25.06.2018

07:48 | fuw: Die Nationalbank dämpft die Hypozinsen

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat diese Woche über den Leitzins entschieden – sie belässt ihn auf dem bisherigen Niveau. Was bedeutet das für die weitere Entwicklung der Hypothekarzinsen?

24.06.2018

08:02 | gs: Inflation: Ende Juni wird es spannend

Es geht wieder mal auf ein Monatsende zu; aus diesem Anlass werden uns bekanntlich Inflationszahlen serviert, zum einen die deutsche, zum anderen die im Euroraum. Vor Monatsfrist war die deutsche auf 2,2 Prozent gesprungen, die im Euroraum auf 1,9 Prozent. Würde man nicht nur Mieten, sondern auch die Preise für selbst genutzten Wohnraum in die Statistik einbeziehen, wie in den USA üblich, stiegen die beiden Zahlen um 0,5 Prozentpunkte, also auf 2,4 bzw. 2,7 Prozent. Das heißt, schon einiges über das seitens der EZB propagierte Inflationsziel von 2 Prozent minus x hinaus.

23.06.2018

07:52 | fuw: Die zwei Hüte der SNB

Die Schweizerische Nationalbank hat diese Woche zweimal von sich reden gemacht. Sie hält an ihrer Geldpolitik fest und hat mit dem Verweis auf die Zinsdifferenz zum Euroraum klar gemacht, dass sich an den gegenwärtigen Negativzinsen noch lange nichts ändern wird. Andererseits hat sie im separaten Stabilitätsbericht, der Analyse des einheimischen Bankensystems, davor gewarnt, dass die ultraniedrigen Zinsen zu möglichen Übertreibungen im Hypothekenmarkt führen, besonders bei Renditeliegenschaften.

22.06.2018

20:30 | pboehringer: Endsiegpropaganda: Der Euro wird medial für gesund erklärt

Klartext zum aktuell beliebten Narrativ "Griechische Zinsen sanieren Deutschland


11:30 | ET: Deutliche Schuldenerleichterungen für Athen beschlossen - IWF beendet Griechenland-Hilfsprogramm

Zum Abschluss der jahrelangen Rettungsprogramme soll Griechenland im Sommer noch einmal Milliardenhilfen und Schuldenerleichterungen bekommen.


09:14
 | ET: Sparguthaben der Bundesbürger verlieren massiv an Wert

Die Sparguthaben der Bundesbürger verlieren weiter massiv an Wert. Wie das Nachrichtenmagazin Focus schreibt, prognostiziert die Allianz für das laufende Jahr einen realen Wertverlust der Bankguthaben von 1,9 Prozent. Das entspricht rund 50 Milliarden Euro.

Wir kennen das und es muß auch wohl so sein: der "kleine Sparer" ist der Idiot, der Großspekulant der Cantillon-gepamperte Profiteur! TB

21.06.2018

17:35 | ntv: Schäubles Griechenland-Lüge fliegt auf

Der IWF macht mit beim dritten Hilfspaket für Athen - nur mit diesem Versprechen hat Wolfgang Schäuble die Griechenland-Hilfen durch den Bundestag gebracht. Nun laufen sie aus. Und es wird klar: Der Ex-Finanzminister hat die Öffentlichkeit getäuscht.


09:37
| Boehringer: Nun sind sie halt da: 960 MRD uneinbringliche Target2-Forderungen  Anschauen! 

- Vertiefung der Währungsunion: Ausschuss-Befragung eines Bundesbankers https://www.youtube.com/watch?v=4PeOG...
- 2018 ebenso wie 1999: Vereinigte Staaten von Europa ohne Mehrheit
- Nun sind sie halt da: 960 Milliarden Taget2-Forderungen der Bundesbank
- 60 % der Bundesbankbilanz besteht aus mit 0% verzinsten, nicht beitreibbaren Forderungen
- Nicht einmal 1% der Target2-Forderungen könnten abgeschrieben werden

und im Euro-Kollaps-Falle wären 100 % abzuschreiben! TB

10:00 | Die Zecke zu den target2-Salden
Und Target 2 zu 100% abschreiben bedeutet doch nichts anderes als Nachschusspflicht der deutschen Steuerzahler. Und deshalb auch die bereits Vorgestern thematisierte Einführung von EDIS. Dabei regelt EDIS eigentlich "nur" das auf EU-Bankenebene, was der ESM auf Ebene der EU-Staaten regelt: Alle haften für alle. Da allerdings fast alle nichts mehr haben außer Schulden, müssen die, die nicht dazu zählen bzw. noch was haben, für fast alle anderen zahlen. Doch es kommt noch dicker: 2015 wurde ein Einheitlicher Abwicklungsausschuss SRB ( https://srb.europa.eu/ ) mit Sitz in Brüssel gegründet. Dieser soll die eventuell (!?) notwendige Abwicklung von insolvenzbedrohten Finanzinstituten so gewährleisten, dass deren Abwicklung möglichst geringe Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen der EU-Länder hat. Na, wenn´s keine Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen haben darf, dann ja wohl nur auf die privaten Finanzen, oder? Dies kommt zu EDIS noch on-top hinzu. Aber auch das scheint noch nicht zu reichen, denn der Europäische Ausschuss für Systemrisiken, ESRB genannt, will jetzt auch wohl ETFs und sonstige Fonds bei einem Crash-Szenario einfrieren. Wozu einfrieren? Damit sich doch wohl ein Kurssturz nicht noch verstärkt. Aber das bedeutet, dass die ETF- und Fonds-Inhaber den Crash aktiv durchleben müssen, während die direkten Aktien-Inhaber sich noch vielleicht rechtzeitig vom Markt verabschieden können. Außerdem gibt es für Schlafmützen-Aktionäre damit eine, wenn auch sehr fragwürdige, Quasi-Absicherung nach unten. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine EU-weite Regelung, dass Privatpersonen, die nicht entsprechende Fachkenntnisse nachweisen können, in der EU nur noch in begründeten Ausnahmefällen (der Katalog dieser Begründungen dürfte wohl genau Null Ausnahmefälle enthalten) direkt in Aktien investieren dürfen, damit auch möglichst viele in ETFs und Fonds gezwungen werden. Aber das wäre ja nur noch ein Tüpfelchen auf dem i, oder? Und das, was eingefroren ist, lässt sich ja, falls das obige bunte Enteignungssträußchen noch immer nicht reicht, ebenfalls noch der Enteignung zuführen. Vielleicht wäre jetzt spätestens ein günstiger Zeitpunkt, sein Wertpapierdepot, das ja angeblich Sondervermögen ist, ins Nicht-EU-Ausland zu verlagern.

19.06.2018

11:27 | pravda-tv: EDIS – EZB plant Alptraum deutscher Sparer

Jetzt geht es ans Eingemachte – die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa. Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zur Transferunion. Die Umverteilung innerhalb Europas nimmt tagtäglich zu und – sollte Edis (European Deposit Insurance System) Realität werden, wovon wir stark ausgehen – wird sie massiv zunehmen.

Seit dem ESM leben wir IM Alptraum! Alle "Hoheitesrechte" an eine private Gesellschaft abgegeben. Das hier Beschriebene ist lediglich Draufgabe! TB


09:58
 | gs: Die vernünftige Geldwissenschaft

Die eine Idee - nennen wir sie vernünftige Physik - ist, dass Sie von einer Kraft nach außen in die Tür gedrückt werden. Wenn Sie sich das Zentrum des Kreises vorstellen, den das Auto durch das Abbiegen entstehen lässt, wirkt eine scheinbare radiale Kraft auf Sie. Diese Kraft wirkt nach außen. Man nennt Sie Zentrifugalkraft.

17.06.2018

08:01 | gs: Euro, Dollar, Gold und Silber unter der Lupe

Dazu habe ich auf der Internetseite wellenreiter-invest.de die folgende aufschlussreiche Passage gefunden: "In den kommenden zehn Jahren wird die Unterdeckung des US-Haushalts jeweils mehr als eine Billion US-Dollar betragen. Die US-Staatsverschuldung beträgt aktuell 21 Billionen US-Dollar. Zum Vergleich: Der Euroraum ist mit 10 Billionen Euro verschuldet. Rezessionen und Krisen sind nicht eingeplant." Dann würden die Steuereinnahmen eines Staates nämlich wegbrechen, während sich die Ausgaben erhöhen.

10:08 | Der Systemanalytiker
Staatsschulden kann man als Bürger im allgemeinen weder riechen noch schmecken oder angreifen. Deshalb wird die Verschuldungsorgie noch eine Zeitlang weitergehen wie bisher und keiner wird so schnell krasse Auswirkungen bemerken. Erst wenn man sich irgendwann mit einem Bündel buntem Papier beim Bäcker in einer Menschenschlange anstellen muss, um ein Stück Brot zu bekommen, aber nur mehr ein Stück für alle verfügbar ist, da wird auch der Bürger die massiven Auswirkungen des Monopoly-Ponzi-Fiat-Kettenbrief-Pyramidenspiel-Fiatgeld erkennen und spüren.

16.06.2018

08:48 | staatsstreich: Sinn & Target: Nachbemerkung zum deutschen “Einzelfall”

H-W. Sinn schildert mit Target ein System, in dessen Rahmen Unternehmens-Know-how, “Betongold” und Aktien mit frischem fiat money aufgekauft werden – über ein legales, aber weitgehend unbekanntes, ja extrem arkanes “Verrechnungs-Design in Euroland”. Was aber, wenn der Mann nur den Einzelfall einer Praxis schildert, wo mit aus “dünner Luft geschaffenem Kreditgeld” Rohstoffe, Energie, ja ganze Industrien zusammengekauft werden – von Kompradoren, die man nicht kennt?

Auch hier wieder: Detuschland ist Welt- äh Europameister. Andere Kontinente brauchen diesen Betrug ja nicht umd ihre Währungssysteme zu s(ch)tützen! TB

15.06.2018

12:55 | LewRockwell: Your Incredibly Shrinking Dollar

Over the last 12 month the purchasing power of your dollar has dropped at the fastest rate since 2011.


05:33
 | gs: James Rickards: Eine Rezession steht bevor - und die Fed kann sie nicht aufhalten

Ist die Fed bereit für die nächste Rezession? Die Antwort: Nein.
Umfangreiche Nachforschungen haben ergeben, dass Zinssenkungen von etwa 300 bis 500 Basispunkten benötigt werden, um die US-amerikanische Wirtschaft aus einer Rezession zu retten. (Ein Basispunkt entspricht einem Hundertstel eines Prozentpunktes, also bedeutet eine Reduzierung von 500 Basispunkten, dass die Fed die Zinsen um 5 Prozent verringern müsste.)Aktuell beträgt der Leitzinszielwert der Fed, die sogenannte "Policy Rate", 1,75%. Wie senkt man die Zinssätze um 3% bis 5%, wenn man bei 1,75% beginnt? Das ist unmöglich.

14.06.2018

14:09 | presse:  EZB treibt Kurswende voran - Leitzins bleibt noch unverändert

Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt den Leitzins im Euroraum auf dem Rekordtief von null Prozent. Das entschied der EZB-Rat am Donnerstag bei seiner auswärtigen Sitzung im lettischen Riga, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte.

Das Vorantreiben einer Wende mit unveränderten Haupt-Rahmenbedingungen! Sowas schafft auch nur eine Zentralbank und so eine Überschrift nur die Presse! TB

07:24 | f100: Fünf Monate dann knallt's: Zins-Zoff in den USA ist spätestens ab heute programmiert

US-Notenbank wird in dieser Woche erneut den Leitzins anheben. Sie reagiert auf die freundliche Konjunktur. Das kann Präsident Trump nicht gefallen. Doch er hat sein Pulver verschossen - so ist Streit programmiert.

Die 5 Monate beziehen sich auf den Mid-term-Termin. Dachte schon die von f100 hätten eine Zauberformel für Crashprogonosen! TB


07:18
 | fuw:  EZB korrigiert die Markterwartung

Das Ende der unkonventionellen Geldpolitik in der Eurozone rückt näher. Noch mindestens bis September läuft das Anleihenkaufprogramm (Quantitative Easing, QE) der Europäischen Zentralbank (EZB). Diese Woche erhoffen sich Marktteilnehmer Hinweise darauf, wie es danach weitergeht.

13.06.2018

18:32 | sputnik: Weltbank-Experten: So wird Dollar vom Finanz-Thron gestoßen 

Die aggressive Politik im Außenhandel und die enormen Staatsschulden der USA haben dazu geführt, dass der Prozess der Entdollarisierung in der Welt bereits in Gang gesetzt wurde und kaum gestoppt werden kann. Das sagen Experten der Weltbank. Laut Wirtschaftsexperten wird sich das internationale Finanzsystem im kommenden Jahrzehnt stark verändern.

07:34 | gs: Liquiditätspräferenz nimmt zu

So könnte man sich die Tätigkeiten vorstellen, wie sie bei unseren Zentralbanken ablaufen. Verzweifelte Männer kämpfen darum, wer die Kontrolle über das geldpolitische Lenkrad erlangt und welche Regeln zur Festlegung eingesetzt werden, wann man nach links oder nach rechts fährt. Die eine Seite möchte eine zentrale Planung mit Diskretion und die andere mit Regeln. Unter Letzteren findet aktuell eine Debatte darüber statt, ob Inflation, BIP oder ein anderer Maßstab verwendet werden soll.

12.06.2018

07:37 | WiWo: EZB-Staatsanleihenkäufe könnten bald zwei Billionen Euro betragen

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht kurz davor, mit ihren vor allem in Deutschland umstrittenen Staatsanleihenkäufen die Schwelle von zwei Billionen Euro zu knacken. Vom Beginn des Programms im Frühjahr 2015 bis zum vergangenen Freitag haben die Währungshüter Staatstitel und andere öffentliche Schuldenpapiere der Euro-Länder im Volumen von 1,99 Billionen Euro erworben, wie die EZB am Montag mitteilte.

2 Billionen? Und die Deutschan machen sich wegen der poppeligen Billion target2-Saldo Sorgen? Da herrscht Aufholbedarf! TB

11.06.2018

09:00 | spiegel: EZB-Chef Draghi muss Kollaps abwenden

Die Europäische Zentralbank hat den Euro in der Krise gerettet. Nun fordern Populisten wie US-Präsident Trump und die neue italienische Regierung die Gemeinschaftswährung heraus. Ein Kräftemessen steht bevor.

"Whatever-it-takes"-Mario hat so ziemlich alles getan. Banken gerettet, Eliten reich gemacht, Konzerne unter die Arme gegriffen - nur eines hat er nicht, den Euro gerettet. Und was macht der Spiegel? Der bezeichnet die EZB als Euro-Retter! Muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen! TB

10.06.2018

08:46 | gs: EZB-Chef Draghi sitzt in der der Geldfalle

Der 14. Juni verspricht für die ganze Finanzwelt ein besonders spannender Tag zu werden. Dann wollen nämlich die EZB-Oberen unter Führung ihres Chefs Mario Draghi darüber diskutieren, ob es nicht endlich an der Zeit sei, das Anleihen-Kaufprogramm zu stutzen, immerhin 30 Milliarden Euro monatlich, nach den derzeit noch geltenden Regularien bis September geplant.

„Die EZB ist bereit, im Rahmen ihres Mandats alles zu tun, was nötig ist, um den Euro zu retten. Und glauben Sie mir: Es wird genug sein.“
Draghi am 26.7.2012 in London
Eine Einschätzung die  1000jährigen Reichs-Einschätzungen bzw 100jährigen Mauer-Prognosen um nichts nachstand. Keine 6 Jahre hats gedauert, bis die Realität den Phantasten eingeholt hat! TB

09.06.2018

08:43 | focus: Welche Mittel Draghi noch hat, um Italien zu helfen - und wann die EZB machtlos ist

Die neue Regierung in Rom will ihre Wahlversprechen umsetzen und Steuergeschenke verteilen. Doch das kostet - und Italien braucht jetzt schon Hilfe von außen! Als EZB-Chef gibt sich der Italiener Mario Draghi dabei große Mühe. Doch so langsam gehen ihm die Möglichkeiten aus.

"Whatever it takes" hat er 2012 getönt! Ausgetaked! TB

10:46 | Der Systemanalytiker
Es wird still und die Spannung steigt...ausgetaked...Was kommt dann als nächstes? Für viele komplettes Neuland bei dieser umfassenden Papierverschuldung (weltweit).

08.06.2018

08:53 | ET: Argentinien will Krise mit noch mehr Schulden abwenden – IWF gewährt Kredit über 50 Milliarden Dollar

Der Internationale Währungsfonds hat Argentinien eine vorübergehende Finanzhilfe von 50 Milliarden Dollar gewährt. Der Bereitschaftskredit soll die Finanzierung der Zahlungsbilanz des Landes über die nächsten drei Jahre hinweg unterstützen.

Logisch! Das Kredite für Pleite-Staaten-Modell hat ja bisher überall sonst  auch so gut funktioniert!
Man beachte auch das schier unglaubliche Wording: "der IWF hat gewährt..". Diese Tatsachen-Verdrehung ist reinste Propaganda dient nur dazu dem IWF irgendeine wohltätige Bedeutung (vielleicht Robin Hood) zu geben. Als ob der IWF diesen Kredit mit aus eigener Produktivität geschaffenem Echt-Geld bereitstellte! TB


08:14
 | fuw: SNB-Chef Jordan: Zu früh für Zinserhöhung

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 6300 -0.32%)) spielt nach eigener Auskunft derzeit nicht mit dem Gedanken, die Zinsen zu erhöhen. «Das ist im Moment viel zu früh», sagte der Präsident der Notenbank, Thomas Jordan, in einem am Donnerstagabend veröffentlichten Interview mit CNN Money Switzerland. «Die Situation ist weiterhin fragil, auch was den Wechselkurs betrifft.»

Wenns nach dem "Geldadel" von Zentral- und nderen Banken geht, ist's immer zu früh! Alles andere würde ja das nahende Aus für die Institution(en) bedeuten! TB

07.06.2018

19:40 | staatsstreich: Euro: Neuer “T2-Rekord” d. BuBa

Die Eurozone leidet unter massiven wirtschaftlichen Ungleichgewichten, die sich in den “Target 2-Salden” widerspiegeln. T2 wurde 1999 zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs eingeführt und hat lange auch so funktioniert. Ab 2007 mutierte es zu einer Art Kreditmechanismus, über den Ausfuhren finanziert wurden, ohne dass deutsche Banken Kapital exportieren mussten. Die Forderungen der BuBa haben im Mai einen neuen Rekordstand erreicht, wie diese Grafik der Querschüsse zeigt.

Die Deutsche Bundesbank, der Marcel Hirschler unter den Zentralbanken. So weit voraus mit den (Negativ-)Rekorden, dass keiner nur annähernd in die Nähe kommt! TB

08:35 | fuw: «Im Ernstfall reichen die Ressourcen nicht»

Mit Italiens Regierungswechsel steht die Eurozone vor einer ganz neuen Herausforderung. Die neue Regierung aus der rechtspopulistischen Lega und der Protestbewegung Cinque Stelle ist erklärt eurokritisch. Bis vor kurzem kursierten sogar Forderungen, Italien solle den Euro aufgeben und zu einer nationalen Währung zurückkehren.

Die EZB hat KEINE Ressourcen, sie hat nur Erlaubnis zur (versuchten) Alchemie! TB


11:14 | Die Zecke zu Gehrard Breunig von gestern 16:42

Leider nein, Herr Breunig. Doppelte Buchführung bedeutet, dass der Gewinn auf zweierlei Weise ermittelt wird: einmal durch die Bilanz und das andere Mal durch die Gewinn- und Verlust-Rechnung. Was Sie wohl meinen, ist die Schattenbuchführung, die es hier und da und vielleicht auch häufiger gibt, aber dies wäre dann wohl eher als dreifache Buchführung zu bezeichnen. Die doppelte Buchführung ist an den von Ihnen genannten Beispielen eher unschuldig.

06.06.2018

08:30 | PB: Boehringer fragt Schachtschneider und Beermann - Anhörung im EU-Ausschuss des Bundestages

Befragung von Experten zum Thema: Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Europäischen Rat, den Rat und die Europäische Zentralbank Weitere Schritte zur Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion Europas: Ein Fahrplan

Kommentar des Einsenders
Ich habe in meinen Büchern eine Forderung stehen. Resultierend beispielweise aus Warenlieferungen an einen meiner Abnehmer (Italien). Stichwort: Target 2-Salden - Dieser Kunde geht in Insolvenz. Dann buche ich diese Forderung auf ein Konto 'Zweifelhafte Forderungen' und wenn es sich dann herausstellen sollte, dass diese Forderung nicht mehr einbringbar ist, dann buche ich am Ende die Forderung als 'uneinbringbar' aus.
Die Frage, die sich mir stellt: Wie lautet der Buchungssatz bei der EZB im Hinblick auf die Schöpfung des Geldes? Wie kreiiert die EZB das Geld aus dem Nichts. Und wie lautet der Buchungssatz bei der EZB, wenn diese Gelder als 'Uneinbringliche Forderung' am Ende gegengebucht werden. Eine spannende Frage.
Durch das Ausbuchen entsteht doch zwangsläufig keinerlei Schaden, denn diese ganzen Gelder sind nur von anbeginn nur 'aus Luft' geschöpft worden'  Vieleicht können Sie über meine gedankliche Sperre hinweg helfen?

Obwohl Sohn eines Steuerberaters habe ich von Buchhaltung so viel Anhnung wie Draghi von ordentlicher Geldpolitik - nämlich überhaupt keine! Ich gebe diese Frage gerne an ECBleak weiter! TB

09:51 | Bambusrohr zur Buchhaltungsfrage
Man kann kein Geld 'aus der Luft' schöpfen oder aus dem Nichts, wie immer so schön behauptet wird. Eventuell liegt dort die Sperre. Denn für 'die Luft' gibt es immer einen Gegenwert, den haftenden Bürger und seinen Lebensatem. Von daher würde ich Geld 'aus der Luft' ersetzen durch 'Forderung des Staates an den Bürger'. Dann werden auch die Buchungssätze klar. Steht auch genauso in den erst kürzlich erlassenen Gesetzen. Stichwort Haftungsunion.

Die Frage, die sich mir stellt: Wie lautet der Buchungssatz bei der EZB im Hinblick auf die Schöpfung des Geldes?
EZB
an Privatvermögen

Und wie lautet der Buchungssatz bei der EZB, wenn diese Gelder als 'Uneinbringliche Forderung' am Ende gegengebucht werden.
EZB
an uneinbringliche Forderungen
an Target 2
an Privatvermögen

Genau nach diesem Buchungsschema kann sich auch jeder Unternehmer von seinem Geschäftsrisiko und seinen uneinbringbaren Forderungen 'freischreiben' und den Verlust abschreiben und so dem Steuerzahler aufbürden. Wie würde da der Buchungssatz lauten?

11:26 | Leser-Kommentar zum Bambusrohr
Knurr, die Buchungssätze habe ich anders in Erinnerung. Soll und Haben. Wer soll bezahlen, das Privatvermögen. Wer hat es am Schluss, die EZB. Ergo muss es heissen Privatvermögen an EZB.

14:29 | Die Zecke zum Buchungssatz
Die Frage, wie dies genau zu buchen ist, kann wohl nur jemand aus der Rechnungswesenabteilung einer Bank abschließend beantworten. Schließlich gibt es für Banken und Versicherungen spezielle Buchführungsvorschriften, mit denen die restliche Wirtschaft nichts zu tun hat. Wir alle wissen aber, dass das Kreditgeld einer Bank durch einfache Bilanzverlängerung "auf die Welt kommt": z.B. Buchung Forderung 100.000 an Verbindlichkeit 100.000. Die Verbindlichkeit ist die Verpflichtung, das Kreditgeld dem Kreditgeber zur Verfügung zu stellen und die Forderung der Bank ist, den gegebenen Kredit nach der vereinbarten Zeit wieder zurückzubekommen. Bei Rückzahlung findet eine Bilanzverkürzung statt: Verbindlichkeit 100.000 an Forderung 100.000 (hier verschwindet tatsächlich Geld). Wenn während der Laufzeit des Kredites die Forderung zweifelhaft wird, weil dem Kreditnehmer z.B. Insolvenz droht, ist zunächst, wie der Einsender schreibt, auf zweifelhafte Forderungen umzubuchen: Zweifelhafte Forderungen 100.000 an Forderungen 100.000. Dies separiert diese Forderung in der Bilanz und hebt für einen interessierten Dritten diese Position in der Bilanz hervor. Die Aussagekraft der Bilanz wird erhöht, denn ein potentieller Bankaktionär weiß dann um die Zweifelhaftigkeit dieser Position. Eine Gewinnauswirkung hat dies noch nicht. Wenn der Kreditnehmer dann tatsächlicht pleite geht, wird das Problem schlagend, denn nun wird es gewinnwirksam: Abschreibung auf Forderungen 100.000 an zweifelhafte Forderung 100.000 (normalerweise wird bei einem normalen Unternehmer auch erst hier die Umsatzsteuer korrigiert, aber das interessiert hier jetzt nicht weiter). Das bedeutet, dass der Gewinn um den Abschreibungsbetrag 100.000 verringert wird, denn das Konto Abschreibung auf Forderungen ist ein Gewinn- und Verlustkonto, also hier ein Aufwandskonto. Das Buchungstechnische ist aber gar nicht das Problem, sondern die Bewertung. Ein normaler Unternehmer muss die Forderungen und alle anderen Vermögenswerte in seiner Bilanz bewerten, wie oben dargestellt, und beim Ausfall einer Forderung diese abschreiben (s.o.), da sie ja nichts mehr wert ist. Bei Banken, die durch solche Forderungsausfälle Probleme bekommen, springt heutzutage der "Gesetzgeber" ein (wegen Systemrelevanz, ihr wisst schon), um diese Forderungsausfälle buchhalterisch zu vermeiden, da die Banken durch die Gewinnminderung in Schieflage geraten würden. Dies war genau das Problem in der letzten Finanzkrise: Die Forderungen auf Hypothekenkreditrückzahlungen fielen auf breiter Front aus und wurden klar uneinbringlich. Deshalb hätten diese Forderungen alle abgeschrieben werden müssen, da diese von der Bank mit Null oder kaum mehr hätten bewertet werden müssen, denn mehr als Null oder etwas darüber hätte man am Markt bei Verkauf dieser Forderung nicht erzielen können. Folge: Banken pleite. Da kam der Gesetzgeber und erlaubte es den Banken, die Bewertung nicht so vorzunehmen, wir der Markt diese Forderungen bewerten würde, nämlich mit etwa Null, sondern die Banken durften diese Forderungen so bewerten, wie sie, die Banken, meinten, was diese wert seien, also eine Phantasiebewertung. Die Banken haben dann die Forderungen nur sehr gering abgeschrieben, wenn überhaupt, aber so wurde ein breitflächiges Bankensterben buchhalterisch verhindert. Das war natürlich in der Praxis wesentlich differenzierter und komplizierter, aber im Groben ist das damals so abgelaufen. Das Problem, das blieb, war die Liquidität, denn wo sollten denn die noch zu erwartenden 100.000 (Beispiel oben) jetzt herkommen? Und an diesem Problem kranken sie noch heute. Und das ist auch der Grund, warum bis heute keine Bank einer anderen traut (und ich keiner Bank traue), und keinen Kredit an andere Banken gibt. Der Interbankenmarkt ist, so viel ich weiß, immer noch tot, oder so gut wie. Und dann fiel unseren Gesetzgebern ein, dass Bürger ja bürgen, und nun könne wir die Liquidität über Steuern und Bail-Ins beisteuern. Und das ist systemrelevant, denn ein Politiker kann ohne eine kreditgebende Bank, mit der die ganzen Wahlversprechen finanziert werden, durch die er an die Macht kommt, nicht existieren. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

16:42 | Gerhard Breunig zumBuchungssatz
um die Frage zu beantworten muss man wissen, was "doppelte Buchführung" überhaupt meint. Es gibt da nämlich eine öffentliche Seite - das ist das, was uns ständig gezeigt wird - und eine andere Private Seite, die nur ausgewählten Spezialisten zu sehen bekommen. Diese Spezialisten finden sich bei den großen Wirtschaftsprüfern (KPNG, Price- Waterhouse-Cooper ect), in der obersten Etage von Großbanken, in der obersten Etage bestimmter Bundesministerien usw. Auf der privaten Seite befindet sich die wirkliche Gegenbuchung in so genannten off-ledger Konten (was auf Deutsch fälschlicherweise mit dem Begriff Nebenbuchhaltung übersetzt wird). Diese Buchung erfolgt gegen das Kollateral der Männer und Weiber auf der privaten Seite, welches diese per Registratur an den "Staat" übereignet haben.
Der verpfändete fiktive Wert (die Arbeitskraft/Schöpferkraft) der lebenden Menschen dient als Gegenposition für das "Luftgeld". Da dieser Wert im System unbegrenzt ist, gibt es auch keinen Deckel, der die Luftgeldpyramide begrenzen könnte. Alles ist rein fiktiv und es ist müßig, über ein Ende der Fiktion zu diskutieren.
Otto Normalbuchhalter bekommt hierzu keinen Zugang und hat auch nicht die Informationen und das Wissen. Diese Buchungen laufen heute bei modernen Programmen vollautomatisch im Hintergrund.
Ich suche selbst schon länger nach einer Gelegenheit, die trial-balance für so einen Vorgang einmal zu Gesicht zu bekommen. An die richtigen Leute für sowas zu kommen, ist allerdings sehr schwer.

17:16 | Leser-Kommentar zum Buchungssatz
Das mit dem "an" in Buchungssätzen ist echt verwirrend ausgedrückt. Es verweist auf den "Bezogenen", und das ist der, dem etwas abgezogen wird, nämlich ein Geld-Wert. Privatvermögen an Bank bedeutet ergo nicht, das Privatvermögen an die Bank fliest, sondern umgekehrt, das die Bank "bezogen wird" und das Geld auf die Seite des Privatvermögens transferiert wird. Daher sagt man ja auch, es geht einem AN den Geldbeutel oder AN die Nerven. Aber egal wie man nun bucht, ob man zu- oder abbucht, an- oder wegbucht, zwischenbucht, ob nun transparent oder aber 'hinter den Kulissen' bucht, am Ende ist der Bezogene doch immer wieder der Bürger, dem es AN den Kragen geht.


06:08
 | cash: EZB diskutiert demächst Exit aus lockerer Geldpolitik

Die geldpolitischen Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank rechnen für ihre Sitzung in der nächsten Woche mit einer entscheidenden Diskussion, die mit einer öffentlichen Ankündigung abschließen könnte, wann sie die Aktivakäufe beenden wollen, wie mit der Angelegenheit vertraute Euroraum-Vertreter sagten.

Diskutiert?        Als es in die andere Richtung gegangen ist, waren die Worte kriegerischer:
Draghi-Bomb
Bazooker
Helicopter
Whatever it takes ! TB

16:44 | Bambusrohr
Privatvermögen an EZB würde bedeuten, das Geld geht von der EZB auf das Konto des Bürgers. Aktiva und Passiva, so steht es hier zumindest in meinem verstaubten Schulbuch.

04.06.2018

11:06 | gs: Peter Schiff: "Bei der nächsten Krise werden uns die Zentralbanken nicht retten können"

In einem gestern veröffentlichten Video-Interview mit dem Vermögensverwalter und Goldexperten Peter Schiff diskutiert Greg Hunter von USAWatchDog.com die aktuellen Probleme des globalen Banken- und Finanzsystems.

Die Zentralbanken haben uns auch in der letzten Krise nicht gerettet, sie haben lediglich den wirtschaftlichen Tod hinausgezögert und als "collateral damage" eininge wenige super reich gemacht - ein Schelm, der Schlimmes denkt! TB

03.06.2018

07:38 | gs: Was hinter dem Milliardenspiel von EZB-Chef Draghi steckt

Donald Trump hat seinen Zoll-Dickkopf durchgesetzt. Noch bevor sich die Europäer auf eine Gegenstrategie geeinigt haben können, will er nachlegen. Bisher hat er ja schon eine ganze Reihe von seinen - zum Teil skurrilen - Wahlversprechen eingelöst, also wird er auch in Sachen Zoll dabei bleiben.

Übrigens, Draghi trifft morgen Eure MuttI! Natürlich rein routinemäßig - hat nichts mit nichts zu tun - vor allem nicht mit Italien! TB

01.06.2018

19:16 | tichy: „Stolz auf die Leistung meines Teams…“

Geht die Deutsche Bank in einem Strudel von Skandalen und Prozessen endgültig unter? Eine fehlende Kultur von Anstand und Benehmen unter Josef Ackermann wäre dafür verantwortlich.

06:50 | Welt:  Die Italien-Krise offenbart das Kümmerer-Problem der EZB

Italien stellt die EZB vor eine neue Bewährungsprobe in ihrer 20-jährigen Geschichte. Doch dass die Notenbank erster Ansprechpartner bei Problemen ist, hat sie sich selbst zuzuschreiben. Das wirft unangenehme Fragen auf.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird 20 Jahre alt. Ein großes Brimborium rund um den Geburtstag der Institution wird es trotzdem nicht geben. Während Europa den 60. Jahrestag der Römischen Verträge im vergangenen Jahr mit Volksfesten feierte, findet das Jubiläum der EZB im Verborgenen statt.