31.12.2017

Saudi Arabien

18:58 | presse: Saudi-Arabien und Arabische Emirate führen Mehrwertsteuer ein

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) führen ab dem 1. Jänner 2018 eine Mehrwertsteuer ein. Viele Produkte und Dienstleistungen werden ab dem neuen Jahr mit fünf Prozent besteuert, teilten die zuständigen Steuerbehörden der beiden Staaten mit. Die Einführung der Mehrwertsteuer soll angesichts sinkender Ölpreise die Staatseinnahmen auf eine breitere Basis stellen und für stabile Finanzen sorgen.

Iran   USA

12:10 I PressTV: Iran slams 'duplicitous, opportunist' US support for protests

Der Iran verurteilt die doppelbödigen und opportunistischen Proteste der USA hinsichtlich der Demonstrationen im Iran. Die US-Bemerkungen seine "billig, wertlos und unwahr." Der Iran wird sich die Beachtung der Menschenrechte durch die USA in Bahrain, Jemen und Palästina näher ansehen.

Die USA, in deren Slums jedes Mal wenn irgendein Mohr von einem weißen Polizisten erschossen wird tagelang Stadtviertel brennen, sind wohl die letzten, die sich über Proteste aufzuregen haben.
Bauern protestieren in der EU gegen niedrige Milchpreise, Chaoten terrorisieren Hamburg mit Gewalt tagelang zum G-20 Gipfel, etc. Rufen da die USA , so wie sie es jetzt beim Iran taten, zu einem Sturz einer fremden Regierung auf? Was fällt ihnen überhaupt ein zum Sturz einer Regierung aufzurufen? Was wenn Russland zum Sturz der Regierung in Polen aufrufen würde, wenn dort Proteste gegen die Regierung gerade wieder ausbrechen? Oder zum Aufstand und Sturz des korrupten Systems in Bosnien und im Kosovo? Wäre das gar "EINMISCHUNG"???
Das ist alles billig und durchschaubar. Mag schon sein, daß die Iraner mehrheitlich nicht ihren "Hausaltar" mit den Konterfeis der Regierung schmücken. Sie wissen aber, daß die USA nicht die "Korruption" im Iran anprangern, sonst könnten sie gleich beim saudischen Nachbarn beginnen,  sondern den Iran krank und schwach sehen möchten. So wie sie es offen sagen, den iranischen Einfluß in der Region zurückdrängen. Warum soll also  irgendein Iraner Bauchschmerzen gegen Pest tauschen wollen???  TQM

15:41 l dazu passend - RT: Iran: Erste Tote bei Protesten! TB

16:05 l Die Leseratte
Was für ein Zufall, dass gleichzeitig mit Trumps verschärfter Rethorik, um nicht zu sagen "Kriegserklärung" an den Iran, dort ganz plötzlich Proteste ausbrechen. Maidan lässt grüßen.

Syrien

09:32 | sputnik: Rakka: VIDEO soll US-Hilfe bei Flucht von IS-Kämpfern zeigen

Vertreter der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (DKS) haben dem TV-Sender RT ein Video zukommen lassen, das den Rückzug der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) aus der nordsyrischen Stadt Rakka von Ende November zeigen soll.

30.12.2017

USA   Russland   UNO

19:56 l ASuR: Russen intervenieren auf einer Insel, die es gar nicht gibt

Zum Jahresabschluss hier noch etwas zum lachen. Die bekannten russischen Komödianten Vladimir Kuznetsov und Alexei Stolyarov, die für ihre Telefonstreiche mit westlichen Prominenten und Politikern bekannt sind, haben die US-Botschafterin zu den Vereinten Nationen (UN) Nikki Haley voll reingelegt und sie dazu gebracht, die russische Intervention bei den Wahlen auf einer Insel zu verurteilen, die gar nicht existiert.

Der Haley'sche Komet ist am Verglühen. Resolutes (auch fesches) Aussehen alleine reicht halt nicht - nicht einmal für UNO! TB

Iran

15:53 l LZ: Tausende gehen in Teheran auf die Strasse

Nach regierungskritischen Protesten im Iran sind am Samstag tausende Anhänger der Regierung auf die Strasse gegangen. Das Staatsfernsehen zeigte grosse Menschenmengen schwarzgekleideter Regierungsanhänger in Teheran.

Es stellt ich aber die Frage, ob das wirkliche Protestanten oder "gemäßigte Rebellen" (MSM-Neusprech) sind. Diese sind dann zumeist von einer 3-Buchstaben-Organisation aus den USA finanziert! TB

USA   Russland

09:10 I Sputnik: Russlands Botschafter in USA: Wir werden nicht um Dialog betteln

Der russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, hat sich am Freitag mit dem US-Außenminister Rex Tillerson und dem republikanischen Senator Ron Johnson (Bundesstaat Wisconsin) getroffen.
Wie Antonow mitteilte, hatte er vielen Senatoren der USA ein Treffen vorgeschlagen, doch „es hat nur ein einziges solches Treffen stattgefunden“. Mit Johnson habe er „die Notwendigkeit, Möglichkeit und Perspektive der Wiederherstellung der interparlamentarischen Beziehungen“ erörtert.
„Ich möchte betonen, dass wir nicht betteln werden“, zitiert der Sender RTVI den russischen Botschafter in den USA.

Wozu auch? Nur um die Beziehung zu retten sich stets nach den mentalen Störungen des anderen zu richten kann nicht gut gehen. Russland war bereits vor Amtssantritt Trumps unter noch nie dagesenem Beschuss und die anit-russische Hysterie übertrifft die der McCarthy-Ära. Russland soll, darf und muß sich nicht nach dem wahnsinnigen Drehbuch des Deep State verhalten! TQM

Nordkorea

07:53 | FAZ:  Russische Tanker haben Nordkorea offenbar mit Öl versorgt

Russische Tanker haben Insidern zufolge in den vergangenen Monaten mindestens dreimal Nordkorea mit Treibstoffen versorgt. Dabei hätten die Schiffe auf hoher See ihre Ladung an nordkoreanische Tanker übergeben, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus hochrangigen westeuropäischen Sicherheitskreisen. Der Verkauf von Öl oder Ölprodukten aus Russland verstoße gegen UN-Sanktionen. Es gebe keine Anzeichen dafür, dass der russische Staat an den Transfers beteiligt gewesen sei, sagte einer der Insider.

11:17 l Leser-Kommentar zur "russischen Energiehilfe"
Es gibt auch anderslautende Nachrichten. Die mit weitaus logischeren Begründungen und Überlegungen versehen sind.
https://www.srf.ch/news/international/liefert-china-oel-an-nordkorea-im-moment-steht-aussage-gegen-aussage

29.12.2017

Israel   USA   Iran

10:08 I Sputnik: USA und Israel treffen Geheimabkommen zu Iran - Medien

Eine Delegation israelischer Verteidigungsbeamter sei in die USA gekommen und habe sich mit ihren amerikanischen Kollegen getroffen. Nach zweitägigen Verhandlungen hätten die Seiten am 12. Dezember ein Abkommen geschlossen, in dem es vor allem um den Widerstand gegen die Umsetzung des Atom-und Raketenprogramms des Iransgehe.

Laut JPost  und PressTV umfasst das Abkommen vier Arbeitsgruppen. Eine für verdeckte und diplomatische Aktivitäten, um den Iran an der Erlangung von Atomwaffen zu hindern und Verstösse gegen das Abkommen zu verifizieren und Druck auf den Iran auszuüben.
Einezweite Gruppe beschäftigt sich mit dem Einfluß des Iran in der Region, besonders hinsichtlich der Hibollah und wird eine gemeinsame Linie zu Syrien formulieren. 
Ein Dritte Gruppe beschäftigt sich damit, der Entwicklung iranischer Raketen und deren Anfertigung in Syrien und Libanon zu verhindern und eine vierte Gruppe beschäftigt sich mit Eskalationsszenarios in der Region mit dem Iran bzw. der Hisbollah.
Deutlich zeigt mit welcher Bestimmtheit die USA und Irael gegen den Iran vorgehen. Saudi ist gescheitert und unfähig, sowohl im Jemen, als auch mit Hariri. Sogar Ägypten verweigert MBS die bedingungslose Gefolgschaft. Also nehmen es Israel und die USA selbst in die Hand.
Es geht überhaupt nicht um Nuklearwaffen, sondern ausschließlich um die regionale Vormachtstellung - darum, den persischen Korridor ans Mittelmeer zu schließen. Das widerspricht aber dem türkischen, russischen, chinesischen und sogar  dem europäischen Interesse. Eine große Kriegskoalition gegen den Iran wird sich also nicht finden. TQM

 

Russland   Tuerkei   Syrien

09:28 | Sputnik: Assad als Terrorist bezeichnet: Moskau reagiert auf Erdogans Worte

Moskau hat auf die Worte des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan reagiert, der zuvor seinen syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad als Terroristen bezeichnet hatte. Laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa entbehrt diese Erklärung jeglicher rechtlichen Grundlage. 
Ende September hatte Assad erklärt, er betrachte die Türkei nicht mehr als Partner. Konkret in Bezug auf Erdogan hatte er damals gesagt, dass nachdem die Unterstützung der Terroristen durch die Türkei aufgeflogen sei, spiele Erdogan die Rolle eines „politischen Bettlers“.

Erdogan ist nichts weiter als ein sehr nützlicher Keil in den Händen Putins. Nachdem Putin in amikaler Manier mit Assad zusammentraf wird Russland nicht dulden, daß Erdogan diesen als Terroristen bezeichnet. Erdogan bemüht sich um ein möglichst feindseliges Verhältnis zu Assad um damit die türkische Okkupation syrischer Landesteile zu rechtfertigen. Diese wird jedoch nicht von Dauer sein. TQM

28.12.2017

USA

19:29 | cashkurs: Enthüller der Pentagon-Papiere warnt vor Gefahren eines Atom-Armageddons

Im Fall von Daniel Ellsberg handelt es sich um jenen Mann, der einst einmal die so genannten Pentagon-Papiere veröffentlichte, aus denen die Lügen und die Propaganda der US-Regierung während des Vietnam-Kriegs hervorgingen. In seinem neuesten Buch warnt er nachdrücklich vor den akuten Gefahren einer atomaren Auseinandersetzung – und sieht nur eine Lösung, diese zu verhindern.

Saudi Arabien

10:55 | sputnik: Westliche Geschäftsleute in Saudi-Arabien festgenommen und gefoltert – Medien

17 US-amerikanische, britische und französische Geschäftsleute sind in Saudi-Arabien im Rahmen der Anti-Korruptions-Kampagne festgenommen worden. Dies berichtet die Zeitung „The Daily Mail“ unter Berufung auf eigene Quellen.

Saudi Arabien   Frankreich   Grossbritannien   USA

09:58 I Dailymail:  EXCLUSIVE: Are AMERICANS being held in the round-up of Saudi princes and billionaires? 17 Western men are among those detained and 'tortured' by crown prince in luxury hotel, claims source inside secretive kingdom 

17 US-Amerikanische, britische und französische Geschäftsleute sind unter den Gefangenen im Ritz Riad. Ein paar darunter sollen auch gefoltert worden sein. Weder die saudische Botschaft in Washington, noch das State Department wollte die Vorgäng weiter kommentieren. Einige sollen Kopf nach unten aufgehängt worden sein und verprügelt, darunter auch Prinz Walid Al-Talal. 17 Personen mußten nach der Folter in Spitalsbehandlung. 95% stimmen einem "Vergleich" zu, ca. 1% können ihre Unschuld beweisen. 4% wollen vor Gericht ziehen. 

Ohne Einverständnis der Amerikaner sitzen ihre Staatsbürger und die Briten sicher nicht im Matratzenlager fest. Sehr interessant zu wissen wer die wohl sind? TQM

Israel   Palestina

08:21 | Aljazeera: Israel behind 'Christian exodus' from Palestine

Laut einer Studie der Dar Al-Kalima Universität in der Westbank haben nur wenige Christen Palästina aus Furcht vor Moslems verlassen. Von 1000 Befragten waren 500 Christen. Sie gaben an, wegen der fortwährenden Besatzung, andauernder Spannungen, Verhaftungen und Landnahme, keine Hoffnung zu sehen. Bernhard Sabella, Mitglied des palästinensischen Führungsrates sagte, daß es nicht die Angst vor dem Verschwinden ist, aber die Christen haben keinen Platz mehr in der Gesellschaft. In "Jerusalem und Bethlehem verschwinden die Christen in rapidem Tempo", so Sabella. Bis 1914 waren 11% der Palästinenser Christen, jetzt sind es nur noch 1,7%. Andere bleiben unter allen Umständen, so Iskander  Al Hinn, der in Jaffa geboren ist und nach Ramallah floh. "Als Palästinenser lebe ich wo ich hingehöre, überall wo ich hier hingehe ist Palästina und seine Hauptstadt ist Jerusalem. Wir leben hier seit tausenden Jahren und niemand kann uns vertreiben", so Al-Hinn. 

Letzteres ist fraglich. Die Christen sind sowohl als religiöse Minderheit vor Ort, als auch bezüglich der Heiligen Stätten offenbar nicht berücksichtigt. Weder bei Netanjahu, noch bei Kushner. TQM

27.12.2017

Israel   Palestina

10:25 I Al Jazeera: Ismail Haniya warns against US 'deal of the century'

Der Anführer der Hamas, Ismail Haniya, warnt davor, daß Palästina im "US-Deal des Jahrhunderts", anstelle Ost-Jerusalems, den Vorort Abu Dis als "Hauptstadt" zugeteilt bekäme. So soll der US-Plan, den sie noch immer hinter den Kulissen auf den Weg bringen möchten, lediglich den freien Zugang zum Gebet zur Al-Aksa Moschee vorsehen. Das Westjordanland soll dreigeteilt werden und Haniya warnte bereits König Abdallah von Jordanien, daß dies das Verhältnis zwischen Palästinenser und Jordanien vergiften könnte.

Als Europäer muß man nicht zwingend Partei zwischen Israel und palästinischen Muslims ergreifen. So etwas wie eine "gerechte" Lösung ist in dem Mikrokosmos des Heiligen Lands sowieso nicht möglich. Wenn aber die USA wie glaubhafte Gerüchte besagen, demnächst Israel als "jüdischen Staat" anerkennen und den  Muslims ein Palästina Patchwork mit Zugang zur Al-Aksa Moschee anbieten, was bleibt den Christen??? TQM

TQM LIVE aus Moskau

Ukraine   Russland

10:00 I Sputnik: Vor Gefangenenaustausch mit Kiew: Donezk begnadigt ukrainische Gefangene

Im Donbass ist für Mittwoch, den 27. Dezember, ein Austausch von Gefangenen angesetzt worden. Der Chef der selbsterklärten Donezker Volksrepublik, Alexander Sachartschenko, hat außerdem verkündet, die gefangengenommenen ukrainischen Militärs begnadigt zu haben.
Laut Sachartschenko soll der Austausch am Mittwoch um ca. 13 Uhr erfolgen.
Der Republik-Chef verwies auch darauf, dass er die Gefangenen, die auf dem Territorium der Volksrepublik festgenommen wurden, begnadigt hat.
„Heute habe ich ein Dekret unterzeichnet, um jene Menschen zu begnadigen, die wir austauschen werden", fügte er hinzu.

Besonders interessant und vielsagend ist auf dem Foto zum Artikel zu sehen, wie einer der ukrainischen Lumpen ein BRD Felduniform-Hemd trägt! So ist die BRD zumindest irgendwie wieder an der schändlichen Ostfront "beteiligt", nebst ein paar verwirrter Rechtsextremer in ukrainischen Terror-Milizen!
Jetzt wo aus der "Westlichen Wertegemeinschaft" lethale Waffen an Kiew geliefert werden, wird der Krieg sowieso andere Dimensionen erreichen. Mit Poroschenko und Sakaschwili wird die Ukraine  untergehen und wir dürfen freudig gespannt darauf warten, bis die demoralisierten ukranischen Soldaten die westlichen Geschenke an die Volksrepubliken verkaufen, oder sie als Beutegeräte in Richtung Kiew schiessen. Das letzte Kapitel naht.  TQM

10:47 | Leser-Kommentar
Der Putsch in der Ukraine wurde damals von außen organisiert und finanziert sowie von Vertretern sog. westlicher "Demokratien" (darunter auch die Merkel'sche BRD-Junta) als "Freiheitskampf" für gut und richtig befunden.
"Mama ... abgefeuert!!! Ruhm der Ukraine!" http://antiterror-info.org/port/media/Portrelimg/Das_Massaker_von_Odessa.jpg |
http://antiterror-info.org/exchange/latr/Details_zum_Massaker_von_Odessa.pdf

USA   Syrien

09:28 I PressTV: US runs training camps for Syria militants: Russian general

Der Generalstabchef der russischen Armee, Valerie Gerasimov, gab bekannt, daß Terroristen in der US-besetzten Zone Syriens, in Trainigscamps ausgebildet werden um das Land zu destabilisieren. Dies schließt IS-Kämpfer ein. Laut Satelitenbilder werden sie in der US-Militärbasis Al-Tanf und im "Flüchtlingslager" vor der Stadt Shaddadah ausgebildet. Im "Flüchtlingslager" sind vor allem die Reste aus Rakka versammelt. Sie bezeichnen sich nun "New Syrian Army" und ähnliches. In Al Tanf sind es cirka 350 und in Shaddadah ca. 750 Kämpfer. 
Gerasimov kündigte an gemeinsam mit allen syrischen Truppenteilen die Al Nusra Front 2018 vollständig auszulöschen.

10.000 IS-Kämpfer wurden bereits von den USA nach Afghanistan überstellt und erste Kämpfe gegen die Taliban sind bereits ausgebrochen. So ist es also mit dem "Kampf gegen den Terror" bestellt. Er wurde künstlich geschaffen und wird weiterhin aktiv am Leben gehalten um die Bürgerrechte zu beschränken, Flüchtlingsströme hervorzurufen, ganze Landstriche zu entvölkern, Regierungen zu stürzen und Kriege zu führen. Jeder von uns ist Teil davon - vom Überwachungsstaat im Zeichen des "Terrors" bis zum afghanischen "Flüchtling" der am deutschen Bahnhof mit dem Messer zusticht und zu den Christen im Nahen Osten, deren Kirchen gesprengt wurden und werden. TQM

10:44 | Leser-Kommentar zu TQM
„10.000 IS-Kämpfer wurden bereits von den USA nach Afghanistan überstellt….“

Diese Darstellung dürfte sich ev. auf dem Artikel des Sputnik https://de.sputniknews.com/politik/20171223318821698-afghanistan-nato-hubschrauber/ abstützen.
Diese Schilderung kann man aber auch skeptisch betrachten. So frage ich mich, wie ein Transport mit Helikopter erfolgen sollte, der (von Syrien, bzw. Irak) quer über den Iran führen müsste. Ev. hat TQM noch weitere Quellen. Wenn ja, bitte um Details.

USA   UNO

08:14 | handelsblatt: USA wollen Uno-Budget um 285 Millionen Dollar kürzen

Das Verhältnis von Trump zur Uno gilt als angespannt: Nun will die US-Regierung das Budget in den kommenden zwei Jahren um 285 Millionen Dollar eindämmen. Die Großzügigkeit der USA dürfe nicht länger ausgenutzt werden.

Genauso wie viele einzelne Staaten und wie die EU braucht auch die UNO eine tiefgehende Strukturen- und Aufgaben-Reform. Ich habe von denen in den letzten Jahren wirklich wenig Sinnstiftendes bzw. Bahnbrechendes erlebt. Die UNO ist zu sehr "Nachkriegs-Organisation"! TB

09:35 I TQM dazu: Ich stimme TB weitgehend zu. Die UNO ist ineffizient und ein Dorado für hochdotierte, sinnlose Bürokraten mit Diplomaten-Status in irgendwelchen Orchideen-Orgsanisationen.
ABER!!! Die USA wollen in Wirklichkeit den UN-Sicherheitsrat beseitigen und den klassischen Veto-Mächten den Zahn ziehen, also besonders Russland und China! Mit einem "reformierten" Sicherheitsrat nach Muster der USA und evtl. mit Mehrheitsquorum statt Einstimmigkeit kaufen und erpressen sich die USA das grüne Licht zur Kriegsführung im Namen der "Völkergemeinschaft"! Es ist also höchste Vorsicht geboten, irgendeine Karte aus dem wackeligen Kartenhaus zu ziehen!!!  

26.12.2017

Russland

18:10 MEZ/20:10 Moskau mit Updates

TQM: Guten Abend LIVE aus Moskau!

Alles wie gewohnt. Gepflegte Menschenmassen passieren die Moskauer Metro. Bewundernswert, die freundliche Gelassenheit der Menschen und ebenso die enorme Leistung  der Sicherheitsorgane, die seit Jahren einen großen Anschlag verhinderten! Wer sich eine unter Sanktionen keuchende Stadt mit verunsicherten Einwohnern vorstellt täuscht sich. Immer mehr schöne Promenaden und schicke Cafes selbst in den Außenbezirken liefern ein Zeugnis davon, in welche andere Welt das unter Jelzin verelendete Russland von Putin geführt hat. Ein Russland, welches sich genauso schwach und krank der Westen wieder wünscht.
Das Elend ist hingegen in der "Westlichen Wertegemeinschaft" angekommen, wo die Bevölkerung Angst vor Weihnachtsmärkten, öffentlichen Schwimmbädern und öffentlichen Verkehrsmitteln hat, wo Frauen eine Armlänge Abstand halten müssen. 
Wer ein Stück europäischer Normalität sehen möchte, der möge hierher kommen und sich selbst überzeugen. Tausende Menschen in der U-Bahnstation, alles Europäer mit ein paar "gelben Punkten" aus den asiatischen Republiken. Wie exotisch für uns Untertanen der EUnuchen! 

18:25 I Sputnik: „Eurasisches Projekt“ Russlands: „USA und EU keine Zuchtmeister des Globus mehr

Zusammen mit China sei Russland zum „faktischen Modell und Impulsgeber des multipolaren Gegenentwurfes“ gegenüber der „unipolaren Imperialordnung der USA“ aufgestiegen. Dem Autor zufolge verstehen Russland und China die Entwicklung Eurasiens „als Prozess des Sammelns und sich Verbündens, des Länder-, Kultur- und Sprachräume und des übergreifenden Verlangens nach gegenseitiger tatsächlicher Entwicklungshilfe, statt der Herstellung neo-kolonialer Abhängigkeiten unter dem Etikett einer solchen“. 
Russland sei das „Herzland“ Eurasiens und der Schlüssel zu dessen Beherrschung, schreibt Ehlers unter Berufung auf den UdSSR- und Russland-Kritiker Zbigniew Brzezinski. Demzufolge benutzen die USA die EU, in Sonderheit Deutschland, Japan und den „mesopotamisch-afrikanische Raum“ als „Stoßkeile“ im Kampf gegen die kommende Rolle Eurasiens bei der Herausbildung einer neuen Weltordnung.

...und dies ist nicht die Sowjetunion, die aus den letzten Löchern pfeifft, auch nicht das Russland der Jeltsin-Ära, das um IWF Kredite betteln muß und das Staatssilber verramscht, sondern ein Land, das sogar die  Geburtenkurve wieder in den Griff bekommen hat, das hochentwickelte Rüstungsgüter und immer mehr Industriegüter exportiert, seine Infrastruktur in Ordnung bringt und zu einem der größten Lebensmittelproduzenten der Welt aufsteigt .
Europas Trans-Atlantik Manie, wird zu unserem Atlantis, wenn wir nicht endlich erkennen, welches unglaubliches Zukunftsangebot im Osten liegt. Jeder Tag, der in Brüssel mit irgendwelchen dänischen und litauischen NATO-Angestellten vertan wird, kostet unserer Industrie Markt- und somit Machtanteil im Osten. Jedes Feld, welches wir nicht füllen wird entweder Russland mit der Zeit selbst besetzen, oder es wird von China besetzt. Wollen wir dem kommenden Eurasien einen möglichst europäischen Stempel verpassen ist unverzügliches Handeln gefordert! TQM

19:30 I Die Zeit: : EU kritisiert Ausschluss von Nawalny

Die Europäische Union hat sich besorgt über den Ausschluss des prominenten Regierungskritikers Alexej Nawalny von der Präsidentschaftswahl in Russland gezeigt. Die Entscheidung wecke "ernsthafte Zweifel" am politischen Pluralismus und der Möglichkeit demokratischer Wahlen in Russland, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Dienstes der EU.
Die Sprecherin verwies darauf, dass Nawalny laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren vorenthalten worden sei. Zugleich forderte sie die russischen Behörden auf, Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zur Präsidentschaftswahl am 18. März zuzulassen.

Wahrscheinlich wäre es wirklich das Beste ihn zuzulassen. Denn seine Popularität liegt bei 2% und bei den Wahhlen wäre sie wohl noch niedriger.
Nawalny und seine paar Hundert Radau-Brüder spielen in Russland so eine Rolle wie die Marxistisch-Leninistische Partei in der BRD, oder die Vertreter der Hohlerde.
Das Problem ist, daß die Zentrale Wahlbehörde ihn am Montag ablehnen mußte, da er 2013 zu fünf Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt wurde, da er die staatliche Holzhandelsfirma Krovles betrog und zu einer zweiten Bewährungsstrafe, weil er beim französischen Kosmetikonzern Yves Rocher 500.000 USD unterschlug. Also ein recht "bewährter" Darling der "Westlichen Wertegemeinschaft". Irgendwie vergessen das die Medien hier offenbar??? TQM

 

Nordkorea

10:02 | n-tv:  Nordkorea bereitet wohl Raketentest vor

Pjöngjang plant offenbar, seinen neuen Satelliten ins Weltall zu bringen - angeblich ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke. Südkorea vermutet darin den getarnten Test einer Langstreckenrakete.

Jemen

 09:30 | n-tv:  Über 60 Menschen sterben bei Kämpfen

Im Bürgerkrieg im Jemen sind seit Sonntag mehr als 60 Menschen getötet worden. Wie Sicherheitskräfte mitteilten, wurden bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition in der westlichen Provinz Hodeida mindestens 53 Huthi-Rebellen getötet. Mehrere Krankenhäuser in der gleichnamigen Provinzhauptstadt bestätigten die Angaben. Zudem seien 63 Rebellen verletzt worden. Die Regierungstruppen zählten in ihren Reihen mindestens zwölf Tote und 19 Verletzte.

Israel   USA

07:36 I PressTV: Christians leaders say Trump's move on Jerusalem al-Quds 'insulting'

Der Erzbischof der Griechisch-Orthodoxen Kirche in Jerusalem, Attalah Hanna sagte, daß "die Handlung Trumps eine Beleidigung gegenüber Christen und Moslems auf der ganzen Welt sei, die Jerusalem als Brutstätte ihes heiligen, geistigen und nationalen Erbes betrachten." 
Palästinensische Christen verzeichnen eine Bruch mit der Griechisch Orthodoxen Kirche, die als Hüter vieler Heiliger Stätten in den letzten Jahrzehnten viel Land an Israel verkaufte. Die Griechische Synode die hauptsächlich aus Griechen besteht handelt entgegen der überiwegend paläsitensischen Christen, deren Position ohnehin laufend schwächer wird.Die Griechisch Orthodoxe Kirche habe die Aufgabe die kirchlichen Güter zu schützen und zu pflegen, nicht aber zu verkaufen und zu verpachten. Der Griechisch Orthodoxe Patriarch des Heiligen Landes, Theophilos  III. gestand neulich ein, "daß Israel auf ihn Druck ausübte um Land billig zu verkaufen oder zu verpachten, manchmal wurde es einfach besetzt."

Es gab zahlreiche Korruptionsskandale um Orthodoxe Würdenträger, die sich am Verkauf von Kirchenbesitz an jüdische Siedler in Ostjerusalem bereicherten - ein trauriger Skandal. Es ist aber auch ein Skandal, daß Israel auf Kosten der wenigen, verbliebenen Christen expandiert. Und es ist ein noch größerer Skandal, daß die "Westliche Wertegemeinschaft" und die "Kirchen" dazu schweigen. Stattdessen verkauft Netanjahu gerade auch den rechten Parteien in Europa Israel als Hüter des  "Westlichen Zivilisation" mit der Bibel in der Hand, während daheim das Christentum zurückgedrängt und  aufgelöst wird. TQM

25.12.2017

Israel   USA

10:45 I Jerusalem Post: IN BETHLEHEM, TRUMP BLAMED FOR DAMPENING CHRISTMAS JOY

Wegen Trump ist die Weihnachtsstimmung in Bethlehem gedrückt. Heuer sind weniger als die Hälfte der Touristen im Vergleich zum Vorjahr gekommen. Die Bewohner Bethlehems und die Ladenbesitzer wollen einen Palästinenser Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

Und in einem weiteren Artikel der JPost heute, wird berichtet, wie das erste Mal seit 2003 wieder Weihnachten in Mossul, Irak, gefeiert wird. Die Zahl der Christen ist seit der "US-Befreiung" 2003 von ca. 1,5 Millionen auf 300.000 zurückgegangen und die verbliebenen Christen leben noch immer in Angst und schrecken, denn auf die mörderische US-Invasion folgten ihre entfesselten IS-Kämpfer, die letztlich erst dank iranisch-gestützter Milizen und russischer Militätintervention in Syrien vertrieben werden konnten.
Soviel zum Bibelprediger Netanjahu und den Neocon-"Christen" der USA. Egal ob Bethlehem, Beirut, oder Bagdad - selbst in Ägypten haben besonders die USA aber auch Israel gegen die Christen gehandelt und sie nicht nur NICHT beschützt, sondern deren Vertreibung und Ermordung unterstützt. Europa ist Komplize, sei es aktiv, da es am Arab Spring militärisch teilnahm, oder passiv weil es die Stimme nicht erhob, sondern auch noch die Schleusen der Invasion öffnete! Selbst der Vatikan ist schweigender Komplize! Eine unendliche Schande für die "Westliche Wertegemeinschaft"! TQM

 

USA   Polen

08:49 | RT: US-General auf Truppenbesuch in Norwegen "Ich hoffe, dass ich falsch liege, aber es kommt ein Krieg"

"Es wird Krieg geben": Ein ranghoher US-General hat bei einem Truppenbesuch in Norwegen von bevorstehenden Kämpfen gesprochen und erwähnte dabei Russland und den Pazifik als künftige Konfliktregionen. Sein Sprecher versucht nun, die Äußerung zu beschwichtigen.

24.12.2017

mb.145

17:26 | TQMs Weihnachtswünsche - natürlich im geopolitischem Kontex

Ich wünsche allen Lesern ein besinnliches und gnadenreiches Weihnachtsfest. Es führt uns nicht nur an die Wiege unseres Christentums, ins hart umkämpfte Morgenland nach Bethlehem, sondern soll uns auch an die 2000-jährige abendländische Geschichte erinnern, die bei allen Schattenseiten, dennoch die herausragendste Kultur auf Erden schuf.
Mögen wir in diesen schweren Stunden der Invasion und der Pervertierung Europas durch die EU und ihrer Handlanger darum beten und darauf hoffen, daß die 2000 Jahre christlich-abendländische Prägung einen genetischen Fingerabdruck in den Völkern Europas hinterlassen hat, der Europa einen Aufbruch beschert und die Ketten des Liberalismus, Konsumismus, Atheismus, Globalismus und die Geißel der Invasion stoppt und uns zurück zu alter Größe führt! Dies bedingt, daß wir uns furchtlos und unerschrocken auch hinkünftig den Abgründen stellen sollen, die Augen nicht verschließen dürfen, sondern unsere Freiheit und Verantwortung nur dann bewahren können wenn wir möglichst unvoreingenommen, kritisch, informiert und vernetzt das Rückgrat des Widerstandes bilden und diesen in unser Umfeld tragen. TQM

USA   Polen

08:45 | Sputnik: Russische Pranker veräppeln US-Botschafterin bei Uno – Sacharowa kommentiert

Die russischen Pranker Wowan und Lexus (Wladimir Kusnezow und Alexej Stoljarow) riefen Nikki Haley, die US-Botschafterin bei der Uno, an und gaben sich dabei als Polens Premierminister Mateusz Morawiecki aus. In diesem Telefongespräch wurden Themen erörtert wie die US-Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, die Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Resolution über den Kampf gegen die Nazi-Heroisierung, das Abkommen zwischen den USA und der Ukraine über die Waffenlieferung an Kiew sowie das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2. Zudem sollen die Pranker und Haley die Verfolgung des georgischen Ex-Präsidenten und ehemaligen Gouverneurs des ukrainischen Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, in der Ukraine besprochen haben. Das entsprechende Telefongespräch wurde auf YouTube veröffentlicht.
„Im Telefongespräch mit dem ,polnischen Premierʻ hat die US-Diplomatin gesagt, dass die USA ,Russland weiterhin an seinen Platz in der Welt erinnernʻ. Wollen Sie (US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen – Anm. d. Red.) wirklich, dass sich Russland an alle ,seine Plätze in der Welt erinnertʻ? Das ist irgendwie kleinkariert.“

Etwas Amusement am Heiligen Abend kann nicht schaden. Es ist eigentlich unglaublich, wie relativ einfach die beiden Komiker  diverse internatonale Spitzenpolitiker ans Telefon bekamen und zu welchen Aussagen sie verleitet wurden. Dutzende Geheimdienste und Abschirmdienste und dann so eine offene, peinliche Flanke. Die gebleachte Haley offenbart die Sichtweise der USA als Dompteur Russlands. Sacharowa erinnert daran, daß der Bär nicht nach dem Stock der Amerikaner tanzt und seine Panzer nicht nur am Roten Platz in Moskau rollten, sondern auch in Warschau. TQM

23.12.2017

Afganistan

17:40 | zeit: "Afghanistan wird uns noch lange begleiten"

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan in den vergangenen Jahren als zu schnell kritisiert. Sie forderte einen "langen Atem" beim Einsatz am Hindukusch. Die Zahl der internationalen Truppen sei mit dem Ende des Isaf-Kampfeinsatzes 2014 zu schnell abgesenkt worden, sagte die CDU-Politikerin bei einem Besuch der Soldaten im nordafghanischen Masar-i-Scharif.

Russland Nato

17:08 | SZ: Russische U-Boote nehmen Datenkabel im Nordatlantik ins Visier

Die Nato ist alarmiert über zunehmende Aktivitäten Russlands in der Nähe wichtiger Leitungen. Einem Medienbericht zufolge will das Atlantische Bündnis einen alten Kommandoposten wieder öffnen.

Die Nato ist einem Medienbericht zufolge alarmiert, weil sich russischer U-Boote zunehmend in der Nähe wichtiger Datenkabel im Nordatlantik aufhalten. Die russischen Operationen hätten ein Ausmaß erreicht, wie es der Westen seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr erlebt habe, berichtet die Washington Post unter Berufung auf hochrangige Militärvertreter.

Jagd auf rotes Kabel .. Teil 2.  TS

Afganistan   Isis   USA

15:40 I Sputnik: Unbekannte Hubschrauber in Afghanistan: Moskau will von Nato „vernünftige Antwort“

Moskau hat keine vernünftige Antwort von der Nato zu unbekannten Hubschraubern bekommen, die Waffen und Kämpfer der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (auch IS/Daesh) nach Afghanistan bringen. Dies gab der russische Sonderbeauftragte für Afghanistan und Leiter der Zweiten Asien-Abteilung im russischen Außenministerium, Samir Kabulow, bekannt.

Laut RT relozierten die USA bereits über 10.000 IS Kämpfer vom Nahen Osten nach Afghanistan. Das ist wohl die "Strafe" dafür, daß die Talliban sich nicht unterkriegen lassen und Ex-Präsident Karzai die USA der Kriegsverbrechen bezichtigte. Es soll auch die russisch-chinesischen Bemühungen um eine Integration Afghanistans in die Seidenstrasse konterkarieren.
So soll der IS als  "menschliche" Sondermülldeponie nicht nur Afghanistan andauernd verseuchen, sondern auch in der Region ausstrahlen und Zentralasien destabliisieren - also die, in der "Nationalen Sicherheitsstrategie" als "revanchistische Gegner" punzierten Staaten bekommen Terroristen in ihrer Nachbarschaft angesiedelt, so wie Europa den Auswurf des Arab-Spring. TQM

 

USA   Iran

14:32 I Jerusalem Post: SESSIONS ORDERS A REVIEW OF PROJECT CASSANDRA

US-Justizminister Jeff Sessions fordert eine Untersuchung zum Projekt "Cassandra". Projekt "Cassandra" war ein Projekt der DEA, die illegalen Drogenhandel der iranisch-unterstützten Hisbollah untersuchte. Die US-Zeitschrift Politico brachte am 17. Dezember einen langen Hintergrund Bericht dazu. Darin wird unterstellt, daß Obama jahrelange Untersuchungen der DEA und anderer US-Geheimdienste ausblendete, um den Atom-Deal mit dem Iran unterschreiben zu können.
Die Hisbollah soll tonnenweise Drogen und Geldwäsche weltweit betreiben und damit Milliarden Profite machen. 
Nun soll die Untersuchung "fortgesetzt" werden.


Ein recht durchsichtiger Regieplan. Erst geben die neuen Köpfe der US-Dienste die Geheimdiensterkenntnisse an das linke "Politico", fünf Tage später berichten "Fox News" und "JPost", daß es nötig sei die Untersuchungen wiederaufzunehmen.Die USA suchen um jeden Preis einen ""Casus Belli" mit dem Iran, nachdem sie nicht den Atomdeal aushebeln konnten. Zumindest aber wollen sie den Iran und die Hisbollah vollständig isolieren und daher bedarf es des "Schurken-Status". Natürlich könnte man die USA erinnern, daß sie einst selbst am Drogenschmuggel beteiligt waren (???), aber was soll´s! Sie suchen um jeden Preis die Konfrontation mit dem Iran und sei es wegen einer ranzigen Pistazie! TQM

 

Ukraine   USA   Russland  

13:07 | aljazeera: Russia condemns US move to sell weapons to Ukraine

Russian officials said the US decision to supply weapons to Ukraine was dangerous and will encourage Kiev to use force in eastern Ukraine. The US state department said on Friday the United States will provide Ukraine with "enhanced defensive capabilities" as the country battles Russian-backed separatists in the east.

Tja das mit dem Weihnachtsfrieden ist halt so eine Sache - besonders wenns um-Waffenlieferungen an die ganze Welt geht! TB

Saudi Arabien

08:40 | PressTV: Saudi Arabia pressing billionaire prince to fork out $6 billion: Report

Quellen nahe des "Wall Street Journal" berichten, daß der Milliardär Prinz Walid bin Talal, Neffe des vorherigen Königs Abdullah, rund 6 Mrd. USD für seine Freilassung abgeben muß. Sein Gesamtvermögen wird auf 18,7 Mrd. USD geschätzt. Er will aber lieber Firmenanteile, als das Geld abgeben, da es sein Imperium wesentlich schmälern würde. Außerdem will er eine ordentliche Untersuchung und nicht kampflos gegen MBS aufgeben. Laut seiner Anwälte gäbe es gar keine begründete Anklage, sondern lediglich die Androhung einer Anklage. 

Selbst im Wahabiten-Königtum öffnet die Weihnachtszeit  die Herzen und Geldbeutel - wenn nötig unfreiwillig! Eine Guiness-Buch verdächtige Hotel-Rechnung von 6 Mrd. Dollar bahnt sich an. Andererseits sind das nicht einmal 30% Sondersteuer auf sein Märchenprinz-Vermögen, welches er weder erarbeitet, noch Dank Gnade der royalen Geburt jemals versteuert hat.
Davon hätte die schwedische Tennis-Legende Björn Borg nur träumen können! Der wurde im sozialistschen Schweden der späten 1970er Jahre mit einem Spitzensteuersatz von 83% belegt, woraufhin er als Wirtschaftsflüchtling ins glitzernde Monte Carlo abzog, während sich der Geizhals Walid im glitzernden Ritz-Carlton grämt und wegen seiner Trennungsängste sein wunderschöner A-380 am Boden ungenutzt herumgammelt! TQM

22.12.2017

Frankreich   Palestina

20:00 I Aljazeera: Mahmoud Abbas urges EU to take lead in peace efforts

Präsident Abbas fordert die EU auf die Friedensinitiative zu übernehmen. Abbas wird keinen US-Firedensplan mehr annehmen. "Die USA bewiesen ein unehrlicher Mittler im Friedensprozeß zu sein", so Abbas bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Macron. 
Macron betonte, daß Frankreich an der Zweistaaten-Lösung und der Teilung Jerusalems festhalte und sich nicht wie Trump isolieren lasse. Macron wird erst abwarten, wie die Initiative des Trump verlaufe und erst dann eine eigene Initiative starten. 

Mit einem Wort Frankreich betritt erst nach dem Scheitern der USA die Bühne - so der Plan. Aber weder die USA, noch Israel werden mitspielen. Netanjahu wird nicht zusehen, wie sich Macron auf Kosten Israels wichtig macht. Auch Abbas hat keine Chance. Er sollte an Arafat denken. Der saß letztlich ohne Strom bei Kerzenlicht in den Ruinen seiner Residenz, ehe es rapide mit seiner Gesundheit bergab ging und er einer Vergiftung erlag. TQM

Russland   Grossbritannien

07:48 I Sputnik: Boris Johnson kommt nach „Sparta“

Der britische Außenminister Boris Johnson ist am Freitag in Moskau eingetroffen. Er soll sich mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow treffen. Zuvor hatte er betont, dass er eine Verbesserung der Beziehungen mit Russland für unmöglich halte.
Zuvor hatte Johnson die Opposition zwischen Russland und dem Westen mit der Konfrontation der griechischen Städte Sparta und Athen verglichen. In einem Interview für „Sunday Times“ sagte er, er habe vor Kurzem die Geschichte des Peloponnesischen Krieges gelesen. Das demokratische und offene Athen sei für ihn eine Analogie für die USA und den Westen gewesen. „Russland war für mich geschlossen, unfreundlich, militaristisch und antidemokratisch wie Sparta“, fügte er hinzu.

Ich dachte schon er besucht den Fußball-Verein? Boris Johnson ist noch nicht lange Außenminister, hört sich aber an, als ob er in einer jahrzehntelangen Frust-Ehe steckt. Man hat sich zwar nichts zu sagen, schon gar nichts Gutes, aber man fährt einfach hin, so wie zur verhassten Schwiegermutter!
Immerhin kann man dem Johnson, dessen Vorname so gut nach Russland passt und dessen Vorfahren teils von dort entstammen, nicht absprechen, im Gegensatz zu anderen Politikern Bücher gelesen zu haben und über einen ordentlichen Bildungsgrad zu verfügen. Daher wird er auch wissen, daß der Peloponnesische Krieg Athens in Allianz mit dem Attischen Seebund mit einem Sieg der Spartaner endete. 
Was will uns also Boris Johnson damit sagen? Unterschreibt er die Kapitualtion der "Westlichen Wertegemeinschaft", die Pleite des antiken und des modernen "Athens" bei Spartak Moskau? Welcome! TQM

16:56 | Die Leseratte ergänzt
Diplomatische Witzchen: Der britische Außenminister Boris Johnson ist in Moskau, und um auf das Vertrauensverhältnis hinzuweisen, meinte er, er habe nach seiner Ankunft seinen Mantel mit allem was darin war vertrauensvoll an den russischen Außenminister Lawrow übergeben. Dieser antwortete dazu: Er könne bestätigen, das sich in Boris Manteltaschen nichts befunden hätte. Subtil ausgedrückt: Johnson kam mit leeren Taschen nach Moskau. (Ich werde immer mehr ein Fan von Lawrow). https://de.sputniknews.com/politik/20171222318808422-johnson-und-lawrow-witzeln-uebereinander-bei-verhandlungen-in-moskau/

18:30 I TQM: Ja, werte Leseratte und weil der britische Boris wirklich lustig ist, hat er sich sogar als russophil geoutet!: 
„Lasst mich sagen, dass ich ein Russophiler bin“, so Johnson auf der Pressekonferenz nach den Verhandlungen. „Und ein überzeugter noch dazu.“
„Ich möchte sagen, dass ich Vorfahren in den USA, Deutschland und natürlich hier, in Moskau, habe. Ich bin sicher, dass ich der erste Außenminister Großbritanniens bin, der Boris heißt. Ich denke, es wird noch lange keine Borisse auf diesem Posten geben.“
Schirinovski wird diese englische Russophilie nicht abkaufen. Als Prinz William und Kate ihr estes Kind bekamen, machte sich keine Herzlichkeit breit: Mitte des 21. Jahrhunderst, so die Überzeugung des umstrittenen Politikers und Juristen, werde der Sohn des Herzogs und der Herzogin von Cambridge Russland das „Blut aussaugen“. „Ich schere mich nicht um den Thronfolger“, zitiert ihn die britische Daily Mail. Die britische Monarchie, erklärte der 67-Jährige in einem Interview mit der staatlichen Zeitung Rio Novosti, habe schließlich sein Land „zerstört“. Heute, fährt er fort, befänden sich dort Aktivisten der russischen Opposition. Aus diesem Grund könne die Geburt eines weiteren britischen Monarchen, „der unser Blut irgendwann Mitte des 21. Jahrhunderts aufsaugen wird“,  niemandem hier Glück bringen.

 

07:32 I AlJazeera: Bahrain warns against challenging US over 'side issues'

Der Außenminister Bahrains Khalid al-Khalifa twitterte im Vorfeld der UN-Abstimmung: "Es ist nicht nützlich sich einen Kampf mit den USA über Nebensächlichkeiten herauszunehmen, während wir zusammen gegen die aktuelle Gefahr der islamisch-faschistischen Theokratie kämpfen müssen."
Zweifelsohne war mit "Nebensächlichkeiten" Jerusalem gemeint. 

Dennoch stimmte Bahrain gestern in der UN-Generalversammlung gegen die US-Anerkennung Jerusalems, da es immer das  macht und tun muß was Saudi vorgibt. Trotzdem ist Bahrain so etwas wie der "Propaganda-Vorkoster" der Saudis, der Köder, den man als Provokateur auf die Straße schickt um einmal die Reaktionen abzutesten, so wie Schirinovski oder Kadyrov für Putin. Nachdem dies jeder weiß, genießt auch Bahrain als Hofnarr der Saudis entsprechende Narrenfreiheit. TQM

UNO   

06:38 | CNN: Despite Haley threat, UN votes to condemn Trump's Jerusalem decision

Mit überwältigender Mehrheit verurteilte die UN-Vollversammlung den Schritt Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.
Nebst den USA und Israel kamen die neun Stimmen gegen die Verurteilung von kleinen Staaten der Südsee wie Tonga, Palau, Nauru, aber auch Guatemala und Honduras. 
Stimmenthaltungen gab es unter anderem aus Kanada, Australien, Mexiko, Tschechi, Polen, Ungarn, oder auch Südsudan - in Summe 35.
Zu den  128 "Ja-Stimmen" zählten unter anderem die BRD. 

Und hier die sehr interessante Detailauflistung der Abstimmung. Dies ist auch der einzig wirklich interessante Aspekt der Abstimmung. Daß, die Südsee-Inseln, die angeblich demnächst absaufen auf US-Evakuierung hoffen, bzw. mit US-Basen das einzige Auskommen finden, erklärt deren Abstimmungsverhalten.
Bei Guatemala und Honduras sind es wahrscheinlich die alten "United Fruits"-Verbindungen.
Daß aber Saudi Arabien und VAE für die palästinensische Initiative, die wesentlich von Erdogan promotet wurde mitstimmten, war nicht klar und zeigt, daß das Eis auch in der Beziehung zwischen den USA und Saudi recht dünn ist.
Ebenso ungewöhnlich, daß unter den eisernen angelsächsischen "Five Eyes"-Staaten KEIN gemeinsames Abstimmungsverhalten zu verzeichnen war. Keiner der Staaten stimmte auf Seiten der USA, GB wie Neuseeland sogar dagegen, Kanada und Australien enthielten sich der Stimme. 
Konsequenzen hat die Abstimmung freilich keine - Israel ignorierte bislang jede Abstmmung der UNO-Generalversammlung und im Sichehrheitsrat ist sich Israel stets des US-Vetos bei "unfreundlichen" Resolutions-Anträgen gewiß. TQM

21.12.2017

USA   Ukraine 

15:36 l RT: US-Regierung stimmt ersten Waffenlieferung in die Ukraine zu

Die US-Regierung hat erste Lieferungen von Verteidigungswaffen in die Ukraine genehmigt. Kiew soll aus den USA große Scharfschützengewehre, Waffenersatzteile, eine zusätzliche Ausrüstung und Munition in der Gesamtsumme von 41,5 Mio. Dollar erhalten.

Wenn die USA ein Lande befreien. Erstens wird das Staatsgold "in Sicherheit" und ausser Landes gebracht um kurz darauf Waffen ins Land zu bringen - auch zur Sicherheit! TB

Tuerkei   USA

15:15 I Jerusalem Post: ERDOGAN: TRUMP CAN'T BUY TURKISH SUPPORT ON JERUSALEM

Der Türkische Präsident sagt, "er hoffe, daß die USA eine Lektion erteilt bekommen. Herr Trump! Sie können nicht den demokratischen Willen der Türkei mit Ihren Dollar kaufen!" Dies in Anspielung an die US-Drohungen vor der UNO-Abstimmung zu Jerusalem.  "Ich hoffe und erwarte, daß die USA nicht das Ergebnis erhalten werden, daß sie sich wünschen und die Welt erteilt ihnen eine gute Lektion", so Erdogan in Ankara.

Netanjahu bezeichnete heute die UNO als "Haus der Lügen", Trump und Haley drohen den Länder-Vertretern. Was noch vor kurzem völlig undenkbar schien, ist heute nicht mehr auszuschließen, nicht einmal eine UNO-Austritt der USA und Israels und schon gar nicht ein NATO-Austritt der Türkei.
Warm anziehen! "Das Ende der Geschichte" endet soeben. Die Post-WK2- und unipolare US-Weltordnung kollabiert in den Untiefen alter und neuer Konfliktzonen - sicher aber nicht unblutig. TQM

18:01 l Leser-Anfrage an TQM
1) Türkei,(Katar), Syrien, Iran
2) Saudi-Arabien?
Heisst das zweigleisig fahren oder/und Poker? ODER WAS? siehe: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/62552-saudi-arabien-sprungbrett-russland-weizen/

21:02 I TQM: Geschätzter Leser:

1. Die Spannungen zwischen der Türkei und Katar auf der einen Seite und Russland, Syrien, Iran auf der anderen Seite bleiben bezüglich Syrien erhalten. Dennoch sind sie übergeordnet in einem Spielfeld. Ihre jeweiligen bilateralen Beziehungen sind von sehr eigenen Interessen geprägt, die mitunter den übergeordneten im Wege stehen. Die Lage ist äußerst komplex.
Im anderen Spielfeld sind Saudi, USA, VAE, Israel, Bahrain.
2. Nein, die Saudis versuchen auch die Russen etwas vom Iran wegzulocken und einen Stellenwert zu erringen, aber Russland opfert den Iran und seine strategischen Interessen nicht für ein paar Großaufträge. Dennoch sieht es Russland gerne, wenn Saudi bei ihnen anklopft und dies auch zu sichtlichen Irritationen bei den USA führt. Der Wunsch der Saudis S-400 zu kaufen hat in den USA und Israel für großen Unmut gesorgt.

 

USA   Israel   Saudi Arabien

10:10 I Jerusalem Post: IS SAUDI ARABIA PUSHING ABBAS TO CURB CAMPAIGN AGAINST TRUMP?

Abbas traf am Mittwoch auf König Salaman. Während Abbas versucht Sympathie für die überragende Mehrheit in der kommenden UNO-Abstimmung zu erghalten, vermuten israelische Analysten, daß Saudi Druck auf Abbas ausübt um Offenheit gegenüber Trump´s Plänen zu erwirken und ie Kampagne gegen Trump einzustellen. Salman verwies laut saudischer Zeitung auf die Unterstützung der Palästinenser, der Zwei-Staaten Lösung und den Anspruch auf Ost-Jerusalem. Abbas bezeichnete die USA als andauernden Feind der Palästinenser, seitdem sie in Partnerschaft mit den Briten die Balfour-Dekleration mittrugen. "Die Saudis wollen Frieden und Ruhe in der Region und eine starke Rolle der USA..Abbas kommt zweifelsohne unter straken Druck der Saudis, VAE und Kuwait", so der israelische Analyst Ben Dor. "Die Saudis haben sich zum Kampf um die Vorherrschaft im Nahen Osten gegen den Iran entschlossen, gemeinsam mit den USA. Alles andere wird dem untergeordnet...Saudi betrachtet Israel als heimlichen strategischen Partner gegen den Iran und möchte den israelisch-palästinensischen Konflikt ruhend stellen um die Araber gegen den Iran zu mobilisieren. 
Laut NYT soll Abbas ein Palästina mit eingeschränkter Souveränitat und ohne Ost-Jerusalem angeboten worden sein. Das Weisse Haus und Riad bestritten dies. 
"Die Saudis sagen wahrscheinlich Abbas jetzt, daß er Jerusalem vergessen soll und sich mit dem beschäftigen und abfinden soll, was die Amerikaner gerade auskochen. Ein anderes Spiel gibt es nicht. Nur wir und die Amerikaner können die Israelis bewegen", so Joshua Teitelbaum, ein Saudi-Spezialist  am "BESA Center for Strategic Studies der Bar-Ilan University in Ramat Gan".
Die Saudis haben Milliarden Herausforderungen zu bewältigen. Einen offenkundig nicht gewinnbaren Krieg im Jemen, Reformen im Lande, niedrigen Ölpreiese und die Machtfestigung des MBS. Die Saudis sind von den USA abhängig. "Es würde mich nicht wundern, wenn die USA Saudi unter Druck sezen. Sie könnten sagen, ihr braucht Hilfe im Jemen, ihr braucht mehr Waffen, ihr wollt Hilfe um aus dem Jemen hinauszukommen, dann helft ihr uns in der Palästinenserfrage."

Was nichts an der "lose-lose" Situation des MBS ändert. Glaubt er wirklich den "Schwarzen Peter" Abbas zuschieben zu können und der kann in Koalition mit der Hamas von sich aus auf Ost-Jerusalem verzichten und statt eines Palästina eine Art eingezäuntes  "Groß-Gaza"-Reservat sich zuteilen lassen? Soll Abbas vor der UNO sagen, "Schwamm drüber, gebt uns was ihr wollt, wir bitten um die totale Kapitulation"?
Interessant aber, daß es ganz klar ist, daß der "honest peace broker" USA, wie die gebleachte Niki Haley erst dieser Tage wieder betonte nichts anderes vor hat, als ein Indianer Wüsten-Reservat mit Spiel-Casino und Palästinenser-Tuch zu gewähren. TQM

 

USA   Israel   Saudi Arabien

07:49 | Jerusalem Post: INTERVIEW: SAUDI PRINCE SAYS TRUMP'S JERUSALEM MOVE THREATENS STABILITY

Der ehemalige Chef des saudischen Geheimdienstes, Prinz Turki al-Faisal sagte in einem Interview über die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, daß es eine sehr schlechte Entscheidung sei, die mehr Blutvergießen und Konflikte mit sich bringt, statt einer friedlichen Lösung. Der Zug Trumps war nicht mit König Salman abgesprochen, der ebenfalls die Anerkennung Jerusalems vor einem Gesamtfriedensplan zurückweist. Prinz Turki sagte, daß er nicht glaube, daß Saudi irgendeine Handlung setzen werde, nur um zu handeln, wenn es aber "soweit ist zu handeln, dann wird es eine ernste Handlung sein", so Prinz Turki, Sohn des 1975 ermordeten König Faisal.

...der 1975 aus angeblicher persönlicher Rache von einem Neffen während einer Audienz erschossen wurde. Erinnern wir uns aber, was zwei Jahre zuvor, 1973 als der Vietnam Krieg noch im Gange war, im Jahr des Yom Kippur Krieges, sonst noch so passierte: Im Oktober 1973 im vierten arabisch-israelischen Krieg gehen die Araber in die Offensive. Syrien und Ägypten hatten sowjetische Waffen, Israel geht das Material aus, die USA liefern nun amerikanische Waffen über eine Luftbrücke. König Faisal ist sauer und kündigt ein Öl-Embargo an, der Barrel-Preis steigt prompt von zwei auf 17 US-Dollar. Nach fünf Monaten bereitet das Pentagon mit Kissinger und Schlesinger eine militärische Invasion von Saudi-Arabien vor, denn der Treibstoff-Nachschub für Vietnam gerät wegen des inzwischen in Kraft getretenen Öl-Embargos in die Krise.
Déjà-vu! Wenn nun Saudi Arabien bei der UN-Abstimmung gegen die Zuerkennung  - de facto ganz Jerusalems -  an Israel stimmt, dann ist es wohl vorbei mit dem Kuschel-Kushner Kurs und MBS - auch Saudi muß etwas "bestraft" werden. Wenn aber Saudi Arabien zustimmt, dann gesteht es nicht nur international ein, keinerlei Standing in der arabischen Welt zu haben, nichts anbieten zu können, sondern Iran, Katar und die Türkei werden dies als Beweis des "Verrats" an den Palästinensern, mehr noch aber an Jerusalem, "Al Kuds", betrachten. MBS ist in einer ausweglosen lose-lose Situation und ein "verbitterter Neffe" ist schnell zur Hand! TQM

20.12.2017

UNO   USA

20:15 I Jerusalem Post: TRUMP THREATENS TO CUT AID TO COUNTRIES VOTING AGAINST US JERUSALEM MEASURE

"Lasst sie gegen uns abstimmen! Wir werden uns viel sparen! Was kümmert es uns?" So, Trump im Vorfeld der UN-Abstimmung gegen Jerusalem als Hauptstadt Israels. "Sie nehmen hunderte Millionen Dollar von uns, ja Milliarden und stimmen gegen uns. Wir schauen uns diese Stimmen an. Lasst sie gegen uns stimmen und wir werden uns viel ersparen!" Nikki Haley schickte schon Mahnbriefe an die Delegationen aus um sie zu warnen, da die USA deren Abstimmungsverhalten genau "notieren" werden. 

Das hat schon etwas! Irgendwie erfrischend undiplomatisch. Wer in den "Vereinten Nationen" nicht vereint mit den USA abstimmt ist fällig! Zuerst gibt´s einmal kein Taschengeld! Dann politischen Liebentzug, bisschen Sanktionen und wenn es sein muß einen kleinen Regime Change. Hier: Bereits im Vorfeld ein Video der kommenden UN-Versammlung, wo alles ausdiskutiert wird! TQM

Grossbritannien   USA

14:30 I PressTV: Trump will visit UK to open new US embassy: Report

Zu Jahresbeginn wird Trump nach London reisen um die neue US-Botschaft zu eröffnen. Noch nie waren die Beziehungen zwischen GB und den USA so gestört, wie jetzt wo Trump anti-muslimische Tweets von "Britain First" wiedergab und auch punkto Jerusale deutlich anders als Theresa May positioniert ist.

Trump sollte May und den Moloch London abstrafen und die neue US-Botschaft historisch korrekt nach Winchester verlegen! Erstens fördert alleine der Name schon die Assoziation zu "beautiful weapons", zweitens ist es historisch korrekt West- und Ost-Winchester wieder zur englischen Hauptstadt zu machen und drittens  ist man dan nicht mit so einem pakistanischen Bürgermeister wie in London konfrontiert, der selber nicht einmal ein US-Visum an der Botschaft bekäme! America First! The Tea Party must go on!!! TQM

Ukraine

13:39 l sputnik: Kiewer Krim-Resolution verabschiedet: Halbinsel spricht von „Diskreditierung“ der Uno

Die UN-Generalversammlung hat die von Kiew eingebrachte Resolution zu den Menschenrechten auf der Krim verabschiedet. Die Organisation diskreditiert sich laut dem Vizevorsitzenden des Krim-Parlaments, Remsi Iljassow, somit selbst und macht ihre Autorität zunichte.

Tuerkei   VAE

07:50 | AlJazeera: Turkey denounces UAE over divisive 'propaganda' retweet

Die Türkei weist die Uneiningkeit stiftende Propaganda der VAE zurück, nachdem deren Außenminister Abdullah bin Zayed Al Nahyan einen Tweet teilte, der Fahreddin Pasha -  Ottomanischer Gouverneur von Medina von 1916-1919 bezichtigte, Verbrechen an Araber verübt zu haben. "Das sind Erdogan´s Vorfahren und deren Vergangenheit mit den Arabern", meinte Al Nahyan dazu. Der türkische Sprecher des Präsidenten Ibrahim Kalin meinte dazu, "daß dies die Propaganda Lügen sind um Araber und Türken gegeneinander aufzubringen. "Es war Fahreddin Pasha, der Medina tapfer gegen die Briten verteidigte", meinte Kalin dazu. Laut der türkischen Zeitung Daily Sabah waren die Emirate an Verschwörungen gegen die Türkei und der türkischen Regierung beteiligt.

Es spitzt sich weiter zu im Nahen Osten und die Bandagen werden immer härter. Man sieht, wie auf allen Seiten historische Wunden aufgerissen werden und alte Rechnungen präsentiert werden. Besonders interessant auch der anti-britische Seitenhieb vom Sprecher Erdogans, denn bis heute ist die AKP Fraktionspartner der britischen Tories im Europarat.
Es wir nicht lange dauern, bis die Türkei aus Saudi Arabien und den VAE fliegt, der ein Multi-Miliarden Markt für türkische Firmen darstellt.  Katar kann diese Verluste nicht kompensieren. Die Türkei wird sich daher stärker, vor allem mit seinen riesigen Baufirmen, auf den Iran und dem Aufbau dessen nachholbedürftiger Infrastruktur stürzen müssen. Politisch bedeutet eine Abkehr von der Saudisch-Emiratischen-Israelischen Schiene ein weiteres Stück Entfremdung aus der NATO in Richtung Russland. TQM

19.12.2017

Serbien   Russland

18:52 I Sputnik: Putin: Serbien dürfte künftig zu großem Transiteur von russischem Erdgas aufsteigen

Serbien dürfte zu einem wichtigen Transiteur von russischem Erdgas aufsteigen, wenn Belgrad in das Pipelineprojekt Turkish Stream einsteigt. Das erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin am Dienstag in Moskau nach Verhandlungen mit seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vučić.

Man könne nicht zwischen zwei Stühlen sitzen, meinte der Europa-Beauftragte der US-Regierung, Hoyt Brian Yee, bei einem damaligen Besuch in Belgrad. So ist es! Die Amerikaner meinten auch, daß Russland nichts bieten könne und nun das! Nicht nur, daß jedem volljährigen Serben die US-Bomben noch in Erinnerung sind, die Abspaltung des Kosovo und der Abfall der US-Uranmantelgeschossse. Bis heute verfolgt die "Westliche Wertegemeinschaft" die "serbischen Kriegsverbrecher" und füttern das kriminelle Bosnien und den weiteren Failed State, Kosovo. TQM

 

Pakistan   China

18:20 I RT: Pakistan considers dumping dollar for yuan in trade with China

Der pakistanische Innenminister Ahsan Iqbal kündigte gegenüber einer pakistanischen Tagszeitung an, im Handel zwischen China und Pakistan vom Dollar auf Yuan umzusatteln. Das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern betrug 13,8 Mrd USD 2015 und China plant umgerechnet rund 57 Mrd. USD im Rahmen der Seidenstrasse in Pakistan zu investieren.

Das wird Pakistan noch schneller auf die Schurkenstaatenliste bringen. Was fällt denen ein? Ein klarer Bruch der "Nationalen Sicherheitsstrategie" der USA, die aber globale Gültigkeit hat! TQM

Libyen

17:44 | RT:  Sechs Jahre später: Gaddafis Sohn will Präsident von Libyen werden

Der Sohn des ehemaligen libyschen Machthabers Muammar Gaddafi möchte sich bei den kommenden Präsidentschaftswahlen in 2018 zur Wahl stellen. Das erklärte der Pressesprecher der ehemaligen Herrscherfamilie.
Saif el-Islam Gaddafi, der zweite Sohn des verstorbenen Machthabers, kündigte bereits Anfang des Jahres Pläne für ein politisches Comeback an. Seine Ankündigung kam kurz nach seiner Freilassung aus der Haft. Er wurde wegen seiner Rolle bei der Unterdrückung des Aufstands gegen seinen Vater im Jahr 2011 verhaftet.

Der Gaddafi-Sohn meint es ernst. Der Familiensprecher Basem el-Haschimi el-Soul sagte im Interview mit Egypt Today am Wochenende:

Muammar al-Gaddafi  „Im mittleren Osten ist die Opposition ganz anders als in fortschrittlichen Ländern. In unseren Ländern nimmt die Opposition die Form von Explosionen, Ermordungen und Tötungen ein.“

 

Frankreich   Syrien

14:20 I BBC: ASSAD SAYS FRANCE SPONSORS TERRORISM, CANNOT TALK ABOUT PEACE

Das französische Angebot Vertreter Assads zu einer Syrien Konferenz nach Paris einzuladen, lehnte Assad ab. "Die Franzosen standen an der Speerspitze der Unterstützer der Terroristen. Ihre Hände sind von Beginn an getränkt mit syrischem Blut und es ist nicht zu erkennen, daß sie sich fundamental geändert hätten. Jene, die den Terrorismus unterstützten hätten kein Recht über Frieden zu reden. Der französische Außenminister Le Drian sagte dazu, daß "jemand, der die Zeit damit verbrachte seine eigenen Leute umzubringen, sich generell zurückhaltender verhalten solle."

Wunderbar, wie Assad den arroganten Tricolore-Zwerg von der Türkante stößt! Sein Außenminister sollte überhaupt schweigen! Er dient einem Präsidenten, der die französische Kolonialpolitik in Algerien als "Verbrechen und Barberei" bezeichnete und damit den eigenen französischen Siedler, Soldaten und Offiziere aufs Grab spuckte. TQM

USA

07:54 | SPON: Trump erklärt China und Russland zu Rivalen

Im Kern besteht Trumps Strategie aus vier Säulen: 

  • Vor allem das amerikanische Militär soll unter seiner Führung massiv aufgerüstet werden. Im kommenden Jahr will Trump 700 Milliarden Dollar in den Rüstungsetat stecken und neue Waffen und Raketenabwehrsystemebeschaffen. Frieden könne nur durch Stärke erhalten werden, sagt Trump.
  • Das Festland der USA soll gegen Angriffe von Terroristen geschützt werden - durch stärkere Kontrollen an den Grenzen, mehr staatliche Überwachung, eine Stärkung der Geheimdienste und bessere Systeme zur Abwehr von Cyber-Angriffen. Diese Maßnahmen werden zum Teil bereits umgesetzt, etwa mit den Einreisebeschränkungen für die Bürger mehrerer muslimischer Staaten und Nordkoreas.
  • Der Wohlstand aller Amerikaner soll gestärkt werden, zum Beispiel durch die Aufkündigung oder Neuverhandlung bestehender Handelsabkommen etwa mit China; oder auch durch die geplante Senkung der Steuern. Nur wenn Amerika wirtschaftlich stark sei, so die trumpsche Logik, könne es auch als Weltmacht dominant sein.
  • Amerika soll seinen Einfluss im Bereich Diplomatie und Entwicklungshilfe nutzen, um seine wirtschaftlichen Interessen in anderen Ländern zu wahren, die Rivalen China und Russland in Schach zu halten und den "Frieden zu fördern".

    Globale Zukunfts- und Sicherheitsfragen wie zum Beispiel den Kampf gegen die weltweite Armut oder den Klimawandel ließ Trump in seiner Rede praktisch unbeantwortet. Auch die friedliche Zusammenarbeit mit anderen Staaten in supranationalen Institutionen wie der Uno oder der Welthandelsorganisation WTOwar ihm kaum eine Erwähnung wert. Die Zusammenarbeit Amerikas mit Europa und der Nato kommt sowohl in der Rede als auch in der schriftlichen Fassung nur am Rande vor. Amerika, so scheint es, zieht sich unter diesem Präsidenten mehr und mehr aus wichtigen Institutionen zurück, die es selbst einst mitbegründet hat.

Und ebenfalls gestern legte die gebleachte US-UN-Botschaferin Niki Haley das US-Veto im UN-Sicherheitsrat ein. Somit wurde die UN-Resolution zur Rücknahme Trump´s Jerusalem Entscheidung mit 14:1 Stimmen verworfen. Haley bezeichnete das Abstimmungsverhalten der anderen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates als "Affront, der nicht nachgesehen wird". Und somit sind wir am Punkt: 
Einerseits trägt der "Nationale Sicherheitsplan" die Handschrift der Deep State-Generalsjunta, andererseits ist sie nationalisitisch und unterstreicht den rücksichtslosen Alleingang der USA.
China und Russland sind ein Störfaktor, der in Schach gehalten werden muß, weil sie der globalen Erpressung der USA im Wege sind. Es erinnert an das Weltbild des Zbigniew Brzeziński, der zwar auf dem am Ticket der Democrats saß, aber die USA "Als Einzige Weltmacht" und ihre Verbündeten als Vasallen bezeichnete. 
Im Gegensatz zu Obama gerieren sich die USA nicht mehr als Missionare der "Westlichen Wertegemeinschaft", dieser verlogene Moral-Verputz ist abgeschlagen und das ist gut so. China und Russland stellen die Vormachtstellung der USA in Frage und werden, weil sie die unipolare Weltordnung und die Unterwefung unter dem Dollar- und US-Militär-Diktat nicht mehr hinnehmen als "revisionistische Kräfte" bezeichnet.
Die USA werden also bemüht sein Nordamerika zur Festung auszubauen und gleichzeitig, mit einem Militär-Etat von 700 Mrd. USD,  Raubzüge zur Aufrechterhaltung ihres Wohlstandes auf Kosten anderer durchführen.
Wann wird sich Europa und allen voran die BRD die Frage stellen, wozu sie noch länger Tribut an die transatlantische Festung zahlen sollen, wenn gleichzeitig der naheliegende Eurasische Block Export und Kooperation, statt Vasallentum und Sanktionen versprechen? 
Bei Gabriel merkt man ein solches Sympathisieren, jedoch ist zu befürchten , daß Figuren wie Schulz mit seinen "Vereinigten Staaten von Europa", ähnlich wie Merkel eine Art Obama-EU schaffen wollen, welche den Bush-Clinton USA nachtrauert und die verlogene Obama-Moral als Staatsdoktrin weiterträgt, bedeutungslos und zerrieben zwischen der US-Festung und dem Russisch-Chinesischen Machtblock. TQM

18.12.2017

Palestina USA

18:34 | Focus:  Eigener Palästinenserstaat – aber woanders: Trump will „Jahrhundertdeal“ für Nahost

Die Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt wurde offiziell nie vom Tisch gefegt. Nach US-Präsident Donald Trumps Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, ist dies aber in weite Ferne gerückt. Israel beansprucht die gesamte Stadt als Hauptstadt, die Palästinenser planen jedoch, Ost-Jerusalem einst zur Hauptstadt eines zukünftigen Staates zu machen.

CIA 

18:20 | allesschallundrauch: Warum informierte die CIA Russland über Terrorangriffe?

Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag hat der FSB in St. Petersburg eine Terrorzelle des IS ausgehoben und dabei sieben Terroristen verhaftet, welche vorhatten in der Stadt mehrere Bombenanschläge zu verüben, unter anderem auch gegen die berühmte Kasaner Kathedrale, eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Information die zur Verhaftung führte kam von der CIA. Der russische Präsident Putin hat sich am Samstag bei Präsident Trump persönlich in einem Telefongespräch dafür bedankt.

Nordkorea

15:17 l welt: Wo ist Kim Jong-un?Wo ist Kim Jong-un?

Was hat er an diesem für ihn so wichtigen Sonntag getan? Der 17. Dezember ist der Todestag seines Vaters Kim Jong-il. Dieses Jahr war es der sechste. Immer am 17. Dezember, Punkt Mitternacht koreanischer Zeit, betrat Kim Jong-un den Kumsusan-Palast im Osten Pjöngjangs.

"Bei seinen Hunden", wäre gerade in Nordkorea die absolut schlechteste aller Denk-Möglichkeiten! TB

TQM: 
Vielleicht zündet er am Grab seines Vaters eine Interkontinentalrakete? Auch ein Little Rocket Man hat große Gefühle!!!

Libyen

13:15 I Sputnik: Gaddaffi jr. will in Fußstapfen seines getöteten Vaters treten

Saif al-Islam Gaddafi wolle demnächst sein Wahlprogramm präsentieren, so der Pressesprecher. Im Dokument werde unter anderem die Hoffnung ausgedrückt, dass die Vereinten Nationen Libyen beim Übergang zu Stabilität helfen würden. Vorrang habe die gemeinsame Stärkung der Sicherheit in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Parteien und Gruppen.

Die nächste Restauration bahnt sich an. Die Russen unterstützen diesen Schritt seit langem. Franzosen und Briten wird es schwer beunruhigen. Die Saudis, Erzfeinde Gaddaffis erwartet die nächste Niederlage, die Israelis werden entspannt zusehen - immerhin kennen sie Saif gut, denn er war mit dem israelischen Ex-Model Orly Weinermann liiert. TQM

Israel

08:48 | ET:  Israel bombardiert Hamas-Einrichtung nach Raketenangriffen aus Gazastreifen

Als Reaktion auf zwei Raketenabschüsse aus dem Gazastreifen hat die israelische Luftwaffe am Montag nach eigenen Angaben ein Trainingszentrum der radikalislamischen Hamas bombardiert. Bei dem Angriff seien „drei Gebäude und andere terroristische Einrichtungen“ getroffen worden, teilte die Armee mit. Die Behörden im Gazastreifen meldeten keine Verletzten.

Saudi Arabien

08:25 | Handelsblatt: Mehr Geld für die Königskinder

Eigentlich soll Saudi-Arabien gegen gewaltige Haushaltslöcher massiv ansparen. Doch der IWF warnt davor, so die Konjunktur abzuwürgen. Nun sollen mehr Petrodollars fließen – und die Saudis ihrem Staat beim Tanken helfen.

Frankreich   Syrien

07:05 | SPON: Macron im TV-Interview Syrien soll bis Ende Februar vom IS befreit sein

Auch auf Twitter verkündete Macron: Der IS sei der Feind Frankreichs. "Bis Ende Februar werden wir den Krieg in Syrien gewonnen haben."
In Syrien will Macron nun Anfang 2018 Initiativen ergreifen, um Friedengespräche in Gang zu bringen. Alle Seiten seien dazu eingeladen - explizit auch Syriens Machthaber. Baschar al-Assad könne nach einem militärischen Sieg nicht ignoriert werden, sagte Macron in dem TV-Interview. Er werde sich aber eines Tages für seine Verbrechen verantworten müssen, "vor seinem Volk und vor internationalen Gerichten".

Frankreich hat ein echtes Problem! Erst Sarkozy, Präsident der Grande Nation, mit Plateau-Sohlen um auch die eigene Größe zu betonen und nun Macron, der wie ein ungebetener Gast, dem Gastgeber auch noch sagt, was er zu speisen wünscht. Ist er eigentlich noch bei Sinnen? Welchen Krieg hat Frankreich in Syrien gewonnen? Sie standen  auf der Seite der Feinde und der Terroristen. Frankreich spielt gar keine Rolle mehr im Nahen Osten. Als Macron seinen Freund Hariri aus saudischer Gefangenschaft herausholen wollte, ließ ihn MBS mit leeren Händen heimfliegen. Artig mußte er in Paris warten, bis die Amerikaner MBS dazu zwangen Hariri über Paris auszuschleusen - das war es auch schon mit der Rolle Frankreichs. Assad wird noch Präsident sein, wenn Macron das jetzige Alter seiner Frau erreicht hat, aber dann ist Macron längst nicht mehr Präsident, verglüht als globalistische Eintagsfliege. TQM

17.12.2017

Saudi Arabien

19:47  saveel: Blood borders - How a better Middle East would look

International borders are never completely just. But the degree of injustice they inflict upon those whom frontiers force together or separate makes an enormous difference — often the difference between freedom and oppression, tolerance and atrocity, the rule of law and terrorism, or even peace and war. The most arbitrary and distorted borders in the world are in Africa and the Middle East. Drawn by self-interested Europeans (who have had sufficient trouble defining their own frontiers), Africa's borders continue to provoke the deaths of millions of local inhabitants. But the unjust borders in the Middle East — to borrow from Churchill — generate more trouble than can be consumed locally.

Ein Bericht, was mit Saudi Arabien geschehen könnte - in Ergänzung zur TQMs Kommentar von 14:45 ! TB

TQM dazu um 20:15: Das ist ein CIA-Wunschprogramm und stammt aus 2006. Aber die Teilung Saudis ist schon interessant und offenbar schon lange im Hinterkopf der Amerikaner.

 

14:45 I Al Jazeera: Saudi Arabia releases billionaire Sabih al-Masri

Der Milliardär Al-Masri, Vorsitzender der Arab Bank, ist wieder auf freiem Fuß und wird nach seinen Geschäftsterminen zurück nach Amman flliegen. Er betonte von den Saudis "respektvoll" behandelt worden zu sein. 

Laut iranischem PressTV war die Verhaftung Al-Masris eine Warnung an König Hussein, dem OIC Treffen in Istanbul fernzubleiben bzw. nicht die saudische Linie zu verlassen.  Rami Khouri, Professor an Amerikanischen Universität in Beirut meinte, daß dies ein "Signal an Jordanien war, entweder die US-Saudischen Friedensbedingungnen anzunehmen, oder man bringt ihre Wirtschaft durcheinander, da Jordanien von Finazierungen der Arab Bank abhängig ist. König Hussein hat trotzdem sich nicht von Riad unter Druck setzen lassen und die Anerkennung Ost-Jerusalems als Hauptstadt eines Palästinenser Staates mitgetragen", soweit der Professor Khouri.
Auch dieser Rohrkrepierer fügt sich nahtlos in die heute bereits strapazierte "unsuccess-story" des MBS ein. Noch immer kann man Peer Steinbrück, neben Blackwater, unter den ausländischen Beratern in Riad, nicht ganz auschließen. Durch "respektvolle" Behandlung, ohne windiger CD-Ankäufer, Peitsche oder Kavallerie, vermag es vielleicht hanseatische Willenskraft gepaart mit dem Duft von Sandelholz und Weihrauch, das Bankgeheimnis an seiner Spitze zu lockern. Nun aber im Ernst!
Den Israelis muß schon langsam Angst und Bange werden! Libanon und Syrien sind zumindest außerhalb politischer Kontrolle, ein destabilisiertes Jordanien wäre das letzte, was Israel und die USA jetzt benötigen. Schon fürchtete man das Erscheinen des Iran auf der politischen Bühne Jordaniens um im Westjordan Unruhe zu stiften und jetzt sind es die Saudis selber, die einen der wenigen diplomatisch mit Israel verknüpften Staaten im Nahen Osten durch den Hinterhof rempeln und prügeln. Aus dem praktischen,  hirnlosen Türsteher MBS in Riad entwickelt sich ein außer Kontrolle geratener  Psychopath, der aus Frust auf alles schießt was sich bewegt und seien es die wenigen alten Freunde seiner neuen Freunde. Die Uhr tickt... TQM

Saudi Arabien   USA

10:40 | The Independent: Mohammed bin Salman's ill-advised ventures have weakened Saudi Arabia’s position in the world

Länder des Nahen Ostens kommen zu der Erkenntnis, daß es Gewinner und Verlierer gibt und niemand will auf der Seite der Verlierer stehen.
Zweifelsohne ist MBS Mann des Jahres im Nahen Osten, aber seine Auswirkungen stehen für Versagen, nicht für Erfolg. Am Weg zum Thron wird er als Machiavelli des Nahen Ostens beschrieben, seine Fehleinschätzungen der Weltpolitik und der Rolle Saudi Arabiens in der Region erinnert jedoch an Inspektor Clouseau. 
Durch sein intensives Engagement im syrischen Bürgerkrieg 2015, provozierte er erst das russische Eingreifen. Durch die Operation "Entscheidender Sturm" und dem Bombardement Jemens, starben über 10.000 Menschen, entschieden ist 2,5 Jahre später nichts außer, daß rund 7 Millionen Jemeniten vor dem Verhungern sind. Die aggressive Außenpolitik gegen den Iran, stärkte diesen noch. Katar wegen seiner Nähe zu Al-Kaida zu isolieren, was für Saudi selber gelten würde, drückte sie nur näher an den Iran. Die saudische Politik ist unberechennbar und kontraproduktiv geworden, wie auch der Fall Hariri zeigte, der letztlich den Iran und Hisbollah stärkte. Die saudischen Aktionen setzen immer ein "best-case-Szenario" voraus. Es gibt keinen Plan B und selbst der Plan A ist nicht durchdacht. 
Auch wenn sich MBS seiner Handlungsfreiheit wegen der Nähe zu Trump und Kushner sicher sein kann, erntet er damit keine Vorteile für Saudi Arabien. Die Amerikaner ließen ihn sowohl mit Katar im Stich, als auch mit der Absetzung des Hariri. 
Die Amerikaner wollten die Macht Saudis abtesten, aber die brachten nicht einmal Abbas dazu den amerikanischen Friedensplan anzuerkennen. Die Idee einer Israelisch-Saudischen Allianz gegen den Iran scheint für ein paar Think-Thanks in Washington reizvoll, ist aber im Grunde im Nahen Osten und seinen Erschütterungen nicht umsetzbar. Saudi Arabien isolierte nicht andere, sondern sich selbst. 
MBS zeigte machiavellistische Züge bei der Erlangung der Macht im Inland aber dies stieg ihm zu Kopfe, als er meinte auch außenpolitisch berufen zu sein. Saddam Hussein schaffte ähnliches im Irak, als er aber begann zwei Kriege zu führen, die er nicht gewinnen konnte,  ruinierte er das ganze Land. 
Egomanie und Ignoranz und falscher Rat führender Berater, prägen oft führende Figuren. Militärische Interventionen sind reizvoll, da sie den Patriotismus stärken und schnell  zu Popularität führen können, wenn es aber keinen Erfolg dabei gibt, zahlt man einen umso höhreren Pries durch die Frustration  und Niederlage. Zu einem Zeitpunkt der wirtschaftlichen und außenpolitischen Stagnation Saudi Arabien ins Rampenlicht zu stellen war ein Fehler  - er hat sich übernommen und sich dabei zu viele Feinde gemacht.

Der links-liberale Independent mit einem Kommentar, den man von A-Z unterschreiben kann. MBS ruiniert Saudi Arabien aber nicht nur außenpolitisch, sondern hat sich mit der 5-Stern Lagerhaft seiner Verwandten im Ritz Riad auch noch das wichtigste Rückgrat in der arabischen Gesellschaft gebrochen, nämlich den eigenen Stamm, die Familie öffentlich gedemütigt!
So viel Dummheit, Ignoranz und Größenwahn ist schon gewaltig. MBS ist sogar in seiner Rolle des  Despoten richtig schlecht - da hätte er sich wenigstens von Mugabe einiges abscheuen können.
Nachdem er aber wahrscheinlich nicht einmal eine Schulausbildung zum Falkner abgeschlossen hat und sein politisches Handeln auf ein paar Hofschranzen und Jared Kushner stützt, ist die Endstation des Versagens nur eine Frage der Zeit und wie ein verzweifelter Casino-Spieler versucht er nicht den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, sondern verdoppelt den Einsatz, bis das Setz-Limit der Bank erreicht ist.  
An dem Punkt stehen wir nun. Saudi Arabien ist in Wirklichkeit ein ausmanövriertes Schiff, auf dem jedwede Meuterei durch brutale Willkür ausgeschaltet wurde, zeitgleich aber bahnbrechende "Reformen" wie autofahrende Frauen und Kinos die Leute in frenetische Regime-Treue versetzen sollen. Reicht das, wenn gleichzeitig im Jemen die eigenen Soldaten sterben, Milliarden Dollar "verheizt" werden und der Iran auch für saudische Ohren vernehmbar über AlJazeera verkündet, daß Saudi Jerusalem und die arabische Welt verkauft und verrät?

Nein! Nicht, daß man mit dem saudischen Clan Mitleid haben sollte - gut, wenn sie verschwinden - was folgt aber? Nebst der ungeheuerlichen Destablisierung durch das riesige, wankende Saudi-Arabien muß es zwangsläufig im Zerfall innere und äußere militärische Auseinandersetzungen geben. Durch die Zerschlagung der internen Ordnung kann MBS gar nicht zB verhaftet und hingerichtet werden, eine Neffe folgt und es herrscht wieder "business as usual" - das alte Saud-Saudi ist tot, der GCC ist tot, Bahrain nur durch saudisches Geld und Polizei noch in Händen des sunnitischen Königshauses. Kuwait und der Oman "riechen" die nahende Tragödie und verhalten sich neutral, Katar tendiert willentlich und nicht nur zwangsweise ein Stück in Richtung Iran, wenngleich am türkischen Sicherungsseil.
Was wird also in diesem erodierenden Saudi passieren? Können und wollen die Amerikaner überhaupt das zerfallende Saudi  erhalten? Wird der ölreiche Osten wegbrechen und den armen Westen mit seinen Heiligen Stätten, sowie andere, "leere, wertlose" Landesteile absprengen?  Bekäme dann König Hussein von Jordanien als Dank für die jahrzehntelange Bürde der Palästinenser  und den Verlust der Westbank die Heiligen Stätten zugeschlagen in sein Königreich? Was meinte Erdogan, als er sagte: „Wir können Medina nicht beschützen, wenn Jerusalem geht. Wir können Mekka nicht beschützen, wenn Medina geht. Wenn wir Mekka verlieren, verlieren wir die Kaaba“.  Hat er in Istanbul im Vorfeld der OIC Tagung genau diese saudischen Fliehkräfte und die Auswirkung auf Mekka und Medina mit König Hussein von Jordanien besprochen???

Werden die USA wegen ihrer Fracking-Kohlenwasserstoffe auf den ölreichen Osten verzichten? Im Osten lebt auch die Mehrheit der rund 4 Millionen Schiiten Saudi-Arabiens. In einem losgelösten, sunnitischen  "Ost-Emirat" wären sie "übermäßig" stark vertreten. Außerdem würde das komplette Loslassen der Amerikaner ihre gesamte Präsenz am Persischen Golf beenden. Eine amerikanisch-britische Militärmacht in Bahrain, Katar und Kuwait ohne militärischer Basis und politischer Kontrolle in Saudi-Arabien ist unvorstellbar. Ob aber die Amerikaner eine kontrollierte Deconstruction of State in Saudi Arabien orchesterieren könnten ist noch fragwürdiger.

Fest steht also nur, daß das saudische Ende wohl naht, durch MBS beschleunigt wird und wir uns auf noch unvorhersehbarere, jedenfalls blutige Umwälzungen in der Region gefasst machen müssen. TQM

16.12.2017

Saudi Arabien   Palestina

15:06 | Al Jazeera: Billionaire Sabih al-Masri detained in Saudi Arabia

Sabih Al-Masri, Vorsitzender der Arab Bank, palästinensicher Milliardär, wohnhaft in Amman, wurde im Zuge einer Geschäftsreie nach Riad wegen Korruptionsvorwürfen verhaftet. Die Arab Bank mit Hauptsitz in Amman ist einer der wichtigsten arabischen Banken.

Sabih Al-Masri wurde in den 80er Jahren Milliardär, in dem er die US-Basen in Saudi versorgte. Er ist also durchaus ein Gewährsmann der "Westlichen Wertegemeinschaft". Ist er jetzt zum Aderlaß im Ritz Riad "einfach nur so", oder als Geisel des MBS um die Palästinenser und noch mehr deren Konto-führende Führung von den Vorzügen der amerikanischen Siegeserklärung zu "überzeugen"? TQM

15.12.2017

USA   Frankreich   Iran

09:50 I Jerusalem Post: CHINESE COMPANY WEIGHS TAKE OVER OF IRAN GAS PROJECTS DUE TO US SANCTIONS

Total unterschrieb im July einen Vertrag über die Beteiligung am iranischen Süd-Pars Gasfeld in der Höhe von 1 Mrd. USD. Es gibt jedoch die Klausel, daß der Chinesische Energie-Gigant CNPC den Vertrag übernehmen könne, wenn Total aufgrund von US-Sanktionen gegen den Iran aussteigen sollte. Dies könnte nämlich andernfalls dazu führen, daß Firmen, die mit dem Iran Geschäfte machen vom US-Markt ausgeschlossen werden würden. Die Chinesen könnten an diesem, weltgrößtem Gasfeld weitere 50,1% von Total übernehmen, obwohl sie bereits jetzt 30% halten.
Der Chef von Total meinte bereits, daß sie viel größere Aktivitäten in den USA unterhielten und daher den Iran verlassen würden, wenn sie ansonsten unter US-Sanktionen gerieten. Alles hängt nun vom Wording der Sanktionen ab. Wenn möglich möchte Total den Vertrag erfüllen und ab 2021 den lokalen Markt im Iran beliefern.

Kurzum: TOTAL daneben! Das ist jedenfalls dazu zu sagen! Bereits im Russland Geschäft ließ sich Total weitgehend von den USA hinaus mobben und nun mit dem Iran! Grande Nation, grand désastre!
Es erklärt zwar warum der kleine Emmanuel immerhin so halbherzig am Iran-Atomdeal hängt, aber zeigt letztlich welches politisches Minimundus die Atom- und einstige Kolonialmacht Frankreich darstellt!
Frankreich muß in Washington darum betteln rechtmäßig im Iran Gas fördern zu dürfen! Was muß es im Gegenzug leisten? Grünes Licht zu Ost-Jerusalem als Teil der israelischen Hauptstadt Jerusalem? 
Die österreichische OMV, die schon vor Jahren am Pars-Feld beteiligt war, bekam schon damals den US-Finger ins Auge gedrückt und verzog sich, nun trifft es offenbar den Shooting Star, dem Globalisten Macron, den Nordamerika am Kopf und in den Rücken fällt! 
Iran wird es nicht freuen, da sie wohl nicht gerne so dominant in Chinesischer Hand wären, aber so ist es, wenn es keine nationalen, aber auch keine anderen Europäischen Interessen mehr gibt, als sich dem "transatlantischen Bündnispartner" zu beugen! TQM

Nordkorea   USA

07:57 I CNN: UN official who visited Pyongyang sees 'high risk' of miscalculation

UN-Vizegeneralsekretär Jeffrey Feltman, der eben aus Nordkorea kam meinte, daß es durch mangelnde Kommunikation zu einigen Fehlkalkulationen kommen könne. Langfristig verstünden die Norkoreaner, daß die Koreanische Halbinsel denuklaerisiert werden müsse, jedoch gaben Vertreter Nordkoreas gegenüber CNN zu verstehen, daß zuerst die Trump-Regierung kapieren müsse, daß Norkorea zur militärischen Abschreckung fähig sei. Feltman sagt, daß es "keinen chirurgischen Krieg gegen Nordkorea geben könne, sondern nur einen umfangreichen Krieg, der das geamte System stürzen müsse."
"Ich nahm an vielen diplomatischen Verhandlungen teil wo Tagesordnungspunkte verlesen wurden, lange Monologe stattfanden, altbekannte Positionen ausgetauscht wurden und herumpolemisiert wurde. Das passierte hier nicht. Sie hörten extrem aufmerksam unseren Ausführungen zu, die wir in den 4 1/2 Tagen in Pjönjang machten. Ich weiß nicht, ob sie unsere Ausführungen hinnehmen, aber sie hörten uns offen zu, als wir erklärten warum die Internationale Gemeinschaft so alarmiert sei", so Feltman.

Feltman stützt hier den "good cop" Tillerson, der von Trump und noch mehr von den wahnsinnigen Hawks wie McCain und Graham zurückgepfiffen wurde. Graham sieht sogar eine 30%ige Chance eines amerikanischen Erstschlages. Feltman sagt ja eigentlich auch nichts anderes als, daß Nordkorea sogar einer Denukleearisierung langfristig zustimmen würde, wenn Nordkorea dafür echte Sicherheitsgarantien erhielte. Und er sagt noch etwas, nämlich, daß die Nordkoreaner unbefangen und aufmerksam zuhören und keine Propaganda-Floskeln loslassen. Mit einem Wort sie wären dialogfähig und rational, wenn dieser Dialog stattfände. Wenn nicht, könnte es zu einer mißverständlichen Verkettung führen, die letzlich einen umfangreichen Krieg bedeuten würde. Trump, der noch vor wenigen Monaten mit dem "smart cookie" Kim Burger essen wollte hat sich jedoch tief in die Schimpfecke vertwittert, ganz zum Vergnügen der Kriegsfraktion, die lediglich meint, daß man die Angehörigen der US-Soldaten in Südkorea zurückholen solle und vielleicht nicht an der Olympiade in Südkorea teilnehmen wird, denn das Sterben überlässt man dem Feind, aber auch den "Verbündeten". Im übrigen ist diese Einstellung genau die des Deep State, mindestens seit Bush Senior über Bill Clinton, George W. bis Obama und wäre unter Hillary noch schlimmer gewesen, als unter Trump. 
Durch die US-Zauberkunststücke in Nahost ist der Fokus derzeit nicht ganz auf Pjönjang und China gerichtet. Dies könnte vielleicht den heißen Verbalaustausch in einen sachlicheren lenken. TQM

USA   Saudi Arabien   Isis

06:46 I AlJazeera: ISIL weapons traced to US and Saudi Arabia

Waffenlieferungen aus den USA und Saudi landeten oft beim ISIL, jedenfalls verstärkten sie gravierend qualitativ und quantitativ dessen Ausrüstungsgrad, so ein neuer Bericht. Die Mengen gehen weit über das hinaus, was man in Schlachten erbeuten kann, so in einem Bericht der Waffenbeobachtungs Organsiation "Conflict Armament Research (CAR)", der gestern veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse beruhen auf einer dreijährigen Feldstudie in Syrien und dem Irak. Einige der 40.000 untesuchten Waffen wurden von der syrischen und irakischen Armee gestohlen, andere aber "direkt geliefert". Alle Waffen stammen aus der EU und wurden von den USA und Saudi an die kämpfende Gruppen weitergeleitet und Umgehung der Lieferverträge, die eine Weiterleitung untersagen (End-User). Beweise der CAR ergaben, daß die USA widerholt Waffen an den Oppositionsgruppen in Syrien weiterleiteten und so der IS schnell in deren Besitz kam. 

Die CAR-Gruppe ist gesponsert aus Mitteln der EU. Schon peinlich, was man da jahrelang angeblich nicht gesehen hat, obwohl es alle wußten. Die Veröffentlichung des Berichts als Top-Meldung bei Aljazeera verdeutlciht wie entfremdet Katar von den USA ist. Noch vor gut einem Jahr wäre dies undenkbar gewesen. Spätestens ein Anruf aus der US-Botschaft in Doha hätte gereicht und der Journalist wäre mitsamt seinen Artikel aus Aljazeera und Katar hochkant geflogen! Jetzt ist diese ganz US-Saudische "Anti-Terror Allianz" vorgeführt und das vom "Terror-Unterstützer" Katar, der natürlich mit Erdogan auch jahrelang beim dreckigen Spiel mitwirkte. Jetzt bewerfen sich aber die Halunken gegenseitig mit Dreck. 
Wie werden uns die ganzen DumpfbackInnen, SprecherInnen des Weissen  Hauses, des State Departements und die gebleachte UN-Botschafterin das erklären??? Sie tanzte gestern mit einem iranischen Raketenfragment an - wie wäre es nun  mit einer Pressekonferenz in Brüssel, wo man 40.000 Waffen des ISIL vor der US-Botschaft auskippt, statt der sonst üblichen  Agrarprodukte wütender Bauern?!  TQM

14.12.2017

USA   Iran

19:30 I RT:  US rep to UN shows ‘evidence’ of Iran’s missile in Yemen, promises coalition against Tehran

Die US-UN-Botschafterin Nikki Haley präsentierte heute auf der Anacostia-Bolling-Airbase in Washington iranische Quiam Raketenteile, die beweisen sollen, daß der Iran ein international destabilisierender Faktor im Nahen Osten sei."Es sei schwierig einen Konflikt, oder eine Terrorgruppe im Nahen Osten zu finden, die nicht die Handschrift des Irn trage", so Haley. 
"Unsere neue Strategie wurde durch das zweifelsfreie Faktum hervorgerufen, daß sich das Verhalten des Iran verschlimmert. Das Atomabkommen hat nichts dazu beigetragen das iranische Vorgehen zu besänftigen, sondern es verschlimmerte sich." 

Wer denkt jetzt nicht an Collin Powells fulminanten fake-cartoon Auftritt 2003  vor der UNO mit dem er wissentlich falsches US-Geheimdienstmaterial  verbreitete und somit  den Irak-Krieg rechtfertigte. Er bezeichnete später seine eigene Rede "als Schandfleck meiner Karriere". Was will uns der gebleachte Schandfleck 2017 sagen? Die Rakete stammt aus dem Iran - und wenn? Warum soll der Iran seinen Verbündeten keine Waffen liefern? Warum soll die ausgebombte unter saudischer Hungerblockade stehende Bevölkerung des Jemen keine Rakete auf Saudi schicken?
Das Giftgas vom Saddam, seine Massenvernichtungswaffen, die Giftgas-Angriffe in Syrien, die Raketen der Huthis, die Waffen der Hisbollah all das  - wahr, oder nicht wahr  - ist nicht einmal ein Bruchteil dessen, was die Amerikaner und ihr saudischer IS in den letzten Jahrzehnten an millionenfacher Vertreibung und Mord im Nahen Osten verursacht haben. 
Die Anklagebank des Mladic in Den Haag hätte schon viel tausendfach von Amerikanern, Briten und Saudis vorgewärmt sein müssen. TQM

USA

18:00 | Beitragstäter:  Neue Aufrüstungsspirale: Amerikaner fordern europäische Sicherheit heraus

Die US-Waffenlobby jubelt. Der Kongress hat eine Finanzierung der Entwicklung von landgestützten Mittelstreckenraketen als Reaktion auf eine Verletzung des INF-Vertrags durch Russland gebilligt. Es geht aus dem schon verabschiedeten Militärhaushalt 2018 hervor.

In den letzten Jahren hat Washington Moskau bei jeder Gelegenheit Verletzungen des INF-Vertrags vorgeworfen, die allem Anschein nach den USA einen klaren Anlass zur Verstärkung des Raketenpotentials gegeben haben. Die aktuelle Konstellation hat sich nicht verändert: Die USA setzen den Fokus darauf, dass Russland angeblich Kurz- und Mittelstreckenraketen hergestellt hat. Dabei baut Washington eigenes Raketen-Arsenal hinter den Kulissen aus.
Der INF-Vertrag hat immer für Spannungen zwischen zwei Staaten gesorgt. Anfang 90-er wurde eine Hera-Rakete vom US-Unternehmen Coleman Aerospace entwickelt. Beim Testen seines Raketenschildes hatte Washington Zieldarstellungsraketen dringend nötig, wozu Kurz- und Mittelstreckenraketen am besten dienen würden. Nach dem 1988 in Kraft getretenen INF-Abrüstungsvertrag durften aber die USA und Russland keine solchen Raketen zur Verfügung haben.
Ein Ausweg aus der peinlichen Lage wurde doch vom Pentagon und Coleman Aerospace gefunden. Man konnte verbesserte zweite und dritte Stufen der Minuteman-Raketen verwenden, die mit dem Leitsystem der abgezogenen Pershingrakete ausgerüstet werden sollten.
Niemand weiß, ob die Raketenkonstrukteure es beabsichtigten oder nicht, aber sie entwickelten eine neue landgestützte ballistische Mittelstreckenrakete namens Hera mit der Reichweite von gut 1100 Kilometer und bis zu 11 Tonnen Nutzlast. So erhielten die USA einen neuen billigen Träger, der fast optimal für den gegebenen Zweck passte. Das kann als ein schwerer Verstoß gegen den INF-Vertrag gelten.
Einer der anderen Spannungsherde in diesem Raketenstreit ist Europa. Seit 2014 in Tschechien und seit 2015 in Rumänien wurden MK-41 Startgeräte für die US-Raketenabwehr aufgestellt. Das MK-41 ist eine landgestützte Variante der Senkrechtsanlage, damit US-Kriegsschiffe schon längst Tomahawk Raketen abfeuern. Das heißt, dass MK-41 als Verteidigungswaffe durch Ersatz vom Raketentyp in eine Angriffswaffe verwandelt werden kann.
Es ist beachtungswert, dass sich die Parteien des INF-Vertrags verpflichtet haben, keine landgestützten Raketen wie Tomahawk kurzer und mittlerer Reichweite zu herstellen und testen, dabei sind see- und flugzeuggestützte Raketen aber erlaubt. U-Boot- und schiffgestütze Marschflugkörper unterscheiden sich von den landgestützten Versionen faktisch durch Startgeräte allein. Aber die bloße Tatsache, dass die auf dem Boden stationiert werden können, ermöglicht einen Einsatz dieses Raketentyps, was ein deutlicher Vorstoß gegen den INF-Vertrag ist.
Darüber hinaus erweitern die USA ihr taktisches Atomwaffenpotenzial in Europa. Beispielweise wollen die USA 8,1 Milliarden Dollar abgeben, um Atombomben des Typs B61 bis 2024 modernisiert zu haben.
Die europaweite Stationierung der Startgeräte, die unter anderem Tomahawk Marschflugkörper abschießen können, die Entwicklung einer Rakete der nächsten Generation sowie die NATO-Verstärkung können Europa an den Rand des Ruins bringen. Man soll mit einem klaren Kopf die Folgen des neuen Rüstungswettlaufs einschätzen, der für die US-Militärlobby bestimmt vorteilhaft ist, für Europäer ist aber tödlich.

Israel   USA   Saudi Arabien

16:20 I Jersusalem Post: US PEACE PLAN NOT FINALIZED, BUT EFFORTS 'SERIOUS,' SAYS SAUDI'S JUBEIR

Der saudische Außenmiister Adel Jubeir, hält die Bemühungen der Trump-Administration Frieden zwischen Palästinenser und Israelis zu bringen für sehr ernsthaft. "Sie holen sich von jeder Seite, einschließlich Saudi Arabien Ratschläge ein, die sie einarbeiten. Sie sagten, daß sie noch etwas Zeit brauchen um es zuswammen zu fügen, bevor sie dann das Ganze vorstellen", so Jubeir. 
Israel beansprucht Gesamt-Jerusalem als seine Hauptstadt, während die Palästinenser den Ost-Teil als ihre Hauptstadt möchten. Saudi steht weiterhin zu einer Zweistaaten-Lösung. Noch sei nicht bekannt, ob die Pläne der USA für beide Seiten akzeptabel seien, da sie noch nicht präsentiert wurden. 
Auch Israel wartet auf die Präsentation der US-Pläne. "Sie sagten uns keine Details. "Sie fragten uns und die Palästinenser was wir hinnehmen könnten. Und sie werden - wie sie meinten - etwas kreatives vorstellen", so der israelische Minister für Nachrichtendienste, Israel Katz gegenüber der saudischen Zeitung Elaph.

So ist das also. Jeder sendet wie bei einem Schüler-Ideenwettbewerb seinen Wunschzettel ein und die US-Jury entscheidet. Am Ende steht die Lösung auf einem Zettelchen im Überraschungs-Ei, welches Trump überreicht! Wer nicht zufrieden ist verläßt den Tisch ohne Nachspeise! Unglaublich eigentlich wie sich die Amerikaner, Kushner und Kronprinz MBS, die Welt vorstellen! 
Uns kann das Ganze aus verschiedenen Gründen nicht egal sein. Erstens ist Europa die Nachbar-Region des Nahen Ostens und nicht die USA!
Zweitens hat das (ehemalige) Abendland seine christlichen Wurzeln im Heiligen Land. Auch wir haben Blut vergossen in Kreuzzügen und um den Zugang zu den Heiligen Stätten gekämpft.
Es kann und darf Europa nicht egal sein nach all dem was noch dazu den Christen im Nahen Osten angetan wurde, was an christlichen Klöstern und Kirchen zerstört wurde, daß das nun in die Hände der Moslems, oder Israelis fällt, rein durch die US-Israelische Siegeserklärung unter saudischem Beifall.
Dieses Vorbeiziehen an allen internationalen Regeln, Vereinbarungen und Institutionen seitens der USA schafft also Fakten, denen sich nur Russland und bedingt China entgegenstellt. So wie wir zwischen Netanjahu, den Neocons und den Iranern das interessante Phänomen betrachten, daß auf Basis der Bibel und der antiken Geschichtschreibung realpolitisch argumentiert wird - je nachdem welche Bibel-Übersetzung und welche Stellen dargeboten werden, so sehr sehen wir, wie das ehemalige Abendland komplett daneben steht.
Die Deutsche und Schweizer Bischofskonferenzen sind seit Jahrzehnten überwiegend verkommen und beschäftigen sich damit die Bibel zu ver-gendern und sich den "Fremden" zu öffnen.
Die EUnuchen-Politker  sind so fern ab der christlichen Wurzeln, daß ein Bibi-Zitat einem Macron, oder einer Mogherini leicht als Bibel-Zitat reinzudrücken ist und die DDR-Pfarrerstochter verbindet mit der Bibel wohl nur, daß sie als BRD-Oberplage die Invasoren-Plage nach Europa holte.
So haben wir also die seltsame Situation, daß der "Nachfolgestaat" von Byzanz, aber auch der Sowjetunion, Russland, nicht nur als moderne, militärische Ordnungsmacht im Nahen Osten auftritt, sondern auch als Verteidiger der chrisltichen Zivilisation. In schändlicher Ermangelung europäisch-abendländischer  Interessensvertreter, kann man sich also nur Russland anschließen. Und Russland vertritt in mangels eines von den USA torpedierten internationalen Friedensordnungsprozeßes, das einzige Gegengewicht, wo es nicht nur darum geht wie groß Israel wird und was von Palästina übrigbleibt.
Wir sollten uns also nicht auf die bloße Frage der Einigung zweier Streitparteien stürzen, die beide "nicht unsere" sind und mit denen wir je nach Geschmack mehr oder weniger sympathisieren, sondern auf die, welche stellvertretend die europäischen Interessen vertreten. TQM

 

Russland   Syrien

10:30 I Sputnik: Russen verstärken Syrien-Basis: Was Washington sagt, interessiert nicht

„Die permanente Stationierung eines kompletten Geschwaders mit Lenkwaffen an Bord hat zwei Vorteile: Russland kann ständig Präsenz zeigen und – falls nötig – Gefahren abwehren, die von Nordafrika, dem gesamten Nahen Osten, dem Mittelmeerraum und der südlichen Nato-Flanke ausgehen könnten. Daher spielt die Basis in Tartus für die Schlagkraft der russischen Marine eine Schlüsselrolle“, so der Offizier.
„Der Auftrag der Marinebasis in Tartus ist hingegen – geopolitisch betrachtet – weitreichender. Dabei haben wir nicht vor, mit den US-Amerikanern zu konkurrieren, die in 130 Ländern dieser Welt Stützpunkte haben. Wir lösen unsere konkreten Aufgaben, wie die Vereinigten Staaten darauf möglicherweise reagieren, interessiert uns überhaupt nicht“, sagt Korottschenko.

So ist es! Und hoffentlich demnächst auch Basen in Ägypten, Libyen, Algerien! Der gesamte Mittelmeer-Raum von Gibraltar bis Zypern ist eine einzige, angelsächsische Basis! Zeit für etwas gute Gesellschaft! TQM

12:10 | Leser-Kommentar
...und Basen in Deutschland. Direkt daneben: http://www.ramstein.af.mil

17:50 | Nukleus zu TQM:  
Mit weiteren Basen in den genannten Ländern rechne ich nicht. Russland wurde bisher nur einmal komplett von „Deutschland“ besiegt und dies war kein militärischer Sieg. Deutschland in Klammern, da die Idee Lenin im Zug und mit ihm eine verrottete Ideologie nach Russland zu bringen, nicht eine rein deutsche Idee war. Ich verweise deshalb nochmals auf die schon empfohlenen Rakowskij Protokolle.

Russland hat darauss gelernt und weiß, eine große innere Stabilität ist in diesen Zeit das A und O. In Syrien einzugreifen, war nicht nur außenpolitisch wichtig, sondern durch den errungenen Sieg dort, eine gewaltige Stärkung des russischen Selbstbewusstseins. Russland wurde dadurch innen- und außenpolitisch wesentlich stabiler. Weshalb sinnlos Geld raus werfen für Militärbasen in Ländern, welche nichts weiter sind als ein neuerliches Afghanistan? Die Russen haben gelernt und lassen sich auf solche Genickbrecher nicht mehr ein. Ich sehe eher Militärberater und finanzielle Hilfestellung in diesen Ländern.

Aus russischer Sicht sehe ich, wie sich Europa selber vernichtet, durch seine Bestrebung die Vereinigten Staaten von Europa zu gründen. Es werden bewusst Probleme geschaffen, für die eine Vereinigung die Lösung sein soll.

18:30 I TQM: Geschätzter Nukleus, ich stimme weitgehend überein, jedoch hatte die Sowjetunion in Algerien eine Basis und geht dort damit kein Sciherheitsrisiko ein. In Ägypten geht es um die Mit-Benutzung von Basen, so wie es bereits eben bezüglich der gegenseitigen Basen- und Luftraumnutzung ausgearbeitet wurde. Russland bringt Geld, Rosatom, Rüsuntgstechnik und Touristen nach Ägypten. Gerade heute wurde übrigens die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen Russland und Ägypten beschlossen. Libyen, auch traditionell eher auf der russischen Seite ist natürlich kritisch. Russland weiß aber, daß Libyen befriedet werden muß um Ruhe in den Mittelmeer Raum zu bringen. Also wird Russland mit seinem Verbündeten General Haftar versuchen eine Art Restauration unter Einbeziehung der Gaddafi-Seilschaften zu errichten, da auch Frankreich auf die fortwährende politisch-militärische Kontrolle in Tripoli hinwirkt. TQM

USA   Russland

08:35 I RT: Gorbachev WAS promised NATO would not expand east – declassified docs

Das in der Washington Universität eingelagerte Nationale Sicherheitsarchiv eröffnete in über 30 ehemals geheimen Schlüssel-Dokumenten, daß mehrere Spitzenvertreter des Westens Gorbatschow mehrmals versicherten, daß es keine NATO-Osterweiterung geben werde. 
Außenminister unter Bush sen. James Baker, sagte zu Eduard Schewardnadse, daß die NATO "weniger eine militärische, als eine politische Organisation werden würde, die keine selbstständigen Fähigkeiten benötgien würde."
Kohl versprach Gorbatschow, daß "die NATO nicht ihre Interessenssphäre erweitern solle" und Mitterand vertrat sogar die Ansicht, daß ein wiedervereingtes Deutschland gar nicht NATO-Mitglied sein soll.
Seitdem traten 13 Staaten Osteuropas der NATO bei. 
Gorbatschow und Putin stellten wiederholt fest, daß der Westen seine Versprechen gebrochen habe. NATO und Westliche Spitzenvertreter meinen jedoch, daß es kein Versprechen gab, da es nie in einem Abkommen festgehalten wurde. Robert Zoellick, Chefunterhändler bei den Wiedervereinigungsverhandlungen meinte, daß es eine "Sinnestäuschung" gewesen wäre und der ehemalige US-Botschafter in Moskau, McFaul, nannte es letztes Jahr in einem Interview einen "Mythos". 

So ist sie, die "Westliche Wertegemeinschaft" - wie im Kindergarten! Machten Kohl und Baker das "Hexenkreuz" hinter ihrem Rücken, als sie mit Gorbatschow die Wiedervereinigung und den sowjetischen Abzug aus Osteuropa vereinbarten? Außerordentlich miserabel, zumal viele dieser Versprechen öffentlich waren, wie sich einige von uns sicher noch erinnern werden. Und nun? Nun steht die NATO am Baltikum, am Balkan und in der Ukraine und Georgien an der russischen Grenze, schleudert Sanktionen von sich und so manche drohen sogar Russland "zerschlagen" zu wollen!

Das Wort des Westens gilt schon lange nicht mehr, aber heute nicht einmal Abkommen, Verträge, oder Resolutionen. In diese sind bereits beugbare Gummi-Formuliereungen und doppelte Böden eingezogen, bzw. sieht man "den Geist gebrochen" und "verlängert" eine Vereinbarung einfach nicht. 
Russland hat jedes moralische und historische Recht aus belegbarer Erfahrungen heraus dem Westen zu mißtrauen und sich in seinem Umfeld sicherheitspolitisch zu konsolidieren. Dies als "russische Einmischung" und Aggression zu brandmarken, dazu hat die "Westliche Wertegemeinschaft" absolut nicht das geringste  Recht! TQM

 Israel

07:20 | Sputnik: Israel schlägt Palästinenser-Protest mit „Pseudo-Arabern“ nieder – VIDEO

Wie es heißt, sind die „Pseudo-Araber“ bei der Fahndung nach besonders aktiven Teilnehmern der Unruhen eingesetzt worden.
Mista'aravim bezeichnet verdeckt operierende militärische und polizeiliche Spezialeinheiten in Israel. Die Einheiten agieren verkleidet als Araber vor allem in der Terrorismusbekämpfung.

Das klingt zwar originell, aber andererseits wodurch unterscheiden sich "Pseudo-Araber" von "Pseudo-Nazis" und "Pseudo-Islamisten" hierzulande, auch "V-Leute" genannt, die vielleicht sogar Straftaten gar nicht verhindern sondern provozieren und durchführen? TQM

08:45 | Leserinnen Kommentar:
man sehe sich den pierre vogel nur mal genau an. dann wird klar, warum der lau eingelocht wird und der komische vogel nicht.
sie lieben halt die versteckten wortspiele.

13.12.2017

Japan   China

19:10 | sputnik: Eines der grausamsten Verbrechen des 20. Jh. wird Gegenstand von Spekulationen

Die japanische kaiserliche Armee hatte die chinesische Hafenstadt Nanjing vor exakt 80 Jahren besetzt, am 13. Dezember 1937. Sogleich tosten die Besatzer wie im Blutrausch durch die Stadt: Massenmorde, Vergewaltigungen, Folter – mehrere Wochen lang wurde Nanjing massakriert. Davon will in Japan so manch einer nichts mehr wissen.

Die Leseratte
Ein Jahrestag der Sorte, an die man eigentlich nicht erinnert werden möchte.

Tuerkei

19:02 | ET: „Zum Schutz der palästinensischen Identität“: Wie arabische Staaten die Palästinenser diskriminieren

Arabische Staaten müssen die "Identität der Palästinenser" schützen, beschloss die Arabische Liga 1965. Seitdem weigern sich arabische Staaten, palästinensischen Flüchtlingen eine Staatsangehörigkeit zu geben und sehen sie als Menschen zweiter Klasse.

Die Leseratte
Zu Erdogans "Empörungsgipfel" und Ausrufung Ostjerusalems zur Hauptstadt eines nicht existienten Palästinenserstaates hier ein schöner Beleg, was für eine elende Heuchelei die dort betreiben.
Hier wird beschrieben, wie die arabischen Staaten in Wahrheit mit den Palästinensern umgehen. Eigentlich behandelt sie nur Jordanien anständig - obowhl sie es denen schon auf ganz besondere Weise "gedankt" hatten, nämlich mit Putsch, Rebellion und Bürgerkrieg. Den Libanesen genauso. Kein Wunder, dass sie eigentlich keiner haben will. Man kann wohl davon ausgehen, dass viele der jetzt bei uns eingefallenen sog. "Syrer" und "Iraker" in Wahrheit Palästinenser sind. Mal abwarten, wann sie hier versuchen, an die Macht zu kommen.

Nordkorea   USA

11:20 I Sputnik: USA zu Truppenverlegung nach Nordkorea bereit: Tillerson erörtert Schritte mit Peking

„Das Wichtigste in dieser Situation ist für uns, die Verwahrung der Atomsprengsätze zu sichern, über die sie (Nordkoreaner – Anm. d. Red.) bereits verfügen, und nicht zuzulassen, dass diese in die Hände derjenigen geraten, in die sie aus unserer Sicht nicht gelangen sollten“, betonte der US-Außenminister. „Wir haben mit den Chinesen besprochen, wie dies umgesetzt werden könnte.“

Und wieder eine 180 Grad Wende in nicht einmal 24-Stunden. Ob sich die Chinesen so desavouieren lassen??? Und die USA ziehen ab, sobald sich die Lage stabilisiert hat - ganz bestimmt!  TQM

Israel  USA

08:28 | Gatestone:  Gewalt sollte nicht die Politik bestimmen

Viele Gegner von Präsident Trumps Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, deuten den Gewaltaufruf der Hamas und die punktuellen Gewaltaktionen im Westjordanland als Beweis dafür, dass Trump im Unrecht war. Gewalt sollte jedoch nie die US-Politik beeinflussen.

Israel   Tuerkei

07:50 I Jerusalem Post: TURKEY'S ERDOGAN EXPECTED TO SPIT FIRE AT OIC MEETING ON JERUSALEM

Heut findet das Treffen der Organisation Islamischer Staaten (OIC) in Istanbul statt. Die Türkei hält derzeit den Vorsitz der Organisation, die 57 Staaten umfasst. 22 Staatchefs werden erwartet, Saudi schickt nur seinen Minister für Islamische Angelgenheiten. Es wird erwartet, daß Erdogan seine harte Rhetorik zu Jerusalem fortsetzen wird. Laut regierungsnaher Zeitung, wird er die Rücknahme von Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels fordern und den Beschluß namens der OIC für null und nichtig erklären wollen. 
Der türkische Außenminister Cavusoglu meinte im Vorfeld: "Es scheint als hätten einige Länder Angst vor den USA."

...und das wird sich der bis auf die Knochen blamierte Kronprinz MBS nicht "live" auf den Kopf werfen lassen! Erdogan wird mit seiner harten Rhetorik versuchen die arabische Welt unter Druck zu setzen. Saudi, VAE, Bahrain, Jordanien sind im Dilemma. Sie können diese Linie nicht mittragen, andererseits wollen sie das Feld nicht Erdogan und/oder gar den Iranern überlassen. TQM

Nordkorea   USA

07:18 | Sputnik: Nukleares Problem: Tillerson bietet Nordkorea Dialog ohne Vorbedingungen an

„Wann könnten die Verhandlungen beginnen? Aus unserer diplomatischen Sicht sagen wir, dass wir zu jedem Zeitpunkt, so Nordkorea sprechen will, bereit sind, zu sprechen. Und wir sind bereit, das erste Treffen ohne Vorbedingungen durchzuführen“, sagte Tillerson vor dem Atlantikrat in Washington.

Ist das ein Vergnügen! Die USA im Schwitzkasten des Kim. Todeskommando aus Südkorea, Strafen gegen China, totale Seeblockade - alles Schall und Rauch! Das blöde Gerede von wegen "alle Optionen liegen am Tisch" ist vom Tisch. Es wäre wirklich interessant mit welcher Vereinbarung Jeffrey Feltman nach Pjönjang reiste und mit welchem Text er Washington briefte! TQM

Update 07:25 I BBC: US ready for North Korea talks without preconditions, says Tillerson

Wenige Stunden später sagte die Pressesprecherun des Weissen Hauses: "Herr Trumps Haltung hat sich nicht verändert". 

Macht nichts. Er muß ja nichts sagen. Er kommt nur später zum Burger-Essen. TQM

12.12.2017

Israel   USA

16:21 | jouwatch: Der Islam hat keinen Anspruch auf Jerusalem

Die aus historischer und rechtlicher Sicht völlig korrekte Entscheidung von US-Präsident Trump, Jerusalem nun auch offiziell als Israels Hauptstadt anzuerkennen, hat mal wieder hochaggressive Massenproteste von Moslems auch in Deutschland ausgelöst (PI berichtete hier und hier). Solche Demonstrationen bleiben bezeichenderweise aus, wenn ihre Glaubensbrüder grauenvolle Terroranschläge durchführen, was beweist, dass dies von der „rechtgläubigen“ Masse stillschweigend als gerechtfertigte islamische Aktionen im Rahmen des Dschihad akzeptiert wird.

Die Leseratte
Michael Stürzenberger (als Islamkenner) zu den judenfeindlichen Demonstrationen der Moslems gegen die Entscheidung Trumps, Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen. Auch er findet genug Belege dafür, dass Jerusalem auf keinen Fall den Moslems gehört, dass es dafür selbst im Koran keinerlei Belege gibt.

16:37 | Bambusrohr
Die Palästinenser wurden einst von den Römern nach dem Judenaufstand von Bar Kochbar (135 n.Ch.) in Jerusalem angesiedelt, da sie als Erzfeinde der Juden im Sinne der Römer dafür Sorge tragen sollten, ein erneutes Aufkommen des Judentums und seiner Strukturen zu verhindern, um einem zweiten Juden-Aufstand im Keim unmöglich zu machen. Die Umsiedelung der Palästinenser durch die Römer in das einst jüdische Mutterland ist der Wahre Grund ihrer heutigen Existenz in Palestina. In wie weit sich daraus ein Anspruch auf Jerusalem ableiten lässt, sei dahin gestellt.

17:25 | Kommentar zum Bambusrohr
Wenn das so ist dann spricht nichts dagegen diese wieder auf die Kamelärsche zu schnallen und ab in die Wüste. Ich habe kein Verständnis und keine Geduld mehr für Moslems.

10:35 I Jerusaelm Post: PENCE, AN ARCHITECT OF JERUSALEM RECOGNITION, PLANS TRIUMPHANT VISIT

Sechs Wochen lang bereiteten die Mitarbeiter von Pence bereits die Reise vor und hielten auch Kontakt zur Palästinenser-Verwaltung. Pence drängte aber gleichzeitig Trump die Anerkenung Jerusalems zu beschleunigen und daher planten sie bereits im Vorfeld ein Alternativprogramm zum Besucg in Bethlehem, da sie ahnten, daß die Palästinenser das Treffen absagen werden. Sie bemühten sich gar nicht das Treffen mit den Palästinensern zu retten. 
Hauptsächlich reist Pence an um gegen den Iran aufzutreten - seine Presse-Sprecherin "bedauerte, daß die Palästinenser von der Gelegenheit weglaufen, über die Zukunft dr Region zu sprechen." Auch Pence sieht in Trumps Anerkennung Jerusalems biblische Bezüge: "Wenn Du Seinen Willen kennst, dann beendet es die Diskussion".

Niki Haley meint, daß die USA noch immer "ehrliche Mittler" im israelisch-palästinensichen Konflikt sind. Sagte sie zwar wirklich, aber Spaß beiseite!
So ist also das Selbsverständnis der USA. Man will nicht einmal den Schein einer Verhandlung, einer Einbeziehung der Palästinenser wahren, sondern setzt eine unwiderstehliche Provokation - denn geplant ist eine Siegeserklärung und nicht eine "Verhandlung" - weder mit der PLO, noch mit der Arabischen Liga, den Saudis, der EU, etc. 
Warum nicht gleich den Salonwagen aus Verdun nach Jerusalem verpflanzen und dort Abbas zur Unterschrift vorführen? Oder ganz im "Tenno-Stil" auf einem amerikanischen Flugzeugträger vor Tel Aviv? Man kann für dies, oder jenes sein, aber diese Heuchelei ist nicht auszuhalten!  Pence fährt als Super-Christ vor Weihnachten nicht nach Bethlehem um wenigstens die Christen zu besuchen, sondern läßt sich in der Knesset feiern. 
Die USA scheinen nur mehr Israel festigen zu wollen, ehe sie sich aus der arabischen Welt, dank Schieferöl und Kohle verabschieden! Zurück bleibt die Arabische Halbinsel im Post Arab Spring Chaos als reiner US-Waffenabnehmermarkt, der entweder kauft, oder auf die Achse des Bösen samt eingefrorener Vermögen in den USA wandert!
So erkennt sogar Merkel Russland als "Ordnungsmacht" an und tatsächlich wird Assad noch Präsident sein wenn die Enkel der Invasoren die Merkel auf ihren Selfies willlkommen hieß in dritter Generation Hartz IV Empfänger sein werden.
Welche "mission" ist aber damit "accomplished"??? Ein harter "Brexit" für die Palästinenser aus dem Staatsgebiet Israels nach 1967 ist wahrscheinlich die Folge und dieser Exodus wird wohl nicht unblutig. Das ist aber den Amerikanern so egal wie die ewige Präsidentschaft Assads, der doch Fassbomben auf die beautiful Babies warf, oder doch nicht? Auch egal! TQM

11:57 | Leser-Kommentar
Was geht da nur vor sich im nahen Osten? Ich möchte deshalb nochmals auf die Recherchearbeit von Wolfgang Eggert hinweisen: https://www.youtube.com/watch?v=x693IjHA_dg
In diesem Zusammenhang auch auf den Wikipediaeintrag zu dieser Sekte: https://de.wikipedia.org/wiki/Chabad und da explizit: Zu den israelischen Wahlen 1996, als das Oslo-Abkommen und damit die Möglichkeit territorialer Zugeständnisse zur Diskussion standen, initiierte der australische Millionär und Chabad-Anhänger Yosef Gutnick eine private Unterstützungskampagne für Benjamin Netanjahu und trug zu Netanjahus Wahlerfolg bei.
So werden die ganzen Entscheidungen, welche in letzter Zeit getroffen wurden, mögen das die vielen Waffen sein, welche dort hin verkauft werden oder dass man die Botschaft wieder nach Jerusalem verlegt und natürlich den Bibel-Faible von Netanjahu, plus Pence Bezug auf die Bibel. Wer bei diesen Leuten noch von rationalen Entscheidungen oder gesunden Menschenverstand ausgeht, besitzt selber keinen mehr.

Russland

08:54 | news-front: Nach Blitzreise über Syrien und Ägypten: Putin besucht Erdogan in Ankara

 Nach seinen Blitz-Besuchen in Syrien und Ägypten ist der russische Präsident Wladimir Putin am Montagnachmittag zu Gesprächen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan in Ankara eingetroffen.

Wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte, wird Putin Erdogan über seinen Syrien-Besuch informieren und politische Schritte besprechen, die nach dem beginnenden Teilabzug der russischen Streitkräfte aus dem kriegsgebeutelten Land einzuleiten seien.

Syrien

08:30 | Sputnik: USA zu Machterhalt von Assad in Syrien bereit – Medien

Das Weiße Haus ist bereit, die Aufrechterhaltung der Macht des syrischen Präsidenten Baschar Assad zumindest in den nächsten vier Jahren zu akzeptieren. Dies berichtet das US-Magazin „The New Yorker“ unter Berufung auf amerikanische und europäische Politiker.

Aber dann ist Schluss, das ist eine rote Linie. TS

Israel

07:58 | RT: Bibi’s Bible stories: How Netanyahu invokes holy scripture to justify Israel's interests

Netanyahu ist ein großer Anhänger der Biebel, der gerne aus ihr zitiert und auch Trumps letzten Schritt damit rechtfertigt. Letzten August schenkte er bei seinem Besuch in Sotschi Putin eine Kopie der ersten gedruckten Bibel mit Kommentaren des berühmten französischen Rabiners des Mittelalters, Rashi. Netanyhu betrachtet die Bibel als sei sie die Resolution des UN-Sicherheitsrates. 
In seiner Rede vor der UN-Generallversammlung im September in New York sagte er: 
"Gibt es keine Grenzen der Absurdität, wenn es um Israel geht? Offenkundig nicht. Denn im Juli erklärte die UNESCO das Grab des Patriarchen in Hebron zum palästinenschen Weltkulturerbe. Das ist schlimmer als Fake News, das ist Fake Geschichte. Es stimmt, daß Abraham der Vater von Ismail und Isaac dort begraben ist aber auch Isaac, Jakob, Sarah, Rebecca - Sarah ist überigens ein jüdischer Name - Sarah, Rebecca und Leah, welche alle Vorväter und Mütter sed jüdischen Volkes sind. Das alles werden sie nicht im UNESCO Bericht lesen, aber in einem gewichtigeren Buch, namens Bibel. Sehr empfehlenswert und ich höre sie hat 4,5 Sterne auf Amazon. Toll zulesen, ich lese sie jede Woche.
"Im März beschwor  Netanyahu bei einem Besuch in Moskau Putin, daß der Iran eine Bedrohung Israels seit dem Altertum wäre. Putin wünschte Netanyahu ein "fröhliches Purim-Fest", welches die Rettung der Juden vor Haman, einem persischen Wesir, markiert. Netanjahu entgegnete, daß Persien vor 2500 Jahren die Juden vernichten wollte was nicht klappte, heutzutage wolle der Iran, Erbe der Perser, den Staat Israel zerstören." Putin aber entgegnete, daß dies im 5. Kahrhundert vor Christus geschah und wir heute in einer anderen Welt leben. 

Aber nicht jeder teilt Netanjahus Bibelfestigkeit. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC 2015, sagte der iranische Außenminister Javad Zarif, zu den permanenten Bibel-Zitaten des Netanjahu, vor allem wenn es um die iranische Absicht geht den Sttat Israel zu zerstören: "Er verdreht sogar seine eigenen Schriften. Wenn sie das Buch Esther lesen sehen sie, daß es der iranische König war, der die Juden rettete.  Es ist wirklich, wirklich bedauerlich, daß Fanatismus soweit geht eine ganze Nation zu beschuldigen, die dreimal in der Geschichte die Juden rettete: Einmal in der Zeit wo ein Premierminister die Juden töten wollte und der König sie rettete (im Buch Esther, wo Xerxes I, die Juden vor einer Verschwörung des Haman rettete) nochmals in der Zeit Cyrus des Großen, der die Juden aus Babylon rettete und während des Zweiten Weltkriegs, als Iran Juden rettete."

Bibi spielt die Platte des "judeo-christlichen"-Bündnises gegen die muslimische Bedrohung. Das kommt bei den Neu-Evangelikalen in den USA, die das seit Jahrzehnten von den Neocons eingetrichtert bekamen gut an. Für europäische Ohren klingt es noch immer recht seltsam, nicht nur für bibelfeste, sondern fast mehr noch für die gottlosen EUnuchen der "Westlichen Wertegesellschaft".  Vor allem ist diese Platte ungeeignet um sie gegen den Iran aufzulegen und dementsprechend zeigen die Iraner das Glatteis auf, auf dem sich Netanjahu bewegt. Wäre es Netanjahu und den Israelis wirklich so wichtig um die Bibel bestellt, dann würde sich Israel als Fürsprecher und Patron der Christen im Orient einsetzen, stattdessen unterstützte Israel den Arab Spring und die Al-Nusra Front in Syrien, die hundertausende Christen vertrieb, deren Überreste nun unter iranisch-russichem Schutz in Syrien wieder in den Alltag zurückfinden! Und nun steht Israel an der Seite des wahabitischen Kronprinzen in Riad, in dessen Reich man zwar bald ins Kino gehen kann, jedoch als Christ mit Steinigung bedroht wird. Wo bleibt hier die Einrede Europas - vom jetzigen "Papst" ganz zu schweigen?! TQM

 

 

11.12.2017

USA   GCC

18:30 I Sputnik: Kooperationsrat bricht entzwei: Zwischen Golf-Monarchien herrscht Kriegsgefahr

Nur einige Stunden hat das jüngste Treffen des Golf-Rats gedauert – statt der geplanten zwei Tage. Die Gipfelteilnehmer sind nach Hause gefahren, ohne die Krise auf der Arabischen Halbinsel gelöst zu haben. Dies berichtet die Zeitschrift „Expert“. „Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zwischen den Golf-Monarchien ist nach dem Gipfeltreffen des Kooperationsrates größer geworden. Hat sich die Katar-Krise auf die Ölmärkte bislang nicht sonderlich ausgewirkt, wird sich das mit dem Kriegsausbruch natürlich ändern – vorausgesetzt, es kommt dazu. Und angesichts der riesigen Gasvorkommen in Katar kann man davon ausgehen, dass dieser Konflikt sich auch auf dem Gasmarkt bemerkbar macht“, schreibt „Expert“.

Der GCC zerbricht, Katar wird noch näher an die Türkei und den Iran gedrückt. Die USA müssen sich deklarieren und können nicht gleichzeitig auf der saudischen und katarischen Hochzeit tanzen. Sie verlieren entweder mittelfristig das USCENTCOM in Katar, oder Saudi, am Ende wahrscheinlich beide. Bannon´s "deconstruction of State" hat noch nicht so recht in den USA gewirkt, aber die arabischen Golfmonarchien zerfallen wie Vampire im Sonnenschein! TQM

19:10 | Nukleus fragt TQM
Nukleus fragt TQM: Kann es sein, die veranstalten ein Schauspiel um die Gas- und Ölpreise in die Höhe zu treiben? Oder ist die Sonne tatsächlich nixe gut für Kopfe?

Israel   USA

19:21 | memo: The deal of the century: Greater Israel

The year 2017 refused to end before the 100th anniversary of the cursed Balfour Declaration was crowned with Trump’s cursed declaration, recognising Jerusalem as the unified capital of Israel and promising to move the American embassy to the city. This decision is no less of a disaster than the Balfour Declaration. It is a cursed day in the history of the Arab and Muslim nations, just like 2 November 1917, the day that Arthur James Balfour sent a letter to Lord Lionel Walter Rothschild, a leader of the international Zionist Movement, expressing the British government’s support of the establishment of a Jewish homeland in Palestine.

17:06 | RT: Nach Trumps Jerusalem-Beschluss: Jordanien stellt Friedensvertrag von 1994 in Frage

Donald Trumps Entscheidung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen und damit Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat nun auch Auswirkungen in Jordanien. In Amman prüft nun einen Komitee, ob Israel damit den Friedensvertrag verletzt habe.

14:45 I SPON: Netanyahu fordert von EU Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt

"Jerusalem ist die Hauptstadt Israels und niemand kann das verneinen": Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat die EU-Staaten aufgefordert, dem US-Beispiel zu folgen und Jerusalem als Hauptstadt zu akzeptieren. "Grundlage für Frieden ist, die Realität anzuerkennen", sagte Netanyahu zum Auftakt eines Treffens mit den EU-Außenministern in Brüssel.

Die wahrscheinlich 10.000ste Meldung dazu. Ich enthielt mich heute  bisher weiterer Kommentare zu Jerusalem und schließe  mich weitgehend dem "Bambusrohr" unten an. Was gibt es noch zu sagen? Was gibt es wirklich neues? Die einzige Frage sind die Zwischentöne - das heißt es ist nur mehr die Frage was mit Ost-Jerusaelm passiert. Die Worte des Netanjahu lassen den Anspruch auf ganz Jerusalem vermuten, die Araber und Europäer fordern Ost-Jerusalem für Palästina. Ausnahmsweise zappte ich gestern bei Anne Will nicht sofort weiter, weil der Historiker Wolffsohn, die richtigen Fragen aufwarf und keinen geschmeidigen Gutmenschen-Brei wie Cem Özdemir, aus dem Sattel seines E-Bikes dozierte.
Es gibt folgende  Varianten: 1. Ganz Jerusalem, Hauptstadt Israels, in der Ein-Staaten-Lösung   2. Ganz Jerusalem Hauptstadt Israels in der Zwei-Staaten-Lösung und "Palästina" bekommt sein "Brasilia" in der Wüste  3. West-Jerusalem, Hauptstadt Israels, in der Zweistaaten-Lösung mit Ost-Jerusalem für den Palästinensischen Staat. Es gibt aber  sowieso NICHT die Variante ganz Jerusalem für Palästina.
Also ist die Anerkennung eines nicht näher definierten Jerusalems als Hauptstadt Israels  grundsätzlich zwingend richtig. Während aber die Trump/Kushner-Amerikaner am liebsten ganz Jerusalem den Israelis überlassen - vielleicht mit einem internationalen Sonderstatut für Ost-Jerusaelm und den Heiligen Stätten, will die arabische Welt und große Teile der EU die Zweistaaten Lösung mit Ost-Jerusalem für ein "Palästina".
Nun haben wir aber in den letzten Wochen vernommen, daß Kushner an ein Palästina mit weiten Teilen Sinais, dem Gaza und einem Patchwork im Westjordanland bastelt und je mehr Zeit vergeht , desto eher ohne Ost-Jerusalem. Indirekt drohten die USA den Palästinensern an, daß sie durch den Gesprächs-Boykott gegenüber Vize-Präsidenten Pence gar nichts mehr bekommen, außer das, was in einem Friedensdiktat/Siegeserklärung für sie überbleibt und wenn sie nicht mitspielen fliegt ihre Halb-Botschaft aus Washington hinaus.
Wolfsohn hat gestern nicht unrichtig gemeint, daß durch den Siedlungsbau im Westjordanland längst Fakten geschaffen wurden und mit 600.000 jüdischer Siedler gar keine Zwei-Staaten-Landkarte mehr zeichenbar wäre. Eine Einstaaten-Lösung mit der Wahrung der jüdischen Identität unter Einschluß sämtlicher Araber ist wohl auch nicht möglich. Eine komplette Aussiedlung der Araber aus Israel in den Post 1967-Grenzen wahrscheinlich auch nicht. Was dann? Nochmals: Es braucht ein Jalta/Potsdam für den Nahen Osten  und speziell Israel/Palästina. Jetzt schaffen Trump und Netanjahu Fakten, die ganz Jerusalem unter israelische Flagge stellen - egal in welcher Variante, die kommt und das möchte er jetzt auch der EU aufzwingen. TQM

Syrien   Russland

14:10 I Sputnik: Syrien: Diese Waffen und Truppen zieht Russland zuerst ab

„Zuerst werden 23 Flugzeuge verschiedener Modifikation und zwei Kampfhubschrauber Ka-52 abgezogen, sowie die Militärpolizei, eine Spezialeinheit, das Feldlazarett und eine Minenräumeinheit“.
Surowikin versicherte, dass die verbleibenden Streitkräfte ihre Aufgaben nicht weniger wirksam erfüllen würden. Die zahlenmäßige Stärke der Truppen, die bleiben werden, nannte er nicht.

Der Besuch Putins bei Assad war eine Demonstration der Stärke, der Vernundenheit und Loyalität. Der Teilabzug ist ebenfalls ein Zeichen der Stärke, mehr noch aber ein Fingerzeig an die Amerikaner, endlich ihre illegale Präsenz zu beenden. TQM

Israel

11:52 | watson: The Truth About Jerusalem

Die US-Korrespondentin
Was Clinton, Bush und Obama bereits vor Jahren angekündigt hatten, hat Trump jetzt umgesetzt. Jerusalem wird die Hauptstadt von Israel.

13:05 | Bambusrohr
Was ist denn tatsächlich passiert außer heiße Luft um nichts?! Seit dem 6-Tage-Krieg sind die Juden Alleinherrscher über Jerusalem, auch über den 'arabischen' Ostteil der Stadt. Seitdem befinden sich sämtliche israelischen Ministerien, Behörden, Politbüros, Justiz...letztendlich die komplette Staatsgewalt in Jerusalem. In der Hauptstadt Tel Aviv sitz seitdem nur noch pro forma das Militär und die Botschaften. Wenn die Amis nun ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen ist auch keine Umzug erforderlich wie groß engekündigt. Dazu genügt es, das Schild des US-Konsulats in Jerusalem durch ein Schild US-Botschaft zu ersetzen. Es änderst sich weder der Ort Geschehens noch das Personal, nur ein Türschild wird ausgetauscht werden. Da haben die Amis aus einer einfachen Hausmeistertätigkeit mal wieder einen oskarreifen Blockbuster gemacht und alle rennen ins Kino.

11:21 | telegraph: Israel's Netanyahu: EU will follow US suit on Jerusalem and 'recognise the facts'

Benjamin Netanyahu, Israel’s prime minister, has said he expects Europeans to follow US suit in recognising Jerusalem as the country’s capital. In a first visit to Brussels by an Israeli head of state in 22 years, Mr Netanyahu told EU leaders on Monday that it was time they “recognised the facts”.

Die EU, traditionell eine Vorfeldorganisation der USA, macht ja immer das, was der Dominanz-staat von ihr velrangt. Nur diesemal gibts ein Dilemma: dem Trump folgen - das geht ja gar nicht! TB


08:45 | jouwatch: Überall Hass pur – Radikaler Mob verbrennt Israel-Flagge

Berlin – Am Brandenburger Tor kam am Freitag ein rund 1500 Menschen zählender, anti-israelischer Mob zu einer pro-palästinensischen Demonstration zusammen. Und wieder konnte unter den Augen der Polizei „Tod den Juden“ skandiert und Israelflaggen verbrannt werden.

Dazu passend - ARD (!!!): Die Wahrheit über Israel und Palästina Norbert Blüm! TB (unbedingt anschauen)


08:19 | Gatestone: Warum es im Nahen Osten keinen Frieden gibt

Frieden im Nahen Osten ist deshalb nicht möglich, weil andere Werte und Ziele den Nahöstlern wichtiger sind als Frieden. Am wichtigsten sind ihnen die Loyalität zur Sippe, zum Clan und die konfessionelle Zugehörigkeit sowie die Ehre, die durch diese Loyalität gewonnen wird.

Israel EUDSR

06:45 | SZ: Netanjahu führt die EU vor

Er fühlt sich dafür stark genug, weil die Europäer keinen gemeinsamen Plan zustande bringen. Schade: Die EU müsste im Nahostkonflikt eigentlich eine ganz andere Rolle spielen. Benjamin Netanjahu ist nicht nur Israels Premierminister, sondern auch der Außenminister seines Landes. Für diplomatische Floskeln ist der Politiker des Likud nicht bekannt. Aber Netanjahus Erklärung vor seiner Abreise nach Paris und Brüssel geht über das Übliche hinaus und ist ein Affront, er warf der EU Doppelstandards vor. "Ich höre Stimmen, die Trumps Jerusalem-Entscheidung verurteilen, aber nicht die Steinwürfe. Ich werde diese Scheinheiligkeit nicht akzeptieren", teilte Netanjahu mit und fügte hinzu: "Wie üblich bei diesem wichtigen Forum werde ich Israels Wahrheit ohne Angst und mit hoch erhobenem Haupt präsentieren."

09:13 | Leser-Kommentar
„Toller Artikel“ Leider fehlte dazu ein Kommentar der Redaktion. (TQM-Abteilung - aber der macht heute offensichtlich Xmas-Shopping)!
Der Artikel behandelt die „Unentschlossenheit“ der EU. Er beschuldigt im Grunde die (noch) herrschende Meinungsvielfalt, bzw. die Unfähigkeit der EU, mit einer Stimme zu sprechen. Sicherlich, fördert es nie eine Struktur, wenn Zweifel oder Zwiespältigkeit nach aussen dringen. Sei das im Parteiwesen, in einer Regierung oder anderswo. Im Artikel kommt das deutlich zum Ausdruck.
Nur, um eine Vielfältigkeit von Meinungen zu verhindern, müssten die diversen Stimmen kongruent geschaltet werden. Was mit anderen Worten heisst, eine Machtkonzentration vornehmen, oder jede andere Ansicht zum verstummen zwingen. Je mehr aber Macht in einem Zentrum angehäuft wird, desto ähnlicher bekommt das den Anschein einer Diktatur. EINE Meinung gilt und fertig. Die SZ unterstützt somit unterschwellig die Ideen von Schulz. (vereinigte Staaten von Europa), zwangsläufig mit konzentrierter Machtausübung und verminderter bis gar nicht mehr vorhandener Meinungsvielfalt. Brrrrrrrrrr.

10.12.2017

Japan

08:22 | rt: Japan will Langstreckenraketen gegen Nordkorea erwerben und bricht mit der Verfassung

Japan will sich gegen die nordkoreanische Bedrohung rüsten und Langstreckenraketen kaufen. Dazu wird der Haushalt ein spezielles Budget bereitstellen. Die Entscheidung ist ein Bruch mit der pazifischen Verfassung Japans. Einst schrieb die USA vor: Nie wieder darf Japan Krieg führen.

Eine Kamikzaze Aktion - die Russen werden die Kurilen mit Raketen- und Raketenabwehrstellungen vollpflastern und die Chinesen werden schon verstehen gegen wen es sich richtet. Japan wird sich damit in der Region weiter isolieren.  TQM

09:40 | Leser Kommentar:
Da hat sich bei RT aber ein kleiner aber bedeutender Fehler eingeschlichen:
RT schreibt von einer "pazifischen" Verfassung Japans; es muss aber heissen: "pazifistische" Verfassung Japans und der Unterschied ist nicht unerheblich! War doch Japan bisher aufgrund seiner Kriegserfahrungen (WWII) und der zwei Atombombenabwürfe auf sein Staatsgebiet militärisch sehr zurückhaltend. Nun wird wieder der Tomahawk ausgegraben, der seit siebzig Jahren vergraben war. Es beginnt also schleichend, ähnlich Deutschlands; wo auch plötzlich die Deutsche Verfassung am Hindukusch "verteidigt" werden musste. Dann in Mali, usw. usw..

ArabischeLiga

07:15 | SZ:  Arabische Liga fordert Anerkennung Palästinas

Die Außenminister der Mitgliedstaaten der Arabischen Liga haben sich in Kairo getroffen, um über eine gemeinsame Reaktion auf die Entscheidung von Donald Trump zu beraten, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Bei Unruhen im Westjordanland und in Israel sind mehr als 700 Menschen verletzt worden.

Der libanesische Außenminister Gebran Bassil forderte sogar Wirtschaftssanktionen gegen die USA. Was für eine Abwechslung. TQM

 

Grossbritannien   Iran

00:14 I PressTV: Iran FM, Britain foreign secretary discuss JCPOA, economic ties in Tehran

Der britische Außenminister Boris Johnson weilt zu einem zweitägigen Besuch in Teheran. Mit seinem iranischen Außenminister betonte er das Festhalten am Atomabkommen. Johnson traf auch den Parlamentspräsidenten Larijani und wird Präsident Rouhani und den iranischen Atom-Chefunterhändler Salehi treffen. Johnson besprach auch Themen wie Banking, Handelsbeziehungen und internationale und regionale Beziehungen. 

Es ist schon "very british" - während also Johnson in Teheran für das nahende Post-Brexit-Zeitalter die britischen Banken anpreist, liefern die Briten um Milliarden an Saudi Waffen die den Jemen zertrümmern und auszuhungern. Dazu Militär-Instrukteure um den Saudis zu zeigen wie der Erfahrungsschatz aus den Burenkriegen bis heute umsetzbar ist - Know-how Transfer.
Sprachlich und intellektuell wird es keine Probleme geben  - der promovierte Altphilologe Boris Johnson kann sich mit Zarif an der San Francisco State University studierte und  Präsident Rouhani, der ein Doktorat der Glasgow Caldonian University hält blendend unterhalten. Der Anglikaner Johnson ist mütterlicherseits jüdischer Abstammung und hat russische Rabbiner in seinem Stammbaum. Wie einfach wäre es, wenn die Politik bei Highland Single Malt in Teheran ausgeschnapst werden würde?! TQM

00:37 I CNN: UK's Johnson to voice 'grave concerns' for detained mother in Iran

Laut CNN äußerte Boris Johnson schwerwiegende Sorgen über das Schicksal der iranisch-britischen Staatsbürgerin Nazanin Zaghari-Ratcliffe. Ihr wird wegen des Verdachts der Spionage der Prozeß gemacht. Sie sitzt bereits seit 2016 in Haft und bestreitet die Vorwürfe. Auch so manche regionale Rolle des Iran möchte Johnsin kritisieren. Johnson wurde letzten Monat massiv kritisert, da er vor einem Parlamentsausschuss sagte, daß die inhaftierte Naszanin im Iran war, um Journalisten auszubilden, später sagte er es sei ein Fehler gewesen und sie sei bloß Tourisitn gewesen. Wenige Tage später wurde sie jedoch in Folge seiner Aussage vor ein iranisches Gericht gestellt und wegen "Regime-feindlicher Propaganda" befragt. 

Trump bezeichnete gestern CNN wieder als bösartigen Fake News-Sender - CNN mußte sich für eine unrichtige Exklusiv-Story über Trumps Involvierung in Wikileaks entschuldigen.
Auch Johnson hat sich mit seinem Versprecher zu der britischen "Medien-Trainerin" im Iran schön ins Knie geschossen. Gerne schickte der Westen angeblcihe "Bergwanderer", die sich in den Iran verirrten, Stuxnet-Viren, Spezialisten die im Iran Atomwissenschafter ins Jenseits beförderten und ein Anschlagskommando auf das iranische Parlament. Sie ist jedoch sicher kein Zahnschmerz für die Perser. Johnson wird dafür einen hohen Preis bezahlen um sie heimzuholen und seinen Faux Pas wieder auszugleichen. Man merkt schon wie verhalten selbst nach CNN seine Kritik am Iran ausfällt. Mit einem ökonomischen Paket inklusive Londoner Banken hätten seine Gastgeber einen wichtiger Teilerfolg gegen den US-Bankenboykott des Iran erzielt und die "City" stinkt lieber vor Geld nicht nach Geld. TQM

USA   Russland

21:10 I NACHTRAG ZU HEUTE 10:40 Sputnik: Angst vor russischer Su-35? – Washingtons F-22 flieht in Iraks Luftraum

Konaschenkow hat erklärt, amerikanische Flugzeuge würden gezielt russische Kampfjetsbei ihren Kampfmissionen gegen Terroristen behindern.
So habe es am 23. November ein „Vorzeigebeispiel“ amerikanischer Störaktionen beim Kampf gegen den Terror gegeben. Eine amerikanische F-22 habe aktiv zwei russische Su-25 dabei behindert, einen Stützpunkt des IS im Vorort der Stadt al-Mayadin zu vernichten.
„Im Gegensatz zu Russlands Luft- und Weltraumkräften agiert die US-geführte Koalition in Syrien rechtswidrig. Die Vertreter des Pentagon sollten sich daran erinnern, dass Syrien ein souveräner Staat und ein Mitglied der Uno ist, sodass es keinen ‚eigenen‘ Luftraum der USA dort gab und auch nicht geben kann“, erklärte Konaschenkow.

Ist ja wirklich eine sagenhafte Unverschämtheit! Die USA sprechen von "ihrem Luftraum", begründen ihre illegale Präsenz in Syrien mit dem Kampf gegen den IS und beschützen ihn dann auch noch gegen russische Angriffe! Schließlich drohen sie auch noch ein russisches Flugzeug abzuschiessen! TQM

 

Frankreich   USA   Tuerkei

17:45 I Jerusalem Post:  ERDOGAN AND MACRON TO URGE US TO REVERSE JERUSALEM DECISION

Erdogan und Macron kamen heute in einem Telefonat darin überein, daß sie auf die USA hinwirken möchten deren Entscheidung zu Jerusalem rückgängig zu machen. 

Der künftige Karlspreisträger (nicht nach der Kunstfigur "Herr Karl" des österreichischen Kabarettisten Helmut Qualtinger benannt), Emmanuel Macron, ist wirklich ein Komödiant. Trump wird ihn nicht einmal auslachen, ja sogar  Hariri muß sich für Macron fremdschämen. Was kommt als nächstes? Wird Macron Putin anrufen und um die Abgabe der Krim ersuchen? Ist der französische Präsident der protokollarisch ranghöchste Telefon-Prankster der Welt??? TQM

Serbien

17:30 I Sputnik: Wie oft hat der Westen Serbien belogen?

Das Tribunal in Den Haag sollte ursprünglich den Balkan versöhnen und Gerechtigkeit zwischen die Völker des ehemaligen Jugoslawiens bringen. Der Sputnik-Kolumnist und ehemalige Präsident Montenegros Momir Bulatović zeigt auf, welche Rolle die Lügen westlicher Politiker beim Scheitern dieses Ziels gespielt haben.

Eine fürchterliche, schändliche Geschichte, welxhe die "Wesltiche Wertegemeinschaft" am Balkan schrieb. Eine Mischung aus Verrat, gebrochene Versprechen, Krieg und Teilung. Das "gute" Russlannd unter Jeltsin lag noch ohne Abwehrkräfte am sowjetischen Totenbett, das die Amerikaner bereitet hatten. So wurden einzelne sogar zu Komplizen. Putin Russland wird dies nicht noch einmal zulassen. TQM

Aegypten   USA

16:50 I PressTV: Egypt’s Coptic Church chief cancels meeting with US vice president over Quds

Das Oberhaupt der ägyptischen Kopten, Papst Tawadros II sagte ein Treffen Ende Dezember mit US-Vize-Präsidenten Mike Pence ab. Dies vor dem Hintergrund der US-Politik gegenüber Jerusalem. 

Der evangelikale Katholik Mike Pence ist so wie die gesamte "Westliche Wertegemeinschaft" ein Feind der orientalischen Christen. Sie haben die Vertreibung der Christen aus dem Irak, Syrien, Ägypten nicht nur gefördert, sondern mit befohlen. Der amerikanisch-ägyptische Muslimbruder und Ex-Präsident Ägytens, Mursi, war der schnelle Brüter des Islamismus und Terrors, der hunderten Christen alleine in Ägypten das Leben kostete. Auch wenn es unter Obama und nicht Trump geschah, aber für die US-Politik gilt solange die Kollektivschuld, so lange sie nicht mit aller Energie die Christen schützen und die zu "Reformer" mutierten Täter nach Guantanamo schicken. Der Schrit des Oberhauptes der Kopten ist so konsequent wie der der libanesischen Maroniten, die auf Seite der Hisbollah stehen! TQM

USA   Tunesien

15:51 | middleeastmonitor: US closes embassy in Tunis

The US Embassy in Tunis closed its doors on Friday in the wake of protests against the decision of President Donald Trump to recognise Jerusalem as Israel’s capital, local website Dostor.org has reported.

Nordkorea   USA

13:00 I Sputnik mit Musik-Video: Nordkoreas Love-Story: Musikvideo über sexuelle Beziehung zwischen Kim und Bombe

Die russische Band „Little Big“ hat dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un ein Musikvideo gewidmet. Im Clip, der in sozialen Netzwerken viral umgeht, werden Kim und eine seiner Bomben als Liebespaar dargestellt.

In tristen geopolitischen Winter-Tagen etwas Grund zur Heiterkeit. Im fortschrittlichen Nordkorea gibt es sogar schon die "Ehe für alles"?! Kim hat seine Objektophilie an einer Langstreckenrakete festgemacht und ihr sein "Ja-Wort" gegeben! Die Netzwelt bebt! TQM

15:49 | Leser-Kommentare
(1) Die USA WOLLEN doch gar nicht die Konflikte beilegen, man hält alles immer am köcheln und wenn nötig, dann lässt man bei Bedarf einen Konflikt richtig überkochen. Das ist amerikanische Außenpolitik seit Gründung der USA und wird sich niemals ändern. Man tut immer so heilig und beschwichtigend und findet immer wieder einen Grund, richtig die Sau raus zu lassen. Es hat sich nun mal als effektiv erwiesen und ist ihnen NOCH nicht auf die Füsse gefallen. Vietnam?....war doch sehr lukrativ für die Rüstungsindustrie.

16:30 I Werter Leser, ich teile ihre Beurteilung. sie wollen weder Friede mit Nordkorea, noch mit dem Iran. Das Dahinköcheln und fortdauernde Isolieren der beiden Staaten ist im Interesse der USA. Nur hat sich Trump bei Nordkorea verschätzt. Kim hat sich nicht niederpeitschen lassen, sondern sogar zum Schrecken der höflichen Chinesen den Amerikanern beidhändig den Mittelfinger gezeigt. Bei aller Verachtung dem System gegenüber, aber Schweizer Internats-Zögling hat echt Nerven! TQM

(2) ...Im Clip, der in sozialen Netzwerken viral umgeht, werden Kim und eine seiner Bomben als Liebespaar dargestellt.
Hoffentlich kriegen die keine Kinder.


11:00 I Reuters: North Korea says U.N. envoy expressed willingness to ease tensions

Der UN-Vize-Generalsekretär für politische Angelegenheiten, Jeffrey Feltman, beendete seinen Nordkore-Besuch. "Die Vereinten Nationen drückten ihre Besorgnis über die Lage auf der Koreanischen Halbinsel aus und ihre Bereitschaft sie Spannungen zu lockern, in Übereinstimmung mit der UN-Charta, die auf internationalen Frieden und Sicherheit basiert. Beide Seiten kamen darin überein, daß der Besuch das Verständnis vertiefte und die Kommunikation regelmäßig fortgesetzt werden solle", so die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA.

Feltman wollte sich vor einem Briefing des UN-Generalsekretärs Guterres nicht zu seiner Mission äußern. Das ist natürlich Unsinn. Feltman kam mit einem US-Package, welches er mit Nordkorea direkt ausloten wollte. Die USA wissen, daß eine Verhandlung mit Nordkorea unausweichlich ist und wollen nicht den Preisaufschlag einer russischen oder chinesischen Vermittlung bezahlen. Nur über die UN-"Tarnung" des Feltman konnten sie dies in Deckung entrieren. Nun kehrt Feltman mit einigen Ergebnissen und Reaktionen zurück, die er dem Weissen Haus und Niki Haley rapportieren wird. Die Aussage, daß man sich um Lockerung bemüht und regelmäßige Kommunikation deutet darauf hin, daß es ganz offenkundig reale Kompromißansätze gibt. Vielleicht kommt es doch noch zum Burger-Essen zwischen Trump und Kim? Jedenfalls scheint sich  das Pokerface am Rande des Abgrunds für Kim gelohnt zu haben. TQM

USA   Russland

10:40 I CNN: US concerned Russian aircraft behavior could spark clash over Syria

Das US-Militär ist besorgt darüber, daß es "aufgrund des gefährlichen Verhaltens der russischen Luftwaffe in Syrien gezwungen sein könnte ein russisches Flugzeug abzuschiessen, da sie eine Bedrohung für unsere Bodentruppen darstellten", so Lt. Col. Damien Pickart, Sprecher des US Air Forces Central Command.
"Wir beobachteten im November 6-8 Übertritte in unserem Luftraum täglich, östlich des Euphrat. Der Vorsitzende des Generalstabs Gen. Joseph Dunford, telefonierte am Mittwoch mit seinem Gegenüber, Gen. Valery Gerasimov. Es wurde jedoch Stillschweigen über die Inhalte des Gesprächs vereinbart.

Eine neuerliche und sehr gefährliche "Bilderbuch-Chuzpe" der Amerikaner. Sie befinden sich illegal und unerwünscht in Syrien und sprechen dann auch noch von "unserem Luftraum"! Ausgerechnet diese USA sind es, die wiederum allenorts "russische Einmischung" anprangern. Sie, die sie das Desaster des Arab Spring angezettelt haben, glauben auch noch sich einen Teil der Kriegsbeute holen zu müssen! Wie der britische Ex-Botschafter im Artikel unten ausführt, blüht aber den Amerikanern sowieso ein Rest-Debakel in Syrien. Bis dahin könnten sie die Nerven verlieren und tatsächlich ein russisches Flugzeug "abschiessen müssen". Dies würde aber zumindest einen Regionalkrieg bedeuten. Dann werfen die Russen die Amerikaner unsanft aus Syrien. 
Indeß verdichten sich die Probleme der Amerikaner in der Region. Der Iran reagiert relativ verhalten auf Trumps Erklärung zu Jerusalem und greift vor allem Saudi an, während er geschickt "seine" Milizen im Irak erklären läßt für Jerusalem zu kämpfen und die US-Präsenz im Irak zu legitimen Zielen erklärt. An der libanesischen Grenze zu Israel läßt der Iran öffentlich sichtbar einen irakischen Milizen-Anführer in Uniform in Richtung Israel spähen um seine Präsenz zu demonstrieren und zum Beweis, daß Hariri sich mit seiner Aufforderung nach Beendigung iranischer regionaler Einmischung "brausen gehen" kann. Hariri weilt gerade in Paris im Rahmen der Internationalen Unterstützer Gruppe für den Libanon, wo ihn Tillerson darin bestärken möchte den Rückzug der Hisbollah aus der libanesischen Regierung zu fordern. Und zu allem Überdruß bekommt der, von den USA im Regen - oder Sandsturm - stehengelassene Kronprinz MBS heute wiedder eine öffentliche Schelte verpasst: "Wir fordern die Saudi geführte Koalition unverzüglich dazu auf den Fluß humanitärer Hilfsgüter inklusive Handelsgüter und Treibstoff wieder in den Jemen zu lassen, die Häfen zu öffnen und die Verkehrsflüge von und zum Flughafen Sanaa wieder zuzulassen", so eine Erklärung des Weissen Hauses. TQM

 

10:00 I Sputnik: „USA müssen endlich aufhören, alles zu verschlimmern“ – Britischer Ex-Botschafter

Das ist ein starkes Stück: Es sei vor allem die US-geführte Koalition gewesen, die große Teile Syriens vom IS befreit hat, erklärte kürzlich das Pentagon. Alles Lüge, sagt der ehemalige britische Botschafter in Syrien, Peter Ford. Damit solle nur die rechtswidrige US-Präsenz auf syrischem Boden rechtfertigt werden. „Russland und Syrien haben die Hauptlast im Kampf gegen den IS auf sich genommen. Sie haben die meisten Opfer zu beklagen, während die Verluste der USA an einer Hand abgezählt werden können“, sagte der britische Ex-Botschafter im Sputnik-Gespräch.
tatt die Lage endlich zu akzeptieren, folgen die Vereinigten Staaten indes der Devise „Der Stärkere hat recht“, sagt Peter Ford. „Die Arroganz der USA gegenüber dem Völkerrecht ist hinlänglich bekannt. Ein weiteres Beispiel können wir jetzt auch beim Jerusalem-Beschluss beobachten. Das alles verstößt gegen das Völkerrecht.“

Vielleicht ist man hin und wieder in Versuchung zu glauben, daß die Amerikaner und Briten wirklich aus Überzeugung handeln und vieles nicht besser wissen. Diese seltene, öffentliche Selbsterkenntnis eines britischen Spitzendiplomaten zeigt jedoch, daß sie es sehr wohl wissen, jedoch ihre "Interessen" mit allen Mittel wider besseren Wissens und frei von Gewissen durchsetzen wollen. Daher ist es ein grenzenloser Verdienst, daß Russland in Syrien einschritt und dem miesen Treiben der "Westlichen Wertegemeinschaft" die Stirn bot - noch dazu erfolgreich! TQM

Israel

07:06 | SZ: Tage des Zorns

In Jerusalem, dem Westjordanland und im Gazastreifen kommt es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Am Nachmittag wird ein Toter aus dem Gazastreifen gemeldet, Behörden und Hilfsorganisationen sprechen von mehr als hundert Verletzten. Vor allem Jugendliche suchen die Konfrontation mit der israelischen Armee. Aus dem Gazastreifen werden mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Eine davon trifft die Stadt Sderot, verletzt aber niemanden.

08.12.2017

USA Israel

19:30 | n-tv: Tillerson sieht Umzug frühestens 2019

Die Entscheidung, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, sorgt für weltweite Entrüstung. Bei Unruhen in Jerusalem und den Palästinensergebieten gibt es mindestens einen Toten. Nun versucht US-Außenminister Tillerson, die Wogen etwas zu glätten.

Typisch Ami. TS

Israel

19:05 | ET:  Anhaltende Proteste im Nahen Osten – Zahlreiche Verletzte, erste Todesopfer + Livestream

Nach der US-Entscheidung zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels ist es im Ostteil der Stadt und in den Palästinensergebieten zu gewaltsamen Protesten gekommen. Es gibt die ersten Todesopfer. Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen im Gazastreifen sind am Freitag nach Angaben der palästinensischen Behörden zwei Palästinenser von der israelischen Armee erschossen worden.

 

Russland Palestina USA

13:40 I RT:  Tillerson hints at deal to resolve Arab-Israeli conflict in one swoop, Moscow holds breath

Tilerson wies Lawrow daraufhin daß die USA mit einem Schlag einen Jahrhundertkonflikt im Nahen Osten lösen werden. Russland ist beeits neugierug zu hören, wie dies aussieht. Laworw sagte, daß es ein "Faktum ist, daß die Erklärung (zur Anerkennung Jerusalems) gegen alle früheren Abmachungen verstößt. Ursprünglich wollten die Amerikaner erst ihre Betziehungen zu den Arabern normalisieren und dann eine Lösung für Palästina finden. "Jetzt haben sie sich selbst ins Bein geschossen", so Lawrow.

Was zählt ist der Augenblick. Trump sagte "Today I am delivering". "Heute liefere ich (Jerusalem)." Schwiegersohn Kushner, der schon während seiner letzten Nahost Reisen sagte, daß alle bereits genügend Bücher gelesen hätten und nun gehandelt werden müsse, brachte außer Ärger und Chaos nichts zu Wege.
Sogar die den USA wohlgesinnten PLO-Vertreter baten das Weisse Haus, Kushner daheim zu behalten. Der jedoch baute seine Sandburg in Riad, gemeinsam mit dem kongenialen Kronprinzen MBS weiter, die aber an jeder Ecke augenblicklich wieder zerfiel.
Nun, wo Weihnachten naht wurde es Zeit - Trump "lieferte" Jerusalem, so wie der Partyservice den Weihnachts-Truthahn liefert. Mission Accomplished? Von wegen! Was wird nun, wie Tillersohn sagt, auf einem Aufwasch erledigt? Niki Haley betonte selber, daß sich zu Jerusalem die USA nicht "einmischen" werden. Was dachte sich eigentllich Kronprinz MBS? Glaubte er wirklich er könne gemeinsam mit Trump die Palästinenser verhökern und dem Twitter-Strom des Trump einen "Coitus Interruptes" verpassen, bis Israel den Wunschzettel der Saudis abgearbeitet hätte? Wie blöd! Genauso lakonisch jetzt dafür die Bemerkung Lawrows zu Tillerson, der übrigens als US-Außenminister bei der Trump-Show auch keine Rolle spielen durfte. Die USA haben keine Wundertüte für die Palästinenser, zumindest keine mit guten Überraschungen. Pence wäre nach Ramallah gereist um sich die langen Gesichter der PLO-Vertreter anzusehen, ist dort aber unerwünscht, Tillerson trifft in Paris auf Hariri um ihm zu sagen, daß er doch gegen die Hisbollah vorgehen möchte - und "schöne Grüße aus Jersusalem"?  Die USA bieten den Arabern gar nichts und den Palästinensern noch weniger. Sie werden daher keinen Jahrhundertfrieden im Nahen Osten hinlegen, sondern maximal einen völkerrechtswidrigen Blitzkrieg mit anschließender Siegeserklärung, in einem mehr oder weniger blutigen "Aufwasch". TQM

Syrien USA

08:56 | RT: USA vervierfachen Truppenstärke in Syrien: „Zur Stabilisierung der befreiten Gebiete“

Laut Angaben des US-Verteidigungsministeriums haben die USA die Zahl der in Syrien stationierten US-Truppen von 500 auf 2.000 erhöht. Die "bedingungsbasierte" Militärpräsenz sei durch die Notwendigkeit gerechtfertigt, "befreite Gebiete zu stabilisieren".

Laut einer offiziellen Verlautbarung des Pentagon befinden sich mittlerweile 2.000 US-Soldaten auf syrischem Boden. Washington hatte zuvor immer nur von 500 „Militärberatern“ in Syrien gesprochen gehabt.

Pakistan USA

08:37 | RT: Partnerschaft ist vorbei: Pakistans Armee gibt Befehl für Abschuss von US-Drohnen

Pakistans Luftwaffenchef Marschall Sohail Aman hat am Donnerstag seiner Truppe den Befehl gegeben, jede Drohne abzuschießen, die den Luftraum des Landes verletzt - auch US-amerikanische. RT Deutsch sprach mit einem Pakistan-Experten über die Hintergründe.

07.12.2017

Tuerkei   USA

13:35 I Sputnik: „Trump ist Mixer“: Erdogan wird Jerusalem-Frage mit Putin erörtern

„Wegen Trumps Erklärung zu Jerusalem führe ich weiterhin Telefonate nicht nur mit den Staatschefs der islamischen Länder, sondern auch mit dem Westen und dem Papst“, sagte Erdogan vor seinen Anhängern auf dem Flughafen von Ankara vor dem Abflug nach Griechenland. „Ich werde auch mit Herrn Putin darüber reden, weil dieses Thema nicht nur Muslime, sondern alle betrifft.“ Der türkische Präsident versteht die Entscheidung seines amerikanischen Amtskollegen nach eigenen Worten überhaupt nicht. Trump spiele die Rolle eines „Mixers, der die ganze Region aufpeitscht“.

Ein dreckiger, alter Mixer! Während Amerikaner dabei eher an Omas alte KitchenAid im schweren Kücheneinsatz denken, könnten dank Millionen türkischer Erdogan-Anhänger in der BRD  neue deutsch-türkische Schimpfkreationen entstehen: "Ungläubiger Bar-Mixer!" "Deutsch-türkische Misch-Mixerin!", "kurdischer Hand-Mixer!" Aber auch US-Touristen kann es treffen: "Turn home, dirty mixer!" Und selbst vor dem Kölner Dom werden Schilder verkünden: "No Mixer-Refugees your fingers on our German-Turkish girls!" TQM

Saudi Arabien

12:33 | heise: US-Raketenabwehrsystem konnte vermutlich Huthi-Rakete nicht abschießen

Raketenexperten glauben nachgewiesen zu haben, dass trotz fünfmaligem Abfeuern der Patriot-Batterien eine aus Jemen kommende Scud-Rakete nicht abgewehrt werden konnte, der Sprengkopf explodierte auf dem Flugplatz bei Riad

Kommentar des Einsenders
Sollte nachstehender Bericht zutreffen, (s.Link) könnte sich die Frage stellen, ob Saudi Arabien sich die vereinbarten Waffenkäufe nochmals überlegt. Diese umso mehr, als es in letzter Zeit zwei Ohrfeigen aus den USA gefallen lassen musste.
a) Jerusalementscheid, welcher, das sich als Schutzmacht der Muslime wähnende Saudi Arabien, in eine (relative) Zwangslage bringt. Es könnte dafür Indonesien bereit stehen.
b) Die befehlsmässige Aufforderung der USA, die Blockaden gegen Jemen aufzuheben. (Was scheinbar trotz Zusicherungen offenbar bisher noch nicht erfolgte). Diese Befehlsausgabe könnte Salman bei seinen Machtdemonstrationen behindern.

Israel Palestina USA

18:12 | tichy: Die Jerusalem-Rede von Donald Trump

Wenn Abneigung in Hass umschlägt, macht die Vernunft Pause. Das ist erneut bei ARD und ZDF zu beobachten, die Trumps Jerusalem-Entscheidung kritisieren. Wir dokumentieren die Übersetzung der Rede.

12:25 | achgut: Russland erkennt West-Jerusalem als Hauptstadt Israels an must read!!!

Nur mal zur Erinnerung eine Meldung vom April dieses Jahres: „Das russische Außenministerium erklärte am Donnerstag überraschend, dass Russland Westjerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt.“ Hier die offizielle Erklärung des russischen Außenministeriums. Das muss den Herren Abbas und Erdogan und auch einem großen Teil der deutschen Presse entgangen sein, jedenfalls haben sie glatt vergessen „Tage des Zorns“ auszurufen. Jetzt, wo Trump das Gleiche wie Putin macht, herrscht plötzlich Zeter und Mordio und es wird "die Lunte an das Pulverfass Nahost gelegt".

13:15 I TQM: MOMENT! VORSICHT VOR NEBELGRANATEN UND IMMER SCHÖN DAS GANZE LESEN!:

„Wir bekräftigen das Festhalten an den UN-Beschlüssen über die Prinzipien der (israelisch-palästinensischen – Anm. d. Red.) Regelung, einschließlich des Status von Ost-Jerusalem als Hauptstadt des künftigen palästinensischen Staates. Zugleich erachten wir es als notwendig, zu erklären, dass wir in diesem Zusammenhang West-Jerusalem als Hauptstadt des Staates Israel sehen“, heißt es in dem Dokument.  Es heiß "in diesem Zusammenhang sehen" - dieser Zusammenhang ist aber (noch?)  nicht gegeben.

Auch hier der diesbezügliche Bericht in der Jerusalem Post, der auf die Zuteilung Ost-Jerusalems an einen Palästinenser Staat beruht. Es ist auch absolut unrealistisch, daß eine Seite komplett leer ausgeht, zumindest bei einer halbwegs gesitteten  Siegeskonferenz.

10:15 | FAZ: Hamas ruft nach Jerusalem-Beschluss zu neuer Intifada auf

Nach der Entscheidung von Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, kündigt die radikalislamische Hamas eine neue Welle der Gewalt an. Die neue Intifada sollte ins Herz des „zionistischen Feindes“ getragen werden, sagt Hamas-Anführer Ismail Hanijeh.

Selbst wenn es aufflammt wird es Israel niederschlagen. Israel ist es gar nicht unrecht, wenn Hamas und PLO wieder auseinanderdriften. Mit einem Aufstand in Gaza werden die Israelis allemal fertig  - mit aller Härte, wie wir aus der Vergangenheit wissen. Damit "beweisen" die Palästinenser auch gleich, daß sie zu keinem Frieden in der Lage sind - ein Grund mehr die Siegeserklärung zu präsentieren - aus, schluß, basta!
Die Hisbollah, der Iran und Syrien können sich freuen. Israel ist mit sich selbst innerhalb seiner Grenzen beschäftigt und muß Jordanien, Ägypten und Saudi möglichst ruhig halten. Zu einer richtigen Intifada sind die Palästinenser nicht mehr in der Lage, es fehlt auch die mögliche Unterstützung der Türkei und Katars. Mehr als etwas Aufruhr und ein paar Ausschreitungen wird es an der Oberfläche nicht geben. Die USA haben aber ihren restlichen Respekt, oder (Ehr)furcht in der arabischen Welt am Tempel-Altar in Jerusalem geopfert. Die Früchte des Zorns werden in Damaskus, Ankara, Doha, Teheran und Moskau eingekocht! TQM

12:22 | Leser-Kommentar
Unabhängig von den USA welche seit Jahren den Weltfrieden gefährden habe ich inzwischen auch mit den Moslems weltweit abgeschlossen. Moslems brauchen eine diktatorische Führung sonst streiten sie. Mittlerweile bin ich der Auffassung dass man nicht nur wie die Israelis militärisch gegen diese hart vorgehen sollte sondern generell einmal ein Exempel
statuieren sollte und atomar auf jene einzuschlagen welche das Maul aufreißen nach dem Motto "gemault?...... Atombombe, fresse Halten.......andere Moslemregion gemault? Atomschlag, fresse Halten... emotionslos und ohne Pardon dem Erdboden gleich gemacht ohne nicht lange zu verhandeln.... solange bis die nicht mehr maulen". Ohne Emotionen, als
würde man einkaufen gehen.

 

08:40 I Jerusalem Post: US ASKS ISRAEL TO RESTRAIN EMBASSY RESPONSE IN STATE DEPARTMENT DOCUMENT

Am 6. Dezember verlautete ein Dokument der US-Botschaft in Tel Aviv an die israelische Regierungsbeamte: "Während wir anerkennen, daß sie öffentlich die Entscheidung der Anerkennung Jerusalems gutheißen werden,  ersuchen wir sie um offizielle Zurückhaltung. Wir rechnen noch immer mit Widerstand im Nahen Osten und auf der ganzen Welt. Wir müssen noch immer die Auswirkung auf US-Einrichtungen und Personal in Übersee einschätzen."

Netanjahu hat auch seinen Ministern einen Maulkorb verpasst. Sie dürfen sich nicht zu Trump und dessen Entscheidung öffentlich äußern. Ihm selber fällt es schwer im Siegestaumel am Boden zu bleiben, wenn aber Ultras im Siegesrausch zum Marsch auf den Tempelberg blasen würden, dann wäre wirklich Feuer am Dach statt Sieges-Feier hinter verschlossenen Türen. TQM

 

08:15 I PressTV: US not taking sides in dispute over Jerusalem al-Quds: Haley

Niki Haley, US-UN-Botschafterin sagte, daß Trump Ost-Jerusalem nicht erwähnte, da dies eine Angelegenheit ist, die Israel und die Palästinenser im Zuge der Friedensverhandlungen ausverhandeln müssen. "Wir möchten da keine Seite ergreifen", so Haley. 

Nicht nur von ihrern fluoreszierend-gebleachten Zähnen ist man geblendet, sondern auch vom Ausmaß ihrer Unverfrorenheit. "Wir mischen uns nicht ein, die werden sich das schon ausmachen" ist im Zuge einer Siegeserklärung und einhergehender US-Drohungen an die Palästinenser nicht einmal ein schlechter Witz. Es gibt also, wenn es nach den USA geht kein "Viermächte-Abkommen" zu Jerusalem, sondern die Tribute von Panem: "Mögen die Hungerspiele beginnen". TQM

 

07:30 I BBC: Jerusalem status: Saudis condemn Trump's announcement

Saudi Arabien bezeichnete Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels als "ungerechtifertigt und verantwortungslos". 8 von 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrates beantragten die Einberufung einer UN-Dringllichkeitssitzung. 

Saudi in Person des MBS war von Anfang an Komplize des Kushner zu diesem Plan. Das falsche Getöse liegt nur daran, daß die Entscheidung Trumps erfolgte, ohne die Bedingungen der Saudis zu erfüllen, nämlich unter anderem einerseits die Iraner von der internationalen Bühne  zu eliminieren und Ost-Jerusalem einem Palästinenserstaat zuzubilligen. Zu letzterem Punkt sagt Trump "vielleicht", alle anderen Punkte? Irgendein Schimmer der Konzession auf der Krone des saudischen Kronprinzen? Fehlanzeige!
Netanjahu jubiliert, daß die "jüdischen Gebete von 3 Jahrtausenden erhört" wurden. Natürlich  kein Wort über Ost-Jerusalem. Die angebliche Empörung der ganzen Welt über Trump ist auch nicht ganz so - nur 8 von 15 Staaten stimmten für die Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates.
Jetzt wird sich der Horror für Kronprinz MBS fortsetzen. In der gesamten arabischen Welt haben die USA wieder einmal bewiesen, daß sie einseitig sind und sich nicht einmal einen Dreck um sie scheren - im Gegenteil. MBS hat nichts im Gegenzug dafür, daß er durch die amerikanischen und israelischen Indiskretionen bezüglich der Verbindungen zu Israel in der gesamten arabischen Medien-Öffentlichkeit ans Messer geliefert wurde. Der Iran, die Türkei und selbst Katar werden jetzt die Rolle der muslimischen Schutzpatrone übernehmen. In der von Kushner und MBS vorbereiteten Siegeserklärung kommt Saudi an anderer Stelle vor als geplant - nämlich auf Seite der Palästinenser, auf Seite der Verlierer.  TQM

06:44 | FAZ: Palästinenser rufen zu Generalstreik auf

Palästinensische Organisationen planen Großkundgebungen gegen Donald Trumps Jerusalem-Entscheidung. Saudi-Arabien warnt vor „gefährlichen Folgen“. Der UN-Sicherheitsrat trifft sich zu einer Dringlichkeitssitzung.

Was für eine Schmierenkomödie! Die Saudis haben ja selber diesen Plan  mit Kushner ausgeheckt und Abbas wurde mitgeteilt, daß seine Halb-Botschaft in Washington geschlossen wird, wenn er nicht zustimmt. Die PLO-Führung selber ist auf der Payroll der Saudis und Amerikaner und daher "part of the game".  TQM

06.12.2017

Israel USA

19:36 | Welt:  Trump erkennt Jerusalem als Hauptstadt Israels an

Die USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt Israels an und wollen ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Dies teilte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch in einer Ansprache in Washington mit.
Er werde das US-Außenministerium anweisen, sofort die Vorbereitungen für die Botschaftsverlegung zu treffen.

Die Ursache haben wir genau jetzt und die Wirkung die nächsten Jahren. TS

Deutschland   USA

16:43 I Sputnik: Europa will selbständig leben

„Für die Deutschen hat Amerika als wichtigster Verbündeter ausgedient“, titelte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in einem diesbezüglichen Kommentar. Auch andere deutsche Medien verwiesen darauf, dass Gabriel die Amerika-Politik der Bundesrepublik völlig neu ausrichten wolle und Deutschland samt Frankreich als wichtigste Stütze der EU betrachte.

Die Russen können diesen deutschen Pieps nich immer nicht fassen. Der Dissident hatte gestern hier schon teilweise Recht  mit seinem Befund, daß Gabriel nicht viel ausrichten kann, aber er würde schon gerne ein wenig... Erinnern wir uns wie artig er mit Schröder und dem Ö-Kanzler Kern bei Putin in St. Petersburg aufsalutierte. In Zeiten der hysterischen Sanktionen ist jeder Schritt und jede Geste wichtig. Verbal war das für BRD-Verhältnisse schon sehr frech. Immerhin besser als das, was die Jamaika-Bande über ungehemmte schwarz-grüne Russland-Feindlichkeit vorab verlauten ließ! Immer schön von jetzt an Gabriel zitieren und  ihn stets daran erinnern... TQM

Saudi Arabien

07:48 I PressTV: Majority of arrested Saudi figures agree to monetary settlements: official

159 Inhaftierte im Ritz Carlton Riad hätten bereits eine Regelung zu ihrer Freilassung getroffen, die eine Rückgabe unrechtmäßig erlangter Mittel an die saudische Staatskasse einschließt. Am 22. November sei bekannt geworden, daß ehemalige Blackwater Söldner die saudischen Wachen bei den Verhören untestützen. Laut New York Times soll auch Habib el-Adly, ehemaliger Sicherheitschef von Mubarak sein Fachwissen einbringen. 

Die emiratische Zeitung "Gulfnews" sieht dies heute anders. Sie stellt die saudische "Anti-Korruptionsaktion" als großen Erfolg dar und meint, daß "internationale Methoden" bei den Verhandlungen mit den Delinquenten angewendet worden seien. Wer weiß schon was "internationale Methoden" sind? Unfassbar, diese Ansammlung internationaler Expertise! Vielleicht kam der "Wüste-Fuchs" Peer Steinbrück mit der Peitsche, oder schickte die "Siebte Kavallerie" zur Befragung der saudischen Neidgenossen? TQM

Israel USA

16:18 | israelabenteuer: Jerusalem erwartet Terrorangriffe-Teilmobilmachung der Streitkräfte

Gewiss habt Ihr erfahren, dass der US Präsident Trump angekündigt hat, noch diese Woche Jerusalem als Hauptstadt Israels auszurufen bzw. ausrufen zu lassen. Dies wird höchstwahrscheinlich am Mittwoch, den 6. Dezember, stattfinden! Sowohl in den arabischen / islamischen / „palästinensischen“ Kreisen / Ländern / Gruppen / Terror-Organisationen als auch bei unserer Polizei, unserem Militär und sonstigen Sicherheitskreisen gibt es Mobilisierungen!


12:08 | parstoday: Palästinenser stecken Trump-Bild in Brand

Nach den Äußerungen des US-Präsidenten über die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv ins besetzte al-Quds (Jerusalem), haben Palästinenser in Bethlehem ein Bild von Donald Trump angezündet.

Advent, Advent ein Trump-Bild brennt, Zerst eines, dann zwei, dann drei dann vier, dann steht der Terror vor der Tür! TB

07:10 I CNN: White House: Jerusalem embassy move a 'recognition of reality'

Präsident Trump wird heute die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels bekanntgeben. Der Umzug der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem werde später erfolgen. Dies sei eine Anerkennung der Realität und beeinflusse nicht die Zweistaaten-Lösung. Noch immer seien die USA gegen den israelischen Siedlungsbau in Ost-Jerusalem und noch immer besteht die Möglichkeit, daß im Zuge einer israelisch-palästinenisischen Einigung Ost-Jerusalem Hauptstadt des Palästinenser-Staates werden könnte.

Siehe gestern, Meldung von 19:20. Der "Jerusalem Embassy Act" wird nun vollzogen und der Status von Jerusalem bleibt dennoch schwammig. Die USA sind zwar "gegen" den Siedlungsbau, dies hat jedoch keinerlei Folgen. Natürlich wird der Druck auf Ost-Jerusalem steigen. Der GCC zerfällt, die Arabische Liga ist uneins und mehrere Länder sind nach jahrelangem Arab Spring, Mord, Krieg und Vertreibung kaum in der Lage ihren eigenen Zerfall zu stoppen, geschweige denn "arabische Politik" zu betreiben. In einigen dieser Länder sind die Ordnungskräfte Russland und Iran sehr zum Mißfallen der Saudis, Israelis und der USA am Weg die staatliche Ordnung wieder herzustellen und in anderen bemüht sich Saudi mit mehr Peitsche als Zuckerbrot Satelliten "auf stumm" zu schalten. In so einer Atmosphäre einen "Frieden" auszurufen ist absurd, aber selbst eine "Siegeserklärung" bedürfte einer Ordnung, womit wir wieder beim Thema "Nahost-Jalta" wären. TQM

06:24 | Welt:  USA erkennen Jerusalem als Hauptstadt Israels an

US-Präsident Trump wird Regierungskreisen zufolge am Mittwoch (19 Uhr MEZ) Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Zugleich will der Präsident den Umzug der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem anstoßen, so Regierungsvertreter. Dies ist eine Kehrtwende in der US-Nahostpolitik und dürfte massive Proteste in der arabischen Welt auslösen.

16:03 | Leser-Ergänzung zur Verlegung
Gerade habe gehoert, dass der Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Josef Schlosser, ueber die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem sinngemaess folgendes gesagt hat. Die auslaendischen Staatsoberhaeupter und Diplomaten reisen sowiso nach Jerusalem, da ja dort der Regierungssitz ist und ausserdem unterhaelt die USA in Jerusalem schon ein Konsulat. Kann ich irgendwie nachvollziehen. Praesident Trump setzt Schritt fuer Schritt um, was er waehrend seines Wahlkampfes angekuendigt hat. Somit weiss jeder Bescheid!


17:07 | Leser-Ergänzung zu den Kommentaren zum Bericht von Sputnik vom 5.12.17, 15 50 h, ((2) und 18 45 h, TQM)

Thema: Abbruch der diplomatischen Beziehungen. s. dazu Veröffentlichung vom 6.12.17
http://www.handelsblatt.com/politik//organisation-der-islamischen-staaten-erdogan-beruft-jerusalem-gipfel-ein/20677148.html

05.12.2017

Russland    

19:50 I SPON: Russland Athleten dürfen an Olympia teilnehmen - unter neutraler Flagge

Das IOC hat sich nicht zu einem Komplettausschluss Russlands von den Olympischen Winterspielen durchringen können. Die Russen müssen wegen ihrer Dopingverfehlungen allerdings unter neutraler Flagge starten.

Im Kalten Krieg boykottierten die USA (Moskau 1980) und Russland (Los Angeles 1984) gegenseitig die Olympiaden und blieben aus Protest fern. Im neuen Kalten Krieg wird Russland systematisch und unter  Kollektivschuld ausgeladen. Sie dürfen mit "neutraler Flagge" und ohne Hymne auftreten, wahrscheinlich nur flüstern. Vielleicht wäre Blackfacing eine weitere Distanzierung? TQM

 

Flag of Libya.svg + "westliche Wertegemeinschaft"

19:38 I freitag: Libyen im November 2017 – Monatsrückblick

"... Wegen der sogenannten ‚Sklavenmärkte‘ in Libyen beantragte Frankreich eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates und drohte Libyen mit Sanktionen.
Welche Sanktionen dem zerstörten und am Boden liegenden Land angedroht werden sollen, wurde nicht bekannt. Das Ganze ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten: Zuerst führt Frankreich eine Allianz an, die das Land zu einem failed state bombt, um es dann mit Sanktionen zu bedrohen, weil es ein failed state geworfen ist."

Realpolitik eben. Für/im Mainstream wird es "humanitäre Intervention", "Demokratisierung", "Menschenrechte", "Entwicklung" (veraltert), etc. et. al. genannt. Durchaus interessante Auflistung der November-Ereignisse in Libyen; erinnert ein wenig an Samuel Beckett, Murphy: "Die Sonne schien, da sie keine andere Wahl hatte, auf nichts Neues." Ironie, leider. HP

 

Israel   USA   Palestina

19:20 I Aljazeera: Trump tells Abbas he will move US embassy to Jerusalem

Trump informierte PLO-Chef Abbas über seine "Intention" die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Abbas warnte vor den "gefährlichen Konsequenzen" dieses Schrittes. 

Die Ansage Trumps ist bezügllich seines News-Werts eine Nullnummer. Trump äußerte diese "Intention" bereits im Wahlkampf und mehrfach danach. Zuletzt bestätigte Kushner die Absicht Trumps. Und nun? Morgen soll Trump die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels verkünden. Aber was heißt dies nun? West-Jerusalem? Ganz Jerusalem? 
Viele wissen nicht, daß es den Jerusalem Embassy Act gibt. Ein US-Gesetz aus 1995, welches festlegt, daß die US Botschaft bis 31.Mai 1999 nach Jerusalem übersiedeln muß.  Die Umsetzung dieses Gesetzes wurde jedoch  alle 6 Monate von allen Präsidenten seitdem per Erlaß aufgeschoben. Trump unterschreib Anfang der Woche nicht mehr die 6-monatige Verlängerung. Schauen wir Mal, ob die Suppe so heiß gegessen wird... TQM

 

Tuerkei   Israel

15:50 I Sputnik: Erdogan droht mit Abbruch der Beziehungen zu Israel

„Herr Trump, Jerusalem ist die rote Linie der Muslime“, sagte Erdogan am Dienstag vor der Fraktion seiner Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) im Parlament in Ankara an die Adresse des US-Präsidenten. „Das kann so weit gehen, dass wir unsere diplomatischen Beziehungen zu Israel abbrechen.“

Eine etwas seltsame Logik des Erdogan? Falls die USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen, bricht Erdogan die Beziehungen zu Israel ab?! Und warum nicht zu den USA? Israel führt seit 1950 (!) Jerusalem als Hauptstadt. Die Türkei unterhält seit 1948 Beziehungen zu Israel. Schon etwas schräg, oder??? TQM

16:28 | Leser-Kommentare
(1) Ich glaube das muss man im Zusammenhang mit dem stattfindenden Nato-Ausstieg der Türkei sehen. Und mit den westlichen Un-Werten. Nur mehr die hartnäckigen Tagesschau- und heute-Seher können sich dem Unwerte-System anschliessen.

18:45 I Werter Leser, Sie haben natürlich völlig recht - aber Erdogan hält es offenbar für angebrachter "den Herrn zu schlagen und den Hund zu meinen." TQM

(2) Kommentar zu TQM Kommentar von 15 50 sowie Leserkommentar von 16 28
Entschuldigung, aber so wie ich den Text verstehe, spricht Erdogan zunächst nicht von der Türkei , sondern von den Muslimen generell. ….. Der Kontext lautet … (ist die rote Linie der Muslime) ……( Das kann so weit gehen, dass wir (d.h. die Muslime) unsere diplomatischen Beziehungen zu Israel abbrechen) So macht auch der zweite Teil seiner Aussage Sinn, welche da lautet: ….. Sollte es dazu kommen, werde Erdogan innerhalb weniger Tage einen Gipfel der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) in Istanbul einberufen.
Selbst für Erdogan wäre es unklug, allein zu handeln, ohne sich der Unterstützung der Muslim-Staaten zu versichern.

18:45 I Werter Leser, ich verstehe das nicht so. Erdogan hat gar keine Möglichkeit im Namen einer Islamischen Organisation zu sprechen, außerdem unterhaöten keine islamischen Institutionen Beziehungen zu Israel. Er hat schon die Türklei gemeint und darüber hinaus angedroht die Islamischen Staaten in ihrem Protest anzuführen - auch etwas größenwahnsinnig! TQM

 

Nordkorea   USA

14:20 I Die Zeit: UN-Diplomat reist nach Nordkorea

Zum ersten Mal seit mehr als fünf Jahren reist ein ranghoher UN-Diplomat für Gespräche nach Nordkorea. Der Untergeneralsekretär für politische Angelegenheiten, Jeffrey Feltman, soll am Dienstag in Pjöngjang ankommen und sich für vier Tage in dem Land aufhalten. Dabei stehen Treffen mit Außenminister Ri Yong Ho und Vizeminister Pak Myong Guk sowie UN-Mitarbeitern auf dem Plan. Ein Gespräch mit Diktator Kim Jong Un ist nicht geplant.  
Nordkorea habe den UN-Diplomaten im September am Rande der UN-Vollversammlung eingeladen, teilten die Vereinten Nationen mit. Feltman werde mit dem Außenminister und anderen Vertretern des Landes "Themen von gemeinsamen Interesse und gemeinsamer Sorge" besprechen. Zum letzten Mal  war 2010 ein UN-Untergeneralsekretär in Nordkorea zu Gast.

Diese Reise belegt , wie sehr den USA letztlich unwohl ist. Offenbar haben die USA kapiert, daß Nordkorea zur interkontinentalen Atommacht aufstieg, ob man es will oder nicht. Und so bekommt der Little Rocket Man sehr hohen US-Besuch, getarnt als "UN-Mission". Wer ist Jeffrey Feltman?: Ehemaliger Mitarbeiter des Stv. Staatssekretärs Lawrence Eagleburger im Kabinett Bush sen., US-Botschafter in Tel Aviv, Mitglied des "Koalitions-Büros" in Erbil, "Kurdistan"/Nord-Irak, danach US-Botschafter in Beirut, stv. US-Staatssekretär für den Nahen Osten von 2009-2012, etc. 
Glaubt irgendwer, daß so jemand für die UNO nach Pjönjang fährt um nachzusehen, ob alle genug zum Essen haben??? Drohbotschaften wurden zur Genüge aus dem Weissen Haus getwittert - es geht um eine handfeste Formel dahingehend wie die USA halbwegs ihr Gesicht wahren können - sonst würden sie nicht just zum Zeitpunkt des größten US-Südkoreanischen Luftwaffen-Manövers aller Zeiten einen derartig hochrangigen Spezial-Agenten entsenden und das alles nur weil sie seit Monaten nicht verhandeln, sondern stattdessen über Kim die Chinesen provozierten!  TQM

Deutschland   USA

13:52 I Welt: „Europa ist kein echter Faktor in der Welt“

Nur wenn Europa seine Interessen definiere, werde der Staatenverbund mehr Macht gewinnen, sagt Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Deshalb müsse auch Deutschland eigenständiger gegenüber den USA auftreten und seine Anliegen gegenüber dem Bündnispartner klarer vertreten. 
Die Bundesrepublik müsse kühler analysieren, wo es plötzlich und möglicherweise auf Dauer mit den USA über Kreuz liege, sagte der geschäftsführende Minister am Dienstag beim Berliner Forum Außenpolitik der Körber-Stiftung. „Die Russland-Sanktionen, die der Kongress im Sommer beschloss, umfassen Tatbestände, die selbst existierende deutsche Pipelines aus Russland betreffen. Diese Sanktionen gefährden unsere eigenen wirtschaftlichen Interessen existenziell.“ Auch die Haltung der USA gegenüber dem Atomabkommen mit dem Iran und in der Hauptstadtfrage in Israel sei problematisch.

Sigmar Gabriel, den alle um den Posten-Gabentisch der Jamaika-Combo bereits auf Abschiedsreise wähnten, ist wieder da. Und um das Unmögliche nicht auszusprechen, verlangt er ein erstarktes Europa, eine europäische Emanzipation von den USA und nicht gleich den Kontinental-Deutschen Atlantikwall.
Die CDU-Wachposten auf der Atlantikbrücke werden es schon verstehen. Nicht  nur weil der Schröder-Freund Gabriel schon mal Putin um ein Autogramm für einen Freund bat, sondern weil Gabriel auch für die Nordstream 2 und die kontinentaleuropäische Zusammenarbeit eintritt.
Soll sich ein Roter freuen, wenn tausende Arbeitsplätze bei Siemens&Co gestrichen werden, weil die fleißigsten NATO-Fans im Konrad-Adenauer Haus die BRD durch das Feuer der US-Sanktionen treiben?
Gabriel erkennt die Gelegenheit, eine nicht nur in sich tief gespaltene USA etwas abzuschütteln, wie ein Kind, das den Streit seiner Eltern zu unbeaufsichtigten Untaten nützt, sondern er verpackt auch gleich den Iran und Jerusalem mit ins transatlantische Un-Wohlfühl-Paket.
Am Vorabend der von den "Hauptbündnispartnern" gewünschten Großen Koalition in Berlin setzt Gabriel letztlich deutsch-kontinentale Akzente, während die Briten die Kontinentaldrift hinweg in den Nordatlantik schiebt und die BRD mit Frankreich und dem Desaster einer dahin dümpelnden EU mit Invasorenwelle und Russland-Sanktionen zurücklässt.
Es ist also begrüßenswert einen Hauch "Deutschland" zu hören, der unter Merkel völlig verpönt war und in einer Jamaika-Combo, CDU Servilität gegenüber den USA mit links-grünem Traditions- und Vaterlandshass verbunden hätte.
Apropos Merkel - außenpolitisch hat jetzt Gabriel die Fahnen gesetzt, so aggressiv (für BRD Verhältnisse) wie kein BRD-Politker vor ihm gegenüber den USA, zumindest seit der Absage Schröders hinsichtlich der Teilnahme am Irak-Krieg.
Nun ist aber die Frage wann und wie die "Ära Merkel" endet? Zweifelsohne fordern zumindest Schulz und Gabriel ihren Kopf als Revanche für ihr erstickendes Face-Sitting während der vorangegangenen GROKO, welche die SPD zur Mittelpartei verkommen ließ. Als katastrophalen Wermutstropfen und Konzession an die Linke muß man dabei die Ernennung des Portugiesen Centeno an die Spitze der Eurogruppe sehen. Ist dies die Vorleistung dafür, daß Merkel an die EU-Spitze nach Brüssel entsorgt wird?
Ausgerechnet die Partei Willy Brandts, die Deutschland soviel Würde nahm, scheint ein Stück weit bereit zu sein mit dem Abgang Merkels und der außenpolitischen Konfrontation der USA, der BRD ein Stück deutscher Interessen, Selbstachtung und Würde zurückzugeben. Bei aller Bescheidenheit mit der man die abgrundtiefe BRD-Politik beobachten muß ist dies zumindest ein kleiner Lichtspalt. Gewiß besteht noch lange kein Grund zum Enthusiasmus, aber der NATO-Block zeigt Risse und Trump ist der Letzte der sie kittet, auch das läßt ein wenig hoffen. TQM

P.S.: Nur damit das klar ist! Dies war eine rein geopolitische Betrachtung des Gabriel, wissend darum, wo er ansonsten ideologisch angesiedelt ist und welchen Rattenschwanz die BRD-Blockpartei SPD mit sich trägt. 

16:15 | Der Dissident zu der Pfeife Sigmar Gabriel
der angeblich möchte, daß Europa wieder ein Faktor in der Welt ist...Der kleine fette Sigi ist doch der größte Heuchler Europas und selber ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, für USA den Mastdarm-Akrobaten zu machen. Welcher Bürger mit Verstand nimmt diesem Partei-Pony das ab, das gerade er irgendwas mit dem Durchsetzen von Eigeninteressen Europas oder gar Deutschlands zu tun haben könnte?!

Saudi Arabien    VAE   GCC

09:45 I Aljazeera: UAE and Saudis form new partnership separate from GCC

Die Emirate und Saudi formen ein neues Bündnis, eine militärische und Handelspartnerschaft abseits des GCC. Es ist eine enge politische, militärische und wirtschaftliche Abstimmung der beiden Länder geplant.

Hat MBS etwa Merkel-Pillen geschluckt? "Dann ist es nicht mehr mein Bündnis?" Ein weiterer Rückzug des MBS - interessant, daß sich die VAE da so hineinziehen lassen. Der Oman bleibt neutral und Kuwait steht sowieso immer etwas abseits. Bahrain wird wohl dem saudischen Vehikel zugeschlagen. Es zeigt jedenfalls, daß Saudi nicht nur NICHT der Führer der arabischen Welt ist, sondern sich nicht einmal im GCC durchsetzen konnte.
Erst disqualifizierte man Katar auf unbestimmte Zeit, nun verlässt man eigentlich selbst das Bündnis - nicht anderes ist dies. Das wäre so, wie wenn die BRD die EU verließe und es  den Visegrad Staaten überließe, aus Trotz weil sie die "Flüchtlingsquoten" nicht anerkennen - unvorstellbar wie wir alle von der EU schwärmen würden! Wer wird sich aber für MBS begeistern? TQM

Israel   USA   Russland   Iran

08:50 | CNN: Key US allies warn Trump about Jerusalem announcement

Sowohl der saudische Botschafter in Washington, als auch der französisiche Präsident Macron warnen Trump davor Jerusalem einseitig zur Hauptstadt Israels zu erklären. Saudi Arabien ist bereit mit den USA auf einen Nahost Frieden hinzuwirken, der die Grenzen von 1967 inklusive Ost-Jerusalem zu Grunde gelegt ist.

Jared Kushner denkt sich ewigen Ruhm bei einigen orthodoxen Gruppen einhandeln  zu können, in dem ER ganz Jerusalem an Israel "abtritt". Am Wochenende sprach er vor dem  Saban Forum und Brookings Institut in Washington. Der Milliardär Haim Saban merkte süffisant an, "aber um Frieden im Nahen Osten zu schaffen, frage ich mich, wie Sie (Kushner) als Unternehmer, Anwalt, Insolvenzanwalt, dies über 8 Monate hinbekamen, aber das besprechen wir ein anderes Mal." Und danach ließ Saban nochmals seine Zweifel an Kushner aufkommen: "Wie können Sie - bei allem Respekt - mit einem Haufen orthodoxer Juden zusammenarbeiten, die keine Ahnung von irgendetwas haben? Was macht ihr Typen? Ernsthaft, ich verstehe das nicht." Und tatsächlich bei der Ignoranz des Kushner, warum nicht gleich die Al Aksa-Moschee in die neue US-Botschaft verwandeln?
Es ist schon wahr, daß der ewige "Friedensprozeß von Camp David, über Oslo bis heute im Grunde geheuchelt und gescheitert ist. In den letzten 100 Jahren, von der Balfour-Deklaration 1917 , über die Staatsgründung Israels, und den drei Kriegen 1948, 1967, 1973 haben die Palästinser, bzw. "die" Araber jeden Krieg verloren und damit auch Land/Staatsgebiet. Die Sieger schreiben die Geschichte und die USA wollen eben diese "Siegeserklärung" durchsetzen.
So wie die Niederlage des Dritten Reiches und der Achsenmächte zu Gebietsverlusten, Flucht und Vertreibung führte, geschah dies schon die letzten 70 Jahre im Nahen Osten und wird nun formalisiert. Die Frage ist einerseits, ob man den Palästinensern im übertragenen Sinne eine "Morgenthau-Plan" verpasst und sie nur in die Wüste schickt, oder einen "Marshallplan"? In der Welt des Kushner ist es eher ersteres.
Es gibt aber ein zweites Problem. Während die Sieger in Jalta und Potsdam das Schicksal der Verlierer des Zweiten Weltkriegs berieten und es danach im "Run" um die Beute nur mehr "periphere Korrekturen" auf der Landkarte Europas gab, fehlt gerade so eine geordnete Aufteilung der "Kriegsbeute" im Nahen Osten. Die USA erschütterten mit dem Arab Spring vorsätzlich die alte Ordnung im Nahen Osten und ignorierten in ihrem unilateralen Supermachtsanspruch vollkommen die anderen Spieler, allen voran das totgeglaubte Russland.
Die Idee der USA mit Saudi Arabien unter Ausschluß Russlands und Europas eine Siegesordnung festlegen zu können ist nicht nur kurzsichtig, sondern auch abseits der Realität des Jahres 2017.
Russland hat sich mit seinem Einsatz in Syrien nicht nur auf die Regierungsbank in Damaskus geschwungen, sondern mit der G-3 Allianz in die gesamte Region von Pakistan bis ans Mittelmeer, inklusive eines Beins in Ägypten. Die Amerikaner können also gar nicht eine "Nahost-Nachkriegsordnung" erlassen, ohne "Jalta und Potsdam", jetzt wo die Russen schon im halben Nahen Osten mit ihren Verbündeten sitzen. Und genau dies ist das "Problem", welches die Israelis längst erkannt haben, aber die Amerikaner nicht, die noch immer kindlich meinen sich die Russen einfach "wegdenken" zu können. 
So sind die Aussagen des Haim Saban und anderer so zu verstehen, daß Jared Kushner einen Haufen Greenhorns um sich versammelt hat, die Vertreter einer Irrealpolitik sind. Selbst die willfährigsten Araber können keinen Verzicht auf Ost-Jerusalem mittragen, die christlichen Kirchen können es nicht, die Europäer können es nicht, die Russen können und wollen es nicht und sogar einige Israelis wollen es gar nicht. Sie alle zu ignorieren geht nicht. Und eine Landkarte eines "Palästinas" in irgendwelchen Hinterzimmern drittrangiger Washingtoner Think-Thanks zu zeichnen ist bloß naive Träumerei der Kushner-Clique.
Was werden aus diesem Befund heraus die USA tun? Natürlich kann Trump die Übersiedlung der US-Botschaft nach Jerusalem erlassen, auch einfach "nur so". Er kann sie auch erlassen mit der Begründung, daß die USA nunmehr West-Jerusalem, oder ganz Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen und somit alle "Verbündeten" dazu zwingen sich ihm entgegenzustellen. Was er aber nicht schaffen wird ist das, was Israel eigentlich möchte, nämlich einen allseits anerkannten international geregelten Status als Ganzes und speziell in Jerusalem, so wie seinerzeit im Viermächteabkommen um Berlin.
Wie wir gerade wieder im Jemen sehen, aber auch in fast jedem anderen Land des Nahen Ostens, wird es ohne "Jalta" und "Potsdam" keine Lösung geben. Auch Russland und der Iran sind "Siegermächte" mit regionalen Interessen. TQM

10:01 | Leser-Kommentar zum TQM-Kommentar
Bin von dieser brillianten Analyse schwerst beeindruckt! Durch genau so etwas unterscheidet man sich eben von originellen Mitanbietern. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

04.12.2017

Jemen   Iran   Saudi Arabien   Grossbritannien

20:30 I PressTV: Houthi: We managed to thwart major threat to Yemen’s security

Der Chef der Ansarullah (Huthi)-Bewegung, Abdul-Malik al-Houthi, meinte, daß es gelungen sei eine Verschwörung zu zerschlagen. Alle waren überrascht, daß sich Saleh plötzlich auf die Seite der Saudis schlug. Die Huthis warnten sie vor diesem Weg, aber stattdessen blockierten sie die Strassen Sanaa´s. Das hatten sie auch in anderen Provinzen vor. Sie wollten auch gemeinsam mit der saudischen Luftwaffe die Hauptstadt Sanaa einnehmen. Gegen die Anhänger Salehs solle es keine Übergriffe geben, jedoch sollten "Saudis, ihre Alliierten, inklusive der USA und GB an ihrem eigenen Ärger sterben".

Soweit die Huthis auf der Medien-Seite der Iraner. Nur zwei Tage nachdem Saleh auf die Saudische Seite überwechselte wurde er vor Sanaa getötet. Er betimmte über vier jahrzehnte die politische Landschaft des Jemen und war bekannt dafür sich anzupassen und schnell danach seine Allianzen zu schmieden. 
Der Sprung jedoch von der Seite der Huthis auf die Seite der Saudis, die den Jemen zum schwerste humanitären Notstandsgebiet der Welt machten war zuviel. Den Feind zu bitten die eigene Hauptstadt und die bis vor zwei Tagen trotz Differenzen verbündeten Millizen zu bombardieren konnte nicht gut enden.
Das britische Bemühen, die saudische Vorfreude - alles jetzt einmal dahin. Aus dem Goldenen Käfig in Riad ließ der "legitime Präsident Hadi" verlautbaren, daß das jemenitische Volk aufstehen möge - es wird nicht geschehen, so wie sich auch der Libanon nicht für das Theater um Hariri erhob. Die nächste Aktion des lunatischen Kronprinzen MBS erweist sich als weiteres Desaster - diesmal mitsamt britischem Masterplan. TQM

  Suedkorea USA

06:34 | FAZ:  Amerika und Südkorea starten größte Übung für den Luftkrieg

Während wachsender Spannungen haben die Verbündeten ihr bisher größtes gemeinsames Luftmanöver begonnen, mehr als 230 Flugzeuge sind daran beteiligt. Nordkorea warnt: Amerika bettele um einen Atomkrieg.

03.12.2017

USA  Syrien etc. et. al.

17:54 I rubikon: Völkerrechtsbrecher und Terrorpaten

Dass westliche Militärs, Geheimdienste, Politik und Medien zielgerichtet Terroristen unterstützen, um sie als Manövriermasse zur Durchsetzung eigener Interessen gegenüber souveränen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen zu missbrauchen, ist inzwischen ein alter Hut. Nur weil die flächendeckende Propaganda von Politik und Massenmedien dezent den Mantel des Schweigens darüber hüllt, bedeutet es nicht, dass diese von Deutschland mitgetragene Unterstützung des Terrors nicht belegbar wäre. Der aufmerksame Blick nach Syrien ist dafür eine große Hilfe.

Lesenswerte Beschreibung der STEUERGELDFINANZIERTEN Arbeitsweise unserer westlichen Wertegemeinschaft. HP

Israel   USA  Iran   Saudi Arabien

14:16 I Jerusalem Post: CIA CHIEF POMPEO: SAUDIS MORE WILLING TO SHARE INTELLIGENCE WITH ISRAEL

CIA-Chef verkündete, daß die USA sehen " wie sie mit den Israelis zusammenarbeiten um den Terrorismus im Nahen Osten zurückzudrängen und wir begleiten diese Beziehungen um die Golfstaaten und den erweiterten Nahen Osten sicherer zu machen."
Außerdem habe Pompeo einen Brief an den iranischen Gerneralmajor Soleimani geschickt in dem er kristallklar formulierte, daß die USA den Iran verantwortlich machen für jedwede Aktion der von deren gestützter Milizen im Irak gegenüber den amerikanischen Interessen vor Ort ausginge. Soleimani erwiderte jedoch, daß er "weder den Brief annehme, noch lese, noch sonst irgendetwas diesen Leuten zu sagen habe".

Schon mutig, diese Iraner! Erst ließ Rouhani den Gesprächswunsch des Trump in New York abblitzen und nun ergeht der Brief des CIA-Falken ungeöffnet zurück in den Pentagon-Schlag. Warum die beiden Aussagen des Pompeo gerade jetzt?
1. Mit dem "Zwangsouting" der saudischen Beziehungen mit Israel/Mossad machen die USA klar, daß die Zeit drängt und die Saudis nicht handelnde Akteure sind, sondern zahlende Statisten. Die Saudis wollten zuerst die Palästinenser Sache regeln, ein denuklearisiertes Israel und dann erst einem US-Israelischen Siegesvertrag zustimmen. Das spielt es aber nicht.
2. Saudi wollte die Garantie, daß die USA dafür die Iraner in die Knie zwingen und zurückwerfen über den Persischen Golf. Das spielt es aber auch nicht. Stattdessen machte sich Pompeo nur lächerlich mit der aus saudischen Sicht guten Absicht einen Drohbrief nach Teheran geschickt zu haben, der aber nicht einmal geöffnet wurde.
Eigentlich ist diese Meldung also eine Warnng an MBS. Im ungelösten Streit mit Katar, mit Erdogan im gegnerischen Spielfeld, der Jemen so verloren, daß der Papiertiger Saleh die letzte Hoffnung ist, der Stellvertreterkrieg über Hariri im Libanon völlig mißglückt, in Syrien ein Totalverlust und sogar Ägypten teilweise ungehorsam - MBS steht an der Wand und sein Thron wackelt. Pompeo macht dem Macht-Junkie MBS klar, daß er längst einen unumkehrbaren Punkt überschritten hat. Entweder er verdoppelt die Dosis der US-Droge, oder er wird zitternd im kalten Machtentzug vom Thron stürzen.  Er wird sich also den nächsten Schuss setzen, aber irgendwann könnte sich dieser als "Goldener Schuss" erweisen,  einer fatalen Überdosis an US-Freundschaft. TQM

 

Israel   USA   Aegypten   Palestina

11:30 I Jerusalem Post: IS TRUMP EYEING A PLAN TO EXPAND A PALESTINIAN STATE INTO SINAI?

Die ägyptische Tageszeitung Al-Masry Al-Youm berichtet, daß Trump vorhaben könnte weite Teile des ägyptischen Sinai an einen neuen Palästinensichen Staat zuzuschlagen, der direkt mit Gaza verbunden ist. Der Bericht erschien einen Tag bevor Kushner (heute) seine Ausführungen zum US-Friedensplan tätigen möchte. Israel bekäme dafür 12% des Westjordanlands und behielte die großen Siedlungen. Dafür bekäme Ägypten Teile der Negev-Wüste. Ägypten dürfe mit einem Tunnel sein Gebiet mit den ägyptischen Exklaven in Jordanien verbinden.
Netanjahu äußerte schon einmal diese Idee gegenüber Mubarak, der die Idee zurückwies jedoch meinte, daß er im Zuge eines großen Friedensplans dies überlegen könnte. 

Also ist an dieser "Verschwörungstheorie" doch etwas dran. Im Zuge der "Siegeserklärung" Israels über die Palästinenser bekommen diese eine "Wüstenreservat" als Staatsgebilde mit einem Territorial-Patchwork  im Westjordanland. Wie im Boxring hebt Trump den Arm des israelischen "Siegers" und erklärt die Palästinenser für K.O. Für die Blessuren gibt es immerhin ein Stück Wüste als Prämie.
Ägypten soll  sich nach dieser Logik nicht aufregen, denn sie geben weite Teile des Sinai wieder her, die Israel nach dem Sechstagekrieg 1967 besetzte und erst 1982 als Folge des  Camp David-Abkommens wieder übergab. 
Nachdem der Arab Spring keinen Lebensraum im grünen Norden schaffte, geht es nun also ab in die Wüste. Falls das wirklich in ein "Friedensabkommen" zementiert wird, kann man sich auch schon vorstellen, wer aus der "Internationalen Gemeinschaft" die Kosten für die Umsiedlung in die Wüste zu tragen darf. Nicht vorstellen kann man sich jedenfalls, wovon ein solcher Staat leben soll? Der Geldhahn wird wohl ewig offen bleiben, gespeist von Saudi, aber auch gespeist aus der EU und speziell aus der "deutschen Verantwortung". Darüberhinaus sind wesentliche Fragen völlig unklar, wie etwa ein isolierter "Wüstenstaat" mit der Haupttstadt Ost-Jersusalem  (?) verbunden sein soll. Schauen wir mal, ob gut drei Jahrtausende nach dem Auszug aus Ägypten so eine Art der Retourensendung gut ankommen wird? TQM

 

Jemen   Iran   Saudi Arabien   Grossbritannien

10:25 I Aljazeera: Saleh forces deny Houthi claims over control of Sanaa

Die Militärs um den ehemaligen jemenitischen Präsidenten Saleh der plötzlich auf die Saudis umschwenkte widersprach Behauptungen der Huthis, wonach sie Sanaa wieder unter ihre Kontrolle gebracht hätten. Beobachter in Katar vermuten, daß Saleh mit den Saudis und dem als "legitim" betrachteten Präsidenten Hadi im "saudischen Exil" erst die Huthis entfernen wolle um dann in ernste Gespräche zu treten.

Der iranische Sender PressTV sieht das anders und behauptet, daß die Huthis die Kontrolle wiedererlangt hätten. Saleh versucht die Situation in Saudi auszunützen, wo MBS Probleme hat seine Macht einzuzementieren. Saleh ist für MBS  die letzte Chance im Jemen das Blatt zu wenden. Das weiß Saleh, denn die Situation ist festgefahren. Die Saudis verweigern Verhandlungen mit den Huthis und die Huthis mit den Saudis. Da bietet sich Saleh als "Ritter in der glänzenden Rüstung" an doch, so die Huthis, es wird niemandem helfen.  Soweit die Sicht der Iraner.
Die Situation ist undurchsichtig. Gulfnews (VAE) meint, daß der Schwenk Salehs die Huthis vernichten könne. Es ist wirklich schwierig zu beurteilen. Ob die Bevölkerung des Jemen auf Saleh hört und die Saudis, die sie bombardieren und aushungern mit offenen Armen begrüßen ist fraglich.
Saleh fordert als Vorbedingung die komplette Öffnung der Blockade. Was, wenn Saudi dem folgt aber Saleh nicht die Autorität aufbringt und die Huthis vertreiben kann? Dann haben die Saudis eine weitere Karte verbrannt und überhaupt nur mehr Huthis an der Macht im Nordjemen, so wie sie sich selber mit der Demütigung Hariris aus dem Libanon katapultiert haben. Längst geht es nicht um ein Glaubwürdigkeitsproblem. Die Saudis halten den "legitimen Präsidenten"  Hadi nicht in Riad fest, weil er rechtmäßig sei und sie frohlocken auch nicht Saleh, der ja angeblich der Kriegsgrund war, da er "unrechtmäßgig" sei.
Wer immer die Iraner aus dem Jemen werfen könne ist "legitim". Die Rolle und der Wert, den sich Saleh beimisst als Mittler zwischen Saudis und Huthis, um den Preis die Iraner hinauszuwerfen, der einzig mögliche Machthaber zu sein ist jedenfalls eine Fehlkalkulation. Er ist nicht so stark und die Huthis sind nicht so schwach.
Die Saudis und Briten haben zwar mit der Aktion die davor schon brüchige, anti-saudische Allianz im Nordjemen endgültig auseinandergeschlagen, aber noch lange keinen funktionierenden Brückenkopf errichtet. Die Iraner, die von Militärbasen im Jemen träumen, werden sich den kostspieligen Stachel auf der arabischen Halbinsel nicht so einfach ziehen lassen. Hinzu kommt eine anti-saudische Grundstimmung, die schon lange vor dem Krieg herrschte. Der Jemen, obwohl geographisch Teil der arabischen Halbinsel durfte nie Teil des GCC-Raumes werden, weil sie bevölkerungsreich aber rohstoffarm waren und man sie als arabische "Stiefbrüder" am Südrand dahinvegetieren ließ. Da klingen die Aufrufe Salehs an die "Brüder in der Region" umso bitterer in den Ohren der jemenitischen Bevölkerung. TQM

Ukraine

09:22 | sputnik: Ukrainische Bevölkerung: Wohin sind zehn Millionen Menschen verschwunden?

„Äußerlich sieht die Ukraine erfolgreich aus. Der Statistik nach gibt es heutzutage 42,3 Millionen Ukrainer, das heißt, das ist ein starkes europäisches Land. Nach den Berechnungen, die wir zusammen mit Experten und dem Institut für Demografie an der ukrainischen Akademie der Wissenschaften durchgeführt haben, liegt die optimistische Zahl bei 32 Millionen Bürger“, so Papiew.

Der Preis dafür, wenn der Westen Demokratie bringt! TB

02.12.2017

USA   Tuerkei

17:47 I PressTV: US courts ‘can never try my country,’ says Turkish president

Heute sagte Erdogan vor Partei-Anhängern der AKP, daß die USA die Türkei niemals vor Gericht stellen könnten. Der iranisch-türkische Staatsbürger, der mittlerweile als Zeuge in einem Prozeß in New York aussagt gab an, daß Erdogan damals als Premierminister persönlich die Ziraat Bank und VakifBank angewiesen hätte die US-Sanktionen gegen den Iran zu umgehen. Derzeit sind 9 Personen in den USA angeklagt. Die Türkei ist erbost und hat als Reaktion letzten Freitag einen Haftbefehl gegen den ehemaligen CIA Offizier Graham Fuller erlassen, der am Putschversuch gegen Erdogan mitgewirkt haben soll. Seit Niederschlagung des Putsches wurden 50.000 Personen inhaftiert und 150.000 Staatsbedienstete entlassen. 

Die Eskalationsschraube dreht sich weiter. Erdogan wird immer tiefer in den New Yorker Sumpf hineingezogen. Jetzt ist er nicht nur mutmaßlicher Mitwisser, sondern bereits "Instrukteur". Die Türkei hat heute das Vermögen des Zarrab beschlagnahmt und mit dem Haftbefehl gegen einen CIA-Agenten das erste Mal offiziell die USA für den Putsch verantwortlich gemacht. Am Jahresanfang weilte CIA-.Chef Pompeo noch in Ankara, jetzt ist er wohl persona non grata, auch für den Fall, daß er Tillerson als Außenminister folgt. In einer Rede im Vorfeld seines Europa Besuchs startete Tillerson eine General-Attacke auf Russland und seiner böswillige Taktik die NATO-Partner auseinander zu dividieren.  Besonders hob Tillerson dabei das NATO-Mitglied Türkei hervor. Tillerson gestand dabei der Türkei zu, daß es seine Nachbarn Iran und Russland nicht ignorieren könne, jedoch den NATO-Verbündeten "mehr Priorität" einräumen müsse. "Iran und Russland können dem Türkischen Volk nicht die wirtschaftlichen Vorteile bieten, die der Westen bieten kann", so Tillerson. Die warmen Worte des Tillerson werden aber Erdogan in Anbetracht der kalten Dusche auf der Anklabebank in New York nicht interessieren. Die USA liefern Gülen nicht aus, fahren Zick-Zack mit der Türkei puncto Kurden, verkaufen den Türken keine modernen Waffen, wollten Erdogan stürzen und bekritteln die türkische Justiz- und Menschenrechtslage. Trump meinte hingegen über Kronprinz MBS, daß dieser schon wüßte was er tue - also ein Persilschein für jedwede Willkür und Wahnsinn. Das kann sich der stolze Sultan nur ein Stück weit in Moskau holen. TQM

 

Jemen   Saudi Arabien   Iran   Grossbritannien

15:10 I Al Jazeera: Yemen's Houthis: Saleh's overture to Saudi 'a coup'

Im März 2015 intervenierte die Saudi-Allianz im Jemen um Präsident Hadi vor dem Bündnis aus Huthis und dem abgesetzten Präsidenten Saleh zu bewahren. Im Oktober 2017 verhängte Saudi schließlich eine totale Blockade des Jemens. Mittlerweile kam es in der Hauptstadt Sanaa zu Gefechten zwischen Huthis und den Anhängern Salehs. Nun sagte Saleh: "Ich rufe die Brüder in den Nachbarstaaten dazu auf, die Blockade gegen den Jemen zu heben und wir schlagen ein neues Kapitel auf. Sobald die Blockade gehoben und ein Waffenstillstand in Kraft gesetzt ist, werden wir über unsere legitimes Parlament Verhandlungen führen. Huthi Sprecher sagten, daß die Aussagen Salehs ein Putsch gegen ihre Allainz sei. 

Das erklärt nun einiges. Es kursierten bereis in letzter Zeit Gerüchte, daß Saleh, der ein starkes Standbein in London hat mit britischer Unterstützung re-inthronisiert werden könnte, sofern er endgültug mit den schiitischen Huthis und deren iranischen Freunden bricht. Besonders interessant, daß diese Meldung nun einen Tag nach dem Besuch der PM Theresa May in Riad erfolgt. Kehren die Briten damit auf die politische Bühne in Nahost langsam zurück? Sie forderte von MBS den humanitären Korridor gegen die Blockade - war das die erste Vorleistung?
Genießt deshalb der "legitime" jemenitische Präsident Hadi die Zwangsgastfreundschaft der Saudis um auf Saleh umzuschwenken? Kronprinz MBS sagte gestern lediglich, daß Saudi eine Huthi Regierung nicht zulassen werde  - von Saleh war keine Rede. Der ursprünglich pro-westliche Saleh könnte so als ewiger, autoritärer Präsident zurückkommen und isoliert dafür die Huthis.
Hadi bleibt dafür Dauergast im Ritz-Carlton Riad und darf bis an sein Lebensende die Swarowski-Kristalle an der Decke zählen. Was für eine märchenhafte Politikerpension!
Politisch würde dann letztlich  wieder der Vorkriegsstatus herrschen, jahrelanger Hunger, Zerstörung, Seuchen und Splitterbomben - alles für die Katz´ - wenigstens Saudi zieht seinen Kopf aus der Schlinge ihres "Hanoi Hiltons". TQM

18:35 Update TQM: Genauso läuft es. Ein abgekartetes Spiel. Saudi preist schon Saleh an, der die Initiative ergreift und den Jemen von iranischen Milizen befreien wird, so ein Gulfnews-Artikel.

 

 

Russland   USA

14:10 I Sputnik: Simonjan erzählt Details über Putins Treffen mit Flynn

Laut Simonjan war Flynn am zehnten Jahrestag von RT im Dezember 2015 anwesend und saß neben Putin. Die Chefredakteurin habe ebenfalls neben den beiden Politikern gesessen und könne deswegen mit Sicherheit behaupten, dass sie nicht gesprochen hätten, weil das im Programm vorgesehene Video zu laut gewesen sei.
Putin habe alle mit Händedruck begrüßt, wie er es immer mache, dann nach Programmabschluss eine Rede gehalten und sei gegangen.

Diese Frau hat keine Ahnung! Wahrscheinlich haben die beiden Illuminaten über Händerucksignalsprache und einer geheimen Augen-Zwinkersprache des Stephen Hawking das Schicksal dieser Welt besiegelt?! Nächstes Jahr kommt die Weltregierung 2018= 2+1+8= 11 die Zahl des Monats in dem Trump gewählt wurde. Jemand muß es Hillary sagen!!! TQM

 

Russland   USA

14:00 I PressTV: US-led coalition must leave Syria after Daesh defeat: Russia’s Lavrov

Gestern, anläßlich des "Mittelmeer Dialogs" in Rom, meinte Lawrow, daß sich die "US-Koalition" mit der erfolgten Niederlage des IS aus Syrien zurückziehen müsse, da deren Präsenz weder von Damaskus autorisiert, noch durch einen UN-Beschluß gedeckt sei.

Frühzeitiger Wunsch ans Christkind. Die Amerikaner denken gar nicht daran zu gehen! Gibt es nicht die Russland Sanktionen unter anderem deshalb, weil sich Russland angeblich ins abtrünnige Donezk gesetzt hat und dort russische Waffen und "getarnte" russische Soldaten agieren?
Russland könnte also nach Vorbild der USA/Kurden-YPG einen Militärbasen-Vertrag mit den Volksrepubliken schließen und zum Schutz der russischsprachigen Bevölkerung hochoffiziell einmarschieren. Das wäre spiegelgleiches Handeln! TQM

 

Russland   USA

10:35 I Sputnik: Flynn zur Aussage gegen Trump bereit

„Mein Schuldgeständnis und die Vereinbarung, mit Sonderanwalt Robert Mueller zusammenzuarbeiten, entspricht der Entscheidung, die ich im Interesse meiner Familie sowie meines Landes getroffen habe“, zitiert „The Hill“ Flynn.
Flynn war im Januar 2017 als Sicherheitsberater des damals frischen US-Präsidenten Donald Trump eingesetzt worden. Im Februar musste er aber wegen angeblicher „russischer Kontakte“ gehen. Laut Medienberichten soll Flynn mit Kisljak im Dezember über die Sanktionen gegen Moskau gesprochen und danach gegenüber dem US-Vizepräsidenten Mike Pence falsche Angaben dazu gemacht haben.

Jetzt rächt sich die völlig falsche Herangehensweise, völlig harmlose Vorgänge zu bestreiten, nur um nicht politisch der Anti-Russland Hetze zu widersprechen. Die Unwahrheit zu behaupten und dann der Lüge überführt zu werden ist das einzig inkriminierende, aber umso dümmmlichere an der ganzen Sache!
Warum hat Flynn nicht gleich gesagt, daß er mit dem russischen Botschafter über die Sanktionen sprach? Es ist absolut legitim als strategsicher Kopf eines Präsidentschaftskandidaten mit Botschaftern anderer Staaten die bilaterale Sichtweise auszutauschen! Jeder US-Präsidentschaftskandidat tingelt im Wahlkampf zur AIPAC oder zum WJC um den TÜV an Israel-Freundlichkeit zu durchlaufen - gibt es dazu hysterisches Klagen?
Hätten Trump, Flynn, Bannon von Anfang an gesagt, daß sie einen Politikwechsel zu Russland anstreben und eben diesen ausloteten . mit dem russischen Botschafter, wem sonst? - dann hätte man die Hexenjagd der anti-russischen Kriegstreiber im Keim erstickt. So spielt man ihr Spiel! TQM

 

Israel   USA

09:45 | Jerusalem Post: TRUMP TO ANNOUNCE JERUSALEM AS CAPITAL OF ISRAEL

Trump steht kurz davor Jerusalem zur Hauptstadt Israels zu erklären. Noch wird aber nicht die Botschaft übersiedelt. Auch wird nicht erklärt, ob ganz Jerusalem Hauptstadt sei, oder nur Teile. 
Kushner soll im Brookings Institut dieses Wochenende mehr dazu ausführen. In den kommenden Monaten wird dazu ein umfasssender Friedensplan von den USA vorgestellt.

Die USA erklären Jerusalem zur Hauptstadt Israels und wenn die Palästinenser nicht "Amen" sagen, fliegen sie mit ihrer halboffiziellen Botschaft aus Washington. Dabei geht es eigentlich vielmehr - wie hier unlängst berichtet - um die Siegeserklärung über die Palästinenser. Damit kann man zwar die Sache für beendet erklären, fraglich ist aber ob diese Siegeserklärung wirklich hält. Auch fraglich, ob die UN-Vetomächte mitziehen, wie sich Europa verhält und Teile der arabischen Welt. 
In Ägypten etwa, kamen im Zuge der Sinai Anschläge neuerdings Gerüchte in den Medien auf, daß Israel den Sinai damit entvölkern möchte um Platz für die Aussiedlung der Palästinenser zu schaffen. Eine interessante Annahme, wo Assad-Syrien und die Hisbollah-Hochburg im Süd-Libanon nicht in Frage kommen.
Der große internationale Wurf Trumps - oder vielmehr Kushners - kann sich auf die fragile MBS-Diktatur stützend, noch als Boomerang erweisen. TQM

Iran   USA

12:28 | Leser-Kommentar zum grünen TQM-Kommentar von gestern 09:30

denken Sie bitte an folgendes:
1. Muttis Aussage, das Existenzrecht Israels sei Staatsräson der BRD.
2. Die Teilnahme der deutschen Luftwaffe an einem Manöver in Israel.
TQM hat Recht: Es wird ein Weltkrieg werden. Und Die BRD mittendrin. Obwohl das deutsche Volk es sicher nicht will.

 

01.12.2017

Iran   USA

09:30 I Sputnik: Assange über US-Personalwechsel: „Umstellungen bereiten auf Krieg mit Iran vor“

„Tom Cotton kann die Leitung der CIA übernehmen und Pompeo die des Außenministeriums, schreibt ‚The New York Times‘. Solche Umstellungen bereiten auf den Krieg mit dem Iran vor“, schrieb Assange auf seinem Twitter-Account. „Cotton ist ein bekannter Scharfmacher in Bezug auf den Iran, WikiLeaks und Russland. Er wird von Neokonservativen und mit Israel in Verbindung stehenden Gruppen finanziert.“

So einfach wird das nicht klappen. Der Iran an sich ist eine große, "harte Nuss". Wenn der Iran angegriffen wird steht der Irak in Flammen - mittendrinnen die US-Truppen vor Ort. Bahrein und Kuwait werden sofort attackiert und an der saudischen Ostküste und in VAE würden die Schiiten aufstehen. Saudi schafft nicht einmal den Jemen, von dort ist nichts außer Geld zu erwarten. Und auch die Europäer spielen nicht mit. Noch weniger die Russen, die vielleicht Flugzeuge mit Besatzung auf iranische Stützpunkte stellen, quasi als "Human Shields" mit russischem Hoheitsabzeichen. Schließlich die Türken, die den NATO-Basen auf seinem Gebiet die Nutzung gegen den Iran verbieten würden und außerdem hat der Iran S-300 und die Russen ein gutes System um ganze Landstriche mit einem militärischen Signal-Blackout zu versehen. So ein Krieg wäre kein zweiter "Dessert-Storm", unter den Augen eines röchelnden Russland, sondern ein Weltkrieg. Spielt es daher nicht! TQM

 

USA

08:05 I NYT: How Rex Tillerson Did So Much Damage in So Little Time

Tillerson wird als konsequentester Außenminister für das Setzen falscher Handlungen in Erinnerung bleiben. Er ist mit Trump aneinandergeraten und wird wohl bald gefeuert. Er steht an der Spitze der Aushöhlung des Ministeriums. Der Exodus der Spitzenkräfte wird das Außenamt für eine Generation schwächen. Es ist kaum vorstellbar wie man in so kurzer Zeit einen größeren Schaden hätte anrichten können. Zudem wurde Tillersons geringfügiger außenpolitischer Spürsinn auch noch durch Trumps Twitter-Inkontinenz verhindert. Statt sein Resort zu verteidigen, strich er das Budget um 30%, ließ den Personalstand einfrieren, strich Programme zur Diversifizierung des Personals und ließ dutzende hohe Positionen unbesetzt.
Er und sein kleines Team betrachten außenpolitische Profis als Feinde, als "Deep State" gegen Trumps Agenda. Tillerson holte nicht die Experten hinauf in seine Etage, sondern sperrte  ihr intellektuelles Kapital vom Entscheidungsprozeß am runden Tisch im Weißen Haus aus. Seit Jänner verlor das Außenamt 60% seiner Karriere Diplomaten. In Absenz amerikanischer Diplomatie werden andere Staaten wichtige Positionen in internationalen Institutionen einnehmen und nicht die amerikanischen Interessen und Werte wahrnehmen. 
Tillerson hatte zwar ein gutes Gespür, so wollte er am Klima-Abkommen festhalten und an TTIP, am Iran Deal und den Ton mit Nordkorea entschärfen, stark gegenüber Russland bezüglich der Ukraine auftreten und das Verhältnis zwischen Saudi und Katar entschärfen, welches aber Trump selbst aufheizte. Trump hingegen stellte ihn bloß, widersprach ihm öffentlich, Tillerson machte sich dabei fälschlicherweise öffentlich rar und baute währendddessen das Außenamt ab. Trump und Tillerson laufen nicht syncron. Wenn jetzt Pompeo auf Tillerson folgt und Cotton CIA Chef wird, dann hat Trump zwei nahestehende Chef-Berater, die von der Bürokratie ernstgenommen werden, da sie die Meinung des Präsidenten reflektieren. Es wird noch  härter gegen den Iran und noch mehr "America first". Tillerson hat wenigstens die schlimmsten Exzesse des Trump verhindert.

Der Autor dieses Artikels ist Antony J. Blinken, Geschäftsführer des  Penn Biden Center for Diplomacy and Global Engagement, und war Staatsssekretär unter Obama, also ein hoher Diplomat, der nun in einem Think-Thank des ehemaligen Vizepräsidenten Biden werkt.
Passt perfekt zur New York Times und zeigt sehr schön wie der Hass und die Überheblichkeit des Deep State zu einer Intrige gegossen werden um Tillerson aus dem Amt zu schiessen. Erst erschien letztes Wochenende die erste Frontal-Attacke gegen Tillerson in der NYT, dann wurde über NYT und CNN das Gerücht gestreut, daß Tillerson öffentlich gedemütgit und zum Abschuss freigegeben wurde.
Dahinter soll Trumps Stabchef, General Kelly stecken, der Tillerson loswerden möchte. Das ist auch durchaus möglich. Kelly ist der Deep State Leibwächter des Trump und hat gewiß Interesse daran einen Vertrauten hinzusetzen. Mit Pompeo käme ein Mann, der zwar nicht den Wünschen des demokratischen Deep State entspricht, aber ein "Bürokrat", der den Deep State aus dem er selber kommt nicht weiter beschneiden wird. Der Deep State Sumpf wird also nicht weiter ausgetrocknet und seine Kröten können sich im feuchten Schlamm vergraben bis die Stunde ihrer Rückkehr gekommen ist. 
Wie der Autor des NYT-Artikels belegt, ist es  - politischer Wählerwille hin oder her, ein Sakrileg die "intellektuelle Kapazität", also die politische Lenkung des Deep State anzugreifen und in Frage zu stellen. Für diese "Ignoranz", mit der Tillerson dem Deep State im State Department bereits großen Schaden zufügte widerfährt ihm jetzt die gerechte Strafe, wenn man dem Nachruf des Artikels auf Tillerson glauben möchte. Natürlich ist aber der Autor in einer schwierigen Lage. So sehr seine Verachtung auf Tillerson hervortritt, so sehr macht er klar, daß er Trump noch mehr verachtet. Es wird spannend zu sehen, ob Trump dem Regie-Plan des Deep State folgt und Kelly das dreckige Geschäft erledigen lässt? Jeder Giftpfeil auf Tillerson ist ein Orden, der ihm für das Austrocknen des Diplomaten-Sumpfes gebührt. Möge Tillerson noch viel Zeit beschieden sein, das Werk zu vollenden! TQM

USA   Tuerkei

07:04 | n-tv: US-Prozess bringt Ankara in Bedrängnis

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gerät wegen Steuerflucht-Vorwürfen der Opposition gegen seine Familie und wegen eines brisanten Prozesses in den USA um Iran-Sanktionen unter Druck. In dem Prozess in New York sagte der türkisch-iranische Goldhändler Reza Zarrab aus, dass Erdogan von einem Komplott zur Umgehung von Sanktionen gegen den Iran gewusst habe.
Der frühere türkische Wirtschaftsminister Mehmet Zafer Caglayan habe ihm mitgeteilt, dass Erdogan zugestimmt habe, dass sich neben der staatlichen Halkbank zwei weitere Banken an den "Gold-gegen-Öl-Deals" beteiligen dürften, sagte Zarrab. Mit diesen Deals sollte iranisches Öl bezahlt und Sanktionen der USA und der Vereinten Nationen umgangen werden.

Es passiert also etwas schneller als gedacht. Bereits am zweiten Prozeßtag geht es gegen Erdogan selber. Nun werden die USA wohl nicht nur absurde Strafen gegen die beteiligten türkischen Banken verhängen, sondern auch die beteiligten Personen verfolgen. Als nächstes wird wahrscheinlich das "System Erdogan" angegriffen, sein Umfeld, seine Söhne und am Ende er selbst. Langsam wird er in einen Schurken verwandelt, der die Türkei in einen Schurkenstaat verwandelt hat, der um Regime Change bettelt! Mit der Immunität ist es auch so eine Sache, wie Hariri bei seinen saudischen Gastgebern feststellen mußte - das wird  die Reisepläne des Erdogan gewiß ein wenig einschränken. TQM

30.11.2017

Jemen Saudi Arabien

21:47 | oe24: Rakete schlägt in Saudi-Arabien ein 

Eine Rakete aus dem Jemen schlug im benachbarten Saudi-Arabien ein, Die Houthi-Rebellen im Jemen haben nach eigenen Angaben am Donnerstag eine Rakete auf ein "militärisches Ziel" in Saudi-Arabien abgefeuert. In dem von den Rebellen kontrollierten Fernsehsender Al-Massira war von einem erfolgreichen Raketenabschuss die Rede. Der Chef der Houthi-Rebellen, Abdel Malik al-Houthi, hatte Saudi-Arabien zuvor mit Vergeltung wegen der von Riad verhängten Blockade gedroht.

Russland

19:45 I Sputnik: Russland plant neue Waffe: „Rudolf“ wird Satelliten vom Himmel holen können

Das mobile System soll laut Atschasow Satelliten zerstören oder unschädlich machen können. Neben „Rudolf“ sollen auch bodengestützte Systeme Tirada-2S für die elektronische Kampfführung gegen Satelliten entstehen.

Eine interessante Namensgebung für ein Waffensystem, welches wegfliegt und nicht wieder kommt. Vielleicht ist es gar an jenen Rudolf angelehnt, der nach England flog und nicht menr wieder kam? TQM

 

Saudi Arabien

18:00 | themillenniumreport: Counter-coup in Saudi Arabia played out in Las Vegas on Oct. 1 at the Mandalay Bay

There is no question that something very BIG is going down in Saudi Arabia. Groups of Saudi royalty and businessmen are being held captive in a hotel prison in the capital of Riyadh. Ritz-Carlton Riyadh hotel ‘a prison for Saudi princes’ Two princes have already been killed; one in a helicopter crash and the other after he drew his weapon allegedly resisting arrest. The inside story on the ‘crash’ is that the Saudi Air Force shot down the copter to prevent a fleeing royal from leaving the country. These things just don’t happen unless there is a major counter-coup in the works. The original coup occurred in April of 2015 and first counter-coup played out back in September of 2015. Saudi Arabia Self-Destructs: A Palace Counter-Coup In Motion Via Mobile Networks

Russland   Aegypten

15:20 I RT: Russia approves draft deal for its warplanes to use Egyptian military bases

Die russische Regierung genehmigte einen Regierungsentwurf mit Ägypten, wonach beide Staatedn den Luftraum des jeweils anderen und dessen Luftwaffenstützpunkte nutzen dürfe. Die Nachricht wurde im Zuge eines Besuchs des russischen Verteidigungsministers Schoigu in Kairo bekannt. Die beiden Staaten intensivierten die Beziehungen im Verteidigungssektor. Ägypten beschlioß den Ankauf von MIG-29 Jets und Ka 52 Hubschrauber.

Die Ka 52 Hubschrauber liefern die Russen für die Hubschrauberkreuzer, die Frankreich für Russland baute, aber wegen der Krim nicht auslieferte, sondern an Ägypten zu geheimnisvoll günstigen Konditionen verscherbelte. Russland bekam nicht nur ein Pönnale, sondern verkauft jetzt auch noch seine Hubschrauber. Zudem liefert es Kampfjets was den USA gar nicht schmecken wird und vielleicht schaffen es die Ägypter auch noch bald in den S-400 Club.
Nachdem die Ägypter kaum nach Kamtschatka fliegen möchten, ist das Abkommen bezüglich Luftraum- und Stützpunkt-Nutzung durchaus einseitig. Ägypter signalisiert dadurch den unverlässlichen Amerikanern gegenüber eine gewiße Äquidistanz und Saudi gegenüber, daß es nicht nur bezüglich Hariri vom MBS-Kurs abweicht, sondern auch den Plänen der "Westlichen Wertegemeinschaft" in Libyen nicht entsprechen wird.  
Die Russen werden sich den Rest der IS-Pest in Libyen vorknöpfen und auch ganz im Sinne Ägyptens die säkularen Nachbarn Algerien Tunesien Libyen und Ägypten wieder in Ordnung bringen. Das passt auch bestens zu den Vorstellungen Kairos und Russland kann zum Entsetzen der NATO von Syrien aus  in ein paar Minuten an den Suezkanal jetten - völlig unvorstellbar vor 5 Jahren. TQM

 

Russland   Syrien

10:54 I Sputnik: Kurden treten syrischer Regierungsarmee bei – Kurdischer Politiker

Die arabisch-kurdischen Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) treten möglicherweise den syrischen Regierungskräften bei. Dies sagte der Sprecher der syrischen kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) in Moskau, Abd Salam Ali, der russischen Zeitung „Iswestija“.

Nachdem die Kurden von den USA herumgeschachert werden versuchen sie ihr Glück wieder in Damaskus und Washington - wer bietet mehr? Bei den Kurden zählt der Tagespreis - dementsprechend niedrig ist ihr Anlagewert! Lustig wäre es schon, wenn die Amerikaner gleichzeitig Türken und Kurden verlieren! TQM

Saudi Arabien

09:52 | addisabram: Was Las Vegas a Saudi Crown Prince Salman Assassination Attempt?

Was Las Vegas a COUP Assassination Attempt Cover UP Gone Wrong? Last night, I was on radio discussing the Las Vegas shooting and the connection to what is happening in Saudi Arabia. They are connected.
I’ll start at the beginning: There was a King Fasal who had a son, Prince Alwaleed, bin Talal. King Fasal took ill and named his brother Salman as king in his place. King Salman has named his son an heir to the throne, instead of his brother’s son Prince Al Waleed. Al Waleed is a Wahabbi. Salman is Suni Wahabbi is extreme Islam.
Salman wanted a more modern, non extreme Islam for Saudi.

Deutschland   Syrien

09:45 | zdffrontal: Giftgas in Syrien - Deutsche Geschäfte mit dem TodDeutsche Geschäfte mit dem Tod

Westeuropäische Firmen liefern und lieferten Produkte nach Syrien mit das Regime Tonnenweise Giftgas produzieren konnte.
Die verbotene Substanzen wurden legal aus Deutschland und Frankreich aber auch von GB nach Syrien geliefert, diese Substanzen wurden vom Zoll natürlich nie geprüft weil sie ja nicht verboten waren. In dem Video ist schön zu erkennen, dass man auf der Hompage der UN die Substanzen mit Datum und Menge nachvollziehen kann. Demnach lieferte Frankreich in nur 3 Jahren 97 Tonnen an Giftgas nach Syrien.
Die Firma di dechante sesshaft in Frankreich, sie stellt Kaminöfen her. Jetzt fragt man sich, was wollen die Syrer mit Kaminöfen? Natürlich nichts. Die Firma lieferte in den 80,- er und 90,- er Jahre Kessel nach Syrien die Säure beständig und vollkommen dicht waren. Sie wurden für die Herstellung für Giftgas verwendet. Die französische Regierung wusste das und verdiente kräftig mit. Das ganze geht aber noch weiter zurück und zwar bis zum 2. Weltkrieg (und vermutlich noch länger) Hitler ließ auch Giftgas von Frankreich nach Deutschland liefern, damit wurden die Juden in Gaskammern vergast. Die Regierung Frankreich wusste natürlich Bescheid und spielte mit.

Anmerkung der Redaktion: der Film ist schon ein halbes Jahr alt - aber noch immer alarmierend und aufklärend! TB

Der Ungarn-Korrespondent
Das kleine Dorf Halabja Nahe der iranische Grenze wurde vom Saddam Hussein komplett niedergemacht weil die Bevölkerung sich an Iran zugewandt hatte. Es gab nur einzelne Überlebende die aber bis heute mit den Folgen des Angriffs kämpfen. https://www.neues-deutschland.de/artikel/815987.giftgas-auf-halabja.html

12:20 | Leser-Kommentar
Alles was von den Zwangsfinanzierten wie ZDF u. ARD kommt ist für mich nicht mehr "aufklärend". Die Manipulationsmöglichkeiten sind vielfältig. Im Gegensatz zu einem "gläubigen Steyrer" stelle ich alles in Frage, was von diesen Staatssendern kommt. Sie wissen doch: Wer einmal lügt den glaubt man nicht....

Da haben Sie eigentlich Recht - trotzdem lassmas drauf! TB

Israel   Russland   Iran

09:42 I Jerusalem Post: ANALYSIS: ISRAEL ZIGZAGS ON IRANIAN BASES IN SYRIA TO GIVE RUSSIA ROOM

Israel fährt derzeit einen Zick-Zack-Kurs in der Frage iranischer Truppenpräsenz in Syrien. Verteidigungsminister Avigdor Liberman versucht derzeit die Rolle der Iraner kleinzureden. "Iran ist nicht an unseren Grenzen", meinte Liberman. Er machte auch klar, daß sie keine permanente Präsenz des Iran in Syrien tolerieren werden. Vielleicht hat sich die Haltung Israel auch verändert und die Pufferzone wurde von 60 auf 40 Km reduziert. Vielelicht ist es aber speziell eine Nachricht an die Russen, damit sie Assad davon überzeugen nicht auf den Iran zu setzen, jetzt wo sich die Lage gegen den IS für ihn konsolidiert hat. Dr. Eran Lerman, Vize-Präsident des  "Jerusalem Institute for Strategic Studies" meint, daß Irans oberster Führer Khamenei neulich meinte, daß als nächstes "das Westjordanland in Gaza" verwandelt werden sollte und der Iran über Jordanien Zugang bekäme. "Die Hauptfrage ist, was man mit iranischen Basen tief im syrischen Inland macht. Ich glaube nicht, daß sie die strategische Balance verändern, da die syrische Armee ein Schatten ihrer selbst ist. Die wirkliche Rote Linie ist nicht rhetorische, wie man die Iraner aus Syrien hinauswirft, das ist unrealistisch. Aber in beschränkterem Ausmaß gibt es echte Rote Linien über die wir mit den Russen reden können", so Lerman.

Das ist schon eine sehr realisitsiche Einschätzung. Israel weiß und nimmt hin, daß der Iran eine gewiße Rolle in Syrien spielt, auch wenn es noch immer nach Hinauswurf schreit. Russland muß aber dafür die Verantwortung übernehmen, daß der Iran keine Dummheiten macht und den Israelis nicht zu Nahe tritt. Die echte Rote Linie ist nicht nur die 40 KM-Pufferzone an der Nordgrenze, sondern auch eine mögliche Infiltration über Jordanien ins Westjordanland, also direkt ins israelische Siedlungsgebiet. TQM

12:13 | Leser-Kommentar zum grünen TQM-Kommentar
Das ist bereits ein Schritt weiter in Richtung der am 18.11.17 (12 13 h) geäusserten „Fantasien“ ( hier in dieser Rubrik). Es gilt, die Bedrohungslage für Israel (der Anwesenheit der Iraner in Syrien wegen) zu entschärfen. Das ergibt Pluspunkte für Russland in der Zusammenarbeit mit dem Iran. Danach kann man eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Iran und Saudi Arabien ins Auge fassen. (Weg mit dem Petrodollar, gemeinsamer Markt mit China). In diesem Sinne müssten neue Besuche der Saudis in Peking und Moskau kommen.

Saudi Arabien   Grossbritannien

09:00 I Gulfnews:  May arrives in Riyadh on Middle East tour

Nach Bagdad landete PM Theresa May in Riad. Saudi ist der größte Handelpartner Großbrittaniens und kaufte seit 2015 Waffen um 3,3 Mrd. Pfund. May, die anschließend nach Jordanien weiterreisen wird pries den Reformkurs des Kronprinzen MBS und seine historische Entscheidung Frauen das Autofahren zu gestatten.

Wenn das ein Grund zum Lobpreis ist, warum gelten die britischen Salutschüsse nicht auch dem Iran in dem Frauen Youtube Videos ihrer Auto-Spritztouren ins Netz stellen, ohne verhaftet zu werden? Der Terrorbericht des britischen Innenministeriums über saudische Finanzierung muslimischer Terrorgruppen in GB  wurde durch Intervention May´s heuer unter Verschluß gehalten. Dafür gibt es jetzt die Belohnung. Schon skurril, daß Trump anti-islamistische Videos aus GB twitterte, von May dafür kritisiert wurde, er ihr ein Islamismus-Problem in GB per Twitter nachwarf und sie jetzt am Hofe der Paten weilt - die aber auch Trump´s Freunde und Melkkühe sind. Ein Paradebeispiel inkonsistenter - um nicht zu sagen verlogener - angelsächsischer Außenpolitik. TQM

USA Nordkorea

07:52 I RT:  North Korea releases photos of ICBM from latest test ‘capable of striking US’

Nordkorea veröffentlichte Bilder zur Hwasong-15 Interkontinentalrakete, welche gestern erfolgreich gestestet wurde. Sie flog in 4.475 Kilometer Höhe über 950 Kilometer Distanz. Laut Nordkorea kann sie die gesamten Festland USA treffen. 

Offenbar ist "Little Rocket Man" erwachsen geworden und als "Big Rocket Man" schon ein echter Ballermann. Man sieht, wie sehr sich die rigorosen Sanktionen bewähren! TQM

06:47 | FAZ: Amerika fordert Stopp aller Öllieferungen an Nordkorea

Nach dem jüngsten Raketentest erhöhen die Vereinigten Staaten den diplomatischen Druck. Würde China seine Lieferungen nicht beenden, würde Amerika die „Öl-Situation selbst in die Hand nehmen“. 

Wieso? Steigt Kim auf Tesla um??? 

29.11.2017

Tuerkei   USA

22:44 I Reza Zarrab gesteht Bestechung eines türkischen Ex-Wirtschaftsministers

Reza Zarrab packt aus: Der türkisch-iranische Goldhändler hat vor einem Gericht in New York zugegeben, den früheren türkischen Wirtschaftsminister Mehmet Zafer Caglayan mit rund sieben Millionen Dollar bestochen zu haben. Caglayan habe ihm dafür geholfen, über die staatliche türkische Halkbank "Gold-gegen-Öl-Deals" abzuhandeln und Sanktionen gegen Iran zu umgehen, sagte er. Caglayan habe 50 Prozent der Profite bekommen.

Zum Prozeßauftakt haut man den "Hund und meint den Herren". Der Prozeß soll 3-4 Wochen dauern. Man kann sich vorstellen, was derzeit im Hintergrund durch die türkisch-amerikanischen Gesprächskanälen abgeht. Erdogan ist in der Garrotte und mit jedem Prozeßtag und  jeder Aussagerunde wird es enger. Aber es birgt auch eine Gefahr aus amerikanischer Sicht. "Verschießt" man dieses Pulver gibt es wohl nichts mehr was Erdogan hält in den offenen Feind-Modus zu schalten. Dann heißt es noch schneller am Bosporus "Nord-Atlantis-Pakt". Außerdem wird Erdogan auch aktiv "auspacken" was so manche Finesse der "Westlichen Wertegemeinschaft" betrifft. Wenn es aber nur ein US-Warnschuss gegen das "System-Erdogan" werden sollte, dann wird der waidwunde Sultan noch mehr hinter jedem Telefonat die US-Gülen Verschwörung riechen, nach innen die Repression steigern und sich nach außen verstärkt an die Sotschi G3 schmiegen. TQM

 

Tuerkei   USA

09:09 I Turkishpress: Reza Zarrab und Sıtkı Ayan - Ein hausgemachtes Problem?

Der Iran, so schreibt Yalcin , habe all das vorhergesehen und ihre Geschäftsverbindungen mit türkischen Unternehmern durchleuchtet und so jede Verbindung zu Erdogan oder eine Begünstigung durch ihn später strategisch unterbunden. Wie? In dem sie manchen türkischen Unternehmen im nachhinein die Lizenzen entzog, was auch laut Yalcin aus den Wikileaks Dokumenten hervorgehe, in denen US-amerikanische Diplomaten die Beziehungen zwischen der Türkei und dem Iran durchleuchten und auswerten. Benutzt also die USA laut Yalcin Informationen, um die türkische Regierung unter Druck zu setzen? Wie kam sie an die Informationen heran? Hat etwa doch der türkische US-Konsulmitarbeiter etwas damit zu tun, der in Istanbul verhaftet wurde? Aber warum nutzt die USA diese Informationen jetzt, dass ist die nächste Frage?

Hier eine sehr interessante Beurteilung aus türkischer Sicht in einem lesenswerten Hintergrundartikel. Dieser behauptet, daß es sich im Fall der angeblichen off-shore Konten des Erdogan auf der Isle of Man um inner-türkische Überweisungen handelte und Erdogan kurzsichtig und ohne auf seine Diploamten zu hören den USA ins Messer lief. So hätte man Zarrab nicht 2013 bei seinem Prozeß in Istanbul freilassen dürfen, da er so am Präsentierteller lag und früher oder später von einer "ausländischen Macht" eingezogen werden würde um sein Wissen abzuschöpfen. Und während Teheran die Spuren verwischte und so tat, als ob sie sogar den Sanktionsbruch behindern würden, ließ Erdogan die türkischen Geschäftsmänner gewähren und seinen Namen benützen, da er es für vorteilhaft für die Türkei hielt. Zu spät merkte man, wie die Infomationen über das US-Konsulat in Istanbul gesammelt und ausgeschleust wurden - soweit die türkische Betrachtung.

Daran mag schon einiges stimmen und der Blick auf das US-Konsulat in Istanbul erklärt einiges, aber natürlich ist es wohl sehr euphemistisch ein derart selbstloses Bild der Erdogan Familie zu zeichnen. Erdogan ließ Zarrab in US-Hände geraten. Daß dieser mitsamt Familie nach Disneyland fuhr war entweder sagenhaft dumm, oder sogar geplant - wahrscheinlich aber ersteres, denn er verlor alles. Seine Frau verließ ihn nach sechs Monaten Untersuchungshaft und aus dem unantastbaren Multimillionär, dessen Leben im Stau von Istanbul beschleunigt wurde in dem er Erdogan anrief und dieser ihn mit Blaulicht eskortieren ließ, drohte sich langfristig in US-Haft zu entschleunigen.
So wird er wohl vor den Trümmern seiner privaten und wirtschaftlichen Existenz ein unwiderstehliches Angebot seitens der US-Dienste erhalten haben. Hätte er Erdogan gedeckt, so  hätte er ein ähnliches Schicksal wie der "eingezogene" panamesische Ex-Präsident Noriega gefunden, der wegen Unbotmäßigkeit zu 40  Jahren Haft verurteilt wurde. Und selbst wenn Zarrab freikäme und  in die Türkei zurückkehrte wäre er als Sicherheitsrisiko entweder in "Schutzhaft" genommen worden, oder würde sich in der Zelle "das Leben nehmen". So muß er nun die große Show gegen Erdogan abziehen und kommt ins Zeugenschutzprogramm, ehe er vielleicht eines Tages  bei einem Badeunfall im sonnnigen Florida sein Wissen mit den Weiten des Ozeans teilt.  TQM

Syrien   Iran

08:25 | Jerusalem Post: REPORT: SYRIA HESITATED ON CONCEDING TO IRANIAN DEMANDS

Vor einem Monat besuchte der iranische Generalstabchef Mohammad Bagheri Syrien um mit seinem Amtskollegen die Geschlossenheit der beiden Länder zu demonstrieren. Aber sein Besuch soll nicht ganz erfolgreich gewesen sein, denn viele seiner Wünsche stießen auf Zurückhaltung in Damaskus, so die syrische Zeitung "Walla". Der Iran bekundete seinen Wunsch nach einem 50-jährigen Pachtvertrag für eine Marine-Basis an der syrischen Mittelmeer Küste, einiger Luftwaffenstützpunkte und dem Abbau von Phosphat sowie Uran. Syrien lehnte diese Wünsche nicht offen ab, sondern möchte behutsam vorgehen. Iran hatte Grund zur Annahme, daß Syrien seinen Wünschen entspricht. Im Krieg fielen 500 iranische Soldaten, darunter 10 Generäle, sowie 1000 Hisbollah Kämpfer. Die iranischen Wünsche verblassen schließlich gegenüber dem was Russland von Assad herausholte. 

Auch der Vater des jetzigen Präsidenten, Hafez Assad suchte keine Konfrontation mit Israel. Der Golan war verloren und damit fand man sich ab. Immer wieder flogen israelische Kampfjets im Tiefflug über die Residenzen des syrischen Präsidenten um zu zeigen, daß sie jederzeit die Dynastie auslöschen könnten. Dies drohte Netanjahu auch neulich Baschar Assad an, nachdem die Israelischen Wünsche in Sotschi nicht erfült wurden.  Wie dieser Bericht jedoch verdeutlicht denken die Syrer gar nicht daran eine Art iranische Kolonie zu werden, sondern ziehen traditionell die kühl-kalkulierenden Russen vor. Das entspricht nicht nur viel mehr der säkularen Ausrichtung der Baath Partei und der Alewiten, sondern verheißt auch eine Schutzmacht im Lande zu haben, die für Israel akzeptabel ist bzw. auch israelische Angriffe fernhält und nicht anzieht, so wie es iranische Basen mit sich brächten. 
Das bedeutet nicht, daß der Iran leer ausgehen wird. Sie werden durch Militärberater und Millizen präsent sein und Russland wird, alleine schon aus eigenem Interesse, den Korridor von Teheran ans Mittelmeer  freihalten. TQM

Nordkorea

06:31 | Welt: Nordkoreas Raketen können jetzt jeden Punkt der Erde erreichen

Der jüngste Raketenstart hat die Weltlage verändert: Kims Raketentechnik schafft den Sprung auf Augenhöhe mit Amerika, China und Russland. Deutschland ist in Reichweite - und muss das Problem Nordkorea endlich ernstnehmen. Der Nachtstart in Pjongsong am 28.November europäischer Zeit hat die Weltlage verändert. Rund 13.000 Kilometer Reichweite der neuen nordkoreanischen Rakete vom Typ Hwasong-15 bedeuten: Jetzt kann Kim Jong-un nach Osten nicht nur Japan und Guam ins Visier nehmen, sondern die gesamten USA bis hinunter zu Donald Trumps Feriensitz Mar-a-Lago; nur Puerto Rico liegt außerhalb seines Zugriffs.

28.11.2017

Nordkorea

19:35 | Focus: Nordkorea führt abermals Raketentest durch

Nordkorea hat abermals einen Raketentest durchgeführt, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet.

Ukraine

15:09 | heise: Separatismus: Auch jetzt würden noch fast 80 Prozent der Krim-Bürger für die Sezession stimmen

Das unabhängige Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOIS), dessen Gründung vom Deutschen Bundestag 2015 nach Beginn des Ukraine-Konflikts beschlossen und das im Oktober 2016 in Berlin seine Arbeit aufgenommen hat, soll "aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen" ist Osteuropa untersuchen.

Tuerkei   USA

13:20 I ORF: Neue Wendung im New Yorker Goldhandel-Prozess

Neue Wendung im New Yorker Prozess um den türkisch-iranischen Geschäftsmann Reza Zarrab: Der 34-jährige Goldhändler werde selbst nicht als Angeklagter vor Gericht erscheinen, sagte der Vorsitzende Richter Richard Berman bei der Auswahl der Jury gestern. Der Vizechef der türkischen Halkbank, Mehmet Hakan Atilla, sei nunmehr der einzige Angeklagte in dem Prozess. Anders als Atilla nahm Zarrab nicht an der Anhörung teil. 
Dass Zarrab in dem Fall nicht als Angeklagter auftritt, scheint Medienberichte zu bestätigen, wonach er eine Einigung mit der US-Justiz über Strafminderung im Gegenzug für seine Aussage getroffen hat. Aus Justizkreisen verlautete, die Abwesenheit Zarrabs deute darauf hin, dass er auf schuldig plädiert habe. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es nicht.

Wirklich zu dumm! Wie oft hat man Erdogan im Guten gesagt, daß die russische S-400 nicht NATO-kompatibel ist und man so etwas nicht macht! Aber was macht der Rotztürke? Er fliegt nach Sotschi wo er Putin und Rouhani trifft um eine goldene Zukunft zu besprechen und vergisst ganz das Gold aus alten Freundestagen. So geht das nicht! Man verläßt nicht ungestraft die ehrenwerte Gesellschaft. TQM

Russland USA

12:50 I RT:  Seizure of Russian forex reserves in US would mean 'declaration of financial war'

Der russische Staatshaushalt bereitet sich auf verschärfte US-Sanktionen vor. Sollte es dabei zu einem Einfrieren der russischen Vermögenswerte in den USA kommen, so würde dies die Erklärung des "Finanzkrieges" bedeuten, so der russische Finanzminister. "Wenn man unsere Geld- und Goldreserven einfriert, so wäre dies Finanzterrorismus", so Finanzminister Anton Siluanov. Er hält es zwar für unwahrscheinlich, doch er weiß, daß es in den USA solche Erwägungen gibt. Derzeit hält Russland 103,9 Mrd. USD an US-Staatsschulden.

Es ist einerseits keine Frage, daß Putin der Spiritus Rector des Angriffs auf den US-Dollar ist, auch wenn die Chinesen mit dem Gold-Yuan das Instrument dazu liefern. Vielleicht ist es Putins späte Rache für die Zerstörung der Sowjetunion und die folgende, westliche  Demütigung Russlands unter Gorbatschow und Jeltsin. Aber auch seine, wiederholt ausgestreckte Hand in Richtung Westen wurde gebissen und zurückgeschlagen. Daher hackt er der Hydra den Kopf ab und die Hydra heißt Dollar. Das strategische Vorgehen Putins blieb natürlich nicht unbemerkt an der amerikanischen Ostküste, die sich ihrerseits mit absolut allen Mitteln und Foulplays wehren wird. Hier riecht es nicht nur nach Finanzkrieg... TQM

15:04 | Leser-Anfrage
Frage: Hat es bisher jemals jemand gewagt den US Dollar, die FED und die Ostküsten-Finanzmafiazionisten anzugreifen und es gab danach keinen Krieg? Bis jetzt ist doch jeder Angriff auf den US Dollar automatisch im Krieg gemündet oder liege ich hier falsch?

Nicht ganz, wenngleich in der Redaktion die Meinung herrscht, dass die von Ihnen erwähnten Gruppen eher nicht agegriffen wurden, sondern diese zumeist die Kriege, subtil aber dennoch, angzettelt haben TB

Russland USA

11:19 | Sputnik: Nicht Russland ist die Hauptgefahr für die USA - Cohen

Trotz bereits traditioneller Behauptungen der US-Politiker stellt Russland laut dem amerikanischen Professor und Russland-Experten, Stephen Cohen, keine Bedrohung für die USA dar. Die Erklärungen über eine Russland-Gefahr sind bereits zu einer „anerkannten Realität“ geworden, wie Cohen in der John Batchelor Show äußerte.

Ja! Russland ist keine Gefahr für die USA, aber die USA für Russland und den Weltfrieden. Leider ist das die Realität. KO

 

Tuerkei   USA

09:05 I Die Presse: Geld, Gold und ein nervöser Erdoğan

Der 34-jährige Zarrab war die Schlüsselfigur in einem Skandal, der Ende 2013 die Erdoğan-Regierung erschütterte. Damals wurde Ministern in Ankara vorgeworfen, hohe Bestechungsgelder von Zarrab angenommen zu haben, um dessen Goldhandel mit dem Iran zu ermöglichen. Zarrab war märchenhaft reich und soll dem damaligen türkischen Wirtschaftsminister unter anderem eine Schweizer Armbanduhr im Wert von mehreren hunderttausend Euro geschenkt haben. Laut den Vorwürfen war der Goldhändler auch sonst ein Liebling der Regierung: Wenn Zarrab in Istanbul im Stau festsaß, rief er den türkischen Innenminister an, der ihm eine Polizei-Eskorte schickte.
Vergeblich versuchte Erdoğan, die Trump-Regierung dazu zu bringen, Zarrab in die Türkei zurückzuschicken: An diesem Montag soll in New York die Jury für den Prozess ausgewählt werden; anschließend beginnt das Hauptverfahren. Kurz vor Prozessbeginn häufen sich Anzeichen dafür, dass Zarrab nach einer entsprechenden Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft als Kronzeuge der Anklage auftreten könnte. Der Goldhändler fehlte bei vorbereitenden Sitzungen des Gerichts; zudem ist unbekannt, wo er von den US-Behörden festgehalten wird. Laut Presseberichten könnte sich Zarrab mit einer Aussage im Sinne der Anklage einen Strafnachlass erkaufen.

Der Konflikt um die US-Unterstützung der kurdischen YPG in Syrien und der mutmaßlichen US-Involvierung (Obamas) im Putschversuch gegen Erdogan führten schon zum türkischen Weg aus der NATO. Was hier passiert birgt jedoch noch vielschichtigeren Sprengstoff.
Erstens einmal sagt die Türkei nicht zu Unrecht, daß Zarrab - oder die betroffenen türkischen Banken - nicht gegen türkische Gesetze, oder UN-Sanktionen verstoßen hätten, in dem sie mit dem Iran Öl gegen Gold handelten. Damals gültige Gesetze und Sanktionen der USA interessieren die Türkei nicht. Natürlich sei an dieser Stelle erwähnt, ist wohl klar, daß es im Tausch Gold gegen Öl im Wert hunderter Millionen Dollar  ging und dies gewiß zu "orientalischen Sonderabgaben" in die Kassen des Landes-Patrons führte. Aber man muß auch sagen, daß die USA dies sicherlich jahrelang zuließen, denn man wollte die Türkei durch solche Geschäfte wirtschaftlich aufpäppeln, so wie die USA ein Jahrzehnt lang Jordanien massiv am Verstoß der Irak-Sanktionen verdienen ließen und so wie Abu Dhabi und Dubai die letzten knapp 40 Jahre am systematischen Sanktionsverstoß gegen den Iran verdienen "dürfen".  
Die Türken durften es eben um das dreckige Spiel im Arab Spring und besonders in Syrien mitzuspielen und die Islamistischen Gangster der "Westöichen Wertegemeinschaft" nach Syrien durchzuschleusen und zu bewaffnen. 
Wenn jetzt also die USA aus ihren bilateralen Sanktionen heraus, ihr Recht auf einen Drittstaat anwenden und türkische Banken zu astronomischen Strafen verdonnern, bzw. Erdogan und seine Clicque international desavouieren, dann werden sich viele Potentaten von Kronprinz MBS bis Duterte fragen, was das "Grüne Licht" der USA wohl wert ist, wenn es eines Tages zur Abrechnung vor einem US-Gericht kommt? 
Und so scheint es, daß der Hauptangeklagte Zarrab einen "Deal" mit der US-Staatsanwaltschaft einging und nicht mehr als Beschuldigter, sondern als Zeuge geführt wird, denn laut New York Times Artikel wurde Zarrab aus der Untersuchungshaft an einen unbekannten Ort überstellt. Dies ließe Erdogan und die türkische Regierung in Panik verfallen, da sie einen Deal vermuten, der sie schwer belasten könnte. So ermittelt umgekehrt die türkische Staatsanwaltschaft gegen die US-Staatsanwälte, die gegen Zarrab ermitteltn.
Jedenfalls bahnt sich ein ultimatives und unlösbares Desaster an: Gelingt es der CIA (falls sie es überhaupt wollen?!) den Prozeß flach zu halten um Erdogan zum Verbleib in der NATO unter Druck setzen zu können, so werden NYT und alle Anti-Trump Kräfte sich daran öffentlich weiden und aufschreien, gelingt es nicht, so wird die Türkei völlig ausrasten und an Schmutzlawine über die USA kippen - denn zumindest waren sie Mitwisser. Unter dem Label der "Beleidigung der großen türkischen Nsation" haben die  Türken schon oft in letzter Zeit bewiesen, daß sie rücksichtslos und asymetrisch zurückschlagen - zuletzt mit der Drohung das US-Radar in der Ost-Türkei abzuschalten um eine Angriffsflanke auf Israel zu eröffnen. Erdogan wird also nicht davor zurückschrecken jeden Schmutzkübel in Richtung Washington zu schleudern, wenn es gegen ihn ans Eingemachte geht. Ganz sicher ist es ein weiteres Stück der Entfremdung und Abkoppelung der Türkei gegenüber dem Westen im Allgemeinen und den USA im Speziellen. TQM 

Russland

08:11 | Voltairenet: Von Katharina II. bis Wladimir Putin

Sie annektierte die Krim, verwandelte das Schwarze Meer in ein orthodoxes Meer und begann Groß-Syrien zu befreien, indem sie Beirut eroberte [1]. "Das Groß-Syrien ist der Schlüssel für das Haus von Russland", sagte sie damals.
Dieser Traum wurde durch die Franzosen und die Briten während des Krimkrieges (1853) und noch mehr durch die Bolschewiken, die die Stellung der Orthodoxie in Russland ablehnten, zurückgeworfen. Im Jahre 1918 spielten sie das Spiel von Mustafa Kemal Atatürk, im Interesse des Waffenhändlers Alexandre Parvus, Sponsor von Lenin.
Der Traum von Katherina der Großen sollte bis 2017 warten, um einen Anfang der Verwirklichung zu finden. Präsident Putin hat auch die Krim annektiert und Syrien befreit, nicht vom Osmanischen Reich, sondern von den durch die Franzosen, Briten und Amerikaner geführten Dschihadisten. Russland ist der Beschützer von allen Bevölkerungsgruppen geworden, unabhängig von ihrer Religion, von den Ufern des Nils bis zum Elbrus-Gebirge.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, daß sich Putin eine fast unentdeckte, andere Vision sich zu eigen machte, nämlich die, Moskau als Drittes Rom erstarken zu lassen. Das heisst, zum Eurasischen Projekt, welches von Lissabon bis Wladiwostok einen kontinentalen Wirtschaftsraum natürlich erschließen soll - der auf transatlantische Widerstände stößt, die jedoch von der chinesischen Seidenstrasse niedergewalzt werden (sollen) - wird zusätzlich eine Orthodoxe Ebene eingezogen.
Putin ist kein Anhänger des Pan-Slawismus, da diese ethnisch-, oder gar "rassische" Idee nicht den realen Gegebenheiten entspricht und auch nicht dem russischen Selbstverständnis, eines Nachfolge-Reiches des multi-ethnischen Zaren-Reiches und der multi-ethischen Sowjetunion. Sehr wohl ist aber Russland der Hüter und das Herz der Orthodoxie, der Erbe von Byzanz.  So scheint es nicht zufällig, daß in russischen Medien ein verdichtetes Faible für orientalische, meist orthodoxe Christen zu verspüren ist, Russland besondere Sympathien für die Orthodoxen Europas hegt, einschließlich der Griechen und auch immer öfter der Begriff Byzanz auftaucht - jüngst sogar in der Schreibweise Istanbul/Konstantinopel. Wir können annehmen, daß sich hier eine weitere, strategische Linie Putins  für die kommende Amtszeit Putins auftut. TQM

27.11.2017

Syrien

19:32 | RT: Leak von US-Verbündeten in Syrien: US-Koalition hat 4.000 Soldaten am Boden - Auch Deutschland dabei

Eine Militärquelle aus den Reihen der US-unterstützten "Demokratischen Kräfte Syriens" hat geleakt, dass die US-geführte Anti-IS-Koalition fast 4.000 Soldaten und zehn Militärbasen auf syrischem Boden unterhält. Washington sprach bisher von lediglich 500.
"Fast 4.000 Soldaten und Militärberater der internationalen Anti-IS-Koalition sind in Syrien präsent. Neben US-Amerikanern gibt es auch deutsche, britische und französische Truppen", teilte die Quelle, die namentlich nicht genannt werden wollte, am Sonntag gegenüber dem kurdischen Nachrichtenportal BasNews mit.

19:52 | Die Leseratte:
Aber sich über die Russen auf der Krim aufregen! Wann hat eigentlich der Bundestag einen Auslandseinsatz in Form von Bodentruppen in Syrien genehmigt? War das ne geheime Sitzung? Wahrscheinlich wieder so eine einsame Entscheidung unserer Alleinherrscherin. Leute, sammelt solche Dinge, das reicht irgendwann für einen Rücktritt.

 

flagge kuba

16:52 | ET: Kein Ende der „Revolution“: Möglicher Castro-Nachfolger schwört Kubaner auf Sozialismus ein

In einem ersten Schritt auf dem Weg zur Ablösung von Staatschef Raúl Castro haben in Kuba Kommunalwahlen stattgefunden. Rund acht Millionen Menschen waren zur Wahl von mehr als 12.500 Gemeinderäten aufgerufen. Die Opposition blieb außen vor.

USA   Russland

08:02 | Sputnik: UN-Mission im Donbass: USA gegen Russlands Teilnahme

„Das Kontingent muss Zugang zur ukrainisch-russischen Grenze haben und darf kein russisches Personal in seinem Bestand haben“, wird Volker zitiert.

Sonst noch was? Was haben die USA an Russlands Grenze zu suchen? Soviel zum Thema "Einmischung". Das ganze Ukraine-Maidan Projket diente nur dazu, einen Keil zwischen Europa und Russland zu treiben. Das Obama-Nuland Projekt brachte aber letztlich einen Failed State hervor, der von der "Westlichen Wertegemeinschaft" künstlich beatmet werden muß. Was als Last für Russland geplant war, ist zur Last des Westens geworden. Nun heißt es noch ein wenig Geduld zeigen, bis sie erdrückend wird. TQM

26.11.2017

Tuerkei   USA

21:33 I Jerusalem Post: US TO KEEP SUPPORTING SDF, INCLUDING KURDS, IN SYRIA

Nachdem der türkische Außenminister sagte, daß Trump in einem Telefonat mit Erdogan zusicherte die militärische Untertützunf der USA an die SDF/YPG einzustellen, stellte die Jerusalem Post eine Anfrage an die US-Koalition, mit der Bitte um Klärung. Ein Sprecher der Koalition sagte: "die Koalition werde materielle Unterstützung, Beratung und Hilfe an die SDF in ihrem Kampf gegen ISIS leisten."
Die Koalition wird nicht das Telefonat zwischen Trump und Erdogan im Detail kommentieren. Jede Zuteilung von Waffen an Kurden innerhalb der SDF wird den Türken mitgeteilt. Der Begriff YPG wird vermieden. So widerspricht man Trump nicht, der gegenüber der Türkei behaupten kann,  nicht die YPG zu unterstützen.

Hü-Hott zwischen Weissem Haus und Verteidigungsministerium/Pentagon. Und wie immer ist das Wort der USA wertlos - denn es ist vorsätzlich so formuliert, daß es dehnbar ist und Hintertüren offen läßt, die auch sofort beschritten werden. Das ist gut so. Die Reaktion der Türkei wird nicht lange auf sich warten lassen und man wird sezieren was Trump gesagt hat und was "wie gemeint" war, oder nicht gemeint war. TQM

USA

11:05 I NYT: Diplomats Sound the Alarm as They Are Pushed Out in Droves

Eines der erklärten Ziele des Steve Bannon im Kampf gegen den Deep State war die "Deconstruction of State", das heißt  Rückbau der Bürokratie,  letztlich und vor allem aber auch  ein wesentliches Element im Kampf gegen den Deep State, denn die Bürokratie ist - zumindest an ihrer Spitze - nichts anderes als der Deep State selber, der sich selbst genügt und dessen einzige Handlungsmaxime nur die Aufrechterhaltung seiner selbst ist. 
Mit dem vom Deep State weggemobbten Bannon hielten zwar Deep State Generäle Einzug im Weissen Haus, die sogar den penetrant-strebsamen Schwieger-Kushner streamlineten, aber - wie die Jerusalem Post bemerkte, werken derzeit drei Elemente parallel im Machtgefüge der USA: Das Weisse Haus, darin wiederum Stabchef Kelly als Deep State Wächter Trumps und Trump selber, soferne er über Twitter, oder bei internationalen Gipfeltreffen ausbricht, zweitens das State Departement (Außenamt) und drittens der Militärapparat (Verteidigungsministerium, Waffenindustrie, Lobby, McCain, etc.).

Das Weisse Haus unter Bannon zu dirigieren gelang nicht, er führt nun den Kampf von außen, den Militärkomplex und die Geheimdienste unter Flynn zu kontrollieren gelang auch nicht - er wurde "abgeschossen" mit der Deep State Waffe "Russland", auch wenn es da und dort politisch-strategische Umwälzungen gibt. Bleibt also noch das Machtelement, das State Department. 
Geführt wird es vom steinreichen Ex-Exxon Boss Rex Tillerson, ein ruhiger, aber direkter Texaner, frei von Political Correctness dafür mit trockenem Humor, der eigentlich gut mit demselben seines Amtskollegen Lawrow harmoniert.
Tillerson, der nach außen ruhige Manager ist kein Team-Player, ihm ist wie den meisten Texanern das gespreizte, politische Intriganten-Establishment mit seinen verschlungenen Machenschaften an Amerikas Ostküste verhasst. 
Ausgerechnet er, der Handschlag-Typ, kam an die Spitze des Außenamtes, wo Diplomaten ihr Leben lang Lügen und (Schein)Allianzen in nette, unverbindliche Floskeln der "Diplomatensprache" kleiden, wo trickreiche UN-Resolutionsentwürfe im Zusammenspiel mit undurchsichtigen Think-Thanks und Lobbies produziert werden, die wenig später als Sollbruchstellen provozierter Sanktionen und Kriege herhalten. Just in dieser Giftküche wurde Tillerson Küchenchef! 

So wundert es nicht, daß Tillerson nicht gerade als "Maitre de Plaisir" vom Deep State-Schleim rezipiert wurde, sondern als diplomatischer Autist, als ein texanischer Hinterwäldler, der nicht der "hohen Kunst der Diplomatie" würdig ist, abgekanzelt wird. 
Und es verwundert noch weniger, daß die "New York Times", die Hauspost des Establishments und aller mondialen (Pseudo)Intellektuellen, im hier zugrundeliegenden Artikel eine Abrechnung gegen Tillerson fährt.

Tillerson wird im Grunde vorgeworfen, sein eigenes Haus, den eigenen Apparat völlig zu ignorieren und auszuschließen. So hat er nicht nur den Sicherheitsdirektor entlassen, weil dieser auf eine Unterredung mit ihm bestand, da er über alle sicherheitsrelevanten Schritte des Ministers gebrieft werden wollte. Demokratische Abgeordnete des Außenpolitischen Ausschusses richteten einen Brief an Tillerson in dem sie den frustrierten Abgang von über 100 führenden Diplomaten aus dem Außenamt beklagten. Sie warfen Tillerson die "vorsätzliche Aushöhlung der diplomatischen Ränge" vor. Auch Senator McCain schrieb einen ähnlichen Brief in dem er sich bei Tillerson darüber beklagte, daß "die diplomatische Macht der USA intern geschwächt werde in Zeiten komplexer, externer anwachsender Krisen." 
Gleich nach seiner Ankunft feuerte Tillerson sechs Top-Diplomaten, die von Präsident Bush ernannt wurden. Er beschloß das eigene (!!!) Budget des Außenamtes um 31% zu kürzen und bestellte zwei externe Konsulentenfirmen zur Suche nach Einsparpotenzial - was für ein Affront  gegenüber den "lebenslänglichen" Deep-State Herolden! Tillerson bietet jedem Karriere Diplomaten 25.000 Dollar für die Kündigung mit Oktober 2018. 
Ihre Expertise ist nicht mehr gefragt und viele treten freiwillig in Pension über. Selbst die Staatssekretärs-Posten für den Nahen Osten und Afrika blieben unbesetzt. Die Message des Außenministers an die Diplomatenakademie lautet "wir brauchen euch nicht". 
Dana Shell Smith, unlängst zurückgetretene US-Botschafterin in Katar sagte ursprünglich sie hoffe, daß das Außenamt "neu formiert werde".  Mittlerweile änderte sie jedoch ihre Meinung: "Entweder wollen diese Leute nicht die USA als Weltführungsmacht, oder sie sind völlig inkompetent. In jedem Fall führen die unbesetzten Stellen in derartig wichtigen Positionen zu einem kommenden Desaster", so die Ex-Botschafterin.
Man kann es auch ganz anders sehen:  Ganz egal ob Tillerson vorsätzlich die Deconstruction des Deep States im eigenen Haus betreibt, oder "zufällig" einfach unnötige, aber kostspielige Schaumschläger wegrationalisiert - im Ergebnis ist es tatsächlich dasselbe, nämlich ein Desaster für den Deep State, der einen Wirt verliert. Bravo Tillerson!!! TQM

 

USA   Ungarn

10:00 | zero-h: US State Department Admits Plans To Meddle In Hungary's Democracy

When another nation state uses media to communicate it’s point of view, its flagged as a foreign agent, a “bad actor”, and often declared as an “act of war (i.e. RT). When the US government uses its petrodollar strength to insert its agenda into another country’s politics it’s branded “democracy and human rights programming”.

Ist das ein "Druckfehler" bei zero-hedge, oder glauben ide wirklich, dass man mit 700.000 USD Medieneinschaltungen in Ungarn den orban aus dem Amt hieven kann! TB

 

Israel   Syrien

10:00 I Jerusalem Post: REPORT: ISRAEL VOWS TO DESTROY IRANIAN POSITIONS WITHIN 40 KM OF SYRIAN BORDER

Israel gelobt die Zerstörung aller iranischer Stellungen innerhalb von 40 Kilometer Distanz zum Golan. Assad soll aber bei seinem Besuch in Sotschi Präsident Putin ein Angebot an Netanjahu übermittelt haben. Laut diesem offeriert Assad den Israelis eine 40 Km demilitarisierte Zone innerhalb Syriens, nördlich der Golan Höhen, aber nur für den Fall eines umfassenden Abkommens mit Israel, welches Israel dazu verpflichtet nicht gegen die Absetzung des Assad Regimes zu arbeiten. Daraufhin rief Putin Netanjahu an und dieser sagte er würde den Deal akzeptieren, aber dennoch würde Israel weiterhin an der Entfernung der Iraner und Hisollah in Syrien festhalten.

Ein weiterer Beweis dafür, daß es weder Syrien noch den Libanon (Hisbollah, Iraner) darum geht militärische Pläne gegen Israel zu hegen. Assad kann und wird jedoch die Forderung Netanjahus nach Entfernung der Iraner und Hisbollah aus ganz Syrien nicht annehmen. Er braucht sie um die fragile Rückerlangung der öffentlichen Ordnung aufrechtzuerhalten und auch als "Straßenpolizei" zur Sicherung des Korridors zwischen Teheran und dem Mittelmeer. Wenn es Netanjahu um die Sicherheit Israels geht, dann ist dieses legitime Anliegen okay und lösbar, wenn es ihm aber um die wirtschaftliche Zerstörung/Unterbrechung des iranischen Wirtschaftskorridors geht - der natürlich auch politische Implikationen mit sich bringt - dann ist es illegitim und wird legitimerweise von Russland, Syrien, Libanon, Irak, Iran und sogar der Türkei in Abrede gestellt. TQM 

VAE

09:35 I Aljazeera: Dubai security chief calls for bombing of Al Jazeera

Generalleutnant Dhahi Khalfan, führender Sicherheitsoffizier Dubais forderte in einer Serie von Twitter-Nachrichten als Reaktion auf die Terror-Attacke in Sinai gegenüber seiner  2,42 Millionen Follower dazu auf, "daß die Allianz ISIL, Al-Kaida, Al-Nusra und die Aljazeera-Terroristen bombardieren sollte." Der ehemalige Polizeichef Dubais forderte auch dazu auf, daß die VAE Katar als 8. Emirat annnektieren sollten.

Vielleicht dürfen seine Follower abstimmen und auch andere Fernsehsender zum Bombardement einreichen? Das Edel-Prolo Shopping Paradies Dubai hat nicht nur Lamborghinis und andere, schneidige Polizeiautos, sondern auch Sicherheitsverantwortliche die nach entschlossenen Maßnahmen rufen. Was soll´s? Hillary Clinton forderte das Weg-Drohnen des Julian Assange. Wenn der rührselige General die Brutstätte der ISIS, die den Anschlag am Sinai verübte heimsuchen wollte, dann müßte er sich schon eher an das Ritz-Carlton in Riad wenden, wo er praktischerweise auch auf die Märchentante der BBC treffen würde. TQM

 

Saudi Arabien   Palestina

09:15 I RT:  Saudis ‘don’t give a damn’ about Palestinians, want Israel’s help with Iran – fmr Netanyahu adviser

Ein früherer Sicherheitsberater Netanjahus sagte, daß Saudi Arabien sich "einen Dreck um die Palästinenser scherte und jede Form des Friedenschlusses akzeptiere, nur um das PR-Hindernis loszuwerden und um gemeinsam gegen den Iran vorzugehen."

So ist es auch - aber die Saudis fürchten von den USA im Regen stehen gelassen zu werden. Sie erbringen die Vorleistung und verramschen die Palästinenser im Namen der arabischen Staaten und der Iran brandmarkt sie als Verräter quer durch die arabische Welt ohne, daß die USA den Iran international in die Knie zwingen oder militärisch den Garaus machen. Und genau so ist es! Die arabische Allianz versammelt sich nicht hinter dem abnormen saudischen Kronprinzen, sondern bricht weg. Selbst die Geiselnahme Hariris war ein Eigentor mit Anlauf und die Sondersitzung der Arabischen Liga in Kairo resultierte ebenfalls mit einen "Njet" der Ägypter zu Repressionsmaßnahmen und Bürgerkrieg im Libanon. Auch in der Politik gibt es so etwas wie Spekulationsblasen und die größte geopolitische Blase seit langem platzt demnächst auf der arabischen Halbinsel an der Spitze des aufgeblasenen Kronprinzen MBS. TQM

USA   Palestina

09:00 I Jersualem Post: US TO ALLOW PLO OFFICE TO REMAIN OPEN WITH ‘LIMITATIONS’

Israel kommentierte noch nicht die Entscheidung des US-State Departements wonach das PLO-Büro in Washington seinen Betrieb fortführen darf, wenngleich mit bestimmten Einschränkungen. Ein Sprecher des Außenamtes sagte, daß das Büro geöffnet bleiben darf, soderne es seine Aktivitäten auf einen "umfassenden, dauerhaften Frieden zwischen Israel und den Palästinensern stützt". Ferner schreibt ein US-Gesetz vor, daß das PLO-Büro seinen Betrieb nicht fortsetzen darf, falls es den Internsationalen Strafgerichtshof anruft um Israelis zu verfolgen.

So geht es ihnen also wesentlich schlechter, als den Pseudo-Botschaften Taiwans, die zumindest als "Handels- oder Kulturbüros" mit Diplomatenstatus, aber ohne Botschaftsakkreditierung willkommen sind. Das PLO-Bürohingegen ist eine Posteinlaufstelle  für Herrn Kushner und anderen Spin-Doktoren  des großen US-Saudischen Nahost-Friedensplans. Das Ganze aber auch noch in ein US-Gesetz zu gießen ist schon ungeheurlich, scheint aber niemanden aufzuregen - auch nicht den sonst so aufgeregten Deep State. Das Gesetz stammt immerhin aus Obama´s Zeiten. Nach dem Muster könnten neue Maßstäbe der internationalen Diplomatie gesetzt werden, etwa ein russisches Gesetz, daß die polnische Botschaft in Moskau schließt, falls Polen nicht dafür sorgt, daß die Ukraine den Austritt der Krim akzeptiert. Das wäre doch was?! TQM

 

Grossbritannien   Saudi Arabien

08:30 | PressTV: UK secretly training Saudi troops for Yemen war: Report

Die Geheimoperation unter dem Codenamen "Operation Crossways"  flog dadurch auf, daß die britische Armee versehentlich auf Facebook eine Einsatzbeschreibung mit Fotos postete. 50 Angehörige des Königlichen Schottischen Regiments unterwiesen die Saudische Infanterie in "irregulärer Kriegsführung". Bilder zeigen britische Armeeeangehörige um Landkarten Jemens. 
Der Tory Abgeordnete Andrew Mitchell betzeichnete es als "schändliche Komplizenschaft" am Leid der Jemeniten und Bruch der Genfer Konvention". In den ersten 6 Monaten des Jahres hat GB bereits Waffen um 1,1 Mrd Pfund an Saudi verkauft. 

Die schändliche Rolle der Briten, als aktiver Katalysator von Intrigen, Bürgerkriegen und false-flag Operationen ist nichts neues. Sie sind stets an der Spitze des Unheils, das von der "Westlichen Wertegemeinschaft" ausgeht und die BRD zappelt brav hinterher - zumindest stellt es nun die Spitze des künftigen saudischen Rüstungskonzerns. Erinnern wir uns aber auch daran, daß Merkel, nicht nur die BRD am Hindukusch verteidigt, dort wo die USA laut Ex-Präsident Karsai mit dem IS/Al-Kaida gemeinsame Sache machten/machen, sondern im Anschluß an den Hinauswurf aus Incirlik BRD-Flugzeuge nach Jordanien schicken wollte um vielleicht auch noch ein wenig aktiv in Syrien hineinzubomben.
Der absolute Zynismus ist natürlich, daß der in der New York Times als Reformer gefeierte Kronprinz MBS, sogar noch die Dreisitgkeit besitzt, heute 41 muslimische Staaten in Riad zu einer "Anti-Terror-Konferenz" zu versammeln. TQM

25.11.2017

Afganistan

19:35 | ET: Ex-Präsident: Die USA sind schuld an der Ausbreitung der Terror-Miliz IS in Afghanistan

Der frühere Präsident Afghanistans, Hamid Karsai, hat heftige Kritik am Vorgehen der USA in seinem Heimatland geübt. "Mit der Präsenz der USA in Afghanistan erreichte die Radikalisierung ihren Höhepunkt," so Karsai.

Tuerkei   USA

08:40 I BBC: US to stop arming anti-IS Syrian Kurdish YPG militia - Turkey

Die USA werden der YPG keine weiteren Waffen senden, sie werde den Wunsch der Türken jedoch nicht erfüllen und bereits übergebene Waffen ihnen wieder wegnehmen. Die USA unterscheiden bislang zwischen YPG und PKK. Ein Sprecher Trumps bestätigte das Gespräch zwischen Edogan und Trump, das dazu diente die strategische Partnerschaft zu festigen.

Trump sagt "Hü", Deep State "Hott". Und schon gibt es neue Volten. Von Gülen ist bei BBC gar keine Rede. Die SDF (YPG) behält die Waffen , die sie von den USA bekamen. Bei der von Trump verkündeten  "Justierung" der US-Politik in Syrien, scheinen verschiedene Schrauben gedreht zu werden und "Kreativität" ist gegenüber der Türkei gefragt. Vielleicht gibt man der YPG keine Waffen mehr, sondern man leiht sie ihnen nur? Vielleicht geben nicht die Amerikaner der YPG Waffen, sondern Bahrain? Der türkische Außenminister lobte die Worte Trumps, meinte jedoch, daß man auf Taten warte. Das Tauziehen zwischen den von der Jerusalem Post diagnostizierten drei Machtzentren, Weisses Haus, State Department und Verteidigungsministerium ist das Einzige, worauf man sich bei den USA verlassen kann - die Türken ahnten es wohl schon, aber auch die Kurden werde noch schlechter schlafen als bisher, da sie von halbherzig-heimlicher Unterstützung auch nicht leben können. TQM

Syrien

15:41 ET: „Willkommen in Syrien mein Freund“: Ein Reisebericht aus Damaskus – „Es ist ganz anders als von den Medien berichtet“

Im Oktober 2017 hatte ich das Glück, ein 10-tägiges Touristenvisum für Syrien zu erhalten. Freunde und Familie warfen mir vor, ich müsse verrückt sein, Syrien besuchen zu wollen. Sie fragten mich, ob ich einen Todeswunsch hätte. Jeder weiß, dass dort ein grausamer Krieg geführt wird, der in sein siebtes Jahr geht. Die Leute, denen ich von meinen Plänen erzählte, sagten alle, dass die Chance Syrien zu betreten gleich 0 wäre. Sollte ich es doch schaffen hineinzugelangen, würde ich höchstwahrscheinlich sterben oder entführt werden.

10:34 mom: ‘The Syrian conflict is a very big money machine’

Manaf Halbouni tells me that the price of tomatoes in Syria has increased 80 fold since the start of the conflict: “When I left Syria you used to pay five Syrian pounds for one kilo of tomatoes and at the moment it’s around 400… if you want to buy eggs you pay around 500 Syrian pounds. The prices are insane. I really ask myself how they manage to live. The salaries didn’t get higher just the prices.”

07:02 | BAZ: Die neue «Pax Putin» in Syrien

Baschar al-Assad darf aufatmen. Syriens Präsident kontrolliert wieder (fast) ganz Syrien. Bei Beginn des Bürgerkriegs war er von schiitischen Milizen aus Libanon und Iran unterstützt worden. Vor dem Untergang gerettet hat ihn erst Wladimir Putin, der vor zwei Jahren militärisch eingriff. Ohne Russlands Militärhilfe hätte Assad kaum Chancen gehabt, den Bürgerkrieg zu überleben.

09:02 | Leser-Kommentar zur "Pax Putin"
den Artikel kann man wegen solcher Aussagen nicht unkommentiert lassen: "Doch die «Pax Putin», die sich jetzt abzeichnet, ist verlogen, riskant und instabil. Verlogen, weil Assad, obwohl er für das Elend seiner Landsleute verantwortlich ist, an der Macht bleibt. Riskant, weil sie im Nahen Osten eine neue Ordnung schafft, die hoch explosiv ist."
Aha! Assad ist ganz alleine Schuld. Dann, wohl ausversehen, mal ein Treffer in Richtung heiße Spur: "Die «Pax Putin» ist vor allem auch deshalb gewagt, weil weder die Interessen der USA noch diejenigen Israels berücksichtigt sind." Die armen USA und Israel haben mit dem Geschehen natürlich nichts zu tun. Die waren die ganze Zeit nur Zuschauer.

Tuerkei   USA

00:01 I RT:  US, Turkey agree to fight ‘all terrorists’ together, including Kurdish PKK & Gulen movement – Ankara

In einem Telefonat besprachen Erdogan und Trump die Entwicklungen im Nahen Osten und speziell in Syrien. Erdogan informierte Trump auch über das Treffen mit Putin und Rouhani in Sotschi. "Trump informierte Erdogan auch über Anpassungen ihrer militärischen Unterstützung an die US-Verbündeten in Syrien und über geplante Waffenkäufe der Türkei." Trump versprach keine Waffen mehr an die YPG zu liefern und gemeinsam gegen alle terrorisitischen Organisationen, inklusive PKK und  YPG vorzugehen.

Gerade noch unterschrieben die USA illegale Truppenstützpunkte in Syrien mit den Kurden, schmückten "ihre" "Syrian Defence Forces" mit beautiful weapons, bezeichneten den Schutz der Kurden als Grund ihrer illegalen Präsenz  - und - schon werden die Kurden wieder fallengelassen. Es geschieht den Kurden recht, aber zeugt auch von der Halbwertszeit der US-Treue. 
Wie wird sich Erdogan wohl fühlen, wenn der Präsident der USA ihn anruft und danach fragt, was denn so in Sotschi gesprochen wurde?! 
Trump ist bereit alles zu geben um Erdogan in der NATO zu halten, aber es ist schon zuviel Porzellan zwischen Ankara und dem Atlantik zerbrochen worden, während zwischenzeitlich eine schöne neue Allianz in Sotschi getöpfert worden.
Mit dem neuerlichen Opfergang der Kurden, der auch viele in Tel Aviv entsetzen wird,  sollte sich noch jemand sorgen machen: Der saudische Kronprinz MBS verglich in der "New York Times" die iranische Politik mit der  "Hitlers" -  ein Sprecher des iranischen Außenamtes  sagte, daß niemand in der Welt die billigen unüberlegten Aussagen des Kronprinzen ernst nimmt. Vielmehr solle Prinz Salman an das unvermeidliche Schicksal wohlbekannter Diktatoren in der Region denken in deren Fußstapfen er getreten sei um letztlich ihren Weg zu folgen. TQM

 

24.11.2017

 

Russland   Iran   Syrien

13:17 | wsws: Russland, Türkei und Iran diskutieren in Sotschi über Syrien

Am Mittwoch trafen sich die Präsidenten der Türkei, Russlands und des Irans im Erholungsort Sotschi am Schwarzen Meer, um vor dem Hintergrund des bevorstehenden Siegs über den Islamischen Staat (IS) und andere islamistische Kräfte über die Zukunft Syriens zu diskutieren.

USA

08:35 I CNN: Can the world's mightiest naval fleet survive the perfect storm?

Die weltgrößte Flotte ist im Pazifik angetreten um ihre herausragende Macht zu demonstrieren. Drei Flugzeugträger mit Begleitflotten senden damit vor allem ein Signal an China. Es ist eine von rund 160 Marin-Manöver, welche die US Flotte alleine 2017 durchführte. Hat aber die US-Flotte ihre Möglichkeiten überzogen? Fünf schwere Unfälle mit zahlreichen Toten haben das Jahr überschattet, dazu noch ein gewaltiger Korruptionsskandal. Hunderte Millionen fehlen für die Wartung der Schiffe. Um das gewünschte Szenario aufrecht zu erhalten müßte die gesamte  Navy neu aufgestellt werden. 

Der Imperial Overstretch ist längst vollzogen. Trump wurde von den Deep-State Generälen im Weissen Haus zur Truppen-Aufstockung in Afghanistan gedrängt und hat die Rüstungsindustrie zum relevantesten "Made in USA" Export-Produkt gemacht, welches Staaten mehr, oder weniger (Saudi, Katar) freiwillig kaufen. Andererseits exportiert Trump aber nicht mehr den imperialisitischen, ideologisierten Anspruch der "Freien Welt" wie Obama, sondern "America".
Gleichzeitig läßt sich aber die Grätsche zwischen "Nationaler Agenda" und "Globalistisch-Imperialistische Deep State" nicht vereinbaren. Die Gegensätze sind offenkundig und wie die Jerusalem Post heute schreibt bestehen die USA derzeit aus drei regierenden Machtzentren dem Weissen Haus, dem Außenamt und dem Verteidigungsministerium. TQM

Simbabwe

08:08 | Dailymail: EXCLUSIVE: Zimbabwe's new leaders vowed to expose how Mugabe secretly ordered the massacre of 20,000 tribespeople - including pregnant women who were BAYONETED - unless he ‘volunteered’ to resign

Die neuen Machthaber Zimbawes drohte Mugabe für den Fall, daß er nicht abtreten sollte an, Unterlagen des Geheimdienstes zu veröffentlichen aus denen hervorgeht daß Mugabe persönlich in den frühen 1980er Jahren den den Mord an 20.000 Ndebele Stammesmitglieder anordnete. Dabei wurden auch schwangere Frauen mit Bajonetten aufgeschlitzt. Ebenfalls hätte man Details seines 3 Mrd-USD-Vermögens veröffentlicht.

So ist aber Gott sei dank alles wieder gut. Mugabe bleibt Volksheld und die ganze miese "Westliche Wertegemeinschaft", inklusive der verblichenen Margret Thatcher, die Mugabe pries und Rhodesien verriet, läßt den Helden der Afrikanischen Unabhängikeit und Selbstbestimmung einen prunkvollen Lebensabend zuteil werden. Zimbawe, das als vorbildlich für die Dekolonialisierung gefeiert wurde, das von Europa beklatscht wurde für die Enteignung und Vertreibung der weissen Farmer, als Vorbild gegen das "Apartheidsregime" in Südafrika, dieses System hat gezeigt wohin "Schwarze Selbstbestimmung" führt: Silberner Rolls Royce, Bündel voller Bargeld und goldene Pistolen. TQM

 

23.11.2017

USA Isis

19:20 | derwächter: Brisanter BBC-Bericht bestätigt, dass die USA einen geheimen Deal mit ISIS vereinbarten

Während nach weit verbreiteter Auffassung der kurzlebige Islamische Staat nicht mehr existiert, und während ISIS im Begriff ist, von der syrischen Armee in seiner letzten städtischen Bastion Abu Kamal City im Osten Syriens geschlagen zu werden, signalisieren die USA eine zeitlich unbegrenzte militärische Präsenz in Syrien.

KinderfiXXer meets Kopfabschneider  TS

Grossbritannien   Saudi Arabien

16:00 I BBC-Video: Inside Saudi-Arabias gilded prison

Die "hochangesehene" BBC liefert ein besonders primitives Stück an Fake-News und orientalischem Märchenprogramm! Eine britische Reporterin, von so unhübsch-maskuliner Ausstrahlung, daß sie ohne Kopftuch durch das Ritz-Riad flanieren darf, führt die Zuseher in den goldenen Prachtkäfig ein. Dort zeigt sie den Prunk und parlierenende Einheimische Männer-Grüppchen die konspirierend beisammen sitzen um emsig ihren Zwangs-Tribut an Kronprinz MBS zu leisten. 95%, so die sichtlich erleichterte Reporterin, sind gerne bereit dazu mittels di9eses Deals das edle Ambiente zu verlassen. 
Sollten die iranischen Studenten jemals wieder eine bestückte US-Botschaft in Teheran besetzen, so reicht ein Anruf bei der BBC und das Idyll geht mit britischer Noblesse als gesellige Bingo-Party "on air" - ganz bestimmt! TQM

Russland   Syrien

09:29 | washingtontimes: Putin’s plan to end Syrian war strengthens Russian influence in Middle East

Russian President Vladimir Putin briefed President Trump by phone Tuesday on Moscow’s plans for ending Syria’s 6-year-old civil war, a development that likely will keep U.S. foe Bashar Assad in power in Damascus and underscores Russia’s growing influence in the Middle East. The Kremlin said Mr. Putin stressed the need to keep Syria’s “sovereignty, independence and territorial integrity intact” and that Mr. Assad favors new presidential and parliamentary elections.

b.com-Bildungsauftrag: vlad (владь „Macht“ oder „Herrschaft“) bezieht; der zweite Teil ist verwandt mit got. mērs „groß“ und ahd. mari „berühmt“. Daher bedeutet Wladimir „groß in seiner Macht“. Die Endung -mir (миръ) kam volksetymologisch unter Einfluss von mir (мир „Welt, Gemeinschaft, Frieden“) auf.[1] Daher rührt auch die Interpretation als „Friedensherrscher“, „Weltherrscher“ und dergleichen. (Wikipedia)

11:10 | dazu passend - sputnik: Nach IS-Zerschlagung: Warum wollen die USA Syrien nicht verlassen?! TB

Russland

08:43 I Sputnik: Staatsstreich in Lugansk? – Donezk schickt Militärs in benachbarte Republik

Die Führung der Volksrepublik Donezk hat eine Kolonne von Panzertechnik und mehreren Wagen mit hunderten Soldaten in die benachbarte, ebenfalls selbsternannte Republik Lugansk entsandt. Das berichten örtliche Medien am Mittwoch.
Indes hatten die Kiewer Militärs in der Nacht zum Mittwoch die Siedlung Gladossowo in der sogenannten grauen Zone besetzt, die die Positionen der ukrainischen Streitkräfte und der Volkswehr im Donbass trennt, wie die Donezker Nachrichtenagentur DAN meldete.

Wie gestern bereits in dieser Rubrik vorausgesetzt, wird Kiew versuchen die Situation zu nutzen und sie taten es mit der Besetzung eines Dorfes. Daher ist eine schnelle Klärung der Situation geboten, die wohl nunmehr erfolgte. Truppen aus Donezk sind in Lugansk eingetroffen um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Zudem wurden Appelle laut, daß der Republikchef von Donezk die beiden Volksrepubliken vereinigen möge. Wohl nicht zufälligerweise wird Putins Sprecher Peskow dazu zitiert in dem er sagte, "daß eine solche Vereinigung die innere Angelegenheit der Republiken sei." Das bedeutet also, daß  der Donzeker Präsident Alexander Sachartschenko grünes Licht hat, wenn nicht sogar Rückenwind aus Moskau. Es ist auch gut so. Zwei staatliche Strukturen sind nicht nötig. Eine zusammengeschlossene Volksrepublik kommt auch dem Schritt der zementierten Eigenstaatlichkeit näher. TQM

Saudi Arabien   USA

08:20 I Sputnik: Festgenommene saudische Prinzen werden gefoltert – Medien

Laut einer Quelle der Zeitung wird an den Foltern das größte amerikanische private Sicherheits- und Militärunternehmen Academi, Nachfolger des Unternehmens Blackwater USA, beteiligt. Die festgenommenen Prinzen und Minister würden geschlagen, gefoltert, geohrgefeigt und beleidigt. Ein Vertreter von Academi hat aber solche Vorwürfe in einem Gespräch mit der Zeitung zurückgewiesen.

Nicht Kim aus Nordkorea ist wahnsinnig, sondern Kronprinz MBS. Was er mit seiner rund 200-köpfigen Verwandtschaft - allesamt Milliardäre -  aufführt läßt erahnen, was ihm eines Tages blüht, wenn sein Machtstern verglüht. Der Tod des Muammar Gaddafi war dagegen wohl ein friedliches Einschlafen. Nicht, daß den Prinzen im Matratzenlager Mitleid gebührte und auch ein Treppenwitz der Geschichte, daß ausgerechnet Academi/Blackwater jetzt diejenigen "befragt", die wohl nicht selten ihre gut zahlenden Auftraggeber waren. Folter? Ein Sparschwein, daß sich nicht öffnen läßt wird mit dem  Hammer geöffnet, dagegen ist das wenige Water-Boarding  eher ein zartes Reinigungsritual um sich von der Last des schmutzigen Geldes reinzuwaschen. Die "Führungsmacht der arabischen Welt" zerfleischt sich am Hotelteppich und der US-Schutzpatron wacht darüber! TQM

10:00 I UPDATE: Hierzu die Geschichte in schillernden Details

und hier ein sehr amüsantes, passendes Video dazu!

 

USA Russland

07:48 | WH: Readout of President Donald J. Trump's Call with President Vladimir V. Putin of Russia

President Donald J. Trump today spoke with President Vladimir V. Putin of Russia for more than one hour. The presidents affirmed their support for the Joint Statement of the United States and the Russian Federation, issued at the Asia-Pacific Economic Cooperation Summit on November 11. Both presidents also stressed the importance of implementing U.N. Security Council Resolution 2254, and supporting the U.N.-led Geneva Process to peacefully resolve the Syrian civil war, end the humanitarian crisis, allow displaced Syrians to return home, and ensure the stability of a unified Syria free of malign intervention and terrorist safe havens.

siehe auch:  SputnikTrump hält Telefongespräch mit Putin für „ausgezeichnet“

Palestina   USA

07:22 | Jerusalem Post: US SAYS WARNING TO PALESTINIANS OVER CLOSING DC OFFICE WAS MANDATED BY LAW

Nachdem einige hochrangige PLO-Vertreter vor der UNO in Aussicht stellten, Israelis vor den Internationalen Strafgerichtshof stellen zu wollen, drohte die US-Regierung an, die PLO-Vertretung in Washington zu schließen. Dies zudem für den Fall, daß die PLO nicht auf die Friedensverhandlungen konstruktiv einsteige.
Tatsächlich hat der US-Kongreß 2015 ein Gesetz verabschiedet, wonach der Fortbestand der PLO-Vertretung alle 90 Tage bestätigt werden muß, diese Bestätigung jedoch ausgesetzt werde wenn die PLO Israelis vor den ICC zerrt, oder nicht in "ernsthafte diplomatische Verhandlungen" tritt. 
Die Sprecherin des US-Außenministers sagte, daß Tillerson wegen dieses Gesetzes verpflichtet gewesen sei den Fortbestand des PLO-Büros nicht einfach zu bestätigen, da Abbas vor der UNO genau gegen diese beiden Bedingungen verstoßen habe. Dies sei eine rein technische Frage, keine strategische. Nicht alles sei "schwarz und weiß".
Die PLO kündigte an, daß sie im Falle einer verordneten Schließung ihres Büros nicht länger diplomatische Kanäle zur US-Regierung offenhalten könne.

Die PLO-Führung ist - noch mehr seit dem "mysteriösen" Tod Arafats - derartig fremdbestimmt, daß sie sogar diese Erniedrigung schlucken wird. Es ist aber schon ein starkes Stück, solche Bedingungen zu stellen. Man stelle sich vor, Serbien würde nur dann eine bosnische Botschaft in Belgrad bestehen lassen, wenn Sarajewo auf die Verfolgung mutmaßlicher, serbischer Kriegsverbrecher verzichten würde und sich dazu verpflichtet, bezüglich der Republika Srpska im Sinne Serbiens zu "verhandeln" - wenn nicht -  fliegen sie hochkant hinaus. 
Dieser Fall verdient deswegen einige Aufmerksamkeit, weil er ähnlich wie der Atom-Deal mit dem Iran eine sehr gefährliche Methode der USA erkennen läßt. Internationale Abkommen werden mit nationalen Zusatz-Gesetzen versehen, die ein kurzfristiges Ablaufdatum ermöglichen, falls der Vertrags"partner" politisch nicht pariert. So reicht es zum Besipiel, gegen "den Geist" des Atomabkommens zu verstoßen, nachdem ein materieller Verstoß nicht konstruierbar ist.
Darüberhinaus  wäre aber sowieso besser den Internationalen Strafgerichtshof abzuschaffen. Er ist ein politisches Instrument, daß letztlich nach politischer "Zulässigkeit" richtet, wie wir erst gestern bei Mladic sahen und wo  andere, welche auf die alleinige Weltführungsmacht bestehen darüber entscheiden, welches Land eine General-Immunität besitzt.
Wieviel dann internationale Abkommen mit den USA überhaupt noch wert sind sei dahingestellt. TQM

22.11.2017

 Lebanon.svg   Saudi Arabien   USA

21:25 I Washington Post:  In a blow to Saudi ambitions, Lebanon’s Prime Minister Hariri puts his resignation on hold

Hariri setzte seinen Rücktritt als Premierminister derzeit aus. Seine Rückkehr in den Libanon wurde von Frankreich befördert. Die Amerikaner waren über den Abstecher nach Paris nicht begeistert, aber sie machten den Saudis und Hariri klar, daß seine Rückkehr in den Libanon "essentiell" wäre, so ein US-Regierungsbeamter.  "Wir akzeptierten Paris als Alternative aber wir wollten, daß es temporär ist. Wir waren nicht zufrieden mit einem Leben im Exil." Macron, der auf Kronprinz MBS einredete, war ein Faktor seiner Rückreise. 
Das Weisse Haus betrachtet Saudi Arabien als Schlüssel zu zwei wesentlichen, außenpolitischen Zielen. Erstens den Iran in die Knie zu zwingen und zweitens einen Frieden zwischen Israel und Palästinensern zu schmieden. Aber die letzen Aktionen Riads betrachtet die US-Regierung als  abträglich zur Erlangung dieser Ziele. Neben der Hariri Rückreise, drängen die USA die Saudis auf eine Einigung mit Katar und zwangen sie zu einer Öffnung eines humanitären Korridors in den Jemen.
Hararis Aussagen am Mittwoch, daß er im Amt bleiben werde machten deutlich, daß Saudi das Spiel verloren hat. 

Hier die fast ungeschminkte Intervention der Amerikaner. Sie bestätigt, daß der irre Kronprinz MBS tatsächlich Hariri als Geisel hielt, sie bestätigt aber auch, was für ein bedeutungsloser Trittbrettfahrer Macron ist. Die USA sind in der Doppelmühle: Domestizieren sie den saudischen Größenwahn, so untergraben sie deren sowieso schwer ramponierte Autorität, lassen sie MBS ungezügelt seine Regionaldiktatur  errichten, so sind die Kollateralschäden so ungeheurlich, daß die USA noch schneller an Autorität verlieren - weit über die Golfregion hinaus. Das Desaster in Riad, Tel Aviv und Washington stand in hartem Kontrast zur Siegesfeier in Sotschi wo mit G3 ein neuer Dreiergipfel der Macht besiegelt wurde. TQM

 

 Lebanon.svg

17:40 | tagesanzeiger: Hariri setzt Rücktritt als Ministerpräsident aus

Der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri hat einen Rückzieher von seiner Rücktrittserklärung gemacht. Er setze den Rücktritt aus, nachdem Präsident Michel Aoun ihn gebeten habe, diesen zu überdenken, sagte Hariri heute. 

Beitragstäter:
Immerhin wird damit kundgetan, dass die Lage im Libanon noch labiler wird.  Hariri relativiert den Rücktritt

Ukraine

16:05 | Sputnik: Putsch in der Ostukraine? Kreml meldet sich zu Wort

Am Dienstagmorgen haben Unbekannte das Zentrum von Lugansk besetzt. Nach Medienangaben soll es sich hierbei um einen Konflikt zwischen dem Präsidenten und dem Innenminister der selbsternannten Volksrepublik handeln. Derweilen scheint der Kreml laut seinem Sprecher Dmitri Peskow informiert zu sein, was sich in dem Gebiet tatsächlich abspielt.

TQM ... Pause vorbei ..... hopp hopp. TS

18:35 I TQM: Es ist wirklich schwierig etwas dazu zu sagen. In so einem "wilden" Bürgerkriegsland ist vieles möglich und vieles unklar. Während Donezk wirklich an seine Staatlichkeit glaubt und entsprechende Institutionen geschaffen hat, ist Lugansk in seinem Selbstverständnis eher "russische" Provinz der Ukraine, die sich einfach gegen das Diktat der Kiew-Junta und ihrer Milizen erwehrt. Der abgesetzte Innenminister Kornet, der nun offenbar rebelliert könnte einer sezessionistischeren Fraktion angehören, denen Plotnitzki zu konziliant ist. 
Jedenfalls ist höchste Vorsicht geboten, daß das die westliche Freibeuter-Meute in Kiew nicht zu Dummheiten verleitet!

 

Russland   Iran   Tuerkei

12:32 I Sputnik: Geburt der G3 wird historisches Ereignis

Die Tatsache, dass sich die G3 auf das Thema der Syrien-Regelung geeinigt haben, sei noch wichtiger als die Regelung selbst. Denn die Geschichte der Beziehungen zwischen Russland, der Türkei und dem Iran zähle hunderte Jahre – die Staatschefs dieser Länder trafen sich allerdings noch nie zuvor in diesem Format. Vor dem Hintergrund der Rolle, die diese Länder in der Region und in der Welt spielen, habe das Treffen eine enorme Bedeutung. 
Was die beiden Länder aber noch stärker vereinige, sei Russland. Die Präsidenten kommen zu Putin zum Besuch, der nicht nur daran interessiert sei, sich mit ihnen über Syrien zu einigen, sondern auch die strategische Partnerschaft mit den beiden Ländern auszubauen.

Ein absolutes Desaster für die langen Gesichter an der Themse und an der Ostküste. Russland ist am Wege das zu schaffen, was die angelsächsische Dauerintriganz seit über 100 Jahren in dieser Region zu verhindern vermochte. Hoffen wir, daß diese Befreiung auch Europa zuteil wird und besonders die BRD nach 80 Jahren Nationalsozialismus und Fremdbestimmung natürliche und freie Wege gehen läßt.  Der Abgang der Angela, wäre ein wichtiger, symbolischer Schritt. Hoffentlich ist der erste Buchstabe ihres Familienamens, nicht umsonst derselbe, wie der des Mugabe.  TQM

 

 Lebanon.svg

07:45 I Jerusalem Post: LEBANESE PM HARIRI LANDS IN BEIRUT

Heute Nacht kehrte Hariri von Ägypten mit Zwischenstopp in Larnaca, wo er den zypriotischen Präsidenten kurz traf, nach Beirut zurück. Er wird heute Präsident Aoun treffen und danach seine Position öffentlich erläutern. Er gedenkt auch an der Militärparade anläßlich des heutigen Unabhängigkeitstages teilzunehmen. 
Präsident Aoun wandte sich via Twitter an "die arabischen Brüder" und meinte: "Mit dem Libanon umzugehen setzt viel Weisheit und Rationalität voraus. Die Alternative dazu bedeutete den Libanon ins Feuer zu werfen."

Hariri, der im Duktus eines Entführungsopfers seinen Rücktritt im saudischen Fernsehen verlas, ist also über verschlungene Schleichpfade aus Riad entlassen worden und kehrt dank "Schlepper" Macron zurück.
Er, der Anführer der Partei "Zukunfts-Bewegung" weiß offenbar nicht genau wie seine Position in der Gegenwart ist? Trat er wirklich zurück? Ist der Rücktritt ungültig, da ihn der Staatspräsident nicht annahm? Tritt er heute dennoch zurück? Widerruft er den Rücktritt? Knüpft er Bedingungnen an seinen Verbleib?  All diese Fragen sind offen - klar ist jedoch, daß das saudische Theater gescheitert ist und ihre Position jedenfalls dramatisch schwächte.
Hariri verkündete aus Riad seinen Rücktritt, da er um sein Leben fürchtete - jetzt aber scheint diese Furcht verflogen?! An seiner Stelle sollte sie jetzt erst recht immens hoch sein, denn in Wirklichkeit wäre ein Anschlag gegen ihn in Beirut das Beste, was den Saudis "passieren" könnte: Ein lästiger Mitwisser wäre beseitigt und tatsächlich könnte man es "den Iranern", oder der Hisbollah in die Schuhe schieben und damit den Zündsatz zu ethnisch-religiösen Auschreitungen hochgehen lassen. TQM

 

Argentinien

06:29 | FAZ: Flugzeug entdeckt Objekt auf Meeresgrund

Bei der Suche nach dem vermissten argentinischen U-Boot sind die Retter laut Medienberichten auf eine Wärmequelle in 70 Meter Tiefe gestoßen. Wegen des Sauerstoffmangels spricht die Marine von einer „kritischen Phase“.

21.11.2017

 Lebanon.svg   Aegypten   

20:48 I Jerusalem Post: LEBANON'S HARIRI HOLDS TALKS WITH EGYPT PRESIDENT SISI IN CAIRO

Ehe Hariri am Mittwoch anläßlich des Unabhängigkeitstags nach Beirut zurückkehren möchte, traf er heute in Kairo zu Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi  zusammen. Einerseits ist Sisi als Gegner der Muslimbruderschaft ein enger Verbündeter der Saudis, andererseits aber sagte er, daß Ägypten keine Maßnahmen gegen die Hisbollah in Erwägung zieht, obwohl Saudi nach diesen Sanktionen verlangt. 
Der libanesische Präsident Michel Aoun sprach ebenfalls mit al-Sisi und beiden unterstrichen die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung eines stabilen Libanon. 

Man stelle sich vor: Saudi beruft eine Dringlichkeitssitzung der Arabischen Liga in Kairo ein, wo der Iran und die Hisbollah als lebensbedrohliche Gefahr und als Terrororganisation gebrandmarkt werden sollen. Die Libanesen kamen erst gar nicht, Syrien ist ausgeschlossen, der Irak wollte nicht, die Kataris auch nicht, die Emirate kamen unterbesetzt und lediglich das saudische Schulteräffchen aus Bahrain hüpfte erbost durch die Medien auf und ab. Und damit verkaufen sich die Saudis als arabische Führungsmacht, als die legitime Stimme der Araber, als der alleinige Gesprächspartner der Israelis? 
Die Ägypter lieben das saudische Geld und teilen den unendlichen Hass auf die Muslimbruderschaft und deren Sparschwein, die Kataris, die Mursi am Nll mästeten - aber das war es auch schon. Die Ägypter schlagen die Tür den Russen nicht zu und wissen wie die Realität in Syrien/Libanon/Irak aussieht. 
Der Anti-Libanon ist ein Gebirgszug den sich der Libanon mit Syrien teilt und keine saudische, politische Retorten-Allianz die den Libanon teilt. Die Perfomance des MBS ist grottenschlecht! TQM

USA  etc. et.al.....

18:58 I infosperber: Angekratzter Petrodollar im Pulverfass Nahost

Der Dollar kommt als Reservewährung ins Schwanken. Bereits suchen die Saudis zusätzliche Geldquellen. Einige Folgen sind absehbar.

Die o.a. Fahnen ließen sich nahezu beliebig erweitern. Tatsache ist, dass den USA mit zunehmendem Tempo die Felle davonschwimmen. Die Region entwickelt sich aus US-Sicht immer mehr zu einem reinien Fiasko. Einzig die EUdSSR scheint (noch?) in Nibelungentreue den USA zu folgen, mehr oder weniger freiwillig. HP

 

USA   Israel   Tuerkei   Russland

18:03 I RT:  ‘Blinding’ Israel’s defense? Turkish media says Ankara could disable US radar over F-35 deal threat

In der konservativen, Pro-Regierungs-Zeitung "Yeni Safak" wurde angedeutet, daß die Regierung in Ankara eine US-Radarstation in der Türkei blockieren könnte und dadurch einen iranischen Raketenangriff auf Israel ermöglichen könnte.  Dies wäre die Revanche für die Weigerung der USA den Türken F-35 zu verkaufen. Die Türkei wollte über 100 Stück F-35 kaufen, aber eine Sprecherin der US-Airforce meinte, daß diese verletzlich seien durch den Ankauf des S-400 Systems. Die türkische Zeitung bezeichnete dies als "Erpressung". Das US-Radarsystem in der Nord-Türkei dient dem israelischen Frühwarnsystem für eventuelle Raketen aus dem Norden und Osten Irans. 

Der russische Rüstungsgigant Rosonboronexport wird schon das Weihnachtsangebot für super-fesche, 100 Suchoi T-50 schreiben. Schön blöd von den Amerikanern ihre F-35 wegen der S-400 nicht zu verkaufen. Werden sie das mit Saudi, die ebenfalls S-400 bestellen auch so handhaben? Umgekehrt ist die türkische Reaktion typisch kindlich-trotzig, gezeichnet von ihrem Minderwertigkeitskomplex: Einerseits setzen sie Israel mit den USA gleich - etwas, was zuvor nur Saddam tat, als er seine Scuds auf Nordisrael schickte um sich für den US-Angriff auf den Irak zu rächen und zweitens ist es natürlich lächerlich  zu glauben, daß Israel mit US-Israelischen Militärsatelliten, Patriots, Iron Dome Abwehr, etc. nicht in der Lage wäre eine iranische Rakete abzufangen. Ganz abgesehen davon wird der Iran nicht so blöd sein und Raketen nach Israel schicken, wohlwissend, daß er sich damit einen ungeheuerlichen Gegenschlag einhandeln würde, wenn nicht sogar die totale Vernichtung. Also die Sicherheit Israels von der Gnade Erdogans abhängig zu machen, beeindruckt nur  türkische Ziegenhirten. Für die war der Artikel wohl auch gedacht. Jetzt landete er auf RT damit ihn ja alle Welt liest und die Türkei ein Stück weiter aus der NATO-Umlaufbahn gerät und der F-35 Deal endgültig platzt. TQM

Isis

08:28 | Sputnik: Irans Präsident verkündet Sieg über IS in Irak und Syrien - TV-Sender

Der iranische Präsident Hassan Rouhani hat am Dienstag den Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) im Irak und in Syrien verkündet. Rouhanis Rede wurde vom Fernsehsender Press-TV übertragen. Zuvor hatte auch der General der Iranischen Revolutionsgarde, Kassem Sulejmani, von einem Sieg über den Terroristen gesprochen. Er gratulierte dem iranischen geistlichen Oberhaupt Ajatollah Chamenei zu dem Erfolg.

 

Afganistan   USA

08:15 I CNN: US conducts airstrikes on Afghanistan opium labs

Die US-Luftwaffe fliegt Einsätze gegen Opium-Laboreinrichtungen der Taliban. Die Opiumproduktion soll 2017 um 87% gestiegen sein. 85% des Weltopiums und geschätzte 4% des Heroins in den USA stammen aus Afghanistan. 
General Nicholson, US-Befehlshaber in Afghanistan sagte, daß ihm diese Angriffe durch die Trump-Regierung ermöglicht wurden - zuvor waren solche Angriffe nicht möglich. 

2000-Pfund Bomben auf Drogenküchen werfen ist typisch amerikanischer overkill und führen zu nichts. Trump glaubt mit der großen Fliegenklatsche die Taliban aushungern und bestrafen zu können. Dazu hat er auch eben 3000 weitere US-Soldaten nach Afghanistan entsandt. Aber das wird nichts - wie hier neulich berichtet, hallen die Worte des afghanischen Ex-Präsidenten Hamid Karzai durch die Täler Afghanistans, der die USA offen der systematischen Menschenrechtsverletzungen bezichtigte und sich öffentlich von den USA lossagte.
Sein Bruder, Ahmed Wali Karzai, wurde 2011 von einem seiner Leibwächter in Kandahar ermordet. Man sagte, daß der mächtige Warlord und Bruder des Präsidenten im Drogenhandel mit den Taliban involviert war, während er gleichzeitig auf der Payroll der CIA stand um Todesschwadronen gegen die Taliban anzuführen. 2010 bettete ihn General Petraeus in seine Strategie in Süd-Afghanistan ein. Ein Offizier der US-Koalition sagte: "Der Plan ist ihn einzubauen, zu formen, soferne man ihn nicht eliminiert, muß man es so machen." Erinnerungen an die "Iran-Contra-Affäre" werden wach. Ein knappes Jahr später wurde er tatsächlich eliminiert - trifft dasselbe Schicksal auch bald den unbotmäßigen Ex-Präsidenten? TQM

09:02 | Leser Kommentar:
Natürlich ist es ein „Overkill“ aber es geht nicht um Afghanistan oder um die Drogen. General Nicholson, US-Befehlshaber in Afghanistan hat es ja BESTÄTIGT, indem er sagte, daß ihm diese Angriffe durch die Trump-Regierung ermöglicht wurden - zuvor waren solche Angriffe nicht möglich. Warum waren sie nicht möglich, wenn aus diesem Land ein Großteil der Drogen kommen? Darf man den „ erschwörungstheoretikern" glauben, so ist der Deep State – über die CIA – DER größte Profiteur vom Drogenhandel. Es ist also kein Schlag gegen Taliban oder Droge, sondern gegen das System und den Deep State! Und der dürfte sehr unter Druck stehen.

09:38 | TQM antwortet .... 
Werter Einsender: An soviel Edelmut der Amerikaner vermag ich nicht zu glauben - außerdem sind die Taliban nicht mehr im Interesse des Deep State, der an der Heimatfront kämpft. Es geht darum die mögliche Allianz zwischen Karzai/Paschtunen und Taliban (Paschtunen) zu zerschlagen, die sich den Russen annähern und Afghanistan in die Seidenstrasse einbauen wollen. Die USA möchten eben dies verhindern, oder zumindest noch am Verhandlungstisch sitzen.

Russland   Syrien

07:40 | Sputnik: Sotschi: Assad bittet Putin um Hilfe im politischen Prozess – Ohne äußeres Eingreifen

Moskau habe zur Förderung des Regelungsprozesses in verschiedenen Richtungen beigetragen – vor allem auf der Grundlage der Achtung der UN-Charta, der Souveränität und der Unabhängigkeit Syriens als Staat.
„Ich würde diese Möglichkeit gerne nutzen, um Ihnen, sehr geehrter Herr Präsident, die Glückwünsche und den Dank des syrischen Volks dafür zu übermitteln, dass wir die territoriale Integrität und die Unabhängigkeit unseres Landes behaupten konnten“, betonte Assad. 

Um Putin zu danken und ein paar nette Worte zu spenden hätte Assad nicht anreisen müssen - wozu also? Erstens möchte Putin zeigen, daß Assad nicht nur Teil der Lösung ist, sondern zentraler Bestandteil. Zweitens demonstriert Putin, daß Russland im Gegensatz zu den anderen, illegalen Invasionskräften (Türkei und USA), völkerrechtlich legitim und mit dem Dank und Segen des syrischen Präsidenten im Lande ist. Und drittens kommen morgen Erdogan und Rouhani nach Sotschi. Ein Treffen wo Erdogan auf Assad gestoßen wäre geht natürlich nicht - es ist aber auch ein Signal an Erdogan, daß dieser nichtglauben braucht über dem Kopf Assads mit Putin das Schicksal Syriens diskutieren zu können. Und letztlich ist es auch ein Signal an die Saudis, die in den kommenden Tagen in Riad eine "Oppositionskonferenz" veranstalten, wo sie irgendwelche hörigen Marionetten versammeln, die zwar völlig bedeutungslos sind, aber beweisen sollen, daß Saudi-Arabien  noch immer eine Rolle spielen möchte. Das zumindest muß Saudi vorgaukeln, da es bemüht ist DIE arabische "Führungsnation" zu spielen, die aber von den meisten arabischen Staaten niemals akteptiert werden wird. TQM

20.11.2017

USA Nordkorea

19:54 | Sputnik: Trump Designates North Korea as State Sponsor of Terrorism - White House

As the North Korean crisis shows no signs of abating, US President Donald Trump has announced new restrictive measures against Pyongyang.
Speaking at the start of a cabinet meeting at the White House on Monday, Trump said the US Treasury Department will start announcing additional major sanctions against North Korea on Tuesday.

255px Flag of Myanmar.svg   China

18:45 I Globaltimes: FM proposes China-Myanmar economic corridor

Um der Stabilität und der engen Beziehungen zu Myanmar zu dienen, empfahl der chinesische Außenminister einen Wirtschaftskorridor durch Myanmar. Dies sagte er im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit  Aung San Suu Kyi, Staatsrätin und Außenministerin Myanmars. Dieser würde mit zwei Sonderwirtschaftszonen der wirtschaftlichen Entwicklung Myanmars dienen und die Zusammenarbeit im Seidenstrassenprojekt fördern. Er würde die zentrale Wirtschaftszone Myanmars mit dem unterentwickelten Westen verbinden. Durch seine Lage zwischen China und Südostasien stellt Myanmar eine wesentliche Kreuzung der Seidenstrasse dar. Bereits im April wurde der Bau einer 1,5 Mrd. USD teuren Pipeline von der chinesischen Grenze an den Golf von Bengalen beschlossen, die jährlich 22 Mio Tonnen Rohöl nach China befördern wird. Ferner unterbreitete der chinesische Vizeaußenminister Wang einen Dreistufen-Plan zur Befriedung der Rohingya: 1. Ein Waffenstillstand, der bereits eingetreten ist. 2. Die internationale Gemeinschaft soll die Regierungen Myanmars und Bangladesch dabei helfen die Kommunikationskanäle zu einer machbaren Lösung aufrechtzuerhalten, nachdem sie sich über eine Rückkehr der Flüchtlinge einigten. 3. Armutsbekämpfung, wozu internationale Hilfe gefordert wird.

China-Seidenstrasse-Ölpipeline-Golf von Bengalen-Saudis-König-Asienreise-Milliarden-Schatztruhe-Malaysien-Muslims und schon hat man die "Arakan Salvation Army" und "Rohingya-Krise" TQM

 

USA

17:23 | Sputnik: Kämpfer geben auf: USA lassen Freie Syrische Armee fallen - Terrorexperte

Die Freie Syrische Armee hat nach Angaben des Portals Allhadathnews eine 180-köpfige Kampfgruppe aufgelöst. Die Kämpfer hätten ihre Stellungen aufgegeben, nachdem sie jeder 2.000 Dollar erhalten hätten, berichten Medien unter Berufung auf einen Sprecher der aufgelösten Truppe. Ein Terrorexperte kommentiert im Sputnik-Gespräch.

 

Tuerkei   Nato

15:58 I RT:  Erdogan’s chief adviser calls for Turkey’s NATO membership to be reconsidered – local media

Der Chefberater Erdogans, Yalcin Topcu,  stellt die NATO-Mitlgliedschaft in Frage.Gegenüber Lokalmedien sagte er: "Die Anwesenheit der großen Türkische Nation in dieser Institution (NATO) ist hinterfragenswert", da sich die NATO gegenüber der Türkei "brutal und unehrenhaft" verhalte. 
Er reagierte damit auf  einen Vorfall bei einer NATO-Übung in Norwegen, bei der die Türken als "Feinde" dargestellt wurden und Erdogan als Zielscheibe. Daraufhin verließ das türkische Kontingent die Truppenübung.

Endlich ist es ausgesprochen! Hoffentlich geht es jetzt sehr schnell. Die gesamte Südküste des Schwarzen Meeres, der Bosporus und Nordzypern wären dann draußen. Die zweitgrößte NATO-Armee nach der US-Armee einfach weg - ein militärstrategischer Super-Brexit!!!  TQM

 

 

Deutschland   Tuerkei

13:41 | open democracy: German-Turkish tensions in a collapsing Jamaica coalition

While the Turkish narrative in the close-alliance-cum-uneasy-stand-off between Germany and Turkey remained constant over the past decade, momentous changes have now occurred to the German political system.

Frankreich   sahel 1114399

12:45 | wsws: Frankreich verstärkt Intervention in Westafrika

Frankreich verstärkt seine Truppen in der Sahelzone. Dieser strategisch wichtigen und rohstoffreichen Region seines früheren Kolonialreichs droht damit nach dem Nato-Krieg in Libyen 2011 und der seit 2013 laufenden französische Militärintervention in Mali eine weitere militärische Eskalation.

Simbabwe

08:03 I CNN: Source: Zimbabwe's Mugabe agrees to terms of resignation

Eine Quelle, die mit den Verhandlungen um die Abdankung Mugabes vertraut ist teilte gegenüber CNN mit, daß Mugabe mit den Militärs die Bedingungen seiner Abdankung vereinbart hätte. Die gestrige Ansprache diente nur dazu, das Vorgehen der Militärs für verfassungskonform zu erklären, es folgt die Abdankung, die in einem Brief bereits verfasst wurde. Unter anderem wird ihm und seiner Frau Grace lebenslange Immunität und die Unantastbarkeit ihrer Besitztümer zuerkannt.

Etwas in der Richtung war auch zu erwarten. Für den 93-jährigen Mugabe wird es sich mit der lebenslänglichen Immunität schon ausgehen. Seine verhasste Frau "Gucci-Grace" sollte jedoch besser auf gepackten Koffern sitzen, denn die uniformierten "Krokodile" werden sie in der Sekunde seines Ablebens im Schlammtümpel versenken. TQM

USA   Japan

07:37 | Okinawa incident sparks US troops alcohol ban in Japan

Nachdem ein betrunkener Fahrer eines US-Militärlasters einen lokalen Mini-Van Fahrer bei einem Unfall tötete, verhängte die US-Armee nicht nur ein totales Alkohlverbot über die gesamte Militärbasis, sondern auch eine Ausganssperre.
In Okinawa wo 26.000 US-Soldaten stationiert sind kommt es immer wieder zu Protesten gegen die US-Präsenz. Bereits 1995 kam es zu Unruhen nachdem eine 12 jährige Japanerin Opfer einer US-Massenvergewaltigung wurde und 2016 als ein US-Mitarbeiter der Basis eine Japanerin ermordete.

Dabei sind sie doch nur dazu da ganz Japan vor China und dem little Rocket-Man zu schützen? Wo sind die modernen Samurais, die Japan vor den falschen Missionaren schützen? TQM

19.11.2017

Simbabwe

19:57 I Dailymail: Robert Mugabe STEPS DOWN to end 37 years in power: Reviled dictator resigns after breaking down in tears and weeping for his FIRST wife and dead son when he was replaced by 'The Crocodile'

Heute Abend wird der 93-jährige Robert Mugabe nach 37 Jahren seinen Rücktritt als Präsident in einer TV-Ansprache erklären. Ekstatische Massen feiern in den Strassen Harares seinen Abgang und gleichzeitig seinen Nachfolger, Emmerson 'Crocodile' Mnangagwa, der schon morgen als Staatspräsident vereidigt werden soll. Mugabe brach bei seinem Abgang in Tränen aus und verlangte mit seiner 1992  verstorbenen ersten Frau und seinem Sohn, der 1966 verstarb, zu sprechen.  Seit 1996 ist er mit Grace verheiratet. Würde er  nicht zurücktreten, so würde er durch ein Impeachment abgelöst werden. Er soll in Hungerstreik getreten sein, nicht sprechen und sich nicht baden. 
Mugabe kann durch den Rücktritt als Elder Statesman im Land bleiben, oder an einen seiner Wohnsitze nach Südafrika oder Singapur ausreisen. Seine Frau Grace wird aus der Partei lebenslänglich ausgeschlossen. 

Mugabe badet nicht aus Protest? Zum Weißwaschen ist es mit 93 Jahren sowieso zu spät. Jedenfalls gibt es Hoffnung, daß eines Tages auch die Ära der schwarzen Merkel endet  - die gefühlten 37 Jahre schreien danach, auch wenn das zahnlose Krokodil Seehofer dann auch schon Geschichte sein wird! TQM

20:30 TQM-Update: Eben endete die Ansprache Mugabes im Zimbawe-TV viel Gerede von Mißständen und der Notwendigekeit zur Anstrengung und Neuerung gemäß der Prinzipien der Partei, aber kein Wort von Rücktritt. Die Partei kündigte hingegen für Montag an das Impeachment einzuleiten, sollte er nicht zurücktreten. Entweder er ist doch so stur und tritt nicht selber ab, oder er wartet bis zum ZANU-Parteitag im Dezember um dort mit großem Getöse abzutreten. Vielleicht gewähren ihm die Generäle diesen pompösen Abgang? 

Ukraine

18:02 | telepolis: Maidanmorde: Drei Beteiligte gestehen

Drei Georgier geben zu, unter den Maidanschützen gewesen zu sein, die auf Polizisten und Zivilisten schossen - bewaffnet und angestiftet unter anderem von einem ukrainischen Oppositionspolitiker.

Was da wohl die beiden Klitschko-Talente jetzt zu melden haben? Würden die nicht so gut boxen, hätte ich sie nicht als Talente bezeichnet, sondern als das was sie diesbezülich sind! TB

Simbabwe

16:03 | rt: Simbabwes Regierungspartei entmachtet Mugabe und ernennt ehemaligen Vizepräsidenten Mnangagwa

Am Sonntag setzte Simbabwes Regierungspartei Präsident Mugabe als Parteichef ab und ruft ihn zum Rücktritt auf und ihn zum Rücktritt vom Präsidentenamt aufgefordert. Der frühere Vizepräsident Emmerson Mnangagwa sollte sowohl als Parteichef als auch als Präsident nachfolgen.

Israel

15:50 | Kurier: Israel will 40.000 afrikanische Flüchtlinge abschieben

Die rechtskonservative Regierung in Israel sieht die Menschen als "Eindringlinge". Es soll ein Übereinkommen mit Uganda und Ruanda zur Abschiebung geben. Israel will rund 40.000 im Land verbleibende afrikanische Flüchtlinge in Drittländer abschieben. Dies kündigte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Sonntag bei einer Sitzung seiner Regierung in Jerusalem an. Israel betrachtet die vor allem aus Eritrea und dem Sudan stammenden Flüchtlinge als illegale Einwanderer. Asylanträge werden nur in extrem seltenen Fällen gebilligt.

... was ist das jetzt? Gesunder Menschenverstand! TS

16:10 TQM: Ein interne Überschneidung - habe gerade dazu aus der JP in Einwanderung gepostet! 

16:13 | TS:  Du kannst nicht alle Staaten haben! Lass TB und mir auch mal ein paar Staaten. Dauernd mogelst Du. 

16:15 I TQM: Okay, ich lasse Dir Legoland-Deutschland. Aber nur wenn du eine hohe Mauer rund um Merkel baust - ausbruchsicher!

17:14 | Leser-Kommentar zur TQM/TS-Diskussion
Weniger TQM wäre Brot ohne Salz - ich liebe die Analysen von TQM und bitte darum alles so zu belassen wie es ist. TQM des Mogelns zu bezichtigen würde evtl. seine göttlichen Analysen reduzieren und DAS MÖCHTE ICH AUF KEINEN FALL.

Simbabwe

13:05 | FAZ:  Zimbabwe: Partei setzt Robert Mugabe ab

Bislang hatte Langzeitpräsident Robert Mugabe den Rücktritt verweigert. Nun setzt seine Partei ihn ab.

Russland   Iran   Tuerkei

11:00 I Jerusalem Post: The great Arab retreat

Der Rückzug der Araber. Es sind historische Zeiten. An der historischen Damaskus-Medina Bahn, in Sichtweite des Golan, einen Fußmarsch vom syrischen Deraa entfernt, dort wo der Aufstand gegen Assad einsetzte und dort, beim biblischen Erdrei, wo die Israeliten König Og besiegten, dort wo eine riesige arabische Armee Byzanz 635 bezwang und in das christliche Anatolien einfiel und ins das damals noch heidnische Persien, dort sind wieder alle Spieler zurück im Feld.
Die Russen, als die Erben von Byzanz, die Iraner als die Erben der Perser sitzen fest im Sattel und brechen auf zu neuen Horizonten. Die arabische Niederlage ist kolossal. 
Die Russen haben tausende Araber getötet, Millionen in die Flucht geschlagen und die Iraner haben vier arabische Hauptstädte in der Hand. Die Russen beherrschen die syrische Küste und die Perser siedeln ausländische Siedler im Westen Syriens an, nachdem schiitische Kommandos aus dem Libanon und Afghanistan die Kontrolle über ganze Städte übernahmen. Die Iraner unterhalten eine Marionetten-Regierung in Beirut, die Russen in Damaskus. 
Wie in Juda am Morgen ihres Niedergangs, dümpelt heute die Arabische Nation zerissen, besitzlos und entehrt herum, "seine Feinde sind jetzt die Herren, seine Gegner haben gesiegt, und ihre Kinder gehen in Gefangenschaft", heißt es in den Klageliedern des Jeremias über die Niederlage Zions. 
Warum läßt sich die Arabische Nation das gefallen? Warum verbündet sie sich nicht? Wo sind die Präsidenten, Könige und Scheichs? Wo ist die Arabische Liga im Angesicht der Raubes, der Erniedrigung und der Verzweiflung? Können sie nichts anderes tun als hin und wieder die Palästinenser mit Lippenbekenntnissen ermuntern? Arabische Literaten werden sich eines Tages damit beschäftigen, was mit den Millionen unschuldigen Arabern im Schutt von Aleppo, in den aufgebrachten Städten Europas und im verschlingenden Wellengang des Mittelmeeres durch Moskau und Teheran ihnen angetan wurde. 
Es geht aber nicht um Eroberung. Russen lassen ihre Macht spielen und der Iran will nur seine Nachbarn kontrollieren. Beide Formen sind unmoralisch, politisch dumm, strategisch anachronistisch und wirtschaftsfeindlich. Beide haben sich dadurch die langfristige Feindschaft der Sunniten eingetreten. Daher stationieren die Russen möglichst wenige Bodentruppen und die Iraner schicken auch lieber Milizen aus Beirut und Basra. Es wird ihnen aber nichts helfen, da dennoch tausende Berater im Land sind. Und die Früchte werden nicht reifen. Putin ist getrieben vom zaristischen Drang ans warme Meer, die Zeiten jedoch sind vorbei - was wollen Igor und Olga davon haben: Arabische Gewürze, ameikanische Barren, afrikanische Sklaven? Die iranische Sichtweise ist noch unbegründeter. Die Geschichte zeigte, daß persische Großreiche über nicht persische Territorien stets untergingen. Außerdem könne sich weder Russland, noch die Perser dieses imperialistische Unterfangen leisten. Um mit Waffen zuschlagen zu können, müssen die Mägen gefüttert sein. Beide Wirtschaften - die russische und iranische sind angeschlagen durch niedrige Ölpreise, industrielle Rückschrittlichkeit, schlechter Infrastruktur, Abhängigkeit von Rohstoffen, schwacher Währung, und demographischem Abstieg. Beide haben mit Öl und Gas diesselben Reichtümer und werden ihre imperialistischen Ambitionen nicht aufrechterhalten können. 
Ja, Putin und Khamenei haben die Araber heute zurückgeschlagen, aber sie werden morgen voller Rache von den Flußbetten des Jarmuk zurückkehren, so wie sie es seinersets gegen Byzanz und Persien taten.

Amotz Asa-El ist einer der Chef-Kommentatoren der Jerusalem Post mit Universitätsabschlüssen in Journalismus an  der Columbia Universität und in Jüdischer Geschichte an der Hebrew University in Jerusalem. Ein sehr ernstzunehmender Kommentator mit profundem historischen Wissen, was man bei unseren medialen "Experten" seit dem Ableben von Scholl-Latour zur Gänze vermisst. Dennoch - und das ist auch gut so - sieht er die Lage von den Berghöhen des Golan aus und dabei übersieht er im Fernblick so manches was so nahe liegt. 
Seine historische Parallele zu Byzanz und Persien im Konflikt mit den Arabern scheint anfänglich noch von einer Begesiterung getragen sein, die sich dann  aber fast in verzweifelte Empathie für die Araber wandelt, die aus den Höhen des Golan etwas gekünstelt klingt. Und daher ist es an dieser Stelle angemessen in einigen Punkten massiv zu widersprechen.
Der Niedergang und die Demütigung der arabischen Welt wurde seit 1948 durch alle israelisch-arabischen Kriege von den USA und der "Westlichen Wertegemeinschaft" angeführt. Die Arabische Nation, ihre Kulturträger und politischen Tragflächen waren das Ägypten unter Nasser, die Syrisch-Arabische Republik und der Irak. Sadat wurde den USA zugewendet und wurde später auch daher ermordet. Aus dem nationalistisch-arabischen Ägypten, welches noch um den Suez kämpfte und bis heute als eine Hauptsäule der arabischen Literatur und des Films gilt, wurde nach dem US-Verrat gegen Mubarak im "Arab-Spring", ein Geldnehmer der Saudis, der sich bei den Russen rückversichert. Aus dem Irak, der den Iranern jahrzehntelang militärisch die Stirn bot, der Babylon als arabische Wiege der Zivilisation gegen die Perser praktisch in seine baathistisch-weltliche Staatsideologie einbettete, wurde ein durch zwei Kriege der "Westlichen Wertegemeinschaft", ein durch Uranmunition und Gift zerstörtes Land. Die hundertausenden Toten bedingt durch zwei Jahrzehnte US-Sanktionen bezeichnete die US-Außenministerin Albright als notwendiges Opfer. Es waren Wolfowitz und die Neocon-Hawks, die tonnenweise irakische, antike Kulturgüter in die USA und nach Israel abtransportieren ließen. Dieser Irak, der in seiner arabischen, gemäßigt-sunnitischen Identität völlig vom Westen zerstört wurde, ist nun - nicht verwunderlich - unter Kontrolle seiner schiitischen Mehrheitsbevölkerung, die zu Teheran tendieren - auch weil sie sehen was mit arabischen Schiiten in Bahrain und Saudi so passiert...
In Syrien brach der "Aufstand" gegen Assad in Deraa aus, welches im Gegensatz zu Homs keine sunnitische Hochburg ist - war es vielleicht mehr die Nähe zu Jordanien und Israel, welche die Al-Nusra bis vor kurzem dort werken ließ? Syrien, ein weiteres, säkulares arabisch-nationalisitisches Land wurde nicht nur zertrümmert, seiner Kulturgüter beraubt, die in Geschäften Katars wieder auftauchten, seine antiken Stätten wie Palmyra von den islamistischen Freunden der "Westlichen Wertegemeinschaft" gesprengt und Millionen Syrer nicht durch russische Bomben, sondern durch jahrelangen Terror des IS ermordet und vertrieben. Vergessen wir also nicht, daß der IS-Terror in Syrien 2011 begann, der russsische Militäreinsatz im September 2015!
Sowohl also, Ägypten, als auch Syrien, als auch der Irak waren ursprünglich sowjetische Verbündete und tendieren mehr oder weniger und aus verschiedenen Motiven wieder zu Russland. Russland betreibt keine schiitische Agenda und das wissen die Sunniten. Die Sunniten wissen auch daß ihre waren Feinde und Verräter die letzten Jahrzehnte hindurch in Riad saßen und das mit Segen und durch Tribut an die USA. 
Im übrigen widerspricht auch das Zusammenwirken des konservativ-sunnitischen Erdogan mit den  Mullahs aus Teheran dem konfessionellen Widerspruch den Amotz Asa-El zeichnen möchte. 
Wir werden etwas anderes sehen nämlich, daß sehr bald Russland mit der Hilfe des Ägypters Sisi General Haftar in Tripoli platziert und dort endlich Stabilität bringt - übrigens alle Sunniten - General Haftar, sogar mit der Unterstützung der Emirate.
Auf der Arabischen  Halbinsel beschreibt die JP-Analyse unter diesem Artikel, daß die USA nur mehr Zaungäste sind. Die Idee eine saudisch-israellische Führungsrolle aus dem Boden zu stampfen, der sich alle "gemäßigten" arabischen Staaten unterwerfen sollen - ist das, das arabisch-patriotische Gegenkonzept, welches dem Autor vorschwebt? Zu dem kann man vielleicht Marionetten wie Jordanien oder Bahrain zwingen, aber nicht einmal Katar und schon gar nicht den Libanon oder Syrien oder gar den Irak. Der Appell an den Arabischen Stolz und die Hoffnung, daß sich dieser gegen Russland und den Iran erhebt wird sich nicht erfüllen. Selbst Saudi denkt an einen "Plan B" mit Russland, da sie die Unverläßlichkeit der Amerikaner leid sind. 
Dann wären noch die wirtschaftlichen Grenzen, die der Autor für Russland und den Iran bei seinen "imerialistischen Ambitionen" sieht. Der Iran sitzt nicht nur auf 120 Milliarden Dollar, die freigegeben wurden, sondern wird auch unter der Führung Russlands und mit chinesisch-russischer  Bauleitung eine Gaspipeline nach Indien und Pakistan bauen und dort unendliche Gasmengen in unantastbaren Petro-Yuan absetzen. In Richtung Westen kann es mit und über den Irak und Syrien Pipelines bis an die syrisch-libanesische Küste bauen und seine Waren ohne Türkei oder Suez im Mittelmeeraum absetzen. 
Russland braucht keine "Sklaven aus Afrika", wie der Autor richtig anmerkte, aber die strategische Positionierung am Mittelmeer und wenn geht auch noch am Bosporus. Wie erklärt der Autor die 700 Auslandsbasen der Amerikaner? Brauchen die Amerikaner für ihre berüchtigt schmackhafte Küche Gewürze aus aller Welt??? Nein, die Russen sind strategisch noch besser positioniert, als sie es in der Hochblüte der Sowjetunion waren und sie sichern politisch-militärisch die Seidenstrasse ab. Zudem liefert Russland Waffen an seine neuen-alten Verbündeten und stellt sie auf russische Kaliber und Dimensionen um. Es baut Atomkraftwerke in der Türkei und koppelt die Staaten von der NATO und saudischer Abhängigkeit ab. Russland, der weltgrößte Weizenproduzent und Exporteur errichtet den größten Weizenexporthub- und Lagerstätte im Hafen von Alexandria. Vom Süden kommen die Chinesen mit ihrer ersten Auslandsbasis in Dschibouti. Den Nord-Sudan und seine Ölproduktion hat China längst in der Hand - es neutralisiert das amerikanische Äthiopien gemeinsam mit den iranischen Avancen in Eritrea. Russland rückt Richtung Triploi vor und hat wieder ein enges Verhältnis zu Algerien, welches auch ein gewichtiger Flüssiggasproduzent ist und ein tradtioneller Feind des gekrönten "Westlichen"-Befehlsempfängers in Marrokko. 
Es ist also völlig verwegen und falsch den Sieg als kopflosen Pyrrhussieg darzustellen. 
Nun zum Befund des Autors was die interne Situation des Iran und Russlands betrifft:
1. Die Ölpreise sind auch durch russisch-saudische Absprachen im steigen und die USA können durch das Hauptabnahmeland China nicht mehr zum Schaden Russlands an der Preisschraube nach unten drehen.
2. Die industrielle Rückschrittlichkeit ist zwar gegeben, aber es wird trotz - oder gerade wegen der Santkionen rapide aufgeholt. Bedingt durch EU-Hörigkeit den USA gegenüber geschieht dies mit chinesischer Hilfe, statt mit europäischer Expertise und Profitstreben. 
3. Der Ausbau der Infrastruktur sowohl im Transport, also auch im Bereich Energieversorgung, Wasser, Umwelttechnik, etc. wird in beiden Staaten massiv betrieben. 
4. Die Abhängigkeit von Rohstoffen ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil - es ermöglicht dank eigener Ressourcen und in Verbindung mit know-how Kooperationen, Devisen einzunehmen und selber frei von Rohstoffimport-Abhängigkeit zu sein. Japan würde sich wünschen in so einer "schlechten" Lage des Rohstoffreichtums zu sein!
5. Beide haben Öl- und Gas - also, so impliziert der Autor, prallen diese Interessen aufeinander. Genau das wollte die "Westliche Wertegemeinschaft": Einen "Regime Change" im Iran und dann iranisch-aserisches Gas gegen Russland über die Türkei, wo man Erdogan wegputschen wollte, durchleiten. Was haben wird nun: Erdogan ist Allianz mit Russland und dem Iran, Aliyew aus Aserbaidschan wurde auch "höflich umgestimmt" und der Iran leitet sein Gas unter russischer Führung in den indischen Subkontinent, wo er keine Konkurrenz zum russichen Gasmarkt in Europa darstellt. 
6. Demographisches Problem? Der Iran hat ein Durchschnittsalter der Bevölkerung von 29,5 Jahren in der BRD lag das Durchschnittalter bei Männern bei 42.8 und bei Frauen bei 45,6 Jahren. Und dies 2015 als gerade der Segen der Facharbeiter-Invasion einsetzte, der demographisch den Schein der Gesundung verbreiten kann, letztlich jeodch den Todesstoß bedeutet.
In Russland war die vom Westen gefeierte Jeltsin-Ära der Sieg der Todesrate über die Geburtsrate. Dank familienfreundlicher  Politik Putins hat die Geburtenkurve in Russland 2013 erstmals wieder die Sterblickeitkurve überholt.  Und das weder durch  "fleissige" Moslems, noch durch die Lendenkraft der Mohren, wie in Großbrittanien. Die "Sorge" des JP-Autors ist also unbegründet. 
Die JP-Analyse ist also insgesamt sehr interessant aber teilweise widersprüchlich in sich und gegenüber anderen JP-Beiträgen. Dennoch zeigt es uns eine sehr historische, politisierte Sichtweise aus den Denkschmieden Jerusalems. TQM

Russland   Iran   Tuerkei

08:54 | Jerusalem Post: ANALYSIS: RUSSIA-IRAN-TURKEY MEETING IS MESSAGE TO US

Türkische, iranische und russische Diplomaten treffen einander heute in Antalya um eine große Zusammenkunft am 22. November in Sotschi vorzubereiten. Zwar geht es offiziell um Syrien, aber Moskau wird seinen Einfluß i der gesamten Region zur Schau stellen. DAbei werden Putin, Erdogan und Rouhani zusammenkommen. Die Türkei ist zunehmend kritischer bezüglich der US Politik, vor allem weil sie ihr Versprechen die kurdische YPG nicht aus den vom IS-befreiten Gebieten zurückgedrängt zu haben nciht einhielten. Ein Berater von Erdogan sagte gegenüber der türkischen Tageszeitung Sabah: Es gibt die Erkenntnis, daß die USA  sowohl den IS- als auch die YPG als Ausrede dazu verwenden in Syrien zu bleiben um ein Gegengewicht zur russisch-iranischen Präsenz zu bilden." Die USA ließen die terroristische YPG in die SDF aufgehen und gleichsam hunderte IS-Kämpfer aus Rakka abziehen. "Es zeugt von der armseligen Politik der USA, daß sie ein terrorisitische Gruppe gegen die andere kämpfen lassen", setzt er fort. Die Türkei will, daß die YPG und Assad von einem Syrien, frei von ausländischen Truppen, ebenfalls ausgeschlossen wird. 
Der russische Präsidentensprecher Peskow will hingegen, daß die Lage wie sie jetzt in Syrien ist stabilisiert wird. 
Dies geschah eine Woche nachdem Putin und Trump in Danang bekräftigten, daß es keine militärische Lösung für Syrien geben kann und die UN-Resolution 2254 zu freien Wahlen unter UN-Aufsicht umgesetzt werden soll.
Russland, Türkei, Iran - alle haben verschiedene Vorstellungen zu Syrien aber in regionalen Fragen harmonieren sie in den letzten Jahren und lassen die USA im Abseits stehen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Flynn und der Türkei, aber auch zwischen Manafort und pro-russischen Elementen in der Ukraine, hat Trump gewisse Probleme daheim, aber auch die Beziehungen zwischen Ankara und Moskau sind beschränkt. 
Trump hat zwar mit seiner massiv anti-iranischen Politik den Saudis den Rücken gestärkt um in den Golfstaaten und Libanon die Iraner zu konfrontieren, dies führte jedoch bislang zu keiner praktischen Auswirkung. 
Die Amerikaner haben keine Strategie für die Post-IS-Phase in Syrien und dem Irak.
Hingegen sollten sich alle US-Verbündeten im Osten Syriens Sorgen darüber machen, daß der NATO-Staat Türkei mit dem US-Feind Iran und mit Russland in einem Boot sitzt. 

Erdogan ist in Syrien kein Kriegsgewinner, sondern Verlierer. Putin läßt ihn nur am Verhandlungstisch sitzen, weil er ihn für ganz andere Themen braucht und weil er die Türkei fast schon aus der NATO geführt hat. Es ist klug Erdogan als Player das Gesicht wahren zu lassen, so lange Erdogan die Rolle Putins spielt und die lautet, daß er die USA in Syrien konfrontieren darf und soll. Erdogan wird aber nichts mitzureden haben, was die Besetzung des Präsidentensitzes in Damaskus betrifft.
Wie wir wissen sind UN-Resolutionen geduldig. Eine Umsetzung der UN-Resolution 2254 ist völlig unrealisitisch. Wenn es den USA und der "Westlichen Wertegemeinschaft" nicht gestattet ist und gelingt eine UNO-Mission so zu besetzen, daß sie völlig von ihnen gesteuert ist, dann erklären die USA die UNO für unnötig und einseitig. Wenn es ihnen jedoch möglich ist, dann versuchen sie daraus Folge-Resolutionen zu formulieren, aus denen sie das Recht zu Bombardements und gewaltsamen Regime-Changes ableiten. Das sahen wir bei der Libyen-Resiolution, die zum Bombardements Gaddafis führte, das sahen wir zuletzt bei der "Giftgas-Untersuchung" in Syrien, das versuchten die USA mit dem Malaysien Abschuss in der Ost-Ukraine und sie machten auch eine UN-Mission im Donbass davon abhängig, ob diese die russische Grenze dicht machen dürfen um somit Donezk und Lugansk auszuhungern. 
Wenn also "Freie Wahlen unter UN-Observanz" nicht zum gewünschten Ergebnis der USA führen würden, dann würden sie erst gar nicht abgehalten werden. Syrien, Russland und der Iran haben es nicht mehr notwendig in der Region um das "Demokratie-Zertifikat" der Amerikaner anzusuchen - und schon gar nicht irgend eines Piepses aus Paris. 
Wie die Jerusalem Post richtig schreibt, sind die USA nur mehr Zaungäste - keine Spieler - und das ist gut so! TQM

18.11.2017

 Lebanon.svg   Frankreich

15:18 I PressTV: Senior Iranian official warns Macron against meddling in Iran’s internal affairs

Ali Akbar Velayati, Berater des iranischen Religionsführer Khamenei rät Macron den Weg De Gaulles zu gehen sich nicht in strategische Belange des Iran einzumischen, speziell seines Raketenprogramms. Der Iran verhandelt nicht über seine nationalen Interessen. 

Mit dem Eintreffen des Hariri erfolgt die zweite iranische Mahnung an den Westentaschen-Napoleon. TQM

 

abc3

12:34 | Leser-Zuschrift "Naher Osten, Fantasien, welche nicht unbedingt ausgeschlossen werden können"

Wenn man überlegt, wie änderungsanfällig einerseits die Politik im Nahen Osten ist und dem Sprichwort „Teile und Herrsche“ Glauben schenkt, so müssten sich Iran und die Saudis annähern. Das würde die Machtverhältnisse gewaltig verschieben. Dies umso mehr, wenn mit Hilfe von China der Ölabsatz gesichert würde.

Wenn Russland die beiden Kontrahenten unter dem Gesichtspunkt des Ölpreises (weg vom Petrodollar) vereinen kann, oder zumindest zu einer Koexistenz zum gemeinsamen Nutzen bringen kann, müssten Russland nur die staatliche Sicherheit der beiden Staaten garantieren. Das erwähnte Vertrauen in die Beständigkeit der Versprechungen seitens Russland, dürfte helfen.

Total ins Reich der Fantasie gehören solche „Verschiebungen“ keineswegs. Der „schnöde Mammon“ erfordert für die Ölstaaten auf längere Zeit eine Absatzmöglichkeit. Was dann die Sicherheitsinteressen von Israel betrifft, müssten sie sich ebenso sehr auf Russland verlassen können. Für Russland selber wäre der Einfluss danach enorm. Es hängt nur davon ab, wie weit die Saudis und der Iran vom „Westen“ enttäuscht sind.

Klar dürfte eine Gegenwehr aus den USA erfolgen. Aber interessieren sich nicht gerade einige Staate darum, sich mit russischen Abwehrraketen auszurüsten? Eine Gegenwehr der USA könnte sich natürlich auch durch andere Art zeigen. Dabei ist an die „Elektrifizierung“ zu denken. D.h. Abkehr vom Erdöl. Nur, gerade für Europa, welches sich bereits mit diesen Träumen befasst, könnte es ein böses Erwachen geben. Dazu braucht es eine sichere, nachhaltige und dauerhafte Versorgung mit dieser Energie. Diese aber ist z. Zt. nicht gewährleistet. Überdies hat sie den Nachteil, dass die Versorgung gebündelt übertragen werden muss, was bezüglich allfälliger Anschlagsziele ein grosses Sicherheitsrisiko darstellt.

Kurzum ein wachsender Machtkomplex im Nahen Osten könnte die Karten für die Zukunft neu verteilen. Umso mehr, wenn die Türkei sich lieber einem solchen Komplex anschliessen würde.

15:00 I TQM dazu: Die Israelis haben den Grundsatz sich auf niemanden millitärisch verlassen zu müssen. Weder Russland und nicht einmal der Iran haben das Interesse Israel zu vernichten. Der kommende Nahe Osten mit einem Teilrückzug der USA wird ruhiger und stabiler mit der wachsenden Rolle der Russen - und das sagen sogar die Saudis, wissend, daß die Russen die Iraner im Schlepptau haben!

 

 Lebanon.svg   Frankreich

10:20 I Aljazeera: Lebanon's Hariri arrives in France to meet Macron

Der libanesische Führer Hariri ist mit seiner Frau  in Frankreich eingetroffen. Er soll dort von Macron "mit allen Ehren eines amtierenden" Premierministers empfangen werden. Hariri wird laut Macron dann in den kommenden Tagen oder Wochen in den Libanon zurückkehren. Seine drei Kinder ließ er in Saudi-Arabein zurück, weswegen es Stimmen im Libanon gibt die meinen, daß sie als "Geiseln" behalten wurden. 

Die Iraner haben die einseitige Sichtweise Frankreichs im Nahen Osten bereits kritisiert. Sollte Macron glauben, daß er sich auf Kosten des Iran mit der Spielkarte Hariri die "Grande Nation" heraushängen lassen kann und den Libanon als französisches "Protektorat" im Tausch für das Festghalten am Atomabkommen einkassiert, dann wird er sich täuschen. Er überschätzt die Popularität und das Gewicht des libanesisch-französisch-saudischen Triple-Staatsbürgers Hariri. TQM

Saudi Arabien   Israel   Russland

10:00 I Jerusalem Post: KEEPING AN EYE ON MOSCOW AND RIYADH

Israel muß die Verbindung zwischen Riad und Moskau genau im Auge behalten. Diplomatische Revolutionen kommen nicht häufig vor, kündigen aber regionale Kriege bzw. tektonishce Machtverschiebungen an.
Am 5. Oktober empfing Putin im Kreml König Salman. Bekannt wurde, daß Saudi das hervorragende, russische S-400 System, Kornet Anti-Panzer Raketen, etc. kaufen wird. Dieser Ankauf wird eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der saudischen Militärindustrie spielen, so der saudische Rüstungshersteller SAMI. 
Saudi Arabien ist von zwei Motiven getrieben: 1. Die Angst vor der unberechenbaren US-Politik und 2. das mit Russland gemeinsame Interesse an hohen Ölpreisen. Dies sagte immerhin PrintTurki al-Faisal al-Saud, Chef des Militärgeheimdienstes seit 24 Jahren und Ex-Botschafter in Washington. 
Reagan zu liebe liessen die Saudis in den 80er Jahren die Ölpreise in den Keller fallen um die Sowjetunion mit zu ruinieren - im Gegenzug forderte man eine harte Politik gegen den Iran. 
Dies ist mit der Fracking Revolution vorbei mit der die USA selber wieder zu einem riesen Ölproduzenten aufstiegen. Die Mengen welche die USA produzieren sind dabei so unendlich, daß das Öl-Exportverbot, welches seit der OPEC-Krise 1973/74 in Kraft war, im Jahr 2015 aufgehoben wurde. 
Russland und Saudi brauchen jedoch hohe und stabile Ölpreise. Kein anderer Staatschef versteht soviel vom Ölmarkt wie Putin. Er versteht sogar mehr davon als Tillerson, obwohl dieser äußerst erfolgreicher Chef von Exxon war, der größten Nachfolge-Firma der Standard Oil Rockefeller´s. 
Putin erinnert sich gut an die 80er jahre und daran was die USA mit den Ölpreisen taten - nochmals will er diesen Trick nicht hinnehmen. 
Saudi-Arabien ignoriert alle US-Sanktionen und gießt Millarden-Investitionen in die russische Wirtschaft. We beeinflußt das Israel, welches seit 13 Jahren wegen des Iran ausgezeichnete Beziehungen zu Saudi unterhält?
Zwar hat sich das Verhältnis zwischen Saudi und den USA seit Trump dramatisch verbessert, dennoch sind die Wunden seit Obama und dem naiv-gutmeinenden John Kerry nicht verheilt. So wie Israel wurde auch Saudi durch das 5+1 Atomabkommen mit dem Iran brüskiert. Riad zweifelt keine Sekunde daran, daß der Iran seine Nuklearambitionen fortsetzt und fürchtet auch den Schaden, den 120 Miliarden Dollar, welche dem Iran wieder freigegeben wurden anrichten können. 
Der Chef des außenpolitischen Ausschusses, Zakhir Harisi, beschreibt es so: "Die Russen unterscheiden sich von anderen, da sie ihre Versprechen einhalten. Saudi Arabien ist der Meinung, daß die Präsenz Russlands in der Region wichtig ist, da es dem Gleichgewicht der Großmächte dient." Wen er mit "anderen" meinte ist klar - die Amerikaner. 
Es gibt sehr weite Kooperationsmöglichkeiten zwischen Russland und Saudi, aber auch grenzen. Die Russen denken gar nciht daran ihre Luftabwehrsystem, die sie als direkte Antwort auf den Maidan an den Iran lieferten einzustellen. Solange die USA Präsident Poroschenko unterstützen ist die russiche Unterstützung des Iran glasklar.
Auch ist den Saudis klar, daß die Russen Assad mit eiserner Entschlossenheit unterstützen, wohingegen die Saudis ihn noch immer stürzen möchten. 
Über Jahre hinweg hatte Irael wesentlich bessere Beziehungen zu Russland als Saudi - Israel muß sich hinkünftig auf eine komplexere Lage einstellen.

Umso besser,  wenn Israel und Saudi um die Gunst Russlands ringen müssen. Mit dem US-Fracking schwindet die Gier nach saudischem Öl, aber auch der unbedingten Saudi-Texanischen "Freundschafts"-Bande.
China ist zum größten saudischen Ölimporteur aufgestiegen und wird bald in Petro-Yuan bezahlen. Es wandeln sich nicht nur die Ölflüsse, sondern auch die Geldflüsse und somit die politischen Interdependenzen. Den Saudis wird nicht erst seit gestern klar sein, daß die Russen bekanntlich ihr Wort halten, während die Angelsachsen nach welchselnden Opportunitäten ihre Versprechen "anpassen" - und so landet man sehr rasch vom wohlgelittenen, morgenländischen Märchenonkel aus dem Himmelbett seines privaten Jumbo-Jets, auf einer dünnen Martratze im Ballsaal des Ritz-Carlton. TQM

Tuerkei   Nato

07:59 | Sputnik: Nato macht Erdogan zum Feind – Türkei zieht Soldaten von Manöver der Allianz ab

„Sie haben eine Art Stand mit den Fotos der Feinde erstellt, und dort waren ich und Atatürk abgebildet“, sagte Erdogan. Der Chef des türkischen Generalstabs habe alle 40 türkischen Soldaten, die an dem Manöver teilgenommen hätten, abgezogen, nachdem er davon erfahren hätte, so der türkische Präsident. Die Regierung habe diesen Schritt unterstützt.

Als spontanes Mißgeschick kann dies nicht betrachtet werden. Man zeigt vielmehr den Türken was man von ihnen in der NATO hält und mobbt sie weg. Lediglich die Briten und Amerikaner wollen und können noch nicht wahrhaben, daß ihnen die Türkei wegbricht - den Preis sie zu halten sind sie jedoch auch nicht bereit gewesen zu bezahlen. Nun fällt auseinender, was nicht mehr zusammenpasst. Dies ist nicht nur strategisch erfreulich, sondern ein weiterer Meilenstein um die Türkei auf Distanz zu Europa zu halten. TQM

17.11.2017

Israel Iran Syrien

19:35 | RT: Netanjahu droht: Israel wird auch im Alleingang gegen Iran und Syrien vorgehen

Israel fordert ein Bündnis gegen den Iran. Aber um den Iran aufzuhalten, werde Israel notfalls auch im Alleingang agieren, so Netanjahu. Tehran warf er vor, Israel via Syrien zerstören zu wollen. Mit Saudi-Arabien will Israel künftig Geheimdienstinformationen zu Iran austauschen.

11:03 | Gatestone: Der US Friedensplan für den Nahen Osten?

Wer hat gesagt, die Palästinenser hätten keinen Respekt vor Saudi-Arabien und den übrigen arabischen Ländern? Den haben sie. Die Palästinenser haben Respekt vor dem Geld ihrer arabischen Brüder. Der Respekt, an dem es ihnen mangelt, ist der vor den Oberhäuptern der arabischen Staaten und Regierungen sowie der dortigen Königsfamilien.

 

Iran   UNO

08:40 | RT: Iran lehnt UN-Resolution zu Menschenrechten im Iran wegen "politischer Motivation" ab

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums gab bekannt, dass sein Land eine neue Resolution der Vereinten Nationen ablehne. Er sähe in den Bedenken der UN eine politische Motivation. Kriegsverbrecher und Sponsoren von Terrorismus hätten dies diskreditiert.

Saudi Arabien

08:18 I PressTV: Saudi Arabia blackmailing detained princes to fill state coffers: Report

Laut Bericht der Financial Times werden im Ritz Carlton die festgehaltenen Prinzen in Einzelgesprächen dazu aufgefordert Teile ihres Vermögens dem Staat abzutreten und eine Regelung für ihre Freilassung zu erzielen. Ein Multimilliardär wurde dazu aufgefordert 70% seines Vermögens zu spenden und seine Berater meinten, daß er geneigt sei zu zahlen. Andere berichteten, daß sie ganze Firmenzweige abtreten müßten. Ansonsten drohen ihnen Anklagen wegen Geldwäsche, Bestechung und Mißbrauch öffentlicher Gelder. Letztes Jahr hatte Saudi ein Haushaltsdefizit von 79 Mrd. Dollar. Durch diese Maßnahemn erhofft man Einnahmen von 100-300 Mrd. Dollar. Es ist aber auch ein Zeichen dafür, daß sich Saudi von einem Sippen geführten Regime zu einem autoritären Alleinherrscher-System wandelt.

Eine unglaubliche Charity-Gala, die sich da im Ritz zu Riad abspielt. Lausig dagegen die US-Milliardäre die zu Benefiz-Dinners der Clintons nicht einmal ein Tageseinkommen abdrückten! Hoffen wir, daß dies Trump inspiriert und das saudische Beispiel Schule macht. George Soros im Matratzenlager des Waldorf-Astoria, wäre sicher ein flinker, edler Spender, als weltgrößter Philantrop! TQM

Saudi Arabien    Jemen

07:55 BBC-Video: Yemen blockade: Saudi foreign affairs minister questioned

Während die UNO gestern verlautbarte, daß Millionen im Jemen sterben werden, wenn Saudi nicht die Blockade aufhabet, meinte der saudische Außenminister Adel al-Jubeir, daß "kein anderes Land soviel Hilfsgüter in den Jemen geschickt hätte wie Saudi Arabien."

Nicht nur kriminell, sondern auch grenzenlos zynisch und frech! Während sich Trump bei den von der Islamisten Trupp der "Wesltichen Wertegemeinschaft" inszenierten Giftgasanschlag in Syrien um die "beautiful babies" trauerte und das Ende Assads einforderte, werden mit den "beautiful weapons" der Amerikaner hundertausende "beautiful babies", deren Eltern und Großeltern umgebracht. 
Eine syrische Flieger-Bombe, die auf einem Marktplatz einschlägt und 50 Menschen tötet wird durch die TV-Hauptnachrichten der Westlichen-Mainstreamsender gespielt - der Jemen jedoch ist im Westen ein "schwarzes Loch" in dem sich die Saudis irgendwie gegen den Iran wehren. Und wie sehr durften wir uns vorgestern darüber freuen, daß ein Bundesbürger Chef des saudischen Rüstungskonzerns wurde. Widerwärtig! TQM

Simbabwe

07:30 | BBC: Zimbabwe latest: Mugabe 'resisting calls to resign'

Mehrere führende Funktionäre wurden im Zuge des Putsches verhaftet. Das Militär unter Generalstabschef Constnatino Chiwenga trat zum Gruppenfoto mit Mugabe an dessen Amtssitz an. Der Putsch erfolgte, nachdem Mugabe letzte Woche den Vizepräsidenten Emmerson Mnangagwa entließ. Dieser war wohl der geplanten Machtergreifung der Grace Mugabe als künftige Präsidentin im Wege. Sie und ihre  Vertrauten wurden nun entfernt. 
Noch ist ungewiß wie es weitergeht - Robert Mugabe wird entweder versuchen bis zu den Neuwahlen nächstes Jahr im Amt zu bleiben, oder zumindest Immunität für sich und seine Familie auszuverhandeln ehe er abdankt.

Grace Mugabe gegen die kürzlich in Südafrika ein Haftbefehl ausgestellt wurde, da sie eine Dame, die sich mit ihren Söhnen im Hotelzimmer vergnügte verprügelte, ist äußerst launisch und schwerst korrupt. Während Robert Mugabe zwar als pseudo-sozialisitscher Diktator das Land ruinierte, jedoch durch Landraub und "Privatisierung" des Staatsvermögens  seine Kohorten am Diebesgut partizipieren ließ, entwickelte sich Grace Mugabe immer mehr zur Version einer "pigmentierten Elena Ceausescu". 
Es ist davon auszugehen, daß der politische Wahnsinn unter ihrer Führung nochmals gesteigert worden wäre, zu einer völlig entfesselten, blutrünstigen Bande an der Staatsspitze - da zogen die Militärs die Notbremse um eine "normale", afrikanische Kleptokratie fortbestehen zu lassen. Die Tage des offenbar senilen Mugabe sind jedoch vorbei. Noch hat er die Chance als Ikone der schwarzen Machtergreifung  lebendig "einbalsamiert" zu werden und seinen oppulenten Lebensstil und Reichtum zu retten. Eine politische Machtübertragung an Frau Grace ist aber ebenso vorbei, wie seinerzeit, als die ähnlich verkommene Winnie Mandela dachte, das zum Erbe des greisen Ehemannes der ganze Staat zählt. TQM

16.11.2017

Israel   Saudi Arabien

19:20 | ET: „Viele gemeinsame Interessen“: Israel bereit zur Kooperation mit Saudi-Arabien gegen Iran

Israel hat sich zur Kooperation mit Saudi-Arabien bereiterklärt, um dem wachsenden Einfluss des Iran in der Region zu begegnen. Israels Generalstabschef Gadi Eisenkot sagte am Donnerstag in einem Interview mit der saudiarabischen Nachrichtenseite Elaph, sein Land sei bereit zum „Austausch von Erfahrungen mit den moderaten arabischen Ländern“.

Die Leseratte
Na also, wer sagts denn: Wird inzwischen doch ganz offen ausgesprochen, dass die angeblichen Todfreinde Israeli und Saudi kooperieren gegen den gemeinsamen "Feind" Iran.

Ob das jetzt für Erleichterung in der Region sorgt, sei dahingestellt! TB

255px Flag of Myanmar.svg

18:56 | ET: Menschenrechtler meinen, Gewalt gegen Rohingya in Myanmar ist „Völkermord“ – Doch, seit 1947 töten die Muslime Buddhisten

Was geschieht in Myanmar? Menschenrechtler, die UNO und verschiedene Staatschefs sagen, die Buddhisten würden einen "Völkermord" an den muslimischen Rohingyas begehen. Doch tatsächlich stellt sich die Lage bei näherer Betrachtung vollkommen anders dar.

Ukraine

13:04 | unzensuriert: Schießbefehl gegen Russland-Freunde wegen Hochverrats?

Scharfe Worte kommen wieder einmal aus Kiew in Richtung Russland und dessen Freunde und Verbündete. Sogar von einem "Schießbefehl wegen Hochverrats" ist im Zusammenhang mit Russland-Kontakten die Rede.

Frankreich   Saudi Arabien     Lebanon.svg

08:50 I BBC: Saad Hariri: France offers visit, 'not exile'

In den nächsten Tagen soll Hariri nach Paris kommen, nicht jedoch um dort mit seiner Familie Asyl zu nehmen, sondern nur um einige Tage zu bleiben, so Macron, der gerade in der BRD weilte. Zur Zeit befindet sich der französische Außenminister Yves le Drian in Saudi Arabien. 
Während Präsident Aoun meinte, daß Hariri festgesetzt sei, verkündete die Partei Hariris, daß er frei sei und bald zurück käme. 

Macron durft Hariri vor einigen Tagen nicht nach Frankreich mitnehmen. Zu sehr hätte es nach einer Befreiung ausgesehen - was es auch gewesen wäre. Die Saudis wissen nicht was sie mit der "heissen Kartoffel Hariri" anfangen sollen. Der erhoffte Aufstand in Libanon blieb aus, nun lassen die Saudis Hariri ziehen - nach Paris. Dort wird sich die innenpolitische Sternschnuppe Macron außenpolitisch in Szene setzen und dank seiner Drähte nach Teheran versuchen zu "vermitteln". In Teheran traut man Macron jedoch auch nicht mehr so recht über den Weg. In typischer französischer Arroganz schwang sich Macron im Windschatten französischer Großaufträge aus dem Iran auf um die US-Untergrabung des Atomabkommens lautstark zu kritisieren und das Festhalten der EU zu untermauern. Nach seinem Besuch in Riad begann er aber plötzlich den Iran aufzufordern doch noch das Atomabkommen nachzuverhandeln und die iranischen, ballisitischen Raketen mit einzubauen, was der Iran natürlich ablehnte. 
Wie soll also nun der Macron Plan aussehen? Will Macron den in Saudi  halb in Ungnade gefallenen Hariri als politisch ziemlich toten Premierminister am Händchen zurück in den Libanon führen? Der "Fluchtgrund" des Hariri nach Riad lautete offiziell, daß er um sein Leben fürchte - jetzt plötzlich nicht? Spricht ihm Macron etwa Mut zu? Oder wird Macron nur versuchen vom Libanon völlig unnötige "Sicherheitsgarantien" für Hariri zu bekommen und ihn dann zurückkehren lassen? Oder wird Macron von Präsident Aoun und dem Iran fordern, daß die Hisbollah die Regierung verläßt? Letzteres wäre besonders peinlich und unrealisitsch - warten wir es ab.  
Macron setzt sich zwar für ein paar Tage ins internationale Rampenlicht, hat aber sicherlich mit Hariri keine Ass-Karte, sondern eher eine Ar...karte im Ärmel.
Saudi verstieg sich dieser Tage sogar dazu das christliche Oberhaupt der libanesischen Maroniten nach Riad einzuladen und mit irgendwelchen Bestechungsversuchen von der Hibollah loseisen zu wollen. Wahrscheinlich sollte das Kirchenoberhaupt dem christlichen Staatspräsidenten Michel Aoun in den Rücken fallen und die Unterstützung entziehen. Was glauben die Saudis eigentlich??? Mit dem von ihnen und der "Westlichen Wertegemeinschaft" geschaffenem IS haben sie hundertausende Christen im Irak, Syrien und Ägypten vertrieben und ermordet. Kirchen und Klöster gebrandschatzt und unendlich wertvolle Kulturgüter ältester christlicher Gemeinden vorsätzlich zerstört und nun sollen die verbliebenen Christen, die im Libanon noch ca. 25% der Bevölkerung ausmachen, just diesem saudischen Verbrecherpack helfen im Libanon einen Bürgerkrieg zu entfachen??? TQM

Simbabwe

08:10 I SPON: Mugabes unter Hausarrest

In Simbabwe ist der Kampf um die Nachfolge von Langzeitpräsident Robert Mugabeeskaliert: Das Militär hat mit einem Putsch die Macht an sich gerissen, der 93-jährige Staatschef und seine Familie wurden unter Hausarrest gestellt.
General Sibusiso Moyo sagte am Mittwoch im Fernsehen, das Militär habe die Macht nur zwischenzeitlich übernommen. Es gehe darum, eine "politische, soziale und wirtschaftliche" Krise zu überwinden und darum, Verbrecher in Mugabes Umfeld zur Strecke zu bringen. "Sobald wir unsere Mission erfüllt haben, erwarten wir eine Rückkehr zur Normalität", sagte er. 

Abgesehen davon, daß es um den Sturz des greisen Verbrechers, der Rhodesien in den Ruin namens Zimbawe überführte, gar nicht schade ist, berichtet die BBC, daß Grace Mugabe angeblich nach Namibia, geflohen sei. Wie auch immer - klar ist nur, daß die Ära Mugabe passé ist. Das veramte Land mit reichen Agrarböden, immensen Platinvorkommen, Gold und Diamanten, wird an seiner Spitz neu besetzt. Noch ist nicht erkennbar wer dahinter steckt. Der Armeechef Constantino Chiwenga kam eben aus China zurück, was Spekulationen nährte, daß die Chinesen hinter dem Putsch stecken könnten. Sie, aber noch mehr Russland haben ausgedehnte Bergbaulizenzen in Simbawe. Schauen wir Mal - schlechter als unter Mugabe kann es jedenfalls nicht werden! Schade, daß der große rhodesische Premierminister Ian Smith diesen schönen Tag nicht mehr miterleben durfte! TQM

Irak   USA

07:52 I Sputnik: Deir ez-Zor: Syrische Armee nimmt IS Lager mit US-Waffen ab – FOTOS und VIDEO

„Das waren nicht nur automatische M16-Gewehre. Dort  gab es Panzerabwehrlenkraketen vom Typ TOW und US-amerikanische 155-Millimeter-Feldhaubitzen. Dort standen  Hummer-Fahrzeuge, die für den Menschentransport eingesetzt worden waren  oder gesprengt werden  sollten: Es wurden Autobomben  hineingelegt“, sagte die Quelle. 

Na sowas! All diese "beautiful weapons" in den Händen von Terroristen, die die USA durch ihre Präsenz in Syrien bekämpfen? Wie erklären sich das die Deep State-Denkfabriken, nachdem sie doch hauptberuflich nachdenken??? TQM

Irak   USA   Iran

07:19 | Jerusalem Post: IS THE US SUPPORTING IRANIAN-BACKED MILITIAS IN IRAQ?

Neue Bündnisse entsprangen aus dem Kampf der der USA gegen ISIS und das Erfordernis den sich ausbreitenden iranischen Einfluß in der Region zu unterdrücken. Man macht sich im Kapitol sorgen, ob die US-Regierung still und heimlich im Irak mit schiitischen Millizen kooperiert hinter denen der Iran steht. Abgeordnete begannen Beweise vorzulegen um zu belegen, daß das US-Außenamt auf breiter Ebene iranisch-gestützte Milizen unterstützt. 
Einige US-Rüstungsgüter werden nicht von den zertifizierten End-Usern verwendet, sondern von Milizen. Ron de Santis, Mitglied des Außenpolitischen Ausschusses meinte, daß das Außenamt seine Beziehungen zu diesen "schändlichen Aktueren" erklären wird müssen. Man vermutet auch, daß Premierminister Abadi diesen Gruppen auch Geldmittel zukommen läßt. Trump erbte eine Situation in der die irakische Armee, ausgerüstet und trainiert von den Amerikanern, gmeinesam mit Milizen gegen den IS kämpft. Das führte letztlich sogar dazu, daß man Abrahams Panzer mit schiitischen Milizen-Flaggen gegen Kurdistan vorrücken sah. Jonathan Schanzer Vizepräsident der "Foundation for Defense of Democracies", meinte, daß die USA nach dem Ende des IS diese vielen kleinen, vom Iran gesteuerten Hisbollahs bekämpfen müßten. 

Immer wieder erheiternd welche Deep-State Trolle wie Jonathan Schanzer, sich hinter "Denkfabriken" verschanzen, die mit dem Weihrauchfass des globalen US-Machtanspruchs die Welt vernebeln.
So wird, wie in diesem Falle, von Pressure Groups des Deep State und des "Sumpfs am Capitol Hill" (s. Trump) politisches Handeln vorgegeben, das Außenamt brüskiert, unter Druck gesetzt und letztlich gesteuert. In der Sache wird es trotzdem nichts helfen. Abadi hat nach dem Besuch in Riad durch einen demonstrativen Besuch in Teheran klargemacht, daß er nicht die Irner hinauswerfen wird, wie von Washington und Riad gefordert. TQM

15.11.2017

19:38 | neopresse: Nato fordert Umstellung auf Kriegswirtschaft 

 

Nato-Generalsekretär Stoltenberg hat aus Anlass der Tagung der Nato-Kriegsminister eine Ausrichtung der zivilen Infrastrukturplanung auf die Bedürfnisse der Militärs gefordert:

„Es geht nicht nur um Befehle. Wir müssen auch dafür sorgen, dass die Straßen und Brücken stark genug sind, um unsere größten Fahrzeuge tragen zu können, und dass die Schienennetze für den schnellen Transport von Panzern und schweren Geräten gerüstet sind“.

Dazu käme den nationalen Regierungen, dem privaten Sektor und der Europäischen Union Schlüsselrollen zu.

 

19:07 | ET: Simbabwe: Militärputsch-General traf sich kürzlich mit chinesischem Verteidigungsminister 

Offenbar gab es einen Militärputsch gegen Simbabwes Herrscher Mugabe. War es nur Zufall, dass Armeechef Chiwenga vor fünf Tagen nach Peking reiste, um mit dem dortigen Verteidigungsminister zu sprechen?

18:32 | RT: Dilma Rousseff in Berlin: "In Brasilien hat ein neoliberaler Putsch stattgefunden" 

Die ehemalige brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff hat am Dienstag an der Freien Universität Berlin erklärt, dass ihr Land Opfer eines "neoliberalen Putsches" geworden ist. Rousseff wurde eingeladen, um im Rahmen der Vorlesung "Brasilien heute: Von der Legalisierung der Politik zur Politisierung des Justizwesens?“, die von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) organisiert wurde, einen Vortrag zu halten.

Venezuela   Russland

13:10 | ET: Venezuela einigt sich mit Russland auf Umstrukturierung seiner Schulden

Venezuela hat mit Russland eine Einigung zur Umstrukturierung seiner Schulden erzielt. Dabei geht es um einen Kredit in Höhe von fast drei Milliarden Dollar, den Russland 2011 gewährt hatte.

USA  Syrien   Saudi Arabien

09:30 I RT: Lost in reverie: Mattis claims UN let US intervene in Syria, although it never did

US-Verteidigungsminister hat sich in Tagträumereien verrannt, wenn er meint, daß die UNO die US-Intervention in Syrien genehmigte. Der stellvertetende russische Außenminister Gennady Gatilov sagte, "die UNO könnte gar nicht so ein Mandat erteilen. Syrien ist ein souveräner Staat und nur er kann bewaffnete Kräfte aus Drittstaaten auf sein Gebiet einladen."
Mattis meinte gegenüber einem Journalisten, daß die "UNO uns praktisch sagte, daß wir ISIS verfolgen und ausschalten können." Mattis spielte dabei auf die UN-Resolution 2249 aus 2015 an in der es heisst, daß "Mitgleidstaaten welche die Möglichkeiten haben ihre Maßnahmen aufstocken sollen um notwendige Schritte zu ergreifen die Terrorakte des IS/ISIS/ISIL und anderer Terrorgrupen zu unterbinden." Weiter heißt es aber "in Übereinstimmung mit dem Internationalem Recht", etwas was die USA meistens ignorieren. 
Die syrische Regierung gab ihrerseits nochmals bekannt, daß die US-Truppenpräsenz als Akt der Aggression wahrgenommen  wird und gegen die Grundsätze der UN-Charta verstoße.

Und gleichzeitig sind es die USA, die "Westliche Wertegemeinschaft" mitsamt ihrer saudischen Freunde, die überall vor russisch-, iranisch-, chinesischer- "Einmischung warnen?
Natürlich geht es den USA in Syrien keinesfalls um die Kurden, oder um "Demokratie" - Gott sei Dank sind mit Trump diese geheuchelten Kriegsparolen des Exports  "Westlicher Werte"  nicht mehr im Programmheft - wie auch - wenn in Saudi Arabien ein 32 jähriger Alleinherrscher ausländische Regierungschefs mit ungewollter orientalischer "Gastlchkeit" zwangsbeglückt und zum Rücktritt zwingt? 

In Wirklichkeit geht es um zwei Dinge: 

1. Den iranisch-russisch-chinesischen Korridor vom Iran über den Irak und Syrien ans Mittelmeer zu unterbrechen. Zwar ist der über die Türkei auch schon gegeben, aber noch ist die Türkei NATO-Staat und diese Verbindung wäre außerhalb jeder NATO-Kontrolle.

2. Die Umsetzung des Trump Nahost-Friedensplans, der - siehe Meldung von gestern 22:00 - einen Friedenschluss zwischen Saudi und Israel vorsieht. Dieser bedingt, daß Saudi das außenpolitische und regionalpolitische Monopol in der arabischen Welt einnimmt. Katar verweigerte jedoch als erster Golfstaat seine Unterwerfung und handelte sich dafür Sanktionen ein.
Der Versuch den Irak zu kaufen und die Iraner hinauszuwerfen scheiterte ebenfalls in den letzten Wochen, auch das "Disneyland-Kurdistan" erwies sich als Rohrkrepierer.
Und Saudi weiß, daß es mit iranischer Präsenz in Syrien keinen Dauerterror gegen Damaskus unterhalten kann, der zur Abdankung Assads führt, also versucht es nun über den Libanon auf Syrien zu drücken. Gelingt es aber, wie es scheint, nicht einmal ansatzweise den Saudis einen Bürgerkrieg im Libanon anzuzetteln und die Sunnis gegen die Hisbollah aufzubringen, dann ist ihr Einfluß im Libanon Geschichte. Kronprinz MBS hat sich offenbar wieder einmal verspekuliert. 
Dies hat zur Folge, daß die Autorität Saudi-Arabiens hinischtlich seiner Durchsetzung- und Führungskraft seitens der USA und besonders Israels immer mehr angezweifelt wird.  Wenn es tatsächlich einen "Friedensvertrag" im Nahen Osten geben soll, der nach Vorstellung der USA nur unter ihrer Observanz zwischen Israel und Saudi (stellvertretend für "alle Araber") abgeschlossen werden soll, Saudi aber bis auf Ägypten  und unmittelbare Kleinsatelliten wie Bahrain niemanden vertritt, dann sieht es finster aus. 
Zwar kann vielleicht König Salman die Fatah-Führung mit seinen Schatzkisten erkaufen und erschlagen, aber ein Friedensplan der gar keiner ist, sondern so wie es US-Kreise planen, eine Siegeserklärung Israels voranstellt, der den Palästinensern gar keinen Staat zugesteht, sondern etwas Platz im Westjordanland und ansonsten Ansiedlung in andere arabische Aufnahmeländer, hat einen weiteren, schwerwiegenden Haken:
Die Golfstaaten haben kein Interesse unsichere Palästinenser mitsamt Staatsbürgerschaftsverleihung aufzunehmen. Sie halten um der eigenen Dominanz Willen die Anzahl echter Staatsbürger möglichst niedrig. Palästinenser gelten spätestens seit dem Einmarsch Saddams in Kuwait als Unsicherheitsfaktor.
Jordanien hat jetzt schon eine palästinensische Bevölkerungsmehrheit und kaum wirtschaftliche Perspektiven.
Auch Ägypten platzt aus allen Nähten. Hat man womöglich den Arab Spring auch dazu angezettelt um 5 Millionen Syrer zu vertreiben und Platz zu schaffen für die "Endlagerstätte" hundertausender Palästinenser aus Israel, Gaza und dem Westjordanland? Solange Assad in Damaskus regiert und der Libanon nicht unter saudischer Kontrolle ist, können die Saudis kein solches Angebot an Israel richten, da sie es nicht durchsetzen können.
Wenn also die glaubhaften Inhalte des Jerusalem Post Artikels von gestern stimmen, sehen wir noch einen wesentlichen Grund dafür, warum Saudi/Israel/USA den Libanon und Syrien kippen und umgestalten möchten. Es geht gar nicht um die haltlose Angst der Israelis vor Iranern in ihrer Nachbarschaft, sondern um die Umsiedlungsgebiete für die Palästinenser in einer Ein-Staaten-Lösung. Für Israel wäre es dabei am elegantesten wenn Saudi im Namen "der Araber", einschließlich der Palästinenser-Vertretung die Morgengabe abliefern - in Tel Aviv und Jerusalem zweifelt man jedoch daran. TQM

Simbabwe

05:27 | FAZ: Militär erklärt Machtübernahme in Zimbabwe

Der Machtkampf in Zimbabwe spitzt sich zu. Im Staatsfernsehen verkündet die Armee, zeitweise die Kontrolle über den Staat zu übernehmen. Um einen Putsch gegen den Langzeitpräsidenten Robert Mugabe soll es sich jedoch nicht handeln.

14.11.2017

Israel   Saudi Arabien

22:00 I REPORT: SAUDI DOCUMENT LAYS OUT PLANS FOR PEACE WITH ISRAEL

Das saudische Außenmamt bietet in einem Papier Frieden mit Israel an, wenn im Gegenzug die USA Druck auf den Iran ausüben. Die libanesische Zeitung Al-Akhbar zitiert aus einem geheimen saudischen Papier. Seit dem Besuch Trumps in Riad im Mai, bemüht sich die USA einen Friedenschluß mit Israel zu vereinbaren. Bestätigt wird auch der gegeseitige Besuch  hochrangiger Vertreter zwischen Tel Aviv und Riad, inklusive Kronprinz MBS. Riad bietet an die "Palästinenser-Frage" zu beenden und im Gegenzug Unterstützung gegen den Iran und der Hisbollah zu erhalten. "Saudi Arabiens Annäherung an Israel birgt Gefahren hinsicht.lich der Moslems im Königreich, da die Palästinensische Sache ein historisches, spirituelles und religiöses Erbe darstellt." und weiter im text heißt es "Das Königreich wird dieses Wagnis nicht eingehen, falls es nicht die aufrechte Haltung der USA gegenüber dem Iran erkennt, der die Region destabilisiert, in dem er den terror unterstützt, den religiösen Frieden stört und sich in die Angelegenheiten anderer einmischt. 
Ein weiteres Kernanliegen der Saudis ist der Abbau der israelischen Atomwaffen. Saudi fordert die militärische Gleichstellung  mit Israel. Sollte Israel nicht auf Atomwaffen verzichten, so besteht Saudi darauf ebenfalls Atomwaffen zu besitzen. 
Ferner schlägt Riad vor, daß Jerusalem unter internationale Aufsicht gestellt wird und die Palästinenser permanent in der Westbank angesiedelt, bzw. auf andere arabische Staaten vereilt und derer Staatsbürgerschaft verliehen bekommen. 
Im Gegenzug verlangt Saudi, daß die USA die US-Sanktionen und die internationalen Sanktionen wieder hochfahren, das Atomabkommen neu bewerten und die Geheimdienstkooperation gegen den Iran und der Hisbollah hinsichtlich ihrer organisierten Kriminalität und des Drogenhandels intensivieren. 
Es gibt Berichte, die aber abgestritten wurden, daß die Saudis Präsident Abbas unter Druck setzen den Trump-Friedensplan anzunehmen, zuletzt bei seinem überstürzten b'esuch in Riad. 
Die Authentizität der Quellen kann nicht geklärt werden, da die libanesische Zeitung, die der Hisbollah nahe steht  Motive hätte Saudi Arabien zu diskredtieren und es als Kapitulation vor Israel und den USA erscheinen zu lassen.

Abgesehen davon, daß der Text sehr glaubhaft wirkt und mit zahlreichen Signalen und Äußerungen übereinstimmt,  wird die Jerusalem Post sicher kein "Märchen der Hisbollah" abdrucken. Eher will Israel Saudi ein wenig diskreditieren und einen Dämpfer verpassen. Glauben die Saudis ernsthaft, daß Isreal seine Atomwaffen aufgibt? Glauben die Saudis ernsthaft, daß Israel ganz Jerusalem irgendeinem internationalen Gremium übergibt und nicht selber als Hauptstadt beansprucht? Und glaubt Saudi wirklich die Autorität in der Arabischen Welt, oder gar das Recht zu haben die Palästinenser gegen den Iran schachern zu können? TQM

 

USA Nordkorea

19:20 | n8wächter: Flugzeugträger-Manöver für die »Sicherheit und Stabilität der Region«

Wie vor einigen Tagen angekündigt, trafen sich vor der Küste der koreanischen Halbinsel inzwischen drei vollständige Flugzeugträger-Kampfgruppen zum Antritt eines pompösen Manövers. Die USS Ronald Reagan, die USS Nimitz und die USS Theodore Roosevelt spielen aktuell Kriegsspiele mit ihren Alliierten Japan und Süd-Korea.

Ukraine

19:14 | Focus: Offensive "Rückeroberung Europas": Deutsche Neonazi-Söldner kämpfen in Osteuropa 

Im immer noch schwelenden Ukrainekonflikt kämpft auf Seiten der Regierung auch die rechtsextremistische Freiwilligenmiliz Asow. Die Truppe erhält offenbar verstärkt Zulauf aus Europa, darunter auch aus Deutschland.

USA Isis

18:16 | Sputnik: „Schmutziger Deal“ von US-Koalition ermöglichte IS-Massenexodus – britischer Sender

Nach Angaben des Senders BBC hat ein Geheimabkommen zwischen der von den USA und Großbritannien angeführten Koalition und dem Islamischen Staat die Flucht von hunderten Kämpfern, mehreren berüchtigten Warlords der Terrororganisation sowie deren Familien aus Rakka ermöglicht.

Russland   Iran   Syrien   USA

16:50 I Jerusalem Post: RUSSIA: MOSCOW NEVER PROMISED WITHDRAWAL OF IRANIAN TROOPS FROM SYRIA

Der russische Außenminister Lawrow meinte heute, daß Russland niemals den USA versprochen hätte, daß die Iraner Syrien verlassen müßten. 
Lawrow reagierte damit auf einen Militärsprecher der USA der meinte, daß Russland in einem jüngst vereinbarten Waffenstillstand in Süd-Syrien den Abzug der Iraner aus dem Land eingeschlossen hätte. Lawrow sagte, daß die Anwesenheit der Iraner in Syrien legal wäre, während die größte Bedrohung im Land von den USA ausginge, die diverse bewaffnete Oppositionsgruppen unterstützen, die ausländsche Terroristen decken.

Das war schon dreist von diesem US-Armeesprecher überhaupt so eine Behauptung aufzustellen! Russland hat stets gesagt, daß Syrien entscheidet, wen es als legitme ausländische Kraft im Land willkommen heißt. Russland gestand Israel lediglich eine 25 Km Pufferzone innerhalb Syrien zu in der keine Iraner oder iranische Millizen operieren werden. Und dies obwohl Schoigu betonte, daß die Forderung Israels sowieso nur ein Vorwand wäre, da auch jetzt keine Iraner ooder Hisbollah dort wäre und es auch keine Zwischenfäll in Richtung Israel gäbe.  Die Al-Kaida-Derivate der "Westlichen Wertegemeinschaft", wie etwa die "Al-Nusra-Front" werden dafür von den Amis abgezogen.  TQM

 Syrien

12:50 | Sputnik: Massiver Abzug der IS-Terroristen aus Abu Kamal – FOTOs

Russlands Verteidigungsministerium hat Fotos veröffentlicht, auf denen kilometerlange Kolonnen von IS-Terroristen zu sehen sind, die die Stadt Abu Kamal Richtung syrisch-irakische Grenze verlassen.

Venezuela

12:28 | n-tv: Venezuela bietet Gläubigern nur Schokolade

Die Gespräche zu Venezuelas Verschuldung in Milliardenhöhe werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Einige Gläubiger berichten von einem wirren Schuldengipfel mit Präsident Maduro. Die Schulden möchte er vorerst nicht zurückzahlen.

Syrien

11:25 | Sputnik: US-Koalition schirmt IS-Milizen vor russischen Jets in Abu-Kemal ab

Grossbritannien   Russland

07:59 I BBC: British PM to Russia: 'We know what you are doing'

Beim Bankett des Londoner Bürgermeisters sagte Theresa May, daß "Russland freie Gesellschaften unterminieren möchte". Sie "pflanzen falsche Geschichten ein um Zwist im Westen zu säen." GB wolle zwar keinen andauernden Zwist mit Russland, wird sich aber wehren. Boris Johnson soll nächsten Monat Moskau besuchen. "Russland könne ein wertvoller Partner des Westens sein, aber nur wenn es sich an die Regeln hält. Wir wissen was sie machen, aber sie werden nicht erfolgreich sein weil sie unterschätzen die Ausdauer unserer Demokratien, die Anziehungskraft der freien und offenen Gesellschaft und die Verpflichtung der Westlichen Nationen zu den Bündnissen, die uns verbinden".

Die Anziehungskraft der freien, offenen Gesellschaft zog Millionen Invasoren an, die dann als "Kollateralschäden der Immigration" in Fußgängerzonen rasen, oder als "Scharia-Polizei" durch London "patroullieren".
Theresa May, nach einer verpatzten Blitz-Wahl und unentschlossenem Auftreten gegenüber Brüssel, selber am Rande des politischen fall-outs, gibt gute Tips an Russland.
Wie wir wissen ist Russland ein "guter Partner des Westens" gewesen, als es sich an die "Spielregeln" des Westens hielt - und nur die gelten. Dies war zur Zeit Jeltsins, als Russland von der internationalen Landkarte verschwand, und gespickt von westlichen "Beratern" bei lebendigem Leib ausgeblutet und gefressen wurde. 
Seitdem Russland sich unter Putin wieder konsolidiert hat, Sicherheit, Stabilität, relativen Wohlstand und seine Würde wieder erlangt hat, ist Russland noch böser als zur Zeit der Sowjetunion - denn dieses Russland trägt nicht den ruinösen Keim des Sozialismus in sich, sondern ist ein werte-orientierter, gesundeter Staat,den man nunmehr mit Sanktionen und militärischer Einkreisung ins Krankenbett befördern möchte.
Wie kann ausgerechnet eine britische Premerministerin über Einmischung klagen? Alleine ihr Vorvorgänger , Tony Blair, hat nachweislich unter vorsätzlichen Lügen den Irak-Krieg mitangezettelt, David Cameron war eine zentrale Figur des Arab-Spring und der Ermordung Gaddafis. GB ist als ehemalige Kolonialmacht mit Truppen und Geheimsdiensten in zahlreichen afrikanischen Ländern präsent. Diese britischen Gehemdienste sind Teil des angelsächsischen "Five Eyes" Geheimdienstclubs aus USA, GB, Kanada, Australien, Neuseeland, der ein weltweites Spionage-Netwerk betreibt, das auch über dem seiner "Westlichen Bündnispartner", als Freunde 2. Klasse steht. Dieser sorgt für jene "Einmischung" der "Westlichen Wertegemeinschaft", die parallel zahlreiche Kriege führt und hunderte Militär-Auslandsbasen unterhält. TQM

 

Tuerkei   Russland

07:02 | Sputnik: Kreml zu Erdogans Bitte um Truppenabzug aus Syrien: "Details geben wir nicht preis"

Laut Peskow wurden bei dem Treffen der Präsidenten „weitaus kompliziertere“ Themen besprochen.
„Die Verhandlungen waren weitaus komplizierter, deren Inhalt, natürlich, nicht preisgegeben werden kann“, so Peskow.

Das Treffen in Sotschi dauerte 4 Stunden - da wurde Erdogan wohl gehörig zu Recht gerichtet und auf seinen Platz verwiesen. Themen gibt es genug. Syrien, Irak und die Kooperation mit dem Iran - vielleicht auch die Post-NATO-Phase der Türkei? TQM

13.11.2017

Deutschland   Saudi Arabien

22:25 I N24: Deutscher wird Chef von saudischem Mega-Rüstungskonzern

Deutsche Spitzenmanager können offenbar derzeit in Saudi-Arabien einen erheblichen Karrieresprung machen. Der Deutsche Andreas Schwer, derzeit noch Vorstand in der Rüstungssparte des Düsseldorfer Rheinmetall-Konzerns, soll SAMI-Vorstandschef werden. SAMI steht für Saudi Arabian Military Industries. 
SAMI soll bis 2030 zu den 25 weltgrößten Rüstungskonzernen aufsteigen und vier Säulen haben, von der Wartung von Flugzeugen bis zur Produktion von Drohnen, Landfahrzeugen, Munition, Lenkwaffen und Raketen sowie Rüstungselektronik. Der neue Rüstungskonzern soll auch über Gemeinschaftsfirmen mit ausländischen Rüstungsfirmen wachsen. 

Das ist völlig absurd. Warten wir einerseits mal ab, ob es das "Königreich Saudi-Arabien" 2030 überhaupt noch gibt. Aber selbst wenn - wie sollen die Saudis aus ihrem Wüstensand high-tech Waffen herstellen? Woher die Ingenieure, Facharbeiter, Entwickler, Anlagenbauer, etc nehmen? Indien, dessen 1,3 Milliarden Einwohner nicht dümmer sind als die 32 Millonen Saudis (das war kein Kompliment!) sind trotzdem nicht einmal in der Lage einen ernstzunehmenden Jeep zu produzieren - was wollen die Fast-Food erlahmten Saudis???
Diese Ankündigung ist so absurd wie das 500 Milliarden Tourismus Ressort über drei Staaten (Saudi-Ägypten-Jordanien), dann gab es einmal das Projekt einer künstlichen Stadt um etliche Millliarden für Wissenschafter, in Katar das weltweite Zentrum für Krebsforschung - und was bleibt von dem ganzen Ankündigungswirbel übrig? Riesige Shopping Malls, Ski-Hallen und ein "Louvre" in Abu Dhabi, oder ein Fake-Venedig in Dubai. Alles Mist! 
Abgesehen davon, sollten die Saudis auf die Idee kommen von den USA keine beautiful weapons mehr zu kaufen wird der Big Rocket Man sehr böse und verwüstet ihnen die Wüste! TQM

 

Deutschland   USA   Russland

22:05 I George Friedman Stratfor VIDEO: Alliance Germany/Russia would be a treat to US-dominance

George Friedman, Präsident des Geopolitischen Think-Thanks, der dem fünfeckigen Gebäude äußerst nahe steht, sagt hier kurz und knapp, daß "die USA jahrhundertelang, den ersten, zweiten und kalten Krieg gefochten haben nur um zu verhindern, daß das einzige was die USA bezwingen könnte nicht zu Stande kommt, nämlich Russische Rohstoffe und Arbeitskräfte in Kombination mit  Deutscher Industrie&Kapital". Denken Sie daran beim nächsten Siemens, VW, Deutsche Bank "Skandal" und bei der befehlsmäßigen Sanktionspolitik der BRD-Blockparteien, die alle deutschen Interessen, zuletzt die Nordstream 2 über ihre Transatlantikbrücke werfen! TQM

 

Saudi Arabien

18:26 | contra-magazin: Saudis mobilisieren Luftwaffe – Arabische Liga hält Notfalltreffen ab

Saudi-Arabien bereitet sich offenbar direkt auf einen Krieg vor. Zudem hält die Arabische Liga auf Betreiben der Saudis ein Notfalltreffen bezüglich des Irans ab. Kommt der große Krieg im Nahen Osten?

Leseratte:
TQM hatte ja schon vorausgesagt, dass die Saudis sich mit ihren Plänen verheben könnten. Wenn die Saudis tatsächlich anfangen sollten, als zweiten Stellvertreterkrieg gegen den Iran den Libanon aufzumischen, während sie den Jemen immer noch nicht militärisch besiegt haben, könnte der Schuss durchaus nach hinten losgehen. Ganz interessant dazu ist der Kommentar eines Richard, der meint, die Saudis würden damit Israel unterstützen und die Verhaftungen in Riad dienten dazu, Gegner dieses Plans auszuschalten. Auf die Reaktion des Iran und auch der anderen dort Beteiligten (Russen, Türken, Iraker) darf man gespannt sein. Soll dort ein Flächenbrand entstehen? Auf jeden Fall wird es neue "Flüchtlinge" generieren. Freu mich schon.

22:00 I TQM: Die Saudis sollen sich nicht so wichtig machen. Die brauchten sogar ein paar Tage um Bahrain unter Kontrolle zu bekommen. Sollten sie den Libanon angreifen, so müßten sie nicht nur über Syrien fliegen, sondern sie würden dabei einige der 4o% Sunniten treffen - und die sind schon jetztnicht mehr gut auf sie zu sprechen. 

Saudi Arabien   Russland

18:20 I Sputnik: In Fußstapfen Ankaras: Riad deckt sich mit russischen Luftabwehrsystemen ab

Saudi-Arabien wird seine Luftabwehr mit russischen Komplexen S-400 verstärken. Wie der Direktor der föderalen Behörde für die militärtechnische Zusammenarbeit mit dem Ausland, Dmitri Schugajew, am Montag dem TV-Sender Rossija 24 sagte, wurde ein Kaufvertrag bereits unterzeichnet.

Das ist ja wunderbar! Und aus dem Ballsaal des Ritz-Carlton in Riad hören wir, dass Prinz Walid al Talal, als einer der Dauergäste, zu den freiwilligen Spendern des Systems zählt.  Dann haben also die Saudis russische Abwehrraketen mit Fernsteuerung in Moskau und amerikanische Raketen mit Fernsteuerung in Washington. So läßt sich ein Stellvertreterkrieg nicht nur auf dem Boden, sondern auch auf Kosten der Saudis führen: Amerikanische Rakete aus Jeddah greift S-400 in Riad an und wird von russischer S-400 neutralisiert. TQM

EU   Nato

17:00 I Sputnik: Reisefreiheit für Nato-Panzer? Ziele und Motive des Pesco-Abkommens

Im Allgemeinen erläuterte die EU-Beauftragte für Außen- und Verteidigungspolitik, Federica Mogherini, die Ziele des Abkommens. Nach ihren Worten geht es um eine Intensivierung des Zusammenwirkens zwischen den EU-Ländern und der Nato. In einer Zusammenfassung steht geschrieben: „Pesco ist der entscheidende Schritt zwecks Festigung der gemeinsamen Verteidigung.“ Unter anderem sollen in diesem Zusammenhang diverse Formalitäten bei der Grenzüberschreitung der Nato-Kräfte abgeschafft werden, vor allem bei der Verlegung der schweren Panzertechnik. Nicht umsonst wird dieses Element des Plans schon jetzt als „militärisches Schengen“ bezeichnet.   

Eben - es ist das militärische NATO-Schengen in EU-Verpackung. Und Kurz erzählt de Österreichern, daß dies keinen Konflikt mit der Neutralitöät darstelle - eigentlich eine Frechheit die Leute so zu verar...! TQM

Tuerkei   USA   Russland

16:53 I Sputnik: Erdogan schlägt Russland und USA kompletten Truppenabzug aus Syrien vor

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat Russland und den USA vorgeschlagen, ihre Kontingente komplett aus Syrien abzuziehen. Damit reagierte er auf die jüngste gemeinsame Erklärung der Präsidenten Putin und Trump, wonach der Konflikt in Syrien nicht militärisch gelöst werden könne.

Erdogan hat wirklich nicht alle Tassen im Schrank: Also, die USA, die sich völkerrechtswidrig in Syrien befinden sollen abzieheh und die Russen, die von der legitimen Regierung Assads zur Befreiung gerufen wurden, ebenfalls? Jetzt nachdem Russen, Syrer und der Iran den Krieg gewonnen haben sollen sie gehen, die Amerikaner mitnehmen und Erdogan, einer der Kriegsverlierer und illegalen Besatzer bleibt??? TQM

Iran Irak

08:35 | SZ: Mehr als 200 Tote bei Erdbeben in Iran und Irak

USA

08:05 | NYT: Security Breach and Spilled Secrets Have Shaken the N.S.A. to Its Core

Die 1952 gegründete "NSA" galt als so dicht, undurchlässig und unsichtbar, daß man sie "No Such Agency" nannte, bis Snowden mit drei Laptops und tausenden Dateien floh. Die NSA ist von Grund auf erschüttert und mußte bei Null beginnen. Viele sind demoralisiert wegen derregelmäßigen Enthüllungen und mangelnder Fortschritte bei der Identifikation der Lecks. Täglich kommen und gehen zehntausende NSA-Mitarbeiter, die riesengroße Datenmengen in Datenträgern, die auf einen Schlüsselring passen hinausschmuggeln können. Während Snowden "nur" Dokumente stahl und Passwörter veröffentlichte, verbreitet die geheimnisvolle Gruppe "Shadow Brokers" viel schlimmeres nämlich die Codes selber, wenn man so will die Schlachtpläne und Waffen. Regelmäßig tauchen neue Enthüllungen im Internet auf, die wahrscheinlich noch Jahre für schwere Schäden sorgen werden. Es ist ein Desaster auf verschieden Ebenen, daß man die Leute dahinter noch nicht identifizieren und vor Gericht stellen konnte, so ein NSA-Mitarbeiter. Taudende  Software-Werkzeuge, die man in kommerzielle Software einbaute wurden von "Shadow Brokers" veröffentlicht und wendeten sich nun gegen die eigene Wirtschaft und eigene Netzwerke. Hundertausende Computer wurden seitdem in Geiselhaft genommen. 
Jake Williams, ein ehemaliges Mitglied eines NSA-Hacking Teams sagt, "es kann noch Jahre dauern bis wir wissen was noch alles durch die Shadow Brokers zu Tage tritt. Selbst mit ihrer Festnahme ist es vielleicht nicht vorbei, den sie könnten einen Todesschalter eingebaut haben, der alles automatisch veröffentlicht, falls sie inhaftiert werden. "Die Leute müssen operatives Sicherheitswissen haben, denn sämtliche US-Dienste sind hinter ihnen her, aber sie wurden nicht gefasst." Man mutmaßt drei Möglichkeiten hinter "Shadow Brokers": Die Russen, eigenständige Whistleblower, oder Whistle-Blower und die Russen.

Wundern braucht es wohl nicht - wenn ein Staat einen globalen Überwachungsapparat aufbaut, der selber in jedes Kommunikationsnetz sich hineinhackt und nicht nur Daten entwendet, sondern teilweise auch Prozesse steuert, dann werden  die Betroffenen wohl zu Recht ein wenig ungehalten und spielen den Ball zurück. Es ist interessant, daß entgegen früherer Vorwürfe "die Chinesen" gar nicht mehr als potenzielle Angreifer genannt werden. TQM

12:45 | Leser Kommentar:
Es spielt keine Rolle wer gequält wird, ein Planet(auch ein Wesen) oder ein Volk drangsaliert wird von Kontrollwütigen Staatenlenkern. Ob Gläubig oder nicht. Der Kosmos gleicht sich immer aus(immer), sichtbar oder nicht. Sehr oft im nachhinein erkennbar.

12.11.2017

 Saudi Arabien     Lebanon.svg

21:36 I Jerusalem Post: LEBANESE PM INDICATES POSSIBILITY OF REVOKING HIS RESIGNATION

Premierminister Hariri gab ein Interview dem libanesisch -sunnitischen TV-Sender Future TV in Riad. Er sagte er werde verfassungsgemäß nach Beirut zurückkkehren und seinen Rücktritt verkünden, könnte aber diesen Schritt auch wieder revidieren, falls die Hisbollah soch aus regionalen Konflikten heraushalte. Er sagte auch, daß der Libanon mit arabischen Sanktionen belegt werden könnte.

Es wird immer peinlicher! Die Saudis sehen also, daß sie doch nicht die eine gegen die andere Marionette austauschen können, da das Leben im Libanon ohne Saudis umso besser und wider Erwarten ohne Massenproteste weiterläuft. >>
Also "Plan B" "B", für (noch) Blöder! Hariri kommt - weil man ihn doch nicht gefangen halten kann -  zurück nach Beirut und bleibt im Amt falls die Hisbollah seine (die saudischen) Bedingungen annimmt und sich aus Syrien verzieht, sowie keine Kommentare mehr zu den Konflikten in der Region abgibt - wenn geht am besten sich überhaupt auflöst. Wenn nicht? Dann bleibt er nicht im Amt und die Saudis organisieren Sanktionen gegen den Libanon, also eine Art zweites Katar! Damit will man die Wirtschaft ramponieren und die Sunnis doch noch irgendwie unter Druck setzen und aufhetzen. 
Was wird in dem Falle passieren? Algerien und  Katar werden sich nicht anschließen, Sanaa/Jemen natürlich auch nicht. Der Oman wird versuchen außen vor zu bleiben. Syrien und der Libanon werden noch viel enger zusammenrücken und der Irak wird trotz US/GB-Präsenz wieder "ungehorsam" sein und die Sanktionen ebenfalls nicht mittragen. Mit diesem "Ungehorsam" ist es auch schon wieder aus mit der US-Saudischen "Dollar-Charme-Offensive" gegenüber Bagdad. Der fuchtige Kronprinz MBS versinkt immer tiefer im Treibsand. TQM

Iran

21:05 I PressTV: Iran will astound JCPOA parties if nuclear deal collapses: Salehi

Der Chef der iranischen Atomenergiebehörde Ali Akbar Salehi, kündigte an, daß der Iran im Falle einer Aufkündigung des Atomabkommens durch die Signatarstaaten, diese Staaten mit seiner Reaktion verblüffen wird. Im Falle der Aufkündigung wäre keine andere internationale Konvention als ausreichend bindend zu betrachten.

Was meint er wohl damit? Tritt der Iran dann aus der IAEO, oder dem Atomwaffensperrvertrag aus, vielleicht sogar aus der UNO? Mit ersteren Schritten drohte der Iran bereits 2005. Während Europa gegen des US-Israelischen Druck weiterhin am Atomabkommen festhält, kam Macron plötzlich nach einem Blitzbesuch in Riad auf Idee dem Iran einen nachverhandelten Passus zum iranischen Raketenprogramm aufs Auge zu drücken. Natürlich lehnte der Iran dies ab. Nicht nur, weil sie nicht auf die Raketenentwicklung verzichten werden und dies nicht im Zusammenhang mit dem Atomvertrag steht, sondern vor allem, weil die Amerikaner die unangekündigte Inspektion in alle (!!!)  militärischen Anlagen des Iran erzwingen wollen, also das Ende der iranischen Souveränität und Verteidigung. Die USA zielen nicht auf einen "besseren" Vertrag ab, sondern wollen dessen Aufkündigung und einen Casus Belli, zumindest aber totale Isolation und Sanktionen gegen den Iran. Daraus wird nichts. Der Iran verhandelt derzeit über den Neubau zweier Atomkraftwerke mit China - Auftragsvolumen 10 Mrd. USD - in Öl - ohne Dollar und ohne Sanctus der USA, oder Siemens, Westinghouse, etc. TQM

 Saudi Arabien   Jemen

20:45 I PressTV: Houthis threaten to target Saudi-led coalition’s warships, oil tankers

Als Reaktion auf die saudische Flughafen- und Hafen-Blockade Jemens, kündigten die Huthis an, saudische Kriegsschiffe und Öltanker anzugreifen.

Besser nicht die Öltanker, sonst steigen die Ölpreise und dem indische Ozean tut es auch nicht gut! TQM

Iran Saudi Arabien

20:06 | ET: Dringlichkeitssitzung der Arabischen Liga zum Iran – Thema: „Übergriffe“ des Iran in der Region

Die Arabische Liga hat auf Ersuchen Saudi-Arabiens zum Konflikt mit dem Iran eine Dringlichkeitssitzung einberufen. Wie Diplomaten am Sonntag in Kairo mitteilten, ist das Treffen für kommenden Sonntag in der ägyptischen Hauptstadt vorgesehen. Thema seien dabei die „Übergriffe“ des Iran in der Region.

Darf Saad Hariri im Käfig daran teilnehmen??? TQM

USA Nordkorea

18:30 | Focus: Riesiges Seemanöver vor Nordkorea: USA demonstriert militärische Macht

Vor der Küste Nordkoreas läuft derzeit das größte US-Seemanöver seit zehn Jahren. Die Amerikaner haben drei ihrer größten nuklearen Flugzeugträger entsandt. Die drei Flugzeugträger gehören zur Nimitz-Klasse, benannt nach der „USS Nimitz“, die 1972 als erste der drei Riesen vom Stapel lief.
Sie sind mit je 333 Metern so lang wie drei Fußballfelder und bringen es auf jeweils 260.000 PS. Jeder Flugzeugträger wird außerdem, für den Fall eines Angriffes, von einem Kampf-U-Boot begleitet. Der Militärexperte Devin Ellis vom Think Tank „Icons“ in Washington vermutet, dass bei dem Manöver auch nukleare U-Boote beteiligt sind.

... naaaa kleiner Dicker.... hast Du auch solche Schiffe? TS

18:50 | Die Leseratte:
Nöö, aber er könnte ja Schiffe versenken spielen.

USA  Russland

16:10: ET: Trump und Putin dringen auf politische Lösung für Syrien

US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin haben sich für eine politische Lösung des Syrien-Krieges ausgesprochen. "Die Präsidenten sind sich einig, dass es für den Konflikt in Syrien keine militärische Lösung gibt", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

In erster Linie gehört mal der IS vernichtet. Und genau das möchte der "tiefe Staat" in den USA nicht. KO

 

Russland

13:01 | Sputnik: Kiews „wahnsinnige Erfindung“: Duma-Politiker zu „Umfärbung“ russischer Truppen

Der Erste Vizechef des Sicherheitsausschusses der Staatsduma, Andrej Krassow, hat in einem Interview mit Sputnik die Äußerung des ukrainischen Sicherheitsratssekretärs Alexander Turtschinow, Russland ziehe Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammen und wolle diese zu UN-Blauhelmen „umfärben“, als „wahnsinnige Erfindung“ abgetan.

Wozu hätte Russland denn das nötig? Die politischen Kommentare im Ukraine-Konflikt werden wirklich immer kranker und dümmer! KO

14:12 | Leser Kommentar:
Wäre ich Putin würde ich bei öffentlicher Beschuldigung den Beweis führen wollen dass es keine russischen Truppen sind. Als Beschuldigter würde ich darauf bestehen, da würde ich nicht um Erlaubnis für einen
militiärischen Eingriff fragen sondern nur international ankündgen, der Ukraine "zur Hilfe zu kommen" indem ich diese angeblich russischen Truppen vernichte. Danach kann ja die Ukraine eine öffentliche Untersuchung anstellen ob es denn wirklich russische Truppen waren.

 

Iran

12:36 | RT: Die Erstürmung der US-Botschaft 1979 in Teheran - Auslöser von Kriegen und Sanktionen bis heute? 

Dieses Ereignis prägte die Beziehung zwischen den USA und dem Iran wie kein zweites. Was für die Iraner die US-Rolle in der Entmachtung des demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Mossadegh im Jahr 1953 war, war für die US-Amerikaner die 444-tägige Besatzung der eigenen Botschaft in Teheran.

USA  Russland

10:20 I SPON: Trump widerspricht Trump

US-Präsident Donald Trump hat in der Frage einer russischen Beeinflussung der US-Wahl erneut die Position gewechselt. Bei einer Pressekonferenz in Hanoi mit Vietnams Präsident Tran Quai Dang sagte Trump am Sonntag, er schließe sich nun den Erkenntnissen der Geheimdienste an. Noch am Vortag hatte Trump gesagt, er glaube Russlands Präsident Wladimir Putin, wenn dieser sage, Russland habe die Wahl nicht beeinflusst.

Da sind sie wieder, die Wärter des Deep State, das Korrektiv des US-Präsidenten. Und dazu noch der Vietnam-Kenner, aus jahrelanger Kriegsgefangenschaft, Senator McCain, der trotz Hirntumors die Welt nicht vor seinen Geistesblitzen verschont: Putin, einem KGB-Oberst mehr zu glauben, als den US-Geheimdiensten hat nichts mit "Amerika zuerst" zu tun. Präsident Putin hat nicht die amerikanischen Interessen im Herzen. Ihm zu glauben ist nicht nur naiv, sondern eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA. TQM

   Lebanon.svg   Saudi Arabien

09:50 I Aljazeera: Hariri 'held for refusing to confront Hezbollah'

Als Hariri am 3. November in Riad landete, erwartete ihn eine Überraschung. Keine Prinzen standen da, um ihn zu empfangen, sondern sein Telefon wurde konfisziert und er wurde am folgenden Tag zum Rücktritt gezwungen. Das Umfeld Hariri´s bestätigte, daß der Premierminister abtreten mußte, da er nicht Willens war mit der Hisbollah in Konfrontation zu gehen. Saudi Arabien will daher Saad Hariri ersetzen, eventuell durch seinen älteren Bruder Bahaa, der in Saudi Arabien lebt. 
Am 2. November wurde Hariri in einem Telefonat mit König Salman nach Riad einberufen. Er sagte noch seinen Vertrauten, daß sie am Montag ihre Beratunen fortsetzen werden und am Wochenende wollte er den ägyptischen Präsidenten in Sharm-El-Sheikh treffen. Man ließ ihn 4 Stunden auf ein Treffen mit Kronprinz MBS warten. Dann überreichte man ihm den Text seiner Rücktrittserklärung. 
Noch wenige Tage zuvor kam Hariri nach Gesprächen mit MBS und Golfminister Al-Sabhan, entspannt nach Beirut zurück, nachdem er in Riad seinen Plan erläuterte, einen Ausgleich mit der Hisbollah zu suchen um den Libanon stabil zu halten. Das gefiel laut dem Umfeld Hariris den Saudis gar nicht. "Für die Saudis gibt es nur schwarz. oder weiß, bei uns im Libanon gibt es aber auch grau", so ein Sprecher Hariris. Sein Rücktritt schockierte sein Umfeld. Während die Saudis ihn unter Hausarrest halten, versuchen sie seinen älteren Bruder mit dem er übers Kreuz ist zu seinem Nachfolger zu ernennen. Sein Innenminister Nohad Machnouk verwirft die Idee, der Saudis Bahaa Hariri zu seinem Nachfolger zu ernennen: " Wir sind nicht eine Herde Schafe, oder ein Grundstück, das einfach an eine andere Person übertragen wird. Im Libanon werden die Dinge durch Wahlen geregelt, nicht durch Treueschwüre!" Familienmitglieder gegenüber, die ihn telefonisch kontaktierten, sagte er nur "es gehe ihm gut" und nicht mehr als das. Auf die Frage, ob er in den Libanon zurückkomme sagte er nur "Inshallah!" - so Gott will.

Wie entlarvend sich die kriminelle, saudische Bande verhält! Aber es ist gut so!  Die ganze Welt und mehr noch die Marionetten in der Region sehen, was passiert, wenn man sich mit dem Wahabiten-Gangstern einläßt. Das sind die Reformkräfte und Freunde der "Westlichen Wertegemeinschaft" Gott sei Dank sind sie auch noch strohdumm! Mit dieser Aktion haben sie die Sunniten des Libanon vor der gesamten Weltöffentlichkeit "als Schafherde" gedemütigt und bewiesen, daß sie nur als Spielball saudischer Interessen betrachtet werden. Jetzt ist es ein leichtes Spiel für Christen, Hisbollah und Drusen die Sunniten unter dem Titel der "Nationalen Einheit" gegen die präpotenten Destabilisierungsversuche Saudis zu mobilisieren. Das Gegenteil dessen, was beabsichtigt war tritt nun ein. Ein weiterer, dummer Plan Kushners und Al Sabhans ist gescheitert - da helfen auch die Zurufe Netanyahus und Tillersons nichts! TQM

11:03 | Leser Kommentar:
Ich mag die geäusserte Freude nicht teilen. Grund ist, meiner Ansicht nach, die Annahme von TQM, wonach..

Zitat: „Die ganze Welt und mehr noch die Marionetten in der Region sehen, was passiert, wenn man sich mit dem Wahabiten-Gangstern einläßt“. …… Mit dieser Aktion haben sie die Sunniten des Libanon vor der gesamten Weltöffentlichkeit "als Schafherde" gedemütigt und bewiesen, daß sie nur als Spielball saudischer Interessen betrachtet werden.

Meiner Meinung nach sieht sie (die Welt) es eben nicht. Die Main-Medien bringen solche Erkenntnisse und Fakten gar nicht. Diejenigen, welche es aus „alternativen“ Quellen zur Kenntnis nehmen, werden (soweit sie sich äussern) als Verschwörungstheoretiker, Rassisten, Fremdenhasser, usw. verschrien und halten deswegen lieber den Mund.

Wer will sich denn exponieren oder gar eine Kehrtwende fordern.

Was in der Politik allein nur schon in Europa zufolge der „veröffentlichten Meinung“ vorhanden ist, hätte schon längst den Unwillen (und das entsprechende Wahlverhalten) bringen müssen. Ja, wenn eben genau „die Welt“ bzw. die Wähler das Geschehen zur Kenntnis nehmen könnte, bzw. nehmen würde.

Somit wird auch in der Welt sich kaum darüber entrüsten und noch weniger die Konsequenzen ziehen. Der Schall dürfte, wie beim Rufer in der Wüste, einfach verhallen.

11:27 TQM dazu: Werter Leser, mit "die Welt" meinte ich natürlich nicht den Hartz IV Typen aus dem Plattenbau. Aber vergessen Sie nicht, daß sogar das offizielle Frankreich die Freilassung und uneingeschränkte Rückkehr Hariris fordert. Die Saudis haben ein echtes Problem. Sie haben mit der Festsetzung des Saad Hariri sich selbst aus dem Libanon geschossen, sie finden keinen Nachfolger, bzw wird der von den dortigen Sunniten nicht akzeptiert. Das stärkt nicht nur die Christen und die Hisbollah, sondern es bestätigt den Widerstand Katars gegen die saudischen Machtansprüche und es läßt die saudischen Marionetten in der Region ahnen was ihnen ebenfalls passieren könnte. Die Euroäer  - gemeint die Regierungen - kommen in ein Dilemma - auf Dauer könen sie nicht schweigen, wenn Saudi Saad Hariri nicht laufen läßt. Sollte Hariri einen "Unfall" erleiden, so schaffen die Saudis auch noch einen sunnitischen Märtyrer im Libanon - "Vater" Hariri vor 12 Jahren durch einen, angeblich iranisch-syrischen Anschlag getötet, "Sohn" Saad Hariri just von den saudischen "Beschützern" 12 Jahre später  ins Jenseits befördert. Die müßen jetzt verdammt aufpassen, daß ihm nichts zustößt, aber ihn nach Hause zu lassen ist auch zu riskant. 

 

Nordkorea   USA

08:55 I RT:  ‘Trying hard to be friend!’ Offended Trump says would never call Kim Jong-un ‘short & fat’

Trump twitterte: "Warum nennt mich Kim alt, obwohl ich ihn niemals klein und dick nennen würde? Ich bemühe mich so sehr mich mit ihm zu befreunden - vielleicht gelingt es eines Tages". Nordkorea reagierte erzürnt auf die Aussagen Trumps in Südkorea der meinte, daß Nordkorea von einem Kult geleitet wird in dem absurden Glauben, daß eine Dynastie dazu bestimmt ist zu regieren. Nordkorea meinte dazu, daß "Trump den Weltfrieden zerstöre und um einen Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel bettle. Ein seniler Trottel wie Trump könne uns niemals einschüchtern, noch unseren Fortschritt stoppen."

Trump hat Humor, was man von den verklemmten Pussy-Hats  und NSA-Neocons nicht behaupten kann! Ein wirklich erfrischender Kontrast zu der sonst üblichen, verlogenenen und gewundenen Diplomaten-Sprache. Letztlich ist es immer wichtig die gleiche Sprache zu sprechen und da scheint die Chemie zwischen Trump und Kim zu stimmen! TQM

 

Irak

07:54 | FAZ: Der IS hinterlässt Massengräber

Der Islamische Staat steht militärisch vor dem Ende. In einem Gebiet, aus dem die Islamisten vertrieben wurden, hat man nun offenbar ein besonders großes Massengrab für Hinrichtungsopfer entdeckt. Im Nordirak sind auf dem Gelände einer ehemaligen amerikanischen Militärbasis mehrere Massengräber mit hunderten mutmaßlichen Opfern der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) entdeckt worden.

USA

06:54 | BAZ: Trumps Scherbenhaufen

Donald Trump hat ausgerechnet die vietnamesische Hafenstadt Da Nang ausgewählt, in der Washington während des Vietnamkriegs einen riesigen Militärstützpunkt unterhielt, um vor den Vertretern von 21 Nationen des Asien-Pazifik-Raums den Abschied von einer jahrzehntelang erprobten Art der Handelspolitik zu zelebrieren. «Zukünftig werden wir in Asien nur noch bilaterale Handelsabkommen abschliessen, multilaterale Abkommen interessieren mich nicht», erklärte er der Wirtschaftsallianz Asia Pacific Economic Cooperation (Apec). Die Begründung lieferte der US-Präsident gleich mit: Die USA wollten sich wirtschaftlich nicht mehr ausnutzen lassen.

11.11.2017

USA

21:07 I PressTV: Trump's foreign policy confounds US Deep State and media: Analyst

Der US-Journalist Don DeBar meinte gegenüber PressTV, daß die US-Außenpolitik Trumps den Deep State durcheinandergewirbelt hätte. Es ist schwierig zu sagen was eigentlich seine Außenpolitik ist und wohin sie führen wird. Erstens ist er unter immensem Druck. Die Medien überziehen ihn mit einem dauerhaften Flächenbombardement wegen der angeblichen Verbindungen zu Russland. Nachdem er bei den Medien nicht durchkommt versucht er die Politik im Hinterzimmer zu betreiben und erst wenn sie umgsetzt ist, dann zeigt er sie der Öffentlichkeit. Der Präsident schließt zum Beispiel Kompromisse um sich beim Deep State einzuschmeicheln, der einen permanenten Krieg möchte. Neu sind aber etwa die immensen Waffenverkäufe an Saudi nicht - sie geschahen auch unter Obama. Andererseits lassen die Amerikaner aber auch die Saudis nicht mehr wie unter Obama ungestraft im Jemen tun was sie wollen, obwohl sie in der Öffentlichkeit nur auf die Iraner eindreschen. Sie haben  zum Beispiel seit Trump auch die Al-Kaida im Jemen bombardiert, die eigentlich Verbündete der Saudis sind. Es gibt also die Möglichkeit, daß es in Wirklichkeit hinter den Kulissen ein politisches Konzept gibt, daß nicht präsentiert wird, da es den Medien widerspricht und auch der lange schon etablierten US-Politik.

Einige Ansätze dieses Artikels sind beachtlich. Erstens handelt es sich bei PressTV um den iranischen Auslandssender. Das bedeutet, daß es völlig belanglos ist, wie der Journalist heißt, da er nur wiedergibt was der Iran denkt. interessant ist, daß der Iran offenbar ein sehr differenziertes Bild von Trump hat, auch wenn der verbale Schlagabtausch rund um die letzte UN-Vollversammlung eher verbales Schlamm-Catchen war - so gesehen, aber eben auch nur Show. 
Nicht nur Russen, sondern auch viele denkende, freiheitsliebende Menschen quer über den Globus hofften auf Trump und seiner Schlacht gegen den Globalismus und Deep State - nicht zuletzt wählte ihn deshalb auch die Mehrheit der Amerikaner - für ein "Make America great again!" in den USA, nicht in in den hunderten US-Militärbasen, die der Welt Elend - und nur der hauchdünnen globalistischen Elite Macht und Milliarden garantieren. 
Noch vor der Amtseinführung Trumps wurden Stimmen nach Impeachment laut. Seine Angelobung wurde weltweit mit Mainstream-Trauer, Wut und Entsetzen ausgstrahlt, als wäre Lady Di ein zweites Mal verunglückt. Seine Personalentscheidungen wurden torpediert, bzw. sind seit dem ersten Amtstag von der "Russland-Affäre" überlagert. Trump ist trotz republikanischer Mehrheit im Kongreß und Senat eine "Lame Duck", weil "die" Republikaner als Teil des Establishments teilweise noch mehr Obstruktionspoitik betreiben , als die Demokraten. Wohl auch deshalb scherte Trump bei den "Dreamers" aus und genoß es durch einer Schulterschluß mit  den obersten Heulsusen der Demokraten, daß ekelhafte Republican Establishment auf die Palme zu treiben: "Seid ihr nicht meine Partei, dann bin ich nicht euer Präsident."
Wenn man also die real(innen)politische Lage ins Kalkül zieht, ist es auch nicht verwunderlich, daß Trump bislang kein einziges Wahlversprechen durchbekam. Die nationalistisch-patriotische, protektionistische und isolationistische Politik mit denen Bannon Trumps Segel zum Wahlsieg füllte, können nicht gegen den Deep State bestehen. Zu stark ist der Widerstand, zu wenige Überläufer im System stehen Trump dabei zur Seite. Wir sahen dies deutlich am Verhalten des Vizepräsidenten Pence, der sehr erleichtert den Abgang Bannons mitbeförderte und der eben keinen Brückenkopf ins Establishment für Trump bildet, sondern gegen Teile der Trump Agenda wirkt, so wie auch Kushner und vor allem die Goldman Sachs-Seilschaft. Daher meinte Bannon auch, daß er nun von außen kämpfe und dem Republikanischen Establishment den Krieg erkläre.
So weit, so schlecht. Die US-Administration ist im Grunde genommen ein "autonomes Fahrzeug", das ohne Fahrer vom Deep State gesteuert wird. Nun setzte sich aber mit Trump jemand ans Steuer, der tatsächlich davon ausging, lenken, Gas geben und bremsen zu können. Die Zylinder des Deep State laufen unrund, das Gegenlenken kostet Energie. Und zwischendurch schafft es Trump in Nebenfahrbahnen abzubiegen, die vom GPS-Signal des Deep State nicht erfasst sind. So müssen wir vor allem außenpolitische Ereignisse unter diesem Lichte sehen und so klingt es auch bei DeBar und PressTV durch. Nehmen wir zum beispiel Saudi. Der völlig überdrehte Kronprinz MBS verhaftet zweihundert Verwandte, die Creme de la Creme seiner kriminellen Famillie- nur zum uneingeschränkten Machterhalt? Ja, er enteignet aber auch damit die Mittäter und Mitwisser von 9/11 bis hin zum IS unserer Tage. Er nimmt ihnen nicht nur die (Reise)Freiheit, sondern gleich 800 Milliarden Dollar weg. Wenn also Trump sagt er vertraut König Salman und MBS, dann auch deshalb, weil die Festsetzung Saud-Bande und ihrer 800 Mlliarden gleichzeitig ein Einfrieren der wichtigsten Finanzquellen des US-Deep States sind. Praktisch ausnahmslos jeder widerwärtige Think-Thank der US-Demokraten und ihrer Führungsfiguren Albright, Clinton etc., wie auch die der widerwärtigsten Neocons aus dem Umfeld des Bush-Clans wurden von diesen Gaunern mit astronomischen Schutzgeldern gespeist. Hier hat also Trump über MBS sein "Drain the swamp" wahrgemacht.
Ebenfalls im Stich ließ er das ganze, üble "Kurdistan"-Projekt, sogar gegen den Willen Netanjahus. 
Bedauerlicherweise ist nichts dergleichen bislang in der Ost-Europa und Russland-Politik sichtbar. Hier spielen aber die "Atlantikpartner" eine besonders miese Rolle. Die mieseste unter den miesen spielt dabei die BRD. Wäre Merkel eine  deutsche Politikerin, so hätte sie die loosen Zügel der Trump-USA begrüßt und verstanden, daß Trump an die Souveränität der Staaten glaubt, auch an eine deutsche Souveränität. Gerade die bereitet aber Merkel Angst und Schrecken, weswegen sie noch immer um Hillary und die Deep State Camarilla trauert und "ihr Land" mit "Flüchtlingen" flutete, quasi als das gute, humanitäre "Anti-Trump"-Land. Erinnern wir uns, daß  Angela, die Barack als bereits alles aus und vorbei war nach Berlin einlud, wo sie sich als neue Führerin der "Freien Westlichen Welt" titulieren ließ. 
Wann immer wir also, in vielen Punkten zu Recht, entsetzt und entäuscht betrachten mit wie vielen Umfallern gegenüber dem Deep State Trump versucht Spielraum zu gewinnen und wieviele Projekte er dabei opfern (mußte), so sollten wir auch bedenken, was uns die Alternativen zu Trump gebracht hätten: Auf republikanischer Seite ekelhafte Erscheinungen wie der Mormone Romney, oder die Super-Kotzbrocken Rubio, bzw. Cruz, auf Seiten der Demokraten, die um sich drohnende, völlig durchgeknallte Pussy-Hat, Hillary Clinton. So gesehen ist ein Unruhestifter Trump, der den Deep State Sand ins Getriebe streut und teilweise unumkehrbare Schäden zufügt noch immer besser, als alles andere was seiner Stelle eingetreten wäre. TQM

 

USA  Russland

19:15 I CNN: Trump says he believes Putin's election meddling denials

Drei Mal während des Asien-Gipfels begegneten Trump und Putin einander und jedesmal sagte Putin zu Trump, daß er sich nicht in die Wahlen einmischte. "Und ich glaube wirklich, ich glaube wirklich, daß er das was er sagte auch so meinte", so Trump Trump glaubt auch, daß Putin durchdiese Vorwürfe "sehr gekränkt sei." Während Trump sagte, daß die ganze Russland-Einmischungsgeschichte in die US-Wahlen eine Erfindung der Demokraten sei, die eine wichtige Beziehung zu Russland damit verhindern. Der von Trump persönlich ernannte CIA-Direktor Mike Pompeo bestätigte jedoch heute die Spuren, welche die US-Geheimdienste hinsichtlich der "russischen Einmischung" gefunden hätten. 

Es kam also, wie angenommen, daß Trump aus den Fängen seiner Deep State Wärter dreimal entfloh und mit Putin ein paar Worte wechselte, während CIA-Direktor Pompeo schon ein präventives "stimmt nicht" aus Washington absetzte. Das Dilemma hat System. TQM

    Saudi Arabien     Lebanon.svg

18:50 I Jerusalem Post: LEBANESE PRESIDENT: SAUDI MUST EXPLAIN WHY HARIRI HAS NOT RETURNED HOME

Ein Sprecher des libanesischen Präsidenten Aoun forderte Saudi Arabien dazu auf, den Verbleib des libanesischen Premierministers bekanntzugeben. Er sei "entführt" worden, obwohl er als Staatsoberhaupt Immunität genieße, dies habe auch Aoun gegenüber Diplomaten in Beirut geäußert. Gestern forderte ein Sprecher des französischen Außenamtes Saudi Arabien dazu auf Hariri Bewegungsfreiheit zu gewähren, damit dieser seine essenzielle Rolle im Libanon erfüllen könne.

Die US-Botschaft in Riad traf ja angeblich Hariri aber sagt nicht wo er ist. Wenn ein malaysisches Flugzeug verschwindet, warum nicht ein libanesischer Premierminister? Kenner Hariris sagten, daß sein Rücktrittstext, den er im Saudi-TV verlas nicht seine Sprache ist und er offenbar unter äußerem Zwang handelte. Wahrscheinlich ist er noch nicht 100 prozentig zurecht gestutzt und hypnotisiert, seine Rückkehr zu riskant - zu blöd wenn ihm etwas zustößt... TQM

Suedkorea USA

17:02 | ET: Großes gemeinsames Militärmanöver der USA und Südkoreas im Pazifik

Die USA und Südkorea haben ein großes gemeinsames Marinemanöver im Westpazifik begonnen. Beteiligt sind drei US-Flugzeugträger sowie sieben südkoreanische Kriegsschiffe.

... und wenn es Streit gibt, kommt Mutti Merkel mit dem Glöckchen.... klingkling. TS

Nordkorea  USA

16:45 | Sputnik: Brief an Putin übergeben: Nordkorea zu Atomschlag gegen USA bereit - Quelle

In einem Brief, den die nordkoreanische Delegation über die Vorsitzende des russischen Föderationsrates (Oberhaus), Valentina Matwijenko, an Präsident Wladimir Putin im Oktober übergeben haben soll, hat sich Pjöngjang zu einem Atomschlag gegen die USA bereit erklärt. Darüber sprach eine informierte Quelle gegenüber RIA Novosti am Samstag.

Indien Russland

16:10 | Handelsblatt:  Skandal um geleastes Atom-U-Boot

Fahrlässiger Verrat von Militärgeheimnissen oder Provokation? Zwischen Russland, Indien und den USA ist ein Streit um ein russisches Atom-U-Boot entbrannt. Waren US-Marine-Experten an Bord?

Nato

11:44 | RT: NATO: Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage 

Eigentlich hatte die NATO bereits mit dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes ihre Daseinsberechtigung verloren. Das angebliche Verteidigungsbündnis sah sich keiner realen Bedrohung mehr gegenüber. Grund genug, die Flucht nach vorn anzutreten.

USA   Saudi Arabien

10:15 I CNN: Tillerson: Saudi arrests 'well-intended'

Die Verhaftungswelle in Saudi verliefe laut Tillerson unter den besten Absichten des Kronprinzen MBS und diene nur der Korruptionsbekämpfung. Der saudische Außenminister Al-Jubeir, versicherte Tillerson auch, daß sich der libanesische Premier freiwillig in Saudi aufhalte. Ein US-Botschaftsangehöriger in Riad traf sich mit Hariri, jeodch wollen die USA weder sagen wo dies Treffen stattfand, noch was das Gespräch ergab. Dazu solle man sich an die Saudis wenden. Tillerson meinte ferner, daß "ausländische Kräfte und Milizen im Libanon keine Rolle spielen dürften" und die forensischen Untersuchungen der Huthi-Rakete auf Saudi noch andauerten.

Wie schon erwähnt, ist es völlig egal, sogar eher begrüßenseet, daß MBS einige seiner Obergauner und Terror-Sponsoren im Ritz gefangen hält. Bei Hariiri als amtierenden Premierminister des Libanon ist es anders. Aber die Aktion richtet sich von selber.  Die ganze Welt ist Zeuge der saudischen Inszenierung und Willkür. Was geht es eigentlich Tillerson an, wer im Libanon regiert und Waffen tragen darf??? Die USA tragen im Nachbarland Syrien Waffen und besetzen Teile des Landes völlig uneingeladen und entgegen dem Völkerrecht! Unglaublich dreist auch noch über "Einmischung" zu klagen! TQM

Afganistan   USA   Isis

09:25 I Aljazeera: Hamid Karzai: US colluded with ISIL in Afghanistan

Der ehemalige Präsident Afghanistans, Hamid Karzai, sagte offen, daß die USA mit dem IS in Afghanistan konspirierten. Dabei erlaubten die USA unter ihrer vollen Zustimmung und Aufsicht, geheimdienstlicher und militärischer Leitung, daß sich der irakische IS in seinem Land ausbreitete. Zwei Jahre lang schrie die afghanische Bevölkerung auf, ihr Leiden und die Gewalt zu beenden, doch nichts wurde getan. Dafür warfen die USA ihre MOAB-Bombe auf Afghanistan und mißbrauchten es als Testgelände ihrer 11-Tonnen-Megabombe. 
Jederzeit stellt sich Karzai einer Untersuchung zur Verfügung um an der Aufklärung mitzuwirken. Westliche, humanitäre Organisationen warfen ihm vor, während seiner Amtszeit geschwiegen zu haben, doch das bestreitet Karzai. "Ich sagte es den westlichen Hilfsorganisationen aber sie und deren Presse unterdrückten die Nachrichten - ich sagte es, ich warf das Thema auf", so Karzai.

Und Mutti´s BRD-Truppen verteidigen "Deutsche Interessen am Hindukusch" - oder sind sie schweigende Komplizen der US-Verbrechen?
Die USA, führende Nation der "Westlichen Wertegemeinschaft" die unter dem Banner des "Anti-Terrorkampfes" seitdem US-Saudischen 9/11-Auftragswerk ganze Landstriche verwüsten, bombardieren, hundertausende Menschen mit Streubomben,Phosporbomben und  Uranmantelgeschossen töten, Millionen in die Flucht schlagen und wesentlich mitverantwortlich dafür sind, daß über 250.000, teils schwer kriminelle, kulturell-inkompatible Afghanen alleine in der BRD leben, sind also laut ehemaligen, US-gestützten Präsidenten Karzai der Kopf der Terrorstruktur?!
Die "Atlantikbrücke" ist also die Kommandobrücke des Islamischen Staates, der sozusagen als lebende, biologische Waffe von den USA ausgestreut wird um Elend, Tod und Vernichtung über Länder zu bringen, die sich den USA nicht unterwerfen, bzw. von ihnen kriegerisch nicht bezwungen werden können. 
Was sonst als böse Kreml-Assad-Iran-Verschwörungstheoretiker Story von den Westmonopolmedien denunziert wird stimmt selbst laut Aussage ehemaliger, lokaler Verbündeter.
Wir sahen dies natürlich bereits zur Genüge bei der russisch-iranisch-syrischen Befreiung Aleppos, wo die "Westliche Wertegemeinschaft" nicht nur die islamistische Tarnorganisation "Weißhelme" bis nach Hollywood inszenierte, sondern wo auch im IS-kontrollierten Teil Aleppos westliche Militärinstrukteure und westliche Waffen- und Kommunikationssysteme vorgefunden wurden.
Am Ende der Sowjetunion infizierten die Amerikaner die kämperischen, islamischen Paschtunen, die Taliban, mit dem saudischen Gift ihres befreundeten Bin-Laden Clans. Al Kaida wurde geschaffen um mit saudischem Geld und amerikanischen Stinger-Raketen die Sowjetunion am Hindukusch auszubluten. Doch letztlich mißlang die "islamistische Genmanipulation" aus lokalen Taliban mit der internationalen, hocht-toxischen US-Al Kaida, zumindest was deren Verschmelzung betraf.
Zwar folgte schon der Abzug der Sowjetunion und als eine der Ursachen, auch der Untergang derselben, vor allem aber entdeckten die USA das riesige Potential des Einsatzes "ihrer" Terroristen.
Während die Taliban den ausländischen Söldnern mißtrauten und sie aus Afghanistan werfen wollten, entwickelten diese vor Ort eine Art Al-Kaida Staat/Khalifat in einigen Landesteilen, wo sie als verlängertes US-Ausbildungszentrum Terroristen aus allen, von den USA zum Abschuß freigegebenen Staaten ausbildeten: Iraker, Syrer, Libyer, Xinjang-"Chinesen" und vor allem Kaukasier und Zentralasiaten zur Destabilisierung Russlands.
In der "RAF-Sprache" würde man sagen, daß daraus die "Zweite Generation" der USAl Kaida hervorging: Der "Islamische Staat" (IS/Daesh) ward geboren um als biologische Landplage von unvorstellbarer Grausamkeit den Arab Spring zu entfachen und  Millionen "Flüchtlinge" nach Europa zu treiben.
Ist es nicht absolut unfassbar, daß die Paten-Nation dieser Verbrechen der Welt über den Reform-Kronprinzen Saudi-Arabiens erzählt, was "gemäßigter Islam" ist, wie gefährlich und grausam Assad ist und dabei nicht einmal vor orchestrierten Giftgaseinsätzen ihres IS zurückschreckte? Ist es nicht unfassbar, daß in den Endzügen der Obama-Regierung die USA freies Geleit für ihre IS-Kämpfer aus Aleppo aushandeln wollten? Ist es nicht unfassbar, daß die letzten IS-Kämpfer ausgerechnet aus den US-besetzten "Kurdengebieten" Syriens heraus Russen und Syrer angreifen um die Befreiung der Gebiete um Deir es Zor zu verhindern? Und ausgerechnet diese USA erklären der Welt, daß der Iran ein Terror-Staat sei und Russland sie aus eiskaltem Machtkalkül decke???
Zu Afghanistan ist abschließend folgendes festzustellen: Es ist kein Zufall, daß dieses Karzai-Interview auf Aljazeera erscheint. Die USA ersuchten unter Obama, Katar eine "diplomatische Vertretung" der Taliban in Doha einzurichten, um an einem US-kontrollierten Ort mit den Taliban verhandeln zu können, denn natürlich wußte auch Obama, daß 15 Jahre Afghanistan-Krieg zu keinem Sieg führten und niemals ein Sieg folgen wird.
Den Taliban "Steinzeit-Islamisten" war längst klar, daß es die USA weder am Ende der Sowjet-Besatzung, noch mit dem Trojanischen Al-Kaida-Pferd gut mit ihnen oder mit Afghanistan meinten. Wie wir wissen verzog sich Osama bin Laden nach Pakistan und die Taliban führten den Krieg vorrangig gegen die US-Besatzer. Nachdem sie diese Besatzung nicht hinnehmen und sich nicht weiter von den USA bombardieren und zu "Kollateralschäden" degradieren lassen, forderten die Amerikaner die Kataris auf, das Taliban-Büro zu schließen. Ausgerechnet die Saudis warfen den Kataris nun vor, ein "Terrorbüro" zu beherbergen. 
Nachdem Trump auf Indien setzt und Pakistan fallen läßt, da es sich Russland-China und dem Iran zuwendet, wird es eng für die Amerikaner in Afghanistan. Immer wieder werfen sie den Russen vor, daß diese mit den Taliban verhandeln - warum auch nicht? Nicht nur, daß die Amerikaner das in Doha auch taten, aber Russland hat jeden Grund daran mitzuwirken, daß die internationalen Terror-Ausbildungscamps aus Afghanistan verschwinden. Die Taliban mögen "Steinzeit-Islamisten" sein, aber sie sind keine expansiven, internationalen Terroristen - im Gegensatz zu den IS-Freunden der "Westlichen Wertegemeinschaft".
Während also Bannon&Co Trump gemäß seines Wahlprogrammes dazu aufriefen aus Afghanistan abzuziehen, wurde dieser von den Deep-State Generälen unter seltenem Applaus des McCain dazu überredet die US-Truppen in Afghanistan sogar aufzustocken. Unter anderem wurde Trump die absurde Aussicht präsentiert, daß die USA sich sozusagen als Kriegsbeute afghanische  Bodenschätze in der Höhe hunderter Milliarden Dollar holen könnten, statt Afghanistan den Chinesen zu überlassen. Daraus wird natürlich nichts - die USA haben jetzt sogar von Karzai, dessen Kritik in der Vergangeheit stetig anwuchs die offen ausgesprochene Bestätigung, daß sie unerwünscht sind, ja sogar treibende Kraft der Verbrechen gegen die Bevölkerung Afghanistans sind. 
Es ist gar nicht absurd, sondern sogar damit zu rechnen, daß die USA zu Recht über die russischen Taliban-Gespräche besorgt sind, denn es ist davon auszugehen, daß China und Russland Afghanistan in die Seidenstrasse einbauen werden ohne sie als Terrorcamp und militärische Versuchskaninchen zu mißbrauchen.  Und diese Perspektive eines souveränen Afghanistan, daß so etwas wie Frieden und relative Normalität erreichen könnte gefällt sicher auch Karzai und den stolzen Paschtunen.
Wundern wir uns also nicht, wenn dieses Al Jazeera-Interview ein öffentlicher Startschuss zum offenen Seitenwechsels Karzais ist und wir demnächst von einer afghanischen Friedensinitiative unter Ausschluß der USA hören! TQM

Jemen  Saudi Arabien

06:27 | FAZ: Saudi-arabische Kampfjets bombardieren Sanaa

Saudi-arabische Kampfjets greifen in der Nacht die Hauptstadt des Jemen an. Ziel sind das Verteidigungsministerium und eine Wohngegend in der Nähe des Ministeriums. Kampfjets einer saudi-arabisch geführten Militärkoalition haben Augenzeugen zufolge das Verteidigungsministerium unter Kontrolle der Huthi-Rebellen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa angegriffen. Explosionen von zwei Bombardements seien am Freitagabend in der Nähe des Gebäudes zu hören gewesen, es steige Rauch auf, berichteten die Zeugen der Deutschen Presse-Agentur.

10.11.2017

USA   Japan  China

21:43 I BBC: Trump's Asian menu: What he ate and what it meant

Was Trump i Asien aß und was es bedeutete - der japanische Premier wollte nichts riskieren und tafelte mit Trump Hamburger mit Heinz Ketchup und Senf. Es gab auch ein durchgbratenes Steak vom US-Rind und einen Schokoladeneisbecher. Auch beim Staatsbankett ging man kein Risiko ein - es gab Teriyaki Huhn. 
In Südkorea war das Essen noch gewagter. Man setzte Trump eine gedämpfte Garne der zwischen Südkorea und Japan strittigen Dokdo/Takeshima Inseln vor. Zwar weiß man nicht, ob Trump die Garnele verspeiste, jedenfalls beschwerte sich ein japanischer Regierungssprecher und äußerte sein Mißfallen darüber, daß in sensiblen Zeiten, wo Südkorea und Japan wegen Nordkorea zusammenhalten sollten, so eine Speise mit einer unfreundlichen Botschaft vorsetze. Trump wurde auch eine 360-Jahre alte Soja-Sauce vorgesetzt und man vermutet, daß es ein Signal an die USA war, daß die Sauce älter ist als die USA selber. 
In südkorea eilte Trump jedenfalls zur größten US-Auslandsbasis um dort mit den Soldaten Tacos zu essen, die er laut Twitter einem "very beautiful, very fancy lunch", seiner Gastgeber vorzog. Er beizeichnete Tacos, Burritos und Spiralkartoffel als "good food", war also sehr zufrieden.
China servierte Chilli-Huhn, welches als Gericht in den USA ebenfalls beliebt ist. Das nährte bei chinesischen Postern die äußerst krude Verschwörungstheorie, daß Trump chinesischer Abstammung sei!  Trump kann exotische Speisen nicht ausstehen, besonders rohen Fisch verachtet er. Am Rückflug in der Air Force one gab es wieder eine "Taco bowl". 

Präsident Trump erinnert nicht nur kulinarisch an King Ralph - siehe Video hier! Letztes Jahr verbreite sich in China eine Verschwörungstheorie, wonach Trump 1946 in Szechuan geboren worden wäre. Das darf ja nicht die Hillary erfahren!!! Als gebürtiger Chinese wäre Trump sein Präsidentenamt los!!! TQM

 

Tuerkei

20:50 I Blick: Schiesst Musk die Türken ins All?

m Detail ging es offenbar um den Start türkischer Satelliten. So soll Musk am Donnerstag auch an der feierlichen Unterzeichnung eines Satellitenvertrags mit Airbus teilgenommen haben. Offenbar ist dessen Raumfahrtunternehmen SpaceX als ein Subauftragnehmer involviert. Beim Treffen ging es aber nicht nur um Raketen, sondern auch um Elektroautos. Gerüchten zufolge könnte Musk am Bau des ersten türkischen Autos beteiligt sein – dem Erdo-Mobil. Dieses soll ab 2021 auf den Markt kommen.

Irgendwie passen die beiden Borderline-Typen gut zusammen. Erleben wir eine türkische Elektro-Rakete? Als ob die Türkei keine anderen Sorgen hätte - typisches Verhalten eigenartiger Despoten, die unendlich hoch hinaus möchten bevor sie tief fallen. Bei Erdogan sollten wir aber hoffen, daß es noch eine Weile dauert. TQM

China

20:37 I Sputnik: China plant mit auf Yuan basierenden Öltermingeschäften Schlag gegen US-Dollar

Aber positive Momente gewinnen die Oberhand. „Ungeachtet der vorhandenen Risiken wird China unweigerlich den Weg einer Internationalisierung des Yuan gehen“, sagte Cheng Fengying, Mitarbeiterin des Instituts für Weltwirtschaft der Chinesischen Akademie für internationale Beziehungen, in einem Sputnik-Interview. Seinerseits wies Wang Zhimin, Direktor des Forschungsinstituts für Probleme der Globalisierung und Modernisierung Chinas bei der Universität für globale Wirtschaft und Außenhandel auf die Möglichkeit der Konvertierung ins Gold als auf einen ernsthaften Vorteil gegenüber den Geschäften mit Brent- und WTI-Öl hin. „Einige Länder haben sich bereits auf die Umstellung auf den Yuan im Ölhandel geeinigt. zum Beispiel China und Russland. Die Möglichkeit einer Konvertierung (ins Gold) wird die Zahl der Yuan-Anhänger nur weiter nach oben treiben“, sagte Wang.

Konstant braut sich eine schwarze Wolke über das grüne FED-Papier zusammen... TQM

USA

19:46 | Rubikon: Ein Menschheitsverbrechen

Uranwaffen sind das größte Kriegsverbrechen unserer Zeit. Doch die Medien schweigen. Und die Regierung lügt. Die USA setzen in ihrem Kampf gegen den IS in Syrien jetzt auch Uranmunition ein. Sie haben dazu zwölf A-10 Boden-Kampfflugzeuge „Thunderbolt 2“ nach Syrien verlegt. Das Pentagon hat nun zugegeben, diese für Mensch und Umwelt höchst gefährliche Waffe nun schon mindestens zweimal eingesetzt zu haben. Bisher hatte es behauptet in Syrien keine panzerbrechende Uranmunition einzusetzen, weil der IS kaum Panzer besitzt. Durch den Einsatz der neuen Waffe wurden aktuell 350 Tankfahrzeuge des IS zerstört.

Venezuela

18:25 | Focus: Montag ist Doomsday: Wenn Venezuela seine Öl-Anleihe nicht zurückzahlt, war‘s das

Das tief in der Krise steckende Venezuela muss bis Montag Schulden in Milliardenhöhe begleichen - ansonsten droht der Staatsbankrott. Am Freitag sind 81 Millionen Dollar fällig (knapp 70 Millionen Euro), am Montag weitere 200 Millionen Dollar. In New York versammelt sich am Freitag eine Gruppe von Gläubigern, um zu entscheiden, ob eine überfällige Rückzahlung von knapp 1,2 Milliarden Dollar auf eine vom staatlichen venezolanischen Ölkonzern PDVSA ausgegebene Anleihe als Zahlungsausfall gewertet wird.

Jemen

17:29 | RT: Iranischer Außenminister glaubt weiterhin an Frieden im Jemen 

Vor zwei Jahren legte der iranische Außenminister einen Vier-Punkte-Friedensplan vor, der dem Jemen eine friedliche Zukunft geben sollte. Trotz Anschuldigungen gegen den Iran, den Konflikt zu schüren und die Anfachung des Konflikts durch saudische Koalitionen, will Dschawad Sarif den Glauben an den Frieden nicht verlieren.

USA

16:42 | Sputnik: Experte: USA starten Wettrüsten im Weltall – Russland kontert mit „Satelliten-Killer“

Gegen die Gefahr eines Atomangriffs aus den USA ist Russland vermutlich gerüstet. Doch fängt das Pentagon laut dem Militärexperten Alexej Leonkow nun damit an, das Weltall für Militärzwecke dienstbar zu machen, - und zwingt Russland zu Gegenmaßnahmen.

Starwars 2017! KO

 

USA   Russland

12:09 I RT: No bilateral Putin-Trump meeting at APEC due to ‘scheduling conflicts’

Sarah Sander, Sprecherin des Weissen Hauses verkündete, daß es kein Treffen zwischen Triumpm und Putin am APEC-Gipfel geben werde und zwar aufgrund von "Terminkollisionen" beider Seiten. Dabei hieß es noch gestern aus dem Umfeld Putins, daß es ein Treffen geben werde. Das WEisse Haus schließt jedoch nicht aus, daß die beiden einander "Hallo" sagen, oder zufällig in einander laufen.

Noch nie war die US-Politik so kleinkariert und schäbig. Während Trump und Tillerson gerne mit Putin reden würden, sind sie ähnlich in Gefangenschaft wie die saudischen Prinzen und Hariri in Riad. Trump und Tilllerson, die Gefangenen des Deep-State Beraterstabes der sie umgibt wurden schon beim Treffen mit Kislyak und Lawrow für jedes Lächeln, jede Geste argwöhnisch kritisiert. Es ist aber Trump, gleich einem starrsinnigen Altersheibewohner zuzutrauen, außerprotokollarisch auszubrechen und einfach mit Putin zu plaudern, ehe ihn die Wärter des Deep 'State wieder einfangen und die Auguren von CNN und NYT ihren medial-therapeutischen Deutungsmüll auskippen. 

Saudi Arabien

11:38 I Jerusalem Post: A PRISON FOR PRINCES: THE RITZ-CARLTON'S SAUDI ARABIAN SCANDAL

Ein Saudischer Prinz twitterte ein Video aus dem Ritz-Carlton in Riad, welches praktisch zu einem Anhaltelager für saudische Prinzen und Geschäftsleute umfunktioniert wurde. Das Video zwigt bewaffnete Wachen und den Ballsaal in dem ein Matratzenlager für hunderte Sauds  eingerichtet wurde, bei denen man urplötzlich Korruption verortet hat! 

Bei den grausam-frostigen Klimaanlagen in Saudi und dem Massenquartier kommt wohl so etwas wie edle Hüttenstimmung auf? Wir wollen doch hoffen, daß die Prinzen, die unter einer Decke stecken, dies streng geschlechtlich-getrennt tun? Was wird aber  MBS nun tun? Viele sagen er verlangt vor allem einen Zwangsobolus für den Jemen-Krieg - und dann? Nachdem deren Mittel vom Staat eingezogen wurden, werden sie in reguläre Gefängnissse gesteckt? Ins Ausland abgeschoben? Mit einer schmalen Appanage ruhig gestellt?  Das Ganze wirkt nicht ganz so überlegt und durchdacht. Nicht auszudenken was die festgesetzte Sippe alles an Untaten und Leichen im Keller des MBS und seines Vaters, König Salman aufzählen könnte, falls sie es jemals wieder können... TQM

19:06 | Der Musikant:
...also..."falls sie noch reden können...über die "Leichen" im Keller"....   Das Ritz hat eine Klimaanlage....vielleicht spielt's dann dort der Film "Opernball"... ;-)

10:07 | nzz: Macron setzt sich in Saudiarabien für Frieden in der Golf-Region ein

Der Konflikt zwischen Saudiarabien und Iran nimmt an Schärfe zu. Die drastischen Folgen sind etwa im Krisenland Jemen zu sehen, wo beide unterschiedliche Bürgerkriegsparteien unterstützen. Frankreichs Präsident Macron will vermitteln.

Kommentar des Einsenders
Im Nahen Osten wird alles gut. Macron wird Frieden stiften, wo alle versagten.

Aus seinem Privatleben kennen wir ja sein- über alle Maßen breitgetretenes - Faible für alte Menschen. Deshalb hat sich mir beim Betrachten der TV-Aufnahmen Macrons in Ryadh sofort ein Gedanke aufgedrängt: warum hat er den Kronprinz und nicht den alten König Salman getroffen? Da wäre die Chemie sicher besser gewesen! TB

USA China

06:25 | FAZ: „Er ist ein mächtiger Vertreter seines Volkes“

Donald Trump ist von Chinas Staatschef Xi Jinping angetan. Bei seiner Abreise aus Peking zieht Trump eine positive Bilanz: Das Treffen der beiden Präsidenten sei sehr ergiebig gewesen. Bei den Themen Nordkorea und Handel gebe es Fortschritte.

09.11.2017

Saudi Arabien

17:42 I Aljazeera: Saudi 'freezes bank accounts' of Mohammed bin Nayef

Saudi Arabien fror die Bankkonten des ehemaligen Kronprinzen Mohammed bin Nayef ein. 1700 Konten seien bislang insgesamt eingefroren worden und 201 Prinzen verhaftet.

Mohammed bin Nayef ist nicht nur Neffe des König Salman, sondern war auch Chef der Nationalgarde, einer Art "Leibstandarte" der Königsfamilie. Er war engstens verbunden mit dem amerikanischen Geheimdienstapparat und so etwas wie der CIA-Statthalter in Saudi, so wie der ebenfalls festgesetzte Prinz Walid Al-Talal nicht nur Cash-Cow der US-Democrats war, sondern auch so etwas wie der saudische Botschafter für Israel. 
Zu den Massensäuberungen in Saudi meinte Trump lediglich, daß er Vertrauen zu König Salman und Kronprinz MBS hätte und die "schon wüßten was sie tun".  Man könnte also weitere Motive als bloßes Allmachtsstreben dem saudischen Kronprinzen unterstellen: Einserseits räumt er mit den engsten saudischen Vasallen des US-Establishments auf - was an und für sich kein Grund zur Trauer ist, andererseits beseitigt er Mitwisser, Sponsoren und Mittäter aller saudischer US-Sauereien von der Gründung der Al-Kaida, über das inszenierte 9/11, bis hin zur Gründung und Führung des "Islamischen Staates".  MBS hat also mit Wissen und Billigung der Trump-Administration die oberste Terrorzelle seines Familienclans eingelocht und sich zum Alleinherrscher aufgeschwungen. Zeitgleich startet er aber einen Mehrfrontenkrieg mit dem Iran. Das ist zu viel auf einmal. Damit wird er sich übernehmen und daran wird er scheitern. Daß, er aber seinen kriminellen Clan dabei zertrümmerte ist durchaus ein unumkehrbarer Verdienst - wohlgemerkt nicht aus Moral und Ethik, sondern aus purem Machtkalkül und eiskaltem Opportunismus! So what? TQM

USA   Russland

17:20 I RT: CIA wrote code 'to impersonate' Russia’s Kaspersky Lab anti-virus company, WikiLeaks says

Wikileaks liefert den Beweis, daß die CIA den Source Code von Kaspersky Labs Anti-Virus verwendete, um sich als Kasperskay zu geben.

Schauen wir mal, was da noch kommt. Spionierte die CIA andere "befreundete Staaten" oder gar eigene Behörden unter dem Deckmantel der russischen Kaspersky aus? War dies nur ein Vorwand um Kaspersky von allen Behörden-Computer zu entfernen??? Das wird noch spannend. Freuen wir uns schon jetzt darauf was uns demnächst die Israelis dazu berichten werden! TQM

Saudi Arabien 

16:30 | gmx: Der Libanon im Visier Saudi-Arabiens: Droht Krise in Nahost zu eskalieren?

 

Saudi-Arabien zündelt: Der Thronanwärter sperrt Prinzen und einflussreiche Geschäftsleute weg und heizt die Konflikte mit den Nachbarn Libanon, Jemen und Iran weiter an. Droht die Lage im Nahen und Mittleren Osten zu eskalieren? Die Lage im Nahen und Mittleren Osten ist angespannt. Neu aufflammende Spannungen können verheerende Folgen haben.

16:35 I TQM dazu:  Das ist dümmliche Saudische Propaganda und Wunschdenken. Traurig, was man in BRD-"Nachrichten" vorgesetzt bekommt! 

 

 

China USA

11:52 | FAZ: Im Nordkorea-Konflikt ziehen China und Amerika jetzt an einem Strang

Bislang galt China als letzter wichtiger Verbündeter Nordkoreas. Jetzt ist sich die Weltmacht offenbar mit den Vereinigten Staaten einig, Pjöngjang niemals als Atommacht akzeptieren. Das sagt zumindest Amerikas Außenminister.

Israel    Lebanon.svg

08:56 | voltairenet: Israel instrumentiert den Rücktritt von Hariri, um einen Krieg zu provozieren

Sonntag, 5. November 2017, bemerkte Sayyed Hassan Nasrallah in einer nicht-live Rede die die Inkongruenz des Rücktritts des libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri, nicht erst vom Libanon aus, sondern von seinem Hotel in Riyad in Anwesenheit von "MBS". Er beschuldigte Saudi-Arabien der Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Libanon.

Israel   USA

08:45 I Jerusalem Post: AMERICAN, ISRAELI LAWMAKERS PRESENT NEW 'ISRAELI VICTORY' PEACE PROCESS PARADIGM

Israelische und amerikanische Abgeordnete werden ein neues Paradigma aus dem Friedensprozeß hervorzaubern - das "Israelische Siegesprojekt". Das rechte Projekt soll ab nächster Woche in der Öffentlichkeit beworben werden. Es erklärt den "Friedensprozeß" für beendet und erklärt dafür den Sieg Israels über die Palästinenser. Der Präsident des "Middle-East Forums" in Philadelphia, Daniel Pipes, und Mitglieder der Columbia Universität sowie zwei Mitglieder der Knesset entwickelten diese Initiative. Washington soll den Sieg Israels und die Niederlage der Palästinenser erklären. Dadurch ergeben sich neue Chancen für den Frieden: Palästina verliert seine Zurückweisung des jüdischen Staates und Israel bekommt sein 150-jähriges Streben nach einem souveränen Heimatstaat verbrieft. Die Initiatoren glauben, daß man nur durch die Erklärung eines Siegers und Verlierers den Durchbruch schafft. Die gemischte Initiative aus Republikanern und Likud Abgeordneten will weder eine Ein-Staaten, noch eine Zwei-Staatenlösung vorschlagen, sondern nur vom Oslo-Abkommen abrücken und die palästinensische Ablehnung eines jüdischen Staates beenden. 
Die Initiative wird in New York, Washington, bzw. am Capitol Hill vorgestellt. Wenn die Palästinenser einmal einsehen, daß ihre 100 Jahre währende Ablehnung eines jüdischen Staates fehlgeschlagen ist, dann werden sowohl sie, als auch die Israelis davon profitieren. 
Die pro-israelische, linke US-Lobby hält diese Vorhensweise für gefährlich und primitv. In einem Artikel schrieben sie: "Wenn 50 Jahre Besatzung, 40 Jahre Siedlungsbau, zwei große Gaza-Kriege und die Niederschlagung von mindestens zwei Volkserhebungen nicht zur Niederlage der Palästinenser führte, was genau wird dann dazu führen?"

Natürlich haben die Palästinenser die Auseinandersetzung verloren- und zwar mehrfach: 1948, 1967, 1973 und in allen Fragen der Ausdehnung Israels im Westjordanland und in Ost-Jerusalem. Die Palästinenser sind dem politischen und (internationalen) Druck der Israelis in keinerlei Konfrontation gewachsen. Intern sind die Palästinenser fraktioniert, unterwandert, gegenseitig verfeindet, korrumpiert und nunmehr auch quasi offiziell ohne Unterstützung der arabischen "Brüder", nachdem Saudi quasi offiziell mit Israel kooperiert. Da gibt es auch  keinen Schein mehr. Mitten in der Massensäuberung, dem Festsetzen des Hariri und des jemenitischen Hadi, platzte Abbas in den Königspalast in Riad, wo er König Salman und danach Kronprinz MBS traf. In dem "versöhnlichen Gespräch" ging es um den US-Saudischen Friedensplan und um die ausgehntere Unterstützung Saudis an die Palästinenserverwaltung. Das bedeutet also, daß sich Abbas die Vorgaben abholte, brav die Huthis und Iraner kritisierte und vor allem Salman und MBS schwor, daß die Einigung mit der Hamas keine Hintertür zum Iran öffnet. Dafür gibt es (Bestechungs)Gelder aus Riad  und "Einmischung". 
Wird aber Abbas die israelisch-amerikanische totale Kapitulation seitens der Palästinenser erklären?
Die Israelis haben erfolgreich die Palästinenser durch einen Mauerbau ferngehalten, aus den meisten internationalen Organisationen herausgehalten bzw. als Zaungäste zusehen lassen - was soll die offizielle Niederlage bringen - außer, daß Israel und die USA den Paläsitnensern dann einseitig den "Friedensvertrag" diktieren und die Palästinenser nicht am Verhandlungstisch sitzen, sondern am Golfplatz in Mar-A-Lago zur Unterschrift antreten "dürfen"?! Militärisch sind die Palästinenser sowieso nicht in der Lage etwas gegen Israel auszurichten und selbst der Terror der Hamas ist nicht von einer bedrohlichen Qualität für Israel.
Aus Syrien ist kein Sponsoring für palästinensische Fraktionen zu erwarten - sie haben eigene Probleme und die Palästinenser waren auch nicht gerade dankbare und hilfreiche Gesellen, als die "Westliche Wertegemeinschaft" mit sunnitischer "Bruderhilfe" den blutigen Söldnerkrieg nach Syrien trug.
Gerade der Libanon wird weniger denn je einen Finger für die Palästinenser rühren: Weshalb sich für die Palästinenser einsetzen, wenn sie sich ihren Auftragslohn ausgerechnet in Riad abholen, von wo aus auch die "Marionette mit Sollbruchstelle", Hariri, gesponsert wurde? In dieser Hinsicht ist also spätestens am zweiten Blick die "Hisbollahisierung" des Libanon nicht schlecht für Israel. Der Libanon/Hisbollah haben auch praktisch keine Territorialansprüche gegenüber Israel, außer die Schebaa-Farmen, am Fuße des Golan. Somit hat der Libanon in Wirklichkeit keinen Grund es sich mit Israel anzulegen. 
Während also 1982, mitten im libanesischen Bürgerkrieg, Israelis mit libanesischen Christenmillizen die Massaker in den Paläsinenser-Lager von Sabra und Schatila anrichteten, sitzen die Christen heute in trauter Eintracht mit der Hisbollah in der libanesischen Regierung und haben mit den Palästinensern auch aus ihrer Sicht nichts am Hut. Darüberhinaus ist dem Libanon sowoeso klar, daß es keinerlei Chance gegen Israel hätte - weder mit, noch ohne Iran. Wichtiger ist aber, daß sie gar kein Motiv haben. Somit ist die israleische Aufgebrachtheit wegen des Libanon, nichts als künsltiche Aufregung.
Erdogan hat wohl auch andere Probleme mit den Kurden und kann sich weder logistisch, noch wirtschaftlich, noch politisch eine weitere  Patronanz der Hamas leisten.
Ägypten setzt regionalpolitisch ganz auf die saudisch-israelische Karte und dosiert die Durchlässigkeit des Gaza nach Wohlgefälligkeit der Hamas gegenüber der Fatah.
Das bedeutet also zusammenfassend, daß die Palästinenser sowieso politisch und militätisch mehr denn je verloren haben und fast gänzlich den Saudis ausgeliefert sind, wenn man von den minimalen Beistandsmöglichkeiten Katars an die Hamas absieht. Dennoch ist die erklärte Niederlage der Palästinenser nicht gleichsam der totale Sieg der Israelis. Wie linke Israel Fürsprecher richtig anmerken würde es den Frust und die Gewaltbereitschaft einiger Palästinenser verstärkt aufheizen und neue Terroranschläge hervorrufen, die Israel trotz hocheffizienter Geheimdienste nicht gänzlich abwehren kann.
Das gefährlichste Problem, welches Israel schon jetzt ausgesetzt ist, ist aber das Demografische. Sowohl das rasante Bevölkerungswachstum der jüdischen Bevölkerung (besonders bedingt durch die Orthodoxen), als auch der Palästinenser, besonders Gaza und Westjordanland, bringt den kleinen Wüstenstaat schon jetzt an den Rand seiner räumlichen Kapazitäten. Der Kampf um den Raum und die Ressourcen wird Israel/Palästina weit über jedwede Diktate, Lösungen, Scheinlösungen, Ein-, oder Zweistaaten Koexistenz hinaus beschäftigen. Denn die kriegerische Lösung führt zu keiner Bewältigung und ein Friedensdiktat zu keiner friedlichen Koexistenz - da hilft auch der PR-Trommelwirbel einer "Israelischen Siegeserklärung" nicht weiter. TQM

Israel   Saudi Arabien   Iran

07:23 I Jerusalem Post: ISRAEL CAMPAIGNS TO KEEP HEZBOLLAH OUT OF LEBANESE GOVERNMENT

Das israelische Außenministerium forderte seine Botschafter auf in deren Gastgeber-Länder eine Kampagne umzusetzen und dort gegen eine Regierungsbeteiligung der Hisbollah im Libanon zu werben. Die Botschafter sollen die jeweiligen Regierungen darauf hinweisen, daß "Hariris Rücktritt die destruktive Rolle des Iran und der Hisbollah und deren Gefahr für die Stabilität des Libanon und anderer Länder der Region verdeutlicht. Sie wurden zu Geiseln des Iran und unter physischer Bedrohung müssen sie die Interessen einer ausländischen Macht - den Iran - vertreten. Außerdem sollen die Botschafter die Gastländer auffordern, den saudischen Kampf gegen die Huthi-Rebellen zu unterstützen.

Wir halten also fest. Tillerson, Trump, Haley und die Saudis und Israelis beschweren sich über die "Einmischung" des Iran und Russlands. Gleichsam erteilt Israel seinen Botschaftern die Direktive sich über die Regierungszusammensetzung eines Drittstaates im jeweiligen Gastland einzusetzen und in einem Krieg im Jemen, der mit Brandbomben und Hungerblockaden geführt wird, Partei für den Angreifer zu nehmen. Das ist erschütternd plump, billig und gegen alle internationalen diplomatischen Gepflogenheiten und Usancen. TQM

 

China USA

06:25 | FAZ: Kritik an Weltbank-Krediten für wirtschaftlich starkes China

Amerikas Präsident Trump sucht in Peking den Schulterschluss mit China. Derweil will zu Hause in Washington Kritik laut an den Milliarden-Krediten der Weltbank an die Volksrepublik.

08.11.2017

Saudi Arabien

19:53 | Krone: Nächster Saudi-Prinz tot? Herrscherhaus dementiert

In Saudi-Arabien bleibt die Lage unruhig. Nachdem am Wochenende im Zuge einer massiven Verhaftungswelle Dutzende hochrangige Würdenträger interniert wurden und außerdem seit August drei Prinzen unter teilweise ungeklärten Umständen ums Leben gekommen waren, tauchten am Mittwoch Gerüchte über den Tod eines weiteren Saudi-Prinzen auf. Demnach soll Prinz Abdulaziz bin Fahd verhaftet worden und in Polizeigewahrsam gestorben sein. Das Herrscherhaus hat die Vorwürfe jedoch umgehend zurückgewiesen.

Nato

19:42 | RT: Afghanistan: NATO will Truppenstärke um 3.000 Soldaten erhöhen

Laut NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, will die Militärallianz nun ihre Truppenstärke in Afghanistan von rund 13.000 auf 16.000 Soldaten steigern. Zu Ausbildungszwecken. Anfang September hatte Reuters gemeldet, dass die USA zusätzlich 3.500 Militärs nach Afghanistan schicken würden. Damit steige die dortige Gesamtzahl der amerikanischen Streitkräfte auf 14.500 Soldaten, hieß es damals. Die NATO wolle jedoch nicht zu Kampfeinsätzen zurückkehren. Aufgabe der Soldaten sei es vielmehr, zu helfen, auszubilden und zu beraten.

Schön wenn die NATO einen so großen Truppenübungsplatz hat. Die Soldaten freuen sich sicher, dass mit echter Munition geübt wird...... bei den ganzen Truppenübungen in den Heimaltändern findet man so schlecht Komparsen und die meisten Afghanen können nach erfolgreicher Übung in Europa in Pension gehen...... oder sehe ich da jetzt was falsch. TS

 

Saudi Arabien

18:53 I zh: Real Motive Behind Saudi Purge Emerges: $800 Billion In Confiscated Assets 

From the very beginning, there was something off about Sunday's unprecedented countercoup purge unleashed by Mohammad bin Salman on alleged political enemies, including some of Saudi Arabia's richest and most powerful royals and government officials: it was just too brazen to be a simple "power consolidation" move; in fact most commentators were shocked by the sheer audacity, with one question outstanding: why take such a huge gamble? After all, there was little chatter of an imminent coup threat against either the senile Saudi King or the crown prince, MbS, and a crackdown of such proportions would only boost animosity against the current ruling royals further. Things gradually started to make sense when it emerged that some $33 billion in oligarch net worth was "at risk" among just the 4 wealthiest arrested Saudis, which included the media-friendly prince Alwaleed. 

Da sind wir in der "westlichen Wertegemeinschaft" doch wesentlich zivilisierter. Bei uns gilt es "alternativlose" Steuern, Abgaben, Beiträge, Zuschläge, Abschläge, Bearbeitungsgebühren etc. Und doch, der Unterschied scheint nur ein gradueller, Politik halt. Je mehr, desto  - letztendlich - tödlicher! HP 

Iran   Saudi Arabien

17:16 | RT: Präsident Ruhani warnt Saudi-Arabien vor der „Macht“ des Iran

Vor dem Hintergrund der starken Spannungen mit Saudi-Arabien hat der iranische Präsident Hassan Ruhani die Führung in Riad vor der „Macht“ seines Landes gewarnt. „Mächtigere Leute als ihr haben nichts gegen das iranische Volk ausrichten können“, sagte Ruhani am Mittwoch. Mit Blick auf den Rücktritt des libanesischen Ministerpräsidenten Saad Hariri warf er Riad Einmischung in die inneren Angelegenheiten Libanons vor. 

Iran  Saudi Arabien

17:15 I PressTV: Rouhani urges Saudis to end hostilities, befriend Iran instead of US

Staatspräsident Rouhani forderte Saudi Arabien auf sich mit dem Iran anstelle der USA und Israels anzufreunden: "Unsere Weg in der Region ist die Verbreitung von Stabilität. Wir wollen keine geographischen Grenzen verändern, Länder sollen für sich selbst bestimmen, keine Bombardements und Aggressionen  gegen regionale Nachbarn. Diese müssen gestoppt werden. Die USA und ihre Lakaien haben ihre ganze Macht und Anstrengung unternommen um gegen den Iran vorzugehen, aber es sei ihnen nicht gelungen. Warum bombardiert Saudi Arabien den Jemen? Wie sollen sie sonst darauf antworten, man verbietet ihnen sogar ihre eigenen Waffen zu verwenden! Ist es islamisches Verhalten die Menschen im Jemen von Medizin und Nahrung abzuschneiden? Warum schuf Saudi den IS und ließ ihn auf die Menschen in Syrien und Irak los? Warum ischt sich Saudi in die libanesische Regierung ein? Es ist beispiellos, in der Region, daß ein Regierungsoberhaupt von einer ausländischen Macht zum Rücktritt gezwungen wurde. 

In der Tat beschreitet Saudi einen Wandel. Während es bisher von einer Sippe korrupter, gewißenloser Prinzen  ausgesaugt wurde, regiert nun ein 32-jähriger Psychopath alleine. Man sollte Kaiser Nero nicht durch voreilige Vergleiche beleidigen. TQM  

China   USA

08:22 | CNN: Air Force One lands in Beijing

Präsident Trump ist eben in China gelandet. Wenige Stunden zuvor forderte er von Südkorea aus China und Russland dazu auf, dazu beizutragen gemeinsam das Nordkorea-Problem zu lösen. Ebenfalls kündigte er an,  China "sehr sehr stark wegen ungerechtfertigter Wettbewerbsvorteile" gegenüber den USA unter Druck zu setzen. Als besondere Ehre wird Trump zu Teil der erste Staatsgast seit 1949 zu sein, der in einem Palast der verbotenen Stadt dinieren wird.

Damals, als Xi Mar-A-Lago besuchte und zum Schokokuchen die Raketen auf Syrien vorgesetzt bekam, wähnte sich Trump in Sicherheit die "Gelbe Gefahr" durch Zuckerbrot und Peitsche domestiziert zu haben - was für ein Irrtum. China serviert das Dinner alleine schon deshalb in der kaiserlichen Palastanlage, damit Trump vorgeführt bekommt, daß er es mit dem Chinesischen Imperium zu tun hat. Diesmal läßt es sich nicht mit dem Opium europäischer Händler in seinen Häfen benebeln, sondern diesmal liegen in allen Häfen der Welt chinesische Containerschiffe, welche die Welt mit jedwedem Konsum-Kram überschütten, den sich der Globalismus und Kapitalismus so sehr gewünscht hat. 
Der Staatspräsident Xi als Gastgeber im Land des Lächelns wird Trump keine Raketenbilder zum Desert kredenzen, China stellte dafür kurz vor Trumps Eintreffen in Peking - quasi als Aperitif -  der internationalen Öffentlichkeit den "Magic Island Maker" vor, ein gigantisches Schiff, das vollautomatisch Inseln aufschütten kann. TQM

07.11.2017

Saudi Arabien   Jemen

22:05 I Al Jazeera: Houthis offer Saudi princes political asylum in Yemen

Sprecher der Huthi-Rebellen im Jemen verkündeten gegenüber Al Jazeera, daß sie den verfolgten saudischen Prinzen und allen die unter der Unterdrückung in Saudi leiden Asyl anbieten. "Jeder, der von dem saudischen Regime unterdrückt  ist, ist uns als unterdrückter Bruder willkommen", so die Huthis. 

Das wird so mancher saudischer MBS-Fan als Chuzpe bezeichnen...TQM

Saudi Arabien

21:02 I Voltairenet: Palace Coup in Riyadh

Eine tiefgründige Analyse von Thierry Meyssan mit einer chronologischen Aufzeichnung der jüngsten, saudischen Ereignisse. Der schmutzige Machtkampf des saudischen Kronprinzen fällt zeitgleich mit dem Festfrieren der politischen Post-Arab-Spring Karte im Nahen Osten. Fast sieben Jahre Krieg haben keine Grenzen versetzt, zerstörten aber Staaten. Nun stecken die verbliebenen handlungsfähigen Staaten Israel, Saudi, Türkei und der Iran nun schleunigst ihre Einflußsphären ab. Der plötzliche Rücktritt Hariris, welcher persönlich (!) dem saudischen Königreich 4 Milliarden US-Dollar schuldet und somit der gößte Einzelschuldner der Welt ist, war nicht nur ein amerikanischer Schlag gegen die Iraner, sondern auch ein interner Schlag des Kronprinzen MBS. Hariri ist nicht biologischer Sohn des 2005 ermordeten Rafik Hariri, sondern Nachkomme aus dem Abdallah Clan der Sauds. Sehr lesenswert - besser als jeder late-night Thriller! TQM

Saudi Arabien

18:50 I Aljazeera: Yemeni President Hadi 'under house arrest' in Riyadh

Saudi Arabien untersagt dem jemenitischen Präsidenten, seinen Ministern und Militärs seit Monaten die Heimkehr.  DEr jemenitische Präsident wird festgehealten, da er Meinungsdifferenzen mit den saudisch-allierten Emiraten hat.  Seit Februar schrieb Präsident Abd-Rabbu Mansour Hadi, daß er zurück in den Südjemen wolle, doch der saudische König zeigte sich unbeeindruckt. Als er im August am Flughafen in Riad erschien um abzufliegen wurde er zurückgewiesen. Ein saudischer Sicherheitssprecher gestand, daß Hadi unter einer Art Hausarrest stünde und man ihm offiziell sage, daß ihm aus Sicherheitsgründen die Rückkehr verwehrt werden würde. Zweischenzeitlich wurden seiner Entourage sogar die Pässe abgenommen. Die Emiratis trauen Hadi nicht, da sie glauben, daß seine Partei der Muslimbruderschaft nahe stünde. Die Emirate bauen daher in saudisch-emiratisch kontrollierten Südteilen des Jemen einen eigenen Sicherheitsapparat auf. Nun versuchen sie durch eine totale See- und Luftblockade die Huthis von der Versorgung abzuschneiden.

Ritz-Carlton und ähnliche Glitzerburgen in Riad sind also so eine Art "Aservatenkammer arabischer Politiker und Staatspräsidenten", die Saudi bei Bedarf unter "Schutzhaft" stellt.
Man muß sich das einmal vorstellen: Saudi führt seit Jahten einen erbitterten Krieg im Jemen um den angeblich legitimen Präsidenten Hadi vor dem "illegitimen" Ex-Präsidenten Saleh und den Huthi-Milizen zu schützen. Dieser wird so gut geschützt, daß er - obwohl angeblich legitimer Präsident und eigentlicher Kriegsgrund - gar nicht aus dem goldenen Saudi-Käfig heimfliegen darf, da er den Emiraten nicht (mehr) passt.
Neu eingetroffen, der libanesische Premier Hariri, der im saudischen Fernsehen seinen Rücktritt aufsagt und seitdem unpässlich ist. Wie einst britische Schmetterlingssammler, sammelt der junge "Reformer", Kronprinz MBS, exotsiche Politker für die Ritz-Carlton-Kollektion.  Immerhin ist es saudischen Frauen schon bald möglich selbsständig vorzufahren  und sich die Beute des "dynamisch-modernen Kronprinzen" selber anzusehen. TQM

Saudi Arabien

11:04 | DWN: Saudi-Arabien enteignet Prinzen und Geschäftsleute, friert Assets ein

Saudi-Arabien hat die Assets der Verhafteten der jüngsten Säuberung eingefroren. Dies könnte für zahlreiche westliche Unternehmen Konsequenzen haben.

Woran erkennt man gute Freunde? Am gleichen Verhalten! Gleich wie der (trotz 9/11) Freundesstaat USA ist auch Saudi Arabien relativ da, wenns um Einfrieren der Konten von ungeliebten Personen/Organisationen/Staaten geht! TB

07:15 I Voltairenet: France asks Saudi Arabia to release the Lebanese Prime Minister

Frankreich sprach mit dem saudischen Kronprinzen MBS und forderte die sofortige Freilassug Hariris. Dieser befindet sich im Ritz Carlton Hotel in Riad und ist nicht erreichbar. Der Staatspräsident des Libanon nimmt die fernmündliche Rücktrittserklärung Hariris nicht an. Hariri kann sich aufgrund seiner saudisch-libanesischen Doppelstaatsbürgerschaft nicht auf diplomatische Immunität in Saudi Arabien berufen.

So ist das, wenn man die 30 Silberlinge der Saudis annimmt. Der saudische Kronprinz ist völlig wahnsinnig - mit jeder Niederlage verdoppelt er den Einsatz. Jetzt ist der Zenith erreicht. Die Israelis beobachten wohlwollend-skeptisch wie sich die Saudis an ihrer Stelle eine blutige Nase im iranischen Wespennest holen - bei den vielen inzestiösen Blutern der saudischen Königsfamilie kann selbst das schon mortal enden. TQM

Saudi Arabien   Iran

06:55 | Jerusalem Post: SAUDI ARABIA SAYS LEBANON HAS DECLARED WAR AGAINST ITS KINGDOM

Der saudische Minister für Golfangelegenheiten Tamer al-Sabhan sagte, daß der Libanon Saudi-Arabien den Krieg erklärte, wegen der Aggression, die von der Hisbollah ausginge. Es werden jene kommen, welche die "Hisbollah in ihre Höhlen des Südlibanons zurücktreiben." Der saudische Außenminister Adel Jubeir meinte, daß Hariri frei sei zu reisen. Ein Gefolgsmann Hariris sagte, daß er mit dessen Rückkehr in den kommenden Tagen rechne. 

So ein billiges Theater! Da trafen sich neulich zwei besondere Flaschen, die den Plan schmiedeten: Jared Kushner und Tamer al-Sabhan und beschlossen das Iran-Problem mittels eines Bürgerkrieges, Embargos und allenfalls einer Söldnertruppe im Libanon "zu lösen". Dazu natürlich den Libanon wirtschaftlich abzuwürgen. Was den Saudis in einem Komplott mitsamt der "Westlichen Wertegemeinschaft" und der Türkei in Syrien nicht gelang, wird ihnen im Libanon nicht gelingen. Die Mehrheit der Sunniten wollen in Frieden leben und den Libanon, der endlich wieder auf die Beine kam nicht abermals zerstören, nur weil den Saudis danach ist. Ehe die Saudis die Hisbollah in die "Höhlen des Südlibanon vertreiben", werden sie selber aus ihren Palästen zurück in ihre Beduinenzelte vertrieben. TQM

06.11.2017

Indien Afganistan Pakistan

19:33 | rt: Indien verschafft sich unter Umgehung Pakistans Zugang zu Afghanistan - auch Iran profitiert

Der Transportweg ist etwa viermal so lange als durch Pakistan, dennoch profitieren sowohl Indien als auch Afghanistan und der Iran vom neuen Lieferweg über den Hafen Tschahbahar. Mittlerweile ist die erste große indische Weizenlieferung auf dem Weg. Indien hat seine erste Weizencharge über den strategischen iranischen Hafen Tschahbahar nach Afghanistan verschickt. Die Lieferung ging vom westlichen indischen Seehafen Kandla aus.

Die Leserate:
Während die EU über dubiose Verträge a la TTIP versucht, die Demokratie auszuhebeln, werden andernorts ganz pragmatische und handfeste Handelspakte geschlossen.

Saudi Arabien

17:03 I PressTV: Lebanon to only consider ‘voluntary’ resignation from Hariri

Der libanesische Justizminister Salim Jreissati gab bekannt, daß der Libanon den Rücktritt Hariris nur hinnehmen kann, wenn dieser heimkommt und bekannt gibt, daß er diesen Schritt in jeder Hinsicht freiwillig setze. Dies wurde nach Beratungen libanesischer Politiker mit Staatspräsident Michel Aoun verkündet.

Das zu sagen würde er aber nur wagen, wenn er tatsächlich lebensmüde wäre. Dann würde sich seine dunkle Vorahnung immerhin erfüllen, wenngleich durch die Hand saudischer Henker. TQM

Nato   Russland

12:22 | wsws: NATO verstärkt Kriegsvorbereitungen gegen Russland

Vor dem Hintergrund der US-Aggression gegen Nordkorea verstärkt die Nato ihre Kriegsvorbereitungen gegen Russland, die zweitgrößte Atommacht der Welt. Ein Bericht des Spiegel (Ausgabe 43/2017), der sich auf ein geheimes Dokument des Verteidigungsbündnisses stützt, macht deutlich, wie weit die Pläne dafür fortgeschritten sind. Das Nachrichtenmagazin selbst kommt zu dem Schluss: „Im Klartext: Die Nato bereitet sich auf einen möglichen Krieg mit Russland vor.“

Im Winter haben die doch keine Chance gegen die Russen. Da sind schon ganz andere gescheitert! TB

Saudi Arabien   Iran

11:00 I Jerusalem Post: SAUDIS GAMBLE ON HARIRI RESIGNATION TO CHECK IRANIAN GRIP ON LEBANON

Saudi macht sich größere Sorgen wegen des Iran, als Israel. Zwar sagte Hariri, daß er zurücktrat, weil er um sein Leben fürchtete, aber man muß sich die Ereignisse in Erinnerung rufen. Vor einem Jahr wurde er Premierminister in einem Deal mit der Hisbollah, deren enger Verbündeter, Michel Aoun, Staatspräsident wurde.
Erst versuchte er die Entwaffnung der Hisbollah zu fordern, aber im Laufe der Zeit verstummte er. Neulich stimmte er sogar der Hisbollah-Forderung zu, einen libanesischen Botschafter nach Damaskus zu entsenden, wo der den Saudis verhasste Assad regiert. Die Saudis kamen zu dem Schluß, daß Hariri nicht ihren Wünschen und ihrer Linie entsprach, sondern sich mit der Hisbollah arrangierte. Damit legitimierte er letztlich auch die Hisbollah, die mitregierte und einen starken Libanon schaffen wollte. 
Mit ihrem Befehl an Hariri zurückzutreten versuchen die Saudis im Libanon Chaos zu stiften und die Hisbollah zu schwächen.  Israelische Beobachter bezweifeln dies jedoch, da die Hisbollah zu stark sei und auch Teile der Armeee kontrolliert, auch wenn die Sunnis 40% der Bevölkerung ausmachen. Saudi versucht im Libanon Oberhand zu gewinnen, aber es hat in der Sache verloren. Der Iran hat Oberhand gewonnen im Einfluß um die regionale Vorherrschaft in Syrien und dem Libanon. Die Saudis versuchen mit dem Rücktritt Hariris Unordnung im Libanon zu stiften, die Hisbollah dort zu beschäftigen und sie damit aus Syrien zu treiben, aber israelische Beobachter bezweifeln, daß das gelingen wird. Weder Israel, noch die Hisbollah sind interessiert an einem Konflikt, zumindest in naher Zukunft. Die Hisbollah hat das primäre Interesse die Baath-Regierung in Syrien zu stabilisieren. 

Eine großartige Analyse. Völlig klar, nüchtern und nachvollziehbar die Sichtweise der Israelis. Kronprinz MBS wirbelt kopflos durch die Gegend und versinkt dabei immer tiefer im Treibsand. Sich selber im Libabon aus der Regierung zu sprengen ist mehr als dumm. Hariri wirkte als bezahlte Marionette der Saudis, aber es gibt auch Realitäten im Libanon. Die Vorherrschaft der Christen war einst ein Mitgrund der zum Bürgerkrieg führte, eine saudisch-sunnitische Vorherrschaft wird es aber auch nicht spielen. Das wahrscheinlich kultivierteste Land Arabiens - zumindest seit der Zerstörung Syriens -  der Libanon,  läßt sich einerseits nicht von obszönen Öl-Despoten kaufen und weder Christen, noch Schiten, noch Drusen und auch viele Sunniten denken nicht daran in einem vergoldeten, saudischen Käfig zu leben. Kronprinz MBS wird von der "Westlichen Wertegemeinschaft" gefeiert, weil er Frauen das Autofahren gestattet - mit seiner dummen Politik ist aber bald der Zug des gesamten Saud-Clans abgefahren und entgleist. Vom (inszenierten) Hoffnungsträger, zum Totengräber - ohne Grund zur Trauer! TQM

Saudi Arabien

07:05 | RT:  Saudi Arabia blames Iran for missile launched from Yemen, warns it could be considered 'act of war'

Heute Morgen warnte Saudi Arabien den Iran, daß die Rakete die vom Jemen aus auf den Internationalen Flughafen von Riad gefeuert wurde eine "offene militärische Aggression der Iraner gegen sein Nachbarländer sei, da er die Raketen den von ihnen geführten Huthi-Rebellen zur Verfügung stellte. Dies könnte als Kriegsakt gegen das Königreich Saudi-Arabien verstanden werden." Saudi Arabien behalte sich entsprechende Antworten wann und wie auch immer gegen den Iran vor.

Saudi hat bereits die jemenitische Haubststadt Sanaa mit einem Bombenteppich überzogen, der von unseren Medien unerwähnt blieb. Stattdessen berichten die Medien hier lediglich von den "Anti-Korruptionsmaßnahmen" des Kronprinzen MBS. Der 32-jährige Kronprinz zündet ein paar Feuer zu viel derzeit: Der blutige Krieg im Jemen, das peinliche-erniedrigende Abziehen des libanesischen Premiers und die "Säuberung" querbeet durch das saudische Establishment. Jugendliche Kühnheit alleine ist nichts anderes als heißspornige Dummheit und die führt zu keinem guten Ende. TQM

05.11.2017

Israel   Iran

15:10 I Jerusalem Post: WITH HARIRI'S RESIGNATION, ISRAEL HAS MORE LEEWAY IN NEXT WAR WITH LEBANON

Nach dem Rücktritt des lbanesischen Premierministers Hariri hat Israel für den Fall eines Krieges an seiner Norgrenze mehr Handlungsspielraum. Israel wird einen kompromißlosen Krieg gegen den Libanon und den Iran führen, nicht nur gegen die Hisbollah, sollte ein Krieg ausbrechen. Avigdor Liberman beklagte, daß die libanesische Armee integrierter Teil der Hisbollah wurde und Staatspräsident Michel Aoun wurde ernannt vom Iran. Die Hisbollah habe mehr Waffen als die libanesische Armee. Hariri beklagte Mitte Oktober, daß der Iran eine destrutkive Rolle spiele und sich in der arabischen Welt allenorts einmische. Hariri trat ursprünglich der einer Koalitionsregierung mit der Hisbollah bei, nun scheint er mit seinem Rücktritt Israel mehr Spielraum geben zu wollen. 
Yoav Gallant, israelischer Ex-General und Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates meinte: "Sollte dieser Krieg ausbrechen bomben wir den Libanon zurück in die Steinzeit."

Was soll dieses blöde Gerede von Einmischung? Hariri selbst ist bezahlter Statist der Saudis - keine "Einmischung"? Syrien wurde in einen blutrünstigen Krieg gestürzt mit Söldnern, finanziert und bewaffnet  aus Saudi, Katar, Türkei, USA, Israel, VAE, GB, Frankreich - keine "Einmischung"? Israel betrieb die Abspaltung der irakischen Kurdengebiete - keine "Einmischung"? Die USA unterhalten regionale Militärbasen in: Jordanien, Saudi, Emirate, Bahrain, VAE, Kuweit, Irak, Oman, der Türkei - auch keine "Einmischung". Ein "Einmischung" ist nur: Der russische Krieg in Syrien gegen Islamisten, Iranische Milizen in Syrien, Libanon und dem Irak! TQM

Saudi Arabien

11:31 | sputnik: Gabriel: Russland-USA-Konflikt ist die größte Gefahr für Weltfrieden

Kommentar des Einsenders
Was mir auffält: Der Erzengel ist schon ein paar Monate vor der Wahl dadurch aufgefallen, nicht mehr kriegstreiberisch gegen Russland zu hetzen. Und plötzlich wird er nicht mehr gebraucht. http://www.n-tv.de/politik/Sigmar-Gabriel-wird-nicht-mehr-gebraucht-article20113355.html

TQM dazu: Gabriel hat es schon zuvor versucht. Bei Putin bat er sogar um ein Autogramm für Freunde. Gabriel steht da sicher auf der "Schröder-Seite", anders als etwa Steinmeier. Es gibt aber "geheimnisvolle" Zwänge in der BRD, die Schröder widerwillig am völkerrechtswidrigen Balkan-Bombardement teilnehmen ließen - lediglich die aktive Teilnahme am Irak-Krieg konnte er verhindern, oder umgekehrt Joschka Fischer einstmals "pazifistischer Steinewerfer", der sich sein wohlbestaltes Ausgedinge bei Madeine Albright verdiente, in dem er der Kriegstreiberei am Balkan grünes Licht verlieh!

Iran   Russland

11:30 I PressTV: Russia to export gas to Pakistan, India from Iranian fields?

Nur Tage nachdem Russland seine Absicht verkündete Pipeline-Gas über den Iran nach Pakistan und Indien zu exportieren wurde bekannt woher das Gas stammen könnte. Der iranische Ölminister gab bekannt, daß Russland bestimmte Mengen an Öl aus iranischen Ölfeldern welche sie erschließen entnehmen könnten, sozusagen als Naturalleistung für die russischen Investitionen. Ohne es ausdrücklich zu erwähnen, könnten dies auch für den Gasbereich gelten. Russland bat eben um Fristverlängerung für sein Gebot hinsichtlich der Explorartion der Gasfelder North Pars, Kish, Farzad A and Farzad B. Die Verlängerung wurde gewährt. 

Diese Meldung hat es absolut in sich!!! Sie bedeutet, daß der Iran erstmals seit Ende des Schahs eine ausländische Macht Öl und Gas fördern und exportieren läßt. Sie bedeutet, daß iranisches Gas unter russischer Leitung ("Gas-OPEC"), vom europäischen Markt ferngehalten und nach Pakistan und Indien geleitet wird. Pakistan ist sowieso seit Jahren interessiert daran, wurde aber bislang von den USA bedroht auf das "Paria"-Gas zu verzichten, Indien wird seiner eigenen Wirtschaft und seines immensen Energiebedarfs wegen sicher nicht verzichten, zudem muß es sein mittlerweile stark US-lastiges Verhalten etwas strategisch ausbalancieren. Russland und China werden dabei auch die militärische Schutzmacht der Pipeline bilden. Das Projekt wird dem Iran reichlich Einnahmen in Petro-Yuan bringen bzw. werden Indien und Pakistan Gelegenheit bekommen auch in ihren nationalen Währungen zu bezahlen.
Es erklärt nun auch warum sich die USA derartig beeilen Sanktionen gegen russische Energiefirmen zu erlassen und westlichen Firmen verbieten wollen Investitionen und Fördertechnik nach/an Russland zu verkaufen, alles unter dem verlogenen Pretext "Krim", Donbass, US-Wahleinmischung.
Sie werden aber den Zug nicht aufhalten können. Die besonders Dummen sind wieder einmal die Europäer. Es ist nicht lange her, da hatte die OMV noch beide Beine am Pars-Feld, ehe sie von den USA weggemobbt wurde. Die "Westliche Wertegemeinschaft" ist nicht nur heuchlerisch, hohl und sinnentleert, sondern auch völlig wahnsinnig was die Vernachlässigung eigener Interessen betrifft - das gilt ganz besonders für Europa. Zwar verkündete Trump, daß Europa weiterhin mit dem Iran Geschäfte machen "darf", wie aber, wenn Firmen und Banken noch immer vor der Bestrafung durch die USA "freiwillig" darauf verzichten? Erdogan ist auf den Eurasischen-Zug gesprungen, Aliyew fügt sich in die russische "Gas-OPEC" und die EU überlegt sich wie sie Nordstream 2 schikaniert, wie sie die Sanktionen gegen Russland verschärft, wo sie amerikanisches Flüssiggas platzieren können und wie sie die Ukraine künstlich beatmen können, damit Polen, Balten und das US-Establishment zufrieden sind. Das ist das erbärmliche geistige Jamaika in Brüssel und Berlin! TQM

Saudi Arabien

17:55 | Leser-Vermutung zu den Festnahmen in Saudi Arabien

Hab das jetzt nicht geprüft, aber da soll wohl Aramco (Saudische Ölfirma ) privatisiert werden. Börsengang soll in NY stattfinden.
Damit will USA erreichen, daß Saudi Öl in Yuan abgerechnet wird. Der jetzt verhaftete Prinz wollte wohl eine andere Lösung.
Dann wäre der Dollartod ja noch mal verschoben.


09:57 I Breitbart: Saudi Arabia Arrests 11 princes and Dozens of Former Ministers, Senior Saudi Royal Ousted

Darunter der prominente Prinz, Trump-Kritiker und US-Investor Prinz al-Walid bin Talal. Religiöse Führer Saudis bezeichnteten es als religiöse Pflicht die Korruption zu bekämpfen. Das Anti-Korruptions-Kommittee ist praktisch allmächtig. Es kann Haftbefehle ausstellen, Reiseverbote erteilen, Finanzflüsse offenlegen, Gelder festsetzen, etc. 

Der auf der weltweiten Reichsten-Liste auf Platz 41 plazierte Prinz Al Talal trug den Spitznamen "Warren Buffet Arabiens" und war ein expliziter Unterstützer der Democrats. Im Dezember 2015 twitterte er über Trump: "Sie sind eine Schande nicht nur für die Republikaner, sondern für die gesamten USA. Ziehen Sie Ihre Kandidatur zurück, da Sie sowieso niemals gewinnen werden." Trump re-twitterte: "Bekloppter Prinz Al-Talal versucht US-Politiker mit Papa´s Geld zu kontrollieren. Wird ihm nicht gelingen wenn ich siege."
Am Tag nach der Wahl twitterte Al-Talal: "Was immer in der Vergangenheit zwischen uns lag - Amerika hat gesprochen - Gratulation und das Beste für Ihre Präsidentschaft." Gibt es ein grauenhafteres Zeugnis an Schleimigkeit und Opportunismus? Einer der widerlichsten Prinzen Saudi-Arabiens mit obszönem Hang zur öffentlichen Demonstration seines Reichtums befindet sich offenbar in Haft. Prinz Walid Al-Talal, die weltweit einzige Person, die sich einen einen A-380 als Privatjet zulegte wird wohl auf seine Spielsachen verzichten müssen. Daß er und andere Figuren vom Kronprinz MBS kaltgestellt wurden kann man nur begrüßen, wenngleich natürlich dies primär ein kalter Staatstreich war. Der 32-jährige Kronprinz MBS, bekannt für seinen ausschweifenden Lebenstil und seine autokratische und launische Persönlichkeit ist auch nicht durch Rasenmähen in Nachbars Palastgarten reich geworden. Er räumt alle Gegner zur Seite um für den Fall, daß sie Bilanz über seine bislang mißlungene Regentschaft ziehen, diese hinter Gitter für sich behalten müssen. Besonders die  Übernahme der Nationalgarde aus der Hand seiner Gegner war enorm wichtig. Sie kontrolliert nicht nur die Heiligen Stätten, aber vor allem auch die saudische Königsfamilie und aus Beschützern könnten schnell auch... TQM

10:04 | dazu passend - welt: Dieser saudische Milliardär ist einer wie keiner! TB
Ich habe einmal einen Bericht über seinen Jet (damals noch B747) gesehen! Sehr beeindruckend dabei waren die Flugbegleiterinnen. Absolut NICHT in Saudi-manier gekleidet. Wär ich gerne einmal mitgeflogen! TB


06:52
 | FAZ: Kronprinz lässt Prinzen und Ex-Minister festnehmen

In Saudi-Arabien tobt ein Machtkampf. Kronprinz Mohammed lässt Dutzende ranghohe Politiker festnehmen. Er verspricht eine Abkehr von ultrakonservativen Religionsprinzipien.  

00:19 I BBC: Saudi Arabia: Missile 'intercepted near Riyadh'

Eine Rakete der jemenitischen Huthi-Rebellen wurd über Riad abgeschossen. Teile davon trafen den Internatonale Flughafen von Riad.

Und dieses sicherheitspolitische Fiasko erreicht den Kronprinzen Mohamed bin Salman just an dem Tag and dem er Jagd auf dutzende Prinzen und Minister macht. Stunden zuvor wurde eine anti-korruptions Einheit ins Leben gerufen, die unter diesem Titel dutzende Ex-Minister und Prinzen verhaftete. Der Wirtschaftsminister und der Chef der Nationalen Garde wurden ohne Begründung abgesetzt. Die Nationale Garde wurde von Kronprinz Mohammed bin Nayef gegründet, der von König Salman abgesetzt und unter Hausarrrest gestellt wurde. Sein Nachfolger Kronprinz MBS fürchtet einen Putsch und jagt seine Gegner. Zu der Palastrevolte auch noch eine Rakete auf Riad  einzukassieren zeugt von der fragilen Lage Saudis und zeugt davon wie unrealistisch ihr intriganter Führungsanspruch gerade gestern mit dem peinlichen Rücktritt Hariris ist. TQM

 

Russland USA

06:58 | Focus: US-Präsident Donald Trump will Wladimir Putin bei seiner Asien-Reise treffen

US-Präsident Donald Trump erwartet während seiner Asienreise ein Treffen mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin. Das sagte Trump am Sonntag auf der Reise nach Tokio an Bord der Air Force One mitreisenden Reportern.

 

Saudi Arabien   Iran   

16:56 I BBC: Lebanese PM Hariri resigns, saying he fears assassination plot

Aus der saudischen Hauptstadt Riad hielt Hariri eine Fernsehansprache inder er seinen Rücktritt verkündete, da er um sein Leben fürchte. Sein Vater war 2005 ermordet worden und nun herrsche wieder ein ähnliches Klima. Der Iran würde in mehreren Ländern Angst und Zerstörung säen, einschließlch im Libanon. Er führte ein kompliziertes Leben zwischen Riad und dem Libanon  mit seiner Familie, die von Saudi Arabien unterstützt wird. Hariri der einst mit seinen Milizen erfolglos versuchte die schiitischen Milizen zu bezwingen äußerte seine wilden Attacken gegen den Iran fganz im Sinne Saudis, die zunehmend ihren Einfluß im Libanon aufs Spiel setzen. 

Natürlich hat Saudi PM Hariri befohlen zurückzutreten um mit seinem Abgang wenigstens zu versuchen den Libanon ins Chaos zu stürzen. Alle bisherigen Versuche der Saudis mit Terroranschlägen , Selbstmordattentaten, Verschleppung der Regierungsgeschäfte, etc. den Libanon ins Chaos zu stürzen sind gescheitert. Dies is der letzte Versuch - und er wird scheitern. Noch vor einem Monat äußerte er den Wunsch in eine Koalition mit der Hisbollah zu treten und nun tritt er wutschnaubend über das saudische Staatsfernsehen zurück. Der libanesische Staatsspräsident und Anführer der christlichen Maroniten, Michel Aoun, forderte Hariri auf zurück in den Libanon zu kommen und eine Erklärung abzugeben. 
Die ganze miese, saudische Intrige kündigte der saudische Minister für Golfangelegenheiten, Thamer Al Sabhan, bereits vor einer Woche an, als er meinte, daß "wir bezüglich des Sturzes de Hisbollah in den kommenden Tagen vielversprechende und erstaunliche Entwicklungen erleben werden." Einfach peinlich und plump! Den Saudis gelingt gar nichts. Nicht einmal den armseligen Jemen können die Saudis mit modernsten Waffen, roher Gewalt und Milliarden Dollar bezwingen. Ihr dummes Komplott im Irak für ein "Kurdistan" ist gescheitert, Katar zeigt sich unbeeindruckt, aus Syrien sind sie hinausgeflogen und nun sprengen sie ihre Handpuppe in Beirut auch noch in die Luft. Sie sind wirklich unfähig und dumm! Die Zeiten sind vorbei, wo es ihnen gelingen wird einen Bürgerkrieg im Libanon anzustiften  - eher ersticken sie an ihen eigenen Problemen! TQM

Iran   USA

08:29 I PressTV: Trump amin. did request meeting with Iran’s Rouhani: Washington Post

Wenige Tage nachdem das Weisse Haus Berichten widersprach, daß Trump am Rande der UN-Vollversammlung am 19. September in New York um ein Gespräch mit Präsident Rouhani ersuchte, berichtete die Washington Post, daß es doch diesen Wunsch von Seiten Trumps gab.
Trump trat an Macron heran und sagte "Ihr Typen habt ja ein gutes Verhältnis zum Iran. Könnt ihr das nutzen und nachsehen, ob Rouhani an einem Treffen interessiert ist?" Danach trat Tillerson ebenfalls an Macron heran, aber von Seiten Irans kam ein ausdrückliches "Nein". 
In seiner Rede am 19. September bezeichnete Trump den Iran als mörderisches Regime, das Tod und Zerstörung verbreite. Außerdem sagte er, daß er das Atomabkommen nicht neuerlich bestätigen würde.

Das ist ja richtig peinlich. Wie kann der WH-Sprecher das dementieren? Alleine Macron platzt doch vor Eitelkeit und Mitteilungsbedürfnis so zentral gefragt zu sein und dennoch Trump ein "Nein" übermitteln zu müssen.
Aus der Sicht Irans war die Absage verständlich. Was hätte bei solcher US-Rhetorik ein Treffen gebracht? Eine herablassende Standpauke und Drohungen der USA? Hätte Rouhani ähnlich der beleidigten Bundes-Mutti bei ihrem ersten Trump-Treffen als traurig-trotziges Smiley mit heruntergezogenen Mundwinkeln die Raute machen sollen?  Nein, da ist es besser soviel Haltung zu beweisen und "Nein" zu sagen. TQM

 

Japan China USA Nordkorea

07:27 | diepresse: Nordkorea: Trump warnt China vor "Kriegsnation" Japan

US-Präsident Donald Trump hat China gewarnt, die "Kriegsnation" Japan könnte im Nordkorea-Konflikt aktiv werden. "Japan ist eine Kriegsnation und ich sage China und allen anderen, die mich hören, Sie werden ziemlich bald ein großes Problem mit Japan bekommen, wenn Sie zulassen, dass es mit Nordkorea so weiter geht", sagte Trump kurz vor seiner Asienreise im TV-Sender Fox News.

Syrien

07:11 | BBC: Islamic State and the crisis in Iraq and Syria in maps

The Syrian army has retaken Deir al-Zour, the last major stronghold of so-called Islamic State (IS) in Syria. The victory comes only weeks after a US-backed alliance of Syrian Kurdish and Arab fighters seized control of the city of Raqqa, ending three years of rule by so-called Islamic State (IS).

03.11.2017

18:06 | sputnik: Bis zur letzten Frau kämpfen: Afghaninnen gehen auf Terroristen los

Junge und alte Afghaninnen nehmen Waffen in die Hände, um sich an den Kämpfern der Taliban und der Terrormiliz Daesh (auch IS, „Islamischer Staat“) für den Tod ihrer Nächsten zu rächen, berichtet das russische Portal „Lenta.ru“.

Syrien

14:00 | Sputnik: USA schlagen illegales Lager für Kämpfer in Syrien auf: Flüchtlinge bedroht – Moskau

Die USA haben Augenzeugenberichten zufolge ein Lager nahe des syrischen al-Rukhban an der Grenze zum Irak eingerichtet, wo sich Kämpfer sammeln. Dies gab das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Freitag bekannt.

USA   China

13:30 I PressTV: China: South China Sea disputes not an issue with US

Der stellvertretende Außenminister Chinas betonte gestern, daß das Chiniesische Meer keine Angelegenheit zwischen China und den USA darstellt. Im Vorfeld des Trump-Besuchs in Asien stellte der hochrangige Vertreter Pekings fest, daß die USA einen positiven Beitrag in der Angelegenheit leisten sollten und nicht noch mehr Ärger hervorrufen. Die "USA sollen im Chinesischen Meer mehr Blumen pflanzen, als Stachel setzen". China habe nichts gegen die freie Seefahrt, aber die USA verwenden dies als Ausrede um ihre Kriegsschiffe zu entsenden und sich mit Taiwan, Brunei, Malaysien und den Phillippinen gegen China zu verbünden bzw,. die Souveränität Chinas zu untergraben. Eben gelang es jedoch die chinesisch-vietnamesische Freundschaft wiederzubeleben und beide Seiten beschlossen ungeklärte Grenzfragen im Konsens zu lösen.

Die USA haben den südostasiatischen Staaten nicht allzu viel zu bieten.
Einfach Duterte in Ruhe zu lassen, oder auf die Schulter zu klopfen statt abzuholen und einzusperrren oder zu "Gaddafiisieren" ist zu wenig. Es ist zwar aufällig, daß der IS-Jihandisten Zirkus der die Zentralgewalt in Manila bedrängte am Höhepunkt war, als sich Duterte von den USA abwandte und nun fast erliegt seitdem er Kim beschimpft und Trump lobt, aber das alleine ersetzt nicht die Frohlockungen aus China.  
Das US-Verhältnis zu Indonesien ist fortwährend angespannt. Seitdem sie ihren langjährigen Diktator Suharto fallen ließen und sogar zahlreiche Embargos gegen Indonesien verhängten traut man den USA nicht mehr. Dem indonesischen Generalstabchef wurde eben das US-Visa von der Botschaft in Jakarta entzogen, obwohl er eine Einladung des US-Verteidigungsministeriums nach Washington hatte. Später entschuldigte sich das State Department für die "bürokratische Kommunikationspanne".
Malaysien, einst blockfrei und sehr US-kritisch wurde vor allem vom Saudi König letztes Jahr eingekauft. Das mysteriöse Verschwinden und der Abschuss zweier Malysian Maschinen waren ansonsten das Einzige was man international von dem Land vernahm. Ob die Islamisierung Malaysiens langfristig den USA hilft sei dahingestellt.
Das traditionell US-Verbündete Thailand mit seiner problematischen Muslim-Minderheit im Süden wird dies gar nicht gerne beobachten - sogar sie standen während Obama unter US-Waffensanktionen.
Vietnam ist ein Wackelkandidat, der recht geschickt zwischen China, USA und Russland balanciert, langfristig wohl eher zu China tendieren wird.
Myanmar kämpft mit der von Saudi gesteuerten "Rohingya Krise", während die Israelis die Regierung mit Waffen versorgen. Daher wohl auch das ambivalente Verhalten der USA.
Durch den Besuch der taiwanesischen Präsidentin auf Hawai wurde Taiwan etwas aufgewertet, jedoch steht für Taiwan wirtschaftlich mit der VR China zu viel auf dem Spiel als das sie selber eine harte Gangart gegenüber Peking wollten.
Die eher linke Regierung in Südkorea hätte lieber Ruhe als eventuelles Bauernopfer der USA gegenüber China zu sein, lediglich Japan schaltet auf Konfrontation mit China, wohl auch um seine pazifistische Verfassung zu ändern und aufzurüsten. Schauen wir was Trump vor Ort verkündet. Sollte er harte Töne gegen China spucken ist mit einer sehr harten Antwort Pekings zu rechnen, TQM

 

Iran Russland

12:08 | Zerohedge: Iran Urges Russia To Ditch The Dollar, Isolate America

Remonstrating against US threats to impose new sanctions and cancel the nuclear agreement, Ayatollah Ali Khamenei branded the US an enemy and urged Moscow to completely sever ties with the US currency:

USA   Nordkorea

06:34 | FAZ: Sicherheitsberater: Trump wird sich nicht zurückhalten

nmitten der Spannungen mit Nordkorea haben die Vereinigten Staaten mit Südkorea und Japan eine gemeinsame Luftwaffenübung abgehalten. Amerikanische Bomber vom Typ B-1B überflogen am Donnerstag Südkorea, wie die amerikanische Luftwaffe mitteilte. Die Flüge der überschallschnellen, strategischen Langstreckenbomber erzürnen Pjöngjang regelmäßig. Nordkorea betrachtet die Übungsflüge als Drohung.

00:23 | CNN: North Korea says China's Xi wants to boost ties

Im Vorfeld der Asien-Reise Trumps berichtet die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA, daß die Führer Chinas und Nordkoreas wieder diplomatische Noten austauschen. Präsident Xi erwiderte die Glückwünsche Kims anläßlich der Wiederwahl am Parteitag in Peking. China möchte offenbar Trump Wasser abgraben und beweisen, daß es sich nicht von den USA das Verhöltnis zu Nordkorea oktroyieren läßt. Laut chinesischer Staatsagentur Xinhua reden die beiden wieder, aber noch ist ein Besuch Kims in Peking nicht absehbar.

Also tatsächlich. China demonstriert Trump, daß es sich nicht Nordkorea einfach ausspannen läßt. Nordkorea gerät in eine  vielleicht gar nicht unangenehme Situation, wenn China und die USA um dessen Gunst buhlen TQM

02.11.2017

UNO   r.svg

23:41 I PressTV: Over half a million Rohingya Muslims must return to Myanmar's Rakhine as citizens: UN

Der Chef der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR fordert, daß hundertausende Rohingya nach Myanmar zurückkehren müssen und ihnen die Staatsbürgerschaft Myanmars verliehen werden muß. 

Interessant was sich die Organisation anmaßt. Gilt diese Forderung auch für die hundertausenden Russen im Baltikum, deren EU-Mitgliedsregierungen ihnen die Staatsbürgerschaft und zahlreiche Bürgerrechte verweigern, oder müßten die zuerst nach Polen fliehen??? TQM

 

UNO Russland

13:55 | ET: „Oberflächlich, unprofessionell, amateurhaft“: Russland kritisiert UN-Bericht zu Giftgasangriff in Syrien

Die russische Regierung hat der UNO Schlamperei bei der Erstellung des Expertenberichts zu einem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien vorgeworfen: Das Gutachten zu dem Angriff auf Chan Scheichun sei "sehr oberflächlich, unprofessionell und amateurhaft".

„Oberflächlich, unprofessionell, amateurhaft“ ist noch sehr milde für die ständig tendenziöse "Arbeit" der ausführenden Organisationen UN. 

Israel

09:56 | middleeastmonitor: Why the Balfour Declaration did not promise a Jewish state

In early March 1915, with a sense of urgency, Czarist Russia demanded that Britain and France should enter into negotiations over various concerns of the Entente powers in the Ottoman Empire. The Russians, seeking to secure control over the Bosporus and Dardanelle straights, were prompted to act after the launching of the British Gallipoli campaign on 19 February 1915, which aimed, in its first stage, at capturing Istanbul by a naval force.

USA   Russland

08:51 | RT: US Air Force: Keine böse Absicht - Wir sammeln biologische Proben von Russen für normale Forschung

Dass die Anforderung für Proben genetischen Materials gerade auf die russische Bevölkerung fiel, sei keine böse Absicht, erklärte der Sprecher des US Air Education and Training Command (AETC). Doch Strategiepapiere von US-Denkfabriken weisen in eine andere Richtung.

Die Russen sollen sich doch nicht so haben! Bitte, wer sammelt heutzutage nicht biologische Proben? Ich z. Bsp. hab mich auf biologische Proben von Burgenländern, Ost-Westfalen und Damen über 40 vom Titicaca-See spezialisiert! TB

Russland   Iran   

08:12 I Sputnik: „Wir müssen nicht konkurrieren“ – Putin zu Schaffung von Erdgas-Korridor in den Iran

Zwar würden alle drei Länder Erdgas und Erdöl in großen Mengen fördern, müssten aber nicht unbedingt miteinander konkurrieren, betonte Putin. Zudem würden die gewaltigen Ressourcen in Russland, Aserbaidschan und im Iran mögliche gegenseitige Lieferungen nicht ausschließen. „Wir bestätigen zum Beispiel unsere Bereitschaft, Erdgas über Pipeline-Verkehrssysteme von Aserbaidschan in den Nordiran zu liefern, und das kann für unsere Partner vom wirtschaftlichen Standpunkt aus zweckmäßig sein". Der russische Staatschef verwies dabei auf die Erfahrungen einer erfolgreichen Zusammenarbeit der Kohlenwasserstoff-Lieferanten im Rahmen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). 

Also, in Erweiterung des iranischen PressTV-Beitrages (s. unten), hier noch weiter von Putin konkretisiert. Russland bastelt offenbar an einer "Gas-OPEC" unter seiner Führung. TQM

Russland   Iran   ijan.svg

00:06 I PressTV: Iran’s Rouhani, Russia’s Putin and Azerbaijan’s Aliyev meet in Tehran

Die Präsidenten Putin, Rouhani und Aliyew trafen in Teheran zu Beratungen zusammen. In einer gemeinsamen Erklärung verlautbarten sie, daß alle Signatarstaaten des Iran-Atomabkommens daran festhalten sollten, da es effektiv akzeptiert. Außerdem kündigten sie eine enge Kooperation in der Öl- und Gasindustrie, in der Förderung und im Ölhandel an. Rouhani meinte, daß Russland und der Iran Frieden und Stabilität nach Syrien bringen müssen. 

Aserbaidschan, vor kurzem noch ein Liebkind der "Westlichen Wertegmeinschaft", Austragungsort des  "Europäischen Songcontests", der Formel 1 und der "Europäischen Spiele", Sponsor von "Athletico Madrid", offshore Gas- und Öldorado der US-Energieriesen im Kaspischen Meer  und nun??? Aserbaidschan Großkunde israelischer Drohnen, ausgerechnet im Kampf gegen die christlich-armenische Exklave Berg-Karabach galt noch vor wenigen Jahren als geheimer militärischer Verbündeter Israels und des Westens, der seine Luftwaffen-Basen den Israelis anbot um Luftschläge gegen den Iran zu fliegen. Und nun??? 
Vor einem Monat entdeckten die feinsten Medien der "Westlichen Wertegemeinschaft", darunter "Radio Free Europe" und BBC, daß Aserbaidschan ein ganz übel korruptes Regime sei, daß über britische Firmen und Konten ein Schmiergeldnetz betrieb um den Europarat und dessen Entscheidungen bezüglich der Menschenrechtslage in Aserbaidschan zu erkaufen. Vor einem Monat fragte man sich: Warum der plötzliche Wandel gegenüber Aliyew? Und nun steht dieser auf der Bühne in Teheran, gemeinsam mit Putin und Rouhani. Er hört sich brav die persische Lesart der Lage Syriens an. Er beschließt sogar sein Öl und Gas gemeinsam mit Russland und dem Iran zu vermarkten, obwohl die Polen und Ukrainer so sehr auf einen Russen-freien Gasanschluß hofften. Ist Aliyew gar in der Petro-Yuan-Zone gelandet? 
Seine westliche Partitur verlangte es,die aserische Minderheit im Nordwesten des Iran aufzuhetzen und ihre Loslösung von Teheran zu befeuern. Immerhin machen diese rund 20% der iranischen Bevölkerung aus. Hat sich der osmanische Provinz-Fürst Aliyew mit dem anti-westlichen Virus des Sultan Erdogan infiziert? Bricht Aliyew gänzlich und offen mit dem Westen? Für die Einkreisungspolitik der Amerikaner gegen Russland wäre es absolut verheerend. Das freundliche Beisein Putins in Teheran mit der gemeinsamen Erklärung bedeutet, daß es keine zweite "iranisch-türkische" Gaskarte gegen Gazprom gibt sondern, daß die Kohlenwasserstoffe gestreamlined unter russischer "Ober-Aufsicht" nach Europa und Fernost gelenkt werden. 
Wenn man nun auch noch das saudische Antichambrieren am Gashahn in Moskau einrechnet und das Abdriften Katars in Richtung Türkei/Iran, dann sieht es zappendüster für das Russen-freie Gas aus. US-Kohle und Schiefergas werden jedenfalls höchstens dazu reichen den Hitzköpfen in Kiew einzuheizen. TQM

01.11.2017

USA   Nordkorea

22:20 I RT: US pushes ahead with "frequent&substantive" direct talks with N. Korea despite Trump´s dismissal

Das US-Außenministerium entfaltet hinter den Kulissen laut einer hohen Quelle im Ministerium gegenüber Reuters, häufige und gehaltvolle Gespräche über den "New Yorker"-Gesprächskanal. Dieser wird vom US-Nordkorea Berater Joseph Yun und dem Nordkoreanischen UN-Vertreter in New York bedient. Ursprünglich hatte Yun nur das Mandat über die US-Häftlinge in Nordkorea zu verhandeln, nun sei sein Mandat erweitert und er verhandelt über die Möglichkeit Nordkorea vom Stop der Nukleartests zu überzeugen und eine diplomatische Lösung zu finden.

So ist das also hinter den Rauchschwaden gegenseitiger Drohkulissen! Ein rein hypothetischer, aber vielleicht interessanter Gedanke: Daß,  die USA das ganze Theater mit Nordkorea hochschaukelten um China zu beschäftigen, daran besteht aus meiner Sicht kein Zweifel. Was aber wenn sie nun, nachdem das Klima zwischen China und Nordkorea absolut vergiftet ist, hinter einer weiteren Kulisse eine diplomatische, bilaterale Sonderlösung ausverhandeln, die dem "Smart Cookie Kim" das Überleben sichert, er den Chinesen den Rücken kehrt und im amerikanischen Limbus nördlich des handzahmen Südkorea weiterdümpeln darf.
Die THAAD, gegen China und Russland gerichtet, bleiben in Südkorea, die USA schrauben die Manöver zurück und Kim darf wieder XO-Cognacfässer importieren und soviel West-Entertainment für seine Elite beschaffen, wie er will, soferne er ein Atomtest-Moratorium einhält, nicht jedoch einer nukleare Entwaffnung zustimmen muß (was er als "Smart Cookie" auch nicht täte). Aus US-Sicht wäre dies ein recht guter Wurf gegen Peking und Kim darf behaupten den "Dotard mit Feuer gezähmt zu haben". TQM

19:32 | MMN: Bahrain pleite

Der westliche Verbündete am Persischen Golf - Bahrain - ist offenbar in großer Not. Der Kleinstaat sucht bei seinen Nachbarn nach finanzieller Unterstützung. Das Königreich Bahrain ist ein aus 33 Inseln bestehender Staat in einer Bucht im Persischen Golf, östlich von Saudi-Arabien und westlich von Katar. Die islamische Diktatur ist wichtiger Stützpunkt u.a. der US-Armee.

Leseratte:
Aus der Pleite von Dubai offenbar nichts gelernt. Für den Verfall des Ölpreises können sie sich bei ihren "Gönnern" aus den USA bedanken.

Saudi Arabien

19:10 | ET: „Werden Extremismus zerstören“: Saudischer Kronprinz erklärt Wahhabismus und religiösem Establishment den Krieg

Wollte das saudi-arabischen Königshaus soziale und wirtschaftliche Reformen im Land durchführen, brauchte es die Erlaubnis des religiösen Establishments. Doch das könnte sich in Zukunft ändern, denn der Kronprinz erklärte dem Wahhabismus und somit den religiösen Hardlinern öffentlich den Kampf.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer! ..... und aus dieser Erfahrung lernen wir .... Kronprinzen sind nicht Kugelfest. TS

Syrien

17:53 | dw: Syrische Oppositionsgruppen lehnen Verfassungskongress in Russland ab

Teile der syrischen Opposition wollen nicht an einem von Russland geplanten Kongress syrischer Gruppen teilnehmen. Die Türkei unterstützt den russischen Vorstoß, ist aber wegen der Teilnahme der Kurden-Miliz verärgert.

USA

16:05 I Trump und der Sezesssionismus

Thierry Meyssan stellt in seinem sehr interessanten und stellenweise kühnen Beitrag die These auf, daß Trump das Ende des von den USA geförderten Sezessionismus einleitete. Daher seien sowohl die Luo in Kenia, die Kurden im Nordirak und die Katalanen in Spanien von den USA im Stich gelassen worden. Bereits Präsident Lincoln unterdrückte die Sezession der Konföderation zu Gunsten der Föderation, hingegen schufen die USA den Kunsstaat Panama, den sie von Kolumbien abtrennten um den Kanal zu besetzen, das pseudo-unabhängige Panama dessen Präsident Torrijos, der die Unabhängigkeit des Kanals 1977 neu verhandelte bei einem Flugzeugabsturz ermordet wurde und auch der spätere Präsident Noriega wurde von den USA abgeholt und weggeschlossen. In Kenia würden die USA versuchen seit 2005 Teile des Landes abzuspalten, da der ehemalige, unliebsame Präsident ein Abkommen mit China schloß - nun halten sich die Amerikaner plötzlich heraus.
Seit 11.September 2001 planten die USA den Irak in drei unabhängige Staaten zu zerstückeln. Der Council on Foreign Relations wollte unter Joe Biden (Democrats) und Sam Brownback (Republicans) drei autonome Gebiete innerhalb des Irak schaffen, der israelische Generalstab plädierte jedoch für drei "unabhängige" Staaten, damit man nördlich von Syrien und westlich vom Iran Raketen platzieren könne. Mit der von den USA gegen Saddam verhängten Flubverbotszone im Nordirak konzentrierte man die kurdischen Nomaden. Aus diesem "Kurdengebiet" versorgten die USA später den IS mit Waffen und erlaubten Barzani dafür Kirkuk und Umgebung zu besetzen. Als Trumpsich vom Sezessionismus abwandte versuchte Barzani eilends mittels Referendum sich seiner Macht und Unabhängigkeit zu versichern. Aber keiner der von Barzani angeblich 80 (!) Unterstützer-Staaten hielt! Stattdessen hielten die schiitischen Kurden unter dem Talabani-Clan zu Bagdad. 
Auch Puigdemont, der ein Katalanien über die Staatsgrenzen hinaus vertritt und die englischsprachige Zeitung "Catalonia Today" herausgibt wähnte sich in Gewißheit der Unterstützung Washington, da zahlreiche seiner Vereine von Soros finanziert werden. Als Trump die Unterstützung versagte, ließ ihn auch die EU im Stich. 
Thierry Meyssan kommt zum Schluß, daß Trump vorsätzlich das sezessionistische Werk seiner Vorgänger beendet und viele diesen außenpolitischen Wechsel noch nicht erkannt hätten und sich daher verkalkulieren. TQM

Nato
13:00
 | uncut-news: Das dreckige Spiel der NATO gegen Russland

Eine Bedrohung Russlands durch die NATO ist realistisch und offensichtlich. Auf einer Tagung der Heeresflieger der U.S. Army in Tennessee hat ein US-General erklärt, die „Abschreckungsstreitkräfte“ der NATO in Osteuropa könnten jederzeit gegen Russland in den Kampf ziehen. Dass Russland vor der Nato Angst hat ist wohl nur eine Illusion der Vertreter der Nato. Der Stellvertretende Stabschef des (im polnischen Szczecin / Stettin stationierten) Multinational Corps Northeast der NATO (des Multinationalen Korps Nord-Ost), leitete seinen Vortrag mit der Frage ein: „Fühlt sich Russland wirklich durch die NATO bedroht?“

Schon 4 Monate alt - leider noch immer aktuell! TB

Grossbritannien

14:07 | Leser-Kommenar zur Geschichtslügen-Diskussion der letzten Tage

Der Bombenterror gegen das deutsche Volk – Ein minutiös geplantes Verbrechen
http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2017/der-bombenterror-gegen-das-deutsche-volk-ein-jahrelang-industriell-und-minutioes-geplantes-verbrechen/

"Geschichtslüge entlarvt: Britische Phosphorbombe bei Augsburg gefunden
http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2017/geschichtsluege-entlarvt-britische-phosphorbomben-bei-augsburg-gefunden/

Dieser Beitrag unseres Autors Peter Haisenko vom 27. 10. hat hohe Wellen geschlagen. Rekordverdächtige Zugriffszahlen – nicht nur bei anderweltonline, sondern auch bei etlichen anderen Online-Portalen, die diesen Artikel übernommen haben – und eine Flut von Zuschriften bestätigen: Der von Haisenko erhobene Vorwurf der Geschichtslüge in diesem Zusammenhang ist evident. Ein Leser aus Hamburg beispielsweise – früher in der Kampfmittelbeseitigung tätig – steuerte die zusätzliche Information bei, dass die Briten nach seiner Kenntnis drei Millionen Phosphor-Bomben (Typ INC 30lb) produziert haben. – Wer wirksame Waffen besitzt, setzt sie im Krieg auch ein!"

31.10.2017

19:19 | zero-h: Visualizing $63 Trillion Of World Debt

If you add up all the money that national governments have borrowed, it tallies to a hefty $63 trillion.

Saudi Arabien   Irak   Iran   Syrien   USA

18:32 I Jerusalem Post: US pushes Saudi-Iraqi alliance to stem Iranian expansion

Die geplante saudisch-irakische Allianz soll nicht nur im Irak gelten, sondern auch den Osten Syriens kontrollieren. Damit wollen die USA die regionale Vorherrschaft Saudi-Arabiens einzementieren und dem Iran entgegentreten. Besonders Trump ist die Allianz zwischen Saudi und dem Irak ein großes Anliegen und ertwitterte öfters zu dem Thema. Daher drückten die USA auch ein Auge zu, als die irakischen Truppen gegen die kurdischen Peschmerga vorgingen. Tillerson meinte bereits am 26. Oktober, daß die Herrschsaft Assads zu Ende ginge und Tamir Al-Sabhan, saudischer Minister für Golfangelegenheiten, der die Hisbollah als "Partei Satans" bezeichnete, ist der Verbündete "Mastermind" der Amerikaner in Saudi. Die Amerikaner glauben langsam die Iraner zurückschieben zu können und baten deshalb die Israelis ihre Erweiterungspläne in Jersusalem zu verlangsamen um die Saudis bei Laune zu halten. Die Amerikaner könnten sich sehr geirrt haben in dem sie die Kurden im Stich ließen. Was werden die Türken tun? Werden sie die syrischen Kurden jetzt über irakisch kontrolliertes Gebiet versorgen? Saudi jedenfalls versucht nach Jahren der Frustration wieder ein langfristiges Spiel zu spielen.

Das ist einfach unglaublich ! Man kann es nicht fassen wie realittätsfremd und hinterwäldlerisch die Außenpolitik der USA ist! Was heißt die Herrschaft Assads geht zu Ende? Der sitzt so gemütlich am Sofa und im Sattel wie seit 6 Jahren nicht mehr! Abadi reiste nach Riad gleich nach Teheran. Unterwegs ließ sein Büro Trump und Tillerson bereits ausrichten, daß die schiitischen Millizen keinesfalls "heim" in den Iran gingen. In Teheran erbat er lediglich, daß die  "Wirtshausprügelei" zwischen Trump und Rouhani nicht im irakischen Gastraum, sondern "wonaders" stattfinden möge. Gleichzeitig bot sich der Irak in Teheran als "Zwischenstecker" zwischen den iranischen Banken und dem Westen an - ganz schön dreist!
Die irakischen Sunnitien hassen die USA für Krieg, Besatzung und Ende ihrer Vormachtstellung durch den Tikrit-Clan. Die Schiiten danken lieber den Iranern, als den Amerikanern - nicht nur aus kulturellen Gründen, sondern weil sie sich an den Handschlag zwischen Rumsfeld und Saddam erinnern. Schiiten und Sunniten hassen des Irak verachten die Saudis. Sie verstehen sich als die Wiege der Menschheit (Babylon), die arabischen Republikaner, die arabischen Nationalisten und Baathisten schlechthin, was die Sunniten betrifft und die Glaubensbrüder der unterdrückten Schiiten Saudi-Arabiens, deren Kleriker ermordet werden und deren Dörfer mit Bulldozern eingeebnet werden. Wer also sollen die "Trump-Iraker" sein, die eine saudische Allianz formen??? TQM

GCC

17:35 I Gulfnews: Bahrain imposes visas on Qataris, Qatar residents

Bahrain führt per sofort die Visa Pflicht für Staatsbüger Katars und dort lebender Ausländer ein. Begründet wird dies mit Sorge um "die Nationale Sicherheit".

Das ist schon einmalig und lächerlich. Bahrain ein noch kleinerer Zwerg als Katar forderte gestern das "Einfrieren" der Mitgliedschaft Katars im GCC und nun Visapflicht! Das ist etwa so, wie wenn Dänemark die Visapflicht für Schweden beschließt.  TQM

Nordkorea

15:03 | focus: Einsturz in Tunnel unter Atomtest-Gelände soll bis zu 200 Nordkoreaner getötet haben

Beim Einsturz eines Tunnels unter einem nordkoreanischen Atomtest-Gelände könnten bis zu 200 Menschen ums Leben gekommen sein. Das berichtet die koreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf japanische Medienberichte.

15:31 | Die Leseratte
Was für ein Zufall, genau davor hatten die Chinesen nach dem letzten Atombomben-Versuch der Nordkoreaner gewarnt! Die ausgelösten Erdbeben könnten zum Einsturz - evtl. sogar des ganzen Berges - führen und Radioaktivität freisetzen, was wegen der Nähe zur chinesischen Grenze große Besorgnis auslöste. Gut, Radioaktivität wurde jetzt offenbar keine freigesetzt, aber das nordkoreanische Atomprogramm dürfte einen Rückschlag erhalten haben. Hmmm. Die Chinesen arbeiten eben subtiler als der Cowboy in den USA.

19:18 | Kommentar
Vorsicht! Alle Meldungen welche darüber zu lesen sind, basieren auf ausschliesslich auf japanische Medien.Japan dürfte aber kaum das Land sein, von dem eine neutrale und objektive Berichterstattung über Nordkoreazu erwarten wäre. Merke: wo Feindschaft herrscht, verschwindet die Wahrheit. Dafür kommt die Propaganda.

UNO

13:51 | sputnik: USA: Keine Diskussion mit Donezk und Lugansk über UN-Friedensmission

Der US-Sonderbeauftragte für die Ukraine, Kurt Walker, hat jegliche Diskussionen mit den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk über den Einzug einer UN-Friedensmission im Donbass strikt abgelehnt. Die Republiken wollen dagegen ein Stimmrecht und drohen dem US-Gesandten mit einem Fiasko.

Macht doch nichts. Die UN-Mission käme sowieso nur zustande, wenn die Russen zustimmen würden als UN-Mission verkleidete NATO-Soldaten an dierussische Grenze zu lassen um ihre Versorgung zu kappen. TQM

30.10.2017

Libyen

21:06 I Voltairenet: Denkschrift zu Libyen: Lügen über den Staat , seine Führung und die Armee

 Zusammenfassend ist zu sagen, dass wir unseren Brüdern in Katar und den Vereinigten Emiraten, im Sudan, in Tunesien, der Arabischen Liga, den Nato-Ländern, der Europäischen Union und allen Personen unseren Dank dafür aussprechen, dass sie mitgeholfen haben, Libyen in einen failed state zu verwandeln. Nach der Freilassung der islamistischen politischen und anderen Gefangenen wurde Libyen zur Heimat des größten Privatgefängnisses unter der Leitung von Milizen und Familien.

Von einem Staat, der Investoren aus der ganzen Welt anzog, wurde Libyen zu einem Land, das Migranten exportiert, einschließlich seiner eigenen Bürger. 55 Prozent der Bevölkerung haben das Land verlassen und wurden auf der ganzen Welt zu Flüchtlingen. Ein Staat, in dem die weltweit besten Rechts- und Verfassungsexperten tätig waren, um eine neue und moderne Verfassung zu erarbeiten, ist zu einem Land geworden, das von 1.500 Milizen regiert wird. Und schließlich, ein Staat, in dem Diebstahl etwas Merkwürdiges und Unübliches war, wurde zu einem Land, in dem es normal ist, jeden Morgen verstümmelte menschliche Körper und verweste Leichname auf den Straße und Wegen abzuladen.

Natürlich war das "Grüne Buch" des Exzentrikers Muammar Gaddafi absurd, seine Auftritte schräg und sein Größenwahn lächerlich. Aber was war schon Libyen für eine Bedrohung? Warum ganz Nordafrika erschüttern, Millionen Menschen vertreiben, ermorden und eine Massenflucht über das Mittelmeer organisieren - wo die Soros Fluchthelfer die Einweiser nach Europa sind??? Die Täter heißen: Tony Blair, Nicolas Sarkozy, Matteo Renzi, Hillary Clinton, Barack Obama und Angela Merkel. TQM

 Qatar   r.svg

20:50 I Voltairenet: Wird Katar Saudi Arabien gegen Myanmar ersetzen?

Im vergangenen Februar / März war König Salman von Saudi-Arabien nach Malaysia gefahren, damit dieses Land eine tragende Rolle in der kommenden Krise der Rohingya spielt. Aber die durch Präsident Trump erfolgte Wende von Arabien im Mai hat bei Ausbruch der Krise im August dieses Gerät bloß gestellt. Der Emir von Katar ging daher am 15. und 16 Oktober nach Malaysia, um die Unterstützung der Dschihadisten dort wieder zu beleben.
Der Emir Tamim von Katar, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der malaysische Premierminister Najib Razak sind derzeit die drei Staats- und Regierungschefs, die die Rohingya Dschihadisten unterstützen.

Nicht, daß Saudi Arabien jetzt auf einer "Achse der Guten wäre" - zuviel haben sie verbrochen und zuviel Unheil hält noch an - aber keinesfalls verdient sich Katar Mitleid für die Sanktionen. Gott sei Dank geht ihnen langsam die Luft aus. Erdogan spielt mit Katar und Malaysien ein übles Spiel in dessen Hintergrund die Briten mitspielen um "ihr altes Burma" den Chinesen zu entreißen. Wahrscheinlich ist Malaysien nach zwei seltsamen Flugzeug"kartastrophen" in die Spur geprügelt worden. Es wird Zeit, daß Russen und Chinesen aktiv einschreiten. TQM

Suedkorea

17:58 | RT: Nein zu weiteren THAAD-Lieferungen und keine militärische Allianz mit den USA und Japan

Die Lieferung des amerikanischen THAAD-Raketenabwehrsystems hatte zu schweren wirtschaftlichen Verwerfungen zwischen China und Südkorea geführt, nachdem China südkoreanische Firmen boykottiert hatte. Nun will Seoul von weiteren Stationierungen Abstand nehmen.

Iran   Israel

13:18 | jerusalempost: WATCH: Iranian diplomat, imam call for destruction of Israel

Dazu passend - uncut-news: Der Countdown für die Vernichtung des zionistischen Regimes hat begonnen! TB

Saudi Arabien

09:52 | reuters: Saudi Arabia to let women enter sports stadiums in 2018

Saudi Arabia will for the first time allow women to attend sports events in three selected stadiums from early next year, the General Sports Authority said in a statement.

Man soll ja den Tag nicht vor dme Abend loben, aber der nahende Generationsechsel scheint dem Lande gut zu tun! TB

USA

09:05 | jn: Das US Empire hat Soldaten in 172 Ländern dieser Welt stationiert

Die USA haben in 172 von 194 Ländern dieser Welt 240.000 Soldaten stationiert – ein ausuferndes globales Netzwerk als permanente Drohgebärde. Dieses dominante Militär und die offenkundige Bereitschaft, es gegen jeden Widersacher einzusetzen, ist mittelfristig der letzte Stützpfeiler, der das taumelnde US Empire trägt.

USA   Iran

09:00 I Jerusalem Post: White House requested a Trump and Rouhani meeting, Teheran says

Laut iranischem Außenminister wurde sein Stellvertreter am Rande der letzten UN-Vollversammlung vom Stabchef Trumps, John Kelly, kontaktiert. Demnach schlug Kelly ein Treffen zwischen Trump und dem anwesenden iranischen Präsidenten Rouhani vor. Die iranische Seite lehnte jedoch dieses Ansinnen ab. Das Treffen hätte im Anschluß an die Rede Trumps stattfinden sollen, in der er den Iran als Terror-Sponsor und Gefahr für den gesamten Nahen Osten bezeichnete.

Wozu auch? Nach so einer ungeheuerlichen Rede zusammensitzen? Rouhani hatte völlig Recht. Man darf sich keinen Millimeter auf diese üble und verlogene Spiel einlassen. Die USA reagieren nur wenn sie mit den neuen Realitäten konfrontiert werden, wehe man lässt sie aber selber neue Realitäten schaffen. Wir sehen den ganzen Wahnsinn amerikanischer "Ordnungspolitik" im Nahen Osten, in Nordafrika und in der Militarisierung und Kiregstreiberei in Osteuropa. TQM

Irak

08:33 I RT: Why would Washington punish us? Resigning Iraqi Kurdistan leader accuses US of betrayal

Der  Präsident der irakischen "Kurdengebietes" Massoud Barzani trat nach den verheerenden Konsequenzen des Unabhängigkeitsreferendum zurück und meinte, daß "niemand außer die Berge hinter den Kurden standen. Warum bestraften die Amerikaner die Kurden? Warum ließen sie zu, daß Kurdistan mit amerikanischen Waffen angegriffen wird? Seinen kurdischen Verbündeten in Kirkuk warf er Hochverrat vor.

Auch auf dieser Seite gab es einige Aufregung, als ich meine Meinung über die Kurden und über die kurdische Unabhängigkeit darlegte. Es kam wie es kommen mußte und wie es vorhersehbar war. Die Kurden waren schon immer käuflich, kooperierten mal für, mal gegen Saddam, mal mit Bagadad, mal mit Teheran, mal mit Erdogan und mal mit Moskau, oder Washington. Das ganze Gerede von wegen Kurdistan ist Schall und Rauch. Barzani, der Erbil kontrolliert beklagt sich, daß er von der Talabani Fraktion in Kirkuk verraten wurde - durchaus möglich - die werden ihren Preis von Bagdad erhalten haben. Barzani beklagt sich darüber, daß er von den USA verraten wurde? Das geschah noch mit jedem "US-Verbündeten" der nicht mehr ins Konzept passte. Die USA sagten Barzani, daß er das "Unabhängigkeitsreferendum" abblasen bzw. auf unbestimmte Zeit verschieben sollte, doch er weigerte sich. Er dachte, daß er durch den Kampf gegen den IS nun mit einem unabhängigen "Kurdistan" ein Anrecht auf ein Stück Kuchen erworben hätte. Hat er aber nicht. Nur Israel und Saudi unterstützten mehr oder weniger heimlich den Plan. An den Grenzen standen Türken, Iraner und Bagdad. Wäre Barzani nicht abgetreten und würde Erbil weiterhin die Grenzen nicht an Bagdad übergeben und das Referendum annullieren, dann gäbe es die Intervention und die "KRG" wäre passé.  Es ist nur eine Frage der Zeit bis den Kurden in Syrien gleiches widerfährt. TQM

Qatar

08:00 | uncut-news: Schockierend! Qatar gibt Geheimnisse hinter dem Krieg gegen Syrien preis

Ein Fernsehinterview eines hohen Regierungsvertreters von Qatar, der die Wahrheit hinter den Ursprüngen des Krieges in Syrien gesteht, geht viral über die arabischen Sozialen Medien in der gleichen Woche, in der ein durchgesickertes streng geheimes NSA-Dokument veröffentlicht wurde, das bestätigt, dass die bewaffnete Opposition in Syrien seit den frühen Jahren des Konflikts unter dem direkten Kommando ausländischer Regierungen stand.

29.10.2017

USA

15:17 | gegenfrage: US-Militär in 53 von 54 afrikanischen Staaten präsent

Dass das US-Militär im Nahen Osten diverse Kriege führt, dürfte kaum jemandem neu sein. Schließlich schenken die Medien den Konflikten in Syrien, im Irak oder Afghanistan reichlich Aufmerksamkeit. Nachdem kürzlich vier US-Soldaten bei Kampfhandlungen im Niger ums Leben kamen, fragte sich der eine oder andere sicher: „Was machen die überhaupt dort?“

"The land of the free" nimmt sich halt die Freiheit! TB

Die Leseratte
Alles Friedensmissionen zur Einführung der Demokratie. Als Trump im Wahlkampf sagte, die USA könnten nicht länger der Weltpolizist sein, wusste er sicher noch nicht, WO überall auf der Welt sich tatsächlich US-Soldaten befinden. Abgezogen hat er bisher jedenfalls keinen einzigen, im Gegenteil. Man halte sich mal die Kosten dafür vor Augen!

Nordkorea

14:42 | sputnik: Nordkorea schaltet zur Kriegsvorbereitung das Licht aus

Die nordkoreanische Regierung hat nach den Angaben der Zeitung „Daily Mail“ Massenevakuierungen mit Stromabschaltungen durchgeführt, was auf eine mögliche „Vorbereitung auf einen Krieg“ hinweisen könnte.

Der Dicke mit dem bezaubernden Lächeln spielt halt mit! Bringt ihm vielleicht ein paar Whiskey-Lieferungen aus Kentucky! TB

ar official meet in Tehran

Iran

11:31 | irna: IAEA chief, Iran top nucleHead of Atomic Energy Organization of Iran (AEOI) Ali Akbar Salehi and Director General of the International Atomic Energy Agency (IAEA) Yukiya Amano met and held talks in the Iranian capital on Sunday.

11:35 | dazu passend - irna: Iran exporting 10b kWh of electricity annually: Energy officialIran exporting 10b kWh of electricity annually: Energy official! TB

Russland  China   USA

11:12 I RT: Putin´s revenge may see petro-yuan replace petrodollar

Der Schlüssel zum Erfolg des chinesischen Petro-Yuans liegt in Moskau und wenn er sich durchsetzt sind die Amerikaner selber schuld. Ein Viertel Jahrhundert suchte Moskau die Integration in Europa und wurde zurükgewiesen. Schließlich beendete die Ukraine Krise 2014 diese Avancen. 
China will mit dem Petro-Yuan seine Währung attraktiver machen und Russland kann dadurch die US-Sanktionspolitk abfedern. 
Hinsichtlich der Kaufkraft ist China die stärkste Wirtschaftsmacht und der größe Ölimporteur, Russland der größe Ölexporteur. Nur China hat das wirtschaftliche Gewicht die USA herauszufordern.  Indonesien, Venezuela und der Iran haben bereits Interesse am Petro-Yuan bekundet, jetzt ist Saudi das große Fragezeichen. Zwar haben sie 1974 den Petrodollar als einzige Ölwährung angenommen, aber die USA haben mit Fracking die Ölpreise ruiniert und die Chinesen werden sie schlichtweg zum Petro-Yuan zwingen. Daraufhin werden die anderen Ölproduzenten folgen.
Mit den bunten Revolutionen bewies der Westen, daß es Russland niemals als gleichwertigen Partner akzeptieren wird. Er bewies das auch durch den Umsturz in der Ukraine und die Sanktionen auf die Rückkehr der Krim. Die Antwort Moskaus war der Lebensmittel-Importstopp für EU-Waren, der nebenbei die russische Landwirtschaft ankurbelte. 
Zudem hat Russland Interesse daran, der amerikanischen Wirtschaft zu schaden und in einem Dollar freien Raum Öl zu handeln. Für den Angriff und eventuellen Fall des Dollars kauften China und Russland massiv physisches Gold auf.  Sollten sich die Saudis widersetzen würden sie einen großen Marktanteil verlieren und auch den Börsegang der Saudi-Aramco würden Peking boykottieren. 
Für Putin wäre das Ende des Dollar-Monopols als Öl-Leitwährung Teil seines krönenden Abschlusses seiner wahrscheinlich vierten und letzten Amtsphase.

Und so wird es auch kommen. Es gibt gar kein zurück mehr und warum sollen China und Russland den Schwanz einziehen? Es stimmt schon, daß Saddam und Muammar dafür umgebracht wurden, aber der Vergleich hinkt: China und Russland "are too big to fail". Die Amerikaner versuchen ja über Nordkorea, dem Chinesischen Meer, der WTO, etc. gegen China zu schiessen. Sie versuchen ja über die Ukraine, Krim, massiver Sanktionen gegen russische Öl- Rüstungs- und Banken-Unternehmen Russland zu "erwürgen". Es gelingt aber nicht nur NICHT, sondern Russland und China gewinnen und bieten zudem Staaten wie der Türkei und dem Iran ein "Leben ohne USA" an. Das gab es seit 1945 außerhalb der Ostblock-Tristesse nicht. Und so mancher europäischer Staat, wie etwa Ungarn, Tschechei - scheint sich die Alternative genau anzusehen. Auch die Widerspenstigkeit bezüglich Trump/Iran/Atomabkommen, wo selbst das NSA-Handy der Merkel versagte, sind Indizien eines leisen Wandels. Besonders aber bei den Israelis merkt man, daß sie wahrscheinlich die einzigen sind, die den Braten in voller Tragweite erfassen und - nicht nur wegen Syrien/Iran - schon fast mehr Gesprächszeit in Russland, als in den USA aufbringen. TQM

Grossbritannien   Venezuela

09:41 | Leser-Kommentar zur Geschichtslüge von gestern

Wass Peter Haisenko schreibt über die Britischen Phosphorbomben ist so ungefähr alles lauter Unsinn. Mehrfach habe ich festgestellt dass Haisenko leider nicht die geringste Ahnung hat von Krieg, Kriegsführung und Kriegsgeräte.
Die gezeigte Bombe ist höchstwahscheinlich eine Britsche "Bomb Incendiary A/C 30 Lb. Mk II". Dieser Bombe hatte eine Brandsatz (ein Gemisch aus Benzole und Gummi) von 6 lbs und eine Zündladung aus Weisse Phosphor von 1,5 lbs.
Von dieser Bombe sind viele Millionen benutzt worden um Deutsche Städte an zu zünden. Daran ist nichts Geheimnissvolles zu entdecken!
Die Feuerstürme hatten nichts zu tun mit dem Gebrauch von Phosphor. Entscheidend war fast nur das Wetter und die Menge an Brennstoff der Stadt selber. Haisenko zieht Schlussfolgerungen die basiert sind auf seine eigene Untkenntnisse und nicht auf Fakten.

Obwohl die Redaktion gerne und oft so tut, als kenne man sich aus, müssen wir hier einmal Mut zur Lücke bekennen und feststellen: dazu haben wir mangels Kenntniss keine Meinung! Trotzdem brachten wir den Bericht gestern und heute diese Replik! TB

11:15 | Kommentar zum Kommentar darüber
1)Die Feuerstürme hatten nichts zu tun mit dem Gebrauch von Phosphor.
2)Entscheidend war fast nur das Wetter und die Menge an Brennstoff der Stadt selber. (plemplem)'
zu 1)Nein, überhaupt nicht, so wurden zum Beispiel über Dresden während eines einzigen Angriffs mehr als 650.000 Elektron-Thermitstäbe abgeworfen.
Die waren wohl als Wunderkerzen gedacht? https://de.wikipedia.org/wiki/Stabbrandbombe

12:04 | Der Kommentator von 09:41 zu den kommentaren darüber
Hier also wieder einer der überhaupt nichts versteht von Munition usw.
1) Phosphor ist nicht das gleiche als Thermit. Bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Haisenko basiert seine Story nur auf das Gebrauch von Phosphor, von Thermit war keine Rede.
2) 650.000 Brandstäbe ist zwar eine gewaltige Menge, aber die ALLEINE genügen nicht um eine Feuersturm zu verwirklichen. Die Brandbomben dienten ledig zum anzünden der Häuser und Gebäuden. Diese Gebäuden mit ihrem vielen Holz und andere brennbare Gegenstände bildeten die Brennstoff für die Feuerstürme.
3) Es gab viele Bombardements aber relativ nur wenige Feuerstürme. Dazu brauchte es nähmlich bestimmte Wetterbedingungen, wie bestimmte Windstärke und Temperatur. Bitte lesen Sie das Buch "Tod im Luftangriff. Ergebnisse Pathologisch-Anatomischer Untersuchungen." von Prof. Dr. Siegfried Gräff, Hamburg 1955.
Mein Vater war im Krieg Zwangsarbeiter und er wurde vielfach eingesetzt (in Trier und Fulda) als Luftschutzhelfer bei Bergungs- und Rettungsarbeiten von Toten und Verletzten. Deswegen meine Interesse im Luftangriffen. Und deswegen verstehe ich aus das unfassbare Leid wass diese fast immer sinnlose, sogar kriminelle Luftangriffe auf Städte bewirkt haben.Jetzt beende ich dieses Thema. Es gibt einfach zu viele selbsternannte Experten mit ihrem 'Plemplem'.

14:20 | weiteres Kommentar zu den Phosphorbomben von gestern
mag ja sein, dass Haisenko mit seiner Expertise zur A/C 30 Lb. Mk II u.U. daneben lag, die restlichen Aussagen in seinem Artikel, speziell die zum gezielten Terror gegen Zivilbevölkerung und möglicher Schönrechnung ziviler Opferzahlen halte ich für glaubhaft.Und was das ursächliche Ziel der Bombardierung angeht, da gibt es doch wohl eine überlieferte Aussage Churchills dazu! Also kein Raum für Fehlinterpretationen, aber bitte selber danach suchen ... (" Ich will nicht wissen, ....die sechshunderttausend Flüchtlinge grillen...")
Dazu bitte auch den Status von Dresden damals berücksichtigen, Haisenko schrieb von (?internationaler) Sanitätsstadt! (IKRK Genf) Heute gibt es nur noch EINE Seite, die Kriegsverbrechen begangen hat....., und welche Folgen diese Sichtweise zeitigt, ist sehr gut im Syrienkonflikt, also hochaktuell, zu besichtigen.
Im ÖR (Fernsehen) vergaß man sogar, die zweite Kriegspartei dort im Original zu benennen. Das kommt eben bei parteiischer Berichterstattung heraus!
Soll hier an Detailfragen die Grundaussage eines Artikels generell in Frage gestellt werden?
Heutzutage, unter Merkel, Maass und Kahane plus Co., muss man mit jeder Art von Propaganda und Desinformation rechnen, soll sogar bezahlte Trolle geben.

28.10.2017

EU   Venezuela

18:00 | amerika21: EU-Menschenrechtspreis an Regierungsgegner aus Venezuela fragwürdig

Die Verleihung des "Sacharow-Preises für geistige Freiheit" hat innerhalb und außerhalb des Europäischen Parlaments, in dessen Namen die Auszeichnung verliehen wird, geteilte Reaktionen hervorgerufen. Während Vertreter der europäischen Rechten und Regierungsgegner in Venezuela die Entscheidung der Konferenz der Präsidenten des Europaparlaments feierten, sorgte sie im Plenum des Hauses am Donnerstagnachmittag für Unmut.

Fast schon so schlimm wie das EU-Vorbild USA! Schön immer die Opposition stärken bis es zum Bürgerkreig kommt. Die Preise sind der erste Schritt! TB

Grossbritannien   Deutschland

17:25 | andernwelt: Geschichtslüge entlarvt: Britische Phosphorbomben bei Augsburg gefunden

Es sind oftmals die kleinen Meldungen, die unbemerkt durch die Zensur schlüpfen. Gerade diese können aber manche (Geschichts-)Lüge entlarven. So meldet der Bayerische Rundfunk am 25.10.2017 dass etwas gefunden wurde, das es nach Auffassung der staatlich bestellten Historiker nicht gibt: Britische Phosphorbomben.

Upsi, da ist den Medien was absichtlich entgangen oder dürfen Greueltaten der Alliierten einfach nicht gebracht werden? Kennen wir von gewissen Wiesenlagern und Städten mit D! TB

Syrien

12:28 | DWN: Russland blockiert US-Pläne zum Sturz von Assad

Russland will auf die US-Pläne für einen Sturz des syrischen Präsidenten Assad nicht eingehen. Die Russen wollen ein Chaos in dem Land verhindern.

Saudi Arabien

10:06 I Voltairenet: Saudi Arabia could abandon wahabism

Bei der Eröffnung des Wirtschaftsforums "Future Investment Initiative" meinte der saudische Kronprinz Mohammed Bin Salman (MBS), daß er Saudi in eine normale, tolerante und gute Gesellschaft verwandeln wolle. Er selber steht einerseits für Reformen und Modernisierung, andererseits fährt er einen autokratischen Kurs und sperrt politische Widersacher weg. 
Jetzt bereits hat Saudi seine Truppen aus Syrien abgezogen und unterstützt keine islamistischen Kämpfer mehr. sich von er wahabitischen Ideologie ganz abzuwenden ist jedoch schwierig, da die Gründer der saudischen Königsdynastie eng verbunden  mit Mohammed bin Abdelwahhab, dem Begründer des Wahabismus waren.

Und dann noch die ganzen möglichen Schadensersatzklagen für den Staatsterrorismus der letzten 3-4 Jahrzehnte! Ob da so ein offenes Schuldeingestänfdnis denkbar ist? Worauf baut dann und wodurch legitimiert sich dann noch das absolutistische saudische Königshaus? TQM

27.10.2017

USA Nordkorea Russland

17:26 | RT: Trump: Russland könnte amerikanische Bemühungen zum Nordkorea-Konflikt untergraben

Lob für China, Rüge für Russland: Donald Trump hat sich zum Versuch geäußert, Nordkorea von Nuklearwaffen zu befreien. Dabei verwies der US-Präsident auch auf die Tatsache, dass die schlechten amerikanisch-russischen Beziehungen einer Lösung in Nordkorea im Wege stünden.

Deswegen engagiert sich ja auch Russland plötzlich in Nordkorea. Als Nachbar hat es zwar auch allen Grund dazu, aber es wurde erst aktiv, als es Nordkorea als mögliche Verhandlungsmasse gegen die USA entdeckte. TQM

katalsep

17:18 | mmnews: Spaniens Senat billigt Entmachtung der katalanischen Regierung

Der spanische Senat hat die von der Zentralregierung in Madrid beschlossenen Zwangsmaßnahmen gegen die katalanische Regionalregierung abgesegnet. Im Oberhaus des spanischen Parlamentes stimmte am Freitag eine Mehrheit der Abgeordneten für die Maßnahmen, die unter anderem eine Entmachtung der Regionalregierung in Barcelona vorsehen.

USA   Irak   Iran

09:48 I Breitbart: Iran´s Ayatollah Khamenei tells Iraq not to trust America, claims US created Islamic State

Ayaltollah Khamenei, oberster Führer Irans traf den irakischen Premier Abadi in Teheran. Daei sagte er, daß die USA den IS schufen und jetzt, wo er besiegt wurde von der irakische Armee tun sie so als ob sie dies unterstützten. Sie werden stet versuchen Verschwörungen und Zwist zu säen und werden nicht davor zurückschrecken ein weiteres Mal gegen den Irak loszuschlagen. 
Beschlossen wurde die enge Kooperation zwischen den beiden Ländern auf wirtschaftlicher Ebene, wie ium Öl- und Bankensektor.
Abadi meinte, daß der Irak mit den USA und dem Iran zusammen arbeiten wolle und darum bittet, daß sie ihren Streit nicht im Irak austragen, sondern woanders.

Natürlich werden die USA zuschlagen. Mit Sanktionen, mit ethnischen und religiösen "Unruhen" un dem gesamten Repertoire des 5-eckigen Gebäudes. Andererseits hat der Irak jetzt Russland, China und die Türkei als Nachbarn und dies schafft eine neue Realität. TQM

10:05 | Kommentar
Nun die Zionisten aus USrael haben auch einiges zu dem Dilemma in der Region beigetragen. Der 1980-1988 Golfkrieg wurde sehr schön mit Waffen durch USrael befeuert. Stichwort u.a. Uwe Barschel, der illegale Waffentransporte von USrael via Kiel in die Region erkannt hatte. Dann kam der alte Bush und räumte 1991 auf. Dann kam der junge Bush mit seinem Fiffi Tony Blair im Jahre 2003.
Den Amis ist generell nicht über den Weg zu trauen, ob das nun ein Trump oder ein Ayatollah sagt ist für mich unerheblich.

USA   Cuba

09:12 I Sputnik: Kubanische Behörden nennen Quellen von Schallattacken gegen Diplomaten

Bei den „akustischen Anschlägen“, in deren Folge laut dem US-Außenministerium mindestens 20 amerikanische Diplomaten in Havanna zu Schaden gekommen sein sollen, könnte es sich um das Zirpen von Grillen und Zikaden gehandelt haben. Das wurde im kubanischen Fernsehen unter Berufung auf diesbezügliche Ermittlungsergebnisse mitgeteilt. Zuvor hatte die Agentur Associated Press, die eine entsprechende Geräuschaufzeichnung erhalten hatte, die störenden Laute als „hochfrequentes Grillengezirpe“ beschrieben. Die Aufzeichnung sei in einem Labor der US-Marine analysiert worden, die Experten hätten eine schädigende Wirkung des Geräuschs aber nicht feststellen können, hieß es.

Selten so gelacht - "hochfrequentes Grillengezirpe" treibt US-Diplomaten in die Flucht? Mitten in Havanna? Wo sitzen die Grillen im Büro und auf den Fahnenmasten??? Hier das Gebäude im Stadtdschungel von Havanna. TQM

USA   Russland

08:57 | Sputnik: S-400-Deal mit Russland: NATO spricht von Negativfolgen für Türkei

Der Chef des Nato-Militärausschusses, General Petr Pavel, hat nach Angaben des Portals Defense News die Türkei vor möglichen Schwierigkeiten gewarnt, mit denen das Land nach dem Kauf von russischen Luftabwehrsystemen S-400 konfrontiert werden könnte. Auch wenn sich die S-400-Systeme nicht in das Nato-Luftabwehrsystem anpassen würden, werde ihre Präsenz ohnehin „Probleme für die in der Türkei stationierten Aktiva der Allianz bereiten“.      

Und jetzt kommen noch neue US-Sanktionen gegen praktisch alle russischen Waffenhersteller, damit es noch "inkompatibler" wird bei der Konkurrenz zu kaufen. Sanktionen sind aber auch gegen Kunden geplant. So könnte es die S-400 Kunden Saudi und die Türkei treffen. TQM   

26.10.2017

Russland   Saudi Arabien   USA

20:00 I Sputnik: Russland und audi Arabien könnten gemeinsam den Öl-Dollar killen

 

Laut westlichen Medienberichten will man die Saudis dafür bestrafen, und zwar dadurch, dass der Börsengang ihres Vorzeigeprojekts, des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco, ignoriert wird. Bis zuletzt hatte man gedacht, die Börsen in New York und London würden für das Recht auf die Platzierung der Wertpapiere der Saudi Aramco für schätzungsweise zwei Billionen Dollar gegeneinander kämpfen. Aber inzwischen gibt es Informationen, dass die Saudis den Börsengang fristlos verlegen müssen.  Die "Financial Times" schrieb unter Berufung auf eigene Quellen, dass die engen Kontakte der Behörden in Riad mit der Konzernleitung auf einmal ein Problem für die Finanzmarktregulatoren auf beiden Seiten des Atlantiks geworden seien.Notfalls könnten sich die Amerikaner sogar einige saudische Aktiva auf ihrem Territorium aneignen, nämlich im Kontext der Gerichtsklagen der Verwandten der 9/11-Opfer gegen Saudi-Arabien. Außerdem könnte ein weiterer „arabischer Frühling“ provoziert werden, zumal Washingtons Erfahrungen auf diesem Gebiet sehr groß sind.

Saudi wird es nicht wagen sich von den USA abzuwenden. Die S-400 sind jedoch eine kleine Versicherung und den Öl-Yuan müssen sie akzeptieren weil der Kunde König ist und der größter Kunde ist China. Und immerhin ist der Öl-Yuan mit physisxhem Gold gedeckt und kein grünes Papier-Unkraut aus den magischen FED-Gewächshäusern. TQM

USA Malaysia

14:00 | AG: Trump’s Malaysia Gambit: Call It Another Win

Less than two weeks ago there was a bit of news—little reported in the United States, but more on that later—that Malaysia had cut off all imports from North Korea. In the scheme of global trade, the numbers seem small. Malaysia’s annual imports may total no more than about $15 million, but those millions in cash are the lifeblood of a pariah nation that can barely pay its electric bill, let alone finance even the barest-bones infrastructure project to pave roads.

Iran   Irak

09:00 I Aljazeera: Iraq´s Abadi heads to Iran for regional security talks

Der irakische Premierminister Abadi ist am Weg nach Teheran um dort mit deriranischen Führung Sicherheitsgespräche über die Region, die schiitischen Milizen und den Kurden zu führen. Zuvor lehnten Bagdad und die Türkei das "Angebot" der Kurden ab das Referendum "einzufrieren", stattdessen forden sie die Annulierung. Zuvor besuchte Abadi Erdogan. 
Die saudischen Bemühungen den Irak vom Iran loszulösen sind nicht sehr aussichtsreich. Einerseits sind die Bezehungen zwischen dem Iran und dem Irak seit 2003 sehr eng, andererseits können die Saudis angesichts ihrer eigenen wirtschaftlichen Ambitionen gar kein Investmentprogramm im Irak stemmen. Viele Irakeer wollen auch keine engen Beziehungen zu Saudi Arabien.

Erst Tillerson, der in Riad vor Saudis und Irakern sagte "Iranians go home!" aus dem Irak, dann die Zurückweisung aus dem Büro des irakischen Premierministers und nun die Reise des Premiers nach Teheran, wo er die Message erhalten wird "Amis go home!", welche diesmal von seinem Büro wohl nicht zurückgewiesen wird. Man sieht, wie schwach und unbeeindruckend die US-Politik mittlerweile ist. TQM

USA   China

08:50 I RT: US "Empire of Debt" will go to war to stop emergence of petro-yuan

Das US-Schuldenreich wird in den Krieg ziehen, um den Aufstieg des Petro-Yuan zu beenden. Es war ein sehr gewagter Schritt der Chinesen den Petro-Yuan im internationalen Ölhandel aufzulegen, da die USA nicht kampflos ihre Hegemonialstellung  als Weltreservewährung aufgeben werden. Saddam Hussein und Gaddafi wurden ermordet, weil sie in anderen Währungen als den Dollar Öl handeln wollten, China hat jedoch die Reserven um den Dollar herauszufordern und sie werden vom Iran und Russland bei der De-Dollarisierung unterstützt. 
Staaten rund um die Welt haben es satt die US-Militärabenteur zu finanzieren. Aber die USA werden vielleicht einen Krieg zwischen Japan und China, oder mit Nordkorea vom Zaun brechen - sie werden alles tun um den Dollar als Weltreservewährung aufrechtzuerhalten. Sie werden in Länder einfallen wie Afghanistan und vor nichts zurückschrecken, da es die Basis des US-Reiches ist. Es basiert nicht auf Land oder materielle Güter, sondern  auf  Kreditvergabe. Es basiert darauf Dollar an Länder zu leihen, Einnahmen zu generieren und wenn sie nicht zahlen können die Werte einzuziehen, wir sahen das in Südamerika, so wurden das US-Reich erschaffen.

Genau dieser Punkt, der bei uns völlig ausgeblendet wird, ist das gefährlichste Unterfangen, welches derzeit auf der Welt abgeht. Es erklärt - gemeinsam mit der Seidenstrassde - beinahe jeden Konflikt, den die USA vom Zaun brechen. Warum sie etwa so plötzlich nach 50 Jahre Waffenruhe Nordkorea "entdecken", warum in Myanmar die "Rohingya-Krise" ausbrach, weswegen Japan aufrüstet, warum offen Sanktionen gegen China diskutiert werden (auch ohne Vorwand Nordkorea) und auch warum im Nahen Osten der Iran um jeden Preis isoliert werden soll. 
China hat sich lange auf diesen Schritt vorbereitet und wohl alle Eventualitäten eingeplant. Es ist nicht die Tradition der Chinesen ins kalte Wasser zu springen, ihnen gegenüber sitzt aber ein Trump, der seinen anti-chinesischen Mastermind Steve Bannon aus dem Weissen Haus warf und nun kann er mit Bauchgefühl und Mad Dog-Generälen zwischen Schoko-Kuchen am Golfplatz und Flugzeugträger vor Nordkorea manövrieren - das ist nicht beeindruckend und ein Grund warum Kim frech aus dem Bunker grinst. TQM

 25.10.2017

USA   Russland   Serbien

20:17 | sputnik: USA fordern von Serbien Neubewertung der Beziehungen zu Russland

Russlands Außenministerium hat die jüngsten Aussagen des stellvertretenden Staatssekretärs für europäische und eurasische Angelegenheiten im amerikanischen Außenministerium, Hoyt Brian Yee, heftig kritisiert, der „eine Reihe von provokativen Erklärungen“ bezüglich der Zusammenarbeit zwischen Serbien und Moskau abgegeben hat.

USA

14:55 | wsws: USA bereiten 24-Stunden-Bereitschaft von Nuklearbombern vor

Vor dem Hintergrund der Konfrontation mit Nordkorea und zunehmender Spannungen mit Russland und China bereiten sich die Vereinigten Staaten zum ersten Mal seit 1991 wieder darauf vor, ihre Flotte von atomwaffenfähigen B-52 Bombern in 24-Stunden-Bereitschaft zu versetzen.

Irak

10:15 I RT: Kurds offer to freeze independence referendum result&resolve conflict via talks with Baghdad

Die "KRG"-Regierung bot Bagdad einen unverzüglichen Waffenstillstand und das Aussetzen der Umsetzung des Unabhängikeitsreferendums an. Eine Antwort aus Bagdad dazu ist noch ausständig. 

Die fürchten nicht zu Unrecht, daß Bagdad das ganze "Kurdengebiet" einnimmt. Aus einem unabhängigen "Kurdenstaat" mitsamt "Referendum" bleibt bestenfalls der status quo ante! TQM

Saudi Arabien

09:58 | focus: Saudischer Kronprinz verspricht Wandel zum „moderaten Islam“

Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed bin Salman hat sich in ungewöhnlich klaren Worten für die Liberalisierung des ultrakonservativen Königreiches ausgesprochen. Auf einer Konferenz am Dienstag in Riad sagte bin Salman, dass sein Land zum moderaten Islam zurückkehren werde.

DIE Meldung des Monats - wenns wahr ist. Bleibt nur eines zu befürchten: hoffentlich schickt der (zu) niedrige originelle österreichische Adelsmann und Crash-Pornograph den Reform-Kronprinzen nicht nach Workuta, weil er damit alle Visionen des Originellen versaut! TB

24.10.2017

UNO

19:41 | Sputnik: Russland legt Veto ein: Keine Terminverlängerung für UN-Giftgasuntersuchung in Syrien

Termindruck: Russland hat ein Veto gegen eine von den USA gewollte Terminverlängerung für die UN-Giftgasuntersuchung in Syrien eingelegt. Das Mandat der Untersuchungskommission läuft am 17. November aus. Die Resolution war am Dienstag mit 11 Stimmen verabschiedet worden. Russland und Bolivien stimmten dagegen, China enthielt sich. Davor hatten die USA gefordert, den Chemiewaffen-Kontrolleuren der Vereinten Nationen mehr Zeit einzuräumen.

USA   Iran etc......

18:45 I rubikon: Westliche Dominanz

Verschiedene Nachrichtenagenturen meldeten es: „Trump entwickelt neue Strategie, um Irans ‚schlechtes Benehmen‘ zu bestrafen“. Da sich der Iran ganz genau an den Atomvertrag hält und dies von der Atomaufsichtsbehörde über die US-Verbündeten in Europa bis zu den eigenen Militärs bestätigt wird, will Trump sich nicht darauf fokussieren, sondern wählt einen breiteren Ansatz. Dabei nennt er die Unterstützung des Iran für „Terror-Organisationen“, wie z.B. die libanesische Hisbollah – eine Partei, deren militärischer Arm Seite an Seite mit Russland, Syrien und dem Iran gegen die Terroristen in Syrien kämpft –, Raketentests des Irans und angebliche Cyber-War-Angriffe. Mit der Verschärfung des Wirtschafts- und Cyber-Kriegs gegen den Iran trifft Trump nun aber auch den Irak und Russland. Denn inzwischen hat sich die Region unter dem Druck des vom Westen und den Golfregionen finanzierten und unterstützten Terrorismus viel enger zusammengeschlossen, als im Westen allgemein bekannt. Trumps Politik, sollte sie zu einer militärischen Auseinandersetzung mit den Republikanischen Garden des Iran führen, kann von Russland, dem Irak und Syrien nicht ignoriert werden. Aber diese Politik wird durch eine geheimnisvolle Andeutung Trumps noch gefährlicher.

Interessante Analyse! Wie das "Land of the free" eben so arbeitet..... HP

 

Saudi Arabien   Iran   USA

10:52 I Jerusalem Post: Skeptical of Saudi Arabia

Der junge saudische Kronprinz Mohammed bin Salman avancierte in den letzten Jahren zum Liebling der pro-israelischen Gemeinde, da er aufgeschlossen ist, die Wirtschaft vom Öl lösen möchte und Kontakte zu Israelis unterhält. Über Jared Kushner unterhält er auch engen Kontakt zu Trump. Aber US- und Israelische Juden sollten behutsam sein, wenn es darum geht Saudi Arabien als Verbündeten zu krönen. Der Nahe Osten hat bewiesen, daß der Satz der "Feind Deines Feindes ist Dein Freund!" nicht immer stimmt. Der Economist berichtete gestern, daß ein großer Deal zwischen Saudi und Iran im Busch sei. So würde sich MBS (Mohamed Bin Salman) mit dem Gedanken anfreunden dem Iran freie Hand in Syrien zu lassen und dafür in den Golfländern sich herauszuhalten. Der iranische Außenminister Zarif meinte neulich, daß er mit Saudi kooperieren würde um die Gewalt in Syrien, die Unterdrückung in Bahrain und den sinnlosen Krieg im Jemen zu beenden. Niemand weiß auch so recht, was die Saudis mit den Russen in Moskau besprachen. Mit dem Angebot von 10 Mrd. USD Investments in Russland, ließen sich diese jedoch nicht bestechen, dafür erfolgten nun milliardenschwere Waffenkäufe in Russland. 
Auch der ausartende Lebenstil des MBS wird krisitiert und der Mißerfolg im Jemen-Krieg, der Milliarden Dollar und tausende Leben kostete. All das sind Warnsignale an  Washington und Israel am saudischen Weg zu Beziehungen zu Israel, ein Weg an dem sie vielleicht nie ankommen werden.

Tatsächlich scheint es Saudi Arabien ein wenig zu wagen, sich in einem alternativen Szenario geopolitisch abzusichern und die Israelis riechen sofort den gefährlichen Braten. Man kann sich darauf verlassen, daß sie rechtzeitig die saudischen Flügel stutzen werden. MBS&Sippe  haben letztlich die Wahl zwischen Palast und 100 Meter Jacht, oder 9/11 Anklage und Guantananmo, oder Sportunfall... TQM

USA   Nordkorea

09:52 | PressTV: Trump has no plans to visit DMZ in Asia trip

Präsident Trump plant bei seiner Asien-Reise nächsten Monat keinen Besuch der Demilitarisierten Zone zwischen Süd- und Nordkorea. Sowohl Bill Clinton, als auch Barack Obama warfen von dort einen Blick nach Nordkorea.

Wie schön wäre ein Schreiduell zwischen Little Rocket Man und Dotard an der Demarkationslinie. Oder Armdrücken zwischen den beiden in der Baracke? Kriege könnten so günsitg gestaltet werden, wenn die Führer nicht selber den Schwanz einziehen würden! TQM

 

23.10.2017

Irak  Iran   USA

19:35 I RT: Iraq PM ´s office rejects Tillerson´s call for Iran -backed militias to "go home"

In einem schmallippigem Statement wies das Büro des irakischen Premierministers die Forderung Tillersons und seines saudischen Kollegen zurück, wonach nun, wo der IS besiegt sei die iranischen Milizen den Irak verlassen müßten. "Niemand hätte das Recht sich in iranische Angelegenheiten einzumischen und viele der PMU hätten große Opfer für die Befreiung des Irak erbracht und seien zudem irakische Staatsbürger. Rund 100.000 Kämpfer gehören schätzungsweise den schiitisichen Milizen der PMU an. 

Das ging ja schneller, als ich gestern dachte! Den Saudis mißtrauen die irakischen Sunniten, für den mehrfachen Verrat. Die Schiiten hassen jedoch die Saudis abgrundtief - dazu bedürfte es nicht einmal der Iraner. Die Iraner halfen Bagdad bei der Rückeroberung Kirkuks während Saudis und Israelis den kurdischen Kunststaat befördern und den Irak aufteilen wollen. Soll sich Baghdad dafür in Riad bedanken und seine Helfer hinausschmeissen??? TQM

USA   Irak

07:55 | RT: "Leveled like Dresden": Raqqa aid haste hints at cover up of barbaric destruction

Das russische Verteidigungsministerium sagte, daß Raqqat dem Erdboden gleich gemacht wurde wie Dresden. Nun beeilten sich die USA, Paris und Berlin schnellstens Hilfsmittel bereitzustellen um das Ausmaß der Zerstörung zu verbergen und ihr barbarisches Bombardement zu vertuschen.

Erinnern wir uns, als vor knap einem Jahr Aleppo befreit wurde, was die "Wesltiche Wertegemeinschaft" mitsamt ihrer IS-Berater verhindern wollten, traten dann noch im Propaganda-Krieg die "Weisshelme" in Erscheinung. Wie sehr bemühte sich die "Westliche Wertegemeinschaft" um das Freie Geleit tausender IS-Terroristen, die jahrelang die Bevölkerung geschunden und gemordet hatten?! Während wir damals außerhalb der Zensur erleichterte Einwohner sahen, sahen wir in Raqqa Öcalan-Fahnen, Saudis und Amerikaner, welche die "Befreiung" am Schutt von Raqqa begingen. TQM

22.10.2017

USA   Iran

22:03 I Sputnik: "Dafür brauche ich Angela nicht" - Trump über Absegnung neuer Iran-Sanktionen

„Ich habe ihnen (den Europäern – Anm. der Red.) gesagt, sie sind meine Freunde, ich bin mit allen in guten Beziehungen, sei es Emmanuelle (Macron) oder Angela (Merkel) oder auch andere. Ich mag diese Leute sehr“, so Trump.  „Ich sagte ihnen: Verdient weiter Geld weiter, macht euch keine Sorgen, wir brauchen euch dafür nicht“. Es gehe um Milliarden US-Dollar, wenn der Iran Waren in Deutschland, Frankreich oder in anderen Ländern kaufe. Teheran habe sogar versucht, Boeing-Flugzeuge in den USA zu kaufen. „Mal sehen, was mit diesem Deal passiert. Wenn sie solche Einkäufe machen, ist es für die EU-Länder etwas kompliziert, etwas zu tun“, sagte Trump weiter. 

Und Trump sagte auch "Würden sie (die Europäer) tun was ich sage, wenn ich darauf dränge? Ich glaube schon." Europa darf also gnadenhalber und ausnahmsweise am Völkerrecht festhalten - noch - denn bald werden sie von sekundären Santkionen getroffen. Man sieht was für ein armseliger Kolonialhaufen die "NATO-Verbündeten in der Westlichen Wertegemeinschaft" sind. Schauen wir mal, wie sehr es den USaudis gelingt die Iraner aus dem Irak zu werfen. Glauben die Amerikander wirklich, daß die Irakis ihnen jetzt dankbar sind, weil sie sich Kirkuk zurückholen "durften", ohne, daß ein Aiufschrei der Amerikaner erfolgte? Die Israelis sehen die Sache wieder einmal wesentlich realistischer und teilen die Ansicht der Hisbollah, wonach die Rückeroberung er Provinz Kirkuk ein großer Sieg gegen die USA und Israel war.  TQM

 

USA   Nordkorea

18:20 | usatoday: Jimmy Carter willing to travel to North Korea for President Trump

Saudi Arabien   Irak

14:10 I PressTV: Saudi, UAE secretely worked for Kurdistan secession

Saudi und die VAE unterstützten so wie Israel die Abspaltung der Kurdengebiete Iraks, um den Türken, Iranern und Irakern "die Flügel zu stutzen". Während Israel ganz offen die Abspaltung begrüßte, schickte der Saudische Königshof Geheim-Emissäre zu den Kurden. Auch der ehemalige saudische General Anwar Eshki sieht darin die Chance Iran, Türkei und Irak zurückzudrängen. Er besuchte auch im July 2016 Israel was ohne Zustimmung des saudischen Königs unmöglich gewesen wäre. Auch der Sohn Barzanis reiste nach Abu Dhabi, wenige Monate vor dem Referendum. 

Und weil das ganze "Kurdistan Theater" ein Rohrkrepierer war und Bagdad nicht nur die Provinz Kirkuk zurückholte, sondern sogar erwägt die KRG zu besetzen, reiste nur der saudische Ölminister nach Bagdad um das Scheckheft zu zücken und zu versuchen den Irak aufzukaufen, bevor sich die Iraner weiter breit machen. Die Iraker werden nehmen was nur geht und trotzdem ihr Verhöältnis zum Iran vertiefen. Sie wissen nicht nur seit der Kurden-Posse, was von den saudischen Halunken zu halten ist. Bereits Saddam Hussein wurde zweimal von den Saudis verraten. TQM

Iran   Tuerkei   USA

09:45 I PressTV: Turkey rejects banks face heavy US fines over Iran

Die türkische Finanzmarkaufsicht wies Berichte zurück, wonach mehrere türkische Banken kurz davor stünden milliardenschwere Strafen aus Washington auszufassen. Die höchste Strafe für eine Bank würde 5 Milliarden USD betragen, die anderen Banken etwas weniger laut türkischer Nachrichtenagentur Habertürk geringer. Laut türkischen Regulator hätten jedoch die türkischen Banken nicht gegen türkische Bankengesetze verstoßen und bislang seien keine Strafankündigungen aus Washington eingetroffen.

Das wird noch spannend. Anders als BRD-Konzerne wird Erdogan US-Strafen gegen türkische Unternehmen absolut nicht zulassen und öffentlich zerreißen. Wenn die USA der wirtschaftlich angeschlagenen Türkei Milliardenstrafen aufbürden, dann wird nicht einmal mehr der geringste Schein gewahrt, sondern, dann wird die transatlantische Scheidung am Bosporus öffentliche Schmutzwäsche. Die Türkei kann und will aus politischem Interesse und wirtschaftlicher Notwendigkeit auf den Iran nicht verzichten. TQM

GCC

09:16 | GCC summit likely to be potponed by 6 months

Anonyme Quellen sagten gegenüber der Gulfnews sagten, daß die Verschiebung daran liegt, daß Katar die Forderungen Riads seit 2013 nicht erfüllt. Daher empfahlKuwait die Verschiebung nachdem Vermittlungsversuche der Kuwaitis und Amerikaner bislang keinen Durchbruch brachten. Tillerson wird bei seinem herannahenden Golf-Länder Besuchs neuerlich versuchen eine Lösung zu finden jedoch ist dies ausgeschlossen, wenn Katar nicht vorab bereit ist die 13 Punkte-Forderungen des Riad-Quarettts anzunehmen.

Obwohl die Währungsreserven Katars bedingt durch die Blockade rasant schwinden, kann es noch fast zwei Jahre durchhalten. Es wird sich Saudi nicht unterwerfen und demonstriert daher "zur Strafe" für seine Abschottung demonstrative Freundlichkeit gegenüber dem Iran und hat mit der türkischen Truppenpräsenz praktisch eine NATO-Leibwache für den Emir.  Das kann die USA nicht kaltlassen, nicht nur weil Katar das US-CENTCOM beherbergt, sondern weil sie den "Störfaktor" Iran nach der Rede Trumps schon gar nicht neben ihrer Miltitärbasis ein- und ausgehen sehen möchten. Katar verlangt aber von Saudi politisch unabhängig bleiben zu dürfen und das erlauben weder die Saudis und auch nicht die Israelis, da seit dem "Hausarrest" der Kataris die Hamas  merklich schwächelt und sichunter dem Mantel der Fatah begeben mußte. TQM

21.10.2017

UNO

ET: Die UN ernennen Ex-Diktator Mugabe zum „Botschafter des guten Willens“

Die Vereinten Nationen lobten Mugabe bereits im August für sein „großes Engagement für die Gesundheit“ und machen ihn jetzt zum UN-Gesundheitsbotschafter, eine Position die normalerweise Prominenten zuteil wird.

... und würde Idi Amin noch leben .... Botschafter für Krokodile ... TS

Syrien

15:23 | guardian: The fall of Raqqa - in pictures

Photographer Bülent Kılıç entered the former Islamic State stronghold with the Syrian Democratic Forces and documented the elation of the victory over the jihadists and the price paid by the ancient city

Japan

15:18 | ET: Taifun steuert vor Parlamentswahl am Sonntag auf Japan zu

Einen Tag vor der Parlamentswahl in Japan steuert ein starker Taifun auf das Land zu. Der Sturm „Lan“ erreichte nach Behördenangaben im Pazifik südlich von Japan am Samstag Geschwindigkeiten von über 250 Stundenkilometern. Meteorologen erwarten für den Wahltag am Sonntag im Großteil des Landes Regenfälle und starken Wind. Der Taifun könnte die Wahlbeteiligung, die bei vergangenen Wahlen ohnehin gering war, weiter verringern.

Nato  Russland

13:38 | Sputnik: Abriss von Sowjet-Denkmälern in Polen: Umstrittenes Gesetz tritt in Kraft

Das Gesetz, dass den Abriss sowjetischer Denkmäler in Polen erlaubt, tritt am heutigen Samstag in Kraft.

Eine gefährliche und unnötige Provokation Russlands.

Nordkorea  USA

13:08 | ET: Diplomatin: Kernwaffen sind für Nordkorea „eine Frage von Leben und Tod“

Das Thema Atomwaffen sei für Nordkorea "eine Frage von Leben und Tod", meinte Nordkoreas Diplomatin Choe Son-hui. Außerdem seien die Waffen nötig, "um die USA vor möglichen Angriffen abzuhalten“, so Choe.

Ohne ein Freund Nordkoreas zu sein, muss man schon sagen, dass inzwischen der Besitz von Kernwaffen vielleicht die einzige Möglichkeit ist, sich vor der US-Außenpolitik zu schützen.

Syrien   USA

10:05 I Presstv: SDF won´t hand over Raqqah to Syrian government

Die US-gestützten "Syrian Democratic Forces" gaben bekannt, daß sie Rakka nicht an die syrischen Regierungskräfte übergeben werden, sondern es Teil eines neu zu ordenenden, dezentralisierten, föderalen, demokratischen Syrien werden soll. Die sogenannte "Befreiung" Rakkas hat laut Meinung der "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte", 1200 Zivilisten das Leben gekostet und 80% der Stadt zerstört. Daher könne nicht von einer Befreiung gesprochen werden. Am Donnerstag trafen zur kurdischen Siegesparade in Rakka Sondergesandte aus den USA und auch der saudische Minister für Golfangelegenheiten ein. Dazu wurden auch Fahnen der PKK und Öcalans gehisst. Der türkische Premierminister Yildrim sagte dazu, daß "die USA nicht nur Terroristen unterstützen, sondern auch die Zukunft Syrien gefährden". 

Die USA, die sich völkerrechtswidrig in Syrien aufhalten und Landraub betreiben sind gleichzeitig jene, die dem Iran und Russland "Einmischung" in anderen Staaten vorwerfen. Was für eine Allianz, die demokratischen Heilsbringer USA-Saudi-Öcalan! TQM

 

Irak USA

08:21 | FAZ: Washington mahnt Bagdad und Kurden zu Besonnenheit

Nach neuen Gefechten in der ölreichen Region Kirkuk, appelliert die amerikanische Regierung an ihre untereinander verfeindeten Verbündeten, weitere gewaltsame Konflikte zu vermeiden. 

passend dazu: dailysabahErnüchterung statt Euphorie: Irakische Kurden fühlen sich im Stich gelassen

Wie bekomme ich Nachschub für eine "neue Terrororganisation"? Amerika hat bislang jeden seiner "Verbündeten" in Stich gelassen .... und warum soll es bei den Kurden anders sein. TS

11:09 | Leser-Kommentar
Nich nur das die VSA (Verarmten Staaten aus Amerika) jeden ihrer verbündeten im Stich gelassen haben - ist man Teil der westlichen Wertgemeinschaft kann es sehr gut sein, daß man hier das Opferlamm dieser Gemeinschaft darstellen muß. Ein großer Landkrieg im Großraum Ukraine, Donezk Becken usw. würde sehr viel schneller auf Mitteleuropa umgreifen als es jemals die USA betreffen würde.Zu den Kurden und Irakern: Die dürften auch Wissen, wer seit den 70ziger Jahren die ganzen Unruhen in der Region schürt.

20.10.2017

Nato

19:35 | FAZ: Allianz nicht verteidigungsfähig?

Das Verteidigungsbündnis sei einer Auseinandersetzung mit Russland nicht gewachsen, heißt es in einem geheimen Nato-Bericht, aus dem der „Spiegel“ berichtet. Das liege vor allem an dem Niedergang seit dem Kalten Krieg.

... da stecken die soviel Geld in die Rüstung und sind Russland nicht gewachsen. Wie geht das, nach dem Fall des Eisernen Vorhang waren die "Ostarmeen" vor allem die "Rote Armee" nicht nur am Boden, sondern auch mit veraltetem Material ausgestattet. Plötzlich und ich meine sowas von plötzlich steht der Nato eine "Bedrohung" gegenüber, so quasi aus dem Nichts. Komisch! TS

Syrien

17:32 | RT: US-Außenministerium bestätigt erstmals Chemiewaffeneinsatz in Syrien durch Al-Nusra-Partner

Das US-Außenministerium hat eingeräumt, dass Kämpfer, die mit der Al-Nusra-Front in Verbindung stehen, in Syrien Terroranschläge mit chemischen Waffen verüben. Moskau betont, dass es sich dabei um das erstes Eingeständnis dieser Art durch die USA handelt. Die Erklärung war Teil der jüngsten Reisewarnung für Syrien, die am Mittwoch vom Außenministerium herausgegeben wurde. Auch der sogenannte "Islamische Staat" wurde darin erwähnt.

Isis

14:02 | CBS News: U.S.-backed forces declare "victory" over ISIS in Raqqa

A U.S.-backed Syrian force has declared victory over (ISIS) in the group's former "capital" of Raqqa, declaring the city free of any extremist presence. At a press conference held inside the city Friday, the Kurdish-led force known as the Syrian Democratic Forces formally handed over administration of the city in northern Syria to a council made up of local officials and tribal leaders.

 

Russland   USA

07:30 | RT: We gave you uranium, you repaid us by bombing Belgrade: Putin slams US over nuclear treaties

Bei den Valdai-Gesprächen in Sotschi sagte Putin, daß die USA ihren Teil der Nuklear-Abkommen nicht erfüllten. Moskau wird kein Abkommen aufkündigen aber sofort symetrisch reagieren, wenn die USA es tun.  Zwischen 1993 und 2013 vernichtete Russland 20.000 Tonnen angereichertes Uran als Teil der Übereinkommen aus der Ära Gorbatschow und Jeltsin. Das Material wurde in US-Atomkraftwerke verbracht. 100 US-Spezialisten hatten den unangekündigten Zugang zu den geheimsten Militäranlagen Russlands. Dort absolvierten sie über 170 Inspektionen, "was bekam Russland", so Putin weiter,  "im Gegenzug? Eine völlige Mißachtung unserer nationalen Interessen, eine Unterstützung des Separatismus im Kaukasus, eine Umgehung des UN-Sicherheitsrates, die Bombardierung Jugoslawiens, die Invasion im Irak, usw. Die Amerikaner müssen die Zustand unserer Bewaffnung und Wirtschaft gesehen haben und entschieden das Internationale Recht zur Seite zu räumen. Die USA führen die Beziehungen zurück auf das Niveau der 1950er Jahre, denn im Kalten Krieg gab es wenigstens gegenseitigen Respekt zwischen den beiden Supermächten. Während wir unsere Verpflichtungen erfüllten, sagten die Amerikaner, welche die Dollardruckmaschine besitzen, daß sie dazu kein Geld hättten und frühestens 2023 damit beginnen könnten."

Und tatsächlich läßt sich die Liste der globalen Untaten der "Führungsnation der Westlichen Wertegemeinschaft" beliebig erweitern. Und so passierte auch die rhetorische Machtübernahme des Deep State in der Präsidentschaft Trumps. So meinte gestern die US-UN-Botschafterin Niki Haley, daß die russische Einmischung in die US-Wahlen eine Kriegsführung gewesen wäre, die man auch in Frankreich und anderen Ländern beobachten konnte, obwohl CIA-Chef Pompeo fast gleichzeitig sagte, daß "die Eimischung auf die US-Wahlen keinen Einfluß hatte". Gleichzeitig sagte er auch, daß die CIA in der Bekämpfung ihrer Feinde wesentlich bösartiger werde". Wie erklären die hiesigen "Partner" der "Westlichen Wertegemeinschaft", daß sie mit einem bösartigen Verein engstens kooperieren, mit dem Werkzeug eines Staates, der Internationales Recht und Verträge bricht??? TQM

19.10.2017

GCC

21:55 I Aljazeera: Will the GCC´s fate be decided at Camp David

Die nächsten Wochen werden über den Fortbestand der GCC entscheiden. Im Dezember soll routinemäßig die nächste, jährliche GCC-Konferenz stattfinden. Noch nie seit ihrer Gründung 1981 steckte die GCC in so einer Krise, nicht einmal während der Besetzung Kuwaits. Seit über fünf Monaten hält nun die Blockade gegen Katar an, trotzdem sich Kuwait und andere Staaten um eine Lösung bemühten. Das Bestreben Katars sich über die Differenzen zusammenzusetzen wurde laut kuwaitischer Diplomaten von den Emiraten, Saudi und Bahrain abgelehnt. Sollte das GCC Treffen nicht stattfinden, so würde wohl der GCC zusammenbrechen. Anfang der Woche flog der Emir Kuwaits nach Saudi um dem König klar zu machen, wie wichtig ein Zustandekommen des Treffens wäre. Doch Riad und Abu Dhabi können offenbar nicht über ihren Schatten springen. Sie sind aber auch unwillig, da sich Doha nicht dem Diktat unterwarf und auf seine Souveränität verzichtete. Ein zarter Hoffnungsschimmer läge in der Möglichkeit die GCC-Konferenz unter US-Patronanz in Camp David abzuhalten. Viele meinen es sei die Pflicht der USA den Sauhaufen, den Trump geschaffen hat auch wieder in Ordnung zu bringen. Aber selbst wenn dies eintritt ist es fraglich, ob der GCC noch die ersehnte Hoffnung auf Meinungsfreiheit, Pluralität und freie Wirtschaft bietet, oder nur eine liberale Fassade für absolutistische Monarchien, in dem die Einwohner nur die Wahl haben in welchem Club sie Parties feiern, oder in welcher Mega-Mall sie shoppen.

Zu letzterem Punkt braucht aber Doha auch nicht so tun als ob! Was ist Katar außer Shopping Malls  und idiotisch-frostig-klimatisierter Glaspaläste, teils auf aufgeschütteten Inseln. Was ist an der katarischen Monarchie nicht absolutistisch? Nur weil es nicht ganz so grässlich ist wie in Saudi wo die Bevölkerung danken muß, daß sie (getrennt geschlechtlich) Schachspielen darf?! Katar verdient sich kein Mitleid. Es ist ein schwerst korruptes System, daß sich feige am angelsächsischen Rockzipfel festhielt und dabei gegen die Schienbeine der großen Nachbarn trat. Auch um diese muß man nicht trauern. Um Saudi schon gar nicht, wenn es jetzt sogar nach Moskau pilgert und um die Emirate auch nicht. Dubai, eine obszöne Metropole des vergänglich-stupiden Konsumismus ist ein Mahnmal der Oberflächlichkeit und des schlechten Geschmacks. Die These, daß sich alles in der Welt kaufen und erschaffen läßt - ein Kilometer hohe Wolkenkratzer, ein künstliches Venedig und vollgestopfte Museen. Ein Mekka für die Geissens dieser Welt, welches lange nach dem Peakoil nichts als eine große, mahnende  Mülhalde der Moderne sein wird, so wie der gesamte GCC mit teilweiser Ausnahme Omans der diesen Weg nicht so sehr mitgeht. Es spielt aber auch keine große Rolle für die Menschheit. Die Kette Iran-Irak-Syrien-Libanon ist wesentlich substantieller als die Kette der GCC-Shopping-Malls mit, oder ohne "Demokratie". TQM 

19:59 | guardian: The Balfour declaration and a century of conflict in the Middle East

Ian Black (Britain’s calamitous promise, 17 October) omits a critical aspect of the history of the Balfour declaration and British policy towards Jewish immigration and settlement which had significant impact on Jews, Palestinians and on Jordanians as well. In 1922 and the years following, Winston Churchill’s government forbade Jews from residency in what was then known as Trans-Jordan, now as Jordan. This cut off all land east of the Jordan river from Jewish settlement. Four-fifths of Mandatory Palestine was thus dedicated to the creation of an Arab state.

Deutschland

17:31 | RT: Atomwaffenfähige Jagdbomber trainieren in der Eifel für Ernstfall

Mit Atomwaffen bestückbare Jagdbomber der Nato trainieren in dieser Woche auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz. Nach Angaben aus der Bündniszentrale in Brüssel wird die „Steadfast Noon“ genannte Übung noch bis Freitag dauern.

Trotz der vielen Nato-Staaten im Osten, trainiert man den Krieg auf deutschem Boden?

Nordkorea   USA

14:13 | wsws: US-Admiral: „Ich muss mir das Unvorstellbare vorstellen“ – den totalen Krieg gegen Nordkorea

Admiral Harry Harris‘ Äußerungen vom 17. Oktober unterstreichen, wie weit die amerikanischen Vorbereitungen auf einen Krieg gegen Nordkorea schon fortgeschritten sind. Der Befehlshaber des Pazifikkommandos (PACOM) zeigte sich bei einer Rede in Singapur unbeeindruckt von den Warnungen, dass ein neuer Koreakrieg das Leben von Millionen Menschen kosten würde.

USA   China

08:15 I CNN: Tillerson raps China as "predatory" rule breaker

Der US-Außenminister Tillerson sage, daß China "die globale Ordnung unterlaufe, die Souveränität seiner Nachbarn unterminiere und auf unverantwortliche Weise dafür anfällig sei, eine räuberische Wirtschaftspolitik durchzusetzen." Die chinesische Politik im Südchinesischen Meer, "bricht das Internationale Recht und die internationalen Regeln für die die USA und Indien gemeinsam stehen", so Tillerson. Tillerson wünscht ein härteres Vorgehen Chinas gegen Nordkorea, aber er streifte auch Myanmar und dies im Umfeld der nahenden Trump-Reise in drei Wochen nach China und dem eben stattfindenden Parteitag in Peking. 
Tillerson kritisierte auch China dafür wie es in kleinen, wirtschaftlich schwachen Ländern durch ihre Entwicklungspolitik diese in enorme Schuldenlast stürze. Am Ende unterstütze dies aber nicht das lngfristige Wachstum dieser Länder. Daher müsse es transparente, regionale Schuldenmechanismen geben. Die USA wollen konstruktive Beziehungen zu China, werden aber nicht vor China zurückschrecken", meinte Tillerson.

Eine bemerkenswerte und entlarvende Standpauke in Richtung Peking. Xi hob eben unter anderem am 19. Parteitag der KP-Chinas hervor, daß sich China mit hochqualitativen Produzenten am globalen Markt durchsetzen werden. Diese internationale Wettbewerbsfähigkeit wird China mit seinem Staatskapital fördern und es wird auf "Real Economy" gebaut sein. Kein Wunder, daß es hier den USA schaudert. Von Internationalem Recht und Völkerrecht zu reden steht ausgerechnet den USA sowieso nicht zu, aber es ist auffällig, wie sehr Tillerson versucht Indien von China "abzusprengen" und es ist auch kein Zufall, daß er Myanmar streift. Das heißt, daß wir folgende US-Felder zur Eindämmung Chinas sehen (werden):
Indien, wo die USA nichts unversucht lassen werden um bilateralen Ärger herzurufen, seien es auch Grenzkonflikte mit Pakistan, oder direkt mit China, Myanmar mit der "Rohingya-Krise" - China wird dann ein "isoliertes Mörderregime" unterstützen, eine Art "Nordkorea-light", weiters natürlich Norkorea selber, wo man China zwingen möchte es zu ersticken, die Phillippinen, wo die USA versuchen werden, Duterte zu Territorialstreitigkeiten mit China zu ermuntern um die chinesischen Investments zu stoppen und schließlich die chinesische "Einkaufstour" im Ausland unterbrechen. 
Daß ausgerechnet die USA China vorwerfen arme Staaten in die Schuldenfalle zu locken ist schon erstaunlich angesichts ihrer bisherigen Dominanz mit Dollar und Weltbank. Die schönen Reis- und Getreidesäcke von USAid waren keine humanitäre Wohltat, sondern vielmehr die Sandsäcke vorgelagerter US-Militärbasen und diverser "Berater". Hier nochmals die Liste der Militärbasen im Ausland - wer also "mischt sich wo ein"??? 
Natürlich ist auch China kein Wohltäter. Kredite für Infrastruktur bekommt nur, wer auch chinesische Kraftwerke, Eisenbahnen, etc. kauft - aber immerhin - sonst bleiben diese Staaten ganz im Dunkeln. Was bekommen sie von den USA außer "beautiful weapons", Miltärbasen im "Kampf gegen (den selbstgezüchteten) Terror" und Regime Change, wenn die vom Pentagon diktierte "Good Governance" nicht passt?
Die Rede Tillersons ist ein offener Eindämmmungskatalog gegen China, ein Paket an Stop-Schilder gegen die Seidenstrasse, dem Gold-Yuan und dem Chinesischen Engagement in Asien und Afrika. 
China wird gemeinsam mit Russland die von den USA verordneten "Internationalen Regeln", die nichts anderes als eine "Pax Americana" sind nicht länger tolerieren und die USA werden sie auch nicht aufrechterhalten können - es wird jedoch nicht ganz unblutig. TQM

katalsep

06:52 | Focus: „Wir sind politische Gefangene“: Katalanischer Außenminister stellt Forderung an EU

Raül Romeva war zehn Jahre lang Europaabgeordneter, heute ist er als Außenminister in Katalonien prominenter denn je. Er hält an der Unabhängigkeit fest. Nun fordert er von der EU eine Entscheidung. FOCUS Online hat mit ihm gesprochen.

06:43 | SZ: Die schweren Fehler des Mariano Rajoy

Heute um 10 Uhr läuft das Ultimatum, das Premierminister Mariano Rajoy Katalonien gestellt hat, aus. Die Region soll bis dahin klarstellen, ob sie ihre Unabhängigkeit erklärt, oder nicht. Fraglich ist, ob Rajoy im Falle einer Unabhängigkeitserklärung tatsächlich der Region ihre Autonomie entzieht oder Neuwahlen ins Spiel bringt.

18.10.2017

Israel   Russland

21:40 I Jerusalem Post: Russia agrees to keep Iran, Hezbollah forces away from Israeli border

Im Rahmen des Israel-Besuchs des russischen Verteidigungsministers Schoigu erklärte dieser, daß Russland zwar nicht eine 40 Km Pufferzone, jedoch aber eine 10-15 Km Pufferzone zwischen Israel und Syrien einrichten werde, in der Iraner und die Hisbollah keinen Zugang erhalten. Israel fürchtet, daß die Hisbollah dank Iran hochentwickelte Raketen am Golan einsetzen könnte. Die 40 Km betrachtete Schoigu als übertrieben und überflüssig, da die Iraner und Hisbollah seit dem Einschreiten der Russen in Syrien gar nicht Richtung Golan vorgedrungen seien. Liberman bricht nun in Richtung Washington auf, wo er auf Verteidigungsminister Mattis trifft. 

Das war wohl der Knochen den Schoigu überbrachte. So oder so wird aber Israel in Washington auf ein möglichst aggressives Vorgehen der USA gegenüber dem Iran drängen. Die Israelis haben aber derzeit zwei weitere Probleme. Aus dem kurdischen Kunststaat wird wohl wieder nichts und die trügerische Versöhnung zwischen Fatah und Hamas bringt ihnen die "Hisbollahisierung" direkt in den Vordergarten. Das ist schon etwas viel auf einmal, zumal die Saudis auch ein wenig Wanken, wo ihnen nebst Jemen der katarische Zwerg seit Monaten die blanke Kehrseite zeigt. TQM

UNO

16:30 | torontosun: 'Slap in the face': U.N. Human Rights Council elects Congo, Qatar, Pakistan as rights watchdogs

The United States and human rights groups sharply criticized Monday’s U.N. election for 15 new members of the Human Rights Council, singling out conflict-torn Congo’s victory despite accusations of serious rights abuses and an investigation by the U.N.’s top human rights body.

Schon zwei Tage alt! Das ist ja noch besser als der Friedensnobelpreis für Obomba! TB

Irak

15:16 | wsws: Einnahme der ölreichen Region Kirkuk kann größeren Krieg auslösen

Am Montag befahl der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi eine Offensive des irakischen Militärs und regierungstreuer schiitischer Milizen mit dem Ziel, die ölreiche Stadt Kirkuk und die umliegenden Gebiete von der kurdischen Regionalregierung (KRG) zurückzuerobern. Bei dem Angriff kam es Berichten zufolge in einigen Gebieten zu Zusammenstößen zwischen irakischen Einheiten und Peschmerga-Kämpfern.

Israel  Syrien

12:20 I voltairenet: Daesh hat ein Ausbildungslager an der israelischen Grenze installiert

Laut Channel 2 (Israel) hat Daesch ein Trainingslager für 300 Mann an der syrisch-israelischen Grenze eröffnet. Dieser Beschluss folgt den hervorragenden Beziehungen zwischen Raqqa und Tel Aviv in den letzten Jahren.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.... HP

USA   Russland

09:30 | hannity: Exposing the real Russia collusion

Kommentar des Einsenders
Von gestern: Russland-Affäre, Heute macht es bumm - US-Moderator kündigt brisante Enthüllungen an
Das Contra Magazin wußte eine Menge darüber aber schon viel früher, siehe den Artikel vom 20.09.2017:
https://www.contra-magazin.com/2017/09/pay-for-play-clinton-wollte-auch-putins-geld/

16:59 | dazu passend - RT: Fox-News-Moderator lässt die mediale "Bombe" platzen: "Putin kontrolliert amerikanische Atombomben"! TB

katalsep

07:58 | ET: 200.000 Menschen protestieren gegen U-Haft für katalanische Aktivisten

Aus Protest gegen die Verhaftung von zwei Anführern der Unabhängigkeitsbewegung sind in Barcelona nach Polizeiangaben rund 200.000 Menschen auf die Straße gegangen. Sie zogen mit Kerzen durch die Straßen und forderten die Freilassung von Jordi Sánchez und Jordi Cuixart aus der Untersuchungshaft.

17.10.2017 

USA  Irak etc.

13:07 I voltairenet: Soll man wirklich die US-Politik gegen den Iran ernst nehmen?

Das State Department und Präsident Trump haben Verwünschungen gegen die Hisbollah und den Iran laut werden lassen, die einen Bruch des 5 + 1 Abkommens befürchten lassen. Aber für Thierry Meyssan ist es viel wahrscheinlicher, selbst wenn das Schlimmste möglich ist, dass Washington wieder einmal einen falschen Streit in Szene setzt, um seine israelischen und saudischen Verbündeten besser manipulieren.

Tja, scheint so, dass nichts so ist, wie es scheint.... HP

Nordkorea

08:13 | Sputnik:  Nordkorea warnt: „Atomkrieg kann jeden Moment ausbrechen“

Nordkoreas stellvertretender UN-Botschafter Kim In Ryong hat vor dem Ausbruch eines Atomkriegs gewarnt, wie internationale Medien berichten.  Nordkorea unterstützt laut seinem UN-Botschafter die Bemühungen der Vereinten Nationen um eine nukleare Abrüstung in der Welt. Aufgrund der aktuellen Bedrohung durch die USA sei für sein Land eine Unterzeichnung des internationalen Atomwaffensperrvertrags jedoch nicht möglich.

Nordkoreanisches ADHS. Nordkorea bettelt förmlich um Verhandlungen und steigert die Dosis derartig ins Absurde, wie gestern, als sie einen nuklearen Raktenregen auf Guam androhten - einfach lachhaft. Und Tillerson sagte, daß so lange die Diplomatie im Vordergrund stünde, bis die erste Bombe fiele. Nordkorea wirft aber nicht die erste Bombe, weil es ihr Ende wäre und das weiß Kim genauso gut wie Trump. Und die USA werfen auch keine Bombe, weil das würde Kim in den totalen Krieg zwingen, da es um seine Existenz ginge. Auf diese nehmen zwar die USA keine Rücksicht, aber Millionen Tote in Südkorea und Japan sehr wohl. Außerdem würden China und Russland massiv eingreifen. Man möge sich also an Bannon halten und diese heisse Luft besser ignorieren, da es nur von den heissen Konfliktfeldern ablenkt, außer man möchte sich an den halbstarken Wortgefechten zwischen "Dotard" und "Little Rocket Man" ergötzen. TQM 

USA   Irak

07:56 I Sputnik: McCain warnt Irak vor Waffeneinsatz gegen Kurden

„Die Vereinigten Staaten haben der irakischen Regierung Ausrüstung und Ausbildung für den Kampf gegen den IS und den Schutz vor äußeren Gefahren bereitgestellt, und nicht für den Angriff auf die Militäreinheiten einer der irakischen Regionalregierungen, die seit langem ein wertvoller Partner der USA ist", hieß es in McCains Erklärung. McCain rief Bagdad dazu auf, „keinen Fehler zu begehen". „Sonst wird es zu schweren Auswirkungen kommen, falls wir auch weiter beobachten werden, wie die US-Ausrüstung auf falschem Wege eingesetzt wird", hieß es weiter.

Der Emissär der Finsternis meldet sich wieder! Immer wenn Krieg, Umstürze, Erpressung und Drohungen im Spiel sindtaucht der ehemalige, nordvietnamesische Gefangene McCain als Sensenmann des Deep State auf. Es ist schon klar, daß der Countdown im Irak läuft, aber die USA haben es nicht mehr in der Hand. Durch ihr Setzen auf die Kurden stehen die Türken und Iraner an der Grenze zur "KRG" bereit zum Einmarsch, jedenfalls zur Blockade. Bagdad nahm sich gestern Kirkuk zurück. Sie werden nicht offen gegen die "KRG" vorgehen, sondern haben bereits den Luftraum und somit den Flugverkehr zwischen Erbil und dem Ausland gesperrt. Flugverbindungen führen ausschließlich über Bagdad. Somit ist die "KRG" de facto abgeschnitten. Sollten sie sich nicht Bagdad unterstellen und von einer formalen staatlichen Unabhängigkeit absehen, wird die Blockade aufrechterhalten. Dies wird früher oder später zu militärischen Auseinandersetzungen führen. Bagdad wird nicht angreifen, da sie sich eine offene Konfrontation mit den USA nicht leisten wollen. Kirkuk war jedoch die Generalprobe, wie die Iraker mit den schiitischen Milizen im Hintergrund koordiniert vorgehen. Wenn es um die "KRG" geht werden diese wohl eingesetzt um nicht unter irakischer Flagge zu kämpfen. Es findet also tatsächlich eine "Hisbollahisierung" auch des Irak statt, an dem die Amerikaner - trotz ihrer offiziellen Ablehnung des Unabhängigkeitsreferendums in der "KRG" - ihre Mitschuld tragen. Der Iran und die Türkei sind entlang der "KRG" Grenze bereits völlig akkordiert. 
Wie Jerusalem Post gestern bereits richtig vorhersagte, werden die USA auch im Lichte der Iran-feindlichen Erklärungen Trumps sich deklarieren müssen. Zwar sagte Trump gestern über die Rückholung Kirkuks durch Bagdad, daß die USA in der Angelegenheit "neutral" seien, aber das wird nicht halten. "Ein bisschen schwanger" geht nicht. Pendeln die USA nach Bagdad opfern sie nicht nur die "KRG"-Führung, sondern auch ihre YPG in Syrien. Erdogan und Rouhani wären die Gewinner, denen sich Trump fügt. Opfern sie hingegen Bagdad - wie von McCain angedroht, dann wäre der gesamte Irakkrieg nicht nur der teuerste "failed war" aller Zeiten, sondern auch das Ende der US- und britischen Präsenz im Irak, außer sie führten einen neuerlichen und noch blutigeren Krieg gegen den Irak mit iranischer, wenn nicht sogar türkischer Beteiligung. Dieser Preis ist jedoch zu hoch. Der regionale Verbündete Saudi-Arabien schafft nicht einmal den Jemen ruhig zu bomben, eine Kriegsbeteiligung gegen den Irak ist ausgeschlossen. Die Rolle Russlands als Mittler am umgeworfenen Nahost-Spielbrett der Amerikaner wird immer unausweichlicher. TQM

05:54 | SZ: Führende katalanische Separatisten inhaftiert

Die spanische Staatsanwaltschaft hat zwei katalanische Separatistenführer festnehmen lassen. Auch gegen Polizeichef Josep Lluís Trapero wurde Untersuchungshaft beantragt, er kam gegen Kaution jedoch vorerst frei.

16.10.2017

Irak

19:45 I Aljazeera: Baghdad: Iraqi forces in full control of Kirkuk

Die irakische Armee meldet die vollständige Einnahme von Kirkuk, inlklusive des Gouverneurpalastes. Die Kurden waren derart überrumpelt, daß es keine Gegenwehr gab, obwohl sie vollmundig ankündigten bis zur letzten Patrone zu kämpfen. Nun werden unter den Kurdische Fraktionen die Schuldigen gesucht.

Sehr schön, was entschlossenes Handeln alles ausmacht! Das Aufgebot der Revolutionsgarden am Horizont vor Kirkuk, war wohl für die Kurden so demotivierend wie das Eintreffen seinerzeit der Gurkhas auf Falkland für die Argentinier! Und jetzt noch ein paar Kolonnen Guardia Civil  - die müßten auch reichen um Herrn Puigdemont zu domestizieren. TQM

 

Israel  Syrien

14:00 | reuters: Israel says attacks Syrian unit that fired at its planes over Lebanon

12:00 I Jerusalem Post: Israeli air force destroys Syrian anti-aircraft battery in retaliatory strike

Nachdem israelische Jets, die sich auf einem "routinemäßigen Aufklärungsflug über dem Libsanon befanden", von einer syrischen Luftabwehrstellung 50 Km entfernt von Damaskus erfasst wurden und eine Boden Luft-Rakete auf sie geschossen wurde, vernichteten die israelischen Kampfjets die Stellung. Der Vorfall wird bei heutigen Besuch Schoigus behandelt. Liberman drohte mit der Vernichtung der syrischen Luftabwehr, wenn sich Israel weiterhin bedroht fühlt.

Besonders exquisit ist aber die Selbstverständlichkeit in der israelischen Formulierung eines "routinimäßigen Aufklärungsfluges über den Libanon." TQM

USA

11:53 I RT: "Cold creepiness" - Assange on Clinton after she calls WikiLeaks "Russian Intelligence subsidiary"

Nachdem Hilary dem austrasischen Fernsehsender ABC gegenüber sagte, daß Wikileaks eine "Filiale der russischen Geheimdienste sei". Assange erwiderte: "Es ist nicht nur so, daß sie eine notorische Lügnerin ist, sondern sie lädt ständig bedrohliche Anspeilungen ab und verfälschte Behauptungen. Einher mit ihr geht verläuft eine Finsternis von einer seltenen Gruseligkeit."

Assange hat tatsächlich keinen Anlaß der obsessiven Furie Rosen zu streuen, wo sie ihn ja "drohnen" wollte! TQM

Irak   USA

08:35 I Aljazeera: Iraqi forces launch major Kirkuk operation

Aljazeera berichtet mit einem Live-Ticker über das militärische Vorgehen Bagdads in Kirkuk und seinem Vormarsch in die "Kurdengebiete". Seit dem frühen Morgen stößt die 9. Gepanzerte Division Iraks auf die Ölfleder um Kirkuk und dem Flughafen zu um diese unter Kontrolle der Zentralregierung zu bekommen. Laut Peshmerga-Sprecher greifen die Iraker die Kurden mit amerikanischen Humvees und Abrahams Panzer an. Die Peshmerga haben noch nicht geschossen, würden aber grünes Licht dazu bekommen, so die Iraker weiter gegen sie vorgehen, meinte ein Sprecher Barzanis. Der irakische Premierminister Abadi sagte, daß die Armee-Einheiten nach Kirkuk verlegt worden wären, um gemeinsam mit den Peshmerga für Sicherheit zu sorgen. Tausende schiitische Millizionäre würden sich der irakischen Armee angeschlossen haben und bereit stehen weiter vorzurücken und Kirkuk und das ölreiche Umland von den Kurden zurückzuholen, nachdem der IS 2014 die irakische Armee zum Rückzug zwang und die Peshmerga später die Kontrolle übernahmen, als der IS seinerseits vertrieben wurde. Kirkuk ist nicht Teil des autonomen Kurdengebiets "KRG" und Bagdad wird einem nach Unabhängigkeit strebenden Kurdengebiet sicher nicht das ölreiche Kirkuk überlassen, zumal ansässige Araber, Turkmenen und Christen Gegner eines unabhägigen Kurdenstaates sind.

Die "Jerusalem Post" sieht das heute etwas anders. Sie sieht vor allem vom Iran gesteuerte Milizen im Spiel und fragt sich, wie sehr die USA nunmehr ihre Position zu den Kurden ändern würden. Die Kurden weigerten sich trotz Ultimaten aus Bagdad bis 15.10. Kirkuk zu verlassen. Sollten irakische Truppen gemeinsam mit Schiiten, die vom Iran unterstützt werden gegen die Kurden vorgehen, so müßten die USA ihre Unterstützung Bagdads grundlegend überdenken. Der Irak wird nicht die KRG angreifen, will aber die Ölfelder und den Flughafen unter Kontrolle bringen. Die schiitischen Millizen, die das Innenministerium in Bagdad kontrollieren, wünschen radikaleres Vorgehen. Nicht zufällig traf der iranische Generalmajor der Auslands-Revolutionsgarden, Soleimani, in den Kurdengebieten ein. Dazu Vertreter der schiitischen Millizen, die seit 2016 Teil der irakischen Sicherheitskräfte sind. Offenbar hat Bagdad die Lösung des Konflikts an die Milizen ausgelagert.
Seit der Trump-Rede vom 13. Oktober, wo er die Revolutionsgarden als Terroristen bezeichnete und Sanktionen gegen sie verkündete haben die USA nun ein massives Problem, da sie mit der irakischen Armee Militäroperationen gegen den IS im Westen Iraks durchführen. Bislang sahen die USA über den wachsenden Einfluß der schiitischen Milizen hinweg, selbst als diese mit Humvees herumfuhren und sogar ein Abrahams Panzer mit einer Fahne Khameinis in Sozialen Netzwerken auftauchte. Die US-Vertreter, die gegen ein unabhängiges Kurdistan auftraten, müssen sich nun vor Kirkuk noch einmal darüber Gedanken machen, vor allem wo sich  jetzt vor Kirkuk die hinkünftige Rolle der schiitischen Milizen im Irak zeigt.

Sollte sich die ganze hausgemachte US-Misere auf die Frage an Bagdad zuspitzen: "Wir, oder die Iraner", dann muß Abadi, wenn er politisch überleben möchte mit "Iran" antworten. Im Frühjahr 2018 stehen Parlamentswahlen im Irak an und spätestens dann wäre ein Premierminister, der mit "USA" antwortete in der politischen Versenkung verschwunden. Was waren das für Zeiten als 1983 Rumsfeld noch kumpelhaft nach Bagdad kam und Saddam die Hand schüttelte, obwohl dieser angeblich Giftgas gegen die Iraner einsetzte, als Bashar Al Assad gerade erst zarte 18 Lenze zählte. Nun, wo nach diversen Irak-Kriegen die USA den Iranern das Nest im Irak bereiteten, stehen sie selber vor dem Aus. TQM

13:59 | dazu regional passend - usatoday: Iraqi forces move toward Kurd-held city! TB

Venezuela

06:03 | SZ: Maduro erreicht Sieg in Regionalwahlen in Venezuela

Caracas (dpa) - Die Regierungspartei hat bei den Regionalwahlen in Venezuela einen klaren Sieg erreicht. In 17 der 23 Bundesstaaten gewann die Sozialistische Einheitspartei von Präsident Nicolás Maduro die Wahl, teilte die Wahlbehörde nach Auszählung von 96 Prozent der Stimmen mit.

15.10.2017

Israel   Russland

20:10 I Jerusalem Post: Russia´s Defense Minister to begin first official visit to Israel

Morgen, Montag, trifft der russische Verteidigungsminister Schoigu in Israel ein, nur wenige Tage bevor der israelische Verteidigungsmininster Avigdor Liberman nach Washington aufbricht um mit seinem US-Kollegen Mattis über den Iran spricht. 

Es finden also offenbar finale Verhandlungen über Syrien und der Rolle des Iran statt. Je nachdem wie sehr Russland und Israel übereinkommen, wird Liberman wenige Tage später von den USA mehr oder weniger massiven Druck gegen Russland einfordern. TQM

 

Israel   Saudi Arabien   Iran

10:40 | Jerusalem Post: Salman´s state visit to Moscow: Has America been caught napping again?

Ein ägyptischer Kommentator meinte neulich "wenn der Adler (USA) wegfliegt, trampelt der Bär (RU) hinein." Es fiel König Salman nicht leicht nach Moskau zu fahren, aber die amerikanische Zerstreutheut und die militärische und politische Bedeutung Russlands im Nahen Osten als unumgänglicher Teil einer Lösung zwang ihn dazu, vor allem um Putin vor der Gefahr des Iran zu warnen. Aber auch die Stabilisierung der Ölpreise und gemeinsame Wirtschaftsprojekte standen am Programm, während für Putin nach seiner Vormacht-Stellung in Syrien und der militärisch-wirtschaftlichen Basis in Ägypten, die Russland Einfluß auf Libyen sichert, dies nur das Sahnehäubchen war.
Seit dem Israelisch-Ägyptischen Frieden 1979 war die Sowjetunion aus dem Nahen Osten draussen. Das Engagement Saudis in Afghanistan führte schließlich zum Zusammenbruch der Sowjetunion, aber auch zur Entstehung der Taliban und Al Kaida. Russland gelang es unter Obama ein Militärabkommen mit Syrien zu schließen und mit der Marine-Basis in Tartus endlich wieder einen Stützpunkt im Mittelmeer zu erringen. Dazu mußte sich Putin auch mit der Iran akkordieren. Israel fordert von Russland, daß der Iran von einer militärischen Präsenz in Syrien ferngehalten wird und Lawrow versprach die israelischen Sicherheitsinteressen ernstzunehmen. Noch ist unklar wie die Amerikaner in ihrer verschärften Vorgehensweise gegen den Iran auf deren Präsenz in Syrien reagieren werden. 
Saudi kauft zwar um 110 Mrd. USD Waffen in den USA, es schaffte jedoch nicht die arabische, militärische Koalition zu schließen, da sich Katar mit seinen eigenen Interessen widersetzt und sich die USA aufgrund ihrer großen Luftwaffenbasis weigern die Muskel gegen Doha spielen zu lassen. Ägypten ist zwar eifrig in Lippenbekenntnissen, aber untätig aufgrund der wachsenden Verbindungen zu Russland. 
Saudi fühlt sich im Stich gelassen und handelte selbstständig. Eilig versuchten die USA mit ihrem THAAD -Angebot die Saudis bezüglich der russischen S-400 umzustimmen. Saudi und Russland schloßen 15 Absichtserklärungen ab, die jedoch noch nicht endgültig besiegelt sind. Vieles wird davon abhängen, wie Russland auf die saudischen Forderungen nach Eindämmung des Iran reagieren wird und ob der "amerikanische Adler wegfliegt", oder eine pro-aktivere Rolle in der Region einnehmen wird. 

Man kann der gelungenen Analyse der JP wie so oft fast nichts hinzufügen, lediglich bei Russland-Iran hätte ich keine solchen Zweifel. Es gelang Netanyahu nicht die Russen zum Rausschmiss der Iraner aus Syrien zu bewegen, dabei boten sie quasi alles an: Ein Ende des "Bürgerkriegs" in Syrien (das bedeutet sie geben zu am "Bürgerkrieg" - der keiner ist - beteiligt zu sein), Garantie der russischen Militäreinrichtungen in Syrien, ein freundlicher "Soufffleurkasten" bei  den Amerikanern, eine mögliche Abkehr der Unterstützung eines "Kurdischen" Kunststaates, etc. Dennoch lehnte Putin ab, was Netanyahu, der extra mit dem Mossad-Boss nach Sotschi flog, fassungslos wieder abreisen ließ. Russland garantiert "nur" die Sicherheit Israels, hält aber die Einmischung dahingehend wer in Syrien präsent sein darf ab. Wenn also Russland den Wunsch des israelischen "Super-Schmieds" ablehnt, warum soll Putin nun dem Wunsch des politisch drittrangigen "Mini-Schmiedls" nachkommen??? So wichtig ist die saudische Schatztruhe nicht. Putin braucht den König der zu ihm nach Moskau pilgerte aus Image-Gründen und Machtbeweis und nicht als Einkäufer russischer Waffen.
Und so machte Putin auch gleich nach Salmans Abreise klar, daß Russland gar nicht daran denkt seinen Verbündeten in den Rücken zu fallen. Putin kündigte einen Staatsbesuch in Teheran an und Russland hat sich massivst auf allen politischen Ebenen gegen die unilaterale US-Aushöhlung des Atom-Abkommens ausgesprochen. Russland erteilt der "Westlichen Wertegemeinschaft" eine Lektion an Loyalität, völkerechtlicher Konformität und Anstand. Putin ist bereit zwischen Saudi und dem Iran zu vermitteln. Vielleicht kann es so das "Kleine Afghanistan", den Jemen, in dem Saudi gerade ausblutet, zum Stillen bringen und im Saudi-Katar Konflikt vermitteln. Der große Zacken, der demnächst aus der saudischen Einflußzone endgültig abbricht ist zudem der Irak. Deshalb ist Riad sehr schweigsam bezüglich "Kurdistan". Auch hier wird die Rolle Russlands stark anwachsen. 
Schließlich wird Saudi sowieso mit der Moskau-Peking-Achse kooperieren müssen und nicht umgekehrt: Während die Saudis all die "beautiful weapons" aus den USA kaufen müssen  um nicht für 9/11 hingerichtet zu werden, sind die USA immer weniger von Saudischen Ölimporten abhängig und verwüsten mit Schieferöl ihr eigenes Land. Das bedeutet, daß sich Saudi an den Gold-Yuan in Schanghai gewöhnen wird müssen. Der groß propagierte "2030"-Plan des recht erfolglosen Kronprinzen Salman, der eine Diversifizierung und Abkehr der Ölexporte Saudis bringen soll ist fragwürdig. Ob die Welt tatsächlich auf ein Super-Touristen-Ressort an saudischen Wüstenstränden gewartet hat, wo man mit Eistee anstoßen darf, werden wir sehen. Den Finanzplatz Dubai werden sie nicht einholen können und mangels qualifizieter und motivierter einheimischer Arbeitskräfte, jurisitischer Willkür und absurder Reglementierungen hilft auch die Schaffung irgendwelcher Free-Zones nichts.  Saudi bleibt vom Ölexport abhängig und der neue und künftig größte Kunde ist China. Der neue größte militärische Nachbar ist Russland. TQM

14.10.2017

Iran   USA

19:14 | sputnik: Iran schließt Luftraum für US-Flugzeuge – Medien

Der Iran hat laut dem Kommandanten der Flugabwehrbasis Khatam-al-Anbiya, Brigadegeneral Farad Esmaili, ein Verbot für Flüge der US-Luftfahrt, einschließlich der Zivilluftfahrt verhängt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Fars.

Tuerkei   Syrien

18:30 I RT: Damascus demands immediate & unconditional pullout of Turkish troops from northwest Syria

Damaskus fordert den unverzüglichen, bedingungslosen, türkischen Truppenabzug aus dem Nordosten Syriens. Die türkische Invasion widerspreche dem Abkommen von Astana. Erdogan meinte, daß die Türkei seinen eigenen Spielplan Schritt in Syrien durchsetze und nicht nur auf Widerstand, oder Verteidigung aus sei. 

Damaskus sagt so etwas ohne Teheran oder gar Moskau zu konsultieren sicher nicht. Erdogan benötigt wie ein kleines Kind, immer dann wenn es wieder frech wird eine Korrektur-Watsche. Offenbar ist es gerade wieder soweit. Es muß auch sein, denn die ungebetenen Amerikaner sind auch schon zum Abzug aufgefordert worden und die Türken haben lediglich eine Deeskalationszone zu kontrollieren, darf die Kurden drangsalieren, hat aber keine  Landnahmen durchzuführen. TQM

Deutschland Nato USA

16:50 | RT: Exklusive Videos: NATO- und US-Operationen gegen Russland - Massive Militärbewegungen durch Sachsen

Das dritte Geschwader des 2. US-Kavallerie-Regiments sowie dessen Verbündete des Balaklava-Geschwaders aus dem Light-Dragoons-Regiment der britischen Armee haben sich am Dienstag mit Kampfgerät und Truppen auf den Weg nach Polen (Orzysz) gemacht. Über Autobahnen, durch Dörfer, Städte und Gemeinden legen sie eine Strecke von 1.100 Kilometern zurück. Drei Aktivisten verfolgten sie im sächsischen Frankenberg und Mittweida mit Videokameras. Die Filmaufnahmen liegen uns exklusiv vor.

Link: "Russische Aggression": Panzerzug und britische & US-Militärbewegungen durch sächsische Kleinstädte

Immer schön wenn man für Entspannung sorgt. TS

Tuerkei

15:10 I Voltairenet: Die militärische Strategie der neuen Türkei

Die türkische Armee hat eine militärische Strategie in Form von russischen Puppen eingeleitet. Die Operationen, die gerade begonnen haben, sollen offiziell die Dschihadisten bekämpfen. In der Realität aber richten sie sich gegen die Schaffung von neuen Staaten, wie Rojava und Kurdistan. Sie verbergen die mögliche Umsetzung des nationalen Eides von 1920 mit der Eroberung von dem Nord-Osten von Griechenland, der ganzen Insel Zypern, des Norden von Syrien und des Irak; es ist der öffentlich behauptete Irredentismus von Präsident Recep Tayyip Erdoğan.

Das kann sich Erdogan abschminken! Die Russen werden keine dauerhafte Besatzung in Syrien genehmigen, die Briten, Griechen und Zyprioten werden keine Annexion Südzyperns erlauben, schon gar nicht griechischer Festlandgebiete. Das erlauben auch die orthodoxen Russen nicht und schon gar nicht die Chinesen, die in Piräus einen Landepunkt der Seidenstrasse milliardenschwer ausbauen. Noch ist aber Erdogan nützlich und darf sich  solange austoben, solange seine Tiraden die Amerikaner und die BRD treffen. Die gestrige Ankündigung der Türkei Schiffen aus der Krim kommend die türkischen Häfen zu versperren wird Folgen haben. Erdogan ist auf den russischen Tourismus und auf Gemüse-Exporte nach Russland angewiesen. Seit Monaten bettelt er bereits das Tomaten-Importverbot nach Russland aufzuheben. Erdogan durfte zwar bei Poroschenko etwas auf den Putz hauen, wenn er aber meint, daß die Suppe auch so heiß gegessen wird wie gekocht, dann wird er sich selber fürchtlich verbrennen. TQM

Iran   Tuerkei

14:55 I Voltairenet: Turkish-Iranian military coordination

Während noch vor wenigen Monaten die Türkei nachdrücklich den persischen Nationalismus zurückwies, hat es nun enge Verbindungen zum Iran. Dies liegt in erster Linie am Saudi-Katarischen Konflikt, aber auch am Versuch einen kurdischen Sttat zu schaffen. Nach den gegenseitigen Besuchen der Generalstabchefs und Erdogans in Teheran wurden zahlreiche Abkommen geschlossen. So werden gemeinsame Grenzpatrouillen entlang der irakisch-"kurdischen" Grenze durchgeführt und über ein Viertel der Grenze zwischen der Türkei und dem Iran wird eine Mauer auf Kosten der Türkei gebaut, um eine Interaktion zwischen den bewaffneten Kurden zu verhindern. In einem zweiten Abkommen wurde der Austausch Geheimdienstinformationen zwischen der türkischen Polizei und den Revolutionsgarden beschlossen. Außerdem dürfen die Kriegs-Schiffe im jeweils anderen Land in die Häfen einlaufen. Auch die gegenseitige Kadettenschulung wurde beschlossen. Diese Verinbarungen richten sich gegen die US-Kurdische Allianz vor Ort und gegen die Budhisten in Südostasien.

Es ist noch immer unglaublich, daß die Türkei ein Eckstein der NATO ist. Trump hyperventiliert sich in Rage um Revolutionsgarden als gefährliche Bedrohung und Terroristen darzustellen und der NATO-Staat Iran tauscht Informationen institutionell mit den Revolutionsgarden ab. TQM

 

Syrien

10:54 | focus: Alle syrischen IS-Kämpfer haben Rakka verlassen

Wahrscheinlich von den US-"Beratern" durchgewunken um Russen und syrische Regierungstruppen zu ermorden, ehe sie heim in die Fußgängerzonen Europas kehren. TQM

Iran   USA   EU   Russland

08:10 I BBC: Iran nuclear deal: Global powers stand by pact despite Trump threat

Daß,die BBC einmal den Präsidenten des Iran wohlwollend auf der Titelseite zitiert "Mr. Trump has left the US more isolated than ever" ist schon sehr ungewöhnlich und daß sich selbst die Briten in den Tagen des Brexit von den USA abwenden und mit der EU, mit Macron und Merkel verbünden, ist noch ungewöhnlicher. 
Während Trump diffus vom "Geist des Atomabkommens spricht, den der Iran verletze",  sind die  "Testimonials" der Iraner schon wesentlich greifbarer. Yukiya Amano, Chef der Atombehörde (IAEA), sagte der Iran befolge as Abkommen, welches "weltweit das robusteste nukleare Überwchungsprogramm sei". Mogherini sagte, daß sich "Europa es nicht leisten könne ein funktionierendes Atom-Abkommen aufzukündigen - besonders jetzt". Macron plant sogar demonstrativ einen Staatsbesuch in den Iran vorzubereiten, Boris Johnson sagte, daß der Deal eine neue Chance bietet, was eine gute Sache wäre. Lediglich Israel und Saudi applaudierten Trump. 
Das Außenamt in Moskau verurteilt den US-Schritt, da er zeige, daß die USA jeden Augenblick ein Abkommen einfach aufkündigen können." Das Atomabkommen sei kein Faustpfand und Druckmittel, so Moskau. TQM

09:58 | dazu passend - bernama: French Expert Says Trump's Iran Decision Will Have 'Immediate' Geopolitical Consequences! TB

13:39 | Leser Kommentar:
Offensichtlich sucht Trump Unfrieden. Letzteres möglicherweise im wahrsten Sinne des Wortes. (Waffenindustrie der USA). Dies, um innenpolitisch so etwas wie eine Art „Burgfrieden“ zu bekommen. Es muss ein „Schurkenstaat“, „Halunkenstaat“ und bestenfalls einen „Gegner“, der auf irgend eine Art eine „Weltbedrohung“ darstellt, präsentiert werden, um ihn dann zu bekämpfen. Schliesslich ist man ja die Weltpolizei.

Im Gegensatz zu Nordkorea, wo ein Eingreifen der USA „Kollateralschäden“ (China), aber kaum Nutzen hervorrufen würde, wäre bei Aktionen beim Öl-Staat Iran noch etwas drin, was Verluste kompensieren könnte. Zumindest würde ein Konkurrent ausgeschaltet. Es hätte auch „disziplinierende“ Wirkung am Golf (Saudis) zur Folge.

Russland hat aber bereits gehandelt. Sie spannten mit dem Iran in Syrien zusammen. Was sich im Kampf bewährt hat, könnte auch die Grundlage für ein politisches Zusammenarbeiten bilden. Wenn es Trump gelingt, Mehrheiten für die Schurkenstaatsbezeichnung betreffend des Irans zu finden, würde auch ein taktischer Erfolg gegen Russland locken. Es bleibt abzuwägen, ob sich noch eine andere Gelegenheit für Trump findet, einen „Gegner“ präsentieren zu können, der die innenpolitischen Grabenkämpfe zum Stillstand bringen könnte. Dabei sind auch wirtschaftliche Gegner durchaus möglich. Insbesondere, wenn sie die heimische Wirtschaft mit Importen konkurrenzieren. Die Politik (Trump) kennt keine Freunde, nur Interessen (bzw. Geschäfte). Was da die EU, Macron, Briten usw. probieren, könnte auch nur das Bellen sein, was aber bei einem Hund vielfach mit einer Wurst beseitigt werden kann.

16:27 | Leser Ergänzung und zusatz Ergänzung und überhaupt.
In Ergänzung zum Kommentar von 13:39 (in dieser Rubrik)
Nachdem der Bericht von TQM die Analyse von Voltairenet (15:10 in dieser Rubrik) stark relativiert hat, ( m.E völlig zu Recht), kann man durchaus auch hier eine Entwicklung sehen, welche dazu führen könnte, eine (für die Nato) verlorene Position (Türkei) als Verräter zu brandmarken. Die USA könnte sich berufen sehen, eine Volksbefreiung (Kurdistan) zu unterstützen, zumal sie dabei im Einklang mit Israel stehen würde. Dies ergäbe dann die Harmonie einer Unterstützung von Unternehmen der Rüstungsindustrie und der Finanzwelt. Natürlich würde die Türkei dabei zum „Schurkenstaat“, was auch möglicherweise den Bestrebungen von Staaten in der EU entgegen kommen würde.

PS: an TQM, einen Schreibfehler, nicht zu korrigieren, zeigt Ähnlichkeiten mit dem Charakter einer gewissen Frau Merkel, welche niemals gemachte Fehler korrigiert.

Kommentar TQM 14:55 / (darauf hingewiesen mit Mail 15 07 h
……und der NATO-Staat Iran….. 

 

 

USA   Iran

21:20 I Jerusalem Post: Trump threatens withdrawal from Iran deal without action from Congress

Nun hat der Kongreß 60 Tage Zeit die verschärften "Zusatzbestimmungen" anzunehmen, tut er dies nicht, dann beschließt Trump den kompletten Ausstieg aus dem Atomabkommen. Zudem werden scharfe Finanzsanktionen gegen die Revolutionsgarden vorbereitet.

Das Ganze läuft durch völlig unerfüllbare "Zusatzbedingungen", die nachverhandelt werden sollen auf einen kompletten Ausstieg der USA hinaus. Denn selbstverständlich wird der Iran nicht auf seine Raketen verzichten und schon gar nicht ausländische Militärinspektionen in SÄMTLICHE (!) Anlagen unangekündigt hineinlassen. Diese totale Willkür und Ignoranz gegenüber seiner Souveränität wird sich der Iran niemals gefallen lassen und auch die offene Kriegserklärung an die Revolutionsgarden nicht. Die EU-Außenbeauftragte Mogherini sagte bereits daß es "kein bilaterales Abkommen sei und daher auch nicht unilateral aufgelöst werden könne. Wir können es uns als internationale Gemeinschaft - zumindest sicher nicht als Europäer erlauben, daß ein funktionierendes Atomabkommen aufgekündigt wird." 
Indeß wies der iranische Präsident Rouhani die Worte Trumps scharf zurück: Seine Rede bestand lediglich aus Beschimpfungen und Wahnvorstellungen. Trump solle seine Geschichtskenntnisse, Geographiekenntnisse und sein Verständnis über internationale Verpflichtungen, globale Ethik,Etikette und Regeln aufpolieren." 
Die EU kann und wird nicht den US-Forderungen entsprechen und das Abkommen in die Luft jagen. Was hat dies zur Folge?    Der Plan stammt ja, wie von Netanyahu stolz verkündet, von ihm selber und Trump hat ihn nun umgesetzt. Wenn der Kongreß die amerikanischen "Zusatz-Sanktionen" festlegt, dann treffen automatisch "zweitrangige" Sanktionen alle europäischen Firmen, Banken, etc. die mit dem Iran  trotz US-Sanktionen Geschäftsbeziehungen unterhalten. Das heißt, das alle Nicht-US-Firmen erpresst werden, sich zwischen Iran-Geschäft und US-Markt "freiwillig" zu entscheiden. Wird sich das die EU bieten lassen??? Oder kommen alle US-Daumenschrauben, inklusive Russland-Sanktionen auf den Prüfstand und die Ketten werden gesprengt. Zwar sind die EUnuchen nicht gerade mutig, wenn es um den Großen Meister jenseits des Atlantik geht, schon gar nicht die BRD-Verwaltung, aber diesmal reicht es wohl den Dümmsten.  Russland und China pfeiffen sowieso auf die US-Sanktionen und werden nun wieder einmal erfreut beobachten, wie sich der Atlantikgraben vertieft. TQM

13.10.2017 

18:42 | n-tv: US-Atomabkommen mit IranTillerson: Trump wird Vertrag nicht bestätigen

US-Präsident Trump will das Atomabkommen mit dem Iran nicht formell aufkündigen, aber die turnusmäßige Bestätigung verweigern. Damit wandert die Entscheidung über mögliche neue Sanktionen in den Kongress.

Stellt sich halt die Frage ob die Vorder- und Zentralasiatischen Staaten den unausformulierten US-Dollar-Verwendungsvertrag verlängern bzw. bestätigen werden! Wer hier am längeren Ast sitzt, darüber ließe ich vortrefflich streiten. Eindeutig ist die Sache jedenfalls nicht! TB


17:43 | standard: Ein Krieg mit Nordkorea hätte bis zu zwei Milliarden Opfer

Mindestens eine Million Tote, schwere Verwerfungen in der Weltwirtschaft und riesige Flüchtlingsströme. Und das ist die positive Variante. Seitdem US-Präsident Donald Trump immer öfter mit einem Krieg gegen Nordkorea droht, rechnen Experten wieder einmal die Szenarien durch, die im Fall einer militärischen Auseinandersetzung auf der Koreanischen Halbinsel zu erwarten wären. - derstandard.at/2000065743886/Ein-Krieg-mit-Nordkorea-haette-bis-zu-zwei-Milliarden-Opfer

Alles Panikmache! Man braucht keinen Krieg mit NK zu führen, man verwendet ihn nur, genauso wie man damals Saddam verwendet hat. Einfach mal 24 Stunden den Strom abschalten und der Dicke mit dem bezaubernden Lächeln lenkt ein und vernichtet seine Lenkraketen! TB

17:58 | Leser-Kommentare zum grünen TB-Kommentar
(1) Sofern man das in Nordkorea überhaupt merkt! Siehe beiliegender Link, der zwar nach Antipropaganda duftet, aber immerhin mit einem Satellitenbild untermauert wird.
http://www.biglike.de/in-nordkorea-konnte-der-alltag-einem-schauermarchen-entsprungen-sein-2201276627.html

(2) Sehr zu empfehlender Artikel. Vor Tagen war hier auf B.com eine klasse Leserzuschrift die besagte, dass am Ende der Schullaufbahn bei unseren Schülern nur noch 2% der ursprünglich angeborenen Fähigkeiten und Talente vorhanden sind. Da laut Artikel in NK 99% der Leute Analphabeten sind, muss der Logik zufolge es sich um ein zu Höchstleistungen fähiges Volk handeln, die im Dunkeln sehen können wie manch Raubkatze. Da kann man es sich ocker leisten auf Strom zu verzichten, um so vor den Augen des Feindes zu verschwinden. Und bei all dem noch gute Laune inbegriffen, da das überall prächtig gedeihende Cannabis landesweit dem Tabak gegenüber bevorzugt wird. Wenn man bedenkt das Kim Kettenraucher ist, erklärt das seine stets bombastische Laune aber auch seine Aussetzer.

Israel   USA

08:23 I Jerusalem Post: Israel accused of Spying on US at Iran talks, redeemed in Kaspersky findings

2015 wurden  die Israelis von Kaspersky Labs dabei ertappt im Zuge der Atom-Iran-Verhandlungen die Verhandlungsparteien gehackt zu haben. Jedoch wurden sie von Kaspersky nicht explizit genannt. Das festgestellte Virus war jedoch als israelisch-amerikanisches Instrument bereits von den  "Stuxnet"-Aktivitäten bekannt. Zu dem Zeitpunkt als die Russen quasi Israel in Kaspersky enttarnten, beeilten sich die Israelis die USA vor den russischen Aktivitäten über Kaspersky in US-Netzwerken zu warnen. Jedoch stellte sich bereits damals die Frage, ob die Israelis selber die USA ausspionierten, da sie bezüglich des Iran andere Auffassungen vertraten als die Obama Administration. Der damalige US-Außenamtssprecher wollte sich dazu nicht äußern. Im Dezember 2015 berichtete das Wall street Journal über die gegenseitige US-Israelische Spionage. Es ist auch nicht bekannt, ob die Israelis die Amerikaner lediglich vor den russischen Hacks warnten, oder ihnen tatsächlich die Quellen offenlegten. Kaspersky bestritt gegeüber der Jerusalem Post mit irgendeiner Regierung zusammenzuarbeiten.

Es ist in Anbetracht des tiefgründigen Mißtrauens und der persönlichen Abneigung zwischen Obama und Netanyahu durchaus glaubhaft, daß die Israelis die Iran-Verhandlungen über die Hintertüre verfolgten und dabei auch selber einen tieferen Blick in die US-Server nahmen, sozusagen "Huckepack" auf dem Rücken russischer Hacker. Außerdem konnte so Israel die Funktionsweise von Kaspersky besser verstehen. Wenn es um israelische Interessen und Informationen geht, dann verläßt es sich nur auf sich selber und selbst engste Verbündete bekommen nur "verarbeitete" Informationen. Zu Beginn der Amtszeit Trump´s wurde dies deutlich. Zwar war Israel über einige von Trump hinausposaunten Erkenntnisse der Israelis sauer und Trump wurde vorgehalten Quellen zu gefährden und Agenten zu verbrennen, aber Israel blieb letztlich recht entspannt, da sie eben keine Primärquellen offenlegen - schon gar nicht deren Beschaffungsweise. Sie wären also zB nicht so plump und hörten tollpatschig das Handy der Merkel ab, sondern die Amerikaner, die das Handy der Merkel abhören - so haben sie das Motiv (die "Täter") und die Information und wissen nur selber woher und warum sie das wissen TQM

 

Tuerkei   Syrien   Russland

07:21 | Aljazeera: Turkish troops enter northern Syria in new operation

Türkische Truppen starteten den Einmarsch in die syrische Provinz Idlib. Sie werden die zugeteilte Sicherheitszone überwachen, jedoch ist noch unklar wie weit sie einmarschieren werden und wo sie schließlich stoppen. Jedenfalls befinden sie sich westlich von Aleppo und noch ist unklar, ob sich verbliebene Al-Kaida Kämpfer ergeben, oder gegen die Türken kämpfen werden. Weiters werden die Türken die nahegelegenen kurdischen YPG und SDF-Stellungen, die sie als Terroristen betrachten daran hindern in Richtung Mittlemeer vorzudringen.

Das war zu erwarten, immerhin war die Türkei an Astana beteiligt und wird eine Deeskalationszone besetzen. Dennnoch hat Damaskus klar gemacht, daß die Türken keine willkommenen Dauergäste sind. Derzeit sind sie jedoch eher dienlich. Die Russen bräuchten sie nicht unbedingt aus militärischer Sicht, jedoch ist es sicher ein  reizvoller Gedanke, daß der NATO-Staat Türkei in einen direkten militärischen Konflikt mit den US-gestützten  YPG und SDF-Einheiten geraten könnte unter denen sich auch amerikanische "Militärberater" befinden, ein "very friendly fire" zeichnet sich ab. Als unlängst türkisch-gestützte "Rebellen" in Syrien auf SDF-Einheiten schossen, warnten bereits die Amerikaner davor zurückzuschiessen. Da waren es noch Stellvertreter - jetzt sind sie in direkter Konfrontation. TQM

12.10.2017

Tuerkei   USA

20:32 I RT: "We dont need you": Erdogan accuses Washington of "sacrificing" relations with Turkey

Erdogan gab die Schuld am eskalierenden Visa-Streit und den dramatisch verschlechterten Beziehungen zu den USA dem scheidenden US-Botschafter in Ankara, für den die USA ihre strategische Partnerschaft zur Türkei opferten nur weil der Botschafter nicht wisse, wo sein Platz sei. "Was für eine Schande, daß die großen Vereinigten Staaten von Amerika von einem Botschafer in Ankara regiert werden", so Erdogan. Die USA wiesen diese Einschätzung zurück und verkündeten, daß der Botschafter die volle Unterstützung des Außenamtes hätte, mit dem er koordiniert handelte. "Wir sind kein Stammesgebiet, sondern die Türkische Republik und das werden sie akzeptieren, wenn nicht, dann tut es uns leid, aber wir brauchen euch nicht."

"Uncle Recep doesn´t want you!"
Einmalig, wie sehr die Türken allgemein und Erdogan im Speziellen von Minderwertigkeitskomplexen geleitet sind und sie sich dabei bis zum Platzen aufplustern - egal ob der halbstsrke Gelsenkirchener Türkenprolo im aufgemotzten 3-er BMW, oder Sultan Erdogan mit Sonnenbrille! Die Amerikaner haben auch von Trump abwärts die grandiose Gabe andere Staatschefs wegzurempeln, mit "Kosenamen" zu beschimpfen und mit Auslöschung zu bedrohen. Die Rempelei hat aber schon die eigenen Reihen erreicht. Was ist der Unterschied zwischen "moron"/Idiot (Tillerson über Trump) und "dotard"/vergreister Trottel  (Kim über Trump). Die "Westliche Wertegemeinschaft" zerstört sich Gott sei Dank selber. TQM

Palestina

19:28 | FAZ: Neue Palästinenser-Regierung übernimmt Gaza-Streifen zum 1. Dezember

Jahrelang waren sie verfeindet. Im Büro des ägyptischen Geheimdienstes in Kairo haben sich nun Fatah und Hamas offiziell versöhnt. Im trostlosen Gazastreifen wartet eine Menge Arbeit.

TQM wird sich diesem Thema gleich annehmen.... TS

19:59 I TQM dazu: Wie schon heute Vormittag hier erwähnt, ist es noch zu früh. Einerseits soll man nicht vergessen, daß sich die beiden wirklich nicht mögen und sogar mit Entführungen und Ermordungen gegenseitig bekämpften. Andererseits passt es Israel gar nicht - sie hätten lieber den unter Mossad-"Verdacht" stehenden PLO-Abtrünnigen Mohammed Dahlan aus dem VAE-Exil geholt und im Gaza-Streifen eingesetzt. "Divide et impera" ist besser als ein größeres, politisch geeintes Palästinensergebiet.  Und so sagte Netanyahu heute, "daß die Hamas entwaffnet werden muß, sonst bedeutet die Versöhnung gar nichts." Solange die Hamas ihren militärischen Flügel nicht aufgäbe, ist Israel gegen die Aussöhnung zwischen der konkurrierenden Fatah und Hamas. Diese Worte Netanyahus sind aus israelischer Sicht verständlich, bestätigen aber, daß Israel den Anspruch erhebt sich auszusuchen, wer die Palästinenser vertritt. Das Ende des zuletzt widerborstigen Jasser Arafat sei ein mahnendes Beispiel! 

 

UNO   USA

16:14 I Sputnik: Nun offiziell: USA treten aus UNESCO aus -State Department

Washington tritt aus der Kultur- und Bildungsorganisation der Vereinten Nationen, UNESCO, aus. Dies hat am Donnerstag offiziell das State Department in einer Erklärung bestätigt, berichtet AP. Diese Entscheidung sei durchdacht und hänge mit der Notwendigkeit einer Reform bei der UNESCO sowie andauernden antiisraelischen Tendenzen zusammen, heißt es laut der Agentur in der Erklärung.

Absolut konsequent - die USA haben wirklich nicht zum Weltkulturerbe beizutragen. Wenn sie überhaupt aus der UNO austräten, dann sparen sie sich auch die lästigen Abstimmungen im Sicherheitsrat und müssen sich nicht die nordkoreanische Rotznase in New York anhören. Oder wie Trump jetzt in Anlehnung an Merkel sagt, "dann ist das nicht mehr meine Welt!" TQM

12:32 | uncut-news: DIE USA HABEN BEREITS EINE KOMPLETTE PANZER-DIVISION UNWEIT DER RUSSISCHEN GRENZE POSTIERT !

Der offizielle Sprecher des russischen Verteidigungsministerium, General-Major Igor Konaschenkow, hat der Presse soeben bestätigt, dass die USA bereits eine komplette mechanisierte Panzer-Division der US-Armee, bestehend aus 3 Panzerbrigaden, unweit der russischen Grenzen in Polen und dem Baltikum positioniert haben – entgegen allen NATO-Russland-Verträgen und Verboten.

 Palestina   Israel

08:30 I N24: Palästinenserorganisationen: Hamas-Chef gibt Versöhnung mit Fatah bekannt

Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Hamas und Fatah haben sich nach Angaben von Hamas-Chef Ismail Hanija auf eine Versöhnung geeinigt. Nähere Angaben machte Hanija am Donnerstag zunächst nicht. Ein Hamas-Vertreter sagte, es sei damit zu rechnen, dass Details im Laufe des Tages veröffentlicht werden sollten.

Schon erstaunlich wie eilig es plötzlich die Hamas hat. Natürlich sind sie mit der Isolation Erdogans mehr noch ins Eck geraten und einen iranischen Einfluß wird Israel niemals zulassen. Katar ist auch abgeschnitten und hat andere Probleme, als mit der Hamas sich in Israel/Palästina wichtig zu machen. Vermutlich wird die Hamas genau das versuchen was Israel befürchtet, nämlich unter das Radar der Fatah zu kriechen, offene Grenzen nach Ägypten zu bekommen und eine ähnliche Rolle in Gaza zu spielen, wie die Hisbollah im Libanon. Dann gäbe es zwar die Fatah-Regierung, aber gleichzeitig eine bewaffnete Hamas-Ordungsmacht. Die Fatah forderte daher die Entwaffnung der Hamas, also das Gewaltmonopol, die Hamas lehnte ab. Schauen wir mal was für ein geduldiges Papier diesmal elaboriert wurde. TQM

USA   Isis

07:30 I PressTV: US provides logistic support to Daesh

Der stellvertretende Kommandeur der iranischen Revolutiongarden meinte, "daß die USA unter dem Vorwand in Syrien und Irak wären den IS zu bekämpfen. Die Wirklichkeit widerspricht jedoch dem US-Anspruch." Die Amerikaner tun was immer nötig ist um den IS zu retten da sie wissen, daß sie (der IS) die Feinde des Iran sind. So würden die USA eingeschlossene  IS-Einheiten aus der Luft mit Waffen und Lebensmittel versorgen.

Jetzt weiß wohl jeder wie pervers der von der "Westlichen Wertegemeinschaft" ausgerufene "Kampf gegen den Terror" tatsächlich ist. Er dient im Inneren der Repression und der Vernichtung der Privatsphäre und Bürgerrechte und im Äußeren der völkerrechtswidrigen, militärischen Willkür und Okkupation. TQM

06:27 | early b - Handelsblatt: Erdogans tickende Zeitbombe

Der Streit zwischen der Türkei und den USA hat vor allem mit einem Mann zu tun: Reza Zarrab. Er soll Iran-Sanktionen im Sinne der türkischen Regierung umgangen haben. Wenn er aussagt, könnte es für Erdogan eng werden.

Das glaube ich nicht - Erdogan wird es schlichtweg ignorieren und noch wütender auf die USA reagieren, die oft selber Sanktionen nur dafür implementieren um sie "exklusiv" zu umgehen. TQM

11.10.2017

China   Saudi Arabien   Russland   USA

22:39 I RT: China could shatter petrodollar by compelling Saudi Arabia to trade oil in yuan

Cina hat als Ölimporteur die USA überholt, so Carl Weinberg von "High Frequency Economics" gegenüber dem US-Sender CNBC. Die Chinesen werden Saudi zur Verrechnung in Yuan verpflichten und "sobald die Saudis es tun, werden die anderen folgen." Eine Vereinbarung zwischen Nixon und König Faisal besiegelte 1974, daß die Saudis all ihr Öl in Dollar verkaufen. China und Russland haben verstanden, daß die USA über den Dollar Druck ausüben können und versuchen den Welthandel vom Dollar loszulösen.

Und genau deswegen sind die Tage der USA-Vormacht gezählt - und so versteht man auch, warum  die Russen die ungustiösen Terror-Sponsoren aus Riad in Moskauer Palast-Hotels betteten. Gelingt es Putin die Türkei aus der NATO zu ziehen und gemeinsam mit China die Saudis zumindest ins Wanken zu bringen, dann werden die hunderten Milliarden Dollar für völlig sinnlose "beautiful weapons" versiegen - dann aber wird Saudi eine 9/11 Rechnung bekommen, die jedes bisherige Schutzgeld übertreffen wird. Werden sie zahlen, oder mit ihren bald gelieferten S-400 sich dem ewigen  amerikanischen Aderlaß widersetzen??? TQM

19:48 I Voltairenet: Kulturkampf No.2

De Kräfte, die die Vernichtung "des Erweiterten Nahen Osten" ausgedacht und geplant haben, betrachteten diese Region als ein Laboratorium, in dem sie ihre neue Strategie testen würden.
Um nicht nur zu den fossilen Energieressourcen, sondern auch zu allen anderen Rohstoffen Zugang zu haben, sollten die stabilen Staaten (einschließlich der ehemaligen Sowjetunion) die US-Armee und eventuell auch das Vereinigte Königreich und Israel um "Schutz" bitten.
Dafür genügte es, die Welt zweizuteilen, die zahlungsfähigen Wirtschaften zu globalisieren und jegliche Widerstandsfähigkeit im Rest der Welt zu zerstören. Diese Vision der Welt unterscheidet sich grundlegend von der, die im britischen Empire und im Zionismus vorherrschte. Diese Paradigma-Änderung konnte nur mit einer starken Mobilisierung durch einen psychologischen Schock umgesetzt werden, einem "neuen Pearl Harbor". Das war der 11. September.
Den Prozeß der Verwüstung unterbrach Russland in Syrien und China in dem es entlang der Seidenstrasse die schwachen Wirtschaften stabilisiert und investiert.
Diese Kräfte sind derzeit im Begriff, das Chaos auf eine zweite Region, in Südost-Asien, zu erweitern. Die Dschihadisten scheinen sich zumindest laut dem Anti-Terror-Ausschuss der Vereinten Nationen dorthin zu begeben. Damit beenden diese Kräfte die Episode der Jahre 2012-16 im Mittleren Osten, ohne einem eventuellen Krieg um die Kurden vorgreifen zu wollen, und bereiten die Verwüstung von Südost-Asien vor. Es wäre die zweite Stufe des Kulturkampfes ("Clash of Civilizations"), nach derjenigen der Muslime gegen die "jüdisch-christlichen" (sic!)  [2], nunmehr diejenige der Muslime gegen die Buddhisten.

Eine sehr interessante These und wenn man sich die plötzlichen IS-Großoffensive auf den Phillipinen ansah und nun das Theater um die plötzlich erwachten Rohingya mitsamt ihrer "Heilsarmee", dann ist das durchaus nachvollziehbar. Daß Saudi 300 Mrd USD in die indische Energiewirtschaft stecken möchte klingt auch eher bedrohlich aber andererseits muß man auch erkennen, daß Russland diplomatisch glänzend agiert und große Erfolge feiert, während in den USA nicht nur das blonde Haar Trumps an Goldfinger/Gert Fröbe erinnert, sondern auch dessen unkonventionell-egomane Vorgehensweise, die offenbar einer außenpolitischen Strategie völlig entbehrt. TQM

 

Tuerkei   Iran  USA  Russland

13:28 I PressTV: Turkey issues two-year jail term for WSJ reporter

Die türkisch-finnische Doppelstaatsbürgerin Alya Albayrak, Journalistin der US-Tageszeitung "Wall Street Journal" wurde zu zwei Jahren Haft wegen "terroistischer Propaganda" verurteilt, da sie vor zwei Jahren über den türkisch-krdischen Konflikt und dem Ende der Waffenruhe mit der PKK berichtete. Sie wird gegen das Urteil berufen.

Im rasenden Tempo wandelt sich die Türkei vom NATO-Mitglied zum Schurkenstaat. Erst die arme BRD und nun prügelt mannicht mehr den Hund, sondern den Herren. Zwei türkische US-Botschaftsangestellte wegen Spionage angeklagt, Visa-Sperre auf beeiden Seiten, der Botschafter der USA als Vertreter seines Landes seitens Ankara "aberkannt", russische S-400 zur Abwehr westlicher Flugzeuge (!) und beinahe militärische Direktkonfrontation mit den USA in Syrien. Bedenken wir, daß es noch die Spannungsfelder mit Katar und bezüglich Zypern gibt. Die Türkei ist nicht  - wie der hoffentlich Nicht-BRD-Außenminister Özdemir sagte, ganz hinten im Kühlregal einer EU-Mitgliedschaft, sondern komplett und für immer aus der EU-Hemisphäre verschwunden! 
Die Türkei aus der NATO herauszubrechen ist die größte strategische Sternstunde Russlands seit dem Ende der Sowjetunion und die von Russland eben angeregte Mittlerrolle zwischen Saudi und Iran, läßt nicht nur den erfolglosen Kushner kuschen, sondern wird große Unruhe in den Trump-Netanyahu Plan mitsamt "arabischer NATO" bringen. Es zeichnet sich ein russischer Gegenentwurf ab, der Iran, Katar und die Türkei einbezieht, die GCC unter Saudi-Führung mitsamt dem Jemen das Gesicht wahren lässt und Israel kann sich mit den saudischen Sateliten aussöhnen, ohne dabei nach US-Rezeptur andere Staaten zu sanktionieren, oder zu bekriegen. Interessant wie die EU auf diese Variante reagieren wird. TQM

16:25 | Kommentar zum grünen TQM-Kommentar
in Ihrem Kommentar beschreiben Sie im Zeitraffer die Aktivitäten der Türkei - sehr auffällig auch in welchem Zeitrahmen das Ganze im Wesentlichen ablief .... nach dem dilletantisch gescheiterten Putschversuch. Vorher ein Wasserträger der NATO und vor allem der amerikanischen (demokratischen) Politik mutiert Erdoghan zu einem Russenfreund. Da war wohl die Ansage Putins nach dem 'Luftverkehrszwischenfall' mehr als deutlich und es ist anzunehmen, dass selbiger den türkischen Präsidenten auch im vergangenen Jahr auf 'Unregelmäßigkeitn' an den NATO-Stützpunkten während der Putschnacht hinwies. Erdo dankt es mit dem Kauf russischer Waffen, packtiert im dortigen Raum mit Russland und läßt keine Gelegenheit aus, dem Westen zu zeigen, dass er ziemlich angepisst ist. Immer mehr Puzzleteilchen der verlogenen Wertegemeinschaft fügen sich zusammen ....

17:05 I TQM dazu: Das spielt sicherlich eine wesentliche Rolle. Was soll Erdogan von der westlichen "Verteidigungsallianz" halten? Er war deren braver Pförtner am Bosporus, hat die dreckigsten Schiebereien in den Irak und nach Syrien durchgehen lassen und bekam zum Dank "Flüchtlinge" und auch noch einen Putsch gegen ihn verpasst - gerade, daß sie ihn nicht so abholten wie Noriega!
Der Abschuss des russischen Jets durch die Türkei erfolgte im November 2015, der Putsch gegen Erdogan im Juli 2016. Es war wahrscheinlich  höchstes diplomatisches und menschliches Geschick, gepaart mit strategischer Weitsicht, daß Putin Erdogan warnte und TROTZ des Abschusses dessen Haut rettete. Wo soll nun Erdogan hin? Von der EU  belächelt und verachtet, von den USA verraten, bleibt ihm nur Russland. Und obwohl die beiden einander trotzdem nicht geheuer sind, wird jede zarte Rücksichtnahme auf türkische "No-Go´s" durch die USA ignoriert - siehe Kurden/Syrien. Vielleicht auch deshalb, weil Israel mit Erdogan abrechnen will. Nicht nur Lieberman verachtet Erdogan zutiefst für die Gaza-Flottille und Erdogans Faible für die Hamas und Teheran. Erdogan ist schon so tief in den russischen Sümpfen, daß Russland ganz entspannt wartete bis die Anzahlung für die S-400 eintraf, ehe sie öffentlich verkündeten, daß Erdogans Anti-NATO Spielzeug sowieso aus Russland ferngesteuert sei, also "Schlüssel hängt in Moskau". So eine Erniedrigung ließe sich Erdogan nicht wortlos bieten, wenn er es nicht müßte. Russland führt hingegen gerne vor, daß er von ihnen im Amt geschützt wird, da er dienlich ist, aber nicht mehr. So paßte auch, daß Erdogans Staatsbesuch bei Poroschenko in russsichen Medien als Abschiedsbesuch dargestellt wurde und der stellvertretende Gouverneur der Krim die Aussagen Erdogans in Kiew bezüglich der Krim und der territorialen Integrität damit abtat, daß er meinte, Erdogan hätte das nur aus Höflichkeit gesagt, etc. - all dies blieb von Erdogan unwidersprochen.
Für die NATO ist Erdogan bestenfalls klinisch tot und Özdemir soll lieber hoffen, daß Erdogan nicht im Kühlregal auftaut! Selbst der Schlagabtausch Erdogan-Özdemir kommt Putin gelegen. Die BRD-Führerin muß sich gut überlegen, ob so ein türkischer "Joschka Fischer" der BRD hilft, gerade wo das Verhältnis zu Trump kein Gutes ist und Macron als Präsident selber Außenpolitik macht, während sich die Briten halb verabschieden. Vielleicht aber würde auch ein Außenminister Özdemir gegen die Mehrheit von aus Ankara ferngesteuerter BRD-Türken derartige gravierende, innere Erschütterungen auslösen, daß es schon wieder einen freudigen Beobachter gäbe: In Moskau...

 

Ukraine   Ungarn

13:04 I Sputnik: Ungarn droht Ukraine mit Sanktionen

Budapest wird EU-Sanktionen gegen die Ukraine fordern, falls Kiew das neue Bildungsgesetz nicht zurückzieht. Dies teilte der ungarische Außenminister, Péter Szijjártó, am Mittwoch mit.
Am Tag zuvor hatte der ungarische Außenminister erklärt,  Budapest werde eine Revision des Assoziierungsabkommens der Ukraine mit der Europäischen Union initiieren. Zuvor hatte er unterstrichen, dass das neue Gesetz nicht nur gegen die Dokumente der ungarisch-ukrainischen Beziehungen und gegen das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine, sondern auch gegen die ukrainische Verfassung verstoße.

Ziemlich viele üble Nachrichten für die Kiewer Hybrid-Regierung dieser Tage aus dem Visegrad-Raum! War es gestern der fröhlich-resolute tschechische Präsident Zeman, welcher der Ukraine ausrichtete, daß die Krim für sie verloren sei, so sind es nun die Ungarn, die bei ihrer exklusiven Sprache und dem Ungarntum keinen Spaß verstehen. Einzig die Polen wissen offenbar noch nicht, wie sie ihre Aversion Kiew gegenüber ausdrücken können, ohne dabei Putin zu gefallen. TQM

 

Israel   Russland   USA

12:44 | Jerusalem Post: Report: Israel caught Russian hackers, alerted US to intelligence theft attempts

Nun scheint sich zu lichten, weswegen die USA neulich ein komplettes Verbot für Kaspersky Internet-Virenschutzprogramme auf Amtscomputer verhängten. Nach Berichten der Washington Post und der New York Times, tritt nun zu Tage, daß Israel russische Hacker dabei ertappte über Kaspersky-Hintertüren in den Sicherheitsapparat der USA einzudringen um an NSA Daten zu gelangen.
Die Israelis warnten die Amerikaner, die daraufhin Abwehrmaßnahmen ergriffen. Noch interessanter ist aber, daß nunmehr die Jerusalem Post selber schreibt, daß die Lücke welche im Kaspersky System  2015 von Kaspersky selber entdeckt wurden auf die gleichen israelischen Hacker zurückzuführen sind, die auch hinter dem "Stuxnet"-Angriff auf die Uran-Zentrifugen des Iran steckten.  Weiters stellt sich heraus, daß die Israelis seit 2014 in Kaspersky eindrangen und Kaspersky bei den Atomverhandlungen P5+1 seltsame Vorgänge aus europäischen Verhandlungsorten, nämlich den Tagungs-Hotels festellten, unter anderem das Wiener Hotel Coburg. Offenbar wußten Kaspersky und die Russen zwar, daß die Israelis zumindest die Iraner über Kaspersky anzapften, nicht aber, daß die Amerikaner spät, aber doch gewarnt wurden, daß die Russen über Kaspersky Screenshots und Datenabflüsse bei den Amerikanern betrieben, welche die Israelis live mitverfolgten und aufzeichneten.
Ein Datenkrieg vom Feinsten und eine Sorge, die Kim aus Nordkorea dank Intranet statt Internet daheim nicht teilen muß. Umso erstaunlicher, woher seine isollierte Daten-Intelligence-Truppe die Kenntnis hernimmt um in Südkorea und davor sogar bei Sony einzudringen. TQM

10.10.2017

Suedkorea USA

08:16 | Sputnik: Kampfjets der USA und Südkoreas üben gemeinsames Vorgehen

Zwei amerikanische strategische Bomber des Typs B-1B haben zusammen mit südkoreanischen Jägern des Typs F-15K über dem Japanischen Meer geübt, wie die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf südkoreanische Militärs meldet.

Nordkorea

07:41 | FAZ: Hacker Nordkoreas erbeuteten offenbar brisante Militärdaten

Spezialisten des kommunistischen Regimes haben sich wohl in Rechner Südkoreas eingehackt. Sie sollen so an brisante Informationen gekommen sein. Informationen, die Kim Jong-un auch persönlich interessieren dürften.

"Kein Plan überlebt die erste Feindberührung." sagte einst Moltke .... TS

USA   Russland

09:29 | sputnik: USA beginnen im Januar mit „massiver Zurückdrängung“ Russlands - Kommission

Die USA haben nach den Erkenntnissen einer russischen Parlamentskommission einen Maßnahmenplan zu einer großräumigen Zurückdrängung Russlands konzipiert. Seine Umsetzung soll im Januar starten - zwei Monate vor der russischen Präsidentschaftswahl.

Kommentar der Einsenderin
Wahlbeeinflussung in Russland durch die USA? Aber nein, das ist doch alles im Interesse der USA. Da sind 250 Mio Steuergelder im Washingtoner Haushalt für die kommenden 2 Monate vor der Wahl nicht zu viel. Die Russen können in ihrem Land schließlich nicht machen was sie wollen. Die Russen dürfen das natürlich nicht in den USA. Haben sie vielleicht auch nicht, das reicht aber, sie ohne vorhandene Beweise zu verurteilen und mit Sanktionen zu belegen und den Präsidenten zu entmündigen. – Gleiches Recht für alle?

Jemen   Saudi Arabien

08:21 | Sputnik: Ballistische Rakete aus Jemen auf Saudi-Arabien abgefeuert– Medien

Vom jemenitischen Territorium aus ist eine ballistische Rakete in Richtung Saudi-Arabiens abgefeuert worden, wie der iranische Sender „Press TV“ in seinem Twitter-Account berichtet.

09.10.2017

Venezuela

20:02 | RT: Venezuelas Präsident Maduro dankt Trump: Er hat mich weltberühmt gemacht

Der venezuleanische Präsident Nicolas Maduro bedankte sich am Sonntag bei Donald Trump. Dessen Aussagen über ihn brachten seiner Person mehr Ruhm ein. In Russland besprach Maduro Handelsgeschäfte. Eine Abhängigkeit vom Dollar will er bei künftigen Handelsgeschäften vermeiden.

Syrien   Tuerkei

08:37 | uncut-news: Türkische Truppen beginnen mit Einmarsch in Syrien

In den letzten Wochen geschahen in von Terroristen beherrschten Idlib im Nordwesten Syriens ganz merkwürdige Dinge. Am Rande der Astana-Friedenskonferenz, wo sich Russland, Türkei und der Iran auf eine Deeskalationszone in Idlib geeinigt haben, kam es in dieser Provinz zu einer mysteriösen Mordserie. Die Opfer waren alle hochrangige Al-Kaida Kommandeure.

Nordkorea

08:07 | n-tv: Kim befördert Schwester in engsten Kreis

Die Kims beherrschen Nordkorea seit drei Generationen. Meist beschränkt sich das auf den alleinigen Machthaber, Verwandte bezahlen politische Einmischungen mitunter teuer. Kim Jong Un durchbricht jetzt diese Maxime und holt seine Schwester mit ins Boot.

Seit dem Onkel Kims wissen wir: "vor die Hunde gehen" auf koreanisch: Beförderung ins Politbüro! TB

Tuerkei USA

07:49 | Focus: USA und Türkei stoppen gegenseitige Visavergabe

Die US-Botschaft in der Türkei hat ihre Vergabe von Visa vorläufig gestoppt. Damit wird es türkischen Touristen und Geschäftsreisenden erheblich erschwert, in die Vereinigten Staaten zu reisen.

08:51 | Kommentar
Mhh der Sultan vom Bospurus scheint nach 2015 nicht mehr der erste Vasall der USA zu sein. Offensichtlich bauen die Russen im Nahen Osten erfolgreich ihren Einfluss aus. Hätte man noch Ende 2015 gedacht (Abschuss russische Militärmaschine über der Türkei) hier legt die NATO richtig los, hat eine weitreichende Politik die Region vor noch größerem Unheil bewahrt. Der vermeintliche Putsch wurde ja auch von russischen Geheimdiensten dem Sultan gemeldet. Die Amerikaner sind auf dem absteigenden Ast - Visavergabe hin oder her.

15:14 | Die Leseratte
Da hat sich die Türkei wohl selbst ins Knie geschossen: Die Türken haben einen Mitarbeiter der Botschaft verhaftet, die Amerikaner haben die Visavergabe eingeschränkt, daraufhin haben die Türken umgehend die USA angebettelt, das wieder aufzuheben. Natürlich nicht als Bitte formuliert, sondern wir üblich als freche Forderung. Der US-Geschäftsträger in Ankara wurde einbestellt. Als "schweres Druckmittel" haben die Türken jetzt ihrerseits die Visavegabe eingestellt. Na, wen wird das wohl schlimmer treffen?

http://www.epochtimes.de/politik/welt/streit-zwischen-nato-partnern-tuerkei-draengt-usa-zu-ruecknahme-von-visa-einschraenkungen-a2236117.html

 

08.10.2017

Nordkorea    Iran

11:55 | news: Trump is convinced Iran supports North Korea

President Donald Trump is convinced that Iran is supporting North Korea, he said in an interview with TBN’s Mike Huckabee. Iran is not acting in the spirit of an agreement supposing the reduction of the nuclear program and is causing many problems in the Middle East, Trump said.

 

Russland

11:53 | sputnik: „Gefahr für Armeen“ – britische Medien fürchten Geheimwaffe Russlands

Die neue radioelektronische Waffe, die Russland entwickelt, wird „massiver als eine Nuklearbombe“ sein und über die Fähigkeit verfügen, ganze Armeen außer Gefecht zu setzen. Das schreibt die britische Boulevardzeitung „Daily Star“.

H. Lohse
Für den Einen ist es das Spielzeug für Erwachsene, die Anderen werden bei derartigen Meldungen zu Verschwörern, -die Massen erfüllt es mit Angst und Schrecken und reduziert sie wieder auf das Level von Sch(l)afherden. Sachlich wissenschaftlich diese Themen anzugehen vermögen nur die Wenigsten. Weniger als Einprozent aller aufrecht Gehenden verfügt über Informationen zu dieser Technik, -davon sind es gerade mal 30% der Informierten, die diese Technik im Ansatz erklären können. Hieraus lässt sich erklären, wo hier in D die Naturwissenschaften stehen und was unsere Jugend von Technik versteht, Genderismus und Sozialer - die neuen Leistungskurse zukünftiger Akademiker. Skalarwellen, die neue Art von Machtausübung einer sich in den nächsten Jahren verbreitenden Autoritätsstruktur der Militärs.

12:30 | Leser-Kommentar der H.Lohse und dem Artikel zur Wunderwaffe der Russen
Die Jugend muß nix von Naturwissenschaften verstehen. Die Eltern der Jugend verstehen ja zum Großteil ja auch nix davon. Naturwissenschaften sind oftmals Ableitungen aus Beobachtungen aus der Natur (z.B. eine Rutsche auf einem Spielplatz), ein Nachempfinden bzw. Nachentwickeln der Natur (z.B. ein Hubschrauber (Libelle), Nanoeffekt - Lotusblüteneffekt) und im Ingenieurbereich eigentlich immer Grenzwertbetrachtungen (wie stark muß eine Brücke dimensioniert sein für 1.000 Autos und 100 LKW?).
Wenn man nun weiß, daß Stahl nicht bei 800 Grad Celsius schmilzt, das Stahl härter ist als Aluminium und das Reaktionsgesetz (Actio = Reactio, + Impulserhatungssatz) verstanden hat wird nicht glauben, daß ein Flugezug ein Hochhaus umwerfen kann. Er wird auch nicht glaube dass zwei Flugzeuge drei Hochhäuser umwerfen können. Im Flachbildschirm wurde dies aber so von ARD und ZDF Tausendmal gezeigt, also muß es stimmen. Auch muß der Raketen-Kim aus Nordkorea und der Putin aus Russland ein schlimmer sein, weil das auch im Internetfernsehen so dargestellt wurde und in jeder Gazette ob auf Papier oder im Internet nachzulesen ist.
Last but not least können die Russen mit ihrer Wunderwaffe der Königin von England das Spiegelei im Buckingham Palast rösten bzw. verbrennen wenn sie nur wollten.

Saudi Arabien

09:59 | sputnik: Angriff auf saudischen Königspalast: Identität des Täters festgestellt

Das Innenministerium Saudi-Arabiens hat die Identität des Täters festgestellt, der am Samstag vor dem Palast des saudischen Königs das Feuer eröffnet hatte, meldet die Agentur SPA.

Nordkorea

09:02 | noch: Die geplante False-Flag geht in die Endphase!!!

CNN und die gekauften Medien inszenieren NK als den Feind. NK wurde erneut eklatant mit drastischen Sanktionen gefoltert. US-Regierung tut alles um Kim Jong Un aus der Reserve zu locken. Genau so , wie sie es mit Putin seit Jahren versuchen, mit dem deutlichen Unterschied, dass Putin clever und erfahren ist, ganz im Gegensatz zu dem Kind Kim.

07.10.2017

Nordkorea

20:00 | Handelsblatt: Wie Nordkorea trotz Sanktionen an Geld kommt

Nordkoreanische Zwangsarbeiter sind in vielen Ländern der Welt beschäftigt. Ein Brennpunkt ist China. Die dort produzierten Waren sind auch in Deutschland in den Handel gekommen – und stärken die Wirtschaft Nordkoreas.

katalsep

19:25 | FAZ: Millionen Stimmzettel für katalanisches Referendum in Frankreich gedruckt

Katalonien hat auch einen französischen Teil. Und der spielte bei der Vorbereitung des umstrittenen Referendums eine wichtige Rolle. Ein französischer Katalane nennt erstmals Details.

08:42 | qpress: Militärische Befreiung Kataloniens ante portas

Murdrid: Wir alle wissen seit geraumer Zeit durch unsere Staatspropaganda, dass Katalonien von einer sehr sehr bösen Regierung besetzt gehalten wird. Eine Junta, die das Volk regelmäßig zu ungesetzlichen “demokratischen Handlungen” verleitet. Der einzelne Mensch bedeutet rein gar nichts. Gerade die Deutschen haben das längst verinnerlicht, dass nur die große Masse zählt. Exportweltmeister wird man schließlich nicht wenn man auf die Befindlichkeiten einzelner Individuen Rücksicht nimmt.

dazu passend: Sezession ins Nirgendwo

Russland

08:09 | sputnik:  Baldige Aufhebung der Russland-Sanktionen möglich - saudisches Außenministerium

Die internationale Gemeinschaft könnte in naher Zukunft eine Einigung erzielen und die Russland-Sanktionen laut dem saudischen Außenminister Adel al-Dschubeir aufheben. Der Minister äußerte sich diesbezüglich am Freitag in einem Interview für das russische Fernsehen.

Leser Kommentar:
Solange die Rendite stimmt ist für die Saudi´s die Welt in Ordnung, Russland-Sanktionen gehen den Saudi´s am Dromedar-Hinterteil vorbei, denn Geld ist Geld. Was Russland nun anders macht, dass die Aufhebung der Sanktionen rechtfertigt, ist wohl mit dem zu begründen was unter dem Stein von Mekka liegt, nehmlich nichts. 

06.10.2017

Syrien USA

19:55 | RT: Moskau: USA benutzen Flüchtlinge als menschliche Schutzschilde für US-Stützpunkt al-Tanf in Syrien

Das russische Verteidigungsministerium erhebt einen schweren Vorwurf: Das US-Militär schütze seinen Stützpunkt im Südosten Syriens mit „menschlichen Schutzschilden“, die aus einem Flüchtlingslager rekrutiert worden seien. Moskau spricht in diesem Zusammenhang von einer Geiselnahme.
Laut einer Stellungnahme des russischen Verteidigungsministeriums vom Freitag schützt das US-Militär seinen im Südosten Syriens errichteten Stützpunkt mit sogenannten menschlichen Schutzschilden.

Wo sind die 68iger, die Teddy´s und die Gutis? Aufschrei .... nein. 
Ahhh die Erklärung:   "Der Baum der Freiheit muß von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger."

Russland

18:00 | Sputnik: Schoigu: Zapad 2017 entlarvte westliche Einmarsch-Lügen

Nach dem Großmanöver Zapad 2017 vor der EU-Grenze hat Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu Berichte über eine russische Aggression als „Lügen“ bezeichnet.
„Die westlichen Medien hatten mit den unglaublichsten Szenarien der Übung erschreckt. Einige Staatschefs bezeichneten sie sogar als Vorspiel vor einer Eroberung fremder Gebiete“, sagte Schoigu am Freitag, als er das Fazit des siebentägigen Großmanövers zog. Der mediale Druck auf Russland sei „beispiellos“ gewesen.

Leser Kommentar:
Fragen wir uns doch einmal welchen Nutzen hätte Russland? Diese Kalkulation würde für Russland nicht aufgehen. 

Israel

09:48 | mannews: Israeli forces arrest Al-Aqsa security guard as settlers tour the holy site

Israeli police on Thursday detained a Palestinian security guard of the Al--Aqsa Mosque compound in the Old City of occupied East Jerusalem, after the guard reportedly stepped in as an Israeli soldier “assaulted” a Palestinian child.

Jetzt geht das G'schiss wieder los! Insider werden sich sicher fragen: warum jetzt, das ist doch 2 Wochen zu spät? TB

Russland   Saudi Arabien

07:59 | handelslbatt: Russland und Saudi-Arabien - Die neuen Waffenbrüder

Erstmals in der Geschichte ist ein saudischer König nach Moskau gereist. Die weltgrößten Ölproduzenten rücken zusammen. Trotz erheblicher Kontroversen. Und mit rasanten Folgen für den Westen. Eine Analyse.

Eine Game-change sondergleiche - und Folgen für das Währungssystem? Bauen die jetzt zusammen mit den Russen an einem Baskett? TB

08:14 | dazu passend - Experte: Darum wollen die Saudis die russischen S-400! TB

05.10.2017

Nato

18:12 | suworow-Institut: "Nato-Pulverfass" am Balkan

Russland

12:48 | sptunik: Wladimir Putin mit Staatsbesuch in Ägypten (Archivbild) - Putin füllt Machtvakuum in Nahost – Bloomberg 

Ob die Türkei, Israel oder Ägypten – Staats- und Regierungschefs aus Nahost statten dem Kreml gerne einen Besuch ab: Für sie ist Wladimir Putin der neue Mann in der Region, der ihre Interessen sichern und ihre Probleme lösen kann. Das berichtet die Agentur „Bloomberg“.

Tuerkei USA

12:10 | Sputnik: Mitarbeiter vom US-Generalkonsulat in der Türkei festgenommen – Medien

In der Türkei ist ein Mitarbeiter des US-Generalkonsulats in Istanbul wegen des Verdachts festgenommen worden, mit Fethullah Gülen in Verbindung gestanden zu haben. Dies berichtet die Zeitung „Hürriyet Daily News“.

Indien Russland

11:57 | Sputnik: Russisches Atom-U-Boot unter ungeklärten Umständen in Indien beschädigt – Medien

Das russische Atom-U-Boot K-152 Nerpa, das die indische Marine für zehn Jahre geleast hat, ist Medienberichten zufolge beschädigt worden. Die Umstände sind noch unklar. Medien gehen von einer Kollision aus.

Syrien

08:54 | sputnik: 90 Prozent Syriens von Terroristen befreit - Anti-Terror-Zentrum der GUS-Staaten

Das syrische Territorium ist zu 90 Prozent von Terrorgruppierungen befreit worden, teilte der Chef des Anti-Terror-Zentrums der GUS-Staaten und Generaloberst der Polizei, Andrej Nowikow, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.

Tuerkei  Iran

07:05 | Jerusalem Post: Iran, Turkey vow to halt Iraqi Kurds´secession

Beim gestrigen Treffen zwischen Rohani und Erdogan äußerten die beiden ihre Ablehnung gegenüber einer Spaltung Iraks und kurdischer Unabhängigkeit. "Wir wollen Sicherheit und Stabilität in der Region. Das Unabhängigkeitsrefendum ist eine konfessionelle Verschwörung ausländischer Staaten und wird von Teheran und der Türkei zurückgewiesen. Wir werden keine Veränderung der Grenzen tolerieren", so Rohani.  Erdogan sagte, "daß es kein anderes Land außer Israel gäbe, welches das Referendum anerkenne, ein Referendum, welches gemeinsam mit dem Mossad geleitet wurde hat keine Legitimation", so Erdogan.
Die beiden Staaten wollen auch ihre wirtschaftlichen Verbindungen vertiefen. "Die Türkei wolle Gas aus dem Iran importieren, Gespräche dazu sollen nächste Woche beginnen", so Rohani.

Letzteres werden die Russen wohl ziemlich genau beobachten und darauf achten, daß es im Einklang mit ihren Interessen hinsichtlich der Turkish Stream liegen wird. Ursprünglich war eine Pipeline Anbindung der israelischen off-shore Gasfelder an die Türkei geplant, aufgrund der gravierenden regionalpolitischen Veränderungen, soll diese nun via Zypern nach Griechenland geführt werden. Hier sind wohl Spannungen vorprogrammiert, wenngleich sich bekanntlich China intensiv im Zuge des Seidenstrassen-Projektes um Griechenland "kümmert" und auch das Verhältnis Putin-Tsipras nicht schlecht ist. Aus Sicht Israels wäre jedenfalls ein "Kurdistan" ein willkommener Störfaktor. TQM

04.10.2017

Indien

19:53 | tichy: Indien: Unterstützung für Myanmar in der Rohingya-Krise 

Nicht überall berichtet die Presse wohlwollend wie in Europa über die Rohingyas, die aus Myanmar vor Verfolgung flüchten. Indiens Ministerpräsident Narendra Modi steht auf der Seite der Nachbarregierung und wirft den Rohingya Mord und Terror vor.

16:33 | RT: Russischer Luftangriff auf Al-Nusra Führungstreffen: Anführer Al-Dschuliani schwer verletzt

Der Anführer der Terrorgruppe Al Nusra, Abu Muhamed Al-Dschuliani, ist bei einem russischen Luftangriff in Syrien schwer verletzt worden. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, dass Kampfflugzeuge erfolgreich eine Al-Nusra-Stellung ins Visier genommen haben.

USA   Russland

13:35 | compact-mag: Neocons und Clinton-Demokraten: Gemeinsam gegen Russland

Russland bleibt das Feindbild der US-amerikanischen Neokonservativen. Mit der Alliance for Securing Democracy hat sich die Anti-Moskau-Clique eine neue Plattform geschaffen. Mit dabei auch eine alte Bekannte: Die gescheiterte Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton. Transatlantiker in Deutschland wirken in die gleiche Richtung.

16:15 | Bambusrohr zur Demokratten-Mischpoche
Als geo- strategischer Laie mit dem nötigen Abstand (because not inside the box) betrachtet wird eines immer deutlicher: die Amis hatten Deutschland '45 gar nicht vom (National-)Sozialismus befreit sondern nur vom Schickelgruber und sich stattdessen an seine Position gesetzt unter Beibehaltung des selben Systems und teilweise des selben Personals. Die neoliberalen Amis haben lediglich den Lehnsherren der Deutschen ausgetauscht (alle BRD-Kanzler/innen) und führen nun Hitlers Anti-Russlandpolitik von den USA aus unter neuem Etikette durch. Die Deutschen hat man lediglich mit der Begleichung aller in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten beauftragt. Grundlegend geändert hat sich nichts außer der Uniform. Selbst die Finanzierung ist dieselbe geblieben (Michel zahlt). Man könnte meinen die Amis sind nur in Europa einmarschiert, weil sie selber das Ruder übernehmen wollten. Wohl ist Hitler wie später der Saddam eigene Wege gegangen und so hat man halt jedes mal "übernehmen" müssen. Wie bisher alle Feldzüge gegen Russland wird auch dieser in den weiten Steppen Russlands vom eisigen Wind verweht werden.

USA   Syrien

12:34 | contra-mag: Ron Paul: Was hat Washington in sechs Jahren Krieg gegen Syrien erreicht?

Da nun die Niederlage des IS in Syrien unmittelbar bevorzustehen scheint und die syrische Armee einige der letzten IS-Hochburgen im Osten beseitigt, suchen Washingtons Interventionisten nach neuen Entschuldigungen, um die illegale US-Militärpräsenz im Land aufrechtzuerhalten. Ihre ursprüngliche Begründung für das Eingreifen wurde schon lange als eine weitere Lüge entlarvt.

Russland   Syrien

08:11 I RT: Al-Nusra leader gravely injured by airstrike, 12 commanders killed MOD

Bei einem russischen Luftschlag wurden 12 Kommandeure und 50 Kämpfer der Al-Nusra-Front getötet. Der Führer der Al-Nusra Front Abu Mohamed Al-Juliani ist in einem kritischen Zustand. Er erlitt schwere Splitterverletzungen und verlor einen Arm. 

Die mit dem Gütesiegel der "Westlichen Wertegemeinschaft" als gute Terroristen ausgezeichnete Al Nusra Front ist ebenfalls in ihren Endzügen. Seit dem gezielten Anschlag auf den russischen General, geht Russland mit besonderer Härte ans Werk. TQM

Libyen   Grossbritannien

07:53 | Al-Arabiya: Boris Johnson: Sirte can be next Dubai - only if "dead bodies are cleared away"

Beim Parreikongreß der Tories, gestern in Manchester, meinte Boris Johnson in Anspieulung seines Libyen Besuchs letzten August, daß Sirte in ein nächstes Dubai verwandelt werden könnte. "Sie haben schneeweissen Sand, wunderschönes Meer und brilliante, junge Leute. Das einzige was sie aber davor noch tun müssen ist die Leichen wegzuräumen", sagte Johnson, unte Gelächter.
Emily Thornberry, die Schatten-Außenministerin der Labour Party meinte, daß es "ungeheuerlich, kaltschnäuzig, krass und grausam sei die Toten für einen Witz zu verwenden, in dem sie lediglich britischen Investoren beim Bau von Strand-Resorts im Wege stünden".

Es ist eher typisch britisch - auch Tony Blair empfindet den Irak-Krieg höchstens als kleinen Fauxpas - und vom Smalltalk mit Gaddafi im Beduinenzelt bis zum Abschlachten desselben, war es auch nur eine kleine Pirouette britischer Interessenspolitik. TQM

03.10.2017

Syrien   Israel

19:46 I Sputnik: Israels Verteidigungsminister gibt Assads Sieg im Syrien-Krieg zu

Syriens Präsident Baschar al-Assad gewinnt im Syrien-Krieg. Das erklärte Israels Verteidigungsminister Avigdor Liberman am Dienstag in Tel-Aviv in einem Interview des Nachrichtenportals Walla. Er rief die USA zu einer aktiveren Präsenz auf dem „syrischen Schauplatz“ auf.

Und der ganze gesteuerte "IS-Affenzirkus" der "Westlichen Wertegemeinschaft" kann jetzt heimfahren, nach Brüsssel, Birmingham und Berlin, außer man übernimmt den saudischen Folgeauftrag und geht nach Myanmar zur "Heilsarmee" der Rohingyas. Das bösartigste Komplott des Arab Spring ist gescheitert! TQM

Iran   Saudi Arabien

19:28 I Jerusalem Post: Defense Secretary Mattis defies Trump in call to preserve Iran deal

Der US-Verteidigungsminister Mattis trotzt Präsident Trump und äußert sich für die Beibehaltung des Atomdeals mit dem Iran. Mattis sagte vor dem Senat, daß sich der Iran "technisch" an das Übereinkommen halte. Nachdem "derzeit nichts dem widerspricht und auf das Gegenteil hindeutet, sollte der Präsident erwägen im Abkommen zu bleiben. Auf die direkte FRage, ob er dafür oder dagegen sei drinnen zu bleiben, sagte er "ja drinnen". 

Was für eine frontale Ohrfeige für Trump und Kushner! In dem Fall bin ich ausnahmsweise ganz beim Deep State und Mattis. Trump ist schon wieder blamiert bis auf die Socken. Der Souffleurkasten mit Netanyahu war zwar genial für Bibi´s Ego, genauso gut hätte er aber Ivanka "briefen" können, oder Paris Hilton - der US-Präsident ist nicht einmal mehr der "Grüß August", sondern nur mehr erstarrtes Bühnenbild des Deep State. TQM

r.svg   Saudi Arabien   USA   China

14:19 | Voltairnet: Der politische Islam gegen China

m Jahr 2013, als das Pentagon und die CIA Dschihadisten-Horden in Syrien einsetzten und dort für einen Stellungskrieg sorgten, hat Saudi Arabien eine weitere Terrororganisation in Mekka geschaffen, die „Bewegung des Glaubens“ (Harakah al-Yaqin). Diese Gruppe, die vorgibt, die Rohingyas zu vereinen, wird in Wirklichkeit durch den Pakistaner Ata Ullah, der die Sowjets in Afghanistan bekämpfte, kommandiert [9]. Das saudische Königreich beherbergte mit 300.000 männlichen Arbeitern ohne ihre Familien die größte männliche Gemeinschaft von Rohingyas, nach Birma aber noch vor Bangladesch.

Thierry Meyssan sieht Parallelen zu den Allianzen im Bosnienkrieg und meint sogar, daß dieselben Akteure in Myanmar wieder vereint sind. Vieles daran ist sehr interessant, jedoch sind die Türkei+Iran auf einem aneren Interessensticket als die Saudis, die maßgeblich den Rohingya Konflikt organisieren und schüren. TQM

02.10.2017

Russland   Tuerkei

20:35 I  Sputnik: S-400 Deal: Russland verweigert Türkei die Codes

„Wir übergeben ihnen weder die elektronischen Codes noch andere Elektronik“, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Quelle dem Blatt. „Laut dem Vertrag dürfen die Systeme nur von Russland gewartet werden. Sie (die Türken – Red.) dürfen diese Systeme nicht öffnen.“  
Konkret im Fall S-400 sollen dadurch die wichtigsten Geheimnisse dieses Systems geschützt werden. „Wie S-400 funktioniert – davon werden die Türken keine Kenntnis bekommen“, so Jessin zu „Gazeta“. Er räumte jedoch ein, dass weniger relevante S-400-Geheimnisse trotzdem in die Hände der Nato gelangen würden.

Sehr weise. Einerseits damit nichts in falsche Hände kommt und andererseits, damit erst recht nichts in die falsche Richtung fliegt! TQM

Saudi Arabien   Russland

15:10 I Sputnik: Russland und Saudi-Arabien gründen gemeinsamen Energiefonds

Russland und Saudi-Arabien haben vor, einen gemeinsamen Energiefonds in Höhe von einer Milliarde US-Dollar zu gründen. Dies teilte der russische Energieminister, Alexander Nowak, im Interview mit dem arabischen TV-Sender Al Arabiya mit. Zuvor hatte eine Quelle von RIA Novosti mitgeteilt, dass König Salman ibn Abd al-Aziz vom 4. bis 7. Oktober nach Moskau reisen werde.  Der saudische Außenminister Adel al-Dschubeir hatte den kommenden Russland-Besuch des Königs von Saudi-Arabien als historisch bezeichnet. 

Schon reizvoll, daß ausgerechnet Saudi-Arabien, immerhin Kleingeld nach Russland steckt - ausgerechnet in den Ölsektor, in dem die meisten Firmen mit Investitions-Sanktionen der USA belegt sind. Macht sich Saudi strafbar? McCain wird es uns bald sagen.
Dem saudischen König ist jedenfalls bei seinem Besuch in Moskau zu wünschen, daß er trotz seines Hangs zu Prunk, nicht im selben Bett wie Obama nächtigen muß, nachdem dieses angeblich auf Geheiß Trumps einer güldenen Dusche unterzogen wurde.  TQM 

Bosnien

12:48 | RT: Brückenkopf des radikalen Islam: Wie der wahhabitische Terrorismus nach Bosnien kam

In Bosnien und Herzegowina hat das Buch des kroatischen Altpräsidentensohnes Miroslav Tuđman Staub aufgewirbelt. Er beschuldigt darin den von Bosniens Muslimen verehrten Ex-Staatschef Alija Izetbegović, radikalen Islamisten bewusst die Türen geöffnet zu haben.

Uns in der Redaktion ist leider nicht bekannt ob die russichen Panzer auch nach Bosnien fahren oder nur bis zum Rhein (Panzerwäsche). Wir konnten einige Funksprüche mitschneiden (versteckt in Videos) ..... leider können wir sie nicht übersetzen. Es geht jedoch um schwere russische Kanonen.... Katjuscha  TS

Iran   Tuerkei

11:08 I PressTV: Turkey´s military chief in Iran ahead of Erdogan visit

Der türkische Generalstabchef Hulusi Akar ist in Teheran eingetroffen um im Vorfeld des Staatsbesuchs Erdogans am 4. Oktober, sowohl sein iranisches Gegenüber, als auch den Verteidigungsminister und Staatspräsident Rouhani zu treffen. Themen werden unter anderem das Referendum in "Kurdistan", als auch Syrien und die Vereinbarungen von Astana sein. Zahlreiche Kooperationsverträge sollen unterzeichnet werden.

Was langsam zur Norm zählt lässt einen dennoch fassungslos staunen. Einer der NATO-Eckpfeiler besucht -  primär auf militärischer Ebene -  den Iran und schließt Sicherheitsabkommen. Diesselben Befehlshaber befehligen die türkischen Offiziere im NATO-Hauptquartier in Brüssel und die Türkische Militärbassis in Doha, unmittelbar im Herzen des USCENTCOM.

USA   Russland

10:50 I Sputnik: Ohne US-Hilfe konnten IS-Terroristen den russischen General nicht töten

 Der Tod des russischen Generals Assapow und der Versuch, einen Militärpolizeizug zu umzingeln, wären laut General Leonid Iwaschow, Präsident der Akademie für geopolitische Probleme, nach eigener Information ohne amerikanische radioelektronische Aufklärung und wohl auch ohne Nachrichtendienst undenkbar. 

„Die IS-Banditen verfügen nicht über die Mittel, mit denen sie den Gefechtsstand, auf dem sich unser General befand, und die Dauer seines Aufenthalts dort feststellen sowie einen präzisen Angriff hätten planen können“, sagte er bei einer von der Medienagentur MIA Rossiya Segodnya organisierten Expertenrunde.

 Ein ungeheuerlicher Skandal! Man stelle sich vor, die Russen würden den Taliban Funk- und Geodaten geben um einen US-General in Afghanistan zu töten! Dabei ist die Variante der US-Mittäterschaft zur Tötung des russischen Generals noch die harmloseste. Wie "aktiv" sie dies befördert haben ist unklar - waren sie am Ende gar die Auftraggeber??? TQM

Nato   Deutschland

08:16 | heise: Jan Fleischhauer, die Atlantik-Brücke und die CIA

SPIEGEL-Autor Jan Fleischhauer, stolzes Mitglied des transatlantischen Lobbyvereins Atlantik-Brücke e.V., echauffierte sich vor geraumer Zeit über die Assoziation seiner Loge mit der CIA. Die Atlantik-Brücke ist ein deutsch-amerikanischer Gesellschaftsverein, in dem hochgestellte Journalisten, Spitzenpolitiker und Industrielle vierstellige Mitgliedsbeiträge bezahlen, um nett zueinander zu sein.

01.10.2017

19:49 | contra-mag: Deshalb wird der Krieg gegen Nordkorea bald kommen

Im Jahr 1960 hatten lediglich die USA, die UdSSR, Großbritannien und Frankreich Atombomben. Ein paar Jahre später trat die Volksrepublik China dem exklusiven Club bei, gefolgt von Indien und Pakistan in den 1970er-Jahren. Israel hat inzwischen auch schon seit vielen Jahren Atomwaffen, auch wenn das Land sich offiziell nicht als Atommacht bezeichnen will. Und nun eben Nordkorea auch.

30.09.2017

USA

16:03 | SZ: US-Außenminister Tillerson: Suchen direktes Gespräch mit Nordkorea

Bei einem Besuch in Peking sagt US-Außenminister Tillerson, man suche das Gespräch mit Pjöngjang. Der Atomkonflikt war in den vergangenen Monaten von verbaler Eskalation geprägt und wurde von diversen Raketentests in Nordkorea begleitet.

Nordkorea

13:48 | Sputnik: Nordkorea bereitet Raketen-Tests mit thermonuklearem Sprengkopf vor – Medien

Nordkorea hat mehrere „interkontinentale ballistische“ Raketen aus dem Munitionswerk in Pjöngjang herausgefahren, wie die südkoreanische Zeitung „Dong-a Ilbo“ unter Berufung auf Quellen in der Präsidialverwaltung des Landes berichtet. Das könne von der Vorbereitung eines Tests von einem thermonuklearen Sprengkopf im Pazifik zeugen.

Spanien

13:45 | Sputnik: Katalonien: Schießerei bei Wahllokal – Verletzte

Vier Menschen sind bei einer Schießerei mit einer Druckluftpistole vor einem Wahllokal in der Stadt Manlleu bei Barcelona verletzt worden. Das meldet die Online-Zeitung „La Vanguardia“ am Samstag.

USA Nordkorea

13:28 | dieunbestechlichen:  Nordkorea vs. USA: Geht es jetzt los? 

Es gibt mehrere Quellen, die gerade berichten, dass ein militärischer Schlagabtausch zwischen Nordkorea und den USA unmittelbar bevorstehen könnte. So meldet die gewöhnlich gut informierte Seite uncut news, dass heute in den frühen Morgenstunden von 3 verschiedenen Informanten eine heftige Eskalation der militärischen Vorbereitungen von Seiten der USA und Nordkorea gemeldet worden sei.

Na endlich... Dr. Spatzi liegt mir seit Donnerstag in den Ohren mit einem Familienausflug (inkl. Schwiegermonster) .... Danke Kimi und Trumpi .... jetzt brauch ich nicht mitfahren.... Alarmbereitschaft und Fluchtklo. TS

 

29.09.2017

USA   Syrien

19:54 | einartysken: US-Attacke in Syrien abgewehrt – Moskau warnt USA

Diese Meldung wurde von The Saker schon am 21. September 2017 verbreitet, aber jetzt erst auf GlobalResearch. Über die ganze Angelegenheit habe ich auch sonst nirgends etwas gelesen. Dabei hat es sich laut russischen Quellen um eine regelrechte Schlacht gehandelt, bei der 850 „gute“ Terroristen gefallen sind, 11 Panzer, drei Infantrie-Kampf-Fahrzeuge, 46 bewaffnete Pick-ups, fünf Mörsergeschütze, 20 LKWs und 38 Munitionslager zerstört wurden

Israel

12:05 | Meomo: srael to approve construction of thousands of new settlement units

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu has pledged to approve the construction of 3,300 new settlement units during the next meeting of the Civil Administration’s High Planning Committee, which is set to be held on 16 October, Israel’s Channel 7 has reported. Netanyahu made his pledge during a closed meeting on Wednesday with the leaders of the Yesha Council of the West Bank Settlements.

Saudi Arabien

11:20 I Der Hausphilosoph mit aktuellen Zahlen, Saudi Arabien

Die Währungsreserven Saudi-Arabiens, des treuen Freundes der „westlichen Wertegemeinschaft“, schmelzen wie Schnee in der Sonne. Im Vergleich zum Vorjahrsmonat sanken sie um $ 74 Mrd. auf aktuell $ 480 Mrd. Seit dem Hoch von 2014 gingen rund $ 265 Mrd. in Rauch auf. Angesichts des angesprochenen Rauches - etwa im Jemen - wurde mit Absicht diese Rubrik gewählt.
Quelle: queschuesse.de

Russland

10:07 | RT:  Russland streicht afrikanischen Ländern Schulden im Wert von 20 Milliarden Dollar

Die Russische Föderation hat afrikanischen Staaten die Schulden in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar erlassen. Davon berichtet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf die Worte des russischen Präsidenten Wladimir Putin nach seinem Gespräch mit dem Amtskollegen aus Guinea, Alpha Conde.

Der pöööösssseeee Putin streicht die Schulden der ärmsten afrikanischen Staaten und jetzt die Frage an die Gutmenschen-Täter aus Europa .... was habt Ihr getan? TS

11:56 | Leser Kommentar:
Antwort von Jo Ackermann auf die TS-Frage "Was habt ihr getan?"

USA  r.svg

07:52 I Al Jazeera: Rohingya: US demands prosecution of Myanmar officials

Die US-UN-Botschafterin Nikki Haley warf Myanmar "brutale, ethnische Säuberungen" vor. Die "Zeit gutmeinender Worte im im Sicherheitsrat seien vorüber." Myanmar müsse umgehend all Hilfsorganisationen einlassen und alle Flüchtlinge zurückkehren lassen. Die Verantwortlichen Militärs Myanmars müssen verfolgt werden. 

Ausgerechnet die USA, deren völkerrechtswidrige Militäreinsätze ein einziger "Kollateralschaden" sind haben noch die Unverschämtheit  hier den Richter zu spielen. Was ist mit den 2 Millionen Flüchtlingen und Cholera-Kranken Jemeniten, die von ihren saudischen Freunden dank "beautiful weapons" mit Streubomben überzogen werden??? TQM

 

Russland Tuerkei

06:16 | early b - FAZ: Zwei „Freunde“ gegen den Rest der Welt

Nur wenige Stunden dauert der Besuch des Kremlchefs beim türkischen Präsident. Die Visite soll demonstrieren, wie einig sich Moskau und Ankara gerade in der Außenpolitik inzwischen sind. Das täuscht aber nicht über mehrere große Differenzen hinweg.

28.09.2017

Isis

 

20:02 | Bild: ISIS-Chef al-Baghdadi meldet sich zurück

Es ist sein erstes Lebenszeichen seit November 2016: ISIS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi richtet sich mit einer Audio-Botschaft an seine Anhänger!

 

Palestina

19:43 | Gatestone: Die wahren Feinde der Palästinenser

Seit 2007 haben die Hamas und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) mindestens vier "Versöhnungs"-Vereinbarungen angekündigt, um ihre ein Jahr zuvor durch den Sieg der Hamas bei den palästinensischen Parlamentswahlen entstandene Rivalität zu beenden. Diese Woche verkündeten die beiden rivalisierenden palästinensischen Parteien unter Schirmherrschaft der ägyptischen Behörden nun ein weiteres Abkommen, um ihre Differenzen beizulegen und "nationale Einheit" zu erreichen.

Isis

17:42 I voltairenet: Die Kurden von Daesch

".... Das berühmteste kurdische Mitglied von Daesch ist Mullah Krekar (Foto), Emir von der salafistischen Gruppe Ansar al-Islam fi Kurdistan. Er ist ein politischer Flüchtling in Norwegen. Er ist dort zweimal für Terrorismusverbreitung inhaftiert worden. Aber, während er offiziell im Gefängnis saß, reiste er – an Bord eines Sonderflugzeuges der NATO - zur Besprechung in Amman, am 1. Juni 2014, um die Invasion von Irak durch Daesch zu planen [1]. Zurück in sein Gefängnis in Norwegen, verkündete er seinen Anschluss an den islamischen Staat. Jetzt lebt er frei in Oslo."

Ein kleines Schmankerl aus der Schattenwelt der "westlichen Wertegemeinschaft......" HP

16:30 | Sputnik: IS steht kurz vor dem Ende - Russlands Außenministerium

Der Islamische Staat wird derzeit nur durch Waffenlieferungen und Finanzierung von außen am Leben erhalten, sagt der Leiter der Abteilung für Fragen der neuen Herausforderungen und Gefahren im Außenministerium Russlands, Ilja Rogatschow.

USA   Jemen

12:40 | AlBab: An American explains Yemen on Russian TV: it's 1776 all over again

The war in Yemen is one where western media coverage scarcely excels – as the Russian propaganda channel, RT, is quick to point out. But can RT do any better?.....
Maupin also claimed that Yemen has "the biggest untapped oil deposits in the region" and "if Yemen were able to become an independent country it could start utilising those oil resources and be another country like Venezuela"...

Irak   Tuerkei   Iran

10:25 I PressTV: KG rejects Baghdad demand to handover airports

Erbil lehnt die von Bagdad geforderte Übergabe ihrer Flughäfen ab. Der irakische Premierminister hat für diesen Fall die Errichtung einer Flugverbotszone in den "Kurdengebieten" angedroht. 

Ein idealer Startschuss für die Militärintervention. Nicht umsonst stehen Türken, Iraner und Iraker gefechtsbereit an den Grenzen. TQM

Japan

10:02 | RT: Japanischer Premierminister Abe löst Parlament auf

Shinzo Abe ebnete am Donnerstag den Weg zu Neuwahlen. Er will die Gunst der Stunde nutzen. Die nordkoreanische Bedrohung hilft ihm innenpolitisch. Skandale um seine Person rücken in den Hintergrund. Abe strebt eine Verfassungsänderung hin zur Aufrüstung an.

Tuerkei Russland

09:31 | ET: Putin zu Gesprächen mit Erdogan in Ankara

Der russische Präsident Wladimir Putin wird heute zu einem Arbeitsbesuch in Ankara erwartet. Bei dem Treffen mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan soll es nach Angaben des Kremls um bilaterale und regionale Themen gehen.

USA

07:47 | RT:  Analyse: USA kooperieren militärisch mit 73 Prozent aller Diktaturen

Washington gebärdet sich gern als globaler Förderer der Demokratie. Eine Untersuchung kommt nun zum gegenteiligen Schluss: Über 70 Prozent der "Diktaturen" auf der Welt können auf die militärische Unterstützung der Vereinigten Staaten zählen.

... es zählen nur die kurzen Entscheidungswege. TS

27.09.2017

UNO

19:06 | amerika21: Politiker aus der Karibik und Lateinamerika betonen vor UNO globale Probleme

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) in New York ist mit Reden zahlreicher Staatschefs und Minister aus Lateinamerika und der Karibik zu Ende gegangen. Am Ende der Sitzungen sprachen Vertreter von Venezuela, Uruguay, Peru und Nicaragua. Von den karibischen Staaten hatten am vorletzten Tag elf Vertreter gesprochen. In den Ansprachen der Politiker aus Lateinamerika und der Karibik standen meist die Probleme des globalen Handelssystems und Nord-Süd-Konflikte im Zentrum.

Irak etc. et. al.

17:21 I voltairnet: Kurdistan: was sich hinter dem Referendum verbirgt

In einer Welt, in der Bilder mehr als die Realität zählen, spricht die Presse von einem demokratischen Referendum für die Unabhängigkeit vom Irakischen Kurdistan. Aber abgesehen davon, dass das Referendum verfassungsrechtlich im ganzen Irak stattfinden müsste und nicht nur im Unabhängigkeitsbereich, wurden bereits mehrere Millionen nicht-kurdischer Wähler schon aus ihren Häusern verjagt und können nicht mehr dorthin zurückkehren. In den Wahllokalen werden nur die Separatisten die Ordnungsmäßigkeit der Wahlen überwachen. Thierry Meyssan enthüllt diesen Betrug und die Interessen, die dahinter stecken.

Thierry Meyssan bürstet - wieder einmal  - die Le("h" oder doch "e"?)rmeinung des mainstreams gegen den Strich. HP
 

14:45 | Sputnik: Premier: Bagdad holt Kurdistan auf gesetzliche Weise zurück 

Die irakische Regierung will laut Premierminister Haider al-Abadi die Autonome Region Kurdistan auf gesetzliche Weise wieder unter ihre Kontrolle bringen. „Wir werden das Gesetz anwenden", sagte Al-Abadi am Mittwoch und rief dazu auf, die Ergebnisse des Unabhängigkeitsreferendums vom Montag zu annullieren.

Spanische Verhältnisse.... oder?  TS 

Israel 

14:10 | IsraelHayom: Israel will not save Kurdistan, Turkish leader warns

President Recep Tayyip Erdogan says Israeli support for Kurdish independence in northern Iraq risks the re-normalization of ties between Ankara and Jerusalem • Erdogan vows to impose crippling sanctions on any future Kurdish state.

Ergänzend zu der glänzenden Analyse von TQM ..... 

Ukraine

11:35 | Independent: Ukraine ammunition depot explosion: 24,000 people evacuated after Kalynivka blasts

Prime Minister says 'external factors' behind blasts. Tens of thousands of people have been evacuated after massive explosions and a blaze at a military ammunition depot in central Ukraine. Ukranian emergency services said the blasts occurred at a military base near Kalynivka in the Vynnytsya region, 270km (168 miles) west of Kiev.

Irak

11:28 | Reuters: Islamic State attacks Iraqi forces west of Baghdad, killing at least seven, security sources say

Islamic State militants attacked on Wednesday several positions held by Iraqi forces in Anbar province, west of Baghdad, killing at least 7 soldiers and wounding 16, according to a preliminary toll from security sources. Iraqi forces were bringing reinforcements to the area under attack, near the city of Ramadi, as clashes continued several hours after the militants attacked the troops with suicide car bombs, mortars and machine guns.

 

Bosnia Herzegovina Republika Srpska Flag 102

07:24 | b.com: Im Vorfeld zu unserem Interview mit Präsident Dodik ließ dieser aufhochen

Im Vorfeld des b-com Interviews lies der Präsident der Republika Srpska mit drei Bemerkungen aufhorchen, die bereits ein spannendes Gespräch ankündigten.
Exemplarisch für das Verhalten der Amerikaner in Bosnien berichtete er darüber, daß bei der Privatisierung der Raffinerie in Bosanski Brod die Russen seinerzeit 124 Mio. Dollar boten, die USA nur einen Dollar. Da bekam er Besuch vom US-Botschafter in Sarajewo, der sich darüber beschwerte, wie Dodik es nur wagen könne die Raffinerie an Russland zu verkaufen. Dodik entgegnete ihm, daß die Amerikaner um 124 Mio. Dollar plus 1 Dollar den Zuschlag bekämen. Daraufhin meinte der US-Botschafter, es wäre unerhört so mit ihm zu reden und erinnerte daran, daß die NATO 50-60.000 Mann in Bosnien stationiert hätten. Die Russen erwarben die Raffinerie, investierten weitere 500 Mio. Dollar und beschäftigen mittlerweile über 2000 Bewohner der Republika Srpska.
Zur fortlaufenden Islamisierung in Bosnien meinte er, daß man nur auf den im Westen gefeierten, ersten Staatschef Bosniens, Alija Izetbegovic und die von ihm verfasste Islamische Deklaration schauen müsse. Hinzu komme, daß Kuwait in Bosnien seine muslimischen Langzeitfremdarbeiter auslagere, da diese sonst nach 20 Jahren dauerhafte Sozial- und staatsbürgerähnliche Rechte in Kuwait bekämen. Durch diese "Endlagerstätte für ausgebrannte Arbeitssklaven" (Anm. d. Red.) haben sich in Bosnien bereits rund 100.000 außereuropäische Moslems angesiedelt. Golfstaaten-Arbeitgeber sponsern zudem Frauen die "freiwillig" den Nikab tragen mit rund 150 Euro im Monat, einer Summe, die schon so manchem Einkommen in Bosnien entspricht!
Drittens noch ein besonderer Schandfleck Brüssels und der UNO, in diesem Fall am Balkan. Ausgerechnet der österreichische Diplomat Valentin Inzko fuhrwerkt seit 2009 als "Hoher Repräsent für Bosnien und Herzegowina" im Auftrag der UNO zur Überwachung des Daytoner Abkommens und zwischendurch als EU-Sonderbeauftragter für Bosnien und Herzegowina. Diese Art "Gouverneur" residiert nicht nur sehr prächtig, sondern erhält auch ein monatliches Salär von 24.000 Euro - was Dodik besonders daran stört ist, daß dieser oppulente Unterhalt eines von außen Vorgesetzten auch noch unter "Hilfsgelder für Bosnien" eingepreist ist!

Nordkorea USA

05:53 | early b - FAZ: Amerika verschärft Sanktionen gegen Nordkorea

Die Vereinigten Staaten verhängen Strafen gegen acht nordkoreanische Banken. Präsident Donald Trump warnt, sein Land sei auch auf eine militärische Option vorbereitet.

06:50 I TQM: Wahnsinn! Nicht nur Reisebann, sondern auch Ausschluß vom Weltspartag. Was wird jetzt aus meiner nordkoreanischen Kreditkarte? 

26.09.2017

USA   Russland

21:25 I Sputnik: USA suchen Vorwand für Schließung Alaskas und Hawaiis für Militärbeobachter

Wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ zuvor schrieb, bereiten sich US-Behörden darauf vor, die Einführung von Einschränkungen für die Flüge von russischen Militärflugzeugen über dem Territorium der USA im Rahmen des Open-Skies-Vertrags anzukündigen. Es können Einschränkungen für Flüge über Alaska und Hawaii eingeführt werden. Nach Zeitungsangaben ist die Vorbereitung der Einschränkungen für die Flüge über den USA die Antwort der US-Behörden auf das Verbot des Kremls für Flüge über Kaliningrad. Im Rahmen des Open-Skies-Vertrags kann ein Aufklärungsflug bis zu 5500 Kilometern ausmachen, während Russland eine „Untergrenze“ von 500 Kilometern über Kaliningrad einführte.

Darüber werden wir sicher noch hören - was haben die Amerikaner auf Hawai "in Richtung China" zu verbergen, was in Alaska, der Nachbarschaft Russlands? So sollen die Amerikaner ein Raketenabwehr-Testgelände auf Hawai unterhalten, wo auch mit "Klimawaffen" geforscht wird. Die Beeinflußung in der Ionosphäre, etwa mit Silberiodid Regenschauer massiv zu verstärken betrieben die Amerikaner schon im Vietnam-Krieg. Gelingt es in der Ionosphäre Oszillationen hervorzurufen, dann könnte die Raketensteuerung lahmgelegt werden.  
Bedeutet "Make Amerika great again", also nicht, die Rückbesinnung der USA und daher deren Ausstieg aus dem Globalismus, sondern nur den Aussiteg aus dem bisherigen Globalismus um als einzelner,  internationaler Pariastaat die Welt außerhalb der UNO, des Völkerrechts und jedweder Abkommen zu tyrannisieren? Vielleicht braucht es doch ein "Klimaschutzabkommen"??? TQM

Iran   Tuerkei   Israel

20:10 I RT: Israeli flags won´t save you: Erdogan threatens Iraqi Kurds with famine over referendum

Erdogan sagte in einer TV-Ansprache, daß "das Wehen der israelischen Flagge die irakischen Kurdengebiete vor regionaler Isolation auch nicht schützen werde". Sowohl militärische, als auch wirtschaftliche Sanktionen seien am Tisch. "Es ist vorbei mit ihren Einnahmen, wenn wir den Ölhahn zudrehen und sie werden nichts zu Essen finden, wenn wir die Lastwägen in den Nordirak stoppen", so Erdogan.  Nur Israel und die verbotene PKK hätten das Referendum unterstützt und "den Ausgang gefeiert noch bevor die Wahlokale schlossen", erregte sich Erdogan. Netanyahu konterte dazu, daß während Israel die PKK nicht unterstützt und als Terrororganisation einstuft, die Türkei die Terrororganisation Hamas unterstütze.

Mittlerweile verkündete Barzani auch den "Ja"-Ausgang des Referendums. Er wolle nun mit Bagdad friedlich verhandeln. Der irakische Premier weigert sich jedoch über ein illegales Referendum zu verhandeln und die Iraner bezeichnen Barzani überhaupt als "Mittelsmann der Zionisten", der dazu da ist die islamischen Staaten auseinander zu dividieren.

 

Deutschland   USA   Russland

09:02 | cashkurs: It's Versailles, stupid must read!!!

„Die neue Bundesregierung muss beinhart sein“ schreibt Willy Wimmer. Denn seiner Ansicht nach geht es in den nächsten vier Jahren ums Ganze, also darum, ob unser Schicksal darin bestehen wird, „im amerikanischen Kampf gegen Moskau zu verglühen.

Mit der Kanzlerin haben wir eigentlich eine US-Außenministerin umgebunden bekommen. Sie interessiert sich mehr für die internationalen Interessen der Vereinigten Staaten als der US-Präsident höchstselbst! TB

Irak Tuerkei

06:47 | early b - Welt: Kurden haben abgestimmt - Irak und Türkei lassen Truppen aufmarschieren

Gegen den Willen der irakischen Zentralregierung haben viele Kurden über die Unabhängigkeit ihrer Region abgestimmt. Es wird erwartet, dass eine klare Mehrheit der Stimmberechtigten mit „Ja“ votiert.
Die USA zeigten sich enttäuscht. Das Referendum sei einseitig gewesen, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums.

25.09.2017

Nordkorea

19:08 | Handelsblatt: Nordkorea wertet Trumps Worte als „Kriegserklärung“

Nordkorea fasst die jüngsten Kommentare von US-Präsident Donald Trump als „Kriegserklärung“ auf und droht mit dem Abschuss strategischer Bomber der USA – selbst, wenn diese nicht in den nordkoreanischen Luftraum eindringen.

Moldawien   USA

14:59 | Sputnik: USA wollen Reform zur Dezentralisierung von Moldau unterstützen

Als Teilnehmer des Projektes, mit dem sich „RT“ vertraut gemacht hatte, sind in dem Dokument russische und rumänische Gemeinden angegeben. Es sollen die örtlichen Verwaltungsbehörden, gesellschaftliche Organisationen und Aktivisten der Bürger mit herangezogen werden. Darüber hinaus sei im Rahmen des Programms die Zusammenarbeit mit Vertretern der zentralen Machtorgane vorgesehen, um eine „Stärkung der demokratischen Verwaltung“ zu erreichen. 
In den Materialien des Projekts wird betont, dass sich die moldauische Wirtschaft unter dem Einfluss „der politischen Instabilität, der Schwäche des Verwaltungsapparats, der Oligarchen-Gruppierungen, der Korruption sowie des Drucks seitens Russlands“ befinde. Zur „Verbesserung der Lebensqualität“ sei USAID bereit, bis zu 20,5 Millionen US-Dollar zur Verfügung zu stellen.

Der Beginn einer orangen Revolution. So wird über USAID Gift bis auf Ebene der Gemeindevertretung gespritzt. "USAID zur Verbesserung der Lebensqualität" - was für ein Hohn! Untersuchen die USA gerade eine "Einmischung" in ihre Wahlen??? TQM

24.09.2017

Indien

17:04 | unzensuriert: Weltwirtschaft: Indien wird wegen Bevölkerungswachstum zur Großmacht

Eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte kommt zum Ergebnis, dass Indien, neben Japan und China, zur dritten Weltwirtschafts-Großmacht Asiens aufsteigt. Grund für diesen Sprung unter die Weltwirtschafts-Mächte ist das rasante Bevölkerungswachstums in Indien.

18:15 | Kommentar
Und das, obwohl unser ehemaliger Bundesgrüßaugust, der Gauckler vor ein paar Jahren extra nach Indien flog, um die Inder nach Deutschland einzuladen. Sinngemäß sagte dieser damals nach meiner Erinnerung: "In Deutschland haben wir viel Platz."

  Irak   Iran

15:10 I PressTV: Iran closes airspace to Iraqi Kurdistan flights

Auf Wunsch der irakischen Regierung in Bagdad, schließt der Iran den Luftraum für Flüge von und nach den irakischen "Kurdengebieten". 

Da spielt die Musik! TQM

USA   Nordkorea

15:00 I RT: Washington won´t strike N. Korea as it knows Pyongyang has nukes

Außenminister Lawrow sagte am Rande der UN-Vollversammllung in New York, daß "die Amerikaner Nord Korea nicht angreifen werden, da sie nicht bloß vermuten, daß sie Atomwaffen haben, sondern es wissen." Beim Irak, meinte Lawrow war es anders, da wußten sie, daß Saddam keine Massenvernichtungswaffen hat und griffen daher an.

Tags zuvor forderte Lawrow Trump und Kim dazu auf den Kindergarten-Streit zu beenden". Und genau so ist es, obwohl es schon sehr erfrischend ist, zu beobachten wie Nordkorea die US-Präpotenz mit voller Wucht vor versammelter UNO entgegentritt. Wahrscheinlich hat nicht nur der tschechische Präsident Zeman innerlich ein "made my day" bei den Worten Kims verspürt. Jedenfalls ist man sich von Bannon bis Lawrow einig, daß es keinen Krieg geben kann und wird. TQM

Russland   USA

09:23 | suworow-institut: Der 3. Weltkrieg hat bereits begonnen!

Der Generalsekretär des Suworow Instituts in Wien spricht klartext. Patrick Poppel über die aktuelle Militärpolitische Situation (Herbst 2017).

USA   Nordkorea

06:35 | early b - Welt: USA schicken Bomber vor Nordkorea, für Pjöngjang ist Angriff „unausweichlich“

Auf die Pingpong-Rhetorik aus Washington und Pjöngjang folgen inzwischen konkrete militärische Schritte. Zum ersten Mal in diesem Jahrhundert schicken die Amerikaner Kampfflugzeuge vor die nordkoreanische Küste. Für Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho ist derweil ein „Raketenangriff auf die USA“ unausweichlich.

06:32 | early b - FAZ: Trump wirft Iran Zusammenarbeit mit Nordkorea vor

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Iran nach dem Test einer neuen Mittelstreckenrakete Verbindungen mit Nordkorea vorgeworfen. Den Raketentest wertete er als Beleg für die Schwäche des von ihm kritisierten Atomabkommens: „Der Iran hat soeben eine ballistische Rakete getestet, die Israel erreichen kann. Sie arbeiten auch mit Nordkorea. Nicht gerade ein gutes Abkommen, das wir da haben“, schrieb Trump auf Twitter.

23.09.2017

Indien   USA

10:28 I Voltairent: US NSA spying on India´s nuclear weapons

Ein sehr empfehlenswerter Artikel, der aufzeigt, daß die USA seit 1958 das Nuklearprogramm Indiens ausspionieren. Dennoch vermochten sie nicht den Atomtest 1974 vorherzusagen. Durch das streng geheime "Rainfall"-Programm der NSA gelang es jedoch ab 2004 das indische Atomarsenal auszuspionieren und vor allem über Geodaten zu lokalisieren. Dies geschah in erster Linie über NSA-Stationen in Thailand und Australien. Durch dieses Datenhacking einschließlich fremder Sateliten, wußten die Amerikaner über alle geheimen Raketenentwicklungen Indiens vorab bescheid.
Auf ihrem Botschaftsgelände in Neu-Delhi haben die USA auch ein hoch geheimes Internet-Abhörsystem "Apparition" eingerichtet. Wie ferner aus Snowden Unterlagen hervorgeht, kann dieses Programm Internet-Datenverkehr genau an seinem Ausgangspunkt lokalisieren, sodaß mit Hilfe der exakten Geodaten todbringende Reaper-Dronen ausgeschickt werden können um den Ausgangspunkt zu zerstören. Indien hat sich bislang noch nicht zu dieser Botschaftsspionage geäußert. 
Auch die zahlreichen, ungeklärten Todesfälle indischer Atomwissenschafter sind so unter einem neuen Licht zu beleuchten. Etwa der mysteriöse Flugzeugabsturz beim Mont Blanc, bei dem 1966 der Vater der indischen Atombombe ums Leben kam, 13 Tage nachdem Indien mit Pakistan ein Friedensabkommen unterschrieb. Ein CIA-Vertreter gab später zu, daß es Aufträge gab den Wissenschafter zu eliminieren. Während der ersten Amtszeit Obamas verstarben weitere 11 indische Atomwissenschafter. 
Der Artikel verweist ins seinen Fußnoten auf  Internet-Quellen, die in Summe einen spannenden Wochenend-Krimi ergeben. Er wirft aber auch Fragen auf, vor allem dahingehnd, warum Indien unter Modi so eine innige Beziehung zu den USA und vor allem Israel unterhält und sich von dort mit Rüstungs- und high-tech Equipment eindecken lässt - oder überspitzt formuliert - kauft man am Ende die Dronen, die vom Geländer der US-Botschaft gegen eigene Ziele gesteuert werden könnten? TQM

P.S..: Ein kurzer Nachsatz - eigentlich zeigt alleine diese Geschichte oben, wie ungeheuerlich grotesk, verlogen und heuchlerisch die amerikanische Hysterie ist, sich über angebliche "Einmischung" anderer in ihre Wahlen aufzuregen!

Iran   Israel   Syrien

08:10 I Sputnik: Warum plädiert Israel für Gründung von unabhängigem Kurdistan? 

Das Projekt zur Gründung eines unabhängigen kurdischen Staates ist nach Expertenansicht gegen den Irak und Syrien gerichtet. Der kurdische Staat würde Israel die Versorgung mit Wasser und Energie sichern, sagte der irakische Sicherheitsexperte Ahmed al Sharifi in einem Interview der Agentur Sputnik.

Und natürlich gegen den Iran, dem die Verbindung zum Mittelmeer verunmöglicht werden sollte. Interessant wäre die Beantwortung der Frage, ob Israel nur eine militärische Präsenz des Iran in Syrien ablehnt, oder selbst eine wirtschaftliche Präsenz bekämpfen würde? Wohl beides! TQM

11:48 | Kommentar
Es ist mühsam. Bei Berichten über Kurden werden die Dinge laufend durcheinander geworfen. In den Medien kann man kaum mehr die Sachverhalte objektiv entnehmen. Nach meinen Informationen sind die Dinge im Irak und die in Syrien unterschiedlich. Beide laufen aber unter der Schlagzeilen „Kurden“.
So laufen gegenwärtig die Berichte über die Unabhängigkeit der Kurden. Allerdings werden da die Bestrebungen im Irak und Syrien vermischt. Im Irak wollen die Kurden (die bereits über autonome Gebiete verfügen) die Unabhängigkeit. In Syrien wollen sie mehr Autonomie, dies im Sinne eines föderaleren Syriens. Letzterer soll auch durch Russland unterstützt werden.

Die politische Struktur der beiden Länder ist in Sachen Kurden nicht zu vergleichen.
1. Quelle: https://www.srf.ch/news/international/das-ungleiche-spiel-der-tuerkei-mit-den-kurden
2. Quelle : https://www.heise.de/tp/features/Syrien-Regierung-lehnt-kurdisches-Autonomiegebiet-ab-3621104.html

13:20 I TQM: Ich sehe das nicht ganz so. Die Amerikaner halb-offen und die Israelis ganz offen können nicht hergehen und dem Iran, dem Irak und Syrien gleichzeitig Gebiete wegnehmen, in Folge auch noch der Türkei. Im Nordirak ist längst schon die "Selbstverwaltung" der Kurden und keine irakische Armee vorhanden. Dort setzt man deshalb an. Im zweiten Schritt, da es sich ja wesentlich gegen den Iran richtet, erhebt man offene Ansprüche auf iranisches Staatsgebiet und die Amerikaner befinden sich ja gerade illegal in Syrien und schaffen dort ihr kurdisches Disneyland, welches sich dann natürlich dem irakischen anschließen soll. Natürlich können die Amerikaner nicht jetzt zwischen ihrer IS/Al Nusra-Truppe und ihrer "SDF", auch noch ein Unabhängigkeitsreferendum abhalten. Der Ofen zwischen Russen und Kurden ist aus! Die YPG hat sich für die USA entschieden und Russland für eine strategische Allianz mit der Türkei. Es wird keine russische Patronanz für eine kurdisches Föderationsgebiet in Syrien geben. Und natürlich ist das Endziel die PKK und die Kurden der Türkei. Die Kurden sind zwar in verscheidenen politisch-wirtschaftlichen Gangs organisiert, die ab und zu auch einander bekämpfen, aber letztlich sollte man die Situation durchaus mit den Albanern vergleichen, welche die USA sei es im Kosovo oder in Mazedonien dazu benützen, Grenzen zu verschieben und ethnische Unruhen zu stiften. Eines Tages kommt der Anschluß des Kosovo an Albanien, wie der Anschluß syrischer "Kurdengebiete" an die KRG erfolgen würde. Die USA und Israel betreiben das doch nicht, weil sie plöztzlich kurdische Hobby-Patrioten wurden! 

17:36 | Leser-Antwort an TQM
……….Amerikaner …………. befinden sich ja gerade illegal in Syrien und schaffen dort ihr kurdisches Disneyland, welches sich dann natürlich dem irakischen anschließen soll.

Richtig, genau da hängt sich ja Russland hinein. So hat Russland mit den Kurden im Irak Mitte Sept. 2017 einen Megadeal mit Erdgas abgeschlossen. Quelle:https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/57505-irak-russland-schliesst-vor-unabhangigkeitsreferendum-mega-erdgasdeal/

Ob sie dabei gewillt sind, dieses durch eine Pipeline via Türkei, zu führen (welches mit einem Truppenaufmarsch an der Grenze droht) oder ev. direkt (durch nordsyrisches, „kurdisches“ Gebiet) nach Latakia, das ist die Frage. Auf jeden Fall erscheint, dass der Ofen in Sachen Kurden und Russland zumindest noch nicht aus ist.

 

06:14 | early b - FAZ: Russland: „Wir müssen die Hitzköpfe beruhigen“

Der russische Außenminister Sergej Lawrow spricht mit Blick auf Donald Trump und Kim Jong-un von einem Streit wie im Kindergarten. Die gegenseitigen verbalen Angriffe seien inakzeptabel.

22.09.2017 

Syrien

17:09 | Sputnik: Experte: "In Syrien gehen seltsame Dinge vor sich"

Der Politikexperte Araik Stepanjan ist überzeugt, dass die Einkreisung russischer Militärpolizisten durch die Al-Nusra-Terroristen in Syrien von den USA abgesegnet worden sei. Der Erfolg der syrischen Armee im Osten des Landes mache die Amerikaner nervös, sagte Stepanjan, verantwortlicher Sekretär an der Moskauer Akademie für geopolitische Probleme, in einem Gespräch mit Sputnik.

Leseratte:
Nette Aussichten, da können wir uns bei den Amerikanern dann gleich doppelt bedanken. Europa ist halt näher als die USA.

 

Nordkorea

16:02 | FAZ: Nordkorea startet die nächste Stufe

Sollte Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un versuchen, seine Zerstörungskraft mit einer Wasserstoffbombe im Pazifik zu demonstrieren, wären die Folgen unübersehbar. Wie groß ist die Gefahr - abseits der Kriegsrhetorik? Eine Analyse.

Ich hab keine Ahnung wann TQM diesen Artikel kommentieren wird.... derzeit ist ja seine Aufmerksamkeit auf ganz andere Dinge gerichtet.... mit Dorfbewohnern....   TS

16:30 I TQM: Hallo Terrorspatz, ich habe nichts dagegen, wenn Village People, oder Dschingis Khan singen und tanzen, würde aber die die heisse Wasserstoffparty vorziehen.

 

USA Israel

15:15 | darkmoon: America’s Jews Are Driving America’s Wars 

I spoke recently at a conference on America’s war party where afterwards an elderly gentleman came up to me and asked, “Why doesn’t anyone ever speak honestly about the six-hundred-pound gorilla in the room? Nobody has mentioned Israel in this conference and we all know it’s American Jews with all their money and power who are supporting every war in the Middle East for Netanyahu? Shouldn’t we start calling them out and not letting them get away with it?”

Iran

15:11 | RT: Tehran will boost its missile capabilities, Iranian president Rouhani says 

Iranian President Hassan Rouhani has vowed to strengthen the country’s missile capabilities, state media reported. The statement comes amid heightened tensions between Tehran and Washington after President Trump's speech at the UN General Assembly.
The Iranian leader addressed the military on Friday, during a parade marking the start of Muharram, the first month of the Islamic lunar calendar.
Rouhani said that the country will boost its military capabilities, from missiles to ground, air and sea forces. The military will be strengthened to the extent that Iran considers necessary, he added.

Tuerkei    Russland   USA

08:57 I Sputnik: Türkische Agentur prahlt: Das können russsische S-400 mit NATO- und US-Jets anrichten

In einer übersichtlichen Infografik schwärmt die türkische Nachrichtenagentur Anadolu von den von Ankara kürzlich erworbenen S-400-Luftabwehrsystemen aus russischer Herstellung. Zur Veranschaulichung listet die Agentur dazu auch noch Ziele auf, die von dem System zerstört werden können – allesamt aber ausschließlich nur solche, die es bei der Nato und der US Air Force gibt: B-1 Lancer- und  B-52 Stratofortress-Bomber, AWACS-Luftaufklärer, F-15- und F-16-Kampfjets, F-22 Raptor, Tomahawks sowie andere Raketen.

So eine Nachricht landet nicht zufällig in der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur und ist auch nicht wie "Sputnik" vorgibt "Prahlerei" der Türken, sondern eine klare Message, welche auch die Russen gerne verbreiten: Wir kaufen die S-400, falls die NATO auf die Idee kommt sich gegen die Türkei zu richten. Mit dem Abzug der Patriot Batterien durch  die Bundeswehr , hat die BRD/NATO bewiesen, daß die Türkei solche Systeme nicht einmal mit "Leihpersonal" bekommt. Und selbst wenn die USA die Systeme doch verkauft hätten, dann wohl nur mit Tücken und "Sollbruchstellen".
Die S-400 ist nicht nur um Lichtjahre bessser und effizienter als die US-Systeme, sondern glücklicherweise inkompatibel im NATO-System, also so anfällig für US-Manilulationen, wie "Windows Viren", auf einem Mac. Es ist somit ein Selbstschutz der Türkei vor NATO-Phantasien, eine Art "Atombombe" des "kleinen (Staats)-Mannes". TQM

05:46 | early b - faz: Kim: Trump ist ein geistesgestörter Greis

Kaum droht Donald Trump Nordkorea mit Zerstörung, zeigt Machthaber Kim Jong-un, dass er auch kräftig austeilen kann. Amerika werde „teuer bezahlen“. Sein Außenminister spricht vom Test einer Wasserstoffbombe auf dem Ozean.

21.09.2017

Russland   USA   Syrien

16:20 I RT: Russia warns US it will strike back if militia attacks in Syria dont end

Die syrischen Truppen am Ost-Ufer von Deir es Zor kamen zuletzt unter massiven Mörser und Granatenbeschuss durch die US-getützte "SDF". Nach russischen Erkenntnissen handelten sie unterwiesen durch die USA. Daher ließen die russischen Militärs über den Kommnikationskanal das US-Central Command in Katar wissen, daß ab sofort die SDF Stellungen ausgeschaltet werden, da sich russische Sprezialeinheiten unter den syrischen Regierungstruppen befinden.  
Ferner ergab die russische Luftaufklärung, daß es seltsamerweise zu keinen Kampfhandlungen zwischen IS/SDF und US-Armee in dem amerikanischen Kampfgebiet kommt, sondern sie vilemehr eine gemeinsame Sache machen. 

Unglaublich widerwärtig, die "Westliche Wertegemeinschaft".  Jene, die hier in Fußgängerzonen rasen, sind im Nahen Osten die Verbündeten, während wie Zeman vor der UN-Vollversammlung  einwandte, "Trump sich wie ein Lehrer aufführt, der seinen Schülern schlechte Noten verteilt." TQM

USA   Nordkorea

08:10 I Sputnik: Trump provoziert "25 Tschernobyls" für China und Russland

Wenn die USA sich ernsthaft für einen Krieg gegen Nordkorea entscheiden, so wird das nur eins bedeuten: 25 Atomreaktoren in Südkorea werden durch einen nordkoreanischen Gegenschlag zerstört. 25 Tschernobyls, unbelebtes, totes Gebiet auf der koreanischen Halbinsel und einem Großteil von China, die Verstrahlung riesiger Gebiete in Russland“, prognostizierte Siwkow. Auch für Japan bedeute dies unbewohnbare Gebiete, die sich fast in dem ganzen Inselstaat ausbreiten würden – im Vergleich dazu sei die Fukushima-Katastrophe von 2011 lediglich ein „Knallfrosch“, warnte der Experte.


Und daher sollte man nicht die Zeit mit diesem breitbeinigen US-Geplärr verschwenden. Nicht nur, daß die USA es alleine wegen Südkorea und Japan nicht tun können, sondern China und Russland machten deutlich es den USA nicht zu erlauben. Außerdem ist die Rede von einem Folgeschlag, nicht Erstschlag. Das erinnert an den alten Taschendieb-Trick: Das Opfer heftig am Oberkörper anrempeln und gleichzeitig "sanft" die Geldbörse aus der Hosentasche entwenden. Lassen wir uns nicht ablenken von den echten Brandherden. Der nordkoreanische Außenminister Yi-Rong meinte zur Rede Trumps am Rande der UN-Vollversammlung in New York: "Selbst wenn Hund bellt, wird die Parade fortgesetzt. Wenn Trump meint, daß sein Gebell uns überrascht hat, dann hat er sich getäuscht." TQM

05:50 | early b - FAZ: „Große Konflikte und Gefahren“

Weil die Amerikaner als einzige nicht zufrieden sind, könnte das Iran-Abkommen „zerstört“ werden, warnt Außenminister Sigmar Gabriel. Angesichts der Atomkrise mit Nordkorea brauche man keine weitere, hieß es nach einer Sechserrunde in New York.

07:58 I TQM: Typisches BRD-Kotau Denken. Anstelle der Formierung einer "Nein"-Koalition, nimmt der Vasalle einfach die den US-Wahnsinn hin und meint, "dann eben nicht".

20.09.2017

UNO

19:30 | diepresse: Atomwaffenverbot: Kurz legt sich mit Nato an

47 Staaten unterzeichneten einen von Österreich mitgetragenen neuen Vertrag. Die Nato sieht darin Konkurrenz zum Atomwaffensperrvertrag. Für das Bündnis sei ein Atomwaffenverbot nicht sinnvoll - im Gegenteil.

Iran USA

19:19 | Spiegel: Iran droht bei Verletzung des Atomvertrags mit "resoluter Antwort"

Donald Trump bezeichnet das Atomabkommen mit Iran als "Schande". Irans Präsident Rohani reagiert verärgert: Auf eine Verletzung der Vereinbarung werde eine "entschlossene und resolute" Antwort folgen. Wie steht es um das Atomabkommen mit Iran? US-Präsident Trump, der den Deal in der Vergangenheit schon mehrfach kritisiert hatte, hat sich nach eigener Aussage entschieden, was er tun werde - will das Ergebnis aber vorerst nicht mitteilen.

Syrien

16:40 | Sputnik: „Da passen ganze Kampfverbände rein“: Riesiges Tunnelnetzwerk unter Damaskus entdeckt

Die syrische Armee hat unter der Hauptstadt Damaskus nach eigenen Angaben ein weit verzweigtes Tunnelnetzwerk entdeckt, das von den Terroristen der al-Nursa-Front für Überraschungsangriffe genutzt wird.
„Die Gesamtlänge der Tunnels beträgt etwa 50 Kilometer“, teilte der syrische General Nabil Isra am Mittwoch mit. „Da können sich ganze Verbände bewegen. Es gibt genug Platz für die Lagerung von Munition, für die Rast und für Feuerstellungen."

18:35 | Leser Kommentar:
Das haben die islamistischen Gotteskrieger sicher alles mit dem Teelöffel nach Feierabend gegraben oder gab es hier wie so oft Unterstützung aus Saud-USrael?

.... unsere Flüchtlinge waren das sicher nicht....  arbeit nach dem Aufstehen? Wahnsinnig? TS

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16:21 | Sputnik: Myanmar kann seine Armee nicht im Zaum halten

Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi hat die Menschenrechtsverletzungen gegen die muslimische Minderheit Rohingya in ihrem Land verurteilt und versprochen, die Verantwortlichen dafür zu bestrafen, schreibt die Zeitung "Nesawissimaja Gaseta" am Mittwoch.

Leseratte:
Ein Aspekt der Krise in Myanmar, der bisher noch nicht thematisiert wurde:

Auch dort findet eine Auseinandersetzung zwischen China (mit dem Myanmar traditionell verbunden ist) und den USA statt, die gehofft hatten, nach dem Ende der Militärdiktatur mehr Einfluss dort zu gewinnen (wegen der Ressourcen, Überraschung!). Myanmar hat aber die Beziehungen zu China intensiviert und die USA sind deswegen sauer. Könnte es also sein, dass über die Rohingya eine Art "Frühling" in Myanmar ausgelöst werden soll? Sie wurden gezielt für terrostische Angriffe ausgebildet und könnten instrumentalisiert sein für die Interessen der USA. Was sagt TQM dazu?

23:35 I TQM: Da haben Sie völlig recht! Myanmar hat nicht wirklich etwas seit der Öffnung von den USA gewonnen, oder bekommen. Viele US-Sanktionen bestehen weiterhin. Ich glaube aber, daß die Saudis dahinter sind. Daher auch der laute Aufschrei des Erdogan und der Iraner, die hier den Saudis in die Quere kommen wollen. Ich möchte nochmals an die Asien-Reise  des König Salman im Frühjahr 2017 erinnern. Das war mehr eine politische Shopping Tour. Malysien, das ziemlich "frech" gegenüber den USA in den letzten Jahren war, mußte schon zwei mysteriöse Flugzeug"verluste" der Malaysian Airlines hinnehmen, dann fand das Attentat auf Kim´s Halbbruder ausgerechnet in Kuala Lumpur statt und vergiftete nicht nur ihn, sondern auch das diplomatische Klima zwischen Malaysien und Nordkorea.
Das Amerika-kritische, Israel-feindliche Malaysien, schwenkte auf US-Kurs und Saudi streut sein Wahabiten Gift in die muslimische Mehrheitsbevölkerung. Dort sitzt auch plötzlich eine Rohingya "Exil-Opposition", die plötzlich nicht nur bis 10 zählen kann, sondern sich auch noch fescherweise "Salvation Army" ("Heilsarmee") nennt, um den Dummköpfen im Westen eine Art "Bahnhofsmission" vorzugaukeln.
Dementsprechend vorsichtig sind die Chinesen. Nicht nur weil sie Myanmar bestens kennen, sondern weil sie auch selber von der "Westlichen Wertegemeinschaft" mit dem Muslim-Thema, in ihrem Falle Xinjang, drangsaliert werden. Deren politische "Opposition" sitzt in den USA, BRD, NL, der militärische Zweig in der Türkei und Afghanistan, die Ideologen an muslimischen "Ausbildungsstätten" der Muslimbruderschaft  bis vor kurzem noch  in Ägypten, ehe sie Präsident Al-Sisi hinauswarf. 
Ich denke, daß Saudi versucht Hegemon in der islamischen Welt zu werden, über den Golfraum hinaus. Dies ist ein Mitgrund, weshalb sie Erdogan selbst aus Katar verdrängen wollen, warum sie auch so sehr um Einfluß im Sudan und in Pakistan gerungen haben und nun kommt S-O-Asien an die Reihe.
Mit dem Rohingya Thema lenkt man von den eigenen Verbrechen im Jemen ab, bekommt einen Fuß in die Tür von Bangladesch, von wo man sonst nur die billigsten Sklaven bezieht und man könnte später auf die Idee kommen, Thailand, das sonst nur im Süden eine teils aggressive muslimische Bevölkerung hat, vom Nordosten her zu "Sandwichen". Außerdem ärgert man die Chinesen zur Freude der USA als Rache dafür, daß China mit dem Iran verbunden ist. 
Malaysien, das sich Borneo mit Indonesien und Brunei teilt - welches einen ähnlich abartigen feudal-Islamismus fröhnt wie Saudi - wäre also ein gutes Sprungrett um den gesamten S-O-Asiatischen Raum nicht nur vertieft zu islamisieren, sondern auch politisch in die Finger zu bekommen, inklusive Teile der Phillippinen. 

Zusammenfassend denke ich also, daß die künstlich geschaffene Rohingya Krise  eine Zündkapsel  saudisch-islamisitischer   Kolonialisierungsabsichten in Asien ist, welche von den USA zum Containment Chinas gerne gesehen werden.

 

Isis   USA

08:25 I Voltairenet: Nach dem Kalifat, Rojava

Präsident Trump hat sich der manipulativen Nutzung der Dschihadisten widersetzt. Er hat die finanzielle und militärische Unterstützung, die sein Land ihnen gewährte, eingestellt. Es gelang ihm, Saudi-Arabien und Pakistan zu überzeugen, das gleiche zu tun. Er hat die Politik der NATO in diesem Bereich geändert. Aber niemand kann wissen, ob er sich auch der großen Strategie des Pentagon entgegenstellen wird. Im Inland ist der gesamte Kongress gegen ihn und er hat keine andere Möglichkeit einem Amtsenthebungsverfahren zu entgehen, als mit der Demokratischen Partei zu verhandeln.
Sein Sonderbeauftragter gegen Daesch, Brett McGurk, ist ein ehemaliger Mitarbeiter von Präsident Obama, der seiner neuen Politik dienen sollte. Er hat am 18. August ein Treffen mit Stammesführern organisiert, um "gegen Daesh zu kämpfen“. Jedoch bezeugen die von ihm dazu veröffentlichten Fotografien, dass im Gegensatz zu diesem Auftrag, mehrere Daesch Führer an diesem Treffen teilnahmen.
Alles passiert daher so, als ob das Pentagon seine Dschihad-Ressourcen zurückzöge, wobei es tatsächlich für Operationen an anderer Stelle bereitgehalten wird. Gleichzeitig bereitet es eine neue Runde gegen Syrien vor, mit einer neuen Armee. Dieses Mal rund um kurdische Truppen aufgebaut.

Bis auf Meyssans pauschaler Kritik an den historischen Kreuzzügen stimme ich zu. Nicht etwa, daß ich Mitleid verspürte, aber während sich  der Deep State noch immer des IS bedient, steht Katar dafür unter Quarantäne. TQM

 

Isis   USA   Syrien   Iran

07:33 I Sputnik: Kampf gegen IS-Terror: Russland bittet US-Koalition "Wenigstens nicht stören"

„Je näher das Ende des Islamischen Staats rückt, desto offensichtlicher wird, wer tatsächlich gegen den IS kämpft und wer stattdessen seit drei Jahren dies nur vortäuscht. Und wenn die US-geleitete internationale Koalition den Terrorismus in Syrien nicht bekämpfen möchte, so sollte sie wenigstens diejenigen nicht dabei stören, die das kontinuierlich und effektiv tun“, sagte Igor Konaschenkow, Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

Stattdessen versuchen die illegalen US-Truppen vor Ort nicht nur ihre "SDF" gegen die Befreiung des Raums Deir Es Zor einzusetzen, sondern lassen auch "ihren" IS durch ihre angeblichen Frontabschnitte von Rakka in Richtung Deir Es Zor durchsickern. Trump versprach im Wahlkampf den IS in 100 Tagen zu besiegen. Dank Deep State und seiner Militärjunta ist 9 Monate später der IS noch immer in einem trüben Verhältnis zu den USA! TQM

USA

05:57 | early b - SZ: Millionen Schuss Munition für Kalaschnikows

Ein Dokument der US-Armee belegt die Vergabe von Rüstungsverträgen um "Alliierte und Partner" im Irak und Syrien zu unterstützen. Damit gemeint sind syrische Rebellen, unter anderem die kurdische Miliz YPG. Transportiert werden sollte das Material über Deutschland. Das Pentagon dementiert entsprechende SZ-Recherchen und beteuert: Man habe jederzeit deutsche Gesetze eingehalten.

19.09.2017

USA

17:20 | Welt: Trump droht mit totaler Vernichtung Nordkoreas

Klartext beim Debüt: In seiner ersten Rede vor den UN nennt Donald Trump Nordkorea ein "verkommenes Regime". Er bezeichnete den nordkoreanischen Führer Kim Jong-Un als „Raketenmann“, der „auf einem selbstmörderischen Weg“ sei. Das Atomabkommen mit dem Iran ist für ihn einer der schlechtesten Verträge, die jemals abgeschlossen worden seien.

17:45 I TQM dazu: Alles Schall und Rauch! Lassen wir uns nicht ablenken. Die Vernichtung Nordkoreas kommt so sicher wie die Grenzmauer! Alles großspuriges, aufgeplustertes Schulhofgehabe. Trump hat nicht nur seine Agenda komplett geschrottet, sondern die USA rasen als solche in den Keller. Sie können militärisch gar nichts gegen Nordkorea tun - nichts! 

19:12 | Leser Kommentar:
Zitat A
"Die Amerikaner haben die Absicht das Abkommen in Ordnung zu bringen und ich zeigte ihnen einen Weg wie es anzustellen ist", so Netanyahu, der im Vorfeld der UN-Vollversammlung Präsident Trump traf. Übrigens vom Wunderschwiegerknaben Kushner fehlt jede Spur. 

Schon erstaunlich, wie offen Netanyahu den Regisseur und Drehbuchautor des US-Präsidenten abgibt.“

Zitat B 
„Die Vernichtung Nordkoreas kommt so sicher wie die Grenzmauer!“

Dazu RT am 13.09.17 - https://deutsch.rt.com/international/57259-israelische-firma-baut-prototypen-von/

 

Facit: Der Mauerbau* (*Versprechen 1) würde neue Jobs** (**Versprechen 2) bedeuten. Eine Zusammenarbeit mit Israel dürfte Grundlage für einen Deal sein.  
Netanyahu der Regisseur (mit Einfluss in den USA?) Trump der Dealer und Präsident der USA.
Ich hoffe, dass Zitat B nicht stimmt.

21:42 I TQM: Trump hat gar nichts gehalten! Nicht einmal die Übersiedlung der US-Botschaft nach Jerusalem, Obamacare, Legalisierung der DACA, vielleicht weiterhin im Klimaabkommen, kein Abzug aus Afghanistan (sondern Aufstockung) und statt der von Mexiko finanzierten Mauer nur vage Zusagen die Grenzen zu "verstärken". Nicht einmal die Republikaner gegen ihm das Budget dafür. Die Trump Agenda steckt im Deep State Sumpf, wie die 6. Armee vor Stalingrad.

 

Israel   USA   Iran

16:55 I Jerusalem Post: Benjamin Netanyahu says he offered Trump a way to fix Nuclear deal

"Die Amerikaner haben die Absicht das Abkommen in Ordnung zu bringen und ich zeigte ihnen einen Weg wie es anzustellen ist", so Netanyahu, der im Vorfeld der UN-Vollversammlung Präsident Trump traf. Übrigens vom Wunderschwiegerknaben Kushner fehlt jede Spur. 
Schon erstaunlich, wie offen Netanyahu den Regisseur und Drehbuchautor des US-Präsidenten abgibt. Andererseits kann Steve Bannon ein Lied davon singen wie nachhaltig die vereinbarte Dramaturgie mit "The Donald" ist. Feldherr und Chefideologe Trumps zu sein ist ähnlich beneidenswert wie der Auftrag als Regisseur mit Klaus Kinsky in der Hauptrolle zu drehen. 
Wie sieht also der geniale Plan aus? Trump sprach von einer "Decertification", also einem Ausstieg der USA aus dem Abkommen. Das heisst die USA machen "nationale Sichehrheitsinteressen" geltend und steigen de facto einseitig aus dem Vertrag aus, der formal jedoch noch weiter besteht. In einem zweiten Schritt würde der Kongreß Sanktionen gegen alle  (vor allem europäische) Firmen erlassen, welche den US-Sanktionen nicht entsprechen. Somit wäre der Iran de facto wieder unter denselben Sanktionen wie vor dem Atomabkommen. Die EU-Außenbeauftragte sieht die Sache (noch?) anders: „Ich habe mehrmals davon gesprochen, dass die Vereinbarung funktioniert“, sagte Mogherini gegenüber Journalisten. „Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) hat sieben Mal betätigt, dass der Iran seinen Verpflichtungen gerecht wird.“ Was aber, wenn diesmal irgendeine Nikki Haley oder ein anderer  Deep State Komparse aus dem selben Zauberkasten wie einst Colin Powell  mit Zeichnungen vermeintlicher Massenvernichtungswaffen herumwedelt und die Bestrafung des Iran verlangt? Der ganze "NATO-Hund" wird wieder mit dem Schwanz des US-Trump wedeln! TQM

Iran etc.

16:09 | voltairenet: Nach dem Kalifat, Rojava

Während die syrische arabische Armee, die russische Luftwaffe und die Hisbollah im Begriff sind Daesch auszulöschen, plant das Pentagon einen neuen Krieg gegen Syrien, diesmal aber mit kurdischen Truppen. So wie es vorher die Aufgabe des Kalifats war, ein Sunnistan beiderseits der irakischen und syrischen Grenze zu schaffen, so soll auch der "Rojava"-Krieg ein Kurdistan beiderseits der beiden Staaten schaffen, so, wie es das Pentagon seit vier Jahren öffentlich wahrnehmbar plant.

18.09.2017

USA   Irak   Iran   Israel

13:10 I RT: Bahdad says it won´t tolerate "2nd Israel" as 1,000s of Iraqi Kurds hold independency rally

Vergangenen Samstag fanden im kurdisch kontrollierten, nord-irakischen Erbil Massendemonstrationen für das Unabhängigkeitsreferendum am 25. September statt. Der irakische Vizepräsident Nour al-Maliki sagte gestern gegenüber der AFP-Agentur, daß "wir keine Schaffung eines zweiten Israels in Nordirak erlauben werden."

Seit über 25 Jahren befinden sich die USA mit dem Irak im Kriegszustand. Unter dem Vorwand der Befreiung Kuwaits griffen sie den Irak an, belegten ihn jahrelang mit Sanktionen, die 500.000 Kindern das Leben kosteten, wobei Madeleine Albright (Arbeitgeberin von Joschka Fischer) meinte "das war es wert", führten unter G.W. Bush einen weiteren Krieg auf Basis nachgewiesen erlogener "Tatsachen", vertrieben und ermordeten Millionen Iraker, bombardierten und verseuchten mit tausenden Tonnen Uranmantelgeschosse irakische Erde und  erschufen in Folge den IS.
Erinnern wir uns an den ganzen Wahnsinn, vor allem von Wolfowitz, Cheney und den anderen Verbrechern und Gründungsvätern der "Westlichen Wertegemeinschaft", wie wir sie heute kennen.  Ein großes Ziel war die Entfernung Saddams, der einst mit Scuds den Norden Israels erreichte, sonst aber Islamisten einerseits und den Iran andererseits in Schach hielt.
Nun, im Jahre 26 nach der ersten US-Kriegshandlung ist der Irak weitgehend zerstört und wenn nicht von IS-Resten terrorisiert, so immer mehr in den Händen der Iraner, die langsam Briten und Amerikaner hinausdrängen werden. Das Ziel der US-Hawks einen zahnlosen, besetzten Marionettenstaat ähnlich ihrer Golfmonarchien zu schaffen ist nicht nur gescheitert, sondern sie schufen letztlich einen Staat, der gar nicht gut auf Israel zu sprechen ist, sehr wohl aber auf Teheran. Das ist die "Führungsnation" der Welt, nach deren Pfeiffe auch die BRD bis heute tanzt! TQM

15:47 | Leser-Kommentar zum Bündnis Iran-Irak
Werter TQM, das neue Bündnis Iran-Irak...mit Verlaub, das scheint etwas fragil und brüchig zu sein, dem Frieden traue ich nicht. Jahrelang hat man sich bekämpft und war sich gegenseitig spinnefeind, bedingt durch die religiösen Ausrichtungen der Schiiten auf der einen und den Sunniten auf der anderen Seite. Nun ist der Irak zwar schiitisch regiert und das erleichtert die Annäherung an den Iran, jedoch ist die Bevölkerungsmehrheit sunnitisch geprägt und wird Mitspracherecht einfordern, um den Iranischen Einfluss zurück zu drängen. Und da sich beide Parteien noch nie einigen konnten wird das iranische Vorgehen zu neuen Konflikten, eventuell zu einem IS 2.0 führen. Schließlich ging der IS aus unzufriedenen Sunniten im Irak hervor. Das selbe Spiel noch einmal?

Ich kann mich noch an das Anschreiben von Tareq Aziz währedn des Golf Kriegs I an den defacto-Chef im Iran - nach 8 Jahren erbitterten Kreig gegeneinander erinnern: Mein lieber Bruder Rafsanjani ....! TB

20:05 I TQM: Spät aber doch muß ich Ihnen weitgehend widersprechen. Der Mehrheit von über 60% der Iraker sind Schiiten. Das Land war jahrzehntelang sunnitisch vom Tikrit-Clan des Saddam geprägt, den ich übrigens sehr schätzte! Diesen republikanisch-sunnitischen, eher säkularen Irak haben die Amerikaner zerstört. Der IS ist kein Relikt der Baath Partei, sondern eine Mißgeburt der saudisch-amerikanischen Giftküche. Natürlich sind die Sunniten mit der iranischen Ausrichtung des Irak zutiefst unglücklich. Sie wurden aber von der arabischen Welt verraten und verkauft und werden den Saudis genauso wenig trauen, wie den Iranern. Die Schiiten Iraks sind zwar nicht willfährige Intrumente Teherans, aber im Zweifelsfalle mehr konfessionell orientiert als einer "irakischen Nation" gegenüber.

USA   Cuba

11:00 | Sputnik: USA prüfen Schließung von Botschaft in Kuba

Die USA ziehen die Schließung ihrer diplomatischen Vertretung in der kubanischen Hauptstadt Havanna in Betracht, nachdem dort mehrere Mitarbeiter einer akustischen Attacke ausgesetzt gewesen sein sollen. Dies teilte am Sonntag US-Außenminister Rex Tillerson in einem Interview mit dem Sender CBS mit.

Unglaublich wie leicht sich die Amerikaner vertreiben lassen - allerweil das ginge überall so einfach mit etwas Schall und Rauch sie außer Landes zu bekommen! Die Angelegenheit ist dermaßen lächerlich - vielleicht ein bisschen Nachhilfe bei Exilkubanern, oder  einfach in den Baumärkten etwas herumstöbern??? TQM

17.09.2017

Iran

19:54 | RT: Iran besitzt "Vater aller Bomben"

Der Iran verfügt über eine zehn Tonnen schwere nicht-atomare Bombe aus eigener Produktion. Dem Luftwaffenkommandeur der Iranischen Revolutionsgarde Amir Ali Hajizadeh zufolge sei die Zerstörungskraft des Sprengsatzes ziemlich groß und stelle die stärkste nicht-atomare US-Bombe in den Schatten.

Israel   bh

14:30 I Jerusalem Post: Bahrain King denounces boycott of Israel, says countrymen may visit

Nach intensiven Kontakten mit dem Simon Wiesenthal Center in Los Angeles verkündete der König von Bahrain Hamad bin Isa al Khalifa, daß seine Staatsbürger hinkünftig nach Israel reisen dürfen und er ein Zentrum für religiöse Toleranz in Manama einrichten werde. 

Das ist nun also der Versuchsballon, der von Saudi vorgeschickt wird. Damit entzieht sich Kronprinz Mohamed Bin Salman dem zunehmenden Druck nach Israel zu pilgern. Nur schwerlich kann er seine Thronbesteigung glimplich organisieren und hat deswegen vorsorglich dutzende saudische Kleriker, Würdenträger und sogar Prinzen verhaften lassen. Sein abgesägter Vorgänger, Prinz Muhammad bin Nayef befindet sich unter Hausarrest, da er als ehemaliger Oberkommandierender der Leibgarde und der Geheimpolizei noch etwas anstellen könnte. Dies und das Desaster im Jemen, sind nicht gerade dazu angetan, jetzt in Israel die Aufwartung zu machen. Da ist es leichter den kleinen Nachbarn, der von saufenden Saudi-Wochenendtouristen und lockeren Rotlichtregeln im Schutze der 5. US-Flotte lebt, vorzuschieben. Dadurch und damit,  daß Michael Jackson vor Jahren durch Bahrain in Frauenkleidern wandelte, endet auch schon die "Toleranz" Bahrains. Die schiitische Bevölkerungsmehrheit wird niedergeschossen, oder eingesperrt, Ärzten wird verboten Verletzte zu behandeln. Egal, die Familie Khalifa steht auf der Seite der "Westlichen Wertegemeinschaft" und wird auch zur Garten-Tea Party der Queen geladen.

Man muß sich aber fragen, ob der diplomatische Erfolg Israels, den Reiseboykott mit den Golfstaaten aufzuheben, in der Praxis so segensreich ist? Während man renitente Palästinenser "einsammeln", auseindertreiben und einsperren kann, stelle man sich vor, was die Horden reicher, präpotenter Golf-Araber alleine "touristisch" in Jerusalem anrichten werden! Wie wird Israel verhindern, daß zehntausende Golf-Araber persönlich zur Al-Aksa Moschee reisen wollen und sich dort wahrscheinlich nicht im Geiste ihrer königlichen Landesväter benehmen werden? Das, wozu eigentlich Erdogan aufgerufen hat, nämlich Jerusalem möglichst muslimisch zu überschwemmen, genau das könnten die Golf-Araber nunmehr wahrmachen. Für Israel bedeutet dies mehr Kopfschmerz als Nutzen. TQM

 

Russland   Syrien   USA

13:50 I TQM: Ein herzliches "fuck-off" aus dem Kreml!

Manchmal ist Klarheit besser, als schöne Worte. So meinte Alexei Puschkow, Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses der russischen Staatsduma: "Bevor das Pentagon Russland vorwirft, sollte es sich daran erinnern, wie es die Stellungen der syrischen Armee bombardiert und die Dschihadisten für 2,5 Milliarden US-Dollar bewaffnet hat“. Hintergrund der Geschichte ist, daß Rußland angeblich SDF-Kämpfer samt "Militätberater der Koalition" bei Deir-Es-Zor bombardierte.
Wie kann man die für russische Diplomaten und Politiker recht markigen Worte verstehen?
Erstens sollten wir nicht vergessen, daß der russische Verteidigungsminister Schoigu vor wenigen Tagen Assad besuchte. Dies geschah zwar im Auftrag Putins, ist aber protokollarisch höchst ungewöhnlich. Dabei besprachen sie wohl das Vorgehen bei der östlichen Überschreitung des Euphrat-Ufers. Assad kündigte an, die USA als unerwünschte Besatzungsmacht zu erklären, Russland wird dies  - völkerrechtlch korrekt - als "willkommene Militärmacht" international vertreten. Mit diesem, sicherlich beabsichtigten Treffer auf eine SDF-Stellung, macht Russland deutlich, daß Astana auch ohne USA bzw. gegen deren Willen durchgesetzt wird - auch militärisch.  Und somit sind wir bei: 
Zweitens: Netanyahu ist am Wege zu Trump um maximale Obstrutkion gegenüber dem Iran-Atomdeal zu fordern, Containment der Iraner auf allen Gebieten, sowie Unterstützung der USA für das Kurden-Referendum. Russland hingegen hat mit diesem Militärschlag Trump und Netanyahu deutlich gemacht, daß sie keine Chance haben, militärisch den Korridor der Iraner ans Mittelmeer zu unterbrechen und das ihr Disneyland-Kurdistan bestenfalls aus eingekesselten Enklaven bestehen wird die entweder gleich, oder sehr bald von den feindlichen Nachbarn erdrosselt werden. Russland ist also zum Krieg bereit und nachdem es in Syrien stärker ist als die USA werden es die Amerikaner nicht wagen den Vormarsch der legitimen Truppen zu stoppen.
Schließlich wird der Iran in den kommenden Tagen hochpeinliches Material veröffentlichen, welches die militärische Komplizenschaft, bzw. Urheberschaft der USA im IS/ISIS beweist. Revolutionsgarden haben in IS Kommandozentralen so manches sichergestellt - erinnern wir uns auch an die Vertreter der "Westlichen Wertegemeinschaft", die mit dem IS aus Aleppo flohen, bzw. von den Iranern gefangen genommen und auf Drängen der Russen übergeben wurden. Präsident Rohani trifft am 17. September in New York ein.  Wahrscheinlich wird dies die Begleitmusik zu Rohanis Rede vor der UN-Generalversammlung sein - er wird beweisen, daß der größte Terrosponsor nicht in Teheran sitztt, sondern in???  

Venezuela   Russland   China   USA

11:25 I PressTV: Venezuela stops using US-Dollars in oil trade

Als Reaktion auf die frischen US-Sanktionen vom Vormonat, begann laut Quellen des Wallstreet Journals Venezuela bereits damit Ölverträge, bzw. Rechnungen in Euro umzuwandeln. Der venezuelanische Ölminister Eulochio del Pino gab die Ankündugung des Staatspräsidenten Maduro wieder, daß Venezuela in anderen Währungen als den USD seinen Ölhandel betreiben werde, speziell im neuen, konvertierbaren und mit phsyischen Gold hinterlegten "Öl-Yuan".

Natürlich wissen die Russen und Chinesen, daß Venezuela, welches in seinem Sozialistischen Saustall das Kunststück vollbringt ölreich zu sein und trotzdem zu hungern, nicht auf Dauer durchzufüttern ist. Daher eignen sich Russland und China durch vorab bezahlte Öllieferverträge und Beteiligungen an den reichste Ölfeldern, eine strategische Position ein, die auch im Falle eines US-Putsches  nachwirken wird. Immerhin kommen 10% des Öls am US-Markt aus Venezuela. Aber Venezuela ist als großer Staat am Rande der Karikbik und in der Nähe Panamas auch ein lästiger Widersacher der US-Interessen in Lateinamerika. Es ist daher nicht auszuschließen, daß Russland einen "sanften" Machtwechsel in Caracas anzettelt, bevor die USA einen neuerlichen, wenn auch ungeschickten Anlauf starten. Jedenfalls werden weder Russland, noch China aus Venezuela politisch hinausfliegen wollen, so wie es in Argentinien und Brasilien geschah. Geblieben ist ansonsten nur das ideologisch nicht sehr viel bessere Bolivien, in seiner Mischung aus Korruption und krudem sozialistischen-Indio-Kult.
All dies ändert jedoch nichts daran, daß Venezuela sich als erster Ölproduzent aufs Yuan-Parkett wagt und schon dadurch Aufmerksamkeit verdient. Peking, unterstützt, von Moskau, lieferte den Ort (Schanghai), die Spielregeln und die goldene "Spielbank", Venezuela wird nun sein Öl gegen sichere Öl-Yuan verkaufen, die Mr. Mnuchin nicht einziehen kann - das hat schon was! 
Der Ton aus Washington gegenüber Peking wird alleine schon deshalb rauher und so äußerte Mnuchin letzten Dienstag bezüglich der Nordkorea-Sanktionen: "Wenn China die Sanktionen nicht mitträgt, werden wir gegen sie die Sanktionen ergänzen und sie vom US- und internationalen Dollar-System abschneiden und das ist recht bedeutsam."
Der Finanz-Analyst Jim Rogers meinte jedoch gegenüber RT, daß die USA die Hauptverlierer solcher Sanktionen wären, da China, Russland und andere umso schneller sich vom Dollar entkoppeln würden. Außerdem würde es die gesamte Weltwirtschaft herunterziehen.
Der Konflikt bahnt sich ncht erst an, er ist bereits im Gange und genau dieses Herausfordern des Dollars ist das Auge des globalen Tornados! TQM

Israel   Tuerkei   Iran   Irak   Syrien

10:45 I Jerusalem Post: Kurds are flying Israeli flags at independence rallies

Im Meer der kurdischen Flaggen bei den Unabhängigkeits-Demonstrationen in Brüssel, Stockholm, Köln, Genf, Hamburg und Oslo findet man auch die Fahne Israels. Der israelische Justizminister Ayelet Shaked meinte bei einem Anti-Terroismus-Gipfel am 11. September, daß "Israel und der Westen starkes Interesse an der Gründung eines kuridischen Staates hätten." 

Die Kurden vergessen, daß sie nur zweite Wahl der Israelis sind, nachdem ihre erste Wahl, die Al-Nusra-Front, Assad nicht besiegen konnte und die Saudis keine Marionette in Syrien einsetzen konnten, Der irakische Premierminister Abadi antwortete auf die Frage, ob Bagdad militärisch auf das Referendum reagieren würde: "Wenn das irakische Volk durch gesetzloses Vorgehen bedroht wird, dann intervenieren wir militärisch."
Noch immer versuchen die USA Barzani vom Referendum am 25.9. abzuhalten, doch dieser denkt nicht daran und meinte, daß es einen Dialog mit Bagdad erst nach dem Referendum gäbe. 
Der Iran, die Türkei und der Irak sind gerüstet. Saudi-Arabien, das zu einem offenen Schulterschluß und Canossagang nach Israel aufgefordert wird, hat ein immenses Problem einerseits arabische Führungsmacht spielen zu wollen und andererseits den Landraub gegen zwei arabische Ländern  mitzutragen. Das gesamte Gefüge im Nahen Osten ist extrem fragil und hochexplosiv. Der heiße Herbst ist im Nahen Osten zu erwarten und nicht in Korea. TQM

11:48 | Leser-Kommentar
Da kann man nur beipflichten, dass der heiße Herbst eher im Nahen Osten zu erwarten sei als in Korea. Selbst wenn sich die Amis gezwungen sehen Nordkorea angreifen zu müssen ist noch lange nicht sicher, ob das Vorhaben auch gelingt, Eine Nation, die Festland mit einem Schiff verwechselt, wo man Wien in Australien sucht, wo sich die geographischen & topographischen Grundkenntnisse auf Entenhausen beschränken, der ist zuzutrauen, Nordkorea mit Neu-Guinea zu verwechseln. Wer soll da in der Lage sein, Raketen zuverlässig zu programmieren? Ein gewagtes Unterfangen. Do Americans know Asian Geogarphy?https://www.youtube.com/watch?v=rmmP-J0BmCw

12:50 I TQM: Werter Einsender, genau so ist es - der heiße, kriegerische Herbst findet am ehesten im Umfeld der Kurden statt. Es könnte ähnlich wie im Jom-Kippur Krieg eine Kettenreaktion entstehen - zum Beispiel wenn die Türkei in "Kurdengebieten" interveniert, der Iran und Bagdad sich anschließen, die USA versuchen würden sich zumindest in den Weg zu stellen, die Russen den gesamten syrischen Lufrtraum sperren, eventuell die Amerikaner signaltechnisch "abschalten", die Israelis die Gelegenheit nutzen und großflächig Hisbollah Stellungen in Syrien bombardieren, oder fast noch wahrscheinlicher - mangels russischer Präsenz ganz massiv den Libanon angreifen. Saudi könnte im Chaos "klar Schiff" in Katar machen, etc....

Während dies aber trotzdem eher ein großer Regionalkrieg bliebe, so ist der Anfgriff des Öl-Yuan auf den Dollar der "Weltkrieg". Nicht nur Bannon sagte ganz offen, daß es gar nicht um Nordkorea geht, sondern Mnuchin verwendet ganz offen Nordkorea als Schullöffel um auf die Chinesen zu steigen. Man tritt den Hund und meint den Herren - die USA können auch schwerlich argumentieren, daß es ihr von Gott gegebenes Recht wäre als Herr über die "Weltleitwährung"  und ihrem  Dollar-Betrug  bis in alle Ewigkeit die Welt zu tyrannisieren. Kleine Potentaten wurden ermordet und entfernt. China und Russland muß man anders versuchen zu bezwingen. Bei Russland ist es die Krim und ewige Sanktionen und bei China eben Nordkorea, auch wenn China gar nicht Herr des "Hundes"  ist - es reicht schon, daß sie ihn ein wenig füttern, um Ruhe im Vorhof zu haben, während die Amerikaner feige gegen den Hundezwinger treten und die Chinesen dafür bestrafen, daß er dadurch bellt. Alles sehr durchsichtig. 

 

Russland  Weissrussland

10:04 | welt: „Wir sehen ernsthafte Vorbereitung auf einen großen Krieg“

Russlands und Weißrusslands Manöver erhitzen im Westen die Gemüter. Auch die Nato reagiert mit Besorgnis. Das Manöver könne laut dem Vorsitzenden des Nato-Militärausschusses als Vorbereitung auf einen großen Krieg betrachtet werden.

Schon eigenartig wie monopolar die Sichtweise der MSM noch immer ist. Wenn die Russen mit einer ehemaligen Teilrepublik gemeinsam manövrieren, dann riechts für die westlichen MSM nach Krieg. Wenn ein US-U-Boot vor Korea oder im östlichen Mittelmeer, jedenfalls fern der Heimat, mit einem Fischkutter zusammenstößt (was merkwürdiger Weise sehr oft passiert - offensichtlich haben die kein Fischkutterradar) dann ist das völlig normal und es riecht nicht nach Krieg! TB

16.09.2017

Israel

12:24 | spiegel: Familie Netanyahu Skandal in der Smolenskin-Straße 9

Zu Hause hat der Premier eine Menge persönliche Probleme. Er ist im Visier der Staatsanwaltschaft. Die israelische Justiz ermittelt gleich in zwei Fällen gegen Netanyahu, in zwei weiteren gegen enge Vertraute. Es geht dabei unter anderem um teure Geschenke reicher Freunde - kubanische Zigarren für ihn, Schmuck für seine Frau und Reisen für seinen ältesten Sohn - sowie den Verdacht der versuchten Beeinflussung eines einflussreichen Zeitungsverlegers.

Kommentar des Einsenders
Besser den Artikel mal sichern, der ist bestimmt schnell verschwunden.

13:10 I TQM: Ich habe diese Geschichten nicht gebracht und schreibe auch nichts dazu, weil sie meiner Ansicht nach eine rein inner-israelische Intrige sind, ein Kampf letztlich zwischen Adelson und Soros. Gut finde ich übrigens, daß die Familie Netanyahu massiv anti-Soros eingestellt ist. Ob seine Frau, sich wie behauptet den Pfand vom Leergut von Staatsempfängen in ihrer Reseidenz einsteckte, oder Netanyahu geschenkte Havannas raucht - was soll´s? Ob man ihn mag, oder nicht, aber er ist unentwegt in seinem Amt auf Achse.  Demgegenüber Bilder von Obama zu zeigen, wie er sich auf Mega-Yachten räkelt, oder sich den hohen Aufwand des völlig bedeutungslosen Herrn Gauck aus der deutschen Steuerkassa anzusehen, da wird einem übel!

Tuerkei   USA   Iran   Russland

10:36 I Jerusalem Post: "Second Turkish Republic" looks east for new alliances

Drei Faktoren belegen das Abdriften der Türkei von der NATO und den USA. Da wäre einmal der Ankauf des russischen Flugabwehrsystems S-400, das 80 Ziele gleichzeitig auf bis zu 400 Km Entfernung angreifen kann. Ankara leistete bereits eine Anzahlung an Russland für das System, das schätzungsweise 2,5 Mrd. USD kosten wird. Weiters der Besuch des iranischen Generalstabchefs in Ankara und die Einigung mit Russland und dem Iran in Astana bezüglich der Deeskalationszonen in Syrien. Die folgt mittelbar dem Trend, den die Türkei Mitte August mit einem gemeinsamen Öl- und Gas- Explorationaabkommen im Iran unter russisch-iranischer Beteiligung besiegelten.
Was liegt also der türkischen Umpositionierung zu Grunde? Einerseits verfolgt die Türkei seit Jahren argwöhnisch die Ausbreitung der kurdischen "PYD" in Syrien. Sie kontrolliert 911 Km des türkisch-syrischen Grenzgebietes und würde die gesamte Grenze kontrollieren, wenn die Tpürkei nicht im letzten Jahr militärisch in  Syrien interveniert hätte. Hinzu kommt die seit Ende 2014 enge militärische Allianz zwischen den USA und der kurdischen YPG Milliz um Rakka, auch gegen die türkisch gesponserten Rebellen in Nordsyrien. 
Zuvor standen sich die Interessen der Türkei hinsichtlich Assad  konträr zu denen von Teheran und Washington entgegen. Das sunnitische, islamisitische Gegenprojekt zum Sturz Assads ist zusammengebrochen. Die Türkei hat dadurch am meisten verloren und muß jetzt mit Moskau und Teheran die Kurden eindämmen. 
Schließlich liegt die Abkehr der Türkei vom Westen auch in der zunehmenden Islamisierung der Türkei begründet. Seit dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 wurden 40.000 Personen verhaftet, der Ausnahmezustand bis heute verhängt und die Opposition und Medien zum Schweigen gebracht. Die Türkei ist zu sunnitisch und zu groß um ein Werkzeug Teherans zu werden, aber all jene, die hofften, daß die Türkei wieder ein westliches Bollwerk werden könnte, sollte ihre Hoffnungen revidieren. Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache - die Türkei wendet ihr Gesicht in Richtung Osten.

Dem ist nicht viel hinzuzufügen. Wenn es Putin gelingt die Türkei aus der NATO herauszubrechen, dann wäre dies das strategisch wichtigste geopolitische Ereignis seit dem Fall des Eisernen Vorhangs.
Wie nervös die USA bereits sind, verrät ein Schreiben des US-Finanzministers Mnuchin an Tillerson, in dem er meint, daß die Türkei mit dem Kauf der S-400 bei einem sanktionierten russischen Unternehmen, selber gegen die US-Sanktionen verstoße und "warnte dadurch die Türkei vor gewissen Folgen".  Wie bei der Mafia, oder bei der EU: Wer ausschert oder gar austritt wird "vor gewissen Folgen gewarnt" - gut wenn man sich nichts schert und sich nicht irritieren läßt. Mnuchin kann sich seine Dollar-Waffe bald ins Museum zu den demontierten Statuen der Konföderation stellen. Am Donnerstag werden Trump und Erdogan zum Vieraugengespräch aufeinander treffen. Berater sind keine zugelassen und es gibt laut Mc Master auch keine Agenda. TQM

Nordkorea

08:40 | AsianCorrespondent: Kim Jong Un raises metaphorical middle finger to western diplomacy

YOU almost have to admire the gall of it. Less than 96 hours after the United Nations announced its “strongest measures ever” against the North Korean dictatorship, leader Kim Jong Un sends another ballistic missile sailing over Japan, dropping into the Pacific Ocean, and landing the tough talking diplomats in a sticky mire of humiliation.

Saudi Arabien

08:05 | n-tv: Saudischer Kronprinz räumt Kritiker beiseite

Mohammed bin Salman wird der nächste König von Saudi-Arabien - vermutlich schon mit Anfang 30. Offenbar will er sich dann nicht mit Kritik herumschlagen müssen. Während die Machtfülle des Prinzen wächst, steigt auch die Zahl der Verhaftungen.

Irak

07:46 | FAZ: Kurden im Irak wollen über Unabhängigkeit entscheiden

Ein weiterer Krisenherd droht im Irak: Die Kurden im Norden des Landes stimmen bald darüber ab, ob ihre autonome Region sich für unabhängig erklärt. Bagdad, die Türkei und auch Amerika warnen davor.

15.09.2017

Iran   Israel   Russland   USA

09:30 I Jerusalem Post: Moscow rejects Israeli request for buffer zone in Syria

Laut Jerusalem Post, sagt aber ein hiher Regierungsfunktionär, daß Israel gar nicht nach einer Pufferzone gefragt hätte. Am Montag werden aber Netanyahu und Trump aufeinander treffen und dabei wird Netanyahu im Vorfeld einer möglichen Einigung über die Deeskalationszonen Trump auf die "Kolonialisierung" Syriens durch den Iran hinweisen. 

...also Trump dazu zu bekommen den amerikanischen Sanctus zu den Schutzzonen nur dann zu erteilen, wenn der Iran maximal ferngehalten wird. In Syrien wird dies aber nicht mehr klappen. Trump kann gar nicht mehr versprechen, als dem Iran auf allen anderen Feldern wirtschaftlich und mit militärischen Drohgebärden in die Suppe zu spucken. TQM

Nordkorea

06:03 | early b - FAZ: Nordkorea feuert Rakete über Japan hinweg

Nordkorea trotzt weiterhin der Weltgemeinschaft. Ungeachtet neuer Sanktionen des UN-Sicherheitsrats feuert das Land abermals eine Rakete ab. Südkorea reagiert militärisch, Amerikas Außenminister kündigt Maßnahmen außerhalb der UN an.

07:12 I TQM: Kim feuerte also wieder eine Rakete über Japan und wieder funktionierte es reibungslos. Mit Sicherheit wird die Dosis demnächst gesteigert - eventuell ein Flug über Guam? Im Hintergrund verhandeln Amerikaner und Russen über Nordkorea - interessanterweise nicht die Chinesen. Trump, der sich in einem irrsinnigen Manöver aus Frust vor den Republikanern, mit den Demokraten ins Bett legte, ist alles zuzutrauen - auch ein amikales Burger-Essen mit Kim. 

14.09.2017

Iran   Israel   Russland

20:55 I Timesofisrael:  Russia said to reject Israeli plea to keep Iranians 60 KM from Golan frontier

Netanyahus kolportierte Fassungungslosigkeit bei seinem Treffen mit Putin in Sotschi scheint nun gelüftet. Zahlreiche Gerüchte, daß Putin Netanyahu weitgehend abprallen ließ was die Eindämmung des Iran betrifft scheinen zu stimmen. Zwar macht Russland die Augen zu, wenn Israel offensive Hightech-Waffenlieferungen des Iran an die Hisbollah militärisch auslöscht, aber einer allgemeinen Eindämmung des Iran in Syrien, oder gar einem Rausschmiss, stimmt Russland nicht zu. 
Und nun kam heraus, daß Israel bereits im Juli von Russland eine 60-80 Kilomerter tiefe "Iran"-freie Zone in Syrien forderte, Putin aber nur eine 5 Kilometer  nördlich des Golan zustimmte. TQM

 

Iran   Tuerkei

20:25 I PressTV: Iran, Turkey military chiefs: Kurdish vote dangerous

Die Generalstabschefs der Türkei und des Iran meinten in einer gemeinsamen Erklärung, daß das Ergebnis des kurdischen Plebeszits tiefgreifende Auswirkungen auf die regionale Sicherheit, Frieden und Stabilität hätten. Sie betonten die Notwendigkeit die Beziehungen der beiden Armeen zu vertiefen.

Die türkische NATO-Armee verwebt sich mit der iranischen Armee. Im NATO-Hauptquartier in Brüssel gehen türkische Offiziere ein und aus, während sie sich mit der russischen S-400 vertraut machen und mit den Iranern einen möglichen koordinierten Einsatz gegen die US/Israelischen Kurden planen. Noch immer muß man sich die Augen reiben.... TQM

 

15:55 | zero-h: "I Know What North Korea Wants" - President Carter Warns "US Oligarchy Refuses To Do It"

The former president was speaking at a ‘Conversation with the Carters’ event at his Carter Center in Atlanta on Tuesday. AP reports that he said money in politics is what makes the US more like an oligarchy – run by a small group of rich people – rather than a democracy, repeating an allegation he has vociferously uttered for a few years.

Kommentar des Einsenders
Hat man ja ewig nix mehr von gehört : Seltsam, daß der jetzt wieder aus der Versenkung kommt, oder ?
Oder ist er immer noch in dieses "Grossprojekt" involviert ?
Michael Blumenthal verbrachte acht Jahre in Shanghai. Wie andere Exilanten kehrte auch er später in die Stadt zurück, ging durch die Straßen seiner Jugend und besuchte das alte Haus in der Zhoushan Road 59, die früher Chusan Road hieß. Ein silbernes Schild am Eingang erinnert an ihn – den einstigen Ghetto-Bewohner, der später unter US-Präsident Jimmy Carter Finanzminister wurde.


13:45
 | wächter: Die Kurden: Washingtons Massen-Destabilisierungs-Waffe in Mittel-Ost

1917 war die Erschaffung von Kurdistan, Armenien und Israel eines der Kriegsziele von Woodrow Wilson. Nachdem er die King-Craine Kommission entsandt hatte, welche die Bevölkerung exakt lokalisieren sollte, proklamierte er durch den Diktatfrieden von Sevres (1920) Kurdistan – auf dieser Karte rosa dargestellt. Die Konferenz billigte auch die Möglichkeit des schraffierten Gebietes (aktuell Irak) sich durch ein Referendum Kurdistan anzuschließen.

13.09.2017

 Nato

20:40 I Voltairenet: Die Anarchisten Brigaden der NATO

Genauso wie die CIA Zehntausende junge westliche Muslime angeworben hat, um aus ihnen Islamisten zu machen, rekrutiert sie in ähnlicher Weise europäische Anarchisten, um internationale Brigaden aufzustellen, nach dem Modell von denen, die 1936 in Barcelona gegen die Faschisten gekämpft haben. Man findet so, als Ergänzungs-Bataillone der YPG/NATO die antifaschistische Internationalistische Brigade (aus Zentral Europa), die Brigade Bob Crow (England und Irland), die Brigade Henri Krasucki (Frankreich), die internationalen und revolutionären Guerilla-Kämpfer des Volkes (Nord & Süd-Amerika), die revolutionäre Vereinigung für internationale Solidarität (Griechenland), die Einheit der marxistisch-leninistischen Partei (Spanien), und alle Pro-US Türkische Gruppen (DK, DKP, MLSPB DC, PDKO, If, TDP, TKEP/L, TKPML), um nur die Bekanntesten zu erwähnen .

Wieder einmal großartig wie Thierry Meyssan einen grundlegenden Ansatz der Beleuchtung dieses Verbrecher- und Gauner"staates" "Kurdistan" beleuchtet. In den USA vereingte sich in Charlettesville das Establishment und der CNN-Mainstream mit den Anarcho-Banden im vereint en Anliegen Identität und Tradition auszuradieren. Im Nahen Osten rekrutieren dieselben Kreise gewaltätig linkes Anarcho-Pack zum Kampf gegen Assad. Diesmal heißt die bewaffnete Zirkusnummer "gottloser IS" für Vertreibung, Zerstörung und Schaffung neuer pseudo-staatlicher Gebilde. Der Vergleich mit den Internationalen Brigaden drängt sich tatsächlich auf. Das gleiche Gesindel, drei Generationen später, nur diesmal sitzen die Sponsoren in Washington und die Guten in Moskau! TQM

Russland

19:58 | FAZ: Putins Armee steht an der Grenze

Der Kreml könnte den Auftakt seines gigantischen Herbstmanövers an diesem Donnerstag für eine gewaltige Überraschung nutzen. Präsident Wladimir Putin könnte einen Befehl an die Tausenden Soldaten geben, die rund ums Baltikum auf den Startschuss des Herbstmanövers „Zapad“ warten. Er müsste umgesetzt werden an Bord der Kriegsschiffe in der Ostsee, an Bord der Panzer in Weißrussland und der Kampfflugzeuge im westlichen Militärdistrikt. Der Befehl, er müsste „Stopp“ heißen.

20:18 I TQM dazu: Sonst noch was? Amerikaner fahren mit US-Flaggen entlang der estnisch-russischen Grenze, liefern Waffen und "Ausbildner" in die Ukraine, fliegen Panzer nach Georgien ein, fahren permanent Kriegsschiffe in das Schwarze Meer und Putin soll auf eigenem Territorium "Stop" sagen? Diese BRD ist hoffnungslos hirngewaschen!  

China   Nordkorea

18:50 I The Sun: US quietly making plans to occupy North Korea after war and deal with insurgencies like in Iraq and Libya

Demnach sollen sich Berater um Präsident Trump mit der Frage beschäftigen, wie man Nordkorea nach einem Krieg befrieden könnte. Man geht davon aus, daß es Aufstände fanatischer Soldaten gäbe, aber auch Rebellionen die von Profiteuren des jetzigen Regimes angeführt wären. Dabei hofft man,  aus dem Irak-Krieg und der Besatzung gelernt zu haben. 

Soweit also ein kleines Propagandastück in psychologischer Kriegsführung, das man auch schon auf "Fox" gespielt hat. Tatsächlich ist ein heisser Krieg sehr unwahrscheinlich. Eine sehr interessante und verschränkte Analyse aus chinesischer Sicht zum Weltgeschehen liefert der Spitzendiplomat aus Singapur,  Bilahari Kausikan, hier in der South China Morning Post. Ein interessanter Ansatz lautet, daß China aus dem System der US-geführten Welt groß wurde und daher an dessen Erhalt in Wirklichkeit interessiert sei. Das Verhältnis zu Nordkorea sei von jeher ein schlechtes gewesen, da aber China nicht zusehen kann wie ein "leninistisches" System von außen gestürzt wird, um keine Vorbildwirkung auf den eigenen Machtanspruch seiner KP zuzulassen, lässt China auch keinen Regime Change in Pjönjang zu. Eine wirlklich interessante Analyse, die man nicht in allen Punkten teilen muß, aber dennoch lesen sollte. TQM

 

Iran   Syrien   Russland   USA   Israel

09:27 | PressTV: Iran signs deals to repair Syrian power grid

Während die US-UN-Botschafterin Nikki Haley wie ein wildes Huhn herumreist um Druck auf die Atombehörde auszuüben ein Haar in der Suppe des Iran-Abkommens zu finden und während die israelisch-saudische Allianz die Iraner aus Syrien werfen möchte, finden offenbar ganz andere Aktivitäten in Syrien selber statt.
Der syrische Elektrizitäts-Minister Mohammad Zuhair Kharboutli besuchte Teheran, wo der Iran seine Mitwirkung an der Wiedererrichtung der Stromversorgung in Syrien zusicherte. Darunter fällt die Bau eines 540 MW Kraftwerkes in der Provinz Latakia, die Zentrale der Stromversorgung, Stromlieferungen nach Alleppo und die Wiederherstellung des 90 MW Kraftwerkes des eben befreiten Deir es Zor.
Im Mai gewährte der Iran Syrien bereits einen Kredit über 3,6 Mrd. USD für dringend benötigte Güter und zivile Projekte. Durch den Krieg der Söldner der "Westlichen Wertegemeinschaft" wurden in den letzten 5 Jahren etwa 50% der syrischen Stromerzeugung und des Stromnetzes ruiniert. Die Chuzpe so mancher Wirtschaftslobbies aus diesen Täter-Ländern, jetzt auch noch am Aufbau verdienen zu wollen, so wie einst nach dem Irak-Krieg, scheint es diesmal nicht zu spielen. Besonders aufhorchen läßt die Nachricht im Artikel, daß der Iran über den Irak und Syrien eine Hochspannungsleitung bis in den Libanon plant. Das wäre das größte Stromnetz in der arabischen Welt. Wenn dann auch noch eine Ölpipeline bis ans Mittelmeer folgen würde, fehlt nur mehr eine Gasanbindung und das strategische Desaster für Washington wäre perfekt. Dies zu verhindern wäre eine Hauptaufgabe des künstlichen Gaunerstaates "Kurdistan".
Gestern kündigten die Saudis böse Überraschungen hinsichtlich des Iran in einem hitzigen Wortgefecht mit Vertretern Katars anläßlich des Treffens der Arabischen Liga an. Auch die Amerikaner scheinen dem massiven Druck Israels zu entsprechen und "harte Maßnahmen" gegen den Iran vorzubereiten. Diese werden aber offenbar von der EU nicht mitgetragen und Finanzsanktionen scheinen dem Iran, eingebettet über China in den BRICS-Raum und über Russland in die GUS, nicht wirklich zu jucken.
Ein militätisches Containment des Iran in Syrien scheint derzeit auch kaum durchführbar. Zwar garantiert Russland die Sicherheit Israels von syrischem Boden aus und schließt bei Bedrohung die Augen vor israelischen Luftoperationen im syrischen Raum, aber dieRussen werden den Iran strategisch nicht aus Syrien werfen, wie es die Saudis und Netanyahu wünschten.
Ferner zeichnet sich ab, daß auch die "SDF der Syrischen Armee im Raum Deir es Zor nicht im Wege steht und nur die US-Kurden versuchen Damaskus an der Kontrolle über die Ölfelder in der östlichen Region zu hindern. Dies gelänge aber nur in einer direkten US-Millitärkonfrontation mit Russland, da Russland dort den Luftraum nicht nur kontrolliert, sondern auch für die syrischen Bodentruppen die Luftangriffe fliegt. TQM

10:11 | Leser-Kommentar zur  syrischen Stromversorgung
Werter TQM, das Vorhaben des Iran, Syrien bei der Stromversorgung zu unterstützen, hat jedoch einen großen Harken und dürfte sich alles andere als durchführbar erweisen. Die Firmen, die Stromkraftwerke bauen sitzen fast alle in den USA bzw in Europa und die dazu benötigte Hardware (Turbinen, Generatoren) kommen ausschließlich aus Deutschland. Russland ist keine Ausweichoption, bestellen die selbst solche Technik im Westen. Es ist wohl eher als Absichtserklärung des Iran gedacht. Ohne Amerikanische oder Europäische Hilfe wird der Iran das nicht stemmen können und alle Beteiligten wissen das auch. Es sei denn, China würde einsteigen. Wobei auch die wiederum die benötigte Technik aus Deutschland beziehen. Es müssten schon mit Russlands und Chinas Hilfe die Sanktionen gegen Iran umgangen werden, was sich als immer schwieriger erweist, denn diese beiden stehen nun selbst im Fokus der US Sanktionen.

10:57 I TQM Werter Einsender, Ihre Einwände sind in gewisser Hinsicht richtig, aber es ist ja nicht so, daß der Iran, der seit knapp 40 Jahren unter Sanktionen steht, keinen Strom hätte.  Wie wir bei dem Siemens-Krim Konflikt sahen gibt es natürlich bei einigen Turbinen eine Abhängigkeit von Siemens, Alstom, GE, etc. ABER: 1.) Ist es gar nicht sicher, ob Europa bei den US-Sanktionen gegen den Iran mitspielt. Österreich, das Versuchskaninchen der BRD, hat eben über die "Oberbank" ein Finanzierungsinstrument für Iran-Projekte geschaffen, das offenkundig speziell auf die Andritz Hydro-Turbinen abzielt, Frankreich hat gerade der Iran Air ATR-Flugzeuge geliefert - schauen wir mal. 2.) Betrifft es nicht alle Arten von Turbinen, die auschließlich aus Westproduktion kommen 3.) China ist sowieso im Iran dick im Geschäft. Wenn Siemens nicht mitspielt und Technik liefert, bzw. sogar die Lieferung chinesischer Siemens Turbinen verbietet, dann gibt es eben noch schneller einen "Chinesischen ICE" in Form von Gasturbinen, etc.
China, das mit der iranischen Marine Manöver abhielt, braucht den Iran in der Verlängerung Pakistans an der Seidenstrasse und als unverzichtbaren Anknüpfungspunkt an die Türkei und strategisch als Öllieferant, Gaslagerstätte und gößtem Staat am Persischen Golf. Darüber hinaus würde ein Ölpipeline ans Mittelmeer ohne Streckenführung durch einen NATO-Vasallen, die mögliche saudisch-israelische Schließung des Roten Meeres und somit des Suez-Kanals wirkungslos machen. Die westlichen Sanktionen sind zwar augenblicklich lästig, jedoch schaden sie "uns" bereits jetzt, aber noch mehr in Zukunft am meisten. 

12.09.2017

Deutschland Syrien USA

19:55 |  SZ: Heikle Fracht aus Ramstein

Die US-Regierung hat offenbar Waffen über den Militärstützpunkt Ramstein an syrische Rebellen liefern lassen. Eine Genehmigung hatte sie dafür nach Angaben der Bundesregierung nicht. Demnach haben die USA seit 2010 keine Lieferungen nach Syrien oder in dessen Nachbarländer beantragt. Eine serbische Tageszeitung berichtete jedoch bereits Ende 2015 über entsprechende Transporte.

Iran   Tuerkei

15:10 I PressTV: Iraqi parliament vores against Kurdish referendum

Das irakische Parlament stimmte heute mehrheitlich gegen das "Kurden-Referendum" am 25. September. Parlamentspräsident Salim Al-Jabouri meinte, daß es nun für die irakische Regierung unumgänglich sei, "alle nötigen Schritte zur Wahrung der Einheit Iraks und eines offenen, ernsten Dialoges zu setzen."

Und dazu der "iranisch-türkische Pakt" und die Annäherung zwischen Rouhani und Erdogan, die über die Kurden hinausging. Für den künstlichen Gaunerstaat "Kurdistan" opfern die USA das NATO-Mitglied Türkei, verlieren selbst ihre wenigen Vasallen im Irak und erhalten jetzt auch noch "amtlich bestätigt", daß der Irak Krieg bestenfalls sinnlos war, eigentlich aber in Spätfolge, der Sieger des Irakkrieges Iran heißt.
Das Projekt "Kurdistan" und die israelisch-saudische Allianz sind dagegen herzlose Kunstprodukte, die dem Nahen Osten sicherlich kein neues Antlitz verschaffen werden, so wie heute Netanyahu meinte. TQM

Israel   Saudi Arabien

14:32 | sputnik: "Ungeheurer Wandel" - Man erkennt Nahost bald nicht mehr wieder

Der Nahe Osten bleibt auch nach dem Krieg in Syrien ein Pulverfass, wie die russische Zeitschrift „Expert“ schreibt. Bald werde die Region aber nicht mehr zu erkennen sein, prophezeit der israelische Premier Netanjahu. Ein Waffengang zwischen Israel und der Hisbollah bahnt sich nämlich an – und es schlägt die Stunde der Saudis.

Die Leseratte
Die Gerüchte, wonach in Wahrheit Israel mit den Saudis zusammenarbeitet, werden offensichtlicher. Der Feind meines Feindes, oder so. Torquemada?

After all, sind sie sowieso derselbe Stamm! TB

19:04 | Leserkommentar:
Man sucht nur in seiner Lieblingssuchmaschine nur nach "Eretz Israel" und dann schaut man sich Bilder an. Dann sieht man was hier Sache ist. Merkel steckt da auch mit im Spiel und weitere alternativlose Zeitgenossen

Russland   Ukraine

08:23 | RT: Merkwürdiges Geschichtsverständnis der Kanzlerin: Russland rätselt über Merkels Krim-Vergleich

In Ihrem großen FAZ-Interview hat Angela Merkel die Trennung der Krim von der Ukraine mit der deutschen Teilung verglichen. In Russland fragen sich viele, ob die Kanzlerin wirklich versteht, worum es geht.

Sie versteht das eigene Land nicht, wie kann man da nur erwarten, dass sie die dortigen Verhältnisse kennt! Auch ihre Ost-Vergangenheit hilft ihr für eine klare Analyse nicht weiter, nachdem man annehmen muß, dass sie US-brainwashed ist! TB

Nordkorea

06:12 | early b - SZ: UN-Sicherheitsrat beschränkt Öllieferungen an Nordkorea

Der UN-Sicherheitsrat verabschiedet eine neue Resolution gegen Nordkorea. Die Strafmaßnahmen sind eine Reaktion auf den jüngsten Sprengtest des kommunistischen Landes, bei dem mutmaßlich eine Wasserstoffbombe gezündet wurde. Eine der wichtigsten Sanktionen: Der Rat beschränkt die Öllieferungen an Nordkorea. Washington und China senden damit ein Zeichen der Einigkeit und eine Botschaft an Pjöngjang - es ist Zeit zum Reden.

War sowieso unverständlich, dass man den kleine Dicken mit dem lieben Lächeln nicht über Energie-Embargos oder Stromabschaltungen in die Knie gezwungen hat. Nach wenigen Tagen würde er winseln! TB

08:15 I TQM: Völlig zwecklos! Leiden werden die Massen, die frieren und mit noch weniger durchkommen müssen. Wenn die USA glauben, daß sie Nordkorea aushungern können, dann täuschen sie sich. Sie schrauben nur weiter an der Konfliktschraube und genau das wollen sie auch um China auf Trab zu halten. 

11:15 | Kommentar "Ich stimme TQM voll zu"
Sanktionen treffen das Volk. Winseln tut das Volk und nicht Kim. Sanktionen können Sinn machen, wenn damit Oppositionsparteien gegen die herrschende Regierungspartei aufgewiegelt werden können. Es ist kaum anzunehmen, dass solche Parteien in Nordkorea real vorhanden sind.
In Diktaturen werden die spürbaren Nacheile durch Sanktionen im Volk als Folge der feindlichen Aktionen erklärt (was nicht von der Hand zu weisen ist) und damit eine Abwehrhaltung (und Wut) gegen den Feind erzeugt. Das führt eher zu einer Stärkung des Regimes. Im Übrigen haben Diktatoren immer eine grosse Armee, (deren Spitzen laufend von getreuen Geheimdiensten bespitzelt werden). Selbst eine hungernde Bevölkerung wird sich überlegen, dagegen aufzumarschieren.

11.09.2017

Ukraine   Polen   USA

08:30 I Sputnik: Saakaschwili gelangt in Ukraine: Anhänger durchbrechen Sperre

Das Video zeigt, wie Saakaschwili mit Hilfe seiner Anhänger den Kordon der ukrainischen Grenzer durchbricht und ukrainisches Territorium betritt. Journalisten berichten vor Ort, Saakaschwili habe danach eine Ansprache an seine Anhänger gehalten. Daraufhin habe er sich in die ukrainische Stadt Lwiw begeben.

Die Staatsanwaltschaft in Lemberg leitete ein Verfahren ein "wegen Schmuggels von Personen über die ukrainische Staatsgrenze" - es drohen bis zu 5 Jahre Haft. Die Ukraine ist wirklich arm! Sowohl im Westen über Polen, als auch von Russland nach Donetsk und auf die Krim finden laut Kiew massenhaft "illegale Grenzübertritte" statt! Wird jetzt nur das Häuflein um Timoschenko verfolgt, oder auch die Polen, die den illegalen Grenzübertritt des staatenlosen Saakaschwili zuließen??? Wie konnte überhaupt der staatenlose Saakashwilli aus den USA ausreisen und in Polen einreisen??? TQM

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08:11 | BBC: Rohingya crisis: Myanmar rebuffs rebel ceasefire

Die "Arakan Rohingya Salvation Army" (ARSA) erklärte gestern einen einmonatigen Waffenstillstand und forderte die Armee Myanmars auf diesen ebenfalls auszurufen. Die ARSA verkündete den Waffenstillstand auf Twitter: "Um humanitären Helfern den Zugang ins Krisengebiet zu ermöglichen." Ein Sprecher des Militärs meinte jedoch: "Wir haben keine Politik, die mit Terroristen verhandelt. Angeblich sind seit Ausbruch der Unruhen knapp 300.000 Rohingyas geflohen. Der Außenminister von Bangladesch spricht von einem "Genozid" gegen die Rohingya.

Erst griffen die saudisch-inspirierten Hybrid-Terroristen Polizeistationen, Grenzposten und Dörfer an und nun "Waffenstillstand"? Die Armee Myanmars nahm aus Nord-Rakhine auch Inlandsflüchtlinge in anderen Landesteilen auf, wo sie vom Roten Kreuz Myanmars betreut werden. Im teilweise entvölkerten Nord-Rakhine finden nun die Militäroperationen gegen die bewaffneten Terroristen statt. Daß, diese sich nun konsolidieren möchten ist wohl kein Wunder, da sich die Schlinge zuzieht - auch Bangladesch braucht keine bewaffneten "Trouble Maker". Es wäre töricht von Myanmar darauf einzugehen, vielmehr ist es die Pflicht eines Staates für Sicherheit und Ruhe zu sorgen und keine rechtsfreien Gebiete zuzulassen. TQM

10.09.2017

Saudi Arabien   Russland

20:55 I Gulfnews: Possible Saudi-Russia cooperation seen in Syria against Iranian influence

Der russische Außenminister Lavrow traf heute den saudischen König Salman in Riad. Sie besprachen dabei den Syrien-Krieg und die diplomatische Krise mit Katar. Das Treffen fand im Vorfeld des Besuchs des saudischen Königs nächsten Monat in Moskau. Lavrow wird als nächstes nach Jordanien weiterreisen. 
Analysten sagen, daß Saudi-Arabie von Russland die Eindämmung des Iran möchte. Iranische Milizen und bsonders die Hisbollah spielten eine entscheidende Rolle dabei, Assad wieder in den Sattel zu heben, meinte Mustafa Alani, Leiter des "Defense and Security Departments" am Gulf Research Center in Dubai.  Weiter meint er, daß die USA und Israelis die Russen dazu drängen, die Anwesenheit der Iraner in Syrien zu beenden.
Die USA, die EU, Saudi und die Türkei mußten ihre Haltung zu Assad ändern. Er wird in einer Übergangsphase akzeptiert, im Gegenzug für die saudische Akzeptanz der Deeskalationszonen sollen die Russen die Iraner eindämmen. 

Eine zarte Mahnung kam indeß aus Teheran: Es erinnerte Russland daran, daß sie und die Hisbollah eine wesentliche Rolle beim Sieg Assads spielten. Moskau wisse genau, daß jeder Versuch die Rolle Irans in Syrien schwächen zu wollen zum Nachteil Russlands wäre, weil dadurch die USA und Israel Raum hätten um Assad zu stürzen. Russland kündigte seinerseits an, gemeinsame Projekte in Saudi-Arabien und in Russland am Energiesektor zu unterstützen.  Das wäre genau ein von Russland gewünschtes Kooperationsfeld und führt die US-Sanktionen gegen Russlands Ölfirmen weiter ad absurdum, ausgerechnet über ihre saudische Melkkuh. TQM

 

Israel   Iran

14:50 I Jerusalem Post: Iran is Israel´s "shaping trauma", says ex-deputy chief of staff

Der ehemalige, stellvertretende Generalstabchef der Israelischen Armee, Generalmajor Yair Golan, sagte in einem Vortrag vor dem Washingtoner Think-Thank "Institute for Near East Policy", daß jede Nation in ihren Traumata denkt, so wie im Falle der USA wo es 9/11 ist, muß man am Beginn einer Diskussion die Frage stellen: Was ist Ihr Trauma? 
Für Israel ist der Iran viel gefährlicher als Daesh/IS, da "die Iraner komplex denken, wesenlich zivilisierter sind, eine ordentliche akademische Landschaft haben, eine schöne Industrie, gute Forscher und eine talentierte Jugend." "Sie sind uns sehr ähnlich und weil sie uns so ähnlich sind, sind sie auch so gefährlich", so Generalmajor Golan. 
Israel weiß wie mit arabischen Kämpfern umzugehen ist, aber mit dem Iran fehlt eine Strategie. Die iranischen Kräfte in Syrien sind vorgerückt und obwohl die israelischen und russischen Interessen nicht ident sind, gab es laut Golan unterm Strich positive Erfahrungen mit Russland, die hoffentlich anhalten. Die Russen sind mit den Iranern ideologisch nicht deckungsgleich, aber sie nutzen sie für ihre Interessen.

Und somit sind wir aus Golan´s Mund am Kern der Sache angelangt. Im Umkehrschluß sagt also Golan, daß Israel besser mit dummen, unzivilisierten, ungebildeten Arabern lebt, weil man diese leichter beherrschen kann, als mit schlauen Persern, die es intellektuell mit den Juden aufnehmen können. That´s the Point! Wann kommt also Israel auf die Idee mit dem Iran vernünftig und auf Augenhöhe zu reden, statt sinnloserweise über Intrigen saudischer Beduinenpaläste Regionalkriege zu führen, bzw. sunnitisch-schitische Gemetzel zu inszenieren um die Iraner schwach und unter Sanktionen zu halten? Es funktioniert mit der Niederlage des IS-Zirkus in Syrien und der chinesisch-russischen Achse über Teheran sowieso nicht mehr wie in den Jahrzehnten davor! TQM 

China   Russland   Indien   USA

09:55 | RT-VIDEO: Keiser Report - R.I.P. Dollar

Während bei uns "Irma" und "Birma" das westliche Massenmedien-Publikum unterhält, geschah etwas von ungeheuerlicher Tragweite. Keiser erinnert, daß Saddam Hussein und Gaddafi für ihr Ansinnen Öl in Euro zu verkaufen umgebracht wurden, dabei waren sie Verkäufer und hatten nur die Idee. China ist aber mächtiger Kunde und meint es aber mit der "De-Dollarization" ernst und bastelt seit Jahren still und und heimlich an dem großen Wurf.
Erst pumpte China unfaßbare Dollarmengen in Goldkäufe und schuf eigene Finanzinstitutionen, nun gab es bekannt mit, einem börsennotierten GOLDGESTÜTZTEN (!!!) "ÖL-YUAN" über die Börse in Schanghai direkt internationalen Ölhandel abzuwickeln. 
Damit zerschlägt China die Welt seit Bretton-Woods. Die Amerikaner verließen den Goldstandard und wechselten zur unangefochtenen Reservewährung durch ihre Stellung als Monopolwährung im Ölhandel. Dies ist nun vorbei. Wer sich unwohl fühlt mit dem noch exotisch klingenden "Yuan" bekommt als Draufgabe die garantierte, physische Konvertierbarkeit in Gold.
Russland alleine versorgt die Chinesen mit fast einem Drittel ihres Öl-Bedarfd, ein weiterer großer Lieferant ist der Iran. Alle Länder, die entweder von den Amerikanern mit Sanktionen erpresst werden, bzw. vom Dollarhandel ausgeschlossen sind, können sich an Schanghai wenden. Und das ist keine bittere  Ersatzvariante zu London, Rotterdam und New York, sondern eine goldene Gelegenheit das Dollar-Joch der "Westlichen Wertegemeinschaft" abzuwerfen.
Während also das Weisse Haus und Finanzminister Mnuchin überlegen, wie sie China eindämmen, schädigen und bestrafen können, mit welchem "Nordkorea-Vorwand" sie China von der Weltbühne verbannen können und wie sie deren Banken abschneiden können erreicht der größte Hurrikan nicht Florida, sondern die  FED, deren Vize Stanley Fischer letzten Mittwoch aus unbekannten Gründen zurücktrat. Als Draufgabe bekommen die Amerikaner aus dem Land des Lächelns eine Grundsteinlegung aus Schanghai präsentiert: Die Grundsteinlegung eines Turms, künftiger Hauptsitz der BRICS Bank. Die angelsächsische Arroganz, sich als  Verkörperung der "Internationalen Staatengemeinschaft" aufzuspielen, geht rasant zu Ende. Einige ihrer Vasallen haben guten Grund zur Beunruhigung und müssen sich fragen wohin künfitg ihre "Atlantikbrücke" führt? TQM

12:28 | Kommentare zu RIP USD
(1) Werter TQM, Ihren Kommentar interpretiere ich wie folgt: Ihren Kommentar als inhaltlich stimmig angenommen bedeutet das für mich das wir absehbar in der Finanzwelt große Verwerfungen sehen werden. Denn, wenn immer mehr Länder ihren z.B. Öl-Handel über die Schanghaier BRICS Bank in einem garantiert Gold gedeckten Yuan abwickeln schwindet doch der weltweite Einfluß des US-Dollars rapide. Das heißt für mich das es den Amis zukünftig sehr schwer fallen wird ihre z.B. millitärischen Aktivitäten über das Erschaffen von Geld aus dem Nichts (umsonst neue US-Dollar über die FED virtuell erzeugen da keine Staaten oder aber zumindest immer weniger Staaten diese US-Dollar haben möchten, diese US-Dollar dementsprechend bei der FED in deren virtuellen Tresoren verbleiben, nicht in den Umlauf gebracht werden können) zu finanzieren. Demzufolge sind die doch über kurz oder lang weg vom Fenster, haben nicht nur auf der finanziellen Weltbühne nichts mehr oder aber nur noch sehr wenig zu vermelden.
Liege ich mit meiner Interpretation richtig?

12:45 I TQM: Werter Einsender, so sehe ich das auch. Und letztlich sieht es auch Steve Bannon so, der offen sagte, daß es keinen Krieg mit Nordkorea geben werde, da er nicht durchführbar sei und es in Wirklichkeit um China ginge. Wahrscheinlich kommt den Chinesen der halbherzige Angriff der Amerikaner etwas zu früh, aber dennoch für die Amerikaner zu spät. Lassen sich mich folgende Gedanken ergänzen: 
Während der Fall des "Eisernen Vorhanges" von der Kommunistischen Unterjochung direkt über die bunten Glasperlen des westlichen Gauner-Kapitalismus und der NATO-Osterweiterung, die Länder in eine neue Sklaverei, "Maidan" und "Orangen Revolutionen" führte, kommt die echte Befreiung erst mit dem Abstieg des Dollars. Wir stehen offenbar an dieser Zeitenwende. Die "Westliche Wertegemeinschaft" hatte nur im Sinn den russischen Bären zu reizen, auszunehmen wie unter Jelzin und zu zerteilen. Somit hat man ihn in die Arme Chinas getrieben. Und während der Bär grollt und mit den Tatzen schlägt, versteht es der chinesische Drache seit jeher die Energie des Angreifers abzufangen und direkt in die eigene Energie des Gegenschlages umzuwandeln. Gemeinsam wird es gelingen das westliche Schachbrett zuzuklappen!

(2) Gott sei Dank, wenn der Terrorstaat USA endlich implodiert und sich aus dem Weltgeschehen zurück ziehen muss. Die USA hat genug Schaden in der
Welt angerichtet und ihre Verbündeten missbraucht.

(3) Je mehr der Dollar an Bedeutung verliert, desto aggressiver werden die UAS militärisch auftreten, ganz so wie es ihrem Naturell entspricht. Kampflos gibt der Ami nicht auf, eher wird er wild um sich schlagen. Werden Iran, Rus, China und Indien das Öl nicht mehr in Dollar handeln, werden die USA angreifen. Einen Vorwand finden die immer.

(4) Wenn das so kommt, wird die Dollar-Hydra mit Sicherheit versuchen die auf Pump gekauften Waffen aus den Arsenalen zu holen und dem Verwendungszweck (unendlicher Krieg) zuzuführen. Wenn es im fernen Osten knallt, wird das hässlich. Den Schuldenbuckel aus Washington sollte aber klar sein, dass dieser Krieg nicht auf diese Region begrenzt bleiben wird. Wenn das Schuldenreich zerbröselt wird es auch zu Schäden in den USA kommen. Ich vermute das brauchen die Amis im Untergang - das die mal sehen wie ein zerstörtes Land von innen betrachtet aussieht.

09.09.2017

Saudi Arabien   USA   1303511917

10:40 I Gulfnews: Hopes for Qatar crisis breakthrough raised, shattered within minutes

Aufkeimende Hoffnungen auf einen Durchbruch der Krise mit Katar fanden wenige Minuten nach einem Telefonat zwischen dem saudischen Kronprinzen  "MBS" (Mohamed bin Salman) und dem Emir Tamim aus Doha ein jähes Ende. Während der saudische Kronprinz die Modalitäten eines Gesprächsmodus mit Scheich Tamim erörterte und verlautbarte sich darüber mit Bahrain, VAE und Ägypten zu koordinieren, gab es bereits erste Verlautbarungen der katarischen Nachrichtenagentur. Darin wurde verscheiegen, daß das Telefonat auf Wunsch Doha´s zustande kam und nicht wie von Doha behauptet auf einer Koordination Trump´s basierte. Aufgrund dieser verdrehten Fakten stellt Saudi umgehend diesen diplomatischen Ansatz wieder ein bevor nicht Katar öffentlich seine Position darlegt. 

Katar bezeichnet wiederum diese Unstimmigkeit lediglich als protokollarische Nebenbaustelle  - natürlich beruft sich Katar auf die breitbeinig verkündete Mittlerrolle Trump´s, der den Saudis in den Rücken fiel in dem er, die von ihm ursprünglich selbst unterstützten, gegen Doha verhängten Daumenschrauben lockerte und nun Saudi zum Dialog zwingt, ohne jedwede Vorbedingung gegen Doha zu gestatten.
Das geht so weit, daß sgar umgekehrt Saudi mittlerweile Vorbedingungnen Katars ablehnt. Und in 5 Tagen soll in London die von Riad bezahlte und choreografierte, katarische  "Oppositions-Konferenz" in London stattfinden. Es zeugt von den tiefen Gräben am Golf aber auch vom totalen außenpolitischen Versagen des State Departments und des Weissen Hauses - reinstes Chaos!  Alle lokalen Konfliktparteien stehen am Gaspedal, während Trump zwischendurch und unerwartet auf die Bremse steigt. Das garantiert ein Schleudern aus der Kurve. Die tragisch-komische Reality-Soap kann man mit Genugtuung beobachten - nicht nur in Teheran. Auch in Riad wollte man nur widerwilligst dem Dialogsbefehl aus der politischen Kaaba in Washington folgen, so heißt es wieder "Scheich drauf´!" und Tritt ins Gaspedal. TQM

China Russland Iran

07:50 | AsianReview:   China sees new world order with oil benchmark backed by gold

 DENPASAR, Indonesia -- China is expected shortly to launch a crude oil futures contract priced in yuan and convertible into gold in what analysts say could be a game-changer for the industry. The contract could become the most important Asia-based crude oil benchmark, given that China is the world's biggest oil importer. Crude oil is usually priced in relation to Brent or West Texas Intermediate futures, both denominated in U.S. dollars.

Was auf "österreichisch" so viel bedeutet wie "Rütteln am Watschenbaum" (der FED und somit am Rückenmark der Hydra). TQM

08.09.2017

USA   Syrien   Iran   Tuerkei

15:50 I Gulfnews: Iran, Turkey and Russia aren´t natural friends, and it´s up to the US to keep it that way

"Iran, Türkei und Russland sind keine natürlichen Freunde und es liegt an den USA, daß es so bleibt", meint der ehemalige US-Staatssekretär im Pentagon, Dov Zakheim. Jahrhundertelang waren Russland und die Türkei verfeindet, gleich wer regierte und das NATO-Mitglied Türkei hat die längste Grenze zu Russland. Auch die Beziehungen der Türkei zum Iran waren über 150 Jahre feindselig, da es dem Ottomanischen Reich nie gelang das schiitische Persien unter ihre Kontrolle zu bekommen. Trotzdem sich Iran, Türkei und Russland im Astana-Abkommen über die Deeskalationszonen einigen konnten, sind ihre Interessen verschieden. Sollten die USA in Syrien bleiben, könnte die Türkei eher nicht neue Partner statt dem Westen suchen. Sollten jedoch die USA sich zurückziehen, dann könnte es der Beginn einer wundervollen Freundschaft zwischen der Türke, dem Iran und Russland sein.

...und genau das wollen die angelsächsischen Intriganten nicht und erinnern daran, wie man alte Feindschaften aufrechterhalten kann, um sich auf Kosten der Völker die parasitäre Vorherrschaft zu sichern. Warten wir ab, ob sie es gegen die chinesisch-russische Walze diesmal schaffen. TQM

 

UNO

09:23 | RT: "Nicht auf der Gästeliste" – Putin nicht zu Trumps UN-Reform-Treffen eingeladen

Der russische Präsident Wladimir Putin wurde nicht zu einem Treffen zur Reformierung der Vereinten Nationen eingeladen, deren Gastgeber angeblich Donald Trump sein soll. Das Treffen soll scheinbar im Vorfeld der Generalversammlung in New York stattfinden, sagte der Helfer des Präsidenten, Juri Uschakow.

Der hat dort eh nix verloren. Man solte möglichst wenig mit Organisationen mit drei Buchstaben zu tun haben! UNO, IWF, ESM, EZB, FED!  Zu gefährlich. Die Tatsache, dass bei der UNO das Land mit den größten Rückständen bei den Mitgliedsbeiträgen, den Gastgeber mimt, und sagen darf, wer aller nicht kommt, sagt so ziemlich alles über diesen unnötigen Verein! TB

12:00 | Kommentar zum TB-Kommentar:
Die UNO wurde ja gegründet, um den Frieden in der Welt dauerhaft zu sichern. Als oberste Regel gilt hier, dass kein Staat das Recht hat einen anderen Staat kriegerisch zu überfallen. Und wenn militärisch eingegriffen wird, ist das nur mit UN-Mandat erlaubt. Das  ist ja grundsätzlich eine sehr gute Regel. Auch wenn diese Regeln in Bezug auf das Veto-Recht zu verbessern sind. Auch wenn gerade die USA diese Regel immer wieder brechen und auch mit den Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist, wird es besser sein, diese Regeln zu haben, als gar keine Regeln. Wenn ich jemanden überzueugen möchte, dass die vielen Kriege im nahen Osten völkerrechtswidrig sind, dann verweise ich immer darauf. Wie kann ich jemanden sonst überzeugen, wenn es keine Regeln gibt?

17:33 | H.Lohse
Werter Leser, etwas weniger "Blauäugigkeit" erscheint beim Vertrauen in die UN schon angebracht. Wenn man weiß, dass die Fa. von den "Ammies" betrieben wird und die AGB's bzgl. Vetorecht kennt, wird man feststellen müssen das in deren Satzung unter Artikel 53, 107 ein militärisches Eingreifen auch ohne Mandat und jederzeit möglich ist. Diese Artikel beinhalten die Feindstaatenregelung, insbesondere gegenüber Deutschland, -da ist nix mit Mandat, da ist Schönwetter machen geregelt. Das Wetter bestimmt also die Fa. selbst, -was glauben Sie denn, warum es hier in D so schlecht ist ? Nix für ungut und ohne "Verlaub", weil das sollte nicht das b.com Level sein, -einfach nur zu Ihrer und unser Aller Info. Vielleicht mag man dann ein wenig das Handeln von Uckermarks Angi nachvollziehen können, -die "Kanzlerakte" lässt grüßen. 
https://www.welt.de/geschichte/article160307764/Deutschland-fuer-UN-noch-Feindstaat.html

Syrien

08:38 | RT: Syriens Stürmerstar dankt Präsident Assad und erntet Empörung im Netz

Ein Dank des syrischen Stürmerstars Omar al-Soma an Syriens Präsidenten Baschar al-Assad hat in den sozialen Netzwerken Empörung ausgelöst. Kritik kam vor allem aus Saudi-Arabien, wo Al-Soma für den Club Al-Ahli aus Dschidda spielt. Der 28-Jährige hatte am Dienstag in der WM-Qualifikation gegen den Iran kurz vor Schluss den Ausgleich zum 2:2 geschossen. Syrien wahrte damit seine Chance, 2018 erstmals an einer WM-Endrunde teilzunehmen.

Soll das Netz doch empört sein. Wißt Ihr, was uns in der Redaktion wirklich empört? Syrien im Kriegsmodus am Weg zur WM, während Österreich - mit mittlerweile mehr jungen syrischen Männern als Syrien- nach 8 Spieltagen bereits an der Seitenoutlinie steht und die vor 1,5 Jahren noch enthusiasmierten Verantwortlichen sich verlegen am Hinterkopf kratzen und zu keiner Kündigung fähig sind. Ich krieg bei sowas den vollen Koller! TB

09:00 | Kommentar
Ihr Österreicher habt ein Fußballproblem. Bei Euch spielen zu viel Eingeboren in der Nationalmannschaft. Würdet ihr wie die BRD mehr fähige Fußballer aus Afrika, der Türkei oder aber Südamerika in Euer Team integrieren, es wäre wohl erfolgreicher. Als Österreicher wäre ich stolz auf diese Mannschaft! Was wollt Ihr denn bei der korrupten Fifa Show?!

09:38 | Leser-Reaktion auf den Kommentar "zu viele Eingeborene im Team" darüber
Schalt mal dein Gehirn ein: Deshalb nennt sich das ja auch Nationalmanschaft.Das ist wohl besser als irgendein zusammengekaufter Haufen verschiedener Nationalitäten.Man stelle sich nur mal so die Olympiade vor,das Land mit der meisten Kohle kauft sich die besten Teilnehmer. Isses das?

13:25 I Mich macht traurig, wütend und betroffen, daß der syrische Stürmer vergessen hat auch Putin für die Befreiung zu danken! TQM

 

r.svg   USA   Saudi Arabien

08:32 | Al Jazeera: US urges Myanmar to give access to Rakhine area

Und jetzt platzt schön langsam die saudisch-westliche Propaganda-Furunkel auf. Gestern warnten die Rohingya vor "vor einem zweiten Srebrenica falls die internationale Gemeinschaft nicht einschreitet", so als ob es einen einzigen Rohingya gäbe, der jemals von Srebrenica gehört hätte. Heute bereits die Forderung der USA nach Einlaß auf souveränes Staatsgebiet, morgen eine ""Internationale, Mission" und wie Markovics hier schrieb, am Ende das "Kosovo-Szenario" mit Abspaltung und Militärstützpunkte der "Westlichen Wertegemeinschaft".  Zeitungen Myanmars zeigen Bengalis die Häuser abfackeln und vermummt und verschleiert mit Schwertern hantieren, während Rohingyas behaupten, daß das Militär und "buddhistische Extremisten" ethnische Säuberungen ausschließlich gegen Muslims durchführen. Das Abbrennen und die Verbreitung von Chaos und Flucht, war bereits die Grundrezeptur des "Arab Spring", in Rakhine/Myanmar ist es offenbar die selbe Blaupause, wie auch auf den Phillippinen, oder in Nigeria, Mauretanien, Mali, etc. Das Märchen von buddhistischen Extremisten, die mit dem Militär die Bevölkerung vertreiben, Unruhe stiften und Minen in Richtung Bangladesch verlegen, obwohl Bangladesch militärisch auf Seiten Myanmars steht ist nichts als dümmlichste Propaganda. TQM

07.09.2017

Syrien   USA

16:30 I Sputnik: USA evakuieren über 20 IS-Anführer aus Deir ez-Zor

„In den letzten Wochen im August wurden vor dem Hintergrund der Erfolge der syrischen Regierungstruppen im Osten Syriens eine Reihe der US-Geheimdiensten unterstellten Feldkommandeure dringend aus Deir ez-Zor in Sicherheit gebracht“, so der Sprecher. Dies sei gemacht worden, um die Erfahrung der Kämpfer in anderen Gebieten einsetzen zu können.So habe ein Hubschrauber der US-Luftwaffe spät am 26. August in der Nähe der Ortschaft Treif nordwestlich von Deir ez-Zor zwei IS-Feldkommandeure „europäischer Herkunft“ mit deren Familienmitgliedern abtransportiert.Das Vorgehen der US-Luftwaffe spiele der syrischen Regierungsarmee nur in die Hand. „Die Kämpfer, die dank den Amerikanern ohne ihre Anführer zurückgeblieben sind, geben organisierte Aktivitäten auf, verlassen ihre Stellungen, indem sie sich anderen Gruppierungen anschließen oder vereinzelt die Flucht ergreifen“, so die Quelle weiter.

Eine ungeheuerliche Frechheit! Jetzt sieht man nochmals die ganze böse Fratze der "Westlichen Wertegemeinschaft"! "Gemäßigte Rebellen", "demokratische Opposition", "Widerstandskämpfer", "IS/ISIS": Alles aus einer Giftgasküche! TQM

 

Grossbritannien   Syrien

15:12 I BBC-Video: Assad denies use of chemical weapons

Präsident Assad im O-Ton, eine seltene Stimme der Vernunft. TQM

 

Israel Syrien

13:12 | sputnik:  Syrische Armee meldet israelische Luftangriffe auf ihre Stellungen 

Israels Luftwaffe hat Angriffe auf syrische Armeestellungen im Westen des Landes geflogen. Das meldet die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) unter Berufung auf das syrische Militär.

Dazu passend, mintpress news: The Conflict In Syria Was Always Israel’s War

13:03 | neopresse: Warum sich die Libyer Gaddafi zurückwünschen 

Die entsetzlichen Lebensverhältnisse in Tripolis lassen die Menschen verzweifeln. War der Winter in Tripolis schon schlimm, so sind die Sommermonate noch viel schrecklicher. Der LibyaHerald zitiert in einem Artikel von Moutaz Ali einen Stadtbewohner mit den Worten: „Die Revolution war für uns ein Desaster und hat nichts außer Zerstörung gebracht. Ich möchte die Zeiten, so wie sie unter Gaddafi waren, zurück, und wenn es nur für einen einzigen Tag wäre.“[2]

USA

12:52 | sputnik: „Lieber eine Million tote Nordkoreaner als Tausend tote Amerikaner“ – US-Experte 

Die Politik Washingtons gegenüber Nordkorea muss laut dem pensionierten Oberst der US-Luftstreitkräfte und strategischen Analytiker des amerikanischen Fernsehsenders Fox News Ralph Peters so aggressiv wie möglich sein.

Experten in globaler Kriegherrschaft mit Vertsärkung durch Allierten und dessen Kanonenfutter haben wieder ein Machtwort erlassen. P

Nordkorea

12:50 | heise: Nordkorea: Handelssanktionen oder Mikrowellenwaffen? 

Seit Donald Trump am 3. September nach einem großen nordkoreanischen Kernwaffentest (vgl. Nordkorea hat angeblich erfolgreich einen Atomwaffentest durchgeführt) und kurz vor einem Krisentreffen mit Stabschef John Kelly und Verteidigungsminister James Mattis twitterte, zu den Optionen, die man jetzt diskutiere, gehöre auch ein Handelsstopp mit "allen Ländern, die mit Nordkorea Geschäfte machen", wird gerätselt, wie der US-Präsident eine so umfassende Maßnahme durchsetzen will. Ein Abbruch der Geschäftsbeziehungen zu China, dessen Wirtschaft inzwischen so eng mit derjenigen der USA verflochten ist, dass in beiden Ländern "viele Räder still stehen" würden, liefe nämlich auf eine Weltwirtschaftskrise hinaus.

Fragt sich zu welchen Alternativen sich die Supermächte entscheiden, auf dem Weg zu einer unerwünschten friedlichen Lösung.P

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10:18 | b.com: Burma und die Rohingaya - – der Kosovo Südostasiens?

Tausende Muslime kommen in Booten über das Meer und versuchen um Asyl anzusuchen – was nach der aktuellen Lage in Südeuropa klingt, findet zur Zeit in Südostasien, genauer gesagt den Staaten Thailand, Indonesien und Malaysia statt. Laut den Vereinten Nationen machen Buddhisten in Burma Jagd auf Muslime, es bahnt sich eine humanitäre Katastrophe an – doch was passiert wirklich in diesem Teil von Südostasien?

"Russland verstehen"-Gast-Autor Alexander Markovics mit seinen Burma-Betrachtungen! Herzlichst empfohlen - für den Durchblick! TB

Saudi Arabien   VAE   1303511917

09:15 I Gulfnews: Qatar food shortages stirring social unrest, paper argues

Die emiratische "Gulfnews" berichtet, daß laut einem Papier der "katarischen Opposition", welche am 14. September in London eine Konferenz über "Globale Sicherheit und Stabilität" abhalten wird, es 2018 in Katar zu Essens- und Güterengpässen kommen wird, die "Unruhen und potenziell auch Umstürze, oder gar eine auswärtige Intervention hervorrufen könnten". Sogar ein Putsch durch führende Mitglieder der Al Thani Familie gegen den jetzigen Emir wird in diplomatischen Kreisen diskutiert, so das Blatt aus Dubai. "Die Wahrscheinlichkeit eines Regime-Changes in Doha steigt", meint Khalid Al Hail, Sprecher der "Opposition" und Geschäftsmann im Exil. 
Der saudische Fahrplan ist also ganz offen dargelegt. Bereits in einem anderen Artikel heute, drohte die "Gulfnews" dem katarischen Emir an "durch Arroganz" das selbe Schicksal wie Nasser, Gaddafi und Saddam zu erleiden. Deutlicher geht es wohl nicht und die Saudis scheinen auf das Appeasement Trumps zu pfeiffen, wohl deshalb, weil sie die Israelis an Bord haben.  In der Propagandaschlacht, in der Bahrain ankündigte Katar vor die UNO und dem Internationalen Gerichtshof zerren zu wollen, folgt nun die "Antwort" auf Al Jazeera, das über "Folter und sexuellem Mißbrauch durch die Behörden Bahrains gegen Oppositionelle berichtet.  TQM

USA   Nordkorea   Suedkorea

08:37 | neopresse: …’Ansonsten’… Eine unterschätzte Warnung…

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn Elefanten kämpfen, werden Ameisen zertreten.“ Denken Sie an die derzeitige Krise auf der koreanischen Halbinsel, in der die Regierung in Seoul praktisch ignoriert wurde.

Es heißt aber auch "viele Ameisen zerfleischen einen Löwen", oder? TB

06.09.2017

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19:50 | DW: Suu Kyi kritisiert Berichterstattung über Rohingya-Krise

Vor zehn Tagen eskalierte der Konflikt um die muslimische Minderheit im Westen Myanmars. Regierungschefin Aung San Suu Kyi, die bislang dazu geschwiegen hatte, kritisiert nun vor allem die Rolle der Medien.

Russland   USA

13:55 | rt: "Bruch des Völkerrechts" - Russland wird USA wegen Beschlagnahmung diplomatischer Gebäude verklagen

Außenminister Sergej Lawrow hat seinem US-Kollegen Rex Tillerson angekündigt, Moskau werde gegen die illegalen Konfiszierung russischer diplomatischer Gebäude rechtliche Schritte einleiten. Zuvor hatte die US-Regierung ein russisches Konsulat in San Francisco schließen lassen.

 

Nordkorea

13:29 | sputnik: Moskau: Situation auf koreanischer Halbinsel am Rande eines Krieges

Die kriegerische Rhetorik Nordkoreas und der USA haben die Situation auf der koreanischen Halbinsel an den Rand einer großangelegten bewaffneten Auseinandersetzung gebracht. Das hat der russische Vizeaußenminister Igor Morgulow am Mittwoch beim 3. Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok erklärt.

 

UNO   Saudi Arabien   r.svg

10:15 I Al Jazeera: Myanmar laying landmines on Bangladesh border

Die vorhersehbare Propagandaschlacht kommt in Fahrt. Auf Aljazeera die Horrormeldung, daß Myanmar die Grenze zu Bangladesch vermint, damit arme Flüchtlinge im Falle ihrer Rückkehr in die Luft fliegen. Erdogan, selbsternannter Hüter aller Muslims, telefoniert auch schon besorgt nach Myanmar, auch der Iran protestiert und die BBC bringt zwar ein Statement der Suu Kyi, die Vorwürfe von wegen "Ethnischer Säuberung" zurückweist, aber wo schon Stimmen nach Aberkennung des Friedensnobelpreises laut werden.  Die Kampagne hat den westlichen Mainstream erreicht, jetzt kann man die Tage zählen, bis der Ruf nach Sanktionen oder gar Intervention laut werden. TQM 

Russland

10:00 | uncut: RUSSLAND SCHLÄGT UNO BEWAFFNETE UN-MISSION AN DER DONBASS-FRONT VOR

Die Russische Föderation hat soeben der UNO und dem UN-Sicherheitsrat einen Resolutions-Vorschlag zur Regulierung des blutigen Donbass-Konflikts vorglegt, in dem eine bewaffnete UN-Mission („Friedensmission“) in der Bufferzone der Donbass-Front stationiert werden soll, die die OSZE-Beobachter bei ihren Kontrollen unterstützen und die Einhaltung des Minsk-2 Friedensabkommens kontrollieren sollen.

Aber wohlgemerkt nur an der Frontlinie und nur zum Schutz der OSZE-Vertreter. Keine Mission im Donbass, oder gar an der russischen Grenze. Daher wird die Resolution sicherlich von der "Westlichen WErtegemeinschaft" im Sciherheitsrat abgelehnt. TQM

Georgien

08:58 | schallundrauch: Washington bringt Panzer und Marines nach Georgien

Als Fortsetzung und Bestätigung meines vorhergehenden Artikels über die Aggression Amerikas gegenüber Russland kann ich berichten, das US-Militär hat Panzer vom Typ Abrams M1 und weitere gepanzerte Fahrzeuge per Schiff nach Georgien gebracht. Sie wurden im Hafen von Poti am Ostende des Schwarzen Meer entladen und sollen am multinationalen Manöver Agile Spirit 2017 teilnehmen. An dem Kriegsspiel in der ehemaligen Sowjetrepublik unmittelbar vor der russischen Grenze nehmen neben 500 US-Marines, 1000 Soldaten aus Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Lettland, Rumänien und Ukraine teil.

Iran

08:06 | Sputnik: Iran schließt Luftraum für US-Flugzeuge

Der Iran hat laut dem Kommandanten der Flugabwehrbasis Khatam-al-Anbiya, Brigadegeneral Farad Esmaili, ein Verbot für Flüge der US-Luftfahrt, einschließlich der Zivilluftfahrt verhängt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Fars.

05.09.2017

Israel

19:50 | RT: "Komplette Vernichtung von Hisbollah": In Israel beginnt größtes Militärmanöver seit 20 Jahren

Inmitten der angespannten Lage im Nahen Osten begann am heutigen Dienstag in Israel das größte Militärmanöver seit knapp 20 Jahren. Ziel der Übung ist es, die libanesische Hisbollah nachhaltig kampfunfähig zu machen. Israel untermauert damit seine jüngsten Drohungen.

Pfff! Little Korea??? TQM

Nordkorea

19:13 | China: Nordkoreas Atomtest-Berg vor Einsturz – „Radioaktivität bedroht mehrere Länder“

Peking ist wegen der Fortführung nordkoreanischer Atomtests im Testgebiet Punggye-ri in Sorge. Die Tests finden unter einem Berg 100 Kilometer südlich der gemeinsamen Grenze statt. Stürzte der Berg ein, könnte es zum Austreten von Radioaktivität kommen. Die Folgen wären nicht abzusehen. Das berichtete „Metro News“.

Nordkorea

17:26 | sputnik: Putin über Nordkorea: „Sie werden Gras essen, aber nicht auf Atomwaffen verzichten“ 

Nordkorea wird auch durch Sanktionen nicht darauf verzichten, Atomwaffen zu entwickeln. Das schätzt der russische Präsident Wladimir Putin ein. Für Pjöngjang handelt es sich dabei aus seiner Sicht um eine Frage der Sicherheit.
Putin erinnerte auf der Pressekonferenz beim BRICS-Gipfel in Xiamen an die Geschichte des Iraks und die Hinrichtung von dessen Staatsoberhaupt Saddam Hussein. Dieser habe auf die Produktion von Massenvernichtungswaffen verzichtet, sei aber trotzdem zusammen mit seinen Familienangehörigen getötet worden.

17:24 | sputnik: "Austria mit Australia verwechselt": Putin moniert Niveau von US-Politikern 

„Es ist schwer, einen Dialog mit Menschen zu führen, die Österreich mit Australien (beide Staatsnamen hören sich auf Englisch ähnlich an: Austria bzw. Australia – Anm. d. Red) verwechseln“, sagte Putin. „So ist aber offenbar das Niveau der politischen Kultur eines Teils des politischen Establishments.“

Österreich tangiert am Rande die Rubrik Geopolitik. P

20:05 I TQM: Und dann erst der Australopithecus, Ureinwohner der Löwelstrasse! Alles sehr verwirrend!!!

Isis   Syrien

16.33 I CNN: Syrian forces break ISIS siege of Deir Ezzor

Syrische Truppen erreichen Deir Es Zor und brechen die dreijährige Belagerung der Stadt durch die Freunde der "Westlichen Wertegemeinschaft". Nun gilt es schleunigst möglichst viel Raum zu besetzen, vor allem die umliegenden Ölfelder, auf welche die Kurden im Vorfeld des ihers Referendums am 25. September schielen. Doch je länger sie mit den Amerikanern in Rakka beschäftigt sind, desto besser für die künfitge Landkarte Syriens. TQM

brics fahnen

15:49 | sputnik: BRICS-Staaten sehen sich nach neuen Mitgliedern um

Im chinesischen Xiamen geht am Dienstag der BRICS-Gipfel zu Ende. Bei diesem hat Gastgeber Xi Jinping vorgeschlagen, die Gemeinschaft zu erweitern. Darüber schreibt die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag.

Die Leseratte
Auf der anderen Seite der Welt hat man Visionen, denkt in die Zukunft, schmiedet neue Allianzen und vernetzt sich neu und weltumspannend. Sehr interessante Entwicklung! Bei uns verpennt die Senioren-"Elite" gerade komplett, dass die Welt sich weiterdreht.

17:04 | Kommentar zur Leseratte
eine Anmerkung zum Kommentar der Leseratte bzgl. Erweiterung der BRICS-Staatengemeinschaft. Die Leseratte hat vollkommen recht. In diesem Sinne die besten Grüsse an Rothschild und Konsorten, die die deutsche und den französischen Merkel steuern: Ihr versaut es gerade so richtig in Europa.

 flagge tshirt 1x1   Grossbritannien

14:20 I BBC: Azerbaijan "operated secret $3bn secret slush fund"

Die herrschende Klasse Aserbaidschan operierte über undurchsichtige britische Firmen mindestens zwei Jahre lang einen Geldtopf von rund 3 Milliarden USD um gewogene Politiker zu bestechen und luxuriöse Geschenke zu bestreiten. Zweifelsohne wußten die Betroffenen woher das Geld stammte. Ein "Konsortium Europäischer Zeitungen" fand heraus, daß der "Fond" mit dem Spitznamen "Laundromat" seit 2014 agierte und wurde nun durch das "Organized Crime and Corruption Reporting Project" (OCCRP) veröffentlicht. Das meiste Geld wurde für Lobbyisten, Politiker, Geschäftsleute und Journalisten verwendet. So war zum Beispiel ein Erfolg, daß durch Bestechung ein Aserbaidschan-kritischer Bericht des Europarates (PACE) in Straßburg abgelehnt wurde. Das Geld wurde von vier in GB ansässigen Firmen, die mittlerweile aufgelöst wurden über eine dänische Bank weiter nach Estland transferiert...

Nun dazu folgende Gedanken - ich werde diesmal erst Fakten anführen und darunter Fragen stellen - damit diesmal jeder seine eigenen Antworten überlegen möge:

1.) Die "OCCRP" ist ein dubioses Medienkonglomerat, daß eindeutig von westlichen Nachrichtendiensten gespeist wird. Wie immer ist die "Süddeutsche" prominent vertreten. Zuvor fiel die "OCCRP" als Abschußrampe der "Panama Papers" auf, mit der man vor allem russische Auswärtsgelder und Konten enttarnen wollte, vermutlich als Retourkutsche für das mutmaßlich russisch-gespeiste Wikileaks.

2.) Aserbaidschan galt bislang als einer der vielversprechenden Einkreisungsstaaten der Amerikaner gegen Russland.  Es gestattete - zumindest bislang - den Israelis die Nutzung ihrer Luftwaffenbasen für den Kriegsfall mit dem Iran und ist auch Großkunde israelischer Drohnen, die es gegen das armenische Berg-Karabach einsetzt. 

3.) Zwecks internationaler PR als regionaler westlicher Liebkind-Staat veranstaltet Aserbaidschan, Formel 1 Rennen, trug 2015 die "Europa Spiele" aus, war Gastgeber des hyper politisch-korrekten "Eurovisions Songcontests" und sponsert Ateltico Madrid um etwas emiratischen Glanz von Real Madrid abzukratzen. 

4.) Auf europäischer Ebene gibt es in Frankreich, Deutschland, Italien, vor allem in aber GB mächtige Aserbaidschan Lobbies, die nicht nur den absurden Aliyjew-Clan schützen, sondern jede europäische Sympathie zu Armenien im Keim ersticken möchten. Jene "PACE" aus der Russland austrat, da nach Wiedereingliederung der Krim den russischen Abgeordneten das Stimmrecht entzogen  wurde und welches über "Menschenrechte" und "Good Governance" befindet, war/ist also von Aserbaidschan gekauft!

Daraus ergeben sich wiederum folgende Fragen:

1.) Warum lassen westliche Geheimdienste - wahrscheinlich primär die Briten -  Aserbaidschan so eiskalt und hochpeinlich fallen?
2.) Was ist geschehen- wie weit will man eventuell Aliyew stürzen, oder ihn zumindest isolieren und zum Schurken brandmarken?
3.) Geschieht dies mit Wissen und Einverständnis der Israelis? Ist das Teil der Strafaktion gegen seinen Oberturk-Schirmherren Erdogan? Ist dies ein "Präventivschlag" gegen einen, vielleicht sich anbahnenden Wechsel Aserbaidschans auf die chinesisch-russische Seidentrasse?
4.) Wie lange müssen wir warten, bis sich in London die "Aserbaidschanische Demokratische Opposition" findet, die es schon immer besser wußte und nun die neuen Freunde des Foreign Office sind?  TQM

Russland   USA

12:03 | sputnik: Putin zu US-Vorgehen gegen diplomatische Objekte: „Rechtmäßig, aber rüpelhaft“

Washington hat das Recht dazu gehabt, die Zahl der diplomatischen Objekte Russlands in den USA zu reduzieren. Das hat der russische Präsident Wladimir Putin am Dienstag auf der Pressekonferenz beim BRICS-Gipfel in China gesagt. Allerdings ist „rüpelhaft“ vorgegangen worden.

UNO   Saudi Arabien   r.svg

09:50 Xinuanet: Extremist terroris set fire on hundreds of houses in northern Myanmar

Die Terrorgruppe "Arakan Rohingya Salvation Army" ARSA, hat nach Regierungsangaben aus Rangun, mehrere hundert Häuser angezündet und zahlreiche Dörfer angegriffen. Ferner griffen die Terroristen 30 Polizei-Stationen im Norden der Provinz Rakhine an und töteten 13 Sicherheitskräfte. Die Sicherheitskräfte evakuierten 13.720 Rohingyas aus ihren Dörfern und versorgten sie, während sie militärisch gegen die ARSA vorgehen. Rund 38.000 seien nach Bangladesch geflohen.

Soweit einmal zur Abwechslung eine Version aus Myanmar, über die chinesische Staatsagentur Xinhua. Leider ist es typisch für die Monopolmedien der "Westlichen Wertegemeinschaft", daß nur einseitige "Verlautbarungen" aus den großen Nachrichtenagenturen (Reuters, AFP, AP) wiedergegeben werden, die eine Gesamtschau, oder auch nur eine graduelle Differenzierung ausschließen. Es ist nun also an der Zeit aus gegebener Aktualität, etwas tiefgründiger diesen Konflikt zu betrachten. 
Wer sind die Rohingyas, woher kommen sie? Das rund 53 Millionen Einwohner zählende Myanmar beherbergt 135 ethnische Minderheiten, davon die rund 1,1 Millionen Rohingyas. Sie bewohnen den an Bangladesch angrenzenden Rakhine-Staat, einen Küstenstreifen entlang der Ostküste Myanmars. Während der britischen Kolonialzeit (1824-1948) war Burma (nachmals Myanmar) Teil von Britisch-Indien. Die enormen Arbeiterwanderungen während der Kolonialzeit galt als innere Migration, da Burma eine indische Provinz war. Nach "Human Rights Watch"-Bericht  aus dem Jahr 2000, betrachtete die Regierung Myanmars die Migration unter britischer Herrschaft als illegal und verweigert daher den Rohingyas die Staatsbürgerschaft. Ethnisch handelt es sich auch tatsächlich um Bengalen, die zuwanderten.
Seit dem Militärputsch in Myanmar 1962 gab es für d