15.01.2017

14:00 | Qpress: ESM ist und bleibt ein geheimes Casino der EZB


10:04
 | Ragnarök zu den Verlsuten der Sparer für einen höheren Zweck

Selten so einen Bullshit gelesen. Tschuldigung. In einer Welt, in der niemand (auch nicht Notenbanken) Geld aus der Luft erschafft hat sparen tatsächlich einen Sinn. Ohne dieses wäre ein Kredit schlichtweg unmöglich, da niemand über Geld verfügt, dass er nicht benötigt. Ich glaube bei dem Ökonom rieselt allmählich der Kalk. Hat völlig vergessen – wie die Wirtschaft for dem Crash funktioniert hat. Aber es gibt eine wesentlich bessere Anlage – Edelmetalle wie Gold und Silber. Insbesondere beim Gold – es kann nur durch eine sehr teure Förderung / Bergbau vermehrt werden. Der Effekt zur Druckerpresse ist dramatisch. Niemand würde auf die Idee kommen einmal die Alpen umzugraben um das letzte Quäntchen Gold herauszubekommen. Die Druckerpresse – macht das jeden Tag mehrfach. Zumindest gefühltermaßen. Der Unterschied – ist die letzte Unze Gold gefördert – ist da nichts mehr. Gold interessiert der Zinssatz im Grunde überhaupt nicht. Ob +9 % oder -9%; das ist ihm Egal. Es ist da (und schön obendrein). Der „klassische“ Sparzins setzt sich dabei aus mehreren Komponenten zusammen. Im wesentlichen die Geldentwertung und ein Honorar bzw. Preis für den entgangenen Konsum. Im Grunde muss man das mit den „Bail In“ Narrischen Notenbänkern und Bänkern durchaus eine Risikokomponente hinzugefügt werden. Wobei ein Investor erwartet für sein Investment als Orientierung Hausecke 8%. Lasst rechnen – Geld bei der Bank bringt -0,4%. Na da haben wir ja fast schon die 9%. In diesem Sinne: Vergesst Gurus, Strategen und dergleichen. Legt euer mittelfristig nicht benötigtes Geld in physischem Gold an und zeigt euren „Bankberatern“ den metamophorischen Stinkefinger. Übrigens – Bankberater kommt von Bankverräter – ähnlich bei der analogie beim Volksvertreter. Nur verrät der Bankverräter nicht die Bank (wie man annehmen würde) – sondern den Kunden. Viel zu häufig.

13.01.2017

18:16 | DWN: Ökonom: Sparer müssen Verluste für einen höheren Zweck hinnehmen

Harvard Ökonom Kenneth Rogoff nennt Kritiker der Negativzinsen Ignoranten. Sie sollten nicht auf ihre kurzfristigen persönlichen Verluste sehen sondern die langfristige Vision der Zentralbanken würdigen.

13:18 | welt: Durch Niedrigzinsen spart Deutschland 240 Milliarden

Deutschland ist der Musterschüler in der Euro-Zone. Das dritte Jahr in Folge haben Bund und Länder einen Haushaltsüberschuss erwirtschaftet. Auf insgesamt 19,2 Milliarden Euro belief sich das Plus laut Statistischem Bundesamt allein im vergangenen Jahr, trotz Milliardenausgaben für die Flüchtlinge.

10:24 | bto: Deutschlands un-heimliches 750-Milliarden-Risiko

„Die Deutsche Bundesbank ist mit 754 Mrd. € (Stand November) der grösste Gläubiger in diesem System. (...) Auf der Gegenseite rangiert Italien mit 356 Mrd. € als grösster Schuldner, danach folgen Spanien (314 Mrd. €) und Griechenland (73 Mrd. €).“ – bto: zinslose Darlehen an bankrotte Schuldner.

Das ist wohl das Mindeste, was ein Land mit dieser Vergangenheit für die schwächere Restwelt tun kann! TB

12.01.2017

11:22 | rott&meyer: Kalte Dusche statt warmer Regen

...denn in diesem seltsamen, aber offiziell statistischen Warenkorb fehlen ein paar (kleine) Dinge, die auch im letzten Jahr viel teurer wurden wie Aktien, Immobilien, Grund und Boden. Diese Teuerung taucht jedoch in keiner Inflationszahl auf. Doch genau diese Preise wurden durch die EZB-Geldpolitik künstlich nach oben getrieben.

11.01.2017

10:31 | f100: „Ist eine Wirtschaft chronisch überschuldet, gibt es keine Alternative, als „zu drucken bis die Inflation kommt“

Im Juli 2016 hatte der Liechtensteiner Vermögensverwalter Incrementum mit seiner Prognose, Gold werde bis Juni 2018 auf 2.300 Dollar steigen, für Furore gesorgt. Wenngleich der Wahlsieg von Donald Trump dieser Aussicht einen erheblichen Dämpfer versetzt hat, sollten sich Anleger den Marktausblick auf 2017 von Incrementum genau anschauen, zumal die Experten auf Themen wie ungedecktes Papiergeld, Strafzinsen, Helikoptergeld, den drohenden Anstieg der Inflation, Euro-Krise und Bankenpleiten ebenso eingehen wie auf die weiteren Perspektiven von Gold und Silber.

fb-Kommentar dazu
Das sollten wir einmal in Ruhe zu diskutieren. Halte diese - gemeinhin geteilte - Behauptung, man könne sich aus der Verschuldung durch Anwerfen der Gelddruckmaschine befreien, zumindest auf lange Sicht für unzutreffend. Schließlich kommt das neue Geld ebenfalls als Kredit auf den Markt. Die Gläubiger-Schuldner-Struktur mag sich verändern, die gesamtgesellschaftliche Verschuldung nimmt nominell jedenfalls zu. (Außer es würde die neue Geldmenge aus Münzen bestehen.)

Kommentar zum fb-Kommentar
Da braucht man nix diskutieren. Ausser die Feststelung zu treffen, sie drucken bis zum Untergang. Denn zu drucken bis die Inflation kommt, heisst ja nix anderes. Und wenn die Inflation wirklich merkbar für die Massen wird, kommt wie man es auch benennen mag, eine Reform, welche sich dadurch ausdrückt, das die Masse der Menschen ihre Lebensarbeitsersparnisse verlieren. In alten DM steht Gold inzwischen auf ca. 2.201,--. Was heisst das dann als Perspektive in unserer jetzigen Zeit ?

Ragnarök
Es gibt da eine „kleine“ Besonderheit. Das Geld wird nicht einfach so gedruckt – es fließt zu großen Teilen in Dinge wie Aktien und Immobilien. Die Bundesbanken kaufen zwar Staatsanleihen – aber wo geht das Geld sonst hin? Aber Deutschland ist ja im Grunde viel stärker gearscht als alle Denken. Derzeitig ist das „Nicht-Ansteigen“ der Inflation einigen „Kleinigkeiten“ geschuldet. Energiepreise sind extrem niedrig, es wird mit dem hedonistischen Ansatz getürkt wo es nur geht. Und das schon seit Jahren. Es wird irgendwann „der Zeitpunkt kommen ™“ kommen, an dem auch dem letzten ein Licht aufgeht. Eine richtig tolle Aufbereitung (wie ich finde) könnt ihr hier sehen http://www.rottmeyer.de/einer-der-interessantesten-charts-zur-zeit/ - erfolgsversprechend. Zwar von Mitte 2016 – aber ich denke nicht, dass sich viel geändert hat. Es wird getürkt und getrickst – alles ist Bestens. Ja nicht in Werthaltiges investieren. Darum ist physischen Edelmetall so unbequem. Es muss unter hohem Aufwand gewonnen und veredelt werden. Gelagert, Transportiert und bewacht werden. Kurzum – fürchterlich unpraktisch. Außerdem mussten schon damals die Söldner in Aurum bezahlt werden, die Napoleon zur Strecke bringen sollten. Da die Rothschilds eine Art damalige „Insider“ waren – nutzten sie das nach Herzenslust aus. Nicht anders als Heute. Nur sind das inzwischen Banken, Versicherungen oder Politiker. Was glaubt denn ihr?


07:42
 | focus: Lassen Sie sich nicht täuschen: Zentralbanken sind die wahren Treiber der Inflation

Die Inflationsrate steigt wieder. Doch wer glaubt, die Inflation kehrt zurück, liegt falsch: Sie war eigentlich nie weg. Und genauso ein Irrtum ist der Glaube, dass Zentralbanken die Inflation bekämpfen.

Guter Artikel, nur die letzten beiden Absätze finde ich etwas komisch bzw. unnötig! TB

Kommentar
Die Inflationsrate steigt wieder. Doch wer glaubt, die Inflation kehrt zurück, liegt falsch: Sie war eigentlich nie weg. Und genauso ein Irrtum ist der Glaube, dass Zentralbanken die Inflation bekämpfen.
Korrekt, die Inflation war nie weg und die Zentralbanken bekämpfen die Inflation nicht, sondern sie arbeiten damit:

"Der EZB-Rat erklärte, die Definition der Preisstabilität werde beibehalten, wobei er es sich zum Ziel gesetzt habe, die Inflationsrate mittelfristig nahe 2% zu halten, und er betonte seine Entschlossenheit zur Abwehr der Deflation."
(Quelle: BIZ, 73. Jahresbericht, 2003 [ http://www.bis.org/publ/arpdf/ar2003g4.pdf ])

"Seit Einführung des Euro lag die jährliche Inflationsrate im Euroraum durchschnittlich bei 2 %. Das Eurosystem hat daran gemessen, das selbst gesteckte Ziel knapp erreicht." (Quelle: Deutsche Bundesbank, 'Geld und Geldpolitik', 2014 [ https://tinyurl.com/jlpm4mc  ])

Moderne Geldmechanismen (Modern Money Mechanics) https://youtube.com/watch?v=8MUK11kAf_Q

10.01.2017

07:47 | welt: Die Rückkehr der Inflation überfordert Europa

Deutlich steigende Preise in Deutschland und Europa kommen für die Europäische Zentralbank zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Denn einen Zinsanstieg können sich einige EU-Staaten gar nicht leisten.

09.01.2017

09:13 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo Dezember 2016

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat Dezember 2016 von einem kleinen Anstieg der Target2 Forderung in Höhe von +0,206 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 754,263 Mrd. Euro.

08:02 | Rott&Meyer: Die letzte Rettung: Markt-Sozialismus

Nach einer im Jahresverlauf – statistisch – gut laufenden US-Konjunktur hat die Fed im Dezember nun einen weiteren zaghaften Zinsschritt um 0,25%-Punkte gewagt. Zwar signalisierte sie, die Leitzinsen in 2017 durch drei weitere Schritte in Richtung Zinsnormalisierung bewegen zu wollen, doch könnte dem, trotz der drohenden Teuerung, ein gewichtiger Grund entgegenstehen: Staat, Unternehmen und Haushalte sind mit insgesamt 47.000 Milliarden USD rekordhoch verschuldet!

Dazu passend die mittlerweile täglich aufkommende Ökonomen-Forderungen - welt: Ökonomen fordern Ende der lockeren EZB-Geldpolitik! Wo waren die ganzen Cleveren nur, als so eine Warnung noch Sinn gemacht hätte und damit auch mutig gewesen wäre! TB

08.01.2017

08:43 | gs: Aus der Hexenküche des Geldes

... Wollen Sie noch mehr aus der Hexenküche des Geldes erfahren? Bitteschön: Banken dürften inzwischen über 1 Billion Euro an Liquidität bei der EZB parken. Das ist Geld, für das sie zum Teil Strafzinsen zahlen, die sie an ihre Sparer weiterreichen, indem sie von ihnen irgendwelche abstrusen Gebühren verlangen. Das kann nicht mehr lange gut gehen. Wobei sich die Frage aufdrängt: Worin besteht die Alternative? Nach allem zu urteilen, was man aus der EZB hört, gibt es noch keine.

07.01.2017

09:47 | wrc: President-Elect Trump Endorses Rand Paul’s ‘Audit The Fed’ Bill

Auditing the Fed is something that started with Rand Paul’s father, Ron Paul, who has been pushing for years to have the Federal Reserve central bank audited. That measure may soon become a reality if the new Congress votes in favor of the legislation.

Sollte das stimmen, kann er gleich seine Security verdoppeln! TB

06.01.2017

08:49 | faz: Das Inflationsgespenst erwacht

Die Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) um Präsident Mario Draghi bekäme leuchtende Augen, sollte das selbstgesteckte Ziel von zwei Prozent schneller als erwartet näher rücken. Aus Sicht der deutschen Sparer ist die Lage aber misslich. Höhere Inflation bei gleichzeitigem Nullzins bringt eine schleichende Entwertung der Sparvermögen.

Inflation frisst Staatsschulden und Volksvermögen auf - so sollte es doch laufen mit der financial repression oder? NB

05.01.2017

08:42 | ET: Druck auf Mario Draghi wächst: Ökonomen fordern EZB zu Ausstieg aus lockerer Geldpolitik auf

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, meinte: "Je früher die Teuerungsrate in Europa das Ziel von zwei Prozent erreicht, desto schneller kann die EZB die Zinsen erhöhen. Davon würde auch der Sparer profitieren."

Kommentar
Bemerkenswerte Aussage. Warum braucht man überhaupt eine Teuerungsrate. Geld soll ja angeblich ein Wertspeicher sein. Und weshalb kann die EZB dann die Zinsen erhöhen. Wenn sie die Zinsen erhöht, steigen die Kreditzinsen für öffentliche Haushalte. Genauso wie im privaten und geschäftlichen Bereich. Da die Löhne der Masse nur wenig gestiegen, sogar gefallen sind, Sozial und Steuerabgaben steigen, die Endverbraucherpreise in extenziellen Bereich ebenfalls steigen, kann der Konsument immer weniger Geld ausgeben. Das wirkt massiv auf Wirtschaftsumsätze aus. Der Kuchen wird kleiner, was Preiskämpfen führt und zu pleiten, mehr Arbeitslose. Was dann zu Steuermindereinnahmen führt. Die Hypothekenzinsen steigen, bringt Kreditausfälle und Massenhafte Privatinsolvensen. Die Immoblienpreise brechen ein usw. Wir haben ja die "lockere Geldpolitik" gerade deshalb, weil das eben nicht passieren soll. Die Schuldenfront kann man so nicht bereinigen. Deshalb sind wir im letzten Gefecht. Und das alles ohne die kulterelle Zuwanderung. Wobei diese die Schulden sogar noch erhöht. Was mich zur Aussage bringt. Bullshit.

04.01.2017

08:11 | standard: EZB-Wertpapierkäufe schwellen auf mehr als 1,5 Billionen Euro an

... und uns schwillt der Kamm! TB

berechigter Leser-Aufschrei
WIESO HEISSEN DIE WERTPAPIERE WENN ES DOCH KLOPAPIERE SIND


08:05
 | faz: Ifo-Chef fordert Ausstieg aus lockerer Geldpolitik

Der Chef des Ifo-Instituts verlangt von der Europäischen Zentralbank ein Umdenken. Der unerwartet starke Anstieg der Inflationsrate in Deutschland ist für Clemens Fuest „ein Signal für den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik“.

Die Forderung der Ökonomen nach einem Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik ist ungefähr mit der Forderung der Miss World-Kandidatinnen nach Weltfrieden gleichzustellen. Nicht Ernst zu nehmen! Und sie ist auch in gleichem Maße (un)wirksam! TB

02.01.2017

17:39 | presse: Goldschatz der Deutschen auf geheimen Wegen nach Frankfurt

Die Deutsche Bundesbank hat auch in diesem Jahr auf streng geheimen Wegen tonnenweise Gold aus ausländischen Lagerstätten nach Frankfurt gebracht. "Wir liegen sehr gut im Zeitplan und sind uns sicher, dass wir unser Ziel vor 2020 erreichen werden", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt.

Der Lohn für die Selbstislamisierung des Landes? TB

08:42 | nzz: Deutschlands heimliches 750-Milliarden-Risiko

2016 wird vielen als Krisenjahr in Erinnerung bleiben: Flüchtlingsdramen, Terroranschläge, Brexit und der Aufstieg der Populisten mit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten als Höhepunkt. Ruhig blieb es dagegen in der Staatsschuldenkrise – vor allem wegen der Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) in Billionenhöhe.

Kommentar
Ist eine Standpunktsache. Ist kein Risiko. Denn wenn das Risiko eintritt, nehmen wir alle mit. Die ganze EU und vielleicht das ganze Weltfinananzsystem. Deshalb wäre es ein "Eine Welt Finanz-Risiko". Und wenn alle im gleichen Boot hocken, wo ist dann bitte das Risiko ? ;-)

01.01.2017

19:43 | haering: Ein gut gehütetes offenes Geheimnis: Washington steckt hinter Indiens brutalem Bargeld-Experiment

Mit einem Schlag erklärte die indische Regierung am 8. November 2016 die beiden größten Geldscheine und damit über 80 Prozent des indischen Bargelds mit sofortiger Wirkung für ungültig. Worüber erstaunlicher Weise niemand zu reden oder zu schreiben scheint, ist die entscheidende Rolle, die Washington dabei spielte. Dabei wurde sie nur sehr oberflächlich verborgen.