25.04.2018

12:52 | fuw: Eine schwierige Aufgabe für die EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht diese Woche vor der schwierigen Aufgabe, den richtigen Ton zu treffen. Der 25-köpfige Zentralbankrat tagt am Donnerstag. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Anleihenkaufprogramm Ende September gestoppt oder noch einige Monate fortgesetzt wird. Dass es endet, steht fest. Die EZB hält sich aber die Option offen, wann und wie sie aus der ultraexpansiven Geldpolitik aussteigt.

Ich getrau mich fast zu wetten, das die angesichts der angespannten Lage nichts ändern werden und halt in der Bias "groß reden" werden um noch den Anschein zu wahren, das Zepter in der Hand zu halten! TB

21.04.2018

18:04 | faz: Die Schuldenquote der Euroländer fällt spürbar

Defizit und Schuldenstand der Euro-Länder sind im vergangenen Jahr wegen der guten Konjunktur und niedriger Zinskosten gesunken. Wie das europäische Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte, betrug die Gesamtverschuldung der 19 Euroländer im vergangenen Jahr 86,7 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in Form des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Das waren 2,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2016. Die Länder der Währungsunion gaben zwar knapp 99 Milliarden Euro mehr aus als sie einnahmen, was ein Haushaltsdefizit von 0,9 Prozent der Wirtschaftsleistung ergab. Im Vorjahr hatte das Defizit aber noch bei 1,5 Prozent gelegen.

Diametral zum Artikel von 12:21! Aber entschieden Sie doch selbst, wem Sie in puncot Verschuldung Glauben schenken möchten! TB


13:48
 | n-tv:  EZB will Antworten von der Deutschen Bank

Die versehentliche Überweisung von 28 Milliarden Euro wirft wirft ein Schlaglicht auf die internen Sicherheitskontrollen der Deutschen Bank. Auch wenn kein finanzieller Schaden entsteht, sind die Bankenaufseher mehr als nur hellhörig geworden. Die europäischen Bankenaufseher hätten einen Fragenkatalog an das Institut geschickt, berichtet das "Handelsblatt". 

12:21 | selfdevelop: Global Debt Is Now An Insane $164 TRILLION, But Who Exactly Do We Owe?

If you’ve ever wondered why the world seems hopelessly fraught with endless conflict, ruled corrupt states, and bent on developing a never-ending supply of advanced weaponry, you’d need to understand the nature of our debt based economy.

... was wiederum eine Frage auslöst, die mich seit 2001 beschäftigt! Kann es auf der Welt langfristig mehr Schulden als Vermögenswerte geben? Draghi und andere mögen ja davon täumen, aber real nicht möglich, oder? TB

14:20 | dazu passend - bto:  Und täglich wachsen die Schulden! TB

14:22 | Gerhard Breunig zum grünen TB-Kommentar
natürlich geht das. Wir haben es schließlich mit einem fiktionellen System zu tun und eine Fiktion kann nicht widerlegt werden.
Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald - diese Fiktion kannst Du auch nicht widerlegen, eben weil es eine Fiktion, in diesem Fall ein Märchen ist.
Da die Sicherheiten und Bewertungen im aktuellen System komplett fiktionell sind (alles sind Schulden) und es NICHTS gibt, mit dem man substantiell bezahlen könnte (bezahlen mit Gold und Silber ist gegen die staatliche Geldpolitik) , ist ein weiteres Aufblasen immer möglich, solange die Masse fröhlich bei der Fiktion mitmacht. Bei NULL Prozent Zinsen ist das keine echte Frage. Schulden von Staaten (alle Staaten sind im verdeckten Staatskonkurs) werden eh nie zurückgezahlt sondern immer nur die Zinsen. Was gemeinhin als "bezahlen" bezeichnet wird, ist nichts weiter als eine permanente Verschiebung von Schuldobligationen (hier Euros), was die Schulden logischerweise immer höher steigen lässt. Wenn ich im System mit Euros etwas "bezahle" (eigentlich ausgleiche), dann verwende ich die Schuldenscheine, die auf den Schulden eines Anderen basieren, um meine Schulden auszugleichen oder ich schaffe neue Schulden, indem ich einen Wert (Unterschrift) gebe. Da der Wert des Menschen durch seine schöpferische (Arbeits-) Kraft unbegrenzt ist, kann auch unbegrenzt aufgeschuldet werden. Es wird leider vieles am System falsch interpretiert. Selbst die von mir sehr geschätzten "Österreicher" betrachten leider immer nur die öffentliche Seite und vergessen den privaten Teil völlig.

20.04.2018

18:20 | Peter Böhringer:   Billionenrisiko EWF!

Aktuelle Stunde bezüglich der Haltung der Koalition zu Plänen der EU-Kommission, den ESM in einen europäischen Währungsfonds zu überführen.

09:55 | ET:  Das EZB-Monster: Geld für Glasmurmeln

Der Geldumlauf, auf dem die EZB laut Selbstauskunft ein Auge haben soll, wird im Moment immer weiter erhöht. Da das jedoch – und so ist es im Moment – kaum Einfluss auf die allgemeine Inflation hat, stimmt offensichtlich mit dem Preis des Geldes, dem Zins, den festzulegen Aufgabe der EZB ist, etwas ganz und gar nicht mehr. Der müsste nämlich steigen, was er aber nicht tut. Eine Analyse von Roger Letsch.

Leser Kommentare
(1) Nach Monaten als stiller Mitleser fühle ich mich jetzt doch einmal aufgefordert, diese Ihrer Mitteilungen aus Sicht eines Immobilien-Insiders etwas zu ergänzen:
Wer immer noch davon ausgeht, dass uns die Inflation noch nicht erreicht hat, möge sich mal die Preisentwicklung der Sachwerte wie z.B. Immobilien der letzten 10 Jahre ansehen: Nach Ende der letzten preislichen Höchstphase 2007/2008 haben sich die Kaufpreise - insbesondere im gewerblichen Investment >10Mio. EUR in den letzten 8 Jahren quasi VERDOPPELT. Die aus Sicht vergangener Jahre als geradezu bescheidenen Renditen von Top-Anlageimmobilien in 1a-Lagen und langfristigen Mietvertragslaufzeiten liegen aktuell bei rd. 2%, also rd. der 40-fachen Jahresrohmiete!

Die Inflationsrate bei Anlageimmobilien ist demnach bereits seit einigen Jahren zweistellig. Auch wenn die Inflation bislang noch nicht für die breite Masse erkennbar im Butterregal angekommen ist, heisst nicht dass sie nicht stattfindet. Insofern waren die Meldungen in den letzten Wochen zu überdurchschnittlich hohen Inflationsraten von Verbraucherwaren wie Äpfel & Butter schon ein dezentes Warnsignal dafür, dass langsam etwas „durchschlägt“. Exponentiell wohlgemerkt…

(2) @ Immo-Insider: Zentralbanken bekämpfen die Inflation nicht, sondern sie arbeiten damit:

"Der EZB-Rat erklärte, die Definition der Preisstabilität werde beibehalten, wobei er es sich zum Ziel gesetzt habe, die Inflationsrate mittelfristig nahe 2% zu halten, und er betonte seine Entschlossenheit zur Abwehr der Deflation."
(Quelle: BIZ, 73. Jahresbericht, 2003 [ http://www.bis.org/publ/arpdf/ar2003g4.pdf  ])

"Seit Einführung des Euro lag die jährliche Inflationsrate im Euroraum durchschnittlich bei 2 %. Das Eurosystem hat daran gemessen, das selbst gesteckte Ziel knapp erreicht."
(Quelle: Deutsche Bundesbank, 'Geld und Geldpolitik', 2014 [ https://tinyurl.com/jlpm4mc  ])

Moderne Geldmechanismen (Modern Money Mechanics)
https://youtube.com/watch?v=8MUK11kAf_Q

19.04.2018

07:07 | Welt:  IWF warnt vor plötzlich anspringender Inflation

Lange sind wir von rasanter Geldentwertung durch Inflation verschont geblieben. Nun warnt der IWF vor einer solchen Bedrohung des Finanzsystems. Denn schnell steigende Dollar-Zinsen könnten weltweit überspringen.
Seit Jahren steht die globale Wirtschaft unter Drogen – und leidet bisher kaum an den Nebenwirkungen. Dank der expansiven Geldpolitik brummt vielerorts die Konjunktur, doch die Preise steigen nur leicht.

18.04.2018

19:55 | ET:  Prof. Hans-Werner Sinn: EZB fördert Inflation – zu Lasten Deutschlands

Die Europäische Zentralbank (EZB) versucht seit 2008 den Bankensektor zu stabilisieren. Die EZB führt derzeit in ihren Büchern (Quelle: „Focus“) fast 21 Milliarden Euro an Unternehmensanleihen, knapp 224 Milliarden Euro an gedeckten Schuldverschreibungen und mehr als 1 Billion Euro an Staatsanleihen. 
An diesem Aufkauf nehmen „nur“ sechs der 19 europäischen Notenbanken teil. Dabei kauft beispielsweise die Deutsche Bundesbank Anleihen deutscher und niederländischer Unternehmen, während die belgische Zentralbank Anleihen von Unternehmen aus Belgien, Griechenland, Portugal, Zypern, Luxemburg, Slowenien und der Slowakei kauft.

12:21 I deutschland-kurier: EU-Einlagenversicherung enteignet die Sparer

"... Hochgefährlich, weil hier die Spareinlagen der europäischen Bürger (und damit vor allem die der Deutschen) für die faulen Kreditbücher aller (süd)europäischen Banken haften werden! Italienische Banken haben extrem hohe abzuschreibende Kreditquoten auf dem Buch (12 % aller Kredite); griechische gar völlig absurde 47 Prozent! Gemeinschaftliche Haftung bedeutet damit »gegenseitige« Bürgschaft, die in der Praxis eine höchst einseitige der deutschen Bankeinlagen zugunsten überschuldeter Zombie-Banken sein wird! Die Mittelmeer-Banken von Athen über Rom und Marseille bis Lissabon haben seit der Finanzkrise mehr als 800 Milliarden Euro fauler Kredite auf den Bilanzen. Das ist ein Vielfaches dessen, was die eigenen nationalen Sicherungssysteme dieser Länder (und sogar die Deutschlands) an Rücklagen haben! Alleine nur die Rettung der wegen Immobilienzockerei insolventen mittelgroßen spanischen Sparkasse CAM würde den nationalen spanischen Einlagensicherungsfonds das Zehnfache der Mittel kosten, über die er verfügt! Deutschland wäre also bei Einführung der »Europäischen Einlagenversicherung« vom ersten Tag an in einer unentrinnbaren Haftung für eine riesige, ohne Staats- bzw. Steuerzuschüsse unbezahlbare Summe. Diese würde sich von diesem Moment an sogar schnell noch weit in den Billionenbereich erhöhen, denn nach aller Lebenserfahrung macht jeder, der für die Folgen seiner Verschuldung nicht selbst geradestehen muss, absehbar sofort noch viel mehr Schulden und kümmert sich kaum noch um deren Rückzahlung!"

Falls Sie das umfangreiche Faktenwissen wundert, der Artikel ist von Peter Boehringer. HP

08:25 | Leserbeitrag zum Artikel vom 12.04.2018  - 17:16 | RT: Japan stößt US-Anleihen ab - USA verlieren zunehmend an Vertrauen in Asien

Daraus folgt der Schluß, dass die Amis bei jedem Chinesen in etwa einen Dollar Schulden haben. Wie peinlich! TB

Das wäre in der Tat "Peanuts", aber 1 (deutsche) Billion sind 10^12 Dollar oder 1000 Milliarden Dollar.  Bei ca. 1,4 Milliarden Einwohnern sind das dann immerhin 714 Dollar pro Chinese.

Aufpassen muss man immer wegen der Verwechslungsmöglichkeit mit der amerikanischen "Billion" = 1 Milliarde. Aber meines Wissens besitzt China tatsächlich US Staatsanleihen im Wert von über 1000 Milliarden Dollar.

17.04.2018

20:00 | Welt:  Düstere Prognose für unseren künftigen Wohlstand

Die Weltwirtschaft brummt – doch aus der Ferne sind erste Störgeräusche zu vernehmen. Ungeachtet eines weiterhin strammen Wachstums warnt der Internationale Währungsfonds vor erheblichen Konjunkturrisiken. Gefährlich seien die Steuersenkungen in Amerika, die den Konsum befeuern, langfristig aber refinanziert werden müssten.
Warum das wichtig ist:
Der zweimal jährlich erscheinende „World Economic Outlook“ des IWF ist die meistbeachtete Publikation des Fonds.

11:45 | FAZ:  Donald Trump baut die Fed um

Nach und nach füllt Donald Trump die Posten bei der amerikanischen Notenbank. Die Auswahl des Präsidenten offenbart einen klaren Trend.
Die Revolution findet nicht statt. Nach und nach füllt Präsident Donald Trump die unbesetzten Führungspositionen der amerikanischen Notenbank Federal Reserve mit sachkundigen, pragmatischen, eher den Republikanern zugeneigten Finanzexperten. Sie fordern keine Sprünge und stehen im Verdacht, einen pragmatischen Zugang zu Fragen der Bankenregulierung zu haben. Republikaner wollen die Finanzregulierung, die nach der schweren Finanzkrise verschärft wurde, wieder lockern und entschlacken.

16.04.2018

15:03 | Focus:  Star-Ökonom Sinn attackiert Draghi: Er schönt seine Bilanz zu Lasten Deutschlands

Umstrittene Anleihenkäufe: Allein bis Ende 2017 erwarb die EZB Zinspapiere für 2300 Milliarden Euro. Das führt zu einer dramatisch aufgeblähten Bilanz. Star-Ökonom Hans-Werner Sinn geht mit der Europäischen Zentralbank hart ins Gericht.
Neben den Staatsanleihen hat die Europäische Zentralbank (EZB) bis 2017 noch für 500 Milliarden Euro Firmenanleihen gekauft – das macht die Rechnung noch drastischer.

13.04.2018

13:03 | GS:  Charles Hugh Smith: Das ist der Wendepunkt

Das Sprichwort "Der Spieß hat sich gedreht" bezieht sich auf den Moment, wenn die Unterdrückten endlich genug haben und sich gegen ihre übermächtigen Unterdrücker auflehnen.   
Die Unterschicht hat sich endlich gegen die privilegierte Elite gewandt - die stark von Globalisierung, Korruption, Zentralbankenstimuli und der Geschäftemacherei staatlicher Kartells profitiert haben. Die Entscheidung ob links oder rechts ist nicht so wichtig, wie angenommen wird; das Wichtige ist, dass die Machtlosen endlich damit begonnen haben, ihre privilegierten Herrscher zum Kampf herauszufordern.

12.04.2018

17:16 | RT: Japan stößt US-Anleihen ab - USA verlieren zunehmend an Vertrauen in Asien

Der US-Präsident pokert mit seinen Strafzöllen hoch - wie schmerzlich eine Retourkutsche ausfallen könnte, zeigen die Reaktionen der von ihm kritisierten Handelspartner. Aber auch Japan scheint auf Distanz zu gehen. Riskieren die Chinesen gar einen Währungskonflikt?

... Mit einem Bestand von US-Staatspapieren von rund 1,1 Billionen US-Dollar sind die Japaner die zweitgrößten ausländischen Gläubiger Washingtons. Dicht davor liegen die Chinesen, die Anleihen im Wert von 1,2 Billionen Dollar besitzen. Die USA sind international hoch verschuldet und haben seit langem ein großes Handelsdefizit. Der Überschuss der Importe gegenüber den Exporten ist der Hauptgrund für die Verschuldung, die vor allem über Staatsanleihen abgedeckt wird.

Daraus folgt der Schluß, dass die Amis bei jedem Chinesen in etwa einen Dollar Schulden ahben. Wie peinlich! TB

 

11.04.2018

08:07 | presse: EZB weist Ewald Nowotny in die Schranken

Ein Reuters-Interview mit Österreichs Notenbank-Chef Ewald Nowotny schlägt hohe Wellen. Die Europäische Zentralbank distanziert sich von dessen Aussagen zur Geldpoltik.

In Frankfurt geht ja die Mähr, dass die wirklich wichtigen Dinge stets dann diskutiert werden, wenn Nowotny am Klo ist, weil er nicht und nicht die Klappe halten kann. Anfangs wollten wir diese Stories (obwohl uns schon mehrfach zugetragen) nicht glauben. Aber das Interview und die Reaktion der EZB könnten diese Gerücht bestätigen! TB

 

10.04.2018

17:13 | nachrichten: EZB: Nowotny drängt auf Änderung in der Geldpolitik

"... Die Europäische Zentralbank (EZB) stehe vor einem "wichtigen geldpolitischen Wendepunkt". Dabei komme es entscheidend darauf auf, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Die Abfolge der zu treffenden Maßnahmen erfordere eine sorgfältige Planung."

Die personifizierte (genuschelte) heiße Luft ..... mit einer typischen Wortspende. HP

06.04.2018

13:42 | Handelsblatt:  Die EZB fürchtet um ihre Unabhängigkeit

Auf den ersten Blick wirkt es skurril: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt sich dafür ein, dass ein möglicherweise korrupter Notenbank-Gouverneur sein Amt weiter ausüben darf. Zu diesem Zweck wendet sich die EZB sogar an den Europäischen Gerichtshof. Letztlich geht es aber gar nicht um den Einzelfall, sondern ums Prinzip.

Korruption .... wenn aus dem Handwerkszeug ein Vorwurf wird. TS

09:25 | Handelsblatt:  Chinesischer Zentralbanker spricht sich für „tief negative Zinsen“ aus

Ein Vertreter der People’s Bank of China betrachtet negative Leitzinsen als effektiv – und schlägt vor, Bargeld zu digitalisieren. Bisher war es eine Idee in akademischen Kreisen: negative Leitzinsen als normales Instrument der Geldpolitik zu nutzen und das durch weitgehende Abschaffung des Bargelds zu unterstützen. Der bekannte Harvard-Professor Kenneth Rogoff etwa mahnt, weltweit sollten sich die Notenbanken darauf einstellen, bei der nächsten Rezession die Zinsen deutlich unter Null sinken zu lassen.

11:45 | Leser Kommentar:
So eine theoretische Hirnwixerei!
Sobald Bargeld ein "knappes Gut" wird, wird sein Preis ggü.dem digitalen Geld steigen! Dann werden sich Parallelwelten an Bargeld entwickeln und ein paralleler Zinsmarkt. Sollte gar kein Bares mehr im Umlauf sein (wg. Verbot), dann nimmt man Cash aus Nachbarländern oder - wie immer - den Dollar!
Bestes Beispiel: Argentinien! Dort gibt es einen anderen Dollar-Zins-Markt als im Rest der Welt. Und man nutzt Dollar, Euros und Franken - ganz selbstverständlich - als Transaktionswährung. Auch wenn der Staat den Parallelmarkt verbietet, geht dieser nur "in die Schwärze". In AR gab es den "Dolar Blue", was ein schwarzer Tauschmarkt war. Ziemlich liquide, landesweit und seriös (weil Schwarze Schafe genau nur ein Geschäft machen: Ihr letztes!).
Fazit: Wenn man nicht weltweit eine Währung hat, deren Bargeld man dann verbietet, geht das alles nicht... und selbst dann würden man auf alternative Tauschmittel schwenken: Zigaretren, Gold, Silber, Kupfer, Wodka... whatever?!

17:12 | Leser Kommentar zu .... 11:45
...vor allem Patronen ...

05.04.2018

10:04 | FZ:  Schwedische Zentralbank warnt vor Abschaffung des Bargelds 

In Skandinavien, wo das Bezahlen in Geschäften und Lokalen fast nur noch bargeldlos funktioniert, regt sich Widerstand.
Während in Österreich oder Deutschland schon allein die Verwendung des Wortes "bargeldlos" eine Empörungsdebatte lostreten kann, waren die Schweden bei diesem Thema bisher entspannt. Mehr noch - der Großteil der Bevölkerung hat sich längst daran gewöhnt, dass überall auch Kleinbeträge mit Karte bezahlt werden. Die Bargeld-Befürworter bekommen nun Unterstützung der schwedischen Reichsbank, welche das drohende Ende des Bargelds als nationale Sicherheitsbedrohung einstuft.

04.04.2018

08:28 | fuw: Das ist der neue Chef der New York Fed

Der Notenbanker John Williams wird zu einem der wichtigsten Geldpolitiker der USA. Am Dienstag wurde der derzeitige Präsident der Fed-Distriktnotenbank San Francisco zum Chef der Federal Reserve von New York befördert.

Ein Tauben-Falken-Hybrid - ganz im Sinne des Zeitgeistes (ned Manderl - ned Weiberl)! TB

 

01.04.2018

19:04 l focus: Notenbanken sollen Brexit-Lücke schließen: EU will auch deutsche Gewinne abschöpfen

Wie soll die Europäische Union in Zukunft finanziert werden? Durch den Austritt Großbritanniens klafft ein riesiges Loch in den Planungen. Eine Möglichkeit: Die EU überlegt, die Gewinne der nationalen Notenbanken anzuzapfen. Die gehen aber bisher an die nationalen Regierungen.

Leider KEIN Aprilscherz! TB

12:43 | faz: Geldexperimente von gestern

We are all doomed“, raunt der Finanzgeist-Trinitus, von dem ich Ihnen am 18. März hier erzählt habe, in mein Ohr. Wen höre ich da nur? Vielleicht ist es ja der Geist des schottischen Abenteurers, Spielers und zeitweiligen französischen Finanzministers John Law, der im Frankreich des 18.Jahrhunderts unser heutiges Geldexperiment vorwegnahm.

Abenteurer sind nur dann Abenteurer wenn Sie auch die Risken, die Sie eingehen selbst schultern. Notenbanken wälzen die Risken aufs Volk ab - mit Vorsatz! DEshalb kann man nicht von Abenteurern sondern eher von Piraten sprechen! TB