28.05.2017

19:28 | gs: Der aussichtslose Kampf der Zentralbanken gegen das Gold

Denn so gut wie keine Bank oder Sparkasse und kaum ein Vermögensverwalter legt gesteigerten Wert darauf, mit Ihnen ins Edelmetallgeschäft einzusteigen. Dafür gibt es bekanntlich Gründe. Zum Beispiel, dass Gold, das irgendwo gehortet wird und dort jahrelang liegen bleibt, dem Finanzestablishment die Chance raubt, Vermögen provisionsträchtig zu drehen. Oder dass die sogenannte political correctness, ein aktuell besonders oft strapazierter Begriff, gegen Gold spricht. Oder, daraus abgeleitet, dass Gold als Schutz vor Geldentwertung eben diesem Establishment nicht in den Kram passt - man möchte ja solange wie möglich der Papiergeldillusion frönen.

26.05.2017

10:20 | oe24: Kein Witz: Es gibt einen 0-Euro-Schein

Was hat es damit auf sich - wir klären auf. Auf dem ersten Blick sieht er aus wie jeder andere Schein. Wasserzeichen, Hologramm – alles da. Doch der Wert ist es, der derzeit im Netz für verdutzte Gesichter sorgt.

Die Verwendung des 0-Euro-Scheines ist für Partei Spenden und dgl. angedacht..... ;-) TS

09:50 | MMN: IWF will Schuldenschnitt für Griechenland

IWF besteht auf Schuldenschnitt für Griechenland. Damit erweisen sich die Versprechen Athens, aber auch Berlins, dass jeder Euro zurückgezahlt werde, als Lüge. Für den Kenner des Euro-Betrugssystems jedoch keine Überraschung.

08:31 | DWN: Federal Reserve nähert sich nächster Zins-Erhöhung an

Die US-Notenbank Fed will vor der zweiten Zinserhöhung in diesem Jahr weitere Hinweise auf eine Festigung des Aufschwungs sehen. Aus Sicht der Währungshüter ist es klug, zusätzliche Anzeichen dafür abzuwarten, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der Fed-Sitzung von Anfang Mai hervorgeht. Allerdings gehen die Notenbank-Führungskräfte davon aus, dass sich die Konjunktur nach dem schwachen Jahresauftakt berappeln wird. Sollten sich die Erwartungen erfüllen, halten es die Währungshüter für angebracht, die Zinsen bald anzuheben.

08:05 | f100: EZB warnt vor „exzessivem Überschwang“ bei Immobilienpreisen

Im Jahr 1996 hatte der damalige US-Notenbankchef Alan Greenspan vor „irrationalem Überschwang“ am US-Aktienmarkt gewarnt. Nun weißt die EZB darauf hin, dass die Preise in etlichen Metropolen der Euro-Zone kräftig gestiegen sind. Tatsächlich ist das Problem aber viel größer als die EZB einräumt.

b.com Leserservice zu Greenspans Aussage: Greenspan’s Irrational Exuberance Looks Entrenched, 20 Years On!
Ich war damals Händler und kann mich noch gut an diesen und die folgenden Tage erinnern! TB

25.05.2017

07:51 | cnbc: S&P 500 posts record close as Wall Street cheers Fed's gradual plan to trim balance sheet

The S&P 500 gained 0.25 percent, as real estate led advancers, to post a record close.
The central bank sees a system where it will announce cap limits on how much it will allow to roll off each month without reinvesting.
The S&P and the Dow closed above their May 16 closing levels, wiping out losses from the biggest sell-off of the year.

Der Dow hat jedoch die alten Rekordstände nicht überschritten! TB

 

24.05.2017

20:23 | finanzmarktwelt: Headlines vom FOMC-Protokoll

– die meisten Mitglieder sehen weitere Straffung der Geldpolitik als „bald“ angemessen
– Risiko für BIP der USA eher abwärtsgerichtet
– Schwächer der Wirtschaft vermutlich „vorübergehend“ („transitory“); aber das muß noch abgewartet werden


20:05
 | bloomberg: Most Fed Officials Saw Tightening ‘Soon,’ Favored Unwind Plan

Most Federal Reserve officials judged “it would soon be appropriate” to tighten monetary policy again and backed a plan that would gradually shrink their $4.5 trillion balance sheet.

20:22 | die deutsche Übersetzung dazu - f100: Fed-Protokolle: Neue Details zum Abbau der 4,5-Billionen-Dollar-Bilanz! TB

21.05.2017

17:11 | Leser-Zuschrift zum Buchtipp "Die Herren des Geldes" vom 18.5.

Daraufhin wurde ich tätig und habe angefangen es nach dem Kauf sofort zu lesen. Montagu Norman wurde bereits beschrieben und aktuell Hjalmar Schacht, Sohn eines armen Norddeutschen.

Für diesen Superbuchtipp vielen Dank............Das Buch liegt sehr angenehm in der Hand und einen wunderbar lesbaren Text. Es wird wieder bestätigt, dass noch im Juli 1914 (also NACH den Schüssen auf Franz Ferdinand) Deutschland immer noch im Tiefschlaf war bezüglich der Lage. Absolut niemans konnte sich noch im Juli 1914 vorstellen, dass nur wenige Wochen später das Inferno los geht.

Dies wird übrigens ebenfalls im Buch „Die Welt von gestern“ des Juden Stefan Zweig beschrieben, der am Anfang Österreich vor dem Ausbruch 1914 als Hort der Ruhe beschreibt. Das erinnert an heute--------------sollte zwar keine Panik herrschen, aber wer hier wirklich an ruhige Zeiten glaubt und NULL Vorsorge betreibt (und wenn es nur Edelmetalle sind) der hat es nicht anders verdient, als unterzugehen.

 

20.05.2017

19:14 | ET: Deutschland zahlt: Nullzinspolitik der EZB kostet deutsche Sparer 436 Milliarden Euro

Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank kostet die deutschen Sparer pro Nase im Durchschnitt 3.024 Euro: "Deutschlands Sparer zahlen einen üppigen Teil der Rechnung für die lockere Geldpolitik der EZB".

11:16 | Kommentare zur "Weidmannstroy" von gestern

(1) Ragnarök: Also die Meldung wundert mich gar nicht. Er SOLL den Euro vor die Wand fahren. Die „Rettungen“ & Co sind bis dahin Programm. „Fairerweise“ wird 100 Tage gewartet. Dann kann man aber „eindreschen“. Und D hat einmal wieder die schwarze Karte. Hält jemand den Gegenpart? Blöd dass ich hier niemanden finde, der so blöd ist.

(2) mit Herrn Weidmann als EZB Chaf wird sich leider nicht an der EZB Geldpolitik ändern, da die Zinsentscheidungen per Mehrheitsentscheid getroffen werden, Herrn Weidmanns Stimme hier nur einfach zählt wie bei allen anderen auch und die "Weichländer" nach wie vor die Mehrheit in der EZB haben werden.

(3) @ (1) Ob der Euro bis 2019 durchhält ist anhand der Indizien keinesfalls sicher. Das gleiche kann über den USD sagen. Deshalb sind solche Spekulationen sehr ungewiss. Mit solchen Aussagen wie 2019 erweckt man die Illusion es wäre gar nicht so schlimm. Das im Moment die ganze Welt auf einer immer dünner werdenden Rasierklinge läuft, scheinen nur wenige zu realisieren.

19.05.2017

18:39 | handelsblatt: Weidmann soll Draghi 2019 beerben

EZB-Chef Mario Draghi scheidet 2019 aus dem Amt aus. Einem Medienbericht zufolge soll ihn dann der amtierende Bundesbank-Chef Weidmann beerben. Er sei der Wunschkandidat von Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble.

2 Interpretationsmöglichkeiten drängen sich einem sofort auf:
1. die gehen von einem Eurozerfall davor aus, denn einen Zentralbanker deutscher Machart kann sich das Eurosystem nicht leisten.
2. Weidmann wurde bereits etwas euro-päisiert und wird eine (für Deutsche untypische) Superweich-Strategie fahren! TB


07:59
 | WirtschaftsWoche: Weg zur Geldpolitikwende nicht in Stein gehauen

Laut Direktoriumsmitglied Coeure folgt die Europäische Zentralbank keinem starren Plan auf ihrem Weg zu einer geldpolitischen Wende. Spekuliert wird, dass die EZB im nächsten Jahr von ihrer Nullzinspolitik abkehrt.

18.05.2017

07:42 | gegenfrage: 17.05.1930: Gründung der „Zentralbank der Zentralbanken“

Am 17. Mai 1930 wurde die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die sogenannte „Zentralbank der Zentralbanken“, gegründet. Sie sollte die deutschen Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg regeln und zählt heute 647 Mitarbeiter.

Zwei wesentliche Geld-Player s. g. "Herren des Geldes" hatten bei der Grüdung der Koordinationsstelle für ZBs ihre Finger im Spiel. Montagu Norman Gouverneur der Bank of England  und Hjalmar Schacht, Reichsbankpräsident. Ja dass ist genau der mit den s.g. Mefo-Wechseln! Das unglaublich wichtige Buch "die Herren des Geldes" von Ahamed Liaquatt kann man über uns beim Kopp-Verlag beziehen. Ideale, spannende Sommerlektüre mit Bildungsmehrwert! TB

17.05.2017

12:20 | insideparadeplatz: Geld als zentrales Steuerungsmittel gesellschaftlichen Lebens hat seine Funktion verloren

Als in den frühen 1970er Jahren der Bankverein plötzlich eine Multimilliarden-Bilanz zeigen durfte, war ich sehr beeindruckt und empfand diese Entwicklung ermutigend. Der Bank geht es immer besser mit soooo viel Geld.

09:12 | n8wächter: John Embry: Die Risse im weltweiten Finanzsystem zeigen sich überall

Wie Sie nur zu gut wissen haben die westlichen Zentralbanken – die BIZ und andere – etwas unternommen, was sich im Jahr 2011 als extrem erfolgreiche Operation herausstellte. In vollem Bewusstsein, dass sie unglaubliche Mengen an neuem Geld und Kredit erzeugen müssen, um die Weltwirtschaft nach der Finanzkrise vor dem Zusammenbruch zu bewahren, wussten sie auch, dass die Kanarienvögel in der Kohlemine (Gold und Silber) ihre außer Kontrolle geratene Finanzpolitik nicht widerspiegeln durften.

15.05.2017

07:25 | pfc: 25 Fast Facts About The Federal Reserve You Need To Know

There is a reason why financial markets respond with a yawn when Barack Obama says something about the economy, but they swing wildly whenever Federal Reserve Chairman Ben Bernanke opens his mouth.

Selbst für geübte b.com-Leser viel Neues dabei. Nr. 10 ist besonders interessant! TB

11.05.2017

13:25 | bloomberg: Bank of England Says Smooth Brexit Could Mean Faster Rate Increases

While it didn’t say what deal would be best for the U.K., its latest forecasts are based on the assumption that the adjustment to a new relationship with the European Union is “‘smooth.” That means avoiding the so-called cliff edge where the U.K. leaves after the two-year negotiation period without transitional arrangements in place.

10.05.2017

07:58 | querschüsse: China: Währungsreserven April 2017

Die chinesischen Zentralbank, The People’s Bank of China (PBoC) berichtete die Daten zu den Währungsreserven für den Monat April 2017. Im April 2017 stiegen die Währungsreserven um +20,445 Mrd. Dollar zum Vormonat, auf 3029,533 Mrd. Dollar.

09.05.2017

08:22 | John Embry: Billionen Dollar unverkäuflicher Anlagewerte in Zentralbankbilanzen

Für Embry ist dies jedoch keine Überraschung, da die Zentralbanken weltweit ihre Anlagewerte seit der letzten Finanzkrise 2008 dramatisch erhöht und »praktisch alle Finanzanlagen aufgekauft« hätten, welche finanziell gestützt werden mussten. »Ihre Bilanzen sind jetzt durchsetzt mit Billionen von Dollars an Anlagewerten, welche praktisch unverkäuflich sind«, stellt Embry fest.

07.05.2017

09:50 | zerohedge: Italy Dependent On ECB "Buyer Of Last Resort" As Foreign Investors Dump Bonds Amid Capital Flight

In a column earlier this week, Federico Fubini notes that, according to the Bank of International Settlements, in 2016 international banks reduced their exposure to Italy by 15%, or over $100bn, half of it in the last quarter of the year.

The counterpart to this exposure reduction is the increase in the negative Target2 balance of Italy, which the ECB has already attributed to foreign investors selling into its asset purchase programs, and reinvesting the proceeds away from Italy.

09:17 | Querschüsse: Deutschland: Target2 Saldo bei 843,439 Mrd. Euro Ende April 2017

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete heute für den Monat April 2017 von einem Anstieg der Target2 Forderung in Höhe von +13,688 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 843,439 Mrd. Euro. Zum Vorjahresmonat stieg der Target2 Saldo um +217,665 Mrd. Euro an. Auch der Target2 Saldo im April 2017 entspricht einem neuen Allzeithoch, dieser reflektiert auch die enormen wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der Eurozone, die sich abseits aller offiziellen Bekundungen weiter aufschaukeln.

06.05.2017

10:19 | tageswoche: Raumschiff BIZ – so sieht es im Turm von innen aus

In der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) herrscht Klub-Atmosphäre. Parallelen zum Raumschiff Enterprise sind kein Zufall. Von

Der Raumschiff-Enterprise Charme der 60er für diese "Behörde" passt auch nur allugut zu den Allmachts-Phantasien der Geldsteuerer. Die "Herren des Geldes" haben trotz aller schlechter Erfahrungen auch heute noch den 60er-Jahre-Glauben der Herrschaft der Technik und Ingenieurskunst über die Natur  - leider eben auch in Geldfragen! TB

05.05.2017

18:37 | MMNews: Target-2 explodiert: jetzt 844 Mrd.

Die Bundesbank hat die neuen Zahlen per Ende April für unsere verlorenen Target2-Forderungen bekanntgegeben: Erneut in einem Monat über 15 Mrd EUR Zuwachs auf nun 843,5 Mrd EUR! (www.bundesbank.de)


11:02 | TARGET2-Saldo

Die Bundesbank hat die neuen Zahlen per Ende April für unsere verlorenen Target2-Forderungen bekanntgegeben: Erneut in einem Monat über 15 Mrd EUR Zuwachs auf nun 843,5 Mrd EUR!

=> Dies entspricht übrigens derzeit etwa 23.500 Tonnen Gold (!) – bzw. dem Siebenfachen der offiziellen Goldreserven Deutschlands. Der Betrag ist selbstredend durch die (indirekten) Schuldner, die EUR-Südländer, niemals begleichbar. Selbst WELTWEIT wäre diese Goldmenge, die fast acht Welt-Jahresproduktionen aller Minen entspricht, nicht beschaffbar. Vollabschreibung ist also garantiert, denn die bunte Wehr von Flinten-und Nestbeschmutzer-Uschi von der Leyen wird kaum erfolgreich Südtirol, Attika, Katalonien, Portugal und das Elsass annektieren können, um Deutschland in Sachen T2 schadlos zu stellen. Was selbstredend auch keiner tun will – Deutschland könnte es auch ohne Kriege und EU viel besser und friedlicher alleine!

=> Ceterum censeo: Target2-Wahnsinn endlich stoppen; raus aus diesem EUR! Gemäß Draghi´scher Logik BEKÄME D bei EUR-Austritt übrigens sogar eine Überweisung über 843 Mrd EUR von der EZB, die unser DIREKTER T2-Schuldner ist... Das Gelddrucken würde zwar inflationär wirken – aber wenigstens wäre dann DEUTSCHLAND ausnahmsweise mal Empfängerland – und wir könnten damit die EUR-Ausstiegskosten unserer Kleinsparer abfedern.

 

08:28 | Der Hausphilosoph mit neuen Fantastilliarden, Japan

Mit April 2017 ist die Bilanzsumme der Bank of Japan/BoJ auf geschmeidige 497,75 Billionen Yen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist das ein „Plus“ von 83,330 Billionen Yen ($ 741 Mrd.).
Interessant ist auch ein Blick in die Assets: Von den 497,75 Billionen Yen waren 424,60 Billionen Yen japanische Staatsanleihen.
Sieht man sich den Anstieg der Bilanzsumme seit zirka 2013/14 an, so geht es fast senkrecht nach oben. Sieht so aus als, als wären die diversen Zentralbankalchimisten Frank Sinatra-Fans. HP
Quelle/Daten: Boj.or.jp/Bank of Japan Accounts (April 2017), querschuesse.de

04.05.2017

14:37 I ip: Gefühlskältester Event des Jahres: Die GV der grössten Zockerin aller Zeiten

".... Im Schnitt hat die SNB im vergangenen Geschäftsjahr pro Woche eine bis zwei Milliarden Franken Volksschulden gemacht und das Geld aus der Schweiz in die grosse weite Welt hinausgeworfen. Die SNB hat somit schon fast 700 Milliarden Schulden gemacht – fast hunderttausend Franken pro Bewohner. Und es geht weiter. (...) Störend war auch, dass Jordan die Devisenanlagen der SNB repetitiv als „Währungsreserven“ bezeichnete, die „vertrauensbildend“ seien. Reserven stellen aber immer Eigenkapital dar. Die Währungsreserven der SNB wurden aber mit Fremdkapital finanziert. Das ist eine bewusste Irreführung der Schweizer Bevölkerung durch die Nationalbank."

Eine interessante Zusammenfassung des offensichtlichen Wahnsinns. Im Zweifelsfall und zur Vorbeugung von zerebalen Nebenwirkungen diesen link benützen. HP

 

14:17 | DAV: Verwirrung um die Bundesbank- Forderungen bei der EZBBundesbank- Forderungen bei der EZB

Der Begriff unbarer Zahlungsverkehr zwischen den EU-Zentralbanken, als TARGET2 bekannt, klingt völlig unverdächtigt. Das System stellt jedoch viele bewährte ökonomische Regeln auf den Kopf. Es wird daher diskutiert, ob es Nutzen der deutsche Volkswirtschaft bringt (Siewert/ Sachverständigenrat) oder ihr schadet (Sinn/ifo-Institut). Die Kernrage, was die Deutsche Bundesbank mit den Target2-Forderungen als Folge der deutschen Leistungsbilanzüberschüsse, machen soll, bleibt offen.

Ich bin ja von Natur aus sehr skeoptisch gegenüber nationalen Verbänden, dienen sie doch zumeist als verlängerter Arm der Politik. Der DAV ist hier eine rühmlich Ausnahme. All seine Veröffentlchungen haben das gewisse Etwas! DAV - die haben die Eier noch in der Hose und nicht mit Trüffel und Kavier am Teller! TB


10:15 | Rott&Meyer: Über das 13 Billionen Dollar Problem der Zentralbanken

Fast die Hälfte aller amerikanischen Familien lebt von einem Gehaltsscheck zum nächsten Gehaltsscheck, sagen uns jüngste Studien. Ohne Kreditaufnahme schaffen es 46 Prozent nicht, 400 Dollar für einen Notfall aufzubringen...

08:26 | handelsblatt: Fed-Entscheidung - Nichts wie weg von der Null-LinieNichts wie weg von der Null-Linie

Fed-Chefin Janet Yellen lässt sich bei ihrem geldpolitischen Kurs von Daten nicht beirren. Sie will die US-Notenbank bis zum Ende ihrer Laufzeit möglichst weit in ungefährliches Fahrwasser bringen.

07:52 | AMTV: MOSCOW AND BEIJING JOIN FORCES TO BYPASS U.S. DOLLAR

Unglaublich gute Analyse über die Geschehnisse rund um den Aufbau der  Peking Filiale der russichen Zentralbank und die absehbaren Folgen. Jeder, der des Englischen mächtig ist und 14 Minuten Zeit sollte es sich zu Gemüte führen! TB

03.05.2017

17:53 | standard: Nowotny: "Kaufen Sie eine Wohnung, solange es so günstig ist"

WU-Professor Stefan Pichler ist sicher, dass die Elterngeneration ihren Vermögensaufbau einer Blase verdankt, der Notenbank-Chef verteidigt die Niedrigzinspolitik


Beenden wir das Treiben der Zentralbanken solange es noch geht! TB


12:09
 | zero-h: Federal Reserve Admits Truth In Internal Memo: "Prices Continue To Rise Between 3% And 33%"

On the other hand, the very same Federal Reserve Bank (of Chicago), just announced that as a result of "prices continuing to increase between 3% and 33%" (!), beginning May 27 it is hiking the prices in its cafeteria. So, clearly prices are rising at a 33% clip due to, how does the IMF put it, lowflation, right? Oh, and harsh weather.

Das ist wohl DER Treppenwitz in der Zentralbankengeschichte! TB

02.05.2017

20:15 | Goldseiten: Keine Rückkehr zur Normalität

Die Überlegungen der US-Zentralbank (Fed), ihre Bilanz zu schrumpfen, heißt nicht, dass die Zinsen wieder auf "normale" Niveaus zurückkehren. Die US-Zentralbank (Fed) zieht nicht nur die Zinsen weiter an. Am 15. März 2017 hat sie ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte erhöht, so dass das "Zinsband" nun 0,75 bis 1,0 Prozent beträgt. Sie überlegt jetzt auch, ihre Bilanz ab Ende 2017 zu schrumpfen.

07:48 | gs: Keine Rückkehr zur Normalität

Die US-Zentralbank (Fed) zieht nicht nur die Zinsen weiter an. Am 15. März 2017 hat sie ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte erhöht, so dass das "Zinsband" nun 0,75 bis 1,0 Prozent beträgt. Sie überlegt jetzt auch, ihre Bilanz ab Ende 2017 zu schrumpfen. Dazu muss man wissen, dass die Fed im Zuge der Finanzmarktkrise Anleihen gekauft hat. Das hat ihre Bilanzsumme von 750 Mrd. US-Dollar Ende 2007 auf 4,2 Billionen Mrd. US-Dollar im März dieses Jahres anschwellen lassen.

01.05.2017

19:54 | querschüsse: Eurozone: ausstehendes Kreditvolumen März 2017

Die Europäische Zentralbank (EZB) berichtete die Daten zu den aggregierten MFI (Monetary Financial Institutions) – Bilanzen der Eurozone und der einzelnen Mitgliedsländer für den Monat März 2017, dabei auch die Daten zum ausstehenden Kreditvolumen an den Privatsektor.


17:40
 | MMNews: Achtung Eurobonds, finanzielle Repression

Nach der Frankreichwahl werden die Eurokraten Vollgas geben. Plan: Bankenunion, Sozialunion, Fiskalunion und schließlich Eurobonds. Folge: Eine „Lirarisierung“ des Euro, Deutschland wäre damit auf Dauer Zahlmeister Nummer 1.

Man kann ja immer noch hoffen, dass die Franzosen nicht so schwächeln wie die Österreicher, die bei der Präsidentenwahl wieder auf die RECHTs-Gefahr-Propaganda der Globalisten reingefallen sind. Jetzt, nach 100 Tagen bereut Österreich. Laut Umfragen ist VdB der unbeliebteste Präsident in der Geschichte der Republik Österreich! TB

30.04.2017

08:12 | n-tv: IWF prophezeit Deutschland Inflation

"Der vielleicht interessanteste Teil unseres Ausblicks ist, was mit der Inflation in Deutschland geschieht", heißt es von Seiten des IWF. Der wirbt so für seine jährliche Einschätzung, die allerdings erst in ein paar Wochen veröffentlicht wird.

29.04.2017

18:14 | focus: Ohne Zins und Verstand: Die Notenbanken betreiben monetäre Planwirtschaft in Reinkultur

Mit einer Geldflut und Niedrigzinsen haben die Notenbanken die Finanzkrise bekämpft. Doch um welchen Preis? Sparer bekommen keine Zinsen mehr, die Altersvorsorge ist bedroht und bankrotte Firmen werden am Leben gehalten. Das ganze System ist in einer bedrohlichen Schieflage.

15:17 | Welt: Darum rüttelt die Bundesbank jetzt an unserem Geldsystem

Bisher haben lediglich Verschwörungstheoretiker und Notenbankkritiker das Geldsystem in Frage gestellt. Jetzt jedoch beschäftigt sich auch die Bundesbank mit radikalen Ideen. Wie kommt das?

 

09:59 | handelsblatt: Warum die Debatte um die EZB überflüssig ist

Die Diskussion um die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist gefährlich. Nicht, weil sie Mario Draghi von seinem Kurs abbringen könnte, sondern weil sie von wichtigen Problemen ablenkt. Ein Kommentar.

Nicht lesen - verwirrt einen nur! TB

27.04.2017

15:27 | Spiegel: EZB hält Leitzins auf Rekordtief von null Prozent

Vor der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahl bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer Nullzinspolitik. Sie beließ den Leitzins der Eurozone unverändert bei null Prozent, wie ein Sprecher der EZB mitteilte.
Parken Finanzinstitute überschüssiges Geld bei der EZB, müssen sie dafür nach wie vor 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen. Zugleich kauft die Notenbank weiterhin monatlich Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Milliardenvolumen.

09:06 | sz: Wann gibt es wieder Zinsen fürs Geld?

An diesem Donnerstag berät die Europäische Zentralbank über eine mögliche Zinserhöhung. Eine wichtige Frage ist, wann sie ihre lockere Geldpolitik beendet.

ECbleak
Heute ist es wieder soweit, Draghi & Co. entscheiden über eine mögliche Leitzinsanhebung und Beendigung des Anleihenkaufprogrammes. Wobei der Konsens dabei in die Richtung – es wird nichts passieren geht.
Auch ein möglicher Abbau der Bilanzsumme von (ich habe mittlerweile keine Ahnung mehr wie vielen)-iarden kann Ende diesen Jahres beginnen. Da aber die EZB mittlerweile den Anleihenmarkt in gewissen Segmenten schon leergesaugt hat, frage ich mich wer dieses Zeug noch kaufen soll. Wenn die EZB in diesen Segmenten der einzige Verkäufer ist und es offensichtlich keine Käufer gibt, wird es auch ganz sicher Auswirkungen auf die Preisbildung haben. Vielleicht wäre es besser für den Markt, sich keiner solchen Rückabwicklung zu unterziehen, sondern das die EZB die Anleihen in den Büchern behält und auslaufen lässt.

26.04.2017

15:19 | handelsblatt: Die Geldschleusen bleiben offen – auch wegen Le Pen

Die Wirtschaft im Euro-Raum läuft so gut wie lange nicht. Das facht die Debatte über den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik an. Doch EZB-Präsident Draghi wird die Stimmen am Donnerstag wohl ignorieren.

Hat schon einmal eine nenneswerte Zentralbank Schleusen wirklich wieder geschlossen? (Ausgenommen Paul Volker anfang der 80er) TB

25.04.2017

Cover

08:05 | bo: EZB-Staatsanleihenkäufe kurz vor Schwelle von 1,5 Billionen Euro

Die EZB und die nationalen Notenbanken der Euro-Zone nahmen in der Woche bis zum 21. April öffentliche Schuldentitel im Volumen von 11,07 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die Währungshüter am Montag mitteilten. Eine Woche zuvor waren es noch 12,48 Milliarden Euro gewesen. Seit März 2015 wurden damit nun Staatsanleihen und andere öffentliche Schuldenpapiere im Umfang von 1,497 Billionen Euro erworben.

Natürlich kann man dieses Treiben nur als VERBRECHEN einstufen. Vor allem der "Erwerb" (ist ein Kauf mit Betrugsgeld überhaupt ein Erwerb?) der "anderen Schuldenpapiere" ist besonders perfide, verzerrt dieser Erwerb doch den Wettbewerb und befördert jene Konzerne, deren Titel gekauft wurden. Was wiederum nichts anderes bedeutet, als das die EZB entscheidet, welche Unternehmen langfristig weiterleben sollen und welche in den Ruin getrieben werden! Machtkonzentration par excellence! TB

Allgemein

11:16 | f100: „Das sollte Fed-Chefin Yellen Angst machen“

Nach der Rekordfahrt des S&P500 haben in den vergangenen Monaten etliche Profis vor einer Korrektur am US-Aktienmarkt. Nun legt der Hedgefondsmanager Paul Tudor Jones nach. Er erklärt, was der Auslöser für den Rückschlag sein könnte.

23.04.2017

15:23 | welt: EU will Kapitalflucht nach Le-Pen-Sieg blockieren

Sollte Marine Le Pen oder Jean-Luc Mélenchon die Wahl in Frankreich gewinnen, droht Kapitalflucht. EU-Politiker und Notenbanker wollen das Abfließen des Geldes notfalls rigoros verhindern.

Eines hab ich noch nicht verstanden - warum sollte der Euro zusammenbrechen, wenn LePen die heutige Wahl gewönne? Oder ist etwa diese Drohung nur als Propaganda dafür zu sehen, dass LePen damit eher nicht in den Recall kommen würde? TB

17:44 | Ragnarök
Na das ist einmal eine Großartige Überschrift. Wirklich. Wobei ich mir immer noch nicht sicher bin – ob das abfließen des Geldes aus Frankreich verhindert werden soll – oder der maßlose Flucht nach Frankreich. Scherz beiseite. Die Kapitalflucht hat doch Mode. Siehe Griechenland. Wer seinen Sparstrumpf immer noch nicht in Sicherheit gebracht hat – hat wohl mehr falsch gemacht, als ein Menschenleben verträgt. Das Abfließen von Geld ist immer so eine Sache. Wie können (große) Summen fließen? In dem Manipulatoren ihr Geld abziehen. Alle anderen müssen ihr Geld erst „flüssig“ machen. Sei es durch den Verkauf von Wertpapieren oder durch den Verkauf von Vermögensgütern. Aber da muss sich erst ein Käufer finden. Wie üblich in einer Marktwirtschaft passiert das über den Preis.

Aber halt – da würden ja die schönen aufgepumpten Preise auf das herunterreduziert werden – was wirklich ist. Hmmm. Wenn das nicht die eigentliche Gefahr ist? Man stelle sich vor die Aktien wären nur die Hälfte Wert. Die Immobilien oder sonstige Güter. Würde das nicht im Rest von Europa zu schrecklich vielen Gedanken führen. Zumdinest bei den Menschen, die weder das freundliche Angebot einer Lobotomie ausgeschlagen haben und das Denken nicht verlernt haben – sondern nur laaaangsam denken und begreifen? Ich möchte nicht wissen, wie das von „glorreichen, schlauen Köpfen“ als eine Bestätigung verkauft werden kann.

Ist dann auch noch ein gewisser Präsident / Präsidentin wohl auch eher drauf – dass er mit einigen „Möchtegernexperten“ kurzen Prozess macht. Vielleicht im ersten Schritt nicht so extrem wie zu Zeiten der französischen Revolution. Aber was noch nicht ist – kann noch werden... Also im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf behalten und auf die von uns gerne auf ein hohes Podest gehobenen Edelmetalle setzen. Diese sind im wahrsten Sinne Geld – alles andere ist bedrucktes Papier oder Nullen und Einsen, die dafür gehalten werden. Und niemandem etwas davon sagen blabla, gut aufräumen blabla und nur physisch (also zum Anfassen) blabla.

Ist natürlich keine „Kurzfristempfehlung“, die nächste Woche früchte trägt. Oder nächsten Monat oder nächstes Jahr. Vielleicht erst in 1.000 Jahren – aber einmal ernsthaft. Was verliert man? Eine Unze wird auch in 1.000 Jahren eine Unze sein. Gilt natürlich abseits aller „Charttechnik“, „Meinungsmache“ und so weiter. Vielleicht es es deswegen so „unmodern“. Man kann es nicht wegdiskutieren...

Die Leseratte
Passend zum Bericht auf Zentralbanken, dass über Kapitalverkehrskontrollen nachgedacht wird: http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/110120-le-pe-boersen Zitat:
... dass von den bislang gleichauf liegenden Kandida- ten (Macron 23%, Le Pen 22,5%, Fil- lon 20% und Melenchon 19,5%) Le Pen und Melenchon als Gewinner in die Stichwahl gehen. Also die extrem Rechte gegen die Linke! Beide würden gerne den Euro verlassen.

Die Folge: Mit einem Schlag würde wohl schon am kommenden Montag erhebliches Kapital aus Frankreich ab- gezogen und französische Staatsanlei- hen würden verkauft werden. Klar: Bei einem möglichen Euro-Austritt wollen Anleger lieber ihr Geld in den vermeintlichen Aufwertungsländern (Niederlande, insbesondere aber in Deutschland, aber auch in Luxemburg, Österreich, Finnland) parken.


15:20
 | n-a: König Draghi und die Wohlstandsblase

Die finanzpolitische Dominanz der EZB gilt in weiten Teilen der deutschen Politik als anmaßende Mandatsüberschreitung. Die Wurzel ökonomischer Fehlentwicklungen liegt aber woanders.

22.04.2017

08:45 | faz: IWF und G20 bekennen sich zu Globalisierung und Kampf gegen Armut

Abschottung oder global vernetzte Welt? Mit Spannung wird das heutige Treffen von IWF-Chefin Christine Lagarde mit dem amerikanischen Finanzminister Steven Mnuchin erwartet.

Sehr passend das heutige Foto der IWF-Chef-Bürokratin. Künstlich gebräunt gleich Bodybuildern bei Wettbewerben drückt sie damit aus, dass ihre Stärke (bzw. jene ihrer Organisation) und das vermeintlich gute Aussehen - gleich jener der Vorb(u)ilder - eigentlich nur künstlich sind und dass die großen Muskeln und Bräune nur wenig mit echter (Anpack-)Kraft und wirklicher Gesundheit zu tun haben!
Furli, obersteirische Bodybuilderikone, möge mir verzeihen! TB

13:08 | Kommentar
Naja, nicht nur dem Alter bringen künstliche oder echte Sonne nur eines, mehr Falten und ne Art Lederhaut. Das war gewissen Eliten in der Vergangenheit schon immer bekannt. Deshalb war bräune nicht angesagt. Man brauchte ja eine optische Unterscheidung zum Bauern. Oder ist das eher ein probieren sich der Armut anzupassen ? Satire aus.

21.04.2017

15:40 | russalnd: Russische Zentralbank senkt Leitzins

„Insgesamt berechtigt die aktuelle wirtschaftliche Situation zu Hoffnungen. Wir sehen Spielraum für eine weitere Senkung des Leitzins im zweiten Quartal, wenn sich die Situation entwickelt wie wir erwarten“, so die oberste Bankchefin Russlands.

Kommentar des Einsenders
Meine russischen Anleihen sind schon gestiegen und bieten immer noch weit über 7% Zins!

Und wie lange habens die schon? Wie wars Rubel-Kursrisiko? TB

Der Kommentator von darüber antwortet
ich gebe zu, Russland Anleihen sind nicht Jedermanns Sache, aber ich gehe hier von einer doppelten Gewinnchance aus:
a) Zinsen und steigende Kurse
b) steigender Rubel
Das hängt natürlich auch am Ölpreis, sollte dieser wieder auf 30 $ fallen, wars nix mit dieser Spekulation, wobei dann verkaufen genau verkehrt wäre. Ich rechne mit Ölpreisen auf Sicht von 2-3 Jahren von 60$ oder höher. Dann sollte das von mir prognostizierte Szenario eintreffen. Ich habe einen Anteil von knapp 8% am liquiden Vermögen (dazu zählt natürlich auch EM) bei dieser Anleihe gewählt. Das sind die einzigen Anleihen, die ich momentan besitze.

20.04.2017

15:17 | spiegel: Der Washington-Dissens

Jahrzehntelang waren IWF und Weltbank Symbole für die US-Dominanz im Finanzsystem. Nun könnte Donald Trump den Institutionen die Mittel kürzen. Ein regierungsnaher Ökonom will die Weltbank sogar auflösen.

...... wurden Flugzeugträger gesichtet? Wenn ja, dann wird es eng! TS

08:56 | fuw: «Die Geldpolitik ist völlig verfehlt»

Richard Koo, Chefökonom des Nomura Research Institute, erklärt, warum die Massnahmen der Notenbanken wirkungslos sind. Helfen könne einzig der Staat.

Ich kann ja Koos Meinung bzgl. der verfehlten Notenbankpolitik teilen, aber ausgerechnet der Staat soll's richten? Wo hat denn der die letzten 20 Jahre gelebt? Und solche Typen werden in die Schweiz eingeladen und interviewt! TB

19.04.2017

17:51 | focus: Lagarde gegen Merkel: IWF macht mit Trump gemeinsame Sache gegen Deutschland 

IWF-Chefin Christine Lagarde übt harsche Kritik an Deutschland. Kanzlerin Merkel solle die Milliarden aus den Export-Überschüssen nutzen, um die Infrastruktur auf Vordermann zu bringen.
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, fordert, dass Deutschland seine hohen Export-Überschüsse nutzt, um sein Straßennetz und die Breitbank-Kapazitäten zu modernisieren und auszubauen. Export-Überschüsse in Höhe von acht Prozent der Wirtschaftsleistung seien zu viel, sagt die IWF-Chefin. Gerade mal vier Prozent seien akzeptabel. Höhere Summen würden das Welt-Finanzsystem belasten.

12:20 | N-TV: Bundesbank sorgt sich um jede zweite Bank

Die Bundesbank zeichnet ein dramatisches Bild von der Lage der deutschen Banken: Bei jedem zweiten Institut sieht sie ein "erhöhtes Risiko". Die Aufseher wollen deshalb ihr Risikomanagement genau unter die Lupe nehmen.

14.04.2017

18:08 | DWN: Russische Zentralbank senkt überraschend Leitzins

Die Zinsen in Russland sind bei 9,75% und das bei einer Inflation von unter 5%. Das passt eigentlich nicht zusammen. Wahrscheinlich werden die Zinsen weiter sinken.

09:34 | attac.de: Bargeldlose Gesellschaft mit Fokus auf die aktuellen Ereignisse in Indien

"... Die bargeldlose Agenda geht weit über Indien hinaus. Unter dem Mantel der UN-Organisation UNCDF prischt die “Better than Cash Alliance” (BTCA) weltweit für Konzerninteressen nach vorne, das weltweit Druck dafür aufbaut, Bargeld abzuschaffen und deren Art und Weise zu orchestrieren. Vorgeblich, um auch “der armen Bevölkerung digitale Zahlmöglichkeiten zugänglich zu machen”, wobei es nur um Geld und Macht der Großkonzerne geht. Dieser Allianz gehören u.a. die Bill and Melinda Gates Stiftung, Citigroup, USAid, Coca-Cola Company, die UNCDAF, sowie etliche Staaten an, s.u. Unterstützt wird die Agenda darüber hinaus vehement von George Soros, VISA, Mastercard, GoldmanSachs und weiteren."

Schau, schau, die attac! HP

Kommentar
Armen Bevölkuerung ? Es gibt nicht nur eine arme Bevölkerung, sondern ebenfalls eine "kriminelle" arme Bevölkerung und noch neben her noch eine echte kriminelle Bevölkungung. Wie will man dann mal rein theoretisch betrachtet Bargeld abschaffen ? Zum einen würde das bedeuten, das man die arme Bevölkerung subventionieren müsste, da diese sonst schlimmstenfalls verhungert. Das jedoch würde sicher Volksaufstände hervorbringen.

Zudem haben wir noch die sogenannte "Schattenwirtschaft" welche ebenfalls zwingend auf Bargeld angewiesen ist. Würde das wegfallen, müsste sich ein Substitut entwickeln, das neben dem Elektrogeld bestehen könnte. Das würde ebenfalls für kriminelle Organisationen usw. gelten. Bestechung bzw. Korrruption haben wir auch noch. Als Substitut würde sich Gold und Silber anbieten.

Doch wie tauscht man dieses in Elektrogeld um, wenn man schon bei relativ kleinen Beträgen einen Herkunftsnachweis erbringen usw. muss ? Die eine Möglichkeit wäre das sich "Goldwaschstationen" entwickeln wie man das Gold in Elektro bringt. Die andere Möglichkeit wäre, das sich eine "Schattengoldwirtschaft" entwickelt, wo Elektrogeld keine Rolle mehr spielt bzw. eine Verbindung von beiden bzw. ein "und".

So kommen wir zum Bitcoin, nur mal so angedacht. EM wird in Bitcoin getauscht, der Bitcoin dann wieder in Elektrogeld. Dann hätten wir wieder eine Variation von "Geldwäsche". An dieser kurzen Betrachtung sieht man, das es wohl sehr schwer sein wird dingliches greifbareres Geld abzuschaffen.

Weil sich eben sehr schnell eine paraell oder Schattenwährung manifestieren würde. Dem staatlichen Elektrogeld würde eine massive Konkurrenz bekommen, was sich natürlich auch auf die Steuereinnahmen eines Staates auswirken würde. Eine reine bargeldlose Gesellschaft, ist deshalb eigentlich nicht machbar, da hier fast jeder Mensch eingebunden sein müsste, sodas sich kein Gegenpol entwickelt. Umschreiben kann man das so, gute Engel kommen in den Himmel, böse Engel kommen überall hin. ;-)

12.04.2017

08:20 | independent: Bank of England implicated in Libor rigging scandal by secret recording, BBC reports

According to the broadcaster, the 2008 recording adds to evidence that the central bank repeatedly pressured commercial banks to push their Libor rates down during the financial crisis.

11.04.2017

17:48 | presse: Freihandel: IWF gesteht Nachteile einFreihandel: IWF gesteht Nachteile ein 

Die Organisationen IWF, WTO und Weltbank nehmen die Verlierer der Globalisierung unter die Lupe. Ihr Vorschlag: Die Staaten müssen diesen Menschen mehr helfen – mit Geld.

Kommentar auf fb
Freihandel ist "alternativlos" - Q u a t s c h!
Lagarde wurde wegen "schlampiger Überweisung" von 400 Mio an Berhard Tapie in F v e r u r t e i l t - und gehört eigentlich in den Knast !
- - -
1.) der Freihandel diene immer nur den mächtigen Konzernen - so haben die USA bis spät in die Mitte der 1970er Jahre hohe Zölle erhoben, um ihre Industrien zu schützen - andererseits wird die EU-Landwirtschaft + jene der USA mit Subventionen hoch_subventioniert und damit diktieren sie den afrikanischen Bauern z.B. die Preise - ... das ist Protektionimsus pur!
2.) bei vielen Produkten könnten regionale Produkte locker die importierten ersetzen - also Regionalität schlägt Import-Handel!
3.) gehts um einen f a i r e n Handel, d.h. Waffengleichheit und nicht darum, die Macht der Konzerne auch noch festzuschreiben
4.) haben NAFTA; TPP; CETA und TTIP rein gar nichts mit freien Handel zu tun - sondern damit, dass die Konzeren in alle Bereiche der naitonalen Wirtschaftsodnung - also Lohnfindung, Produktquqlität, Vorsorgeprinzip usw. - eingreifen.

12:12 | häring: IWF berät Regierungen, wie sie die Bevölkerung täuschen und geschmeidig Bargeld abschaffen können

... Nötig sei aus diesem Grund auch ein gezieltes Öffentlichkeitsprogramm um Misstrauen bezüglich der Bargeldbeseitigung abzubauen, insbesondere, dass die Regierungen durch die Bargeldbeseitigung alle Aspekte des Lebens der Menschen kontrollieren wollen, einschließlich wofür sie ihr Geld ausgeben, oder das Misstrauen dass es darum gehe, die persönlichen Ersparnisse in den Bankensektor zu zwingen. Der Bargeld-Beseitigungsprozess werde besser vorankommen, wenn auf individuellen Vorteilen und Kosten-Nutzen-Abwägung abgestellt werde.

Natürlich wird der IWF zu 100 % mit Steuerleistungen der Unterdrückten finanziert! TB

10.04.2017

07:19 | f100: Das große Fragezeichen: Wie schlägt man 4,5 Billionen Dollar an Bonds los?

Im Zuge der Finanzkrise drückte die Fed nicht nur die Zinsen an die Nulllinie, sondern pumpte auch Billionen an Dollar in den Geldkreislauf, um die USA aus der Rezession zu hieven. Natürlich verschenkte die Fed das Geld nicht einfach, sondern kaufte Anleihen, hauptsächlich US-Treasuries. Dadurch schwoll die Fed-Bilanz von knapp 900 Milliarden auf gut 4,5 Billionen Dollar an.

Damit ist sie in guter Gesellschaft - fast alle ZBs dieser Erde gehen denselben Weg - und genau das ist die Singularität UNSERes Problems! TB

08.04.2017

10:07 | Leser-Zuschrift zu Bargeldabschaffung /schrittweisen unbemerkten Bargeldbeseitigung

........... weitere Computerisierung des Finanzsystems sein. Gestern habe ich festgestellt, dass neu auch Gebühren bei der Zürcher Kantonalbank für Überweisungen erhoben werden. Dies betrifft die schriftliche Auftragserteilung via Quick Pay. Neu wird der Kunde für jede einzelne Zahlung belastet. Mit der neuen Gebühr soll offensichtlich der Kunde gedrängt werden, via Computer die Zahlungsaufträge zu erteilen.
Aus diversen Gründen lehne ich das ab. Das Vorgehen der ZKB zeigt auch, (ganz im Sinne des von IWF und der Zentralbanken verfolgten Zieles) wie der Kunde schleichend gedrängt wird, auf Papiere zu verzichten, elektronische Daten zu verwenden, und nebenbei die Auswirkungen der Negativzinsen zu bezahlen.
PS: Sorry, habe meine Aussage soeben nochmals kontrolliert. Es stimmt nicht, dass diese Gebühr neu ist. Bisher allerdings war sie nur auf dem Bankkontoauszug ersichtlich. Neu war, dass ich für den Betrag separate Belastungsanzeige erhalten habe. (selbstverständlich war diese Mitteilung auch gebührenpflichtig)

Et Tu, Helvetiae? TB

08:56 | konjunktion: Bargeldabschaffung: IWF rät in einem Arbeitspapier zur schrittweisen, unbemerkten Bargeld-Beseitigung

".... Obwohl einige Länder höchstwahrscheinlich in ein paar Jahren weniger Bargeld im Umlauf haben werden, sollte die Umsetzung der Bargeldabschaffung schrittweise vorgenommen werden. Der Bargeld-Beseitigungsprozess könnte auf anfängliche und weitgehend unkritisch betrachtete Schritte aufbauen, wie zum Beispiel das Ausdünnen großer Geldscheine, die Platzierung von Grenzen bei Bargeldtransaktionen und die Kontrolle von Bargeldbewegungen über Grenzen hinweg. Weitere Schritte könnten die Schaffung von wirtschaftlichen Anreizen zur Verringerung der Verwendung von Bargeld bei Transaktionen, die Vereinfachung der Eröffnung und Nutzung von übertragbaren Einlagen und eine weitere Computerisierung des Finanzsystems sein."

Wir haben es bereits an anderer Stelle gebracht. Leider muss man es immer wieder wiederholen.... HP

07.04.2017

15:09 I Der Hausphilosoph mit neuen Fantastilliarden, Japan:

Die Bilanzsumme der japanischen Zentralbank wurde im März 2017 auf 490,118 Billionen Yen ausgeweitet. Ein Anstieg von 84,674 Billionen Yen (+766 Mrd. Dollar) zum Vorjahresmonat. Kommentar überflüssig, aber die "Fastzeit kommt bestimmt" .......

Quelle: http://www.boj.or.jp/en/statistics/boj/other/acmai/release/2017/ac170331.htm/

07:53 | huff: Neue Studie: So bringt EZB-Chef Draghi Südeuropa an den Rand des Kollaps

EZB-Chef Mario Draghi hat die Märkte jahrelang mit ultrabilligem Geld geflutet. Den Staaten Südeuropas ermöglichte er so, immer mehr Schulden aufzunehmen. Darauf weist die Bank of America in der Studie "The day after the Euro“ hin.

Eher eine Einsteiger-Analyse. Erfahrene b.com-Leser können den Artikel auslassen! TB

06.04.2017

18:16 I norberthaering: IWF berät Regierungen, wie sie die Bevölkerung täuschen und geschmeidig Bargeld abschaffen können

".... In “The Macroeconomics of De-Cashing”, empfiehlt IWF-Analyst Alexei Kireyev in seinen Schlussfolgerungen den Regierungen, die Bargeld beseitigen wollen, mit harmlos erscheinenden Schritten anzufangen. Man könne zum Beispiel mit der Abschaffung von großen Geldscheinen und Obergrenzen für Barzahlungen beginnen."

Wie nicht anders zu erwarten... Und die Politiker? Die ergehen sich in Sprechblasen, bis sie dann doch zur alternativlosen Einsicht gelangen, dass das Bargeld eben doch ganz ganz böse ist..... HP

15:38 | pravda-tv: Die US-Goldreserven in der FED sind weg

„Unser Gold (ca. 1500 Tonnen), das die USA nach dem 2. Weltkrieg in ihre Tresoren in New York einlagerten, ist nicht mehr vorhanden“. Namhafte Insider haben schon länger davor gewarnt, dass auch das deutsche Gold veruntreut wurde.

Da wird man dann schon mehrere Hochhäuser zum Einsturze bringen müssen, um diesen Diebstahl zu cachieren! Drei, wie schon gehabt, werden dann nicht reichen! TB

Bambusrohr
Hat denn wirklich jemand jemals dran geglaubt, da würde eventuell noch deutsches Gold lagern? Die FED, die dem Staat soviel Geld "leiht", wird schon vor Jahrzehnten das Gold als Gegenleistung eingefordert haben.An dem Gold erfreuen sich jetzt Privatleute aus dem Umfeld der FED. Niemand außer diesen Leuten hatte jemals Zugriff auf die Tresorräume.

09:25 | welt-Chart: EZB-Bilanz - der Himmel ist das Limit

PB dazu
Beschleunigungsphase bei den Planwirtschaftlern der EZB: Die Mega-Makroklempner haben in EINER WOCHE (per Quartalsende 1Q2017) 208 Mrd EUR ins System gepumpt! Hinzu kamen noch 15 Mrd EUR Bilanzverlängerung durch Höherbewertung des EZB-Goldes.
=> Letzteres ist völlig normal – ersteres kompletter Wahnsinn! Die Überschrift der WELT-Grafik ist übrigens einerseits richtig (man kann so was mathematisch ewig weitermachen). Doch andererseits: Wenn schließlich und unvermeidlicherweise die Massen das Vertrauen in die doppelt künstliche Luftwährung „EUR“ verlieren, geht es dann ganz schnell mit dem Ende der Maastricht-Fehlgeburt.
=> Mein Tipp aber weiterhin: Das geschieht erst in 5 Jahren – auch wenn es heute kaum einer glaubt: Der Quartalsirre Theo Waigel [also irre seit einem Viertel-Jahrhundert ; seit mind. 1992] glaubt noch immer an „400 Jahre EUR“ und viele EUR- kritische Kollegen glauben an das Ende noch 2017. Beide Seiten werden falsch liegen. Deutsche Haftungs-Substanz kann noch einige Jahre genutzt werden. Es dauert noch, bis die Falschgeld-Globalisten das alles bei sich akkumuliert haben

05.04.2017

17:17 | MMNews: Bundesbank-Präsident drängt auf Ausstieg aus Anleihekäufen der EZB

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat auf einen baldigen Ausstieg aus den Staatsanleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB) gedrängt. "Der Zeitpunkt, den Fuß nicht mehr durchgedrückt auf dem Gaspedal zu lassen, sondern ihn leicht anzuheben, (...) nähert sich aus meiner Sicht",

Wird dem Intaliener in Frankfurt herzlichst egal sein! Fühlt dieser sich ja wesentlich mehr den Empfängern denn den Gebern verpflichtet! TB

03.04.2017

18:44 | pravda-tv: Knalleffekt: Trump lässt die FED durchleuchten (Videos)

Als geheime Machthaber der USA gelten die Banker des „Federal Reserve Systems“ – eine mächtige Vereinigung privater Banken, die seit dem Jahr 1913 das auserwählte Privileg der Geldschöpfung besitzen.

Die bisher einzige Quelle. Ich bin noch sehr skeptisch. Der ist doch nicht lebensmüde, oder? TB

10:46 | welt: „Notenbanken könnten die nächste Krise auslösen“

Vor zehn Jahren musste der amerikanische Immobilienfinanzierer New Century Financial Insolvenz anmelden. So begann die US-Hypothekenkrise, die sich rasch zu einem weltweiten Flächenbrand ausweitete. Seither wurden zahlreiche Gesetze verabschiedet, um eine weitere Finanzkrise zu verhindern. Doch namhafte Historiker und führende Strategen warnen nun vor einem neuen Ausbruch der Krise.

Dass Wissenschaft und Medien langsam aufwachen, ist ja erfreulich - wenn auch zu spät. Was mich nervt, ist, dass man den notenbanklichen Kollaps immer im Konjunktiv erwähnt, völlig hintanstellend, dass das Treiben der Zentralbanken zwanghaft dazu führen muss und darob auch von irgendjemand gewollt sein müssen! TB

07:36 | gs: EZB kann Negativzinspolitik nicht durchhalten

Seit April 2016 beträgt der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) null Prozent. Banken müssen also für EZB-Kredite nichts mehr bezahlen. Im Juli 2014 hatte die EZB bereits ihren Einlagenzins - den Zins für Überschusseinlagen bei der EZB - in den Negativbereich gedrückt. Er liegt seit April 2016 bei minus 0,4 Prozent. Das hat weitreichende Folgen.

18:49 Dazu passend - faz: Ende der Niedrigzinsen? EZB-Direktor warnt Regierungen! TB

01.04.2017

12:05 | Finanzen100: US-Notenbank will Blase am Aktienmarkt zum Platzen bringen

In den vergangenen Jahren hatten viele Mitglieder der US-Notenbank ständig behauptet, dass die kräftig steigenden Aktien- und Immobilienpreise etwas sehr Positives seien. Nun deuten Fed-Chefin Janet Yellen und ihre Kollegen aber plötzlich bei jeder Gelegenheit an, dass man die Zinsen stärker erhöhen könne als bislang signalisiert. Sollte das tatsächlich passieren, droht ein Debakel am Aktienmarkt.

Der Einsender
der alte Slogan "sell in may go away" könnte ab Ende April wieder voll trendy sein. Seit Anfang der Finanzkrise 2008 ist der so gut wie in Vergessenheit geraten. Die Turbolenzen an den Finanzärkten stehen den Aktienbesitzern noch bevor, ausgenommen Minentitel die von den Turbulenzen profitieren könnten und vermutlich auch werden.