11.08.2026
13:30 | apollo: Wie die Yen-Intervention der USA Deutschlands Schuldenkrise verschärft
Der globale Finanzmarkt wirkt in diesen Tagen wie ein aufgewühltes Meer, dessen Wellen von einer Küste zur anderen schlagen. Alles hängt mit allem zusammen. Wenn das mit 240 Prozent seiner Wirtschaftsleistung hoch verschuldete Japan versucht, durch höhere Anleihezinsen Finanzkapital anzulocken, um seine abstürzende Landeswährung Yen zu stabilisieren, so schreckt das zunächst die Amerikaner auf.
Der Hintergrund: Der Yen war im Juli auf den niedrigsten Stand seit 1986 abgestürzt. Fast 164 Yen mussten pro US-Dollar aufgewendet werden. Eine solche Abwertung verteuert Importe – und auf die ist Japan vor allem im Energiebereich zwingend angewiesen.
Deutschland schafft es inzwischen sogar, von Problemen in Japan nervös zu werden. Die Internationalisierung funktioniert wirklich großartig JE.
09.08.2026
04:56 | bachheimer: Ding Dong Wer klopft hier an die Tür
In diesem Video grüße ich aus Hanoi – mit einem Geldschein in der Hand, der vielleicht mehr über die Zukunft des Euros erzählt, als uns in Frankfurt lieb sein kann. Der vietnamesische Dong ist eine Währung mit vielen Nullen, viel Geschichte und einer ziemlich brutalen geldpolitischen Lektion: Papiergeld kann weiter funktionieren, auch wenn es über Jahrzehnte massiv an Kaufkraft verliert. Vietnam ist heute ein dynamisches, wachsendes und wirtschaftlich hochinteressantes Land – aber der Dong erinnert daran, was Inflation, Währungsreformen und staatliches Geldmanagement mit Ersparnissen anrichten können. TB
07.08.2026
15:05 | konjunktion: Digitalisierung und Tokenisierung: Die „Große Aneignung“ aller privaten Vermögenswerte
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir erst am Anfang der Tokenisierung aller Vermögenswerte stehen – von Immobilien über Aktien bis hin zu Anleihen… – Larry Fink, Vorstandsvorsitzender von Blackrock
Die Tokenisierung ist ein Thema, über das ich seit Jahren immer wieder geschrieben habe, doch die Beschleunigung dieses skandalösen massiven staatlichen Diebstahls schreitet nun blitzschnell voran und wird von den Machthabern hinter den Kulissen offen zugegeben. Eine der Spinnen im Netz, Larry Fink, Vorstandsvorsitzender von Blackrock – der übrigens Trumps erste Wahl für das Amt des Finanzministers war (das nun von Scott Bessent bekleidet wird) – ist zudem Vorsitzender des allseit bekannten Weltwirtschaftsforums (WEF). Er war außerdem ein überzeugter Unterstützer von Hillary Clinton und ihrer Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2016. Seine Vergangenheit ist geprägt von extrem linker Politik (Stichwort DEI), sodass jede Vorstellung, es gäbe einen Unterschied zwischen Demokraten und Republikanern, mittlerweile verworfen werden sollte.
Erst wird das Geld digital, dann die Identität, dann die Wertpapiere und irgendwann auch dein Haus. Am Ende besitzt du ein wunderschön diversifiziertes Portfolio aus digitalen Einträgen, Zugangsberechtigungen und Nutzungsrechten... Bis eines Morgens steht beim Login: „Ihr Vermögen konnte leider nicht geladen werden.“ JE
18:42 | Der Bondaffe
Nicht die "Große Aneignung", sondern "The Great Taking", also das "Große Nehmen" oder das "Große Stehlen". Und wer freiwillig mag, kann auch seinen Körper "tokenisieren" lassen. Mit einer "Digitalen ID" ist alles möglich. Der Menschen- und Sklavenhandel der Finsteren zieht sich durch die Jahrhunderte und wenn die digitalen Sklaven freiwillig mitmachen
umso besser. Je jünger, desto leichtgläubiger.
08:11 | UM: EU: Aufregung um Euro-Entwürfe der luxemburgerischen „Direction de la défense“
Tatsächlich – und das ist keine Falschmelfung – veröffentlichte die luxemburgische Behörde „Direction de la défense“ auf ihren offiziellen Social-Media-Kanälen KI-generierte Entwürfe für Euro-Banknoten: unter anderem mit einem A400M-Militärtransporter, einem Satelliten, einem Panzer und einem Maschinengewehr. RTL ließ sich von der Behörde ausdrücklich bestätigen, dass der Post tatsächlich von ihr stammte. Der Post sagte sinngemäß, man habe der Versuchung nicht widerstehen können, ein paar „Alternativen“ vorzuschlagen – „warum nicht europäische Sicherheit?“
Nach Kritik löschte die Verteidigungsdirektion den Beitrag und entschuldigte sich am folgenden Tag. Die Behörde sagt heute auf ihrer offiziellen Regierungsseite selbst, dass sie diese Bilder am 30. Juli veröffentlicht hatte. RTL über die Entschuldigung. Die verlogene Entrüstung und Empörung der sonst eher kriegstreiberischen Politiker veranlasste den EU-Parlamentarier Petr Bystron zu einer trefflichen Stellungnahme:
Kommentar des Einsenders
..mehr Symbolkraft geht nicht, um "totes Geld" zu charakterisieren..! Für den 500er tät noch ein goldenes, ukrainisches Oligarche-Scheißhäusel passen, für den 20er Motive zum Drogen- und Menschenhandel, Breugels "Turmbau zu Babel" als Sinnbild für die EZB, ein großes Kraterloch für die versunkene City of London u.o. das Konterfei EUschi von der Leyen (mit Geldkoffern) als ewige Vorsitzende des ZK der EUdSSR, mit Sternenbanner und ukrainischen Medaillen behangen..., und selbstverständlich dürfen Motive von Solar- und Windkraftanlagen nicht fehlen, um die Weitsichtigkeit und wirtschaftliche Prosperität Europas zu skizzieren...!? ...während das Papier, die Produktion und kreative Gestaltungs-Leistung rund um die große Wertlosigkeit, den größten Wert am EURO darstellen...!
Die Luxemburger Behörde legt die Karten offen auf den Tisch: Flugzeug auf den Fünfer, Panzer auf den Hunderter, Maschinengewehr auf den Zweihunderter. Und sofort wird zurückgepfiffen... Nicht weil das Geschäft nicht läuft, sondern weil man über das Geschäft nicht so offen sprechen mag. Wer Milliarden in Waffen steckt, möchte auf der Banknote halt lieber eine Taube sehen. Das beruhigt die Kundschaft. JE
15:09 | Der Ostfriese
Zentralbanken darf man nicht nur national und kontinental, man muß sie
auch im globalen Zusammenhang sehen. Ich bin keiner der Insider, deren
Zahl auf dieser Erde bei maximal ein paar Hundert liegen dürfte. Die
Zentralbanken dieser Erde dürften sich im direkten Einflußbereich der
Puppenspieler befinden. Jenen Personen, denen der Wunsch nach einem
globalen Umbau der auf der Erde befindlichen Gesellschaften nachgesagt
wird. Auch die Anzahl ihrer aktiven Gegenspieler und deren
Persönlichkeiten ist und sind mir nicht bekannt. Ob sich "der Iran" auf
dieser oder jener Seite der Player befindet - wer kann das schon mit
Bestimmtheit sagen? Meine Vermutung geht in die Richtung, das die
Puppenspieler vergleichbar mit dem Abriß eines Hauses gezielt vorgehen,
um sogar aus dem Abriß noch Profit schlagen zu können. Es wird beim
Abriß eines Gebäudes die Bausubstanz gezielt in einer vorgegebenen
Reihenfolge geschwächt. Die USA "haben militärisch jetzt Fertig", diese
Wand, so vermute ich, soll aber nicht vor, sondern erst nach der Wand
"Europa" fallen und zu Schutt und Staub werden. Gesellschaften sind von
dem in ihnen benutzten Geld elementar abhängig, können damit
kontrolliert werden. Die USA können ihren ehemaligen Status als
Weltmacht nicht mehr aufrecht erhalten, da sie vom Iran in die Kniee
gezwungen wurden. Durch den Wegfall der militärischen Überlegenheit
entfällt das Drohpotenzial auf andere Staaten, wo andere Gruppen ihre
Chancen zu wittern beginnen. Erst zaghaft, aber wenn eine Lawine erst
einmal losgetreten ist, wird sie kurze Zeit später unbeherrschbar. Das
Vasallengebiet Europa muß nun beschleunigt dem Untergang entgegen
geführt werden, damit der Zusammenbruch der Mauern in der gewünschten,
profitabelen Reihenfolge statt finden kann. Man zündet die Sprengsätze,
die zum Fall führen. Damit aber Außenstehende nicht erkennen, das das
Gebäude vorsätzlich zerstört wird, braucht man nützliche Idioten, denen
es für alle erkennbar Spaß macht, die Mauer mit einem Vorschlaghammer
und auch kleinen Sprengsätzen zu schwächen. Der Euro MUß vor dem Dollar
zusammenbrechen, egal welche kuriosen Handlungen dafür auch erforderlich
sind und sein mögen.
06.08.2026
18:29 | Die Leseratte: Wurde auf b.com ja schon mehrfach angedeutet, dass Japan endlich von seinen Schulden eingeholt wurde.
Die Krise um Hormus ist wohl der Katalysator. Jetzt müssen die USA den Yen stützen, damit der Dollar nicht zusammenbricht, denn Japan ist der größte Kreditgeber der USA - hat aber solche Schwierigkeiten, dass es beginnen musste, US-Anleihen abzustoßen (aber auch Eurobonds).
Die USA haben daher beschlossen, für 5 - 10 Millionen Dollar Yen zu kaufen. Allerdings eben nicht in Dollars, sondern sie nutzen ihre Devisenreserven in EURO! Das schwächt den Euro - zu einem Zeitpunkt, wo die EU-Länder massiv neue Schulden machen wollen!
Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr! Oder wie es im Text heißt: Die USA lassen Europa fallen, um Japan zu retten.
https://t.me/infodefGERMANY/24758
Zitat:
Washington ist gezwungen, den japanischen Yen zu retten, da ansonsten das Dollar-System zusammenbrechen würde.
Der genaue Umfang der US-Beteiligungen ist derzeit nicht bekannt. Nach Angaben der Financial Times und von Reuters haben Journalisten jedoch während einer Besprechung mit US-Finanzminister Scott Bessent in dessen Arbeitsplänen die Bereitschaft festgestellt, Yen im Wert von 5 bis 10 Milliarden Dollar zu kaufen. Um jedoch keine freien Dollar zu binden, hat die FED über Morgan Stanley und Goldman Sachs auf dem Finanzmarkt Yen gegen Euro eingekauft. Das ist ein schlauer Schachzug, weil es zur Schwächung des Euro führt. Das wird wiederum dazu führen, dass die Europäer vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise noch mehr für das gleiche Volumen dieser Rohstoffe bezahlen müssen.
Außerdem ist dies ein Signal an die Zentralbanken der Welt, dass der Euro in den Reserven der USA lediglich ein Instrument ist, welches man jederzeit auf den Markt werfen kann. Die Japaner ihrerseits stoßen bereits Eurobonds und EU-Obligationen ab, was den Zinsdruck auf die Schulden der EU erhöht.
Die japanischen Investoren waren traditionell ein „Anker“ der Nachfrage bei den Schulden der EU. Der Weggang der Japaner bedeutet für den Finanzmarkt den Verlust eines wichtigen Käufers – und das genau in dem Moment, in dem Europa im Zuge der Militarisierung im Begriff ist, seine Schulden zu erhöhen.
Die gemeinsame Finanzintervention der USA und Japans ist ein Zeichen dafür, dass das globale Finanzsystem nicht mehr im „Standardmodus“ funktioniert. Noch vor einigen Jahren waren die Probleme Japans ausschließlich die Probleme Japans. Heute wirkt sich der Verfall des Yen auf die Bedienung der US-Staatsschulden aus – der größte Kreditgeber der USA ist selbst zur Quelle der Instabilität für das amerikanische Finanzsystem geworden.Die Blockade der Straße von Hormus wurde zum Katalysator, durch den der Energieschock in Japan einschlug, was zum Verfall des Yen führte und Japan als größten Kreditgeber dazu zwang, amerikanische Obligationen zu verkaufen.Das hat eine Kettenreaktion ausgelöst:
Die Energiekrise führte zum Kursverfall des Yen, dieser zum Verkauf von US-Treasuries, was wiederum zu steigenden Zinsen, einer Verteuerung des US-Dollars und folglich zum wahrscheinlichen Kollaps des Dollar-Systems führt.
Mit anderen Worten: Die USA lassen Europa fallen, um Japan zu retten. (Oleg Ladogin – Analyst)
Da fällt einem eine alte Weisheit ein: „Einen Freund kann man nicht kaufen – aber man kann ihn vorteilhaft verkaufen ...“
Das ist ein weiterer Sargnagel für die „euro-atlantische Solidarität“.
Zusammenstehen können sie nur, wenn es darum geht, jemanden auszurauben. Aber ihre Probleme soll bitteschön jeder für sich selbst lösen ... vor allem auf Kosten der Verbündeten.
04.08.2026
08:06 | swissvox: Fast die Hälfte will Digitalfranken – acht Monate nachdem sie das Bargeld in die Verfassung schrieben
Am 8. März 2026 taten die Schweizer etwas, das man in keinem anderen Land findet: Sie schrieben sich das Bargeld in die eigene Verfassung. 73,42 Prozent stimmten dem Gegenvorschlag zu, der Franken und die Bargeldversorgung als Verfassungsauftrag festzuschreiben. Ein Bekenntnis zu Münz und Note, zur physischen Selbstbestimmung über das eige…
dazu passend Kryptos sind in der Schweiz kein Nischenthema mehr: So viele nutzen Bitcoin & Co
Die Schweizer Bevölkerung zeigt sich laut einer Studie gegenüber Kryptowährungen wie dem Bitcoin oder Stablecoins recht offen. Immerhin 23 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer nutzen laut den Ergebnissen gelegentlich Kryptowährungen. Kryptowährungen seien in der Schweiz über den Status eines Nischenthemas hinausgewachsen, schreibt das Beratungsunternehmen Bearing Point in einer Studie. Auch im Vergleich mit den deutschsprachigen Nachbarländern zeigt sich demnach eine hohe Akzeptanz: In Österreich gaben 18 Prozent und in Deutschland 11 Prozent der Befragen an, bereits Kryptowährungen genutzt zu haben.
Kommentar des Einsenders
...glaub keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast..., und ja, ein paar unbelehrbare Narren gibt's überall...! Schritt 2 - Harmonisierung mit den Digi-Euro, Schritt 3 - CH das war's...!
Der digitale Franken soll so vertrauenswürdig sein wie Bargeld, nur eben mit Konto, technschem Gerät, Internetverbindung, Strom, Tracking, Protokoll und Abschaltknopf. JE
03.08.2026
07:58 | BZ: Bargeld-Grenze ab 2027: Ab dieser Summe dürfen Sie nicht mehr bar bezahlen
Im Juni hat die Bundesbank eine Zahl veröffentlicht, die es so noch nie gab. Erstmals wurden in Deutschland mehr Alltagszahlungen bargeldlos abgewickelt als mit Scheinen und Münzen: 55 Prozent gegen 45 Prozent.Das Portemonnaie ist trotzdem gut gefüllt. Männer tragen im Schnitt 106 Euro mit sich herum, Frauen 90 Euro.In diese Gemengelage fällt eine neue europäische Regel. Ab dem 10. Juli 2027 gilt für Barzahlungen im Geschäftsverkehr eine Obergrenze von 10.000 Euro. EU-Geldwäscheverordnung, der Verordnung (EU) 2024/1624. Sie greift nur dann, wenn mindestens eine Seite gewerblich handelt.
Bargeld wird nicht abgeschafft. Es stirbt bloß langsam, bürokratisch korrekt und unter notarieller Aufsicht... JE JE
