31.03.2019

10:14 | focus: Mini-Zinsen vernichten den Wert des Ersparten - doch die Risiken sind noch viel größer

Pulverfass Europa: warum die Lunte zur Währungsreform bereits brennt und wie die EZB die Sprengkraft weiter erhöht. FOCUS-MONEY redet Tacheles und sagt, was uns droht.

Vermögensumverteilung verletzt das Recht auf Privateigentum, ist immer etwas Prekäres und sollte nur bedingt vonstatten gehen. In der Geschichte hat es aber Phasen gegeben wo wirklich von reich nach arm umverteilt wurde. Leider waren dieses Pahsen äußerst selten und sehr kurz. Die langfristige Tiefzinsphase dient jedoch keineswegs den Bedürftigen sondern einer kleinen Klientel, die den Sack endgültig zumachen und uns zu ihren Leibeigenen degradieren will und solange die Zinsentschiedungen nicht vom Markt sondern singlehanded und zentral (noch dazu von einem italienischen Goldman Sachser) getroffen werden, haben wir keine Chance dies zu verhindern - außer durch einen Bankrun vielieicht! TB

30.03.2019

07:52 | gs: Die Schulden der anderen sollen unsere werden

Während also die deutschen Banken, die deutsche Wirtschaft und die deutsche Wissenschaft vor der Übernahme der Schulden der anderen Euro-Länder warnen, hat der in höchster Not befindliche französische Präsident Macron von Merkel die Zusicherung der Schuldengemeinschaft in Aachen erreicht (um im Januar das deutsch-russische North Stream 2-Projekt zu torpedieren). Nur durch deutsche Haftungsmitübernahme konnten die französischen Banken und der französische Staat das Jahresende 2018 liquide überleben.

.. und wieder wurde eine ältere Dame von einem charmanten jungen Franzosen über den Tisch gezogen und ums Vermögen gebracht - leider um unseres und nicht ihr eigenes! TB

29.03.2019

10:35 | konjunktion: Finanzsystem: Der gezielt erzeugte “perfekte Sturm”

Die Handlungen der US-Notenbank Federal Reserve werden oft fehlinterpretiert. Insbesondere im Mainstream herrscht der Glaube vor, dass die Fed “Gutes” tun würde, um der US-Wirtschaft (und damit der Politik) unterstützend unter die Arme zu greifen. Doch dieser Irrglaube, dass die US-Zentralbank sich darum “kümmert” die US-Wirtschaft zu beschützen, oder sie zumindest monetär stützt, ist falsch und mag in früheren Zeiten gegolten haben. Aber Dinge ändern sich, Agenden ändern sich, und manchmal lautet eben auch das Ziel der Fed nicht der Schutz der US-Wirtschaft, sondern deren Zerstörung.

Zumeist ersinnen Menschen Instrumente, die Gutes tun sollten, was aber mit zunehmender Zeitdauer von den Nachfolgern der Guten pervertiert und ins Gegenteil gemanaged wird.  Auch mit Durchführungsverordnung der FED wollte man dem Volk zeigen, dass Gutes im Vordergrund stünde. Der Unterschied zu anderen "Erfindungen" war aber: die Planer dieser Institution hatten aber das Gute maximal als Nebenprodukt eingeplant - der eigene Vorteil und Machtzuwachs und damit einhergehender Unterdrückung aller anderen standen aber stets im Vordergrund! TB

10:03 | welt: Draghi öffnet das Tor zum endlosen Nullzins

... Die Drohkulisse hat offensichtlich Wirkung gezeigt. Sollten sich die Spekulationen über ein mögliches gestaffeltes System bei den Einlagezinsen bestätigen, hätten einmal mehr die Sparer in der Null- und Minuszinswelt das Nachsehen. Für sie bereitet die EZB nämlich keine Erleichterung vor.

Die Banken über allem und jeden! Und doch alles in Ordnung und der Tradition folgend! Nennen Sie mir eine Zeitspanne in den letzten 20 Jahren, wo die Sparer NICHT das Nachsehen hatten? TB


06:22
| cash: EZB hält nationale Notenbanken bei Goldgeschäften an kurzer Leine

".... Einzig EZB könne über Italiens Goldreserven für Finanztransaktionen verfügen, betonte Tria. Staatlicherseits dürften keine entsprechenden Anweisungen gegeben werden, da die italienische Notenbank, bei der das Gold liegt, unabhängig sei. Ferner dürfe die Bank von Italien der italienischen Regierung kein Gold zur Verfügung stellen, da dies Staatshilfe wäre und somit gegen EU-Regeln verstiesse, sagte Tria, der keiner der beiden Regierungsparteien angehört."

" .. Staatshilfe wäre und somit gegen EU-Regeln verstiesse...." Das kann nur ein (schlechter) Scherz sein! Das gesamte System ist ein einziger Widerspruch in sich! HP

28.03.2019

12:02 | handelsblatt: EZB erwägt Hilfe für Banken

Mario Draghi erregte am Mittwoch bei einer Konferenz Aufmerksamkeit mit diesem Schachtelsatz: „Wenn es nötig ist, müssen wir über mögliche Maßnahmen nachdenken, die die Vorteile negativer Zinsen für die Wirtschaft bewahren, aber gleichzeitig die Nebeneffekte, wenn es welche gibt, abfedern.“ In der Folge zogen die Bankaktien deutlich an - die Deutsche Bank blieb Tagessieger im Dax. Am Markt wurden Draghis Äußerungen als Anspielung auf die Möglichkeit verstanden, für die Banken den Effekt negativer Zinsen abzumildern.

Gleichheit vor dem (Insolvenz-)Recht sieht anders aus. Drahi einer der größten Isonomie-Verletzer on planet. Der geringe Widerstand, der sich regt, regt uns widerum unglaublich auf. Kein Staatsrechtler, kein Rechtsphilosoph und auch niemand aus dem Volk steht auf um dieses UnRECHT wieder ins Lot zu rücken. Bachheimer.com wird sich diesem Tritt in den Arsch der Demokratie niemals beugen! TB

26.03.2019

09:46 | faz: Frankreich will lieber Chefposten der EU-Kommission als den der EZB

Frankreich schielt Insidern zufolge mehr auf den Chefposten in der EU-Kommission als auf die Position des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Für die Gestaltung des europäischen Projekts, das sich an einem kritischen Scheidepunkt befinde, spiele der Kommissionsposten eine größere Rolle, sagten drei mit den Diskussionen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. „Die Kommission ist der wichtigste Job, denn dieser ist der am stärksten politische. Die EZB hat bereits das gemacht, was sie machen kann“, sagte einer der Insider.

Der plötzliche Schwenk der Franzosen ist wohl der Tatsache geschuldet, dass Macrönchen einen neuen Job brauchen wird! Ganz schlecht für Deutschland. Denn der EU-Posten-Schacher-Logik folgend würde Deutschland dann den EZB-Sessel bekommen und wir wissen was das heißt. System-Reset, dessen Grund man dann einem Deutschen in die Schuhe schieben wird. Es wird heißen "Franzosen, Holländer und Italiener waren EZB-Chefs aber unter dem Deutschen hats gekracht" TB

25.03.2019

12:10 | cash: US-Notenbanker Evans bringt Lockerung der Geldpolitik ins Spiel

Die amerikanische Notenbank Fed könnte ihre Geldpolitik im Fall einer konjunkturellen Schwächephase nach Worten eines hochrangigen US-Notenbankers lockern. "Im Moment erscheinen die Abwärtsrisiken grösser als die der Aufwärtsrisiken", sagte Charles Evans am Montag laut Redetext in Hongkong.

10 Jahre hat man die Abwärtsrisiken mit einer noch nie da gewesenen Tiefzinspolitik "bekämpft". Und das Abwärtsrisiko hat sich nicht an die Le(e)(h)rbücher der Geldsteuerer gehalten und ist noch immer da. Was tun Notenbanker dagegen? Richtig geraten, sie bekämpfen das Risiko mit erneuter Tiefzinspolitik! Das Hamsterrade des Wahnsinns! TB

24.03.2019

12:17 | geolitico: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/86122-vor-50-jahren-im-bett-mit-john-und-yoko-fuer-den-frieden/

Am vergangenen Mittwoch, den 20. März 2019, hat die US-Zentralbank das Scheitern ihrer ultra-laxen Geldpolitik der unkonventionellen Maßnahmen eingestanden. Drüber geredet hat sie selbstverständlich nicht. Aber der geldpolitische Rückzieher, den sie vollzogen hat, spricht mehr als tausend Worte.

23.03.2019

08:05 | gs: Die FED tritt auf die Bremse - wie geht es weiter?

Was für eine Überraschung aber auch - FED-Chef Jerome Powell paddelt zurück: Die FED kapituliert und bläst Zinserhöhungen für 2019 komplett ab. Statt der geplanten zwei Zinserhöhungen bleibt der Zins bei 2,25 bis 2,5 Prozent und die amerikanische Notenbank signalisiert in ihrem aktualisierten Ausblick sogar, dass erst für 2020 wieder eine Erhöhung in Anbetracht gezogen wird. Dies betrachten wir als unwahrscheinlich.

22.03.2019

19:20 | ET: Friedrich & Weik: Die FED tritt auf die Bremse – wie geht es weiter?

Wir sagen: eine Rezession steht vor der Tür - und zwar global. Aus diesem Grund werden die Zinsen keinesfalls steigen, sondern sinken und die Geldpresse wird wieder angeworfen, um die Konjunktur anzukurbeln. Willkommen in der Zinsfalle!." (Friedrich & Weik)


15:59
 | MdB Peter Boehringer: AfD verlangt Kontrolle und Debatte der EZB-Politik im Bundestag | BT 21.03.2019

AfD verlangt Kontrolle und Debatte der EZB-Politik im Bundestag

Behringer tritt für eine parlamentarische Kontrolle der EZB und ihre Geldpolitik ein. Stark! AM

21.03.2019

08:27 | dw: US-Notenbank: 2019 keine Leitzinserhöhung

Umdenken bei der US-Notenbank Fed: Aufgrund der unsicheren Konjunkturaussichten werde sie im laufenden Jahr den Leitzins unangetastet lassen, hieß es. Noch im Dezember hatten die Währungshüter andere Signale gesendet.

Wie  unterschiedlich doch das Gesamt-Wirtschaftsbild sein und sich dasselbe kurzfristig ändern kann. Während das Weiße haus ein Wachstum von 3,1 % sieht, sieht die FED lediglich eines von 1,9 %. Binnen weniger Wochen hat die FED von hawkish wieder auf Dauer-dovish (was anderes können die wahrschienlich gar nicht) umgestellt. Hat natürlich nichts mit den Wünschen (und Drohungen) des US-Präsidenten zu tun! TB

12:45 | dazu passend - fmw: Warum die US-Notenbank so widersprüchlich agiert – oder warum es eine Rezession unbedingt zu verhindern gilt! TB

19.03.2019

07:11 | gs: Australiens Gold in der Bank of England - ausführliches Interview

".... 7) Die Bank of England ist weltweit anerkannt als eine der, wenn nicht sogar die bevorzugteste Lagerstätte für Goldreserven der Zentralbanken. Finden Sie, es ist der richtige Ort für das australische Gold? Nein, es besteht überhaupt keine Notwendigkeit dafür, das australische Gold in London zu lagern. "

Frage an Radio Eriwan: Hat der gute Mann recht mit seinem Einwand?

Antwort: im Prinzip ja. Es gibt keinen Grund, sein Erspartes in London oder N.Y. zu lagern. Ausgenommen, du bekommst ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst - höchstens ableben. HP

09:49 | Leser-Kommentar zum grünen HP-Kommentar
Deswegen ist das mit GB und EU ja ein gefälschtes Spielchen. Da UK und USA verbündet sind. Deshalb ist UK auch nicht im Euro. Wir erinnern uns an M. Thatcher und ihrer Aussage: "Wenn ich Deutsche wäre, würde ich die Bundesbank und die D-Mark auf alle Fälle behalten."
Margaret Thatcher, ehemalige britische Premierministerin, Der Spiegel, 25. Oktober 1993
Derselben mit dem Traum von Brüssel der "Vereinigten Staaten von Europa". Das würde die sogenannte Geldelite niemals erlauben, weil eben Frankreich nicht Deutschland ist. Und der obige Schreiber von GS, sollte mal darüber nachdenken, was auf der Rückseite von Australiens Goldmünzen einprägt ist z.B. dem Koala: Das Motiv zeigt einen Koala auf einem Baumstamm sitzend, während umseitig Queen Elisabeth II abgebildet ist.
Ebenso die Vorstellung bzw. Ilusion, die EU wäre geschaffen worden um Europa zu stärken. Wer um alles in der Welt hätte Interesse daran die USA, GB Frankreich usw. ? Durch dieses Konstrukt war das Gegenteil das Ziel, um vor allem Deutschland zu treffen und seine wirtschaftliche Stärke usw. Und was sehen wir heute, Europa ist zerissen und Deutschland ist massiv auf dem absteigenden Ast, gepaart mit Zuwanderung und einem "Soros" den fast alle gewähren lassen.
Inzwischen wird oft behauptet die NWO stecke dahinter, doch fast niemand fragt wer bitte steckt genau hinter der NWO und welchen Kräften bzw. Staaten dient das ? Es wird die These aufgestellt, das ein sozialistisches ein Welt System geplant ist, dabei wird vollkommen negiert, das sich die Macht daraus trotzdem über territorale Staaten ergibt. Was im Falle es Falles immer heisst, was ist mir näher als Machthaber, Hemd oder Hose ? Und hier kommen wir halt wieder, an die historisch gewachsenen Strukturen und Machtverhältnisse. Diese lösen sich nicht über Nacht auf, weder in der Gesinnung und noch weniger im Geld bzw. Machtstatus.
Des ist sehr unwahrscheinlich, das dies die "wahren Eliten" nicht auf dem Radar hätten, in Zeiten von Quanten-Computern usw.Was haben wir dann, eine Verfeinerung von Machtspielchen a la "Games und Throns" gepaart mit "Brot und Spiele". Und vordergründig ergötzt sich die Welt an "Deep State", NWO, Klima und Untergang, anstatt zu Fragen, wen dient das ganze, bei der Tür hinter der Tür ?

18.03.2019

19:13 | heiko schrang: Warum die Politik das größte Übel der Welt verschweigt?

Ich musste feststellen, dass in der letzten Zeit die Heftigkeit in der politischen Auseinandersetzung zwischen den vermeintlichen Kontrahenten massiv zugenommen hat. Hauptthemen sind die Flüchtlingspolitik oder Rassismus sowie die Steuerthematik. Das Grundübel, für fast alle Probleme auf der Welt wird von keiner etablierten Partei angesprochen. Die Rede ist, von unserem Geldsystem. Henry Ford sagte zu diesem bereits: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.

Es ist so raffiniert durch seine Initiatoren entwickelt worden, dass nur die Wenigsten es durchschauen. Das ist auch der Grund, warum es nicht an den Universitäten gelehrt wird und selbst der Bankangestellte, der uns einen Kredit gibt, nichts davon weiß.

Heiko Schrang zum Buchgeld - lesenswert! AM

17.03.2019

19:12 | faz: Deutsche Interessen und die EZB

Es wird aber noch komplizierter. Ganz offensichtlich sind wichtige Leute in Berlin inzwischen vom politischen Nutzen Manfred Webers nicht mehr ganz so überzeugt. Seine öffentlichen Aussagen sind nett, aber schwach. Sein Lavieren im Konflikt mit dem Ungarn Victor Orbán, der zu seiner Parteienfamilie gehört, wird mit Kopfschütteln quittiert.

Und glaubt wirklich einer im Enrst, dass Deutschland innerhalb weniger Monate den EZB-Vorsitz und jenen der EU-Kommission bekommen könnte? Never ever. Die EU hat sich fürs kleinere, harmlosere Übel entschieden und gibt den Deutschen den zwar lauteren aber dennoch nicht ganz so gefährlichen Posten, eben jenen des EU-Kommissionspräsidenten. Einen Deutschen EZB-Chef kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Außer, ja außer man braucht einen Buhmann für einen geplanten Welt-Crash. Da würde ein Deutscher ECB-Chef je geradezu eine Optimalbesetzung sein, um Euch einen weiteren Schwarzen Peter zuzuschanzen und Euch abermals für eine Weltkastastrophe Alleinveranwortlich zeichnen lassen! TB


08:23
 | gs: Wie Notenbanker mit der Inflation spielen

... Es ist kein Zufall, dass die EZB neulich mitten in die Diskussionen über das Inflationsziel hinein ihren gigantischen Geld-Expansionskurs entgegen den Erwartungen der meisten Volkswirte bis auf Weiteres fortzusetzen versprach. Vorher hatten Fed und EZB ihr Vorgehen untereinander abgestimmt. Die Quintessenz aus alldem ist: Mithilfe eines mehrjährigen Durchschnitts-Inflationsziels, dessen Berechtigung erst noch nachgewiesen werden müsste, soll demonstriert werden, dass die Notenbanken ihre Geldpolitik im Griff haben. Das müssen sie uns aber erst noch beweisen.

16.03.2019

19:36 | fmw: Warum die Notenbanken keine Rezession mehr zulassen wollen

Die Antwort ist relativ brutal und simpel zugleich, vor allem, wenn man sich die Folgen ins Bewusstsein führt: Weil man die Schuldenorgie zu weit getrieben hat. Was passiert denn bei einer Rezession oder Depression? Hier nur ein paar Folgen, man könnte Seiten darüber schreiben.

In diesem Artikel wird auch der ARbeitsmarkt genannt. Nur hat die EZB (Gottseidank) KEIN Mandat dafür, sich um den Arbeitsmarkt zu kümmern. Ganz im Gegensatz zur FED! TB

16:55 | faz: Whatever it takes...

Mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staats begann vor zehn Jahren die Euro-Krise. Seither hat die Europäische Zentralbank (EZB) alles in ihrer Macht Stehende getan, um den Euro zu erhalten und die Schuldenkrise zu überwinden. Das erste Ziel hat sie erreicht, beim zweiten aber hapert es. Seit dem ersten Quartal 2009 ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im Schnitt nur um jährlich 0,9 Prozent gewachsen, und die Kerninflationsrate blieb mit gerade mal 1,2 Prozent deutlich unter ihrem Ziel.

15.03.2019

14:25 | mmnews: Attentäter von Christchurch bezeichnet sich als Ökofaschist

Der mutmaßliche Attentäter von Christchurch soll ein sogenanntes "Manifest" im Internet hinterlassen haben. In dem 74-seitigen PDF-Dokument mit dem Titel "The Great Replacement" bezeichnet sich der Mann als 28-jährigen Australier und als "Ökofaschisten".

14.03.2019

15:40 | Manniko: Der Euroraum ist so schwach, dass selbst der Nullzins viel zu hoch ist

Angesichts der nicht endenden Schuldenspirale in quasi allen wirtschaftlich relevanten Staaten bleibt Zentralbanken der Welt nichts anderes übrig, als die Märkte weiterhin über künstlich niedrige Zinsen mit billigem Geld zu fluten. Vor allem die EZB ist ein Koloss, der sich seit der Finanzkrise in eine Ecke manövriert hat, aus dem sie nicht mehr herauskommt. Das wirkt sich bereits jetzt auf den Anleihenmarkt aus, was sich bald noch deutlich verschlimmern wird. Jeder sollte sich darüber im Klaren sein und für sich selbst Konsequenzen ziehen.


08:40
 | gs: Goldreserven der Zentralbanken des Eurosystems um weitere 1 Mio. € gestiegen

Die Europäische Zentralbank gab vor Kurzem den konsolidierten Ausweise des Eurosystems zum 8. März 2019 heraus. Aus dem Angaben geht hervor, dass bei der Position "Gold und Goldforderungen" in der 10. Kalenderwoche ein Zuwachs von 1 Million Euro auf 389,77 Milliarden Euro verzeichnet wurde.

Während jedes asiatische Durchschnittsland mehrer t die Woche auflädt! TB

13.03.2019

08:56 | standard: 20 Jahre Euro: Erwin Steinhauer und Sohn für Nationalbank in der Sauna

Die Oesterreichische Nationalbank hat im Zuge einer Wettbewerbspräsentation den Etat für die Informationskampagne "20jahreeuro" an die Werbeagentur Himmer, Buchheim & Partner vergeben.

Es gab schon immer Regime, die ihr derbes Dasein mittels ästhetischer Bilder beworben haben. Sehr oft haben diese Bilder den Kern des Beworbenen auf den Punkt gebracht - so auch hier, sehr oft aber auch extrem beschönigt. Bei manchen Propaganda-Stilen (Leni Reifenstahl) wurde exakt diese Ästhetik zuerst als schön empfunden und erst danach zum Schrecken, da sie zu sehr mit dem Produkt in Verbidnung gebracht wurden. Bei diesen Bildern verbunden mit dem mehr als platten Slogan weiß man gleich woran man ist. Propaganda, schiach wie das beworbene Produkt selbst.
Letzten Endes zahlt der österr. Steuerzahler für eine hirn- und herzlose Werbung damit er selbst endlich an das Produkt glaubt! TB

Hiermit widmen wir der Marketing-Abteilung der OENB sowie der einfallslosen Werbeagentur Himmer, Buchheim & Partner den Song des Tages! TB

10:02 | Leser-Anmerkungen zu den Fettklöpsen in der Sauna
(1) Sollte es nicht korrekt heissen: "Grenzenlos bezahlen FÜR den EURO!"? Das Produkt ist in jedem Fall ähnlich konstituiert wie die Werbeträger ... aus dem Leim gegangen, unbeweglich, verfettet, überm Zenith, usw. Eigentlich gilt es heutzutage nur noch GENAU hinzusehen. Die Realität liest sich wie ein offenes Buch. Da ist kaum mehr was hintergründig, bis auf das Geschriebene. Die Realitäten starren einen an, bis einem die Lust auf das Mittagessen vergeht ...

(2) wir sind mit diesem Video schon ziemlich nah an dem Bild, daß der Kaiser (OeNB) nackt ist....

12.03.2019

09:03 | n-tv: Powell: "Trump kann mich nicht feuern"

Es ist ungewöhnlich, dass die Chefs der US-Notenbank Interviews im Fernsehen geben. Genauso ungewöhnlich ist aber auch die Dauerkritik an ihnen durch den amtierenden Präsidenten. Fed-Chef Powell sieht seinen Job dennoch nicht in Gefahr - und erklärt auch, warum.

Sein Job per se weniger als sein ganzes Haus und damit nachgelagert erst sein Job! TB


08:49
 | gs: Zentralbanken kaufen Gold wie verrückt

... Der Vorsitzende der Federal Reserve hatte sich Trumps Willen gebeugt und machte einen Rückzieher von seiner aggressiven Haltung, die 2018 vier Zinserhöhungen einbrachte und drei bis vier Weitere für 2019 vorsah. Er sagte, er würde geduldig sein. Ende Januar sagten sie erneut, dass sie geduldig blieben. Sie hatten es nicht eilig, Zinserhöhungen durchzuführen. Das veränderte unsere Prognose.

11.03.2019

12:02 | cash: Chinas Zentralbankchef warnt vor Finanzrisiken

Chinas Zentralbankchef Yi Gang hat vor finanziellen Risiken gewarnt. China stehe in diesem Jahr vor «mehr Herausforderungen und Veränderungen».

Daher das massive Goldengagement der chin. ZB! TB

08:17 | mises: Zentralbank-Marxismus

Im „Manifest der Kommunistischen Partei“ aus dem Jahr 1848 nennt Karl Marx (1818-1883) zehn sogenannte „Maßregeln“ – despotische Eingriffe in die Eigentumsrechte –, die für die gesellschaftliche Umwälzung, die zum Kommunismus führen soll, notwendig seien. Maßregel fünf ist die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“. Eine überaus hellsichtige Forderung. Umso mehr, als in der Zeit, als Marx sie formuliert hat, Edelmetalle, Gold und Silber, Geld waren.

Den 5. Punkt des Kommunisitischen Manifest des Marx-Bruders hatten wir zwar schon einmal. Aber in der Bearbeitung von Thorsten Polleit wirkt so was stets wie eine Oscar-würdige Neuverfilmung! TB

10.03.2019

17:19 | faz: Whatever it takes..

Mit der drohenden Zahlungsunfähigkeit des griechischen Staats begann vor zehn Jahren die Euro-Krise. Seither hat die Europäische Zentralbank (EZB) alles in ihrer Macht Stehende getan, um den Euro zu erhalten und die Schuldenkrise zu überwinden. Das erste Ziel hat sie erreicht, beim zweiten aber hapert es. Seit dem ersten Quartal 2009 ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im Schnitt nur um jährlich 0,9 Prozent gewachsen, und die Kerninflationsrate blieb mit gerade mal 1,2 Prozent deutlich unter ihrem Ziel.

Seit wenigen Monaten schaltet die faz gehörig auf ZB-Skeptik um - auch in diesem Artikel.Leicht verhalten aber trotzdem! Etwas spät, trotzdem erfreulich! TB


07:54
 | geolitico: Draghi setzt Verarmungspolitik fort

Obwohl die EZB die Zinsen schon seit Jahren auf null gesetzt hat, mehren sich die Zeichen eines Wirtschaftsabschwungs. Angesichts dieser Entwicklung hat EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag, den 7. März 2019, endgültig kapituliert und verkündet, dass die Nullzinspolitik nicht, wie avisiert, im Sommer beendet werde, sondern mindestens bis zum Jahresende beibehalten werde. Darüber hinaus werde die EZB ab September dieses Jahres bis 2021 jedes Quartal neue zweijährige Kredite an Banken vergeben.

09.03.2019

17:38 | focus: Professor Sinn warnt: „Deutschland ist zum Selbstbedienungsladen geworden“

Lange verdeckte die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland viele Probleme. Doch nun kommen sie nach und nach ans Licht. Ex-Ifo-Chef Hans-Werner Sinn sieht mehrere Risiken auf Deutschland zukommen – und bezieht Stellung.

Großartiger Artikel mit irrefürhender Überschrift. Eine Nation wird nicht so einfach von selbst zum Selbstbedienungsladen. Da gehören schon Generationen verräterischer Politkern dazu, die von Eurem Geld leben und dafür in Euren Namen aus Euch Sklaven gemacht aber für Ihr eigenes Leben große Vorteile herausgezogen haben! TB

08.03.2019

14:37 | watergate: Plant der IWF ein Goldverbot für Privatanleger?

Der Internationale Währungsfonds (IWF) könnte bald ein Goldverbot für Privatanleger in der Europäischem Union vorschlagen. Erst jüngst beschäftigte sich der IWF mit der Idee, auf den Besitz von Bargeld Strafzinsen zu erheben. In einem „Diskussionspapier“ beschäftigt sich jetzt der IWF-Ökonom Johannes Wiegand mit der Einführung des Goldstandards im Europa des 19. Jahrhunderts. Darin macht er Deutschlands Übergang zur Goldwährung nach der Reichsgründung von 1871 für die große Wirtschaftskrise der 1870er Jahre mitverantwortlich.

Genau mein Humor: die Zentralbanken kaufen seit Jahren Gold, dass die (Tresor-)Tür ned zuageht und erklären uns gleichzeitig das Gold der Krisenverstärker Nr 1 ist! TB

14:40 | dazu passend - presse: Ein Goldverbot wird es nicht geben! TB

14:43 | b.com Bildungsservice: Das Goldverbot in den USA!
Am 6. März 1933 verbot der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt den Banken während der Bankfeiertage die Auszahlung von Gold und den Handel mit Devisen. Bereits 3 Tage danach wurde durch den "Emergency Banking Act" dem Präsidenten erlaubt, Einfluss auf den Gold- und Devisenhandel zu nehmen. So sollte der Abzug von Gold aus den USA verhindert werden. Sodann unterzeichnete Roosevelt am 5. April 1933 die Executive Order 6102. Hiermit wurde der private Goldbesitz in den USA ab dem 01. Mai 1933 verboten. Das Goldverbot trat in Kraft.

13:43 | ifw: MMT the New Old Buzzword

One of the themes you’ll see recently is this push for acceptance of “MMT” or modern monetary theory. As we’ll see, this isn’t a new concept, it’s simply one that’s being given a lot of air time because our current politics have a lot of communist/socialists on board. Consider Bernie for example. He freely admits hes a socialist.

09:44 | Thorsten Polleit "EZB zementiert “japanische Zinsverhältnisse” must read!!!

Auf seiner Sitzung am 7. März 2019 hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen. Der Hauptrefinanzierungszins beträgt 0%, der Einlagenzins minus 0,4%, der Zins für die Spitzenrefinanzierung 0,25%. EZB-Präsident Mario Draghi verkündete zudem, dass der Leitzins in 2019 nicht angehoben wird, möglicherweise sogar noch länger auf der Nullgrenze verbleibt. Zudem betonte er Indikatoren, die auf eine weitere Konjunkturabkühlung im Euroraum hindeuten.

Der EZB-Rat hat zudem beschlossen, dass den Euro-Banken von September 2019 bis März 2021 eine Serie von neuen langlaufenden Kredite („TLTROs-III“) mit einer Laufzeit von jeweils zwei Jahren angeboten wird

[Anmerkung: Die EZB hatte bereits 2011 langlaufende Kredite an Euro-Banken mit dreijähriger Laufzeit („LTROs“) gewährt. In 2014 vergab sie weitere derartige Kredite („TLTROs-I“ und „TLTROs-II“) mit Laufzeiten von bis zu vier Jahren – zu Kreditzinsen zwischen –0,4 und 0%. Das Kreditvolumen der TLTROs-II beläuft sich derzeit auf etwa 739 Mrd. Euro. Mit derartigen Krediten ersetzt die EZB vor allem die Kapitalmarktfinanzierung der Banken.]

WIE IST DIE ENTSCHEIDUNG ZU BEWERTEN?
Sparern und Anlegern bürdet die EZB weiter (nach Abzug der laufenden Inflation) negative Realrenditen auf ihr Geldvermögen auf: Das Geldvermögen verliert seine Kaufkraft. (Allein die Deutschen halten 3,7 Billionen Euro in Form von Bankeinlagen, die vermutlich größtenteils einem negativen Realzins unterliegen.)

Die geldpolitische Hilfestellung der EZB gilt den verschuldeten Staaten. Ihnen verschafft sie die Möglichkeit, Kredite zu sehr niedrigen Zinsen aufzunehmen und fällige Kredite problemlos durch neue Kredite, die geringe Zinskosten haben, zu ersetzen. Die Null- und Negativzinspolitik der EZB ist hingegen Gift für die Euro-Banken: Zinsmargen und Zinserträge schrumpfen. Zudem verschlechtert die Abflachung der Euro-Zinskurve, für die die EZB-Politik ebenfalls sorgt, die Gewinnmöglichkeiten für die Euro-Banken.

Die akuten und nach wie vor nicht gelösten Probleme bei vielen Euro-Banken zeigen sich in den stark gefallenen Bankaktienkursen und geringen Bewertungsmaßen (wie zum Beispiel Price-to-Book-Ratios).

„JAPANISCHE ZINSVERHÄLTNISSE“
Es ist zwar hier nicht der richtige Platz, um eine detaillierte Erklärung auszubreiten: Aber es soll an dieser Stelle doch kurz darauf hingewiesen werden, dass die EZB dabei ist, „japanische Zinsverhältnisse“ im Euroraum zu zementieren.Wie die nachstehende Graphik illustriert, hat die Bank von Japan durch ihre Geldpolitik die Kurz- und Langfristzinsen auf beziehungsweise unter die Nullgrenze gebracht. Ein solches Szenario ist auch im Euroraum unter der herrschenden EZB-Geldpolitik sehr wahrscheinlich.

GOLD HALTEN
Die Kaufkraft des Euro wird durch die EZB-Geldpolitik sehr wahrscheinlich weiter herabgesetzt werden, nach innen und nach außen. Eine Möglichkeit, den Geldvermögensverlusten zu entkommen, besteht im Halten von Gold. Langfristig gesehen kann die Kaufkraft des Goldes – anders als die Kaufkraft von Euro-Bankguthaben – nicht durch die EZB-Geldpolitik entwertet werden.Beispielsweise hat die Kaufkraft des Goldes, in Euro gerechnet, seit Einführung des Euro Anfang 1999 bis Februar 2019 um 207% zugenommen, die der verzinslichen Euro-Bankguthaben nur um 2% (vor Steuern).

Die Vergangenheit ist zwar kein Indiz dafür, wie die Zukunft aussehen wird. Allerdings spricht eine Reihe von Faktoren dafür, dass das Gold zu aktuellen Preisen nicht überteuert, sogar eher zu billig ist; und dass es, langfristig gesehen, die bessere Wahl ist gegenüber Euro-Bankguthaben.

07.03.2019

16:03 | Leser-Zuschrift "MMT"

MMT, davon werden wir jetzt wohl ständig hören. Die grosse Transformation kann nur mit dieser "Modernen Monetären Theorie " umgesetzt werden. Steuern wären zur Staatsfinanzierung nicht mehr nötig, sondern nur noch um Verteilungsgerechtigkeit herzustellen und überschüssige Liquidität zu sterilisieren. Anerkannt wird jedoch, daß diese Theorie nur bei finanziell völlig souveränen Staaten funktioniert. Also eigentlich nur die USA mit der FED könnten MMT, spöttisch auch Magic Money Tree genannte Theorie ausprobieren. Wie unsere EU das Gesamtpaket (Klimaziele, Energiewende, gesellschaftlicher Umbau, Neudefinition des Eigentumbegriffes, grenzenloser Sozialstaat usw,) ohne souveräne Zentralbank stemmen soll bleibt ein Geheimnis.
Ein historisch einzigartiges Experiment. Es ist übrigens grober Unfug, daß der Sozialismus bisher noch immer gescheitert sei. Die nützlichen Idioten , die halfen ihn einzuführen, sind bisher immer gescheitert. Der geplante Vermögenstransfer hat immer zuverlässig funktioniert. ( Fragt mal einen russischen oder ukrainischen Oligarchen ob der Kommunismus ein Fehler war ).
Besonders der Abschnitt wo ausgeführt wird, daß man mit dem neuen Geld keine Rohstoffe (Gold und Silber ) bezahlen kann ist spannend :

Final freedom from the domestic money market exists for every sovereign national state where there exists an institution which functions in the manner of a modern central bank, and whose currency is not convertible into gold or into some other commodity. The United States is a national state which has a central banking system, the Federal Reserve System, and whose currency, for domestic purposes, is not convertible into any commodity.
Modern Monetary Theory Isn’t Helping
https://www.jacobinmag.com/2019/02/modern-monetary-theory-isnt-helping
Und jetzt stellt Euch mal vor, die Zentralbanken würden die für das Überleben des Planeten benötigten Mittel dem Staat zur Verfügung stellen und zins und tilgungsfrei dauerhaft in die Zentralbankbilanz nehmen. Ebenso alle bisher ausgegebenen Staatsanleihen, ja auch die aus den Pensionsfonds und Lebensversicherungen. Und dann stellt Euch vor es gäbe eine CAC-Klausel.

11:13 | welt: Die EZB schafft sich das perfekte Alibi

Schockprognosen sind diese Woche offenbar en vogue. Kurz nachdem die Ökonomen der OECD Politik und Märkten mit einem drastisch gesenkten Konjunkturausblick gedroht haben, wartet der nächste Schlag. Auch die Wachstums- und Inflationsprognosen der Europäischen Zentralbank (EZB), die auf der heutigen Zinssitzung veröffentlicht werden, könnten kräftig zurechtgestutzt werden.

Ein Alibi ist in der Kriminalistik der Beweis darüber, dass ein Beschuldigter oder Verdächtiger sich zur Tatzeit nicht am Tatort aufgehalten hat und somit als Täter nicht in Frage kommt.
Die EZB war über die letzten 20 Jahre am Schalten und Walten und hat genau KEIN Alibi, für den "Tatzeitpunkt"! 100 % schuldig, für das, was kommen wird! TB

06.03.2019

17:58 | wnm: Crash-Gefahr: EZB bereitet sich auf Schock an den Märkten vor

Die EZB bereitet sich lauf Bloomberg auf einen Schock an den Finanzmärkten vor. Ungenannte Quellen sagten der Nachrichtenagentur, dass die EZB ihre TLTRO-Kredite wieder aktivieren könnte, mit denen sich die Banken mit billigen Krediten eindecken können.


16:24 | Leser-Zuschrift "Immunität der Weltbank aufgehoben"

Lieber Herr Bachheimer, liebes TB-Team, bin zu später Stunde noch über eine interessante Nachricht gestolpert, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte:
nach einem Urteil des US Surpreme-Court von Ende Februar wurde die Immunität der bis dato unantastbaren Weltbank aufgehoben und somit Geschädigten der Klageweg eröffnet. Erstritten hatte dieses bahnbrechende Urteil eine Gruppe indischer Fischer, deren Gewässer durch ein Kraftwerk verseucht wurden, welches eine Unterorganisation der Weltbank finanziert hatte. Das war bereits der zweite Schlag gegen die Tentakeln der Internationalisten, denn kurz zuvor hatte Trump den Ökonom David Malpass, einen erbitterten Kritiker der Weltbank, an deren Spitze
berufen.
Hier die links:
https://www.youtube.com/watch?v=1tQR-kkX4Xk
https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-02-27/u-s-supreme-court-rules-against-world-bank-arm-on-immunity?utm_source=google&utm_medium=bd&cmpId=google
https://www.handelsblatt.com/politik/international/david-malpass-trump-will-einen-kritiker-der-weltbank-zu-ihrem-neuen-chef-machen/23948912.html?ticket=ST-3318300-OwzDmTNe3IKke6b2CHc7-ap3

Popkorn bereithalten! Es wird spannend. Vielen Dank für die tägliche Fleißarbeit und liebe Grüße

05.03.2019

13:35 | mm: Das monetäre Endspiel steht bevor

Vor zehn Jahren erreichte die Panik an den Finanzmärkten ihren Höhepunkt. Die Notenbanken verhinderten damals die Kernschmelze. Der Preis war allerdings hoch. In der nächsten Krise müssen sie alles auf eine Karte setzen. Das Endspiel der bestehenden Geldordnung steht bevor.

Die starken Gold-Zukäufe der Notenbanken in den Jahren 17/18 sind der beste Beweis dafür! Die wissen bereits das, was "Volk" niemals wissen darf! TB

13:40 | dazu passend der Zitaten-Kracher von Ludwig von Mises:
“Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde. Die einzige Alternative lautet: Entweder die Krise entsteht früher durch die freiwillige Beendigung einer Kreditexpansion – oder sie entsteht später als finale und totale Katastrophe für das betreffende Währungssystem”


09:44
 | fuw: Weiche und harte Landungen

Der deutsch-amerikanische Ökonom Rudi Dornbusch schrieb 1998, kein Aufschwung sterbe eines natürlichen Todes. Stets mache ihm die Zentralbank den Garaus. In den markigen Worten des 2002 verstorbenen Dornbusch: «None of the postwar expansions died of natural causes, they were all be murdered by the Fed.»

04.03.2019

12:50 | watergate: JETZT werden die Weichen für die weitere Enteignung gestellt – neuer Euro-Präsident

Im Oktober wird die Europäische Zentralbank EZB einen neuen Präsidenten bekommen. Mario Draghi, vormals bei Goldman Sachs, muss gehen. Der Mann, der die Zinsen immer nur in eine Richtung verändert hat: nach unten. Die Hoffnung auf eine Wende zum Guten, zu „natürlich“ positiven Zinsen, müssen wir alle allerdings wohl begraben. Schon jetzt wird klar, dass die möglichen Nachfolger uns allen eher noch mehr als weniger in die Taschen greifen werden.

Was denn sonst? Zentralbanking im FIAT-System ist IMMER eine Einbahnstrasse! TB

10:18 | konjunktion: Die wiederkehrenden Ablenkungsmanöver und 65 Milliarden US-Dollar Bilanzrückführung der Fed

Seit mehreren Monaten schreibe ich davon, dass die Gespräche zwischen der Trump-Administration und Nord-Korea nichts weiter als ein Kabuki-Theater sind und auch weiterhin nichts als ein reines Ablenkungsmanöver bleiben werden. Nord-Korea wird seine Nukleartechnologie bzw. -waffen nicht aufgeben oder aushändigen – und Trump, wie auch seine ihn kontrollierenden Bankeneliten, wissen das nur zu genau. Nord-Korea wird weiterhin als perfektes Pulverfass fungieren; ein Staat bzw. eine Region, die man jederzeit “hervorholen” kann, um einen Krieg loszutreten und um die Spannungen wischen Peking und Washington zu erhöhen.

10:01 | sputnik: Schweizer Notenbank nimmt zwei Milliarden ein

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im vergangenen Jahr durch die Negativzinsen erneut Milliarden verdient. Sie spülten der Zentralbank nach Angaben von Montag 2,05 Milliarden Franken in die Kasse, wie die Agentur Reuters mitteilte.

03.03.2019

13:37 | Eilmeldung! Epochaler Leak: Rückkehr zum Goldstandard am 29. März! Das heimliche Komplott der Zentralbanken!

Die renommierte italienische Finanzzeitung „Il Sole 24 Ore“ (das ist in etwa das „Handelsblatt“ von Italien) hat ein Dokument zugespielt bekommen, das eine Bombe für die globalen Finanzmärkte der Welt ist. Die Zentralbanken der Welt haben nicht ohne Grund in den letzten Jahren fieberhaft Gold gekauft und gehortet und in ihre eigenen Tresore zurückgeholt. Mit dem Tag des Brexits werden die Zentralbanken weltweit eine Art Goldstandard einführen: Gold wird offiziell wieder Geld, wie es vor Bretton Woods war, bevor Präsident Nixon den Goldstandandart beendete. Das alles hat hinter verschlossenen Türen stattgefunden. Bis jetzt, wo die „Il Sole 24 Ore“ das Papier in die Hände bekommen hat. Wir geben hier den Sachverhalt wieder, wie wir ihn in mehreren seriösen, italienischen Quellen gefunden haben. Weder im englichssprachigen Raum, noch französischssprachigen und schongar nicht deutschsprachigen Raum haben wir das gefunden.

 

08:36 | gs: Wie Sparer doppelt bestraft werden sollen

Eine Personalie, hinter der viel mehr steckt als nur die zum 1. Juni fällige Ablösung des Belgiers Peter Praet durch den Iren Philip Lane als EZB-Chefvolkswirt. Während Praet dafür bekannt ist, seine Meinung - im Zweifel auch gegen die von EZB-Präsident Mario Draghi - offen auszusprechen, muss Lane das erst unter Beweis stellen. Sein tadelloser Ruf kann ihm dabei sicher helfen. Doch das allein reicht nicht aus, wenn es darum geht, eine härtere Geldpolitik durchzusetzen. Für die steht Lane nämlich nicht, sondern eher im Gegenteil, wie aus EZB-Kreisen zu hören ist.

Natürlich muß der Sparer doppelt bestraft werden, und das aus 2 Gründen:
1. Sparen ist absolut unEUropäisch - wo kommen wir denn dahin, dass der, der auf Konsum verzichtet zugunsten seiner Zukunft in derselben besser gestellt ist, als der schnöde Verbraucher?
2. Die EZB produziert zwar Geld und das fast uneingeschränkt, und trotzdem braucht sie das Eure, weil sonst funktioniert "das System nicht" - fuck it! TB

02.03.2019

12:46 | netzfrauen: Endlich, ein historischer Sieg! Weltbank kann verklagt werden! Die Weltbankgruppe steht nicht über dem Gesetz! – Historic Supreme Court Win: World Bank Group Is Not Above The Law

Seit Jahren arbeitet die Weltbank so, als ob sie „über dem Gesetz“ steht, und ihre Forderungen werden von schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen begleitet. Früher zerbombte man ein Land, wenn man dessen Rohstoffe haben wollte. Heute gibt man einem Land Kredite und nimmt ihm so alles, was es hat. Nirgends wird es deutlicher als bei dem Thema WASSER – „Willst du Kredite, dann privatisiere dein Wasser.“ Doch es betrifft nicht nur das kostbare Gut: Als Ghana den Import von landwirtschaftlichen Produkten stoppen wollte, um seine eigene Wirtschaft zu fördern, wurde das abgeschmettert, denn Ghana hatte Kredite erhalten und wurde gezwungen, seine Industrie und seine Landwirtschaft für den globalen Wettbewerb zu öffnen. Die Weltbank aber, auch der Internationale Währungsfond (IWF) tun so, als genössen sie Immunität. Die IFC hat ihren Hauptsitz in Washington, zusammen mit dem Rest der Weltbankgruppe, da die US-Regierung mit Abstand der größte Anteilseigner dieser Organisationen ist, und sie darf jetzt auch vor US-Gerichten verklagt werden. Die Kläger sind Mitglieder lokaler Fischer- und Bauerngemeinschaften, deren Lebensunterhalt, Luftqualität und Trinkwasser durch das Projekt, welches von der Weltbank finanziert wurde, zerstört wurde. Weitere Klagen werden jetzt folgen!

Ein Sieg gegen den Globalismus! Die Weltbank muss fallen, damit wir leben können! AM 

 

09:24 | n-tv: EZB - der Ausstieg vom Ausstieg! Sparern stehen weiter magere Zeiten bevor!

Wer über diese Meldung überrascht ist, wird zu einer Strafe - oder besser gesagt Therapie - von täglich 3 Mal "b.com nicht unter 20 Minuten-lesen" verdonnert! Dann hat es sich auch mit den Überraschungen! TB

01.03.2019

19:56 | f&k: Italien: Finanzökonomie in Perversion!

Bei allen klugen Statements, irgendwie kann man sich an den beiden auch sattsehen. Für die, die noch nicht satt sind, sei dies hier gebracht! TB


07:49
 | gs: Die Umwertung aller Werte

Mit ihrer Niedrig- und Negativzinspolitik höhlt die Europäische Zentralbank (EZB) - für die Öffentlichkeit vermutlich nicht immer klar erkennbar - die Grundbedingungen für den wirtschaftlichen Wohlstand aus: Sie sorgt - um mit Friedrich Nietzsche zu sprechen - für eine weitreichende und tiefgehende Umwertung aller Werte.

Weniger Rendite - höhere (Häuser-)Preise! Danke EZB für den Wohlstand, denn Du uns bringst! TB

08:16 | dazu passend - mises: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich! TB

28.02.2019

19:55 | beyond the obvious: Bereitet IWF Goldverbot vor?

Nun berichtet die Welt von einem neuen Papier des IWF, in dem Gold zum „Brandbeschleuniger“ von Krisen erklärt wird. Um es vorweg zu schicken: Der Goldstandard funktioniert bei wachsenden Bevölkerungen nicht. Doch wie die Deutsche Bank (auch hier betrachtet) schön vorrechnete, kann es durchaus sein, dass eine Rückkehr zu einer solchen Ordnung möglich wäre, sobald die Bevölkerung wieder stagniert – oder gar rückläufig ist, was zumindest für die Industrieländer zutrifft.


19:23 | RT: Dänische Regierung plant Abschaffung von Bargeld bis 2030

Die dänische Regierung erwägt eine Änderung der geltenden Gesetze, die es für die überwiegende Mehrheit der Geschäfte zur Pflicht machen, Barzahlungen zu akzeptieren. Die Maßnahme ist ein Schritt in der von Kopenhagen geplanten Abschaffung von Bargeld bis 2030.


05:33
 | welt: Strafzins-Ära beschert der Bundesbank einen Milliardengewinn

".... Die deutschen Sparer mögen unter der Nullzinspolitik beziehungsweise den Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) leiden. Zumindest die Deutsche Bundesbank profitiert neben dem deutschen Finanzminister aber enorm davon. Die oberste deutsche Währungsbehörde hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Sie verbuchte für das Jahr 2018 einen Jahresüberschuss von 2,5 Milliarden Euro. Nach Rücklagendotierung verblieb ein Bilanzgewinn von 2,4 Milliarden, den die Bundesbank in voller Höhe an das Bundesfinanzministerium abgeführt hat."

Überrascht? Wohl eher nicht. Schließlich liegt es in der Natur von FIAT-Zentralbanken, Fleißig zugunsten von Bürokratie/Reich schleichend zu enteignen. HP

27.02.2019

16:30 | MMNews: Bericht: Weidmanns Chancen auf EZB-Chefposten steigen

Die Aussichten für Bundesbankpräsident Jens Weidmann auf den Posten des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) sind offenbar wieder gestiegen. Laut eines Berichts der Wochenzeitung "Die Zeit" sind hochrangige Regierungsmitglieder mit den Konsequenzen eines möglichen Wechsels befasst.

Wir erinnern uns ungern an den merkwürdigen Rückzug von Axel Weber, als dieser fast schon fix EZB-Chef hätte werden sollen. Es steht zu befürchten, dass sich dieses (Schau-)spiel wiederholt! TB

Die Leseratte
Am Ende wird vermutlich kein Deutscher irgend einen wichtigen Posten innehaben. Aber jetzt wissen wir wenigstens, warum Weber (und andere) kürzlich so gegen Orban gehetzt haben und seine Partei unbedingt aus der "Europäischen Volkspartei" EVP drängen wollten: Es ging überhaupt nicht um Fidesz sondern ausschließlich um die Karrierechancen von Weber! Kotz.

24.02.2019

14:56 | konterrev: Financialization and the moral hazard of central banking and fiat money

In the wide literature on the phenomena of financialization, ranging meanwhile from social sciences to economics and anthropology, a few aspects of the interplay between money, debt and power relations are highly underrepresented…

08:24 | gs: Der dubiose Währungsfonds

Christine Lagarde, IWF-Chefin nach Dominique Strauss-Kahn, lässt gern ihre verbalen Muskeln spielen, wenn es darum geht, den IWF gegen EZB und EU in Stellung zu bringen. Das hat sie vor einiger Zeit mal so formuliert: Kurzfristig sei eine kreative und innovative Geldpolitik erforderlich, notfalls durch den erneuten Einsatz unkonventioneller Instrumente - ein Affront gegen EZB-Chef Mario Draghi, den Herrscher über die Geldpolitik von Amts wegen. Und was fiel dazu dem EU-Chef Jean-Claude Juncker ein? Er zeigte sich mit Lagardes Vorstoß überwiegend einverstanden.

Die bizrre Welt des IWF - wenn ein Muskel- und Wirbelloser die Muskeln spielen lässt - mit geborgtem oder abgepreßtem Geld! TB

23.02.2019

08:21 | geolitico: Der letzte Akt der Notenbanken

Die Konjunktur verschlechtert sich zusehends. Und so stellt sich die Frage, was die Geldmagier der Europäischen Zentralbank rund um EZB-Präsident Mario Draghi nun aushecken werden, um das System noch länger am Laufen zu halten. Im Gegensatz zur FED konnte die EZB durch das Zwangskorsett des Euros die Zinsen nicht erhöhen, um sich einen Puffer aufzubauen für die nächste Krise. Die Ausgangslage für eine erneute Krise ist denkbar schlecht. Die Auswirkungen der Finanz-und Eurokrise sind immer noch spürbar, und die Medikamente haben lediglich die Symptome bekämpft, aber der Patient ist nicht stabil.

Natürlich stimmen wir alle in den Chorus der ZB-Kritiker ein und jubilieren "Das Waffenarsenal ist leer"! Aber unterschätzten wir niemals die kreativität von Notenbanker. Kreativität und Einsatz sind groß und eigentlich bewundernswert. Gleich wie die wirklich guten Trickspieler planen sie ihre Coups mit Einsatz, Fleiß und Akribie, sodaß man sich fragt, warum die nicht gleich "was Ehrliches" arbeiten? TB


10:04 | Leser-Kommentar ergänzend zum Kommentar zu: Negativzinsen haben ausgedient

zwar habe ich die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung „normaler Geschäftsbanken“ mit den Daten nicht auf dem Schirm, jedoch zur rückläufigen Ertragskraft der kleineren regionalen Banken ist aus meiner aktuellen Sicht anzumerken, dass die Roherträge nicht so stark sinken oder gesunken sind, wie von einigen prognostiziert.
Zumindest berichten einige regionale Häuser im ländlichen Raum zuletzt von einem deutlichen Kreditwachstum z.B. im privaten Wohnungsbau (zunehmende Menge gleicht rückläufigen Preis nahezu aus). Weiterhin können durch Filialabbau und Personalkonzentration laufende Kosten reduziert werden. Ich schätze die Analyse von Dr. Krall, jedoch klare zeitliche Prognosen sind weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Wie wir schon erfahren haben, gibt es immer noch einen weiteren Ballon, der aufblasbar scheint. Natürlich kann es immer sein, dass ein größerer Ballon platzt. Bisher war es aber auch nicht so, dass man gewartet hat, bis die Überdehnung zu groß war, vielmehr kam ein kleiner, bewusster, geplanter Stups mit der Nadel hinzu. Vermutlich wird es künftig wieder so sein.

17:25 | Leser-Kommentar zum Kommentar darüber
So, wie ich es verstanden habe, wurde ja auch nicht behauptet, dass 2020 alles zusammenbricht, sondern dass ab dann die massiven Probleme für Banken immer existenziellerer Natur werden. Doch der Punkt mit den möglichen Kosteneinsparungen dürfte nur ein schwaches Argument sein. Es ist nicht das Problem, Kosteneinsparungspotential zu finden, sondern es auch wirksam zu heben. Wenn Personaleinsparungen durchgeführt werden sollen, dann müssen die arbeitsrechtlichen Vorgaben deutlich vom Gesetzgeber gelockert werden, denn sonst müssten horrende Abfindungen gezahlt werden und dafür wieder Rückstellungen gebildet werden, die den Kosteneinsparungseffekt sofort wieder konterkarieren. Also aus Sicht der Bank keine Lösung. Ich möchte die Politiker sehen, die in Wahljahren die arbeitsrechtlichen Regelungen aufweichen, damit der Kosteneinsparungseffekt bei den Banken in der Bilanz auch eintritt. Aber genau solche Maßnahmen sind Möglichkeiten, den ganzen Prozess hinauszuzögern. Aber wie wahrscheinlich ist so etwas?

 

22.02.2019

09:13 | fuw: Die Negativzinsen haben ausgedient

Fünf Jahre negative Leitzinsen sind genug. Am 4. Juni 2014 beschloss die Europäische Zentralbank, den Einlagesatz unter null auf –0,1% zu schieben. 2016 setzte sie ihn auf –0,4% fest. Damals herrschten andere wirtschaftliche Bedingungen als heute. Wenn gegenwärtig über Zinserhöhungen diskutiert wird respektive darüber, dass die EZB die Leitzinsen noch lange nicht erhöhen kann, sollten die Argumente nicht für die Negativsätze gelten.

Negativzinsen sind ein Schwachsinn, der nur wenigen dient und vielen was kostet - wir wissen das. Aber es ist eigentlich beachtlich, wie gut die Banken bzw. deren Kunden die Einführung dieses Zinsniveaus verdaut haben. Bei Aufkommen des Negativzinses habe ich gedacht, das wird das Vertrauen der Kunden vollends zerstören und es würde zum Bankrun kommen. Aber Schlafschaf blieb seiner Bank treu! Wie lange die Banken allerdings wirklich noch GEschäfte machen werden, bleibt fraglich! TB

16:43 | Leser-Kommentar
Tja, das ist die große Frage, ob die Banken die Einführung des Negativzinses gut verdaut haben oder ob dieser Eindruck auch nur vermittelt werden sollte. Den Banken war bisher nicht viel anzumerken, weil sie laut Dr. Krall sukzessive die Drohverlustrückstellungen nach und nach aufgelöst haben, was zu zusätzlichem Ertrag führt. Zwar kein operativer Ertrag, aber immerhin Ertrag. Damit konnte man den negativen Effekt der Negativzinsen kaschieren/abpuffern und ein Schrumpfen des Eigenkapitals verhindern, was ja aufgefallen wäre. Doch diese Puffer sind laut Dr. Krall 2020 aufgebraucht und dann beginnen die direkten Einschnitte ins Eigenkapital. Die Banken haben ein Cost-Income-Ratio von durchschnittlich 70 Prozent und sie verlieren Jahr für Jahr etwa 10 Prozent an Ertrag. Dies war die Ausgangslage in 2017.

Das heißt, es blieb Ihnen 2017 noch etwa 3 Jahre, bis die Cost-Income-Ratio auf 100 Prozent steigt. Wenn also 2020 die Kosten genauso hoch wie die Erträge sind, geht es endgültig ans Eigenkapital, denn noch vorhandene Puffer sind dann laut Dr. Krall vollständig abgebaut. Und sinkendes Eigenkapital bedeutet geringere Kreditvergabefähigkeit, also deflatorische Auswirkungen. Man darf wirklich gespannt sein, was sich die Herrn und Damen der EZB und der Politik (auch vielleicht Rechtswidriges) einfallen lassen, um dies hinauszuzögern. Laut Dr. Krall ist das Volumen an Verlusten, das sich da aufbaut, einfach zu riesig, um es verhindern zu können. Aber Hinauszögern könnte noch klappen. Z.B. durch die Streichung von Negativzinsen oder leicht positiven Zinsen. Aber bei steigenden Zinsen bekommen dann die Zombieunternehmen massive Probleme. Also das selbe Problem für die Banken, nur verzögert und "von der anderen Seite". Die einzige Unbekannte ist eigentlich nur, was man sich Korioses zur Verzögerung der zwangsläufigen Entwicklung einfallen lassen wird. Aber verdaut ist anscheinend leider nichts. Wie immer kann ich seine Bücher nur jedem ans Herz legen. Mehr Insiderwissen geht nicht.

21.02.2019

11:02 | fmw: Wirkung der EZB-Anleihekäufe „nicht bewiesen“ – Chefvolkswirt warnt vor Teufelskreis

Die Ökonomen Adam Elbourne und Kan Ji arbeiten für das niederländische Wirtschaftsministerium. Sie haben gestern eine Studie veröffentlicht. Demnach soll es bis dato keinen Beweis dafür geben, dass das gigantische Anleihekaufprogramm der EZB „QE“ (immerhin 2,6 Billionen Euro Volumen) einen nachweisbaren Effekt auf die Volkswirtschaft der Eurozone hatte.

Anleihekäufe durch eine Zentralbank sollen den Marktteilnehmern siganlisieren, dass die EZB die Wirtschaft nicht in die Deflation abrutschen lässt. In weiterer Folge bewirken solche Käufe falsches Vertrauen und somit absolut falsche Preise. Jede in China gefakte Gucci-Tasche hat in sich mehr Seriösität, zumal hinter dieser Fälschung wenigstens eine Produktivität steckt! TB


08:12
 | fuw: US-Notenbank will Bilanzabbau beenden

Die US-Notenbank erwägt, den Abbau ihrer in der Wirtschaftskrise massiv aufgeblähten Bilanz noch in diesem Jahr zu stoppen. Fast alle Teilnehmer des für die Geldpolitik zuständigen Offenmarktausschusses halten es für wünschenswert, dass ein entsprechender Plan «über kurz oder lang» vorgelegt werden sollte. Dies geht aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der Zinssitzung vom Januar hervor.

09:02 | Leser-Kommentar
Irgendwie war doch klar, dass dies kommt. Auf jeden Fall ist die Beendigung des Geldentzuges bullish für Gold und für die Aktienmärkte. Die Party kann weiter gehen.

20.02.2019

12:04 | ET: IWF-Chefin fordert mehr Investitionen von Deutschland

„Der deutsche Staat könnte mit mehr Geld einige sinnvolle Dinge anstellen, zum Beispiel in die Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur investieren oder die Kinderbetreuung ausbauen. Das wären Projekte, die die Wachstumskräfte stärken und die Deutschland angehen sollte“, sagte Lagarde der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Beim Lesen dieser Schlagzeile dachte ich mir "IWF fordert ... diese Worte kenn ich doch" und darob habe ich ein wenig für Euch recherchiert und IWF-Forderungen Sonderzahl gefunden. Dem IWF ist es auch ganz egal, dass sich die Forderungen teilweise widersprechen - Hauptsache gefordert wird!

15.05.2017 | welt: IWF fordert von Deutschland höhere Löhne und Steuerentlastungen
16.06.2017 | fw: IWF fordert über 2 Prozent Inflation bei Nullzinsen
14.05.2018 | tagesspiegel: IWF fordert von Deutschland Arbeitsmarktreformen
14.05.2018 | fnp: IWF: Deutschland soll mehr investieren und Steuern senken
14.05.2018 | news: IWF fordert: Deutsche sollen länger arbeiten
10.05.2017 | zeit: IWF fordert höhere Vermögensabgaben in Deutschland
11.05.2018 | bo: IWF fordert Abgabenentlastung in Deutschland
26.03.2018 | Handelsblatt: IWF fordert 100 Milliarden von Deutschland für die Euro-Rettung
18:07.2018 | Handelsblatt: IWF fordert Deutschland zu mehr Investitionen auf
06.08.2018 | n-tv: IWF fordert höhere deutsche Staatsausgaben
06.08.2018 | stern: IWF fordert von Deutschland Abbau von Exportüberschuss und höhere Staatsausgaben

Für Frau Lagarde der Song des Tages!

b.com fordert von Deutschland: verlasst endlich diesen Unterdrückungsverein IWF/Weltbank!
b.com fordert von den deutschen Medien: die IWF-Forderungen nicht mehr zu bringen
b.com fordert von den deutschen Wählern: wenn Eureo Politker sich diesen IWF-Wahsinn gefallen lassen, wählt sie doch ab! TB

15:50 | Leser-Ergänzung
Hier eine ganz andere Cristine L. Und die Mer..l, ist auch mal ehrlich.
https://www.youtube.com/watch?v=y1OnDgBNlRU 
Vielleicht sogar Thomas´s Geschmack...

16.02.2019

17:49 | fmw: EZB in Panikmodus, Aktienmärkte feiern! Marktgeflüster (Video)

Die EZB scheint nun im Panikmodus zu sein: der Abschwung sei weit stärker als gedacht, daher denkt die EZB über neue LTROs nach – das befeuert vor allem Bank-Aktien, aber auch den Dax, der nun die Lücke zur Wall Street geschlossen hat. Im Handelskrieg das alte Muster: man schürt den üblichen Optimismus, ohne konkret zu werden – immerhin gehen die Gespräche nächste Woche weiter. Vor allem deshalb die Aktienmärkte in den USA in Party-Laune, nur der Nasdaq bleibt zurück.

Modernes Zentral-Banking = "when all what it takes" zu wenig ist! TB

14:53 | grosse Freiheit: IWF-Vorschlag: Steuern auf Bargeld - Die Bargeldabschaffung kommt!

Die US-Korrespondent
Um den Weg für Negativzinsen frei zu machen, schlägt der IWF vor Steuern auf Bargeld zu erheben. Was der Sinn und Zweck dieses Vorschlages ist, schauen wir uns hier mal genauer an.

15:09 | dazu passend - die Interpretation Dirk Müllers! TB

14.02.2019

12:26 | querschüsse: Deutschland: BuBa: Target2 Saldo Januar 2019

Die Deutsche Bundesbank (BuBa) berichtete für den Monat Januar 2019 von einem Rückgang der Target2 Forderung in Höhe von -98,048 Mrd. Euro zum Vormonat, auf 868,142 Mrd. Euro. Auch zum Vorjahresmonat sank der Target2 Forderung um -13,910 Mrd. Euro.

10 % Verringerung zugunsten Deutschlands - konjunkturelles Glück?TB

Kommentar des Einsenders
Der jüngste starke Rückgang zum Vormonat kann unmöglich realwirtschaftliche Transaktionen als Ursache haben, es können nur massive Kapitalexporte sein (Finanztransaktionen). Was heute bereits gesichert ist, Italien ist nicht der Gegenpart mit einer sinkenden Verbindlichkeit, denn die liegt nahezu unverändert im Januar 2019, nach den heutigen Daten der italienischen Zentralbank.
Wenn es nicht Italien ist, wer ist es dann?  Da muss man die detaillierten Daten der EZB zu den Target2 Salden abwarten, welche erst Anfang März für Januar veröffentlicht werden. Es könnte die EZB selbst sein, Belgien mit dem Vehikel Euroclear oder eine andere Destination, die Zielort einer massiven Finanztransaktion war?

12.02.2019

17:14 | zero-h: 5 Out Of 6 Global Central Banks Are Still Flooding Markets With Liquidity

In this past weekend’s missive, we discussed the market stalling at the 200-dma. To wit: “We said then the most likely target for the rally was the 200-dma. It was essentially the level at which the ‘irresistible force would meet the immovable object.'”

12:09 | reuters: Weidmann warnt vor Missbrauch der Notenbanken als Krisenfeuerwehr

Die Euro-Zone ist aus Sicht von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann noch längst nicht krisenfest. Zwar sei die Währungsgemeinschaft inzwischen besser gerüstet, mit Turbulenzen im Finanzsystem oder in einzelnen Mitgliedsstaaten umzugehen, sagte Weidmann am Dienstag auf einer Veranstaltung im südafrikanischen Pretoria laut Redetext. “Aber wir haben noch nicht genug getan, um die Euro-Zone ein für alle mal krisensicher zu machen.” Weiterhin müssten Themen wie die fehlende Glaubwürdigkeit von Haushaltsregeln oder die gefährliche Verbindung zwischen Staaten und Banken angegangen werden.

Eines vorweg: wir schätzen Weidmann als einen der wenigen, der "Notenbank" können würde, wenn er nur dürfte! Abe sich jetzt, nachdem die Zentralbanken geschändet und von den Euro-Piraten misbraucht wurden, sein Heimat-Institut, die dereinst edle BuBa zu einer besseren Würstelstand-Filiale ohne Macht degradiert wurde, sich mit Misbrauchswarnungen zu melden, finden wir etwas verspätet und gelinde gesagt etwas frech. Viel früher hätte er sich wehren müssen! TB

12:24 | Leser-Kommentar
(1) der Einsender: Eine Aufgabe der Notanbanken ist sicher auch Krisenfeuerwehr. Wenn die Zinsen zu hoch sind und die Wirtschaft zu stark gebremst wird, dann muss die Notenbank Feuerwehr spielen und die Zinsen senken. Aber wenn die Zinsen schon auf Null sind, was dann? Und wenn sich Länder wie Italien im Dauerkrisenmodus befinden, wie soll die EZB damit umgehen? Der Euro war und ist ein Fehlkonstrukt, das ist klar. Schon alleine deshalb, weil kein Mitglied pleite gehen darf. Wie soll das auf Dauer funktionieren, bei solchen Mitgliedsstaaten?

(2) @ (1) Ich möchte dem Leser hier vehement widersprechen. Dass die Zentralbanken seit Jahrzehnten ständig mit Maßnahmen eingreifen, vergrößert das Problem ja ständig, sodass die nächste Krise immer noch größer wird. Wenn von Anfang an nicht eingegriffen worden wäre, hätten die steigenden Zinsen in einer "kleinen" Krise die falschen Entwicklungen zu Fall gebracht und es hätte eine neue gesunde Wirtschaft neu wachsen können. Woher weiß denn die Zentralbank in ihrer "Allmachtsphantasie", was der richtige Zins ist? Wann sind denn die Zinsen zu hoch? Das kann kein einzelner oder eine einzelne Behörde wissen, sondern nur die Gesamtheit aller Marktteilnehmer, der sogenannte "Markt". Alles andere ist Anmaßung und Planwirtschaft und führt dazu, dass bei den durchgeführten Rettungen die Unternehmen, in denen Kapital falsch allokiert ist, nicht pleitegehen können und das Kapital weiterhin für einen ineffizienten Zweck eingesetzt wird, qualifizierte Arbeitnehmer in Unternehmen weiterhin tätig sind, die am Markt eigentlich ohne Hilfe der Zentralbanken nicht überleben könnten. Deshalb erzähle mir bitte auch niemand, wir würden im Kapitalismus leben. Wir haben mindestens eine geldpolitische Planwirtschaft, und an einer wirtschaftspolitischen Planwirtschaft arbeitet man gerade hart, zumindest in Deutschland.
In einem Punkt kann ich dem Leser allerdings zustimmen: Mittlerweile ist das Problem durch die jahrzehntelange Insolvenzverschleppung durch Zentralbankeingriffe so groß geworden, dass ohne Eingriff eine Katastrophe biblischen Ausmaßes stattfinden würde. Nur unter diesem Aspekt sind die Eingriffe nachvollziehbar, führt aber immer mehr in den Sozialismus und Überwachungsstaat (Gefängnisplanet). Man mag sich aber gar nicht vorstellen, was passiert, wenn in Zukunft ein Eingriff nicht mehr möglich (oder nicht mehr gewollt?) ist oder nicht greift. Dann könnte sich die sogenannte Deagel-Liste doch noch bewahrheiten.

09:33 | gs: Target2-Darlehen: Die Veruntreuung deutscher Leistung

Eigentlich sollten die Target2-Darlehen lediglich vorübergehende (unterjährige) Verrechnungskonten innerhalb des Eurosystems zwischen den Euro-Notenbanken sein, um den innereuropäischen Zahlungsverkehr zu sichern. Dabei sollte eigentlich nur der laufende zwischenstaatliche Zahlungsverkehr so weit wie möglich miteinander verrechnet werden, um dann am Ende des Tages (oder möglicherweise auch Jahres) nur noch die Differenzen auszugleichen.

Wie alles in der EU sind auch die target2-Salden (soferne richtig gehandhabt, sicher ein taugliches Mittel - über die Zeit komplett vermurkst worden. Zum Wohle der Euro-Vision und zum Schaden der Deutschen. Ein Schelm, der denkt, dass es sich hier um ein reines Versehen oder Schlamperei handelt! TB


09:14
 | gs: Axel Merk: Fed in "unerforschten Gewässern"

Erinnern Sie sich daran, als Yellen damals über Farbe sprach, die an der Wand trocknete. Im Großen und Ganzen entschieden sie, dass die Fed-Bilanz zu groß sei und diese reduziert werden müsse. Das ist alles, was man entschied. Sie dachten nicht darüber nach, wohin dieser Pfad sie führen würde. Meiner Ansicht nach dachten sie, sie hätten bis Ende dieses Jahres Zeit, bis sie entscheiden müssen, wie niedrig sie die Bilanz halten möchten. Tatsächlich tobte der Markt und Powell meinte daraufhin: "Okay, wir müssen etwas tun."
Doch während des FOMC-Treffens sagte er nur etwas wie: "Wir haben immer noch keine Ahnung." Er benutzte nicht genau diese Worte, sondern erklärte "Ja, wir ziehen in Betracht, etwas zu tun." Und das zeigt tatsächlich, dass die Fed keinerlei Plan mit der quantitativen Straffung verfolgt.

11.02.2019

18:21 | welt: Salvini schlägt Verkauf der Goldreserven vor

Italiens Vizeministerpräsident Matteo Salvini hat den Verkauf der Goldreserven zum Stopfen von Haushaltslöchern ins Spiel gebracht. „Das ist keine Angelegenheit, die ich verfolge, aber es könnte eine interessante Idee sein“, sagte der Politiker von der rechten Lega am Montag zu Reportern in Rom. Zuvor hatte die Zeitung „La Stampa“ berichtet, dass die Regierung den Verkauf eines Teils der von der Notenbank gehaltenen Goldreserven erwäge, um eine Korrektur der Haushaltspläne für das laufende Jahr und eine Mehrwertsteuererhöhung 2020 zu vermeiden.

Wir von b.com haben das schon im Dezember und Jänner "gesehen" bzw. vorgeschlagen. Zumindest den Verkauf von so viel Gold, sodass die Italiener wieder in die Maastricht-Kriterien zurückfallen würden. Gleichzeitig haben wir - vor dem Hintergrund der von der Bank of England vereitelten Verkaufspläne des venzeuelanischen Goldes - aber auch gemeint, dass dies nicht so einfach möglich wäre, da die BoE und anderen "Lagerer" auch dieses Gold nicht rausrücken würde! TB

20:00 | Die Leseratte stellt richtig fest
Da sollte Deutschland schleunigst Einspruch einlegen! Wenn die Italiener schon bereit sind, ihre Goldreserven in die Schale zu werfen, dann doch bitte zur Sicherung der Target-Salden verpfänden und nicht verkonsumieren!


08:52 | welt: Wie reagiert die EZB bei einer Rezession?

Der Leitzins der EZB liegt bereits bei null Prozent. Auch bei einer Rezession können die Zinsen also nicht weiter gesenkt werden. Ökonomen des IWF haben einen Lösungsvorschlag. Doch die sorgt bei Experten für Entsetzen.

What ever it takes auf die Spitze getrieben! TB

17:09 | Leser-Kommentare zum IWF Vorschlag
(1) Das wird genial scheitern. Wir hätten damit ein ständig wertloser werdendes Geld. Wer soll denn für derartige Lappen seine gute Ware hergeben? Das Resultat ist die klassische Ware – Ware – Beziehung und eine desolate Wirtschaft. So ähnlich muss man sich die DDR Schattenwirtschaft vorstellen. Tausche Handbohrmaschine gegen Auspuffanlage. Schon vergessen? Ich habe gerade das in meiner Zeit als Autoschlosser im real existierenden Sozialismus oft erlebt. Gern wurde auch richtiges Geld genommen (damals Westmark) heute Ag und Au?
Das Ganze ist ein Zeichen grassierender Ohnmacht. Keine Finanzanlagen mehr möglich, kein Zinseszins – das enteignet auch die die glauben, alles in der Hand zu haben. Bleibt irgendwann nur Ware übrig. Ich sehe diese Idee als Zangengeburt. Kontraindikation: Edelmetall

(2) Wenn dieser Schritt der Bargeldentwertung ablaufen sollte muss dich EZB auch im klaren sein das der deutsche weniger Geld zum ausgeben hat was eine Rezession eher noch beschleunigen würde. (da kein Produktivitätsfortschritt)
Aber was tut man nicht alles für den totalitären Überwachungsstaat. Am meisten wird es die älteren Menschen unserer Gesellschaft treffen die immer noch hauptsächlich mit Bargeld zahlen. Enteignung der Rentner würde ich sagen.


08:02
 | fuw: Fed: Normalisierung als Gratwanderung

Die Länge der Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich seit dem Jahr 2000 versechsfacht, diejenige des amerikanischen Federal Reserve (Fed) versiebenfacht, diejenige der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sogar verneunfacht. Die Notenbanken haben ihren Bestand an Wertpapieren massiv erhöht und das mit einem Ozean an zusätzlicher Liquidität finanziert, der die Notenbankgeldmenge in bisher ungetestete Höhen gehoben hat.

Fiatismus im Endstadium  Heilung unwahrscheinlich! TB


12:49 | Leser-Ergänzung zu Salvinis Angriff auf die ital. Zentralbank von gestern

In Englischer Sprache erläutert https://steemit.com/@x22report fast täglich diverse Aspekte der aktuellen Entwicklung in Ami-Land. Ein Beispiel: x22 hat kürzlich mehrfach berichtet, (wie auch Diogenes Lampe), wie Trump die FED an die Leine legen will. Nun kam gestern die Nachricht, dass Salvini die italienische Zentralbank zum Teufel wünscht und selbst Mario Draghi von der EZB werde unruhig. Da Salvini zwar ein Hitzkopf sein mag, aber kein suizidaler, kann davon ausgegangen werden, dass er höhere Rückendeckung hat. Von wem? Ist dies die nächste Zündstufe der EU-Vernichtungs-Rakete? Spannend! Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint!

10.02.2019

19:53 | zero-h: Salvini Calls For Elimination Of Italy's Central Bank, "Prison Time For Fraudsters"

On Friday, in a moment of predictive insight, Bank of America correctly warned that the greatest threat to EPS - i.e., markets - in the next 3 years "is an acceleration of global populism via taxation, regulation & government intervention." Just one day later, this warning to the financial establishment was starkly manifest in that ground zero for Europe's populist revolt, Italy, where the country's coalition government hinted at where the global populist wave is headed next when he slammed the country’s central bank leadership and stock market regulator, escalating its attacks on establishment figures ahead of the European parliamentary vote in May.

08:55 | rt: WikiLeaks erinnert: US-Militär nutzt Weltbank, IMF und OECD als finanzielle Waffen

Den Veröffentlichungen von WikiLeaks nach ist die Unabhängigkeit von Weltbank, OECD und IMF reine Illusion. Das US-Militär nutzt diese Einrichtungen geschickt als finanzielle Waffen, um Länder nach dem Willen der USA zu formen. WikiLeaks machte erneut auf das "Field Manual" im Zuge der Venezuela-Krise aufmerksam.

09.02.2019

12:47 | gs: Staatsschulden - eine Handgranate, bei der der Sicherungsstift schon längst gezogen ist

Ich habe ja auf der Basis meiner konservativen Bankausbildung, die ich in den Jahren 1961 bis 1964 genossen habe, schon seit langer Zeit meine Beurteilung zu dem seit Ende der Sechziger-Jahre praktizierten Weg der Staatsfinanzierungen abgeschlossen. Die Erkenntnis muss nicht mit meiner guten Ausbildung zusammenhängen, sondern ist lediglich das Ergebnis eines noch gesunden Menschenverstandes, der schlicht und einfach die Regeln der Zinseszins-Rechnung kennt. Und die gelten nun einmal für diese Methode, bei der man Schulden "rollt", also neu bzw. umfinanziert, die kumulierten Zinsen fortschreibt, weitere Mittel am Markt aufnimmt und real per Saldo keine wirklichen Tilgungen leistet.

08.02.2019

08:36 | gs: Russische Zentralbank erhöht Reserven in 5. KW

Auch in dieser Woche meldete die Zentralbank der russischen Föderation die aktuellsten Daten zum Stand ihrer Gold- und Devisenreserven in US-Dollar. Aus diesen Zahlen geht hervor, dass sich die russischen Reserven in der 5. Kalenderwoche und per 1. Februar 2019 auf nunmehr 477,7 Milliarden US-Dollar beliefen.

04:49 | mw: Mack & Weise: Fed und EZB - kein "Exit" aus der geldpolitischen Geisterfahrt mehr möglich?

Generierte sich Fed-Chef Powell noch im Dezember als regelrechter Trump- und Finanzmarktschreck, so war nur sechs Wochen später das genaue Gegenteil der Fall. Wollte er sich seinerzeit explizit nicht von den Finanzmärkten treiben lassen und angesichts der „starken“ US-Konjunktur in 2019 zwei weitere Zinserhöhungen vornehmen, gilt in der Fed nun plötzlich das Motto: „Geduld“. Für eine Zinserhöhung, so die Fed, sei vorerst keinen Anlass mehr gegeben und selbst der „Autopilot-Modus“, der die Bilanz monatlich um 50 Mrd. USD „normalisieren“ soll, könnte auf „flexibel“ oder „aus“ geschaltet werden.

06.02.2019

07:54 | fuw: Die SNB ist kein Erlöser

Die Nationalbank kann den Pensionskassen nicht helfen. In Bundesbern fordern Politiker, die SNB (SNBN 4820 4.78%) müsse ihre Einnahmen aus dem Negativzins auszahlen – für die zweite Säule. Das nützt nichts. Die Vorsorgewerke verwalten 900 Mrd. Fr., während der Negativzins jährlich 2 Mrd. einbringt. Das sind gut 0,2%, ein Tropfen auf den heissen Stein. Dasselbe gilt für die Jahresrechnung der Pensionskassen, die 2018 einen Verlust von 3 bis 4% erlitten haben. Er wäre nur ein Fünftelprozent geringer.

Ich muß ber zugeben, die Idee, dass ZBs den von Ihnen verursachten Schaden (besonders an Sparern und LV-Kunden) zurückzahlen sollte, hat was! TB

05.02.2019

18:25 | makronom: Die EZB – eine Zentralbank der besonderen Art

Die Hüterin des Euro ist eine staatenlose Zentralbank, weil auch der Euro eine Währung ohne Staat ist. Doch anders als ordoliberale Währungsträumer hofften, hat sich dieser Umstand als Achillesferse der EZB und des Euro erwiesen.

Eine Währung als Ersatz für die fehlende gemeinsame Verfassung - kann nicht gut gehen! TB

15:30 | welt: Für das globale Schuldenproblem gibt es nur eine Lösung must read!!!

Seit der Finanzkrise haben die großen Industriestaaten ihre Schulden nicht gesenkt. Deutschland bildet zwar weltweit eine Ausnahme, allerdings nur auf den ersten Blick. Es gäbe einen Ausweg – der aber ist in Europa nicht mehrheitsfähig.

... lieber werden die Schulden im Geld-Endlager-Gorleben EZB gebunkert! TB

16:44 | Leser-Kommentar
Herr Panse wird im Artikel zitiert. Er sagt:"Letztlich sollten die Notenbanken jene Schuldtitel, die bei ihnen lagern, einfach aus der Bilanz streichen.". Das habe ich schon vor einem Monat vorgeschlagen. Die Bedenken:
a) Es führt zu Inflation. Antwort: Nein, denn das Geld für die aufgekauften Schuldtitel befindet sich bereits in Umlauf.
b) Es ist ungerecht. Antwort: Ja, das ist es. Aber er spricht wohl nur von Staatsanleihen, nicht von aufgekauften Unternehmensanleihen. Somit wäre die Ungerechtigkeit deutlich kleiner.
c) Damit wäre dem Schuldenmachen für die Staaten Tür und Tor geöffnet. Ja, aber man muss dann auch dazu sagen, dass die Zentralbanken dies die nächsten 50 Jahre nicht mehr tun werden - und einhalten. Hier sind meine größten Bedenken.


09:20
 | fmw: Warum trifft Trump Fed-Chef Powell? Videoausblick

Das ging schnell: lange Zeit hat Donald Trump über die Fed und vor allem über Jerome Powell geläsert, nun auf einmal war Powell zum Abendessen im Weißen Haus eingeladen (mit dem Fed-Vize Clarida). Man habe allgemein über die Wirtschaft gesprochen. nicht aber über Zinspolitik – jedenfalls zeigt sich damit klar, dass die dovishe Wende der Fed Trumps Wohlgefallen findet.

Hams a Leckerli bekommen, weil die Wünsche des Chefs erfüllt haben. Eine VErbrüderung von Zentralbank und WH ist nicht das, was ein ufegklärter Bürger sich wünschen kann! TB

16:47 | Dazu passend - gs: FED-Kapitulation beweist: Das System lässt sich nicht mehr "normalisieren"! TB

02.02.2019

17:02 | welt: Diese sechs Ökonomen wollen Mario Draghi ablösen

Es sind noch 272 Tage, dann ist EZB-Präsident Mario Draghi Geschichte. Der Italiener an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wird nach acht Jahren im Amt turnusgemäß Ende Oktober ausscheiden. Seine potenziellen Nachfolger laufen sich jetzt schon warm.

10:30 | Leser-Zuschrift "Die ALLES entscheidende Frage : Wer kauft noch US-Schulden ?"

(aus zerohedge) Conclusion:
So, the Fed isn't buying and has in fact rolled off a massive quantity of mid duration US debt, foreigners aren't buying, banks aren't buying, insurers aren't buying, American's aren't buying savings bonds, state nor local governments are buying, and there is little to no spread to compensate any leveraged "investors" to buy mid to longer duration US debt. Yet the Treasury tells us that "other investors" (suddenly became hyper-interested just as QE ended) and have come up with over $3 trillion in cash since 2015 to buy low yielding US debt like never before?!?
Is there any party (aside from central banks or central bank conduits) that could come up with such gargantuan quantities of dollars to yield so little and do it essentially without leverage??? Tell me again, who buys US Treasury's...and particularly who buys mid and longer duration US debt (responsible for setting the 30yr mortgage rate)??? Otherwise, this may sadly be the smoking gun of an active, accelerating, and perhaps unraveling Ponzi scheme?
Wieder Belgien ? Oder die BIS jetzt direkt, weil eh alles schon egal ist ?
https://econimica.blogspot.com/2019/02/treasury-bulletinnobody-buys-us.html

Wenn morgens der Wecker geht und ich nur so tue als ob ich aufstehe, wie lange geht das gut ? Tage ? Wochen ?
Für immer ? Sind dann alle doof die wirklich aufstehen ? Ist das das Währungsexperiment was gerade läuft ? Wie lange stehen die Deppen morgens auf ?

06:33 | wz: Nie wieder Zinsen

".... Die Gründe sind relativ klar: Würde die EZB die Zinsen anheben, drohte ein Kollaps der Anleihemärkte und damit vieler Banken, den überschuldeten Staaten ginge angesichts steigender Zinszahlungen die Luft aus, und auch viele private Unternehmen könnten ohne Kredit zum Nulltarif nicht überleben. Das wird EZB-Chef Mario Draghi, dessen Mandat im Oktober endet, nicht riskieren wollen. Damit aber sitzt die EZB in der Zinsenfalle, die sie selbst gebastelt hat. Und aus der sie vor allem deshalb nicht mehr herauskommt, weil Staaten und Banken ihre Schuldenprobleme nicht gelöst haben. Langfristig wird das erhebliche Schäden verursachen."

01.02.2019

11:28 | zero-h: Store Your Gold At The Bank Of England And You Might Never See It Again

In early November 2018, it first came to light that the Bank of England in London was delaying and blocking the withdrawal of 14 tonnes of gold owned by the Venezuelan central bank, Banco Central de Venezuela (BCV). At the time, Reuters and The Times of London both reported that according to unnamed British ‘public officials’, the delays were being caused by the difficulty and cost of obtaining insurance for the gold shipment back to Venezuela, and also due to “standard measures to prevent money-laundering“.

Venezuela (und vielleicht auch Italien - wir wissen noch nichts genaueres) können ein Lied davon singen! TB

31.01.2019

11:47 | gr: Gold-Käufe der Zentralbanken auf 50-Jahre-Hoch

Im vergangenen Jahr haben Zentralbanken netto 651,5 Tonnen Gold gekauft. Laut World Gold Council entsprach dies dem höchsten Wert seit Ende des Goldstandards und dem zweithöchsten jährlichen Goldankauf seit die Daten aufgezeichnet werden.

Erfahrene b.com Leser kennen es, aber für die Neuen: wenn Zentralbanken Gold kaufen, tauschen sie ihr beliebig vermehrbares, wertloses Produkt (Geld) gegen das einzig Werthältige im Geldwesen! Das heißt nichts anderes, als dass sie ihrem Produkt nicht mehr vertrauen! Pikanterie am Rande: der wirtschaftliche Akteur (wir alle) wird gezwungen, jenem Produkt, dem der Produzent selbst nicht vertraut, zu verwenden! TB

13:54 | Monaco stellt richtigerweise fest
ich denk der Mc Donald´s-CEO steht auch täglich abends vor der Qual der Wahl.....Kaviar, oder doch Trüffel....


08:20
 | fuw: Fed signalisiert Ende der Zinserhöhungen

Das Fed macht Pause. Wie erwartet belässt es das Zielband des Leitzinses bei 2,25 bis 2,5%. Das hat die amerikanische Zentralbank am Mittwochnachmittag nach der Sitzung des Offenmarktausschusses bekannt gegeben.

Die FED kündigt schon seit ewigen Zeiten an, obwohl sie nur zu genau weiß, dass sich das nie ausgehen wird. Erinnert mich an jene Menschen, die ihren Worten keine Taten folgen lassen! Irgendwann verliert man das Interesse an ihnen! TB

08:32 | dazu passend - fmw: Die Fed knickt ein – was folgt daraus? Videoausblick! TB

28.01.2019

19:12 | cash: Draghi: Wenn's schief läuft, haben wir noch Werkzeuge

"Natürlich, wenn die Dinge sehr schiefgehen, könnten wir immer noch andere Instrumente aus unserem Werkzeugkasten wiederauflegen", sagte Draghi am Montag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments in Brüssel auf eine entsprechende Frage zu den Wertpapierkäufen. Aktuell sei es aber unwahrscheinlich, dass solche Umstände in diesem Jahr eintreten werden.

Klar habt Ihr das! Anstatt der verdeckten die offene, direktzugreifende Enteignung! Wir gratulieren vor so viel Einfallsreichtum! TB

27.01.2019

20:05 | zero-h: Bank Of England Refuses To Release Venezuela's Gold After US Lobbying

Bloomberg reports that Maduro's embattled regime, desperate to hold onto the dwindling cash pile it has abroad, was stymied in its bid to pull $1.2 billion worth of gold out of the Bank of England, according to people familiar with the matter. The Bank of England’s (BoE) decision to deny Maduro officials’ withdrawal request comes after top U.S. officials, including Secretary of State Michael Pompeo and National Security Adviser John Bolton, lobbied their U.K. counterparts to help cut off the regime from its overseas assets, according to one of the people, who asked not to be identified.

Im Nachhinein gesehen (USA begrüßt Putsch in Venezuela) wärs natürlich iene Erklärungsmöglichkeit. Dennoch - ich halte mich derweilen noch an die "alte Lesart", dass die nicht anfangen könne, fremdes Gold nicht mehr rauszurücken, denn wenn danach jeder käme, würde man erkennen, dass ....! TB

08:41 | geolitico: Europa steht vor einer schweren Krise

... Europa steht sowohl politisch als auch ökonomisch vor einem Trümmerhaufen, den die Nullzinspolitik maßgeblich miterzeugt hat. Die nächste Rezession wird die Lage in jeder Hinsicht erheblich verschärfen, zumal die Mittel der Zentralbank – also die Möglichkeit, Zinsen zu senken – erschöpft sind. Das naheliegende Eingeständnis, dass die Nullzinspolitik und die gigantischen Anleihenkäufe der EZB ein Fehlschlag waren, der mehr Probleme geschaffen als gelöst hat, werden Sie von den Zentralbankern allerdings niemals hören, ganz gleich, wohin die Reise geht.

08:14 | gs: Posten auf Kosten der Bürger

... Zu den Köpfen, die sie in den kommenden Jahren bestimmen könnten. Zuvorderst steht die Ablösung von EZB-Präsident Mario Draghi an, dessen Amtszeit im Oktober endet. Über seinen möglichen Nachfolger wird bereits jetzt heiß diskutiert. Als Favorit galt lange Jens Weidmann. Doch nachdem sich herumgesprochen hat, dass CSU-Mann Manfred Weber, derzeit Abgeordneter des Europäischen Parlaments, den Job als EU-Kommissionspräsident anstrebt, tendieren Weidmanns Aussichten auf die Draghi-Nachfolge gegen Null.

26.01.2019

08:28 | fuw: Die wichtigsten Antworten zum Saron

Der Referenzzins Libor wird spätestens per 1. Januar 2022 ersetzt. In der Schweiz tritt der Saron die Nachfolge an. In Euro, Pfund, Yen und Dollar werden die Zentralbanken ebenfalls neue Referenzsätze einführen.

08:30 | dazu ergänzend - handelszeitung: Saron statt Libor: Teure Umstellung mit Risiken! TB

08:33 | und das ergänzt auch: institutional money: EZB bringt neuen Referenz-Zinssatz! TB

25.01.2019

19:49 | Gerhard Breunig zu Thorsten Polleit von gestern

dass Staatsschulden niemals zurückgezahlt werden ist systemisch bedingt. Die Staaten sind alle im verdeckten Staatskonkurs unterwegs und "Steuern" dienen einzig dazu, die Zinsen auf die Schulden auszugleichen. Die Schulden werden mit unserem Kollateral, das wir dem Staat mit jeder Registratur freiwillig überschreiben abgesichert. Was da bei der EZB passiert ist mit Wechselreiterei vergleichbar, nur dass statt Wechseln Schuldobligationen "überrollt" werden. Irgendwann kommt dann die "Krise" und das hinterlegte Kollateral wird "umverteilt". Das ganze ist Beschiss von vorne bis hinten.

24.01.2019

16:07 | n-tv: Bis mindestens über den Sommer EZB tastet Leitzins nicht an

Die Europäische Zentralbank will auch nach dem Ende ihrer billionenschweren Anleihenkäufe die Geldpolitik locker halten. Zum einen bekräftigte sie in Frankfurt, die Leitzinsen noch bis mindestens über den Sommer hinaus nicht antasten zu wollen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld liegt seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

19:24 | dazu passend - rinusverhagen: The fear of ECB Audit! TB

17:41 | Leser-Kommentar
Es könnten also rund 200 Milliarden Euro reinvestiert werden. Was für eine Investition. Und das zu 0,0 % Zinsen. Bei so einem tollen Geschäft
wundert man sich, daß die EZB ein großer Akteur am Anleihemarkt bleiben wird.

19:37 | Dazu passendes FB-Kommentar von Prof Thorsten Polleit
EZB will die Zinsen nicht anheben
Auf seiner heutigen Sitzung hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) die Leitzinsen unverändert gelassen (Hautrefinanzierungszins: 0,0%, Einlagezins: -0,4%, Spitzenrefinanzierungszins: +0,25%).
Die EZB erinnerte zudem daran, dass sie seit Ende 2018 zwar keine neuen Anleihen mehr ankauft, dass sie aber in vollem Umfang die Rückzahlungsbeträge, die sie auf ihr Schuldpapierportfolio erhält, reinvestiert.
Die EZB ist und bleibt damit ein aktiver Käufer in den Euro-Schuldpapiermärkten, sie übt weiterhin einen Abwärtsdruck auf die Kapitalmarktrenditen aus.
Zudem ließ die EZB keinen Zweifel daran, dass sie im Fall der Fälle die Banken mit neuen Krediten (sogenannte „TLTRO“) versorgen wird.
Besonders bedeutsam: EZB-Präsident Mario Draghi betonte die wachsende Abwärtsrisiken für die Euro-Konjunktur und hob auch hervor, dass die Preisinflation im Euroraum gemäßigt bleibe.
Im Grunde hat die EZB sich selbst eine Wirtschafts- und Inflationsdiagnose gestellt, mit der sie das Fortführen ihrer Null- und Negativzinspolitik rechtfertigen kann.
Nicht nur wegen der konjunkturellen Probleme im Euroraum, vor allem auch aufgrund der Probleme im Euro-Bankenapparat muss die Bereitschaft der EZB, die Zinsen wieder anzuheben, als relativ gering eingestuft werden.
Das ist auch der Grund, warum wir denken, dass die Zinsen in 2019 nicht angehoben werden; und dass es auch in 2020 äußert fraglich ist, ob die Kreditkosten steigen.
(Bislang schon hat die EZB verkündet, die Leitzinsen mindestens bis zum Sommer 2019, wenn nicht länger, auf der Nulllinie halten zu wollen.)
Die anhaltende Niedrig- und Negativzinsen (auch in realer, d. h. inflationsbereinigter Rechnung) verursachen natürlich weitreichende Verzerrungen und Probleme.
Sie inflationieren beispielsweise die Vermögenspreise, ermutigen zur Kapitalfehlallokation und machen das Wirtschaften zusehends abhängig vom Fortbestand der niedrigen Zinsen. Und je länger die Niedrigzinsphase andauert, umso schwieriger wird der Ausstieg – und so größer wird auch der Anreiz, eine immer inflationärere Geldpolitik zu verfolgen.
Was bedeutet der geldpolitische Kurs der EZB für den Anleger?
Die nachstehende Graphik zeigt die Wertentwicklung (kaufkraftbereinigt) für 100 Euro, die in Euro-Bankeinlagen mit dreimonatiger Laufzeit investiert wurden, und für 100 Euro, für die Gold gekauft wurde.
Seit Beginn der Euro-Währungsunion betrug der gesamte Ertrag auf Euro-Bankguthaben (vor Steuern) nur 1,5%, während das Gold dem Anleger einen Wertzuwachs von 188% erbrachte. Das Ergebnis ist offenkundig: In den letzten 20 Jahren war Gold besser als der Euro.
Nun ist zwar die Vergangenheit kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Mit Blick auf die geldpolitische Haltung der EZB ist aber die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass der innere wie äußere Wert des Euro künftig merklich leiden wird.
Anleger sind gut beraten, kein „Euro-Klumpenrisiko“ einzugehen. Mit Blick auf ihre liquiden Mittel beispielsweise ist und bleibt Gold (und auch Silber) eine attraktive Alternative zum Euro-Termin- und Spareinlagen – insbesondere für langfristig orientierte Anleger.


12:20
 | welt: Draghis Rekord ist das Trauma der deutschen Sparer

EZB-Präsident Mario Draghi könnte mit einem besonderen Eintrag in die Geschichtsbücher eingehen. Nämlich als derjenige Hüter des Euro, der in seiner Amtszeit nie die Zinsen angehoben hat. Genau darauf läuft es hinaus, wenn im Oktober seine Präsidentschaft nach acht Jahren turnusgemäß endet. Es sieht nicht danach aus, als ob die Europäische Zentralbank (EZB) bis dahin ihre geldpolitischen Zügel wieder anziehen wird.

23.01.2019

20:00 | YouTube: Wie die EZB faule Staatsanleihen kauft! // "Finanzielle Intelligenz" - Marc Friedrich - emotional!

Bis Ende 2018 hat die Europäische Zentralbank (EZB) 500 Milliarden Euro in den Markt gepumpt - bzw. 15 Milliarden Euro im Monat.
Das Aufkaufprogramm sieht eine Gesamtsumme von 2,5 Billionen Euro vor. (2.500.000.000.000) Nur mal als Vergleich: Der deutsche Bundeshaushalt liegt nur etwas über 365 Milliarden Euro.


10:32
 | fuw: EZB bleibt gelassen und spielt auf ZeitEZB bleibt gelassen und spielt auf Zeit

An ihrer Sitzung am Donnerstag werden die Notenbanker der Eurozone beurteilen, wir stark sich die Wirtschaft im Währungsraum zuletzt abgeschwächt hat. Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte aber Ruhe bewahren und nichts beschliessen, was die Geldpolitik ändert.

Die haben leicht "gelassen sein". Es ist zwar deren "Geld" aber nicht deren Vermögen, was den Bach runter geht! TB

22.01.2019

16:12 | welt: Die Notenbanken haben ihr Pulver verschossen – Retter sind keine in Sicht

Die beinahe euphorische Stimmung, von der sich die globale Wirtschaftselite im Januar 2018 in Davos davontragen ließ: Sie ist verflogen. In den Fluren des Kongresszentrums herrscht in diesem Jahr eine eher diffuse Angst, die Angst vor einer neuen Finanzkrise.

1. Die Notenbanken hatten nie Pulver, sie haben es sich nur von den Geldverwendern ausgeborgt, ohne dass diese es bemerkt haben
2. Auf Grund (1.) können und werden sie sich leider wieder Pulver besorgen - wieder von Unschuldigen - ohne dass diese es bemerken werden! TB

19.01.2019

10:51 | HW Sinn: Was bedeuten die Target-Salden?

Für alle, die noch immer nicht die tiefere Bedeutung der targe2-Salden verstehen, es aber gerne wissen würden. Mit 2 Stunden relativ lange aber genau passend für einen Winter-Samstag! TB

08:08 | gs: Jeff Thomas: Quantitative Gehirnwäsche

Als QE eingeführt wurde, war die Kaufkraft schwach und sowohl die staatliche als auch private Verschuldung war so stark gewachsen, dass weitere Kreditaufnahmen das Problem nicht lösen würden. Es würde dadurch nur aufgeschoben und letztlich sogar verschlimmert werden. Tatsächlich ist QE keine Lösung eines wirtschaftlichen Problems, sondern vielmehr ein Bonus epischen Ausmaßes, den Banken von Regierungen auf Kosten des Steuerzahlers erhalten.

Quantitative Easing - wenn man das Wort "Gelddrucken" nicht verwenden will, weil die Bürger den Betrug merken würden, muß man halt kreativ in der Wortwahl sein. Und Zentralbanken sind hier sehr kreativ. Jedes Sprachinstitut würde vor Neid erblassen.
Dazu passend - cartoon: Quantitative Easing Explained! TB

18.01.2019

14:40 | fuw: Der unmögliche Dreistufenplan der EZB

Zwanzig Jahre alt ist Europas Währungsunion dieser Tage geworden. Aber noch nie lastete eine so grosse Verantwortung auf der Europäischen Zentralbank (EZB) wie 2019. Sie will ihre ultralockere Geldpolitik normalisieren. Das ist leichter gesagt als getan. Wie lässt sich die jahrelange überreichliche Liquiditätsversorgung beenden, ohne Schäden zu verursachen?

12:01 | taz: Draghi darf mit Blackrock kuscheln

Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, darf weiter in der umstrittenen Finanzlobbygruppe „Group of Thirty“ (G30) mitarbeiten. Das Europaparlament wies einen Antrag zurück, in dem Draghis Rückzug gefordert worden war. Zuvor hatte sich auch die EU-Bürgerbeauftragte Emily O’Reilly für ein Ende der G30-Mitgliedschaft ausgesprochen, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

Wo kommen wir denn dahin, wenn man sich mit seinen "eigentlichen Aufraggebern" nich mehr treffen dürfte? TB

08:28 | fuw: Erste Zweifel an SNB-Zinserhöhung 2019

Der für Aktienanleger erfreuliche Jahresstart kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass zuletzt die Konjunktursorgen weltweit gewachsen sind. Zwar ist Anfang 2019 die Risikofreude teilweise wieder zurückgekehrt, doch bleibt die Stimmung weiterhin fragil. Uneinheitlich zeigt sich auch das Bild in der neuesten FuW-Zinsprognose.

07:18 | gs: Der Ikarus-Aufschwung dauert an, die Abwärtsrisiken steigen

".... Der Euroraum kommt nicht zur Ruhe. Eine ganze Reihe von Entwicklungen gibt Anlass zur Besorgnis. Eine prekäre Situation zeigt sich im überdimensionierten Euro-Bankensektor - der ein Bilanzvolumen von etwa 31 Billionen Euro oder 267 Prozent des Bruttoinlandsproduktes im Euroraum hat. Die Euro-Banken leiden nach wie vor unter geringer Profitabilität, und sie führen dabei mitunter hohe Bestände an faulen Krediten in ihren Bilanzen. Seit Anfang 2006 haben sie etwa 77 Prozent ihrer Marktkapitalisierung eingebüßt (Abb. 5 a).
Dass die Euro-Krise nicht vorbei ist, sondern sich quasi "im Hintergrund" sogar noch dramatisiert, zeigt unmissverständlich der anschwellende "Target-2"-Saldo der Deutschen Bundesbank, der sich im Dezember 2018 bereits auf 966,2 Mrd. Euro ausgeweitet hat. Dahinter verbirgt sich im wahrsten Sinne des Wortes "das Gelddrucken der EZB", die dadurch angeschlagene Banken in Südeuropa über Wasser hält und den dortigen Bankkunden die Kapitalflucht vor allem in das deutsche Banksystem finanziert."

Ein Polleit-Beitrag, wie immer lesenswert. HP

16.01.2019

08:34 | börse-online: Weltweite Schulden klettern auf 244 Billionen Dollar

Das weltweite Wirtschaftswachstum tut sich schwer, mit den Schulden mitzuhalten: Privathaushalte, Unternehmen und die öffentliche Hand in aller Welt standen im dritten Quartal 2018 zusammen mit 318 Prozent der Wirtschaftsleistung in der Kreide, wie der am Dienstag veröffentlichte Schuldenmonitor des Institutes of International Finance in Washington vorrechnet.

Womit sich wieder einmal jene Frage stellt, mit der bei mir alles begonnen hat: Kann es weltweit mehr Schulden als (geförderte) Vermögenswerte auf diesem Planeten geben bzw. kann eine Schulden/Vermögenswerte-Imbalance durch ein einfaches hochziehen der Preise gewisser, nicht beliebig vermehrbarer Assets wieder ausgeglichen werden? TB

09:54 | Leser-Ergänzung
Und die zweite Frage, die sich stellt,– abseits jeglicher Verschwörungstheorie – wer sind die Gläubiger?
Ein Totschlagargument für jede Diskussion, leider wird dann aber von den Diskutanten ganz schnell auf das aktuelle Wetter oder das gestrige Abendessen gewechselt …

10:08 | Gerhard Breunig zur Frage darüber
mich würde interessieren, wie der Leser die Frage nach den Gläubigern beantwortet.

11:45 | Der Systemanalytiker
Nun wird es wieder spannend - Ich ersuche bitte um Nachsicht, wenn ich schon wieder ungefragt meine Gedanken dazu einbringe und einen ersten Antwortversuch anbiete: "Jeder, der einen oder mehrere FIAT-Scheine 'sein eigen' nennt, ist ein Gläubiger". Denn er glaubt (hofft), dass jemand anders (der Dumme) ihm diesen Zettel abnimmt und ihm im Gegenzug dafür eine echte Leistung übergibt.

11:47 | Leser-Kommentar
Im Artikel werden die Schulden mit dem Welt BIP verglichen. Das entspricht nicht einem Vergleich mit den vorhandenen Vermögenswerten. Beispiel: Ein Haus wird im Jahr 2019 gebaut. Dies entspricht einem BIP Zuwachs im 2019. Das Vermögen, also das Haus, ist aber auch noch in den Jahren 2020, 2021 usw. vorhanden. D.h. sehr wahrscheinlich ist das vorhandene Vermögen deutlich höher als das BIP. Eine Berechnung des Welt Vermögens ist aber nicht möglich, da die Bilanzwerte der Unternehmen frisiert oder konservativ bilanziert sein können und die Staaten ihr Vermögen nicht bilanzieren, d.h. Deutschland führt in keiner Bilanz, wieviel z.B. die Autobahnen wert sind. Wahrscheinlich ist schon so viel Vermögen wie Schulden vorhanden, aber ungleich verteilt. D.h. besonders in Problemländern wie Italien gibt es Schuldner, die nicht über entsprechende Vermögenswerte verfügen und auch ihre Schulden nicht mehr bedienen können (faule Kredite).

14.01.2019

13:09 | unzensuriert: Weltbank: Wird Ivanka Trump neue Präsidentin?

Wenige Tage nach dem Rücktritt von Weltbank-Chef Jim Yong Kim brodelt die Gerüchteküche über die potenziellen Nachfolgekandidaten. An der Spitze der möglichen Kandidaten, die ihr Interesse am Präsidentenamt in dieser einflussreichen internationalen Finanzinstitution Anfang Februar anmelden könnten, steht der Name der Tochter von US-Präsidenten Donald Trump, Ivanka

Obwohl man im "world banking" nicht unbedingt eine Ausbidlung braucht, da diese Bank mit derartigen Privilegien und unglaublichen Machtbefugnissen ausgestattet ist, dass ihr nichts passieren kann, wäre das ein falsches Signal an jene, die wirklich an World Banking glauben! B.com macht das ohnehin nicht! TB

06:29 | zh: Powell May Not Know It Yet, But The Fed Is Now Trapped

".... In other words, one can argue that it was the Fed's official admission of economic weakness - by cutting rates - that triggered the economic contraction that was gathering pace as a result of higher rates and tighter financial conditions. If that is indeed the case, then the next US recession will begin just a few months after the Fed cuts rates. There is still a tiny chance that Powell will attempt to escape this trap, and instead of cutting rates will resume hiking, but the odds of that happening are tiny: as Bloomberg calculates, if the Fed does resume rate tightening later this year, it will be the first time in the recent history it did so after a drop in stocks this large."

13.01.2019

09:16 | geolitico: Die Fed kann die Börse nicht retten

An den Aktienmärkten haben sich die Kurse in den vergangenen zwei Wochen etwas erholt. Das ist ganz normal, denn der Markt war kurzfristig sehr stark überverkauft, eine kurze Gegenbewegung nach oben ist also nicht überraschend.

Umgekehrt gehts aber auch nicht! TB

11.01.2019

11:47 | cash: cash-Leser haben gedämpfte Erwartungen an die Fed

Die Fed wird dieses Jahr die Zügel weiter straffen: Da ist sich die Mehrheit der cash-Leserschaft sicher. In der volatilen aktuellen Lage sind die Erwartungen aber gedämpft und Überraschungen nicht ausgeschlossen.

... und b.com-Leser gar keine! Die Restlebensdauer der privaten Firma scheint mit/durch Trump dramatisch zu sinkenTB


06:30
 | querschuesse: USA: FED: Stand Staatsanleihenportfolio

Die US-Notenbank FED setzt ihr Tapering, den Abbau des Staatsanleihenportfolios ungebrochen fort. Die Summe der von der FED gehaltenen US-Staatsanleihen schrumpft und die Bilanzsumme der FED sogar noch stärker. Netto fließt also seit einiger Zeit kein zusätzliches Zentralbankgeld mehr ins US-Bankensystem, sondern es wird Liquidität entzogen. So gesehen war die Baisse an den Aktienmärkten eine mit Ansage, die FED gab es, die FED nimmt es, die Hausse war getrieben von Liquidität und dieser Prozeß kehrte sich um.

09.01.2019

17:07 | insideparadeplatz: Die inverse Zinskurve: Grund zu Panik

.... Die aktuelle US-FED-Rate beträgt 2.00-2.25% – die Zinsen einer 1-monatigen Staatsanleihe beträgt 2.4%, 2 Monate 2.42% usw., 1 Jahr 2.57%, und dann (Achtung) haben wir für die 2jährigen bis 7jährigen eine Anomalie, da diese weniger abwerfen als die 1jährigen. Seit wann ist das so? Etwa seit Weihnachten. Wie ist das zu interpretieren? Mit Sicherheit kann man sagen, dass etwas „nicht in Ordnung“ ist. Durchaus zulässig ist wohl auch die Interpretation, dass der Markt erwartet, dass das FED entgegen seiner Ankündigung die Leitzinsen senken und nicht anheben wird.

15:24 | makronom: Kleine Summen, große Symbolik

Das Hobby des „EZB-Watching” hat sich über die vergangenen Jahre stetig steigender Beliebtheit erfreut: Mittlerweile gibt es kaum einen Aspekt der europäischen Geldpolitik, der nicht bis ins Kleinste analysiert und ausdiskutiert wird. Eines der etwas „obskureren“ Details, die es derzeit zu analysieren gilt, ist der Kapitalschlüssel der EZB.

08:36 | fuw: Nationalbank macht Verlust von 15 Mrd. Fr.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB (SNBN 4040 0.5%)) hat gemäss provisorischen Berechnungen im Geschäftsjahr 2018 einen Verlust von rund 15 Mrd. Fr. geschrieben. Bund und Kantone erhalten im laufenden Jahr dennoch erneut eine Ausschüttung von 2 Mrd. Fr.

Ausschüttung trotz Verluste! 2014 - das vorletzte Jahr des Europegs war das erste Jahr wo die SNB KEINE Dividende an die Kantone ausgeschüttet hat. Da wurde es sogar in der Schweiz einmal stimmungsmässig ungemütlich! TB

08.01.2019

18:46 | chad: World Bank President Resigned Unexpectedly

World Bank president abruptly resigns to join infrastructure firm. Unexpectedly, World Bank Group President Jim Yong Kim resigned on Monday. He left over 3 years before his term ends in 2022. He has differences with the Trump administration over climate change and the need for more development resources.

Und wieder einmal muss der Klimawandel für etwas gaaanz anderes herhalten! TB

15:32 | fuw: SNB-Gewinnzahlung trotz Verlust 2018

Von den Kursverlusten am Aktienmarkt im Oktober und Dezember ist auch die Schweizerische Nationalbank nicht verschont geblieben. Allerdings dürfte sie den Schaden dank ihrer Investitionen in relativ sichere Anlagen minimiert haben, schreibt Ökonom Alessandro Bee von UBS (UBSG 12.84 1.54%) in einer Vorschau. Die SNB (SNBN 4010 -0.25%) publiziert am Mittwochmorgen erste Angaben zum Jahresergebnis 2018. Die jährliche Ausschüttung an Bund und Kantone ist trotz des Verlusts nicht gefährdet.

07.01.2019

19:49 | goldcore: China Adds 320,000 Ounces To Gold Reserves – First Central Bank Purchase Since October 2016

– China increases gold holdings by large 320,000 ounces
– Gold bullion remains a tiny component of the People’s Bank of China massive foreign exchange (FX) reserves which rose to $3.073 trillion
– China’s gold reserves rose for first time since October 2016 to 59.56 million ounces by the end of December (1,853 metric tons) from 59.24 million ounces
– Gold climbed 5% in December on equity rout, growth concerns

19:06 I orf: Weltbank-Präsident Kim tritt zurück

Weltbank-Präsident Jim Yong Kim hört vorzeitig auf. Das bestätigte die Weltbank heute. Kim werde seinen Posten zum 1. Februar niederlegen. Es sei ihm eine „große Ehre“ gewesen, der Institution mehr als sechs Jahre lang vorzusitzen, zitierte die Weltbank den scheidenden Präsidenten.

14:08 | staatsstreich: Finanzen: Wirbel um den Abfluss

... Aber er beansprucht, dass es sich um die wichtigere Hälfte handelt und schließt folgendes aus dem jüngsten Posting, das man mit “Kreisförmiger Wirbel um den Abfluss/Ausguss” übersetzen könnte:
* Die Geldmenge in Dollar ist nach der Krise 2007/08 massiv ausgeweitet worden – je nach Indikator um 100 bis 200 Prozent. Die Aktienkurse sind (zuerst) aber deutlich stärker gestiegen.
* Die Ausweitung der US-Geldbasis ist erst Mitte 2017 zum Stillstand gekommen, volle zweieinhalb Jahre nachdem die Fed das Ende von QE hinausgeplärrt hat.

Bedarf zwar eines gewissen Vorwissen - dennoch lohnt es sich allemal, diesen Beitrag zu lesen! TB

06.01.2019

19:32 | nwln: Will the Federal Reserve Fall in 2019?

Author and Educator, G. Edward Griffin joins me to discuss all things Federal Reserve. Ed is the author of the definitive work on the Federal Reserve, The Creature from Jekyll Island.

11:53 | welt: Früherer Chefökonom Stark sieht die EZB als „Risiko“

Der frühere EZB-Chefökonom Jürgen Stark sieht die Europäische Zentralbank (EZB) in der Konjunkturfalle. In den vergangenen Jahren habe die Notenbank den Ausstieg aus ihrer Krisenpolitik verpasst und nun keinen Spielraum mehr, um einen möglichen Konjunktureinbruch wirksam zu bekämpfen.

Ein ehemaliger Systemling "gibt Laut"! Ihm muß man aber unbedingt zugestehen, dass er sehr viel Sachverstand hat und dass er einer der ersten war, der aus dem System ausgecheckt hat - Pension daraus aber (wahrscheinlich) immer noch gerne bezieht! TB


Früherer Chefökonom Stark sieht die EZB als „Risiko“09:44
 | cash: US-Notenbank wird Kurs ihrer Zinsanhebungen überdenken müssen

Die jüngsten Negativ-Botschaften aus der US-Wirtschaft lassen am Finanzmarkt Zweifel aufkommen, ob die US-Notenbank die Zinsen wie geplant weiter anheben wird.

05.01.2019

18:05  I Dailysabah: Fed Chair Powell says would reject Trump request to resign

Der Vorsitznede der Federal Reserve, Jerome Powell sagte, daß er nicht zurücktreten würde. Auf die Frage, ob es irgendeine geplanten Termin mit Trump gäbe sagte Powell, "Ich weiß nichts darüber, nichts ist geplant."

Das wird eine sehr harte Nuss für Trump. Ein Kräftemessen, daß unweigerlich ansteht. Zu kitten und beschönigen gibt es da von beide Seiten nichts mehr. TQM

10:06 | fuw: Fed-Chef beruhigt die Märkte

US-Notenbankchef Jerome Powell hat Flexibilität bei der Zinspolitik signalisiert und vielen Investoren damit die Sorge vor einem zu straffen Kurs genommen. Die Zentralbank sei geldpolitisch nicht auf einen Weg festgelegt, sagte er am Freitag in Atlanta: «Wir werden geduldig sein und sehen, wie sich die Wirtschaft entwickelt.» Die Notenbank sei stets darauf vorbereitet, ihre geldpolitische Haltung bei Bedarf auch «erheblich» anzupassen.

1. "Märkte" leben seit 9 Jahren von den Geschenken der FED auf Kosten der Normalbürger
2. FED besinnt sich auf Ihre eigentliche Aufgabe, was die "die Märkte" berunruhigt
3. FED beruhigt die Märkte mit einer Aussage des FED-Chefs
4. Märkte werden ruhig!
5. Rückschluss: FED = "die Märkte" - Freie Marktwirtschaft? TB

10:18 | Der Systemanalytiker ergänzt die Liste
Endgame 6: Die FED verursacht das Platzen der "Mutter aller Blasen", reisst den Dollar mit in die Tiefe und bereitet so den Boden für die BIZ mit der "Einewelt-Marktwirtschaft" vor.

04.01.2019

13:49 | konjunktion: Finanzsystem: Trump als Rattenfänger für die Neue Weltordnung

Am 27. Dezember verfasste ich den Artikel Finanzsystem: Die Fed verfolgt eine viel tiefer gehende Agenda, in dem ich die aktuell stattfindende “mediale Aufbereitung” der Straffungspolitik der Federal Reserve beleuchtete. Inklusive der Propaganda, dass der Fed-Vorsitzende Jerome Powell ein “gerissener Zentralbanker” sei, der im Sinne der Menschen versucht das System wieder in Balance zu bringen. Da der heutige Artikel eine Art Fortsetzung dieses Dezember-Artikels darstellt, möchte ich zuvor noch einmal eine kurz Zusammenfassung desselben geben:

Trotz der Zusammenfassung des angesprochenens Artikels empfehlen wir diesen in Gänze zu lesen. Wir habne selbigen in dieser Rubrik am 28.12.18 um 12:17 veröffentlicht! TB

09:52 | freitag: Unruhestifter Zinsen

Unbeeindruckt von den Kriegstrommeln Donald Trumps hat die US-Notenbank Fed zum Jahresende einstimmig beschlossen, die Leitzinsen noch einmal anzuheben, auf 2,25 bis 2,5 Prozent, die vierte Zinserhöhung in Folge, die neunte seit Beginn der geldpolitischen Wende Ende 2015. Seinerzeit lag der US-Leitzins noch bei 0,25 Prozent. Dem sollen sich mindestens zwei Korrekturen nach oben für das neue Jahr anschließen. Womit absehbar ist, dass Ende 2019 ein Niveau von etwas über drei Prozent erreicht sein dürfte.

03.01.2019

10:03 | staatsstreich: 2% – eine “bekömmliche Inflation”?

Brendan Brown hat eine Studie über das Inflations-Targeting der ZBs vorgelegt und interpretiert dieses als weiteren zum Scheitern verurteilten Versuch, das monetäre Chaos des vergangenen Säkulums zu ordnen. Sein Inflationsbegriff umfasst viel mehr als steigende Preise von Milch oder Benzin. Dieser beinhaltet auch den von den Zentralbanken erzeugten Auftrieb der Assets Wohlhabender – von Wohnungen bis Aktien. Gewerkschaften, die sonst die aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich bejammern, haben nichts gegen diese ungleiche “Teuerung”.

Dazu passend - faz (2015): Die optimale Inflationsrate liegt nahe zwei und nicht bei null Prozent!
... und das passt auch - nzz: Wo liegt die optimale Inflation? TB

02.01.2019

13:00 | unzensuriert: Deutscher Bankenverband: Europäische Zentralbank muss Negativzinsen kippen

Einen schweren Rüffel holt sich die Europäische Zentralbank (EZB) und ihr Präsident Mario Draghi vom Präsidenten des Deutschen Bankenverbandes in Sachen Zinspolitik. Hans-Walter Peters, Chef des Bankenverbandes und Teilhaber der privaten Berenberg-Bank in Hamburg, geißelt neuerlich die Negativzinspolitik der EZB, die auch für 2019 weiter fortgeführt werden soll. Sollten die Zinsen nicht anziehen, dann könnte es für weitere Nettoverluste für die deutschen Sparer kommen. Deshalb fordert Peters dringend ein Kippen der Negativzinspolitik durch Draghi und Co.

01.01.2019

11:16 | gs: Die Partnerschaft zwischen der französischen Zentralbank und JP Morgan

Der Goldleihemarkt der Zentralbanken mit Zentrum in London ist wahrscheinlich der geheimnisvollste Finanzmarkt der Welt; wobei nur wenig über dessen Transaktionen und Marktstruktur bekannt ist. Die Intransparenz des Goldkreditmarktes wird zudem von Aufsichtsbehörden unterstützt, die die Geheimniskrämerei der Zentralbanken schützen, und von Mainstream-Finanzmedien, deren redaktionellen Richtlinien etwaige Marktuntersuchungen - detailliert oder auch nur oberflächlich - zu verbieten scheinen.