31.07.2019

20:15 | n-tv:  Fed senkt Zinsen erstmals seit Finanzkrise

Der Schritt kommt zwar nicht überraschend, ist dürfte aber für neuen Schwung an den Börsen sorgen: Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren schraubt die Notenbank in den USA den Zinssatz nach unten, zu dem sich die Banken Geld leihen können.

06:51 | Welt:  Der sture Notenbank-Chef erfüllt Trump jetzt einen Wunsch

Immer wieder forderte US-Präsident Donald Trump niedrigere Zinsen. Immer wieder ließ der Chef der amerikanischen Notenbank Fed ihn abblitzen. Nun könnte sich das erstmals ändern. Was steckt hinter dem Sinneswandel des Jerome Powell?
 „Vermasseln Sie es nicht wieder“, schrieb Donald Trump am vergangenen Montag auf Twitter.

Trump bekommt was er möchte. TS

30.07.2019

10:05 | fuw: SNB hat wohl am Devisenmarkt interveniert

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 5130 0.2%)) dürfte jüngst wieder am Devisenmarkt interveniert haben. Der Anstieg der Sichtguthaben von Banken bei der SNB deutet laut Marktteilnehmern jedenfalls darauf hin. Konkret ist der Durchschnitt der Franken-Sichtguthaben bei der SNB für die vergangene Woche (Mittwoch bis Mittwoch) um 1,7 Mrd. Fr. auf 581,2 Mrd. Fr. gestiegen, wie die Nationalbank am Montag mitteilte. Die Entwicklung der Sichtguthaben gilt als guter Indikator für mögliche Interventionen der SNB zur Frankenschwächung. Sie kauft dann zum Beispiel Fremdwährungen und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut.

Das einzig legitime Aufgabe von Zentralbanken von Demokratien sollte die Währungsstabilität sein. Keine Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Konzernfinanzierungs- und Rettungsinterventionen sollten erlaubt sein. Diese Maßnahme hat - im Gegensatz zu EZB und FED wenigstens - "mit der Währung" zu tun. Ob eine bewußte Schwächung der Währungsstabilität dienlich ist? Vielleicht langfristig und vielleicht "versteht Volk das nicht". Der Verdacht drängt sich schon auf, dass eventuell Exporthilfe oder anderes betrieben wurde?
In jedem Fall: diese Intervention ist verglichen mit dem Euro-Peg (2011 - 2015) ein Lercherl! TB

29.07.2019

18:02 | tichy: EZB vor Gericht: Ist die Europäische Gelddruckerei grundgesetzwidrig?

Am Dienstag geht es vor dem Bundesverfassungsgericht erneut um die Frage: Hat die EZB heimlich die Aufgabe eines europäischen Finanzministers übernommen und die Rechte von Bundestag und Bundesregierung auf die EZB verlagert?
Im Interview mit dem Anwalt der Kläger, dem bekannten Verfassungsjuristen Dietrich Murswiek, zu den rechtlichen Grundlagen für die Gelddruckerei der EZB.


12:07
 | focus: Diese Zeichen zeigen: Die EZB plant das Helikoptergeld für alle

Die Illusionskünstler der EZB haben ihr größtes Kaninchen noch gar nicht aus dem Hut gezaubert. Die Rede ist vom sogenannten Helikoptergeld, ein raffinierter Einfall des Großmeisters Milton Friedman. Der empfahl in einem Gedankenexperiment, einen Hubschrauber über dem Land kreisen und Geldscheine regnen zu lassen. Die frisch gedruckten Noten sollten, obwohl in einem Akt der Geldschöpfung entstanden, das Land zum Blühen bringen. Konsum und Investition würden stimuliert.

28.07.2019

15:22 | f&w: Die Staatsanleihenblase - droht sie zu platzen?

Es ist die größte Blase aller Zeiten - die Staatsanleihenblase mit gigantischen 55 Billionen Dollar Volumen! Davon sind jetzt schon 13,7 Billionen Dollar mit negativer Verzinsung und weitere 12 Billionen Dollar mit 0% bzw. mit einer Verzinsung unter der Inflationsrate. Wie lange kann das noch gute gehen? Wer kauft sowas und was bedeutet das für meine Altersvorsorge?

17:50 | Nukleus
Gutes Video. Genau, wer kauft so was? Mein lieber Herr Friedrich, diese Staatsanleihen dienen nur als Pfand, um damit wiederum andere Finanzinstrumente zu nutzen. Die „Wetten“ dahinter sind um einiges gewaltiger als die paar Billiönchen. Also, es gibt keinerlei Alternativen zu Staatsanleihen. Bereits 2012, also vor 7 Jahren, hatten man schon mit Negativzinsen zu kämpfen, da der Zinssatz unter der Inflation lag.

10:43 | silverdoctors: Michael Pento: The Money Printing Game Is Over…Buy Gold!

Returning SBTV guest, Michael Pento of Pento Portfolio Strategies, believes the nucleus of the next economic crash is the threat of junk bonds. Michael sees a 100% chance of a 25 basis point cut by the Federal Reserve on 31 July.

27.07.2019

08:20 | FAZ:  Europäer einigen sich auf fünf Kandidaten für IWF-Nachfolge

Die Europäer haben sich auf fünf mögliche Kandidaten für die Nachfolge von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) geeinigt. In der engeren Auswahl sind etwa der Niederländer Jeroen Dijsselbloem, früherer Euro-Gruppenchef sowie der Finne und ehemalige EU-Kommissar Olli Rehn, wie das französische Finanzministerium am Freitagabend mitteilte.

26.07.2019

15:43 | MMN:  EZB öffnet Geldschleuse

Das Gelddrucken der Europäischen Zentralbank (EZB) kennt kein Halten mehr. Der geldpolitische Ausnahmezustand wird so zementiert und die geldpolitische Normalisierung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag vertagt.

Der Euro wurde vom ersten Tag an gerettet und wer rettet uns jetzt vor dem Euro? TS

25.07.2019

19:59 | handelsblatt: EZB verspricht noch mehr Geld für die Märkte

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hat niedrigere Zinsen und mögliche Zukäufe von Anleihen in Aussicht gestellt. Zwar verkündete er noch keine Beschlüsse, aber er erläuterte im Detail, welche möglichen Maßnahmen die Stabsabteilungen der EZB bereits planen.

Draghi verkündete weiters, dass die EZB in den letztn 5 Jahren 11 Millionen Jobs geschaffen wurden. Wie viele Jobs der Maßnahmen darauffolgende Reset kosten wird, blieb er freilich schuldig! TB

17:28 | n-tv: Weitere Zinssenkung in Aussicht EZB schaltet in den Krisenmodus

In der Eurozone trübt sich die Konjunktur weiter ein und auch weltweit sind die Aussichten bestenfalls verhalten. Die EZB beginnt nun gegenzusteuern. Für Sparer setzen sich die harten Zeiten damit unverändert fort.

23.07.2019

19:32 | focus: Tage der Geldflut: Notenbanken öffnen die Schleusen sperrangelweit

Erst die EZB, dann die Fed: Bis zum Monatsende stehen zwei wichtige Sitzungen an. Die Vorzeichen stehen auf eine erneute Lockerung der Geldpolitik.
Mit Spannung blicken Investoren auf die anstehenden Sitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Fed. Innerhalb von sieben Tagen kommen die Währungshüter zusammen, um über den künftigen Kurs der Geldpolitik zu entscheiden. Bei beiden Notenbanken stehen wichtige Beschlüsse an.

16:24 | focus: "Immobilienblase sondergleichen" – Experte entsetzt über IWF-Vorschlag

In einem Strategiepapier für den Internationalen Währungsfonds werben zwei Ökonominnen für die Einführung von 10-prozentigen Strafzinsen. Das könnte nicht nur eine extreme Immobilienblase auslösen, sondern unser Wirtschaftssystem ernsthaft ins Wanken bringen – und billiger werden Häuser dadurch auch nicht.

Dass die auch immer wieder Ökonomen finden, die sich für die Ideen der Geld-Gangster hergeben und diese unterstützen. Ich glaube Hayek hat einmal gesagt "Man hüte sich vor Ökonomen, die nur das sind" Recht hat er! TB

16:22 | tom-cat zum capital-Artikel von gestern

Lesenswert, vollgepackt mit Anekdoten. Auch wenn die aus den USA berichtende ZEIT-Journalistin Ines Zöttl da einige Unebenheiten präsentiert. Ebenfalls seltsam, dass wesentliche zum Verständnis nötige Elemente wie z.B. die Sonderziehungsrechte (SDR) nicht thematisiert werden.
Und aus deutscher Sicht die Auseinandersetzungen zwischen Strauss und Schiller nicht erwähnt werden.
Dass die europäische Gemeinschaftswährung für die teilnehmenden Länder ein System fester Wechselkurse zwischen den Volkswirtschaften der Euro-
Länder darstellt, gehört eigentlich auch zu der Story.

22.07.2019

20:25 | capital: 75 Jahre Bretton Woods: Ein neues Währungssystem

Der mächtigste Mann der Welt und sein Redenschreiber haben eines gemeinsam: Sie verstehen nichts von Wirtschaft. Eigentlich interessieren sie sich nicht einmal dafür. Doch ausgerechnet diese beiden – Präsident Richard Nixon und sein Redenschreiber William Safire – werden die größte wirtschaftliche Niederlage der USA in einen medialen Triumph verwandeln.

Dazu passend - Die Schlacht um das Bretton Woods System! TB

b.com-Bildungsservice: Triffin-Dilemma
Triffin (1911-1993) stellte fest, dass durch die für den globalen Handel benötigte Liquidität durch das Bretton-Woods-System immer mehr US-Dollar freigesetzt werden mussten, wodurch den USA zwangsläufig ein Zahlungsbilanzdefizit entstand. Die dadurch entstehende Goldnachfrage konnte nicht gedeckt werden. Die Folge: Immer größere Geldmengen waren nicht mehr durch Gold gedeckt.

15:18 | ip: Hildebrand hatte SNB nicht verstanden: Sie muss zugunsten eigener Wirtschaft investieren

Bilderberg, Gerzensee und „Franken-Rütli“ – das sind alles Geschwister im Geiste: undurchschaubar, informell, nicht greifbar, gegen aussen, eine Versammlung der Macht, mit dem Vorspuren von Entscheiden grösster wirtschaftlicher und politischer Tragweite. Das Volk bleibt aussen vor. Es wird aber am Schluss allfällige Konsequenzen tragen müssen. Solche geheimen Konferenzen passen nicht in eine moderne Demokratie. Schon gar nicht in die schweizerische. Die Demokratie wird ausgehebelt.

Hildebrand lag sicher falsch - aber diese Überschrift auch (meiner Meinung nach)!
1. Eine klassische ZB (wenn man sie schon haben muss) europäischer Prägung hat sich um die Währungsstabilität zu sorgen und nicht um Wirtschaft!
2. Eine klassische ZB (wenn man sie schon haben muss) europäischer Prägung hat sich um die Währungsstabilität zu sorgen und nciht um die Arbeitslosenrate!
3. Eine klassische ZB (wenn man sie schon haben muss) europäischer Prägung hat sich EIGENE Währung zu kümmern und nicht (so wie es die Schweiz zwischen 2011 und 2015) um die Stabilität einer Fremdwährung (in diesem Falle Euro)!
4. Punkt 3 sollte den Grukerln überlassen werden, die dem Euro-System beigetreten sind! TB


13:31
 | tbo: Negativzins – das Wundermittel, das keins ist

Es ist bekanntlich irrelevant, ob die Geldpolitik der Notenbanken wirkt, wie erhofft. Sie wird dennoch konsequenter und radikaler umgesetzt. Die Folgen werden erheblich sein und dies auf der negativen Seite. Womit eigentlich alles gesagt wäre. Dennoch können wir uns dem Thema nochmals theoretisch annehmen, so wie es Joseph Huber tut. Er zerlegt das „Wundermittel, das keins ist“:
„An der unteren Nullzinsgrenze können die Zentralbanken nicht (…) ihren Basiszins senken, wenn das allgemeine Niveau der Zinsen und Preise zurückgeht, und den Basiszins anheben, wenn das allgemeine Zinsniveau steigt. (…) Dieser Logik zufolge erscheint die untere Nullzinsgrenze als Ärgernis, gar als ‚monetäre Paralyse‘.“

15:10 | Maiglöckchen zu ZBs und andere V-Organisationen
hier nun zum x-ten X für die Kommentatoren:
76% Wahlbeteiligung, 80% kommunistisch gewählt = 60%
plus 24% ist mir egal Fraktion = 84% der Wahlschafe und -schäfinen..
was gibt´s da noch zu deuteln, gar zu debattieren?

21.07.2019

10:46 | cash: EZB-Stab arbeitet an möglicher Inflationsziel-Anpassung

Präsident Mario Draghi favorisiere einen “symmetrischen” Ansatz, was Flexibilität bedeute, sowohl über als unter einem spezifischen 2 Prozent-Ziel zu sein, sagten die informierten Personen. Sie baten um Anonymität, da die Arbeiten bisher vertraulich und vorläufig seien. Die Anpassung würde der EZB erlauben, nach einer Schwächephase eine Zeitlang eine höhere Inflation zuzulassen, um eine Nachhaltigkeit des Preiswachstums zu gewährleisten.

Man muß es sich einfach auf der Zunge zergehen lassen. Eine Agentur, die glaubt, große natürlich wirtschaftliche Abläufe wirklich verändern zu können, ohne dass es dabei zu Opfer der Massenvernichtungswaffe "modernes Geld" geben könnte, schickt sich an, Nachhaltigkeit in der Verteuerung von Produkten und somit die Kaufkraft der Menschen noch weiter zu vaporisieren. Dass die Informanten anonym bleiben wollen ist klar. Wird ihnen aber nichts nutzen, wenn einmal die Masse draufkommt, was die dort so treiben. Künftig wird allein schon ein Arbeitsvertrag mit der EZB reichen um veritable Fluchtgründe zu haben. Bin dann gespannt, welcher Philanthrop sich um das Asyl der Flüchtenden kümmern wird! TB

14:08 | Eri Wahn
Im Westen nichts Neues! Draghi hat doch schon 2017 das "2%-Ziel" durch andere Anforderungen ergänzt https://www.welt.de/wirtschaft/article161630248/Mario-Draghis-abwegige-Auslegung-der-Inflation.html "Die Inflationstrends in den einzelnen Ländern der Euro-Zone müssen sich angleichen. Die Teuerung darf nicht nur vorübergehender Natur sein, sondern muss sich nachhaltig manifestieren. Sie muss selbsttragend sein und nicht allein das Ergebnis der ultralockeren Geldpolitik. Und schließlich muss die Inflation übergreifend in der gesamten Euro-Zone ein bestimmtes Niveau überstiegen haben." Da die Kriterien praktisch nie erfüllt, bzw. beliebig interpretierbar sind, ist es völlig egal, ob jetzt noch ein anderes Kriterium dazu kommt. Fakt bleibt, die ECB kann sich vom jetzigen Zinsniveau unabhängig von der gemessenen Inflation praktisch nicht mehr wesentlich nach oben bewegen, ohne einen Crash zu riskieren!

14:09 | Leser-Kommentar
es ist schon eine riesengroße Frechheit, dass den EU Bürgern noch mehr Inflation zugemutet werden soll. Die Kaufkraft des Euro hat sich bei realistischer Betrachtung in 15 - 17 Jahren seit Einführung des Euro halbiert. Das entspricht einer realen Inflation von 4,0 - 4,5% was wirklich viel ist. Aber haben Politiker und damit meine ich auch die Finanzpolitiker der EZB, jemals eine fürs Volk gute Entscheidung getroffen? Mir fällt da nur die Abschaffung des Soli ein, wenn sie denn kommen sollte.

19.07.2019

08:19 | presse: Die Zentralbanken stecken in der Nullzinsfalle

Die Geldpolitik steckt in einer Sackgasse. Die Fortsetzung des Null- bzw. Niedrigzinszeitalters wird die Wirtschaft weiter „zombifizieren“. Doch die Chancen für ein Ende der Niedrigstzinsen stehen schlecht.

Denken Sie nur einmal an die junk bonds (Hochzinsanleihen) der 80er und 90er. Hochzinsen deshalb, da damals noch das Risiko bezahlt werden mußte. Denken Sie heute z. Bsp an französische 10-jährige Anleihen. Risaknt wie ein junk und trotzdem Negativ-Zinsen Das System ist am Ende!
Früher gab's den risikolosen Zins heute das zinslose Risiko! TB

08:48 |  Der Systemanalytiker
Derzeit findet ein regelrechter Wettlauf statt, wer die geringsten Strafzinsen dafür bezahlt, wenn er "sein" Geld verborgt. Fondsmanager zB. müssen auf "Renditejagd" gehen, stehen sie doch im Wettbewerb mit anderen Fondsmanagern. Und da geht es darum, zu kaufen, was noch zu kaufen ist, schließlich ist ja genug FM vorhanden. Das Risiko eines Verlustes wird ohnehin auf den Investor, Sparer, Bürger usw. abgewälzt.
Wenn aber die Liquidität - aus welchen Gründen auch immer - knapp wird, so werden die Kurse der Bonds (Anleihen) abrutschen, was auf der anderen Seite die Zinsen der Bonds in die Höhe schnellen lässt. Deshalb - Nullzinsfalle ja - aber diese Situation löst sich schlagartig auf, sobald die ZBs den Geldhahn etwas drosseln.
Unnötig zu erwähnen, dass dann in weiterer Folge auch die Luft aus der Immobilienblase entweichen wird und Immobilienbesitzer, die kreditfinanzierte Eigenheime haben, ein paar schlaflose Nächte haben werden.
Meine persönliche Strategie, die ich schon oftmals in meinem Bekanntenkreis vorgeschlagen habe, liegt darin, die Immobilien zu verkaufen, wenn sie am Höchststand sind, ein anderes Haus oder Wohnung zu mieten und den Überschuss in Edelmetalle zu geben. Ich weiß, dass das manchen weh tut, steckt doch viel Herzblut in der eigenen Immobilie, aber aus finanztechnischer Sicht würde man damit in den nächsten Jahren vermutlich nicht schlecht fahren.

10:39 | Leser-Kommentare
(1) Ja, werter Systemanalytiker, genau den Gedanken hatte ich auch schon, habe ihn dann aber wieder verworfen. Denn genau so sicher wie jetzt, dass der Crash unmittelbar bevorsteht bzw. abläuft, waren wir uns auch 2007/2008, und jetzt geht es schon seitdem 11 bzw. 12 Jahre weiter. Kurze Rechnung: Ein Häuschen für EUR 300.000 damals verkaufen, Erlös in Edelmetall anlegen (was seit damals immer noch in der Verlustzone ist). Ein kleines Häuschen mieten (bei mir muss es aus Berufsgründen schon Stadtnähe sein), macht ca. EUR 2.000,00 Miete pro Monat. Nach 12 1/2 Jahren (also heute, 2019) ist der ganze Verkaufserlös an Miete draufgegangen. Und da man nicht jünger wird, wird das Liquiditätsproblem, je älter man ist, in der Rentenzeit auf Grund dann zu zahlender Miete schlagend. Dieses Szenario kann gut gehen, wenn der Crash nächstes oder übernächstes Jahr kommt, er kann aber auch schief gehen, wie oben gezeigt, wenn man es wider Erwarten (auch meiner Erwartung) schafft, das Spiel nochmals zu verlängern. Und das alles auf eine Karte setzen? Das muss jeder selbst entscheiden. Damals waren sich alle in der Szene absolut sicher, dass der große Crash 2008 kommen müsse, so wie jetzt. Also, alles Gute.

(2) Inzwischen bekomme ich schon von Banken-Werbung in den Briefkasten wo reine Konsumenten-Kredite auf ca. der Ebene von Hypo.-Krediten liegen. Das wird immer interessanter, damit meine ich aber nicht einen Kredit zu nehmen.

(3) ich bin auch kein Freund davon, das Eigenheim zu verkaufen und den Erlös in EM zu investieren, insbesondere nicht, wenn das Eigenheim abbezahlt ist. Hingegen ist die Neuanschaffung eines Eigenheims in den teuren Ballungszentren riskant, besonders wenn wenig bis kein Eigenkapital vorhanden ist. Es werden Eigenheime auf 50 bis 60 Jahre finanziert, erst dann ist der Besitzer schuldenfrei, wenn die Zinsen niedrig bleiben. Das ist dann doch sehr riskant, weil auf Sicht der nächsten Jahrzehnte die Zinsen sehr wohl steigen können, ich würde dazu nicht raten.

(4)  der Aussage vom Schreiber von 10.39 uhr kann ich uneingeschränkt zustimmen. Leider ist es noch schlimmer als er schreibt.
Wer 2009/10 den genannten Betrag in ca. 10 kg umgewandelt hat, der würde jetzt auf +/- null rauskommen, aber nur beim Goldverkauf,
das Haus wäre heute in FM bei ca. 600 K und dafür gäbe es heute 15 kg gelbes. Von der Lebensqualität ganz zu schweigen.
Diese Strategie hat auch WE mit seiner Wiener ETW gemacht, über die Zwischenbilanz brauchen wir- denke ich - nicht zu sprechen.
Die Empfehlung von Systemanalytiker ist sicherlich gut gemeint, aber da Zeit für uns Menschen ein elementares Gut ist und nicht ersetzbar - was vielen irgendwie nicht bewusst ist- kann diese Strategie nur schief gehen. Nach der Bedürfnispyramide kommt wohnen und essen an erster Stelle, Zocken und " Reichwerden " sind lediglich ein Zusatznuten. Beim Pokern würde man sagen " all in " und wie das ausgeht .....na ja

(5) @ (4) Das ein Eigenheim in dem man wohnt und abbezahlt ist, zu verkaufen, macht sicherlich keinen Sinn, ausser man möchte zocken. Überlegenswert wäre es vielleicht um um Hypo.-Schulden loszukommen, wenn man will. Doch reden wir, wenn wir den Fixpunkt 2009 nehmen inzwischen schon von 10 Jahren. Wenn man also Gold schon damals als eine Anlagemöglichkeit gesehen hat, hätte man ja auf das altertümliche Sparen zurückgreifen können.
Denn die These vom Orginell ist ja, das Wohneigentum fast wertlos wird und für EM-Besitzer für sehr wenig EM zu erwerben ist. Selbst wenn ich dann noch einen Kredit habe, könnte ja diesen im Ernstfall ablösen, wenn man davon ausgeht, die Bank würde Gold als Zahlungsmittel akzptieren.
Anders sieht die die Sache aus wenn man Immos. als Investment sieht und vermietete Immos. auf Kredit gekauft hat. In Hinblick auf "worste Case" wäre hier schon überlegenswert, für sich das Risiko zu minimieren. Denn hier hat einen festen Kostenfaktor, der nicht nur die Schulden betrifft. Um das etwas zu veranschaulichen auf Vergangenheit gesehen, ein kleiner Auszug aus dem Buch "Viel Arbeit war mein Los!" https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2009-02/IHK-News/-Viel-Arbeit-war-mein-Los-.jsp

(5) @ (4) "Wenig Freude erlebten wir mit unserem Hausbesitze, der immer mehr der Sozialisierung verviel; die drei Steuerverordungen belasteten auch ihn schwer, mit den Schuldhypotheken wußte man keine Lasten für die Zukunft; die unsinnige Mieterschutzgesetzgebung, die im ewigem Wechsel nur scheinbare Mieterhöhungen brachte, raubte jede Rente; wir nahmen keine Miete mehr ein, sondern nur Zuschläge zu einer solchen und bekamen in allen Streitfällen von den Mieteinigungsämtern unrecht. Besonders häßlich war der Streit mit dem Mieter Hauptmarkt 18/III, Noelle bzw. dessen Schwiegersohn Henze im Februar. Eine Kündigung bzw. Entfernung eines Mieters gab es gesetzlich nicht mehr. Der Winter war ungewöhnlich lang und streng, bis zu 28 C Kälte, und der Schnee blieb lange Wochen auch in der inneren Stadt liegen; die Straßenreinigung brachte die Mittel nicht mehr zu seiner Beseitigung auf; schließlich, als es dauernd taute, wurden die Hausbesitzer dazu gezwungen."
An anderer stelle in der Chronik, wird ausgedrückt, das ihm das fremdvermietete Immo.-Eigentum beinahe finianzell umbrachte.


12:41 | Maiglöckchen zum "einstürzenden Schuldenturm" (von gestern)

er kippt ganz langsam aber unaufhaltsam, wenn die Arbeitslosigkeit steigt und die Häuslefinanzierer selbst bei 0,5% Zins die Kohle nicht mehr aufbringen - dann ist Ende Gelände, denn dann gibt´s Zoff in teutschen Landen, da wird dann der Graben um den Reichstag zum Grab.

18.07.2019

11:15 | achgut: Wie kippt der Schuldenturm?

Der wichtigste Destabilisierungsfaktor für unsere Gesellschaft ist kurzfristig weder der Klimawandel, die Migrationskrise noch die Dauerkrise der EU, sondern der Zustand unseres Finanzsystems: Wir leben in einer Zeit massiver, stetig wachsender privater und öffentlicher Überschuldung; und wie alle solche Phasen wird auch diese mit einem Crash enden. Die Frage ist nur, welche Art von Crash uns dieses Mal bevorsteht. Denn Finanzkrisen nehmen verschiedenen Gestalten an. Wichtige Formen sind der Staatsbankrott, die Bankenkrise und die Währungskrise. Derzeit sieht es so aus, als sei die nächste Krise wieder eine Bankenkrise, und das hat folgende Gründe.

15.07.2019

09:34 | f100: Schaut auf Philip Lane

...  Eine inhaltliche Nähe zu Draghis Auffassungen lässt sich auch daran erkennen, dass Lane das Konzept der sogenannten "European Safe Bonds" mitentwickelt hat, die auf einer Bündelung verschiedener Staatsanleihen europäischer Länder fußen.

War Lagarde schon ein Schlag ins Gesicht der Währungs-Vernünftigen, so wird's mit der Bestellung dieses Chefvolkswirtes wirklich spannend. Ein währungstechnisches Weichei, Mit-Entwikckler der "ESBies" wird in Personalunion mit Lagarde und Macron die feuchten Währungsträume der Schwachen zum Albtraum des einstigen D-Mark-Blocks werden lassen! TB

15:20 | dazu passend - bis: Philip R Lane: Interview with Yle TB

09:50 | Riesling
Auf die Klimasekte folgt die Geldsekte. Zwar treibt Letztere schon seit Längerem ihr Unwesen wurde aber durch den Hype um die Klimahype zurückgedrängt. Nun der Doppelschlag mit dem eindeutigen Bekenntnis, besser Dogma, dass zu jeder guten Sekte gehört. Die EZB wird sich als alleinige Weise präsentieren, die wie ein Sektenführer zu allem ermächtigt ist, um Europa vor Nationalismus, Chauvinismus und dem Zurückfallen in dunkle Zeiten zu retten. Letzlich gemeinsam mit deutschen Linken in den Endkampf gegen den veremintlich untoten Hitler ziehen!

13.07.2019

14:58 | bto: Die BIZ warnt und warnt und warnt … Ergeht es der Notenbank der Notenbanken wie den „normalen“ Krisengurus?

In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ, oder englisch BIS) an dieser Stelle zitiert und manchmal auch den Jahresbericht ausführlich besprochen. Die dort gemachten Aussagen gelten noch immer:
→ BIZ warnt vor Zombies
→ Kreditbooms und Krise: Die BIZ sieht es kritisch
→ BIZ beweist (erneut), dass wir verdammt sind zur Politik billigen Geldes
Wobei nicht alle die BIZ so positiv sehen:
→ Die uneinsichtigen Starrköpfe der BIZ?

10:57 | zero-h: There Is As Little As One Year Of Fed Stimulus Left In The Bottle

Scott Mather, CIO für Kernstrategien bei PIMCO, sagte gegenüber Bloomberg TV: "Wir haben wahrscheinlich den riskantesten Kreditmarkt, den wir je hatten, gemessen an Größe, Duration, Qualität und Liquiditätsmangel." Vergleich mit Mitte der 2000er Jahre, kurz vor der globalen Finanzkrise.
"Wir sehen es an der Zunahme des Verschuldungsgrades von Unternehmen, der Verschlechterung der Kreditqualität und den sinkenden Zeichnungsstandards - all dieses späte Kredit-Zyklus-Verhalten, das wir in den Jahren 2005 und 2006 zu beobachten begannen."

Nur, damit alle wissen, wer so was von sich gibt:  PIMPCO, gehört der Allianz und ist mit Abstand der größte Anleihenhändler der Welt, die haben wirklich ernstzunehmend "skin in the game". Deshalb sollte man die Aussagen der vorderen PIMPCO-Leute sehr ernst nehmen und seine Rückschlüsse für sein Portffeuille /seine LV ziehen! TB


08:35
 | f&w: Das Endspiel der Notenbanken - die Zinswende ist da!

Die FED und die EZB haben die Zinswende eingeläutet! Endlich! Leider nicht nach oben sondern nach unten. Damit geht die Insolvenzverschleppung und Enteignung der Sparer weiter. Wir gehen sogar von Negativzinsen aus - vor allem mit IWF Frau Lagarde (https://www.youtube.com/watch?v=jCFvl...) an der Spitze der EZB. Die Zinswende nach unten ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir im monetären Endspiel sind. Der Euro und das Finanzsystem sind nicht mehr zu retten.

12.07.2019

19:04 | focus: Politiker, seid wachsam: Es fehlt nicht mehr viel zur Rebellion der Sparer

Die Notenbanken heizen die Stimmung der Anleger an. Die Sparer machen hingegen ein langes Gesicht: Strafzinsen für alle rücken immer näher.

Gabor Steingart zählt eindeutig zu meinen Lieblingen. Aber bei dieser Überschrift war wohl der Wunsch Vater des Gedanken, wissen wir doch alle, dass die einzigen, die noch nenneswerte Sparbücher halten, die Deutschen sind! Deutsche und Revolution? Fehlanzeige, leider! TB


10:32
 | krone - Das freie Wort: Draghis Erbe


Der scheidende italienische EZB-Präsident Mario Draghi zeichnete sich vor allem durch eine ungezügelte Geldpolitik aus. Er senkte die Leitzinsen auf null und sorgte nicht bloß für eine regelrechte Enteignung der Sparer, sondern auch für billige Kredite. Diese Kreditschwemme an schwache Unternehmen, die es laut volkswirtschaftlichen Grundsätzen nicht geben dürfte und als „Zombie-Unternehmen“ bezeichnet werden, lastet schwer auf der europäischen Wirtschaft. Die „Zombies“ wurden durch billiges Geld geschaffen und werden noch durch billiges Geld am Leben gehalten.

Sollten die Banken daher in naher Zukunft wieder höhere Leitzinsen zu zahlen haben bzw. ihr Eigenkapital erhöhen müssen, kann es diesen „Zombie-Unternehmen“ an den Kragen gehen. Der Ökonom Dr. Markus Krall rechnet dann mit einer Pleitenserie und einer darauffolgenden Arbeitslosigkeit von 15% im Euro-Raum. Dadurch könne eine deflationäre Entwicklung entstehen, die durch eine staatliche Rekapitalisierung der Banken in hyperinflationäre Tendenzen (massive Abwertung des Euro) führen könnte. Mit der „Geld-Bazooka“ und der „Gelddruck-Orgie“ des Mario Draghi wurde Zeit gekauft, aber die strukturellen Probleme des Euro blieben bestehen. Vorsorge in Edelmetalle und andere Währungen (Franken, Norwegische Krone.) ist als Rettungshafen zu empfehlen.

Leserbrief eines b.com-Lesers an die Kronenzeitung! TB

09.07.2019

19:23 | faz: Berlin und Paris für Mark Carney als IWF-Chef

Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu werden. Nach Informationen dieser Zeitung stehen Deutschland und Frankreich hinter Carneys bisher noch nicht offizieller Bewerbung.

Alte b.com-Hasen erinnern sich an Mark Carney. Der Mann ist Kanadier und war der erste nicht-britische Chef der Bank of England! Für eine derart historische Besetzung braucht es enorme Anschieber. Und um Anschieber zu haben, muß man Andiener der Mächtigen sein! TB


19:21
 | w&f: Negativzins, Bargeldverbot und komplette Enteignung? - IWF Lagarde wird EZB Chefin

Mit der IWF Chefin Christine Lagarde ist zum ersten Mal kein Ökonom Chef der EZB, sondern einen Juristin. Soll sie die Insolvenz des Euros abwickeln? Mit Frau Lagarde ist leider vom schlimmsten auszugehen. Unter ihrer Riege wurde nicht nur das knallharte Sparpaket in Griechenland durchgepresst, sondern auch IWF Entwürfe zum Bargeldverbot und Durchsetzung des Negativzins geschrieben. Setzt Sie es jetzt 1:1 um?

08.07.2019

17:35 | ET: Erdogan setzt Notenbankchef ab – Türkische Lira fällt

Çetinkaya, Amtszeit wäre regulär erst 2020 abgelaufen. Wegen eines Wertverfalls der türkischen Währung hatte Çetinkaya die Zinsen im September 2018 um 6,25 Prozentpunkte auf 24 Prozent erhöht. Er weigerte sich auch unter dem Druck Erdoğans den Leitzins zu senken. Einen freiwilligen Rücktritt, der ihm Medienberichten nach von Erdoğan und dem türkischen Finanzminister und Erdoğan-Schwiegersohn Berat Albayrak nahe gelegt wurde, lehnte er ab.

Schon klar, nirgends in der FIAT-Welt sind die Notenbanken unabhängig! Aber dass ein Notenbankchef, der die Währung verteidigt und mit ihr die interntionale Kaufkraft und Wirtschaft des Landes (Erwerb von Vorprodukten etc.) von einme absoluten Laien gefeuert wird, ist wohl einmalig! Wie so vieles im Erdo-Sultanat! TB

10:26 | ET: Kramp-Karrenbauer fordert Überprüfung der Niedrigzinspolitik der EZB

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich dafür ausgesprochen, die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf den Prüfstand zu stellen. Es müsse für die Zukunft geschaut werden,“ ob man nicht die Niedrigzinsphase ein Stück weit einbremsen muss“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ von Montag. Denn der Effekt dieser Niedrigzinsen sei problematisch, „unter anderem weil gerade die Menschen mit den klassischen Spareinlagen – darunter viele in Deutschland – davon nicht profitieren“.

Leicht, z'spät, AKK! TB

11:10 | Monaco
AKK fordert die Überprüfung des Zinspolitik.....süß ! ich fordere eine Überprüfung ihres Ökonomie-IQ´s.....von der Höhe verglichen mit dem Zins, wahrscheinlich ex-aequo.......

11:21 | Eri Wahn
Zickenkrieg? Also Christine hat da eine ganz andere Meinung https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/christine-lagarde-in-frankfurt-wir-sehen-negativzinsen-rein-positiv/13405414-2.html und Uschi muß erst noch einen Berater finden, der das 3-Wetter-Taft-gerecht zusammenfasst, denn sie ist jetzt ja bis jetzt selbst nur "Sonderberaterin" https://rp-online.de/politik/eu/eu-kommission-ursula-von-der-leyen-unterschreibt-vertrag-als-sonderberaterin-der-eu-kommission_aid-39982945 AKK muß langsam verstehen, daß sie nur eine Brückenlösung bis zum finalen Zucken der Trulla (man möge mir meine Pietätlosigkeit verzeihen) war. Für die endgültige Auflösung Deutschlands in der EUdSSR werden wir noch ganz andere „Überraschungskandidaten“ zur formalen Zustimmung vorgesetzt bekommen …

12:00 | Leser-Kommentar
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hält eine ihrer bekannten Büttenreden, und keiner merkt es!

07.07.2019

20:34 | unzensuriert: Internationaler Währungsfonds: Wird Mario Draghi Lagarde-Nachfolger?

Das personalpolitische Roulett dreht sich auf der internationalen Bühne weiter. Ein Spieler dabei ist der scheidende Euro-Währungshüter Mario Draghi aus Italien. Nachdem wesentliche Vorentscheidungen in Sachen EU-Spitzenpositionen in Brüssel gefallen sind, wird es jetzt auch in Sachen Internationaler Währungsfonds (IWF) ernst. Durch den realistischen Wechsel von IWF-Chefin Christine Lagarde in die Position der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), ist deren bisherige Position auf dem Markt der Personalpolitik frei.

Natürlich wird ers! Whatever it takes! TB

06.07.2019

09:37 | tichy: Willkommen in Frankfurt, Madame Lagarde

Nimm vom Staat das Recht weg, was bleibt dann als eine große Räuberbande – Hl. Augustinus
Da bietet sich ein Zitat an, welches Madame Lagarde gerade passend im Zusammenhang mit der Rettung diverser Länder am Beginn der Eurokrise in ihrer Rolle als damals frisch gebackene Chefin des Internationalen Währungsfonds in die Landschaft gestellt hat, als wäre der Rechtsbruch die normalste Sache auf der Welt: „Wir verletzten alle Rechtsvorschriften, weil wir einig auftreten und wirklich die Eurozone retten wollten (…) Der Vertrag von Lissabon war eindeutig. Keine Rettungsaktionen.“

Wie treffend - gerade Madame Lagarde hat ja (mehr als) gedulded, dass man 400 Millionen dem Volke entrissen und einem obskuren, mehrfach gerichtlich belangten französischen Milliardär zugeschanzt hat - wofür auch Madame vor Gericht stand! TB

04.07.2019

07:28 | Leser-Zuschrift "Lagarde - ...vergessen wir nicht ihren Masochismus und Opportunismus"

Zur Erinnerung aus dem Skandalbrief an Sarkozy von (wohl) 2007 :
„Benutz mich so lange, wie es dir passt und wie es deiner Aktion und deinem Casting entspricht. Wenn du mich brauchst, benötige ich deine
Führung und Unterstützung: Ohne Führung wäre ich ineffizient, ohne Unterstützung wäre ich nicht sehr glaubwürdig. Mit meiner immensen
Bewunderung, Christine L.“

03.07.2019

11:55 | boehringer:  Mit Christine Lagarde als EZB-Chefin wird der Bock zum Gärtner gemacht

„Nach dem Demokratie-unwürdigen Brüsseler Basarhandel von Merkel, Macron und anderen, soll nun ausgerechnet die Frau, die schon vor zehn Jahren die Herrschaft des Rechts der Erhaltung des Euro untergeordnet hat und dies 2010 auch ganz offen zugab, zur EZB-Präsidentin gekürt werden. Zur Erinnerung: Christine Lagarde sagte 2010: ‚Wir mussten die Verträge brechen, um den Euro zu retten.‘

Das Bevorzugen von Menschen/Organisationen aus dem Clan ist ihr Tagesgeschäft (auch ger. Verurteilung)! Aus dieser Perspektive gesehen, eine Traumbesetzung. Schliesslich macht diese Organisation seit Jahren nichts anderes! TB

14:11 | Maiglöckchen
nanana, wer wird denn gleich in die Luft gehen?
Sie ist Merkel´s Kompromisskandidatin - paßt doch. Der Ex-Bundesfinanzminister ein krimineller Spendenhinterzieher, die geplante EZB-Vorsitzende, eine mehrfache Gesetzesbrecherin.....
Wer in der Politik was werden will, darf sich nicht zu fein sein........
und der Pöbel guckt zu!

02.07.2019

08:07 | fuw: Ein bedrohliches Zins-Szenario

Fast sechs Jahre ist es her, seit der einstige Finanzminister der USA und Topökonom Larry Summers im November 2013 in einer nur viertelstündigen Rede beim Internationalen Währungsfonds einem beinahe vergessenen Begriff wieder neue Prominenz verschafft hat: «Secular Stagnation» – Jahrhundert-Stagnation. Bekannt gemacht hat den Begriff Ende der 1930er-Jahre der US-Ökonom Alvin Hansen. Dieser war damals überzeugt, dass hinter der Weltwirtschaftskrise Verwerfungen standen, die noch sehr lange auf der Wirtschaft lasten würden. Hansen wurde von der Geschichte widerlegt.

Stellt sich halt nur die Frage, ob Hansen von den Auswirkungen des 2. Weltkrieges widerlegt wurde und die weitere Frage, ob nicht der 2. Weltkrieg durch die "secular stagnation" nicht auch mitausgelöst wurde, was Hansen wiederum bestätigen würde! TB

28.06.2019

13:06 | heise: Taz-Redakteur: Sprachrohr von EZB und Bundesbank?

Der am Montag bei Telepolis veröffentlichte Artikel, wie die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bundesbank die Übernahme des Pestizidkonzerns Monsanto mit öffentlichen Geldern subventioniert haben (Kauf von Monsanto mit Steuergeldern finanziert), schlug hohe Wellen - in Form von parlamentarischen Anfragen, bei Twitter und in Blogs. Auch in der Frankfurter Bankenwelt kursierte er, schließlich will sich am 30. Juni Bundesbankchef Jens Weidmann zum Nachfolger Mario Draghis küren lassen.

Der Ungarn-Korrespondent
Das ist Unsinn, höflich ausgedrückt. Das von Zentralbanken sowie der EZB ausgegebene Geld ist öffentliches Geld; sie müssen über die Vergabe der Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft ablegen. Warum werden mit diesen öffentlichen Finanzmitteln nicht der Mittelstand gefördert, die Respektrente finanziert, das europäische Bildungssystem reformiert? Warum erhalten die Großkonzerne - und an fast allen ist BlackRock beteiligt - dieses Billiggeld? Bedingung ist, dass sie eine gewisse Bonität aufweisen, also ein Gütesiegel der US-Rating-Agenturen wie Standard&Poors oder Moodys. Wo bleiben europäische Interessen, wenn man Investitionen von der Meinung von privaten US-Firmen abhängig macht? Ersetzt sie eine eigene Risikoanalyse und eine Interessenabwägung? Es scheint so zu sein, und das ist der Skandal.


10:40 | Bruno Bandulet: „Die EZB ist schlimmer als die Reichsbank der Weimarer Zeit!“

Dr. Bruno Bandulet über Euro, EZB und Dexit auf dem Neuen Hambacher Fest 2019.

08:15 | cashkurs: Notenbanken am Ende!

EZB-Chef Draghi droht mit einer Ausweitung seiner verheerenden Notenbankpolitik und bringt damit nicht nur US-Präsident Donald Trump zum Glühen. Kurzum: jetzt kommt der Währungskrieg. Die Zinsen werden weiter sinken, es wird noch mehr Geld gedruckt und es werden noch mehr Anleihen von faktisch bankrotten Staaten und Unternehmen gekauft.

Nur eine logische Konsequenz aus der von Greenspan 1996 begonnen Interventionsspirale.
Zinssatzsenkungen ohne wirtschaftliche Notwendigkeit
Verwerfungen an den Kapitalmärkten
Korrekturmaßnahmen von QE bis hin zu Anleihekäufen mit "whatever it ttakes"-Announcement
Diese verrückte Politik hat zwar länger funktioniert, als die Skeptiker und profunde Kenner der Materie vermutet haben, dennoch kommt einmal der Zeitpunkt an dem die Interventionsspirale ihrer zerstörerische Kraft voll entfalten wird. TB

b.com Bildungssevice - ein Zitat von Prof Torsten Polleit
Wenn alle Zinsen und Renditen den Nullpunkt erreichen, haben die Menschen keinen Anlass mehr zu sparen, und die Investoren keine Anreize mehr zu investieren. Der Verbrauch steigt auf Kosten des Sparens, ein Kapitalverzehr setzt ein. Vorhandenes Kapital wird aufgebraucht und nicht ersetzt. Es kann allerdings eine ganze Weile dauern, bis die Menschen erkennen, dass sie aus der Substanz leben; dass eine Geldpolitik, die den Zins auf immer niedrigere Niveaus drückt, keinen Wohlstand bringt, sondern für den zukünftigen Wohlstand schädlich, ja sogar ruinös ist.

27.06.2019

15:42 | fmw: Draghi schmeiß den Drucker an? Inflation in Spanien rauscht Richtung Null-Linie

Kann Mario Draghi schon mal im Keller der EZB in Frankfurt die Drucker anschmeißen um schwacher Inflation entgegenzuwirken? Ja, ist schon klar. Neues Geld wird natürlich per Knopfdruck geschaffen. Aber es klingt so nun mal viel schöner von einem Drucker zu sprechen. Mario Draghi kündigte erst vor wenigen Tagen an, dass die EZB wieder neue Anleihekäufe starten könne, falls es nötig werden sollte.

... und macht damit die Ankündigung vom September 2018, diesen unfairen und Markt-irreführenden Schwachsinn zu beenden, obsolet! Aber unter einem "Zuviel an Glaubwürdigkeit" hat die EZB unter Draghi doch nie gelitten! TB

26.06.2019

09:17 | mm: Leitzinssenkung schon im Juli - was die geldpolitische Kehrtwende für Anleger bedeutet

Wichtige Zentralbanken - allen voran die US-Notenbank Federal Reserve - haben eine geldpolitische Kehrtwende vollzogen und dürften schon bald die Leitzinsen senken. In den USA rechnen Investoren damit, dass Fed-Chef Jerome Powell bereits im Juli die Leitzinsen senken wird. Einen solchen Schritt könnte auch die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli vollziehen.

12:00 | Leserfrage
Stell mal die Frage in den Raum, ist das nun gut oder schlecht für Gold ?

24.06.2019

05:20 | rt: Russlands Zentralbank: Ausländische Banken bereit für russische SWIFT-Alternative

Russlands Alternative zum westlichen SWIFT-Zahlungssystem wird weiter entwickelt und gewinnt immer mehr neue Teilnehmer. Laut der Chefin der Zentralbank Russlands sind auch mehrere ausländische Banken bereit, sich dem Zahlungssystem anzuschließen.

22.06.2019

09:46 | gs: Die Fed hört auf, den Schein zu wahren

Nun, es brauchte nicht viel und es dauerte nicht lange. Nach Jahren der Aufschübe, einem zögerlichen Start, vielen vorsichtigen Pausen auf dem Weg und einer Höchstgeschwindigkeit, die nie wirklich Spazierfahrtgeschwindigkeit erreichte, nahm die Fed die erstbeste Ausfahrt von der Straße in Richtung Politik-"Normalisierung".

21.06.2019

06:04 | querschuesse: Russland: Währungsreserven Mai 2019

".... Primär sind die steigenden Währungsreserven auch dem steigenden Goldbestand geschuldet. Die Goldreserven der Zentralbank lagen Ende Mai bei 2190 Tonnen! (...) Russland hat alleine seit Jahresanfang 71 Tonnen Gold gekauft und die ZB hortet nun 2190 Tonnen Gold.
Sanktionen gegen Russland, postulierter wirtschaftlicher Niedergang in Russland, war da was? …. Ja und Nein, nein weil die Sanktionen Russland stärken, die heimische Wertschöpfung steigern, die landwirtschaftliche Produktion anpeitschen und Staat und Banken regelrecht antreiben die Auslandsverschuldung zu senken um weniger angreifbar zu sein. Es gibt keine relevante Kapitalflucht und die Staatsschulden betragen vergleichsweise lächerliche 13% des nominalen BIPs. Der Staat machte 2018 Überschüsse, 3,1% des nominalen BIPs und radikal werden Auslandsverbindlichkeiten abgebaut und in Summe baut die russische Volkswirtschaft Nettoauslandsvermögen auf..."

eine Art Anti-Draghi.... (Bezahlatikel). HP

20.06.2019

17:13 | konjunktion: US-Wirtschaft: Wie vorhergesagt hält die Federal Reserve am aktuellen Zinsniveau fest

Immer wieder habe ich in den letzten Monaten geschrieben, dass die Fed die Zinsen nicht senken wird und es zeitnah KEINE neue Runde einer Quantitativen Lockerung geben wird – trotz der medial aufgebauten wachsenden Erwartungshaltung, dass die Federal Reserve “jeden Moment die Zinsen senken wird”. Erneut hat die Fed nach ihrer letzten Sitzung die Zinsrate auf dem aktuellen Niveau belassen und sie wird auch in naher Zukunft keine Zinssenkung vornehmen, zumindest bis sich die derzeitige Rezession in den USA verfestigt hat und der Crash dann nicht mehr “drehbar” ist. Die Fed wird ihre Straffungspolitik (Bilanzrückführung und Liquiditätsverengung) auch weiterhin in diese wirtschaftliche Schwächephase hinein beibehalten – weil die Fed und ihre Hinterfrauen und -männer einen Kollaps WOLLEN.

17:14 | Kommentar des Einsenders
Obenstehende Einschätzung erscheint mir plausibel, auch nach eigener anderweitiger Recherche. Was meinen andere Leser dazu?

09:21 | welt: Mit einem Satz lässt der Fed-Chef dann noch Trump auflaufen

Er lässt sich nicht einschüchtern. Seit Monaten übt Donald Trump Druck auf Jerome Powell aus, den Chef der amerikanischen Notenbank Fed. Zuletzt soll der US-Präsident sogar die Anwälte des Weißen Hauses gefragt haben, wie er Powell loswerden könne. Trump missfällt, dass Amerikas oberster Währungshüter die Leitzinsen nicht senkt. Aber trotz all der Kritik blieb Powell auch bei der Fed-Sitzung im Juni seiner Linie treu. Er ließ die Zinsen konstant zwischen 2,25 und 2,5 Prozent – und machte auch deutlich, dass er sich von Trump nicht erpressen lässt.

08:36 | diepresse: US-Notenbank Fed hält Leitzins konstant

Die US-Notenbank Fed hat ihren Leitzins wie von Experten erwartet bestätigt. Das Zielband für den Leitzins "Fed Funds Rate" verharre zwischen 2,25 und 2,50 Prozent, teilte die Fed am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Die Wall Street reagierte mit leichten Kursgewinnen.

Es wurden aber Senkungen in Aussicht gestellt! Der Goldpreis hat reagiert! wir haben uns durch die Barriere 50-75 in einer nächtlichen Kauforgie durchgefressen! Momentaner Goldpreis 1382! TB

19:19 | Leser-Kommentar
Der Osten wendet sich vom Dollar ab und der Euro steht wohl zuerst vor dem Kollaps. Vielleicht versucht man den Dollar durch die "hohen Zinsen" interessant aussehen zu lassen, denn irgendwohin werdem die Eurohalter mit ihren Zetteln und Bits hin flüchten wollen, wenn es passiert.

19:36 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Also im Moment fällt der Euro nicht. Stellt sich die Frage fällt oder steigt der USD wenn USA den Iran angreift, die Wahrscheinlichkeit, ist jetzt auf jeden Fall gegeben. Wo flüchten dann die Eurohalter hin zur Mutter des Fiat-M. zu Gold o.ä. bzw. beides ? Und mal nur so in den Raum gestellt, der USD ist immer interessant, wenn es Krieg gibt.

19.06.2019

20:36 | finanzmarktwelt: Fed lässt Leitzins unverändert

Soeben hat die Fed ihren Entschluß mitgeteilt, die Zinsen unverändert zu belassen!

  • Unsicherheiten haben zugenommen
  • Fed läßt Wort „patient“ weg
  • Bullard wollte Zinsen senken
  • Dot plots gesenkt
  • Fed erwartet unveränderte Zinsen für 2019

Leserkommentar: Der Zinskorridor bleibt unverändert. Der Goldpreis schläg leicht aus.

 

20:13 | opp24: EZB-Horror: Nullzinsen, Negativzinsen, ahnungslos in den Abgrund

Wird die FED die Zinsen senken, nachdem Mario Draghi dies für die EZB angekündigt hat? Ganz gleich, was geschieht, der sich ankündigende Horror wird erst dann bei Otto-Normalverbraucher zur Realität, wenn er seinen Job verloren hat und die Miete nicht mehr zahlen kann. In Berlin geht es bereits mit Volldampf zurück in den Sozialismus – RRGrün will die Mietpreise für 5 Jahre deckeln. Das mag ein Grund zum Jubeln für die betroffenen Mieter sein, ist aber die Folge der verpfuschten Wohnungsbaupolitik und wird alles andere bewirken, nur nicht das Problem beseitigen.

20:18 | Leserkommentar: Mehr dazu um 20:30 > FOMC Press Conference June 19, 2019 (Live-Pressekonferenz)

 

18:24 | querschüsse: Kein Überleben ohne die Geldpolitik

EZB-Chef Draghi verlautbarte gestern: “Sollte sich der Wirtschaftsausblick nicht bessern (warum sollte er (Anm. Querschuesse)), sei eine zusätzliche Zinslockerung notwendig”. Geldpolitische Stützen wie Negativzinsen und weitere Anleihekäufe stellte Draghi in Aussicht. Die “Finanzmärkte” reagierten euphorisch, denn billiges Geld ist ihr Treibstoff und der Garant für den Erhalt der bestehenden exzessiven Vermögenswertblasen.

Den Link braucht man nichrt unbedingt anzuklicken, wir haben den gesamten überschaubaren Text gebracht! TB


15:12 | faz: Amerikanische Staatsanleihen : China verkauft im großen Stil

Droht China im Handelskonflikt mit einem Verkauf amerikanischer Staatsanleihen? Nach den jüngsten Daten des amerikanischen Finanzministeriums hat China in den vergangenen zwölf Monaten amerikanische Staatsanleihen, sogenannte Treasuries, im Volumen von 69 Milliarden Dollar verkauft. Auf 1,11 Billionen Dollar ist Chinas Bestand Ende April gesunken, was einen monatlichen Rückgang von 7,5 Milliarden Dollar darstellt und der tiefste Stand seit zwei Jahren ist.

Übrigens - heute ist wieder FOMC-Meeting! Die Tauberln werden höchstwahrschienlich dem kleinen Sparer wieder eifrigst aufs Kopferl sch......! TB

09:11 | MdB Peter Boehringer: Ponyhof

Nur eine weitere Anekdote aus der Ponyhof-Lala-Wunderwelt des neuen Normals, in der Aktionen keine Folgen mehr haben. Investitionen keine Rendite mehr bringen (siehe eben Mailing zur Berliner Mietpreiszwangsregulierung) und Schulden keine Zinsen mehr kosten.
Oder wie hier in Frankreich nun sogar ZinsERTRÄGE bringen! Macron hat es endlich geschafft: Das als „liberal“ getarnte Geldsozialisten-Konstrukt des Emmanuel „L´économie, c´est moi“ Sonnenkönigs "zahlt" nun ebenfalls erstmals in der langen Geschichte der Grande Nation Criminelle NEGATIVE Zinsen auf seine Staatsschulden!
Die geldsozialistische Volksrepublik BRD streicht heute übrigens sogar ebenfalls präzedenzlose 0,33% jährliche Negativzinsen auf zehnjährige Bundesanleihen ein (Bund Future auf Allzeithoch bei 172 Punkten – oder minus 0,33% Rendite!!). Würde Olaf Scholz die Bundesschuld von heute etwa 1,3 Billionen EUR schnell auf diesen neuen Satz umstellen, könnte er einen Gewinn für den Bundeshaushalt von über 4 Mrd EUR p.a. generieren…

18.06.2019

19:45 | NZZ: EZB-Chef Draghi stellt Zinssenkung in Aussicht – und erntet sofort den Groll von US-Präsident Trump

Mit seiner Ankündigung einer möglichen weiteren Lockerung der bereits extrem laxen Geldpolitik hat sich EZB-Präsident Draghi sofort deutliche Kritik eingehandelt. Doch diese kam nicht etwa von Bundesbank-Chef Weidmann, sondern von US-Präsident Trump, der einmal mehr unfaire Praktiken in Europa wittert.

Leseratte
Immer wieder lustig. Nach der Ankündigung Draghis, die Zinsen weiter zu senken, beschwert sich ausgerechnet Trump darüber! Der selbe Trump, der von der Fed seinerseits Zinssenkungen gefordert hat. Blöd, wenn die anderen da nachziehen, hätte er aber damit rechnen können.


19:00 | ET: „Der Augenblicksgier verfallen“: Publizist warnt vor neuen weltweiten Schuldenexzessen

Verlangsamtes Wachstum in China, stockende Konjunktur in Europa, ein globaler Schuldenberg in Höhe des Dreifachen der Wirtschaftsleistung aller Staaten: Publizist Gabor Steingart hält eine Lockerung der Geldpolitik in dieser Situation für unverantwortlich – doch er rechnet fix damit, dass sie kommt.


14:55 | KWN: Wednesday’s Fed Meeting – Fed Dovishness Should Be Bullish For Gold

As for the FOMC meeting on Wednesday, it is virtually certain that they will talk dovishly, with a high probability that they will lay out the path for a move to a rate cut. They will blame the fact that we have consistently lagged their “magical” 2% inflation number and, in a perverted twist of logic, that because we are so close to the “zero bound,” they need to be proactive about cutting rates.

Die Tauberln scheißen uns Steuerzahlern nun schon seit 10 Jahren auf den Kopf - die Groß-Investoren freuts. Langsam wirds Zeit den Geld-Schlag taubenfrei zu halten. All den Profiteuren widmen wir diesen Song von DÖF gemeinsam mit den wunderbaren Humpe-Sisters! TB

15:34 | Monaco in Abwandlung zum Video "DÖF-Philosophien neigen gesamtheitlich zu Widmungen......"
i steh in da Költn und woat auf´n Crash,
aba ea kummt ned, kummt ned, kummt ned
i woat auf des Brummen von ana MH-370,
aba es brummt ned, brummt ned, brummt ned
da Messenger sogd zu mir,
da Crash lieber Walter, is in 5 Minuten hier
i steh in da Költn...........


05:42
 | welt: Die Retter von 2009 manövrieren die Welt in eine neue Krise

"... Ein Gradmesser für die grassierende Angst sind die Anleihemärkte, wo die Zinsen immer neue Tiefstände markieren. Es lässt sich eine regelrechte Panik beobachten. In Deutschland fielen die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen zuletzt auf minus 0,27 Prozent. Im Klartext: Der Staat bekommt Geld geschenkt, wenn er sich für zehn Jahre verschuldet. Setzt sich die Panik am Anleihemarkt fort, könnten hierzulande theoretisch auch Häuslebauer, wenn sie eine Hypothek über zehn Jahre aufnehmen, demnächst Geld geschenkt bekommen, statt Zinsen zahlen zu müssen.

Nicht nur in Deutschland scheint die Situation aus den Fugen geraten. Auch in Frankreich, Spanien oder Portugal haben die Renditen neue Tiefs markiert. Portugal, das noch vor wenigen Jahren gerettet werden musste, zahlt für zehnjährige Schuldtitel nur noch 0,6 Prozent. Allein Italien kann wegen des Schuldenstreits mit Brüssel noch nicht von historisch niedrigen Zinsen profitieren."

Verrückt, oder!? Nein, im Grunde eine logische Konsequenz aus den beiden Zutaten FIAT-Geld und Zentralbanken. HP

15.06.2019

12:21 | standard: Saalschlacht in der Notenbank oder warum dort ein Rechter ausgezeichnet wird

In der Nationalbank wird ein Konferenz mit "libertären" Ökonomen stattfinden – inklusive Preisverleihung an einen extrem rechten Ökonomen. (Mit-)Veranstalterin: OeNB-Vizepräsidentin Kolm. So richtig willkommen ist sie – aus jetziger Sicht – nicht. Im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) findet am 13. und 14. November eine internationale Konferenz statt, die Austrian Economics Center sowie Hayek-Institut unter Barbara Kolm (mit)veranstalten. Konferiert wird laut Ankündigung im Internet über "Die österreichische Schule der Nationalökonomie im 21. Jahrhundert", "libertäre" Ökonomen werden die Referate halten, ebensolche teilnehmen.

Das Meinungsdiktat der Wertegemeinschaft setzt sich bis in die Säle der Österreichsichen Nationalbank fort. Natürlich war zu erwarten, dass man sich auf den 13. und 14. November einschiessen wird. Wir Austrians freuen uns jedoch auf diese Veranstaltung und lassen uns diese auch nicht madig machen.
Gestern und heute finden ja die Hayek Tage 2019 an der Universität Wien statt, wo auch ich teilnehme! Dr. Barbara Kolm und ihr Team wurde(n) gestern für ihre unglaubliche weltweite Vernetzungs-Aktivitäten ausgezeichnet - keine hat diesen Preis mehr verdient als sie. Besonders erwähnt wurde die vom Austrian Institute veranstaltete "free market road show" wofür ich auch heuer wieder meinen Beitrag in Prstina, Tirana und Tiflis leisten durfte!
Nach der Preisverleihung hat mir Dr. Kolm auch schon angekündigt, dass morgen wieder "berichterstattet" werden würde. Mehr brauchte sie nicht zu sagen, ich verstand sofort in welcher Form - et voila! TB

08:51 | lion: US-Zentralbank im Fokus: Wo ist das deutsche Gold?

Lange konnte man berechtigt und massiv daran zweifeln. Dann kam aber der überraschende (quasi über Nacht) Liefervorstoß des Jahres 2017. 50 % des Goldes sind auf einmal nach Hause gekehrt - weitere Lieferungen sind angesagt. Trotz der 2017er-Überraschung sollten die Deutschen und andere Nationen aber immer am Ball bleiben nachbohren. Von selbst passiert da wenig. Gottseidank habt Ihr den Peter Boehringer! TB
PS: Wohl noch nie hatten wir ein 6-Tages-Gap in dieser Rubrik! Diese Woche gabs nichts über die ZBs zu berichten. Ob das jetzt ein gutes Zeichen ist, .....TB

09.06.2019

09:00 | kopp: Hat David Rosenberg gerade den genialen Plan hinter Trumps vermeintlichem Wahnsinn entdeckt?

Ende April – der Offenmarktausschuss der Fed tagte gerade – ging Trump noch einen Schritt weiter: Er forderte eine Zinssenkung um einen Prozentpunkt sowie eine quantitative Lockerung durch verstärktes Drucken von Geld. In einem zweiteiligen Tweet zog der Präsident einen unschmeichelhaften Vergleich zwischen der Fed und der chinesischen Zentralbank und erklärte, bei einer Lockerung der Geldpolitik würde die US-Konjunktur »abgehen wie eine Rakete«.

07.06.2019

14:07 | fmw: Die Fed, die Zinsen – und die US-Arbeitsmarktdaten! Der Konjunktiv vom Konjunktiv

Jerome Powell und andere Fed-Mitglieder haben signalisiert, dass die Fed die Zinsen senken könnte, und das vorwiegend unter zwei Bedingungen:

1. wenn der Handelskrieg weiter eskaliert
2. die US-Wirtschaft der USA Schwäche zeigt (wiederum als Folge des Handelskriegs)

09:23 | mises: Ruinöse Geldpolitik: Die Fed will Zinsen wieder senken

Der weltweite Wirtschaftsboom stützt sich vor allem auf ein ungebremstes Kreditwachstum. Die Zentralbanken erhöhen, in enger Kooperation mit den Geschäftsbanken, die Geldmenge durch Kreditvergabe – durch Kredite, die nicht durch Konsumverzicht, also „echte Ersparnisse“, gedeckt sind. Diese künstliche Erhöhung des Kreditangebots senkt die Marktzinsen ab – und zwar unter das Zinsniveau, das sich einstellen würde, wenn es keine künstliche Erhöhung des Bankkreditangebots gäbe.

06.06.2019

19:28 | lion: Zentralbank unter Kontrolle: Federal Reserve reagiert auf Trumps Forderung

Ned sehr männlich vom p.....grabber! Vor der Wahl mit der Abschaffung der FED um Stimmen werben und nach der Wahl die Maßnahmen der Zentralbank für die Erfüllung der politischen Ziele nutzen! TB

16:02 | nachdenkseiten: EZB-Chef Weidmann? Der Kuhhandel um Europas Spitzenämter ist unwürdig und brandgefährlich

Bei den Europäischen Institutionen beginnt zur Zeit das große Stühlerücken. Sämtliche Spitzenpositionen in Kommission, EU-Rat und EZB müssen neu besetzt werden. Die Bundesregierung will verhindern, dass kein einziger Deutscher ein Spitzenamt im Europäischen Personalkarussell bekommt. Frankreich will wiederum verhindern, dass gleich zwei Spitzenämter von Deutschen besetzt werden. So ist die Frage um den kommenden EU-Kommissionpräsidenten zu einem Kuhhandel ausgeartet, der sich auch auf das bald vakante und angeblich vollkommen unpolitische Amt des EZB-Präsidenten ausgeweitet hat.

17:22 | Die Leseratte
Dass die derzeitige Kungelei in Brüssel über Postenbesetzungen eine unwürdige Farce ist, ist absolut richtig, aber auch absolut typisch die EU. Allerdings scheint der Autor ein totaler Anhänger der Draghi-Politik zu sein und Weidmann geradezu als den Leibhaftigen persönlich zu betrachten. Dass die "Südschiene" das so sieht ist klar, aber dieser unbedingte Wille, den Euro zu retten und uns Deutschen auch noch die Schuld in die Schuhe zu schieben für den Zustand der Südländer ist schon ziemlich befremdlich. Insbesondere, weil die befürchteten Unruhen mit 100 %-iger Sicherheit trotzdem kommen werden, wenn nicht früher dann eben später. Auch ein französicher Banker wird den Zusammenbruch nicht verhindern können, allem Wunschdenken der EUliten zum Trotz. Ich frage mich schon, wer hier in einem "Paralleluniversum" lebt.

14:16 | faz: Rechnungshof befürchtet erhebliche Risiken durch ESM-Reform

Der Bundesrechnungshof warnt vor einem erhöhten Verlustrisiko für den Bundeshaushalt, wenn das geplante Reformpaket für den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) verwirklicht wird. Die vom Euro-Gipfel im Dezember 2018 beschlossenen Eckpunkte enthalten zwei wesentliche Neuerungen: eine Weiterentwicklung der vorsorglichen Finanzhilfe und die Übernahme der Letztsicherung für den europäischen Bankenabwicklungsfonds. Derzeit laufen die Verhandlungen. Der Bundesrechnungshof mischt sich ein und empfiehlt dem Bundesrat, rechtzeitig Stellung zu beziehen, um teure Kompromisse der Bundesregierung von vornherein ausschließen zu können.

Diese Reform bringt auch eine Art Entmachtung des IWF mit sich. Entmachtung des IWF klingt einmal recht gut. Dass diese aber mit einer gleichzeitigen Stärkung des ESM einhergeht bedeutet nichts anderes, als dass sich nichts ändert außer welche der Dreibuchstaben-Organisationen das Sagen "beim Retten" hat! Zahlen werden wir so oder so! TB


07:50
 | wiwo: Fed ist bereit, Geldpolitik zur Stützung des Wachstums anzupassen

Die globalen Handelsstreitigkeiten beschäftigen die US-Notenbank. Die Fed-Direktorin Lael Brainard gibt nun einen weiteren Hinweis auf eine Zinssenkung.

05.06.2019

19:25 | bto: Italien bleibt auf Kurs – und die Bundesbank räumt ein, dass TARGET2 doch ein Problem ist!

The German Bundesbank has warned that it could face heavy losses if a major country leaves the euro and defaults on debts to the European Central Bank system, but warned that any attempt to prepare for such a crisis could backfire by triggering a speculative attack.“ – bto: Das ist in der Tat eine Kehrtwende!

04.06.2019

13:03 | tichy: Zins abschaffen, Sozialismus, Untergang must read!!!

Igor Schafarewitsch schrieb in seinem philosophischen Hauptwerk „Der Todestrieb in der Geschichte“ den prophetischen Satz: „Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ereignis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar.“ Das gilt auch für den Geldsozialismus. Ein Blick nach Japan genügt, um sich das klarzumachen.

Dazu passend - Krall: Der Todestrieb in der Geschichte! TB

12:02 | MMNews: Killt die Fed die Börsen?

Seit einem Jahr verkürzt die US-Notenbank die Bilanz. Bedeutet: Dem System wird Geld entzogen. Das ist nicht gut für Aktienmärkte und wohl der wahre Grund, warum die Börsen ins Stottern geraten. - Inverse US-Zinsstruktur signalisiert Rezession.

03.06.2019

16:00 | geolitico: Fed lässt Spekulationsblase platzen

Eine sehr wichtige Entwicklung für die Aktienmärkte und die Weltwirtschaft, über die kaum gesprochen wird, ist die von der Fed weiter vorangetriebene Reduzierung ihrer Bilanzsumme. Solange die Fed hier Gas gegeben hat, konnte man täglich hören und lesen, wie bullish das für die Aktienmärkte sei. Der Umkehrschluss, dass eine schrumpfende Bilanzsumme bearish sein müsste, ist hingegen kaum einmal zu hören.

14:48 | galileo: Hinter den Kulissen der Europäischen Zentralbank

Was macht eigentlich die Europäische Zentralbank in Frankfurt und ihr Chef Mario Draghi genau? Reporter Matthias erkundigt sich und blickt hinter die Kulissen.

Interessanter Rundgang durch die EZB - geldpolitsch aber realtiv überschaubarer Beitrag! TB

06:42 | derstandard: Industrie bangt um Banken als stabile Kernaktionäre

"... Konkret sorgt er sich um einen Entwurf der neuen Vorschriften für Banken, auch als Basel IV bezeichnet, dem zufolge Beteiligungen an Unternehmen künftig mit mehr Eigenmitteln unterfüttert werden müssen, der Satz soll von 100 auf 250 Prozent springen. Sprich, es soll ein wesentlich größerer Risikopuffer zur Seite gelegt werden als bisher – wozu wohl nicht alle Banken Lust verspüren werden....."

250% Eigenmittel? ...wie auch immer. Aber Basel IV, ein über 1.000 Seiten dickes Sammelsurium, steht exemplarisch für die Vorschriftswut eines abgehobenen Wasserkopfes im Sinne Ayn Rands. Das "Geniale" an solchen Vorschriften: sie sind auf Grund ihrer Komplexität zwangsläufig in sich widersprüchlich und schaffen somit automatisch Rechtsunsicherheit. Schön für die großen Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen, da lässt sich sowohl bei der Erstellung derartiger Paragraphen-Jungle Geld verdienen, als auch bei der anschließenden Beratung etc.
Nur zum Vergleich: Die EZB braucht für Basel IV (nach Basel 1-3) über 1.000 Seiten (= mindestens 250.000 Wörter). Dem Kodex Hammurabi (in Paris/Louvre zu besichtigen) genügten 8.000 Worte (!) um alles zu bestimmen, vom Staatsrecht bis zur Viehzucht. HP

01.06.2019

09:05 | wf: Target2-Salden im Euro System: Viel Rauch um Nichts?*

Seit der Finanzkrise im Jahr 2007 sind die Zahlungsströme der Länder des Euro-Systems nicht mehr ausgeglichen, was in den Target2-Salden erfasst wird. Es ist eine hitzige Debatte darüber entbrannt, inwiefern hohe positive Salden ein Verlustrisiko darstellen, sollte das Land, demgegenüber Forderungen bestehen, aus der Eurozone austreten. Ein Blick auf das amerikanische Zentralbankensystem zeigt: eine Währungsunion kann auch mit erheblichen Ungleichgewichten in Zahlungsströmen funktionieren. Anstatt eine Scheindebatte über ein nicht-reales Verlustrisiko zu führen, sollte man über fiskalische Ausgleichsmechanismen diskutieren.

10:36 | Monaco
bei einem Vergleich ´viel Rausch um nichts´......
wie bei einem Wirt, mit einem blühenden Beisl. Immer brummend voll, lustige Getränke werden gereicht, bis zum Abwinken.....
die meisten Gäste lassen ´anschreiben´.......
in der Bilanz, Forderungen gegenüber Konsumenten, untermalt durch Bierdeckel.....
alles wunderbar, so lange seine Hausbank und die Brauerei den Glauben nicht verliert......

31.05.2019

09:06 | f100: Wegen Konjunkturschwäche – erneute Zinssenkung durch die EZB möglich

Mit den „Perspektiven am Morgen“ stimmt Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank, Anleger mit Ausblicken, Kurzanalysen und Neuigkeiten auf den Tag ein. Britische Aktien hoch bewertet, Händler setzen auf Zinssenkung der EZB und weitere.

29.05.2019

12:42 | n-tv: Fragen und Antworten rund um die Suche nach neuem EZB-Präsidenten

Nach der EU-Wahl muss nicht nur ein Nachfolger für Kommissionspräsident Juncker her, auch der Posten von EZB-Chef Draghi wird neu vergeben.

Die wohl wichtigste Entscheidung des Jahres vielleicht sogar Jahrzehnts für D/Ö/NL/FIN! TB

28.05.2019

08:26 | fuw: Wie die Inflation zurückkehren könnte

Die Debatten über die Inflation in den Industrieländern haben sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Abgesehen von Problemen der (Fehl-)Bewertung sind die Bedenken hinsichtlich einer lähmend hohen Inflation und der übermässigen Macht der Bondmärkte längst verschwunden. Die Sorge besteht nun vielmehr darin, dass eine allzu niedrige Inflation das Wachstum hemmen könnte.

Erlauben Sie mir zu diesem Thema eine politische Platitüde, die einne Kern Wahrheit enthält (Volskwirte wegschauen):
Niedrige Inflation heisst: man kann sich mit der gleichen Arbeit relativ das gleiche kaufen, wie im Vorjahreszeitraum. Nun hat man Sorge, dass dies zu lange so weitergeht, weil das Waachstum gehemmt wird? Oder hat man Sorge, dass man "Volk" zu wenig enteignet und dass das wiederum das Wachstum der staatlichen Einflußnahme hemmt? TB

27.05.2019

11:53 | diePresse: EZB-Chefposten "für Deutschland wichtiger als Kommissionschef"

Manfred Weber als Chef der EU-Kommission oder Jens Weidmann als Chef der Europäischen Zentralbank? Das deutsche Forschungsinstitut ZEW plädiert eindeutig für Weidmann.

Unsere mehrfach in dieser Rubrik schon geäusserte Ansicht: beide Posten wird's für Deutschland nicht spielen. Wesentlich wichtiger wäre es für die einzige ernstzunehmende Zahler-Nation, den EZB-Chefposten inne zu haben. Besorgniserregend aus deutscher Sicht allerdings ist der große rote Punkt im diePresse-Foto. Lesen Sie dazueinen Ausschnit  aus einem connectiv-Artikel:

Besonders deutlich war das im Falle des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans Georg Maaßen. Er wurde, als es darm ging, dass er niedergeschrieben werden muss, mit einem großen, roten Punkt in den Titelfotos der Presse gezeigt und um ihn herum schwarze Schatten. das gab dem Ganzen die Anmutung, als sehe man ihn durch einen Gewehrlauf und der rote Punkt erinnert an den roten Zielmarkierungs-Laserlichtpunkt eines Scharfschützen. Als Frau Nahles von der SPD sich zu weit herauswagte, um Herrn Maaßen zu Fall zu bringen, erschienen dieselben Bilder von ihr. Von Kandidaten der AFD gibt es auch solche Bilder und seit Frau Bundeskanzlerin Merkel mehr und mehr in Ungnade fällt, ballen sich auch auf den Fotos von ihr dunkle Schatten um sie zusammen. Das kann man sehr gut erkennen, auf den Bildern, die Kai Orak mitgebracht hat.  TB

15:15 | Leser-Ergänzungslink zum Roten Punkt
...und rechts und links noch schwarz........die wollen ihn nicht.....  Wir auch nicht! TB
https://www.n-tv.de/politik/Zwischen-Demut-und-Schuldzuweisungen-article21050284.html

16:05 | Monaco
viel schwerwiegender, als ein roter Punkt, so finde ich, sind die gefühlten ´3 schwarzen Punkte´ bei manch Volksvertreter.....bei Herrn Lindner auch farblich passend, auf der gelben Armbinde.......

22.05.2019

16:00 | Mike Maloney: The Fed's Tragic Plan For Long Term Rates Revealed

Join Mike Maloney as he explains the Fed's latest plan to manipulate and distort the markets, and what the results are likely to be.

Ich kann mich bzgl Maloney nur wiederholen: diesem Mann sollte man unbedingt Gehör schenken! TB

08:50 | f100: Schicksalsfrage: Bei der Europa-Wahl geht es um Brüssel und unser Geld

... Mit der Europa-Wahl steht damit indirekt auch der Posten des EZB-Chefs im Zusammenhang, womit sie laut der Einschätzung etlicher Experten zur Schicksalsfrage für den Euro werden könnte. Viele Profis sind der Überzeugung: Wird Weber nicht zum EU-Kommissionspräsidenten ernannt, steigen die Chancen Deutschlands und damit des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann deutlich, EZB-Chef Mario Draghi zu beerben. Draghis Amtszeit endet am 31. Oktober 2019.

Für uns alle wäre es besser, bekämen wir einen französischen Kommissionspräsidenten und einen deutschen EZB-Chef! Weidmann ist in seinen Statements auch "braver" und unkritischer geworden - also passend weichgespült! TB

21.05.2019

10:51 | fuw: Der ewig optimistische Internationale Währungsfonds

Im April 2018 prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Weltwirtschaft 2018 und bis hinein ins Jahr 2019 mit knapp über 3,9% robust wachsen werde. Der globale Aufschwung sei «breiter und stärker» geworden. Diese Prognose erwies sich schnell als zu rosig. 2018 wuchs die Weltwirtschaft lediglich 3,6%. In seinem gerade veröffentlichten Update gibt der IWF zu, dass die andauernde Verlangsamung das globale Wachstum 2019 auf nur 3,3% drücken wird.

Prinzipiell haben die von FUW Recht. Ich bin auch der letzte der zur Verteidigung einer despotischen Organisation antritt, aber erst Anfang April ist der IWF mit einer regelrechten Warnorgie in Erschienung getreten. Stellvertretend für viele Artikel sei einer aus dem Handelsblatt hier angeführt! TB

19.05.2019

13:07 | fmw: EZB erklärt, warum man die Inflation bisher nicht ankurbeln konnte

Gemäß heute veröffentlichter offizieller Zahlen liegt die Inflationsrate in der Eurozone bei 1,7%. Das EZB-Ziel liegt bei 2,0%. Aber auch wenn es auf den ersten Blick doch ganz gut aussieht: Nur durch einen plötzlichen Sprung bei Dienstleistungspreisen springt auch die Inflationsrate nach oben. Die Kernrate bleibt bei 1,3%. Die EZB erklärte in den letzten Jahren immer wieder sie wolle beide Werte für einen längeren Zeitraum konstant bei 2,0% sehen, bevor man überhaupt nur darüber nachdenke die Zinswende einzuläuten.

Leider Binsenweisheit: Vermehrter Konsum mit einhergehender steigender Nachfrage lässt sich nicht erdrucken! Die EZB erklärt diese Erkenntnisse in Studien mit 100erten Seiten um enorme Kosten - auch eine Art Inflationsankurbelungen! TB

18.05.2019

08:36 | heise: EDIS: EZB plant Albtraum deutscher Sparer

Jetzt geht es ans Eingemachte - die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa. Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zur Transferunion. Die Umverteilung innerhalb Europas nimmt tagtäglich zu und - sollte EDIS (European Deposit Insurance System) Realität werden, wovon wir stark ausgehen - wird sie massiv zunehmen.

Das hat mit dem Hochverrat deutscher Politiker beim Aufsetzen der Statuten der EZB begonnen. Die haben sich bewußt in eine schwache Position hineinversetzen lassen und so das Vermögen der Deutschen verspielt. Solle vielleicht auch ein juristisches Nachspiel haben! TB

17.05.2019

19:43 | sputnik: Warum China seine US-Bonds loswerden will und welche Folgen dies hätte

Die neue Runde des von Trump ausgelösten Handelskriegs gegen China hat dem Yuan stark zugesetzt. Die Importzölle für Waren aus Amerika werden erst in zwei Wochen erhöht, und Analysten warnen: Um eine weitere Abwertung des Yuans zu verhindern, könnte Peking auf eine starke Waffe zurückgreifen – den umfassenden Teilverkauf seiner US-Staatsanleihen.

Die Leseratte
China wird nicht schlagartig große Mengen US-Anleihen auf den Markt werfen, weil sie sich damit selbst schaden. Aber es könnte gezwungen sein, einen Teil der US-Treasuries zu verkaufen, um seinen Yuan zu stützen! Und das hätte natürlich Auswirkungen auf die US-Wirtschaft.

16.05.2019

19:54 | Spiegel: Die Zombies der Ökonomie kehren zurück

Schulden? Soll der Staat halt mehr Geld drucken! Es wird zu viel gespart? Dann muss das Bargeld verschwinden! Ideen wie diese sind populär. Aber sie gefährden unser Wirtschaftssystem und unsere Freiheit.

Kommentar des Einsenders:
Was zum Teufel ist mit dem Spiegel los??
Gastautoren? Klingt österreichisch!
Schreiten wir weiter in diese Richtung, dann droht uns der Verlust von Freiheit, Vermögenspreisinflation, Kapitalfehlallokation, Bankensterben und ein übermächtiger Staat.

18:00 | wsj: China senkt Bestände an US-Anleihen auf tiefsten Stand seit zwei Jahren

China hat US-Staatsanleihen verkauft und die Bestände an amerikanischen Staatspapieren auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gesenkt. Im März habe sich das Gesamtvolumen der chinesischen Forderungen um 10,4 Milliarden Milliarden US-Dollar verringert, teilte das US-Finanzministerium am späten Mittwochabend mit. Trotz des Verkaufs bleibt das ostasiatische Land größter Gläubiger der USA.

Bin beim Lesen diesbezüglicher Meldungen jedesmal verwundert, dass man derartige Transaktionen niemals auf den Märkten spürt! TB

11:31 | fmw: Staatsschulden in Euroland sinken immer weiter? Nein, eine Täuschung!

Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat heute für das Jahr 2018 Daten bekanntgegeben für Staatsschulden, Schuldenquoten und die Haushaltsdefizite der Staaten in Eurozone wie auch Gesamt-EU. An dieser Stelle wollen wir uns nur die Daten der Eurozone anschauen, und nicht die der Gesamt-EU. Nach dem Ausscheiden der Briten aus der Union werden sich die Zahlen der Gesamt-EU ohnehin stark denen der Eurozone angleichen. Schaut man auf die Headline-Aussage der Statistiker, dann läuft alles wie am Schnürchen.

14.05.2019

14:18 | bto: „Capitalism Is Broken Because of Central Banks“

Heute schreibt Bloomberg, dass die Zentralbanken den Kapitalismus kaputtgemacht haben. Nicht schlecht. Vielleicht wäre das ein besseres Thema für Kevin Kühnert & Co.? Na ja, vermutlich zu kompliziert. Aber nicht für uns: ....

Dazu passend für die neueren b.com-Leser der Punkt 5 des Manifestes der Kommunistischen Partei
„Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“.

12.05.2019

18:32 | gs: Defla XXXL - Mehr daneben als ZB geht schon nicht mehr, oder holen sie noch zum Kahlschlag aus?

Und vorige Woche erfuhren wir nun von der US-Zentralbank, dass diese zwar ihre Geldmengensenkung ab etwa September zu beenden gedenke, am 25% Aufschlag vom Leitzins auf die Inflation aber festhält, denn: "Die Inflation wird schon noch kommen". Sie sieht ja auch keine Risiken am Horizont, ach wie weitsichtig!

08:34 | gs: Harakiri des Finanzsystems

... Denn die vermeintliche Unabhängigkeit ist während der vergangenen Jahre immer mehr zur Farce geworden - nicht zuletzt dadurch, dass zunehmend Politiker aus Regierungen in EZB-Gremien gewechselt sind. Auch von daher erklärt sich der Druck, unter dem Fed, EZB & Co. stehen. Nur, wo verläuft die Trennlinie zwischen Politik- und Geld-Amt? Ein naheliegendes Beispiel: Der jetzige Bundesbank-Präsident und EZB-Ratsmitglied Jens Weidmann war im Bundeskanzleramt, also in der Politik verankert, bevor er zur EZB wechselte. Hier ist er als strenger Geldpolitiker über alle Zweifel erhaben. Das lässt sich nicht von allen Mitgliedern im EZB-Rat behaupten.

14:40 | Leser-Kommentar
Durch die Entwicklung, nehmen wir mal den einen Fixpunkt, das Jahr 2000, hat sich gezeigt, das es eine Unabhängigkeit in Sinn überhaupt nicht gibt. Politik und Geldwesen sind nun mal grundsätzlich verschränkt. Nur ein Parameter hat sich verändert, das die ganze Sache auch oder wegen des Internets, der sogenannten Informationsgesellschaft öffentlich geworden ist, weil das mit den "Hinterzimmern" nicht mehr so klappt. Deshalb war es immer eher eine Illusion. Das FM-System ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Moment im "letzten Gefecht".
Bei der Sache um die es geht, ist die Zeitlinie relativ lang. Doch inzwischen besteht das Potenzial, das es sehr schnell gehen kann. Was nichts anderes heisst, das System kommt runter und wird in einem wie auch immer, in einem Prozess neu bzw. wieder aufgesetzt werden.
Dies wird allerdings seinen Preis kosten. Inwieweit dieser Prozess gesteuert oder mit einem Hintergrundplan versehen, ist schwer einzuschätzen. Das kann man jedoch als senkundär betrachten, wichtig für den Bürger ist, sich auf diesen "Event" so gut wie möglich einzustellen.
Und dies war der Grund, weshalb Seiten wie wie TB ect.pp überhaupt entstanden sind, ums seine Lebensarbeitsersparnisse
so gut wie möglich zu retten. Heute in Jetztzeit, ist dieser Aspekt in den Hintergrund getreten, weil es unter anderen inzwischen darum geht, ein Gesellschafts-Experiment abzuwehren, welche den Untergang der Kulturen Europaweit in sich trägt, umschrieben mit NWO usw. Wir sind in der Zeit der "Nemesis", das sollten wir nicht vergessen.

11.05.2019

14:24 | mises: Schulden machen reich? Die wirren Versprechen einer „neuen“ Geldtheorie

Innerhalb weniger Monate stieg die sogenannte „Modern Monetary Theory“ (MMT) von fast vollständiger Unbekanntheit zu notorischer Prominenz auf. Der Auslöser für den Start zur Berühmtheit der sogenannten Modernen Geldtheorie kam durch den Plan zustande, mit dem die Demokratischen Sozialisten von Amerika einen „Green New Deal“ finanzieren wollen. Die Sozialisten bezogen sich auf die „Modern Monetary Theory“, um zu begründen, dass die gewaltigen öffentlichen Ausgaben für das Projekt finanzierbar seien.

Abslute Pflichtlektüre für jeden Bachheimer-Leser - besondersfür die Deutschen. Gerade in Deutschland könnte eine Realisierung MMTs drohen, vor allem wenn die Regierung links wird - es steht aber auch zu befürchten, dass auch die Union sich mit diesen geldpolitischen Wahnsinn anfreunden könnte! TB


14:22
 | pfw: TRUMP DEMANDS QE4 - MMT Is Bullshit - Inflationary Spiral Coming!

10.05.2019

11:12 | faz: Bundesbank wirft Target-Kritikern Populismus vor

Seit Jahren streiten Fachleute erbittert über die möglichen finanziellen Gefahren, die für Deutschland mit dem Euro-Zahlungssystem Target 2 einhergehen könnten. Während einige deutsche Ökonomen vor Risiken in Höhe von Hunderten Milliarden Euro warnen, halten andere solche Mahnungen für völlig überzogen.

Die Buba - was ist nur aus ihr geworden. Dereinst das edelste und einzig anständige FIAT-Mutterhaus der Welt und nun das. In den 90er und Nuller-jahren hat man ihr Macht (und Eier) genommen (mittels Machttransfer zur EZB) und wie immer im Leben gilt: mit den Eiern geht auch der Verstand! Schade um ein einst so tolles Haus! TB

09.05.2019

17:22 | morganreport: Central Banks Dump Dollars and Buy Gold

Watch this video on Central Banks Dump Dollars and Buy Gold, then please share with your friends and family on social media and use the caption Central Banks Dump Dollars and Buy Gold The world's central banks are on a gold buying spree. But this time the motivations of the buyers are different than they were in years past, and they are worrying. That's why investors should take note.

13:10 | welt: Zentralbank übersieht Rechtschreibfehler auf Geldschein

Australiens Gelddrucker haben beim 50-Dollar-Schein nicht genug aufs Kleingedruckte geachtet: Auf dem Schein, der Australiens erste weibliche Parlamentsabgeordnete Edith Cowan (1861–1932) zeigt, finden sich gleich drei Rechtschreibfehler – immer im selben Wort. Statt „responsibility“ (Verantwortung) heißt es dort „responsibilty“. Es fehlt das dritte „i“. Zuerst hatte der Radiosender Triple M darüber berichtet und ein Foto der winzig kleinen Schrift auf der Fotoplattform Instagram gepostet.

Es gibt größere (Gedanken-)Schlampereien im Zentralbankenbereich! Gottseidank haben die Australier nebst Zentralbank noch die "Perth Mint"! Nach der österr. Münze eine der besten der Welt! Und diese Mint wird dereinst wichtiger sein als der schlampige australische Zentralbank! TB

08.05.2019

08:26 | gs: Die Regeln werden sich ändern, aber das ist (wahrscheinlich) in Ordnung

Nach jetzigem Stand habe ich die Vermutung, dass die USA irgendwann 2020 in eine Rezession eintreten werden. Ich könnte mich um ein oder zwei Jahre (zu früh) verrechnet haben, aber sie steht bevor. Wir wissen, dass zwei Dinge passieren werden:
Steuereinnahmen werden sinken, da das Einkommen sinken wird.
Staatliche Ausgaben werden steigen, da Forderungen nach sozialen Sicherheitsnetzen ansteigen.

06.05.2019

08:00 | gs: Bank of England mit hawkisher Tonlage

Die letzte Sitzung der Bank of England (BoE) war im Ergebnis wie von den Analysten erwartet. Die Leitzinsen verbleiben bei 0,75%, die bisherigen geldpolitischen Maßnahmen bleiben unangetastet. Für Überraschung sorgte die BoE mit einer angehobenen Wachstumsprognose, bei gleichzeitiger Ankündigung von mehr Zinserhöhungen, als vom Markt erwartet. Voraussetzung sei, dass die BoE-Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung korrekt seien.

02.05.2019

19:40  | YouTube: Trumps Plan zur Entmachtung der Federal Reserve nimmt Form an    VIDEO

14:45 | Interessantes Konferenz-Details am Rande

1. Sehr viele ausländische Gäste (aus dem nicht EU-Raum) wollten die Tatsache einfach nciht wahr haben, dass die EZB NICHT FÜR ALLES zuständig ist. Stests kamen Fragen, was macht, die ECB, wenn... Löblicherweise stieg Gouverneur Nowotny auf die Fragen erst gar nicht wirklich ein und verwies auf den eingeschränkten Zuständigkeitsbereich laut Statuten der EZB! 

2. Dasselbe Publikum (mehrereFragen) wie unter Punkt 1 hat sich große Sorgen um die Umwelt gemacht und danach gefragt, ob die ECB diesbezügliche Vorhaben hätte! Was für ein Schwachsinn.
Es steht zu befürchten, dass Greta, nachdem sie als Göttin ausgedient hat, dereinst den Vorsitz der EZB übernehmen wird! TB


09:24 | OENB: Österr. Nationalbank "European Economic and Monetary Union: The first and the next 20 years"

09:47 | Der nächste Redner Jean-Claud Trichet
entgegen vieler negativer Voraussagen lebt der Euro nich immer
Die Eurozone hat sicherlich ein größeres Wachstum auf Grund der Währung hingelegt
Der USD-Raum wurde lanfristig etabliert 120 Jahre!
Der Euro hat es wesentlich schneller geschafft
Der Euro macht 35 % des global payments aus - USD 39 %
Stabilität des Euros ist stärker als alle anderen Währungen 40 Jahre zuvor (????)
Wir haben die richtigen Entscheidungen in der Krise getrofen. (ESM, Bankenunion etc.)
Viele Schwächen die in der Krise aufgetaucht sind, haben wir "bearbeitet" und erfolgreich bekämpft (Jetlag, J-C?)

Europäer habne größeres Vertrauen in EU-parlament als in Nationale Parlamente
(wie lang waren Sie schon nicht mehr in Österreich, Jean-Claude?)
Die Bürger vertrauen auch der Kommission mehr als den nat. Regierungen
(Frage von oben nochmal)

Man muß zugeben:
Der Euro hat jedoch noch nichtdafür gesorgt, dass sich die Lebensstandards der Mitgliedsstaaten ageglichen hätten
Trotz der langen Geschichte des USD hat dieser auch nicht für einen Angleich der Standards gesorgt
Vergleich Mississippi - Massachusetts klaffen auch weit auseinander
(meine Meinung: keine Währung der Welt kann unterschiedliche Lebens- und Verhaltensweisen angleichen)

Was muß getan werden?
Bankenunion muß forciert werden (um Himmels Willen)
Verstärkung der Entscheidungsfindung und Gewalt im ESM (a Waunsinn)
die wichtigste multinationale organisation (wenns umsGeld geht)
fordert einen Art Euro-Wirtschafts/Finanzministerium
Grenzkontrolle - gemeinsame (überraschend)
zentrale Digital-Entwicklungs-Finanzierung und gemeinsame Forschungsinstitutionen

Abshließend möcht ich noch den mehrfachen Höhepunkt seiner Rede erwähnen. Die ARt und Wiese wie er "Europa" ausspricht
ÖÖÖropppp! Da beginnt man Europa wieder zu lieben! TB

09:30 | Jetzt spricht der Finanzminister:
Er dankt Nowotny für seine mehr als 10jährige Gouverneurs-Arbeit
Wir waren nicht immer gemeinsamer Meinung, Ihre Rat war aber stets wichtig für die Politik
Geld- und Steuerpolitik sind extrem konnektiert und dieser Zusammenhang wird sich weiter teigern (bitte nicht)
Der Euro ist immer noch in seiner Pubertät - benimmt sich oft unerwaret
Teenager gefallen nicht immer einen jeden, trotz des jungen Alters hatte er aber auch positive Eigenschaften - Preisstabilität
die österr. Steuerreform wäred ohne WÄhrungsunion nicht möglich
Euro ist 2. wichtigste WÄhrung der Welt - ein Zeichen der STärke
36 % des Welthandels werden im Euro abgewickelt - sind nah dem USD
Volk mag den Euro 2/3 glaubt, dass es gut fürs jeweilige Land ist
67 % der Österr. glauben, dass Euro gut fürs Land ist. (i kenn offensichtlich hauptsächlich die anderen)

Bespricht/bewirbt die österr. Steuerreform, die diese Woche beschlossen wurde (ohne RAM zu fragen siehe Cover-Slider)
Bürger haben mehr im Börserl und auch Unternehmen haben bessere Investitionsmöglichkeiten - (legt hoffnungsvolle Zahlen vor)
57 % der Steuerpakets gehen in die niedrigen bis mittleren Einkommen
wir haben nicht nur Steuern sondenr auch Sozialbeiträge gesenkt
Steuern auf ARbeit sind VIEL zu hoch in Österreich (wir hatten 6. höchsten Steuern auf Arbeit der Welt)
3.000 Euros pro Mitarbeiter (zusätzlich ausbezahlt) werden steuerfrei - 15. Gehalt
Energeiwende wird  angesprochen (hat aber Greta Gottseidank nicht angesprochen)
Wir arbeiten auch daran, die "Steuerangelegenheiten" mehr benutzerfreundlich und einfacher zu machen (Reagonomics?
Die erste Steuerreform ohne zusätzliche Staatsverschuldung
Alle Ressorts müssen einsparen um die Ziele der Steuereform ohne Neuverschuldung zu erreichen (Isonomie?)

Österr. hat sehr von EU und Euro profitiert. Das war die Grundlage für die Steuerreform (glaub i ned)
Er wünscht einen schöne Konferenz über die "Benefits des Euros"
Mein dänischer Nebensitzer (trotz extra Anreise zur Konferenz) amüsiert sich köstlich und glaubt die Schlußaussage nicht!

08:06 | fuw: Wie unabhängig sind die Notenbanker?

Die Unabhängigkeit der Notenbanken von politischer Einflussnahme ist spätestens seit Donald Trumps öffentlicher Kritik an der Zinspolitik des Fed ein viel diskutiertes Thema (vgl. Text unten). Mit der Nomination des ehemaligen Chefs der New Yorker Notenbank, William C. Dudley, in den Verwaltungsrat der UBS stellt sich allerdings auch die Frage, wie unabhängig Notenbanker sind.

Dazu passend auch der Artikel von gestern (12:39)! Aber NBs sind nicht nur von der Politik sondern auch ovn den Konzernen abhängig, in denen sie zuvor gewirkt haben (Draghi) oder deren Anleihen sie kaufen (müssen)! TB

01.05.2019

12:39 | welt: Wie Politiker die Notenbanken zugrunderichten

Nicht jeder Deutsche glaubt an Gott, aber jeder an die Bundesbank, lautet eine klassische Beschreibung der Rolle der deutschen Notenbank. Ihren legendären Ruf begründete sie einst vor allem durch ihre Unabhängigkeit. Der Zentralbankrat in Frankfurt entschied unbeeindruckt und unbehelligt von politischen Erwägungen jeder Regierung.

Die BuBa des ausgehenden 20. Jhdts - ein Vorbild für alle ZBs dieser Welt! Disziplin, Voraussicht und Unabhängigkeit hatte diese auf ihre Fahnen geheftet. Leider wurden diese Werte mit dem Beitritt in den Euroraum alles vaporisiert. Und obwohl versprochen wurde, die ECB nach dem Vorbild der alten BuBa abzuführen, kam es ab spätestens 2007 zu Abweichungen und jetzt - 12 Jahre danach - haben wir den monetären Salat mediterrane! TB

30.04.2019

14:31 | Maiglöckchen "Die neuen Inflationszahlen"

Verbraucherpreis in DE um 2,0 % gestiegen (stat. BA) Reallöhne im Rückwärtsgang; Mio. Arbeitnehmer die mittels Steuern aufgestockt werden müssen,  damit das deutsche Exportmodell finanziert werden kann.
Arbeitnehmer aller Bundesländer vereinigt euch und legt diese sinnlose Beschäftigungen gegen zu wenig Entgelt endlich nieder. in ein bis zwei Wochen wäre der Billig-Billig-Drops gelutscht!

Jetzt arbeitet die EZB so hart daran, dass die Inflation steigt und jetzt wo das große Ziel 2 % erreicht ist, machen Sie sich lächerlich darüber, Maiglöckchen! Habens doch ein wenig Respekt vor der harten Arbeit der Europathen! TB

b.com-Verblödungsauftrag - gevestor: Optimale Inflation: Was ist das und warum 2 Prozent? TB

 

29.04.2019

12:48 | $-vigilante: Central Bank Insanity! Japanese Central Bank Owns Nearly Every ETF and Most Stocks

Vom "lender of the last ressort" zum "stockholder of the last ressort" ist nur ein kurzer Weg. Es gibt wohl kaum ein besseres Argument gegen das Zentralbanken-System unserer Tage! TB

28.04.2019

19:38 | faz: Unbegrenzte Staatsverschuldung : Voodoo Economics

In den Vereinigten Staaten macht eine neue Heilslehre von sich reden. Sie nennt sich moderne Geldtheorie und stößt bei linken Demokraten auf Begeisterung. Die Vertreter der neuen Lehre versprechen nichts Geringeres, als dass Staaten sich unbegrenzt bei ihrer eigenen Zentralbank verschulden können. So vom Risiko einer Pleite befreit, können sie alles finanzieren, was sich die Gesellschaft wünscht – und das ohne Inflation.

Voodoo Economics keine neue Heilslehre - George Bush I verwendete diesen Terminus schon 1980!!!! TB


17:13
 | wächter: “Es gehört dem Volk, nicht den Bankiers”: Italien ergreift Maßnahmen, um der Zentralbank die Kontrolle über die Goldreserven zu entziehen

Vor zwei Wochen gab der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wie aus heiterem Himmel heraus eine ungewöhnliche Erklärung ab, in der er bestätigte, dass die Europäische Zentralbank jede Operation in den Währungsreserven der Länder der Eurozone, einschließlich Gold und großer Fremdwährungsbestände, genehmigen muss.

Zunächst einmal sollte gesagt werden, dass "es gehört dem Volk und nicht ..." eine richtige und wichtige Feststellung ist. Zentralbanken sollten nicht die Alleinherrschaft und Entscheidungsgewalt über den Volksschatz haben. Es stellt sich andererseits auch die Frage: wer sollte die Entscheidungsgewalt erhalten? Etwa die Regierungen? Wenn da eine Regierung irgendeine Vision realisieren möchte, ist der Schatz im Nu perdu! Wär auch zu gefährlich. Oder das Volk selbst? Und sämtliche größeren Entscheidungen über den Schatz sollten per direkter Befragung getroffen werden? Enorm aufwendig, aber fair.
Die Schweizer hatten den Volksentscheid über das Gold bis in die späten 90er-Jahre. Danach wurde das Gesetz geändert und die Entscheidungsgewalt einen Gremium bestehend aus drei Köpfen übergeben. So schnell konnte man gar nicht schauen, waren 100erte t an Volksgold verkauft! TB

27.04.2019

14:27 | häring: Modern Monetary Theory: Eine Geldtheorie sorgt für Aufregung

Als US-Notenbankchef Jerome Powell vor einigen Wochen vor dem Kongress gefragt wurde, was er von dieser "Modern Monetary Theory" (MMT) halte, die in Washington gerade Furore machte, räumte er ein, dass er noch nichts gelesen habe, was diese Theorie genauer erklärt. Er halte aber nichts davon, wusste er dennoch zu sagen. "Die Vorstellung, dass Defizite keine Rolle spielen, wenn ein Land sich in der eigenen Währung verschulden kann, ist einfach falsch", sagte er.

26.04.2019

08:10 | f&w: €2.590 Milliarden für die WIR alle haften! Aufkaufprogramm der EZB (PSPP)

Die EZB hat mit ihrem Aufkaufprogramm 2,59 Billionen Euro investiert, um die Eurozone und den Euro am Leben zu erhalten. Es wurden Anleihen von Pleitestaaten wie Italien gekauft, aber auch Zombieunternehmen und Zombiebanken künstlich am Leben erhalten, die in der freien Marktwirtschaft schon längst Pleite wären. Wir erleben damit eine historisch einmalige Insolvernzverschleppung, für die im Notfall wir alle haften. Vor allem wir Deutschen, weil wir den größten Anteil an der EZB über die Deutsche Bundesbank haben.

Den größten Anteil an der EZB, die größte Haftung/Verantwortung aber nur gleich viel Stimmrechte wie Malta! Wer DAS im Namen der Deutschen ausgehandelt hat, dem gehören wirklich die ......! Im Ernst, der gehört sofort verhaftet und vor Gericht gebracht! TB

23.04.2019

12:32 | bi: Trump ist dabei, mit einem 105 Jahre alten Dogma zu brechen, um sich noch mehr Macht zu sichern

Kaum ein Tag vergeht, an dem er nicht gegen seine zahlreichen Gegner schießt, gegen Justiz, Medien, Demokraten. Kaum ein Monat vergeht, in dem er nicht neue verfassungsrechtlich bedenkliche Vorschläge macht. Geschadet hat ihm das bislang kaum. Seine Fanbasis steht fest hinter ihm. Seine Zustimmungswerte liegen bei um die 45 Prozent. Seine Wiederwahlchancen sind intakt.

22.04.2019

07:31 | gs: Wachstum, das gekauft aber nicht bezahlt ist

Sehr eindeutige Warnschilder zeigen uns, dass die US-amerikanische Wirtschaft auf Gefahr zusteuern könnte und dass die längste Expansion der jüngeren Vergangenheit bald enden könnte. Aber wie üblich sind die Finanzmedien und Mainstream-Investoren wieder einmal voll von Optimismus, weil der Aktienmarkt aufwärts rast.

Letzte Woche gab die Federal Reserve eine narrative Bestätigung der Gefahren, als sie offiziell ihr geldpolitisches Straffungsprogramm abbrach. Der Vorhang fiel viel früher als nahezu jeder im Mainstream erwartet hatte. Noch vor einigen Monaten nahmen die meisten an, dass die Fed die Zinserhöhungen und ihre Bilanzreduzierung bis weit ins Jahr 2020 und darüber hinaus fortsetzen würde. Nun hat sie angedeutet, 2019 keine weiteren Erhöhungen und 2020 vielleicht nur eine durchzuführen. Ebenso plant sie, ihr Programm zur Bilanzreduzierung im September zu beenden.

Dieses Programm hätte eigentlich viele Jahre andauern sollen und sollte den Bestand der Fed an US-Staatsanleihen und Hypothekenpfandbriefen im Wert von 4,5 Billionen Dollar um 50% oder mehr reduzieren. Doch nun rechnet die Fed mit einer Gesamtreduzierung von einigen Hundert Milliarden, was kaum Spuren in ihrem riesigen Bestand hinterlassen wird.

21.04.2019

18:56 | focus: Zweifel wachsen: Kann die türkische Notenbank die Lira schützen?

Die türkische Lira hat turbulente Tage hinter sich. Wie es weitergeht, wird stark davon abhängen, ob Präsident Erdogan und die Zentralbank es schaffen, das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen. Neue Zweifel an den Devisenreserven passen da nicht.

08:55 | gs: Schulden kosten scheinbar nichts

Das reiche Deutschland, wegen seiner wirtschaftlichen Erfolge (Export-Weltmeister, neuerdings sogar mit einer Schuldenquote unterhalb der Maastricht-Kriterien) bewundert, beneidet und beschimpft, muss sich jetzt den anhaltenden internationalen Repressionen beugen.

20.04.2019

07:27 | gs: Ist die Federal Reserve "zu groß, um zu scheitern"?

Der Ausdruck "zu groß, um zu scheitern" bezieht sich auf bestimmte Unternehmen, deren Lebensfähigkeit als ausschlaggebend für das Überleben und die effektive Wirkungsweise unseres Wirtschaftssystems angesehen wird. Diese sehr großen Unternehmen werden als zu groß, um zu scheitern bezeichnet, da ihr Scheitern oder Bankrott fatale Folgen für die Gesamtwirtschaft hätte.

Noch dazu wenn man bedenkt, dass die FED niemals alleine scheitern würde, sondern dass die anderen 3 der big4 mitscheitern würden! TB

19.04.2019

11:26 | Leser-Zuschrift "IWF-Kontosteuer"

Wenn der IWF eine Besteuerung von Konten will, wo ohnehin nur das von Lohn- bzw. Einkommenssteuer entlastete Nettoeinkommen vorliegt bietet sich doch nur eine neue Steuer an, vorschlagsweise eine Marinesteuer analog zur kaiserlichen Sektsteuer! Damit ließe sich die Gorch Fock aufhübschen, die verwrackte Ubootflotte restaurieren und, ggf. einen deutschen Fluzeugträger finanzieren?


07:53
 | n-tv: Japanisierung des Euroraums Nie mehr Zinsen?

Die EZB therapiert die kränkelnde Wirtschaft des Euroraums seit Jahren mit einer Politik des billigen Geldes. Warum die Währungshüter, trotz massiver Nebenwirkungen, noch viele Jahre an den Nullzinsen festhalten werden, erklärt der Chefvolkswirt der Commerzbank in der aktuellen Sendung.

18.04.2019

17:08 | dk: Die AfD will das Auslandsvermögen der Deutschen Bundesbank schützen

Das Target-System der Bundesbank ist nach langen Jahren des Totschweigens inzwischen ein öffentlich als brisant erkanntes Thema. »Target-2« sollte eigentlich nur ein Verrechnungssystem von Zentralbanken des Euro-Systems für grenzüber­schreitende Zahlungen im Euro-Raum sein.

Man kann der AfD und Boehringer nur die Daumen halten - allerdings hat er es beim Staatsgold auch geschafft, eine verfahrene Situation zu Gunsten Deutschlands aufzulösen und eine unglaubliche "Gold-zurück"-Aktion ins Rollen zu bringen! TB


13:20 | bto:  „Die Welt vor dem deflationären Schock“

Im März vor zehn Jahren erreichte die Finanzkrise ihren Höhepunkt. Der breite amerikanische Aktienindex, S&P 500, der schon in den Monaten davor dramatisch an Wert verloren hatte, fiel am Freitag, dem 6. März 2009 auf den Stand von 666 Punkten. Ein Verlust von über 50 Prozent in weniger als 18 Monaten. Ökonomen und Börsianer sahen die Welt auf dem Weg in eine neue Weltwirtschaftskrise. Nicht unbegründet, brachen doch alle wichtigen Indikatoren der Wirtschaftstätigkeit stärker ein als 1930.

06:00 | staatsstreich: “Nullzinsfalle”: Von den betörenden Verlockungen des Kredits

Drei Autoren, die zufällig tatsächlich Österreicher sind, haben soeben einen Text über ein von den Zentralbanken verabreichtes Opiat veröffentlicht, der unter Garantie weniger Publizität bekommen wird als das zeitgleich erschienene Haltungs-Buch von Reinhold “Django” Mitterlehner. Eine unverlangte Buchbesprechung.

Eine unverlangte, aber umso dringendere hausphilosophische Buchempfehlung! PFLICHTLEKTÜRE! HP

17.04.2019

09:58 | cash: Italienische Notenbank warnt vor ausuferndem Defizit

Italien droht laut der Notenbank ein ausuferndes Defizit, falls Rom auf eine erhöhte Mehrwertsteuer oder alternative Mittel zur Sanierung der Staatsfinanzen verzichtet.

Italienische+Notenbank+warnt+Defizit!
Klingt wie eine Überschurift für einen Satire-Artikel! TB

16.04.2019

14:28 | dk: Die AfD will das Auslandsvermögen der Deutschen Bundesbank schützen

Das Target-System der Bundesbank ist nach langen Jahren des Totschweigens inzwischen ein öffentlich als brisant erkanntes Thema. »Target-2« sollte eigentlich nur ein Verrechnungssystem von Zentralbanken des Euro-Systems für grenzüber­schreitende Zahlungen im Euro-Raum sein. Die Target-Forderungen der Bundesbank stiegen jedoch seit 2008 von einem bis dato normalen Stand um die Nulllinie herum an – und haben nun eine auf einem Verrechnungskonto völlig wesensfremde Höhe von 941 Milliarden Euro erreicht!

>

15.04.2019

09:32 | handelsblatt: EZB-Präsident besorgt um Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank

EZB-Präsident Mario Draghi macht sich Sorgen um die Unabhängigkeit der US-amerikanischen Notenbank (Fed). Sollte diese abhanden kommen, könne das Vertrauen in die Geldpolitik untergraben werden, warnte er am Samstag auf dem Frühjahrstreffen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington.

Wo ist denn der Unterschied zwischen Abhängigkeit von Politik (FED) oder Entscheidungs-Abhängigkeit von irgendwelchen 3-Buchstaben-Agenturen oder - noch schlimmer - von Einzelpersonen (ECB)? TB

07:05 | gs: Eine Planwirtschaft unter Kommando der Zentralbanken ...

Hätte man dem Durchschnittsamerikaner in den 1960er Jahren erzählt, dass die USA in 50 Jahren eine "Planwirtschaft" unterhalten würden, dann hätte man Sie sicherlich für verrückt erklärt. Damals war die Sowjetunion eine Planwirtschaft, unter der die Regierung alles mit dem notorischen "5-Jahresplan" kontrollierte.

Wenn wir bis zur heutigen Zeit vorspulen, dann finden wir die Vereinigten Staaten und andere wirtschaftliche Blöcke wie Europa unter der Kontrolle der Zentralbanken vor. Es war Mayer Amschel Rothschild, der einst sagt: "Erlaube mir die Ausgabe und Kontrolle über das Geld einer Nation und ich werde mich nicht länger darum kümmern, wer ihre Gesetze macht!" Demnach befinden wir uns nun in einer Situation, in der die Zentralbanken Volkswirtschaften und Gesellschaften kontrollieren und in Wirklichkeit den Platz der Regierungen einnehmen; Politiker wurden zu deren Funktionären degradiert.

14.04.2019

16:59 | krone: Deutsche Bundesbank warnt vor Apple und Google

Die deutsche Bundesbank fordert mit Nachdruck eine europäische Alternative zu den US-Bezahlangeboten für den Einkauf per Smartphone und im Internet. „Es kann uns als Bundesbank nicht gleichgültig sein, wenn große Technologiekonzerne wie Apple, Google, Paypal und Amazon mehr und mehr die Kundenbeziehung übernehmen und den Banken lediglich noch die Rolle des Zahlungsabwicklers im Hintergrund bleibt“, sagte Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz.

Ob jetzt die Geschäfe über die Bankster in Frankfurt oder die Technikgiganten im Silicon Valley, die integraler Bestandteil des amerikanischen Tiefen Staates sind, abgewickelt werden, ist für das einfache Volk wohl wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Wobei die Vorherrschaft der amerikanischen Technologiekonzerne an sich aus nationalistisch-patriotisch-europäischer Perspektive durchaus kritisch zu beäugen ist. Wir sollten für die wichtigsten Sparten der Digitalen Revolution europäische Ableger einrichten, um nicht in ein paar Jahrzehnten noch mehr vom Wohlwollen Washingtons abhängig zu sein. Für den Libertären mag das Fürchterlich klingen, allerdings denke ich wir sollten in einer Welt, die nicht nur von Marktmechanismen geleitet ist, auch den Machtfaktor auf die reale Welt, die wir nun vorfinden, miteinbeziehen. Ob nun die zukünftigen entscheidenden Technologieunternehmen, die in Europa Macht und Einfluss haben, amerikanische oder europäische sind, wird eine nicht zu unterschätzende Rolle im globalen Mächtemessen spielen. ML

14:50 | stalkerzone: Basel 3: A Revolution That Once Again No One Noticed

Real revolutions are taking place not on squares, but in the quiet of offices, and that’s why nobody noticed the world revolution that took place on March 29th 2019. Only a small wave passed across the periphery of the information field, and the momentum faded away because the situation was described in terms unclear to the masses.

 

 

12.04.2019

13:48 | querschuesse: Russland: Währungsreserven März 2019

".... Russland hat alleine seit Jahresanfang 31 Tonnen Gold gekauft und die ZB hortet nun 2150 Tonnen Gold.
Sanktionen gegen Russland, postulierter wirtschaftlicher Niedergang in Russland, war da was? ….Man kann viel kritisieren, Oligarchie, Korruption, die zu einseitige Ausrichtung der Wirtschaft usw. Aber Russland macht auch einiges richtig, die Steigerung der heimischen Wertschöpfung, eine tolle Entwicklung der Landwirtschaft und der Fokus auf fungible Werte, Währungsreserven und vor allem physisches Gold. Da ist Russland wesentlich klüger als Deutschland, was mit der Anhäufung unfungibler Papiergeldforderungen (wie u.a. Target2-Forderungen) “glänzt”.
Die wirtschaftliche und finanzielle Situation in Russland bleibt weiter stabil, es gibt keine relevante Kapitalflucht und die Staatsschulden betragen vergleichsweise lächerliche 13% des nominalen BIPs. Der Staat machte 2018 Überschüsse, 3,1% des nominalen BIPs und radikal werden Auslandsverbindlichkeiten abgebaut und in Summe baut die russische Volkswirtschaft Nettoauslandsvermögen auf, im Jahr 2018 lag das Nettoauslandsvermögen bei +370,940 Mrd. Dollar, nach 272,632 Mrd. Dollar 2017.
Russland bekommt man mit den Sanktionen nicht klein, man stärkt es eher, fördert die Orientierung der Russen nach China und anderen asiatischen Märkten und dies offenbart auch die Qualität des Personals, was die westlichen Sanktionen durchpeitschte und bis heute widersinnig daran festhält. Die Mainstreamberichte in der Vergangenheit über den kommenden Zusammenbruch der russischen Wirtschaft entbehrten jeder Grundlage, schlimmer noch die heutige Realität straft diese der Lügen! ….Ja die Wahrheit tut weh.

Liebe deutsche Nachbarn, seid nicht traurig! Ihr habt Target2, IM Erika, noch immer einen großen Teil eures Goldes in Übersee, etc. Ironie off! HP

11.04.2019

15:26 | wiwo: Machtlose EZB als Gefahr für die Märkte

Das Entsorgen der Altschulden über die Bilanzen der Notenbanken dürfte zur Lösung der Probleme nicht genügen. Die Zombies wären weiter da, die ungedeckten Verbindlichkeiten der Staaten blieben ungedeckt, die Produktivitätsfortschritte wären immer noch schwach und die Erwerbsbevölkerungen würden weiter deutlich zurückgehen.

Dazu passend - WiWo: Was wäre, wenn der Euro platzt? TB

10.04.2019

14:22 I derstandard: EZB bleibt mindestens bis Jahresende auf Niedrigzinskurs

"..... Die Zinswende im Euroraum lässt weiter auf sich warten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Auch an den 0,4 Prozent Strafzinsen, die Banken zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken, rüttelten die Währungshüter bei ihrer Sitzung am Mittwoch in Frankfurt vorerst nicht. (....) Bereits beschlossen sind neue Geldspritzen für Banken - auch als Reaktion auf gestiegene Risiken für die Konjunktur. Wie mehrfach in den vergangenen Krisenjahren bietet die EZB Geschäftsbanken erneut längerfristige Kredite zu besonders günstigen Konditionen an - im Fachjargon TLTRO genannt. Diese sollen ab September 2019 bis März 2021 zur Verfügung gestellt werden und eine Laufzeit von jeweils zwei Jahren haben. Ziel ist, über diesen Weg die Kreditvergabe der Banken anzukurbeln und so Konjunktur und Inflation anzuschieben. (....) Frische Milliarden in Staats- und Unternehmensanleihen will die Notenbank vorerst aber nicht stecken. Allerdings werden die Gelder aus auslaufenden Papieren wieder investiert. Von März 2015 bis Ende 2018 hat die EZB Wertpapiere für rund 2,6 Billionen Euro erworben."

07:43 | gs: "Preisstabilität erhalten" - Wem wollen die Zentralbanken etwas vormachen?

Eines der Hauptziele der Federal Reserve ist die Erhaltung von Preisstabilität. Doch das hat sie nie erreicht, zumindest nicht seit 1971. Abermals hat die Fed eine 180-Grad-Wende hingelegt, weil sie vollkommen unfähig ist, die ökonomischen Verhältnisse zu interpretieren. Die ahnungslose Fed hatte verschlafen und erkannte erst mit einigen Jahren Verspätung, dass sich US-Wirtschaft überhitzte.

09.04.2019

20:07 | MMNews: Target2: Weidel fordert Sicherheiten

Weidel: Deutschland muss von Target-2-Gläubigerländern Sicherheiten einfordern. gigantisches Erpressungspotenzial gegen Deutschland: Fast eine Billion unseres Volksvermögens steht im Risiko.

Die Leseratte
Endlich fordert mal ein Politiker Sicherheiten für die Target-Schulden! Denn bezahlen können die betreffenden Länder diese ohnehin niemals. Schöner Seitenhieb dabei der Hinweis auf die höheren Haushaltsvermögen in fast allen EU-Ländern im Vergleich zu Deutschland. So ganz langsam muss man den Deutschen ja reinen Wein einschenken bzgl. der Lüge vom "reichen" Deutschland.

18:56 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo März 2019

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat März 2019 von einem Anstieg der Target2 Forderung in Höhe von +68,631 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 941,311 Mrd. Euro. Auch zum Vorjahresmonat stieg die Target2 Forderung um +17,845 Mrd. Euro.

Seit 1,5 Jahren krebsen wir unter der Billionen-Marke herum. Bin schon gespannt, wann die psychologisch wichtige Marke von 1 Billion fällt. Dahinter liegen unendliche Höhen und Weiten, die die (nach dem BREXIT mangles Nord-Veto-Stärke) zum Club-Med verkommene EU tunlichst ergründen wird. Offiziell zum Freiden Europas, inoffiziell zur Zerstörung Deutschlands! TB

07.04.2019

16:27 | gs: DIE GRÖSSTE BAISSEPOSITION & DAS SPEKTAKULÄRE HAUSSEGESCHÄFT

Seit ihrer Gründung im Jahr 1913, und insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hinkt die Fed mit ihren Entscheidungen stets den Entwicklungen hinterher. Schwer zu glauben, dass dies allein der Inkompetenz geschuldet ist. Der jüngste Politikwechsel scheint kaum ein Teil des Plans zu sein, wohl eher eine erneute Reaktion auf Ereignisse. Mit Blick auf frühere Entscheidungen der Fed wird ganz deutlich, dass sie praktisch alle reaktiv gewesen sind und nicht proaktiv.

08:28 | tbc: Die Inflationisten von der EZB machen Europa zum Krüppel

Die Wiedereinführung von TLTRO ist ein Angebot zu noch mehr Inflation von Geld und Kredit, trotz der Beweise, dass die in den letzten zehn Jahren nie dagewesenen Wellen aus monetärer Inflation alle ihre Ziele verfehlt haben, für die sie gedacht waren. Mit Ausnahme von zwei Dingen: Regierungen bekommen weiterhin ihre Mittel, um sie ohne nennenswerte Zurückhaltung auszugeben, und zahlungsunfähige Banken wurden an Leben erhalten.

Dazu erklärend - flossbach: Banken in Geldnot! TB

06.04.2019

08:28 | gs: Fed-Inflation verliert beabsichtigte Wirkung

Wenn die Fed Schuldverschreibungen (Staatsanleihen, hypothekarisch gesicherte Wertpapiere, etc.) auf dem offenen Markt erwirbt, schreibt sie dem Konto des Wertpapierverkäufers (einem der primären Händler der Fed) eine Geldmenge gut, die der Dollarmenge der gekauften Schuldverschreibungen entspricht. Dieses neue Geld, das von der Fed im Austausch gegen erworbene Schuldverschreibungen generiert wurde, fließt ins System und erhöht die Geldbasis. Der Anstieg der Geldbasis wird durch eine entsprechende Zunahme der Fed-Bilanz reflektiert.

So gut wie jede Aktivität rund um Staatsschulden erzeugt "frisches Geld" und wir werden immer ärmer und verschuldeter! TB

10:50 | Der Systemanalytiker
Ja wir werden dabei immer ärmer, und das sogar im doppelten Sinn. Zuerst durch die Erstausgabe einer Schuldverschreibung (Staatsanleihen), bei der die Zentralbank frisches Geld auskotzt - Verzeihung- ausgibt, und danach durch den Wiederankauf dieser Schuldverschreibung, die die Zentralbank von einem der Marktteilnehmer am freien Markt erworben hat, der diese wiederum zuvor von der Zentralbank mit bereits bestehendem Fiat-Money erworben hat.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass bei jedem Ankauf von auch bereits im Umlauf befindlichen Papierln durch die Zentralbank immer wieder neues Verarmungsgeld erzeugt wird. Der Zuwachs an neuem Verarmungsgeld entspricht in der Höhe nach etwa der Preisdifferenz dieser Papierln zwischen Ankauf und Verkauf bei der Zentralbank. Warum wohl sehen wir seit mehr als 10 Jahren eine mehr ider minder lineare Steigerung der Börsenidizes?

10:53 | Barabarossa
Das dauerhafte QE hilft dem Arbeitsmarkt doch insofern, dass der Status Quo noch länger hingezogen werden kann. Das auch ihre Wirtschaft den Bach runter geht, weiß ein Herr Trump ganz genau, weshalb er jetzt auch wieder nach Maßnahmen schreit. Zumindest konnte er es ein wenig aufschieben.
Auch sonst würde ich nicht allzuviel auf das was dort passieren soll setzen. Bisher ist nicht viel passiert und alle Ankündigung wurden immer verschoben. Hinhalten ist schließlich auch eine Taktik.
Auch unsere wirtschaftliche Entwicklung hier ist spannend. Zum Glück bin ich im Handwerk tätig, dass kommt erst weit nach der Industrie dran. Da war ich 2008/2009 auch überrascht, als der Auftragseingang alles vorher sprengte.
Alle, die als Heilsbringer auf China oder die Seidenstraße schauen und hoffen, sollten sich mal das Punktesystem in diesem hochgelobten Land ansehen. Da kommt definitiv nix gutes.
Man darf gespannt sein ...

05.04.2019

18:39 | mm: Trump tritt US-Notenbankern schon wieder auf die Füße

US-Präsident Donald Trump hat der US-Notenbank Federal Reserve eine Zinssenkung vorgeschlagen. "Persönlich glaube ich, die Fed sollte die Zinsen senken", sagte Trump am Freitag vor seinem Abflug nach Kalifornien in Washington. "Sie haben uns wirklich gebremst", fügte er mit Blick auf die zurückliegenden Zinsanhebungen der US-Notenbank hinzu.

Abgesehen davon, dass Zinssatzsenkungen bei diesem Niveau nach dieser langen Tiefzinsphase nur einme dienen, nämlich der Trump-Administration bei der Wiederwahl: auf die Füße treten ist zu wenig. Langsam verleir ich die Geduld mit POTUS.

17:53 | fmw: Zentralbank-Marxismus: Der Weg in die Katastrophe

Im „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus dem Jahr 1848 nennt Karl Marx (1818-1883) zehn sogenannte „Maßregeln“ – despotische Eingriffe in die Eigentumsrechte –, die für die gesellschaftliche Umwälzung, die zum Kommunismus führen soll, notwendig seien. Maßregel fünf ist die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“. Eine überaus hellsichtige Forderung. Umso mehr, als in der Zeit, als Marx sie formuliert hat, Edelmetalle, Gold und Silber, Geld waren.

17:48 | Leser-Ergänzung
https://stevenguinness2.wordpress.com/2019/04/04/bis-general-manager-outlines-vision-for-central-bank-digital-currencies/
If bank deposits shift to the central bank, lending would need to shift as well. The central bank would be taking on the lending business.
Wie praktisch ! Die nötigen Werkzeuge werden schon bereitgestellt :
https://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/ist-deutschland-bereit-fuer-social-scoring.html
Aus dem kommunistischen Manifest :
10. An die Stelle aller Privatbanken tritt eine Staatsbank, deren Papier gesetzlichen Kurs hat. Diese Maßregel macht es möglich, das Kreditwesen im Interesse des ganzen Volkes zu regeln und untergräbt damit die Herrschaft der großen Geldmänner. Indem sie nach und nach Papiergeld an die Stelle von Gold und Silber setzt, verwohlfeilert sie das unentbehrliche Instrument des bürgerlichen Verkehrs, das allgemeine Tauschmittel, und erlaubt, das Gold und Silber nach außen hinwirken zu lassen. Diese Maßregel ist schließlich notwendig, um die Interessen der konservativen Bourgeois an die Revolution zu knüpfen.
Also : Der bürgerliche(zahlungs)Verkehr wird durch Zentralbank-Crypto "verwohlfeilert" ! Gold und Silber kann nach außen hinwirken.
Der Bürger der sich in den lokalen Wirtschaftsräumen (ehem. Nationen) bewegt, kann nur mit Crypto handeln. Im Außenhandel
gilt der Goldstandard. (leider notwendig um Interessen zu bedienen ).

Ich dachte immer, das wär' Punkt 5! TB

18:33 | Leser-Ergänzung "Punkt 7 ist auch spannend"
Vermehrung der Nationalfabriken, Produktions-Instrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan. Mittels Wirtschaftsregulationen und anderen Vorschriften kann der Staat solche Dinge kontrollieren und beeinflussen. Die Raumplanung ist staatlich. Ist evtl. die Verspargelung unserer Landschaft der "Abarbeitung" dieses Punktes geschuldet ? Die Monokulturen Bspw. Raps für Biosprit sind ja auch rein planwirtschaftlich erzwungen.

09:18 | gs: Frisierte Zahlen - Der Betrug ist viel größer als alle denken!Frisierte Zahlen - Der Betrug ist viel größer als alle denken!

Die FED hat entschieden, Zinsen sinken, Rezession droht. Die Edelmetalle sind wie festgenagelt. Nach alten Berechnungsmethoden ist die Inflation viel höher als ausgewiesen, d.h. die Realzinsen sind deutlich negativer als offiziell angegeben. Droht hier ein Ereignis wie in James Bond "Nuking Fort Knox", um den größten Finanzbetrug der Geschichte zu verbergen?

Seelig die, die den Veröffentlichungen der ZBs noch Glauben schenken! TB

04.04.2019

08:55 | Leser-Kommentar zur Markus-Krall-Diskussion von gestern

ein solches Krisenszenario wie von Herrn Krall beschrieben gab es schon einmal. Zwar nicht in der gesamten Eurozone aber in Griechenland. Da standen die Banken reihenweise vor der Pleite und was hat die EZB gemacht? Sie hat ihnen riesen Mengen von ELA-Krediten gegeben und die Krise somit im Keim erstickt. Genau so wird es auch im Falle von drohenden Bankenpleiten in der Eurozone kommen. Herrn Kralls Krisenszenario aufgrund von erodierenden Bankbilanzen wird somit nicht eintreten. Zum zweiten Punkt, den er nennt: Steigende Zinsen als Bedrohung: Japan hat dieses Problem seit dem Platzen der dortigen Spekualtionsblase Ende der 80er Jahre. Die Lösung: Nullzins über Jahrzehnte. Wenn Zinsanhebungen eine Gefahr darstellen, dann werden sie nicht stattfinden, insbesondere deshalb nicht, weil die Südländer die Mehrheit bei der EZB haben. Kralls Bankenkrisenszenario wird somit sehr wahrscheinlich nicht eintreten.

class="tageseintrag kommentar">

03.04.2019

19:18 | boehringer: SPD bestätigt "Neue Weltordnung"; EZB-Macht muss kontrolliert werden

- AfD beantragt, dass der Bundestag Fragen an die EZB richten kann …
- … doch die EZB-Politik soll kein Gegenstand von Bundestags-Debatten werden
- Geldsozialistische Planwirtschaft von EZB und EU
- Austausch mit der Bundesbank zu Target2
- Deutsch-Französisches Parlamentsabkommen
- Alexander Dobrindt: „EU-Gegner sind zu emotional“
- Martin Schulz wird Verschwörungstheoretiker: „Wir gehen in eine Neue Ordnung der Welt“

08:24 | gs: Die größte Baisseposition & das spektakuläre Haussegeschäft

Seit ihrer Gründung im Jahr 1913, und insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hinkt die Fed mit ihren Entscheidungen stets den Entwicklungen hinterher. Schwer zu glauben, dass dies allein der Inkompetenz geschuldet ist. Der jüngste Politikwechsel scheint kaum ein Teil des Plans zu sein, wohl eher eine erneute Reaktion auf Ereignisse. Mit Blick auf frühere Entscheidungen der Fed wird ganz deutlich, dass sie praktisch alle reaktiv gewesen sind und nicht proaktiv.

Der hochgeschätzte Markus Krall (der hat aber nix mit diesem Artikel zu tun) behauptet ja, dass es sich stets um Inkompetenz handelt, womit wir uns bei Banken und Politik herumschlagen müssen. Aber so viel Pech kann man doch nicht haben, dass immer ausgerechnet die Inkompetenten alle Posten ergattern. Ich denke bei all diesen Desastern haben auch Absicht und Boshaftigkeit eine große Rolle gespielt! TB

12:15 | Leser-Kommentare
(1) Der gutgläubige Herr Krall. Für wen ist denn die Reaktion der FED schlecht und für wen ist sie gut? Andersrum, für wen wäre aktives HAndeln der FED gut und für wen schlecht?
Erst wenn hier die Zielgruppen klar definiert sind, läßt sich mit Bestimmtheit sagen, ob es sich um Inkompetenz oder volkswirtschaftliche Sabotage handelt. Ich tendiere zu letzterem aus folgenden Gründen:
1. wenn die FED oder andere Geld- oder MAchtinstitutionen sich nicht die besten Leute leisten können, wer dann?
2. diesen o. g. Institutionen laufen allein schon wegen der Reputation die besten Leute die Türen ein...
3. was ist daran verwerflich, den Leuten, die dort die Machenschaften ausdenken und diese dann durchführen verbrecherisches Handeln und Sabotage zu unterstellen, wenn 1+2 und die aktuelle Wahrnehmung dies nahe legt?
Es sind Verbrecher, die an den Schaltstellen der Macht sitzen! Ihnen Inkompetenz zu unterstellen ist dumm und unter Berücksichtigung von 1+2 geradezu saudumm.

Oh Gott, was habe ich da nur angerichtet. Ich bin ein großer Fan von Markus Krall und seinen Analysen und Erkenntnissen. Ich wollte nur erwähnen, dass mit Inkompetenz alleine sich dieser Wahnsinn nicht erklären lässt. Krall als "saudumm" zu bezeichnen, finde ich absolut falsch. Ein cleverer Kerl ist der! TB

(2) Kommentar zum laufenden Disput Zunächst möchte auch ich mich TB anschließen und für Dr. Krall meine Hochachtung ausdrücken. Die gegebenen Unschärfen in seinen Aussagen sehe ich in der Vorsicht des Mannes begründet, Klagen gegen sich zu vermeiden. Seine Vorträge gehen dermaßen ans Eingemachte, dass diverse Kreise eigentlich schon jetzt rücktrittsreif sind/wären. Dr. Krall drückt sich einfach vornehm aus. Der Mitdenker weiß, was bisweilen gemeint sein dürfte. Insbesondere bei den Verweisen auf den IQ ...
Vielleicht fassen wir den Disput folgendermaßen zusammen: Wer auf derart böswillige Art und Weise handelt (wie die derzeitigen Funktionseliten), dass die Möglichkeit besteht, Inkompetenz vorzugeben, verfügt wohl einfach nicht über den Weitblick/die intellektuelle Kapazität zu erkennen, dass seinen über Jahrzehnte gesetzten Handlungen/Entscheidungen Konsequenzen folgen werden. Folgen, welche ihnen wohl noch zu Lebzeiten auf die Füße fallen - sofern die Schlafschafe den Betrug erkannt haben. Womit wir erneut bei der beiderseitigen Inkompetenz gelandet wären, auf Seiten der Täter UND der Opfer. Sie ahnen einfach nicht, was ihnen gemeinsam blüht.
Dr. Krall derart zu verunglimpfen halte ich im Übrigen für mehr als dreist. Besten Gruß

(3) über Herrn Krall kann man eines eindeutig sagen: Er ist ein Crashprophet. Dabei haben EZB und FED die Möglichkeit, den Crash noch um Jahre hinauszuschieben. Ich denke, sie werden diese Möglichkeit auch nutzen und die FED wird dieses oder Anfang nächstes Jahr die Zinsen senken, die EZB evtl. wieder QE starten, wenn die Wirtschaft weiter schwächelt. Crashpropheten hat es schon immer gegeben. Bisher hatten sie immer Unrecht. Was nicht heißt, dass nicht doch einmal ein Crash kommen kann. Es ist eben so wie mit der kaputten Uhr, die 2x am Tag die richtige Uhrzeit anzeigt aber 99% der Zeit falsch liegt.

(4) Eri Wahn: Die Frage bleibt, hat Krall Recht oder die Anhänger von Keynes et al. Anders ausgedrückt: Können die Notenbanken immerwährenden Wohlstand aus der „Druckerpresse“ herstellen oder folgen wir von Mises „Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll!“. In einem „freien System“ muss das jeder für sich SELBST entscheiden und die entsprechenden Vorbereitungen treffen. Zeitlichkeit und Tiefe der Veränderungen kann KEINER Vorhersagen. Krall kann auch nur die nach jetzigem Bilanzrecht, verlustbringendem Banken vorhersagen, der Rest bleibt dem gesunden Menschenverstand überlassen, sofern vorhanden …

(5) nochmal der Verfasser des Kommentars (1):
Auch ich schätze Dr. Krall und seine anschaulichen Darstellungen. In einem geh ich allerdings nicht dacore mit ihm, nämlich seiner immer wieder kund getanen Annahme, dass die Politiker inkompetent seien, weil er sich nicht vorstellen könne, dass sie Verbrecher seien - so seine öffentlichen Äußerungen. Er versucht das dann mit der Korrelation Gehalt - Intelligenz darzulegen. Ich halte diesen Teil seiner Vorstellungen für wenig zutreffend und glaubhaft, ja, fast möchte ich sagen, er kneift bei der Erwähnung möglicher Eigenschaften der Politiker.. Auf keinem Fall will ich ihm Dummheit unterstellen, aber sein Standpunkt, Gehalt/Intelligenz (Dummheit der Politiker) ist so gar nicht passend zu dem, was er sonst so von sich gibt.

02.04.2019

19:04 | W&F: Warum die Zinsen weiter fallen! FED & EZB so geht's weiter! Enteignung, Altersarmut und Negativzins

Was die Zinsentscheidung der FED für Sie und Ihr Geld bedeutet und Ausblick wohin die Reise mit den Zinsen geht - in Europa und den U$A!

01.04.2019

07:57 | gs: Die unerträgliche Leichtigkeit der Nullzinspolitik

Früher waren die Langfristzinsen tatsächlich so etwas wie ein Konjunkturbarometer. Das lag daran, dass die Zentralbanken die Zinsen angehoben haben, wenn die Wirtschaft stark wuchs und die Inflation anzog; und dass sie die Zinsen abgesenkt haben, wenn die Konjunktur lahmte und die Inflation nachließ. Doch seit 2008/2009 setzen die Zentralbanken die Leitzinsen nicht mehr in dieser Weise. Sie verfolgen andere Ziele: Es geht ihnen insbesondere darum, die Schuldenpyramide vor dem Einsturz zu bewahren.

31.03.2019

10:14 | focus: Mini-Zinsen vernichten den Wert des Ersparten - doch die Risiken sind noch viel größer

Pulverfass Europa: warum die Lunte zur Währungsreform bereits brennt und wie die EZB die Sprengkraft weiter erhöht. FOCUS-MONEY redet Tacheles und sagt, was uns droht.

Vermögensumverteilung verletzt das Recht auf Privateigentum, ist immer etwas Prekäres und sollte nur bedingt vonstatten gehen. In der Geschichte hat es aber Phasen gegeben wo wirklich von reich nach arm umverteilt wurde. Leider waren dieses Pahsen äußerst selten und sehr kurz. Die langfristige Tiefzinsphase dient jedoch keineswegs den Bedürftigen sondern einer kleinen Klientel, die den Sack endgültig zumachen und uns zu ihren Leibeigenen degradieren will und solange die Zinsentschiedungen nicht vom Markt sondern singlehanded und zentral (noch dazu von einem italienischen Goldman Sachser) getroffen werden, haben wir keine Chance dies zu verhindern - außer durch einen Bankrun vielieicht! TB

30.03.2019

07:52 | gs: Die Schulden der anderen sollen unsere werden

Während also die deutschen Banken, die deutsche Wirtschaft und die deutsche Wissenschaft vor der Übernahme der Schulden der anderen Euro-Länder warnen, hat der in höchster Not befindliche französische Präsident Macron von Merkel die Zusicherung der Schuldengemeinschaft in Aachen erreicht (um im Januar das deutsch-russische North Stream 2-Projekt zu torpedieren). Nur durch deutsche Haftungsmitübernahme konnten die französischen Banken und der französische Staat das Jahresende 2018 liquide überleben.

.. und wieder wurde eine ältere Dame von einem charmanten jungen Franzosen über den Tisch gezogen und ums Vermögen gebracht - leider um unseres und nicht ihr eigenes! TB

29.03.2019

10:35 | konjunktion: Finanzsystem: Der gezielt erzeugte “perfekte Sturm”

Die Handlungen der US-Notenbank Federal Reserve werden oft fehlinterpretiert. Insbesondere im Mainstream herrscht der Glaube vor, dass die Fed “Gutes” tun würde, um der US-Wirtschaft (und damit der Politik) unterstützend unter die Arme zu greifen. Doch dieser Irrglaube, dass die US-Zentralbank sich darum “kümmert” die US-Wirtschaft zu beschützen, oder sie zumindest monetär stützt, ist falsch und mag in früheren Zeiten gegolten haben. Aber Dinge ändern sich, Agenden ändern sich, und manchmal lautet eben auch das Ziel der Fed nicht der Schutz der US-Wirtschaft, sondern deren Zerstörung.

Zumeist ersinnen Menschen Instrumente, die Gutes tun sollten, was aber mit zunehmender Zeitdauer von den Nachfolgern der Guten pervertiert und ins Gegenteil gemanaged wird.  Auch mit Durchführungsverordnung der FED wollte man dem Volk zeigen, dass Gutes im Vordergrund stünde. Der Unterschied zu anderen "Erfindungen" war aber: die Planer dieser Institution hatten aber das Gute maximal als Nebenprodukt eingeplant - der eigene Vorteil und Machtzuwachs und damit einhergehender Unterdrückung aller anderen standen aber stets im Vordergrund! TB

10:03 | welt: Draghi öffnet das Tor zum endlosen Nullzins

... Die Drohkulisse hat offensichtlich Wirkung gezeigt. Sollten sich die Spekulationen über ein mögliches gestaffeltes System bei den Einlagezinsen bestätigen, hätten einmal mehr die Sparer in der Null- und Minuszinswelt das Nachsehen. Für sie bereitet die EZB nämlich keine Erleichterung vor.

Die Banken über allem und jeden! Und doch alles in Ordnung und der Tradition folgend! Nennen Sie mir eine Zeitspanne in den letzten 20 Jahren, wo die Sparer NICHT das Nachsehen hatten? TB


06:22
| cash: EZB hält nationale Notenbanken bei Goldgeschäften an kurzer Leine

".... Einzig EZB könne über Italiens Goldreserven für Finanztransaktionen verfügen, betonte Tria. Staatlicherseits dürften keine entsprechenden Anweisungen gegeben werden, da die italienische Notenbank, bei der das Gold liegt, unabhängig sei. Ferner dürfe die Bank von Italien der italienischen Regierung kein Gold zur Verfügung stellen, da dies Staatshilfe wäre und somit gegen EU-Regeln verstiesse, sagte Tria, der keiner der beiden Regierungsparteien angehört."

" .. Staatshilfe wäre und somit gegen EU-Regeln verstiesse...." Das kann nur ein (schlechter) Scherz sein! Das gesamte System ist ein einziger Widerspruch in sich! HP

28.03.2019

12:02 | handelsblatt: EZB erwägt Hilfe für Banken

Mario Draghi erregte am Mittwoch bei einer Konferenz Aufmerksamkeit mit diesem Schachtelsatz: „Wenn es nötig ist, müssen wir über mögliche Maßnahmen nachdenken, die die Vorteile negativer Zinsen für die Wirtschaft bewahren, aber gleichzeitig die Nebeneffekte, wenn es welche gibt, abfedern.“ In der Folge zogen die Bankaktien deutlich an - die Deutsche Bank blieb Tagessieger im Dax. Am Markt wurden Draghis Äußerungen als Anspielung auf die Möglichkeit verstanden, für die Banken den Effekt negativer Zinsen abzumildern.

Gleichheit vor dem (Insolvenz-)Recht sieht anders aus. Drahi einer der größten Isonomie-Verletzer on planet. Der geringe Widerstand, der sich regt, regt uns widerum unglaublich auf. Kein Staatsrechtler, kein Rechtsphilosoph und auch niemand aus dem Volk steht auf um dieses UnRECHT wieder ins Lot zu rücken. Bachheimer.com wird sich diesem Tritt in den Arsch der Demokratie niemals beugen! TB

26.03.2019

09:46 | faz: Frankreich will lieber Chefposten der EU-Kommission als den der EZB

Frankreich schielt Insidern zufolge mehr auf den Chefposten in der EU-Kommission als auf die Position des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Für die Gestaltung des europäischen Projekts, das sich an einem kritischen Scheidepunkt befinde, spiele der Kommissionsposten eine größere Rolle, sagten drei mit den Diskussionen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. „Die Kommission ist der wichtigste Job, denn dieser ist der am stärksten politische. Die EZB hat bereits das gemacht, was sie machen kann“, sagte einer der Insider.

Der plötzliche Schwenk der Franzosen ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Macrönchen einen neuen Job brauchen wird! Ganz schlecht für Deutschland. Denn der EU-Posten-Schacher-Logik folgend würde Deutschland dann den EZB-Sessel bekommen und wir wissen was das heißt. System-Reset, dessen Grund man dann einem Deutschen in die Schuhe schieben wird. Es wird heißen "Franzosen, Holländer und Italiener waren EZB-Chefs aber unter dem Deutschen hats gekracht" TB

25.03.2019

12:10 | cash: US-Notenbanker Evans bringt Lockerung der Geldpolitik ins Spiel

Die amerikanische Notenbank Fed könnte ihre Geldpolitik im Fall einer konjunkturellen Schwächephase nach Worten eines hochrangigen US-Notenbankers lockern. "Im Moment erscheinen die Abwärtsrisiken grösser als die der Aufwärtsrisiken", sagte Charles Evans am Montag laut Redetext in Hongkong.

10 Jahre hat man die Abwärtsrisiken mit einer noch nie da gewesenen Tiefzinspolitik "bekämpft". Und das Abwärtsrisiko hat sich nicht an die Le(e)(h)rbücher der Geldsteuerer gehalten und ist noch immer da. Was tun Notenbanker dagegen? Richtig geraten, sie bekämpfen das Risiko mit erneuter Tiefzinspolitik! Das Hamsterrade des Wahnsinns! TB

24.03.2019

12:17 | geolitico: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/86122-vor-50-jahren-im-bett-mit-john-und-yoko-fuer-den-frieden/

Am vergangenen Mittwoch, den 20. März 2019, hat die US-Zentralbank das Scheitern ihrer ultra-laxen Geldpolitik der unkonventionellen Maßnahmen eingestanden. Drüber geredet hat sie selbstverständlich nicht. Aber der geldpolitische Rückzieher, den sie vollzogen hat, spricht mehr als tausend Worte.

23.03.2019

08:05 | gs: Die FED tritt auf die Bremse - wie geht es weiter?

Was für eine Überraschung aber auch - FED-Chef Jerome Powell paddelt zurück: Die FED kapituliert und bläst Zinserhöhungen für 2019 komplett ab. Statt der geplanten zwei Zinserhöhungen bleibt der Zins bei 2,25 bis 2,5 Prozent und die amerikanische Notenbank signalisiert in ihrem aktualisierten Ausblick sogar, dass erst für 2020 wieder eine Erhöhung in Anbetracht gezogen wird. Dies betrachten wir als unwahrscheinlich.

22.03.2019

19:20  | ET: Friedrich & Weik: Die FED tritt auf die Bremse – wie geht es weiter?

Wir sagen: eine Rezession steht vor der Tür - und zwar global. Aus diesem Grund werden die Zinsen keinesfalls steigen, sondern sinken und die Geldpresse wird wieder angeworfen, um die Konjunktur anzukurbeln. Willkommen in der Zinsfalle!." (Friedrich & Weik)


15:59
 | MdB Peter Boehringer: AfD verlangt Kontrolle und Debatte der EZB-Politik im Bundestag | BT 21.03.2019

AfD verlangt Kontrolle und Debatte der EZB-Politik im Bundestag

Behringer tritt für eine parlamentarische Kontrolle der EZB und ihre Geldpolitik ein. Stark! AM

21.03.2019

08:27 | dw: US-Notenbank: 2019 keine Leitzinserhöhung

Umdenken bei der US-Notenbank Fed: Aufgrund der unsicheren Konjunkturaussichten werde sie im laufenden Jahr den Leitzins unangetastet lassen, hieß es. Noch im Dezember hatten die Währungshüter andere Signale gesendet.

Wie  unterschiedlich doch das Gesamt-Wirtschaftsbild sein und sich dasselbe kurzfristig ändern kann. Während das Weiße haus ein Wachstum von 3,1 % sieht, sieht die FED lediglich eines von 1,9 %. Binnen weniger Wochen hat die FED von hawkish wieder auf Dauer-dovish (was anderes können die wahrschienlich gar nicht) umgestellt. Hat natürlich nichts mit den Wünschen (und Drohungen) des US-Präsidenten zu tun! TB

12:45 | dazu passend - fmw: Warum die US-Notenbank so widersprüchlich agiert – oder warum es eine Rezession unbedingt zu verhindern gilt! TB

19.03.2019

07:11 | gs: Australiens Gold in der Bank of England - ausführliches Interview

".... 7) Die Bank of England ist weltweit anerkannt als eine der, wenn nicht sogar die bevorzugteste Lagerstätte für Goldreserven der Zentralbanken. Finden Sie, es ist der richtige Ort für das australische Gold? Nein, es besteht überhaupt keine Notwendigkeit dafür, das australische Gold in London zu lagern. "

Frage an Radio Eriwan: Hat der gute Mann recht mit seinem Einwand?

Antwort: im Prinzip ja. Es gibt keinen Grund, sein Erspartes in London oder N.Y. zu lagern. Ausgenommen, du bekommst ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst - höchstens ableben. HP

09:49 | Leser-Kommentar zum grünen HP-Kommentar
Deswegen ist das mit GB und EU ja ein gefälschtes Spielchen. Da UK und USA verbündet sind. Deshalb ist UK auch nicht im Euro. Wir erinnern uns an M. Thatcher und ihrer Aussage: "Wenn ich Deutsche wäre, würde ich die Bundesbank und die D-Mark auf alle Fälle behalten."
Margaret Thatcher, ehemalige britische Premierministerin, Der Spiegel, 25. Oktober 1993
Derselben mit dem Traum von Brüssel der "Vereinigten Staaten von Europa". Das würde die sogenannte Geldelite niemals erlauben, weil eben Frankreich nicht Deutschland ist. Und der obige Schreiber von GS, sollte mal darüber nachdenken, was auf der Rückseite von Australiens Goldmünzen einprägt ist z.B. dem Koala: Das Motiv zeigt einen Koala auf einem Baumstamm sitzend, während umseitig Queen Elisabeth II abgebildet ist.
Ebenso die Vorstellung bzw. Ilusion, die EU wäre geschaffen worden um Europa zu stärken. Wer um alles in der Welt hätte Interesse daran die USA, GB Frankreich usw. ? Durch dieses Konstrukt war das Gegenteil das Ziel, um vor allem Deutschland zu treffen und seine wirtschaftliche Stärke usw. Und was sehen wir heute, Europa ist zerissen und Deutschland ist massiv auf dem absteigenden Ast, gepaart mit Zuwanderung und einem "Soros" den fast alle gewähren lassen.
Inzwischen wird oft behauptet die NWO stecke dahinter, doch fast niemand fragt wer bitte steckt genau hinter der NWO und welchen Kräften bzw. Staaten dient das ? Es wird die These aufgestellt, das ein sozialistisches ein Welt System geplant ist, dabei wird vollkommen negiert, das sich die Macht daraus trotzdem über territorale Staaten ergibt. Was im Falle es Falles immer heisst, was ist mir näher als Machthaber, Hemd oder Hose ? Und hier kommen wir halt wieder, an die historisch gewachsenen Strukturen und Machtverhältnisse. Diese lösen sich nicht über Nacht auf, weder in der Gesinnung und noch weniger im Geld bzw. Machtstatus.
Des ist sehr unwahrscheinlich, das dies die "wahren Eliten" nicht auf dem Radar hätten, in Zeiten von Quanten-Computern usw.Was haben wir dann, eine Verfeinerung von Machtspielchen a la "Games und Throns" gepaart mit "Brot und Spiele". Und vordergründig ergötzt sich die Welt an "Deep State", NWO, Klima und Untergang, anstatt zu Fragen, wen dient das ganze, bei der Tür hinter der Tür ?

18.03.2019

19:13 | heiko schrang: Warum die Politik das größte Übel der Welt verschweigt?

Ich musste feststellen, dass in der letzten Zeit die Heftigkeit in der politischen Auseinandersetzung zwischen den vermeintlichen Kontrahenten massiv zugenommen hat. Hauptthemen sind die Flüchtlingspolitik oder Rassismus sowie die Steuerthematik. Das Grundübel, für fast alle Probleme auf der Welt wird von keiner etablierten Partei angesprochen. Die Rede ist, von unserem Geldsystem. Henry Ford sagte zu diesem bereits: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.

Es ist so raffiniert durch seine Initiatoren entwickelt worden, dass nur die Wenigsten es durchschauen. Das ist auch der Grund, warum es nicht an den Universitäten gelehrt wird und selbst der Bankangestellte, der uns einen Kredit gibt, nichts davon weiß.

Heiko Schrang zum Buchgeld - lesenswert! AM

17.03.2019

19:12 | faz: Deutsche Interessen und die EZB

Es wird aber noch komplizierter. Ganz offensichtlich sind wichtige Leute in Berlin inzwischen vom politischen Nutzen Manfred Webers nicht mehr ganz so überzeugt. Seine öffentlichen Aussagen sind nett, aber schwach. Sein Lavieren im Konflikt mit dem Ungarn Victor Orbán, der zu seiner Parteienfamilie gehört, wird mit Kopfschütteln quittiert.

Und glaubt wirklich einer im Enrst, dass Deutschland innerhalb weniger Monate den EZB-Vorsitz und jenen der EU-Kommission bekommen könnte? Never ever. Die EU hat sich fürs kleinere, harmlosere Übel entschieden und gibt den Deutschen den zwar lauteren aber dennoch nicht ganz so gefährlichen Posten, eben jenen des EU-Kommissionspräsidenten. Einen Deutschen EZB-Chef kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Außer, ja außer man braucht einen Buhmann für einen geplanten Welt-Crash. Da würde ein Deutscher ECB-Chef je geradezu eine Optimalbesetzung sein, um Euch einen weiteren Schwarzen Peter zuzuschanzen und Euch abermals für eine Weltkastastrophe Alleinveranwortlich zeichnen lassen! TB


08:23
 | gs: Wie Notenbanker mit der Inflation spielen

... Es ist kein Zufall, dass die EZB neulich mitten in die Diskussionen über das Inflationsziel hinein ihren gigantischen Geld-Expansionskurs entgegen den Erwartungen der meisten Volkswirte bis auf Weiteres fortzusetzen versprach. Vorher hatten Fed und EZB ihr Vorgehen untereinander abgestimmt. Die Quintessenz aus alldem ist: Mithilfe eines mehrjährigen Durchschnitts-Inflationsziels, dessen Berechtigung erst noch nachgewiesen werden müsste, soll demonstriert werden, dass die Notenbanken ihre Geldpolitik im Griff haben. Das müssen sie uns aber erst noch beweisen.

16.03.2019

19:36 | fmw: Warum die Notenbanken keine Rezession mehr zulassen wollen

Die Antwort ist relativ brutal und simpel zugleich, vor allem, wenn man sich die Folgen ins Bewusstsein führt: Weil man die Schuldenorgie zu weit getrieben hat. Was passiert denn bei einer Rezession oder Depression? Hier nur ein paar Folgen, man könnte Seiten darüber schreiben.

In diesem Artikel wird auch der ARbeitsmarkt genannt. Nur hat die EZB (Gottseidank) KEIN Mandat dafür, sich um den Arbeitsmarkt zu kümmern. Ganz im Gegensatz zur FED! TB

16:55 | faz: Whatever it takes...

Mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staats begann vor zehn Jahren die Euro-Krise. Seither hat die Europäische Zentralbank (EZB) alles in ihrer Macht Stehende getan, um den Euro zu erhalten und die Schuldenkrise zu überwinden. Das erste Ziel hat sie erreicht, beim zweiten aber hapert es. Seit dem ersten Quartal 2009 ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im Schnitt nur um jährlich 0,9 Prozent gewachsen, und die Kerninflationsrate blieb mit gerade mal 1,2 Prozent deutlich unter ihrem Ziel.

15.03.2019

14:25 | mmnews: Attentäter von Christchurch bezeichnet sich als Ökofaschist

Der mutmaßliche Attentäter von Christchurch soll ein sogenanntes "Manifest" im Internet hinterlassen haben. In dem 74-seitigen PDF-Dokument mit dem Titel "The Great Replacement" bezeichnet sich der Mann als 28-jährigen Australier und als "Ökofaschisten".

14.03.2019

15:40  | Manniko: Der Euroraum ist so schwach, dass selbst der Nullzins viel zu hoch ist

Angesichts der nicht endenden Schuldenspirale in quasi allen wirtschaftlich relevanten Staaten bleibt Zentralbanken der Welt nichts anderes übrig, als die Märkte weiterhin über künstlich niedrige Zinsen mit billigem Geld zu fluten. Vor allem die EZB ist ein Koloss, der sich seit der Finanzkrise in eine Ecke manövriert hat, aus dem sie nicht mehr herauskommt. Das wirkt sich bereits jetzt auf den Anleihenmarkt aus, was sich bald noch deutlich verschlimmern wird. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein und für sich selbst Konsequenzen ziehen.


08:40
 | gs: Goldreserven der Zentralbanken des Eurosystems um weitere 1 Mio. € gestiegen

Die Europäische Zentralbank gab vor Kurzem den konsolidierten Ausweise des Eurosystems zum 8. März 2019 heraus. Aus dem Angaben geht hervor, dass bei der Position "Gold und Goldforderungen" in der 10. Kalenderwoche ein Zuwachs von 1 Million Euro auf 389,77 Milliarden Euro verzeichnet wurde.

Während jedes asiatische Durchschnittsland mehrer t die Woche auflädt! TB

13.03.2019

08:56 | standard: 20 Jahre Euro: Erwin Steinhauer und Sohn für Nationalbank in der Sauna

Die Oesterreichische Nationalbank hat im Zuge einer Wettbewerbspräsentation den Etat für die Informationskampagne "20jahreeuro" an die Werbeagentur Himmer, Buchheim & Partner vergeben.

Es gab schon immer Regime, die ihr derbes Dasein mittels ästhetischer Bilder beworben haben. Sehr oft haben diese Bilder den Kern des Beworbenen auf den Punkt gebracht - so auch hier, sehr oft aber auch extrem beschönigt. Bei manchen Propaganda-Stilen (Leni Reifenstahl) wurde exakt diese Ästhetik zuerst als schön empfunden und erst danach zum Schrecken, da sie zu sehr mit dem Produkt in Verbidnung gebracht wurden. Bei diesen Bildern verbunden mit dem mehr als platten Slogan weiß man gleich woran man ist. Propaganda, schiach wie das beworbene Produkt selbst.
Letzten Endes zahlt der österr. Steuerzahler für eine hirn- und herzlose Werbung damit er selbst endlich an das Produkt glaubt! TB

Hiermit widmen wir der Marketing-Abteilung der OENB sowie der einfallslosen Werbeagentur Himmer, Buchheim & Partner den Song des Tages! TB

10:02 | Leser-Anmerkungen zu den Fettklöpsen in der Sauna
(1) Sollte es nicht korrekt heissen: "Grenzenlos bezahlen FÜR den EURO!"? Das Produkt ist in jedem Fall ähnlich konstituiert wie die Werbeträger ... aus dem Leim gegangen, unbeweglich, verfettet, überm Zenith, usw. Eigentlich gilt es heutzutage nur noch GENAU hinzusehen. Die Realität liest sich wie ein offenes Buch. Da ist kaum mehr was hintergründig, bis auf das Geschriebene. Die Realitäten starren einen an, bis einem die Lust auf das Mittagessen vergeht ...

(2) wir sind mit diesem Video schon ziemlich nah an dem Bild, daß der Kaiser (OeNB) nackt ist....

12.03.2019

09:03 | n-tv: Powell: "Trump kann mich nicht feuern"

Es ist ungewöhnlich, dass die Chefs der US-Notenbank Interviews im Fernsehen geben. Genauso ungewöhnlich ist aber auch die Dauerkritik an ihnen durch den amtierenden Präsidenten. Fed-Chef Powell sieht seinen Job dennoch nicht in Gefahr - und erklärt auch, warum.

Sein Job per se weniger als sein ganzes Haus und damit nachgelagert erst sein Job! TB


08:49
 | gs: Zentralbanken kaufen Gold wie verrückt

... Der Vorsitzende der Federal Reserve hatte sich Trumps Willen gebeugt und machte einen Rückzieher von seiner aggressiven Haltung, die 2018 vier Zinserhöhungen einbrachte und drei bis vier Weitere für 2019 vorsah. Er sagte, er würde geduldig sein. Ende Januar sagten sie erneut, dass sie geduldig blieben. Sie hatten es nicht eilig, Zinserhöhungen durchzuführen. Das veränderte unsere Prognose.

11.03.2019

12:02 | cash: Chinas Zentralbankchef warnt vor Finanzrisiken

Chinas Zentralbankchef Yi Gang hat vor finanziellen Risiken gewarnt. China stehe in diesem Jahr vor «mehr Herausforderungen und Veränderungen».

Daher das massive Goldengagement der chin. ZB! TB

08:17 | mises: Zentralbank-Marxismus

Im „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus dem Jahr 1848 nennt Karl Marx (1818-1883) zehn sogenannte „Maßregeln“ – despotische Eingriffe in die Eigentumsrechte –, die für die gesellschaftliche Umwälzung, die zum Kommunismus führen soll, notwendig seien. Maßregel fünf ist die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“. Eine überaus hellsichtige Forderung. Umso mehr, als in der Zeit, als Marx sie formuliert hat, Edelmetalle, Gold und Silber, Geld waren.

Den 5. Punkt des Kommunisitischen Manifest des Marx-Bruders hatten wir zwar schon einmal. Aber in der Bearbeitung von Thorsten Polleit wirkt so was stets wie eine Oscar-würdige Neuverfilmung! TB

10.03.2019

17:19 | faz: Whatever it takes..

Mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staats begann vor zehn Jahren die Euro-Krise. Seither hat die Europäische Zentralbank (EZB) alles in ihrer Macht Stehende getan, um den Euro zu erhalten und die Schuldenkrise zu überwinden. Das erste Ziel hat sie erreicht, beim zweiten aber hapert es. Seit dem ersten Quartal 2009 ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im Schnitt nur um jährlich 0,9 Prozent gewachsen, und die Kerninflationsrate blieb mit gerade mal 1,2 Prozent deutlich unter ihrem Ziel.

Seit wenigen Monaten schaltet die faz gehörig auf ZB-Skeptik um - auch in diesem Artikel.Leicht verhalten aber trotzdem! Etwas spät, trotzdem erfreulich! TB


07:54
 | geolitico: Draghi setzt Verarmungspolitik fort

Obwohl die EZB die Zinsen schon seit Jahren auf null gesetzt hat, mehren sich die Zeichen eines Wirtschaftsabschwungs. Angesichts dieser Entwicklung hat EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag, den 7. März 2019, endgültig kapituliert und verkündet, dass die Nullzinspolitik nicht, wie avisiert, im Sommer beendet werde, sondern mindestens bis zum Jahresende beibehalten werde. Darüber hinaus werde die EZB ab September dieses Jahres bis 2021 jedes Quartal neue zweijährige Kredite an Banken vergeben.

09.03.2019

17:38 | focus: Professor Sinn warnt: „Deutschland ist zum Selbstbedienungsladen geworden“

Lange verdeckte die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland viele Probleme. Doch nun kommen sie nach und nach ans Licht. Ex-Ifo-Chef Hans-Werner Sinn sieht mehrere Risiken auf Deutschland zukommen – und bezieht Stellung.

Großartiger Artikel mit irrefürhender Überschrift. Eine Nation wird nicht so einfach von selbst zum Selbstbedienungsladen. Da gehören schon Generationen verräterischer Politkern dazu, die von Eurem Geld leben und dafür in Euren Namen aus Euch Sklaven gemacht aber für Ihr eigenes Leben große Vorteile herausgezogen haben! TB

08.03.2019

14:37 | watergate: Plant der IWF ein Goldverbot für Privatanleger?

Der Internationale Währungsfonds (IWF) könnte bald ein Goldverbot für Privatanleger in der Europäischem Union vorschlagen. Erst jüngst beschäftigte sich der IWF mit der Idee, auf den Besitz von Bargeld Strafzinsen zu erheben. In einem „Diskussionspapier“ beschäftigt sich jetzt der IWF-Ökonom Johannes Wiegand mit der Einführung des Goldstandards im Europa des 19. Jahrhunderts. Darin macht er Deutschlands Übergang zur Goldwährung nach der Reichsgründung von 1871 für die große Wirtschaftskrise der 1870er Jahre mitverantwortlich.

Genau mein Humor: die Zentralbanken kaufen seit Jahren Gold, dass die (Tresor-)Tür ned zuageht und erklären uns gleichzeitig das Gold der Krisenverstärker Nr 1 ist! TB

14:40 | dazu passend - presse: Ein Goldverbot wird es nicht geben! TB

14:43 | b.com Bildungsservice: Das Goldverbot in den USA!
Am 6. März 1933 verbot der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt den Banken während der Bankfeiertage die Auszahlung von Gold und den Handel mit Devisen. Bereits 3 Tage danach wurde durch den "Emergency Banking Act" dem Präsidenten erlaubt, Einfluss auf den Gold- und Devisenhandel zu nehmen. So sollte der Abzug von Gold aus den USA verhindert werden. Sodann unterzeichnete Roosevelt am 5. April 1933 die Executive Order 6102. Hiermit wurde der private Goldbesitz in den USA ab dem 01. Mai 1933 verboten. Das Goldverbot trat in Kraft.

13:43 | ifw: MMT the New Old Buzzword

One of the themes you’ll see recently is this push for acceptance of “MMT” or modern monetary theory. As we’ll see, this isn’t a new concept, it’s simply one that’s being given a lot of air time because our current politics have a lot of communist/socialists on board. Consider Bernie for example. He freely admits hes a socialist.

09:44 | Thorsten Polleit "EZB zementiert “japanische Zinsverhältnisse” must read!!!

Auf seiner Sitzung am 7. März 2019 hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen. Der Hauptrefinanzierungszins beträgt 0%, der Einlagenzins minus 0,4%, der Zins für die Spitzenrefinanzierung 0,25%. EZB-Präsident Mario Draghi verkündete zudem, dass der Leitzins in 2019 nicht angehoben wird, möglicherweise sogar noch länger auf der Nullgrenze verbleibt. Zudem betonte er Indikatoren, die auf eine weitere Konjunkturabkühlung im Euroraum hindeuten.

Der EZB-Rat hat zudem beschlossen, dass den Euro-Banken von September 2019 bis März 2021 eine Serie von neuen langlaufenden Kredite („TLTROs-III“) mit einer Laufzeit von jeweils zwei Jahren angeboten wird

[Anmerkung: Die EZB hatte bereits 2011 langlaufende Kredite an Euro-Banken mit dreijähriger Laufzeit („LTROs“) gewährt. In 2014 vergab sie weitere derartige Kredite („TLTROs-I“ und „TLTROs-II“) mit Laufzeiten von bis zu vier Jahren – zu Kreditzinsen zwischen –0,4 und 0%. Das Kreditvolumen der TLTROs-II beläuft sich derzeit auf etwa 739 Mrd. Euro. Mit derartigen Krediten ersetzt die EZB vor allem die Kapitalmarktfinanzierung der Banken.]

WIE IST DIE ENTSCHEIDUNG ZU BEWERTEN?
Sparern und Anlegern bürdet die EZB weiter (nach Abzug der laufenden Inflation) negative Realrenditen auf ihr Geldvermögen auf: Das Geldvermögen verliert seine Kaufkraft. (Allein die Deutschen halten 3,7 Billionen Euro in Form von Bankeinlagen, die vermutlich größtenteils einem negativen Realzins unterliegen.)

Die geldpolitische Hilfestellung der EZB gilt den verschuldeten Staaten. Ihnen verschafft sie die Möglichkeit, Kredite zu sehr niedrigen Zinsen aufzunehmen und fällige Kredite problemlos durch neue Kredite, die geringe Zinskosten haben, zu ersetzen. Die Null- und Negativzinspolitik der EZB ist hingegen Gift für die Euro-Banken: Zinsmargen und Zinserträge schrumpfen. Zudem verschlechtert die Abflachung der Euro-Zinskurve, für die die EZB-Politik ebenfalls sorgt, die Gewinnmöglichkeiten für die Euro-Banken.

Die akuten und nach wie vor nicht gelösten Probleme bei vielen Euro-Banken zeigen sich in den stark gefallenen Bankaktienkursen und geringen Bewertungsmaßen (wie zum Beispiel Price-to-Book-Ratios).

„JAPANISCHE ZINSVERHÄLTNISSE“
Es ist zwar hier nicht der richtige Platz, um eine detaillierte Erklärung auszubreiten: Aber es soll an dieser Stelle doch kurz darauf hingewiesen werden, dass die EZB dabei ist, „japanische Zinsverhältnisse“ im Euroraum zu zementieren.Wie die nachstehende Graphik illustriert, hat die Bank von Japan durch ihre Geldpolitik die Kurz- und Langfristzinsen auf beziehungsweise unter die Nullgrenze gebracht. Ein solches Szenario ist auch im Euroraum unter der herrschenden EZB-Geldpolitik sehr wahrscheinlich.

GOLD HALTEN
Die Kaufkraft des Euro wird durch die EZB-Geldpolitik sehr wahrscheinlich weiter herabgesetzt werden, nach innen und nach außen. Eine Möglichkeit, den Geldvermögensverlusten zu entkommen, besteht im Halten von Gold. Langfristig gesehen kann die Kaufkraft des Goldes – anders als die Kaufkraft von Euro-Bankguthaben – nicht durch die EZB-Geldpolitik entwertet werden.Beispielsweise hat die Kaufkraft des Goldes, in Euro gerechnet, seit Einführung des Euro Anfang 1999 bis Februar 2019 um 207% zugenommen, die der verzinslichen Euro-Bankguthaben nur um 2% (vor Steuern).

Die Vergangenheit ist zwar kein Indiz dafür, wie die Zukunft aussehen wird. Allerdings spricht eine Reihe von Faktoren dafür, dass das Gold zu aktuellen Preisen nicht überteuert, sogar eher zu billig ist; und dass es, langfristig gesehen, die bessere Wahl ist gegenüber Euro-Bankguthaben.

07.03.2019

16:03 | Leser-Zuschrift "MMT"

MMT, davon werden wir jetzt wohl ständig hören. Die grosse Transformation kann nur mit dieser "Modernen Monetären Theorie " umgesetzt werden. Steuern wären zur Staatsfinanzierung nicht mehr nötig, sondern nur noch um Verteilungsgerechtigkeit herzustellen und überschüssige Liquidität zu sterilisieren. Anerkannt wird jedoch, daß diese Theorie nur bei finanziell völlig souveränen Staaten funktioniert. Also eigentlich nur die USA mit der FED könnten MMT, spöttisch auch Magic Money Tree genannte Theorie ausprobieren. Wie unsere EU das Gesamtpaket (Klimaziele, Energiewende, gesellschaftlicher Umbau, Neudefinition des Eigentumbegriffes, grenzenloser Sozialstaat usw,) ohne souveräne Zentralbank stemmen soll bleibt ein Geheimnis.
Ein historisch einzigartiges Experiment. Es ist übrigens grober Unfug, daß der Sozialismus bisher noch immer gescheitert sei. Die nützlichen Idioten , die halfen ihn einzuführen, sind bisher immer gescheitert. Der geplante Vermögenstransfer hat immer zuverlässig funktioniert. ( Fragt mal einen russischen oder ukrainischen Oligarchen ob der Kommunismus ein Fehler war ).
Besonders der Abschnitt wo ausgeführt wird, daß man mit dem neuen Geld keine Rohstoffe (Gold und Silber ) bezahlen kann ist spannend :

Final freedom from the domestic money market exists for every sovereign national state where there exists an institution which functions in the manner of a modern central bank, and whose currency is not convertible into gold or into some other commodity. The United States is a national state which has a central banking system, the Federal Reserve System, and whose currency, for domestic purposes, is not convertible into any commodity.
Modern Monetary Theory Isn’t Helping
https://www.jacobinmag.com/2019/02/modern-monetary-theory-isnt-helping
Und jetzt stellt Euch mal vor, die Zentralbanken würden die für das Überleben des Planeten benötigten Mittel dem Staat zur Verfügung stellen und zins und tilgungsfrei dauerhaft in die Zentralbankbilanz nehmen. Ebenso alle bisher ausgegebenen Staatsanleihen, ja auch die aus den Pensionsfonds und Lebensversicherungen. Und dann stellt Euch vor es gäbe eine CAC-Klausel.

11:13 | welt: Die EZB schafft sich das perfekte Alibi

Schockprognosen sind diese Woche offenbar en vogue. Kurz nachdem die Ökonomen der OECD Politik und Märkten mit einem drastisch gesenkten Konjunkturausblick gedroht haben, wartet der nächste Schlag. Auch die Wachstums- und Inflationsprognosen der Europäischen Zentralbank (EZB), die auf der heutigen Zinssitzung veröffentlicht werden, könnten kräftig zurechtgestutzt werden.

Ein Alibi ist in der Kriminalistik der Beweis darüber, dass ein Beschuldigter oder Verdächtiger sich zur Tatzeit nicht am Tatort aufgehalten hat und somit als Täter nicht in Frage kommt.
Die EZB war über die letzten 20 Jahre am Schalten und Walten und hat genau KEIN Alibi, für den "Tatzeitpunkt"! 100 % schuldig, für das, was kommen wird! TB

06.03.2019

17:58 | wnm: Crash-Gefahr: EZB bereitet sich auf Schock an den Märkten vor

Die EZB bereitet sich lauf Bloomberg auf einen Schock an den Finanzmärkten vor. Ungenannte Quellen sagten der Nachrichtenagentur, dass die EZB ihre TLTRO-Kredite wieder aktivieren könnte, mit denen sich die Banken mit billigen Krediten eindecken können.


16:24 | Leser-Zuschrift "Immunität der Weltbank aufgehoben"

Lieber Herr Bachheimer, liebes TB-Team, bin zu später Stunde noch über eine interessante Nachricht gestolpert, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte:
nach einem Urteil des US Surpreme-Court von Ende Februar wurde die Immunität der bis dato unantastbaren Weltbank aufgehoben und somit Geschädigten der Klageweg eröffnet. Erstritten hatte dieses bahnbrechende Urteil eine Gruppe indischer Fischer, deren Gewässer durch ein Kraftwerk verseucht wurden, welches eine Unterorganisation der Weltbank finanziert hatte. Das war bereits der zweite Schlag gegen die Tentakeln der Internationalisten, denn kurz zuvor hatte Trump den Ökonom David Malpass, einen erbitterten Kritiker der Weltbank, an deren Spitze
berufen.
Hier die links:
https://www.youtube.com/watch?v=1tQR-kkX4Xk
https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-02-27/u-s-supreme-court-rules-against-world-bank-arm-on-immunity?utm_source=google&utm_medium=bd&cmpId=google
https://www.handelsblatt.com/politik/international/david-malpass-trump-will-einen-kritiker-der-weltbank-zu-ihrem-neuen-chef-machen/23948912.html?ticket=ST-3318300-OwzDmTNe3IKke6b2CHc7-ap3

Popkorn bereithalten! Es wird spannend. Vielen Dank für die tägliche Fleißarbeit und liebe Grüße

05.03.2019

13:35 | mm: Das monetäre Endspiel steht bevor

Vor zehn Jahren erreichte die Panik an den Finanzmärkten ihren Höhepunkt. Die Notenbanken verhinderten damals die Kernschmelze. Der Preis war allerdings hoch. In der nächsten Krise müssen sie alles auf eine Karte setzen. Das Endspiel der bestehenden Geldordnung steht bevor.

Die starken Gold-Zukäufe der Notenbanken in den Jahren 17/18 sind der beste Beweis dafür! Die wissen bereits das, was "Volk" niemals wissen darf! TB

13:40 | dazu passend der Zitaten-Kracher von Ludwig von Mises:
“Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem”


09:44
 | fuw: Weiche und harte Landungen

Der deutsch-amerikanische Ökonom Rudi Dornbusch schrieb 1998, kein Aufschwung sterbe eines natürlichen Todes. Stets mache ihm die Zentralbank den Garaus. In den markigen Worten des 2002 verstorbenen Dornbusch: «None of the postwar expansions died of natural causes, they were all be murdered by the Fed.»

04.03.2019

12:50 | watergate: JETZT werden die Weichen für die weitere Enteignung gestellt – neuer Euro-Präsident

Im Oktober wird die Europäische Zentralbank EZB einen neuen Präsidenten bekommen. Mario Draghi, vormals bei Goldman Sachs, muss gehen. Der Mann, der die Zinsen immer nur in eine Richtung verändert hat: nach unten. Die Hoffnung auf eine Wende zum Guten, zu „natürlich“ positiven Zinsen, müssen wir alle allerdings wohl begraben. Schon jetzt wird klar, dass die möglichen Nachfolger uns allen eher noch mehr als weniger in die Taschen greifen werden.

Was denn sonst? Zentralbanking im FIAT-System ist IMMER eine Einbahnstrasse! TB

10:18 | konjunktion: Die wiederkehrenden Ablenkungsmanöver und 65 Milliarden US-Dollar Bilanzrückführung der Fed

Seit mehreren Monaten schreibe ich davon, dass die Gespräche zwischen der Trump-Administration und Nord-Korea nichts weiter als ein Kabuki-Theater sind und auch weiterhin nichts als ein reines Ablenkungsmanöver bleiben werden. Nord-Korea wird seine Nukleartechnologie bzw. -waffen nicht aufgeben oder aushändigen – und Trump, wie auch seine ihn kontrollierenden Bankeneliten, wissen das nur zu genau. Nord-Korea wird weiterhin als perfektes Pulverfass fungieren; ein Staat bzw. eine Region, die man jederzeit “hervorholen” kann, um einen Krieg loszutreten und um die Spannungen wischen Peking und Washington zu erhöhen.

10:01 | sputnik: Schweizer Notenbank nimmt zwei Milliarden ein

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im vergangenen Jahr durch die Negativzinsen erneut Milliarden verdient. Sie spülten der Zentralbank nach Angaben von Montag 2,05 Milliarden Franken in die Kasse, wie die Agentur Reuters mitteilte.

03.03.2019

13:37 | Eilmeldung! Epochaler Leak: Rückkehr zum Goldstandard am 29. März! Das heimliche Komplott der Zentralbanken!

Die renommierte italienische Finanzzeitung „Il Sole 24 Ore“ (das ist in etwa das „Handelsblatt“ von Italien) hat ein Dokument zugespielt bekommen, das eine Bombe für die globalen Finanzmärkte der Welt ist. Die Zentralbanken der Welt haben nicht ohne Grund in den letzten Jahren fieberhaft Gold gekauft und gehortet und in ihre eigenen Tresore zurückgeholt. Mit dem Tag des Brexits werden die Zentralbanken weltweit eine Art Goldstandard einführen: Gold wird offiziell wieder Geld, wie es vor Bretton Woods war, bevor Präsident Nixon den Goldstandandart beendete. Das alles hat hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Bis jetzt, wo die „Il Sole 24 Ore“ das Papier in die Hände bekommen hat. Wir geben hier den Sachverhalt wieder, wie wir ihn in mehreren seriösen, italienischen Quellen gefunden haben. Weder im englichssprachigen Raum, noch französischssprachigen und schongar nicht deutschsprachigen Raum haben wir das gefunden.

 

08:36 | gs: Wie Sparer doppelt bestraft werden sollen

Eine Personalie, hinter der viel mehr steckt als nur die zum 1. Juni fällige Ablösung des Belgiers Peter Praet durch den Iren Philip Lane als EZB-Chefvolkswirt. Während Praet dafür bekannt ist, seine Meinung - im Zweifel auch gegen die von EZB-Präsident Mario Draghi - offen auszusprechen, muss Lane das erst unter Beweis stellen. Sein tadelloser Ruf kann ihm dabei sicher helfen. Doch das allein reicht nicht aus, wenn es darum geht, eine härtere Geldpolitik durchzusetzen. Für die steht Lane nämlich nicht, sondern eher im Gegenteil, wie aus EZB-Kreisen zu hören ist.

Natürlich muß der Sparer doppelt bestraft werden, und das aus 2 Gründen:
1. Sparen ist absolut unEUropäisch - wo kommen wir denn dahin, dass der, der auf Konsum verzichtet zugunsten seiner Zukunft in derselben besser gestellt ist, als der schnöde Verbraucher?
2. Die EZB produziert zwar Geld und das fast uneingeschränkt, und trotzdem braucht sie das Eure, weil sonst funktioniert "das System nicht" - fuck it! TB

02.03.2019

12:46 | netzfrauen: Endlich, ein historischer Sieg! Weltbank kann verklagt werden! Die Weltbankgruppe steht nicht über dem Gesetz! – Historic Supreme Court Win: World Bank Group Is Not Above The Law

Seit Jahren arbeitet die Weltbank so, als ob sie „über dem Gesetz“ steht, und ihre Forderungen werden von schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen begleitet. Früher zerbombte man ein Land, wenn man dessen Rohstoffe haben wollte. Heute gibt man einem Land Kredite und nimmt ihm so alles, was es hat. Nirgends wird es deutlicher als bei dem Thema WASSER – „Willst du Kredite, dann privatisiere dein Wasser.“ Doch es betrifft nicht nur das kostbare Gut: Als Ghana den Import von landwirtschaftlichen Produkten stoppen wollte, um seine eigene Wirtschaft zu fördern, wurde das abgeschmettert, denn Ghana hatte Kredite erhalten und wurde gezwungen, seine Industrie und seine Landwirtschaft für den globalen Wettbewerb zu öffnen. Die Weltbank aber, auch der Internationale Währungsfond (IWF) tun so, als genössen sie Immunität. Die IFC hat ihren Hauptsitz in Washington, zusammen mit dem Rest der Weltbankgruppe, da die US-Regierung mit Abstand der größte Anteilseigner dieser Organisationen ist, und sie darf jetzt auch vor US-Gerichten verklagt werden. Die Kläger sind Mitglieder lokaler Fischer- und Bauerngemeinschaften, deren Lebensunterhalt, Luftqualität und Trinkwasser durch das Projekt, welches von der Weltbank finanziert wurde, zerstört wurde. Weitere Klagen werden jetzt folgen!

Ein Sieg gegen den Globalismus! Die Weltbank muss fallen, damit wir leben können! AM 

 

09:24 | n-tv: EZB - der Ausstieg vom Ausstieg! Sparern stehen weiter magere Zeiten bevor!

Wer über diese Meldung überrascht ist, wird zu einer Strafe - oder besser gesagt Therapie - von täglich 3 Mal "b.com nicht unter 20 Minuten-lesen" verdonnert! Dann hat es sich auch mit den Überraschungen! TB

01.03.2019

19:56 | f&k: Italien: Finanzökonomie in Perversion!

Bei allen klugen Statements, irgendwie kann man sich an den beiden auch sattsehen. Für die, die noch nicht satt sind, sei dies hier gebracht! TB


07:49
 | gs: Die Umwertung aller Werte

Mit ihrer Niedrig- und Negativzinspolitik höhlt die Europäische Zentralbank (EZB) - für die Öffentlichkeit vermutlich nicht immer klar erkennbar - die Grundbedingungen für den wirtschaftlichen Wohlstand aus: Sie sorgt - um mit Friedrich Nietzsche zu sprechen - für eine weitreichende und tiefgehende Umwertung aller Werte.

Weniger Rendite - höhere (Häuser-)Preise! Danke EZB für den Wohlstand, denn Du uns bringst! TB

08:16 | dazu passend - mises: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich! TB

28.02.2019

19:55  | beyond the obvious: Bereitet IWF Goldverbot vor?

Nun berichtet die Welt von einem neuen Papier des IWF, in dem Gold zum „Brandbeschleuniger“ von Krisen erklärt wird. Um es vorweg zu schicken: Der Goldstandard funktioniert bei wachsenden Bevölkerungen nicht. Doch wie die Deutsche Bank (auch hier betrachtet) schön vorrechnete, kann es durchaus sein, dass eine Rückkehr zu einer solchen Ordnung möglich wäre, sobald die Bevölkerung wieder stagniert – oder gar rückläufig ist, was zumindest für die Industrieländer zutrifft.


19:23  | RT: Dänische Regierung plant Abschaffung von Bargeld bis 2030

Die dänische Regierung erwägt eine Änderung der geltenden Gesetze, die es für die überwiegende Mehrheit der Geschäfte zur Pflicht machen, Barzahlungen zu akzeptieren. Die Maßnahme ist ein Schritt in der von Kopenhagen geplanten Abschaffung von Bargeld bis 2030.


05:33
 | welt: Strafzins-Ära beschert der Bundesbank einen Milliardengewinn

".... Die deutschen Sparer mögen unter der Nullzinspolitik beziehungsweise den Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) leiden. Zumindest die Deutsche Bundesbank profitiert neben dem deutschen Finanzminister aber enorm davon. Die oberste deutsche Währungsbehörde hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Sie verbuchte für das Jahr 2018 einen Jahresüberschuss von 2,5 Milliarden Euro. Nach Rücklagendotierung verblieb ein Bilanzgewinn von 2,4 Milliarden, den die Bundesbank in voller Höhe an das Bundesfinanzministerium abgeführt hat."

Überrascht? Wohl eher nicht. Schließlich liegt es in der Natur von FIAT-Zentralbanken, Fleißig zugunsten von Bürokratie/Reich schleichend zu enteignen. HP

27.02.2019

16:30 | MMNews: Bericht: Weidmanns Chancen auf EZB-Chefposten steigen

Die Aussichten für Bundesbankpräsident Jens Weidmann auf den Posten des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) sind offenbar wieder gestiegen. Laut eines Berichts der Wochenzeitung "Die Zeit" sind hochrangige Regierungsmitglieder mit den Konsequenzen eines möglichen Wechsels befasst.

Wir erinnern uns ungern an den merkwürdigen Rückzug von Axel Weber, als dieser fast schon fix EZB-Chef hätte werden sollen. Es steht zu befürchten, dass sich dieses (Schau-)spiel wiederholt! TB

Die Leseratte
Am Ende wird vermutlich kein Deutscher irgend einen wichtigen Posten innehaben. Aber jetzt wissen wir wenigstens, warum Weber (und andere) kürzlich so gegen Orban gehetzt haben und seine Partei unbedingt aus der "Europäischen Volkspartei" EVP drängen wollten: Es ging überhaupt nicht um Fidesz sondern ausschließlich um die Karrierechancen von Weber! Kotz.

24.02.2019

14:56 | konterrev: Financialization and the moral hazard of central banking and fiat money

In the wide literature on the phenomena of financialization, ranging meanwhile from social sciences to economics and anthropology, a few aspects of the interplay between money, debt and power relations are highly underrepresented…

08:24 | gs: Der dubiose Währungsfonds

Christine Lagarde, IWF-Chefin nach Dominique Strauss-Kahn, lässt gern ihre verbalen Muskeln spielen, wenn es darum geht, den IWF gegen EZB und EU in Stellung zu bringen. Das hat sie vor einiger Zeit mal so formuliert: Kurzfristig sei eine kreative und innovative Geldpolitik erforderlich, notfalls durch den erneuten Einsatz unkonventioneller Instrumente - ein Affront gegen EZB-Chef Mario Draghi, den Herrscher über die Geldpolitik von Amts wegen. Und was fiel dazu dem EU-Chef Jean-Claude Juncker ein? Er zeigte sich mit Lagardes Vorstoß überwiegend einverstanden.

Die bizrre Welt des IWF - wenn ein Muskel- und Wirbelloser die Muskeln spielen lässt - mit geborgtem oder abgepreßtem Geld! TB

23.02.2019

08:21 | geolitico: Der letzte Akt der Notenbanken

Die Konjunktur verschlechtert sich zusehends. Und so stellt sich die Frage, was die Geldmagier der Europäischen Zentralbank rund um EZB-Präsident Mario Draghi nun aushecken werden, um das System noch länger am Laufen zu halten. Im Gegensatz zur FED konnte die EZB durch das Zwangskorsett des Euros die Zinsen nicht erhöhen, um sich einen Puffer aufzubauen für die nächste Krise. Die Ausgangslage für eine erneute Krise ist denkbar schlecht. Die Auswirkungen der Finanz-und Eurokrise sind immer noch spürbar, und die Medikamente haben lediglich die Symptome bekämpft, aber der Patient ist nicht stabil.

Natürlich stimmen wir alle in den Chorus der ZB-Kritiker ein und jubilieren "Das Waffenarsenal ist leer"! Aber unterschätzten wir niemals die kreativität von Notenbanker. Kreativität und Einsatz sind groß und eigentlich bewundernswert. Gleich wie die wirklich guten Trickspieler planen sie ihre Coups mit Einsatz, Fleiß und Akribie, sodaß man sich fragt, warum die nicht gleich "was Ehrliches" arbeiten? TB


10:04 | Leser-Kommentar ergänzend zum Kommentar zu: Negativzinsen haben ausgedient

zwar habe ich die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung „normaler Geschäftsbanken“ mit den Daten nicht auf dem Schirm, jedoch zur rückläufigen Ertragskraft der kleineren regionalen Banken ist aus meiner aktuellen Sicht anzumerken, dass die Roherträge nicht so stark sinken oder gesunken sind, wie von einigen prognostiziert.
Zumindest berichten einige regionale Häuser im ländlichen Raum zuletzt von einem deutlichen Kreditwachstum z.B. im privaten Wohnungsbau (zunehmende Menge gleicht rückläufigen Preis nahezu aus). Weiterhin können durch Filialabbau und Personalkonzentration laufende Kosten reduziert werden. Ich schätze die Analyse von Dr. Krall, jedoch klare zeitliche Prognosen sind weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Wie wir schon erfahren haben, gibt es immer noch einen weiteren Ballon, der aufblasbar scheint. Natürlich kann es immer sein, dass ein größerer Ballon platzt. Bisher war es aber auch nicht so, dass man gewartet hat, bis die Überdehnung zu groß war, vielmehr kam ein kleiner, bewusster, geplanter Stups mit der Nadel hinzu. Vermutlich wird es künftig wieder so sein.

17:25 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
So, wie ich es verstanden habe, wurde ja auch nicht behauptet, dass 2020 alles zusammenbricht, sondern dass ab dann die massiven Probleme für Banken immer existenziellerer Natur werden. Doch der Punkt mit den möglichen Kosteneinsparungen dürfte nur ein schwaches Argument sein. Es ist nicht das Problem, Kosteneinsparungspotential zu finden, sondern es auch wirksam zu heben. Wenn Personaleinsparungen durchgeführt werden sollen, dann müssen die arbeitsrechtlichen Vorgaben deutlich vom Gesetzgeber gelockert werden, denn sonst müssten horrende Abfindungen gezahlt werden und dafür wieder Rückstellungen gebildet werden, die den Kosteneinsparungseffekt sofort wieder konterkarieren. Also aus Sicht der Bank keine Lösung. Ich möchte die Politiker sehen, die in Wahljahren die arbeitsrechtlichen Regelungen aufweichen, damit der Kosteneinsparungseffekt bei den Banken in der Bilanz auch eintritt. Aber genau solche Maßnahmen sind Möglichkeiten, den ganzen Prozess hinauszuzögern. Aber wie wahrscheinlich ist so etwas?

 

22.02.2019

09:13 | fuw: Die Negativzinsen haben ausgedient

Fünf Jahre negative Leitzinsen sind genug. Am 4. Juni 2014 beschloss die Europäische Zentralbank, den Einlagesatz unter null auf –0,1% zu schieben. 2016 setzte sie ihn auf –0,4% fest. Damals herrschten andere wirtschaftliche Bedingungen als heute. Wenn gegenwärtig über Zinserhöhungen diskutiert wird respektive darüber, dass die EZB die Leitzinsen noch lange nicht erhöhen kann, sollten die Argumente nicht für die Negativsätze gelten.

Negativzinsen sind ein Schwachsinn, der nur wenigen dient und vielen was kostet - wir wissen das. Aber es ist eigentlich beachtlich, wie gut die Banken bzw. deren Kunden die Einführung dieses Zinsniveaus verdaut haben. Bei Aufkommen des Negativzinses habe ich gedacht, das wird das Vertrauen der Kunden vollends zerstören und es würde zum Bankrun kommen. Aber Schlafschaf blieb seiner Bank treu! Wie lange die Banken allerdings wirklich noch GEschäfte machen werden, bleibt fraglich! TB

16:43 | Leser-Kommentar
Tja, das ist die große Frage, ob die Banken die Einführung des Negativzinses gut verdaut haben oder ob dieser Eindruck auch nur vermittelt werden sollte. Den Banken war bisher nicht viel anzumerken, weil sie laut Dr. Krall sukzessive die Drohverlustrückstellungen nach und nach aufgelöst haben, was zu zusätzlichem Ertrag führt. Zwar kein operativer Ertrag, aber immerhin Ertrag. Damit konnte man den negativen Effekt der Negativzinsen kaschieren/abpuffern und ein Schrumpfen des Eigenkapitals verhindern, was ja aufgefallen wäre. Doch diese Puffer sind laut Dr. Krall 2020 aufgebraucht und dann beginnen die direkten Einschnitte ins Eigenkapital. Die Banken haben ein Cost-Income-Ratio von durchschnittlich 70 Prozent und sie verlieren Jahr für Jahr etwa 10 Prozent an Ertrag. Dies war die Ausgangslage in 2017.

Das heißt, es blieb Ihnen 2017 noch etwa 3 Jahre, bis die Cost-Income-Ratio auf 100 Prozent steigt. Wenn also 2020 die Kosten genauso hoch wie die Erträge sind, geht es endgültig ans Eigenkapital, denn noch vorhandene Puffer sind dann laut Dr. Krall vollständig abgebaut. Und sinkendes Eigenkapital bedeutet geringere Kreditvergabefähigkeit, also deflatorische Auswirkungen. Man darf wirklich gespannt sein, was sich die Herrn und Damen der EZB und der Politik (auch vielleicht Rechtswidriges) einfallen lassen, um dies hinauszuzögern. Laut Dr. Krall ist das Volumen an Verlusten, das sich da aufbaut, einfach zu riesig, um es verhindern zu können. Aber Hinauszögern könnte noch klappen. Z.B. durch die Streichung von Negativzinsen oder leicht positiven Zinsen. Aber bei steigenden Zinsen bekommen dann die Zombieunternehmen massive Probleme. Also das selbe Problem für die Banken, nur verzögert und "von der anderen Seite". Die einzige Unbekannte ist eigentlich nur, was man sich Korioses zur Verzögerung der zwangsläufigen Entwicklung einfallen lassen wird. Aber verdaut ist anscheinend leider nichts. Wie immer kann ich seine Bücher nur jedem ans Herz legen. Mehr Insiderwissen geht nicht.

21.02.2019

11:02 | fmw: Wirkung der EZB-Anleihekäufe „nicht bewiesen“ – Chefvolkswirt warnt vor Teufelskreis

Die Ökonomen Adam Elbourne und Kan Ji arbeiten für das niederländische Wirtschaftsministerium. Sie haben gestern eine Studie veröffentlicht. Demnach soll es bis dato keinen Beweis dafür geben, dass das gigantische Anleihekaufprogramm der EZB „QE“ (immerhin 2,6 Billionen Euro Volumen) einen nachweisbaren Effekt auf die Volkswirtschaft der Eurozone hatte.

Anleihekäufe durch eine Zentralbank sollen den Marktteilnehmern siganlisieren, dass die EZB die Wirtschaft nicht in die Deflation abrutschen lässt. In weiterer Folge bewirken solche Käufe falsches Vertrauen und somit absolut falsche Preise. Jede in China gefakte Gucci-Tasche hat in sich mehr Seriösität, zumal hinter dieser Fälschung wenigstens eine Produktivität steckt! TB


08:12
 | fuw: US-Notenbank will Bilanzabbau beenden

Die US-Notenbank erwägt, den Abbau ihrer in der Wirtschaftskrise massiv aufgeblähten Bilanz noch in diesem Jahr zu stoppen. Fast alle Teilnehmer des für die Geldpolitik zuständigen Offenmarktausschusses halten es für wünschenswert, dass ein entsprechender Plan «über kurz oder lang» vorgelegt werden sollte. Dies geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der Zinssitzung vom Januar hervor.

09:02 | Leser-Kommentar
Irgendwie war doch klar, dass dies kommt. Auf jeden Fall ist die Beendigung des Geldentzuges bullish für Gold und für die Aktienmärkte. Die Party kann weiter gehen.

20.02.2019

12:04 | ET: IWF-Chefin fordert mehr Investitionen von Deutschland

„Der deutsche Staat könnte mit mehr Geld einige sinnvolle Dinge anstellen, zum Beispiel in die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur investieren oder die Kinderbetreuung ausbauen. Das wären Projekte, die die Wachstumskräfte stärken und die Deutschland angehen sollte“, sagte Lagarde der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Beim Lesen dieser Schlagzeile dachte ich mir "IWF fordert ... diese Worte kenn ich doch" und darob habe ich ein wenig für Euch recherchiert und IWF-Forderungen Sonderzahl gefunden. Dem IWF ist es auch ganz egal, dass sich die Forderungen teilweise widersprechen - Hauptsache gefordert wird!

15.05.2017 | welt: IWF fordert von Deutschland höhere Löhne und Steuerentlastungen
16.06.2017 | fw: IWF fordert über 2 Prozent Inflation bei Nullzinsen
14.05.2018 | tagesspiegel: IWF fordert von Deutschland Arbeitsmarktreformen
14.05.2018 | fnp: IWF: Deutschland soll mehr investieren und Steuern senken
14.05.2018 | news: IWF fordert: Deutsche sollen länger arbeiten
10.05.2017 | zeit: IWF fordert höhere Vermögensabgaben in Deutschland
11.05.2018 | bo: IWF fordert Abgabenentlastung in Deutschland
26.03.2018 | Handelsblatt: IWF fordert 100 Milliarden von Deutschland für die Euro-Rettung
18:07.2018 | Handelsblatt: IWF fordert Deutschland zu mehr Investitionen auf
06.08.2018 | n-tv: IWF fordert höhere deutsche Staatsausgaben
06.08.2018 | stern: IWF fordert von Deutschland Abbau von Exportüberschuss und höhere Staatsausgaben

Für Frau Lagarde der Song des Tages!

b.com fordert von Deutschland: verlasst endlich diesen Unterdrückungsverein IWF/Weltbank!
b.com fordert von den deutschen Medien: die IWF-Forderungen nicht mehr zu bringen
b.com fordert von den deutschen Wählern: wenn Eureo Politker sich diesen IWF-Wahsinn gefallen lassen, wählt sie doch ab! TB

15:50 | Leser-Ergänzung
Hier eine ganz andere Cristine L. Und die Mer..l, ist auch mal ehrlich.
https://www.youtube.com/watch?v=y1OnDgBNlRU 
Vielleicht sogar Thomas´s Geschmack...

16.02.2019

17:49 | fmw: EZB in Panikmodus, Aktienmärkte feiern! Marktgeflüster (Video)

Die EZB scheint nun im Panikmodus zu sein: der Abschwung sei weit stärker als gedacht, daher denkt die EZB über neue LTROs nach – das befeuert vor allem Bank-Aktien, aber auch den Dax, der nun die Lücke zur Wall Street geschlossen hat. Im Handelskrieg das alte Muster: man schürt den üblichen Optimismus, ohne konkret zu werden – immerhin gehen die Gespräche nächste Woche weiter. Vor allem deshalb die Aktienmärkte in den USA in Party-Laune, nur der Nasdaq bleibt zurück.

Modernes Zentral-Banking = "when all what it takes" zu wenig ist! TB

14:53 | grosse Freiheit: IWF-Vorschlag: Steuern auf Bargeld - Die Bargeldabschaffung kommt!

Die US-Korrespondent
Um den Weg für Negativzinsen frei zu machen, schlägt der IWF vor Steuern auf Bargeld zu erheben. Was der Sinn und Zweck dieses Vorschlages ist, schauen wir uns hier mal genauer an.

15:09 | dazu passend - die Interpretation Dirk Müllers! TB

14.02.2019

12:26 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo Januar 2019

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat Januar 2019 von einem Rückgang der Target2 Forderung in Höhe von -98,048 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 868,142 Mrd. Euro. Auch zum Vorjahresmonat sank der Target2 Forderung um -13,910 Mrd. Euro.

10 % Verringerung zugunsten Deutschlands - konjunkturelles Glück?TB

Kommentar des Einsenders
Der jüngste starke Rückgang zum Vormonat kann unmöglich realwirtschaftliche Transaktionen als Ursache haben, es können nur massive Kapitalexporte sein (Finanztransaktionen). Was heute bereits gesichert ist, Italien ist nicht der Gegenpart mit einer sinkenden Verbindlichkeit, denn die liegt nahezu unverändert im Januar 2019, nach den heutigen Daten der italienischen Zentralbank.
Wenn es nicht Italien ist, wer ist es dann?  Da muss man die detaillierten Daten der EZB zu den Target2 Salden abwarten, welche erst Anfang März für Januar veröffentlicht werden. Es könnte die EZB selbst sein, Belgien mit dem Vehikel Euroclear oder eine andere Destination, die Zielort einer massiven Finanztransaktion war?

12.02.2019

17:14 | zero-h: 5 Out Of 6 Global Central Banks Are Still Flooding Markets With Liquidity

In this past weekend’s missive, we discussed the market stalling at the 200-dma. To wit: “We said then the most likely target for the rally was the 200-dma. It was essentially the level at which the ‘irresistible force would meet the immovable object.'”

12:09 | reuters: Weidmann warnt vor Missbrauch der Notenbanken als Krisenfeuerwehr

Die Euro-Zone ist aus Sicht von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann noch längst nicht krisenfest. Zwar sei die Währungsgemeinschaft inzwischen besser gerüstet, mit Turbulenzen im Finanzsystem oder in einzelnen Mitgliedsstaaten umzugehen, sagte Weidmann am Dienstag auf einer Veranstaltung im südafrikanischen Pretoria laut Redetext. “Aber wir haben noch nicht genug getan, um die Euro-Zone ein für alle mal krisensicher zu machen.” Weiterhin müssten Themen wie die fehlende Glaubwürdigkeit von Haushaltsregeln oder die gefährliche Verbindung zwischen Staaten und Banken angegangen werden.

Eines vorweg: wir schätzen Weidmann als einen der wenigen, der "Notenbank" können würde, wenn er nur dürfte! Abe sich jetzt, nachdem die Zentralbanken geschändet und von den Euro-Piraten misbraucht wurden, sein Heimat-Institut, die dereinst edle BuBa zu einer besseren Würstelstand-Filiale ohne Macht degradiert wurde, sich mit Misbrauchswarnungen zu melden, finden wir etwas verspätet und gelinde gesagt etwas frech. Viel früher hätte er sich wehren müssen! TB

12:24 | Leser-Kommentar
(1) der Einsender: Eine Aufgabe der Notanbanken ist sicher auch Krisenfeuerwehr. Wenn die Zinsen zu hoch sind und die Wirtschaft zu stark gebremst wird, dann muss die Notenbank Feuerwehr spielen und die Zinsen senken. Aber wenn die Zinsen schon auf Null sind, was dann? Und wenn sich Länder wie Italien im Dauerkrisenmodus befinden, wie soll die EZB damit umgehen? Der Euro war und ist ein Fehlkonstrukt, das ist klar. Schon alleine deshalb, weil kein Mitglied pleite gehen darf. Wie soll das auf Dauer funktionieren, bei solchen Mitgliedsstaaten?

(2) @ (1) Ich möchte dem Leser hier vehement widersprechen. Dass die Zentralbanken seit Jahrzehnten ständig mit Maßnahmen eingreifen, vergrößert das Problem ja ständig, sodass die nächste Krise immer noch größer wird. Wenn von Anfang an nicht eingegriffen worden wäre, hätten die steigenden Zinsen in einer "kleinen" Krise die falschen Entwicklungen zu Fall gebracht und es hätte eine neue gesunde Wirtschaft neu wachsen können. Woher weiß denn die Zentralbank in ihrer "Allmachtsphantasie", was der richtige Zins ist? Wann sind denn die Zinsen zu hoch? Das kann kein einzelner oder eine einzelne Behörde wissen, sondern nur die Gesamtheit aller Marktteilnehmer, der sogenannte "Markt". Alles andere ist Anmaßung und Planwirtschaft und führt dazu, dass bei den durchgeführten Rettungen die Unternehmen, in denen Kapital falsch allokiert ist, nicht pleitegehen können und das Kapital weiterhin für einen ineffizienten Zweck eingesetzt wird, qualifizierte Arbeitnehmer in Unternehmen weiterhin tätig sind, die am Markt eigentlich ohne Hilfe der Zentralbanken nicht überleben könnten. Deshalb erzähle mir bitte auch niemand, wir würden im Kapitalismus leben. Wir haben mindestens eine geldpolitische Planwirtschaft, und an einer wirtschaftspolitischen Planwirtschaft arbeitet man gerade hart, zumindest in Deutschland.
In einem Punkt kann ich dem Leser allerdings zustimmen: Mittlerweile ist das Problem durch die jahrzehntelange Insolvenzverschleppung durch Zentralbankeingriffe so groß geworden, dass ohne Eingriff eine Katastrophe biblischen Ausmaßes stattfinden würde. Nur unter diesem Aspekt sind die Eingriffe nachvollziehbar, führt aber immer mehr in den Sozialismus und Überwachungsstaat (Gefängnisplanet). Man mag sich aber gar nicht vorstellen, was passiert, wenn in Zukunft ein Eingriff nicht mehr möglich (oder nicht mehr gewollt?) ist oder nicht greift. Dann könnte sich die sogenannte Deagel-Liste doch noch bewahrheiten.

09:33 | gs: Target2-Darlehen: Die Veruntreuung deutscher Leistung

Eigentlich sollten die Target2-Darlehen lediglich vorübergehende (unterjährige) Verrechnungskonten innerhalb des Eurosystems zwischen den Euro-Notenbanken sein, um den innereuropäischen Zahlungsverkehr zu sichern. Dabei sollte eigentlich nur der laufende zwischenstaatliche Zahlungsverkehr so weit wie möglich miteinander verrechnet werden, um dann am Ende des Tages (oder möglicherweise auch Jahres) nur noch die Differenzen auszugleichen.

Wie alles in der EU sind auch die target2-Salden (soferne richtig gehandhabt, sicher ein taugliches Mittel - über die Zeit komplett vermurkst worden. Zum Wohle der Euro-Vision und zum Schaden der Deutschen. Ein Schelm, der denkt, dass es sich hier um ein reines Versehen oder Schlamperei handelt! TB


09:14
 | gs: Axel Merk: Fed in "unerforschten Gewässern"

Erinnern Sie sich daran, als Yellen damals über Farbe sprach, die an der Wand trocknete. Im Großen und Ganzen entschieden sie, dass die Fed-Bilanz zu groß sei und diese reduziert werden müsse. Das ist alles, was man entschied. Sie dachten nicht darüber nach, wohin dieser Pfad sie führen würde. Meiner Ansicht nach dachten sie, sie hätten bis Ende dieses Jahres Zeit, bis sie entscheiden müssen, wie niedrig sie die Bilanz halten möchten. Tatsächlich tobte der Markt und Powell meinte daraufhin: "Okay, wir müssen etwas tun."
Doch während des FOMC-Treffens sagte er nur etwas wie: "Wir haben immer noch keine Ahnung." Er benutzte nicht genau diese Worte, sondern erklärte "Ja, wir ziehen in Betracht, etwas zu tun." Und das zeigt tatsächlich, dass die Fed keinerlei Plan mit der quantitativen Straffung verfolgt.

11.02.2019

18:21 | welt: Salvini schlägt Verkauf der Goldreserven vor

Italiens Vizeministerpräsident Matteo Salvini hat den Verkauf der Goldreserven zum Stopfen von Haushaltslöchern ins Spiel gebracht. „Das ist keine Angelegenheit, die ich verfolge, aber es könnte eine interessante Idee sein“, sagte der Politiker von der rechten Lega am Montag zu Reportern in Rom. Zuvor hatte die Zeitung „La Stampa“ berichtet, dass die Regierung den Verkauf eines Teils der von der Notenbank gehaltenen Goldreserven erwäge, um eine Korrektur der Haushaltspläne für das laufende Jahr und eine Mehrwertsteuererhöhung 2020 zu vermeiden.

Wir von b.com haben das schon im Dezember und Jänner "gesehen" bzw. vorgeschlagen. Zumindest den Verkauf von so viel Gold, sodass die Italiener wieder in die Maastricht-Kriterien zurückfallen würden. Gleichzeitig haben wir - vor dem Hintergrund der von der Bank of England vereitelten Verkaufspläne des venzeuelanischen Goldes - aber auch gemeint, dass dies nicht so einfach möglich wäre, da die BoE und anderen "Lagerer" auch dieses Gold nicht rausrücken würde! TB

20:00 | Die Leseratte stellt richtig fest
Da sollte Deutschland schleunigst Einspruch einlegen! Wenn die Italiener schon bereit sind, ihre Goldreserven in die Schale zu werfen, dann doch bitte zur Sicherung der Target-Salden verpfänden und nicht verkonsumieren!


08:52 | welt: Wie reagiert die EZB bei einer Rezession?

Der Leitzins der EZB liegt bereits bei null Prozent. Auch bei einer Rezession können die Zinsen also nicht weiter gesenkt werden. Ökonomen des IWF haben einen Lösungsvorschlag. Doch die sorgt bei Experten für Entsetzen.

What ever it takes auf die Spitze getrieben! TB

17:09 | Leser-Kommentare zum IWF Vorschlag
(1) Das wird genial scheitern. Wir hätten damit ein ständig wertloser werdendes Geld. Wer soll denn für derartige Lappen seine gute Ware hergeben? Das Resultat ist die klassische Ware – Ware – Beziehung und eine desolate Wirtschaft. So ähnlich muss man sich die DDR Schattenwirtschaft vorstellen. Tausche Handbohrmaschine gegen Auspuffanlage. Schon vergessen? Ich habe gerade das in meiner Zeit als Autoschlosser im real existierenden Sozialismus oft erlebt. Gern wurde auch richtiges Geld genommen (damals Westmark) heute Ag und Au?
Das Ganze ist ein Zeichen grassierender Ohnmacht. Keine Finanzanlagen mehr möglich, kein Zinseszins – das enteignet auch die die glauben, alles in der Hand zu haben. Bleibt irgendwann nur Ware übrig. Ich sehe diese Idee als Zangengeburt. Kontraindikation: Edelmetall

(2) Wenn dieser Schritt der Bargeldentwertung ablaufen sollte muss dich EZB auch im klaren sein das der deutsche weniger Geld zum ausgeben hat was eine Rezession eher noch beschleunigen würde. (da kein Produktivitätsfortschritt)
Aber was tut man nicht alles für den totalitären Überwachungsstaat. Am meisten wird es die älteren Menschen unserer Gesellschaft treffen die immer noch hauptsächlich mit Bargeld zahlen. Enteignung der Rentner würde ich sagen.


08:02
 | fuw: Fed: Normalisierung als Gratwanderung

Die Länge der Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich seit dem Jahr 2000 versechsfacht, diejenige des amerikanischen Federal Reserve (Fed) versiebenfacht, diejenige der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sogar verneunfacht. Die Notenbanken haben ihren Bestand an Wertpapieren massiv erhöht und das mit einem Ozean an zusätzlicher Liquidität finanziert, der die Notenbankgeldmenge in bisher ungetestete Höhen gehoben hat.

Fiatismus im Endstadium  Heilung unwahrscheinlich! TB


12:49 | Leser-Ergänzung zu Salvinis Angriff auf die ital. Zentralbank von gestern

In Englischer Sprache erläutert https://steemit.com/@x22report fast täglich diverse Aspekte der aktuellen Entwicklung in Ami-Land. Ein Beispiel: x22 hat kürzlich mehrfach berichtet, (wie auch Diogenes Lampe), wie Trump die FED an die Leine legen will. Nun kam gestern die Nachricht, dass Salvini die italienische Zentralbank zum Teufel wünscht und selbst Mario Draghi von der EZB werde unruhig. Da Salvini zwar ein Hitzkopf sein mag, aber kein suizidaler, kann davon ausgegangen werden, dass er höhere Rückendeckung hat. Von wem? Ist dies die nächste Zündstufe der EU-Vernichtungs-Rakete? Spannend! Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint!

10.02.2019

19:53 | zero-h: Salvini Calls For Elimination Of Italy's Central Bank, "Prison Time For Fraudsters"

On Friday, in a moment of predictive insight, Bank of America correctly warned that the greatest threat to EPS - i.e., markets - in the next 3 years "is an acceleration of global populism via taxation, regulation & government intervention." Just one day later, this warning to the financial establishment was starkly manifest in that ground zero for Europe's populist revolt, Italy, where the country's coalition government hinted at where the global populist wave is headed next when he slammed the country’s central bank leadership and stock market regulator, escalating its attacks on establishment figures ahead of the European parliamentary vote in May.

08:55 | rt: WikiLeaks erinnert: US-Militär nutzt Weltbank, IMF und OECD als finanzielle Waffen

Den Veröffentlichungen von WikiLeaks nach ist die Unabhängigkeit von Weltbank, OECD und IMF reine Illusion. Das US-Militär nutzt diese Einrichtungen geschickt als finanzielle Waffen, um Länder nach dem Willen der USA zu formen. WikiLeaks machte erneut auf das "Field Manual" im Zuge der Venezuela-Krise aufmerksam.

09.02.2019

12:47 | gs: Staatsschulden - eine Handgranate, bei der der Sicherungsstift schon längst gezogen ist

Ich habe ja auf der Basis meiner konservativen Bankausbildung, die ich in den Jahren 1961 bis 1964 genossen habe, schon seit langer Zeit meine Beurteilung zu dem seit Ende der Sechziger-Jahre praktizierten Weg der Staatsfinanzierungen abgeschlossen. Die Erkenntnis muss nicht mit meiner guten Ausbildung zusammenhängen, sondern ist lediglich das Ergebnis eines noch gesunden Menschenverstandes, der schlicht und einfach die Regeln der Zinseszins-Rechnung kennt. Und die gelten nun einmal für diese Methode, bei der man Schulden "rollt", also neu bzw. umfinanziert, die kumulierten Zinsen fortschreibt, weitere Mittel am Markt aufnimmt und real per Saldo keine wirklichen Tilgungen leistet.

08.02.2019

08:36 | gs: Russische Zentralbank erhöht Reserven in 5. KW

Auch in dieser Woche meldete die Zentralbank der russischen Föderation die aktuellsten Daten zum Stand ihrer Gold- und Devisenreserven in US-Dollar. Aus diesen Zahlen geht hervor, dass sich die russischen Reserven in der 5. Kalenderwoche und per 1. Februar 2019 auf nunmehr 477,7 Milliarden US-Dollar beliefen.

04:49 | mw: Mack & Weise: Fed und EZB - kein "Exit" aus der geldpolitischen Geisterfahrt mehr möglich?

Generierte sich Fed-Chef Powell noch im Dezember als regelrechter Trump- und Finanzmarktschreck, so war nur sechs Wochen später das genaue Gegenteil der Fall. Wollte er sich seinerzeit explizit nicht von den Finanzmärkten treiben lassen und angesichts der „starken“ US-Konjunktur in 2019 zwei weitere Zinserhöhungen vornehmen, gilt in der Fed nun plötzlich das Motto: „Geduld“. Für eine Zinserhöhung, so die Fed, sei vorerst keinen Anlass mehr gegeben und selbst der „Autopilot-Modus“, der die Bilanz monatlich um 50 Mrd. USD „normalisieren“ soll, könnte auf „flexibel“ oder „aus“ geschaltet werden.

06.02.2019

07:54 | fuw: Die SNB ist kein Erlöser

Die Nationalbank kann den Pensionskassen nicht helfen. In Bundesbern fordern Politiker, die SNB (SNBN 4820 4.78%) müsse ihre Einnahmen aus dem Negativzins auszahlen – für die zweite Säule. Das nützt nichts. Die Vorsorgewerke verwalten 900 Mrd. Fr., während der Negativzins jährlich 2 Mrd. einbringt. Das sind gut 0,2%, ein Tropfen auf den heissen Stein. Dasselbe gilt für die Jahresrechnung der Pensionskassen, die 2018 einen Verlust von 3 bis 4% erlitten haben. Er wäre nur ein Fünftelprozent geringer.

Ich muß ber zugeben, die Idee, dass ZBs den von Ihnen verursachten Schaden (besonders an Sparern und LV-Kunden) zurückzahlen sollte, hat was! TB

05.02.2019

18:25 | makronom: Die EZB – eine Zentralbank der besonderen Art

Die Hüterin des Euro ist eine staatenlose Zentralbank, weil auch der Euro eine Währung ohne Staat ist. Doch anders als ordoliberale Währungsträumer hofften, hat sich dieser Umstand als Achillesferse der EZB und des Euro erwiesen.

Eine Währung als Ersatz für die fehlende gemeinsame Verfassung - kann nicht gut gehen! TB

15:30 | welt: Für das globale Schuldenproblem gibt es nur eine Lösung must read!!!

Seit der Finanzkrise haben die großen Industriestaaten ihre Schulden nicht gesenkt. Deutschland bildet zwar weltweit eine Ausnahme, allerdings nur auf den ersten Blick. Es gäbe einen Ausweg – der aber ist in Europa nicht mehrheitsfähig.

... lieber werden die Schulden im Geld-Endlager-Gorleben EZB gebunkert! TB

16:44 | Leser-Kommentar
Herr Panse wird im Artikel zitiert. Er sagt:"Letztlich sollten die Notenbanken jene Schuldtitel, die bei ihnen lagern, einfach aus der Bilanz streichen.". Das habe ich schon vor einem Monat vorgeschlagen. Die Bedenken:
a) Es führt zu Inflation. Antwort: Nein, denn das Geld für die aufgekauften Schuldtitel befindet sich bereits in Umlauf.
b) Es ist ungerecht. Antwort: Ja, das ist es. Aber er spricht wohl nur von Staatsanleihen, nicht von aufgekauften Unternehmensanleihen. Somit wäre die Ungerechtigkeit deutlich kleiner.
c) Damit wäre dem Schuldenmachen für die Staaten Tür und Tor geöffnet. Ja, aber man muss dann auch dazu sagen, dass die Zentralbanken dies die nächsten 50 Jahre nicht mehr tun werden - und einhalten. Hier sind meine größten Bedenken.


09:20
 | fmw: Warum trifft Trump Fed-Chef Powell? Videoausblick

Das ging schnell: lange Zeit hat Donald Trump über die Fed und vor allem über Jerome Powell geläsert, nun auf einmal war Powell zum Abendessen im Weißen Haus eingeladen (mit dem Fed-Vize Clarida). Man habe allgemein über die Wirtschaft gesprochen. nicht aber über Zinspolitik – jedenfalls zeigt sich damit klar, dass die dovishe Wende der Fed Trumps Wohlgefallen findet.

Hams a Leckerli bekommen, weil die Wünsche des Chefs erfüllt haben. Eine VErbrüderung von Zentralbank und WH ist nicht das, was ein ufegklärter Bürger sich wünschen kann! TB

16:47 | Dazu passend - gs: FED-Kapitulation beweist: Das System lässt sich nicht mehr "normalisieren"! TB

02.02.2019

17:02 | welt: Diese sechs Ökonomen wollen Mario Draghi ablösen

Es sind noch 272 Tage, dann ist EZB-Präsident Mario Draghi Geschichte. Der Italiener an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wird nach acht Jahren im Amt turnusgemäß Ende Oktober ausscheiden. Seine potenziellen Nachfolger laufen sich jetzt schon warm.

10:30 | Leser-Zuschrift "Die ALLES entscheidende Frage : Wer kauft noch US-Schulden ?"

(aus zerohedge) Conclusion:
So, the Fed isn't buying and has in fact rolled off a massive quantity of mid duration US debt, foreigners aren't buying, banks aren't buying, insurers aren't buying, American's aren't buying savings bonds, state nor local governments are buying, and there is little to no spread to compensate any leveraged "investors" to buy mid to longer duration US debt. Yet the Treasury tells us that "other investors" (suddenly became hyper-interested just as QE ended) and have come up with over $3 trillion in cash since 2015 to buy low yielding US debt like never before?!?
Is there any party (aside from central banks or central bank conduits) that could come up with such gargantuan quantities of dollars to yield so little and do it essentially without leverage??? Tell me again, who buys US Treasury's...and particularly who buys mid and longer duration US debt (responsible for setting the 30yr mortgage rate)??? Otherwise, this may sadly be the smoking gun of an active, accelerating, and perhaps unraveling Ponzi scheme?
Wieder Belgien ? Oder die BIS jetzt direkt, weil eh alles schon egal ist ?
https://econimica.blogspot.com/2019/02/treasury-bulletinnobody-buys-us.html

Wenn morgens der Wecker geht und ich nur so tue als ob ich aufstehe, wie lange geht das gut ? Tage ? Wochen ?
Für immer ? Sind dann alle doof die wirklich aufstehen ? Ist das das Währungsexperiment was gerade läuft ? Wie lange stehen die Deppen morgens auf ?

06:33 | wz: Nie wieder Zinsen

".... Die Gründe sind relativ klar: Würde die EZB die Zinsen anheben, drohte ein Kollaps der Anleihemärkte und damit vieler Banken, den überschuldeten Staaten ginge angesichts steigender Zinszahlungen die Luft aus, und auch viele private Unternehmen könnten ohne Kredit zum Nulltarif nicht überleben. Das wird EZB-Chef Mario Draghi, dessen Mandat im Oktober endet, nicht riskieren wollen. Damit aber sitzt die EZB in der Zinsenfalle, die sie selbst gebastelt hat. Und aus der sie vor allem deshalb nicht mehr herauskommt, weil Staaten und Banken ihre Schuldenprobleme nicht gelöst haben. Langfristig wird das erhebliche Schäden verursachen."

01.02.2019

11:28 | zero-h: Store Your Gold At The Bank Of England And You Might Never See It Again

In early November 2018, it first came to light that the Bank of England in London was delaying and blocking the withdrawal of 14 tonnes of gold owned by the Venezuelan central bank, Banco Central de Venezuela (BCV). At the time, Reuters and The Times of London both reported that according to unnamed British ‘public officials’, the delays were being caused by the difficulty and cost of obtaining insurance for the gold shipment back to Venezuela, and also due to “standard measures to prevent money-laundering“.

Venezuela (und vielleicht auch Italien - wir wissen noch nichts genaueres) können ein Lied davon singen! TB

31.01.2019

11:47 | gr: Gold-Käufe der Zentralbanken auf 50-Jahre-Hoch

Im vergangenen Jahr haben Zentralbanken netto 651,5 Tonnen Gold gekauft. Laut World Gold Council entsprach dies dem höchsten Wert seit Ende des Goldstandards und dem zweithöchsten jährlichen Goldankauf seit die Daten aufgezeichnet werden.

Erfahrene b.com Leser kennen es, aber für die Neuen: wenn Zentralbanken Gold kaufen, tauschen sie ihr beliebig vermehrbares, wertloses Produkt (Geld) gegen das einzig Werthältige im Geldwesen! Das heißt nichts anderes, als dass sie ihrem Produkt nicht mehr vertrauen! Pikanterie am Rande: der wirtschaftliche Akteur (wir alle) wird gezwungen, jenem Produkt, dem der Produzent selbst nicht vertraut, zu verwenden! TB

13:54 | Monaco stellt richtigerweise fest
ich denk der Mc Donald´s-CEO steht auch täglich abends vor der Qual der Wahl.....Kaviar, oder doch Trüffel....


08:20
 | fuw: Fed signalisiert Ende der Zinserhöhungen

Das Fed macht Pause. Wie erwartet belässt es das Zielband des Leitzinses bei 2,25 bis 2,5%. Das hat die amerikanische Zentralbank am Mittwochnachmittag nach der Sitzung des Offenmarktausschusses bekannt gegeben.

Die FED kündigt schon seit ewigen Zeiten an, obwohl sie nur zu genau weiß, dass sich das nie ausgehen wird. Erinnert mich an jene Menschen, die ihren Worten keine Taten folgen lassen! Irgendwann verliert man das Interesse an ihnen! TB

08:32 | dazu passend - fmw: Die Fed knickt ein – was folgt daraus? Videoausblick! TB

28.01.2019

19:12 | cash: Draghi: Wenn's schief läuft, haben wir noch Werkzeuge

"Natürlich, wenn die Dinge sehr schiefgehen, könnten wir immer noch andere Instrumente aus unserem Werkzeugkasten wiederauflegen", sagte Draghi am Montag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments in Brüssel auf eine entsprechende Frage zu den Wertpapierkäufen. Aktuell sei es aber unwahrscheinlich, dass solche Umstände in diesem Jahr eintreten werden.

Klar habt Ihr das! Anstatt der verdeckten die offene, direktzugreifende Enteignung! Wir gratulieren vor so viel Einfallsreichtum! TB

27.01.2019

20:05 | zero-h: Bank Of England Refuses To Release Venezuela's Gold After US Lobbying

Bloomberg reports that Maduro's embattled regime, desperate to hold onto the dwindling cash pile it has abroad, was stymied in its bid to pull $1.2 billion worth of gold out of the Bank of England, according to people familiar with the matter. The Bank of England’s (BoE) decision to deny Maduro officials’ withdrawal request comes after top U.S. officials, including Secretary of State Michael Pompeo and National Security Adviser John Bolton, lobbied their U.K. counterparts to help cut off the regime from its overseas assets, according to one of the people, who asked not to be identified.

Im Nachhinein gesehen (USA begrüßt Putsch in Venezuela) wärs natürlich iene Erklärungsmöglichkeit. Dennoch - ich halte mich derweilen noch an die "alte Lesart", dass die nicht anfangen könne, fremdes Gold nicht mehr rauszurücken, denn wenn danach jeder käme, würde man erkennen, dass ....! TB

08:41 | geolitico: Europa steht vor einer schweren Krise

... Europa steht sowohl politisch als auch ökonomisch vor einem Trümmerhaufen, den die Nullzinspolitik maßgeblich miterzeugt hat. Die nächste Rezession wird die Lage in jeder Hinsicht erheblich verschärfen, zumal die Mittel der Zentralbank – also die Möglichkeit, Zinsen zu senken – erschöpft sind. Das naheliegende Eingeständnis, dass die Nullzinspolitik und die gigantischen Anleihenkäufe der EZB ein Fehlschlag waren, der mehr Probleme geschaffen als gelöst hat, werden Sie von den Zentralbankern allerdings niemals hören, ganz gleich, wohin die Reise geht.

08:14 | gs: Posten auf Kosten der Bürger

... Zu den Köpfen, die sie in den kommenden Jahren bestimmen könnten. Zuvorderst steht die Ablösung von EZB-Präsident Mario Draghi an, dessen Amtszeit im Oktober endet. Über seinen möglichen Nachfolger wird bereits jetzt heiß diskutiert. Als Favorit galt lange Jens Weidmann. Doch nachdem sich herumgesprochen hat, dass CSU-Mann Manfred Weber, derzeit Abgeordneter des Europäischen Parlaments, den Job als EU-Kommissionspräsident anstrebt, tendieren Weidmanns Aussichten auf die Draghi-Nachfolge gegen Null.

26.01.2019

08:28 | fuw: Die wichtigsten Antworten zum Saron

Der Referenzzins Libor wird spätestens per 1. Januar 2022 ersetzt. In der Schweiz tritt der Saron die Nachfolge an. In Euro, Pfund, Yen und Dollar werden die Zentralbanken ebenfalls neue Referenzsätze einführen.

08:30 | dazu ergänzend - handelszeitung: Saron statt Libor: Teure Umstellung mit Risiken! TB

08:33 | und das ergänzt auch: institutional money: EZB bringt neuen Referenz-Zinssatz! TB

25.01.2019

19:49 | Gerhard Breunig zu Thorsten Polleit von gestern

dass Staatsschulden niemals zurückgezahlt werden ist systemisch bedingt. Die Staaten sind alle im verdeckten Staatskonkurs unterwegs und "Steuern" dienen einzig dazu, die Zinsen auf die Schulden auszugleichen. Die Schulden werden mit unserem Kollateral, das wir dem Staat mit jeder Registratur freiwillig überschreiben abgesichert. Was da bei der EZB passiert ist mit Wechselreiterei vergleichbar, nur dass statt Wechseln Schuldobligationen "überrollt" werden. Irgendwann kommt dann die "Krise" und das hinterlegte Kollateral wird "umverteilt". Das ganze ist Beschiss von vorne bis hinten.

24.01.2019

16:07 | n-tv: Bis mindestens über den Sommer EZB tastet Leitzins nicht an

Die Europäische Zentralbank will auch nach dem Ende ihrer billionenschweren Anleihenkäufe die Geldpolitik locker halten. Zum einen bekräftigte sie in Frankfurt, die Leitzinsen noch bis mindestens über den Sommer hinaus nicht antasten zu wollen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

19:24 | dazu passend - rinusverhagen: The fear of ECB Audit! TB

17:41 | Leser-Kommentar
Es könnten also rund 200 Milliarden Euro reinvestiert werden. Was für eine Investition. Und das zu 0,0 % Zinsen. Bei so einem tollen Geschäft
wundert man sich, daß die EZB ein großer Akteur am Anleihemarkt bleiben wird.

19:37 | Dazu passendes FB-Kommentar von Prof Thorsten Polleit
EZB will die Zinsen nicht anheben
Auf seiner heutigen Sitzung hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) die Leitzinsen unverändert gelassen (Hautrefinanzierungszins: 0,0%, Einlagezins: -0,4%, Spitzenrefinanzierungszins: +0,25%).
Die EZB erinnerte zudem daran, dass sie seit Ende 2018 zwar keine neuen Anleihen mehr ankauft, dass sie aber in vollem Umfang die Rückzahlungsbeträge, die sie auf ihr Schuldpapierportfolio erhält, reinvestiert.
Die EZB ist und bleibt damit ein aktiver Käufer in den Euro-Schuldpapiermärkten, sie übt weiterhin einen Abwärtsdruck auf die Kapitalmarktrenditen aus.
Zudem ließ die EZB keinen Zweifel daran, dass sie im Fall der Fälle die Banken mit neuen Krediten (sogenannte „TLTRO“) versorgen wird.
Besonders bedeutsam: EZB-Präsident Mario Draghi betonte die wachsende Abwärtsrisiken für die Euro-Konjunktur und hob auch hervor, dass die Preisinflation im Euroraum gemäßigt bleibe.
Im Grunde hat die EZB sich selbst eine Wirtschafts- und Inflationsdiagnose gestellt, mit der sie das Fortführen ihrer Null- und Negativzinspolitik rechtfertigen kann.
Nicht nur wegen der konjunkturellen Probleme im Euroraum, vor allem auch aufgrund der Probleme im Euro-Bankenapparat muss die Bereitschaft der EZB, die Zinsen wieder anzuheben, als relativ gering eingestuft werden.
Das ist auch der Grund, warum wir denken, dass die Zinsen in 2019 nicht angehoben werden; und dass es auch in 2020 äußert fraglich ist, ob die Kreditkosten steigen.
(Bislang schon hat die EZB verkündet, die Leitzinsen mindestens bis zum Sommer 2019, wenn nicht länger, auf der Nulllinie halten zu wollen.)
Die anhaltende Niedrig- und Negativzinsen (auch in realer, d. h. inflationsbereinigter Rechnung) verursachen natürlich weitreichende Verzerrungen und Probleme.
Sie inflationieren beispielsweise die Vermögenspreise, ermutigen zur Kapitalfehlallokation und machen das Wirtschaften zusehends abhängig vom Fortbestand der niedrigen Zinsen. Und je länger die Niedrigzinsphase andauert, umso schwieriger wird der Ausstieg – und so größer wird auch der Anreiz, eine immer inflationärere Geldpolitik zu verfolgen.
Was bedeutet der geldpolitische Kurs der EZB für den Anleger?
Die nachstehende Graphik zeigt die Wertentwicklung (kaufkraftbereinigt) für 100 Euro, die in Euro-Bankeinlagen mit dreimonatiger Laufzeit investiert wurden, und für 100 Euro, für die Gold gekauft wurde.
Seit Beginn der Euro-Währungsunion betrug der gesamte Ertrag auf Euro-Bankguthaben (vor Steuern) nur 1,5%, während das Gold dem Anleger einen Wertzuwachs von 188% erbrachte. Das Ergebnis ist offenkundig: In den letzten 20 Jahren war Gold besser als der Euro.
Nun ist zwar die Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Mit Blick auf die geldpolitische Haltung der EZB ist aber die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass der innere wie äußere Wert des Euro künftig merklich leiden wird.
Anleger sind gut beraten, kein „Euro-Klumpenrisiko“ einzugehen. Mit Blick auf ihre liquiden Mittel beispielsweise ist und bleibt Gold (und auch Silber) eine attraktive Alternative zum Euro-Termin- und Spareinlagen – insbesondere für langfristig orientierte Anleger.


12:20
 | welt: Draghis Rekord ist das Trauma der deutschen Sparer

EZB-Präsident Mario Draghi könnte mit einem besonderen Eintrag in die Geschichtsbücher eingehen. Nämlich als derjenige Hüter des Euro, der in seiner Amtszeit nie die Zinsen angehoben hat. Genau darauf läuft es hinaus, wenn im Oktober seine Präsidentschaft nach acht Jahren turnusgemäß endet. Es sieht nicht danach aus, als ob die Europäische Zentralbank (EZB) bis dahin ihre geldpolitischen Zügel wieder anziehen wird.

23.01.2019

20:00  | YouTube: Wie die EZB faule Staatsanleihen kauft! // "Finanzielle Intelligenz" - Marc Friedrich - emotional!

Bis Ende 2018 hat die Europäische Zentralbank (EZB) 500 Milliarden Euro in den Markt gepumpt - bzw. 15 Milliarden Euro im Monat.
Das Aufkaufprogramm sieht eine Gesamtsumme von 2,5 Billionen Euro vor. (2.500.000.000.000) Nur mal als Vergleich: Der deutsche Bundeshaushalt liegt nur etwas über 365 Milliarden Euro.


10:32
 | fuw: EZB bleibt gelassen und spielt auf ZeitEZB bleibt gelassen und spielt auf Zeit

An ihrer Sitzung am Donnerstag werden die Notenbanker der Eurozone beurteilen, wir stark sich die Wirtschaft im Währungsraum zuletzt abgeschwächt hat. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte aber Ruhe bewahren und nichts beschliessen, was die Geldpolitik ändert.

Die haben leicht "gelassen sein". Es ist zwar deren "Geld" aber nicht deren Vermögen, was den Bach runter geht! TB

22.01.2019

16:12 | welt: Die Notenbanken haben ihr Pulver verschossen – Retter sind keine in Sicht

Die beinahe euphorische Stimmung, von der sich die globale Wirtschaftselite im Januar 2018 in Davos davontragen ließ: Sie ist verflogen. In den Fluren des Kongresszentrums herrscht in diesem Jahr eine eher diffuse Angst, die Angst vor einer neuen Finanzkrise.

1. Die Notenbanken hatten nie Pulver, sie haben es sich nur von den Geldverwendern ausgeborgt, ohne dass diese es bemerkt haben
2. Auf Grund (1.) können und werden sie sich leider wieder Pulver besorgen - wieder von Unschuldigen - ohne dass diese es bemerken werden! TB

19.01.2019

10:51 | HW Sinn: Was bedeuten die Target-Salden?

Für alle, die noch immer nicht die tiefere Bedeutung der targe2-Salden verstehen, es aber gerne wissen würden. Mit 2 Stunden relativ lange aber genau passend für einen Winter-Samstag! TB

08:08 | gs: Jeff Thomas: Quantitative Gehirnwäsche

Als QE eingeführt wurde, war die Kaufkraft schwach und sowohl die staatliche als auch private Verschuldung war so stark gewachsen, dass weitere Kreditaufnahmen das Problem nicht lösen würden. Es würde dadurch nur aufgeschoben und letztlich sogar verschlimmert werden. Tatsächlich ist QE keine Lösung eines wirtschaftlichen Problems, sondern vielmehr ein Bonus epischen Ausmaßes, den Banken von Regierungen auf Kosten des Steuerzahlers erhalten.

Quantitative Easing - wenn man das Wort "Gelddrucken" nicht verwenden will, weil die Bürger den Betrug merken würden, muß man halt kreativ in der Wortwahl sein. Und Zentralbanken sind hier sehr kreativ. Jedes Sprachinstitut würde vor Neid erblassen.
Dazu passend - cartoon: Quantitative Easing Explained! TB

18.01.2019

14:40 | fuw: Der unmögliche Dreistufenplan der EZB

Zwanzig Jahre alt ist Europas Währungsunion dieser Tage geworden. Aber noch nie lastete eine so grosse Verantwortung auf der Europäischen Zentralbank (EZB) wie 2019. Sie will ihre ultralockere Geldpolitik normalisieren. Das ist leichter gesagt als getan. Wie lässt sich die jahrelange überreichliche Liquiditätsversorgung beenden, ohne Schäden zu verursachen?

12:01 | taz: Draghi darf mit Blackrock kuscheln

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, darf weiter in der umstrittenen Finanzlobbygruppe „Group of Thirty“ (G30) mitarbeiten. Das Europaparlament wies einen Antrag zurück, in dem Draghis Rückzug gefordert worden war. Zuvor hatte sich auch die EU-Bürgerbeauftragte Emily O’Reilly für ein Ende der G30-Mitgliedschaft ausgesprochen, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

Wo kommen wir denn dahin, wenn man sich mit seinen "eigentlichen Aufraggebern" nich mehr treffen dürfte? TB

08:28 | fuw: Erste Zweifel an SNB-Zinserhöhung 2019

Der für Aktienanleger erfreuliche Jahresstart kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zuletzt die Konjunktursorgen weltweit gewachsen sind. Zwar ist Anfang 2019 die Risikofreude teilweise wieder zurückgekehrt, doch bleibt die Stimmung weiterhin fragil. Uneinheitlich zeigt sich auch das Bild in der neuesten FuW-Zinsprognose.

07:18 | gs: Der Ikarus-Aufschwung dauert an, die Abwärtsrisiken steigen

".... Der Euroraum kommt nicht zur Ruhe. Eine ganze Reihe von Entwicklungen gibt Anlass zur Besorgnis. Eine prekäre Situation zeigt sich im überdimensionierten Euro-Bankensektor - der ein Bilanzvolumen von etwa 31 Billionen Euro oder 267 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im Euroraum hat. Die Euro-Banken leiden nach wie vor unter geringer Profitabilität, und sie führen dabei mitunter hohe Bestände an faulen Krediten in ihren Bilanzen. Seit Anfang 2006 haben sie etwa 77 Prozent ihrer Marktkapitalisierung eingebüßt (Abb. 5 a).
Dass die Euro-Krise nicht vorbei ist, sondern sich quasi "im Hintergrund" sogar noch dramatisiert, zeigt unmissverständlich der anschwellende "Target-2"-Saldo der Deutschen Bundesbank, der sich im Dezember 2018 bereits auf 966,2 Mrd. Euro ausgeweitet hat. Dahinter verbirgt sich im wahrsten Sinne des Wortes "das Gelddrucken der EZB", die dadurch angeschlagene Banken in Südeuropa über Wasser hält und den dortigen Bankkunden die Kapitalflucht vor allem in das deutsche Banksystem finanziert."

Ein Polleit-Beitrag, wie immer lesenswert. HP

16.01.2019

08:34 | börse-online: Weltweite Schulden klettern auf 244 Billionen Dollar

Das weltweite Wirtschaftswachstum tut sich schwer, mit den Schulden mitzuhalten: Privathaushalte, Unternehmen und die öffentliche Hand in aller Welt standen im dritten Quartal 2018 zusammen mit 318 Prozent der Wirtschaftsleistung in der Kreide, wie der am Dienstag veröffentlichte Schuldenmonitor des Institutes of International Finance in Washington vorrechnet.

Womit sich wieder einmal jene Frage stellt, mit der bei mir alles begonnen hat: Kann es weltweit mehr Schulden als (geförderte) Vermögenswerte auf diesem Planeten geben bzw. kann eine Schulden/Vermögenswerte-Imbalance durch ein einfaches hochziehen der Preise gewisser, nicht beliebig vermehrbarer Assets wieder ausgeglichen werden? TB

09:54 | Leser-Ergänzung
Und die zweite Frage, die sich stellt,– abseits jeglicher Verschwörungstheorie – wer sind die Gläubiger?
Ein Totschlagargument für jede Diskussion, leider wird dann aber von den Diskutanten ganz schnell auf das aktuelle Wetter oder das gestrige Abendessen gewechselt …

10:08 | Gerhard Breunig zur Frage darüber
mich würde interessieren, wie der Leser die Frage nach den Gläubigern beantwortet.

11:45 | Der Systemanalytiker
Nun wird es wieder spannend - Ich ersuche bitte um Nachsicht, wenn ich schon wieder ungefragt meine Gedanken dazu einbringe und einen ersten Antwortversuch anbiete: "Jeder, der einen oder mehrere FIAT-Scheine 'sein eigen' nennt, ist ein Gläubiger". Denn er glaubt (hofft), dass jemand anders (der Dumme) ihm diesen Zettel abnimmt und ihm im Gegenzug dafür eine echte Leistung übergibt.

11:47 | Leser-Kommentar
Im Artikel werden die Schulden mit dem Welt BIP verglichen. Das entspricht nicht einem Vergleich mit den vorhandenen Vermögenswerten. Beispiel: Ein Haus wird im Jahr 2019 gebaut. Dies entspricht einem BIP Zuwachs im 2019. Das Vermögen, also das Haus, ist aber auch noch in den Jahren 2020, 2021 usw. vorhanden. D.h. sehr wahrscheinlich ist das vorhandene Vermögen deutlich höher als das BIP. Eine Berechnung des Welt Vermögens ist aber nicht möglich, da die Bilanzwerte der Unternehmen frisiert oder konservativ bilanziert sein können und die Staaten ihr Vermögen nicht bilanzieren, d.h. Deutschland führt in keiner Bilanz, wieviel z.B. die Autobahnen wert sind. Wahrscheinlich ist schon so viel Vermögen wie Schulden vorhanden, aber ungleich verteilt. D.h. besonders in Problemländern wie Italien gibt es Schuldner, die nicht über entsprechende Vermögenswerte verfügen und auch ihre Schulden nicht mehr bedienen können (faule Kredite).

14.01.2019

13:09 | unzensuriert: Weltbank: Wird Ivanka Trump neue Präsidentin?

Wenige Tage nach dem Rücktritt von Weltbank-Chef Jim Yong Kim brodelt die Gerüchteküche über die potenziellen Nachfolgekandidaten. An der Spitze der möglichen Kandidaten, die ihr Interesse am Präsidentenamt in dieser einflussreichen internationalen Finanzinstitution Anfang Februar anmelden könnten, steht der Name der Tochter von US-Präsidenten Donald Trump, Ivanka

Obwohl man im "world banking" nicht unbedingt eine Ausbidlung braucht, da diese Bank mit derartigen Privilegien und unglaublichen Machtbefugnissen ausgestattet ist, dass ihr nichts passieren kann, wäre das ein falsches Signal an jene, die wirklich an World Banking glauben! B.com macht das ohnehin nicht! TB

06:29 | zh: Powell May Not Know It Yet, But The Fed Is Now Trapped

".... In other words, one can argue that it was the Fed's official admission of economic weakness - by cutting rates - that triggered the economic contraction that was gathering pace as a result of higher rates and tighter financial conditions. If that is indeed the case, then the next US recession will begin just a few months after the Fed cuts rates. There is still a tiny chance that Powell will attempt to escape this trap, and instead of cutting rates will resume hiking, but the odds of that happening are tiny: as Bloomberg calculates, if the Fed does resume rate tightening later this year, it will be the first time in the recent history it did so after a drop in stocks this large."

13.01.2019

09:16 | geolitico: Die Fed kann die Börse nicht retten

An den Aktienmärkten haben sich die Kurse in den vergangenen zwei Wochen etwas erholt. Das ist ganz normal, denn der Markt war kurzfristig sehr stark überverkauft, eine kurze Gegenbewegung nach oben ist also nicht überraschend.

Umgekehrt gehts aber auch nicht! TB

11.01.2019

11:47 | cash: cash-Leser haben gedämpfte Erwartungen an die Fed

Die Fed wird dieses Jahr die Zügel weiter straffen: Da ist sich die Mehrheit der cash-Leserschaft sicher. In der volatilen aktuellen Lage sind die Erwartungen aber gedämpft und Überraschungen nicht ausgeschlossen.

... und b.com-Leser gar keine! Die Restlebensdauer der privaten Firma scheint mit/durch Trump dramatisch zu sinkenTB


06:30
 | querschuesse: USA: FED: Stand Staatsanleihenportfolio

Die US-Notenbank FED setzt ihr Tapering, den Abbau des Staatsanleihenportfolios ungebrochen fort. Die Summe der von der FED gehaltenen US-Staatsanleihen schrumpft und die Bilanzsumme der FED sogar noch stärker. Netto fließt also seit einiger Zeit kein zusätzliches Zentralbankgeld mehr ins US-Bankensystem, sondern es wird Liquidität entzogen. So gesehen war die Baisse an den Aktienmärkten eine mit Ansage, die FED gab es, die FED nimmt es, die Hausse war getrieben von Liquidität und dieser Prozeß kehrte sich um.

09.01.2019

17:07 | insideparadeplatz: Die inverse Zinskurve: Grund zu Panik

.... Die aktuelle US-FED-Rate beträgt 2.00-2.25% – die Zinsen einer 1-monatigen Staatsanleihe beträgt 2.4%, 2 Monate 2.42% usw., 1 Jahr 2.57%, und dann (Achtung) haben wir für die 2jährigen bis 7jährigen eine Anomalie, da diese weniger abwerfen als die 1jährigen. Seit wann ist das so? Etwa seit Weihnachten. Wie ist das zu interpretieren? Mit Sicherheit kann man sagen, dass etwas „nicht in Ordnung“ ist. Durchaus zulässig ist wohl auch die Interpretation, dass der Markt erwartet, dass das FED entgegen seiner Ankündigung die Leitzinsen senken und nicht anheben wird.

15:24 | makronom: Kleine Summen, große Symbolik

Das Hobby des „EZB-Watching” hat sich über die vergangenen Jahre stetig steigender Beliebtheit erfreut: Mittlerweile gibt es kaum einen Aspekt der europäischen Geldpolitik, der nicht bis ins Kleinste analysiert und ausdiskutiert wird. Eines der etwas „obskureren“ Details, die es derzeit zu analysieren gilt, ist der Kapitalschlüssel der EZB.

08:36 | fuw: Nationalbank macht Verlust von 15 Mrd. Fr.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 4040 0.5%)) hat gemäss provisorischen Berechnungen im Geschäftsjahr 2018 einen Verlust von rund 15 Mrd. Fr. geschrieben. Bund und Kantone erhalten im laufenden Jahr dennoch erneut eine Ausschüttung von 2 Mrd. Fr.

Ausschüttung trotz Verluste! 2014 - das vorletzte Jahr des Europegs war das erste Jahr wo die SNB KEINE Dividende an die Kantone ausgeschüttet hat. Da wurde es sogar in der Schweiz einmal stimmungsmässig ungemütlich! TB

08.01.2019

18:46 | chad: World Bank President Resigned Unexpectedly

World Bank president abruptly resigns to join infrastructure firm. Unexpectedly, World Bank Group President Jim Yong Kim resigned on Monday. He left over 3 years before his term ends in 2022. He has differences with the Trump administration over climate change and the need for more development resources.

Und wieder einmal muss der Klimawandel für etwas gaaanz anderes herhalten! TB

15:32 | fuw: SNB-Gewinnzahlung trotz Verlust 2018

Von den Kursverlusten am Aktienmarkt im Oktober und Dezember ist auch die Schweizerische Nationalbank nicht verschont geblieben. Allerdings dürfte sie den Schaden dank ihrer Investitionen in relativ sichere Anlagen minimiert haben, schreibt Ökonom Alessandro Bee von UBS (UBSG 12.84 1.54%) in einer Vorschau. Die SNB (SNBN 4010 -0.25%) publiziert am Mittwochmorgen erste Angaben zum Jahresergebnis 2018. Die jährliche Ausschüttung an Bund und Kantone ist trotz des Verlusts nicht gefährdet.

07.01.2019

19:49 | goldcore: China Adds 320,000 Ounces To Gold Reserves – First Central Bank Purchase Since October 2016

– China increases gold holdings by large 320,000 ounces
– Gold bullion remains a tiny component of the People’s Bank of China massive foreign exchange (FX) reserves which rose to $3.073 trillion
– China’s gold reserves rose for first time since October 2016 to 59.56 million ounces by the end of December (1,853 metric tons) from 59.24 million ounces
– Gold climbed 5% in December on equity rout, growth concerns

19:06 I orf: Weltbank-Präsident Kim tritt zurück

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim hört vorzeitig auf. Das bestätigte die Weltbank heute. Kim werde seinen Posten zum 1. Februar niederlegen. Es sei ihm eine „große Ehre“ gewesen, der Institution mehr als sechs Jahre lang vorzusitzen, zitierte die Weltbank den scheidenden Präsidenten.

14:08 | staatsstreich: Finanzen: Wirbel um den Abfluss

... Aber er beansprucht, dass es sich um die wichtigere Hälfte handelt und schließt folgendes aus dem jüngsten Posting, das man mit “Kreisförmiger Wirbel um den Abfluss/Ausguss” übersetzen könnte:
* Die Geldmenge in Dollar ist nach der Krise 2007/08 massiv ausgeweitet worden – je nach Indikator um 100 bis 200 Prozent. Die Aktienkurse sind (zuerst) aber deutlich stärker gestiegen.
* Die Ausweitung der US-Geldbasis ist erst Mitte 2017 zum Stillstand gekommen, volle zweieinhalb Jahre nachdem die Fed das Ende von QE hinausgeplärrt hat.

Bedarf zwar eines gewissen Vorwissen - dennoch lohnt es sich allemal, diesen Beitrag zu lesen! TB

06.01.2019

19:32 | nwln: Will the Federal Reserve Fall in 2019?

Author and Educator, G. Edward Griffin joins me to discuss all things Federal Reserve. Ed is the author of the definitive work on the Federal Reserve, The Creature from Jekyll Island.

11:53 | welt: Früherer Chefökonom Stark sieht die EZB als „Risiko“

Der frühere EZB-Chefökonom Jürgen Stark sieht die Europäische Zentralbank (EZB) in der Konjunkturfalle. In den vergangenen Jahren habe die Notenbank den Ausstieg aus ihrer Krisenpolitik verpasst und nun keinen Spielraum mehr, um einen möglichen Konjunktureinbruch wirksam zu bekämpfen.

Ein ehemaliger Systemling "gibt Laut"! Ihm muß man aber unbedingt zugestehen, dass er sehr viel Sachverstand hat und dass er einer der ersten war, der aus dem System ausgecheckt hat - Pension daraus aber (wahrscheinlich) immer noch gerne bezieht! TB


Früherer Chefökonom Stark sieht die EZB als „Risiko“09:44
 | cash: US-Notenbank wird Kurs ihrer Zinsanhebungen überdenken müssen

Die jüngsten Negativ-Botschaften aus der US-Wirtschaft lassen am Finanzmarkt Zweifel aufkommen, ob die US-Notenbank die Zinsen wie geplant weiter anheben wird.

05.01.2019

18:05  I Dailysabah: Fed Chair Powell says would reject Trump request to resign

Der Vorsitznede der Federal Reserve, Jerome Powell sagte, daß er nicht zurücktreten würde. Auf die Frage, ob es irgendeine geplanten Termin mit Trump gäbe sagte Powell, "Ich weiß nichts darüber, nichts ist geplant."

Das wird eine sehr harte Nuss für Trump. Ein Kräftemessen, daß unweigerlich ansteht. Zu kitten und beschönigen gibt es da von beide Seiten nichts mehr. TQM

10:06 | fuw: Fed-Chef beruhigt die Märkte

US-Notenbankchef Jerome Powell hat Flexibilität bei der Zinspolitik signalisiert und vielen Investoren damit die Sorge vor einem zu straffen Kurs genommen. Die Zentralbank sei geldpolitisch nicht auf einen Weg festgelegt, sagte er am Freitag in Atlanta: «Wir werden geduldig sein und sehen, wie sich die Wirtschaft entwickelt.» Die Notenbank sei stets darauf vorbereitet, ihre geldpolitische Haltung bei Bedarf auch «erheblich» anzupassen.

1. "Märkte" leben seit 9 Jahren von den Geschenken der FED auf Kosten der Normalbürger
2. FED besinnt sich auf Ihre eigentliche Aufgabe, was die "die Märkte" berunruhigt
3. FED beruhigt die Märkte mit einer Aussage des FED-Chefs
4. Märkte werden ruhig!
5. Rückschluss: FED = "die Märkte" - Freie Marktwirtschaft? TB

10:18 | Der Systemanalytiker ergänzt die Liste
Endgame 6: Die FED verursacht das Platzen der "Mutter aller Blasen", reisst den Dollar mit in die Tiefe und bereitet so den Boden für die BIZ mit der "Einewelt-Marktwirtschaft" vor.

04.01.2019

13:49 | konjunktion: Finanzsystem: Trump als Rattenfänger für die Neue Weltordnung

Am 27. Dezember verfasste ich den Artikel Finanzsystem: Die Fed verfolgt eine viel tiefer gehende Agenda, in dem ich die aktuell stattfindende “mediale Aufbereitung” der Straffungspolitik der Federal Reserve beleuchtete. Inklusive der Propaganda, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell ein “gerissener Zentralbanker” sei, der im Sinne der Menschen versucht das System wieder in Balance zu bringen. Da der heutige Artikel eine Art Fortsetzung dieses Dezember-Artikels darstellt, möchte ich zuvor noch einmal eine kurz Zusammenfassung desselben geben:

Trotz der Zusammenfassung des angesprochenens Artikels empfehlen wir diesen in Gänze zu lesen. Wir habne selbigen in dieser Rubrik am 28.12.18 um 12:17 veröffentlicht! TB

09:52 | freitag: Unruhestifter Zinsen

Unbeeindruckt von den Kriegstrommeln Donald Trumps hat die US-Notenbank Fed zum Jahresende einstimmig beschlossen, die Leitzinsen noch einmal anzuheben, auf 2,25 bis 2,5 Prozent, die vierte Zinserhöhung in Folge, die neunte seit Beginn der geldpolitischen Wende Ende 2015. Seinerzeit lag der US-Leitzins noch bei 0,25 Prozent. Dem sollen sich mindestens zwei Korrekturen nach oben für das neue Jahr anschließen. Womit absehbar ist, dass Ende 2019 ein Niveau von etwas über drei Prozent erreicht sein dürfte.

03.01.2019

10:03 | staatsstreich: 2% – eine “bekömmliche Inflation”?

Brendan Brown hat eine Studie über das Inflations-Targeting der ZBs vorgelegt und interpretiert dieses als weiteren zum Scheitern verurteilten Versuch, das monetäre Chaos des vergangenen Säkulums zu ordnen. Sein Inflationsbegriff umfasst viel mehr als steigende Preise von Milch oder Benzin. Dieser beinhaltet auch den von den Zentralbanken erzeugten Auftrieb der Assets Wohlhabender – von Wohnungen bis Aktien. Gewerkschaften, die sonst die aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich bejammern, haben nichts gegen diese ungleiche “Teuerung”.

Dazu passend - faz (2015): Die optimale Inflationsrate liegt nahe zwei und nicht bei null Prozent!
... und das passt auch - nzz: Wo liegt die optimale Inflation? TB

02.01.2019

13:00 | unzensuriert: Deutscher Bankenverband: Europäische Zentralbank muss Negativzinsen kippen

Einen schweren Rüffel holt sich die Europäische Zentralbank (EZB) und ihr Präsident Mario Draghi vom Präsidenten des Deutschen Bankenverbandes in Sachen Zinspolitik. Hans-Walter Peters, Chef des Bankenverbandes und Teilhaber der privaten Berenberg-Bank in Hamburg, geißelt neuerlich die Negativzinspolitik der EZB, die auch für 2019 weiter fortgeführt werden soll. Sollten die Zinsen nicht anziehen, dann könnte es für weitere Nettoverluste für die deutschen Sparer kommen. Deshalb fordert Peters dringend ein Kippen der Negativzinspolitik durch Draghi und Co.

01.01.2019

11:16 | gs: Die Partnerschaft zwischen der französischen Zentralbank und JP Morgan

Der Goldleihemarkt der Zentralbanken mit Zentrum in London ist wahrscheinlich der geheimnisvollste Finanzmarkt der Welt; wobei nur wenig über dessen Transaktionen und Marktstruktur bekannt ist. Die Intransparenz des Goldkreditmarktes wird zudem von Aufsichtsbehörden unterstützt, die die Geheimniskrämerei der Zentralbanken schützen, und von Mainstream-Finanzmedien, deren redaktionellen Richtlinien etwaige Marktuntersuchungen - detailliert oder auch nur oberflächlich - zu verbieten scheinen.