Gesellschaft im Niedergang
27. Februar 2024 / 20:02
Theorien und Konzepte
27. Februar 2024 / 20:01
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27. Februar 2024 / 13:03
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27. Februar 2024 / 12:35
Verfassung, Gesetze und Recht
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The Goldstandard-Institute Europe
27. Februar 2024 / 12:17
Was kommen soll
27. Februar 2024 / 10:48
Brennpunkt
27. Februar 2024 / 08:50
Glaube und Religion
27. Februar 2024 / 08:09
Der Boden bebt .. Bauernproteste 2024
26. Februar 2024 / 20:16
Motor und Survival
26. Februar 2024 / 19:22
Deutschland
26. Februar 2024 / 19:15
EU
26. Februar 2024 / 19:08
Mit offenen Karten
26. Februar 2024 / 19:02
Zentralbanken, IWF und ESM & FIAT
26. Februar 2024 / 15:50
Einwanderungspolitik
26. Februar 2024 / 15:17
Umwelt und Klimalügen
26. Februar 2024 / 14:24

 
"Im Verfall der Landwirtschaft sehe ich eine der größten Gefahren für unseren staatlichen Verband."

Otto von Bismarck (1815 - 1898), Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg, preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler
 

 

  

 

26.02.2024

20:15 | | Proteste an der deutschen Grenze

Polnische Landwirte haben die wichtige Autobahn A2 an der Grenze zu Deutschland blockiert. Sie fordern, dass Premierminister Tusk mit ihnen spricht.

 

18:35 | a:  Heftige Bauernproteste in Brüssel: Tränengas und Wasserwerfer

Beim Treffen der EU-Agrarminister in Brüssel kommt es zu gewaltsamen Bauernprotesten. 900 Traktoren legen die Stadt lahm. Die Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer ein, als die Landwirte Straßensperren durchbrechen.   
Ihren Unmut über die EU-Agrarpolitik machen seit heute Morgen (26.2.) viele Bauern in Brüssel Luft. Denn dort treffen sich die EU-Agrarminister zur Beratung, unter anderem zum jüngsten Kommissionsvorschlag zu Streichungen bei den GLÖZ-Standards.

... und wie erklären wir diese Proteste?  Naziaufmarsch?  TS 
 

13:50 | ... bissler Bildmaterial .... bzw. Nachhilfe für deutsche Bauern

Landwirte durchbrechen eine Polizeisperre und betreten das Europaviertel in Brüssel, während sich die EU-Landwirtschaftsminister zu einem Gipfeltreffen treffen.

 In Brüssel geht es heiß her. Landwirte legen mehrere Feuer im EU-Viertel, während ein Gipfeltreffen der EU-Landwirtschaftsminister stattfindet. Wasserwerfer werden eingesetzt.

 Explosive Lage in Brüssel mit gemeldeten großen Zwischenfällen in mehreren Bereichen des Europaviertels.

12:25 | FAZ:  Bauern durchbrechen Polizeiabsperrung in Brüssel

Hunderte Landwirte haben am Montag während des Agrarministertreffens in Brüssel das EU-Hauptquartier umzingelt. Sie protestieren gegen die EU-Agrarpolitik. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. andwirte hupten am Montag mit ihren Traktoren und versuchten, die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen, als sie den Hauptsitz der Europäischen Union in Brüssel umstellten und mehr Unterstützung forderten. Der Protest richtete sich zum Teil gegen ein Treffen der EU-Agrarminister. Es ist der zweite große Protest in Brüssel in den letzten Wochen. Die Landwirte beschweren sich über bürokratische Hürden, Handelsabkommen, klimarelevante Vorschriften und Bemühungen, der Ukraine beim Verkauf ihres Getreides zu helfen.

... warum zwingt man die Bürger immer zu solchen Maßnahmen ... über Monate und Jahre bahnt sich dieser Ausbruch an, doch die EU ist nicht im mindesten Gewillt, diese Umstände zu berücksichtigen ... und dann wenn es brennt, dann wären die Bauern, die Bürger oder wer auch immer schuld.  TS 

14:06 | Leserkommentar 
"... warum zwingt man die Bürger immer zu solchen Maßnahmen ..."
damit man dann Gesetze erlassen und Maßnahmen verschärfen kann - natürlich nur zur Sicherheit unserer Demokratie und der Bürger

14:11 | Leserkommentar
Das ist genau die Reaktion welche die Regierungen brauchen um den Sack endgültig zuzumachen. Will keiner glauben, ist aber so. Eine andere Lösung? Gibt es nicht, denn die Menschen sind mittlerweile viel zu tief mit dem System verstrickt und von ihm abhängig geworden. Da hilft auch kein Einkochen oder eine Solaranlage aufm Dach und auch Auswandern ist für die Füße, denn weltweit wird umgebaut - auch in Russland und in Asien erst recht. Jetzt sind wir an dem Punkt angelangt wo der Wirt sterben muss damit der Parasit mitstirbt. Will erst recht keiner glauben, ist aber so.

25.02.2024

11:57 | Leser Kommentar zu den Bauernprotesten in Frankreich

Die franz. Bauern trauen sich was – lt. diesem TGP-Artikel „Angry French Farmers Invade Paris Agricultural Fair, Clash With Police, Chant for Macron To Resign” haben die Bauern in Frankreich eine Landwirtschafts-Ausstellung ´gestürmt´ (wohl ohne Gewalt) und haben / wollten den franz. Präsidenten zur Rede stellen. Dabei gab es wohl ganz lautstarke Rücktrittsforderungen gegen Marcron.

Zitat: „A group of farmers stormed into the fair just before the arrival of President Emmanuel Macron, raging ‘over costs, red tape and green regulations’.”

18:36 | Dipl Ing.
… ein herrliches Foto von Macron, als die friedlichen Bauern die Agrarmesse „stürmten“ …

macron

24.02.2024

13:15 | blick: Wut-Bauern stürmen Landwirtschaftsmesse in Paris

An der Landwirtschaftsmesse in der französischen Hauptstadt Paris kam es am Samstagmorgen zu tumultartigen Szenen. Wütende Bauern hatten das Gelände nach Ankunft von Präsident Emmanuel Macron gestürmt.

Gell, Emanuelle, von wütenden Bauern in Paris umringt zu sein, fühlt sich schon ein wenig anders an als von jungen Schwarzen in irgendeinem Gefängnis in der Karibik! TB

Bildschirmfoto 2024 02 24 um 16.18.37

08:41 | Der Beobachter zum Leser-Kommentar von gestern (17:20)

Sehr geehrter Kommentator, vielen Dank für Ihre Sichtweise, die ich doch ein bisschen "aufarbeiten" möchte. Wenn diejenigen, die einmal an den "Protesten" teilgenommen haben, Ihren Respekt verdienen, dann ist das eine Entscheidung, die ausschließlich Sie treffen. Ich für mich habe eine andere Meinung, die ich vertrete.

Und Sie fragen mich, warum Sie und Ihre Kollegen das "imposante" Equipment nicht für Ihre Belange nutzen? Nun, das kann ich Ihnen beim besten Willen nicht erklären, da ich keine Glaskugel für Vorhersagen nutze. Und weiter sagen Sie selbst, eine solche Chance böte sich Ihnen nicht wieder, wie also soll ich dann wissen, was Ihre Gedanken und Schritte sein werden? Nein, wie Sie richtig festgestellt haben, beobachte ich, ich bin deshalb aber lange noch kein Alois Irlmaier, mit dem ich mich vergleichen könnte. Dazu fehlt mir doch ziemlich viel!

Aber sein Sie mir nicht böse, wenn ich natürlich Ihre Kollegen in Frankreich, in Spanien, ja gar in Polen betrachte, und ja, da stimme ich mit Ihnen überein, dort herrschen andere Bedingungen. Aber, - wer nicht für "seine" Sache einsteht und lediglich lamentiert, bekommt keine anderen Bedingungen?!

Und auch liegen Sie natürlich richtig, ja in Deutschland entscheidet nicht der Einzelne, sondern das Kollektiv und das sieht man besonders deutlich bei Ihren Verbandsvertretern. Natürlich lehnt sich dort niemand allzu weit aus dem Fenster, man könnte schließlich seine Pfründe und gut dotierte Pöstchen verlieren? Doch, wie machen es die Franzosen? Die Spanier? Die Polen und andere? Ich weiß es nicht.
Naja, und wenn man schon zu den Mutlosen gehört, dann darf man am besten doch erst gar nicht auf die Strasse gehen? Oder? Genau aber das ist doch der Grund warum man sich in Deutschland eine Bahnsteigkarte kauft.

Und wenn Sie schon von Tatmitteln sprechen, ich habe nie eine unrechte "Tat" vorausgesetzt, geschweige auch nur angesprochen. Demonstrationen sind unser aller und auch Ihr GUTES DEMOKRATISCHES Recht!

Und auch sollten Sie sich einmal vorstellen, wo und wie denn eine Staatsmacht Hunderttausende von Schleppern und wie Sie es nannten, weiteres imposante Equipment, beschlagnahmen und einen dinglichen Arrest ausüben sollte? Die Staatsmacht wäre so dann auch für die "Unterbringung" und Unversehrtheit verantwortlich. Andere Berufsgruppen gehen auch lediglich zu Fuß zum Protest und kommen nicht mit Lokomotiven, Maschinen, Autos oder Flugzeugen. Diese werden eben einfach nur nicht weiter eingesetzt. Oder auch die Praxen der Mediziner nur abgeschlossen.

Was bei Ihnen allerdings nicht zu "beobachten" war, einen Tag später sah ich bereits wieder "fleißige" Landwirte mit Schlepper auf dem Acker!
Und abschließend möchte ich Ihnen noch recht geben: Sie kennen mich nicht und Sie wissen eben nicht, wie ich meine Zeit und mit welchen anderen Aktionen verbringe. Wer für eine (seine) Sache einsteht, läuft Gefahr, etwas zu verlieren, aber wer es nicht macht, hat bereits verloren! Und zwar alles. Selbst den Rückhalt und Respekt bei den Bewunderern. Und wer sich deshalb in die Hose XXXXXX (na Sie wissen schon), sollte vielleicht erst gar nicht losziehen?!

14:15 | Der Leser von gestern antwortet auf den Beobachter
vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort, auf die ich höflichkeitshalber kurz und hoffentlich knapp, in meiner Mittagspause antworten möchte. Vorab, es liegt mir fern, Ihnen zu nahe treten zu wollen oder Sie gar zu beleidigen. Ich respektiere Ihre Aussagen so wie Sie diese niedergeschrieben haben, egal ob das Ihre wirkliche, ehrliche Meinung ist, oder ob Sie meine Argumente nicht verstehen oder bewusst nicht verstehen wollen. Jedenfalls habe ich den Eindruck, wir argumentieren aneinander vorbei. Ihre Ausführungen im 2. Absatz über Glaskugel, Vorhersagen und Irlmeier muss ich mir später nochmal ansehen, weil ich es auf die Schnelle nicht verstanden habe.
Irgendwie fühlte ich mich beim groben Überfliegen spontan in meine Jugendzeit ein (ist schon länger her), als bei Fußballspielen immer wieder Beobachter und Zuschauer, meist männlich, mit mehr oder weniger sportlicher Figur und oft im angesagten Ballonseiden-Trainingsanzug, uns „Spielern voller Inbrunst zuriefen: „Jetzt lauf endlich Du fauler Sack, häng dich rein, kämpfe, sonst wird das nix!
Die Nur-Beobachter warfen und werfen auch heute noch, den Aktiven, die, wenn auch nicht immer das Richtige, aber dennoch etwas tun, Unfähigkeit und Versagen vor.
Im speziellen Fall versteigen Sie sich zu der Aussage, dass sich die Bauern nicht für ihre Sache einstehen und nur lamentieren, weshalb sie angeblich kein Gehör finden. Das mag das Ergebnis ihrer Beobachtungen sein, dann aber haben sie definitiv den falschen Blickwinkel. Warum die Demonstranten kein angeblich Gehör finden liegt definitiv daran, dass die Medien unisono die Berichterstattung verweigern. Sollte die Tagesschau ihr bevorzugtes Medium der Informationsbeschaffung sein, verstehe ich Ihre Argumentation. Da Sie aber hier regelmässig anzutreffen sind, vermute ich andere Beweggründe. Eine Spekulation darüber verbietet meine Erziehung und damit meine Grundeinstellung.
Dass Sie tausende Demonstranten, die seit nunmehr mehreren Wochen ununterbrochen in ganz Deutschland mit unbeschreiblichem Engagement Zentrallager der Einzelhandelsriesen, Zeitungsverlage, Medienhäuser, Rathäuser, Parteitage zur Absage zwingen, als „mutlos“ bezeichnen und Ihnen raten doch gleich daheim zu bleiben, ist ein Widerspruch in sich, den Sie aber sicher erklären können. Ebenso Ihre Behauptung, dass diejenigen, die endlich etwas gegen das derzeit herrschende, elitäre, abgehobene, minderleistende Regierungskonstrukt unternehmen, den „Rückhalt und die Bewunderung“ verloren hätten, kann ich nicht bestätigen.
Ihre Wertschätzung für die Landwirte ist zweifelsfrei Ihrer Formulierung zu entnehmen in der sie erwähnen, dass Sie bereits einen Tag nach einer Demonstration die „fleißigen“ IN GÄNSEFÜßCHEN Bauern schon wieder bei der Feldarbeit gesehen haben. Auch diese Meinung sei Ihnen gegönnt und belassen, mir zeigt es aber deutlich, dass Sie entweder wieder nicht wissen, wovon Sie reden, oder diesem Berufsstand einfach nur ablehnend gegenüberstehen.
Auch das ist Ihr gutes Recht, das ich Ihnen zugestehe.
Und noch ein letzter Satz zu der Bemerkung am Schluß Ihres Kommentars. Sie raten denen, die sich in die Hose XXXXXX, erst gar nicht loszuziehen und zuhause zu bleiben. Ich glaube, diesen Rat beherzigen Sie selbst sehr gerne, sonst hätten sie den Ausdruck „Hosenscheisser“ auch wörtlich frank und frei so schreiben können. Aber, man ist ja vorsichtig und will sich nicht der Gefahr einer möglichen Beleidigungsanzeige aussetzen. Dazu passt auch die Relativierung der Aussage, die Bauern sollten sich ein Beispiel an den Franzosen, Spaniern und sonstigen heissblütigen Nachbarn nehmen. Nein, man habe NIE eine „unrechte Tat vorausgesetzt, geschweige auch nur angesprochen“ – spüre ich da ein Erschrecken über die eigene mutige Aussage und die Angst vor Repressalien seitens irgendwelchen offiziellen Internetüberwachern??? Sie merken es selber, gell???
Jetzt aber Schluß, damit, Arbeit ruft und nix für unguad wie wir in Bayern sagen.

15:18 | Der Beobachter
Sehr verehrter Kommentator, alle Achtung, da haben Sie aber ein Brett losgetreten.
Zugegeben, ich musste zwei, dreimal lesen um zu verstehen, was Sie mir eigentlich vorwerfen. Aber besser wurde mein Verständnis eigentlich nicht wirklich. Und da Sie mir allerlei Unbill vorwerfen und mit Unterstellungen arbeiten, verzeihen Sie mir meine Unverschämtheit, nicht weiter auf Ihre Vorwürfe einzugehen.
Nur soviel noch, zu einem besseren Veständnis für Ihre Sache wird Ihr Kommentar wohl dann nicht beitragen, denn Sie übersehen, ich kommentiere als Beobachter lediglich reaktiv Ihre Aktionen. Ja natürlich, ein wenig subjektiv, das gebe ich gerne zu, aber eben als Reaktion und vergleiche dann, und hierbei verstehe ich nun auch Ihre Position des Unbehagens, mit den Franzosen oder auch Spaniern.
So sein Sie mir aber dennoch recht herzlich gegrüßt und vielen Dank für Ihre geschätzte Meinung, vielleicht ein kurzer Seitenhieb noch, sehen Sie sich doch jetzt nochmal den Artikel von 13:15 Uhr (ganz oben) und den Kommentar des TB an. Viel Spaß beim Lesen und eine erfolgreiche Zukunft.

13:14 | Dipl.Ing.
Ein großes Problem sind die Bauernverbands-Vertreter. Deshalb gab es vor Jahren bereits Spaltungen. Offensichtlich sind diese nicht gründlich
genug. Das eigentliche Problem ist, dass diese Bauernberbands-Vertreter meist Mitglied der schwarzen Partei sind. In diese Positionen ist es
schwierig gegen eine Regierung etwas durch zu setzen, wenn die eigenen Leute am Ruder sind.

Diese Probleme haben wir überall: zb. bei den Gewerkschaften und Sozialverbände. Überall werden die Mitgliedsprobleme nach Oben hin immer
kleiner geredet und behandelt.

Ja, es fehlt ALLEN Mitglieder die Curage (nicht den "Schneid" haben), die oberen Führungsleuten in den Hintern zu treten. Sie kuschen viel zu
viel und lassen sich mit deren Reden einlullen. Verdamt noch mal, wir haben "noch" eine Demokratie; warum wählen diese Mitglieder nicht
anders?? Sie müssen damit bereits bei ihren Kreisverband anfangen sich zu wehren!

Das Prinzip ist, dass die nächst höheren Funktionäre, Posten zu vergeben haben, welches bereits gute "Aufwandgelder und Deligiertenplätze", ihren Günstlingen geben. Damit werden viele kleine Mitglieder faktisch "gekauft" . Es hilft nicht: so oft abwählen wie nötig, ohne Mitleid etc.!

14:17 | Leser-Kommentar zum Beobachter
Werter Beobachter. Ich freue mich grundsätzlich für dieses Geschehen. Denn ich hege, die Spekulation. Aus welche Grund sie auch losgezogen sind. Und das waren ja, nicht nur die Landwirte. Das wird nicht mehr schnell vom Acker gehen. Da ganz Deutschland immer mehr in den Mangel fährt. Das bedeutet, daß Wahrscheinlich steigt. Schluss mit lustig.
Es geht um meinen Hintern? Und dadurch entstehen viele Potenziale. Oder anders, wenn die Herde aufgeschreckt losläuft, ist sie nicht mehr so einfach aufzuhalten. Vielleicht ist das auch eine okkulte Nebenwirkung von Corona usw.?

23.02.2024

07:14 | Der Beobachter zum Bauernbashing

Verehrter Leser, natürlich haben Sie nicht unrecht, wenn Sie auf ein bisschen Unterstützung hoffen. Aber Sie müssen auch die andere Seite sehen.
Sie überzeugen mich dann, wenn Sie und Ihre Kollegen WIRKLICH was bewegen, wie in Frankreich oder Spanien beispielsweise. Und nicht nur ein paar Stiefel ans Ortsschild hängen!

Und Sie sagen ja selbst, sie werden von Ihren eigenen Verbandsvertretern unterlaufen!
Und solange das so ist und Sie alle sich dem beugen, haben Sie meinen Respekt nicht. Solange Sie nasse Fetzen lediglich auf Papier malen und vor sich her tragen, werden Sie auch nichts bewegen. Anders sieht das in Frankreich aus, dort werden Nägel nicht nur besprochen, sondern mit Köpfen gemacht.

Also, wer Gruppentarife für die Demo aushandelt, ist nicht wirklich ernst zu nehmen! Ich, und ich bin sicher, mit mir sehr viele andere auch, unterstützen Sie gerne, wenn Sie zeigen, das Sie es wirklich ERNST meinen. In diesem Fall kann man darüber nachdenken, ob die VERBANDS-VERTRETER die Richtigen sind. Das wäre ein Anfang. Ein bisschen schwanger geht eben NICHT!

10:06 | Der Ostfriese
Werter Beobachter, ich denke, den Bauern ist es ernst. Aber sie haben die Spielregeln noch nicht erfaßt. Es ist nicht so einfach zu erkennen, das diese ganz anders sind, als man ihnen in der Schule und von Seiten des Verbands erzählt hat. Wir Deutschen als solche sind zu gutmütig (ich nehme mich bei der Kritik nicht aus!), glauben auch immer an das Gute im Herzen unserer Feinde. Zu erkennen, wie bösartig, verlogen und unehrenhaft unsere Feinde tatsächlich sind, fällt uns schwer. Jeder unserer Feinde sagt es ja offen, das er unser Feind ist! So ehrenvoll wird wohl jeder von denen sein!... und dem ist eben nicht so! Viele
Bauern haben ja noch nicht eimal erfaßt, das die Nutznießer der Subventionen nicht der kleine Bauer ist, sondern die  Agrarkonzerne, die sich jemanden halten, der sich nur um das abgreifen aus gerade neu geöfneten Töpfen kümmert. Einige Firmen haben auch direkte Kontakte zu denen, die Subventionen beschließen (können). Es ist eine Frage der Mentalität. Zudem kommt noch die Frage, wieviel Zeit der jeweilige Bauer aufwenden kann, die über seine eigentliche Tätigkeit als Bauer hinaus geht.

Die vom Verband hat man gewählt, die werden "unsere" Interessen schon vertreten. Es ist eine Arbeitsteilung. Wir machen die eigentliche Arbeit, im Gegenzug sorgen "Die" dafür, das am Monatsende für uns immer etwas übrig bleibt. Einen Verrat durch ihren eigenen Verband können sich die wenigsten vorstellen. Bauernschläue - ja... aber kaum ein Bauer wird wirklich einen bösartigen Charakter haben. Das Geschäft des Bauern ist das Wachstum, das Gedeihen, das schaffende - nicht das zerstörende. Wer selber ein Wohlgefallen daran hat, das sich alles positiv - zum Guten - entwickelt, hat Probleme damit, sich vorzustellen, das es Menschen gibt, denen es Freude und Lust bereitet, zu zerstören. Man schmeiße einmal eine größere Menge an Bauklötzen (oder LEGO) Kindern zur Verwendung vor. Die meisten werden daraus versuchen etwas zu erschaffen. Einige wenige werden Freude daran empfinden das Geschaffene zu zerstören. Wenn diese das auch über einen längeren Zeitraum tun, sollte man sich Gedanken machen, ob das ihrer Grundhaltung entspricht.

10:08 | Leserkommentar
Das Problem mit den Verbandsvertretern Bauernverband gibt es schon lange. Deshalb gab es vor Jahren bereits Spaltungen. Offensichtlich sind diese nicht gründlich genug. Das eigentliche Problem ist, dass diese  Bauernberbands-Vertreter meist Mitglied der schwarzen Partei sind. In diese Positionen ist es schwierig gegen eine Regierung etwas durch zu setzen, wenn die eigenen Leute am Ruder sind.

Diese Probleme haben wir überall: zb. bei den Gewerkschaften und Sozialverbände. Überall werden die Mitgliedsprobleme nach Oben hin immer kleiner geredet und behandelt.

Ja, es fehlt ALLEN Mitglieder die Curage (nicht den "Schneid" haben), die oberen Führungsleuten in den Hintern zu treten. Sie kuschen viel zu viel und lassen sich mit deren Reden einlullen. Verdamt noch mal, wir haben "noch" eine Demokratie; warum wählen diese Mitglieder nicht anders?? Sie müssen damit bereits bei ihren Kreisverband anfangen sich zu wehren!

Das Prinzip ist, dass die nächst höheren Funktionäre, Posten zu vergeben haben, welches bereits gute "Aufwandgelder und Deligiertenplätze", ihren Günstlingen geben. Damit werden viele kleine Mitglieder faktisch "gekauft" . Es hilft nicht: so oft abwählen wie nötig, ohne Mitleid etc.!

10:10 | Leserkommentar
Warum bringen die Bauernproteste nichts ?! Bringen die Bauernproteste wirklich nichts ?! Es bauen sich ja parallel noch andere Themen auf, die ggf. dazu führen können, dass die Bauern noch freundliche Unterstützung bekommen könnten …

Ich finde unsere Bauern toll … sie stellen her u. produzieren viele Dinge, die ich gerne esse … ohne Bauern gibt es sonst nur knusperige Insekten auf dem Grill … L

17:20 | Leserkommentar
Sehr geehrter Beobachter, heute machen Sie Ihrem Nicknamen aber alle Ehre! Sie beobachten, dass die Bauern hier in Deutschland zwar ETWAS tun, aus Ihrer Sicht aber zu wenig bzw. nicht das Richtige. Darf ich fragen, warum Sie nur beobachten und diese dargebotene Chance für uns alle nicht nutzen, um sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten aktiv und konstruktiv am überfälligen Protest zu beteiligen? Wie lange die Landbevölkerung und übrigens auch Fuhrunternehmer und Selbständige diesen immensen zeitlichen, finanziellen und kräftezehren Aufwand noch betreiben können, ist aus mehreren Gründen fraglich. Alle, die auch nur einmal egal in welcher Form auch immer, an den Protesten teilgenommen haben, verdienen meinen höchsten Respekt! Warum nutzen wir nicht alle, die aus den verschiedensten Gründen, die ich jetzt nicht aufzählen muss, gegen einen Fortbestand der gegenwärtigen Regierung sind, das imposante Equipment (Lastwagen, Traktoren, Baumaschinen) derer, die für Ihre Belange auf die Strasse gehen??? So eine Chance bietet sich meiner Meinung nach nie wieder. Warum glauben Sie, wird mom. gefordert, solche „Geräte“ bei Demonstrationen und Versammlungen einfach zu verbieten.

Als interessierter Beobachter eines Geschehens sollte man gelegentlich versuchen, die Position und den Blickwinkel zu verändern um sich ein objektives Bild des Gesamtvorganges machen zu können. Das soll kein Vorwurf sein, ich kenne weder Sie noch Ihre persönliche Situation. Nur, Ihr Vergleich mit den Franzosen, erweckt den Verdacht eines einseitigen Blickwinkels und ist der Sache nicht dienlich. Ja, auch ich kenne die tollen Videos von den aufgebrachten franz. Nachbarn, die die Ärmel hochkrempeln, Mist, Gülle und sonstigen Unrat vor, in und an angeblich öffentliche Gebäude schütten, spritzen und deponieren. Da gibt es Bilder von Traktoren, die Gendarmeriefahrzeuge zur Seite schieben usw. Immer stehen Hundertschaften von Polizisten daneben und schauen dem Treiben zu, während sie gegen das normal demonstrierende Fußvolk mit aller Härte vorgehen. Das könnte damit zusammenhängen, das die rechtlichen Situationen zw. Frankreich und Deutschland einfach nicht vergleichbar sind. Ich glaube, kürzlich gelesen zu haben, dass die Gendarmerie in Frankreich für Sachbeschädigung und eine solche sind Mist und Gülle verteilen, einfach nicht zuständig ist. Das wäre jedenfalls eine einfache Erklärung war DIE Franzosen so agieren und unsere Bauern nicht!

Dazu gehört auch zu wissen, dass die Polizei, respektive die Staatsanwaltschaft hier in Deutschland jederzeit sog. „Tatmittel“ zu beschlagnahmen bzw. einziehen kann. So beispielsweise das Auto mit dem der Drogenkurier oder Einbrecher unterwegs war. Können Sie sich vorstellen, dass ein Landwirt, der von seinem Hof eine Familie ernähren muss, sich mehrmals überlegt, ob er seinen geleasten, finanzierten Schlepper im Wert von 150- bis 300tausend Euro zur Begehung einer Straftat hernimmt? Anfangs wurden einige Bauern sogar wegen Steuerhinterziehung (Nutzung des steuerfreien Fahrzeuges für Zwecke ausserhalb der Landwirtschaft) angezeigt. Die grossen und kleinen Nadelstiche der Behörden schweben in Deutschland immer über den Köpfen derer, die sich trotzdem an solchen Aktionen beteiligen. Inwieweit das bei unseren Nachbarn der Fall ist, könnte man in die Urteilsfindung gegenüber den hiesigen

Protestteilnehmern einfliessen lassen.

Gottseidank ist das beobachten und Erteilen von Ratschlägen hier (noch) nicht strafbewehrt!

Abschließend, weil es grad so gut passt: Die Mehrheit der Bevölkerung ist mittlerweilen der Meinung, dass sich etwas ändern MUSS und dass diese Regierung abdanken sollte. Da gehen zwei, drei Berufsgruppen mit dem entsprechenden eindrucksvollen Equipment an die Sache ran. Die restliche Bevölkerung

Könnte die Gelegenheit beim Schopfe packen und sich diesen Vorreitern anschließen. Der Spuk wäre innerhalb von ein, zwei Wochen erledigt. Doch nein…. Man gönnt den Landwirten die Rücknahme der Dieselsteuerteilerstattung nicht, wobei das auch nur der ausschlaggebende Teilaspekt des Großen Ganzen war. Lieber schaut man Videos, schreibt in Foren, vergleicht mit anderen Ländern, gibt gute Ratschläge und stellt seine Unterstützung für die Sache erst dann in Aussicht, wenn alles eskaliert ist. Na bravo. Ich befürchte ob der Ausführungen des ansonsten von mir geschätzten Beobachters, auch diesesmal lässt die vermeintlich aufgeklärte Masse, die es eigentlich gemeinsam schaffen könnte, diese einmalige Chance verstreichen. Leider…..

Ich hör jetzt auf, hab noch anderes zu tun, Danke fürs geduldige Zuhören!

PS.: Hab den Text jetzt auf die Schnelle runtergehackt und keinen Kopf mehr fürs korrigieren, Bitte um Nachsicht

22.02.2024

14:48 | Leserzuschrift zum Bauernbashing der letzten Tage

Die Bauern sind doch auf den Straßen, blockieren Auslieferlager, machen weiterhin ihre Protestfahrten und Mahnfeuer, müssen sich als sonstwas beschimpfen lassen und strampeln sich trotzdem ab, was wirft man denen denn eigentlich vor? ...daß sie nichts tun? ... daß sie von ihren Verbandsvertretern unterlaufen werden?... daß die Proteste für die passiven Zuschauer am Bildschirm nicht deftig genug sind? Nur weil die Medien und die Klickbaiter nicht mehr überschwenglich und prominent über die Proteste der Bauern berichten und sich lieber den zeitlich so überaus passend aufgetrauchten Demos gegen rechts zuwenden,
um dann auf die Posse mit der Werte Union einzuschwenken, also einen Aufreger nach dem anderen bedienen, aber über die Bauern schweigen, heißt das doch nicht, dass die nicht tätig sind- ganz im Gegenteil.  Kann man sich nicht wenigstens die Schmähkommentare sparen, von Respekt für das Durchhaltevermögen mal ganz zu schweigen und von Unterstützung
gleich gar?

21.02.2024

Polen   Tschechien

19:15 | Berliner Zeitung:  Gegen die EU und Ukraine-Getreide: Bauernproteste in Polen und Tschechien weiten sich aus

Straßenblockaden, faule Eier und brennende Reifen: Bauernproteste finden bei unseren östlichen Nachbarn kein Ende. In der Kritik stehen EU-Pläne und ukrainisches Getreide. Warschau, Prag – auch in Bukarest, Riga und Bratislava: Landwirte in ganz Osteuropa blockieren in diesen Tagen Grenzübergänge und Autobahnauffahrten. Denn die Bauern stimmen mit der Agrarpolitik der Europäischen Union nicht überein, der sogenannte Green New Deal wird vehement abgelehnt. Zudem protestieren die osteuropäischen Landwirte gegen die Einfuhr günstiger Agrarerzeugnisse aus der Ukraine.

... wenn die deutschen Bauern nicht bald auf die Straße kommen und die Gunst der Stunde nutzen .... dann sind sie verraten und verkauft.  TS 

19:40 | Der Beobachter
Oh lieber TS, bitte nicht so pessimistisch! Die Bauern sind doch schon dabei: Sie kaufen gerade Rasenbetretungs- und Bahnsteigkarten. Dass das nicht schneller geht, liegt am Bauernverband. Da weiß man noch nicht ob man Einzelkarten oder doch besser einen Gruppentarif beanspruchen soll. Aber keine Sorge. In Deutschland muss halt ALLES seine Ordnung haben. Aus gut informierten Kreisen hört man, der Bundesbauernminister Herr Özdemir, soll bereits seine Vermittlung bei der Rasenagentur und auch bei Parkausweisen für Traktoren der Bauernschaft, angeboten haben!

.. ich bin doch nicht pestimistisch. Ich spüre ja die Stimmung ... dieses leise brodeln unter der Oberfläche ... die Fäuste im Hosensack ... TS 

 

Frankreich

19:15 | Frankreich

Gülle-Dusche: Landwirte kippen Gülle auf die Mutualité sociale agricole (MSA) (Landwirtschaftliche Sozialversicherung) in Pau.

Spanien

19:15 | Spanien

Massenprotest der spanischen Landwirte, die derzeit in Madrid für faire Preise demonstrieren und den unfairen Wettbewerb durch importierte Produkte anprangern.

 

18.02.2024

11:05 | Leser-Kommentare zu den Bauernprotesten

(1) Die Bauernproteste – hier ergänzt um Trucker – weiten sich aus: In den USA scheint es viele Trucker zu geben, die ab Montag nicht mehr nach NYC fahren wollen – lt. zh-Artikel „"F**k Around & Find Out": Truckers Warn Loads To NYC Will Be Rejected Starting Monday”.
Zitat: “Truck drivers transport between 70% to 73% of all freight in the United States. Therefore, when truckers begin discussing plans on social media to boycott loads to progressive hellhole New York City, it's important to pay attention.” Wenn also die Trucker > 70% aller Transporte in den USA machen, dann dürfte ein Boykott der Fahrten nach NYC schon relevant sein, oder ?!

(2) Kann man nach 1 1/2 Monaten Bauernprotesten auf deutschem Boden überhaupt von einem Erfolg sprechen?
Vielleicht ist der eine oder andere B.Com-Leser mit dem Thema vertraut und kann eine kurze Zusammenfassung geben? Einige Nachbarländer konnten kleine Erfolge verbuchen, aber für mich hat sich von außen betrachtet für die deutschen Bauern nichts geändert.

(3) zu (2) ..  Schwer einzuschätzen, werter Leser. Vielleicht ist gerade im Massenbewusstsein eine Stuhlkreis-Diskussion? Da gibt zwei Haupt-Fraktionen. Die eine meint, Lebensmittel kommen aus der Edeka o.ä. Die anderen vertreten den Standtpunkt, diese müssen ja erzeugt werden. Vielleicht machen das die Landwirte. Und wenn diese Landwirtschaft stirb, könnte zu Mangel kommen. Das alles ist zudem noch mit Geld verschränkt. Hier diskutiert eine kleinere Fraktion im Stuhlkreis über. Unser Geld stirbt und wenn das passiert. Wie kann man davon profitieren. Doch viele sind im MB, sind durch ander Begebenheiten ablenkt. Demokratie retten, Klima retten, CO2 vermindern usw. Und ob man das Wort rechts, nicht verbieten solle. Denn es gibt ja kein rechts mehr, weil alles links dreht. Wer kam überhaupt auf den Gedanken, das es rechts überhaupt gibt. Da es doch erwiesen ist, das neben links, allenfalls noch 360 Grad gibt. Es fängt bei links an und endet dann wieder links. Zudem ist auch klar, das nur eine Farbe gibt und diese nennt "Gleich-Rot". Alles andere ist Schwurbellei, wenn nicht noch schlimmer. Also assimiliert euch, dann ist alles gut. Auf immer und ewig. Auf ins transhumane linke Paradies, es ist bald vollbracht. Selbst Huhn und Ei werden dann vereint. Dann ruht man susdruckslos im ewigen linken Sein. Somit kann man sagen, ich Bin, ich existiere links, alles andere ist Leere und Nichts. Dort gibts nicht mal Dunkelheit. Man hat nur diese alternativlose Alternative. Wie einfach es doch ist. Folgt dem Flötenspieler, dann geht alles seinen linken positiven Weg.

13.02.2024

10:18 | ET: Indien: Mit Tränengaswolken gegen protestierende Landwirte

Die indische Polizei hat Tränengas gegen Landwirte eingesetzt, um sie an einer Demonstration für bessere Preise für ihre Produkte in Neu Delhi zu hindern. Auf Fernsehbildern vom Dienstag waren dichte Tränengaswolken zu sehen. Demnach versuchte die Polizei, in Ambala, rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt, Protestierende auseinanderzutreiben. Der Polizeibeamte Ranjay Atrishya kündigte ein Großaufgebot an, um Landwirte davon abzuhalten, nach Neu Dehli zu gelangen.

Die Landwirte haben zu einem „Marsch auf Delhi“ aufgerufen – eine Anspielung auf massive Demonstrationen vor drei Jahren. Fernsehsender zeigten Traktorkonvois mit jeweils Hunderten von Fahrzeugen, die sich in den Bundesstaaten Punjab, Haryana und Uttar Pradesh Richtung Hauptstadt bewegten. Die Polizei errichtete auf den Zufahrtsstraßen Barrikaden mit Betonklötzen und Metallspitzen und verbot öffentliche Zusammenkünfte von mehr als fünf Menschen in der Metropole.

Rund zwei Drittel der Bevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen sind  in der Landwirtschaft  tätig, der fast ein Fünftel der Wirtschaftsleistung des Landes ausmacht. Die Landwirtschaft fordert eine Reihe von Maßnahmen, darunter einen Mindestpreis für die Ernte, bessere Renten und Schuldenschnitte, um die Situation der Bauern zu verbessern. Die Proteste im Landwirtschaftssektor begannen 2020 und dauerten über ein Jahr an, was zu einer schweren Regierungskrise unter Premierminister Narendra Modi führte. Während der Proteste starben bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften mehr als 700 Menschen. JE

12.02.2024

11:59 | SPON:  Bauern protestieren von Warschau bis Rom

Landwirte in Italien, Spanien und Polen haben am Freitag gegen die Agrarpolitik der Europäischen Union protestiert. Sie kritisieren unter anderem Umweltauflagen als finanzielle Belastung, die ihre Produkte teurer mache als Importe aus Drittländern. Ähnliche Proteste haben in den vergangenen Wochen überall in der EU stattgefunden.
In Polen, wo die Einfuhren von billigem Getreide, Milch und anderen Produkten aus der Ukraine für besondere Verärgerung gesorgt haben, fuhren Landwirte mit Traktoren durch das ganze Land, um den Verkehr zu verlangsamen und Hauptverkehrsstraßen zu blockieren.

... und die Ampel schaltet noch immer ... wo bleiben hier die Prosteste?  TS 

11.02.2024

19:10 | TE:  TE Wecker Interview mit Anthony Lee - 11 02 2024   

Wird der Bauer unbequem, schimpft man ihn als rechtsextrem. Das stellen gerade die Landwirteb fest, nachdem sie massiv auf die Strassen gehen und gegen die katastrophale  Entwicklung protestieren. Die Proteste haben sich auf ganz Europa ausgedehnt - eine wesentliche Folge des desaströsen Green Deals der EU, der die Landwirtschaft ruiniert. Aber  immerhin: Frankreich scheint eine Wende von der Agrarwende zu vollziehen und der Landwirtschaft einen wichtigen Platz einzuräumen. In Deutschland agegen stellt die Ampel Kritik an Landwirtschaftspolitik als Gefahr für die Demokratie dar. Ein schwer genervter Kanzler Scholz meinte, es seien Extremisten der Bauern, die jeden Kompromiss unmöglich machten. Der derzeitige Landwirtschaftsminister Özdemir warnt sogar vor Leuten ganz rechts aussen. Und jetzt will auch eine „Agrarsoziologin“ rechtsextreme Tendenzen festgestellt haben. Wir haben  mit Landwirt Anthony Lee gesprochen und versucht, rauszufinden, wo das Rechtsextreme zu finden ist.

 

09.02.2024

10:03 | Der Agronom: Meloni-Regierung verbrüdert sich mit Landwirten

Maurizio Senigagliesi steht neben seinem Trecker auf einem Hügel vor Rom. Der Landwirt aus der Nähe von Pisa ist einer der Wortführer der italienischen Bauernproteste, die nun an der Hauptstadt angekommen sind. Im Zentrum Roms wollen Senigagliesi und seine Mitstreiter heute ein Zeichen setzen. Der Hauptadressat des Protests aber, das wird im Gespräch deutlich, ist nicht die Regierung in Rom. "Wir italienischen Landwirte protestieren gegen die europäische Agrarpolitik. Das Problem, das uns plagt, liegt in Brüssel", meint Senigagliesi.

Zwar hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Mitte der Woche angekündigt, auf ein Gesetz gegen hohen Pestizideinsatz zu verzichten. Senigagliesi und seine Mitstreiter aber finden trotzdem, in der Brüsseler Landwirtschaftspolitik gebe es nach wie vor "zu viel Ökologie und zu viel Bürokratie".

08.02.2024

20:02 | Landwirt Weller: „BlackRock will unser Land stehlen!“ | Im Gespräch mit Petr Bystron | NightTalk

Abseits der Bauern-Demos in Berlin traf sich Petr Bystron mit Steffen Weller, einem Landwirt aus Abtsgmünd (Baden-Württemberg). Der Aktivist erklärte dem Bundestagsabgeordneten der AfD seine Sicht auf die Landwirtschaftspolitik der Bundesregierung, die weltfremd, voller Filz und Verbrauchertäuschung ist – und die, laut Steffen Weller, von multinationalen „Heuschrecken“ wie BlackRock nachhaltig beeinflusst wird.

10:30 | TGP: Spanische Landwirte schließen sich der europäischen Agrarrevolte an – versprochene Zugeständnisse der EU haben die Bewegung nicht gestoppt

Der alte Kontinent befindet sich in Trance vor den Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni, die den Rechtspopulisten mehr Macht als je zuvor verleihen werden. Hinzu kommt die Tatsache, dass Landwirte auf dem gesamten Kontinent, von Ost bis West, von Nord bis Süd, beispiellose Proteste veranstalten. Eine nicht erschöpfende Liste würde Frankreich, die Niederlande, Polen, Rumänien, Portugal, Griechenland, Irland, Italien, jetzt Spanien und natürlich Belgien umfassen – mit Bauern, die nach Brüssel kommen, um vor dem Europäischen Parlament zu protestieren. Es stellt eine solche Bedrohung für die Brüsseler Bürokratie dar, dass Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen offenbar einigen Forderungen der Landwirte massiv nachgab. Doch unterdessen breitet sich der Bauernaufstand immer noch wie ein Lauffeuer aus – jetzt in Spanien. Spanische Landwirte blockierten heute (6) den Verkehr auf mehreren Autobahnen und verbrannten Reifen.

Kommentar des Einsenders
Jetzt gibt es die Bauernproteste also auch in großem Stil in Spanien

07.02.2024

10:00 | ET+: Neue Dimension des Protests: Polens Landwirte planen Aktionen für einen Monat

„Unsere Geduld ist am Ende“, sagt die polnische Bauerngewerkschaft. Eine Entscheidung der EU-Kommission veranlasst die Landwirte in Polen jetzt zu Protestaktionen, wie sie Europa seit Beginn der Proteste wohl noch nicht gesehen hat.

Die polnischen Landwirte der Gewerkschaft Solidarność haben für den 9. Februar einen massiven Generalstreik angekündigt und planen zudem die Blockade der Grenzübergänge zwischen Polen und der Ukraine. Dieser Protest ist Teil einer größeren Bewegung in Europa und der Schweiz. Die Landwirte sind verärgert über die Entscheidung der EU-Kommission, den zollfreien Handel mit der Ukraine bis 2025 zu verlängern, da sie sich von den politischen Entscheidungsträgern verraten fühlen.

Die Bauern kritisieren auch die Passivität der polnischen Behörden in Bezug auf die Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen aus der Ukraine, was zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten für die polnischen Landwirte führt. Sie fordern von der Regierung Maßnahmen, um die Wirtschaftlichkeit der polnischen Landwirtschaft zu gewährleisten und die Auswirkungen des „European Green Deal“ auf sie zu mildern.

Die EU-Kommission hat zwar einige Zugeständnisse gemacht, wie die Möglichkeit für Landwirte, von bestimmten Agrarvorschriften abzuweichen, jedoch halten viele Landwirte diese Maßnahmen für unzureichend. COPA-COGECA, eine einflussreiche Agrarlobbyorganisation, begrüßt die Maßnahmen, fordert aber gleichzeitig weitere Unterstützung für die Landwirte.

Der Konflikt zwischen den Landwirten und den politischen Entscheidungsträgern erstreckt sich über mehrere EU-Länder, und bisher haben Landwirte in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Portugal, Litauen, Italien, Griechenland und Deutschland gegen die Politik und die Entscheidungen der EU protestiert. JE

05.02.2024

18:40 | tkp:  Bauern in Irland starten „Solidaritäts“-Proteste für Kollegen in Frankreich und andere

Die Proteste der Landwirte in Frankreich haben die französische Regierung nach landesweiten Blockaden und internationaler Unterstützung für die Demonstranten zum Einlenken gezwungen. Am Donnerstag erklärten sich zwei der wichtigsten französischen Bauerngewerkschaften bereit, die Proteste auszusetzen und die Straßenblockaden im ganzen Land aufzuheben.

Leser Kommentar
Die Politiker können sich gerne von Mehlwürmern und Insekten ernähren. Ich werde es nicht tun. Deren Vorschriften übertreffen alles bis jetzt je verordnete. Ihren Klimawahn können sie selbst ausleben - dagegen habe ich nichts!

 

10:45 | euronews:  "Ein Land ohne Landwirte ist ein leeres Land" -

In Griechenland setzen die Landwirte ihre Proteste fort. Von den Vorschlägen der Regierung fühlen sich viele Bäuerinnen und Bauern verhöhnt. In Griechenland protestieren Landwirte jetzt auch vermehrt in Thessaloniki, wo derzeit die Messe "Agrotica" stattfindet. Auf hunderten Traktoren zogen sie durch die zweitgrößte Stadt des Landes und forderten Hilfsgelder von der Regierung in Athen, aber auch von der Europäischen Union.

Viele Bäuerinnen und Bauern sagen, die Existenz ihrer Höfe sei bedroht. Landwirtin Efi Tzotzopoulos fordert drastische Reformen. Und sie warnt eindringlich im Gespräch mit Euronews: "Sie müssen die EU-Agrarsubventionen ändern, damit die Landwirte arbeiten können, damit sie wissen, was sie anbauen können und was ihr Einkommen sein wird. Wenn diese Situation anhält und keine Maßnahmen ergriffen werden, wird der ganze Sektor ausgelöscht."

09:56 | france24: IWF-Chef warnt davor, dass europäische Regierungen die Unterstützung protestierender Landwirte „bereuen“ könnten

Landwirte aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien und Griechenland haben wochenlang störende, aber weitgehend friedliche Proteste veranstaltet, um im Vorfeld der bevorstehenden Wahlen Zugeständnisse von europäischen Staats- und Regierungschefs zu erwirken . „Sie sehen, wie die Bauern protestieren. Auf menschlicher Ebene verstehe ich, dass sie mit noch mehr Not zu kämpfen haben und es nicht einfach ist, ihre Arbeit zu erledigen“, sagte Georgieva während einer Pressekonferenz im Büro des Internationalen Währungsfonds in Washington.

„Aber wenn diese Stimmung anhält und die Regierungen in eine Ecke drängt, in der sie nicht mehr in der Lage sind, das zu tun, was für die Stärke der Volkswirtschaften notwendig ist, dann könnte es Tage geben, in denen man es bereuen muss“, fügte sie hinzu. Tausende Landwirte aus ganz Europa protestierten am Donnerstag in Brüssel während eines Treffens zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der Chefin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, über „die Zukunft der europäischen Landwirtschaft “.

Kommentar des Einsenders
Wenn man sich diesen Artikel aus Frankreich ansieht „IMF chief warns European governments may 'regret' backing protesting farmers”, dann weiß man wo diese Großorganisation steht.

Frei nach dem Motto: Wozu brauche ich Bauern, wenn ich Milch und Honig bei REWE o Aldi kaufen kann. In freier Anlehnung an den Spruch der Grünen aus den 80- / 90- iger Jahren: Atomkraft – nein, DANKE. Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose.

dazu passend X:

Jetzt sind – lt. Link: https://twitter.com/WallStreetSilv/status/1753165701794197585?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1753165701794197585%7Ctwgr%5Ed556180b73cf9866b4ad82524ac9316aeef5cb70%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fx22report.com%2Fremember-your-mission-infiltration-not-invasion-remember-your-oath-2024-election-ep-3274%2F – also Irland und Portugal auch mit dabei.

04.02.2024

09:59 | ZeroHedge:  Frankreich gibt den Landwirten nach, als die „Solidaritäts“-Proteste in Irland beginnen   

Zwei der größten französischen Landwirtschaftsgewerkschaften einigten sich am Donnerstag darauf, Proteste auszusetzen und Straßenblockaden im ganzen Land aufzuheben, nachdem die Regierung Maßnahmen angekündigt hatte, die als „greifbare Fortschritte“ bei der anhaltenden Revolte gegen „klimagesteuerte“ EU-Initiativen gelten, die die Gesellschaft vom Bösen entwöhnen sollen. keimfreie, kohlenstoffemittierende Lebensmittel, während China, Indien und der Rest der Welt lachen.

Warum haben Landwirte eine "Gewerkschaft" .. und keine Interessensvertretung .. und warum funktioniert es in Frankreich und in Deutschland nicht? Wenn die "Schweinescheiße" vor den Parteizentralen abgeladen würde .. dann würde sich auch in Deutschland was tun.   TS 

12:19 | Nukleus zum grünen TS-Kommentar
und warum funktioniert es in Frankreich und in Deutschland nicht? - Der Bauernverband ist zu 100% auf Regierungslinie und damit zu 100% gegen  die Bauern - Der Bauernverband ist bis zu den kleines Pöstchen in massiver Sabotage der Proteste verwickelt. Der deutsche Bauer verlässt sich auch auf diesen, obwohl der deutsche Bauer es selber verstanden hat, das der Verband sabotiert - O-Ton Bauerverbandvertreter - Nein. Es hätte eh keinen Zweck....man solle das alles doch lassen. Das kam, als man nachfragte, ob eine Demo wie besprochen angemeldet sei.

Es versteht keiner, man muss das machen was die Grünen sagen - aus Trotz, wird es aber nicht gemacht. Aufhören zu produzieren - in das investieren, auf das man zur Zeit keine Mehrwertsteuer zahlt - weg von den Spritfressern, was wiederum die Steuereinnahmen senkt - ihr müsst dafür sorgen, das die Steuereinnahmen sinken und das ist eben "grünes" Verhalten. Aber der Dummmichel in seinem dummen Trotz erkennt seine Möglichkeiten, seine Optionen nicht. Konsumverhalten überdenken und runter fahren. Wenn für euch das Leben  nur durch Konsum lebenswert ist, dann habt ihr es redlich verdient, was man mit euch macht.

15:55 | Leser Kommentar
Die Länder um Deutschland herum machen ihren Bauern immer mehr Zugeständnisse, nachdem diese auf die Straße gegangen sind, nur in Deutschland nicht. Mir kommt es so vor, als wolle man die deutschen Bauern zu extremen Schritten treiben, um dies dann als Auslöser für eine geplante Aktion zu nutzen.

15:55 | Leser Kommentar
Ich kann die Aufregung über die nicht funktionierenden Bauernproteste hier in Deutschland in keiner Weise nachempfinden. Bei Bachheimer ist uns allen doch klar, welche beiden Kräfte gegen Deutschland spielen:
1. Die kulturelle Zerstörung Deutschlands.
2. Die wirtschaftliche Zerstörung Deutschlands. 
Beides läuft auf Hochtouren und es gibt nichts, was dieses Programm stoppen oder abmildern könnte.
Beide Punkte sollten objektiv beschrieben werden.
Die Zukunft der Aufgewachten in Deutschland könnte wie folgt aussehen:
Investieren Sie jetzt in ein Investment, von dem Sie hoffen, dass es während oder kurz nach dem Kollaps am besten profitiert.
Danach sollten Sie das Land verlassen und sich ein Haus in ruhiger Lage im Ausland kaufen.
Denn eines ist sicher: Deutschland wird für Jahrzehnte zerstört worden sein.

15:55 | Dipl.Ing. 
Lieber Terror-Spatz … im Dummland müssen die streikenden Landwirte halt eine „Bahnsteigkarte“ lösen ... die Polizei leitet dann die Traktoren über Nebenstraßen auf irgendwelche Abstellplätze weit weg vom Geschehen … z.B. Theresienwiese in München oder zum Stuttgarter Wasen … dort können sich die Landwirte dann so richtig austoben und keiner bekommt es mit … und keinen interessiert es … und die Politik lacht sich in Fäustchen …

 

 

03.02.2024

08:06 | Focus:  Verspätungen drohen: Bauern protestieren am Frankfurter Flughafen

LiveTicker  Verspätungen drohen: Bauern protestieren am Frankfurter Flughafen
Samstag, 03. Februar, 7.21 Uhr: Mit ihren Traktoren demonstrieren Landwirte an diesem Samstag am Frankfurter Flughafen. Wie ein Polizeisprecher sagte, begaben sich die Bauern am Morgen gegen 6 Uhr Richtung Airport. Geplant sei eine Protestfahrt rund um das Gelände. Passagiere müssen sich auf Beeinträchtigungen bei der Anreise einstellen, die Polizei erwartet Straßensperrungen bis zum Nachmittag. Der Flughafenbetreiber Fraport bittet darum, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder für die Anreise im Auto mehr Zeit einzuplanen. Angekündigt waren bis zu 2000 Traktoren.

Wenn die Bauern was geändert haben wollen .. dann hilft nur Berlin und hier besonders die Parteizentralen.  Wenn die mit Schweinemist zugemacht sind .. dann kommt mal klare Landluft in die Hirne der Politiker.  In keinem Fall, darf es zu Gewalttaten kommen ... TS 

02.02.2024

19:42 | Welt:  Bundestag beschließt Abbau von Steuerentlastungen für Bauern

Trotz breiter Proteste hat der Bundestag den schrittweisen Abbau für Subventionen für Landwirte beschlossen. Das Gesetz sieht außerdem eine höhere Ticketsteuer für Passagierflüge sowie eine schärfere Bürgergeldsanktion vor. Der Bundestag hat dem umstrittenen Abbau von Steuerentlastungen beim Agrardiesel zugestimmt. Das Parlament verabschiedete am Freitag das Haushaltsfinanzierungsgesetz, in dem die schrittweise Abschaffung enthalten ist. Für das sogenannte Zweite Haushaltsfinanzierungsgesetz stimmten die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP. Das Gesetz soll Finanzlücken im Bundeshaushalt 2024 schließen.

Ich bin der Letzte der die Bauern kritisiert, doch bei aller Freundschaft ... so wird das alles nix.  Der Protest muss mindestens eine Woche dauern ... und alle Zufahrten zu Berlin blockieren .. und es muss genau jetzt gemacht werden.  TS 

18:40 | Hart aber unfair

Hart aber unfair...der ausgeladene Bauer
Weil ich mir doch einige Gedanken gemacht habe was ich unbedingt sagen wollte kommt hier meine eigene kleine Hart aber fair Sendung, ohne Louis Klamroth.

 

15:52 |   Trotz Bauernprotesten: Bundestag beschließt höhere Steuern auf Agrardiesel 

Der Deutsche Bundestag hat dem umstrittenen Abbau von Steuervergünstigungen beim Agrardiesel zugestimmt. Das Parlament verabschiedete am Freitag das Haushaltsfinanzierungsgesetz, in dem die schrittweise Steuererhöhung enthalten ist. Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, muss es noch den Bundesrat passieren. Die Länderkammer stimmte am Freitag einer Fristverkürzung allerdings nicht zu und befasste sich damit nicht. Die nächste reguläre Sitzung des Bundesrats ist für den 22. März angesetzt. Bis dahin wird über das Gesetz zunächst in Fachausschüssen beraten.

Es gilt als möglich, dass der Bundesrat dem Gesetz nicht zustimmen und den Vermittlungsausschuss anrufen wird. In vielen Bundesländern gibt es Koalitionsregierungen mit einer oder mehreren Ampelparteien. Bei Uneinigkeit innerhalb einer Landesregierung muss sich das betreffende Land im Bundesrat enthalten. Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, wertete das Zögern des Bundesrates am Donnerstag als Hoffnungszeichen:

Kommentar des Einsenders
Die Blockpfeifen schaufeln sich (erneut) ihr eigenes Grab.

15:39 | kreutzer: Landwirtschaft in der Krise

Die Bauernproteste sind noch nicht zu Ende. Die Ampel fragt sich: „Wie kann das sein? Wir sind denen doch so weit entgegengekommen. Keine Kfz-Steuer auf Maschinen, und das Diesel-Privileg ist doch auch erst in zwei Jahren weg. Was wollen die denn noch?“ Nun, man könnte es wohlwollend „Abgehobenheit“ nennen, was sie daran hindert, die Antworten auf ihre Fragen zu finden.

Der Landwirt, den ich hier schon zu Wort habe kommen lassen, stellt ganz andere Fragen. Er stellt sie mir. Wahrscheinlich, weil er sich von der Regierung keine erwartet, weil diese Regierung seiner Meinung nach, wenn sie Antworten auf diese Fragen hätte, entweder nicht mehr verantworten könnte, das zu tun, was sie tut, oder keine Chance mehr hätte, in zwei Jahren wiedergewählt zu werden.

Kommentar des Einsenders
Interessante Fragen, Antworten und Spekulationen von Egon Kreutzer. Der luetische Moloch treibt seine untertänigen Schafe ins globale Schlachthaus.

14:56 | Der Vatikan Korrespondent: Der Aufstand der Bauern – die letzte Chance gegen die Tyrannei der Milliardäre

Der kri­mi­nel­le Plan der Glo­ba­li­sten will die tra­di­tio­nel­le Land­wirt­schaft, Vieh­zucht und Fische­rei zer­stö­ren, um die Men­schen zu zwin­gen, künst­li­che Lebens­mit­tel zu essen, die von mul­ti­na­tio­na­len Kon­zer­nen pro­du­ziert werden. Es sind die gro­ßen Invest­ment­fonds und das Welt­wirt­schafts­fo­rum (WEF), die Lob­by­ar­beit in den Par­la­men­ten betrei­ben, um einen ver­hee­ren­den und unmensch­li­chen „Über­gang“ durchzusetzen.

Ich spre­che den Land­wir­ten, Vieh­züch­tern, Fischern, Last­wa­gen­fah­rern und allen, die sie unter­stüt­zen, mei­ne gan­ze Soli­da­ri­tät und Ermu­ti­gung aus. Das ist nicht irgend­ein Pro­test: Das ist viel­leicht die letz­te Chan­ce der Völ­ker, das Recht wie­der­her­zu­stel­len und sich von der Tyran­nei einer Min­der­heit kri­mi­nel­ler Mil­li­ar­dä­re zu befrei­en, die nie­mand gewählt hat und die den Anspruch erhe­ben, zu ent­schei­den, was wir den­ken, kau­fen, essen und ler­nen sol­len, mit wel­chen Medi­ka­men­ten wir behan­delt wer­den sol­len und wie und ob wir rei­sen dürfen.

13:43 | expose: Bauernprotest in Brüssel: Warum drängen Staats- und Regierungschefs darauf, Bauernhöfe und Bauern einzuschränken und zu vernichten?

Am Donnerstag kam es vor dem Gebäude des EU-Parlaments in Brüssel zu massiven, anhaltenden Protesten auf den Straßen Deutschlands, Polens, Frankreichs, der Niederlande, Italiens, Portugals und anderer europäischer Länder. Die Proteste fallen mit dem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union am Donnerstag zusammen, bei dem die Landwirte sie auffordern, die von der Führung in Brüssel eingeführten Agrar- und Umweltvorschriften aufzuheben. Warum drängen Staats- und Regierungschefs darauf, landwirtschaftliche Betriebe und Landwirte einzuschränken und abzuschaffen?

dazu passend ET: IWF-Chefin warnt vor weitgehendem Entgegenkommen an Landwirte

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, hat europäische Regierungen davor gewarnt, Landwirten angesichts wochenlanger Proteste finanziell zu sehr entgegenzukommen. „Auf menschlicher Ebene verstehe ich ihre Schwierigkeiten und es ist nicht einfach, ihren Job zu machen“, sagte Georgieva am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Washington mit Blick auf die Bauern. „Aber wenn dieses Gefühl anhält und es Regierungen in eine Ecke drängt, in der sie nicht mehr das Notwendige zur Stärkung der Volkswirtschaften unternehmen können, dann wird der Zeitpunkt kommen, an dem sie es bereuen.“

Es besteht das Risiko einer Nahrungsmittelknappheit aufgrund der zunehmenden Einschränkungen und Auflagen bei der Landwirtschaft. Diese Vorschriften zielen darauf ab, traditionelle Anbaumethoden und Geschäfte der Landwirte im Namen der Nachhaltigkeit zu unterdrücken. Diese Maßnahmen werden dazu führen, dass ein Großteil der traditionellen Landwirtschaft verschwindet und durch eine schnell wachsende synthetische Lebensmittelindustrie ersetzt wird, die künstliches Fleisch und Insektenmehl fördert. Diese Konzerne gehören wiederum unseren üblichen Verdächtigen von WEF und Co... JE

01.02.2024

17:30 | ZeroHedge:  In Brüssel bricht Chaos aus, als Gummigeschosse auf Bauern abgefeuert werden, die vor dem EU-Parlament protestieren

Am Donnerstag wurden Gummigeschosse und Wasserwerfer gegen Hunderte europäische Landwirte eingesetzt , die vor dem Gebäude des EU-Parlaments in Brüssel protestierten. Die Bauern warfen Eier, zündeten Feuerwerkskörper und legten in der Nähe des Gebäudes Feuer. Gleichzeitig forderten sie die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, sie nicht mehr mit höheren Steuern und steigenden Kosten zu bestrafen , um eine sogenannte „grüne Agenda“ zu finanzieren.

Das ist die "grüne Agenda" ... Krieg gegen die eigenen Bürger, die Eliminierung des Bauernstands .. die Zerstörung des Bürgertums ... für die Errichtung der neuen Konzernweltordnung.   TS 


17:00 | Viktor Orban ... darum ist er für Brüssel so gefährlich!

Der ungarische Ministerpräsident Orban spricht vor protestierenden Landwirten in Brüssel

Orban zog die Gesellschaft der Landwirte einem Abendessen mit den EU-Staats- und Regierungschefs vor. Er unterstützte die Aktivisten und sagte, dass das Hauptproblem der europäischen Regierung darin bestehe, dass sie den Menschen nicht zuhöre und sie überhaupt nicht repräsentiere.

"Wir brauchen ein neues europäisches Parlament. Wir müssen neue Anführer finden."

18:50 | Leser Kommentar
So macht man das! Bürgernähe, anstatt nur über Bürgernähe zu schwadronieren. Aber da kommt es auch auf die innere Einstellung an - und da sehe ich nur gähnende Leere bei den restlichen EU-Funktionären.

19:15 | Leseratte Zu 17:00 
Und während gestern die Bauern auf Brüssel zugefahren sind, hat die EU völlig ungerührt beschlossen, die Zollfreiheit für ukrainische Einfuhren um ein weiteres Jahr bis 2025 zu verlängern. Und Herr Macron, der zuvor verkündet hatte, er würde einige der Forderungen wohlwollend prüfen, hat abends mit Gattin in Schweden mit Königs getafelt. Es dürfte an nichts gefehlt haben.

Wir - we the people - gehen denen meilenweit am Allerwertesten vorbei, die ziehen ihr Ding durch. Wenn die Anweisung aus dem White House lautet: Die Exporte von Dupont, Cargill und Monsanto in die EU müssen erleichtert werden, dann ist das ein Befehl, dem die Vasallen nachkommen müssen, egal ob ihnen die Bauern die Bude unterm Hintern anzünden. Und wenn ein anderer Befehl lautet: Ihr finanziert jetzt weiter die Ukraine, dann muss die Ukraine halt finanziert werden! Nicht um zu siegen, darum ging es nie, die Ziele waren immer: Die Russen zu schwächen und wirtschaftlich und finanziell zu ruinieren, um einen Regimechange durchführen zu können - und dann endlich Russland ausplündern zu können.

Dieser Plan hat mit der Ukraine nicht funktioniert, also muss ein Plan B her. Der sieht vor, es jetzt über weitere Nachbarn Russlands nochmal zu versuchen, nämlich die zentralasiatischen Republiken, die ohnehin politisch recht instabil sind, da sind Putsche und Regimechanges möglich (ein neuer Maidan) um einen anderen Deppen zu finden, der bereit ist, sein Land und Volk zu verkaufen. Und während die USA sich also
längst um einen neuen Proxy kümmern, muss die EU den Krieg in der Ukraine so lange wie möglich am Laufen halten, damit die Russen weiter beschäftigt sind, viel Geld ausgeben müssen und keine Zeit haben, sich neu zu ordnen. Keine Pause! Was anschließend mit der Ukraine passiert interessiert die Amis nicht, genau wie es ihnen egal ist, ob wir Europäer uns damit übernehmen oder hier gar Bürgerkriege ausbrechen.

 

15:32 | Die US-Korrespondentin:  Wütende Bauern protestieren mit Traktoren und Feuern vor EU-Gipfel

Landwirte kamen nach Brüssel, um auf einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union mehr zu tun, um ihnen bei Steuern, steigenden Kosten und billigen Importen zu helfen. Sie bewarfen das Europäische Parlament mit Eiern, legten Feuer in der Nähe des Gebäudes und zündeten Feuerwerkskörper. Einer Schätzung der Polizei zufolge wurden Hauptverkehrsstraßen in Brüssel, dem Herzen der Europäischen Union, von rund 1.000 Traktoren blockiert.

Auf einem Traktor war ein Transparent mit der Aufschrift „Wenn du die Erde liebst, unterstütze diejenigen, die sie bewirtschaften“ angebracht, während Landwirte aus Belgien und anderen europäischen Ländern versuchen, sich bei einem späteren Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs Gehör zu verschaffen. Auf einem anderen Banner war zu lesen: „Keine Bauern, kein Essen.“

Sicherheitspersonal in Kampfausrüstung hielt hinter Absperrungen Wache, wo sich die Staats- und Regierungschefs treffen sollten, ein paar Blocks vom Gebäude des Europäischen Parlaments entfernt, wo Traktoren auf einem zentralen Platz geparkt waren. „Wenn Sie sehen, mit wie vielen Menschen wir heute hier sind, und wenn Sie sehen, dass es in ganz Europa ist, dann müssen Sie Hoffnung haben. Wir müssen Hoffnung haben, dass diese Menschen erkennen, dass Landwirtschaft notwendig ist. Es geht um die Nahrung, wissen Sie“, sagte er Kevin Bertens, ein Bauer aus der Nähe von Brüssel.

18:25 | Die Kleine Rebellin zu 15:32   
Die Bauern haben recht, „Keine Bauern, kein Essen.“ Deswegen kauf Bill Gates auch in Größenordnungen fruchtbares Land auf. Braches Land = keine Bauern, kein Essen. Was mit impfen nicht geklappt hat, funktioniert sicher mit aushungern. Wehren wir uns mit den Bauern. 

 

12:25 | Welt:  Brennende Reifen und Mist auf dem Boden – Landwirte blockieren Brüssel

Auf dem EU-Sondergipfel soll über ein Hilfspaket für die Ukraine abgestimmt werden. Bauern nehmen das Treffen der Staats- und Regierungschefs zum Anlass und blockieren die Straßen in Brüssel für eine bessere Agrarpolitik. Anlässlich des Sondergipfels der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben Landwirte mehrere Straßen in Brüssel blockiert. Die Demonstranten waren am Donnerstagmorgen mit rund tausend Traktoren und anderen landwirtschaftliche Maschinen in der belgischen Hauptstadt unterwegs, wie die Polizei mitteilte.

Die EU, die nationalen Regierungen und vor allem die Konzerne werden sich so lange mit den Bauern spielen, bis die Bauern mal für ein paar Wochen auf ... offline stellen .. und dann haben die ganzen Institutionen mit den Bürgern zu tun.  Wollen wir das?  TS 

12:56 | Der Goldguerilla
Die Bauernproteste geben nach den Trucker-Demonstrationen in Kanada 2022 wiederholt Anlass dazu, auf eine geradezu prophetische Trilogie in künstlerischer Ausarbeitung aus den Jahren 2008, 2009 und 2011 hinzuweisen:
Kunsttip: www.artists24.net Suche: trucker story 

 

10:39 | reuters: Wütende Bauern protestieren mit Traktoren und Feuern vor dem EU-Gipfel

Landwirte kamen nach Brüssel, um ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union zu drängen, mehr zu tun, um ihnen bei Steuern, steigenden Kosten und billigen Importen zu helfen, sie bewarfen das Europäische Parlament mit Eiern, legten Feuer in der Nähe des Gebäudes und zündeten es an Feuerwerk.

Einer Schätzung der Polizei zufolge wurden Hauptverkehrsstraßen in Brüssel, dem Herzen der Europäischen Union, von rund 1.000 Traktoren blockiert. Auf einem Traktor war ein Transparent mit der Aufschrift „Wenn du die Erde liebst, unterstütze diejenigen, die sie bewirtschaften“ angebracht, während Landwirte aus Belgien und anderen europäischen Ländern versuchen, sich bei einem späteren Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs Gehör zu verschaffen.

Die EU hat zwar einige pseudo Maßnahmen ergriffen, um die Situation vorerst zu beruhigen, wie die Begrenzung von Agrarimporten aus der Ukraine und Lockerungen von Umweltvorschriften. Damit ist es aber nicht genug. Unsere Landwirtschaft und damit die Grundlage unserer Lebensmittelversorgung gehört auf ordentliche Beine gestellt und darf sich nicht mit Almosen zufrieden geben...

Die Bauernproteste breiten sich auf immer mehr europäische Länder aus, was auf eine weit verbreitete Unzufriedenheit und Dringlichkeit hinweist. Die Proteste finden vor den Europawahlen statt, bei denen die konservativen Zugewinne verzeichnen werden. Und die links kommunistischen Kasperlregierungen des WEF hoffentlich in die sanitäre Anlage gespült werden. Obwohl die Bauernkrise nicht offiziell auf der Tagesordnung des EU-Gipfels steht, wird sie dennoch diskutiert. Dies zeigt, dass die Proteste der Bauern ernst genommen werden. JE

31.01.2024

07:43 | euractiv:  Bauernproteste: Frankreich bekräftigt Ablehnung des EU-Mercosur-Abkommens

Der französische Premierminister Gabriel Attal und Abgeordnete aller politischen Richtungen haben Frankreichs Ablehnung des EU-Mercosur-Abkommens bekräftigt. Damit gehen sie auf die demonstrierenden Landwirte zu, die das Abkommen vehement ablehnen. Die Proteste der Landwirte haben sich in letzter Zeit über den gesamten europäischen Kontinent ausgebreitet, unter anderem in Polen, Spanien, Deutschland, Rumänien, Frankreich und jetzt auch in Belgien.

Niedrige Löhne, belastende Steuern und Bürokratie, anspruchsvolle EU-Normen und vor allem die Freihandelsabkommen der EU mit anderen Ländern oder Ländergruppen bedeuten nach Ansicht der protestierenden Landwirte den Tod der EU-Landwirtschaft, wie wir sie kennen. Es wird erwartet, dass die Europäische Kommission in den kommenden Tagen eine kumulative Folgenabschätzung der von der EU unterzeichneten Handelsabkommen vorlegen wird, beginnend mit dem Abkommen mit Südkorea, welches im Jahr 2011 unterzeichnet wurde.

Kommentar des Einsenders
Augenauswischerei und Täuschung. Dann verhandeln EUschi&Co weiter und über die Hintertür versuchen sie die Abkommen weiter durchzudrücken… Einerseits wird über GAP ein Milliardenpaket nach dem andren als „Förderungen“ Richtung EU-Bauern geklopft und andererseits wollen sie den Markt mit Billigimporten schwemmen (trotz bereits bestehendem Druck am europ. Markt untereinander!), die den kleineren Produzenten den Rest geben…!? Diese konzernlobbyierte Brüsselmafia muss endlich weg, bevor wir alle weg sind.

Die EU hat ein Freihandelsabkommen mit Neuseeland ratifiziert und eines mit Kenia unterzeichnet. Weitere Abkommen mit Chile und dem Mercosur (Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay) stehen kurz vor der Unterzeichnung. Das EU-Mercosur-Abkommen stößt auf heftigen Widerstand in Mitgliedsstaaten wie Frankreich und Irland sowie im Europäischen Parlament, hauptsächlich aufgrund von Bedenken über die Menge an Agrarimporten, die in die EU fließen sollen.

Die Europäische Kommission und die Mercosur-Mitglieder beabsichtigen, das Abkommen auf dem nächsten Ministergipfel der Welthandelsorganisation im Februar zu unterzeichnen. Frankreich hat seine Ablehnung des Mercosur-Abkommens bekräftigt, insbesondere in Bezug auf fehlende Spiegelklauseln, die sicherstellen würden, dass die Verpflichtungen der EU auch für Landwirte im Mercosur-Raum gelten. Alles sehr transparent also... Die französischen Abgeordneten haben drei rote Linien für das Abkommen festgelegt, die sich auf Klimaverpflichtungen, Entwaldung und Einhaltung von Gesundheits- und Umweltsnormen bezieht. Es wird aber bezweifelt, ob der Widerstand Frankreichs stark genug ist, um das Abkommen in seiner jetzigen Form zu stoppen, da die Europäische Kommission und andere EU-Länder weiterhin daran festhalten. JE

30.01.2024

15:54 | YT:  Paris wird belagert - Bauernproteste Frankreich und Deutschland

Frankreich Bauer Proteste 2.0 - Paris soll heute belagert werden. Da gehts ab

Ja, absolut, die Bauern in Frankreich sind in der Tat bekannt für ihre entschlossene und gut erprobte Protestkultur. Im Vergleich zu den Bauern in Deutschland sind sie oft weniger bereit, sich zurückzuhalten und lassen sich nicht so leicht etwas gefallen. Diese Standhaftigkeit und ihre Bereitschaft, für ihre Rechte und Anliegen einzutreten, sind bewundernswert.

Die Machthaber in Frankreich als auch anderswo müssen jetzt endlich erkennen, dass der anhaltende Konflikt zwischen den Bauern und den Regulierungsbehörden genau jetzt zu Ende ist. Dieser Zirkus muss ein Ende finden, und es ist höchste Zeit, dass die Interessen der Landwirte ernst genommen und respektiert werden. Es ist ermutigend zu sehen, wie die Bauern in Frankreich und jetzt auch in Belgien für ihre Überzeugungen kämpfen, und ich hoffe, dass dieser Einsatz zu positiven Veränderungen führt. JE

15:36 | kath.net: Frankreich: Bischöfe unterstützten protestierende Bauern

Etliche französische Bischöfe haben angesichts großer Bauern-Proteste auch in ihrem Land Solidarität mit den Landwirten und ihren Forderungen bekundet. Die Kirchenvertreter wiesen in Erklärungen auf die schwierige Situation der Demonstrierenden hin, warben um Verständnis für deren "Wut" und forderten, man möge ihnen zuhören. Einige Bischöfe wie etwa jener des Marienwallfahrtsortes Lourdes, Jean-Marc Micas, besuchten persönlich die von Traktoren blockierten Straßen, wie das Portal ouest-france.fr am Montag berichtete.

Nach tagelangen Protesten in den französischen Provinzen haben die Bauern seit Montag die Hauptstraßen nach Paris mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen versperrt, was ein Verkehrschaos auslöste. Die "Belagerung" soll die Regierung auf die Probleme in der Branche aufmerksam machen und dem neuen Premierminister Gabriel Attal Zugeständnisse abringen. Eine Steigerung der Nahrungsmittelproduktion sei bei steigenden Kosten etwa für Energie, Düngemittel oder Viehfutter und der Anforderung, gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, unmöglich, so der Tenor der Demonstrierenden.

15:03 | TGP: PARIS IST BELAGERT: Bauern blockieren alle Autobahnen in die Stadt

Die weit verbreiteten Bauernproteste in ganz Europa erleben in Frankreich eines ihrer dramatischsten Kapitel, da Traktoren und Autos alle Autobahnen rund um Paris blockieren sollen und die Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft sind.

In einem sehr typischen Schritt haben Präsident Emmanuel Macron und seine Regierung den Forderungen einiger Landwirte „nachgegeben“, doch dieses Mal scheinen die Landarbeiter bereit zu sein, in ihrem Protest gegen niedrige Produktpreise, hohe Fixkosten und wachsende Bürokratie noch einen Schritt weiter zu gehen und die lähmenden „grünen“ Vorschriften, die sie dem Export aus dem Ausland aussetzen.

„Landwirte in Frankreich, dem größten Agrarproduzenten der Europäischen Union, haben sich über unlauteren Wettbewerb durch Konkurrenten in weniger regulierten Ländern beschwert. In der letzten Woche haben sie Straßensperren auf Autobahnen errichtet, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Sie beschädigten auch Eigentum, darunter örtliche Regierungsbüros.

Kommentar des Einsenders
Lt. diesem TGP-Artikel „PARIS UNDER SIEGE: Farmers Block All Highways to the City – Security Forces on High Alert …”, steht die Stadt Paris quasi und Belagerung der Bauern, weil diese alle Zufahrtsstraße in die Stadt blockieren.

Dann haben also die Pariser bald keine Pariser mehr … LOL.

dazu passend X:  Jetzt auch in Belgien...

Die Mobilisierung der Landwirte erreicht Belgien mit Autobahnblockaden und Aktionen, die sich über das ganze Land ausbreiten. Belgische Landwirte beklagen wie in Frankreich unrentable niedrige Preise, unlauteren Wettbewerb durch ausländische Produkte, Freihandelsabkommen, administrative Zwänge und andere Schwierigkeiten in der Branche.

23.01.2024

09:37 | TGP: Auch französische Landwirte rebellieren gegen Steuern, Preisdruck und grüne Vorschriften – neue Macron-Regierung gibt den Forderungen schnell nach

In einem Schritt, der an die weitverbreiteten Proteste in Deutschland erinnert, blockierten französische Landwirte Straßen in Teilen ihres Landes – ein Schritt, der überzeugend genug war, um die fragile neue Regierung Emmanuel Macron dazu zu bringen, ihren Forderungen schnell nachzugeben. Doch nach einem Treffen mit dem neuen Premierminister Gabriel Attal kündigten die Bauern an, dass sie bis zu wirksamen Maßnahmen der Regierung weiterhin protestieren werden.

„‚Wir haben ihm (Attal) gesagt, dass wir uns nicht mit Worten zufrieden geben würden‘, sagte Arnaud Rousseau, Vorsitzender von FNSEA, Frankreichs größter Bauerngewerkschaft, nach dem Treffen gegenüber Reportern. „Wir haben ihm gesagt, dass er aufs Feld gehen muss, um Selbstvertrauen aufzubauen.“ Er verpflichtete sich, in den kommenden Tagen Landwirte auf dem Feld zu treffen.“ Landwirte in Frankreich protestieren gegen fast die gleichen Beschwerden, die Landwirte in ganz Europa teilen: Preisdruck, steigende Steuern und lähmende Umweltvorschriften.

„Zu ihren Beschwerden zählen eine staatliche Steuer auf Traktorkraftstoff, Billigimporte, Probleme bei der Wasserspeicherung, Preisdruck seitens der Einzelhändler und staatlicher Bürokratie.“ Präsident Emmanuel Macron ist besorgt über die wachsende Unterstützung der Landwirte für die extreme Rechte im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament im Juni. Die Regierung hat den Entwurf eines Landwirtschaftsgesetzes auf Eis gelegt und erklärt, sie wolle zunächst von Vertretern der Landwirtschaft hören, ob sie zusätzliche Maßnahmen zur Unterstützung des Sektors einbeziehen würden.“ Frankreich ist der größte Agrarproduzent der EU, und die Landwirte haben sich immer wieder durch störende Proteste Gehör verschafft.

Kommentar des Einsenders
Das Fahren von Treckern – jetzt auch massiv in Frankreich – scheint echt in Mode zu kommen. In diesem TGP-Artikel „French Farmers Also Revolt Against Taxes, Price Pressure and Green Regulations …“ wird beschrieben, wie und warum die franz. Bauern jetzt große Proteste mit Treckern auf den Weg bringen.

dazu passend ET+: Europas Landwirte protestieren – Selbstmordrate französischer Bauern extrem hoch

In Rumänien gibt es derzeit landesweite Bauernproteste, bei denen Bauern und Transporteure beteiligt sind. Diese Proteste haben den Verkehr beeinträchtigt und fordern Steuererleichterungen, mehr Subventionen und Kompensationen, insbesondere aufgrund der Getreideimporte aus der Ukraine. Die Proteste sind weit verbreitet und finden in vielen regionalen Verwaltungsbezirken statt, darunter Blockaden in Städten wie Bukarest und an Grenzübergängen.

Auch in Frankreich sind die Bauernproteste vor allem im Süden des Landes konzentriert, insbesondere in und um Toulouse. Die Proteste umfassen Demonstrationen, Straßensperren und Blockaden auf Autobahnen. Die Landwirte haben erhebliche Schäden in der Stadt Toulouse verursacht, darunter auch angezündete Strohballen, die die Autobahn blockierten.

Die Gründe für die Proteste in Frankreich sind vielfältig und beinhalten die Erhöhung der Wassergebühren, steigende Kosten für Agrardiesel, höhere Energiekosten und insgesamt prekäre Einkommensverhältnisse für Landwirte. Die Selbstmordrate in der Landwirtschaft ist besonders hoch, und viele Landwirte leben von sehr niedrigen Einkommen.

Zusätzlich spielen EU-Pestizidverbote und regionale Probleme wie Trockenheit und die Ausbreitung von Tierseuchen eine Rolle. Die französischen Landwirte fordern eine Rücknahme der Kostensteigerungen, eine Reduzierung der bürokratischen Hürden und staatliche Unterstützung. Insgesamt zeigen diese Proteste, dass die Landwirtschaft und der Mittelstand in verschiedenen europäischen Ländern mit ähnlichen wirtschaftlichen Problemen und Belastungen konfrontiert sind, die zu weit verbreiteten Protesten führen. JE

19.01.2024

10:54 | der Agronom: Bauernproteste: Enorme Unterstützung…

Als Bauern-Präsident Joachim Rukwied und Finanzminister Christian Lindner (FDP) am Montag vor einigen zehntausend Bauern am Brandenburger Tor ihre Reden hielten, da startete der Nachrichtensender n-tv in etwa zeitgleich eine Telefon-Umfrage: Finden die n-tv-Zuseher die seit einer Woche andauernden Proteste der Bauern „angemessen“, ja oder nein?

Vom Ergebnis war offenbar sogar die n-tv-Redaktion selbst überrascht. Denn aus der kleinen Schar derer, die mit „Nein“ votierten, die Proteste also unangemessen fanden, machte die Redaktion zunächst 17 Prozent. Tatsächlich waren aber nur 7 (sieben!) Prozent dieser Ansicht. Der Fehler wurde schnell korrigiert…

Daraus folgt: Unglaubliche 93 Prozent (!) der ntv-Anrufer fanden unter dem Eindruck der Ereignisse am Montag in Berlin die Proteste der Bauern richtig. Andere Befragungen kommen in diesen Tagen zu ähnlichen Resultaten…

Die Ampel-Regierung sollte das aufhorchen lassen. Aber auch die Bauern-Funktionäre sollten sich diese Zahlen auf der Zunge zergehen lassen. Denn die Unterstützung der Bauern in der Bevölkerung ist derart überwältigend, dass man aus Bauernperspektive gut beraten ist, dieses Momentum jetzt nicht ungenutzt verpuffen zu lassen.

11.01.2024

19:35 | oe24:  Ex-Ministerin Köstinger verteidigt deutsche Bauern-Proteste

Kurz-Vertraute Elisabeth Köstinger meldet sich jetzt zu Fragen der deutschen Politik zu Wort - und sieht deutsche Bauern als Nazis denunziert. Das sorgt nicht nur in unserem Nachtbarland für Wirbel. Dieser Gastkommentar der ehemaligen ÖVP-Ministerin sorgt für einigen Wirbel. Zum einen, weil Elisabeth Köstinger sich entgegen aller Usancen zu innenpolitischen Auseinandersetzungen in einem befreundeten Nachbarland zu Wort meldet. Und zum anderem, weil die enge Vertraute von Ex-Kanzler Sebastian Kurz zu dem gewaltsamen Angriff von wütenden Bauern auf den grünen Wirtschaftsminister Robert Habeck kein Wort der Verurteilung findet.

... Sie hat zwar in Österreich nicht viel auf die Reihe gebracht .. aber war immerhin schöner anzusehen als die SlimFit Bubis.  TS 

 

19:07 | Leser Kommentar   
Es ist schon sehr interessant, dass man durch eine von den Bauern als sehr falsch eingeschätzte Politik diese dann doch in großen Mengen bundesweit als Demonstranten auf die Straße bringt. Der dt. Michel ballt also doch nicht nur die Faust in der Hosentasche, sondern könnte auch anders.

In den vergangenen Tagen wurden div. Fragen beantwortet, was für die Bauern und die allg. Bevölkerung bestimmt sehr interessant war:

- Wo steht die breite Bevölkerung wenn die Bauern groß demonstrieren ? Das war wohl sehr eindeutig.  
- Wo stehen die Bauern-Verbandsfunktionäre ? Es gab viele Reden und sehr interessante Rückschlüsse daraus.
- Wo steht der Wirtschaftsminister ? Es gab wenige Reden aber die waren umso interessanter.
- Wo steht der Finanzminister ? Es gab wenige Reden aber die waren umso interessanter.
- Wo steht der Landwirtschaftsminister ? Es gab ein paar Reden und die waren wirklich interessant.
- Wo steht die Innenministerin ? Es gab wenige Reden und die waren umso interessanter.

Ich fand, die vergangenen Tage haben für die aufmerksamen Beobachter und die aktiv-demonstrierenden Landwirte viel Klarheit gebracht …

11:02 | yt: BAUERNPROTESTE: Von Extremisten unterwandert? "Frechheit, so mit anständigen Landwirten umzugehen"

Schon vor Beginn der Bauernproteste wurde immer wieder vor einer Unterwanderung durch rechte Bewegungen gewarnt. Der Bundesvorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sieht darin eine bewusste Diskreditierung der Landwirte. Bei WELT TV sagt er: „Ich fand dieses frühzeitige Framing bösartig.“

Bester Mann so soll es sein, hoffentlich erleidet er nicht demnächst einen tragischen Unfall oder Ähnliches. JE

10.01.2024

19:11 | Bild:  Zu gefährlich! Özdemir darf nicht auf Bauern-Bühne

Er hat sich den Wut-Bauern gestellt. Richtig dicht dran durfte Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (58, Grüne) allerdings nicht.  
Sicherheitsbedenken!
Zunächst sprach der Politiker beim seit mehr als 1000 Jahre stattfindenden Bauernfest „Kalter Markt“ in der Stadthalle von Ellwangen (Baden-Württemberg). Alles war friedlich – doch dann hatten die Sicherheitsbehörden auf einmal Bedenken.

So ein Schwachsinn .. da ist jedes Volksfest in der Steiermark oder im Waldviertel gefährlicher als die Bauernproteste in Deutschland.  
Es gab noch nie eine Demo die "braver" war ... als die Bauernproteste in Deutschland.  TS 

19:11 | Die Leseratte  
Ich habe den Eindruck, hier soll eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden, um den Bauern die Aufmerksamkeit zu nehmen. Deshalb wird das grad so aufgeblasen.

.. liebe Leseratte ... wenn die Sau so dämlich ist ... muss sie nackt durchs Dorf.  Sorry, aber so dämlich muss man echt mal sein.  Wannsee .. TS 

 

18:51 | Leser Kommentar - Protest Beobachtung 

Beobachtungen zu den vergangenen Tagen: 

- Die Bauern haben überall viel Unterstützung in der breiten Bevölkerung – gibt Essen und Trinken und viele aufmunternde Worte. 
- Die Reden der Politiker der sog. ´Ampel´-Regierung sind überall eskalierend und nicht de-eskalierend. Warum ? 

Was sollen die Bauern – aus Perspektive unserer Regisseure – jetzt konkret bewirken dürfen o kommt ggf. noch (Polizei-) Gewalt vom Staat, um diese Situation massiv eskalieren zu lassen ?   
Das Handeln der Bauern – aus einer weit übergeordneten Perspektive – dient einem Zweck und einem Ziel. Nur welchem ?

18:16 | Leser Beitrag zu den Protesten

Es gibt bei Führern und Herrschern nur eine einzige Angst:
Die Angst vor der “Einigkeit” des Volkes. Das ist nämlich die einzig wahre Kraft, welche Herrschende fürchten. Deshalb sehen wir es täglich in den Medien.
Sie teilen, teilen und teilen, denn nur so können sie weiterhin herrschen!

Dieses elendige Gejammer und die angebliche Warnung der Politiker und Medien vor der Unterwanderung und Kaperung der Bauernproteste ist in Wirklichkeit nichts anderes als die nackte und pure Angst vor der wirklichen Kraft der Veränderungen.
Deshalb steht das Wort EINIGKEIT an erster Stelle in UNSERER NATIONALHYMNE.
Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt auf die Straße zu gehen und wenn es plötzlich heißt,
der Bundesverband …. das Präsidium des …. unterstützt die Proteste seiner Mitglieder nicht, dann ist das eine EINDEUTIGE Offenbarung.
Diese Leute in den sogenannten Interessenverbänden sind auch nur gut bezahlte Günstlinge des Systems, aber nicht die Interessenvertreter ihrer Mitglieder.
Also auch von denen haben sich die Mitglieder und das Volk sofort zu trennen, denn sie sind in dieser Situation nichts anderes Verräter an den Interessen ihrer Mitglieder. Nur die Einigkeit macht stark. Diese Einigkeit wollen natürlich diese Schmarotzer und Nutznießer des Systems in ihren Verbänden auch verhindern und ihre gut geschmierten fetten Posten behalten.
Warum rücken 1000 Polizisten an, nur um eine einzige Familie zu kontrollieren?
Weil diese Familie nicht Müller, Meier, Lehmann oder Schulze heißt?
Nein, diese Familien nennt man Clan und diese Familie hat nur eine einzige besondere Charaktereigenschaft gegenüber Müller, Meier, Lehmann Schulze, …..
- SIE IST SICH EINIG!
Deshalb diese ständiges Geschwafel und die Versuche der Politiker und Medien des Teilens in angebliche Rechte, Linke, Querdenker, Reichsbürger…
Wenn es um Rettung geht, zählt nur die Einigkeit und die Tatkraft der Gemeinschaft.
Oder hat jemals ein Rettungsversuch mit der Frage begonnen: “Wer bist du?”

18:16 | Leser Kommentar zu dem Streik

Liebe Bauern, liebe Streikende, welche sich den Bauern anschließen.
Ich finde eure Aktion sehr gut.
Heute in Dresden, Plauen und vielen anderen Städten wart ihr wieder präsent und es gab auch Kundgebungen.
Was mir auffällt ist, dass in Dresden Hr. Kretschmer und in Plauen der Oberbürgermeister und der Landrat auf den Kundgebungen gesprochen haben. Die sind alle CDU. In Plauen wurden ein Redner abgewürgt und von der Bühne komplimentiert, weil dieser nicht "politisch korrekt" argumentierte.
Liebe Bauern und Protestierende, lasst euch nicht missbrauchen als CDU Wahlkampfveranstaltung!!!
Lasst nicht nach, denn die Ampel und alle Altparteien müssen weg.
Grüße aus dem Vogtland.

 

16:30 | r24: Untreue, Verschwendung: Geld der Deutschen geht in die ganze Welt, zuhause wird gespart

Einzelprojekte, die mit über 100 Millionen Euro dotiert sind:

  • Klimafreundliche öffentliche Personen-Nahverkehr Systeme in Lateinamerika, ZAR: 106,5 Millionen Euro.
  • Modernisierung der Stromversorgung (Smart Grids), Bangladesch, 131,2 Millionen Euro
  • Nachhaltige Entwicklung, Smart Cities, Indien, 164,5 Millionen Euro
  • Klima- und umweltfreundliche Stadtentwicklung, ZAR, 149,8 Millionen Euro
  • Darlehen zur Unterstützung der Rückkehr von Binnenflüchtlingen im Irak (UFK (ungebundene Finanzkredite) mit
  • Bundesdeckung), Irak, drei Positionen von insgesamt 365 Millionen Euro
  • Klimafreundliche urbane Mobilität IV, zwei Positionen von insgesamt 362,5 Millionen Euro
  • Energiereformprogramm Indien, 148,8 Millionen Euro
  • Programm zur Umsetzung der nationalen Klimaschutzziele im mexikanischen Transportsektor, Mexico, 104,3 Millionen Euro
  • Klimafreundliche Urbane Mobilität III, Indien, 210,8 Millionen Euro
  • Finanzierungsfazilitäten für städtische Entwicklung, Indien, zwei Positionen von insgesamt 208,3 Millionen Euro
  • Fazilität “Investitionen für Beschäftigung” GmbH, Afrika, vier Positionen von insgesamt 213,4 Millionen Euro
  • Nachhaltige und Klimaresiliente Städtische Infrastruktur, Indien, 144,1 Millionen Euro
  • Ausbau sozialer Sicherungsnetze im Covid-19 Kontext, Afrika, sechs Positionen von insgesamt 164 Millionen Euro

 

Ich habe das gestern bereits gebracht, aber noch einmal zu Wiederholung wohin der Großteil des Steuergeldes der Deutschen hinfließt... Aber beim Agrardiesel sollen die Bauern zahlen... JE

 

15:53 | jourwatch: So wird das doch wieder nichts: Bundesverband Spedition unterstützt Bauernproteste nicht

Das haben die Linken und Grünen früher besser gemacht. Um die Regierung unter Druck zu setzen, haben sie sich zu einer Front zusammengeschlossen, sind gemeinsam marschiert und haben sich auch nicht so leicht auseinander dividieren lassen. Auf der anderen Seite gibt es wohl nur Einzelkämpfer – aber so wird das nichts mit dem Regierungswechsel:

Der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) hat sich dagegen entschieden, die regionalen Proteste des Deutschen Bauernverbands zu unterstützen. “Die Blockaden der Bauern vor zentralen Verkehrsknotenpunkten betrachten wir als unverhältnismäßig”, sagte DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Mittwochausgabe) und erklärte, dass er ausdrücklich keine rechtliche, sondern ausschließlich eine inhaltliche Bewertung der Proteste vornehme.

Auch viele Landesverbände des DSLV schließen sich – anders als der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) und dessen Landesverbände – nicht den Protesten des Deutschen Bauernverbandes an. “Die Bauernproteste überlagern die Kernanliegen der Logistik”, sagte Huster. Dennoch geht Huster mit der Bundesregierung hart ins Gericht. “2024 wurde ein CO2-Aufschlag auf die Lkw-Maut eingeführt und die CO2-Abgaben auf Diesel erhöht”, sagte er. “Die Mehrkosten für die Speditionen steigen um mehr als acht Milliarden Euro jährlich.”

 

14:53 | eXX: Amokfahrt bei Bauern-Protest: Autolenker überfährt Landwirt - Polizei ermittelt

 Im westlichen Niedersachsen rammte ein Autofahrer einen Bauern, der am Montag gegen die Sparpläne der Regierung protestierte. Zeugenaussagen und ein Video legen nahe, dass es kein Unfall war. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes. Der Landwirt wurde in ein Spital geflogen.

Bei den Protesten in Deutschland erfasste ein Autofahrer (45) in Thülsfelde (Landkreis Cloppenburg) einen jungen Bauern (35), der sich auf dem Gehweg befand. Der Landwirt musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Der Fahrer flüchtete. Wenig später konnte er von der Polizei festgenommen werden. Zunächst waren die Ermittler von einem Unfall ausgegangen. Doch das war der Vorfall offenbar nicht.

14:31 | focus: Warum auch Sie froh sein können, dass reihenweise Bauern pleite gingen

 Wer hofft, die Bauernproteste seien bald vorbei, Vorsicht. Hinter dem Aufschrei stecken Entwicklungen, die Deutschland noch Jahrzehnte begleiten werden. Eine einfache Zahl verdeutlicht das Problem deutscher Bauern: Heute arbeiten in Deutschland nur rund ein Viertel so viele landwirtschaftliche Betriebe wie vor 50 Jahren. Rund drei Viertel der Höfe haben in diesem Zeitraum den Betrieb eingestellt. Die wenigsten taten dies freiwillig. Die Probleme, die ausgeschiedene Bauern plagten, plagten auch die Weitermacher. Die nun geplanten Kürzungen der Bundesregierung treffen also viele ohnehin sorgengeplagte Landwirte. Dieser angestaute Druck entlädt sich.

Das Problem: Mindestens auf Jahrzehnte dürften die Entwicklungen, die Bauern unter Druck setzen, sie weiterhin belasten: Die Gesellschaft profitierte davon, dass ständig Landwirte ihre Betriebe aufgeben. Der Fortschritt zwingt sie ständig zur Wahl: wachsen oder untergehen? Und dass sie nur durch staatliche Hilfen überleben, verurteilt Bauern zu einem Zum-Leben-zu-wenig-zum-Sterben-zu-viel-Dasein. Löst die Gesellschaft diese Debatte nicht friedlicher als derzeit, blockieren Bauern wohl noch auf Jahrzehnte immer wieder deutsche Städte. Die Gründe im Einzelnen.

dazu passend yt:

Der Waldbauernbub
Eine bemerkenswert objektive Darstellung der Gesamtsituation, und das in einem grossen deutschen Medium.

10:44 | r24: “Es ist längst nicht mehr nur der Bauer sauer”: RTL West-Chef Zajonc fordert Politik zum Umdenken auf

Während Öffentlich-Rechtliche und der regierungstreue Mainstream die Bauernproteste als Gefahr für die Demokratie framen und Demonstranten ins rechtsextreme “Reichsbürger”-Schmuddeleck stecken, wagte RTL West-Chef Jörg Zajonc es, die unbequeme Wahrheit auszusprechen: Es geht bei den Protesten der Landwirte nicht um Agrardiesel, sondern um ein umfassendes Politikversagen, das von der gesamten Bevölkerung angeprangert wird. Anstatt Kritik von der Ampel fernzuhalten, konstatiert er unmissverständlich: Es ist höchste Zeit, dass Regierende sich mit der Unzufriedenheit der Bevölkerung befassen, anstatt sie zu ignorieren.

Jörg Zajonc fiel schon in der sogenannten Pandemie immer wieder durch kritische Kommentare auf. Während der Mainstream gemeinhin die gerade gültigen Regierungsnarrative kolportiert und auch vor der Verunglimpfung der Bevölkerung nicht zurückschreckt, nimmt Zajonc den journalistischen Auftrag noch ernst und legt den Finger in die Wunde. Entsprechend wird auch sein jüngster Kommentar zu den Bauernprotesten in den sozialen Netzen sehr positiv aufgenommen:

 

Die Bauern, aber nicht nur die sind sauer aufgrund steigender Auflagen, Bürokratie und Arbeit. Ihre Proteste zeigen, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass sich die Politik zu wenig um ihr alltägliches Leben kümmert. Alles wird teurer während deutsche Politiker Milliarden von Steuergeld ans Ausland verschenken. Dies führt zu Frustration, Unverständnis und vielleicht auch noch zur Wut... JE

09.01.2024

19:25 | egon:   Natürlich sind Bauern rechts, was denn sonst?

Es gibt wohl keinen anderen Berufsstand, dem man das Rechtssein an praktisch allen seinen Lebensäußerungen so direkt ansehen kann, wie den Bauern.   
Das fängt damit an, dass sie ihre Felder zwar mit Mist und Gülle düngen, nachhaltig, sozusagen, aber dass die Bauern nie auf die Idee kämen, ihr Land deshalb, wie andere Nachhaltigkeitsapostel, als ein mieses Stück Scheiße zu bezeichnen.
Für den Bauern ist das Land alles. Er klebt an – und lebt von – der Scholle, und viele Bauern bewirtschaften das gleiche Stück Land schon seit Generationen, ackern und säen da, wo schon der Gr0ßvater und der Urgroßvater geackert und gesät haben und wo einst die Enkel und Urenkel noch ackern und säen sollen.

Man ist natürlich nicht gleich "rechts", da gibt es schon Vorstufen ... Furchenschwurbler, Ackerleugner, Querbauer ... Anbauversteher ... und erst dann ist man "rechts".  Verstanden?  ..Oarsch ist so eine Bezeichnung nur in Wahljahren .... TS

Leseratte  
Versuch der Erklärung, was Bauern von anderen Berufsständen unterscheidet und warum sie ganz anders denken als Politiker z.B., nämlich in Generationen, nicht in Wahlperioden.

 

15:32 | auf1: Sondersendung zum Bauernaufstand 2024: Es beginnt!

Bauern und Bürger Hand in Hand: Sie haben heute, am 8. Jänner 2024, Deutschland lahm gelegt. Bewahrheitet sich nun eine alte Weisheit aus dem Schachspiel? "Der Bauer macht den ersten Zug. Am Ende fällt der König!" Und wie ist es in Deutschland? Strohfeuer oder Beginn des Aufstandes? Eine AUF1-Sondersendung, moderiert von AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet. 10 AUF1-Teams waren bundesweit im Einsatz. Eindrücke, Interviews, Hintergründe und Einordnung.

15:08 | bundestag: PARIS21 – Statistik als Instrument zur Förderung von Entwicklung

Schöne Zusammenfassung wofür Deutschland alles Steuergeld ausgibt... Oder besser gesagt mit beiden Händen hinauswirft... JE

12:04 | Bild: Deutschland steht hinter unseren Bauern

Eine INSA-Umfrage für BILD zeigt: 69 Prozent der Befragten unterstützen die Bauern-Proteste gegen die geplanten Kürzungen der Ampel-Regierung! Die größte Zustimmung kommt von Rechts: 88 Prozent der AfD-Wähler halten die Demonstrationen für richtig. Aber auch aus den übrigen Wählergruppen kommen mehrheitlich Sympathien für das Vorgehen der Bauern. ... BILD wollte deshalb wissen: Für welchen Protest haben Sie mehr Verständnis – den der Klimakleber oder der Landwirte? Das Ergebnis: Weit mehr als die Hälfte (64 Prozent) sympathisiert mit den Anliegen der Bauern. Zum Vergleich: Nur 11 Prozent haben Verständnis für die Klimaproteste. 20 Prozent stehen auf beiden Seiten. Wenig überraschend: Die Grünen-Wähler sind die Einzigen, die sich überwiegend auf die Seite der Klimakleber stellen (41 Prozent). Zum Vergleich: Unter Unions-Wählern sind es nur 7 Prozent, bei den SPD-Sympathisanten 13 Prozent. 

Diese Ergebnisse erklären eindrucksvoll, warum Ampel und weite Teile der Mainstreammedien alles Erdenkliche unternehmen, die Demonstranten als rechtsextrem darzustellen. Keinesfalls soll in den verbliebenen ruhig verbliebenen Bevölkerungsschichten der Eindruck vermittelt werden, dass es sich bei diesem Protest um einen breiten Protest weiter Bevölkerungsschichten - aktiv und zustimmend-passiv - handelt. Dazu zählt auch, dass so gut wie nirgendwo Zahlen über die Teilnehmer an den gestrigen Demonstrationen genannt wurden. Die Bild ist eine löbliche Ausnahme: "Nach offiziellen Zahlen der Behörden waren bundesweit insgesamt rund 100 000 Traktoren und andere Fahrzeuge bei den Protestaktionen unterwegs. Die Zahl der Teilnehmer wird auf etwa ein Drittel mehr, also rund 130 000, geschätzt." (hier) Allein diese Zahl ist schon gewaltig, vermutlich aber ohnehin (deutlich) zu niedrig. Man vergleiche diese Zahl einmal mit den medial und politisch massiv gepushten Klimaprotesten. Der Vergleich macht sicher - wenn man ihn denn anstellt - und ist ein Grund für den mittlerweile tiefsitzenden Frust bei einer hinreichend großen Minderheit, wenn nicht gar der Mehrheit der deutschen Bevölkerung. AÖ

11:28 | news-front: Das deutsche Volk bereitet sich darauf vor, eine Rechnung zur Zahlung vorzulegen

Der Politiker bekam es mit der Angst zu tun und flüchtete in sein Quartier, und an seiner Stelle begannen 30 Polizisten, das demokratische Publikum mit Pfefferspray zu besprühen. Wenn «Klimaaufkleber» die halbe Stadt und die Start- und Landebahnen von Flughäfen blockieren, sind die Polizisten normalerweise damit beschäftigt, die «Aktivisten» vor dem Zorn der Bürger zu schützen. Und hier wurde den Bürgern eine Lektion in Sachen Demokratie erteilt. Direkt ins Gesicht.

Und das linksgrüne Gezeter in den Zeitungen begann. Politiker mehrerer Parteien verurteilten die Blockade der Fähre mit Wirtschaftsminister Habeck. Die Bundesregierung sprach von der «Brutalität der politischen Sitten». Ich kann mich nicht an solche Äußerungen erinnern, als Linke aus dem Schwarzen Block Hamburg verwüsteten und während des G7-Gipfels mit Molotowcocktails auf den Dächern standen und auf die Polizei warteten. Und hier sind sie zur Biden-Terminologie übergegangen — «Sturm auf die Fähre» (eine bewusste Anspielung auf das Kapitol), «Lynchmob» — sie sprechen von einfachen Bauern.

Aber als die lokale Elite plötzlich merkte, dass sie für alles, was sie in nur zwei Jahren mit Deutschland gemacht hat, eine Ohrfeige bekommen könnte, waren sie sehr überrascht und sehr erschrocken. Die Habeсks kommen und gehen, wie Stalin sagte, aber das deutsche Volk bleibt. Und es schickt sich an, die Rechnung zu bezahlen. Es scheint, dass die Hauptsache, die die Rot-Grünen skandalisiert hat: Es stellt sich heraus, dass die Betäubung durch Fernsehen und Zeitungen nicht mehr funktioniert und die Deutschen nicht immer wieder geduldet werden wollen.

Die Leseratte
Tatsächlich eine Art Abrechnung. Auch in diesem Text wird, angefangen beim Fähranleger mit Habeck, den Lügen von der Gefahr von rechts gegenübergestellt, wie die Regierung in der Vergangenheit auf gewalttätige Demonstrationen reagiert hat. Sie haben nicht damit gerechnet, für ihre Handlungen eine Ohrfeige vom Volk zu kriegen!

09:14 | JF: „Extremismusforscher“: Bauern sollen Regenbogenflagge zeigen

Der linke Extremismusforscher Matthias Quent hat die Bauern dazu aufgerufen, sich von Rechtsextremisten zu distanzieren. Nach seiner Einschätzung mobilisiere derzeit ein breites Bündnis aus „nationalistischen, rechtsextremitischen und verschwörungsideologischen Akteuren“, um die Bauernproteste zu vereinnahmen.

Man könne auch gegen die Bundesregierung demonstrieren und gleichzeitig ein Zeichen gegen angebliche Rechtsextremisten senden, zeigte sich Quent gegenüber dem Deutschlandfunk sicher. Konkret riet er den Bauern, Plakate mit dem Spruch „Kein Bock auf Nazis“ sowie Regenbogenfahnen zu zeigen. Vor solchen „Bekenntnissen“ würden Rechte nicht posieren wollen, unterstrich der Forscher. Zudem sei es möglich, solche Personen zusammen mit der Polizei und eigenen Ordnern von den Kundgebungen zu verweisen. „Der Bauernverband hat seit vielen Jahren damit zu tun, daß seine Proteste von Rechtsextremen genutzt werden.“ Deswegen müßten die Bauern, die die Proteste jetzt mit Leben füllen, sich offen zum Grundgesetz bekennen.

Der Alpenrebell
Ich frage ich mich, was dieser Typ am Morgen eingeschmissen hat. Offenbar muss das Zeug so richtig knallen.

Und wo kriegt der das her? JE

11:29 | Leserkommentar
… und warum gibt es das Zeug nicht im b.com-Shop ?

11:40 | Die Eule
Man muss sich das mal vorstellen! Ein sogenannter Extremismusforscher wühlt sich gleich einem Maulwurf durch das Erdreich und riecht sein ganzes unteridisch-akademisches Leben nur Rechtsextremismus. Kein Tageslicht beleuchtet je die finstere Tour dieses akademischen Maulwurfs. Nun ist dieser blinde Maulwurf auch noch auf eine wirklich ergiebige Nahrungsquelle gestoßen die er sogleich in unterirdisches Schrifttum verwandelt: Klimarassismus und rechter Hass. Da wünscht man sich doch, dass mal ein ordentlicher Gärtner solche Maulwürfe rasch aus unserem Garten vertreibt.

14:19 | Leserkommentar
Vieleicht werden die Bauern jetzt als "delegitimierer des Saates" eingestuft. Dann kann man sie leichter enteignen.

18.10 | Die Kleine Rebellin zu 09:14  
Die Regierung unter der Regenbogenflagge untergräbt die Existenz unserer Bauern, der Menschen, die täglich dafür sorgen, dass wir alle etwas zu essen haben. Die Bauern benötigen preiswerten Diesel, sonst können sie ihre Ackerflächen nicht ausreichend bewirtschaften. Was können die Bauern nun tun. Sie müssen auf ihre Sorgen aufmerksam machen und nutzen dazu das Demonstrationsrecht, das ihnen rechtlich zu steht. Ihnen ist es egal ob die Politik grün, grau oder lila ist. Sie möchten aber, dass die Politiker ihre Arbeit achten und die vorhandenen Vergünstigungen von Agrardiesel beibehalten, ohne die kein wirtschaftliches arbeiten möglich ist. Das hat nichts mit politischer Gesinnung der Bauer in eine bestimmte Richtung zu tun, sondern es geht ihnen um ihre Existenzberechtigung und die Möglichkeit, effektiv arbeiten zu können.

Es ist grotesk von ihnen zu erwarten, die Regenbogenflagge zu hissen, das Symbol unter dem ihnen der ganze Ärger eingebracht wurde.

Nach der Mittelbegrenzungen kommen nun Verunglimpfung und Verhöhnung der Bauern, damit ihr eigenes politisches Versagen unter den rechten Teppich gekehrt wird.

 

09:10 | yt: Die Lügen-Maschine der Regierung will uns einschüchtern! | Achtung, Reichelt! vom 08. Januar 2024

Nicht sympathisch findet Robert Habeck Menschen, die nicht radikal, sondern friedlich sind, die jeden Morgen früh aufstehen, um zu arbeiten und dieses Land zu ernähren. Menschen wie die Bauern von Schlüttsiel. Was Habeck hier behauptet, ist nichts anderes als erbärmliche Propaganda im totalitären Gewand. Um die Bauernproteste medial niederzuschlagen, versucht die schlechteste, inkompetenteste, gefährlichste und unbeliebteste Bundesregierung der Geschichte, friedliche, brave, fleißige Bauern als radikale Umsturzbewegung darzustellen, die unsere Demokratie beseitigen, die Regierung stürzen und Politiker lynchen wollen. Aus einem harmlosen Protest an einem Fähranleger soll ein gewaltsamer Umsturzversuch konstruiert werden, um alle Bauern, die Menschen, die jeden morgen früh aufstehen, um uns zu ernähren, zu kriminalisieren. Woher wir das wissen? Das und mehr erfahren Sie in dieser Sendung von „Achtung, Reichelt!“

08:00 | NIUS: Die enthemmte Sprache der Regierung: Das droht unseren Bauern, wenn sie weiter aufmucken

Das Framing der Bauern-Proteste wird radikaler. Politik und Medien werfen den Landwirten „Hass“, „Rechtsradikalismus“ und „Staatsfeindlichkeit“ vor. Was passiert also, wenn sich die Demonstrationen fortsetzen? Hierzu lohnt ein Blick auf mittlerweile zwei Jahre zurückliegende Ereignisse in Kanada, die erstaunliche Parallelen zur Situation in Deutschland aufweisen.

Schon Tage vor den großen Bauern-Protesten malten Politik und Medien die Schreckensbilder an die Wand. Sowohl die Vertreter der Ampel-Parteien als auch Journalisten der großen Medienhäuser schwadronierten von einem „Mähdrescher-Mob“ (Taz), der seine „feuchten Träume vom Umsturz“ (Cem Özdemir) befriedigen wolle.

Die öffentlich-rechtlichen Sender und einige Politiker haben die Bauernproteste gebräunt und sie als Träger von "Wut, Hass und Staatsfeindlichkeit" bezeichnet. Es wird behauptet, dass das langfristige Ziel der Bauernproteste sei, einen Umsturz herbeizuführen (na vielleicht sind das eh alles als Bauern getarnte Reichsbürger...). Nancy Faeser zog Parallelen zum Mord an Walter Lübcke und warnte vor politischer Aggression. Es ist bezeichnend dass gleich am Anfang der Proteste die  Sprache und die Wortwahl der Politiker immer radikaler werden. In Kanada führten die Proteste zu verschärften aus der Verzweiflung herrührenden Maßnahmen der Regierung, einschließlich eines Notstandsgesetzes und der Beschlagnahme von Eigentum. Möglicherweise kommt es in Deutschand zu ähnlichen Repressionen wie damals in Kanada sollten die Proteste an Intensität zunehmen. JE

09:11 | Der Kolumbianer
Die Umfrageergebnisse zeigen ganz klar, dass die Bürger hinter den Bauern stehen und zumindest in diesem Fall nicht auf die überaus plumpe Propaganda von MSM und Politik hereinfallen. Die Frage ist nun, ob man die Taktik weiterfährt oder ob man umschwenkt. Ich rechne mit letzterem, da ersteres Potential zum Regierungssturz hätte.

08.01.2024

20:01 | ... und es geht sich auch für die MSM und die Politik nicht aus.

ntv1

rtl1

 

 

18:35 | Leser Beitrag - mit zwei Videos  

Ich war gerade auf der Demo des Bayrischen Bauernverband in München, Odeonsplatz.
Komisch war, dass ungefähr in der Mitte der Veranstaltung der Herr Aiwanger (Freie Wähler) begrüßt wurde, weil er gerade eingetroffen war, ich habe ihn auch gesehen, jedoch hat er keine Rede gehalten.

Er hat kein einziges Wort gesagt.

Ansonsten waren die meisten Reden flach und allgemein gehalten. Ein ziemlich kleiner Hauch von Widerstand.

Es hat sich tatsächlich ein grüner Politiker (Karl Bär, Bundestagsabgeordneter) auf die Bühne getraut, der dann auch versucht hat, die Vorzüge der Ampel herauszustellen, von Preisbremsen und Subventionen hat er gefaselt.

Er wurde die ganze Zeit konsequent ausgebuht und mit „Hau ab“ abgestraft.

Hier zwei Videos im Anhang.

 

18:16 | Leser Kommentar - Ergänzung

Die Proteste wurden doch nicht beendet, sondern im Fall Leer auf ander Straßen verlegt. In Rhauderfehn dauern sie noch an. Der dortige Kreisel wird jeweils für einge Zeit besetzt - und dann wieder frei gegeben. Die Stimmung scheint gut zu sein. Viele, die in Privatfahrzeugen nach einiger Zeit an den Traktoren vorbeifahren, zeigen "Daumen hoch". Hier ist man sonst schon freundlich und nett im Straßenverkehr, aber während der Zeit, in der ich die Situation beobachtete, gab es nur einen (mit nicht ostfriesischem Kennzeichen), der eine negative "Handbewegung" machte. Örtliche Firmen hatten sich mit ihren Fahrzeugen der Demo angeschlossen.

"Grüne" sind sicherlich in ihrer heimischen "Blase" geblieben, sonst hätten sie die Welt sicherlich nicht mehr verstanden. Da werden die Psychater und Psychologen in der nächsten Zeit einen massiven Zulauf erfahren.

Auch die Mitbürger, die noch nicht so lange hier sind, dürften eine neue Erfahrung gemacht haben - die "Kartoffeln" lassen sich nicht alles bieten. Hoffentlich überspannen die Bauern den Bogen in Zukunft nicht, sonst könnte die Sympathie in der Bevölkerung umschlagen. Die Bürger haben mit  dieser Veranstaltung gesehen, das es sie doch noch gibt, die Bauern. Ab
jetzt wäre es sinnvoll, den "Entscheidern" in Berlin das Leben schwer zu machen, indem man diese behindert.

 

15:49 | Riesling: Robert Habeck hält unglaubliche Hassrede anlässlich der Bauernproteste

Robert Habeck spricht in seiner vor 4 Stunden veröffentlichten Rede von Verfassungsfeinden, Extremisten, Umsturzfantasien, nationalistischen Symbolen und zieht Vergleiche zu Zivilisationsbruch und Holocaust. Im Nachfolgenden finden sich die Auszüge der verschriftlichten Rede, die nach dem Text vollständig als Video verlinkt ist. Wer direkt zu den Aussagen Habecks springen möchte, klickt bitte jeweils auf den Anfang des gewünschten Absatzes (Hervorhebungen alle von RI).

Robert Habeck: 
"Es kursieren Aufrufe mit Umsturzfantasien, extremistische Gruppen formieren sich, völkisch nationalistische Symbole
werden offen gezeigt.  Es wird sichtbar dass in den letzten Jahren etwas ins Rutschen geraten ist, was den legitimen demokratischen Protest und die freie Meinungsäußerung entgrenzt, so dass nun auch zuvor Unsagbares legitimiert scheint.  (...)

Erschöpfung und Enttäuschung, Sorge und Wut machen sich breit, aber und es ist ein großes Aber: Wir dürfen nicht zulassen dass Extremisten diese Verunsicherung kapern. Wir dürfen nicht blind sein. Umsturzfantasien heißen nichts anderes als unseren demokratischen Staat zerstören zu wollen. (...)

Dass es so kommen würde, war im Gründungsjahr 1949, so kurz Nazidiktatur und Krieg nach Zivilisationsbruch und Holocaust alles andere als garantiert. Es ist Zeit sich klar zu machen, dass es auch jetzt nicht garantiert ist. Es gibt keine Garantie, dass nicht auch in Deutschland die Debatte verroht, so dass Ende das Recht und der Rechtsstaat gefährdet sind. Unsere liberale Demokratie ist ein Schatz, den wir verteidigen müssen. (…) Gegen das Programm des Ressentiment und Populismus halten wir ein Verständnis von erneuertem Republikanismus. Es geht um einen solchen Patriotismus im besten Sinn. (...)

Wenn Traktorkolonnen zu privaten Häusern fahren dann ist eine Grenze überschritten. (...)

Aber unser Grundgesetz setzt Verfassungsfeinden Grenzen. Wer die Demokratie zersetzen will, muss dafür mit den Mitteln des Rechtsstaats zur Rechenschaft gezogen werden. Social-Media-Kampagnen, die teilweise von Putin bezahlt werden, in denen man sich als Opfer inszeniert, (…) politische Programme, die Umsturz oder gar Umvolkung das Wort reden und immer anderen die Schuld geben, Rechtsradikale, die den Schutzraum der Freiheit nutzen, um die Freiheit abzuschaffen, das dürfen wir nicht dulden. Genauso dürfen wir als Gesellschaft den Platz nicht den Verfassungsfeinden überlassen."

 

Robert Habeck, dessen Partei in der Vergangenheit gewalttätige Proteste anführte, sogar Tote rechtfertige, versucht die berechtigten Anliegen der Menschen in Deutschland im Keim zu ersticken. In Habecks Bullshit-Bingo kommt daher jede denkbare Verunglimpfung des Gegners vor. Seine Schwachstelle zeigt er, als er sich Proteste vor privaten Häusern verbittet. Hat Habeck jemals das Wort ergriffen, als Politiker rechter Parteien verprügelt, deren Autos und Gebäude angegriffen oder angezündet wurden? Noch irrwitziger ist sein Appell an "Patriotismus im besten Sinn". Was Robert Habeck darunter versteht, hat er in einem seiner Bücher wir folgt ausgeführt: „Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht. Auf Habecks unverschämte Hassrede, die im Stil an Erich Mielke erinnert, wäre in der Vergangenheit seine Entlassung gefolgt. Man muss allerdings befürchten, dass er vorerst weiter hetzen, die Freiheit weiter beseitigen und den grünen Extremismus im Amt weiter betreiben wird.

16:00 | Leserkommentar
Wenn man die Rede von Robert H. liest o hört, sollte man sich noch mal an die gedanklich-ideologische Herkunft von eben diesem Robert H. erinnern: Dieser Link - https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1052742307?ProvID=11007205&msclkid=690ebf3775371423fb87daab7e985a57&gclsrc=ds – zeigt die Neuauflage des Kommunistischen Manifest von vor ca. 150 Jahren – jetzt aber erneuert und mit neuem Titel – und vor allen Dingen mit einem Vorwort von Robert H. !!!

Die Masken fallen und man möge später bitte nicht sagen, man habe ja nicht gewusst, wo Robert H. gedanklich / ideologisch wirklich steht.

19:08 | Leser Kommentar
Da wird der Robert aber dünnhäutig, wenns ans eigene Hälschen geht, gelle?
Den letzzitierten Absatz unterschreibe ich allerdings in voller Gänze. Ja, die Verfassungsfeinde, welche aus Regierungsämtern heraus die Demokratie abaschaffen wollen, die müssen tatsächlich «mit den Mitteln des Rechtsstaats zur Rechenschaft gezogen werden». Das betrifft die grünen Kriegstreiber ebenso wie bestimmte Figuren, die «die freie Meinungsäußerung entgrenzt» sehen. Die freie Meinungsäußerung ist lt. Verfassung UN-BE-GRENZT «Herr» Habeck!
Was hier gerade versucht wird, ist Hochverrat. Man definiert «Demokratie» kaltblütig um, stülpt dieses Namensschild einer Art oligarchischer Ochlokratie über, welche in Wahrheit das Volk zum «Pöbel» ohne wirkliche Stimme und ohne Rechte erklärt, um dann das Aufbegehren gegen diesen Hochverrat als «Anti-demokratisches» Verhalten stigmatisieren zu können. Wahlen, die nicht das gewünschte Ergebnis zeitigen, werden für «ungültig» erklärt, eine Opposition wird, kaum daß sie eine nennenswerte Stärke erreicht hat, mit Parteiverboten bedroht, Protest, welcher nicht regierungsprogrammfreundlich ist, wird deligitimiert und verbal dämonisiert, jegliche Kritik an Regierungspolitik wird mit dem «Nazi»-Label versehen, Totschlagargumente ersetzen jegliche sachliche Auseinandersetzung.
DAS ist Orwell in Reinform, «Herr» Habeck, das ist das Gegenteil von «Demokratie». Mögen die Proteste des Januar 2024 nicht beim Agrar-Diesel-Preis stehen bleiben!

19:45 | Die Leseratte zu 19:08 h
Mir fällt dazu der alte Spruch ein: Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem! Dumm nur, dass sich nach Jahrzehnten Bürgerbeschimpfung als Nazi dieses Narrativ irgendwie abgenutzt hat. Der Massenzulauf zur AfD zeigt das, es ist den Leuten inzwischen schlichtweg egal, wie die rotgrünen Umstürzler sie nennen, wenn sie den sich immer deutlicher abzeichnenden Plan für die Zukunft ihres Landes ablehnen.

Hier sind noch ein paar Sprüche - Fundstücke aus diversen Telegram-Kanälen:

Die Zionisten führen die Palästinenser vor und grinsen ihnen ins Gesicht, während sie ihr Land zerstören, um es dann zu stehlen. Das deutsche Regime führt die Bauern vor und grinst ihnen frech ins Gesicht, während es ihre Existenz zerstört, um ihr Land zu stehlen.

Und hier der kriminelle Chef der WHO:
https://t.me/russlandsdeutsche/24107

Zitat:
Bauern nun Feinde der WHO? Bauern töten jedes Jahr 8 Millionen Menschen… (?)

Der Chef der WHO zählte die Zahl der Menschen auf, die weltweit durch Landwirte bzw. unsere "Nahrungssysteme" angeblich getötet wurden ... Merkwürdig dabei ist nur, dass einem UN-Bericht zufolge weltweit 222 bis 345 Millionen Menschen an akutem Hunger leiden und täglich etwa 20.000 Menschen weltweit an Hunger sterben. Doch für den Chef der WHO überwiegt anscheinend die Schuld der Landwirte am Klimawandel als deren Nutzen gegen den Hunger...

 

 

16:01 | Leserkommentar 

Bauern

 

14:13 | ET: TICKER Bauernproteste: Elon Musk unterstützt Bauernproteste – Mittellandkanal von Binnenschiffern blockiert

Die bundesweite Aktionswoche der Landwirte gegen die Sparpläne der Bundespolitik hat begonnen. Es ist vielerorts mit Blockaden im Straßenverkehr zu rechnen, die Polizei bereitet sich auf Räumungen vor. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, bittet um Nachsicht für mögliche Beeinträchtigungen aufgrund der Proteste.

Der Bauernverband hat zu einer Aktionswoche aufgerufen, um gegen die Streichung von Subventionen für die Branche zu demonstrieren. Dabei geht es vorwiegend um die Steuervergünstigung von Agrardiesel. Eine teilweise Rücknahme der Sparpläne der Bundesregierung reicht dem Verband nicht aus.

Die Kleine Rebellin
Zusammenstellung aller z.Zt .laufenden Blockkaden der Bauern. Andere betroffenen Gewerke schließen sich an.

15:00 | Leserkommentar
Der große Bauernaufstand in Deutschland unter Thomas MÜNTZER begann 1524. 500 Jahre später wieder ein großer Bauernaufstand in Deutschland. Geschichte wiederholt sich immer wieder in gewissen Zyklen.  Interessant ist, dass diejenigen, die damals die Bauernaufstände leiteten, heute heldenhaft verehrt werden und nach ihnen Straßen benannt wurden.
Wenn die Bauern aber JETZT demonstrieren, werden sie beschimpft.

Dank der Grünen dürfen die Bauern jetzt mehrere tausend Euro mehr an Steuern pro Jahr bezahlen.  Wenn die Ampelregierung so weitermacht, droht ein Bürgerkrieg. Die SPD-Chefin hat nichts Besseres zu tun, als ein AfD-Verbot zu fordern. Jeder Vierte wählt diese Partei und die SPD will sie verbieten. Was glaubst, was dann los ist, sollte das Verbot eintreten, dann gibt es Mord und Totschlag in Sachsen und Thüringen, wo die AfD enorm populär ist.

 

09:12 | Leser-Zuschrift "wo sind die Klimakleber?"

Jetzt doch mal die Frage an ALLE Klimakleber: Wer von Euch traut sich ab Montag auf eine Gegendemonstration gegen die Bauern – klebt Euch doch einfach auf die Straße, um die Bauern an der Weiterfahrt zu hintern ?! Ihr kriegt von Euren ´Sponsoren´ dafür bestimmt auch eine kleine Gefahrenzulage …
Wahrscheinlich sind die Klimakleber aber alle noch mit ihren Eltern im Weihnachtsurlaub in Thailand.

1. sind die wütenden Bauern im Gegensatz zur Polizei ein zu gefährlicher Gegner und
2. ist den Klimaklebern trotz Hitzekälte viel zu kalt zum Protestieren - Protest ist Sommersache. TB

07:51 | NOZ: Landwirte blockieren in Lingen mit Traktoren Lager von Aldi

Die Polizei in Lingen bestätigte auf Anfrage, dass den Beamten die Blockade bekannt ist. Streifenwagen seien vor Ort und würden sich die Lage ansehen. Wie die Polizei am Sonntagabend auf Nachfrage mitteilt, wird die Blockade wohl auch in der Nacht zum Montag fortgesetzt: Man rechne damit, dass der Protest bis etwa 8 Uhr am Montagmorgen andauern werde. Landwirte sind bei ihren Protestaktionen dazu aufgerufen, Rettungsgassen freizuhalten für Krankenwagen oder Feuerwehr.

Etwa 50 bis 70 Landwirte aus der Region beteiligen sich an der Aktion, die nicht angemeldet ist. Die Landwirte protestieren gegen die niedrigen Margen, die sie für ihre landwirtschaftlichen Produkte erhalten, während die Lebensmittelketten hohe Gewinne erzielen. Aldi wird dabei als Symbol für die großen Discounter und Supermarktketten genannt. Die Landwirte sind gut vorbereitet und haben Tische, Bänke und eine Gulaschkanone mitgebracht. Die Polizei ist vor Ort, handelt aber nicht aktiv, um die Demo aufzulösen. Die Teilnehmer sind nicht bereit, Interviews zu geben und geben nur an, "zufällig" vor Ort zu sein. JE

08:37 | Leser-Kommentar
Ich wohne im Einzugsbereich des Aldi Lingen. Und da wir direkt neben einem Aldi (in Osnabrück) wohnen kaufen wir dort oft ein. Ich bin echt mal gespannt wie sich das Warenangebot in dieser Woche entwickelt.

09:35 | Leser-Kommentar zum grünen JE-Kommentar
Ich füge hinzu zu den Protesten bei Aldi Lingen. Ich habe eine Zeit lang Buchhaltung für Bauern aus der Region gemacht und dabei waren auch einige, die an grosse Konzerne Ware geliefert haben aber auch kleinen Hofläden.
Obwohl manche Bauern 10-15 verschiedene Kunden für die Ware hatten. Wenn sie keinen Konzern als Abnehmer mehr hätten, könnten sie aufhören. Ketten wie EDEKA, Aldi, REWE und so weiter sind mit Abstand die grössten Abnehmer. Etwas was aus dem Supermarkt kennt, ist das „Einkaufen in der Region“. Das liest sich positiv bzw. als wenn man was gutes tun würde.
In Realität ist das der Knebel für die Bauern, denn da die meisten ihrer Produkte (80 %) über den Supermarkt gehen, haben sie die Fesseln der Konzerne zu akzeptieren. Und würde es ein faires System geben, bräuchten Bauern keine Subventionen um zu überleben. Komisch ist doch, dass es (meiner Kenntnis nach) viele 100 Jahre ohne Subventionen ging.

14:08 | Leserkommentar
Wertes Team, für mich liegt die Lösung klar auf der Hand, nur sowohl wir als Konsumenten als auch die Bauern denken immer noch, dass die Politiker es schon zu unserem Wohl richten werden. Diese ehrenwerte Spezies ist nahezu ausgestorben. Diese Proteste sind reine Energieverschwendung meiner Meinung nach. Daher ist Eigenverantwortung für die gesunde preiswerte Nahrungsbeschaffung für die Konsumenten gefragt, das gleiche gilt für den Bauern. Ist halt bequemer, nur ein Gemüse anzubauen, und zu spritzen, bis der Arzt kommt, statt 10-15 verschiedene Bio-Gemüse anzubauen, wenn nur nicht der böse Handel ( Discounter ) wäre, die den größtmöglichen Profit machen wollen. Da stehen wir jetzt. Wir haben keine Beziehung mehr zum Erzeuger des Produktes, dass wir konsumieren, und die Erzeuger haben keinen Kontakt mehr zum Konsumenten.
Diesen Kontakt hat der Handel und die Politik ausgeschaltet. Warum schalten wir nicht die Politik und den Handel aus und setzen wieder auf eigenverantwortliches Handeln und gründen solidarische Landwirtschaften ? Unsere Kinder werden erfahren, dass es nicht nur lila Kühe gibt.

Es funktioniert aber nur, wenn wir bereit sind den Allerwertesten hochkriegen und direkt vom lokalen Erzeuger zu kaufen und der Bauer bereit ist eine resiliente Beziehung mit 100 Kunden einzugehen als eine Abhängigkeit vom Discounter. Thomas Bachheimer hatte vor Jahren eine tolle Buchempfehlung zum Thema Resilienz, habe leider den Autor gerade nicht präsent.
Wer Solidarische Landwirtschaft noch nicht kennt, hier 10 Minuten die sich lohnen.
https://www.youtube.com/watch?v=tv_ud1vcuh4
Munter bleiben, Trecker fahren.

14:09 | Der Ostfriese
So sehen echte Proteste aus... Gegen 9 Uhr im Zentralen Kreisel von Rhauderfehn - Fahrzeuge wurden einzeln durchgelassen, mir wurde auch als "Nichtbauer" eine Tasse Tee angeboten (zwar im Pappbecher, aber das Prizip zählt! Auf eine Einfallstraße nach Leer wurde leider kein Tee angeboten. Bis um 11:30 lief nichts mehr, einige Fahrzeuge machten eine Kehrtwendung und fuhren wieder nach außerhalb. 11:30 wurde die Demonstration beendet.
Einige Plakate, die an den Traktoren befestigt waren:

Im Handwerk gilt die Meisterpflicht, in unserer Politik leider nicht!
Liebes Deutschland, führe uns nicht in die Armut, sondern erlöse uns von
der Ampel!
Farmers for future!
Die Ampel muß weg!
Stellt die Ampel ab!

Man ist also generell mit der Regierung unzufrieden, nicht nur mit der Streichung einzeln Begünstigungen für Landwirte.


07:36
 | Eine alte Bauernregel sagt:

"Im Jänner ist der Bauer ... sauer!" ... und so beginnt vielleicht heute ein Tag für Deutschland der entscheident ist für die weitere Richtung in diesem Land. Was wir in keinem Fall sehen werden ... das Alice Weidel oder Friedrich Merz Bauernführer werden. 
Wir werden auch nicht eine Sanktion der "vereinten Linken" sehen ... die ab heute keine Produkte von Bauern mehr konsumieren werden und nicht mehr kaufen. 

Die Bauern sind das Rückgrad eines jeden Landes, denn nach einer Statistik ernährt heute ein Bauer in Deutschland rd. 130 Menschen (Anthony Lee) und letztes Jahr haben rd. 10000 Schweinebauern aufgehört.  Das Land und seine Kultur, hängt von seinen Bauern ab.

"Bummmm!   
Jetzt grad in Wolgast an der Ostsee!
Da brauchen einige in Berlin wohl eine Windel."

... und wenn es heute zu Staus kommt, dann muss der Bauer von der Polizei nicht beschützt werden .. und wenn es heute kein "weiter so" gibt auf den Autobahnen, den Zufahrtswegen und den Straßen in Berlin .. dann ist es nur ein Spiegelbild des "weiter so" in der Politik, wo Geld der Deutschen, der Bürger ... für Fahrradwege in Peru verwendet werden und in der Ukraine andere Menschen umbringen soll.  Es ist Jänner ... und der Bauer ist sauer.  TS

07.01.2024

20:01 | .. auf den Weg nach Berlin 

20:00 | Görlitz A4 ..... 

 

19:45 | ... "nicht vergessen, die Bauern sorgen für das Essen!"

.. das ist einmal eine Ansage .. und vor allem ... ist das jetzt auch Terror?  Chaoten, Rechte .. oder einfach nur Bauern die die Schnauze voll haben?  TS 

19:40 | ET:  Faeser kritisiert Landwirte: „Blockaden lösen keine Probleme“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die vielerorts von den Landwirten geplanten Verkehrsblockaden in der am Montag beginnenden Protestwoche des Bauernverbands scharf kritisiert.   
„Blockaden lösen keine Probleme, wer andere Menschen, die eilig zur Arbeit, zur Schule oder zum Arzt müssen, im Alltag blockiert, der sorgt in allererster Linie für Wut und Unverständnis“, sagte Faeser der „Rheinischen Post“.

Leser Kommentar
Weil sich die Landwirte nicht hinkleben ???

... ich würde als Polizist abstand nehmen .. bei Landwirten besonders mutig zu sein.  TS 

 

19:10 | Exxpress:  Mega-Protest der Bauern: Auch hunderttausende Jäger unterstützen sie!

Ab dem morgigen Montag planen deutsche Bauern massive Proteste gegen die Sparpläne der Ampelregierung. Auch hunderttausende Jäger schließen sich an, um ein gemeinsames Zeichen gegen die “unsinnige Agrar- und Umweltpolitik” zu setzen.

... es wird keine Treibjagd .. doch was hunderte Jahre gehegt und gepflegt wurde, braucht keine "Erfahrungen" der Grünen.  Ich jedem Fall ... ein kräftiges Waidmannsheil.  TS 

18:40 | Leser Beitrag aus den Niederlanden ... 

Gruß erstmal aus den Niederlanden, wo wir auch so einen Bauernstreik hatten. Leider ziemlich im nichts aufgelöst. Ich hoffe für euch das es besser gelingt. Aber es könnte schon ungemütlich werden. Das muß dan sein, sonnst geht nichts. Opfer bringen ist schwer, bringt man keins, wird es auch nichts.

Also ich wünsche euch allen Bauern in Deutschland viel stärke und mut, auch die LKW Fahrer.

Kein Bauer, keine Spedition, ….. heist verhungern. Im klartext, die Bauern sind das erste an bedürfnisse Die Commune oder der Ort beliefern. Und auch vorallem Kleinwirtschaft also, sehr wichtig!! 

Bauern die den Standort b.z.w. Gemeinde beliefern wie vor längst, Können und sollten anstatt das Groß Agrar Industriegeschäft wo Manager die kein blassen schimmer vom Land haben … meiden! Das sind auch die, die den Baueren letztendlich auf dem Arm nehmen und mit der Politik mitmachen behaupte ich. 
Wir sollten uns deshalb die vorher die genannten gewünscht als selbstständiger behalten bleiben.

10:22 | ET+: Drohten Edeka, Lidl und Netto ihren Spediteuren mit Vertragskündigungen?

Hat Netto, Edeka und Lidl ihren Spediteuren mit Vertragskündigungen gedroht, wenn sie sich am 8. Januar an den bundesweiten Protestaktionen beteiligen? Das wird zumindest in verschiedenen sozialen Netzwerken behauptet.

In den sozialen Netzwerken verbreitet sich der Aufruf zu einem geplanten "Generalstreik" am 8. Jänner in Deutschland, um Druck auf die Politik auszuüben. Der Begriff "Generalstreik" ist jedoch irreführend, da politische Streiks in Deutschland nicht durch das Streikrecht abgedeckt sind und nur von Gewerkschaften mit arbeitsrechtlichen oder tariflichen Intentionen ausgerufen werden dürfen. Dennoch bereiten sich Bauern, Unternehmer und Selbstständige auf den geplanten Protest vor.

Ein Kneipenwirt namens Asterx aus Kiel hat ein Video verbreitet, in dem er behauptet, dass Supermarktketten wie Edeka, Lidl und Netto ihren Spediteuren mit Vertragskündigungen gedroht hätten, wenn sie am Streik teilnehmen. Diese Behauptungen wurden von den Supermarktketten zurückgewiesen, die betonen, dass sie eine gute Zusammenarbeit mit ihren Geschäftspartnern, einschließlich der Spediteure, pflegen. Es gibt keine konkreten Beweise für die angeblichen Drohungen der Supermarktketten. Asterx ist als Darsteller in Fernseh- und Kinofilmen bekannt und hat in verschiedenen Produktionen mitgewirkt. JE

10:03 |  Protestkarte

Die Ampel fährt Deutschland an die Wand: Durch Krisen wie Inflations-, Migrations-, Corona- und Energiekrise wird unsere Heimat systematisch zerstört. Jetzt geht es Bauern und Landwirten an den Kragen, wahnsinnige Steuern und gezielte Massenimporte sollen die Landwirtschaft gezielt abschaffen. Die Protestkarte zeigt die schönsten Bilder des Widerstands.

Wo? Wie kann man teilnehmen? Die Politiker haben Angst vor dem was ab Montag passiert. Das Land wird zu Teilen lahmgelegt!

09:11 | Leser-Kommentare

(1) Manchmal wiederholt sich die Geschichte – vielleicht auch hier: Es gab vor ein paar Jahren mal große Proteste in Kanada, wo der steht recht ´zünftig´ drauf reagiert hat …

(2) Ich bin sehr gespannt welche Sauereien das System jetzt abspult
Glaubt nicht was man euch in den Systemmedien zeigen wird.
Die Wahrheit brauch immer etwas Zeit um die Menschen zu erreichen.
Sie lügen uns jetzt schon unverfroren mitten ins Gesicht.
Haltet eure Emotionen zurück, denn damit sollt ihr getroffen werden.
Und bitte, bitte schweigt gegenüber den "staatlichen Instanzen",
denn sie sind nicht auf unserer Seite. Filmt jede Schweinerei die abläuft
mit Ort,Zeit und lasst euch die Geräte nicht wegnehmen, Sichert die Aufnahmen
durch senden auf andere Geräte.
Denk dran, es wir kühl, vergeßt nicht getränke und essen und hinterlasst bei Freunden wo ihr seit.
Und besonders, bleibt friedlich, das System wird genügend Provokateure einsetzen.

(3) Hätte nicht gedacht, dass sich jetzt zum 08.01. schon so eine Welle aufbaut … zu diesem Zeitpunkt und nach meiner Ansicht: erstaunlich. Aber selbst wenn diese Welle schon groß wird … falls die Politik weiterhin sehr deutlich am ´gefühlten´ Wohle des Volkes vorbei regiert, dann gibt es mutmaßlich eine nächste Welle. Außerdem möge man bitte ggf. beachten, wie von Seiten der Offiziellen auf die Proteste in den kommenden Tagen reagiert wird – Canada ´is calling´ ?!

(4) Geht schon los:Laut Tagesschau.de (www.tagesschau.de/inland/bauernproteste-habeck-100.html) haben 30 Polizisten nur durch den Einsatz von Pfefferspray "eine Eskalation verhindern können ". Die Belagerer kamen "aus dem indentären Lager". Habe regelmäßig Besuch von Freunden und Verwandten meiner Frau aus D zu Besuch.
DIE GLAUBEN DAS ALLES !!! Ein Kommentar beim letzten Besuch:"Können wir nicht mal Tagesschau schauen?Ich bin überhaupt nicht mehr informiert." Durchgehend Grünwähler und 5 -6 mal in der ganzen Welt auf Urlaub.

(5) Ho, ho, ......... Ihr seid ja richtig bombastisch theatralisch. Hier in 'schland wird gar nichts beben. Das werden die Untertanen und die Regierung schon zu verhindern wissen.
Ich schlage vor die Rubrik umbenennen: "Stürmchen im Wassergläschen" oder "Laues Lüftchen"

(6) Realsatire: Landwirte müssten ihre grünen Kennzeichen in schwarze Kennzeichen austauschen - das wäre "ein sehr komplexer und großer Prozess" und eine "zusätzliche Belastung"
Deshalb bleibt ihr Befreiung der Bauern von KFZ-Steuer nun doch bestehen, erklärt die Bundesregierung.
https://twitter.com/TiloJung/status/1743619014868210091

Einen Tag vor Beginn der Protestwoche der Bauern hat der Deutsche Ethikrat den Stil öffentlicher Debatten kritisiert. Hintergrund ist auch die Blockade-Aktion von Landwirten gegen Wirtschaftsminister Habeck. Die Vorsitzende des Ethikrates, Buyx, sagte, Diskussionen würden immer "ruppiger und empörter" geführt. Wahrscheinlich fühlten sich einige dadurch ermuntert, rote Linien zu überschreiten. Zwar seien "knackige Debatten" wichtig, Gewalt sei aber niemals akzeptabel, so Buyx.
Sie rief Politiker und Medien dazu auf, ausgleichend und mäßigend zu wirken.

06.01.2024

20:35 | Leser Kommentar zu "Der Boden bebt!"  

(1) Gratuliere, da habt Ihr wirklich mal den richtigen Titel gewählt. Wenn nur die Hälfte von dem Realität wird, was ich gehört habe, dann wird nicht nur der Boden beben, sondern der Baum richtig brennen. Dann stehen wir mit einem Fuß bereits im Bürgerkrieg.

Was man so hört werden sich die allermeisten Bauern nicht von dem armseligen feigen Gesülze dieser Ar.chkriecher vom Bauernverband von irgend etwas abhalten lassen.
Da können die Schmierlappen noch so oft ihre verlogenen Lügenmärchen, jeder wäre ein gans pöhser Antidämonkrat und Nahzie wenn er diese Regierung weghaben will, hinausposaunen.

Bin schon sehr gespannt was die uniformierten Söldner desRegimes unternehmen werden/wollen(falls sie überhaupt irgendwo hinkommen) :-))

Das Regime wird sicher alles tum um zu eskalieren und Zwischenfälle zu provizieren welche Schußwaffeneinsatz und andere Gewaltexzesse rechtfertigen sollen.

Falls es, was leider zu erwarten ist von Seitens des Regimes zu Gewalt gegen die Bauern und andere Streikende kommt, dann werden die und auch wir Dinge erleben
die Ihr euch heute nicht vorstellen könnt.

Übemorgen wird definitiv einer der spannendsten Tage der letzten 70 Jahre.
Der Tag sollte für uns alle unter dem Motto stehen: Der Dreck muss weg"
Lasst uns alle Montag den Streik unterstützen und sei es nur moralisch durch
Akzeptanz der Unannehmlichkeiten und Zeichen der Zustimmung.
Der Erfolg der Sache hängt auch davon ab ob der Ampel und ihren Söldnern klar wird, dass sie gegen die Mehrheit der Bevölkerung stehen.
Wenn die aber merken, dass die Mehrheit wieder wegsieht, dann geht es her wie bei den Corona Demos.....

(2) Die Kleine Rebellin ...  Ich denke Habeck kommt lt. Baerbock von Kühen und Schweinen, da müsste er die Bauern doch verstehen. Vermutlich hat er deren Arbeit nicht gemocht und wurde deshalb Philosoph und reißt vor ihren Problemen aus anstatt sich ihren zu stellen..

(3)  Jemand hat da mal eine schöne Karte gebastelt:    
https://www.google.de/maps/d/viewer?mid=1COp0BQPtLtQuwlolmCRg5b8j0n6PQ8w&ll=51.30205463969793%2C7.821098974768338&z=7   
Vielleicht ja was dabei in Deiner Umgebung, wo Du mal mit dem Auto am Montag mitfahren möchtest? Dürfte interessant werden.

(4) Hat eigentlich noch keiner gemerkt, dass die Bauernproteste von der Union gesteuert werden?

Ich sehe es so: Die „Ampel“ ist sowieso tot. Ich selbst habe den Rücktritt eigentlich schon kurz nach dem 08.12.2023 erwartet, als deren Pensionen gesichert waren.

Nun wird dieser kanalisierte und von der CDU befeuerte „Die-Ampel-muss-weg“-Protest als Ventil und Opium für das Volk genehmigt. Das ist wie bei einer Kindergartengruppe nach drei Regentagen, wenn die sich endlich mal wieder im Sandkasten so richtig austoben dürfen. Oder wenn im Frühjahr die Rindviecher das erste Mal auf die Weide kommen.

Damit kann sich diese „Union“ als der große Aufklärer und Heilsbringer darstellen, die Leute werden es glauben und ihre Kreuze freudig, dankbar und mit gutem Gewissen bei der CDU machen.

Alle sind glücklich, liegen sich in den Armen, und wenn sie nicht gestorben sind…

Die Blockaden der Autobahnzufahrten wurden übrigens von den CDU-geführten Landratsämtern sowohl gutgeheißen als auch genehmigt.

Den Standpunkt zumindest eines Landratsamtes kann man hier nachlesen: https://www.erzgebirgskreis.de/landkreis/neuigkeiten/aktuelles/versammlungslage-und-protestgeschehen-am-8-januar-im-erzgebirgskreis

(5) … dieses Foto spricht BÄNDE! …voller Arroganz und Selbstgefälligkeit! Ich war lange als Butler oder persönlicher Assistent von echten „Herrschaften“ (Staatsführer bzw. Königen) weltweit tätig. So ein lächerilichess „Foto“ passiert nicht von selbst. . . das ist Absicht!!!!!

Haben Sie schon mal ein Foto gesehen, was Trump, Obama, Xi oder einen anderen „besonderen“ Staatsmann (Frau) zeigt, in eben ähnlichem lächerlichen Outfit? Das ist an Arroganz nicht zu überbieten! Das ist pure Arroganz!
Danke für die stetige wundervolle Arbeit!!!

 

19:45 | Anthony Lee ... im LiveStream - Live mit Christian Lohmeyer - Medienecho der Demos

19:40 | Der Agronom ... es geht immer mehr in die Breite

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19:15 | Mercur:  „Können keine Kuh von einer Sau unterscheiden“: Aiwanger greift vor Bauernprotesten Ampel an

Die Sparpläne der Bundesregierung sorgen bundesweit für Bauernproteste. Freie Wähler-Chef Aiwanger sichert den Landwirten Unterstützung zu.
Bei den Bauernprotesten in Bayern wollen die Freien Wähler nach Aussage ihres Vorsitzenden Hubert Aiwanger am Montag „ganz vorne dabei sein“. Damit wolle die Partei ein klares Bekenntnis für die Landwirte abgeben, sagte er am Samstag (6. Januar) beim Dreikönigstreffen in Bad Füssing (Landkreis Passau).

Leser Kommentar  
Gerade eben öffne ich den online-Merkur und finde diese Überschrift:  
„Können keine Kuh von einer Sau unterscheiden“: Aiwanger greift vor Bauernprotesten Ampel an. Den Artikel selbst muss man nicht lesen…die Überschrift reicht aus für einen Lachkrampf, hihihi.

 

18:50 | EILMELDUNG BAUERNPROTESTE STARTEN FRÜHER ALS GEDACHT

18:32 | Die Freien Wähler ... Hubert Aiwanger zur Sau und Kuh ... juchhu!

Brennpunkt wurde von der Redaktion geschaffen, um Themen die "wirkliche Brennpunkte" sind genug Raum zu schaffen, daher werden Themen und Ereignisse die über einen längeren Zeitraum interessant sind ... in dieser Rubrik gebracht. 

 

 

 

 

27.02.2024

08:50 | Hinweis des b.com Hausjuristen Dr.Dr. Schimanko zu Netanyahus Plan von gestern (10:44)

Zu dem Narrativ, daß das Gasfeld vor dem Gaza-Streifen angeblich der Kriegsgrund für die Israelis sei, gibt es eine umfassende Analyse der Autorin Fähe im b.com Newsletter: Nahost-Konflikt – Gas als Kriegsgrund?, https://blog.bachheimer.com/component/easyblog/nahost-konflikt-gas-als-kriegsgrund?Itemid=221&idU=1

07:22 | Nukleus zur neuen Achse von gestern

Eine sehr interessante Dynamik, welche da offenbart wurde. Erste Einblicke erhält man, wenn man sich die Spannungen zwischen den Aschkenasim und den Sephardim anschaut. Auch sehr erhellend, die Meinung der Zionisten über die Araber. Nur am Rande und als Verschwörungstheorie: Man hat einen israelitischen Volksstamm "heim ins Reich" geholt, nur hatte dieser eine falsche Farbe der Haut. Damit diese sich nicht weiter
verbreitet, wurden spezielle "Impfungen" den jungen Damen verabreicht.

Die Zionisten sind extrem rassistisch eingestellt und was die so von sich geben, das verfolgt der ANC, der nicht minder so eingestellt ist,
ganz genau. Der ANC hat das "Buren-Problem" in SA lösen können und will nun seine Erfahrungen an die etwas helleren Brüder in Palästina weiter geben. Diese können dann diese Erfahrungen bei ihrem "Buren-Problem" nutzen. Ich hoffe aber auch, alle drei sehen das andere Problem auch, welches von einem Inselkönigreich aus Europa kommt. Die Zionisten haben diese perfiden Dreckssäcke schnell raus geworfen - aber wenn die Zionisten wüssten, dass diese die Juden Jahrhunderte lang mit Dreck beworfen und benutzt haben und immer noch ausnutzen. Oh, oder kommt die Krebserkrankung des Königs nicht ganz so aus dem Nichts?

 

26.02.2024

Israel   Palestina

19:54 | Gatestone:  Die Achse Südafrika-Hamas-Iran

Irgendwann nach dem Oktober 2015 eröffnete die Terrororganisation Hamas im Anschluss an ein hochrangiges Treffen zwischen der südafrikanischen Regierungspartei ANC und Hamas-Führern ein Büro in Südafrika.  
ANC-Generalsekretär Gwede Mantashe sagte damals, dass die Hamas "viel" von der südafrikanischen Regierung lernen werde. "Wir diskutieren darüber, ob die Hamas nicht ein Büro in Südafrika eröffnen sollte, damit wir miteinander reden können", sagte Mantashe und fügte hinzu, dass die Eröffnung des Büros unter anderem der "Verbesserung der Kommunikation" zwischen dem ANC und der Hamas dienen sollte.... Das erfordert, dass wir aus unserer Solidarität heraustreten und den Kampf für Palästina selbst verstärken.

Wie soll hier jemals Frieden einkehren?  Zuviele Köche .. für eine Schüssel Brei ... TS 

 

14:51 | transition:  Israel will nach Angriff im Westjordanland Tausende von Siedlerwohnungen bauen

Israel plant den Bau von über 3000 Siedlungswohnungen als Reaktion auf einen tödlichen Terroranschlag im Westjordanland. Dies habe Finanzminister Bezalel Smotrich am späten Donnerstagabend mitgeteilt, berichtet die Times of Israel. Gemäss der Zeitung wird dies voraussichtlich zu Spannungen mit der Biden-Regierung führen. Die USA betrachten israelische Siedlungen als Hindernis für eine Zwei-Staaten-Lösung. Der weit rechts stehende Smotrich habe die Entscheidung dagegen «eine angemessene zionistische Antwort» genannt.

Die Entscheidung den Bau neuer Siedlungseinheiten im Westjordanland voranzutreiben, insbesondere in den Siedlungen Ma'ale Adumim, Kedar und Efrat wurde während eines Treffens zwischen Regierungsvertretern, darunter auch Netanyahu und der Finanzminister Smotrich getroffen. Smotrich gillt als recht einflussreich in Netanjahus Regierung, insbesondere da Netanjahu auf die Unterstützung seiner orthodoxen Koalitionspartner angewiesen ist. JE

Israel   Palestina

10:44 | CNN: Netanjahu stellt Plan für die Zukunft Gazas nach der Hamas vor

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu stellte einen Plan für die Zukunft Gazas nach der Hamas vor, der die „vollständige Entmilitarisierung“ der Enklave, die Schließung der Südgrenze des Territoriums zu Ägypten sowie die Überarbeitung der Zivilverwaltung und des Bildungssystems im Gazastreifen umfasst.

CNN hat eine Kopie des Plans erhalten, den Netanyahu am Donnerstagabend Mitgliedern des israelischen Sicherheitskabinetts vorlegte. Es sei als Diskussionsgrundlage verteilt worden, teilte das Büro des Premierministers CNN mit, in Vorbereitung auf weitere Gespräche, und komme, nachdem Netanyahu wochenlang kritisiert worden sei, weil er keinen konkreten Plan für einen Nachkriegs-Gazastreifen habe.

Im Grunde geht es doch eigentlich um das Erdgasfeld Gaza Marine, das ungefähr 30 km vor der Küste des Gazastreifens liegt und auf geschätzte Reserven von etwa 25 Milliarden Kubikmetern Erdgas enthält. Die Entwicklung dieses Feldes wurde durch nennen wir es politische Spannungen und rechtliche Einschränkungen behindert. In den späten 1990er Jahren wurde das Gaza Marine Erdgasfeld entdeckt, und 1999 wurde eine Vereinbarung zwischen der israelischen Regierung und der palästinensischen Autonomiebehörde getroffen.

Gemäß dieser Vereinbarung gehört das Feld der palästinensischen Autonomiebehörde, kann aber nicht ohne israelische Zustimmung entwickelt werden. Die Lizenz für das Gaza Marine Feld umfasst das gesamte Meeresgebiet vor der Küste des Gazastreifens und wurde 1999 von der palästinensischen Autonomiebehörde an BP und die in Monaco ansässige Handelsgesellschaft CC Oil and Gas vergeben. BP wurde als Betreiber des Lizenzgebiets ernannt. Nach verschiedenen politischen Veränderungen und der Übernahme von British Gas durch Shell erwarben CC Oil and Gas und der Palestinian Investment Fund die Beteiligung von Shell an dem Projekt. Dabei besitzen beide Parteien jeweils 50% der Anteile.

Die Erschließung des Gaza Marine Feldes wurde jahrelang von der israelischen Regierung verhindert, hauptsächlich aufgrund der politischen Kontrolle der Hamas über den Gazastreifen seit 2007. Im Juni 2023 kündigte Netanyahu an, dass das Gaza Marine Feld gemeinsam von Israel, Ägypten und der palästinensischen Autonomiebehörde entwickelt werden soll, ohne die Hamas zu berücksichtigen. Netanyahu hat enge Verbindungen zu den USA und dem WEF, was seine politische und wirtschaftliche Abhängigkeit verdeutlicht. Israel ist also ein treuer Vasall der USA und ist sowohl wirtschaftlich als auch finanziell und militärisch von der Wall Street und dem Silicon Valley abhängig.... JE

18:18 | Hinweis des b.com Hausjuristen Dr.Dr. Schimanko     
Zu dem Narrativ, daß das Gasfeld vor dem Gaza-Streifen angeblich der Kriegsgrund für die Israelis sei, gibt es eine umfassende Analyse der Autorin Fähe im b.com Newsletter: Nahost-Konflikt – Gas als Kriegsgrund?,
https://blog.bachheimer.com/component/easyblog/nahost-konflikt-gas-als-kriegsgrund?Itemid=221&idU=1

23.02.2024

Iran   Israel   USA

14:51 | thecradle: Rote Linien: Wird Iran in den regionalen Krieg eintreten?

Am 14. Oktober 2023 stellte der Iran ein strenges öffentliches Ultimatum an Israel und warnte davor, dass es erhebliche Auswirkungen haben werde, wenn das Land seinen völkermörderischen Angriff auf Gaza nicht einstelle, was einem „großen Erdbeben“ gleichkäme. Teherans UN-Gesandter stellte später klar, dass die Islamische Republik nur dann in den Gaza-Krieg eingreifen würde, wenn der Besatzungsstaat die Interessen oder Bürger Irans gefährden würde.

Angesichts der Ereignisse der letzten vier Monate stellt sich die Frage: Was sind die roten Linien Irans und an welchem ​​Punkt würde sich Teheran für eine direkte Konfrontation entscheiden? Um die Beweggründe und Reaktionen Irans zu verstehen, ist es wichtig, seine roten Linien zu verstehen – jene nicht verhandelbaren Grenzen, die es entschieden verteidigt. Im Mittelpunkt steht dabei das Überleben der Islamischen Republik selbst, die kürzlich ihren 44. Geburtstag feierte Th Jubiläum . Jeder Eingriff in die territoriale Integrität oder lebenswichtige Interessen Irans löst eine Abwehrreaktion zur Abschreckung potenzieller Bedrohungen aus.

Der Iran definiert klare rote Linien, die den Schutz seiner maritimen Vermögenswerte, Energieinfrastruktur und strategischen Interessen umfassen. Der Iran verfolgt wie auch zunehmend andere Staaten eine Strategie der Entamerikanisierung und versucht, den Einfluss der USA in der Region zu untergraben, indem er Spaltungen zwischen Washington und Tel Aviv verschärft. Israel führt verdeckte Angriffe gegen den Iran durch, einschließlich Sabotageakte gegen nationale Gastransportpipelines, die jedoch die von Iran festgelegten roten Linien (noch) nicht überschritten haben. 

Trotz der Bereitschaft des Irans, auf Eskalationen des Konflikts zu reagieren, bevorzugt es diplomatische Kanäle und den Einsatz nicht aggressiver Methoden, um Druck auf Israel und die USA auszuüben.  Der Iran nutzt den Konflikt zwischen Israel und Palästina, um seine eigenen strategischen Interessen zu verfolgen, seinen Einfluss in der Region zu stärken und internationale Unterstützung gegen Israel zu mobilisieren.  Bisher hat der Iran versucht, eine direkte militärische Konfrontation zu vermeiden, während er gleichzeitig seine Position in der Region stärkt und seine antiimperialistische Vision verfolgt. JE

12:19 | tkp: China: Palästinenser haben Recht auf bewaffneten Widerstand

Eine entschiedene Haltung nahm China vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag ein: Die „bewaffnete Gewalt“ Palästinas gegen Israel sei „wohlbegründetes Recht“. 

Das wird dem Westen gar nicht gefallen. Dass China das so sieht, war aber seit Sommer klar. Bereits da empfing Xi Palästinenser-Vertreter ehrwürdig in China. Ohne die aufgeladene, westliche Propaganda mitsamt Schuldkult, ist der Umgang mit Palästina absolut nicht nachvollziehbar. MA

22.02.2024

12:23 | time: Prinz William fordert in einer seltenen Erklärung ein Ende der Kämpfe in Gaza "so schnell wie möglich"

Prinz William hat in einer seltenen Erklärung über den anhaltenden Konflikt ein Ende der Kämpfe zwischen Israel und der Hamas "so schnell wie möglich" gefordert. 

"Ich möchte, wie so viele andere auch, die Kämpfe so schnell wie möglich beenden. Es besteht ein dringender Bedarf an mehr humanitärer Unterstützung für Gaza. Es ist entscheidend, dass Hilfe hereinkommt und die Geiseln freigelassen werden", fügte seine Erklärung hinzu.

"Manchmal wird nur, wenn man mit dem schieren Ausmaß des menschlichen Leidens konfrontiert wird, die Bedeutung des dauerhaften Friedens nach Hause gebracht. Selbst in der dunkelsten Stunde dürfen wir dem Rat der Verzweiflung nicht erliegen. Ich helle mich weiterhin an die Hoffnung, dass eine bessere Zukunft gefunden werden kann, und ich weigere mich, das aufzugeben", schloss er.

Eine Stimme der Vernunft! Hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Entgegen der USA fordert er sehr wohl den Waffenstillstand. Dem stimme ich zu: Die Vertreibung der Palästinenser nach Europa muss sofort beendet werden. MA

19:58 | Der b.com Hausjurist Dr.Dr. Schimanko zum Postulat von Kronprinz William nach einem Waffenstillstand      
Die Wortmeldung des voraussichtlichen Tronfolgers Kronprinz William zeigt, wie gut es ist, daß Großbritannien nur eine konstitutionelle Monarchie ist. Denn er sollte nicht nur oberflächliche Gespräche führen, sondern sich richtig über die vor Ort gegebene Situation informieren und dabei nicht palästinensischer Desinformation aufsitzen, die Angelegenheit – sofern er dazu fähig ist – realistisch betrachten und entsprechend beurteilen.

Mit den palästinensischen Terroristen der Hamas, die einen fanatischen Haß auf Israel haben, deren Programm es ist, Jüdinnen und Juden zu vernichten, und die zu einem bestialischen Massaker wie jenem vom 07. Oktober 2023 fähig sind, kann man nicht sinnvoll verhandeln. Man kann sie nur gewaltsam stoppen.

Eine Annäherung des Appeasement würden sie so wie Hitler nur als Schwäche verstehen. Soweit sind die bekannten Worte des Bruno Kreisky umzumünzen: „Lernen Sie Geschichte, Herr Kronprinz!“. Der Wunsch nach einer friedlichen und prosperierenden Koexistenz sollte in den zivilisierten Staaten eine Selbstverständlichkeit sein. Mit der Forderung nach Frieden kann man sich leicht in Szene setzen und sich beliebt machen. Aber ohne restlosen Sieg über die Hamas ist dieser Friede in Palästina nicht zu erreichen. Daher ist vor dem Ende der von der IDF derzeit durchgeführten Operation Iron Swords nicht der richtige Zeitpunkt für einen Waffenstillstand. Ein solcher Waffenstillstand würde nur die Hamas-Terroristen begünstigen und den Teil der von ihnen am 7. Oktober als Geiseln verschleppten Israelis, der sich noch immer in ihrer Gewalt befindet, darunter zumindest ein Baby, Kinder und Frauen, ihrem Schicksal überlassen (näheres dazu Gilad Erdan am 21.02.2024 vor dem UN Security Council, https://youtu.be/N8wU-5ocDp4?si=t1-kFye5MRBZbvCq). Er wäre überhaupt ein falsches Signal an Terroristen. Wenigstens die Kurzformel sollte auch ein verwöhntes Königskind verstehen: „Wenn die Palästinenser die Waffen niederlegen, wird Friede sein. Wenn Israel die Waffen niederlegt, wird es kein Israel mehr geben.“

Nach den Erfahrungsberichten des Dr. Peter Scholl-Latour haben die sephardischen Jüdinnen und Juden das im Regelfall noch besser verstanden als viele der aschkenasischen, deren ursprüngliche Illusion eines einfachen und dauerhaften Friedensschlusses mit den Palästinensern erst durch palästinensische Aggression beseitigt wurde.

Um die von den Hamas-Terroristen für Israel ausgehende Gefahr zu stoppen, ist es für die Israelische Armee erforderlich, die Hamas zu zerschlagen und ihr verbrecherisches Gedankengut auszulöschen (Gedankengut, nicht Ideologie - Douglas Murray, Douglas Murray on Israel's goal of destroying Hamas, https://youtu.be/Ekii7KCT5l0?si=ZGLd5d6zkLeDuFpd). Die Ausgangssituation ist jene, daß die Hamas-Terroristen sich nach ihren in Israel begangenen Schandtaten im Gaza-Streifen in Wohngebieten zwischen der dortigen Zivilbevölkerungverschanzen. Die israelische Armee muß sie also dort bekämpfen.

Das tut die israelische Armee unter größtmöglicher Schonung der Zivilbevölkerung. Dies, obwohl der Großteil der Bevölkerung des Gaza-Streifens die Hamas unterstützt und daher eigentlich die Konsequenzen aus deren Handeln tragen muß (Mehrheit der Palästinenser sieht Hamas positiv, OÖ Nachrichten 15.12.2023, https://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/mehrheit-der-palaestinenser-sieht-hamas-positiv;art391,3905718). Das zeigt sich auch an der in Relation zur bisherigen Dauer und Schwere der Kämpfe geringen Zahl an zivilen Opfern im Gaza-Streifen, der 2 Millionen bis 2,3 Millionen Einwohner hat. Entgegen palästinensischer Propaganda sind nicht alle angegebenen Opfer der Kampfhandlungen im Gaza-Streifen Zivilistinnen und Zivilisten, soweit sich das im Gaza-Streifen überhaupt unterscheiden läßt, wobei die von der Palästinenserregierung angegebenen Opferzahlen kritisch zu hinterfragen sind. Ausgehend von den von palästinensischer Seite angegebenen 29.000 Getöteten ist zu konstatieren, daß davon zumindest 10.000 bis 12.000 Hamas-Terroristen sind (vgl. NZZ, Krieg in Nahost, 22.02.2024, https://www.nzz.ch/international/israel-und-gaza-news-und-entwicklungen-im-nahostkonflikt-ld.1759794).

Die folgenden Reaktionen auf Kronprinz Williams Ausführungen sprechen für sich:

Interview von Rita Panahi mit Rabbi Shmuley Boteach, „Rabbi slams Prince William’s comments on Israel-Hamas war“, 22.02.2024  
https://youtu.be/o1tBtyyv5YM?si=hMWx02pUSRIVXq7h

"Virtue-Signalling!" Julia Hartley-Brewer SLAMS Increasing Calls For Ceasefire In Gaza, TalkTV 21.02.2024
https://youtu.be/JPoBic1r-p0?si=UuyX8QNs1PZBBBb1

20.02.2024

19:55 | R:  Die USA beginnen mit Gesprächen über einen Waffenstillstand

Die USA arbeiten an der Aushandlung eines Waffenstillstands: Die Vereinigten Staaten drängen in einer Resolution des UN-Sicherheitsrates auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas „so bald wie möglich“ – wobei sie zum ersten Mal Waffenstillstandssprache verwenden – und tadeln Israel wegen möglicher Invasionspläne Rafah.

„Bisher haben allein die Vereinigten Staaten in UN-Resolutionen zum Krieg in Gaza Forderungen nach einem völligen Waffenstillstand öffentlich und konsequent zurückgewiesen und sich in seinem Krieg gegen die Hamas auf die Seite Israels gestellt“, berichtet die New York Times.

Die Amis machen ordentlich Druck .. dass der Konflikt im Gaza beendet wird .. weil man sonst nicht mit Russland in den Tanz einsteigen kann ... oder?  TS  

19.02.2024

12:43 | welt: „Israel muss zusichern, dass es keine weiteren Vertreibungen von Palästinensern gibt“

Israel hat eine Offensive in Rafah angekündigt, wo sich eine Million Binnenflüchtlinge aufhalten. Ägyptens Außenminister erklärt im Interview, warum sein Land keine Menschen aus dem Gaza-Streifen aufnehmen will – und spricht über einen Friedensplan. 
 

Da wird er gegen Windmühlen ankämpfen, nachdem sogar die EU eine Militäroperation in Nahost anstrebt. Netanjahu hat zuvor bei der UN klargemacht, dass er alle vertreiben wird. Die islamische Welt wird sich das nicht bieten lassen. Interessant, dass auch Ägypten nun schärfere Worte findet. Der Friedensplan ist gut gemeint, der Westen wird diesen nicht zulassen. Ma

 

10:04 | ET: EU will Militäroperation im Nahen Osten starten – Bundestag muss noch zustimmen

Die Außenminister der EU-Staaten wollen an diesem Montag in Brüssel den Start des neuen Militäreinsatzes zur Sicherung der Handelsschifffahrt im Nahen Osten beschließen. Die Operation „Aspides“ gilt im Vergleich zu anderen aktuellen Einsätzen als besonders gefährlich. Vorrangiges Ziel ist der Schutz von Handelsschiffen vor Angriffen der militant-islamistischen Huthi aus dem Jemen. Die terroristische Miliz will mit dem Beschuss von Schiffen ein Ende der israelischen Angriffe im Gazastreifen erzwingen, die auf das beispiellose Massaker der islamistischen Hamas in Israel am 7. Oktober folgten.

Theoretisch schon. Die Route, an der Küste des Jemen vorbei ist allerdings die mit Abstand kürzeste, wenn es um den Schiffstransport von Gütern zwischen Asien und Europa geht. Sie führt aus dem Golf von Aden über die Meerenge von Baab al-Mandab ins Rote Meer und dann durch den Suezkanal ins Mittelmeer.

Die Kleine Rebellin
Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld. Deutschland mit Sicherheit nicht. Hier ein Sonder (Schulden) vermögen, dort noch eins und wieder eins. Schulden über Schulden, die der deutsche Michel zu tragen hat. Da kommen wir doch nie wieder raus. Grüner Ausverkauf von Deutschland.

16.02.2024

19:35 | Die Leseratte 

Ooooh! Die Situation in Gaza hat die UN-Schranzen wohl etwas sensibel gemacht für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht, denn im Donbass schauen sie seit 10 Jahren weg! Aber immerhin die Angriffe auf zivilie Ziele in einem Gebiet, das unstreitig zu Russland gehört, nehmen sie zur Kenntnis. Herr Kiesewetter? Den Schuss gehört? Von wegen ihrer Forderung "Taurus auf russische Städte"?

Zitat aus dem Liveticker von XXXXX:

UNO erklärt Angriffe auf Zivilisten in Belgorod für unzulässig!

Im Zusammenhang mit dem ukrainischen Beschuss von Belgorod erklärte der offizielle Vertreter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Stéphane Dujarric, dass Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur inakzeptabel sind und sofort eingestellt werden müssen. Wörtlich hieß es:

"Wir haben auch Berichte über Raketenangriffe auf die russische Stadt Belgorod gesehen und wiederholen, dass Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur nach dem humanitären Völkerrecht verboten sind, inakzeptabel sind und sofort eingestellt werden müssen."

Dujarric fügte hinzu, dass die humanitären Helfer vor Ort weiterhin die Zivilbevölkerung unterstützen, die unter den anhaltenden Kämpfen leidet.

 

15:22 | Die US-Korrespondentin:  Israelische Streitkräfte überfallen Gazas größtes funktionierendes Krankenhaus

„RAFAH, Gazastreifen (AP) – Israelische Streitkräfte stürmten am Donnerstag das Hauptkrankenhaus im Süden des Gazastreifens, Stunden nachdem israelisches Feuer einen Patienten getötet und sechs weitere im Komplex verletzt hatte. Die israelische Armee sagte, sie suche nach den Überresten von von der Hamas gefangenen Geiseln .

Der Überfall auf das Nasser-Krankenhaus erfolgte, nachdem Truppen die Einrichtung fast eine Woche lang belagert hatten. Hunderte von Mitarbeitern, Patienten und anderen im Inneren kämpften unter schwerem Beschuss und knappen Vorräten, darunter Nahrungsmittel und Wasser. Einen Tag zuvor befahl die Armee Tausenden Vertriebenen, die dort Zuflucht gefunden hatten, das Krankenhaus in der Stadt Khan Younis zu verlassen, die in den letzten Wochen im Mittelpunkt der israelischen Offensive gegen die Hamas stand.

18:06 | Leser Kommentar  
Gähn, nichts neues unter der Sonne. Hölle auf Erden und scheinbar wird es akzeptiet. Ansonsten wäre es nicht vorhanden.
 

12:02 | Re:  Nahost-Krieg: Taher Saleh fordert Feuerpause im Ramadan

 Der Bundestagsabgeordnete Kassem Taher Saleh (Grüne) fordert von der israelischen Regierung eine Feuerpause im Gazastreifen während des muslimischen Fastenmonats Ramadan. „In drei Wochen ist Ramadan: Was passiert da mit den Menschen in Gaza, wie sollen sie auf halbwegs menschenwürdige Art und Weise ihre Religion ausüben?“, sagte er der „taz“.

„Ich würde mir wünschen, dass die Menschen zumindest diesen einen Monat ohne Angst um ihr Leben, ohne Krieg und ohne Waffen begehen können. Eine Feuerpause für die Zeit des Ramadan wäre das Mindeste.“ Dafür solle sich auch die grüne Außenministerin Annalena Baerbock einsetzen.

Leser Kommentar  
Über den Zustand der Geistigkeit von einem Großteil der Menschheit, braucht man wohl nichts mehr sagen?

FAZ ... 2022 ... „Wir haben es mit einer neuen Welle von Terrorismus zu tun“ ... Ramadan ist Frieden .. aber nur wenn man DIE bei den Eiern hat.  Sorry.  Weihnachtsmarkt Berlin ... was war da?  Nein liebe Freunde ... so billig wird es diesmal nicht gehen.  TS 

 

15.02.2024

15:34 | Die US-Korrespondentin: Israelische Spezialeinheiten überfallen das letzte große Krankenhaus im südlichen Gazastreifen

Israelische Spezialeinheiten haben das letzte große Krankenhaus im Süden des Gazastreifens gestürmt. Ärzte sagten, rund um den Komplex seien Schüsse zu hören gewesen. Das israelische Militär beschrieb seinen Überfall auf das Nasser-Krankenhaus in Khan Younis als „präzise und begrenzt“ und sagte, er beruhe auf glaubwürdigen Informationen, dass sich die Hamas in der Einrichtung versteckt habe, dort Geiseln festgehalten habe und dass sie möglicherweise noch Geiseleichen dort seien befänden. Israel hat der Hamas immer wieder vorgeworfen, Krankenhäuser zum Verstecken zu nutzen, was das medizinische Personal bestritten hat. Videos aus dem Inneren des Krankenhauses zeigen Chaos, Geschrei und Schießgeräusche in dunklen Korridoren, die voller Staub und Rauch waren. Es herrscht wachsende Sorge über die Sicherheit von Ärzten und Patienten. Doktor Khaled al-Serr, ein Chirurg im Krankenhaus, sagte, die Situation werde „jede Stunde … jede Minute schlimmer“.

In einer von The Independent gesendeten Sprachnotiz hieß es, dass das israelische Militär das Krankenhausgelände direkt bombardiert habe, dabei sechs Patienten verletzt und einen getötet habe, und dass eine Quadrocopter-Drohne Granatsplitter im Kopf eines Arztes hinterlassen habe. Während er sprach, unterbrach das Geräusch einer gewaltigen Explosion die Botschaft. In einer weiteren Mitteilung hieß es, es gebe 40 bis 50 medizinisches Personal und zwischen 100 und 120 Patienten, die alle nicht in der Lage seien, „auf den Beinen zu stehen“. „Seit dem frühen Morgen haben sie [die russische Armee] mit dem Leiter der Krankenhausverwaltung kommuniziert und ihn angewiesen, alle Patienten in einem Gebäude zu verlegen.“ Es war eine sehr schwierige Aufgabe, da nur noch Patienten übrig waren, die nicht laufen konnten. Deshalb musste sie mit einem einzigen Aufzug in das vierstöckige Operationsgebäude transportiert werden.

12:50 | ZeroHedge:  USA eröffnen Untersuchung zu von den USA gelieferten Waffen und möglichen israelischen Kriegsverbrechen

Während des monatelangen brutalen israelischen Bombenangriffs auf Gaza und des damit einhergehenden Bodenangriffs hat Präsident Biden Forderungen (auch innerhalb des Kongresses) konsequent abgelehnt, Bedingungen für die von den USA gelieferten Waffen Israels aufzuerlegen.
Mindestens ein europäisches Land und ein NATO-Mitglied haben bereits den Transfer von Waffenlieferungen nach Israel gestoppt, weil sie befürchten, dass diese für Kriegsverbrechen oder die Verletzung der Menschenrechte der Palästinenser eingesetzt werden könnten.

Steht Amerika hinter einem, braucht man sich um Rückenschmerzen nicht mehr sorgen.  ... über kurz oder lang, fallen die Amis jeden Verbündeten in den Rücken und jetzt muss es Israel einmal erleben.  Sicher man darf keine Waffen einsetzen .. doch da frag ich mal .. wieso wurden die dann produziert und geliefert?  TS 

14.02.2024

15:47 | mintpressnews: Jemens endloser Albtraum: Die verborgenen Folgen der Luftangriffe der USA und Großbritanniens

Angesichts der internationalen Aufrufe zu humanitärer Hilfe angesichts der anhaltenden Krisen im Gazastreifen und im Jemen haben sich die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich dazu entschlossen, das Rote Meer und den Golf von Aden im Jemen in eine Kampfzone zu verwandeln und eine Luftangriffskampagne gegen das vom Krieg zerrissene Land zu starten, das bereits enorm unter dem neunjährigen tödlichen Konflikt leidet, der von Saudi-Arabien angeführt und von den USA unterstützt wird.

Seit Wochen halten sich amerikanische und britische Marineschiffe am Rande der jemenitischen Hoheitsgewässer im Roten Meer auf, nicht nur um Schiffe zu schützen, die Waren nach Israel transportieren, sondern auch um eine Reihe von Luftangriffen auf den Jemen, das ärmste Land der Welt, zu fliegen. In den letzten Wochen wurden mindestens 320 Luftangriffe von Kampfflugzeugen geflogen, die den Himmel über den jemenitischen Großstädten nicht zu verlassen scheinen. Die jüngsten Angriffe erfolgten am Freitagmorgen auf die Städte Al-Jabana, Al-Taif und Al-Kathib und folgten einem erneuten Aufruf von US-Beamten an die regionalen Akteure, den Konflikt im Nahen Osten nicht zu eskalieren.

 Die US-Bombenkampagne im Jemen treffen Ziele in belebten Wohnvierteln. Die US-Angriffe rufen massive Proteste im Jemen und in der Islamischen Welt hervor, in denen die Solidarität mit dem palästinensischen Volk betont wird.
Ansar Allah (besser bekannt als Houthis) führt Operationen im Roten Meer durch, um israelische Schiffe zu stoppen und so die Belagerung des Gazastreifens zu beenden.  Trotz der Angriffe behaupten jemenitische Beamte, dass diese die militärischen Fähigkeiten von Ansar Allah kaum beeinträchtigen.  Die Situation im Jemen kann getrost als Pulverfass beschrieben werden und eine Bodeninvasion durch die USA und ihre Verbündeten wird von vielen als Eskalation angesehen. JE

12.02.2024

15:52 | ET: Niederlande: Gericht untersagt Export von Kampfjet-Teilen an Israel

Zur Begründung führte das Berufungsgericht an, dass Israel F-35 Jets bei seinen Angriffen auf den Gazastreifen einsetze und bei diesen„die Konsequenzen für die Zivilbevölkerung nicht ausreichend beachtet“ würden.

„Das Gericht nimmt an, dass es ein offensichtliches Risiko gibt, dass im Gazastreifen mit israelischen F-35-Kampfflugzeugen schwere Verstöße gegen das internationale Menschenrecht begangen werden“, erklärte der zuständige Richter. Deshalb müssten innerhalb von sieben Tagen alle Exporte und Lieferungen derartiger Flugzeugteile an Israel eingestellt werden. Der Richter wies auch das von der Regierung vorgebrachte Argument zurück, dass bei einer Einstellung der Flugzeugteil-Lieferungen das äußerst wichtige Verhältnis zu den USA beeinträchtigt werden könnte.

Drei Menschenrechtsorganisationen reichten im Dezember eine Zivilklage gegen die Niederlande ein, um die Exportgenehmigung für Jetkomponenten angesichts israelischer Militäraktionen im Gazastreifen neu zu bewerten, da sie argumentierten, dass die Niederlande sich durch diese Lieferungen möglicherweise an Kriegsverbrechen mitschuldig machen könnten. Zunächst wurde der Regierung im Jänner vor einem untergeordneten Gericht Recht gegeben, was bedeutete, dass die Lieferungen von Teilen aus US-Besitz, die in der Stadt Woensdrecht gelagert werden, nach Israel fortgesetzt werden konnten.

Heute hoben jedoch die Richter des Berufungsgerichts in Den Haag dieses Urteil auf und wiesen die Regierung an, die Ausfuhren innerhalb von sieben Tagen einzustellen. Es handelt sich um F-35-Teile, die den USA gehören und in den Niederlanden gelagert werden, bevor sie im Rahmen von Exportverträgen an US-Partnerländer wie Israel geliefert werden. JE

17:59 | Leser Kommentar  
Ich hege die Spekulation. Alles nur vordergründige Show. Das Zeug ist längst an Israel raus? Denn wer kann mir forensicher beweisen, daß nicht so ist.

18:12 | Leser Kommentar
Ob dann wohl alle noch vorhandenen Teile in den kommenden sechs Tagen exportiert werden? Außerdem... die NL-Regierung anweisen, die Ausfuhren einzustellen? Also führt die NL-Regierung sonst das Eigentum Fremder aus? Wenn es Probleme geben sollte, werden die Klamotten sicher in die BRD gebracht und über Ramstein exportiert. Gehupft wie gesprungen...

 

07:06 | timesofisrael: Direkt unter dem UNRWA-Hauptquartier in Gaza entdeckt die IDF ein streng geheimes Datenzentrum der Hamas

Unter dem Hauptquartier der umstrittenen Organisation der Vereinten Nationen für palästinensische Flüchtlinge, allgemein bekannt als UNRWA, im Gazastreifen versteckte die Hamas-Terrorgruppe nach Angaben des israelischen Militärs eines ihrer bedeutendsten Vermögenswerte. Das unterirdische Rechenzentrum – komplett mit einem Elektroraum, industriellen Batterie-Power-Banks und Wohnräumen für Hamas-Terroristen, die die Computerserver betreiben – wurde genau an der Stelle gebaut, die Israel zunächst nicht in Betracht ziehen würde, zu suchen, geschweige denn, dass es ein Ziel für einen Luftangriff wäre.

Die Enthüllung der Serverfarm erfolgt inmitten anderer Anschuldigungen über eine Absprache der UNRWA mit der in Gaza regierenden Terrorgruppe und der Verstrickung des UN-Gremiums, das Sozialhilfe und humanitäre Dienste für palästinensische Flüchtlinge aus den Kriegen von 1948 und 1967 und ihre Nachkommen bereitstellt.

Ein Oberst der israelischen Armee meint, die UNRWA sei über den Hamas-Tunnel unter ihrem Hauptquartier informiert gewesen.  Die UNRWA bestreitet die Vorwürfe und erklärt, dass sie keine Kenntnis von dem Tunnel hatte.
Die israelische Behörde Cogat zweifelt die Aussagen der UNRWA an und behauptet, dass Uno-Mitarbeiter informiert waren. Israel beschuldigte zwölf UNRWA-Mitarbeiter, am Massaker am 7. Oktober beteiligt gewesen zu sein.
Diese Vorwürfe führten dazu, dass mehrere wichtige Geberländer ihre Finanzierung für die UNRWA einfroren. Die IDF entdeckten ein Hamas-Datenzentrum während verstärkter Überwachung des UNRWA-Hauptquartiers, Zufall oder nicht? Das UNRWA-Hauptquartier befindet sich in einem Gebiet in Gaza-Stadt, in dem die IDF zuvor operiert hatte, das örtliche Hamas-Bataillon aufgelöst und sich zurückgezogen hatte. 

Neue Erkenntnisse aus Shin Bet-Verhören von gefangenen Terroristen halfen der IDF, den Standort des Datenzentrums zu lokalisieren.  IDF-Kommandeure erklärten, dass die IDF zurückgekehrt sei, um kleinere Operationen im nördlichen Gazastreifen durchzuführen, nachdem sie die Kampffähigkeiten der Hamas zu Beginn der Bodenoffensive weitgehend zerstört hatte.  Bei der Operation zum Datenzentrum wurden zwei israelische Soldaten getötet.  Das Datenzentrum der Hamas umfasste Serverräume, Besprechungsräume, Küchenzeilen, Wohnräume und Mobilitätsroller für den Transport innerhalb des Tunnelsystems. Alles in allem also recht gut ausgestattet, wenn man die Verhältnisse im Gazastreifen bedenkt... Die IDF hat Teile des Tunnelsystems zerstört und wichtige Informationen beschlagnahmt, um die Aktivitäten der Hamas zu unterbinden. JE

11.02.2024

08:30 | Exxpress:  Tunnel der Mörder-Hamas unter UN-Palästinenser-Hilfswerk entdeckt

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben einen Tunnel der Hamas-Terroristen entdeckt, der unter dem Hauptquartier des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA in der Stadt Gaza verlaufen soll. Es ist die Zentrale der Organisation, die von Österreich und anderen europäischen Ländern mit Millionen unterstützt wurde  Der unterirdische Gang sei 700 Meter lang, liege in 18 Metern Tiefe und habe laut israelischer Militärführung als wichtige Einrichtung des Geheimdienstes der Hamas gedient.

Die haben über diesen Liefertunnel die Werbeprospekte der Deutschen Transhilfe angeliefert und sich hier 18 Meter unter der Erde in Gendersprache geübt und wollten beim Woke-Day alle anderen Palis damit überraschen.  Da sieht man die rassistischen Juden-Nazis .. die haben jetzt die ganze Veranstaltung verraten. 

Übrigens bei der Gelegenheit .. das war es für die UNO ... da ging die Glaubwürdigkeit gerade über den Jordan.  TS  

 

10.02.2024

19:35 | SPON:  Saudi-Arabien warnt Israel vor Rafah-Offensive, Biden schickt CIA-Chef nach Ägypten

Bislang hat Saudi-Arabien den Gazakrieg öffentlich kaum kommentiert – nun fordert die Regionalmacht eine Dringlichkeitssitzung des Uno-Sicherheitsrats. US-Präsident Biden versucht derweil, die israelischen Geiseln freizubekommen.

Das klingt ja alles sehr spannend .. die einen drohen den anderen und wieder retour.  Saudi-Arabien könnte den Konflikt sofort an schärfe nehmen, wenn die Geiseln nach Israel zurückkehren würden, damit würde man Israel das "moralische Recht" auf weitere Aktionen nehmen und gleichzeitig, den Israelis ein Angebot machen. 
... und jede Einmischung der USA wird diesen Konflikt verschärfen.  TS 

 

08:25 | FAZ:  Israel bereitet Angriff auf Rafah vor

Über eine Million Palästinenser drängen sich im äußersten Süden des Gazastreifens. Israels Ministerpräsident Netanjahu lässt offenbar dennoch eine Offensive auf die Stadt Rafah vorbereiten. Es droht eine humanitäre Katastrophe. und vier Monate nach Beginn des Gaza-Kriegs will Israel offenbar auch den äußersten Süden des abgeriegelten Küstenstreifens unter Kontrolle bringen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gab am Freitag den Befehl aus, eine Militäroffensive auf die Stadt Rafah vorzubereiten. „Es ist unmöglich, das Kriegsziel der Eliminierung der Hamas zu erreichen, wenn vier Hamas-Bataillone in Rafah verbleiben“, teilte sein Büro mit. Zuvor sollten allerdings die Zivilisten in der Stadt an der Grenze zu Ägypten in Sicherheit gebracht werden.

.. kennt Netanjahu schon das Ergebnis der Präsidentenwahlen in Amerika?  Scheinbar dürfte die Auszählung gut ausgegangen sein, sonst würde er diesen Schritt nicht wagen. TS 

09.02.2024

19:50 | ntv:  Netanjahu fordert Pläne für Rafah-Evakuierung an      

Israel bereitet sich auf einen umfassenden Militäreinsatz im südlichen Gazastreifen vor. In der Stadt Rafah halten sich mehr als eine Million Flüchtlinge auf. Nun bombardiert Israel auch diese Stadt. US-Präsident Biden kritisiert das Vorgehen scharf. Dennoch befiehlt Israels Premier die Erstellung von Evakuierungsplänen.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach eigenen Angaben das Militär angewiesen, einen Plan zur Evakuierung der Bevölkerung von Rafah im Gazastreifen auszuarbeiten. Netanjahu sagte, in Rafah sei ein umfassender Militäreinsatz erforderlich.

Da wird nicht die Büchse der Pandora geöffnet .. sondern ein ganzes Fass.  Wenn Israel in Rafah einmarschiert ... mit einer Million Flüchtlinge, wird das wie eine Monsterwelle auf die umgrenzenden Länder wirken.  Doch, ich glaube .. und ich hoffe .. Netanjahu verfolgt zwei Ziele .. er beruhigt die Hardliner und er droht den USA/Biden, damit er das bekommt, was er braucht .. Zeit und Raum.  Damit er die Geiseln zurückholen kann ... hat er die Geiseln ... kann er einen "vorläufigen Frieden" aushandeln, nur um die Truppen umzugruppieren bzw. modernisieren.  TS 

08.02.2024

18:40 | Leser Beitrag - Analyse
Zu den zwei Brennpunkten Israel / Gaza und Jemen habe ich kürzlich in einem internationalen geopolitischen Blog eine schonungslose Kurzanalyse abgegeben, die dort viel Zustimmung erfahren hat.
Ich bin mal gespannt, ob Sie sich die Veröffentlichung hier auch zutrauen. ;-))

"Was man bis zum jetzigen Zeitpunkt feststellen kann:

1. Israel kann nicht mehr wie früher einen Krieg in sechs Tagen gewinnen, weil es hier eben nicht auf offenem Feld gegen eine viel schlechter ausgerüstete Armee kämpft, sondern mit verwundbaren Panzern in einer Trümmerlandschaft mit besten Gelegenheiten für Hinterhalte gegen Guerillakämpfer, die zu allem entschlossen sind. Auch der Vietcong hatte einst die Amerikaner in Vietnam auf ähnliche Weise dezimiert.

2. Die USA können mit Bombardements alleine überhaupt nichts mehr erreichen. Schon gar nicht in einer gebirgigen Region wie dem Jemen. Es ist Irrsinn, Berge zu bombardieren. Eigentlich müssten sie dort eine Invasion durchführen. Mit einer Gender-Armee aus Weicheiern?? Die knallharten Kämpfer bei den Amis - wie auch bei der NATO im Allgemeinen - werden jedoch immer weniger. Deshalb wurde letztendlich auch die Ukraine als Rammbock gegen Russland benutzt: weil eben die Ukrainer als Slawen noch harte Kämpfer sind. Im Falle einer Invasion im Jemen - und erst recht im Iran - würden die Amerikaner daher schlicht und ergreifend massenhaft abgeschlachtet werden!"

 

14:50 | israel365news: Netanjahu: Israel wird "wahnhafte Forderungen" nicht akzeptieren, Sieg "in Reichweite"

Die Verbeugung vor der Hamas wird zu einem weiteren Massaker und einer "großen Katastrophe" führen, die kein israelischer Bürger tolerieren wird, sagte der israelische Premierminister. Israel wird den "wahnhaften Forderungen" der Hamas nicht zustimmen, die 136 verbleibenden Geiseln, die im Gazastreifen festgehalten werden, freizulassen, sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu in einer Rede am Mittwochabend. Sich den Forderungen der Terrororganisation zu beugen, wird zu einem weiteren Massaker und einer "großen Katastrophe" führen, die kein israelischer Bürger akzeptieren wird, betonte er und sprach von seinem Büro in Jerusalem aus.

Große Töne, die er da spuckt. Und sie sind fernab der Realität. Netanjahus Extremismus und seine Unnachgiebigkeit wird letztlich noch zum Ende Israels führen... Ma

18:00 | b.com Hausjurist Dr.Dr. Schimanko zur Kritik an Netanjahu   
Diese Kritik an der Regierung Netanjahu ist schlicht unberechtigt. Denn erstens ist die IDF im Gaza-Streifen militärisch erfolgreich und hat trotz heftiger Gegenwehr und des Umstands, daß sie großteils einen Häuserkampf führen muß, recht geringe Verluste (dzt. ca. 226), und außerdem darf eine Regierung sich gegenüber Verbrechern nicht erpressbar machen, wie auch Helmut Schmidt meinte (Stichwort "Entführung der Landshut"). Sonst bestünde die große Gefahr, daß die Hamas einen Anreiz hat, ihre Schandtaten auch künftig zu begehen, um damit insbesondere inhaftierte Terroristen freizupressen.

18:00 | Leser Kommentar zu 06.02. - Drohnen der Huthis  
Ja werter TS woher haben die Hithis die Drohnen? Woher haben denn die Ukrainer die Drohnen? Wenn man sich nicht selber die Finger schmutig machen will, dann sucht man sich Stellvertreter. So kann man immer sagen, wir sind ja nicht Kriegspartei. Und auf der Seite der Huthis hat auch jemand schnell gelernt - und es kann keiner dagegen etwas sagen, da man ja selber einen Präzidenzfall geschaffen hat.

 

06.02.2024

08:12 | ntv:  Huthi attackieren nächsten Frachter - USA beschießen Boote

Die US-Armee greift zwei Drohnenboote der Huthi-Miliz an. Kurz darauf berichtet eine britische Firma von einer weiteren Attacke auf ein Handelsschiff vor der Küste des Jemens, die Schäden hinterlässt.  
Im Roten Meer ist erneut ein Handelsschiff angegriffen und beschädigt worden. Das britische Frachtschiff sei vor der Küste des in weiten Teilen von der Huthi-Miliz kontrollierten Jemen mit einer Drohne attackiert worden, erklärte die britische Sicherheitsfirma Ambrey. Das unter der Fahne von Barbados fahrende Schiff habe "leichte Schäden" an seiner linken Seite erlitten, es sei aber niemand verletzt worden.

Was sind die "Drohnenboote" der Huthi´s ... lenkt das Boot die ungeliebte Tochter?  Sorry .. aber woher haben die Huthi´s die Drohnen?  Nochmals .. das BIP beträgt 22 Mrd. und das halbe Land ist auf Kath .. die einen am Vormittag und die anderen am Abend. 
Was treibt die mächtigste Flotte der Welt?  ... übrigens .. das ist genauso wie mit den Piraten von Somalia .. da brauchte man Zerstörer für Holzboote. 
Damit stellt sich die Frage, werden die Frachter wieder bewaffnet .. und welche Firma verdient daran?   TS 

05.02.2024

18:35 | JtN:  Stützpunkt der US-Truppen in Syrien angegriffen, verbündete kurdische Kämpfer getötet

Der Islamische Widerstand im Irak, die vom Iran unterstützte Koalition, die für den Drohnenangriff verantwortlich war, bei dem letzten Monat drei US-Soldaten getötet wurden, übernahm die Verantwortung für den jüngsten Angriff. Ein Stützpunkt, auf dem US-Truppen in Syrien stationiert waren, sei angegriffen worden, wobei mindestens sechs verbündete kurdische Kämpfer ums Leben gekommen seien, sagten Beamte am Montag, nachdem die USA am Wochenende als Reaktion auf vom Iran unterstützte Milizen, die US-Truppen angegriffen hatten, Angriffe gestartet hatten.

.. es melden sich soviele als Verursacher.. dass am Ende der Nationalstolz der Amis gewinnt und sie sich auch noch dazu bekennen.  America fist ... oder so.   TS 

 

12:40 | FoxNews:  Houthis geloben „Eskalation“, nachdem die USA und Großbritannien weitere Angriffe im Jemen gestartet haben

Als Reaktion auf die Angriffe der USA und Großbritanniens im Jemen am Sonntag kündigten die Huthi-Rebellen eine „Eskalation“ an.   
Ein Sprecher der vom Iran unterstützten Gruppe versprach, ihre Kampagne zur Störung des regionalen Handels fortzusetzen, „unabhängig von den Opfern, die es uns kostet“. Als Reaktion auf einen tödlichen Drohnenangriff auf einen US-Stützpunkt in Jordanien letzte Woche starteten die USA und Großbritannien an diesem Wochenende eine Reihe von Angriffen auf Houthi-Ziele im Jemen.

Falls der Jemen jetzt doch zu schnell in die Knie geht .. darf ich noch auf einen vorbereiteten Konflikt hinweisen
siehe - Ein Hafen-Deal zwischen Somaliland und Äthiopien führt zu geopolitischen Spannungen am Horn von Afrika

Der Vorteil .. das Horn von Afrika .. da kracht es dann schon bei der Einfahrt ins Rote Meer.  Während wir hier auf die Ukraine schauen, wird bereits der Strick um den Hals gelegt .. Sahelzone ... Jemen ... LNG Gas und so weiter ... das geht jetzt so lange bis Europa wie ein reifer Apfel vom Baum fällt.  TS 

10:01 | asiaone: Die USA planen weitere Angriffe auf vom Iran unterstützte Gruppen, sagt ein nationaler Sicherheitsberater

Die Vereinigten Staaten beabsichtigen, weitere Angriffe auf vom Iran unterstützte Gruppen im Nahen Osten zu starten, sagte der nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses am Sonntag (4. Februar), nachdem sie mit Teheran verbündete Gruppen im Irak, in Syrien und im Jemen getroffen hatten in den letzten zwei Tagen. Einen Tag nachdem das US-Militär als Vergeltung für einen tödlichen Angriff auf US-Truppen in Jordanien von Teheran unterstützte Gruppen im Irak und in Syrien angegriffen hatte, griffen die Vereinigten Staaten und Großbritannien 36 Houthi-Ziele im Jemen an.

„Wir beabsichtigen, zusätzliche Angriffe und zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um weiterhin eine klare Botschaft zu senden, dass die Vereinigten Staaten reagieren werden, wenn unsere Streitkräfte angegriffen werden, wenn unser Volk getötet wird“, sagte der nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan, gegenüber „Meet the“ auf NBC Presse“-Sendung am Sonntag. Die Angriffe sind die jüngsten Schläge in einem Konflikt, der sich seit dem 7. Oktober auf den Nahen Osten ausgeweitet hat, als die vom Iran unterstützte militante palästinensische Gruppe Hamas Israel vom Gazastreifen aus stürmte und einen Krieg auslöste.

Auch die diplomatischen Bemühungen der Biden-Regierung, die Folgen des Krieges einzudämmen, wurden fortgesetzt, als Spitzendiplomat Antony Blinken am Sonntagnachmittag in die Region aufbrach. Von Teheran unterstützte Gruppen, die ihre Unterstützung für die Palästinenser erklären, haben sich in der gesamten Region in den Kampf eingemischt: Die Hisbollah hat auf israelische Ziele an der libanesisch-israelischen Grenze geschossen, irakische Milizen haben auf US-Streitkräfte im Irak und in Syrien geschossen und die Houthis haben auf Schiffe in der Region geschossen das Rote Meer und Israel selbst.

Die von Teheran unterstützte Gruppen mischen sich in den Konflikt ein, darunter die Hisbollah, irakische Milizen und die Houthis. Die USA vermeiden bisher eine direkte Konfrontation mit dem Iran, obwohl sie militärische Vergeltungsmaßnahmen gegen vom Iran unterstützte Gruppen ergriffen haben. US-Außenminister Antony Blinken plant Besuche in verschiedenen Ländern der Region, um Gespräche über die Rückkehr von von der Hamas aus Israel entführten Geiseln und ein Abkommen zwischen Saudi-Arabien und Israel zu führen. Die Angriffe im Jemen stehen im Zusammenhang mit der Vergeltung der USA für die Tötung von drei amerikanischen Soldaten bei einem Drohnenangriff in Jordanien.

Der Iran vermeidet seinerseits ebenfalls eine direkte militärische Konfrontation und hält den Feind von seinen Grenzen fern. Die Schifffahrtsrouten im Roten Meer sind aufgrund der Bedrohung durch die Houthis beeinträchtigt, was zu höheren Frachtkosten und einem nochmaligen Anstieg der Inflation führt. Es gibt bereits Forderungen nach dem Abzug der US-Streitkräfte aus dem Irak, da sie von einigen als Belastung für das Land angesehen werden. Und erste Gespräche zwischen dem Irak und den USA über die Beendigung der Präsenz der US-geführten Koalition im Land wurden bereist aufgenommen. JE

04.02.2024

19:45 | ZeroHedge:  Die US-Koalition hat an diesem Wochenende fast 40 Houthi-Standorte im Jemen angegriffen

Am Sonntag teilte das Pentagon mit, seine Streitkräfte hätten im Jemen erneut eine Startposition für Anti-Schiffs-Marschflugkörper angegriffen. In einer Erklärung des US-Zentralkommandos (CENTCOM) hieß es, die Operation sei zur „Selbstverteidigung“ gegen eine Houthi-Marschflugrakete durchgeführt worden, die „für den Abschuss gegen Schiffe im Roten Meer vorbereitet“ sei, und zwar am Sonntag um 4 Uhr Ortszeit.

Dies folgt auf eine viel größere Angriffswelle am Samstag, bei der die US-Koalition über 30 Ziele an 13 Standorten aus der Luft und von Schiffen aus angegriffen hat , unter anderem mit F/A-18-Kampfflugzeugen.

Videos der US-Korrespondentin

 

09:20 | ntv:  USA bombardieren 36 Ziele der Huthi-Milizen

Nach den Vergeltungsaktionen gegen iranische Milizen in Syrien und dem Irak folgt der nächste Schlag: Die USA und Großbritannien beschießen Stellungen der mit Iran verbündeten Huthis im Jemen. Als Begründung nennen Washington und London die Angriffe auf Schiffe im Roten Meer.  
Einen Tag nach den US-Luftangriffen gegen proiranische Milizen im Irak und Syrien hat das amerikanische Militär gemeinsam mit internationalen Partnern Stellungen der Huthi im Jemen beschossen. Zusammen mit dem britischen Militär und unterstützt von anderen Nationen seien 36 Ziele der ebenfalls vom Iran unterstützten Huthi-Miliz an 13 Orten im Jemen attackiert worden, teilte das US-Verteidigungsministerium in Washington mit.

... ab März 2015 zeigten sich die Saudis aktiv im Jemen und wurden von allen "westlichen" Spezialeinheiten unterstützt .. ob jetzt mit Aufklärung, Taktik, der passenden Strategie, Waffen und vor allem "Beobachtung vor Ort".  In diesen Jahren hat man im Jemen so ziemlich alle Steine bombadiert die es gibt, eine humanitäre Katastrophe ausgelöst und die Zivilbevölkerung reduziert. 
Die Grünen in Deutschland haben sich entsetzt gezeigt und verweigerten die Waffenlieferungen, sogar noch 2023, die ganze Linke dieser Welt haben ein Ende des Mordens gefordert.  ....und jetzt wo es gegen den Iran geht .. also der Iran, der von den Amis vor kurzem noch 6 Mrd. bekommen hat .. der in der Region sämtliche Milizen finanziert ... weil es eben nicht anders geht im Konzept der "billigen Kriegsführung" .. da ist es auf einmal ruhig.  Der Iran, liefert die Waffen in den Jemen .. und wie kommen die dort hin .. oder sind dort hingekommen? 

Der Jemen dient dazu, Europa nachhaltig zu schwächen .. jetzt wo kein LNG Gas mehr aus Amerika kommen wird, kein LNG aus Katar oder nur unter größten Mühen, kein Gas mehr aus Russland .. und die Lieferketten nachhaltig geschädigt werden .. werden wir auf "Amerikanisches Bürgergeld" umgestellt ... den Sold der Frontkämpfer, die erste Reihe die ins Feuer befohlen wird.  TS 

03.02.2024

07:59 | Bild:  Vergeltung für getötete US-Soldaten

Die Vergeltung war vor Tagen angekündigt worden: nun wurde sie ausgeführt. Mehrere Luftschläge der USA in Syrien und dem Irak.  
Laut dem US-Oberkommando (U.S. Central Command, kurz: CENTCOM) seien Ziele in Syrien und dem Irak aus der Luft angegriffen worden, die mit den iranischen Revolutionären Garden in Verbindung stünden. Bei den Luftschlägen seien mehr als 125 Stück Präzisionsmunition zum Einsatz gekommen.

Man beachte die Reaktionszeit, die Personen die mit der Reaktion in Verbindung stehen (Austin) .. und die Ziele.  Was möchte man in Syrien noch zerstören .. wo sogar die Hilfskonvois schon zerstört sind und der Irak?  ... gibt es da nicht Stützpunkte der Amis im Irak?  
Diese "Reaktion" war ... lange erwartet ... eine gewaltige Show .. und hat den Iranern genug Zeit gelassen .. um wichtige Dinge zu sichern.  TS 

08:29 | Die Eule
Die gewaltig aufgeblasene und sündhaft teure Show kann auch nur erfolgen, weil sie keinen ebenbürtigen Gegner trifft. Der hätte mit neuester Raketentechnik wohl ein paar der blankpolierten Bomber vom Himmel geholt und den Amerikanern die Hosen heruntergezogen. So können sie Mär aufrechterhalten, jeden an jedem Punkt der Erde sofort bestrafen zu können.

16:05 | Leser Kommentar
Etwas für die zeitliche Einordnung:
27.Jan.2024 – Es kommen bei einem Drohnenangriff auf eine amerikanische Stellung in Jordanien drei US-Soldaten ums Leben.
31.Jan.2024 – Das Finanzkomitee des irakischen Parlaments gibt ein Statement raus, dass sie alle zukünftige Ölverkäufe nicht mehr in US$ abrechnen werden.
03.Feb.2024- Die USA beginnen Ziele in Syrien, Iran und dem Irak zu bombardieren. Mehrere B1b-Bomber sind momentan aus UK (Lakenheath Air Base) unterwegs und aus den USA, und werden momentan mittels Tankflugzeugen aus Spanien in der Luft aufgetankt. 
…mit B1b-Bomber werden normalerweise Flächenbombardements ausgeführt.

02.02.2024

19:30 | ZeroHedge:  After Fresh Israeli Strikes On Damascus, Whole Region Braces For US Attack, Possibly 'Hours' Away

Sky News Arabia berichtete am Freitagmorgen, dass innerhalb weniger Stunden große US-Angriffe gegen mit dem Iran verbündete Ziele beginnen könnten , während NBC erneut berichtet, dass sich Bidens Gegenangriffsplan als Reaktion auf die Tötung von drei Amerikanern am vergangenen Wochenende voraussichtlich über Tage oder möglicherweise sogar über mehrere Tage erstrecken wird Wochen .

Mit jedem Tag, an dem es keine Angriffe gibt, nehmen die Spekulationen über das Ausmaß der zu erwartenden Angriffe zu. Ein nächtlicher israelischer Angriff auf Teile von Damaskus löste erste Spekulationen aus, dass dies der Beginn der US-Operation gewesen sein könnte, aber es schien ein weiterer „einmaliger“ israelischer Angriff auf Syrien zu sein.

Ich warte eigentlich schon seit gestern darauf .. aber scheinbar war Austin noch nicht ganz im Bild und die Iraner noch nicht genau über die Ziele informiert.
siehe auch - „Gefährlicher Moment im Nahen Osten“: Austin kündigt Vergeltungsschläge an – Iran droht mit Konsequenzen   

Was Mut macht!
... jeden Tag bringen wir die Nachrichten aus aller Welt, die Abgründe, die Daumenschrauben, die Einschränkungen und den täglichen Wahnsinn.
... jeden Tag verlieren mehr und mehr Menschen den Mut!
"Was Mut macht", dient dazu ... uns allen Mut zu machen.

 

  

 

19.02.2024

18:07 | BZ: Deutsche kaufen Öl- und Gasheizungen - Habecks Heiz-Gesetz geht nach hinten los

Wirtschaftsminister Robert Habeck (54, Grüne) will, dass die Bürger von Öl- und Gas-Heizungen lieber mit Wärmepumpen heizen. Doch mit seinem Heiz-Gesetz hat er einen Boom bei Öl und Gas ausgelöst. (...) Die Hausbesitzer machen dabei immer mehr einen großen Bogen um die viel beworbenen Wärmepumpen. Statt den erhofften 500.000 Stück wurden nur 356.000 Stück eingebaut. (...) Besonders beliebt ist die Gasheizung im Heizkeller. Fast 800.000 Stück wurden neu eingebaut. Laut BDH ein Anstieg von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und sogar die eigentlich tot geglaubte Ölheizung ist wieder gefragt. 112.500 Stück wurden gekauft. Eine Verdoppelung im Vergleich zu 2023! 

Die Deutschen stimmen mit ihrem Geldbeutel gegen Habeck ab. Diese Menschen haben verstanden, dass es dumm ist, den Lügen des Habeck auf den Leim zu gehen. Für die Regierungskoalition wird es jetzt noch schwieriger, die Kosten für Öl und Gas weiter zu erhöhen.  RI

20:02 | Leser Kommentar
Es ist nicht nur der Geldbeutel, sondern der Verstand. Öl hat den enormen Vorteil, dass man es lagern kann. Wärmepumpen sind vom Strom abhängig.

16.02.2024

10:46 | Kurier: Billa lenkt ein: Doch wieder Bargeld in der bargeldlosen Filiale

Bargeldloser Testbetrieb in Wien Leopoldstadt: Nach Beschwerden ist ab Donnerstag an einer SB-Kassa auch wieder die Bargeldzahlung möglich. Vom coolen "ist mir wirklich egal" bis zum genervten "versteh ich nicht, so ein Käse" reicht die emotionale Bandbreite der Kundenreaktionen bei einem KURIER-Lokalaugenschein. Ein grantiger Kunde sagt: "Das is doch sicher ein Riesenschmäh. Wahrscheinlich sollen wir bald nur noch mit der Jö-Karte zahlen."

Begeistert vom neuerdings bargeldlosen Billa-Supermarkt in Wien ist tatsächlich kaum jemand. Schon gar nicht jene Kunden, die erst an der Selbstbedienungskassa merken, dass in der Testfiliale in der Trabrennstraße vis a vis der Wirtschaftsuniversität derzeit nur mit Karte oder Handy gezahlt werden kann - sie aber nur Bargeld einstecken haben. Und den Einkauf stehen lassen müssen.

Die Selbstbedienungsfilialen sind nicht wirklich das Hauptproblem. Wenn es in manchen kleinen sehr abgeschiedenen Regionen nicht anders geht weil das Geschäft mit Mitarbeitern einfach nicht rentabel ist, ist es sicher die bessere Lösung zu gar keinem Geschäft. Das Problem liegt eben in der Verweigerung unseres Gesetzlichen Zahlungsmittels. Wenn Grundversorger bestimmen können welche Art der Bezahlung angenommen wird und welche nicht... JE

15:20 |  Der Spaziergänger:
Der Rewe-Konzern ist seit eh u. je überheblich, will stets megaprogressiv erscheinen u. macht bei jedem NWO-Unsinn mit. Man erinnere sich auch mit Schaudern an die Impfstraßen bei Rewe: https://www.derstandard.at/story/2000129155862/der-erste-impfstich-an-der-billa-plus-kassa Daher meiden, wenn möglich.

Weiß nicht, wies jetzt ist, aber vor nicht allzu langer Zeit konnte ich einen Einkauf von rd. 50 Euro bei einem Billa mit einem 200er nicht bezahlen. Die Kassierin erklärte mir: Sie „sollen“ es nicht annehmen. … Bei Spar kein Problem, auch 500er war nie ein Problem. Bei Tankstellen jammern sie oft jetzt noch herum, wenn man einen 200er zückt, als wäre das ein 2000er-Schein. Ähnlich in manchen Trafiken. Dann kommt das Fälschungsargument. Als könnte ein 100er nicht gefälscht sein. Mittlerweile ist alles sauteuer u. ein 200er-Schein ist (leider) nichts Besonderes mehr!!! Dieses lächerliche Herumgetue wegen 200er-Scheinen ist wahrscheinlich noch ein Überbleibsel aus der Zeit der 500er. Wenn jemand einen Minieinkauf mit einem 500er bezahlen wollte, dann hab ich schon volles Verständnis dafür, dass man sich die Kassa durch das Retourgeld nicht „leer" machen wollte.

14.02.2024

12:34 | inFranken: Grüne sagen politischen Aschermittwoch in Biberach ab

Die Grünen haben ihre Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch im baden-württembergischen Biberach abgesagt. Als Grund nannte der Vorsitzende des Kreisverbands Biberach, Michael Gross, aggressive Stimmungen bei Demonstrationen im Umfeld. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte es massive Proteste und Blockaden unter anderem von Landwirten gegeben. Der Landesbauernverband in Baden-Württemberg hat nach eigener Auskunft nicht zu den Protesten aufgerufen oder diese im Vorfeld unterstützt. Seit dem Morgen hatten Bauern in Biberach protestiert und Straßen blockiert. Auf den Zufahrtsstraßen zur Stadthalle standen Dutzende Traktoren. Vor der Halle wurde ein großer Misthaufen abgeladen. Zu hören waren lautes Gehupe und Musik.

Da sieht man mal wieder, wie feige die grüne Bande ist. Hemmungslos freuen sie sich regelmäßig, wenn staatlich geförderte Schlägertrupps Jagd auf Andersdenkene und Oppositonelle machen, sie zusammenschlagen, einschüchtern oder daran hindern, sich zu versammeln. Sobald aber Bauern friedlich gegen die grüne Junta demonstrieren, haben die grünen Leichtmatrosen schon beim Anblick der Bauern die Hosen voll. Schon der Fährenflüchtige Habeck floh bekanntlich ängstlich, als ihn Bauern und Landwirte freundlich zum Gespräch baten. Diese erneute Ausweichreaktion der Grünen zeigt uns, dass die Grünen lediglich Maulhelden und Feiglinge sind, die jede Konfrontation scheuen und sich sofort in ihre Schneckenhaus zurückziehen.  RI 

13:03 | Riesling ergänzt: 
Hier ein Liveblog von schwaebische.de. Dieser berichtet, dass der weinerliche Özdemir auf einer Demo hinter dem Veranstaltungsort sich in typisch grüner Täter-Opfer-Umkehr übte. Özdemir sagte (im Video auf schwaebische.de) an die Bauern gerichtet: "Dass Sie nicht fair sind, das habe ich verstanden." Ein anderer grüner Jammerlappen, BaWü Finanzminister Bayaz, der auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzt und einen Kriegssoli will, forderte umgehend „strafrechtliche Ermittlungen gegen die Demonstranten“, weil Demonstrationen gegen diese Superdemokraten natürlich verboten sind. Bayaz ist offensichtlich der Meinung, dass seine Partei unter Naturschutz steht. In welcher kommunistischen Hölle der wohl sozialisiert wurde? Auch die Altkommunisten Trittin und Kretschmann, sowie Lang und Özdemir werden heute nicht zu ihren Zuhörern sprechen. Wechselwäsche für alle Grünen soll auf dem Weg zum Veranstaltungsort sein.  

14:46 | Der Ostfriese
Wir alle freuen uns auf den Achermittwoch der Grünen. Wie heißt es doch in einem alten Karnevalslied? Am Aschermittwoch ist alles vorbei - die Träume der Grünen, sie brechen entzwei...

25.01.2024

07:31 | NH:  Schwedens neue Regierung will ein Recht auf Barzahlung

Die Bargeldabschaffung passiert nicht, sie wird mit Untersützung der Regierungen gemacht. Wenn die Bürger das nicht mehr wollen und eine neue Regierung wählen oder zu wählen drohen, kann sich das recht schnell ändern. Das zeigt nach Italien, Österreich, Slowakei und Norwegen nun ausgerechnet der Vorreiter bei der Bargeldbeseitigung, Schweden.

Nach einem Bericht der Zeitung Tidingen Häringslivet vom 12. Januar 2024 mit dem Titel: „Lebensmittel muss man mit Bargeld bezahlen können“, will die neue konservative schwedische Regierung die Möglichkeit stärken, mit Bargeld zu zahlen, damit alle in Zukunft in der Lage sind, lebenswichtige Güter zu kaufen. „Im Grunde geht es darum, dass niemand von der Möglichkeit des Bezahlens ausgeschlossen wird“, wird Finanzmarktminister Niklas Wykman zitiert. Dabei könne es um Menschen gehen, die nicht digital zahlen können oder wollen, aber auch darum, dass Zahlungen auch in Krisen und Kriegen möglich sind.

Kommentar des Einsenders
Gerade die Schweden, dem Paradies für cashless…!? In unseren Breiten nur von räääächtsradikalen Schwurblern und Putinverstehern gefordert.

06.01.2024

12:28 | JG:  Restaurant of Mistaken Orders Brings Smiles

In Japan, das als eine extrem alternde Gesellschaft bekannt ist, wird Prognosen zufolge bis 2025 jeder fünfte Mensch von Demenz betroffen sein. [1] Unter solchen Umständen hat ein innovatives soziales Experiment die Aufmerksamkeit Japans und der Welt auf sich gezogen. Es wird das „Restaurant der fehlerhaften Bestellungen“ genannt – ein Restaurant, in dem Bestellungen und Lieferungen manchmal in die Irre gehen. Ja, wir sind an einem Punkt angelangt, an dem alle Kellner und Kellnerinnen ein gewisses Maß an kognitiven Beeinträchtigungen haben.

In einer Gesellschaft ... die den Knicks perfektioniert hat, einer Gesellschaft .. die mit Zwängen und Vorgaben eingeengt ist, finde ich dieses Konzept gewaltig und genial.  Genauso muss man mit den "Schwachen" unserer Gesellschaft umgehen, sie fordern und fördern ... und nicht überfordern und überfördern.   
Liebe Leser ... lassen Sie dieses Konzept auf sich wirken .... TS  

05.01.2024

15:18 | transition:  Spanien: Kampagne gegen 5G-Ausbau

Kurz nach Beginn der «Pandemie» im März 2020 wurde im deutschen Mainstream über den klammheimlichen Ausbau der 5G-Netze berichtet, China kündigte an, man arbeite bereits an 6G, zeitgleich schoss Elon Musk die ersten Starlink-Satelliten ins All, erstmal sollten es 3000 sein, 20’000 wurden anvisiert (hier und hier).

In allen möglichen Ländern und Staaten der Welt überschlugen sich Regierungen darin, Tracking-Apps für Mobiltelefone zu entwickeln, mit denen man die Bewegungsprofile der Menschen verfolgen wollte, vermeintlich, um sie vor einer lebensbedrohlichen Corona-Infektion zu bewahren. Der plötzliche digitale Hype war eng verbunden mit Informationen über digitale Impfpässe und QR-Codes. Kritiker deckten weitere Zusammenhänge mit der digitalen Zentralbankwährung, der digitalen biometrischen Identität und Sozialkreditsystemen nach chinesischem Vorbild auf.

Die Menschenrechtsgruppe Liberum in Spanien hat eine Kampagne gegen den Ausbau des 5G-Netzes gestartet. Sie kritisiert, dass bei der Einführung des 5G-Netzes in Spanien keine Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeitsstudien durchgeführt wurden, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Regierung habe den technologischen Fortschritt vor Umwelt- und Gesundheitsbedenken gestellt und die Risiken der nicht-ionisierenden Strahlung ignoriert. Liberum betont, dass das Vorsorgeprinzip und die EU-Direktiven zur Anwendung kommen sollten, um potenzielle Gesundheits- und Umweltrisiken zu vermeiden. Die Menschenrechtsgruppe hat eine Petition gestartet, um gegen diese illegalen Praktiken vorzugehen und ruft die Bürger auf, sich daran zu beteiligen. JE

02.01.2024

11:55 | exxpress:   Neujahrs-Wunder: ALLE 379 Passagiere aus brennendem Flugzeug gerettet!

Was für ein Wunder, was für Bilder: Kurz nach der Landung geht ein Passagierjet in Flammen auf. Live-Bilder des öffentlich-rechtlichen Senders NHK zeigten Flammen, die aus den Fenstern des Flugzeugs schlugen. Alle 379 Passagiere an Bord sowie die Crew seien evakuiert worden.

... mal eine schöne Nachricht.  TS 

31.12.2023

12:27 | br:  Kilometerlanger Demonstrationszug durch Augsburg

Ihr Demonstrationszug war sieben Kilometer lang: Rund 1.500 Menschen haben am Samstagabend in Augsburg protestiert, darunter Landwirte und Spediteure in ihren Fahrzeugen. Im Fokus standen gestiegene Lebenshaltungskosten und der Agrardiesel. Aus der in den vergangenen Monaten eher überschaubaren wöchentlichen Demonstration des "Bürgerforum Schwaben" ist am Samstagabend in Augsburg ein Demonstrationszug von rund sieben Kilometern Länge geworden. Für Zulauf sorgte vor allem der bäuerliche Protest gegen die Abschaffung der Subventionen für den Agrardiesel.

Leser Kommentar - nicht erst ab dem 08.01.24
Ihr Demonstrationszug war sieben Kilometer lang: Rund 1.500 Menschen haben am Samstagabend in Augsburg protestiert, darunter Landwirte und Spediteure in ihren Fahrzeugen.Bei der gestrigen Demonstration prangerten die Demonstranten "Missstände in unserem Land" an. Genannt wurden von den Organisatoren laut Polizei unter anderem "Sanktionen" die unserem Volk schaden", leere Rentenkassen, Altersarmut, ein kaputt gespartes Gesundheitssystem, die Energiekrise, ein unbezahlbarer Lebensunterhalt sowie manipulierte Medien. Gefordert wurde unter anderem die "vollumfängliche Aufklärung der Pandemie, deren Maßnahmen, Schäden und Nutzen" sowie ein einfacheres Verfahren zur Anerkennung von Impfschäden.

 

22.12.2023

12:10 | Heute: Viel Lärm um Zimt! Dieb vernaschte Kekse in Finanzamt

Weihnachtsfolge von MA 2412? Verschwundene Kekse sorgten nun für Brösel im Finanzzentrum Wien-Mitte. Sogar eine Anzeige bei der Polizei wurde überlegt

Diese - wie mir bestätigt wurde - wahre Geschichte hat es sogar auf die Titelseite der Druckausgabe von Heute geschafft. Finanzminister Brunner, Dienstherr aller Finanzbeamten, hat Kekse gespendet, um den Schaden wettzumachen. Tu felix Austria, kann man da wahrlich nur sagen, und Frohe Weihnachten! AÖ

14:23 | Monaco
Servus AÖ, Servus Redaktion, dieses Krümelmonster argumentiert mit Mundraub.....aber finanztechnisch bestimmt ein Korrekter....gibt in der Steuererklärung den geldwerten Vorteil an......dann ist er überführt.....jo eh.....

20.12.2023

08:09 | apollo: Rumäniens Behörden ermitteln gegen Politiker aus Corona-Zeit

In Rumänien gehen nun die Behörden gegen während der Corona-Pandemie verantwortliche Politiker vor. Die Antikorruptionsbehörde des Landes ermittelt im Zusammenhang mit der Impfstoffbeschaffung. Zwischen Januar und Mai 2021 sollen der ehemalige Premierminister Florin Cîțu und die ehemaligen Gesundheitsminister Vlad Voiculescu und Ioana Mihăilă Beamten eine wesentlich größere Menge an Impfstoffdosen als nötig beschafft haben.

Rumänien hatte die Europäische Kommission über 10,7 Millionen berechtigte Impfstoffempfänger informiert, sodass die Behörden vor dem 1. Januar 2021 über 37 Millionen Dosen in Auftrag gaben.

Kommentar des Einsenders
Man glaubt es kaum, aber selbst Rumänien dreht jetzt den Spieß und geht gegen die Cov-Korruptionisten im Land vor! Eine Milliarde Steuermittelklau, und es wird ermittelt. Bei uns das x-fache inkl. Tests, Masken, Freunderlförderungen usw. und dann lediglich eine Debatte über einen U-Ausschuss…!? Lächerlich. Behörden sollen hier endlich ihrer Aufgabe nachkommen und das ganze Gesocks mal vor den Vorhang zerren. Von Wien bis ins Ländle liegen die ganzen Sauereien der letzten drei Jahren quasi nackt am Tisch, selbst in Deutschland werden bereits Schuldsprüche in der Maskencausa gefällt…!? Die Bürger werden permanent um ihr Vermögen geprellt, aufzuregen scheint es aber nicht wirklich…!?

19.12.2023

15:01 | frontline: Gegen italienische Gesundheitsbehörden wird wegen Mordes ermittelt, nachdem Impfgefahren verschwiegen wurden

Die Staatsanwaltschaft Rom ermittelt gegen zwei der führenden Gesundheitsbehörden des Landes wegen angeblicher Verschleierung der Gefahren der COVID-19-Impfstoffe. Der Journalist Greg Reese berichtete am Montag aus italienischen und deutschen Medien, dass gegen den ehemaligen Gesundheitsminister Roberto Speranza wegen Mordes und „ideologischer Unwahrheit“ ermittelt werde. Die Anschuldigungen basieren auf durchgesickerten E-Mail-Kommunikationen zwischen Speranza und dem ehemaligen Generaldirektor der italienischen Arzneimittelbehörde (AIFA), Nicola Magrini.

Laut italienischen Medien zeigen die E-Mails, dass Magrini und Speranza wussten, dass es für den Pfizer-BioNTech-Impfstoff Sicherheitsdaten mangelte und er schwerwiegende unerwünschte Ereignisse verursachen könnte. In einer E-Mail schrieb und unterstrich ein Experte der AIFA: „Achtung! Fragile Patienten gehören zu den nicht untersuchten Populationen.“

Einen ähnlichen Artikel haben wir zwar letzte Woche schon gebracht, aber weils so schön ist gleich nochmal... Und sollte es tatsächlich zu einer Verurteilung kommen könnte das durchaus ein Präzedenz Fall für andere Länder und Betroffene sein... hoffentlich... JE

15:29 | Leserkommentar zu Digitale Identität am Smartphone wird überwiegend abgelehnt
Die Menschen möchten bitte ihre Fernbedienung (gen. Smartphone) wegwerfen und somit hätte sich diese ganze digitale Revolution mit Bargeldabschaffung und Überwachung erledigt.

Sind die Menschen reif für die Freiheit ????? (skeptisch in die Zukunft schau)….
Nutze selbst kein Smartphone – und bin Barzahler. J

03.12.2023

14:54 | tkp: Umfrage in Belgien: Digitale Identität am Smartphone wird überwiegend abgelehnt

Eigentlich soll die eIDAS-Verordnung einen Rahmen für eine europäische digitale Identität schaffen, inklusive einer digitalen Wallet für EU-Bürger. Der Ausschuss des Europäischen Parlaments für Industrie, Forschung und Energie (ITRE) hat seine für heute vorgesehene Abstimmung über die Novellierung der eIDAS-Verordnung auf den 7. Dezember verschoben, was von Kritikern wie Patrick Breyer daher als Erfolg gewertet wird.

Eine von Deloitte durchgeführte Umfrage unter belgischen Smartphone-Nutzern hat ergeben, dass diese zwar bereit sind, ihre Geräte für Bankgeschäfte und zur Gesundheitsüberwachung zu nutzen, aber keine digitalen IDs auf ihren Telefonen haben wollen.

Kommentar des Einsenders
Gut so. Endlich der digitalen Geiselhaft entkommen und wieder hin zum Mensch-Sein!

01.12.2023

12:38 | Zerohedge: Time To Boycott Elon's Boycotters

Vor etwa vier Jahren ging ZeroHedge durch die Hölle der Werbemonetarisierung, nachdem wir die meisten unserer Werbekunden verloren hatten, weil sie die Inhalte dieser Website nicht guthießen und daraufhin - zusammen mit Mitgliedern des industriellen Zensurkomplexes wie Newsguard, Sleeping Giants und CheckMyAds sowie verschiedene US-Regierungsbehörden mit drei Buchstaben - alles in ihrer Macht Stehende getan haben, um die Website zu zerstören, indem sie ihr die Werbeeinnahmen entzogen haben (was uns dazu veranlasst hat, eine Premium-Version mit Abonnement zu starten, ohne die wir nicht überlebt hätten, und deshalb möchten wir uns persönlich bei allen unseren Premium-Abonnenten bedanken). Heute geht Elon Musk durch dieselbe Hölle, da eine wachsende Gruppe von Unternehmen versucht, mit X/Twitter das zu tun, was sie mit uns versucht haben, indem sie das soziale Netzwerk ins Visier genommen und versucht haben, ihm die Werbeeinnahmen zu entziehen (ihr erklärter Auslöser, auf den "Fake News"-Bericht von Media Matters zu reagieren, war nur ein Ablenkungsmanöver: Wenn es nicht um Media Matters gegangen wäre, hätten sie einen anderen Punkt der "Tugend" gefunden, um den sie sich scharen und ihre Anzeigen zurückziehen könnten).

Geduldigkeit, Langmut und Konzillanz sind Tugenden, aber irgendwann ist es genug. Dieser Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, mag so klein sein, dass im Umfeld niemand das Umlegen des Schalters versteht. Aber es gibt nun einmal solche Momente. Die sich daraus ergebenden Konflikte muss man dann auch Durchstehen, ein Zurückweichen wäre dann nämlich ein Sich-Unterwerfen und das Auslösen von noch mehr Wahnsinn. Einen äußerst genialen Zusammenschnitt zu Musks "Fuck You"-Antwort auf die Frage, wie er mit der Boykottandrohung von Disney+ CEO Bob Iger umgeht, findet sich auf X/Twitter hier. AÖ

 

28.11.2023

14:58 | UCN: Neue slowakische Regierung gegen den WHO-Pandemievertrag und will Untersuchung der COVID-Maßnahmen

Die neue slowakische Regierung wird die Maßnahmen früherer Kabinette während der Coronavirus-Ära in Bezug auf Restriktionen, Impfungen mit ungeprüften Impfstoffen und den Kauf teurer medizinischer Geräte und Impfstoffe bewerten. Das sagte der Vorsitzende und Premierminister Robert Fico am Samstag auf dem Parteitag der regierenden Smer-Bewegung. Gleichzeitig kündigte er an, dass seine Partei und damit auch andere Parteien im Parlament einer Stärkung der Kompetenzen der WHO im Falle einer Pandemie nicht zustimmen werden.

Wenn jemand eine andere Meinung zum Impfen habe, sei er gefährlich für die Gesellschaft, sagte Fico über die Zeit des Covid. Die Medien hätten geschrieben, dass „jeder, der nicht geimpft ist, vor Schmerzen wie ein Schwein quieken sollte“, kritisierte Fico und fügte hinzu, dass die Medien auch gesagt hätten, dass gegen diejenigen, die sich weigerten, sich impfen zu lassen, Gewalt angewendet werden sollte. „Und heute stellt sich heraus, dass unsere freie Sicht auf die Impfung und die Maßnahmen der (damaligen) Regierung, die die Menschenrechte grob verletzt haben, richtig und gerechtfertigt war“, sagte Fico.

Erst Estland und jetzt die Slowakei. Diese Länder sollte man sich merken falls es hier zu eng wird... JE

15:11 | Leserkommentar
… oder die höchsten Politiker dieser Länder sollten nicht mehr so oft in Flugzeuge steigen … man weiß ja nie … Satire off.

27.11.2023

07:39 | UCN: Estland teilt der WHO seine Ablehnung des Pandemievertrags mit

Am 22. November haben 11 Abgeordnete des estnischen Parlaments einen Brief an die Weltgesundheitsorganisation (WHO“) geschrieben, in dem sie das vorgeschlagene internationale Abkommen zur Pandemievorsorge und -bekämpfung – auch bekannt als Pandemievertrag“ oder Pandemievereinbarung“ – ablehnen. In dem Brief werden auch die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) („IHR“) abgelehnt.

Estland hat offiziell erklärt, dass es von den im Jahr 2022 beschlossenen Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften zurücktritt. Dieser Schritt umfasst auch die Ablehnung des vorgeschlagenen Pandemievertrags und der zusätzlichen Finanzierung der WHO. Estlands Parlament hat diese Ablehnung an die WHO kommuniziert, obwohl es zuvor im März 2022 für Verhandlungen über den Pandemievertrag gestimmt hatte. Dies könnte ein gutes Vorbild für andere Länder werden um ebenfalls diesen Einstieg in eine allumfassend Diktatur noch rechtzeitig abzuwehren. JE

25.11.2023

11:05 | Rumble: Ron Paul Liberty Report - Erntedankfest Spezial: Warum es wichtig ist, trotz der dunklen Wolken der Tyrannei optimistisch zu bleiben?

Warum ist es so wichtig, dankbar zu sein? Warum ist es wichtig, trotz der dunklen Wolken der Tyrannei optimistisch zu bleiben? Warum ist es kontraproduktiv zu denken, dass für die Autoritären "alles nach Plan" läuft, wenn es offensichtlich nicht so ist? Wir hoffen, Sie genießen diese spezielle Thanksgiving-Ausgabe des Ron Paul Liberty Report!

 

Politiker und Strippenzieher wollen, dass wir uns klein und machtlos fühlen, damit sie ihre finsteren Vorhaben widerstandslos umsetzen können. Die Coronajahre haben jedoch gezeigt, dass ihre Hoffnung verfehlt und ihre Einschätzung falsch war, denn diese Zeit zeigte, dass sich Millionen Menschen unserer Völker niemals fügen werden. Wenn das kein Grund ist, dankbar zu sein! Das Feuer in den Herzen brennt heller denn je.  RI

24.11.2023

15:21 | childrenshealthdefense:  Stadt in Connecticut lehnt Installation von 5G wegen Gesundheitsrisiken ab

Nachdem Beweise für die negativen Auswirkungen der Funkstrahlung auf die Gesundheit vorgelegt wurden, stimmte das Repräsentantenhaus in Stamford, Connecticut, dafür, eine Vereinbarung abzulehnen, die es Telekommunikationsanbietern ermöglicht hätte, 5G-Geräte an städtischen Strommasten zu installieren.

Das Repräsentantenhaus in Stamford, Connecticut, stimmte Anfang des Monats abzulehnen dafür , eine Mustervereinbarung , die es AT&T und Verizon ermöglicht hätte, 5G- Geräte an städtischen Strommasten zu installieren. Um 5G in seinem Bundesstaat schnell zu installieren, erstellte das Büro von Gouverneur Ned Lamont einen Mustervertrag zwischen den beiden größten Telekommunikationsanbietern des Landes und den fünf Großstädten des Bundesstaates.

Die Stadt Stamford in Connecticut, hat eine Mustervereinbarung zwischen den beiden größten Telekommunikationsunternehmen und den fünf größten Städten des Bundesstaates abgelehnt, die die schnelle Einführung von 5G ermöglichen sollte. Von den 34 Abgeordneten stimmten 21 gegen den Vertrag, fünf dafür und acht enthielten sich der Stimme. Experten, darunter die Toxikologin und Epidemiologin Devra Davis, hatten die schädlichen Auswirkungen von Hochfrequenzstrahlung, einschließlich 5G, auf die Gesundheit und die Umwelt erläutert. Ein Landnutzungsausschuss empfahl die Ablehnung des Abkommens. Einige Abgeordnete befürchten Klagen von Telekommunikationsunternehmen, während andere die Pflicht der Stadt betonten, die Bürger zu schützen und sich nicht von rechtlichen Drohungen beeinflussen zu lassen.

Die Experten wiesen darauf hin, dass drahtlose Strahlung zellulären Stress und DNA-Schäden verursachen kann, was zu Krankheiten führen kann. Dies umfasst Hirnschäden, Gedächtnisverlust, Verschlechterung der Fortpflanzungsfähigkeit, DNA-Schäden usw. Sie betonten auch, dass Strahlung nicht tief in den Körper eindringen muss, um Schäden zu verursachen, da viele wichtige Zellen direkt unter der Hautoberfläche liegen.

Die Entscheidung der Stadt Stamford könnte zu rechtlichen Auseinandersetzungen führen, da Telekommunikationsunternehmen die Stadt möglicherweise verklagen, aber die Ablehnung des Mustervertrags ermöglicht es der Stadt, individuelle Bedingungen für den Zugang zu verhandeln, anstatt den vorgeschlagenen Mustervertrag zu verwenden. JE

19.11.2023

10:42 | tkp: Rückschlag für WEF und die Agenda von Bill Gates in Italien: Verbot von Laborfleisch

Italien hat der umstrittenen Agenda des Weltwirtschaftsforums und den Interessen des Milliardärs Bill Gates an einer globalen Lebensmittelkontrolle einen vernichtenden Schlag versetzt, indem es ein historisches Verbot der Produktion und des Verkaufs von kultiviertem Fleisch verabschiedete. Die Abgeordnetenkammer stimmte mit 159 Ja-, 53 Nein-Stimmen und 34 Enthaltungen für den von Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida vorgelegten Gesetzentwurf.

Wir sollten Italien hier folgen! Ich will kein Wiener, keinen Tafelspitz.... aus dem Labor! HP

11:47 I Leserkommentar:
In Schland nicht möglich, weil Befehl ist
nun mal Befehl, Schland so gut wie geht
zu schaden bzw. der Bevölkerung.

Vor allem immer schön kriechen und sich
zum Deppen machen. Ich hab noch zur
Frau gesagt, das die Türken das Spiel
von gestern gewinnen werden...

13.11.2023

10:06 | fk: Die Westminster-Erklärung: Flammender Appell gegen die Abschaffung der Meinungsfreiheit

Seit dem 18. Oktober 2023 steht im Netz ein flammender Appell zur Verteidigung der Meinungsfreiheit als Grundlage einer freien Gesellschaft, der als „Westminster-Erklärung“ von 137 Journalisten, Künstlern, Autoren, Aktivisten, Technologen und Wissenschaftlern aller politischen Richtungen unterzeichnet ist. In weltweit höchster Not geht es darum, den endgültigen Sturz in den Totalitarismus abzuwenden. Sie beschreiben eindringlich die breiten Techniken der Unterdrückung und wie die Zensur im Namen des „Schutzes der Demokratie“ das System der Repräsentation in ein System der ideologischen Kontrolle von oben nach unten verwandelt. „Der Angriff auf die Meinungs- und Redefreiheit … ist eine Krise der Menschheit selbst.“

Auch wir von b.com lassen uns nicht unterkriegen und machen weiter! HP

 

03.11.2023

10:06 | m: „Die Freiheit ist keine alte Klamotte für das Museum“

Zum mittlerweile elften Mal lud das Ludwig von Mises Institut Deutschland am 7.10. zu seiner Jahreskonferenz. Mit „Der Kampf um die öffentliche Meinung“ wurde einmal mehr ein brandaktuelles Thema angepackt. Institutspräsident Prof. Dr. Torsten Polleit eröffnete die Veranstaltung mit einer eindringlichen Warnung: Die Kollektivisten seien auf dem Vormarsch und unser aller Freiheit werde angegriffen. Allerdings seien die Angriffe verklausuliert, unter Titeln wie Great Reset oder Klimapolitik. Überall sei der Staat zum dominanten Akteur aufgestiegen, wenn nicht zum Quasityrannen. Dies sei kein guter Weg, den Deutschland geradezu fanatisch verfolge. Die Motive dahinter seien indes recht unterschiedlich und reichten vom naiven Gutmenschentum bis zur Böswilligkeit. Für eine „Unschuldsvermutung“ der Akteure gebe es aber keinen Grund mehr. Wir würden Zeugen eines marxistisch-faschistischen Umsturzversuchs, bei dem Gegenstimmen und Kritiker zum Schweigen gebracht werden sollen. Im Kern gehe es um Aufklärung und darum, die heutige Antiaufklärung aus Irrtümern, Lügen, Manipulation und Angst zu stoppen.

Es lohnt sich die Fackel der Freiheit nie ausgehen zu lassen und sei es nur wegen des eigenen Selenheils. HP

01.11.2023

10:06 | ff: Heute ein Heiliger

 Wie Vorbilder den Verzagten helfen, ihre Eier wiederzufinden

Angesichts des täglichen Wahnsinnsinn tut es gut, sich an jenen zu orientieren, die den Mut hatten ihrem Gewissen zu folgen und "ihre Eier wiederfanden/-finden." Ein herausragendes Beispiel finden Sie hier. HP

18.10.2023

10:06 | SM: Dr. Markus Krall: Wirtschaftskrise als Chance?

Max Pucher hat Dr. Krall nach seinem Vortrag in Wien interviewed und seine Visionen zur Neugestaltung der Politik in Deutschland aber auch in Europa nachgefragt.  
Der promovierte Volkswirt, Manager und Bestsellerautor gehört weltweit zu den besten Kennern und Insidern des Banken- und Kreditwesens. Er verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Finanzindustrie, sowohl in beratender Funktion als auch als Manager in der Versicherungs- und Rückversicherungs­wirtschaft. Von 2019 bis November 2022 war er CEO und Sprecher der Geschäftsführung der Degussa Goldhandel GmbH.

 

Mit seinen beiden Kamingesprächen ohne Kamin hat sich der Partisan der Schönheit nicht nur in die Herzen sondern auch in die Gehirne der Leserschaft geplaudert. Sein Themenschwerpunkt liegt auf "Glaube und Religion" und Geschichte. Dass sein Glaube nicht nur auf theroretisch tönernen Füßen beruht, beweist er jedes Jahr im Mai, wenn er sich auf Pilgerreise begibt.

2023 macht sich der Partisan der Schönheit auf dem Weg vom Hl Hillarius in Poitiers zum Hl. Jakob in Santiago.  1400 wunderbare Kilometer der Einsicht und zu sich selbst liegen vor ihm. Das für uns Schönste daran ist, dass der Partisan der Schönheit uns täglich einen kleinen Reisebericht samt Fotos übermitteln wird und wir so vom gemütlichen Schreibtisch aus ohne Anstrengungen seine Reise verolgen können! TB

 

14.06.2023

Tag 48 | O Castro - am Flughafen vorbei - Santiago de Compostella , 24km

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Nebel, Märchenwald und Pilgerauflauf – die 24 Kilometer zum Zieleinlauf sind bald weggeputzt. Es lohnt nicht mehr zu halten, und die Vorfreude auf den Gnadenort macht auch alle allfälligen Beschwerden vergessen.

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Eine Rampe empfängt den Pilger und führt ihn über allerlei lebhafte Straßen in dichtem Getümmel hinein in die Stadt des Heiligen. Beim Cruz de San Pedro erblickt man erstmals einen Turm der Kathedrale und ich sinke auf die Knie nach altem Brauch; als Einziger, denn alte Bräuche sind abgekommen.

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Wer war er eigentlich, der Apostel, dem ich mich über exakt 1.423,3 Kilometer in 48 Tagen angenähert habe?

Besonders im Markusevangelium kommt er recht prominent vor und immer wird er neben dem Hl. Petrus und seinem Bruder Johannes als "Promi" unter den Aposteln hervorgehoben. Bei der Verklärung des Herrn am Berge Tabor war er mit den anderen beiden ebenso als einziger dabei wie im Garten Gethsemane am Gründonnerstag. Beide Ereignisse charakterisieren die Apostel treffend, denn immer ist es der Hl. Petrus, der die Initiative ergreift:

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Am Tabor will er Hütten bauen und in Gethsemane schlägt er dem Malchus das Ohr ab. Aber Jakobus ist immer dabei und weiß Gott kein Weichei! Ihn und seinen Bruder nennt unser Herr die "Donnersöhne". Einmal, gelegentlich ihrer ungastlichen Bewirtung in einem Dorf der Samaritaner, fragt er den Herren, ob er Feuer regnen lassen soll um das Kaff niederzubrennen und ein andermal urgiert er für den Endsieg Christi für seinen Bruder Johannes und sich die zwei prominentesten Ehrenplätze nächst dem Thron des Herrn. Beide Male mahnt Christus ihn zur Mäßigung. Doch die Verve bleibt und er ist der erste Bischof, der den Märtyrertod durch das Schwert stirbt, anno 44 unter Herodes Agrippa, der sah, "daß es den Juden gefiel".

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Soweit die Hl. Schrift. Die Legende sieht ihn davor als Missionar in Hispania und dabei reichlich erfolglos. Ehe er nach Jerusalem zurückkehrt, erscheint ihm die Muttergottes auf einer Säule (spanisch "Pilar", von da haben so viele spanische Frauen ihren Vornamen) und weissagt ihm, daß er erst nach seinem Martyrium diesem Lande reichen Segen bringen wird.

Nach der Hinrichtung des Jakobus in Jerusalem verbringen seine Anhänger die Reliquien in eine der abgelegensten Ecken des Imperiums, sein ehemaliges Wirkungsgebiet Hispania, wohl um sie vor der Schändung zu schützen. Solche Transporte waren im römischen Imperium wohlorganisiert, und ab Pontevedra ist der Landweg gut rekonstruierbar. Anfang des 9. Jh. werden die Reliquien wiederentdeckt, aufgrund einer Himmelserscheinung über einem Feld (Campo de stellae), doch könnte der Ortsname eben auch auf einen antiken römischen Friedhof (composta) hinweisen. Wie auch immer, 844 ergreift Santiago das Schwert, um auf einem gleißendem Schimmel die Schlacht von Clavijo zu Gunsten der Christen zu wenden und schirmt von nun an die Reconquista gegen die Ungläubigen. Hier wie seit Anbeginn ein Donnersohn und kein Kuschelheiliger!
Seit dem 9. Jh. pilgern die Gläubigen zu ihm und eigentlich hat dieser Camino de Santiago das geeinte Spanien gebaut, das jetzt zerfällt.

Gewiß, die Suppe der Reliquienprovenienz ist dünner als bei St. Peter und St. Paul, als beim Hl. Franz und dem Hl. Antonius von Padua, an dessen Festtag ich heute einziehe. Die spirituelle Kraft freilich von Abermillionen Pilgern, die unter Schmerzen und Entbehrungen im Gebet diese Straße entlang gezogen sind, hat etwas zurückgelassen, dem sich niemand entziehen kann, der sich auf diesen Weg einläßt.

Wer einmal hier pilgerte, wird wiederkommen wollen. Bei mir ist es das vierte Mal. Als vor zwei Jahren mein Sohn in Valencia arbeitete, wollte er mich in Santiago empfangen - aber gerade weil ich ihn mehr als mein Leben liebe, habe ich abgelehnt. Denn wer sich nicht zumindest beim ersten Mal Santiago "ergeht", hat sich das Erlebnis des Gnadenortes für immer kaputt gemacht.

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Die Gnade nämlich wirkt – wenn auch die Konzilskirche alles dafür tut, sie kleinzuschlagen. Einst war es das Ritual der Pilger, bei der Porta de la Gloria mit dem Haupt jenes der Plastik des Baumeisters Mateos zu berühren. Das ist jetzt verboten - aus konservatorischen Gründen! 800 Jahre konnte der Brauch der Steinfigur nichts anhaben, jetzt aber haben wir wohl härtere Köpfe - weil innen alles hohl ist!

2019 konnte ich noch die Figur des Heiligen umarmen und mit meiner Pilgermuschel die seine berühren. Das hat der Corona-Irrsinn abgestellt, und das bleibt jetzt auch weiterhin so. "New Normal"!

Ich sitze in der Pilgermesse und komme mir vor wie der Hl. Jakobus im Tempel von Jerusalem. Gewiß, das ist schon das rechte Gotteshaus, doch das Personal paßt nicht mehr. Das Fest in Santiago aber paßt und ich werde es noch zwei Tage lang feiern!

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 Von meinen Lesern freilich heißt es jetzt Abschied nehmen und ich danke Ihnen, daß Sie mich 48 Tage lang auf meinem Weg begleitet haben. Wenn ich mir Ihr Interesse erhalten habe und sie gerne weitere Texte aus meiner Feder lesen wollten, darf ich auf den "ECKART" verweisen: Dort publiziere ich Monat für Monat, unter der Schriftleitung meines hochgeschätzten Freundes und zeitweiligen Pilgerbruders Konrad Markward Weiß, der auch die Güte hatte, meine Pilgertexte während der zweiten Hälfte des Weges spätnachts noch zu lektorieren. Begleiten Sie mich weiter, heute auf einen "Streifzug" durch Prag, der auf dereckart.at schon für Sie bereitsteht!

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13.06.2023

Tag 47 | O Coto - Leboreiro - Melide - Arzua - O Castro; 36 km

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Die letzte Großetappe vor dem Einzug steht an, und es will mir scheinen, als sollte der Pilger ein letztes Mal noch ordentlich geprüft werden. Das beginnt schon damit, daß ich erstmals ohne ersichtlichen Grund deutlich erkältet bin; dazu zieht irgendetwas am rechten Unterschenkel, und die Achillessehne, die mir bei dieser Wallfahrt keinerlei Probleme gemacht hat, erinnert mich auf einmal daran, nicht zu vergessen, daß es sie auch noch gibt.

Leboreiro ist einer der kleinen Weiler am Weg , der sich dadurch auszeichnet, daß seine urtümliche Kirche offen ist und dort Passionsszenen an der südlichen Querwand zu sehen sind, die sehr an Kärntner Fastentücher erinnern.

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Dann wieder Hügel auf und Hügel ab – eine echte Bergetappe ist mir da lieber, denn auch das hier strengt an, vermittelt aber kein Triumphgefühl.

Melida und Arzua, die beiden Kleinstädte, die ich durchschreite, zeigen jeweils als größten Schauwert gleich im Eingang große Murales des galicischen Künstlers Mon Devane, die er als Werbung für die örtliche Biermarke "Estrella de Galicia" großformatig an Fassaden gepinselt hat, in Melida einen Imker, in Arzua einen Pilger, monochrom, unintellektuell und eindrücklich, für beide Städtchen noch das erinnerungswürdigste Schaugepränge.

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Sonst sind sie hier noch auf den örtlichen Käse stolz, der wie bei uns jeder ordinäre Butterkäse aus dem Supermarkt schmeckt – und auf den berühmten "Polpo Galego"; Melida behauptet gar, den besten in ganz Galicien zuzubereiten. Ich habe die Krake hier wie dort gegessen und kann nichts daran finden. Gekochter bzw. wenn man Glück hat gegrillter Oktopus, mit Olivenöl, Meersalz und Paprikapulver serviert. Gewürzter Gummi – nicht mein Favorit.

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Die Mittagsmahlzeit genieße ich auch deshalb nicht ungetrübt, weil ich ein gewaltiges Gewitter heraufkommen sehe, das mich etwa eine halbe Stunde später auch erwischt. Es ist das wüsteste Unwetter, das ich auf meinen Wegen je erlebt habe; der Himmel scheint seine Schleusen geöffnet zu haben; Wassermassen und Hagelstürme donnern hernieder und sehr bald verwandeln sie die Wege in reißende Sturzbäche. Mir steht das Wasser bis zur halben Wade und ein zartes Persönchen würde der Wasserschwall gewiß niederreißen.

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Während des Unwetters läßt sich davon kein Photo machen, aber noch rund 30 Minuten später, da die Vöglein wieder zwitschern, kann man die herabstürzenden Springbäche dokumentieren. Den Abend bringe ich mit dem Versuch zu, mit einem Föhn Schuhe und Gewand irgendwie zu trocknen.

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 Mythos des Sisyphos – für morgen sind Gewitter angesagt!

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12.06.2023

Tag 46 | Portomarin - Castromajor - Hospital da Cruz- Palas de Rei - O Coto; 35 km

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Dichter Nebel und dichter Pilgerverkehr. Wir sind im Finale. Seit Sarria sind viele Spanier dabei, heute fällt mir aber besonders die große Schar der Asiaten auf.

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Obwohl wir freundliches Pilgerwetter haben, trotten manche von ihnen die Straße entlang dennoch in Winterjacken und Handschuhen, allerdings wohl vor allem, um nicht den hellen Teint zu verlieren. Da sind mir freilich jene in Tracht lieber, mit ihrem Bekenntnis zu Volk und Vaterland, wie jener Japaner mit dem lustigen Hut.

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Hinunter zu einem Nebenarm des Miño und dann die wirklich letzte Bergwertung der Großwallfahrt, etwas über 250 Höhenmeter, am Schluß recht steil.

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Jetzt freilich sind wir über dem Nebel in hellem Sonnenlicht und es bietet sich eine herrliche Fernsicht über eine Landschaft, die an das Waldviertel in Niederösterreich erinnert, viel weiter, breiter und erhabener, als daß sie sich im Bilde einfangen ließe.

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Ab nun geht’s nur noch gemütlich bergab bis Palas del Rei, eine Stadt, die der liebe Gott dem Pilger als memento mori auf den Weg gesetzt hat. "Palast des Königs" heißt das Städtchen übersetzt, einen Bischof gab es, und König Witiza hat hier Hof gehalten. Wer kennt heute noch König Witiza? Einst Herr der Westgoten, ihr vorletzter König und Schirmherr ihres goldenen Herbstes, hat er noch fast 200 Jahre lang die Gemüter erregt und war in der Chronik von Moissac Zentrum heftiger Polemik. Heute kennen ihn höchstens noch ein paar Spezialisten. Alles ist nichtig, haschen nach dem Wind...

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Die vielen Huren, die am Weg zwischen Portomarin und Palas del Rei ihre Dienste anbieten,wie die mittelalterlichen Chronisten klagen, sind mir auch nicht aufgefallen; vielleicht weil wir eine Gesellschaft von Onanisten geworden sind. Palas del Rei ist eine unbedeutende Stadt, deren rund 3.000 Einwohner – vor 80 Jahren waren es noch viermal so viel – hauptsächlich von den Pilgern leben.

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Jetzt geht es Hügel auf, Hügel ab durch Märchenwälder auf altem Weg, und der Pilger hat Gelegenheit, im Herzen innezuhalten und das Erlebte der letzten Wochen im Geiste Revue passieren zu lassen.

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 Er ist im Zieleinlauf und die Freude über den bald erreichten Gnadenort mischt sich mit Wehmut, daß das freie Leben unter Gottes Himmelszelt nun bald ein Ende haben wird.

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O Coto ist ein Weiler am Weg – allerdings mit besserer Infrastruktur als ein großes Dorf in Frankreich. Ich steige im kleinen Hotel "Die zwei Deutsch" ab: einfach, sauber, korrekt – tadellos! Die Eltern der gegenwärtigen Patronin haben in den 70er und 80er Jahren fleißig in der Gegend um Stuttgart geschafft, um sich genug zu erwirtschaften, in der Heimat ein kleines Hotel bauen zu können. Richtig Deutsch haben sie in der BRD nicht gelernt. Davon zeugt die grammatikalische Sauerei auf ihrer Werbetafel – auf die sie mein Pilgerbruder schon vor 27 Jahren hingewiesen hat –, aber ebenso von ihrem Stolz als Heimkehrer aus dem Wirtschaftswunderland.

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Diese beiden kamen damals nicht, um zu bleiben. Es war eine andere Generation!

11.06.2023

Tag 45 | Samos- Sarria - Porto Marin ; 35km

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Regen am Morgen bringt Kummer und Sorgen. Also beginnt‘s, und dann 11 Kilometer die Straße entlang. Aufhellung und ein früher Imbiss im wenig reizvollen Sarria.

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Der Ort ist heute freilich wichtig für die Sparwallfahrt: Während einst eine Wallfahrt ab Ponferrada nach Santiago als gültig galt und von daher der leicht pejorative Ausdruck des "Ponferradapilgers" stammt, hat die Laxheit der Konzilskirche eine gültige Wallfahrt inzwischen auf rund 100 km heruntergeschraubt. Entsprechend vermehrt sich nun der Zulauf der Kurzpilger.

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Sarria ist wie gesagt herzlich uninteressant, jedoch, nach steilem Aufstieg, erfreut die Kirche der Mecedarier, des Ritterordens vom Loskauf der Christlichen Gefangenen in Maurenhand. Ich denke, da ist im Augenblick wenig zu tun und es wäre lohnender, die ungeborenen Kindlein vor allfälliger Abtreibung im Uterus loszukaufen.

Durch die sanft hügelige Landschaft in Zauberalleen zwischen dicht bemoosten Baumriesen und archaischen Steinmauern in tiefen Hohlwegen geht es zum Ziel. Oft erinnert die Szenerie an England. Feucht wär‘s genug.

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Doch die Sonne scheint beim berühmten 100-Kilometer-Stein, und nun verdichten sich auch die Santiago-Memorabilien.

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Endlich die Brücke über den Miño, der im Westen seit 800 Jahren die Grenze zu Portugal markiert.

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Ich erreiche Porto Marin, im Codex Calixtinus - dem Pilgerführer aus der im 12. Jh. - als "Pons Minea", wichtigster Brückenort über den Fluß erwähnt.

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1956 wurde hier ein Stausee errichtet und der Ort auf den oberen Hang verlegt. Die Kirche mitsamt ihren zwei spätromanischen Portalen wurde Stein für Stein abgetragen und auf erhöhter Stelle wiedererrichtet. Der Ort selbst als francistische Planstadt neu gebaut. Ein gemütliches Städtchen mit geselliger Infrastruktur - es geht also, wenn man will!

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Der Ort selbst als francistische Planstadt neu gebaut. Ein gemütliches Städtchen mit geselliger Infrastruktur - es geht also, wenn man will!Bildschirmfoto 2023 06 11 um 17.28.25

10.06.2023

Tag 44 | O Cebreiros - Alto do Polo - Triacastela - Samos ; 32,8km

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Aufbruch in schwerem Regen. Ich erinnere mich an dergleichen vor zwei Jahren, damals mit Nebel und nur zwei Metern Sicht; nun immerhin etwas Fernsicht; an manchen Stellen scheint es aufzureißen und ich erahne eine Landschaft, durch die ich schon ging, die mir freilich ob des Wetters damals unsichtbar blieb.

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O Cebreiros ist ein Nadelöhr und alle müssen durch – also Marsch in der Karawane. Die meisten gehen bis Tricastella, wo ich nicht einmal ein Kastell ausnehme, geschweige denn drei; fade, feucht und freudlos, aber das Gros der Pilger bleibt hier. Das Wetter wird schlechter und die Wege werden zu Sturzbächen.

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Ein wenig Sonne am späten Nachmittag für das Kloster Samos, und die braucht es auch, denn die Düsternis dieses Klosters prägt sich ein. Es mag die Stimmung auch in den talentlosen Fresken im Kreuzgang gründen, deren Eindruck sich auf Dauer wohl auf’s Gemüt schlägt.

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Die Komposition wäre ja nicht so übel gewesen, doch langten die technischen Fähigkeiten des Malers nicht für die Umsetzung und so wirkte er hier vornehmlich als Anstreicher. Der verheerende Brand von 1951 machte umfangreiche Rekonstruktionen notwendig, und da ist das mit der Färbelung des Kreuzgangs dann auch passiert.

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Sonst wurde alles mustergültig in Franco-Barock wiederhergestellt und der Generalissimus wird als Gönner mit Bild und Inschrift noch heute verehrt – immerhin!

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Prachtvoll die Kirche aus dem 18. Jh., erbaut in nur 14 Jahren. Das Kloster geht auf das 6. Jh. zurück und spielte einst eine bedeutende Rolle als letztes spirituelles Zentrum am Pilgerweg vor Santiago. Alfons der Keusche verbrachte hier seine Jugend versteckt vor den Feinden seines Erbanspruchs. Heute wirkt es nicht gerade einladend und in die Kirche kommt man bloß zur Hl. Messe am Abend oder bei einer Führung, wo ein maskenbewehrter Mönch unverständliches Zeug murmelt.

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Alfons der Keusche und sein Vater Frolio I. sind in der Kirche als Statuen martialisch verewigt, und an Frolio, dem frühen König der Reconquista, sieht man, was bewaffneter Dialog einst bedeutete: Rübe ab! Wenn sie mich nur ließen ... !

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09.06.2023

Tag 43 | Villafranca del Bierzo - Vega de Valcarce - La Laguna - O Cebreiro ; 30km; 800 Höhenmeter

Villafranca hat zwei prächtige Kirchen, die natürlich geschlossen sind, die Collegiata de Santa Maria bemerkenswert, da ihre Hinterseite prächtig, die Vorderfront ohne jeden Reiz ist. Warum erinnert mich das jetzt an den Ortsnamen Cacabellos von gestern?

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Dann neben der Autobahn, unter der Autobahn, abseits der Autobahn, freilich stets in Sichtweite der Autobahn das Tal hinauf bis Vega de Valcarce, wo eine angejahrte, wohl einst höchst anmutige Ungarin Gazpacho serviert. Kössenem!

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Nun endlich Höhenmeter, nicht allzu wild, doch lästig im Nieselregen, ein paar stoßartige Güsse, dann wieder Sonne.

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La Laguna heißt absurderweise ein Weiler auf 1200 m, wohl weil es da so gerne regnet; für Zigarre und Trunk ist es im Augenblick trocken genug.

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O Cebreiro erreiche ich am späten Nachmittag an diesem Fronleichnamstag und verehre den Leib und das Blut des Herren in Ihrer tatsächlichen Gestalt, denn im September 1300 ereignete sich hier ein Eucharistisches Wunder und Isabella die Katholische spendete 1482 gelegentlich ihrer Bittwallfahrt nach Santiago die Reliquiare.

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Um 19:00 ist Pilgermesse. Zunächst Musikuntermalung à la ‘Adagio for Good Night Dreamers‘ gemischt mit Vogelgezwitscher und Wellengeplätscher’ (es fehlen nur noch die Walgesänge), dann freundliche Wohlfühlkonzilsmesse mit heftigem Händeschütteln. Am Ende endlich der Pilgersegen und der beschwingte Zelebrant lädt die Pilger ein, ihre Sprache zu nennen und dann auch gleich in dieser selbst den Segen zu spenden. Afrikaans, Koreanisch, alles geht. Jetzt melde ich mich auch: Latino! ‘No, non possible!’, tönt es zurück, ‘Solche Sachen machen wir hier nicht!’

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Mir wird kalt. Es regnet, der Wind pfeift und wir sind auf 1300 m Seehöhe. Ich gehe jetzt Kohlsuppe essen , ‘Caldo Gallego’ , Spezialität der galicischen Küche und in Galicien bin ich also endlich eingetroffen.

Das beste an diesem Gericht ist , daß es heiß serviert wird.

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08.06.2023

Tag 42 | El Abcebo - Molinaseca- Ponferrada - Cacabelos - Villafranca del Bierzo; 39 km.

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Nach steilem Abstieg über glitschige Felsen bei leichtem Nieselregen kurze Erfrischung in Molinaseca, die übliche Straßensiedlung am Camino mit reichlich Infrastruktur und ein paar schönen alten Gebäuden.

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Nach steilem Abstieg über glitschige Felsen bei leichtem Nieselregen kurze Erfrischung in Molinaseca, die übliche Straßensiedlung am Camino mit reichlich Infrastruktur und ein paar schönen alten Gebäuden.

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Ponferada ist nicht mehr weit, eine wirklich häßliche Stadt mit winzigem historischen Stadtkern und einer mächtigen Templerburg, die allerdings in weiten Teilen in den 1920er nach völliger Verwahrlosung im 19. Jh. neu aufgebaut wurde. Imbiß in absurd angerammelter Souterainbude; wenigstens trocken. Hinaus aus dem Graus über die ebenso gräßliche Avenida de Galicia, die zumindest in gerader Linie die Bierzo-Ebene durchquert.

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Dieses Becken auf 400–500 Meter Höhe von den Leoneser, Asturischen und Galicischen Bergen geschützt, ist berühmt für seinen Wein und seine Früchte. Das scheint den Bewohnern zu genügen, um nach der Unabhängigkeit von Spanien zu verlangen; genauso wie Galicien, Leon, Valencia, Katalania et cetera. Gewiß habe ich da noch bekundete Ansprüche anderer Landschaften vergessen, und es werden täglich mehr! Ich frage mich wieder nach dem Cui Bono.

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Durch Weinberge und Kirschbaumalleen geht es hinauf nach Villafranca del Bierzo. Da muß man durch einen Weinbauort mit hübscher mittelalterlicher Kirche und dem eigentümlichen Namen ‚Cacabellos‘; ‚Schöner Scheiß‘ heißt das auf Deutsch, wenn ich mich nicht irre.

Noch ein paar Gläser des wunderbaren Weines, der gleich hinter meinem Hotel wächst, dann Bettruhe, denn morgen steht die letzte Bergetappe an.

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07.06.2023

Tag 41 | Astoga - Rabanal de Camino - Forcebadón - Manjarin - El Abcedo ; 37, 5 km

Auszug aus der Schokoladenstadt, schwer beladen; letzter Blick auf die Kathedrale und wirklich: Ein Pilger grüßt von ihren Türmen!

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Leichter, moderat ansteigender Weg, anfänglich noch im Karawanenmarsch. In Rabenal Einkehr zu Trunk und frugalem Mittagsimbiss.

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Ich bin enorm neugierig, was ich wohl wiedererkennen werde, denn genau hier bin ich vor zwei Jahren schon gepilgert, am Camino del Oriente.

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Sanft steigt der Weg an und nimmt die 750 Höhenmeter ohne große Mühe. Foncebadon bestand vor dreißig Jahren nur aus Ruinen und lebt heute prächtig vom Pilgerweg. In traditioneller Bauweise stehen hier mehrere Albergues und mit Blick weit ins Land nehme ich dort einen Trunk, wo ich vor zwei Jahren logiert habe.

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Heuer will ich aber weiter und erreiche bald das Eiserne Kreuz, den höchsten Punkt des Camino.

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Ich hatte vor, bei Tomas in der wohl ursprünglichsten Herberge am Weg, zu nächtigen, doch die Moral ist tadellos und so nehme ich noch die 7 Kilometer auf mich, auf steinigem Pfad, bis zur Luxusherberge in El Aceaubi. Dort dann gelehrtes Gespräch mit einem Zauberer, der mir zeigt, was Harmonie ist. Der Weg schneit uns zusammen!

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Dort dann gelehrtes Gespräch mit einem Zauberer, der mir zeigt, was Harmonie ist. Der Weg schneit uns zusammen!

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06.06.2023

Tag 40 | San Martin de Camino - Hospital de Óbigo - Astorga; Halber Ruhetag; 26km

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Morgens an der Straße, noch gezeichnet von gestriger Fröhlichkeit. Sei’s drum, bald wird der Weg interessanter und Hospital de Órbigo hat man sogar festlich beflaggt für ein Fest am vergangenen Wochenende. Aber ich nehme es persönlich.

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Absurd mühsam im Zickzack mittels einer Pilgerüberführung die Bahn überquert, dann Astorga, letzte bedeutende Stadt vor Santiago, berühmt ob ihrer Schokolade aus 99% Kakao, die sie ihrer Lage an der Handelsstraße von den atlantischen Häfen ins Landesinnere verdankt.

Das Schönste freilich an Astorga ist, daß ihre Silhouette den Pilger von fern mit der Kathedrale grüßt; und freilich auch mit dem Bischofspalast, in dem nie ein Bischof residierte.

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Mir ist diese Kasperlarchitektur des Herrn Gaudí wie auch in Leon zuwider, aber hier ist immerhin ein nettes Museum eingerichtet, das allerlei Santiago-Figuren zeigt, nebst anderem.

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In der Kathedrale werden die Reliquien der Seligen Pilar, Olga und Octavia verehrt, die alle drei dem Terror der spanischen Satansrepublik anno 1936 zum Opfer gefallen sind.

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Reichhaltig ißt man in Astorga, aber nicht besonders gut. Der Wein freilich ist höchst deliziös - ein Vorgeschmack auf die Bierzo-Ebene.

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Gehen wir hin!

05.06.2023

Tag 39 |  Halbetappe Leon - San Martin del Camino; 24km

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Ein Fehler bei der Vermessung der Tagesdistanz schenkt mir zwei halbe Ruhetage. Ergo hatte ich die Hl. Messe in San Isidoro , spanisch routiniert ohne Spasettteln, und dann eine Kurzetappe von 23 km zu absolvieren, denn morgen will ich Zeit für Astorga haben.

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Über eine kleine Höhenstufe hinauf, dann öde neben der Straße; immer zwischen den Monumenten der Häßlichkeit einer versinkenden Zivilisation.

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Sonst auch nur banale Moderne; rund eineinhalb Stunden lang die Metastasen von Leon, dann an der Autobahn vorbei, unten dieser hindurch und endlich an der Landesstraße entlang.

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Nichts Schönes heute, die Agglomeration reicht über die ganze Etappe, in all ihrer Scheußlichkeit. Auf halbem Weg nach Astorga findet sich eine Albergue privada, nicht so grob wie eine "publica". Ich habe sogar in eigenes Zimmer, freilich mit Gemeinschaftsduschkabinen.

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Nicht zu oft muß ich diese Volksgemeinschaft der Pilger haben, doch an und ab ist sie doch eine Freude! Da sitzen wir alle zusammen beim Pilgermahl in gleichsam monastischer Union und alle Sprachen rollen über den Tisch. Ein Grazer, mein zweiter Österreicher auf diesem Weg, läßt mich einen Abend feiern, in den ich keine Hoffnung gesetzt hatte.

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Ein Pilgerbruder und tiefgläubiger Mensch, hat diesen Weg gelobt, weil er mit seiner Tochter wieder im Herzen verbunden sein wollte. Zitat: "Wahrer Reichtum erstrahlt in den Augen der Kinder, nicht auf gedruckten Banknoten!".

 

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Wir trinken in glückseligere Einheit, und daß er ansonsten Kathedralen ob der Ausbeutung der Bauern niederbrennen möchte, ist der mangelnden Struktur der Konzilskirche geschuldet. Jeder Sinn für Kirchlichkeit ist verloren gegangen , zertreten vom Wohlfühlkatholizismus der Beliebigkeit. Wie soll sich da ein Grazer Tischler auskennen?
Er hat das Herz am rechten Fleck, den Rest wird der Liebe Gott dazugeben!

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…so wie er auch den Tag mit dem prächtigsten Sonnenuntergang des ganzen Weges bisher schleßt, gleichsam ein Trostpflaster für die erlittene Verstörung ob der gräßlichen Machwerke von Menschenhand heute!

04.06.2023

Tag 38 | Ruhetag Leon; 12km

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Weiß Gott, der Ruhetag war notwendig, nach der gestrigen Marsch- und Trinketappe und dem Schock über den zerstörten Parador. Am Morgen spüre ich dessen historischen Resten nach. Nein, den Patio und die Kreuzgänge haben sie nicht kaputtgekriegt, auch nicht die üppigen spätgotischen Decken.

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Dafür sieht der Rest aus wie ein perfekt durchgestyltes Luxushotel in Dubai. Das brauch' ich in Leon nicht!

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Die 100m lange Fassade jedenfalls erstrahlt im Sonnenlicht und ewig grüßt der Doppeladler!

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Mein erster Weg gebührt dem Hl. Isidor von Sevilla, dem letzten Universalgelehrten der Antike und ersten des Mittelalters. Rund 400 Jahre nach seinem Tod sandte der Emir von Sevilla die Reliquien an König Ferdinand I., der gerade mit den Muselmanen aufräumte und so ein wenig besänftigt werden sollte.

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In dieser Atmosphäre gelangte auch jene antike Achatschale via Ägypten und Dénia bei Alicante in den Besitz der königlichen Familie, die einer der in Frage kommenden Kandidaten für den Hl. Gral ist.

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Jedenfalls geriet sie im Orient nicht in Vergessenheit und Saladin versuchte noch gut 100 Jahre später, sie zurück zu bekommen, weil er sich von dem kostbaren Gefäß wundersame Heilkräfte für seine kranke Tochter versprach. Die Tochter König Ferdinands I. ließ die Schalen prächtig fassen und schenkte den Kelch San Isidor. Nur mit Führung kann man im Museum einen kurzen Blick darauf machen, wie auf die wenigen, aber unendlich kostbaren anderen Schätze der Sammlung.
Besonders reizend finde ich eine westgotische Bibel aus dem 10. Jh., wo auf der letzten Seite die Scriptoren ein Omega gemalt haben und darunter sich selber, einander mit Weingläsern fröhlich zuprostend, da das Werk nun vollbracht ist. Die Grablege der frühen Leoneser Könige gilt ob ihrer großartig erhaltenen Deckenfresken aus dem 11. Jh. als die Sixtinische Kapelle der Romanik.

Auf der Trajansäule hat eine Storchenfamilie sich wohl das exquisiteste Nest aller Storchenfamilien eingerichtet.

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Ich durchstreife die Seitengassen und muß feststellen, daß Leon eigentlich nicht schön ist. Gewiß, da gibt es Unvergleichliches und Triumphe der Schönheit, aber vereinzelt. Eigentlich kann man nicht von einer Altstadt sprechen, sondern von einer Innenstadt. Zu viele Bausünden zerreißen das Ensemble und mitten in kostbarster Lage nahe dem Dom verfallen die alten Häuser. Immerhin kann man am abbröckelnden Verputz erkennen, dass das alles Fachwerkhäuser sind.

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Protzig ist auf den Hauptplatz die Casa Botines hingeklotzt, ein Gaudí-Bau, der an die Kulisse einer frühen Horrorfilmparodie erinnert. Jeden Augenblick kann Bela Lugosi un die Ecke kommen.

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Die Kathedrale ist dann wieder ein Ereignis, ein Zauberwerk von Licht und Farbe, denn der gesamte Triforiumsbereich ist von 12m hohen Glasfenstern durchzogen. Sie ist die französischte aller Kathedralen in Spanien und ohne Vorbild oder Nachfolger im Land. Reims und Chartres standen da Pate und der Architekt hat derart auf volles Risiko gebaut, daß der Bau im 19. Jh. fast eingestürzt wäre und über rund 50 Jahre lang saniert werden mußte.

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Ordoño II. fand hier seine letzte Ruhe, der letzte König von Asturien und der erste von Leon. Spirituell ist der Bau entseelt und zum Eintrittsgeldbringer verkommen. Das Allerheiligste wird in einer Seitenkapelle aufbewahrt, die vom Kreuzgang aus zu betreten ist.

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Im Dommusum viel mittlere Qualität, herausragend ein Kruzifix von Juan de Juni und ja, ...... 

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.... in der oberen Etage muß man auch noch Aufgeschlossenheit für moderne Kunst demonstrieren und hat ein paar Schmierereien aufgehängt.

 

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Wen’s freut ...!
Ein Camino-Wegweiser mahnt mich an morgen zu denken: 300km liegen insgesamt noch vor mir!

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03.06.2023

Tag 37 | Calzadilla de Los Hermanillos - Reliegos - Mansillas de las Mulas - Leon ; 43 km

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Ich bereue nicht, mich für den 2 km längeren Weg über die Via Trajana entschieden zu haben. Denn da erlebt der Pilger noch das ausgesetzteste Stück der Meseta am Camino. Wenige Pilger wählen ihn, und so bleibt er einsam und nobel, 20 km bis Reliegos, doch gerademal gut 1 1/2 Stunden lang ist sie makellos und unbeschmutzt, die Meseta, einst Angstetappe der mittelalterlichen Pilger, weil da nichts ist außer der Weite der Hochebene.

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Jenseits der 1 1/2 Stunden aber durchziehen heute Eisenbahn und Stromleitungen den Horizont. Die Trasse und die Pflasterung des antiken Fernwegs lassen sich aber noch gut erkennen,

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In Reliegos stößt man wieder auf den Hauptweg und da ist er auch wieder, der Pulk, wobei er sich auch gleich hier wieder festsetzt. In Reliegos gibt es nicht einmal eine Bar und die Kurzstreckenpilger klagen mir darüber, daß sie warten müssen, bis endlich die Albergue öffnet. Um 12 Uhr - viele Stunden Beschaulichkeit liegen vor ihnen.

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In Mansillas de las Mulas bin ich um 13:30 Uhr, Kilometer 25, grad recht zum Mittagstisch, der hier besser ausfällt als üblich, weil ich mir vom Trafikanten neben Cigarillos Insiderinformationen besorgt habe. Einige wenige altspanische Häuser hat das Städtchen sich noch erhalten, sonst nichts.

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Nun das Contrarium zum bisherigen Weg: Straße und etliche Vororte zur Provinzhauptstadt Leon, deren Namen es sich nicht zu merken lohnt. Auffällig ist, daß seit gestern bei den Wegweisern konsequent das Wort Castilla ausradiert ist und überall "Solo Leon" geschmiert wurde; ja, manche fordern gar, das Leonesische, den lokalen Dialekt, als eigene Sprache anzuerkennen! Jeder frage sich selbst nach dem cui bono, den größten katholischen Flächenstaat Europas (denn Frankreich ist schon lang nicht mehr katholisch) zu zerlegen … !

Der übliche häßliche Einzug in eine Großstadt, 43 km und das Pilgerbier!

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Nun fühlt der Pilger die Strafe Gottes ob seines Hochmuts. Ich meinte im Parador San Marco absteigen zu müssen, dieweilen mir ein Freund erzählte, dies sei das schönste Parador überhaupt! Das war einmal! Jüngst wurde es von Adepten des Zeitgeists herz- und hirnlos totmodernisiert.

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Wohl erkennt man noch die alte Struktur, doch die Räume sind ausgehöhlt und in falsch verstandener Nachfolge der Wiener Wekstätte und von Ikea kühl, weiß und grau zugerichtet; rostiges Eisendesign darf auch nicht fehlen und die obligate Kunst provinzieller Nachahmung! Üppig die Bäder, wo man nach einigen Versuchen die Funktionsweise der Armaturen entschlüsselt, ebenso wie die hermetischen Lichtschalter und das restliche Klimbim …so ein Mist!

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Sei’s drum, jetzt will ich aber nach so vielen Pilgerausspeisungen doch einmal ordentlich zu Abend speisen. Ein Michelin-Stern, und gleich nebenan - kurze Wege will der Pilger nach 43 km! Das "Cocinados" ist in der alten Pilgerherberge neben dem Parador eingerichtet und alles Alte in Ikea-Ästhetik ausgemerzt.

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Die Küche aber ist wahrlich große Kunst, das Beste, das ich überhaupt auf diesem Wege gegessen habe, inclusive Frankreich! Hier verfolgt man das interessante Konzept, jedes verwendete Produkt einer Gegend Leons zuzuschreiben und die Speisekarte korreliert mit der Landkarte. Ein Triumph von Geschmack, Tradition und Heimatliebe!

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Für einen Tisch im Freien, um zu Rauchen, sind sie hier freilich zu vornehmen.

Also gehe ich in eine abgründige Bar, von der ich mich beim Einzug mit Grauen abgewendet hatte auf einen Duque de Alba. Und da bin ich wieder im Spanien meiner Jugend: Man schenkt mir eine Blumenvase voll mit edelstem Brandy ein und der Abend ist gelaufen!

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02.06.2023

Tag 36 | Calzadilla de la Cuenza - Sahagún - Calzada del Coto - Calzadilla los Hermanillos ; 37km

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In der Meseta nichts Neues; strahlend blauer Himmel, goldene Felder; ein guter Mensch hat Ginster entlang des Weges gesetzt, der diesen in seinen Duft einhüllt. Manche Pilger haben ihre Stofftiere mitgenommen – Trostspender für die Fadesse der Ebene?

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Als ich den Pilgerweg mit unserem Lebensweg verglichen habe, imaginierte ich für den gleichförmigen Alltag genau solche Tage: Die Physis wird da nicht gefordert, doch umso mehr die Moral.

Der einzige größere Ort am Weg bringt auch keine Belebung. Die Kirchen sind wie erwartet alle geschlossen, ihre mächtigen Türme aber kann man studieren. Es gibt in dieser Gegend keinen brauchbaren Naturstein. So baut man, wie ich das schon vor Jahren in der Mancha gesehen habe, mit getrockneten Lehmziegeln; die Reicheren, wie etwa die Kirche, mit gebrannten. Die sind leichter als Stein und ermöglichen mächtigere Vierungstürme. Auch zeigt diese Backsteinarchitektur mudejarische Hufeisenbögen, die allerdings nicht wie oft behauptet von den Arabern, sondern von den Westgoten stammen.

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Sehr gerne hätte ich die berühmte Pilgermadonna im Original gesehen, deren zahlreiche Kopien mir schon auf den drei vorangegangenen Pilgerwegen begegnet sind und die hier in einem Museum bewahrt wird, das aber natürlich geschlossen hat.

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Die Stadt ist alles in allem gewiß nicht schön und wartet als einzige Attraktion für Spezialisten mit der genannten Backsteinarchitektur auf.

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Ich wechsle auf die Via Trajana und durchquere das uninteressante Calzada del Coto. Von Calzadilla über Calzada nach Calzadilla – Calzada heißt auf Spanisch Landstraße und Calzadilla ist die Verkleinerungsform. Man erkennt, daß all diese Orte als Stationen am Camino entstanden sind.

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Calzada de Coto ist ebenfalls häßlich, überrascht aber mit zwei sehr großflächigen Murales von der Hand einer Anna Repullo: Frauen bei der Feldarbeit und Frauen bei der Heimarbeit – schon die Themen stechen mich an und der Effekt ist jedenfalls eindrucksvoll.

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Eindrucksvoll war auch das Gewitter samt Temperatursturz, das mich auf den letzten 6 km voll erwischt hat. Ich bin rechtschaffen müde, das Essen ist schlecht und der Wein gräßlich. Trostlos zu Bett.

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01.06.2023

Tag 35 | Frómista - Villalcazar de Sirga - Carrion de los Condes - Calzadilla de la Cuenza; 36,8km

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Jetzt also bin ich wohl in der Meseta – es schaut am Morgen aus wie am Abend: flach, Weizen, Grünland.

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… und sie ziehen alle mit mir, die Morgenpilger! Auf solidem Kiesweg, zunächst unattraktiv neben der Straße, dicht an dicht, wie auf der Wiener Kärntnerstraße am Samstagnachmittag. Aber man kommt ins Gespräch. Drei freundliche Katalanen, die doch recht flüssig Spanisch sprechen, frage ich, warum sie sich denn nicht als Spanier fühlten, während beispielsweise mein Freund aus Valencia doch sehr stolz auf sein Vaterland sei und den gleichen Dialekt spreche. "Solo la politica!" geben sie etwas peinlich berührt zurück.

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Eine Gruppe vermeintlicher Japaner begrüße ich mit einem herzlichen "Banzai Tenno", was sie nicht erwidern, vielleicht weil sie Koreaner sind. Mein besonderes Interesse erweckt eine Gestalt, die dick vermummt unter dem Sonnenhimmel Kastiliens dahintrottet. Es stellt sich heraus, daß es sich bei dem Pilger um einen 72jährigen Indonesier handelt, der eben die Sonne nicht mag. Auf Nachfrage versichert er, daß es ihm in seinem tropischen Heimatland genauso ginge und er deswegen sein Haus kaum verlasse.

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Erster Höhepunkt des Weges ist die Kirche Santa Maria La Blanca, deren bemerkenswertes Doppelportal beeindruckt und die in den Cantigas de Santa Maria von Alfons X. dem Weisen vorkommt. Dessen rebellischer Bruder Don Felipe hat hier sein würdiges Grabmal gefunden.

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Gleichförmig weiter bis Carrion de Los Condes. Die Condes, das sind die Grafen von Beni-Gómez, die im 10. - 12. Jh. eine bedeutende Rolle gespielt haben und die großen Widersacher des Cid waren. Letzterer hat allerdings bis heute die bessere PR und firmiert als Heros der christlichen Reconquista, während er in Wahrheit ein höchst erfolgreicher Söldnerführer war, der schon mal mit den Mauren gemeinsame Sache machte, solange die Kasse stimmte. Da scheint Prigoschin zuverlässiger!

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In Carrion erfreut ein kleines Museum im Clarissinenkloster, das als erstes in Spanien eingerichtet wurde, für die Nichte des Heiligen Ferdinand. Die Kirche ist allerdings gesperrt, ebenso wie Santa Maria del Camino, wo aber immerhin das romanische Portal mit den 100 Jungfrauen zu sehen ist. Diese forderte der Kalif in Córdoba als Tribut vom König von Asturien, bis es Ramiro I. reichte, er die Sendung verweigerte und sich den Muselmanen in der Schlacht von Clavijo anno 844 stellte. Santiago selbst griff auf einem Schimmel zu Gunsten der Christen in die Schlacht ein und errang so seinen Ehrentitel "Mata Moros", Maurentöter, was allerdings der Konzilskirche heute peinlich ist.

Santiago ist hier auch ein prächtiges Gotteshaus gewidmet, das nun aber bloß als Museum genutzt wird und ebenfalls versperrt ist. Der Fassadenschmuck mit dem thronenden Christus umgeben von den vier Evangelisten aber beglückt den vorbeiwandernden Pilger.

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Die Morgenpilger sitzen alle schon fest. Einem geheimen Befehl folgend, haben sie sich alle eingerichtet und sitzen herum. Nicht, daß sie nun in Fröhlichkeit den Nachmittag bei frischem Trunk genießen würden, nicht, daß sie in angeregtem Gespräch das Erlebte mit anderen verglichen, nicht, daß sie den romanischen Skulpturenschmuck der Kirchen studierten oder in klugen Büchern nachlesen würden - nein, sie sitzen einfach nur herum und schauen vor sich hin. Das gibt ihnen vielleicht die Kraft, bereits um 5 Uhr in der Albergue Unruhe zu verbreiten.

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Ich ziehe weiter und habe 18km durch das Nichts vor mir, auf freiem Weg, ohne einen einzigen Pilger. Das gleiche Bild, der gerade Weg, ein Baum am Horizont erweckt bereits Interesse. Nach 10 km eine Betonsitzgruppe und Labung aus meiner Wasserflasche. Das Finale erleichtere ich mir durch Mozarts 5. Klavierkonzert mit Alfred Brendel, Luxus des Pilgers im 21. Jh.!

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In Calzadilla de la Cuenza erwartet mich ein bescheidenes Landhotel mit schlechter Küche und süffigem Rotwein, dem es gut tut, daß er gekühlt kredenzt wird. Um 22 Uhr ist Bettruhe angesagt. Da überlegt man in Madrid gerade, wo man den Aperitif einnehmen wird.

 

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31.05.2023

Tag 34 |  Hontanas - Castrojeriz - Boadilla - Frómista; 35km

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Die Albergue Santa Brigida wird mir stets in lieber Erinnerung bleiben, denn sie ist die gepflegteste, die ich auf all meinen Wegen je gefunden habe. Hontanas selbst ist hübsch, der Lage am Camino geschuldet ein Straßendorf, und zu meiner Freude ist die Kirche geöffnet.

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So reich ist diese Gegend an mittelalterlicher Kunst, daß eine Madonna mit Kind aus dem 13. Jh. gar keine besondere Erwähnung genießt. Nicht unerwähnt freilich sollte eine Blüte der Konzilskirche bleiben: Mitten im Hauptschiff hat man eine gemütliche Leseecke eingerichtet, wo Bibeln in allerlei Sprachen aufliegen, nebst einem Israelwimpel.

Die dort kauernden Leser können neben der Lektüre ihren Blick in einer Photomontage vertiefen, die wohl den Titel "Mutter Teresa in schlechter Gesellschaft" trägt. Neben der großen Heiligen aus Kalkutta lächeln da selbstgefällig Martin Luther King, Desmond Tutu, irgendein Lama, wohl noch ein, zwei Heilige und ein paar Kommunisten ins Publikum.

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Durch blühende Landschaften zur Klosterruine San Antón . Einst muß hier ein enormes Antoniuskloster und -hospital gestanden sein. Die Antoniushospitäler widmeten sich hauptsächlich den Opfern des "Antoniusfeuers", der Mutterkornvergiftung, die durch einen Getreidepilz ausgelöst wurde. Eingedenk des Abtstabes der östlichen Klöster - wie eben jenes des Hl. Antonius von Ägypten - fand das Tau-Zeichen weit vor dem Hl. Franziskus Verwendung. Im Zuge der Renaissance des Jakobsweges wurde in der Ruine eine kleine Herberge eingerichtet und ein rühriger Herbergsvater bemüht sich um jeden vorbeikommenden Pilger.

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Gerne setzt er auch seinen Stempel in den Pilgerpaß - da irritiert mich dann doch der gewaltige Freimaurerstern mit dem kleinen Tau im Winkel und ich frage nach. Ein Schelm ist, wer böses dabei denkt! In größter Unschuld gibt der Herbergsvater zurück, der Stern stünde für all jene, die die Decke seiner Herberge des Nachts in ihren eingestürzten Teilen schmückten, den weiten, dunklen Himmel!

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Dort begegnet mir auch ein interessant gekleideter Zeitgenosse. Ich erkundige mich ob seine Adjustierung einer Lokaltracht oder dem Habit einer religiösen Gemeinschaft geschuldet ist . ‘Creativitá!’ , gibt er mit leuchtenden Augen zurück.

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In Castrojeriz wieder eine Kirche außer Dienst, die ein kleines Museum für religöse Kunst beherbergt, nichts Besonderes, mittlere Ware einer Dorotheumsauktion, aber nett, und das Bauwerk ist wenigstens zugänglich.

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Rund 150 Höhenmeter Anstieg, belohnt mit weitem Fernblick, dann eben weiter: Die Meseta kündigt sich an!

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Vor der Brücke über den Pisuerga empfängt mich wieder ein Herbergsvater. Er betreut die Albergue de San Nicolas, die auf das 13. Jh. zurückgeht und von der Italienischen Confraternitá die San Jacobo als Notquartier für Pilger neu adaptiert wurde.

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Die Kapelle neben dem Speise- und Schlafraum ist noch als Andachtsstätte erhalten, und wenn Mitglieder der Confraternitas anwesend sind, bekleiden sie sich mit einer Pilgermozetta und waschen den Pilgern dort die Füße; das ist dann wohl intensiver als die Waschungszeremonie bei uns am Gründonnerstag.

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1981 wurde die verdienstvolle Bruderschaft aus dem 14. Jh. wiederbelebt, heute steht ihr Univ. Prof. Paolo Guiseppe Caucci von Sauken vor, der zur Zeit wohl eminenteste Kenner der Santiagowallfahrt. Ihr Sitz ist Perugia.

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Der Weg nach Frómista führt unspektakulär durch die Ebene; in Boadilla del Camino wird die dortige Richtsäule als die schönste des gesamten Weges nach Santiago gerühmt.

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Unterwegs nach Frómista überquert man den Canal de Castilla, der mit Schleusen beträchtliche Höhenunterschiede überwindet. Die Kirche San Martín in Frómista, ein architektonisches Lehrbuch der Romanik, tauschte die lithurgische Nutzung gegen das Abkassieren von € 1,- Eintrittsgeld und ist schon seit mehr als 100 Jahren zum Architekturmuseum niederrestauriert.

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In San Pedro sollte es um 20 Uhr eine Pilgermesse geben, doch hat sich niemand gefunden, der sie hätte celebrieren wollen.

Doch Rioja tröstet - immer!

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30.05.2023

Tag 33 |  Burgos - Tardajos - Rabé de las Calzada - Hornillos - Hontanas ; 30,9km

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Der Auszug aus Burgos gestaltet sich weniger mühsam als der Einzug; kaum 5km ganz angenehm durch den weitläufigen Campus der Universität, dann ist man am Land; gewissermaßen, denn jetzt geht es rund 10km recht häßlich neben der Autobahn, über die Autobahn, neben der Eisenbahn, unter der Eisenbahn und immer zwischen Starkstrommasten hinaus ins freie Feld.

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In Tardajos ist erstaunlicherweise die Kirche offen, weil fromme Frauen den Blumenschmuck richten; ein schöner spätgotischer Bau, wie die meisten hier, doch nichts Besonderes.

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In Rabé de las Calzada kehre ich ein zu frugalem Mahl, das ich mir im wesentlichen selbst richte und verbessere. Die andern Pilger sind bereits beim Bier, denn ihr Weg endet hier – ich habe wie stets die Straße den Nachmittag über frei. Der Gockel ist der Ortschaft Erinnerungszeichen und bekrönt auch den Dorfbrunnen.

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Denn in den napoleonischen Kriegen raubten da einst französische Soldaten alle Hühner, während das fromme Landvolk in der Kirche die Hl. Messe hörte. Dann gewärtigten sie ihr Unheil und der Bürgermeister ließ die Soldateska antreten, die aber alle Vorwürfe abstritt, dieweilen sie das tote Federvieh in ihren Trommeln versteckt hielt. Da soll dann der Gockel vom Tod zum Leben zurückgekehrt sein und kräftig gekräht haben und die Wahrheit trat ans Licht. Wie lange die Dörfler dann Brathühner zu essen hatten, weiß ich nicht.

Gottgepflanzte Blumenrabatten und weite Weizenfelder. In der Hochebene geht es flott dahin, der Eindruck aber ist durch die Pest der Windräder getrübt.

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Ebenen sind wahrscheinlich die nobelsten Landschaften, aber auch die heikelsten. Denn jede Verschandelung ruiniert den Blick in weitem Umkreis. Im bergigen Gelände braucht man nur seinen Standort ein wenig zu verändern, und man schiebt die Irritation aus dem Bild; die Ebene verbirgt nichts und die Armee des jüngsten Fetischs der Grünbewegten besetzt den Horizont.

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Kaum sonst eine Landmarke, außer mal ein pittoresker Steinhaufen und zwei Santiagokreuze. Bei einem ist „Mata Mulo“ zu lesen und ich weiß den Aufruf, Maultiere zu töten, nicht zu deuten. Ein gelehrter Freund freilich klärt mich auf: Dies bezieht sich auf das nun folgende Steilstück , wo Maultiere zu Tode stürzen können.

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Ich bin schon ganz nahe meinem Etappenziel, doch weit und breit sieht man nichts von Hontanas. Ein Kreuz mit Fahne soll den Pilger wohl aufmuntern, damit er nicht den Mut verliert.

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Ich kenne freilich diese typische Siedlungsform vom Wegstück Paris - Orleans, das ich vor Jahren gegangen bin. Damit nicht wilde Reiterhorden, die auf Raub und Plünderung aus sind, auf die Ortschaft aufmerksam werden, verstecken sich die Dörfer in einer Senke und bleiben ungesehen.

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So zeigt sich Hontanas erst knapp einen Kilometer vor dem Ortszentrum. Ich passiere eine Eremitage de San Brigitta, die hier im 14. Jh. durchgezogen sein soll und nehme das als gutes Zeichen, denn die Albergue, in der ich mir ein Bett reservieren konnte, heißt nach der großen schwedischen Heiligen. Tatsächlich finde ich hier die gepflegteste Pilgerherberge all meiner Wege.

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Zwar ist der Schlafsaal für 32 Personen ausgelegt, aber gut durchlüftet und mit ausgezeichneten Sanitäreinrichtungen ausgestattet. Dazu gibt es um 19 Uhr ein schmackhaftes Pilgermahl mit Paella, von einer echten Valencianerin zubereitet, sowie angenehmen leichten Rotwein ad infinitum, alles für € 26! Gott ist gut!

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29.05.2023

Tag 32 | Ruhetag Burgos; 6 km

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„Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen!“ Der Pilger hat einen und den feiert er in Burgos ab!

Gleich am Morgen begrüße ich meinen alten Freund, algerischer Diplomat in Ruhe, Berberfürst und Kryptokatholik, der seit einigen Jahren in Madrid lebt und mich für diesen Tag gemeinsam mit seiner Freundin, einer polnischen Diplomatin, in Burgos besucht; mit den spanischen Schnellzügen kein großer Aufwand, 1 1/2 Stunden Fahrt. Er, der noch nicht getauft ist, bringt mich gleich am Morgen zur Sonntagsmesse in die Kartause, die ich ohne seine Anregung wohl nicht besucht hätte, denn sie liegt rund 5 km vor der Stadt und ist bloß mit dem Taxi zu erreichen. Rausch der Geschwindigkeit!

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Pfingstsonntagsmesse. Neuer Ritus, kurz, knapp, ohne Spaßetteln, ernst und innig. Das Kloster ist tatsächlich noch von Kartäusern bewohnt und die bilden nicht eben die Speerspitze der Moderne. Im Gegensatz zu allerlei laschen Gemütlichkeitsorden haben sie auch keine Nachwuchssorgen.

Hierher nehme ich die hübsche Marie mit, jene Französin, mit der ich vor einigen Tagen für ein paar Stunden marschiert bin und die ich aus Zufall – der Logik Gottes – beim Morgenkaffee wieder getroffen habe.

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Nach Ende der Messe beobachte ich eine richtungsweisende Handhabung des heute obligatorischen Luthertisches: Er wird auf Rollen einfach weggeschoben und die Raumwirkung dankt es!

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Klosterkirche und Museum sind von erlesener Pracht, und das Grabmal König Johanns II. von Kastilien und seiner Gemahlin Isabella ein Capolavoro der Spätgotik.

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Mein pseudomuselmanischer Berberfreund hat alles wohl organisiert und wir begeben uns nun in die zum Museum herabgesunkene Stephanskirche, wo zahlreiche Retabeln ausgestellt sind und erlesene Sakralgegenstände des 9.(!) bis 16. Jh. gezeigt werden, unter anderem ein außergewöhnliches Pacificale des 15. Jahrhunderts. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Kußtäfelchen (heute erstes Bild ganz oben), das bei Hochämtern besonders hochgestellten Persönlichkeiten vor dem Agnus Dei zum Kuß gereicht wurde und das von den Liturgiereformern, aus Blödheit oder Bosheit oder beidem, zum Gestus des freimaurerischen Händeschüttelns uminterpretiert wurde.

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Was nun folgt, ist ein üppiger Pfingstsonntagstisch, der in den frühen Abend überleitet, und wieder ist Burgeser Blutwurst ein Hauptakteur, mit Rioja und Brandy munter hinuntergespült. Daß ich um die Ecke eine Werbetafel für vegane Blutwurst und Besatzerbrause gesehen habe, sei hier nur als Blüte des Zeitgeistes am Rande erwähnt.

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Am frühen Abend geht sich gerade noch der museale Kathedralbesuch aus. Dieser kann eben nur einen oberflächlichen Eindruck der Schätze jener Gottesburg bieten und ich bin mir gewiß, wiederkommen zu wollen.

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28.05.2023

Tag 31 | San Juan de Ortega - Ages - Atapuerca - Cruz de Madera - Burgos

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Tadellose Verfassung nach der gestrigen Langetappe und doch eine erstaunliche Entdeckung, wo man nicht auch Blasen haben kann: Zwischen Daumen und Zeigefinger, vom wackeren Führen des Pilgerstabes! Das freilich ist keine große Sache und ich ziehe los bei wolkenlosem, blitzblauen Himmel, während die Extremadura in Regengüssen versinkt: Klimawandel!

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Ein dialektischer Weg heute: Weiter durch den Wald und hinunter durch die zwei Ortschaften Ages und Atapuerca, wo irgendwelche Steinzeitsiedlungen gezeigt werden. Mich interessiert mehr das hübsche Ortsbild der Dörfer mit ihren Fachwerkhäusern. Überall in Europa kennt man sie, eine frühe Form von Fertigteilhäusern – denn man versetzte die Holzkonstruktionen gelegentlich – nur in Österreich nicht. In der Oberstadt von Bregenz gibt es ein paar zu sehen, sonst sind mir keine bekannt. Am Schottenaltar, der die älteste Stadtansicht Wiens dokumentiert, kann man Fachwerkhäuser noch erkennen. Warum sie bei uns gänzlich verschwunden sind, konnte mir noch niemand erklären.

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Der Pilgerweg läuft neben der kaum befahrenen Straße, und er ist weit älter als die Asphaltpiste. Gleichsam eine Berührungsreliquie des Heiligen Johannes von Ortega passiere ich nun, eine kleine Brücke, die vielleicht auf ihn zurückgeht. Der Heilige hat wie sein Vorläufer einen sprechenden Beinamen. Wärend das „Calzada“ von Santo Domingo Landstraße bedeutet, leitet sich „Ortega“ wohl von „Ortiga“ ab, was soviel wie Brennnessel bedeutet und die hat er zum Heil der Pilger tunlichst ausgemerzt.

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Nun überwinde ich eine kleine Höhenstufe und erreiche auf 1.078m das Cruz de Madera, das Holzkreuz. Von nun an geht’s bergab, in jeder Hinsicht. Noch 1945 beschreibt Luciano Huidobro in seinem Pilgerführer die Stelle als den schönsten Blick, der dem Pilger seit Beginn seiner Wallfahrt geboten wird, und ich bin voller Neugier auf den ersten Blick auf Burgos und das gotische Gebirge seiner Kathedrale, das ich nur von Bildern kenne.

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Jetzt freilich folgt die Antithese zum lieblichen Weg bislang. Nichts von der angekündigten Schönheit der Stadt ist auszumachen, doch aus 20km Entfernung kann man sie von diesem Aussichtsplatz zumindest ausnehmen. Was sich da allerdings meinem Auge darbietet ist nicht die Silhouette der Kathedrale. Die Ebene hat die Krätze und der ganze Grind des hier und jetzt scheint auszueitern. Entsprechend gestaltet sich auch der scheinbar nie enden wollende Einzug durch die Hämorrhoiden, das Gekröse und die Darmschlingen dieser Stadt, bis endlich man ihr Herz, die Kathedrale erreicht.

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Diese sieht man nie von fern, sondern erst, wenn man unmittelbar davor steht. Zu dicht hat sich moderne Urbanistik angeschmiegt. Ich betrete die eigentliche Stadt durch die Puerta Real unter den erhabenen Augen Kaiser Karls V. nebst Gefährten, die ich auf die Schnelle nicht zuordnen kann.

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Dann aber wirft mich der Eindruck dieses Monuments christlichen Glaubens nieder. Ein himmlisches Jerusalem steht da in Stein gemeißelt vor mir und ich darf noch immer staunen! So viel Schönes habe ich schon geschaut, aber dieser Eindruck erfaßt mich in kniender Bewunderung.

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Logis hab’ ich gleich nebenan und nun noch die Herausforderung: Das Hotel wäscht nicht, verweist mich aber an eine Münzwäscherei ganz in der Nähe. Es gibt immer ein erstes Mal – für mich jetzt hier. Ratlos stehe ich vor seelenlosen Maschinen mit meinem Schweißgepäck.

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Allein, daneben grüßt eine Bar und nach ein wenig gutem Zureden kann ich die Wirtin animieren, mir zur Hand zu gehen. Sie weist mich in die Zaubertricks der weiblichen Kunst des Wäschewaschens ein. Ich bin ein gelehriger Schüler und tatsächlich: Den Trocknungsvorgang kann ich bereits ohne fremde Hilfe zum Abschluss bringen! Selbst ist der Mann!

Der Abend schließt mit Burgeser Blutwurst, dem emblematischen Gericht der Metropole. Ich mag's!

27.05.2023

Tag 30 | Grañon - Viloria de Rioja - Belorado - Villafranca de Montes de Oca - San Juan de Ortega; 41,2km

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Der Klimawandel schlägt heute erbarmungslos zu. Am Morgen leichtes Nieseln bei 7°, dann kurze Aufhellung, bei schneidendem Wind über der Hochebene.

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Dazu der permanent neben der viel von Schwertransportern befahrenen einzigen Straße verlaufende Weg. Immerhin hat man den Pilgern diesen Nebenweg gebaut, denn ein Freund, der vor 27 Jahren diese Straße entlangzog, hatte dafür einzig den Asphalt neben den Lastwägen.

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Ein paar uninteressante Orte durchwandere ich, erinnernswert einzig Viloria de Rioja, denn hier wurde anno 1019 der Pilgerfreund Santo Domingo de Calzada geboren. Die Kirche ist hier wie überall sonst natürlich verschlossen.

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Nun bin ich in Kastilien und es ist immer noch kalt; ich gehe im Pulk, denn die Frühpilger, die in Santo Domingo de Calzada zwischen 6:00 und 7:00 Uhr aufgebrochen sind, verstellen mir jetzt die Sicht, da ich erst seit 8:30 Uhr am Weg bin. Einige sehe ich, die sich mittlerweile einen ordentlichen Pilgerstab zugelegt haben und die unpraktischen Skistöcke nun im Rucksack verstaut mitschleppen.

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Belorado war einmal ein wichtiges Etappenziel mit zwei Hospitälern und neun Kirchen – davon sind zwei übriggeblieben, von denen eine sogar offen ist, und zahlreiche Pilgerquartiere und Wirtshäuser, denn hier endet für die meisten dieser Tag.

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Ich speise schlicht und mache mich an die 24 Kilometer des Nachmittagsspazierganges. In Beldorado vergnügt sich die creative Dorfjugend anscheinend mit Wandmalereien und was ich da sehe, ist jedenfalls netter anzuschauen als die Mosaiksteinpickerei des jesuitischen Modekünstlers von gestern.

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Villafranca de Montes de Oca war einmal Bischofsitz, ehe der nach Burgos wanderte, und letzte Gelegenheit, um sich im Wortsinn aufzumunitionieren, ehe es in die gefährlichen Wälder der Monte de Oca ging. Denn dort lauerten wilde Tiere und böse Räuber und noch heute kennt das Spanische das Sprichwort: „Se quieres robar, vete a Montes de Oca!“ - „Willst Du rauben, geh in die Oca- Berge!“.

Heute hat die ehemalige Bischofsstadt 116 Einwohner, die hauptsächlich in den zahlreichen Pilgerbars und -herbergen Beschäftigung finden. Die Kirche ist natürlich fest versperrt. Ich nehme einen belebenden Sangria, ehe ich mich zum Finalstück rüste. Dabei werde ich photographiert wie ein seltenes Tier, denn die 20-Kilometer-Pilger können es nicht fassen, daß um 18:00 Uhr noch einer zu den letzten 12 km aufbricht.

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Mild steigt der Weg auf 1.150 Höhenmeter an und wilde Tiere oder Räuber habe ich keine gesehen, wohl aber ein Monument, das an 300 erschossene Kommunisten im Bürgerkrieg erinnert. Mir kommen die Worte des Päpstlichen Legaten im Kreuzzug gegen die Albigenser in den Sinn: „Tötet sie alle, Gott wird die Seinigen erkennen!“.

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Aus dem Nichts taucht endlich die Silhouette des Klosters von San Juan de Ortega auf. Der Heilige Johannes von Ortega, Schüler und Nachfolger des Heiligen Domingo von Calzada, hat gleich seinem Vorbild Brücken und Wege am Camino gebaut sowie eben dieses Kloster und Hospital für die Pilger errichtet, sollten sie das finstere Waldstück überlebt haben. Er ist übrigens Schutzpatron der Bauingenieure. Das Kloster ist heute abgekommen und seine Wunderwirkmacht, Familien reichen Kindersegen zu schenken – Isabella von Kastilien ist aus diesem Grund hierher gepilgert – interessiert heute auch niemanden mehr.

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Die bedeutende romanische Kirche ist nur nachmittags zugänglich, es gibt eine Pilgerherberge und ein Hotel. Man hat hier die Lebensform westlicher Gäste derart angenommen, daß zu einer Stunde, da man in Madrid erwägt, allmählich den Aperitif einzunehmen, hier bereits der Laden dicht ist. Gnadenhalber bekomme ich um 20:30 Uhr gerade noch eine schlechte Fertigpizza, von der ich mißvergnügt ein wenig zu mir nehme und dazu billigen Rotwein trinke.

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… nur damit nicht jeder glaubt, der Pilger schwelge im Luxus!

26.05.2023

Tag 29 | Nájera - Santo Domingo de la Calzada - Grañon; 29,6km

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Heute scheine ich die Pilgerkarawane nicht los zu werden. Das liegt am Nadelöhr. Gleich ob Langstrecken - oder Kurzstreckenpilger, jeder muß in Nájera übernachten , denn der Ort ist bedeutet und danach 23km nichts.

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Also sind sie morgens alle mit mir am Weg. Der zieht über die Hochebene des Rioja, wo langsam der Weizen den Wein ablöst. Kalt ist dieses Spanien Ende Mai und ein scharfer Wind bläst bei 12* . Hinter einem Hügel bietet ein fliegender Händler Erfrischungen und Pilgerdevotionalien an; Rundumservice; ich besorge mir jetzt endlich da auch die Muschel für den Rucksack.

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Ohne Stop ziehe ich die 23km bis Santo Domingo de la Calzana durch, denn dort, wo wohl die Schar der Pilger verbleiben wird, erwartet mich einer der Höhepunkt des ganzen Camino.

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Es gibt wohl keine Kathedrale am Christlichen Erdenrund, in der sonst noch ein Gockel und eine Henne gehalten werden; und das seit 1350 dokumentiert!

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Wohl im 12. Jh. zog eine gottesfürchtige deutsche Pilgerfamilie aus Xanten da durch zum Heiligen Jacobus. Der Ort war eine wichtige Station seit dem 11. Jh. , als der Hl. Domingo de la Calzada hier die Brücke errichtete , seine Pilgerherberge gründete und überhaupt sich sehr um das Wohl der Wallfahrer kümmerte.

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Die deutsche Familie kehrte in einem Wirtshaus für die Nacht ein und die Wirtstochter verspürte Begehrlichkeiten für den Sohn Hugonell. Der aber voll sittlicher Strenge , wies die Zudringlichkeiten des Mädchens zurück, die sich dadurch wiederum beleidigt sah und Rache nahm. Sie versteckte einen silbernen Becher im Zeug des Jünglings, der wurde gefunden und der Bursche aufgehängt.

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Die Eltern zogen traurig weiter nach Santiago , am Heimweg fanden die den Sohn aber noch immer lebendig am Strick und er sprach zu ihnen: ‘San Domingo hat mich gehalten!’

Mit dieser Botschaft gingen die Eltern zum Dorfrichter , der sich gerade anschickte zwei Hühner zu verspeisen. Er glaubte den Deutschen kein Wort und meinte ihre Geschichte wäre so wahrscheinlich , wie wenn nun seine Brathühner lebendig würden und fortflögen; und so geschah’s.

Darum also die Hühner im Gotteshaus, die auch lebhaft gackern.

Das Grabmal des Heiligen Domingo de la Calzada ist ein Meisterwerk des Französisch - Spanischen Bildhauers Felipe Bigarny aus dem frühen 16. Jh., die Krypta die Sauerei eines perversen Freundes von Papst Franziskus.

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Der Jesuit Marko Rupnik , der mit seinen entarteten Mosaiken auch die Grablege des Hl. Padre Pio, Lourdes , Fatima und die Capilla Redemptoris Mater im Vatikan ( die der Zelebration durch den Papst vorbehalten ist) geschändet hat, ist des mehrfachen Mißbrauchs von Nonnen schuldig gesprochen, machte zum Beispiel zweinen dieser unschuldigen Seelen weis , daß sie die Dreifaltigkeit nachbilden könnten ,wollten sie sich mit ihm sexuell vereinigen und absolvierte in Komplizenschaft. Sei’s drum, 2020 , schon nach seiner Verurteilung, hielt er die Fasten Meditation für die Kurie im Beisein von Kardinal Ladaria und seines Freundes Papa Bergoglio, der ihn ja auch von der Excomunication gelöst hat.
Man muß das alles nicht wissen , um die kranke Phantasie des Vatikanischen Modekünstlers zu erkennen.

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Da richtet sich der Pilger vis- à - vis in der Kirche unsere Lieben Frau vom Platz auf, wo es für Pilger einen vollkommenen Ablaß unter den gewöhnlichen Bedingungen zu erwerben gibt. Die üblichen Pilgerführer schweigen davon.

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Sonst hat Santo Domingo auch Kulinarisches zu bieten : Cameros Käse , der zu je einem Drittel aus Kuh- , Schaf- und Ziegenmilch gemacht wird und ein nicht besonders schmackhaftes Blätterteiggebäck mit dem schönen Namen ‘Ahorcaditos’, weil es als Hommage an das Hühnerwunder einen Gehängten zeigt. Die Patisseuse empfiehlt es jedenfalls mit verhaltenem Lächeln.

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Heut hab ich’s nicht mehr weit, und so gönne ich mir eine Demi Bouteille Rioja , ehe ich mich an die faden letzten 6 km bei beißendem Gegenwind mache. Es scheint leicht zu nieseln zu beginnen und ich bete das mit dem Finalrosenkranz angestrengt weg.

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Von Grañon erwarte ich mir gar nichts ,werde aber reich beschenkt. Durch die Calle Major ziehe ich ein und erfreue mich dabei am Hidalgo Stolz der Spanischen Gentry: Mag das Haus auch nur zwei Zimmer haben, ein Wappen groß wie ein Scheunentor geht sich an der Fassade aus; dann hat das Haus halt nur ein Fenster.

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Das von mir simpel erwartete einzige Hotel erweist sich als ein höchst geschmackvoll eben restaurierter Kleinpalast und das kirchliche Leben in diesem Ort funktioniert auch noch : 250 Einwohner hat Grañon; ca. 50 waren von diesen in der Wochentagsabendmesse , dazu rund 80 Pilger , die in einer liebenswerten Zeremonie den Pilgersegen erhielten.

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Zur Nacht beim Wein lese ich noch von der größten Heldentat des Dorfes:
Vor Zeiten lag man im Streit mit Santo Domingo de la Calzada um die Nutzungsrechte an einem kleinen Waldstück . Beide Orte nominierten einen’Tapferen’ , den Konflikt im Zweikampf auszutragen. Der Streiter für Santo Domingo ölte seinen Leib , damit ihn der Konkurrent nicht zu fassen bekomme. Der aber bohrte ihm seinen Finger in den Arsch und schleuderte ihn so übers Feld.

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Ob daher die obszöne Geste rührt?

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25.05.2023

Tag 28 | Logroño - Navarrete - Najera 29,7 km

Das Verlassen moderner Städte ist stets ein Graus. Denn wir besuchen sie ja nur um ihre historischen Zentren zu bewundern, wir laben uns an der Konkursmasse des Ancien Regime.

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Das stimmt für die Alte Welt, nicht aber für die Neue , teils in Amerika, teils in Asien. Dubai beeindruckt, modernes Bauen in Europe ist hilflose Copie von all dem . Es gibt ja gar keine Architektur mehr bei uns, bloß Anwendung der Bauordnung zur Gewinnmaximierung.

So quäle ich mich hinaus aus Logroño über gut 10 km. Dabei hat sich die Stadtverwaltung wirklich Mühe um den Pilger gemacht: Der ganze Pfad, der in ein Naherholungsgebiet eines mäßig netten Naturparks führt, ist gepflastert (warum eigentlich? ) und sogar eine Rose zum Camino hat Logroña züchten lassen!

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Endlich komme ich in so etwas wie Natur und dort treffe ich dann den Pelegrino Pasante. Nach eigener Angabe sitzt er seit 27 Jahren in einem Unterstand am Weg und verkauft Pilgerstöcke, Bananen und Orangen und vor allem Ansichtskarten von ihm selbst, wo er in mittelalterlicher Pilgertracht posiert. Diese eindrucksvollen Aufnahmen hab’ ich schon öfters am Weg gesehen und freue mich nun das Model kennen zu lernen.  Er stempelt auch bereitwillig und ist ein lustiges Haus; Fußpilgern ist weniger seine Sache, der Lieferwagen steht gleich hinter seinem Verschlag.

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Am Weg nach Navarrete unterhalte ich mich angeregt mit einer 62jährigen Französin, die sich ihr Leben unnötig schwer macht. Nach unnötiger Scheidung ist sie mit ihrer Schwester ausgezogen um sich neu zu finden. Weil die Schwester den Hund mitnehmen wollte, finden sie nicht einmal Unterschlupf in einer Herberge und die Damen schlafen mit Hund im Zelt ( auch in Roncesvalless bei 7*!) , das alles bei Tagesetappen von rund 15km! Das wird noch ein langer Kalvarienberg ,aber wie sagte der Hl. Franz von Sales: ‘Wir sind die Tischler unseres eigenen Kreuzes!’

Navarrete ist schnell erreicht, zu schnell, nach ca. 12km..Danach ist nichts mehr bis Najera.

Navarrete hat eine großartige Kirche in der Art der Kathedrale von Logroño und eine Bar. Dort mache ich den Fehler , der wohl einem Anfänger passieren kann, doch nicht einem Profipilger: ich kann nicht widerstehen und probiere die Crocettas Caseras, also wirklich frisch heraus gebackene Köstlichkeiten aus Käse und Jamon, nichts Vorfabriziertes, wie man es im Allgemeinen angeboten bekommt ! Das wiegt dann schwer!

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Der Weg nun durch die berühmte Weinlandschaft des Rioja enttäuscht. Immer hört man die Autobahn, hat andere Straßen zu kreuzen und die kleinteilig Landschaft ist recht verhüttelt.

Bei Alto de San Antonio freilich weitet sich der Blick und ich durchwandere das berühmte Weingut Viranco. Trinken will ich jetzt die Frucht des Weinstocks und wirklich, dem Pilger wird nach anfänglichem Zögern ein Glas gereicht. Tadellos!

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So gestärkt allerlei Häßlichkeiten passierend, durch’s Kieswerk durch und an irgendeiner Fabrik vorbei geht’s nach Najera.

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Diese Stadt war für einige Zeit gar die Hauptstadt des Königreichs Navarra und birgt die Grablege der Navarreser Könige. Davon ist nichts geblieben , als das Kloster Santa Maria Real, dessen Kirche eben restauriert wird. Der Kreuzgang ist die bizarrste Ausformung der Spätgotik und Kaiser Karls V. Doppeladler grüßt den Eintretenden; wieder ein Stück Heimat!

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Mit der Kulinarik ist es hier nicht weit her, aber der feinste Riojer wird in der bescheidensten Bar angeboten. Die hiesigen Winzer waren die ersten , die ihre Weine mit einer Herkunftsbezeichnung auszeichnete und stets war hier Qualitätssicherung wichtig. So verlangten sie 1632 ein Fahrverbot für beschlagene Wagen, weil die Erschütterungen dem Wein schaden könnten.

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Warum erinnert mich das jetzt an den Ruf zum Verbot von Verbrennungsmotoren?
Wissenschaft ist die Beschreibung des Irrtums von morgen.

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24.05.2023

Tag 27 | Los Arcos - Sansol - Torres del Rio - Viana - Legroño ; 30,2km

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Am Morgen wollte der Pilger noch einen Besuch in der Kirche machen, fand sie aber noch fest verschlossen. So aber war ihm die Freude an morgendlichen Doppeladler geschenkt und der Tag beginnt gut.

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Ein leichter Morgenlauf durch ebenes , fruchtbares Gelände führt nach Sansol und am Weg dahin entdecke ich fast Vergessenes: echte Heuballen, keine Silageplasticontainer ! Es gibt sie also noch!

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Von Sansol hinab zum Nachbarort Torre del Rio , wo eine bemerkenswerte octogonale Kirche dem Besucher Rätsel aufgibt. Manche meinen , dies sei ein Templerbau , andere interpretieren die Laterne über der Kuppel gar als Leuchtturm in der weiten Ebene für die Santiago Pilger. ‚Jacobus‘ steht jedenfalls deutlich lesbar auf einem der Bogenstücke der extravaganten Decke, die auf ein konkretes maurisches Vorbild in Córdoba zurückgeht.

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Einen Leuchtturm mag es hier schon gebraucht haben, denn als die Reconquista im 10.,11. Jh. die Grenze zu den Muselmanen
langsam bis zum Ebro vorschob , gewann sie ein entvölkertes Land. Der Jakobsweg und die über ihn hereinströmende Neusiedler vor allem von der Route aus le Puy waren es, die die Landschaft wieder urbar machten und unterbeschäftigte Kreuzritter boten ihre Dienste zur Rückerroberung des Bodens an. Der erfolgreichste von ihnen, Heinrich von Burgund , machte sich mit Portugal als eigener Firma selbstständig.

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Leichter Weg und liebliche Landschaft; gute Menschen stellen hier scheinbar ihre alten Stühle ab , um dem Pilger Bequemlichkeit zu verschaffen

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Meinen Nachmittagsrosenkranz bete ich für Caesare Borgia , dessen heute ja recht selten fromm gedacht wird und dabei hätte gerade er unser Gebet so nötig.

Kardinal , Bischof, Condottiere, Folteropfer , Häftling, Ausbrecher und Flüchtling, Gelehrter, Kunstmäzen, Lüstling, Syphilitiker ( einer der Ersten, immerhin!) und Oberkomandant der Truppen seines Schwagers des Königs von Navarra — so viel paßt in das prall gefüllte Leben eines Renaissancefürsten, das mit gerade mal 32 Jahren vor den Toren Vianas sein Ende fand. Im Auftag des Königs einen Aufstand niederschlagend, fiel er heldenhaft in einem Hinterhalt gegen vielfache Übermacht.

So oder so ähnlich stand es auch auf Seinem Grabmal in der Kirche in Viana. Dann aber sanken die Aktien des Hauses Borgia beträchtlich und anno 1527, 20 Jahre nach seinem Tode verfügte der Bischof , das Grabmal müsse zerstört werden und der excommunzierte Caesare in ungeweihter Erde gerade vor der Kirchentür begraben werden, auf daß die Kirchgänger ‚auf seinen Leib und Glieder treten mögen!‘

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Irgendwann in den späten 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden bei Bauarbeiten seine sterblichen Überreste zufällig ausgebaggert und immerhin geborgen.

( Da ging es ihm besser als Margarete Maultasch, deren Grablege bei der Minoritenkirche in Wien gleichfalls beim U - Bahnbau ausgebaggert wurde , dem aber von den Proleten der Wiener Stadtverwaltung nicht weiter Rechnung getragen und ,was noch da war, wohl compostiert wurde.)

Im Franco Spanien ruhten Caesares Gebeine nun für Jahrzehnte in einer silbernen Schatulle im Rathaus , weil niemand wußte wie weiter zu verfahren, bis vor einigen Jahren der Bischof der Konzilskirche grünes Licht gab , den Excommunizierten wieder in der Pfarrkirche beizusetzen; weil’s eh wuascht is!

Ein Denkmal hat Caesare immerhin in der Stadt , für die er sein Leben gab. Aber hat er Menschen , die für ihn beten ? Wer betet für Hitler und Stalin ? So bedürftig sind diese , wie ihre Kollegen aus der gleichen Branche, und doch beten wir immer wieder nur für die liebe Omama! Da wird Seife einer Gewaschenen gereicht!

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Nach Logroña ist es nun nicht mehr weit und bequem geht’s immer abwärts. Um die recht große Stadt zu erreichen zieht der Weg höchst glücklich durch zahlreiche Straßenunterführungen und an deren Betonwände kann man die vox populi lesen, die man sich nicht mehr auszusprechen getraut, ein bißchen wie beim bekannten Pasquino in Rom.

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Logroño ist bei weitem hübscher als gedacht, da die Stadt in der Literatur im Ruf besonderer Häßlichkeit steht. Vielleicht ist es aber auch so, daß jener, der mit niedriger Erwartung kommt, positiv überrascht wird!

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Ein schönes Stadtbild, eine eindrucksvolle Kathedrale , ein herrliches Jakobsmonument über dem Portal der Jakobskirche und natürlich Speis und Trunk vom Feinsten! Wir sind im Rioja!

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In ‚La Cocina de Ramon‘ koste ich mich durch und genieße alle speziellen Köstlichkeiten der Region.

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Wer richtig reist, nimmt eben das Land mit allen Sinnen auf. Der Pilger betet dabei!

23.05.2023

Tag 26 | Lorca - Estella Lizar - St. Maria Real de Irache - Luquin - Los Arcos; 32km

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Interessantes Geschäftsmodell: 35€ für einen Platz im Stockbett im 10er Zimmer mit gemeinschaftlicher schmaler Duschnische, Abort und Handwaschbecken; alle 10 Plätze ausgebucht; bringt für das Zimmer 350.-€ die Nacht. Dafür kann man im Ritz absteigen , bekommt dort aber nicht die unverfälschte Pilgeratmosphäre geboten inclusive ihrer olfaktorischen Dimensionen.

Bereits vor 6:00 beginnen die unvermeidlichen Frühpilger zu rascheln, später zu klappern; also hinaus , ins Morgengrauen!

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Der ökonomisch saturierte Herbergswirt bietet Café erst ab 10:00 an , verwies aber schon gestern auf das 7 Uhr Service vis-à- vis. Ich konnte annehmen die Einrichtungen gehören zusammen, werde aber brüsk abgewiesen. Wärend an Hausgäste Café ausgeschenkt wird, erweist der hiesige Patron sich meinen diesbezüglichen Wünschen gegenüber als renitent unzugänglich.

Was soll‘s, Abtötung ist angesagt und in einer Stunde finde ich im nächsten Dorf das Gesuchte.

Dahin durchwandere ich eine avancierte Weingegend und die Neigung moderner Winzer ihre weltmännische Offenheit durch Betonklotzkobeln in der Landschaft auszudrücken , ist auch in Navarra angekommen.

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Der Weg zweigt nach Norden ab um die Stadt Estella zu besuchen, die König Sancho Ramirez eigens für die Jakobspilger entwickelt hat.

Estella la Bella hieß sie einst , doch man kann sie heute nicht mehr als schön bezeichnen. Sie besitzt allerdings einige der herausragendsten Zeugnisse romanischer Kunst von ganz Spanien. San Sepolcro und besonders das Portal von San Miguel zeigen das Kunstwollen des 11. Jh. in erlesener Meisterschaft.

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Als Pilger steige ich auch hinauf zur Virgen von Le Puy , doch hélàs - gut gemeint ist das Gegenteil von gut- in den späten 50er Jahren errichtete man der Patronin der Stadt ein neues Gotteshaus und dies leider nicht in Francobarock sondern in avantgardistischem Stahlbeton.

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So aber lerne ich wenigstens die Scheußlichkeiten der Neustadt jenseits des Flusses Ega kennen, denn dort wabert das wirkliche Leben.

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Zurück im mittelalterlichen Quartier bestaune ich das berühmte Kapitel am sogenannten ‚Palast der Könige von Navarra ‚ wo Ritter Roland mit dem Riesen Ferragut die Lanzen kreuzt.

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Die Kirche San Pedro de la Rua bewahrt ein Kruzifix , das, so die Legende , einst von einem gotteslästerlichen Juden in den Fluß geschmissen wurde , aber die Ega aufwärts schwamm und bei der Kirche San Sepolcro geborgen wurde.

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Besondere Verehrung wird hier auch einer Reliquie des Hl. Andreas entgegengebracht. Um 1200 pilgerte der Bischof von Patras incognito nach Santiago , um dort Reliquien des Hl. Apostels Andreas zu hinterlegen. In Estella starb er unerkannt. Rund 400 Jahre nach seinem Tod ereigneten sich allerlei Zeichen über seinem Grab, so exhumiertet man ihn , fand Dokumente über seine Identität ( Patras bewahrt den Leib des dort den Märtyrertod gestorbenen Apostel Andreas) und die Reliquien , die nun feierlich eingesetzt wurden. 1979 geraubt , wurden sie von Patras durch eine neuerliche Reliquienspende ersetzt.

Im Kreuzgang der Kirche, der auch für seine romanischen Säulenkapitäle berühmt ist , findet sich das Grab des Bischofs.

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Traurig, aber das hier und heute finde ich gleich daneben. In einem Laden in prominentester Lage werden da Pilgermuscheln, Santiago Kreuze, Götzenbilder Asiens und allerlei esoterischer Schnickschnack angeboten, offenbar erfolgreich, denn der Markt hat immer Recht.

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An Estella schließt sich heute fast direkt das einst für die Pilger bedeutende Kloster St. Maria Real de Irache. Der Hl. Veremundo hat sich um die Pilger und den Ausbau des Weges überaus verdient gemacht. Heute ist das Kloster aufgegeben und steht nutzlos als großer Kasten in der Landschaft. Die Kirche ist fest verriegelt und der Besuch der Reliquien des Heiligen nicht möglich.

Eines aber hat sich aus der Klostertradition erhalten: Es war der Brauch, den Pilger mit einem Becher Wein zu bergrüßen und dies erinnernd findet sich hier der Weinbrunnen des Pilgers , der nicht ohne einen Trunk genossen zu haben vorbeigehen soll. 100 l werden täglich nachgefüllt ; ein leichter Rotwein, gerade recht für die Nachmittagsstrecke das Herz zu erheben!

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Hinaus nun wieder ins Gelände und dort Wohlgerüche , Weite und der erhabene Blick ins Land. 3 Stunden lustwandle ich so zwischen Weinbergen und Weizenfeldern und kein einziger Pilger kreuzt zu dieser Zeit meinen Weg.

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Los Arcos ist als Ort auch nicht gerade schön, die Pfarrkirche aber von einer Pracht, die einer Kathedrale würdig wäre!

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Beim Wirten wird der Pilger geschröpft ; wenn er sich nicht wehrt : die Forelle à la Navarra ist mit Jamon zu servieren; der Amerkaner weiß das nicht und frißt (sic!) was er bekommt.

Wer urgiert und der Landessprache kundig ist, kann hier doch sehr befriedigend speisen!

22.05.2023

Tag 25 | Pamplona - San Andrés - Alto del Perdon - Uterga - Obanos - Punte de le Reina - Mañeru - Lorca; 37,1km

Ich verlasse Pamplona über den weitläufigen Campus der Opus Dei Universität von Pamplona; im Park eine offenbar gut besuchte und tief verehrte Marienkapelle jüngsten Datums . Es geht also, wenn man will!

 

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Überhaupt ist schon nach wenigen Tagen Spanien der Unterschied zur ‘ Fille ainée de l’eglise’ deutlich zu spüren: Die Kirchen sind gepflegt und wirken benutzt und bei allen Schäden der Konzillstheologie noch einigermaßen im Lot. Gewiß, hier säbeln sie auch die Mensa des Hochaltars gelegentlich ab, versuchen aber es so ausschauen zu lassen, daß man glaubt es war immer so.

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Die Gotteshäuser sind möbliert und reich geschmückt , am Sonntag jedenfalls ist stets eine Hl. Messe und besonders hat mich gefreut in Uterga zu beobachten, daß es hier der lokale Brauch zu sein scheint, daß nach der Sonntagsmesse kinderreiche Familien einen ca. 10 minütigen Spaziergang zu einer außerhalb gelegenen und auch wohl erst vor wenigen Jahren entstandenen Andachtsstelle unserer lieben Frau zu unternehmen ; und wirklich , es sind viele Kinder , die da fröhlich herumtollen und die Auffahrt der Kinderwägen beeindruckend.

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Ich marschiere in der Pilgerkarawane , der nicht zu entkommen ist, rund 350 Höhenmeter bergauf zu einer Stelle , die ‘Alto de Perdon’ genannt wird, einer Hügelkante , wo das Krebsgeschwür der Windräder besonders heftig metastasiert. Mehr als 50 dieser Riesenspielzeuge habe ich gezählt, doch es sind weit mehr! Dem Partisan der Schönheit dreht’s den Magen um , aber für’s Klima ist doch jedes Mittel recht! … und nebenbei werden auch ein paar aus der richtigen Clique richtig reich! Alles für’s Klima eben!

Am Aussichtspunkt sammelt sich der Pulk und mir gefällt , daß die Chinesen mit lustigen Hüten ihre Herkunft ausweisen. Ich mag ja Tracht!

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Beim Abstieg bietet sich ein großartiger Ausblick in die nun vor mir liegende Landschaft, doch meine Augen bleiben auf den Boden geheftet , denn das runde Kieselgeröll ist nicht ungefährlich und vor ein paar Tagen erst, hat sich ein Freund am Camino Primitivo ab Oviedo das Fußgelenk derart verstaucht, daß er abbrechen mußte.

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Fröhlich geht’s nun dahin nach Puente de la Renia . Dort ließ Königin Donna Mayor, die Gemahlin König Sánchez des Großen ,für die Pilger im 11. Jh. eine Brücke über die Agra schlagen und belebte damit das Städtchen am Jakobsweg wesentlich. Das Stadtbild ist ganz auf die Durchszugs - Pilgerstraße ausgerichtet und an ihr liegen auch die beiden bedeutenden Kirchen:

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In der Kreuzigungskirche kann man ein hierrzulande äußerst selternes Gabelkeuz die Lebensrune symbolisierend verehren, das ein rheinischer Pilger gespendet haben soll und seit wenigen Jahren auch bei den Reliquien des Seeligen Juan Maria de le Cruz beten, der durch die Hand der Verbrecher des Spanischen Satansrepublik 1936 den Märtyrertod erlitt.

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An gleicher Straße folgt bald die Pfarrkirche zum Hl. Jakob , wo eine viel besuchte Figur von Santiago und eine exquisite spät gotische Decke zu sehen sind.

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Hier endet der heutige Weg für die meisten. Ich treffe den ersten Österreichischen Pilger aus dem Tullner Feld, der schon seit 15:00 beim Bier sitzt. Mehr bleibt ihm nun auch nicht zu tun.

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Ich aber habe nun den Pilgerweg für mich alleine ! Alle,alle bleiben sie in Puente de la Renia ! So kann ich dem Pilger der kurzen Etappen nur antizyklisches Pilgern empfehlen: Spät weg, spät ankommen - kein Massenauftrieb im Gelände, kein Krach , nur der Weg und das Ziel.

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Die ganze Landschaft ist ins Parfum des blühenden Ginsters getaucht. Ich habe noch 2 1/2 Stunden und die sind vielleicht die Schönsten des Tages, ein Flug durch den aufblühenden Frühling.

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Da hat vor mir wohl einer schon zuvor die Freiheit der Natur verspürt und seine Maske einfach abgestreift!
In Mañeru weckt der Doppeladler Beschlag an der Kirchentüre heimatliche Gefühle.

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Um 19:30 erreiche ich das 140
Seelenkaff Lorca; Albergue im 10er Zimmer, dünne Gemüsesuppe, aufgewärmte Paella , die ihr Vorbild aus Valencia nicht kennt.
Sei’s drum, das Bier schmeckt!

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21.05.2023

Tag 24 | Pamplona; Ruhetag; 10,2km

Ich kann nicht sagen warum, doch finde ich keinen rechten Zugang zu Pamplona.

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Gewiß, es ist eine der bedeutendsten Städte am Pilgerweg und bietet für einen Ruhetag reichlich Anregungen und eine ausgezeichnete kulinarische Versorgung , und doch läßt mich Pamplona ratlos zurück: Noch nicht richtig Spanien aber auch nicht Frankreich , baskisch eben; irgendwie düster und von ernster Strenge; die Straßen breit und in regelmäßigem Muster, die Kaufläden in ihrem Angebot eher an Sofia denn an Madrid erinnernd.

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Alles dreht sich um ‚Sanfirmin‘ und seine Feria, von der wir alle die Bilder der durch die Straßen laufenden Stiere kennen.

Der Hl. Firmin weiß gewiß selbst nicht , wie er zu dieser Ehre kommt. Er war Bischof vom Amiens und dort Anfang des 4. Jh. martyrisiert worden. Nie hat er in Spanien besucht , seine Reliquien ruhen im 34 Einwohner Dorf Saint - Acheul in der Picardie , er ist weder Stadtpatron noch Patron des Königreichs Navarra. Der ist nämlich der Baske St. Ignatius von Loyola , der im Spanisch Französischen Krieg genau hier in der Schlacht um Pamplona 1521 , durch eisernen Durchhaltewillen aufgefallen , seine schwere Verwundung erlitt, die dann zu seiner Conversion und seinem Aufstieg zu einem der großen Heiligen der Gegenreformation führte.

Die Feria des Heiligen Firmin wird auch nicht an dessen Festtag im Oktober gefeiert , sondern wegen des besseren Wetters in der 2. Juliwoche. Da laufen dann die Stiere und zwar nur dann, obwohl Pamplona die zweitgrößte Stierkampfarena Spaniens besitzt , die eben 51 Wochen im Jahr ungenutzt bleibt

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Jenem Höhepunkt des Jahres sind auch die zahlreichen Kitschläden geschuldet, die an jeder Straßenecke rote Halstücher und Baretts aus erlesener chinesischer Produktion zur Festverkleidung anbieten, dazu allerlei Plastikstiere und Püppchen. Dieses Fest dürfte überhaupt mit allerlei Mummenschanz einhergehen und schon jetzt zieht der eine oder andere Maskierte durch die Gassen; ich beobachte einen zweibeinigen Stier der sein monumentales Gemächt schwingt.

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Sonst hat die Stadt ein weitläufiges Museum , das problematische altrömische Mosaike zeigt und beeindruckende mittelalterliche Fresken. Ich kenne letzteres aus dem Katalanischen Nationalmuseum in Barcelona und es macht mich immer traurig , diese Meisterwerke der knienden Kunst nicht mehr in situ zu wissen , sondern gleichsam kastriert und antiseptisch , zu Tode restauriert in kalter musealer Aufmachung dem voyeuristischen Blick des Schauers feilgeboten.

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In der Kathedrale finde ich wieder die ernste Strenge , die der Stadt zu eigen scheint und immerhin eine Samstagabendmesse, wohl im Ritus Pauls VI. aber ohne jegliche Exzesse.

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Selten kommt der Pilger ja zu seiner Messe , denn er muß früh raus und der Weg ist weit.
Die Samstagabendmesse und der neue Ritus sind da ein Kompromiß, der grade noch angehen mag; so hoffe ich.

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Nun bin ich an Marschtagen genau in der Hälfte: Vor 24 Tagen bin ich in Poitiers aufgebrochen, und 24 Tage liegen bis Santiago vor mir.

20.05.2023

Tag 23 | Roncesvalles - Zubiri - Pamplona; 41,7km

Bereits im 6:00 hat mich das Geklapper der Skistöcke im Klosterhof geweckt; dem Partisan der Schönheit optisch ein Graus, dem Profipilger eine Torheit; daß die da lächerlich aussehen merkt jeder feinsinnige Beobachter, aber untauglich in schwierigem Gelände sind sie überdies; ein Pilgerweg ist nun mal keine gespurte Langlaufloipe und wenn’s mal steil wird , nesteln die Skistockbewehrten mit ihren Stangln ungelenk herum und versuchen den einen ( hinderlichen) irgendwie unter den Arm zu klemmen oder am Rucksack zu fixieren.

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Jetzt sind sie alle also wieder am Weg, auch jene, die in St. Jean au Pied de Port die Mogelpackung gekauft haben:
Für 8€ bietet man dort an das Gepäck , für 18€ den ganzen Pilger samt Gepäck über den Paß zu karren; doch davon wird später niemand was erfahren.

Der ganze Pulk ist‚ en marche‘, doch bald bieten sich mir Ausweichmöglichkeiten.

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Der Pilger nämlich sucht immer den ‘Alten Weg’, die originale, historische Pilgerroute. Der ‘Alte Weg’ ist manchmal wirklich sehr alt. So wanderte ich einst am Weg nach Rom zwischen Villach und Arnoldstein auf der alten Römerstraße und habe mir mitten im Wald auf einer der typischen , aber von mir dort nicht vermuteten Schienenrinnen beim Sturz fast das Kreuz gebrochen.

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Den ‘Alten Weg’ erkennt man daran, daß er möglichst direkt führt, immer so nahe an der Direktissima wie möglich.

Moderne Straßen umfahren Steilstücke , die ein Pilger und ein Maultier durchaus bewältigen können. Der ausgeschilderte Pilgerweg vermeidet wiederum vielbefahrene Straßen aus Sicherheitsgründen und zur Wanderlust und kraxelt dann oft links und rechts der Straße auf und ab.

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Der Pilger geht seinen Weg , und den bastelt er aus beiden Angeboten; so gehe ich wenn es direkt geht immer den Pilgerweg und wenn sie Straße flotter scheint jene.

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Ich will an’s Ziel und nicht wandern! Oft bleiben Automobilisten stehe und versuchen mich händeringend zum abseitigen Pilgerweg zu nötigen.

Ich bleibe stur und mache Strecke. Die ist dann auch nicht ,wie die Kilometrierung nach Pamplona angibt 47km, oder der Pilgerführer 44,8km sondern gerademal 41,7 km lang!

Zunächst mal Karawanen Marsch bis Mittag; die Mühsal verschönt mir das Gespräch mit einer Französischen Volksschullehrerin aus der Bretagne; Royalistin und Traditionalistin, dazu noch überaus hübsch. Da sie 25 ist steigert sie auch mein Tempo beträchtlich und mittags sind wir in Zubiri, wo der Pulk verendet.

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Mir ist rätselhaft, warum diese Leute so früh abmarschieren ,um dann bereits in der Mitte des Tages die Refugios zu stürmen. Diese Orte laden im Allgemeinen nicht einmal dazu ein, sich fröhlich zu betrinken. Was machen diese Leute dann?

Menschenfischer sind an diesen Orten am Camino Frances unterwegs. Alte Frauen fragen flüsternd: ‘Cama? Habitacion?’, Und da ist nichts Schlüpfriges dabei! Sie wollen nur mit dem Kinderzimmer ihrer ausgezogenen Kinder ein paar Euro verdienen, ohne daß sie die Finanzbehörde auszieht!

Ich freilich ziehe weiter, peitsche 10 km Straße herunter, die logischerweise wie einst am Fluß geht und wechsle dann auf den Pilgerweg, der nicht wie die Straße die Vorhügel vor Pamplona umgeht , sondern sie scharf anschneidet , über eine alte Brücke die Vororte erreicht und dann um die Courtinen der Festung herum direkt ins Herz der Stadt stößt.

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Nach fast 42km und zur Einstimmung zum Ruhetag darf der Pilger sich was gönnen: Restaurant Europa, das erste Haus am Platz!

‘Als Mahl beganns. Und ist ein Fest geworden, kaum weiß man wie.’

Das Herz der Wirtsleut schlägt für den Pilger, und die profunde Einführung in die Weine von Navarra wird mir am weiteren Lebensweg noch viel Freude bereiten!

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Gnaden über Gnaden!
….alle unverdient!

19.05.2023

Tag 22 | St.Jean au Pied de Port - Roncesvalles ; 1250 Höhenmeter; 27,7 km

St. Jean atmet schon etwas die Atmosphäre von Santiago. Für viele endet ihr Pilgerweg hier, um ihn im nächsten Jahr wieder aufzunehmen und so treffen erleichtertes Ausruhen und erwartungsvolles Beginnen hier aufeinander und alles neigt zum Fest . Man ißt hier ausgezeichnet und Spaniens Nähe merkt man an lokalem Jamon und ganz wunderbarem Schaf- und Ziehenkäse , der dem Manchego ähnlich ist und am Besten mit eingelegten Amarenakirschen genossen wird. Dazu paßt der überraschend gute Rotwein aus St. Jean, der auch diese Kirschnote hat.

Genug geschwärmt vom gestrigen Abend! Die Pyrenäen gilt es heute zu überqueren!

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Dafür erhebe ich mich früher als üblich um mich bereits um 7:30 auf den Weg zu machen.

Das war ein Fehler, denn die gute Idee haben alle und so beginnt die Prozession , oder besser die Karawane, denn nichts Religiöses haftet ihr an, bereits in der Hauptstraße von St. Jean und ihr entkomme ich nicht mehr.

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Das erweist sich als weit mühsamer als der Weg selbst, denn die Routenführung ist perfekt. Die ersten 600 Höhenmeter geht der Weg scharf an, da die Glieder noch ausgeruht sind, dann steigt er kontinuierlich am Kamm an. Die Römer nutzten den Übergang für ihre Fernstraße Bordeaux - Astorga, Karl der Große nahm die Route 778 für seinen Feldzug nach Saragossa und Napoleon verlegte 1812/13 über ihn seine Truppen nach Spanien.

Alle die waren mit Sicherheit besser gekleidet als die Volksmassen , die sich augenblicklich über den Paß wälzen. Gleich welchen Alters leuchten sie in ihren knallbunten Kindergewändern in der Landschaft als hätte man zum Kindergeburtstag Schokosmarties über die Landschaft gestreut. Überhaupt stellt sich ja mehr und mehr die Frage ob es nicht auch unter kulturelle Aneignung fällt , wenn ergraute Großväter versuchen wie ihre Enkelkinder am Spielplatz daherzukommen.

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Die unvermeidlichen Radfahrer haben’s besonders schwer und sehr vorsichtige Bergkameraden verzichten auch hier auf die Maske nicht.

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Dieser ewige Strom von Menschen reißt nicht ab; mal versuche ich es auszusitzen, da kommt schon die nächst Welle daher. Am Deutlichsten wird die Unnatürlichkeit diese Berginvasion, da man einander nicht mehr grüßt. Alle Kontinente sind vertreten, besonders viele Asiaten und natürlich US - Amerikaner , die gar nicht wissen wer dieser Santiago war und welcher Religion er angehörte.

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Das alles strengt an. Bleibt man kurz stehen um die Aussicht zu genießen, drängen die nächsten nach und angesichts der baumlosen kahlen Hänge auf der französischen Seite werden die allermenschlichsten Bedürfnisse verunmöglicht.

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Präzise auf 1200m hat sich ein findiger Baske mit seinem Lieferwagen positioniert und offeriert überteuert Bananen, Orangensaft, Wasser, harte Eier und Müsliriegl. Er ist hier seit 11 Jahren von April bis Oktober anzutreffen und freut sich über einen Zulauf wie der Würstelstand bei der Albertina zu Wien.

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In all dem Trubel tröstet doch der köstliche Blick weit ins Land und die Gnade guten Wetters. Ein eisiger Wind bläst zwar und wir haben 7* , aber klare Fernsicht und kein Regen droht. Pferde, Kühe und Schafe auf der Weide geben ein edleres Bild als die kanarifarbenen Bergtouristen.

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Gleich nach der Rolandsquelle beginnt Spanien und 765km sind es von da noch bis Santiago. Auf spanischer Seite fangen Buchenwälder den Wind ab und auf 1429m ist die Paßhöhe erreicht.

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Der 400 m Abstieg nach Roncesvalles ist angenehm. Im Augustinereremitenkloster soll es noch 5 Mönche geben, die man aber nicht zu Gesicht bekommt in diesem riesigen Beherbergungsbetrieb. Alleine 300 Betten hat das Refugio , die alle ausgebucht sind; ich komme sehr bequem im Hotel unter, habe aber bereits vor drei Tagen gebucht.

Die Klosteranlage wirkt eher düster .Der Caudillio ließ wichtige Restaurierungsarbeiten vornehmen und der Virgen von Roncesvalles einen prächtigen Baldachin aufbauen , eine Kopie von jenem in Girona.

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Das Grab König Sánchez VII des Starken wird hier verehrt und beide Schätze, die das Wappen Navarras bilden , bewahrt das Kloster hier: Die Ketten und den großen Smaragd, die der König dem Kalifen in der Schlacht von Las Navas de Tolosa angenommen hat.

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Alles aber überschattet die Erinnerung an jene verheerende Schlacht von Roncesvalles, in der die Nachhut des Karolingischen Heeres unter dem Rasenden Roland - Orlando Furioso vernichtet wurde . Zu spät hat Ritter Roland in den Olifant geblasen um den Großen Karl zu rufen.

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Des Rolands Leichnam lag bis zur Französischen Revolution in Blaye , ein Tagesmarsch vor Bordeaux und der Olifant ist jetzt im Kathedralmuseum von Santiago.

So gehört alles zusammen.

18.05.2023

Tag 21 | Saint Palais - Ostabat - St. Jean au Pied de Port; 33km

Wir haben alle Migrationshintergrund. Als vor rund 4500 Jahren unsere Vorfahren sich irgendwo südlich des Ural in Bewegung setzten um die Welt zu erkunden, zogen die einen nach Osten um die Induskultur zu vernichten und die örtlichen Indigenen als Parier zu versklaven, wärend deren Cousins , unsere Ur Ur et cetera Opas sich nach Westen wandten um die Europäische Urbevölkerung auszurotten. Ich glaube , das nennt man das Bevölkerungsaustausch.

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Ganz ist es unseren Altvorderen allerdings nicht gelungen, denn ein paar unbeugsame Ur - Europäer haben in der abgelegenen Landschaft der Pyrenäen überlebt und mit ihnen auch ihre einzigartige Sprache, für uns völlig unverständlich und ohne Vergleichbares; Steinzeiteuropäisch!

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Bizarre Mutmaßungen gibt es von Ähnlichkeiten zu den Berbersprachen oder gar zur Ainu - Sprache auf Hokkaido , aber nichts Genaues weiß man nicht.

Hier im französischen Baskenland jedenfalls wird sie tatsächlich noch gesprochen und in der Kirche in St. Jean höre ich dann Kirchenlieder in Steinzeiteuropäisch!

Bis dahin aber ist es noch ein Stück! Mir perfektem Pilgerwetter geht’s zunächt zur Stele von Gibraltar, die nichts mit dem Felsen am Eingang des Mittelmeers zu tun hat, sondern auf eine Verballhornung des baskischen Wortes ‘Chibaltarem’ zurückgeht, das ‘Treffpunkt’ heißt.

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An genau dieser Stelle nämlich kommen 3 der 4 Santiago Wege zusammen : der aus Paris/Tour, den ich gehe, der aus Vezlay für die Norddeutschen und ihr Hinterland und der aus Le Puy für die Süd Deutschen und deren Hinterland. Italien und der S-Osten nehmen den Weg über Arles , der sich mit den anderen erst in Punta de La Reina in Spanien vereinigt.

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Von der Kapelle von Soyarce
prächtiger Blick weit übers Land zu den ersten Gipfeln der Pyrenäen und ein beglückender Gang bis Ostabat. 

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Bereits im Pilgerführer des 12.Jh. vermerkt als der erste Ort , wo die drei Wege zusammenkommen , hat es die Siedlung bis vor 30 Jahren nicht wirklich über einen Misthaufen samt anreinenden Häusern hinausgebracht. Nun aber trug das neu erwachte Pilgerleben reiche Frucht und der Ort, der noch immer nicht mehr als rund 200 Einwohner zählt , ist schmuck herausgeputzt und bietet sogar eine Bar!

Zügig nun von den Hügeln ins Tal zum Etappenziel. Der ausgeschilderte Weg bummelt freilich Hügel auf und Hügel ab zick zack durch die Landschaft um Straße zu vermeiden und Naturerlebnisse zu schenken.

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Das aber ist nicht des Pilgers Ziel!

Ich will ankommen! Also eben die letzten 10km Straße und dann hinauf Richtung Zitadelle um ganz canonisch durch die Porte de St. Jaques einzuziehen!

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St. Jean Pied du Port ist einer der lieblichsten Orte, die ich je gesehen habe und ja, er ist touristisch überlaufen wie auch Venedig, Hallstatt et cetera; Preis der Pracht!

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Wer das vermeiden will, begebe sich nach Amstetten, dessen touristisch Schönheiten warten noch auf ihren Entdecker!

17.05.2023

Tag 20 | Sorde-l‘Abbaye - Peyrenhorade - Arancon - Bergouey - Vielleanave - Saint Palais; 35km

Austere sind die Refuges in Frankreich; oft habe ich in Spanien am Santiagoweg in den dortigen Einrichtungen Unterschlupf gefunden und immer ging es recht lustig zu; mal war alles sehr bescheiden und oft auch recht dreckig , aber es durchzog alles die gewisse Leichtigkeit des Seins.

Hier geht es nobler zu; gestern durfte ich noch am Pilger Dîner teilnehmen; es lief ab wie in einem Kloster der strengen Observanz ohne Gott; denn niemand machte auch nur ein Kreuzzeichen geschweige denn ein Tischgebet.

Kasernensuppe, Huhn in zerkochtem Gemüse und Industriecamembert wurden solem aufgetragen wie im Tour d‘Argent in Paris; das Tischgespräch verhalten, dezent, ohne grelle Farben und laute Töne; dezent begibt man sich in den Schlafsaal.

Um 8:00 morgens müssen alle draußen sein. Die andern drei Pilger haben bereits um 7:00 den freundlicherweise von der Gemeinde zu Verfügung gestellten Bus in Anspruch genommen , der die augenblicklichen nicht verwendbare Brücke umfährt. Für mich kommt das nicht in Frage, also habe ich halt 5km mehr um nach Peyrenhorade zurückzugehen um die dortige Brücke zu nehmen.

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Überhaupt ist der Haken über Sorde l‘ Abbaye nur der Tradition geschuldet. Einst gab es hier eine bedeutende Abtei von der gerademal eine Ruine und die leere Kirche übergeblieben sind. Nicht einmal einen Pfarrer haben sie noch, gelegentlich schickt die Konzilskirche einen Geistlichen vorbei. Im berühmten Pilgerführer des 12. Jh. findet der Ort besondere Erwähnung, indem dem Pilger angeraten wird, sein Pferd, sollte er eines haben , nicht auf das wackelige Fährboot zu laden, sondern mitschwingen zu lassen.

Heute gibt es kein Fährboot und eben nicheinmal eine funktionierende Brücke.

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So gehe ich eben zurück - immer eine Tortur dem Pilger - erreiche dort das andere Ufer und nach rund einer weiteren Stunde bin ich im Baskenland. Hier ist es merklich hügeliger , es geht schon auf‘s Gebirg zu wie bei uns hinter Steyr.


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Ich durchwandere bezaubernde Dörfer, so fein herausgeputzt, daß man all das für eine Museumslandschaft halten könnte : weißer Verputz, offen liegende steinerne Eckresalite und einheitlich rostrot gestrichene Holzpartien.

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Bergouey ist besonders liebreizend und hat sogar eine Tankstelle aus den 40er Jahren; die ist natürlich nicht in Betrieb, seit 40 Jahren schon nicht mehr ; genausowenig wie das Wirtshaus, die Bar und die Bäckerei , wie mir ein freundlicher Dorfbewohner phlegmatisch mitteilt : ‚Tout fini ici! !‘

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 Immerhin hat sich in Bergouey sogar der Hochaltar in der Kirche erhalten und auf das Lutherale wurde verzichtet.

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 Das präsentiert sich im Nachbarort Vielleanave ganz anders: Da hat man den Hochaltar zertrümmert, den Tabernakel herausgebrochen und in Kniehöhe (!) in die Chorwand eingelassen. Tout fini ici!

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Wer keine Erwartungen hat, muß auch keine Enttäuschungen gewärtigen. Auch das lehrt das Pilgern für‘s richtige Leben ! Ich habe mit keinerlei kulinarischer Infrastruktur gerechnet und ernähre mich frohgemut aus dem Ricksack.

Saint Palais freilich ist die sprudelnde Oase in der Wüste. Ich gestehe, ich verweigere die abtötende Schlichtheit der örtlichen Herberge und steige im tadellosen Hotel Midi ab , woselbst ich mich an Foie Gras und Tête de Veau delectiere.


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 Ich bin eben kein Jansenist!

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Ich bin eben kein Jansenist!

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16.05.2023

Tag 19 | Dax - Cagnotte - Peyrenhorade - Sorde l’Abbaye; 29km

Mit dem Überschreiten der L‘Adour habe ich die fade aufgeforstete Heide verlassen und bin mit Dax in die ‚Chalosse‘ eingetreten. Das Wort stammt aus dem Altaquitanischen und beschreibt das Unbekannte.

Hier erkenne ich die Pyrenäen schon deutlich am Horizont ! Ich durchwandere eine leicht hügelige Landschaft, die aussieht wie bei uns im Alpenvorland; Mostviertel, irgendwo zwischen Mank und Kirchstetten; …wäre da nicht gelegentlich Fiederpalmen und allerlei südliches Gewächs

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So in gehobener Stimmung durch abwechseldes Gelände marschierend, erwarte ich mir viel von Cagnotte, das ich am späten Mittag erreiche; ein verzeichnetes Gasthaus und einen Lebensmittelladen jedenfalls.

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Das Gasthaus gibt es schon lange und den Greißler seit einiger Zeit nicht mehr; dafür zeigt die Maschinenwelt hier neue Inovation: zusätzlich zum Brotautomaten hat man auch eine Pizzamaschine aufgestellt und beide sind mit Plastikgeld zu bedienen.

Welche Scheußlichkeit in welcher Form beim Pizzaspender herauskommt will ich mir gar nicht vorstellen und wende mich mit Grausen.
Die Kirche das Übliche mit zerstörten Prespyterium, dafür wurden die Bänke naiv mit Jakobsmuscheln dekoriert; immerhin, der Pilger freut sich.

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Schmaler Mittagstisch : eine Orange und ein Youghurt hab‘ ich noch in den Tiefen meine Rucksacks gefunden.

Hübsch jedenfalls der weitere Weg; beim Ortsanfang von Peyrenhoarde komme ich an einer riesigen Oberschule vorbei und ebensolchen Sportanlagen; Trinkanlagen suche ich vergebens; die Jugend sitzt am Trockenen.

Sorde l’Abbaye wäre ein bezaubernder Ort mit sehr schöner Bausubstanz , wäre da irgendeine Infrastruktur. Die rührige Bürgermeisterin klärt mich auf, daß der Wirt Schande über den Ort bringt, weil er zu faul ist aufzusperren und die Ruhe der sozialen Hängematte Frankreichs vorzieht.

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Ein kleines Café wird als Hobby von alten Damen geführt die schenken nur Tee, Kaffee und Fruchtsäfte aus.
Ich verlasse die Comfortzone und komme in der Pilgerherberge unter, auch von einer liebenswürdigen alten Dame geführt und die hat auch kein Bier.

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Ich weise sie auf den Ernst der Lage hin und erläutere Ihr die enorme Bedeutung des Pilgerbiers als Isotonicum und krönender Abschluß aller Anstrengungen und da gelingt es mir ihr Herz zu erweichen :

Sie fährt mich in den rund 20min entfernten Supermarkt, eine Kaufhalle von enormer Ausdehnung, kein Personal um einem den Weg zu weisen. Ich irre durch schier endlose Regalgänge, dann nur Heineken in Dosen, endlich Affligem im 6 er Pack;

Da mache ich den Fehler, der den Abend versenkt: im Pilgerquartier muß ich erkennen: ich habe alkoholfreies Bier gekauft!

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15.05.2023

Tag 18 | Lesperon - Taller - Dax; 32km

Es scheint mir, am Morgen ganz weit am Horizont die Pyrenäen zu erahnen; 4 Tage habe ich noch hin.
Ich entschließe mich heute den ganzen Tag auf der Straße zu bleiben, denn die lästigen Stiche von gestern haben mir tatsächlich den Schlaf geraubt. ‚Mouche de Pin‘ heißen die Mistviecher, wie mir die Einheimischen erläutern. Auch sie fürchten sie und so sucht kaum jemand die Wald genannte Holzplantage zum erquicklichen Erholungsspaziergang auf.

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Nach 12km erreiche ich Taller, wo ein Wirtshaus auf der Karte vermerkt ist; etwas zu früh am Tage, aber der Pilger nimmt was er kriegt; bald stellt sich heraus, er kriegt gar nichts, denn Taller hat jede Infrastruktur verloren und auch in der üppigen Halle de Réunion gab es schon lange keine Reunions mehr! Dabei doch ein Fortschritt: der mir bereits bekannte Brotautomat nimmt hier auch Plastikgeld; schmaler Pilgerlunch aus dem Tornister, ein freundlicher Altfranzose versorgt mich mit Wasser.

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Eilig nun auf der Départementstraße in gleichem Trott weitere 20km zum Ziel.
Wenn der Pilgerweg das Leben en miniature abbildet, dann entsprechen solche Etappen, der Monotonie des Altags, der sprichwörtlichen Mühe der Ebene; sie fordern keine exorbitante Kraftanstrengungung, nur Ausdauer und Geduld. Je schneller man damit fertig ist umso besser; gelegentlich ein paar hübsche Fachwerkhäuser, so jede Stunde mal eins, dann erreiche ich Dax.

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Schon zur Römerzeit ein beliebter Kurort, erlebte die Stadt wie die ganze Landschaft vor rund 150 Jahre einen bedeutenden Aufschwung, der heute wohl verebbt ist.

Ich steige im Hotel Splendid ab, Baujahr 1929, erinnert aber an ein Luxushotel in der Tschechoslowakei anno 1979; wer genau schaut findet Details aus großer Zeit und die Eingangshalle ist noch immer imponierend. Das Restaurant ein wirklich gutes der Tschechoslowakei von 1979.

 

Der Pilger kommt um 18:00 sogar zu einer Sonntagsmesse in der heute gebräuchlichen lithurgischer Barbarei; im Dom aus dem 18. Jh. hat sich das großartige Aposteltor des Vorgängerbaus aus dem 13. Jh. erhalten , das bereits an die Porta de la Gloria in Santiago erinnert.

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Heilige und Dämonen sind der Erde von Dax erwachsen: der Königsmörder Roger Ducos  ist 1747 hier geboren; wendehalsich hat er den Sturz seiner Jakobinerfraktion überstanden, sich dann dem Direktorium und endlich Napoleon angedient, der ihm sogar das prächtige Loire Schloß Amboise schenkte, wo der Verbrecher die mittelalterliche Kapelle abbrechen ließ ‘weil sie ihm die Sicht verstellte’ und damit auch so nebenbei das Grab des Leonardo da Vinci für immer zerstörte. Zur Zeit der Restauration suchte er sein Heil in Deutschland, wo er 1816 mitsamt seinem Wagen zu Tode stürzte. Sein Weg war zu Ende.

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Nie geht der Weg des Liebsewerkes des Hl. Vinzenz von Paul, des wohl der größte Sohn von Dax ist zu Ende, denn seine Vinzentinerinnen lindern noch heute das Leid so vieler Kranker. Der Partisan der Schönheit liebt sie besonders, denn wenn sie korrekt angezogen sind, tragen sie mit Sicherheit den schönsten Habit von allen!

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13.05.2023

Tag 17 | Labouheyre - Onesse-Laharie - Lesperon ; 32,9km

Kalt war es in der Nacht : 9* draußen , 11* drinnen; die Heizung funktioniert ebensowenig wie die Spülung; das Warmwasser nach einiger Geduld tröpfchenweise. Aber es gilt : Deus providebit : Entgegen der Wettervorhersage strahlender Sonnenschein,der angekündigte Regen nicht in Sicht. Fadesse pur in den Landes: erst 10 km schnurgerade neben der Autobahn, dann 10km ebenso schnurgerade durch die Holzplantage.

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Einst wurde an diesen Kiefern Harz gewonnen, das aber hat sich mit dem Kautschuk aufgehört; die Britischen Bergweksstollen sind auch keine Abnehmer mehr; bleibt eben China.

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Sensation des Tages: ein kleiner Graben wird überwunden, drei Kurvern und ein paar Eichen! Die Lilien wachsen neben der Straße.

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Nach gut 20km freue ich mich auf den Mittagstisch in Onesse- Lahire, ein ganz hübscher Ort mit netten Fachwerkhäusern, ein völlig anderer Eindruck als in der Charente Maritime, der dem Automobilisten stets entgehen wird.

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Auch sehe ich hier einen ‚Arbre de Mai‘, die örtliche Variante des Maibaums, der in der Gascogne speziell zu runden Geburtstagen von Freunden für einen zu ehrenden aufgestellt wird.

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Das Restaurant freilich existiert nicht mehr; bleibt daneben ein Laden mit Tabak und Zeitungen, der auch schlechten Kaffee, Industriekekse und Zigaretten verkauft. Ich habe mir eigentlich seit drei Tagen das Rauchen abgewöhnt, doch Angesichts dieses reichen Angebots kann ich nicht widerstehen; die Schachtel kostet sowieso so viel wie ein Mittagsmenu in der France Profonde; irgendwie entäuschend: schmeckt nicht wirklich!

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Den Zielort Lesperon lasse ich im Wortsinn links liegen um das einzige verfügbare Hotel mit dem verheißungsvollen Namen ‚Paris-Madrid‘ anzusteuern.

Mit meiner ausgezeichneten elektronischen Karte kann man über die Forstwege recht gut navigieren, doch - respice finem - die Herausforderungen besteht sehr genau die Wege zum Ende zu verfolgen, denn die Schneiße der Autobahn ist unüberwindlich. Vor Jahren hatte ich auf solchen Märschen in Italien die Via Cassia zwei mal zu queren, und ich möchte das nicht nochmals wagen.Es darf eben kein Holzqweg sein.

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Die kleineren Forststraßen sind recht hübsch zu gehen, doch hüte man sich, auch nur gelegentlich stehen zu bleiben. Denn hier schwirrt ein unangenehmes Insekt, wohl eine Art Bremse die dicke Geschwülste mit Eiteraustritt verursacht . Ich durfte das schon kennenlernen und auch im flotten Pilgerschritt haben mich zwei erwischt.

Bald erreiche ich so das Quartier dessen Ankündigungstafel mich leicht besorgt: ‚Pizzaria‘ steht da aufdringlich zu lesen und ich esse das Napolitanische Fladengericht gerade mal bei Sobrillo im Schatten des Vesuv.

Es ist so schlimm wie befürchtet. Alternativ gibt es Hühnergeschnetzeltes in fader weißer Sauce; ich versuch mit Roquefort, Salz und Pfeffer zu verbessern soweit möglich.

Sonst sind noch vier geräuschvolle , fette Holländer im Lokal , die hineinstopfende, was immer sie bekommen.

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Frühe Bettruhe ist eine gute Voraussetzung die morgige Wegstrecke ins verheißungsvolle Dax zeitig anzugehen. Der leichte Rotwein der Gascogne mundet.

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Tag 16 | Liposthey - Labouheyre; 14km

Gott ist gnädig mit dem Pilger : entgegen der Wettervorhersage strahlend blauer Himmel ; zunächst. Um mein Glück vollständig zu machen, zeigt mir mein Quartiergeber noch einen nicht markierten Pfad durch die Holzplantage, ein milder Forstweg ohne jeden Verkehr.

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So pilgere ich unbeschwert und unter Idealbedingungen dem gänzlich uninteressanten Labouheyre entgegen; ein halber Ruhetag erwartet mich, da ich gestern mangels Quartier in Le Muret 11km mehr als geplant gegangen bin und also heute gerade einmal 14km zu marschieren sind.

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Zum Mittagstisch bin ich vor Ort. Der Weg war einfach und langweilig; Kiefern und zur Abwechslung auch Karotten, Kukuruz und Spargel. Der Ort ist ebenso langweilig aber wohl nicht einfach hier zu leben. In solcher Umgebung entwickeln sich die Familientragrödien des Mauriac.

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Einzige Überraschung: Am Ortsanfang eine Ortstafel auf Gascognisch! Also hier fängt das mit den Dialekten, die sich für Sprachen halten bereits an!

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Keine Überraschung die Kirche, die passend dem Hl. Jakob geweiht ist: Wüstenei der Kirche des Konzils: einmal im Monat gibt es hier noch eine Sonntagsmesse und das ist in Frankreich am flachen Land nicht unüblich. Innen ist alles erwartungsgemäß ausgeräumt , der Hochaltar gleichsam weg gehackt, daß man gar nicht glauben kann , daß da einmal einer war; dafür hat man jetzt Platz im Presbyterium Klappstühle und andere Gerätschaften, die man im neuen Kult benötigt zu lagern. Die Konzilstheke verzichtet auf Kreuz und Kerzen.

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Mein Pilgerbruder und hoher Schriftleiter im Eckart , wo selbst ich regelmäßig publiziere, Konrad Markward Weiß, dem ich davon am Fernsprechgerät erzähle, zeigt sich als Halbfranzose mit leicht jansenistischer Tendenz weniger schockiert empfiehlt mir aber im Scherz ein Remedium : Ich solle doch meinen Weg später mit einem Sattelschlepper abfahren und in jeder Kirche ein paar hundert Putti ausfliegen lassen! Das wäre immerhin ein Anfang!

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12.05.2023

Tag 15 | Le Barp - Belin Belient - le Muret - Lipostey; 36,1km

Die ersten Pilger am Weg! Gleich mir haben sie die Nacht in diesem guten Hause zugebracht und ebenso köstlich getafelt. Nun will es mir aber scheinen , das sind doch eher Spaziergänge : Ihr Abendziel ist mein Mittagsplatz und das Gepâck wird ihnen mit dem Auto hingebracht; nun gut , sie werden viel frische Luft einatmen können!

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Mit dem tatsächlichen Pilgern verhält es sich wie mit unserem Leben im Kleinen: Es gibt einen Anfang und ein Ziel; das ist eben das Ende. Dem streben wir zu ; und wie im richtigen Leben gibt es Frohsinn, Rausch , Jubel und Glückseligkeit; dann wieder Strecken der Einsamkeit , der Mühsal, der Fadesse. Beide Seiten unserer gefallenen Existenz gilt es zu erfahren und zu ertragen; denn das ist die Wirklichkeit .

Nach zwei Wochen Wohlleben und Frohsinn bei Kaiserwetter bekomme ich nun Gelegenheit ein paar Sünden abzubüßen: Das Wetter - und das ist neben dem Weg des Pilgers größte Sorge , ist deplorabel: Vormittags Nieselregen rhythmisch variiert mit Starkregen, am Nachmittag Sonne, Wolken , starker Wind und gelegentlich ein Wolkenbruch. Kalt ist es , denn bei aller Ausrüstung bin ich ab Mittag doch durchnäßt bis auf die Haut.

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Zur Strafverschärfung monotoner Straßenhatscher, das Meiste neben der Autobahn.

Dazu führt der Wege in das Departement Landes. Wortwörtlich heißt das ‘ Heide’, doch die gibt es lang nicht mehr. Im Museum für Aquitanien habe ein altes Photo der Hirten gesehen ,die auf Stelzen gingen um ihrer Herde in dem flachen Gelände nicht aus dem Auge zu verlieren.Karges Leben in karger Landschaft. François Mauriac hat es beschrieben.

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Napoleon III, der gleich Mussolini seinem Land viel Gutes getan hat, ehe beide in Großmachtaphantasien ertranken, hat die Heiden aufgeforstet ,das größte geschlossene Waldgebiet West Europas entstand und die wenigen Einheimischen kamen zu etwas Wohlstand.

Heute wird das Holz der Kiefernplantagen hauptsächlich nach China exportiert, wo die Wertschöpfung verbleibt.

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Wie Wirtschaft in Frankreich funktioniert, konnte ich an einer kleinen Straßenbaustelle studieren. Bei uns bräuchte man für die Sanierung diese Abzweigung wohl 3 - 4 Leute , hier habe ich 11 gezählt ( 2 waren außer Reichweite meines Objektes). Daß man angesichts dieses Arbeitsleides das Pensionssalter nicht von 62 auf 64 hinaufsetzen kann, wird jeder verstehen, der gesehen hat , wie sich hier die Leute abrackern.

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Völlig durchnäßt treffe ich um 19:30 im Pilgerquartier ein und dort wird der Tag noch mit der Lokalspezialität gekrönt : ‘Cassoulet des Landes’, ein Bohneneintopf von besonderer Scheußlichkeit.

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Dafür hatte ich lockere Abendconversation mit dem Patron, einem Polizeioffizier, wie man ihn sich vorstellt. Ein Mann mit Lebenserfahrung, der aus der Praxis kommt; über afrikanische Mitbürger weiß er viel aus eigenem Erleben zu berichten. Wir sind uns auch einig, daß Marine Le Pen eine Verräterin ist und die einzige Hoffnung für das katholische Frankreich Eric Zammour heißt.

Irgendwie eigentümlich aber schon, daß der Retter der Fille aînée de l'Église ein Algerischer Jude ist.

11.05.2023

Tag 14 | Bordeaux - Cayac- Château Leognan - Le Barp; 32,4km

Wieder 10km durch die Ausläufer von Bordeaux bis nach Cayac, wo eine prächtige Pilgerherberge aus dem 13. Jh. mitsamt Pilgerdenkmal noch heute Pilger aufnimmt, allerdings nur im schlichten Nebengebäude.

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Richtig am Land ist man erst nach rund 12km wo man das Weinbaugebiet Graves berührt; auch hier große Weine des Bordeaux, die weniger komplex als jene des Medoc sind, dafür leichter und eleganter.

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….und sie geben‘s hier auch billiger als im Medoc; in jeder Hinsicht: Château Leognan wird eben in ein sehr ansprechendes Landhotel umgebaut, im angeschlossenen Restaurant ‚Le Manege‘ kann man schon jetzt ausgezeichnet tafeln, und man läßt sich sogar dazu herab , dem Weinfreund Verkostung und Detailverlauf anzubieten!

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Die Pariser Kaufmannsfamilie Miecaze , die ihr Geld mit dem Handel medizinischer Geräte gemacht hatte, kaufte anno 2007 das Gut mit 70ha Wald und nur 6ha Wein und hat es mit Liebe zu einem der wichtigsten Häuser der Gegend gemacht.

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Das reizende Fräulein Michele führt mich herum und zeigt mir auch die Kapelle von 1897. Das Design der Bodenkachel der Altarstufe wurde zum Logo der Etikette des Spitzenweine des Gutes und ich verkoste entgegen meiner Mittagsgepflogenheit mit Freude.

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Denn jetzt wird es hart : ab hier rund 20km durch das Nichts schnurgerade; aus und vorbei die liebliche Weinlandschaft! Föhrenwälder , oft eher Holzplantagen angesichts der Bäume in Reih‘ und Glied wie Zinnsoldaten, weite Felder von scheinbar unendlicher Ausdehnung, kein Ort, keine Siedlung , nur besonders häßliche riesige Wellblechgeräteschuppen;

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auch mit den schönen Häusern der Charente ist es da vorbei; gelegentlich klotzige , moderne Protzhäuser der EU - Großbauern.

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Dazu den ganzen Tag schon schwieriges Pilgerwetter: Kurze schwere Güsse, Wolken, Sonnenschein und ein scharfer Wind von Westen; mindestens 5 mal habe ich heute umgerüstet; zum Finale ist der Weg noch durch Holzarbeiten abgekommen.

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Le Barp ist ein bizarr scheußliches Kaff, doch ich schlafe hier im einzigen schönen Haus der Ortschaft , das als kleines , feines Hotel geführt wird und überdies ein Haubenlokal anbietet. Gott ist gut!

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10.05.2023

Tag 13 Ruhetag in Bordeaux; 12km Stadtspaziergang

Ruhetage ist Ruhetag; also kein hektisches Besichtigungsprogramm sondern der ruhige Blick des Flaneurs auf die Stadt. Um sie auch nur oberflächlich kennen zu lernen braucht es ohnedies ein paar Tage, ein wirklich lohnendes Ziel für ein verlängertes Wochenende.

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Macht ein bißchen auf Paris, die Hauptstadt Aquitaniens mit ihrem regelmäßigen Stadtbild und den breiten Boulevards. Man könnte freilich auch sagen, Paris macht auf Bordeaux, denn Baron Hausssmann kopierte die stadtplanerischen Ideen des Marquis de Tourny aus der Mitte des 18. Jh.für Bordeaux !

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Wie es dem Pilger frommt, begebe ich mich zunächst zur Kathedrale.Der Vorgängerbau wurde vom Kreuzzugspapst Urban II geweiht und die Hochzeit Eleonores von Aquitanien mit dem Französischen König hat dort stattgefunden. Bei der anschließenden Party hat sie sich in den Englischen König Heinrich vergafft und bald als zugänglich erwiesen ; der Rest heißt 100jähriger Krieg.

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Im heutigen Dom feierten Ludwig XIII und Anna von Österreich Hochzeit zur glücklichen Versöhnung von Habsburg und Bourbon; hat auch nicht wirklich geklappt.

Nicht mehr viel los heute in der Kathedrale; man hat auf Museumsbetrieb umgestellt; das Allerheiligste kann nur gelegentlich der seltenen Messen verehrt werden und die Kreuzreliquie sowie der Dorn der Dornenkrone, die der Hl. Ludwig sandte , sind in Vitrinen im kleinen Dommuseum zu beglotzen.

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Dafür trifft der Pilger in der nahen Madeleine Kapelle auf die Reliquien des Seeligen Guillaume - Joseph Chaminade , der sich in und nach dem Wirren der Französischen Revolution um gefallene Mädchen gekümmert hat . Welch löbliches Anliegen!

Das nahe Museum von Aquitanien gibt einen ausgezeichneten Überblick über die Region von der Steinzeit bis jetzt, nicht ohne einen besonderen Schwerpunkt auf die Verbrechen des weißen Mannes an allen anderen zu legen. Dabei überrascht, daß der Weiße Mann nicht unbedingt alt sein muß.

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An der Sammlung von Fayance Tellern kann man den Lauf Französischer Geschichte lesen: Teller mit dem Alliance Wappen von Habsburg und Bourbon zur Hochzeit von Marié Antoinette mit Ludwig XVI ( wobei der Doppeladler eher wie ein Doppelhuhn wirkt) über solche mit dem Freimaurerzirkel bis hin zu jenen, die den Königsmord feiern.

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Doch ein wenig Ancien Regime ist im Straßenbild zu finden: einige Neufranzösinnen scheinen Gefallen an den extravaganten Turmfrisuren der Zeit Marie Antoinettes zu finden!

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09.05.2023

Tag 12 | Blaye / Lamarque - Margaux - Arsac - Bordeaux ; 36,1 km

Um 9:00 ins Medoc übergesetzt; hier erstmals der Pilgerweg üppig ausgeschildert, denn drei französische Santiago Wege vereinigen sich hier. Da heißt es jetzt aber penibel aufpassen , denn der angezeigte Weg führt häufig in die Irre und dies auf Grund der Verwechslung des Pilgers mit einem Weitwanderer. Im Gegensatz zu jenem , der schöne Naturerlebnisse sucht , will der Pilger auf schnellstem und erträglichstem Weg unter Mitnahme so vieler Gnadenorte wie möglich sein Wallfahrtsziel erreichen.

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Erst die Gironde entlang und dann durch ein kurzes Waldstück , das ich durcheile um nicht vollends von Gelsen zerfressen zu werden , flaniere ich alsbald durch das teuerste Grundstück von ganz Frankreich : den Weingarten von Château Margaux !

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Das Gelände ist ebenso unspektakuläre wie der Ort Margaux; ein bißchen wie Podersdorf ohne Neusiedlersee.

Dafür stehen hier Schlösser dicht an dicht , wie bei uns Buschenschanken.
Zu trinken bekommt man freilich nichts ; die Schlösser sind auch nicht zugänglich und meist hinter Mauern und Hecken verborgen.

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Für Château Margaux habe ich ein Straßenbild der Tourismuswerbung photographiert, hinein kommt man nicht!

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Dabei stimmt doch bereits der Klang des Wortes ‘ Margaux’ das Herz höher! Hamingway hat seine Enkeltochter nach dem Château benannt ( auch eine Religion) und hätte Erich Honeckers Frau ‘ Margeaux’ anstatt Margot geheißen, vielleicht wäre manches anders gekommen.

Weiter durch die Weingärten von Arsac, die auch zu Margaux gezählt werden ; schwer hängt der Duft der Akazienblüte in der Luft , gerade als wanderte man an vollen Honigfässern vorbei.

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Schon 9km vor Bordeaux betrete ich das Stadtagglomerat und da find sie auch wieder, die fröhlichen Neufranzosen; auf die habe ich die letzten Tage ganz vergessen!

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Einzug nach Bordeaux eher schäbig, dafür mit just dem Wein von Margaux das bisher beste Dîner der Reise! Bloß ist der Name des Lokals ein Graus : Clemenceau ! Ach wäre er doch Koch geblieben!

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08.05.2023

Tag 11 | Port Du Maubert - Saint Bonnet s/ G. - Saint Ciers s/G. - Blaye ; 42km

Alles Wein ab dem Morgen ! …und kleinteilig Landwirtschaft verspricht lebenswerte Dörfer:

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in Saint Bonnet sur Gironde gibt es sogar eine Freiluftwäscherei , die sonntags selbst der Zottelbär in Anspruch nimmt.

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Hier im äußerste Süden der Charente Maritime, im Haute Saintonge erlaubt das Terroir keinen erstklassigen Tafelwein, so wird destilliert und im rund 50 km entfernten Cognac unter eben diesem Namen vermarkter.

Das ändert sich schlagartig , sobald man das Département Gironde betritt : dort firmiert der Wein als ‘ Blaye Côte de Bordeaux’ obwohl Bordeaux auch rund 50km entfernt ist ; doch bei 58 appellation controllé de Bordeaux geht sich das aus. Ein Grand Cru wächst hie freilich nicht, doch die Bezeichnung hilft sehr bei der asiatischen Kundschaft. Dabei mundet der hier gekelterte Tropfen ganz ausgezeichnet und ich freue mich auf den Abend!

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Der ist aber noch weit. Nach 20 km durch die Weinberge knickt der Weg ins sogenannte Marais ab, die Sumpf- und Schwemmlandschaft der Gironde, wo mancher im Trüben fischt. Austern, die hier auch vorkommen , sollte man jedenfalls gewiß nicht essen.

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Die Stadt Blaye kündigt sich schon von Ferne mit den 4 Reaktorblöcken des Atomkraftwerks an , auf das die Franzosen ja stets stolz sind.

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Ca. 10 km vor Blaye beginnen die Châteaus. Es reicht, wenn sie aus dem letzten Drittel des 19. Jh. stammen und so aussehen, wie man sich das vorstellt , um den nötigen Effekt auf der Etikette zu machen.

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42km durch die Landschaft , jetzt werde ich sie endlich trinken!

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07.05.2023

Tag 10 | Tag; Royan - Talmont - Port de Maubert; 32,6 km

Mein kurzzeitiger Pilgerbruder hat sich in das Wohlleben von Paris verfügt und für mich beginnen nun die sportlicheren Etappen : in drei Tagen nach Bordeaux entlang der Gironde, die auch einer Gruppe von Mordbuben der Revolution nach Lamartine den Namen gegeben hat, weil jene begannen sich in Bordeaux zusammenzurotten.

Zunächst entlang der Atlantikbuchten, dann durch ein liebliches Waldstück und der Gironde entlang, die bis Bordeaux Salzwasser führt.

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Kleinteiliges Bauernland: Weiden, Weizen und Wein; die Dörfer haben hier noch Infrastruktur und Talmont gilt als eines der schönsten Frankreichs überhaupt;

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was es freilich auch zum touristischen Themenpark macht. Sei’s drum, ich habe hier jedenfalls tadellos und überteuert gegessen.

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Der mächtige Bau der Kirche der Hl. Radegund, deren Reliquien ich in Poitiers verehrt hatte , zeigt eindrucksvollen Skulpturenschmuck aus dem 12. Jh., innen alles leergefegt und den Hausherren hat man in einen armseligen Tabernakel in der rechten Seitenkapelle verbannt.

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Glückseliger Marsch durch Weinberge mit weitem Blick über den Fluß bis in’s Medoc.
Zur Nacht zwischen dem Gerümpel eines Altwarenhändlers gespeist - oder besser: ich konnte mich sättigen.

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06.05.2023

Tag 9 | Cadeuil - Royan; 18km

Flickwerk heute; ein Morgenspaziergang um das Loch zwischen Cadeuil, wohin ich mich per Taxi begebe und Royan zu stopfen.

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Man sieht nur , was man sich ergeht: Vorgestern bin ich genau diese Strecke gefahren und habe gerade mal das Grün gesehen, jetzt erschließt sich mir das Zentrum der Austernzucht in der Charente.

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Die Luft duftet nach Meer und bereits rund 12km von der Küste entfernt allüberall Salzwasserklärbecken , wo die reifen Austern einige Wochen lagern um jeden schlammigen Nachgeschmack zu verlieren; so erhält man die Fines de Clair , die man am Besten ohne jede Zutat frisch schlürft. Dazu gibt es Brot mit gesalzener Algenbutter. Das kulinarische Leben kann so einfach sein!

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Der Pilger kann nicht widerstehen und schnabuliert sich durch die Landschaft. Dazu gibt’s eben jenen Charantais, einen leichten Weißwein, der neben der Straße wächst.

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Sehr bald in Royan und dort noch ein erfrischendes Bad im Atlantik; 14 *, wie der AltAusseer See zum Kirtag!

 

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05.05.2023

Tag 8 | Ruhetag Royan - Leuchtturm von Cordouan - Saintes - Royan

07:30 an der Anlegestelle des Ausflugsschiffe zum Leuchtturm von Cordouan im weiten Mündungsbecken der Gironde; le phare des Rois - le Roi des phares : seit dem späten 16. Jh. von den französischen Königen errichtet um vor den gefährlichen Untiefen in die Gironde zu warnen; sichtbar im Radius von 40 km!

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Für kein neugieriges Publikum ,einzig zum Fest der Schönheit und dem Ruhm der Französischen Monarchie bis ins kleinste Detail auf das Prächtigste durchgestaltet ! Eine Sternstunde für den Partisan der Schönheit!

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Mittags retour in Royan ein Festbfür den Gaumen: leichter Austenlunch in der Markthalle und ein Gläßchen Muscadet!

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Nachmittag mit der Eisenbahn nach Saintes, liebliche Provinzstadt der France Profonde; keine Touristen und kaum Exoten; zwei charmante Lokalmuseen ,; eines zeigt die Pantoffeln des Märtyrerkönigs Lois XVI , die er noch in Gefangenschaft getragen hat, das andere eine schöne Stadtansicht des Lokalmeisters Ulysse Gorrin . Kathedrale , St. Eturopius und die Abbaye aux Dames zeigen den Glanz des Christlichen Mittelalters, innen sind sie ausgeräumt und ausgeputzt ; dafür grinst mich dämonisch Papa Bergoglio an.

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Viel gesehen am Ruhetag und dabei auch 17km spaziert!

04.05.2023

Tag 7 | Rochefort - Echillais - St. Jean d’Angle - Cadeuil ( Royan)

Um meinen halbfranzösischen Freund , den hohen Schriftleiter des Eckhard, Konrad Weiß zu treffen, habe ich einen Haken von 130km geschlagen.

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Er zeigt mir das Stammland seines französichen Blutes, die Charente Maritime; gutes Marketing: vor dem Kieg hieß die Landschaft ‘ Charente Inferieur, doch das freilich klingt inferior. Freilich nicht ohne Tücke vom canonischen Pilgerweg abzuweichen, da die rurale Infrastruktur tatsächlich inferior ist .

Erste Hürde : die bedeutende Pont Transbordeur, ein Industriedenkmal aus 1900, ist just heute für 3 Tage wegen Restaurierungsarbeiten gesperrt, ebenso die Autobrücke über die Charente aus gleichem Grund für Fußgänger; bleibt bloß ein Taxitransport von Brückenkopf zu Brückenkopf; ersetzt das Fährschiff, das auch nicht fährt (und Schiffe sind dem Pilger erlaubt)

Gleich am andern Charente Ufer ein Juwel des 12. Jahrhunderts, die Kirche von Échillais; überall wohin die Calviner nicht hinlangen konnten zauberhaft apotropäischer Skulpturenschmuck der Romanik; innen freilich ausgeräumt und weiß getüncht.

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Spaziergang durch elegante Landschaft mit jenen noblen reduzierten Häusern der Charente:

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solider Stein, flaches Satteldach und blaue Fensterläden; am elegantesten wohl jene in blaßem graublau;

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Organisationsherausforderung: Zielort Cadeuil ist völlig abgekommen, dort funktioniert nicht einmal mehr der Brotautomat :

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Ergo Taxi nach Royan, von wo morgen zum Ruhetag das Schiff zum Leuchtturm geht , Nacht in Royan und übermorgen retour zum Ausgangspunkt. Jeder Meter muß unter die Füße!

Royan: ohne Not ( die Front war schon 80km im Hinterland) von den Alliierten zusammengebombt, sieht heute, im Bauhausstil der 50er Jahre aus wie Tel Aviv. Vielleicht bleibt deshalb die Kirche ein Fremdkörper, denn die sieht aus wie ein besonders häßlicher Getreidespeicher.

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Vielleicht bleibt deshalb die Kirche ein Fremdkörper, denn die sieht aus wie ein besonders häßlicher Getreidespeicher.

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Tag 6 | Châtelaillon - Rochefort; 23 km

Spaziergang au bord de la mer, entlang dem Schwemmland des Atlantik; bei Ebbe kann man von hier aus die Île d’Aix zu Fuß erreichen und damit den letzten französischen Boden, den Napoleon unter seinen Füßen fühlte, ehe er St. Helena durch seinen dortigen Aufenthalt bekannt machte.

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Bis zum Strand wogt der Weizen , dazwischen Austernbänke; gesegnetes Wetter , kühl, strahlende Sonne und eine milde Brise!

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Recht bald Rochefort, bedeutendes Marinezentrum der französischen Könige und fade Garnisonsstadt;

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in der Alten Werft die einstige Corderie , Seilerei der Kriegsmarine, zeitweilig das längste Gebäude Europas, länger als der Eiffelturm hoch ist .

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In der Abenddämmerung picknickt davor eine Familie von Neufranzosen und eine begeisterte Maskenträgerin walzt die Wiese platt.

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Ich bevorzuge indoors zu speisen, elegant doch nicht reichhaltig.

03.05.2023

Tag 5 | La Rochelle- Châtelaillon Plage; 19,1km

Flanieren durch das liebliche La Rochelle,; prächtig die Einfahrt zum Alten Hafen, von wo aus der Herzog von Buckingham die Aufständischen einst lange gefüttert hat.

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Heutige Aufständische bei der kommunistischen Demonstration zum 1. Mai gegen das unerhörte Ansinnen enthemmter Kapitalisten das Pensionsalter von 62 auf 64Jahre hinauf zu setzen.

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Nach leichtem späten Austernfrühstück Nachmittagsspaziergang nach Châtelaillon ; au bord de mer - die Luft duftet nach Austern.

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Très chic Châtelaillon und schön zu sehen, daß die Neufranzosen nun auch in der Mittelschicht angekommen sind! Es geht aufwärts mit dem Neuen Frankreich!

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02.05.2023

Tag 4 |  Courçon- La Rochelle; 31km

Dem Pilger fliegen Gnaden zu : Vor der Kirche in Courçon Austernfrühstück ! Eingeladen vom Austernfischer!

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Marsch durch Bekanntes;

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endlich La Rochelle ; Ort des größten Triumphes des größten Staatsmanns Frankreichs! Kardinal Richellieu vertilgte hier ein für alle mal den Spaltpilz der Protestanten in Frankreich und ersparte dem Land den Verlust eines Drittels der Bevölkerung, wie ihn das Reich im 30 jährigen Krieges erleiden mußte; keineswegs auf Grund seiner hohen Würde als Prinz der Römischen Kirche; um die Umklammerung Frankreichs durch Habsburg zu sprengen, paktierte er hemmungslos mit den Protestanten und hielt seine schwedische Hure frei Haus. Mit dem Glauben hatte er wenig am Hut, doch er wußte, daß das Haus des Staates geeint stehen muß.
Er hat Frankreich zur Großmacht gemacht und Spaniens Macht gebrochen. In La Rochelle schuf er die Voraussetzung!
Gott sei seine Seele gnädig!

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Tag 3 |  Chauray - Courçon; 35,4km

Industrie Agrarland wie gehabt; grenzenlose Felder;

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5 Bauerndörfer tot; nicht einmal der Bäcker fährt mit frischem Brot hin. Münzautomaten hat man aufgestellt.

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Niort , knapp 60 000 Einwohner als lokales Zentrum hübsch und erfreulich; allerlei Geschäfte und Gastronomie; macht ein bißchen auf Klein Paris .
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Den Doppel Donjon zeigen die Einheimischen mit Stolz. Der englische König Heinrich II wollte mit dieser Festung seine Besitzungen in Aquitanien sichern. Da England diese verloren hat , finden sich in der üppigen Markthalle alle Köstlichkeiten, die man mit ‘Gott in Frankreich ‘ assoziiert.

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Abends bei meinen Gastgebern vaterländische Runde eingedenk Gott und des Königs.
Allein - es ist vorbei!

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01.05.2023

Tag 2 | Domaine de la Briouse - Chauray; 33,1km

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Durch die ausgetrocknete Provinz der Französischen Agrar Industrie; 5 Dörfer durchwandert ohne jede Infrastruktur; in Saint Maixent e l’ecole freilich etwas Leben : der erste Tabakladen nach 45km; gute Gelegenheit das Rauchen aufzugeben befeuert durch den Preis für eine Schachtel Zigaretten von 11,5€;

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Schön französische Kirchenatchithectur zu photographieren , so sie offen sind, denn niemand ist drin!
Hier immerhin ein (natürlich abgekommenes) Kloster das auf eine Gründung im 5.(!) Jh. zurück geht; der jetzige Bau aus dem Hochmittelalter aber von den Calvinern gründlich zerstört.

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Nicht viel los da; in der mit allerlei Dekor bemüht eingerichteten Fußgängerzone sind 85% der Geschäfte für immer geschlossen. Schön, daß sich wenigstens die Neufranzosen da wohl fühlen!

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Tag 1 | "Vom Hl. Hillarius in Poitiers zum Hl. Jakob in Santiago;1400km ab jetzt"

Heute durch die ausgetrocknete Französische Provinz. Wärend sich am Hauptplatz zu Poitiers gestern Abend noch gesellige Neu Franzosen munter tummelten,

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hat das flache Land nichts mehr: kein Restaurant, keine Bar, ja nicht einmal eine Bäckerei in den zwei kleinen Orten wo ich durchkam;

Aufbruch

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30km kulinarische Wüste bis zu denen kleinen Landschlößchen , wo ich abends ankam; dort dafür auch nicht überlaufen.

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27.02.2024

15:30 | EMA: 10 neue Medikamente zur Zulassung empfohlen

Der Ausschuss nahm positive Stellungnahmen für zwei Impfstoffe an, die zur aktiven Immunisierung gegen den H5N1-Subtyp des Influenza-A-Virus, auch Vogelgrippe oder Vogelgrippe genannt, gedacht sind. Einer davon, Celldemic (Zoonotischer Influenza-Impfstoff (H5N1) (Oberflächenantigen, inaktiviert, adjuvantiert, hergestellt in Zellkulturen)), ist für die Immunisierung bei Grippeausbrüchen von Tieren vorgesehen, auch wenn die Gesundheitsbehörden mit einer möglichen Pandemie rechnen. Der andere, Incellipan (pandemic influenza vaccine (H5N1) (surface antigen, inactivated, adjuvanted, prepared in cell cultures)), is a pandemic preparedness vaccine intended for use only if a flu pandemic has been officially declared. In the event of a pandemic, once the virus strain causing the pandemic is identified, the manufacturer can include this strain in the authorised pandemic preparedness vaccine and apply for the vaccine to be authorised as a 'final' pandemic vaccine. Because the quality, safety and efficacy of the vaccine has already been assessed with other potential pandemic strains, the authorisation of the final pandemic vaccine can be accelerated.

Kommentar des Einsenders
Hallo Europa! Die EMA empfiehlt 10 neue Medikamente zur Zulassung; darunter sind 2 Vogelgrippe-Impfstoffe.
👉Celldemic – zur Verwendung, wenn die Gesundheitsbehörden ❗️eine mögliche Pandemie erwarten.
👉Incellipan – ein "Pandemie-Vorbereitungs-Impfstoff", der nur verwendet wird, wenn eine Grippepandemie offiziell ❗️ausgerufen wurde.

Im Falle einer Pandemie kann der Hersteller, sobald der Virusstamm, der die Pandemie verursacht, identifiziert ist, diesen Stamm in den zugelassenen Pandemie-Vorbereitungs-Impfstoff aufnehmen und die Zulassung des Impfstoffs als 'endgültiger' Pandemie-Impfstoff beantragen.

Da die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs bereits mit anderen potenziellen Pandemie-Stämmen bewertet wurden, kann die Zulassung des endgültigen Pandemie-Impfstoffs beschleunigt werden. Bloß zur Sicherheit, falls den Spinnern wieder irgend eine krude Geschichte einfällt, um die Angsthasen mit einer neuen P(l)andemie zu den Spritzen zu treiben…!?

26.02.2024

10:18 | ET+: Zulassung für Impfstoffe soll zukünftig innerhalb von hundert Tagen erfolgen

Für die Vorbereitung auf zukünftige Pandemien soll die Entwicklungs- und Zulassungszeit für neue Impfstoffe auf hundert Tage verkürzt werden. Die von Deutschland als größter Sponsor finanzierte Organisation CEPI spielt bei diesem Projekt eine Schlüsselrolle.

CEPI wurde in Davos von den Regierungen Norwegens und Indiens, der Bill & Melinda Gates Foundation, Wellcome und dem Weltwirtschaftsforum gegründet. Die Koalition für Innovationen in der Epidemievorbeugung (CEPI) wurde 2017 gegründet, um die Forschung und Entwicklung neuer Impfstoffe zu fördern. Sie arbeitet eng mit Regierungen, der WHO und pharmazeutischen Unternehmen zusammen, um schneller auf neue Krankheitserreger reagieren zu können.

CEPI hat eine von den Hauptsponsoren angestrebte 100-Tage-Mission, um nach Ausrufung einer  Gesundheitsbedrohung einen Spritzstoff bereitzustellen. Die Entwicklung marktfähiger Impfstoffe dauert normalerweise 8 bis 15 Jahre, aber für die C* Mittel dauerte es nur 326 Tage bis zur Zulassung. Die 100 Tage sind insofern logisch, damit viele vorher zur Nadel laufen bevor man feststellt, das es gar keine neue Plandemie gibt... Richard Hatchett, CEO von CEPI, betrachtet dies als einen Quantensprung und strebt dauerhafte Voraussetzungen für eine beschleunigte Impfstoffherstellung an.

Dazu gehören schnellere Identifizierung von Krankheitserregern, verkürzte Test- und Zulassungsverfahren sowie verstärkte Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktion. (WHO Plandemievertrag...) CEPI verfügt über ein Budget von über 4 Milliarden Dollar, hauptsächlich aus öffentlichen Mitteln, wobei Deutschland der größte Investor ist. Zu den bedeutendsten privaten Investoren gehören die Bill & Melinda Gates Foundation und der Wellcome Trust mit 155 Mille. CEPI arbeitet eng mit Organisationen wie der Europäischen Behörde für Krisenvorsorge und -reaktion bei gesundheitlichen Notlagen (HERA) zusammen und setzt bei der Impfstoffentwicklung auf Plattformtechnologien wie mRNA- oder Vektor-Impfstoffe.

Allerdings werden reduzierte Sicherheitsanforderungen und das Fehlen ausreichender wissenschaftlicher Daten bei der Identifizierung geeigneter Impfstoffbestandteile problematisch sein. Bei C19-Spritzen konzentrierten sich Entwickler auf das Spike-Protein von SARS-CoV-2, was jedoch zu Problemen mit neuen Virusvarianten führte. Während der C* Krise wurden die Zeitrahmen für die Entwicklung und Kontrollen neuer Impfstoffe drastisch reduziert, trotz der bitteren Erfahrungen und Lehren aus vergangenen Pharma-Skandalen. Es gibt wenig Anzeichen dafür, dass nach dem Ende der Pandemie eine Rückkehr zu bewährten Standards in der medizinischen Forschung und Arzneimittelüberwachung erfolgen wird. Stattdessen streben verschiedene Behörden weiterhin an, die Zeit für die zukünftige Erforschung und Entwicklung neuer Impfstoffe weiter zu verkürzen. Die sollen es nur nicht übertreiben, ansonsten killen sie den Großteil ihrer Hauptabnehmer und BigPharma hat steht am Ende ohne Kunden da... Das nennt sich dann glaube ich, einen Parasiten der seinen eigenen Wirt killt... JE

12:00 | Der Spaziergänger:
„Die Kuh, die man melken will, soll man nicht schlachten“, sagt man auch. Aber eventuell hat das Schlachten oder teilweise Schlachten mittlerweile die höhere Priorität, denn das Melken ist schon die längste Zeit am Laufen, die Euter sind ziemlich leer u. ausgezuzelt. Sprich: Die Sterbezahlen wurden durchs letzte (?) Melken hochgepusht, die Bevölkerung verarmt, die Wirtschaft ruiniert, Milliardenschulden aufgetürmt, die staatlichen Systeme ausgezehrt. Man darf nicht vergessen, das für uns (=das Vieh) eine Transformation vorgesehen ist; es wird seit einigen Jahren sehr heftig „höheren Zielen“ gedient. Das verschweigt man auch gar nicht wirklich:
https://fragdenstaat.at/anfrage/praezise-definition-des-hoeheren-ziels-dem-frau-bundesministerin-edtstadler-nach-eigener-aussage-dient/
https://www.info-direkt.eu/2024/02/19/die-hoeheren-ziele-von-oevp-ministerin-edtstadler/

25.02.2024

16:22 | ZH: Das US-amerikanische Entschädigungsprogramm für Impfschäden weist einen 10-jährigen Rückstand an Ansprüchen auf

Es kann mehr als 10 Jahre dauern, bis jemand, der durch einen COVID-19-Impfstoff geschädigt wurde, eine Entscheidung darüber erhält, ob sein Anspruch Anspruch auf eine Entschädigung durch das staatliche Impfentschädigungsprogramm hat – sofern er überhaupt eine Antwort erhält. US-Gesundheitsbeamte antworteten in einer Anhörung auf Fragen zu Amerikas versagendem Entschädigungssystem für Impfschäden, was bei den Impfgeschädigten das Gefühl hinterließ, dass die Behebung der Mängel des Systems auf dem Capitol Hill keine Priorität habe.

Bis zum 1. Januar wurden 12.854 Schadensersatzansprüche beim Countermeasures Injury Compensation Program (CICP) der Regierung wegen Verletzungen durch COVID-19-Gegenmaßnahmen eingereicht, darunter 9.600 im Zusammenhang mit Verletzungen durch COVID-19-Impfstoffe. Von den 12.854 Anträgen wurden 2.214 bearbeitet, aber nur 40 Anträge wurden als entschädigungsberechtigt befunden.

Kommentar des Einsenders
Dieser zh-Artikel beschreibt, dass es eine C-Phasen-Aufarbeitung geben soll „US Vaccine Injury Compensation Program Has 10-Year Backlog Of Claims“ – aber bitte nicht so eilig …

Zitat: „It may take more than 10 years for someone injured by a COVID-19 vaccine to receive a decision on whether their claim is eligible for compensation by the government’s vaccine compensation program …”

16:58 | Der Beobachter
Ist doch alles gar nicht so schlimm! In zehn Jahren löst sich der Rückstau schon ganz von allein durch biologischen Abbau auf. Nur Geduld!

23.02.2024

10:56 | legitim:: USDOD hat drei Monate bevor bekannt wurde, dass es COVID-19 gibt, einen „COVID-19-Forschungsvertrag“ ausgestellt – und Fauci und Moderna hatten im Dezember 2019 einen Impfstoff parat

Die Entdeckung eines Vertrags, den das US-Verteidigungsministerium im November 2019 an Labyrinth Global Health für die „COVID-19-Forschung“ vergeben hat, wirft Fragen über den Kenntnisstand der US-Regierung über das neuartige Coronavirus auf. Der Vertrag war Teil eines größeren Projekts für ein „Programm zur Verringerung der biologischen Bedrohung in der Ukraine“, was darauf hindeutet, dass die US-Regierung zumindest Kenntnis von dem angeblichen „Virus“ hatte, bevor es sich im Dezember 2019 in Wuhan, China, ausbreitete.

Die Ergebnisse deuten aber auch darauf hin, dass die US-Regierung durch die von Dr. Anthony Fauci geleitete „Gain of Function“-Forschung in den Biolabors an der Erschaffung dieses angeblichen „Virus“ beteiligt gewesen sein könnte. Dies würde erklären, warum sie den Namen der neuartigen Coronavirus-Krankheit drei Monate vor der offiziellen Benennung durch die Weltgesundheitsorganisation im Februar 2020 als Covid-19 kannten. Und es könnte auch erklären, warum Moderna und Faucis National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) Anfang Dezember 2019 eine Geheimhaltungsvereinbarung für einen mRNA-Coronavirus-Impfstoffkandidaten hatten, der von Moderna und Faucis NIAID entwickelt wurde und sich in ihrem gemeinsamen Besitz befindet.

Die Website USA Spending der US-Regierung zeigt, dass sagenhafte 4,04 Billionen Dollar als Reaktion auf COVID-19 ausgegeben wurden!!! Eine genaue Untersuchung eines Vertrags des Verteidigungsministeriums mit Black & Veatch Special Projects Corp. offenbart eine Transaktion für COVID-19-Forschung, die bereits im November 2019 vergeben wurde, bevor das Virus offiziell bekannt war. Ein weiterer Vertrag der Defense Threat Reduction Agency (DTRA) des Verteidigungsministeriums mit einem Unternehmen für die Reduzierung biologischer Bedrohungen in der Ukraine wirft Fragen auf, da ein Teil des Geldes für dieses Programm ausgegeben wurde.

Es gibt Hinweise darauf, dass das National Institute of Allergy & Infectious Diseases (NIAID) und Moderna bereits im Dezember 2019 an einem Coronavirus-Impfstoffkandidaten arbeiteten, finanziert von der Bill & Melinda Gates Foundation. Diese Vereinbarungen und Aktivitäten fanden statt, noch bevor uns eine Pandemie präsentiert wurde, was bei Querdenkern Fragen nach dem Wissen und der zahlreichen Beteiligung der üblichen Verdächtigen an der Entstehung und Verbreitung des bösen C* aufwirft. Wie wir bereits im letzten Jahr berichteten, haben die US-Regierung, Fauci, KillBill und Moderna bei dieser Veranstalltung kräftig mitgemischt sowohl bei Herstellung und Verbreitung aber auch beim anschließenden Abkassieren der großzügig von der US-Regierung zur Verfügung gestellten Gelder. JE

22.02.2024

07:51 | UCN: Studie mit 99 Millionen Geimpften zeigt Anstieg von neurologischen, Blut- und Herzerkrankungen

In einer bahnbrechenden multinationalen Studie des Global Vaccine Data Network (GVDN) haben Forscher die Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen an einer Kohorte von 99 Millionen geimpften Personen untersucht. Ziel der länderübergreifenden Studie war es, unerwünschte Ereignisse von besonderem Interesse (Adverse Events of Special Interest, AESI) nach der COVID-19-Impfung zu untersuchen und so wichtige Erkenntnisse über die Sicherheit des Impfstoffs zu gewinnen.

An der Studie nahmen unter anderem folgende Länder teil:

Dänemark
Neuseeland
Argentinien
Kanada (Ontario und Britisch-Kolumbien)
Finnland
Australien (Neusüdwales und Victoria)
Schottland

Die Studie wurde von Elsevier veröffentlicht, dem weltweit führenden Wissenschaftsverlag und Datenanalyseunternehmen mit über 140 Jahren Erfahrung. Die Studie bestätigte bekannte Sicherheitssignale für Erkrankungen wie Herzmuskelentzündung, Herzbeutelentzündung, Guillain-Barré-Syndrom und zerebrale Venenthrombose, identifizierte aber auch potenzielle neue Sicherheitssignale, die weitere Untersuchungen rechtfertigen.

Kommentar des Einsenders
Weltweites Verbot von mRNA-Gentherapien.

08:47 | Die Eule
Werter Einsender, wenn ich mir die Kreislaufwirtschaft in Stuttgarter Arztpraxen ansehe, wird hier das geforderte Verbot keinerlei Unterstützung finden. Vom begeisterten Impf-Allgemeinarzt werden hier die Patienten, dann nach den unweigerlich auftretenden Symptomen, zu den üblichen Fachärzten weitergereicht. Die reichen sie irgendwann wieder zum Ausgangspunkt zurück, wo der Kreislauf erneut beginnt . Die so entstandene Kreislaufwirtschaft wirft für alle beteiligten prächtige Gewinne ab und auch die Krankenkassen sind laut eigener Auskunft, mit dieser neuen Wirtschaftsform sehr zufrieden. Damit dokumentieren sie ja, wie umfassend der Patient versorgt, also bewirtschaftet wird. Ist einer der Patienten aber mal abgewirtschaftet, sind die Wartezimmer derzeit so voll mit neuem Patientengut, das nun in die Kreislaufwirtschaft gelangt.

10:03 |   Der Spaziergänger:
Welch treffende Bezeichnungen: Kreislaufwirtschaft u. Bewirtschaftung des Patienten! Es gibt aber in dieser Bewirtschaftung interessanterweise auch den Begriff „austherapiert“. Das ist der Pkt., wo die Experten mit ihrem Latein am Ende sind. So richtig aus ist es dabei aber dann doch nicht...

Um im Rahmen der Bewirtschaftung noch das letzte Eitzerl aus einem Patienten herauszusaugen, gibt es ..Psychotherapeuten & Friends! Offenbar kann man jedes Leiden - zumindest am Ende der üblichen Bewirtschaftung - irgendeinem Psychodingsbums überantworten. So - unter anderem - beobachtet bei einem Bekannten, der über Jahre eine nutzlose Ärzteodysee absolviert hat. Natürlich war er nur Kassenpatient, da arm. Sein Problem: Schmerzen im Bewegungsapparat. Am Ende galt er als austherapiert, zumindest, was die übliche „Versorgung“ in so einem Fall betrifft. Man teilte ihm mit, es wird nichts mehr mit ihm gemacht, nichts mehr wird genehmigt, aus. Dennoch...

Man legte ihm als „letzte Hilfe“ eine Psychotherapie nahe. Denn: Wenn die Schmerzen nach den zahlreichen Behandlungen immer noch da sind, kann doch alles nur psychisch bedingt sein, also eine Art Einbildung. Das „Tolle“ an der Sache war, dass ihn der Psychotherapeut, wo der Patient eigentlich völlig falsch war, wieder in die Kreislaufwirtschaft hineingebracht hat! Das war auch wichtig, wegen diverser Sozialgelder. Der Krankheitsverlauf u. die Symptome wurden vom Psychoexperten neu verfasst, interpretiert u. begründet. Der Patient landete wieder beim Hausarzt u. den Fachärzten. Das Spiel/die Bewirtschaftung lief einige Zt. weiter. Heute tut ihm immer noch von oben bis unten alles weh, aber immerhin hat man ihm eine Minipension zugestanden.

19.02.2024

15:15 | slaynews: New York beginnt mit der Impfung von Kindern ohne Zustimmung der Eltern

Demokratische Gesetzgeber im Bundesstaat New York drängen auf ein neues Gesetz, das es Kindern ermöglicht, ohne Zustimmung ihrer Eltern geimpft oder chirurgischen Eingriffen unterzogen zu werden. Die Gesetzgeber, die hinter einer zutiefst irreführenden Gesetzgebung stehen, argumentieren, dass Minderjährige in der Lage sein sollten, ihre eigenen Entscheidungen über medizinische Behandlungen zu treffen. Es ist jedoch seit langem gesetzlich festgelegt, dass Kinder nicht in der Lage sind, ihre eigene Einwilligung zu erteilen, und dass daher ihre Eltern in einer Reihe von Angelegenheiten für sie entscheiden müssen.

Die Gesetzgebung würde es jedem Kind und Jugendlichen unter 18 Jahren ermöglichen, eine medizinische Behandlung in Anspruch zu nehmen und ihr zuzustimmen – einschließlich Impfungen, zahnärztlicher Behandlung, Krankenhausaufenthalt und sogar Operation.

https://www.nysenate.gov/legislation/bills/2023/A6761

Ein Gesetzentwurf in New York, der von Abgeordneten eingeführt wurde, würde es Minderjährigen erlauben, medizinische Entscheidungen ohne Zustimmung ihrer Eltern zu treffen, solange sie als geistig fähig angesehen werden (und das bestimmt jetzt genau wer?). Den Anfang mit diesem Wahnsinn hat wie wir wissen, die C* Spritze gemacht... Der Gesetzentwurf würde es Medicaid ermöglichen, Verfahren und Medikamente für Minderjährige zu finanzieren, auch ohne Zustimmung der Eltern.

Verkauft wird uns dieser Irrsinn unter dem Argument zur Sicherstellung, dass alle Jugendlichen Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung haben. Der Umkehrschluss würde also bedeuten, dass Kinder die mit ihren Eltern kommen eine nicht so hochwertige Medizinische Versorgung bekommen oder was? Kritiker vom Autism Action Network halten den Gesetzentwurf für gefährlich, da er medizinische Eingriffe an Minderjährigen ohne elterliche Zustimmung zulässt. Kinder wären dann praktisch ihren Medizinischen Peinigern schutzlos ausgeliefert... Wo gab es das in enormer Anzahl gleich nochmal?

Der Gesetzentwurf betrifft nicht nur obdachlose Jugendliche, wie  behauptet wird, sondern alle Minderjährigen. Kritiker befürchten, dass der Gesetzentwurf die elterliche Kontrolle über medizinische Entscheidungen für ihre Kinder torpediert. Der Gesetzentwurf ermöglicht es Minderjährigen unter bestimmten Umständen, Impfungen, psychische Gesundheitsdienste und andere medizinische Behandlungen ohne Zustimmung der Eltern zu erhalten. Sagt es doch direkt, kann sich ja eh jeder denken. Das LGBTQ Zeugs soll so leichter an den Mann oder eher an das Kind gebracht werden. Kinder sind nun mal nicht in der Lage sind, die langfristigen Auswirkungen ihrer Entscheidungen zu verstehen, und sie sind auch anfällig für Gruppendruck und Werbung. JE

10:24 | expose: Analyse der schockierenden 1 Million geimpften Todesfälle in England im Vergleich zu nur 61.000 ungeimpften Todesfällen

Schockierende Daten, die von der britischen Regierung veröffentlicht wurden, zeigen, dass die geimpfte Bevölkerung in England in den letzten zwei Jahren im Vergleich zur ungeimpften Bevölkerung eine unglaubliche Zahl von Todesfällen erlitten hat, obwohl etwa 30 % der Bevölkerung noch nicht einmal eine einzige Dosis erhalten haben Covid-19 Impfung.

Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörde UK Health Agency (UKHSA) hatten bis zum 3. Juli 2022 18,9 Millionen Menschen die erste Dosis der COVID-19-Injektion und 21,5 Millionen Menschen die zweite Dosis der COVID-19-Injektion abgelehnt , neben 2,6 Millionen Menschen, die die erste Dosis erhalten hatten, aber die zweite verweigerten, und 30,4 Millionen Menschen hatten die dritte Dosis der Covid-19-Injektion abgelehnt, zusammen mit 8,9 Millionen Menschen, die die zweite Dosis erhalten hatten, aber die dritte verweigerten. ( Quelle )

Kommentar des Einsenders
Wenn die Briten Cov-Vax-Zahlen veröffentlichen, muss man – wie die letzten drei Jahre - hinschauen! Es ist nach wie vor shocking, und keiner spricht darüber! Und EMA und CDC vernichten statistisches Material derweilen…

Viele die damals um den goldenen Schuss gelaufen sind um ihre Freiheit wiederzuerlangen und wieder ins Wirtshaus gehen zu können, wurden mittlerweile von ihren Leben befreit. Hätten daher  das Kleingedruckte besser lesen sollen... Aber Abreisende soll man halt nicht aufhalten... JE

14:23 | Die Eule
Diese Zahlen hochgerechnet auf die Impfgläubigen der EU, wären dies dann wohl 8 Millionen durch Spritzen ins Himmelreich versetzte. Der ist ja bekanntlich groß und hat deshalb keine Probleme die Gespritzten ordnungsgemäß unterzubringen. Doch die Opferzahl würde ja ein Ereignis glatt um Längen toppen, das im Wertewesten zur zentralen Kultur der Erinnerung zählt.

18:20 | Leser Kommentar  
Ich habe die Zahlen aus dem Artikel überschlagsmäßig ausgewertet. Die Sterblickeit für Geimpfte liegt somit etwa 7x höher als für Ungeimpfte!

DATEN:
~18 Mill. Einwohner, ~30% ungeimpft ~5,4 Mill, Rest: ~12,6Mill

RECHNUNG: Tote/Bevökerungsanteil*100=Ergebnis in Prozent
61k Tote auf 5,4 Mill sind ~ 1,13% Sterblichkeitrate ungeimpft
1M Tote auf 12,6 Mill sind ~ 7,93% Sterblichkeitrate geimpft

15.02.2024

14:24 | r24: Russische Wissenschaftler entwickeln Impfstoffe gegen Krebs

Krebserkrankungen gelten als eine der Hauptursachen für Todesfälle weltweit. Mittlerweile sind auch immer mehr jüngere Menschen davon betroffen, was auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist. Die Pharmaindustrie wittert Milliardenprofite durch neue experimentelle Behandlungen. Laut dem russischen Präsidenten, Wladimir Putin, soll es in Russland mittlerweile große Fortschritte in Sachen Krebs-Impfstoffe geben.

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte, dass russische Wissenschaftler kurz davor stehen würden, Impfstoffe gegen Krebs zu entwickeln. Putin erklärte, der Impfstoff könnte bald für Patienten verfügbar sein. Putin sagte den Berichten zufolge auf einem Moskauer Forum über zukünftige Technologien: „Wir sind der Schaffung sogenannter Krebsimpfstoffe und immunmodulatorischer Medikamente einer neuen Generation sehr nahe gekommen.“ Er betonte weiter, dass er hoffe, „dass sie bald wirksam als Methoden der individuellen Therapie eingesetzt werden.“ Putin hat jedoch nicht angegeben, gegen welche Krebsarten sich die vorgeschlagenen Impfstoffe richten würden, noch wie.

Die Entstehung von Krebs wird unter Anderem durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter Genetik und Umweltfaktoren, Lebensweise und auch permanenter Stress können die Ursache für Krebs sein. Impfstoffe könnten bestenfalls bestimmte Auslöser ansprechen und sind aufgrund ihrer Nebenwirkungen kein Allheilmittel.

Trotz der Existenz von Impfstoffen gegen HPV, die mit verschiedenen Krebsarten in Verbindung gebracht werden, muss die Effektivität dieser Impfungen in Frage gestellt werden. Denn seit der Einführung der HPV-Impfungen gibt es keine Abnahme, sondern eine massive Zunahme von Gebärmutterhalskrebs was eventuell auf gewisse Nebenwirkungen hinweisen könnte.... JE

14.02.2024

15:08 | legitim: Über 70 % der Militärangehörigen geben an, dass sie sich „genötigt“ gefühlt haben, sich impfen zu lassen

Mehr als 70 % der Angehörigen des US-Militärs, die an einer Umfrage der Epoch Times teilnahmen, gaben an, dass sie sich „genötigt“ fühlten, den COVID-19-Impfstoff und/oder die Auffrischungsimpfung zu nehmen, nachdem das Pentagon 2021 eine entsprechende Anordnung erlassen hatte. Die im letzten Herbst durchgeführte Umfrage erstreckte sich auf alle Zweige des Militärs und umfasste sowohl Soldaten als auch Offiziersränge. Die durchschnittliche Dienstzeit betrug rund 16 Jahre.

Von den 229 Teilnehmern waren 169 Angehörige des aktiven Dienstes. Siebenundachtzig Prozent, also 199, waren nicht gegen COVID-19 geimpft. Von den 30 geimpften Personen gaben nur zwei an, dass sie dies gewollt hätten. Zwanzig der 30 Personen, die bestätigten, einen COVID-19-Impfstoff erhalten zu haben, gaben an, dass sie dadurch geschädigt wurden. Dreiundneunzig Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie jemanden kennen, der ihrer Meinung nach durch einen Impfstoff geschädigt wurde.

Jetzt stellen wir uns mal vor, wenn damals genau diese 70 Prozent ihre Arbeit niedergelegt hätten. Denn es ist stark anzunehmen dass diese 70 Prozent auf die gesamte Bevölkerung zutrifft. Also all diese Leute hätten sich standhaft geweigert die Spritze zu nehmen und wären nicht mehr zur Arbeit erschienen (weil man ungespritzt ja nicht arbeiten durfte). Aller spätestens in einer Woche wäre dieser Wahnsinn beendet gewesen... Aber so haben sich nur die wenigsten getraut sich dagegen aufzulehnen und sich gegen die angeblich so breite Masse zu stellen die wie es scheint, aber doch nicht so groß war. Schade das dieses Massenmitläufer Experiment für die Veranstalter so gut geklappt hat... Es hätte eine Chance gegeben all das Geplante Kommende im Keim zu ersticken. JE

15:31 |  Der Waldbauernbub
@JE: "Es hätte eine Chance gegeben all das Geplante Kommende im Keim zu ersticken."

Nein es hätte diese Chance NICHT gegeben! Siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/Konformit%C3%A4tsexperiment_von_Asch

12:28 | UCN: Moderna plant eine weitere Covid-Kampagne ab April 2025

[Moderna] bekräftigte seinen Fokus auf die Steigerung der Umsätze mit Covid-19 und bald auch mit dem RSV-Impfstoff, obwohl die Umsätze mit Covid durch die schwindende Nachfrage beeinträchtigt wurden. Moderna sagte letzten Monat, dass es erwartet, dass die Covid-Verkäufe im Jahr 2024 „einen Tiefpunkt erreichen“, während Pfizer vor kurzem die Erwartungen für seinen Comirnaty-Impfstoff um 2 Mrd. USD gesenkt hat.

Pfizer kündigte am Dienstag auch eine Umstrukturierung der Führungsebene an. Chief Commercial Officer und Global Biopharma President Angela Hwang wird nach 27 Jahren bei dem Pharmariesen ausscheiden, während das Unternehmen zwei kommerzielle Einheiten außerhalb der Onkologie schafft.

Kommentar des Einsenders
Bloß in die MSM schauen, wie RSV bereits seit Wochen thematisiert wurde…!? Liegt ziemlich nahe, dass es in diese Richtung gehen könnte!? Seitens biontech/pfizer wurde u.a. das Krebsthema bereits gepusht (der erneute gamechanger!), bei BMS mit den Übernahmen wird es wohl in diese Richtung laufen….!? Sie müssen ihren Dreck einfach in die Menschen bringen…

13.02.2024

14:37 | Defender: Umkämpfter Hersteller von Anthrax-Impfstoffen erhält neuen Auftrag der US-Regierung

Der Vertrag von Emergent BioSolutions mit unbestimmter Lieferung und unbestimmter Menge hat einen Höchstwert von 235,8 Millionen US-Dollar. Einige Anthrax-Experten stellten den Deal und die Sicherheit der beiden Anthrax-Impfstoffe des Unternehmens in Frage. Das in Maryland ansässige Unternehmen Emergent BioSolutions hat diesen Monat einen neuen Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium (DOD) unterzeichnet, um das US-Militär mit seinem Anthrax-Impfstoff BioThrax zu beliefern, berichtete Fierce Pharma. über mindestens die nächsten fünf Jahre

Der vom Unternehmen am 11. Januar angekündigte Vertrag mit unbefristeter Lieferung und unbestimmter Menge hat einen Höchstwert von 235,8 Millionen US-Dollar . Laut Yahoo Finance ist „der Impfstoff für den Einsatz durch alle Truppengattungen des US-Militärs als Präexpositionsprophylaxe (PrEP) bei Anthrax-Erkrankungen vorgesehen.“

Emergent erhält einen Vertrag über 20,1 Millionen US-Dollar mit der Möglichkeit weiterer Bestellungen im Wert von 20 Millionen US-Dollar oder mehr pro Jahr für weitere fünf Jahre. BioThrax ist der einzige von der FDA zugelassene Spritzstoff zur Prä- und Postexpositionsprophylaxe gegen Anthrax. Ein weiterer Impfstoff des Unternehmens, Cyfendus, wird ausschließlich zur Postexpositionsprophylaxe verwendet. Anthrax ist eine Infektionskrankheit, die von Bacillus anthracis verursacht wird und sowohl Menschen als auch Tiere betrifft.

Es gibt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Wirksamkeit der Anthrax-Spritzstoffe von Emergent, die von Fachleuten geäußert wurden. Die US-Regierung hat einen großen Vertrag mit Emergent abgeschlossen, was Bedenken hinsichtlich der Vorbereitung auf biologische Kriegsführung aufwirft. (Irgend ein Biolabor in Tschibutti wird bestimmt bereits dementsprechende Forschungsergebnisse haben...) Anthrax-Impfstoffe haben Nebenwirkungen und könnten in Verbindung mit dem Golfkriegssyndrom stehen.  Emergent hat eine enge Beziehung zum Verteidigungsministerium und profitiert stark von Verträgen mit der US-Regierung für die Bereitstellung von Anthrax-Impfstoffen. Emergent BioSolutions erhielt besondere finanzielle Vergünstigungen und qualitativ minderwertige Produkte, insbesondere im Zusammenhang mit vom Militär gekauften Produkten.

Anthrax-Impfstoffe sind bisher ausschließlich an Tieren getestet worden, da es weltweit zu wenige Fälle von Anthrax gibt, um ihre Wirksamkeit beim Menschen zu untersuchen. Es ist also anzunehmen, dass sich dieser Zustand wohl bald ändern wird, denn wofür schließt man sonst solch hoch dotierte Verträge ab...

Eine direkte Verbindung zwischen Robert Kadlec, dem Strategic National Stockpile und den Anthrax-Anschlägen von 2001 sowie der Dark-Winter-Simulation eines Anthrax-Angriffs wurde entdeckt. Emergent BioSolutions, ursprünglich als BioPort gegründet, übernahm die Produktion des Anthrax-Impfstoffs für das US-Militär und erhielt auch Aufträge während der C*-Pandemie.   Die Anthrax-Anschläge von 2001 führten zu verstärkten Bemühungen, den Anthrax-Impfstoff herzustellen und an Militärangehörige zu verabreichen. (gut also, das es Terroristen gibt... Stehen die eigentlich auf der Gehaltsliste dieser Pharmaunternehmen?) Das FBI beschuldigte den Wissenschaftler Bruce Ivins für die Anschläge, obwohl seine Schuld umstritten ist und seine Beweise angezweifelt wurden.  Die Anthrax-Anschläge retteten Emergent und BioPort finanziell vor dem Ruin.... Der Biden Regierung und ihren Lakaien sei Dank... JE

12.02.2024

15:07 | nachrichten: Spanisches Gericht lässt die erste Klage wegen der Nebenwirkungen des AstraZeneca-Impfstoffs zu

Das Nationales Berufungsgericht zum ersten Mal die Klage eines Bürgers anerkannt hat, der nach der Injektion der AstraZeneca Er litt unter schweren Nebenwirkungen. Die einschlägige Entscheidung der Achten Kammer der Verwaltungsstreitkammer eröffnet Tausenden von Klägern einen neuen Weg der Klageerhebung die von Impfnebenwirkungen betroffen sind. Jetzt wird es auf die Entscheidung des Gerichts ankommen, die in ein paar Monaten kommen könnte. Bereits vor der Klage war von der Verwaltung Schadenersatz gefordert worden, der jedoch abgelehnt wurde. Die geforderte Entschädigung belief sich auf 91.991 €.

In dem Beschluss erklärt sich die Kammer für zuständig, über das Rechtsmittel zu entscheiden. Die Klage richtet sich gegen die mutmaßliche Abweisung der Geldhaftungsklage gegen das Ministerium für Gesundheit, vom 30. März 2023. Gegen den Beschluss kann ein Rechtsbehelf eingelegt werden.

 Die Entscheidung eröffnet Tausenden von Klägern, die von Impfnebenwirkungen betroffen sind, einen neuen Weg der Klageerhebung. Ein 60-jähriger Mann und Beamter erhielt den Impfstoff und entwickelte daraufhin Symptome, die über das hinausgehen, was das Gesundheitsministerium als "normal" betrachtete. Sein Fall ist einer von 16 weiteren anhängigen Klagen wegen Spritzschäden, die von einem Anwalt verwaltet werden. Der Verteidiger betont, dass für die Geltendmachung eines Anspruchs ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfung und Schaden nachgewiesen werden muss (was warscheinlich für viele das allergrößte Problem darstellen wird...). Aber bitte nicht die Entschädigungen aus Steuergeld bezahlen. Sollen die Politiker und Pharmakonzerne dafür blechen bis zu St. Nimmerleinstag, aber auf gar keinen Fall das Steuergeld der Unbehandelten Sozialschädlinge dafür verwenden. JE

18:17 | Die Eule  
Werter JE, kein einziger Verantwortlicher wird hier einen Heller bezahlen und die Konzerne ebenso wenig, denn die wurden ja von der Haftung freigestellt. Was also bleibt,
ist mal wieder die Bezahlung durch den Steuerzahler. Da der aber den größten Steuerraub der Geschichte durch den medizinisch-digitalen Komplex immer noch nicht bemerkt hat,
ist die Summe für ein paar Geschädigte doch schlichtweg nebensächlich. 

 

10:22 | slaynews: Bill Gates drängt auf „nadelfreie Impfstoffe“ für „Pandemic 2“

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates drängt auf eine neue Form des Impfstoffs, der die Notwendigkeit von Injektionen umgeht, und warnt die Öffentlichkeit, sich auf die kommende „Pandemie 2“ vorzubereiten. Gates hat ein neues Design für Impfstoffe entwickelt, bei dem ein „kleines Pflaster“ auf die Haut einer Person geklebt wird. Bei einem kürzlichen Auftritt auf CNBC TV18 in Indien wurde Gates nach der Zukunft der Impfstoffherstellung gefragt. Gates verriet voller Begeisterung, dass jetzt mithilfe von Fortschritten in der Gesundheitstechnologie neue nadelfreie Impfstoffe entwickelt werden. „Wir stellen sicher, dass für all diese Impfstoffe genügend Kapazität und Wettbewerb vorhanden sind, damit die Preise weiter sinken“, sagte Gates. „Und wir werden neue Impfstoffe haben. „Wir werden einen Impfstoff gegen Tuberkulose, Malaria und HIV haben.“ Anschließend richtete Gates seine Aufmerksamkeit auf Covid-mRNA-Impfstoffe und darauf, wie diese seiner Meinung nach wirksamer verabreicht werden könnten.

Diese neuen Impfstoffe sollen die Verbreitung von Covid-ähnlichen Krankheiten bekämpfen und sie setzen weiterhin auf mRNA-Technologie.  Gates spricht von einer möglichen „Pandemie 2“ und arbeitet bereits an biotechnologischen Lösungen für zukünftige Pandemien. Die Biolabore sind mit der Krankheit X ja schon seit längerem beschäftigt...

Eine Gruppe amerikanischer Wissenschaftler hat ein „Air Vax“-System entwickelt, das luftgetragene Aerosole verwendet, um Impfstoffe direkt in die Lunge zu transportieren und Impfungen ohne Nadeln zu ermöglichen. (Woran wird man also Impfskeptiker in Zukunft gleich erkennen? Richtig, an der Maske...) Es besteht auch die Möglichkeit Air Vax aus Flugzeugen über ganze Städte zu pumpen so nach Geoengineering Methode... Das „Air Vax“-System könnte also die Impfskeptiker bekämpfen und eine Massenimpfung ohne persöhnliche Zustimmung ermöglichen. JE

11.02.2024

17:46 | UCN: Wissenschaftler von Moderna warnen vor mRNA-Impfstoffen mit Toxizitätsrisiken

Die Technologie, die im COVID-19-Impfstoff von Moderna zum Einsatz kommt, birgt Toxizitätsrisiken, wie Wissenschaftler des Unternehmens in einer neuen Veröffentlichung betonen. „Eine der größten Herausforderungen besteht darin, das Risiko potenzieller Toxizitäten, die mit der mRNA-Technologie verbunden sind, wirksam zu verringern“, schreiben die Wissenschaftler in dem Artikel, der am 23. Januar in Nature Reviews Drug Discovery veröffentlicht wurde.

Die COVID-19-Impfstoffe von Moderna und Pfizer nutzen die Technologie der modifizierten Boten-Ribonukleinsäure (mRNA). Die mRNA wird mithilfe von Lipid-Nanopartikeln (LNP) verabreicht. Zu den Toxizitätsrisiken gehören „die strukturellen Komponenten der Lipid-Nanopartikel, die Herstellungsmethoden, der Verabreichungsweg und die Proteine, die aus den komplexierten mRNAs hergestellt werden“, so die Autoren der Studie. Zu den Autoren des Artikels gehören Eric Jacquinet und Dimitrios Bitounis, Mitarbeiter von Moderna, sowie Maximillian Rogers, der zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels bei Moderna arbeitete.

Kommentar des Einsenders
Was darf Satire…!? Der mRNA-Dreck, den das US-Militär u.a. mit den Chinesen und den Ukro-Laboren produzierte, wird JETZT mit Toxizitätsrisken belegt…!? Jetzt, wo alle mitspielten, um den Dreck mehrfach in die Oberarme zu bekommen…!? F**** Euch, und hoffentlich steht euer Untergang kurz bevor!? Das sind keine Wissenschaftler, das sind bösartige Teufel.

09.02.2024

09:39 | tkp: Umstrittene Pfizer-Impfstoffversuche an Kindern in der Ukraine mit hohen Sterblichkeitsraten

Es gibt zahlreiche bestätigte Informationen über Biolabore in der Ukraine, die zu einem großen Teil von den USA finanziert wurden. Bestätigt hat das unter anderem auch die stellvertretende Außenministerin der USA, Victoria Nuland vor dem US-Senat. Bekannt ist auch, dass es in der Ukraine und insbesondere in Kiew eine große Zahl von Waisenkindern gab. Im Bild oben ein Schlafzimmer einer katholischen Betreuungseinrichtung in Kiew. Pfizer macht offenbar Experimente mit Kinderimpfungen.

Der Chicago Chronicle berichtet über eine schockierende klinische Studie von Pfizer. Aufgedeckt wurde sie von einer Mitarbeiterin einer Pfizer-Niederlassung in Kiew, die zum tragischen Tod von über 40 ukrainischen Kindern geführt haben soll. Bei diesen Versuchen kam es zu schwerwiegenden Verstößen gegen medizinische und ethische Standards, die Anlass zu Besorgnis geben. Trotz der Aufdeckung dieser Verstöße in den frühen Phasen der Versuche und einer erschreckend hohen Zahl von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen hält soll Pfizer hartnäckig an diesen Versuchen festhalten.

Kommentar des Einsenders
…und die Schwurbler hatten schon wieder recht! Ein Wahnsinn, der hier wohl seit Jahrzehnten unterm Radar läuft, und wohl auch deshalb müsse die Ukr. gewinnen, damit all diese Schandtaten unter der Decke bleiben…!? Beim Aufstieg der Pharmamafia unterm Adi war es dasselbe… die Bayers, Höchsts &co, die u.a. die Ostlager finanzierten und betrieben, um ihre widerwärtigen Menschenversuche zu tätigen! Zeit, dass dieser ganze Saustall aufgeräumt wird.

07.02.2024

12:25 | ZeroHedge:  mRNA-COVID-19-Impfstoffe verursachten mehr Todesfälle als gerettet: Peer-Review-Studie

Bei deutlich geringerer Wirksamkeit verursachen mRNA-COVID-19-Impfstoffe mehr Todesfälle als Leben retten, heißt es in einer neuen Studie, deren Forscher ein „globales Moratorium“ für Impfungen und eine „sofortige Streichung“ aus dem Impfplan für Kinder forderten.

... was b.com und OF schon immer schrieben findet nun seinen Weg an die Öffentlichkeit, wir wissen alle .. steht es in ZeroHedge, wird es bald in anderen Zeitungen stehen.  TS 

06.02.2024

10:27 | UCN:  BioNTech und Moderna möchten mRNA-Injektionen von Gentherapie-Definition ausnehmen.

„BioNTech und Moderna fordern die Beschränkung der Definition des Gentherapeutikums auf genomverändernde Arzneimittel und die Herausnahme der mRNA-Injektionen aus der Definition des Gentherapeutikums“ – Ein Beitrag von Frau Rechtsanwältin Brigitte Röhrig

Die Diskussion darüber, dass nur aufgrund der 2009 eingeführten juristischen Fiktion, dass Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten keine Gentherapeutika sind (Anhang I Teil IV Nr. 2.1 der Richtlinie 2001/83/EG), hat nach Ansicht von BioNTech und Moderna in der Öffentlichkeit zu dem Missverständnis geführt, dass ihre COVID-19-Impfstoffe Gentherapeutika sind, sowie zu Impfskepsis („vaccine hesitancy“) und Zurückhaltung bei der Akzeptanz neuer Therapien. Daher sollte der Begriff „Gentherapeutikum“ nicht für mRNA-Produkte verwendet werden. Die Lösung des Problems wurde von den Unternehmen anlässlich der „1. Strasbourg Lunch Debate“ am 17.1.2024 vorgestellt: Die Definition des Gentherapeutikums solle bei der derzeit laufenden Überarbeitung des EU-Arzneimittelrechts auf genomverändernde Arzneimittel beschränkt werden.

Kommentar des Einsenders
Aha, jetzt geben sie es sogar selbst zu, gentherapeutische Mittel am Markt zu haben…!? Den Kritikern warf man diesbezüglich ja Schwurbelei vor…!? mRNA sofort verbieten.

05.02.2024

10:38 | TGP: Bill Gates hat KURZ VOR Covid MILLIONEN in BioNTech investiert

Ich habe kürzlich etwas sehr Seltsames entdeckt. Wussten Sie, dass die Bill & Melinda Gates Foundation zufällig satte 55 MILLIONEN US-Dollar in BioNTech investiert hat? Wissen Sie, das Unternehmen, das mit Pfizer bei der Herstellung seines mRNA-Covid-Impfstoffs zusammenarbeitete und den Umsatz von Pfizer im Jahr 2022 auf einen Rekordwert von 100 Milliarden US-Dollar steigerte. Nun ja, ich habe nachgeschaut und tatsächlich etwas sehr Interessantes gefunden. Wann hat Bill Gates diesen großen Geldbetrag investiert?

Es stellte sich heraus, dass es am 4. September 2019 war. Covid wurde nur zwei Monate später, im November 2019, entdeckt (zumindest als wir zum ersten Mal davon hörten). Erinnern Sie sich noch daran, als uns gesagt wurde, dass die Krankenhäuser völlig überfüllt seien und wir alle tanzenden Krankenschwestern auf TikTok hätten? Erinnern Sie sich daran, dass einige Leute als „Verschwörungstheoretiker“ bezeichnet wurden, weil sie dies in Frage stellten? Es stellt sich heraus, dass die sogenannten „Verschwörungstheoretiker“ wieder einmal Recht hatten. Die Krankenhäuser waren nicht voll. Wir wurden angelogen. Was halten Sie von all dem? Sicherlich ist es nur ein Zufall, dass Bill Gates gerade zwei Monate vor Covid große Summen in BioNTech investiert hat?

Kommentar des Einsenders
Dieser TGP-Artikel „Peter Sweden: WOAH-Bill Gates Invested MILLIONS in BioNTech JUST BEFORE Covid“ kommt bestimmt nicht überraschend und beschreibt auch keine Dinge, die so nicht auch vermutbar wären, oder ?!

Folge dem Geld und Du weißt was kommen wird... Und wer hat sich  nochmal vor Kurzem bei einem Biotechnologieunternehmen für Krebsforschung eingekauft? Richtig Pfizer... JE

18:15 | Der Kolumbianer
b.com Leser wissen das seit mindestens 2 Jahren... 

03.02.2024

12:47 | tkp: Starjournalistin veröffentlicht ihren Impfschaden und wird von Big Pharma angegriffen

Der ehemalige Fox News-Star Megyn Kelly hat enthüllt, dass sie von der Pharmaindustrie „ins Visier“ genommen wurde, nachdem sie über die Nebenwirkungen, die sie nach der Covid mRNA-Injektion von Moderna erlitten hatte, an die Öffentlichkeit gegangen war. Kelly enthüllte im September, dass bei ihr das durch Impfung erworbene Immunschwächesyndrom (Vakzin-AIDS) diagnostiziert worden war.

In einer Episode der „The Megyn Kelly Show“ erklärte die Moderatorin, dass ihr Immunsystem durch die Covid-Spritze geschädigt wurde. Sie berichtete über die Diagnose und sagte, sie bedauere die Einnahme des Impfstoffs:

Kommentar des Einsenders
Es werden immer mehr, wie erwartet! Vielleicht helfen derartige Beispiele aus den prominenten Reihen, beim nächsten „Angebot“ die Finger davon zu lassen…!? Der derzeitige Schaden ist eh beriets immens genug.

09:57 | Leser-Zuschrift "Rusisches Roulette"

"Für mich stellt sich die Frage dreimal geimpft und da das ein russisches Roulette ist welchen Impfstoff man bekommen hat, wird der Fötus wieder nicht lebensfähig sein? Für die junge Frau wäre es die totale Katastrophe."

Ich kann bei 8 Milliarden Menschen nur sagen: 1:0 für die Welt/Vernunft. Ein potentieller Co2 ausstoßender Hartz 4 Empfänger weniger! Wieso wollen diese Menschen mit Menstruationshintergrund unbedingt ein behindertes Kind?
Damit sie ein Leben lang beschäftigt sind, und nicht mehr für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen/"können"?

Ja ich weiß, das ist weibliche Logik, wenn es ab 30 die Bio-Uhr sprengt, aber weibliche Logik gibt es genauso wenig wie gegrillte Schneebälle.

Gruß vom Chang noi, noch bis morgen in seiner Ferienwohnung im Zillertal

Werter Chang noi, angesichts Ihrer Ausführungen, die sich NICHT mit der Meinung der Redaktion decken, wäre eine verfrühte Abreise aus dem Zillertal dringend empfohlen. Österreichische Frauen san kane Deitschen. Sie werden Sie finden! Hauns ab solangs noch geht! TB

16:10 | Die Kleine Rebellin zu 09:57   
Sie haben inhaltlich meinen Beitrag nicht verstanden und haben ihn auf ihr krudes ekelhaftes Frauenbild umgemünzt. Sie unterstellen Frauen einfach den Wunsch auf ein bequemes Leben mit Hartz 4 und den Wunsch ein behindertes Kind lebenslang zu versorgen. Nichts ist falscher als das. Vermutlich haben Sie keine Familie, sonst wäre ein Baby für sie nicht ein CO2 raubendes Monster. Sie waren auch einmal eins und auch heute vergeuden sie zu viel CO2.

Frauen sind die Wiege der Menschheit und bergen daher den Wunsch nach Familie und damit gerade auch auf Kinder. Das ist ihnen in ihrer Ideologie noch nicht vorgekommen. Sie hat auch eine Frau (Mutter) voller Hoffnung in sich getragen. Mal darüber nachdenken und nicht unglückliche Frauen in den Schmutz ziehen.

18:46 | Leser Kommentar  
Anmerkung zu "Rusisches Roulette", werter Leser.   
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/russisches-roulette-ist-der-waffenbesitzer-schuld/ar-BB1huLKX 

Der Gastgeber und der Gast waren an Waffen interessiert. So holte der Gastgeber aus dem Schlafzimmer seine Glock. Sie lag längere Zeit auf dem Tisch, an dem die drei sassen, tranken und redeten. Um 1.47 Uhr, der Gastgeber wollte gerade nach drinnen, setzte sich der Gast die Waffe an die Wange und drückte ab. Unmittelbar nachdem er gesagt haben soll: «Komm, wir spielen russisches Roulette.» Was mit einer Pistole gar nicht möglich ist. Es bräuchte einen Revolver. Der Gast verletzte sich bei der Schussabgabe schwer. Er ist seither auf einem Auge blind, die Sehkraft auf dem anderen stark reduziert...

02.02.2024

15:25 | jourwatch: Lauterbach freut sich auf neuen EU-Impfplan

Ist das nicht schon wieder etwas voreilig? Wurde der neue Impfstoff wirklich durchgetestet? Wie viele Krebserkrankungen konnten denn im Vorfeld verhindert werden, wenn man gar nicht weiß, wer, wann, warum und wie heftig welchen Krebs bekommt? Gibt es in diesem Fall mal keine schweren Nebenwirkungen? Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) begrüßt den Impfplan der EU-Kommission gegen Krebs. “Dass sich Europa dem Kampf gegen Krebs zuwendet, ist dringend notwendig”, sagte er der “Rheinischen Post” (Donnerstagsausgabe).

“Unser Ziel muss es sein, Krebs wenn möglich zu verhindern und – falls das misslingt – Krebs schnell zu erkennen und richtig zu behandeln”, so Lauterbach. Krebsprävention und Screening sowie eine evidenzbasierte Medizin seien die besten Waffen im Kampf gegen den Krebs. Die Krankenhausreform in Deutschland sei diesem Ziel besonders verpflichtet. “Mit mehr Spezialisierung lassen sich viele Menschen retten”, ergänzte der Gesundheitsminister.

Kommentar des Einsenders
Die kommunistischen Wanderratten in der SPD riechen schon wieder frisches Geld; sie können es nicht lassen, mit ihrem Pharmamüll die Menschen zu quälen… Seit Jahrzehnten „forscht“ die Pharmamafia auf dem Gebiet „Krebs“, so gut wie nichts gelang mitteltechnisch und nun… aber jetzt! Ob’s die Leut diesmal checken werden!? Btw: die Abnehmspritzen sind zzt. Einer der größten Ladenrenner der Pharma – sagt doch schon einigen aus über den Psychozustand der Masse…!

09:51 | transparenztest: Bundesregierung wusste: Bevölkerung bekam BioNTech Massen-Impfstoff nach anderem Herstellungsverfahren

Die BioNTech Impfstoffe wurden mit unterschiedlichen Herstellungsverfahren produziert. Die rund 20.000 Probanden der Pfizer Zulassungsstudie erhielten aufwendig hergestellte mRNA Impfstoffe die nach dem sogenannten Prozess 1 hergestellt wurden. Die Bevölkerung erhielt dagegen mRNA Impfstoffe, die nach Prozess 2 nach industriellen Maßstäben gefertigt waren.

Die Herstellungsprozesse nach Prozess 1 und 2 sind grundverschieden. Bei Prozess 2 kommt es nachweislich verfahrensbedingt zu sehr viel höheren Verunreinigungen mit DNA Partikeln. Starke DNA Verunreinigungen werden mit erhöhten Krebsvorkommen in Verbindung gebracht. Eine Bundestags Anfrage in 12/2023 von Martin Sichert (AFD) an die Bundesregierung zu den unterschiedlichen Herstellungsverfahren ergab:

  • Die Bundesregierung wusste bereits im Herbst 2020 von den unterschiedlichen Herstellungsprozessen.
  • Die Bundesregierung wusste, dass die Zulassung mit einem aufwendig hergestellten Impfstoff nach Prozess 1 erfolgt war.
  • Die Bundesregierung wusste weiter, dass die Bevölkerung den industriellen Massen-Impfstoff nach Prozess 2 erhielt.
  • Die Bundesregierung musste zudem aufgrund des EMA Reports wissen, dass der günstige Massen-Impfstoff zwangsläufig mit höheren DNA Kontaminationen eingehen wird.

 Dieser Bericht erklärt die Unterschiede zwischen den Herstellungsverfahren von Pfizer/BioNTech Comirnaty mRNA nach Prozess 1 und Prozess 2. Im Prozess 2 werden DNA-Matrizen aus Bakterien-Plasmiden in der Massenproduktion verwendet, während im alternativen Prozess 1 keine Plasmide vorkommen. DNA-Verunreinigungen im Impfstoff wurden bereits nach der Zulassung von der EMA bestätigt, und sie stammten aus dem Produktionsprozess. Die Bundesregierung war sich dieser Unterschiede und der DNA-Kontaminationen offensichtlich bewusst, da EMA-Dokumente aus 2020 bereits auf Probleme hinwiesen.

Die Zulassungsstudie basierte auf Prozess 1 Impfstoffen, nicht auf Prozess 2 Impfstoffen, was die Wirksamkeit und Sicherheit der letzteren erheblich in Frage stellt... Wissenschaftler warnen vor potenziellen Risiken, darunter die Integration von Fremd-DNA ins Genom, lang anhaltende Spike-Protein-Produktion im Körper und Antibiotika-Resistenz. Der Abgeordnete Martin Sichert von der AfD fragte die Bundesregierung, wann sie von den unterschiedlichen Herstellungsprozessen wusste, und erhielt eine Antwort, die darauf hinweist, dass die Bundesregierung bereits 2020 davon wusste. Die Bundesregierung wusste offensichtlich genau über die DNA-Verunreinigungen Bescheid und hat diese in Kauf genommen und nicht öffentlich gemacht anhand dieser Tatsache gibt es Zweifel hinsichtlich der Gültigkeit der Zulassung dieser Substanzen. JE

15:05 | Der Kolumbianer
Das ist alles nicht relevant für unsere Regierung und deren Medien, da nur Wissenschaftler vor den Risiken warnen und nicht DIE WISSENSCHAFT. Kritische Wissenschaftler sind Schwurbler, Rechte, Verschwörungstheoretiker, Putin-Freunde und haben nichts mit der "wahren Wissenschaft" zu tun!

01.02.2024

14:57 | defender: Französische Forscher stellen „unwahrscheinlich hohe Sterberate“ bei Neugeborenen fest, die eine neue RSV-Impfung erhalten haben

Französische Forscher identifizierten mögliche Sicherheitssignale bei Babys, die mit der Einführung von Beyfortus zusammenfielen, einer kürzlich zugelassenen monoklonalen Antikörperbehandlung gegen das Respiratory Syncytial Virus (RSV) bei Neugeborenen. Die Entdeckung erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Gesundheitsbehörden ihre Warnungen vor der Ausbreitung von Atemwegsviren verschärfen und ihre Werbung für das Medikament intensivieren .

In Interviews mit The Defender äußerten sich die Forscher – die unabhängige französische Wissenschaftlerin und Autorin Hélène Banoun, Ph.D. , und die französische Statistikerin Christine Mackoi – erklärten, dass Daten des französischen Nationalen Instituts für Statistik und Wirtschaftsstudien (INSEE) auf eine unwahrscheinlich hohe Sterblichkeitsrate von Babys im Alter zwischen 2 und 6 Tagen in Frankreich im September und Oktober 2023 hinweisen.

INSEE ist die französische Behörde, die offizielle Geburts- und Sterbedaten in Frankreich sammelt. Beyfortus ist ein Medikament, das in Frankreich verwendet wird und zur Vorbeugung von Bronchiolitis bei Neugeborenen eingesetzt wird. Die Einführung von Beyfortus in französischen Krankenhäusern begann am 15. September 2023. In Frankreich wurden seit dieser Einführung über 200.000 Neugeborene mit Beyfortus injiziert.

Das Medikament wurde von AstraZeneca und Sanofi gemeinsam entwickelt. (na dann muss es ja wirken...) Es wird als einmalige Impfung für Neugeborene angeboten, die kurz vor oder während der RSV-Saison (Respiratory Syncytial Virus) geboren wurden, sowie für einige Hochrisiko-Säuglinge im Alter von 8 bis 19 Monaten. RSV ist eine häufige Ursache für Krankenhausaufenthalte bei Säuglingen in den USA. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Beyfortus bei Neugeborenen, da keine Langzeitstudien durchgeführt wurden und die Verabreichung von monoklonalen Antikörpern an diese Altersgruppe ungewöhnlich ist. (wozu Langzeitstudien, man kann seit Kurzem ja alles telekopieren...) Es gab einen signifikanten Anstieg der Todesfälle von Neugeborenen in Frankreich, der mit der Einführung von Beyfortus in Verbindung gebracht wird.

Es gibt jetzt vermehrt Diskussionen über die möglichen Auswirkungen von Beyfortus auf die Todesraten bei Neugeborenen, und Kritiker glauben, dass es das Risiko von Bronchiolitis erhöhen könnte. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich möglicher resistenter Stämme von RSV aufgrund der Verwendung von Beyfortus. Trotz dieser Bedenken hat es bisher keine offizielle Reaktion der Gesundheitsbehörden gegeben, und es gibt Zensur von kritischen Stimmen in den sozialen Medien. (na das kennen wir jetzt woher?...) JE

31.01.2024

07:39 | UCN:  Neue Studie fordert weltweites Verbot von Covid-Spritzen

Eine Gruppe international anerkannter Forscher hat eine bahnbrechende neue Studie über den Anstieg plötzlicher Todesfälle veröffentlicht und die Regierungen aufgefordert, die Covid-mRNA-Impfung weltweit zu verbieten. In einer von Experten begutachteten Arbeit, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, haben die Forscher die Daten der Phase-3-Studie des Pfizer-Impfstoffs COVID-19 neu analysiert.

Dabei fanden sie Hinweise auf deutlich mehr schwerwiegende unerwünschte Ereignisse in der Impfstoffgruppe. Dies entsprach nicht den veröffentlichten Berichten über die Phase-3-Studien von Pfizer. „Viele wichtige Studienergebnisse wurden in den veröffentlichten Berichten entweder falsch wiedergegeben oder ganz ausgelassen“, so die Forscher.

Kommentar des Einsenders
Recht so! Der mRNA-Giftmüll muss von dieser Welt verbannt werden. INkl. Schadenersatzzahlungen der Pharmariesen nach dem Vorbild der Bayer-Glyphosat-Klage.

14:07 |  Die Kleine Rebellin:
In meinem engeren Bekanntenkreis ist eine junge Frau, sie war schwanger. Die berufliche Planung war abgeschlossen und sie freute sich sehr auf ihr Kind. Bei einer Untersuchung wurde festgestellt, dass der Fötus völlig deformiert war und man musste die Schwangerschaft abbrechen. Man beschwichtigt, es kommt so etwas manchmal vor. Nun wollen sie es noch einmal versuchen. Für mich stellt sich die Frage dreimal geimpft und da das ein russisches Roulette ist welchen Impfstoff man bekommen hat, wird der Fötus wieder nicht lebensfähig sein? Für die junge Frau wäre es die totale Katastrophe.

dazu passend UCN: Zu Tode geimpft – Der Film

30.01.2024

10:43 | UCN:  E-Mail enthüllt, warum Behörden keine Warnung vor Covid-Impfstoffen und Myokarditis herausgaben

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat keine Warnung vor Covid-Impfstoffen und Herzinfarkt herausgegeben, weil Mitarbeiter befürchteten, dass dies Panik auslösen könnte. Dies geht aus einer E-Mail hervor, die der Zeitung The Epoch Times vorliegt. Im Jahr 2021 gab die Seuchenschutzbehörde CDC eine Warnung vor Herzinfektionen und den mRNA-Impfstoffen von Pfizer und Moderna heraus. Die Beamten planten die Warnung, wie aus internen Dokumenten hervorgeht.

In der E-Mail vom 25. Mai 2021 erklärt ein CDC-Beamter, warum einige Beamte gegen die Herausgabe der Warnung waren. DR. Sara Oliver schrieb, dass sie „nicht alarmieren wollten“. Sie kommunizierte zu diesem Zeitpunkt mit einem Mitarbeiter von Pfizer oder Moderna. Oliver war für einen Kommentar nicht zu erreichen.

Kommenrtar des Einsenders
Was geneigte Beobachter schon seit Längerem wissen, schreibt jetzt sogar die EpochTimes! Na da schau her… Die Verbrechen werden immer sichtbarer.

29.01.2024

07:41 | r24: Hammer-Studienanalyse übt scharfe Kritik an Covid-mRNA-Impfstoffen

Mittlerweile gibt es unzählige Studien, welche die gesundheitlichen Schäden durch die experimentellen mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna belegen. Nun übt eine weitere Hammer-Studienanalyse scharfe Kritik an den Genspritzen, welche mit unzähligen schweren Nebenwirkungen einhergehen und ein beispielloses globales Menschenexperiment darstellen.

Wer unsere Berichte aus den letzten Jahren kennt, hat bereits von dutzenden Studien und Berichten gelesen, in denen die experimentellen mRNA-Impfstoffe von Pfizer und Moderna als gesundheitsgefährliche Genspritzen entlarvt wurden. Nun zeigt eine neue umfangreiche Studienanalyse (COVID-19 mRNA Vaccines: Lessons Learned from the Registrational Trials and Global Vaccination Campaign), an der auch die bekannten Köpfe Dr. Peter A. McCullough und Steve Kirsch mitgearbeitet haben und welche auf dem Fachportal Cureus veröffentlicht wurde, wie extrem schlecht das Nutzen-Schaden-Verhältnis dieser unausgereiften Impfstofftechnologie tatsächlich ist. Um das Ausmaß begreiflich zu machen, hier die Einleitung der Analyse:

Bei den errechneten 17 Millionen Toten, die man den Spritzen (inkl. Maßnahmen) zuschreibt, ist scharfe Kritik an dem Zeugs fast diplomatisch ausgedrückt! Zum Vergleich: auch im WW1 starben 17 Mio. Menschen! Also kann man der Pharmamafia und ihren Helfern wie bereits öfters erwähnt, einen handfesten Genozid auf den Tisch knallen…!? Vielleicht wird dies irgendwann mal ein Internationaler Gerichtshof würdigen und Klage erheben…!? JE

28.01.2024

12:32 | tkp: So sorgen Wirkverstärker in Impfstoffen für Autismus und neurologische Störungen

Statistische Untersuchungen haben mit verschiedenen Methoden einen hoch signifikanten Zusammenhang der Häufigkeit von Autismus und Zahl der an Kinder verabreichten Impfungen gezeigt. Kausalität liegt also nahe. Und diese ist durchaus auch in Studien schon gezeigt worden. Vor allem der Wirkverstärker Aluminium spielt dabei offenbar eine wichtige Rolle.

In Europa hat die Zahl der an Säuglinge und Kinder verspritzten Impfungen mittlerweile extreme Ausmaße angenommen, obwohl die Erreger und Krankheiten, vor denen mit Impfung ein Schutz aufgebaut werden soll, keine Rolle mehr spielen. Mit der verbesserten Ernährungssituation sind sie praktisch verschwunden. Im Jahr 2020 erklärte der „Papst“ der Orthomolekularmedizin gegenüber TKP zu Masern:

Kommentar des Einsenders
36(!) Impfungen in den ersten 24 Monaten Kindsalter…!? Komplett Gaga. „Gegen“ ganz normale Entwicklungsreaktionen, die als „Krankheit“ verkauft werden…!? Hier muss sich endlich etwas grundlegend ändern und der Pharmamafia samt „Gesundheitssystem“ ein fetter Riegel vorgeschoben werden gegen diese leichtfertige Vergiftung kleiner Kinder.

27.01.2024

17:44 | WDR: Lokalzeit aus Duisburg

Spurensuche: Verunreinigte mRna-Impfstoffe? | Studiogespräch: Dr. Thomas Voshaar, Impfexperte

Man höre und staune, was im ÖRR, auch wenn es bloß die "Lokalzeit aus Duisburg" ist, mittlerweile möglich ist, ab 07:55. AÖ

25.01.2024

18:25 | BerlinerZeitung:  Chemiker zu Impfstoff: Welche Folgen haben ungewünschte Proteine?

Mehrere Chemie-Professoren verlangen vom Paul-Ehrlich-Institut eine Untersuchung über mögliche ungewünschte Proteine in den mRNA-Impfstoffen. Bereits im Januar 2022 wandten sich vier renommierte Wissenschaftler mit einem Brief an BioNTech-Gründer Ugur Sahin, um Auskunft über mögliche Probleme im Produktionsprozess der Covid-Impfstoffe zu erhalten: Jörg Matysik, Professor für Analytische Chemie an der Universität Leipzig; Gerald Dyker, Professor für Organische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum; Andreas Schnepf, Professor für Anorganische Chemie an der Universität Tübingen; Martin Winkler, Professor Materials and Process Engineering an der Zürcher Hochschule der angewandten Wissenschaften.

.. irgendwie ist es schon wichtig aufzuarbeiten, was in der Impfung alles drinnen war. Doch ... was hauen sich die Menschen jeden Tag .. übers essen rein?  TS 

09:31 | uscis.gov: Impfanforderungen für Einwanderer in die USA

Nach den Einwanderungsgesetzen der Vereinigten Staaten muss ein Nichtstaatsangehöriger, der im Ausland ein Einwanderungsvisum beantragt oder während seines Aufenthalts in den Vereinigten Staaten seinen Status in den eines rechtmäßigen ständigen Wohnsitzes umwandeln möchte, Impfungen erhalten, um die folgenden Krankheiten zu verhindern:

Mumps;
Masern;
Röteln;
Polio;
Tetanus- und Diphtherietoxoide;
Keuchhusten;
Haemophilus influenzae Typ b;
Hepatitis B;
COVID 19; Und
Alle anderen durch Impfungen vermeidbaren Krankheiten, die vom Advisory Committee for Immunization Practices (ACIP) empfohlen werden.

Das ACIP (Advisory Committee on Immunization Practices) ist ein Beratungsgremium des Ministeriums für Gesundheit und menschliche Dienste (HHS) und des Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in den USA. Es empfiehlt Impfungen für die allgemeine US-Bevölkerung. Seit dem 14. Dezember 2009, als das ACIP begann, neue Impfstoffe für die allgemeine US-Bevölkerung zu empfehlen, bewertet das CDC regelmäßig und nach Bedarf, ob diese Impfstoffe auch für Einwanderungszwecke erforderlich sein sollten.

Das CDC ist für die Veröffentlichung der Technischen Anweisungen für Zivilchirurgen verantwortlich. Diese Anweisungen legen die Anforderungen für ärztliche Einwanderungsuntersuchungen und Impfungen fest und sind für Zivilchirurgen bindend. Wenn ein Nichtstaatsangehöriger im Ausland ein Einwanderungsvisum beantragt, muss er sich einer ärztlichen Einwanderungsuntersuchung unterziehen, die von einem vom US-Außenministerium autorisierten Vertragsarzt durchgeführt wird. Das CDC gibt spezielle Anweisungen für diese Untersuchungen im Ausland.

Einige wichtige Punkte zu beachten:

* Einwanderer in die USA müssen bestimmte Impfungen nachweisen, da dies nach dem Immigration and Nationality Act (INA) vorgeschrieben ist.

* Das CDC entscheidet, welche Impfungen für Einwanderungszwecke erforderlich sind, basierend auf spezifischen Kriterien, darunter die Empfehlungen des ACIP.

*Einige Personen können aus religiösen oder moralischen Gründen von bestimmten Impfungen befreit werden, müssen jedoch einen Antrag auf Befreiung stellen.

* Der C-19-Spritzstoff wurde in die Liste der Pflichtimpfungen für Einwanderungszwecke aufgenommen, was zu Diskussionen und Debatten geführt hat.

Wie das in der Praxis bei den unkontrollierten Horden die täglich über die Grenze kommen und deren Daten zum Teil niemals erfasst werden wird ist fraglich... Und dass das als weites Riesengeschäft für big Pharma angesehen steht außer Frage... JE

24.01.2024

09:27 | expose: Bill Gates verkauft unwirksame Malaria-Impfstoffe an ärmere Länder

Am Rande von Davos verkaufte Bill Gates erneut seine Impfstoffe. „ Wir werden neue Impfstoffe haben. Wir werden einen Tuberkulose-Impfstoff, einen Malaria-Impfstoff, einen HIV-Impfstoff und neue Covid-Impfstoffe haben, sagte er. Es überrascht nicht, dass Kamerun gestern das weltweit erste Malaria-Impfprogramm gestartet hat. Man geht davon aus, dass der Impfstoff alleine zu 13 % Malaria vorbeugt, in Kombination mit Moskitonetzen und Malariatabletten jedoch zu 90 %.

Mit einer prophylaktischen Dosis können Malariatabletten allein zu 90 % Malaria vorbeugen. Trotz ihrer Wirkungslosigkeit werden in den nächsten Monaten fast 30 Millionen Dosen des Malaria-Impfstoffs von Gates an Afrikaner verschickt. 

Ach ja, die Wohltätigkeit des Bill Gates einfach herzerwärmend! Der reichste Mann der Welt wird großzügig Impfstoffe "verschenken", solange er und seine "Stiftung" dabei noch steuerfreie Gewinne einfahren können. Es ist so, als würden amerikanische Tabakkonzerne Kindern kostenlos Zigaretten geben, um sie süchtig zu machen. Ähnlich wollen amerikanische Pharmaunternehmen nun die Regierungen in Entwicklungsländern von ihren Arzneimitteln abhängig machen. Diese Pillen und Spritzen, die gerade mal einen Cent in der Herstellung kosten, werden durch das Wunder des Steuersystems wie von Zauberhand zu Tausenden von Dollar, wenn sie schließlich den Markt erreichen. Ja, wir alle sollten den "großzügigsten" Mann der Welt verehren, der so selbstlos handelt. Das ist wirklich eine wahre Herzensangelegenheit für ihn. 

Und nicht zu vergessen, die so plötzlich und unerwarteten Nebenwirkungen bei all diesen Laborratten... Denn nichts anderes sind die Menschen in ärmeren Ländern die so großzügigerweise mit ganz neuen Arzneien beschenkt werden... JE

14:13 | Leser Kommentar
Soso, der gute Billy... na - und wer verimpft den Scheiß?
Es gehören immer zwei oder mehr zu Betrug und Untreue. Auch bei Mord.

23.01.2024

10:29 | ET: Anzahl der beantragten Impfschäden steigt auf 11.827 – jeder zweite bereits abgelehnt

Noch immer warten Tausende Menschen auf die Bearbeitung ihres Antrags auf Anerkennung eines Impfschadens.

dazu passend Doch so viel? Bundesweit 467 Impfschäden anerkannt – Tausende Anträge offen

Eine der Nebenwirkungen, die nach C* Spritzen beobachtet wurden, ist die Myokarditis, eine Entzündung des Herzmuskels. Dies kann zu Herzproblemen, einschließlich Schmerzen in der Brust und Herzrhythmusstörungen, führen. Thrombosen sind Blutgerinnsel, die in den Blutgefäßen auftreten können und die Durchblutung behindern. Nach der c* Spritze  wurden auch viele Fälle von Thrombosen  gemeldet. Einige Menschen haben nach der Spritze Autoimmunerkrankungen entwickelt. Dies bedeutet, dass das Immunsystem fälschlicherweise gesundes Gewebe im Körper angreift, was zu verschiedenen Symptomen und Beschwerden führen kann.

In Deutschland wurden Tausende von Anträgen auf Anerkennung von Impfschäden gestellt. Die Anzahl dieser Anträge hat sich in letzter Zeit massiv erhöht, was auf eine Zunahme von gemeldeten Nebenwirkungen doch wohl eindeutig hinweist.... Die Anerkennung von Impfschäden wird den Menschen so schwierig wie möglich gemacht und erfordert oft eine Wartezeit von sechs Monaten nach der Impfung. Selbst dann ist die Anerkennung nicht garantiert, da der Nachweis, dass ein Krankheitsbild auf die Impfung zurückzuführen ist, nicht immer leicht zu erbringen ist. Weil angeblich ja alls eingebildet ist und die Leute oft zum Psychiater überwiesen werden (obwohl wenn ich an die langen Warteschlangen vor den Impfzentren zurückdenke könnte das schon seine Richtigkeit haben...)

Ein Grund für den Antragsstau bei der Anerkennung von Impfschäden könnte der Mangel an Gutachtern sein, die die Fälle bewerten können. Dies kann zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Anträge führen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens bewilligt wird, ist gering, und die Ablehnung im ersten Anlauf ist üblich. Und wo bleiben jetzt eigentlich die Sondersendungen über die massive Übersterblichkeit und die Warnungen dass bald jeder jemanden kennen wird (oder zwei oder drei) der am goldenen Schuss gestorben ist? JE

08:19 | tkp: EU-Parlament gegen Veröffentlichung der Pfizer-Verträge

Keine Freigabe der Verträge mit Pfizer, Moderna und Co: Ein entsprechender Antrag im EU-Parlament ist am Mittwoch abgeschmettert worden. Damit bleiben die Impfverträge offiziell geheim. Das EU-Parlament macht Pfizer und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weiter die Mauer. So haben die Mitglieder des Parlaments in Brüssel gegen die Veröffentlichung der Verträge mit Pfizer und anderen Covid-Impfstoffherstellern gestimmt. Damit wird der Öffentlichkeit Informationen mit milliardenschwerer Wirkung weiter vorenthalten – sogar geklagt wurden EU-Mitgliedsländer (Polen und Ungarn) von Big Pharma auf Basis dieser Verträge.

Das Parlament hat sich – könnte man meinen – in den Dienst der Konzerne gestellt und nicht in jenes des Volkes. Mit 349 zu 254 Stimmen wurde die Transparanzmaßnahme abgelehnt. Obwohl diesmal sogar die grüne Fraktion Großteils für die Freigabe gestimmt hatte, wurde der Antrag niedergeschmettert: Eine Allianz aus Sozialdemokraten, der konservativen EVP und den Liberalen hat (wieder einmal) gereicht.

Wie war das noch gleich mit Transparenz weil man ja nichts zu verbergen hat? JE

21.01.2024

19:23 | WDR:  Spurensuche: Sind Corona mRNA-Impfstoffe verunreinigt?

Leser Kommentar
auf Anregung des 1. Vorsitzenden der MWGFD, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, übermitten wir Ihnen den Link zu einem Bericht, der am 18.1. 24 in der WDR Lokalzeit Ruhr ausgestrahlt wurde. 

19.01.2024

10:32 | reclaimthenet:  Facebook und YouTube zensierten Opfer des AstraZeneca-COVID-Impfstoffs

Diejenigen, die nach ihrer Oxford-AstraZeneca-Covid-Impfung ernsthafte gesundheitliche Probleme hatten, äußern zunehmend Bedenken hinsichtlich der Zensur auf Social-Media-Plattformen. Diese Personen, die sich als Opfer des Impfstoffs betrachten, berichten, dass ihre Versuche, ihre Erfahrungen und Symptome online zu teilen, unterdrückt werden. Darunter ist ein Vater von zwei Kindern, der nach Erhalt des Impfstoffs im Frühjahr 2021 ein lebensveränderndes Blutgerinnsel erlitt, das zu bleibenden Hirnschäden führte. Derzeit verklagt er vor dem High Court in London rechtliche Schritte gegen AstraZeneca. In ähnlicher Weise hat der Ehemann einer Frau, die auf tragische Weise nach ihrer Impfung starb, Klage eingereicht. Andere, die glauben, negative Reaktionen auf die Impfung erlitten zu haben, sich aber nicht in einen Rechtsstreit verwickeln lassen, haben ihre Frustration über die Unterdrückung ihrer Stimmen auf Plattformen wie Facebook zum Ausdruck gebracht.

Wie es um die freie Meinungsäußerung und die Zensur bestellt ist, sieht man anhand der Sperre von RT-Deutsch bereits seit Jahren ganz deutlich... JE

18.01.2024

10:09 | derstandard: Corona: Impfung rettete in Österreich bis März 2023 rund 25.000 Leben

Die Corona-Impfungen haben bis März 2023 in Europa über 1,4 Millionen Leben gerettet, in Österreich waren es rund 25.000. Das ergab eine Studie des Netzwerks für die Überwachung von Atemwegserkrankungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Arbeit zeige einmal mehr: "Ab 60 wird's kritisch", ab 80 Jahren sei die Impfung "essenziell". Das schreibt der Molekularbiologe Martin Moder am Mittwoch auf der Plattform X (ehemals Twitter). Die meisten verhinderten Todesfälle gab es nach der dritten Dosis.

Die Forschungsergebnisse wurden auf einem Preprint-Server veröffentlicht, das heißt, sie wurden noch nicht in einem Fachblatt publiziert und von anderen Wissenschaftern überprüft. Der Forscher und "Science Buster" Moder bezeichnete sie auf X als "sehr gute, aktuelle Studie" zu durch die Impfung direkt geretteten Leben.

Kommentar des Einsenders
Sie können es einfach nicht lassen, mit ihrer dummdreisten Lügerei den Menschen weiter auf den Geist zu gehen! Die meisten haben es mittlerweile kapiert und die Info mitgebkommen, dass die ganze Stecherei ein einziges Desaster gewesen ist (außer für die Investoren). Selbst die Hersteller mußten in div. Ausschüssen zugeben, dass die Spritze nicht vor Übertragung schützt, keine sterile Immunität erzeugen kann und dazu noch hoch toxisch ist! Und lt. Amerikanischen Studien weltweit ca. 17 Mio. Tote verursachten, von den schwer Geschädigten ganz zu schweigen…! Kennzeichnet diesen Mist als Werbung und jagt diese gekauften, ahnungslosen sogen. Experten endlich zum Teufel!

Woher wissen die das so genau? Und die Übersterblichkeit kommt jetzt woher?... JE

14:29 | Leserkommentar
was ist mit
- Untergeburtenrate
- erhöhter Krankenstand
- Lebenserwartungsverminderung
woher kommen die? Klimawandel?

15:08 | Die Eule
Der Martin, der sich am liebsten als Fruchtfliege verkleidet, wird wie sein Vorbild ebenso geliebt. Flux verdreht er in seinen lustigen und zugleich sehr gefährlichen Videos die Wahrheit so, dass das Böse aus der Welt verschwindet. Darin weist er aber notorisch auf die armen Verirrten ihn, die der Wissenschaft einfach keinen Glauben schenken wollen. So dient er sich als
grellbunter Hofnarr dieser Wissenschaft an, die sein dümmliches Geschwätz sicher mal mit einer Professur belohnen wird.

18:45 | Der Spaziergänger  
Zitat: „Sie können es einfach nicht lassen…“
Sie müssen das so machen! Sie wollen sich damit selbst schützen, es ist eine Flucht nach vorne. Sie fürchten hohe Strafen, sie fürchten eine Aufarbeitung und darum kommen sie immer wieder mit diesen aufgewärmten Behauptungen u. Zahlenspielen. Mit „sie“ sind die Haupttäter in Ö gemeint: Sämtliche Gesundheitsminister, BP, Ärztekammer, gewählte Regierungsmitglieder, nie gewählte Reg.mitglieder, ORF usw. Die halten jetzt natürlich immer noch zusammen, sind Schicksalsgenossen. Da Virus u. Plandemie, also Angstmachen u. drohen, gerade out sind, bleibt ihnen nur die Möglichkeit, ständig aufs Neue Erfolgsbehauptungen hochzupushen und damit zu versuchen, eine Aufarbeitung zu verzögern/verhindern. Sie spielen nach wie vor die Überzeugten mit der weißen Weste, die nur das Bestmögliche getan haben, obwohl sie sehr genau wissen, dass sie sehr viel Dreck am Stecken haben.

16.01.2024

15:42 | tomrenz.substack: Vertuscht: mRNA-Ausscheidung, Übertragbarkeit und Krebs.

Kürzlich fand ich mich in einem Kaninchenbau voller FDA-Dokumente und heiliger Zigaretten wieder, Leute – was ich gefunden habe, ist ein echter Scheunenbrenner. Ich werde versuchen, dies so kurz wie möglich zu halten, damit der Ernst dessen, was ich mitteilen werde, nicht in zu vielen Details untergeht. Was ich herausgefunden habe, ist meiner Meinung nach nichts weniger als vorsätzlicher Mord.

Es ist verrückt, das überhaupt zu sagen, aber es gibt keine andere Schlussfolgerung, die ich ziehen kann, nachdem ich diese „Guidance for Industry“ -Dokumente der FDA durchgesehen habe, die Jahre vor dem Covid-Fiasko veröffentlicht wurden. Dies ist der überzeugende Beweis, der beweist, dass sie wussten , dass die Gentherapieprodukte, die sie als „Impfstoffe“ tarnten, die Fähigkeit hatten, Zellen auszuscheiden, Krebs zu verursachen und zu töten .

Die Covid-19-Spritze können aus gutem Grund als Gentherapie bezeichnet werden, die die mRNA des SARS-CoV-2-Virus verwendet, um den Körper zur Produktion von Antigenen anzuregen. Die Centers for Disease Control and Prevention haben ihre Definition von Impfstoffen geändert, um die Covid-19-Impfstoffe einzuschließen. Pfizer und Moderna geben in ihren SEC-Anmeldungen zu, dass es sich um Gentherapieprodukte handelt.

Dokumente aus dem Jahr 2015 zeigen, dass Gentherapieprodukte Ausscheidungen auf verschiedene Weisen verursachen können und Sicherheitsrisiken für unbehandelte Personen darstellen. Es wird erwähnt, dass die Gentherapieprodukte Jahre nach der Injektion Krebs verursachen können, indem die Expression von Genen verändern. Es wird aufgezeichnet, dass die Spritzen gezielt Menschen krank machen  und töten sollen, und dass dies Teil einer größeren Agenda ist. JE

14:15 | UCN:  Neues Impfstofflabor für „Krankheit X“ in Großbritannien eingeweiht

In Großbritannien wurde eine neue Einrichtung zur Erforschung von Impfstoffen gegen einen unbekannten Erreger gebaut, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „Krankheit X“ bezeichnet hat, schreibt Jamie White. Die neue Einrichtung befindet sich auf dem geheimen Wissenschafts- und Technologiecampus Porten Down in Wiltshire, England, der vorwiegend für seine Forschung im Bereich der chemischen und biologischen Kriegsführung bekannt ist. Wie die BBC im August berichtete, bereiten sich die Experten dort auf den Ausbruch eines neuen „Disease X“-Virus vor.

„Covid ist offensichtlich kein Einzelfall“, sagte Prof. Dame Jenny Harries, Geschäftsführerin der UK Health Security Agency (UKHSA), die diese Labors betreibt. Porton Down, eines der geheimsten Zentren für wissenschaftliche Forschung im Vereinigten Königreich, hat sich zum Ziel gesetzt, die nächste Pandemie „im Keim zu ersticken“. Die neue Anlage liegt in der ländlichen Gegend von Wiltshire in der Nähe von Salisbury, Großbritannien, und ist einer der wenigen Orte weltweit, der für die Erforschung einiger der gefährlichsten Viren und Bakterien ausgestattet ist.

Der Pandemievertrag ist in der Pipline, jetzt braucht man eine neue Seuche, damit die Mehrheit der damit verängstigenden Menschen auch bereit ist dabei mitzumachen... JE

13.01.2024

07:39 | bitchute: "Späte Reue"

Humor hat, wer trotzdem lacht. TB

Kommentar des Einsenders
Tja, damit steht er nicht alleine da!

12.01.2024

18:31 | Leser Kommentar zu 10.01.2024, 15:09: Pflichtimpfungen für Hühner und deren gesundheitliche Auswirkungen

Es sollte klar sein, dass Massenhaltung auch ein Hort für alles mögliche ist und dass die Industrie entsprechende Angebote bereit hält.
Um entsprechende Belastung klein zu halten sollte man seine Versorgungsquellen bedacht auswählen, für Eier vorzugsweise einen Hobby-Halter mit 20-30 Hühnern auf seiner Streuobstwiese. Die "Städter" haben hier wohl aber leider das nachsehen...

Eine Impfpflicht bei Hühnern beteht in D nur gegen die "Newcastle"-Krankheit. Als Kleinsthalter tritt man dafür am besten in einen Geflügelzuchtverein ein und kann dann dort die 'Brühe' (der Stoff wird den Tieren in Form von Trinkwasser verabreicht) incl entsprechender Bescheinigung abholen...
Wenn man als Kleinsthalter Junghennen einkauft, dann sind diese aber meist bereits "grundimmunisiert".
https://www.eierschachteln.de/blog/huehner-impfen/
Wo und in welchen Umfang auch mRNA im Spiel ist, ist schwer zu beantworten.

Mehr Gedanken bzgl mRNA-Verunreinigungen machen wir uns bei Fleisch und Milchprodukten. Da gehören "Nadeln" vermutlich vermehrt zum Pflichtprogramm, ausweichen auf "alternativen" dürfte unmöglich sein.
"Bio" ist zumindest schonmal kein Ausweg.

11.01.2024

16:01 | multipolar: Geleakte Impfdaten aus Neuseeland: Unterschiedliche Sterberaten je Charge

Ende November 2023 erklärte ein Whistleblower der neuseeländischen Gesundheitsbehörde in einem Video, dass er anhand amtlicher Daten eine höhere Sterblichkeit aufgrund der COVID-19-Impfungen belegen könne. Das Video wurde von der in Neuseeland bekannten ehemaligen TV-Moderatorin Liz Gunn veröffentlicht, einer Kritikerin der mRNA-Präparate, die 2023 eine eigene Partei gegründet hat. Kurz darauf bestätigte sich, dass sowohl der Informant namens Barry Young als auch seine Daten authentisch sind. Derzeit ermittelt die neuseeländische Justiz gegen ihn.

Der US-amerikanische Multimillionär und Kritiker der mRNA-Präparate Steve Kirsch stand bereits vor Youngs Video-Stellungnahme mit ihm in Kontakt und wertete die Daten aus. Er erklärte Anfang Dezember, dass die Präparate insbesondere in den ersten Wochen nach der Injektion zu einer erhöhten Todesrate geführt haben sollen, eine höhere Sterberate zur Folge hätten und hochgerechnet weltweit zehn Millionen Menschen an den Injektionen gestorben seien.

...hier noch mal zur Wiederholung

Mehr als vier Millionen Datensätzen von circa 2,2 Millionen geimpften Personen in Neuseeland wurden überprüft. Es wurde festgestellt, dass einige Chargen des COVID-19-Impfstoffs von Pfizer/Biontech in Neuseeland auffällige Abweichungen bei den Sterberaten aufweisen. Dies legt nahe, dass einige Chargen möglicherweise für mehr Todesfälle verantwortlich sind als andere. (Wir berichteten bereits vor Monaten darüber siehe Video...) Die Daten bestätigen die Erkenntnisse dänischer Forscher zu unterschiedlichen Nebenwirkungen je Charge und widersprechen der Stellungnahme des Paul-Ehrlich-Instituts. JE

09:59 |  expose: Impfschäden durch alle Impfungen sind weitaus weiter verbreitet, als den Menschen bewusst ist

Dr. Larry Palevsky ist ein amerikanischer Kinderarzt, der das Northport Wellness Center leitet . Am 19. Februar 2020 gab er bei der öffentlichen Anhörung des Connecticut Public Health Committee seine Aussage. Das Protokoll der vollständigen Anhörung des Gesundheitsausschusses vom 19. Februar 2020 können Sie HIER lesen . Am Ende dieses Artikels haben wir ein Video seiner Aussage eingebettet. Im Folgenden finden Sie Auszüge aus Dr. Palevskys Aussage; Um die Lesbarkeit zu erleichtern, haben wir seine Worte nicht in Anführungszeichen gesetzt.

Eine der Annahmen, die wir gehört haben, ist, dass hohe Impfungen die gefährdeten Personen schützen und die Wahrscheinlichkeit verringern, dass die geimpften Personen den Keim auf andere übertragen. Ich habe in meinen 37 Jahren noch nie eine Studie gesehen, die gezeigt hat, dass eine Impfung dazu führt, dass die Bakterien oder das Virus aus dem Körper der Geimpften verschwinden.

Uns wird gesagt, dass ungeimpfte Kinder die einzigen Kinder und die einzigen Menschen sind, die in der Lage sind, Keime zu verbreiten. Aber auch das stimmt nicht, denn auch geimpfte Kinder können Keime verbreiten. Sie können immer noch die Bakterien und Viren in sich tragen, gegen die wir impfen, und das gilt auch für Erwachsene. Auch Erwachsene können Träger der Bakterien und Viren sein, gegen die wir impfen.

Kommentar des Einsenders
Öffentliche Anhörungen und ziemlich interessante Details aus US… Und was passiert in unseren Breiten…!? Diese Kuh bekommt die Politik leider nimmer vom Eis, wenn sie nicht Willens ist, sich der Themen offen und seriös zu stellen! Ein riesen Skandal diese ganze Spritzerei, und nicht erst seit Corona!

Impfstoffe verändern die Aktivität von Viren und Bakterien, anstatt sie vollständig zu eliminieren, und können Mutationen verursachen. Impfstoffe enthalten Chemikalien, die in Tierversuchen mit Gehirnentzündungen und neurologischen Entwicklungsstörungen in Verbindung gebracht wurden. Die in Impfstoffen verwendeten Aluminium-Nanopartikel könnten ins Gehirn gelangen und in Verbindung mit neurologischen Problemen stehen. (wir berichteten in den vergangen Tagen bereits öfter über solche Studien) Impfstoffe können Entzündungen im Körper auslösen, die zu chronischen Erkrankungen führen können. Autoimmunerkrankungen können durch Impfstoffe verursacht werden, da sie molekulare Ähnlichkeiten zwischen Viren und körpereigenen Zellen erzeugen. Polysorbat 80 und 2-Phenoxyethanol in Impfstoffen könnten die Gesundheit der Zellmembranen beeinträchtigen und das Potenzial für Entzündungszustände erhöhen. Impfstoffe werden injiziert, was im Gegensatz zur Inhalation oder Einnahme eine direkte Wirkung auf das Immunsystem haben kann. JE

10.01.2024

15:09 | Leseranfrage: Pflichtimpfungen für Hühner und deren gesundheitliche Auswirkungen

Ich habe eine Bitte: Ich lebe in der Großstadt und kaufe meine Eier auf dem Wochenmarkt. Erst jetzt erfuhr ich, dass Hühner in Deutschland regelmäßig pflichtgeimpft werden müssen, auch vom Kleinsthalter mit nur 1-2 Hühnern. Für Verweigerer drohen bis zu 30 000 Euro Strafe.
Leider fand ich bislang keine Informationen über die Risiken der eingesetzten Vakzine auf die menschliche Gesundheit. Kommt da vielleicht auch schon mRNA zum Einsatz? Können Sie die Thematik bitte aufgreifen und die Frage in die Bachhheimer-Familie weitergeben? Vielleicht ist ja unter den Lesern auch ein Tierarzt oder ein Hühnerhalter, der darüber Kenntnisse besitzt?
Interessant ist es für uns ALLE, die ihr Frühstücksei lieben. Eier sind darüber hinaus verarbeitet in hunderten Lebensmitteln enthalten.

So ganz auf die Schnelle finde ich jetzt das: für Österreich und für Deutschland
Impfungen für Hühner - Was, Wann und Wie?

Marek'sche Krankheit (Hühnerlähmung): Diese durch Herpesviren verursachte Krankheit kann mit einer Impfung am ersten Lebenstag der Küken verhindert werden.

Kokzidien: Eine einmalige Impfung gegen die häufigsten Kokzidienarten wird in der ersten Lebenswoche als Spray verabreicht.

Infektiöse Bronchitis (IB): Die Impfung gegen IB sollte mehrmals während der Aufzucht und danach viertel- bis halbjährlich in der Legeperiode erfolgen.

Gumboro-Krankheit: Eine einmalige Impfung gegen die Gumboro-Krankheit kann in den ersten Lebenswochen der Küken durchgeführt werden.

Salmonellen: Hühner und Puten können gegen Salmonellen-Arten, die beim Menschen schwere Erkrankungen auslösen können, geimpft werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Eier für den Verzehr oder Verkauf verwendet werden. JE

Hühner impfen Impfpflicht, Sinn und Vorgehen

 

09:49 | r24:  Betrug am Volk: Bundesregierung wusste von Anfang an von riskanterem Impf-Herstellungsprozess

Im Zuge der Debatte um DNA-Verunreinigungen in den Corona-mRNA-Impfstoffen wurde eine für Big Pharma und die Politik unliebsame Information einer breiteren Öffentlichkeit bekannt: Die Impfstoffe, die der Bevölkerung verabreicht wurden, wurden mit einem viel riskanterem Herstellungsverfahren produziert als jene, die in der Zulassungsstudie zum Einsatz kamen. Der AfD-Gesundheitspolitiker Martin Sichert wollte in einer Anfrage von der Bundesregierung wissen, seit wann diese Information bekannt war. Die Antwort empört: Die Regierung wusste von Anfang an Bescheid.

“Informationen zum Herstellungsprozess des in Rede stehenden COVID-19-Impfstoffs wurden mit dem Europäischen Öffentlichen Bewertungsbericht erstmals am 23. Dezember 2020 von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) veröffentlicht” – so lautet die lapidare Antwort auf die Anfrage Sicherts. Sprich: Schon vor Beginn der Massenimpfungen war Verantwortlichen bekannt, dass die Impfstoffe für die Bevölkerung durch ein problematisches und nicht ordentlich erprobtes Verfahren hergestellt wurden.

Kommentar des Einsenders
Die nächste „Schwurbelei“ der „Alternativen“ bestätigt, jetzt durch den dt. Bundestag! Selbst Spahn sprach ja damals bei einer öffentlichen Veranstaltung, dass „wir“ (Bevölkerung) quasi die Versuchskaninchen seien in Bezug auf die Wirksamkeit/Sicherheit der Plörren…!? Ohne den massiven Druck hätte es eben nicht funktioniert, und auch die Ignoranz und Geldgier der Ärzte, die die Beipackzettel gar nicht lasen, darf nicht unbeantwortet bleiben (inkl. Der erpresserischen Methoden der Verbände und Kammern!). ALLE sind hier in die Ziehung/Haftung/Verantwortung zu nehmen.

08.01.2024

15:41 | pubmed:  Vorhandensein von Virus-Spike-Protein und Impf-Spike-Protein im Blutserum von Patienten mit Long-COVID-Syndrom

Bei COVID-19-Patienten kommt es in 10–20 % der Fälle zu einem verlängerten Long-COVID-Syndrom, das als Anhalten der Symptome für mindestens zwei Monate nach der Infektion definiert ist. Die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen dieses Syndroms sind nach wie vor kaum verstanden. Es wurden mehrere Hypothesen vorgeschlagen, darunter die potenzielle Autoimmunität, die sich aus der molekularen Mimikry zwischen viralem Spike-Protein und menschlichen Proteinen ergibt, die Reservoir- und Virusreproduktionshypothese und die Virusintegrationshypothese. Obwohl offizielle Daten besagen, dass das impfbare Spike-Protein harmlos ist und an der Infektionsstelle verbleibt, deuteten mehrere Studien auf eine Toxizität des Spike-Proteins hin und fanden es mehrere Monate nach der Impfung im Blutkreislauf. Suche nach dem Vorhandensein von Virus- und Impfstoff-Spike-Protein in einer Kohorte von Patienten mit langer COVID-Erkrankung.

Die Studie verwendet einen proteomischen Ansatz unter Verwendung von Massenspektrometrie, um das Serum von 81 Patienten mit Long-COVID-Syndrom zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass das Spike-Protein sowohl nach der Infektionsüberwindung als auch nach der Impfung bei einigen Patienten vorhanden sein kann, was die Existenz eines möglichen Mechanismus unterstützt, der dazu führt, dass das Spike-Protein viel länger im menschlichen Körper verbleibt als von frühen Studien angenommen. Die Autoren empfehlen, dass alle Patienten mit Long-COVID-Syndrom auf das Vorhandensein von Impf- und Virus-Spike-Protein untersucht werden sollten. JE

 

07.01.2024

10:11 | apollo: „Nicht für Menschen geeignet“: Floridas Gesundheitsbehörde will Stopp von Covid-Impfungen

In den vergangenen Monaten zeigte sich Floridas Staatsarzt („Surgeon General“) und Leiter der Gesundheitsbehörde, Dr. Joseph A. Ladapo, immer wieder impfkritisch, wies auf die möglichen Nebenwirkungen und zuletzt sogar auf die Verunreinigung durch DNA-Fragmente in den mRNA-Vakzinen hin. Am Mittwoch folgte dann der nächste Schritt: Dr. Ladapo sprach sich öffentlich für eine Aussetzung der Verwendung von mRNA-Präparaten aus. In einem offiziellen Regierungsschreiben erklärt Ladapo eindeutig, dass „diese Impfstoffe nicht für Menschen geeignet sind“, sollte sich bewahrheiten, dass die Hersteller BioNTech sowie Moderna keine Untersuchungen auf DNA-Rückstände durchgeführt haben.

Die Einbindung von DNA würde nicht nur für die menschliche Gesundheit, sondern auch für das gesamte menschliche Genom ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen, soLadapo. Dafür führt er die 2007 von der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) beschlossenen Richtlinien für die Verwendung von DNA in Impfstoffen an, aus denen hervorgeht, dass die Integration von DNA krebserregend sein kann und zu Chromosomeninstabilität führen kann – was wiederum eine Hypersensibilität für manche Krankheiten verursacht.

Kommentar des Einsenders
Löblich, und wir sollten schnellstmöglich folgen.

05.01.2024

16:11 | childrenshealthdefense: Französische Forscher stellen „unwahrscheinlich hohe Sterberate“ bei Neugeborenen fest, die eine neue RSV-Impfung erhalten haben

Unabhängige französische Forscher entdeckten einen erheblichen Anstieg der Todesfälle bei Neugeborenen in Frankreich, der mit der Einführung von Beyfortus, einer neuen Impfung gegen das Respiratory-Syncytial-Virus für Säuglinge, zusammenfiel. Französische Forscher identifizierten mögliche Sicherheitssignale bei Babys, die mit der Einführung von Beyfortus zusammenfielen, einer kürzlich zugelassenen monoklonalen Antikörperbehandlung gegen das Respiratory Syncytial Virus (RSV) bei Neugeborenen.

Die Entdeckung erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Gesundheitsbehörden ihre Warnungen vor der Ausbreitung von Atemwegsviren verschärfen und ihre Werbung für das Medikament intensivieren . In Interviews mit The Defender äußerten sich die Forscher – die unabhängige französische Wissenschaftlerin und Autorin Hélène Banoun, Ph.D. , und die französische Statistikerin Christine Mackoi – erklärten, dass Daten des französischen Nationalen Instituts für Statistik und Wirtschaftsstudien (INSEE) auf eine unwahrscheinlich hohe Sterblichkeitsrate von Babys im Alter zwischen 2 und 6 Tagen in Frankreich im September und Oktober 2023 hinweisen.

Die INSEE ist eine Behörde in Frankreich, die offizielle Geburts- und Sterbedaten sammelt. Beyfortus ist ein Medikament, das von AstraZeneca und Sanofi entwickelt wurde. Es wird Neugeborenen und Säuglingen verabreicht, um sie vor RSV (Respiratory Syncytial Virus) zu schützen. Die Verwendung von Beyfortus in Frankreich stieg an, nachdem es im September 2023 in Krankenhäusern eingeführt wurde. Die CDC empfahl Beyfortus im August 2023, während die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) das Medikament im September 2022 zugelassen hat.

Es gab Berichte über eine übermäßige Anzahl von Todesfällen bei Neugeborenen in Frankreich, die mit der Einführung von Beyfortus in Verbindung gebracht werden. Einige Forscher und Mediziner warnten davor, dass keine Langzeitstudien zu Beyfortus und Neugeborenen durchgeführt wurden und dass die Verabreichung von monoklonalen Antikörpern an diese Bevölkerungsgruppe beispiellos sei. Es gibt Bedenken hinsichtlich der Effektivität von Beyfortus, da die Daten auf eine hohe Prävalenz von Nebenwirkungen hinweisen, während die tatsächlichen Vorteile  begrenzt sind.

Einige Experten haben Zweifel an den veröffentlichten Daten und Studien zu Beyfortus geäußert und argumentieren, dass sie möglicherweise nicht zuverlässig sind. Es ist zu vermuten, dass wieder finanzielle Interessen von Big Pharma eine Rolle bei der Förderung von Beyfortus spielen könnten (welch eine Überraschung...). In den USA wurde empfohlen, die Impfung gegen Beyfortus in den Impfplan für Kinder aufzunehmen und den Herstellern eine Haftungsbefreiung zu gewähren. Allerdings wurde auch empfohlen, das Beyfortus als Arzneimittel zu kennzeichnen und von der nationalen Entschädigung für Impfschäden auszuschließen, um eventuellen Versicherungsproblemen vorzubeugen!!!!!!!!  JE

04.01.2024

18:52 | DerStandard:  Babys mit RSV-Impfung haben ein deutlich geringeres Risiko, im Krankenhaus zu landen

 Lange wurde vergeblich nach RSV-Impfstoffen geforscht. Jetzt zeigt ein Antikörperpräparat erneut gute Ergebnisse in einer internationalen Untersuchung. Corona, Influenza, Erkältungsviren – aktuell kursieren besonders viele Erreger, viele sind krank oder haben Fälle im Umfeld. Und im Hinblick auf Babys und Kleinkinder ist in der Erkältungssaison noch ein weiteres Virus besonders relevant: Das Respiratorische Synzytial-Virus – kurz RSV – tritt jedes Jahr von November bis März vermehrt auf.

Leser Beitrag 
Anbei ein standard.at Artikel mit einer Studie zu Beyfortus, die von den Herstellern des Medikaments Sanofi und Astra Zeneca finanziert wurde. Standard TITEL: Studie: Babys mit RSV-Impfung haben ein deutlich geringeres Risiko, im Krankenhaus zu landen

Und ein Bericht aus der "Praxis", der womöglich sehr zynisch erklärt, warum die obige Überschrift sogar stimmen könnte!  
https://legitim.ch/franzoesische-forscher-stellen-unwahrscheinlich-hohe-sterberate-bei-neugeborenen-fest-die-die-neue-rsv-impfung-erhalten-haben/

AUSZUG:
Laut Mackoi fallen diese übermäßig vielen Todesfälle mit der Einführung von Beyfortus in Frankreich zusammen.

„Es gibt einen starken Zusammenhang mit der Beyfortus-Injektion seit dem 15. September 2023“, sagte sie. „In Frankreich erhalten die Babys Beyfortus-Injektionen, bevor sie die Entbindungsklinik verlassen. Sie verlassen die Entbindungsklinik drei oder vier Tage nach ihrer Geburt … Diese übermäßig vielen Todesfälle sind anormal.“

Laut Banoun zeigen die Daten „einen 50%igen Anstieg der Todesfälle bei Säuglingen zwischen 2 und 6 Lebenstagen im Vergleich zu dem, was zu erwarten wäre“

 

13:58 | childrenshealthdefense: In einigen COVID-Impfstoffen verwendete Aluminium-Adjuvantien können das Risiko schwerer Atemwegserkrankungen erhöhen

Laut einer vorab veröffentlichten Studie könnte ein Inhaltsstoff des COVID-19-Impfstoffs die Wirksamkeit des Produkts gegen einen einzelnen gezielten Virusstamm verbessern, könnte jedoch das Risiko schwerer Atemwegserkrankungen nach Kontakt mit neuen Virusstämmen erhöhen. Alaun, ein auf Aluminium basierendes Adjuvans oder Immunverstärker, das in vielen Impfstoffen – einschließlich inaktivierten COVID-19-Virusimpfstoffen – verwendet wird, trägt zum Schutz vor dem gezielten (homologen) Virusstamm bei. Allerdings kann Alaun das Infektionsrisiko durch neue (heterologe) Virusstämme erhöhen, die als „Durchbruchsinfektionen“ bezeichnet werden, heißt es in einer vorab veröffentlichten Studie, die auf Research Square veröffentlicht wurde.

Von den 13,5 Milliarden weltweit verabreichten COVID-19-Impfstoffdosen verwendeten 5 Milliarden inaktiviertes Coronavirus als Wirkstoff. Impfstoffe mit inaktivierten Viren Im Gegensatz zu den Impfstoffen von Pfizer und Moderna verwenden COVID-19- keine mRNA. Stattdessen nutzen sie abgetötete oder geschwächte Viren, um die Immunantwort auszulösen.

Virusinaktivierte COVID-19-Spritzstoffe, wie das chinesische CoronaVac und das indische COVAXIN, enthalten oft das Adjuvans Alaun, das das Risiko einer impfstoffassoziierten verstärkten Atemwegserkrankung erhöht. Eine Studie an Mäusen zeigt, dass der Alaun-haltige Inaktiv-Impfstoff gegen homologe Infektionen wirksam ist, aber das Risiko einer VAERD bei heterologer Infektion erhöht. Der Effekt verschwindet, wenn Alaun durch ein anderes Adjuvans wie Ribi ersetzt wird. VAERD, bereits seit den 1960er Jahren bekannt, ist eine Form von impfstoffassoziierter verstärkter Erkrankung, die die unteren Atemwege, insbesondere die Lunge, betrifft und bei entsprechenden Immunreaktionen auf Virusinfektionen auftritt.

Adjuvantien in Impfstoffen erhöhen deren Immunogenität und Wirksamkeit, und Aluminium, das Hauptbestandteil von Alaun, wird mit verschiedenen negativen Auswirkungen in Verbindung gebracht. Die Studie legt nahe, dass eine ähnliche Anfälligkeit bei anderen Arten und Menschen mit genetischer Veranlagung besteht, und betont die Bedenken über die Übertragung neuer Varianten von Coronaviren auf den Menschen von Wildtieren wie Fledermäusen oder Hirschen. Die tatsächlichen Konzentrationen von Alaun in Impfstoffen können erheblich variieren, obwohl sie als Hauptbestandteil in vielen inaktivierten Impfstoffen verwendet werden. Eine Studie ergab, dass die angegebene Menge an Alaun in einigen Impfstoffen nicht mit der tatsächlichen Menge übereinstimmte. JE

03.01.2024

16:00 | politico: EU-Länder zerstören COVID-Impfstoffe im Wert von 4 Milliarden Euro

Mindestens 215 Millionen Dosen von COVID-19-Impfstoffen, die von EU-Ländern auf dem Höhepunkt der Pandemie gekauft wurden, wurden seitdem mit geschätzten Kosten für den Steuerzahler von 4 Milliarden Euro weggeworfen, wie eine Analyse von POLITICO zeigt. Und das ist mit ziemlicher Sicherheit eine Unterschätzung. Seit die ersten Coronavirus-Impfstoffe Ende 2020 zugelassen wurden, haben die EU-Länder zusammen 1,5 Milliarden Dosen (mehr als drei für jede Person in Europa) erhalten. Viele davon liegen jetzt auf Deponien auf dem ganzen Kontinent.

Berechnungen, die auf verfügbaren Daten basieren, zeigen, dass die EU-Länder durchschnittlich 0,7 Jabs für jedes Mitglied ihrer Bevölkerung verworfen haben. An der Spitze der Skala liegt Estland, das mehr als eine Dosis pro Einwohner eins auf die lange zogen, dicht gefolgt von Deutschland, das auch das größte Rohvolumen von Jabs wegwarf.

Der Wert der 215 Millionen verschwendeten Impfstoffe auf mehr als 4 Milliarden Euro geschätzt. Der überarbeitete Vertrag mit Pfizer schließt europäische Länder bis mindestens 2027 in den Kauf von Spritzmitteln ein. Die Vernichtung von Chemikalien dieser Art trägt natürlich auch zur massiven Umweltverschmutzung bei, da viele dieser Produkte in speziellen Containern entsorgt werden müssen. Ob das dann tatsächlich alles so passiert oder ob diese Substanzen dann nicht vielleicht doch anderwertig Verwendung finden oder deponiert werden ist wieder eine ganz andere Sache... JE

18:17 | Die Kleine Rebellin zu 16:00   
Ein Impfstoff, der eigentlich 6 bis 8 Jahre Test hätte durchlaufen müssen, bevor er zum Einsatz kommen darf. Von vorn herein ein gewollter schlimmer Betrug an den Menschen, die zur Impfung gezwungen worden sind. Nicht nur mussten sie sich Ihre Gesundheit zerstören lassen, sie mussten den ganzen Mist, der in der EU zu viel geordert worden ist, auch noch mit ihren Steuergeldern bezahlen und am Ende gehen 4 Milliarden € in Sonderdeponien zur Vernichtung. Kann denn dort niemand rechnen und planen. Wenn ich 3 Injektionen je Erwachsenen brauche, kann ich nicht das 6 - 8 fache bestellen und bezahlen. Alles Steuergelder, die der arbeitenden Bevölkerung abgepresst wurde und an allen Ecken und Enden fehlen.

Nun stellt sich die Frage, in welche Taschen ist das Geld für den Fehlkauf geflossen. Bestimmt nicht nur die der Pharmaindustrie. Da musste die Politik tief mit einsteigen, damit die Umsetzung funktioniert und das haben die Verantwortlichen sich bestimmt gut versüßen lassen.

Ich muss mal davon ausgehen, dass sie das Einmaleins verstehen, obwohl ein Bundes- und EU Haushalt etwas anspruchsvoller ist. Eine Bedarfsrechnung wäre auch noch gerade hinzubekommen.

Die ganze Aktion war gegen die Bevölkerung gerichtet, nur mit ihrer Reduktion hat es noch nicht so gut geklappt. Da wird man noch etwas nachlegen müssen. 

02.01.2024

15:53 | UCN: Nach alarmierenden Sicherheitsbedenken fordert der Malaysischer Verbraucherverband (PPIM) den sofortigen Rückruf von mRNA-Impfstoffen

„Ich bin ein Arzt, der diese Impfstoffe verkauft. Ich bin tatsächlich ein Arzt, der Impfstoffe verkauft… Wahrlich rufen mich Patienten an und sagen: ‚Doc, Sie haben mir drei Dosen gespritzt, und jetzt habe ich COVID zum vierten Mal bekommen‘. Diese Rückmeldungen kommen nicht von einem Arzt, der nur so redet, oder von jemandem, der bewusst gegen Impfungen ist. Nach vier Jahren Rückmeldungen und Produktbewertungen hat dieses Produkt wirklich eine schlechte Erfolgsbilanz; es gibt verschiedene Nebenwirkungen und Probleme“.

„Dieses Produkt ist nicht nur ein schlechtes Produkt, es muss tatsächlich zurückgerufen oder zurückgezogen werden, um eine Bewertung oder eine Rückmeldung oder eine vollständige Überprüfung oder einen Rückzug zu erhalten.“ Wir wissen, dass diese Impfstoffe großen Schaden anrichten, aber die Politiker sehen das nicht ein, oder? Ja, rufen Sie die Politiker an. Ja, haben sie nicht gesehen, was mit ihren Nachbarn passiert, vielleicht mit ihren Familien? Sie sehen es nicht, oder? Und trotzdem wollen Sie diese illegale, giftige, experimentelle Flüssigkeit unter Ihre Bevölkerung bringen?

Kommentar des Einsnenders
Schön langsam scheint man es zu begreifen, was hier losgetreten wurde…!?

14:15 | A-Wallasch: Dem nächsten Skandal auf der Spur: Anwalt der Impfopfer vermutet Korruption beim Paul-Ehrlich-Institut

Die Anwaltskanzlei Rogert und Ulbrich hat sich auf Impfschäden spezialisiert. RA Tobias Ulbrich veröffentlichte zuletzt via X einen Text, den wir hier 1:1 dokumentieren und zur Diskussion stellen möchten.

Thema heute: "Schnittstelle Paul-Ehrlich-Institut (PEI) - völliges Versagen der Arzneimittelsicherheit?"

Das PEI ist in Deutschland für die Arzneimittelsicherheit zuständig. Gemeinsam mit dem Bundesministerium der Gesundheit sorgten sie aber mit den sog. "Impfstoffen" von BioNTech und Moderna dafür:

1. Daten nicht zu erheben.
2. Bestehende Erkenntnisse der medizinischen Wissenschaft nicht zu verarbeiten.
3. Und Meldungen der Hersteller über signifikante Sicherheitsfragen nicht an die Ärzte weiterzuleiten.
4. Des Weiteren waren sie unaufhaltsam mit der Beweisvereitelung beschäftigt.

Kommentar des Einsenders
Sehr nobel formuliert! Wenn Sicherheits- und Prüfeinrichtungen so geschmiert, unkritisch und akkurat eine Geschichte durchziehen wie die letzten drei Jahre, kritische Geister entfernt, öffentlich demütigt und denunziert, und man jetzt schauen durfte, wer die (sehr sehr) großen Profiteure dieser ganzen Nummer waren/sind, läge wohl Korruption am Allernächsten!? In unseren Breiten wäre es die AGES (+Ärzte-/Apothekerkammer), die in diesem Spiel auch nicht vergessen werden darf!!

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