30.11.2019

19:43 | cash: EZB soll Umweltsünder aus der Bilanz verbannen

Die Europäische Zentralbank sollte Anleihen von Umweltverschmutzern in ihrer Bilanz abstossen und somit aktiv einen Betrag für den Umweltschutz leisten, fordern Wissenschaftler und Organisationen.

Der Staat allein scheint den Bezahl-"Umwelt-Wissenschaftlern" nicht mehr genug zu sein - sie gehen "all in". Jens Weidmann (siehe gestern 12:06) muß wohl noch nachlegen um diese Verzerrung der Notenbankaufgaben zu verhindern! TB

12:34 | fmw: Bundesbank sieht Gold als Stabilitätsanker

Die Bundesbank (BuBa) hat im April des vergangenen Jahres ein Buch mit dem Titel „Das Gold der Deutschen“ veröffentlicht. In der Einleitung, die der Präsident der Bundesbank, Jens Weidmann, verfasst hat, lässt er bezüglich der Bedeutung der Goldreserven keinen Interpretationsspielraum. Weidmann, der seit dem 1. November 2015 auch Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ=Zentralbanken der Zentralbanken) ist, schreibt: „Fragen Sie jemanden in Deutschland, was er mit Gold in Verbindung bringt. Meistens wird er sagen, dass es ein Synonym für dauerhaften Wert und wirtschaftlichen Wohlstand ist.“

Nach den Holländern nun auch die BuBa. Aber was soll man denn anderes vom 2. größten Goldbesitzer (ja, ich weiß nicht der BuBa Gold sondern das Gold der Deutschen), Goldhalter anderes erwarten? "Gold is a Bledsinn aber wir haltens aus Spaß?". Weidmann hätte ruhig konkreter werden können und sagen, dass dieses Gold für den zu erwartenden €-Krisenfalle bzw. als neue Grundlage für die Folgewährung gehalten werde! Kommt aber sicher auch noch! TB

29.11.2019

12:06 | reuters: German central banker pushes back on calls for ECB to fight climate change

Bundesbank chief Jens Weidmann on Thursday batted back calls for the European Central Bank to take a bigger role in protecting the environment, saying it was up to governments and not the ECB to fight climate change.

Die Liebdienerei Lagards an die politisch Mächtigen hat früher begonnen als der größte Pessimist befürchtet hatte. Gouverneure, Höchstrichter und Bischöfe sollen bei den politisch Mächtigen nicht beliebt sein, sondern in Verplichtung ihres unpolitischen Mandats für den nötigen Ausgleich gegen die der Politik inhärenten Bestrebungen nach Alldominanz, aba Totalitarismus, sorgen. AÖ

10:24 | welt: Schulden zum Nulltarif – die Giganten jubeln über die generöse EZB

... Die Europäische Zentralbank (EZB) kauft sogar aktiv Unternehmensanleihen und drückt damit die Finanzierungskosten für die Konzerne. Seit 2016 hat die EZB Firmenbonds im Volumen von mehr als 180 Milliarden Euro gekauft. Allein seit dem Neustart des Anleihekaufprogramms Anfang November kamen noch mal Papiere im Wert von vier Milliarden Euro dazu.

Mit diesem klaren Isonomiebruch befördern die Notenbanken die Verwirklichung der Albträume von George Orwell & Co. Irgendwann könnten dann nur mehr einige wenige Konzerne übrigbleiben und der Konsument und Bürger kann sich dann dem Preisdiktat der staatlich bzw. notenbanklich geförderten Unterenhmungen nicht mehr entziehen.
Noch ein Glück, dass dieses Ansinnen scheitern wird, da die Natur zurückschlagen wird und diesen Isonomie (Gleichheit vor dem Recht)-Albtraum beenden wird! TB

08:46 | zero-h: Analysts Stunned After Lagarde Demands "Key Role" For The ECB In Climate Change

Kommentar des Einsenders
Ab wann ist eine Währung eigentlich kaputt ? Ich meine so richtig wertlos ? Etwa dann ?
https://www.focus.de/politik/ausland/neue-eu-kommissions-chefin-von-der-leyen-will-3-billionen-euro-fuers-klima-ausgeben_id_11394239.html
Ich freue mich jedenfalls jeden Morgen wenn mein Bäcker mir um 7.30 für 1Euro40 vier Brötchen gibt.
( Wahnsinn, 2 Mark und achzig Pfennig für vier Brötchen). Schnell noch ein Päckchen Kippen für 16 Mark ( upps, ich komm ganz durcheinander, sind ja nur 8 Euro ).

Bei der volkswirtschaftlichen Frühjahrstagung der OeNB in Wien hat der damalige OeNB-Chef noch richtig festgestellt "Klimarettung ist NICHT Aufgabe einer Zentralbank"! So schnell ändern sich die Zeiten! TB

14:21 | dazu passend - staatsstreich: EZB/Klima: Eine eklatante Lügnerin! TB

28.11.2019

12:02 | focus: Französischer Ökonom: Nur Deutschland kann Europa von den Nullzinsen befreien

Kaum jemand ärgert sich stärker über die Nullzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) als Deutschland. Dabei könnte kein anderes Land könnte mehr tun, um von der laxen Geldpolitik befreit zu werden. So argumentiert zumindest der französische Ökonom Guillaume Duval.

Makroökonomisch hat Duval ja nicht Unrecht, allein, was er als "Deflationspolitik" bezeichnet, d. h. Lohnzurückhaltung und Schwarze Null, sind die für ein Hartwährungsland erforderliche Maßnahmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese makroökonomische Binsenweisheit hat sich tief in die wirtschaftskulturelle DNA Deutschlands eingebrannt. Dass die unteren Bevölkerungsschichten Deutschlands mitunter Reallohneinbussen zu verzeichnen hatten, liegt auch daran, dass der Euro deutlich schwächer ist, als es eine D-Mark wäre. Von einer stärkeren D-Mark würden die unteren Bevölkerungsschichten durch niedrigere Importpreise wie z. B. Energie und günstigeren Auslandstourismus profitieren. Im Grunde belegt Duvals Aussage erneut, dass der Euro selbst 20 Jahre nach seiner Einführung einfach nicht funktioniert. AÖ

08:03 | fi-trends: Das Geheimnis der „Bank für Internationalen Zahlungsausgleich“ ….

Das wichtige wirtschaftliche Geheimnis aber ist der Umstand, dass die BIZ mit anderen großen transnationalen Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds IWF zusammenarbeitet. Dort wird aber eine Art von Kunstwährung geführt, zusammengefasst in einem Währungskorb. Diese Kunstwährung ist bis dato lediglich eine Verrechnungseinheit und hat angeblich keine Bedeutung für die Währungssysteme dieser Welt. Die BIZ wiederum könnte dies ändern. Sie könnte, wenn sie wollte oder dazu gezwungen würde, aus dieser Kunstwährung eine echte Währung entstehen lassen.

Offensichtlich kann man heutzutage aus fast allem ein systemgültiges Geld schaffen aber aus nichts und niemanden Vernunft und Anstand! TB

09:08 | Leser-Ergänzung "Über die BIZ"
Die BIZ wurde am 17. Mai 1930 im Rahmen einer Neuregelung der deutschen Reparationsverpflichtungen nach dem Ersten Weltkrieg gegründet.
Die Hauptspur des Nazi-Goldes führt in die Schweiz
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article191728659/Nazi-Gold-Die-Hauptspur-des-Raubgoldes-fuehrt-in-die-Schweiz.html 

Und weil es im Deutschen Reich keine sichere Lagerstätte für die beschlagnahmten Goldreserven der besetzten Gebiete gab lieferte Adolf das brav in der Schweiz ab.

27.11.2019

12:08 | moneymaven: Can the Fed Can Fight Wealth Inequality?

Minneapolis Fed President Neel Kashkari hired an Obama economic advisor to help the Fed fight income inequality.

Selbstverständlich hat jede Zentralbankentscheidung eine Auswirkung auf die Vermögens- und Einkommensverhältnisse. Idealerweise sollte der a) so gering wie möglich sein und b) nicht intendiert werden. Die gegenwärtige Null- bzw. Negativzinspolitik begünstigt als Ganzes jedoch eher die Wohlhabenden und trägt damit nicht unwesentlich zum zunehmenden Auseinanderklaffen der Gesellschaft bei. Die Antwort darauf ist aber nicht, die Zentralbankpolitik darauf auszurichten, die durch ihre Politik verursachte stärkere Einkommens- und Vermögensspreizung aktiv zu bekämpfen, d.h. die Zentralbanken zu einem Instrument der Sozialpolitik zu machen, sondern die fortwährenden Stützungen des Finanzmarkts und der Banken einzustellen. AÖ

26.11.2019

11:55 | welt: Die Zombie-Kritik an der EZB ist einfach nur abwegig

Der vor allem in Deutschland geäußerte Vorwurf, die EZB würde mit Niedrigzinsen „Zombie“-Unternehmen am Leben erhalten, verärgert die Zentralbank. Zwei EZB-Ökonomen erklären, warum es sich dabei um ein riskantes Ablenkungsmanöver handelt.

"Abwegig" ist schon ein sehr starker Begriff angesichts des Verweises der beiden Autoren auf die BIZ-Studie mit dem Titel "The rise of zombie firms: causes and consequences". Man muß die These ja nicht teilen und kann sie, wie es die beiden Autoren ohnehin tun, (versuchen zu) widerlegen. Die aggressive Wortwahl lässt eher darauf schließen, dass bei einigen Leuten in der EZB die Nerven blank liegen. AÖ

25.11.2019

10:32 | reuters: Work on ECB digital currency under way, progress possible next year

Progress on the feasibility of a digital currency backed by the European Central Bank could be made in the coming months, senior officials said on Friday, cautioning that the project faced challenges and was for the long term.

Einen Bericht an die Regierungen mag es im nächsten Jahr geben, die etwaige Einführung eines digitalen Zentralbankgelds (CBDC) wird aber noch Jahre in Anspruch nehmen. Die ökonomischen, rechtlichen, regulatorischen Fragestellungen sind für eine schnelle Umsetzung einfach zu komplex. AÖ

 

15:58 | Der Bondaffe
Ganz klar sieht man den Weg. "Digitale Währung" heißt das Zauberwort der Versklavung. Das sind Prozesse, die jahrzehntelang ausgelegt sind und
die umgesetzt werden. Bei einer "Digitalen Währung" gibt es sicherlich keinen Bargeldumlauf mehr.


10:01 | diepresse: Soll die EZB auch das Klima retten?

Eine Andeutung der neuen EZB-Chefin, Christine Lagarde, über den schwerpunktmäßigen Ankauf „grüner“ Anleihen versetzt einige Notenbanker in Aufruhr.

Ein klassisches Phänomen: Man scheitert in der eigentlichen Aufgabe und anstatt unter großen Mühen die ursprünglich zugewiesene Aufgabe zu erfüllen, sucht man sich ein neues Betätigungsfeld, um vom Scheitern abzulenken. In diesem Fall ist es natürlich auch eine Liebdienerei an die politiisch Mächtigen, etwas, dass ein Notenbanker niemals machen sollte, schon gar nicht öffentlich. AÖ

08:22 | f100: Finanzexperte: Die EZB hat sich jeder Kontrolle entzogen - das werden wir bereuen

Die Notenbanken sind unabhängig. Niemand kontrolliert, was sie machen. Das hat vor allem der EZB eine gewaltige Machtfülle gegeben. Unser ganzes Wirtschaftssystem ist inzwischen von ihr abhängig.

Eine Zentralbank sollte unabhängig sein - aber unabhängig von der Politik und nicht unabhängig von der Rechtslage! Ein Bewegen ausserhalb des Gesetzesrahmens ist nicht Unabhängigkeit sondern ein Rechtsbruch! TB

11:58 | Leser-Kommentar
Zentralbanken wie die FED, EZB und auch die BuBa, sind "Privatbanken", die seit ihrer Gründung schon immer machen konnten was sie wollen.
Niemand ist in der Lage diesen "verbrecherischen Institutionen" irgend etwas entgegenzusetzen. Kein Gericht, kein Präsident, kein Kanzler/in.
Es sind auch keine Notenbanken mehr, da die heutigen Geldscheine keine Banknoten mehr sind, die gegen Gold getauscht werden müssten.
Darauf ist nur noch ein Copyright C
Wer diese fälscht wird lediglich wegen einer Copyright-Verletzung bestraft nicht wegen das Fälschen von Banknoten.

12:36 | Bambusrohr
Da fragt man sich doch automatisch, wer denn diese Privatleute sind und wie sie heißen, denen die FED, die EZB und die BuBa gehören? Aber solange Geld die Welt regiert, wird sich eh nichts ändern.

16:46 | Leser-Kommentare 
(1) Auch das Buba-Thema gehört zu den Themen, zu denen in der Alternativ-Szene mehr Nonsens als wahres verlautbart wird. Dabei lassen sich doch die Rechts- und Besitzverhältnisse einfach eruieren. So ist die Bundesbank eine juristische Person des öffentlichen Rechts (in Form einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft), mithin also KEINE Privatbank. Streng genommen ist sie nicht einmal eine Bank im herkömmlichen Sinne des Begiffes, in der Banken ja Unternehmen sind. Und der Staat ist auch nicht ihr "Eigentümer", sondern er ist ihr "Träger", und die BuBa sollte deshalb eher als eine Art bankähnliche Staatsstruktur auf Bundesebene angesehen werden. Aber was auch immer: wie fast alle Zentralbanken ist sie jedenfalls
keine "Privatbank".
Ebensowenig wie die Österreichische Nationalbank; die ist zwar keine öffentlich-rechtliche Körperschaft, sondern eine AG. Doch mit dem
österreichischen Staat als 100% Aktionär. Demnach ist auch sie keine Privatbank. Ich wundere mich immer wieder, dass solch offenkundigen Falschaussagen, wie der Leserbeitrag (immerhin stimmte das mit den Bankonten/Geldscheinen), bei B.com unreflektiert veröfffentlicht werden.

Das machen dann je ohnehin die Leser! TB

(2) Zum Thema Bundesbank als private Bank folgendes. Die Bundesbank ist eine BUNDESBEHÖRDE und ausdrücklich keine Bank. Die reagieren auch allergisch wenn man sie Bank nennt. Wer dort arbeiten tut ist Bundesbeamter oder Angestellter des Bundes Die Leitung der Bundesbank wird von der Politik bestimmt und da sind neben Beamte tatsächlich auch Angestellte der üblichen Verdächtigen

24.11.2019

18:34 | ET: Zweifelhafte Berechnung der Inflation – das ‚Aus‘ für die Geldpolitik der EZB?

Wie schlecht ist die Kaufkraft des Verbrauchers eigentlich wirklich? Grundsätzlich gilt: Je höher die Inflation, desto geringer ist die Kaufkraft. Für die Eurozone beträgt die Inflation für das dritte Quartal 2019 rund 0,9 Prozent in der Eurozone und 1 Prozent für Deutschland.

Die Leseratte
Hier wird endlich mal mit Zahlen belegt, wie wir bezüglich der Inflationsrate nach Strich und Faden belogen werden. Warum? Damit die EZB ihre vertragswidrige Staatenfinanzierung weiter betreiben kann. Denn wenn die wahre Inflation bekannt würde, müsste sie nicht nur die Anleihenkäufe einstellen, sondern auch die Zinsen erhöhen.

19:11 | Der Bondaffe
Vor vielen Jahren in diversen KAG-Anlageausschußsitzungen brachte ich gerne den Einwand: "Infla-Was?". Ich machte mir keine Freunde. Ich
zweifelte an diesen Zahlen, genauso wie an den Zahlen zum Wirtschaftswachstum. Aber die Lösung war ganz einfach. Die Sitzungsteilnehmer "wollten glauben, ganz tief in Ihrerm Inneren glauben", daß das alles seine Richtigkeit hat. Und was die heutigen Infla-Was-Zahlen angeht, werden die richtigen Zahlen niemals verraten.
Die dürften schon in Richtung "zweistellig" gehen. Das geht aber nicht in die Veröffentlichung. Sonst machte die EZB-Leitzinsverarmungspolitik
keinen Sinn.

23.11.2019

11:46 | Der Systemanalytiker "Was ist das kleinste Übel von den nachfolgenden"

() Sparer mit Sparkonten werden mit Negativzinsen bestraft
() Bargeldhalter werden Stück für Stück (momentan noch bei hohen Summen) kriminalisiert und es wird üner eine Bargeldgebühr laut nachgedacht
() Private Kreditnehmer werden durch Positivzinsen bestraft
() Immobilienbesitzer werden durch Grundsteuer bestraft und durch Zwanhshypothek damoklesverschwertet
() Wohnungsvermieter werden zu kostspieligen Investitionen genötigt und durch eine Mietobergrenze ausgehungert
() Aktienbesitzer verlieren letztendlich immer wegen Spesen und Kursverluste
() Anleihenbesitzer bezahlen Zinsen fürs Geldverborgen und hoffen auf immer höhere Kurse
() Firmenbesitzer erhalten immer strengere Auflagen und arbeiten sich in den Konkurs
() FPÖ-Gold (ja das soll es geben) wird solange hinterfragt, bis es auch dem Schaf als kriminell vorkommt
() Silber ist ein Rohstoff, echtes Geld und ist (noch) nicht unter staatlicher oder medialer Beobachtung

07:18 | Telepolis:  Negativzinsen von mindestens minus 4 Prozent werden kommen

Schneller als befürchtet ist jetzt schon eine Prognose eingetroffen, die wir hier machen. Die Volksbank Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck erhebt als erste Bank in Deutschland Strafzinsen in Höhe von 0,5 Prozent auf das Guthaben von Tagesgeldkonten. Und das bereits ab dem ersten Cent. Dies ist leider erst der Anfang. In Zukunft werden uns Strafzinsen von minus vier bis minus fünf Prozent blühen, wenn wir weiterhin an dem zum Scheitern verurteilten Währungsexperiment Euro festhalten.

Allein der gedankliche Ansatz, für Sparguthaben Strafzinsen zu zahlen ist derartig pervers. TS

22.11.2019

08:53 | NZZ:  Notenbanker warnen vor Gefahren der eigenen Geldpolitik

Die Risiken für die Finanzmarktstabilität steigen aus Sicht der EZB und der Bundesbank. Dazu trägt ihre eigene Politik wesentlich bei, wie die EZB einräumt. Die tiefen Zinsen animieren Marktteilnehmer zu immer grösseren Risiken. Sorgen bereiten auch Verschiebungen bei der Finanzierung der Realwirtschaft.

21.11.2019

16:24 | Leser-Zuschrift zur EZB-Warnungs-Diskussion der letzten Tage

EZB warnt eindringlich vor den Folgen der unverantwortlichen Zentralbankpolitik :
https://www.zerohedge.com/markets/bizarre-admission-ecb-warns-its-policies-threaten-financial-stability-could-lead-crash
Hier die Reaktion eines anderen Komikers : https://www.youtube.com/watch?v=OL8Eh2XLp80

12:20 | jf: Negativzinsen: Söder fordert Ausgleich für Sparer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine finanzielle Entschädigung für Sparer, die unter Negtivzinsen leiden, ins Gespräch gebracht. „Der Staat sollte nicht tatenlos zusehen, wie das Sparen immer weiter erschwert wird“, sagte Söder der Passauer Neuen Presse. Denn: „Der Kern der deutschen Finanzarchitektur sind die Sparer. Wir sind kein Volk der Spekulanten, sondern eines, das solide wirtschaftet.“ Es brauche „einen großen Master-Plan, wie man die Sparer schützt und von Negativzinsen befreit“.

Im Grunde zahlen die deutschen Sparer die Zeche dafür, dass im Euroraum mit Gewalt eine geldpolitische Einheitskultur, mit allem was daran hängt, durchgesetzt werden soll. Nun ist es bestenfalls die zweitbeste Lösung, Interventionen mit Interventionen zu bekämpfen, manchmal aber realpolitisch der einzig gangbare Weg. AÖ

14:20 | Leser-Kommentar
Dann sollte Söder sich aus der Regierungsverantwortung verabschieden und sein Heil in der Opposition suchen, die Regierung welcher er ja nun angehört verfolgt aus ideologischen gründen, d.h, urkommunistischen, genau das : Die Euthanasie der Rentiers - Vom Ende des Sparens
Und hier wird schon auf der ersten Seite klar wo wier uns schon befinden, auf dem Weg in die schöne neue sozialistische Welt : http://www.chaloupek.eu/explorer/EuthRent.pdf 
Nicht anzunehmen, daß Söder das nicht alles weiß. Warum steht er dann nicht auch öffentlich dazu und outet sich als Sozialist ?
Schon der erste Absatz macht klar, worum es geht : Systemwechsel durch den "grossen Knall" oder um einen "graduellen Übergang" !
Dem Sparer kann es eigentlich egal sein, denn am Ende ist er "Euthanasiert". Den Verantwortlichen geht es nur darum das Ziel zu erreichen.
Der graduelle Übergang schien den Wölfen im Schafspelz erfolgsversprechender zu sein. Nach Fabian-Manier wird das Wasser für den Frosch langsam erhitzt. Wobei ich nicht ausschließen möchte, daß der grosse Knall durch einen abrupten, starken Wirtschaftsabsturz nicht doch noch kommen kann. Ich denke Frau Merkel befürchtet dies auch wenn sie von disruptiven Veränderungen spricht.
http://www.chaloupek.eu/explorer/EuthRent.pdf
Egal, am Ende ist der Kapitalstock zerstört und es bleibt der Gesellschaft nur noch die Organisation als kommunistische Gemeinschaft.
So jedenfalls der perfide Plan. Wenn man sich anschaut was die institutionellen Kapitalsammelstellen mittlerweile so alles in den Büchern stehen haben, kann man eigentlich nur noch auswandern. ( Die Frage ist : Wohin ?)

14:45 | Der Bondaffe
Vielleicht eine gewisse Vorahnung? Angst vor wütenden Wählern? Alles halb so schlimm. Wenn die jährliche Schließfachgebühr in der Bank günstiger ist als die Gesamtsumme der Negativzinsen oder ein entsprechender Zinssatz, dann weiß man was man zu tun hat. Den größten Teil in bar abheben und einlagern. Gut ist's. Die Versicherungen machen das nicht anders.

15:35 | Leser-Kommentar zum Kommentar von 14:20
Es zeichnet sich ab, daß diese Pläne jäh durchkreuzt wurden. Siehe hierzu Peter Denk. Oder auch Ben Garrison Cartoons zur Erheiterung. Der für uns sichtbare Auftakt war die Wahl von Donald Trump vor genau drei Jahren. Unsere einzige Hoffnung ist, daß es einen neuen Plan gibt («Trust the Plan»). Ob der aber für uns rechtzeitig kommt, wage ich zu bezweifeln. Man kann ein Jahrhunderte altes System der Schuld(en)knechtschaft nicht innerhalb weniger Jahre abwickeln. Und sind wir uns mal ehrlich, der typisch Deutsche Michl lernt doch sowieso nur durch Schmerz. Bei unseren geschätzten österreichischen Nachbarn sehe ich dies etwas anders. Ich habe 30 Jahre 40 Meter neben der Grenze zum BL Salzburg gewohnt.


12:03 | bundesbank: Rede bei der Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts 2019 der Deutschen Bundesbank Prof. Claudia M Buch, Vizepräsidentin der Deutschen Bundesbank

Im vergangenen Jahr um diese Zeit waren die wirtschaftlichen Aussichten noch etwas besser als zurzeit. Konjunkturelle Warnsignale waren schon spürbar, es wurde aber noch ein langsam steigendes Zinsniveau erwartet. Diese Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt: Inzwischen sind weltweit Abwärtsrisiken für die Konjunktur eingetreten. Gerade die exportorientierte deutsche Industrie ist hiervon besonders betroffen (Schaubild 1). Eine robuste inländische Nachfrage – gestützt durch günstige Finanzierungsbedingungen und eine gute Lage am Arbeitsmarkt – verhinderte bislang einen noch stärkeren konjunkturellen Rückgang.

Sowohl die Entscheidungen der Federal Reserve - Stichwort Repo-Markt -, als auch die der EZB - Stichwort LTRO und Erleichterung für die Banken bei den Negativzinsen durch die eingeführte Staffelung, trotz der Absenkung des maximalen Negativzinssatzes - ergeben nur einen Sinn, wenn eine oder mehrere systemrelevante Banken vor erheblichen Problemen stehen. Mit keinem Sterbenswörtchen wird auch in dieser Rede darauf eingegangen. AÖ

08:43 | M&W: Repo-Krise

US-Geldpolitik & -Wirtschaft: Dass es sich bei der Mitte September auf dem US-Repo-Markt plötzlich ausgebrochenen Liquiditätskrise um weit mehr als nur ein „technisch bedingtes, kurzfristiges Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage“ handelte, bewies der im Oktober gezeigte Aktionismus der US-Notenbank.

Noch verstehen die wenigsten genau, was an diesem Tage ausgelöst wurde! Anfangs haben selbst Profi-Beobachter es als Einmalereignis abgetan und die haarsträubensten Ereignisse und Ausnahmesituationen als Begründung geliefert. Mit zunehmender Fortdauer lichten sich jedoch die Schleier!  Deshalb wird der 17. September 2019 - ähnlich dem 15. September 2008 - als denkwürdiger Tag in die Geschichte eingehen.TB

10:55 | Der Bondaffe
Was den US-Repo-Markt angeht kann ich (leider) mit keinen Details aufwarten. Ich meine aber es genügt zu wissen, nicht zu vergessen und vor allem stets zu beobachten, was sich da entwickelt. Letztendlich wird ein riesiger Haufen Geld ins System gekippt. Profis sagen "monetäre Expansion". Mit dieser "brutalen Liquidität" hält man das System am Laufen. Bei den Zahlen zur US-Staatsverschuldung ist das nichts anderes. Diese steigt weiter unaufhörlich und ich denke, da wird statistisch (über Schattenhaushalte) ordentlich getrickst. Noch funktionert es.

Meines Erachtens geht es darum, in irgendeinem Marktsegmet eine "Markt-Explosion" zu verhindern die dann durchschlägt. Vielleicht findet diese im Repo-Markt statt oder ein vergleichbares Event bringt diesen in Untergangserscheinungen. Am Ende der Kette steht auf jeden Fall der US-Aktienmarkt und der US-Bond-Markt (hier zuletzt der US-Staatsanleihenmarkt), dann kommt gleich die Währung. Ich glaube nicht, daß die Herrschaften MIttel haben (bis auf noch mehr Geld ins System zu pumpen) um diesen Prozess noch aufzuhalten. Also so etwas ähnliches wie ein GAU, eine Kettenreaktion läuft bereits. Noch wird ordentlich gelöscht, wie lange man das machen kann weiß ich nicht.

Was ich aber in den Chartverläufen bei Aktien und Bonds sehe sind Verzögerungstaktiken und Hinhaltemanöver. Da wird massiv eingegriffen um die Niveaus zu halten. Ein paar große US-Aktien (Apple, Google, Facebook, besonders Tesla) machen auf schönes Wetter. Es kann aber auch sein, daß diese liquiditätsmäßig gepuscht werden, um den großen Investoren den Ausstieg zu erleichtern. Auch geht es dabei um hohe
Bewertungskurse, mit denen Fonds oder Kapitalsammelstellen ihre Assets bewerten.

Wie man sieht, schwindet das Vertrauen in das System jetzt mit Breitenwirkung immer schneller und viele gehen auf "Tauchstation" bzw. "Nummer sicher". Irgendwann knallt's eben. Es tauchen immer neue Baustellen auf, einer davon ist seit geraumen der US-Repo-Markt. Ob Aktien- und Bondmärkte das überleben werden, werden wir sehen. Aber dann sollten die Gold- und Silberpreise als Ausgleich abgehoben haben.

20.11.2019

14:24 | n-tv: Einschätzung der EZB Zinstief droht Stabilitätsrisiko zu werden

Die Risiken und Herausforderungen für die Finanzstabilität nehmen laut EZB nicht zuletzt auch wegen der Nullzinspolitik der Notenbank weiter zu. Das Zinstief ist für die Banken im Euroraum allerdings nicht die einzige Baustelle. Unbehagen bereiten auch hohe Schulden und Haushaltsdefizite.

Kommentar des Einsenders
die EZB macht ich Sorgen wegen den selbst geschaffenen Problemen.

Denen gehts gleich wie mir in den letzten 2 Wochen vor Weihnachte(rl)n. Man eilt von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier und trinkt und isst Unmengen. Jeden morgen steht man auf und macht sich um die selbstverursachten Auswirkungen große Sorgen.
Einziger Unterschied: zu Weihnachten kehrt bei mir Frieden ein. Das EZB-Weihnachtserwachen wird aber ein anderes sein! Frieden wird's da ob der angerichteten Probleme wohl keinen geben! TB

16:58 | Leser-Kommentar zum grünen TB-Kommentar
Der Vergleich mit der Vorweihnachtszeit ist super, geniale TB Gedanken.

Merci! TB

16:25 | Der Bondaffe
Zu den "riskanteren Investments", die kurz im Artikel erwähnt werden (wobei man mit "riskant" wohl "Schuldnerausfall" meint), gesellen sich
auch Investments, die "nicht liquide" sind. Weiter so viel heißt wie "komplex in der Struktur und daher schwer handelbar". Erst letzte Woche
hatte ich ein Gespräch mit einem "Konstrukteur solcher Produkte". Dabei werden "Immobilienanteile und Mietforderungen" verbrieft und als
Inhaberschuldverschreibung (also Festverzinslichencharakter") ummantelt.
Also so etwas ähnliches wie ein Asset-Backed-Security, nur mit anderem Rechtscharakter. Eine Inhaberschuldverschreibung ist aber in der Regel
nicht durch Sicherheiten hinterlegt. Das ist clever gemacht. Aber im Notfall nur sehr schwer zu liquidieren und zu verkaufen.
Da darf man sich wundern, wenn angesichts Null-Performance bzw. Almosenwertentwicklung bei Staatsanleihen und möglicher klassischer
Anlagen wie Pfandbriefe (also Altbestand) auf dieser Art Investment zurückgegriffen werden muß. Nur wegen der Rendite, da stehen dann "noch
3%" drauf.
"Risiko für die Finanzstabilität" ist m.E. zu schwammig ausgedrückt. Was soll das sein? Wahrscheinlich ist Finanzmarkt- und Geldwertstabilität
gemeint.


12:12 | Gabor Steingart: Das Morning Briefing vom 20. November 2019: CDU-General Ziemiak fordert Revision der EZB-Politik

keine Idee von der Zukunft schien zu wild, als dass nicht einer der großen Science-Fiction-Autoren sie aufgeschrieben hätte: Aldous Huxley errichtete in seiner „Schönen neuen Welt“ eine Diktatur, die ihre Untertanen zu Konsum und zur Kritiklosigkeit erzog. George Orwell ließ in „1984“ eine Welt entstehen, in der ein Wahrheitsministerium und eine politische gesäuberte Sprache, der Neusprech, die Untertanen in Schach hielten. Jules Verne schickte Professor Otto Lindbrock durch einen Höhleneingang in Island „zum Mittelpunkt der Erde“, um eine fantasiereiche Unterwelt mit offenem Meer, Wäldern aus Riesenchampignons und bislang unentdeckten Meeressauriern zu erkunden. Nur auf die Idee, eine Welt zu erfinden, in der die Besitzer von Geld wie Aussätzige behandelt werden, ist niemandem gekommen. Zu absurd schien der Gedanke, sie mit einer Strafzahlung zu züchtigen, um ihnen die bürgerlichen Tugenden, als da wären Fleiß und Sparsamkeit, auszutreiben. Zu verwegen schien die Pointe, ausgerechnet Hasardeure und Schuldenmacher mit Bargeld zu belohnen.

Solange nicht das Tabuthmea Euro angegangen wird, das heißt solange Merkels fatalistisches Diktum "Scheitert der Euro, scheitert Europa" die deutsche Politik bestimmt, wird sich genau gar nichts ändern. Deutschland steht am Scheideweg: entweder es unterwirft sich den makroökonomischen Notwendigkeiten einer Einheitswährung, d. h. unter anderem, dass die Schuldenbremse (und einschlägige EU-Bestimmungen) und die deutsche Angst vor der Inflation verschwinden müssen, oder der Euro muss abgewickelt werden. Beides zusammen geht nicht. AÖ

07:54 | gs: Gerald Celente: Banker sind Geldjunkies

Und dann gibt es da diese mageren, zwielichtigen Zentralbanker. Ich meine, erinnern Sie sich daran, dass dies Privatbanken sind. Lassen Sie uns den Begriff "Federal Reserve" entfernen. Daran gibt es nichts bundesstaatliches. Und wir haben erst kürzlich von dem dortigen, obersten Banker, Jerome Powell, gehört, dass es unwahrscheinlich sei, dass sich die Zinsen verändern solange das Wachstum anhält. Von welchem Wachstum spricht er?

Celente lieferte früher stets interessante Analysen ab - leider verbunden mit "Crash morgen". Nicht umsonst ist er in der Versenkung verschwunden und taucht nur mehr gelegentlich auf! TB

"Crash morgen". Nicht umsonst ist er in der Vesnkung versch19.11.2019

13:41 | tj: Live Q&A mit Bundesbank-Präsident & EZB-Mitglied Jens Weidmann

Kommentar vom Vatikan-Korrespondenten seinem Bruder
Mit teilweise sehr interessanten Fragen moderiert vom gutmenschlichen Tilo:
1:16 Helikoptergeld
1:23 Gold in Bank-Bilanzen, Deutsches Gold
1:31 Hajek oder Karl Marx

12:28 | diepresse: Trump beschwert sich beim Fed-Chef über hohe Zinsen

Der wegen seiner Zinspolitik von US-Präsident Donald Trump heftig kritisierte Notenbankchef Jerome Powell hat sich mit dem Staatschef getroffen.

Trump bleibt seiner Linie treu, den US-Dollar schwächen zu wollen. Erratisch ist sein Verhalten zumindest in dieser Hinsicht mit Garantie nicht. Und man muß kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass im kommenden Wahljahr 2020 derartige Aussagen nicht verschwinden werden. AÖ

17.11.2019

18:17 | ct: Büro der iranischen Zentralbank in Brand gesetzt (mit Video)

Iranische Demonstranten haben das Gebäude der iranischen Zentralbank in der Stadt Behbaban in Brand gesteckt.

Der iranischen ZB bleibt auch nix erspart. Im September wrude sie mit US-Sanktionen belegt und nun mit Hitzesanktionen aus dem eigenen Volk! TB


16:14 | NH:  Der G30-Skandal geht weiter: Notenbanker veröffentlichen Empfehlungen zur Rentenpolitik von Blackrock für Blackrock

Neues von der G30, dem internationalen Club zur Verquickung der Interessen wichtiger Notenbanker und der internationalen Finanzbranche: Mario Draghi ist nicht mehr Mitglied und der Club hat ein Papier mit Empfehlungen für die Rentenpolitik veröffentlicht, das vor allem den Interessen der Anlagebrache dient.

.... da war doch dieser selbstlose Retter der (C)DU ... Merz... TS

08:53 | cash: Kein Kurswechsel der EZB unter Christine Lagarde

Nach einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters rechnen 94 Prozent der befragten Ökonomen damit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) unter ihrer Führung den Kurs ihres Vorgängers Mario Draghi beibehalten wird. Die ehemalige Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) steht seit Monatsbeginn an der Spitze der EZB. Eher skeptisch sind die Experten allerdings, ob es Lagarde gelingen wird, die 19 Euro-Staaten zu abgestimmten Haushaltsmassnahmen zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft zu bewegen. 60 Prozent der befragten Volkswirte rechnen nicht damit.

1.Unnötig, dies vorherzusehen. Jede Art von Kurswechsel würde das massive Versagen (Extreme nenne es sogar Betrug) der letzten 10 Jahre sofort entlarven. Niemals würde man einen Changer an die Spitze der EZB setzen sondern eher einen Verstärker der alten Politik!

2. brauchen wir ohnehin keine Ökonomen mehr sondern nur mehr Zentralbanken-Versteher, da die Zentralbanken die einzig bestimmende Kraft in unseren Ökonomien geworden sind! TB

16.11.2019

10:27 I ef: Geopolitik und Wirtschaft

Im Rahmen eines unter Beteiligung des Wiener Hayek-Instituts und des Austrian Economics Center im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank abgehaltenen Symposions mit dem Titel „The Austrian School of Economics in the 21st Century“ („Die Österreichische Schule der Ökonomie im 21. Jahrhundert“)fungierte eine Reihe hochkarätiger Fachleute als Referenten. In drei parallel laufenden Vortragsreihen wurden Themen wie „Free private cities – there is an alternative“ („Freie Privatstädte – Es gibt eine Alternative“), „The intellectual partnership of Hayek and Popper“ („Die geistige Partnerschaft zwischen Hayek und Popper“), „Law and praxeology“ („Recht und Praxeologie“) und viele andere, zumeist wirtschaftsbezogene Themen behandelt.

Ein Andreas Tögel-Beitrag. HP

08:04 | gs: Sechzehn Tonnen und ein Aktenkoffer

Zentralbanker erschufen seit 2000 mehr als 20 Billionen Dollar neue Währung, retteten Banken und sorgten dafür, dass geldpolitische Illusionen echt aussahen. Schulden, Zinsausgaben und Preise stiegen. Die geldpolitischen, fiskalpolitischen und allgemein politischen Illusionen, einschließlich der Amtsenthebung, bestehen weiterhin. Frage: Wenn digitale Dollar keinen innewohnenden Wert besitzen und einfach zu produzieren sind, was ist ein Dollar dann wert? Ist ein Kilo Gold 48.000 Dollar oder mehr wert, wenn man bedenkt, dass die Fed oftmals 48.000 Dollar in einem kurzen Moment erschafft?

Dazu passend der im Artikel erwähnte Song! TB

15.11.2019

14:33 | WiWo: China pumpt weitere Mittel in den Geldmarkt

Weitere 200 Milliarden Yuan sollen in den Geldmarkt fließen und die Wirtschaft stützen. Der Zinssatz blieb dagegen unverändert bei 3,25 Prozent.

11:35 | kurier: Raidl: "Sorgen um die Reputation der Nationalbank"

Eine seltsame Mischung aus teils extrem kapitalistischen Ökonomen, manche mit religiösem Sendungsbewusstsein, tagte am Mittwoch und Donnerstag im traditionsreichen Kassensaal der Nationalbank. Das Hayek-Institut, geleitet von der OenB-Vizegouverneuerin und Ex-FPÖ-Kommunalpolitikerin Barbara Kolm, hatte zur Konferenz „The Austrian School of Economics in the 21st Century“ geladen.

Claus Raidl, ÖVP-naher langjähriger Ex-Präsident der Bank, hält Veranstaltungen dieser Art nicht gerade förderlich für das Image der Nationalbank. „Ich mache mir große Sorgen, dass damit die Reputation der Nationalbank verloren geht“, erklärte Raidl dazu gegenüber dem KURIER.

Werter Herr Raidl! Nur weil man etwas nicht versteht, muss man sich noch lange keine Sorgen machen. Viel mehr ist diese Konferenz ein Zeichen der Hoffnung:
1. Endlich werden einmal die richtigen Themen thematisiert und dem Dauerschweigen ein Ende gemacht!
2. Es gibt wieder Meinungsfreiheit an der OeNB! TB

16:49 | Leser-Zuschrift
Ich habe den in den späten 80iger-Jahren kennen gelernt. Er ist mir als eher g´scheit und gar nicht engstirnig in Erinnerung, weswegen ich mir nicht vorstellen kann, dass derartig dümmliche Bekümmernisse rein auf seinem Mist gewachsen sind. Oder aber .... er will sich doch nicht für die nächste Regierung in Stellung bringen, indem er sich bei CFR-Kurz einschleimt ?

06:42 | FAZ:  Das Ringen um die Strategie der EZB beginnt

Braucht die Europäische Zentralbank (EZB) ein ganz neues Inflationsziel, weil sie ihr altes von „unter aber nahe 2 Prozent“ ohnehin nicht erreicht? Muss sie sich womöglich einfach damit abfinden, dass die Verbraucherpreise nicht mehr so stark steigen wie früher? Oder muss sie, ganz im Gegenteil, die Inflation in Zukunft anders berechnen als bislang – und beispielsweise die enorme Steigerung von Hauspreisen stärker berücksichtigen, um den Anstieg der Lebenshaltungskosten korrekter als bislang zu messen?

Oder macht mans wie in den USA:  in den 0er-Jahen hat man bei der Infaltionsberechnung die Banane und Milch jeweils 30 und 40 % aqualitativ aufgewertet und bei gleichbleibenden Preisen, diese Aufwertung inflationshemmend eingerechnet.
Man könnte ja wesentliche Güter in der Qualität schlechter bewerten und diese Verschlechterung in den Preisen einrechnen, dannhätte man höhere Inflationswerte, ob's was bringt ist natürlich fraglich! TB

08:42 | Leser-Kommentar
In der Schweiz fehlen die Gesundheitskosten bei der Inflationsberechnung.

11:23 | Leser-Kommentar zu grünen Kommentar
Vor vielen Jahren habe ich in einer Veröffentlichung bei Duncker&Humblot geschrieben, dass Indizes niemals die objektive Wahrheit wiedergeben, sondern Ausdruck der Interessen jener Kreise sind, die den jeweiligen Index ausarbeiten ( lassen ). Offizielle Indizes waren schon immer - und sind es heute mehr denn je - ein manipulatives Instrument der Regierenden.
Besonders einfach ist das bei US-Statistiken zu sehen, wenn man die offiziellen Zahlen mit den leicht zugänglichen " shadow statistics " vergleicht.
Auch dieses brisante Thema wird von den MSM sorgfältig totgeschwiegen.

13:11 | Der Bondaffe
Lieber TB, tun Sie sich das um Gottes nicht an. Diskutieren Sie niemals mit Statistikern. Flüchten Sie wenn es geht. Irgendwohin, nur weit weg von diesen Wahrheitsverdrehern. Vielleicht hilft das: "Gib' Dich niemals mit Statistikern ab. Zuerst reden Sie mit Dir, dann ziehen Sie Dich auf Ihr tiefes Niveau herunter und dann sind Sie Dir haushoch überlegen."

14.11.2019

18:58 | b.com: "Manche Zentralbanken "leben" halt noch die Meinungsfreiheit"

Das Goldstandard-Institut zu Gast in der OeNB! Anlässlich der "The Austrian School of Economics in the 21st Century" Konferenz in den Räumlichkeiten der Österreichischen Nationalbank konnte ich heute einen Vortrag zum Thema "The breach of the Rule of Law to save the monetary illusion" halten. Es gibt sie also noch die Meinungsfreiheit in Österreich - zumindest an der OeNB! Ich bedanke mich beim AEC, Dr. Barbara Kolm und Federico Fernandez für die Einladung, bei der OeNB für die Gastfreundlichkeit, sowie bei AÖ und John James und anderen für die Mithilfe bei der Vortrags-Vorbereitung. TB

13.11.2019

13:03 | welt: Der Negativzins befeuert das Dilemma der deutschen Prekär-Sparer

Wohlhabende investieren in Immobilien und bauen so ihr Vermögen aus. Dabei hätten auch Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen die Chance auf Vermögensaufbau. Doch sie klammern sich an Sparbuch und Girokonto – und riskieren eine große Rentenlücke.

18:21 | Der Bondaffe:  
Die Lage ist verzweifelt. Vor ein paar Tagen lernte ich einen interessanten Mann kennen. Er ist in der "Finanzbranche" und "konstruiert Inhaberschuldverschreibungen". Darin werden Immobilienanteile (wie immer das im Detail aussieht) bzw. Immobilienforderungen (Mieten, Zinsflosw) verbrieft um diese dann in einen Mantel namens Inhaberschuldverschreibung zu packen. Dann wird diese illiquiden, an der Börse nicht gehandelten Wertpapiere als Over-the-counter-Geschäft an institutionelle Investoren (wie Fonds) verkauft. Ganz sauber ist das nicht, aber die Anlagerichtlinien bei den Anlegern werden großzügig ausgelegt. Angeblich bringt das 3 - 4% p.a., ist aber nur was für Profis. Die Institutionellen sind verzweifelt und ebenso händeringend auf der Suche nach Alternativen. Nur sind diese im Prinzip begrenzt, man muß etwas neues "konstruieren". Ich habe dann erkannt, daß auf "normalen Weg" nur noch Mini-Renditen zu erwirtschaften sind. Kurzum: die pfeiffen alle aus den letzten Löchern. Im übrigen war er nicht amusend vom Bondaufkaufprogramm der EZB. Seiner Meinung nach gibt es zu wenig Staatsanleihenware im Markt.

Dies errinnert mich immer an die oberste Geschäftsmaxime ........ "Es gibt drei grundlegende Voraussetzungen für erfolgreiche Börsenprofis ..... wir kennen keine davon!"  TS

12:37 | ft: Central banks’ mandates allow them to tackle climate change

Move over, negative rates. There is a new issue baffling and dividing those running the world’s central banks: should they be helping to fight climate change? The answer has to be yes — within their mandates. For most central banks, that means taking significantly more action. But governments have their own part to play in spurring on indispensable market development.

Klar, dass Hedgefonds und Großinvestoren jetzt gerne die Zentralbanken als Hedge für ihre grüne Abenteuer haben wollen, schließlich gilt es, Verluste aus Irrsinnsgeschäften auf Kosten der Allgemeinheit zu vermeiden. Oder wie hat es sinngemäß Gordon Gekko in "Wall Street 2: Geld schläft nicht" bereits im Jahr 2010 (!) gesagt: "Über Jahrzehnte haben wir die Kleinanleger mit Kohle- und Erdölunternehmen ausgenommen, jetzt machen wir das halt mit grünen Unternehmen." AÖ

11.11.2019

15:39 | gs: "Wenn es ernst wird, muss man lügen!"

Glaubten die Fed-Vorderen noch zu Monatsbeginn, das "Problem" mittels einer 75-Mrd.-USD-Übernacht- und einer zusätzlichen 14-tägigen 30-Mrd.-USD-Kreditlinie endlich in den Griff zu bekommen, so sah man sich nur kurze Zeit später gezwungen, nun mit allergrößter Vehemenz zu intervenieren. Schließlich erhöhte die Fed nicht nur ihre beiden Kreditlinien auf stolze 120 Mrd. USD bzw. 45 Mrd. USD, sondern verkündete auch noch ein bis Mitte 2020 laufen sollendes T-Bill-Kaufprogramm über 60 Mrd. USD monatlich, dessen Start bereits am 15. Oktober erfolgte!

Und wenn man zu viel lügt, wird's langsam ernst! TB

12:59 | welt: „Mittlerweile geht es an die Substanz unseres Gesellschaftssystems“

Der frühere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof sieht wichtige Eigenschaften des Eigentums durch den Nullzins verletzt. Sparer würden genötigt, ihr Geld schnell auszugeben. Und schon bald könnte es zu weiteren Belastungen kommen.

So wird es kommen, das ist schlicht unvermeidbar. AÖ

12:14 | nzz: Der Chef des Euro-Rettungsschirms: «Man hat den Teufel an die Wand gemalt: Hyperinflation, Rechtsbrechung, riesige Verluste»

Ist die Euro-Krise ausgestanden? Klaus Regling, Chef des Rettungsfonds ESM, malt im Gespräch mit der NZZ ein erstaunlich positives Bild. Sogar Griechenland sieht er wieder als wettbewerbsfähig an. Und er wehrt sich gegen exzessive Kritik aus Deutschland.

Viel mehr als - Wir brauchen noch mehr Zentralismus - und eine gehörige Portion Schönfärberei kann Klaus Regling nicht bieten. Denn wie heißt es so schön: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. AÖ

08:53 | cash: Marc Faber: «Auch die Fed verwässert das Geld wieder»

Marc Faber, bekannt als Kritiker der Notenbanken, sieht schwere Risiken in der weitherum praktizierten lockeren Geldpolitik. Für Aktienanleger sieht er das Ende aber nicht gekommen – im Gegenteil, er hat noch Tipps.

10.11.2019

10:07 | ET: Bankenunion, Ökokalypse, Finanzkrise, Bargeld: Liebe Christine Lagarde, liebe Eurokraten

Chère Christine, liebe Eurokraten, gut, dass Eure EZB zu Beginn der Finanzkrise den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems mit verhinderte und gut auch, dass jetzt eine Frau an ihre Spitze rückt. Nicht gut finden wir aber, dass die EZB zu einem nicht demokratisch legitimierten politischen Hauptakteur aufgestiegen ist, der Ersatzpolitik für das reformscheue Politestablishment betreibt. Bei aller Anerkennung für Deine Grandezza: Es hat bei der Besetzung dieser wichtigen Position überhaupt keine zivilgesellschaftliche Debatte gegeben, da die Besetzung jenseits der Öffentlichkeit ausgekungelt wurde.

09.11.2019

09:51 | ef: Die Nullzinsfalle und die Suche nach Auswegen

".... Taghizadegan bezweifelt, dass sich politische Ziele einerseits und individuelle Ziele der Bürger andererseits jemals zur Deckung bringen lassen. Daraus und aus der ständig zunehmenden Machtfülle zentraler Bürokratien resultieren die gegenwärtig gewaltigen Probleme, denen nicht sinnvoll mit einer One-size-fits-all-Politik zu begegnen ist. Eine nachhaltige Gesundung des Wirtschafts- und Geldsystems setzt kleinräumige Strukturen voraus. „Small is beautiful“ ist indes eine Einsicht, die von der politischen Klasse völlig ignoriert wird."

Treffende Analyse von Rahim Taghizadegan - auf den Punkt gebracht von Andreas Tögel! HP

08.11.2019

08:35 | wolfstreet: Fed Goes Nuts with Repos & T-Bills but Sheds Mortgage Backed Securities

The fastest increase in assets for any two-month period since the post-Lehman freak show in late 2008 and early 2009. Total assets on the Fed’s balance sheet, released today, jumped by $94 billion over the past month through November 6, to $4.04 trillion, after having jumped $184 billion in September. Over those two months combined, as the Fed got suckered by the repo market, it piled $278 billion onto it balance sheet, the fastest increase since the post-Lehman month in late 2008 and early 2009, when all heck had broken loose – this is how crazy the Fed has gotten trying to bail out the crybabies on Wall Street:

Der Unterschied zu 2008/2009? Damals war allen Beteiligten klar, dass die Situation ernst, sehr ernst ist. Heute, da die Bilanzsumme der Federal Reserve förmlich explodiert, ist diese Wahrnehmung kaum vorhanden. Dabei müsste doch klar sein, dass irgendetwas Grundlegendes massiv ins Wanken geraten ist. Sollte das Ausblenden diese unangenehmen Neuigkeiten gelingen, ist kurz- und mittelfristig jedenfalls mit weiteren Kursfeuerwerken zu rechnen. AÖ

07.11.2019

08:26 | wolfstreet: Whose Bets are Getting Bailed Out by the Fed’s Repos & T-Bill Purchases?

The repo market blew out in mid-September. It had already briefly blown out at the end of 2018, then settled back down. But the issues started bubbling up again. By the end of July, the repo problems made their way into the Fed’s meeting, as we learned when the minutes of that meeting were released in August.

Die Hedge-Funds erfreuen sich also am Powell-Put, der wie schon seinerzeit der Greenspan-Put die Verluste der Schwergewichte am Finanzmarkt sozialisiert, und damit die Ungleichheit in der Gesellschaft massiv fördert. AÖ

06.11.2019

08:11 | welt: Der 10.000-Euro-Schein soll den deutschen Sparer retten

Wegen der Minuszinsen horten immer mehr Menschen ihr Erspartes in bar. Ökonomen verlangen nun, dies durch Ausgabe besonders wertvoller Scheine zu erleichtern. So abwegig ist die Idee nicht, denn es gibt prominente Beispiele.

Draghi hat den 500-Euro-Schein abgeschafft, Lagarde soll jetzt den 10.000-Euro-Schein einführen. So schnell ändern sich die Zeiten. Außerdem würde diese Maßnahme, so sympathisch sie ist, die Umsetzung der Geldpolitik noch weiter erschweren, die, so die Logik der Notenbanker, durch die Negativzinsen die Kreditvergabe ankurbeln will. Außerdem gibt es schon eine höchst liquide Alternative zu einem derartigen Geldschein, die zumindest derzeit noch in Deutschland bis zu diesem Betrag anonym erworben werden kann: Gold. AÖ

10:19 | Leser-Kommentare
(1) Was kommt nach dem € 10.000 Schein? Wie schon einmal der € 10 Millionen Schein?

(2) Ökonomen verlangen.... So ein Geldschein soll das Horten leichter machen, damit es nicht entwertet werden kann. Die heutigen Ökonomen sorgen sich also nicht um die Ökonomie, sondern um das Geld von Vermögenden. Sie möchten daß dessen Geld dem Wirtschaftskreislauf zum Schaden der Ökonomie entzogen wird. Ist das die Aufgabe von Ökonomen? Seltsam.

(3) Die Zecke: 10.000-Euro Schein also? Scheint ja ein tolles Entgegenkommen zu sein. Aber wohl nur für die Banken. Die tätigen ja wohl nur nichtanonyme Geschäfte und denen ist die Geldwäschegrenze egal. Aber ein Privatmann mit 10.000-Schein (ab 10.000 € Registrierung, nur bis unter 10.000 (9.999,99) annonym) wird immer nur mit Registrierung kaufen und zahlen können, denn 500er gibt es nicht, und, wer weiß, 200er demnächst auch nicht mehr, und ein Jahr weiter 100er auch nicht mehr? Perfide, aber geschickt. Alles wird immer gläserner.

05.11.2019

18:00 | bundesbank.de: Rede von Vorstandsmitglied Burkhard Balz: Wettbewerb der Währungen – Die Rolle des Euro im internationalen Finanz- und Währungssystem

[V]ielen von Ihnen ist der europäische Geschäftsbetrieb wohl vertraut, besonders der Umgang mit den Amts- und Arbeitssprachen. Auch ich habe in meiner langjährigen Zeit als Abgeordneter im Europäischen Parlament gelernt, damit umzugehen. Die europäische Sprachenvielfalt erweist sich gelegentlich als hinderlich, aufwändig ist sie auf alle Fälle. Und dennoch ist die sprachliche Vielfalt ein wesentliches Merkmal der Europäischen Union, die ich persönlich sehr schätze. Die Währungsvielfalt haben wir in Europa dagegen zu einem großen Teil überwunden. Seit 20 Jahren stärkt der Euro mittlerweile den gemeinsamen Binnenmarkt, erleichtert den Handel und fördert die Preistransparenz. Weltweit dagegen ist es eher umgekehrt: Es gibt immer noch eine Währungsvielfalt, während Englisch im Zuge der Globalisierung mittlerweile zur lingua franca geworden ist. Darüber, wie sich das internationale Finanz- und Währungssystem in Zukunft entwickeln könnte und sollte, wird jedoch heftig diskutiert.

Ein multipolares Währungssystem ist unglaublich fragil, daher kann ich mir nicht vorstellen, dass ein derartiger Zustand lange von Dauer ist. Sollte die Globalisierung nicht vollkommen zurückgedreht werden, was sehr unwahrscheinlich ist und katastrophale Folgen hätte, wird eine - geschwächte - Hegemonialwährung verbleiben und das wird jedenfalls mittelfristig der US-Dollar bleiben. Alternativ wäre noch denkbar, dass als Ausdruck eines zunehmenden Bilateralismus, mehrere regionale oder sogar sektorale "Hegemonialwährungen" entstehen, d. h. im bilateralen Handel wird vornehmlich die Währung des wirtschaftlich, politisch stärkeren Handelspartners verwendet. Ein Anzeichen dafür ist, wenn Öl im bilateralen Handel nicht mehr in US-Dollar, sondern in einer der beiden Währungen der im Handel beteiligten Staaten verwendet wird. Darunter fällt auch der Aufruf von Juncker, der bei den "Feierlichkeiten" zu "20 Jahre Euro" eben dieses eingemahnt hat. AÖ

17:32 | zero-h: Fed's Balance Sheet Soars Above $4 Trillion: Up $250 Billion Since Repo Crisis

If it seems like it was just over a month ago that the repo market suddenly suffered its biggest cardiac arrest since the financial crisis, when overnight repo rates exploded from 2% to 10% in an instant with no observable news or catalyst on the 11th anniversary of Lehman's collapse...

Die Federal Reserve öffnet ihre Wehre weiter und flutet den Markt munter mit Liquidität. Der handelsgewichtete US-Dollar-Index, der die Kursentwicklung des US-Dollar gegenüber den wichtigsten Handelspartnern gewichtet nach dem relativen Anteil dieses Landes am gesamten Außenhandel der USA, hat seit Anfang Oktober allerdings nur um 1,2 Prozent nachgegeben. Das liegt u. a. daran, dass andere Währungsräume ebenfalls eine Lockerung ihrer Geldpolitik vorgenommen haben, so der Euroraum. AÖ

16:45 | zero-h: Lagarde: "We Should Be Happier To Have A Job Than To Have Savings"

Auf die Frage nach den Auswirkungen negativer Zinssätze auf die Sparer sagte Frau Lagarde am Donnerstag, sie sollten darüber nachdenken, um wie viel schlimmer die Situation wäre, wenn die EZB die Zinssätze nicht so stark gesenkt hätte wie sie. „Würden wir uns heute nicht in einer Situation mit viel höherer Arbeitslosigkeit und einer weitaus geringeren Wachstumsrate befinden, und ist es nicht wahr, dass wir letztendlich das Richtige getan haben, um für Arbeitsplätze und Wachstum zu handeln, anstatt Sparer zu schützen? " fragte sie.
Die Arbeitslosenquote in der 19-Länder-Eurozone ist von 12 Prozent im Jahr 2013 auf 8,2 Prozent im vergangenen Jahr gesunken. Das BIP-Wachstum in der Einheitswährungszone betrug im vergangenen Jahr 1,8 Prozent, und die EZB geht davon aus, dass es sich in diesem Jahr auf 1,1 Prozent verlangsamen wird.

Wir haben verstanden, Frau Lagarde und hoffen, dass es möglichst viele Menschen verstehen. Die Konsequenz - ein Bankrun! Dass sie trotz dieser Gefahr diese Sätze von sich gibt, ist gelinde gesagt abenteuerlich.
Unseres Wissens nach hat die EZB - ganz im Gegensatz zur Fed- kein Mandat zur Rettung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen. Lagarde macht daher nichts anderes,  als weitere Vertrags/Vereinbarungsbrüche anzukündigen! TB

09:44 | cash: Chinas Zentralbank senkt wichtigen Zins erstmals seit 2016

Der Satz für mittelfristige Darlehen an Finanzinstitutionen (MLF) wurde um fünf Basispunkte auf 3,25 Prozent gekappt, wie die People's Bank of China am Dienstag bekanntgab. Der Schritt könnte darauf hinweisen, dass die Notenbank in ein paar Wochen den neuen Referenzzins LPR (loan prime rate) den dritten Monat in Folge senken könnte. Dieser liegt derzeit bei 4,20 Prozent, ist an den MLF gekoppelt und wird am 20. jeden Monats festgelegt.

Folgt dem Handelskrieg jetzt auch noch der Zins- und Währungs-Abwertungskrieg? Diesen kann der Westen nicht gewinnen - bei über 3 % Zinsniveau ist zu viel Luft nach unten! TB

04.11.2019

19:21 | Welt:  „Es ist an der Zeit, einen Weg aus dem Euro zu suchen“

Auch 15 Jahre nach dem Beitritt zur EU haben viele Ost-Länder ihre Währung behalten. Der ungarische Notenbankchef György Matolcsy nennt den Euro nun sogar eine „Falle“. Die Zeit sei gekommen, einen historischen Fehler zu korrigieren.
Durch Europa läuft ein Riss nicht nur zwischen Nord und Süd, sondern auch zwischen Ost und West. Die osteuropäischen EU-Staaten fühlen sich gegängelt vom alten Westen.

Wie kann man einen Weg aus dem Euro suchen, wenn die EZB alles tut um den Euro zu retten? Die Aussage stimmt, doch die Rettung wird es nicht geben. Wir sind die Dummies und dort ist die Wand.  TS

10:28 | wf: EZB: Preisniveau-Steuerung als riskante Alternative

Der finnische Notenbankchef Olli Rehn unterstützt eine Idee des ehemaligen Fed-Chefs Ben Bernanke[1] und befürwortet eine neue geldpolitische Strategie für die EZB. Ist der EZB-Leitzins bereits an der Untergrenze von null Prozent angekommen und liegt die Inflation trotzdem unter dem Ziel von knapp zwei Prozent, solle die EZB ihren Leitzins erst dann anheben, wenn die Inflation eine Weile über zwei Prozent liegt und die vorherige Phase der zu niedrigen Inflation vollständig ausgeglichen hat.

12:01 | Eri Wahn
Vielleicht sollte der Finne "Nuotit PankkiIhmiset tehdä hauskaa" (für die nicht finnisch sprechenden: „Noten-Bank Leute verarschen") erst einmal erklären, warum 2% Inflationsziel die Lösung aller Probleme ist - oder zumindest - für den Normalbürger erstrebenswert sein soll?


09:02 | wiwo: Gastbeitrag von Frank Schäfller: Die Idee des E-Euro weiterdenken

Ökonomen fordern, die EZB solle einen digitalen Euro schaffen. Doch das ist zu kurz gesprungen. Auch Geschäftsbanken sollten die Möglichkeit haben, auf Basis der Blockchain-Technologie E-Euros auszugegeben.

Über die Möglcihkeit der Einführung eines E-Fiat-Geldes wird auch von den Notenbanken in der Zwischenzeit intensiv diskutiert. Meist befinden sich die Diskussionen in der Evaluierungsstufe, d. h. es wird untersucht, welche unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten ein E-Fiat-Geld annehmen kann. Die besprochenen Vorschläge gehen sogar soweit, den Geschäftsbanken die Giralgeldschöpfung zu verunmöglichen. Heiß debattiert wird auch, wie die derzeitige Anonymität der Bargeldzahlung gewahrt bleiben kann. Dies ist letztlich nur in einem zentralisierten System möglich.

Die Einführung wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen, zu groß sind die Risken und die Unbekannten, und beides mögen Notenbanker nicht. Von China einmal abgesehen ist zu erwarten, dass eine kleine Volkswirtschaft wie Estland oder Schweden den Feldversuch einmal unternehmen wird, und größere Währungsräume dann nachziehen werden, sobald Erfahrungswerte vorliegen und Kinderkrankheiten ausgemerzt sind. AÖ

12:29 | Eri Wahn zum grünen AÖ-Kommentar darüber
nach dem Kommentar bin ich mir wirklich nicht sicher, welcher Denk-Schule Sie entspringen: 1) Wenn Notenbanken über etwas nachdenken, ist es sicherlich nicht zum Nutzen des normalen Bürgers, u.a. "Anonymität nur durch ein zentrales System" - give me a break 2) "Risiken und Unbekannten", da hat wohl jemand bei Legarde abgeschrieben ohne nachzudenken 3) "Feldversuch" in kleinem Währungsraum: Echte Krypto-Währungen sind per Definition nicht an einen Währungsraum gebunden, also per Definition "no border, no nation!" Warum tendieren Sie hier zu den Neu-Rechten; das war jetzt allerdings sarkastisch?


08:29
 | rt: "Der IWF ist ein Kriegsinstrument der USA" - Ökonom Peter König zu Protesten in Südamerika (Video)

Welche Rolle spielt der Internationale Währungsfonds (IWF) bei den zahlreichen gegenwärtigen Protesten in Südamerika? Eine große, aber keine gute – so das Fazit von Peter König, der über zwanzig Jahre lang als Ökonom für die Weltbank tätig war.

08:54 | Nukleus
Ein deutlicher Beweis, der Neoliberalismus führt auch nur in die Massenverelendung. In Chile ist alles in privater Hand und von Qualität keine Spur. Somit ist deutlich der Anspruch des Neoliberalismus widerlegt, er würde für Wohlstand und Entwicklung sorgen. Nun werden sie wieder aus ihren Ecken gekrochen kommen, das wäre ja gar kein Neoliberalismus und man müsse es nur richtig machen. Kenn ich schon den Spruch von den Kommunisten.

Könnte es nicht auch mit der am Kontinent vorherrschenden Mentalität zu tun haben? TB

10:09 | Nukleus
Kurioser weise herrscht diese Mentalität immer nur dort vor, wo es reichlich leicht zu fördernde Bodenschätze gibt. Genau diese Mentalität hat man auch den Russen angedichtet und als man sich erst vom Kommunismus und dann vom Neoliberalimus befreite ging es plötzlich steil bergauf, auch mit der „schlechten“ Mentalität. Ich weiß, ich weiß, niemand hat die Absicht eine Mentalität als schlecht zu bezeichnen. Nur weil ein Markus Krall sich als neoliberal bezeichnet, ist natürlich alles andere Schuld und da vor allem die Mentalität. Der Anspruch des Neoliberalismus ist, der Markt regelt alles. Es gibt aber nun mal nicht diesen freien Markt, da sich immer besonders psychisch kranke Menschen den Markt aneignen und dann ihre kranken Regeln durchsetzen. Gibt es Regeln , damit verhindert wird, das diese Psychopathen das Sagen haben, dann ist der Markt auch wieder nicht frei. Der Neoliberalismus (und auch die ganzen Theorien eines von Mises, Rothbard, etc) fördert eine Negativselektion und ist somit das Paradebeispiel der Fragilität. Hatten wir nicht vor kurzen hier ein Video über Spanien und seine landwirtschaftlich geprägte Kultur, welche durch den Kapitalismus ausgelöscht wurde? Hat nicht auch der Kommunismus genau die selben Mechanismen angewendet? Neoliberalismus fordert die Kollektivierung unter dem Vorwand der Effektivitätssteigerung, genau wie es der Kommunismus fordert und genau wie es ein von Mises fordert mit seinen riesigen Fabriken und ist somit extrem antikapitalistisch.
Ich dachte immer, man hat Antifragilität in etwa verstanden. Hätte man es verstanden, dann muss man einsehen, wenn man schon die Mentalität der Menschen vor das Loch schieben will, dann auch diese Mentalität anerkennen muss und einsehen muss, das diese mit dem Neoliberalismus nicht kompatibel ist und man die Scheiße bleiben lässt. Also ist es auch auf die Mentalität eines Thomas Bachheimers zurückzuführen, das er sich so vehement gegen das Tragen von Frauenkleidern ausspricht und diese deshalb nicht anzieht und somit alle queeren Menschen so vor den Kopf stößt.

Also ich hab das Tragen von Frauenkleidenr probiert - 30 Jahre lang - aber es war nichts für mich! TB

Will der Neoliberalismus nicht eigentlich das Gegenteil? Freiheit der Entscheidungen? Waren wir uns nicht mal einige: Der Mensch hat das Recht in Ruhe gelassen zu werden?! Und so offenbart sich wieder der missionarische Charakter der christlichen Ökonomen, man will den Menschen doch nur Gutes tun mit dem Überstülpen unserer so hoch entwickelten christlichen Ökonomie. Wollen die Menschen den Mist nicht haben, dann liegt es halt an ihrer Mentalität....und dann packt man die Peitsche aus. Wir hatten ja mal hier so einen tollen Protokommunisten/Katholiken der sich den Namen eines spanischen Inquisitors gab und der Franco ja auch so tolle fand.

10:29 | Leser-Kommentar
wofür denn noch ein E-Euro? 90% sind als Giralgeld sowieso schon elektrifiziert :-) Ziel ist nicht ein neuer E-Euro sondern die Abschaffung des alten Papier-Euro - der Achillesferse im System. Alle angedachten Schweinereien von Bail-In bis Negativzinsen usw. funktionieren nur in einem auschließlich digitalen Währungsraum ohne Fluchtmöglichkeit in Bargeld. PS. Und wenn es soweit ist, werden sich "gedeckte" Parallelwährungen entwickeln. Zigaretten, Benzin, Zucker, Alkohol, Klopapier usw. Hier würden mich mal die Meinungen der Leser interessieren auf was man spekulieren könnte? .-)

11:24 | Bambusrohr
Die Geschichte lehrt: Spekulieren Sie ausschließlich mit Hochprozentigem, ab 40% aufwärts. Nichts bietet in echten Krisenzeiten eine größere Gewinnmarge.

03.11.2019

08:56 | gs: Draghis gefährliches Erbe

Es war ein Bild voller Symbolik, das sich am vergangenen Freitag rund um den EZB-Turm im Frankfurter Ostend bot: Polizei und Protestdemonstrationen, wohin man blickte, zu Lande und sogar zu Wasser den Main entlang, wo Polizeiboote kreuzten. Symbolik, weil der ganze Aufwand aus gegebenem Anlass - Übergabe des EZB-Chefpostens von Mario Draghi an Christine Lagarde - besonders einem Ziel dienen sollte: Aller Welt zu demonstrieren, dass hier eine Macht am Werk ist, die fest zum Euro steht und sich durch nichts erschüttern lässt. Aber ist die EZB wirklich eine Macht? Die folgenden Überlegungen werfen so manchen Zweifel auf.

02.11.2019

20:32 | jf:  Neue EZB-Präsidentin Lagarde - Nichts zu versöhnen

Die Geldpolitik der EZB ist überdeterminiert; sie soll zwei Herren dienen. Ihr geldpolitisches Mandat lautet, Preisstabilität zu gewährleisten. Seit dem 26. Juli 2012 ist ein zweites hinzugekommen. An diesem Tag hat der damalige Präsident der EZB, Mario Draghi, den Zusammenhalt der Eurozone um jeden Preis verkündet. „Whatever it takes“, lautet sein Wort, das Geschichte gemacht hat. Damit es auch der letzte versteht, hat er hinzugefügt: „Und glaubt mir, es wird reichen.“

"I got my money back" - das war bisher der berühmteste  Satz der neuen EZB-Chefin! Vor allen die "I" und "my" verstören, zumal es sich um Geld des IWF handelte! TB

09:26 | konjunktion: Die Maßnahmen der Fed kommen zu spät und reichen nicht aus – aber das war von Anfang an der Plan

Viele Leser fragen mich in den letzten Wochen vermehrt, warum die Fed nun doch die Zinsen gesenkt hat und mittels Repo-Geschäften Stimulimaßnahmen anschiebt. Als ich meine Vorhersagen traf, dass die Fed keine Zinssenkungen mehr in diesem Jahr durchführen wird, schrieb ich jedoch immer noch dazu, dass es eine Ausnahme geben kann: wenn der Punkt der Umkehr überschritten ist (also der Absturz nicht mehr verhindert werden kann), dann kann die Fed durchaus nochmals an der Zinsschraube drehen. Im Folgenden möchte ich daher detaillierter aufzeigen, welche Strategie die Fed mit ihrer aktuellen Politik verfolgt und hoffe, damit auch die eine oder andere Leserfrage beantworten zu können:

16:06 | Nukleus
Chaos ist ein menschliches Konzept und so nicht in der Natur vorkommend. Von Chaos spricht der Mensch vor allem dann, wenn er die Mechanismen, die Ordnung in einem System nicht erkennen kann. Genau dies will uns der Spruch sagen: Ordnung aus den Chaos! Ihr unwissenden Menschen versteht die Ordnung nicht nach der wir handeln oder ihr seht nicht die Kausalitäten.
Am Ende dieser Kausalitätskette steht immer das „Volk“, welchen man den schwarzen Peter zuschiebt und das Volk akzeptiert diesen auch noch. Ein berühmtes Zitat ist hier: Nicht die Eliten sind das Problem sondern das Volk.
Niemand gesteht sich gerne selber ein riesigen Mist verzapft zu haben und so ist man schnell mit Schuldigen bei der Hand. Gleitet den Eliten etwas aus der Hand oder haben diese keinerlei Einfluss darauf, schiebt man die Schuld der Masse zu. Prominentestes Beispiel hierfür ist der anthropomorpher Klimawandel.

01.11.2019

10:14 | ef: Mit Beelzbub gegen den Teufel

Dieser Tage tritt Mario Draghi, langjähriger Chef der EZB, ab und übergibt sein Amt an Christine Lagarde. Eine Fortsetzung der extrem lockeren Geldpolitik (zum Beispiel mittels regelwidriger Staatsfinanzierung durch Anleihenkäufe) und ein verschärfter Kampf gegen das Bargeld sind damit schon fix programmiert. Das Bargeld muss und wird deshalb dran glauben, weil es der kollektiven Enteignung der Geldhalter zugunsten des Staates mittels hoheitlich erzwungener Negativzinsen im Wege steht.

12:47 | Der Bondaffe
Mario Draghi war auf eine bestimmte Art und Weise sogar sympathisch und war auf seine Art und Weise raffiniert. Jetzt kommt Frau Lagarde dran und da tu ich mich leichter bei der Beurteilung, weil sie eine Frau ist. Ich traue keiner Frau mehr, nie und nimmer. Wir haben gesehen was passiert wenn man Frau Merkel vertraut und auch Frau von der Leyen. Eines habe ich gelernt: Frauen in Machtpositionen sind grausam und unnachgiebig. Im Kleinen wie im Großen.


09:54
 | Leser-Zuschrift "Nur ein Tropfen im Ozean"

Den letzten drohenden Crash haben die "Familien" mit einer Injektion von 16 Billionen aufgeschoben.
https://www.sanders.senate.gov/imo/media/doc/GAO%20Fed%20Investigation.pdf 
Heute wäre ein Vielfaches nötig. Das geht aber nicht weil die Märkte das beim besten Willen nicht mehr aufnehmen können. Es müßten mindestens 50 Billionen sofort ins System gepumpt werden. Die Repo-Milliarden und Anleihekäufe
sind nur ein Tropfen im Ozean. Diesmal schlägt es durch.
Wann ? Keine Ahnung !
Wochen ? wahrscheinlich.
Monate ? möglich.
Jahre ? Nein !

09:58 | Leser-Kommentar
Hayek described in his classic 1988 essay “Fatal Conceit: The Errors of Socialism” is that fine tuning the markets is an impossibility. The Fed suffers from the “fatal conceit” that "man is able to shape the world around him according to his wishes."
Bleib so Baby, kauf, kauf , ...... hör nicht auf !

15:19 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Genau, werter Leser, "Hayek beschrieb in seinem klassischen Essay von 1988 "Fatal Conceit: The Errors of Socialism", dass eine Feinabstimmung der Märkte unmöglich ist. Die Fed leidet unter der "fatalen Einbildung", dass "der Mensch in der Lage ist, die Welt um ihn herum nach seinen Wünschen zu gestalten". Bleib so Baby, kauf, kauf, kauf, ......... hör nicht auf !"
Es ist keine "Einbildung" weil das nicht nur die Fed macht, sondern im Großen wie im Kleinen jeder Mensch. Deswegen kann man grundsätzlich nicht die Welt nach seinen Wünschen erschaffen, allenfalls relativ kurze Zeit, weil der Gegenpart, andere Wünsche,
a priori nicht ausschaltbar sind. Es geht auch nicht um Einbildung, sondern einfach um Macht. Hier die Macht über das Geldwesen. Daraus ergibt sich, das "Macht" ebenso eine "fatale Einbildung, Illusion" ist, da Macht genauso vergänglich ist wie Einbildung. Alle großen Dramen und Tragödien basieren darauf. Manche sagen dazu, das Rad des Lebens bzw. die Bühne des Seins.

31.10.2019

12:40 | diepresse: US-Notenbank kappte Leitzins zum dritten Mal in Folge

Die US-Notenbank Fed senkt den Leitzins immer weiter. Sie kappte ihn am Mittwoch um einen Viertelpunkt auf die neue Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent und signalisiert zugleich Bereitschaft für eine Pause.

Es wäre für die Fed im Grunde ein geldpolitischer Unsinn, schon jetzt die gesamte Munition zu verschießen, zumal  sich die Probleme am Interbankenmarkt nals ziemlich hartnäckig erweisen. Ob Trump sich mit einer etwaigen Pause zufrieden geben wird? Das wird allein von den Wirtschaftsdaten abhängen. Gemäßigte Republikaner könnte er ansonsten mit weiteren Angriffen auf die Federal Reserve durchaus verprellen. Trumps Vorgehen wird allein entscheiden, was die Wähler in den Swing States denken, oder noch genauer, jene Wählerschichten, die in den Swing States den Ausschlag geben werden. AÖ

09:52 | b.com/Alpenökonom: 8 Jahre Mario Draghi – 8 Jahre des hemmungslosen Gelddruckens

Heute ist es so weit. Die Amtszeit von Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) ist zu Ende. Mario Draghi, der am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) promovierte, folgte am 1. November 2011 auf den Franzosen Jean-Claude Trichet, und er selber wird am 1. November 2019 von der Französin Christine Lagarde abgelöst. Draghis Amtszeit ist geprägt von den heftigen Nachwehen der Großen Finanzkrise 2007/2008 und der anschließenden tiefen Rezession 2009, sowie den heftigen Erschütterungen, die die Eurokrise nach sich gezogen hat. Berühmt-berüchtigt ist Mario Draghi für seine Aussage am 26. Juli 2012 in London: „Within our mandate, the ECB is ready to do whatever it takes to preserve the euro. And believe me, it will be enough.“

Den gesamten "Nachruf" finden Sie hier! TB

08:33 | nzz: Hoher Gewinn der Nationalbank: Die Finanzpolitiker können den Champagner bereits kühlstellen

Für den Bund und die Kantone sieht es gut aus. Kommt es an den Finanzmärkten in den kommenden zwei Monaten nicht noch zu heftigen Verwerfungen, dürfte die Schweizerische Nationalbank (SNB) das laufende Jahr erneut mit einem hohen Gewinn saldieren. Ein solches Ergebnis legen zumindest die Zahlen für die er­sten neun Monate des laufenden Jahres nahe. Wie die SNB am Donnerstag mitgeteilt hat, resultiert für diesen Zeitraum ein Gewinn von 51,5 Mrd. Fr.

Die Auszahlung für die Kantone fiel nur ein einziges Mal aus - nämlich zu der Zeit als die 8 Mio Schweizer die 450 Mio Europäer mit dem Europeg retten mussten! Die Schweizer waren sehr sauer und für mich - damals in der Schweiz lebend - war es ein Beweis, die Europathen sind sogar für Nicht EUler teuer! TB

30.10.2019

08:16 | gs: Verwendet irgendjemand die SDRs des IWFs?

n der letzten Woche amüsierte ich mich über die Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds. Ich behauptete, dass diese niemand benutzen würde. Ich bin nicht der Erste, der diese Anschuldigung vorbringt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beschrieb die Rolle, die diese Sonderziehungsrechte (SDRs) spielen, selbst bereits als "unbedeutend."

Spätestens seit dem "Hereinnehmen des Yuans" in den SDR-Baskett und seinen Nullfolgen für die Weltpolitik, kann man davon ausgehen, dass SDRs zwar vonnöten sind aber eher nur als mathematische Gelichgewichtsgröße! Für uns Normalos fast irrelevant! TB

29.10.2019

19:25 | FRB:  Agencies propose rule to amend swap margin rules

Fünf Bundesbehörden gaben heute einen Vorschlag zur Änderung der Swap-Margin-Regeln bekannt, um die Umsetzung umsichtiger Risikomanagementstrategien bei bestimmten Banken und Swap-Unternehmen zu erleichtern.

Leser Kommentar:
Gott sei`s gedankt, die lästigen verschärften Regulierungen für systemrelevante Banken sind wieder gelockert. Das System kann wieder aufatmen. Die Jahresendrally ist in trockenen Tüchern, die Boni für die Banker sind sicher ! JPM hat alle im Griff, ein bisschen Chaos am Repomarkt veranstalten und schon ist die Rangordnung wieder geklärt !

19:00 | SPON:  EZB-Kritiker reichen Eilantrag gegen neue Anleihekäufe ein

Für 20 Milliarden Euro will die EZB pro Monat wieder Staatsanleihen kaufen. Mit einem Eilantrag vor dem Bundesverfassungsgericht wollen Kritiker die lockere Geldpolitik zumindest in Deutschland stoppen. Die Kläger wollen die Bundesbank vom Vollzug der Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) ausnehmen: Nur wenige Tage nach dem Votum des Rats der Notenbank zur Wiederaufnahme der Anleihekäufe haben Kritiker dagegen einen Eilantrag vor dem Bundesverfassungsgericht eingereicht.

Vor Gericht bekommt man ein Urteil und keine Gerechtigkeit, vom BVG wird kein Urteil ergehen, dass die EZB stoppt. TS

08:04 | GS:  FED injiziert neue Liquidität - Aktienmarkt vs. Gold

Der US-Aktienindex S&P 500 stieg vergangene Woche auf sein Allzeithoch, nachdem geleakd wurde, dass sich die Handelsvereinbarung mit China schon in einer fortgeschrittenen Phase befinden soll. Der von vielen Crashpropheten gefürchtete Einbruch des Aktienmarktes blieb aus und alle charttechnischen Gefahren hat der breite US-Aktienindex, womöglich mit Hilfe des Plunge Protection Teams, gemeistert.

28.10.2019

16:41 | KenFM: Der IWF in Ecuador: die Armen zahlen für die Reichen

Nach wochenlang zunehmenden Protesten hat Ecuadors Präsident Lenin Moreno am 3. Oktober für sechzig Tage den Ausnahmezustand verhängt. Auslöser der Proteste war zum einen die Lockerung des Kündigungsschutzes und zum anderen die Streichung der seit vierzig Jahren bestehenden Subventionen für Kraftstoff, die zu einer drastischen Erhöhung der Benzin- und Dieselpreise sowie der öffentlichen Transportkosten geführt haben. Beide Maßnahmen waren von Morenos Regierung angeordnet worden, um die Bedingungen für einen 4,2 Milliarden-Dollar-Kredit zu erfüllen, den der Internationale Währungsfonds IWF Ecuador im April dieses Jahres gewährt hat.

Die "Von fleißig nach reich"-Umverteilungsfunktion des IWF - eines der Lieblingsthemen von Enrst Wolff - diesemal am Beispiel Ecuadors! TB


12:19 | derstandard: US-Notenbank Fed steuert auf dritte Zinssenkung in diesem Jahr zu

Für Mittwoch wird eine erneute Zinssenkung um einen Viertelprozentpunkt erwartet. Experten sind sich uneins über den weiteren geldpolitischen Kurs.

Die Ausführungen von Jerome Powell werden interessanter werden als der Zinsentscheid selber. Er wird auch nicht umhinkommen, sich zur Fortsetzung und Ausweitung der Repo-Geschäfte zu äußern. Ob die insbesondere von Trump anvisierte Schwächung des US-Dollar mit einer Zinssenkung tatsächlich gelingen wird, wie es das Lehrbuch bei einer schwindenden Zinsdifferenz erwarten lässt, ist angesichts der zahlreichen globalen Unsicherheiten mehr als fraglich. Denn der US-Dollar bleibt trotz, oder gerade wegen allen Turbulenzen der Weltreservewährung und Welthandelswährung Nummer 1, und auch der Safe haven Nummer 1. AÖ

10:45 | is: Eine neue gigantische Geldschwemme macht nur wenig Schlagzeilen

Das US-Finanzsystem hätte die Krise von 2007/08 nicht überstanden, wenn die FED nicht eingegriffen, ihre Bilanz auf etwa 4,5 Billionen US-Dollar ausgeweitet und den Leitzins mehrmals gesenkt hätte. Den FED-Verantwortlichen war allerdings klar, dass eine solche Geldpolitik das System auf Dauer zerstören würde. Deshalb haben sie 2015 begonnen, die Zinsen vorsichtig zu erhöhen und die Bilanz der FED zu reduzieren.

27.10.2019

16:05 | freitag: Rolle der Zentralbank im Machtkampf um Libyen

Dem Direktor der Central Bank of Libya (CBL) wird seine übergroße Nähe zur Moslembruderschaft und die Finanzierung radikaler islamistischer Milizen zum Verhängnis.

Und die übergroße Nähe der bisherigen lybischen ZB-Präsidenten (seit dem Sturz Gaddafis) zu Hillary und den anderen völkerrechts-Verbrechern ist kein Verhängnis? TB

09:30 | heise: US-Finanzsystem: Geldschwemme durch die Hintertür

Trotz aller öffentlichen Dementis der FED - genau solche Injektionen erleben wir zurzeit im Zusammenhang mit den Interventionen am US-Repo-Markt, und zwar in ungewöhnlich rasch zunehmendem Ausmaß.

26.10.2019

15:11 | zeit-fragen: Der Nullzins-Betrug must read!!!

... Deutschland hat wie Österreich oder Dänemark eine ganz andere Struktur als die übrigen vom Finanzsyndikat beherrschten Länder. Grossbritannien z. B. hat nur fünf dem Syndikat gehörende Grossbanken, die 70 % des Bankgeschäfts machen. Diese Banken sind aber Spekulationsbanken. Sie leben nicht vom Kreditgeschäft, sondern von Anlagespekulationen, Kreditspekulationen. In Deutschland sind dagegen Mittelstandsbanken sowohl Kapitalsammelstellen aus ihrer Kundschaft als auch Hauptkreditgeber an ihre Kundschaft. Sie leben von der Zinsdifferenz zwischen Einlagen- und Ausleihzins. Mit Abschaffung des Zinses wird also ihr Hauptgeschäft, von dem sie leben, trockengelegt. Nicht nur dürfen sie den Mittelstand nicht mehr bedienen wie bisher, sie können es auch nicht mehr, weil sie selbst mit ihrem soliden Zinsdifferenzgeschäft bei Nullzinsen kein Geschäft mehr machen können.

Wer hätte das gedacht? Hamers Analyse lässt ja darauf schliessen, dass zumindest in Deutschalnd zuerst die klasssichen Spar/Kreditbanken über den Jordan gehen würden und nicht die Spekulationsbanken. Hätt' mir das einer 2008/09 erzählt, ich hätts nicht geglaubt! TB

25.10.2019

19:33 | bto: Der IWF als größter Zauberlehrling

Goethes Zauberlehrling ist eine treffende Analogie, wenn es um die Politik der Notenbanken geht. Mit ihren Interventionen haben sie in den letzten Jahrzehnten die Welt immer mehr in einen Morast an Schulden, ausufernder Spekulation und Finanzkapitalismus geführt. Nun bekommen sie die Geister, die sie riefen, nicht mehr unter Kontrolle.

Und über die Konten des IWF schrieb Goethe
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
voll mit Wasser füllt! TB


12:57 | bielmeiersblog: Ciao, Signor Draghi!

Nach acht Jahren endet die Amtszeit von Mario Draghi als Präsident der EZB. Bei seiner letzten Pressekonferenz war mit keinen geldpolitischen Überraschungen mehr zu rechnen, doch war diese Zusammenkunft auch kein Non-Event. So hat der oberste Währungshüter im Vergleich zu seinem Eingangsstatement der September-Ratssitzung einen etwas düstereren Konjunkturausblick gezeichnet. Die Notenbank-Oberen rechnen mit einer anhaltenden Schwäche der Wirtschaft. So besteht das Risiko, dass die Rezession im Verarbeitenden Gewerbe auch den Servicebereich in Mitleidenschaft ziehen könnte. Damit würde dann auch die Binnenkonjunktur Schaden nehmen. Vor diesem Hintergrund sind die zuletzt im EZB-Rat sehr umstrittenen geldpolitischen Maßnahmen als Absicherung zu verstehen.

Eins muss man Mario Draghi aber lassen. Im Unterschied zu den Briten hat er nicht um eine Verlängerung seines Mandats angesucht. AÖ

16:00 | Bondaffe
Wie heißt's so schön: "Es kommt nichts besseres nach". In diesem Fall (schon wieder) eine Frau. Ich habe fürchterliche Vorahnungen.
Hoffentlich weiß die Dame, was Negativzinsen überhaupt sind? Es gibt immer Leute, die übernehmen was und haben überhaupt keine Ahnung, was
der Vorgänger getan hat.

10:36 | MdB Peter Boehringer: EU-Voodoo-Ökonomie für den IWF – aber nicht für deutschen Steuerbürgen must see!!!

Bundesregierung nutzt Zinsgeschenke der EZB-Planwirtschaft nicht zugunsten des deutschen Steuerzahlers. Rede von Peter Boehringer im Bundestag am 24.10.2019

09:07 | cnbc: The Fed is sharply increasing the amount of help it is providing to the financial system

Die Federal Reserve erhöht den Umfang der temporären Liquiditätsspritzen, die sie für die Übernachtkreditmärkte bereitstellt. Ab Donnerstag werden die Repo-Operationen von derzeit 75 Milliarden Dollar auf 120 Milliarden Dollar steigen, da die Zentralbank weiterhin den richtigen Betrag an Finanzmitteln kalibriert, um die Märkte funktionstüchtig zu halten und den Tagesgeldsatz in ihrem Zielbereich zu halten.
Die Ankündigung kam von der New York Fed, die den Grund für die Erhöhung nicht erläuterte. Jedoch kommt es einen Tag nach der Fed, die gerade von $100 Milliarde in das System über einen Betrieb eingespritzt wird, in dem es Banken mit Bargeld gegen hochwertige Anlagegüter wie Staatsanleihen versieht.

Kommentar des Einsenders
Zuerst 45 , dann 72 und nun 120 MRD…..Und diese Erhöhungen im Monatstackt. Herr Dr. Krall, wer Ihren Aussagen immer noch nicht trauen will, was braucht man noch?

24.10.2019

13:26 | moneymaven: Fed to Increase Emergency Repos to $120 Billion, But Hey, It's Not Monetary

The Fed announced today it would increase "Overnight" repos to $120 billion. Please consider a Statement Regarding Repurchase Operations from the New York Fed moments ago.

Die angeblich nur vorübergehende Krise am Interbankenmarkt scheint sich zu verfestigen. Das nächstwöchige reguläre Treffen des FOMC verspricht spannend zu werden. Nicht nur mit Hinsicht auf eine etwaige weitere Zinssenkung, sondern weiterer Maßnahmen und deren Begründung. AÖ

13:09 | welt: Intern hinterlässt Draghi einen Scherbenhaufen

Nach acht Jahren an der Spitze der Europäischen Zentralbank dankt Mario Draghi ab. Der Abschied des umstrittenen Geldpolitikers dürfte emotional werden - und eine finale Volte gegen seine schärfsten Kritiker beinhalten.

Nicht nur intern hat Draghi einen Scherbenhaufen hinterlassen, dessen Entfernung sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wird. AÖ

23.10.2019

18:01 | nzz: Die Neue im EZB-Direktorium – gut für die Frauenquote, aber keine Quotenfrau

Die deutsche Regierung hat die Finanzmarktökonomin und Bankenexpertin Isabel Schnabel für das EZB-Direktorium nominiert. Die Professorin der Universität Bonn soll die deutsche Öffentlichkeit wohl auch mit der EZB-Politik versöhnen.

Frau Schnabl ist sicherlich eine der hellsten Kerzen auf der Torte - aber ausgerechnet Öffentlichkeitsarbeit? TB

12:12 | nzz: EZB-Präsident Mario Draghi – Held oder Hasardeur?

Ist der abtretende EZB-Präsident Draghi ein Held, weil er 2012 die Euro-Zone gerettet hat? Oder ist er ein Hasardeur, weil er in den letzten Jahren unter dem Deckmantel der niedrigen Inflation den Schutz hochverschuldeter Staaten betrieb? Wie argumentierte die EZB und wie ihre Gegner? Eine kritische Würdigung.

Der Brexit scheint ein wenig aufgeschoben zu sein, der Draghxit am 31. Oktober ist dagegen nicht nur eine beschlossene, sondern auch eine unumstößliche Tatsache. Daher setzt der Reigen an krtiischen Würdigungen langsam ein, und auch bachheimer.com wird sich dazu noch zu Wort melden. AÖ

08:31 | gs: Die Fed belügt uns - "Im Ernstfall muss man Lügen"

Die kürzlichen Statements der Federal Reserve und der anderen großen Weltzentralbanken (EZB, BoJ, BoE und PBoC) sind alarmierend, da ihre Handlungen ganz und gar nicht mit dem alignieren, was sie uns erzählen. Ihre Worten sollen uns beschwichtigen, "alles sei in Ordnung" und dass sich die Weltwirtschaft gut entwickeln würde. Doch ihr Verhalten spiegelt verzweifelte Besorgnis wider.

Dazu passend ein vertiefender Artikel der Zeit über die Lüge in Demokratien aber auch ein achgut-Artikel über die wohlmeinende Lüge! TB

22.10.2019

12:47 | fuw: Fehde in der EZB

Kurz vor seinem Rücktritt gerät Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank, in die Kritik. Wird das Comeback einer «deutschen» Geldpolitik vorbereitet? Ein Kommentar von Charles Wyplosz.

Wie bereits mehrfach betont, kann der Euro - und letztlich die EU - nicht funktionieren, wenn in den Mitgliedsstaaten unterschiedliche (geld- und wirtschaftspolitische) Traditionen tief in der Gesellschaft verankert sind. Eine Angleichung der Traditionen kann nur über Generationen und geteilte Erfahrungen erfolgen. Dies ist aber weit und breit nicht zu sehen. Dass, wie Wyplosz vorsichtig formuliert, die deutsche Bundesbanktradition wieder mehr Einfluss gewinnen wird, halte ich trotz der geballten Kritik aus Deutschland und einigen Ländern des ehemaligen D-Mark-Blocks für unwahrscheinlich, weil mit dem Brexit die Südstaaten (inkl. Frankreich) deutlich mehr Einfluß auf die Wirtschaftspolitik der EU erhalten werden. Eher scheint mir das aktuelle Aufbegehren der ehemaligen Hartwährungsländer wie ein (vor-?)letztes Gefecht. AÖ

12:18 | diepresse: Geldpolitischer Streit überschattet Draghis letzte Zinssitzung

Der Zwist über die September-Beschlüsse der Europäischen Zentralbank hallt noch nach. Die Französin Christine Lagarde übernimmt nach Monatsende das Ruder. Sie will Strategie der EZB überprüfen.

Die Überprüfung der Definition von Preisstabilität hatte OeNB-Gouverneur Robert Holzmann bei seinem Auftritt in der ORF-Sendung "Die Pressestunde" ebenfalls erwähnt. Würde der EZB-Rat in Zukunft Preisstabilität verwirklicht sehen bei einer Inflationsrate von, sagen wir, 1,5%, hätte die EZB schon früher die Möglichkeit, die Zinsen zu erhöhen. Mit 0,83% lag die Inflationsrate im September allerdings auch deutlich unter dem - hypothetischen - abgesenkten Zielwert von 1,5%. AÖ

09:00 | WSWS:  US-Notenbank verewigt „quantitative Lockerung“

Zwei Maßnahmen der US-Finanzbehörden in der vergangenen Woche zeigen, dass die Vereinigten Staaten auf den Abschwung der Weltwirtschaft reagieren, indem sie den Finanzmärkten erneut Geld in unbegrenzten Mengen zur Verfügung stellen. Am Mittwoch leitete die US-Notenbank eine auf mindestens sechs Monate ausgelegte Maßnahme ein, um monatlich für rund 60 Milliarden Dollar Staatsanleihen zu kaufen. Sie reagierte damit auf starke Ausschläge der Zinssätze auf den Tagesgeldmärkten.

Leser Kommentar:
Nach dem Crash von 2008 verteilten die Fed und andere Zentralbanken Billionen von Dollar an eben die Banken und Finanzhäuser, die mit ihren Geschäften die Krise ausgelöst hatten. Dieses Geld floss nicht in die Realwirtschaft, sondern direkt in die Kassen der Finanzoligarchen. Jetzt wird den Finanzeliten erneut Bargeld in praktisch unbegrenzter Menge zur Verfügung gestellt, während den Arbeitern die Löhne und Sozialleistungen zusammengestrichen werden.

21.10.2019

12:29 | peakporsperity: The Fed Is Lying To Us

The recent statements from the Federal Reserve and the other major world central banks (the ECB, BoJ, BoE and PBoC) are alarming because their actions are completely out of alignment with what they’re telling us.

Die Einstufung der aktuell laufenden aufgestockten Repo-Geschäfte als QE bzw. QE4 ist zumindest technisch nicht zutreffend. Beim QE handelt es sich um einen "endgültigen Ankauf" (engl. outright purchase"), ein Repo-Geschäft ist, wie der Name schon sagt, eine - zeitlich begrenzte - Rückkaufvereinbarung. AÖ

 

08:27 | zero-h: Central Banks Are Out Of Ammo - UN Head Demands Immediate Fiscal Stimulus To Save World From Crisis

UN-Generalsekretär António Guterres warnte davor, dass die globalen Wirtschaftsaussichten einem starken Gegenwind ausgesetzt seien und die internationale Gemeinschaft schnell handeln müsse, um "alles Mögliche zu tun", um zu verhindern, dass die Welt "bricht", hauptsächlich aufgrund des Handelskrieges zwischen den USA und China.

Der Notenbankversteher hat mir im Sommer Ähnliches mitgeteilt. Die Staaten müssten jetzt wieder einschreiten und die "Schwarzen Nullen" vergessen! TB

Kommentar des Einsenders
Von hoeherer Stelle kann es kaum kommen oder will der nur die ausstehenden UN Beitaege bezahlt haben?

20.10.2019

18:21 | b.com: Ernst Wolff über die Allmacht und Ohnmacht der Notenbanken

Interview-Experiment: Wolff und Bachheimer denken bzgl. Notenbanken und deren Allmacht ja sehr ähnlich und wir wollten feststellen, wie sich die Antworten 2er Ähnlichdenkender auf dieselben Fragen unterscheiden. Deshalb haben wir Wolff dieselben Fragen gestellt, die Bachheimer im September gestellt wurden. Um die Unterschiede festzustellen, hören Sie zuerst das Wolff-Interview hier, danach das Bachheimer-Interview hier  an. TB

Im zweiten Teil des Interviews ging es dann um Geopolitisches vor allem um den Rückzug der USA aus Syrien und den daraus resultierenden geostrategischen Folgen! TB

20.10.2019

11:15 | kpkrause: Was die EZB soll und was sie nicht soll

Ihre Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass der Geldwert stabil bleibt – Es ist nicht ihre Aufgabe eine Inflationsrate von 2 Prozent zu wollen – Sie ist auf Geldwertstabilität verpflichtet, nicht auf Preisstabilität, strebt aber eine schleichende Geldentwertung ausdrücklich an – Sechs einstige „Zentralbanker“ wenden sich gegen ein Inflationsziel der EZB – Dieses Ziel ist „eine ungesetzliche, schleichende Enteignung“

Es beschleicht den (un)geneigten Beobachter ohnehin der Verdacht, dass die Zetnralbanken Europas seit der Subordination durch die EZB eher das tun, was sie nicht dürfen, denn das, wofür sie eigentlich gegründet wurden. Nur eine Frage der zeit, bis jemand rechtliche Schritte anstrebt! Spätestens nach dem unausweichlichem Kollaps! TB

18.10.2019

12:25 | Gabor Steingart: Das Morning Briefing vom 18. Oktober 2019: Die Ein-Mann-Opposition

[I]n Europa gibt es eine Ein-Mann-Opposition – und die heißt Jens Weidmann. Kaum hat der Bundesbankpräsident die mentale Niederlage verwunden, dass Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ihn im Juni 2019 bei der Besetzung des Spitzenpostens der Europäischen Zentralbank (EZB) ignorierten, dreht er wieder auf. Er ist der zurzeit mächtigste Kritiker der herrschenden Geldflutungspolitik.

Ganz allein ist Jens Weidmann jetzt auch nicht, wie die gleichlautende Kritik von OeNB-Gouverneur Robert Holzmann und der Unterzeichner des "Memorandum on ECB Monetary Policy" belegen. Weidmann scheint aber von der deutschen Politik weitestgehend allein gelassen zu werden, gerade auch deswegen, weil Angela Merkel ihre Vertraute Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin durchsetzte, auf Kosten der Ambitionen von Weidmann, die EZB-Präsidentschaft zu übernehmen. Zu sehr scheint Weidmann die alte, bundesdeutsche Geld- und Wirtschaftspolitik zu repräsentieren, die - politisch entscheidend - in Paris so überhaupt nicht gut ankommt. AÖ

16.10.2019

12:13 | wolfstreet: Why Banks Didn’t Lend to the Repo Market When Rates Blew Out: JPMorgan CEO Dimon

This still doesn’t show who or what triggered the fire in the repo market in mid-September when overnight lending rates more than quadrupled and briefly hit 10%, but it confirms who sat there and watched the fire and fanned it though they could have extinguished it.

Nichts Genaueres weiß man zum derzeitigen Zeitpunkt also noch nicht. AÖ

14.10.2019

12:41 | reuters: ECB's Holzmann calls current monetary policy 'wrong', hopes for new course under Lagarde

New Austrian National Bank Governor Robert Holzmann sharply criticized the European Central Bank’s ultra-easy monetary policy in an interview on Sunday and said he hoped for a new course under incoming chief Christine Lagarde.

Während in Österreich Großkoalitionäre mit ihren Helfershelfern in den Medien eine üble Kampagne gegen den neuen OeNB-Gouverneur Robert Holzmann fahren und der Foren-Mob dieser Inszenierung auf den Leim geht, hat sich Holzmann in der einschlägigen Fachpresse mit seinem mutigen Auftreten gegen Mario Draghis Irrsinnspolitik bereits einen Namen gemacht. AÖ

13.10.2019

18:03 | rt: Das wiederholte Scheitern der IWF-Rezepte – Strategie oder Irrtum?

Die Geschichte der (Miss-)Erfolge des Internationalen Währungsfonds (IWF) speziell in Lateinamerika zeigt die schwerwiegenden sozialen und politischen Konsequenzen in den Ländern, die dessen wirtschaftliche Rezepte im Gegenzug für Kredithilfen umgesetzt haben.

18:08 | Die Leseratte
Hier wird die eigentliche Strategie des IWF beleuchtet, die mit ihren Forderungen im Gegenzug für Finanzhilfen regelmäßig Unruhen in den betroffenen Ländern auslöst, die oft zur Destabilisierung sorgen - und den internationalen Konzernen dadurch neue Möglichkeiten eröffnen, billig einzusteigen.

11.10.2019

17:53 | ET: Währungshüter rühmen Abkehr von alter Schule und wollen privaten Sparern helfen

Die Europäische Zentralbank war zuletzt mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Währungshüter der Internationalen Bank für Zahlungsausgleich kamen hingegen kürzlich zu dem Ergebnis, dass die unkonventionellen Methoden der Zentralbanken zu positiven Ergebnissen führten.


08:45
 | FinanceNewsTV:  Gold-gedeckter Auslands-Dollar als Fluchtwährung? Was ist da dran, Thomas Bachheimer?

Von der Allmacht in die Ohnmacht! "Notenbanken können auf die Herausforderungen der heutigen Zeit nicht mehr antworten. Und irgendwann läuft sich ein System mit den immer gleichen Mechanismen, nämlich Geldmengen-Erhöhungen, auch mal tot." Das sagt Thomas Bachheimer, Europa-Präsident des Goldstandard-Instituts, im Gespräch mit Börsenmoderator Andreas Franik zur aktuellen Politik der Notenbanken. Im Interview geht es auch um die Frage ob ein neues gold-gedecktes Geldsystem eher Träumerei oder ein realistisches Szenario ist.

Ein guter Tag beginnt mit einem nochbesseren Bachheimer! Terrorspatz

10.10.2019

12:42 | bielmeiersblog: Geldmarkt in USA trocknet aus, US-Notenbank steuert nun dagegen

Die Liquiditätsprobleme am US-Geldmarkt bestehen bereits einige Zeit und haben sich in den letzten Monaten stetig verstärkt. Mitte September hat die US-Notenbank dann zum ersten Mal seit über einer Dekade wieder Liquidität in den Geldmarkt gepumpt. Die Maßnahme wurde notwendig, nachdem die Effective-Fed-Funds-Rate (EFFR), also der Zinssatz zu dem sich die Banken untereinander Geld leihen, deutlich angestiegen war. Auslöser für diese Zuspitzung war eine Verkettung von Ereignissen – wie die vierteljährlich anstehenden Zahlungen der Unternehmenssteuer oder die Zahlungen für neue T-Bill-Emissionen seitens der Banken –, die alle zu einer weiteren Verknappung der bereits engen Liquidität beigetragen haben. In der Folge stieg der US-Overnight-Repo-Satz stark an (intraday: 10%!). Die Fed musste mit mehreren Liquiditätsspritzen in Höhe von insgesamt rund 75 Mrd. US-Dollar intervenieren, wodurch die Geldmarktsätze wieder sanken.

Irgendetwas Großes scheint da im Busch zu sein. Mehr als die Symptome treten aber noch nicht an die Öffentlichkeit. Bemerkenswert ist jedenfalls, dass auch die zuletzt beschlossenen Maßnahmen der EZB zum großen Teil als Unterstützung des Bankensektors zu werten sind. (Eine ausführlichere Analyse findet sich hier). AÖ

15:20 | Der Bondaffe
Da hätte ich noch ein passendes Lied für FED-Banker und ihren austrocknenden Geldmarkt . Aus dem Jahr 1962. Mina singt: "Heisser Sand
und ein verlorenes Land...." https://www.youtube.com/watch?v=B13iJJdrbZw 

12:11 | wolfstreet: Fed Didn’t See Economic Reasons to Cut Rates, Admits Cutting for Other Reasons: My Fancy-Schmancy “Fed Hawk-o-Meter”

The Fed did a lot of heavy breathing over “trade uncertainty” and “trade tensions” during the September 17-18 FOMC meeting, according to the minutes, released this afternoon. The word “trade” was mentioned 26 times in the minutes, in phrases like these:

 

09.10.2019

12:49 | diepresse: Fed-Chef Powell bereit für niedrigere Zinsen und Bilanzausweitung

Powell sagte jedoch, die Fed lege sich niemals im Voraus auf einen Kurs fest und entscheide nach Datenlage "von Sitzung zu Sitzung".

Zunehmend verzweifelt wirkt Jerome Powell in seinem Bemühen, der (Finanz-)Welt zu signalisieren, dass die Federal Reserve nicht auf Zuruf von US-Präsident Donald Trump agiert. Die zu erwartende weitere Lockerung der Geldpolitik wird sicher auch darauf abzielen, den US-Dollar zu schwächen. Ob dies gelingen wird, ist mehr als fraglich, denn die gerade auch durch Trumps erratisches Verhalten zunehmende globale Unsicherheit fördert die Flucht in den US-Dollar, was wiederum den US-Dollar stärkt. Eine Alternative zum US-Dollar als Fluchtwährung ist jedoch weit und breit nicht in Sicht. AÖ

15:27 | Der Bondaffe
FED-Chef Powell steckt wohl zum globalen Mega-Banker auf. "Dauerhaft kurzfristig" schmeißt er täglich mindestens 75 Milliarden USD in den US-Repo-Markt/Geldmarkt auf das dieser nicht austrocknen mag. Wenn man etwas weiter ausholt kann man schon sagen, daß er im Prinzip der Chef all der Banken und Institutionen ist, die sich an diesem Markt refinanzieren. Bis zum 4. November geht das Spielchen so (sh. Beitrag 07.10.2019 / 11:20 | fuw: US-Notenbank stützt Geldmarkt länger als geplant) und dann geht es wohl in die Verlängerung, sprich Prolongation. Der Titel "Graue Eminenz" gefällt mir besser, das würde aus dem "CEO - Chief Executive Officer ein "GEO - Grey Eminence Officer".
Wer schafft hier eigentlich bei den Banken und "anderen Institutionen" noch an? Hat nicht insgeheim mit diesen Geldmarktoperationen der Chef gewechselt? Auf jeden Fall sind die Repo-Rettungen das höchste Level, das im aktuellen Bankenrettungsspiel erreicht wurde. Das monatliche Rentenaufkaufprogramm der EZB ist nur ein laues Lüftchen dagegen. Es dürfte noch höher gehen. Ich bin gespannt, wann man mit den ersten Tages-BILLIONEN rumwirft?

12:31| diepresse: Deutscher Volkswirt erwartet positive Zinsen frühestens ab 2025

Nach Einschätzung von DekaBank-Chefvolkswirt Kater müssen sich die Sparer noch weiter auf niedrige Zinsen einstellen.

Gemeint sind natürlich positive Nominalzinsen, von positiven Realzinsen sind und bleiben noch weiter entfernt. Für die Sparer sind das keine guten Aussichten, Deutsche und Österreicher werden deswegen auch nicht vermehrt Aktien erwerben, und Betongold hat ohnehin schon jeder, der es sich leisten kann, erworben. Es wird sich zeigen, wohin in den nächsten Jahren die liquiden Mittel strömen. Für die Edelmetalle ist das Niedrig- bis Negativzinsniveau grundsätzlich positiv, weil ein Konkurrent um freie Mittel nachhaltig schwächelt. AÖ
 

12:07 | bloomberg: Christine Lagarde Has a German Problem

The hardest job for the ECB’s incoming boss will be explaining to Germany why it should back monetary - and fiscal - stimulus.

In Deutschland findet Politik überhaupt nicht mehr statt, dieses Land ist völlig erstarrt, handlungs- und bewegungsunfähig. Ein Aufbrechen dieser Erstarrung ist auch weit und breit nicht in Sicht. Lagardes Problem ist aber viel mehr, dass die Währungsunion schlicht und einfach nicht funktioniert, und auch nicht funktionieren wird. In Vor-Euro-Zeiten hätte Deutschland einen Teil seiner strukturellen Probleme durch den durch die üblichen Aufwertungen ausgelösten Druck beheben müssen, um wettbwerbsfähig zu bleiben. Dieser Druck ist jedoch weggefallen und wird in absehbarer Zeit auch nicht wieder kommen. In dieser Hinsicht, aber nur in dieser Hinsicht funktioniert die Währungsunion dann doch, indem sie Deutschland italienisiert. AÖ

13:39 | Maiglöckchen
Maiglöchcken fndet das super, das mit der italienisierung, dann wird´s hier endlich warm und DE bekommt auch Mittelmeer, Spagetti Carbonara, Maffia, Pizza, oh wie toll....und wir können uns endlich an den Strand legen.....und sind in Zukunft als italienischdeutscher Fußballverein weltweit unschlagbar.

08.10.2019

13:55 | ET: Top-Bankenrechtler: Klage gegen EZB stoppt illegale Zinspraxis und bringt Milliardenerstattungen

Die Europäische Zentralbank und die nationalen Zentralbanken haben seit Mitte 2014 illegale Negativzinsen in Höhe von 40 Mrd. Euro erhoben. Durch eine Klage könnten Banken diese rechtswidrige Praxis stoppen und die Gelder der letzten drei Jahre zurückfordern. Auch für private Sparer gibt es positive Nachrichten.

Ein Urteil zuungunsten der Negativzinsen käme einem Donnerschlag gleich, nein einem Erdbeben kontinentalen Ausmaßes, das den Euro und mit ihm die EU in ihren - ökonomischen - Grundfesten erschüttern würde. Bis zu einem derartigen Urteil wird noch sehr viel Wasser die Donau und die Elbe, die Seine und den Tiber hinabfließen, Auswirkungen auf die geldpolitischen Entscheidungen des EZB-Rats unter Mme Lagarde hätte ein anhängiges Verfahren vermutlich aber schon. AÖ

06:26 | ntv: Trump will "substanzielle Zinssenkung"

2020 will sich US-Präsident Trump seine zweite Amtszeit sichern. Eine boomende Wirtschaft hilft dabei. Daher wird Trump nicht müde, immer wieder Zinssenkungen von der US-Notenbank Fed zu fordern. Im Ton wird er nun aber schärfer.  "Wir haben keine Inflation." Deshalb gebe es einen "Anspruch" auf eine Zinssenkung. "Ich hoffe, die Fed macht das."

07.10.2019

18:35 | focus:  10.000 Euro für jeden Bürger: Ökonom fordert radikalen Schwenk bei der EZB

Knapp 2,6 Billionen Euro hat die EZB schon in die Märkte gepumpt, ohne das sich die Lage gebessert hätte. Statt weiter den Staaten zu helfen, sollte die Notenbank den Bürgern das Geld direkt geben, schlägt der Ökonom Daniel Stelter vor. Dort sei das Geld besser aufgehoben.

Eine ausgezeichnete Idee, Geld für alle .... TS

12:43 | theguardian: Hans-Werner Sinn: ECB has put Europe on a collision course with Donald Trump

On 12 September, the European Central Bank decided to launch yet another asset-purchase programme, with plans to buy €20bn ($22bn) in new securities per month for an indefinite period of time, using the same structure as it has in the past. The decision was not made unanimously: the German, French, Dutch, Austrian, and Estonian members of the ECB council have all voiced fierce opposition to further quantitative easing (QE).

Hans-Werner Sinn, alles andere denn ein Sympathisant von Trump, aber im Unterschied zu den meisten Medien auch nicht einem den Verstand benebelnden Anti-Trump-Rausch verfallen, warnt die EU-Politiker und die EZB eindringlich davor, den ohnehin bereits bestehenden Handelskonflikt mit den USA noch weiter zu befeuern. Denn Trump mag zwar sehr von sich selbst überzeugt sein, dumm ist er jedenfalls nicht. Und er hat ein feines Gespür für die in der EU weit verbreitete Doppelbödigkeit, die dem Anderen das vorwirft, was die EU selber in weitaus größerem Ausmaße tut. Ist bei den Zöllen auch nicht anders. AÖ

11:20 | fuw: US-Notenbank stützt Geldmarkt länger als geplant

Die US-Notenbank Fed wird deutlich länger als geplant mit Finanzspritzen in den amerikanischen Geldmarkt eingreifen. Bis 4. November sollen täglich mindestens 75 Mrd. $ in den Markt gedrückt werden können, kündigte sie am Freitag an. Ursprünglich sollten die Mitte September begonnenen Operationen – bei denen sich Banken und andere Marktteilnehmer kurzfristig Geld bei der Fed leihen können – in der kommenden Woche enden.

05.10.2019

20:03 | tichy: Geldentwertung findet da statt, wo die Statistiker nicht hinblicken

Die niedrigen offiziellen Inflationsraten vermitteln ein falsches Bild von den Folgen der EZB-Politik. Denn die Geldentwertung findet sehr wohl statt: bei den Vermögenspreisen. Das befördert die soziale Spaltung.

Vor allem für die neueren Leser ein "must read". In wenigen Absätzen offenbart der Tichy-Artikel die Grundprobleme des Geldwesens und wie umverteilt wird! TB

09:11 | zeit: Kurzschluss im Finanzsystem

Die Krise kam über Nacht. Banken drohte das Geld auszugehen. Notenbanker pumpten Hunderte Milliarden Dollar in den Geldmarkt, bloß um das Schlimmste zu verhindern. Das alles klingt nach dem Höhepunkt der Weltfinanzkrise vor elf Jahren – doch tatsächlich beschreibt es den Montag vorletzter Woche. Da stand ein wichtiger Teil des Weltfinanzsystems kurz vor dem Zusammenbruch, und die Öffentlichkeit bemerkte so gut wie nichts.


10:43 | Der Bondaffe zur "falschen Diagnose" von gestern
"Diagnose", eine treffende Formulierung. Gehen wir auf die Suche? Nach was? Nach etwas Unbekannten.
In der Medizin gibt es den Begriff der "Ausschlußdiagnose" bei der Krankheitssuche. Im Artikel ist bereits am Anfang beschrieben, was bei unserer Suche ausgeschlossen werden kann weil es bekannt ist. Als da z.B. wären: "Staatsfinanzierung, Zombiewirtschaft, Mandatsüberschreitung". Die "Verdachtsdiagnose" liefert folgende Merkmale: "aggressive Geldpolitik der EZB mit Minuszinsen, Anleihekäufe und langfristige Niedrigzinsversprechen, die sogenannte Forward Guidance". Für die Differenzialdiagnose bleiben noch ""niedrige Inflation, ultralockere Geldpolitik mit der Gefahr einer Deflation, Folgen für Sparer und die Umverteilungswirkungen zugunsten von Aktien- und Immobilienbesitzern" übrig. Eine "Diagnosis ex juvantibus" (Diagnose über das, was geholfen hat) kommt nicht in Frage, denn angesichts der gegenwärtigen Situation gibt es keinen Heilerfolg. Die "Verlegenheitsdiagnose" wird in jeder EZB-Pressekonferenz mit den alten Argumenten eines müde gewordenen Klinikchefs bestätigt. Eine weitere Bestätigung der verwirrenden EZB-Politik liefert die "Scheindiagnose", da es den Anschein hat, daß die Mehrzahl der Marktteilnehmer (Patienten) den hoffnungsvollen Aussagen der EZB-Banker noch Glauben schenkt. Die Ex-Währungshüter sind diagnostisch auf dem richtigen Weg, denn insgesamt gesehen bestätigen Sie die Maßnahmen der EZB als "Fehldiagnose" der Finanzmärkte und der Realwirtschaft. Seit Beginn der Währungsunion im Jahr 1999 war es "en vogue" die Zinsen dauerhaft zu senken, deutlich wird das in der Analyse mittels "Modediagnose". Der guten Ordnung halber sei die "Gefälligkeitsdiagnose" erwähnt mit dem Punkt "Staatsfinanzierung", den wir aber auf der Suche nach einem unbekannten, zu schützenden Mechanismus oder Marktsegment ausgeschlossen haben. In der "Eigendiagnose" dürfte die EZB schon lange wissen wo das wirkliche Problem liegt, von dem aber aufgrund "Schweigepflicht" nicht gesprochen werden darf.

Das ist alles schön und gut und die Argumente sind vielen Jahren die gleichen. Mit diesen Arten der Diagnose kommen wir nicht weiter, denn der Patient/das System ist todkrank, das ist bekannt. Wenn das Beschriebene insgesamt als "Marktorganismus" nicht mehr richtig funktioniert, kommt es irgendwann zum multiplen Organversagen, weil das ganze System aufgrund Sepsis (Zentralbankliquidität/-geld) seit Jahren vergiftet wird.

Aber vielleicht gibt es noch etwas, das unbedingt geschützt werden muß und von dem niemand spricht bzw. sprechen mag. In der "Hauptdiagnose" käme es dann zum Punkt "unbedingte Aufrechterhaltung der Liquidität und Liquiditätsströme im System". Ahnlich einem Kreislaufzusammenbruch würde das System stocken und implodieren. Nichts geht mehr, weil die Beatmungsmaschinerie das immer wieder in den Markt geschmissene Helikoptergeld irgendwann als toxisch anerkennt. Vielleicht gibt es auch ein Marktsegment wie den Repo-Markt, den man unbedingt schützen muß, weil dieser systemrelevant ist. Vielleicht geht es auch um Derivatepositionen bei den Banken, die man langfristig entschärfen will. Welche Aufgabe die sogenannten Schattenbanken im System erfüllen weiß niemand, die Ergebnisse der "Nebendiagnose" sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Man sieht, nicht das Alte, das Übliche ist entscheidend, sondern das Unbekannte, das öffentlich nicht Bekannte. Und so eiert die EZB mit ihren Entscheidungen um ein schwarzes Loch herum in der Hoffnung, nicht hineingezogen zu werden. Bei Überschreiten des „Ereignishorizonts“, einem gewaltigen Finanzcrash in einer Megadepression ausgelöst durch exogene Schocks, löst sich das Luftgeldsystem auf. Schulden und Guthaben werden u.a. gegengerechnet und lösen sich gegenseitig auf. Zumindest theoretisch, das kann als solide „Arbeitsdiagnose“ durchgehen und rundet das Diagnosebild ab.

Zu guter Letzt mag man mir nachsehen, daß die Umwandlung medizinischen Fachbegriffe in Finanzmarkttermini nicht ganz einfach war und manchmal inhaltlich nicht ganz so trifft, was aber dem besseren, auch unterhaltsamen Verständnis des Lesers dienen soll.

04.10.2019

17:08 | welt: „Falsche Diagnose“ – Ex-Währungshüter rebellieren gegen Europäische Zentralbank

Erstmals kritisieren hochrangige frühere Notenbanker die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ganz offen. Sie warnen vor Staatsfinanzierung, Zombiewirtschaft und Mandatsüberschreitung. Und haben einen bedenklichen Verdacht.

14:44 | KenFM: The Wolff of Wall Street: ESM

Wirtschaftsjournalist Ernst Wolff erklärt jeden Freitagmittag, um 12.00 Uhr, Begriffe, Mechanismen und Gesetze aus der Finanzbranche, die uns täglich als alternativlos verkauft werden, aber nur Wenige verstehen. Das soll sich ändern! THE WOLFF OF WALL STREET erklärt uns heute: „ESM".

03.10.2019

19:58 | heise: Gutachten: Negativzinsen sind heimliche und rechtswidrige Besteuerung

In Wirklichkeit handelt es sich [nicht] um Zinsen, es ist ja keine Vergütung für Kapital. Es sind auch keine Strafzinsen, wie die Presse gerne schreibt, denn dabei geht es um Sanktionen für nicht eigehaltene Verpflichtungen. Es ist eine Art versteckte Steuer, der richtige Begriff wäre 'sonstige Abgabe'. (Kai-Oliver Knops zur Wirtschaftswoche)

Sehr interessant auch, was der sozialistische!!! Finanzminister eines der (noch) höchstentwickelten Industriestaates (was für ein Widerspruch) über die Geldwerdung zu sagen hat! Na Gute Nacht TB

18:23 | mm: 10.000 Euro für jeden Bürger!

Schluss mit der verfehlten Geldpolitik der EZB. Gebt das Geld lieber den Bürgern direkt, statt jene zu begünstigen, die zuerst an das frisch geschaffene Geld kommen. Bei den Bürgern ist es auch besser aufgehoben als bei der Politik.

Die EZB könnte ja als Experiment einmal die Steuerbeiträge der Bürger und Unternehmen direkt überwisen. Das wär auch gerecht, denn jeder käme in Höhe seines ungefähren wirtschaftlichen Leistungsbeitrages zum Handkusse! TB

02.10.2019

12:04 | welt: Gutachten enttarnt Negativzinsen als versteckte Steuer

Europa ist in der Negativzins-Welt angekommen. Wegen der Geldpolitik der EZB müssen wohlhabende Bankkunden bereits für Guthaben bezahlen. Juristen kommen zu dem Schluss, dass die Strafgebühren rechtswidrig sind. Sie fordern: Nun soll geklagt werden.

Der Klagsweg wird allerdings Jahre in Anspruch nehmen. Das Urteil wird, wie immer es ausfallen wird, jedoch ein großes Erdbeben auslösen. Denn entweder ist dann die Negativzinspolitik der EZB eine grob verfassungswidrige Kompetenzüberschreitung, oder es wird die absolute Steuer- und Abgabenhoheit des Parlaments beendet. Im Grunde wäre der Rechtsstreit auch ein weitere Schlacht in der Frage, ob die EU sich zu einem Bundesstaat entwickelt, oder ein Staatenbund verbleibt, dessen suprastaatliche Elemente wie der Euro rückabzugwickeln sind. AÖ

13:24 | Leser-Kommentar
Ich weis nicht wie ich die Situation meinen Nachkommen erklären muß und soll. Ich habe noch von meinen Eltern gelernt das Geld gespart werden muß um dafür Zinsen und Zinseszinsen zu bekommen. Diese konnte man dann benutzen um sein Leben zu gestalten.Wie auch immer. Das war und ist der normale Weg für fast alles. Was soll ich meinen Nachkommen nun erzählen? Das ist eine kranke Gesellschaft deren Untergang mehr als sicher ist, nämlich todsicher.

30.09.2019

14:17 | staatsstreich: Österreich: Ein angeblicher FPler rührt in der Zentralbank um

Der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), der “auf einem Ticket der Freiheitlichen” an die Spitze der Institution gekommen sein soll, stört die Kreise der rotschwarzen Wiener Machthaberer. In den ersten Tagen seiner Amtstätigkeit hat er u.a. eine Spitzenfunktionärin geschasst, die “zufällig” die Tochter der langjährigen Grauen Eminenz im ÖVP-Bankensektor ist. Die “unabhängige Journaille”, die schon immer ein Faible für die schwarzroten Wiener Machthaberer hatte, berichtet entsprechend.

Insgesamt drei Personalia stehen zur Debatte: 1) Die Kündigung der - in der OeNB nicht geschätzten - Personalchefin Personalchefin Susanna Konrad-El Ghazi, die Tochter des ehemaligen Raiffeisen-Generalanwalts Christian Konrad, ein Tiefschwarzer; 2) Der bisherige Pressesprecher Christian Gutlederer, vom tiefroten Nowotny in die OeNB geholt, wurde vor die Wahl gestellt, ins "Exil" nach Innsbruck zu gehen, oder die OeNB zu verlassen; 3) der Chef der Hauptabteilung Zahlungsverkehr, Interne Dienste und Beteiligungen, Stefan Augustin (62), wird in Pension geschickt. Dies steht lt. Dienstrecht der OeNB der Bank bei jedem Mitarbeiter zu, der das 62. Lebensjahr erreicht hat. 
Ob Holzmann formal korrekt vorgegangen ist, werden lt. heutiger Presseaussendung, die Untersuchungen zeigen. Fall 3 ist inhaltlich, sofern keine Sondervereinbarung getroffen wurde, glasklar und kein Skandal. Bei Personalia 2) ist ebenso klar, dass sofern Holzmann kein Vertrauen in den Pressesprecher hat, er eine Person seines Vertrauens wählt. Personalia 1) ist heikel, aber eher eine aufgebauschte Geschichte. 
Recherchiert haben die meisten Zeitungen nicht, es ging nur um eine weitere Kampagnisierung gegen die FPÖ am Tag vor der Wahl. Denn dass die OeNB durch und durch großkoalitionär durchgefärbt ist, stört offensichtlich niemanden - und es weiß auch jeder. Niemand stellt zudem die Frage, ob Frau Konrad tatsächlich ihrer Qualifikation wegen die hochdotierte Stelle innehat oder ob der Stammbaum nicht geholfen haben könnte. Ist in Österreich nämlich noch nie vorgekommen. AÖ

08:44 | fmw: EZB: Das große Finale kündigt sich an

Einerseits ist mit dem vorzeitigen Rücktritt des deutschen EZB-Direktoriumsmitglieds Sabine Lautenschläger der Grabenkampf zwischen den Vertretern einer restriktiven und einer eher laxen Geldpolitik erneut für alle sichtbar zutage getreten. Andererseits malt der von der Euro-Gruppe neu ins Amt des EZB-Chefvolkswirts berufene irische Ökonom Philip Lane ein Bild von Harmonie und Normalität.

29.09.2019

09:40 | staatsstreich: Österreich: Ein angeblicher FPler rührt in der Zentralbank um

Der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), der “auf einem Ticket der Freiheitlichen” an die Spitze der Institution gekommen sein soll, stört die Kreise der rotschwarzen Wiener Machthaberer. In den ersten Tagen seiner Amtstätigkeit hat er u.a. eine Spitzenfunktionärin geschasst, die “zufällig” die Tochter der langjährigen Grauen Eminenz im ÖVP-Bankensektor ist. Die “unabhängige Journaille”, die schon immer ein Faible für die schwarzroten Wiener Machthaberer hatte, berichtet entsprechend.

27.09.2019

12:14 | konjunktion: Systemfrage: Es ist angerichtet – Was kommt nach der Zinssenkung der Fed?

Im letzten Jahrzehnt hat die Fed – nach der Kreditkrise 2008 – eine interessante Dynamik eingeschlagen. Zuerst hat sie mehrere Jahre das Systerm künstlich mit QE-Maßnahmen aufgeblasen und damit die wohl größte Finanzblase aller Zeiten erschaffen. Bevor sie vor wenigen Jahren einen 180 Grad Schwenk vollzog. Die Fed hatte zuerst die Märkte und Investoren zu “Süchtigen des billigen Geldes” gemacht, um ihnen dann ihre Droge zu entziehen. Das System war dermaßen abhängig vom billigen Geld der Fed, dass es bereits ausreichte, dass die Fed die Zinsen auf die “neutrale Rate der Inflation” anhob und ihre Bilanz schrittweise eindampfte, und schon es kam zu klassischen Entzugserscheinigungen.

11:58 | MMNews: EZB: Der letzte deutsche Matrose geht von Board

Was sagt der Rücktritt von Sabine Lautenschläger, dem einzigen deutschen Mitglied im Direktorium der EZB, über die Situation in der Notenbank? - Ein Hammer, wie es auch in Teilen der EZB heißt.

Eine französische EZB-Präsidentin,
keine deutsche Stimme mehr in der EZB
England raus - Frankreich als einzige Atommacht in der EU
und eine Deutschlandschuld-bewußte EUschi, die den künftig kommenden monetären Angriffen auf Deutschland nichts entgegenhalten wird.
Mia hom fertig! TB

M
Irgendeine ausgediente Grünin/Soze/Linke könnten wir bestimmt noch nachschieben.

09:27 | gs: Null- und Negativzinsen in den USA - und das Geldchaos ist perfekt

Die Fed treibt die US-Zinsen wieder in Richtung Nulllinie; Negativzinsen bleiben dabei eine extreme Option. Doch die "Zinsbefreiung" des US-Dollar als Weltleitwährung wäre verheerend. Sie käme einer Abkehr vom kapitalistischen Wirtschaften, einem Angriff auf Freiheit und Wohlstand in der westlichen Welt gleich.
“Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt.” - Altes Testament, Prediger Salomo (5, 9 - 11).

27.09.2019

09:14 | gs:  Null- und Negativzinsen in den USA - und das Geldchaos ist perfekt

Die Fed treibt die US-Zinsen wieder in Richtung Nulllinie; Negativzinsen bleiben dabei eine extreme Option. Doch die "Zinsbefreiung" des US-Dollar als Weltleitwährung wäre verheerend. Sie käme einer Abkehr vom kapitalistischen Wirtschaften, einem Angriff auf Freiheit und Wohlstand in der westlichen Welt gleich.

“Wer Geld liebt, wird vom Geld niemals satt.” - Altes Testament, Prediger Salomo (5, 9 - 11).

26.09.2019

13:00 | marketinsider: The Fed pumps another $75 billion into financial markets, continuing capital-injection plan

The Federal Reserve on Wednesday continued its effort to stabilize money markets and contain interest rates with another $75 billion sale of overnight repurchase agreements, or repos.

Eine Beruhigung ist nicht nur nicht in Sicht, vielmehr scheint sich die Situation sogar zu verschärfen. AÖ

10:29 | fuw: EZB-Direktorin tritt vorzeitig zurück

Die EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger tritt vorzeitig zurück. Lautenschläger wird die Europäische Zentralbank (EZB) bereits am 31. Oktober verlassen. Damit räume sie rund zwei Jahre vor dem regulären Ende ihrer Amtsperiode den Posten, teilte die EZB am Mittwochabend mit. Lautenschläger ist seit Januar 2014 Mitglied des EZB-Direktoriums. Gründe für den Rücktritt nannte die EZB zunächst nicht.

Eines der letzten Quäntchen der Vernunft scheidet aus der EZB aus! Gottseidank kommt jetzt Frau Lagarde - da wird alles gut! TB
Das war ein Scherz!

09:12 | bi: Deutsche-Bank-Chef Sewing warnt: Europas Zentralbanken wären einer großen Krise nicht mehr gewachsen

Den Zentralbanken fehlt der nötige Handlungsspielraum, um eine Wirtschaftskrise abzufedern: Das hat der Chef der Deutschen Bank, Christian Sewing, bei einer aktuellen Bankentagung in Frankfurt gesagt. Die Leitzinsen, sowohl der Europäischen Zentralbank (EZB) als auch jene der US-amerikanischen Fed, sind ihm zufolge so gering, dass sie im Falle einer Finanzkrise nicht weiter gesenkt werden könnten.

Machtmisbrauch war deren Geschäft! Das Schöne an der derzeitigen Situation: die Macht der Zentralbanken kann auch nicht mehr ausgeweitet werden, weil es einfach nichts mehr gibt, was sie tun könnten! Fertig! TB

25.09.2019

13:09 | diepresse: Trumps Twitter-Tiraden wirken

Anleger glauben, dass sich die US-Notenbank dem politischen Druck beugen wird.

Bei einem Vortrag vor kurzem in Wien hat der bekannte US-Autor James Rickards auf die Frage, was Trump mit seinen Attacken auf die Federal Reserve bewirken wolle, wie folgt geantwortet. Trump treibe die Federal Reserve nicht vor sich her, sondern da Trump weiß, dass die Federal Reserve die Zinsen ohnehin senken muss, führt er die Diskussion an. Rickards brachte den Vergleich eines Tontaubenschützen, der die Flugbahn der Tontaube kennt, und um diese tatsächlich zu treffen, müsse er auf jenen Punkt zielen, den die Tontaube kurze Zeit später erreichen würde. 
Selbst wenn diese Sicht der Dinge zutreffend ist, wage ich zu bezweifeln, dass das Vorgehen Trump nicht als Verpolitisierung der Notenbank interpretiert wird. Andererseits, wenn dies dazu führt, dass die Inflation anzieht und der US-Dollar geschwächt wird, dann hätte Trump sein Ziel erreicht. AÖ

10:00 | Focus:  Die EZB und das Märchen von der Stabilität - ohne Zinswende kommt der Banken-Knall

Die Europäische Zentralbank (EZB) wollte die Geldwertstabilität in Europa garantieren. So war es verabredet. Die Wahrheit sieht anders aus.
Durch die Negativ-Zinspolitik sind die Geschäftsbanken derart unter Druck geraten, dass sie mittlerweile beherzt in die Sparguthaben der Bürger eingreifen. Nicht mehr die Inflation schmälert die Kaufkraft der Deutschen, sondern der Strafzins der Hausbank.

Aluhut trifft Mainstream ...... damit am Ende keiner sagen kann ... wir hätten nichts gesagt! TS

24.09.2019

12:44 | monetary metals: Treasury Bond Backwardation

Something happened in the credit market this week. A Barron’s article about it began: “There have been disruptions in the plumbing of U.S. markets this week. While the process of fixing them was bumpy, it was more of a technical mishap than a cause for investor concern.”

12:26 | armstrongeconomics: The Dollar Shortage & Liquidity Crisis?

The NY Federal Reserve announced last week that they will continue their repo operation until October 10th, 2019. The repurchase agreements will amount to up to $75 billion per day. Additionally, they plan to offer three two-week repo operations of up to $30 billion each round.

Ein Versuch, die Geschehnisse am US-amerikanischen Repo-Markt zu deuten. Jedenfalls hat die Federal Reserve angekündigt, die täglichen Repo-Geschäfte bis zumindest 10. Oktober fortzuführen. Die Wiederaufnahme des QE jenseits des Atlantiks scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. AÖ

 

08:59 | iw: Unstoppable Negative Yields Suddenly Become Stoppable

One, you have to buy them because you’re a pension fund or an insurance company, or a bank, and you have to fulfill rules and regulations that require you to hold a certain percentage of your assets in your country’s government bonds, no matter what the yield, and no matter how it will wipe out your beneficiaries.
Two, you want to sell the bonds at an even lower yield, and therefore even higher price, shortly after buying them, to an even greater fool.
Three, you want to use them for complex, highly leveraged, highly risky bets whose real risks no one understands, or wants to understand, and for which you want to use other people’s money, and when these bets blow up, they will take down squadrons of hedge funds along with other people’s money.

Kommentar des Einsenders
Wenn ich das richtig verstanden habe, wird die amerikanische Wirtschaft den Richtungswechsel verkraften ( durch permanente Eingriffe in den Repo-Markt ). Der breite Markt wird nicht betroffen sein. Ein paar schmerzhafte korrekturen am Häusermarkt, die aber eh überfällig waren. Schlecht sieht es allerdings für die "Spieler" aus, die der Greater Fool - Geschichte aufgesessen sind.
Ach ja, und natürlich die Deppen, die für`s Alter vorsogen. Lebensversicherungen/Pensionsfonds. Mal sehen ob die EZB die Erlaubnis bekommt auch Notfallmaßnahmen einzuleiten oder ob der Euro jetzt "fällig" ist.

08:55 | fuw: Nationalbank fördert die Zinsfantasie am Hypothekarmarkt

Können die Hypothekarzinsen in der Schweiz noch tiefer sinken? Nach dem Rückgang der Finanzierungskosten scheint das kaum noch möglich zu sein. In den vergangenen zwölf Monaten sind die Sätze um bis zu 70 Basispunkte (Bp, 100 Bp = 1 Prozentpunkt) gefallen. Immobilien zu finanzieren, ist so günstig wie nie. Das Zinstief vom Sommer 2016, als das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein schien, ist längst unterschritten. Und doch können sich Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen, freuen: Die Wahrscheinlichkeit, dass künftig noch günstigere Hypothekarkredite zu haben sind, hat zugenommen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist dafür mitverantwortlich.

Denken geoldpolitisch halt auch "europäisch"! TB

23.09.2019

19:05 | ET: Bundesbank und Bafin: Kleinere Banken werden Negativzins an Kunden weitergeben

Immer mehr Geldhäuser schließen angesichts der Dauerbelastung durch das Zinstief Minuszinsen für Kunden nicht mehr aus.


08:06
 | fuw: Banken werden beim Negativzins entlastet, Kunden nicht

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 5860 2.63%)) hat Druck aus dem System genommen. Zwar bleibt sie bei ihrem Negativzinsregime. Banken müssen weiterhin 0,75% auf ihre Sichtguthaben bei der SNB zahlen. Doch die Währungshüterin hat am Donnerstag die Freigrenze angehoben, ab der die Strafabgabe fällig wird. Für die Banken bedeutet das eine substanzielle Entlastung, die sie wohl aber nicht an die Kunden weitergeben werden.

Zuletzt hatte man ja den Eindruck, dass die Zentralbanken und Banken nicht mehr eine ganz so unzertrenntlichen Einheit bildeten. DIe Proteste nach der letzten US-Zinssatz-Senkung aus dem Bankenbereich kamen doch ein wenig überraschend, auch das Austrocknen der Liqudität im Bankensektor letzen Dienstag war ein Zeichen, dass die Zusammenarbeitn icht mehr klappe wie gewohnt. Und genau da springt die SNB ein und zeigt der ganzen WElt, Wir Zentralbanken und Banken sind noch immer eine Einheit - wer braucht schon einen Gelicheitsgrundsatz! TB

21.09.2019

14:07 | focus: Wer heute spart, ist selber schuld

Die künftige EZB-Präsidentin Christine Lagarde will die Konjunktur vor dem Absturz retten. Doch wie? Experten haben bereits Ideen. Eine davon: Strafsteuern auf Bargeld.

 

20.09.2019

12:19 | fuw: Credit Suisse plant Weitergabe von Negativzinsen

Laut einem Medienbericht will die Grossbank CS die Frankenguthaben von vermögenden Kunden belasten.

Derartige Nachrichten werden mit Sicherheit nicht abreißen. AÖ

19.09.2019

12:59 | Das 6,6-Billionen-Biest wird jeden Währungskrieg gewinnen

US-Präsident Trump droht immer wieder damit, gegen die Aufwertung des Dollar vehement vorzugehen. Doch aktuelle Daten des „Orakels von Basel“ zeigen, dass der Devisenmarkt inzwischen viel zu groß ist, als dass Regierungen ihn beherrschen könnten.

Trump versucht mit allen Mitteln, die weitere Aufwertung des US-Dollars zu verhindern. Ein multi-laterales Abkommen wie es das Plaza-Abkommen und das Louvre-Abkommen waren, die 1985 und 1988 den Versuch unternommen haben, den US-Dollar abzuwerten, kommt für Trump allerdings nicht in Frage. An konventionellen Mitteln stehen ihm kaum noch Optionen zur Verfügung, Kapitalverkehrskontrollen oder andere Einschränkungen der Handelbarkeit des US-Dollar wird er wohl kaum ernsthaft in Erwägung ziehen. AÖ

12:09 | finanzen.net: US-Notenbank stützt Geldmarkt erstmals seit Finanzkrise

Ein plötzlicher Liquiditätsengpass am amerikanischen Geldmarkt hat die US-Notenbank Fed auf den Plan gerufen.

Benjamin Powell hat bei der gestrigen Pressekonferenz im Anschluß an das Treffen des FOMC diesen Liquiditätsengpass angesprochen. Die Fed, so Powell, habe diesen Engpass vorausgesehen, der im Wesentlichen auf das Zusammentreffen der quartalsweisen Steuerzahlungen der Unternehmen und die Reduktion der Notenbankbilanz zurückzuführen sei. Bei aller gerechtfertigten Kritik an einer flexiblen Geldmenge, zeigt die Reaktion der Fed auch die Vorteile eines solchen Systems. Dieses kann saisonale Flutkuationen in der Nachfrage nach Liquidität/Geld problemlos befriedigen. Der Klassiker unter den saisonalen Schwankungen ist der erhöhte Cash- bzw. Liquiditätsbedarf in der Vorweihnachtszeit. In einem Geldsystem mit rigidem Geldangebot wie z. B. in  einem Edelmetallstandard würden dagegen die Zinsen wesentlich stärker flukturieren und die relative Knappheit des Geldangebots damit zum Ausdruck bringen, wie es in den vergangenen Tagen am Interbankenmarkt der Fall war.

Zweitens hat Powell indirekt die These bestätigt, wonach das Kreditangebot der Geschäftsbank nicht von den (Spar-)Einlagen bestimmt wird, sondern von der Willigkeit der Notenbank, die nötigen Reserven zur Verfügung zu stellen. Das von vielen Österreichern vorgebrachte Argument, wonach die Spareinlagen die Kreditvergabe bestimmen (sollten), ist zumindest für den Augenblick unzutreffend. AÖ

18.09.2019

20:30 | welt: US-Notenbank senkt Leitzins zum zweiten Mal binnen Wochen

Zum zweiten Mal binnen Wochen hat die Fed den Leitzins gesenkt – und entspricht damit den Erwartungen. Politik und Finanzmärkte erhoffen sich neuen Schwung in der sich abkühlenden Wirtschaft.

20:00 | Youtube:

Start: 20:30 MESZ


12:50 | zerohedge: $53.2 Billion In QE Lite: Fed Concludes First Repo In A Decade Amid Liquidity Panic

It's over: after a torrid 30 minutes in which the NY Fed first announced a repo operation, then announced the repo was canceled due to technical difficulties, then mysterious the difficulties went away just minutes later, at precisely 10:10am, the Fed concluded its first repo operation in a decade, which while not topping out at the $75 billion max, was nonetheless a significant $53.15 billion, split as follows:

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es sich tatsächlich nur um einen einmaligen Engpaß gehandelt hat, wie auf CNBC zu hören war, oder ob der fragile Patient einen destabilisierenden Schock erleidet. AÖ

15:14 | Leser Kommentar:
Wenn die Zentralbank gezwungen ist den Interbankenmarkt (dauerhaft)zu managen wird folgendes passieren :
As and when the Fed is forced to also establish a standing REPO facility, this to manage the Treasury debt raising process and the year-end liquidity squeeze, the FOMC will lose control over its balance sheet to the largest banks led by JPM. The nationalization of the short-term money markets in the US will be complete, managed by the too big to fail banks. Smaller banks and non-banks alike will simply stop acting as cash providers to the REPO markets and deposit their cash with the money center banks. Game over.
https://www.zerohedge.com/news/2019-09-17/liquidity-traps-our-own-design
Man kann jetzt darüber streiten, ob diese Entwicklung Folge des kapitalistischen Systems ist, oder bewußt herbeigeführt wurde um das kommunistische Manifest umzusetzen. Am Ergebnis ändert sich nichts:
Marx und Engels stehen Pate: die Verstaatlichung des Kredits
https://www.misesde.org/?p=8032

 

12:30 | diepresse: Investoren erwarten weitere Zinssenkung der US-Notenbank

Die US-Notenbank Fed will Analysten zufolge heute mit einer weiteren Zinssenkung einen drohenden Konjunktureinbruch verhindern.

Nach der Zinsentscheidung (der EZB) ist vor der Zinsentscheidung (der Federal Reserve). Ob die Federal Reserve Trump die Stirn bietet, indem sie die Zinsen nicht senkt oder glaubhaft macht, dass eine etwaige Zinssenkung die vorerst letzte ist? Je näher der Wahltermin rückt - und noch ist es über ein Jahr bis zur Präsidentschaftswahl -, desto politisch heikler wird jede Entscheidung der Federal Reserve. AÖ

12:13 | project syndicate: Hans-Werner Sinn: Beggar thy Trump: Das gefährliche Spiel der EZB

Die Entscheidung der EZB, die Wertpapierkäufe wieder aufzunehmlen, fiel nicht einstimmig. Wie Bloomberg berichtet, wurde sie gegen den ernbitterten Widerstand der Vertreter Deutschlands, Frankreichs, der Niederlande, Österreichs und Estlands im EZB-Rat getroffen. Präsident Draghi betonte zwar, die Mehrheit sei so groß gewesen, dass man nicht habe zählen müssen. Das stimmt, denn die Gegner hatten nur sieben von 25 Stimmen im EZB-Rat, die selbst wiederum durch ein Rotationsverfahren beschränkt waren. Die genannten Länder halten jedoch 56% der Anteile am eingezahlten Haftungskapital der EZB und verkörpern 60% der Wirtschaft der Eurozone. Das lässt erhebliche Störgefühle bezüglich der Entscheidungsfindung im EZB-Rat aufkommen.

Hans-Werner Sinn lässt in seiner berechtigten Kritik an der Entscheidung des EZB-Rates allerdings so gut wie unberücksichtigt, dass das geldpolitische Ziel der EZB zunächst ausschließlich das Erreichen des Preisstabilitätszieles ist. Erst wenn dieses gesichert ist, und seit geraumer Zeit wird das Inflationsziel bekanntlich von unten verfehlt, dürfen andere ökonomische Ziele angestrebt werden. Insofern geht der Vorwurf, der EZB-Rat würde mit seiner dieswöchigen Entscheidung, aktiv eine Wechselkurspolitik verfolgen, ins Leere. Anders ausgedrückt: so problematisch die Entscheidung auch sein mag, gegen Sinns argumentativen Einwand ist sie immun. Denn dass jede Entscheidung auch Folgeeffekte hat, die überhaupt nicht oder nicht vorrangig intendiert waren, ist insbesondere bei politischen Entscheidungen unvermeidbar. AÖ

06:47 | FW:  EZB - Die größte Insolvenzverschleppung der Geschichte!

Das Notenbankexperiment der EZB geht unvermindert weiter! Die EZB hat es wieder getan: Mario Draghi hat den Einlagezins für die Banken gesenkt und das Aufkaufprogramm gestartet. Damit geht die Enteignung für uns Sparer weiter! Warum die Zinsen in der Eurozone nie mehr steigen können, was die Auswirkungen sind, warum der Euro scheitern wird und was Sie tun können um Ihr Geld zu sichern erfahren Sie im Video.

17.09.2019

15:17 | ET:  Friedrich & Weik: Der Euro zerstört Europa, unseren Wohlstand und unsere Banken

Die Devise der Europäischen Zentralbank (EZB) lautet immer noch: Noch niedrigere Zinsen und noch mehr billiges Geld. Diese irrsinnige Politik wird gnadenlos scheitern. Man kann Probleme mit der Druckpresse in die Zukunft verschieben, jedoch keinesfalls lösen.

10:35 | welt: Trump hat recht, wenn er der EZB Währungsmanipulation vorwirft

Tiefe Zinsen wirken wie Drogen, die erst scheinbar Linderung bringen, langfristig aber zu einer schweren Abhängigkeit führen. Sollten die Zinsen in Europa wieder steigen, könnte das katastrophale Folgen haben. Und das weiß auch die EZB.

Das Bild von der EU als Hort der vernunftgeleiteten Entscheidungsfindung, die im Unterschied zum Egoisten Donald Trump niemals eine Politik zu Lasten Dritter umsetzen würde, hat dank Draghis Entscheidung erheblichen Schaden genommen. Christine Lagarde, die sich heute einer nicht bindenden Abstimmung im EU-Parlament zu stellen hat, wird am Anfang ihrer Amtszeit vornehmlich mit dem Wegräumen jener Scherben befasst sein, die Draghi - völlig unnötig - am Ende seiner achtjährigen Amtszeit noch produziert hat. AÖ

18:27 | Leser-Ergänzung
Ob`s reicht ?
NY Fed Unleashed Overnight Repo Operation In A Decade After Losing Control Of Rates Again
https://www.zerohedge.com/markets/fed-has-lost-control-rates-again 

18:31 | Leser-Kommentar zur Ergänzung
Die Banken mißtrauen sich mal wieder gegenseitig ! Ob es hiermit zu tun hat ?
https://inteldinarchronicles.blogspot.com/2019/09/bix-weir-12-quadrillion-of-notional.html 
Falls es tatsächlich , wie Bix Weir vermutet, mit der Derivateblase zu tun hat, dann haben wir jetzt das Systemende tatsächlich erreicht !
Um hier wieder Vertrauen der Banken untereinander herzustellen müssten sofort Unsummen ins System gepumpt werden !
Mehrfaches Welt-Bip = unmöglich.

08:34 | bo: EZB-Vertreter signalisieren Fortsetzung der extrem expansiven Geldpolitik

In der Europäischen Zentralbank (EZB) deutet sich auch mit dem Wechsel an der Spitze der Notenbank eine Fortsetzung der extrem expansiven Geldpolitik an. Die designierte EZB-Präsidentin Christine Largade werde voraussichtlich den geldpolitischen Kurs des Amtsinhabers Mario Draghi fortsetzen, sagte Griechenlands Notenbankchef Yannis Stournaras am Montag in Athen. Im November wird Lagarde das Amt vom bisherigen EZB-Chef Mario Draghi übernehmen.

Merksatz, frei nach Mises und Hayek: wenn die Begriffe >Geld< und >Politik< zu einem Wort verschmolzen werden, hat der Wahnsinn Methode. HP

16.09.2019

19:57 | ET: Friedrich & Weik: EZB – bis zum bitteren Ende

Die Devise der Europäischen Zentralbank (EZB) lautet immer noch: Noch niedrigere Zinsen und noch mehr billiges Geld. Diese irrsinnige Politik wird gnadenlos scheitern. Man kann Probleme mit der Druckpresse in die Zukunft verschieben, jedoch keinesfalls lösen.

Die Leseratte
Friedrich und Weik zu den letzten Entscheidungen der EZB und dem Untergang des Euro, den sie für spätestens 2023 voraussagen, evtl. schneller. Nun ist das mit den Kollaps-Voraussagen leider so ähnlich wie mit den Klimamodellen ...

12:46 | bild: „Ich mache das, was einem kein Anlageberater empfiehlt“

Scholz: „Ich lege mein Geld nur auf einem Girokonto an. Ich kriege selber keine Zinsen“ Finanzminister hat Banken klare Ansage gemacht: „Keine Negativ-Zinsen“.

Würde die Weitergabe der Negativzinsen verboten werden, würden einfach die Bankgebühren deutlich zulegen. Für die deutschen Sparer wird sich furchtbar rächen, dass Angela Merkel ihre Zustimmung zu Christine Lagarde als Nachfolgerin von Mario Draghi gegeben hat, um Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin durchzusetzen. Nach dem männlichen Duo infernale Juncker-Draghi kommt also das weibliche Duo infernale von der Leyen-Lagarde. AÖ

15:02 | Der Bondaffe:
Respekt, eine große mentale Kunst, Geld auf dem Girokonto zu lassen, nichts zu tun und nur anzuschauen. Derweilen fließt dem "persönlichen Geldberater" vor lauter Gier der Sabber herunter und bekommt möglicherweise einen Anpfiff von oben, weil der Kunde beratungsresistent ist.

Ähnliches gilt auch für Immobilien. Bei mir in der Gegend wird wirklich alles zugebaut, so groß ist die Gier aller Beteiligten in der Immobranche. Welcher Grundstücksbesitzer kann da widerstehen? Wohl die wenigsten. Aber es gibt welche, die bewundere ich. Ein paar leere unbebaute Grundstücke, seltenen Perlen gleich, findet man immer wieder hier im zugebauten Münchner Speckgürtel. Stillschweigend steigt der Wert und es gibt keine Steuerbescheinigung für den Wertzuwachs. Das bisserl Grundsteuer ist nicht der Rede wert für den, der eben hat. Das sind ganz Raffinierte.

Das kann man auch bei Geldanlagen machen. So geht sogar der Bundesfinanzminister mit gutem Beispiel voran. Er hat sich ein Geldanlage in Form eines Kontos ausgesucht, auf dem keine Negativzinsen belastet werden. Auch recht raffiniert, eine einfach Strategie. Und täglich verfügbar muß es sein. Ohne irgendwelche "Vorschußzinsen" (fast nicht mehr relevant) oder Abhebebegrenzungen. Scholz sagt es sehr richtig, es fällt aber kaum auf. Er spricht von möglichen Negativzinsen für Sparer/innen. Aber nicht von Negativzinsen für Girokonten oder Tagesgelder.

 

12:04 | mdr aktuell: EZB-Konjunkturprogramm - Einerseits, andererseits (Audio)

Ökonom Hans-Werner Sinn sieht wenig Licht bei viel Schatten.

Je intensiver ich über die Entscheidung von Draghi nachdenke und mit Freunden darüber diskutiere, desto unklarer wird das Motiv für die Entscheidung des EZB-Rats unter der vorletztmaligen Führung unter Draghi. Warum bindet Draghi mit dieser Entscheidung Christine Lagarde, obwohl diese in 12 Wochen bei der übernächsten Sitzung bereits dieselben Entscheidungen hätte forcieren können. Warum hat Draghi den EZB-Rat so sehr gespalten, dass die Information über die höchst unterschiedlichen Haltungen binnen kürzester Zeit an die Öffentlichkeit getragen wurden? Irgendwo im Gebälk muß es ordentlich krachen, auch wenn das offensichtlich nicht einmal die Finanzmärkte zu erkennen scheinen. AÖ

16.09.2019

09:35 | cicero: Draghis letzter Wille

EZB-Chef Mario Draghi fällt die undankbare Aufgabe zu, die fehlgeleitete Politik der letzten Jahre mit höherer Aggressivität fortzusetzen. Denn die Alternative wäre schlimmer: der Zerfall der Eurozone, der Fall in eine Rezession. Die Politiker lassen ihn im Regen stehen. Und die Verlierer sind die Sparer.

Riesling
Dazu möchte ich auf den Draghi-Tweet verweisen, in dem er meinte
"Negative rates will not provoke the collapse of the financial system"
Diesen Tweet sollten wir uns aufheben.

Ja, machen wir, werter Riesling. Aber so wie alle Verursacher von globalen Katastrophen wird auch er längst über alle Berge sein, wenn es so weit ist! TB
 
 

15.09.2019

16:01 | Welt:  Euro-Retter oder Zins-Zerstörer – das wahre Vermächtnis des Mario Draghi

Der scheidende EZB-Präsident hat Historisches geleistet, im Positiven wie im Negativen. Draghi bewahrte den Euro vor dem Kollaps. Gleichzeitig hat er Spareinlagen zerstört und die Altersvorsorge entwertet. Was wiegt schwerer? Nach acht Jahren an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) hinterlässt Präsident Mario Draghi ein Europa, das wirtschaftlich und politisch tief gespalten ist. Auch in der Frage, wie die Ära Draghi zu bewerten ist, stehen sich die Lager der Bewunderer und Kritiker schier unversöhnlich gegenüber.

Die Frage ist ..... "Was durfte Draghi, angesichts der gegenwärtigen Führung in der EU umsetzen und was nicht?" Ich kann mir nicht vorstellen, das Mario Draghi ohne Wissen und Willen von Marcron und Merkel Entscheidungen getroffen hat. TS

08:57 | gs: Die EZB schafft sich ab

Die EZB unterwirft sich immer mehr der Politik. Genauer gesagt: Einer Politik unter der Kuratel Frankreichs - dazu nachher mehr. Wer am vergangenen Donnerstag den Zwischentönen ihres scheidenden Präsidenten Mario Draghi lauschte, muss zwangsläufig zu diesem Ergebnis kommen. Denn der ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass es ihm - ebenso wie seiner Nachfolgerin Christine Lagarde - vor allem um die Belebung der europäischen Konjunktur geht.

Selbstabschaffung? Die wohl sinnvollste geldpolitische Maßnahme, die sie setzen kann! TB

14.09.2019

18:42 | Leser-Zuschrift "Weidmann warnt"

So warnt Bundesbank-Chef Weidmann erneut vor den Gefahren einer lockeren Geldpolitik... Auf dem 2. Blick ! Derweil profitieren Banken: Weil der Strafzins je nach Einlagenhöhe gestaffelt ist, sparen sie Geld. Video 5 Min. Übers Ziel hinausgeschossen
https://boerse.ard.de/multimedia/audios-und-videos/boerse-vor-acht/hr_13_09_2019_110.html 

15:00 | diepresse:  IWF sieht Weltwirtschaft weit von Rezession entfernt

Das Verbrauchervertrauen und der Dienstleistungsektor zeigten sich weiter robust, erklärt der Internationale Währungsfonds. Die Frage sei, wie lange noch. Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz Zollkonflikten weit von einer Rezession entfernt. Die Handelsspannungen belasteten zwar das Wachstum, sagte ein IWF-Vertreter am Freitag. Aber eine Rezession zeichne sich nicht ab. Davon sei man weit entfernt.

....... TS

14:15 | mises:  De-Dollarization: Europe Joins the Party

er andauernde "Weltkrieg der Währungen", wie der deutsche Journalist Daniel D. Eckert es nannte, ist kein flacher Actionfilm, sondern eher ein Game of Thrones - eine komplexe Serie mit Hunderten von Schauspielern und Orte, die sich über Jahrzehnte erstrecken und vom Betrachter volle Konzentration verlangen.
Das Fazit ist, dass das, was seit Jahrzehnten zutrifft, immer noch gilt. Der US-Dollar genießt weiterhin das Vertrauen von Märkten, Regierungen und Zentralbanken. Aber der Glaube an den US-Dollar schwächt sich jedes Jahr ein wenig ab.


11:04
 | presse: Der geldpolitische Worst Case wird zur Wirklichkeit

Mario Draghi hat es also wieder einmal getan. Er hat wieder an der Zinsschraube gedreht. Das erste Mal seit dem März 2016. Allerdings nicht so, wie das noch vor einigen Monaten erwartet wurde. Denn es kommt nicht zur von vielen Ökonomen seit Längerem geforderten Zinswende. Im Gegenteil. Die Europäische Zentralbank senkt ihren Einlagenzins von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent. Geschäftsbanken müssen künftig also noch mehr bezahlen, wenn sie Geld über Nacht bei der EZB parken.

Bitte sehen Sie sich unbedingt das Foto über dem Artikel an. Wer sich keinen Reim drauf bilden kann der möge sich dieses Viedo ansehen und danach seine Schlüsse ziehen! TB

13.09.2019

18:25 | cicero: Draghis letzter Wille

EZB-Chef Mario Draghi fällt die undankbare Aufgabe zu, die fehlgeleitete Politik der letzten Jahre mit höherer Aggressivität fortzusetzen. Denn die Alternative wäre schlimmer: der Zerfall der Eurozone, der Fall in eine Rezession. Die Politiker lassen ihn im Regen stehen. Und die Verlierer sind die Sparer

Dazu passend - MMNews: Markus Krall: Der Sargnagel der EZB! TB

12:44 | Gabor Steingart: Das Morning Briefing vom 13. September 2019

[D]ie Welt ist ein merkwürdiger Ort. Wir schauen Spitzensportlern wie Lionel Messi und Serena Williams bei der Arbeit zu – und ordern Bier und Burger. Wir sind beeindruckt von der Klugheit eines Stephen Hawking – und auf dem Nachttisch verstauben die Bücher. Wir bewundern Greta Thunberg – um anschließend bei EasyJet den Kurzurlaub zu buchen.

Gabor Steingart - wie immer pointiert und mit zahlreichen illustrativen Diagrammen. Allerdings bezweifle ich, wie bereits erwähnt, dass Christien Lagarde mit der von Draghi erhaltenen "Platinum Card, unlimited edition" tatsächlich so glücklich ist. Die Frage ist doch eher, wer wird Draghis persönliche "Platinum Card, unlimited edition" ab 1. November decken? AÖ

12:27 | ntv: Tiefzins alarmiert die Bankenaufsicht

Die Ankündigung der EZB, die Strafzinsen für geparkte Gelder weiter zu erhöhen, wird für die Kunden nicht folgenlos bleiben. Davon ist Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling überzeugt. Banken müssten Negativzinsen weitergeben, um zu überleben.

Die nächste einflussreiche Stimme, die sich über die gestrige Entscheidung entsetzt zeigt. Sollten Negativzinsen gesetztlich oder höchstgerichtlich verboten werden, werden die Bankgebühren dementsprechend stark ansteigen müssen. Speziell die deutschen Banken hinken in der Profitabilität hinter her. AÖ

12:04 | welt: Selbst eine beispiellose Revolte konnte Draghi nicht stoppen

EZB-Präsident Draghi hat kurz vor seinem Abschied noch einmal alle geldpolitischen Register gezogen. Doch gegen die Entscheidung gab es im Rat offenbar erhebliche Widerstände. Seine Nachfolgerin Christine Lagarde steht vor vollendeten Tatsachen.

Wie erwartet hat sich Österreich der Revolte angeschlossen. Nur durchgesetzt haben sich die Gegner einer Neuaufnahme des Anleihenkaufprogramms dann doch nicht. Dennoch bleibt die Frage, was Mario Draghi geritten, die Vielzahl der gestrigen Entscheidungen in seiner letzten regulären Sitzung des EZB-Rats durchzusetzen. Er hat Christine Lagarde damit viel Handlungsspielraum genommen, wobei die Grundausrichtung der beiden nicht weit auseinanderliegt. Draghis Vorgehensweise ist jedenfalls ungewöhnlich und im Grunde ein unfreundlicher Akt. Ob sich deswegen die beiden französischen Mitglieder des EZB-Rats ebenfalls gegen Draghi gestellt haben? AÖ

11:14 | gs: Die EZB führt uns immer tiefer in die finstere Minuszinswelt

Auf der heutigen Sitzung hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) den Einlagenzins um 0,1 Prozentpunkte auf minus 0,50 Prozentpunkte gesenkt. Der EZB-Hauptrefinanzierungszins, der seit März 2016 null Prozent betrug, blieb unverändert. Zudem wird die EZB ab dem 1. November 2019 Anleihen in Höhe von monatlich 20 Mrd. Euro kaufen - und diese mit neuen, "aus dem Nichts" geschaffenen Euros bezahlen.

09:23 | bild: So saugt GRAF DRAGHILA unsere Konten leer

Der Schrecken für deutsche Sparer geht immer weiter: EZB-Chef Mario Draghi (72) will die Nullzins-Politik jetzt sogar noch verschärfen!

Nun hat es selbst die Biuldzeitung kapiert. Und wenn einmal die Bild eine klügere/vernünftigere Einstellung in sachen "Geldpolitik" hat als der Rat der EZB (angeblich war gestern ja keine Diskussion nötig, da Einstimmigkeit vorherrschte) dann gute Nacht Währungsraum! Eh besser! Lieber ein Ende mit Schrecken ....! TB

13:21 | Der Bondaffe
Ein gewagter Ansatz aber gar nicht so schlecht. Überlassen wir doch die Zentralbankratspolitik den "Experten", Fachmännern, Fachfrauen und Fachdingens der Buidl-Zeitung. Schlimmer als jetzt kann es nicht werden. Kleiner Tip von mir, man sollte sich gerade jetzt mit dem Thema Zins- bzw. Renditesteigerungen beschäftigen. Dann schreiben sich nachher die Artikel leichter. Rendite aktuell für eine 10jährige deutsche Bundesanleihe: -0,49% bei einem Bund-Future-Kurs von 173,13%


06:35
 | Focus:  Sind es die Sparer sogar selbst? Wer Schuld an den Strafzinsen hat

Die EZB hat bei ihrer Sitzung am Donnerstag erneut die Zinsen gesenkt. Aber kann man sie dafür kritisieren? Fest steht: Die EZB ist für die Talfahrt der Zinsen nicht allein verantwortlich. Auf den ersten Blick scheint es klar: Die EZB ist für die Zinsmisere verantwortlich. Am Donnerstag hat sie die Strafzinsen noch einmal verschärft, von von minus 0,4 auf minus 0,5 Prozent.

... warten wir noch ein paar Monate und die Bürger sind schuld an dieser Entwicklung. Die Eurozone ist Geschichte ..... nur die Regierungen lassen es noch nicht zu. TS

12.09.2019

19:05 | Der Bondaffe "Die letzte Tat des Draghi"

Die letzte Tat des Mario Draghi. Mehr eine Verzweiflungstat und ein Eingeständnis derselbigen. Die EZB sollte ihr letztes Pulver damit endgültig verschossen haben. Vielleicht macht es die zögernden Banken jetzt zum Schluß noch zögernder, ihren Kunden Negativzinsen zu belasten. Einfacher wird es dadurch nicht. Der Bondmarkt ist erledigt. Wie liquide ist der Staatsanleihenmarkt für europäischen Anleihen wirklich? 20 Milliarden EUR monatliche Soforthifle sprechen eine deutliche Sprache. Der Wirtschaft selbst wird es nicht helfen, das hat auch bei den vorherigen Leitzinssätzen schon nicht geholfen. Die Gemüter sind extrem erhitzt, gleich nach Beginn der Pressekonferenz schlug der BUND-FUTURE Kapriolen, wie man sie selten gesehen hat. Der Markt dürfte sehr nervös sein. Gebetsmühlenhaft werden die Argumente wiederholt, helfen tut es nichts. Wie bei einem Alkoholiker, der allen verspricht mit dem Trinken aufzuhören, wohl wissend, das er/sie es nicht schaffen wird.

Mein Modell bleibt auf rot. Aus meiner langjährigen Erfahrung gerade bei diesem Produkt "Bund-Future" habe ich etwas gelernt. Der Kurs fällt und die Renditen steigen, wenn es niemand erwartet. Mögen die Argumente für Zinssenkungen noch so gut sein. Der Markt macht, was er will.

17:54 | MdB Peter Boehringer: EZB finanziert Staaten - Staatsfinanzierung durch die EZB

„Die EZB setzt nicht nur den Krieg gegen deutsche Sparer fort, sondern legt nur zehn Monate nach Ende des hoch umstrittenen Vorgänger-Programms ‚PSPP‘ direkt ein weiteres auf. Damit geht die EZB auf direkten Konfrontationskurs gegen das Bundesverfassungsgericht, das erst vor sechs Wochen in einer mündlichen Verhandlung zu ‚PSPP‘ eine durchgängig kritische Haltung zu weiteren Anleihekaufprogrammen eingenommen hatte. Es ist ein ungeheuerlicher Affront der EZB, dass sie das Urteil des nationalen Verfassungsgerichts des größten EU-Zahler- und Haftungsstaats Deutschland gar nicht erst abwartet, sondern mit der heutigen Entscheidung milliardenschwere Fakten schafft.

15:42 | FAZ:  Trump kritisiert Amerikas Notenbank nach EZB-Entscheid

„Sie versuchen und schaffen es, den Euro gegenüber dem SEHR starken Dollar abzuwerten“, twittert der amerikanische Präsident über die EZB – und wiederholt eine Forderung. Daran anschließend kritisierte Trump abermals die amerikanischen Notenbank Federal Reserve. „Die Fed sitzt, und sitzt, und sitzt, und sitzt.“ Die Europäer würden „dafür bezahlt, Geld zu leihen“, bemängelte Trump, „während wir Zinsen zahlen!“

 

14:40 | NTV:  EZB stemmt sich gegen Wirtschaftsabschwung

Die Europäische Zentralbank öffnet angesichts der sich abkühlenden Wirtschaft in der Eurozone weiter ihren Instrumentenkasten. So müssen Banken künftig selbst noch tiefer in die Tasche greifen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken wollen. Zudem nehmen die Zentralbanker wieder ihr Anleihenkaufprogramm auf.

siehe auch:  Live-Stream:  ECB Press Conference - 12 September 2019

The Master´s Voice .... der Alpenökonom:
Mario Draghi hat es also geschafft: In seiner achtjährigen Amtszeit hat er die Zinsen kein einziges Mal erhöht. Mehr noch, zum Abschied wird er noch einmal seinem Ruf gerecht: er öffnet neuerlich die Geldschleusen und flutet die Märkte tatsächlich mit noch mehr Liquidität. Hinter mir die Sintflut - nie waren diese Worte zutreffender!

13:50 | derstandard: Live-Ticker zum Zinsentscheid der EZB

Der Einlagesatz für Überschusseinlagen der Geschätsbanken bei der EZB wird auf -0,5% gesenkt. 

Zudem nimmt die EZB die Anleihenkäufe ab November wieder auf. Das monatliche Ankaufvolumen wird auf 20 Milliarden Euro festgesetzt.

15:04 | Der Systemanalytiker
Die Verwertlosung des Euros geht wie erwartet weiter. Jeden Tag werden nun bald wieder 70 Millionen neue Euros aus sehr dünner Luft geschaffen und der steuerzahlenden Bevölkerung mittels neuer Staatsanleihen als Schulden aufgebürdet. Ich habe niemanden dazu legitimiert, in meinem Namen Schulden aufzunehmen, zumindest nicht wissentlich bzw. vielleicht bloß durch meine Geburt.

12:33 | welt: Draghis finaler Akt entscheidet über die Zukunft unseres Geldes

Die anstehende Ratssitzung ist der letzte wichtige Auftritt des scheidenden EZB-Präsidenten. Beim Draghi-Finale geht es um eine der großen Glaubensfragen der Geldpolitik: Wie viel Macht hat eine Notenbank noch, wenn sie ihre Geldpolitik bereits extrem gelockert hat?

Der neue Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank, Robert Holzmann, nimmt heute zum ersten Mal am EZB-Rat teil. Seine - durch und durch vernünftige - Ablehnung einer weiteren Lockerung der Geldpolitik wird auf den erbitterten Widerstand der Weichwährungsländer stoßen. Weidmann und Holzmann alleine werden wohl nicht ausreichen, um das Ruder herumzureißen. AÖ

18:25 | Der Bondaffe
Es wird immer schwerer die "Botschaft des billigen Geldes" zu verkaufen. Draghi wird froh sein von dieser Bürde befreit zu sein. Psychologisch ist es ähnlich wie beim Pokern. Man steigert bis zum Schluß hoch und hofft, daß der letzte Übriggebliebene die Nerven verliert und akzeptiert. Ob Mario Draghi allerdings die besseren Karten hat, wage ich zu bezweifeln. Wenn die Botschaft vom "Publikum" bzw. "Markt" falsch aufgenommen wird - alles nur eine Frage der Massenpsychologie - wird der Bluff aufgedeckt. Dazu sind Pressekonferenzen da und da braucht man stärkste Nerven. Ein falsches Wort und es ist geschehen. Natürlich sind die Zentralbanker nackt, die feinen Anzüge schon lange in der Pfandleihe, aber bis jetzt glaubt das Publikum das "Märchen von den niedrigen Zinsen und dem ewig währenden Wirtschaftswachstum". Noch!


12:14 | Dion Rabouin: The end of money as we know it

The basic principles of investment are being upended, perhaps irreversibly, as the world enters an era of ultra-low and even negative interest rates.

Die Artikel und Debattenbeiträge zu den tiefgreifenden Auswirkungen der Null- und Negativzinspolitik mehren sich. Es verfestigt sich der Eindruck, dass die Null- und Negativzinsen uns wesentlich länger erhalten bleiben, und dass deswegen der institutionelle und regulatorische Status Quo nicht mehr aufrecht zu erhalten ist. Deratige Debatten werden sich in den kommenden Monaten und Jahren intensivieren. Um 14:30 wird jedenfalls Mario Draghi das letzte Mal als Präsident der EZB den Journalisten Frage und Antwort zu der heutigen Zinsentscheidung des EZB-Rats stehen. AÖ

08:25 | orf: Lagarde droht die Draghi-Falle

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, dürfte auf den letzten Metern seiner Amtszeit noch einmal ein großes geldpolitisches Feuerwerk zünden. Damit könnte er auch den Kurs für seine Nachfolgerin, die ehemalige Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, einzementieren, berichtete die „Financial Times“.

Der einzige der niemals gesenkt hat, wills offenbar noch einmal wissen. Lagarde wirds volkswirtschaftlich egal sein, nur insgesamt hat sie weniger Fallhöhe als ihr Vorgänger, da könnt' man als (un)g'standener Notenbänker scho a bissl eifersüchtig werden! TB

 

11.09.2019

17:44 | fuw: Vor der Woche der Notenbanken steigen die Zinsen

Was die einen Anleger freut, muss für die anderen kein Vergnügen sein. Anleihen zum Beispiel haben bisher einen schlechten Start in den Monat erwischt: Die Kurse vieler Schweizer Obligationen sind im September gesunken, zugleich stiegen die Renditen der Papiere. Wenn die Verzinsung negativ war, wurde sie teilweise weniger negativ. Diese Entwicklung lässt sich etwa am Swiss Bond Index (SBI) Total AAA-BBB ablesen, der in- und ausländische Frankenobligationen vereint und seit Ende August 1,4% eingebüsst hat.

10:07 | project syndicate: Barry Eichengreen: Did Dudley Do right?

The New York Federal Reserve's immediate past president recently caused controversy by calling on the Fed to make it “abundantly clear" that President Donald Trump will bear "the consequences" of his fiscal and trade policies. But what does "abundantly clear" entail?

Die Kontroverse zwischen Präsident Trump und der Federal Reserve ist noch lange nicht vorbei. Angesichts des nahenden Präsidentschaftswahlkampfs und des damit einhergehenden weiteren Aufheizens der politischen Atmosphäre wird sich dieser Konflikt in den kommenden Monaten eher verschärfen. Doch die Federal Reserve kann nicht anders als ihre - relative - Unabhängigkeit zu verteidigen. Alles andere wäre ein institutionenpolitischer Irrsinn. AÖ

9:45 | inside paradeplatz: Negativzinsen – Resultat des chaotischen SNB-Konzepts

Mit Minuszinsen Land ankurbeln: Wie soll das gehen? 20 Prozent Crash, dann ist SNB unter Wasser – Schluss mit Wegschauen.

Vergleicht man die Bilanzsumme der SNB mit der der EZB, muß man die Geldpolitik der EZB als extrem zurückhaltend bezeichnen. AÖ

11:18 | Leser Kommentar:
 Das Thema mit dem Negativzins wird derzeit ja in Wirtschaftsmedien viel gespielt - aber ein Aspekt wird noch nicht hell ausgeleuchtet: Die Solvenz!

Warum vergeben Banken nicht en masse mehr Kredite? Weil der Kreditnehmer sie ja auch zurückzahlen können soll! Wenn der CashFlow und/ oder die Sicherheiten für weitere Kredite (Kreditraten) nicht mehr ausreichen, dann gibt es von der Bank auch keinen Kredit zu -1% oder noch weniger. Ich kann als Privatmann mein Haushaltseinkommen ja nicht mehrfach verplanen - es sei denn, die Bank gibt mir jeden Monat zusätzliche Kredite mit Negativzins. Aber das tut keine Bank! Das Problem ist meine Solvenz! (Gern auch Solvabilität genannt - auf Deutsch "die Fähigkeit, Kredite zu bedienen") Unabhängig davon ist die Liquidität, die zwar auch mit in die Solvenz reinspielt, aber Solvenz ist mehr! Und vor allem stecken wir in einer SolvaKrise in Europa und der Welt! Gebt den Griechen und Argentiniern gern mehr Kredite, das hält sie Liquide - aber zurückzahlen werden die weder die aktuellen, noch künftig höheren Schulden!

Ein Jeder kennt in etwa (hoffentlich!) seine SolvaGrenzen und geht nicht darüber hinaus (falls doch, droht Privatinsolvenz). Was würde ich also mit Krediten zu Minuszinsen tun? Ich nehme sie und tilge Kredite mit positiven Zinsen weg! Und das wäre der Sargnagel im Kreditsystem: Ich lösche teure (Positivzins) Schulden mit billigeren (Negativzins) Schulden aus und verringere damit die Gesamtbilanz im Kreditsystem. Zudem verdient weder die Bank, noch die Notenbank damit Geld! Und ich selber verdiene auch nichts, ich verliere nur künftig weniger.

Solange also nicht die Kreditvergaberichtlinien der Banken gelockert werden oder die Notenbank Solvabilität der Verbraucher drucken kann (*lol*), wird die Kreditvergabe auch mit Negativzinsen kaum gesteigert werden. Auch Helikoptergeld würde ich als Verbraucher (also der denkende Verbraucher, nicht Johnny Volldepp) zuerst in Schuldentilgung stecken. Zudem würde nur monatliches Helikoptergeld einen Wachstums- & Inflationseffekt auslösen. Alles andere wäre ein Strohfeuer und vorgezogener Konsum, den ich im Folgemonat wieder weglasse.

Quo vadis, EZB?!
...ich nehme gerne Negativzinsen mit - aber es wird dem System nicht helfen. Schach!

11:26 | Leser Kommentar: 
Ehrlich gesagt, die Ausführungen habe ich nicht verstanden. Eines aber wurde mir klar, dass hier die Folgen ein REaktion beurteilt werden.
Vornehm spricht man von der „Freigabe der Wechselkurse“ 1970. Das war doch die Zeit, als man die Golddeckung abschaffte. Da wurde aber eigentlich die Macht der grösseren Geldmenge zementiert und die Tür des Geldruckens auf Teufel komm raus geöffnet.
Um Missstände zu beseitigen muss man zuerst die Ursache beseitigen. Dazu hat die Schweiz weder die Macht noch die Möglichkeit.
Sie kann nur reagieren. Einen Vorschlag, wie man es besser machen könnte, habe ich in der Beurteilung von Inside Paradeplatz nicht gesehen (oder nicht verstanden).
Denn eines ist klar. Der Frankenkurs darf nicht ins unermessliche steigen. Das leuchtet ein. Das Geschwurbel um Bilanzen etc., der Grössenvergleich in Sachen „Geldpolitik“ von EZB und SNB dürfte nicht hilfreich sein.

14:40 | Der Bondaffe zum Leser Kommentar von 11:18  
Michael Douglas als Gordon Gekko in Wall Street 2 aus dem Jahr 2010 bei 1'30'': "Das System ist insolvent". Was dann im Dialog für zwei Minuten folgt ist genau der Zustand in dem wir uns jetzt befinden. Es wird auch die daraus geschaffene Mega-Anleihen-Blase erwähnt.

Die Solvabilität als Kreditsteuerungsmechanismus ist ein hochinteressanter Aspekt. Damit kann ich mich als Bank "schön steuern und schön rechnen". Vater Staat würde es sehr gut tun, alte teure Kredite mit neuen Null-Krediten abzulösen. Nur geht das nicht so einfach bei den Festverzinslichen. Das dauert, aber mittlerweile dürfte die "Zinslast" auf 10 Jahre (Niedrigzinsphase 2009 bis 2019) Laufzeit enorm gedrückt worden sein. Die eingesparten Zinsen sind dann frei für den Bau von Luftschlössern und die Versorgung des Imports von Fachpersonal.

Helfen tut es dem System nicht, aber entlasten, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn eine Bank ihre Kreditvergabe über Solvabilitätsrichtlinien steuert, sollten diese Entlastungseffekte spürbar werden. Die "Bank muß schließlich atmen". Es kann aber nur Zeitverzögerung sein, denn aus der Niedrig-Zinsfalle kommt man mit höheren Zinsen nicht mehr heraus. Das müßte alle bewußt sein. Die Solvenz wird durch Nullzinsen nicht besser, wohl aber "zahlentechnisch" verändert. Zahlentrickserei zur Systeminstandhaltung vor Systemausfall. Was wieder folgt ist: "Das System ist insolvent".

06:56 | ntv:  Euro zittert dem Zinsentscheid entgegen

Im Devisenhandel beginnt der Handelstag aus der Sicht der Marktteilnehmer in Europa mit einem Eurokurs knapp über der Vortagesmarke. Die europäische Gemeinschaftswährung bewegt sich allerdings weiterhin deutlich unterhalb der Linie von 1,11 Dollar.

- Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1053 Dollar und liegt damit 0,04 Prozent über Vorabendniveau.
- Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstagnachmittag mit 1,1040 (Montag: 1,1033) Dollar angegeben. Der Dollar kostete damit 0,9058 (0,9064) Euro.
- Im asiatischen Geschäft gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 107,68 Yen und legte 0,1 Prozent auf 7,1205 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9919 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,2346 Dollar.

Insgesamt gehen Investoren in dieser Woche bislang zögerlicher zu Werke als in den beiden Vorwochen, heißt es aus dem Handel. Mögliche Gründe dafür liegen auf der Hand: Größere Entscheidungen stehen an.

Mit Spannung wird auf die Zinsentscheide in Europa am Donnerstag und in den USA in der kommenden Woche geblickt. Die Erwartungen an die Währungshüter gelten auf beiden Seiten des Atlantiks mittlerweile als recht hoch, was die Gefahr von Enttäuschungen mit sich bringt.

10.09.2019

12:08 | Gabor Steingart: Das Morning Briefing vom 10. September 2019 

Kurz vor Ablauf seiner Amtszeit als Präsident der Europäischen Zentralbank will es Mario Draghi noch einmal wissen. Am Donnerstag dürfte er im EZB-Rat eine weitere, massive Lockerung der Geldpolitik durchsetzen. Draghi plant Folgendes:

Draghi verabschiedet sich mit einer neuerlichen Lockerung der EU-Geldpolitik und geht damit in die Notenbankgeschichte als jener Präsident einer Zentralbank ein, der in seiner gesamten Amtszeit kein einziges Mal die Zinsen erhöht hat. Dass die noch enger mit dem politischen Establishment verwobene Christine Lagarde, die noch dazuTeil der französischen Elite ist, danach strebt, es Draghi gleichzutun, ist nach ihren ersten Äußerungen nicht ganz unwahrscheinlich. AÖ

12:55 | Der Bondaffe
Jede Nullzinspolitik hat einmal ein Ende. Das macht der Markt von ganz alleine. Die Staatsanleihenrenditen sind auch/nur deshalb gesunken, weil die Marktteilnehmer (=Markt) Mario Draghi geblaubt haben. Draghi weiß genau, daß der Markt kippen kann. Im übrigen kann man es nur gebetsmühlenhaft wiederholen. Eine Zentralbank zieht in ihren Zinsentscheidungen nur nach. Die Vorgaben macht der Markt. Eine ZB wird immer beeinflussen wollen, aber DER MARKT hat immer Recht. Die Blase am Staatsanleihenmarkt wird platzen, genauso wie die Blase bei US-Kreditkartenunternehmen platzen wird. Es gibt soviele Kreditblasen und was will Mario Draghi schon gegen das Platzen einer externen Kreditblase tun, die gar nicht in seinem "Eingriffsbereich" liegt? Es könnte durchaus sein, daß gerade jetzt der Anfang vom Ende eingeleitet wird. Man muß jetzt wirklich genau hinschauen. Und auch schnell sein.

08.09.2019

09:23 | WiWo: Notenbanken im Goldrausch

In Kürze enden die Restriktionen für Goldverkäufe von Notenbanken. Trotzdem werden sie ihre Schätze behalten – oder, wie einige Schwellenländer, weiter zukaufen. Das dürfte den Goldpreis treiben.

Ich habs an dieser Stelle ja schon öfters geschrieben aber weils wichtig ist und wir über den Sommer viele neue Leser generieren konnten:
1. Wenn eine Notenbank Gold kauft, tauscht sie ihr eigenes Produkt (FIATgeld) gegen ein anderes - wird seine Gründe haben.
2. Noch dazu produziert die Notenbank völlig umsonst und in beliebiger Höhe das Geld, .welchse sie zum Tausch für Gold einsetzt
2. Gleichzeitig aber wirst Du per Gesetz gezwungen, das Produkt der Notenbank weiterhin zu verwenden
3. Wie wir seit dem Sommer wissen, werden strengen Kaufrestriktionen unterworfen (€ 2.000-Grenze), wenn wir das gleiche tun, wie die Notenbanken
Hat schona Gschmäckle, oder? TB

11:19 | Gerhard Breunig präzisiert
Lieber Thomas, zu Deinem Kommentar habe ich einen kleinen Einspruch.Niemand wird gezwungen, das Notenbankgeld zu verwenden. Es gibt nur den Annahmezwang. Der Grund Ist, dass niemand gezwungen werden darf, an der weltweiten Schuldverschiebung teilzunehmen.

Werter Gerhard, danke das ist mir auch klar. Aber wenn ich es angenommen habe (was ich ja muss), muss ich es auch verwenden. Auch wenn ich es nicht durch Kauf eines Gutes oder Dienstleistung weitergebe sondern aufs Konto lege, habe ich es verwendet, genauso wenn ich zum Goldhändler gehe - beste Verwendung für FIAT. Umso schlimmer wird es, wenn es beim Gold eine Einschränkung für die FIAT-Verwendung gibt. € 2.000 und den Rest habe ich (bei Einhaltung der künftigen Gesetze (was angesichts der kommenden Krisen eh' niemand von den b.commern machen wird) zu Hause
Daher stimmt meine Aussage: ich bin also gezwungen es zu verwenden! TB

11:47 | Der Systemanalytiker
Und wir werden ja auch gezwungen, unsere Steuern mit Fiat-Währung auszugleichen, also haben wir meiner Ansicht nach eine starke Verwendungspflicht.

06.09.2019

13:03 | fuw: Jordan fordert Regulierung für Digitalwährungen

Die Schweizerische Nationalbank misst Kryptowährungen wenig Potenzial zu. Anders sieht es bei Digitalgeldern wie Libra aus.

Weitestgehende Zustimmung zu diesen Ausführungen von SNB-Präsident Thomas Jordan. Die klassischen Kryptowährungen werden für die Fiat-Währungen niemals eine ernsthafte Konkurrenz werden. In einem Punkt irrt er aber. Eine von der Zentralbank herausgegebene Digitalwährung (CBDC; Central Bank Digital Currency) kann auch so gestaltet werden, dass das gegenwärtige zweistufige Bankensystem nicht aufgegeben werden muss. Die kommenden Jahre werden zeigen, wohin die Reise geht. Dass der digitale Zahlungsverkehr deutlich zulegen und der Bargeldverkehr kontinuierlich abnehmen wird, steht ebenso außer Zweifel, wie dass dies das Geldsystem grundlegend ändenr wird. AÖ

 

12:50 | diepresse: Warum die Wirtschaft trotz Niedrigzinsen nicht stärker wächst

Jeden Montag präsentiert die „Nationalökonomische Gesellschaft“ in Kooperation mit der „Presse“ aktuelle Themen aus der Sicht von Ökonomen. Heute: Überlegungen zur Niedrigzinspolitik der EZB.

Einen wichtigen Aspekt vergißt der Autor zu erwähnen. Die Niedrig(st)zinsen führen zu einer Zombifizierung der Wirtschaft, d.h. vergleichsweise unproduktive Unternehmen verbleiben im Produktionsprozeß, weil sie nur aufgrund der künstlich niedrigen Zinsbelastung noch Gewinne ausweise. Bei einem höheren Zinsniveau würde der Markt um diese Zombies bereinigt werden, das von diesen lebenden Toten gebundene Kapital und die dort Beschäftigten wären für andere, produktivere Unternehmen verfügbar. Auch deswegen sinkt etwa in Deutschland beständig die Wachstumsrate der Arbeitsproduktivität. Legte diese 2006 im Jahresvergleich noch um 2,9 Prozent zu, waren es im vergangenen Jahr nur mehr 0,13 Prozent. AÖ

08:45 | mises: Wie Negativzinsen unsere Wirtschaft zerstören – eine Erklärung des Zinsphänomens

Jeder kennt ihn, alle sprechen über ihn: den Zins. Was aber ist eigentlich der Zins? Die Zinstheorie ist in der Volkswirtschaftslehre ein Zankapfel. Es gibt eine ganze Reihe miteinander konkurrierender, sich teilweise widersprechender Zinstheorien: die Produktivitätstheorie des Zinses, die Abstinenztheorie des Zinses, die Ausbeutungstheorie des Zinses, die Liquiditätstheorie des Zinses, die Zeitpräferenztheorie des Zinses und andere mehr.

04.09.2019

19:21 | derstandard: Notenbankchef Holzmann ist der neue Anti-Draghi

Der neue OeNB-Gouverneur fordert eine härtere Geldpolitik als sogar Deutschland und die Niederlande.

Angesichts der bald auslaufenden Amtszeit von Mario Draghi und angesichts der Positionierung von Christine Lagarde würde ich mit Blick auf die in Bälde beginnende neue Funktionsperiode bereits jetzt titeln: Holzmann, der Anti-Lagarde. Bleibt nur zu hoffen, dass der neue OeNB-Gouverneur Holzmann dauerhaft standhaft bleibt. AÖ

17:58 | welt: Die neue EZB-Chefin bereitet Deutschland auf weitere Zumutungen vor

Die Finanzmärkte haben meistens ein feines Gespür dafür, welche Trends eine Volkswirtschaft in nächster Zeit bestimmen werden. Als Anfang Juli die damalige Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, überraschend zur künftigen EZB-Präsidentin gekürt wurde, stand der Euro noch bei 1,13 Dollar. Seitdem ging es mit der Gemeinschaftswährung stetig bergab. Mittlerweile notiert sie bei unter 1,10 Dollar und damit so schwach wie seit zwei Jahren nicht mehr.

Die Leseratte
Wenn Parasiten ihren Wirt umbringen, ist es auch mit ihnen selbst vorbei! Für die EU und die EZB vermutlich zuviel Logik.

18:01 | tom-cat
Madame Lagarde, eine gewohnheitsmässige Rechtsbrecherin, wird die Sparer und Vermögensbesitzer noch teuer zu stehen kommen.Für die Defizitländer ist klar: Le Boche payera tout!


09:45
 | mises: Die üble Geldpolitik der EZB

Markus Söder, Bayerns Ministerpräsident, hat mitbekommen, dass die Null- und Negativzinspolitik der EZB den Bürgern und Sparern enormen Schaden zufügt und dass diese es allmählich merken. Immerhin das, denn Erkenntnisgewinn bei Politikern kommt der Wahrnehmung nach nicht sehr oft vor und ist daher stets begrüßenswert, zumal wenn es darum geht, was das Volk bedrückt. Denn der geldpolitische Euphemismus „Negativzinsen“ heißt im Klartext „Strafgebühr dafür, dass die Leute das Ersparte nicht ausgeben, vulgo: nicht auf den Kopf hauen wollen“.

03.09.2019

12:12 | spon: EZB soll Bürgern Geld schenken

Der Brüsseler Thinktank Bruegel hat nach SPIEGEL-Informationen Handlungsempfehlungen für die neue Führung von EU und EZB erarbeitet. Manche der Ratschläge muten extrem an.

Dass Thinktanks in Brüssel ihr Verständnis von Wissenschaftlichkeit häufig liebdienerisch an den Interessen der zentralistischen Eurokraten ausrichten, sollte keine große Überraschung sein. AÖ

11:05 | fmw: Gottfried Heller über Draghi, Handelskrieg und inverse Zinskurve

Wenn die Zeiten interessant sind, könnte es sich lohnen, den ganz alten „Hasen“ ein Ohr zu schenken – so etwa dem Urgestein Gottfried Heller. Er sieht Mario Draghi und auch dessen Nachfolgerin Christine Lagarde kritisch, glaubt, dass die inverse Zinskurve aufgrund der Notenbanken-Manipulationen kein Rezessions-Signal sei (wenn er sich da nicht täuscht!) – und äussert sich auch zu Handelskrieg und Brexit.

06:43 | neo:  Is the Fed Preparing to Topple US Dollar?

Ungewöhnliche Bemerkungen und Aktionen des scheidenden Leiters der Bank of England und anderer Zentralbank-Insider deuten nachdrücklich darauf hin, dass ein sehr hässliches Szenario in Arbeit ist, um die Rolle des US-Dollars als Weltreservewährung zu beenden. Dies würde bedeuten, dass die Fed absichtlich eine dramatische wirtschaftliche Depression auslöst. Wenn dieses Szenario tatsächlich in den kommenden Monaten umgesetzt wird, wird Donald Trump als zweiter Hebert Hoover in die Geschichte eingehen und die Weltwirtschaft wird in den schlimmsten Zusammenbruch seit den 1930er Jahren getrieben. Hier sind einige erwägenswerte Elemente.

02.09.2019

20:03 | welt: Die EZB ist eher Opfer als Täter

Sparschwemme und Geldschwemme sind die Reizworte, die momentan die Makroökonomen in zwei heftig streitende Lager spalten. Die einen sehen in einem Überschuss an Ersparnissen die Ursache für die Negativzinsen von heute. Das Angebot an Krediten sei dank der gewaltigen Summen auf Konten und Sparbüchern sehr viel höher als die Nachfrage. Als Konsequenz würden die Realzinsen so lange sinken, bis ein neuer Ausgleich von Kapitalangebot und -nachfrage erreicht werde.

Und die Armen von der EZB protegierten Investoren sind auch Opfer. Täter sind natürlich die geldgierigen Kleinsparer, die noch die Frechheit haben auch Zinsen fürs Geldparken zu erwarten! TB

12:31 | nzz: In Schweden ist das Ende des Bargelds noch näher als anderswo

König Carl XVI. Gustaf ziert weiterhin die schwedischen Münzen, doch Bargeld findet im nordischen Land immer weniger Verwendung. Die Reichsbank tüftelt an einer E-Krone als digitaler Alternative zum verschmähten Bargeld.

Weitestgehend freiwillig verabschieden sich die Schweden vom Bargeld. Darin unterscheidet sich die schwedische Debatte von der in vielen anderen Ländern der (westlichen) Welt. (Ein weiterer Artikel zu diesem Thema findet sich auf orf.at: Schweden: Schnelleres Aus für Bargeld als erwartet.) AÖ

12:12 | kurier: Holzmann sieht expansive Geldpolitik der EZB kritisch

Neuer OeNB-Gouverneur sieht sich als unabhängig: "Habe nie einer Partei angehört". 

Mit dem gestrigen Sonntag hat Robert Holzmann das Amt des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) von Ewald Nowotny übernommen. Holzmann fungiert auf einem FPÖ-Ticket, ist aber im Unterschied zu seinem Vorgänger kein Parteisoldat. Als ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter der OECD und der Weltbank sowie als wirkliches Mitglied der Österreichsichen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wird er in den nächsten Jahren mit Sicherheit den akademischen Diskurs in der OeNB forcieren. Dass er keine Berührungsängste zu alternativen Ansätzen hat, hat er in einigen Interviews öffentlich festgehalten. So hat er auch im Juli, als derstandard.at einen Schmähartikel auf Thomas Woods und eine im Kassensaal der OeNB stattfindenden Kongress "Die österreichische Schule der Nationalökonomie im 21. Jahrhundert" mit der lapidaren Bemerkung: "Ich plane sicherlich, das zu genehmigen. Auch wenn da Leute auftreten, die nicht notwendigerweise meine ökonomische Richtung vertreten", und dem Zusatz, dass er "intellektuell offener" sei, gemeint war wohl "als Ewald Nowotny", verteidigte. Ich selbst habe ihn bei zwei Tagungen als sachkundigen, ruhigen und tatsächlich intellektuell offenen Akademiker kennengelernt. Daher wäre ich nicht überrascht, wenn die OeNB im Zuge einer weiteren Spezialisierung innerhalb des ESZB in den nächsten Jahren hochkarätige Konferenzen  zu den brennenden geldpolitischen Fragen der Gegenwart organisieren wird, die weit über den Tellerand hinausblicken werden. AÖ

Leider hinter einer Bezahlschranke findet sich der äußerst lesenswerte FT-Artikel "Populist-backed Austrian central banker prepares for office".

01.09.2019

09:57 | gs: Der Markt führt die Fed... In gewisser Weise

Die Beziehung zwischen kurzfristigen Marktzinsen und den Zinsen, die von der Fed festgelegt werden, ist kompliziert. Der Markt stellt Prognosen darüber an, was die Fed tun wird und handelt dementsprechend, doch zeitgleich werden die Zinsfestlegungen der Fed durch das beeinflusst, was mit den Marktzinsen passiert. Zudem werden die Marktzinsen auch durch Faktoren bestimmt, die nichts mit dem zu tun haben, was die Fed tut oder erwartungsgemäß mit ihren offiziellen Zinszielen anstellen wird. Dementsprechend gibt es Zeiten, in denen der Markt und die Fed scheinbar auf Kriegsfuß miteinander stehen.

31.08.2019

08:18 | imf: Enabling Deep Negative Rates to Fight Recessions: A Guide

The experience of the Great Recession and its aftermath revealed that a lower bound on interest rates can be a serious obstacle for fighting recessions. However, the zero lower bound is not a law of nature; it is a policy choice. The central message of this paper is that with readily available tools a central bank can enable deep negative rates whenever needed—thus maintaining the power of monetary policy in the future to end recessions within a short time.

Nicht aus irgendeinem "Revolverblatt" sondern von der HP der Mutter aller finanziellen Massenvernichtungswaffen, dem IWF! TB

Kommentar des Einsenders
Ist die Steigerung von tief negativen Zinsen extrem negativ , also Löschung von Guthaben ? ). Das Ergebnis steht fest, es wird nur noch Feinjustierungen auf der Zeitachse geben. Frei nach Prof. Sinn : Das Geld ist weg !s Einsenders

06:41 | Zero:  Is The Fed Trying To Sabotage Trump's Re-election?

Stellen Sie sich eine Organisation vor, die eine Wirtschaft so schnell wachsen lassen kann, wie sie sie zerstören kann. Diese Institution kann Präsidenten zu Königen machen und sie dann in Hofnarren verwandeln. Die klügsten Männer in einem Raum in der 2051 Constitution Ave können wählen, ob Sie den Wert Ihres Geldbeutels erhöhen oder einen geringeren Wert als einlagiges, generisches Marken-Toilettenpapier erzielen möchten.

Beitragstäter - Kommentar:
Der letzte Satz sagt alles.
Egal was passiert, es ist erschreckend zu wissen, wie viel Macht die Federal Reserve besitzt. In den USA soll das Weiße Haus das mächtigste Büro des Landes sein. In Anbetracht dessen, dass die Zentralbank Volkswirtschaften machen oder brechen, Präsidenten auswählen und den Wert des Geldes zerstören kann, ist die Federal Reserve wirklich die beeindruckendste Kraft der Welt. Angst haben. Hab große Angst.


18:30 | Leser-Gedicht zur Geldfälscherei von gestern

Mal als Gedicht -  Eine Geschichte aus dem Jahre 2008, hier als Gedicht, gib fein acht!
Die Quelle will ich dir auch verraten an dieser Stelle bist du gut beraten.
https://www.misesde.org/?p=21857  
Nach der Subprime-Kreditkrise,
2008 war diese.
In Des Moines an diesem Ort,
hatte die FED das Wort.

Ihre Arbeit sei so wichtig
und was sie tue sei so richtig.
Sie würde mit Geld die Wirtschaft beleben
und nach Wohlstand und Wachstum streben.

Der Patrick Barron war zu gegen und ließ es sich nehmen,
erst zu hören was die FED sagt
und nach der Sitzung er dann fragt:
Sie die FED dürfen die Geldmenge erhöhen? Ja

Und damit die Märkte damit verwöhnen? Ja
Das Geld haben sie erschaffen aus dem nix? Ja
Einfach so, ganz fix? Ja
Ist es so wirklich war? Ja
Es war vorher nicht da? JaIhre Geldschöpfung belebt die Wirtschaft und macht sie fitter! Ja

Warum kommt der Geldfälscher dann hinter Gitter?
Und das Publikum mit ein paar Sekunden später reagierte,
die wahren Geldfälscher die FED offen kontaktiert.
Darauf hin die FED hat verlassen schleunigst den Saal,
es blieb ihr, den wahren Fälscher keine Wahl

30.08.2019

12:34 | capital: Wie ein Betrüger in einer Notendruckerei Falschgeld herstellte

Der Nikolausmorgen des Jahres 1925 ist „ein trauriger, regnerischer Wintermorgen“, wie sich Alves Reis später erinnern wird. Der Bankier, 29 Jahre alt, kommt gerade aus der Kolonie Angola, wo er gute Geschäfte gemacht und ein paar Plantagen gekauft hat. Nun wartet er an Bord des deutschen Dampfers SS Adolph Woermann, um in Portugal an Land zu gehen. Da nähert sich ein Polizeiboot. „Ich habe keinerlei Verbrechen begangen“, sagt Reis noch, als er sich von seiner Frau verabschiedet. Doch er wird gefesselt von Bord geführt. Die Glückssträhne des Artur Virgílio Alves dos Reis ist in diesem Moment zu Ende.

Was? Nur einer? TB

14:44 | Leser-Kommentar
Lustiger Artikel, wenn man die Logik darin betrachtet. Es kommt also einer, welcher in einer "Notendruckerei" welches "echtes" staatlicher Geld produziert "Falschgeld" herstellt. Im Artikel kommt das dann so rüber,
"Dass er mit diesem Papier die große Druckerei zum Narren halten kann, glaubt Reis eigentlich selbst nicht. Er ärgert sich über ein paar Form- und Grammatikfehler. Aber wenn alles glattgeht, hat er bald Unmengen echte Escudo in Händen. Eine verlockende Aussicht. Am Ende druckt Waterlow 200.000 echte 500-Escudo-Noten für das seltsame Konsortium, die exakt denen einer früheren Lieferung gleichen. Druckkosten: 1500 Pfund, plus Verpackung, Fracht und Versicherung."
Echte Escudo, ein interessanter Quantensprung. Denn "Flaschgeld" kann man eigentlich nur in einer "Faslchgeld-Druckerei" herstellen. Denn wenn eine zertifizierte Notendruckerei das macht, kann es vom Grundsatz her kein Falschgeld sein, da die Druckplatten ja nicht gefälscht sind.
Das dies dann noch mit 1.500 Pfund bezahlt wird, das hat was. Eigentlich könnte man die Rechnung doch auch Escudo bezahlen, oder gab es damals keinen Umtauschwert in Pfund ? Naja, sind wir halt wieder beim Spruch vom Henry Ford angekommen. Und dem Umstand, was die Masse nicht weiss bzw. wissen will, stört sie nicht. Böse Zungen könnten auch meinen, Illusion erschafft Realität.

29.08.2019

08:26 | faz: Negative Zinsen helfen der Wirtschaft nicht

Die Europäische Zentralbank könnte den Zins auf Einlagen von Banken noch tiefer in den negativen Bereich senken. Doch eine Untersuchung von Daten aus Japan weckt Zweifel, ob das die Konjunktur in Schwung bringen kann.

Der Wirtschaft mögen die negativen Zinsen nicht helfen, den hoch verschuldeten Staaten allerdings schon. AÖ

26.08.2019

17:37 | Goldguerilla "Notenbanker sind gewiß keine Zauberer"

Zauberei wäre auch nicht ihre eigentliche Bestimmung. Politiker sind ebenso wenig Zauberer, sehen sich aber gerne als solche, weit mehr als Notenbanker. Jedenfalls hat sich Trump mit seiner provokanten Frage, wer denn der größte Feind des Landes sei, ein Eigentor geschossen. Denn wie sich während der letzten Jahrhunderte hinlänglich in diversesten politischen Konstellationen herausgestellt hatte, sind sowohl Notenbanker, Politiker sowie weitgehende Teile des Beamtentums eines Verbrechertums weltweit angehörig, das ausschließlich eigene Interessen im Fokus hat und dessen Ambitionen hauptsächlich gegen das Volk gerichtet sind. Das persönliche Schicksal und Wohlergehen von Bürgern hat noch nie einen Notenbanker oder Politiker wirklich tangiert und wird es auch nicht. Notenbanker, Politiker und sonstige Beamte sind als reine Störfaktoren in natürlichen Gefügen zu werten. Je mehr Interventionen in natürlichen Systemen stattfinden, umso größer der Schaden, das Chaos. und die einhergehende Verarmung. Die Forderung kann daher nur lauten:

WEG MIT DEM ORGANISIERTEN VERBRECHERTUM VON NOTENBANKERN, POLITIKERN UND BEAMTEN !
HER MIT DER INVISIBLE HAND !

15: 00 | WiWo: Zeitpräferenztheorie - Darum ist ein negativer Urzins widersinnig

Das Phänomen des Zinses lässt sich widerspruchsfrei durch die Logik des menschlichen Handelns verstehen. Die Erklärung beginnt mit der nicht widerlegbaren Aussage „Der Mensch handelt.“ (Wer sagt, der Mensch handelt nicht, der handelt und widerspricht dem Gesagten.) Aus ihr lässt sich folgern, dass Handeln stets zielbezogen ist. (Auch das lässt sich nicht widerspruchsfrei verneinen.) Und weiter: Wer handelt, der muss Mittel einsetzen, um Ziele zu erreichen, und Mittel sind stets knapp. Zeit ist ein unverzichtbares Mittel. (Zeitloses Handeln lässt sich nicht widerspruchsfrei denken.) Weil Handeln Knappheit impliziert, wertet der Handelnde notwendigerweise einen größeren Gütervorrat (mehr Mittel) höher als einen kleineren Gütervorrat (weniger Mittel).

Vom Lebensstil her gibt es (klassisch gesehen) nur 3 Gruppen die geringere Zeitpräferenz bräuchten: Kinderlose, Homosexuelle und Zentralbanken (die verfügen zwar über unbegrnezt Unnötiges, bereiten aber für die wirtschaftlichen Akteure den Boden der geringen Zeitpräferenz)! TB


12:01
 | handelsblatt - finance briefing: Notenbanker sind keine Zauberer

[N]ach der Rede des US-Notenbankchefs beim Spitzentreffen der Geldpolitiker in Jackson Hole stellte US-Präsident Donald Trump auf Twitter eine giftige Frage: „Wer ist unser größerer Feind, Jay Powell oder Chinas Präsident Xi?“

"Die Geister, die ich rief, werd ich jetzt nicht mehr los" - Seit Greenspans Zeiten hat die Federal Reserve noch jeden Rückschlag an den Börsen mit dem (neuerlichen) Öffnen der monetären Schleusen bekämpft. Und jetzt ist die Verwunderung groß, dass die strukturellen Probleme nicht einmal annhäherend gelöst sind? Es mag kurzfristig viel bequemer gewesen sein, für die Politiker, aber auch für die Wähler, den drohenden Abschwung mit Zinssenkungen zu verhindern. Scheinlösungen mögen kurzfristig tatsächlich die Schmerzen lindern, aber nur um den Preis, dass die aufgeschobenen Schmerzen später viel schlimmer sein werden. AÖ

24.08.2019

12:28 | MMNews: Markus Krall: Trump oder Fed - wer hat Recht?

US-Präsident Trump im Krieg mit der eigenen Notenbank. Er bezeichnet US-Notenbank als Feind. Er stelle sich die Frage, "wer unser größerer Feind ist" - Jerome Powell (Chef der FED) oder der chinesische Staatschef Xi Jinping. - Börsen stürzen ab.

07:52 | zh:  In Unprecedented, Shocking Proposal, BOE's Mark Carney Urges Replacing Dollar With Libra-Like Reserve Currency

After Jerome Powell's neutral-to-slightly-dovish-but-mostly-boring speech on Friday morning, investors could be forgiven for suspecting that this year's Fed-sponsored gathering in Jackson Hole might be disappointingly dull (especially with all that's going on in Trump's twitter feed, the escalating trade war and escalating geopolitical unrest).

23.08.2019

19:31 | dbresearch: Negativzinsen und ihre Wirkung auf die Menschen

Was soll der brave Bürger davon halten, wenn sein Finanzminister, ein hochrangiger Vertreter des Staates, prüfen lässt, ob er ihn vor den Handlungen eines anderen staatlichen Organs, der Zentralbank, schützen kann. Denn genau darauf läuft das vom bayerischen Ministerpräsidenten Söder geforderte Verbot von Negativzinsen für die Einlagen bei den Banken (bis zu einer gewissen Größenordnung) hinaus, dessen Realisierungschancen jetzt im Finanzministerium geprüft werden.

Bemerkenswert, dass ein derartiger Artikel von einem Ökonomen einer Geschäftsbank publiziert wird. Oder vielleicht auch nicht, denn der Autor gibt am Ende ja die eigene ökonomische Motivation für einen derartigen Debattenbeitrag zu. Ändert aber nichts daran, dass er lesenswert ist. AÖ

 

19:13 | cnbc: Powell says there’s no ‘rulebook’ for trade war, pledges to ‘act as appropriate’ to sustain economy

Federal Reserve Chairman Jerome Powell repeated his pledge Friday to keep the economic expansion going while acknowledging that tariffs and other factors are causing growth to slow. Less than an hour after the speech, President Donald Trump blasted Powell on Twitter, referring to him as “our enemy.”

Die beiden Schlüsselaussagen aus der Rede von Jerome Powell sind: 

1)  "I will divide the history since World War II into three eras organized around some well-known “Greats.” The first era comprises the postwar years through the Great Inflation. The second era brought the Great Moderation but ended in the Great Recession. The third era is still under way, and time will tell what “Greats” may emerge."

Damit drückt Powell letztlich aus, daß die geldpolitischen Mittel, die in den beiden früheren Epochen angewendet wurden, in dieser Epoche nicht eins zu eins eingesetzt werden können. Mit anderen Worten: diese Epoche, deren Eigenheiten noch nicht feststehen, bedürfen ebenso (zusätzlicher) eigener geldpolitischer Instrumente. Das könnte eine Vorbereitung darauf sein, daß die "außergewöhnlichen Maßnahmen" wie QE wieder aufgenommen werden, wenn es nötig ist. 

2) "Low inflation seems to be the problem of this era, not high inflation."

Im Unterschied insbesondere zu den 1970ern und den frühen 1980ern, aber auch den Phasen mit Inflationsrate von um und über 5 Prozent in den späteren Jahrzehnten kämpft die Federal Reserve damit, die Inflationsraten hoch genug zu halten. Die Federal Reserve soll sich nicht mehr damit beschäftigen, wie die zu hohen Inflationsraten in Zaum gehalten werden können, sondern welche Maßnahmen greifen könnten, um die Inflationsrate zu befeuern. Salopp ausgedrückt: Zentralbanker sollten sich nicht mehr als Feuerwehrmänner sehen, sondern als Brandstifter eines kontrolliert abbrennenden Inflationsfeuers. AÖ

 

16:27 | FT/Jerome Powell: Challenges for Monetary Policy

Die komplette Jackson Hole-Rede des Chairmans im Wortlaut! TB

16:47 | Trumps Twitter-Reaktion aauf die Rede
As usual, the Fed did NOTHING! It is incredible that they can “speak” without knowing or asking what I am doing, which will be announced shortly. We have a very strong dollar and a very weak Fed. I will work “brilliantly” with both, and the U.S. will do great...
Donald J. Trump
@realDonaldTrump
....My only question is, who is our bigger enemy, Jay Powel or Chairman Xi?


16:14 | bloombergtv: Analyse der Powell-Speech live

16:16 | dazu passend ft: Jackson Hole: Jay Powell says trade uncertainty creates ‘new challenge’! TB

11:15 | yhaoofinance: What to expect from the Federal Reserve at Jackson Hole meeting

This year’s central banking meeting in Jackson Hole, Wyoming appears to have tenser undertones than in previous years. Mounting worries over a U.S. recession and continued pressures from the White House are weighing on a Federal Reserve also trying to defend the U.S. economy from spillover effects of a slowdown in Europe and China.

09:23 | cash: In Jackson Hole richten sich alle Augen auf Jerome Powell

Am Treffen der wichtigsten Zentralbankchefs der Welt in den Rocky Mountains geht es vor allem um weitere Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve. Für Fed-Chef Powell ist dies ein Drahtseilakt.

Die Märkte bereiten sich bereits vor! Aktien leicht stärker Gold tendiert zum unteren Bereich der Trading-range der letzten beiden Wochen! Eine Zinssatzsenkung im September (18.) haben die Märkte bereits eingepreist. Allerdings hat der Chef der Philadelphia FED, Hawking (nomen est omen*) für reichlich Irritationen mit einem eher "hawkischen" Statement überrascht und für Irritationen gesorgt. Er meinte, es wäre alles in Ordnung, die Wirtschaft laufe rund, der Arbeitsmarkt sei stabil und daher bestünde KEIN Handlungsdruck für die FED! TB

11:13 | *Traditionell werden die Zinssenkungsbefürworter im ZB-Bereich als doves (Tauben) und diejenigen die auf eher höhere Zinsen setzen als hawks (Falken) bezeichnet. Fast symbolhaft für die überraschend hawkische Rede des Philli-FED-Chefs ist dessen an Falken erinnernder Nachname: Hawking!
Dass über dem Kopf des yahoo-Analysten Analysten vor Ort (Video oben um 11:15) angeblich Falken kreisen, kann sowohl als Schezr als auch als vorsichtiges aber absichtlich gestztes Signal gewertet werden. Gerne erinnern wir uns an den briefcase-indicator Greenspans, der damit auch immer wieder vorab signialisert hat, was er zu tun gedachte! TB


06:02
 | bloomberg:  Why Jackson Hole This Year Looks Like One of the Best Ever

Every August, investors around the world obsess over what’s going on in a tiny Wyoming resort on the edge of the magnificent Teton mountain range. They have good reason to do so. Over the past two decades, central bankers have used the Federal Reserve Bank of Kansas City’s annual symposium in Jackson Hole to plot out and signal changes in monetary policy. With global recession fears growing and bond yields tumbling, this week’s gathering is one of the most anticipated in years.

siehe auch:  Neopress:  Diese Woche wird die Zukunft des Geldes entschieden! TS

22.08.2019

18:25 | cash: Kauft die SNB schon bald kräftig Aktien zu?

In der Bilanz der Schweizerischen Nationalbank (SNB) türmen sich - Stand Ende Juli - stolze 768 Milliarden Franken an Fremdwährungsreserven auf. Und diese wollen möglichst gut angelegt werden, zumal in den vergangenen drei Wochen im Kampf gegen den starken Franken die eine oder andere Milliarde hinzugekommen sein dürfte.

Witzig, als die Schweizer 2011 den Europeg installiert haben hat meine Männerunde (Stammtisch für wirtschaftlichne Ausblick in Wien) ein Email an die SNB verfasst und ihr vorgeschlagen mit den Euros, die durch den Frankdrückung reingekommen sind, deutsche Aktien zu kaufen! Ich habe das Mail dann auch an die SNB geschickt - leider nie eine Antwort erhalten! TB

06:53 | ntv:  Fed-Notenbanker zweifeln am Zinskurs

Beinahe hätte Trump Ende Juli seinen Willen bekommen: Das frisch veröffentlichte Protokoll der Fed-Sitzung belegt, wie schwer die US-Währungshüter zwischen Zoll-Sorgen, Inflation und Markterwartungen um das richtige Vorgehen ringen. Was wird Powell in Jackson Hole sagen?

20.08.2019

19:37 | DSGV: DSGV fordert Einführung von EZB-Staffelzins

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hält angesichts der aktuellen Diskussionen zu einer weiteren Ausweitung der geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) die Einführung von EZB-Staffelzinssätzen für immer wichtiger. Dies insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass andere Länder wie Japan oder die Schweiz bereits seit Jahren die Auswirkungen einer expansiven Geldpolitik auf den jeweiligen Bankensektor mit solchen Maßnahmen abmildern.

Kommentar des Einsenders
Die Idee ist gar nicht so uncharmant: Man würde damit Einlagenstarke Institute entlasten und nicht deren Eigenkapital durch Negativzinsen aussaugen. Gut für Sparkassen, quasi gleich für die Zockerbuden...

06:42 | Welt:  Das Ende der Finanzwelt, wie wir sie kennen

Diese Woche trifft sich die globale Elite der Währungshüter. Das beherrschende Thema ist die Frage, wie sehr Nicht-Ökonomen an der Spitze der Notenbanken deren Unabhängigkeit bedrohen. Die Antwort darauf ist wegweisend für Sparer.
Notenbank-Konferenzen klingen nicht gerade nach Veranstaltungen mit hohem Spannungsfaktor. Das bevorstehende Treffen der globalen Währungselite im amerikanischen Jackson Hole in dieser Woche hat allerdings schon so manche historische geldpolitische Wende vorweggenommen.

Je fundierter die Fachkenntnis, desto größer die Auflage bei dem zu schreibenden Buch mit dem Titel ..... Schwäne, Crash oder auch was mit Kollaps ...... TS

19.08.2019

14:34 | wz: "Die EZB-Politik hilft vor allem Reichen"

Der Wirtschaftsphilosoph Rahim Taghizadegan spricht im Interview über die Unmöglichkeit für Europa, der "Nullzinsfalle" zu entrinnen, die Hybris der Zentralbanker und warum deren Politik einen "Wohlfahrtsstaat für Reiche" geschaffen hat.

Ein Interview mit Rahim Taghizadegan = Pflichtlektüre! Falls es unter den b.com-Lesern noch jemanden geben sollte, der "Die Nullzinsfalle< nicht gelesen hat, dringend nachholen! Das Buch gehört in JEDER Haushalt! HP

18.08.2019

09:17 | Leser-Kommentar zum Helikoptergedl (gestern)

Die "dicke Berta" der Geldpolitik, wird die gegenwärtige Situation nicht mehr ändern ..... zumal Frau Merkel auch keinen Handlungsbedarf erblickt. TS

Das ist vom pyschologischen her auch nachvollziehbar. Damit kann man keine Rezession

https://www.onpulson.de/lexikon/rezession/ aufhalten. Zudem wird nicht gesagt um was für einen Betrag es geht. Wie will man damit z.B. Auftragsrückgänge in Maschinenbau aufhalten usw. Kriegt der Konsument so viel Heli. das er sich Automobil kaufen oder leasen kann. Wie will man damit Entlassungen ect. gegensteuern. Das ganze erinnert an ein verkapptes "Wörgl", wir schenken Dir Geld zum ausgeben, gibst Du es nicht aus, wird es immer weniger durch Negativzinsen. Gleichzeitig erschüttert man den Glauben an die Währung, will Steuern erhöhen und und man redet davon den Soli.-Zuschlaug um 2026 (!) irgendwie zu reduzieren usw.

Oder anders, wenn die Angst um Arbeitsplatz umgeht, werden viele diesen Segen nicht ausgeben, also verkonsumieren oder die andere Seite, die Menschen welche das Geld für Existenz benötigen, werden es ausgeben, wie das aber einer Rezession aufhalten soll erschließt sich mir nicht.

15:20 | Leserbeitrag zum Kommentar 09:17
Doch, es gibt Vorstellungen über die Höhe der ausgerichteten Summe. Aber sie haben recht. Es wäre höchstens ein kleiner Beitrag zu den Haushaltskosten von Personen. Für eine namhafte Investition viel zu wenig. Mit dem angedachten Beitrag dürften die meisten sich einen kleinen Wunsch erfüllen. D.h. er dürfte sich im Freitzeits-, Unterhaltungs- oder in der Gastronomiebereich verwendet werden. Kurz, im Dienstleistungsbereich.  
https://www.cash.ch/news/politik/zentralbank-setzt-die-ezb-bald-auf-helikoptergeld-1382538

17.08.2019

13:35 | cash:  Philipp Hildebrand macht sich für «Helikoptergeld» stark

Blackrock rüttelt Europas Politik und Notenbank-Verantwortliche mit der Forderung auf, Gelder direkt an Haushalte und Unternehmen zu verteilen, sollte sich die derzeitige Konjunkturabschwächung verschlimmern.

Die "dicke Berta" der Geldpolitik, wird die gegenwärtige Situation nicht mehr ändern ..... zumal Frau Merkel auch keinen Handlungsbedarf erblickt. TS

08:32 | gs: Negativzinsen für alle - die Enteignung geht weiter!

Bald ist es soweit. Wie von uns prognostiziert werden wir sehr bald auf breiter Front Negativzinsen sehen. Damit erklimmen wir die nächste Stufe des finanziellen Endspiels. Bald werden wir alle Geld für unser Geld zahlen müssen! Die Negativzinsen werden kommen - und zwar für alle! Der Kampf gegen das Bargeld wird weiter zunehmen und eine realitätsverweigernde Politikerkaste wird bis zum bitteren Ende an dem zum Scheitern verurteilten Währungsexperiment Euro festhalten.

16.08.2019

20:02 | f&w: Jetzt Schulden machen? - bitte nicht!

Soll man jetzt Schulden machen? Die Zinsen sind so günstig wie noch nie für Kredite - also warum nicht Schulden machen? Wenn dann noch die Inflation kommt dann werden die Schulden doch sogar noch weg inflationiert und ich zahle weniger zurück. Heute beantworten wir die oft gestellte Frage ob Schulden machen jetzt sinnvoll oder fatal ist.

15.08.2019

18:07 | bild: Sparkasse-CEO criticizes Draghi's zero-interest-rate

First and foremost, allow us to state that we have great respect for the difficult task you face in keeping the euro stable and Europe united. However, what you are doing is wrong. For years, you have been throwing more and more money at the market. You have abolished the interest rate. And you have loaned money in unimaginable dimensions to states that are highly indebted.

tom-cat
The banker should have added that German lenders lost 436,000,000,000 Euros in the time period 2010 - 2016 (436 American billions). But that's the reason for Draghi's policy. It is a zero sum play as countries drowning in debt like Greece or Italy are saving the equivalent sum in reduced interest payments.

12:40 | sputnik: US-Hypothekenschulden übersteigen Rekord der Finanzkrise von 2008

Die Hypothekenschulden der USA haben den Rekord aus dem Jahr 2008 - als die Finanzkrise ausbrach - gebrochen. Dies meldet die Bundesreservebank von New York.

9,4 Billionen - macht bei 327 Mio Einwohnern eine Hypothekenschuld von US$ 29.000 pro Kopf! Rechnet man jetzt Senioren, Kinder und all diejenigen, die keine Häuser und Wohnung besitzen ab, kann man sich so ungefähr vorstellen, wie hoch die Belastung bei den Häuslbauern und -Käufern wirklich ist. Eine Zinserhöhung würde relativ viele Familien in den Bankrott und somit das Land in die Katastrophe führen! TB

16:25 | H.Lohse:
Lieber TB, zu Deinem Kommentar ....eine Zinserhöhung würde relativ viele Familien in den Bankrott und somit das Land in die Katastrophe führen, -sei die Frage erlaubt, auf welches Land Du Dich beziehst ? Die wirklich Betroffenen werden doch die hier Verorteten , von Welchen nur die Vermutung ausgeht, dass sie DEUTSCH sind, -ohne Rechte ! Lastenausgleich sei hier genannt, das hatten wir schon mal, das betraf .....alle Häusl'e Bauer. Sie mussten dafür die damaligen Verfehlungen dafür in die Bresche springen. Ein Schelm, wer Böses denkt.

17:54 | Leser-Kommentar
Wenn man dann noch die Kreditkartenschulden mit einbezieht. Kommt ne Art Götterdämmerung ? (Untergang der Götter und Zustand der Welt vor Anbruch eines neuen Zeitalters)

14.08.2019

19:32 | fuw: Zinssenkung

Als die Schweizerische Nationalbank im April negativere Leitzinsen ins Spiel brachte, hörte sich das an wie ein grosser Bluff. Nein, das kann sie doch nicht tun. Noch negativer? Doch wer die SNB (SNBN 4875 1.14%) und ihren Chef Thomas Jordan kennt, der weiss, dass so was nicht einfach so dahergesagt wird. Jedes Wort ist genau überlegt. Mittlerweile scheint die SNB tatsächlich bereit, die Karten Mitte September auf den Tisch zu legen und die Zinsen von –0,75 auf –1% zu senken. Warum das plötzlich ein realistisches Szenario geworden ist?


17:11 | Leser-Zuschrift "inverse Zinskurve in den USA"

heute wurde die Zinskurve in den USA invers, d.h. lang laufende US Anleihen bieten weniger Zins als kurz laufende. Dies ist insofern ein Problem, weil Banken sich kurzfristig Geld leihen, um es längerfristig zu verleihen. Dies lohnt sich nun nicht mehr, d.h. es werden kaum noch neue Kredite vergeben. Da das System aber am neu geschaffenen Geld hängt, wird dies zum Problem.

15:46 | fmw: Paul Kirchhof über die Umverteilungspolitik der EZB

Paul Kirchhof ist nicht irgendwer. Er war er Richter am Bundesverfassungsgericht! Führt uns die EZB in den Sozialismus, wird der Bürger „enteignet“? Laut Paul Kirchhof betreibe die EZB derzeit statt ihrer eigentlichen Aufgabe (Geldstabilität) eine Umverteilungspolitik! Schauen Sie bitte dieses hoch interessante und mehr als eine Stunde dauernde Video-Interview von Mission Money. Es lohnt sich!


12:31 | handelszeitung: Die Schweiz kriegt für ihre Schulden 45 Jahre lang Geld

Bis vor Kurzem galt eine klare Regel: Schuldner zahlen ihren Gläubigern Zinsen für das geliehene Geld. Diese Grundannahme der Wirtschaft ist im Jahr 2019 in Frage gestellt. Staatsanleihen bringen im Niedrigzinsumfeld oftmals nur noch negative Renditen. So sind etwa sämtliche Bundesobligationen der Eidgenossenschaft negativ verzinst.

Es gibt kein besseres Symbol für den Werteverlust (und somit Verfall) einer Gesellschaft, als die WErtlosigkeit des Zahlungsmittels (dieser Gesellschaft)! Europa ist erledigt! TB

13:24 | Monaco
der Wahnsinn nimmt seinen Lauf........Stammtischgespräch im Jahre 2022......´Du Josef, ich habe das absolute Schnäppchen meines Lebens gemacht.....10-Jährige schweizerische Staatsanleihen, nur ./. 2,37% auf 10 Jahren !!!´......da Sepp ´jo eh......wuisd so lang zuaschaun ? i hob´s Geid hoid glei weggschmissn´........


10:13
 | bloomberg: Greenspan Sees No Barriers to Prevent Negative Treasury Yields

Kommentar des Einsenders
Wenn ich das richtig verstanden habe, wäre es kein Problem wenn auch die US-Staatsanleihen negativ verzinst würden, vorrausgesetzt, die Staatsanleihen der anderen Staaten wären noch negativer. Die Kapitalströme würden also weiterhin in die USA gelenkt, da die "Investoren" noch grössere Verlusste in anderen Staaten vermeiden wollten.
Auch im Negativbereich muß also ein Spread aufrecht erhalten werden. Wenn die USA also der drohenden Rezession
mit immer weiter sinkenden Zinsen begegnen wird, muß die EZB umso tiefer in den Negativbereich. Da bei sinkenden
Zinsen auf Staatsanleihen die Kurse dieser Anleihen steigen, können die Institutionellen Anleger ( z.B. Lebensversicherungen ) bei diesem Wahnsinnsspiel sogar noch ( enorme ) Buchgewinne ausweisen. Es entseht der perverse Effekt, daß das eingesetzte Kapital sich durch die negativzinsen garantiert verringert, der "Wert" der gekauften Staatsanleihen aber ständig steigt. Diese Spiel geht solange gut, wie den Anlegern "verkauft" werden kann,
daß die Zinsen auf ewig weiter fallen werden und das dieses Spiel noch mindestens 30 Jahre weitergeht.
Die Anleger müssen überzeugt sein, daß die Anleihe die heute mit - 2% gekauft wird steigende Kurse haben wird, weil es bald nur noch Anleihen geben wird, die - 3 % Zinsen kosten. Es also einen Greater Fool geben wird. Während also die Lebensversicherungen garantieren Ihr Kapital durch Negativzinsen zu vernichten, werden diese Lebensversicherungen durch die steigenden Kurse immer höhere Renditen ausweisen können. Was soll schon schiefgehen ? Die Zinsen dürfen nie wieder steigen, da bei sinkenden Kursen die "Investoren" sofort bankrott wären.
Ein Finanzsystem welches nur weiterexistieren kann wenn es garantiert immer schlimmer wird ! Sobald auch nur ein Fünkchen Hoffnung aufkeimen sollte ( und dadurch steigende Zinsen drohen könnten ) implodiert das gesamte System. Es müssen jetzt also systemisch bedingt immer negative Zukunftsaussichten erzeugt werden. Wahrlich ein zukunftweisendes Konzept !
Wie das enden muß , wissen wohl alle. Der Totenschein ist längst ausgestellt, nur das Datum muß noch eingetragen werden.

13.08.2019

13:01 | armstrongeconomics: IMF Recommends “DEEP” Negative Interest Rates as the Next Tool

The IMF has continued to assume that the zero-bound on interest rates can be a serious obstacle for fighting recessions on the part of the central banks. The IMF maintains that the zero-bound is not a law of nature; it is a policy choice. The latest in the IMF papers argue that tools are available to allow central banks to create deep negative rates whenever needed to reverse recessions. They claim that maintaining the power of monetary policy in the future to end recessions within a short time will require deep negative interest rates.

Solange wie in Deutschland und Österreich das Gros der Bevölkerung noch Bargeld verwendet, ist eine Umsetzung von deutlichen negativen Zinssätzen schwer vorstellbar. Ein Strafaufschlag auf Bargeld ist zwar möglich, die Umsetzung in der Realität allerdings de facto unmöglich. Es gebe ja dann überall zwei Preise, einen für die Bezahlung mit Bargeld, einen für das digitale Bezahlen. Das wäre in Deutschland und Österreich - noch - nicht durchsetzbar. Daher wäre es nicht verwunderlich, wenn in den kommenden Wochen und Monaten kräftig gegen das Bargeld kampagnisiert würde. AÖ

14:14 | Leser-Kommentar
bei der EZB scheint dies noch niemand gemerkt zu haben: Negative Zinsen bremsen die Inflation, da die umlaufende Geldmenge dadurch kleiner wird. Das Inflationsziel von 2% (die reale Inflation ist deutlich höher) rückt damit weiter in die Ferne, insbesondere dann, wenn die Zinsen noch negativer werden.


12:40 | cashkurs: Paul Craig Roberts: Goldpreisanstieg bringt Fed in die Bredouille

Dr. Paul Craig Roberts malt ein Szenario an die Wand, das eintreten würde, falls der US-Dollar weiter – wie zuletzt gesehenen - gegen den Goldpreis abwertete und damit die Nachfrage nach der amerikanischen Währung weiter zurückginge. Dies würde nicht nur die immer mehr im Raum stehende Frage nach dem Weltreservestatus des Dollars laut werden lassen, sondern auch die für die Situation mitverantwortliche Fed vor eine Herausforderung stellen – oder soll so einfach Trumps Wiederwahl verhindert werden?

Ein wenig weit hergeholt ist die (Verschwörungs-)Theorie, wonach die Fed einen Anstieg des Goldpreises und eine Schwächung des US-Dollars bewußt vorantreibt, um in den anlaufenden Präsidentschaftswahlkampf zuungunsten von Trump einzugreifen, dann schon. War und ist es doch Trump selbst, der vehement eine Senkung der Zinsen forderte und sich mit dem ersten Zinssenkungsschritt nicht zufrieden gibt. 

Einen wichtigen Unterschied zwischen der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank erwähnt Dr. Roberts nebenbei. Während die Europäische Zentralbank auf Grundlage von Art. 127 AEUV vorrangig ein Inflationsziel verfolgt von "nahe, aber unter 2% in der mittleren Frist", ist die Geldpolitik der Federal Reserve wesentlich breiter orientiert. In "Section 2A. Monetary policy objectives" des Federal Reserve Act heißt es: "The Board of Governors of the Federal Reserve System and the Federal Open Market Committee shall maintain long run growth of the monetary and credit aggregates commensurate with the economy's long run potential to increase production, so as to promote effectively the goals of maximum employment, stable prices, and moderate long-term interest rates." Daher könnte die Federal Reserve die Zinsen senken, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, selbst unter Inkaufnahme einer höheren Inflationsrate, die EZB dürfte die Zinsen aus anderen Gründen als zur Sicherung der Preisstabilität, wenn die Inflationsrate die Marke von 2% nicht überschreitet. AÖ

12:17 | acting-man.com: Sovereign Bonds – Stretched to the Limit

We dimly remember when Japanese government debt traded at a negative yield to maturity for the very first time. This happened at some point in the late 1990s or early 2000ds in secondary market trading (it was probably a shorter maturity than the 10-year JGB) and was considered quite a curiosity. If memory serves, it happened on just one brief occasion and it was widely held at the time that the absurd situation of a bond buyer accepting a certain loss if the bonds were held to maturity was an outlier, never to be seen again. And this is what the world of bonds looks like today:

Ein schöner Überblick über die gigantischen Blasen an den Anleihenmärkten, die sich mit dem Aktienmarkt ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweifelhaften Ruhm als "Mutter aller Blasen" widmet. Den Schlußworten des Autors, Pater Tenebrarum, ist nichts hinzuzufügen: "... this is not likely to end well for recent buyers." AÖ

12:12 | insideparadeplatz.ch: „Whatever It Takes“ – Verluste garantiert

Was ist an den Märkten los? Schaut man nur auf die Aktien, könnte man meinen, das wird schon wieder. Dow Jones und S&P500 sind trotz Trump-Tweets nahe Allzeithochs, und abgesehen von vorgestern hält sich alles mehr oder weniger im Rahmen. Einen echten „Black Monday“ haben wir in letzter Zeit nicht erlebt.

Die im Artikel vorgenommene Unterscheidung von - klassisch - "Fixed Income" und - neu - "Fixed Losses" ist ebenso genial, wie sie uns noch längere Zeit begleiten wird. Sollte die EZB, wie gemunkelt, den Einlagezinssatz für Geschäftsbanken senken, werden die "Fixed Losses" im Volumen deutlich zulegen. Der Investmentbanker als Verwalter des fixen Verlustes - ein Berufsbild mit Zukunft? AÖ

11.08.2019

09:14 | faz: Es wird ungemütlich

Mit immer niedrigeren Zinsen hat die Europäische Zentralbank (EZB) versucht, Schuldner über Wasser und die Wirtschaft in Gang zu halten. Das ist ihr mit Mühe und Not gelungen, doch nun droht eine Rezession. Am Anleihemarkt sind in Erwartung einer noch aggressiveren Negativzinspolitik der EZB die Renditen von Bundesanleihen mit Laufzeiten bis zu dreißig Jahren unter die Nulllinie gerutscht. Aber kann sich denn die Wirtschaft erholen, wenn bei negativen Zinsen eine vernünftige Investitionsrechnung nicht mehr möglich ist?

10.08.2019

10:10 | fuw: Krise in Italien lässt Zinsen steigen und Bankaktien leiden

Die Regierungskrise in Italien treibt die Rendite der italienischen Staatsanliehen nach oben. Der Aufschlag der zehnjährigen Papiere zu den deutschen Staatsanleihen (Spread) lag mit 215 Basispunkten zeitweise so hoch wie seit fünf Wochen nicht.

08.08.2019

18:47 | bi: Ex-EZB-Chef warnt wegen niedriger Inflation vor Krise

Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet warnt wegen der niedrigen Inflation vor einer möglichen Krise. "Wenn sie zu lange zu niedrig bleibt, kann sie zu Perioden von Deflation, also insgesamt fallenden Preisen führen", sagte er dem "Handelsblatt". Dies wäre extrem schädlich. Trichet erklärte, es gebe vier Faktoren, mit denen man gegensteuern könnte: Geldpolitik, Finanzpolitik, strukturelle Reformen und das Verhalten der Sozialpartner. "Aus Sicht der Notenbanken haben sie selbst zweifellos am meisten geleistet, während die anderen drei Bereiche vernachlässigt wurden."

Lapidares und doch stimmiges Kommentar des Einsenders
TRICHER HEISST AUF FRANZÖSISCH "BETRÜGEN"

07.08.2019

12:16 | diepresse.com: Österreichs Banken zahlen 356 Millionen Euro Negativzinsen

Seit 2016 zahlen Österreichs Banken insgesamt 356 Millionen Euro an negativen Zinsen an die EZB. Das ergab eine Studie der Banking-Plattform Deposit Solutions.

Bemerkenswert ist folgendes Detail: "Auch auf die Rentabilität der Austro-Banken haben die Negativzinsen einen vergleichsweise geringen Einfluss. 2018 zahlten die heimischen Banken 158 Millionen Euro Strafzinsen. Das entspricht 1,9 Prozent des gesamten Vorsteuergewinns (EBT) der Kreditinstitute im vergangenen Jahr. Zum Vergleich: In Deutschland machten die Strafzinsen im Vorjahr knapp ein Zehntel des EBT aus, in Finnland waren es sogar 14 Prozent. Der Eurozonen-Durchschnitt liegt bei 4,3 Prozent, wie Deposit Solutions auf Basis von Daten der EZB und der nationalen Notenbanken errechnete." Die österreichischen Geschäftsbanken konnten ihr Geschäftsmodell demnach wesentlich besser an das Nullzinsumfeld anpassen als ihre deutschen Pendants. AÖ

15:52 |  Der Systemanalytiker
Nicht dass ich solche Informationen nicht gutheißen würde, aber was kümmert es mich wirklich, was sich die Banken hinsichtlich Negativzinsen untereinander ausmachen? Tatsache, und darum geht es mir, zahlen die allermeisten von uns, wenn nicht noch alle, durchwegs positive Zinsen für Ihre Kredite. Und DAS ist UNSERE Realität.

06:51 | Spon:  Und es soll Boom machen

Der von Donald Trump angezettelte Handelsstreit droht zum Währungskrieg zu eskalieren. Dazu will der US-Präsident nun auch die Fed instrumentalisieren. China dürfte das wenig beeindrucken - riskant ist es trotzdem.

06.08.2019

18:09 | mm: Marc Faber: Darum würde ich die Notenbanker gerne zur Guillotine führen

Droht uns der Börsencrash? Wir fragen nach bei Dr. Doom Marc Faber. Er sieht gerade schwarz für Deutschland und das europäische Bankensystem. Zudem schätzt er ein, wie sich der chinesische Markt entwickeln könnte. Gerade wenn man die Entwicklung für die kommenden 40 Jahre fortschreibt. Bitcoin schätzt er mittlerweile positiv ein, vor allem wegen des Chance-Risiko-Verhältnisses findet er Bitcoin und Blockchain attraktiv. Auch die Staatsschulden machen ihm große Sorgen.

12:45 | mises.org: The Coming Regime of the ECB: Radical Centrism

There is a changing of the guard at the European Central Bank this year with two important new appointments. Philip Lane, the governor of the Irish central bank, was appointed chief economist of the ECB back in June. And and the current head of the IMF, Christine Lagarde, was recently nominated to succeed Mario Draghi as president of the ECB in November. By all accounts, she is a shoo-in: she is the ultimate insider, having served as French minister of finance before becoming director of the IMF, and she has cultivated excellent relations with the main players in European politics. She’s a favorite of the French and the Germans, seemingly well-liked by many of the smaller European governments. Even Yanis Varoufakis, the former finance minister of Greece who clashed with her over so-called austerity for Greece, testifies to great admiration for the future president of the ECB.

05.08.2019

16:34 | manniko: Zinssenkung der Federal Reserve zeigt, dass die Kernschmelze der Weltwirtschaft in sichtbare Nähe gerückt ist

Die Interventionsspirale, wie sie die österreichische Schule für Ökonomie bezeichnet, ist unerbittlich. Jeder staatliche Eingriff in die Märkte zur Behebung eines Problems stellt gleichzeitig immer die Ursache für ein neues, größeres Problem dar, das einen weiteren staatlichen Eingriff erfordert. Spielt sich diese Problem-Lösung-Problem Kaskade oft genug ab, dann ist irgendwann ausnahmslos alles Teil des Problems und die finale Lösung besteht im kompletten Zusammenbruch der Wirtschaft. Dank Euro, Schuldenwahn und politischer Inkompetenz stehen wir inzwischen kurz vor diesem finalen Totalabsturz.

06:30 | Welt:  Jetzt ist die Finanzwelt endgültig auf den Kopf gestellt

„Für die sicherheitsverliebten Deutschen ist das der Supergau“, sagt ein Experte: Erstmals überhaupt weisen nahezu alle deutschen Staatsanleihen negative Renditen auf. Eine exklusive Berechnung enthüllt, wie viele Milliarden die Sparer in Europa verlieren.Deutsche Staatsanleihen gelten an den Finanzmärkten als sicher. Seit vergangenem Freitag ist allerdings etwas ganz anderes sicher. Nämlich dass Investoren mit nahezu sämtlichen Bundesanleihen Verluste machen.

Ein ökonomisches System in dem man von dem Verliehenen weniger zurück bekommt als man gegeben hat führt kurzfristige dazu, dass es bald nichts mehr zu Verleihen gibt. Hätte man jene Gesetze eingehalten, die vorgegeben waren, hätte man vielleicht noch die Kurve gekriegt, doch beginnend mit den Rettungsschirmen, war der Untergang dieses Systems programmiert. Aber es gibt Hoffnung, in ein paar Wochen gibt es wieder die Bundesliga und bis dahin retten wir das Klima. TS

04.08.2019

18:02 | ET: EZB-Kläger Gauweiler: EZB kauft Staatsanleihen – Deutschland trägt das Risiko

Die EZB kauft Staatsanleihen bankrotter Euro-Staaten ohne die Genehmigung der Parlamente. Damit wird zwar die Zinslast eines Landes indirekt gesenkt und es bleibt zahlungsfähig – andere EU-Staaten tragen jedoch das Risiko. „In so einem Europa möchte ich nicht leben“, meinte dazu der Anwalt und ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Gauweiler in einem Interview mit „Focus“-Online.

12:29 | cashkurs: Fed-Entscheid schon fast vergessen – Trump sorgt für Blutbad an den Börsen

Was für eine Woche! Blickte die gesamte Finanzwelt zunächst nur auf den Zinsentscheid der Fed am Mittwochabend europäischer Zeit, so sorgte Trump einen Tag später für ein echtes Börsengewitter – und das wie gewohnt über Twitter! Wir sehen in den USA die erste Zinssenkung seit über zehn Jahren und im Dax den größten Wochenverlust seit Oktober 2018. Herzlich willkommen in der Finanzmanege!

03.08.2019

16:30 | wittmann: IWF – Klartext und Kritik einer mächtigen Institution

Es gibt weltweit viele Institutionen mit klanghaften Namen und von der breiten Masse trotz ihrer Wichtigkeit kaum beachtet. Der IWF (= Internationaler Währungs-Fonds) ist einer davon. Was macht dieser genau? Wem nützt er wirklich? Wem fügt diese Institution nachhaltigen Schaden zu (weitgehend unbemerkt von der breiten Bevölkerung)? Von welchem Land wird diese Institution nachhaltig gesteuert? Heute wieder ein augenöffnendes Aufklärungsvideo, wie die schöne Finanzwelt wirklich funktioniert.

06:56 | FAZ:  Georgieva soll Lagarde beim IWF nachfolgen

In zwei Abstimmungen erringt sie die Mehrheit unter den europäischen Finanzministern. Gegenkandidat Dijsselbloem unterliegt. Beim IWF muss jetzt aber die Altersgrenze erhöht werden. Es war jedoch eine schwere Geburt. Nachdem am Freitag vier Kandidaten in die erste Abstimmung gingen, kam es am Nachmittag zur Kampfabstimmung zwischen Georgieva und Dijsselbloem.

09:31 | Ausgerechnet eine Kandidatin aus einem wirtschaftlich relativ unbedeutenden, bis vor 30 Jahren kommunistischen Land soll die Geschicke der 2. wichtigsten (nicht dass wir diese respektierten) Geldorganisation leiten. Dass es hier niemand Beruferen gegeben hätte, wage ich zu bezweifeln. Einzig ein Umstand spricht für sie: der bulgarische Lew exitiert seit 1881 und ist eine der ältesten noch "lebenden" Währungen der Welt. Von dieser Lebensdauer wird der Euro nur träumen können! TB

09:39 | Riesling
Die Alte ist das Dümmste was die EUdSSR zu bieten hat. Eine Befehlsempfängerin auf dem intellektuellen Niveau eines Maas oder Habeck!

02.08.2019

09:25 | fuw: Das Fed ist verloren

Jerome Powell hat es nicht leicht. Trotz der Lockerung des Leitzinses um 25 Basispunkte ist kaum jemand zufrieden. Allen voran US-Präsident Donald Trump. Er prügelt verbal auf den Fed-Chef ein, fordert weitere Zinssenkungen und droht mit Degradierung sowie Entlassung.

Hochinteressanter Artikel über die jüngste Senkung - warum der Autor allerdings die FED plötzlich reverse-gendert ist mir ein Rätsel! TB

10:31 | Der Systemanalytiker
Irgendwann müssen halt auch die Statistikämter zugeben, dass ihre Statistiken sehr beruhigend (Kosewort für "getürkt") verfasst wurden.

01.08.2019

12:15 | fuw: UBS verlangt von reichen Kunden Negativzinsen

Die Grossbank setzt auf «Ultra High-Net-Worth Individuals». Genau die werden aber nun mit Zusatzkosten konfrontiert.

Die Null- und Negativzinspolitik der Zentralbanken gefährdet das Geschäftsmodell der Geschäftsbanken erheblich. Ob die UBS mit diesem Schritt ihre Kunden zufriedenstellen wird, darf aber bezweifelt werden. Letztlich ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis auch der gewöhnliche Sparer noch einen zusätzlichen Kaufkraftverlust erleidet, weil die Negativzinsen auf alle Einlagen ausgeweitet werden. AÖ

15:56 | Leser-Kommentar
Nur auf Bargeld und so wird die USB ihren Kunden natürlich sofort einige lukrative Alternative anbieten, damit sie diesen Niedrigzinsen entkommen. Ziel der Negativzinsen ist, den Geldfluss zu stimulieren und das die Einleger ihr Geld fest anlegen, damit es zu keinem Bankrun kommen kann. Es wird alles versucht, den Bürger so illiquide wie nur möglich zu bekommen und die eigene Absicherung und Liquidität zu steigern. Wir haben des 7. Jahr in Folge Negativzinsen und von einem Bankrun sind wir weit entfernt.


12:12 | Die Presse: Treichl: Niedrigzinsen kosten Österreicher fünf Milliarden Euro

Der Chef der Erste-Group kritisiert die Zinspolitik der EZB und die dabei untätigen Politiker. Die Österreicher ticken anders als die Japaner, die sich mit Nullzinsen arrangiert hätten.

Andreas Treichl, noch bis Ende 2019 Vorstandsvorsitzender der Erste Group, die in diesem Jahr das 200jährige Bestehen der 1819 gegründeten Ersten österreichischen Spar-Casse feiert, meldet sich mit äußerst kritischen Worten zur anhaltenden, und bald wohl verschärften Nullzinspolitik der EZB zu Wort. AÖ

12:10 | gs: Gabor Steingart - Das Morning Briefing

Sie [die deutschen Sparer] haben wegen der Niedrigzinsen der EZB seit 2008 real 358 Milliarden Euro an Kaufkraft verloren. Mit dem Geld hätten sie 24 Mal die Deutsche Bank kaufen können.

12:00 | Welt: Mit nur zwei Worten frustriert Fed-Chef Powell die Märkte zutiefst

Es gehört schon viel dazu, eine Zinssenkung zu verkünden und damit die Finanzmärkte ins Minus zu schicken. Normalerweise feiern die Börsen fallende Zinsen mit steigenden Kursen. Doch dem Fed-Präsidenten Jerome Powell ist dieses fragwürdige Kunststück jetzt gelungen.

Passend zum Dienstantritt hat die - erwartete und von Präsident Trump vehement geforderte - Zinssenkung der Federal Reserve für jede Menge Reaktionen gesorgt. Die Zinswende in den USA ist für alle wichtigen Zentralbanken von Bedeutung, sie erhöht die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen und die Rückkehr des QE deutlich. Eine weitere Welle der Liquiditätsschwemme steht ante portas! AÖ

06:40 | BAZ:  Handelskrieg setzt Notenbank unter Druck

Offiziell beteuern die Notenbanker zwar stets ihre Unabhängigkeit und den Willen, die Zinsen gestützt auf Wirtschaftsdaten festzulegen. Doch trägt die erste Zinssenkung seit 2008 dem von der Regierung geschaffenen politischen Klima Rechnung. Der Handelskonflikt mit China haben Unsicherheiten geschaffen, die der Notenbank wenig Spielraum liessen, erklärte Notenbankchef Jerome Powell am Mittwoch zur Reduktion des Leitzinses um 0,25 Prozent auf 2,0 bis 2,25 Prozent.

31.07.2019

20:15 | n-tv:  Fed senkt Zinsen erstmals seit Finanzkrise

Der Schritt kommt zwar nicht überraschend, ist dürfte aber für neuen Schwung an den Börsen sorgen: Zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren schraubt die Notenbank in den USA den Zinssatz nach unten, zu dem sich die Banken Geld leihen können.

06:51 | Welt:  Der sture Notenbank-Chef erfüllt Trump jetzt einen Wunsch

Immer wieder forderte US-Präsident Donald Trump niedrigere Zinsen. Immer wieder ließ der Chef der amerikanischen Notenbank Fed ihn abblitzen. Nun könnte sich das erstmals ändern. Was steckt hinter dem Sinneswandel des Jerome Powell?
 „Vermasseln Sie es nicht wieder“, schrieb Donald Trump am vergangenen Montag auf Twitter.

Trump bekommt was er möchte. TS

30.07.2019

10:05 | fuw: SNB hat wohl am Devisenmarkt interveniert

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 5130 0.2%)) dürfte jüngst wieder am Devisenmarkt interveniert haben. Der Anstieg der Sichtguthaben von Banken bei der SNB deutet laut Marktteilnehmern jedenfalls darauf hin. Konkret ist der Durchschnitt der Franken-Sichtguthaben bei der SNB für die vergangene Woche (Mittwoch bis Mittwoch) um 1,7 Mrd. Fr. auf 581,2 Mrd. Fr. gestiegen, wie die Nationalbank am Montag mitteilte. Die Entwicklung der Sichtguthaben gilt als guter Indikator für mögliche Interventionen der SNB zur Frankenschwächung. Sie kauft dann zum Beispiel Fremdwährungen und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut.

Das einzig legitime Aufgabe von Zentralbanken von Demokratien sollte die Währungsstabilität sein. Keine Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Konzernfinanzierungs- und Rettungsinterventionen sollten erlaubt sein. Diese Maßnahme hat - im Gegensatz zu EZB und FED wenigstens - "mit der Währung" zu tun. Ob eine bewußte Schwächung der Währungsstabilität dienlich ist? Vielleicht langfristig und vielleicht "versteht Volk das nicht". Der Verdacht drängt sich schon auf, dass eventuell Exporthilfe oder anderes betrieben wurde?
In jedem Fall: diese Intervention ist verglichen mit dem Euro-Peg (2011 - 2015) ein Lercherl! TB

29.07.2019

18:02 | tichy: EZB vor Gericht: Ist die Europäische Gelddruckerei grundgesetzwidrig?

Am Dienstag geht es vor dem Bundesverfassungsgericht erneut um die Frage: Hat die EZB heimlich die Aufgabe eines europäischen Finanzministers übernommen und die Rechte von Bundestag und Bundesregierung auf die EZB verlagert?
Im Interview mit dem Anwalt der Kläger, dem bekannten Verfassungsjuristen Dietrich Murswiek, zu den rechtlichen Grundlagen für die Gelddruckerei der EZB.


12:07
 | focus: Diese Zeichen zeigen: Die EZB plant das Helikoptergeld für alle

Die Illusionskünstler der EZB haben ihr größtes Kaninchen noch gar nicht aus dem Hut gezaubert. Die Rede ist vom sogenannten Helikoptergeld, ein raffinierter Einfall des Großmeisters Milton Friedman. Der empfahl in einem Gedankenexperiment, einen Hubschrauber über dem Land kreisen und Geldscheine regnen zu lassen. Die frisch gedruckten Noten sollten, obwohl in einem Akt der Geldschöpfung entstanden, das Land zum Blühen bringen. Konsum und Investition würden stimuliert.

28.07.2019

15:22 | f&w: Die Staatsanleihenblase - droht sie zu platzen?

Es ist die größte Blase aller Zeiten - die Staatsanleihenblase mit gigantischen 55 Billionen Dollar Volumen! Davon sind jetzt schon 13,7 Billionen Dollar mit negativer Verzinsung und weitere 12 Billionen Dollar mit 0% bzw. mit einer Verzinsung unter der Inflationsrate. Wie lange kann das noch gute gehen? Wer kauft sowas und was bedeutet das für meine Altersvorsorge?

17:50 | Nukleus
Gutes Video. Genau, wer kauft so was? Mein lieber Herr Friedrich, diese Staatsanleihen dienen nur als Pfand, um damit wiederum andere Finanzinstrumente zu nutzen. Die „Wetten“ dahinter sind um einiges gewaltiger als die paar Billiönchen. Also, es gibt keinerlei Alternativen zu Staatsanleihen. Bereits 2012, also vor 7 Jahren, hatten man schon mit Negativzinsen zu kämpfen, da der Zinssatz unter der Inflation lag.

10:43 | silverdoctors: Michael Pento: The Money Printing Game Is Over…Buy Gold!

Returning SBTV guest, Michael Pento of Pento Portfolio Strategies, believes the nucleus of the next economic crash is the threat of junk bonds. Michael sees a 100% chance of a 25 basis point cut by the Federal Reserve on 31 July.

27.07.2019

08:20 | FAZ:  Europäer einigen sich auf fünf Kandidaten für IWF-Nachfolge

Die Europäer haben sich auf fünf mögliche Kandidaten für die Nachfolge von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) geeinigt. In der engeren Auswahl sind etwa der Niederländer Jeroen Dijsselbloem, früherer Euro-Gruppenchef sowie der Finne und ehemalige EU-Kommissar Olli Rehn, wie das französische Finanzministerium am Freitagabend mitteilte.

26.07.2019

15:43 | MMN:  EZB öffnet Geldschleuse

Das Gelddrucken der Europäischen Zentralbank (EZB) kennt kein Halten mehr. Der geldpolitische Ausnahmezustand wird so zementiert und die geldpolitische Normalisierung auf den Sankt-Nimmerleins-Tag vertagt.

Der Euro wurde vom ersten Tag an gerettet und wer rettet uns jetzt vor dem Euro? TS

25.07.2019

19:59 | handelsblatt: EZB verspricht noch mehr Geld für die Märkte

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hat niedrigere Zinsen und mögliche Zukäufe von Anleihen in Aussicht gestellt. Zwar verkündete er noch keine Beschlüsse, aber er erläuterte im Detail, welche möglichen Maßnahmen die Stabsabteilungen der EZB bereits planen.

Draghi verkündete weiters, dass die EZB in den letztn 5 Jahren 11 Millionen Jobs geschaffen wurden. Wie viele Jobs der Maßnahmen darauffolgende Reset kosten wird, blieb er freilich schuldig! TB

17:28 | n-tv: Weitere Zinssenkung in Aussicht EZB schaltet in den Krisenmodus

In der Eurozone trübt sich die Konjunktur weiter ein und auch weltweit sind die Aussichten bestenfalls verhalten. Die EZB beginnt nun gegenzusteuern. Für Sparer setzen sich die harten Zeiten damit unverändert fort.

23.07.2019

19:32 | focus: Tage der Geldflut: Notenbanken öffnen die Schleusen sperrangelweit

Erst die EZB, dann die Fed: Bis zum Monatsende stehen zwei wichtige Sitzungen an. Die Vorzeichen stehen auf eine erneute Lockerung der Geldpolitik.
Mit Spannung blicken Investoren auf die anstehenden Sitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank Fed. Innerhalb von sieben Tagen kommen die Währungshüter zusammen, um über den künftigen Kurs der Geldpolitik zu entscheiden. Bei beiden Notenbanken stehen wichtige Beschlüsse an.

16:24 | focus: "Immobilienblase sondergleichen" – Experte entsetzt über IWF-Vorschlag

In einem Strategiepapier für den Internationalen Währungsfonds werben zwei Ökonominnen für die Einführung von 10-prozentigen Strafzinsen. Das könnte nicht nur eine extreme Immobilienblase auslösen, sondern unser Wirtschaftssystem ernsthaft ins Wanken bringen – und billiger werden Häuser dadurch auch nicht.

Dass die auch immer wieder Ökonomen finden, die sich für die Ideen der Geld-Gangster hergeben und diese unterstützen. Ich glaube Hayek hat einmal gesagt "Man hüte sich vor Ökonomen, die nur das sind" Recht hat er! TB

16:22 | tom-cat zum capital-Artikel von gestern

Lesenswert, vollgepackt mit Anekdoten. Auch wenn die aus den USA berichtende ZEIT-Journalistin Ines Zöttl da einige Unebenheiten präsentiert. Ebenfalls seltsam, dass wesentliche zum Verständnis nötige Elemente wie z.B. die Sonderziehungsrechte (SDR) nicht thematisiert werden.
Und aus deutscher Sicht die Auseinandersetzungen zwischen Strauss und Schiller nicht erwähnt werden.
Dass die europäische Gemeinschaftswährung für die teilnehmenden Länder ein System fester Wechselkurse zwischen den Volkswirtschaften der Euro-
Länder darstellt, gehört eigentlich auch zu der Story.

22.07.2019

20:25 | capital: 75 Jahre Bretton Woods: Ein neues Währungssystem

Der mächtigste Mann der Welt und sein Redenschreiber haben eines gemeinsam: Sie verstehen nichts von Wirtschaft. Eigentlich interessieren sie sich nicht einmal dafür. Doch ausgerechnet diese beiden – Präsident Richard Nixon und sein Redenschreiber William Safire – werden die größte wirtschaftliche Niederlage der USA in einen medialen Triumph verwandeln.

Dazu passend - Die Schlacht um das Bretton Woods System! TB

b.com-Bildungsservice: Triffin-Dilemma
Triffin (1911-1993) stellte fest, dass durch die für den globalen Handel benötigte Liquidität durch das Bretton-Woods-System immer mehr US-Dollar freigesetzt werden mussten, wodurch den USA zwangsläufig ein Zahlungsbilanzdefizit entstand. Die dadurch entstehende Goldnachfrage konnte nicht gedeckt werden. Die Folge: Immer größere Geldmengen waren nicht mehr durch Gold gedeckt.

15:18 | ip: Hildebrand hatte SNB nicht verstanden: Sie muss zugunsten eigener Wirtschaft investieren

Bilderberg, Gerzensee und „Franken-Rütli“ – das sind alles Geschwister im Geiste: undurchschaubar, informell, nicht greifbar, gegen aussen, eine Versammlung der Macht, mit dem Vorspuren von Entscheiden grösster wirtschaftlicher und politischer Tragweite. Das Volk bleibt aussen vor. Es wird aber am Schluss allfällige Konsequenzen tragen müssen. Solche geheimen Konferenzen passen nicht in eine moderne Demokratie. Schon gar nicht in die schweizerische. Die Demokratie wird ausgehebelt.

Hildebrand lag sicher falsch - aber diese Überschrift auch (meiner Meinung nach)!
1. Eine klassische ZB (wenn man sie schon haben muss) europäischer Prägung hat sich um die Währungsstabilität zu sorgen und nicht um Wirtschaft!
2. Eine klassische ZB (wenn man sie schon haben muss) europäischer Prägung hat sich um die Währungsstabilität zu sorgen und nciht um die Arbeitslosenrate!
3. Eine klassische ZB (wenn man sie schon haben muss) europäischer Prägung hat sich EIGENE Währung zu kümmern und nicht (so wie es die Schweiz zwischen 2011 und 2015) um die Stabilität einer Fremdwährung (in diesem Falle Euro)!
4. Punkt 3 sollte den Grukerln überlassen werden, die dem Euro-System beigetreten sind! TB


13:31
 | tbo: Negativzins – das Wundermittel, das keins ist

Es ist bekanntlich irrelevant, ob die Geldpolitik der Notenbanken wirkt, wie erhofft. Sie wird dennoch konsequenter und radikaler umgesetzt. Die Folgen werden erheblich sein und dies auf der negativen Seite. Womit eigentlich alles gesagt wäre. Dennoch können wir uns dem Thema nochmals theoretisch annehmen, so wie es Joseph Huber tut. Er zerlegt das „Wundermittel, das keins ist“:
„An der unteren Nullzinsgrenze können die Zentralbanken nicht (…) ihren Basiszins senken, wenn das allgemeine Niveau der Zinsen und Preise zurückgeht, und den Basiszins anheben, wenn das allgemeine Zinsniveau steigt. (…) Dieser Logik zufolge erscheint die untere Nullzinsgrenze als Ärgernis, gar als ‚monetäre Paralyse‘.“

15:10 | Maiglöckchen zu ZBs und andere V-Organisationen
hier nun zum x-ten X für die Kommentatoren:
76% Wahlbeteiligung, 80% kommunistisch gewählt = 60%
plus 24% ist mir egal Fraktion = 84% der Wahlschafe und -schäfinen..
was gibt´s da noch zu deuteln, gar zu debattieren?

21.07.2019

10:46 | cash: EZB-Stab arbeitet an möglicher Inflationsziel-Anpassung

Präsident Mario Draghi favorisiere einen “symmetrischen” Ansatz, was Flexibilität bedeute, sowohl über als unter einem spezifischen 2 Prozent-Ziel zu sein, sagten die informierten Personen. Sie baten um Anonymität, da die Arbeiten bisher vertraulich und vorläufig seien. Die Anpassung würde der EZB erlauben, nach einer Schwächephase eine Zeitlang eine höhere Inflation zuzulassen, um eine Nachhaltigkeit des Preiswachstums zu gewährleisten.

Man muß es sich einfach auf der Zunge zergehen lassen. Eine Agentur, die glaubt, große natürlich wirtschaftliche Abläufe wirklich verändern zu können, ohne dass es dabei zu Opfer der Massenvernichtungswaffe "modernes Geld" geben könnte, schickt sich an, Nachhaltigkeit in der Verteuerung von Produkten und somit die Kaufkraft der Menschen noch weiter zu vaporisieren. Dass die Informanten anonym bleiben wollen ist klar. Wird ihnen aber nichts nutzen, wenn einmal die Masse draufkommt, was die dort so treiben. Künftig wird allein schon ein Arbeitsvertrag mit der EZB reichen um veritable Fluchtgründe zu haben. Bin dann gespannt, welcher Philanthrop sich um das Asyl der Flüchtenden kümmern wird! TB

14:08 | Eri Wahn
Im Westen nichts Neues! Draghi hat doch schon 2017 das "2%-Ziel" durch andere Anforderungen ergänzt https://www.welt.de/wirtschaft/article161630248/Mario-Draghis-abwegige-Auslegung-der-Inflation.html "Die Inflationstrends in den einzelnen Ländern der Euro-Zone müssen sich angleichen. Die Teuerung darf nicht nur vorübergehender Natur sein, sondern muss sich nachhaltig manifestieren. Sie muss selbsttragend sein und nicht allein das Ergebnis der ultralockeren Geldpolitik. Und schließlich muss die Inflation übergreifend in der gesamten Euro-Zone ein bestimmtes Niveau überstiegen haben." Da die Kriterien praktisch nie erfüllt, bzw. beliebig interpretierbar sind, ist es völlig egal, ob jetzt noch ein anderes Kriterium dazu kommt. Fakt bleibt, die ECB kann sich vom jetzigen Zinsniveau unabhängig von der gemessenen Inflation praktisch nicht mehr wesentlich nach oben bewegen, ohne einen Crash zu riskieren!

14:09 | Leser-Kommentar
es ist schon eine riesengroße Frechheit, dass den EU Bürgern noch mehr Inflation zugemutet werden soll. Die Kaufkraft des Euro hat sich bei realistischer Betrachtung in 15 - 17 Jahren seit Einführung des Euro halbiert. Das entspricht einer realen Inflation von 4,0 - 4,5% was wirklich viel ist. Aber haben Politiker und damit meine ich auch die Finanzpolitiker der EZB, jemals eine fürs Volk gute Entscheidung getroffen? Mir fällt da nur die Abschaffung des Soli ein, wenn sie denn kommen sollte.

19.07.2019

08:19 | presse: Die Zentralbanken stecken in der Nullzinsfalle

Die Geldpolitik steckt in einer Sackgasse. Die Fortsetzung des Null- bzw. Niedrigzinszeitalters wird die Wirtschaft weiter „zombifizieren“. Doch die Chancen für ein Ende der Niedrigstzinsen stehen schlecht.

Denken Sie nur einmal an die junk bonds (Hochzinsanleihen) der 80er und 90er. Hochzinsen deshalb, da damals noch das Risiko bezahlt werden mußte. Denken Sie heute z. Bsp an französische 10-jährige Anleihen. Risaknt wie ein junk und trotzdem Negativ-Zinsen Das System ist am Ende!
Früher gab's den risikolosen Zins heute das zinslose Risiko! TB

08:48 |  Der Systemanalytiker
Derzeit findet ein regelrechter Wettlauf statt, wer die geringsten Strafzinsen dafür bezahlt, wenn er "sein" Geld verborgt. Fondsmanager zB. müssen auf "Renditejagd" gehen, stehen sie doch im Wettbewerb mit anderen Fondsmanagern. Und da geht es darum, zu kaufen, was noch zu kaufen ist, schließlich ist ja genug FM vorhanden. Das Risiko eines Verlustes wird ohnehin auf den Investor, Sparer, Bürger usw. abgewälzt.
Wenn aber die Liquidität - aus welchen Gründen auch immer - knapp wird, so werden die Kurse der Bonds (Anleihen) abrutschen, was auf der anderen Seite die Zinsen der Bonds in die Höhe schnellen lässt. Deshalb - Nullzinsfalle ja - aber diese Situation löst sich schlagartig auf, sobald die ZBs den Geldhahn etwas drosseln.
Unnötig zu erwähnen, dass dann in weiterer Folge auch die Luft aus der Immobilienblase entweichen wird und Immobilienbesitzer, die kreditfinanzierte Eigenheime haben, ein paar schlaflose Nächte haben werden.
Meine persönliche Strategie, die ich schon oftmals in meinem Bekanntenkreis vorgeschlagen habe, liegt darin, die Immobilien zu verkaufen, wenn sie am Höchststand sind, ein anderes Haus oder Wohnung zu mieten und den Überschuss in Edelmetalle zu geben. Ich weiß, dass das manchen weh tut, steckt doch viel Herzblut in der eigenen Immobilie, aber aus finanztechnischer Sicht würde man damit in den nächsten Jahren vermutlich nicht schlecht fahren.

10:39 | Leser-Kommentare
(1) Ja, werter Systemanalytiker, genau den Gedanken hatte ich auch schon, habe ihn dann aber wieder verworfen. Denn genau so sicher wie jetzt, dass der Crash unmittelbar bevorsteht bzw. abläuft, waren wir uns auch 2007/2008, und jetzt geht es schon seitdem 11 bzw. 12 Jahre weiter. Kurze Rechnung: Ein Häuschen für EUR 300.000 damals verkaufen, Erlös in Edelmetall anlegen (was seit damals immer noch in der Verlustzone ist). Ein kleines Häuschen mieten (bei mir muss es aus Berufsgründen schon Stadtnähe sein), macht ca. EUR 2.000,00 Miete pro Monat. Nach 12 1/2 Jahren (also heute, 2019) ist der ganze Verkaufserlös an Miete draufgegangen. Und da man nicht jünger wird, wird das Liquiditätsproblem, je älter man ist, in der Rentenzeit auf Grund dann zu zahlender Miete schlagend. Dieses Szenario kann gut gehen, wenn der Crash nächstes oder übernächstes Jahr kommt, er kann aber auch schief gehen, wie oben gezeigt, wenn man es wider Erwarten (auch meiner Erwartung) schafft, das Spiel nochmals zu verlängern. Und das alles auf eine Karte setzen? Das muss jeder selbst entscheiden. Damals waren sich alle in der Szene absolut sicher, dass der große Crash 2008 kommen müsse, so wie jetzt. Also, alles Gute.

(2) Inzwischen bekomme ich schon von Banken-Werbung in den Briefkasten wo reine Konsumenten-Kredite auf ca. der Ebene von Hypo.-Krediten liegen. Das wird immer interessanter, damit meine ich aber nicht einen Kredit zu nehmen.

(3) ich bin auch kein Freund davon, das Eigenheim zu verkaufen und den Erlös in EM zu investieren, insbesondere nicht, wenn das Eigenheim abbezahlt ist. Hingegen ist die Neuanschaffung eines Eigenheims in den teuren Ballungszentren riskant, besonders wenn wenig bis kein Eigenkapital vorhanden ist. Es werden Eigenheime auf 50 bis 60 Jahre finanziert, erst dann ist der Besitzer schuldenfrei, wenn die Zinsen niedrig bleiben. Das ist dann doch sehr riskant, weil auf Sicht der nächsten Jahrzehnte die Zinsen sehr wohl steigen können, ich würde dazu nicht raten.

(4)  der Aussage vom Schreiber von 10.39 uhr kann ich uneingeschränkt zustimmen. Leider ist es noch schlimmer als er schreibt.
Wer 2009/10 den genannten Betrag in ca. 10 kg umgewandelt hat, der würde jetzt auf +/- null rauskommen, aber nur beim Goldverkauf,
das Haus wäre heute in FM bei ca. 600 K und dafür gäbe es heute 15 kg gelbes. Von der Lebensqualität ganz zu schweigen.
Diese Strategie hat auch WE mit seiner Wiener ETW gemacht, über die Zwischenbilanz brauchen wir- denke ich - nicht zu sprechen.
Die Empfehlung von Systemanalytiker ist sicherlich gut gemeint, aber da Zeit für uns Menschen ein elementares Gut ist und nicht ersetzbar - was vielen irgendwie nicht bewusst ist- kann diese Strategie nur schief gehen. Nach der Bedürfnispyramide kommt wohnen und essen an erster Stelle, Zocken und " Reichwerden " sind lediglich ein Zusatznuten. Beim Pokern würde man sagen " all in " und wie das ausgeht .....na ja

(5) @ (4) Das ein Eigenheim in dem man wohnt und abbezahlt ist, zu verkaufen, macht sicherlich keinen Sinn, ausser man möchte zocken. Überlegenswert wäre es vielleicht um um Hypo.-Schulden loszukommen, wenn man will. Doch reden wir, wenn wir den Fixpunkt 2009 nehmen inzwischen schon von 10 Jahren. Wenn man also Gold schon damals als eine Anlagemöglichkeit gesehen hat, hätte man ja auf das altertümliche Sparen zurückgreifen können.
Denn die These vom Orginell ist ja, das Wohneigentum fast wertlos wird und für EM-Besitzer für sehr wenig EM zu erwerben ist. Selbst wenn ich dann noch einen Kredit habe, könnte ja diesen im Ernstfall ablösen, wenn man davon ausgeht, die Bank würde Gold als Zahlungsmittel akzptieren.
Anders sieht die die Sache aus wenn man Immos. als Investment sieht und vermietete Immos. auf Kredit gekauft hat. In Hinblick auf "worste Case" wäre hier schon überlegenswert, für sich das Risiko zu minimieren. Denn hier hat einen festen Kostenfaktor, der nicht nur die Schulden betrifft. Um das etwas zu veranschaulichen auf Vergangenheit gesehen, ein kleiner Auszug aus dem Buch "Viel Arbeit war mein Los!" https://www.ihk-nuernberg.de/de/IHK-Magazin-WiM/WiM-Archiv/WIM-Daten/2009-02/IHK-News/-Viel-Arbeit-war-mein-Los-.jsp

(5) @ (4) "Wenig Freude erlebten wir mit unserem Hausbesitze, der immer mehr der Sozialisierung verviel; die drei Steuerverordungen belasteten auch ihn schwer, mit den Schuldhypotheken wußte man keine Lasten für die Zukunft; die unsinnige Mieterschutzgesetzgebung, die im ewigem Wechsel nur scheinbare Mieterhöhungen brachte, raubte jede Rente; wir nahmen keine Miete mehr ein, sondern nur Zuschläge zu einer solchen und bekamen in allen Streitfällen von den Mieteinigungsämtern unrecht. Besonders häßlich war der Streit mit dem Mieter Hauptmarkt 18/III, Noelle bzw. dessen Schwiegersohn Henze im Februar. Eine Kündigung bzw. Entfernung eines Mieters gab es gesetzlich nicht mehr. Der Winter war ungewöhnlich lang und streng, bis zu 28 C Kälte, und der Schnee blieb lange Wochen auch in der inneren Stadt liegen; die Straßenreinigung brachte die Mittel nicht mehr zu seiner Beseitigung auf; schließlich, als es dauernd taute, wurden die Hausbesitzer dazu gezwungen."
An anderer stelle in der Chronik, wird ausgedrückt, das ihm das fremdvermietete Immo.-Eigentum beinahe finianzell umbrachte.


12:41 | Maiglöckchen zum "einstürzenden Schuldenturm" (von gestern)

er kippt ganz langsam aber unaufhaltsam, wenn die Arbeitslosigkeit steigt und die Häuslefinanzierer selbst bei 0,5% Zins die Kohle nicht mehr aufbringen - dann ist Ende Gelände, denn dann gibt´s Zoff in teutschen Landen, da wird dann der Graben um den Reichstag zum Grab.

18.07.2019

11:15 | achgut: Wie kippt der Schuldenturm?

Der wichtigste Destabilisierungsfaktor für unsere Gesellschaft ist kurzfristig weder der Klimawandel, die Migrationskrise noch die Dauerkrise der EU, sondern der Zustand unseres Finanzsystems: Wir leben in einer Zeit massiver, stetig wachsender privater und öffentlicher Überschuldung; und wie alle solche Phasen wird auch diese mit einem Crash enden. Die Frage ist nur, welche Art von Crash uns dieses Mal bevorsteht. Denn Finanzkrisen nehmen verschiedenen Gestalten an. Wichtige Formen sind der Staatsbankrott, die Bankenkrise und die Währungskrise. Derzeit sieht es so aus, als sei die nächste Krise wieder eine Bankenkrise, und das hat folgende Gründe.

15.07.2019

09:34 | f100: Schaut auf Philip Lane

...  Eine inhaltliche Nähe zu Draghis Auffassungen lässt sich auch daran erkennen, dass Lane das Konzept der sogenannten "European Safe Bonds" mitentwickelt hat, die auf einer Bündelung verschiedener Staatsanleihen europäischer Länder fußen.

War Lagarde schon ein Schlag ins Gesicht der Währungs-Vernünftigen, so wird's mit der Bestellung dieses Chefvolkswirtes wirklich spannend. Ein währungstechnisches Weichei, Mit-Entwikckler der "ESBies" wird in Personalunion mit Lagarde und Macron die feuchten Währungsträume der Schwachen zum Albtraum des einstigen D-Mark-Blocks werden lassen! TB

15:20 | dazu passend - bis: Philip R Lane: Interview with Yle TB

09:50 | Riesling
Auf die Klimasekte folgt die Geldsekte. Zwar treibt Letztere schon seit Längerem ihr Unwesen wurde aber durch den Hype um die Klimahype zurückgedrängt. Nun der Doppelschlag mit dem eindeutigen Bekenntnis, besser Dogma, dass zu jeder guten Sekte gehört. Die EZB wird sich als alleinige Weise präsentieren, die wie ein Sektenführer zu allem ermächtigt ist, um Europa vor Nationalismus, Chauvinismus und dem Zurückfallen in dunkle Zeiten zu retten. Letzlich gemeinsam mit deutschen Linken in den Endkampf gegen den veremintlich untoten Hitler ziehen!

13.07.2019

14:58 | bto: Die BIZ warnt und warnt und warnt … Ergeht es der Notenbank der Notenbanken wie den „normalen“ Krisengurus?

In den vergangenen Jahren habe ich immer wieder die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ, oder englisch BIS) an dieser Stelle zitiert und manchmal auch den Jahresbericht ausführlich besprochen. Die dort gemachten Aussagen gelten noch immer:
→ BIZ warnt vor Zombies
→ Kreditbooms und Krise: Die BIZ sieht es kritisch
→ BIZ beweist (erneut), dass wir verdammt sind zur Politik billigen Geldes
Wobei nicht alle die BIZ so positiv sehen:
→ Die uneinsichtigen Starrköpfe der BIZ?

10:57 | zero-h: There Is As Little As One Year Of Fed Stimulus Left In The Bottle

Scott Mather, CIO für Kernstrategien bei PIMCO, sagte gegenüber Bloomberg TV: "Wir haben wahrscheinlich den riskantesten Kreditmarkt, den wir je hatten, gemessen an Größe, Duration, Qualität und Liquiditätsmangel." Vergleich mit Mitte der 2000er Jahre, kurz vor der globalen Finanzkrise.
"Wir sehen es an der Zunahme des Verschuldungsgrades von Unternehmen, der Verschlechterung der Kreditqualität und den sinkenden Zeichnungsstandards - all dieses späte Kredit-Zyklus-Verhalten, das wir in den Jahren 2005 und 2006 zu beobachten begannen."

Nur, damit alle wissen, wer so was von sich gibt:  PIMPCO, gehört der Allianz und ist mit Abstand der größte Anleihenhändler der Welt, die haben wirklich ernstzunehmend "skin in the game". Deshalb sollte man die Aussagen der vorderen PIMPCO-Leute sehr ernst nehmen und seine Rückschlüsse für sein Portffeuille /seine LV ziehen! TB


08:35
 | f&w: Das Endspiel der Notenbanken - die Zinswende ist da!

Die FED und die EZB haben die Zinswende eingeläutet! Endlich! Leider nicht nach oben sondern nach unten. Damit geht die Insolvenzverschleppung und Enteignung der Sparer weiter. Wir gehen sogar von Negativzinsen aus - vor allem mit IWF Frau Lagarde (https://www.youtube.com/watch?v=jCFvl...) an der Spitze der EZB. Die Zinswende nach unten ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir im monetären Endspiel sind. Der Euro und das Finanzsystem sind nicht mehr zu retten.

12.07.2019

19:04 | focus: Politiker, seid wachsam: Es fehlt nicht mehr viel zur Rebellion der Sparer

Die Notenbanken heizen die Stimmung der Anleger an. Die Sparer machen hingegen ein langes Gesicht: Strafzinsen für alle rücken immer näher.

Gabor Steingart zählt eindeutig zu meinen Lieblingen. Aber bei dieser Überschrift war wohl der Wunsch Vater des Gedanken, wissen wir doch alle, dass die einzigen, die noch nenneswerte Sparbücher halten, die Deutschen sind! Deutsche und Revolution? Fehlanzeige, leider! TB


10:32
 | krone - Das freie Wort: Draghis Erbe


Der scheidende italienische EZB-Präsident Mario Draghi zeichnete sich vor allem durch eine ungezügelte Geldpolitik aus. Er senkte die Leitzinsen auf null und sorgte nicht bloß für eine regelrechte Enteignung der Sparer, sondern auch für billige Kredite. Diese Kreditschwemme an schwache Unternehmen, die es laut volkswirtschaftlichen Grundsätzen nicht geben dürfte und als „Zombie-Unternehmen“ bezeichnet werden, lastet schwer auf der europäischen Wirtschaft. Die „Zombies“ wurden durch billiges Geld geschaffen und werden noch durch billiges Geld am Leben gehalten.

Sollten die Banken daher in naher Zukunft wieder höhere Leitzinsen zu zahlen haben bzw. ihr Eigenkapital erhöhen müssen, kann es diesen „Zombie-Unternehmen“ an den Kragen gehen. Der Ökonom Dr. Markus Krall rechnet dann mit einer Pleitenserie und einer darauffolgenden Arbeitslosigkeit von 15% im Euro-Raum. Dadurch könne eine deflationäre Entwicklung entstehen, die durch eine staatliche Rekapitalisierung der Banken in hyperinflationäre Tendenzen (massive Abwertung des Euro) führen könnte. Mit der „Geld-Bazooka“ und der „Gelddruck-Orgie“ des Mario Draghi wurde Zeit gekauft, aber die strukturellen Probleme des Euro blieben bestehen. Vorsorge in Edelmetalle und andere Währungen (Franken, Norwegische Krone.) ist als Rettungshafen zu empfehlen.

Leserbrief eines b.com-Lesers an die Kronenzeitung! TB

09.07.2019

19:23 | faz: Berlin und Paris für Mark Carney als IWF-Chef

Der scheidende britische Notenbankchef Mark Carney hat gute Chancen, Nachfolger von Christine Lagarde an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu werden. Nach Informationen dieser Zeitung stehen Deutschland und Frankreich hinter Carneys bisher noch nicht offizieller Bewerbung.

Alte b.com-Hasen erinnern sich an Mark Carney. Der Mann ist Kanadier und war der erste nicht-britische Chef der Bank of England! Für eine derart historische Besetzung braucht es enorme Anschieber. Und um Anschieber zu haben, muß man Andiener der Mächtigen sein! TB


19:21
 | w&f: Negativzins, Bargeldverbot und komplette Enteignung? - IWF Lagarde wird EZB Chefin

Mit der IWF Chefin Christine Lagarde ist zum ersten Mal kein Ökonom Chef der EZB, sondern einen Juristin. Soll sie die Insolvenz des Euros abwickeln? Mit Frau Lagarde ist leider vom schlimmsten auszugehen. Unter ihrer Riege wurde nicht nur das knallharte Sparpaket in Griechenland durchgepresst, sondern auch IWF Entwürfe zum Bargeldverbot und Durchsetzung des Negativzins geschrieben. Setzt Sie es jetzt 1:1 um?

08.07.2019

17:35 | ET: Erdogan setzt Notenbankchef ab – Türkische Lira fällt

Çetinkaya, Amtszeit wäre regulär erst 2020 abgelaufen. Wegen eines Wertverfalls der türkischen Währung hatte Çetinkaya die Zinsen im September 2018 um 6,25 Prozentpunkte auf 24 Prozent erhöht. Er weigerte sich auch unter dem Druck Erdoğans den Leitzins zu senken. Einen freiwilligen Rücktritt, der ihm Medienberichten nach von Erdoğan und dem türkischen Finanzminister und Erdoğan-Schwiegersohn Berat Albayrak nahe gelegt wurde, lehnte er ab.

Schon klar, nirgends in der FIAT-Welt sind die Notenbanken unabhängig! Aber dass ein Notenbankchef, der die Währung verteidigt und mit ihr die interntionale Kaufkraft und Wirtschaft des Landes (Erwerb von Vorprodukten etc.) von einme absoluten Laien gefeuert wird, ist wohl einmalig! Wie so vieles im Erdo-Sultanat! TB

10:26 | ET: Kramp-Karrenbauer fordert Überprüfung der Niedrigzinspolitik der EZB

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich dafür ausgesprochen, die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) auf den Prüfstand zu stellen. Es müsse für die Zukunft geschaut werden,“ ob man nicht die Niedrigzinsphase ein Stück weit einbremsen muss“, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ von Montag. Denn der Effekt dieser Niedrigzinsen sei problematisch, „unter anderem weil gerade die Menschen mit den klassischen Spareinlagen – darunter viele in Deutschland – davon nicht profitieren“.

Leicht, z'spät, AKK! TB

11:10 | Monaco
AKK fordert die Überprüfung des Zinspolitik.....süß ! ich fordere eine Überprüfung ihres Ökonomie-IQ´s.....von der Höhe verglichen mit dem Zins, wahrscheinlich ex-aequo.......

11:21 | Eri Wahn
Zickenkrieg? Also Christine hat da eine ganz andere Meinung https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/christine-lagarde-in-frankfurt-wir-sehen-negativzinsen-rein-positiv/13405414-2.html und Uschi muß erst noch einen Berater finden, der das 3-Wetter-Taft-gerecht zusammenfasst, denn sie ist jetzt ja bis jetzt selbst nur "Sonderberaterin" https://rp-online.de/politik/eu/eu-kommission-ursula-von-der-leyen-unterschreibt-vertrag-als-sonderberaterin-der-eu-kommission_aid-39982945 AKK muß langsam verstehen, daß sie nur eine Brückenlösung bis zum finalen Zucken der Trulla (man möge mir meine Pietätlosigkeit verzeihen) war. Für die endgültige Auflösung Deutschlands in der EUdSSR werden wir noch ganz andere „Überraschungskandidaten“ zur formalen Zustimmung vorgesetzt bekommen …

12:00 | Leser-Kommentar
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hält eine ihrer bekannten Büttenreden, und keiner merkt es!

07.07.2019

20:34 | unzensuriert: Internationaler Währungsfonds: Wird Mario Draghi Lagarde-Nachfolger?

Das personalpolitische Roulett dreht sich auf der internationalen Bühne weiter. Ein Spieler dabei ist der scheidende Euro-Währungshüter Mario Draghi aus Italien. Nachdem wesentliche Vorentscheidungen in Sachen EU-Spitzenpositionen in Brüssel gefallen sind, wird es jetzt auch in Sachen Internationaler Währungsfonds (IWF) ernst. Durch den realistischen Wechsel von IWF-Chefin Christine Lagarde in die Position der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), ist deren bisherige Position auf dem Markt der Personalpolitik frei.

Natürlich wird ers! Whatever it takes! TB

06.07.2019

09:37 | tichy: Willkommen in Frankfurt, Madame Lagarde

Nimm vom Staat das Recht weg, was bleibt dann als eine große Räuberbande – Hl. Augustinus
Da bietet sich ein Zitat an, welches Madame Lagarde gerade passend im Zusammenhang mit der Rettung diverser Länder am Beginn der Eurokrise in ihrer Rolle als damals frisch gebackene Chefin des Internationalen Währungsfonds in die Landschaft gestellt hat, als wäre der Rechtsbruch die normalste Sache auf der Welt: „Wir verletzten alle Rechtsvorschriften, weil wir einig auftreten und wirklich die Eurozone retten wollten (…) Der Vertrag von Lissabon war eindeutig. Keine Rettungsaktionen.“

Wie treffend - gerade Madame Lagarde hat ja (mehr als) gedulded, dass man 400 Millionen dem Volke entrissen und einem obskuren, mehrfach gerichtlich belangten französischen Milliardär zugeschanzt hat - wofür auch Madame vor Gericht stand! TB

04.07.2019

07:28 | Leser-Zuschrift "Lagarde - ...vergessen wir nicht ihren Masochismus und Opportunismus"

Zur Erinnerung aus dem Skandalbrief an Sarkozy von (wohl) 2007 :
„Benutz mich so lange, wie es dir passt und wie es deiner Aktion und deinem Casting entspricht. Wenn du mich brauchst, benötige ich deine
Führung und Unterstützung: Ohne Führung wäre ich ineffizient, ohne Unterstützung wäre ich nicht sehr glaubwürdig. Mit meiner immensen
Bewunderung, Christine L.“

03.07.2019

11:55 | boehringer:  Mit Christine Lagarde als EZB-Chefin wird der Bock zum Gärtner gemacht

„Nach dem Demokratie-unwürdigen Brüsseler Basarhandel von Merkel, Macron und anderen, soll nun ausgerechnet die Frau, die schon vor zehn Jahren die Herrschaft des Rechts der Erhaltung des Euro untergeordnet hat und dies 2010 auch ganz offen zugab, zur EZB-Präsidentin gekürt werden. Zur Erinnerung: Christine Lagarde sagte 2010: ‚Wir mussten die Verträge brechen, um den Euro zu retten.‘

Das Bevorzugen von Menschen/Organisationen aus dem Clan ist ihr Tagesgeschäft (auch ger. Verurteilung)! Aus dieser Perspektive gesehen, eine Traumbesetzung. Schliesslich macht diese Organisation seit Jahren nichts anderes! TB

14:11 | Maiglöckchen
nanana, wer wird denn gleich in die Luft gehen?
Sie ist Merkel´s Kompromisskandidatin - paßt doch. Der Ex-Bundesfinanzminister ein krimineller Spendenhinterzieher, die geplante EZB-Vorsitzende, eine mehrfache Gesetzesbrecherin.....
Wer in der Politik was werden will, darf sich nicht zu fein sein........
und der Pöbel guckt zu!

02.07.2019

08:07 | fuw: Ein bedrohliches Zins-Szenario

Fast sechs Jahre ist es her, seit der einstige Finanzminister der USA und Topökonom Larry Summers im November 2013 in einer nur viertelstündigen Rede beim Internationalen Währungsfonds einem beinahe vergessenen Begriff wieder neue Prominenz verschafft hat: «Secular Stagnation» – Jahrhundert-Stagnation. Bekannt gemacht hat den Begriff Ende der 1930er-Jahre der US-Ökonom Alvin Hansen. Dieser war damals überzeugt, dass hinter der Weltwirtschaftskrise Verwerfungen standen, die noch sehr lange auf der Wirtschaft lasten würden. Hansen wurde von der Geschichte widerlegt.

Stellt sich halt nur die Frage, ob Hansen von den Auswirkungen des 2. Weltkrieges widerlegt wurde und die weitere Frage, ob nicht der 2. Weltkrieg durch die "secular stagnation" nicht auch mitausgelöst wurde, was Hansen wiederum bestätigen würde! TB

28.06.2019

13:06 | heise: Taz-Redakteur: Sprachrohr von EZB und Bundesbank?

Der am Montag bei Telepolis veröffentlichte Artikel, wie die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bundesbank die Übernahme des Pestizidkonzerns Monsanto mit öffentlichen Geldern subventioniert haben (Kauf von Monsanto mit Steuergeldern finanziert), schlug hohe Wellen - in Form von parlamentarischen Anfragen, bei Twitter und in Blogs. Auch in der Frankfurter Bankenwelt kursierte er, schließlich will sich am 30. Juni Bundesbankchef Jens Weidmann zum Nachfolger Mario Draghis küren lassen.

Der Ungarn-Korrespondent
Das ist Unsinn, höflich ausgedrückt. Das von Zentralbanken sowie der EZB ausgegebene Geld ist öffentliches Geld; sie müssen über die Vergabe der Öffentlichkeit gegenüber Rechenschaft ablegen. Warum werden mit diesen öffentlichen Finanzmitteln nicht der Mittelstand gefördert, die Respektrente finanziert, das europäische Bildungssystem reformiert? Warum erhalten die Großkonzerne - und an fast allen ist BlackRock beteiligt - dieses Billiggeld? Bedingung ist, dass sie eine gewisse Bonität aufweisen, also ein Gütesiegel der US-Rating-Agenturen wie Standard&Poors oder Moodys. Wo bleiben europäische Interessen, wenn man Investitionen von der Meinung von privaten US-Firmen abhängig macht? Ersetzt sie eine eigene Risikoanalyse und eine Interessenabwägung? Es scheint so zu sein, und das ist der Skandal.


10:40 | Bruno Bandulet: „Die EZB ist schlimmer als die Reichsbank der Weimarer Zeit!“

Dr. Bruno Bandulet über Euro, EZB und Dexit auf dem Neuen Hambacher Fest 2019.

08:15 | cashkurs: Notenbanken am Ende!

EZB-Chef Draghi droht mit einer Ausweitung seiner verheerenden Notenbankpolitik und bringt damit nicht nur US-Präsident Donald Trump zum Glühen. Kurzum: jetzt kommt der Währungskrieg. Die Zinsen werden weiter sinken, es wird noch mehr Geld gedruckt und es werden noch mehr Anleihen von faktisch bankrotten Staaten und Unternehmen gekauft.

Nur eine logische Konsequenz aus der von Greenspan 1996 begonnen Interventionsspirale.
Zinssatzsenkungen ohne wirtschaftliche Notwendigkeit
Verwerfungen an den Kapitalmärkten
Korrekturmaßnahmen von QE bis hin zu Anleihekäufen mit "whatever it ttakes"-Announcement
Diese verrückte Politik hat zwar länger funktioniert, als die Skeptiker und profunde Kenner der Materie vermutet haben, dennoch kommt einmal der Zeitpunkt an dem die Interventionsspirale ihrer zerstörerische Kraft voll entfalten wird. TB

b.com Bildungssevice - ein Zitat von Prof Torsten Polleit
Wenn alle Zinsen und Renditen den Nullpunkt erreichen, haben die Menschen keinen Anlass mehr zu sparen, und die Investoren keine Anreize mehr zu investieren. Der Verbrauch steigt auf Kosten des Sparens, ein Kapitalverzehr setzt ein. Vorhandenes Kapital wird aufgebraucht und nicht ersetzt. Es kann allerdings eine ganze Weile dauern, bis die Menschen erkennen, dass sie aus der Substanz leben; dass eine Geldpolitik, die den Zins auf immer niedrigere Niveaus drückt, keinen Wohlstand bringt, sondern für den zukünftigen Wohlstand schädlich, ja sogar ruinös ist.

27.06.2019

15:42 | fmw: Draghi schmeiß den Drucker an? Inflation in Spanien rauscht Richtung Null-Linie

Kann Mario Draghi schon mal im Keller der EZB in Frankfurt die Drucker anschmeißen um schwacher Inflation entgegenzuwirken? Ja, ist schon klar. Neues Geld wird natürlich per Knopfdruck geschaffen. Aber es klingt so nun mal viel schöner von einem Drucker zu sprechen. Mario Draghi kündigte erst vor wenigen Tagen an, dass die EZB wieder neue Anleihekäufe starten könne, falls es nötig werden sollte.

... und macht damit die Ankündigung vom September 2018, diesen unfairen und Markt-irreführenden Schwachsinn zu beenden, obsolet! Aber unter einem "Zuviel an Glaubwürdigkeit" hat die EZB unter Draghi doch nie gelitten! TB

26.06.2019

09:17 | mm: Leitzinssenkung schon im Juli - was die geldpolitische Kehrtwende für Anleger bedeutet

Wichtige Zentralbanken - allen voran die US-Notenbank Federal Reserve - haben eine geldpolitische Kehrtwende vollzogen und dürften schon bald die Leitzinsen senken. In den USA rechnen Investoren damit, dass Fed-Chef Jerome Powell bereits im Juli die Leitzinsen senken wird. Einen solchen Schritt könnte auch die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli vollziehen.

12:00 | Leserfrage
Stell mal die Frage in den Raum, ist das nun gut oder schlecht für Gold ?

24.06.2019

05:20 | rt: Russlands Zentralbank: Ausländische Banken bereit für russische SWIFT-Alternative

Russlands Alternative zum westlichen SWIFT-Zahlungssystem wird weiter entwickelt und gewinnt immer mehr neue Teilnehmer. Laut der Chefin der Zentralbank Russlands sind auch mehrere ausländische Banken bereit, sich dem Zahlungssystem anzuschließen.

22.06.2019

09:46 | gs: Die Fed hört auf, den Schein zu wahren

Nun, es brauchte nicht viel und es dauerte nicht lange. Nach Jahren der Aufschübe, einem zögerlichen Start, vielen vorsichtigen Pausen auf dem Weg und einer Höchstgeschwindigkeit, die nie wirklich Spazierfahrtgeschwindigkeit erreichte, nahm die Fed die erstbeste Ausfahrt von der Straße in Richtung Politik-"Normalisierung".

21.06.2019

06:04 | querschuesse: Russland: Währungsreserven Mai 2019

".... Primär sind die steigenden Währungsreserven auch dem steigenden Goldbestand geschuldet. Die Goldreserven der Zentralbank lagen Ende Mai bei 2190 Tonnen! (...) Russland hat alleine seit Jahresanfang 71 Tonnen Gold gekauft und die ZB hortet nun 2190 Tonnen Gold.
Sanktionen gegen Russland, postulierter wirtschaftlicher Niedergang in Russland, war da was? …. Ja und Nein, nein weil die Sanktionen Russland stärken, die heimische Wertschöpfung steigern, die landwirtschaftliche Produktion anpeitschen und Staat und Banken regelrecht antreiben die Auslandsverschuldung zu senken um weniger angreifbar zu sein. Es gibt keine relevante Kapitalflucht und die Staatsschulden betragen vergleichsweise lächerliche 13% des nominalen BIPs. Der Staat machte 2018 Überschüsse, 3,1% des nominalen BIPs und radikal werden Auslandsverbindlichkeiten abgebaut und in Summe baut die russische Volkswirtschaft Nettoauslandsvermögen auf..."

eine Art Anti-Draghi.... (Bezahlatikel). HP

20.06.2019

17:13 | konjunktion: US-Wirtschaft: Wie vorhergesagt hält die Federal Reserve am aktuellen Zinsniveau fest

Immer wieder habe ich in den letzten Monaten geschrieben, dass die Fed die Zinsen nicht senken wird und es zeitnah KEINE neue Runde einer Quantitativen Lockerung geben wird – trotz der medial aufgebauten wachsenden Erwartungshaltung, dass die Federal Reserve “jeden Moment die Zinsen senken wird”. Erneut hat die Fed nach ihrer letzten Sitzung die Zinsrate auf dem aktuellen Niveau belassen und sie wird auch in naher Zukunft keine Zinssenkung vornehmen, zumindest bis sich die derzeitige Rezession in den USA verfestigt hat und der Crash dann nicht mehr “drehbar” ist. Die Fed wird ihre Straffungspolitik (Bilanzrückführung und Liquiditätsverengung) auch weiterhin in diese wirtschaftliche Schwächephase hinein beibehalten – weil die Fed und ihre Hinterfrauen und -männer einen Kollaps WOLLEN.

17:14 | Kommentar des Einsenders
Obenstehende Einschätzung erscheint mir plausibel, auch nach eigener anderweitiger Recherche. Was meinen andere Leser dazu?

09:21 | welt: Mit einem Satz lässt der Fed-Chef dann noch Trump auflaufen

Er lässt sich nicht einschüchtern. Seit Monaten übt Donald Trump Druck auf Jerome Powell aus, den Chef der amerikanischen Notenbank Fed. Zuletzt soll der US-Präsident sogar die Anwälte des Weißen Hauses gefragt haben, wie er Powell loswerden könne. Trump missfällt, dass Amerikas oberster Währungshüter die Leitzinsen nicht senkt. Aber trotz all der Kritik blieb Powell auch bei der Fed-Sitzung im Juni seiner Linie treu. Er ließ die Zinsen konstant zwischen 2,25 und 2,5 Prozent – und machte auch deutlich, dass er sich von Trump nicht erpressen lässt.

08:36 | diepresse: US-Notenbank Fed hält Leitzins konstant

Die US-Notenbank Fed hat ihren Leitzins wie von Experten erwartet bestätigt. Das Zielband für den Leitzins "Fed Funds Rate" verharre zwischen 2,25 und 2,50 Prozent, teilte die Fed am Mittwoch in Washington mit. Analysten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Die Wall Street reagierte mit leichten Kursgewinnen.

Es wurden aber Senkungen in Aussicht gestellt! Der Goldpreis hat reagiert! wir haben uns durch die Barriere 50-75 in einer nächtlichen Kauforgie durchgefressen! Momentaner Goldpreis 1382! TB

19:19 | Leser-Kommentar
Der Osten wendet sich vom Dollar ab und der Euro steht wohl zuerst vor dem Kollaps. Vielleicht versucht man den Dollar durch die "hohen Zinsen" interessant aussehen zu lassen, denn irgendwohin werdem die Eurohalter mit ihren Zetteln und Bits hin flüchten wollen, wenn es passiert.

19:36 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
Also im Moment fällt der Euro nicht. Stellt sich die Frage fällt oder steigt der USD wenn USA den Iran angreift, die Wahrscheinlichkeit, ist jetzt auf jeden Fall gegeben. Wo flüchten dann die Eurohalter hin zur Mutter des Fiat-M. zu Gold o.ä. bzw. beides ? Und mal nur so in den Raum gestellt, der USD ist immer interessant, wenn es Krieg gibt.

19.06.2019

20:36 | finanzmarktwelt: Fed lässt Leitzins unverändert

Soeben hat die Fed ihren Entschluß mitgeteilt, die Zinsen unverändert zu belassen!

  • Unsicherheiten haben zugenommen
  • Fed läßt Wort „patient“ weg
  • Bullard wollte Zinsen senken
  • Dot plots gesenkt
  • Fed erwartet unveränderte Zinsen für 2019

Leserkommentar: Der Zinskorridor bleibt unverändert. Der Goldpreis schläg leicht aus.

 

20:13 | opp24: EZB-Horror: Nullzinsen, Negativzinsen, ahnungslos in den Abgrund

Wird die FED die Zinsen senken, nachdem Mario Draghi dies für die EZB angekündigt hat? Ganz gleich, was geschieht, der sich ankündigende Horror wird erst dann bei Otto-Normalverbraucher zur Realität, wenn er seinen Job verloren hat und die Miete nicht mehr zahlen kann. In Berlin geht es bereits mit Volldampf zurück in den Sozialismus – RRGrün will die Mietpreise für 5 Jahre deckeln. Das mag ein Grund zum Jubeln für die betroffenen Mieter sein, ist aber die Folge der verpfuschten Wohnungsbaupolitik und wird alles andere bewirken, nur nicht das Problem beseitigen.

20:18 | Leserkommentar: Mehr dazu um 20:30 > FOMC Press Conference June 19, 2019 (Live-Pressekonferenz)

 

18:24 | querschüsse: Kein Überleben ohne die Geldpolitik

EZB-Chef Draghi verlautbarte gestern: “Sollte sich der Wirtschaftsausblick nicht bessern (warum sollte er (Anm. Querschuesse)), sei eine zusätzliche Zinslockerung notwendig”. Geldpolitische Stützen wie Negativzinsen und weitere Anleihekäufe stellte Draghi in Aussicht. Die “Finanzmärkte” reagierten euphorisch, denn billiges Geld ist ihr Treibstoff und der Garant für den Erhalt der bestehenden exzessiven Vermögenswertblasen.

Den Link braucht man nichrt unbedingt anzuklicken, wir haben den gesamten überschaubaren Text gebracht! TB


15:12 | faz: Amerikanische Staatsanleihen : China verkauft im großen Stil

Droht China im Handelskonflikt mit einem Verkauf amerikanischer Staatsanleihen? Nach den jüngsten Daten des amerikanischen Finanzministeriums hat China in den vergangenen zwölf Monaten amerikanische Staatsanleihen, sogenannte Treasuries, im Volumen von 69 Milliarden Dollar verkauft. Auf 1,11 Billionen Dollar ist Chinas Bestand Ende April gesunken, was einen monatlichen Rückgang von 7,5 Milliarden Dollar darstellt und der tiefste Stand seit zwei Jahren ist.

Übrigens - heute ist wieder FOMC-Meeting! Die Tauberln werden höchstwahrschienlich dem kleinen Sparer wieder eifrigst aufs Kopferl sch......! TB

09:11 | MdB Peter Boehringer: Ponyhof

Nur eine weitere Anekdote aus der Ponyhof-Lala-Wunderwelt des neuen Normals, in der Aktionen keine Folgen mehr haben. Investitionen keine Rendite mehr bringen (siehe eben Mailing zur Berliner Mietpreiszwangsregulierung) und Schulden keine Zinsen mehr kosten.
Oder wie hier in Frankreich nun sogar ZinsERTRÄGE bringen! Macron hat es endlich geschafft: Das als „liberal“ getarnte Geldsozialisten-Konstrukt des Emmanuel „L´économie, c´est moi“ Sonnenkönigs "zahlt" nun ebenfalls erstmals in der langen Geschichte der Grande Nation Criminelle NEGATIVE Zinsen auf seine Staatsschulden!
Die geldsozialistische Volksrepublik BRD streicht heute übrigens sogar ebenfalls präzedenzlose 0,33% jährliche Negativzinsen auf zehnjährige Bundesanleihen ein (Bund Future auf Allzeithoch bei 172 Punkten – oder minus 0,33% Rendite!!). Würde Olaf Scholz die Bundesschuld von heute etwa 1,3 Billionen EUR schnell auf diesen neuen Satz umstellen, könnte er einen Gewinn für den Bundeshaushalt von über 4 Mrd EUR p.a. generieren…

18.06.2019

19:45 | NZZ: EZB-Chef Draghi stellt Zinssenkung in Aussicht – und erntet sofort den Groll von US-Präsident Trump

Mit seiner Ankündigung einer möglichen weiteren Lockerung der bereits extrem laxen Geldpolitik hat sich EZB-Präsident Draghi sofort deutliche Kritik eingehandelt. Doch diese kam nicht etwa von Bundesbank-Chef Weidmann, sondern von US-Präsident Trump, der einmal mehr unfaire Praktiken in Europa wittert.

Leseratte
Immer wieder lustig. Nach der Ankündigung Draghis, die Zinsen weiter zu senken, beschwert sich ausgerechnet Trump darüber! Der selbe Trump, der von der Fed seinerseits Zinssenkungen gefordert hat. Blöd, wenn die anderen da nachziehen, hätte er aber damit rechnen können.


19:00 | ET: „Der Augenblicksgier verfallen“: Publizist warnt vor neuen weltweiten Schuldenexzessen

Verlangsamtes Wachstum in China, stockende Konjunktur in Europa, ein globaler Schuldenberg in Höhe des Dreifachen der Wirtschaftsleistung aller Staaten: Publizist Gabor Steingart hält eine Lockerung der Geldpolitik in dieser Situation für unverantwortlich – doch er rechnet fix damit, dass sie kommt.


14:55 | KWN: Wednesday’s Fed Meeting – Fed Dovishness Should Be Bullish For Gold

As for the FOMC meeting on Wednesday, it is virtually certain that they will talk dovishly, with a high probability that they will lay out the path for a move to a rate cut. They will blame the fact that we have consistently lagged their “magical” 2% inflation number and, in a perverted twist of logic, that because we are so close to the “zero bound,” they need to be proactive about cutting rates.

Die Tauberln scheißen uns Steuerzahlern nun schon seit 10 Jahren auf den Kopf - die Groß-Investoren freuts. Langsam wirds Zeit den Geld-Schlag taubenfrei zu halten. All den Profiteuren widmen wir diesen Song von DÖF gemeinsam mit den wunderbaren Humpe-Sisters! TB

15:34 | Monaco in Abwandlung zum Video "DÖF-Philosophien neigen gesamtheitlich zu Widmungen......"
i steh in da Költn und woat auf´n Crash,
aba ea kummt ned, kummt ned, kummt ned
i woat auf des Brummen von ana MH-370,
aba es brummt ned, brummt ned, brummt ned
da Messenger sogd zu mir,
da Crash lieber Walter, is in 5 Minuten hier
i steh in da Költn...........


05:42
 | welt: Die Retter von 2009 manövrieren die Welt in eine neue Krise

"... Ein Gradmesser für die grassierende Angst sind die Anleihemärkte, wo die Zinsen immer neue Tiefstände markieren. Es lässt sich eine regelrechte Panik beobachten. In Deutschland fielen die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen zuletzt auf minus 0,27 Prozent. Im Klartext: Der Staat bekommt Geld geschenkt, wenn er sich für zehn Jahre verschuldet. Setzt sich die Panik am Anleihemarkt fort, könnten hierzulande theoretisch auch Häuslebauer, wenn sie eine Hypothek über zehn Jahre aufnehmen, demnächst Geld geschenkt bekommen, statt Zinsen zahlen zu müssen.

Nicht nur in Deutschland scheint die Situation aus den Fugen geraten. Auch in Frankreich, Spanien oder Portugal haben die Renditen neue Tiefs markiert. Portugal, das noch vor wenigen Jahren gerettet werden musste, zahlt für zehnjährige Schuldtitel nur noch 0,6 Prozent. Allein Italien kann wegen des Schuldenstreits mit Brüssel noch nicht von historisch niedrigen Zinsen profitieren."

Verrückt, oder!? Nein, im Grunde eine logische Konsequenz aus den beiden Zutaten FIAT-Geld und Zentralbanken. HP

15.06.2019

12:21 | standard: Saalschlacht in der Notenbank oder warum dort ein Rechter ausgezeichnet wird

In der Nationalbank wird ein Konferenz mit "libertären" Ökonomen stattfinden – inklusive Preisverleihung an einen extrem rechten Ökonomen. (Mit-)Veranstalterin: OeNB-Vizepräsidentin Kolm. So richtig willkommen ist sie – aus jetziger Sicht – nicht. Im Kassensaal der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) findet am 13. und 14. November eine internationale Konferenz statt, die Austrian Economics Center sowie Hayek-Institut unter Barbara Kolm (mit)veranstalten. Konferiert wird laut Ankündigung im Internet über "Die österreichische Schule der Nationalökonomie im 21. Jahrhundert", "libertäre" Ökonomen werden die Referate halten, ebensolche teilnehmen.

Das Meinungsdiktat der Wertegemeinschaft setzt sich bis in die Säle der Österreichsichen Nationalbank fort. Natürlich war zu erwarten, dass man sich auf den 13. und 14. November einschiessen wird. Wir Austrians freuen uns jedoch auf diese Veranstaltung und lassen uns diese auch nicht madig machen.
Gestern und heute finden ja die Hayek Tage 2019 an der Universität Wien statt, wo auch ich teilnehme! Dr. Barbara Kolm und ihr Team wurde(n) gestern für ihre unglaubliche weltweite Vernetzungs-Aktivitäten ausgezeichnet - keine hat diesen Preis mehr verdient als sie. Besonders erwähnt wurde die vom Austrian Institute veranstaltete "free market road show" wofür ich auch heuer wieder meinen Beitrag in Prstina, Tirana und Tiflis leisten durfte!
Nach der Preisverleihung hat mir Dr. Kolm auch schon angekündigt, dass morgen wieder "berichterstattet" werden würde. Mehr brauchte sie nicht zu sagen, ich verstand sofort in welcher Form - et voila! TB

08:51 | lion: US-Zentralbank im Fokus: Wo ist das deutsche Gold?

Lange konnte man berechtigt und massiv daran zweifeln. Dann kam aber der überraschende (quasi über Nacht) Liefervorstoß des Jahres 2017. 50 % des Goldes sind auf einmal nach Hause gekehrt - weitere Lieferungen sind angesagt. Trotz der 2017er-Überraschung sollten die Deutschen und andere Nationen aber immer am Ball bleiben nachbohren. Von selbst passiert da wenig. Gottseidank habt Ihr den Peter Boehringer! TB
PS: Wohl noch nie hatten wir ein 6-Tages-Gap in dieser Rubrik! Diese Woche gabs nichts über die ZBs zu berichten. Ob das jetzt ein gutes Zeichen ist, .....TB

09.06.2019

09:00 | kopp: Hat David Rosenberg gerade den genialen Plan hinter Trumps vermeintlichem Wahnsinn entdeckt?

Ende April – der Offenmarktausschuss der Fed tagte gerade – ging Trump noch einen Schritt weiter: Er forderte eine Zinssenkung um einen Prozentpunkt sowie eine quantitative Lockerung durch verstärktes Drucken von Geld. In einem zweiteiligen Tweet zog der Präsident einen unschmeichelhaften Vergleich zwischen der Fed und der chinesischen Zentralbank und erklärte, bei einer Lockerung der Geldpolitik würde die US-Konjunktur »abgehen wie eine Rakete«.

07.06.2019

14:07 | fmw: Die Fed, die Zinsen – und die US-Arbeitsmarktdaten! Der Konjunktiv vom Konjunktiv

Jerome Powell und andere Fed-Mitglieder haben signalisiert, dass die Fed die Zinsen senken könnte, und das vorwiegend unter zwei Bedingungen:

1. wenn der Handelskrieg weiter eskaliert
2. die US-Wirtschaft der USA Schwäche zeigt (wiederum als Folge des Handelskriegs)

09:23 | mises: Ruinöse Geldpolitik: Die Fed will Zinsen wieder senken

Der weltweite Wirtschaftsboom stützt sich vor allem auf ein ungebremstes Kreditwachstum. Die Zentralbanken erhöhen, in enger Kooperation mit den Geschäftsbanken, die Geldmenge durch Kreditvergabe – durch Kredite, die nicht durch Konsumverzicht, also „echte Ersparnisse“, gedeckt sind. Diese künstliche Erhöhung des Kreditangebots senkt die Marktzinsen ab – und zwar unter das Zinsniveau, das sich einstellen würde, wenn es keine künstliche Erhöhung des Bankkreditangebots gäbe.

06.06.2019

19:28 | lion: Zentralbank unter Kontrolle: Federal Reserve reagiert auf Trumps Forderung

Ned sehr männlich vom p.....grabber! Vor der Wahl mit der Abschaffung der FED um Stimmen werben und nach der Wahl die Maßnahmen der Zentralbank für die Erfüllung der politischen Ziele nutzen! TB

16:02 | nachdenkseiten: EZB-Chef Weidmann? Der Kuhhandel um Europas Spitzenämter ist unwürdig und brandgefährlich

Bei den Europäischen Institutionen beginnt zur Zeit das große Stühlerücken. Sämtliche Spitzenpositionen in Kommission, EU-Rat und EZB müssen neu besetzt werden. Die Bundesregierung will verhindern, dass kein einziger Deutscher ein Spitzenamt im Europäischen Personalkarussell bekommt. Frankreich will wiederum verhindern, dass gleich zwei Spitzenämter von Deutschen besetzt werden. So ist die Frage um den kommenden EU-Kommissionpräsidenten zu einem Kuhhandel ausgeartet, der sich auch auf das bald vakante und angeblich vollkommen unpolitische Amt des EZB-Präsidenten ausgeweitet hat.

17:22 | Die Leseratte
Dass die derzeitige Kungelei in Brüssel über Postenbesetzungen eine unwürdige Farce ist, ist absolut richtig, aber auch absolut typisch die EU. Allerdings scheint der Autor ein totaler Anhänger der Draghi-Politik zu sein und Weidmann geradezu als den Leibhaftigen persönlich zu betrachten. Dass die "Südschiene" das so sieht ist klar, aber dieser unbedingte Wille, den Euro zu retten und uns Deutschen auch noch die Schuld in die Schuhe zu schieben für den Zustand der Südländer ist schon ziemlich befremdlich. Insbesondere, weil die befürchteten Unruhen mit 100 %-iger Sicherheit trotzdem kommen werden, wenn nicht früher dann eben später. Auch ein französicher Banker wird den Zusammenbruch nicht verhindern können, allem Wunschdenken der EUliten zum Trotz. Ich frage mich schon, wer hier in einem "Paralleluniversum" lebt.

14:16 | faz: Rechnungshof befürchtet erhebliche Risiken durch ESM-Reform

Der Bundesrechnungshof warnt vor einem erhöhten Verlustrisiko für den Bundeshaushalt, wenn das geplante Reformpaket für den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) verwirklicht wird. Die vom Euro-Gipfel im Dezember 2018 beschlossenen Eckpunkte enthalten zwei wesentliche Neuerungen: eine Weiterentwicklung der vorsorglichen Finanzhilfe und die Übernahme der Letztsicherung für den europäischen Bankenabwicklungsfonds. Derzeit laufen die Verhandlungen. Der Bundesrechnungshof mischt sich ein und empfiehlt dem Bundesrat, rechtzeitig Stellung zu beziehen, um teure Kompromisse der Bundesregierung von vornherein ausschließen zu können.

Diese Reform bringt auch eine Art Entmachtung des IWF mit sich. Entmachtung des IWF klingt einmal recht gut. Dass diese aber mit einer gleichzeitigen Stärkung des ESM einhergeht bedeutet nichts anderes, als dass sich nichts ändert außer welche der Dreibuchstaben-Organisationen das Sagen "beim Retten" hat! Zahlen werden wir so oder so! TB


07:50
 | wiwo: Fed ist bereit, Geldpolitik zur Stützung des Wachstums anzupassen

Die globalen Handelsstreitigkeiten beschäftigen die US-Notenbank. Die Fed-Direktorin Lael Brainard gibt nun einen weiteren Hinweis auf eine Zinssenkung.

05.06.2019

19:25 | bto: Italien bleibt auf Kurs – und die Bundesbank räumt ein, dass TARGET2 doch ein Problem ist!

The German Bundesbank has warned that it could face heavy losses if a major country leaves the euro and defaults on debts to the European Central Bank system, but warned that any attempt to prepare for such a crisis could backfire by triggering a speculative attack.“ – bto: Das ist in der Tat eine Kehrtwende!

04.06.2019

13:03 | tichy: Zins abschaffen, Sozialismus, Untergang must read!!!

Igor Schafarewitsch schrieb in seinem philosophischen Hauptwerk „Der Todestrieb in der Geschichte“ den prophetischen Satz: „Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ereignis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar.“ Das gilt auch für den Geldsozialismus. Ein Blick nach Japan genügt, um sich das klarzumachen.

Dazu passend - Krall: Der Todestrieb in der Geschichte! TB

12:02 | MMNews: Killt die Fed die Börsen?

Seit einem Jahr verkürzt die US-Notenbank die Bilanz. Bedeutet: Dem System wird Geld entzogen. Das ist nicht gut für Aktienmärkte und wohl der wahre Grund, warum die Börsen ins Stottern geraten. - Inverse US-Zinsstruktur signalisiert Rezession.

03.06.2019

16:00 | geolitico: Fed lässt Spekulationsblase platzen

Eine sehr wichtige Entwicklung für die Aktienmärkte und die Weltwirtschaft, über die kaum gesprochen wird, ist die von der Fed weiter vorangetriebene Reduzierung ihrer Bilanzsumme. Solange die Fed hier Gas gegeben hat, konnte man täglich hören und lesen, wie bullish das für die Aktienmärkte sei. Der Umkehrschluss, dass eine schrumpfende Bilanzsumme bearish sein müsste, ist hingegen kaum einmal zu hören.

14:48 | galileo: Hinter den Kulissen der Europäischen Zentralbank

Was macht eigentlich die Europäische Zentralbank in Frankfurt und ihr Chef Mario Draghi genau? Reporter Matthias erkundigt sich und blickt hinter die Kulissen.

Interessanter Rundgang durch die EZB - geldpolitsch aber realtiv überschaubarer Beitrag! TB

06:42 | derstandard: Industrie bangt um Banken als stabile Kernaktionäre

"... Konkret sorgt er sich um einen Entwurf der neuen Vorschriften für Banken, auch als Basel IV bezeichnet, dem zufolge Beteiligungen an Unternehmen künftig mit mehr Eigenmitteln unterfüttert werden müssen, der Satz soll von 100 auf 250 Prozent springen. Sprich, es soll ein wesentlich größerer Risikopuffer zur Seite gelegt werden als bisher – wozu wohl nicht alle Banken Lust verspüren werden....."

250% Eigenmittel? ...wie auch immer. Aber Basel IV, ein über 1.000 Seiten dickes Sammelsurium, steht exemplarisch für die Vorschriftswut eines abgehobenen Wasserkopfes im Sinne Ayn Rands. Das "Geniale" an solchen Vorschriften: sie sind auf Grund ihrer Komplexität zwangsläufig in sich widersprüchlich und schaffen somit automatisch Rechtsunsicherheit. Schön für die großen Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen, da lässt sich sowohl bei der Erstellung derartiger Paragraphen-Jungle Geld verdienen, als auch bei der anschließenden Beratung etc.
Nur zum Vergleich: Die EZB braucht für Basel IV (nach Basel 1-3) über 1.000 Seiten (= mindestens 250.000 Wörter). Dem Kodex Hammurabi (in Paris/Louvre zu besichtigen) genügten 8.000 Worte (!) um alles zu bestimmen, vom Staatsrecht bis zur Viehzucht. HP

01.06.2019

09:05 | wf: Target2-Salden im Euro System: Viel Rauch um Nichts?*

Seit der Finanzkrise im Jahr 2007 sind die Zahlungsströme der Länder des Euro-Systems nicht mehr ausgeglichen, was in den Target2-Salden erfasst wird. Es ist eine hitzige Debatte darüber entbrannt, inwiefern hohe positive Salden ein Verlustrisiko darstellen, sollte das Land, demgegenüber Forderungen bestehen, aus der Eurozone austreten. Ein Blick auf das amerikanische Zentralbankensystem zeigt: eine Währungsunion kann auch mit erheblichen Ungleichgewichten in Zahlungsströmen funktionieren. Anstatt eine Scheindebatte über ein nicht-reales Verlustrisiko zu führen, sollte man über fiskalische Ausgleichsmechanismen diskutieren.

10:36 | Monaco
bei einem Vergleich ´viel Rausch um nichts´......
wie bei einem Wirt, mit einem blühenden Beisl. Immer brummend voll, lustige Getränke werden gereicht, bis zum Abwinken.....
die meisten Gäste lassen ´anschreiben´.......
in der Bilanz, Forderungen gegenüber Konsumenten, untermalt durch Bierdeckel.....
alles wunderbar, so lange seine Hausbank und die Brauerei den Glauben nicht verliert......

31.05.2019

09:06 | f100: Wegen Konjunkturschwäche – erneute Zinssenkung durch die EZB möglich

Mit den „Perspektiven am Morgen“ stimmt Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank, Anleger mit Ausblicken, Kurzanalysen und Neuigkeiten auf den Tag ein. Britische Aktien hoch bewertet, Händler setzen auf Zinssenkung der EZB und weitere.

29.05.2019

12:42 | n-tv: Fragen und Antworten rund um die Suche nach neuem EZB-Präsidenten

Nach der EU-Wahl muss nicht nur ein Nachfolger für Kommissionspräsident Juncker her, auch der Posten von EZB-Chef Draghi wird neu vergeben.

Die wohl wichtigste Entscheidung des Jahres vielleicht sogar Jahrzehnts für D/Ö/NL/FIN! TB

28.05.2019

08:26 | fuw: Wie die Inflation zurückkehren könnte

Die Debatten über die Inflation in den Industrieländern haben sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Abgesehen von Problemen der (Fehl-)Bewertung sind die Bedenken hinsichtlich einer lähmend hohen Inflation und der übermässigen Macht der Bondmärkte längst verschwunden. Die Sorge besteht nun vielmehr darin, dass eine allzu niedrige Inflation das Wachstum hemmen könnte.

Erlauben Sie mir zu diesem Thema eine politische Platitüde, die einne Kern Wahrheit enthält (Volskwirte wegschauen):
Niedrige Inflation heisst: man kann sich mit der gleichen Arbeit relativ das gleiche kaufen, wie im Vorjahreszeitraum. Nun hat man Sorge, dass dies zu lange so weitergeht, weil das Waachstum gehemmt wird? Oder hat man Sorge, dass man "Volk" zu wenig enteignet und dass das wiederum das Wachstum der staatlichen Einflußnahme hemmt? TB

27.05.2019

11:53 | diePresse: EZB-Chefposten "für Deutschland wichtiger als Kommissionschef"

Manfred Weber als Chef der EU-Kommission oder Jens Weidmann als Chef der Europäischen Zentralbank? Das deutsche Forschungsinstitut ZEW plädiert eindeutig für Weidmann.

Unsere mehrfach in dieser Rubrik schon geäusserte Ansicht: beide Posten wird's für Deutschland nicht spielen. Wesentlich wichtiger wäre es für die einzige ernstzunehmende Zahler-Nation, den EZB-Chefposten inne zu haben. Besorgniserregend aus deutscher Sicht allerdings ist der große rote Punkt im diePresse-Foto. Lesen Sie dazueinen Ausschnit  aus einem connectiv-Artikel:

Besonders deutlich war das im Falle des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans Georg Maaßen. Er wurde, als es darm ging, dass er niedergeschrieben werden muss, mit einem großen, roten Punkt in den Titelfotos der Presse gezeigt und um ihn herum schwarze Schatten. das gab dem Ganzen die Anmutung, als sehe man ihn durch einen Gewehrlauf und der rote Punkt erinnert an den roten Zielmarkierungs-Laserlichtpunkt eines Scharfschützen. Als Frau Nahles von der SPD sich zu weit herauswagte, um Herrn Maaßen zu Fall zu bringen, erschienen dieselben Bilder von ihr. Von Kandidaten der AFD gibt es auch solche Bilder und seit Frau Bundeskanzlerin Merkel mehr und mehr in Ungnade fällt, ballen sich auch auf den Fotos von ihr dunkle Schatten um sie zusammen. Das kann man sehr gut erkennen, auf den Bildern, die Kai Orak mitgebracht hat.  TB

15:15 | Leser-Ergänzungslink zum Roten Punkt
...und rechts und links noch schwarz........die wollen ihn nicht.....  Wir auch nicht! TB
https://www.n-tv.de/politik/Zwischen-Demut-und-Schuldzuweisungen-article21050284.html

16:05 | Monaco
viel schwerwiegender, als ein roter Punkt, so finde ich, sind die gefühlten ´3 schwarzen Punkte´ bei manch Volksvertreter.....bei Herrn Lindner auch farblich passend, auf der gelben Armbinde.......

22.05.2019

16:00 | Mike Maloney: The Fed's Tragic Plan For Long Term Rates Revealed

Join Mike Maloney as he explains the Fed's latest plan to manipulate and distort the markets, and what the results are likely to be.

Ich kann mich bzgl Maloney nur wiederholen: diesem Mann sollte man unbedingt Gehör schenken! TB

08:50 | f100: Schicksalsfrage: Bei der Europa-Wahl geht es um Brüssel und unser Geld

... Mit der Europa-Wahl steht damit indirekt auch der Posten des EZB-Chefs im Zusammenhang, womit sie laut der Einschätzung etlicher Experten zur Schicksalsfrage für den Euro werden könnte. Viele Profis sind der Überzeugung: Wird Weber nicht zum EU-Kommissionspräsidenten ernannt, steigen die Chancen Deutschlands und damit des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann deutlich, EZB-Chef Mario Draghi zu beerben. Draghis Amtszeit endet am 31. Oktober 2019.

Für uns alle wäre es besser, bekämen wir einen französischen Kommissionspräsidenten und einen deutschen EZB-Chef! Weidmann ist in seinen Statements auch "braver" und unkritischer geworden - also passend weichgespült! TB

21.05.2019

10:51 | fuw: Der ewig optimistische Internationale Währungsfonds

Im April 2018 prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Weltwirtschaft 2018 und bis hinein ins Jahr 2019 mit knapp über 3,9% robust wachsen werde. Der globale Aufschwung sei «breiter und stärker» geworden. Diese Prognose erwies sich schnell als zu rosig. 2018 wuchs die Weltwirtschaft lediglich 3,6%. In seinem gerade veröffentlichten Update gibt der IWF zu, dass die andauernde Verlangsamung das globale Wachstum 2019 auf nur 3,3% drücken wird.

Prinzipiell haben die von FUW Recht. Ich bin auch der letzte der zur Verteidigung einer despotischen Organisation antritt, aber erst Anfang April ist der IWF mit einer regelrechten Warnorgie in Erschienung getreten. Stellvertretend für viele Artikel sei einer aus dem Handelsblatt hier angeführt! TB

19.05.2019

13:07 | fmw: EZB erklärt, warum man die Inflation bisher nicht ankurbeln konnte

Gemäß heute veröffentlichter offizieller Zahlen liegt die Inflationsrate in der Eurozone bei 1,7%. Das EZB-Ziel liegt bei 2,0%. Aber auch wenn es auf den ersten Blick doch ganz gut aussieht: Nur durch einen plötzlichen Sprung bei Dienstleistungspreisen springt auch die Inflationsrate nach oben. Die Kernrate bleibt bei 1,3%. Die EZB erklärte in den letzten Jahren immer wieder sie wolle beide Werte für einen längeren Zeitraum konstant bei 2,0% sehen, bevor man überhaupt nur darüber nachdenke die Zinswende einzuläuten.

Leider Binsenweisheit: Vermehrter Konsum mit einhergehender steigender Nachfrage lässt sich nicht erdrucken! Die EZB erklärt diese Erkenntnisse in Studien mit 100erten Seiten um enorme Kosten - auch eine Art Inflationsankurbelungen! TB

18.05.2019

08:36 | heise: EDIS: EZB plant Albtraum deutscher Sparer

Jetzt geht es ans Eingemachte - die Vergemeinschaftung der Einlagensicherung in Europa. Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zur Transferunion. Die Umverteilung innerhalb Europas nimmt tagtäglich zu und - sollte EDIS (European Deposit Insurance System) Realität werden, wovon wir stark ausgehen - wird sie massiv zunehmen.

Das hat mit dem Hochverrat deutscher Politiker beim Aufsetzen der Statuten der EZB begonnen. Die haben sich bewußt in eine schwache Position hineinversetzen lassen und so das Vermögen der Deutschen verspielt. Solle vielleicht auch ein juristisches Nachspiel haben! TB

17.05.2019

19:43 | sputnik: Warum China seine US-Bonds loswerden will und welche Folgen dies hätte

Die neue Runde des von Trump ausgelösten Handelskriegs gegen China hat dem Yuan stark zugesetzt. Die Importzölle für Waren aus Amerika werden erst in zwei Wochen erhöht, und Analysten warnen: Um eine weitere Abwertung des Yuans zu verhindern, könnte Peking auf eine starke Waffe zurückgreifen – den umfassenden Teilverkauf seiner US-Staatsanleihen.

Die Leseratte
China wird nicht schlagartig große Mengen US-Anleihen auf den Markt werfen, weil sie sich damit selbst schaden. Aber es könnte gezwungen sein, einen Teil der US-Treasuries zu verkaufen, um seinen Yuan zu stützen! Und das hätte natürlich Auswirkungen auf die US-Wirtschaft.

16.05.2019

19:54 | Spiegel: Die Zombies der Ökonomie kehren zurück

Schulden? Soll der Staat halt mehr Geld drucken! Es wird zu viel gespart? Dann muss das Bargeld verschwinden! Ideen wie diese sind populär. Aber sie gefährden unser Wirtschaftssystem und unsere Freiheit.

Kommentar des Einsenders:
Was zum Teufel ist mit dem Spiegel los??
Gastautoren? Klingt österreichisch!
Schreiten wir weiter in diese Richtung, dann droht uns der Verlust von Freiheit, Vermögenspreisinflation, Kapitalfehlallokation, Bankensterben und ein übermächtiger Staat.

18:00 | wsj: China senkt Bestände an US-Anleihen auf tiefsten Stand seit zwei Jahren

China hat US-Staatsanleihen verkauft und die Bestände an amerikanischen Staatspapieren auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gesenkt. Im März habe sich das Gesamtvolumen der chinesischen Forderungen um 10,4 Milliarden Milliarden US-Dollar verringert, teilte das US-Finanzministerium am späten Mittwochabend mit. Trotz des Verkaufs bleibt das ostasiatische Land größter Gläubiger der USA.

Bin beim Lesen diesbezüglicher Meldungen jedesmal verwundert, dass man derartige Transaktionen niemals auf den Märkten spürt! TB

11:31 | fmw: Staatsschulden in Euroland sinken immer weiter? Nein, eine Täuschung!

Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat heute für das Jahr 2018 Daten bekanntgegeben für Staatsschulden, Schuldenquoten und die Haushaltsdefizite der Staaten in Eurozone wie auch Gesamt-EU. An dieser Stelle wollen wir uns nur die Daten der Eurozone anschauen, und nicht die der Gesamt-EU. Nach dem Ausscheiden der Briten aus der Union werden sich die Zahlen der Gesamt-EU ohnehin stark denen der Eurozone angleichen. Schaut man auf die Headline-Aussage der Statistiker, dann läuft alles wie am Schnürchen.

14.05.2019

14:18 | bto: „Capitalism Is Broken Because of Central Banks“

Heute schreibt Bloomberg, dass die Zentralbanken den Kapitalismus kaputtgemacht haben. Nicht schlecht. Vielleicht wäre das ein besseres Thema für Kevin Kühnert & Co.? Na ja, vermutlich zu kompliziert. Aber nicht für uns: ....

Dazu passend für die neueren b.com-Leser der Punkt 5 des Manifestes der Kommunistischen Partei
„Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“.

12.05.2019

18:32 | gs: Defla XXXL - Mehr daneben als ZB geht schon nicht mehr, oder holen sie noch zum Kahlschlag aus?

Und vorige Woche erfuhren wir nun von der US-Zentralbank, dass diese zwar ihre Geldmengensenkung ab etwa September zu beenden gedenke, am 25% Aufschlag vom Leitzins auf die Inflation aber festhält, denn: "Die Inflation wird schon noch kommen". Sie sieht ja auch keine Risiken am Horizont, ach wie weitsichtig!

08:34 | gs: Harakiri des Finanzsystems

... Denn die vermeintliche Unabhängigkeit ist während der vergangenen Jahre immer mehr zur Farce geworden - nicht zuletzt dadurch, dass zunehmend Politiker aus Regierungen in EZB-Gremien gewechselt sind. Auch von daher erklärt sich der Druck, unter dem Fed, EZB & Co. stehen. Nur, wo verläuft die Trennlinie zwischen Politik- und Geld-Amt? Ein naheliegendes Beispiel: Der jetzige Bundesbank-Präsident und EZB-Ratsmitglied Jens Weidmann war im Bundeskanzleramt, also in der Politik verankert, bevor er zur EZB wechselte. Hier ist er als strenger Geldpolitiker über alle Zweifel erhaben. Das lässt sich nicht von allen Mitgliedern im EZB-Rat behaupten.

14:40 | Leser-Kommentar
Durch die Entwicklung, nehmen wir mal den einen Fixpunkt, das Jahr 2000, hat sich gezeigt, das es eine Unabhängigkeit in Sinn überhaupt nicht gibt. Politik und Geldwesen sind nun mal grundsätzlich verschränkt. Nur ein Parameter hat sich verändert, das die ganze Sache auch oder wegen des Internets, der sogenannten Informationsgesellschaft öffentlich geworden ist, weil das mit den "Hinterzimmern" nicht mehr so klappt. Deshalb war es immer eher eine Illusion. Das FM-System ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Moment im "letzten Gefecht".
Bei der Sache um die es geht, ist die Zeitlinie relativ lang. Doch inzwischen besteht das Potenzial, das es sehr schnell gehen kann. Was nichts anderes heisst, das System kommt runter und wird in einem wie auch immer, in einem Prozess neu bzw. wieder aufgesetzt werden.
Dies wird allerdings seinen Preis kosten. Inwieweit dieser Prozess gesteuert oder mit einem Hintergrundplan versehen, ist schwer einzuschätzen. Das kann man jedoch als senkundär betrachten, wichtig für den Bürger ist, sich auf diesen "Event" so gut wie möglich einzustellen.
Und dies war der Grund, weshalb Seiten wie wie TB ect.pp überhaupt entstanden sind, ums seine Lebensarbeitsersparnisse
so gut wie möglich zu retten. Heute in Jetztzeit, ist dieser Aspekt in den Hintergrund getreten, weil es unter anderen inzwischen darum geht, ein Gesellschafts-Experiment abzuwehren, welche den Untergang der Kulturen Europaweit in sich trägt, umschrieben mit NWO usw. Wir sind in der Zeit der "Nemesis", das sollten wir nicht vergessen.

11.05.2019

14:24 | mises: Schulden machen reich? Die wirren Versprechen einer „neuen“ Geldtheorie

Innerhalb weniger Monate stieg die sogenannte „Modern Monetary Theory“ (MMT) von fast vollständiger Unbekanntheit zu notorischer Prominenz auf. Der Auslöser für den Start zur Berühmtheit der sogenannten Modernen Geldtheorie kam durch den Plan zustande, mit dem die Demokratischen Sozialisten von Amerika einen „Green New Deal“ finanzieren wollen. Die Sozialisten bezogen sich auf die „Modern Monetary Theory“, um zu begründen, dass die gewaltigen öffentlichen Ausgaben für das Projekt finanzierbar seien.

Abslute Pflichtlektüre für jeden Bachheimer-Leser - besondersfür die Deutschen. Gerade in Deutschland könnte eine Realisierung MMTs drohen, vor allem wenn die Regierung links wird - es steht aber auch zu befürchten, dass auch die Union sich mit diesen geldpolitischen Wahnsinn anfreunden könnte! TB


14:22
 | pfw: TRUMP DEMANDS QE4 - MMT Is Bullshit - Inflationary Spiral Coming!

10.05.2019

11:12 | faz: Bundesbank wirft Target-Kritikern Populismus vor

Seit Jahren streiten Fachleute erbittert über die möglichen finanziellen Gefahren, die für Deutschland mit dem Euro-Zahlungssystem Target 2 einhergehen könnten. Während einige deutsche Ökonomen vor Risiken in Höhe von Hunderten Milliarden Euro warnen, halten andere solche Mahnungen für völlig überzogen.

Die Buba - was ist nur aus ihr geworden. Dereinst das edelste und einzig anständige FIAT-Mutterhaus der Welt und nun das. In den 90er und Nuller-jahren hat man ihr Macht (und Eier) genommen (mittels Machttransfer zur EZB) und wie immer im Leben gilt: mit den Eiern geht auch der Verstand! Schade um ein einst so tolles Haus! TB

09.05.2019

17:22 | morganreport: Central Banks Dump Dollars and Buy Gold

Watch this video on Central Banks Dump Dollars and Buy Gold, then please share with your friends and family on social media and use the caption Central Banks Dump Dollars and Buy Gold The world's central banks are on a gold buying spree. But this time the motivations of the buyers are different than they were in years past, and they are worrying. That's why investors should take note.

13:10 | welt: Zentralbank übersieht Rechtschreibfehler auf Geldschein

Australiens Gelddrucker haben beim 50-Dollar-Schein nicht genug aufs Kleingedruckte geachtet: Auf dem Schein, der Australiens erste weibliche Parlamentsabgeordnete Edith Cowan (1861–1932) zeigt, finden sich gleich drei Rechtschreibfehler – immer im selben Wort. Statt „responsibility“ (Verantwortung) heißt es dort „responsibilty“. Es fehlt das dritte „i“. Zuerst hatte der Radiosender Triple M darüber berichtet und ein Foto der winzig kleinen Schrift auf der Fotoplattform Instagram gepostet.

Es gibt größere (Gedanken-)Schlampereien im Zentralbankenbereich! Gottseidank haben die Australier nebst Zentralbank noch die "Perth Mint"! Nach der österr. Münze eine der besten der Welt! Und diese Mint wird dereinst wichtiger sein als der schlampige australische Zentralbank! TB

08.05.2019

08:26 | gs: Die Regeln werden sich ändern, aber das ist (wahrscheinlich) in Ordnung

Nach jetzigem Stand habe ich die Vermutung, dass die USA irgendwann 2020 in eine Rezession eintreten werden. Ich könnte mich um ein oder zwei Jahre (zu früh) verrechnet haben, aber sie steht bevor. Wir wissen, dass zwei Dinge passieren werden:
Steuereinnahmen werden sinken, da das Einkommen sinken wird.
Staatliche Ausgaben werden steigen, da Forderungen nach sozialen Sicherheitsnetzen ansteigen.

06.05.2019

08:00 | gs: Bank of England mit hawkisher Tonlage

Die letzte Sitzung der Bank of England (BoE) war im Ergebnis wie von den Analysten erwartet. Die Leitzinsen verbleiben bei 0,75%, die bisherigen geldpolitischen Maßnahmen bleiben unangetastet. Für Überraschung sorgte die BoE mit einer angehobenen Wachstumsprognose, bei gleichzeitiger Ankündigung von mehr Zinserhöhungen, als vom Markt erwartet. Voraussetzung sei, dass die BoE-Prognosen zur Wirtschaftsentwicklung korrekt seien.

02.05.2019

19:40  | YouTube: Trumps Plan zur Entmachtung der Federal Reserve nimmt Form an    VIDEO

14:45 | Interessantes Konferenz-Details am Rande

1. Sehr viele ausländische Gäste (aus dem nicht EU-Raum) wollten die Tatsache einfach nciht wahr haben, dass die EZB NICHT FÜR ALLES zuständig ist. Stests kamen Fragen, was macht, die ECB, wenn... Löblicherweise stieg Gouverneur Nowotny auf die Fragen erst gar nicht wirklich ein und verwies auf den eingeschränkten Zuständigkeitsbereich laut Statuten der EZB! 

2. Dasselbe Publikum (mehrereFragen) wie unter Punkt 1 hat sich große Sorgen um die Umwelt gemacht und danach gefragt, ob die ECB diesbezügliche Vorhaben hätte! Was für ein Schwachsinn.
Es steht zu befürchten, dass Greta, nachdem sie als Göttin ausgedient hat, dereinst den Vorsitz der EZB übernehmen wird! TB


09:24 | OENB: Österr. Nationalbank "European Economic and Monetary Union: The first and the next 20 years"

09:47 | Der nächste Redner Jean-Claud Trichet
entgegen vieler negativer Voraussagen lebt der Euro nich immer
Die Eurozone hat sicherlich ein größeres Wachstum auf Grund der Währung hingelegt
Der USD-Raum wurde lanfristig etabliert 120 Jahre!
Der Euro hat es wesentlich schneller geschafft
Der Euro macht 35 % des global payments aus - USD 39 %
Stabilität des Euros ist stärker als alle anderen Währungen 40 Jahre zuvor (????)
Wir haben die richtigen Entscheidungen in der Krise getrofen. (ESM, Bankenunion etc.)
Viele Schwächen die in der Krise aufgetaucht sind, haben wir "bearbeitet" und erfolgreich bekämpft (Jetlag, J-C?)

Europäer habne größeres Vertrauen in EU-parlament als in Nationale Parlamente
(wie lang waren Sie schon nicht mehr in Österreich, Jean-Claude?)
Die Bürger vertrauen auch der Kommission mehr als den nat. Regierungen
(Frage von oben nochmal)

Man muß zugeben:
Der Euro hat jedoch noch nichtdafür gesorgt, dass sich die Lebensstandards der Mitgliedsstaaten ageglichen hätten
Trotz der langen Geschichte des USD hat dieser auch nicht für einen Angleich der Standards gesorgt
Vergleich Mississippi - Massachusetts klaffen auch weit auseinander
(meine Meinung: keine Währung der Welt kann unterschiedliche Lebens- und Verhaltensweisen angleichen)

Was muß getan werden?
Bankenunion muß forciert werden (um Himmels Willen)
Verstärkung der Entscheidungsfindung und Gewalt im ESM (a Waunsinn)
die wichtigste multinationale organisation (wenns umsGeld geht)
fordert einen Art Euro-Wirtschafts/Finanzministerium
Grenzkontrolle - gemeinsame (überraschend)
zentrale Digital-Entwicklungs-Finanzierung und gemeinsame Forschungsinstitutionen

Abshließend möcht ich noch den mehrfachen Höhepunkt seiner Rede erwähnen. Die ARt und Wiese wie er "Europa" ausspricht
ÖÖÖropppp! Da beginnt man Europa wieder zu lieben! TB

09:30 | Jetzt spricht der Finanzminister:
Er dankt Nowotny für seine mehr als 10jährige Gouverneurs-Arbeit
Wir waren nicht immer gemeinsamer Meinung, Ihre Rat war aber stets wichtig für die Politik
Geld- und Steuerpolitik sind extrem konnektiert und dieser Zusammenhang wird sich weiter teigern (bitte nicht)
Der Euro ist immer noch in seiner Pubertät - benimmt sich oft unerwaret
Teenager gefallen nicht immer einen jeden, trotz des jungen Alters hatte er aber auch positive Eigenschaften - Preisstabilität
die österr. Steuerreform wäred ohne WÄhrungsunion nicht möglich
Euro ist 2. wichtigste WÄhrung der Welt - ein Zeichen der STärke
36 % des Welthandels werden im Euro abgewickelt - sind nah dem USD
Volk mag den Euro 2/3 glaubt, dass es gut fürs jeweilige Land ist
67 % der Österr. glauben, dass Euro gut fürs Land ist. (i kenn offensichtlich hauptsächlich die anderen)

Bespricht/bewirbt die österr. Steuerreform, die diese Woche beschlossen wurde (ohne RAM zu fragen siehe Cover-Slider)
Bürger haben mehr im Börserl und auch Unternehmen haben bessere Investitionsmöglichkeiten - (legt hoffnungsvolle Zahlen vor)
57 % der Steuerpakets gehen in die niedrigen bis mittleren Einkommen
wir haben nicht nur Steuern sondenr auch Sozialbeiträge gesenkt
Steuern auf ARbeit sind VIEL zu hoch in Österreich (wir hatten 6. höchsten Steuern auf Arbeit der Welt)
3.000 Euros pro Mitarbeiter (zusätzlich ausbezahlt) werden steuerfrei - 15. Gehalt
Energeiwende wird  angesprochen (hat aber Greta Gottseidank nicht angesprochen)
Wir arbeiten auch daran, die "Steuerangelegenheiten" mehr benutzerfreundlich und einfacher zu machen (Reagonomics?
Die erste Steuerreform ohne zusätzliche Staatsverschuldung
Alle Ressorts müssen einsparen um die Ziele der Steuereform ohne Neuverschuldung zu erreichen (Isonomie?)

Österr. hat sehr von EU und Euro profitiert. Das war die Grundlage für die Steuerreform (glaub i ned)
Er wünscht einen schöne Konferenz über die "Benefits des Euros"
Mein dänischer Nebensitzer (trotz extra Anreise zur Konferenz) amüsiert sich köstlich und glaubt die Schlußaussage nicht!

08:06 | fuw: Wie unabhängig sind die Notenbanker?

Die Unabhängigkeit der Notenbanken von politischer Einflussnahme ist spätestens seit Donald Trumps öffentlicher Kritik an der Zinspolitik des Fed ein viel diskutiertes Thema (vgl. Text unten). Mit der Nomination des ehemaligen Chefs der New Yorker Notenbank, William C. Dudley, in den Verwaltungsrat der UBS stellt sich allerdings auch die Frage, wie unabhängig Notenbanker sind.

Dazu passend auch der Artikel von gestern (12:39)! Aber NBs sind nicht nur von der Politik sondern auch ovn den Konzernen abhängig, in denen sie zuvor gewirkt haben (Draghi) oder deren Anleihen sie kaufen (müssen)! TB

01.05.2019

12:39 | welt: Wie Politiker die Notenbanken zugrunderichten

Nicht jeder Deutsche glaubt an Gott, aber jeder an die Bundesbank, lautet eine klassische Beschreibung der Rolle der deutschen Notenbank. Ihren legendären Ruf begründete sie einst vor allem durch ihre Unabhängigkeit. Der Zentralbankrat in Frankfurt entschied unbeeindruckt und unbehelligt von politischen Erwägungen jeder Regierung.

Die BuBa des ausgehenden 20. Jhdts - ein Vorbild für alle ZBs dieser Welt! Disziplin, Voraussicht und Unabhängigkeit hatte diese auf ihre Fahnen geheftet. Leider wurden diese Werte mit dem Beitritt in den Euroraum alles vaporisiert. Und obwohl versprochen wurde, die ECB nach dem Vorbild der alten BuBa abzuführen, kam es ab spätestens 2007 zu Abweichungen und jetzt - 12 Jahre danach - haben wir den monetären Salat mediterrane! TB

30.04.2019

14:31 | Maiglöckchen "Die neuen Inflationszahlen"

Verbraucherpreis in DE um 2,0 % gestiegen (stat. BA) Reallöhne im Rückwärtsgang; Mio. Arbeitnehmer die mittels Steuern aufgestockt werden müssen,  damit das deutsche Exportmodell finanziert werden kann.
Arbeitnehmer aller Bundesländer vereinigt euch und legt diese sinnlose Beschäftigungen gegen zu wenig Entgelt endlich nieder. in ein bis zwei Wochen wäre der Billig-Billig-Drops gelutscht!

Jetzt arbeitet die EZB so hart daran, dass die Inflation steigt und jetzt wo das große Ziel 2 % erreicht ist, machen Sie sich lächerlich darüber, Maiglöckchen! Habens doch ein wenig Respekt vor der harten Arbeit der Europathen! TB

b.com-Verblödungsauftrag - gevestor: Optimale Inflation: Was ist das und warum 2 Prozent? TB

 

29.04.2019

12:48 | $-vigilante: Central Bank Insanity! Japanese Central Bank Owns Nearly Every ETF and Most Stocks

Vom "lender of the last ressort" zum "stockholder of the last ressort" ist nur ein kurzer Weg. Es gibt wohl kaum ein besseres Argument gegen das Zentralbanken-System unserer Tage! TB

28.04.2019

19:38 | faz: Unbegrenzte Staatsverschuldung : Voodoo Economics

In den Vereinigten Staaten macht eine neue Heilslehre von sich reden. Sie nennt sich moderne Geldtheorie und stößt bei linken Demokraten auf Begeisterung. Die Vertreter der neuen Lehre versprechen nichts Geringeres, als dass Staaten sich unbegrenzt bei ihrer eigenen Zentralbank verschulden können. So vom Risiko einer Pleite befreit, können sie alles finanzieren, was sich die Gesellschaft wünscht – und das ohne Inflation.

Voodoo Economics keine neue Heilslehre - George Bush I verwendete diesen Terminus schon 1980!!!! TB


17:13
 | wächter: “Es gehört dem Volk, nicht den Bankiers”: Italien ergreift Maßnahmen, um der Zentralbank die Kontrolle über die Goldreserven zu entziehen

Vor zwei Wochen gab der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wie aus heiterem Himmel heraus eine ungewöhnliche Erklärung ab, in der er bestätigte, dass die Europäische Zentralbank jede Operation in den Währungsreserven der Länder der Eurozone, einschließlich Gold und großer Fremdwährungsbestände, genehmigen muss.

Zunächst einmal sollte gesagt werden, dass "es gehört dem Volk und nicht ..." eine richtige und wichtige Feststellung ist. Zentralbanken sollten nicht die Alleinherrschaft und Entscheidungsgewalt über den Volksschatz haben. Es stellt sich andererseits auch die Frage: wer sollte die Entscheidungsgewalt erhalten? Etwa die Regierungen? Wenn da eine Regierung irgendeine Vision realisieren möchte, ist der Schatz im Nu perdu! Wär auch zu gefährlich. Oder das Volk selbst? Und sämtliche größeren Entscheidungen über den Schatz sollten per direkter Befragung getroffen werden? Enorm aufwendig, aber fair.
Die Schweizer hatten den Volksentscheid über das Gold bis in die späten 90er-Jahre. Danach wurde das Gesetz geändert und die Entscheidungsgewalt einen Gremium bestehend aus drei Köpfen übergeben. So schnell konnte man gar nicht schauen, waren 100erte t an Volksgold verkauft! TB

27.04.2019

14:27 | häring: Modern Monetary Theory: Eine Geldtheorie sorgt für Aufregung

Als US-Notenbankchef Jerome Powell vor einigen Wochen vor dem Kongress gefragt wurde, was er von dieser "Modern Monetary Theory" (MMT) halte, die in Washington gerade Furore machte, räumte er ein, dass er noch nichts gelesen habe, was diese Theorie genauer erklärt. Er halte aber nichts davon, wusste er dennoch zu sagen. "Die Vorstellung, dass Defizite keine Rolle spielen, wenn ein Land sich in der eigenen Währung verschulden kann, ist einfach falsch", sagte er.

26.04.2019

08:10 | f&w: €2.590 Milliarden für die WIR alle haften! Aufkaufprogramm der EZB (PSPP)

Die EZB hat mit ihrem Aufkaufprogramm 2,59 Billionen Euro investiert, um die Eurozone und den Euro am Leben zu erhalten. Es wurden Anleihen von Pleitestaaten wie Italien gekauft, aber auch Zombieunternehmen und Zombiebanken künstlich am Leben erhalten, die in der freien Marktwirtschaft schon längst Pleite wären. Wir erleben damit eine historisch einmalige Insolvernzverschleppung, für die im Notfall wir alle haften. Vor allem wir Deutschen, weil wir den größten Anteil an der EZB über die Deutsche Bundesbank haben.

Den größten Anteil an der EZB, die größte Haftung/Verantwortung aber nur gleich viel Stimmrechte wie Malta! Wer DAS im Namen der Deutschen ausgehandelt hat, dem gehören wirklich die ......! Im Ernst, der gehört sofort verhaftet und vor Gericht gebracht! TB

23.04.2019

12:32 | bi: Trump ist dabei, mit einem 105 Jahre alten Dogma zu brechen, um sich noch mehr Macht zu sichern

Kaum ein Tag vergeht, an dem er nicht gegen seine zahlreichen Gegner schießt, gegen Justiz, Medien, Demokraten. Kaum ein Monat vergeht, in dem er nicht neue verfassungsrechtlich bedenkliche Vorschläge macht. Geschadet hat ihm das bislang kaum. Seine Fanbasis steht fest hinter ihm. Seine Zustimmungswerte liegen bei um die 45 Prozent. Seine Wiederwahlchancen sind intakt.

22.04.2019

07:31 | gs: Wachstum, das gekauft aber nicht bezahlt ist

Sehr eindeutige Warnschilder zeigen uns, dass die US-amerikanische Wirtschaft auf Gefahr zusteuern könnte und dass die längste Expansion der jüngeren Vergangenheit bald enden könnte. Aber wie üblich sind die Finanzmedien und Mainstream-Investoren wieder einmal voll von Optimismus, weil der Aktienmarkt aufwärts rast.

Letzte Woche gab die Federal Reserve eine narrative Bestätigung der Gefahren, als sie offiziell ihr geldpolitisches Straffungsprogramm abbrach. Der Vorhang fiel viel früher als nahezu jeder im Mainstream erwartet hatte. Noch vor einigen Monaten nahmen die meisten an, dass die Fed die Zinserhöhungen und ihre Bilanzreduzierung bis weit ins Jahr 2020 und darüber hinaus fortsetzen würde. Nun hat sie angedeutet, 2019 keine weiteren Erhöhungen und 2020 vielleicht nur eine durchzuführen. Ebenso plant sie, ihr Programm zur Bilanzreduzierung im September zu beenden.

Dieses Programm hätte eigentlich viele Jahre andauern sollen und sollte den Bestand der Fed an US-Staatsanleihen und Hypothekenpfandbriefen im Wert von 4,5 Billionen Dollar um 50% oder mehr reduzieren. Doch nun rechnet die Fed mit einer Gesamtreduzierung von einigen Hundert Milliarden, was kaum Spuren in ihrem riesigen Bestand hinterlassen wird.

21.04.2019

18:56 | focus: Zweifel wachsen: Kann die türkische Notenbank die Lira schützen?

Die türkische Lira hat turbulente Tage hinter sich. Wie es weitergeht, wird stark davon abhängen, ob Präsident Erdogan und die Zentralbank es schaffen, das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen. Neue Zweifel an den Devisenreserven passen da nicht.

08:55 | gs: Schulden kosten scheinbar nichts

Das reiche Deutschland, wegen seiner wirtschaftlichen Erfolge (Export-Weltmeister, neuerdings sogar mit einer Schuldenquote unterhalb der Maastricht-Kriterien) bewundert, beneidet und beschimpft, muss sich jetzt den anhaltenden internationalen Repressionen beugen.

20.04.2019

07:27 | gs: Ist die Federal Reserve "zu groß, um zu scheitern"?

Der Ausdruck "zu groß, um zu scheitern" bezieht sich auf bestimmte Unternehmen, deren Lebensfähigkeit als ausschlaggebend für das Überleben und die effektive Wirkungsweise unseres Wirtschaftssystems angesehen wird. Diese sehr großen Unternehmen werden als zu groß, um zu scheitern bezeichnet, da ihr Scheitern oder Bankrott fatale Folgen für die Gesamtwirtschaft hätte.

Noch dazu wenn man bedenkt, dass die FED niemals alleine scheitern würde, sondern dass die anderen 3 der big4 mitscheitern würden! TB

19.04.2019

11:26 | Leser-Zuschrift "IWF-Kontosteuer"

Wenn der IWF eine Besteuerung von Konten will, wo ohnehin nur das von Lohn- bzw. Einkommenssteuer entlastete Nettoeinkommen vorliegt bietet sich doch nur eine neue Steuer an, vorschlagsweise eine Marinesteuer analog zur kaiserlichen Sektsteuer! Damit ließe sich die Gorch Fock aufhübschen, die verwrackte Ubootflotte restaurieren und, ggf. einen deutschen Fluzeugträger finanzieren?


07:53
 | n-tv: Japanisierung des Euroraums Nie mehr Zinsen?

Die EZB therapiert die kränkelnde Wirtschaft des Euroraums seit Jahren mit einer Politik des billigen Geldes. Warum die Währungshüter, trotz massiver Nebenwirkungen, noch viele Jahre an den Nullzinsen festhalten werden, erklärt der Chefvolkswirt der Commerzbank in der aktuellen Sendung.

18.04.2019

17:08 | dk: Die AfD will das Auslandsvermögen der Deutschen Bundesbank schützen

Das Target-System der Bundesbank ist nach langen Jahren des Totschweigens inzwischen ein öffentlich als brisant erkanntes Thema. »Target-2« sollte eigentlich nur ein Verrechnungssystem von Zentralbanken des Euro-Systems für grenzüber­schreitende Zahlungen im Euro-Raum sein.

Man kann der AfD und Boehringer nur die Daumen halten - allerdings hat er es beim Staatsgold auch geschafft, eine verfahrene Situation zu Gunsten Deutschlands aufzulösen und eine unglaubliche "Gold-zurück"-Aktion ins Rollen zu bringen! TB


13:20 | bto:  „Die Welt vor dem deflationären Schock“

Im März vor zehn Jahren erreichte die Finanzkrise ihren Höhepunkt. Der breite amerikanische Aktienindex, S&P 500, der schon in den Monaten davor dramatisch an Wert verloren hatte, fiel am Freitag, dem 6. März 2009 auf den Stand von 666 Punkten. Ein Verlust von über 50 Prozent in weniger als 18 Monaten. Ökonomen und Börsianer sahen die Welt auf dem Weg in eine neue Weltwirtschaftskrise. Nicht unbegründet, brachen doch alle wichtigen Indikatoren der Wirtschaftstätigkeit stärker ein als 1930.

06:00 | staatsstreich: “Nullzinsfalle”: Von den betörenden Verlockungen des Kredits

Drei Autoren, die zufällig tatsächlich Österreicher sind, haben soeben einen Text über ein von den Zentralbanken verabreichtes Opiat veröffentlicht, der unter Garantie weniger Publizität bekommen wird als das zeitgleich erschienene Haltungs-Buch von Reinhold “Django” Mitterlehner. Eine unverlangte Buchbesprechung.

Eine unverlangte, aber umso dringendere hausphilosophische Buchempfehlung! PFLICHTLEKTÜRE! HP

17.04.2019

09:58 | cash: Italienische Notenbank warnt vor ausuferndem Defizit

Italien droht laut der Notenbank ein ausuferndes Defizit, falls Rom auf eine erhöhte Mehrwertsteuer oder alternative Mittel zur Sanierung der Staatsfinanzen verzichtet.

Italienische+Notenbank+warnt+Defizit!
Klingt wie eine Überschurift für einen Satire-Artikel! TB

16.04.2019

14:28 | dk: Die AfD will das Auslandsvermögen der Deutschen Bundesbank schützen

Das Target-System der Bundesbank ist nach langen Jahren des Totschweigens inzwischen ein öffentlich als brisant erkanntes Thema. »Target-2« sollte eigentlich nur ein Verrechnungssystem von Zentralbanken des Euro-Systems für grenzüber­schreitende Zahlungen im Euro-Raum sein. Die Target-Forderungen der Bundesbank stiegen jedoch seit 2008 von einem bis dato normalen Stand um die Nulllinie herum an – und haben nun eine auf einem Verrechnungskonto völlig wesensfremde Höhe von 941 Milliarden Euro erreicht!

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15.04.2019

09:32 | handelsblatt: EZB-Präsident besorgt um Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank

EZB-Präsident Mario Draghi macht sich Sorgen um die Unabhängigkeit der US-amerikanischen Notenbank (Fed). Sollte diese abhanden kommen, könne das Vertrauen in die Geldpolitik untergraben werden, warnte er am Samstag auf dem Frühjahrstreffen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington.

Wo ist denn der Unterschied zwischen Abhängigkeit von Politik (FED) oder Entscheidungs-Abhängigkeit von irgendwelchen 3-Buchstaben-Agenturen oder - noch schlimmer - von Einzelpersonen (ECB)? TB

07:05 | gs: Eine Planwirtschaft unter Kommando der Zentralbanken ...

Hätte man dem Durchschnittsamerikaner in den 1960er Jahren erzählt, dass die USA in 50 Jahren eine "Planwirtschaft" unterhalten würden, dann hätte man Sie sicherlich für verrückt erklärt. Damals war die Sowjetunion eine Planwirtschaft, unter der die Regierung alles mit dem notorischen "5-Jahresplan" kontrollierte.

Wenn wir bis zur heutigen Zeit vorspulen, dann finden wir die Vereinigten Staaten und andere wirtschaftliche Blöcke wie Europa unter der Kontrolle der Zentralbanken vor. Es war Mayer Amschel Rothschild, der einst sagt: "Erlaube mir die Ausgabe und Kontrolle über das Geld einer Nation und ich werde mich nicht länger darum kümmern, wer ihre Gesetze macht!" Demnach befinden wir uns nun in einer Situation, in der die Zentralbanken Volkswirtschaften und Gesellschaften kontrollieren und in Wirklichkeit den Platz der Regierungen einnehmen; Politiker wurden zu deren Funktionären degradiert.

14.04.2019

16:59 | krone: Deutsche Bundesbank warnt vor Apple und Google

Die deutsche Bundesbank fordert mit Nachdruck eine europäische Alternative zu den US-Bezahlangeboten für den Einkauf per Smartphone und im Internet. „Es kann uns als Bundesbank nicht gleichgültig sein, wenn große Technologiekonzerne wie Apple, Google, Paypal und Amazon mehr und mehr die Kundenbeziehung übernehmen und den Banken lediglich noch die Rolle des Zahlungsabwicklers im Hintergrund bleibt“, sagte Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz.

Ob jetzt die Geschäfe über die Bankster in Frankfurt oder die Technikgiganten im Silicon Valley, die integraler Bestandteil des amerikanischen Tiefen Staates sind, abgewickelt werden, ist für das einfache Volk wohl wie die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Wobei die Vorherrschaft der amerikanischen Technologiekonzerne an sich aus nationalistisch-patriotisch-europäischer Perspektive durchaus kritisch zu beäugen ist. Wir sollten für die wichtigsten Sparten der Digitalen Revolution europäische Ableger einrichten, um nicht in ein paar Jahrzehnten noch mehr vom Wohlwollen Washingtons abhängig zu sein. Für den Libertären mag das Fürchterlich klingen, allerdings denke ich wir sollten in einer Welt, die nicht nur von Marktmechanismen geleitet ist, auch den Machtfaktor auf die reale Welt, die wir nun vorfinden, miteinbeziehen. Ob nun die zukünftigen entscheidenden Technologieunternehmen, die in Europa Macht und Einfluss haben, amerikanische oder europäische sind, wird eine nicht zu unterschätzende Rolle im globalen Mächtemessen spielen. ML

14:50 | stalkerzone: Basel 3: A Revolution That Once Again No One Noticed

Real revolutions are taking place not on squares, but in the quiet of offices, and that’s why nobody noticed the world revolution that took place on March 29th 2019. Only a small wave passed across the periphery of the information field, and the momentum faded away because the situation was described in terms unclear to the masses.

 

 

12.04.2019

13:48 | querschuesse: Russland: Währungsreserven März 2019

".... Russland hat alleine seit Jahresanfang 31 Tonnen Gold gekauft und die ZB hortet nun 2150 Tonnen Gold.
Sanktionen gegen Russland, postulierter wirtschaftlicher Niedergang in Russland, war da was? ….Man kann viel kritisieren, Oligarchie, Korruption, die zu einseitige Ausrichtung der Wirtschaft usw. Aber Russland macht auch einiges richtig, die Steigerung der heimischen Wertschöpfung, eine tolle Entwicklung der Landwirtschaft und der Fokus auf fungible Werte, Währungsreserven und vor allem physisches Gold. Da ist Russland wesentlich klüger als Deutschland, was mit der Anhäufung unfungibler Papiergeldforderungen (wie u.a. Target2-Forderungen) “glänzt”.
Die wirtschaftliche und finanzielle Situation in Russland bleibt weiter stabil, es gibt keine relevante Kapitalflucht und die Staatsschulden betragen vergleichsweise lächerliche 13% des nominalen BIPs. Der Staat machte 2018 Überschüsse, 3,1% des nominalen BIPs und radikal werden Auslandsverbindlichkeiten abgebaut und in Summe baut die russische Volkswirtschaft Nettoauslandsvermögen auf, im Jahr 2018 lag das Nettoauslandsvermögen bei +370,940 Mrd. Dollar, nach 272,632 Mrd. Dollar 2017.
Russland bekommt man mit den Sanktionen nicht klein, man stärkt es eher, fördert die Orientierung der Russen nach China und anderen asiatischen Märkten und dies offenbart auch die Qualität des Personals, was die westlichen Sanktionen durchpeitschte und bis heute widersinnig daran festhält. Die Mainstreamberichte in der Vergangenheit über den kommenden Zusammenbruch der russischen Wirtschaft entbehrten jeder Grundlage, schlimmer noch die heutige Realität straft diese der Lügen! ….Ja die Wahrheit tut weh.

Liebe deutsche Nachbarn, seid nicht traurig! Ihr habt Target2, IM Erika, noch immer einen großen Teil eures Goldes in Übersee, etc. Ironie off! HP

11.04.2019

15:26 | wiwo: Machtlose EZB als Gefahr für die Märkte

Das Entsorgen der Altschulden über die Bilanzen der Notenbanken dürfte zur Lösung der Probleme nicht genügen. Die Zombies wären weiter da, die ungedeckten Verbindlichkeiten der Staaten blieben ungedeckt, die Produktivitätsfortschritte wären immer noch schwach und die Erwerbsbevölkerungen würden weiter deutlich zurückgehen.

Dazu passend - WiWo: Was wäre, wenn der Euro platzt? TB

10.04.2019

14:22 I derstandard: EZB bleibt mindestens bis Jahresende auf Niedrigzinskurs

"..... Die Zinswende im Euroraum lässt weiter auf sich warten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hält den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Auch an den 0,4 Prozent Strafzinsen, die Banken zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken, rüttelten die Währungshüter bei ihrer Sitzung am Mittwoch in Frankfurt vorerst nicht. (....) Bereits beschlossen sind neue Geldspritzen für Banken - auch als Reaktion auf gestiegene Risiken für die Konjunktur. Wie mehrfach in den vergangenen Krisenjahren bietet die EZB Geschäftsbanken erneut längerfristige Kredite zu besonders günstigen Konditionen an - im Fachjargon TLTRO genannt. Diese sollen ab September 2019 bis März 2021 zur Verfügung gestellt werden und eine Laufzeit von jeweils zwei Jahren haben. Ziel ist, über diesen Weg die Kreditvergabe der Banken anzukurbeln und so Konjunktur und Inflation anzuschieben. (....) Frische Milliarden in Staats- und Unternehmensanleihen will die Notenbank vorerst aber nicht stecken. Allerdings werden die Gelder aus auslaufenden Papieren wieder investiert. Von März 2015 bis Ende 2018 hat die EZB Wertpapiere für rund 2,6 Billionen Euro erworben."

07:43 | gs: "Preisstabilität erhalten" - Wem wollen die Zentralbanken etwas vormachen?

Eines der Hauptziele der Federal Reserve ist die Erhaltung von Preisstabilität. Doch das hat sie nie erreicht, zumindest nicht seit 1971. Abermals hat die Fed eine 180-Grad-Wende hingelegt, weil sie vollkommen unfähig ist, die ökonomischen Verhältnisse zu interpretieren. Die ahnungslose Fed hatte verschlafen und erkannte erst mit einigen Jahren Verspätung, dass sich US-Wirtschaft überhitzte.

09.04.2019

20:07 | MMNews: Target2: Weidel fordert Sicherheiten

Weidel: Deutschland muss von Target-2-Gläubigerländern Sicherheiten einfordern. gigantisches Erpressungspotenzial gegen Deutschland: Fast eine Billion unseres Volksvermögens steht im Risiko.

Die Leseratte
Endlich fordert mal ein Politiker Sicherheiten für die Target-Schulden! Denn bezahlen können die betreffenden Länder diese ohnehin niemals. Schöner Seitenhieb dabei der Hinweis auf die höheren Haushaltsvermögen in fast allen EU-Ländern im Vergleich zu Deutschland. So ganz langsam muss man den Deutschen ja reinen Wein einschenken bzgl. der Lüge vom "reichen" Deutschland.

18:56 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo März 2019

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat März 2019 von einem Anstieg der Target2 Forderung in Höhe von +68,631 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 941,311 Mrd. Euro. Auch zum Vorjahresmonat stieg die Target2 Forderung um +17,845 Mrd. Euro.

Seit 1,5 Jahren krebsen wir unter der Billionen-Marke herum. Bin schon gespannt, wann die psychologisch wichtige Marke von 1 Billion fällt. Dahinter liegen unendliche Höhen und Weiten, die die (nach dem BREXIT mangles Nord-Veto-Stärke) zum Club-Med verkommene EU tunlichst ergründen wird. Offiziell zum Freiden Europas, inoffiziell zur Zerstörung Deutschlands! TB

07.04.2019

16:27 | gs: DIE GRÖSSTE BAISSEPOSITION & DAS SPEKTAKULÄRE HAUSSEGESCHÄFT

Seit ihrer Gründung im Jahr 1913, und insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hinkt die Fed mit ihren Entscheidungen stets den Entwicklungen hinterher. Schwer zu glauben, dass dies allein der Inkompetenz geschuldet ist. Der jüngste Politikwechsel scheint kaum ein Teil des Plans zu sein, wohl eher eine erneute Reaktion auf Ereignisse. Mit Blick auf frühere Entscheidungen der Fed wird ganz deutlich, dass sie praktisch alle reaktiv gewesen sind und nicht proaktiv.

08:28 | tbc: Die Inflationisten von der EZB machen Europa zum Krüppel

Die Wiedereinführung von TLTRO ist ein Angebot zu noch mehr Inflation von Geld und Kredit, trotz der Beweise, dass die in den letzten zehn Jahren nie dagewesenen Wellen aus monetärer Inflation alle ihre Ziele verfehlt haben, für die sie gedacht waren. Mit Ausnahme von zwei Dingen: Regierungen bekommen weiterhin ihre Mittel, um sie ohne nennenswerte Zurückhaltung auszugeben, und zahlungsunfähige Banken wurden an Leben erhalten.

Dazu erklärend - flossbach: Banken in Geldnot! TB

06.04.2019

08:28 | gs: Fed-Inflation verliert beabsichtigte Wirkung

Wenn die Fed Schuldverschreibungen (Staatsanleihen, hypothekarisch gesicherte Wertpapiere, etc.) auf dem offenen Markt erwirbt, schreibt sie dem Konto des Wertpapierverkäufers (einem der primären Händler der Fed) eine Geldmenge gut, die der Dollarmenge der gekauften Schuldverschreibungen entspricht. Dieses neue Geld, das von der Fed im Austausch gegen erworbene Schuldverschreibungen generiert wurde, fließt ins System und erhöht die Geldbasis. Der Anstieg der Geldbasis wird durch eine entsprechende Zunahme der Fed-Bilanz reflektiert.

So gut wie jede Aktivität rund um Staatsschulden erzeugt "frisches Geld" und wir werden immer ärmer und verschuldeter! TB

10:50 | Der Systemanalytiker
Ja wir werden dabei immer ärmer, und das sogar im doppelten Sinn. Zuerst durch die Erstausgabe einer Schuldverschreibung (Staatsanleihen), bei der die Zentralbank frisches Geld auskotzt - Verzeihung- ausgibt, und danach durch den Wiederankauf dieser Schuldverschreibung, die die Zentralbank von einem der Marktteilnehmer am freien Markt erworben hat, der diese wiederum zuvor von der Zentralbank mit bereits bestehendem Fiat-Money erworben hat.
Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass bei jedem Ankauf von auch bereits im Umlauf befindlichen Papierln durch die Zentralbank immer wieder neues Verarmungsgeld erzeugt wird. Der Zuwachs an neuem Verarmungsgeld entspricht in der Höhe nach etwa der Preisdifferenz dieser Papierln zwischen Ankauf und Verkauf bei der Zentralbank. Warum wohl sehen wir seit mehr als 10 Jahren eine mehr ider minder lineare Steigerung der Börsenidizes?

10:53 | Barabarossa
Das dauerhafte QE hilft dem Arbeitsmarkt doch insofern, dass der Status Quo noch länger hingezogen werden kann. Das auch ihre Wirtschaft den Bach runter geht, weiß ein Herr Trump ganz genau, weshalb er jetzt auch wieder nach Maßnahmen schreit. Zumindest konnte er es ein wenig aufschieben.
Auch sonst würde ich nicht allzuviel auf das was dort passieren soll setzen. Bisher ist nicht viel passiert und alle Ankündigung wurden immer verschoben. Hinhalten ist schließlich auch eine Taktik.
Auch unsere wirtschaftliche Entwicklung hier ist spannend. Zum Glück bin ich im Handwerk tätig, dass kommt erst weit nach der Industrie dran. Da war ich 2008/2009 auch überrascht, als der Auftragseingang alles vorher sprengte.
Alle, die als Heilsbringer auf China oder die Seidenstraße schauen und hoffen, sollten sich mal das Punktesystem in diesem hochgelobten Land ansehen. Da kommt definitiv nix gutes.
Man darf gespannt sein ...

05.04.2019

18:39 | mm: Trump tritt US-Notenbankern schon wieder auf die Füße

US-Präsident Donald Trump hat der US-Notenbank Federal Reserve eine Zinssenkung vorgeschlagen. "Persönlich glaube ich, die Fed sollte die Zinsen senken", sagte Trump am Freitag vor seinem Abflug nach Kalifornien in Washington. "Sie haben uns wirklich gebremst", fügte er mit Blick auf die zurückliegenden Zinsanhebungen der US-Notenbank hinzu.

Abgesehen davon, dass Zinssatzsenkungen bei diesem Niveau nach dieser langen Tiefzinsphase nur einme dienen, nämlich der Trump-Administration bei der Wiederwahl: auf die Füße treten ist zu wenig. Langsam verleir ich die Geduld mit POTUS.

17:53 | fmw: Zentralbank-Marxismus: Der Weg in die Katastrophe

Im „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus dem Jahr 1848 nennt Karl Marx (1818-1883) zehn sogenannte „Maßregeln“ – despotische Eingriffe in die Eigentumsrechte –, die für die gesellschaftliche Umwälzung, die zum Kommunismus führen soll, notwendig seien. Maßregel fünf ist die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“. Eine überaus hellsichtige Forderung. Umso mehr, als in der Zeit, als Marx sie formuliert hat, Edelmetalle, Gold und Silber, Geld waren.

17:48 | Leser-Ergänzung
https://stevenguinness2.wordpress.com/2019/04/04/bis-general-manager-outlines-vision-for-central-bank-digital-currencies/
If bank deposits shift to the central bank, lending would need to shift as well. The central bank would be taking on the lending business.
Wie praktisch ! Die nötigen Werkzeuge werden schon bereitgestellt :
https://www.pwc.de/de/finanzdienstleistungen/ist-deutschland-bereit-fuer-social-scoring.html
Aus dem kommunistischen Manifest :
10. An die Stelle aller Privatbanken tritt eine Staatsbank, deren Papier gesetzlichen Kurs hat. Diese Maßregel macht es möglich, das Kreditwesen im Interesse des ganzen Volkes zu regeln und untergräbt damit die Herrschaft der großen Geldmänner. Indem sie nach und nach Papiergeld an die Stelle von Gold und Silber setzt, verwohlfeilert sie das unentbehrliche Instrument des bürgerlichen Verkehrs, das allgemeine Tauschmittel, und erlaubt, das Gold und Silber nach außen hinwirken zu lassen. Diese Maßregel ist schließlich notwendig, um die Interessen der konservativen Bourgeois an die Revolution zu knüpfen.
Also : Der bürgerliche(zahlungs)Verkehr wird durch Zentralbank-Crypto "verwohlfeilert" ! Gold und Silber kann nach außen hinwirken.
Der Bürger der sich in den lokalen Wirtschaftsräumen (ehem. Nationen) bewegt, kann nur mit Crypto handeln. Im Außenhandel
gilt der Goldstandard. (leider notwendig um Interessen zu bedienen ).

Ich dachte immer, das wär' Punkt 5! TB

18:33 | Leser-Ergänzung "Punkt 7 ist auch spannend"
Vermehrung der Nationalfabriken, Produktions-Instrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan. Mittels Wirtschaftsregulationen und anderen Vorschriften kann der Staat solche Dinge kontrollieren und beeinflussen. Die Raumplanung ist staatlich. Ist evtl. die Verspargelung unserer Landschaft der "Abarbeitung" dieses Punktes geschuldet ? Die Monokulturen Bspw. Raps für Biosprit sind ja auch rein planwirtschaftlich erzwungen.

09:18 | gs: Frisierte Zahlen - Der Betrug ist viel größer als alle denken!Frisierte Zahlen - Der Betrug ist viel größer als alle denken!

Die FED hat entschieden, Zinsen sinken, Rezession droht. Die Edelmetalle sind wie festgenagelt. Nach alten Berechnungsmethoden ist die Inflation viel höher als ausgewiesen, d.h. die Realzinsen sind deutlich negativer als offiziell angegeben. Droht hier ein Ereignis wie in James Bond "Nuking Fort Knox", um den größten Finanzbetrug der Geschichte zu verbergen?

Seelig die, die den Veröffentlichungen der ZBs noch Glauben schenken! TB

04.04.2019

08:55 | Leser-Kommentar zur Markus-Krall-Diskussion von gestern

ein solches Krisenszenario wie von Herrn Krall beschrieben gab es schon einmal. Zwar nicht in der gesamten Eurozone aber in Griechenland. Da standen die Banken reihenweise vor der Pleite und was hat die EZB gemacht? Sie hat ihnen riesen Mengen von ELA-Krediten gegeben und die Krise somit im Keim erstickt. Genau so wird es auch im Falle von drohenden Bankenpleiten in der Eurozone kommen. Herrn Kralls Krisenszenario aufgrund von erodierenden Bankbilanzen wird somit nicht eintreten. Zum zweiten Punkt, den er nennt: Steigende Zinsen als Bedrohung: Japan hat dieses Problem seit dem Platzen der dortigen Spekualtionsblase Ende der 80er Jahre. Die Lösung: Nullzins über Jahrzehnte. Wenn Zinsanhebungen eine Gefahr darstellen, dann werden sie nicht stattfinden, insbesondere deshalb nicht, weil die Südländer die Mehrheit bei der EZB haben. Kralls Bankenkrisenszenario wird somit sehr wahrscheinlich nicht eintreten.

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03.04.2019

19:18 | boehringer: SPD bestätigt "Neue Weltordnung"; EZB-Macht muss kontrolliert werden

- AfD beantragt, dass der Bundestag Fragen an die EZB richten kann …
- … doch die EZB-Politik soll kein Gegenstand von Bundestags-Debatten werden
- Geldsozialistische Planwirtschaft von EZB und EU
- Austausch mit der Bundesbank zu Target2
- Deutsch-Französisches Parlamentsabkommen
- Alexander Dobrindt: „EU-Gegner sind zu emotional“
- Martin Schulz wird Verschwörungstheoretiker: „Wir gehen in eine Neue Ordnung der Welt“

08:24 | gs: Die größte Baisseposition & das spektakuläre Haussegeschäft

Seit ihrer Gründung im Jahr 1913, und insbesondere nach dem Ende des 2. Weltkriegs, hinkt die Fed mit ihren Entscheidungen stets den Entwicklungen hinterher. Schwer zu glauben, dass dies allein der Inkompetenz geschuldet ist. Der jüngste Politikwechsel scheint kaum ein Teil des Plans zu sein, wohl eher eine erneute Reaktion auf Ereignisse. Mit Blick auf frühere Entscheidungen der Fed wird ganz deutlich, dass sie praktisch alle reaktiv gewesen sind und nicht proaktiv.

Der hochgeschätzte Markus Krall (der hat aber nix mit diesem Artikel zu tun) behauptet ja, dass es sich stets um Inkompetenz handelt, womit wir uns bei Banken und Politik herumschlagen müssen. Aber so viel Pech kann man doch nicht haben, dass immer ausgerechnet die Inkompetenten alle Posten ergattern. Ich denke bei all diesen Desastern haben auch Absicht und Boshaftigkeit eine große Rolle gespielt! TB

12:15 | Leser-Kommentare
(1) Der gutgläubige Herr Krall. Für wen ist denn die Reaktion der FED schlecht und für wen ist sie gut? Andersrum, für wen wäre aktives HAndeln der FED gut und für wen schlecht?
Erst wenn hier die Zielgruppen klar definiert sind, läßt sich mit Bestimmtheit sagen, ob es sich um Inkompetenz oder volkswirtschaftliche Sabotage handelt. Ich tendiere zu letzterem aus folgenden Gründen:
1. wenn die FED oder andere Geld- oder MAchtinstitutionen sich nicht die besten Leute leisten können, wer dann?
2. diesen o. g. Institutionen laufen allein schon wegen der Reputation die besten Leute die Türen ein...
3. was ist daran verwerflich, den Leuten, die dort die Machenschaften ausdenken und diese dann durchführen verbrecherisches Handeln und Sabotage zu unterstellen, wenn 1+2 und die aktuelle Wahrnehmung dies nahe legt?
Es sind Verbrecher, die an den Schaltstellen der Macht sitzen! Ihnen Inkompetenz zu unterstellen ist dumm und unter Berücksichtigung von 1+2 geradezu saudumm.

Oh Gott, was habe ich da nur angerichtet. Ich bin ein großer Fan von Markus Krall und seinen Analysen und Erkenntnissen. Ich wollte nur erwähnen, dass mit Inkompetenz alleine sich dieser Wahnsinn nicht erklären lässt. Krall als "saudumm" zu bezeichnen, finde ich absolut falsch. Ein cleverer Kerl ist der! TB

(2) Kommentar zum laufenden Disput Zunächst möchte auch ich mich TB anschließen und für Dr. Krall meine Hochachtung ausdrücken. Die gegebenen Unschärfen in seinen Aussagen sehe ich in der Vorsicht des Mannes begründet, Klagen gegen sich zu vermeiden. Seine Vorträge gehen dermaßen ans Eingemachte, dass diverse Kreise eigentlich schon jetzt rücktrittsreif sind/wären. Dr. Krall drückt sich einfach vornehm aus. Der Mitdenker weiß, was bisweilen gemeint sein dürfte. Insbesondere bei den Verweisen auf den IQ ...
Vielleicht fassen wir den Disput folgendermaßen zusammen: Wer auf derart böswillige Art und Weise handelt (wie die derzeitigen Funktionseliten), dass die Möglichkeit besteht, Inkompetenz vorzugeben, verfügt wohl einfach nicht über den Weitblick/die intellektuelle Kapazität zu erkennen, dass seinen über Jahrzehnte gesetzten Handlungen/Entscheidungen Konsequenzen folgen werden. Folgen, welche ihnen wohl noch zu Lebzeiten auf die Füße fallen - sofern die Schlafschafe den Betrug erkannt haben. Womit wir erneut bei der beiderseitigen Inkompetenz gelandet wären, auf Seiten der Täter UND der Opfer. Sie ahnen einfach nicht, was ihnen gemeinsam blüht.
Dr. Krall derart zu verunglimpfen halte ich im Übrigen für mehr als dreist. Besten Gruß

(3) über Herrn Krall kann man eines eindeutig sagen: Er ist ein Crashprophet. Dabei haben EZB und FED die Möglichkeit, den Crash noch um Jahre hinauszuschieben. Ich denke, sie werden diese Möglichkeit auch nutzen und die FED wird dieses oder Anfang nächstes Jahr die Zinsen senken, die EZB evtl. wieder QE starten, wenn die Wirtschaft weiter schwächelt. Crashpropheten hat es schon immer gegeben. Bisher hatten sie immer Unrecht. Was nicht heißt, dass nicht doch einmal ein Crash kommen kann. Es ist eben so wie mit der kaputten Uhr, die 2x am Tag die richtige Uhrzeit anzeigt aber 99% der Zeit falsch liegt.

(4) Eri Wahn: Die Frage bleibt, hat Krall Recht oder die Anhänger von Keynes et al. Anders ausgedrückt: Können die Notenbanken immerwährenden Wohlstand aus der „Druckerpresse“ herstellen oder folgen wir von Mises „Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll!“. In einem „freien System“ muss das jeder für sich SELBST entscheiden und die entsprechenden Vorbereitungen treffen. Zeitlichkeit und Tiefe der Veränderungen kann KEINER Vorhersagen. Krall kann auch nur die nach jetzigem Bilanzrecht, verlustbringendem Banken vorhersagen, der Rest bleibt dem gesunden Menschenverstand überlassen, sofern vorhanden …

(5) nochmal der Verfasser des Kommentars (1):
Auch ich schätze Dr. Krall und seine anschaulichen Darstellungen. In einem geh ich allerdings nicht dacore mit ihm, nämlich seiner immer wieder kund getanen Annahme, dass die Politiker inkompetent seien, weil er sich nicht vorstellen könne, dass sie Verbrecher seien - so seine öffentlichen Äußerungen. Er versucht das dann mit der Korrelation Gehalt - Intelligenz darzulegen. Ich halte diesen Teil seiner Vorstellungen für wenig zutreffend und glaubhaft, ja, fast möchte ich sagen, er kneift bei der Erwähnung möglicher Eigenschaften der Politiker.. Auf keinem Fall will ich ihm Dummheit unterstellen, aber sein Standpunkt, Gehalt/Intelligenz (Dummheit der Politiker) ist so gar nicht passend zu dem, was er sonst so von sich gibt.

02.04.2019

19:04 | W&F: Warum die Zinsen weiter fallen! FED & EZB so geht's weiter! Enteignung, Altersarmut und Negativzins

Was die Zinsentscheidung der FED für Sie und Ihr Geld bedeutet und Ausblick wohin die Reise mit den Zinsen geht - in Europa und den U$A!

01.04.2019

07:57 | gs: Die unerträgliche Leichtigkeit der Nullzinspolitik

Früher waren die Langfristzinsen tatsächlich so etwas wie ein Konjunkturbarometer. Das lag daran, dass die Zentralbanken die Zinsen angehoben haben, wenn die Wirtschaft stark wuchs und die Inflation anzog; und dass sie die Zinsen abgesenkt haben, wenn die Konjunktur lahmte und die Inflation nachließ. Doch seit 2008/2009 setzen die Zentralbanken die Leitzinsen nicht mehr in dieser Weise. Sie verfolgen andere Ziele: Es geht ihnen insbesondere darum, die Schuldenpyramide vor dem Einsturz zu bewahren.

31.03.2019

10:14 | focus: Mini-Zinsen vernichten den Wert des Ersparten - doch die Risiken sind noch viel größer

Pulverfass Europa: warum die Lunte zur Währungsreform bereits brennt und wie die EZB die Sprengkraft weiter erhöht. FOCUS-MONEY redet Tacheles und sagt, was uns droht.

Vermögensumverteilung verletzt das Recht auf Privateigentum, ist immer etwas Prekäres und sollte nur bedingt vonstatten gehen. In der Geschichte hat es aber Phasen gegeben wo wirklich von reich nach arm umverteilt wurde. Leider waren dieses Pahsen äußerst selten und sehr kurz. Die langfristige Tiefzinsphase dient jedoch keineswegs den Bedürftigen sondern einer kleinen Klientel, die den Sack endgültig zumachen und uns zu ihren Leibeigenen degradieren will und solange die Zinsentschiedungen nicht vom Markt sondern singlehanded und zentral (noch dazu von einem italienischen Goldman Sachser) getroffen werden, haben wir keine Chance dies zu verhindern - außer durch einen Bankrun vielieicht! TB

30.03.2019

07:52 | gs: Die Schulden der anderen sollen unsere werden

Während also die deutschen Banken, die deutsche Wirtschaft und die deutsche Wissenschaft vor der Übernahme der Schulden der anderen Euro-Länder warnen, hat der in höchster Not befindliche französische Präsident Macron von Merkel die Zusicherung der Schuldengemeinschaft in Aachen erreicht (um im Januar das deutsch-russische North Stream 2-Projekt zu torpedieren). Nur durch deutsche Haftungsmitübernahme konnten die französischen Banken und der französische Staat das Jahresende 2018 liquide überleben.

.. und wieder wurde eine ältere Dame von einem charmanten jungen Franzosen über den Tisch gezogen und ums Vermögen gebracht - leider um unseres und nicht ihr eigenes! TB

29.03.2019

10:35 | konjunktion: Finanzsystem: Der gezielt erzeugte “perfekte Sturm”

Die Handlungen der US-Notenbank Federal Reserve werden oft fehlinterpretiert. Insbesondere im Mainstream herrscht der Glaube vor, dass die Fed “Gutes” tun würde, um der US-Wirtschaft (und damit der Politik) unterstützend unter die Arme zu greifen. Doch dieser Irrglaube, dass die US-Zentralbank sich darum “kümmert” die US-Wirtschaft zu beschützen, oder sie zumindest monetär stützt, ist falsch und mag in früheren Zeiten gegolten haben. Aber Dinge ändern sich, Agenden ändern sich, und manchmal lautet eben auch das Ziel der Fed nicht der Schutz der US-Wirtschaft, sondern deren Zerstörung.

Zumeist ersinnen Menschen Instrumente, die Gutes tun sollten, was aber mit zunehmender Zeitdauer von den Nachfolgern der Guten pervertiert und ins Gegenteil gemanaged wird.  Auch mit Durchführungsverordnung der FED wollte man dem Volk zeigen, dass Gutes im Vordergrund stünde. Der Unterschied zu anderen "Erfindungen" war aber: die Planer dieser Institution hatten aber das Gute maximal als Nebenprodukt eingeplant - der eigene Vorteil und Machtzuwachs und damit einhergehender Unterdrückung aller anderen standen aber stets im Vordergrund! TB

10:03 | welt: Draghi öffnet das Tor zum endlosen Nullzins

... Die Drohkulisse hat offensichtlich Wirkung gezeigt. Sollten sich die Spekulationen über ein mögliches gestaffeltes System bei den Einlagezinsen bestätigen, hätten einmal mehr die Sparer in der Null- und Minuszinswelt das Nachsehen. Für sie bereitet die EZB nämlich keine Erleichterung vor.

Die Banken über allem und jeden! Und doch alles in Ordnung und der Tradition folgend! Nennen Sie mir eine Zeitspanne in den letzten 20 Jahren, wo die Sparer NICHT das Nachsehen hatten? TB


06:22
| cash: EZB hält nationale Notenbanken bei Goldgeschäften an kurzer Leine

".... Einzig EZB könne über Italiens Goldreserven für Finanztransaktionen verfügen, betonte Tria. Staatlicherseits dürften keine entsprechenden Anweisungen gegeben werden, da die italienische Notenbank, bei der das Gold liegt, unabhängig sei. Ferner dürfe die Bank von Italien der italienischen Regierung kein Gold zur Verfügung stellen, da dies Staatshilfe wäre und somit gegen EU-Regeln verstiesse, sagte Tria, der keiner der beiden Regierungsparteien angehört."

" .. Staatshilfe wäre und somit gegen EU-Regeln verstiesse...." Das kann nur ein (schlechter) Scherz sein! Das gesamte System ist ein einziger Widerspruch in sich! HP

28.03.2019

12:02 | handelsblatt: EZB erwägt Hilfe für Banken

Mario Draghi erregte am Mittwoch bei einer Konferenz Aufmerksamkeit mit diesem Schachtelsatz: „Wenn es nötig ist, müssen wir über mögliche Maßnahmen nachdenken, die die Vorteile negativer Zinsen für die Wirtschaft bewahren, aber gleichzeitig die Nebeneffekte, wenn es welche gibt, abfedern.“ In der Folge zogen die Bankaktien deutlich an - die Deutsche Bank blieb Tagessieger im Dax. Am Markt wurden Draghis Äußerungen als Anspielung auf die Möglichkeit verstanden, für die Banken den Effekt negativer Zinsen abzumildern.

Gleichheit vor dem (Insolvenz-)Recht sieht anders aus. Drahi einer der größten Isonomie-Verletzer on planet. Der geringe Widerstand, der sich regt, regt uns widerum unglaublich auf. Kein Staatsrechtler, kein Rechtsphilosoph und auch niemand aus dem Volk steht auf um dieses UnRECHT wieder ins Lot zu rücken. Bachheimer.com wird sich diesem Tritt in den Arsch der Demokratie niemals beugen! TB

26.03.2019

09:46 | faz: Frankreich will lieber Chefposten der EU-Kommission als den der EZB

Frankreich schielt Insidern zufolge mehr auf den Chefposten in der EU-Kommission als auf die Position des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Für die Gestaltung des europäischen Projekts, das sich an einem kritischen Scheidepunkt befinde, spiele der Kommissionsposten eine größere Rolle, sagten drei mit den Diskussionen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. „Die Kommission ist der wichtigste Job, denn dieser ist der am stärksten politische. Die EZB hat bereits das gemacht, was sie machen kann“, sagte einer der Insider.

Der plötzliche Schwenk der Franzosen ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Macrönchen einen neuen Job brauchen wird! Ganz schlecht für Deutschland. Denn der EU-Posten-Schacher-Logik folgend würde Deutschland dann den EZB-Sessel bekommen und wir wissen was das heißt. System-Reset, dessen Grund man dann einem Deutschen in die Schuhe schieben wird. Es wird heißen "Franzosen, Holländer und Italiener waren EZB-Chefs aber unter dem Deutschen hats gekracht" TB

25.03.2019

12:10 | cash: US-Notenbanker Evans bringt Lockerung der Geldpolitik ins Spiel

Die amerikanische Notenbank Fed könnte ihre Geldpolitik im Fall einer konjunkturellen Schwächephase nach Worten eines hochrangigen US-Notenbankers lockern. "Im Moment erscheinen die Abwärtsrisiken grösser als die der Aufwärtsrisiken", sagte Charles Evans am Montag laut Redetext in Hongkong.

10 Jahre hat man die Abwärtsrisiken mit einer noch nie da gewesenen Tiefzinspolitik "bekämpft". Und das Abwärtsrisiko hat sich nicht an die Le(e)(h)rbücher der Geldsteuerer gehalten und ist noch immer da. Was tun Notenbanker dagegen? Richtig geraten, sie bekämpfen das Risiko mit erneuter Tiefzinspolitik! Das Hamsterrade des Wahnsinns! TB

24.03.2019

12:17 | geolitico: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/86122-vor-50-jahren-im-bett-mit-john-und-yoko-fuer-den-frieden/

Am vergangenen Mittwoch, den 20. März 2019, hat die US-Zentralbank das Scheitern ihrer ultra-laxen Geldpolitik der unkonventionellen Maßnahmen eingestanden. Drüber geredet hat sie selbstverständlich nicht. Aber der geldpolitische Rückzieher, den sie vollzogen hat, spricht mehr als tausend Worte.

23.03.2019

08:05 | gs: Die FED tritt auf die Bremse - wie geht es weiter?

Was für eine Überraschung aber auch - FED-Chef Jerome Powell paddelt zurück: Die FED kapituliert und bläst Zinserhöhungen für 2019 komplett ab. Statt der geplanten zwei Zinserhöhungen bleibt der Zins bei 2,25 bis 2,5 Prozent und die amerikanische Notenbank signalisiert in ihrem aktualisierten Ausblick sogar, dass erst für 2020 wieder eine Erhöhung in Anbetracht gezogen wird. Dies betrachten wir als unwahrscheinlich.

22.03.2019

19:20  | ET: Friedrich & Weik: Die FED tritt auf die Bremse – wie geht es weiter?

Wir sagen: eine Rezession steht vor der Tür - und zwar global. Aus diesem Grund werden die Zinsen keinesfalls steigen, sondern sinken und die Geldpresse wird wieder angeworfen, um die Konjunktur anzukurbeln. Willkommen in der Zinsfalle!." (Friedrich & Weik)


15:59
 | MdB Peter Boehringer: AfD verlangt Kontrolle und Debatte der EZB-Politik im Bundestag | BT 21.03.2019

AfD verlangt Kontrolle und Debatte der EZB-Politik im Bundestag

Behringer tritt für eine parlamentarische Kontrolle der EZB und ihre Geldpolitik ein. Stark! AM

21.03.2019

08:27 | dw: US-Notenbank: 2019 keine Leitzinserhöhung

Umdenken bei der US-Notenbank Fed: Aufgrund der unsicheren Konjunkturaussichten werde sie im laufenden Jahr den Leitzins unangetastet lassen, hieß es. Noch im Dezember hatten die Währungshüter andere Signale gesendet.

Wie  unterschiedlich doch das Gesamt-Wirtschaftsbild sein und sich dasselbe kurzfristig ändern kann. Während das Weiße haus ein Wachstum von 3,1 % sieht, sieht die FED lediglich eines von 1,9 %. Binnen weniger Wochen hat die FED von hawkish wieder auf Dauer-dovish (was anderes können die wahrschienlich gar nicht) umgestellt. Hat natürlich nichts mit den Wünschen (und Drohungen) des US-Präsidenten zu tun! TB

12:45 | dazu passend - fmw: Warum die US-Notenbank so widersprüchlich agiert – oder warum es eine Rezession unbedingt zu verhindern gilt! TB

19.03.2019

07:11 | gs: Australiens Gold in der Bank of England - ausführliches Interview

".... 7) Die Bank of England ist weltweit anerkannt als eine der, wenn nicht sogar die bevorzugteste Lagerstätte für Goldreserven der Zentralbanken. Finden Sie, es ist der richtige Ort für das australische Gold? Nein, es besteht überhaupt keine Notwendigkeit dafür, das australische Gold in London zu lagern. "

Frage an Radio Eriwan: Hat der gute Mann recht mit seinem Einwand?

Antwort: im Prinzip ja. Es gibt keinen Grund, sein Erspartes in London oder N.Y. zu lagern. Ausgenommen, du bekommst ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst - höchstens ableben. HP

09:49 | Leser-Kommentar zum grünen HP-Kommentar
Deswegen ist das mit GB und EU ja ein gefälschtes Spielchen. Da UK und USA verbündet sind. Deshalb ist UK auch nicht im Euro. Wir erinnern uns an M. Thatcher und ihrer Aussage: "Wenn ich Deutsche wäre, würde ich die Bundesbank und die D-Mark auf alle Fälle behalten."
Margaret Thatcher, ehemalige britische Premierministerin, Der Spiegel, 25. Oktober 1993
Derselben mit dem Traum von Brüssel der "Vereinigten Staaten von Europa". Das würde die sogenannte Geldelite niemals erlauben, weil eben Frankreich nicht Deutschland ist. Und der obige Schreiber von GS, sollte mal darüber nachdenken, was auf der Rückseite von Australiens Goldmünzen einprägt ist z.B. dem Koala: Das Motiv zeigt einen Koala auf einem Baumstamm sitzend, während umseitig Queen Elisabeth II abgebildet ist.
Ebenso die Vorstellung bzw. Ilusion, die EU wäre geschaffen worden um Europa zu stärken. Wer um alles in der Welt hätte Interesse daran die USA, GB Frankreich usw. ? Durch dieses Konstrukt war das Gegenteil das Ziel, um vor allem Deutschland zu treffen und seine wirtschaftliche Stärke usw. Und was sehen wir heute, Europa ist zerissen und Deutschland ist massiv auf dem absteigenden Ast, gepaart mit Zuwanderung und einem "Soros" den fast alle gewähren lassen.
Inzwischen wird oft behauptet die NWO stecke dahinter, doch fast niemand fragt wer bitte steckt genau hinter der NWO und welchen Kräften bzw. Staaten dient das ? Es wird die These aufgestellt, das ein sozialistisches ein Welt System geplant ist, dabei wird vollkommen negiert, das sich die Macht daraus trotzdem über territorale Staaten ergibt. Was im Falle es Falles immer heisst, was ist mir näher als Machthaber, Hemd oder Hose ? Und hier kommen wir halt wieder, an die historisch gewachsenen Strukturen und Machtverhältnisse. Diese lösen sich nicht über Nacht auf, weder in der Gesinnung und noch weniger im Geld bzw. Machtstatus.
Des ist sehr unwahrscheinlich, das dies die "wahren Eliten" nicht auf dem Radar hätten, in Zeiten von Quanten-Computern usw.Was haben wir dann, eine Verfeinerung von Machtspielchen a la "Games und Throns" gepaart mit "Brot und Spiele". Und vordergründig ergötzt sich die Welt an "Deep State", NWO, Klima und Untergang, anstatt zu Fragen, wen dient das ganze, bei der Tür hinter der Tür ?

18.03.2019

19:13 | heiko schrang: Warum die Politik das größte Übel der Welt verschweigt?

Ich musste feststellen, dass in der letzten Zeit die Heftigkeit in der politischen Auseinandersetzung zwischen den vermeintlichen Kontrahenten massiv zugenommen hat. Hauptthemen sind die Flüchtlingspolitik oder Rassismus sowie die Steuerthematik. Das Grundübel, für fast alle Probleme auf der Welt wird von keiner etablierten Partei angesprochen. Die Rede ist, von unserem Geldsystem. Henry Ford sagte zu diesem bereits: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.

Es ist so raffiniert durch seine Initiatoren entwickelt worden, dass nur die Wenigsten es durchschauen. Das ist auch der Grund, warum es nicht an den Universitäten gelehrt wird und selbst der Bankangestellte, der uns einen Kredit gibt, nichts davon weiß.

Heiko Schrang zum Buchgeld - lesenswert! AM

17.03.2019

19:12 | faz: Deutsche Interessen und die EZB

Es wird aber noch komplizierter. Ganz offensichtlich sind wichtige Leute in Berlin inzwischen vom politischen Nutzen Manfred Webers nicht mehr ganz so überzeugt. Seine öffentlichen Aussagen sind nett, aber schwach. Sein Lavieren im Konflikt mit dem Ungarn Victor Orbán, der zu seiner Parteienfamilie gehört, wird mit Kopfschütteln quittiert.

Und glaubt wirklich einer im Enrst, dass Deutschland innerhalb weniger Monate den EZB-Vorsitz und jenen der EU-Kommission bekommen könnte? Never ever. Die EU hat sich fürs kleinere, harmlosere Übel entschieden und gibt den Deutschen den zwar lauteren aber dennoch nicht ganz so gefährlichen Posten, eben jenen des EU-Kommissionspräsidenten. Einen Deutschen EZB-Chef kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Außer, ja außer man braucht einen Buhmann für einen geplanten Welt-Crash. Da würde ein Deutscher ECB-Chef je geradezu eine Optimalbesetzung sein, um Euch einen weiteren Schwarzen Peter zuzuschanzen und Euch abermals für eine Weltkastastrophe Alleinveranwortlich zeichnen lassen! TB


08:23
 | gs: Wie Notenbanker mit der Inflation spielen

... Es ist kein Zufall, dass die EZB neulich mitten in die Diskussionen über das Inflationsziel hinein ihren gigantischen Geld-Expansionskurs entgegen den Erwartungen der meisten Volkswirte bis auf Weiteres fortzusetzen versprach. Vorher hatten Fed und EZB ihr Vorgehen untereinander abgestimmt. Die Quintessenz aus alldem ist: Mithilfe eines mehrjährigen Durchschnitts-Inflationsziels, dessen Berechtigung erst noch nachgewiesen werden müsste, soll demonstriert werden, dass die Notenbanken ihre Geldpolitik im Griff haben. Das müssen sie uns aber erst noch beweisen.

16.03.2019

19:36 | fmw: Warum die Notenbanken keine Rezession mehr zulassen wollen

Die Antwort ist relativ brutal und simpel zugleich, vor allem, wenn man sich die Folgen ins Bewusstsein führt: Weil man die Schuldenorgie zu weit getrieben hat. Was passiert denn bei einer Rezession oder Depression? Hier nur ein paar Folgen, man könnte Seiten darüber schreiben.

In diesem Artikel wird auch der ARbeitsmarkt genannt. Nur hat die EZB (Gottseidank) KEIN Mandat dafür, sich um den Arbeitsmarkt zu kümmern. Ganz im Gegensatz zur FED! TB

16:55 | faz: Whatever it takes...

Mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staats begann vor zehn Jahren die Euro-Krise. Seither hat die Europäische Zentralbank (EZB) alles in ihrer Macht Stehende getan, um den Euro zu erhalten und die Schuldenkrise zu überwinden. Das erste Ziel hat sie erreicht, beim zweiten aber hapert es. Seit dem ersten Quartal 2009 ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im Schnitt nur um jährlich 0,9 Prozent gewachsen, und die Kerninflationsrate blieb mit gerade mal 1,2 Prozent deutlich unter ihrem Ziel.

15.03.2019

14:25 | mmnews: Attentäter von Christchurch bezeichnet sich als Ökofaschist

Der mutmaßliche Attentäter von Christchurch soll ein sogenanntes "Manifest" im Internet hinterlassen haben. In dem 74-seitigen PDF-Dokument mit dem Titel "The Great Replacement" bezeichnet sich der Mann als 28-jährigen Australier und als "Ökofaschisten".

14.03.2019

15:40  | Manniko: Der Euroraum ist so schwach, dass selbst der Nullzins viel zu hoch ist

Angesichts der nicht endenden Schuldenspirale in quasi allen wirtschaftlich relevanten Staaten bleibt Zentralbanken der Welt nichts anderes übrig, als die Märkte weiterhin über künstlich niedrige Zinsen mit billigem Geld zu fluten. Vor allem die EZB ist ein Koloss, der sich seit der Finanzkrise in eine Ecke manövriert hat, aus dem sie nicht mehr herauskommt. Das wirkt sich bereits jetzt auf den Anleihenmarkt aus, was sich bald noch deutlich verschlimmern wird. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein und für sich selbst Konsequenzen ziehen.


08:40
 | gs: Goldreserven der Zentralbanken des Eurosystems um weitere 1 Mio. € gestiegen

Die Europäische Zentralbank gab vor Kurzem den konsolidierten Ausweise des Eurosystems zum 8. März 2019 heraus. Aus dem Angaben geht hervor, dass bei der Position "Gold und Goldforderungen" in der 10. Kalenderwoche ein Zuwachs von 1 Million Euro auf 389,77 Milliarden Euro verzeichnet wurde.

Während jedes asiatische Durchschnittsland mehrer t die Woche auflädt! TB

13.03.2019

08:56 | standard: 20 Jahre Euro: Erwin Steinhauer und Sohn für Nationalbank in der Sauna

Die Oesterreichische Nationalbank hat im Zuge einer Wettbewerbspräsentation den Etat für die Informationskampagne "20jahreeuro" an die Werbeagentur Himmer, Buchheim & Partner vergeben.

Es gab schon immer Regime, die ihr derbes Dasein mittels ästhetischer Bilder beworben haben. Sehr oft haben diese Bilder den Kern des Beworbenen auf den Punkt gebracht - so auch hier, sehr oft aber auch extrem beschönigt. Bei manchen Propaganda-Stilen (Leni Reifenstahl) wurde exakt diese Ästhetik zuerst als schön empfunden und erst danach zum Schrecken, da sie zu sehr mit dem Produkt in Verbidnung gebracht wurden. Bei diesen Bildern verbunden mit dem mehr als platten Slogan weiß man gleich woran man ist. Propaganda, schiach wie das beworbene Produkt selbst.
Letzten Endes zahlt der österr. Steuerzahler für eine hirn- und herzlose Werbung damit er selbst endlich an das Produkt glaubt! TB

Hiermit widmen wir der Marketing-Abteilung der OENB sowie der einfallslosen Werbeagentur Himmer, Buchheim & Partner den Song des Tages! TB

10:02 | Leser-Anmerkungen zu den Fettklöpsen in der Sauna
(1) Sollte es nicht korrekt heissen: "Grenzenlos bezahlen FÜR den EURO!"? Das Produkt ist in jedem Fall ähnlich konstituiert wie die Werbeträger ... aus dem Leim gegangen, unbeweglich, verfettet, überm Zenith, usw. Eigentlich gilt es heutzutage nur noch GENAU hinzusehen. Die Realität liest sich wie ein offenes Buch. Da ist kaum mehr was hintergründig, bis auf das Geschriebene. Die Realitäten starren einen an, bis einem die Lust auf das Mittagessen vergeht ...

(2) wir sind mit diesem Video schon ziemlich nah an dem Bild, daß der Kaiser (OeNB) nackt ist....

12.03.2019

09:03 | n-tv: Powell: "Trump kann mich nicht feuern"

Es ist ungewöhnlich, dass die Chefs der US-Notenbank Interviews im Fernsehen geben. Genauso ungewöhnlich ist aber auch die Dauerkritik an ihnen durch den amtierenden Präsidenten. Fed-Chef Powell sieht seinen Job dennoch nicht in Gefahr - und erklärt auch, warum.

Sein Job per se weniger als sein ganzes Haus und damit nachgelagert erst sein Job! TB


08:49
 | gs: Zentralbanken kaufen Gold wie verrückt

... Der Vorsitzende der Federal Reserve hatte sich Trumps Willen gebeugt und machte einen Rückzieher von seiner aggressiven Haltung, die 2018 vier Zinserhöhungen einbrachte und drei bis vier Weitere für 2019 vorsah. Er sagte, er würde geduldig sein. Ende Januar sagten sie erneut, dass sie geduldig blieben. Sie hatten es nicht eilig, Zinserhöhungen durchzuführen. Das veränderte unsere Prognose.

11.03.2019

12:02 | cash: Chinas Zentralbankchef warnt vor Finanzrisiken

Chinas Zentralbankchef Yi Gang hat vor finanziellen Risiken gewarnt. China stehe in diesem Jahr vor «mehr Herausforderungen und Veränderungen».

Daher das massive Goldengagement der chin. ZB! TB

08:17 | mises: Zentralbank-Marxismus

Im „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus dem Jahr 1848 nennt Karl Marx (1818-1883) zehn sogenannte „Maßregeln“ – despotische Eingriffe in die Eigentumsrechte –, die für die gesellschaftliche Umwälzung, die zum Kommunismus führen soll, notwendig seien. Maßregel fünf ist die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“. Eine überaus hellsichtige Forderung. Umso mehr, als in der Zeit, als Marx sie formuliert hat, Edelmetalle, Gold und Silber, Geld waren.

Den 5. Punkt des Kommunisitischen Manifest des Marx-Bruders hatten wir zwar schon einmal. Aber in der Bearbeitung von Thorsten Polleit wirkt so was stets wie eine Oscar-würdige Neuverfilmung! TB

10.03.2019

17:19 | faz: Whatever it takes..

Mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staats begann vor zehn Jahren die Euro-Krise. Seither hat die Europäische Zentralbank (EZB) alles in ihrer Macht Stehende getan, um den Euro zu erhalten und die Schuldenkrise zu überwinden. Das erste Ziel hat sie erreicht, beim zweiten aber hapert es. Seit dem ersten Quartal 2009 ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im Schnitt nur um jährlich 0,9 Prozent gewachsen, und die Kerninflationsrate blieb mit gerade mal 1,2 Prozent deutlich unter ihrem Ziel.

Seit wenigen Monaten schaltet die faz gehörig auf ZB-Skeptik um - auch in diesem Artikel.Leicht verhalten aber trotzdem! Etwas spät, trotzdem erfreulich! TB


07:54
 | geolitico: Draghi setzt Verarmungspolitik fort

Obwohl die EZB die Zinsen schon seit Jahren auf null gesetzt hat, mehren sich die Zeichen eines Wirtschaftsabschwungs. Angesichts dieser Entwicklung hat EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag, den 7. März 2019, endgültig kapituliert und verkündet, dass die Nullzinspolitik nicht, wie avisiert, im Sommer beendet werde, sondern mindestens bis zum Jahresende beibehalten werde. Darüber hinaus werde die EZB ab September dieses Jahres bis 2021 jedes Quartal neue zweijährige Kredite an Banken vergeben.

09.03.2019

17:38 | focus: Professor Sinn warnt: „Deutschland ist zum Selbstbedienungsladen geworden“

Lange verdeckte die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland viele Probleme. Doch nun kommen sie nach und nach ans Licht. Ex-Ifo-Chef Hans-Werner Sinn sieht mehrere Risiken auf Deutschland zukommen – und bezieht Stellung.

Großartiger Artikel mit irrefürhender Überschrift. Eine Nation wird nicht so einfach von selbst zum Selbstbedienungsladen. Da gehören schon Generationen verräterischer Politkern dazu, die von Eurem Geld leben und dafür in Euren Namen aus Euch Sklaven gemacht aber für Ihr eigenes Leben große Vorteile herausgezogen haben! TB

08.03.2019

14:37 | watergate: Plant der IWF ein Goldverbot für Privatanleger?

Der Internationale Währungsfonds (IWF) könnte bald ein Goldverbot für Privatanleger in der Europäischem Union vorschlagen. Erst jüngst beschäftigte sich der IWF mit der Idee, auf den Besitz von Bargeld Strafzinsen zu erheben. In einem „Diskussionspapier“ beschäftigt sich jetzt der IWF-Ökonom Johannes Wiegand mit der Einführung des Goldstandards im Europa des 19. Jahrhunderts. Darin macht er Deutschlands Übergang zur Goldwährung nach der Reichsgründung von 1871 für die große Wirtschaftskrise der 1870er Jahre mitverantwortlich.

Genau mein Humor: die Zentralbanken kaufen seit Jahren Gold, dass die (Tresor-)Tür ned zuageht und erklären uns gleichzeitig das Gold der Krisenverstärker Nr 1 ist! TB

14:40 | dazu passend - presse: Ein Goldverbot wird es nicht geben! TB

14:43 | b.com Bildungsservice: Das Goldverbot in den USA!
Am 6. März 1933 verbot der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt den Banken während der Bankfeiertage die Auszahlung von Gold und den Handel mit Devisen. Bereits 3 Tage danach wurde durch den "Emergency Banking Act" dem Präsidenten erlaubt, Einfluss auf den Gold- und Devisenhandel zu nehmen. So sollte der Abzug von Gold aus den USA verhindert werden. Sodann unterzeichnete Roosevelt am 5. April 1933 die Executive Order 6102. Hiermit wurde der private Goldbesitz in den USA ab dem 01. Mai 1933 verboten. Das Goldverbot trat in Kraft.

13:43 | ifw: MMT the New Old Buzzword

One of the themes you’ll see recently is this push for acceptance of “MMT” or modern monetary theory. As we’ll see, this isn’t a new concept, it’s simply one that’s being given a lot of air time because our current politics have a lot of communist/socialists on board. Consider Bernie for example. He freely admits hes a socialist.

09:44 | Thorsten Polleit "EZB zementiert “japanische Zinsverhältnisse” must read!!!

Auf seiner Sitzung am 7. März 2019 hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen. Der Hauptrefinanzierungszins beträgt 0%, der Einlagenzins minus 0,4%, der Zins für die Spitzenrefinanzierung 0,25%. EZB-Präsident Mario Draghi verkündete zudem, dass der Leitzins in 2019 nicht angehoben wird, möglicherweise sogar noch länger auf der Nullgrenze verbleibt. Zudem betonte er Indikatoren, die auf eine weitere Konjunkturabkühlung im Euroraum hindeuten.

Der EZB-Rat hat zudem beschlossen, dass den Euro-Banken von September 2019 bis März 2021 eine Serie von neuen langlaufenden Kredite („TLTROs-III“) mit einer Laufzeit von jeweils zwei Jahren angeboten wird

[Anmerkung: Die EZB hatte bereits 2011 langlaufende Kredite an Euro-Banken mit dreijähriger Laufzeit („LTROs“) gewährt. In 2014 vergab sie weitere derartige Kredite („TLTROs-I“ und „TLTROs-II“) mit Laufzeiten von bis zu vier Jahren – zu Kreditzinsen zwischen –0,4 und 0%. Das Kreditvolumen der TLTROs-II beläuft sich derzeit auf etwa 739 Mrd. Euro. Mit derartigen Krediten ersetzt die EZB vor allem die Kapitalmarktfinanzierung der Banken.]

WIE IST DIE ENTSCHEIDUNG ZU BEWERTEN?
Sparern und Anlegern bürdet die EZB weiter (nach Abzug der laufenden Inflation) negative Realrenditen auf ihr Geldvermögen auf: Das Geldvermögen verliert seine Kaufkraft. (Allein die Deutschen halten 3,7 Billionen Euro in Form von Bankeinlagen, die vermutlich größtenteils einem negativen Realzins unterliegen.)

Die geldpolitische Hilfestellung der EZB gilt den verschuldeten Staaten. Ihnen verschafft sie die Möglichkeit, Kredite zu sehr niedrigen Zinsen aufzunehmen und fällige Kredite problemlos durch neue Kredite, die geringe Zinskosten haben, zu ersetzen. Die Null- und Negativzinspolitik der EZB ist hingegen Gift für die Euro-Banken: Zinsmargen und Zinserträge schrumpfen. Zudem verschlechtert die Abflachung der Euro-Zinskurve, für die die EZB-Politik ebenfalls sorgt, die Gewinnmöglichkeiten für die Euro-Banken.

Die akuten und nach wie vor nicht gelösten Probleme bei vielen Euro-Banken zeigen sich in den stark gefallenen Bankaktienkursen und geringen Bewertungsmaßen (wie zum Beispiel Price-to-Book-Ratios).

„JAPANISCHE ZINSVERHÄLTNISSE“
Es ist zwar hier nicht der richtige Platz, um eine detaillierte Erklärung auszubreiten: Aber es soll an dieser Stelle doch kurz darauf hingewiesen werden, dass die EZB dabei ist, „japanische Zinsverhältnisse“ im Euroraum zu zementieren.Wie die nachstehende Graphik illustriert, hat die Bank von Japan durch ihre Geldpolitik die Kurz- und Langfristzinsen auf beziehungsweise unter die Nullgrenze gebracht. Ein solches Szenario ist auch im Euroraum unter der herrschenden EZB-Geldpolitik sehr wahrscheinlich.

GOLD HALTEN
Die Kaufkraft des Euro wird durch die EZB-Geldpolitik sehr wahrscheinlich weiter herabgesetzt werden, nach innen und nach außen. Eine Möglichkeit, den Geldvermögensverlusten zu entkommen, besteht im Halten von Gold. Langfristig gesehen kann die Kaufkraft des Goldes – anders als die Kaufkraft von Euro-Bankguthaben – nicht durch die EZB-Geldpolitik entwertet werden.Beispielsweise hat die Kaufkraft des Goldes, in Euro gerechnet, seit Einführung des Euro Anfang 1999 bis Februar 2019 um 207% zugenommen, die der verzinslichen Euro-Bankguthaben nur um 2% (vor Steuern).

Die Vergangenheit ist zwar kein Indiz dafür, wie die Zukunft aussehen wird. Allerdings spricht eine Reihe von Faktoren dafür, dass das Gold zu aktuellen Preisen nicht überteuert, sogar eher zu billig ist; und dass es, langfristig gesehen, die bessere Wahl ist gegenüber Euro-Bankguthaben.

07.03.2019

16:03 | Leser-Zuschrift "MMT"

MMT, davon werden wir jetzt wohl ständig hören. Die grosse Transformation kann nur mit dieser "Modernen Monetären Theorie " umgesetzt werden. Steuern wären zur Staatsfinanzierung nicht mehr nötig, sondern nur noch um Verteilungsgerechtigkeit herzustellen und überschüssige Liquidität zu sterilisieren. Anerkannt wird jedoch, daß diese Theorie nur bei finanziell völlig souveränen Staaten funktioniert. Also eigentlich nur die USA mit der FED könnten MMT, spöttisch auch Magic Money Tree genannte Theorie ausprobieren. Wie unsere EU das Gesamtpaket (Klimaziele, Energiewende, gesellschaftlicher Umbau, Neudefinition des Eigentumbegriffes, grenzenloser Sozialstaat usw,) ohne souveräne Zentralbank stemmen soll bleibt ein Geheimnis.
Ein historisch einzigartiges Experiment. Es ist übrigens grober Unfug, daß der Sozialismus bisher noch immer gescheitert sei. Die nützlichen Idioten , die halfen ihn einzuführen, sind bisher immer gescheitert. Der geplante Vermögenstransfer hat immer zuverlässig funktioniert. ( Fragt mal einen russischen oder ukrainischen Oligarchen ob der Kommunismus ein Fehler war ).
Besonders der Abschnitt wo ausgeführt wird, daß man mit dem neuen Geld keine Rohstoffe (Gold und Silber ) bezahlen kann ist spannend :

Final freedom from the domestic money market exists for every sovereign national state where there exists an institution which functions in the manner of a modern central bank, and whose currency is not convertible into gold or into some other commodity. The United States is a national state which has a central banking system, the Federal Reserve System, and whose currency, for domestic purposes, is not convertible into any commodity.
Modern Monetary Theory Isn’t Helping
https://www.jacobinmag.com/2019/02/modern-monetary-theory-isnt-helping
Und jetzt stellt Euch mal vor, die Zentralbanken würden die für das Überleben des Planeten benötigten Mittel dem Staat zur Verfügung stellen und zins und tilgungsfrei dauerhaft in die Zentralbankbilanz nehmen. Ebenso alle bisher ausgegebenen Staatsanleihen, ja auch die aus den Pensionsfonds und Lebensversicherungen. Und dann stellt Euch vor es gäbe eine CAC-Klausel.

11:13 | welt: Die EZB schafft sich das perfekte Alibi

Schockprognosen sind diese Woche offenbar en vogue. Kurz nachdem die Ökonomen der OECD Politik und Märkten mit einem drastisch gesenkten Konjunkturausblick gedroht haben, wartet der nächste Schlag. Auch die Wachstums- und Inflationsprognosen der Europäischen Zentralbank (EZB), die auf der heutigen Zinssitzung veröffentlicht werden, könnten kräftig zurechtgestutzt werden.

Ein Alibi ist in der Kriminalistik der Beweis darüber, dass ein Beschuldigter oder Verdächtiger sich zur Tatzeit nicht am Tatort aufgehalten hat und somit als Täter nicht in Frage kommt.
Die EZB war über die letzten 20 Jahre am Schalten und Walten und hat genau KEIN Alibi, für den "Tatzeitpunkt"! 100 % schuldig, für das, was kommen wird! TB

06.03.2019

17:58 | wnm: Crash-Gefahr: EZB bereitet sich auf Schock an den Märkten vor

Die EZB bereitet sich lauf Bloomberg auf einen Schock an den Finanzmärkten vor. Ungenannte Quellen sagten der Nachrichtenagentur, dass die EZB ihre TLTRO-Kredite wieder aktivieren könnte, mit denen sich die Banken mit billigen Krediten eindecken können.


16:24 | Leser-Zuschrift "Immunität der Weltbank aufgehoben"

Lieber Herr Bachheimer, liebes TB-Team, bin zu später Stunde noch über eine interessante Nachricht gestolpert, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte:
nach einem Urteil des US Surpreme-Court von Ende Februar wurde die Immunität der bis dato unantastbaren Weltbank aufgehoben und somit Geschädigten der Klageweg eröffnet. Erstritten hatte dieses bahnbrechende Urteil eine Gruppe indischer Fischer, deren Gewässer durch ein Kraftwerk verseucht wurden, welches eine Unterorganisation der Weltbank finanziert hatte. Das war bereits der zweite Schlag gegen die Tentakeln der Internationalisten, denn kurz zuvor hatte Trump den Ökonom David Malpass, einen erbitterten Kritiker der Weltbank, an deren Spitze
berufen.
Hier die links:
https://www.youtube.com/watch?v=1tQR-kkX4Xk
https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-02-27/u-s-supreme-court-rules-against-world-bank-arm-on-immunity?utm_source=google&utm_medium=bd&cmpId=google
https://www.handelsblatt.com/politik/international/david-malpass-trump-will-einen-kritiker-der-weltbank-zu-ihrem-neuen-chef-machen/23948912.html?ticket=ST-3318300-OwzDmTNe3IKke6b2CHc7-ap3

Popkorn bereithalten! Es wird spannend. Vielen Dank für die tägliche Fleißarbeit und liebe Grüße

05.03.2019

13:35 | mm: Das monetäre Endspiel steht bevor

Vor zehn Jahren erreichte die Panik an den Finanzmärkten ihren Höhepunkt. Die Notenbanken verhinderten damals die Kernschmelze. Der Preis war allerdings hoch. In der nächsten Krise müssen sie alles auf eine Karte setzen. Das Endspiel der bestehenden Geldordnung steht bevor.

Die starken Gold-Zukäufe der Notenbanken in den Jahren 17/18 sind der beste Beweis dafür! Die wissen bereits das, was "Volk" niemals wissen darf! TB

13:40 | dazu passend der Zitaten-Kracher von Ludwig von Mises:
“Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem”


09:44
 | fuw: Weiche und harte Landungen

Der deutsch-amerikanische Ökonom Rudi Dornbusch schrieb 1998, kein Aufschwung sterbe eines natürlichen Todes. Stets mache ihm die Zentralbank den Garaus. In den markigen Worten des 2002 verstorbenen Dornbusch: «None of the postwar expansions died of natural causes, they were all be murdered by the Fed.»

04.03.2019

12:50 | watergate: JETZT werden die Weichen für die weitere Enteignung gestellt – neuer Euro-Präsident

Im Oktober wird die Europäische Zentralbank EZB einen neuen Präsidenten bekommen. Mario Draghi, vormals bei Goldman Sachs, muss gehen. Der Mann, der die Zinsen immer nur in eine Richtung verändert hat: nach unten. Die Hoffnung auf eine Wende zum Guten, zu „natürlich“ positiven Zinsen, müssen wir alle allerdings wohl begraben. Schon jetzt wird klar, dass die möglichen Nachfolger uns allen eher noch mehr als weniger in die Taschen greifen werden.

Was denn sonst? Zentralbanking im FIAT-System ist IMMER eine Einbahnstrasse! TB

10:18 | konjunktion: Die wiederkehrenden Ablenkungsmanöver und 65 Milliarden US-Dollar Bilanzrückführung der Fed

Seit mehreren Monaten schreibe ich davon, dass die Gespräche zwischen der Trump-Administration und Nord-Korea nichts weiter als ein Kabuki-Theater sind und auch weiterhin nichts als ein reines Ablenkungsmanöver bleiben werden. Nord-Korea wird seine Nukleartechnologie bzw. -waffen nicht aufgeben oder aushändigen – und Trump, wie auch seine ihn kontrollierenden Bankeneliten, wissen das nur zu genau. Nord-Korea wird weiterhin als perfektes Pulverfass fungieren; ein Staat bzw. eine Region, die man jederzeit “hervorholen” kann, um einen Krieg loszutreten und um die Spannungen wischen Peking und Washington zu erhöhen.

10:01 | sputnik: Schweizer Notenbank nimmt zwei Milliarden ein

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im vergangenen Jahr durch die Negativzinsen erneut Milliarden verdient. Sie spülten der Zentralbank nach Angaben von Montag 2,05 Milliarden Franken in die Kasse, wie die Agentur Reuters mitteilte.

03.03.2019

13:37 | Eilmeldung! Epochaler Leak: Rückkehr zum Goldstandard am 29. März! Das heimliche Komplott der Zentralbanken!

Die renommierte italienische Finanzzeitung „Il Sole 24 Ore“ (das ist in etwa das „Handelsblatt“ von Italien) hat ein Dokument zugespielt bekommen, das eine Bombe für die globalen Finanzmärkte der Welt ist. Die Zentralbanken der Welt haben nicht ohne Grund in den letzten Jahren fieberhaft Gold gekauft und gehortet und in ihre eigenen Tresore zurückgeholt. Mit dem Tag des Brexits werden die Zentralbanken weltweit eine Art Goldstandard einführen: Gold wird offiziell wieder Geld, wie es vor Bretton Woods war, bevor Präsident Nixon den Goldstandandart beendete. Das alles hat hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Bis jetzt, wo die „Il Sole 24 Ore“ das Papier in die Hände bekommen hat. Wir geben hier den Sachverhalt wieder, wie wir ihn in mehreren seriösen, italienischen Quellen gefunden haben. Weder im englichssprachigen Raum, noch französischssprachigen und schongar nicht deutschsprachigen Raum haben wir das gefunden.

 

08:36 | gs: Wie Sparer doppelt bestraft werden sollen

Eine Personalie, hinter der viel mehr steckt als nur die zum 1. Juni fällige Ablösung des Belgiers Peter Praet durch den Iren Philip Lane als EZB-Chefvolkswirt. Während Praet dafür bekannt ist, seine Meinung - im Zweifel auch gegen die von EZB-Präsident Mario Draghi - offen auszusprechen, muss Lane das erst unter Beweis stellen. Sein tadelloser Ruf kann ihm dabei sicher helfen. Doch das allein reicht nicht aus, wenn es darum geht, eine härtere Geldpolitik durchzusetzen. Für die steht Lane nämlich nicht, sondern eher im Gegenteil, wie aus EZB-Kreisen zu hören ist.

Natürlich muß der Sparer doppelt bestraft werden, und das aus 2 Gründen:
1. Sparen ist absolut unEUropäisch - wo kommen wir denn dahin, dass der, der auf Konsum verzichtet zugunsten seiner Zukunft in derselben besser gestellt ist, als der schnöde Verbraucher?
2. Die EZB produziert zwar Geld und das fast uneingeschränkt, und trotzdem braucht sie das Eure, weil sonst funktioniert "das System nicht" - fuck it! TB

02.03.2019

12:46 | netzfrauen: Endlich, ein historischer Sieg! Weltbank kann verklagt werden! Die Weltbankgruppe steht nicht über dem Gesetz! – Historic Supreme Court Win: World Bank Group Is Not Above The Law

Seit Jahren arbeitet die Weltbank so, als ob sie „über dem Gesetz“ steht, und ihre Forderungen werden von schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen begleitet. Früher zerbombte man ein Land, wenn man dessen Rohstoffe haben wollte. Heute gibt man einem Land Kredite und nimmt ihm so alles, was es hat. Nirgends wird es deutlicher als bei dem Thema WASSER – „Willst du Kredite, dann privatisiere dein Wasser.“ Doch es betrifft nicht nur das kostbare Gut: Als Ghana den Import von landwirtschaftlichen Produkten stoppen wollte, um seine eigene Wirtschaft zu fördern, wurde das abgeschmettert, denn Ghana hatte Kredite erhalten und wurde gezwungen, seine Industrie und seine Landwirtschaft für den globalen Wettbewerb zu öffnen. Die Weltbank aber, auch der Internationale Währungsfond (IWF) tun so, als genössen sie Immunität. Die IFC hat ihren Hauptsitz in Washington, zusammen mit dem Rest der Weltbankgruppe, da die US-Regierung mit Abstand der größte Anteilseigner dieser Organisationen ist, und sie darf jetzt auch vor US-Gerichten verklagt werden. Die Kläger sind Mitglieder lokaler Fischer- und Bauerngemeinschaften, deren Lebensunterhalt, Luftqualität und Trinkwasser durch das Projekt, welches von der Weltbank finanziert wurde, zerstört wurde. Weitere Klagen werden jetzt folgen!

Ein Sieg gegen den Globalismus! Die Weltbank muss fallen, damit wir leben können! AM 

 

09:24 | n-tv: EZB - der Ausstieg vom Ausstieg! Sparern stehen weiter magere Zeiten bevor!

Wer über diese Meldung überrascht ist, wird zu einer Strafe - oder besser gesagt Therapie - von täglich 3 Mal "b.com nicht unter 20 Minuten-lesen" verdonnert! Dann hat es sich auch mit den Überraschungen! TB

01.03.2019

19:56 | f&k: Italien: Finanzökonomie in Perversion!

Bei allen klugen Statements, irgendwie kann man sich an den beiden auch sattsehen. Für die, die noch nicht satt sind, sei dies hier gebracht! TB


07:49
 | gs: Die Umwertung aller Werte

Mit ihrer Niedrig- und Negativzinspolitik höhlt die Europäische Zentralbank (EZB) - für die Öffentlichkeit vermutlich nicht immer klar erkennbar - die Grundbedingungen für den wirtschaftlichen Wohlstand aus: Sie sorgt - um mit Friedrich Nietzsche zu sprechen - für eine weitreichende und tiefgehende Umwertung aller Werte.

Weniger Rendite - höhere (Häuser-)Preise! Danke EZB für den Wohlstand, denn Du uns bringst! TB

08:16 | dazu passend - mises: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich! TB

28.02.2019

19:55  | beyond the obvious: Bereitet IWF Goldverbot vor?

Nun berichtet die Welt von einem neuen Papier des IWF, in dem Gold zum „Brandbeschleuniger“ von Krisen erklärt wird. Um es vorweg zu schicken: Der Goldstandard funktioniert bei wachsenden Bevölkerungen nicht. Doch wie die Deutsche Bank (auch hier betrachtet) schön vorrechnete, kann es durchaus sein, dass eine Rückkehr zu einer solchen Ordnung möglich wäre, sobald die Bevölkerung wieder stagniert – oder gar rückläufig ist, was zumindest für die Industrieländer zutrifft.


19:23  | RT: Dänische Regierung plant Abschaffung von Bargeld bis 2030

Die dänische Regierung erwägt eine Änderung der geltenden Gesetze, die es für die überwiegende Mehrheit der Geschäfte zur Pflicht machen, Barzahlungen zu akzeptieren. Die Maßnahme ist ein Schritt in der von Kopenhagen geplanten Abschaffung von Bargeld bis 2030.


05:33
 | welt: Strafzins-Ära beschert der Bundesbank einen Milliardengewinn

".... Die deutschen Sparer mögen unter der Nullzinspolitik beziehungsweise den Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) leiden. Zumindest die Deutsche Bundesbank profitiert neben dem deutschen Finanzminister aber enorm davon. Die oberste deutsche Währungsbehörde hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Sie verbuchte für das Jahr 2018 einen Jahresüberschuss von 2,5 Milliarden Euro. Nach Rücklagendotierung verblieb ein Bilanzgewinn von 2,4 Milliarden, den die Bundesbank in voller Höhe an das Bundesfinanzministerium abgeführt hat."

Überrascht? Wohl eher nicht. Schließlich liegt es in der Natur von FIAT-Zentralbanken, Fleißig zugunsten von Bürokratie/Reich schleichend zu enteignen. HP

27.02.2019

16:30 | MMNews: Bericht: Weidmanns Chancen auf EZB-Chefposten steigen

Die Aussichten für Bundesbankpräsident Jens Weidmann auf den Posten des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) sind offenbar wieder gestiegen. Laut eines Berichts der Wochenzeitung "Die Zeit" sind hochrangige Regierungsmitglieder mit den Konsequenzen eines möglichen Wechsels befasst.

Wir erinnern uns ungern an den merkwürdigen Rückzug von Axel Weber, als dieser fast schon fix EZB-Chef hätte werden sollen. Es steht zu befürchten, dass sich dieses (Schau-)spiel wiederholt! TB

Die Leseratte
Am Ende wird vermutlich kein Deutscher irgend einen wichtigen Posten innehaben. Aber jetzt wissen wir wenigstens, warum Weber (und andere) kürzlich so gegen Orban gehetzt haben und seine Partei unbedingt aus der "Europäischen Volkspartei" EVP drängen wollten: Es ging überhaupt nicht um Fidesz sondern ausschließlich um die Karrierechancen von Weber! Kotz.

24.02.2019

14:56 | konterrev: Financialization and the moral hazard of central banking and fiat money

In the wide literature on the phenomena of financialization, ranging meanwhile from social sciences to economics and anthropology, a few aspects of the interplay between money, debt and power relations are highly underrepresented…

08:24 | gs: Der dubiose Währungsfonds

Christine Lagarde, IWF-Chefin nach Dominique Strauss-Kahn, lässt gern ihre verbalen Muskeln spielen, wenn es darum geht, den IWF gegen EZB und EU in Stellung zu bringen. Das hat sie vor einiger Zeit mal so formuliert: Kurzfristig sei eine kreative und innovative Geldpolitik erforderlich, notfalls durch den erneuten Einsatz unkonventioneller Instrumente - ein Affront gegen EZB-Chef Mario Draghi, den Herrscher über die Geldpolitik von Amts wegen. Und was fiel dazu dem EU-Chef Jean-Claude Juncker ein? Er zeigte sich mit Lagardes Vorstoß überwiegend einverstanden.

Die bizrre Welt des IWF - wenn ein Muskel- und Wirbelloser die Muskeln spielen lässt - mit geborgtem oder abgepreßtem Geld! TB

23.02.2019

08:21 | geolitico: Der letzte Akt der Notenbanken

Die Konjunktur verschlechtert sich zusehends. Und so stellt sich die Frage, was die Geldmagier der Europäischen Zentralbank rund um EZB-Präsident Mario Draghi nun aushecken werden, um das System noch länger am Laufen zu halten. Im Gegensatz zur FED konnte die EZB durch das Zwangskorsett des Euros die Zinsen nicht erhöhen, um sich einen Puffer aufzubauen für die nächste Krise. Die Ausgangslage für eine erneute Krise ist denkbar schlecht. Die Auswirkungen der Finanz-und Eurokrise sind immer noch spürbar, und die Medikamente haben lediglich die Symptome bekämpft, aber der Patient ist nicht stabil.

Natürlich stimmen wir alle in den Chorus der ZB-Kritiker ein und jubilieren "Das Waffenarsenal ist leer"! Aber unterschätzten wir niemals die kreativität von Notenbanker. Kreativität und Einsatz sind groß und eigentlich bewundernswert. Gleich wie die wirklich guten Trickspieler planen sie ihre Coups mit Einsatz, Fleiß und Akribie, sodaß man sich fragt, warum die nicht gleich "was Ehrliches" arbeiten? TB


10:04 | Leser-Kommentar ergänzend zum Kommentar zu: Negativzinsen haben ausgedient

zwar habe ich die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung „normaler Geschäftsbanken“ mit den Daten nicht auf dem Schirm, jedoch zur rückläufigen Ertragskraft der kleineren regionalen Banken ist aus meiner aktuellen Sicht anzumerken, dass die Roherträge nicht so stark sinken oder gesunken sind, wie von einigen prognostiziert.
Zumindest berichten einige regionale Häuser im ländlichen Raum zuletzt von einem deutlichen Kreditwachstum z.B. im privaten Wohnungsbau (zunehmende Menge gleicht rückläufigen Preis nahezu aus). Weiterhin können durch Filialabbau und Personalkonzentration laufende Kosten reduziert werden. Ich schätze die Analyse von Dr. Krall, jedoch klare zeitliche Prognosen sind weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Wie wir schon erfahren haben, gibt es immer noch einen weiteren Ballon, der aufblasbar scheint. Natürlich kann es immer sein, dass ein größerer Ballon platzt. Bisher war es aber auch nicht so, dass man gewartet hat, bis die Überdehnung zu groß war, vielmehr kam ein kleiner, bewusster, geplanter Stups mit der Nadel hinzu. Vermutlich wird es künftig wieder so sein.

17:25 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
So, wie ich es verstanden habe, wurde ja auch nicht behauptet, dass 2020 alles zusammenbricht, sondern dass ab dann die massiven Probleme für Banken immer existenziellerer Natur werden. Doch der Punkt mit den möglichen Kosteneinsparungen dürfte nur ein schwaches Argument sein. Es ist nicht das Problem, Kosteneinsparungspotential zu finden, sondern es auch wirksam zu heben. Wenn Personaleinsparungen durchgeführt werden sollen, dann müssen die arbeitsrechtlichen Vorgaben deutlich vom Gesetzgeber gelockert werden, denn sonst müssten horrende Abfindungen gezahlt werden und dafür wieder Rückstellungen gebildet werden, die den Kosteneinsparungseffekt sofort wieder konterkarieren. Also aus Sicht der Bank keine Lösung. Ich möchte die Politiker sehen, die in Wahljahren die arbeitsrechtlichen Regelungen aufweichen, damit der Kosteneinsparungseffekt bei den Banken in der Bilanz auch eintritt. Aber genau solche Maßnahmen sind Möglichkeiten, den ganzen Prozess hinauszuzögern. Aber wie wahrscheinlich ist so etwas?

 

22.02.2019

09:13 | fuw: Die Negativzinsen haben ausgedient

Fünf Jahre negative Leitzinsen sind genug. Am 4. Juni 2014 beschloss die Europäische Zentralbank, den Einlagesatz unter null auf –0,1% zu schieben. 2016 setzte sie ihn auf –0,4% fest. Damals herrschten andere wirtschaftliche Bedingungen als heute. Wenn gegenwärtig über Zinserhöhungen diskutiert wird respektive darüber, dass die EZB die Leitzinsen noch lange nicht erhöhen kann, sollten die Argumente nicht für die Negativsätze gelten.

Negativzinsen sind ein Schwachsinn, der nur wenigen dient und vielen was kostet - wir wissen das. Aber es ist eigentlich beachtlich, wie gut die Banken bzw. deren Kunden die Einführung dieses Zinsniveaus verdaut haben. Bei Aufkommen des Negativzinses habe ich gedacht, das wird das Vertrauen der Kunden vollends zerstören und es würde zum Bankrun kommen. Aber Schlafschaf blieb seiner Bank treu! Wie lange die Banken allerdings wirklich noch GEschäfte machen werden, bleibt fraglich! TB

16:43 | Leser-Kommentar
Tja, das ist die große Frage, ob die Banken die Einführung des Negativzinses gut verdaut haben oder ob dieser Eindruck auch nur vermittelt werden sollte. Den Banken war bisher nicht viel anzumerken, weil sie laut Dr. Krall sukzessive die Drohverlustrückstellungen nach und nach aufgelöst haben, was zu zusätzlichem Ertrag führt. Zwar kein operativer Ertrag, aber immerhin Ertrag. Damit konnte man den negativen Effekt der Negativzinsen kaschieren/abpuffern und ein Schrumpfen des Eigenkapitals verhindern, was ja aufgefallen wäre. Doch diese Puffer sind laut Dr. Krall 2020 aufgebraucht und dann beginnen die direkten Einschnitte ins Eigenkapital. Die Banken haben ein Cost-Income-Ratio von durchschnittlich 70 Prozent und sie verlieren Jahr für Jahr etwa 10 Prozent an Ertrag. Dies war die Ausgangslage in 2017.

Das heißt, es blieb Ihnen 2017 noch etwa 3 Jahre, bis die Cost-Income-Ratio auf 100 Prozent steigt. Wenn also 2020 die Kosten genauso hoch wie die Erträge sind, geht es endgültig ans Eigenkapital, denn noch vorhandene Puffer sind dann laut Dr. Krall vollständig abgebaut. Und sinkendes Eigenkapital bedeutet geringere Kreditvergabefähigkeit, also deflatorische Auswirkungen. Man darf wirklich gespannt sein, was sich die Herrn und Damen der EZB und der Politik (auch vielleicht Rechtswidriges) einfallen lassen, um dies hinauszuzögern. Laut Dr. Krall ist das Volumen an Verlusten, das sich da aufbaut, einfach zu riesig, um es verhindern zu können. Aber Hinauszögern könnte noch klappen. Z.B. durch die Streichung von Negativzinsen oder leicht positiven Zinsen. Aber bei steigenden Zinsen bekommen dann die Zombieunternehmen massive Probleme. Also das selbe Problem für die Banken, nur verzögert und "von der anderen Seite". Die einzige Unbekannte ist eigentlich nur, was man sich Korioses zur Verzögerung der zwangsläufigen Entwicklung einfallen lassen wird. Aber verdaut ist anscheinend leider nichts. Wie immer kann ich seine Bücher nur jedem ans Herz legen. Mehr Insiderwissen geht nicht.

21.02.2019

11:02 | fmw: Wirkung der EZB-Anleihekäufe „nicht bewiesen“ – Chefvolkswirt warnt vor Teufelskreis

Die Ökonomen Adam Elbourne und Kan Ji arbeiten für das niederländische Wirtschaftsministerium. Sie haben gestern eine Studie veröffentlicht. Demnach soll es bis dato keinen Beweis dafür geben, dass das gigantische Anleihekaufprogramm der EZB „QE“ (immerhin 2,6 Billionen Euro Volumen) einen nachweisbaren Effekt auf die Volkswirtschaft der Eurozone hatte.

Anleihekäufe durch eine Zentralbank sollen den Marktteilnehmern siganlisieren, dass die EZB die Wirtschaft nicht in die Deflation abrutschen lässt. In weiterer Folge bewirken solche Käufe falsches Vertrauen und somit absolut falsche Preise. Jede in China gefakte Gucci-Tasche hat in sich mehr Seriösität, zumal hinter dieser Fälschung wenigstens eine Produktivität steckt! TB


08:12
 | fuw: US-Notenbank will Bilanzabbau beenden

Die US-Notenbank erwägt, den Abbau ihrer in der Wirtschaftskrise massiv aufgeblähten Bilanz noch in diesem Jahr zu stoppen. Fast alle Teilnehmer des für die Geldpolitik zuständigen Offenmarktausschusses halten es für wünschenswert, dass ein entsprechender Plan «über kurz oder lang» vorgelegt werden sollte. Dies geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der Zinssitzung vom Januar hervor.

09:02 | Leser-Kommentar
Irgendwie war doch klar, dass dies kommt. Auf jeden Fall ist die Beendigung des Geldentzuges bullish für Gold und für die Aktienmärkte. Die Party kann weiter gehen.

20.02.2019

12:04 | ET: IWF-Chefin fordert mehr Investitionen von Deutschland

„Der deutsche Staat könnte mit mehr Geld einige sinnvolle Dinge anstellen, zum Beispiel in die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur investieren oder die Kinderbetreuung ausbauen. Das wären Projekte, die die Wachstumskräfte stärken und die Deutschland angehen sollte“, sagte Lagarde der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Beim Lesen dieser Schlagzeile dachte ich mir "IWF fordert ... diese Worte kenn ich doch" und darob habe ich ein wenig für Euch recherchiert und IWF-Forderungen Sonderzahl gefunden. Dem IWF ist es auch ganz egal, dass sich die Forderungen teilweise widersprechen - Hauptsache gefordert wird!

15.05.2017 | welt: IWF fordert von Deutschland höhere Löhne und Steuerentlastungen
16.06.2017 | fw: IWF fordert über 2 Prozent Inflation bei Nullzinsen
14.05.2018 | tagesspiegel: IWF fordert von Deutschland Arbeitsmarktreformen
14.05.2018 | fnp: IWF: Deutschland soll mehr investieren und Steuern senken
14.05.2018 | news: IWF fordert: Deutsche sollen länger arbeiten
10.05.2017 | zeit: IWF fordert höhere Vermögensabgaben in Deutschland
11.05.2018 | bo: IWF fordert Abgabenentlastung in Deutschland
26.03.2018 | Handelsblatt: IWF fordert 100 Milliarden von Deutschland für die Euro-Rettung
18:07.2018 | Handelsblatt: IWF fordert Deutschland zu mehr Investitionen auf
06.08.2018 | n-tv: IWF fordert höhere deutsche Staatsausgaben
06.08.2018 | stern: IWF fordert von Deutschland Abbau von Exportüberschuss und höhere Staatsausgaben

Für Frau Lagarde der Song des Tages!

b.com fordert von Deutschland: verlasst endlich diesen Unterdrückungsverein IWF/Weltbank!
b.com fordert von den deutschen Medien: die IWF-Forderungen nicht mehr zu bringen
b.com fordert von den deutschen Wählern: wenn Eureo Politker sich diesen IWF-Wahsinn gefallen lassen, wählt sie doch ab! TB

15:50 | Leser-Ergänzung
Hier eine ganz andere Cristine L. Und die Mer..l, ist auch mal ehrlich.
https://www.youtube.com/watch?v=y1OnDgBNlRU 
Vielleicht sogar Thomas´s Geschmack...

16.02.2019

17:49 | fmw: EZB in Panikmodus, Aktienmärkte feiern! Marktgeflüster (Video)

Die EZB scheint nun im Panikmodus zu sein: der Abschwung sei weit stärker als gedacht, daher denkt die EZB über neue LTROs nach – das befeuert vor allem Bank-Aktien, aber auch den Dax, der nun die Lücke zur Wall Street geschlossen hat. Im Handelskrieg das alte Muster: man schürt den üblichen Optimismus, ohne konkret zu werden – immerhin gehen die Gespräche nächste Woche weiter. Vor allem deshalb die Aktienmärkte in den USA in Party-Laune, nur der Nasdaq bleibt zurück.

Modernes Zentral-Banking = "when all what it takes" zu wenig ist! TB

14:53 | grosse Freiheit: IWF-Vorschlag: Steuern auf Bargeld - Die Bargeldabschaffung kommt!

Die US-Korrespondent
Um den Weg für Negativzinsen frei zu machen, schlägt der IWF vor Steuern auf Bargeld zu erheben. Was der Sinn und Zweck dieses Vorschlages ist, schauen wir uns hier mal genauer an.

15:09 | dazu passend - die Interpretation Dirk Müllers! TB

14.02.2019

12:26 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo Januar 2019

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat Januar 2019 von einem Rückgang der Target2 Forderung in Höhe von -98,048 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 868,142 Mrd. Euro. Auch zum Vorjahresmonat sank der Target2 Forderung um -13,910 Mrd. Euro.

10 % Verringerung zugunsten Deutschlands - konjunkturelles Glück?TB

Kommentar des Einsenders
Der jüngste starke Rückgang zum Vormonat kann unmöglich realwirtschaftliche Transaktionen als Ursache haben, es können nur massive Kapitalexporte sein (Finanztransaktionen). Was heute bereits gesichert ist, Italien ist nicht der Gegenpart mit einer sinkenden Verbindlichkeit, denn die liegt nahezu unverändert im Januar 2019, nach den heutigen Daten der italienischen Zentralbank.
Wenn es nicht Italien ist, wer ist es dann?  Da muss man die detaillierten Daten der EZB zu den Target2 Salden abwarten, welche erst Anfang März für Januar veröffentlicht werden. Es könnte die EZB selbst sein, Belgien mit dem Vehikel Euroclear oder eine andere Destination, die Zielort einer massiven Finanztransaktion war?

12.02.2019

17:14 | zero-h: 5 Out Of 6 Global Central Banks Are Still Flooding Markets With Liquidity

In this past weekend’s missive, we discussed the market stalling at the 200-dma. To wit: “We said then the most likely target for the rally was the 200-dma. It was essentially the level at which the ‘irresistible force would meet the immovable object.'”

12:09 | reuters: Weidmann warnt vor Missbrauch der Notenbanken als Krisenfeuerwehr

Die Euro-Zone ist aus Sicht von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann noch längst nicht krisenfest. Zwar sei die Währungsgemeinschaft inzwischen besser gerüstet, mit Turbulenzen im Finanzsystem oder in einzelnen Mitgliedsstaaten umzugehen, sagte Weidmann am Dienstag auf einer Veranstaltung im südafrikanischen Pretoria laut Redetext. “Aber wir haben noch nicht genug getan, um die Euro-Zone ein für alle mal krisensicher zu machen.” Weiterhin müssten Themen wie die fehlende Glaubwürdigkeit von Haushaltsregeln oder die gefährliche Verbindung zwischen Staaten und Banken angegangen werden.

Eines vorweg: wir schätzen Weidmann als einen der wenigen, der "Notenbank" können würde, wenn er nur dürfte! Abe sich jetzt, nachdem die Zentralbanken geschändet und von den Euro-Piraten misbraucht wurden, sein Heimat-Institut, die dereinst edle BuBa zu einer besseren Würstelstand-Filiale ohne Macht degradiert wurde, sich mit Misbrauchswarnungen zu melden, finden wir etwas verspätet und gelinde gesagt etwas frech. Viel früher hätte er sich wehren müssen! TB

12:24 | Leser-Kommentar
(1) der Einsender: Eine Aufgabe der Notanbanken ist sicher auch Krisenfeuerwehr. Wenn die Zinsen zu hoch sind und die Wirtschaft zu stark gebremst wird, dann muss die Notenbank Feuerwehr spielen und die Zinsen senken. Aber wenn die Zinsen schon auf Null sind, was dann? Und wenn sich Länder wie Italien im Dauerkrisenmodus befinden, wie soll die EZB damit umgehen? Der Euro war und ist ein Fehlkonstrukt, das ist klar. Schon alleine deshalb, weil kein Mitglied pleite gehen darf. Wie soll das auf Dauer funktionieren, bei solchen Mitgliedsstaaten?

(2) @ (1) Ich möchte dem Leser hier vehement widersprechen. Dass die Zentralbanken seit Jahrzehnten ständig mit Maßnahmen eingreifen, vergrößert das Problem ja ständig, sodass die nächste Krise immer noch größer wird. Wenn von Anfang an nicht eingegriffen worden wäre, hätten die steigenden Zinsen in einer "kleinen" Krise die falschen Entwicklungen zu Fall gebracht und es hätte eine neue gesunde Wirtschaft neu wachsen können. Woher weiß denn die Zentralbank in ihrer "Allmachtsphantasie", was der richtige Zins ist? Wann sind denn die Zinsen zu hoch? Das kann kein einzelner oder eine einzelne Behörde wissen, sondern nur die Gesamtheit aller Marktteilnehmer, der sogenannte "Markt". Alles andere ist Anmaßung und Planwirtschaft und führt dazu, dass bei den durchgeführten Rettungen die Unternehmen, in denen Kapital falsch allokiert ist, nicht pleitegehen können und das Kapital weiterhin für einen ineffizienten Zweck eingesetzt wird, qualifizierte Arbeitnehmer in Unternehmen weiterhin tätig sind, die am Markt eigentlich ohne Hilfe der Zentralbanken nicht überleben könnten. Deshalb erzähle mir bitte auch niemand, wir würden im Kapitalismus leben. Wir haben mindestens eine geldpolitische Planwirtschaft, und an einer wirtschaftspolitischen Planwirtschaft arbeitet man gerade hart, zumindest in Deutschland.
In einem Punkt kann ich dem Leser allerdings zustimmen: Mittlerweile ist das Problem durch die jahrzehntelange Insolvenzverschleppung durch Zentralbankeingriffe so groß geworden, dass ohne Eingriff eine Katastrophe biblischen Ausmaßes stattfinden würde. Nur unter diesem Aspekt sind die Eingriffe nachvollziehbar, führt aber immer mehr in den Sozialismus und Überwachungsstaat (Gefängnisplanet). Man mag sich aber gar nicht vorstellen, was passiert, wenn in Zukunft ein Eingriff nicht mehr möglich (oder nicht mehr gewollt?) ist oder nicht greift. Dann könnte sich die sogenannte Deagel-Liste doch noch bewahrheiten.

09:33 | gs: Target2-Darlehen: Die Veruntreuung deutscher Leistung

Eigentlich sollten die Target2-Darlehen lediglich vorübergehende (unterjährige) Verrechnungskonten innerhalb des Eurosystems zwischen den Euro-Notenbanken sein, um den innereuropäischen Zahlungsverkehr zu sichern. Dabei sollte eigentlich nur der laufende zwischenstaatliche Zahlungsverkehr so weit wie möglich miteinander verrechnet werden, um dann am Ende des Tages (oder möglicherweise auch Jahres) nur noch die Differenzen auszugleichen.

Wie alles in der EU sind auch die target2-Salden (soferne richtig gehandhabt, sicher ein taugliches Mittel - über die Zeit komplett vermurkst worden. Zum Wohle der Euro-Vision und zum Schaden der Deutschen. Ein Schelm, der denkt, dass es sich hier um ein reines Versehen oder Schlamperei handelt! TB


09:14
 | gs: Axel Merk: Fed in "unerforschten Gewässern"

Erinnern Sie sich daran, als Yellen damals über Farbe sprach, die an der Wand trocknete. Im Großen und Ganzen entschieden sie, dass die Fed-Bilanz zu groß sei und diese reduziert werden müsse. Das ist alles, was man entschied. Sie dachten nicht darüber nach, wohin dieser Pfad sie führen würde. Meiner Ansicht nach dachten sie, sie hätten bis Ende dieses Jahres Zeit, bis sie entscheiden müssen, wie niedrig sie die Bilanz halten möchten. Tatsächlich tobte der Markt und Powell meinte daraufhin: "Okay, wir müssen etwas tun."
Doch während des FOMC-Treffens sagte er nur etwas wie: "Wir haben immer noch keine Ahnung." Er benutzte nicht genau diese Worte, sondern erklärte "Ja, wir ziehen in Betracht, etwas zu tun." Und das zeigt tatsächlich, dass die Fed keinerlei Plan mit der quantitativen Straffung verfolgt.

11.02.2019

18:21 | welt: Salvini schlägt Verkauf der Goldreserven vor

Italiens Vizeministerpräsident Matteo Salvini hat den Verkauf der Goldreserven zum Stopfen von Haushaltslöchern ins Spiel gebracht. „Das ist keine Angelegenheit, die ich verfolge, aber es könnte eine interessante Idee sein“, sagte der Politiker von der rechten Lega am Montag zu Reportern in Rom. Zuvor hatte die Zeitung „La Stampa“ berichtet, dass die Regierung den Verkauf eines Teils der von der Notenbank gehaltenen Goldreserven erwäge, um eine Korrektur der Haushaltspläne für das laufende Jahr und eine Mehrwertsteuererhöhung 2020 zu vermeiden.

Wir von b.com haben das schon im Dezember und Jänner "gesehen" bzw. vorgeschlagen. Zumindest den Verkauf von so viel Gold, sodass die Italiener wieder in die Maastricht-Kriterien zurückfallen würden. Gleichzeitig haben wir - vor dem Hintergrund der von der Bank of England vereitelten Verkaufspläne des venzeuelanischen Goldes - aber auch gemeint, dass dies nicht so einfach möglich wäre, da die BoE und anderen "Lagerer" auch dieses Gold nicht rausrücken würde! TB

20:00 | Die Leseratte stellt richtig fest
Da sollte Deutschland schleunigst Einspruch einlegen! Wenn die Italiener schon bereit sind, ihre Goldreserven in die Schale zu werfen, dann doch bitte zur Sicherung der Target-Salden verpfänden und nicht verkonsumieren!


08:52 | welt: Wie reagiert die EZB bei einer Rezession?

Der Leitzins der EZB liegt bereits bei null Prozent. Auch bei einer Rezession können die Zinsen also nicht weiter gesenkt werden. Ökonomen des IWF haben einen Lösungsvorschlag. Doch die sorgt bei Experten für Entsetzen.

What ever it takes auf die Spitze getrieben! TB

17:09 | Leser-Kommentare zum IWF Vorschlag
(1) Das wird genial scheitern. Wir hätten damit ein ständig wertloser werdendes Geld. Wer soll denn für derartige Lappen seine gute Ware hergeben? Das Resultat ist die klassische Ware – Ware – Beziehung und eine desolate Wirtschaft. So ähnlich muss man sich die DDR Schattenwirtschaft vorstellen. Tausche Handbohrmaschine gegen Auspuffanlage. Schon vergessen? Ich habe gerade das in meiner Zeit als Autoschlosser im real existierenden Sozialismus oft erlebt. Gern wurde auch richtiges Geld genommen (damals Westmark) heute Ag und Au?
Das Ganze ist ein Zeichen grassierender Ohnmacht. Keine Finanzanlagen mehr möglich, kein Zinseszins – das enteignet auch die die glauben, alles in der Hand zu haben. Bleibt irgendwann nur Ware übrig. Ich sehe diese Idee als Zangengeburt. Kontraindikation: Edelmetall

(2) Wenn dieser Schritt der Bargeldentwertung ablaufen sollte muss dich EZB auch im klaren sein das der deutsche weniger Geld zum ausgeben hat was eine Rezession eher noch beschleunigen würde. (da kein Produktivitätsfortschritt)
Aber was tut man nicht alles für den totalitären Überwachungsstaat. Am meisten wird es die älteren Menschen unserer Gesellschaft treffen die immer noch hauptsächlich mit Bargeld zahlen. Enteignung der Rentner würde ich sagen.


08:02
 | fuw: Fed: Normalisierung als Gratwanderung

Die Länge der Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich seit dem Jahr 2000 versechsfacht, diejenige des amerikanischen Federal Reserve (Fed) versiebenfacht, diejenige der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sogar verneunfacht. Die Notenbanken haben ihren Bestand an Wertpapieren massiv erhöht und das mit einem Ozean an zusätzlicher Liquidität finanziert, der die Notenbankgeldmenge in bisher ungetestete Höhen gehoben hat.

Fiatismus im Endstadium  Heilung unwahrscheinlich! TB


12:49 | Leser-Ergänzung zu Salvinis Angriff auf die ital. Zentralbank von gestern

In Englischer Sprache erläutert https://steemit.com/@x22report fast täglich diverse Aspekte der aktuellen Entwicklung in Ami-Land. Ein Beispiel: x22 hat kürzlich mehrfach berichtet, (wie auch Diogenes Lampe), wie Trump die FED an die Leine legen will. Nun kam gestern die Nachricht, dass Salvini die italienische Zentralbank zum Teufel wünscht und selbst Mario Draghi von der EZB werde unruhig. Da Salvini zwar ein Hitzkopf sein mag, aber kein suizidaler, kann davon ausgegangen werden, dass er höhere Rückendeckung hat. Von wem? Ist dies die nächste Zündstufe der EU-Vernichtungs-Rakete? Spannend! Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint!

10.02.2019

19:53 | zero-h: Salvini Calls For Elimination Of Italy's Central Bank, "Prison Time For Fraudsters"

On Friday, in a moment of predictive insight, Bank of America correctly warned that the greatest threat to EPS - i.e., markets - in the next 3 years "is an acceleration of global populism via taxation, regulation & government intervention." Just one day later, this warning to the financial establishment was starkly manifest in that ground zero for Europe's populist revolt, Italy, where the country's coalition government hinted at where the global populist wave is headed next when he slammed the country’s central bank leadership and stock market regulator, escalating its attacks on establishment figures ahead of the European parliamentary vote in May.

08:55 | rt: WikiLeaks erinnert: US-Militär nutzt Weltbank, IMF und OECD als finanzielle Waffen

Den Veröffentlichungen von WikiLeaks nach ist die Unabhängigkeit von Weltbank, OECD und IMF reine Illusion. Das US-Militär nutzt diese Einrichtungen geschickt als finanzielle Waffen, um Länder nach dem Willen der USA zu formen. WikiLeaks machte erneut auf das "Field Manual" im Zuge der Venezuela-Krise aufmerksam.

09.02.2019

12:47 | gs: Staatsschulden - eine Handgranate, bei der der Sicherungsstift schon längst gezogen ist

Ich habe ja auf der Basis meiner konservativen Bankausbildung, die ich in den Jahren 1961 bis 1964 genossen habe, schon seit langer Zeit meine Beurteilung zu dem seit Ende der Sechziger-Jahre praktizierten Weg der Staatsfinanzierungen abgeschlossen. Die Erkenntnis muss nicht mit meiner guten Ausbildung zusammenhängen, sondern ist lediglich das Ergebnis eines noch gesunden Menschenverstandes, der schlicht und einfach die Regeln der Zinseszins-Rechnung kennt. Und die gelten nun einmal für diese Methode, bei der man Schulden "rollt", also neu bzw. umfinanziert, die kumulierten Zinsen fortschreibt, weitere Mittel am Markt aufnimmt und real per Saldo keine wirklichen Tilgungen leistet.

08.02.2019

08:36 | gs: Russische Zentralbank erhöht Reserven in 5. KW

Auch in dieser Woche meldete die Zentralbank der russischen Föderation die aktuellsten Daten zum Stand ihrer Gold- und Devisenreserven in US-Dollar. Aus diesen Zahlen geht hervor, dass sich die russischen Reserven in der 5. Kalenderwoche und per 1. Februar 2019 auf nunmehr 477,7 Milliarden US-Dollar beliefen.

04:49 | mw: Mack & Weise: Fed und EZB - kein "Exit" aus der geldpolitischen Geisterfahrt mehr möglich?

Generierte sich Fed-Chef Powell noch im Dezember als regelrechter Trump- und Finanzmarktschreck, so war nur sechs Wochen später das genaue Gegenteil der Fall. Wollte er sich seinerzeit explizit nicht von den Finanzmärkten treiben lassen und angesichts der „starken“ US-Konjunktur in 2019 zwei weitere Zinserhöhungen vornehmen, gilt in der Fed nun plötzlich das Motto: „Geduld“. Für eine Zinserhöhung, so die Fed, sei vorerst keinen Anlass mehr gegeben und selbst der „Autopilot-Modus“, der die Bilanz monatlich um 50 Mrd. USD „normalisieren“ soll, könnte auf „flexibel“ oder „aus“ geschaltet werden.

06.02.2019

07:54 | fuw: Die SNB ist kein Erlöser

Die Nationalbank kann den Pensionskassen nicht helfen. In Bundesbern fordern Politiker, die SNB (SNBN 4820 4.78%) müsse ihre Einnahmen aus dem Negativzins auszahlen – für die zweite Säule. Das nützt nichts. Die Vorsorgewerke verwalten 900 Mrd. Fr., während der Negativzins jährlich 2 Mrd. einbringt. Das sind gut 0,2%, ein Tropfen auf den heissen Stein. Dasselbe gilt für die Jahresrechnung der Pensionskassen, die 2018 einen Verlust von 3 bis 4% erlitten haben. Er wäre nur ein Fünftelprozent geringer.

Ich muß ber zugeben, die Idee, dass ZBs den von Ihnen verursachten Schaden (besonders an Sparern und LV-Kunden) zurückzahlen sollte, hat was! TB

05.02.2019

18:25 | makronom: Die EZB – eine Zentralbank der besonderen Art

Die Hüterin des Euro ist eine staatenlose Zentralbank, weil auch der Euro eine Währung ohne Staat ist. Doch anders als ordoliberale Währungsträumer hofften, hat sich dieser Umstand als Achillesferse der EZB und des Euro erwiesen.

Eine Währung als Ersatz für die fehlende gemeinsame Verfassung - kann nicht gut gehen! TB

15:30 | welt: Für das globale Schuldenproblem gibt es nur eine Lösung must read!!!

Seit der Finanzkrise haben die großen Industriestaaten ihre Schulden nicht gesenkt. Deutschland bildet zwar weltweit eine Ausnahme, allerdings nur auf den ersten Blick. Es gäbe einen Ausweg – der aber ist in Europa nicht mehrheitsfähig.

... lieber werden die Schulden im Geld-Endlager-Gorleben EZB gebunkert! TB

16:44 | Leser-Kommentar
Herr Panse wird im Artikel zitiert. Er sagt:"Letztlich sollten die Notenbanken jene Schuldtitel, die bei ihnen lagern, einfach aus der Bilanz streichen.". Das habe ich schon vor einem Monat vorgeschlagen. Die Bedenken:
a) Es führt zu Inflation. Antwort: Nein, denn das Geld für die aufgekauften Schuldtitel befindet sich bereits in Umlauf.
b) Es ist ungerecht. Antwort: Ja, das ist es. Aber er spricht wohl nur von Staatsanleihen, nicht von aufgekauften Unternehmensanleihen. Somit wäre die Ungerechtigkeit deutlich kleiner.
c) Damit wäre dem Schuldenmachen für die Staaten Tür und Tor geöffnet. Ja, aber man muss dann auch dazu sagen, dass die Zentralbanken dies die nächsten 50 Jahre nicht mehr tun werden - und einhalten. Hier sind meine größten Bedenken.


09:20
 | fmw: Warum trifft Trump Fed-Chef Powell? Videoausblick

Das ging schnell: lange Zeit hat Donald Trump über die Fed und vor allem über Jerome Powell geläsert, nun auf einmal war Powell zum Abendessen im Weißen Haus eingeladen (mit dem Fed-Vize Clarida). Man habe allgemein über die Wirtschaft gesprochen. nicht aber über Zinspolitik – jedenfalls zeigt sich damit klar, dass die dovishe Wende der Fed Trumps Wohlgefallen findet.

Hams a Leckerli bekommen, weil die Wünsche des Chefs erfüllt haben. Eine VErbrüderung von Zentralbank und WH ist nicht das, was ein ufegklärter Bürger sich wünschen kann! TB

16:47 | Dazu passend - gs: FED-Kapitulation beweist: Das System lässt sich nicht mehr "normalisieren"! TB

02.02.2019

17:02 | welt: Diese sechs Ökonomen wollen Mario Draghi ablösen

Es sind noch 272 Tage, dann ist EZB-Präsident Mario Draghi Geschichte. Der Italiener an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wird nach acht Jahren im Amt turnusgemäß Ende Oktober ausscheiden. Seine potenziellen Nachfolger laufen sich jetzt schon warm.

10:30 | Leser-Zuschrift "Die ALLES entscheidende Frage : Wer kauft noch US-Schulden ?"

(aus zerohedge) Conclusion:
So, the Fed isn't buying and has in fact rolled off a massive quantity of mid duration US debt, foreigners aren't buying, banks aren't buying, insurers aren't buying, American's aren't buying savings bonds, state nor local governments are buying, and there is little to no spread to compensate any leveraged "investors" to buy mid to longer duration US debt. Yet the Treasury tells us that "other investors" (suddenly became hyper-interested just as QE ended) and have come up with over $3 trillion in cash since 2015 to buy low yielding US debt like never before?!?
Is there any party (aside from central banks or central bank conduits) that could come up with such gargantuan quantities of dollars to yield so little and do it essentially without leverage??? Tell me again, who buys US Treasury's...and particularly who buys mid and longer duration US debt (responsible for setting the 30yr mortgage rate)??? Otherwise, this may sadly be the smoking gun of an active, accelerating, and perhaps unraveling Ponzi scheme?
Wieder Belgien ? Oder die BIS jetzt direkt, weil eh alles schon egal ist ?
https://econimica.blogspot.com/2019/02/treasury-bulletinnobody-buys-us.html

Wenn morgens der Wecker geht und ich nur so tue als ob ich aufstehe, wie lange geht das gut ? Tage ? Wochen ?
Für immer ? Sind dann alle doof die wirklich aufstehen ? Ist das das Währungsexperiment was gerade läuft ? Wie lange stehen die Deppen morgens auf ?

06:33 | wz: Nie wieder Zinsen

".... Die Gründe sind relativ klar: Würde die EZB die Zinsen anheben, drohte ein Kollaps der Anleihemärkte und damit vieler Banken, den überschuldeten Staaten ginge angesichts steigender Zinszahlungen die Luft aus, und auch viele private Unternehmen könnten ohne Kredit zum Nulltarif nicht überleben. Das wird EZB-Chef Mario Draghi, dessen Mandat im Oktober endet, nicht riskieren wollen. Damit aber sitzt die EZB in der Zinsenfalle, die sie selbst gebastelt hat. Und aus der sie vor allem deshalb nicht mehr herauskommt, weil Staaten und Banken ihre Schuldenprobleme nicht gelöst haben. Langfristig wird das erhebliche Schäden verursachen."

01.02.2019

11:28 | zero-h: Store Your Gold At The Bank Of England And You Might Never See It Again

In early November 2018, it first came to light that the Bank of England in London was delaying and blocking the withdrawal of 14 tonnes of gold owned by the Venezuelan central bank, Banco Central de Venezuela (BCV). At the time, Reuters and The Times of London both reported that according to unnamed British ‘public officials’, the delays were being caused by the difficulty and cost of obtaining insurance for the gold shipment back to Venezuela, and also due to “standard measures to prevent money-laundering“.

Venezuela (und vielleicht auch Italien - wir wissen noch nichts genaueres) können ein Lied davon singen! TB

31.01.2019

11:47 | gr: Gold-Käufe der Zentralbanken auf 50-Jahre-Hoch

Im vergangenen Jahr haben Zentralbanken netto 651,5 Tonnen Gold gekauft. Laut World Gold Council entsprach dies dem höchsten Wert seit Ende des Goldstandards und dem zweithöchsten jährlichen Goldankauf seit die Daten aufgezeichnet werden.

Erfahrene b.com Leser kennen es, aber für die Neuen: wenn Zentralbanken Gold kaufen, tauschen sie ihr beliebig vermehrbares, wertloses Produkt (Geld) gegen das einzig Werthältige im Geldwesen! Das heißt nichts anderes, als dass sie ihrem Produkt nicht mehr vertrauen! Pikanterie am Rande: der wirtschaftliche Akteur (wir alle) wird gezwungen, jenem Produkt, dem der Produzent selbst nicht vertraut, zu verwenden! TB

13:54 | Monaco stellt richtigerweise fest
ich denk der Mc Donald´s-CEO steht auch täglich abends vor der Qual der Wahl.....Kaviar, oder doch Trüffel....


08:20
 | fuw: Fed signalisiert Ende der Zinserhöhungen

Das Fed macht Pause. Wie erwartet belässt es das Zielband des Leitzinses bei 2,25 bis 2,5%. Das hat die amerikanische Zentralbank am Mittwochnachmittag nach der Sitzung des Offenmarktausschusses bekannt gegeben.

Die FED kündigt schon seit ewigen Zeiten an, obwohl sie nur zu genau weiß, dass sich das nie ausgehen wird. Erinnert mich an jene Menschen, die ihren Worten keine Taten folgen lassen! Irgendwann verliert man das Interesse an ihnen! TB

08:32 | dazu passend - fmw: Die Fed knickt ein – was folgt daraus? Videoausblick! TB

28.01.2019

19:12 | cash: Draghi: Wenn's schief läuft, haben wir noch Werkzeuge

"Natürlich, wenn die Dinge sehr schiefgehen, könnten wir immer noch andere Instrumente aus unserem Werkzeugkasten wiederauflegen", sagte Draghi am Montag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments in Brüssel auf eine entsprechende Frage zu den Wertpapierkäufen. Aktuell sei es aber unwahrscheinlich, dass solche Umstände in diesem Jahr eintreten werden.

Klar habt Ihr das! Anstatt der verdeckten die offene, direktzugreifende Enteignung! Wir gratulieren vor so viel Einfallsreichtum! TB

27.01.2019

20:05 | zero-h: Bank Of England Refuses To Release Venezuela's Gold After US Lobbying

Bloomberg reports that Maduro's embattled regime, desperate to hold onto the dwindling cash pile it has abroad, was stymied in its bid to pull $1.2 billion worth of gold out of the Bank of England, according to people familiar with the matter. The Bank of England’s (BoE) decision to deny Maduro officials’ withdrawal request comes after top U.S. officials, including Secretary of State Michael Pompeo and National Security Adviser John Bolton, lobbied their U.K. counterparts to help cut off the regime from its overseas assets, according to one of the people, who asked not to be identified.

Im Nachhinein gesehen (USA begrüßt Putsch in Venezuela) wärs natürlich iene Erklärungsmöglichkeit. Dennoch - ich halte mich derweilen noch an die "alte Lesart", dass die nicht anfangen könne, fremdes Gold nicht mehr rauszurücken, denn wenn danach jeder käme, würde man erkennen, dass ....! TB

08:41 | geolitico: Europa steht vor einer schweren Krise

... Europa steht sowohl politisch als auch ökonomisch vor einem Trümmerhaufen, den die Nullzinspolitik maßgeblich miterzeugt hat. Die nächste Rezession wird die Lage in jeder Hinsicht erheblich verschärfen, zumal die Mittel der Zentralbank – also die Möglichkeit, Zinsen zu senken – erschöpft sind. Das naheliegende Eingeständnis, dass die Nullzinspolitik und die gigantischen Anleihenkäufe der EZB ein Fehlschlag waren, der mehr Probleme geschaffen als gelöst hat, werden Sie von den Zentralbankern allerdings niemals hören, ganz gleich, wohin die Reise geht.

08:14 | gs: Posten auf Kosten der Bürger

... Zu den Köpfen, die sie in den kommenden Jahren bestimmen könnten. Zuvorderst steht die Ablösung von EZB-Präsident Mario Draghi an, dessen Amtszeit im Oktober endet. Über seinen möglichen Nachfolger wird bereits jetzt heiß diskutiert. Als Favorit galt lange Jens Weidmann. Doch nachdem sich herumgesprochen hat, dass CSU-Mann Manfred Weber, derzeit Abgeordneter des Europäischen Parlaments, den Job als EU-Kommissionspräsident anstrebt, tendieren Weidmanns Aussichten auf die Draghi-Nachfolge gegen Null.

26.01.2019

08:28 | fuw: Die wichtigsten Antworten zum Saron

Der Referenzzins Libor wird spätestens per 1. Januar 2022 ersetzt. In der Schweiz tritt der Saron die Nachfolge an. In Euro, Pfund, Yen und Dollar werden die Zentralbanken ebenfalls neue Referenzsätze einführen.

08:30 | dazu ergänzend - handelszeitung: Saron statt Libor: Teure Umstellung mit Risiken! TB

08:33 | und das ergänzt auch: institutional money: EZB bringt neuen Referenz-Zinssatz! TB

25.01.2019

19:49 | Gerhard Breunig zu Thorsten Polleit von gestern

dass Staatsschulden niemals zurückgezahlt werden ist systemisch bedingt. Die Staaten sind alle im verdeckten Staatskonkurs unterwegs und "Steuern" dienen einzig dazu, die Zinsen auf die Schulden auszugleichen. Die Schulden werden mit unserem Kollateral, das wir dem Staat mit jeder Registratur freiwillig überschreiben abgesichert. Was da bei der EZB passiert ist mit Wechselreiterei vergleichbar, nur dass statt Wechseln Schuldobligationen "überrollt" werden. Irgendwann kommt dann die "Krise" und das hinterlegte Kollateral wird "umverteilt". Das ganze ist Beschiss von vorne bis hinten.

24.01.2019

16:07 | n-tv: Bis mindestens über den Sommer EZB tastet Leitzins nicht an

Die Europäische Zentralbank will auch nach dem Ende ihrer billionenschweren Anleihenkäufe die Geldpolitik locker halten. Zum einen bekräftigte sie in Frankfurt, die Leitzinsen noch bis mindestens über den Sommer hinaus nicht antasten zu wollen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

19:24 | dazu passend - rinusverhagen: The fear of ECB Audit! TB

17:41 | Leser-Kommentar
Es könnten also rund 200 Milliarden Euro reinvestiert werden. Was für eine Investition. Und das zu 0,0 % Zinsen. Bei so einem tollen Geschäft
wundert man sich, daß die EZB ein großer Akteur am Anleihemarkt bleiben wird.

19:37 | Dazu passendes FB-Kommentar von Prof Thorsten Polleit
EZB will die Zinsen nicht anheben
Auf seiner heutigen Sitzung hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) die Leitzinsen unverändert gelassen (Hautrefinanzierungszins: 0,0%, Einlagezins: -0,4%, Spitzenrefinanzierungszins: +0,25%).
Die EZB erinnerte zudem daran, dass sie seit Ende 2018 zwar keine neuen Anleihen mehr ankauft, dass sie aber in vollem Umfang die Rückzahlungsbeträge, die sie auf ihr Schuldpapierportfolio erhält, reinvestiert.
Die EZB ist und bleibt damit ein aktiver Käufer in den Euro-Schuldpapiermärkten, sie übt weiterhin einen Abwärtsdruck auf die Kapitalmarktrenditen aus.
Zudem ließ die EZB keinen Zweifel daran, dass sie im Fall der Fälle die Banken mit neuen Krediten (sogenannte „TLTRO“) versorgen wird.
Besonders bedeutsam: EZB-Präsident Mario Draghi betonte die wachsende Abwärtsrisiken für die Euro-Konjunktur und hob auch hervor, dass die Preisinflation im Euroraum gemäßigt bleibe.
Im Grunde hat die EZB sich selbst eine Wirtschafts- und Inflationsdiagnose gestellt, mit der sie das Fortführen ihrer Null- und Negativzinspolitik rechtfertigen kann.
Nicht nur wegen der konjunkturellen Probleme im Euroraum, vor allem auch aufgrund der Probleme im Euro-Bankenapparat muss die Bereitschaft der EZB, die Zinsen wieder anzuheben, als relativ gering eingestuft werden.
Das ist auch der Grund, warum wir denken, dass die Zinsen in 2019 nicht angehoben werden; und dass es auch in 2020 äußert fraglich ist, ob die Kreditkosten steigen.
(Bislang schon hat die EZB verkündet, die Leitzinsen mindestens bis zum Sommer 2019, wenn nicht länger, auf der Nulllinie halten zu wollen.)
Die anhaltende Niedrig- und Negativzinsen (auch in realer, d. h. inflationsbereinigter Rechnung) verursachen natürlich weitreichende Verzerrungen und Probleme.
Sie inflationieren beispielsweise die Vermögenspreise, ermutigen zur Kapitalfehlallokation und machen das Wirtschaften zusehends abhängig vom Fortbestand der niedrigen Zinsen. Und je länger die Niedrigzinsphase andauert, umso schwieriger wird der Ausstieg – und so größer wird auch der Anreiz, eine immer inflationärere Geldpolitik zu verfolgen.
Was bedeutet der geldpolitische Kurs der EZB für den Anleger?
Die nachstehende Graphik zeigt die Wertentwicklung (kaufkraftbereinigt) für 100 Euro, die in Euro-Bankeinlagen mit dreimonatiger Laufzeit investiert wurden, und für 100 Euro, für die Gold gekauft wurde.
Seit Beginn der Euro-Währungsunion betrug der gesamte Ertrag auf Euro-Bankguthaben (vor Steuern) nur 1,5%, während das Gold dem Anleger einen Wertzuwachs von 188% erbrachte. Das Ergebnis ist offenkundig: In den letzten 20 Jahren war Gold besser als der Euro.
Nun ist zwar die Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Mit Blick auf die geldpolitische Haltung der EZB ist aber die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass der innere wie äußere Wert des Euro künftig merklich leiden wird.
Anleger sind gut beraten, kein „Euro-Klumpenrisiko“ einzugehen. Mit Blick auf ihre liquiden Mittel beispielsweise ist und bleibt Gold (und auch Silber) eine attraktive Alternative zum Euro-Termin- und Spareinlagen – insbesondere für langfristig orientierte Anleger.


12:20
 | welt: Draghis Rekord ist das Trauma der deutschen Sparer

EZB-Präsident Mario Draghi könnte mit einem besonderen Eintrag in die Geschichtsbücher eingehen. Nämlich als derjenige Hüter des Euro, der in seiner Amtszeit nie die Zinsen angehoben hat. Genau darauf läuft es hinaus, wenn im Oktober seine Präsidentschaft nach acht Jahren turnusgemäß endet. Es sieht nicht danach aus, als ob die Europäische Zentralbank (EZB) bis dahin ihre geldpolitischen Zügel wieder anziehen wird.

23.01.2019

20:00  | YouTube: Wie die EZB faule Staatsanleihen kauft! // "Finanzielle Intelligenz" - Marc Friedrich - emotional!

Bis Ende 2018 hat die Europäische Zentralbank (EZB) 500 Milliarden Euro in den Markt gepumpt - bzw. 15 Milliarden Euro im Monat.
Das Aufkaufprogramm sieht eine Gesamtsumme von 2,5 Billionen Euro vor. (2.500.000.000.000) Nur mal als Vergleich: Der deutsche Bundeshaushalt liegt nur etwas über 365 Milliarden Euro.


10:32
 | fuw: EZB bleibt gelassen und spielt auf ZeitEZB bleibt gelassen und spielt auf Zeit

An ihrer Sitzung am Donnerstag werden die Notenbanker der Eurozone beurteilen, wir stark sich die Wirtschaft im Währungsraum zuletzt abgeschwächt hat. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte aber Ruhe bewahren und nichts beschliessen, was die Geldpolitik ändert.

Die haben leicht "gelassen sein". Es ist zwar deren "Geld" aber nicht deren Vermögen, was den Bach runter geht! TB

22.01.2019

16:12 | welt: Die Notenbanken haben ihr Pulver verschossen – Retter sind keine in Sicht

Die beinahe euphorische Stimmung, von der sich die globale Wirtschaftselite im Januar 2018 in Davos davontragen ließ: Sie ist verflogen. In den Fluren des Kongresszentrums herrscht in diesem Jahr eine eher diffuse Angst, die Angst vor einer neuen Finanzkrise.

1. Die Notenbanken hatten nie Pulver, sie haben es sich nur von den Geldverwendern ausgeborgt, ohne dass diese es bemerkt haben
2. Auf Grund (1.) können und werden sie sich leider wieder Pulver besorgen - wieder von Unschuldigen - ohne dass diese es bemerken werden! TB

19.01.2019

10:51 | HW Sinn: Was bedeuten die Target-Salden?

Für alle, die noch immer nicht die tiefere Bedeutung der targe2-Salden verstehen, es aber gerne wissen würden. Mit 2 Stunden relativ lange aber genau passend für einen Winter-Samstag! TB

08:08 | gs: Jeff Thomas: Quantitative Gehirnwäsche

Als QE eingeführt wurde, war die Kaufkraft schwach und sowohl die staatliche als auch private Verschuldung war so stark gewachsen, dass weitere Kreditaufnahmen das Problem nicht lösen würden. Es würde dadurch nur aufgeschoben und letztlich sogar verschlimmert werden. Tatsächlich ist QE keine Lösung eines wirtschaftlichen Problems, sondern vielmehr ein Bonus epischen Ausmaßes, den Banken von Regierungen auf Kosten des Steuerzahlers erhalten.

Quantitative Easing - wenn man das Wort "Gelddrucken" nicht verwenden will, weil die Bürger den Betrug merken würden, muß man halt kreativ in der Wortwahl sein. Und Zentralbanken sind hier sehr kreativ. Jedes Sprachinstitut würde vor Neid erblassen.
Dazu passend - cartoon: Quantitative Easing Explained! TB

18.01.2019

14:40 | fuw: Der unmögliche Dreistufenplan der EZB

Zwanzig Jahre alt ist Europas Währungsunion dieser Tage geworden. Aber noch nie lastete eine so grosse Verantwortung auf der Europäischen Zentralbank (EZB) wie 2019. Sie will ihre ultralockere Geldpolitik normalisieren. Das ist leichter gesagt als getan. Wie lässt sich die jahrelange überreichliche Liquiditätsversorgung beenden, ohne Schäden zu verursachen?

12:01 | taz: Draghi darf mit Blackrock kuscheln

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, darf weiter in der umstrittenen Finanzlobbygruppe „Group of Thirty“ (G30) mitarbeiten. Das Europaparlament wies einen Antrag zurück, in dem Draghis Rückzug gefordert worden war. Zuvor hatte sich auch die EU-Bürgerbeauftragte Emily O’Reilly für ein Ende der G30-Mitgliedschaft ausgesprochen, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

Wo kommen wir denn dahin, wenn man sich mit seinen "eigentlichen Aufraggebern" nich mehr treffen dürfte? TB

08:28 | fuw: Erste Zweifel an SNB-Zinserhöhung 2019

Der für Aktienanleger erfreuliche Jahresstart kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zuletzt die Konjunktursorgen weltweit gewachsen sind. Zwar ist Anfang 2019 die Risikofreude teilweise wieder zurückgekehrt, doch bleibt die Stimmung weiterhin fragil. Uneinheitlich zeigt sich auch das Bild in der neuesten FuW-Zinsprognose.

07:18 | gs: Der Ikarus-Aufschwung dauert an, die Abwärtsrisiken steigen

".... Der Euroraum kommt nicht zur Ruhe. Eine ganze Reihe von Entwicklungen gibt Anlass zur Besorgnis. Eine prekäre Situation zeigt sich im überdimensionierten Euro-Bankensektor - der ein Bilanzvolumen von etwa 31 Billionen Euro oder 267 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im Euroraum hat. Die Euro-Banken leiden nach wie vor unter geringer Profitabilität, und sie führen dabei mitunter hohe Bestände an faulen Krediten in ihren Bilanzen. Seit Anfang 2006 haben sie etwa 77 Prozent ihrer Marktkapitalisierung eingebüßt (Abb. 5 a).
Dass die Euro-Krise nicht vorbei ist, sondern sich quasi "im Hintergrund" sogar noch dramatisiert, zeigt unmissverständlich der anschwellende "Target-2"-Saldo der Deutschen Bundesbank, der sich im Dezember 2018 bereits auf 966,2 Mrd. Euro ausgeweitet hat. Dahinter verbirgt sich im wahrsten Sinne des Wortes "das Gelddrucken der EZB", die dadurch angeschlagene Banken in Südeuropa über Wasser hält und den dortigen Bankkunden die Kapitalflucht vor allem in das deutsche Banksystem finanziert."

Ein Polleit-Beitrag, wie immer lesenswert. HP

16.01.2019

08:34 | börse-online: Weltweite Schulden klettern auf 244 Billionen Dollar

Das weltweite Wirtschaftswachstum tut sich schwer, mit den Schulden mitzuhalten: Privathaushalte, Unternehmen und die öffentliche Hand in aller Welt standen im dritten Quartal 2018 zusammen mit 318 Prozent der Wirtschaftsleistung in der Kreide, wie der am Dienstag veröffentlichte Schuldenmonitor des Institutes of International Finance in Washington vorrechnet.

Womit sich wieder einmal jene Frage stellt, mit der bei mir alles begonnen hat: Kann es weltweit mehr Schulden als (geförderte) Vermögenswerte auf diesem Planeten geben bzw. kann eine Schulden/Vermögenswerte-Imbalance durch ein einfaches hochziehen der Preise gewisser, nicht beliebig vermehrbarer Assets wieder ausgeglichen werden? TB

09:54 | Leser-Ergänzung
Und die zweite Frage, die sich stellt,– abseits jeglicher Verschwörungstheorie – wer sind die Gläubiger?
Ein Totschlagargument für jede Diskussion, leider wird dann aber von den Diskutanten ganz schnell auf das aktuelle Wetter oder das gestrige Abendessen gewechselt …

10:08 | Gerhard Breunig zur Frage darüber
mich würde interessieren, wie der Leser die Frage nach den Gläubigern beantwortet.

11:45 | Der Systemanalytiker
Nun wird es wieder spannend - Ich ersuche bitte um Nachsicht, wenn ich schon wieder ungefragt meine Gedanken dazu einbringe und einen ersten Antwortversuch anbiete: "Jeder, der einen oder mehrere FIAT-Scheine 'sein eigen' nennt, ist ein Gläubiger". Denn er glaubt (hofft), dass jemand anders (der Dumme) ihm diesen Zettel abnimmt und ihm im Gegenzug dafür eine echte Leistung übergibt.

11:47 | Leser-Kommentar
Im Artikel werden die Schulden mit dem Welt BIP verglichen. Das entspricht nicht einem Vergleich mit den vorhandenen Vermögenswerten. Beispiel: Ein Haus wird im Jahr 2019 gebaut. Dies entspricht einem BIP Zuwachs im 2019. Das Vermögen, also das Haus, ist aber auch noch in den Jahren 2020, 2021 usw. vorhanden. D.h. sehr wahrscheinlich ist das vorhandene Vermögen deutlich höher als das BIP. Eine Berechnung des Welt Vermögens ist aber nicht möglich, da die Bilanzwerte der Unternehmen frisiert oder konservativ bilanziert sein können und die Staaten ihr Vermögen nicht bilanzieren, d.h. Deutschland führt in keiner Bilanz, wieviel z.B. die Autobahnen wert sind. Wahrscheinlich ist schon so viel Vermögen wie Schulden vorhanden, aber ungleich verteilt. D.h. besonders in Problemländern wie Italien gibt es Schuldner, die nicht über entsprechende Vermögenswerte verfügen und auch ihre Schulden nicht mehr bedienen können (faule Kredite).

14.01.2019

13:09 | unzensuriert: Weltbank: Wird Ivanka Trump neue Präsidentin?

Wenige Tage nach dem Rücktritt von Weltbank-Chef Jim Yong Kim brodelt die Gerüchteküche über die potenziellen Nachfolgekandidaten. An der Spitze der möglichen Kandidaten, die ihr Interesse am Präsidentenamt in dieser einflussreichen internationalen Finanzinstitution Anfang Februar anmelden könnten, steht der Name der Tochter von US-Präsidenten Donald Trump, Ivanka

Obwohl man im "world banking" nicht unbedingt eine Ausbidlung braucht, da diese Bank mit derartigen Privilegien und unglaublichen Machtbefugnissen ausgestattet ist, dass ihr nichts passieren kann, wäre das ein falsches Signal an jene, die wirklich an World Banking glauben! B.com macht das ohnehin nicht! TB

06:29 | zh: Powell May Not Know It Yet, But The Fed Is Now Trapped

".... In other words, one can argue that it was the Fed's official admission of economic weakness - by cutting rates - that triggered the economic contraction that was gathering pace as a result of higher rates and tighter financial conditions. If that is indeed the case, then the next US recession will begin just a few months after the Fed cuts rates. There is still a tiny chance that Powell will attempt to escape this trap, and instead of cutting rates will resume hiking, but the odds of that happening are tiny: as Bloomberg calculates, if the Fed does resume rate tightening later this year, it will be the first time in the recent history it did so after a drop in stocks this large."

13.01.2019

09:16 | geolitico: Die Fed kann die Börse nicht retten

An den Aktienmärkten haben sich die Kurse in den vergangenen zwei Wochen etwas erholt. Das ist ganz normal, denn der Markt war kurzfristig sehr stark überverkauft, eine kurze Gegenbewegung nach oben ist also nicht überraschend.

Umgekehrt gehts aber auch nicht! TB

11.01.2019

11:47 | cash: cash-Leser haben gedämpfte Erwartungen an die Fed

Die Fed wird dieses Jahr die Zügel weiter straffen: Da ist sich die Mehrheit der cash-Leserschaft sicher. In der volatilen aktuellen Lage sind die Erwartungen aber gedämpft und Überraschungen nicht ausgeschlossen.

... und b.com-Leser gar keine! Die Restlebensdauer der privaten Firma scheint mit/durch Trump dramatisch zu sinkenTB


06:30
 | querschuesse: USA: FED: Stand Staatsanleihenportfolio

Die US-Notenbank FED setzt ihr Tapering, den Abbau des Staatsanleihenportfolios ungebrochen fort. Die Summe der von der FED gehaltenen US-Staatsanleihen schrumpft und die Bilanzsumme der FED sogar noch stärker. Netto fließt also seit einiger Zeit kein zusätzliches Zentralbankgeld mehr ins US-Bankensystem, sondern es wird Liquidität entzogen. So gesehen war die Baisse an den Aktienmärkten eine mit Ansage, die FED gab es, die FED nimmt es, die Hausse war getrieben von Liquidität und dieser Prozeß kehrte sich um.

09.01.2019

17:07 | insideparadeplatz: Die inverse Zinskurve: Grund zu Panik

.... Die aktuelle US-FED-Rate beträgt 2.00-2.25% – die Zinsen einer 1-monatigen Staatsanleihe beträgt 2.4%, 2 Monate 2.42% usw., 1 Jahr 2.57%, und dann (Achtung) haben wir für die 2jährigen bis 7jährigen eine Anomalie, da diese weniger abwerfen als die 1jährigen. Seit wann ist das so? Etwa seit Weihnachten. Wie ist das zu interpretieren? Mit Sicherheit kann man sagen, dass etwas „nicht in Ordnung“ ist. Durchaus zulässig ist wohl auch die Interpretation, dass der Markt erwartet, dass das FED entgegen seiner Ankündigung die Leitzinsen senken und nicht anheben wird.

15:24 | makronom: Kleine Summen, große Symbolik

Das Hobby des „EZB-Watching” hat sich über die vergangenen Jahre stetig steigender Beliebtheit erfreut: Mittlerweile gibt es kaum einen Aspekt der europäischen Geldpolitik, der nicht bis ins Kleinste analysiert und ausdiskutiert wird. Eines der etwas „obskureren“ Details, die es derzeit zu analysieren gilt, ist der Kapitalschlüssel der EZB.

08:36 | fuw: Nationalbank macht Verlust von 15 Mrd. Fr.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 4040 0.5%)) hat gemäss provisorischen Berechnungen im Geschäftsjahr 2018 einen Verlust von rund 15 Mrd. Fr. geschrieben. Bund und Kantone erhalten im laufenden Jahr dennoch erneut eine Ausschüttung von 2 Mrd. Fr.

Ausschüttung trotz Verluste! 2014 - das vorletzte Jahr des Europegs war das erste Jahr wo die SNB KEINE Dividende an die Kantone ausgeschüttet hat. Da wurde es sogar in der Schweiz einmal stimmungsmässig ungemütlich! TB

08.01.2019

18:46 | chad: World Bank President Resigned Unexpectedly

World Bank president abruptly resigns to join infrastructure firm. Unexpectedly, World Bank Group President Jim Yong Kim resigned on Monday. He left over 3 years before his term ends in 2022. He has differences with the Trump administration over climate change and the need for more development resources.

Und wieder einmal muss der Klimawandel für etwas gaaanz anderes herhalten! TB

15:32 | fuw: SNB-Gewinnzahlung trotz Verlust 2018

Von den Kursverlusten am Aktienmarkt im Oktober und Dezember ist auch die Schweizerische Nationalbank nicht verschont geblieben. Allerdings dürfte sie den Schaden dank ihrer Investitionen in relativ sichere Anlagen minimiert haben, schreibt Ökonom Alessandro Bee von UBS (UBSG 12.84 1.54%) in einer Vorschau. Die SNB (SNBN 4010 -0.25%) publiziert am Mittwochmorgen erste Angaben zum Jahresergebnis 2018. Die jährliche Ausschüttung an Bund und Kantone ist trotz des Verlusts nicht gefährdet.

07.01.2019

19:49 | goldcore: China Adds 320,000 Ounces To Gold Reserves – First Central Bank Purchase Since October 2016

– China increases gold holdings by large 320,000 ounces
– Gold bullion remains a tiny component of the People’s Bank of China massive foreign exchange (FX) reserves which rose to $3.073 trillion
– China’s gold reserves rose for first time since October 2016 to 59.56 million ounces by the end of December (1,853 metric tons) from 59.24 million ounces
– Gold climbed 5% in December on equity rout, growth concerns

19:06 I orf: Weltbank-Präsident Kim tritt zurück

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim hört vorzeitig auf. Das bestätigte die Weltbank heute. Kim werde seinen Posten zum 1. Februar niederlegen. Es sei ihm eine „große Ehre“ gewesen, der Institution mehr als sechs Jahre lang vorzusitzen, zitierte die Weltbank den scheidenden Präsidenten.

14:08 | staatsstreich: Finanzen: Wirbel um den Abfluss

... Aber er beansprucht, dass es sich um die wichtigere Hälfte handelt und schließt folgendes aus dem jüngsten Posting, das man mit “Kreisförmiger Wirbel um den Abfluss/Ausguss” übersetzen könnte:
* Die Geldmenge in Dollar ist nach der Krise 2007/08 massiv ausgeweitet worden – je nach Indikator um 100 bis 200 Prozent. Die Aktienkurse sind (zuerst) aber deutlich stärker gestiegen.
* Die Ausweitung der US-Geldbasis ist erst Mitte 2017 zum Stillstand gekommen, volle zweieinhalb Jahre nachdem die Fed das Ende von QE hinausgeplärrt hat.

Bedarf zwar eines gewissen Vorwissen - dennoch lohnt es sich allemal, diesen Beitrag zu lesen! TB

06.01.2019

19:32 | nwln: Will the Federal Reserve Fall in 2019?

Author and Educator, G. Edward Griffin joins me to discuss all things Federal Reserve. Ed is the author of the definitive work on the Federal Reserve, The Creature from Jekyll Island.

11:53 | welt: Früherer Chefökonom Stark sieht die EZB als „Risiko“

Der frühere EZB-Chefökonom Jürgen Stark sieht die Europäische Zentralbank (EZB) in der Konjunkturfalle. In den vergangenen Jahren habe die Notenbank den Ausstieg aus ihrer Krisenpolitik verpasst und nun keinen Spielraum mehr, um einen möglichen Konjunktureinbruch wirksam zu bekämpfen.

Ein ehemaliger Systemling "gibt Laut"! Ihm muß man aber unbedingt zugestehen, dass er sehr viel Sachverstand hat und dass er einer der ersten war, der aus dem System ausgecheckt hat - Pension daraus aber (wahrscheinlich) immer noch gerne bezieht! TB


Früherer Chefökonom Stark sieht die EZB als „Risiko“09:44
 | cash: US-Notenbank wird Kurs ihrer Zinsanhebungen überdenken müssen

Die jüngsten Negativ-Botschaften aus der US-Wirtschaft lassen am Finanzmarkt Zweifel aufkommen, ob die US-Notenbank die Zinsen wie geplant weiter anheben wird.

05.01.2019

18:05  I Dailysabah: Fed Chair Powell says would reject Trump request to resign

Der Vorsitznede der Federal Reserve, Jerome Powell sagte, daß er nicht zurücktreten würde. Auf die Frage, ob es irgendeine geplanten Termin mit Trump gäbe sagte Powell, "Ich weiß nichts darüber, nichts ist geplant."

Das wird eine sehr harte Nuss für Trump. Ein Kräftemessen, daß unweigerlich ansteht. Zu kitten und beschönigen gibt es da von beide Seiten nichts mehr. TQM

10:06 | fuw: Fed-Chef beruhigt die Märkte

US-Notenbankchef Jerome Powell hat Flexibilität bei der Zinspolitik signalisiert und vielen Investoren damit die Sorge vor einem zu straffen Kurs genommen. Die Zentralbank sei geldpolitisch nicht auf einen Weg festgelegt, sagte er am Freitag in Atlanta: «Wir werden geduldig sein und sehen, wie sich die Wirtschaft entwickelt.» Die Notenbank sei stets darauf vorbereitet, ihre geldpolitische Haltung bei Bedarf auch «erheblich» anzupassen.

1. "Märkte" leben seit 9 Jahren von den Geschenken der FED auf Kosten der Normalbürger
2. FED besinnt sich auf Ihre eigentliche Aufgabe, was die "die Märkte" berunruhigt
3. FED beruhigt die Märkte mit einer Aussage des FED-Chefs
4. Märkte werden ruhig!
5. Rückschluss: FED = "die Märkte" - Freie Marktwirtschaft? TB

10:18 | Der Systemanalytiker ergänzt die Liste
Endgame 6: Die FED verursacht das Platzen der "Mutter aller Blasen", reisst den Dollar mit in die Tiefe und bereitet so den Boden für die BIZ mit der "Einewelt-Marktwirtschaft" vor.

04.01.2019

13:49 | konjunktion: Finanzsystem: Trump als Rattenfänger für die Neue Weltordnung

Am 27. Dezember verfasste ich den Artikel Finanzsystem: Die Fed verfolgt eine viel tiefer gehende Agenda, in dem ich die aktuell stattfindende “mediale Aufbereitung” der Straffungspolitik der Federal Reserve beleuchtete. Inklusive der Propaganda, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell ein “gerissener Zentralbanker” sei, der im Sinne der Menschen versucht das System wieder in Balance zu bringen. Da der heutige Artikel eine Art Fortsetzung dieses Dezember-Artikels darstellt, möchte ich zuvor noch einmal eine kurz Zusammenfassung desselben geben:

Trotz der Zusammenfassung des angesprochenens Artikels empfehlen wir diesen in Gänze zu lesen. Wir habne selbigen in dieser Rubrik am 28.12.18 um 12:17 veröffentlicht! TB

09:52 | freitag: Unruhestifter Zinsen

Unbeeindruckt von den Kriegstrommeln Donald Trumps hat die US-Notenbank Fed zum Jahresende einstimmig beschlossen, die Leitzinsen noch einmal anzuheben, auf 2,25 bis 2,5 Prozent, die vierte Zinserhöhung in Folge, die neunte seit Beginn der geldpolitischen Wende Ende 2015. Seinerzeit lag der US-Leitzins noch bei 0,25 Prozent. Dem sollen sich mindestens zwei Korrekturen nach oben für das neue Jahr anschließen. Womit absehbar ist, dass Ende 2019 ein Niveau von etwas über drei Prozent erreicht sein dürfte.

03.01.2019

10:03 | staatsstreich: 2% – eine “bekömmliche Inflation”?

Brendan Brown hat eine Studie über das Inflations-Targeting der ZBs vorgelegt und interpretiert dieses als weiteren zum Scheitern verurteilten Versuch, das monetäre Chaos des vergangenen Säkulums zu ordnen. Sein Inflationsbegriff umfasst viel mehr als steigende Preise von Milch oder Benzin. Dieser beinhaltet auch den von den Zentralbanken erzeugten Auftrieb der Assets Wohlhabender – von Wohnungen bis Aktien. Gewerkschaften, die sonst die aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich bejammern, haben nichts gegen diese ungleiche “Teuerung”.

Dazu passend - faz (2015): Die optimale Inflationsrate liegt nahe zwei und nicht bei null Prozent!
... und das passt auch - nzz: Wo liegt die optimale Inflation? TB

02.01.2019

13:00 | unzensuriert: Deutscher Bankenverband: Europäische Zentralbank muss Negativzinsen kippen

Einen schweren Rüffel holt sich die Europäische Zentralbank (EZB) und ihr Präsident Mario Draghi vom Präsidenten des Deutschen Bankenverbandes in Sachen Zinspolitik. Hans-Walter Peters, Chef des Bankenverbandes und Teilhaber der privaten Berenberg-Bank in Hamburg, geißelt neuerlich die Negativzinspolitik der EZB, die auch für 2019 weiter fortgeführt werden soll. Sollten die Zinsen nicht anziehen, dann könnte es für weitere Nettoverluste für die deutschen Sparer kommen. Deshalb fordert Peters dringend ein Kippen der Negativzinspolitik durch Draghi und Co.

01.01.2019

11:16 | gs: Die Partnerschaft zwischen der französischen Zentralbank und JP Morgan

Der Goldleihemarkt der Zentralbanken mit Zentrum in London ist wahrscheinlich der geheimnisvollste Finanzmarkt der Welt; wobei nur wenig über dessen Transaktionen und Marktstruktur bekannt ist. Die Intransparenz des Goldkreditmarktes wird zudem von Aufsichtsbehörden unterstützt, die die Geheimniskrämerei der Zentralbanken schützen, und von Mainstream-Finanzmedien, deren redaktionellen Richtlinien etwaige Marktuntersuchungen - detailliert oder auch nur oberflächlich - zu verbieten scheinen.