16.11.2019

10:27 I ef: Geopolitik und Wirtschaft

Im Rahmen eines unter Beteiligung des Wiener Hayek-Instituts und des Austrian Economics Center im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank abgehaltenen Symposions mit dem Titel „The Austrian School of Economics in the 21st Century“ („Die Österreichische Schule der Ökonomie im 21. Jahrhundert“)fungierte eine Reihe hochkarätiger Fachleute als Referenten. In drei parallel laufenden Vortragsreihen wurden Themen wie „Free private cities – there is an alternative“ („Freie Privatstädte – Es gibt eine Alternative“), „The intellectual partnership of Hayek and Popper“ („Die geistige Partnerschaft zwischen Hayek und Popper“), „Law and praxeology“ („Recht und Praxeologie“) und viele andere, zumeist wirtschaftsbezogene Themen behandelt.

Ein Andreas Tögel-Beitrag. HP

08:04 | gs: Sechzehn Tonnen und ein Aktenkoffer

Zentralbanker erschufen seit 2000 mehr als 20 Billionen Dollar neue Währung, retteten Banken und sorgten dafür, dass geldpolitische Illusionen echt aussahen. Schulden, Zinsausgaben und Preise stiegen. Die geldpolitischen, fiskalpolitischen und allgemein politischen Illusionen, einschließlich der Amtsenthebung, bestehen weiterhin. Frage: Wenn digitale Dollar keinen innewohnenden Wert besitzen und einfach zu produzieren sind, was ist ein Dollar dann wert? Ist ein Kilo Gold 48.000 Dollar oder mehr wert, wenn man bedenkt, dass die Fed oftmals 48.000 Dollar in einem kurzen Moment erschafft?

Dazu passend der im Artikel erwähnte Song! TB

15.11.2019

14:33 | WiWo: China pumpt weitere Mittel in den Geldmarkt

Weitere 200 Milliarden Yuan sollen in den Geldmarkt fließen und die Wirtschaft stützen. Der Zinssatz blieb dagegen unverändert bei 3,25 Prozent.

11:35 | kurier: Raidl: "Sorgen um die Reputation der Nationalbank"

Eine seltsame Mischung aus teils extrem kapitalistischen Ökonomen, manche mit religiösem Sendungsbewusstsein, tagte am Mittwoch und Donnerstag im traditionsreichen Kassensaal der Nationalbank. Das Hayek-Institut, geleitet von der OenB-Vizegouverneuerin und Ex-FPÖ-Kommunalpolitikerin Barbara Kolm, hatte zur Konferenz „The Austrian School of Economics in the 21st Century“ geladen.

Claus Raidl, ÖVP-naher langjähriger Ex-Präsident der Bank, hält Veranstaltungen dieser Art nicht gerade förderlich für das Image der Nationalbank. „Ich mache mir große Sorgen, dass damit die Reputation der Nationalbank verloren geht“, erklärte Raidl dazu gegenüber dem KURIER.

Werter Herr Raidl! Nur weil man etwas nicht versteht, muss man sich noch lange keine Sorgen machen. Viel mehr ist diese Konferenz ein Zeichen der Hoffnung:
1. Endlich werden einmal die richtigen Themen thematisiert und dem Dauerschweigen ein Ende gemacht!
2. Es gibt wieder Meinungsfreiheit an der OeNB! TB

16:49 | Leser-Zuschrift
Ich habe den in den späten 80iger-Jahren kennen gelernt. Er ist mir als eher g´scheit und gar nicht engstirnig in Erinnerung, weswegen ich mir nicht vorstellen kann, dass derartig dümmliche Bekümmernisse rein auf seinem Mist gewachsen sind. Oder aber .... er will sich doch nicht für die nächste Regierung in Stellung bringen, indem er sich bei CFR-Kurz einschleimt ?

06:42 | FAZ:  Das Ringen um die Strategie der EZB beginnt

Braucht die Europäische Zentralbank (EZB) ein ganz neues Inflationsziel, weil sie ihr altes von „unter aber nahe 2 Prozent“ ohnehin nicht erreicht? Muss sie sich womöglich einfach damit abfinden, dass die Verbraucherpreise nicht mehr so stark steigen wie früher? Oder muss sie, ganz im Gegenteil, die Inflation in Zukunft anders berechnen als bislang – und beispielsweise die enorme Steigerung von Hauspreisen stärker berücksichtigen, um den Anstieg der Lebenshaltungskosten korrekter als bislang zu messen?

Oder macht mans wie in den USA:  in den 0er-Jahen hat man bei der Infaltionsberechnung die Banane und Milch jeweils 30 und 40 % aqualitativ aufgewertet und bei gleichbleibenden Preisen, diese Aufwertung inflationshemmend eingerechnet.
Man könnte ja wesentliche Güter in der Qualität schlechter bewerten und diese Verschlechterung in den Preisen einrechnen, dannhätte man höhere Inflationswerte, ob's was bringt ist natürlich fraglich! TB

08:42 | Leser-Kommentar
In der Schweiz fehlen die Gesundheitskosten bei der Inflationsberechnung.

11:23 | Leser-Kommentar zu grünen Kommentar
Vor vielen Jahren habe ich in einer Veröffentlichung bei Duncker&Humblot geschrieben, dass Indizes niemals die objektive Wahrheit wiedergeben, sondern Ausdruck der Interessen jener Kreise sind, die den jeweiligen Index ausarbeiten ( lassen ). Offizielle Indizes waren schon immer - und sind es heute mehr denn je - ein manipulatives Instrument der Regierenden.
Besonders einfach ist das bei US-Statistiken zu sehen, wenn man die offiziellen Zahlen mit den leicht zugänglichen " shadow statistics " vergleicht.
Auch dieses brisante Thema wird von den MSM sorgfältig totgeschwiegen.

13:11 | Der Bondaffe
Lieber TB, tun Sie sich das um Gottes nicht an. Diskutieren Sie niemals mit Statistikern. Flüchten Sie wenn es geht. Irgendwohin, nur weit weg von diesen Wahrheitsverdrehern. Vielleicht hilft das: "Gib' Dich niemals mit Statistikern ab. Zuerst reden Sie mit Dir, dann ziehen Sie Dich auf Ihr tiefes Niveau herunter und dann sind Sie Dir haushoch überlegen."

14.11.2019

18:58 | b.com: "Manche Zentralbanken "leben" halt noch die Meinungsfreiheit"

Das Goldstandard-Institut zu Gast in der OeNB! Anlässlich der "The Austrian School of Economics in the 21st Century" Konferenz in den Räumlichkeiten der Österreichischen Nationalbank konnte ich heute einen Vortrag zum Thema "The breach of the Rule of Law to save the monetary illusion" halten. Es gibt sie also noch die Meinungsfreiheit in Österreich - zumindest an der OeNB! Ich bedanke mich beim AEC, Dr. Barbara Kolm und Federico Fernandez für die Einladung, bei der OeNB für die Gastfreundlichkeit, sowie bei AÖ und John James und anderen für die Mithilfe bei der Vortrags-Vorbereitung. TB

13.11.2019

13:03 | welt: Der Negativzins befeuert das Dilemma der deutschen Prekär-Sparer

Wohlhabende investieren in Immobilien und bauen so ihr Vermögen aus. Dabei hätten auch Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen die Chance auf Vermögensaufbau. Doch sie klammern sich an Sparbuch und Girokonto – und riskieren eine große Rentenlücke.

18:21 | Der Bondaffe:  
Die Lage ist verzweifelt. Vor ein paar Tagen lernte ich einen interessanten Mann kennen. Er ist in der "Finanzbranche" und "konstruiert Inhaberschuldverschreibungen". Darin werden Immobilienanteile (wie immer das im Detail aussieht) bzw. Immobilienforderungen (Mieten, Zinsflosw) verbrieft um diese dann in einen Mantel namens Inhaberschuldverschreibung zu packen. Dann wird diese illiquiden, an der Börse nicht gehandelten Wertpapiere als Over-the-counter-Geschäft an institutionelle Investoren (wie Fonds) verkauft. Ganz sauber ist das nicht, aber die Anlagerichtlinien bei den Anlegern werden großzügig ausgelegt. Angeblich bringt das 3 - 4% p.a., ist aber nur was für Profis. Die Institutionellen sind verzweifelt und ebenso händeringend auf der Suche nach Alternativen. Nur sind diese im Prinzip begrenzt, man muß etwas neues "konstruieren". Ich habe dann erkannt, daß auf "normalen Weg" nur noch Mini-Renditen zu erwirtschaften sind. Kurzum: die pfeiffen alle aus den letzten Löchern. Im übrigen war er nicht amusend vom Bondaufkaufprogramm der EZB. Seiner Meinung nach gibt es zu wenig Staatsanleihenware im Markt.

Dies errinnert mich immer an die oberste Geschäftsmaxime ........ "Es gibt drei grundlegende Voraussetzungen für erfolgreiche Börsenprofis ..... wir kennen keine davon!"  TS

12:37 | ft: Central banks’ mandates allow them to tackle climate change

Move over, negative rates. There is a new issue baffling and dividing those running the world’s central banks: should they be helping to fight climate change? The answer has to be yes — within their mandates. For most central banks, that means taking significantly more action. But governments have their own part to play in spurring on indispensable market development.

Klar, dass Hedgefonds und Großinvestoren jetzt gerne die Zentralbanken als Hedge für ihre grüne Abenteuer haben wollen, schließlich gilt es, Verluste aus Irrsinnsgeschäften auf Kosten der Allgemeinheit zu vermeiden. Oder wie hat es sinngemäß Gordon Gekko in "Wall Street 2: Geld schläft nicht" bereits im Jahr 2010 (!) gesagt: "Über Jahrzehnte haben wir die Kleinanleger mit Kohle- und Erdölunternehmen ausgenommen, jetzt machen wir das halt mit grünen Unternehmen." AÖ

11.11.2019

15:39 | gs: "Wenn es ernst wird, muss man lügen!"

Glaubten die Fed-Vorderen noch zu Monatsbeginn, das "Problem" mittels einer 75-Mrd.-USD-Übernacht- und einer zusätzlichen 14-tägigen 30-Mrd.-USD-Kreditlinie endlich in den Griff zu bekommen, so sah man sich nur kurze Zeit später gezwungen, nun mit allergrößter Vehemenz zu intervenieren. Schließlich erhöhte die Fed nicht nur ihre beiden Kreditlinien auf stolze 120 Mrd. USD bzw. 45 Mrd. USD, sondern verkündete auch noch ein bis Mitte 2020 laufen sollendes T-Bill-Kaufprogramm über 60 Mrd. USD monatlich, dessen Start bereits am 15. Oktober erfolgte!

Und wenn man zu viel lügt, wird's langsam ernst! TB

12:59 | welt: „Mittlerweile geht es an die Substanz unseres Gesellschaftssystems“

Der frühere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof sieht wichtige Eigenschaften des Eigentums durch den Nullzins verletzt. Sparer würden genötigt, ihr Geld schnell auszugeben. Und schon bald könnte es zu weiteren Belastungen kommen.

So wird es kommen, das ist schlicht unvermeidbar. AÖ

12:14 | nzz: Der Chef des Euro-Rettungsschirms: «Man hat den Teufel an die Wand gemalt: Hyperinflation, Rechtsbrechung, riesige Verluste»

Ist die Euro-Krise ausgestanden? Klaus Regling, Chef des Rettungsfonds ESM, malt im Gespräch mit der NZZ ein erstaunlich positives Bild. Sogar Griechenland sieht er wieder als wettbewerbsfähig an. Und er wehrt sich gegen exzessive Kritik aus Deutschland.

Viel mehr als - Wir brauchen noch mehr Zentralismus - und eine gehörige Portion Schönfärberei kann Klaus Regling nicht bieten. Denn wie heißt es so schön: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. AÖ

08:53 | cash: Marc Faber: «Auch die Fed verwässert das Geld wieder»

Marc Faber, bekannt als Kritiker der Notenbanken, sieht schwere Risiken in der weitherum praktizierten lockeren Geldpolitik. Für Aktienanleger sieht er das Ende aber nicht gekommen – im Gegenteil, er hat noch Tipps.

10.11.2019

10:07 | ET: Bankenunion, Ökokalypse, Finanzkrise, Bargeld: Liebe Christine Lagarde, liebe Eurokraten

Chère Christine, liebe Eurokraten, gut, dass Eure EZB zu Beginn der Finanzkrise den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems mit verhinderte und gut auch, dass jetzt eine Frau an ihre Spitze rückt. Nicht gut finden wir aber, dass die EZB zu einem nicht demokratisch legitimierten politischen Hauptakteur aufgestiegen ist, der Ersatzpolitik für das reformscheue Politestablishment betreibt. Bei aller Anerkennung für Deine Grandezza: Es hat bei der Besetzung dieser wichtigen Position überhaupt keine zivilgesellschaftliche Debatte gegeben, da die Besetzung jenseits der Öffentlichkeit ausgekungelt wurde.

09.11.2019

09:51 | ef: Die Nullzinsfalle und die Suche nach Auswegen

".... Taghizadegan bezweifelt, dass sich politische Ziele einerseits und individuelle Ziele der Bürger andererseits jemals zur Deckung bringen lassen. Daraus und aus der ständig zunehmenden Machtfülle zentraler Bürokratien resultieren die gegenwärtig gewaltigen Probleme, denen nicht sinnvoll mit einer One-size-fits-all-Politik zu begegnen ist. Eine nachhaltige Gesundung des Wirtschafts- und Geldsystems setzt kleinräumige Strukturen voraus. „Small is beautiful“ ist indes eine Einsicht, die von der politischen Klasse völlig ignoriert wird."

Treffende Analyse von Rahim Taghizadegan - auf den Punkt gebracht von Andreas Tögel! HP

08.11.2019

08:35 | wolfstreet: Fed Goes Nuts with Repos & T-Bills but Sheds Mortgage Backed Securities

The fastest increase in assets for any two-month period since the post-Lehman freak show in late 2008 and early 2009. Total assets on the Fed’s balance sheet, released today, jumped by $94 billion over the past month through November 6, to $4.04 trillion, after having jumped $184 billion in September. Over those two months combined, as the Fed got suckered by the repo market, it piled $278 billion onto it balance sheet, the fastest increase since the post-Lehman month in late 2008 and early 2009, when all heck had broken loose – this is how crazy the Fed has gotten trying to bail out the crybabies on Wall Street:

Der Unterschied zu 2008/2009? Damals war allen Beteiligten klar, dass die Situation ernst, sehr ernst ist. Heute, da die Bilanzsumme der Federal Reserve förmlich explodiert, ist diese Wahrnehmung kaum vorhanden. Dabei müsste doch klar sein, dass irgendetwas Grundlegendes massiv ins Wanken geraten ist. Sollte das Ausblenden diese unangenehmen Neuigkeiten gelingen, ist kurz- und mittelfristig jedenfalls mit weiteren Kursfeuerwerken zu rechnen. AÖ

07.11.2019

08:26 | wolfstreet: Whose Bets are Getting Bailed Out by the Fed’s Repos & T-Bill Purchases?

The repo market blew out in mid-September. It had already briefly blown out at the end of 2018, then settled back down. But the issues started bubbling up again. By the end of July, the repo problems made their way into the Fed’s meeting, as we learned when the minutes of that meeting were released in August.

Die Hedge-Funds erfreuen sich also am Powell-Put, der wie schon seinerzeit der Greenspan-Put die Verluste der Schwergewichte am Finanzmarkt sozialisiert, und damit die Ungleichheit in der Gesellschaft massiv fördert. AÖ

06.11.2019

08:11 | welt: Der 10.000-Euro-Schein soll den deutschen Sparer retten

Wegen der Minuszinsen horten immer mehr Menschen ihr Erspartes in bar. Ökonomen verlangen nun, dies durch Ausgabe besonders wertvoller Scheine zu erleichtern. So abwegig ist die Idee nicht, denn es gibt prominente Beispiele.

Draghi hat den 500-Euro-Schein abgeschafft, Lagarde soll jetzt den 10.000-Euro-Schein einführen. So schnell ändern sich die Zeiten. Außerdem würde diese Maßnahme, so sympathisch sie ist, die Umsetzung der Geldpolitik noch weiter erschweren, die, so die Logik der Notenbanker, durch die Negativzinsen die Kreditvergabe ankurbeln will. Außerdem gibt es schon eine höchst liquide Alternative zu einem derartigen Geldschein, die zumindest derzeit noch in Deutschland bis zu diesem Betrag anonym erworben werden kann: Gold. AÖ

10:19 | Leser-Kommentare
(1) Was kommt nach dem € 10.000 Schein? Wie schon einmal der € 10 Millionen Schein?

(2) Ökonomen verlangen.... So ein Geldschein soll das Horten leichter machen, damit es nicht entwertet werden kann. Die heutigen Ökonomen sorgen sich also nicht um die Ökonomie, sondern um das Geld von Vermögenden. Sie möchten daß dessen Geld dem Wirtschaftskreislauf zum Schaden der Ökonomie entzogen wird. Ist das die Aufgabe von Ökonomen? Seltsam.

(3) Die Zecke: 10.000-Euro Schein also? Scheint ja ein tolles Entgegenkommen zu sein. Aber wohl nur für die Banken. Die tätigen ja wohl nur nichtanonyme Geschäfte und denen ist die Geldwäschegrenze egal. Aber ein Privatmann mit 10.000-Schein (ab 10.000 € Registrierung, nur bis unter 10.000 (9.999,99) annonym) wird immer nur mit Registrierung kaufen und zahlen können, denn 500er gibt es nicht, und, wer weiß, 200er demnächst auch nicht mehr, und ein Jahr weiter 100er auch nicht mehr? Perfide, aber geschickt. Alles wird immer gläserner.

05.11.2019

18:00 | bundesbank.de: Rede von Vorstandsmitglied Burkhard Balz: Wettbewerb der Währungen – Die Rolle des Euro im internationalen Finanz- und Währungssystem

[V]ielen von Ihnen ist der europäische Geschäftsbetrieb wohl vertraut, besonders der Umgang mit den Amts- und Arbeitssprachen. Auch ich habe in meiner langjährigen Zeit als Abgeordneter im Europäischen Parlament gelernt, damit umzugehen. Die europäische Sprachenvielfalt erweist sich gelegentlich als hinderlich, aufwändig ist sie auf alle Fälle. Und dennoch ist die sprachliche Vielfalt ein wesentliches Merkmal der Europäischen Union, die ich persönlich sehr schätze. Die Währungsvielfalt haben wir in Europa dagegen zu einem großen Teil überwunden. Seit 20 Jahren stärkt der Euro mittlerweile den gemeinsamen Binnenmarkt, erleichtert den Handel und fördert die Preistransparenz. Weltweit dagegen ist es eher umgekehrt: Es gibt immer noch eine Währungsvielfalt, während Englisch im Zuge der Globalisierung mittlerweile zur lingua franca geworden ist. Darüber, wie sich das internationale Finanz- und Währungssystem in Zukunft entwickeln könnte und sollte, wird jedoch heftig diskutiert.

Ein multipolares Währungssystem ist unglaublich fragil, daher kann ich mir nicht vorstellen, dass ein derartiger Zustand lange von Dauer ist. Sollte die Globalisierung nicht vollkommen zurückgedreht werden, was sehr unwahrscheinlich ist und katastrophale Folgen hätte, wird eine - geschwächte - Hegemonialwährung verbleiben und das wird jedenfalls mittelfristig der US-Dollar bleiben. Alternativ wäre noch denkbar, dass als Ausdruck eines zunehmenden Bilateralismus, mehrere regionale oder sogar sektorale "Hegemonialwährungen" entstehen, d. h. im bilateralen Handel wird vornehmlich die Währung des wirtschaftlich, politisch stärkeren Handelspartners verwendet. Ein Anzeichen dafür ist, wenn Öl im bilateralen Handel nicht mehr in US-Dollar, sondern in einer der beiden Währungen der im Handel beteiligten Staaten verwendet wird. Darunter fällt auch der Aufruf von Juncker, der bei den "Feierlichkeiten" zu "20 Jahre Euro" eben dieses eingemahnt hat. AÖ

17:32 | zero-h: Fed's Balance Sheet Soars Above $4 Trillion: Up $250 Billion Since Repo Crisis

If it seems like it was just over a month ago that the repo market suddenly suffered its biggest cardiac arrest since the financial crisis, when overnight repo rates exploded from 2% to 10% in an instant with no observable news or catalyst on the 11th anniversary of Lehman's collapse...

Die Federal Reserve öffnet ihre Wehre weiter und flutet den Markt munter mit Liquidität. Der handelsgewichtete US-Dollar-Index, der die Kursentwicklung des US-Dollar gegenüber den wichtigsten Handelspartnern gewichtet nach dem relativen Anteil dieses Landes am gesamten Außenhandel der USA, hat seit Anfang Oktober allerdings nur um 1,2 Prozent nachgegeben. Das liegt u. a. daran, dass andere Währungsräume ebenfalls eine Lockerung ihrer Geldpolitik vorgenommen haben, so der Euroraum. AÖ

16:45 | zero-h: Lagarde: "We Should Be Happier To Have A Job Than To Have Savings"

Auf die Frage nach den Auswirkungen negativer Zinssätze auf die Sparer sagte Frau Lagarde am Donnerstag, sie sollten darüber nachdenken, um wie viel schlimmer die Situation wäre, wenn die EZB die Zinssätze nicht so stark gesenkt hätte wie sie. „Würden wir uns heute nicht in einer Situation mit viel höherer Arbeitslosigkeit und einer weitaus geringeren Wachstumsrate befinden, und ist es nicht wahr, dass wir letztendlich das Richtige getan haben, um für Arbeitsplätze und Wachstum zu handeln, anstatt Sparer zu schützen? " fragte sie.
Die Arbeitslosenquote in der 19-Länder-Eurozone ist von 12 Prozent im Jahr 2013 auf 8,2 Prozent im vergangenen Jahr gesunken. Das BIP-Wachstum in der Einheitswährungszone betrug im vergangenen Jahr 1,8 Prozent, und die EZB geht davon aus, dass es sich in diesem Jahr auf 1,1 Prozent verlangsamen wird.

Wir haben verstanden, Frau Lagarde und hoffen, dass es möglichst viele Menschen verstehen. Die Konsequenz - ein Bankrun! Dass sie trotz dieser Gefahr diese Sätze von sich gibt, ist gelinde gesagt abenteuerlich.
Unseres Wissens nach hat die EZB - ganz im Gegensatz zur Fed- kein Mandat zur Rettung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen. Lagarde macht daher nichts anderes,  als weitere Vertrags/Vereinbarungsbrüche anzukündigen! TB

09:44 | cash: Chinas Zentralbank senkt wichtigen Zins erstmals seit 2016

Der Satz für mittelfristige Darlehen an Finanzinstitutionen (MLF) wurde um fünf Basispunkte auf 3,25 Prozent gekappt, wie die People's Bank of China am Dienstag bekanntgab. Der Schritt könnte darauf hinweisen, dass die Notenbank in ein paar Wochen den neuen Referenzzins LPR (loan prime rate) den dritten Monat in Folge senken könnte. Dieser liegt derzeit bei 4,20 Prozent, ist an den MLF gekoppelt und wird am 20. jeden Monats festgelegt.

Folgt dem Handelskrieg jetzt auch noch der Zins- und Währungs-Abwertungskrieg? Diesen kann der Westen nicht gewinnen - bei über 3 % Zinsniveau ist zu viel Luft nach unten! TB

04.11.2019

19:21 | Welt:  „Es ist an der Zeit, einen Weg aus dem Euro zu suchen“

Auch 15 Jahre nach dem Beitritt zur EU haben viele Ost-Länder ihre Währung behalten. Der ungarische Notenbankchef György Matolcsy nennt den Euro nun sogar eine „Falle“. Die Zeit sei gekommen, einen historischen Fehler zu korrigieren.
Durch Europa läuft ein Riss nicht nur zwischen Nord und Süd, sondern auch zwischen Ost und West. Die osteuropäischen EU-Staaten fühlen sich gegängelt vom alten Westen.

Wie kann man einen Weg aus dem Euro suchen, wenn die EZB alles tut um den Euro zu retten? Die Aussage stimmt, doch die Rettung wird es nicht geben. Wir sind die Dummies und dort ist die Wand.  TS

10:28 | wf: EZB: Preisniveau-Steuerung als riskante Alternative

Der finnische Notenbankchef Olli Rehn unterstützt eine Idee des ehemaligen Fed-Chefs Ben Bernanke[1] und befürwortet eine neue geldpolitische Strategie für die EZB. Ist der EZB-Leitzins bereits an der Untergrenze von null Prozent angekommen und liegt die Inflation trotzdem unter dem Ziel von knapp zwei Prozent, solle die EZB ihren Leitzins erst dann anheben, wenn die Inflation eine Weile über zwei Prozent liegt und die vorherige Phase der zu niedrigen Inflation vollständig ausgeglichen hat.

12:01 | Eri Wahn
Vielleicht sollte der Finne "Nuotit PankkiIhmiset tehdä hauskaa" (für die nicht finnisch sprechenden: „Noten-Bank Leute verarschen") erst einmal erklären, warum 2% Inflationsziel die Lösung aller Probleme ist - oder zumindest - für den Normalbürger erstrebenswert sein soll?


09:02 | wiwo: Gastbeitrag von Frank Schäfller: Die Idee des E-Euro weiterdenken

Ökonomen fordern, die EZB solle einen digitalen Euro schaffen. Doch das ist zu kurz gesprungen. Auch Geschäftsbanken sollten die Möglichkeit haben, auf Basis der Blockchain-Technologie E-Euros auszugegeben.

Über die Möglcihkeit der Einführung eines E-Fiat-Geldes wird auch von den Notenbanken in der Zwischenzeit intensiv diskutiert. Meist befinden sich die Diskussionen in der Evaluierungsstufe, d. h. es wird untersucht, welche unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten ein E-Fiat-Geld annehmen kann. Die besprochenen Vorschläge gehen sogar soweit, den Geschäftsbanken die Giralgeldschöpfung zu verunmöglichen. Heiß debattiert wird auch, wie die derzeitige Anonymität der Bargeldzahlung gewahrt bleiben kann. Dies ist letztlich nur in einem zentralisierten System möglich.

Die Einführung wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen, zu groß sind die Risken und die Unbekannten, und beides mögen Notenbanker nicht. Von China einmal abgesehen ist zu erwarten, dass eine kleine Volkswirtschaft wie Estland oder Schweden den Feldversuch einmal unternehmen wird, und größere Währungsräume dann nachziehen werden, sobald Erfahrungswerte vorliegen und Kinderkrankheiten ausgemerzt sind. AÖ

12:29 | Eri Wahn zum grünen AÖ-Kommentar darüber
nach dem Kommentar bin ich mir wirklich nicht sicher, welcher Denk-Schule Sie entspringen: 1) Wenn Notenbanken über etwas nachdenken, ist es sicherlich nicht zum Nutzen des normalen Bürgers, u.a. "Anonymität nur durch ein zentrales System" - give me a break 2) "Risiken und Unbekannten", da hat wohl jemand bei Legarde abgeschrieben ohne nachzudenken 3) "Feldversuch" in kleinem Währungsraum: Echte Krypto-Währungen sind per Definition nicht an einen Währungsraum gebunden, also per Definition "no border, no nation!" Warum tendieren Sie hier zu den Neu-Rechten; das war jetzt allerdings sarkastisch?


08:29
 | rt: "Der IWF ist ein Kriegsinstrument der USA" - Ökonom Peter König zu Protesten in Südamerika (Video)

Welche Rolle spielt der Internationale Währungsfonds (IWF) bei den zahlreichen gegenwärtigen Protesten in Südamerika? Eine große, aber keine gute – so das Fazit von Peter König, der über zwanzig Jahre lang als Ökonom für die Weltbank tätig war.

08:54 | Nukleus
Ein deutlicher Beweis, der Neoliberalismus führt auch nur in die Massenverelendung. In Chile ist alles in privater Hand und von Qualität keine Spur. Somit ist deutlich der Anspruch des Neoliberalismus widerlegt, er würde für Wohlstand und Entwicklung sorgen. Nun werden sie wieder aus ihren Ecken gekrochen kommen, das wäre ja gar kein Neoliberalismus und man müsse es nur richtig machen. Kenn ich schon den Spruch von den Kommunisten.

Könnte es nicht auch mit der am Kontinent vorherrschenden Mentalität zu tun haben? TB

10:09 | Nukleus
Kurioser weise herrscht diese Mentalität immer nur dort vor, wo es reichlich leicht zu fördernde Bodenschätze gibt. Genau diese Mentalität hat man auch den Russen angedichtet und als man sich erst vom Kommunismus und dann vom Neoliberalimus befreite ging es plötzlich steil bergauf, auch mit der „schlechten“ Mentalität. Ich weiß, ich weiß, niemand hat die Absicht eine Mentalität als schlecht zu bezeichnen. Nur weil ein Markus Krall sich als neoliberal bezeichnet, ist natürlich alles andere Schuld und da vor allem die Mentalität. Der Anspruch des Neoliberalismus ist, der Markt regelt alles. Es gibt aber nun mal nicht diesen freien Markt, da sich immer besonders psychisch kranke Menschen den Markt aneignen und dann ihre kranken Regeln durchsetzen. Gibt es Regeln , damit verhindert wird, das diese Psychopathen das Sagen haben, dann ist der Markt auch wieder nicht frei. Der Neoliberalismus (und auch die ganzen Theorien eines von Mises, Rothbard, etc) fördert eine Negativselektion und ist somit das Paradebeispiel der Fragilität. Hatten wir nicht vor kurzen hier ein Video über Spanien und seine landwirtschaftlich geprägte Kultur, welche durch den Kapitalismus ausgelöscht wurde? Hat nicht auch der Kommunismus genau die selben Mechanismen angewendet? Neoliberalismus fordert die Kollektivierung unter dem Vorwand der Effektivitätssteigerung, genau wie es der Kommunismus fordert und genau wie es ein von Mises fordert mit seinen riesigen Fabriken und ist somit extrem antikapitalistisch.
Ich dachte immer, man hat Antifragilität in etwa verstanden. Hätte man es verstanden, dann muss man einsehen, wenn man schon die Mentalität der Menschen vor das Loch schieben will, dann auch diese Mentalität anerkennen muss und einsehen muss, das diese mit dem Neoliberalismus nicht kompatibel ist und man die Scheiße bleiben lässt. Also ist es auch auf die Mentalität eines Thomas Bachheimers zurückzuführen, das er sich so vehement gegen das Tragen von Frauenkleidern ausspricht und diese deshalb nicht anzieht und somit alle queeren Menschen so vor den Kopf stößt.

Also ich hab das Tragen von Frauenkleidenr probiert - 30 Jahre lang - aber es war nichts für mich! TB

Will der Neoliberalismus nicht eigentlich das Gegenteil? Freiheit der Entscheidungen? Waren wir uns nicht mal einige: Der Mensch hat das Recht in Ruhe gelassen zu werden?! Und so offenbart sich wieder der missionarische Charakter der christlichen Ökonomen, man will den Menschen doch nur Gutes tun mit dem Überstülpen unserer so hoch entwickelten christlichen Ökonomie. Wollen die Menschen den Mist nicht haben, dann liegt es halt an ihrer Mentalität....und dann packt man die Peitsche aus. Wir hatten ja mal hier so einen tollen Protokommunisten/Katholiken der sich den Namen eines spanischen Inquisitors gab und der Franco ja auch so tolle fand.

10:29 | Leser-Kommentar
wofür denn noch ein E-Euro? 90% sind als Giralgeld sowieso schon elektrifiziert :-) Ziel ist nicht ein neuer E-Euro sondern die Abschaffung des alten Papier-Euro - der Achillesferse im System. Alle angedachten Schweinereien von Bail-In bis Negativzinsen usw. funktionieren nur in einem auschließlich digitalen Währungsraum ohne Fluchtmöglichkeit in Bargeld. PS. Und wenn es soweit ist, werden sich "gedeckte" Parallelwährungen entwickeln. Zigaretten, Benzin, Zucker, Alkohol, Klopapier usw. Hier würden mich mal die Meinungen der Leser interessieren auf was man spekulieren könnte? .-)

11:24 | Bambusrohr
Die Geschichte lehrt: Spekulieren Sie ausschließlich mit Hochprozentigem, ab 40% aufwärts. Nichts bietet in echten Krisenzeiten eine größere Gewinnmarge.

03.11.2019

08:56 | gs: Draghis gefährliches Erbe

Es war ein Bild voller Symbolik, das sich am vergangenen Freitag rund um den EZB-Turm im Frankfurter Ostend bot: Polizei und Protestdemonstrationen, wohin man blickte, zu Lande und sogar zu Wasser den Main entlang, wo Polizeiboote kreuzten. Symbolik, weil der ganze Aufwand aus gegebenem Anlass - Übergabe des EZB-Chefpostens von Mario Draghi an Christine Lagarde - besonders einem Ziel dienen sollte: Aller Welt zu demonstrieren, dass hier eine Macht am Werk ist, die fest zum Euro steht und sich durch nichts erschüttern lässt. Aber ist die EZB wirklich eine Macht? Die folgenden Überlegungen werfen so manchen Zweifel auf.

02.11.2019

20:32 | jf:  Neue EZB-Präsidentin Lagarde - Nichts zu versöhnen

Die Geldpolitik der EZB ist überdeterminiert; sie soll zwei Herren dienen. Ihr geldpolitisches Mandat lautet, Preisstabilität zu gewährleisten. Seit dem 26. Juli 2012 ist ein zweites hinzugekommen. An diesem Tag hat der damalige Präsident der EZB, Mario Draghi, den Zusammenhalt der Eurozone um jeden Preis verkündet. „Whatever it takes“, lautet sein Wort, das Geschichte gemacht hat. Damit es auch der letzte versteht, hat er hinzugefügt: „Und glaubt mir, es wird reichen.“

"I got my money back" - das war bisher der berühmteste  Satz der neuen EZB-Chefin! Vor allen die "I" und "my" verstören, zumal es sich um Geld des IWF handelte! TB

09:26 | konjunktion: Die Maßnahmen der Fed kommen zu spät und reichen nicht aus – aber das war von Anfang an der Plan

Viele Leser fragen mich in den letzten Wochen vermehrt, warum die Fed nun doch die Zinsen gesenkt hat und mittels Repo-Geschäften Stimulimaßnahmen anschiebt. Als ich meine Vorhersagen traf, dass die Fed keine Zinssenkungen mehr in diesem Jahr durchführen wird, schrieb ich jedoch immer noch dazu, dass es eine Ausnahme geben kann: wenn der Punkt der Umkehr überschritten ist (also der Absturz nicht mehr verhindert werden kann), dann kann die Fed durchaus nochmals an der Zinsschraube drehen. Im Folgenden möchte ich daher detaillierter aufzeigen, welche Strategie die Fed mit ihrer aktuellen Politik verfolgt und hoffe, damit auch die eine oder andere Leserfrage beantworten zu können:

16:06 | Nukleus
Chaos ist ein menschliches Konzept und so nicht in der Natur vorkommend. Von Chaos spricht der Mensch vor allem dann, wenn er die Mechanismen, die Ordnung in einem System nicht erkennen kann. Genau dies will uns der Spruch sagen: Ordnung aus den Chaos! Ihr unwissenden Menschen versteht die Ordnung nicht nach der wir handeln oder ihr seht nicht die Kausalitäten.
Am Ende dieser Kausalitätskette steht immer das „Volk“, welchen man den schwarzen Peter zuschiebt und das Volk akzeptiert diesen auch noch. Ein berühmtes Zitat ist hier: Nicht die Eliten sind das Problem sondern das Volk.
Niemand gesteht sich gerne selber ein riesigen Mist verzapft zu haben und so ist man schnell mit Schuldigen bei der Hand. Gleitet den Eliten etwas aus der Hand oder haben diese keinerlei Einfluss darauf, schiebt man die Schuld der Masse zu. Prominentestes Beispiel hierfür ist der anthropomorpher Klimawandel.

01.11.2019

10:14 | ef: Mit Beelzbub gegen den Teufel

Dieser Tage tritt Mario Draghi, langjähriger Chef der EZB, ab und übergibt sein Amt an Christine Lagarde. Eine Fortsetzung der extrem lockeren Geldpolitik (zum Beispiel mittels regelwidriger Staatsfinanzierung durch Anleihenkäufe) und ein verschärfter Kampf gegen das Bargeld sind damit schon fix programmiert. Das Bargeld muss und wird deshalb dran glauben, weil es der kollektiven Enteignung der Geldhalter zugunsten des Staates mittels hoheitlich erzwungener Negativzinsen im Wege steht.

12:47 | Der Bondaffe
Mario Draghi war auf eine bestimmte Art und Weise sogar sympathisch und war auf seine Art und Weise raffiniert. Jetzt kommt Frau Lagarde dran und da tu ich mich leichter bei der Beurteilung, weil sie eine Frau ist. Ich traue keiner Frau mehr, nie und nimmer. Wir haben gesehen was passiert wenn man Frau Merkel vertraut und auch Frau von der Leyen. Eines habe ich gelernt: Frauen in Machtpositionen sind grausam und unnachgiebig. Im Kleinen wie im Großen.


09:54
 | Leser-Zuschrift "Nur ein Tropfen im Ozean"

Den letzten drohenden Crash haben die "Familien" mit einer Injektion von 16 Billionen aufgeschoben.
https://www.sanders.senate.gov/imo/media/doc/GAO%20Fed%20Investigation.pdf 
Heute wäre ein Vielfaches nötig. Das geht aber nicht weil die Märkte das beim besten Willen nicht mehr aufnehmen können. Es müßten mindestens 50 Billionen sofort ins System gepumpt werden. Die Repo-Milliarden und Anleihekäufe
sind nur ein Tropfen im Ozean. Diesmal schlägt es durch.
Wann ? Keine Ahnung !
Wochen ? wahrscheinlich.
Monate ? möglich.
Jahre ? Nein !

09:58 | Leser-Kommentar
Hayek described in his classic 1988 essay “Fatal Conceit: The Errors of Socialism” is that fine tuning the markets is an impossibility. The Fed suffers from the “fatal conceit” that "man is able to shape the world around him according to his wishes."
Bleib so Baby, kauf, kauf , ...... hör nicht auf !

15:19 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Genau, werter Leser, "Hayek beschrieb in seinem klassischen Essay von 1988 "Fatal Conceit: The Errors of Socialism", dass eine Feinabstimmung der Märkte unmöglich ist. Die Fed leidet unter der "fatalen Einbildung", dass "der Mensch in der Lage ist, die Welt um ihn herum nach seinen Wünschen zu gestalten". Bleib so Baby, kauf, kauf, kauf, ......... hör nicht auf !"
Es ist keine "Einbildung" weil das nicht nur die Fed macht, sondern im Großen wie im Kleinen jeder Mensch. Deswegen kann man grundsätzlich nicht die Welt nach seinen Wünschen erschaffen, allenfalls relativ kurze Zeit, weil der Gegenpart, andere Wünsche,
a priori nicht ausschaltbar sind. Es geht auch nicht um Einbildung, sondern einfach um Macht. Hier die Macht über das Geldwesen. Daraus ergibt sich, das "Macht" ebenso eine "fatale Einbildung, Illusion" ist, da Macht genauso vergänglich ist wie Einbildung. Alle großen Dramen und Tragödien basieren darauf. Manche sagen dazu, das Rad des Lebens bzw. die Bühne des Seins.