführung von TLTRO ist ein Angebot zu noch mehr Inflation von Geld und Kredit, trotz der Beweise, dass die in den letzten zehn Jahren nie dagewesenen Wellen aus monetärer Inflation alle ihre Ziele verfehlt haben, für die sie gedacht waren. Mit Ausnahme von zwei Dingen: Regierungen bekommen weiterhin ihre Mittel, um sie ohne nennenswerte Zurückhaltung auszugeben, und zahlungsunfähige Banken wurden an Leben erhalten.

Dazu erklärend - flossbach: Banken in Geldnot! TB

06.04.2019

08:28 | gs: Fed-Inflation verliert beabsichtigte Wirkung

Wenn die Fed Schuldverschreibungen (Staatsanleihen, hypothekarisch gesicherte Wertpapiere, etc.) auf dem offenen Markt erwirbt, schreibt sie dem Konto des Wertpapierverkäufers (einem der primären Händler der Fed) eine Geldmenge gut, die der Dollarmenge der gekauften Schuldverschreibungen entspricht. Dieses neue Geld, das von der Fed im Austausch gegen erworbene Schuldverschreibungen generiert wurde, fließt ins System und erhöht die Geldbasis. Der Anstieg der Geldbasis wird durch eine entsprechende Zunahme der Fed-Bilanz reflektiert.

So gut wie jede Aktivität rund um Staatsschulden erzeugt "frisches Geld" und wir werden immer ärmer und verschuldeter! TB

10:50 | Der Systemanalytiker
Ja wir werden dabei immer ärmer, und das sogar im doppelten Sinn. Zuerst durch die Erstausgabe einer Schuldverschreibung (Staatsanleihen), bei der die Zentralbank frisches Geld auskotzt - Verzeihung- ausgibt, und danach durch den Wiederankauf dieser Schuldverschreibung, die die Zentralbank von einem der Marktteilnehmer am freien Markt erworben hat, der diese wiederum zuvor von der Zentralbank mit bereits bestehendem Fiat-Money erworben hat.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass bei jedem Ankauf von auch bereits im Umlauf befindlichen Papierln durch die Zentralbank immer wieder neues Verarmungsgeld erzeugt wird. Der Zuwachs an neuem Verarmungsgeld entspricht in der Höhe nach etwa der Preisdifferenz dieser Papierln zwischen Ankauf und Verkauf bei der Zentralbank. Warum wohl sehen wir seit mehr als 10 Jahren eine mehr ider minder lineare Steigerung der Börsenidizes?

10:53 | Barabarossa
Das dauerhafte QE hilft dem Arbeitsmarkt doch insofern, dass der Status Quo noch länger hingezogen werden kann. Das auch ihre Wirtschaft den Bach runter geht, weiß ein Herr Trump ganz genau, weshalb er jetzt auch wieder nach Maßnahmen schreit. Zumindest konnte er es ein wenig aufschieben.
Auch sonst würde ich nicht allzuviel auf das was dort passieren soll setzen. Bisher ist nicht viel passiert und alle Ankündigung wurden immer verschoben. Hinhalten ist schließlich auch eine Taktik.
Auch unsere wirtschaftliche Entwicklung hier ist spannend. Zum Glück bin ich im Handwerk tätig, dass kommt erst weit nach der Industrie dran. Da war ich 2008/2009 auch überrascht, als der Auftragseingang alles vorher sprengte.
Alle, die als Heilsbringer auf China oder die Seidenstraße schauen und hoffen, sollten sich mal das Punktesystem in diesem hochgelobten Land ansehen. Da kommt definitiv nix gutes.
Man darf gespannt sein ...

05.04.2019

18:39 | mm: Trump tritt US-Notenbankern schon wieder auf die Füße

US-Präsident Donald Trump hat der US-Notenbank Federal Reserve eine Zinssenkung vorgeschlagen. "Persönlich glaube ich, die Fed sollte die Zinsen senken", sagte Trump am Freitag vor seinem Abflug nach Kalifornien in Washington. "Sie haben uns wirklich gebremst", fügte er mit Blick auf die zurückliegenden Zinsanhebungen der US-Notenbank hinzu.

Abgesehen davon, dass Zinssatzsenkungen bei diesem Niveau nach dieser langen Tiefzinsphase nur einme dienen, nämlich der Trump-Administration bei der Wiederwahl: auf die Füße treten ist zu wenig. Langsam verleir ich die Geduld mit POTUS.

17:53 | fmw: Zentralbank-Marxismus: Der Weg in die Katastrophe

Im „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus dem Jahr 1848 nennt Karl Marx (1818-1883) zehn sogenannte „Maßregeln“ – despotische Eingriffe in die Eigentumsrechte –, die für die gesellschaftliche Umwälzung, die zum Kommunismus führen soll, notwendig seien. Maßregel fünf ist die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“. Eine überaus hellsichtige Forderung. Umso mehr, als in der Zeit, als Marx sie formuliert hat, Edelmetalle, Gold und Silber, Geld waren.

17:48 | Leser-Ergänzung
https://stevenguinness2.wordpress.com/2019/04/04/bis-general-manager-outlines-vision-for-central-bank-digital-currencies/
If bank deposits shift to the central bank, lending would need to shift as well. The central bank would be taking on the lending business.
Wie praktisch ! Die nötigen Werkzeuge werden schon bereitgestellt :
https://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/ist-deutschland-bereit-fuer-social-scoring.html
Aus dem kommunistischen Manifest :
10. An die Stelle aller Privatbanken tritt eine Staatsbank, deren Papier gesetzlichen Kurs hat. Diese Maßregel macht es möglich, das Kreditwesen im Interesse des ganzen Volkes zu regeln und untergräbt damit die Herrschaft der großen Geldmänner. Indem sie nach und nach Papiergeld an die Stelle von Gold und Silber setzt, verwohlfeilert sie das unentbehrliche Instrument des bürgerlichen Verkehrs, das allgemeine Tauschmittel, und erlaubt, das Gold und Silber nach außen hinwirken zu lassen. Diese Maßregel ist schließlich notwendig, um die Interessen der konservativen Bourgeois an die Revolution zu knüpfen.
Also : Der bürgerliche(zahlungs)Verkehr wird durch Zentralbank-Crypto "verwohlfeilert" ! Gold und Silber kann nach außen hinwirken.
Der Bürger der sich in den lokalen Wirtschaftsräumen (ehem. Nationen) bewegt, kann nur mit Crypto handeln. Im Außenhandel
gilt der Goldstandard. (leider notwendig um Interessen zu bedienen ).

Ich dachte immer, das wär' Punkt 5! TB

18:33 | Leser-Ergänzung "Punkt 7 ist auch spannend"
Vermehrung der Nationalfabriken, Produktions-Instrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan. Mittels Wirtschaftsregulationen und anderen Vorschriften kann der Staat solche Dinge kontrollieren und beeinflussen. Die Raumplanung ist staatlich. Ist evtl. die Verspargelung unserer Landschaft der "Abarbeitung" dieses Punktes geschuldet ? Die Monokulturen Bspw. Raps für Biosprit sind ja auch rein planwirtschaftlich erzwungen.

09:18 | gs: Frisierte Zahlen - Der Betrug ist viel größer als alle denken!Frisierte Zahlen - Der Betrug ist viel größer als alle denken!

Die FED hat entschieden, Zinsen sinken, Rezession droht. Die Edelmetalle sind wie festgenagelt. Nach alten Berechnungsmethoden ist die Inflation viel höher als ausgewiesen, d.h. die Realzinsen sind deutlich negativer als offiziell angegeben. Droht hier ein Ereignis wie in James Bond "Nuking Fort Knox", um den größten Finanzbetrug der Geschichte zu verbergen?

Seelig die, die den Veröffentlichungen der ZBs noch Glauben schenken! TB

04.04.2019

08:55 | Leser-Kommentar zur Markus-Krall-Diskussion von gestern

ein solches Krisenszenario wie von Herrn Krall beschrieben gab es schon einmal. Zwar nicht in der gesamten Eurozone aber in Griechenland. Da standen die Banken reihenweise vor der Pleite und was hat die EZB gemacht? Sie hat ihnen riesen Mengen von ELA-Krediten gegeben und die Krise somit im Keim erstickt. Genau so wird es auch im Falle von drohenden Bankenpleiten in der Eurozone kommen. Herrn Kralls Krisenszenario aufgrund von erodierenden Bankbilanzen wird somit nicht eintreten. Zum zweiten Punkt, den er nennt: Steigende Zinsen als Bedrohung: Japan hat dieses Problem seit dem Platzen der dortigen Spekualtionsblase Ende der 80er Jahre. Die Lösung: Nullzins über Jahrzehnte. Wenn Zinsanhebungen eine Gefahr darstellen, dann werden sie nicht stattfinden, insbesondere deshalb nicht, weil die Südländer die Mehrheit bei der EZB haben. Kralls Bankenkrisenszenario wird somit sehr wahrscheinlich nicht eintreten.

03.04.2019

19:18 | boehringer: SPD bestätigt "Neue Weltordnung"; EZB-Macht muss kontrolliert werden

- AfD beantragt, dass der Bundestag Fragen an die EZB richten kann …
- … doch die EZB-Politik soll kein Gegenstand von Bundestags-Debatten werden
- Geldsozialistische Planwirtschaft von EZB und EU
- Austausch mit der Bundesbank zu Target2
- Deutsch-Französisches Parlamentsabkommen
- Alexander Dobrindt: „EU-Gegner sind zu emotional“
- Martin Schulz wird Verschwörungstheoretiker: „Wir gehen in eine Neue Ordnung der Welt“

08:24 | gs: Die größte Baisseposition & das spektakuläre Haussegeschäft

Seit ihrer Gründung im Jahr 1913, und insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hinkt die Fed mit ihren Entscheidungen stets den Entwicklungen hinterher. Schwer zu glauben, dass dies allein der Inkompetenz geschuldet ist. Der jüngste Politikwechsel scheint kaum ein Teil des Plans zu sein, wohl eher eine erneute Reaktion auf Ereignisse. Mit Blick auf frühere Entscheidungen der Fed wird ganz deutlich, dass sie praktisch alle reaktiv gewesen sind und nicht proaktiv.

Der hochgeschätzte Markus Krall (der hat aber nix mit diesem Artikel zu tun) behauptet ja, dass es sich stets um Inkompetenz handelt, womit wir uns bei Banken und Politik herumschlagen müssen. Aber so viel Pech kann man doch nicht haben, dass immer ausgerechnet die Inkompetenten alle Posten ergattern. Ich denke bei all diesen Desastern haben auch Absicht und Boshaftigkeit eine große Rolle gespielt! TB

12:15 | Leser-Kommentare
(1) Der gutgläubige Herr Krall. Für wen ist denn die Reaktion der FED schlecht und für wen ist sie gut? Andersrum, für wen wäre aktives HAndeln der FED gut und für wen schlecht?
Erst wenn hier die Zielgruppen klar definiert sind, läßt sich mit Bestimmtheit sagen, ob es sich um Inkompetenz oder volkswirtschaftliche Sabotage handelt. Ich tendiere zu letzterem aus folgenden Gründen:
1. wenn die FED oder andere Geld- oder MAchtinstitutionen sich nicht die besten Leute leisten können, wer dann?
2. diesen o. g. Institutionen laufen allein schon wegen der Reputation die besten Leute die Türen ein...
3. was ist daran verwerflich, den Leuten, die dort die Machenschaften ausdenken und diese dann durchführen verbrecherisches Handeln und Sabotage zu unterstellen, wenn 1+2 und die aktuelle Wahrnehmung dies nahe legt?
Es sind Verbrecher, die an den Schaltstellen der Macht sitzen! Ihnen Inkompetenz zu unterstellen ist dumm und unter Berücksichtigung von 1+2 geradezu saudumm.

Oh Gott, was habe ich da nur angerichtet. Ich bin ein großer Fan von Markus Krall und seinen Analysen und Erkenntnissen. Ich wollte nur erwähnen, dass mit Inkompetenz alleine sich dieser Wahnsinn nicht erklären lässt. Krall als "saudumm" zu bezeichnen, finde ich absolut falsch. Ein cleverer Kerl ist der! TB

(2) Kommentar zum laufenden Disput Zunächst möchte auch ich mich TB anschließen und für Dr. Krall meine Hochachtung ausdrücken. Die gegebenen Unschärfen in seinen Aussagen sehe ich in der Vorsicht des Mannes begründet, Klagen gegen sich zu vermeiden. Seine Vorträge gehen dermaßen ans Eingemachte, dass diverse Kreise eigentlich schon jetzt rücktrittsreif sind/wären. Dr. Krall drückt sich einfach vornehm aus. Der Mitdenker weiß, was bisweilen gemeint sein dürfte. Insbesondere bei den Verweisen auf den IQ ...
Vielleicht fassen wir den Disput folgendermaßen zusammen: Wer auf derart böswillige Art und Weise handelt (wie die derzeitigen Funktionseliten), dass die Möglichkeit besteht, Inkompetenz vorzugeben, verfügt wohl einfach nicht über den Weitblick/die intellektuelle Kapazität zu erkennen, dass seinen über Jahrzehnte gesetzten Handlungen/Entscheidungen Konsequenzen folgen werden. Folgen, welche ihnen wohl noch zu Lebzeiten auf die Füße fallen - sofern die Schlafschafe den Betrug erkannt haben. Womit wir erneut bei der beiderseitigen Inkompetenz gelandet wären, auf Seiten der Täter UND der Opfer. Sie ahnen einfach nicht, was ihnen gemeinsam blüht.
Dr. Krall derart zu verunglimpfen halte ich im Übrigen für mehr als dreist. Besten Gruß

(3) über Herrn Krall kann man eines eindeutig sagen: Er ist ein Crashprophet. Dabei haben EZB und FED die Möglichkeit, den Crash noch um Jahre hinauszuschieben. Ich denke, sie werden diese Möglichkeit auch nutzen und die FED wird dieses oder Anfang nächstes Jahr die Zinsen senken, die EZB evtl. wieder QE starten, wenn die Wirtschaft weiter schwächelt. Crashpropheten hat es schon immer gegeben. Bisher hatten sie immer Unrecht. Was nicht heißt, dass nicht doch einmal ein Crash kommen kann. Es ist eben so wie mit der kaputten Uhr, die 2x am Tag die richtige Uhrzeit anzeigt aber 99% der Zeit falsch liegt.

(4) Eri Wahn: Die Frage bleibt, hat Krall Recht oder die Anhänger von Keynes et al. Anders ausgedrückt: Können die Notenbanken immerwährenden Wohlstand aus der „Druckerpresse“ herstellen oder folgen wir von Mises „Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll!“. In einem „freien System“ muss das jeder für sich SELBST entscheiden und die entsprechenden Vorbereitungen treffen. Zeitlichkeit und Tiefe der Veränderungen kann KEINER Vorhersagen. Krall kann auch nur die nach jetzigem Bilanzrecht, verlustbringendem Banken vorhersagen, der Rest bleibt dem gesunden Menschenverstand überlassen, sofern vorhanden …

(5) nochmal der Verfasser des Kommentars (1):
Auch ich schätze Dr. Krall und seine anschaulichen Darstellungen. In einem geh ich allerdings nicht dacore mit ihm, nämlich seiner immer wieder kund getanen Annahme, dass die Politiker inkompetent seien, weil er sich nicht vorstellen könne, dass sie Verbrecher seien - so seine öffentlichen Äußerungen. Er versucht das dann mit der Korrelation Gehalt - Intelligenz darzulegen. Ich halte diesen Teil seiner Vorstellungen für wenig zutreffend und glaubhaft, ja, fast möchte ich sagen, er kneift bei der Erwähnung möglicher Eigenschaften der Politiker.. Auf keinem Fall will ich ihm Dummheit unterstellen, aber sein Standpunkt, Gehalt/Intelligenz (Dummheit der Politiker) ist so gar nicht passend zu dem, was er sonst so von sich gibt.

02.04.2019

19:04 | W&F: Warum die Zinsen weiter fallen! FED & EZB so geht's weiter! Enteignung, Altersarmut und Negativzins

Was die Zinsentscheidung der FED für Sie und Ihr Geld bedeutet und Ausblick wohin die Reise mit den Zinsen geht - in Europa und den U$A!

01.04.2019

07:57 | gs: Die unerträgliche Leichtigkeit der Nullzinspolitik

Früher waren die Langfristzinsen tatsächlich so etwas wie ein Konjunkturbarometer. Das lag daran, dass die Zentralbanken die Zinsen angehoben haben, wenn die Wirtschaft stark wuchs und die Inflation anzog; und dass sie die Zinsen abgesenkt haben, wenn die Konjunktur lahmte und die Inflation nachließ. Doch seit 2008/2009 setzen die Zentralbanken die Leitzinsen nicht mehr in dieser Weise. Sie verfolgen andere Ziele: Es geht ihnen insbesondere darum, die Schuldenpyramide vor dem Einsturz zu bewahren.