25.02.2018

08:41 | gs: Inside EZB: Das Geschacher um Posten hat gerade erst begonnen

Wir befinden uns vor turbulenten Wochen und Monaten, in der Politik wie auch an den Finanzmärkten. Kommen wir deshalb gleich zu einem Thema, bei dem es politisch und finanziell gleichermaßen hoch hergeht: zur Wahl in Italien am 4. März. Sie wird uns Deutsche ein Mal mehr lehren, dass wir mehr den Italienern entgegenkommen müssen als die Italiener uns. Und zwar unabhängig vom Wahlausgang, der im Stiefelland ohnehin immer nur kurzfristige Effekte mit sich bringt, bis die nächste Wahl ansteht.

Dazu passend - cash: EZB-Thron: Weidmanns Chancen steigen!
Wie sinnlos, jetzt wo durch die "Süd-Geld-Politik" alles in den Sand gesetzt wurde, bringt man einen Deutschen? Das hätte man anfang des Jahrtausend tun sollen. Damals durfte zwar kein Deutscher ran, es wurde aber versprochen, die EZB "ähnlich der BuBa" zu führen. Trichet hat das aber Ende 2007 gebrochen! TB

22.02.2018

07:21 | handelsblatt: US-Notenbank stellt sich auf weitere Zinsschritte ein

Auf der letzten Sitzung von Fed-Chefin Yellen diskutierten die Zentralbanker Maßnahmen, sollte die Wirtschaft heiß laufen. Streitpunkt ist weiterhin die Inflation.

Dazu passend - fuw: Fed sieht Beschleunigung der US-Wirtschaft! TB

Siehe hiezu auch gestrigen Eintrag um 16:22 ! TB

21.02.2018

16:22 l Marx&Engels: "21.02.2018 - 170 Jahre Kommunisitisches Manifest"

Punkt 5 lautet: "Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol."

Kommentar des Einsenders
Und heute haben wir genau das in Form von Zentralbanken wie Fed oder EZB. Diese staatlichen Zins-, Kredit- und Geldmanipulatoren sind dafür verantwortlich, dass Wirtschaftszyklen entstehen, welche regelmäßig Finanzkrisen auslösen, besteuern die breite Masse an Menschen unsichtbar über Kalte Progression und Finanzielle Repression und sind über den Cantillon-Effekt einer der größten Umverteiler von Arm zu Reich.
Und viele Menschen denken Zentralbanken hätten etwas mit Kapitalismus zu tun oder wären überhaupt irgendwie notwendig.

17:20 l Leser-Anmerkung must read
was Marx bei seiner Phrasendrescherei immer schön verschwiegen hat ist, daß der Kredit nicht in den Händen des Staates zentralisiert wird sondern in den Händen einer privaten Bankerclique, die den Staat lenkt, erpresst und ausplündert. Deshalb gehört das Zentralbankunwesen in dieser Form abgeschafft.

19:10 | Leser Kommentar
... wenn's die "Erwachten" doch bloß mal merken würden (wie lange denn noch, verdammt und zugenäht noch mal!!!???): Weder die BIZ (Zentralbank der Zetralbanken), noch die Zentralbanken (z.B. EZB, FED, BoE, usw.) sind staatlich - sie sind es nie gewesen!!!


09:33
 | FAZ:   NOTENBANK IN SCHWIERIGKEITEN : Wollen die Russen mit diesem Foto Lettland destabilisieren?

Neue Wendung im lettischen Finanzkrimi: Der Notenbankchef muss sein Amt ruhen lassen. Das Verteidigungsministerium wittert dagegen eine Kampagne der Russen. er unter Korruptionsverdacht stehende lettische Notenbankgouverneur Ilmars Rimsevics muss sein Amt vorerst niederlegen. Die Antikorruptionsbehörde habe Rimsevics von Entscheidungs-, Kontroll- und Aufsichtsfunktionen in der Zentralbank ausgeschlossen, sagte eine Sprecherin der Behörde, Laura Dusa, der baltischen Nachrichtenagentur BNS am Dienstagabend.

20.02.2018

16:40 | Leser Beitrag:
Weiteres zu den Korruptionsvorwürfen gefunden. Lettland, Rimsevics
Es scheinen eher lokale Geschehnisse zu sein. Z.B. Augenzudrücken bei Geldwäscherei und Sanktionsumgehung

Link:
1     https://www.fuw.ch/article/ezb-ratsmitglied-wegen-korruptionsvorwurf-unter-druck/
2     https://www.nzz.ch/wirtschaft/lettlands-zentralbankchef-bestreitet-vorwuerfe-und-lehnt-ruecktritt-ab-ld.1358924
3     http://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/bestechungsskandal-zentralbankchef-steht-unter-korruptionsverdacht-denkt-aber-nicht-an-ruecktritt/20981016.html

 

14:15 | konjunktion:  Finanzsystem: Die Notenbanken werden den nächsten Crash nicht mehr aufhalten

In den letzten Monaten haben die wichtigsten Zentralbanken der Welt ihren Sprech verändert. Gerade wenn man die Äußerungen von Fed und Co. im Vergleich zu den Vorjahren betrachtet, erkennt man, dass die Notenbanken ihre Anmerkungen gegenüber der Öffentlichkeit entscheidend verändert haben.
Nehmen wir die EZB als Beispiel für diese “Anpassungen”. Offizielle in Frankfurt weisen vermehrt auf die Möglichkeit eines Zurückfahrens der Stimulimaßnahmen bis zum September diesen Jahres hin, so dass einige Ökonomen sogar Zinserhöhungen noch in diesem Jahr erwarten. Die Bank of England hat bereits mit ihrem Programm der Zinserhöhungen begonnen und gab zudem bekannt, dass weitere im Laufe des Jahres folgen könnten. Die Bank of Canada fährt ebenfalls mit ihrer Politik der Zinserhöhungen fort und spricht auch davon, dass weitere in diesem Jahr noch folgen. Die Bank of Japan hat ihrerseits damit begonnen die Anleihenaufkäufe zu reduzieren, was die seit Jahren stattfindende Stimulimaßnahmen zu einem Ende bringen wird. Zwischenzeitlich sitzt die BoJ auf einer Bilanzsumme von sagenhaften 4,7 Billionen US-Dollar.

06:34 | SZ:  EZB-Ratsmitglied unter Korruptionsverdacht

Lettische Ermittler hatten am Wochenende die Wohnung und das Büro des Notenbankers durchsucht.
Die lettische Regierung möchte Rimsevics - zumindest für die Dauer der Ermittlungen - von seinem Amt entheben.
Der lettische Notenbank-Chef Ilmars Rimsevics ist nach Angaben der nationalen Anti-Korruptionsbehörde wegen Verdacht auf Korruption festgenommen worden. Er soll Bestechungsgelder in Höhe von mindestens 100 000 Euro angenommen haben, teilte die Behörde am Montag in Riga mit.

"Wer noch?" .... oder die bessere Frage .... "Wer nicht?"  Mir war nicht bewusst, dass es so günstig geht, die EU bringt wirklich Vorteile .... EUR 100.000,00 für einen Notenbanker. TS

09:58 l Der Indianer
Stellt sich die Frage verdienen die so wenig. Wobei es interessent wäre, was soll der Notenbanker beeinflussen ? Mehr oder weniger Luftgeld drucken, Zinsen anheben oder senken. Und hier hat dann die Großmacht Lettland viel Einfluss ? Einen Notenbank-Chef mit Geld bestechen. Ist die Anit-Behörde eine Unterabteil vom Geheimdienst ? Für mich ist das Merkelhaft.

19.02.2018

15:30 | Handelsblatt:  Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman: „Die Zentralbanken haben ihr Pulver fast verschossen“

Der New Yorker Ökonom Paul Krugman wirft auf dem Global Business Strategy Day einen persönlichen Blick auf 2018. Hier im Livestream.

15:00 | Handelsblatt:  Spanischer Wirtschaftsminister wird wohl Draghis Vize

Irland hat angekündigt, seinen Kandidaten für den EZB-Vizeposten zurückzuziehen. Damit ist der Weg für den spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos frei.

08:08 | gs: Die blockierte Zinswende

Das Wort "Zinswende" macht die Runde und sorgt bei vielen Anlegern für Verunsicherung. Vielleicht auch gerade deshalb, weil nicht ganz klar ist, was man unter einer "Zinswende" eigentlich zu verstehen hat. Zwei grundsätzliche Interpretationen sind denkbar: (1) Einige Marktakteure verstehen unter einer Zinswende - schlicht und einfach - ein Ansteigen der Marktzinsen. Für sie ist daher beispielsweise der Renditeanstieg der 10-jährigen Bundesanleihen von minus 0,182 Prozent am 8. Juli 2016 bis Mitte Februar 2018 auf 0,70 Prozent eine Zinswende

Marktzinsen geben stärkere Signale als Yellen- oder Draghi-Gewäsch! TB

17.02.2018

07:57 | IREF:  The fatal profit of the Swiss National Bank

The Swiss National Bank (SNB) has recently published a record profit of staggering 54 bn. Franken or €46 bn. The central bank´s profit is equivalent to 6,600 Franken for every Swiss citizen. In a market economy, profits are the sign of successful economic action. Does this mean that the Swiss should celebrate the central bank´s performance and praise their savvy central bankers?

16.02.2018

15:26 l b-t: Verschleiert die FED den Zusammenbruch am Interbanken Kreditmarkt?

Erst kürzlich sind wir durch einen aufmerksamen Leser, auf diesen Chart hingewiesen worden. Dieser Chart zeigt, dass Kredite welche sich US Banken untereinander verleihen, vollkommen eingebrochen sind. Eine ähnliche Situation wenn auch nicht ansatzweise mit dem jetzigen Einbruch zu vergleichen, hatten wir bereits 2007/2008 während der Lehman Pleite.

09:22 | fmw: Deutschland: Vermögenspreise stiegen erstmals mehr als +9%!

Während die offiziellen Verbraucherpreise in der Eurozone der EZB offenkundig noch zu niedrig sind, als dass sie mit der Normalisierung der Geldpolitik beginnen wollte, zeigen sich bei den Vermögenspreisen stark inflationäre Tendenzen in Deutschland! Zu den Vermögenspreisen zählen z.B. Aktienpreise, Immobilienpreise und Betriebs-Vermögen von Unternehmen (siehe dazu mehr unten).

Dazu passend - welt: „Heimliche“ Inflation! TB

09:37 l Leser-Kommentar
Heimliche Inflation?? War gestern einkaufen, z.B. Frischkäse, früher 300ml € 0,49, gerstern 200 ml € 0,79! Und das liesse sich fast beliebig fortführen.

Frei nach einer Österreich-stämmigen französischen Kaiserein möchte ich darauf antworten: dann essen Sie doch Kuchen! TB

15.02.2018

18:47 | cash: «Das Nein der SNB zum Vollgeld ist schwer nachvollziehbar»

Im Juni wird über die Annahme der Vollgeld-Initiative abgestimmt. Im cash-Video-Interview sagt Initiant Reinhold Harringer, weshalb ein neues Geldsystem nötig sei und wie er sich die ablehnende Haltung der SNB erklärt.

Ich kenne auch Geld-Experten, die für ein Vollgeldsystem sind! Mich schauderts bei dem Gedanken eher! Geld noch zentraler organisiert gibt dieser Zentrale dann weit zu viel Macht! TB

14.02.2018

19:21 | Handelsblatt:  Warum Investoren jetzt mit vier US-Zinserhöhungen 2018 rechnen

Die US-Inflationszahlen haben die Anleger überrascht, doch nicht stark genug, um starke Kursrückgänge auszulösen. Gefragt sind ausgerechnet Bitcoins. Und: Ein Marktteilnehmer erlaubt sich einen besonderen Scherz. Nun ist also das eingetreten, wovor viele Anleger sich fürchteten. Die US-Inflation ist überraschend stark gestiegen – um satte 2,1 Prozent. Erwartet wurden nur 1,9 Prozent. Die Märkte reagierten prompt. Binnen weniger Minuten drehte sich der Dax von einem moderaten Plus ins Minus – und verlor rund 200 Punkte.

12.02.2018

16:36 | goldseek: Take It To The Bank: Interest Rates Won’t Rise

... Rising interest rates, by a variety of mechanisms, cause stocks and all asset prices to go down. We have touched on a few in this Report. One is that investors have a choice between the risk-free asset—the Treasury bond—and anything else (note: the Treasury bond is not risk free, but if it defaults then everything else will be wiped out in the collapse). Why would they accept a lower yield on stocks along with the greater risk? Another is that corporations can borrow to buy their own shares. Management may do this if the interest rate is lower than their shares yield. But they can sell shares to pay off debt if the shares have lower yield than the interest rate.

11.02.2018

19:40 | ECbleak:  Kommentar zu Zentralbanken, IWF und ESM, 10.2.2018 17:00

Richtig, diese Daten zeigen, ob und wieviel sich Banken untereinander an Geld leihen bzw. gegenseitig veranlagen. Da es bekanntlich speziell in dieser Woche eine Volatilitäts-Explosion gab, dürften viele interne Risikosysteme angeschlagen haben und deshalb wurden zwischen Banken keine gegenseitigen Geschäfte mehr abgeschlossen. Normalerweise (2007 und 2008) wäre das eine Katastrophe, allerdings haben wir derzeit (noch immer) sehr viel Liquidität im Markt, wodurch die Effekte eher als gering einzustufen sind.

10.02.2018

17:00 | St. Louis FED: Interbank Loans, All Commercial Banks

Kommentar des Einsenders
Ich habe den Chart gefunden, es ist wirklich ein offizieller FED Chart!

Ich hoffe, dass ich ECbleak am Wochenende erreichen kann, der sollte es für uns bitte analysieren! TB

19:05 | Silverado: 
Die einfachste Analyse: die Banken ahnen Schreckliches und borgen einander kein Geld mehr.

Wikipedia: Der Interbankenhandel ist nicht risikolos. Abstrahiert man von den typischen Handelsrisiken (Marktpreisrisiken), die durch Glattstellungstransaktionen minimiert oder gar ausgeschaltet werden
können, so verbleibt bei allen Transaktionen im Interbankenhandel das Kontrahenten- oder Adressausfallrisiko. Dahinter verbirgt sich die Gefahr, dass der andere Bankpartner der Transaktion (Gegenpartei)
schlimmstenfalls nicht mehr seine Gegenleistung aus dem Interbankengeschäft erfüllen kann, weil er insolvent geworden ist.

Dieses Erfüllungs- oder „Settlement“-Risiko ist seit der Insolvenz der Lehman Brothers am 15. September 2008 wieder stärker in die öffentliche und bankwirtschaftliche Diskussion geraten. Lehman Brothers konnte wegen Insolvenz auch die im Interbankenhandel eingegangenen Verpflichtungen nicht mehr erfüllen, sodass die anderen Bankpartner mindestens Wiedereindeckungsverluste zu tragen hatten, möglicherweise sogar wieder offene Positionen besaßen, die eigentlich als glattgestellt galten. Die Lehman-Insolvenz ist der eigentliche Grund für den Attentismus der Kreditinstitute auf dem Interbankenmarkt. Statistisch ist nachweisbar, dass die Kreditinstitute dazu neigen, bei ihren Zentralbanken ihr Geld anzulegen und den Interbankenmarkt weitgehend zu ignorieren "

09.02.2018

09:10 | dieunbestechlichen:  Wie die EZB die Währung zerstört – AfD-Finanzexperte Peter Boehringer über Krise, Euro, TARGET2 etc. (Video)

Als fundierter Kenner der Österreichischen Schule der Nationalökonomie ist Peter Boehringer z.Zt. der wohl renommierteste Experte für das Geldsystem im Bundestag. GROSSE FREIHEIT TV sprach über die Geldpolitik der EZB, Target2, Rechtsbrüche im Rahmen des Geldsystems, Zukunft des Euros, die Positionen der AfD und viele weitere Themen. Das Interview hat im Rahmen der eigentümlich frei Jubiläumskonferenz auf der Insel Usedom stattgefunden.

09:35 | Der Indianer:
Ich werfe mal die Frage in den Raum, wen interessiert das bitte, ausser den gefühlten vielleicht 2 % von hundert. Der Euro steht nach wie vor auf 1,2274 zu USD, der nach wie vor die Mutter der Fiatwährungen ist. Welche Krise also ? Inzwischen wird Jahren über eine Krise geredet.

Merkbar eintreten für die Masse ist sie jedoch nicht. Im Grunde interessiert es die Masse nicht, und solange es beim Discounter noch was zu kaufen gibt, wird sich daran auch nichts ändern. Da die Masse wenn man nicht sehen, fühlen, greifen kann, es nicht erkennt.Das nennt mal wohl "archaisches Programm". So laufen wir nunmehr seit langer, wie in TV-Show rum, holt mich hier raus, doch eigentlich ist mir das egal. Wie nennt man das dann, alle machen auf Schmierentheater und hoffen, das dieses auch die nächsten 30 Jahre hält. The Show must go on, welche Show ?

07.02.2018

15:56 | tto: William White sah es damals kommen – und warnt weiterhin

Bekannt wurde er als Chefvolkswirt der BIZ, der die Finanzkrise vorhersagte. Als einsamer Mahner in der Wüste. Er warnt seit Jahren vor einer Wiederholung, doch dürfte es ihm gehen wir mir. So schrieb ein Leser mir vor Kurzem: „Dieses Jahr noch? Oder erst nächstes? Oder gar nicht? Langsam habe ich das Gefühl, dass Sie ein falscher Prophet sind! Sie auch?“

06.02.2018

09:35 | fuw: «Die Märkte fürchten sich vor Inflation»

Das Donnergrollen aus Amerika ist rund um den Globus zu hören. Nachdem der Dow Jones Industrial bereits am Freitag deutlich an Terrain einbüsste, ist er am Montag weitere 4,6% eingebrochen. Das entspricht dem grössten prozentualen Tagesverlust seit dem Hochsommer 2011, als die Ratingagentur Standard & Poor’s den Vereinigten Staaten das Triple-A-Rating als Topschuldner entzogen hatte.

Sehen Sie dazu auch unseren Cover-Slider von voriger Woche: Metall(er)-Karussell! Wir sehen die anstehenden Lohnabschlüsse in Deutschland als wesentlichen Faktor für die künftige Infaltionsentwicklung. Nachdem die Rohstoffe leicht angezogen haben, könnten steigende Löhne das "Zünglein an der Waage sein"! TB

10:21 l dazu passend - GR: Rohstoffe, Dollar und Zinsen in Bewegung – Hyperinflation am Horizont! TB

13:54 l Nukleus "ist immer die gleiche Leier
Wie oft lasen wir schon: Kollaps? Greyerz ist auf dem östlichen Augen vollkommen blind. Was Musk in der USA macht, das machen tausende chinesische Firmen: über Kredite sich zu finanzieren. Fällt dies in sich zusammen, werden Millionen arbeitslos und wo bleibt dann die Inflation.
Wer sich etwas in der deutschen Wirtschaft auskennt, also Insider, der weiß, wie überhitzt alles mittlerweile ist und die „Fachkräfte“ praktisch nicht mehr vorhanden. Und unter „Fachkräfte“ verstehe ich mittlerweile „einfachste“ Bandarbeiten. Leiharbeitsfirmen wissen nicht mehr woher sie „Menschmaterial“ beschaffen sollen. Was in manchen Firmen vor sich geht ist der blanke Horror! Man erklärt einen „Hilfsarbeiter“ etwas und im nächsten Moment hat er schon wieder vergessen. Die Qualität....was ist Qualität? Was ist Ausbringung? Es kommt nichts mehr raus! Die HRler rufen beim Vorstand an, um ihnen mitzuteilen einen ungelernten, aber bewährten und verlässlichen ehemaligen Mitarbeiter rekrutiert zu haben...mit Pipi in den Augen. Ist hier den keiner weiter bei b.com ,der dies bestätigen kann? Ich kenne KEINE Firma hier in der Umgebung bei der es nicht so ist. Die Ringen um fähiges Personal mittlerweile schon mit totaler Selbsterniedrigung. Die Krankenstände sind mittlerweile bei den meisten Firmen auch extrem hoch bis zu 10% und 15% sind auch keine Seltenheit mehr.
Nun haben wir das, was ich unter Leistungsverweigerung verstehe und die logische Konsequenz der bisherigen Firmenpolitik ist. Es lohnt einfach nicht mehr sich einzubringen. Zeigt man überdurchschnittlich Engagement, wird dies nicht nur mehr erwartet, sondern auch noch bestraft, wenn man es nicht mehr bringt. 11 Schweißer, davon arbeiten 2 die Aufträge ab und die anderen 9 TRAUEN sich diese Aufgabe momentan nicht zu. Beschwert sich ein aktiver Schweißer über die Mehrbelastung und das man doch jetzt mit anderen Dingen beschäftigt sei, wird dieser sofort abgestraft. WTF...wo sind wir hingekommen? Die „Führungskraft“ darauf angesprochen, reagiert vollkommen verständnislos. Der Arbeiter fährt immer mehr herunter, da man ja nicht auffallen will und sich dem Durchschnitt anpasst. Weniger arbeiten für das gleiche Geld.
Als Plantmanager steht man dem fast machtlos gegenüber, da es extrem schwierig ist, aus diesem Teufelskreis wieder auszubrechen.
Davor müssen sich die Märkte langsam mal fürchten: Bequemlichkeit wird toleriert und viel schlimmer, Engagement wird bestraft. Führungskräfte fluktuieren permanent und niemand hat Bock, immer wieder sich einem neuen "Besen" zu beweisen. Hat man eine Lohnerhöhung in Aussicht, kommt eine neue Führungskraft daher und behauptet, er kenne ja noch nicht ihren Wert.

16:30 l Leser-Kommentar zu Nukleus "ist immer die gleiche Leier"
Mit schönen Grüssen vm südlichen Bodenseeufer.
Ich bestätige die "Leier" aus der Schweiz. Fachkräfte im tatsächlichen Sinne des Wortes sind nicht mehr aufzutreiben. Es gibt Betriebe die entsprechenden Monteuren Vorstandgehälter zahlen. Ihre Autos werden mit ergonomischen Sitzen ausgestattet. Andere Bieten ebensolchen Fachkräften Rückenmassage in der Betriebspause an.
Ja, ich bin überzeugt, dass die Zeit da ist Weizen von Spreu zu befreien.
Tatsache ist dass seit 20 Jahren Unternehmergeist, Verantwortungsbewusstsein und vor allem Leistung abgestraft wurden. Es ist Tatsache dass Leistungsträger an die Wand gefahren wurden und für jeden Pipifax gemassegelt. Nun kommt die Trendwende. Es ist allerhöchste Zeit. 4.3% in BW - Nachtigall ick hör dir trapsen - GS verlangt sogar 9%.
Die Zeit in denen "Manager" sich mit allem, und da meine ich ALLLES, absicherten und die Bomis einsackten sind definitiv Geschichte.
Im letzten Jahr wurde mir aus Rumänien bestätigt, dass es dort keine Leistungsträger mehr gebe. Der Zirkus ist zuende. Die Zeit der Leisungsträger bricht wieder an. Gottseidank Trump. Abgesehen der Schweinereien die im nahen Osten und um die 800 Militärbasen weltweit noch ablaufen.

17:34 l Die Zecke zu Nukleus
Werter Nukleus: Sie glauben gar nicht, wie schön es ist, wenn man feststellt, dass man nicht allein ist. Die gleichen Erfahrungen gibt es gleich in unserem Unternehmen. Da kommt ein junger Herr von der Uni (Bachelor) und hat einen Selbstdarstellungsdrang, dass einem Hören und Sehen vergeht. Er wurde eingestellt, um schnell die erfahreneren Mitarbeiter tatkräftig zu unterstützen. Doch mit Praxis hat er's nicht so. Dafür aber mit Reden. Dieter Thomas Heck ist ihm gegenüber die personifizierte Schweigeminute. Und auch unsere jungen Mitarbeiter, noch in der Ausbildung oder gerade ausgelernt: Kritikfähigkeit = 0,00. Aber den alten Hasen erzählen wollen, wie etwas zu laufen hat. Ein vollkommen überzogenes Selbstbewusstsein. Das wird man sehr wahrscheinlich irgendwann mal brauchen, denn diese Damen und Herren hatten als erstes Berufsziel anscheinend Top-Model oder DSDS-Superstar. Und raten Sie mal, wer die höchsten Krankenstände pro Jahr ansammelt. Genau, die noch Jüngsten und Frischesten. Aber es sind nicht alle so, wir haben auch zwei rümliche Ausnahmen. Die sind jetzt schon was oder werden noch was, wenn sie so weitermachen. Aber diese Lichter im Dunkeln werden immer seltener.

05.02.2018

12:05 | Welt:  „Der nächste Abschwung könnte länger dauern“

Die US-Notenbank Fed hat einen neuen Chef. Dessen Geldpolitik werde Trumps Wünschen folgen, glaubt Pimco-Chefvolkswirt Joachim Fels. Die Europäer sollten sich auf ungemütliche Zeiten einstellen. In der Nacht auf Sonntag übernahm Jerome Powell den Posten des Chefs der amerikanischen Notenbank. Er beginnt seinen Job in einer Zeit, da vieles in den USA vor großen Umbrüchen steht, gerade in der Währungs- und Geldpolitik. Joachim Fels ist Chefökonom bei Pimco, dem weltgrößten Manager von Zinspapieren, und er glaubt, dass Powell vor allem für anhaltend niedrige Zinsen sorgen will und muss.

.... wir in Europa sind bestens vorbereitet. In Deutschland gibt es eine krisensichere Koaltition, die Ausgaben der EU haben wir im Griff und wir haben Draghi ..... was sollte da noch schief gehen? TS
P.S.: Angst

04.02.2018

16:47 | Handelsblatt:  Euro-Aufwertung macht Draghi vorsichtig

Die EZB hat erste Schritte zur Normalisierung der Geldpolitik eingeleitet. Wie geht es weiter? Die Euro-Rally macht das kompliziert. Mario Draghi war auf seiner Pressekonferenz Ende Januar sichtlich bemüht etwas ins rechte Licht zu rücken. „Lassen sie mich etwas klarstellen“, so der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Er und einige seiner Kollegen hätten sich sehr gewundert über die Reaktion auf die Veröffentlichung der Protokolle der EZB-Sitzung im Dezember.

Wenn Draghi vorsichtig wird .... Grund zur Panik. TS

03.02.2018

10:11 | bo: EZB-Direktor warnt - Bei nächster Krise wäre Geldpolitik noch extremer

In diesem Fall wäre es womöglich geldpolitisch nötig, kurzfristige Zinsen noch tiefer in den negativen Bereich zu setzen, warnte der Franzose am Freitag auf einer Veranstaltung in Slowenien. "Oder es könnte erforderlich sein, Vermögenstitel zu erwerben, die riskanter sind als öffentliche Schulden oder Firmenschulden." Womöglich gerate die EZB dann gefährlich nah an eine Finanzierung von Staaten.

Das ist schliesslich das Wesen von Geld-Politik! Jedes Eingreifen erfordert eine "noch extremeres" Eingreifen. Naturgesetz - das braucht man gar nicht erst anzukünidgen! TB

02.02.2018

10:40 | Leser-Kommentar zur "Umverteilung" on gestern 19:15

"Wir sind auch zu höheren Beiträgen Deutschlands zum EU-Haushalt bereit."
Wenn U-Boote sich zu Sondierungen treffen, kommt genau so was raus. Leider hat die Masse das immer noch nicht kapiert. Die, "die schon länger in Österreich leben" (sorry, ich konnte nicht anders), sind da wohl anscheinend etwas weiter im Erkenntnisgewinn. Problem: Den deutschen Wählern läuft die Zeit davon, um spürbare Korrekturen durchzusetzen. Obwohl: Der Masse der deutschen Wähler würde auch alle Zeit der Welt nicht reichen. Gelernt wird erst, wenn es weh tut.

01.02.2018

19:15 | n-tv:  "Neues Umverteilungsinstrument" Kritik an Europas Währungsfonds wird lauter

Drei Buchstaben sorgen hierzulande für jede Menge Gesprächsstoff: EWF. Dahinter verbirgt sich ein Projekt mit dem Namen "Europäischer Währungsfonds". Und das könnte für Deutschland große Folgen haben. Im Sondierungspapier von Union und SPD stehen Sätze, derentwegen vor allem Teile der Union und der FDP dringenden Klärungsbedarf sehen. "Wir sind auch zu höheren Beiträgen Deutschlands zum EU-Haushalt bereit", lautet einer von ihnen.

Scheinbar wurde Schulz von der EU zurück nach Deutschland geschickt um den letzten Widerstand gegen ein Vereintes Europa zu brechen. Die Suppe werden wir auslöffeln dürfen. TS

06:36 | Handelsblatt:  Fed lässt Leitzins bei letzter Sitzung unter Yellen stabil

Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins nicht angetastet. Es war die letzte Sitzung für die scheidende Fed-Chefin Janet Yellen. Eine Zinserhöhung unter ihrem Nachfolger Jerome Powell deutet sich allerdings schon an. Die Fed hatte ihre Zinsen zuletzt erst im Dezember um 0,25 Punkte auf einen Zielkorridor von 1,25 bis 1,50 Prozent erhöht. Allerdings rechneten am Mittwoch viele Marktbeobachter mit einem Zinsschritt der Fed im März.