03.08.2021

12:23 | orf: IWF will Finanzkraft um Rekordwert steigern

 Das oberste Gremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat einer beispiellosen Erhöhung der finanziellen Schlagkraft der Organisation um 650 Milliarden US-Dollar zugestimmt. „Das ist eine historische Entscheidung“, erklärte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa in Washington.

Die obersten Alchemisten am werken.... HP

13:55 | Leser Kommentar
Ick hab da Mal eene Frage? Sind Sie sich da wirklich sicher, daß das die Obersten Alchemisten sind? Die vom IWF und andere Konsorten, sind ja wohl glaube ich die mit den Geldschleusen.
Auf der fast selben Seite, haben wir dann ja auch noch die Giftmixer von der Pharma-Mafia.
Diese haben ja ihre Impfschleusen geöffnet und mich deucht auch die Frage, ob die deutschen Polit hyänen nicht auch noch die Flutschleusen geöffnet haben?
Wir haben hier so einige Chaosmixer am werkeln.

15:00 | Leser Kommentar 
Für mich der Schwarzlacher des Tages. Zumindest bis heute gesehen, hat ein Rekordwert der "Finanzkraft", immer nur zu einem geführt, zur Währungsreform und das scheren der Schafe. Wenn man diese Kraft, noch zudem mit dem 1. der gleichen Luftwährungen steigert. Heisst nichts anderes, bei uns platzt niemals was, wir drucken bis zum Untergang. Alchemisten haben immer das Ziel zur Transformation. Das drückt sich so aus, das "Niedere" in "höheres" zu wandeln, z.B. man verwandelt Blei in Gold. Aus diesem Blickwinkel gesehen, sind keine Alchmisten, sondern Scharlatan(e).  
"Person, die Sachwissen und Fähigkeiten auf einem Gebiet nur vortäuscht und damit andere betrügt"

 

29.07.2021

18:37 | mmnews: Preise steigen im Juli um 3,8 Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Juli 2021 voraussichtlich 3,8 Prozent betragen. Verantwortlich für den deutlichen Anstieg der Preise sei insbesondere ein Basiseffekt, der auf die coronabedingte Senkung der Mehrwertsteuersätze im Juli 2020 zurückzuführen ist, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag in Wiesbaden mit. Gegenüber dem Vormonat steigen die Verbraucherpreise um 0,9 Prozent.

Die Leseratte
Der Albtraum der Deutschen: Inflation!

12:12 | wolf street: My Thoughts on the Fed’s Back-to-the-Future “Standing Repo Facilities” Announced Today

Die Federal Reserve hat heute nach langen Diskussionen die Einrichtung von zwei ständigen Repo-Fazilitäten angekündigt: Eine inländische ständige Repo-Fazilität (SRF) und eine für ausländische und internationale Währungsinstitutionen (FIMA-Repo-Fazilität). Der Mindestbietungssatz ist höher als die Tagesgeldzinsen, was die Geschäftspartner davon abhalten wird, die Fazilitäten zu nutzen, es sei denn, der Druck treibt die Tagesgeldzinsen in die Höhe. Anfänglich beträgt der Mindestbietungssatz 0,25 %.

Das könnte ein erster Schritt vorwärts in die Vergangenheit sein, in der die gewöhnlichen Maßnahmen, d.h. eine Geldpolitik über den Repo-Markt, gewöhnlich war, und die außergewöhnlichen Maßnahmen, die nun zu den gewöhnlichen geworden sind, unbekannt oder zumindest verpönt waren. Mit diesem kleinen Schritt wird die EZB insofern ein wenig unter Druck gesetzt, als die Federal Reserve zumindest den Anschein erwecken will, dass man darüber wieder diskutieren können muss, über die Normalität zu diskutieren. Davon ist die bunt-divers-grün-gleichberechtigte EZB meilenweit entfernt. AÖ

07:07 | zu Leser Beitrag QFS vo 280721 - 1952

Der Link war leider fehlerhaft .... hier der korrekte -  Alles, was Sie über das neue Finanzsystem QFS (Quantum Financial System) wissen müssen

Danke an den Leser ... für die Korrektur.  OF wird auf die halbe Ration gesetzt.  TS

10:20 | Leser-Kommentar
na, das geht aber gar nicht - den OF wegen so was auf halbe Ration zu setzen - im Gegenteil, alle Zellen müssen doch optimal versorgt werden :)
Link funzt nicht - dieser ist der richtige  https://www.fosterswiss.com/de/2020/12/02/

11:20 | Leser-Kommentar
Habe heute den Artikel über das neue QFS gelesen und war sehr erstaunt darüber gleich zu beginn den Namen AIIB zu lesen und das das QFS auf dem Mist von China und Russland gewachsen sein soll. Es war ca 2013/14, da habe ich auf HG einen verlinkten Artikel gelesen als die AIIB gegründet wurde. Als Bank für Entwicklung und Internationale Zusammenarbeit oder sowas in der Art. Es wurden Staaten genannt, welche sich an dem Projekt der AIIB beteiligten und Gelder investierten. Das waren, soweit ich mich erinnere viele westliche Länder unter anderem auch Deutschland – bin mir aber nicht mehr sicher inwieweit Stiftungen und Privatpersonen daran beteiligt waren - .
Beim Lesen des Artikels damals, dachte ich mir: Das ist der Startschuss für die Verlagerung der Supermacht in Richtung China, denn das Große Geld wird im Westen abgezogen (das müssen die privaten Geldgeber gewesen sein) und so jetzt langsam in den Osten umgeschichtet. Den Name AIIB muss ich mir merken, denn darüber wird vermutlich das neue System unter den üblichen Verdächtigen aufgebaut. Die kontrollierte Verlagerung der Macht, wenn es im Westen nicht weitergeht.
Seitdem habe ich nichts mehr über die AIIB gehört oder nur ganz am Rande, habe das aber auch nicht weiter verfolgt.
Deshalb finde ich gerade besonders interessant, das China und Russland gerade diejenigen der AIIB sein sollen und ein neues Geldsystem und die Ablösung des SWIFT vorantreiben soll, welches die ganze Welt beeinflussen soll. Währungen sollen Weltweit den gleichen Wert haben, gemessen an Assets. Transaktionen sollen vollständig und sicher überwacht sein – entsteht vielleicht genau hier die neue Weltwährung zur vollen Kontrolle der Weltbevölkerung? Und ich bin mir sicher, dort sind nicht nur Russland und China drin, sondern vorallem der Westen (bzw. „das große Geld“/ „die große Macht“) hat die Gründung dieser Bank initiiert.

Der Zeitpunkt dieser Nachricht am 02.12.2020 - als wir in Europa gerade überall den Lockdown immer weiter verschärfen - ist wahrscheinlich auch kein reiner Zufall...also was wird das?

Die Neue Weltordnung nach Corona, nach Zusammenbruch der Weltwirtschaft durch Corona-Maßnahmen und dem Crash der FIAT-Währungen? Ein neues System welches uns dann als Lösung aller Probleme verkauft werden wird – und die üblichen verdächtigen weiter ihre Macht über die Welt ausbauen?

28.07.2021

19:52 | Leser-Beitrag: QFS

QFS, soll das korrupte Zentralbankensystem beenden, von China und Russland initiiert. Wird das was?

https://www.fosterswiss.com/de/2020/12/02/Alles%2C-was-Sie-über-das-neue-Finanzsystem-wissen-müssen-qfs-Quantenfinanzsystem/

Ersatzlink

Die genauen Spezifikation mAn. von hier aus nicht erläuterbar, aber interessant ist, dass Russland bekannt gab, aus dem Swift-System aussteigen zu wollen. dh sie müssen eigene Verbindungslösungen haben!? Wir schauen uns das aber weiter an! OF

19:35 | youtube - Yahoo Finance: LIVE um 20:00: Fed Chair Jerome Powell holds press briefing on FOMC meeting and interest rates

11:50 | tagesanzeiger: US-Notenbank im Dilemma - Der gehetzte Fed-Chef

Kaum jemand hat einen derart grossen Einfluss auf Zinsen, Währungen und die Konjunktur weltweit wie Jerome Powell, Chef der US-Notenbank Fed. Doch Jerome Powell tritt nicht auf wie ein Mann von Macht. Vielmehr wirkt er wie ein Gehetzter. Am Mittwochabend muss er erneut seine Geldpolitik erklären. Eine wesentliche Änderung wird nicht erwartet. Aber auf den Finanzmärkten und in der US-Politik wird man dennoch sehr genau auf seine Worte hören. Denn von beiden Seiten steht er unter grossem Druck.

.... außerdem ist dies das letzte FED-Treffen vor dem großen Zentralbankentreffen in Jackson Hole Ende August! Könnte sein, dass er diesesmal ein größeres Zeichen setzen wird - selbstverständlich nur ein verbales Ziechen, denn der Handlungsspielraum ist nur ein Kleiner! TB

27.07.2021

08:46 | gs: Federal-Reserve-Unsinn

Beim Beobachten der Arbeit von Feuerwehrleuten sind mir einige Muster aufgefallen. Wenn sie von einem Notfall wie einem Hochhausbrand benachrichtigt werden, der entweder sehr ernst oder ein kleines Ärgernis sein kann, gehen sie vom Schlimmsten aus. Sie rücken schnell und mit großem Aufgebot an. Sobald sie am Einsatzort sind, entscheiden sie genau, was benötigt wird, und der Chef ruft dann entweder Verstärkung oder gibt die zusätzlichen Kapazitäten frei, um woanders hinzugehen. Aber sie bringen zunächst alles "nur für den Fall" mit. Das ist klug, wenn Leben auf dem Spiel stehen können.

DIe FED, die Feuerwehr, die gekommen ist, um zu bleiben!
Brand aus, dafür steht die Hütte jetzt wegen der Dauerlöscherei unter Wasser! TB

26.07.2021

12:08 | agenda-austria.at: Wie schnell das Geld am Sparbuch schmilzt

Sparer werden seit 20 Jahren ärmer. Die Inflation lässt das Geld dahinschmelzen, Zinsen gibt es auch keine. Die Geldpolitik der EZB feuert das an. Die Österreicher horten ihr Geld trotzdem gerne. Rund 300 Milliarden Euro stecken in Bargeld, Sparbuch und am Konto. Die beliebtesten Sparformen der Österreicher sind leider auch die schlechtesten.

Die Klage der "Agenda Austria" sollte an Christine Lagarde gerichtet werden (und Mario Draghi und Jean-Claude Trichtet und Wim Duisenberg), deren Politik der "Preisniveaustabilität" zu diesem Desaster geführt hat, in unterschiedlicher Intensität. Vorsichtige Anleger, die die Österreicher und die Deutschen nun einmal sind, eine Aktieninvestition schmackhaft zu machen, wie es die "Agenda Austria" in "Das Ende des Sparbuchs" macht, für eine ziemlich schlechte zweitbeste Lösung. Das ist schon zu Zeiten des "Neuen Marktes" gehörig schiefgegangen. AÖ

16:14 | Der Bondaffe
Wenn das Geld auf dem Sparbuch wegschmilzt, handelt es sich eindeutig um Effekte der Klimaerwärmung. Gott sei Dank hat man den Eindruck, daß eine "Grüne EZB" dagegen steuert. Zumindest meint das der "kleine Sparer".

Der Schmelzeffekt hat aber auch Vorteile: denn das Geld auf der Bank ist sicher, es ist sicher aufgehoben. Wenn es aber wegschmilzt, ohne Guthabenzinsen aber noch dazu "ganz sicher" mit "Negativ-Zinsen", könnte es vielleicht doch an der Grünen EZB-Politik liegen? Was sparbuchmäßig propagiert werden muß ist: "Sicher, aber mit Abschmelzeffekt". Das muß der kleine Sparer verstehen. Auch darf der "Kleine Sparer" nicht erkennen, daß es durchaus hochinflationäre Effekte gibt bzw. geben kann. Auch da ist eines sicher: mit dem Geld auf der Bank nimmt er zu 100% an diesen inflationären Effekten teil. Besonders witzig, wie im Artikel beschrieben, die Formulierung, bei Inflation würde es sich um "Geldverluste" handeln. Da habe ich dreimal herzlich gelacht: der Geldbetrag bleibt immer der gleiche, nur der Wert vermindert sich. Muß man jetzt für Inflation auch noch richtig bezahlen? Eine Inflationsgebühr vielleicht?

"Das Ende des Sparbuchs" sagt aber noch viel mehr und das ist schwer herauszulesen. Wenn, wie angedacht, digitale EUROs eingeführt werden, dann braucht man keine "Sparbücher für Geld" mehr. Denn eine digitale Währung ist mehr eine bloße Verrechnungseinheit. Ein Spar-Charakter ist wohl gar nicht angedacht.

Was aber, wie Artikel propagandiert wird, vom kleinen Sparer verstanden werden muß ist etwas ganz anderes: Er braucht sein Sparbuch gar nicht mehr. Das Sparbuch kann weg. Deshalb die "Abschmelzeffekte". Das ist so eine Art "Trennungsschmerz". "Das Ende des Sparbuchs" steht da und das erinnert mich stark an den Geldklassiker von Jens O. Parsson "The dying of money". Man muß das nur kurz gegenüberstellen und schon sieht man die Parallelen.

Die Schmelzeffekte auf dem Sparbuch gehen langsam vor sich. Früher merkte man es kaum, jetzt ist es spürbarer. Wer angesichts hoher Aktienkurse und hoher Kurse für festverzinslicher Papiere meint, er/sie wäre dort mit einer Geld"Anlage" besser aufgehoben, dem sei gesagt, daß es bei diesen Anlagen auch die die Anlagekategorie "Risiko" gibt. In der Sparerwelt wären das keine "Schmelzeffekte" sondern "rapide Verdunstungseffekte" und das ist geldklimapolitisch problematisch. Ab und zu taucht ein heftiges Gebührengewitter auf, aber das macht die Hoffnung auf Wertsteigerungen wie Kursgewinne wieder wett. Die Hoffnung stirbt bekanntlicherweise zuletzt.

Bei längerem Nachdenken empfiehlt sich eine "klimaneutrale" Geldanlage. Der Wert des Geldes soll erhalten bleiben, gleichzeitig soll es sich um kein Papier handeln (Aktien, Bonds, diese können von einem Feuer verzehrt werden), die Anlage sollte mobil sein und nicht "Immobil" und bei Katastrophen physisch/materiell erhalten bleiben. Da bleibt nicht
mehr so viel übrig.

23.07.2021

12:34 | businessinsider.de: Lagarde, Weidmann & Co: In diese Aktien legen Europas oberste EZB-Banker ihr privates Geld an

Für Anleger ist dieser 94-seitige Bericht eine Pflichtlektüre: Jedes Jahr veröffentlicht die Europäische Zentralbank ein Dokument, indem die Mitglieder des EZB-Rats angeben, in welche Einzelaktien und Fonds sie ihr privates Geld anlegen.

Im Grunde sollten Notenbanker ihr Privatvermögen nur in Sparbüchern anlegen dürfen, dann würden sie zumindest darauf achten, das die Realverzinsung nicht negativ wird. Und zugleich hätten sie kein Interesse daran, die Aktien-, Anleihen- und Immobilienblase vor dem Platzen zu bewahren. AÖ

14:25 | Der Bondaffe  
"Timing" - ein glückliches Händchen, das braucht man in der Spekulation. Außerdem muß man wissen, daß man mit Haifischen im Becken schwimmt. Auch als kleiner Fisch, aber man kann was abschauen.

Da kommt also zum "richtigen Zeitpunkt" ein Haifischbericht, der dem kleinen Fisch weiß machen will, welche Aktien (und Geldanlagen) er bevorzugt halten und im Bestand haben soll. Diejenigen kleinen Fische, die schon länger mit den Raubfischen schwimmen und diese überlebt haben, ahnen schon, daß es ein Trick ist. Denn schließlich wollen Lagarde, Weidmann & Co ihre schon seit langem im Bestand gehaltenen Aktien auch wieder verkaufen. Und da sucht man ein paar Dumme bzw. blöde Fische. Ein alter Spekulant, verstorben im Jahr 1999, würde wohl sagen: "Es ist Zeit über einen grundlegenden Verkauf dieser Aktien nachzudenken" (ob er seine damals empfohlenen Aluminium-Aktien noch hätte ist schwer zu
sagen), aber man sollte auf der Verkäuferseite nachdenken. Denn nur in einem liquiden Markt, für den die dummen Fischlein sorgen, kann man wirklich alles und jeden Schmarrn verkaufen. Und die Kurse sind bekanntlich hoch und das ist gut für die Verkäufer. Schließlich lautet eine alte EZB-Haifischweisheit: "Die Aktien müssen schon lange gestiegen
sein, denn dann kann man den Schäflein wunderbar erklären, das diese noch weiter steigen werden". 

12:06 | nzz: Die EZB will künftig für lange Zeit eine Teuerung von zwei Prozent sehen, damit sie ihr Inflationsziel als erfüllt ansieht

Die Notenbank passt ihren regelmässigen Zinsausblick (Forward Guidance) an die jüngst bekanntgegebene neue geldpolitische Strategie an. Bevor die EZB bei der Inflation Gegensteuer geben will, soll die Teuerung erst für lange Zeit bei 2% oder darüber liegen.

Das Interessanteste an der gestrigen Pressekonferenz waren Anmerkungen, wonach der EZB-Rat tief gespalten sein dürfte. Dieser Umstand ist umso bemerkenswerter, als Christine Lagarde bei ihrem Amtsantritt dafür gelobt wurde, dass sie herausragende Moderationsfähigkeiten habe, um den schon damals gespaltenen EZB-Rat wieder zu vereinen. Nur ohne jede fachliche Kompetenz ist es unmöglich, ein Fachgremium zeinen. Und die tiefe Kluft im EZB-Rat zwischen Hartwährungs- und Weichwährungsländern kann ohnehin niemand kitten. AÖ

22.07.2021

19:58 | zerohedge: ECB Keeps Policy Unchanged, Revises Forward Guidance But Is Less Dovish Than Expected

As expected, the ECB has left its rates and key policy metrics (QE) unchanged, while vowing to maintain a persistently accommodative monetary policy stance to meet its inflation target. No surprises there. Other unsurprising announcements:

ECB Leaves Main Refinancing Rate Unchanged at 0%
ECB to Reinvest Maturing PEPP Bonds at Least Through End-2023
PEPP to Run Significantly Faster Than at Start of Year
Committed to Persistently Accommodative Monetary Policy

As Bloomberg reminds us, the strategy review changed the ECB’s target to “2% inflation over the medium term” from “close to but below 2%.” So the big question was: How will it change its guidance on when rates change? Here’s a reminder of the old guidance:

Im Westen also nicht neues!? Scheint immer schwieriger zu werden, an den Rädchen zu drehen!? Leider ist das 2%-Märchen halt auch nur ein Märchen... Möge die Presse noch lange und gut geschmiert laufen!? OF

19:27 | WiWo: „Bei deutlich steigenden Zinsen geht unser gesamtes System pleite“

US-Starökonom Nouriel Roubini warnt vor den langfristigen Folgen der Coronapandemie. Er sieht in vielen Volkswirtschaften ein Phänomen der Siebzigerjahre aufziehen, das eigentlich als ausgerottet galt – die Stagflation.

Der Herr Starökonom liest offensichtlich kein b.com - wir hätten ihm das schon früher sagen können. Aber nicht umsonst ist er ein Star-Ökonom, das wird man nämlich nur, wenn man möglichst lange den Zentralbänkern die Stange hält und erst im letzten Moment abspringt! Gerne erinnern wir auch an dieser Stelle, dass der Herr Starökonom bereits 2013 eine Ausstieg Griechenlands aus dem Euro prophezeite (wäre zwar richtig gewesen aber seine Prognose war falsch)! TB

12:34 | zeit.de: EZB-Rat vor Weichenstellungen - Lagarde: "Wichtiges Treffen"

Ursprünglich haben Volkswirte von der Juli-Sitzung der http://schema.org/Organization" style="box-sizing: border-box;">Europäischen Zentralbank (EZB) nicht viel erwartet. Doch nachdem Europas Währungshüter vor zwei Wochen ihre überarbeitete geldpolitische Strategie inklusive eines flexibleren Inflationsziels festgezurrt haben, hat das Treffen des EZB-Rates heute deutlich an Bedeutung gewonnen.

Heute um 14:30 ist es wieder so weit - Christine Lagarde wird wieder ihre Lesestunde halten (hier). Sie wird sich vermutlich zum neuen Inflationsziel der EZB äußern, aber wohl auch eine Verlängerung von PEPP verkünden oder die Auflage eines Nachfolgeprogramms, das solange fortgeführt wird, solange die EZB die "Finanzierungsbedingungen günstig halten" möchte. Zudem wird sie den Preisauftrieb weiterhin als "vorübergehend" bezeichnen und jede Form der voreiligen Straffung entschieden ablehen. Auch könnte sie sich zum Projekt der Einführung des digitalen Euro äußern. Kurzum: es sollte heute genügend Lesestoff für den Sommerurlaub präsentiert werden. AÖ

14:23 | Der Bondaffe 
Wieder einmal lasse ich mich gerne überraschen, ob die EZB-Chefin was  Neues im Rucksack hat oder ob Sie uns wieder "alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen wird"?
Angeblich erwarten uns "interessante Variationen und Veränderungen". Wir dürfen gespannt sein, wie diese aussehen werden. Nicht das Frau Lagarde was wirklich Neues sagen würde.

Was kann Sie schon sagen? Da hätten wir die Zinspolitik und etwas völlig Neues wäre es, wenn Frau Lagarde ZinserhöhungsERWARTUNGEN platzieren würde. Aber denen ist Sie und Ihr Vorgänger verbal geschickt aus dem Weg gegangen (auch wenn es die Situation durchaus erlaubt hätte), aber das wäre wohl systemgefährdend. Andersrum wäre eine "Politik der verbrannten Erde" leicht zu erkennen, wenn Sie die Leitzinsen und damit den wichtigen "Hauptrefinanzierungssatz" (der derzeit bei Null Prozent liegt) in den Minusbereich setzen würde. Aber Panik im Hühnerstall will Sie wahrscheinlich vermeiden.

Das Schuldenmachen, gerade durch die die Staaten der EUROZone, muß auch weiterhin einfach darzustellen sein und so wird man an den Umsetzungen der "allgemeinen Wertpapierkäufe APP" kaum etwas ändern. Das klingt alles gut, vor allem in er Kombination mit Schlagwörtern wie "Forward Guidance" (= Vorausschau) kombiniert. Klingt gut, sagt aber wenig. Wenn man etwas Angst einfügen will spricht man vom "Notkaufprogramm für Staatsanleihen und Wertpapiere von Unternehmen".

Und dann noch die Inflation. Für Vorausschauende dürfte klar sein, daß diese bereits völlig außer Kontrolle geraten wird oder bereits ist, aber da wird die EZB-Präsidentin ein paar neue Beruhiungspillen verteilen. Denn nichts anderes heißt die Formulierung "interessante Variationen und Veränderungen". Das ist titanic-mäßig. Das Schiff säuft bereits ab aber
der Kapitän läßt die Bordkapelle fröhlich und munter weiterspielen. Ehrlich, und das wissen wir alle: den Marktteilnehmern sind die aktuellen Inflationszahlen im Prinzip egal, die schauen nur auf die InflationsERWARTUNGEN.

Also, schaun wir, ob Frau Lagarde etwas WIRKLICH NEUES zu sagen hat. Oder ob Sie uns mit schwammigen und kaum greifbaren Formulierungen wieder einmal bis zur nächsten EZB-Sitzung im Kreis führen wird.

21.07.2021

20:00 | exxpress.at: Niederländischer Finanzexperte warnt: "Die EZB wird zum politischen Instrument einer Elite"

Der niederländische Finanzexperte und -berater Alex Sassen Van Elsloo warnt vor der grünen Wende der Europäische Zentralbank. Sämtlichen Unternehmen drohe ein Kampf ums Überleben. Die Folgen der grünen Geldpolitik würden unterschätzt. Seien seien weitreichend für die Wirtschaft.

Früher sahen sich die Zentralbanken als Korrektiv der Politik, "dank" Lagarde ist die EZB mittlerweile ganz offen Erfüllungsgehilfe einer außer Rand und Band geratenden Politik. Dass dies kein gute Ende nehmen kann, liegt auf der Hand. AÖ

14:55 | Neopress:  Die Wahrheit über das digitale Zentralbankgeld

Die Bank für den Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel ist die Notenbank der Zentralbanken. Ihre Worte haben Gewicht, auch wenn sie im täglichen Rauschen des Nachrichtenwaldes sehr oft untergehen. Wichtige Veränderungen im Geldwesen nehmen oft innerhalb der BIZ ihren Anfang bzw. werden von Basel aus aktiv vorangetrieben.

... eine der möglichen Wahrheiten .... sofern es eine Wahrheit in diesem Bereich gibt.  TS

12:16 | the sounding line: For Interest Rates, Inflation Only Matters to the Extent It Matters to the Fed

Nach den jüngsten Prognosen der Federal Reserve wird die PCE-Inflation im Jahresdurchschnitt bei 3,4% liegen. Die CPI-Inflation liegt derzeit bei 5,4%. Laut "Shadow Stats" liegt der nach der Methodik des "Bureau of Labor" berechnete CPI von vor 1980 bei über 12%. Vor allem die Methodik von vor 1980 enthielt die Kosten für selbst genutztes Wohneigentum, die in der aktuellen Berechnung nicht enthalten sind.

Irgendwann wird es den großen Knall geben müssen, mit dem die sich täglich vergrößerenden Verzögerungen zumindest weitestgehend auflösen werden. Und wer oder was auch immer der Auslöser der Korrektur sein wird, in dessen Haut möchte ich dann nicht stecken. Das Abschieben der Schuld auf Sündenböcke war für die Mächtigen schon immer eine gute Methode, um "Verantwortung zu übernehmen". AÖ

20.07.2021

12:10 | diepresse.com: EZB richtet nach Strategiecheck Ausblick neu aus

Nach der Runderneuerung ihrer Strategie wird die EZB am Donnerstag ihren geldpolitischen Ausblick zu Zinsen und Anleihenkäufen an die neuen Vorgaben anpassen. Die EZB-Sitzung werde wichtiger werden als vor Kurzem noch allgemein erwartet, meint etwa Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer.

Mit wird schon angst und bange vor dem nächsten Auftritt von EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag. Und angesichts der wieder an Fahrt gewinnenden Coronahysterie wird der Lagarde-Horror nicht durch einen "Sommer wie damals" in den Hintergrund gedrängt werden. AÖ

18.07.2021

11:55 | Geolitico:  Zentralbanken wollen massive Geldentwertung

Die US-Notenbank Fed und die EZB streben eine massive Geldentwertung an. Die US-Inflation beträgt bereits 5,4 Prozent. In diese Richtung zielt auch die EZB.
In den USA ist die offizielle Inflationsrate im Juni auf 5,4 Prozent gestiegen. Das Geld der Amerikaner hat in den vergangenen 12 Monaten also 5,4 Prozent seiner Kaufkraft verloren. Wenn man die bis 1980 gültige Methode zur Inflationsberechnung anwendet, ist die Geldentwertung sogar noch deutlich stärker ausgefallen.

15.07.2021

19:09 | MMnews: Bundesbank: Digitaler Euro frühestens 2026

Nach der Ankündigung der EZB, eine zweijährige Probephase für den digitalen Euro starten zu wollen, rechnet Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz nicht mit einer Einführung vor 2026. Das sagte er der RTL/n-tv-Redaktion. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte zuletzt von einer Einführung bereits nach vier Jahren gesprochen, das sehe er aber nicht: "Ich glaube, dass man sehr seriös und gründlich vorgehen muss, sodass fünf Jahre eher wahrscheinlich sind."

Ich mag den Humor von Herrn Balz! Spricht vom Bargeldentzug und verwendet im gleichen Satz das Wort seriös!
Und das Beste daran: der glabut das wriklich! TB

12:34 | ecb.europa.eu: Bereit für die digitale Zukunft des Euro, Blogbeitrag von Fabio Panetta, Mitglied des Direktoriums der EZB

Wir stehen am Beginn der Ära des digitalen Geldes. Ähnlich wie dies in der Vergangenheit bei Waren oder Repräsentativgeld der Fall war, so ist auch digitales Geld eine Folge des gesellschaftlichen und technologischen Wandels.

Gestern hat also die EZB bekanntgegeben, dass sie die Etablierung eines digitalen Euro weiterverfolgen wird. Die Haupterkenntnisse finden sich in dem Dokument "Digital euro experimentation scope and keylearnings", das skandalöserweise (bislang?) nur auf Englisch verfügbar ist. AÖ

10:28 | mm: Bank of International Settlements Chief Talks “Absolute Control”

Der Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich - der Zentralbank der Zentralbanker - plant die "absolute Kontrolle" über das Geld, das wir alle ausgeben. Augustin Carstens hielt kürzlich einen Vortrag mit dem Titel "Cross Border Payment: A Vision for the Future", in dem er das Problem, wie es die Zentralplaner sehen, sowie ihre Lösung skizzierte.

"Wir wissen nicht, wer heute einen 100-Dollar-Schein benutzt und wir wissen nicht, wer heute einen 1.000-Peso-Schein benutzt. Der Hauptunterschied zum CBDC besteht darin, dass die Zentralbank die absolute Kontrolle über die Regeln und Vorschriften haben wird, die die Verwendung dieses Ausdrucks der Zentralbankhaftung bestimmen, und wir werden auch die Technologie haben, dies durchzusetzen."

13.07.2021

12:50 | leadersnet.at: Österreichs Jugend kann sich eine Zukunft ohne Bargeld vorstellen

Österreicher:innen schätzen die vielfältigen Zahlungsmöglichkeiten, die ihnen gegenwärtig zur Verfügung stehen. Das offenbart eine aktuelle Studie der mobilen Bank N26. Vor allem die Bankomat- bzw. Debitkarte ist ein fester Bestandteil im Zahlungsalltag. 71 Prozent der Befragten nutzen sie mindestens einmal die Woche oder häufiger. Knapp die Hälfte greift zumindest einmal wöchentlich auf Online-Banking zurück. Zudem bezahlt schon jeder Achte regelmäßig mit dem Smartphone.

Am Ende wird vermutlich die Bequemlichkeit siegen. Aber die Vorstellung, dass eine Währung physisch überhaupt nicht mehr existiert, und damit unabhängig von irgendwelchen IT-Systemen, sondern nur mehr digital, und damit abhängig von diesen IT-Systemen, führt bei mir nicht gerade zu einem erhöhten Sicherheitsgefühl. Man stelle sich vor, dass eine digitale Währung gehackt würde, oder es würde nur das Gerücht zirkulieren, ein Hackerangriff stünde unmittelbar bevor. Innerhalb kürzester Zeit würde die Wirtschaft kollabieren. AÖ

14:14 | Der Bondaffe   
So ist es. Bequemlichkeit, Faulheit, Phlegma und Trägheit. Auf körperlicher Ebene sieht man es den meisten an, auf der psychischen leider nicht. Denkfaulheit, ich meine das wäre schon eine der sieben Todsünden (Faulheit ist übrigens unter Todsünde genannt als "Acedia")

Wie auch immer geht es darum, das Hinterfragen einzustellen. "Was ist überhaupt eine Währung?" Welche jungen Menschen interessiert das noch? Wenn ich es nicht hinterfrage, dann werde ich zum Sklaven und die Systembetreiber haben mit jedem Jahr mehr weitere Möglichkeiten und Chancen. Zum Schluß steht eine "virtuelle Verrechnungseinheit". Das nennt sich dann in der Praxis beispielsweise "Digitaler EURO". Die ist durch absolut gar nichts mehr gedeckt (nicht einmal mehr durch die Steuerkraft der Personen im System). Da kann man einfach immer mehr davon schaffen. Dann gibt es auch keine Inflation mehr, weil man diese nicht mehr berechnen kann/will. Das ist so wie die Tafel Schokolade im Regal. Die ist einfach da, wo die herkommt und wie sie gemacht wird interessiert niemandem. Wen interessiert dann noch was ein Kredit ist? Man gibt solange Geld aus, bis die Karte nichts mehr her gibt. Was das
alles bringen soll? Ganz einfach! Man wird erpressbar. Da kommt dann jemand und sagt: "Du läßt Dich jetzt gegen fünf verschiedene Viren-Krankheiten impfen, dann werden Dir 1.000 DigEUROs erlassen". Herrlich, da kann man schöne Verträge schließen und die Kreditsklaven machen einfach alles.

Die Systembetreiber schaffen eine "Herrschaft der Bequemlichkeit, der Faulheit ect". Eine "Pseudoherrschaft des Minderwertigen in der Demokratie". Die Charakterbeschreibungen aus dem US-Film "Dumm und dümmer" sind keine bloßen schrillen Ideen. Die Drehbuchschreiber haben genau hingeschaut.

Die Menschen sind extrem träge geworden in Ihren Zahlungsgewohnheiten. Ich gebe es zu, selbst ich lasse mich beim Einkauf über Amazon einlullen. Einfach aufs Knöpfchen drucken und feritg. Bei Kartenzahlungen ist es nicht anders. Ich könnte lossschreien bezüglich der Dummheit der Zaler, wenn es andererseits nicht so witzig wäre. Letzte Woche war vor mir an der Supermarktkasse ein junger Mann, der zahlte eine Packung Zigaretten mit der Karte. "Dumm und dümmer gehts nicht mehr", meine ich, aber der Typ wird mich nicht verstehen. In ein
paar Jahren hat der noch gar nicht seinen Kassenbon in er Hand (die meisten wollen den gar nicht), da wissen seine Krankenkasse, seine Lebensversicherung, sein Doktor, die Rentenversicherung und ein paar andere schon Bescheid, ehe er sich die erste Fluppe überhaupt angezündet hat.

Die Versklavung der Menschen über das Geldsystem erfolgt über die Bequemlichkeit, die Faulheit. Aber ohne Bargeld geht es hier Gott sei Dank auch nicht. Da ist die Gewohnheit noch tief verwurzelt mit Bargeld zu bezahlen. Aber diese Art Mainstreamartikel zum Thema gibt es schon seit vielen, vielen Jahren. Es ist eine raffinierte, hinterfotzige Manipulation seitens der Systembetreiber. Das Volk wird einfach daran gewohnt und in ein paar Jahren würde man ihm das Bargeld einfach raffiniert wegnehmen, wie es gerade bei 500 EURO Schein geschieht. Der wird
a) madig gemacht und
b) von der EZB nicht mehr in Umlauf gebracht. "
Abgeschafft" wird es daher nicht, es wird nur "langsam entzogen" und umgestellt.

16:25 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 14:14
Werter Bondaffe ich werfe verhalten ein, man braucht hierzu mind. eine sehr gute Stromversorgung und von der Anfälligkeit von Computersystemen, will gar nicht reden. Man würde in worst case auf reinen Tauschhandel zurückfallen ? Ich will mich hier nicht weiter auslassen, doch das wäre ähnlich, als würde man Rus.Roulette mit 5 geladenen Kammern machen ?

18:04 | Leser-Kommentar
Gestern hat man mir bei meinem Bäcker erklärt, dass ich 5% Rabatt bekäme, wenn ich mit Karte zahlen würde. Ich zahle trotzdem lieber bar!

12:24 | Gabor Steingart: Digital-Euro: Chance & Risiko - Das Morning-Briefing vom 12. Juli

[H]eute beschäftigen sich die Finanzminister der Eurozone – im Beisein der amerikanischen Finanzministerin Janet Yellen – mit dem digitalen Euro. Alle führenden Politiker und die Verantwortlichen der EZB wollen ihn. Die Bundesbank, zunächst auf der Seite der Skeptiker, hat mittlerweile beigedreht. Daher ist es an der Zeit, sich heute Morgen mit den neun entscheidenden Fragen dieses Mega-Projekts zu befassen:

Gabor Steingart wirft in dieser Zusammenschau wichtige Fragen auf, die neuerlich bestätigen, dass die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung ein äußerst heikles Unterfangen ist. Insofern würde ich Steingart mit seiner Einschätzung, wonach die Geburstwehen schon eingesetzt hätten, heftig widersprechen. Die EZB ist bestenfalls mit der Idee, einen digitalen Euro einführen zu wollen, schwanger, sie flirtet daher mit dieser Idee, aber viel mehr als ein erstes Rendez-Vous hat es noch nicht gegeben. Bis zu den Geburtswehen werden also noch weitere Rendez-Vous - sprich unzählige einzählige Artikel und Konferenzen -, das Um-die-Hand-Anhalten - die langwierige öffentliche und politische Diskussion -, die Empfängnis - der diesbezügliche Beschluss  im EZB-Rat - und eine definitiv mehr als neunmonatige Schwangerschaft - sprich die technische Umsetzung - folgen, bevor die Geburtswehen einsetzen. AÖ

12.07.2021

18:19 | Deutsche Bundesbank: Weidmann: Neue Strategie hilft der Geldpolitik, Preisstabilität zu sichern

Aus Sicht von Bundesbankpräsident Jens Weidmann hilft die neue Strategie der Geldpolitik, Preisstabilität für die Menschen im Euroraum zu sichern. „Eine Inflationsrate von 2 Prozent in der mittleren Frist ist als Ziel klar und leicht zu verstehen. Wir streben weder niedrigere noch höhere Raten an. Das war mir wichtig“, kommentierte Weidmann die Ergebnisse der Strategieüberprüfung, die der EZB-Rat im Januar 2020 begonnen hatte. 

Werter Alpenökonom, 
danke für den heutigen Hinweis, dass Weidmann die geldpolitische Linie der Bundesbank persönlich im Rat beerdigte. Mittlerweile hat sich auch Jens Weidmann geäußert (im Titel verlinkt) und scheint den Deutschen tatsächlich weismachen zu wollen, dass Franzosen, Italiener, Spanier, Belgier, usw. jetzt nicht die Bank sprengen werden, obwohl Weidmann ihnen das Dynamit dazu lieferte. Die Inflation darf jedenfalls zukünftig, mit dem ausdrücklichen Segen von Jens Weidmann und der Deutschen Bundesbank, über 2% steigen. Da Weidmann keine Obergrenze für den Inflationsvoodoo nannte, sollen ihm und der Deutschen Bundesbank folgende Lyrics von Virtue gewidmet werden.

Titel: Sky is the  Limit

„The sky is the limit and I know if you keep on
Just keep on pressin' on
The sky is the limit“

Das trojanische Pferd der Klimawandelpolitik hat Weidmann höchstselbst  in den EZB-Rat geritten. Weidmann machte sich diesbezüglich sämtliche Positionen des EZB-Rats zu eigen. Die Vermögensvernichtung der Sparer, insbesondere durch die noch höhere Inflation und  "Klimawandelpolitik" der Bundesbank, ist hingegen für Weidmann kein Thema. Es folgt in Kürze: Vermögensvernichtung und Verarmung mit Hilfe der Bundesbank, aber „klimagerecht“!  
Seine neue Aufgabe als Zentralbanker beschreibt er so: „Klimawandel und Klimaschutz werden künftig eine bedeutende Rolle dabei spielen, wie wir unser Mandat erfüllen“, sagte Weidmann. „Wir bauen nicht nur unsere Analysekapazitäten aus. Es ist richtig, dass wir insbesondere bei den finanziellen Risiken aus Klimawandel und Klimapolitik ansetzen, die Offenlegung notwendiger Informationen fordern und unser Risikomanagement verbessern.“   RI

12:34 | exxpress.at: EZB-Chefin Legarde lässt mit "interessanten Veränderungen" aufhorchen

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) Christine Lagarde hat angekündigt, bei der kommenden Zinssitzung am 22. Juli den geldpolitischen Ausblick im Lichte einer geänderten Strategie anpassen zu wollen. So soll es, wie sie Bloomberg TV sagte, „eine Prüfung der Forward Guidance geben.“

Diese Aussage von Christine Lagarde ist genau eines - eine gefährliche Drohung. Übrigens, ein Thema, das die EZB offensichtlich weiterhin völlig ignoriert, das aber im Unterschied zur Klimawandelhysterie massive Auswirkungen auf die Wirtschaft und auf die Geldpolitik haben wird, ist der demographische Wandel. Er ist vielleicht sogar die größte politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderung der kommenden Jahrzehnte. Aber Christine Lagarde tanzt ja überall dort, wo sie nicht tanzen sollte, und verweigert es, das Tanzbein dort zu schwingen, wo sie es sollte. AÖ

12:04 | agenda-austria.at: Wie viel Prozent der Neuverschuldung die EZB gekauft hat

Bereits Ende 2020 hielt die EZB rund 21 Prozent der Schulden im Euroraum. Im Corona-Jahr wurden die Staatsanleihekäufe noch einmal verstärkt. So erwarb die EZB im Jahr 2020 österreichische Papiere in Höhe von rund 80 Prozent der Neuverschuldung, wie eine Berechnung der Agenda Austria zeigt.

Nahezu die gesamte Neuverschuldung der Euromitgliedsländer hat die EZB im vergangenen Jahr aufgekauft. Wenn das keine Staatsfinanzierung sein soll, was fällt dann eigentlich noch unter Staatsfinanzierung? AÖ

10:04 | ecb.europa.eu: Interview mit Isabel Schnabel, Mitglied des Direktoriums der EZB, geführt von Patrick Bernau und Dennis Kremer am 8. Juli und veröffentlicht am 10. Juli 2021

Frau Schnabel, die EZB hat sich ein neues, höheres Inflationsziel von zwei Prozent gegeben. Müssen die Menschen jetzt Angst vor höherer Inflation haben?
Nein. Zum einen ist der Anstieg des Inflationsziels minimal. Zum anderen hat ein Ziel von zwei Prozent eine wichtige Funktion: es schafft zusätzliche Spielräume, damit unsere Geldpolitik ihre stabilisierende Wirkung entfalten kann.

Die EZB bewegt sich offensichtlich in einem Paralleluniversum. Also entweder ist, Frau Schnabel, die Anpassung "minimal", dann schafft diese vernachlässigbare Anpassung aber keine "zusätzlichen Spielräume"; wenn aber "zusätzliche Spielräume" geschaffen worden sind, dann kann die Anpassung nicht "minimal" sein. Außer im EZB-Universum gilt eine eigene Logik. Zudem bestätigt Isabel Schnabel in dem Interview, dass der Beschluss einstimmig gefällt worden ist, d. h. Jens Weidmann hat ebenfalls zugestimmt. AÖ

11.07.2021

11:35 | handelsblatt: EZB-Direktorin Schnabel rechnet nicht mit übermäßig hoher Inflation

Die Zentralbänkerin sieht die hohen Inflationsraten als vorübergehendes Phänomen.

Dazu ein paar Daten fürs Schnaberl:
Bauholz: +265%, WTI Crude Rohöl: +210%, Benzin: +182%, Brent Crude Rohöl +163%, Heizöl: +107%, Mais: +84%, Kupfer: +83%, Soja: +72%, Silber: +65%, Zucker: +59%, Baumwolle: +54%, Platin: +52%, Erdgas: +43%

 A bissal a Pech beim Denken, die Gute - dafür sieht sie gut aus! Man kann ned alles haben! TB

13:34 | Leser-Kommentare
(1) Super Kommentar von Ihnen. Der Lacher des Tages. Nach der Logik müsste die einen IQ von wenigstes 500 haben.

(2) Ein guter Freund pflegt immer zu sagen…Lieber widerlich, als wieder nicht😉 Was für ein Haufen😂

(3) A bissl Pech beim Denken ok, aber sieht gut aus, hallo, wenn man es nicht besser wüsste, würde man annehmen es liegt am Wiener Schmäh.

(4) zu Ihrem Kommentar "EZB-Direktorin Schnabel .... - dafür sieht sie gut aus" nehme ich an, dass es Satire ist bzw. bin ich froh Ihre Schönheitsideale nicht zu haben. Vielleicht gestern zuviel Gösser, dafür habe ich auch Verständnis.

(5) Schnappatmiger Einspruch Euer Ehren; die Frau ist potthässlich - nicht einmal zur Inselfrauniveau. Schiach und bled; na seavas.

(6) Wenn sie dann noch weisse Haare hätte, wär’s dann ein echter Morlock.

(7) Monaco: ....wirklich ein Hingucker, alleine die Haarpracht von Isabel Schnabel, erinnert an Isabelle Daniel (vom oidn Fellner)....Vorname verpflichtet ?! Jetzt schlägt´s 13....is a bell.......und jetzt Kindheits-Kopfkino......Catweazle.......

09.07.2021

10:08 | dzresearchblog: EZB: Evolution statt Revolution

Das bisherigen EZB-Inflationsziel von „unter, aber nahe zwei Prozent“ ist nunmehr Geschichte. Zukünftig liegt die Zielmarke der Währungshüter bei zwei Prozent. Die Notenbank-Oberen betonen zugleich, dass die neue Zielmarke als symmetrisch zu betrachten ist. Dies bedeutet, dass man Abweichungen vom Zielniveau nach oben und unten gleichermaßen für nicht wünschenswert erachtet. Da das Inflationsziel auf mittlere Frist erreicht werden soll, kann die EZB durchaus Phasen mit einer moderat über der 2%-Marke liegenden Teuerungsrate tolerieren. Im gegenwärtigen Umfeld gibt dies den Währungshütern Spielraum, noch für längere Zeit an ihrer ultra-expansiven Geldpolitik festzuhalten.

Es ist ohnehnin schon vieles zu den - fatalen - Beschlüssen gesagt worden, daher nur noch einige kurze Anmerkungen.
1.) Die Veränderung des Inflationsziels - 2% und Symmetrie - ist semantisch eine Kleinigkeit, psychologisch darf dieser Schritt aber nicht unterschätzt werden. Denn die EZB wird bei steigenden Inflationsraten in ihrer Kommunikation wesentlich später darüber sprechen müssen, dass sie die aktuelle Inflationsrate zu Handlungen veranlassen könnte. 
2.) Mit der extremen Betonung der Klimathematik wird die EZB noch politischer. Zudem tut die EZB mit dem Verweis auf die Klimarisken nachgeradezu so, als ob wir in einer Agrargesellschaft lebten, die von Wetterkapriolen, die angeblich aufgrund des Klimawandels zunehmen, hart getroffen wird. Noch dazu ist und bleibt die Inflationszieldefinition auf die mittlere Sicht ausgerichtet, d. h. die EZB wird weiterhin die wesentlich stärker schwankenden Lebensmittelpreise gesondert behandelt, wie die Energiepreise auch. 
3.) Die geplante Berücksichtigung von selbst genutztem Wohneigentum stellt einen Bruch mit der bisherigen Methodik dar, die nur tatsächlich realisierte Preise berücksichtigte und nicht fiktiv berechnete. Aktuell würde diese Veränderung die Inflationsrate um einige wenige Zehntelproduzentpunkte erhöhen, aber nicht um sehr viel, denn die relative Gewichtung der Ausgaben für das Wohnen ist ja weiterhin extrem niedrig. Bis zur Umstellung werden wohl noch einige Jahre ins Land ziehen. Dass dann die Umstellung zu einer Erhöhung führen wird, ist definitiv keine ausgemachte Sache. Angesichts der aktuellen Blase am Immobilienmarkt und des demographischen Wandels ist eher davon auszugehen, dass zum Einführungszeitpunkt die Umstellung inflationsdämpfend wirkt, und daher eine noch lockere Geldpolitik ermöglicht. AÖ

08.07.2021

10:04 | faz.net: EZB einigt sich auf neue Strategie

Das Inflationsziel soll künftig schlicht 2 Prozent betragen, Hauspreise sollen in die Inflationsberechnung einfließen und die EZB will grüner werden. Die Details will die EZB am Donnerstag vorstellen.

Somit ist die Aufweichung des Inflationsziels beschlossen, die Südländer haben sich - wieder einmal - durchgesetzt. Die Idee, dass Zentralbanker im Vorhinein genau wüssten, welches Überschießen nur vorübergehend sein soll, grenzt schon an intellektuellen Hochmut, insbesondere wenn man sich die Kompetenz der aktuellen EZB-Präsidentin vergegenwärtigt. (Die Pressekonferenz wird ab 14:30 hier übertragen.) AÖ

14:25 | Frage vom Riesling:
Ist bekannt wie die Deutsche Bundesbank abgestimmt hat? 
Laut dem Rotationskalender war die Deutsche Bundesbank stimmberechtigt. Die Österreichische Nationalbank durfte nicht abstimmen. Die Niederländer waren auch nicht stimmberechtigt. Aus der Pressmitteilung der Bundesbank sind keine Informationen zum Abstimmungsverhalten zu erfahren. Von der Österreichischen Nationalbank gibt es noch keine Pressemitteilung. 

15:00 | Der Bondaffe 
Nicht wirklich Neues unter der Sonne. Sie haben's nicht mehr drauf. Selbst das Bla-bla wirkt nicht mehr. Das ist ungefähr so, als würde man sich einen alten, schwammigen, abgelaufenen Hamburger beim Mäcki kaufen. Das kommt gar nicht so weit, weil man sich das Zeug gar nicht kaufen würde. Den Schäflein mag das Bla-bla beeindrucken, ich zucke da nicht
einmal mehr. "Haaaallloooooo EZB, gibt's was Neues in den staubigen Gängen eures angerosteten Elfenbeinturms? Oder seid ihr so verzweifelt und wartet nur noch auf den digitalen EURO?"

Und so stellt sich mir die Frage: "Wie wollt ihr denn eine Inflation von zwei Prozent messen? Das kann man nicht und das könnt ihr nicht!" Ihr stellt Euch nur hin, bringt ein paar Tonnen Papier und ein paar Terrabyte Daten mit, die niemand analysieren kann, und dann beginnt eine luftleere und substanzlose Diskussion um "2% Inflation". In einer Flasche Bier sind so um die 5% Alkohol drin, die kann man messen, aber 2% Inflation kann man nicht messen. Die sind rein virtuell.

Ihr habt's einfach nicht mehr drauf und immer mehr Menschen durchschauen das. Das ist keine Strategie, das ist simpel: "The end of the line".

Werter Bondaffe, 
die Notenbanker haben ihr Mandat jetzt tatsächlich so stark ausgeweitet, dass ihre Positionen 1:1 mit denen ihrer Regierungen  übereinstimmen. Eine Unabhängigkeit ist nicht mehr zu erkennen. Wie erklären die nationalen Vertreter aus Österreich und Deutschland eigentlich ihr „Fridays for Future – Mandat“? Die Bundesbank schreibt heute zu ihrer neuen Aufgabe: "Der EZB-Rat hat anerkannt, dass der Klimawandel weitreichende Folgen für die Preisstabilität hat. Dementsprechend hat er sich zu einem ambitionierten klimabezogenen Maßnahmenplan verpflichtet. Eine gesonderte Pressemitteilung wurde heute veröffentlicht." Werden die Jobbezeichnungen jetzt aktualisiert? Etwa: Jens Weidmann, Klimawandelmanager der Deutschen Bundesbank?  RI

20:09 | Der Bondaffe zu grünem RI
Ein herrlicher Kommentar, kam ich doch zu der Auffassung das Jens Weidmann in diesem Zentralführungsgremium "Rat" kein Klimawandelmanager, sondern der KlimawandelBEAUFTRAGTE ist. Auch das Beauftragtenwesen macht hier keinen Halt. Und wenn schon der "Klimawandel weitreichende Folgen
für die Preisstabilität hat", wie sieht es dann aus mit den "Mondphasen" oder dem Lauf der Gestirne? Gerade wäre "Saturn im Wassermann" angesagt. Wen fragen wir hier? Ich denke wir gehen zur Chefin, Frau Lagarde, die kennt mit sich mit diesen Dingen möglicherweise gut aus. Was sagt die "Saturnbeauftragte"? Oder die Astrologiebeauftragte der EZB? "Saturn im Wassermann", bedeutet das ein neues Inflationsziel von 4% statt 2%? Oder "Jupiter im Steinbock". Ist das gut für eine Verlängerung des Anleihenaufkaufprogramms? Rechtfertigt der Klimawandel noch ein Nullzinsniveau? Was verschweigt Jens Weidmann, der Klimawandelbeauftragte? Oder müssen wir den Orakelbeauftragten anhören?

08:32 | gs: Wohnungs- und Währungskollaps must read!!!

Am 24. Juni stürzte das Eigentumswohnungsgebäude Champlain Towers South ein und tötete mindestens 24 Menschen. Der Einsturz dieses Gebäudes bietet eine überraschende Anzahl von Erkenntnissen über den Zusammenbruch einer Währung. Die folgende Diskussion basiert auf Informationen, die über den Vorfall auftauchen. Einige der von uns angeführten Details können sich später als falsch erweisen. Unser Fokus liegt nicht auf dem Versuch, Abhilfemaßnahmen für die Bau- oder Instandhaltungsindustrie vorzuschreiben, sondern darauf, die Probleme in unserem Geldsystem zu beleuchten.

Erinnet ein wenig an die Zeiten, als just in jenem Land, wo gerade das höchste Gebäude der Welt errichtet worden ist, kurz danach ein Wirtschaftskollaps vonstatten ging! TB

07.07.2021

10:08 | wolf street: Bank of Japan Stops QE, Reserve Bank of Australia Starts Tapering, Bank of Canada & Bank of England Already Tapering, Amid Shock-and-Awe Rate Hikes in Emerging Markets

Die Federal Reserve ist ein Nachzügler, nicht der Anführer, wenn es darum geht, die unglaublich lockere Geldpolitik zu beenden. Bei der EZB formiert sich interner Widerstand gegen ihre Asset-Käufe, der aber vorerst unterdrückt wird, sodass die EZB noch weiter zurückliegt als die Federal Reserve.

Christine Lagarde kümmert das natürlich wenig, stattdessen dichtet sie vermutlich gerade an der nächste Lobeshymne für die originell-originär-verhaltensauffällige ACAB. Und während - wie weiland Nero das brennende Rom mit seinen Gesängen noch zusätzlich malträtierte - wird Christine Lagarde ihren Baerbock-Hymnus der Welt vortragen, derweil Wirtschaft - und Gesellschaft - an der ultra-laxen Geldpolitik zugrunde gehen. AÖ

06.07.2021

12:30 | wolf street: The Dollar’s Declining Status as Dominant “Global Reserve Currency” v. the Dollar’s Exchange Rate

Ja, die Federal Reserve ist ein betrunkener, rücksichtsloser Gelddrucker, und die US-Regierung ist seit Jahren hochgradig defizitär, aber andere große Zentralbanken und Regierungen machen das Gleiche oder Schlimmeres. Die langfristigen Trends sind jedoch klar.

Doch weiterhin gilt: Welche Währung soll die Alternative zum US-Dollar werden? AÖ

11:02 | voxeu.org: Helicopter money as a last resort contingent policy

Die Pandemie hat die EZB dazu veranlasst, ihre Instrumente bis zum Äußersten auszureizen. Trotz der beträchtlichen Ausweitung ihrer Bilanz und der Beibehaltung der Negativzinsen bleibt die Inflation im Euroraum unter dem Zielwert. In dieser Kolumne wird argumentiert, dass direkte Transfers der EZB an Privatpersonen, oder "Helikoptergeld", als eine praktikable mögliche Maßnahme in Betracht gezogen werden sollten. Sie schätzt, dass ein Transfer von 1% des BIP die Inflation um 0,5 Prozentpunkte erhöhen würde. Eine gut kommunizierte Politik mit einer klaren Ausstiegsstrategie wäre mit dem Inflationsziel der EZB vereinbar und würde eine klare Grenze zur Fiskalpolitik wahren.

Wenn französische Ökonomen über Geldpolitik nachdenken, dann kommt meist nicht sehr Sinnvolles heraus. Und falls es sich nicht bis Paris herumgesprochen haben sollte: Der HVPI im Euroraum liegt mit aktuell 1,9% genau im Zielbereich. AÖ

10:44 | faz.net: Diskussion um das Überschießen der Inflationsrate

Um die genauen Formulierungen wird noch gerungen. Aber im EZB-Rat, dem obersten Gremium der Europäischen Zentralbank, scheint sich eine Einigung über das künftige Inflationsziel der Notenbank abzuzeichnen. In der kommenden Woche gibt es dazu eine Sitzung, wie aus Teilnehmerkreisen zu erfahren war. Aus „unter, aber nahe 2 Prozent“ soll ein schlichtes Inflationsziel von 2 Prozent werden, das dann aber „symme­trisch“ angewendet wird: Die Notenbank soll ein Unterschreiten genauso energisch bekämpfen wie ein Überschießen.

Was als semantische Vereinfachung präsentiert werden soll, ist nichts anderes als eine Aufweichung des Inflationsziels. Zugegeben, mathematisch-ökonomisch wäre der Unterschied vernachlässigbar - außer im Falle eines durchschnittlichen Inflationsziel à la Federal Reserve - psychologisch macht es dann doch einen Unterschied. Eine Neudefinition des Inflationszieles als durchschnittliches Inflationsziel würde dagegen den ohnehin schon kaum erträglichen Aktionismus der EZB noch mehr Raum zugestehen. AÖ

14:36 | Leser Kommentar
In der Zukunft wird dann wie folgt definiert: ...über, aber mindestens 2%.
Und zur "Rundung des Mittels" wird man zusätzlich die Jahre der Bundesbank mit einberechnen.

 

08:28 | gs: Die Fiat-Massenschlägerei: Währungsdruckerei vs. Gold- und Silberproduktion

Die US-Zentralbank erschafft mehr als achtmal so viel Währung wie Gold auf der Welt produziert wird. Und fast 76-mal so viel Währung wie Silber. Und das ist noch nicht einmal ein Eins-zu-Eins-Vergleich: Die QE-Bemühungen anderer Zentralbanken der Welt wurden ausgenommen. Würden wir diese Zahlen hinzufügen - oder die US-Druckerei nur mit der US-Goldproduktion vergleichen - dann wären die Wert für Gold und Silber auf dem obigen Chart gar nicht sichtbar.

Dies nur zum Thema, dass der Goldpreis fallen müsste, wenn die Zentralbank mittels Zinserhöhungsgedanken die Geldproduktion leicht einbremsen würde! Diese Diskussion wurde anlässlich der letzten FOMC-Sitzung in den Medien lanciert.
Der Goldpreis fiel dann auch - die Geldmengenproduktion jedoch nicht.

Zusatzgedanke:
Im Schnitt werden momentan 900 Bitcoins erzeugt - macht ca 330.000/Jahr
Macht bei einem Preis von 30.000 ca 10 Mrd USD! TB

05.07.2021

10:32 | welt.de: „Die ungesunde Zinssituation treibt einen Keil in die Gesellschaft“

Die Diskussion um Negativzinsen auf Giro- und Sparkonten bekommt mit dem Gutachten des früheren Verfassungsrichters Paul Kirchhof neue Nahrung. Er sieht in der Niedrigzinspolitik der EZB eine Enteignung der Sparer. Politiker reagieren darauf höchst unterschiedlich.

Auch wenn Wahlkämpfe selten bis gar nicht die Zeit sachlich fundierter Debatten sind, so werden dann doch wenigsten die Fronten halbwegs geklärt. Und angesichts der vielen anstehenden Fragen im Themenkomplex Euro - Null- und Negativzinsen, diverse Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht und dessen Entscheidungen, Schuldenunion, Bankenunion - könnte die Auseinandersetzungen im Wahlkampf durchaus erhellend werden. Denn insbesondere die FDP und die AfD, aber auch einige Kreise der CDU, könnten mit einer prononcierten Position durchaus Wählerstimmen gewinnen. AÖ

08:45 | f100: Von den Nullzinsen der EZB profitieren vor allem die Griechen - und auch wir selbst

Bittere Bilanz für Sparer: Nach Berechnungen der DZ Bank verloren die deutschen Sparer im Zeitraum von 2010 bis 2020 mehr als 730 Milliarden Euro durch die niedrigen Zinsen. Zwar sparten Kreditnehmer in den zehn Jahren auch mehr als 350 Milliarden Euro an Darlehenszinsen, so die Studie von Oktober 2020. Zieht man diesen Betrag von den Gesamtverlusten ab, blieb den Sparern unterm Strich immer noch ein Minus von knapp 380 Milliarden Euro.

Der Kardinalschaden der Nullzinspolitik liegt aber darin, dass die schöpferische Zerstörung nicht vonstatten gehen kann. Zinsen fördern Wachstum, indem sie die Bereitstellung von Kapital für Investitionen belohnt. Sie wirken auch regulierend, da sie das Kapital in Investitionen mit hoher Rendite lenken während man mit Tiefzinsen oft auch wirtschaftlich am Boden liegende Unternehmungen am Leben erhält. Sinnlos investeirtes Kapital, Fehlaallokationen am laufenden Band! TB

07:13 | Welt:  „Die ungesunde Zinssituation treibt einen Keil in die Gesellschaft“

Die Diskussion um Negativzinsen auf Giro- und Sparkonten bekommt mit dem Gutachten des früheren Verfassungsrichters Paul Kirchhof neue Nahrung. Er sieht in der Niedrigzinspolitik der EZB eine Enteignung der Sparer. Die CDU stimmt der Kritik zu, die Grünen widersprechen. Die immer häufiger zu findenden Negativzinsen auf Giro- und Sparkonten werden zum Wahlkampfthema. „Die anhaltend ungesunde Zinssituation hat das Potenzial, einen Keil in die Gesellschaft zu treiben“

Die Grünen widersprechen ... warum ist auch klar, würde es doch die Finanzierung ihrer Fantasien unmöglich machen.  Solange für Schulden keine Zinsen zu zahlen sind, kann jedes Projekt der Wahnsinnskobolde umgesetzt werden.  Jeder Zeile, jeder Satz oder jede Analyse ist sinnlos ... es wurde alles gesagt und aus diese Sackgasse kommen wir mit dem jetzigen System nicht mehr heraus.  TS

04.07.2021

11:18 | DWN: EZB-Direktorin hält Furcht vor zu hoher Inflation für unbegründet

EZB-Direktorin Isabel Schnabel hält trotz Chancen für kräftigere Wachstumsraten im Euro-Raum nach der Pandemie die derzeitigen Inflationssorgen für nicht gerechtfertigt. Doch viele Ökonomen rechnen damit, dass die Preise in der zweiten Jahreshälfte weiter anziehen werden.

Es wäre doch viel besser, wenn Frau Schnabl ihren selbigen halten würde und stattdessen Statistiken lesen möge! TB

Bildschirmfoto 2021 07 04 um 11.21.27

09:51 | ts: Rechtsgutachten hält EZB-Negativzins für verfassungswidrig

".... Die anhaltende Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in einem Gutachten als verfassungswidrig gewertet. Diese Geldpolitik bedeute eine Enteignung der Sparer und verletze das im deutschen Grundgesetz und im Europarecht garantierte Recht auf Privateigentum, schlussfolgert der frühere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof in einem Rechtsgutachten...."

Na und? Es gilt schließlich das Klima zu retten, die Plandemie zu bekämpfen, einen Beitrag zur sozialen-antirassistischen-gendergerechten Gerechtigkeit zu leisten etc. Da darf man sich nicht von rechtlichen Spitzfindigkeiten abschecken lassen. HP

11:36 | Leser Kommentar 
Das man ein Rechtsgutachten braucht, um festzustellen, das der Bürger durch "Weniger" bzw "Negativ-Zinsen", was für ein Wort. Neben Steuern und anderen anstrengenden Dingen, staatlich sanktioniert, neben Infaltion, um seine Lebenarbeitserparnisse gebracht wird. Das ist eine bemerkenswerter Umstand.

Wo wir zudem annehmen können, das die Menschheit auch noch durch impfen umprogrammiert werden soll. Und es ist doch allens "Massenbewusstsein" wunderlich, subjektiv zu sehen, wie relativ einfach es durchzusetzen ist. Dann noch die Hype, wir dürften eigentlich gar nicht in der Menschenanzahl die wir auf Erde der haben existieren. weil wir trotz aller A-Waffen und anderen Kleinigkeiten, die Erde angeblich in Gefahr bringen. Die sich sowieso gegen uns verschworen hat, weil wir zuviel Co2 erzeugen, welches für grünes Leben steht.

Wir werden zudem verdursten weil uns das Wasser ausgeht. "Die Erde ist mit einem Anteil von 71 Prozent hauptsächlich mit Wasser bedeckt. Nur 29 Prozent der Erdoberfläche bestehen aus Landmasse. Insgesamt hat die Erde eine Oberfläche von 510 Millionen Quadratkilometer, wovon lediglich 149 Millionen Quadratkilometer mit Land bedeckt sind."

Und so weiter, usw. Als Krönung der Schöpfung, erschaffen wir ausserordentliches. um selber zu negieren. Nur das irgendwelche Kräfte Macht behalten wollen, welche Macht ? Games on the earth ? Event. Aliens werden sicher sehr erbaut sein, da sie viele interessante Erfahrungen machen können. 2021 das Jahr, wo endgültig den Kontankt zu uns verloren haben ? Was für ein Filmerlebnis, nach Millarden von Jahren, Sein oder nicht Sein, welches Staffelfinale für die Spezies Mensch ? So warten wir gespannt auf das nächste Drehbuch. Und das wird kommen, ob nun mit uns oder ohne.

02.07.2021

17:20 | zerohedge: Thai central bank leads pack, buying 90 tonnes of gold over April and May

Anfang April dieses Jahres verblüffte die ungarische Zentralbank die Goldmärkte mit der überraschenden Ankündigung, dass sie im März massive 63 Tonnen Gold gekauft hatte und damit ihre Goldreserven von 31,5 Tonnen auf 94,5 Tonnen verdreifachte.
Zu diesem Zeitpunkt war dieser Kauf von 63,5 Tonnen (über die Details haben wir hier berichtet) der größte Goldkauf einer Zentralbank im Jahr 2021.
...Während die polnischen und ungarischen Goldkäufe in offiziellen Pressemitteilungen angekündigt wurden und viel Medienaufmerksamkeit auf sich zogen, kann das Gleiche nicht von Thailands 90-Tonnen-Kauf gesagt werden. Tatsächlich hat die thailändische Zentralbank, abgesehen von der Veröffentlichung von Aktualisierungen ihrer Position bei den internationalen Reserven (sowohl auf ihrer Website als auch in einer IWF-Datenbank), keinen Kommentar zu diesem massiven Goldkauf abgegeben.

Die Feuerlöscher werden verteilt, mal öffentlich mal etwas lichtscheuer wie's aussieht!? OF

10:40 | dbresearch: Der digitale Euro

Die Einführung eines digitalen Euros rückt näher: Jeder in Europa soll Zugangzu digitalem Zentralbankgeld bekommen. Es ist jedoch eine Höchstgrenze pro Nutzer zu erwarten, da die EZB keine Risiken für die Finanzstabilität eingehen will. Der digitale Euro soll vor allem eine Option zum Bezahlen werden, kein Instrument zur Geldanlage.

Wirklich unrund macht mich die sich verfestigende Auffassung, wonach der digitale Euro zwar ein Euro sein soll, aber anders behandelt werden könnte, ja soll, als das Papiergeld und das von den Geschäftsbanken geschöpfte Giralgeld. Dies öffnet einer konfiskatorischen Negativverzinsung Tür und Tor, die zwar beim digitalen Euro der Einfachheit wegen ihren Anfang nähme, auf diesen aber nicht beschränkt bleiben könnte. Schließlich würde das Publikum in diesem Fall auf das Bar- bzw. Giralgeld ausweichen. Kurzum: Aufgrund der Komplexität der Materie wird noch viel Wasser die Donau runterfließen, bis überhaupt eine Diskussionsgrundlage erarbeitet sein wird. AÖ

14:30 | Leser Kommentar
Irgendwie bekomme ich immer mehr den Eindruck, das diese Banker zunehmend ahnungslos sind, wie sie Ihre selbstgeschaffenen Monster bändigen können. Einen digitalen Euro muss man nicht einführen, der existiert, alles Guthaben bei einer Bank existieren nur in elektronischer Form. Umtauschen in Euro Bargeld ist eh unmöglich aufgrund der aberwitzigen Mengen.

Und den existierenden digitalen Euro 1 benutzen wir wozu? Genau zum begleichen von Rechnungen, was soll ich da mit einem zweiten digitalen Euro 2? Und um zu verhindern das der zu Anlagezwecken verwendet wird, dürfte der ja nicht konvertibel sein in digitale Euros 1 sowie Euro Bargeld, weil das könnte man anlegen. Und bei den Sicherheitsmechanismen die Ihr so bisher implementiert habt, kann man das bezweifeln das so etwas gelingt.

Macht doch mal Urlaub auf Kuba, ist sehr schön dort und die haben zwei Pesos Währungen, die eine ist für die Einheimischen und die zweite sind die Touristen Dollar. Kann man sich
dort prima life anschauen wie damit umgegangen wird. Ach ja, der Pesos convertibel wird in diesem Jahr abgeschafft, weil das so super funktioniert hat, lach.

01.07.2021

12:56 | Deutsche Bundesbank: Wirtschaft und Geldpolitik auf dem Weg aus dem Krisenmodus? von Dr. Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank

„[A]ls gesellschaftliches Phänomen hat eine Epidemie eine dramaturgische Form“, das schrieb der amerikanische Wissenschaftshistoriker Charles Rosenberg vor mehr als 30 Jahren über Epidemien im Allgemeinen. Laut Rosenberg beginnen sie zu einem bestimmten Zeitpunkt, folgen einem Handlungsstrang mit zunehmender Spannung, münden in eine individuelle und kollektive Krise, bevor sie dann auf einen Schluss zusteuern.

Was auch immer man inhaltlich von Weidmanns Ausführungen hält, seine Ausführungen zu lesen, ist ein wahrer Genuß; intellektuell bereichernd, die Argumente abwägend, ohne beliebig zu werden, und sprachliche Klarheit - so gehört von Zentralbankseite kommuniziert. AÖ

12:34 | wolf street: Fed’s Reverse Repos Spike to $1 Trillion. Cash Drain Undoes 8 Months of QE

Als ich am 9. Juni die gigantische Liquiditätsabschöpfung der Federal Reserve durch Übernacht-Reverse-Repos diskutierte, habe ich in unseren illustren Kommentaren gemutmaßt: Wenn die Federal Reserve bei ihrer Juni-Sitzung ihren Angebotssatz für Übernacht-Reverse-Repo-Geschäfte und den Zinssatz für Überschussreserven (IOER) nicht anhebt, "schätze ich, dass er" - der Betrag der Übernacht-Reverse-Repo-Geschäfte - "bis zum 30. Juni (Quartalsende) auf 1 Billion Dollar ansteigen könnte." Daraufhin erhöhte die Federal Reserve diese beiden Sätze um 5 Basispunkte. Und heute ist diese Liquiditätsabschöpfung auf fast 1 Billion USD angestiegen.

Dieser exponenzielle Anstieg der Reverse-Repo-Geschäft zeigt, wie viel Angst die Federal Reserve vor einer "offiziellen" Reduktion der Liquiditätsschwemme hat. Diese Politik des Halbschwangerseins wird allerdings wie jedes unentschlossene Vorgehen auf Dauer mehr Schaden anrichten als Nutzen stiften. AÖ

11:02 | project-syndicate.org: Verbrennt sich die Fed erneut die Finger?

Vor 50 Jahren, am 22. Juni 1971, schrieb der damalige Chairman der US Federal Reserve Arthur Burns ein Memorandum an Präsident Richard Nixon, dessen man sich lange in Schande erinnern wird. Die Inflation gewann damals an Fahrt, und Burns wollte dem Weißen Haus klarmachen, dass der Preisanstieg nicht auf die Geldpolitik oder von der Fed unter seiner Leitung ergriffene Maßnahmen zurückzuführen sei. Das Problem sei vielmehr, dass sich „die Struktur der Volkswirtschaft in profunder Weise verändert“ habe.

Dass sich die Federal Reserve die Finger verbrennen wird, steht ja außer Frage. Daher ist die entscheidende Frage vielmehr: Wem wird die Federal Reserve versuchen, den Schwarzen Peter zuzuschieben? AÖ