07.05.2021

12:22 | wolf street: Fed’s QE amid “Everything Mania”: Total Assets $7.8 Trillion, More than Doubled in 18 Months since Repo Market Blowout

Die Gesamtaktiva in der Bilanz der Federal Reserve fielen in der Woche bis Mittwoch, den 5. Mai, um 10 Mrd. USD gegenüber der Vorwoche und um 40 Mrd. USD gegenüber dem Rekordwert zwei Wochen zuvor auf 7,77 Billionen USD. In den 14 Monaten seit Beginn der verrückten Gelddruckshow hat die Federal Reserve 3,53 Billionen USD an Vermögenswerten auf ihren bestehenden Berg angehäuft.

Als die Federal Reserve das letzte Mal ihre Bilanzsumme schrumpfte, endete das im 4. Quartal 2019 mit einem deutlichen Rücksetzer an den Börsen. Wäre dieses Mal nicht anderes. AÖ

09:30 | Maiglöckli zum verlassenen SWIFt-System von gestern

oh-ha, das wird teuer für alle die, die in Russland einkaufen, es sei denn sie begeben sich ebenfalls in das System. China und Indien = 40% der Menschheit in überwiegend wachsenden Märkten, sind wohl dabei, auch der Iran wird wohl mit machen. RUS baut damit eine Zwickmühle! Sind genug dabei hat sich west-swift erledigt, den letzten beißen die Hunde. Ich finde das KLASSE!

Auf Grund der digitalen Entwicklungen rund um Blockchain etc., glaube aber auch nicht, dass ein ost-SWIFT lange Überlebenschancen haben wird! Vor allem in Indien haben mehr Menschen ein Handy als ein Geldbörserl! TB

 

06.05.2021

19:57 | cashkurs: Russland ist bereit, das SWIFT-System zu verlassen

Bereits vor geraumer Zeit wurde publik, dass die Russische Föderation sich angesichts des Aufbaus eines eigenen Zahlungs- und Transaktionssystems ein Faustpfand in der Hinterhand behalten würde, falls es irgendwann zu schwerwiegenden US-Sanktionen samt einer möglichen Abkopplung des Landes vom internationalen SWIFT-System kommen sollte.

10:04 | popp: ANDREAS POPP: SEI AUF DAS GEFASST !!!

Hyperinflation ist eine Form der Inflation, in der sich das Preisniveau sehr schnell erhöht. Vereinfacht ausgedrückt ist eine Hyperinflation eine unkontrollierbare Inflation mit extrem hoher monatlicher Rate. Eine Krise ist im Allgemeinen ein Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung in einem natürlichen oder sozialen System, dem eine massive und problematische Funktionsstörung über einen gewissen Zeitraum vorausging und der eher kürzer als länger andauert.

05.05.2021

10:59 | goldswitzerland: WENN FED-CHEFS IHREN KOPF VERLIEREN

Politiker sprechen mit gespaltener Zunge, das ist ein gängiges Axiom. Sobald sie in die Politik einsteigen, ist es ihnen unmöglich, die Wahrheit zu sagen. Dasselbe gilt für die Oberhäupter der Federal Reserve. Ganz gleich, welche Ansichten der Amtsinhaber zuvor über gesunde Geldpolitik gehabt haben mag, sie sind, sobald er oder sie das Eccles-Gebäude betritt, wie vom Winde verweht.

Dazu passend das legendäre Zitat von Greenspan: „Seit ich Notenbanker geworden bin, habe ich gelernt, in großer Zusammenhanglosigkeit zu murmeln. Wenn ich Ihnen über Gebühr klar erscheine, müssen Sie falsch verstanden haben, was ich gesagt habe.“ TB

04.05.2021

12:34 | bundesbank.de: Digitales Geld – Welche Optionen hat Europa? - Rede von Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank

Außerdem hat die Corona-Pandemie einen weiteren Trend verstärkt: Bargeldloses Bezahlen – zum Beispiel kontaktlos mit Karte – wird beliebter. Eine im Januar dieses Jahres von der Bundesbank veröffentlichte Erhebung zum Zahlungsverhalten im Corona-Jahr 2020 ergab, dass Bargeld auch in Deutschland immer seltener zum Bezahlen genutzt wird.

Unbeschadet der leichten Größenwahnsinnigkeit von Herrn Balz, gleich für den gesamten Kontinent zu sprechen, auch wenn nicht einmal 50% der europäischen Staaten den Euro nutzen, zeigen seine Ausführungen, wie komplex die Thematik "digitales Zentralbankgeld" ist. Mit Sicherheit wird der EZB-Rat im Sommer beschließen, eine Voruntersuchtung einzuleiten. Allein der Begriff der Voruntersuchung zeigt aber, dass bis zu einer Verwirklichung des Projektes Christine Lagarde noch sehr viele Vorträge zum Klimawandel wird halten können. AÖ

12:04 | zerohedge: BofA: "Transitory Hyperinflation Ahead"

Letzte Woche sagte die Bank of America bei der Besprechung der letzten Kommentare zu den Gewinnzahlen: "Buckle up! Inflation is here", und zeigte ein Diagramm der Anzahl der Erwähnungen von "Inflation" während der Berichtssaison, die explodierte, mehr sich mehr als verdreifachten YoY pro Unternehmen bislang, die und der größte Sprung in der Geschichte seit BofA  mit Aufzeichnungen im Jahr 2004 begann.

Vorgestern war die Inflation noch ein Thema von Kreisen, die von den Leitmedien gerne als Querdenker diffammiert werden, gestern kam das Thema Inflation auf, das für die Zentralbanken nur ein "vorübergehendes" ist, und heute spricht die "Bank of America" bereits von der Hyperinflation. Die wird mit Sicherheit nur vorübergehend, denn entweder ist die Währung nach der Hyperinflation ganz hin, oder die Zentralbanken bekämpfen diese forsch durch extreme Zinserhöhungen. AÖ

08:30 | gs: MMT: Die mittelalterliche Geldtheorie

Die moderne Geldtheorie oder MMT, wie sie besser bekannt ist, ist ein wiederkehrendes Thema, das wahrscheinlich nicht so schnell verschwinden wird. Allerdings hat sie nichts Modernes an sich, es geht nicht um Geld (es geht um Währung), und sie ist keine Theorie mehr. Wir haben sicherlich nicht viel darüber in den Mainstream-Wirtschafts- und Investmentartikeln gehört. Aber ich denke, dass sie an Zugkraft gewinnt.

Sehr gute Beschreibung der Sau die seit 2,3 Jahren durchs Dorf getrieben wird.
Ich würde MMT eher nicht dem Mittelalter sondern Science Fiction zuordnen.
Interessantes Detail am Rande: ausgerechnet jene, die der Kryptowelt äußerst skeptisch gegenüber stehen, meinen, dass dieser Schwachsinn sinnstiftend sein könnte! TB

03.05.2021

16:24 | faz: Kein Inflationsrisiko durch Konjunkturhilfen

Die amerikanische Regierung sieht ihre billionenschweren Konjunkturhilfen nach Angaben von Finanzministerin Janet Yellen nicht als Inflationsrisiko an. „Es wird ziemlich gleichmäßig über acht bis zehn Jahre ausgerollt“, sagte die frühere Notenbankchefin dem Sender NBC am Sonntag. „Ich glaube nicht, dass Inflation ein Thema sein wird. Und wenn es ein Thema wird, haben wir Werkzeuge, um es anzugehen.“ Die Notenbank Fed werde die Teuerungsrate sorgfältig beobachten und sei bei Bedarf in der Lage, darauf zu reagieren.

Aus den Zentralbankenkreisen hat man ja schon enorm viel Schwachsinn vernehmen müssen. Aber diese Aussage ist der Moutn Everest des Irrsinns! Und die FAZ lässt dies unkommentiert stehen - nicht einmal der leiseste Anflug an Zweifel! Man weiß nicht, ob man auf Yellen oder auf die FAZ mehr bös sein soll.
Sieht man sich die Entwicklung der Steuereinnahmen seit Reagan an, so muss man erkennen, dass sich diese lediglich versechsfacht haben, während sich die US-Verschuldung verdreißigfacht!!! hat - dieser Spread ist nichts anderes als "feinster Dünger" für Inflation! TB

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06:56
 | SPON:  Die Deutschen zahlen am liebsten mit Bargeld

An der Kasse klimpern noch immer die Münzen: Auch in der Pandemie setzen die meisten Deutschen laut einer Umfrage weiter auf Bezahlungen in bar. Mit Smartphone oder gar der Uhr zahlt kaum jemand. Trotz eines Anstiegs der Kartennutzung in der Coronakrise zahlen die Deutschen im internationalen Vergleich immer noch am liebsten mit Bargeld. Nur 38 Prozent möchten beim Einkaufen mit der Karte bezahlen, wie eine Umfrage unter 9000 Konsumenten im Auftrag des schwedischen Zahlungsdienstleisters Klarna ergab, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben) vorliegt.

... dann werden Sie sich auch schnell an die Bezugsscheine gewöhnen .... wenn die Mangel- und Einschränkungsgrünen an der Macht sind.  TS

18:09 | Leser-Kommentar
Werter TS, dazu braucht man Papier ?! ich hab mal irgendwo gelesen, es gibt ein System, wo selbst in der Sahara, Wüste der Sand ausgeht, wenn es real ausgeführt wird.

02.05.2021

09:38 | gs: Langsamer Start für Gold: Zentralbanken schwenken auf digitale Währungen um

Einige große Veränderungen könnten bald auf eine Zentralbank in Ihrer Nähe zukommen. Schätzungsweise 90% von ihnen befinden sich in irgendeinem Stadium der Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung, oder CBDC. Im Oktober 2020 haben die Bahamas als erste Volkswirtschaft ihre eigene CBDC, den Sand-Dollar eingeführt, aber es wird erwartet, dass in den kommenden Jahren viele weitere nationale Währungen eingeführt werden.

Stimmt schon, es zeigt sich eine leichte Bremswirkung bei den Zentralbankenkäufen. Der erste große Bremsschuh war der Kaufstopp der Russen im April vorigen Jahres.  Es ist auch noch kein echtes Umschichten von Gold in Kryptowährungen zu verzeichnen - noch befinden sich die ZBs in der Forschungsphase. Daher gehe ich nicht davon aus, dass Gold übers Jahr 21 gesehen aus den Zentralbanken netto abfließen wird.TB

01.05.2021

16:46 | alphaTrio - Die Inflation ist da! Dr. Markus Krall, Dr. Markus Elsässer & Marc Friedrich

Nach langer Pause sitzt das alphaTrio erstmals wieder zusammen. Diesmal mit dem Berater und Bestseller-Autor Marc Friedrich und ohne Publikum. In gewohnter Manier hält sich keiner mit provokanten Statements zurück und scheint die Runde zu geniessen. Steffen Krug eröffnet mit der letzten EZB-Sitzung. Die Diskutanten erläutern ihre Meinung zur Kernenergie und sympathisieren mit gezielten Investments in Uran, wo sie langfristig Potential sehen. Der zentrale Pfeiler der Podiumsdiskussion ist die Sicherung des eigenen Wohlstands, besonders was das hohe Alter betrifft.

Dem Vatikan-Korrespondenten sein Bruder empfiehlt
Sollte man gesehen haben!

30.04.2021

12:28 | dzresearchblog: Süßes Gift PEPP

Die Staatsverschuldung erreicht in vielen EWU-Staaten, vor allem auch in Italien, neue Rekordstände. Angesichts der ausufernden Schuldenstände wären normalerweise alle Voraussetzungen für eine Marktkrise bei Staatsanleihen des Peripheriesegments gegeben, wie sie bereits im Nachgang der Finanzkrise auftrat. Dass dies verhindert werden konnte, lag in erster Linie am größten Anleiheankaufprogramm der EZB seit Gründung der Währungsunion – dem Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP). Aus der Sicht der Staaten ist die Hilfe der Notenbanken aber ein zweischneidiges Schwert – eine Art süßes Gift.

PEPP ist vielmehr eine aufpeppende Droge, auf die man nicht mehr verzichten will, nachdem man auf einem peppigen Trip war. Lagarde und Co. stellen mit der wohlfühligen Formulierung, wonach die EZB weiterhin für "günstige Finanzierungsbedingungen" sorgen wird, sicher, dass das Angebot an PEPP nicht so schnell versiegen wird. Wer will denn schon für die schmerzhaften Entzugserscheinungen verantwortlich sein? AÖ

29.04.2021

13:45 | krissyrieger: Das dicke Ende droht

Ein kurzes aber informatives Interview mit Markus Krall mit einer für mich neuen Erkenntnis betreffend Zentralbank Digitale Währungen. Wie wir alle wissen, können die Zentralbanken mit ihren CBDCs jederzeit folgendes bewirken: -unliebsame Bürger vom Zahlungsverkehr ausschließen, Negativzinsen einführen (= Kapital einbehalten), sie in Schwundgeld verwandeln (Gültigkeitsfristen einführen), - diese Fristen jederzeit verkürzen, bzw. das Geld für ungültig erklären (= Hard Fork).

Krall stellt die interessante Frage, wer will unter solchen Umständen eine solche „Währung“ überhaupt halten? CBDCs sollen die Bürger dazu motivieren, ihr Geld schneller auszugeben. Könnte es aber nicht sein, dass viele Menschen von vornherein beschließen, ihre CBDC so schnell wie möglich in ein Wertaufbewahrungsmittel ihrer Wahl umzutauschen? In anderen Worten, könnte die Einführung von CBDCS nicht zu einer rapiden und ungewollten Flucht aus staatlichem FIAT-Geld führen?

Eine Flucht wohin? An erster Stelle natürlich in die vielen „Kryptowährungen“. Um das zu stoppen, müsste die ZB die „Kryptowährungen“ verbieten. Das Problem dabei ist, dass die wenigsten dieser CCs tatsachlich Währungen sind. Die meisten erfolgreichen CCs sind mit einer Dienstleistung verbunden, die auf dem Ethereum Blockchain abgewickelt wird. Dazu kommen die rein subjektiven, absolut nutzlosen digitalen Einträge wie NFTs, Dogecoin und E-sports merchandise. Von Gold, Silber usw gar nicht zu reden. Wollen oder können unsere Parlamente das alles verbieten? Das käme einem Digitalisierungsverbot in einer von dem Gedanken der Digitalisierung besessenen Gesellschaft gleich.

Wie können ZBen Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel, deren Hauptmerkmal und Daseinsberechtigung die totale Unverlässlichkeit in Krisensituationen ist, als Fundament einer Wirtschaft und Gesellschaft etablieren? Ich weiss es nicht, aber ich wette, die Zentralbanker möchten das Experiment wagen. JJ

09:56 | bluewin: SNB schreibt Gewinn von 37,7 Milliarden Franken

Dank einem schwächeren Schweizer Franken und dem anhaltenden Boom an den Aktienmärkten verzeichnet die SNB im ersten Quartal einen Gewinn von 37,7 Milliarden Franken.

Produkt einer ZB: die Währung!
Aufgabe einer ZB: Kaufkrafterhalt der Bürger!
Gewinne einer ZB: Dank eines schwächeren Franken...
Noch Fragen? TB

27.04.2021

15:45 | Max Keiser: Lagarde: Alle sollen Schulden machen. Auf "Nur-Sparer" kann keine Rücksicht genommen werden. 

Die EZB-Präsidentin Lagarde erklärte, dass man auf die unter den Negativzinsen leidenden Sparer keine Rücksicht nehmen könne, da diese keine Schulden aufnehmen würden und "Nur-Sparer" seien. Sie legte allen ans an Herzen sich zu verschulden - egal für was. Sie fantasierte weiter, dass die EZB die Negativzinsen nur eingeführt habe, um die Wirtschaft zu stützen. Man solle sich einfach weiter für irgendetwas verschulden.

Die Bundesbankbeamten um Jens Weidmann sind mit dieser Geldentwertungspolitik sehr zufrieden und sehen keinen Auftrag einen Beitrag zu gutem Geld zu leisten. Weidmann und Co. leben davon, dass zu wenige Menschen das Geldsystem verstehen und davon, dass das auch so bleibt. Die Staatsdiener verstecken sich hinter den Befehlen aus Berlin, statt für eine einstmals solide Geldpolitik zu werben, zu erklären und so das harterarbeitete Geld der Sparer im Wert zu erhalten. Wofür braucht es da eigentlich noch eine Bundesbank und ihre 15.000 Mitarbeiter? RI 


12:24 | dzresearchblog: Die Fed wird nicht ewig Anleihen kaufen

Ein eindrucksvoller konjunktureller Aufschwung in den Vereinigten Staaten in diesem Jahr bestätigt uns in der Annahme, dass die Fed Anfang des kommenden Jahres die Wertpapierkäufe langsam und moderat reduzieren wird. So hat die Bank of Canada (BoC) zuletzt angekündigt, ihre Anleihekäufe zu verringern, obwohl das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nicht ganz so hoch ausfallen dürfte wie in den Vereinigten Staaten und die Jahresinflationsrate sogar moderat niedriger tendieren dürfte. Doch welche Bedingungen müssen für einen ähnlichen geldpolitischen Schritt in den USA erfüllt sein?

Wenn Powell morgen nach dem Treffen des FOMC vor die Presse treten wird, wird er nicht sehr viel Neues sagen. Er wird womöglich ein paar Anhaltspunkte liefern, wann die Federal Reserve überlegt, mit dem Tapering zu beginnen. Wie dies gelingen soll, ohne die Kapitalmarktzinsen zu stark nach oben zu bewegen,steht weiterhin völlig in den Sternen. AÖ

09:42 | Der Bondaffe "Zu ruhig"

...zu ruhig. Der Markt bewegt sich kaum. Beim Bund-Future ist kaum was los, sprich "keine Bewegung" und dasselbe sieht man bei den Renditen. Rendite aktuell: minus -0,25% https://www.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield

Irgendwann kommt schon wieder Bewegung rein. Die Frage stellt sich nur: Packen es die Renditen noch einmal und gehen Richtung minus -0,6% und der Bund-Future geht im Kurs nach oben? Oder marschieren sie stramm Richtung Null und das Börsenbarometer sackt ab (Ziel: 100)? Schwierig, schwierig, gerade in Zeiten wo "versteckte Hyperinflation" schon eine Wortkominbation ist, die man in die "rechte Ecke" stellen könnte. Meistens kommt Hyperinflation aber aus der linken Ecke, in der man von Geld keine Ahnung hat.
Bei der Amerikanern ist auch nichts los bei aktuell +1,58%: https://www.investing.com/rates-bonds/u.s.-10-year-bond-yield
So gilt es für alle Art des "Homo spekulatius" abzuwarten. Aber eines ist sicher: Irgendetwas passiert immer. Dann kommt Schwung rein.

Glauben Sie im Ernst, werter Bondaffe, dass Anleihenhalter zur Spezies der "homus speculatius" gehören?
Gehören die nicht eher zur Spezies "homo credo ripis centralissimus"? TB

11:25 | Der Bondaffe zum grünen TB-Kommentar
Wenn ich da den "Fondsmanagern der jungen Generation" zuhöre, habe ich schon das Gefühl, daß da "viel speculatius" drin ist. Zumindest ist das Vokabular beeindruckend, aber im Grunde gibt es nur vier Verhaltensregeln: "kaufen, verkaufen, halten oder liquide sein". Alles andere ist aufgesetzt."Anleihen sind doch langweilig!" Das meinte ich vor 30 Jahren auch. Dabei ist das Anleihengeschäft (das Geschäft mit den Schulden) sehr spannend. Träge vielleicht, aber durchaus vielseitig. Zum Beispiel findet man in Sekundenschnelle "Tesla Anleihen" und man sieht sofort, wieviel Milliarden offen sind.
https://www.finanzen.net/anleihen/tesla-anleihen 
Auch die schon lange anhaltende Nullzinsphase ist doch wirklich spannend. Wie lange hält die EZB das noch durch? Wann steigen die Zinsen in der Eurozone und weltweit? Die klassische Spekulation. Die Anleihenhalter mögen schon gemächlich sein, aber die wirklichen Strategen haben Zeitreihen und Kurse, die sehr weit in der Zeit zurückreichen. Damit läßt sich gut steuern.
Na ja, und diejenigen, die mit Bund-Futures rumzocken sind schon Spekulanten. Da brauchts gute Nerven.

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26.04.2021

12:54 | wiwo.de: Negativzinsen sind eine gigantische Umverteilungsmaschine

Die negativen Zinsen der EZB bescheren den Banken in Südeuropa Gewinne. Dagegen bluten die Banken in Deutschland aus. Die Eurozone mutiert immer mehr zur Umverteilungsunion. Ein Kommentar von Malte Fischer.

Mich wundert ja, dass in Deutschland noch keine Diskussion über die Geldpolitik der EZB ausgebrochen ist, angesichts der Tatsache, dass der HVPI für Deutschland bereits bei 2,0% liegt. Corona überdeckt einfach alle anderen Themen, sehr zum Nachteil und Schaden der Staaten, Gesellschaften und Bürger. AÖ

14:07 | Leser-Kommentar   @alm öhi
was wunderst du dich? Die menschen hier in de stehen voll und ganz hinter "ein land in dem wir gut und gerne leben" und in dem wir unsere selbstverantwortung voll an den staat abtreten dürfen, der dann für uns sorgt - hat er ja auch für die Nachkriegsgeneration recht gut! Warum sollten die Leute aufbegehren, noch dazu gegen etwas, das sie sowieso nicht verstehen? Mich wundert da nix!

 

12:16 | welt.de: Beim Thema Baerbock wirft die EZB-Chefin jede gebotene Zurückhaltung über Bord

Die Erwartungen an die EZB-Sitzung waren gering. Wie gewohnt hielt sich Christine Lagarde zurück mit Äußerungen zur künftigen Geldpolitik. Doch dann kam die oberste Euro-Hüterin – der politische Neutralität gut anstünde – doch noch aus sich heraus.

Langsam wird Christine Lagarde untragbar - vielsagend ist ihre Mimik, als sie zu ihrer Lobeshymne auf Annalena Baerbock ansetzt. (In diesem Video ab min 36:20.) Und wenn Angela Merkel für Christine Lagarde ein Vorbild ist, offensichtlich nur, weil sie eine Frau ist, dann erklärt das zumindest, warum Mme Lagarde weiterhin durch eine mangelnde fachliche Kompetenz glänzt und auch keine Anstalten zeigt, dies zu ändern. AÖ

09:03 | gs: Gold, Bitcoin - und das Geheimnis des Geldes

.... Kann eine Kryptoeinheit zum neuen Weltgeld aufsteigen? Angesichts der kometenhaften Preissteigerungen von Bitcoin & Co ist man geneigt zu sagen, diese Frage stellt sich nicht mehr. Doch das wäre verfrüht. Gleichwohl lässt sich aus geldtheoretischer Sicht mit hinreichender Überzeugung sagen, dass ein entmaterialisierter Digitalcode durchaus das Zeug hat, von den Menschen, wenn es ihnen frei steht, zum Geld ausgewählt zu werden. Eine entscheidende Frage dabei ist die Konkurrenzfähigkeit alternativer Geldarten - wie zum Beispiel die eines digitalisierten Gold- oder Silbergeldes. In einem solchen Wettbewerb geht es nicht nur um die Abwägung einer, sondern vieler Geldeigenschaften.

"Entmaterialisiertes Digitalgeld" hat das Zeug vom Menschen als Geld gewählt werden - so Polleit. Völlig richtig, wenn man bedenkt, dass die Menschheit seit fast genau 50 Jahren dem entmaterialisierten Baumwollgeld und seinen "Geldhütern" unverständlicher weise unbegrenztes Vertrauen schenkt. Das entmaterialisierte Digitalgeld hat keine "Währungshüter", was es umso vertrauenswürdiger macht! TB

10:31 | Der Beobachter
Entmaterialsiertes Digitalgeld, welch eine Wortwahl! Welch ein Oxymoron, gut nicht ganz, aber fast. Viele glauben daran, aber genauso viele zweifeln noch immer. Was ist, wenn der Strom ausfällt, oder einfach weg ist? Was ist, wenn der Prozessor seinen Geist aufgibt? Das Handy ins Klo fällt? Oder, was ist denn, wenn ich gar nicht will, dass meine Zahlung nachvollziehbar ist? Wenn ich einem lieben Menschen ein Geschenk kaufe z.B. und mein/e Partner/in davon nichts erfahren darf? Wenn ich Dienstleistungen in Anspruch nehme, die niemanden etwas angehen? Oder ganz einfach ich habe gar kein Handy, oder keinen Strom, wie zum Beispiel, ganz neu, im Oscar-preisgekrönten Film Nomadland? Was ist in all diesen Fällen und es gibt sicherlich noch sehr viele mehr?
Nein, diese "enmaterialisierte Zahlungen sind nur gut für die Industrie und vor allem für Herr Gates und Co. Für die Regierungen und Geheimdienste, aber nicht für den Menschen.
Der Test dazu verlief, wie auch beim Impfen, in Indien und war überhaupt nicht positv. Die Menschen besannen sich auf ihre ureigensten Möglichkeiten und der Tauschhandel kam deutlich in Schwung, wie auch die "Schwarzarbeit" gegen Gegeneistungen, so sehr, dass dieser Versuch eingestellt wurde. Ihnen ist sicherlich noch die Bekanntgabe der Ungültigkeit bestimmter Geldscheine in Indien, über Nacht, in Erinnerung?! Die Menschen pfiffen dann auf ihre Regierung und zeigen diesen überheblichen und abgehobenen Beamtenfazkes, wo der Bartel den Most holte. Man könnte auch sagen: Schert euch zum Teufel, der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Wir können das auch alleine, ohne Staatsbeamte, die nur Abzocken.
Genauso bei den Impfungen. Da war die Mortalität und der gesundheitliche Schaden, vor allem bei Kindern, derart hoch, dass Gates gleich mit samt der Impf- und "Gesundheitsindustrie" aus dem Land flog! Sonst hätte es Tote in den Regierungsreihen gegeben.
Überall wo Gates draufsteht, ist lediglich Abzocke, Tod oder Überheblichkeit drin.
Und auch beim "entmaterialisiertem Digitalgeld steckt Microsoft und Gates wieder ganz vorne mit drin!
Nein, ich brauche das nicht!

24.04.2021

08:49 | Der Bondaffe "Türkische Lira - es bald sehr stürmisch"

....dann gibt es wohl kein Halten nach unten mehr. Es wird daher extrem spannend werden in den nächsten Tagen. Aktuell sind wir bei 8,39 Lira für einen USD. Und die Renditen für türkische Staatsanleihen sind bei über 18% über das gesamte Laufzeitenspektrum. Das ist der Bereich "scheintot".
https://www.investing.com/rates-bonds/turkey-10-year-bond-yield
Es wird bald sehr stürmisch.

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23.04.2021

14:25 | Welt:  Die Rückkehr der Zinsen bedeutet das Ende der sorglosen Verschuldung

Der Bund streicht seit Jahren durch die Ausgabe neuer Staatsanleihen Milliarden Euro ein. Den Minuszinsen sei dank. Doch mit der Rückkehr der Inflation wird Schuldenmachen wieder teurer. Der nächste Finanzminister muss für geliehenes Geld wieder mehr zahlen. Für Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hätte es beim Schuldenmachen kaum besser laufen können. Seit seinem Amtsantritt im Frühjahr 2018 sanken von Jahr zu Jahr die Zinsausgaben, obwohl er stetig mehr Kredite aufnahm.

Steigen die Zinsen, wird es auch keine Verschuldung mehr geben ..... weil ja der nächste Finanzminister mehr Zinsen zahlen muss.  ... und wir sind ja davon nicht betroffen!!!!!! So ein "nächster Finanzminister" kann einem schon leid tun, er muss voll viel arbeiten und bekommt weniger ... weil er ja mehr zahlen muss. TS

15:00 | Der Bondaffe
Nehmen wir "ganz normale" 6% Zinsen wie es in den 1990er Jahren üblich war. Das macht bei einer Bundes-Gesamtverschuldung von 2.577 Milliarden EUR (zumindest nach dieser Schuldenuhr
https://www.staatsverschuldung.de/schuldenuhr.htm ) einen Betrag von 155 Milliarden EUR Zinsbelastung jährlich.

Wieviel hat ein ganz normaler jährlicher Bundeshaushalt zur Verfügung? 500 Milliarden EUR? 600 Milliarden EUR? Ich spreche von BUNDESHaushalt und von JÄHRLICH. Also keinen anderen Haushalten und Schulden auf Länder- oder Kommunalebene. Das ist es, was ich seit vielen Jahren schreibe. Steigen die Zinsen, haben die Politiker immer weniger Geld zur Verfügung und bräuchten noch mehr Kredite. Da können wir jetzt lange weiter diskutieren. Vereinfachen wir es, denn "Corona gibt der Schuldenpolitik" jetzt den Rest. Die Schulden steigen schnell in luftigere Höhen.

Wir wir sehen kann die EZB nur drucken. So entsteht immer mehr Luftgeld. Und Deutschland ist der solideste Kandidat in der EURO-Zone was Schulden angeht. Der Rest der EURO-Zone ist doch viel schlimmer dran. So ist es nur eine Frage der Zeit. Die Zinsen bzw. Renditen werden steigen. Wegen Corona. Der Corona-Lockdown bringt unweigerlich den Zinsanstieg. Und dieser Zinsanstieg trifft auf eine kollabierende Wirtschaft, die immer weniger Steuern erzeugt. Die aber der Staat brauchen würde. Was wiederum zu höheren Zinsen, schon allein wegen der Kreditausfälle, führen wird.

16:16 | Monaco
dieser Minister blickt gebannt auf den Anleihemarkt und vermeldet ´die nächsten 2 Wochen, werden die entscheidenden sein´....

09:11 | mises: Im Kampf fürs Bargeld: „Das Höllentor steht nun einen Spalt offen“ must read!!!

Da man nicht in die Zukunft schauen kann, bleibt nur, aus der Geschichte zu lernen oder Parallelsachverhalte zu betrachten. Frappierend ist zunächst, dass ein ursprünglich gezielt für eine möglichst umfassende Akzeptanz geschaffenes Zahlungsmittel irgendwann in seiner Geschichte einen qualitativen Entwicklungsbruch erfährt. Staatliches Geld, das – wie man sagt – von den Zentralbanken für eine verlässliche Versorgung der Wirtschaft mit Liquidität ausgegeben wird, verliert plötzlich partiell diesen Charakter durch politische Entscheidung. Dahinter steht stets ein anderes Phänomen: Das Scheitern von Steuerung an anderer Stelle. Die gigantische Umverteilung beispielsweise im gegenwärtigen deutschen Gesundheitswesen würde sicher von der Bevölkerung nicht akzeptiert, wenn sie sich nicht hinter einem eigenen Kunstsystem aus kassenärztlichen Punktevergütungen und krankenhäuslichen Pauschalvergütungen in Landesbasisfallwerten etc. verbergen könnte.

Das erste Mal in der Geschichte, dass das bei Herrschern beliebte Kippen und Wippen eine "medizinsiche Kausalität" hat!
Eine weitere Corona-Funktion! TB

16:53 | Der Bondaffe
Wenn ich, wie neulich, an der Supermarktkasse stehe und einen jungen Schnösel mit seiner hippen, schicken Smarsch-Watch zahlen sehe, dann kommt mir echt die Galle hoch. Dann weiß ich, diese Generation ist verloren. Der schaufelt sich sein eigenes Kontrollgrab und merkt es nicht einmal.
Aber ich habe selbst so einen Typen in der Familie. Dem kann man nicht helfen. Wie in der Überschrift geschrieben. "Das Höllentur steht nun einen Spalt offen". Diejenigen, die jeden modernen Bezahlmist mitmachen, brauchen nur durchzugehen.

22.04.2021

14:53 | Leser-Anfrage zu Bargeld und Barzahlung

Hallo zusammen, vielleicht gibt es auch einen Zusammenhang zwischen weniger Barzahlung und geschlossenen Läden?
Werttransporte fahren ja nicht beim kleinen Bäcker an der Ecke vor- sondern eher bei den Ketten und Zentren, wo es momentan nichts zu transportieren gibt.
Es wird keine Gelegenheit ausgelassen, uns das Bargeld madig zu machen.   
Noch einen sonnigen Tag

14:04 | ecb.europa.eu: Geldpolitische Beschlüsse

Der EZB-Rat hat auf seiner heutigen Sitzung beschlossen, seinen sehr akkommodierenden geldpolitischen Kurs nochmals zu bestätigen:

Wie zu erwarten war. AÖ

12:34 | faz.net: Bargeldeinsatz sinkt um mehr als 70 Milliarden Euro

Durch Corona bezahlen die Deutschen deutlich weniger mit Bargeld. Die Werttransport-Branche reduziert Fuhrpark und Personal. Manche Unternehmen verdienen an der Einlagerung von Bargeld für Banken.

"Es begann mit einer Lüge" - der Lüge, dass das Coronavirus durch die Nutzung von Bargeld übertragen werden könne. Mehrfach widerlegt, aber wissenschaftliche Erkenntnisse interessieren ja jene besonders wenig, die ihre Wissenschaftlichkeit besonders öffentlichkeitswirksam an die große Glocke hängen. AÖ

12:04 | orf.at: EZB berät über Kurs in dritter Coronavirus-Welle

Die dritte Coronavirus-Welle hat Europa erfasst und könnte den erwarteten Konjunkturaufschwung verzögern. Zugleich zieht die Inflation an. Dennoch wird die Europäische Zentralbank (EZB) nach Einschätzung von Fachleuten bei der Ratssitzung heute ihren geldpolitischen Kurs nicht ändern. Die Ergebnisse der Beratungen der Notenbank in Frankfurt werden am Nachmittag veröffentlicht.

Heute um 14:30 ist es wieder so weit. Ausnahmsweise wird sich Christine Lagarde zu geldpolitischen Themen äußern und nicht zum Klimawandel und zur Gleichstellung. Viel Neues werden wir nicht hören, ich erwarte sogar überhaupt nichts Neues. Denn wenn man die Corona-Debatten der vergangenen Tage verfolgt hat, hat man den Eindruck, wir befänden uns im April 2020. Die Pressekonferenz kann hier verfolgt werden. AÖ

20:07 | Der Bondaffe
Eher wird Annalena Baerbock EZB-Ratspräsidenten als das Christine Lagarde die bisherige Nullzinspolitik ändert. Im Prinzip ist es schon lange "aus". Die EZB hat nichts mehr, die EZB kann nichts mehr, die kriegen es nicht hin, weil das Schiff bereits im Treibsand versinkt. Was fehlt ist die "perfekte Welle", dann geht der
Kahn unter.

...dann davor noch schnell die Baerbock zur EZB-Vize-Präsidentin machen! OF

21.04.2021

19:57 | FW:  Aktienmärkte: Erste Notenbank tritt auf die Bremse! Marktgeflüster

Die Aktienmärkte heute nach der gestrigen Schwäche leicht erholt – aber das Interessanteste an einem ansonsten mäßig aufregenden Handelstag war die Entscheidung der kanadischen Notenbank, ihre Anleihekäufe zu reduzieren. Damit ist die Bank of Canada die erste bedeutende westliche Notenbank, die ihre ultralaxe Geldpolitik zurück fährt und mit dem „Tapering“ beginnt. Wird das Signalwirkung haben?

Leser-Kommentar
Nicht zu fassen, die kanadische Zentralbank reduziert Anleihekäufe und denkt über Zinsanhebungen nach. Ein Gamechanger? Jedenfalls im Hinterkopf behalten!

12:28 | scmp: China’s yuan internationalisation goal ‘is not to replace US dollar’, top banking official insists

Der neue stellvertretende Gouverneur der People's Bank of China (PBOC) betonte: "Unser Ziel ist es nicht, den US-Dollar oder eine andere internationale Währung zu ersetzen".

Sagen wir es einmal so: Die Glaubwürdigkeit dieser Aussage liegt beim langfristigen Wert einer Papierwährung. AÖ

13:05 | Monaco
´owa brenna tuats guad´......

08:59 | faz: Nicht nur Obst und Benzin werden deutlich teurer

... Die Europäische Zentralbank (EZB), die ein Preisziel von „unter, aber nahe 2 Prozent“ verfolgt, sieht hinter diesem Preisanstieg keine dauerhafte Entwicklung, die Handeln ihrerseits notwendig macht. EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht von „Sonderfaktoren“ durch die Corona-Krise und von „blips“ – Ausreißern nach oben. Schon im nächsten Jahr werde die Inflationsrate wieder niedriger ausfallen.

Natürlich kann einem zum Statement der EZB nur eine einzige, nämlich diese Filmszene einfallen! TB

20.04.2021

10:31 | bi: In 2022 könnte es zur Hyperinflation kommen, so Autor Marc Friedrich

„Ich erwarte in den kommenden Jahren, vielleicht schon 2022 eine zweistellige Inflation, welche die Kaufkraft der Bürger schrumpfen lassen wird“, sagt Friedrich im Gespräch zu Business Insider. Die Schuld an der enormen Inflation gibt Friedrich dabei dem aktuellen Geldsystem und den Notenbanken, die mit aller Kraft versuchen, das bisherige System stabil zu halten.

"Notenbanken", "System stabil halten" - eine unmögliche Wortkombination. Gut, dass Friedrich das Wort "versuchen" hinzugestellt hat! TB

19.04.2021

12:40 | dzresearchblog: Grüne Geldpolitik: EZB zwischen gebotenem Engagement und drohender Überforderung

Der Klimawandel stellt eine erhebliche Bedrohung für die Wirtschaft und die Menschheit im Allgemeinen dar. Im Zuge einer Überprüfung der geldpolitischen Strategie beraten die europäischen Notenbankvertreter gegenwärtig, wie sich die EZB im Rahmen ihres Mandats im Kampf gegen den Klimawandel stärker engagieren kann. [...] Die Notenbank-Oberen verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass Klimaveränderungen sich unmittelbar auf die Inflationsentwicklung auswirken können. Naturkatastrophen in Folge einer Erwärmung der Atmosphäre könnten zu Missernten führen und steigende Nahrungsmittelpreise nach sich ziehen oder extreme Wetterereignisse Vermögensschäden hervorrufen und sich Verbraucher daher mit ihrem Konsum zurückhalten.

Genau diese Annahmen sind in ihrer Apodiktik jedenfalls falsch. Immerhin schreibt auch der Autor - korrekterweise - im Konjunktiv, allerdings wird so getan, als würde der Klima notwendigerweise zu Missernten etc. führen. Hungersnöte sind, wie Amartya Sen gezeigt hat, letztlich aber nicht auf ökologische Verwerfungen zurückzuführen, sondern auf politisches Missmanagement. Dieses durch den Aufbau von rechtsstaatlichen, das Privateigentum schützenden Institutionen bewahrt die Gesellschaften vor Hungersnöten, nicht eine Regelung des Weltklimas per Thermostat. AÖ

17.04.2021

08:25 | bachheimer&goldvorsorge: Der Inflation auf den Zahn gefühlt - Gregor Hochreiter zu Gast bei Bachheimer

Rund um das Thema Inflation ging es im Interview mit Ökonom und Buchautor Gregor Hochreiter von Goldvorsorge-Chefökonom Thomas Bachheimer.

Teuerung, Inflation, ein Themenbereich, der demnächst COVID19 zu Recht in den Schatten stellen wird.
Ein Regierungs-verordneter Lockdown wird bei der Lösung dieses Problems noch weniger helfen, als bei COVID19 - und das will was heissen.
PS: aber die Gefahr, dass die Politik uns vor einer Hyperinflation retten will, ist ohnehin gering, denn diese gehört zum Plan! TB

15.04.2021

12:20 | ecb.europa.eu: Eurosystem report on thepublic consultation on adigital euro

Am 2. Oktober 2020 veröffentlichte das Eurosystem seinen "Report on a digital euro". Der Bericht bildete die Grundlage für die Einholung breiterer Stellungnahmen zu den Vorteilen und Herausforderungen der Ausgabe eines digitalen Euro und zu seiner möglichen Gestaltung.

87% der Stellungnehmer waren Männer - damit sollte sich die so um die Gleichstellung sorgende Christine Lagarde das Ergebnis eigentlich nicht anerkennen, denn so würde der digitale Euro ein männlicher digitaler Euro werden, was eindeutig gegen die Werte der EU, zumindest ihrer westlichen Mitgliedsstaaten wäre. Abgesehen davon muss erwähnt werden, dass die Veröffentlichung dieses Reports nur auf Englisch, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, ein Skandal sondergleichen ist. AÖ

16:14 | Monaco
statt Englisch, könnten sie es auch auf ´Mandarin´ veröffentlichen.....´die´ sind auch nicht dabei.....und der Vorteil, das Unverständliche, versteht auch keiner......

16:16 | Das Maiglöckli
AÖ: England hat zwar beim € nie eine Rolle gespielt aber man gibt sich ja weltweiblichdivers. Außerdem, warum sollte den noch einer lesen wollen, ist doch eh schon entschieden und die völkchen haben eh nix zu melden. Ich hege allerdings die Befürchtung, dass die Russen in der Lage sind, mittels ELOKA, den digitalen € auszulöschen. Christine - die Russen kommen, ja wat nu?

14.04.2021

12:34 | the sounding line: Global Food Inflation Spikes Even Higher

Letztes Jahr um diese Zeit stellten wir fest, dass die weltweiten Lebensmittelpreise seit 2019 um etwa 22% gestiegen waren und allein im Februar um etwa 7% zugelegt hatten. Nun, einen Monat später, ist der FAO Global Food Price Index der Uno um weitere 2,5% gestiegen, von 116 auf 118,5, wie die folgende Chart von Statista zeigt.

Dann ist es wohl auch nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Hungerrevolten ausbrechen. Insbesondere die Rasanz des Preisanstieges sollte bei den Verantwortlichen die Alarmglocken läuten lassen. AÖ

 08:28 | mises: Nicht jeder Preisanstieg ist Inflation

Preissteigerungen sind nicht immer mit Inflation gleichzusetzen. Die Bezeichnung Inflation für Verteuerungen wird meist synonym, aber falsch verwendet. Teuerung ist nicht gleich Inflation, aber Inflation immer eine Teuerung. Jüngst war zu lesen: „Öl-Rally treibt die Inflation.“

In den letzten Monaten wurden wir auf b.com  nicht müde, dass man sehr wohl zwischen Teuerung und Inflation unterscheiden muss.
Teuerung geschieht auf Grund von Angebotsverknappung (durch Naturkatastrophen, Kriege, und neuestens "Pandemien").
Inflation entsteht dadurch, dass das zuviel an Geld seinen Weg in den Markt findet und die gleichbleibende Güter und DL-Menge verteuert.
Der Effekt ist der gleiche - nur dass, bei einem die Natur für die Steigerung sorgt, beim anderen die Politik.
Teuerung kann aber auch zu Mistrauen ins Geld führen, was dann die Inflation antreibt - also Vorbedingung für Infaltion.

Teuerung
+ Überbordende Geldmenge
- Vertrauen ins Geld
-----------------------------------------
Desaster! TB

19:39 | Leser-Kommentar
Sicherlich eine Sache der Sichtweise und der Defination. Der sogenante "Endverbraucher" hat aber folgendes Problem ? Er muss auch bei Preisanstieg überleben können. Ich nehme inzwischen gerne folgende Vorgehensweise um das besser Umfassen, Bestimmen zu können. Zwei Beispiele. Keine Aktionswaren nehmen aus Diskonter Werbung, kein Amazon o.ä. sondern das was wir Mittelstandsfirmen im Land nennen. Essen: 3 im Weckla, Vor dem Euro 1,50 DM. Jetz ca.t 3,50 Euro. Bier: vor Euro 10 DM, jetzt ca. 20 Euro. Die Lebenshaltungkosten sind massiv gestiegen innerhalb der Zeit seit dem wir Euro haben. Im Grunde gings schon in 90 Jahren los, wo die 1993 die Tafeln gegründet worden sind,
ursprünglich für Obdachlose und wer nimmt Heute das Angebot dafür wahr ? Renter, Harrtz IV usw. Für die wenig Geld haben, ist übrigens vollkommen egal, ob man das mit Preisanstieg oder Inflation benennt. Der Mangel bleibt gleich.

13.04.2021

12:52 | welt.de: Jetzt zeigt sich, wie die EZB-Politik unseren Wohlstand gefährdet

Durch die Geldflut der Europäischen Zentralbank werden Tausende Firmen am Leben gehalten, die eigentlich pleite sind. Neue Geschäftsmodelle haben so kaum eine Chance, immer weniger Firmen werden gegründet. Währenddessen entwickelt sich China zum Hochtechnologieland.

Jeder weiß es, niemand tut etwas dagegen, denn natürlich gibt es genügend Profiteure der Niedrigstzinspolitik, d. h. allen voran die hochverschuldeten Staaten und die Brüsseliten, die eine politische Union erzwingen wollen. AÖ

12:04 | zerohedge: Fed's Bullard Says 75% Vaccination Rate Would "Allow Taper Debate"... Which Could Happen In Just Two Months

Und einfach so wurde die ergebnisoffene Tapering-Diskussion der Federal Reserve eine ereignisbasierte. In einer Rede bei Bloomberg TV sagte der Präsident von St. Louis, James Bullard, dass es ein Signal für das Ende der Covid-19-Krise wäre, wenn drei Viertel der Amerikaner geimpft wären - eine notwendige Bedingung für die Zentralbank, um ein Tapering ihres Anleihekaufprogramms in Betracht zu ziehen.

Das schaue ich mir an, dass die Federal Reserve die Schrumpfung ihrer Bilanzsumme in signifikantem Ausmass in Angriff nimmt und durchzieht. Eher wird die Federal Reserve und auch das Weiße Haus auf diese Ankündigung hin versuchen, das Impftempo deutlich zu reduzieren, angesichts dieser, das Anreizsystem komplett neu gestaltenden Aussage. AÖ

09.04.2021

12:24 | zew.de: Die Stabilität der Eurozone hängt am Tropf der EZB

Die bisherige Stabilität der Euro-Staatsanleihemärkte in der Pandemie ist vor allem dem PEPP-Wertpapierkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) zu verdanken. Demgegenüber haben die EU-Corona-Finanzpakete keinen messbaren Beitrag zur Einengung der Zinsabstände geleistet. Dies belegt eine Studie, die das ZEW Mannheim mit Unterstützung der Brigitte Strube Stiftung erarbeitet hat.

Dank PEPP wurde die Eurozone, und insbesondere die hochverschuldeten Weichwährungsländer des Südens, aufgepeppt, womit die EZB neuerlich belegt, dass sie mehr brüsselitisch motiviert als geldpolitisch begründet agiert. Die Rechnung bezahlen werden aber allen voran die Bürger der Hartwährungsländer und verkauft wird das Ganze dann unter dem Schlagwort "Solidarität". AÖ

16:11 | Der Bondaffe
Da kann man genüßlich und souverän zuschauen, wie alles den Bach runtergeht. Oder soll ich schreiben "...wie die EZB verreckt"? Das stimmt schon. Die einzige Instanz, die das System noch am Leben erhält ist die EZB. Das geht nur in dem man immer mehr Geld immer schneller ins System pumpt. Ich war nie ein Fan von Hyperinflations Untergangstheorien. Gut, daß gab es schon einmal im Jahr 1923, aber das ist lange her. Aber jetzt passiert es wieder. Da werden Unsummen ins System gepumpt und diese Unsummen werden inflatorische Effekte nach sich ziehen.
Da es hunderte von Milliarden EURO sein müssen baut sich Druck auf, der nur in hyperinflatorischen Ausbrüchen zum Ausdruck kommt. Das ginge dann schnell. Ich habe mich mit einem Zeitfenster von neun Monaten angefreundet, also von den ersten starken, verschleierten Effekten bis zum Hyperinflationszusammenbruch.
Heutzutage müßte es schneller gehen, dank der Technik. Damit meine ich den Handel mit Zinsterminkontrakten, die in kurzer Zeit das Renditeniveau der Staatsanleihenmärkte emporschnellen lassen, was mit hyperinflatorischen Kaufkraftverlusten (gut spürbar im eigenen Geldbeutel) in kürzester Zeit einhergeht. Ich warne schon lange davor, nichts ist bisher geschehen. Die EZB hat den Laden noch im Griff. Aber ich bin Spekulant und ich kann warten. Ich weiß, was kommt!

19:35 | Leser-Kommentar zu 16:11
zum Bondaffen "...diese Unsummen werden inflatorische Effekte nach sich ziehen" - ja werden sie, doch damit dies nicht passiert wird die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes reduziert - Lockdown. Wo will man denn noch sein Geld ausgeben. Es gibt kein Stahl, es gibt keine Schaumstoffe, es gibt keine Handwerker usw. in Urlaub kann man auch nicht mehr....
Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe glaube ich das die Politik es wenigstens bis zur Wahl schaffen will, denn wenn jetzt geöffnet wird entlädt sich die aufgestaute Kaufkraft und es inflationiert sofort. Was das für die Wahl bedeuten würde, kann sich jeder selber denken.

06:14 | querschuesse: EZB: Bilanzsumme Eurosystem KW13 2021

In der Kalenderwoche 13 2021 erreichte die Bilanzsumme des Eurosystems 7,494111 Billionen Euro und damit erneut ein neues Allzeithoch. Die Bilanzsumme stieg um +2431 Mrd. Euro zur Vorjahreswoche. Die “Corona-Folgenbekämpfung” der EZB nimmt immer mehr Fahrt auf und deckelt den wirtschaftspolitischen Amoklauf, der längst ein geldpolitischer ist.

(Bezahlartikel) "Amoklauf" trift´s ganz gut! HP

20:25 | Der Bondaffe
Scheisse für die eine Hand. EZB-Fiat-Geld für die andere. Ratet mal, welche sich schneller füllt?

08.04.2021

12:08 | faz.net: Die EZB will nur gut begründete Renditeanstiege tolerieren

Die Gefahr einer Inflation sieht die EZB nicht. Günstige Finanzierungsbedingungen für Staaten, Unternehmen und Privathaushalte bleiben ihr Ziel.

Gut, weite Teile der EZB beschäftigen sich ja nur mehr mit Klimawandel und Gleichberechtigung, da kann man dann auch keine Inflationsgefahren mehr erkennen. Vielleicht sollte Christine Lagarde einmal bei Jens Weidmann vorstellig werden, denn dieser hatte vor wenigen Wochen gestützt auf Untersuchungen von der Bundesbank eine Inflationsrate in Deutschland von 3% am Jahresende nicht ausgeschlossen. Für März erwartet die Schnellschätzung bereits einen Anstieg des HVPI um 2,0%, wenn auch nur für Deutschland, aber immerhin. AÖ

19:56 | Der Bondaffe
Wieder ein nettes Ablenkungsmanöver, aber ehrlich. Das wird "den Markt" nicht interessieren. Denn "der Markt hat immer Recht". Und nicht die EZB. "Nur gut begründete Renditeanstiege" gibt es nicht. Wie man will man denn begründen, wann die Renditen ansteigen dürfen? Jegliche Begründungen und Maßnahmen (wie massive Anleihenkäufe) der EZB in den vergangenen Jahren waren doch Ausdrücke der Hilfslosigkeit.
Und ja, tatsächlich, der Markt nimmt die Inflationserwartungen im voraus wahr und setzt sie um. Dann steigen die Renditen bzw. Zinsen an. Vorm "Markt" hat man in der EZB Angst, darum "wünscht" man sich, daß der Markt nicht gegen die EZB spekulieren möge. Eine Aufforderung für jeden hartgesottenen Spekulaten übrigens, genau das zu tun.

Denn die EZB hat viel, viel Geld, daß sie auch neu drucken kann. Eine Zentralbank als Cash-Cow, besser geht es nicht. Also, starke Inflationszahlen in den nächsten Monaten, eine Mega-Schuldenbombe im Hintergrund, das Corona-Desaster, eine kollabierende Realwirtschaft, extrem angespannte Staatshaushalte in der Eurozone (BRD mit massiven Zahlungen für Flüchtlinge). Wenn das keine nachhaltigen Gründe für breite Zinsanstiege sind, dann weiß ich es auch nicht.

11:25 | faz: Die Fed stellt weiter billiges Geld in Aussicht

Die amerikanische Zentralbank will trotz der voranschreitenden Impfungen und einer sich erholenden Konjunktur in Amerika an ihrer Politik der offenen Geldschleusen vorerst festhalten. Angesichts anhaltender Risiken durch die Pandemie dominierte auf der jüngsten Fed-Zinssitzung eine vorsichtige Haltung, wie aus dem Protokoll des Treffens vom 16. und 17. März hervorging, das am Mittwochabend veröffentlicht wurde. Aus Sicht der Notenbank ist geldpolitische Unterstützung für die Wirtschaft weiter nötig, bis sich die Erholung stärker gefestigt hat.

Billiges Geld? Für wen ist das billig? Wir wissen doch alle, dass am Ende des Tages (und 2021 ist ca 23:45) all das billige Geld zum teuersten "unfreiwilligen Investment" der Menschheitsgeschichte (allerdings nicht für diejenigen, die das billige Geld erschaffen haben) wird! TB

07.04.2021

12:34 | wolf street: Bank of Canada Now Owns 40% of Government of Canada Bonds. Fed a Saint in Comparison. Taper on the Table

"Man fragt sich, ob sich in Ottawa eine potenzielle Mid-QE-life-Krise abzeichnet": Das merkten Strategen der "National Bank of Canada" in einer Notiz an, die, wäre sie nicht so ernst, urkomisch wäre.

Die Verschmelzung von Geld- und Fiskalpolitik schreitet in der westlichen Welt munter voran. Und welcher Politiker wird in Zukunft freiwillig auf diese Unterstützung durch die Notenbanken verzichten, wenn sie kurzfristige Erfolge verspricht? AÖ

08:54 | gs: Höhere Inflation - So bereiten Sie sich vor

... Maßstäbe der Inflationserwartungen sind in die Höhe geschossen, die Google-Suchen nach "Inflation" befinden sich auf dem höchsten Niveau seit Googles Gründung und viele prominente Analysten und Volkswirtschaftler gaben Warnungen aus. Es scheint klar, dass wir gerade dabei sind, eine neue "Inflationsära" zu betreten.

Jetzt liegt es an Ihnen, Sie müssen jetzt Draghis Credo der 10er-Jahre beherzigen und "whatever it takes"  voll durchziehen!
Wichtigster Tipp: am Ball bleiben, und bachheimer.com lesen - wir sind den Geistern, die Draghi rief, stets einen Schritt voraus! TB

06.04.2021

19:46 | ntv: Warum Erdogan Lira und Aktien abstürzen lässt

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan setzt seinen Notenbankchef überraschend ab und löst damit ein Erdbeben am lokalen Finanzmarkt aus. Die türkische Lira erlebt zu Wochenbeginn den größten Kurssturz seit rund 20 Jahren. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, analysiert die Lage am Bosporus.

20:04 | Der Bondaffe
Ich nix vastähn - anlayamıyorum. Was ist HEUTE so drastisch abgestürzt? Ich sehe nichts. Das scheint ein altes Interview zu sein. Stimmt, die Lira hat schon drastisch verloren, aber der Kurssturz war am 22. März 2021. Aber so ist es. Propaganda ist schon was schönes. Aber die Leute müssen schon drauf reinfallen.

https://de.investing.com/currencies/usd-try

https://de.investing.com/indices/ise-100

Danke werter Bondaffe! Stimmt, da muss eine alte Geschichte reingerutscht sein!? Auch die Absetzung des Notenbankchefs war bereits im März! Kleine Auffrischung für die Neudazugekommenen...!?OF

12:58 | twitter.com: Christine Lagarde: Include. Inform. Invest.

Das sind die Maßnahmen, die notwendig sind, um sich in Richtung einer nachhaltigen Zukunft zu bewegen, die Wachstum und Innovation kombiniert.

Wie "out" die EZB-Präsidentin Christin Lagarde ist, zeigt sie damit, dass sie das einzige "in", das für sie als Geldpolitikerin von Bedeutung ist, nicht erwähnt: Inflation. AÖ

12:34 | welt.de: „Als Zahlungsmittel überholt“ – und doch erlebt das Bargeld einen paradoxen Boom

Jahrzehntelang waren Münzen und Scheine für die Deutschen mehr als nur ein Zahlungsmittel. Die Corona-Krise hat den Umgang mit Bargeld aber stark verändert. Die Geldautomaten verwaisen. Doch drei Funktionen machen es für viele Menschen noch attraktiv.

Gerade in schwierigen Lagen will man nicht von einem Dritten abhängig sein und das ist man bei elektronischem Geld. Denn jedenfalls benötigt man Banken und einen Zahlungsdienstleister für die Abwicklung einer unbaren Transaktion, während beim Bargeld diese Dritten nicht benötigt werden. AÖ

04.04.2021

08:51 | gs: Gbureks Geldgeflüster: Chamäleon Inflation

Schier unermesslich steigende Staatsschulden, Rohstoffpreise auf breiter Front im Aufwärtstrend, unterbrochene Lieferketten, zwischenzeitliche Sperre im Suezkanal - und täglich grüßt die Corona-Krise. Noch mehr an Vorboten einer Inflation, das ist kaum möglich. Dennoch kann man beim Verfolgen der Medien leicht den Eindruck gewinnen, als sei sie noch kein Thema.

Hab ich gestern in "Rohstoffe" bereits geschrieben "Noch merkt's keiner"
Obwohl bei uns in der Obersteiermark gestern wieder der Winter eingezogen ist (Bild darunter, Garten meines Elternhauses heute 08:50) mein zum Artikel passendes Lieblings-Frühlingsgedicht

Roses are red
Violets are blue
Taxation ist theft
Inflation is too! TB

Bildschirmfoto 2021 04 04 um 09.00.20

02.04.2021

12:34 | ecb: Inflation dynamics during a pandemic - Blog post by Philip R. Lane, Member of the Executive Board of the ECB

In diesem Blogbeitrag gebe ich einen Überblick über die Inflationsaussichten, basierend auf den jüngsten von Experten der EZB erstellten makroökonomischen Projektionen für den Euroraum. Um den Rahmen abzustecken, gehe ich zunächst auf die aktuelle Wirtschaftslage ein, bevor ich mich der Analyse der Inflationsdynamik während der Pandemie zuwende.

Während sich Philip Lane intensiv mit den Inflationsaussichten beschäftigt, in einem Blogbeitrag, der skanalöserweise nur auf Englisch zur Verfügung steht, tanzt Christine Lagarde weiterhin auf den beiden völlig unbedeutenden Nebenstschauplätzen Klima und Gender (siehe zum Beispiel die von der OeNB organisierte Tagung "Gender, money and finance"), offenbar deswegen, weil sie den Aufgaben eines EZB-Präsidenten nicht gewachsen ist. Mit dem Bespieln von Nebenstschauplätzen will Christine Lagarde augescheinlich nur von ihrer Inkompetenz ablenken, sehr zum Schaden des Euros. Und noch ein KOmmentar zur Sache: Es ist ein wiederkehrendes Muster: Während die führenden Notenbanker bei auf die Inflation dämpfend wirkenden Sondereffekten nie den Begriff "Sondereffekt" in den Mund nehmen, denn dann könnten sie nicht einer Lockerung der Geldpolitik das Wort reden, passiert dies im umgekehrten Falle nachgeradezu inflationär. AÖ

12:08 | deutsche bundesbank: Eingangsstatement von Dr. Jens Weidmann

Ich wünsche Ihnen allen einen guten Abend und freue mich auf den Gedankenaustausch mit Ihnen. Gerne hätte ich Sie heute – wie bei unseren früheren Treffen – persönlich in der Bundesbank begrüßt. Der Grund, der das verhindert, passt hier hinein. Ein britischer Mathematiker hat kürzlich das Gesamtvolumen von Sars-CoV-2 ausgerechnet. Sein Ergebnis: Alle Coronaviren dieses Typs, die derzeit die Menschheit heimsuchen, haben Platz in einer Getränkedose. Die globale Krise, die dieser winzige Erreger ausgelöst hat, bestimmt nun schon seit über einem Jahr unseren Alltag. 

Bemerkenswert ist die Aussage von Präsident Weidmann, dass das Gros der zusätzlichen Ersparnisbildung von reichen Haushalten getätigt wurde und in die Finanzmärkte zum Vermögensaufbau geflossen ist. Daher erwartet er auch keinen großen Effekt aus diesem Titel auf die Inflation, sobald die Beschränkungen aufgehoben sind. Ganz nachvollziehbar ist diese Argumentation nicht, denn auch die wohlhabenden Haushalte werden einen Teil des aufgeschobenen Konsum nachholen. Dass dieser Effekt nicht dauerhaft ist, ist klar. Allerdings könnte er durchaus dazu führen, dass die Inflationserwartungen allgemein zulegen. AÖ

01.04.2021

20:17 | Leser-Beitrag/Anfrage: Ende Gelände oder was

Kann das jemand von den Redakteuren verifizieren. Angeblich soll es jetzt losgehen und die Anzeichen, dass der Global Currency Reset (GCR), wenn wir insbesondere den Informationen aus Amerika glauben schenken, jetzt in diesen kommenden Tagen erfolgen könnte. Das neue Quantenfinanzsystem (QFS) sollte eigentlich ab heute starten.

Aus Telegramm:

"Ab morgen hört das kostenlose Geld für Banken etc. auf. Es wird einen Ausverkauf an festverzinslichen Wertpapieren (bonds) geben, um sie aus den Büchern zu bekommen. Gott segne alle, die es betrifft und vor allem, bringt Euch in Sicherheit.

Die DTCC (Anm.:hier liegt wohl ein Tippfehler im englischen vor (es steht da DTTC, nur DTCC macht mit seinem Regelwerk hier Sinn. DTCC heißt: The Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC), das ist die größte Abwicklungsgesellschaft für weltweite Wertpapiergeschäfte) mit seiner Regel Nr. 4 (Anm.: sie regelt die Minimumeinlagen der Marktteilnehmer, die sie bei der DTCC hinterlegen müssen, um die sicherere Abwicklung der Wertpapiergeschäfte auch bei starken Marktschwankungen zu garantieren) wird dann dafür sorgen, dass das ganze Kartenhaus zusammenbricht. (Hier ist ein weiterer Tippfehler, es muss m.E. heissen CEDEL und nicht CDEL, da CEDEL das größte Abwicklungshaus für festverzinsliche Wertpapiere ist und mittlerweile Clearstream heißt). CEDEL wird dann die größte und erste Gesellschaft sein, die zusammenbricht. (die Übersetzerin kennt sich da ein bisschen aus)."

Werter Leser! Im Moment weder noch verifizierbar. Werden morgen die Sache genauer unter die Lupe nehmen! Vielleicht weiß der eine oder andere Leser etwas genauer darüber Bescheid!? OF

11:46 | wolf street: US Dollar’s Status as Dominant “Global Reserve Currency” Drops to 25-Year Low

Der weltweite Anteil der auf US-Dollar lautenden Devisenreserven sank im vierten Quartal auf 59,0 %, wie aus den heute veröffentlichten COFER-Daten des IWF hervorgeht. Dies entsprach dem 25-Jahres-Tief von 1995. Bei diesen Devisenreserven handelt es sich um Staatsanleihen, US-Unternehmensanleihen, US-Hypothekenpapiere, US-Gewerbehypothekenpapiere usw., die von ausländischen Zentralbanken gehalten werden.

Die Abgesänge auf den US-Dollar kommen mir viel zu früh. Denn die entscheidende Frage ist ja: Was ist denn die Alternative? AÖ

11:21 | Leser-Kommentar zum Kommentar von gestern (18:05)

Als Laie frage ich mich was würde denn geschehen wenn die EZB bei den 10,5 Billionen ankommen würde. Ist das die Grenze für die Druckerpressen? Bitte auch zum Verständnis um Links. Schöne Grüße,

14:30 | Leser-Kommentar zum Leser 1121 
Werter Leser, sie haben vollkommen recht, das heutige Geldsystem ist von viellen Faktoren abhänigig, die sind nicht in Stahl genossen. Das Ganze wird wird vom Menschen erhalten und ausgeführt. Da gibt es viele Kräfte und vor allem Dingen Glauben und darauf kommt noch die Krone, wetten, nach angenommen Wahrscheinlichkeiten arbeiten. Und dann haben wir noch die Manipulation. Das ist nicht so, als wenn ich Schießstand bin und alles richtig mache, es 10 Ringe werden. Das System ist sehr komplex. Fallen kann es durch Mutwillen oder durch das, was mit "Rette sich wer noch kann umschreibt". Und beides ist zeitlich nicht zu definieren, ausser das es kommen wird. Zumindest bis Jetzt, hat sich nichts geändert. Bei uns passiert nichts, wir drucken bis zum Untergang. Und ist die Grenze überschritten kommt halt ne Währungsreform o.ä. Was schlicht heisst, die Erde dreht sich trotzdem weiter. Wobei ich manchmal den Eindruck habe, viele meinen immer noch, die Erde ist eine Scheibe.

14:50 | Leser-Kommentar zu Leser 1430
Markus Krall meinte in seinen Videos dass das Vertrauen in das Geldsystem schwinden wird wenn die Bilanzsumme der EZB das BIP der Eurozone überschreitet. Ist es denn nicht so dass genau an dem Punkt das Limit erreicht ist? Eine andere Währungsreform kann ich mir schlecht vorstellen, wir hatten mal gar nicht so lange her eine... Die letzten Schritte führen gerade dahin dass wir uns extrem verschulden, was die Börsen im Moment abbilden ist ja so nicht relevant.

16:12 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 14:50
Werter Leser, wenn sie M. Krall und seine Aussage sehen mit "Vertauen in das Geldsystem schwindet" das ist nichts anderes, als das der Glaube daran sich auflöst, verloren geht. Und was heisst das, "Rette sich wer kann". Die Zahl die er angebenen hat ist somit nicht fest, allenfalls eine Markung. Weil wenn die Herde das laufen anfängt, ist sie nicht mehr aufzuhalten. Auch diesen Zeitpunkt kann man nicht festmachen, an einer Zahl. Weil anzunehmen ist, das zunächst das große Geld das laufen anfangen wird. Und verschulden, der Deutsche ist schon massiv verschuldet, Immobilien und Grund und Boden können nicht weglaufen. Das nennt man dann auf einen Staat gesehen, eine Grunddeckung auf die man immer zugreifen kann durch Steuern usw.
Ein Staat kann grundsätzlich immer eine Währungsreform machen. Das war auch der Grund mit, weshalb GB nicht in den Euro gegangen ist. Denn hat man eine eigene Währung. Der Staat ist somit eigenverantwortlich was mit seiner Währung passiert bzw. welchen Wert sie im Aussen besitzt. Denn wenn man sein "Urschwert" z.B. der EU zur Verwahrung gibt, bzw. sogar zerbricht hat man nix mehr in der Hand.
Ausser man geht outside, was wiederum Währungsreform heissen würde. Dann ist der Euro genauso weg vom Fenster. Ist dann nicht irgendwie sekundär, ob nun einer pleite geht ? Und wenn der erste unter Gleichen pleite geht, und das ist nach wie vor Deutschland, dann gehen eben sehr wahrscheinlich auch alle anderen pleite. Und es geht zurück zum Stamm. Das hat hohe Wahrscheinlichkeit. Ansonsten ist es doch vollkommen unsinnig, das ich mit meinem Bankprogramm das ich habe, noch immer historische Währungen überweisen könnte, wenn ich denn noch welche hätte, rein virtuell. Und sage mir heutzutage keiner gibts nicht, ausser man leidet unter Demenz. Vielleicht meint M. Krall es auch so, bei 10,5 Billionen rum, fängt das große Geld das rennen an. Die können sich das ja leisten und bis dahin in werthaltiges gehen.