21.09.2026

03:37 | f100: Der Iran-Krieg könnte Kredite in Deutschland weiter verteuern

Verbraucher erwarten wegen des Ölpreisschocks mit dem Iran-Krieg eine anhaltend hohe Inflation im Euroraum. Im Schnitt rechneten die Menschen im August für die kommenden zwölf Monate mit einer Inflationsrate von 3,0 Prozent, wie die Europäische Zentralbank anlässlich einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage mitteilte. Im Juli waren es noch 2,9 Prozent.

Deutsche Krisenpolitik: erst wird die Energie teurer (weil "the closest allie" kriegen muss), dann die Kredite. 
Doch endlich zahlen die verantwortungslosen Verantwortlichen dafür: die Rechnung dafür wurde vor 2 Wochen und gestern an der Urne präsentiert! TB

18.09.2026

17:35 |  WNM: Christine Lagarde kündigt Abgang von der EZB an

Christine Lagarde hat mitgeteilt, dass sie 2027 als Präsidentin der Europäischen Zentralbank zurücktreten wird. Ob sie bis zum Ende ihrer Amtszeit im Oktober nächsten Jahres im Amt bleibt, ließ sie offen. Die Führungsdiskussion kommt zu einem Zeitpunkt, da die Inflation steigt und die Zentralbanken mit einer globalen Schuldenkrise zu kämpfen haben. „Ich scheide 2027 aus“, sagte Lagarde am Freitag gegenüber dem irischen Radiosender RTE. Auf die Frage, ob dies den Oktober desselben Jahres bedeute, antwortete sie: „Wir werden sehen.“ „Was ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt sagen kann, ist, dass der Vorgang – unabhängig vom Zeitpunkt – so professionell wie möglich ablaufen wird“, so Lagarde.

Erst Geldpolitik machen... Dann uns dieBilanz erklären... Dann vielleicht ein nettes Pöstchen in Davos... läuft für die politische Elite JE

 

14:08 | transition:  Die Entdollarisierung der BRICS-Staaten braucht keine gemeinsame Währung

Vom 18. BRICS-Gipfel in Neu-Delhi ging eine wichtige Botschaft an all jene aus, die die Entdollarisierung noch immer mit der Schöpfung einer Einheitswährung verwechseln: Die Abkehr vom Dollar hängt keineswegs vom Aufbau einer neuen Währungseinheit ab. Ganz im Gegenteil: Die von den Mitgliedstaaten verabschiedeten Beschlüsse deuten darauf hin, dass der unmittelbarste Weg ein anderer ist. Er führt über die verstärkte Nutzung nationaler Währungen sowie den Aufbau von Zahlungsmechanismen, die die Abhängigkeit vom US-dominierten Finanzsystem reduzieren.

Die Schaffung einer gemeinsamen Währung für den Handel innerhalb der BRICS-Gruppe war für den Block nie eine einheitliche Priorität. Obwohl diese Möglichkeit in den letzten Jahren wiederholt diskutiert wurde, handelt es sich um ein extrem komplexes Projekt. Es erfordert eine geld-, finanz- und fiskalpolitische Abstimmung zwischen Ländern mit tiefgreifend unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen. Indien, China, Russland, Brasilien und die weiteren Mitglieder verfolgen verschiedene wirtschafts- und finanzpolitische Interessen und können eine gemeinsame Währung schlicht nicht über Nacht aus dem Boden stampfen.

Eine gemeinsame Währung braucht es offenbar gar nicht. Es reicht schon, wenn immer mehr Geschäfte
am Dollar vorbeilaufen.  Der Dollar bleibt die Weltwährung. Nur eben mit wachsender Konkurrenz auf diversen Nebenstraßen.  Erst hieß es: Ohne gemeinsame BRICS-Währung geht nichts. Offenbar geht dann doch einiges... JE

15.09.2026

10:41 | WNM:  Deutschlands Nimbus als „sicherer Hafen“ schwindet

Kurzfristig dominierten zwar weiterhin Ölpreis und Geldpolitik die Märkte: Laut Wall Street Journal verschärften die hohen Energiepreise die Inflationssorgen, nachdem die EZB erst in der vergangenen Woche die Zinsen angehoben hatte.

Im Bond-Markt rückt allerdings die deutsche Politik stärker in den Blick der Bond-Investoren. Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt sieht Commerzbank-Analyst Rainer Guntermann zunächst nur begrenzte Auswirkungen auf Bundes- oder Länderanleihen. Die Auswirkungen auf Bunds dürften gering bleiben, schrieb Guntermann. Wenn überhaupt, sei der Effekt eher negativ, weil das schwache Abschneiden der Regierungsparteien die Umsetzung von Reformen erschweren könnte.

Bei aller Wertschätzung .. aber die Regierung ist nicht allein schuld an diesem Untergang.  Brav haben die Manager der großen Konzerne den Diener gemacht .. und wie brave Abteilungsleiter, mehr sind sie im Grunde nicht .. alles abgenickt.  TS 

 

13.09.2026

15:31 | Focus:  US-Zinsen explodieren – jetzt gerät Deutschland ins Visier

Die Rendite 30-jähriger US-Anleihen sprang über 5,3 Prozent, Washington greift ein, Gold und Bitcoin steigen, jetzt blickt der Markt auf Deutschland.

Es gibt Preise an den Finanzmärkten, die sind wichtiger als der DAX, der Bitcoin oder der Goldpreis. Einer davon ist der Zins für amerikanische Staatsanleihen. Und genau dieser Preis sendet derzeit ein Warnsignal um die Welt: Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen ist zeitweise auf mehr als 5,3 Prozent gestiegen. Das ist so hoch wie seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr. Bei zehnjährigen Papieren waren es zuletzt rund 4,7 Prozent. Was für Sparer zunächst erfreulich klingt, ist für Regierungen, Unternehmen, Hauskäufer und letztlich die gesamte Weltwirtschaft ein Alarmzeichen.

TB aus Indien 
Jetzt merkt auch Deutschland, dass Anleger rechnen können – und zwar besser als (Zentral-) ,Banken und manche Ministerien.
Wenn ein Staat (sogar einer wie Deutschland) immer mehr Schulden macht, gleichzeitig kaum wächst und ständig neue Milliardenpakete erfindet, wollen Geldgeber irgendwann mehr Zinsen. So einfach ist das.
840 Milliarden neue Schulden bis 2030 nennt man in Berlin natürlich lieber Sondervermögen. Der Bondmarkt kennt dieses Wort nicht.
Dort sieht man nur: mehr Angebot, mehr Risiko, mehr Zinsen – und damit eine immer höhere Belastung für den Steuerzahler.
Deutschland verliert gerade etwas, das viel schwerer zurückzugewinnen ist als Geld: Vertrauen.

 

10.09.2026

15:15 | ZH: Eurokurs fällt nach Zinserhöhung der EZB (wie erwartet); Inflationsaussichten angehoben, Abwärtsrisiken für das Wachstum gesehen

Die Europäische Zentralbank hat die Zinssätze zum zweiten Mal seit Ausbruch des Iran-Krieges im Februar angehoben und damit auf Anzeichen reagiert, dass die Inflation deutlich über 2 % bleiben dürfte. Der Einlagensatz wurde am Donnerstag um einen Viertelpunkt auf 2,5 % angehoben, wie von fast allen Ökonomen in einer Bloomberg-Umfrage vorhergesagt.

„Der Konflikt im Nahen Osten erzeugt weiterhin Inflationsdruck, und die Inflation dürfte über einen längeren Zeitraum deutlich über dem Zielwert bleiben“, hieß es in einer Erklärung. „Die Aussichten bleiben äußerst unsicher, mit Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum.“

Kommentar des Einsenders
Frankfurt dreht nach unten und argumentiert mit Middle East...!? Man könnte auch ganz woanders hinschauen innerhalb der Inflationsspirale...

17:55 | Der Bondaffe
Eine prekäre Lage für die EZB.

Was tun, wenn die Zinsen und Renditen am Rentenmarkt schneller und stärker steigen und die Herrschaften in der EZB mit ihrer Zinspolitik der "ruhigen Hand" und der Minizinsschritte von 0,25% nach oben nicht mithalten können? Dann müssen sie plötzlich um 0,5% oder gar 0,75% erhöhen.

Das wäre dann ein Eingeständnis der Hilflosigkeit und der Nichtberrschbarkeit der Zinsmärkte. Die "Strategie des Leitzins-Nachziehens" hochbezahlter Experten und Fachfrauen wäre offensichtlich.

Derweilen ist die Rendite der 10jährigen deutschen Bundesanleihe schon knapp an der 3,5%-Marke angekommen.

https://www.investing.com/rates-bonds/germany-10-year-bond-yield

Wieviele Milliarden und Billionen globale Verluste bzw. Kursrückgänge mit jedem 0,10%-Renditeschritt nach oben an den Rentenmärkten produziert werden vermag wohl niemand zu sagen.

09.09.2026

16:13 | Heute: Der Euro wird digital – jetzt geht alles ganz schnell

Noch im Juni hat der digitale Euro seine erste große Hürde genommen, schon bald dürfte er Realität werden. Aktuell arbeiten EU-Rat, das Europäische Parlament und die EU-Kommission an den rechtlichen Grundlagen. Laut der EU handelt es sich beim digitalen Euro um eine ergänzende, europäische Bezahlfunktion, die dem digitalen Zeitalter gerecht werden soll. Aktuell kontrollieren die USA mit Mastercard, Visa oder Paypal fast ausschließlich den Markt der bargeldlosen Zahlungen.

Kommentar des Einsenders
"...Laut der EU handelt es sich beim digitalen Euro um eine ergänzende, europäische Bezahlfunktion, die dem digitalen Zeitalter gerecht werden soll. Aktuell kontrollieren die USA mit Mastercard, Visa oder Paypal fast ausschließlich den Markt der bargeldlosen Zahlungen. ..."

Die Grundproblematik der Kommentatoren, dass mit diesen hanebüchenen Argumenten permanent die Bevölkerung getäuscht und belogen wird, da sie selbst die Grundkonstruktion und den innerliegenden Willen des digitalen Euro nicht verstanden haben! VdL sagte im Juni es mit aller Deutlichkeit: auf den Konten der Europäer lägen 10Billionen Sparvermögen, und die sollen "systemrelevant" aktiviert werden...! Es geht nicht um eine "Bezahlfunktion" - es ist eine finanztechnische A-Bombe, eine Falle, um dem drohenden Systemverfall noch irgendwie zu entkommen! Programmierbares Geld, noch weiter entfernt von einer funktionierenden "Währung".. Der pot. Wahnsinn.

05.09.2026

14:34 | cash:  Bericht: EZB-Direktorin Schnabel steht vor Wechsel zum IWF

Das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Isabel Schnabel, steht laut einem Pressebericht vor einem Wechsel zum Internationalen Währungsfonds (IWF). Die deutsche EZB-Direktorin soll beim IWF die Leitung der Abteilung Märkte zu übernehmen, wie das "Handelsblatt" am Donnerstag unter Berufung auf Regierungs- und Finanzkreise berichtet.

Eine Sprecherin der EZB wollte dem "Handelsblatt" keinen Kommentar zu einem vorzeitigen Ende der Amtszeit geben. Beim IWF hiess es, das Einstellungsverfahren sei im Gange und man werde sich äussern, sobald es abgeschlossen sei.

Kommentar des Einsenders
"..Mit einem Wechsel zum IWF wäre sie als deutsche Kandidatin für die nächste EZB-Präsidentschaft endgültig aus dem Rennen. Seit Monaten haben sich Hinweise verdichtet, dass EZB‑Chefin Christine Lagarde die Notenbank vor Ablauf ihrer Amtszeit im Oktober 2027 verlassen könnte, um zum Weltwirtschaftsforum nach Davos zu wechseln. ..."

Rette sich wer kann...! ...und Lagarde samt dem Davoser Club am Weg in den Häfn u.o die Bedeutungslosigkeit...! Die Schäden bereits groß genug durch ihrer kriminellen Schattenpolitik...

04.09.2026

08:18 | fmw: US-Notenbank Fed, Bessent: Zinsen – sie stecken alle unter einer Decke! Marktgeflüster

Fed-Mitglied Waller hat heute klargemacht, dass er die Zinsen nicht anheben möchte, wenn die Inflation nicht weiter anzieht – daraufhin steigt Gold, die Kapitalmarkt-Zinsen fallen, und auch die Aktienmärkte steigen. Der Dollar dagegen fällt – auch nachdem heute wieder zugunsten des Yen (mit Unterstützung von US-Finanzminister Bessent?) interveniert wurde. Dabei nimmt der inflationäre Druck nicht nur in den USA schon alleine wegen des Ölpreises, vor allem aber wegen der Rekordpreise bei Diesel konstant zu! Zuletzt waren auch die Lebensmittelpreise stark gestiegen – auch die heutigen ISM-Daten zeigen eine weitere Beschleunigung der Inflation. Wenn Fed-Mitglied Waller von „Disinflation“ spricht, dann ist das vor allem Hoffnung ohne Fakten-Basis – er hilft damit Bessent, die Kapitalmarkt-Zinsen zu drücken und sendet ein verheerendes Signal für die Glaubwürdigkeit der US-Notenbank Fed.

Heute vor einer Woche gab's ja die berühmte Jackson Hole Rede von Warsh, sie sendete die Edelmetallmärkte gen Süden. 
Bachheimer.com hat die Warsh-Veraschung ohnehin nie geglaubt. Habe zu Beginn der Woche die niedrigen Silberpreise zum Nachkaufenbenützt. Danke Jakcson Hole. DAnke auch an Herrn Waller, einer der wenigen, der noch einigermassen ehrlich ist. TB

01.09.2026

09:20 | expose: WHO und Weltbank fordern 31 Milliarden Dollar pro Jahr, um die Industrie während der Pandemie zu unterstützen.

Die WHO und die Weltbank fordern ein jährliches Budget von 31,1 Milliarden US-Dollar für Pandemievorsorge und -prävention. Das ist fast das Zehnfache des aktuellen WHO-Budgets. Mit diesem Geld soll die wachsende Pandemieindustrie finanziert werden. Wohin die Gelder fließen, ist wichtig, denn die Mittel zur Finanzierung der Pharmakonzerne, Forschungseinrichtungen und Bürokraten, die von der Pandemie-Agenda profitieren, müssen von Programmen umgeleitet werden, die funktionieren, wie z . B. verbesserte Ernährung, Sanitärversorgung, Wasser und Hygiene.

Kommentar des Einsenders
31 Milliarden pro Jahr für die Pharmamafia/Bürokratie und deren Investoren/Companies, und die Steuertrottel der Welt (USA ausgetreten, nicht dabei Liechtenstein, Vatikanstadt, Taiwan) finanzieren diesen Irrsinn ohne gefragt zu werden (und einen kriminellen Verurteilten als Vorsitzenden!) ...Einfach irre.

„Was kostet die nächste Pandemie?“
„Wissen wir nicht.“
„Wann kommt sie?“
„Wissen wir nicht.“
„Wie viel brauchen wir?“
„31 Milliarden pro Jahr.“

Siehst du, irgendetwas weiß man dann doch erstaunlich genau. JE