13.06.2024

08:21 | fmw: Fed senkt wohl nur 1 Mal die Zinsen in 2024 – Analyse

Die Entscheider der US-Notenbank Fed haben ihre Erwartungen für Zinssenkungen in diesem Jahr zurückgeschraubt, obwohl der Vorsitzende Jerome Powell die Tür für weitere Zinssenkungen offen hielt, als er gestern Abend in seiner Pressekonferenz betonte, dass die neuen Prognosen einen konservativen Ansatz darstellen. Die aktualisierten Wirtschaftsprognosen der Geldpolitiker, die nach einer zweitägigen Sitzung in Washington veröffentlicht wurden, zeigten, dass sie nach ihrer mittleren Schätzung nur einmal im Jahr 2024 die Zinsen senken werden, anstatt der zuvor geplanten drei Senkungen.

Die letztwöchige Zinssatzsenkung der EZB, während die FED dies nicht tut, mehrfache EZB-Senkungen bei einereinfachen FED-Senkung werden wahrscheinlich zu einer Abwertung des Euro, Kapitalabflüssen, importierter Inflation und anderen wirtschaftlichen Ungleichgewichten führen. Diese Effekte werden die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in den Euroraum beeinträchtigen und könnten langfristig der EZB den Garaus machen. TB

09:16 | Leser-Kommentar
Wie definiert man heutzutage langfristig werter H.TB. Vieleicht 2030. Bis 2029 soll angeblich Deutschland wehrfähig sein. Wenn man dann sieht, wie viele hohe Senioren auf der Welt agieren. Könnte man zur Spekulation kommen - und sie haben ein Plan. Und derzeit zeigen sie offen ihre Haifischzähne und lachen, lachen, lachen? Und singen, wir schaffen das - transhuman zu werden. Und dann jubelieren wir. Weil wir endlich in uns ruhen können? Keine Hast - spricht die Himmelstreppe, denn ich bin Allzeit bereit...

12.06.2024

07:41 | breitbart: BRICS Summit Begins with Goal of Ditching U.S. Dollar

Die Außenminister der BRICS-Mitgliedsländer - und weiterer 13 Länder, die an einer Zusammenarbeit mit dem antiwestlichen Block interessiert sind - kamen am Montag in Russland zu einem Treffen außerhalb des BRICS-Jahresgipfels zusammen, um unter anderem über Möglichkeiten zur Ausweitung des Handels ohne die Verwendung des US-Dollars zu diskutieren.

Ein Treffen der Außenminiter im Vorfeld der "Jahres-Hauptversammlung" im Oktober 2024 in Kasan. Mit der Themenwahl - und  Außenminister hätten 2024 eine enorme Auswahl an Themen - setzt man schon jetzt eine Duftmarke für das was im Oktober kommen möge. TB

 

10.06.2024

09:22 | fmw: Euro erleidet Doppelschlag – Macron ruft Neuwahlen aus

Der Euro erlitt am Freitag einen Schlag, und heute früh gibt es den zweiten Abwärtsruck! Ab Freitag Mittag fiel die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar von 1,0895 bis auf 1,0801 Freitag Abend. Heute früh notiert EURUSD bei 1,0748. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit März. Dies liegt an den US-Arbeitsmarktdaten und an den gestern stattgefundenen Wahlen für das EU-Parlament. Frankreichs Präsident Macron verkündet jetzt Neuwahlen in Frankreich, was den Rechtsruck auch direkt im französischen Parlament beschleunigen könnte.

Wenn eine von Krypto-Sozialisten erfundene und betriebene Kollektiv-Währung angesichts wirtschafts-liberaler Wahlerfolge im Währungsraum fällt, kann das nur bei völligen geldpolitischen Laien und Sozialisten (zumeist in Personalunion) für Verwunderung sorgen - sonst bei niemandem. TB

07.06.2024

14:57 |  r24: Am 9. Juni wird das Ende des Petrodollars eingeläutet

Nach nunmehr 50 Jahren zeichnet sich das Ende einer Ära ab. Das Petrodollar-Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien endet am 8. Juni und wird nicht mehr weiter verlängert. Mit den immensen Goldkäufen haben die BRICS-Staaten wohl in den letzten Jahren entsprechende Vorbereitungen getroffen.

Am 8. Juni 1974 haben die Vereinigten Staaten von Amerika und das Königreich Saudi-Arabien einen weitreichenden Pakt geschlossen, der dem US-Dollar nach Ende der Goldbindung weiterhin eine tragende globale Rolle ermöglichte und den Saudis dafür die anhaltende regionale Vormachtstellung garantieren sollte. Für 50 Jahre, bis zum 8. Juni 2024, sollte dieses militärische und wirtschaftliche Abkommen gelten, wonach der damals weltweit wichtigste Ölproduzent sein „schwarzes Gold“ nur mehr in US-Dollar verkauft und auch die anderen Mitglieder des Ölkartells OPEC dazu drängt, gleichzuziehen. Gleichzeitig sollte die absolutistische Golfmonarchie umfangreiche militärische Unterstützung erhalten.

Kommentar des Einsenders
Das Petrodollar-Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien endet am 8. Juni und wird nicht mehr weiter verlängert. Das heißt, mit dem 9. Juni 2024, kann Saudi-Arabien sein Öl nach Belieben in allen möglichen Währungen verkaufen – auch auf Basis des chinesischen Yuan oder indischen Rupien. Der für 50 Jahre abgeschlossene Petrodollar-Vertrag läuft mit 8. Juni aus. Ab dem 9. Juni können die Saudis abrechnen wie sie wollen

10:29 | YT: Der Aufstieg des Geldes Lebt der Staat auf Pump

Kommentar des Einsenders
Das Video ist über 15 Jahre alt aber man staunt wie die BBC damals über Rothschild spricht. Ein schöner Überblick wie  othschild mit dem Anleihegeschäft einer der reichsten Männer wurde und wo die Familie überall ihre Finger im Spiel hatten. Sogar Waterloo wird erwähnt, wo Rothschild ja zu Tiefstpreisen britische Anleihen aufkaufte. Diese Doku lief einst über Vox.

14:59 | Leserkommentar
Eigentlich ein cleverer Schachzug mit der Zinssenkung in Europa – nur leider nicht für die Europäer. Der Dollar neigt zur Schwäche wg. der De-Dollarization weltweit. Ist doch gut, wenn genau in dieser Zeit auch der Yen und der Euro in die Knie gehen, so wirkt der Dollar im Vergleich dazu nicht mehr so schwach.

Die großen Papiergeld-Währungen taumeln - nur Yen und Euro taumeln mehr als der Dollar … cool gemacht, oder ?!

07.06.2024

07:36 | fmw: EZB hat Zinsen gesenkt – Reaktionen von verschiedenen Experten

Die heutige Zinssenkung der EZB war fest eingepreist, war also nichts Besonderes. Wichtig waren heute zwei Dinge, die man aus dem Statement der EZB und der Presskonferenz von Christine Lagarde entnehmen kann: Erstens hat die Zentralbank ihre Inflationsaussichten angehoben, was Zinssenkungen bei den nächsten Sitzungen wenig wahrscheinlich macht. Und zweitens blieb Christine Lagarde in der Pressekonferenz sehr passiv bei Fragen nach den nächsten Zinsentscheidungen.

Lagarde weiß, dass die FED offensichtlich nicht so recht will oder kann. Sie weiß offensichtlich auch (ohnehin ein Wunder), dass ein größeres Time-gap in den Zinssenkungen zwischen den beiden ZB-Riesen äusserst problematisch werden könnte. Angesichts dieser Situation gibt sich selbst die Unbedarfte einmal sehr verschlossen. TB

06.06.2024

15:41 |  globalresearch: Die Federal Reserve der Rothschilds

Während der Amerikanischen Revolution versuchten viele Agenten der Krone, den Ausgang zugunsten der verhassten Krone zu beeinflussen. Die Freimaurer-„Ritter“ der Krone hatten zu diesem Zweck bereits Logen in den Kolonien errichtet. Viele Wissenschaftler glauben, dass die amerikanische Revolution stattfinden konnte, da das britische Parlament die USA nicht länger kontrollieren würde, die Krone jedoch durch verschiedene Mechanismen immer noch die Kontrolle ausüben könnte. Der wichtigste dieser Mechanismen war der Wucher, den sie über ihre Kartellbanken kontrollierten. Tatsächlich belaufen sich die Staatsschulden der USA mittlerweile auf 31,5 Billionen US-Dollar.

George Washington, John Jay, Benjamin Franklin und Alexander Hamilton, die alle hochrangige Freimaurer waren, setzten sich für die Gründung einer Privatbank ein. Alexander Hamilton, der als erster US-Finanzminister diente, war auch ein Agent der Rothschild-Familie, die bedeutende Bankiers der britischen Krone waren.

Die Bank der Vereinigten Staaten wurde 1791 gegründet und spielte eine zentrale Rolle in der Wirtschaftspolitik. Thomas Jefferson war ein entschiedener Gegner dieser Bank und äußerte sich kritisch über die Konzentration von Macht und Reichtum.

Andrew Jackson wurde 1828 zum Präsidenten gewählt, teilweise aufgrund seiner Anti-Bank-Haltung. Er widerrief die Charta der Bank der Vereinigten Staaten und überlebte ein Attentat. Unter seiner Führung sank die Staatsverschuldung der USA auf null.

Dieser umfangreiche Text beschreibt, wie die Rothschilds und andere europäische Finanzmächte  politische und wirtschaftliche Konflikte wie den Krieg von 1812 und den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg beeinflussten.

Während des Bürgerkriegs gab Präsident Lincoln sogenannte "Greenbacks" aus, um die Unionsarmee zu finanzieren, was den Unmut europäischer Banker hervorrief. Lincoln wurde kurz nach seiner Wiederwahl ermordet, und es wird spekuliert, dass der Attentäter Verbindungen zu internationalen Bankiers hatte. JE

 

09:47 | anti-spiegel: Die USA machen Druck, eingefrorene russische Gelder an die Ukraine zu schicken

Die westlichen Länder erwägen die Möglichkeit, der Ukraine ein Darlehen zu gewähren, das mit Erträgen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten zurückgezahlt werden soll. Das Weiße Haus teilte mit, dass Biden das Thema der möglichen Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte in Frankreich ansprechen werde. Der stellvertretende US-Finanzminister sprach in Deutschland über die Möglichkeit der Beschlagnahme russischer Vermögenswerte.

Jetzt weiß ich, warum die Wertegemeinschaft heissen. Weil sie ich so gut um fremde Werte kümmern!
Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie Friedensgespräche (die kurz über lang kommen müsen) stattfinden sollen, wenn das russische Zentralbankenvermögen perdue ist! TB

Kommentar des Einsenders
Das ist also die sog. ´rule based Order´ im Westen - man könnte auch sagen das ´Recht des Stärkeren´ … dies hat aber mit dem Recht, was man früher anwenden wollte und musste – z.B. dem Völkerrecht – nichts mehr zu tun, oder ?!

05.06.2024

07:47 | anti-sp: Thailand und die Türkei wollen den BRICS beitreten

Die internationale Bedeutung des Westens nimmt schnell ab, wie wir daran sehen können, keine nicht-westlichen Staaten die anti-russische Politik des Westens unterstützen und einen ganz anderen Blick auf den Konflikt in der Ukraine haben als der Westen. Noch deutlicher wird das jedoch, wenn man sich anschaut, wie international isoliert der Westen in der Frage des israelischen Vernichtungskrieges in Gaza ist.

Die G7, einst als Club der „weltweit führenden Industrienationen“ gegründet, machen heute nicht einmal mehr ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung aus, die BRICS haben die G7 längst überholt. Und da die USA mit ihrer wahllosen Sanktionspolitik das Vertrauen in den Dollar als Reservewährung und Währung des internationalen Handels immer weiter zerstören, suchen die Länder des Globalen Südens nach Alternativen.

Kommentar des Einsenders
Zitat: „Der Westen sieht sich immer noch als Nabel der Welt und verhält sich außenpolitisch entsprechend arrogant. Die Folge ist, dass sich immer mehr Länder offen vom Westen abwenden und andere Partner suchen. Nun haben die Türkei und Thailand erklärt, den BRICS beitreten zu wollen.“ Dabei ist gerade die Türkei eigentlich ein sehr wichtiger ´Brückenkopf´ der NATO in den Mittleren Osten. Deshalb sind diese Entwicklungen wirklich interessant, oder ?!

Ja, der Westen, dieser strahlende Überrest der Weltgeschichte, glaubt natürlich nach wie vor, dass er das Maß aller Dinge ist. Mit ihrer außenpolitischen Arroganz haben sie es geschafft, selbst die loyalsten Verbündeten zu vergraulen. Und was passiert? Länder wie die Türkei und Thailand, die lange genug von westlicher Bevormundung genervt waren, suchen sich jetzt andere Spielkameraden. Wer braucht schon den Westen, wenn man mit den BRICS spielen kann? Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Westen in seiner eigenen Ignoranz erstickt und sich fragt, wie es dazu kommen konnte. Aber  wenigstens können sie sich darauf einigen, wer als nächstes sein CO² senken muss. JE

03.06.2024

09:46 | f100: Es ist soweit: „Der 6. Juni wird die Zinswende quasi amtlich machen“

Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck, blickt auf die wichtigsten Konjunkturdaten für die kommende Woche. Neben Arbeitsmarktdaten in Deutschland und den Auftragseingängen der Industrie steht die Europäische Zentralbank im Blickpunkt.

Der Herr Greil, ist zinssenkungsg....! Es sieht ja ganz danach aus, als ob die FED nicht mehr scharf auf eine Zinssenkung wäre. Und was dann Herr Greil? TB

08:25 | Leser-Kommentare
(1) Wenn man keine Pfeile mehr im Köcher hat, muss man wenigstens so tun als wäre der voll. Den Zentralbanken kann man doch genauso vertrauen, wie den Politikern, ehrlich! Ganz ehrlich.

(2) Ich finde das gar nicht so einen großen Widerspruch mit den Zinssenkungen, weil man wohl Europa und Amerika voneinander unterscheiden muss. Wenn in Europa noch gesenkt wird und in den USA ggf. langsamer o gar nicht, dann wird der Euro ein ähnlichen Schwächeanfall erleiden, wie der Yen in den vergangenen Wochen und Monaten, oder ?! Wäre das ein Nachteil für die Amerikaner – wohl eher nicht. Der US-Dollar wäre irgendwann der ´last man standing´ … im Reich der ungedeckten Währungen.

(3) @ (2) Bis Matt Dillon, mit Gunsmoke kommt ?!
https://www.youtube.com/watch?v=ui-mzTCmZPE&ab_channel=EdsonElias